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4C Group AB — Audit Report / Information 2014
May 13, 2015
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Audit Report / Information
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Publication

4C Group AG
München
Jahresabschluss zum 31.05.2014
Lagebericht
1.1 Grundlagen
Die 4C GROUP AG bietet Unternehmen und hier dem Management Beratungsleistungen zur Stärkung der Unternehmenssteuerung an. Dieses Themenfeld umfasst drei wesentliche Bereiche, die Schaffung von Transparenz, die Nutzung der Informationen für die Entscheidungsvorbereitung sowie die Unterstützung der Maßnahmenverfolgung zur Sicherstellung der erwarteten Ergebnisse. Die Schaffung von Transparenz bedeutet die Analyse des Geschäftsmodells sowie die zahlenmäßige Abbildung des Betriebsgeschehens mit dem Zweck der Analyse. Hierzu können u.a. das interne und externe Rechnungswesen optimiert und Reportingsysteme und -organisationen aufgebaut werden, um die Transparenz mit nachvollziehbaren Informationen sicher zu stellen. Die Nutzung der Informationen für die Entscheidungsfindung und für planerische Zwecke ist der zweite Schritt. Hierbei gehört es zum Beratungsansatz der 4C GROUP AG, die Steuerungsinformationen für den Entscheider durch klare Trennung der Indikatoren, Werttreiber und Handlungshebel nutzbar zu machen. Der wesentliche Faktor, der für die Unternehmen die Transparenz und die Steuerungsinformationen jedoch zu wertvollen Informationen macht, ist die organisatorische Verankerung der Maßnahmensteuerung.
Dieser grundlegende Beratungsansatz wird von der 4C GROUP AG sowohl in den unterschiedlichen Branchen und Industrien, als auch innerhalb dieser Branchen und Industrien in den Fachbereichen und Funktionen angewandt.
Das Geschäftsmodell basiert auf einer hohen Fachlichkeit und einem tiefen Management-Verständnis, um für die Führungskräfte relevantes Wissen in der Praxis nutzbar zu machen.
Das Geschäftsmodell der 4C GROUP AG hat sich in den letzten Jahren nicht grundlegend geändert, auch wenn sich Branchen- und Funktionsschwerpunkte im Laufe der Zeit verändern.
1.2 Wirtschaftsbericht
Für die allgemeine Entwicklung des Beratungsmarktes sind sowohl die konjunkturelle als auch die branchenspezifische Lage wichtige Rahmenparameter. Das ist zum einen begründet in der flexiblen Disponierbarkeit der Beratungsleistungen und zum anderen getrieben von der Art der Beratungsleistungen, die - je nach konjunktureller Lage - für die Unternehmen eine andere Priorität genießen.
Das Kalenderjahr 2013 war geprägt von einem relativ schwachen gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Das statistische Bundesamt hat für 2013 preisbereinigt eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 0,4% gemessen, nach 0,7% in 2012. Das erste Quartal 2014 war mit einer preisbereinigten Steigerung von 0,8% im Vergleich zum Vorquartal etwas stärker. Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes BDU sahen sich in 2013 mit einem Wachstum von 6,3% (VJ 8,0%) einer nachlassenden Wachstumsdynamik gegenüber.
An den grundlegenden Faktoren, die die Entwicklung des Marktes für Beratung treiben, hat sich nichts geändert. Diese Faktoren sind:
_ Anpassungsbedarf der Firmen auf unsichere Umfelder bzw. sich ändernde Umfeldparameter
_ Flexibilisierung der Workforce („verlängerte Werkbank“)
_ Wachsende Systemkomplexität und damit verbunden zunehmende Schwierigkeiten, entsprechendes internes Know-how aufzubauen und vorzuhalten
_ In einigen Branchen zunehmender Anpassungsdruck an vielfältige Regularien
Die Konjunkturabhängigkeit der einzelnen Beratung hängt damit sehr stark von der inhaltlichen Positionierung ab. Des Weiteren ist die Fokussierung auf eine Branche ein bestimmender Faktor.
In der aktuellen Nachfrage nach Projekten sehen wir nach wie vor folgende Themen:
_ Steuerung großer IT-Projekte (Project Governance)
_ Professionalisierung der Informationssysteme zur Bereitstellung von Steuerungsinformationen
Hier sehen wir uns mit unserer branchenunabhängigen Ausrichtung auf Unternehmenssteuerung sehr gut positioniert.
Der Wettbewerb innerhalb des Marktes wird sowohl von den Strategieberatungen, die jetzt auch die Umsetzung anbieten, als auch den IT-Beratungen, die in die konzeptionellen Themen drängen, geprägt. Die nachlassende Wachstumsdynamik führt auch zu einer zunehmenden Konsolidierungswelle unter Beratungsunternehmen. Zusätzlich führen die zunehmende Zahl von selbstständigen Beratern und deutlich erfahrenere Einkaufsorganisationen auf Kundenseite zu teilweise sehr hohem Preisdruck. Dies verstärkt den Trend zu kleineren Projekten.
Nur die hohe Spezialisierung und der damit verbundene Nachweis von jahrelanger Expertise in den relevanten Bereichen können dem Preisdruck entgegenwirken. Zunehmend werden von Firmen in Ausschreibungen auch keine Teams mehr angefragt, sondern einzelne Berater. Die Ausbildung von jungen Beratern, um dieser Nachfrage gerecht zu werden, wird in Zukunft zunehmend schwieriger werden.
Die 4C GROUP AG hat das eigene Profil und die Positionierung durch die Definition von Produkten, die die Methodenkompetenz und Erfahrung mit ausgewählten Themen dokumentieren, weiter geschärft. Daher haben wir unsere Positionierung als Spezialist für Unternehmenssteuerung, Controlling/Governance und Vermittler zwischen Fachbereich und IT zur Förderung der Implementierung noch deutlicher gemacht.
1.3 Geschäftsverlauf
1.3.1 Ertragslage
| in Tsd EUR | WJ 13/14 | WJ 12/13 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 14.754 | 14.006 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis | 2.610 | 2.363 |
| Finanzergebnis | 13 | 2 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern | 2.623 | 2.365 |
| Jahresüberschuss | 1.746 | 1.578 |
Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,3% gestiegen. Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf den Ausbau des Beratungsgeschäfts um 1.604 Tsd EUR zurückzuführen, der den Rückgang des Handels von Software-Lizenzen und der zugehörigen Software-Wartung (-837 Tsd EUR) überkompensiert.
Der Materialaufwand hat sich durch zwei gegenläufige Effekte verändert. Zum einen reduzierte sich der Materialaufwand bzgl. des Handels mit Software-Lizenzen und Wartung. Gleichzeitig haben sich die Kosten für den Einsatz von Fremdleistern erhöht. Der Gesamteffekt führt zu einer Reduktion des Materialaufwands um 133 Tsd EUR. Der Personalaufwand ist leicht um 4,6% gestiegen (+346 Tsd EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ebenfalls leicht um 293 Tsd EUR gestiegen. Insgesamt ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis um 10,5% gestiegen (+247 Tsd EUR).
Beim Finanzergebnis stehen den reduzierten Zinserträgen (29 Tsd EUR, VJ 42 Tsd EUR) ein saldierter Zinsaufwand aus der betrieblichen Altersvorsorge der Vorstände in Höhe von 14,7 Tsd EUR (VJ 11 Tsd EUR) gegenüber. Außerdem ist ein geringer Zinsaufwand aus Mietavalen (1 Tsd EUR, VJ 2 Tsd EUR) zu verzeichnen.
1.3.2 Liquidität und Finanzausstattung
| in Tsd EUR | WJ 13/14 | WJ 12/13 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 1.746 | 1.578 |
| Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.515 | 592 |
| Investitionstätigkeit | -2.193 | -104 |
| Finanzierungstätigkeit | -944 | -777 |
| Veränderung der liquiden Mittel | -621 | -289 |
| Liquide Mittel am Beginn der Periode | 4.381 | 4.670 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 3.760 | 4.381 |
Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2013/2014 ein Mittelabfluss in Höhe von 621 Tsd EUR.
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt deutlich über dem Vorjahr, da sich insbesondere der Forderungsbestand um 698 Tsd EUR verminderte (VJ Erhöhung um 910 Tsd EUR).
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit (Sach- und Finanzanlagen) erklärt sich im Wesentlichen aus Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 1.990 Tsd EUR (VJ 0 Tsd EUR) sowie in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 216 Tsd EUR (VJ 133 Tsd EUR) sowie den Netto-Zinsrückflüssen aus Finanzanlagen.
Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit ist der Saldo aus der Dividendenausschüttung und dem Kauf- und Verkauf von Aktien an Mitarbeiter.
Die absehbaren vertraglichen Verpflichtungen aus Mieten für Infrastruktur und Kfz-Leasing für das Wirtschaftsjahr 2014/2015 belaufen sich voraussichtlich auf 500 Tsd EUR.
Grundsätze des Finanzmanagements
Das Finanzmanagement der 4C GROUP AG hat zum Grundsatz, die Liquidität jederzeit sicherzustellen und in der Anlage keine Risiken einzugehen. Ziel des Finanzmanagements ist vor allem, finanzielle Mittel auch für Zeiten mit schlechterer Auftragslage schnell zur Verfügung zu haben.
1.3.3 Vermögens- und Finanzlage
| in Tsd EUR | 31.5.14 | in % | 31.5.13 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 3.684 | 34% | 1.677 | 16% |
| Umlaufvermögen und übrige Aktiva | 7.193 | 66% | 8.523 | 84% |
| Gesamtvermögen | 10.877 | 100% | 10.200 | 100% |
| Eigenkapital | 7.108 | 65% | 6.305 | 62% |
| Rückstellungen | 3.021 | 28% | 3.096 | 30% |
| Verbindlichkeiten und übrige Passiva | 748 | 7% | 799 | 8% |
| Gesamtkapital | 10.877 | 100% | 10.200 | 100% |
Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist um 677 Tsd EUR auf 10.877 Tsd EUR gestiegen.
Die Steigerung des langfristigen Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung des Finanzanlagevermögens um 1.990 Tsd EUR.
Die Veränderung des Umlaufvermögens begründet sich zum einen in einer deutlichen Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 708 Tsd EUR und zum anderen in einer Reduktion des Geldbestands um 621 Tsd EUR.
Finanzlage
Das Eigenkapital ist um 803 Tsd EUR gestiegen. Der wesentliche Effekt liegt hier in einer teilweisen Thesaurierung des Vorjahresergebnisses in Höhe von 750 Tsd EUR.
Die Rückstellungen sind mit einer Reduktion um 75 Tsd EUR fast unverändert. Hierbei sind die Rückstellungen aus Steuern sowie die Rückstellung aus Pensionsverpflichtungen leicht gestiegen sowie die sonstigen Rückstellungen – im Wesentlichen Boni-Ansprüche der Mitarbeiter - um 191 Tsd EUR zurückgegangen.
Die Verbindlichkeiten konnten weiter um 50 Tsd EUR gesenkt werden.
Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird die wirtschaftliche Lage der 4C GROUP AG vom Vorstand insgesamt als sehr gut beurteilt.
1.3.4 Personalentwicklung
Die Top-Managementberatung braucht engagierte und leistungsfokussierte Mitarbeiter. Daher investieren wir viel in die Ausbildung unserer Mitarbeiter und die Gewinnung neuer Talente. Durch das variable Entgeltsystem beteiligen wir die Mitarbeiter deutlich am Erfolg des Unternehmens und setzen gezielte Anreize für Top-Leistungen bei unseren Kunden.
Des Weiteren bieten wir unseren Mitarbeitern im Rahmen des Salary-Partner-Programms die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Im Geschäftsjahr 2013/2014 erwarben Mitarbeiter 5.495 eigene Aktien. Die Gesellschaft kaufte 3.266 Aktien von Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen haben, zurück.
Der Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr infolge von 22 Neueinstellungen und 13 Austritten von 53 auf 62 Mitarbeiter erhöht. Von diesen 62 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 10 in Teilzeit und 52 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden rd. 60 Mitarbeiter beschäftigt.
1.3.5 Zweigniederlassungen
Neben dem Hauptsitz in der Elsenheimerstrasse 55a, 80687 München, unterhält die Gesellschaft Zweigniederlassungen in 10117 Berlin, Französische Straße 8 und in 60308 Frankfurt, MesseTurm.
1.4 Geschäftsvorfälle mit verbundenen Unternehmen und nahestehenden Personen
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat einen Abhängigkeitsbericht vorgelegt, zu dem er folgende Schlusserklärung abgibt:
Als Vorstand der Gesellschaft erstatten wir hiermit einen Negativbericht: Rechtsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen, die die Gesellschaft auf Veranlassung oder im Interesse eines verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen hat, waren im Geschäftsjahr 2013/2014 nicht zu verzeichnen.
Geschäfte mit nahestehenden Personen sind entweder im Rahmen des Anstellungsverhältnisses und über interne Richtlinien geregelt, oder wurden im Rahmen von marktüblichen Konditionen getätigt.
1.5 Vorgänge nach Ablauf des Geschäftsjahres
Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
1.6 Prognose-, Chancen- und Risikenbericht
1.6.1 Prognose für das Geschäftsjahr 2014/2015
Die Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2013/2014 lagen auf bzw. leicht über dem prognostizierten Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr waren Steigerungen von 5,3% bzw. 10,5% zu verzeichnen.
Die Einschätzung der Lage hatte sich auf Seiten unserer Kunden zeitweilig verbessert. Mit dem Ausbrechen diverser politischer Krisen hat sich die Einschätzung jedoch wieder deutlich verschlechtert. Daher spüren wir wieder zunehmenden Druck auf die Tagessätze und registrieren verlängerte Entscheidungszyklen.
Die vorliegende Planung impliziert, dass wir im nächsten Geschäftsjahr kein Wachstum erzielen werden. Daher geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2014/2015 von leicht sinkenden Umsatzerlösen und einem reduzierten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Berichtsjahr aus.
1.6.2 Risikomanagementsystem
Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, in der alle Verantwortlichen aktiv Marktchancen für das Wachstum der Gesellschaft suchen. Das Risikomanagement der 4C GROUP AG hat zum Ziel, Risiken schnellstmöglich zu identifizieren und - nach einer Bewertung - durch geeignete Maßnahmen zu eliminieren, oder beherrschbar zu machen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der 4C GROUP AG verhindert werden. Die relevanten Geschäftsrisiken wurden identifiziert, grundsätzlich bewertet und dann im Rahmen der Risikopolitik der operative Umgang mit diesen Risiken beschlossen. Informationen über operative Risiken werden aus den täglichen Projektmanagementprozessen gewonnen und im Rahmen der operativen Steuerungsgremien bewertet und behandelt. Der Umgang mit strategischen Risiken ist Teil der Jahresplanung und der Klausurtagungen des Vorstands.
1.6.3 Chancen und Risiken im Einzelnen
Markt und Wettbewerb
Das unmittelbare Risiko für die 4C GROUP AG liegt in den Auswirkungen der jeweiligen konjunkturellen Entwicklungen. Traditionell ist die Auswirkung konjunktureller Verschlechterungen auf die Vergabe von Beratungsaufträgen relativ groß, da viele Unternehmen externe Dienstleistungsunternehmen als variable Kosten wahrnehmen und entsprechend mit Anpassungen reagieren. Umgekehrt besteht in konjunkturellen Aufschwungphasen die große Chance in der Beauftragung aufgeschobener Projekte. Zum einen können diese Schwankungen durch Ergänzung von Produkten mit klarem Krisencharakter abgefedert und zum anderen durch enge Steuerung der Auslastung und der Personalkapazitäten entschärft werden. Das Auslastungsrisiko hat ebenso wie das Preisdurchsetzungsrisiko einen direkten Bezug auf die Umsatzerlöse, d.h. 10% geringere Tagessätze reduzieren die Umsatzerlöse ebenfalls um knapp 10%. Die Ergebniswirkung einer reduzierten Auslastung bzw. Tagessatzdurchsetzung liegt in etwa bei 1:3.
Operative Risiken
In der operativen Projekt- und Auftragsbearbeitung besteht einerseits ein Risiko aus Großprojekten, das unter Umständen noch durch Reputationsrisiken verschärft wird. Andererseits können aus immer wieder gewünschten Festpreisprojekten Risiken entstehen. Beide Themen werden sehr eng gesteuert, angefangen bei der Angebotserstellung über das laufende Projektreporting und Projektleitermeetings bis hin zum Monitoring der offenen Posten.
Abhängigkeiten von Mitarbeitern
Ein wesentliches Risiko einer Beratung entsteht aus der Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern und Partnern bzw. Vorständen in Schlüsselpositionen. Diese können einerseits in der besonderen Kompetenz des Mitarbeiters und andererseits in der Kundenbeziehung, die auf der Persönlichkeit des Mitarbeiters und Partners bzw. Vorstands basiert, liegen. Diese Abhängigkeiten sind identifiziert worden und werden durch eine systematische Personalentwicklung, Aufbau von Stellvertretern und Delegation sowie durch die Verbreiterung der Kenntnisse reduziert.
Compliance Risiken
In zunehmendem Maße verschärfen sich die Anforderungen der Kunden an die Datenhaltung und den Umgang mit Informationen. Dieser Entwicklung wurde mit der Definition eines Code of Conduct Rechnung getragen. Die Datensicherheit in der IT entspricht dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Finanzwirtschaftliche Risiken
Typische finanzwirtschaftliche Risiken, wie Zins- und Währungsrisiken, Kursrisiken von Wertpapieren und Liquiditätsrisiken werden bewusst durch die Finanzierungs- bzw. Anlagestruktur vermieden bzw. bestehen aufgrund des z.B. fehlenden Umsatzanteils in Nicht-EURO Ländern nur in sehr geringem Umfang.
Chancen
Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, die bewusst Chancen zur Erweiterung und Steigerung des Geschäftes sucht und ergreift.
Nach wie vor entstehen aus der zunehmenden Unsicherheit der Märkte für die Unternehmen und dem damit verbundenen Bedarf an Transparenz und besseren Steuerungsinstrumenten wichtige Chancen für die 4C GROUP AG. Auch die immer ambitionierteren IT-Projekte, die für die Verantwortlichen große Herausforderungen darstellen und damit erhöhten Bedarf an Governance generieren, sind wie in den letzten Jahren wichtige Geschäftstreiber. Ebenfalls führen die erhöhten regulatorischen Anforderungen für Unternehmen aus dem Finanzbereich zu einem wachsenden Beratungsbedarf. Für diese und andere Themen werden die Beratungsangebote weiterentwickelt und mit dem Markt verprobt.
1.7 Unterschriften des Vorstands
München, den 8. August 2014
Vorstand
Bilanz
AKTIVA
| in EUR | 31.5.14 | 31.5.13 | |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 3.683.837,60 | 1.677.451,47 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 38.424,10 | 59.581,00 | |
| II. Sachanlagen | 485.265,50 | 447.870,47 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 485.265,50 | 447.870,47 | |
| III. Finanzanlagen | 3.160.148,00 | 1.170.000,00 | |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 170.000,00 | 170.000,00 | |
| 2. Sonstige Finanzanlagen | 2.990.148,00 | 1.000.000,00 | |
| B. Umlaufvermögen | 7.152.842,50 | 8.482.732,38 | |
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.392.956,62 | 4.101.361,14 | |
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 3.759.885,88 | 4.381.371,24 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 40.567,27 | 39.806,61 | |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 10.877.247,37 | 10.199.990,46 | |
| Passiva | |||
| in EUR | 31.5.14 | 31.5.13 | |
| A. Eigenkapital | 7.107.656,27 | 6.305.386,91 | |
| I. Ausgegebenes Kapital | 500.537,00 | 498.308,00 | |
| 1. Gezeichnetes Kapital | 503.196,00 | 503.196,00 | |
| 2. Eigene Anteile | -2.659,00 | -4.888,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 286.105,13 | 262.413,76 | |
| III. Gewinnrücklagen | 10.328,38 | 12.557,38 | |
| IV. Bilanzgewinn | 6.310.685,76 | 5.532.107,77 | |
| B. Rückstellungen | 3.020.734,12 | 3.095.728,29 | |
| C. Verbindlichkeiten | 748.856,98 | 798.875,26 | |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 10.877.247,37 | 10.199.990,46 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| in EUR | WJ 13/14 | WJ 12/13 |
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 13.610.366,79 | 12.717.041,91 |
| 2. Personalaufwand | -7.779.987,96 | -7.434.369,05 |
| a) Löhne und Gehälter | -7.091.215,69 | -6.812.399,20 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung | -688.772,27 | -621.969,85 |
| 3. Abschreibungen | -198.592,58 | -190.752,55 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.021.691,28 | -2.729.433,38 |
| 5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 24.623,20 | 27.000,00 |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 4.540,65 | 14.719,57 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -15.775,07 | -39.548,73 |
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.623.483,75 | 2.364.657,77 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -873.076,40 | -781.405,89 |
| 10. Sonstige Steuern | -4.600,36 | -5.509,00 |
| 11. Jahresüberschuss | 1.745.806,99 | 1.577.742,88 |
| 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 4.535.983,77 | 3.927.407,84 |
| 13. Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile | 128.363,20 | 88.946,38 |
| 14. Einstellungen in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile | -23.691,37 | -22.978,50 |
| 15. Aufwand aus dem Erwerb eigener Anteile | -75.776,83 | -39.010,83 |
| 16. Bilanzgewinn | 6.310.685,76 | 5.532.107,77 |
Anhang
1.1 Allgemeine Angaben
Grundlagen der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der 4C GROUP AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Nach den in §267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.
Immaterielle Vermögensgegenstände:
Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Ansatz Nutzungsdauern
| In Jahren | WJ 13/14 | WJ 12/13 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Software | 1-5 | 1-5 |
Sachanlagen:
Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige degressive (auf Altbestände) bzw. lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Anlagengegenstände, deren Anschaffungskosten 1.000 EUR nicht übersteigen, wurden ab Januar 2008 bis Dezember 2009 in einen Sammelposten eingestellt. Die Abschreibung erfolgt linear über 5 Jahre. Zugänge ab dem 1. Januar 2010, deren Anschaffungskosten 410 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.
Ansatz Nutzungsdauern
| In Jahren | WJ 13/14 | WJ 12/13 |
|---|---|---|
| Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1-13 | 1-13 |
Finanzanlagen:
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bestehenden Risiken wird durch außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.
Vorräte:
Diese werden (falls vorhanden) zu Anschaffungs- und Herstellungskosten – unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips - bewertet. Basis der Kalkulation der Herstellungskosten sind die geleisteten, dem Kunden gegenüber abrechenbaren Stunden bewertet mit Personalkosten (einschließlich Personalnebenkosten). Risiken wegen eingeschränkter Abrechenbarkeit werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Diese werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für Ausfall- und allgemeine Kreditrisiken werden angemesse Abschreibungen und Wertberichtigungen zur Berücksichtigung niedrigerer beizulegender Werte vorgenommen.
Abgrenzungsposten für latente Steuern:
Im Berichtsjahr ergeben sich aktive latente Steuern, welche entsprechend dem Wahlrecht gem. §274 Abs. 1 S. 2 HGB in der Bilanz nicht angesetzt wurden.
Rückstellungen:
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren durch ein externes Gutachten ermittelt. Der Ansatz erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Steuerrückstellungen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer werden auf Grundlage der erwarteten Einkommen und Gewerbeerträge ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten:
Diese werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
1.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1.3.1 Personalaufwand
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von 74.569,00 EUR (VJ 69.963,00 EUR) enthalten.
1.3.2 Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand resultiert nahezu ausschließlich aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung gem. Gutachten.
1.3.3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern sind außerordentliche Aufwendungen (betreffend Körperschaftssteuer für Vorjahre) in Höhe von 211,00 EUR (VJ 75.401,00 EUR) enthalten. Der Ausweis des Vorjahres betraf die Betriebsprüfung für die WJ 07/08 bis 10/11.
1.4 Erläuterungen zur Bilanz
1.4.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
| in EUR | Software | Gesamt |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ||
| Stand 01.06. | 200.098,46 | 200.098,46 |
| Zugänge | 11.286,10 | 11.286,10 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 211.384,56 | 211.384,56 |
| Abschreibungen | ||
| Stand 01.06. | 140.517,46 | 140.517,46 |
| Zugänge | 32.443,00 | 32.443,00 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 172.960,46 | 172.960,46 |
| Nettobuchwert am 01.06.13 | 59.581,00 | 59.581,00 |
| Nettobuchwert am 31.05.14 | 38.424,10 | 38.424,10 |
1.4.2 Sachanlagen
| in EUR | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | Gesamt |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ||
| Stand 01.06. | 1.513.554,24 | 1.513.554,24 |
| Zugänge | 204.880,61 | 204.880,61 |
| Abgänge | 35.509,50 | 35.509,50 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 1.682.925,35 | 1.682.925,35 |
| Abschreibungen | ||
| Stand 01.06. | 1.065.683,77 | 1.065.683,77 |
| Zugänge | 166.149,58 | 166.149,58 |
| Abgänge | 34.173,50 | 34.173,50 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 1.197.659,85 | 1.197.659,85 |
| Nettobuchwert am 01.06.13 | 447.870,47 | 447.870,47 |
| Nettobuchwert am 31.05.14 | 485.265,50 | 485.265,50 |
1.4.3 Finanzanlagen
| in EUR | Beteiligungen | Wertpapiere des Anlagevermögens | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | |||
| Stand 01.06. | 170.000,00 | 1.000.000,00 | 1.170.000,00 |
| Zugänge | 0,00 | 2.990.148,00 | 2.990.148,00 |
| Abgänge | 0,00 | -1.000.000,00 | -1.000.000,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 170.000,00 | 2.990.148,00 | 3.160.148,00 |
| Abschreibungen | |||
| Stand 01.06. | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Zugänge | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Nettobuchwert am 01.06.13 | 170.000,00 | 1.000.000,00 | 1.170.000,00 |
| Nettobuchwert am 31.05.14 | 170.000,00 | 2.990.148,00 | 3.160.148,00 |
Angaben über den Anteilsbesitz gem. §285 Nr.11 HGB
| In Prozent bzw. EUR |
Anteilshöhe | Jahresergebnis | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| Augustus Investment GmbH, München | 100 | 16.412,65 | 173.697,41 |
| Beteiligungen der Augustus Investment GmbH: | |||
| 4C ADVISORY GmbH, München | 50 | 303.127,82 | 1.274.521,88 |
Die Anteile an der 4C ADVISORY GmbH werden mittelbar über die Augustus Investment GmbH gehalten. Mit Vertrag vom 17. Juli 2013 erfolgte eine Aufstockung der Anteile der Augustus Investment GmbH an der 4C ADVISORY GmbH um 10% auf nunmehr 50%. Es handelt sich um Kennzahlen des Geschäftsjahres 2012, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses die Abschlüsse 2013 noch nicht vorlagen.
1.4.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| in EUR | 31.5.14 | Davon Restlaufzeit über 1 Jahr | 31.5.13 | Davon Restlaufzeit über 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.145.363,04 | 0,00 | 3.843.182,71 | 0,00 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 247.593,58 | 16.673,62 | 258.178,43 | 20.449,08 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.392.956,62 | 16.673,62 | 4.101.361,14 | 20.449,08 |
1.4.5 Grundkapital und Kapitalrücklage
Aktien
| In Stück bzw. EUR |
31.5.14 | 31.5.13 |
|---|---|---|
| Ausgegebenes Kapital | 500.537 | 498.308 |
| Eigene Aktien | 2.659 | 4.888 |
| Gezeichnetes Kapital | 503.196 | 503.196 |
Die Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft. Das voll eingezahlte Grundkapital beträgt 503.196 EUR. Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 16.11.2012 wurde das damalige Grundkapital in Höhe von 83.866 EUR aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien um 419.330 EUR auf 503.196 EUR erhöht. Nach Eintragung in das Handelsregister wurde das Grundkapital der Gesellschaft durch einen Aktiensplit im Verhältnis 1:6 in 503.196 auf den Namen lautende Stückaktien neu eingeteilt. An die Stelle einer Stückaktie mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von 6 EUR traten damit sechs Stückaktien mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von jeweils 1 EUR.
Ebenfalls mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 16.11.2012 wurde neues genehmigtes Kapital in Höhe von 100.000 EUR geschaffen: Der Vorstand ist damit bis zum 16.11.2017 ermächtigt das Grundkapital einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um bis zu 100.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 100.000 neuen, auf den Namen lautenden Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 5.495 eigene Aktien (Nennwert je 1 EUR) zu einem Preis von 23,36 EUR an Mitarbeiter verkauft. Die Verkäufe erfolgten in den Monaten Dezember 2013 und Januar 2014.
Der Erlös aus dem Verkauf eigener Anteile beträgt 128.363,20 EUR (VJ 88.946,38 EUR) und wurde in Höhe von 23.691,37 EUR (VJ 22.978,50 EUR) gem. §272 Abs. 1b in die Kapitalrücklage eingestellt.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 3.266 eigene Aktien (Nennwert je 1 EUR) von Mitarbeitern zurückgekauft. Die Käufe erfolgten in den Monaten September und Dezember 2013. Der Aufwand aus diesen beträgt 75.776,83 EUR (VJ 39.010,83 EUR).
Die durchschnittlichen Anschaffungskosten der im eigenen Bestand befindlichen Aktien betragen zum Bilanzstichtag 19,18 EUR.
Die am Bilanzstichtag im Bestand befindlichen 2.659 Aktien entsprechen 0,53% des Grundkapitals.
1.4.6 Gewinnrücklagen
Gewinnrücklagen
| in EUR | Gesetzliche Rücklage | Andere Gewinnrücklagen | Rücklage wg. eigener Anteile |
|---|---|---|---|
| Stand 01.06.13 | 7.669,38 | 0,00 | 4.888,00 |
| Zugang aufgrund Gewinnverwendung/Aktiensplit | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Zugang aufgrund Ankauf | 0,00 | 0,00 | 3.266,00 |
| Umbuchung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Abgang aufgrund Verkauf | 0,00 | 0,00 | -5.495,00 |
| Stand 31.05.14 | 7.669,38 | 0,00 | 2.659,00 |
Nachdem die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB zusammen mehr als 10% des Gezeichneten Kapitals betragen, ist keine Zuführung notwendig.
1.4.7 Bilanzgewinn
Bilanzgewinn
| in EUR | Bilanzgewinn |
|---|---|
| Stand 31.05.13 | 5.532.107,77 |
| Jahresüberschuss | 1.745.806,99 |
| Ausschüttung | -996.124,00 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,00 |
| Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile | 128.363,20 |
| Einstellung in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile | -23.691,37 |
| Aufwand aus dem Erwerb eigener Anteile | -75.776,83 |
| Stand 31.05.14 | 6.310.685,76 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag nach Verwendung aus dem Vorjahr in Höhe von 4.535.893,77 EUR enthalten.
1.4.8 Rückstellungen
Pensionsrückstellungen
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf folgenden Annahmen:
| In Prozent | 31.5.14 | 31.5.13 |
|---|---|---|
| Zinssatz (§253 Abs. 2 Satz 2 HGB) | 4,79 | 4,96 |
| Rententrend | 1-3 | 1-3 |
Die zugrunde gelegten Sterbetafeln sind die “Richttafeln 2005 G“ von Klaus Heubeck.
| in EUR | 31.5.14 | 31.5.13 |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der Schulden für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen lt. Gutachten | 790.761,00 | 699.760,00 |
| Saldierungsfähiges Deckungskapital (Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte) | -702.137,71 | -627.409,00 |
| Pensionsverpflichtungen(nach Verrechnung Deckungsvermögen) | 88.623,29 | 72.351,00 |
Die Aufwendungen aus der Abzinsung der Verpflichtungen in Höhe von 36.662,00 EUR (VJ 33.481,00 EUR) wurden mit den Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 21.959,00 EUR (VJ 22.177,00 EUR) saldiert. Der saldierte Zinsaufwand beläuft sich somit auf 14.703,00 EUR (VJ 11.304,00 EUR).
1.4.9 Verbindlichkeiten
| in EUR | 31.5.14 | Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | 31.5.13 | Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 225.782,25 | 225.782,25 | 197.831,03 | 197.831,03 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 523.074,73 | 523.074,73 | 601.044,23 | 601.044,23 |
| Davon aus Umsatzsteuern | 340.719,60 | 340.719,60 | 398.322,82 | 398.322,82 |
| Davon aus Gewerbesteuern | 0,00 | 0,00 | 30.555,06 | 30.555,06 |
| Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 20.478,35 | 20.478,35 | 14.826,85 | 14.826,85 |
| Davon aus Lohn- und Kirchensteuer | 121.046,84 | 121.046,84 | 108.881,44 | 108.881,44 |
| Davon gegenüber Personal | 40.829,94 | 40.829,94 | 48.458,06 | 48.458,06 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten beinhalten keine Positionen mit Restlaufzeiten über 1 bzw. 5 Jahre.
1.5 Sonstige Pflichtangaben
1.5.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen/Angaben gem. §285 Nr. 3 HGB
Haftungsverhältnisse gem. §251 HGB
| in Tsd EUR | 31.5.14 | 31.5.13 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Begebung und Übertragung von Wechseln | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen | - | - |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| in Tsd EUR | bis 1 Jahr 31.5.14 | bis 1 Jahr 31.5.13 | 1 bis 5 Jahre 31.5.14 | 1 bis 5 Jahre 31.5.13 |
|---|---|---|---|---|
| Mietverträge Infrastruktur | 380 | 379 | 338 | 701 |
| Leasingverträge für Kfz | 120 | 142 | 133 | 114 |
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine solchen Geschäfte zu verzeichnen.
1.5.2 Sonstige Angaben
1. Organe der Gesellschaft
Vorstand
Die Geschäfte der 4C GROUP AG werden von folgenden Personen als Vorstand geführt:
| Ausbildung, ausgeübter Beruf | |
|---|---|
| Herr Hans-Martin Schneider | MBA, Unternehmensberater |
| Herr Stephan Grunwald | Diplom-Kaufmann, Diplom-Volkswirt, Unternehmensberater |
| Herr Jörg Bassen | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
| Herr Manuel Iserloh | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:
| Ausbildung, ausgeübter Beruf | |
|---|---|
| Herr Dr. Michael H. Thiel, Vorsitzender | Rechtsanwalt |
| Herr Norbert Büker | Betriebswirt, Unternehmensberater |
| Herr Michael Wagner, stellv. Vorsitzender | Rechtsanwalt |
2. Vergütungen der Organe
Die Gesamtbezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gemäß §285 Abs. 9a HGB betrugen:
| in EUR | WJ 13/14 | WJ 12/13 |
|---|---|---|
| Gesamtbezüge | 1.442.189,70 | 1.664.142,41 |
Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen:
| in EUR | WJ 13/14 | WJ 12/13 |
|---|---|---|
| Gesamtbezüge | 5.000,00 | 4.000,00 |
3. Mitarbeiter
Der Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr infolge von 22 Neueinstellungen und 13 Austritten von 53 auf 62 Mitarbeiter erhöht. Von diesen 62 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 10 in Teilzeit und 52 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden rd. 60 Mitarbeiter beschäftigt.
4. Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013/2014 beträgt 6.310.685,76 EUR. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 2 EUR je Stückaktie auszuschütten und den restlichen Betrag in Höhe von 5.309.611,76 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
5. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB
Transaktionen mit nahestehenden Personen oder verbundenen Unternehmen wurden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen durchgeführt.
München, den 8. August 2014
gez. Hans-Martin Schneider, Vorstand
gez. Stephan Grunwald, Vorstand
gez. Jörg Bassen, Vorstand
gez. Manuel Iserloh, Vorstand
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden offengelegten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der 4C Group AG für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2013 bis 31. Mai 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Neusäß, den 08. August 2014
gez. Dipl.-Kfm. Gunther Eppinger, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013/2014
Der Aufsichtsrat der 4C Group AG hat sich im Geschäftsjahr 2013/2014 eingehend mit dem Verlauf der Geschäftstätigkeit und der Entwicklung der Gesellschaft befasst und die Tätigkeit des Vorstandes entsprechend den gesetzlichen Vorgaben überwacht.
Er hat sich vom Vorstand insbesondere in den Aufsichtsratssitzungen am 12. Juli 2013, 13. September 2013, 09. Januar 2014 und 11 April 2014 sowie in mehreren telefonischen und persönlichen Einzelgesprächen jeweils mündlich und schriftlich über die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unterrichten lassen. Insbesondere die jeweiligen Quartalsberichte gaben dem Aufsichtsrat detailliert Einblick in die jeweilige Finanz- und Ertragslage und die laufende Auftrags- und Geschäftsentwicklung sowie einen Überblick in die laufende operative Tätigkeit des Vorstandes und wesentliche organisatorische Entwicklungen im Unternehmen. In den vorgenannten Sitzungen und Einzelgesprächen hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Alle erforderlichen Beschlüsse wurden einvernehmlich gefasst.
Der Aufsichtsrat konnte sich aufgrund der regelmäßigen Berichtserstattung des Vorstandes davon überzeugen, dass das Rechnungs- und Berichtswesen der Gesellschaft sehr gut geeignet ist, Veränderungen in der wirtschaftlichen Entwicklung und Lage des Gesellschaft sowie etwaige Risiken für die Gesellschaft frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen.
Neben der laufenden Überwachung der Geschäftstätigkeit und –entwicklung hat sich der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2013/2014 insbesondere mit dem Partneraufnahmeprozess und der Neuregelung des Tantiememodells befasst. Ferner hat der Aufsichtsrat auf einzelne Geschäftsfelder und damit verbundene Business Cases von Senior Partners sein verstärktes Augenmerk gelegt und diese prüfend begleitet.
Jahresabschluss 2013/2014, Abschlussprüfung, Abhängigkeitsbericht
Der nach HGB erstellte Jahresabschluss der 4C Group AG sowie der Lagebericht zum 31. Mai 2014 wurden unter Einbeziehung der Buchführung vom Abschlussprüfer Herrn Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dipl. Kfm. Gunther Eppinger geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Sämtliche relevanten Jahresabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig und vollständig zugeleitet. Zur Lage der Gesellschaft sowie insbesondere den Chancen und Risiken der Gesellschaft hat der Abschlussprüfer festgestellt, dass der Vorstand der 4C Group AG die Lage der Gesellschaft sowie die Chancen und möglichen Risiken der Gesellschaft zutreffend einschätzt und in der Lage ist, möglichen Risiken mit entsprechenden Gegenmaßnahmen entgegenzusteuern. Weiterhin kommt der Abschlussprüfer zu dem Ergebnis, dass entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen derzeit nicht ersichtlich sind.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht in seiner Bilanzsitzung am 19. September 2014 selbst geprüft und mit den Berichten des Abschlussprüfers prüfend abgeglichen.
Mit dem in der Bilanzsitzung anwesenden Vorstand und dem Abschlussprüfer wurden auf dieser Grundlage die Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit eingehend diskutiert. Bei einer kritischen Durchsicht der Unterlagen ergaben sich keine Hinweise auf Widersprüche oder Rechtsverstöße. Auch aus dem Bericht des Abschlussprüfers ergaben sich keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen Gesetz oder Satzung.
Der Aufsichtsrat hat auch den Lagebericht auf seine Vollständigkeit geprüft. Die im Lagebericht getroffenen Aussagen stimmen mit den unterjährigen Aussagen des Vorstandes überein und entsprechen auch den eigenen Einschätzungen des Aufsichtsrates zur Lage der Gesellschaft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind durch den Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht der 4C Group AG oder das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht daher ausdrücklich gebilligt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013/2014 ist somit gemäß § 172 AktG festgestellt.
Auch der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der 4C Group AG zu verbundenen Unternehmen wurde vom Abschlussprüfer geprüft und mit folgendem Prüfvermerk versehen:
„Nach meiner pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätige ich, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind.“
Der Bericht des Abschlussprüfers zum Abhängigkeitsbericht und der Abhängigkeitsbericht lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor und wurden in der Sitzung vom 19. September 2014 mit dem anwesenden Abschlussprüfer besprochen. Hierbei wurde vom Abschlussprüfer erläutert, dass im Geschäftsjahr 2013/2014 Rechtsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen, die die Gesellschaft auf Veranlassung oder im Interesse eines verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen hat, nicht zu verzeichnen waren.
Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht auf Grundlage dieser Erläuterungen geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung sind durch den Aufsichtsrat Einwendungen gegen den Bericht und die darin enthaltene Schlusserklärung des Vorstandes nicht zu erheben.
Personalia des Aufsichtsrates
An den Personalia des Aufsichtsrats, bestehend aus Herren Dr. Michael H. Thiel (Aufsichtsratsvorsitzender), Herrn Michael Wagner (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Herrn Norbert Büker haben sich im Geschäftsjahr 2013/2014 keine Veränderungen ergeben.
Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats sind für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014/2015 beschließt, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 4C Group AG für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
München, den 19. September 2014
Dr. Michael H. Thiel, Aufsichtsratsvorsitzender
Michael Wagner, Aufsichtsrat
Norbert Büker, Aufsichtsrat
Ergebnisverwendung
Gemäß der über die ordentliche Hauptversammlung der 4C Group AG, München, den 19. September 2014.
Die Hauptversammlung beschloss bei unveränderter Präsenz der Aktionäre einstimmig die Verwendung des Bilanzgewinns entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den im Jahresabschluss zum 31. Mai 2014 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.310.685,76 wie folgt zu verwenden:
| Verteilung an die Aktionäre: | EUR 1.001.074,00 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen: | EUR 0,00 |
| Gewinnvortrag: | EUR 5.309.611,76 |
| Bilanzgewinn: | EUR 6.310.685,76 |
Sonstige Berichtsteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2014 ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 19. September 2014 festgestellt worden.