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4C Group AB Audit Report / Information 2019

Jun 4, 2020

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Audit Report / Information

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Publication

4C Group AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2018 bis zum 31.05.2019

Lagebericht

1.1 Grundlagen des Unternehmens

Die 4C GROUP AG berät das Management von Unternehmen bei der Gestaltung und Optimierung der Führungs- und Steuerungsinstrumente. Diese umfassen die Gestaltung der internen Abläufe sowie der Führungsorganisation mit der Zuweisung von Rollen und Verantwortlichkeiten im Prozess aus der organisatorischen Rolle heraus. Auf dieser Grundlage benötigt das Management Instrumente, um den Erwartungen an die Rolle gerecht zu werden. Hierzu gehören Ziel- und Vergütungssysteme ebenso wie Reporting und Planungsinstrumente. Viele Unternehmen erleben derzeit starke Umfeldveränderungen und müssen mit neuen Führungsmodellen den Wandel aktiv gestalten. Das bedeutet für viele Unternehmen auch große organisatorische und kulturelle Veränderungen.

Daher gehören zu dem Leistungsportfolio der 4C GROUP AG die Analyse und Gestaltung der Prozesse auf Basis von Geschäftsmodellen und Strategie, die Entwicklung der Führungsorganisation mit dem Management, die Schaffung der grundlegenden Zahlenbasis für Analysen und das Berichtswesen sowie die Implementierung von Instrumenten zur Unterstützung der Entscheidungsfindung, entweder situativ oder in regelmäßigen Zyklen durch Planung, Forecasting und Risiko-Management.

Auch wenn Branchen unterschiedlich von Umfeldparametern, wie Globalisierung, Digitalisierung, konjunkturellen Schwankungen oder auch Haltungsänderungen junger Generationen, beeinflusst werden, sind die Instrumente in allen Branchen im Grundsatz ähnlich oder sogar gleich. Daher stellt sich die 4C GROUP AG branchenunabhängig auf und fokussiert auf die Unterstützung der Funktionen im Unternehmen. Hierbei nehmen der CFO, CIO und HR jedoch Schlüsselrollen ein, da hier die meisten Informationen verarbeitet bzw. als Kennzahlen in den Kontext gesetzt werden und es am Ende Menschen sind, die führen und geführt werden.

Der wichtigste Erfolgsfaktor für die Beratung in diesen Bereichen ist die hohe Fachlichkeit und Erfahrung der Berater. Das ist der Fokus unserer Personalentwicklungsstrategie.

1.2 Wirtschaftsbericht

Für die grundsätzliche Entwicklung des Beratungsmarktes sind sowohl die allgemeine konjunkturelle als auch die branchenspezifische Lage wichtige Einflussparameter. Das liegt zum einen an der flexiblen Disponierbarkeit von Beratungsleistungen und zum anderen an den spezifischen Herausforderungen der jeweiligen konjunkturellen Lage. Das wurde in den letzten Jahren durch das Thema Digitalisierung zum Teil überlagert, da dieser Trend für alle die Notwendigkeit von Veränderungen sehr deutlich gemacht hat.

Im Kalenderjahr 2018 hat das statistische Bundesamt preisbereinigt eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 % (Vorjahr 2,5 %) gemessen. Das erste Quartal 2019 hat sich mit einem Wachstum von 0,4 % trotz diverser negativer Einflüsse erstaunlich robust gezeigt. Dennoch haben Unternehmen in einigen Branchen Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Der Branchenverband BDU hat 2018 ein Wachstum von 7,3 % (VJ 8,5 %) berichtet und erwartet für 2019 eine weitere Steigerung von 7,1 %. Der Verband sieht weiterhin als wesentliches Wachstumshemmnis die Verfügbarkeit von Beratern.

Zukünftig wird zu prüfen sein, inwieweit Predictive Analytics und KI tatsächlich wirkungsvolle Führungs- und Management-Unterstützung darstellen und wie diese Instrumente in den vorhandenen Baukasten zu integrieren sind.

Für die 4C GROUP AG bedeutet diese Entwicklung, dass wir konsequent

_ die Professionalisierung der Steuerungssysteme insbesondere bei neuen Geschäftsmodellen,

_ die Nutzung von Daten durch neue Analyse und Reporting-Technologien,

_ die Digitalisierung und Automatisierung von kaufmännischen Prozessen,

_ die Steuerung der IT sowie

_ die Erfüllung zunehmender Compliance und Governance-Anforderungen großer Organisationen

unterstützen. Bei diesen Themen baut die 4C GROUP AG ihre Positionierung deutlich aus.

Eine der Trendthesen des BDU ist, dass Unternehmensberatungen verstärkt in Personal, Arbeitsplatzkultur und technische Ausstattung investieren müssen. Wir sehen hierin keinen neuen Trend, sondern die Fortsetzung der Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere die Anforderungen an die Personalentwicklung steigen stetig.

1.3 Geschäftsverlauf

1.3.1 Ertragslage

In Tsd EUR WJ 18/19 WJ 17/18
Umsatzerlöse 16.257 14.093
Ergebnis vor Finanzergebnis 1.955 1.128
Finanzergebnis -468 -165
Ergebnis vor Steuern 1.487 963
Jahresüberschuss 808 598

Der Umsatz hat im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 % zugenommen. Dieser Anstieg ist v.a. auf eine Zunahme des Beratungsgeschäfts (ohne Intercompany) um 2,0 Mio. EUR (+14,9 %) zurückzuführen. Auch der Handel mit Software-Lizenzen und der zugehörigen Software-Wartung entwickelte sich sehr positiv: hier ist eine Zunahme von 434 Tsd EUR (+82,6 %) zu verzeichnen.

Der Aufwand für bezogene Waren hat sich entsprechend dem gestiegenen Volumen des Handels mit Software-Lizenzen und Software-Wartung deutlich erhöht. Die Aufwendungen für den Einsatz von Fremdleistern haben dagegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen. Der Gesamteffekt führt zu einem leichten Rückgang des Materialaufwands um 70 Tsd EUR (-6,9 %).

Der Personalaufwand ist um 18,2 % gestiegen (+1.482 Tsd EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben leicht um 48 Tsd EUR (-1,3 %) abgenommen.

Insgesamt konnte das Ergebnis vor Finanzergebnis deutlich gesteigert werden (+827 Tsd EUR).

Beim Finanzergebnis steht den Zinserträgen und Erträgen aus anderen Wertpapieren (43 Tsd EUR, VJ 46 Tsd EUR) ein saldierter Zinsaufwand aus der betrieblichen Altersvorsorge der Vorstände in Höhe von 25 Tsd EUR (VJ 25 Tsd EUR) gegenüber. Hinzu kommen Abschreibungen auf Finanzanlagen (480 Tsd EUR, VJ 170 Tsd EUR) und Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere, die aufgrund des niedrigen Zinsniveaus zu einem Kurs über 100 % gekauft wurden, in Höhe von 4 Tsd EUR (VJ 14 Tsd EUR). Außerdem ist ein geringer, unveränderter Zinsaufwand aus Mietavalen (1 Tsd EUR, VJ 1 Tsd EUR) zu verzeichnen.

1.3.2 Liquidität und Finanzausstattung

In Tsd EUR WJ 18/19 WJ 17/18
Jahresüberschuss 808 598
Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit 2.102 1.139
Investitionstätigkeit -32 324
Finanzierungstätigkeit -735 -825
Veränderung der liquiden Mittel 1.335 638
Liquide Mittel am Beginn der Periode 1.865 1.227
Liquide Mittel am Ende der Periode 3.200 1.865

Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2018/2019 ein Mittelzufluss in Höhe von 1.335 Tsd EUR.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt sowohl sehr deutlich über dem Vorjahresniveau als auch über dem Jahresüberschuss. Gegenläufig entwickelte sich hierbei das Working Capital: im Wesentlichen getrieben durch eine Aufstockung der operativen Rückstellungen um 547 Tsd EUR (VJ 329 Tsd EUR) und die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (vor Wertberichtigungen) sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um insgesamt 234 Tsd EUR (VJ +436 Tsd EUR).

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit (Sach- und Finanzanlagen) erklärt sich im Wesentlichen aus Investitionen ins Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände (128 Tsd EUR) sowie den Rückflüssen aus Finanzanlagen (300 Tsd EUR) und dem Saldo aus Rückflüssen an Zinsen und Tilgungen und einer Darlehenserhöhung bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt (191 Tsd EUR).

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit ist der Saldo aus der Dividendenausschüttung (789 Tsd EUR) und dem Kauf- und Verkauf von Aktien an Mitarbeiter (+54 Tsd EUR).

Die absehbaren vertraglichen Verpflichtungen aus Mieten für Infrastruktur und Kfz-Leasing für das Wirtschaftsjahr 2019/2020 belaufen sich voraussichtlich auf 713 Tsd EUR.

Grundsätze des Finanzmanagements

Das Finanzmanagement der 4C GROUP AG hat zum Grundsatz, die Liquidität jederzeit sicherzustellen und in der Anlage keine Risiken einzugehen. Ziel des Finanzmanagements ist vor allem, finanzielle Mittel auch für Zeiten mit schlechterer Auftragslage schnell zur Verfügung zu haben. Beteiligungen dienen grundsätzlich strategischen Zielen zur Förderung unseres Kerngeschäftes.

1.3.3 Vermögens- und Finanzlage

In Tsd EUR 31.5.19 in % 31.5.18 in %
Anlagevermögen 3.622 33 % 4.242 42 %
Umlaufvermögen und übrige Aktiva 7.239 67 % 5.943 58 %
Gesamtvermögen 10.861 100 % 10.185 100 %
Eigenkapital 7.015 65 % 6.942 68 %
Rückstellungen 3.170 29 % 2.583 25 %
Verbindlichkeiten und übrige Passiva 676 6 % 660 7 %
Gesamtkapital 10.861 100 % 10.185 100 %

Die Bilanzsumme ist um 676 Tsd EUR auf 10.861 Tsd EUR gestiegen.

Das Anlagevermögen ist um 620 Tsd EUR (VJ -658 Tsd EUR) gefallen. Während die Ausleihungen an verbundene Unternehmen um T€ 220 zugenommen haben, sind hier Abgänge von insgesamt 462 Tsd EUR aus dem Verkauf von Wertpapieren und Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 484 Tsd EUR (VJ 170 Tsd EUR) zu verzeichnen. Die Ausleihungen dienen der Finanzierung der beiden Tochtergesellschaften Augustus Investment GmbH sowie 4C Advance GmbH. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 37 Tsd EUR (VJ -76 Tsd EUR) bzw. um 17 Tsd EUR (VJ +4 Tsd EUR).

Die Veränderung des Umlaufvermögens resultiert v.a. aus der deutlichen Zunahme der liquiden Mittel um 1.335 Tsd EUR (VJ +638 Tsd EUR).

Auch die Forderungen (inkl. der Forderungen gegen verbundene Unternehmen) haben im Berichtsjahr um 234 Tsd EUR zugenommen, während sich die sonstigen Vermögensgegenstände um 316 Tsd EUR reduzierten. Unter Berücksichtigung der teilweisen Auflösung von Einzelwertberichtigungen (29 Tsd EUR) und der Pauschalwertberichtigung auf den verbleibenden Forderungsbestand ergibt sich als Gesamteffekt für die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Abnahme von 55 Tsd EUR.

Das Eigenkapital ist um 73 Tsd EUR gestiegen. Dieser Anstieg resultiert aus der im Berichtsjahr durchgeführten Ausschüttung von 789 Tsd EUR, dem Saldo aus Ertrag und Aufwand für den Verkauf und den Erwerb eigener Anteile (+54 Tsd EUR) sowie dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres (808 Tsd EUR).

Die Rückstellungen haben insgesamt deutlich um 587 Tsd EUR zugenommen. Rückstellungen für Steuern wurden mit 13 Tsd EUR (VJ 0 Tsd EUR) berücksichtigt. Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen hat um 27 Tsd EUR zugenommen. Bei den sonstigen Rückstellungen haben sich die Rückstellungen für Mitarbeiter-Boni und Tantiemen (+357 Tsd EUR) sowie die Rückstellung für Urlaub (+179 Tsd EUR) jeweils deutlich erhöht.

Die Verbindlichkeiten sind leicht (+16 Tsd EUR) angestiegen.

Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird die wirtschaftliche Lage der 4C GROUP AG vom Vorstand weiterhin insgesamt als sehr gut beurteilt.

1.3.4 Personalentwicklung

Die Basis unseres Geschäftes sind engagierte und leistungsorientierte Mitarbeiter. Daher investieren wir viel in die Ausbildung unserer Mitarbeiter und die Gewinnung neuer Talente. Durch das variable Entgeltsystem beteiligen wir die Mitarbeiter deutlich am Erfolg des Unternehmens und setzen gezielt Anreize für Top-Leistungen bei unseren Kunden.

Des Weiteren bieten wir unseren Mitarbeitern im Rahmen des Salary-Partner-Programms die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Im Rahmen dieses Programms verkaufte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018/2019 4.650 Aktien an Mitarbeiter und kaufte 2.500 Aktien von Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen haben, zurück.

Im Geschäftsjahr wurden 26 Mitarbeiter neu eingestellt und 10 Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen. Zusätzlich wurden 27 Praktikanten und Studenten sowie 2 Masteranden eingestellt. 15 Praktikanten und Studenten sowie ein Masterand haben im Geschäftsjahr das Unternehmen wieder verlassen. Insgesamt hat sich damit der Personalbestand von 70 auf 99 Mitarbeiter erhöht. Von diesen 99 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 8 in Teilzeit und 91 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden rd. 85 Mitarbeiter beschäftigt.

1.3.5 Zweigniederlassungen

Neben dem Hauptsitz in der Elsenheimerstraße 55a, 80687 München, unterhält die Gesellschaft Zweigniederlassungen in 10117 Berlin, Französische Straße 8 und in 60308 Frankfurt, MesseTurm sowie in 40221 Düsseldorf, Neuer Zollhof 2.

1.4 Geschäftsvorfälle mit verbundenen Unternehmen und nahestehenden Personen

Im Geschäftsjahr 2018/2019 war der Vorstand der 4C GROUP AG nicht mehr verpflichtet einen Abhängigkeitsbericht vorzulegen.

1.5 Prognose-, Chancen- und Risikenbericht

1.5.1 Prognose für das Geschäftsjahr 2019/2020

Die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2018/2019 lagen in etwa auf dem prognostizierten Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr waren Erhöhungen von 15,4 % bzw. 54,5 % zu verzeichnen. Ohne die Wertberichtigungen auf Finanzanlagen wäre das Ergebnis vor Steuern noch deutlich besser ausgefallen.

Auf Basis der vorliegenden Planung geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2019/2020 von einem Umsatzwachstum bzw. einer Zunahme des Ergebnisses vor Steuern in der Größenordnung von 10 % aus.

1.5.2 Risikomanagementsystem und Unternehmenssteuerung

Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, in der alle Verantwortlichen aktiv Marktchancen für das Wachstum der Gesellschaft suchen. Das Risikomanagement der 4C GROUP AG hat zum Ziel, Risiken schnellstmöglich zu identifizieren und - nach einer Bewertung - durch geeignete Maßnahmen zu eliminieren, oder beherrschbar zu machen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der 4C GROUP AG verhindert werden. Die relevanten Geschäftsrisiken wurden identifiziert, grundsätzlich bewertet und dann im Rahmen der Risikopolitik der operative Umgang mit diesen Risiken beschlossen. Informationen über operative Risiken werden aus den täglichen Projektmanagementprozessen gewonnen und im Rahmen der operativen Steuerungsgremien bewertet und behandelt. Der Umgang mit strategischen Risiken ist Teil der Jahresplanung und der Klausurtagungen der erweiterten Geschäftsführungssitzung mit Vorstand und Partnerkreis.

Unser Konzept zur Unternehmenssteuerung ist systematisch aus dem Geschäftsmodell und der Strategie abgeleitet. Finanzielle und nicht-finanzielle Kennzahlen sind gemäß der Fristigkeit ihrer Wirkung systematisch in Berichten und Auswertungen bzw. Vorgehensweisen (z.B. Kalkulationen, Mitarbeitereinsatzplanung, Bonussystemen) integriert. Unsere wichtigsten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren sind die Auslastung der Mitarbeiter bzw. je Mitarbeiter-Level, der Anteil der nicht-abrechenbaren Personentage sowie die durchschnittlichen Tagessätze.

Weitere wichtige Erfolgsfaktoren der 4C GROUP AG sind die Unternehmenskultur (insbesondere die Haltung gegenüber dem Kunden), die Qualität der Beratungsleistung sowie der nachhaltige Aufbau von Kompetenzen und Know-how in der Organisation. Unsere Anstrengungen zur Nachhaltigkeit und im sozialen Bereich sind in unserem Corporate Social Responsibility (CSR)-Bericht zusammengefasst.

1.5.3 Chancen und Risiken im Einzelnen

Markt und Wettbewerb

Das unmittelbare Risiko für die 4C GROUP AG liegt in den Auswirkungen der jeweiligen konjunkturellen Entwicklungen. Traditionell ist die Auswirkung konjunktureller Verschlechterungen auf die Vergabe von Beratungsaufträgen relativ groß, da viele Unternehmen externe Dienstleistungsunternehmen als variable Kosten wahrnehmen und entsprechend mit Anpassungen reagieren. Umgekehrt besteht in konjunkturellen Aufschwungphasen die große Chance in der Beauftragung aufgeschobener Projekte. Zum einen können diese Schwankungen durch Ergänzung von Produkten mit klarem Krisencharakter abgefedert und zum anderen durch enge Steuerung der Auslastung und der Personalkapazitäten beherrscht werden. Das Auslastungsrisiko hat ebenso wie das Preisdurchsetzungsrisiko einen direkten Bezug auf die Umsatzerlöse, d.h. 10 % geringere Tagessätze reduzieren die Umsatzerlöse ebenfalls um knapp 10 %. Die Ergebniswirkung einer reduzierten Auslastung bzw. Tagessatzdurchsetzung liegt in etwa bei 1:3.

Operative Risiken

In der operativen Projekt- und Auftragsbearbeitung besteht einerseits ein Risiko aus Großprojekten, das - unter Umständen - noch durch Reputationsrisiken verschärft wird. Andererseits können aus immer wieder gewünschten Festpreisprojekten Risiken entstehen. Beide Themen werden sehr eng gesteuert, angefangen bei der Angebotserstellung über das laufende Projektreporting und Projektleitermeetings bis hin zum Monitoring der offenen Posten aller Kunden, unabhängig von der Art des Geschäftsverhältnisses.

Abhängigkeiten von Mitarbeitern

Ein wesentliches Risiko einer Beratung entsteht aus der Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern und Partnern bzw. Vorständen in Schlüsselpositionen. Diese können einerseits in der besonderen Kompetenz des Mitarbeiters und andererseits in der Kundenbeziehung, die auf der Persönlichkeit des Mitarbeiters und Partners bzw. Vorstands basiert, liegen. Diese Abhängigkeiten sind identifiziert worden und werden durch eine systematische Personalentwicklung, Aufbau von Stellvertretern und Delegation sowie durch die Verbreiterung der Kenntnisse reduziert.

Compliance Risiken

In zunehmendem Maße verschärfen sich die Anforderungen der Kunden an die Datenhaltung und den Umgang mit Informationen. Dieser Entwicklung wurde mit der Definition eines Code of Conduct Rechnung getragen. Die Datensicherheit in der IT entspricht den Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Der interne Datenschutzbeauftragte unterstützt die 4C GROUP AG bei der Umsetzung der veränderten Datenschutzrichtlinien.

Finanzinstrumente und Finanzwirtschaftliche Risiken

Typische finanzwirtschaftliche Risiken, wie Zins- und Währungsrisiken, Kursrisiken von Wertpapieren und Liquiditätsrisiken werden bewusst durch die Finanzierungs- bzw. Anlagestruktur vermieden bzw. bestehen aufgrund des z.B. unbedeutenden Umsatzanteils in Nicht-EURO Ländern nur in sehr geringem Umfang.

Anlagerisiken bestehen bei der Performance von Beteiligungen:

Die zwischenzeitlich eingetretene Insolvenz der Solvesta AG bestätigt die im Vorjahr gebildete Wertberichtigung der Beteiligung an der Solvesta AG im Jahresabschluss der Tochtergesellschaft Augustus Investment GmbH und damit auch die korrespondierende Wertberichtigung der Gesellschaftsanteile der 4C GROUP AG an der Augustus Investment GmbH.

Auf Basis der langfristigen Geschäftsplanung der SBM GmbH, an der die Augustus Investment GmbH wiederum mittelbar zu 50 % beteiligt ist, ist eine Tilgung des Darlehens in Höhe von derzeit 1,59 Mio EUR (vor Wertberichtigung) der 4C GROUP AG an die Augustus Investment GmbH über ca. 20 Jahre zu erwarten. Aus kaufmännischer Vorsicht wird das Darlehen auf einen Wert berichtigt, der innerhalb von 15 Jahren getilgt werden kann. Daher erfolgte im Geschäftsjahr eine Wertberichtigung in Höhe von 480 Tsd EUR. Die Tilgung wird grundsätzlich als realistisch angesehen.

Darüber hinaus wurde mit Vereinbarung vom 24. August 2018 gegenüber der Augustus Investment GmbH ein Rangrücktritt für alle Forderungen aus den zu diesem Zeitpunkt bestehenden Darlehen gewährt.

Im Rahmen der Finanzierung der eHealth Ventures GmbH wurde mit Vereinbarung vom 5. Februar 2019 von der 4C GROUP AG gegenüber der UniCredit Bank AG eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von maximal 3 Mio EUR für alle Kredit-Forderungen der UniCredit Bank AG gegenüber der eHealth Ventures GmbH übernommen. Diese Bürgschaft sichert zum einen zwei Förderkredite der KfW-Bankengruppe (1,2 Mio EUR und 0,8 Mio EUR – ausgereicht über die UniCredit Bank AG) sowie eine Kontokorrent- (250 Tsd EUR) und eine Avalkreditlinie (750 Tsd EUR) der UniCredit Bank AG ab. Derzeit hat die eHealth Ventures GmbH hiervon einen Förderkredit in Höhe von 500 Tsd EUR in Anspruch genommen.

Verbunden mit dieser Darlehensgewährung war auch ein Rangrücktritt bzgl. der Forderungen der 4C Advance GmbH gegenüber der eHealth Ventures GmbH.

Chancen

Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, die bewusst Chancen zur Erweiterung und Steigerung des Geschäftes sucht und ergreift.

Die aktuell intensiv diskutierte Neu-Aufstellung der Funktionsbereiche CFO, CIO und HR und die Entwicklung neuer Target-Operating-Models (TOM) schafft viele Chancen für Projektansätze. Schließlich sind technische Veränderungen, hier beispielhaft SAP S/4 HANA genannt, wichtige Treiber für Veränderungen bei unseren Kunden. Hieraus ergeben sich wichtige Chancen für die 4C GROUP AG.

1.6 Sonstige Angaben

Zu den Angaben zu den eigenen Aktien gem. § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG wird ebenfalls auf die Angaben im Anhang verwiesen.

1.7 Unterschriften des Vorstands

München, den 11. September 2019

gez. Hans-Martin Schneider

gez. Stephan Grunwald

gez. Jörg Bassen

gez. Dr. Manuel Iserloh

gez. Dr. Heiko Mauterer

Bilanz

AKTIVA

In EUR 31.5.19 31.5.18
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.475,86 35.766,86
18.475,86 35.766,86
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 281.456,50 317.976,50
281.456,50 317.976,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.410.000,00 2.670.000,00
3. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 861.896,60 1.168.454,49
3.321.896,60 3.888.454,49
Summe Anlagevermögen 3.621.828,96 4.242.197,85
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.258,89 2.935,37
9.258,89 2.935,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.004.055,45 2.749.006,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.139,69 22.801,55
3. Sonstige Vermögensgegenstände 950.469,35 1.266.276,24
3.982.664,49 4.038.084,43
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.200.291,26 1.865.339,84
Summe Umlaufvermögen 7.192.214,64 5.906.359,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.923,94 36.837,00
Bilanzsumme 10.860.967,54 10.185.394,49
PASSIVA
In EUR 31.5.19 31.5.18
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 503.196,00 503.196,00
2. Eigene Anteile -7.303,00 -9.453,00
495.893,00 493.743,00
II. Kapitalrücklage 301.495,37 301.495,37
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 7.669,38 7.669,38
2. Rücklage wegen eigener Anteile 7.303,00 9.453,00
14.972,38 17.122,38
IV. Bilanzgewinn 6.202.967,33 6.130.304,98
Summe Eigenkapital 7.015.328,08 6.942.665,73
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 230.975,98 203.867,89
2. Steuerrückstellungen 13.136,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.925.508,97 2.378.920,91
Summe Rückstellungen 3.169.620,95 2.582.788,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 93.539,70 173.543,47
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 78,09 52,06
3. Sonstige Verbindlichkeiten 582.400,72 486.344,43
Summe Verbindlichkeiten 676.018,51 659.939,96
Bilanzsumme 10.860.967,54 10.185.394,49

Gewinn- und Verlustrechnung

In EUR WJ 18/19 WJ 17/18
1. Rohergebnis 15.492.019,81 13.217.421,03
2. Personalaufwand -9.610.070,66 -8.128.390,71
a) Löhne und Gehälter -8.600.371,52 -7.217.816,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung -1.009.699,14 -910.573,79
- davon für Altersversorgung -115.199,40 -130.268,24
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -181.657,18 -168.542,10
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.745.238,56 -3.792.870,65
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13.837,51 19.131,02
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.107,01 26.904,92
- davon aus verbundenen Unternehmen 29.107,92 26.774,38
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -483.947,89 -184.319,11
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.715,21 -26.375,45
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -674.288,26 -360.406,83
10. Ergebnis nach Steuern 813.046,57 602.552,12
11. Sonstige Steuern -5.016,00 -4.674,00
12. Jahresüberschuss 808.030,57 597.878,12
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.341.036,18 5.608.096,29
14. Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile 120.202,50 72.160,00
15. Einstellungen in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile 0,00 0,00
16. Aufwand aus dem Erwerb eigener Anteile -66.301,92 -147.829,43
17. Bilanzgewinn 6.202.967,33 6.130.304,98

Anhang

1.1 Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: 4C Group AG
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht München
Register-Nr.: HRB 123959

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der 4C GROUP AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Immaterielle Vermögensgegenstände:

Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Ansatz Nutzungsdauern

In Jahren WJ 18/19 WJ 17/18
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1-5 1-5

Sachanlagen:

Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige degressive (ggf. auf Altbestände) bzw. lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Zugänge ab dem 1. Januar 2018, deren Anschaffungskosten 800 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Ansatz Nutzungsdauern

In Jahren WJ 18/19 WJ 17/18
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-13 1-13

Finanzanlagen:

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zu Nennwerten angesetzt. Bestehenden Risiken wird durch außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.

Vorräte:

Diese werden (falls vorhanden) zu Anschaffungs- und Herstellungskosten - unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips - bewertet. Basis der Kalkulation der Herstellungskosten sind die geleisteten, dem Kunden gegenüber abrechenbaren Stunden - bewertet mit Personalkosten (einschließlich Personalnebenkosten). Risiken wegen eingeschränkter Abrechenbarkeit werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Diese werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für Ausfall- und allgemeine Kreditrisiken werden angemessene Abschreibungen und Wertberichtigungen zur Berücksichtigung niedrigerer beizulegender Werte vorgenommen.

Abgrenzungsposten für latente Steuern:

Im Berichtsjahr ergeben sich aktive latente Steuern, welche entsprechend dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB in der Bilanz nicht angesetzt wurden.

Rückstellungen:

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren durch ein externes Gutachten ermittelt. Der Ansatz erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Steuerrückstellungen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer werden auf Grundlage der erwarteten Einkommen und Gewerbeerträge ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten:

Diese werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

1.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1.3.1 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Auflösungen von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 29.300 EUR (VJ 0,00 EUR) enthalten.

1.3.2 Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe 115.199,40 EUR (VJ 130.268,24 EUR) enthalten.

1.3.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste in Höhe von 29.300 EUR (VJ 0,00 EUR) enthalten.

1.3.4 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Anlagenvermögens betragen 483.947,89 EUR (VJ 184.319,11 EUR). Aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurde ein Darlehen an die Augustus Investment GmbH um 480.000,00 EUR wertberichtigt.

1.3.5 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand resultiert im Wesentlichen in Höhe von 25.457,00 EUR (VJ 25.096,00 EUR) aus dem Zinssaldo der Pensionsrückstellung gem. Gutachten. (siehe Saldierung gem. 3.4.6)

1.3.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern sind keine (VJ -3.112,74 EUR) periodenfremden Erträge bzw. Aufwände betreffend Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für Vorjahre enthalten.

1.4 Erläuterungen zur Bilanz

1.4.1 Brutto-Anlagenspiegel

Anschaffungskosten 01.06.2018

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 232.422,23 829,00 0,00
232.422,23 829,00 0,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.294.145,81 85.567,44 84.608,42
geringwertige Wirtschaftsgüter 110.584,88 41.479,74 868,84
1.404.730,69 127.047,18 85.477,26
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 195.000,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.670.000,00 329.107,92 109.107,92
Beteiligungen 25.000,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.232.106,60 0,00 353.169,99
4.122.106,60 329.107,92 462.277,91
Gesamt 5.759.259,52 456.984,10 547.755,17
Umgliederungen

EUR
Anschaffungskosten 31.05.2019

EUR
Kumulierte Abschreibungen 01.06.2018

EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 233.251,23 196.655,37
0,00 233.251,23 196.655,37
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.295.104,83 976.176,31
geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 151.195,78 110.577,88
0,00 1.446.300,61 1.086.754,19
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 195.000,00 170.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 2.890.000,00 0,00
Beteiligungen 0,00 25.000,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 878.936,61 63.652,11
0,00 3.988.936,61 233.652,11
Gesamt 0,00 5.668.488,45 1.517.061,67
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umgliederungen

EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.05.2019

EUR
Nettobuchwert 31.05.2019

EUR
Nettobuchwert 31.05.2018
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.120,00 0,00 0,00 214.775,37 18.475,86 35.766,86
18.120,00 0,00 0,00 214.775,37 18.475,86 35.766,86
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.051,44 84.579,42 0,00 1.013.648,33 281.456,50 317.969,50
geringwertige Wirtschaftsgüter 41.485,74 867,84 0,00 151.195,78 0,00 7,00
163.537,18 85.447,26 0,00 1.164.844,11 281.456,50 317.976,50
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 170.000,00 25.000,00 25.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 480.000,00 0,00 0,00 480.000,00 2.410.000,00 2.670.000,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00 25.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 3.947,89 50.559,99 0,00 17.040,01 861.896,60 1.168.454,49
483.947,89 50.559,99 0,00 667.040,01 3.321.896,60 3.888.454,49
Gesamt 665.605,07 136.007,25 0,00 2.046.659,49 3.621.828,96 4.242.197,85

Angaben über den Anteilsbesitz gem. § 285 Nr.11 HGB

In Prozent bzw.

EUR
Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Augustus Investment GmbH, München * 100,00 -850.081,33 -1.473.758,40
über die Augustus Investment GmbH mittelbar gehaltene Beteiligungen:
4C ADVISORY GmbH, München: 50,00 228.769,68 373.897,39
SBM GmbH, München: 100,00 88.495,65 235.715,39
4C Advance GmbH, München * 100,00 -5.563,43 2.358,11
über die 4C Advance GmbH mittelbar gehaltene Beteiligungen:
eHealth Ventures GmbH, Berlin: 66,19 -461.320,61 -194.234,53
Group Zero One GmbH, Berlin * 50,00 -13.530,17 70.426,74

* Es handelt sich um unmittelbare Beteiligungen der 4C GROUP AG.

Bei sämtlichen Daten handelt es sich um Kennzahlen des Geschäftsjahres 2018.

1.4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In EUR 31.5.19 Davon Restlaufzeit über 1 Jahr 31.5.18 Davon Restlaufzeit über 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.004.055,45 0,00 2.749.006,64 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.139,69 0,00 22.801,55 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 950.469,35 0,00 1.266.276,24 0,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.982.664,49 0,00 4.038.084,43 0,00

1.4.3 Grundkapital und Kapitalrücklage

Aktien

In Stück bzw.

EUR
31.5.19 31.5.18
Ausgegebenes Kapital 495.893 493.743
Eigene Aktien 7.303 9.453
Gezeichnetes Kapital 503.196 503.196

Die Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft. Das voll eingezahlte Grundkapital beträgt 503.196 EUR. Mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 16.11.2012 wurde das damalige Grundkapital in Höhe von 83.866 EUR aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien um 419.330 EUR auf 503.196 EUR erhöht. Nach Eintragung in das Handelsregister wurde das Grundkapital der Gesellschaft durch einen Aktiensplit im Verhältnis 1:6 in 503.196 auf den Namen lautende Stückaktien neu eingeteilt. An die Stelle einer Stückaktie mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von 6 EUR traten damit sechs Stückaktien mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von jeweils 1 EUR.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 4.650 eigene Aktien (Nennwert je 1 EUR) zu einem Preis von 25,85 EUR an Mitarbeiter verkauft. Diese 4.650 Aktien entsprechen 0,92 % des Grundkapitals. Die Verkäufe erfolgten in den Monaten November und Dezember 2018. Die zugehörigen Mittelzuflüsse wurden für die lfd. Finanzierung der Gesellschaft verwendet.

Der Erlös aus dem Verkauf eigener Anteile beträgt 120.202,50 EUR (VJ 72.160,00 EUR). Hiervon wurden 0,00 EUR (VJ 0,00 EUR) gem. §272 Abs. 1b in die Kapitalrücklage eingestellt.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr – auf Basis der Verpflichtungen aus dem Salary Partner Beteiligungsvertrag (insbesondere gem. § 4) - insgesamt 2.500 eigene Aktien (Nennwert je 1 EUR) von Mitarbeitern zurückgekauft. Diese 2.500 Aktien entsprechen 0,50 % des Grundkapitals. Die zugehörigen Käufe erfolgten in den Monaten September 2018 sowie März und Mai 2019. Der zugehörige Aufwand beträgt 66.301,92 EUR (VJ 147.829,43 EUR).

Die durchschnittlichen Anschaffungskosten der im eigenen Bestand befindlichen Aktien betragen zum Bilanzstichtag 27,84 EUR.

Die am Bilanzstichtag im Bestand befindlichen 7.303 Aktien entsprechen 1,45 % des Grundkapitals.

1.4.4 Gewinnrücklagen

Gewinnrücklagen

In EUR Gesetzliche Rücklage Andere Gewinnrücklagen Rücklage wg. eigener Anteile
Stand 1.6.18 7.669,38 0,00 9.453,00
Zugang aufgrund Gewinnverwendung/Aktiensplit 0,00 0,00 0,00
Zugang aufgrund Ankauf 0,00 0,00 2.500,00
Umbuchung 0,00 0,00 0,00
Abgang aufgrund Verkauf 0,00 0,00 4.650,00
Stand 31.5.19 7.669,38 0,00 7.303,00

Nachdem die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB zusammen mehr als 10 % des Gezeichneten Kapitals betragen, ist keine Zuführung notwendig.

1.4.5 Bilanzgewinn

Bilanzgewinn

In EUR Bilanzgewinn
Stand 31.5.18 6.130.304,98
Jahresüberschuss 808.030,57
Ausschüttung -789.268,80
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00
Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile 120.202,50
Einstellung in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile 0,00
Aufwand aus dem Erwerb eigener Anteile -66.301,92
Stand 31.5.19 6.202.967,33

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag nach Verwendung aus dem Vorjahr in Höhe von 5.341.036,18 EUR enthalten.

1.4.6 Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Für die Vorstände Hans-Martin Schneider, Stephan Grunwald und Jörg Bassen wurde am 1.12.2000 bzw. 1.12.2003 eine Pensionszusage erteilt. Am 1.10.2010 wurde für den Vorstand Dr. Manuel Iserloh eine Versorgungszusage erteilt. Die Ansprüche des ehemaligen Vorstands Ludwig Merath ruhen seit dem 31.5.2008. Das Deckungskapital wurde aufgrund entsprechender Verpfändungserklärungen mit den Pensionsverpflichtungen saldiert.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf folgenden Annahmen:

In Prozent 31.5.19 31.5.18
Zinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) 2,18 * /2,98 ** 2,60 * /3,50 **
Rententrend 1-3 1-3

* Rechnungszins mit 7-Jahres-Durchschnitt

** Rechnungszins mit 10-Jahres-DurchschnittDie zugrunde gelegten Sterbetafeln sind die “Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck.

Angewandtes Verfahren: Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) Erfüllungsbetrag und Deckungskapital:

In EUR 31.5.19 31.5.18
Erfüllungsbetrag der Schulden für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen lt. Gutachten 1.493.232,00 1.339.951,00
Saldierungsfähiges Deckungskapital (Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte) -1.262.256,02 -1.136.083,11
Pensionsverpflichtungen(nach Verrechnung Deckungsvermögen) 230.975,98 203.867,89

Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte entspricht den Anschaffungskosten.

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtungen in Höhe von 48.948,00 EUR (VJ 47.743,00 EUR) wurden mit den Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 23.491,00 EUR (22.647,00 EUR) saldiert. Der saldierte Zinsaufwand beläuft sich somit auf 25.457,00 EUR (VJ 25.096,00 EUR).

Der Betrag der für frühere Organmitglieder bzw. ausgeschiedene Vorstände gebildeten Pensionsrückstellung beläuft sich auf 148.532,00 EUR (VJ 146.852,00 EUR).

Ausschüttungsgesperrte Beträge betreffend Pensionsverpflichtungen:

In EUR 31.5.19
Erfüllungsbetrag mit durchschnittlichen Marktzinssatz von 7 Jahren (2,18 %) 1.669.689,00
Erfüllungsbetrag mit durchschnittlichen Marktzinssatz von 10 Jahren (2,98 %) 1.493.232,00
Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB 176.457,00

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre.

1.4.7 Verbindlichkeiten

In EUR 31.5.19 Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 31.5.18 Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 93.539,70 93.539,70 173.543,47 173.543,47
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 78,09 78,09 52,06 52,06
Sonstige Verbindlichkeiten 582.400,72 582.400,72 486.344,43 486.344,43
Davon aus Umsatzsteuern/sonst. Steuern 360.706,05 360.706,05 296.679,95 296.679,95
Davon aus Gewerbesteuern 0,00 0,00 0,00 0,00
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 11.362,58 11.362,58
Davon aus Lohn- und Kirchensteuer 148.112,98 148.112,98 131.952,26 131.952,26
Davon gegenüber Personal 73.581,69 73.581,69 46.349,64 46.349,64
Übrige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten beinhalten keine Positionen mit Restlaufzeiten über 1 bzw. 5 Jahre.

1.5 Sonstige Pflichtangaben

1.5.1 Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. § 251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen/Angaben gem. § 285 Nr. 3 und 3a HGB

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

In Tsd EUR 31.5.19 31.5.18
Verbindlichkeiten aus Begebung und Übertragung von Wechseln - -
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften - -
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen - -
Haftungsverhältnisse aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 500 0

Im Rahmen der Finanzierung der eHealth Ventures GmbH wurde mit Vereinbarung vom 5. Februar 2019 von der 4C GROUP AG gegenüber der UniCredit Bank AG eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von maximal 3 Mio EUR für alle Kredit-Forderungen der UniCredit Bank AG gegenüber der eHealth Ventures GmbH übernommen. Diese Bürgschaft sichert zum einen zwei Förderkredite der KfW-Bankengruppe (1,2 Mio EUR und 0,8 Mio EUR – ausgereicht über die UniCredit Bank AG) sowie eine Kontokorrent- (250 Tsd EUR) und eine Avalkreditlinie (750 Tsd EUR) der UniCredit Bank AG ab. Derzeit hat die eHealth Ventures GmbH hiervon einen Förderkredit in Höhe von 500 Tsd EUR in Anspruch genommen.

Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird derzeit nicht gerechnet, da der geplante Geschäftsverlauf der eHealth Ventures GmbH die Erfüllung der Förderkriterien sicherstellt. Jeder weitere Mittelabruf muss durch den Vorstand der 4C GROUP AG genehmigt werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

In Tsd EUR bis 1 Jahr 31.5.19 bis 1 Jahr 31.5.18 1 bis 5 Jahre 31.5.19 1 bis 5 Jahre 31.5.18
Mietverträge Infrastruktur 551 544 1.549 1.795
Leasingverträge für Kfz 162 132 138 193

Die leichte Erhöhung im Bereich bis zu einem Jahr bei den Mietverträgen resultiert aus der Kopplung der Mieten an Preisindizes. Verlängerungen von Laufzeiten wurden im WJ 18/19 nicht vereinbart.

Im Bereich Leasing-Verträge für KFZ werden lfd. Anschlussverträge für auslaufende Verträge vereinbart. Neuverträge werden abgeschlossen, wenn Mitarbeiter die entsprechenden Wahlrechte aus dem Arbeitsvertrag ausüben. Insbesondere auf Basis des bestehenden Rahmenvertrages mit der Mercedes-Benz Leasing GmbH ist eine unkomplizierte Bestellung und (ggf. auch vorzeitige) Rückgabe möglich. Nennenswerte Risiken aus den getätigten Leasinggeschäften liegen nicht vor.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gem. § 285 Nr. 3 HGB

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte - neben den in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen dargestellten Miet- und Leasingverträgen - zu verzeichnen.

1.5.2 Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Vorstand

Die Geschäfte der 4C GROUP AG werden von folgenden Personen als Vorstand geführt:

Ausbildung, ausgeübter Beruf
Herr Hans-Martin Schneider MBA, Unternehmensberater
Herr Stephan Grunwald Diplom-Kaufmann, Diplom-Volkswirt, Unternehmensberater
Herr Jörg Bassen Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater
Herr Dr. Manuel Iserloh Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater
Herr Dr. Heiko Mauterer Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater(seit 15. August 2019 - mit Annahme der Bestellung als Vorstand)

Prokuristen

Folgende Mitarbeiter haben Prokura:

Ausbildung, ausgeübter Beruf
Herr Uwe Dorst Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater
Herr Christian Baier Diplom-Kaufmann, Unternehmensberater
Frau Claudia Irsfeld Diplom-Oecotrophologin, Personalmanagerin
Herr Peter Keefer Diplom-Betriebswirt (FH), Unternehmensberater
Herr Daniel Lovric Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater
Herr Dr. Heiko Mauterer Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater(bis 14. August 2019)
Herr Focke Meyer Diplom-Mathematiker, Unternehmensberater
Herr Markus Noçon Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Ausbildung, ausgeübter Beruf
Herr Dr. Michael H. Thiel, Vorsitzender Rechtsanwalt
Herr Norbert Büker Betriebswirt, Unternehmensberater
Herr Michael Wagner, stellv. Vorsitzender Rechtsanwalt

2. Vergütungen der Organe

Die Gesamtbezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gemäß § 285 Abs. 9a HGB betrugen:

In EUR WJ 18/19 WJ 17/18
Fixe Gehaltsbestandteile 806.349,03 796.874,13
Variable Gehaltsbestandteile 420.000,00 256.000,00
Gesamtbezüge 1.226.349,03 1.052.874,13

Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen:

In EUR WJ 18/19 WJ 17/18
Gesamtbezüge 4.500,00 6.500,00

Forderungen aus Vorschüssen und Krediten gegenüber Organmitgliedern bestanden am Bilanzstichtag keine. Auch Haftungsverhältnisse wurden nicht eingegangen.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden 26 Mitarbeiter neu eingestellt und 10 Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen. Zusätzlich wurden 27 Praktikanten und Studenten sowie 2 Masteranden eingestellt. 15 Praktikanten und Studenten sowie ein Masterand haben im Geschäftsjahr das Unternehmen wieder verlassen. Insgesamt hat sich damit der Personalbestand von 70 auf 99 Mitarbeiter erhöht. Von diesen 99 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 8 in Teilzeit und 91 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden rd. 85 Mitarbeiter beschäftigt.

4. Zweigniederlassungen

Neben dem Hauptsitz in der Elsenheimerstraße 55a, 80687 München, unterhält die Gesellschaft Zweigniederlassungen in 10117 Berlin, Französische Straße 8 und in 60308 Frankfurt, MesseTurm sowie in 40221 Düsseldorf, Neuer Zollhof 2.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018/2019 beträgt 6.202.967,33 EUR. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 1,60 EUR je Stückaktie auszuschütten und den restlichen Betrag in Höhe von 5.409.538,53 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Aktienbewertung

Gemäß der internen vertraglichen Regelung ergibt sich die Bewertung der Aktien für Salary- und Equity Partner wie folgt:

In EUR 31.5.19 31.5.18 31.5.17
Aktienbewertung für Salary Partner (Mitarbeiter) 26,42 25,85 26,24
Aktienbewertung für Equity Partner (Partner) 33,91 33,09 33,44

7. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB

Transaktionen mit nahestehenden Personen oder verbundenen Unternehmen wurden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen durchgeführt.

8. Vorgänge nach Ablauf des Geschäftsjahres

Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

1.6 Unterschriften des Vorstands

München, den 11. September 2019

gez. Hans-Martin Schneider

gez. Stephan Grunwald

gez. Jörg Bassen

gez. Dr. Manuel Iserloh

gez. Dr. Heiko Mauterer

Bestätigungsvermerk

An die 4C Group AG

Prüfungsurteile

lch habe den Jahresabschluss der 4C Group AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der 4C Group AG für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. ln allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendnungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

lch habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer (lDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ,,Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. lch bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. lch bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Übenvachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaf vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risíken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer (lDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeftihrte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise enrwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damít zusammenhängenden Angaben.

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. lch ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den lnhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

lch erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

Neusäß, den 17. September 2019

gez. Dipl.-Kfm. Gunther Eppinger, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der 4C Group AG hat sich im Geschäftsjahr 2018/2019 eingehend mit dem Verlauf der Geschäftstätigkeit und der Entwicklung der Gesellschaft befasst und die Tätigkeit des Vorstandes entsprechend den gesetzlichen Vorgaben überwacht.

Er hat sich vom Vorstand insbesondere in den Präsenzsitzungen des Aufsichtsrates am 13. Juli 2018, 28. September 2018, 11. Januar 2019 und am 12. April 2019 sowie in mehreren telefonischen und persönlichen Einzelgesprächen jeweils mündlich und schriftlich über die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unterrichten lassen. Insbesondere die jeweiligen Quartalsberichte gaben dem Aufsichtsrat detailliert Einblick in die jeweilige Finanz- und Ertragslage und die laufende Auftrags- und Geschäftsentwicklung sowie einen Überblick in die laufende operative Tätigkeit des Vorstandes und wesentliche organisatorische Entwicklungen im Unternehmen. In den vorgenannten Sitzungen und Einzelgesprächen hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Alle erforderlichen Beschlüsse wurden einvernehmlich gefasst.

Der Aufsichtsrat konnte sich aufgrund der regelmäßigen Berichtserstattung des Vorstandes davon überzeugen, dass das Rechnungs- und Berichtswesen der Gesellschaft sehr gut geeignet ist, Veränderungen in der wirtschaftlichen Entwicklung und Lage der Gesellschaft sowie etwaige Risiken für die Gesellschaft frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen.

Neben der laufenden Überwachung der laufenden Geschäftstätigkeit und –entwicklung hat sich der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2018/2019 insbesondere mit den Herausforderungen für das Unternehmen in der Zukunft befasst und den Vorstand bei der Entwicklung einer darauf ausgerichteten Geschäftsstrategie beraten. Laufend hat sich der Aufsichtsrat auch über die wirtschaftliche Entwicklung der Solvesta AG und die sich daraus für die Gesellschaft ergebenden Risiken informiert und diese mit dem Vorstand erörtert. Ferner hat sich der Aufsichtsrat kontinuierlich mit der Entwicklung einzelner Geschäftsfelder und den damit verbundenen Business Cases von Senior Partnern befasst und diese prüfend und beratend begleitet.

Jahresabschluss 2018/2019, Abschlussprüfung

Der nach HGB erstellte Jahresabschluss der 4C Group AG sowie der Lagebericht zum 31. Mai 2019 wurden unter Einbeziehung der Buchführung vom Abschlussprüfer Herrn Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dipl. Kfm. Gunther Eppinger geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Sämtliche relevanten Jahresabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig und vollständig zugeleitet. Zur Lage der Gesellschaft sowie insbesondere den Chancen und Risiken der Gesellschaft hat der Abschlussprüfer festgestellt, dass der Vorstand der 4C Group AG die Lage der Gesellschaft sowie die Chancen und möglichen Risiken der Gesellschaft zutreffend einschätzt und in der Lage ist, möglichen Risiken mit entsprechenden Gegenmaßnahmen entgegenzusteuern. Weiterhin kommt der Abschlussprüfer zu dem Ergebnis, dass entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen derzeit nicht ersichtlich sind.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht in seiner Bilanzsitzung am 27. September 2019 selbst geprüft und mit den Berichten des Abschlussprüfers prüfend abgeglichen.

Mit dem in der Bilanzsitzung anwesenden Vorstand und dem Abschlussprüfer wurden auf dieser Grundlage die Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit eingehend diskutiert. Bei einer kritischen Durchsicht der Unterlagen ergaben sich keine Hinweise auf Widersprüche oder Rechtsverstöße. Auch aus dem Bericht des Abschlussprüfers ergaben sich keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen Gesetz oder Satzung.

Der Aufsichtsrat hat auch den Lagebericht auf seine Vollständigkeit geprüft. Die im Lagebericht getroffenen Aussagen stimmen mit den unterjährigen Aussagen des Vorstandes überein und entsprechen auch den eigenen Einschätzungen des Aufsichtsrates zur Lage der Gesellschaft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind durch den Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht der 4C Group AG oder das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht daher ausdrücklich gebilligt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018/2019 ist somit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 war der Vorstand nicht mehr verpflichtet, einen Abhängigkeitsbericht vorzulegen.

Personalia des Aufsichtsrates

An den Personalia des Aufsichtsrats, bestehend aus Herrn Dr. Michael H. Thies (Aufsichtsratsvorsitzender), Herrn Michael Wagner (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Herrn Norbert Büker haben sich im Geschäftsjahr 2018/2019 keine Veränderungen ergeben.

Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats sind für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020/2021 beschließt, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 4C Group AG für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.

München, den 27. September 2019

Für den Aufsichtsrat

gez. Dr. Michael H. Thiel

Ergebnisverwendungsbeschluss

Ergebnisverwendung

Gemäß der über die ordentliche Hauptversammlung der 4C Group AG, München, den 22. November 2019.

Die Hauptversammlung beschloss bei unveränderter Präsenz der Aktionäre einstimmig die Verwendung des Bilanzgewinns entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den im Jahresabschluss zum 31. Mai 2019 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.202.967,33 wie folgt zu verwenden:

Verteilung an die Aktionäre: EUR 793.428,80
Einstellung in Gewinnrücklagen: EUR 0,00
Gewinnvortrag: EUR 5.409.538,53
Bilanzgewinn: EUR 6.202.967,33

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2019 ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 27. September 2019 festgestellt worden.