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4C Group AB — Interim / Quarterly Report 2016
May 29, 2017
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Interim / Quarterly Report
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Publication

4C Group AG
München
Jahresabschluss zum 31.05.2016
Lagebericht
1.1 Grundlagen
Die 4C GROUP AG bietet Unternehmen und hier dem Management Beratungsleistungen zur Stärkung der Unternehmenssteuerung an. Dieses Themenfeld umfasst drei wesentliche Bereiche, die Schaffung von Transparenz, die Nutzung der Informationen für die Entscheidungsvorbereitung sowie die Unterstützung der Maßnahmenverfolgung zur Sicherstellung der erwarteten Ergebnisse. Die Schaffung von Transparenz bedeutet die Analyse des Geschäftsmodells sowie die zahlenmäßige Abbildung des Betriebsgeschehens mit dem Zweck der Analyse. Hierzu können u.a. das interne und externe Rechnungswesen optimiert und Reportingsysteme und -organisationen aufgebaut werden, um die Transparenz mit nachvollziehbaren Informationen sicher zu stellen. Die Nutzung der Informationen für die Entscheidungsfindung und für planerische Zwecke ist der zweite Schritt. Hierbei gehört es zum Beratungsansatz der 4C GROUP AG, die Steuerungsinformationen für den Entscheider durch klare Trennung der Indikatoren, Werttreiber und Handlungshebel nutzbar zu machen. Der wesentliche Faktor, der für die Unternehmen die Transparenz und die Steuerungsinformationen jedoch zu wertvollen Informationen macht, ist die organisatorische Verankerung der Maßnahmensteuerung.
Dieser grundlegende Beratungsansatz wird von der 4C GROUP AG sowohl in den unterschiedlichen Branchen und Industrien, als auch innerhalb dieser Branchen und Industrien in den Fachbereichen und Funktionen angewandt.
Das Geschäftsmodell basiert auf einer hohen Fachlichkeit und einem tiefen Management-Verständnis, um für die Führungskräfte relevantes Wissen in der Praxis nutzbar zu machen.
Das Geschäftsmodell der 4C GROUP AG hat sich in den letzten Jahren nicht grundlegend geändert, auch wenn sich Branchen- und Funktionsschwerpunkte im Laufe der Zeit verändern. Der zunehmend stärkere Einfluss der Digitalisierung auf die Unternehmen führt zu einem noch stärkeren Bedarf an Steuerungsinformationen und strategischen Instrumenten, um diesen Wandel zu meistern.
1.2 Wirtschaftsbericht
Für die allgemeine Entwicklung des Beratungsmarktes sind sowohl die konjunkturelle als auch die branchenspezifische Lage wichtige Rahmenparameter. Das ist zum einen begründet in der flexiblen Disponierbarkeit der Beratungsleistungen und zum anderen getrieben von der Art der Beratungsleistungen, die - je nach konjunktureller Lage - für die Unternehmen eine andere Priorität genießen.
Das Kalenderjahr 2015 war geprägt von einem positiven gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Das statistische Bundesamt hat für 2015 preisbereinigt eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 % gemessen, nach 1,6 % in 2014. Das erste Quartal 2016 war mit einer preisbereinigten Steigerung von 1,9 % im Vergleich zum Vorquartal deutlich stärker. Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes BDU sahen sich in 2015 mit einem Wachstum von 7 % (VJ 6,4%) einer positiven Wachstumsdynamik gegenüber.
Zu den grundlegenden Faktoren, die die Entwicklung des Marktes für Beratung treiben, ist ein Faktor hinzugekommen: die Digitalisierung. Dieser Faktor stellt in vielen Branchen die bisherigen Geschäftsmodelle infrage und forciert eine deutlich veränderte Aufstellung der Unternehmen. Dies impliziert sowohl organisatorische als auch systemtechnische Änderungen, in einem Umfang, auf den die Unternehmen nicht vorbereitet sind. Grundsätzlich bleiben die wachsende Systemkomplexität und damit verbunden zunehmende Schwierigkeiten und in einigen Branchen weiterhin vielfältige Regularien als treibende Faktoren bestehen.
Die Konjunkturabhängigkeit der einzelnen Beratung hängt damit sehr stark von der inhaltlichen Positionierung ab. Des Weiteren ist die Fokussierung auf eine Branche ein bestimmender Faktor.
In der aktuellen Nachfrage nach Projekten sehen wir nach wie vor folgende Themen:
- Anpassung der Geschäftsmodelle aufgrund der Herausforderungen der Digitalisierung
- Professionalisierung der Informationssysteme zur Bereitstellung von Steuerungsinformationen
- Steuerung großer IT-Projekte (Project Governance)
Hier sehen wir uns mit unserer grundsätzlich branchenunabhängigen Ausrichtung auf Unternehmenssteuerung sehr gut positioniert. Zusätzlich haben wir für ausgewählte Branchen Competence Center eingerichtet.
Der Wettbewerb innerhalb des Marktes wird sowohl von den Strategieberatungen, die verstärkt auch die Umsetzung anbieten, als auch den IT-Beratungen, die in die konzeptionellen Themen drängen, geprägt. Das Thema der Digitalisierung ist in der Branche auch mittlerweile sehr präsent, erkennbar an einer wachsenden Zahl von größeren Beratungen, die eigene Digital Think Tanks und Digital Labs aufbauen. Außerdem wird durch die Digitalisierung auch versucht, eine sog. agile Vorgehensweise sowohl in der Software- als auch in der Organisationsentwicklung einzuführen.
Zusätzlich führen deutlich erfahrenere Einkaufsorganisationen auf Kundenseite zu teilweise sehr hohem Preisdruck. Dies verstärkt den Trend zu kleineren Projekten.
Nur die hohe Spezialisierung und der damit verbundene Nachweis von jahrelanger Expertise in den relevanten Bereichen können dem Preisdruck entgegenwirken. Zunehmend werden von Firmen in Ausschreibungen auch keine Teams mehr angefragt, sondern einzelne Berater. Die Ausbildung von jungen Beratern, um dieser Nachfrage gerecht zu werden, wird in Zukunft zunehmend schwieriger werden.
Die 4C GROUP AG hat das eigene Profil und die Positionierung durch die Definition von Produkten, die die Methodenkompetenz und Erfahrung mit ausgewählten Themen dokumentieren, weiter geschärft. Daher haben wir unsere Positionierung als Spezialist für Unternehmenssteuerung, Controlling/Governance und Vermittler zwischen Fachbereich und IT zur Förderung der Implementierung noch deutlicher gemacht. Um unseren Kunden, deren Geschäftsmodelle durch die Digitalisierung einem größeren Wandel unterzogen werden, als Navigator zur Seite stehen zu können, hat die 4C GROUP AG einen Kooperationspartner gesucht, mit dem im kommenden Geschäftsjahr ein Joint Venture geplant ist.
1.3 Geschäftsverlauf
1.3.1 Ertragslage
| In Tsd EUR | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 14.717 | 13.907 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis | 2.488 | 2.108 |
| Finanzergebnis | 5 | -5 |
| Ergebnis vor Steuern | 2.493 | 2.104 |
| Jahresüberschuss | 1.678 | 1.401 |
Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 % gestiegen. Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf eine Steigerung im Beratungsgeschäft (ohne Intercompany) um 1,047 Mio. EUR (entspricht 8,1 %) zurückzuführen. Diese Steigerung wird reduziert durch die Abnahme des Handels mit Software-Lizenzen und der zugehörigen Software-Wartung um 381 Tsd EUR.
Der Materialaufwand hat sich durch das reduzierte Volumen aus dem Handel mit Software-Lizenzen und Wartung vermindert. Die Aufwendungen für den Einsatz von Fremdleistern sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Der Gesamteffekt führt zu einer Reduktion des Materialaufwands um 237 Tsd EUR.
Der Personalaufwand ist um 8,1 % gestiegen (+612 Tsd EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind leicht um 113 Tsd EUR gestiegen. Insgesamt ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis um 18,0 % (+380 Tsd EUR) gestiegen.
Beim Finanzergebnis steht den Zinserträgen und Erträgen aus anderen Wertpapieren (47 Tsd EUR, VJ 34 Tsd EUR) ein saldierter Zinsaufwand aus der betrieblichen Altersvorsorge der Vorstände in Höhe von 22 Tsd EUR (VJ 15 Tsd EUR) gegenüber. Hinzu kommen Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von 19 Tsd EUR (VJ 23 Tsd EUR), die aufgrund des niedrigen Zinsniveaus zu einem Kurs über 100% gekauft wurden. Außerdem ist ein geringer Zinsaufwand aus Mietavalen (1 Tsd EUR, VJ 1 Tsd EUR) zu verzeichnen.
1.3.2 Liquidität und Finanzausstattung
| In Tsd EUR | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 1.678 | 1.401 |
| Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit | 1.710 | 1.459 |
| Investitionstätigkeit | 8 | -1.542 |
| Finanzierungstätigkeit | -1.293 | -1.132 |
| Veränderung der liquiden Mittel | 425 | -1.215 |
| Liquide Mittel am Beginn der Periode | 2.545 | 3.760 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 2.970 | 2.545 |
Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Mittelzufluss in Höhe von 425 Tsd EUR.
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt auf Vorjahresniveau und entspricht in etwa dem Jahresüberschuss. Der Forderungsbestand (ohne Forderungen gegen verbundene Unternehmen) hat sich nur leicht um 102 Tsd EUR reduziert (VJ +73 Tsd EUR).
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit (Sach- und Finanzanlagen) erklärt sich im Wesentlichen aus Bewegungen im Finanzanlagevermögen (per Saldo -110 Tsd EUR, VJ +1.413 Tsd EUR) und Zugängen beim Sachanlagevermögen und den immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 106 Tsd EUR (VJ 124 Tsd EUR) sowie aus Netto-Zinsrückflüssen bei den Finanzanlagen.
Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit ist der Saldo aus der Dividendenausschüttung und dem Kauf- und Verkauf von Aktien an Mitarbeiter.
Die absehbaren vertraglichen Verpflichtungen aus Mieten für Infrastruktur und Kfz-Leasing für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 belaufen sich voraussichtlich auf 532 Tsd EUR.
Grundsätze des Finanzmanagements
Das Finanzmanagement der 4C GROUP AG definiert Grundsätze für zwei verschiedene Zwecke und Ziele. Das erste Ziel ist, Liquidität jederzeit sicherzustellen, um finanzielle Mittel für Zeiten mit schlechterer Auftragslage zur Verfügung zu haben. Für diesen Teil der Anlage gilt der Grundsatz die Risiken zu minimieren. Das zweite Ziel fokussiert auf die Eröffnung strategischer Optionen für die 4C GROUP AG. Strategische Optionen, die durch Beteiligung an Kooperationspartnern oder Gemeinschaftsunternehmen mit Kooperationspartnern unterstützt werden, ermöglichen oder eröffnen neue Marktzugänge. Die Beteiligungen der 4C GROUP AG sichern den Zugang zum Innovationsmanagement über das Fördermittelgeschäft (4C ADVISORY GmbH), zu Chancen im Rahmen der digitalen Transformation über die Group Zero One GmbH und die eHealth Ventures GmbH sowie zum Restrukturierungsmarkt über die Solvesta AG. Bei diesen Investments gilt grundsätzlich, dass die Risiken aufgrund der operativen Einbindung des Managements nicht höher sind, als sie im operativen Geschäft der 4C GROUP AG selbst sind.
1.3.3 Vermögens- und Finanzlage
| In Tsd EUR | 31.5.16 | in % | 31.5.15 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 4.816 | 42% | 5.015 | 45% |
| Umlaufvermögen und übrige Aktiva | 6.787 | 58% | 6.007 | 55% |
| Gesamtvermögen | 11.603 | 100% | 11.022 | 100% |
| Eigenkapital | 7.761 | 67% | 7.377 | 67% |
| Rückstellungen | 3.145 | 27% | 2.970 | 27% |
| Verbindlichkeiten und übrige Passiva | 697 | 6% | 675 | 6% |
| Gesamtkapital | 11.603 | 100% | 11.022 | 100% |
Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist um 581 Tsd EUR auf 11.603 Tsd EUR gestiegen.
Die Reduzierung des langfristigen Anlagevermögens resultiert zum einen aus dem Rückgang des Finanzanlagevermögens um 110 Tsd EUR (VJ +1.413 Tsd EUR). Den Ausreichungen von Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.965 Tsd EUR stehen hier Abgänge in Höhe von 2.097 Tsd EUR aus dem Verkauf von Wertpapieren gegenüber. Die Ausleihungen dienen der Finanzierung der beiden Tochtergesellschaften Augustus Investment GmbH sowie 4C ADVANCE GmbH. Zum anderen reduzierte sich das Sachanlagevermögen um 92 Tsd EUR (VJ -73 Tsd EUR). Die immateriellen Vermögensgegenstände entwickelten sich gegenläufig (+3 Tsd EUR, VJ -10 Tsd EUR).
Die Veränderung des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 342 Tsd EUR (VJ +31 Tsd EUR) und des Geldbestands um 425 Tsd EUR (VJ -1.215 Tsd EUR).
Finanzlage
Das Eigenkapital ist um 384 Tsd EUR gestiegen. Die Gründe liegen vor allem in einer teilweisen Thesaurierung des Vorjahresergebnisses (292 Tsd EUR) sowie dem Saldo aus dem Ertrag und dem Aufwand für den Verkauf und dem Erwerb eigener Anteile.
Die Rückstellungen sind um 174 Tsd EUR gestiegen. Hierbei sind die Rückstellungen für Steuern komplett weggefallen (-110 Tsd EUR), die Rückstellung aus Pensionsverpflichtungen leicht reduziert (-22 Tsd EUR) und die sonstigen Rückstellungen - im Wesentlichen Boni-Ansprüche der Mitarbeiter - deutlich um 306 Tsd EUR gestiegen
Die Verbindlichkeiten sind leicht um 22 Tsd EUR angestiegen.
Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird die wirtschaftliche Lage der 4C GROUP AG vom Vorstand insgesamt als sehr gut beurteilt.
1.3.4 Personalentwicklung
Die Managementberatung braucht engagierte und leistungsfokussierte Mitarbeiter. Daher investieren wir viel in die Ausbildung unserer Mitarbeiter und die Gewinnung neuer Talente. Durch das variable Entgeltsystem beteiligen wir die Mitarbeiter deutlich am Erfolg des Unternehmens und setzen gezielte Anreize für Top-Leistungen bei unseren Kunden.
Des Weiteren bieten wir unseren Mitarbeitern im Rahmen des Salary-Partner-Programms die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Im Geschäftsjahr 2015/2016 verkaufte die Gesellschaft 3.850 Aktien an Mitarbeiter und kaufte 450 Aktien von Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen haben, zurück.
Der Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr infolge von 4 Neueinstellungen und 10 Austritten von 63 auf 57 Mitarbeiter reduziert. Von diesen 57 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 8 in Teilzeit und 49 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden rd. 60 Mitarbeiter beschäftigt.
1.3.5 Zweigniederlassungen
Neben dem Hauptsitz in der Elsenheimerstrasse 55a, 80687 München, unterhält die Gesellschaft Zweigniederlassungen in 10117 Berlin, Französische Straße 8 und in 60308 Frankfurt, MesseTurm.
1.4 Geschäftsvorfälle mit verbundenen Unternehmen und nahestehenden Personen
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat einen Abhängigkeitsbericht vorgelegt, zu dem er folgende Schlusserklärung abgibt:
„Der Vorstand der Gesellschaft erklärt hiermit, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden ist.“
1.5 Vorgänge nach Ablauf des Geschäftsjahres
Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
1.6 Prognose-, Chancen- und Risikenbericht
1.6.1 Prognose für das Geschäftsjahr 2016/2017
Die Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2015/2016 lagen auf bzw. leicht über dem prognostizierten Niveau.
Im Vergleich zum Vorjahr waren eine Zunahme der Umsatzerlöse um 5,8% und eine Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 18,5% zu verzeichnen.
Die vorliegende Planung impliziert, dass wir im nächsten Geschäftsjahr ein leichtes Wachstum erzielen werden. Daher geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016/2017 von leicht steigenden Umsatzerlösen und einem damit ebenfalls leicht verbesserten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Berichtsjahr aus.
1.6.2 Risikomanagementsystem
Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, in der alle Verantwortlichen aktiv Marktchancen für das Wachstum der Gesellschaft suchen. Das Risikomanagement der 4C GROUP AG hat zum Ziel, Risiken schnellstmöglich zu identifizieren und - nach einer Bewertung - durch geeignete Maßnahmen zu eliminieren, oder beherrschbar zu machen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der 4C GROUP AG verhindert werden. Die relevanten Geschäftsrisiken wurden identifiziert, grundsätzlich bewertet und dann im Rahmen der Risikopolitik der operative Umgang mit diesen Risiken beschlossen. Informationen über operative Risiken werden aus den täglichen Projektmanagementprozessen gewonnen und im Rahmen der operativen Steuerungsgremien bewertet und behandelt. Der Umgang mit strategischen Risiken ist Teil der Jahresplanung und der Klausurtagungen des Vorstands.
1.6.3 Chancen und Risiken im Einzelnen
Markt und Wettbewerb
Das unmittelbare Risiko für die 4C GROUP AG liegt in den Auswirkungen der jeweiligen konjunkturellen Entwicklungen. Traditionell ist die Auswirkung konjunktureller Verschlechterungen auf die Vergabe von Beratungsaufträgen relativ groß, da viele Unternehmen externe Dienstleistungsunternehmen als variable Kosten wahrnehmen und entsprechend mit Anpassungen reagieren. Umgekehrt besteht in konjunkturellen Aufschwungphasen die große Chance in der Beauftragung aufgeschobener Projekte. Zum einen können diese Schwankungen durch Ergänzung von Produkten mit klarem Krisencharakter abgefedert und zum anderen durch enge Steuerung der Auslastung und der Personalkapazitäten entschärft werden. Das Auslastungsrisiko hat ebenso wie das Preisdurchsetzungsrisiko einen direkten Bezug auf die Umsatzerlöse, d.h. 10% geringere Tagessätze reduzieren die Umsatzerlöse ebenfalls um knapp 10%. Die Ergebniswirkung einer reduzierten Auslastung bzw. Tagessatzdurchsetzung liegt in etwa bei 1:3.
Operative Risiken
In der operativen Projekt- und Auftragsbearbeitung besteht einerseits ein Risiko aus Großprojekten, das unter Umständen noch durch Reputationsrisiken verschärft wird. Andererseits können aus immer wieder gewünschten Festpreisprojekten Risiken entstehen. Beide Themen werden sehr eng gesteuert, angefangen bei der Angebotserstellung über das laufende Projektreporting und Projektleitermeetings bis hin zum Monitoring der offenen Posten.
Abhängigkeiten von Mitarbeitern
Ein wesentliches Risiko einer Beratung entsteht aus der Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern und Partnern bzw. Vorständen in Schlüsselpositionen. Diese können einerseits in der besonderen Kompetenz des Mitarbeiters und andererseits in der Kundenbeziehung, die auf der Persönlichkeit des Mitarbeiters und Partners bzw. Vorstands basiert, liegen. Diese Abhängigkeiten sind identifiziert worden und werden durch eine systematische Personalentwicklung, Aufbau von Stellvertretern und Delegation sowie durch die Verbreiterung der Kenntnisse reduziert.
Compliance Risiken
In zunehmendem Maße verschärfen sich die Anforderungen der Kunden an die Datenhaltung und den Umgang mit Informationen. Dieser Entwicklung wurde mit der Definition eines Code of Conduct Rechnung getragen. Die Datensicherheit in der IT entspricht dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Im abgelaufenen Jahr konnte auch ein interner Datenschutzbeauftragter installiert werden.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Typische finanzwirtschaftliche Risiken, wie Zins- und Währungsrisiken, Kursrisiken von Wertpapieren und Liquiditätsrisiken werden bewusst durch die Finanzierungs- bzw. Anlagestruktur vermieden bzw. bestehen aufgrund des z.B. fehlenden Umsatzanteils in Nicht-EURO Ländern nur in sehr geringem Umfang.
Chancen
Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, die bewusst Chancen zur Erweiterung und Steigerung des Geschäftes sucht und ergreift.
Nach wie vor entstehen aus dem Veränderungsbedarf für die Unternehmen, z.B. im Rahmen der Digitalisierung und des demographischen Wandels, und dem damit verbundenen Bedarf an Transparenz und besseren Steuerungsinstrumenten wichtige Chancen für die 4C GROUP AG. Auch die immer ambitionierteren IT-Projekte, die für die Verantwortlichen große Herausforderungen darstellen und damit erhöhten Bedarf an Governance generieren, sind wie in den letzten Jahren wichtige Geschäftstreiber. Ebenfalls führen die erhöhten regulatorischen Anforderungen für Unternehmen aus dem Finanzbereich zu einem wachsenden Beratungsbedarf. Für diese und andere Themen werden die Beratungsangebote weiterentwickelt und mit dem Markt verprobt.
1.7 Unterschriften des Vorstands
München, den 31. August 2016
gez. Hans-Martin Schneider
gez. Stephan Grunwald
gez. Jörg Bassen
gez. Dr. Manuel Iserloh
Bilanz
AKTIVA
| In EUR | 31.5.16 | 31.5.15 |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 4.815.791,50 | 5.014.802,02 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 31.855,86 | 28.893,32 |
| II. Sachanlagen | 412.482,50 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 320.394,50 | 412.482,50 |
| III. Finanzanlagen | 4.463.541,14 | 4.573.426,20 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 195.000,00 | 170.000,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.965.442,77 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 12.500,00 | 0,00 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 2.290.598,37 | 4.403.426,20 |
| B. Umlaufvermögen | 6.747.936,67 | 5.968.639,32 |
| I. Vorräte | ||
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 12.188,12 | 0,00 |
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.115.504,63 | 3.218.018,58 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 183.252,01 | 0,00 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 467.555,15 | 205.922,21 |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 2.969.436,88 | 2.544.698,53 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 38.963,26 | 39.047,39 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 11.602.691,55 | 11.022.488,73 |
PASSIVA
| In EUR | 31.5.16 | 31.5.15 |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | 7.761.313,73 | 7.376.929,85 |
| I. Ausgegebenes Kapital | 498.777,00 | 495.377,00 |
| 1. Gezeichnetes Kapital | 503.196,00 | 503.196,00 |
| 2. Eigene Anteile | -4.419,00 | -7.819,00 |
| II. Kapitalrücklage | 299.784,66 | 286.105,13 |
| III. Gewinnrücklagen | 12.088,38 | 15.488,38 |
| 1. Gesetzliche Rücklage | 7.669,38 | 7.669,38 |
| 2. Rücklage wegen einer Anteile | 4.419,00 | 7.819,00 |
| IV. Bilanzgewinn | 6.950.663,69 | 6.579.959,34 |
| B. Rückstellungen | 3.144.719,91 | 2.970.461,51 |
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 139.724,78 | 161.660,93 |
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 109.525,00 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 3.004.994,41 | 2.699.275,58 |
| C. Verbindlichkeiten | 696.658,63 | 675.097,37 |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 99.690,75 | 220.377,39 |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten | 596.967,88 | 454.719,98 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 11.602.691,55 | 11.022.488,73 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| In EUR | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 14.717.209,18 | 13.907.251,54 |
| 2. Erhögung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 12.188,12 | 0,00 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 154.450,62 | 119.365,11 |
| 4. Materialaufwand | -778.416,94 | -1.015.005,94 |
| a) a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -401.949,44 | -639.735,46 |
| b) b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -376.467,50 | -375.270,48 |
| 5. Personalaufwand | -8.171.242,62 | -7.558.780,12 |
| a) Löhne und Gehälter | -7.439.902,38 | -6.831.877,77 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung | -731.340,24 | -726.902,35 |
| 6. Abschreibungen | -194.380,66 | -206.183,81 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.251.060,30 | -3.138.196,80 |
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 39.131,18 | 30.708,44 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 7.407,84 | 3.497,13 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -18.848,00 | -22.713,11 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -22.980,07 | -16.385,07 |
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.493.458,35 | 2.103.557,77 |
| 13. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | 0,00 |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -810.034,24 | -695.604,54 |
| 15. Sonstige Steuern | -5.446,00 | -7.042,00 |
| 16. Jahresüberschuss | 1.677.978,11 | 1.400.911,23 |
| 17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 5.194.163,74 | 5.309.611,76 |
| 18. Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile | 103.449,50 | 0,00 |
| 19. Einstellungen in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile | -13.679,53 | 0,00 |
| 20. Aufwand aus dem Erwerb eigener Anteile | -11.248,13 | -130.563,65 |
| 21. Bilanzgewinn | 6.950.663,69 | 6.579.959,34 |
Anhang
1.1 Allgemeine Angaben
Grundlagen der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der 4C GROUP AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – mit Ausnahme der durch die gesetzliche Änderung des § 253 HGB bedingten Änderung der Bewertung der Pensionsrückstellungen - im Wesentlichen übernommen werden.
Immaterielle Vermögensgegenstände:
Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Ansatz Nutzungsdauern
| In Jahren | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Software | 1-5 | 1-5 |
Sachanlagen:
Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige degressive (auf Altbestände) bzw. lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Zugänge ab dem 1. Januar 2010, deren Anschaffungskosten 410 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.
Ansatz Nutzungsdauern
| In Jahren | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1-13 | 1-13 |
Finanzanlagen:
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zu Nennwerten angesetzt. Bestehenden Risiken wird durch außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.
Vorräte:
Diese werden (falls vorhanden) zu Anschaffungs- und Herstellungskosten - unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips - bewertet. Basis der Kalkulation der Herstellungskosten sind die geleisteten, dem Kunden gegenüber abrechenbaren Stunden bewertet mit Personalkosten (einschließlich Personalnebenkosten). Risiken wegen eingeschränkter Abrechenbarkeit werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Diese werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für Ausfall- und allgemeine Kreditrisiken werden angemessene Abschreibungen und Wertberichtigungen zur Berücksichtigung niedrigerer beizulegender Werte vorgenommen.
Abgrenzungsposten für latente Steuern:
Im Berichtsjahr ergeben sich aktive latente Steuern, welche entsprechend dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB in der Bilanz nicht angesetzt wurden.
Rückstellungen:
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren durch ein externes Gutachten ermittelt. Der Ansatz erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Steuerrückstellungen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer werden auf Grundlage der erwarteten Einkommen und Gewerbeerträge ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Verbindlichkeiten:
Diese werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
1.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1.3.1 Umsatzerlöse
Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
| In EUR | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse aus Beratung und Verrechnung von Reisekosten | 14.494.191,66 | 13.239.830,01 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Softwarelizenzen und Wartung | 510.041,00 | 890.613,20 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 29.516,56 | 18.356,95 |
| Erlösschmälerungen | -316.540,04 | -241.548,62 |
| Umsatzerlöse gesamt | 14.717.209,18 | 13.907.251,54 |
Umsatzerlöse nach geographisch bestimmen Märkten
| In EUR | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse im Inland | 13.149.966,12 | 12.664.600,02 |
| Umsatzerlöse im EU-Raum | 1.383.250,58 | 1.041.112,37 |
| Umsatzerlöse in Drittländern | 183.992,48 | 201.539.15 |
| Umsatzerlöse gesamt | 14.717.209,18 | 13.907.251,54 |
1.3.2 Personalaufwand
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe 65.754,57 EUR (VJ 131.095,16 EUR) enthalten.
1.3.3 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagenvermögens betragen 18.848,00 EUR (VJ 22.713,11 EUR).
1.3.4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand resultiert im Wesentlichen in Höhe von 21.908,00 EUR (VJ 15.313,00 EUR) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung gem. Gutachten.
1.3.5 Außerordentliches Ergebnis
Der Abschluss enthält kein außerordentliches Ergebnis.
1.3.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern sind außerordentliche Aufwände bzw. Erträge (betreffend Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer für Vorjahre) in Höhe von -720,03 EUR (VJ +11.223,11 EUR) enthalten.
1.4 Erläuterungen zur Bilanz
1.4.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
| In EUR | Software | Gesamt |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ||
| Stand 1.6. | 250.392,07 | 250.392,07 |
| Zugänge | 24.958,15 | 24.958,15 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.5. | 275.350,22 | 275.350,22 |
| Abschreibungen | ||
| Stand 1.6. | 221.498,75 | 221.498,75 |
| Zugänge | 21.995,61 | 21.995,61 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.5. | 243.494,36 | 243.494,36 |
| Nettobuchwert am 1.6.15 | 28.893,32 | 28.893,32 |
| Nettobuchwert am 31.5.16 | 31.855,86 | 31.855,86 |
1.4.2 Sachanlagen
| In EUR | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | Gesamt |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ||
| Stand 1.6. | 1.749.563,84 | 1.749.563,84 |
| Zugänge | 81.217,05 | 81.217,05 |
| Abgänge | 37.996,61 | 37.996,61 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.5. | 1.792.784,28 | 1.792.784,28 |
| Abschreibungen | ||
| Stand 1.6. | 1.337.081,34 | 1.337.081,34 |
| Zugänge | 172.385,05 | 172.385,05 |
| Abgänge | 37.076,61 | 37.076,61 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.5. | 1.472.389,78 | 1.472.389,78 |
| Nettobuchwert am 1.6.15 | 412.482,50 | 412.482,50 |
| Nettobuchwert am 31.5.16 | 320.394,50 | 320.394,50 |
1.4.3 Finanzanlagen
| In EUR | Anteile an verbundenen Unternehmen | Ausleihungen an verbundene Unternehmen | Beteiligungen | Wertpapiere des Anlagevermögens | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | |||||
| Stand 1.6. | 170.000,00 | 0,00 | 0,00 | 4.426.139,31 | 4.596.139,31 |
| Zugänge | 25.000,00 | 1.965.442,77 | 12.500,00 | 0,00 | 2.002.942,77 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.097.159,83 | 2.097.159,83 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.5. | 195.000,00 | 1.965.442,77 | 12.500,00 | 2.328.979,48 | 4.501.922,25 |
| Abschreibungen | |||||
| Stand 1.6. | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 22.713,11 | 22.713,11 |
| Zugänge | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 18.848,00 | 18.848,00 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.180,00 | 3.180,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.5. | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 38.381,11 | 38.381,11 |
| Nettobuchwert am 1.6.15 | 170.000,00 | 0,00 | 0,00 | 4.403.426,20 | 4.573.426,20 |
| Nettobuchwert am 31.5.16 | 195.000,00 | 1.965.442,77 | 12.500,00 | 2.290.598,37 | 4.463.541,14 |
Angaben über den Anteilsbesitz gem. § 285 Nr.11 HGB
| In Prozent bzw. EUR | Anteilshöhe | Jahresergebnis | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| Augustus Investment GmbH, München* | 100,00 | 21.710,11 | 286.781,03 |
| über die Augustus Investment GmbH mittelbar gehaltene Beteiligungen: | |||
| 4C ADVISORY GmbH, München: | 50,00 | -77.015,86 | 844.524,29** |
| SBM GmbH, München: | 100,00 | 28.132,82 | 293.843,67 |
| BK Beratungskontor Energie & Technik Verwaltungs GmbH, Augsburg: | 100,00 | -2.253,75 | 5.540,74 |
| 4C ADVANCE GmbH, München* | 100,00 | - | - *** |
| über die 4C Advance GmbH mittelbar gehaltene Beteiligungen: | |||
| eHealth Ventures GmbH, Berlin: | 66,19 | - | - *** |
| eHealth Portal Service GmbH, Berlin: | 70,00 | - | - **** |
| Group Zero One GmbH, Berlin* | 50,00 | - | - **** |
* Es handelt sich um unmittelbare Beteiligungen der 4C GROUP AG.
** Es handelt sich um Kennzahlen des Geschäftsjahres 2014, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Abschluss 2015 noch nicht vorlag.
*** Diese Gesellschaften wurden im Oktober 2015 gegründet. Für beide lagen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch keine Zahlen für das Rumpfwirtschaftsjahr 2015 vor.
**** Diese Gesellschaften wurden erst im März bzw. April 2016 gegründet.
1.4.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| In EUR | 31.5.16 | Davon Restlaufzeit über 1 Jahr | 31.5.15 | Davon Restlaufzeit über 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.115.504,63 | 0,00 | 3.218.018,58 | 0,00 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 183.252,01 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 467.555,15 | 8.663,62 | 205.922,21 | 12.747,15 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.766.311,79 | 8.663,62 | 3.423.940,79 | 12.747,15 |
1.4.5 Grundkapital und Kapitalrücklage
Aktien
| In Stück bzw. EUR | 31.5.16 | 31.5.15 |
|---|---|---|
| Ausgegebenes Kapital | 498.777 | 495.377 |
| Eigene Aktien | 4.419 | 7.819 |
| Gezeichnetes Kapital | 503.196 | 503.196 |
Die Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft. Das voll eingezahlte Grundkapital beträgt 503.196 EUR. Mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 16.11.2012 wurde das damalige Grundkapital in Höhe von 83.866 EUR aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien um 419.330 EUR auf 503.196 EUR erhöht. Nach Eintragung in das Handelsregister wurde das Grundkapital der Gesellschaft durch einen Aktiensplit im Verhältnis 1:6 in 503.196 auf den Namen lautende Stückaktien neu eingeteilt. An die Stelle einer Stückaktie mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von 6 EUR traten damit sechs Stückaktien mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von jeweils 1 EUR.
Ebenfalls mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 16.11.2012 wurde neues genehmigtes Kapital in Höhe von 100.000 EUR geschaffen: Der Vorstand ist damit bis zum 16.11.2017 ermächtigt das Grundkapital einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um bis zu 100.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 100.000 neuen, auf den Namen lautenden Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 3.850 eigene Aktien (Nennwert je 1 EUR) zu einem Preis von 26,87 EUR an Mitarbeiter verkauft. Die Verkäufe erfolgten im Monate Dezember 2015.
Der Erlös aus dem Verkauf eigener Anteile beträgt 103.449,50 EUR (VJ 0,00 EUR) und wurde in Höhe von 13.679,53 EUR (VJ 0,00 EUR) gem. §272 Abs. 1b in die Kapitalrücklage eingestellt.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 450 eigene Aktien (Nennwert je 1 EUR) von Mitarbeitern zurückgekauft. Der zugehörige Kauf erfolgte im Monat Juni 2016. Der zugehörige Aufwand beträgt 11.248,13 EUR (VJ 130.563,65 EUR).
Die durchschnittlichen Anschaffungskosten der im eigenen Bestand befindlichen Aktien betragen zum Bilanzstichtag 23,32 EUR.
Die am Bilanzstichtag im Bestand befindlichen 4.419 Aktien entsprechen 0,88% des Grundkapitals.
1.4.6 Gewinnrücklagen
Gewinnrücklagen
| In EUR | Gesetzliche Rücklage | Andere Gewinnrücklagen | Rücklage wg. eigener Anteile |
|---|---|---|---|
| Stand 1.6.15 | 7.669,38 | 0,00 | 7.819,00 |
| Zugang aufgrund Gewinnverwendung/Aktiensplit | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Zugang aufgrund Ankauf | 0,00 | 0,00 | 450,00 |
| Umbuchung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Abgang aufgrund Verkauf | 0,00 | 0,00 | 3.850,00 |
| Stand 31.5.16 | 7.669,38 | 0,00 | 4.419,00 |
Nachdem die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB zusammen mehr als 10 % des Gezeichneten Kapitals betragen, ist keine Zuführung notwendig.
1.4.7 Bilanzgewinn
Bilanzgewinn
| In EUR | Bilanzgewinn |
|---|---|
| Stand 31.5.15 | 6.579.959,34 |
| Jahresüberschuss | 1.677.978,11 |
| Ausschüttung | -1.385.795,60 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,00 |
| Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile | 103.449,50 |
| Einstellung in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile | -13.679,53 |
| Aufwand aus dem Erwerb eigener Anteile | -11.248,13 |
| Stand 31.5.16 | 6.950.663,69 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag nach Verwendung aus dem Vorjahr in Höhe von 5.194.163,74 EUR enthalten.
1.4.8 Rückstellungen
Pensionsrückstellungen
Für die Vorstände Hans-Martin Schneider, Stephan Grunwald und Jörg Bassen wurde am 1.12.2000 bzw. 1.12.2003 eine Pensionszusage erteilt. Am 1.10.2010 wurde für den Vorstand Dr. Manuel Iserloh eine Versorgungszusage erteilt. Die Ansprüche des ehemaligen Vorstands Ludwig Merath ruhen seit dem 31.5.2008. Das Deckungskapital wurde aufgrund entsprechender Verpfändungserklärungen mit den Pensionsverpflichtungen saldiert.
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf folgenden Annahmen:
| In Prozent | 31.5.16 | 31.5.15 |
|---|---|---|
| Zinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) | 4,20 | 4,26 |
| Rententrend | 1-3 | 1-3 |
Die zugrunde gelegten Sterbetafeln sind die “Richttafeln 2005 G“ von Klaus Heubeck.Erfüllungsbetrag und Deckungskapital:
| In EUR | 31.5.16 | 31.5.15 |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der Schulden für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen lt. Gutachten | 1.035.004,00 | 944.148,00 |
| Saldierungsfähiges Deckungskapital (Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte) | -895.279,22 | -782.487,07 |
| Pensionsverpflichtungen(nach Verrechnung Deckungsvermögen) | 139.724,78 | 161.660,93 |
Die Aufwendungen aus der Abzinsung der Verpflichtungen in Höhe von 42.253,00 EUR (VJ 39.888,00 EUR) wurden mit den Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 20.345,00 EUR (24.575,00 EUR) saldiert. Der saldierte Zinsaufwand beläuft sich somit auf 21.908,00 EUR (VJ 15.313,00 EUR).
Der Betrag der für frühere Organmitglieder bzw. ausgeschiedene Vorstände gebildeten Pensionsrückstellung beläuft sich auf 125.479,00 EUR (VJ 119.893,00 EUR).
Ausschüttungsgesperrte Beträge:
| In EUR | 31.5.16 |
|---|---|
| Erfüllungsbetrag mit durchschnittlichen Marktzinssatz von 7 Jahren (3,58 %) | 1.143.527,00 |
| Erfüllungsbetrag mit durchschnittlichen Marktzinssatz von 10 Jahren (4,20 %) | 1.035.004,00 |
| Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB | 108.523,00 |
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre.
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen
| In EUR | 31.5.16 | 31.5.15 |
|---|---|---|
| Steuerrückstellungen | 0,00 | 109.525,00 |
| Sonstige Rückstellungen | 3.004.994,41 | 2.699.275,58 |
Die Steuerrückstellungen des Vorjahres setzen sich aus Gewerbesteuerrückstellungen in Höhe 54.560,00 EUR und Körperschaftssteuerrückstellungen in Höhe von 54.965,00 EUR zusammen.
In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Tantiemen und Prämien in Höhe von 2.181.692,26 EUR (VJ 1.851.199,35 EUR), für Urlaub in Höhe von 693.002,15 EUR (VJ 722.376,23 EUR) und sonstige übrige Rückstellungen in Höhe von 130.300,00 EUR (VJ 125.700,00 EUR) enthalten.
1.4.9 Verbindlichkeiten
| In EUR | 31.5.16 | Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | 31.5.15 | Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 99.690,75 | 99.690,75 | 220.377,39 | 220.377,39 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 596.967,88 | 596.967,88 | 454.719,98 | 454.719,98 |
| Davon aus Umsatzsteuern | 414.152,65 | 414.152,65 | 276.784,98 | 276.784,98 |
| Davon aus Gewerbesteuern | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 11.864,89 | 11.864,89 | 16.327,16 | 16.327,16 |
| Davon aus Lohn- und Kirchensteuer | 123.886,81 | 123.886,81 | 124.528,39 | 124.528,39 |
| Davon gegenüber Personal | 47.063,53 | 47.063,53 | 36.975,45 | 36.975,45 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 0,00 | 0,00 | 104,00 | 104,00 |
Die Verbindlichkeiten beinhalten keine Positionen mit Restlaufzeiten über 1 bzw. 5 Jahre.
1.5 Sonstige Pflichtangaben
1.5.1 Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. § 251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen/Angaben gem. § 285 Nr. 3 und 3a HGB
Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB
| In Tsd EUR | 31.5.16 | 31.5.15 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Begebung und Übertragung von Wechseln | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen | - | - |
| Haftungsverhältnisse aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten | - | - |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB
| In Tsd EUR | bis 1 Jahr 31.5.16 | bis 1 Jahr 31.5.15 | 1 bis 5 Jahre 31.5.16 | 1 bis 5 Jahre 31.5.15 |
|---|---|---|---|---|
| Mietverträge Infrastruktur | 377 | 379 | 663 | 605 |
| Leasingverträge für Kfz | 154 | 140 | 81 | 158 |
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gem. § 285 Nr. 3 HGB
Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine solchen Geschäfte zu verzeichnen.
1.5.2 Sonstige Angaben
1. Organe der Gesellschaft
Vorstand
Die Geschäfte der 4C GROUP AG werden von folgenden Personen als Vorstand geführt:
| Ausbildung, ausgeübter Beruf | |
|---|---|
| Herr Hans-Martin Schneider | MBA, Unternehmensberater |
| Herr Stephan Grunwald | Diplom-Kaufmann, Diplom-Volkswirt, Unternehmensberater |
| Herr Jörg Bassen | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
| Herr Dr. Manuel Iserloh | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
Prokuristen
Folgende Personen sind Partner mit Prokura:
| Ausbildung, ausgeübter Beruf | |
|---|---|
| Herr Uwe Dorst | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
| Herr Daniel Lovric | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater (seit 20.7.16) |
| Herr Dr. Heiko Mauterer | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
| Herr Focke Meyer | Diplom-Mathematiker, Unternehmensberater |
| Herr Markus Nocon | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
| Herr Jörg Sandau | Diplom-Ingenieur, Unternehmensberater |
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:
| Ausbildung, ausgeübter Beruf | |
|---|---|
| Herr Dr. Michael H. Thiel, Vorsitzender | Rechtsanwalt |
| Herr Norbert Büker | Betriebswirt, Unternehmensberater |
| Herr Michael Wagner, stellv. Vorsitzender | Rechtsanwalt |
2. Vergütungen der Organe
Die Gesamtbezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gemäß § 285 Abs. 9a HGB betrugen:
| In EUR | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Fixe Gehaltsbestandteile | 962.946,17 | 957.514,45 |
| Variable Gehaltsbestandteile | 440.000,00 | 440.000,00 |
| Gesamtbezüge | 1.402.946,17 | 1.397.514,45 |
Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen:
| In EUR | WJ 15/16 | WJ 14/15 |
|---|---|---|
| Gesamtbezüge | 7.500,00 | 4.000,00 |
Forderungen aus Vorschüssen und Krediten gegenüber Organmitgliedern bestanden am Bilanzstichtag keine. Auch Haftungsverhältnisse wurden nicht eingegangen.
3. Mitarbeiter
Der Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr infolge von 4 Neueinstellungen und 10 Austritten von 63 auf 57 Mitarbeiter reduziert. Von diesen 57 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 8 in Teilzeit und 49 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden rd. 60 Mitarbeiter beschäftigt.
4. Zweigniederlassungen
Neben dem Hauptsitz in der Elsenheimerstraße 55a, 80687 München, unterhält die Gesellschaft Zweigniederlassungen in 10117 Berlin, Französische Straße 8 und in 60308 Frankfurt, MesseTurm.
5. Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015/2016 beträgt 6.950.663,69 EUR. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 2,50 EUR je Stückaktie auszuschütten und den restlichen Betrag in Höhe von 5.703.721,19 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
6. Aktienbewertung
Gemäß der internen vertraglichen Regelung ergibt sich die Bewertung der Aktien für Salary- und Equity Partner wie folgt:
| In EUR | 31.5.16 | 31.5.15 | 31.5.14 |
|---|---|---|---|
| Aktienbewertung für Salary Partner (Mitarbeiter) | 28,08 | 26,87 | 26,04 |
| Aktienbewertung für Equity Partner (Partner) | 35,68 | 34,20 | 33,19 |
7. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB
Transaktionen mit nahestehenden Personen oder verbundenen Unternehmen wurden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen durchgeführt.
1.6 Unterschriften des Vorstands
München, den 31. August 2016
gez. Hans-Martin Schneider
gez. Stephan Grunwald
gez. Jörg Bassen
gez. Dr. Manuel Iserloh
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der 4C Group AG für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2015 bis 31. Mai 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Neusäß, den 23. September 2016
gez. Dipl.-Kfm. Gunther Eppinger, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015/2016
Der Aufsichtsrat der 4C Group AG hat sich im Geschäftsjahr 2015/2016 eingehend mit dem Verlauf der Geschäftstätigkeit und der Entwicklung der Gesellschaft befasst und die Tätigkeit des Vorstandes entsprechend den gesetzlichen Vorgaben überwacht.
Er hat sich vom Vorstand insbesondere in den Aufsichtsratssitzungen am 19. Juni 2015, am 25. September, am 20. November 2015 und am 15. April 2016 sowie in mehreren telefonischen und persönlichen Einzelgesprächen jeweils mündlich und schriftlich über die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unterrichten lassen. Insbesondere die jeweiligen Quartalsberichte gaben dem Aufsichtsrat detailliert Einblick in die jeweilige Finanz- und Ertragslage und die laufende Auftrags- und Geschäftsentwicklung sowie einen Überblick in die laufende operative Tätigkeit des Vorstandes und wesentliche organisatorische Entwicklungen im Unternehmen. In den vorgenannten Sitzungen und Einzelgesprächen hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Alle erforderlichen Beschlüsse wurden einvernehmlich gefasst.
Der Aufsichtsrat konnte sich aufgrund der regelmäßigen Berichtserstattung des Vorstandes davon überzeugen, dass das Rechnungs- und Berichtswesen der Gesellschaft sehr gut geeignet ist, Veränderungen in der wirtschaftlichen Entwicklung und Lage des Gesellschaft sowie etwaige Risiken für die Gesellschaft frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen.
Neben der laufenden Überwachung der laufenden Geschäftstätigkeit und –entwicklung hat sich der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2015/2016 insbesondere mit den Herausforderungen für das Unternehmen in der Zukunft befasst und den Vorstand bei der Entwicklung eines neuen Geschäftszweigs beraten. Ferner hat sich der Aufsichtsrat kontinuierlich mit der Entwicklung einzelner Geschäftsfelder und den damit verbundenen Business Cases von Senior Partnern befasst und diese prüfend und beratend begleitet.
Jahresabschluss 2015/2016, Abschlussprüfung, Abhängigkeitsbericht
Der nach HGB erstellte Jahresabschluss der 4C Group AG sowie der Lagebericht zum 31. Mai 2016 wurden unter Einbeziehung der Buchführung vom Abschlussprüfer Herrn Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dipl. Kfm. Gunther Eppinger geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Sämtliche relevanten Jahresabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig und vollständig zugeleitet. Zur Lage der Gesellschaft sowie insbesondere den Chancen und Risiken der Gesellschaft hat der Abschlussprüfer festgestellt, dass der Vorstand der 4C Group AG die Lage der Gesellschaft sowie die Chancen und möglichen Risiken der Gesellschaft zutreffend einschätzt und in der Lage ist, möglichen Risiken mit entsprechenden Gegenmaßnahmen entgegenzusteuern. Weiterhin kommt der Abschlussprüfer zu dem Ergebnis, dass entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen derzeit nicht ersichtlich sind.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht in seiner Bilanzsitzung am 30. September 2016 selbst geprüft und mit den Berichten des Abschlussprüfers prüfend abgeglichen.
Mit dem in der Bilanzsitzung anwesenden Vorstand und dem Abschlussprüfer wurden auf dieser Grundlage die Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit eingehend diskutiert. Bei einer kritischen Durchsicht der Unterlagen ergaben sich keine Hinweise auf Widersprüche oder Rechtsverstöße. Auch aus dem Bericht des Abschlussprüfers ergaben sich keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen Gesetz oder Satzung.
Der Aufsichtsrat hat auch den Lagebericht auf seine Vollständigkeit geprüft. Die im Lagebericht getroffenen Aussagen stimmen mit den unterjährigen Aussagen des Vorstandes überein und entsprechen auch den eigenen Einschätzungen des Aufsichtsrates zur Lage der Gesellschaft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind durch den Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht der 4C Group AG oder das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht daher ausdrücklich gebilligt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/2016 ist somit gemäß § 172 AktG festgestellt.
Auch der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der 4C Group AG zu verbundenen Unternehmen wurde vom Abschlussprüfer geprüft und mit folgendem Prüfvermerk versehen:
„Nach meiner pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätige ich, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“
Der Bericht des Abschlussprüfers zum Abhängigkeitsbericht und der Abhängigkeitsbericht lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor und wurden in der Sitzung vom 30. September 2016 mit dem anwesenden Abschlussprüfer besprochen. Hierbei wurde vom Abschlussprüfer erläutert, dass im Geschäftsjahr 2015/2016 bei Rechtsgeschäften oder sonstigen Maßnahmen, die die Gesellschaft auf Veranlassung oder im Interesse eines verbundenen Unternehmens getroffen hat, die jeweilige Gegenleistung nicht unangemessen hoch war.
Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht auf Grundlage dieser Erläuterungen geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung sind durch den Aufsichtsrat Einwendungen gegen den Bericht und die darin enthaltene Schlusserklärung des Vorstandes nicht zu erheben.
Personalia des Aufsichtsrates
Die Amtszeit der derzeit amtierenden Aufsichtsratsmitglieder:
- Dr. Michael H. Thiel (Aufsichtsratsvorsitzender)
- Michael Wagner (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
- Norbert Büker
endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2015/2016. Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung vor, die amtierenden Aufsichtsratsmitglieder für die Zeit vom Ende der ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2015/2016 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsräte für das Geschäftsjahr 2020/2021 beschließt, erneut in den Aufsichtsrat zu wählen.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 4C Group AG für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
München, den 12. Oktober 2016
Für den Aufsichtsrat
gez. Dr. Michael H. Thiel
Ergebnisverwendungsbeschluss
Ergebnisverwendung
Gemäß der über die ordentliche Hauptversammlung der 4C Group AG, München, den 18. November 2016.
Die Hauptversammlung beschloss bei unveränderter Präsenz der Aktionäre einstimmig die Verwendung des Bilanzgewinns entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den im Jahresabschluss zum 31. Mai 2016 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.950.663,69 wie folgt zu verwenden:
Verteilung an die Aktionäre: EUR 1.232.240,00
Einstellung in Gewinnrücklagen: EUR 0,00
Gewinnvortrag: EUR 5.718.423,69
Bilanzgewinn: EUR 6.950.663,69
Sonstiger Berichtsteil
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2016 ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 12. Oktober 2016 festgestellt worden.