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4C Group AB — Audit Report / Information 2012
Jun 10, 2013
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Audit Report / Information
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Publication
4C Group AG
München
Jahresabschluss zum 31. Mai 2012
Lagebericht
1.1 Entwicklung am Markt für Unternehmensberatung
Der Beratungsmarkt insgesamt ist ein relativ konjunkturabhängiger Markt, da Kosten externer Unterstützung in Krisenzeiten immer als kurzfristig variabel gesehen werden und in der Folge Projekte, die nicht essentiell sind, verschoben werden.
Für die allgemeine Entwicklung des Beratungsmarktes sind daher sowohl die konjunkturelle als auch die branchenspezifische Lage wichtige Rahmenparameter.
Das Kalenderjahr 2011 war geprägt von einem relativ starken gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Das statistische Bundesamt hat für das Kalenderjahr 2011 preisbereinigt eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 3% gemessen, nach 3,7% in 2010. Auch das erste Quartal 2012 war mit einer Steigerung von 0,5% im Vergleich zum Vorquartal noch erstaunlich robust. Dieses Wachstum hat grundsätzlich zu einer anhaltenden Bereitschaft zur Durchführung von Projekten geführt. Ein Teil dieser Projekte resultierte aus dem Abbau des entstandenen Projektrückstaus aus dem Krisenjahr 2009. Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) konnten in 2011 mit einem Wachstum von 9,5% eine entsprechend positive Entwicklung verzeichnen.
Die grundlegende Entwicklung des Marktes für Beratung wird von verschiedenen Faktoren getrieben, die unterschiedlich stark von der konjunkturellen Entwicklung abhängen:
_ Anpassungsbedarf der Firmen auf unsichere Umfelder bzw. sich ändernde Umfeldparameter
_ Reduktion interner Kapazitäten zur Unterstützung der Geschäftsführung bzw. zur Abdeckung außergewöhnlicher Projekte (Reduction Overhead / de facto Outsourcing Stabsabteilungen)
_ Flexibilisierung der Workforce (verlängerte „Werkbank“)
_ Wachsende Systemkomplexität und damit verbunden zunehmende Schwierigkeiten, entsprechendes internes Know-how aufzubauen und vorzuhalten
Die Konjunkturabhängigkeit der einzelnen Beratung hängt damit sehr stark von der inhaltlichen Positionierung ab. Des Weiteren ist die Fokussierung auf eine Branche ein bestimmender Faktor.
In der aktuellen Nachfrage nach Projekten sehen wir folgende Themen:
_ (Nachholung) Systemthemen: Planung, Reporting und Konsolidierung
_ Steuerung großer IT Projekte (Project Governance)
_ Förderung Wachstumsthemen
_ Steigerung Profitabilität / Vorbereitung auf volatilere und schlechtere Zeiten
In diesem Markt sehen wir uns mit unserer branchenunabhängigen Ausrichtung auf Unternehmenssteuerung, Transparenz etc. sehr gut aufgestellt, da wir sowohl von Anpassungsbedarf, als auch von der Reduktion der Kapazitäten und der Beherrschbarkeit der Systemkomplexität profitieren.
Der Wettbewerb innerhalb des Marktes wird von folgenden Faktoren geprägt:
_ Verlängerung der Wertschöpfungskette klassischer Strategieberatungen in die Umsetzungsberatung
_ Versuch der Erhöhung der Wertschöpfungskette der IT-Berater um höherwertige konzeptionelle Beratung; damit ist aber auch ein Preisdruck im entsprechenden Segment verbunden
_ Zunehmende Zahl von selbständigen Beratern, u.a. von ehemaligen Managern aus der Linie
_ Stärkere Spezialisierung der kleinen und mittleren Beratungshäuser
Die stärkere Spezialisierung der Beratungshäuser und der damit verbundene Nachweis von jahrelanger Expertise in den relevanten Bereichen ist die allgemeine Strategie, den durch die anderen Trends erzeugten Preisdruck abzumildern. Entsprechend sind der Preisdruck und die Nachfrage bei nicht so erfahrenen Beratern deutlich höher als bei erfahrenen Beratern. Da diese Tendenz bereits seit einigen Jahren besteht, ist mittlerweile auf dem Recruitingmarkt ein deutlicher Engpass an Beratern mit einer Berufserfahrung von 3-4 Jahren zu spüren.
Wir
_ sind mit unserer Spezialisierung auf Unternehmenssteuerung, Controlling/Governance schon vor Jahren den richtigen Weg gegangen
_ haben mit dem Implementierungsfokus und der Vermittlerrolle zwischen Konzept/Organisation und IT den richtigen Schwerpunkt gesetzt
_ haben intern mit einer starken Bindung der Mitarbeiter die Voraussetzung für eine gute Know-how-Basis gesorgt; die Ausbildung junger Mitarbeiter ist darüber hinaus das Investment zur Festigung der Positionierung
_ haben hinsichtlich Unternehmensgröße und -branche eine vielfältige und breite Kundenbasis und damit eine entsprechende Risikostreuung
1.2 Geschäftsverlauf
1.2.1 Ertragslage
| In Tsd EUR |
WJ 11/12 | WJ 10/11 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 12.596 | 10.080 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen | 2.380 | 2.480 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0 | 23 |
| Finanzergebnis | 94 | 7 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern | 2.474 | 2.510 |
| Jahresüberschuss | 1.660 | 1.742 |
Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 25% gestiegen. Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Personalkapazität zurückzuführen.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen ist fast unverändert. Die wesentlichen Gründe hierfür liegen in der Steigerung der Personalkosten auf 6.723 Tsd EUR (VJ 4.929 Tsd EUR) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 2.729 Tsd EUR (VJ 2.299 Tsd EUR). Die Steigerung der Personalkosten resultiert einerseits aus der Erhöhung der Personalkapazität und andererseits aus der Erhöhung von variablen Gehaltsbestandteilen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die bestimmenden Faktoren die Reisekosten, Aufwendungen für Marketing und Kfz-Leasingkosten. Die Steigerung liegt mit 18% im Rahmen des Wachstums.
1.2.2 Liquidität und Finanzausstattung
| In Tsd EUR |
WJ 11/12 | WJ 10/11 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 1.660 | 1.742 |
| Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit | 579 | 3.160 |
| Investitionstätigkeit | 794 | -2.350 |
| Finanzierungstätigkeit | -1.051 | -269 |
| Veränderung der liquiden Mittel | 322 | 541 |
| Liquide Mittel am Beginn der Periode | 4.348 | 3.807 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 4.670 | 4.348 |
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich ein Mittelzufluss in Höhe von 322 Tsd EUR.
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist deutlich geringer als im Vorjahr. Die Gründe liegen vor allem in einer Erhöhung der Forderungen um 989 Tsd EUR (VJ 318 Tsd EUR) und einer Reduktion der erhaltenen Anzahlungen um 1,107 Mio EUR (VJ Zufluss von 335 Tsd EUR).
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit erklärt sich zum einen aus Investitionen in Sachanlagevermögen in Höhe von 367 Tsd EUR (VJ 345 Tsd EUR) und einer Reduktion der Finanzanlagen um 1,090 Mio EUR (VJ Anlage in Höhe von 2,024 Mio EUR).
Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit ist der Saldo aus der Dividendenausschüttung und dem Verkauf von Aktien an Mitarbeiter.
Die Aufwendungen aus Mieten für Infrastruktur und Kfz-Leasing betrugen im Berichtsjahr 424 Tsd EUR.
Grundsätze des Finanzmanagements
Das Finanzmanagement der 4C GROUP AG hat zum Grundsatz, die Liquidität jederzeit sicherzustellen und in der Anlage keine Risiken einzugehen. Ziel des Finanzmanagements ist vor allem, finanzielle Mittel auch für Zeiten mit schlechterer Auftragslage schnell zur Verfügung zu haben.
1.2.3 Vermögens- und Finanzlage
| In Tsd EUR |
31.5.12 | in % | 31.5.11 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 1.736 | 18% | 2.735 | 28% |
| Umlaufvermögen und übrige Aktiva | 7.843 | 82% | 6.910 | 72% |
| Gesamtvermögen | 9.579 | 100% | 9.645 | 100% |
| Eigenkapital | 5.504 | 57% | 4.895 | 51% |
| Rückstellungen | 2.888 | 30% | 2.592 | 27% |
| Verbindlichkeiten und übrige Passiva | 1.187 | 13% | 2.158 | 22% |
| Gesamtkapital | 9.579 | 100% | 9.645 | 100% |
Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist unwesentlich zurückgegangen. Die Reduktion des langfristigen Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus einer Zunahme des Sachanlagevermögens um 131 Tsd EUR und einer Verminderung der Finanzanlagen um 1,1 Mio EUR.
Die Veränderung des Umlaufvermögens begründet sich zum einen in einer Reduktion des Vorratsvermögens um 154 Tsd EUR sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um 228 Tsd EUR und zum anderen einer deutlichen Zunahme der Forderungen um 989 Tsd EUR und des Geldbestands um 322 Tsd EUR.
Finanzlage
Das Eigenkapital ist um 609 Tsd EUR gestiegen. Der wesentliche Effekt liegt in der Verringerung des Bestands an eigenen Aktien durch den Verkauf an Mitarbeiter. Zudem erfolgte eine Ausschüttung an die Aktionäre in Höhe von 1.566 Tsd EUR.
Die Rückstellungen haben um 296 Tsd EUR zugenommen. Hierbei sind die Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen und Steuern zurückgegangen und die sonstigen Rückstellungen aufgrund höherer Boni-Ansprüche der Mitarbeiter um 701 Tsd EUR gestiegen.
Die Verbindlichkeiten konnten um 971 Tsd EUR gesenkt werden.
1.2.4 Personalentwicklung
Die Top-Managementberatung braucht engagierte und leistungsfokussierte Mitarbeiter. Daher investieren wir viel in die Ausbildung unserer Mitarbeiter und die Gewinnung neuer Talente. Durch das variable Entgeltsystem beteiligen wir die Mitarbeiter deutlich am Erfolg des Unternehmens und setzen gezielte Anreize für Top-Leistungen bei unseren Kunden.
Des Weiteren bieten wir unseren Mitarbeitern im Rahmen des Salary-Partner-Programms die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. 2012 erwarben Mitarbeiter 4.348 eigene Aktien.
Der Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr infolge von 15 Neueinstellungen und 5 Austritten von 41 auf 51 Mitarbeiter erhöht. Von diesen 51 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 5 in Teilzeit und 46 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden 47 Mitarbeiter (davon 3 in Teilzeit) beschäftigt.
1.2.5 Zweigniederlassungen
Neben dem Hauptsitz in der Elsenheimerstrasse 55a, 80687 München, unterhält die Gesellschaft Zweigniederlassungen in 10117 Berlin, Französische Straße 8 und in 60308 Frankfurt, MesseTurm. Das Büro in Frankfurt wurde am 1.12.11 eröffnet.
1.3 Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat einen Abhängigkeitsbericht vorgelegt, zu dem er folgende Schlusserklärung abgibt:
Als Vorstand der Gesellschaft erstatten wir hiermit einen Negativbericht: Rechtsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen, die die Gesellschaft auf Veranlassung oder im Interesse eines verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen hat, waren im Geschäftsjahr 2011/2012 nicht zu verzeichnen.
1.4 Vorgänge nach Ablauf des Geschäftsjahres
Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
1.5 Chancen und Risiken
1.5.1 Risikomanagementsystem
Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, in der alle Verantwortlichen aktiv Marktchancen für das Wachstum der Gesellschaft suchen. Das Risikomanagement der 4C GROUP AG hat zum Ziel, Risiken schnellstmöglich zu identifizieren und - nach einer Bewertung - durch geeignete Maßnahmen zu eliminieren, oder beherrschbar zu machen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der 4C GROUP AG verhindert werden. Die relevanten Geschäftsrisiken wurden identifiziert, grundsätzlich bewertet und dann im Rahmen der Risikopolitik der operative Umgang mit diesen Risiken beschlossen. Informationen über operative Risiken werden aus den täglichen Projektmanagementprozessen gewonnen und im Rahmen der operativen Steuerungsgremien bewertet und behandelt. Der Umgang mit strategischen Risiken ist Teil der Jahresplanung und der Klausurtagungen des Vorstands.
1.5.2 Chancen und Risiken im Einzelnen
Markt und Wettbewerb
Das unmittelbare Risiko für die 4C GROUP AG liegt in den Auswirkungen der konjunkturellen Entwicklung. Traditionell ist die Auswirkung konjunktureller Verschlechterungen auf die Vergabe von Beratungsaufträgen relativ groß, da viele Unternehmen externe Dienstleistungsunternehmen als variable Kosten wahrnehmen und entsprechend mit Anpassungen reagieren. Umgekehrt besteht in konjunkturellen Aufschwungphasen die große Chance in der Beauftragung aufgeschobener Projekte. Zum einen können diese Schwankungen durch Ergänzung von Produkten mit klarem Krisencharakter abgefedert und zum anderen durch enge Steuerung der Auslastung und der Personalkapazitäten entschärft werden.
Operative Risiken
In der operativen Projekt- und Auftragsbearbeitung besteht einerseits ein Risiko aus Großprojekten, das unter Umständen noch durch Reputationsrisiken verschärft wird. Andererseits können aus immer wieder gewünschten Festpreisprojekten Risiken entstehen. Beide Themen werden sehr eng gesteuert, angefangen bei der Angebotserstellung über das laufende Projektreporting und Projektleitermeetings bis hin zum Monitoring der offenen Posten.
Abhängigkeiten von Mitarbeitern
Ein wesentliches Risiko einer Beratung entsteht aus der Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern und Partnern bzw. Vorständen in Schlüsselpositionen. Diese können einerseits in der besonderen Kompetenz des Mitarbeiters und andererseits in der Kundenbeziehung, die auf der Persönlichkeit des Mitarbeiters und Partners bzw. Vorstands basiert, liegen. Diese Abhängigkeiten sind identifiziert worden und werden durch eine systematische Personalentwicklung, Aufbau von Stellvertretern und Delegation sowie durch die Verbreiterung der Kenntnisse reduziert.
Compliance Risiken
In zunehmendem Maße verschärfen sich die Anforderungen der Kunden an die Datenhaltung und den Umgang mit Informationen. Dieser Entwicklung wurde mit organisatorischen Maßnahmen und durch Veränderungen in der IT Rechnung getragen.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Typische finanzwirtschaftliche Risiken, wie Zins- und Währungsrisiken, Kursrisiken von Wertpapieren und Liquiditätsrisiken werden bewusst durch die Finanzierungs- bzw. Anlagestruktur vermieden bzw. bestehen aufgrund des geringen Umsatzanteils mit Kunden außerhalb der EURO-Zone nur in sehr geringem Umfang.
Chancen
Die 4C GROUP AG ist eine unternehmergeführte Gesellschaft, die bewusst Chancen zur Erweiterung und Steigerung des Geschäftes sucht und ergreift.
Hierzu gehört explizit auch die Nutzung der zunehmenden Unsicherheit der Märkte für die Unternehmen und der damit verbundene Mehrbedarf an Transparenz und besseren Steuerungsinstrumenten. Ebenso sind an dieser Stelle die immer größeren IT-Projekte zu nennen, die für die Projektleitung beim Kunden eine immer größere Verantwortung und damit erhöhten Bedarf an Governance bedeuten. Auch die zunehmenden regulatorischen Anforderungen für Unternehmen aus dem Finanzbereich führen zu einem wachsenden Beratungsbedarf. Für diese und andere Themen werden verstärkt Beratungsangebote entwickelt und mit dem Markt verprobt.
1.6 Ausblick
Die unklaren Entwicklungen der Finanzkrise in Europa und damit verbunden die kaum einschätzbare konjunkturelle Entwicklung in Deutschland machen eine Prognose der allgemeinen Entwicklung sehr schwer. In der Annahme, dass sich Deutschland den allgemeinen Entwicklungen in Europa nicht auf Dauer entziehen kann, muss davon ausgegangen werden, dass auch die Nachfrage nach Beratungsleistungen im laufenden Geschäftsjahr abnehmen bzw. die Entscheidungszyklen für neue Projekte länger werden.
In der Planung gehen wir daher davon aus, dass wir kein Wachstum wie in der Vergangenheit realisieren werden können und der Fokus eher auf der Sicherung der Profitabilität liegt. Deshalb geht der Vorstand für die Geschäftsjahre 2012/2013 und 2013/2014 von Umsatzerlösen und einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf dem Niveau des Berichtsjahres aus.
1.7 Unterschriften des Vorstands
München, den 26. Juli 2012
Vorstand
Bilanz
AKTIVA
| In EUR |
31.5.12 | 31.5.11 |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 87.172,00 | 84.085,60 |
| II. Sachanlagen | 478.839,34 | 347.550,50 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 478.839,34 | 347.550,50 |
| III. Finanzanlagen | 1.170.000,00 | 2.303.103,13 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 170.000,00 | 170.000,00 |
| 2. Sonstige Finanzanlagen | 1.000.000,00 | 2.133.103,13 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | 0,00 | 154.138,78 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.135.926,46 | 2.374.678,68 |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 4.669.923,91 | 4.348.347,10 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 36.957,69 | 32.996,98 |
| Bilanzsumme | 9.578.819,40 | 9.644.900,77 |
| PASSIVA | ||
| In EUR |
31.5.12 | 31.5.11 |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Ausgegebenes Kapital | 82.644,00 | 78.296,00 |
| 1. Gezeichnetes Kapital | 83.866,00 | 83.866,00 |
| 2. Eigene Anteile | -1.222,00 | -5.570,00 |
| II. Kapitalrücklage | 239.435,26 | 104.919,66 |
| III. Gewinnrücklagen | 8.891,38 | 13.239,38 |
| IV. Bilanzgewinn | 5.173.177,84 | 4.699.023,23 |
| B. Rückstellungen | 2.888.092,36 | 2.591.649,38 |
| C. Verbindlichkeiten | 1.186.578,56 | 2.157.773,12 |
| Bilanzsumme | 9.578.819,40 | 9.644.900,77 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| In EUR |
WJ 11/12 | WJ 10/11 |
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 12.058.319,36 | 9.895.187,10 |
| 2. Personalaufwand | -6.723.473,02 | -4.929.167,02 |
| a) Löhne und Gehälter | -6.235.457,26 | -4.467.240,98 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung | -488.015,76 | -461.926,04 |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -225.884,21 | -187.793,13 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.729.192,16 | -2.298.610,82 |
| 5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 85.589,06 | 3.140,72 |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 25.728,99 | 54.699,54 |
| 7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | -23.402,50 |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -16.912,31 | -26.849,03 |
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.474.175,71 | 2.487.204,86 |
| 10. Außerordentliche Erträge | 0,00 | 23.175,00 |
| 11. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | 23.175,00 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -809.676,46 | -765.230,19 |
| 13. Sonstige Steuern | -4.599,00 | -3.205,00 |
| 14. Jahresüberschuss | 1.659.900,25 | 1.741.944,67 |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 3.133.103,23 | 2.845.072,27 |
| 16. Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile | 514.689,96 | 116.109,84 |
| 17. Einstellungen in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile | -134.515,60 | -4.103,55 |
| 18. Bilanzgewinn | 5.173.177,84 | 4.699.023,23 |
Ergebnisverwendung
Gemäß der über die ordentlichen Hauptversammlung der 4C Group AG, München, den 16. November 2012.
Die Hauptversammlung beschloss bei unveränderter Präsenz der Aktionäre einstimmig die Verwendung des Bilanzgewinns entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den im Jahresabschluss zum 31. Mai 2012 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.173.177,84 wie folgt zu verwenden:
| Verteilung an die Aktionäre | EUR 826.440,00 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | EUR 419.330,00 |
| Gewinnvortrag | EUR 3.927.407, 84 |
| Bilanzgewinn | EUR 5.173.177,84 |
Anhang
1.1 Allgemeine Angaben
Grundlagen der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der 4C GROUP AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Aufstellung der GuV erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMog) sind bereits im letzten Jahresabschluss angewendet worden.
Nach den in §267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.
Immaterielle Vermögensgegenstände: Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Ansatz Nutzungsdauern in Jahren
| WJ 11/12 | WJ 10/11 | |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Software | 3-5 | 3-5 |
Sachanlagen: Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige degressive (auf Altbestände) bzw. lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Anlagengegenstände, deren Anschaffungskosten 1.000 EUR nicht übersteigen, wurden ab Januar 2008 bis Dezember 2009 in einen Sammelposten eingestellt. Die Abschreibung erfolgt linear über 5 Jahre. Zugänge ab dem 1. Januar 2010, deren Anschaffungskosten 410 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.
Ansatz Nutzungsdauern in Jahren
| WJ 11/12 | WJ 10/11 | |
|---|---|---|
| Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1-13 | 1-13 |
Finanzanlagen: Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bestehenden Risiken wird durch außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.
Vorräte: Diese werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten – unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips - bewertet. Basis der Kalkulation der Herstellungskosten sind die geleisteten, dem Kunden gegenüber abrechenbaren Stunden bewertet mit Personalkosten (einschließlich Personalnebenkosten). Risiken wegen eingeschränkter Abrechenbarkeit werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Diese werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für Ausfall- und allgemeine Kreditrisiken werden angemessen Abschreibungen und Wertberichtigungen zur Berücksichtigung niedriger beizulegender Werte vorgenommen.
Abgrenzungsposten für latente Steuern: Im Berichtsjahr ergeben sich aktive latente Steuern, welche entsprechend dem Wahlrecht gem. §274 Abs. 1 S. 2 HGB in der Bilanz nicht angesetzt wurden.
Rückstellungen: Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren durch ein externes Gutachten ermittelt. Der Ansatz erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Steuerrückstellungen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer werden auf Grundlage der erwarteten Einkommen und Gewerbeerträge ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten: Diese werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
1.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1.3.1 Personalaufwand
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von 25.438 EUR (VJ 126.120 EUR) enthalten.
1.3.2 Außerordentliches Ergebnis
Der Abschluss enthält kein außerordentliches Ergebnis (VJ außerordentliches Ergebnis von EUR 23.175).
1.3.3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern sind keine außerordentlichen Aufwendungen enthalten.
1.3.4 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Der Abschluss enthält keine periodenfremden Erträge und Aufwendungen (VJ periodenfremder Ertrag von EUR 214.000).
1.4 Erläuterungen zur Bilanz
1.4.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände
| In EUR |
Software | Gesamt |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ||
| Stand 01.06. | 140.848,49 | 140.848,49 |
| Zugänge | 50.054,60 | 50.054,60 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 190.903,09 | 190.903,09 |
| Abschreibungen | ||
| Stand 01.06. | 56.762,89 | 56.762,89 |
| Zugänge | 46.968,20 | 46.968,20 |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 103.731,09 | 103.731,09 |
| Nettobuchwert am 01.06.11 | 84.085,60 | 84.085,60 |
| Nettobuchwert am 31.05.12 | 87.172,00 | 87.172,00 |
1.4.2 Sachanlagen
Sachanlagen
| In EUR |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | Gesamt |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ||
| Stand 01.06. | 1.087.570,15 | 1.087.570,15 |
| Zugänge | 312.174,85 | 312.174,85 |
| Abgänge | 5.983,20 | 5.983,20 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 1.393.761,80 | 1.393.761,80 |
| Abschreibungen | ||
| Stand 01.06. | 740.019,65 | 740.019,65 |
| Zugänge | 178.916,01 | 178.916,01 |
| Abgänge | 4.013,20 | 4.013,20 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 914.922,46 | 914.922,46 |
| Nettobuchwert am 01.06.11 | 347.550,50 | 347.550,50 |
| Nettobuchwert am 31.05.12 | 478.839,34 | 478.839,34 |
1.4.3 Finanzanlagen
Finanzanlagen
| In EUR |
Anteile Beteiligungen | Gesamt |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ||
| Stand 01.06. | 170.000,00 | 2.326.505,63 |
| Zugänge | 0,00 | 2.000.038,95 |
| Abgänge | 0,00 | 3.113.524,84 |
| Umgliederungen | 0,00 | 43.019,74 |
| Stand 31.05. | 170.000,00 | 1.170.000,00 |
| Abschreibungen | ||
| Stand 01.06. | 0,00 | 23.402,50 |
| Zugänge | 0,00 | 0,00 |
| Abgänge | 0,00 | 23.402,50 |
| Umgliederungen | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.05. | 0,00 | 0,00 |
| Nettobuchwert am 01.06.11 | 170.000,00 | 2.303.103,13 |
| Nettobuchwert am 31.05.12 | 170.000,00 | 1.170.000,00 |
Angaben über den Anteilsbesitz gem. §285 Nr.11 HGB
| In Prozent bzw. EUR |
Anteilshöhe | Jahresergebnis | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| Augustus Investment GmbH | 100% | -2.341,11 | 167.658,89 |
| Beteiligungen der Augustus Investment GmbH: | |||
| 4C ADVISORY GmbH | 40% | 69.842,29 | 1.083.273,16 |
Die Anteile an der 4C ADVISORY GmbH werden mittelbar über die Augustus Investment GmbH gehalten. Es handelt sich um Kennzahlen des Geschäftsjahres 2010, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses die Abschlüsse 2011 noch nicht vorlagen.
1.4.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| In EUR |
31.5.12 | Davon Restlaufzeit über 1 Jahr | 31.5.11 | Davon Restlaufzeit über 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.932.847,15 | 0,00 | 1.943.690,57 | 0,00 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 203.079,31 | 24.079,33 | 430.988,11 | 27.569,95 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.135.926,46 | 0,00 | 2.374.678,68 | 0,00 |
1.4.5 Grundkapital und Kapitalrücklage
Aktien
| In EUR |
31.5.12 | 31.5.11 |
|---|---|---|
| Ausgegebenes Kapital | 82.644 | 78.296 |
| Eigene Aktien | 1.222 | 5.570 |
| Gezeichnetes Kapital | 83.866 | 83.866 |
Die Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft. Das Grundkapital in Höhe von 83.866 EUR ist voll eingezahlt und besteht aus 83.866 Namensaktien im Nennwert von je 1 EUR.
Zum Bilanzstichtag besteht kein genehmigtes Kapital mehr.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 4.348 eigene Aktien (Nennwert je 1 EUR) an Mitarbeiter verkauft: hiervon 2.096 Aktien zu einem Preis von 132,84 EUR und 2.252 Aktien zu einem Preis von 104,91 EUR. Die Verkäufe erfolgten in den Monaten Dezember 2011 sowie Januar, März und Mai 2012.
Der Erlös aus dem Verkauf eigener Anteile beträgt 514.689,96 EUR (VJ 116.109,84 EUR) und wurde in Höhe von 134.515,60 EUR (VJ 4.103,55) gem. §272 Abs. 1b in die Kapitalrücklage eingestellt.
Die durchschnittlichen Anschaffungskosten der im eigenen Bestand befindlichen Aktien betragen einheitlich im Geschäftsjahr 2011/2012 87,44 EUR. Im Berichtsjahr wurden keine eigenen Aktien erworben.
Die am Bilanzstichtag im Bestand befindlichen 1.222 Aktien entsprechen 1,46% des Grundkapitals.
1.4.6 Gewinnrücklagen
Gewinnrücklagen
| In EUR |
Gesetzliche Rücklage | Rücklage wg. eigener Anteile |
|---|---|---|
| Stand 01.06.11 | 7.669,38 | 5.570,00 |
| Auflösung | 0,00 | -4.348,00 |
| Stand 31.05.12 | 7.669,38 | 1.222,00 |
Nachdem die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage zusammen mehr als 10% betragen, ist keine Zuführung notwendig.
1.4.7 Bilanzgewinn
Bilanzgewinn
| In EUR |
Bilanzgewinn |
|---|---|
| Stand 31.05.11 | 4.699.023,23 |
| Jahresüberschuss | 1.659.900,25 |
| Ausschüttung | -1.565.920,00 |
| Erlöse aus dem Verkauf eigener Anteile | 514.689,96 |
| Einstellung in die Kapitalrücklage aus dem Verkauf eigener Anteile | -134.515,60 |
| Stand 31.05.12 | 5.173.177,84 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag nach Verwendung aus dem Vorjahr in Höhe von 3.133.103,23 EUR enthalten.
1.4.8 Rückstellungen
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf folgenden Annahmen:
| In Prozent | 31.5.12 | 31.5.11 |
|---|---|---|
| Zinssatz (§253 Abs. 2 Satz 2 HGB) | 5,10 | 5,13 |
| Gehaltstrend | 1-3 | 1-3 |
Die zugrunde gelegten Sterbetafeln sind die “Richttafeln 2005 G“ von Klaus Heubeck.
Pensionsrückstellungen
Das saldierungsfähige Deckungskapital wurde durch entsprechende Verpfändungserklärungen erhöht.
| In EUR |
31.5.12 | 31.5.11 |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der Schulden für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen lt. Gutachten | 619.401,00 | 578.711,00 |
| Saldierungsfähiges Deckungskapital (Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte) | -555.667,00 | -438.858,00 |
| Pensionsverpflichtungen(nach Verrechnung Deckungsvermögen) | 63.734,00 | 139.853,00 |
Die verrechneten Zinserträge aus dem Deckungsvermögen belaufen sich auf 17.791 EUR (VJ 15.694).
1.4.9 Verbindlichkeiten
| In EUR |
31.5.12 | Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | 31.5.11 | Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 565.800,00 | 565.800,00 | 1.672.440,00 | 1.672.440,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 154.279,30 | 154.279,30 | 151.555,82 | 151.555,82 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 466.499,26 | 466.499,26 | 333.777,30 | 333.777,30 |
| Davon aus Umsatzsteuern | 295.801,68 | 295.801,68 | 179.753,05 | 179.753,05 |
| Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 10.803,80 | 10.803,80 | 5.895,50 | 5.895,50 |
| Davon aus Lohn- und Kirchensteuer | 107.475,31 | 107.475,31 | 75.686,26 | 75.686,26 |
| Davon gegenüber Personal | 52.418,47 | 52.418,47 | 44.837,49 | 44.837,49 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 0,00 | 0,00 | 27.605,00 | 27.605,00 |
Die Verbindlichkeiten beinhalten keine Positionen mit Restlaufzeiten über 1 bzw. 5 Jahre.
1.5 Sonstige Pflichtangaben
1.5.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse gem. §251 HGB
| In EUR |
31.5.12 | 31.5.11 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Begebung und Übertragung von Wechseln | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen | - | - |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| In Tsd EUR |
bis 1 Jahr | bis 5 Jahre |
|---|---|---|
| Mietverträge Infrastruktur | 353 | 432 |
| Leasingverträge für Kfz | 129 | 131 |
1.5.2 Sonstige Angaben
1. Organe der Gesellschaft
Vorstand
Die Geschäfte werden von folgenden Personen als Vorstand geführt:
| Ausbildung, ausgeübter Beruf | |
|---|---|
| Herr Hans-Martin Schneider | MBA, Unternehmensberater |
| Herr Stephan Grunwald | Diplom-Kaufmann, Diplom-Volkswirt, Unternehmensberater |
| Herr Jörg Bassen | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
| Herr Manuel Iserloh | Diplom-Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater |
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:
| Ausbildung, ausgeübter Beruf | |
|---|---|
| Herr Dr. Michael H. Thiel, Vorsitzender | Rechtsanwalt |
| Herr Norbert Büker (seit 30.09.2011) | Betriebswirt, Unternehmensberater |
| Herr Frank Behrenz (bis zum 30.09.2011) | Rechtsanwalt |
| Herr Michael Wagner, stellv. Vorsitzender | Rechtsanwalt |
2. Vergütungen der Organe
Die Gesamtbezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gemäß §285 Abs. 9a HGB betrugen:
| In EUR |
WJ 11/12 | WJ 10/11 |
|---|---|---|
| Gesamtbezüge | 1.618.093,93 | 1.541.688,26 |
Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen:
| In EUR |
WJ 11/12 | WJ 10/11 |
|---|---|---|
| Gesamtbezüge | 5.500,00 | 16.000,00 |
3. Mitarbeiter
Der Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr infolge von 15 Neueinstellungen und 5 Austritten von 41 auf 51 Mitarbeiter erhöht. Von diesen 51 Mitarbeitern waren zum Bilanzstichtag 5 in Teilzeit und 46 in Vollzeit beschäftigt. Im Durchschnitt wurden 47 Mitarbeiter (davon 3 in Teilzeit) beschäftigt.
4. Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012 beträgt 5.173.177,84 EUR. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 10 EUR je Stückaktie auszuschütten und den restlichen Betrag in Höhe von 4.346.737,84 auf neue Rechnung vorzutragen.
8. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB
Transaktionen mit nahestehenden Personen oder Unternehmen wurden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen durchgeführt.
München, den 26. Juli 2012
Hans-Martin Schneider, Vorstand
Stephan Grunwald, Vorstand
Jörg Bassen, Vorstand
Manuel Iserloh, Vorstand
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2011/2012
Der Aufsichtsrat der 4C Group AG hat sich im Geschäftsjahr 2011/2012 eingehend mit dem Verlauf der Geschäftstätigkeit und der Entwicklung der Gesellschaft befasst und die Tätigkeit des Vorstandes entsprechend den gesetzlichen Vorgaben überwacht.
Er hat sich vom Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen sowie in mehreren telefonischen und persönlichen Einzelgesprächen jeweils mündlich und schriftlich über die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unterrichten lassen. Insbesondere die ausführlichen Protokolle der monatlichen Partnermeetings und Vorstandssitzungen gaben dem Aufsichtsrat detailliert Einblick in die jeweilige Finanz- und Ertragslage und die laufende Auftrags- und Geschäftsentwicklung sowie einen Überblick in die laufende operative Tätigkeit des Vorstandes und wesentliche organisatorische Entwicklungen im Unternehmen. Über bedeutende Geschäftsvorfälle wurde der Aufsichtsrat jeweils durch den Vorstand gesondert informiert. In den vorgenannten Sitzungen und Einzelgesprächen hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Alle erforderlichen Beschlüsse wurden einvernehmlich gefasst.
Der Aufsichtsrat konnte sich aufgrund der regelmäßigen Berichtserstattung des Vorstandes davon überzeugen, dass das Rechnungs- und Berichtswesen der Gesellschaft sehr gut geeignet ist, Veränderungen in der wirtschaftlichen Entwicklung und Lage des Gesellschaft sowie etwaige Risiken für die Gesellschaft frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen.
Befasst - und mit dem Vorstand die jeweiligen Entwicklungen erörtert - hat sich der Aufsichtsrat insbesondere auch mit der Integration der erworbenen Beteiligung an der 4C Advisory GmbH (ehemals BK Beratungskontor Holding GmbH) sowie dem Aufbau des neuen Standorts der Gesellschaft in Frankfurt am Main.
Jahresabschluss 2011/2012, Abschlussprüfung, Abhängigkeitsbericht
Der nach HGB erstellte Jahresabschluss der 4C Group AG sowie der Lagebericht wurden unter Einbeziehung der Buchführung vom Abschlussprüfer Herrn Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dipl. Kfm. Gunter Eppinger geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Sämtliche relevanten Jahresabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte des Ab-schlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig und vollständig zugeleitet. Zur Lage der Gesellschaft sowie insbesondere den Chancen und Risiken der Gesellschaft hat der Abschlussprüfer festgestellt, dass der Vorstand der 4C Group AG die Lage der Gesellschaft sowie die Chancen und möglichen Risiken der Gesellschaft zutreffend einschätzt und in der Lage ist, möglichen Risiken mit entsprechenden Gegenmaßnahmen entgegenzusteuern. Weiterhin kommt der Abschlussprüfer zu dem Ergebnis, dass entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen derzeit nicht ersichtlich sind.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht in seiner Bilanzsitzung am 21. September 2012 selbst geprüft und mit den Berichten des Abschlussprüfers prüfend abgeglichen.
Mit dem in der Bilanzsitzung anwesenden Vorstand und dem Abschlussprüfer wurden auf dieser Grundlage die Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit eingehend diskutiert. Bei einer kritischen Durchsicht der Unterlagen ergaben sich keine Hinweise auf Widersprüche oder Rechtsverstöße. Auch aus dem Bericht des Abschlussprüfers ergaben sich keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen Gesetz oder Satzung. Die vorgeschlagene Bilanzpolitik wurde mit dem Vorstand erörtert.
Der Aufsichtsrat hat auch den Lagebericht auf seine Vollständigkeit geprüft. Die im Lagebericht getroffenen Aussagen stimmen mit den unterjährigen Aussagen des Vorstandes überein und entsprechen auch den eigenen Einschätzungen des Aufsichtsrates zur Lage der Gesellschaft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind durch den Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht der 4C Group AG oder das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht daher ausdrücklich gebil-ligt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011/2012 ist somit gemäß § 172 AktG festgestellt.
Auch der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der 4C Group AG zu verbundenen Unternehmen wurde vom Abschlussprüfer geprüft und mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen:
„Nach meiner pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätige ich, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind.“
Der Bericht des Abschlussprüfers zum Abhängigkeitsbericht und der Abhängigkeitsbericht lag allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor und wurde in der Sitzung vom 21. September 2012 eingehend mit dem anwesenden Abschlussprüfer besprochen. Hierbei wurde vom Abschlussprüfer erläutert, dass im Geschäftsjahr 2011/2012 Rechtsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen, die die Gesellschaft auf Veranlassung oder im Interesse eines verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen hat, nicht zu verzeichnen waren.
Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht auf Grundlage dieser Erläuterungen geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung sind durch den Aufsichtsrat Einwendungen gegen den Bericht und die darin enthaltene Schlusserklärung des Vorstandes nicht zu erheben.
Personalia des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat bestand bis zur ordentlichen Hauptversammlung am 30. September 2011 aus den Herren Dr. Michael Thiel (Aufsichtsratsvorsitzender), Michael Wagner (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Frank Behrenz.
Da Frank Behrenz sein Amt mit Niederlegungserklärung vom 5. August 2011 zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung vom 30. September 2011 niedergelegt hat, war im Rahmen dieser ordentlichen Hauptversammlung vom 30. September 2011 die Neuwahl eines Aufsichtsratsmitglieds anstelle des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds, Frank Behrenz, erforderlich. Vor diesem Hintergrund hat die ordentliche Hauptversammlung vom 30. September 2011 Herrn Norbert Büker für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014/2015 beschließt, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 4C Group AG für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
München, den 21. September 2012
Dr. Michael H. Thiel, Aufsichtsratsvorsitzender
Michael Wagner, Aufsichtsrat
Norbert Büker, Aufsichtsrat
Sonstiger Berichtsteil
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2012 ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 21. September 2012 festgestellt worden.
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden offengelegten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der 4C Group AG für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2011 bis 31. Mai 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Neusäß, den 17. August 2012
Dipl.-Kfm. Gunther Eppinger, Wirtschaftsprüfer