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4C Group AB Annual Report 2011

Jun 4, 2012

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Annual Report

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Publication

4C Group AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2010 bis zum 31.05.2011

Bilanz

#### Aktiva
31.5.2011

EUR
31.5.2010

EUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen 2.734.739,23 961.142,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 84.085,60 31.364,60
II. Sachanlagen 347.550,50 268.301,50
III. Finanzanlagen 2.303.103,13 661.476,59
B. Umlaufvermögen 6.877.164,56 6.822.240,57
I. Vorräte 154.138,78 29.311,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.374.678,68 2.386.980,59
III. Wertpapiere 0,00 599.028,18
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.348.347,10 3.806.920,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.996,98 26.972,30
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.644.900,77 7.810.355,56
#### Passiva
31.5.2011

EUR
31.5.2010

EUR
--- --- ---
A. Eigenkapital 4.895.478,27 4.021.526,94
I. gezeichnetes Kapital 78.296,00 83.866,00
II. Kapitalrücklage 104.919,66 100.816,11
III. Gewinnrücklagen 13.239,38 606.697,56
IV. Bilanzgewinn 4.699.023,23 3.230.147,27
B. Rückstellungen 2.591.649,38 2.031.667,07
C. Verbindlichkeiten 2.157.773,12 1.757.161,55
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.644.900,77 7.810.355,56

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der 4C GROUP Aktiengesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Aufgrund der Vorschriften des BilMoG sind folgende Bilanzpositionen nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar:

- Eigene Anteile sowie Gewinnrücklagen (Rücklage für eigene Anteile)

- Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Finanzanlagen (Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen)

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten  werden auf Basis des angefallenen Zeitaufwandes anhand von Costrates je Mitarbeiter ermittelt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht aktiviert. Risiken wegen eingeschränkter Verwertbarkeit der Vorräte bzw. unfertiger Leistungen wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Der Erfüllungsbetrag beträgt Euro 578.711 (Vj. Euro 474.260). Der verpfändete Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung zu einem Zeitwert von Euro 438.858 (Vj. Euro 0) wurde saldiert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 27.569,95 (Vorjahr: Euro 30.926,32).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,13 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1 bis 3 %
zugrunde gelegte Sterbetafel "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 578.711,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 438.858,00
verrechnete Zinserträge aus Deckungsvermögen 15.694,00

Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von  betragen weniger als 1 Jahr.

Gewinnvortrag

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von Euro 2.845.072,27 einbezogen.

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung Betrag
Euro
+  Jahresüberschuss 1.741.945
+  Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.845.072
-  Absetzung des Nennbetrags eigener Anteile -1.281
+ Auflösung der Rücklage wegen eigener Anteile 1.281
+  Erlös aus Verkauf eigener Anteile 4.104
-   Einstellungen in die Kapitalrücklage aus Verkauf eigener Anteile -4.104
-   Einstellungen in die Gewinnrücklage aus Verkauf eigener Anteile 0
+ Erhöhung Bilanzgewinn aufgrund Verkauf eigener Anteile 112.006
\=  Bilanzgewinn 4.699.023

Entwicklung der Kapitalrücklagen

In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von Euro 4.104 gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 272 Abs. 1b HGB eingestellt.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Die Rücklage für eigene Anteile zum 31.05.2010 wurde im Rahmen der Umstellung auf BilMoG mit den bisher in der Bilanz ausgewiesenen eigenen Anteilen erfolgsneutral verrechnet.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Hans-Martin Schneider ausgeübter Beruf: MBA;

Unternehmensberater
Herr Stephan Grunwald ausgeübter Beruf: Dipl.-Kfm; Dipl. Volkswirt; Unternehmensberater
Herr Jörg Bassen ausgeübter Beruf: Dipl. Wirtschaftsingeniur; Unternehmensberater
Herr Manuel Iserloh (seit dem 01. Juli 2010) ausgeübter Beruf: Dipl. Wirtschaftsingenieur; Unternehmensberater

Die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 1 HGB werden in Anspruch genommen.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Dr. Michael Thiel (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt
Herr Michael Wagner (Stellvertreter) ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt
Herr Frank Behrenz (Stellvertreter) ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
Augustus Investment GmbH;München 100% -2.341,11 167.658,89
4C Advisory GmbH (vormals BK Beratungskontor Holding GmbH)**; München * 40% 199.332,86 310.262,43 **

* Die Anteile werden über die Augustus Investment GmbH gehalten.

** Es handelt sich hierbei um Kennzahlen des Geschäftsjahres 2009, da zum Zeitpunkt der

Aufstellung des Jahresabschlusses keine weiteren Informationen vorlagen.

Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

Angaben über den Bestand, den Zugang und die Verwertung von Vorratsaktien

Bestand, Zugang und Verwertung von Vorratsaktien Euro
Bestand zu Beginn des Geschäftsjahres 6.851
+   Zugang 0
-    Abgang -1.281
Gesamt 5.570

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Im Geschäftsjahr wurden keine eigene Aktien erworben.

Die Veräußerung zum Preis von Euro 90,64 je Stammaktie im Nennwert von € 1 wurde im Berichtsjahr bei allen Transaktionen mit eigenen Anteilen vollzogen. Die Veräußerung von 921 Stammaktien erfolgte im Monat  Oktober 2010, 60 Stammaktien wurden im November 2010 veräußert, weitere 300 Stammaktien wurden im Dezember 2010 veräußert.

Die durchschnittlichen Anschaffungskosten der eigenen im Bestand befindlichen Aktien betragen einheitlich im Geschäftsjahr 2010/2011 Euro 87,44.

Die am Bilanzstichtag im Bestand befindlichen 5.570 Aktien entsprechen 6,64% des Grundkapitals.

Die eigenen Aktien sind zur Weiterveräußerung an Mitarbeiter bestimmt.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital der Gesellschaft von 83.866 ist eingeteilt in:

Grundkapital Euro
83.866 Stück Stammaktien zum Nennwert von je € 1 83.866,00
davon aus genehmigter Kapitalerhöhung 7.173

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 31. August 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt Euro 41.100 zu erhöhen.

Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von Euro 39.435, das bis zum 31. August 2011 befristet ist.

Unterschrift des Vorstandes

München, den 30. Juni 2011
gez. Hans-Martin Schneider Vorstand
gez. Stephan Grunwald Vorstand
gez. Jörg Bassen Vorstand
gez. Manuel Iserloh Vorstand

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2011 festgestellt.