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HPI AG — Annual Report 2014
Oct 15, 2018
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Annual Report
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Publication
HPI AG
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014
Bilanz zum 31. Dezember 2014
Aktiva
| 31.12.2014 EUR |
EUR | 31.12.2013 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 7.691,93 | 116 | |
| II. Sachanlagen | 6.721,24 | 8 | |
| III. Finanzanlagen | 3.452.266,66 | 6.222 | |
| 3.466.679,83 | 6.346 | ||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | |||
| I. Vorräte | 0,00 | 247 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 7.248.798,39 | 2.520 | |
| III. Wertpapiere | 2,00 | 0 | |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.151.353,87 | 374 | |
| 8.400.154,26 | 3.141 | ||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 285.249,21 | 499 | |
| D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG | 11.839.469,46 | 8.699 | |
| 23.991.552,76 | 18.685 | ||
| PASSIVA | |||
| 31.12.2014 EUR |
31.12.2013 TEUR |
||
| A. EIGENKAPITAL | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 7.359.586,00 | 7.249 | |
| II. Kapitalrücklage | 1.626.671,15 | 1.587 | |
| III. Gewinnrücklagen | 61.173,34 | 61 | |
| IV. Bilanzverlust | -20.886.899,95 | -17.596 | |
| V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 11.839.469,46 | 8.699 | |
| 0,00 | 0 | ||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | 312.584,22 | 583 | |
| C. VERBINDLICHKEITEN | 23.678.968,54 | 18.100 | |
| D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 0,00 | 2 | |
| 23.991.552,76 | 18.685 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2014
A. Allgemeine Angaben
I. Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss der HPI Aktiengesellschaft (HPI AG), München, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die HPI AG, München, ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Trotz bilanzieller Überschuldung hat die Gesellschaft ihren Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft überwacht ihre Finanzmittelbestände täglich und war immer in der Lage, alle fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. In den Jahren 2014 bis 2017 erfolgte eine Sanierung der Gesellschaft u.a. durch Umstrukturierung der aufgenommenen Verbindlichkeiten und Zuführung von Eigenkapital durch Ausgabe neuer Aktien sowie die Verlängerung von Darlehen und Anleihen bis mindestens Ende 2019. Der Vorstand der HPI AG geht davon aus, dass die finanzielle Situation der Gesellschaft gesichert und der Fortbestand der HPI AG gewährleistet ist. Grundlage hierfür ist die aktuelle Finanzplanung, welche aufzeigt, dass bis auf Weiteres alle fälligen Verbindlichkeiten beglichen werden können. Mittelfristig ist der Fortbestand der Gesellschaft jedoch nur gesichert, wenn es ihr gelingt, operativ profitable Geschäftseinheiten zu erwerben oder die bestehenden Einheiten in ihrer Ertragskraft nachhaltig zu stärken. Für den Erwerb neuer Geschäftseinheiten sind zusätzliche finanzielle Mittel notwendig.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.
Bei den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Ausleihungen werden zum Nennwert bzw. bei einer dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risikobehaftete Posten sind durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Forderungen in Fremdwährung werden, soweit sie kurzfristiger Natur sind, mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Langfristige Forderungen in Fremdwährung werden mit dem Einstandskurs bzw. dem niedrigeren Wechselkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Die sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden, soweit sie kurzfristiger Natur sind, mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Langfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Einstandskurs bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
B. Angaben zur Bilanz
Finanzanlagen
Folgende Anteile an verbundenen Unternehmen, an denen die HPI AG die Kapitalmehrheit hält (direkte Beteiligungen), werden zum Bilanzstichtag gehalten:
| Firma, Sitz | Anteile in % |
Eigenkapital per 31.12.2014 in TEUR |
Ergebnis 2014 in TEUR |
|---|---|---|---|
| 3KV GmbH, München | 100,00 | 625,1 | -1.622,6 |
| HPI GmbH, München | 100,00 | 435,3 | -37,0 |
| software solutions GmbH i.L., München*) | 100,00 | -1.336,8 | -0,4 |
| Mannesmannröhren Logistic GmbH, Ratingen | 50,02 | 3.606,5 | 339,9 |
| VCE Virtual Chip Exchange Inc., Kanada**) | 49,00 | 2.581,8 | -206,1 |
| REW Technology AG, Dortmund ***) | 80,10 | 2.288,3 | -550,0 |
*) Bilanzstichtag 31. Mai 2014
**) Bilanzstichtag 31. Dezember 2011
***) Bilanzstichtag 31. Dezember 2013
Andere Unternehmen der Gruppe, an denen die HPI AG durch die Beteiligung an den oben genannten Unternehmen die Kapitalmehrheit hält, sind nachfolgend aufgeführt (indirekte Beteiligungen):
| Firma, Sitz | Anteile in % |
Eigenkapital per 31.12.2014 in TEUR |
Ergebnis 2014 in TEUR |
|---|---|---|---|
| HPI Sourcing Management GmbH, Liederbach | 100,00 | 13,4 | 28,5 |
| HPI Procurement Services GmbH & Co. KG, Liederbach | 100,00 | -345,7 | -241,3 |
| HPI BPM GmbH, Liederbach | 100,00 | -19,4 | -13,9 |
| HPI Intern. Trading & Chemicals GmbH, Liederbach | 100,00 | -22,4 | -22,4 |
| HPI Polen Sp. Z.o.o., Polen | 51,00 | -209,9 | 20,0 |
| Eubicon GmbH, Nürnberg | 75,20 | -65,6 | -1,2 |
| VCE Chip Exchange USA Inc., USA*) | 49,00 | -32,8 | 254,9 |
| VCE Chip Exchange Europe GmbH, München*) | 49,00 | 468,7 | 10,9 |
| REW Solartechnik GmbH, Dortmund**) | 100,00 | -216,3 | -28,6 |
| REW Elektrotechnik GmbH, Dortmund**) | 50,00 | 49,2 | 7,6 |
*) Bilanzstichtag 31. Dezember 2011
**) Bilanzstichtag 31. Dezember 2013
Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 0 TEUR (Vj. 41 TEUR) und Darlehen von 156 TEUR (Vj. 340 TEUR).
Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen 88 TEUR (Vj. 122 TEUR) auf Körperschaftsteuerguthaben. Basis für die Aktivierung von Körperschaftsteuerguthaben ist der in 2006 eingeführte § 37 Abs. 4 bis 7 Körperschaftsteuergesetz (KStG). Dieser Paragraph verankert eine lineare, ausschüttungsunabhängige Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens über 10 Jahre beginnend mit dem 1. Januar 2008.
Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme von 88 TEUR (Vj. 284 TEUR), haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens enthalten 132.204 Aktien der november AG, die die Gesellschaft im Rahmen des Aktienkauf- und Übertragungsvertrages von der Camkan Invest S.à r.l. erworben hat. Aufgrund der Insolvenz der november AG wurden die Anteile auf 1,00 EUR wertberichtigt.
Des Weiteren hält die Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 53.020 Aktien der TRIA IT-solutions AG. Die Gesellschaft hatte einen Teil dieser Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung der TRIA IT-solutions AG am 8. Mai 2007 erworben und 210.000 Stücke für die Tilgung eines zur Finanzierung des operativen Geschäftes an die TRIA IT-solutions AG ausgereichten Darlehens erhalten. Die Aktien wurden in 2009 aufgrund der Insolvenz der TRIA IT-solutions vollständig wertberichtigt. In 2010 wurden diese Aktien bei dem Erwerb der AZEGO Components AG im Tausch gegen AZEGO-Aktien hingegeben.
Eigenkapital
Das Grundkapital der HPI AG beträgt zum 31. Dezember 2014 7.359.586 EUR (Vj. 7.249.490 EUR) und ist eingeteilt in 7.359.586 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Jede Stammaktie verbrieft eine Stimme. Die Verbriefung erfolgt in Globalurkunden. Es gibt nur eine Aktiengattung.
In die Kapitalrücklage der HPI AG wurden im Berichtsjahr gemäß § 152 Abs. 2 Nr. 1 Aktiengesetz 40 TEUR eingestellt. Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag 1.627 TEUR.
Die gesetzliche Rücklage der HPI AG gemäß § 150 Abs. 2 Aktiengesetz beträgt zum Stichtag 61 TEUR und ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juni 2011 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 01. August 2016 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 3.624.745,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011/I).
Die Ermächtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:
- für Spitzenbeträge;
- wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits an einer Wertpapierbörse gehandelten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet; bei der Berechnung der 10%-Grenze ist der anteilige Betrag am Grundkapital anzusetzen, der auf neue oder zurückerworbene Aktien entfällt, die seit dem Tag der Eintragung dieses genehmigten Kapitals 2011 unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, sowie der anteilige Betrag am Grundkapital, auf den sich Options- und oder Wandlungsrechte bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen beziehen, die seit der Schaffung des Genehmigten Kapitals 2011 in sinngemäßer Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind;
- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen und/oder Unternehmensteilen und/oder Beteiligungen an Unternehmen und Unternehmenszusammenschlüssen;
- um den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen, Wandeldarlehen oder Optionsscheinen, die von der Gesellschaft ausgegeben werden, ein Bezugsrecht in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- bzw. Wandlungsrechts oder nach Erfüllung der Wandlungspflicht zustehen würde;
- um aus dem genehmigten Kapital geschaffene Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und ihrer Konzerngesellschaften ausgeben zu können.
Bedingtes Kapital
Das bestehende bedingte Kapital vom 03. Juli 2010 (Bedingtes Kapital 2000/I) wurde aufgehoben.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 1.592.507,00 durch Ausgabe von bis zu 1.592.507 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2011/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an Inhaber von Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen bzw. Wandlungspflichten nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 29. Juli 2010 bis zum 28. Juli 2015 von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen ausgegeben werden. Die Ausgabe der Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des in der Hauptversammlung am 29. Juli 2010 gefassten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis.
Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur im Falle der Begebung der Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen und nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber der Optionsscheine bzw. der Wandelschuldverschreibungen von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen bzw. zur Wandlung bzw. Optionsausübung verpflichtete Inhaber von Anleihen ihre Verpflichtung zur Wandlung/Optionsausübung erfüllen und das bedingte Kapital nach Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen benötigt wird und soweit nicht eigene Aktien oder genehmigtes Kapital zur Bedienung dieser Rechte bzw. Verpflichtungen genutzt werden. Die aufgrund der Ausübung des Options- bzw. Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Wandlungs- bzw. Optionspflicht ausgegebenen neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil.
Das Grundkapital der Gesellschaft wird durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juni 2011 um bis zu EUR 500.000,00 bedingt erhöht durch Ausgabe von bis zu 500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft ("Bedingtes Kapital 2011/II"). Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres, in dem die Ausgabe erfolgt, am Gewinn teil.
Das Bedingte Kapital 2011/II dient der Erfüllung von ausgeübten Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 06. Juni 2011 bis zum 31. Mai 2016 gewährt werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der ausgegebenen Aktienoptionen von ihrem Recht zum Bezug von Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft die Aktienoptionen nicht durch Gewährung eigener Aktien oder im Wege einer Barzahlung erfüllt. Die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital 2011/II erfolgt zum Ausübungspreis als Ausgabebetrag.
Das bedingte Kapital setzt sich wie folgt zusammen:
| Beschluss | Höhe lt. Beschluss | Höhe 31.12.2014 | Befristet bis | |
|---|---|---|---|---|
| Bedingtes Kapital 2011/I | HV 6.6.2011 | 1.592.507 € | 1.592.507 € | 28.7.2015 |
| Bedingtes Kapital 2011/II | HV 6.6.2011 | 500.000 € | 500.000 € | 31.5.2016 |
| Gesamt | 2.092.507 € |
Das bedingte Kapital wurde Anfang Januar 2018 vollständig ausgeschöpft.
Meldungen gemäß § 20 Aktiengesetz (AktG)
Nach § 20 Aktiengesetz wurden im Berichtszeitraum keine Meldungen abgegeben.
Verbindlichkeiten
| davon mit einer Restlaufzeit | ||||
|---|---|---|---|---|
| Betrag Stand 31.12.2014 EUR |
bis 1 Jahr EUR |
zwischen 1 und 5 Jahre EUR |
mehr als 5 Jahre EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Anleihen | 10.906.000,00 | 2.000.000,00 | 8.906.000,00 | 0,00 |
| 2. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 799.621,37 | 799.621,37 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 103.157,68 | 103.157,68 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen | 890.955,89 | 890.955,89 | 0,00 | 0,00 |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 10.979.233,60 | 10.979.233,60 | 0,00 | 0,00 |
| Summe | 23.678.968,54 | 14.772.968,54 | 8.906.000,00 | 0,00 |
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von 1.400 TEUR Darlehen enthalten, bei denen die Covenants nicht eingehalten wurden. Vertragsgemäß besteht daher ein sofortiges Kündigungsrecht der Darlehensgeber. Aufgrund dessen werden diese Darlehen bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 6 TEUR (Vj. 36 TEUR).
Sicherheiten
Als Sicherheit für Darlehensverbindlichkeiten von 1.445 TEUR wurden im Nennbetrag von 150 TEUR Geschäftsanteile an der 3KV GmbH verpfändet.
C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Währungsergebnis
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 0,00 EUR (Vj. 119,21 EUR) aus der Fremdwährungsumrechnung.
Personalaufwand
Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten 24.000,00 EUR (Vj. 27.167,50 EUR).
Erträge aus Beteiligungen
Die Erträge aus Beteiligungen resultieren in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen.
Zinserträge
Die Zinserträge enthalten 0,00 EUR (Vj. 5.661,93 EUR) aus der Aufzinsung von sonstigen Vermögensgegenständen. Die Zinserträge enthalten 2.499,99 EUR (Vj. 109.049,15 EUR) von verbundenen Unternehmen.
Zinsaufwendungen
Die Zinsaufwendungen enthalten 93.350,39 EUR (Vj. 32.322,60 EUR) an verbundene Unternehmen.
D. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Sonstige Haftungsverhältnisse gegenüber Tochterunternehmen
| TEUR | |
|---|---|
| 3KV GmbH: | |
| Mithaftung im Rahmen der gemeinsamen KK Linie bei der Commerzbank AG | 2.220 |
| Mithaftung im Rahmen der gemeinsamen KK Linie bei der Postbank AG | 1.500 |
| Patronatserklärung ggü. Bremer Landesbank für Darlehen | 169 |
| TEUR | |
| ce Global Sourcing GmbH: | |
| Patronatserklärung Close Brothers Factoring | 2.500 |
Der Vorstand geht bei allen Haftungsverhältnissen nicht von einer Inanspruchnahme aus, da sich die Gesellschaften planmäßig entwickeln.
In Zusammenhang mit dem Erwerb der 3KV GmbH wurde ein erfolgsabhängiger Kaufpreis (Earn-Out) vereinbart. Dieser berechnet sich in Abhängigkeit des von der 3KV GmbH erwirtschafteten EBT (Earnings before Taxes). Hieraus könnte bis 2017 eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von maximal 2.000 TEUR entstehen. Bis Anfang 2018 wurden Zahlungen in Höhe von insgesamt 100 TEUR geleistet.
In Zusammenhang mit dem Erwerb der Mannesmannröhren Logistic GmbH wurde neben dem Festkaufpreis ein erfolgsabhängiger Kaufpreis (Earn-Out) bis maximal 500 TEUR bis 2015 sowie ein Gewinnbeteiligungs-Kaufpreis bis maximal 500 TEUR bis 2015 vereinbart. Bis Anfang 2018 wurden Zahlungen in Höhe von insgesamt 435 TEUR geleistet.
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der Mannesmannröhren Logistic GmbH hat die HPI AG zur Absicherung der Zahlungsverpflichtung aus dem erfolgsabhängigen Kaufpreis (Earn-Out) sowie des Gewinnbeteiligungskaufpreises dem Verkäufer auf die HPI entfallende Gewinnanteile aus der Beteiligung an der Mannesmannröhren Logistic GmbH bis zu einer Höhe von jeweils 150 TEUR bis 2015 abgetreten.
E. Organe
Vorstand
Die Gesamtvergütung der Vorstände (kurzfristig fällige Leistungen) beträgt im Berichtsjahr 65 TEUR (Vj. 225 TEUR).
Herr Michael Negel war im Geschäftsjahr 2014 Vorstandsvorsitzender der HPI AG und ist zum 30. Juni 2015 aus dem Vorstand ausgeschieden.
Herr Falk Raudies, Geschäftsführer der 3KV GmbH war im Jahr 2014 stellv. Vorstandsvorsitzender der HPI AG und ist zum 24. Juli 2014 aus dem Vorstand ausgeschieden.
Herr Axel Hamann war vom 20. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2017 zum Vorstand bestellt.
Herr Carlo Thewes war vom 18. Juli 2016 bis zum 31. Januar 2018 zum Vorstand bestellt.
Herr David Nicholas Vincent wurde am 10. Juli 2017 zum Vorstand bestellt.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der HPI AG bestand im Geschäftsjahr 2014 aus den folgenden Mitgliedern:
| Boris Dürr | Rechtsanwalt | Aufsichtsrats-Vorsitzender | unverändert |
| Günter Seefelder | Geschäftsführer Seefelder Business Consulting GmbH | Stellvertretender | bis 15.01.2014 |
| Aufsichtsratsvorsitzender | 20.01.2015 bis 26.02.2015 | ||
| Aufsichtsrat | |||
| Markus Bodenmeier | Unternehmer | Aufsichtsrat | 15.01.2013 bis 15.01.2014 |
| Stellvertretender | seit 15.01.2014 | ||
| Aufsichtsratsvorsitzender | |||
| Jürgen Rödig | Unternehmer | Aufsichtsrat | 01.01.2013 bis 07.04.2014 |
| Stefan Fleissner | Unternehmer | Aufsichtsrat | 06.05.2014 bis 24.10.2014 |
| Artur Piotr Jedrzejewski | Unternehmer | Aufsichtsrat | seit 26.02.2015 |
München, den 1. August 2018
Der Vorstand
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014
In der Aufsichtsratssitzung vom 2. Oktober 2018 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 festgestellt.