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Catella — Audit Report / Information 2015
Sep 1, 2016
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Audit Report / Information
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Publication

Catella Real Estate AG
München
Jahreabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2015
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015
A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Die europäischen Märkte haben die globale Finanzkrise und deren Nachwehen mit vereinzelten Ausnahmen überstanden. Eine Vielzahl der Länder ist auf einen langfristigen Wachstumspfad zurückgekehrt. Die jüngsten wirtschaftlichen Verwerfungen in Irland und Spanien – welche im besonderen Maße von einer heimischen Immobilienkrise betroffen waren – sind überwunden, da beide Märkte aktuell deutlich positive Wachstumsraten des BIPs aufweisen (Spanien: 2,0%; Irland: 6,0%). Lediglich Österreich, Finnland und Italien verzeichneten 2014 leicht negative Änderungsraten der Wirtschaftsleistung.
Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 alle betrachteten Volkswirtschaften real deutlich wachsen werden. Die Spannbreite bewegt sich zwischen einem realen jährlichen Wachstum von mindestens 1% Prozent für Italien und 3,4% für die polnische Volkswirtschaft. Im Mittel wird das reale Wachstum der betrachteten Länder voraussichtlich bei 2% liegen.
Während Deutschland die Arbeitslosenquote vermutlich sukzessiv auf unter 5% verringern kann, hat die französische Wirtschaft weiterhin mit strukturellen Defiziten zu kämpfen, konsequenterweise wird die dortige Quote weiterhin bei 10% liegen. Ein Hort der Stabilität stellt Norwegen dar. Dieses Land weist nachhaltig eine Arbeitslosenquote von 3,5% auf, was der Vollbeschäftigung der ökonomischen Theorie sehr nahe kommt.
Nach der Kehrtwende in der US-amerikanischen Zinspolitik des Federal Reserve System (FeD) zum Ende 2015 wird auch in Europa über eine Zinserhöhung diskutiert. Ein baldiges Ende der Arä niedriger Zinsen ist allerdings kurz- bis mittelfristig nicht zu erwarten. Solange die EZB die Märkte im Rahmen des Quantitative-Easing- (QE)-Programms weiterhin mit Geld flutet, wird auch der Leitzins nahe der Nulllinie bestehen bleiben.
Aktuell liegt die Inflationsrate im Euroraum bei knapp über 1%, welches den geringsten Wert seit der Finanzkrise (2009: 0,5%) darstellt. Diese Entwicklung ist der europäischen Schuldenkrise anzulasten. Im Rahmen der anziehenden wirtschaftlichen Tätigkeit wird sich das Inflationsniveau sukzessiv erhöhen und im Jahr 2020 voraussichtlich der EZB-Zielinflation von 2,0% entsprechen.
Vor dieser politisch-ökonomischen Gemengelage haben sich Immobilieninvestitionen als weiterhin attraktiv erwiesen. Das anhaltend niedrige Zinsenumfeld (Draghi Doktrin), die rückläufige Inflation und die sehr positive Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten lassen die Assetklasse Immobilien noch stärker in den Mittelpunkt internationaler und nationaler Multi Asset Manager rücken. Im Berichtszeitraum lagen zwischen den nationalen 10-jährigen Staatsanleihen und einer sog. standardisierten Core Immobilie im Schnitt 320 Basispunkte Differenz. Dieser Renditegap ist weiterhin ein Hauptimpuls für Immobilieninvestitionen sowohl national als auch international. Die daraus resultierende neuerliche Nachfrage in 2015 hat im gewerblichen Segment in nahezu allen europäischen Ländern die Buchwerte für sog. Core Objekte weiter ansteigen lassen. Die Differenzen zu der nächsten Risiko/Rendite Stufe „Value-add“ – im Durchschnitt von rund 200 Basispunkte - hat sich mit dem 4 Quartal 2015 bereits in Richtung 180 Basispunkte entwickelt. Ein Indikator, dass Investoren ihre Risiko-/Rendite-Profile - bzw. Ankaufsprofile den zukünftigen Kapitalmarktumständen angepasst haben.
Bei den Fonds der Catella Real Estate AG setzte sich die uneinheitliche Entwicklung der Vorjahre fort.
Der Focus Nordic Cities als Publikums-AIF hatte in 2015 weiter mit Rückgabeverlangen größerer Dimension zu kämpfen, denen nur durch den Abbau von Immobilienbeständen begegnet werden konnte. So wurden im Jahre 2015 zwei Immobiliengesellschaften (Erlös: 34,6 Mio €), dann eine direkt gehaltene Liegenschaft (Erlös: 16,3 Mio. €) sowie eine über eine Immobiliengesellschaft gehaltene Liegenschaft (Erlös: 27,2 Mio. €) veräußert.
Dennoch war der Vorstand in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde BaFin nach umfassender Prüfung aller Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung, zu der Auffassung gelangt, dass eine nachhaltige Fortführung der Verwaltung des Sondervermögens nicht mehr gewährleistet werden kann. Ein wesentlicher Grund für die Entscheidung zur Kündigung und der damit verbundenen Auflösung des Sondervermögens liegt darin, dass die Catella Real Estate AG aufgrund der heute bekannten Rückgabeverlangen verschiedener Anleger - selbst wenn ausreichend liquide Mittel rechtzeitig beschafft werden könnten - das Fondsvolumen soweit schrumpfen lassen müsste, dass für die verbleibenden Anleger kein der ursprünglichen Anlagepolitik gerecht werdendes Restportfolio mehr aufrecht erhalten werden kann.
Der Vorstand der Catella Real Estate AG hatte sich daher dazu entschieden, den Schritt der Kündigung des Verwaltungsmandates (verbunden mit der Aussetzung der Rücknahme von Anteilen) und damit verbunden der Auflösung des Sondervermögens zu gehen, um rechtzeitig Klarheit zu schaffen und den Anlegern einen schnellstmöglichen Zugang zu ihrem Kapital zu ermöglichen.
Die Publikums-AIFs Catella MAX und Bouwfonds European Residential (BER) dagegen konnten ihre positive Entwicklung fortsetzen und mit Netto-Mittelzuflüssen von 45,8 Mio. € (Catella MAX) und 21,5 Mio. € (BER) weiter punkten.
Positiv wirkte sich das Wachstum der Spezial-AIFs Sarasin Sustainable Properties und Immo-Spezial – Wirtschaftsregion Süddeutschland aus. Für diese beiden Fonds wurden Liegenschaften mit aktuellen Verkehrswerten von 31,4 Mio. € bzw. 30,9 Mio. € erworben.
In den Spezial-AIF Focus Health Care floss in 2015 keine neuen Mittel.
Für den Spezial-AIF Catella Scandia Chances wurden zwei Investitionen in Dänemark durchgeführt. Die aktuellen Verkehrswerte der über Grundstückskapitalgesellschaften gehaltenen Liegenschaften betragen 31,1 Mio. €.
Für den Spezial-AIF Catella Multitenant Stiftungsfonds waren für 2015 Mittelzuflüsse in Höhe von 31,0 Mio. € zu verzeichnen. Für diesen Fonds wurden in 2015 drei deutsche Liegenschaften mit aktuellem Verkehrswerten von 45,4 Mio. € erworben.
Seit März 2013 ist die Rückgabe von Anteilen am Spezial-AIF Focus Global Forests ausgesetzt. Um die anstehenden Rückgaben zu bedienen, wurden in 2015 jeweils zwei über eine Grundstückskapitalgesellschaft in Panama (Erlös: 13,0 Mio. $) und USA (Erlös: 19,0 Mio. $) gelegene Immobilien veräußert. Am 25. Februar 2016 beschloss der Vorstand der Gesellschaft die Kündigung des Sondervermögens auf den Ablauf des 28. Februars 2019 und dessen Abwicklung.
Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Portfolio von in Deutschland belegenen Immobilien für den Spezial-AIF WWK Pegasus erworben. Erwartungsgemäß wurde für diesen Fonds in 2015 kein Nettomittelzufluss verzeichnet.
Für den Spezial-AIF Panta Rhei Dutch Residential wurden in 2015 die ersten drei Immobilien in den Niederlanden erworben. Die Summe der aktuellen Verkehrswerte dieser drei Immobilien beträgt 49,3 Mio. €.
Zusammenfassend hierzu die folgende Aufstellung:
| Fonds | Nettomittelzufluss In 2015 in Mio. € |
Nettomittelzufluss In 2015 in % |
Nettofondsvermögen 31.12.2015 in Mio. € |
|---|---|---|---|
| Publikums-AIF | |||
| Focus Nordic Cities | - 57,01 | -20,44% | 200,17 |
| Catella MAX | 45,79 | 31,83% | 202,74 |
| Bouwfonds European Residential | 21,52 | 2,86% | 792,66 |
| Spezial-AIF | |||
| Catella Scandia Chances | 8,02 | 10,01% | 87,27 |
| Focus HealthCare | - | 0,00% | 33,34 |
| Focus Global Forests | - | 0,00% | 68,46 |
| Immo-Spezial – Wirtschaftsregion Süddeutschland | 18,17 | 11,74% | 173,67 |
| Sarasin Sustainable Properties – European Cities | 21,74 | 15,81% | 159,52 |
| Catella Multitenant Stiftungsfonds | 31,00 | 481,89% | 36,97 |
| WWK Pegasus | - | 0,00% | 46,26 |
| Panta Rhei Dutch Residential | 33,00 | 0,00% | 33,03 |
Insgesamt verwaltet die Gesellschaft zum Jahresende 2015 ein Immobilienvermögen von 2.217 Mio. € (nach 2.043 Mio. € zum Ende des Vorjahres); dies entspricht einem verwalteten Nettofondsvermögen von 1.834 Mio. € (nach 1.701 Mio. € zum Ende 2014).
B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
I. Ertragslage
Das gesamte Provisionsergebnis der Gesellschaft konnte im Jahr 2015 auf 17,46 Mio. € gesteigert werden (Vorjahr 15,41 Mio. €), wovon allerdings an Vertriebseinheiten und Auslagerungspartner 7,66 Mio. € abgegeben werden mussten (Vorjahr 5,72 Mio. €).
Folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Provisionserträge gegenüber dem Vorjahr aus
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| Laufende Vergütung Verwaltung Fonds | 13.215 TEUR | 12.556 TEUR |
| Ankaufgebühren | 3.753 TEUR | 2.805 TEUR |
| Verkaufsgebühren | 118 TEUR | - |
| Sonstige Provisionserträge | 373 TEUR | 46 TEUR |
| Summe | 17.459 TEUR | 15.407 TEUR |
Die sonstigen Provisionserträge umfassen die von der Gesellschaft vereinnahmten Ausgabeaufschläge.
Die Provisionsaufwendungen entwickelten sich wie folgt:
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| Vertriebsprovisionen | 2.681 TEUR | 2.343 TEUR |
| weiterzuleitende Provisionen | 4.401 TEUR | 3.180 TEUR |
| sonstige Provisionsaufwendungen | 574 TEUR | 199 TEUR |
| Summe | 7.656 TEUR | 5.722 TEUR |
Beim Bouwfonds European Residential setzte sich die Tendenz des Vorjahres fort; durch das Wachstum des Fonds bzw. der verwalteten Immobilien war das Gesamtergebnis, nicht zuletzt, wegen der Ankaufsgebühren auch nach Abzug der Aufwendungen für das Outsourcing im positiven Bereich angesiedelt. Der Focus Nordic Cities generierte keine Ankaufsgebühren. Aufgrund des schrumpfenden Immobilienvermögens dieses Fonds sanken auch die entsprechenden Bestandsgebühren. Der Catella MAX, Sarasin Sustainable Properties – European Cities, Immo-Spezial – Wirtschaftsregion Süddeutschland und Catella Scandia Chances wuchsen in 2015 moderat und trugen mit Bestands- und Ankaufsgebühren stärker zum Ergebnis bei als in den Vorjahren. Der Catella Multitenant Stiftungsfonds trug aufgrund von drei Ankäufen in 2015 in nicht unerheblichem Maße zum Erfolg bei. Focus Health Care und Focus Global Forests konnten keinen relevanten Ergebnisbeitrag leisten. Im vierten Quartal 2015 flossen erstmalig Provisionen aus dem Panta Rhei Dutch Residential. Der Ergebnisbeitrag aus dem WWK Pegasus in 2015 war eher gering.
Der Kostenblock für die anderen Verwaltungskosten betrug 2,88 Mio. € (Vorjahr 2,74 Mio. €); gleichzeitig sank der Personalaufwand in geringem Umfang von 5,23 Mio. € in 2014 auf 5,11 Mio. €.
Nach Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrug das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit für 2015 2,04 Mio. € (nach 2,12 Mio. € in 2014). Der Gewinn des Geschäftsjahres nach Steuern beläuft sich auf 1,43 Mio. € (nach 1,39 Mio. € in 2014). Die Geschäftslage wird vom Vorstand als günstig eingeschätzt.
II. Finanzlage
Mit einer Liquiditätsreserve zum 31.12.2015 in Höhe von 5,40 Mio. € verfügt die Gesellschaft über einen ausreichenden Puffer, um auch für eventuell erforderliche Investments in der Zukunft gerüstet zu sein, ohne unmittelbar Darlehen (auch innerhalb des Konzerns) in Anspruch nehmen zu müssen. Die Liquidität ist ganz überwiegend kurzfristig als Sichteinlage angelegt, um hohe Flexibilität zu haben. Angesichts des gegenwärtigen Zinsniveaus könnte durch eine längerfristige Bindung keine relevante Verbesserung des Zinssatzes erlangt werden.
III. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich bei einem bilanziellen Eigenkapital von 4,18 Mio. € zum 31.12.2015 auf 8,25 Mio. €. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 50,67% (Vorjahr 52,52%). Der Gesamtrestbuchwert der Anlagegüter der Gesellschaft beträgt 331 TEUR (nach 276 TEUR zum Vorjahresultimo).
Das gezeichnete Eigenkapital veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Die gesetzliche Rücklage liegt seit dem 31.12.2014 bei ihrem gesetzlichen Maximum. In 2015 wurde ein im Vorjahresvergleich geringfügig höherer Bilanzgewinn erzielt.
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
|---|---|---|
| gezeichnetes Eigenkapital | 2.500 TEUR | 2.500 TEUR |
| gesetzliche Rücklage | 250 TEUR | 250 TEUR |
| Bilanzgewinn | 1.431 TEUR | 1.393 TEUR |
| Eigenkapitalquote | 50,67 % | 52,52 % |
Die wirtschaftliche Gesamtsituation des Unternehmens kann daher nach wie vor aus der Sicht des Zeitpunktes der Erstellung des Lageberichtes als geordnet betrachtet werden, was ein EBIT von 2,02 Mio. € belegt.
IV. Nicht unmittelbar finanzielle Komponenten
Die Gesellschaft misst ihre reputationelle Situation (insbesondere Kundenzufriedenheit und Compliance in Bezug auf die Anforderungen des Regulators) anhand der Kundenbeschwerden bzw. aufsichtlichen Anfragen, die in einem eigenen Beschwerdemanagement dokumentiert und bearbeitet werden. Dies wies im Berichtszeitraum keine nennenswerten Kundenbeschwerden und keine Anfragen von Aufsichtsbehörden aus.
C. Risikobericht
I. Risikomanagementsystem
Die Gesellschaft verfügt über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation, welche insbesondere die Einrichtung und Unterhaltung eines angemessenen Risikomanagementsystems und angemessene Kontrollverfahren umfasst. Ausgehend von dem Geschäftsfeld sowie den Unternehmenszielen und Planungen hat die Gesellschaft im Rahmen ihrer Risikopolitik ihre Geschäfts- und Risikostrategie festgelegt. Hieraus abgeleitet hat die Gesellschaft angemessene interne Risikosteuerungs- und Controllingprozesse eingerichtet, die eine Identifizierung, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken gewährleisten.
Für die Identifikation, Analyse, Bewertung und Steuerung der Einzelrisiken in den Betrachtungsbereichen sind die Risk Owner als Risikoverantwortliche zuständig. Der Risk Manager überprüft in seiner übergeordneten Funktion im Rahmen des Monitoring regelmäßig die durch die Risk Owner vorgenommene Risikoeinstufung sowie insbesondere die eingeleiteten Gegenmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit und Effizienz im Sinne einer Reduktion des Gefährdungspotenzials. Das Monitoring und die Risikofrüherkennung erfolgen anhand von Limitsystemen. Der Risk Manager als Risikomanagement-Beauftragter im Unternehmen übernimmt neben der Überwachung des Limitsystems und dem Risikoreporting an Vorstand und Aufsichtsrat auch die Koordination der Risikomanagement-Aktivitäten, indem er u. a. als zentraler Ansprechpartner für die Risk Owner fungiert. Der Risk Manager verantwortet zudem die prozessintegrierte Überwachung der Angemessenheit der strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des implementierten Risikomanagementprozesses einschließlich der genutzten Anwendungen und Tools im Hinblick auf aktuelle Anforderungen. Prozessunabhängig wird die Funktionsfähigkeit des RMS mindestens einmal jährlich durch die Interne Revision überwacht.
Das Risikomanagement/-controlling ist organisatorisch vom Portfoliomanagement unabhängig und direkt dem Vorstand unterstellt. Die gesetzlich geforderte Unabhängigkeit von Portfoliomanagement und Risikocontrolling vollzieht sich bis auf Ebene der Geschäftsleitung.
Gemäß den aufsichtsrechtlichen Anforderungen ermittelt die Gesellschaft regelmäßig ihre Risikotragfähigkeit. Hierzu bestimmt die Gesellschaft zum einen das Gesamtrisikopotenzial, zum anderen das Risikodeckungspotenzial. Die Gesellschaft definiert das Risikodeckungspotenzial auf Basis des haftenden Eigenkapitals, also dem zur Verlustdeckung verfügbaren Substanzwert, abzüglich eines eventuellen Jahresfehlbetrages des laufenden Jahres. Das Gesamtrisikopotenzial ermittelt sich aus der Summe aller Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergeben. Für das Berichtsjahr war die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft ausnahmslos gegeben. Zum 31.12.2015 betrug das ermittelte Gesamtrisikopotential 54% des Risikodeckungspotentials der Gesellschaft.
Die Gesellschaft hat in 2015 das bestehende Risikomanagementsystem (RMS) reviewed und bedarfsgerecht sowie regulatorisch bedingt angepasst und erweitert. Da sich die maßgeblichen Anforderungen und Rahmenbedingungen in einem dynamischen Geschäftsfeld laufend verändern, ist der Status Quo permanent zu hinterfragen und sind entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Dabei wird geprüft, ob die strukturelle und inhaltliche Ausgestaltung des implementierten RMS einschließlich der genutzten Anwendungen und Tools und der Dokumentations- und Berichtserfordernisse noch den aktuellen Anforderungen gerecht wird. Der Risikomanagementprozess der Gesellschaft hat im Berichtsjahr 2015 keine wesentlichen Änderungen erfahren.
II. Für unsere Gesellschaft relevante Risikokategorien im Einzelnen
Die Risikoeinschätzung ist im Verhältnis zum Vorjahr unverändert geblieben und wird im Folgenden dargestellt.
1. Adressausfallrisiken
Das Adressausfallrisiko auf Ebene der KVG besteht darin, dass Geschäftspartner ihre vertraglich geschuldeten Leistungen mangels Leistungsfähigkeit oder Leistungswilligkeit nicht vertragsgerecht erbringen. Die für die KVG wesentlichen „Adressen“ hierbei sind Kreditinstitute.
Das Adressausfallrisiko wird als gering eingestuft. Freie Mittel werden in Form von Fest- oder Tagesgeldanlagen bei renommierten Kreditinstituten angelegt.
2. Marktpreisrisiken
Das Marktpreisrisiko auf Ebene der KVG umfasst alle Risiken, die für die Gesellschaft durch ungünstige Veränderungen von Markt beeinflussenden Faktoren entstehen, welche sich negativ auf Gewinn-/Verlust- und Bilanzwerte der Gesellschaft auswirken. Hierunter fallen insbesondere Zinsänderungsrisiken, Kursänderungsrisiken und Währungsrisiken. Da auf Gesellschaftsebene kein Fremdwährungsexposure vorhanden ist, keine Wertpapieranlagen getätigt werden und keine Fremdfinanzierung besteht, ist das Marktpreisrisiko als unwesentlich einzustufen.
3. Liquiditätsrisiken
Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Gesellschaft ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Zur Überwachung des Risikos dient der Cash-Flow-Plan, der monatlich erstellt und überwacht wird. Die Gesellschaft hat über entsprechende Prozesse sichergestellt, dass eine Liquiditätsplanung und -überwachung ordnungsgemäß erfolgen kann.
Das Liquiditätsrisiko auf Ebene der Gesellschaft wird maßgeblich bestimmt durch den Liquiditätszufluss aus dem Gebührenaufkommen der verwalteten Sondervermögen. Gemäß Budgetplanung 2016 ergibt sich für das kommende Geschäftsjahr ein Anstieg des Provisionsergebnisses aus der Verwaltung der Sondervermögen.
4. Operationelle Risiken
Im Management deroperationellen Risiken hat die Gesellschaft für wesentliche Risikoarten ein mindestens quartalsweises Assessment durch die Risk Owner beibehalten. Für Risiken, die nicht als wesentlich eingestuft sind, beträgt der Untersuchungszeitraum bis zu 12 Monate. Die Berichterstattung erfolgt hier – wie bei den Finanzrisiken - auf Ebene der Gesellschaft und auf Ebene der Sondervermögen.
Folgende Risikoarten stuft die Gesellschaft als Kernrisiken im Bereich der operationellen Risiken ein:
| ― | Personalrisiko |
| ― | Prozess-//Schnittstellenrisiko |
| ― | Reputationsrisiko |
| ― | Rechtsrisiko |
| ― | Produktrisiko |
Der Limitierung künftigen Wachstums infolge begrenzter interner Kapazitäten (Personalrisiko) versucht die Gesellschaft durch ein adäquates Personalwachstum, verbunden mit einem flexiblen Back-up durch externe Dienstleister, weiter zu begegnen.
Infolge der zunehmenden Anzahl und Komplexität der Prozesse und der an den Prozessen beteiligten Personen und Einheiten ist auch das Schnittstellenrisiko im Fokus, welchem mit bereichsübergreifenden Prozessbeschreibungen und Arbeitsanweisungen entgegen gewirkt werden soll. Die IT-Datenlandschaft ist vor dem Hintergrund erhöhter Datenanforderungen seitens regulierter Anleger sowie erweiterter Reportinganforderungen durch das am 22. Juli 2013 in Kraft getretenen Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) weiter fortzuentwickeln.
Erhöhte Reputationsrisiken ergeben sich aus der Kündigung des Focus Nordic Cities sowie aus der im Februar 2016 erfolgten Kündigung des Focus Global Forests.
Erwartete Schadenfälle aus anhängigen Rechtsstreitigkeiten werden bei der Ermittlung des Risikopotentials zur vierteljährlichen Prüfung der Risikotragfähigkeit einbezogen.
Rechtsänderungsrisiken bestehen insbesondere hinsichtlich neuer aufsichtsrechtlicher Anforderungen. Diesen versucht die Gesellschaft durch eine frühzeitige Analyse der Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie des sich ergebenden Anpassungs- bzw. Umsetzungsbedarf zu begegnen.
Ein wesentliches operationelles Risiko auf Ebene der Gesellschaft besteht angesichts der bestehenden Produktpalette infolge möglicherweise nachlassender Attraktivität der Fondsprodukte. Die Gesellschaft ist im Sinne ihrer Geschäfts- und Risikostrategie bestrebt, ihren Unternehmenserfolg über Produktdiversifizierung zu sichern.
IV. Gesamteinschätzung
Nach wie vor erachten wir die Gesamtrisikosituation des Unternehmens für ausgewogen und eine Gefährdung der Risikotragfähigkeit nicht gegeben.
D. Prognosebericht
I. Wirtschaftliches Gesamtumfeld – Chancen und Risiken
Für das Geschäftsjahr 2016 geht der Vorstand der Gesellschaft davon aus, dass das konjunkturelle Umfeld in Europa und insbesondere in Deutschland weiter durch ein moderates Wirtschaftswachstum gekennzeichnet sein wird.
Nach Auffassung des Vorstandes der Gesellschaft sollten Immobilieninvestitionen auch in 2016 durch ihre vergleichsweise hohe Verzinsung in den Portfolien von Altersvorsorgeeinrichtungen und Versicherungen nach wie vor eine bedeutende Rolle spielen. Dabei wird trotz der ersten positiven Zinsschritte ein Anhalten der Niedrigzinsphase angenommen.
Das erreichte EBIT des Jahres 2015 von 2,0 Mio. € lag in dem im Vorjahresbericht prognostizierten Intervall von 1,7 Mio. € und 2,0 Mio. €. Für das Jahr 2016 rechnet die Gesellschaft mit einem EBIT zwischen 0,9 Mio. € und 1,2 Mio. €.
Um das langfristige Wachstum der Gesellschaft zu stärken, beschloss der Vorstand, dass das Geschäftsfeld Residential Real Estate deutlich gestärkt werden soll. Nach Einschätzung des Vorstandes werden die Erträge dieses nun neu strukturierten Bereiches in 2016 die Kosten nicht decken. Die im Vergleich zu 2015 niedrigere Schätzung für das EBIT 2016 ist durch den deutlich höheren Personalaufwand sowie andere Verwaltungsaufwendungen bedingt, die den erwarteten Erträgen aus dem so gestärkten Geschäftsfeld zeitlich vorauseilen.
Chancen und Risiken für die Gesellschaft werden vor allem von der Entwicklung der im Folgenden bezeichneten Fonds bestimmt.
II. Focus Nordic Cities
Wie im Vorjahresbericht prognostiziert, wurden im Jahre 2015 Liegenschaften veräußert, um Liquidität zur Bedienung von Rückgabewünschen zu erzeugen. Nach dem nun die Verwaltung des Focus Nordic Cities gekündigt wurde, wird in 2016 der Verkauf von Immobilien und Immobiliengesellschaften, die für diesen Fonds gehalten werden, weiter betrieben.
III. Bouwfonds European Residential
Im Jahre 2015 erfüllten sich die Annahmen bezüglich des weiteren Wachstums dieses Publikums-AIF. Der Vorstand rechnet mit einer weiterhin positiven Entwicklung dieses Fonds, auch wenn für 2016 ein schwächeres Wachstum als in den Vorjahren angenommen wird.
IV. Catella MAX
Die im Vorjahr formulierten Erwartungen erfüllten sich. Das Nettofondsvermögen stieg an, die Mittelzuflüsse wurden für den Ankauf von Liegenschaften verwendet. Für den Investitionsstandort München ist der Vorstand nach wie vor positiv gestimmt. Wir gehen davon aus, dass den Anlegern weiterhin erfolgreich vermittelt werden kann, dass bei sorgfältiger Auswahl der Investments Immobilien zum Ankauf gefunden werden können, die an einer sich fortsetzenden positiven Münchner Gesamtentwicklung partizipieren, ohne in die Gefahr zu kommen, in die für manche bevorzugte Lagen ggfs. bestehende Blasenbildung einbezogen zu werden.
V. Focus Global Forests
Wie erwartet, konnte die Aussetzung der Rücknahme von Anteilscheinen im Jahre 2015 nicht beseitigt werden. Um die Aussetzung der Rücknahme fortsetzen zu können und gleichzeitig einen unmittelbaren Übergang des Fondsvermögens auf die Verwahrstelle zu verhindern, wurde im Februar 2016 auch dieses Sondervermögen gekündigt. Am 25. Februar 2016 wurde vom Vorstand der Gesellschaft die Kündigung auf den Ablauf des 28. Februar 2019 beschlossen.
VI. Focus HealthCare
In 2015 konnten keine neuen Investorengelder mobilisiert werden. Das Fondsmanagement wird in 2016 das Hauptaugenmerk auf das Verwalten des Bestandes richten. Im Sinne einer vorsichtigen Prognose, wird nicht mit Ankäufen für diesen Fonds in 2016 gerechnet.
VII. Catella Scandia Chances
Eine Ausinvestierung des Fonds gelang im Jahre 2015 nicht vollständig. Der Fonds hat equity-seitig bereits 2013 seine finale Dimension erreicht. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass in 2016 die Ausinvestierung des Portfolios finalisiert und eine nachhaltige Wertschöpfung durch proaktives Assetmanagement sichergestellt werden kann.
VIII. Immo-Spezial - Wirtschaftsregion Süddeutschland
Die Erwartungen des Vorstandes erfüllten sich. Im Jahre 2015 konnten weitere Liegenschaften für diesen Fonds erworben werden. Auch dieser Fonds hat equity-seitig sein Zielvolumen erreicht. Für das Jahr 2016 geht die Gesellschaft davon aus, dass ein weiteres Fondswachstum stattfinden wird und der Fonds ausinvestiert werden kann.
IX. Sarasin Sustainable Properties – European Cities
Die Entwicklung dieses Fonds erfüllte im Jahre 2015 die im Vorjahr vom Vorstand angenommen Annahmen. Das Nachhaltigkeitskonzept des Sondervermögens kann aus Sicht des Vorstandes weiter überzeugen. Aus Sicht des Vorstandes kann davon ausgegangen werden, dass auch in 2016 die Vertriebsaktivitäten Erfolg zeigen werden. Daher rechnen wir uns für das Produkt Wachstumschancen aus.
X. Catella Multitenant Stiftungsfonds
Im Jahre 2015 konnten für den Fonds drei Liegenschaften erworben werden. Diese Entwicklung entsprach der vorsichtigen Einschätzung des Vorstandes, wie im Vorjahresbericht niedergelegt. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Konzentration des Anlegerhorizonts auf Stiftungen, Sterbe- und Fürsorgekassen und ähnliche Solidargemeinschaften sowie Anleger, deren Ausrichtung unmittelbar oder mittelbar einen Gemeinwohl-Bezug aufweist, künftig vermehrt Anleger anziehen wird, die es vorziehen, mit entsprechend ähnlich orientierten Anlegern gemeinsam in ein Spezialfondsprodukt zu investieren.
Andererseits sind wir uns darüber im Klaren, dass die Entscheidungsprozesse bei diesen Anlegern für Investments deutlich langwieriger sind, als dies für andere Kategorien institutioneller Investoren der Fall ist. Von daher rechnen wir mit einem stetigen, aber zeitlich gestreckten Eigenkapitalzufluss.
XI. WWK Pegasus
Dieser AIF hat nach Einschätzung des Vorstandes equity-seitig sein Zielvolumen erreicht. Wir werden bemüht sein, das Beispiel des WWK Pegasus mit anderen möglichen single-investor-Kunden zu wiederholen.
XII. Panta Rhei Dutch Residential
Die im Vorjahresbericht niedergelegte Auffassung des Vorstandes, dass niederländische Wohnimmobilien auf Interesse von Spezialfondsanlegern treffen werden, hat sich in 2015 bestätigt. Die eingeworbenen Mittel wurden für den Erwerb von drei niederländischen Immobilien verwendet. Weitere Akquisitionen stehen bevor, hierfür benötigtes Kapital haben Anleger bereits zugesagt.
XIII. Neue Produkte
Zwei neue Produkte stehen für 2016 im Fokus des Managements der Gesellschaft. Das Nachfolgeprodukt des Immo-Spezial-Wirtschaftsregion Süddeutschland, der „IWS II“ wird in 2016 lanciert werden, um mit ihm einen unmittelbaren Anschluss an den IWS für die Investoren darstellen zu können. Am 01. Februar 2016 wurde der Publikums-AIF Catella Wohnen Europa aufgelegt. Für diesen neuen Publikums-AIF werden voraussichtlich noch in der ersten Jahreshälfte Wohnimmobilien erworben werden können.
E. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft
Die Gesellschaft wird in 2016 ihren Weg vom „kleinen“ zum „mittleren“ Unternehmen weiter verfolgen. Ein wesentlicher Aspekt werden auch im Jahre 2016 hierbei Investitionen in die IT zur Hebung von Effizienzressourcen sein. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde vor allem in die Automatisierung der Erstellung des Anlegerreportings sowie in Anwendungen für das Fondsaccounting investiert. Weitere Projekte in diesen beiden Bereichen sind für das Jahr 2016 vorgesehen.
Wir gehen davon aus, dass dies im Wesentlichen sowohl liquiditäts- als auch ertragsseitig aus eigenen Kräften realisiert werden kann.
Der Haupttreiber für die Geschäftsentwicklung des Unternehmens ist die Entwicklung des verwalteten Immobilienportfolios. Es wird davon ausgegangen, dass in 2016 ein moderates Wachstum dieser Größe erzielbar ist.
Aufgrund der prognostizierten Aufwendungen für den Bereich Residential Real Estate rechnet der Vorstand damit, dass in 2016 der Jahresüberschuss deutlich unter dem Jahresüberschuss des Jahres 2015 liegen wird.
F. Nachtragsbericht
Am 22.01.2016 beschloss der Aufsichtsrat der Gesellschaft die Bestellung von Herrn Xavier Jongen zum Vorstand der Catella Real Estate AG. Die Eintragung der Bestellung in das Handelsregister erfolgte am 24. Februar 2016.
Am 05. Februar 2016 erweiterte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis der Gesellschaft insbesondere um die Erlaubnis zur Verwaltung von geschlossenen inländischen Publikums-AIF und Spezial-AIF, welche in Immobilien bzw. Immobiliengesellschaften investieren, sowie um die Erlaubnis zur Verwaltung von offenen Spezial-AIF, für deren Rechnung auch verbriefte und unverbriefte Darlehensforderungen erworben werden dürfen. Die korrespondierende Änderung der Satzung der Gesellschaft wurde am 07. März 2016 in das Handelsregister eingetragen.
G. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Mit 6 Gesellschaften bestanden Geschäftsbeziehungen.
Wir erklären, dass die Catella Real Estate AG bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dass Rechtsgeschäfte mit Dritten auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder von verbundenen Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht getätigt wurden und dass Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm verbundenen Unternehmen, die sich zum Vorteil oder Nachteil der Gesellschaft auswirken, weder getroffen noch unterlassen wurden.
München, im April 2016
Catella Real Estate AG
Der Vorstand
Bernhard Fachtner
Henrik Fillibeck
Xavier Jongen
Jürgen Werner
Bilanz zum 31.12.2015
AKTIVA
| EUR | Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. Barreserve | |||
| Kassenbestand | 2.810,56 | 3.194,88 | |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | |||
| a) täglich fällig | 5.307.567,60 | 5.131.068,18 | |
| b) andere Forderungen | 93.792,11 | 599.074,10 | |
| 5.401.359,71 | 5.730.142,28 | ||
| 3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 102.000,00 | 104.000,00 | |
| 4. Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.000,00 | 0 | |
| 5. Immaterielle Anlagewerte | 39.605,30 | 19.397,00 | |
| 6. Sachanlagen | 291.231,00 | 256.564,00 | |
| 7. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.336.025,05 | 1.725.185,19 | |
| 8. Rechnungsabgrenzungsposten | 54.211,79 | 50.314,47 | |
| 8.252.243,41 | 7.888.797,82 | ||
| PASSIVA | |||
| EUR | Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
|
| 1. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.263.544,58 | 572.582,54 | |
| 2. Rückstellungen | |||
| a) Steuerrückstellungen | 59.564,83 | 90.944,86 | |
| b) andere Rückstellungen | 2.747.636,80 | 3.082.186,09 | |
| 2.807.201,63 | 3.173.130,95 | ||
| 3. Eigenkapital | |||
| a) Gezeichnetes Kapital | 2.500.000,00 | 2.500.000,00 | |
| b) Gewinnrücklagen | |||
| gesetzliche Rücklagen | 250.000,00 | 250.000,00 | |
| c) Bilanzgewinn | 1.431.497,20 | 1.393.084,33 | |
| 4.181.497,20 | 4.143.084,33 | ||
| 8.252.243,41 | 7.888.797,82 |
Für Anteilinhaber verwaltete Investmentvermögen:
| Summe der 11 Investmentvermögen: | EUR 1.834.090.901,50 |
| (im Vj. 13 Investmentvermögen: EUR 1.701.495.532,32) |
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2015 bis 31.12.2015
| EUR | Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. Zinserträge aus Kredit - und Geldmarktgeschäften | 14.663,10 | 35.838,33 | |
| 2. Zinsaufwendungen | 9,69 | 57,96 | |
| 14.653,41 | 35.780,37 | ||
| 3. Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wert- papieren | 3.240,00 | 3.040,00 | |
| 4. Provisionserträge | 17.458.668,13 | 15.407.159,78 | |
| 5. Provisionsaufwendungen | 7.656.282,82 | 5.721.855,90 | |
| 9.802.385,31 | 9.685.303,88 | ||
| 6. Sonstige betriebliche Erträge | 291.525,35 | 457.454,27 | |
| 7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||
| a) Personalaufwand | |||
| aa) Löhne und Gehälter | 4.539.698,80 | 4.727.523,10 | |
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 570.529,51 | 505.649,43 | |
| darunter für Altersversorgung EUR 100.156,81 (Vj. EUR 93.222,50) | |||
| 5.110.228,31 | 5.233.172,53 | ||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 2.876.885,91 | 2.735.995,40 | |
| 7.987.114,22- | 7.969.167,93- | ||
| 8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen | 87.378,05 | 89.151,92 | |
| 9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 2.037.311,80 | 2.123.258,67 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 605.814,60 | 729.026,56 | |
| 11. Jahresüberschuss | 1.431.497,20 | 1.394.232,11 | |
| Übertrag | 1.431.497,20 | 1.394.232,11 |
| EUR | Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| Übertrag | 1.431.497,20 | 1.394.232,11 | |
| 12. Einstellungen in Gewinnrücklagen in die gesetzliche Rücklage | 0 | 1.147,78 | |
| 13. Bilanzgewinn | 1.431.497,20 | 1.393.084,33 |
Anhang zum 31.12.2015
1 Allgemeine Angaben
Die Catella Real Estate AG ist eine Gesellschaft im Sinne des § 17 Abs. 1 des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB).
Die Gesellschaft wird als Tochter der Catella Property Fund Management AB, Stockholm, Schweden (Beteiligung 94,5%) in den Konzernabschluss der Catella AB, Stockholm, Schweden, einbezogen. Der Konzernabschluss ist in Sundsvall, Schweden veröffentlicht. Die verbleibenden 5,5% der Anteile an der Gesellschaft werden von der Fastighetsaktiebolaget Bremia AB, Kalmar, Schweden gehalten.
2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute sowie des Aktiengesetzes erstellt.
Die Barreserven, Forderungen an Kreditinstitute sowie sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet.
Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips bilanziert.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bilanziert.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgebildeten Ausgaben sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.
Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Es wurden alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Unterjährig entstandene Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisen-Kassamittelkurs zum Buchungszeitpunkt erfasst. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten. Diese sind mit dem Devisen-Kassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
3 Erläuterungen zur Bilanz
3.1 Forderungen an Kreditinstitute
| Restlaufzeit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art | 0-3 Monate | 3-12 Monate | 1-5 Jahre | über 5 Jahre | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen an Kreditinstitute | 5.401.359,71 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 5.401.359,71 |
Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen ausschließlich Anlagen in kurzfristigen Termingeldern sowie Kontokorrentkonten.
3.2 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Die Gesellschaft hält Anteile an eigenen Investmentfonds. Die Anteile sind dem Anlagebestand zugeordnet und werden mit den Anschaffungskosten in der Bilanz ausgewiesen. Sie entfallen mit TEUR 100 auf den Spezialfonds Catella Scandia Chances. Der Wert der Anteile am Catella Scandia Chances beträgt zum 31.12.2015 EUR 105.000. Der Fonds schüttete im Jahre 2015 EUR 0,32 pro Anteil aus. Im Geschäftsjahr erhielt die Gesellschaft eine Ausschüttung von EUR 3.200.
Ferner hält die Gesellschaft 100 Anteile am Catella Multitenant Stiftungsfonds. Der Marktwert dieser zu Anschaffungskosten von EUR 1.000 angesetzten Anteile beträgt zum 31.12.2015 EUR 1.023. Im Geschäftsjahr erhielt die Gesellschaft eine Ausschüttung in Höhe von EUR 40. Dies entspricht einer Ausschüttung von EUR 0,40 pro Anteil.
Daneben werden am Panta Rhei Dutch Residential (vormals Focus Modern Living) 100 Anteile gehalten. Der Marktwert dieser Anteile beträgt zum 31.12.2015 EUR 1.010.
Eine Rückgabe der Anteile an diesen Spezialfonds-AIFs ist unter Einhaltung der in den besonderen Anlagebedingungen niedergelegten Rückgabefristen möglich.
3.3 Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Gesellschaft hält alle Geschäftsanteile der Catella alpha 1 GmbH. Die Geschäftsanteile sind zu Anschaffungskosten bilanziert.
3.4 Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die immateriellen Anlagewerte betreffen entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (Software).
Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Sachanlagen bestehen insgesamt aus Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Anlagenspiegel zum 31.12.2015
| Bilanzposten | Anschaffungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2015 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR | Abgänge EUR |
Stand 31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Aktien u. andere nicht fest- verzinsliche Wertpapiere | 104.000,00 | 0 | 0 | 2.000,00 | 102.000,00 |
| 0 | 25.000,00 | 0 | 0 | 25.000,00 | |
| II. Anteile an verbundenen Unternehmen | |||||
| 266.978,38 | 33.599,65 | 0 | 0 | 300.578,03 | |
| III. Immaterielle Anlagewerte | |||||
| IV. Sachanlagen | 680.802,11 | 108.653,70 | 0 | 0 | 789.455,81 |
| Summe | 1.051.780,49 | 167.253,35 | 0 | 2.000,00 | 1.217.033,84 |
| Bilanzposten | Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2015 EUR | Zugänge EUR |
Zuschreibung EUR | Umbuchungen EUR | Abgänge EUR |
Stand 31.12.2015 EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Aktien u. andere nicht fest- verzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| II. Anteile an verbundenen Unternehmen | ||||||
| 247.581,38 | 13.391,35 | 0 | 0 | 0 | 260.972,73 | |
| III. Immaterielle Anlagewerte | ||||||
| IV. Sachanlagen | 424.238,11 | 73.986,70 | 0 | 0 | 0 | 498.224,81 |
| Summe | 671.819,49 | 87.378,05 | 0 | 0 | 0 | 759.197,54 |
| Bilanzposten | Buchwerte | |
|---|---|---|
| Stand 31.12.2015 EUR |
Stand 31.12.2014 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Aktien u. andere nicht fest- verzinsliche Wertpapiere | 102.000,00 | 104.000,00 |
| 25.000,00 | 0 | |
| II. Anteile an verbundenen Unternehmen | ||
| 39.605,30 | 19.397,00 | |
| III. Immaterielle Anlagewerte | ||
| IV. Sachanlagen | 291.231,00 | 256.564,00 |
| Summe | 457.836,30 | 379.961,00 |
3.5 Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Forderungen an die Sondervermögen aus noch nicht vereinnahmten Verwaltungsgebühren in Höhe von TEUR 1.814 sowie Forderungen aus ausstehenden Umsatzsteuerausgleichszahlungen in Höhe von TEUR 385.
3.6 Sonstige Verbindlichkeiten
| Restlaufzeit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art | 0-3 Monate | 3-12 Monate | 1-5 Jahre | über 5 Jahre | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.263.544,58 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.263.544,58 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 1.025, Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 144 sowie Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 86. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 45 enthalten. Von diesen Verbindlichkeiten notiert ein Betrag in Höhe von TSEK 142 (TEUR 15) in ausländischer Währung.
3.7 Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagte Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 58 und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 2 für das laufende Geschäftsjahr.
3.8 Andere Rückstellungen
Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten (inkl. Fixboni und Berufsgenossenschaftsbeitrag) in Höhe von TEUR 1.148, für Provisionsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.161, für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 210, für Verwaltungsgebühren in Höhe von TEUR 90 sowie für sonstige Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 139. Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eine Abzinsung war demzufolge nicht erforderlich.
3.9 Eigenkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 2.500 und ist voll einbezahlt. Das Grundkapital ist eingeteilt in 2.500.000 auf den Namen lautende Stückaktien ohne Nennbetrag. Stimmrechtsunterschiede existieren nicht.
In die gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG erfolgte im Geschäftsjahr keine Einstellung, da diese mit TEUR 250 den zehnten Teil des Grundkapitals erreicht hat.
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von TEUR 1.393 wurde in 2015 ausgeschüttet.
4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
4.1 Provisionserträge
Wesentlicher Posten innerhalb der Provisionserträge ist die Vergütung für die Verwaltung der Sondervermögen in Höhe von TEUR 17.086. Dieser setzt sich zusammen aus den monatlichen Verwaltungsgebühren in Höhe von TEUR 13.215 und Ankaufsgebühren in Höhe von TEUR 3.871. Die übrigen Provisionserträge betreffen Ausgabeaufschläge in Höhe von TEUR 373.
4.2 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Vermietungserlöse in Höhe von TEUR 132, Umsatzsteuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 46, Erträge aus Weiterbelastungen von Kosten in Höhe von TEUR 32, Vermittlungsgebühren in Höhe von TEUR 25, verrechnete Sachbezüge in Höhe von TEUR 23, Krankenkassenerstattungen in Höhe von TEUR 16 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 15.
4.3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 715 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Weiter ist in dem Posten eine Ertragsteuererstattung in Höhe von TEUR 109 für das Jahr 2013 enthalten.
5 Sonstige Angaben
5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| Bis zu 1 Jahr TEUR |
1 bis 5 Jahre TEUR |
Mehr als 5 Jahre TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Miet- und Leasingverträge | 687 | 1.106 | -- |
| Lizenzgebühren Auslagerung betrieblicher Funktionen | 30 114 | -- -- | -- -- |
| Gesamt | 831 | 1.106 | -- |
5.2 Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr wurden neben den 3 Vorständen (Vj. 4) durchschnittlich 45 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 6 Prokuristen und 42 Angestellte (Vj. durchschnittlich 41 Arbeitnehmer, davon 3 Prokuristen und 38 Angestellte).
5.3 Organbezüge
Den Vorständen wurden im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 1.162 gewährt.
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr betrugen TEUR 178.
5.4 Mitglieder des Vorstands
Folgende Personen sind hauptberuflich bei der Gesellschaft als Vorstand tätig:
| Bernhard Fachtner Rechtsanwalt Henrik Fillibeck Diplom-Ingenieur, Diplom-Wirtschaftsingenieur Jürgen Werner Diplom-Ökonom |
Weder die Mitglieder des Vorstands noch andere Mitarbeiter der Gesellschaft nehmen Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften wahr.
5.5 Mitglieder des Aufsichtsrats
| Dr. Andreas Kneip (ab 01.01.2015, Vorsitzender ab 12.05.2015) Selbständiger Berater Knut Pedersen (stellvertretender Vorsitzender ab 12.05.2015) Catella AB, Schweden, Chief Executive Officer Ando Wikström (stellvertretender Vorsitzender bis 12.05.2015) Svenska Hyreshus AB, Schweden, Chief Financial Officer (CFO) Johan Nordenfalk Catella AB, Schweden, Head of Legal Josef Brandhuber (ab 12.05.2015) Selbständiger Berater Bernd Schöffel (ab 12.05.2015) Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Heimo Leopold (bis 12.05.2015) Vermögensverwalter Paul Vismans (bis 12.05.2015) Selbständiger Berater |
5.6 Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungs-leistungen beträgt TEUR 52.
München, im April 2016
Der Vorstand
Bernhard Fachtner
Henrik Fillibeck
Xavier Jongen
Jürgen Werner
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Catella Real Estate AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 26. April 2016
**PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Jürgen Breisch, Wirtschaftsprüfer
ppa. Arndt Herdzina, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates entsprechend § 171 Abs. 2 Aktiengesetz
Übersetzung des englischsprachigen Originals
An die Hauptversammlung der Catella Real Estate AG
Im Jahre 2015 haben wir in vier Aufsichtsratssitzungen die geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaft und deren Konformität mit den Regelungen zur Corporate Governance mit der Gesellschaft erörtert. Alle an den Vorstand der Gesellschaft gerichteten Fragen wurden zeitnah und in befriedigender Weise beantwortet.
Wir, der Aufsichtsrat der Catella Real Estate AG, bekamen in der heutigen Sitzung den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Abhängigkeitsbericht sowie den Vorstandsvorschlag, den gesamten Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von EUR 1.431.497,20 als Dividende auszuschütten, präsentiert.
In der heutigen Sitzung erläuterte PwC die wesentlichen Feststellungen ihrer Prüfungstätigkeit und die entsprechenden Darlegungen in ihrem Wirtschaftsprüfungsbericht in zufriedenstellender Weise. Wir teilen die Einschätzung, die PwC in ihrem Report niedergelegt hat.
Entsprechend erklären wir hiermit, dass gegen den zur Verfügung gestellten Prüfungsbericht keine Einwendungen bestehen; entsprechend den Anforderungen des deutschen Aktiengesetzes stellen wir hiermit den Jahresabschluss einschließlich Lagebericht und Abhängigkeitsbericht fest.
Wir empfehlen der Hauptversammlung zu beschließen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von € 1.431.497,20 als Dividende auszuschütten.
Stockholm, 20. Mai 2016
gez. Dr. Andreas Kneip, Aufsichtsratsvorsitzender
gez. Knut Pedersen, Stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender, entschuldigt
gez. Ando Wikström, Mitglied des Aufsichtsrates
gez. Josef Brandhuber, Mitglied des Aufsichtsrates
gez. Johan Nordenfalk, Mitglied des Aufsichtsrates
gez. Bernd Schöffel, Mitglied des Aufsichtsrates
Für die Richtigkeit der Übersetzung :
| Bernhard Fachtner, Vorstand |
< Auszugsweise Übersetzung aus dem Englischen >
Auszug aus der Niederschrift zur 9. Ordentlichen Hauptversammlung
der Catella Real Estate AG vom 20.05.2016 in Stockholm
II. Verwendung des Jahresergebnisses
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates als Leiter der Hauptversammlung stellt fest, dass der Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft in der Einladung zur heutigen Hauptversammlung und der Aufsichtsrat in seiner heutigen Empfehlung an die Hauptversammlung folgende Ergebnisverwendung vorgeschlagen haben:
Der Bilanzgewinn in Höhe von € 1.431.497,20 wird ausgeschüttet.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates als Leiter der Hauptversammlung beantragt daher, entsprechend zu beschließen.
Die Vertreterin der Aktionäre stimmt dem Beschlussantrag zu.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates als Leiter der Hauptversammlung stellt den Beschluss wie folgt als einstimmig fest:
„Der Bilanzgewinn in Höhe von € 1.431.497,20 wird ausgeschüttet.“
Für die Richtigkeit des Auszuges:
| Bernhard Fachtner, Vorstand |
Catella Real Estate AG
München
< Auszugsweise Übersetzung aus dem Englischen >
Catella Property Fund Management AB
Birger Jarlsgatan 6
102 40 Stockholm
Sweden
Fastighetsaktiebolaget Bremia
Strömgatan 15 b
392 32 Kalmar
Sweden
Einladung zur 9. Ordentlichen Gesellschafterversammlung
der Catella Real Estate AG
am 20.05.2016 um 09.00 Uhr in Stockholm, Birger Jarlsgatan 6
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie hiermit zur 9. Ordentlichen Hauptversammlung der Catella Real Estate AG nach Stockholm am 20. Mai 2016 um 10.00 Uhr ein.
Die folgenden Tagesordnungspunkte werden vorgeschlagen:
….
II. Beschluss über die Verwendung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 201 5
Der Vorstand empfiehlt folgende Beschlüsse zu fassen:
….
II. Beschlussfassung über die Verwendung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 201 5
Der Bilanzgewinn in Höhe von € 1.431.497,20 wird ausgeschüttet.
Mit freundlichen Grüßen
Catella Real Estate AG
Der Vorstand
Für die Richtigkeit der Übersetzung des Auszuges
Bernhard Fachtner, Vorstand