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Bauer AG Interim / Quarterly Report 2020

Aug 13, 2020

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Interim / Quarterly Report

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BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2020

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2020

Auf einen Blick

KONZERNKENNZAHLEN

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IFRS in Mio. EUR 6M/2019 6M/2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 831,6 725,0 -12,8 %
Umsatzerlöse 745,4 648,5 -13,0 %
Auftragseingang 837,6 973,1 16,2 %
Auftragsbestand 1.019,6 1.275,7 25,1 %
EBITDA 82,5 58,0 -29,7 %
EBIT 35,3 6,5 -81,5 %
Ergebnis nach Steuern -0,4 -16,0 n/a
Bilanzsumme 1.733,3 1.655,5 -4,5 %
Eigenkapital 420,8 366,8 -12,8%
Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) 11.620 11.547 -0,6 %

Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.

AUSBLICK

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in Mio. EUR Ist 2019 Prognose 2020
Gesamtkonzernleistung 1.595 keine Prognose
EBIT 22,5 keine Prognose
Ergebnis nach Steuern -36,6 keine Prognose

Zusammenfassung

Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe ist zum Ende des ersten Halbjahres 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 12,8 % von 831,6 Mio. EUR auf 725,0 Mio. EUR deutlich zurückgegangen. Dies war vor allem auf das Segment Maschinen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse haben sich um 13,0 % auf 648,5 Mio. EUR verringert. Das EBIT lag mit 6,5 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr von 35,3 Mio. EUR. Die Segmente Bau und vor allem Maschinen liegen deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, was hauptsächlich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Das Segment Resources blieb bisher nahezu unbeeinflusst und zeigt eine operativ bessere Entwicklung als im Vorjahr.

Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns war deutlich negativ und betrug -16,0 Mio. EUR (Vorjahr: -0,4 Mio. EUR). Neben den Verlusten aus den Segmenten Bau und Maschinen hatten auch Zinssicherungsgeschäfte einen deutlich negativen Einfluss, da diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen im Vergleich zu Ende Dezember 2019 rückläufig waren, ergab sich im ersten Halbjahr 2020 hieraus ein negativer Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: 10,0 Mio. EUR).

Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 25,1 % sehr deutlich gestiegen und hat sich auch gegenüber dem Jahresende 2019 um 24,1 % auf 1.275,7 Mio. EUR erhöht. Dies lag vor allem am Bau, wo sehr große Auftragsvolumen, unter anderem in Europa, beauftragt wurden. In den Segmenten Maschinen und Resources war der Auftragsbestand niedriger als im Vorjahr. Der Auftragseingang erhöhte sich um 16,2 % von 837,6 Mio. EUR auf 973,1 Mio. EUR.

Wesentliche Ereignisse und Geschäfte

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltwirtschaft steht aufgrund der globalen Corona-Pandemie derzeit vor noch nie dagewesenen Verwerfungen und Veränderungen. Viele der bedeutenden Herausforderungen, die vor der Pandemie im Mittelpunkt standen, sind in den Hintergrund gerückt: der Brexit, der anhaltende Protektionismus, die Ölpreiskrise, der Klimawandel, die politischen Spannungen zwischen den USA, Europa und China und vieles mehr sind jedoch weiterhin existent und müssen zusätzlich zu den Auswirkungen der Pandemie bewältigt werden. Sorge bereiten dabei auch die weiterhin bestehenden Konfliktherde, die durch die Pandemie in ihrer Wahrnehmung nicht mehr im Fokus sind: der Konflikt mit dem Iran, die Kriege in Syrien, dem Jemen und Libyen, das Embargo gegen Katar sowie die Spannungen an der indisch-chinesischen Grenze und noch einige mehr.

Die einst robuste Weltwirtschaft sieht sich nun einem deutlichen Wachstumsrückgang gegenüber. Die tatsächlichen Folgen werden wir frühestens im Laufe des zweiten Halbjahres 2020 erleben - einiges wird sich sicherlich erst später zeigen und vieles auch langfristig spürbar sein. Entscheidend dafür wird die weitere Entwicklung der Pandemie sein.

Weltweit haben Regierungen Corona-Hilfen sowie Förder- und Konjunkturprogramme auf den Weg gebracht. Es bleibt abzuwarten, wie und wann diese Maßnahmen Wirkung zeigen beziehungsweise ob sie dazu überhaupt in der Lage sind. Die langfristigen Folgen der Corona-Pandemie auf ganze Branchen, wie die Luftfahrt- und Tourismusindustrie sowie die Automobilindustrie, sind noch gar nicht absehbar.

Folglich ist noch kaum vorherzusehen, wie sich die Weltwirtschaft unter den genannten Rahmenbedingungen entwickeln wird. Es bleibt auch abzuwarten, wie sich die teilweise bereits prognostizierte Erholung in der zweiten Jahreshälfte auswirken wird. Die mittel- und langfristigen Veränderungen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden vermutlich tiefgreifender sein, als dies heute viele Beobachter erwarten, sodass eine stabile Erholung nur langsam stattfinden wird. Mit dem gezeigten politischen Willen, wie in Europa, in China und den USA, mit riesigen finanziellen Hilfsprogrammen gegenzusteuern, kann es aber gelingen die Erholung zu beschleunigen.

Für die Bauwirtschaft bieten die weltweiten Konjunkturprogramme kurzfristig gute Chancen für eine steigende Nachfrage nach Infrastrukturprojekten. Gleichzeitig muss aber mit einem Rückgang im Wirtschaftsbau gerechnet werden.

Mittel- und langfristig bieten der anhaltende Trend zur Urbanisierung und notwendige Investitionen in die Infrastruktur - insbesondere im Hinblick auf sich weiter verändernde Mobilitätskonzepte - eine positive Perspektive für die Bauwirtschaft und die Hersteller von Maschinen für diesen Markt. Die vor uns liegenden Herausforderungen zur CO2-Reduzierung schaffen zudem gute Rahmenbedingungen für Firmen mit Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Umwelttechnik und der effizienten Nutzung von Ressourcen.

UNSERE MÄRKTE IM ÜBERBLICK

Die Folgen der Corona-Pandemie auf unsere Märkte machen sich regional unterschiedlich bemerkbar.

In Europa - insbesondere in Deutschland - konnten die Auswirkungen der Pandemie auf die Bauwirtschaft bislang in Grenzen gehalten werden. Für das zweite Halbjahr ist für den deutschen Baumarkt jedoch ein Rückgang absehbar, da in den letzten Monaten eine deutliche Investitionszurückhaltung im privaten und im öffentlichen Sektor festzustellen war. Unberührt vom Brexit zeigt sich in England ein deutlich belebter Baumarkt mit großen Investitionen in die Infrastruktur.

In Skandinavien und in Westeuropa zeigen sich die Märkte stabil. Russland und die Türkei leiden weiter unter einer sehr schwachen wirtschaftlichen Entwicklung, die durch schwache Währungen, ein schwieriges politisches Umfeld und Sanktionen ausgelöst wurde.

Im ersten Halbjahr zeigte sich die Baukonjunktur in den USA noch gut - insbesondere im Bereich von Infrastrukturmaßnahmen. Durch die deutliche Ausbreitung der Pandemie und die bevorstehende Wahl ist im zweiten Halbjahr mit einem merklichen Rückgang bei den privaten Bauinvestitionen zu rechnen. In Kanada ist der Markt verhalten. Die Baumärkte Mittel- und Lateinamerikas sind insgesamt von einer schwachen Wirtschaft und zusätzlich von den starken Auswirkungen der Corona-Pandemie in den meisten Ländern der Region beeinflusst.

Auch im Nahen Osten wirkte sich die Corona-Pandemie deutlich negativ aus und verstärkt zusätzlich die bereits bestehenden Probleme, die durch die anhaltenden Konflikte sowie den niedrigen Ölpreis entstanden sind. Damit liegt die Region deutlich hinter den wirtschaftlichen Erwartungen zurück, was auch die Baukonjunktur betrifft.

Im Fernen Osten verzeichnet China als einziges Land der Region ungeachtet der Pandemie wieder eine anziehende Wirtschaft, die sich auch positiv auf die Bau- und Baumaschinenmärkte auswirkt. Die politische Führung steuert mit umfangreichen Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Pandemie. Daher ist hier mit einem anhaltenden Wachstum zu rechnen, welches aber nicht ohne Risiko bleibt. Alle anderen Länder der Region leiden zum Teil sehr deutlich unter den Folgen der Pandemie. Die Nachfrage nach Bauleistungen und Maschinen ist deutlich zurückgegangen. Mit einer Erholung wird trotz insgesamt hohem Grundbedarf an Leistungen des Spezialtiefbaus und nach Maschinen nur langsam gerechnet. Insgesamt sind die mittelfristigen Perspektiven für den Baumarkt im Fernen Osten aber weiter gut.

Die Bau- und Maschinenmärkte in Afrika befinden sich auf niedrigem Niveau und hoffen auf eine Erholung durch höhere Rohstoffpreise. Da diese wieder ansteigen, bedeutet dies tendenziell eine bessere Zukunftsperspektive für Afrika.

Baumärkte im Überblick

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Markt/Region Marktumfeld Auftragslage Bauer
Deutschland - Insgesamt noch gute Marktsituation - Erste Anzeichen für Abschwächung - Rückläufiger Auftragsbestand
Europa - Westeuropa von Corona-Folgen geprägt - In Osteuropa langsame Entwicklung - Russland sehr schwach - Gute Auftragslage, vor allem durch Großprojekte
Nahost & Zentralasien - Deutlich negative Einflüsse durch anhaltende Konflikte, niedrigen Ölpreis und Corona-Folgen - Vernünftiger Auftragsbestand in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar - Großprojekt in Jordanien wurde erweitert
Asien-Pazifik, Fernost & Australien - Insgesamt schwaches Marktumfeld, zusätzlich durch Corona-Einflüsse geprägt - Schwache Auftragslage
Amerika - Märkte deutlich durch Corona-Folgen beeinflusst - In USA großer Bedarf an Infrastruktur - In Südamerika vereinzelt größere Projekte - Hoher Auftragsbestand an öffentlichen Projekten in den USA - In Südamerika niedriger Auftragsbestand
Afrika - Vereinzelte Projekte - In Ägypten langsameres Wachstum - Fokus auf einzelnen Projekten

Die anhaltende Volatilität der Weltmärkte mit sich immer wieder kurzfristig ändernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt die größte Herausforderung für unsere Firmen in den jeweiligen Ländern. Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Beschränkung der Reisefreiheit verstärkt diese Problematik noch deutlich.

Gleichzeitig bietet die anhaltende Dynamik einzelner Märkte immer wieder neues Potential für kurzfristige Marktchancen. In den nächsten Monaten ist aber mit weiteren deutlichen Einflüssen durch die Corona-Pandemie zu rechnen. Mittelfristig erwarten wir jedoch wieder stabile Bau- und Rohstoffmärkte und eine positive Gesamtentwicklung, die uns gute Chancen bietet.

SEGMENT BAU

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in Tausend EUR 6M/2019 * 6M/2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 323.039 321.477 -0,5 %
Umsatzerlöse 307.867 298.696 -3,0 %
Auftragseingang 304.057 532.431 75,1 %
Auftragsbestand 508.969 822.042 61,5 %
EBIT 4.498 -1.696 n/a
Ergebnis nach Steuern -9.980 -11.153 n/a

* Vorjahr angepasst; siehe Fußnote S. 14.

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 321,5 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahr von 323,0 Mio. EUR. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von 4,5 Mio. EUR auf -1,7 Mio. EUR deutlich verringert. Das Ergebnis nach Steuern lag mit -11,2 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahr von -10,0 Mio. EUR. Hier spiegeln sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie, aber auch die negative Marktbewertung der Zinssicherungsgeschäfte wider. Die Ergebniskennzahlen des Segments enthalten dabei einen positiven Ergebnisbeitrag von etwa 8 Mio. EUR aus der Entkonsolidierung der Tochterfirma in Hongkong, welcher im Wesentlichen auf kumulierte Währungsdifferenzen seit der Erstkonsolidierung in Höhe von etwa 5 Mio. EUR zurückzuführen ist.

Die Umgliederung der SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie der SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH in das Segment Resources verringerte die Gesamtkonzernleistung des Vorjahreszeitraum um rund 19 Mio. EUR. Die Ergebnisauswirkungen waren unwesentlich.

Insgesamt war der Bau besonders im zweiten Quartal deutlich von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen, während im ersten Quartal noch auf den meisten Baustellen gearbeitet werden konnte. In zahlreichen Ländern herrschten zeitweise Ausgangs- sowie Reisebeschränkungen, was die Baustellenlogistik und -ausstattung mit Geräten, Material und Personal erschwerte, teilweise sogar unmöglich machte. Benötigte Maschinen oder Expertenteams gelangten nur schwer, mit Verspätung oder teilweise gar nicht auf die entsprechenden Baustellen. Obwohl sich in den meisten Ländern gegen Ende des zweiten Quartals Verbesserungen zeigten, werden uns diese Themen noch über das Geschäftsjahr begleiten. Auf der anderen Seite können wir in für uns derzeit wichtigen Ländern wie Deutschland, aber auch den USA, Bangladesch oder Bhutan gut arbeiten, was auch für die meisten Großprojekte zutrifft.

Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 61,5 % von 509,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 822,0 Mio. EUR erheblich angestiegen - ebenso im Vergleich zum ersten Quartal 2020. Hauptgrund hierfür war im Wesentlichen ein sehr großer Auftrag in Europa. Schwächer zeigt sich dagegen die Auftragslage im Fernen Osten. Der Auftragseingang lag mit 532,4 Mio. EUR um 75,1 % über dem Vorjahreswert von 304,1 Mio. EUR.

SEGMENT MASCHINEN

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in Tausend EUR 6M/2019 6M/2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 380.778 296.940 -22,0 %
Umsatzerlöse 305.014 223.092 -26,9 %
Auftragseingang 377.722 314.775 -16,7 %
Auftragsbestand 146.841 126.142 -14,1 %
EBIT 31.218 6.102 -80,5 %
Ergebnis nach Steuern 14.341 -3.825 n/a

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen fiel im ersten Halbjahr gegenüber Vorjahr deutlich um 22,0 % von 380,8 Mio. EUR auf 296,9 Mio. EUR, die Umsatzerlöse um 26,9 % von 305,0 Mio. EUR auf 223,1 Mio. EUR. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 31,2 Mio. EUR auf 6,1 Mio. EUR erheblich zurückgegangen. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich von 14,3 Mio. EUR auf -3,8 Mio. EUR.

Das Segment Maschinen ist aktuell am deutlichsten von der Investitionszurückhaltung der Kunden aufgrund der Unsicherheit bedingt durch die Corona-Pandemie betroffen. Nachdem das erste Quartal noch wenige Spuren zeigte, sind die Umsatzerlöse und Auftragseingänge im zweiten Quartal deutlich zurückgegangen. Am Hauptstandort in Schrobenhausen wurde die Produktion zurückgefahren und entsprechend mit Kurzarbeit reagiert. Positiv zeigt sich das Geschäft jedoch in China, wo bereits seit April wieder eine gute Auftragslage herrscht.

Der Auftragsbestand ist um 14,1 % von 146,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 126,1 Mio. EUR zurückgegangen, ebenso der Auftragseingang um 16,7 % von 377,7 Mio. EUR auf 314,8 Mio. EUR. In den meisten Regionen der Welt erwarten wir weiter eher eine Zurückhaltung bei Maschinenkäufen. Positiv ist, dass sich die Anfragesituation im letzten Monat wieder etwas verbessert hat.

Nach dem Bilanzstichtag hat die BAUER Maschinen GmbH das im Jahr 2015 gemeinsam mit Schlumberger begonnene Joint Venture zur Entwicklung und zum Bau von größeren landbasierten Tiefbohranlagen für den Öl- und Gasbereich wegen erheblicher Überkapazitäten in diesem Sektor beendet. Zudem ist geplant, im Jahresverlauf das Geschäft mit Brunnenbohranlagen unter der Marke Prakla von Peine nach Schrobenhausen bzw. Nordhausen zu verlagern und den entsprechenden Standort in Peine aufzugeben.

SEGMENT RESOURCES

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in Tausend EUR 6M/2019 * 6M/2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 157.995 142.524 -9,8 %
Umsatzerlöse 131.867 125.876 -4,5 %
Auftragseingang 185.959 161.798 -13,0%
Auftragsbestand 363.763 327.517 -10,0%
EBIT 132 -512 n/a
Ergebnis nach Steuern 614 721 17,4%

* Vorjahr angepasst; siehe Fußnote S. 14.

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr mit 142,5 Mio. EUR um 9,8 % unter dem Vorjahr von 158,0 Mio. EUR. Dies lag im Wesentlichen am Bereich Bergbau. Das EBIT verringerte sich dabei von 0,1 Mio. EUR auf -0,5 Mio. EUR und das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich leicht von 0,6 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR.

Die Umgliederung der SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie der SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH in das Segment Resources erhöhte die Gesamtkonzernleistung des Vorjahreszeitraum um rund 19 Mio. EUR. Die Ergebnisauswirkungen waren unwesentlich. Die Umgliederung wurde vorgenommen, da das Geschäftsfeld Sanierung zukünftig im Segment Resources gebündelt und dort mit mehr Synergiepotentialen zu den anderen Geschäftsfeldern weiterentwickelt werden soll.

Im ersten Halbjahr war das Segment wenig von der Corona-Pandemie beeinflusst. Für das zweite Halbjahr zeichnen sich jedoch auch hier Einflüsse auf die Märkte durch die Corona-Pandemie ab. Das Umweltgeschäft verlief gut, ebenso das Geschäft mit Brunnenausbaumaterialien. Auch in Jordanien kann am Großprojekt für Tiefbrunnen weitergearbeitet werden.

Im zweiten Quartal wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass die ESAU & HUEBER GmbH, die ihren Schwerpunkt in der Brauerei- und Getränketechnologie hat, an die Schulz Unternehmensgruppe verkauft wird. Das Unternehmen hatte in den letzten beiden Jahren Verluste verzeichnet und findet nun einen passenden strategischen Partner aus dem Brauereibereich.

Die BAUER Resources GmbH und die Roche Pharma AG haben im Juli dieses Jahres vereinbart, dass die Fertigstellung der Sanierung des Perimeters 1/3-NW der Kesslergrube durch die BAUER Resources GmbH an die Roche Pharma AG übergeben wird. Die Roche Pharma AG möchte die weiteren Arbeiten in Eigenregie durchführen.

Der Auftragsbestand ist nach den ersten sechs Monaten um 10,0 % von 363,8 Mio. EUR auf 327,5 Mio. EUR zurückgegangen. Der Auftragseingang ist dabei um 13,0 % von 186,0 Mio. EUR auf 161,8 Mio. EUR gesunken.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

ERTRAGSLAGE

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,0 % auf 648,5 Mio. EUR und die konsolidierte Leistung um 11,8 % auf 705,6 Mio. EUR zurückgegangen, was vor allem auf das Segment Maschinen zurückzuführen ist.

Das EBITDA des Konzerns ging zum Halbjahr um 29,7 % von 82,5 Mio. EUR auf 58,0 Mio. EUR zurück. Der Materialaufwand sank dabei deutlicher als die konsolidierte Leistung, während der Personalaufwand leicht zurückging. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen ebenfalls leicht zurück.

Das EBIT lag mit 6,5 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert von 35,3 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um 4,6 Mio. EUR angestiegen, während die nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte um 0,4 Mio. EUR unter dem Vorjahr lagen.

Das Ergebnis nach Steuern verschlechterte sich von -0,4 Mio. EUR auf -16,0 Mio. EUR. Hier hatten, wie eingangs beschrieben, zusätzlich auch Zinssicherungsgeschäfte einen deutlich negativen Einfluss. Die Finanzaufwendungen sind gegenüber Vorjahr von 44,6 Mio. EUR sehr deutlich auf 34,5 Mio. EUR zurückgegangen. Die Finanzerträge sanken ebenfalls deutlich von 19,9 Mio. EUR auf 14,6 Mio. EUR. Das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen lag mit 4,5 Mio. EUR in etwa auf Höhe des Vorjahres von 4,3 Mio. EUR. Den wesentlichen Anteil daran hat die Tochterfirma im Oman, welche eine Schilfkläranlage zur Reinigung von ölverschmutztem Wasser betreibt.

FINANZLAGE

Zum Jahresende 2019 wurden festgelegte Covenants bei wesentlichen Krediten überschritten. Ende April konnte mit den Finanzpartnern der Konsortialkreditverträge eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Diese wurde im Laufe des zweiten Quartals auch mit allen weiteren betroffenen Finanzpartnern, insbesondere den Schuldscheingläubigern, umgesetzt.

VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Jahresende 2019 (1.628,5 Mio. EUR) nur um 1,7 % an, fiel aber gegenüber Juni des Vorjahres deutlich um 4,5 % auf 1.655,5 Mio. EUR.

Die Aktivseite der Bilanz hat sich im Wesentlichen durch den Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 22,1 % von 560,7 Mio. EUR auf 437,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Vorräte sind dagegen von 465,4 Mio. EUR auf 488,1 Mio. EUR leicht angestiegen.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital gegenüber Vorjahresende um 5,2 % auf 366,8 Mio. EUR zurückgegangen, verglichen mit Ende Juni 2019 um 12,8 %.

Im Vergleich zum Jahresende 2019 und dem ersten Quartal 2020 wurden in der Konzernbilanz die vom Überschreiten der Covenants betroffenen Darlehen wieder von den kurzfristigen zu den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umgegliedert, da wie beschrieben eine Einigung mit den betroffenen Finanzpartnern erzielt wurde.

Die langfristigen Schulden haben sich gegenüber Vorjahr von 583,9 Mio. EUR zu 584,6 Mio. EUR kaum verändert. Die kurzfristigen Schulden sind von 728,6 Mio. EUR auf 704,1 Mio. EUR zurückgegangen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 liegt die Nettoverschuldung um 9,1 Mio. EUR niedriger.

Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln aufgezeigt. Im ersten Halbjahr konnte hinsichtlich des Covenant-Bruchs zum Ende des Geschäftsjahres 2019 eine einvernehmliche Lösung mit allen betroffenen Finanzpartnern gefunden werden. Insofern ist die mit dem Geschäftsbericht 2019 berichtete Unsicherheit zur Fähigkeit an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, welche sich durch eine mögliche Ausübung der Kündigungsrechte durch die Finanzpartner mit der Folge den Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können, nicht mehr gegeben.

Die Folgen der Corona-Pandemie wirken sich auf das operative Geschäft in unseren drei Segmenten und damit auf unsere Umsatz- und Ergebnissituation aus. Nach unserer Einschätzung besteht nur ein geringes Risiko, dass sich infolge der Corona-Pandemie auch wesentliche Auswirkungen auf die Konzernbilanzpositionen der immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen, Vorräte, Forderungen oder finanziellen Vermögenswerte ergeben.

Im Übrigen ist keine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2019 eingetreten. Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019.

Ausblick auf das Jahresende

Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie haben sich im zweiten Quartal auch in unserem Geschäft, dabei vor allem im Bau und im Maschinenbau bemerkbar gemacht. Es ist sehr schwer die weiteren Entwicklungen abzuschätzen. In Europa herrscht die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle, während in den USA der Höhepunkt der ersten Welle gerade erst erreicht wird. In den vielen weiteren Regionen und Ländern der Welt zeigt sich jeweils ein sehr unterschiedliches Bild. Grundsätzlich bringt dies in Summe eine erhebliche Unsicherheit für das laufende Geschäftsjahr und den Ausblick mit sich.

Der Konzern hat für einige seiner Firmen in Deutschland zum 1. April 2020 Kurzarbeit beantragt. Dies betrifft vor allem den Standort Schrobenhausen mit der Maschinenproduktion, aber auch in vielen Bereichen den Baubetrieb und die Verwaltung. Darüber hinaus wird weiter versucht in allen Ländern vor Ort möglichst schnell zu reagieren, um große negative Einflüsse auf das Geschäft so gut wie möglich zu vermeiden.

Aufgrund der Unsicherheiten über den weiteren Jahresverlauf hat die BAUER AG per Ad-hoc Meldung am 17. Juni 2020 nach Überprüfung der Hochrechnungen die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückgenommen. Es ist weiterhin nicht verlässlich abzusehen, wie sich die Pandemie auf die weitere Bautätigkeit in der Welt sowie auf die Nachfrage der Kunden nach Maschinen und damit letztlich auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung auswirken wird. Daher ist es dem Vorstand weiterhin nicht möglich, eine belastbare Planung zu erstellen und folglich eine konkrete neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben. Dies gilt entsprechend für die Entwicklung der einzelnen Segmente.

Insgesamt sind wir aber zuversichtlich, dass es gelingen wird, die negativen Auswirkungen der Krise auf die BAUER Gruppe durch die vielen eingeleiteten Maßnahmen gut beschränken zu können.

Konzern-Zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/2019 Q2/2020 6M/2019 6M/2020
Umsatzerlöse 403.544 314.531 745.442 648.527
Bestandsveränderungen -3.173 4.078 43.879 34.955
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.375 1.418 3.025 3.149
Sonstige Erträge 3.527 9.340 7.867 18.944
Konsolidierte Leistung 405.273 329.367 800.213 705.575
Materialaufwand -203.219 -166.105 -416.975 -350.291
Personalaufwand -104.722 -90.256 -204.674 -197.175
Sonstige betriebliche Aufwendungen -47.560 -46.105 -96.080 -100.133
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 49.772 26.901 82.484 57.976
Abschreibungen a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen -21.570 -22.979 -40.538 -45.107
b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte -3.450 -3.654 -6.686 -6.331
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 24.752 268 35.260 6.538
Finanzerträge 6.141 -332 19.880 14.630
Finanzaufwendungen -19.194 -8.792 -44.609 -34.538
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 3.637 2.215 4.275 4.462
Ergebnis vor Steuern (EBT) 15.336 -6.641 14.806 -8.908
Ertragsteueraufwand -10.589 -4.386 -15.184 -7.082
Ergebnis nach Steuern 4.747 -11.027 -378 -15.990
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG 4.139 -11.313 -2.114 -16.478
davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern 608 286 1.736 488

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in EUR Q2/2019 Q2/2020 6M/2019 6M/2020
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,24 -0,02 -0,12 -0,96
Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,24 -0,02 -0,12 -0,96
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/2019 Q2/2020 6M/2019 6M/2020
Ergebnis nach Steuern 4.747 -11.027 -378 -15.990
Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses -11.561 7.383 -20.600 7.374
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung 3.246 -2.073 5.785 -2.073
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0
Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) 1.024 246 -509 278
In den Gewinn und Verlust übernommen -1.067 -227 343 -229
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) -470 -11 -1.570 -329
In den Gewinn und Verlust übernommen 543 60 1.456 313
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente -8 -19 79 -9
Unterschiede aus der Währungsumrechnung -1.522 -2.995 5.454 -8.996
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -9.815 2.364 -9.562 -3.671
Gesamtergebnis -5.068 -8.663 -9.940 -19.661
davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen -6.486 -8.077 -13.010 -19.676
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 1.418 -586 3.070 15

KONZERNBILANZ

Aktiva

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in Tausend EUR 30.06.2019 31.12.2019 30.06.2020
Immaterielle Vermögenswerte 16.988 16.946 15.106
Sachanlagen 439.609 460.470 453.091
At-Equity-bewertete Anteile 112.946 118.185 115.643
Beteiligungen 8.350 8.806 8.806
Aktive latente Steuern 60.547 67.273 65.160
Sonstige langfristige Vermögenswerte 7.650 7.175 7.277
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 12.954 13.923 14.145
Langfristige Vermögenswerte 659.044 692.778 679.228
Vorräte 402.496 405.401 428.063
Mietmaschinen 75.618 61.838 71.974
Abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -12.729 -8.921 -11.978
- 465.385 458.318 488.059
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 560.743 434.608 437.016
Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche 4.067 5.270 3.904
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 44.034 37.575 47.338
Kurzfristige Vermögenswerte 1.074.229 935.771 976.317
1.733.273 1.628.549 1.655.545

Passiva

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in Tausend EUR 30.06.2019 31.12.2019 30.06.2020
Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG 415.184 381.804 362.268
Minderheitsgesellschafter 5.602 5.112 4.533
Eigenkapital 420.786 386.916 366.801
Pensionsrückstellungen 155.939 158.641 151.812
Finanzverbindlichkeiten 392.957 135.300 399.468
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 5.629 6.028 6.501
Passive latente Steuern 29.359 27.149 26.832
Langfristige Schulden 583.884 327.118 584.613
Finanzverbindlichkeiten 298.640 465.953 286.345
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 388.741 402.318 376.388
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 19.695 19.566 11.276
Rückstellungen 18.631 23.677 27.095
Kurzfristiger Anteil der Pensionsrückstellungen 2.896 3.001 3.027
Kurzfristige Schulden 728.603 914.515 704.131
1.733.273 1.628.549 1.655.545

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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in Tausend EUR Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Währungsumrechnung Derivative Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) Derivative Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten)
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Stand am 01.01.2019 73.001 38.404 332.201 -13.285 -201 -145
Ergebnis nach Steuern 0 0 -2.114 0 0 0
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 0 0 4.132 0 0
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 -20.613 0 0 0
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 0 -166 -114
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 5.786 0 47 32
Gesamtergebnis 0 0 -16.941 4.132 -119 -82
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 -118 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 0 0 0 0
Stand am 30.06.2019 73.001 38.404 315.142 -9.153 -320 -227
Stand am 01.01.2020 73.001 38.404 278.430 -6.471 -273 -46
Ergebnis nach Steuern 0 0 -16.478 0 0 0
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 0 0 -8.523 0 0
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 7.374 0 0 0
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 0 49 -16
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 -2.073 0 -14 5
Gesamtergebnis 0 0 -11.177 -8.523 35 -11
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 140 0 0 0
Stand am 30.06.2020 73.001 38.404 267.393 -14.994 -238 -57

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in Tausend EUR
Eigenkapitalinstrumente Minderheitsgesellschafter Gesamt
--- --- --- ---
Stand am 01.01.2019 -1.663 3.504 431.816
Ergebnis nach Steuern 0 1.736 -378
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 1.322 5.454
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 13 -20.600
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 -280
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 -1 5.864
Gesamtergebnis 0 3.070 -9.940
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 -118
Dividendenzahlungen 0 -972 -972
Übrige Veränderungen 0 0 0
Stand am 30.06.2019 -1.663 5.602 420.786
Stand am 01.01.2020 -1.241 5.112 386.916
Ergebnis nach Steuern 0 488 -15.990
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 -473 -8.996
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 7.374
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 33
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 -2.082
Gesamtergebnis 0 15 -19.661
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 -254 -254
Übrige Veränderungen 0 -340 -200
Stand am 30.06.2020 -1.241 4.533 366.801

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Tausend EUR 6M/2019 6M/2020
Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit:
Ergebnis vor Steuern (EBT) 14.806 -8.908
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 40.538 45.107
Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 6.686 6.331
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0
Finanzerträge -19.880 -14.630
Finanzaufwendungen 44.609 34.538
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen 15.688 -4.017
Erhaltene Dividenden 1.600 4.686
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -1.458 -3.742
Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen 4.275 4.462
Veränderung der Rückstellungen -1.631 -988
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.941 21.668
Veränderung der Vertragsvermögenswerte -24.294 -10.417
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens -25.466 -20.518
Veränderung der Vorräte -72.929 -46.217
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.131 -1.147
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten -3.970 -18.517
Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten 10.601 -399
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 42.247 -10.414
Gezahlte Ertragsteuern -28.153 -13.969
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit 14.094 -24.383
Cashflows aus Investitionstätigkeit:
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -45.354 -48.256
Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 12.504 17.372
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes 5 -85
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -32.845 -30.969
Cashflows aus Finanzierungstätigkeit:
Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten 194.264 239.019
Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten -157.964 -151.681
Tilgung der Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen -10.485 -11.609
Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen 0 -200
Gezahlte Dividenden -972 -254
Gezahlte Zinsen -32.235 -12.558
Erhaltene Zinsen 6.714 2.824
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -678 65.541
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel -19.429 10.189
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel 876 -426
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt -18.553 9.763
Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode 62.587 37.575
Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode 44.034 47.338
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -18.553 9.763

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

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in Tausend EUR Bau Maschinen Resources
Januar - Juni 2019 * 2020 2019 2020 2019 * 2020
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Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 323.039 321.477 380.778 296.940 157.995 142.524
Umsatzerlöse mit Dritten 307.867 298.696 305.014 223.092 131.867 125.876
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 7.091 1.402 20.926 27.727 2.461 740
Bestandsveränderungen 37 0 43.425 34.388 417 567
Andere aktivierte Eigenleistungen 230 65 1.781 1.683 319 200
Sonstige Erträge 4.899 15.142 -2.375 3.443 5.652 503
Konsolidierte Leistung 320.124 315.305 368.771 290.333 140.716 127.886
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 25.790 22.152 49.850 25.363 6.361 6.937
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -21.292 -23.848 -11.946 -12.930 -6.229 -7.449
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 -6.686 -6.331 0 0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 4.498 -1.696 31.218 6.102 132 -512
Finanzerträge 6.418 7.739 6.695 3.753 4.537 1.401
Finanzaufwendungen -14.160 -13.481 -13.791 -10.474 -8.394 -4.205
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 339 2.086 -1.476 -1.860 5.412 4.236
Ertragsteueraufwand -7.075 -5.801 -8.305 -1.346 -1.073 -199
Ergebnis nach Steuern -9.980 -11.153 14.341 -3.825 614 721

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31.12.2019 30.06.2020 31.12.2019 30.06.2020 31.12.2019 30.06.2020
SEGMENTVERMÖGEN 604.408 637.582 762.660 753.653 287.510 270.730

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in Tausend EUR Sonstiges Konsolidierung Konzern
Januar - Juni 2019 2020 2019 2020 2019 2020
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 22.702 25.343 -52.874 -61.272 831.640 725.012
Umsatzerlöse mit Dritten 694 863 0 0 745.442 648.527
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 20.806 22.914 -51.284 -52.783 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0 0 43.879 34.955
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 695 1.201 3.025 3.149
Sonstige Erträge 144 67 -446 -211 7.867 18.944
Konsolidierte Leistung 21.644 23.844 -51.035 -51.793 800.213 705.575
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 987 18.547 -504 -15.023 82.484 57.976
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -1.985 -1.703 914 823 -40.538 -45.107
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 0 0 -6.686 -6.331
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -998 16.844 410 -14.200 35.260 6.538
Finanzerträge 5.413 2.549 -3.180 -812 19.880 14.630
Finanzaufwendungen -11.447 -7.190 3.180 812 -44.609 -34.538
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 0 0 0 0 4.275 4.462
Ertragsteueraufwand 1.358 470 -89 -206 -15.184 -7.082
Ergebnis nach Steuern -5.674 12.673 321 -14.406 -378 -15.990

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31.12.2019 30.06.2020 31.12.2019 30.06.2020 31.12.2019 30.06.2020
SEGMENTVERMÖGEN 408.094 454.074 -434.123 -460.494 1.628.549 1.655.545

* Vorjahr angepasst. Die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie die SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH wurden vom Segment Bau in das Segment Resources umgegliedert.

Konzernanhang

1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERN

Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen, BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen.

Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 10. August 2020 zur Veröffentlichung freigegeben.

Prüferische Durchsicht

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

2. GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

Die BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden.

Der Halbjahresfinanzbericht zum 13. August 2020 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben, die für einen Konzernjahresabschluss verpflichtend sind.

Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 der BAUER AG gelesen werden.

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. Dies ist regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt.

In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden. Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen. Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen.

Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen (Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt die finanz-und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte Unternehmen), werden nach der EquityMethode konsolidiert.

Veränderungen bei den Tochterunternehmen:

Segment Bau:

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 wurde die BAUER Hong Kong Ltd. wegen Einstellung des Geschäftsbetriebs entkonsolidiert. Aus der Entkonsolidierung ergab sich ein Ergebniseffekt von TEUR 8.046 der unter den sonstige betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist.

Segment Maschinen:

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 wurde die ESAU & HUEBER Verwaltungs GmbH mit der BAUER Foralith GmbH verschmolzen und unter dem Namen BAUER Foralith GmbH weitergeführt.

Des Weiteren wurden die restlichen 15 % der Anteile an der Olbersdorfer Guß GmbH zu einem Kaufpreis von TEUR 200 erworben. Diese Änderung bei der Beteiligungsquote wurde als Eigenkapitaltransaktion bilanziert.

Darüber hinaus haben sich im Konsolidierungskreis seit dem 31. Dezember 2019 keine Änderungen ergeben.

4. WESENTLICHE EREIGNISSE, ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGEN

Schätzungen und Ermessensentscheidungen können Auswirkungen auf die Höhe der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, die Angaben zu Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Stichtag sowie auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode haben. Aufgrund der derzeit unabsehbaren Folgen der Corona-Pandemie unterliegen diese Schätzungen und Ermessensentscheidungen einer erhöhten Unsicherheit. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen und Ermessensentscheidungen abweichen; Veränderungen können einen wesentlichen Einfluss auf den Zwischenabschluss haben.

Bei der Aktualisierung der Schätzungen und Ermessensentscheidungen wurden verfügbare Informationen über die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung sowie länderspezifische staatliche Maßnahmen berücksichtigt.

Die Corona-Pandemie hat sich, wie bereits im Abschnitt "Chancen- und Risiken" erläutert, negativ auf die Ertrags- und Finanzlage der BAUER Gruppe ausgewirkt.

Die BAUER Gruppe hat aufgrund der Corona-Pandemie die Werthaltigkeit von Vermögenswerten, insbesondere immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, at-Equity bewertete Finanzanlagen, finanzielle Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte zum 30. Juni 2020 überprüft.

Aus der Überprüfung haben sich keine wesentlichen außerplanmäßigen Wertminderungen für diese Vermögenswerte ergeben. Darüber hinaus verweisen wir bezüglich der Annahmen und Schätzungen auf S. 72 des Geschäftsberichts 2019.

5. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die ab dem 1. Januar 2020 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019 mit Ausnahme der Bewertung der Pensionsrückstellungen sowie der erstmaligen Anwendung von neuen und geänderten Standards.

a) Bewertung der Pensionsrückstellungen

Die BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2019 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen im Inland auf 1,30 % erhöht (Vorjahr: 1,05 %). Verfeinerungen der Selektionsmöglichkeiten bei dem Datenprovider Bloomberg, den unser Versicherungsmathematiker Heubeck AG nutzt, versetzt die Heubeck AG in die Lage, die Datenbasis für die Ableitung des Rechnungszinses künftig noch präziser zu bestimmen. Dies führt in der derzeitigen Ausnahmesituation an den Kapitalmärkten zu einem deutlichen Anstieg des von Heubeck veröffentlichten Rechnungszinssatzes für internationale Bewertungen in der Größenordnung von bis zu 0,70 Prozentpunkten. Der ursprünglich anzusetzende Zinssatz hätte 0,65% betragen. Der Zinsanstieg bewirkt wiederum eine entsprechende Verminderung des Verpflichtungsumfangs. Diese wurde nach Maßgabe von IAS 8 als Schätzungsänderung (change in accounting estimate) in der Gesamtergebnisrechnung (other comprehensive income - OCI) erfolgsneutral erfasst.

b) Von der BAUER Gruppe übernommene neue und geänderte Standards

In der aktuellen Berichtsperiode traten zahlreiche neue oder geänderte Standards in Kraft. Aus den Standardänderungen resultieren keine Auswirkungen auf die Rechnungslegungsgrundsätze der BAUER Gruppe.

6. ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN

6.1 Finanzielle Risikofaktoren

Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffpreisrisiko, Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 gelesen werden.

Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen Risiken ergeben.

6.2 Buchwerte und beizulegende Zeitwerte

Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
Stufe 2: Für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt oder indirekt beobachtbare Inputdaten, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen
Stufe 3: Herangezogene Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht beobachtbare Inputdaten)

Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden Stufen zuzuordnen:

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Aktiva in Tausend EUR 31.12.2019 30.06.2020
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value Stufe
--- --- --- --- --- ---
Beteiligungen 8.806 8.806 8.806 8.806 3
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 11.424 13.702 11.495 13.492 3
Forfaitierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.500 1.500 1.277 1.277 2
Derivate nicht im Hedge Accounting 824 824 807 807 2
Derivate im Hedge Accounting 303 303 60 60 2
Gesamt 22.857 25.135 22.445 24.442

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Passiva in Tausend EUR 31.12.2019 30.06.2020
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value Stufe
--- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 73.743 100.530 333.609 355.887 3
Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen 37.892 42.371 33.912 37.041 3
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 3.536 4.180 6.783 7.515 3
Derivate nicht im Hedge Accounting 19.914 19.914 25.021 25.021 2
Derivate im Hedge Accounting 507 507 408 408 2
Gesamt 135.592 167.502 399.733 425.872

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte keine Umgliederung zwischen den Stufen. Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte, Zinsswaps und Zinscaps. Für derivative Finanzinstrumente ohne Optionskomponente, dazu zählen Devisentermingeschäfte sowie Zinsswaps, werden zukünftige Zahlungsströme anhand von Terminkurven ermittelt. Der Fair Value dieser Instrumente entspricht der Summe der diskontierten Zahlungsströme. Die Optionen auf Währungspaare werden auf der Basis von marktüblichen Optionspreismodellen bewertet.

Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist aufgrund der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.

Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen finanziellen Vermögenswerten sowie sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen und Erwartungen reflektieren.

Für Beteiligungen wird der beizulegende Zeitwert mithilfe des Discounted Cashflow-Modells ermittelt. Bis zum Halbjahr haben sich aus den Beteiligungen keine wesentlichen Fair Value Änderungen ergeben.

7. SAISONALITÄT

Im Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals negativ beeinflussen. Im Segment Maschinen ist das erste Quartal üblicherweise auch schwach, da unsere Kunden Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen. Im Segment Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des Jahres der Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist.

Da der Großteil der Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte Verluste erzielt. Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden Deckungsbeiträgen kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten Quartals noch nicht erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des Ergebnisses erzielt. Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf, ist eine Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale - bei Vernachlässigung von Sondereffekten - mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum gegeben.

8. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der BAUER Gruppe.

Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen und Resources aufgeteilt, Geschäftsvorfälle zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen durchgeführt.

Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist als einzige Gesellschaft in den Segmenten Maschinen und Resources tätig. Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet.

Bau

Kerngeschäft des Segments Bau ist der Spezialtiefbau. Für große Infrastrukturmaßnahmen und Gebäude werden komplette Baugruben und Gründungen auf oft schwierigem Baugrund erstellt. Um den Kunden auch eine komplette Leistung anbieten zu können, bieten die Unternehmen der BAUER Gruppe zusätzlich andere Bauleistungen, die oft wesentliche Spezialtiefbauanteile beinhalten, an. Durch die enge Verzahnung aller Bautätigkeiten ergibt sich das Segment Bau.

Maschinen

Im Segment Maschinen werden für die weltweite Vermarktung Baumaschinen für alle Verfahren des Spezialtiefbaus sowie für Tiefenbohrungen entwickelt und hergestellt. Mit den Geräten für den Spezialtiefbau können Bohrungen großer und kleiner Durchmesser für Pfähle, Schlitzwände, Anker, Injektionen und Brunnen hergestellt werden. Mit den Geräten für Tiefenbohrungen können Bohrungen für den Öl- und Gasbereich vorgenommen werden. Des Weiteren werden Geräte für Rammarbeiten und Bodenverbesserungen produziert. Eine große Auswahl an Zusatzgeräten und Zusatzeinrichtungen ergänzt das Vertriebsprogramm zu Komplettverfahren für alle Anwendungen im Spezialtiefbau.

Resources

Im Segment Resources sind die Unternehmen des Konzerns gebündelt, die Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Umwelt und Bodenschätze anbieten. Dies sind die Unternehmen der Umwelttechnik zur Reinigung von Böden und Grundwasser, die Unternehmen für Aufschlussbohr- und Abbauarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen in Minen und zum Bohren von Brunnen und Geothermieanlagen. Darüber hinaus gehören zu diesem Segment Unternehmen, die Materialien zum Ausbau von Bohrungen, speziell für Brunnen und Geothermie, herstellen und vertreiben sowie Sanierungsleistungen anbieten.

Sonstiges

Unter Sonstiges sind die zentralen Dienste (Rechnungswesen, Personal, IT, etc.) der BAUER AG für die Konzerngesellschaften sowie andere, nicht den gesondert dargestellten Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z. B. in- und externe Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen übernehmen oder anbieten.

Konsolidierung

Unter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt. Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte, also Effekte innerhalb des Geschäftsfelds, wurden bereits dort bereinigt.

Das als Ergebnis nach Steuern ausgewiesene Segmentergebnis enthält die Finanzerträge und -aufwendungen sowie das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen und den Ertragsteueraufwand. Das Segmentvermögen und die Segmentschulden der Geschäftsbereiche enthalten alle Vermögenswerte und Schulden des Konzerns. Die langfristigen Vermögenswerte im Segmentbericht nach Regionen enthalten immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie Investment Property.

Gesamtkonzernleistung, konsolidierte Leistung sowie Umsatzerlöse mit Dritten

Die konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Gesamtleistungen aller in unserem Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter Leistung zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus der Leistung der assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistung nicht konsolidierter Gesellschaften.

Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als 10 %.

Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht verfügbar.

9. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Unternehmenserwerbe

Mit Datum vom 31. Juli 2020 wurden von der BAUER Equipment America, Inc. die restlichen 49 % der Anteile an der BAUER Manufacturing LLC und von der BAUER Maschinen GmbH die restlichen 49 % der Anteile an der BAUER Deep Drilling GmbH (beide Segment Maschinen) zu einem Gesamtkaufpreis von TEUR 21.634 (TUSD 24.200) von der Schlumberger GmbH sowie Schlumberger Technologies Corp. erworben. Hintergrund des Anteilskaufs ist ein Strategiewechsel der BAUER Gruppe sowie der Schlumberger Gruppe aufgrund der Entwicklung des Ölmarktes. Damit sind diese Gesellschaften wieder hundertprozentige Tochtergesellschaften in der BAUER Gruppe.

Durch den Übergang der Anteile werden die bisher als at-Equity-bilanzierten Tochtergesellschaften wieder vollkonsolidiert.

Die mit Datum vom 31. Juli 2020 übernommenen Vermögenswerte und Schulden sind zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt im Rahmen einer Kaufpreisallokation zu bewerten. Jedoch lagen diese Werte zum Veröffentlichungszeitpunkt noch nicht vor.

Die zum 30. Juni 2020 vorläufig ermittelten Werte lauten wie folgt:

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in Tausend EUR
Kaufpreis für die erworbenen Anteile: 21.634
Neubewertung der Altanteile (51%) 22.517
Gesamt 44.151

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in Tausend EUR Fair Value
Immaterielle Vermögenswerte 7.260
Sachanlagen 33.321
Aktive latente Steuern 349
Langfristige Vermögenswerte 40.930
Vorräte 2.982
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 22.033
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 50
Kurzfristige Vermögenswerte 25.065
Summe Vermögenswerte 65.995
Verbindlichkeiten aus Leasing 80
Pensionsrückstellungen 279
Passive latente Steuern 681
Kurzfristige Schulden 1.040
Verbindlichkeiten aus Leasing 55
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 766
sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.110
sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.243
Rückstellungen 146
Langfristige Schulden 3.320
Summe Schulden 4.360
Gesamt erworbene Vermögenswerte und Schulden 61.635
Negativer Unterschiedsbetrag 17.484
Effekt aus der Ausbuchung der at-Equity-Anteile -38.450
Effekt aus der Neubewertung der Altanteile 22.517
Gesamteffekt aus dem Erwerb 1.551

Der negative Unterschiedsbetrag wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und resultiert aus einer Ausgleichsforderung aus entgangenen Geschäftschancen.

Der Effekt aus Ausbuchung und Neubewertung der at-Equity-Anteile wird im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen.

Die Neubewertung der Altanteile wurde durch die Neuausrichtung des Geschäfts und den Strategiewechsel im 2. Quartal notwendig. Dadurch ergab sich ein neuer Unternehmenswert, der geringer ist als der, der im Geschäftsbericht 2019 berichtet wurde.

10. WESENTLICHE GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN

Die Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen. Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

11. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR 59.103 (31. Dezember 2019: TEUR 52.435). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Schrobenhausen, den 13. August 2020

Der Vorstand

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Dipl.-Phys. Michael Stomberg Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Betriebswirt (FH) Peter Hingott
Vorsitzender des Vorstands Florian Bauer, MBA Hartmut Beutler

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich", "annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.

Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.

FINANZKALENDER 2020

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09. April 2020 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2019 Bilanzpressekonferenz Analystenkonferenz
13. Mai 2020 Quartalsmitteilung Q1 2020
25. Juni 2020 Hauptversammlung
13. August 2020 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2020
13. November 2020 Quartalsmitteilung 9M/Q3 2020

Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.

HERAUSGEBER

BAUER Aktiengesellschaft

BAUER-Straße 1

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Investor Relations

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Sitz der Gesellschaft:

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