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Bauer AG — Interim / Quarterly Report 2020
Nov 13, 2020
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 26952451
BAUER Aktiengesellschaft
Schrobenhausen
Quartalsmitteilung zum 30.09.2020
Auf einen Blick
KONZERNKENNZAHLEN
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| IFRS in Mio. EUR | 9M/2019 | 9M/2020 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gesamtkonzernleistung | 1.239,4 | 1.098,2 | -11,4 % |
| Umsatzerlöse | 1.107,7 | 990,8 | -10,6 % |
| Auftragseingang | 1.288,1 | 1.270,2 | -1,4 % |
| Auftragsbestand | 1.062,3 | 1.199,7 | 12,9 % |
| EBITDA | 121,0 | 98,4 | -18,7 % |
| EBIT | 48,5 | 21,6 | -55,5 % |
| Ergebnis nach Steuern | -0,4 | -13,2 | n/a |
| Bilanzsumme | 1.771,1 | 1.646,9 | -7,0 % |
| Eigenkapital | 415,0 | 352,4 | -15,1 % |
| Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) | 11.570 | 11.459 | -1,0 % |
Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.
AUSBLICK
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| in Mio. EUR | Ist 2019 | Prognose 2020 |
|---|---|---|
| Gesamtkonzernleistung | 1.595 | ~ 1.500 |
| EBIT | 22,5 | etwa in Höhe des Vorjahres |
| Ergebnis nach Steuern | -36,6 | negativ; deutliche Verbesserung |
Zusammenfassung
Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe ist zum Ende des dritten Quartals 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 11,4 % von 1.239,4 Mio. EUR auf 1.098,2 Mio. EUR deutlich zurückgegangen. Dies war vor allem auf das Segment Maschinen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse haben sich um 10,6 % auf 990,8 Mio. EUR verringert. Das EBIT lag mit 21,6 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr von 48,5 Mio. EUR. Die Segmente Bau und vor allem Maschinen liegen deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, was hauptsächlich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Das Segment Resources blieb bisher nahezu unbeeinflusst und zeigt eine operativ bessere Entwicklung als im Vorjahr.
Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns war deutlich negativ und betrug -13,2 Mio. EUR (Vorjahr: -0,4 Mio. EUR). Neben den Verlusten aus den Segmenten Bau und Maschinen hatten auch Zinssicherungsgeschäfte einen deutlich negativen Einfluss, da diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen im Vergleich zu Ende Dezember 2019 rückläufig waren, ergab sich nach den ersten neun Monaten 2020 hieraus ein negativer Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von -6,1 Mio. EUR (Vorjahr: -2,5 Mio. EUR).
Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 12,9 % sehr deutlich gestiegen und hat sich auch gegenüber dem Jahresende 2019 um 16,7 % auf 1.199,7 Mio. EUR erhöht. Dies lag vor allem am Bau, wo sehr große Projektvolumen, unter anderem in Europa, beauftragt wurden. In den Segmenten Maschinen und Resources war der Auftragsbestand niedriger als im Vorjahr. Der Auftragseingang ging um 1,4 % von 1.288,1 Mio. EUR auf 1.270,2 Mio. EUR zurück.
Wesentliche Ereignisse und Geschäfte
SEGMENT BAU
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| in Tausend EUR | 9M/2019 * | 9M/2020 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gesamtkonzernleistung | 484.546 | 484.275 | -0,1 % |
| Umsatzerlöse | 458.705 | 451.449 | -1,6 % |
| Auftragseingang | 534.563 | 669.015 | 25,2 % |
| Auftragsbestand | 597.289 | 795.828 | 33,2 % |
| EBIT | 593 | 5.840 | n/a |
* Vorjahr angepasst. Die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie die SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH wurden vom Segment Bau in das Segment Resources umgegliedert.
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 484,3 Mio. EUR auf Höhe des Vorjahres von 484,5 Mio. EUR. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von 0,6 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR verbessert. Im laufenden Jahr spiegeln sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie, aber auch die negative Marktbewertung der Zinssicherungsgeschäfte wider. Wie bereits im Halbjahresbericht erläutert, enthalten die Ergebniskennzahlen des Segments einen positiven Ergebnisbeitrag von etwa 8 Mio. EUR aus der Entkonsolidierung der Tochterfirma in Hongkong. Im Vorjahr war das Segment deutlich von fehlenden Aufträgen und Projektverschiebungen im Fernen Osten betroffen, die zu einer erheblichen Fixkostenbelastung geführt hatten.
Die bereits im ersten Halbjahr vorgenommene Umgliederung der SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie der SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH in das Segment Resources verringerte die Gesamtkonzernleistung des Vorjahreszeitraum um rund 30 Mio. EUR. Die Ergebnisauswirkungen waren unwesentlich.
Insgesamt war der Bau in den vergangenen Monaten deutlich von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. In zahlreichen Ländern herrschten zeitweise Ausgangs- sowie Reisebeschränkungen, was die Baustellenlogistik und -ausstattung mit Geräten, Material und Personal erschwerte, teilweise sogar unmöglich machte. In einigen Ländern dauert dies immer noch an. Auf der anderen Seite können wir in für uns derzeit wichtigen Ländern wie Deutschland, aber auch den USA, Bangladesch oder Bhutan gut arbeiten, was auch für die meisten Großprojekte zutrifft.
Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 33,2 % von 597,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 795,8 Mio. EUR erheblich angestiegen. Hauptgrund hierfür waren im ersten Halbjahr erlangte sehr große Aufträge, vor allem in Europa. Der Auftragseingang lag mit 669,0 Mio. EUR um 25,2 % über dem Vorjahreswert von 534,6 Mio. EUR.
SEGMENT MASCHINEN
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| in Tausend EUR | 9M/2019 | 9M/2020 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gesamtkonzernleistung | 558.924 | 456.058 | -18,4 % |
| Umsatzerlöse | 446.680 | 351.899 | -21,2 % |
| Auftragseingang | 545.344 | 466.309 | -14,5 % |
| Auftragsbestand | 136.317 | 118.558 | -13,0 % |
| EBIT | 51.456 | 13.714 | -73,3 % |
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen fiel zum Ende des dritten Quartals gegenüber Vorjahr deutlich um 18,4 % von 558,9 Mio. EUR auf 456,1 Mio. EUR, die Umsatzerlöse um 21,2 % von 446,7 Mio. EUR auf 351,9 Mio. EUR. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 51,5 Mio. EUR auf 13,7 Mio. EUR erheblich zurückgegangen.
Das Segment Maschinen ist weiterhin am deutlichsten von der Investitionszurückhaltung der Kunden aufgrund der Unsicherheit bedingt durch die Corona-Pandemie betroffen. Nachdem das erste Quartal noch wenige Spuren zeigte, sind die Umsatzerlöse und Auftragseingänge im zweiten Quartal deutlich zurückgegangen. Im dritten Quartal zeigte sich keine wesentliche Belebung der Auftragssituation. Am Hauptstandort in Schrobenhausen wurde seit April die Produktion zurückgefahren und entsprechend mit Kurzarbeit reagiert. Positiv zeigt sich das Geschäft unverändert in China, wo bereits seit April wieder eine gute Auftragslage herrscht.
Im Laufe des dritten Quartals wurden alle Transaktionen zur Beendigung des im Jahr 2015 gemeinsam mit Schlumberger begonnenen Joint Venture zur Entwicklung und zum Bau von größeren landbasierten Tiefbohranlagen für den Öl- und Gasbereich vollzogen. In Summe ergab sich daraus ein positiver Beitrag in den Ergebniskennzahlen.
Der Auftragsbestand ist um 13,0 % von 136,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 118,6 Mio. EUR zurückgegangen, ebenso der Auftragseingang um 14,5 % von 545,3 Mio. EUR auf 466,3 Mio. EUR.
SEGMENT RESOURCES
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| in Tausend EUR | 9M/2019 * | 9M/2020 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gesamtkonzernleistung | 235.329 | 208.366 | -11,5 % |
| Umsatzerlöse | 201.310 | 186.610 | -7,3 % |
| Auftragseingang | 247.509 | 185.431 | -25,1 % |
| Auftragsbestand | 328.658 | 285.308 | -13,2 % |
| EBIT | -2.299 | -2.792 | n/a |
* Vorjahr angepasst. Die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie die SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH wurden vom Segment Bau in das Segment Resources umgegliedert.
Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem dritten Quartal mit 208,4 Mio. EUR um 11,5 % unter dem Vorjahr von 235,3 Mio. EUR. Dies lag im Wesentlichen am Bereich Bergbau. Das EBIT ging dabei leicht von -2,3 Mio. EUR auf -2,8 Mio. EUR zurück.
Die bereits zum Halbjahr vorgenommene Umgliederung der SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie der SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH in das Segment Resources erhöhte die Gesamtkonzernleistung des Vorjahreszeitraumes um rund 30 Mio. EUR. Die Ergebnisauswirkungen waren unwesentlich.
Zum Bilanzstichtag Ende September wurde der Verkauf der ESAU & HUEBER GmbH, die ihren Schwerpunkt in der Brauerei- und Getränketechnologie hatte, an die Schulz Unternehmensgruppe vollzogen. Die negativen Ergebnisauswirkungen aus dem Verkauf betrugen etwa -1,7 Mio. EUR.
In den ersten neun Monaten war das Segment wenig von der Corona-Pandemie beeinflusst. Für die nächsten Monate zeichnen sich jedoch auch hier Einflüsse durch die Corona-Pandemie ab, da weniger Projekte auf den Markt kommen. Das Umweltgeschäft verlief gut, ebenso das Geschäft mit Brunnenausbaumaterialien.
Der Auftragsbestand ist nach den ersten neun Monaten um 13,2 % von 328,7 Mio. EUR auf 285,3 Mio. EUR zurückgegangen. Der Auftragseingang ist dabei um 25,1 % von 247,5 Mio. EUR auf 185,4 Mio. EUR gesunken.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum Ende des dritten Quartals betrug 1.646,9 Mio. EUR und lag damit um 7,0 % unter dem Vorjahreswert von 1.771,1 Mio. EUR. Dabei gingen die Vorräte gegenüber dem Vorjahr um 4,8 % auf 471,3 Mio. EUR und die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 15,9 % auf 449,8 Mio. EUR zurück. Im Vergleich zum Ende des dritten Quartals 2019 ging die Nettoverschuldung um 2,4 % zurück.
Das Eigenkapital hat sich vor allem aufgrund von Währungs- und Zinseffekten und dem Verlust um 15,1 % von 415,0 Mio. EUR auf 352,4 Mio. EUR reduziert. Im Vergleich zum Jahresende 2019 betrug der Rückgang 8,9 %.
Im Vergleich zum Halbjahresfinanzbericht fand eine Umgliederung von Darlehen von den langfristigen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einem Volumen von 147,3 Mio. EUR statt, da die Restlaufzeit der entsprechenden Darlehen zum Abschlussstichtag weniger als ein Jahr betrug.
Ausblick auf das Jahresende
Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie hatten auch in unserem Geschäft, dabei vor allem im Bau und im Maschinenbau, einen deutlichen Einfluss. Es ist unverändert schwer die weiteren Entwicklungen, insbesondere für das Jahr 2021, abzuschätzen. Dies gilt umso mehr, nachdem sich die Infektionszahlen in den letzten Wochen seit Oktober wieder deutlich erhöht haben.
Der Konzern hat für einige seiner Firmen in Deutschland zum 1. April 2020 Kurzarbeit beantragt. Diese wird aus heutiger Sicht zumindest bis Ende des ersten Quartals 2021 weitergeführt werden müssen.
Aufgrund der Unsicherheiten über den weiteren Jahresverlauf hatte die BAUER AG per Ad-hoc Meldung am 17. Juni 2020 nach Überprüfung der Hochrechnungen die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückgenommen.
Zum 3. November hat der Vorstand der BAUER AG per Ad-hoc Meldung eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abgegeben. Die Gesamtkonzernleistung wird bei etwa 1,5 Mrd. Euro und das EBIT in etwa auf Höhe des Vorjahres erwartet. Das Ergebnis nach Steuern wird negativ, jedoch deutlich besser als im Vorjahr und besser als -20 Mio. EUR erwartet.
Insgesamt ist der Vorstand weiter zuversichtlich, dass es durch den großen Einsatz aller Mitarbeiter in dieser schwierigen Zeit auch weiterhin gelingen wird, die negativen Auswirkungen der Krise auf die BAUER Gruppe gut beschränken zu können.
Konzern-Zwischenabschluss
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| in Tausend EUR | Q3/2019 | Q3/2020 | 9M/2019 | 9M/2020 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 362.223 | 342.297 | 1.107.665 | 990.824 |
| Bestandsveränderungen | 21.669 | -14.109 | 65.548 | 20.846 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.601 | 2.169 | 4.626 | 5.317 |
| Sonstige Erträge | 7.217 | 24.189 | 15.084 | 43.135 |
| Konsolidierte Leistung | 392.710 | 354.546 | 1.192.923 | 1.060.122 |
| Materialaufwand | -198.158 | -150.940 | -615.133 | -501.231 |
| Personalaufwand | -103.942 | -98.643 | -308.616 | -295.819 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -52.116 | -64.568 | -148.196 | -164.701 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 38.494 | 40.395 | 120.978 | 98.371 |
| Abschreibungen | ||||
| a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen | -21.616 | -22.192 | -62.154 | -67.298 |
| b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte | -3.624 | -3.157 | -10.310 | -9.489 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 13.254 | 15.046 | 48.514 | 21.584 |
| Finanzerträge | 14.079 | 9.012 | 33.959 | 23.642 |
| Finanzaufwendungen | -25.010 | -20.362 | -69.619 | -54.899 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 3.230 | 3.708 | 7.505 | 8.169 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 5.553 | 7.404 | 20.359 | -1.504 |
| Ertragsteueraufwand | -5.589 | -4.600 | -20.773 | -11.682 |
| Ergebnis nach Steuern | -36 | 2.804 | -414 | -13.186 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG | -17 | 2.517 | -2.131 | -13.960 |
| davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern | -19 | 287 | 1.717 | 774 |
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| in EUR | Q3/2019 | Q3/2020 | 9M/2019 | 9M/2020 |
|---|---|---|---|---|
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 0,00 | 0,15 | -0,12 | -0,81 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 0,00 | 0,15 | -0,12 | -0,81 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) | 17.131.000 | 17.131.000 | 17.131.000 | 17.131.000 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) | 17.131.000 | 17.131.000 | 17.131.000 | 17.131.000 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| in Tausend EUR | Q3/2019 | Q3/2020 | 9M/2019 | 9M/2020 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | -36 | 2.804 | -414 | -13.186 |
| Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||||
| Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | -14.744 | -13.225 | -35.344 | -5.851 |
| Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung | 4.137 | 3.713 | 9.922 | 1.640 |
| Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||||
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) | 789 | 1.508 | 280 | 1.786 |
| In den Gewinn und Verlust übernommen | -343 | -1.210 | 0 | -1.439 |
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) | 1.402 | -122 | -168 | -451 |
| In den Gewinn und Verlust übernommen | -1.456 | 97 | 0 | 410 |
| Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente | -110 | -77 | -31 | -86 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 6.853 | -7.332 | 12.307 | -16.328 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -3.472 | -16.648 | -13.034 | -20.319 |
| Gesamtergebnis | -3.508 | -13.844 | -13.448 | -33.505 |
| davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen | -4.624 | -13.543 | -17.634 | -33.219 |
| davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 1.116 | -301 | 4.186 | -286 |
KONZERNBILANZ
Aktiva
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| in Tausend EUR | 30.09.2019 | 31.12.2019 | 30.09.2020 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 16.302 | 16.946 | 21.495 |
| Sachanlagen | 445.123 | 460.470 | 470.436 |
| At-Equity-bewertete Anteile | 115.513 | 118.185 | 75.694 |
| Beteiligungen | 8.384 | 8.806 | 8.848 |
| Aktive latente Steuern | 67.346 | 67.273 | 71.362 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 6.249 | 7.175 | 6.888 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 13.395 | 13.923 | 13.990 |
| Langfristige Vermögenswerte | 672.312 | 692.778 | 668.713 |
| Vorräte | 507.290 | 467.239 | 482.845 |
| Abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte | -12.151 | -8.921 | -11.554 |
| 495.139 | 458.318 | 471.291 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 534.973 | 434.608 | 449.838 |
| Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche | 4.551 | 5.270 | 3.597 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 64.121 | 37.575 | 53.446 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.098.784 | 935.771 | 978.172 |
| 1.771.096 | 1.628.549 | 1.646.885 |
Passiva
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| in Tausend EUR | 30.09.2019 | 31.12.2019 | 30.09.2020 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG | 408.847 | 381.804 | 348.725 |
| Minderheitsgesellschafter | 6.156 | 5.112 | 3.674 |
| Eigenkapital | 415.003 | 386.916 | 352.399 |
| Pensionsrückstellungen | 171.178 | 158.641 | 165.440 |
| Finanzverbindlichkeiten | 392.492 | 135.300 | 222.653 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 5.993 | 6.028 | 6.295 |
| Passive latente Steuern | 29.963 | 27.149 | 27.996 |
| Langfristige Schulden | 599.626 | 327.118 | 422.384 |
| Finanzverbindlichkeiten | 308.149 | 465.953 | 452.099 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 405.531 | 402.318 | 377.563 |
| Effektive Ertragsteuerverpflichtungen | 21.453 | 19.566 | 14.108 |
| Rückstellungen | 21.334 | 26.678 | 28.332 |
| Kurzfristige Schulden | 756.467 | 914.515 | 872.102 |
| 1.771.096 | 1.628.549 | 1.646.885 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
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| in Tausend EUR | 9M/2019 * | 9M/2020 |
|---|---|---|
| Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit: | ||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 20.359 | -1.504 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 62.154 | 67.298 |
| Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte | 10.310 | 9.489 |
| Finanzerträge | -33.959 | -23.642 |
| Finanzaufwendungen | 69.619 | 54.899 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen | 2.074 | -5.852 |
| Erhaltene Dividenden | 1.859 | 4.686 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -2.657 | -5.435 |
| Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen | 7.505 | 8.169 |
| Veränderung der Rückstellungen | -1.674 | -2.056 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 74.852 | 30.243 |
| Veränderung der Vertragsvermögenswerte | -27.111 | -19.999 |
| Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens | -27.521 | -24.885 |
| Veränderung der Vorräte | -107.707 | -38.966 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.777 | -6.403 |
| Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten | 8.296 | -9.480 |
| Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten | 18.345 | 9.554 |
| Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 79.521 | 46.116 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -32.712 | -15.276 |
| Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit | 46.809 | 30.840 |
| Cashflows aus Investitionstätigkeit: | ||
| Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener Nettozahlungsmittel | 0 | -17.649 |
| Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -66.644 | -68.767 |
| Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 20.164 | 22.716 |
| Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes | 5 | -434 |
| Erwerb von Finanzanlagen (Beteiligungen) | -34 | -42 |
| Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | -46.509 | -64.176 |
| Cashflows aus Finanzierungstätigkeit: | ||
| Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten | 262.612 | 265.136 |
| Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten | -231.441 | -183.962 |
| Tilgung der Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | -14.822 | -14.197 |
| Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen | 0 | -200 |
| Gezahlte Dividenden | -3.247 | -812 |
| Gezahlte Zinsen | -22.236 | -18.570 |
| Erhaltene Zinsen | 7.907 | 3.061 |
| Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | -1.227 | 50.456 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel | -927 | 17.120 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel | 2.461 | -1.249 |
| Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt | 1.534 | 15.871 |
| Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode | 62.587 | 37.575 |
| Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode | 64.121 | 53.446 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.534 | 15.871 |
* Vorjahreszahlen geändert; die nicht zahlungswirksamen Marktwertänderungen der derivativen Finanzinstrumente wurden in die sonstigen nicht zahlungswirksamen Transaktionen umgegliedert.
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN
Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich", "annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.
Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.
FINANZKALENDER 2021
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| 13. April 2021 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2020 |
| Bilanzpressekonferenz | |
| Analystenkonferenz | |
| 12. Mai 2021 | Quartalsmitteilung Q1 2021 |
| 24. Juni 2021 | Hauptversammlung |
| 12. August 2021 | Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2021 |
| 11. November 2021 | Quartalsmitteilung 9M/Q3 2021 |
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.
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