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Bauer AG Interim / Quarterly Report 2020

Nov 13, 2020

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 26952451

BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Quartalsmitteilung zum 30.09.2020

Auf einen Blick

KONZERNKENNZAHLEN

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IFRS in Mio. EUR 9M/​2019 9M/​2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 1.239,4 1.098,2 -11,4 %
Umsatzerlöse 1.107,7 990,8 -10,6 %
Auftragseingang 1.288,1 1.270,2 -1,4 %
Auftragsbestand 1.062,3 1.199,7 12,9 %
EBITDA 121,0 98,4 -18,7 %
EBIT 48,5 21,6 -55,5 %
Ergebnis nach Steuern -0,4 -13,2 n/​a
Bilanzsumme 1.771,1 1.646,9 -7,0 %
Eigenkapital 415,0 352,4 -15,1 %
Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) 11.570 11.459 -1,0 %

Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.

AUSBLICK

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in Mio. EUR Ist 2019 Prognose 2020
Gesamtkonzernleistung 1.595 ~ 1.500
EBIT 22,5 etwa in Höhe des Vorjahres
Ergebnis nach Steuern -36,6 negativ; deutliche Verbesserung

Zusammenfassung

Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe ist zum Ende des dritten Quartals 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 11,4 % von 1.239,4 Mio. EUR auf 1.098,2 Mio. EUR deutlich zurückgegangen. Dies war vor allem auf das Segment Maschinen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse haben sich um 10,6 % auf 990,8 Mio. EUR verringert. Das EBIT lag mit 21,6 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr von 48,5 Mio. EUR. Die Segmente Bau und vor allem Maschinen liegen deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, was hauptsächlich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Das Segment Resources blieb bisher nahezu unbeeinflusst und zeigt eine operativ bessere Entwicklung als im Vorjahr.

Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns war deutlich negativ und betrug -13,2 Mio. EUR (Vorjahr: -0,4 Mio. EUR). Neben den Verlusten aus den Segmenten Bau und Maschinen hatten auch Zinssicherungsgeschäfte einen deutlich negativen Einfluss, da diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen im Vergleich zu Ende Dezember 2019 rückläufig waren, ergab sich nach den ersten neun Monaten 2020 hieraus ein negativer Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von -6,1 Mio. EUR (Vorjahr: -2,5 Mio. EUR).

Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 12,9 % sehr deutlich gestiegen und hat sich auch gegenüber dem Jahresende 2019 um 16,7 % auf 1.199,7 Mio. EUR erhöht. Dies lag vor allem am Bau, wo sehr große Projektvolumen, unter anderem in Europa, beauftragt wurden. In den Segmenten Maschinen und Resources war der Auftragsbestand niedriger als im Vorjahr. Der Auftragseingang ging um 1,4 % von 1.288,1 Mio. EUR auf 1.270,2 Mio. EUR zurück.

Wesentliche Ereignisse und Geschäfte

SEGMENT BAU

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in Tausend EUR 9M/​2019 * 9M/​2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 484.546 484.275 -0,1 %
Umsatzerlöse 458.705 451.449 -1,6 %
Auftragseingang 534.563 669.015 25,2 %
Auftragsbestand 597.289 795.828 33,2 %
EBIT 593 5.840 n/​a

* Vorjahr angepasst. Die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie die SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH wurden vom Segment Bau in das Segment Resources umgegliedert.

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 484,3 Mio. EUR auf Höhe des Vorjahres von 484,5 Mio. EUR. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von 0,6 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR verbessert. Im laufenden Jahr spiegeln sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie, aber auch die negative Marktbewertung der Zinssicherungsgeschäfte wider. Wie bereits im Halbjahresbericht erläutert, enthalten die Ergebniskennzahlen des Segments einen positiven Ergebnisbeitrag von etwa 8 Mio. EUR aus der Entkonsolidierung der Tochterfirma in Hongkong. Im Vorjahr war das Segment deutlich von fehlenden Aufträgen und Projektverschiebungen im Fernen Osten betroffen, die zu einer erheblichen Fixkostenbelastung geführt hatten.

Die bereits im ersten Halbjahr vorgenommene Umgliederung der SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie der SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH in das Segment Resources verringerte die Gesamtkonzernleistung des Vorjahreszeitraum um rund 30 Mio. EUR. Die Ergebnisauswirkungen waren unwesentlich.

Insgesamt war der Bau in den vergangenen Monaten deutlich von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. In zahlreichen Ländern herrschten zeitweise Ausgangs- sowie Reisebeschränkungen, was die Baustellenlogistik und -ausstattung mit Geräten, Material und Personal erschwerte, teilweise sogar unmöglich machte. In einigen Ländern dauert dies immer noch an. Auf der anderen Seite können wir in für uns derzeit wichtigen Ländern wie Deutschland, aber auch den USA, Bangladesch oder Bhutan gut arbeiten, was auch für die meisten Großprojekte zutrifft.

Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 33,2 % von 597,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 795,8 Mio. EUR erheblich angestiegen. Hauptgrund hierfür waren im ersten Halbjahr erlangte sehr große Aufträge, vor allem in Europa. Der Auftragseingang lag mit 669,0 Mio. EUR um 25,2 % über dem Vorjahreswert von 534,6 Mio. EUR.

SEGMENT MASCHINEN

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in Tausend EUR 9M/​2019 9M/​2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 558.924 456.058 -18,4 %
Umsatzerlöse 446.680 351.899 -21,2 %
Auftragseingang 545.344 466.309 -14,5 %
Auftragsbestand 136.317 118.558 -13,0 %
EBIT 51.456 13.714 -73,3 %

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen fiel zum Ende des dritten Quartals gegenüber Vorjahr deutlich um 18,4 % von 558,9 Mio. EUR auf 456,1 Mio. EUR, die Umsatzerlöse um 21,2 % von 446,7 Mio. EUR auf 351,9 Mio. EUR. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 51,5 Mio. EUR auf 13,7 Mio. EUR erheblich zurückgegangen.

Das Segment Maschinen ist weiterhin am deutlichsten von der Investitionszurückhaltung der Kunden aufgrund der Unsicherheit bedingt durch die Corona-Pandemie betroffen. Nachdem das erste Quartal noch wenige Spuren zeigte, sind die Umsatzerlöse und Auftragseingänge im zweiten Quartal deutlich zurückgegangen. Im dritten Quartal zeigte sich keine wesentliche Belebung der Auftragssituation. Am Hauptstandort in Schrobenhausen wurde seit April die Produktion zurückgefahren und entsprechend mit Kurzarbeit reagiert. Positiv zeigt sich das Geschäft unverändert in China, wo bereits seit April wieder eine gute Auftragslage herrscht.

Im Laufe des dritten Quartals wurden alle Transaktionen zur Beendigung des im Jahr 2015 gemeinsam mit Schlumberger begonnenen Joint Venture zur Entwicklung und zum Bau von größeren landbasierten Tiefbohranlagen für den Öl- und Gasbereich vollzogen. In Summe ergab sich daraus ein positiver Beitrag in den Ergebniskennzahlen.

Der Auftragsbestand ist um 13,0 % von 136,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 118,6 Mio. EUR zurückgegangen, ebenso der Auftragseingang um 14,5 % von 545,3 Mio. EUR auf 466,3 Mio. EUR.

SEGMENT RESOURCES

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in Tausend EUR 9M/​2019 * 9M/​2020 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 235.329 208.366 -11,5 %
Umsatzerlöse 201.310 186.610 -7,3 %
Auftragseingang 247.509 185.431 -25,1 %
Auftragsbestand 328.658 285.308 -13,2 %
EBIT -2.299 -2.792 n/​a

* Vorjahr angepasst. Die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie die SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH wurden vom Segment Bau in das Segment Resources umgegliedert.

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem dritten Quartal mit 208,4 Mio. EUR um 11,5 % unter dem Vorjahr von 235,3 Mio. EUR. Dies lag im Wesentlichen am Bereich Bergbau. Das EBIT ging dabei leicht von -2,3 Mio. EUR auf -2,8 Mio. EUR zurück.

Die bereits zum Halbjahr vorgenommene Umgliederung der SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH sowie der SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH in das Segment Resources erhöhte die Gesamtkonzernleistung des Vorjahreszeitraumes um rund 30 Mio. EUR. Die Ergebnisauswirkungen waren unwesentlich.

Zum Bilanzstichtag Ende September wurde der Verkauf der ESAU & HUEBER GmbH, die ihren Schwerpunkt in der Brauerei- und Getränketechnologie hatte, an die Schulz Unternehmensgruppe vollzogen. Die negativen Ergebnisauswirkungen aus dem Verkauf betrugen etwa -1,7 Mio. EUR.

In den ersten neun Monaten war das Segment wenig von der Corona-Pandemie beeinflusst. Für die nächsten Monate zeichnen sich jedoch auch hier Einflüsse durch die Corona-Pandemie ab, da weniger Projekte auf den Markt kommen. Das Umweltgeschäft verlief gut, ebenso das Geschäft mit Brunnenausbaumaterialien.

Der Auftragsbestand ist nach den ersten neun Monaten um 13,2 % von 328,7 Mio. EUR auf 285,3 Mio. EUR zurückgegangen. Der Auftragseingang ist dabei um 25,1 % von 247,5 Mio. EUR auf 185,4 Mio. EUR gesunken.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum Ende des dritten Quartals betrug 1.646,9 Mio. EUR und lag damit um 7,0 % unter dem Vorjahreswert von 1.771,1 Mio. EUR. Dabei gingen die Vorräte gegenüber dem Vorjahr um 4,8 % auf 471,3 Mio. EUR und die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 15,9 % auf 449,8 Mio. EUR zurück. Im Vergleich zum Ende des dritten Quartals 2019 ging die Nettoverschuldung um 2,4 % zurück.

Das Eigenkapital hat sich vor allem aufgrund von Währungs- und Zinseffekten und dem Verlust um 15,1 % von 415,0 Mio. EUR auf 352,4 Mio. EUR reduziert. Im Vergleich zum Jahresende 2019 betrug der Rückgang 8,9 %.

Im Vergleich zum Halbjahresfinanzbericht fand eine Umgliederung von Darlehen von den langfristigen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einem Volumen von 147,3 Mio. EUR statt, da die Restlaufzeit der entsprechenden Darlehen zum Abschlussstichtag weniger als ein Jahr betrug.

Ausblick auf das Jahresende

Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie hatten auch in unserem Geschäft, dabei vor allem im Bau und im Maschinenbau, einen deutlichen Einfluss. Es ist unverändert schwer die weiteren Entwicklungen, insbesondere für das Jahr 2021, abzuschätzen. Dies gilt umso mehr, nachdem sich die Infektionszahlen in den letzten Wochen seit Oktober wieder deutlich erhöht haben.

Der Konzern hat für einige seiner Firmen in Deutschland zum 1. April 2020 Kurzarbeit beantragt. Diese wird aus heutiger Sicht zumindest bis Ende des ersten Quartals 2021 weitergeführt werden müssen.

Aufgrund der Unsicherheiten über den weiteren Jahresverlauf hatte die BAUER AG per Ad-hoc Meldung am 17. Juni 2020 nach Überprüfung der Hochrechnungen die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückgenommen.

Zum 3. November hat der Vorstand der BAUER AG per Ad-hoc Meldung eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abgegeben. Die Gesamtkonzernleistung wird bei etwa 1,5 Mrd. Euro und das EBIT in etwa auf Höhe des Vorjahres erwartet. Das Ergebnis nach Steuern wird negativ, jedoch deutlich besser als im Vorjahr und besser als -20 Mio. EUR erwartet.

Insgesamt ist der Vorstand weiter zuversichtlich, dass es durch den großen Einsatz aller Mitarbeiter in dieser schwierigen Zeit auch weiterhin gelingen wird, die negativen Auswirkungen der Krise auf die BAUER Gruppe gut beschränken zu können.

Konzern-Zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Tausend EUR Q3/​2019 Q3/​2020 9M/​2019 9M/​2020
Umsatzerlöse 362.223 342.297 1.107.665 990.824
Bestandsveränderungen 21.669 -14.109 65.548 20.846
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.601 2.169 4.626 5.317
Sonstige Erträge 7.217 24.189 15.084 43.135
Konsolidierte Leistung 392.710 354.546 1.192.923 1.060.122
Materialaufwand -198.158 -150.940 -615.133 -501.231
Personalaufwand -103.942 -98.643 -308.616 -295.819
Sonstige betriebliche Aufwendungen -52.116 -64.568 -148.196 -164.701
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 38.494 40.395 120.978 98.371
Abschreibungen
a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen -21.616 -22.192 -62.154 -67.298
b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte -3.624 -3.157 -10.310 -9.489
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 13.254 15.046 48.514 21.584
Finanzerträge 14.079 9.012 33.959 23.642
Finanzaufwendungen -25.010 -20.362 -69.619 -54.899
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 3.230 3.708 7.505 8.169
Ergebnis vor Steuern (EBT) 5.553 7.404 20.359 -1.504
Ertragsteueraufwand -5.589 -4.600 -20.773 -11.682
Ergebnis nach Steuern -36 2.804 -414 -13.186
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG -17 2.517 -2.131 -13.960
davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern -19 287 1.717 774

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in EUR Q3/​2019 Q3/​2020 9M/​2019 9M/​2020
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,00 0,15 -0,12 -0,81
Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,00 0,15 -0,12 -0,81
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Tausend EUR Q3/​2019 Q3/​2020 9M/​2019 9M/​2020
Ergebnis nach Steuern -36 2.804 -414 -13.186
Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses -14.744 -13.225 -35.344 -5.851
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung 4.137 3.713 9.922 1.640
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0
Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) 789 1.508 280 1.786
In den Gewinn und Verlust übernommen -343 -1.210 0 -1.439
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) 1.402 -122 -168 -451
In den Gewinn und Verlust übernommen -1.456 97 0 410
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente -110 -77 -31 -86
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 6.853 -7.332 12.307 -16.328
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -3.472 -16.648 -13.034 -20.319
Gesamtergebnis -3.508 -13.844 -13.448 -33.505
davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen -4.624 -13.543 -17.634 -33.219
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 1.116 -301 4.186 -286

KONZERNBILANZ

Aktiva

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in Tausend EUR 30.09.2019 31.12.2019 30.09.2020
Immaterielle Vermögenswerte 16.302 16.946 21.495
Sachanlagen 445.123 460.470 470.436
At-Equity-bewertete Anteile 115.513 118.185 75.694
Beteiligungen 8.384 8.806 8.848
Aktive latente Steuern 67.346 67.273 71.362
Sonstige langfristige Vermögenswerte 6.249 7.175 6.888
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 13.395 13.923 13.990
Langfristige Vermögenswerte 672.312 692.778 668.713
Vorräte 507.290 467.239 482.845
Abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -12.151 -8.921 -11.554
495.139 458.318 471.291
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 534.973 434.608 449.838
Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche 4.551 5.270 3.597
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 64.121 37.575 53.446
Kurzfristige Vermögenswerte 1.098.784 935.771 978.172
1.771.096 1.628.549 1.646.885

Passiva

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in Tausend EUR 30.09.2019 31.12.2019 30.09.2020
Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG 408.847 381.804 348.725
Minderheitsgesellschafter 6.156 5.112 3.674
Eigenkapital 415.003 386.916 352.399
Pensionsrückstellungen 171.178 158.641 165.440
Finanzverbindlichkeiten 392.492 135.300 222.653
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 5.993 6.028 6.295
Passive latente Steuern 29.963 27.149 27.996
Langfristige Schulden 599.626 327.118 422.384
Finanzverbindlichkeiten 308.149 465.953 452.099
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 405.531 402.318 377.563
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 21.453 19.566 14.108
Rückstellungen 21.334 26.678 28.332
Kurzfristige Schulden 756.467 914.515 872.102
1.771.096 1.628.549 1.646.885

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Tausend EUR 9M/​2019 * 9M/​2020
Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit:
Ergebnis vor Steuern (EBT) 20.359 -1.504
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 62.154 67.298
Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 10.310 9.489
Finanzerträge -33.959 -23.642
Finanzaufwendungen 69.619 54.899
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen 2.074 -5.852
Erhaltene Dividenden 1.859 4.686
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -2.657 -5.435
Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen 7.505 8.169
Veränderung der Rückstellungen -1.674 -2.056
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 74.852 30.243
Veränderung der Vertragsvermögenswerte -27.111 -19.999
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens -27.521 -24.885
Veränderung der Vorräte -107.707 -38.966
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.777 -6.403
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten 8.296 -9.480
Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten 18.345 9.554
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 79.521 46.116
Gezahlte Ertragsteuern -32.712 -15.276
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit 46.809 30.840
Cashflows aus Investitionstätigkeit:
Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener Nettozahlungsmittel 0 -17.649
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -66.644 -68.767
Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 20.164 22.716
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes 5 -434
Erwerb von Finanzanlagen (Beteiligungen) -34 -42
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -46.509 -64.176
Cashflows aus Finanzierungstätigkeit:
Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten 262.612 265.136
Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten -231.441 -183.962
Tilgung der Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen -14.822 -14.197
Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen 0 -200
Gezahlte Dividenden -3.247 -812
Gezahlte Zinsen -22.236 -18.570
Erhaltene Zinsen 7.907 3.061
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -1.227 50.456
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel -927 17.120
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel 2.461 -1.249
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt 1.534 15.871
Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode 62.587 37.575
Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode 64.121 53.446
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.534 15.871

* Vorjahreszahlen geändert; die nicht zahlungswirksamen Marktwertänderungen der derivativen Finanzinstrumente wurden in die sonstigen nicht zahlungswirksamen Transaktionen umgegliedert.

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich", "annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.

Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.

FINANZKALENDER 2021

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13. April 2021 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2020
Bilanzpressekonferenz
Analystenkonferenz
12. Mai 2021 Quartalsmitteilung Q1 2021
24. Juni 2021 Hauptversammlung
12. August 2021 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2021
11. November 2021 Quartalsmitteilung 9M/​Q3 2021

Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.

HERAUSGEBER

BAUER Aktiengesellschaft

BAUER-Straße 1

86529 Schrobenhausen

Investor Relations

Telefon: 08252 97-1218

E-Mail: [email protected]

Sitz der Gesellschaft:

86529 Schrobenhausen

Amtsgericht

Ingolstadt HRB 101375