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Bauer AG Interim / Quarterly Report 2019

Aug 14, 2019

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Interim / Quarterly Report

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BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2019

Auf einen Blick

KONZERNKENNZAHLEN

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IFRS in Mio. EUR 6M/2018 6M/2019 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 792,3 831,6 5,0 %
Umsatzerlöse 717,1 745,4 4,0 %
Auftragseingang 814,8 837,6 2,8 %
Auftragsbestand 1.000,3 1.019,6 1,9 %
EBITDA 79,4 82,5 3,9 %
EBIT 34,1 35,3 3,4 %
Ergebnis nach Steuern 1,6 -0,4 n/a
Bilanzsumme 1.706,3 1.733,3 1,6 %
Eigenkapital 416,4 420,8 1,1 %
Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) 11.210 11.620 3,7 %

Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.

AUSBLICK

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in Mio. EUR Ist 2018 Prognose 2019
Gesamtkonzernleistung 1.686,1 ~1.700
EBIT 100,1 ~95
Ergebnis nach Steuern 24,1 deutliche Steigerung

Zusammenfassung

Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe ist zum Ende des ersten Halbjahres 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,0 % von 792,3 Mio. EUR auf 831,6 Mio. EUR angestiegen. In allen drei Segmenten konnten Zuwächse erreicht werden, insbesondere im Bau und bei Resources. Die Umsatzerlöse sind um 4,0 % auf 745,4 Mio. EUR angewachsen. Das EBIT lag mit 35,3 Mio. EUR über dem Vorjahr von 34,1 Mio. EUR. Im Segment Maschinen zeigt sich das Geschäftsjahr weiterhin positiv und im Segment Resources konnte eine deutliche Verbesserung gegenüber Vorjahr erzielt werden. Das Segment Bau liegt zum Halbjahr etwas hinter den Erwartungen zurück.

Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns betrug -0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). Hier hatten Zinssicherungsgeschäfte einen deutlichen negativen Einfluss, da diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen weiter rückläufig sind, ergibt sich ein negativer Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von rund 10 Mio. EUR, der unabhängig von der guten operativen Entwicklung das Nachsteuerergebnis belastet.

Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,9 % gestiegen und hat sich gegenüber dem Jahresende 2018 um 0,6 % auf 1.019,6 Mio. EUR erhöht. Im Bau liegt der Auftragsbestand deutlich über Vorjahr, im Segment Resources in etwa auf gleicher Höhe wie zum Halbjahr 2018. Im Segment Maschinen liegt er darunter. Der Auftragseingang erhöhte sich um 2,8 % von 814,8 Mio. EUR auf 837,6 Mio. EUR. Insgesamt sehen wir in allen drei Segmenten unverändert gute Projektchancen am Markt.

Wesentliche Ereignisse und Geschäfte

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Nach vielen guten Jahren sind nun 2019 Auswirkungen des geringeren Weltwirtschaftswachstums auch in Deutschland zu spüren. Sinkende Exporte und ein Nachfragerückgang in einigen Bereichen sind erste Anzeichen hierfür. Die weltweiten Krisen verschärfen sich weiter, anhaltende politische Unsicherheiten wirken sich zunehmend aus und beginnen die über Jahre robuste Verfassung der Weltwirtschaft zu schwächen.

Die Zuspitzung des Konfliktes mit dem Iran, anhaltende Kriege in Syrien und dem Jemen sowie das Embargo gegen Katar wirken sich sowohl auf den Ölpreis als auch auf die politischen Beziehungen zwischen den USA, Europa, Russland und dem Nahen Osten aus. Dies führt zu einer anhaltenden Schwächung der Wirtschaft im Nahen Osten.

Der näher rückende Brexit birgt unvorhersehbare wirtschaftliche Risiken für England und die Europäische Union. Die anhaltenden Handelskonflikte zwischen den USA, China und Europa sorgen weiter für Unsicherheit und haben in den beiden zuerst genannten Ländern bereits zu negativen Auswirkungen geführt. Anhaltend niedrige Zinsen als Konjunkturmotor sind zugleich ein Risiko für die Stabilität der Märkte. Insbesondere im Immobilienbereich sind erste Abschwächungen zu beobachten.

Unter den genannten Rahmenbedingungen bleibt abzuwarten, ob der leichte Wachstumsrückgang zu einer anhaltenden Schwäche der Weltkonjunktur führt oder ob es durch gemeinsamen politischen Willen gelingen kann, einen deutlicheren Einbruch zu verhindern.

Für die Bauwirtschaft bieten die Märkte im allgemeinen noch immer gute Rahmenbedingungen - jedoch mit spürbaren Rückgängen in manchen Regionen. Mittel- und langfristig bieten jedoch der anhaltende Trend zur Urbanisierung und notwendige Investitionen in die Infrastruktur - insbesondere im Hinblick auf sich weiter verändernde Mobilitätskonzepte - eine positive Perspektive für die Bauwirtschaft und die Hersteller von Maschinen für diesen Markt. Die vor uns liegenden Herausforderungen zur CO2 -Reduzierung schaffen zudem gute Rahmenbedingungen für Firmen mit Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Umwelttechnik und der effizienten Nutzung von Ressourcen.

UNSERE MÄRKTE IM ÜBERBLICK

In den einzelnen Regionen sind erste Einflüsse der anhaltenden und vielfältigen politischen sowie wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmend auch in den Bau- und Maschinenmärkten spürbar.

In Europa wird die Bauwirtschaft nach einem kontinuierlich guten Anstieg in den letzten Jahren nun eher etwas langsamer wachsen. Der deutsche Baumarkt zeigt sich dabei weiter positiv, aber mit leicht rückläufiger Tendenz. Ein möglicher harter Brexit kann Folgen für die Baumärkte sowohl in England, aber auch in der Europäischen Union nach sich ziehen. Russland leidet weiter unter den Sanktionen, die Wirtschaftskraft der Türkei unter einer schwachen Währung und dem politischen Umfeld. Die Baumärkte in Skandinavien zeigen sich in Summe positiv.

In den USA und Kanada hat sich das Wachstum im Bau im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas verlangsamt und liegt unter dem Vorjahr. Dennoch zeigte sich dort in Summe weiter eine gute Nachfrage in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld. Für die kommenden Jahre wird jedoch mit einer allgemeinen Abschwächung der Baukonjunktur gerechnet - insbesondere im Wahljahr 2020. Eine mögliche Anpassung der Geldpolitik könnte hier positiv entgegenwirken. Die Baumärkte Mittel- und Lateinamerikas sind insgesamt von einer schwachen Wirtschaft in den meisten Ländern der Region beeinflusst.

Die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und die andauernde Isolation Katars, die Kriege im Jemen und in Syrien sowie die Sanktionen gegen den Iran bieten aktuell für den Bau und den Maschinenvertrieb ein schwieriges Marktumfeld in den Ländern der Region. Der sich zuspitzende Konflikt mit dem Iran sorgt für zusätzliche Risiken. Auch der weiterhin zu niedrige Ölpreis führt dazu, dass die Region deutlich hinter der allgemeinen weltwirtschaftlichen Entwicklung zurückbleibt.

In Asien wird die wirtschaftliche Lage vor allem von China beeinflusst. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China bremst das Wachstum in China spürbar. Auch für die kommenden Jahre wird hier mit einem deutlich verlangsamten Wachstum gerechnet. Mit Investitionsprogrammen und Zinssenkungen versucht die politische Führung gegenzusteuern. Auch andere Länder, wie Malaysia und Indonesien, wachsen nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren. Insgesamt ist die Nachfrage nach Leistungen des Spezialtiefbaus und nach Maschinen im Fernen Osten aber in Summe weiter gut.

Die Bau- und Maschinenmärkte in Afrika befinden sich auf niedrigem Niveau und hoffen auf eine Erholung durch höhere Rohstoffpreise. Da diese wieder ansteigen, bedeutet dies tendenziell eine bessere Zukunftsperspektive für Afrika.

Die anhaltende Volatilität der Weltmärkte mit sich immer wieder kurzfristig ändernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt die größte Herausforderung für unsere Firmen in den jeweiligen Ländern.

Gleichzeitig bietet die anhaltende Dynamik einzelner Märkte immer wieder neues Potential für kurzfristige Marktchancen. Für die nächsten Monate erwarten wir stabile Bau- und Rohstoffmärkte und rechnen mittelfristig weiter mit einer positiven Entwicklung, die uns gute Chancen bietet.

Baumärkte im Überblick

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Markt/Region Marktumfeld Auftragslage Bauer
Deutschland - Insgesamt gute Marktsituation, hohes staatliches Budget für Infrastrukturmaßnahmen - Guter Auftragsbestand
- Leichter Nachfragerückgang
Europa - Insgesamt stabile Entwicklung in Westeuropa - In Westeuropa gut
- Skandinavien mit positiver Entwicklung
- In Osteuropa langsame positive Entwicklung
- Russland bleibt schwach
Nahost & Zentralasien - Anhaltende Verunsicherung durch Krisen in der Region (Syrien, Jemen, Iran) - Geringer Auftragsbestand in den Hauptmärkten
- Weiterhin Sanktionen gegen Katar - Ausgleich durch ein Großprojekt in Jordanien
Asien-Pazifik, Fernost & Australien -Überwiegend stabile Märkte - Niedriger Auftragsbestand in Malaysia
- Malaysia, Singapur und Hongkong schwach - Einzelne Großprojekte in den Märkten
- Indien und Philippinen mit Chancen
Amerika - In USA großer Bedarf an Infrastruktur, einzelne Großprojekte - Guter Auftragsbestand in USA
- Kanada schwächer - In Südamerika stabiler Auftragsbestand auf niedrigem Niveau
- In Südamerika vereinzelt größere Projekte
Afrika - Vereinzelt Projekte - Guter, aber rückläufiger Auftragsbestand
- In Ägypten langsameres Wachstum

SEGMENT BAU

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in Tausend EUR 6M/2018 6M/2019 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 327.095 342.360 4,7 %
Umsatzerlöse 307.394 324.305 5,5 %
Auftragseingang 341.648 345.780 1,2 %
Auftragsbestand 507.234 550.692 8,6 %
EBIT 4.765 4.160 -12,7 %
Ergebnis nach Steuern -4.147 -10.488 n/a

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 342,4 Mio. EUR um 4,7 % über dem Vorjahr von 327,1 Mio. EUR. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von 4,8 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR leicht verringert. Das Ergebnis nach Steuern lag mit -10,5 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr von -4,1 Mio. EUR. Hier wirken sich sehr spürbar die negative Marktbewertung der Zinssicherungsgeschäfte, aber auch eine Unterauslastung in den USA, Russland und Malaysia sowie das Ergebnis eines Rechtsstreites auf den Philippinen aus. Die laufenden Projekte wurden auch dieses Jahr bislang erfolgreich abgewickelt, größere Projektrisiken sind nicht eingetreten.

Der Auftragsbestand ist um 8,6 % von 507,2 Mio. EUR auf 550,7 Mio. EUR deutlich angestiegen. Der Auftragseingang lag mit 345,8 Mio. EUR um 1,2 % über dem Vorjahreswert von 341,6 Mio. EUR. Insgesamt ist der Auftragsbestand auf einem sehr guten Niveau. In einzelnen Ländern, wie Malaysia, ist die Auslastung noch nicht ausreichend und vor allem durch politische Veränderungen beeinflusst. Insgesamt gibt es aber weiter interessante Projektchancen, an denen wir derzeit arbeiten. Hierzu zählen unter anderem große Projekte in Europa, den USA sowie in Afrika.

SEGMENT MASCHINEN

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in Tausend EUR 6M/2018 6M/2019 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 374.462 380.778 1,7 %
Umsatzerlöse 302.241 305.014 0,9 %
Auftragseingang 396.707 377.722 -4,8 %
Auftragsbestand 171.589 146.841 -14,4 %
EBIT 36.327 31.218 -14,1 %
Ergebnis nach Steuern 16.087 14.341 -10,9 %

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen stieg im ersten Halbjahr gegenüber Vorjahr leicht um 1,7 % von 374,5 Mio. EUR auf 380,8 Mio. EUR, die Umsatzerlöse um 0,9 % von 302,2 Mio. EUR auf 305,0 Mio. EUR. Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr zeigte sich weiterhin gut. Obwohl wir aufgrund der beiden bereits sehr positiven Vorjahre mit einem leichten Rückgang geplant hatten, hat sich dies bislang nicht gezeigt. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 36,3 Mio. EUR auf 31,2 Mio. EUR zurückgegangen. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich von 16,1 Mio. EUR auf 14,3 Mio. EUR, da sich auch hier Zinssicherungsgeschäfte ausgewirkt haben. In den Ergebniskennzahlen ist wie bereits im ersten Quartal eine nicht-operative Belastung in Höhe von 4,5 Mio. EUR enthalten, die auf eine ergebniswirksame Umstrukturierung eines Tochterunternehmens zurückzuführen ist, das vom Segment Resources in das Segment Maschinen überführt wurde. Der gegenteilige Effekt zeigt sich in den Ergebniskennzahlen des Segments Resources. Unabhängig davon ist die Ergebnisentwicklung weiterhin erfreulich.

Der Auftragsbestand ist um 14,4 % von 171,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 146,8 Mio. EUR zurückgegangen. Ebenso der Auftragseingang um 4,8 % von 396,7 Mio. EUR auf 377,7 Mio. EUR, wobei hier das erste Halbjahr 2018 ein relativ hohes Niveau erreicht hatte. Ungeachtet des Rückgangs ist die Nachfragesituation weltweit betrachtet stabil, insbesondere in Europa und im Fernen Osten. Durch die aktuelle Auslastung der Produktion und dem heutigen Auftragsbestand erwarten wir auch für die nächsten Monate eine positive Entwicklung.

SEGMENT RESOURCES

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in Tausend EUR 6M/2018 6M/2019 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 119.227 138.674 16,3 %
Umsatzerlöse 106.719 115.429 8,2 %
Auftragseingang 104.918 144.236 37,5 %
Auftragsbestand 321.462 322.040 0,2 %
EBIT -6.657 470 n/a
Ergebnis nach Steuern -9.263 1.122 n/a

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr mit 138,7 Mio. EUR um 16,3 % deutlich über dem Vorjahr von 119,2 Mio. EUR. Der Zuwachs resultierte dabei insbesondere aus dem Umweltbereich und dem Geschäft mit Brunnenausbaumaterialien. Das EBIT verbesserte sich dabei von -6,7 Mio. EUR sehr deutlich auf 0,5 Mio. EUR und das Ergebnis nach Steuern von -9,3 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR. In den Ergebniskennzahlen ist der im Segment Maschinen beschriebene positive nicht-operative Ergebnisbeitrag von 4,5 Mio. EUR enthalten. Unabhängig von diesem Effekt zeigt sich eine deutlich bessere operative Entwicklung im Segment.

Das Segment Resources befindet sich bereits einige Jahre in der Reorganisation, die noch nicht abgeschlossen ist. Dennoch zeigen sich nun erste Erfolge dieser Arbeit. Die Tochterfirma für Brunnenausbaumaterialien konnte im ersten Halbjahr positive Ergebnisse erzielen. Die Bohrfirma in Jordanien kann die noch anhaltenden finanziellen Belastungen aus Überkapazitäten durch einen aktuell laufenden Großauftrag abmildern, der das Unternehmen noch bis in das Jahr 2020 beschäftigen wird. Der Umweltbereich hat seit Jahren eine positive Geschäftsentwicklung und arbeitet mit einem sehr hohen Auftragsbestand in Deutschland. Die Erweiterung der Schilfkläranlage im Oman ist erfolgreich in Betrieb gegangen. Im Nahen Osten bieten sich ungeachtet der Krisen in der Region unverändert große Chancen für weitere Projekte dieser Art. Anhaltend schwierig ist die Auftragslage bei der Tochterfirma, die Brauerei- und Getränketechnologie anbietet. Wir haben uns zudem entschieden den Bereich für industrielle Wasseraufbereitung zum Jahresende aufzugeben, da wir langfristig keine ausreichenden Synergien im Konzern für eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung sehen.

Der Auftragsbestand ist nach den ersten sechs Monaten mit 322,0 Mio. EUR auf Höhe des Vorjahres von 321,5 Mio. EUR. Der Auftragseingang ist dabei mit 37,5 % von 104,9 Mio. EUR auf 144,2 Mio. EUR deutlich angestiegen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

ERTRAGSLAGE

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,0 % auf 745,4 Mio. EUR und die konsolidierte Leistung um 4,5 % auf 800,2 Mio. EUR angestiegen, was vor allem auf die Segmente Bau und Resources zurückzuführen ist.

Das EBITDA des Konzerns stieg zum Halbjahr um 3,9 % von 79,4 Mio. EUR auf 82,5 Mio. EUR. Der Material- und der Personalaufwand stiegen etwas mehr als die konsolidierte Leistung an. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen war ein Rückgang zu verzeichnen.

Das EBIT lag mit 35,3 Mio. EUR um 3,4 % über dem Vorjahreswert von 34,1 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um 2,6 Mio. EUR angestiegen, während die nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte um 0,7 Mio. EUR unter dem Vorjahr lagen.

Das Ergebnis nach Steuern verschlechterte sich von 1,6 Mio. EUR auf -0,4 Mio. EUR. Hier haben, wie eingangs beschrieben, die Zinssicherungsgeschäfte einen deutlichen negativen Einfluss. Daher sind die Finanzaufwendungen gegenüber Vorjahr von 35,4 Mio. EUR sehr deutlich auf 44,6 Mio. EUR angestiegen. Die Finanzerträge erhöhten sich von 17,1 Mio. EUR auf 19,9 Mio. EUR. Das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen verbesserte sich deutlich von -0,2 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR. Dies lag vor allem an der Fertigstellung der Erweiterung der Schilfkläranlage bei unserer Tochterfirma im Oman sowie an abgeschlossenen Arbeitsgemeinschaften.

FINANZLAGE

Die Finanzlage entwickelt sich entsprechend unserer Planung.

VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Jahresende 2018 (1.632,3 Mio. EUR) um 6,2 % und gegenüber Juni des Vorjahres um 1,6 % auf 1.733,3 Mio. EUR an. Einen wesentlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die langfristigen Vermögenswerte mit 24,9 Mio. EUR, was vor allem durch die Erstanwendung von IFRS 16 in Höhe von 19,5 Mio. EUR verursacht wurde. Insgesamt hat sich die Bilanzstruktur durch Reduzierung der Verschuldung deutlich verbessert.

Die Aktivseite der Bilanz hat sich daher im Wesentlichen durch den Anstieg der Vorräte um 13,4 % auf 465,4 Mio. EUR sowie der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 4,8 % auf 560,7 Mio. EUR gegenüber dem Jahresende 2018 erhöht.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital gegenüber Vorjahresende um 2,6 % auf 420,8 Mio. EUR zurückgegangen. Im Vergleich mit Ende Juni 2018 hat sich das Eigenkapital um 1,1 % leicht erhöht.

Die langfristigen Schulden sind gegenüber Vorjahresende von 501,4 Mio. EUR auf 583,9 Mio. EUR und die kurzfristigen Schulden von 699,0 Mio. EUR auf 728,6 Mio. EUR angestiegen. Im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2018 liegt die Nettoverschuldung um 30,2 Mio. EUR niedriger.

Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln aufgezeigt. Im Übrigen ist keine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2018 eingetreten. Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018.

Ausblick auf das Jahresende

Für den weiteren Verlauf des Jahres sehen wir für unsere Geschäfte insbesondere in den Maschinen-, Umwelt- und Rohstoffmärkten einen positiven Trend. Für den Bau erwarten wir im Jahresverlauf ein weiterhin stabiles Wachstum, das jedoch eher langsamer verläuft. Die durch die anhaltende Urbanisierung und den steigenden Bedarf an Infrastruktur bedingte Nachfrage nach komplexen Spezialtiefbauprojekten wird dabei weiter anhalten.

Den Herausforderungen der letzten Jahre sind wir mit zahlreichen Maßnahmen begegnet, die konsequent fortgesetzt werden, um die Ertragskraft langfristig zu steigern. Die nun wieder deutlich bessere Gesamtsituation werden wir dazu nutzen, in die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung zu investieren. Wir sehen uns daher gut aufgestellt, um in den nächsten Jahren unser Ergebnis weiter zu verbessern.

Trotz des negativen Einflusses der Bewertung der Zinssicherungsgeschäfte auf das Ergebnis nach Steuern, gehen wir, wie im Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht, unverändert davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2019 für den Konzern eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,7 Mrd. EUR und ein EBIT von etwa 95 Mio. EUR erreichen werden. Das Ergebnis nach Steuern erwarten wir deutlich über dem Vorjahr.

Für das Segment Bau erwarten wir für das Jahr 2019 unverändert einen leichten Anstieg bei der Gesamtkonzernleistung und ein EBIT leicht unter dem Vorjahr. Im Segment Maschinen erwarten wir nun eine Gesamtkonzernleistung in etwa auf Höhe des Vorjahres und ein EBIT leicht unterhalb des Vorjahres, was den nicht-operativen Ergebniseffekt aus der Überführung der Tochterfirma aus dem Segment Resources in das Maschinensegment berücksichtigt. Im Segment Resources erwarten wir nun einen deutlichen Anstieg bei der Gesamtkonzernleistung sowie eine deutliche Verbesserung beim EBIT.

Konzern-Zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/2018 Q2/2019 6M/2018 6M/2019
Umsatzerlöse 398.701 403.544 717.104 745.442
Bestandsveränderungen 3.123 -3.173 38.311 43.879
Andere aktivierte Eigenleistungen 2.031 1.375 3.595 3.025
Sonstige Erträge 3.063 3.527 6.880 7.867
Konsolidierte Leistung 406.918 405.273 765.890 800.213
Materialaufwand -210.151 -203.219 -393.561 -416.975
Personalaufwand -97.981 -104.722 -190.076 -204.674
Sonstige betriebliche Aufwendungen -52.565 -47.560 -102.839 -96.080
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 46.221 49.772 79.414 82.484
Abschreibungen
a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen -19.189 -21.570 -37.948 -40.538
b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte -3.979 -3.450 -7.357 -6.686
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 23.053 24.752 34.109 35.260
Finanzerträge 8.295 6.141 17.104 19.880
Finanzaufwendungen -15.719 -19.194 -35.427 -44.609
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen -138 3.637 -207 4.275
Ergebnis vor Steuern (EBT) 15.491 15.336 15.579 14.806
Ertragsteueraufwand -8.073 -10.589 -13.932 -15.184
Ergebnis nach Steuern 7.418 4.747 1.647 -378
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG 6.658 4.139 741 -2.114
davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern 760 608 906 1.736
in EUR Q2/2018 Q2/2019 6M/2018 6M/2019
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,39 0,24 0,04 -0,12
Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,39 0,24 0,04 -0,12
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/2018 Q2/2019 6M/2018 6M/2019
Ergebnis nach Steuern 7.418 4.747 1.647 -378
Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 1.198 -11.561 -1.465 -20.600
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung -338 3.246 331 5.785
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 615 0 615 0
Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) -2.504 1.024 2.995 -509
In den Gewinn und Verlust übernommen 2.742 -1.067 -2.725 343
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) 0 -470 0 -1.570
In den Gewinn und Verlust übernommen 0 543 0 1.456
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente -69 -8 -78 79
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 2.838 -1.522 940 5.454
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 4.482 -9.815 613 -9.562
Gesamtergebnis 11.900 -5.068 2.260 -9.940
davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen 11.059 -6.486 1.444 -13.010
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 841 1.418 816 3.070

KONZERNBILANZ

Aktiva

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in Tausend EUR 30.06.2018 31.12.2018 30.06.2019
Immaterielle Vermögenswerte 19.237 18.077 16.988
Sachanlagen 408.581 411.571 439.609
At-Equity-bewertete Anteile 119.288 113.019 112.946
Beteiligungen 11.299 8.350 8.350
Aktive latente Steuern 48.932 49.189 60.547
Sonstige langfristige Vermögenswerte 8.154 7.637 7.650
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 18.700 13.198 12.954
Langfristige Vermögenswerte 634.191 621.041 659.044
Vorräte 484.760 426.353 478.114
Abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -20.155 -16.098 -12.729
464.605 410.255 465.385
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 562.038 535.111 560.743
Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche 4.560 3.290 4.067
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 40.858 62.587 44.034
Kurzfristige Vermögenswerte 1.072.061 1.011.243 1.074.229
1.706.252 1.632.284 1.733.273

Passiva

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in Tausend EUR 30.06.2018 31.12.2018 30.06.2019
Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG 412.825 428.312 415.184
Minderheitsgesellschafter 3.553 3.504 5.602
Eigenkapital 416.378 431.816 420.786
Pensionsrückstellungen 128.552 134.389 155.939
Finanzverbindlichkeiten 366.118 338.304 392.957
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 7.216 5.335 5.629
Passive latente Steuern 23.917 23.396 29.359
Langfristige Schulden 525.803 501.424 583.884
Finanzverbindlichkeiten 352.580 286.104 298.640
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 379.418 357.851 388.741
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 16.889 31.687 19.695
Rückstellungen 15.184 23.402 21.527
Kurzfristige Schulden 764.071 699.044 728.603
1.706.252 1.632.284 1.733.273

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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in Tausend EUR Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn
Gezeichnetes

Kapital
Kapital-

rücklage
Gewinn-

rücklagen
Währungs-

umrechnung
Derivative

Finanzinstrumente

(Hedging

Rücklage)
Derivative

Finanzinstrumente

(Rücklage für

Sicherungskosten)
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2018 73.001 38.404 319.812 -14.721 -1.013 0
Änderung von Rechnungslegungsmethoden 0 0 -4.102 0 0 0
Stand am 01.01.2018 (angepasst) 73.001 38.404 315.710 -14.721 -1.013 0
Ergebnis nach Steuern 0 0 741 0 0 0
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 0 0 1.035 0 0
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 -1.471 0 0 0
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 270 0
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 332 0 -78 0
Gesamtergebnis 0 0 -398 1.035 192 0
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 0 0 0
Stand am 30.06.2018 73.001 38.404 315.312 -13.686 -821 0
Stand am 01.01.2019 73.001 38.404 332.201 -13.285 -201 -145
Ergebnis nach Steuern 0 0 -2.114 0 0 0
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 0 0 4.132 0 0
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 -20.613 0 0 0
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 0 -166 -114
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 5.786 0 47 32
Gesamtergebnis 0 0 -16.941 4.132 -119 -82
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 -118 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 0 0 0 0
Stand am 30.06.2019 73.001 38.404 315.142 -9.153 -320 -227

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in Tausend EUR
Eigenkapitalinstrumente Minderheitsgesellschafter Gesamt
--- --- --- ---
Stand am 01.01.2018 0 3.249 418.732
Änderung von Rechnungslegungsmethoden 0 0 -4.102
Stand am 01.01.2018 (angepasst) 0 3.249 414.630
Ergebnis nach Steuern 0 906 1.647
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 -95 940
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 6 -1.465
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 615 0 615
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 270
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern -1 253
Gesamtergebnis 615 816 2.260
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 -512 -512
Übrige Veränderungen 0 0 0
Stand am 30.06.2018 615 3.553 416.378
Stand am 01.01.2019 -1.663 3.504 431.816
Ergebnis nach Steuern 0 1.736 -378
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 1.322 5.454
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 13 -20.600
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 -280
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 -1 5.864
Gesamtergebnis 0 3.070 -9.940
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 -118
Dividendenzahlungen 0 -972 -972
Übrige Veränderungen 0 0 0
Stand am 30.06.2019 -1.663 5.602 420.786

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Tausend EUR 6M/2018 6M/2019
Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit:
Ergebnis vor Steuern (EBT) 15.579 14.806
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 37.948 40.538
Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 7.357 6.686
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0
Finanzerträge -17.104 -19.880
Finanzaufwendungen 35.427 44.609
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen 7.953 15.688
Erhaltene Dividenden 2.698 1.600
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -1.932 -1.458
Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen -207 4.275
Veränderung der Rückstellungen -5.194 -1.631
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -9.089 28.941
Veränderung der Vertragsvermögenswerte -4.551 -24.294
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens -26.427 -25.466
Veränderung der Vorräte -58.234 -72.929
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.185 24.131
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten -7.384 -3.970
Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten -11.856 10.601
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel -15.831 42.247
Gezahlte Ertragsteuern -13.817 -28.153
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -29.648 14.094
Cashflows aus Investitionstätigkeit:
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -42.009 -45.354
Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 12.099 12.504
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes 0 5
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -29.910 -32.845
Cashflows aus Finanzierungstätigkeit:
Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten 234.974 194.264
Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten -156.007 -157.964
Tilgung der Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen -8.859 -10.485
Gezahlte Dividenden -512 -972
Gezahlte Zinsen -19.038 -32.235
Erhaltene Zinsen 2.403 6.714
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 52.961 -678
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel -6.597 -19.429
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel 189 876
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt -6.408 -18.553
Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode 47.266 62.587
Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode 40.858 44.034
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -6.408 -18.553

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

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in Tausend EUR Bau Maschinen Resources
Januar - Juni 2018 2019 2018 2019 2018 2019
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 327.095 342.360 1 374.462 380.778 1 119.227 138.674
Umsatzerlöse mit Dritten 307.394 324.305 302.241 305.014 106.719 115.429
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 6.799 7.375 21.255 20.926 500 2.177
Bestandsveränderungen 0 37 38.010 43.425 301 417
Andere aktivierte Eigenleistungen 231 230 1.614 1.781 67 319
Sonstige Erträge 4.266 4.926 1.681 -2.375 1.004 5.618
Konsolidierte Leistung 318.690 336.873 364.801 368.771 108.591 123.960
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 25.967 25.657 53.363 49.850 -893 6.494
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -21.202 -21.497 -9.679 -11.946 -5.764 -6.024
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 -7.357 -6.686 0 0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 4.765 4.160 36.327 31.218 -6.657 470
Finanzerträge 8.287 6.416 5.559 6.695 1.929 4.536
Finanzaufwendungen -12.812 -14.328 -14.214 -13.791 -6.402 -8.223
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen -49 339 -2.678 -1.476 2.520 5.412
Ertragsteueraufwand -4.338 -7.075 -8.907 -8.305 -653 -1.073
Ergebnis nach Steuern -4.147 -10.488 16.087 14.341 -9.263 1.122

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31.12.2018 30.06.2019 31.12.2018 30.06.2019 31.12.2018 30.06.2019
SEGMENTVERMÖGEN 657.759 664.923 725.333 804.944 254.616 280.712

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in Tausend EUR Sonstiges Konsolidierung Konzern
Januar - Juni 2018 2019 2018 2019 2018 2019
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 20.647 22.702 -49.122 -52.874 792.309 831.640
Umsatzerlöse mit Dritten 750 694 0 0 717.104 745.442
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 18.929 20.806 -47.483 -51.284 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0 0 38.311 43.879
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 1.683 695 3.595 3.025
Sonstige Erträge 48 144 -119 -446 6.880 7.867
Konsolidierte Leistung 19.727 21.644 -45.919 -51.035 765.890 800.213
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 934 987 43 -504 79.414 82.484
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -1.782 -1.985 479 914 -37.948 -40.538
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 0 0 -7.357 -6.686
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -848 -998 522 410 34.109 35.260
Finanzerträge 5.637 5.413 -4.308 -3.180 17.104 19.880
Finanzaufwendungen -6.307 -11.447 4.308 3.180 -35.427 -44.609
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 0 0 0 0 -207 4.275
Ertragsteueraufwand 68 1.358 -102 -89 -13.932 -15.184
Ergebnis nach Steuern -1.450 -5.674 420 321 1.647 -378

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31.12.2018 30.06.2019 31.12.2018 30.06.2019 31.12.2018 30.06.2019
SEGMENTVERMÖGEN 443.310 400.190 -448.734 -417.496 1.632.284 1.733.273

Konzernanhang

1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERN

Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen, BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen.

Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 9. August 2019 zur Veröffentlichung freigegeben.

Prüferische Durchsicht

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

2. GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

Die BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden.

Der Halbjahresfinanzbericht zum 14. August 2019 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben, die für einen Konzernjahresabschluss verpflichtend sind. Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 der BAUER AG gelesen werden.

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. Dies ist regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt.

In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden. Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen. Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen.

Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen (Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte Unternehmen), werden nach der Equity-Methode konsolidiert.

Veränderungen Tochterunternehmen:

Im Konsolidierungskreis haben sich seit dem 31. Dezember 2018 keine Änderungen ergeben.

4. WESENTLICHE ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGEN

Wir verweisen hierzu auf S. 92 des Geschäftsberichts 2018.

5. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die ab dem 1. Januar 2019 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018 mit Ausnahme der Bewertung der Pensionsrückstellungen sowie der erstmaligen Anwendung von neuen und geänderten Standards.

a) Bewertung der Pensionsrückstellungen

Die BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2019 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen im Inland auf 1,15 % gesenkt (Vorjahr: 1,90 %).

b) Von der BAUER Gruppe übernommene neue und geänderte Standards

In der aktuellen Berichtsperiode traten zahlreiche neue oder geänderte Standards in Kraft. Durch erstmalige Anwendung des neuen Standards IFRS 16 "Leasingverhältnisse" kam es dabei zu rückwirkenden Änderungen von Rechnungslegungsmethoden in der BAUER Gruppe.

Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung dieses Standards werden unter Punkt 6 erläutert. Aus anderen Standardänderungen resultieren keine Auswirkungen auf Rechnungslegungsgrundsätze der BAUER Gruppe.

6. ÄNDERUNGEN VON RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZEN IFRS 16 "Leasingverhältnisse"

IFRS 16 ersetzt zukünftig IAS 17 "Leasingverhältnisse", IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC 15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" sowie SIC 27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnisse". Der neue Standard nimmt beim Leasingnehmer keine Klassifizierung in Finance- und Operating-Leasingverhältnisse vor, sondern es werden grundsätzlich alle Leasingverhältnisse in Form eines Nutzungsrechts und einer Verbindlichkeit aus Leasingverträgen in der Bilanz erfasst. Während der Leasinglaufzeit ist das Nutzungsrecht abzuschreiben und die Verbindlichkeit aus Leasingverträgen unter Anwendung der Effektivzinsmethode und unter Berücksichtigung der Leasingzahlungen fortzuschreiben.

Die Anwendungserleichterungen bestehen nach IFRS 16 für kurzfristige und geringwertige Leasingverhältnisse. Diese nimmt die BAUER Gruppe in Anspruch und setzt daher für solche Leasingverhältnisse kein Nutzungsrecht und keine Verbindlichkeit an. Die diesbezüglichen Leasingzahlungen werden unverändert als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Im Zeitpunkt der Erstanwendung wurden Leasingverträge, deren Leasinglaufzeit vor dem 1. Januar 2020 endet, unabhängig von dem Startdatum des Leasingvertrages als kurzfristiges Leasingverhältnis klassifiziert. Ebenfalls wurde die Erleichterungsvorschrift eines einzigen Abzinsungssatzes auf ein Portfolio ähnlich ausgestalteter Leasingverträge angewendet. Darüber hinaus wurde im Zeitpunkt der Erstanwendung für bestehende Verträge keine Neubeurteilung dahingehend vorgenommen, ob diese nach den Kriterien des IFRS 16 ein Leasingverhältnis enthalten oder nicht. Die gem. IAS 17 getroffene Einschätzung wurde somit beibehalten. Bestehende Verträge, die unter IAS 17 beziehungsweise IFRIC 4 nicht als Leasingverhältnis eingestuft waren, werden auch weiterhin nicht als Leasingverhältnis behandelt.

Ebenfalls wurden die Erleichterungen für die Nichtberücksichtigung anfänglicher direkter Kosten bei der Bewertung der Nutzungsrechte zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung und die rückwirkende Bestimmung der Laufzeit von Leasingverhältnissen bei Verträgen mit Verlängerungs- oder Kündigungsoption (use of hindsight) in Anspruch genommen.

Die Leasinggeberbilanzierung entspricht im Wesentlichen den ehemaligen Vorschriften des IAS 17.

Leasinggeber müssen auch weiterhin auf Grundlage der Verteilgung der Chancen und Risiken aus dem Vermögenswert eine Klassifizierung in Finanzierungs- und Operating-Leasingverhältnisse vornehmen.

Die BAUER Gruppe wendet bei der Umsetzung von IFRS 16 die modifizierte retrospektive Methode zum 1. Januar 2019 an. Demnach werden die Umgliederungen und Anpassungen aus den Neuregelungen in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2019 erfasst. Eine Anpassung der Vergleichsangaben des Vorjahres wird nicht vorgenommen. Die Verbindlichkeit aus Leasingverträgen ist nach dieser Methodik zum Umstellungszeitpunkt mit dem Barwert der ausstehenden Leasingzahlungen anzusetzen.

Mit Erstanwendung des IFRS 16 erfasste die BAUER Gruppe Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen für zuvor unter IAS 17 als Operating-Leasingverhältnis klassifizierte Leasingverhältnisse. Leasingzahlungen werden mit dem Leasingverhältnis zugrundeliegenden impliziten Zinssatz abgezinst, sofern dieser bestimmbar ist. Anderenfalls erfolgt eine Abzinsung mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers. Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz betrug 3,99 %.

Vereinfachend werden die Nutzungsrechte mit dem Betrag der jeweiligen Verbindlichkeit aus Leasingverträgen - bereinigt um im Voraus geleistete oder abgegrenzte Leasingzahlungen - bilanziert.

Zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 bestanden keine belastenden Leasingverhältnisse, so dass eine diesbezügliche Wertberichtigung der Nutzungsrechte nicht erforderlich war.

Die in der Bilanz angesetzten Nutzungsrechte werden in denjenigen Bilanzpositionen ausgewiesen, in denen die dem Leasingvertrag zugrundliegenden Vermögenswerte ausgewiesen worden wären, wenn sie im Eigentum der BAUER Gruppe stehen würden. Die Nutzungsrechte werden daher zum Stichtag unter den langfristigen Vermögenswerten, im Wesentlichen in dem Posten Sachanlagen ausgewiesen.

Für zuvor als Finanzierungsleasingverhältnisse eingestufte Leasingverhältnisse werden der unmittelbar vor der Erstanwendung des IFRS 16 bestehende Buchwert des geleasten Vermögenswertes nach IAS 17 sowie der Buchwert der Leasingverbindlichkeit nach IAS 17 als erstmaliger Buchwert des Nutzungsrechts und der Verbindlichkeit aus Leasingverträgen nach IFRS 16 angesetzt. Die Bewertungsprinzipien des IFRS 16 werden erst danach angewendet.

Zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 am 1. Januar 2019 ergeben sich hinsichtlich Nutzungsrechten und Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen folgende Effekte:

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in Tausend EUR
Zum 31. Dezember 2018 bestandene Verpflichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen 24.710
Mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasinggebers zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 abgezinst 23.178
zzgl. Barwert bedingter Mietzahlungen 780
zzgl. rückwirkende Bestimmung der Laufzeit mit Verlängerungs- oder Kündigungsoption 1.037
abzgl. kurzfristige Leasingverhältnisse und Vermögenswerte mit geringem Wert, die linear als Aufwand erfasst werden -5.511
zzgl. zum 31.12.2018 bilanzierte Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 30.796
Am 1. Januar 2019 bilanzierte Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen 50.280

Die angesetzten Nutzungsrechte beziehen sich auf nachfolgende Arten von Vermögenswerten und beeinflussen die folgenden Bilanzpositionen wie folgt:

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in Tausend EUR 31.12.2018 01.01.2019 30.06.2019
Grundstücke und Gebäude 0 10.925 11.787
Technische Anlagen und Maschinen 28.002 33.945 35.688
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.534 10.151 9.506
Summe 35.536 55.021 56.981

Aktivierte Vorauszahlungen, sowie abgegrenzte Schulden wurden mit den Nutzungsrechten verrechnet. Von den angesetzten Nutzungsrechten waren zum 31. Dezember 2018 bereits TEUR 35.536 im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverhältnissen bilanziell erfasst, dem gegenüber standen Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 30.796.

Die Überleitung der Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen auf Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen gemäß IFRS 16 stellt sich wie folgt dar:

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in Tausend EUR 31.12.2018 01.01.2019 30.06.2019
Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen 30.796 50.280 49.661

Im Eigenkapital ergaben sich keine Effekte aus der Erstanwendung.

Leasingzahlungen für geringwertige und kurzfristige Leasingverhältnisse sind nicht in den Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen der Eröffnungsbilanz enthalten.

Im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise, nach der Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse vollständig im EBITDA gezeigt wurden, werden nach IFRS 16 die Abschreibungen auf die Nutzungsrechte sowie der Zinsaufwand dem Ergebnis nach Steuern zugerechnet. Im Vergleich zum Vorjahreswert hat sich daraufhin das EBITDA durch den geänderten Ausweis der Leasingzahlungen als Abschreibung und Zinsaufwand um insgesamt TEUR 3.337 verbessert.

Gleichzeitig hat sich durch die geänderte Erfassung der Aufwendungen aus Operating-Leasingverhältnissen in der Kapitalflussrechnung im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit um TEUR 1.626 ergeben. Dem gegenüber steht eine Verschlechterung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit in gleicher Höhe.

Auswirkungen auf Segmentangaben nach Geschäftsfeldern

Die Segmentvermögenswerte und Segmentverbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 stiegen in Folge der Änderung der Rechnungslegungsmethode wie folgt angestiegen:

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in Tausend EUR Segment-Vermögenswerte Segment-Verbindlichkeiten
Bau 26.935 20.179
Maschinen 23.942 23.597
Resources 5.292 5.075
Sonstiges 812 810
Summe 56.981 49.661

Neben den zuvor beschriebenen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der BAUER Gruppe werden sich zum Geschäftsjahresende, gegenüber dieser verkürzten Zwischenberichterstattung zum Halbjahr, deutlich umfangreichere Anhangsangaben ergeben.

7. ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN

7.1 Finanzielle Risikofaktoren

Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffpreisrisiko, Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 gelesen werden.

Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen Risiken ergeben.

7.2 Buchwerte und beizulegende Zeitwerte

Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
Stufe 2: Für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt oder indirekt beobachtbare Inputdaten, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen
Stufe 3: Herangezogene Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht beobachtbare Inputdaten)

Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden Stufen zuzuordnen:

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Aktiva in Tausend EUR 31.12.2018 30.06.2019
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value Stufe
--- --- --- --- --- ---
Beteiligungen 8.350 8.350 8.350 8.350 3
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 11.411 10.839 11.301 10.755 3
Forfaitierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.789 4.789 2.666 2.666 2
Derivate nicht im Hedge Accounting 329 329 2.309 2.309 2
Derivate im Hedge Accounting 286 286 143 143 2
Gesamt 25.165 24.593 24.769 24.223

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Passiva in Tausend EUR 31.12.2018 30.06.2019
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value Stufe
--- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 308.472 316.491 335.209 368.631 3
Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen 20.739 21.498 33.902 35.851 3
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.281 1.306 2.602 2.564 3
Derivate nicht im Hedge Accounting 8.520 8.520 21.494 21.494 2
Derivate im Hedge Accounting 700 700 2.232 2.232 2
Gesamt 339.712 348.515 395.439 430.772

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte keine Umgliederung zwischen den Stufen.

Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte, Zinsswaps und Zinscaps. Für derivative Finanzinstrumente ohne Optionskomponente, dazu zählen Devisentermingeschäfte sowie Zinsswaps, werden zukünftige Zahlungsströme anhand von Terminkurven ermittelt. Der Fair Value dieser Instrumente entspricht der Summe der diskontierten Zahlungsströme. Die Optionen auf Währungspaare werden auf der Basis von marktüblichen Optionspreismodellen bewertet.

Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist aufgrund der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.

Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen finanziellen Vermögenswerten sowie sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen und Erwartungen reflektieren.

Für Beteiligungen wird der beizulegende Zeitwert mithilfe des Discounted Cashflow-Modells ermittelt. Bis zum Halbjahr haben sich aus den Beteiligungen keine wesentlichen Fair Value Änderungen ergeben.

8. SAISONALITÄT

Im Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals negativ beeinflussen. Im Segment Maschinen ist das erste Quartal üblicherweise auch schwach, da unsere Kunden Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen. Im Segment Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des Jahres der Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist. Da der Großteil der Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte Verluste erzielt. Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden Deckungsbeiträgen kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten Quartals noch nicht erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des Ergebnisses erzielt. Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf, ist eine Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale - bei Vernachlässigung von Sondereffekten - mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum gegeben

9. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der BAUER Gruppe.

Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen und Resources aufgeteilt, Geschäftsvorfälle zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen durchgeführt.

Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist als einzige Gesellschaft in allen drei Segmenten tätig.

Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet.

Bau

Kerngeschäft des Segments Bau ist der Spezialtiefbau. Für große Infrastrukturmaßnahmen und Gebäude werden komplette Baugruben und Gründungen auf oft schwierigem Baugrund erstellt. Um den Kunden auch eine komplette Leistung anbieten zu können, bieten die Unternehmen der BAUER Gruppe zusätzlich andere Bauleistungen, die oft wesentliche Spezialtiefbauanteile beinhalten, an. Beispiele dafür sind Brücken, umwelttechnische Baumaßnahmen, Sanierungsleistungen sowie Bauen im Bestand. Durch die enge Verzahnung aller Bautätigkeiten ergibt sich das Segment Bau.

Maschinen

Im Segment Maschinen werden für die weltweite Vermarktung Baumaschinen für alle Verfahren des Spezialtiefbaus sowie für Tiefenbohrungen entwickelt und hergestellt. Mit den Geräten für den Spezialtiefbau können Bohrungen großer und kleiner Durchmesser für Pfähle, Schlitzwände, Anker, Injektionen und Brunnen hergestellt werden. Mit den Geräten für Tiefenbohrungen können Bohrungen für den Öl- und Gasbereich vorgenommen werden. Des Weiteren werden Geräte für Rammarbeiten und Bodenverbesserungen produziert. Eine große Auswahl an Zusatzgeräten und Zusatzeinrichtungen ergänzt das Vertriebsprogramm zu Komplettverfahren für alle Anwendungen im Spezialtiefbau.

Resources

Im Segment Resources sind die Unternehmen des Konzerns gebündelt, die Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Umwelt und Bodenschätze anbieten. Dies sind die Unternehmen der Umwelttechnik zur Reinigung von Böden und Grundwasser, die Unternehmen für Aufschlussbohr- und Abbauarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen in Minen und zum Bohren von Brunnen und Geothermieanlagen. Darüber hinaus gehören zu diesem Segment Unternehmen, die Materialien zum Ausbau von Bohrungen, speziell für Brunnen und Geothermie, herstellen und vertreiben.

Sonstiges

Unter Sonstiges sind die zentralen Dienste (Rechnungswesen, Personal, IT, etc.) der BAUER AG für die Konzerngesellschaften sowie andere, nicht den gesondert dargestellten Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z. B. in- und externe Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen übernehmen oder anbieten.

Konsolidierung

Unter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt. Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte, also Effekte innerhalb des Geschäftsfelds, wurden bereits dort bereinigt.

Das als Ergebnis nach Steuern ausgewiesene Segmentergebnis enthält die Finanzerträge und -aufwendungen sowie das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen und den Ertragsteueraufwand. Das Segmentvermögen und die Segmentschulden der Geschäftsbereiche enthalten alle Vermögenswerte und Schulden des Konzerns. Die langfristigen Vermögenswerte im Segmentbericht nach Regionen enthalten immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie Investment Property.

Gesamtkonzernleistung, konsolidierte Leistung sowie Umsatzerlöse mit Dritten

Die konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Gesamtleistungen aller in unserem Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter Leistung zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus der Leistung der assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistung nicht konsolidierter Gesellschaften.

Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als 10 %.

Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht verfügbar.

10. EREIGNISSE NACH DEM 30. JUNI 2019

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BAUER Gruppe zu erwarten ist, sind nicht eingetreten.

11. WESENTLICHE GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN

Die Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen. Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

12. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR 48.571 (31. Dezember 2018: TEUR 45.252). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Schrobenhausen, den 14. August 2019

Der Vorstand

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Dipl.-Phys. Michael Stomberg

Vorsitzender des Vorstands
Dipl.-Ing. (FH)

Florian Bauer, MBA
Dipl.-Betriebswirt (FH)

Hartmut Beutler
Peter Hingott

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich", "annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.

Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.

FINANZKALENDER 2019

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15. April 2019 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2018
Bilanzpressekonferenz
Analystenkonferenz
14. Mai 2019 Quartalsmitteilung Q1 2019
27. Juni 2019 Hauptversammlung
14. August 2019 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2019
14. November 2019 Quartalsmitteilung 9M/Q3 2019

Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.

HERAUSGEBER

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BAUER-Straße 1

86529 Schrobenhausen

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Telefon: 08252 97-1218

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Sitz der Gesellschaft:

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Ingolstadt HRB 101375