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Bauer AG Audit Report / Information 2014

May 20, 2015

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Audit Report / Information

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BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Jahresabschluss zum 31.12.2014

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der BAUER Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 werden beim Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht. Der Lagebericht der BAUER Aktiengesellschaft ist mit dem des Konzerns zusammengefasst und im Geschäftsbericht 2014 veröffentlicht.

Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

I. Unternehmensgruppe

Konzernstruktur

Die BAUER Gruppe mit Sitz in Schrobenhausen fokussiert sich mit ihren Dienstleistungen, Maschinen und Produkten auf die Themengebiete Boden und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources mit über 110 Tochterfirmen in rund 70 Ländern der Welt tätig.

Das Segment Bau führt weltweit alle gängigen Verfahren des Spezialtiefbaus aus. Hierzu gehören die Erstellung von komplexen Baugruben, Gründungen für große Infrastrukturmaßnahmen und Gebäude, Dichtwände sowie Baugrundverbesserungen. Im Bereich Spezialbau werden weitere Bauleistungen, wie Ingenieurbau oder Sanierungstechnik, ausgeführt.

Das Segment Maschinen entwickelt und baut Geräte, Werkzeuge und Maschinen für den Spezialtiefbau sowie für andere Bohrarbeiten im Untergrund, wie für Minen, Wasserbrunnen, Geothermie, Öl und Gas. Neben dem Stammsitz in Schrobenhausen verfügt der Maschinenbereich über ein weltweites Vertriebsnetz und hat weitere Fertigungsstätten, unter anderem in Deutschland, China (Shanghai und Tianjin), Malaysia, Russland (zwei Standorte), Italien, Türkei und den USA. Mit einem Auslandsvertriebsanteil von rund 80 % ist die BAUER Maschinen GmbH Weltmarktführer für Spezialtiefbaugeräte.

Das Segment Resources konzentriert sich auf Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Umwelt und Bodenschätze. Die BAUER Resources GmbH ist die Holdinggesellschaft des Geschäftsfeldes, unter deren Dach die Tochterunternehmen als Full-Service-Dienstleister mit Fokus auf Umwelttechnik, Wasser und Bodenschätze für Industriekunden agieren.

Die BAUER Aktiengesellschaft ist die Holdinggesellschaft der Unternehmensgruppe und an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die BAUER AG erbringt als Dienstleister zentrale Verwaltungs- und Servicefunktionen für die verbundenen Unternehmen. Sie ist insbesondere in den Bereichen Personalverwaltung, Rechnungswesen, Finanzierung, Recht und Steuern, IT, Facility Management sowie Health Safety Environment (HSE) tätig.

Unternehmensführung und Steuerungssystem

Die Hauptaufgabe des Vorstands der BAUER AG ist die strategische Führung einer weltweit tätigen Unternehmensgruppe. Im Rahmen zentraler Strategien, Ziele und Regelungen entwickeln die Hauptfirmen der drei Segmente Bau, Maschinen und Resources jeweils eigene Detailstrategien, die in die strategische Unternehmensplanung integriert und auf der Ebene der Holding zusammengeführt werden.

Die Entwicklung und Implementierung einer selbststeuernden Organisationsstruktur mit dezentralen Einheiten, die nicht durch komplexe Entscheidungshierarchien belastet sind, ist das primäre Steuerungsmerkmal in der BAUER Gruppe. Die Geschäftsführer und die Geschäftsleitung der jeweiligen Gesellschaften der Unternehmensgruppe sind eigenverantwortlich und weitgehend unabhängig im Rahmen der Unternehmensstrategie für die Entwicklung ihrer Bereiche zuständig.

Begrenzt wird das eigenverantwortliche Handeln der einzelnen operativen Unternehmensbereiche durch Rahmenleitlinien und Regelungen, die in den Unternehmenshandbüchern der einzelnen Gesellschaften und des Konzerns festgelegt sind. Die Grundsätze zum regelkonformen Verhalten einschließlich unserer ethischen und moralischen Standards werden unter anderem in einem Ethikmanagement und Werteprogramm für die Unternehmen der BAUER Gruppe definiert und von Unternehmensleitlinien sowie Führungsgrundsätzen für unsere Mitarbeiter flankiert.

Systeme und Abteilungen, die zentrale Funktionen übernehmen, erleichtern die Abwicklung von Standardprozessen und unterstützen als Dienstleister die Arbeit der einzelnen Einheiten. Die selbstverwaltende Struktur ist an ein zentrales Risikomanagement- und Kontrollsystem und an eine zentrale Konzernrechnungslegung gekoppelt. Im Rahmen der Internen Revision wird die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in der Unternehmensgruppe überprüft.

Zur Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat und anderen Themen der Unternehmensführung wird in der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 84 bis 87 des Geschäftsberichts Stellung genommen, welcher im Internet unter http://www.bauer.de/de/investor relations/reports/ in der Rubrik Investor Relations - Berichte & Abschlüsse veröffentlicht wird.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentlicher und bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator zur Steuerung des Konzerns wird die Entwicklung der Gesamtkonzernleistung verwendet. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Leistungen aller in unserem Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter Leistung zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus den Leistungen der assoziierten Unternehmen, unserem Nachunternehmeranteil an Arbeitsgemeinschaften sowie den Leistungen nicht konsolidierter Gesellschaften. Die Entwicklung der Gesamtkonzernleistung sowie der jeweilige Anteil der Segmente an der Gesamtkonzernleistung werden im Wirtschaftsbericht sowie im Kapitel über die Entwicklung in den Geschäftssegmenten dargestellt.

Neben der Gesamtkonzernleistung werden das operative Ergebnis (EBIT) und das Periodenergebnis als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Steuerung herangezogen. Über die Entwicklung von EBIT und Periodenergebnis des Konzerns und der einzelnen Segmente finden sich Angaben im Wirtschaftsbericht sowie im Kapitel über die Entwicklung in den Geschäftssegmenten.

Im Rahmen der Führung der Unternehmensgruppe werden viele weitere finanzielle Kennzahlen erhoben und einbezogen, die bei der internen Steuerung hinsichtlich der mittel- und langfristigen Weiterentwicklung des Konzerns jeweils einzeln von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung sind. Dies umfasst vor allem Kennzahlen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie daraus abgeleitete Kapitalstruktur-, Rentabilitäts- und Liquiditätskennzahlen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen eines umfassenden Berichtswesens werden für den Konzern auch viele nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die jedoch einzeln für die interne Steuerung und darüber hinaus keine wesentliche Bedeutung haben. Die Berichterstattung über die Entwicklung dieser Kennzahlen im Kapitel Nachhaltigkeit dient vorwiegend der Vermittlung eines umfassenden Eindrucks über die Tätigkeiten der BAUER Gruppe.

Die einbezogenen Kennzahlen stammen unter anderem aus dem Bereich des Personalwesens, wie die Anzahl der Mitarbeiter - aufgeteilt nach Segmenten, Beschäftigungsverhältnis und Regionen. Weiterhin werden Fort- und Weiterbildungskennzahlen berichtet, wie das eingesetzte Budget, die Anzahl der Mitarbeiter, die das Seminarangebot genutzt haben, sowie die Zahl der abgehaltenen Seminare und Tagungen. Darüber hinaus werden Kennzahlen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung berichtet. Dazu gehören die Anzahl der gültigen Patente, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie die Anzahl der in diesen Bereichen tätigen Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Deutschland geht es gut - das suggeriert der Blick auf die nackten Zahlen. Die Steuern sprudeln, es gibt Wachstum und einen Staatshaushalt, der ohne neue Schulden auskommen soll. Auf den zweiten Blick jedoch relativiert sich die Aussage durch die vielen Probleme in der Welt, deren dunkle Wolken ihre Schatten auch auf Deutschland werfen.

Die Nachwirkungen der Finanzmarkt- und Finanzierungskrisen etlicher europäischer Länder lassen das Gesamtsystem weiter nicht zur Ruhe kommen. Deutschland ist Teil dieses Systems und muss wegen seiner vermeintlichen Stärke einen großen Teil der Last tragen.

Neben den bekannten Problemfeldern sind neue Krisenherde entstanden, die ebenso starke Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern und Regionen in der Welt haben.

Russland und die Ukraine werden nicht als die bedeutendsten Länder für die deutsche Exportwirtschaft gesehen. Dies hat es den Politikern vielleicht leichter gemacht nach den Geschehnissen auf der Krim Russland - in der Hoffnung auf ein Einlenken - mit Sanktionen zu belegen. Leider zeigt die Vergangenheit, dass derartige Strafmaßnahmen keine schnelle Verbesserung bringen, sondern zu einer Verhärtung und einem Aufschaukeln durch Gegenmaßnahmen führen. In solch einer Spirale befindet sich der Konflikt und die Hoffnung auf ein schnelles Ende ist verflogen. Für die deutsche Wirtschaft wird dies größere Auswirkungen haben als viele glauben. Russland hat für Deutschland eine große Bedeutung -mehr als nackte Zahlen belegen können.
Kaum einer hätte sich vorstellen können, dass eine Gruppe von Extremisten innerhalb weniger Wochen große Teile des Iraks und Syriens einnehmen und terrorisieren kann. Einige Monate hatte es den Eindruck, als ob die westliche Welt nicht in der Lage sei, den Islamischen Staat wenigstens teilweise zurückzuschlagen. Heute scheint es, dass die Bedrohung für die arabische Welt noch lange andauern wird. Wirtschaftlich bringt dies große Verunsicherung. Auch die angrenzenden Länder wie Jordanien, Libanon oder die Türkei haben dadurch geringere Chancen auf eine stabile Wirtschaftsentwicklung. Diese fragile Lage kann sich jederzeit verschlechtern, was die Chancen für westliche Unternehmen spürbar reduziert. Zumindest verfolgen manche Länder in der Region ihre Bauvorhaben weiter, was ein positives Zeichen ist.
Auf den ersten Blick scheint es logisch, dass der Verfall des Ölpreises eine positive Wirkung auf die deutsche Wirtschaft haben wird. Der Bevölkerung bleibt dank des niedrigeren Benzinpreises mehr Geld für andere Konsumgüter. Dies wird jedoch den Ausfall von Aufträgen für deutsche Unternehmen bei weitem nicht ausgleichen können. Sind die Auftragsbücher der Baufirmen in den arabischen Ländern aktuell gefüllt, so ist dennoch unklar, welche Projekte aufgrund des niedrigen Ölpreises verschoben werden könnten. Und betroffen sind nicht nur die arabischen Länder. Auch Malaysia, Mexiko, Brasilien, Russland, Angola, Venezuela und Aserbaidschan sind vom Öl abhängig. Davon betroffen sind auch die Konzerne, die mit Öl ihr Geld verdienen. Die Situation ist daher nicht positiv einzuschätzen.
China hat in den vergangenen Jahren die Weltwirtschaft am deutlichsten beschleunigt, zeigt aber nun Schwäche. Viele Unternehmen sind heute stark vom dortigen Markt abhängig. Darunter die großen deutschen Automobilhersteller sowie deren Zulieferer und viele Investitionsgüterhersteller. Im Maschinenbau sehen wir bereits, welche Probleme in diesem Land entstehen können. Angeregt durch die stark gestiegene Baukonjunktur ist in China der Baumaschinenbereich um ein Vielfaches gewachsen. Es war klar, dass bei einer Normalisierung des Baumarkts die Blase der Baumaschinenkonjunktur platzen würde. Die chinesischen Maschinenbauer haben dies nicht erkannt, weswegen heute die Werke auf Lager produzieren und die Geräte vorwiegend durch waghalsige Finanzierungsmodelle an die Kunden gegeben werden. Nun kommen diese Geräte jedoch zurück, da sich viele Baufirmen mit Investitionen übernommen haben. Unsere Strategie, uns in China auf Groß- und Spezialgeräte zu fokussieren, geht aber auf. Wir sind mit unserem Erfolg zufrieden.
Die Bemühungen der Länder des Euroraums, die wirtschaftlichen Probleme wieder in den Griff zu bekommen, sind mühsam, können aber noch keine Hoffnung auf baldige Stabilität geben. Die Währungsturbulenzen sind durch viele Unternehmen nicht mehr auszusteuern. Eine verlässliche Politik wäre notwendig, um wieder eine stetige Entwicklung zu erreichen. Dies ist derzeit nicht absehbar.

Die vielen Krisen und Problemfelder bergen Gefahren für die kommenden Jahre. Selten haben sich in einer Zeit so viele Themen in der Welt gehäuft, wie es derzeit der Fall ist. Dagegen gibt es glücklicherweise auch sehr positive Entwicklungen. Die wichtigste ist sicherlich der Wirtschaftsaufschwung in den USA. Die Vereinigten Staaten haben wieder dahin zurückgefunden, die Lokomotive der Weltwirtschaft zu sein. Auch in vielen Ländern des Fernen Ostens herrscht eine starke Dynamik, so in Indonesien, Malaysia oder auf den Philippinen. Viele Märkte sind zudem sehr stabil und gehen gut in die Zukunft.

Der Bau in Deutschland ist ein solcher Markt, der sich sehr gut entwickelt. Die anhaltend niedrigen Zinsen und die positive Wirtschaftslage führen dazu, dass die Menschen in Immobilien investieren. Auch der Staat ist endlich bemüht, die gewaltigen Defizite in der deutschen Infrastruktur zu beseitigen. Daher sollte das gute Umfeld noch einige Jahre anhalten.

Die Notwendigkeit und Nachfrage nach Bauleistungen sind auch international sehr groß. Überall gibt es gewaltige Defizite bei der Erneuerung der Infrastruktur und beim Bau von neuen Verkehrswegen und Versorgungssystemen. Auch die notwendigen Bauleistungen für Wirtschaftsunternehmen und für den Wohnungsbau sind groß. Hemmschuh sind auch hier die Krisen und Probleme in der Welt.

Für Bauunternehmen kann es unter diesen Gegebenheiten besser sein, nur auf wenigen Märkten präsent zu sein, wenn gerade in diesen Märkten der Aufschwung herrscht. Sobald die Entwicklung in diesen Märkten aber rückläufig wird, kann diese Strategie sehr schnell zu erheblichen Problemen führen. Ist man aber, wie die BAUER Gruppe, in sehr vielen Märkten tätig, so muss man in volatilen Zeiten mit vielen Problemen rechnen. Jedoch sind bei einer weltweiten Aufstellung immer Märkte vorhanden, die sich positiv entwickeln. Wir sehen unsere Strategie in dieser Hinsicht als größten Vorteil für unsere Entwicklung. Neben den anzutreffenden länderspezifischen Problemen, eröffnen sich hierdurch häufig strategische Optionen, die uns immer wieder nach vorne bringen können.

Trotz der Störungen sind wir bei diesem baukonjunkturellen Umfeld davon überzeugt, dass sich die BAUER Gruppe einen weiter positiven Auftragseingang erarbeiten kann, so dass auch in den kommenden Jahren ein gutes Wachstum möglich wird.

Der Absatz an Baumaschinen hängt unmittelbar mit der Situation auf den Baumärkten zusammen, somit ist auch hier in den kommenden Jahren mit guten Verkaufschancen zu rechnen. Auch im Bereich der tiefen Bohrungen werden die Märkte wieder wachsen, da für die Exploration von Öl und Gas in der Zukunft in immer engeren Abständen gebohrt werden muss, was steigende Bohrkapazitäten zur Folge hat.

Neben den allgemeinen Trends zeigen sich die zukünftigen Entwicklungen auf den Baumärkten in den einzelnen Regionen der Welt teilweise unterschiedlich:

Deutschland

Der deutsche Baumarkt wird sich in den kommenden Jahren weiter positiv entwickeln. Der Wohnungsbau wird vor allem durch die niedrigen Zinsen angetrieben. Der öffentliche Bau profitiert von einem gewaltigen Nachholbedarf im Bereich der Infrastruktur, für den in den Staatshaushalten nun deutlich mehr Geld zur Verfügung stehen wird. Beim Wirtschaftsbau wird die Entwicklung von den Zukunftsaussichten der Industrie abhängen.

Die mit vielen Hoffnungen erwarteten positiven Auswirkungen der Energiewende in Deutschland erfüllen sich dagegen nicht. Nur bei der Onshore-Windkraft sind noch gute Auftragseingänge zu verzeichnen. Die nötigen Stromtrassen vom Norden in den Süden werden bisher nicht realisiert und der Ausbau der Offshore-Windkraft ist weitgehend ins Stocken geraten. Auch der dringend nötige Ausbau der konventionellen Kraftwerkskapazitäten findet mangels klarer politischer Rahmenbedingungen noch nicht statt. Diese Aussagen bergen einen positiven Aspekt: Wenn die Arbeiten beginnen, dann wird es eine schnelle Umsetzung geben müssen.

Europa

Westeuropa sehen wir in den kommenden Jahren als verhaltenen Baumarkt. Etliche Länder sind durch ihre Budgetprobleme in ihren Möglichkeiten erheblich eingeschränkt, um die Infrastruktur im notwendigen Maße weiterzuentwickeln. Dennoch gibt es auch hier Chancen, unter anderem in der Schweiz. In Frankreich ist ein neuer Metro-Ring um Paris im Bau, der umfangreiche Bauleistungen benötigt. Auch andere Großstädte planen einen Ausbau ihrer Infrastruktur.

Im Osten Europas waren die Märkte in den kleineren Staaten mit der Finanzmarktkrise weitgehend zusammengebrochen. Auf sehr niedrigem Niveau ist nun ein kleiner Aufschwung festzustellen.

Durch die Russland-Ukraine-Krise sind diese beiden Länder in ihrer Entwicklung derzeit massiv beeinträchtigt. Die Ukraine ist nahezu nicht mehr in der Lage, eine Bauwirtschaft aufrechtzuerhalten - es fehlen die finanziellen Mittel. Russland versucht zwar den Bausektor weiter zu finanzieren, aber die finanziellen Ausfälle durch die Sanktionen und den niedrigen Ölpreis zwingen das Land zu äußerster Sparsamkeit. Der Wirtschaftsbau ist nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Es ist davon auszugehen, dass Russland über Jahre von den Folgen der Krise beeinflusst sein wird - und dies auch, wenn sich der Konflikt schnell lösen lassen würde. Der Maschinenvertrieb wird daher ebenfalls deutlich zurückgehen.

Nahost & Zentralasien

Die öl- und gasreichen Länder des Nahen Ostens, wie Abu Dhabi, Saudi-Arabien und Katar, haben derzeit viele große Bauvorhaben in der Planung und Ausführung. In Doha und in Riad werden U-Bahnen gebaut und in der ganzen Region findet ein intensiver Ausbau der Eisenbahnlinien statt. Die Fußballweltmeisterschaft in Katar wird ein zusätzliches Bauvolumen auslösen. Auch in Dubai wird wieder viel gebaut.

Sehr problematisch dagegen sind die Gegebenheiten im Irak und in Syrien. Die militärischen Auseinandersetzungen mit dem Islamischen Staat haben die Wirtschaftsentwicklung und speziell den Bau nahezu zum Erliegen gebracht. Auch die Nachbarstaaten, wie Jordanien und Libanon, werden von der Situation beeinträchtigt, so dass sich die wirtschaftliche Entwicklung dort deutlich verlangsamt hat.

In den arabischen Ländern, die in den vergangenen Jahren von revolutionären politischen Veränderungen geprägt waren, ist die weitere Entwicklung ungewiss. In Libyen und Ägypten gibt es weiterhin viele Auseinandersetzungen und immer wieder Ausschreitungen. Dennoch erlebt die Bauwirtschaft in Ägypten derzeit einen erstaunlichen Aufschwung. Der innerhalb kürzester Zeit gestartete Ausbau des Suez-Kanals benötigt erhebliche Bauleistungen. In Kairo werden in den kommenden Jahren Erweiterungen für das U-Bahnnetz in Angriff genommen. Unser lokales Tochterunternehmen hat bereits interessante Aufträge bekommen und wird in dieser Marktsituation den Umsatz deutlich erhöhen können.

Asien-Pazifik, Fernost & Australien

Die Baumärkte im Fernen Osten sind weiter erfreulich stabil. In nahezu allen Ländern werden große Infrastrukturvorhaben umgesetzt. In Hongkong führen umfangreiche Eisenbahn- und Straßenbauprojekte zu einer guten Auslastung der Bauwirtschaft. Gleiches gilt für Singapur und Malaysia. In Singapur werden beispielsweise neue U-Bahnlinien und Stadtautobahnen gebaut. Der Hafen, einer der bedeutendsten und größten in der Welt, wird an eine andere Stelle umgezogen. Auch Volkswirtschaften wie Indonesien oder die Philippinen verzeichnen eine gute Entwicklung. In Australien läuft die Wirtschaft dagegen nicht mehr ganz so positiv. Hier hat sich die Bauleistung etwas verlangsamt.

Amerika

Die USA sind in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung wieder zum Zugpferd in der Welt geworden. Aufgrund der zu geringen Bauaktivitäten der vergangenen Jahrzehnte ist hier in vielen Infrastrukturbereichen ein sehr großer Nachholbedarf entstanden. In den kommenden Jahren wird es große Anstrengungen geben, um dieses Defizit aufzuholen, was als positiven Nebeneffekt eine weitere Ankurbelung der Konjunktur mit sich bringen wird. In der Summe sehen wir eine stabile Situation, die unseren Geschäften im Bau- und auch im Maschinensegment eine weiterhin gute Entwicklung eröffnet. In Kanada zeigt sich der Baumarkt ebenfalls solide. Im mittelamerikanischen Raum gibt es immer wieder interessante Projekte.

Afrika

In Afrika lohnt es sich, aktiv zu akquirieren, auch wenn das wirtschaftliche Niveau der Länder insgesamt keinen sehr großen Beitrag zu unserer Gesamtkonzernleistung erlaubt. Einige Länder haben durch ihre gewaltigen Rohstoffvorkommen eine sehr gute Chance auf eine Verbesserung ihres Wohlstands.

Durch die beschriebenen politischen Risiken und wirtschaftlichen Themen sind in den vergangenen Jahren enorm wichtige Aufgaben in den Hintergrund gerückt, die auch gelöst werden müssen. In Deutschland und vielen anderen Ländern bedeutet die demographische Entwicklung eine große wirtschaftliche Herausforderung. Die Umweltprobleme, speziell die Luftverschmutzung, nehmen weiter zu. Auch hier werden derzeit nötige Maßnahmen nicht mit demselben Engagement verfolgt und umgesetzt wie noch vor wenigen Jahren, als diese Themen als die größten Gefahren für die wirtschaftliche Entwicklung der Welt gesehen wurden. Der Dialog mit großen Verursachern wie China muss verstärkt werden. Die finanziellen Lasten, die in den nächsten Jahren in diesem Bereich auf uns zukommen, sind erheblich. Im Übrigen bietet das natürlich auch eine große Chance für Unternehmen, die sich auf diese Themen konzentrieren.

Auch für uns ergeben sich durch diese Aufgaben vielfältige neue Chancen. Seit einigen Jahren widmen wir uns den Themen Umwelt, Wasser und Bodenschätze mit unserem Geschäftssegment Resources in besonderem Maße. In vielen Ländern der Welt haben wir hier bereits Erfolge erzielt und gehen davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Leistungen noch deutlich ansteigen wird.

Die Entwicklung der Weltkonjunktur wird sich mittelfristig wieder stabilisieren. Die derzeit aktuellen Ursachen der Destabilisierung werden in den kommenden Jahren auch wieder wegfallen. Die heute noch enormen Kostenunterschiede und Ungleichgewichte in vielen Ländern werden sich ebenfalls sehr stark reduzieren. Denn auch die Menschen in China wissen, was qualifizierte Arbeit in anderen Ländern Wert ist und werden dies für sich einfordern. Dafür gibt es bereits mehrere Anzeichen; beispielsweise haben gute Gerätefahrer heute in den meisten Ländern ein ähnliches Lohnniveau wie in den alten Industrieländern. Dies wird alle Unternehmen betreffen, auch unsere Konkurrenz.

Das Ergebnis der Veränderungen in der Welt werden deutlich größere Märkte sein, auf denen wieder mit ähnlichen Voraussetzungen um Aufträge gekämpft wird. Die deutschen Unternehmen können sich dabei auf die Spezialitäten konzentrieren und im größeren Markt ein gutes Auskommen finden. Auch die BAUER Gruppe wird sich weiter darauf konzentrieren.

Geschäftsverlauf

Die BAUER Gruppe war im Jahr 2014 von einigen Problemen mit großer finanzieller Wirkung und von schwierigen Märkten beeinflusst. Andererseits haben wir auch schöne Erfolge erzielt. In Summe konnte jedoch nur durch einen Sondergewinn ein positives Ergebnis nach Steuern erwirtschaftet werden.

Im Segment Bau sind wir auf allen internationalen Märkten gut etabliert. Speziell in Deutschland konnte unser Spezialtiefbau eine positive Entwicklung nehmen. Durch die vielen Störungen in der Welt war es notwendig, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Dennoch war unser Geschäft gut auf die Regionen der Welt verteilt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Leistung leicht zurückgegangen, was darauf zurückzuführen ist, dass im Vorjahr eine größere Zahl sehr großer Projekte ausgeführt wurde. Im Berichtsjahr waren es eher die kleineren und mittleren Projekte die unsere Leistung bestimmten.

Am stärksten getroffen hat uns die Entwicklung unseres Dammsanierungsprojekts Center Hill Damm in den USA. Bereits im Vorjahr musste hier ein Verlust ausgewiesen werden. Bei der Baustelleneinrichtung und bei den technischen Vorbereitungsarbeiten für das Projekt waren erhebliche Probleme aufgetreten, die zu einer starken Verzögerung geführt hatten. Da jedoch ab Ende 2013 die Schlitzwandarbeiten ausgezeichnet liefen, waren wir Anfang 2014 davon ausgegangen, dass es gelingen wird, den Rest des Projekts deutlich besser ausführen zu können. Leider zeigte sich die Prognose als zu optimistisch. Beim zweiten Durchörtern der Wand im Dammbereich fielen die Bohrleistungen wieder auf ein niedrigeres Niveau zurück. Die eingesetzte Betonmischung erwies sich als zu hart, um den geplanten Leistungsfortschritt zu erreichen. Auch viele andere Vorgänge auf der Baustelle, wie die permanente Überwachung der Qualität, dauerten länger als geplant, so dass die Bauzeit und damit die Kosten deutlich über den erwarteten Wert hinaus stiegen. Dadurch brachte das Projekt im Jahr 2014 einen Verlust in geringfügig zweistelliger Millionenhöhe. Das Projekt wird im zweiten Quartal 2015 mit einer technisch hervorragenden Leistung abgeschlossen.

Sehr erfreulich waren die Geschäfte in Russland, Ägypten, Indonesien, Hongkong und in Thailand. In Hongkong wurde das Großprojekt, die Gründungsarbeiten für einen Teilabschnitt der neuen Brücke zwischen Hongkong und Macau, Anfang 2015 abgeschlossen.

Das Segment Maschinen musste im Berichtszeitraum weiter mit den erheblichen Verwerfungen auf den Märkten zurechtkommen. Das größte Problem war das Verhalten der chinesischen Hersteller, ihre weiterhin große Überproduktion und die Methoden, mit riskanten Finanzierungen Geräte in die Märkte zu drücken. Auch unsere europäischen Konkurrenten waren von dieser Situation beeinflusst. Durch unsere Strategie, uns auf Spezialgeräte, auf höchste Qualität und perfekte Kundenbetreuung zu konzentrieren, konnten wir trotz der erheblichen Konkurrenz unseren Vertrieb weiter ausbauen. Wir konnten 2014 auch wieder vermehrt Großgeräte verkaufen.

Ein Problem war für uns die Entwicklung in Russland und der Ukraine. In Russland sind die Bestellungen in Folge der Sanktionen und der dadurch ausgelösten wirtschaftlichen Probleme gegen Ende des Jahres nahezu vollständig zurückgegangen. Für unsere Unternehmen ist dadurch ein wichtiger Markt weggefallen. Im Jahr 2014 hatten wir in Russland und der Ukraine einen Umsatz von etwa 80 Mio. EUR für den Konzern geplant, den wir nur etwa zur Hälfte realisieren konnten. Für die Zukunft rechnen wir mit noch weniger Verkäufen, daher müssen wir uns einen Ausgleich suchen, was nicht einfach ist.

Sehr erfreulich entwickelte sich 2014 unser Tiefbohrbereich. Im Mai konnte der Auftrag für die Entwicklung eines neuen Tiefbohrgeräts für Saxon Energy Services Inc. vereinbart werden. Nach gemeinsamer Entwicklungsarbeit wurde uns am Jahresende der Auftrag zur Herstellung von zwei Geräten erteilt. Darüber hinaus konnte im Dezember der Kaufvertrag für zwei bereits fertiggestellte Tiefbohranlagen unterzeichnet werden.

Im Segment Resources hat sich der Umweltbereich sehr gut weiterentwickelt. Speziell in Deutschland gab es viele interessante Projekte. Die Tochterfirma im Oman hatte ein erfolgreiches Jahr und sie hat viele interessante neue Chancen in der Zukunft. Durch Verkauf von 21 % der Anteile an dieser Gesellschaft konnte ein Sondergewinn realisiert werden.

Die Unternehmen im Segment, die Brunnenausbaumaterialien herstellen, wurden nach einem schwierigen Vorjahr neu aufgestellt. 2014 stand hier noch ein Verlust zu Buche. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Geschäfte nun gut weiterentwickeln. Äußerst unbefriedigend war das Jahr für unsere Explorationsfirmen. Nach Auslaufen des Großprojekts in Jordanien hatten wir gehofft, dass es ohne Unterbrechung gelingen kann, die dort frei gewordenen Kapazitäten in andere Regionen verschieben zu können. Aber wegen des im letzten Jahr schwachen Miningmarktes waren Explorationsbohrungen nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Wegen der politischen Störungen in der Region konnten auch andere Arbeiten nicht ausreichend unter Vertrag genommen werden. Daher mussten wir große Verluste aus den Überkapazitäten hinnehmen.

Im Segment Resources wurden viele Reorganisationsmaßnahmen durchgeführt. Aktivitäten wurden zusammengeführt oder teilweise beendet. Aus manchen Regionen haben wir uns zurückgezogen. Alle diese Themen haben einen finanziellen Aufwand verursacht. Ein Verlust im Segment konnte daher nur durch einen Sondergewinn aus dem erwähnten Anteilsverkauf vermieden werden.

Das Jahr 2014 war außerordentlich herausfordernd. Wir mussten mit sich enorm schnell verändernden Märkten umgehen und gleichzeitig auch eigene Fehler korrigieren und interne Strukturen wieder besser auf die Zukunft ausrichten. Das Kostensenkungsprogramm in Höhe von rund 20 Mio. EUR wurde zur Sicherstellung des Gesamtergebnisses erfolgreich umgesetzt und wird auch im kommenden Jahr weitergeführt. Die positiven Wirkungen werden uns nachhaltig erhalten bleiben.

Ein wichtiges Ziel des Jahres war außerdem, die Financial Covenants unserer Finanzierungsvereinbarungen bei leicht steigender Leistung wieder einzuhalten. Zudem sollte eine langfristige Verbesserung der Finanzkennzahlen realisiert werden. Obwohl wir auf diesem Weg noch einige Arbeit vor uns haben, konnte das Ziel erreicht werden. Die Relation Net Debt zu EBITDA liegt wieder unter 4,0. Auch die Relation EBITDA zu Net Interest Coverage konnte verbessert werden.

Leider waren wir durch die genannten Themen gezwungen, die Prognose für das Ergebnis nach Steuern im Laufe des Jahres 2014 einmal nach unten zu korrigieren. Mit dem Geschäftsbericht 2013 hatten wir eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,55 Mrd. EUR, ein EBIT in Höhe von etwa 75 Mio. EUR und ein Ergebnis nach Steuern von etwa 20 bis 25 Mio. EUR prognostiziert.

Aufgrund von Sondereffekten, darunter vor allem unser Dammprojekt in den USA, das mit einem erheblichen Verlust belastete, musste mit dem Halbjahresbericht die Prognose für das Ergebnis nach Steuern auf etwa 15 bis 20 Mio. EUR angepasst werden.

Mit dem Neunmonatsbericht wurde bei unverändertem Ausblick für Gesamtkonzernleistung und EBIT die Prognose für das Ergebnis nach Steuern konkretisiert. Dieses sollte zum Jahresende 2014 nun am unteren Ende der Spanne von etwa 15 bis 20 Mio. EUR liegen.

Das Endergebnis des Jahres 2014 zeigt sich nun wie folgt: Die Gesamtkonzernleistung stieg um 3,7 % auf 1,56 Mrd. EUR. Die Umsatzerlöse reduzierten sich leicht um 1,9 % auf 1,38 Mrd. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 76,4 Mio. EUR (Vorjahr: 30,1 Mio. EUR). Das Periodenergebnis betrug 15,7 Mio. EUR (Vorjahr: -19,4 Mio. EUR).

Gesamtaussage

Insgesamt können wir mit den Ergebnissen des Jahres 2014 nicht zufrieden sein. Nur mit dem Sondergewinn aus dem Anteilsverkauf im Oman konnten wir ein positives Ergebnis erwirtschaften. Die Geschäftsentwicklung sehen wir weiter positiv, denn auch in einem schwierigen Umfeld ist es uns wieder gelungen, die Gesamtkonzernleistung leicht zu steigern. Das Geschäftsjahr 2015 wird darauf aufbauen können.

III. Entwicklung in den Geschäftssegmenten

Segment Bau

Das Segment Bau erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 eine Gesamtkonzernleistung von 713,0 Mio. EUR, die mit -3,9 % leicht unter der des Vorjahrs von 741,7 Mio. EUR lag. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr mehr Großprojekte abgewickelt wurden als im Jahr 2014. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich mit 25,1 Mio. EUR gegenüber dem Niveau des Vorjahrs von 21,2 Mio. EUR. Das Periodenergebnis ging von 5,5 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR deutlich zurück. Im Wesentlichen ist der Rückgang beim Periodenergebnis auf die wirtschaftlichen Probleme bei unserem Dammprojekt Center Hill in Tennessee, USA, zurückzuführen. Da dem Projektverlust keine aktiven latenten Steuern gegenübergestellt werden konnten, erhöhte sich der Ertragsteueraufwand gegenüber dem Vorjahr deutlich.

Das Jahr 2014 war von einer insgesamt guten Baukonjunktur in der Welt geprägt, die vor allem für unsere Unternehmen in Deutschland und dem Fernen Osten positiv war. Zudem haben sich auch die Märkte im Mittleren Osten wieder deutlich belebt. Die insgesamt gute Geschäftssituation wurde durch die Probleme beim Projekt Center Hill Damm derart negativ beeinflusst, dass wir unsere Ergebnisziele deutlich verfehlt haben.

Deutschland

Wie bereits in den Vorjahren entwickelte sich unser Geschäft am deutschen Baumarkt erneut besser als erwartet. Leistung und Ergebnis lagen deutlich über Plan. Allerdings waren die beauftragten Arbeiten regional sehr unterschiedlich verteilt. Die Region Süd hatte eine sehr gute und die Region Nordost eine gute Auslastung. Die Region West hingegen lag mit nur wenigen Aufträgen unter Plan. In Summe konnte aber das geplante Ergebnis und die geplante Leistung gut überschritten werden.

Besonders hervorzuheben ist das Großprojekt Schwarzkopftunnel, bei dem umfangreiche Spezialtiefbauarbeiten für die Bahnumfahrungsstrecke zwischen Hanau und Nantenbach mit einem Gesamtvolumen von über 40 Mio. EUR ausgeführt wurden. Die wesentlichen Arbeiten am Projekt laufen für uns noch bis in den Herbst 2015. Darüber hinaus wurde im November das Großprojekt Schleuse Zerben erfolgreich abgeschlossen.

Für das kommende Jahr erwarten wir für den Inlandsbereich des Spezialtiefbaus einen Rückgang bei der Leistung, da insgesamt weniger Großprojekte am Markt vorhanden sind.

Die vorwiegend in Deutschland tätige SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH erbringt Leistungen in allen drei Geschäftssegmenten des Konzerns. Insgesamt konnte das Unternehmen mit seinen Töchtern die Leistung gegenüber Vorjahr steigern, das Ergebnis jedoch lag unter Plan. Für 2015 wird eine Verbesserung erwartet. Da das Unternehmen in allen drei Segmenten tätig ist, werden die Auswirkungen der einzelnen Bereiche im jeweiligen Segmentbericht beschrieben. Der Baubereich lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei der Leistung auf Höhe des Vorjahres. Die Umwelttechnik, die vor allem im Biogas- und Kläranlagenbau tätig ist, wird ebenfalls dem Segment Bau zugeordnet. Obwohl die Leistung gesteigert werden konnte, blieb das negative Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die organisatorisch zur Schachtbau zugeordnete SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH konnte im Berichtsjahr bei einem leichten Leistungsrückgang das Ergebnis verbessern.

Die Beteiligung Wöhr + Bauer GmbH, die City-Immobilien wie Bürogebäude und Parkgaragen entwickelt und realisiert, konnte im Berichtsjahr etliche größere Projekte abwickeln und neue beginnen.

Europa

In den europäischen Baumärkten war die regionale Entwicklung weiterhin sehr unterschiedlich. In Osteuropa konnte die Leistung in Ungarn, Georgien und Bulgarien gesteigert werden, wogegen Rumänien etwas unter Plan lag. Insgesamt haben sich die Perspektiven nach einigen schwachen Jahren aber wieder etwas verbessert. Auch Aserbaidschan bietet für uns gute Chancen für neue Projekte. In Russland wurden nach Abschluss der Arbeiten am Lakhta Tower in St. Petersburg, dem zukünftig höchsten Gebäude Europas, Anschluss- und Folgeaufträge abgewickelt. Leistung und Ergebnis waren insgesamt auf gutem Niveau. Aufgrund der Sanktionen erwarten wir eine deutliche Eintrübung der Geschäftslage im Jahr 2015.

In den Märkten Westeuropas zeigte sich die Situation ebenfalls sehr unterschiedlich. Die Tochter in den Niederlanden lag bei der Leistung und beim Ergebnis unterhalb der Erwartungen. In England war das letzte Jahr sehr schwach. Nach großen U-Bahnaufträgen in den Vorjahren gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr kaum Projekte am Markt. Die geplante Leistung wurde daher deutlich verfehlt und das Ergebnis war negativ. Für 2015 zeichnet sich wieder eine Verbesserung ab. In der Schweiz konnte die Leistung dank einer guten Marktlage gesteigert werden. Die Tochter in Österreich lag aufgrund weniger Projekte in den Sommermonaten unter Plan. Die Märkte Südeuropas sind insgesamt weiterhin schwach.

Nahost & Zentralasien

Nachdem die Märkte im Nahen Osten in den letzten Jahren von politischen Unruhen geprägt waren, hat sich die Baukonjunktur im Laufe des Jahres 2014 wieder deutlich verbessert. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, allen voran in Abu Dhabi und Dubai, sind unsere Unternehmen wieder voll ausgelastet und konnten Leistung und Ergebnis deutlich steigern, ebenso in Katar, wo gerade im zweiten Halbjahr 2014 einige Aufträge begonnen wurden. Auch unsere Tochterfirma im Libanon lag bei Leistung und Ergebnis weitgehend im Plan.

In Saudi-Arabien ist die Leistung zurückgegangen, was jedoch vor allem daran lag, dass im Vorjahr das Großprojekt Kingdom Tower, die Gründungsarbeiten für das zukünftig höchste Gebäude der Welt, abgeschlossen wurden. Die Auftragslage ist hier weiter positiv und anstehende größere Projekte - besonders für die U-Bahn in der Hauptstadt Riad - bieten eine gute Perspektive. Insgesamt sehen wir für die Region wieder eine bessere Entwicklung.

Asien-Pazifik, Fernost & Australien

Die Märkte im Fernen Osten zeigen weiterhin eine erfreuliche Baukonjunktur. In Indonesien und Thailand hatten unsere Tochterfirmen eine sehr gute Auftragslage mit erfreulichen Ergebnissen. Die Aussichten sind auch weiter recht positiv. Hongkong war geprägt von den Gründungsarbeiten für einen Teilabschnitt der Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke, die Anfang 2015 abgeschlossen wurden. Das Projekt konnte erfolgreich abgewickelt werden.

In Malaysia gab es etwas weniger Aufträge als erwartet, daher lag die Leistung etwas unter Plan, wenn auch in Summe auf sehr hohem Niveau. Auf den Philippinen belasteten Projektverzögerungen etwas die Leistung, wobei der Auftragsbestand hier insgesamt gut ist. Der Markt in Vietnam zeigt nach schwachen Vorjahren erste Anzeichen der Erholung.

Im Jahr 2014 wurden in Bhutan wie auch auf Mauritius umfangreiche Schlitzwandarbeiten für mehrere Dämme bearbeitet. Die Arbeiten werden sich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Die Projekte zeigen einen erfreulichen Verlauf. Der Markt in Australien war 2014 sehr ruhig. Dies wird sich voraussichtlich auch 2015 weiter fortsetzen.

Insgesamt erwarten wir im laufenden Geschäftsjahr für die Region eine weiterhin gute Entwicklung.

Amerika

Unsere Tochterfirma in den USA war auch 2014 vor allem mit dem Großprojekt Center Hill Damm beschäftigt. Die Anlaufschwierigkeiten des Projekts führten zu einem Leistungsrückstand. Zu Beginn des Jahres hatten wir erwartet, diesen Rückstand durch bessere Leistungen noch teilweise aufholen zu können. Leider war dies wegen weiterer Verzögerungen und Probleme, die im Laufe des Jahres auftauchten, nicht möglich, so dass erneut ein deutlicher Verlust entstand. Aus technischer Sicht ist das Projekt ausgezeichnet abgewickelt worden. Die Arbeiten werden im zweiten Quartal 2015 abgeschlossen. In den USA wurden daneben auch wieder vermehrt andere Spezialtiefbauaufträge bearbeitet. In Kanada gab es über das Jahr nur wenige Aufträge am Markt, so dass die Leistung hier zurückging. Für das laufende Jahr sind die Aussichten wieder besser.

In Lateinamerika fokussieren wir unsere Aktivitäten vor allem auf Panama. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag unsere Tochterfirma hier etwas unter den Erwartungen. In den weiteren Märkten werden vereinzelt Aufträge ausgeführt -so in der Dominikanischen Republik. Für das laufende Jahr gehen wir für die Region von einer Verbesserung aus.

Afrika

Die Entwicklung unserer Beteiligung in Ägypten war auch 2014 wieder mehr als erfreulich. In diesem schwierigen Umfeld ist es gelungen, das Geschäftsjahr mit einer über Vorjahr liegenden Leistung und einem guten positiven Ergebnis abzuschließen. Die Auftragslage ist weiterhin sehr gut, da zahlreiche Bauprojekte umgesetzt werden. So zum Beispiel umfangreiche Arbeiten an der U-Bahn in Kairo. Wir gehen davon aus, dass wir im laufenden Geschäftsjahr unsere Leistung hier weiter steigern können. Auch in anderen Ländern ergeben sich immer wieder vereinzelt Projektchancen.

Ausblick

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Leistung im Segment Bau leicht zurückgegangen. Dies lag vor allem daran, dass im Vorjahr einige Großprojekte bearbeitet und abgeschlossen wurden. In einigen Regionen wurden die Kapazitäten mehr gebündelt und auch Länder, wie Algerien, aufgegeben. Die ansonsten positive Entwicklung im Segment wurde durch den Verlust beim Großprojekt Center Hill Damm deutlich negativ beeinflusst.

Insgesamt zeigen sich die Regionen in der Welt trotz all der vorhandenen politischen und wirtschaftlichen Störungen weiterhin positiv. Die weltweite Präsenz ermöglicht es uns sehr gut, die Chancen in den Regionen, die eine gute Baukonjunktur haben, zu nutzen und schwächere Märkte auszugleichen. Der Auftragsbestand ist insgesamt im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, was darauf zurückzuführen ist, dass derzeit mehr kleinere und mittlere Projekte am Markt vorhanden sind. In den letzten beiden Jahren wurden die Großprojekte abgearbeitet.

Für das Jahr 2015 erwarten wir, dass wir bei der Leistung leicht oberhalb des Vorjahres liegen werden. Beim EBIT gehen wir von einer leichten und beim Ergebnis nach Steuern von einer deutlichen Verbesserung aus.

Segment Maschinen

Im vergangenen Geschäftsjahr erhöhte sich die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen um 3,7 % leicht von 628,6 Mio. EUR auf 651,8 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse gingen dagegen um 2,9 % von 561,6 Mio. EUR auf 545,2 Mio. EUR zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um 14,6 % von 32,2 Mio. EUR auf 36,9 Mio. EUR spürbar zu. Das Periodenergebnis erhöhte sich deutlich von 5,1 Mio. EUR auf 9,5 Mio. EUR.

Im Jahr 2014 gelang es trotz des starken Wettbewerbsumfeldes die Umsätze annähernd auf Vorjahrsniveau zu halten. Besonders positiv entwickelten sich die Märkte im Nahen und Fernen Osten sowie die Verkäufe bei den Großgeräten und Fräsen. Dies führte zu einer Ergebnissteigerung, die zusätzlich von der Entwicklung des US-Dollar positiv beeinflusst wurde. Die noch zu geringe Auslastung der Werke sowie Verluste bei einzelnen Tochterfirmen standen einer größeren Steigerung entgegen.

Deutschland & Europa

Die Verkäufe in Deutschland lagen entsprechend unserer Erwartungen etwas unter Vorjahr. Die Werke am Stammsitz in Schrobenhausen hatten 2014 wie bereits im Vorjahr eine ausreichende Auslastung. Durch die Produktion zweier Tiefbohranlagen für Saxon Energy Services Inc. erwarten wir im laufenden Jahr eine Verbesserung.

In West- und Südeuropa lagen die Umsätze über den Planungen. Neben einem guten Markt in Italien konnten vor allem nach Frankreich einige Geräte, darunter mehrere Fräsen für den Ausbau der Metro in Paris, verkauft werden. In den baltischen Staaten konnten ebenso gute Verkäufe erzielt werden, wogegen sich die Märkte in Osteuropa weiter auf niedrigem Niveau befanden. Hier fehlen die finanziellen Mittel für größere Investitionen. Spanien und Portugal waren weiterhin schwach.

In Russland lagen die Verkäufe bis Jahresmitte 2014 voll im Plan. Im zweiten Halbjahr beeinflussten zunächst die Sanktionen und anschließend der starke Verfall des Rubels den Markt. Zu Beginn des Embargos war die Auslieferung mehrerer Geräte nach Russland unsicher, was nach einigen Wochen gelöst werden konnte. Im zweiten Halbjahr brach die Nachfrage jedoch deutlich ein. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem weiterhin spürbaren Umsatzrückgang gegenüber 2014.

Nahost & Zentralasien

Die Märkte des Mittleren Ostens entwickelten sich deutlich besser als im Vorjahr. Trotz der weiterhin bestehenden Unsicherheiten in der Region erhöhte sich die Nachfrage spürbar, da wieder verstärkt Infrastrukturprojekte umgesetzt wurden. Unsere Verkäufe lagen deutlich über Plan und lieferten einen guten Ergebnisbeitrag. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter auch Dubai, fand eine Belebung des Baumarktes statt. In Katar wurden zahlreiche Infrastrukturprojekte begonnen. In Saudi-Arabien erforderte besonders die Erweiterung der Heiligen Moschee in Mekka zusätzliche Geräte. Im Irak waren die Verkäufe dagegen schwach. Insgesamt bieten die Märkte der Region wieder eine gute Perspektive.

In der Türkei und in Aserbaidschan hatten wir aufgrund von Verzögerungen bei Großprojekten einen Umsatzrückgang gegenüber Vorjahr. Die weiteren Länder in Zentralasien, wie Kasachstan, waren von den Unsicherheiten rund um die Russland-Ukraine-Krise beeinflusst. Hier lagen wir mit den Verkäufen unter unseren Erwartungen. Indien zeigte sich wie bereits in den Vorjahren schwach.

Asien-Pazifik, Fernost & Australien

Die Märkte im Fernen Osten zeigten sich weiter sehr positiv. Wir konnten unsere Umsätze nochmals etwas steigern und es wurde ein guter Ergebnisbeitrag erzielt. Hongkong ist ein sehr guter Markt für unsere Seilbagger-Serie geworden. In Malaysia konnten wir ebenso gute Umsätze erzielen wie in Singapur. Hier konnten im Besonderen einige Geräte verkauft werden, die bei der umfangreichen Erweiterung des Flughafen Changi eingesetzt werden. Auch die Philippinen und Indonesien entwickelten sich weiter positiv.

Der chinesische Markt ist nach wie vor von großen Überkapazitäten geprägt, so dass weiterhin eine starke Wettbewerbssituation besteht. Trotz dieses schwierigen Umfelds ist es uns gelungen, einen zufriedenstellenden Ergebnisbeitrag zu erzielen. Dazu beigetragen hat auch der problemlose Umzug in das neue Werk in Tianjin, der bis Oktober 2013 vollzogen wurde. Das neue Werk war 2014 bereits gut ausgelastet, bietet aber Möglichkeiten für weiteres Wachstum.

Der Markt in Japan war insgesamt zufriedenstellend. Für die Zukunft stehen wieder größere Infrastrukturprojekte an, die gute Chancen bieten. Australien zeigte sich eher schwach, was auch an der geringen Nachfrage aus der Minenindustrie lag.

Amerika

In den USA konnten wir trotz der besseren Marktlage im Jahr 2014 unsere Ziele nicht ganz erreichen, auch wenn sich Umsatz und Ergebnis gegenüber Vorjahr leicht verbessert haben. In den USA ist das Geschäft überwiegend von Vermietungen an Kunden geprägt. Eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft war die Zusammenlegung von BAUER-Pileco Inc. und BAUER Manufacturing Inc. an unserem Standort in Conroe, nahe Houston. Hierdurch erwarten wir Synergieeffekte, die zu deutlichen Kosteneinsparungen führen werden. Auch die Mietflotte konnte durch Abverkäufe reduziert werden. Die Produktion in Conroe war 2014 noch nicht ausreichend ausgelastet, so dass hier weiterhin ein kleinerer Verlust zu verzeichnen war.

In Südamerika lagen unsere Umsätze auf Vorjahresniveau. Der Markt in Brasilien zeigte sich weiterhin schwach. Hier haben sich viele Projekte verschoben.

Afrika

In Afrika konnten wir unsere Verkäufe vom Vorjahr nicht ganz erreichen. Ägypten entwickelte sich durch den zunehmenden Baumarkt positiv. Die restlichen Länder Afrikas waren dagegen schwach. In Westafrika gab es aufgrund von Ebola eine deutliche Zurückhaltung und auch die Minenindustrie hat kaum Geräte nachgefragt. Die Produktion in Botswana, wo in unserem Joint Venture Sprenglochbohrgeräte und Brunnenbohranlagen für das südliche Afrika hergestellt werden, lag 2014 durch die schwachen Märkte unter unseren Erwartungen.

Parts & Service

Das Geschäftsfeld Parts & Service hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und lieferte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen guten Leistungs- und Ergebnisbeitrag. Das Geschäft mit Ersatzteilen war weiterhin positiv, wogegen die Nachfrage nach Bohrwerkzeugen und Anbaugeräten etwas schwächer war. Leistung und Ergebnis lagen daher etwas unter Vorjahr.

Tiefbohrtechnik

Im Mai 2014 konnte die BAUER Deep Drilling GmbH mit Saxon Energy Services Inc. einen Engineering-Vertrag über die Entwicklung und Herstellung von Onshore-Tiefbohranlagen mit einer Hakenlast von 375 Tonnen abschließen. Saxon Energy Services Inc. ist eine Tochtergesellschaft von Schlumberger, dem weltweit größten Unternehmen für Erdölexplorations- und Ölfeldservices. Nach gemeinsamer Entwicklungsarbeit konnte im Dezember der Auftrag über die Fertigung und den Verkauf von zwei Anlagen mit der Bezeichnung ATD 750 unterzeichnet werden. Diese werden in den Werken der BAUER Maschinen GmbH in Deutschland gefertigt und zum Teil im US-Werk in Conroe, nahe Houston, zusammengestellt. Dadurch erwarten wir besonders für den Stammsitz in Schrobenhausen eine höhere Auslastung der Werke im laufenden Jahr.

Darüber hinaus konnte Ende 2014 ein Kaufvertrag für die beiden bereits fertiggestellten Anlagen TBA 300/440 M1 und TBA 440 M2 unterzeichnet werden. Zudem wird 2015 eine 100-Tonnen-Anlage nach China ausgeliefert.

Damit konnte in der Tiefbohrtechnik ein großer Schritt nach vorne gemacht werden. An der Zertifizierung durch das American Petroleum Institute (API) wird weiter gearbeitet und diese soll 2015 abgeschlossen werden. Dies würde neue Vertriebschancen eröffnen.

Produkte & Tochterfirmen

Die BAUER Maschinen GmbH produziert in mehreren Werken Drehbohrgeräte (BG-Serie), Seilbagger (MC-Reihe) und Fräsen (BC-Reihe). Die BG-Serie ist die wichtigste und umfangreichste Maschinenreihe und unterteilt sich in zwei Produkttypen: Die Geräte der Value-Line sind optimiert für das Verfahren des Kellybohrens und die Premium-Line-Geräte sind Multifunktionsgeräte für verschiedenste Anwendungen im Spezialtiefbau. Im Jahr 2014 konnten vermehrt Umsätze bei den Großgeräten erzielt sowie bessere Verkäufe bei den Fräsen abgewickelt werden, was zum höheren Ergebnis im Segment beitrug.

Bei einigen Tochterfirmen war das abgelaufene Geschäftsjahr unbefriedigend. Die PRAKLA Bohrtechnik GmbH, Spezialist für Brunnenbohrgeräte, sah sich einer sehr schwachen Nachfrage gegenüber, was zu einem deutlichen Leistungsrückgang führte und ein negatives Ergebnis brachte. Auch die MAT Mischanlagentechnik GmbH, die Produkte für die Bereiche Misch- und Trenntechnik herstellt, hatte durch eine schwache Nachfrage ein negatives Ergebnis.

Dagegen hatten die RTG Rammtechnik GmbH, mit ihren Ramm- und Mäklergeräten, die SPANTEC Spann- & Ankertechnik GmbH, die Ankerprodukte für den Spezialtiefbau herstellt, und die EURODRILL GmbH, die Bohrantriebe produziert, ein gutes Geschäftsjahr mit sehr positiven Ergebnissen. Die KLEMM Bohrtechnik GmbH, Hersteller im Bereich der Ankerbohrtechnik, konnte 2014 bei der Leistung wieder leicht zulegen.

Ausblick

Insgesamt konnte sich das Segment Maschinen im Jahr 2014 in einem Umfeld, das von starkem Wettbewerb und einigen schwierigen Märkten geprägt war, gut behaupten. Der annähernd stabile Umsatz mit einem Zuwachs beim Ergebnis sowie die Entwicklungen im Bereich Tiefbohrtechnik waren sehr erfreulich. Belastet haben dagegen die Ergebnisse einiger Tochterfirmen sowie die zu geringe Auslastung bei den Werken.

Das Geschäft ist weiterhin sehr stark von Kurzfristigkeit bei Kundenbestellungen geprägt, was für die Produktionsplanung, die aufgrund von Lieferzeiten im Einkauf viele Monate im Voraus stattfinden muss, weiter eine große Herausforderung ist. Die Märkte im Nahen Osten sollten eine weiterhin ansteigende Entwicklung und Nachfrage verzeichnen, wogegen der russische Markt deutlich zurückgehen wird. Für das Jahr 2015 erwarten wir, dass die Leistung, das EBIT sowie das Ergebnis nach Steuern leicht über Vorjahr liegen.

Segment Resources

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Resources erhöhte sich deutlich um 33,9 % von 188,9 Mio. EUR auf 252,8 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse stiegen um 7,3 % von 182,6 Mio. EUR auf 195,9 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) lag nach dem Verlust im Vorjahr (-24,0 Mio. EUR) mit 15,9 Mio. EUR wieder deutlich im positiven Bereich. Das Periodenergebnis betrugt 4,3 Mio. EUR (Vorjahr: -31,4 Mio. EUR).

Die Ergebniskennzahlen des Segments wurden wesentlich von einem Sondergewinn beeinflusst. Die Steigerung der Gesamtkonzernleistung beinhaltet einen Veräußerungs- und Konsolidierungsgewinn von 36,5 Mio. EUR, der aus dem Verkauf von 21 % der Anteile an der Tochterfirma BAUER Nimr LLC im Oman resultiert. Zuvor wurden 70 % der Anteile gehalten. Das Unternehmen bearbeitet vor allem die großräumige Pflanzenkläranlage, deren Betrieb für weitere 15 Jahre beauftragt ist. Ohne den Verkauf der Anteile wären das EBIT und das Periodenergebnis aufgrund negativer Ergebnisbeiträge - speziell der Tochterfirmen im Bereich Exploration and Mining Services - und aufgrund von Aufwendungen für die Neuausrichtung des Segments negativ gewesen.

Das Segment Resources befindet sich nach dem erlittenen Verlust im Jahr 2013 in der Neuausrichtung und Anpassung an die veränderte Marktsituation. Der Verlust war vor allem durch ein Großprojekt in Jordanien, aber auch durch eine schwache Nachfrage für Brunnenausbaumaterialien und aus dem Miningbereich verursacht. Der auch ohne Berücksichtigung des Anteilsverkaufs deutliche Leistungsanstieg im Jahr 2014 ist vor allem auf eine gute Auftragslage in den Bereichen Umwelt und Wasseraufbereitung zurückzuführen.

Die Reorganisation des Segments Resources wurde 2014 weiter intensiv vorangetrieben. Die bisherige Aufteilung in die Geschäftsbereiche Materials, Exploration and Mining Services und Environment wurde von einer regionalen Vertriebsorganisation abgelöst, die fachlich von Kompetenzzentren unterstützt wird. In den Regionen Amerika, Europa, Afrika sowie Naher Osten & Asien treten die Tochterfirmen nun als Komplettanbieter für alle Produkte und Dienstleistungen des Segments Resources auf. Die Kompetenzzentren Wasserbehandlung, Prozess- und Biotechnologie, Umweltsanierung und Abfallmanagement, Drilling Technologies sowie Brunnenbau und Geothermie bündeln das Know-how und unterstützen die Tochterfirmen bei der Projektausführung.

Grafik: Geographische Aufteilung der Gesamtkonzernleistung Segment Resources

Deutschland & Europa

Die GWE-Gruppe bietet Lösungen für Brunnenbau und Geothermie und stellt dazu Produkte zur Erschließung, Förderung und Verteilung von Wasser und Erdwärme her. Nach einem schwachen Vorjahr wurden einige Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, die sich noch weiter fortsetzen werden. Diese Maßnahmen sowie stagnierende Märkte in Europa beeinflussten das Ergebnis, das weiterhin negativ blieb. Die Leistung konnte vor allem durch Zuwächse in Deutschland, Österreich und der Schweiz und neuer Kunden im Bereich Energie leicht gesteigert werden. Insgesamt haben sich die Geschäfte verbessert, es wird aber weiterhin an Kostenoptimierungen gearbeitet.

Die Tochterfirma, die in Polen Brunnenausbaumaterialien produziert und vertreibt, konnte in einem stagnierenden Marktumfeld die Leistung gegenüber Vorjahr leicht steigern und verbesserte so auch das Ergebnis. In Ungarn lagen Leistung und Ergebnis auf Plan und auf Höhe des Vorjahres. Die Vertriebsgesellschaft in Frankreich verbesserte bei einer schwierigen Marktlage zwar Leistung und Ergebnis leicht, lag jedoch unter Plan.

Die BAUER Umwelt GmbH ist in Deutschland zentraler Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Umwelttechnik. Im Jahr 2014 konnte die Leistung deutlich erhöht werden und übertraf damit die Planungen. Auch das Ergebnis verbesserte sich und war gut positiv. Es konnten zahlreiche Projekte, vor allem in den Bereichen Altlastensanierung und Entsorgung, ausgeführt werden. Da der Auftragsbestand weiter auf hohem Niveau ist, wird mit einer weiterhin positiven Entwicklung gerechnet.

Die BAUER Water GmbH plant, baut und installiert Wasseraufbereitungsanlagen für Kunden in aller Welt. Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2014 konnte in der zweiten Jahreshälfte die Leistung deutlich gesteigert werden. Das Ergebnis hat sich nach einem Verlust im Vorjahr deutlich verbessert und liegt nun im positiven Bereich. In den letzten Jahren konnten vor allem Projekte bei Kunden aus der Automobilindustrie ausgebaut und erfolgreich abgewickelt werden. Hier bestehen weitere gute Chancen für die Zukunft.

Die Esau & Hueber GmbH, Spezialist für Brauerei-, Getränke- und Biotechnologie, lag 2014 dank einer guten Nachfrage nach Brauereitechnologie und Anlagen für die Pharmaindustrie mit ihrer Leistung über Plan und Vorjahr. Auch das Ergebnis hat sich deutlich verbessert. Eine bereits fertiggestellte Erweiterung der Kapazitäten wird weitere Verbesserungen bei der Produktion mit sich bringen.

In den ausländischen Tochterfirmen stellte sich die Auftragslage sehr unterschiedlich dar. In Italien lag die Leistung trotz Projektverzögerungen auf Vorjahreshöhe. Das Ergebnis hat sich verbessert. In Spanien wurden zwei Resources-Firmen fusioniert. Dort ist eine leichte Marktbelebung im Umwelt- und Wasserbereich zu verzeichnen. Einige Aktivitäten, darunter Ungarn, werden nach unbefriedigender Entwicklung nicht fortgeführt.

Die FORALITH Drilling Support AG, Spezialist für tiefe und abgelenkte Erkundungsbohrungen mit Sitz in der Schweiz, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einige Projekte in Europa erfolgreich ausführen und so Leistung und Ergebnis steigern. Die BAUER Foralith GmbH musste hohe Belastungen durch nichtausgelastete Bohranlagen hinnehmen. Die Aktivitäten beider Unternehmen werden zukünftig enger zusammengeführt, um Synergie- und Kosteneffekte besser zu nutzen.

Im Segment Resources wird auch der Bergbaubereich der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH einbezogen. Aufgrund des sehr lebhaften Marktes konnte die Leistung erneut gesteigert werden. Neben vielen Projekten in Deutschland wird auch ein umfangreicher Auftrag in Kasachstan abgewickelt. Trotz eines Bußgeldes, das den Bereich deutlich belastete, konnte ein positives Ergebnis ausgewiesen werden.

Naher Osten & Asien

Die Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co. in Jordanien befindet sich nach dem Verlust auf dem Großprojekt Disi-Amman im Jahr 2013 noch im Zuge der Restrukturierung. Nach Fertigstellung dieses Projekts konnten die dort verwendeten Bohrgeräte nicht anderweitig genutzt werden, da sich bei sehr interessanten Projekten die Entscheidungen aufgrund der politischen Lage in der Region verzögert hatten. Daher blieben Leistung und Ergebnis deutlich unter Plan. Für das laufende Jahr erwarten wir neue Projekte und eine bessere Auslastung.

Die Tochterfirma in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die vor allem im Umweltbereich aktiv ist, hat sich gut entwickelt und führt vermehrt Projekte für die Öl- und Gasindustrie aus. Die Leistung lag über Vorjahr. In Saudi-Arabien stehen die Aktivitäten noch am Anfang, jedoch bestehen gute Chancen in diesem Markt. Die Bohraktivitäten in Australien wurden beendet.

Das operative Geschäft der BAUER Nimr LLC im Oman fokussierte sich vor allem auf den Betrieb der großflächigen Pflanzenkläranlage, die ölkontaminiertes Wasser für die lokale Ölgesellschaft aufbereitet. Nach einer Erweiterung im vergangenen Jahr werden dort nun täglich 115.000 m3 Wasser gereinigt. Zum Jahresende 2014 wurden 21 % der Anteile an der Tochterfirma BAUER Nimr LLC im Oman verkauft. Dies führte im Konzernabschluss zu einem hohen Sondergewinn für das Segment Resources.

Afrika

Aufgrund der über lange Zeit schwachen Miningmärkte und der geringen Nachfrage nach Explorationsarbeiten verlief 2014 für unsere Bohrfirmen nicht zufriedenstellend. Erst zum Jahresende zeigte sich eine leicht Belebung. In Afrika wurden daher die Aktivitäten neu gegliedert und eine neue Strategie zur Bearbeitung der Märkte initiiert.

In Marokko wurde die Tochtergesellschaft auf die Ausführung von Bewässerungsprojekten spezialisiert und konnte so die Leistung gegenüber Vorjahr steigern. In diesem Bereich zeigen sich weitere Chancen. Das Ergebnis lag noch unter Plan.

In Südafrika lag die Leistung deutlich unter Vorjahr und das Ergebnis war entsprechend negativ. Die Aktivitäten in Senegal werden zukünftig von Ghana aus betreut. Die Tochter in Ghana konnte durch gute Aufträge am Jahresende die Leistung gegenüber Vorjahr steigern und auch das Ergebnis verbessern.

Amerika

Unsere Tochterfirma, die in Chile Brunnenausbaumaterialien produziert und vertreibt, litt unter der schwachen Nachfrage aus dem Miningbereich. Die Leistung lag unter Vorjahr und das Ergebnis war leicht negativ.

Die Aktivitäten in Peru wurden beendet und die Tochterfirmen in Kanada geschlossen.

Reorganisation

Die 2014 begonnene Neuausrichtung des Segments brachte einige grundsätzliche Veränderungen mit sich. Dabei wird zukünftig die Strategie verfolgt, sich noch mehr auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren und dabei auf die größten Potentialmärkte zu fokussieren. Damit einher gehen eine Konsolidierung und die Beendigung einiger Geschäfte und Tochterfirmen. Die neu strukturierte regionale Vertriebsorganisation - unterstützt durch Kompetenzzentren, die eingangs beschrieben wurden - soll diese Strategie schnell voran bringen.

Am Ende der Neuausrichtung soll Resources ein Full-Service-Dienstleister mit Fokus auf Umwelttechnik, Wasser und Bodenschätze für Industriekunden, vorwiegend aus der Öl-, Gas- und Minenindustrie, sein.

Ausblick

Die umfassende Reorganisation des Segments wird sich noch bis Ende 2015 fortsetzen. Für das laufende Jahr erwarten wir eine verbesserte Situation für unsere Bohrfirmen. Große Chancen sehen wir weiterhin im Umweltbereich und für die Wasseraufbereitung. Für das Jahr 2015 gehen wir davon aus, dass die Leistung gut über dem Vorjahr liegen wird. Durch das Wegfallen des Sondergewinns für 2014 aus dem Anteilsverkauf sowie durch Belastungen aus der Neuausrichtung, sollte das EBIT im leicht positiven Bereich liegen, wogegen das Ergebnis nach Steuern aus heutiger Sicht leicht negativ sein wird.

Segmente Sonstiges / Konsolidierung

In den Segmenten Sonstiges und Konsolidierung sind die Leistungen und Ergebnisse des Konzerns zusammengefasst, die nicht den operativen Segmenten zugeordnet werden können. Im Wesentlichen zeigt das Segment Sonstiges die Leistung der BAUER AG selbst, die ihren Konzerntöchtern unterschiedlichste Dienstleistungen im Bereich der Verwaltung gegen Verrechnung erbringt.

Das Segment Sonstiges weist ein operatives Ergebnis (EBIT) von 3,3 Mio. EUR (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR) aus. Dieses beinhaltet mit 5,0 Mio. EUR Ausschüttungen der Konzerntöchter an die Konzernmuttergesellschaft. Hier wurde zudem ein Teil des Bußgelds aus einem Verfahren gegen eine unserer Tochterfirmen verbucht. Das Periodenergebnis von 4,9 Mio. EUR (Vorjahr: 6,0 Mio. EUR) beinhaltet mit 1,6 Mio. EUR das Periodenergebnis der BAUER AG unter Herausrechnung der genannten Ausschüttungen. Die Leistungen des Segments sind vor allem Verrechnungen innerhalb des Konzerns.

Im Segment Konsolidierung wurden die Konsolidierungen vorgenommen. Das negative operative Ergebnis (EBIT) von -4,8 Mio. EUR (Vorjahr: -4,5 Mio. EUR) entspricht weitgehend den 5,0 Mio. EUR Ausschüttungen der Konzerntöchter an die BAUER AG. Das Periodenergebnis betrug -4,9 Mio. EUR (Vorjahr: -4,5 Mio. EUR).

IV. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Auftragsentwicklung

Die BAUER Gruppe hatte Ende 2014 einen Auftragsbestand in Höhe von 762,7 Mio. EUR, der etwa auf Höhe des Vorjahres von 765,2 Mio. EUR lag. Insgesamt liegt der Auftragsbestand auf gutem Niveau, aber einige Ereignisse im Jahr 2014 haben diesen auch negativ beeinflusst. Ohne die Russland-Ukraine-Krise, die Unsicherheiten im Irak aufgrund der Terrororganisation Islamischer Staat und den Verfall des Ölpreises, wäre der Auftragsbestand zum Jahresende höher ausgefallen.

Im Segment Bau standen im vergangenen Jahr noch sehr große Aufträge in den Büchern. Diese sind nun vollständig abgearbeitet. Der Auftragsbestand ist daher um 9,6 % von 498,7 Mio. EUR auf 450,9 Mio. EUR deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2014 waren kaum große Aufträge am Markt, aber in allen Regionen der Welt konnten viele kleinere und mittlere Projekte gewonnen werden. Auch die gleichmäßige regionale Verteilung in der Welt ist positiv, so dass dies eine gute Grundlage bildet, um die Ziele für das Jahr 2015 erreichen zu können.

Im Inland ist im Spezialtiefbau mit der Abarbeitung des Großprojekts an der Bahnumfahrungsstrecke zwischen Hanau und Nantenbach der Auftragsbestand deutlich zurückgegangen. Derzeit gibt es auch in Deutschland kaum Großprojekte am Markt. Dennoch ist das gesamte Umfeld weiter positiv, so dass die Kapazitäten durch viele kleinere und mittlere Projekte ausgelastet werden können. Insgesamt ist hier der Auftragsbestand um 34,5 % auf 62,2 Mio. EUR zurückgegangen.

Im Ausland hat sich der Auftragsbestand im Spezialtiefbau wegen der abgearbeiteten Großprojekte um 24,8 % auf 271,0 Mio. EUR verringert. Die Gründungen für die Brücke zwischen Hongkong und Macau und die weiteren Arbeiten an den Gebäudekomplexen neben dem bald höchsten Gebäude Europas, dem Lakhta Tower in St. Petersburg, Russland, wurden mit Erfolg abgeschlossen. Die Schlitzwandarbeiten am Center Hill Damm in den USA werden im zweiten Quartal 2015 beendet. Ein großes Schlitzwandprojekt auf Mauritius ist sehr weit fortgeschritten und kann gegen Mitte 2015 abgeschlossen werden.

Besonders positiv ist die Situation unserer Tochterfirma in Ägypten, die trotz der schwierigen Lage im Land einige sehr schöne größere Projekte hereinnehmen konnte, so dass wir von einer Erhöhung der Leistung ausgehen können.

Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH hat in ihrem Bau- und Umweltbereich einen Auftragsbestand von 47,5 Mio. EUR, der 10,5 % über Vorjahr liegt. Die Geschäfte profitieren derzeit von der allgemein guten Entwicklung am Bau in Deutschland.

Im Segment Maschinen liegt der Auftragsbestand mit 158,7 Mio. EUR um 36,2 % über dem Niveau des Vorjahres von 116,5 Mio. EUR. In der BAUER Maschinen GmbH, die die Großgeräte fertigt und vertreibt, wurde zum Jahresende ein Großteil der Bestellungen ausgeliefert, so dass der Auftragsbestand von 50,1 Mio. EUR auf 37,2 Mio. EUR zurückging. Insgesamt bleibt das Geschäft sehr kurzfristig. Ein Großteil der Maschinen wird innerhalb eines Monats nach Bestellung ausgeliefert. Daher ist es nötig, einen Lagerbestand an Geräten vorzuhalten, um die Erwartungen der Kunden nach einer schnellen Lieferung zu erfüllen.

Deutliche Zuwächse verzeichneten dagegen die Tochterfirmen im Segment. Die BAUER Deep Drilling GmbH, die Tiefbohrgeräte vertreibt, konnte durch die im Dezember erhaltenen Aufträge den Auftragsbestand um 53,7 Mio. EUR steigern. Es ist sehr erfreulich, dass es uns gelungen ist, hier einen wesentlichen Durchbruch zu erreichen. Wir gehen trotz der Turbulenzen auf den Ölmärkten davon aus, dass wir diesen Erfolg in den kommenden Jahren ausbauen können. Insgesamt kommen die vielen Anstrengungen unseres Unternehmens zur Verbesserung und Spezialisierung von Produkt und Service bei unseren Kunden gut an, so dass wir für das laufende Jahr zuversichtlich sind, die notwendigen Auftragseingänge erreichen zu können.

Im Segment Resources stieg der Auftragsbestand um 2,0 % von 150,0 Mio. EUR auf 153,0 Mio. EUR leicht an. Der Bergbaubereich der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH hat mit 40,9 Mio. EUR daran einen bedeutenden Anteil. In Kasachstan, aber auch in Deutschland, haben wir hier interessante Projekte, die uns noch über Jahre gut beschäftigen können.

In der BAUER Resources Gruppe selbst ist der Auftragsbestand auf 112,1 Mio. EUR um 7,3 % angewachsen. Speziell im Bereich der Umwelttechnik haben wir einen sehr guten Auftragsbestand. Unser Großprojekt, der Betrieb der Pflanzenkläranlage im Oman, an dem wir weiter beteiligt sind, wird uns noch über Jahre gut beschäftigen. Auch in Deutschland sind wir hier gut ausgelastet. Das Geschäft für Brunnenausbaumaterialien ist dagegen sehr kurzfristig, so dass es nie große Auftragsbestände gibt. Hier erwarten wir einen gleichmäßigen Verlauf. Unerfreulich ist weiter das Explorations- und Mininggeschäft für Kunden in den unterschiedlichsten Ländern der Welt. Die Minenbetreiber haben mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen, wodurch nur sehr wenige Aufträge vergeben werden. Dieses Geschäft hat aber nur einen sehr geringen Anteil an unserer Gesamtleistung. Für das Segment Resources gibt es weltweit immer wieder größere Projekte, um die wir uns bemühen. Wir sind deshalb weiterhin davon überzeugt, dass gerade dieses Geschäft uns in der Zukunft interessante Möglichkeiten bieten wird.

Für den Gesamtkonzern entsprechen die Auftragsbestände unserer Prognose für ein leichtes Wachstum im laufenden Jahr.

Konzernertragslage

Die Ertragslage des Konzerns im Jahr 2014 war gegenüber dem Vorjahr von gegensätzlichen Entwicklungen beeinflusst. Deutliche Verluste in Höhe von 19,0 Mio. EUR verzeichnete unsere Bautochter BAUER Foundation Corp. in den USA. Diese entstanden durch das Großprojekt Center Hill Damm und durch die Nichtauslastung von Kapazitäten, da aufgrund des Projekts nicht ausreichend weitere Aufträge abgewickelt werden konnten.

Darüber hinaus haben eine schwache Auftragslage in England sowie eine zu geringe Auslastung unserer Bohrkapazitäten im Bereich Resources - dabei besonders in Jordanien - die Ertragslage negativ beeinflusst. Dazu belasteten die Restrukturierungen in vielen Bereichen unserer weltweiten Tätigkeit. Es gab aber auch viele positive Entwicklungen, dabei speziell die Baugeschäfte in Deutschland, Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Indonesien und Thailand. Im Maschinengeschäft konnten durch den vermehrten Verkauf von Groß- und Spezialgeräten wieder bessere Margen erzielt werden. Auch der Umweltbereich war sehr positiv.

Insgesamt konnte das positive Gesamtergebnis nur ausgewiesen werden, da wir die Sonderverluste des Jahres durch einen Sondergewinn in Höhe von 36,5 Mio. EUR ausgleichen konnten. Der Sondergewinn entstand durch den Verkauf von 21 % der Anteile an unserer Tochterfirma im Oman. Der Verkauf führte dazu, dass unser Anteil auf 49 % fiel, in Folge dessen entkonsolidiert wurde und die Beteiligung daher zum Jahresende nach der Equity-Methode zum Fair-Value einzubuchen war. Das Unternehmen hatte sich in den letzten Jahren ausgezeichnet entwickelt und hat sehr gute Chancen für die Zukunft. Der Rückzug auf 49 % der Anteile ist sinnvoll, da mehrheitlich lokale Gesellschaften im Oman bessere Auftragschancen haben.

Als Resultat des Sondergewinns konnten die Ergebniszahlen gegenüber 2013 verbessert werden. Das Periodenergebnis erhöhte sich gegenüber Vorjahr von -19,4 Mio. EUR auf 15,7 Mio. EUR.

Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich von 30,1 Mio. EUR auf 76,4 Mio. EUR. Das EBITDA steigerte sich von 124,0 Mio. EUR um 37,9 % auf 171,0 Mio. EUR und erreichte einen Wert von 11,4 % (Vorjahr: 8,6 %) im Verhältnis zur konsolidierten Leistung.

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern als Verhältnis von Gewinn vor Steuern zum Eigenkapital (Eigenkapital zu Beginn der Periode) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von -1,3 % auf 9,0 %. Nach Steuern betrug die Eigenkapitalrendite 3,7 % (Vorjahr: -4,2 %). Die Leistungsrendite nach Steuern (im Verhältnis zur konsolidierten Leistung der Gewinn- und Verlustrechnung) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreswert von -1,3 % auf 1,0 %. Wir gehen davon aus, die Renditewerte in den kommenden Jahren weiter verbessern zu können.

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) hat sich im Berichtsjahr in den einzelnen Positionen deutlich verändert. Dies ist im Wesentlichen Folge des negativen Vorjahresergebnisses und der Sondereinflüsse im Geschäftsjahr.

Im Folgenden werden die Einzelpositionen der GuV erläutert:

Die konsolidierte Leistung ist mit 1.506,0 Mio. EUR gegenüber Vorjahr (1.447,5 Mio. EUR) um 4,0 % angewachsen. Sie beinhaltet einen Veräußerungs- und Konsolidierungsgewinn aus der Bilanzierung nach der Equity-Methode der BAUER Nimr LLC im Oman mit 36,5 Mio. EUR. Ohne diesen Sondereinfluss wäre die konsolidierte Leistung um 1,5 % gestiegen.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber Vorjahr (1.402,2 Mio. EUR) um 1,9 % auf 1.375,7 Mio. EUR leicht zurückgegangen.

Die anderen aktivierten Eigenleistungen reduzierten sich um 23,4 % von 19,2 Mio. EUR auf 14,7 Mio. EUR. Die Reduzierung ist Folge unserer verhaltenen Investitionspolitik im Jahr 2014.

Die sonstigen Erträge sind gegenüber Vorjahr von 30,6 Mio. EUR auf 89,0 Mio. EUR sehr deutlich angestiegen. Die wesentlichste Veränderung bei den sonstigen Erträgen ist auf den Gesamteffekt aus dem Verkauf von 21 % der Anteile an der BAUER Nimr LLC in Höhe von 36,5 Mio. EUR und der damit verbundenen Fair-Value-Bilanzierung der verbleibenden Anteile zurückzuführen. Weitere wesentliche Veränderungen in dieser Position betrafen realisierte und unrealisierte Währungsgewinne sowie Gewinne aus Devisentermingeschäften, die sich in der Summe auf 34,6 Mio. EUR um 23,1 Mio. EUR gegenüber Vorjahr erhöhten. Realisierte und unrealisierte Währungsergebnisse sowie Ergebnisse aus Devisentermingeschäften sind Folge unseres Währungssicherungsmanagements. Schwankungen bei abgesicherten und nicht abgesicherten Währungen können die entsprechenden GuV-Positionen je nach Entwicklung über die Jahre sehr stark verändern. Der nicht saldierte Ausweis der Währungseffekte ergibt sich aus dem Umstand, dass Kurssicherungen nicht immer exakt den Grundgeschäften gegenübergestellt werden können, obwohl sie in der betrieblichen Realität möglichst genau aufeinander abgestimmt sind. Ziel des Konzerns ist eine Kurssicherung, die Währungsergebnisse möglichst weitgehend ausschließt. Die Gegenposition befindet sich mit 29,8 Mio. EUR (realisierte und unrealisierte Währungsverluste sowie Verluste aus Devisentermingeschäften) unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Differenz der Gewinne und Verluste zeigt, dass wir im Berichtsjahr in Summe einen Währungsgewinn in Höhe von 4,8 Mio. EUR verzeichnet haben. Die erheblichen Währungsschwankungen gegen Ende des Jahres waren die wesentliche Ursache für dieses positive Ergebnis. Die weiteren wesentlichen Posten der sonstigen Erträge sind Erträge aus Versicherungsentschädigung (1,8 Mio. EUR), Buchgewinne aus Anlagenabgang (5,4 Mio. EUR) und übrige sonstige betriebliche Erträge, die sich auf die Gesellschaften verteilen.

Der Materialaufwand hat sich im Berichtsjahr mit 749,2 Mio. EUR kaum verändert. Im Bau sind die Aufträge hinsichtlich Materialaufwand sehr unterschiedlich, daher sind Vergleiche von einzelnen Jahren nur sehr bedingt möglich.

Der Personalaufwand hat sich mit einer Steigerung von 3,6 % auf 355,3 Mio. EUR etwas weniger als die konsolidierte Leistung entwickelt. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch höhere Personalaufwendungen bei unseren Großprojekten in Hongkong, USA und in der Schweiz zu erklären.

Der Rückgang der Abschreibungen auf das Anlagevermögen um 1,2 % auf 78,8 Mio. EUR ist auf den Wegfall der Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte und auf einen leichten Zuwachs der Abschreibungen auf Entwicklungskosten und Grundstücke und Gebäude zurückzuführen.

Die nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte spiegeln die Nutzung der Mietgeräte wider, die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen. Diese sind nicht Teil des Anlagevermögens, sondern werden unter den Vorräten bilanziert. Grund für diese Vorgehensweise ist, dass der Großteil der entsprechenden Geräte nur für relativ kurze Zeit im Unternehmen verbleibt. Ziel der Vermietung ist der spätere Verkauf unter Vertragsmustern, die wir als "Mietkauf" bezeichnen. Da die Geräte auf der Passivseite der Bilanz entsprechend zu finanzieren sind, sind die Abschreibungen für diese Geräte Teil des EBITDA des Unternehmens. Als Folge der Marktveränderungen nach der Finanzmarktkrise werden diese Mietgeschäfte durch unsere Kunden vermehrt in Anspruch genommen. Die nutzungsbedingten Abschreibungen sind im Berichtsjahr um 11,2 % auf 15,8 Mio. EUR angewachsen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 2,5 % auf 230,5 Mio. EUR angestiegen. Die vielen Bestandteile der Position entwickeln sich je nach Geschäftslage und Zusammensetzung des Auftragsportfolios sehr unterschiedlich. In dieser Position sind die bereits bei sonstigen Erträgen beschriebenen realisierten und unrealisierten Währungsverluste enthalten, die mit 8,6 Mio. EUR zum Anstieg der Position beitrugen.

Die Finanzerträge sind von 7,7 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR um 8,2 % zurückgegangen. Die Finanzaufwendungen sind von 45,5 Mio. EUR um 0,9 % auf 45,1 Mio. EUR gesunken. Die etwas höheren Konditionen aus dem im April 2014 abgeschlossenen Konsortialkredit konnten durch eine etwas niedrigere Beanspruchung der weiteren Linien im Jahresverlauf und auch aus einigen Zinsreduktionen kompensiert werden.

Das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen liegt mit -0,6 Mio. EUR um 2,3 Mio. EUR unter Vorjahr, was im Wesentlichen auf eine Wertminderung bei einer Beteiligung in Spanien (-2,3 Mio. EUR) zurückzuführen ist.

Der Ertragsteueraufwand betrug 22,1 Mio. EUR und lag um 8,6 Mio. EUR über Vorjahr. Der Hauptgrund für den starken Anstieg ist Folge des Verlustes am Projekt Center Hill Damm in den USA. Es war hier nicht möglich, entsprechende aktive latente Steuern zu bilanzieren, da aus heutiger Sicht nicht zu erwarten ist, dass der Verlust in angemessener Zeit durch Gewinne vor Ort kompensiert werden kann. Negative Ergebnisbeiträge von Tochterfirmen in einzelnen Ländern haben auf die Steuerbelastung des Konzerns nur dann steuermindernden Einfluss, wenn aktive latente Steuern aufgrund einer positiven steuerlichen Ergebnisplanung gebildet werden konnten. In der Zukunft gehen wir wieder von einer Ertragsteuerbelastung zwischen 30 und 40 % aus.

Der Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern betrug im Berichtsjahr 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: -2,5 Mio. EUR). Wesentlich waren die Gesellschaften im Oman und in Ägypten.

Der Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG betrug 14,5 Mio. EUR.

Konzernfinanz- und vermögenslage

Bei einer im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 % angewachsenen konsolidierten Leistung ist die Bilanzsumme des Konzerns um 0,7 % von 1.585,8 Mio. EUR auf 1.575,1 Mio. EUR gesunken. Die Eigenkapitalquote liegt mit 26,6 % leicht über Vorjahr (26,5 %). Durch den Verlust des Jahres 2013 war die Eigenkapitalquote im vergangenen Jahr unter 30 % gesunken. Die erheblichen Auswirkungen aus der zinsbedingten Erhöhung der Pensionsrückstellungen zulasten des Eigenkapitals hat es uns im Jahr 2014 nicht möglich gemacht, die Eigenkapitalquote stärker zu erhöhen. In den kommenden Jahren streben wir einen Wert von über 30 % an. Alle Investitions- und Wachstumspläne des Unternehmens sind darauf ausgerichtet.

Die Nettoverschuldung unseres Unternehmens hat sich im Berichtsjahr um 3,9 % reduziert. Wir werden in den kommenden Jahren weiter intensiv daran arbeiten, die Nettoverschuldung im Verhältnis zur Bilanzsumme zu reduzieren. Wir müssen aber herausstellen, dass dies bei der Natur unseres Geschäfts und bei der derzeitigen Wirtschaftslage nur bis zu einem gewissen Maße gelingen kann. Die Gründe für die erhebliche Steigerung der vergangenen Jahre nach der Finanzmarktkrise sind im Folgenden näher erläutert:

Die Höhe der Nettoverschuldung ist im Konzern im Wesentlichen von der Höhe des Working Capital abhängig, da die immateriellen Vermögenswerte sowie die Sachanlagen und Investment Property weitestgehend durch das Eigenkapital und die Pensionsrückstellungen abgedeckt sind. Bedingt durch unser Geschäftsmodell und den speziellen Markt, in dem wir tätig sind, ist das Working Capital bei unseren Unternehmen naturgemäß relativ hoch. Unsere Projekte im Baubereich haben nur vergleichsweise kurze Laufzeiten. Im Gegensatz zu im Hochbau tätigen Unternehmen, die Projekte mit langer Bauzeit bearbeiten, ist es uns nur teilweise möglich, Vorauszahlungen für das jeweilige Bauvorhaben zu erhalten, so dass ein positiver Cashflow über die Laufzeit der Baustelle generiert wird. Kurzlaufende Bauaufträge -wie wir sie zum Großteil bearbeiten -benötigen über die vielen Baustellen des Konzerns gesehen eine Finanzierung, die etwa drei Monatsumsätzen im Baubereich entspricht. Die Abrechnung läuft somit immer hinter der Leistung her; zudem muss auch noch ein Sicherheitseinbehalt finanziert werden.

Ähnlich verhält es sich im Maschinenbau. Die Vorlaufzeiten in der Produktion betragen bei unseren spezialisierten Maschinen etwa zwölf Monate. Da die Kunden Geräte im Normalfall erst bestellen, wenn sie einen entsprechenden Auftrag haben und folglich auch kurze Lieferzeiten von uns erwarten, sind wir gezwungen, einen Bestand an Fertiggeräten vorzuhalten. Da wir zudem eine sehr breite Produktpalette anbieten, was der Markt ebenso fordert, erhöht sich die Finanzierungsnotwendigkeit entsprechend. Des Weiteren werden im Working Capital die Maschinen eingerechnet, die an Kunden vermietet beziehungsweise in Form von Mietkaufverträgen von den Kunden erst nach einer gewissen Mietzeit übernommen werden. Bei einem weltweiten Bestand von inzwischen mehreren tausend Bauer-Geräten sind an vielen Standorten erhebliche Ersatzteillagerbestände vorzuhalten, um den Service für unsere Kunden sicherstellen zu können.

Dennoch müssen wir feststellen, dass das Working Capital der BAUER Gruppe derzeit in Relation zum Geschäft aus unserer Sicht zu hoch ist. Die Positionen Lagerbestand, Fertigerzeugnisse und Forderungen sind über das normal übliche Maß angewachsen. Dies ist nicht erfreulich, auf der anderen Seite aber erklärbar, da die Gründe hierfür bekannt sind und sich auf die Marktentwicklungen sowie Sondereffekte zurückführen lassen. Weiter belasten größere Beträge, da für abgeschlossene Bauprojekte im Ausland Nachträge auf juristischem Weg eingefordert werden müssen. Auch wenn die Beträge kaufmännisch vorsichtig in die Bilanz eingestellt wurden, belasten sie dennoch die Verschuldung des Unternehmens.

Wir sind uns bewusst, dass aufgrund der höheren Finanzierungserfordernisse des Konzerns unsere Eigenfinanzierung einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Nach dem Verlustjahr 2013 ist die Eigenkapitalquote zu niedrig geworden, so dass diese in den kommenden Jahren wieder erhöht werden muss. Unter Einbeziehung der stillen Reserven wäre diese deutlich höher. Bei den Grundstücken und Gebäuden nutzen wir seit der Umstellung auf IFRS das Anschaffungskostenmodell. Bei einem Buchwert der Grundstücke und Gebäude von 206,6 Mio. EUR ist hier eine erhebliche Reserve vorhanden.

Die mit Kreditgebern als Covenants vereinbarten Relationen Net Debt zu EBITDA und EBITDA zu Net Interest Coverage haben sich seit der Finanzmarktkrise und speziell durch den Verlust im Geschäftsjahr 2013 verschlechtert. 2014 konnte die Relation Net Debt zu EBITDA mit einem gegenüber Vorjahr (5,42) deutlich verbesserten Wert von 3,78 auf ein akzeptables Niveau gebracht werden. Bei den beiden weiteren vereinbarten Covenants, EBITDA zu Net Interest Coverage und Eigenkapitalquote, besteht ein ausreichender Abstand zum vereinbarten Schwellenwert. Covenants wurden im Konzern bei mehreren langfristigen Darlehen festgelegt, die zum Jahresende 2014 mit 156,0 Mio. EUR valutierten. Für diese gelten hinsichtlich der Relation Net Debt zu EBITDA Schwellenwerte zwischen 4,0 und 5,0.

Im April 2014 konnte mit einem Bankenkonsortium, bestehend aus unseren wesentlichen Hausbanken, ein Konsortialkredit in Höhe von 450 Mio. EUR und einer Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen werden. Dieser enthält ebenfalls Schwellenwerte für die Relationen Net Debt zu EBITDA, EBITDA zu Net Interest Coverage und Eigenkapitalquote. Damit konnten wir dem Unternehmen eine neue Finanzierungsstruktur geben, die die Planungen für die kommenden Jahre untersetzt. Mit dem Konsortialkredit wurden auch vom Covenant-Bruch des Vorjahres betroffene Darlehen abgelöst. Die neue Finanzierungsstruktur bringt etwas höhere Finanzierungskosten für den Konzern mit sich.

In Bezug auf einzelne Bilanzpositionen ist auf folgende wesentliche Veränderungen hinzuweisen:

Auf der Aktivseite:

Die immateriellen Vermögenswerte verringerten sich um 0,9 Mio. EUR. Dabei gingen die Konzessionen und gewerblichen Schutzrechte um 0,9 Mio. EUR zurück.
Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten reduzierten sich um 5,0 Mio. EUR auf 206,6 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr wurden nur kleine Bauvorhaben durchgeführt. In den USA wurde das Gelände der BAUER-Pileco Inc. veräußert und das Unternehmen ist in das Werk der BAUER Manufacturing Inc. in Conroe bei Houston umgezogen. Dafür wurden dort eine Halle und ein Büro errichtet.
Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau erhöhten sich um 2,9 Mio. EUR. Die Erhöhung ist im Zusammenhang mit der Position Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten zu sehen, da einige der Bauten zum Jahresende teilweise noch nicht fertiggestellt waren.
Die technischen Anlagen und Maschinen reduzierten sich um 8,3 Mio. EUR auf 206,2 Mio. EUR. Dies ist Folge der vorsichtigen Investitionsstrategie, die wir derzeit verfolgen. Grundsätzlich sind aber durch die Veränderung der internationalen Baunachfrage für unsere Bauleistungen immer größere Maschinen und Geräte notwendig. Aus diesem Grund werden die kleineren Maschinen zunehmend durch bedeutend größere Geräte ersetzt, was grundsätzlich zu einer Erhöhung des Anlagenbestands führt. Im Geschäftsjahr konnte dennoch eine Verringerung erreicht werden.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen reduzierten sich um 2,2 Mio. EUR auf 25,1 Mio. EUR.

In Summe konnten die Sachanlagen und Investment Property um 12,6 Mio. EUR auf 446,9 Mio. EUR reduziert werden.

Die At-Equity bewerteten Anteile stiegen um 29,7 Mio. EUR auf 42,9 Mio. EUR. Die wesentlichen Veränderungen sind die Erhöhung von Anteilen an Joint Ventures um 0,9 Mio. EUR, die Wertminderung bei einer spanischen Beteiligung in Höhe von 2,3 Mio. EUR und die neue Bilanzierung nach der Equity-Methode der BAUER Nimr LLC im Oman mit 31,1 Mio. EUR
Die aktiven latenten Steuern haben sich um 4,7 Mio. EUR auf 31,0 Mio. EUR erhöht. Die größte Veränderung ergab sich hier aus der zinssatzbedingten Neubewertung der Pensionsrückstellungen, die zu zusätzlichen aktiven latenten Steuern in Höhe von 9,0 Mio. EUR führte.
Die Forderungen aus Konzessionsvereinbarungen sind aufgrund des erläuterten Anteilsverkaufs an der BAUER Nimr LLC zum 31. Dezember 2014 entfallen.
Die sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich um 23,0 Mio. EUR auf 28,4 Mio. EUR. Wesentliche Veränderung ist hier ein Darlehen der BAUER Resources GmbH an die BAUER Nimr LLC in Höhe von 9,4 Mio. EUR, das der Finanzierung der Wasserreinigungsanlage im Oman dient sowie die ausstehende Kaufpreisforderung aus dem Verkauf der Anteile an der BAUER Nimr LLC in Höhe von 13,3 Mio. EUR.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöhten sich um 5,9 % gegenüber Vorjahr um 8,7 Mio. EUR auf 155,3 Mio. EUR. Etwa 40 % dieser Position betreffen die Segmente Bau und Resources.
Die Position fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Handelswaren hat sich um 4,1 % von 272,7 Mio. EUR auf 283,9 Mio. EUR erhöht. Im Geschäftsjahr ist es nicht gelungen, die Bestände im Maschinengeschäft weiter zu reduzieren, was auch an einem etwas schwächeren Jahresendgeschäft im Maschinenbereich lag. An der Reduzierung dieser Position wird jedoch weiter mit Engagement gearbeitet.
Die Forderungen aus Fertigungsaufträgen (PoC) reduzierten sich um 11,0 Mio. EUR auf 132,2 Mio. EUR. Veränderungen in dieser Position ergeben sich durch den stichtagsbezogenen Stand unserer Projekte zum Jahresende.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 8,9 Mio. EUR auf 311,4 Mio. EUR reduziert.
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind um 2,1 Mio. EUR auf 28,6 Mio. EUR gesunken.
Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte haben sich um 0,5 Mio. EUR auf 20,1 Mio. EUR erhöht.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich um 15,4 Mio. EUR auf 41,8 Mio. EUR. Zum Jahresende wird versucht, diesen Wert durch geeignetes Liquiditätsmanagement so niedrig wie möglich zu halten.

Bei der Beurteilung der Aktivseite der Konzernbilanz ist es wichtig zu sehen, dass sich die Bilanz aus einer Bau- (dies betrifft die Segmente Bau und Resources) und einer Maschinenbaubilanz zusammensetzt. Einzelne Positionen betreffen dabei überwiegend den Baubereich und andere Positionen dagegen den Maschinenbaubereich. Im Folgenden sind die wichtigsten derartigen Positionen aufgeführt:

Bei den Sachanlagen betreffen die Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte und Bauten zu deutlich über zwei Drittel den Maschinenbau. Die technischen Anlagen und Maschinen dagegen sind zu etwa drei Viertel dem Bau zuzuordnen.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu etwa 60 % durch das Maschinengeschäft gebunden.
Fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Handelswaren betreffen zu etwa 90 % den Maschinenbau und zu einem kleinen Teil die Segmente Bau und Resources. Im Maschinengeschäft ist es für den Vertriebserfolg notwendig, im Umlaufvermögen eine Mietflotte vorzuhalten, so dass die Kunden die Geräte vor ihrer endgültigen Kaufentscheidung testen können. Auch können aus dem Gerätelager Maschinen für kurzfristige Kapazitätsengpässe auf Baustellen zur Verfügung gestellt werden. Die Maschinen, die sich zum Bilanzstichtag in der Fertigung befinden, stellen ebenso eine sehr wesentliche Kapitalbindung dar.
Die Forderungen aus Fertigungsaufträgen (PoC) entfallen auf die Segmente Bau und Resources. Die Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen teilt sich entsprechend der Anteile der Segmente an der Gesamtkonzernleistung auf.

Beim Bilanzvergleich von Periode zu Periode spielen diese unterschiedlichen Gewichtungen dann kaum eine Rolle, wenn die positive oder auch negative Wachstumsgeschwindigkeit der Bereiche etwa gleich schnell verläuft.

Auf der Passivseite:

Das Eigenkapital reduzierte sich leicht um 0,9 Mio. EUR auf 418,9 Mio. EUR. Zur Veränderung haben das Periodenergebnis (15,7 Mio. EUR), Währungsveränderungen (10,5 Mio. EUR) und die zinsbedingte Anpassung der Pensionsrückstellungen, saldiert mit den dazugehörigen aktiven latenten Steuern (23,2 Mio. EUR), beigetragen.
Die Anteile anderer Gesellschafter (Minderheitsgesellschafter) verringerten sich um 3,2 Mio. EUR auf 19,6 Mio. EUR, was im Wesentlichen durch die Entkonsolidierung von BAUER Nimr LLC verursacht war.
Der langfristige Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhte sich von 247,8 Mio. EUR auf 364,8 Mio. EUR. Die Erhöhung ist im Wesentlichen Folge von Ziehungen des vereinbarten Konsortialkredits.
Die langfristigen Pensionsrückstellungen haben sich um 34,7 Mio. EUR auf 116,4 Mio. EUR erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch den geringeren Abzinsungssatz, der nun 2,0 % beträgt, zurückzuführen. Die jährliche Zuführung aus laufenden Pensionszusagen hatte nur einen geringen Anteil an der Steigerung. Dies wirkt sich insgesamt negativ auf die Eigenkapitalquote aus.
Die passiven latenten Steuern reduzierten sich um 1,8 Mio. EUR.
Der kurzfristige Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierte sich von 427,6 Mio. EUR auf 266,5 Mio. EUR, was Folge des Anstiegs bei der langfristigen Finanzierung und der insgesamt geringeren Inanspruchnahme an Finanzierungen ist. Die Finanzierung aus kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerte sich um 44,1 Mio. EUR. Berücksichtigt man die Reduzierung bei der Position Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (15,4 Mio. EUR), ergibt sich eine Verringerung um 28,7 Mio. EUR. Die Verschuldung konnte trotz des schwierigen Marktumfelds reduziert werden.
Die Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen betreffen im Wesentlichen Bauprojekte, bei denen die Zahlungseingänge die erbrachte Leistung überstiegen oder noch keine Leistung erbracht wurde. Sie sind um 15,6 Mio. EUR auf 48,5 Mio. EUR angestiegen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 25,5 Mio. EUR auf 169,0 Mio. EUR zurückgegangen. Wir nutzen soweit sinnvoll alle Skontierungsmöglichkeiten.
Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um 1,2 Mio. EUR auf 68,6 Mio. EUR verringert.
Die sonstigen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten haben sich um 13,6 Mio. EUR auf 25,7 Mio. EUR erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Devisentermingeschäften zurückzuführen, welche aufgrund der Währungsveränderungen am Jahresende vermehrt abgeschlossen wurden.

Die Relation der Bilanzsumme zur konsolidierten Leistung reduzierte sich von 109,6 % auf 104,6 %.

Die im Rahmen der Kapitalflussrechnung ausgewiesenen Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit haben sich von 38,4 Mio. EUR auf 115,4 Mio. EUR deutlich erhöht. Folgende Faktoren trugen hierzu bei:

Das Ergebnis vor Steuern betrug aufgrund der in der Ertragslage genannten Effekte 37.8 Mio. EUR gegenüber einem negativen Ergebnis von 6,0 Mio. EUR im Vorjahr.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich leicht um 0,9 Mio. EUR reduziert und tragen mit 78,8 Mio. EUR zum Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit bei.
Die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen aus Fertigungsaufträgen führte zu einer Mittelfreisetzung von insgesamt 44.9 Mio. EUR im Gegensatz zu einer Mittelbindung im Vorjahr von insgesamt 87,3 Mio. EUR.
Die Erhöhung der Vorräte hat den operativen Cashflow mit 37,3 Mio. EUR belastet.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -47,5 Mio. EUR und liegt um 19,7 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert, was vor allem auf die verminderte Investitionstätigkeit zurückzuführen ist.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt -86,9 Mio. EUR. Wesentliche Faktoren hierfür waren die Darlehensrückführungen in Höhe von 237,8 Mio. EUR und Zinszahlungen in Höhe von 43,0 sowie Neuverschuldung bei Banken in Höhe von 202,3 Mio. EUR.

V. Einzelabschluss BAUER Aktiengesellschaft

Im Geschäftsbericht sind der Konzernlagebericht und der Lagebericht der BAUER AG als Muttergesellschaft zusammengefasst. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der BAUER AG (nach HGB) werden daher an dieser Stelle erläutert und haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in folgenden Positionen zum Vorjahr maßgeblich verändert.

Wesentliche Veränderungen in der Bilanz:

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 31,9 Mio. EUR erhöht. Dies liegt vor allem am Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 32,0 Mio. EUR, der sich aus der vermehrten Ausgabe von Darlehen an die Tochtergesellschaften ergibt.
Das Eigenkapital hat sich von 155,3 Mio. EUR auf 161,2 Mio. EUR erhöht. Ursächlich hierfür war der Bilanzgewinn, der um 5,9 Mio. EUR über dem Vorjahr lag.
Die Verbindlichkeiten haben sich von 137,1 Mio. EUR auf 161,9 Mio. EUR erhöht. Im Wesentlichen verantwortlich war der Zuwachs bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 43,5 Mio. EUR, was hauptsächlich auf den neuen Konsortialkredit zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind dagegen um 18,9 Mio. EUR zurückgegangen.

Wesentliche Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung:

Die Umsatzerlöse, die hauptsächlich aus Verrechnungen an Tochterfirmen für Verwaltungsleistungen entstehen, sind um 0,5 Mio. EUR leicht zurückgegangen. Dagegen sind die sonstigen Erträge um 3,6 Mio. EUR deutlich angestiegen, was im Wesentlichen auf Erträge aus Devisentermingeschäften zurückzuführen ist.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 2,9 Mio. EUR angestiegen. Im Geschäftsjahr sind deutlich höhere Aufwendungen im Bereich des Währungsmanagements entstanden. Zusätzlich ergaben sich Sonderaufwendungen als Folge des Konsortialkredits.
Das betriebliche Ergebnis hat sich um 0,5 Mio. EUR auf -0,2 Mio. EUR verbessert.
Der Jahresüberschuss liegt mit 5,9 Mio. EUR um 0,8 Mio. EUR über dem Vorjahr. Da im Geschäftsjahr 2014 keine Dividende ausgeschüttet wurde, hat sich der Bilanzgewinn von 27,4 Mio. EUR auf 33,3 Mio. EUR deutlich erhöht.

Grundlage für eine Gewinnausschüttung an die Aktionäre bildet der Bilanzgewinn der BAUER AG als Konzernmuttergesellschaft unter Berücksichtigung des Ergebnisses des Konzerns. Die Dividendenpolitik der BAUER AG ist auf Kontinuität ausgerichtet, so dass grundsätzlich auch in schwierigen Jahren eine Dividende ausgeschüttet werden sollte, sofern dies wirtschaftlich vertretbar ist. Die BAUER AG ist als Konzernholding von den Beteiligungserträgen ihrer Tochterfirmen abhängig und erfüllt zudem eine Finanzierungsfunktion für Ihre Tochterfirmen.

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr konnte das geplante Ergebnis nach Steuern im Konzern nur durch einen Sondergewinn erzielt werden. Wir halten es für angemessen, die Anteilseigner daran zu beteiligen und wollen daher wieder eine kleine Dividende ausschütten. Die Verbesserung der Eigenkapitalquote wird dabei weiter intensiv verfolgt. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat deshalb empfehlen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 33.349.700,22 EUR eine Dividende von 0,15 EUR an die Aktionäre auszuschütten. 30.780.050,22 EUR sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Als Holdinggesellschaft des Konzerns erhält die BAUER AG Erträge insbesondere von ihren Beteiligungsgesellschaften. Im Jahr 2015 werden die Gewinnausschüttungen der Beteiligungsgesellschaften etwas niedriger ausfallen als im Berichtsjahr. Bei den Tochterfirmen soll die Kapitalbasis weniger belastet werden. Aus diesem Grund wird das Ergebnis im Einzelabschluss der BAUER AG etwas rückläufig sein.

VI. Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im BAUER Konzern

Die BAUER Gruppe hat ihre wichtigsten Handlungsschwerpunkte unter der Maxime BAUER's Triple A vereint. Der Slogan ist angelehnt an die Bestnote, die Ratingagenturen bei ihren Bewertungen vergeben. Damit wird festgehalten, welche Themen im Konzern allgemein als besonders wichtig gelten. Das ist zum einen der Bereich Health, Safety & Environment, der ganz besonders in den letzten Jahren durch diverse Maßnahmen ausgebaut wurde und der noch weiter vorangebracht werden soll. Daneben geht es um Qualität und Ethik. Wir wollen unseren Kunden höchste Qualität bieten und einen fairen Umgang mit unseren Interessensgruppen pflegen. Das dritte "A" steht für Performance, also die ökonomische Leistung des Unternehmens. Die Zielsetzung ist es, drei Bestnoten - also A's -zu erreichen.

Die unter BAUER's Triple A definierten Handlungsschwerpunkte sind für uns auch die zentralen Aspekte des Nachhaltigkeitsmanagements. Beim Konzernvorstand und bei den Geschäftsführern der Holdinggesellschaften liegt die oberste Verantwortung in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens und auf die Ausrichtung der Themen Qualität, Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. In den gemeinsamen monatlichen Besprechungen wird sich dabei auch der genannten Themen angenommen.

Der einmal pro Jahr tagende Corporate Social Responsibility (CSR)-Kreis, bei dem neben dem Konzernvorstand die Abteilungen bzw. Bereiche Personal, HSE, Weiterbildung und Konzernkommunikation der BAUER AG beteiligt sind, beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen und legt Maßnahmen und Ziele fest. Der jährlich erscheinende Nachhaltigkeitsbericht, der seit 2011 den Anforderungen der Global Reporting Initiative (GRI) entspricht, informiert über die Aktionen und die gesetzten Ziele.

Mitarbeiter

Für die Erreichung der gemeinsamen Ziele der BAUER Gruppe ist jeder einzelne unserer Mitarbeiter von größter Bedeutung. Dank ihres Engagements und ihrer Erfahrung können wir nun im Jahr 2015 auf 225 Jahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. Gerade deshalb hat die Entwicklung und Betreuung unserer Mitarbeiter bei uns oberste Priorität.

Mitarbeiterentwicklung

Die Unternehmen der BAUER Gruppe beschäftigten weltweit im Jahresdurchschnitt 10.405 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 10.264). Diese teilen sich wie folgt auf:

Segment Bau: 5.675 Mitarbeiter (Vorjahr: 5.531)
Segment Maschinen: 3.038 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.998)
Segment Resources: 1.400 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.449)
BAUER AG und Töchter: 292 Mitarbeiter (Vorjahr: 286)

Die Mitarbeiterzahl im Konzern entwickelte sich entsprechend unserer Erwartungen. Veränderungen bei den Tochterfirmen sind im Wesentlichen im Ausland zu verzeichnen und auf die dort zu bearbeitenden Bauprojekte zurückzuführen. Durch einzelne Aufträge sind oft größere Veränderungen möglich.

Im Segment Bau gibt es in Abhängigkeit von der Zahl zu bearbeitender größerer Projekte in einzelnen Ländern naturgemäß die größte Fluktuation. Die größten Zuwächse gab es daher bei den Tochterunternehmen in Ägypten (124 Mitarbeiter), Indonesien (104 Mitarbeiter) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (44 Mitarbeiter). In einzelnen Ländern wurden im Berichtsjahr aufgrund des schwächeren Marktes, wie in Malaysia oder Algerien, weniger Mitarbeiter beschäftigt als noch im Vorjahr. Die insgesamt gute Auftragslage führte in Summe zu einem leichten Anstieg der Mitarbeiterzahl im Bau, wobei der Zuwachs vor allem bei den Beschäftigten stattfand, die projektbezogen eingestellt wurden.

Im Segment Maschinen hat sich die Mitarbeiterzahl nur leicht erhöht. Der überwiegende Teil des geringen Anstiegs ist auf neue Mitarbeiter in den Produktionen im Fernen Osten (17 Mitarbeiter) und Botswana (12 Mitarbeiter) zurückzuführen. In Summe ging die Beschäftigung bei den deutschen Gesellschaften leicht zurück. Weiterhin ist es ein wichtiges Ziel, die Stammbelegschaft an das Unternehmen zu binden, was uns auch im vergangenen Jahr gut gelungen ist.

Im Segment Resources wurden aufgrund einiger Umstrukturierungen, der Neuausrichtung und wegen der schwachen Marktlage im Miningbereich Mitarbeiter reduziert. Wesentlichen Anteil am Rückgang im Berichtsjahr hatten die Tochterfirmen in Jordanien (35 Mitarbeiter) und Südafrika (30 Mitarbeiter).

Ausbildung

Es ist uns wichtig, junge Menschen schon früh für unser Unternehmen zu begeistern und ihr Potenzial bestmöglich zu fördern. Deshalb bieten wir ihnen vielfältige Möglichkeiten, um Bauer als Arbeitgeber näher kennenzulernen und einen Einblick in unsere unternehmerische Tätigkeit zu erlangen. Im Jahr 2014 waren 248 Azubis bei Bauer in Deutschland beschäftigt. Der Großteil erlernte den Beruf des Industriemechanikers, des Baugeräteführers oder des Büro- bzw. Industriekaufmanns.

Für den studentischen Nachwuchs bieten wir in Kooperation mit der Hochschule Ingolstadt zwei duale Studiengänge in den Fächern Maschinenbau und Informatik an. Daneben können Studenten auch im Rahmen von Praktika oder Bachelor- bzw. Masterarbeiten erste Kontakte zu unserem Unternehmen knüpfen.

Weiterbildung

Die BAUER Training Center GmbH ist die konzerneigene Bildungseinrichtung und bietet sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für externe Zielgruppen zugeschnittene Maßnahmen an. Mit einem umfassenden Seminar- und Kursprogramm in den unterschiedlichsten Bereichen werden dabei vielfältige Themengebiete angesprochen. 2014 betrug das Budget der BAUER Training Center GmbH rund 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,3 Mio. EUR) für die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Knapp 2.717 eigene Mitarbeiter (Vorjahr: 2.948) nutzten dabei das Seminarangebot. Es wurden insgesamt 475 (Vorjahr: 599) interne und externe Seminare sowie externe Tagungen besucht.

Im Rahmen von Mitarbeitergesprächen, Coachings und diversen Mentoringprogrammen unterstützen wir unsere Mitarbeiter bei ihrem beruflichen Weiterkommen. Auch internationale Fortbildungen werden durchgeführt.

Vielfalt

Die BAUER Gruppe beschäftigte im Jahr 2014 weltweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 76 unterschiedlichen Nationen. Unsere Präsenz auf den weltweiten Märkten führt dazu, dass Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen in unserem Unternehmen zusammenkommen. Unser Miteinander ist dabei durch gegenseitige Wertschätzung gekennzeichnet. Diskriminierung, insbesondere aufgrund von Religion, Alter, Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung hat in unserem Unternehmen keinen Platz. Deshalb gehört die Förderung von Vielfalt zum festen Bestandteil unserer Unternehmenskultur.

Grafik: Mitarbeiter nach Regionen

Wir bieten allen unseren Mitarbeitern die gleichen Chancen. Sowohl bei der Einstellung als auch bei der Entwicklung unserer Mitarbeiter legen wir großen Wert auf eine Beurteilung, die ausschließlich auf Persönlichkeit und Qualifikation beruht. Im Hinblick darauf arbeiten wir gezielt daran, mehr junge Frauen und Mädchen für technische Berufe zu gewinnen und sie in diesem Bereich zu fördern.

Im Konzern liegt der Frauenanteil im Jahr 2014 bei etwa 11 %, was im Wesentlichen auf die technische Ausrichtung unseres Geschäfts und die niedrigen Bewerberzahlen von Frauen für diese Berufe zurückzuführen ist.

Investitionen

Angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage haben wir die Investitionen im Jahr 2014 gegenüber früheren Jahren zurückgefahren. Sie lagen seit Jahren erstmals wieder unter den Abschreibungen. Dies war aufgrund der umfangreichen Investitionen in unsere Werke in den Vorjahren möglich. Die Technologieentwicklung in unserem Geschäft ist jedoch schneller geworden, so dass eine Steigerung der Leistung in der Zukunft wieder höhere Investitionen verlangen wird.

Für den Maschinenbau wurde im Jahr 2014 unser US-Werk in Conroe bei Houston so erweitert, dass unsere Tochterfirma BAUER-Pileco Inc. mit allen ihren Aktivitäten im Bereich Service, Vertrieb und Ersatzteilversorgung dort einziehen konnte. Der alte Standort in Houston wurde verkauft, so dass der Neubau mit den Erlösen finanziert werden konnte. Des Weiteren wurde die Produktionskapazität für unsere Ankerfertigung in Edelshausen erweitert, da aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung dringend größere Kapazitäten benötigt wurden. Alle weiteren Investitionen dienten im Wesentlichen der Modernisierung des Geräteparks der Fertigungsstätten.

Auch im Segment Resources wurde im Jahr 2014 nur auf niedrigem Niveau investiert. Am Standort Schrobenhausen wurde für die Edelstahlproduktion für Wasserreinigungs- und Brauereianlagen eine kleine Halle errichtet. Die weiteren Investitionen dienten der Modernisierung der bestehenden Produktionsanlagen.

Bei der Geräteausstattung haben wir speziell im Segment Bau weiter investiert, um den Anforderungen des Marktes nach immer leistungsfähigeren Geräten für Spezialprojekte nachzukommen. Seit Jahren spüren wir den Trend, dass internationale Infrastrukturprojekte immer größere Volumina erreichen und vermehrt Spezialtiefbauleistungen benötigen, die nur mit immer größeren Maschinen hergestellt werden können. Dies verlangt höhere Einzelinvestitionen, bietet uns aber auch neue Marktchancen.

Die BAUER Gruppe investierte im Geschäftsjahr 2014 72,7 Mio. EUR (Vorjahr: 103,4 Mio. EUR) in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen beliefen sich im Konzern auf 78,8 Mio. EUR (Vorjahr: 79,7 Mio. EUR). Die nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte betrugen im Konzern 15,8 Mio. EUR (Vorjahr: 14,2 Mio. EUR).

Bei der BAUER AG betrug der Anlagenzugang im Geschäftsjahr 2014 2,3 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR). Dem stehen Abschreibungen von 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) gegenüber.

Finanziert wurden die laufenden Investitionen überwiegend aus Zahlungsmitteln aus dem betrieblichen und dem Finanzierungsbereich. Auch im Jahr 2015 werden wir die Investitionen im Rahmen der Abschreibungen halten.

Forschung und Entwicklung

Die BAUER Gruppe wandte im Geschäftsjahr 2014 erneut erhebliche Beträge zur Entwicklung neuer Bauverfahren und Maschinen auf. Schwerpunkte lagen dabei auf den Großdrehbohrgeräten, Kränen für den Spezialtiefbau, der Bohrwerkzeugtechnologie, den Maschinen für Kleinbohrungen im Bereich Verankerung und Hochdrucktechnologie, der Schlitzwandtechnologie, der Tiefbohrtechnik, dem Unterwasserbohren sowie in der Messtechnik für die Qualitätssicherung am Bau. Viele elektronische Anwendungen und Verfahren wurden zur Optimierung der Abläufe auf den Baustellen neu oder weiterentwickelt.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der BAUER Gruppe ist dezentral organisiert. In den zur BAUER Maschinen GmbH gehörenden Unternehmen, hat jede größere Produktgruppe einen eigenen Entwicklungsbereich, der sich voll auf die entsprechenden Geräte, wie Drehbohrgeräte oder Kräne, konzentriert. Die zentrale Entwicklungsabteilung entwickelt die Technologien und Komponenten einer Maschine, die in mehreren Produktgruppen Anwendung finden. So wird einerseits für eine möglichst hohe Standardisierung der Komponenten, andererseits für Synergien hinsichtlich deren Weiterentwicklung gesorgt. Zu diesen zentralen Komponenten zählen unter anderem die Hydraulik und die Antriebstechnik, die Elektronik und Maschinensoftware oder auch das Getriebe. Auch die grundlegende Forschungsarbeit ist in der zentralen Entwicklung angesiedelt.

Die Entwicklungsarbeit der Tochterfirmen der BAUER Maschinen GmbH ordnet sich in das beschriebene System ein, wobei jede Tochterfirma die Verantwortung für ihre spezielle Produktgruppe trägt. Auch unsere internationalen Fertigungsstätten haben Entwicklungsbereiche, die sich auf die Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort, aber auch auf spezielle, vor Ort hergestellte Maschinen, konzentrieren. Ein Entwicklungsbüro in Indien unterstützt bei Bedarf alle Entwicklungsgruppen.

Unsere Baubereiche haben ebenfalls eigene Entwicklungskapazitäten. Speziell die BAUER Spezialtiefbau GmbH unterhält eine Abteilung für Bautechnik, die neue Verfahren entwickelt und Grundsatzforschung betreibt.

Für Forschungstätigkeiten, die konzernübergreifend von Bedeutung sein können, werden über die BAUER Forschungsgemeinschaft interne und externe Aufträge zu Forschungsthemen vergeben. Hier haben auch utopisch erscheinende Ideen eine Chance auf praktische Nutzbarkeit untersucht zu werden. Manchmal entstehen daraus herausragende neue Techniken, die unsere Unternehmen technologisch voranbringen.

Diese Art der Gesamtorganisation der Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat sich sehr bewährt. Durch schnelle Entscheidungen und hohe Flexibilität können alle Produkte auf dem neuesten Stand gehalten sowie neue Ideen und Marktanforderungen schnell umgesetzt werden.

Auch im Jahr 2014 gab es einige herausragende Entwicklungsprojekte. So wurde im Bereich der Tiefbohrtechnik gemeinsam mit unserem Auftraggeber Saxon Energy Services Inc. ein völlig neues Tiefbohrgerät der 375 Tonnen-Klasse entwickelt. Ende des Jahres erfolgte die Bestellung für zwei Geräte. Auch unsere Maschinen für Unterwasserbohrungen zur Gründung von Windrädern und für Unterwasserturbinen wurden intensiv weiterentwickelt. Leider liegen Aufträge für derartige Geräte wegen der schleppenden Entwicklung der entsprechenden Projekte noch in der Zukunft. Wir sind aber davon überzeugt, dass die großen Vorteile unserer Maschinen, gerade hinsichtlich der Lärmemissionen und der Möglichkeit unter starken Strömungen arbeiten zu können, hervorragende Chancen bieten.

Im Bereich der Premium- und Value-Line-Bohrgeräte wurden Teile der Gerätepalette einem Relaunch unterzogen und eine neue Oberwagenplattform entwickelt. Durch eine konsequente Modularisierung der Produkte konnten auch wesentliche Vorteile hinsichtlich Produktion, Disposition und einer vereinfachten weltweiten Ersatzteilhaltung geschaffen werden.

Aus den Erkenntnissen eines Forschungsprojekts wurde im vergangenen Jahr ein optionales Energieeffizienzpaket für unsere Drehbohrgeräte zur Marktreife gebracht. Dieses findet bei Kunden in aller Welt große Anerkennung.

Weitere Entwicklungen des Jahres waren neue Brunnenbohrgeräte, Komponenten für Tiefbohranlagen, Verbesserungen an Schlitzwandgeräten, Geräte und Verfahren für Bodenverbesserungsarbeiten unter beschränkter Höhe, Verbesserungen an den Seilbaggern zur Lärmminderung und ein Hydraulikhammer für das Einrammen von Pfählen mit erhöhter Frequenz.

Unsere Leistungen beschränken sich seit etlichen Jahren nicht mehr nur auf den Bereich des Spezialtiefbaus. Die BAUER Gruppe versteht sich heute als Produzent von Geräten und als Dienstleister für alle Themen, die mit Boden und Grundwasser zu tun haben. So wurden in vielen Bereichen des Konzerns noch etliche weitere Entwicklungen getätigt, die sich beispielsweise mit neuen Rohren für den Leitungsbau, mit Wasserreinigung durch unterschiedlichste Methoden oder mit modernen Materialien für den Einsatz in der Geotechnik befassen. Einem modernen Innovationsmanagement wird in allen Konzernbereichen größte Aufmerksamkeit geschenkt.

Im Maschinenbau wenden wir gut 3,8 % (inkl. innerbetrieblichem und projektbezogenem Aufwand) des entsprechenden Gesamtkonzernleistungsanteils für Forschung und Entwicklung auf. In diesem Bereich sind 183 Mitarbeiter tätig, dazu kommen Mitarbeiter von Ingenieurbüros und Praktikanten. Die Anstrengungen für Forschung und Entwicklung werden planmäßig auf hohem Niveau weitergeführt, um den Anforderungen der sich immer schneller verändernden Märkte gerecht werden zu können. Im Ausland bauen wir ebenfalls unsere Entwicklungsabteilungen aus, beispielsweise in Indien und in China. So können wir von den dortigen Arbeitsmärkten profitieren, in denen sehr viele gut ausgebildete Ingenieure zur Verfügung stehen.

Im Bausegment liegt der Aufwand für Forschung und Entwicklung bei 0,4 %, im Segment Resources bei 0,8 % des Gesamtkonzernleistungsanteils. Zur Vorbereitung und Konzipierung von Baustellen wenden wir weitere erhebliche Mittel auf. Profitable Bauaufträge werden sehr häufig über Sondervorschläge am Markt gewonnen. Die Erarbeitung derartiger Sondervorschläge ist Entwicklungsarbeit und bildet einen Wettbewerbsvorteil auch für zukünftige Projekte, deren Kosten nicht von der allgemeinen Bauleistung getrennt erfasst werden können.

Von den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten 2014 in Höhe von 27,9 Mio. EUR wurden 6,2 Mio. EUR aktiviert (Aktivierungsquote: 22,2 %). Die Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten und Patente betrugen 6,5 Mio. EUR.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung finden ihren Niederschlag in 244 (Vorjahr: 259) derzeit gültigen Patentfamilien, die weltweit durch 1.392 (Vorjahr: 1.473) Anmeldungen, Patente und Gebrauchsmuster geschützt sind.

Health Safety Environment (HSE)

Für die BAUER Gruppe ist HSE ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Herstellung und Entwicklung all ihrer Produkte, Dienstleistungen und Betriebsabläufe. Bereits im Jahr 2011 haben wir durch die Einführung weltweit gültiger Standards im Bereich Health, Safety & Environment (HSE) für alle Unternehmen der BAUER Gruppe ein einheitliches HSE-Managementsystem geschaffen. Durch ständige Überprüfung unserer Leistungen und durch den Vergleich mit den gesetzten Zielen und Vorgaben wollen wir eine stetige Verbesserung unseres HSE-Systems und somit die konsequente Minimierung unserer Unfall- und Schadensquoten erreichen. Hauptverantwortlich für die Einhaltung und Durchführung der Leitlinien sind die jeweiligen Führungskräfte.

Ein Hauptaugenmerk legen wir darauf, unsere Mitarbeiter für das Thema Arbeitssicherheit zu sensibilisieren. Deshalb werden regelmäßig Schulungen im Bereich HSE durchgeführt. Auf unseren Baustellen sowie allen unseren Produktionsstätten finden wöchentliche Sicherheitsbesprechungen statt. Damit erreichen wir ein besseres Verständnis und eine größere Akzeptanz bei den Mitarbeitern unserer Unternehmen.

Regelmäßige Überprüfungen und Audits bescheinigen uns die konsequente Umsetzung unserer Sicherheitsstandards. Über Zertifizierungen wie OHRIS, OHSAS, AMS-Bau und SCC stellen wir sicher, dass unser Arbeitsschutz die Anforderungen der International Labour Organisation (ILO) erfüllt. Wir arbeiten daran, weitere Unternehmen im Konzern zu zertifizieren.

Das Umweltmanagement ist in die übergreifende HSE-Politik eingebunden. Hier wurden Standards und Leitlinien definiert, die für alle Unternehmen im Konzern gelten und deren Umsetzung und Einhaltung stetig geprüft wird.

Diverse Standorte und Unternehmen des Konzerns, darunter der Standort Schrobenhausen, sind bereits nach Umweltmanagementsystemen, wie beispielsweise EMAS, zertifiziert. Die BAUER Spezialtiefbau GmbH war erster Teilnehmer der BAUER Gruppe am Umweltpakt Bayern, einer Kooperation zwischen Bayerischer Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft.

Qualität

Qualität gehört zu den fundamentalen Anliegen der obersten Leitung unserer Unternehmen. Das über viele Jahre erworbene Vertrauen unserer Kunden zu unseren Unternehmen und in die Qualität unserer Produkte, Dienstleistungen und Geräte gilt es zu bewahren und wo immer möglich auszubauen. Dabei gehen wir mit großer Bereitschaft auf die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden ein, um diese dann rasch, verlässlich und kosteneffektiv erfüllen zu können. Besonders die Themen Ethik, Sicherheit und Gesundheitsschutz, Umweltverträglichkeit sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sind hier von besonderer Bedeutung.

Seit Jahrzehnten unterhält Bauer ein innerbetriebliches Vorschlagswesen, das nach traditionellen Abläufen arbeitet. In der kürzeren Vergangenheit gibt es durch ein intensiv ausgebautes System für den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) neue Impulse.

Das Qualitätsmanagementsystem basiert auf der ISO 9001 sowie den relevanten Rechts- und Industrienormen. Die Erreichung der geplanten Qualitätsziele wird anhand von Kennzahlen und Audits regelmäßig überprüft. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse finden Eingang in regelmäßige Schulungen. Wir motivieren unsere Mitarbeiter, indem wir durch die Vorgesetzten den Einsatz für Qualität vorleben, ihnen herausfordernde Ziele setzen, ausreichend Verantwortung übertragen und gute Leistungen anerkennen. Nur durch eine aktive Mitarbeit können Arbeitsziele in kurzer Zeit erreicht werden.

Unser Anspruch ist es, neben einem Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 auch andere Managementsysteme in den einzelnen Unternehmen zu etablieren. Um Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, streben wir gerade in neuen Geschäftsfeldern die Einführung branchenüblicher Managementsysteme an. Beispielsweise die API-Richtlinien bei Unternehmen, die unsere Kunden in der Öl- und Gasbranche erwarten.

VII. Rechtliche Angaben

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht stellt das Vergütungssystem für den Vorstand sowie die Gesamtbezüge des Vorstands dar und erläutert Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats.

Vergütung des Vorstands

Dem Vorstand der BAUER AG gehörten im Berichtsjahr unverändert drei Mitglieder an. Der Aufsichtsrat setzt auf Vorschlag des Präsidial- und Personalausschusses die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder fest. Das Aufsichtsratsplenum beschließt und überprüft das Vergütungssystem für den Vorstand nach Vorberatung im Präsidial- und Personalausschuss.

Das Vergütungssystem für den Vorstand hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder wird auf der Grundlage einer Leistungsbeurteilung festgelegt. Dabei wird berücksichtigt, dass die Gesamtvergütung in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds sowie zur Lage der Gesellschaft steht. Die Vergütung jedes Vorstandsmitglieds setzt sich aus erfolgsunabhängigen Komponenten, dabei im Wesentlichen einem fixen Grundgehalt, das in Monatsraten ausbezahlt wird, und einer erfolgsabhängigen Komponente in der Form einer jährlichen variablen Tantieme zusammen. Nach dem Ermessen des Aufsichtsrats bemisst sich die variable Tantieme aufgrund kurzfristiger als auch langfristiger Bewertungskriterien, wobei die kurzfristigen Bewertungskriterien bei der variablen Vergütung im Verhältnis zu den langfristigen Bewertungskriterien gleich gewichtet werden.

Kriterien für die Festlegung der fixen Vorstandsvergütung bilden die Aufgabenverteilung, die Leistungen des Vorstands, die wirtschaftliche Lage sowie der Erfolg und die Zukunftsaussichten der Unternehmensgruppe.

Insgesamt sind für die Vergütung Höchstgrenzen festgelegt. Die variable Vergütung ist für jedes Vorstandsmitglied durch eine individuell festgelegte Maximaltantieme beschränkt. Diese Maximaltantieme stellt die Tantiemenobergrenze bei normalem Geschäftsgang dar und wird bei Erreichung aller Ziele ausbezahlt. Bei außergewöhnlichem Geschäftsgang können diese Werte bis zum 1,8-fachen überschritten werden.

Grundlage der Ermittlung des variablen Vergütungsbestandteils mittels kurzfristiger Bewertungskriterien bilden die Leistungen des Vorstandsmitglieds im vergangenen Geschäftsjahr und die wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe auf der Basis der Planerreichung im Berichtsjahr, insbesondere der Erreichung der Ergebnis- und Leistungsziele unter Berücksichtigung der Konjunkturentwicklung.

Grundlage der Ermittlung des variablen Vergütungsbestandteils mittels langfristiger Bewertungskriterien bilden der Erfolg und die Zukunftsaussichten der Unternehmensgruppe und die Leistungen des Vorstands bezogen auf diese Kriterien. Hierbei werden die Entscheidungen des Vorstands in Bezug auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung in den vergangenen drei Geschäftsjahren und deren Auswirkungen auf die Erreichung einer langfristigen Unternehmensstabilität bewertet. Kriterien hierfür sind die langfristigen Ergebnis- und Umsatzchancen, eine nachhaltige Personalentwicklung entsprechend der Zukunftsperspektiven der Unternehmensgruppe, die Entwicklung der Firmenkultur, die Entwicklung der Zusammenarbeit im Unternehmen, die Sicherung des Unternehmensfriedens, die strategische Markt- und Produktentwicklung, das Risiko- und Sicherheitsmanagement, die langfristige finanzielle Stabilität und die Qualität der Finanzkennzahlen bezogen auf die jeweilige Wirtschaftssituation.

Zur Beurteilung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung wird der Anteil der variablen Vergütung in Relation zum fixen Grundgehalt gesetzt und verglichen. Weiter wird die Vorstandsvergütung mit ihrem fixen Gehaltsbestandteil, mit ihrem variablen Anteil sowie insgesamt mit der üblichen Vergütung der Vorstände anderer börsennotierter und branchengleicher bzw. -ähnlicher Unternehmen in Deutschland verglichen (horizontaler Vergleich). Der vertikale Vergleich erfolgt in zwei Stufen: Zum einen werden die Vorstandsgehälter mit den Geschäftsführergehältern der großen Tochterunternehmen der BAUER Gruppe verglichen, zum anderen werden die Vorstandsgehälter mit der Gehaltsgruppe A VIII des in der Firmengruppe anwendbaren Tarifvertrages zur Regelung der Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die Angestellten und Poliere des Baugewerbes in Relation gesetzt.

Außerdem wird die Vergütung so bemessen, dass sie am Markt für hochqualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist.

Die Hauptversammlung vom 30. Juni 2011 hat für die Geschäftsjahre 2011 bis 2015 beschlossen, dass im Jahres- und Konzernabschluss der BAUER AG keine individualisierten Angaben über die Bezüge der Vorstandsmitglieder gemacht werden und hat insofern von der gesetzlichen Ermächtigung in den §§ 286 Abs. 5, 314 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands ohne die Zuführung zu Pensionsrückstellungen betrugen im Berichtsjahr 1.150 TEUR (Vorjahr: 1.361 TEUR). Davon sind 1.090 TEUR (Vorjahr: 1.056 TEUR) erfolgsunabhängige und 60 TEUR (Vorjahr: 305 TEUR) erfolgsbezogene Gehaltsbestandteile. In der Gesamtvergütung sind Sachbezüge aus der privaten Nutzung eines Dienst-Pkw nebst Aufwandsentschädigungen für jedes Mitglied des Vorstands sowie Beiträge zur Gruppenunfallversicherung und der Berufsgenossenschaft enthalten.

Aufgrund der für Vorstandsmitglieder geltenden betrieblichen Altersversorgung ist ein Versorgungsaufwand (Service Costs) in Höhe von 159 TEUR (Vorjahr: 118 TEUR) entstanden. Das festgelegte Basisgehalt zur Berechnung der Altersversorgungsleistungen ist bei allen Verträgen deutlich niedriger als das Grundgehalt. Der nach IAS 19 ermittelte Anwartschaftsbarwert (Defined Benefit Obligation) sämtlicher Pensionszusagen gegenüber Mitgliedern des Vorstands betrug zum Geschäftsjahresende 5.531 TEUR (Vorjahr: 3.868 TEUR).

Die Vorstandsverträge enthalten im Falle vorzeitiger Vertragsbeendigung individuelle Abfindungsklauseln, die sich hinsichtlich des Abrechnungsmodus an der Beschäftigungszeit des jeweiligen Vorstandsmitglieds orientieren und bezogen auf ein Vorstandsmitglied so bemessen sind, dass ein Betrag von zwei Jahresvergütungen nicht überschritten wird. Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots sind mit den Mitgliedern des Vorstands nicht getroffen.

Vergütung des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der BAUER AG besteht aus zwölf Mitgliedern. Die Bemessung der Aufsichtsratsvergütung ist in der Satzung der BAUER AG im Einzelnen festgelegt. Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält neben dem Ersatz seiner baren Auslagen und seiner ihm für die Aufsichtsratstätigkeit etwa zur Last fallenden Umsatzsteuer eine im Monat Dezember des Geschäftsjahres zahlbare Jahresgrundvergütung in Höhe von 18 TEUR. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte, dessen Stellvertreter das 1,5-fache dieser Vergütung. Die Grundbeträge erhöhen sich um 10 % je Mitgliedschaft in einem Ausschuss des Aufsichtsrats. Dies setzt voraus, dass der jeweilige Ausschuss in dem Geschäftsjahr mindestens zweimal getagt hat. Ausgenommen von dieser Vergütungsregelung ist die Mitgliedschaft im Vermittlungsausschuss. Veränderungen im Aufsichtsrat und/oder seinen Ausschüssen werden bei der Vergütung im Verhältnis der Amtsdauer berücksichtigt; dabei erfolgt eine Auf- oder Abrundung auf volle Monate nach kaufmännischer Regel. Eine erfolgsorientierte Vergütung erhalten die Aufsichtsratsmitglieder nicht.

Im Geschäftsjahr 2014 betrug die Gesamtvergütung aller Aufsichtsratsmitglieder netto 254 TEUR (Vorjahr: 254 TEUR).

Sonstiges

Kredite oder Vorschüsse wurden im Berichtsjahr an Organmitglieder nicht gewährt und zu ihren Gunsten wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Wertpapierorientierte Anreizsysteme für Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder der BAUER AG oder für Mitarbeiter der Unternehmensgruppe in Deutschland bestehen grundsätzlich nicht. Für die Mitglieder von Organen der BAUER AG sowie aller verbundenen Unternehmen im In- und Ausland, an denen eine Mehrheitsbeteiligung besteht, wird von der BAUER AG eine D&O-Vermögensschaden-Haftpflicht-Gruppenversicherung unterhalten. Darin ist ein angemessener Selbstbehalt für die Versicherten vereinbart. Für die Mitglieder des Vorstands wurde in der D&O-Versicherung der gesetzlich vorgesehene Selbstbehalt von mindestens 10 % des Schadens bis mindestens zur Höhe des 1,5-fachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds im Berichtsjahr vereinbart.

Die Vorstandsmitglieder sollen Aufsichtsratsmandate und sonstige administrative oder ehrenamtliche Funktionen außerhalb des Unternehmens nur in begrenztem Umfang übernehmen. Die Vorstandsmitglieder dürfen ohne Einwilligung des Aufsichtsrats weder ein Handelsgewerbe betreiben noch im Geschäftszweig der Gesellschaft für eigene oder fremde Rechnung Geschäfte tätigen. Sie dürfen ohne Einwilligung auch nicht Mitglied des Vorstands oder Geschäftsführer oder persönlich haftender Gesellschafter einer anderen Handelsgesellschaft sein. So ist sichergestellt, dass weder der zeitliche Aufwand noch die dafür gewährte Vergütung zu einem Konflikt mit den Aufgaben des Vorstands führt. Für die Übernahme von Mandaten in Konzerngesellschaften erfolgt keine Vergütung.

Übernahmerechtliche Angaben

Im Folgenden sind die nach §§ 315 Abs. 4, 289 Abs. 4 HGB geforderten Angaben zum 31. Dezember 2014 dargestellt.

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der BAUER AG beträgt unverändert 73.001.420,45 EUR und ist in 17.131.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von rund 4,26 EUR je Stückaktie eingeteilt. Jede Aktie gewährt gleiche Rechte und in der Hauptversammlung - mit Ausnahme von gesetzlichen Stimmverboten wie in § 136 AktG und § 28 WpHG - je eine Stimme.

Der Streubesitz lag, ebenso wie im Vorjahr, bei 51,81 %. Die Mitglieder der Familie Bauer und die BAUER Stiftung, Schrobenhausen, halten im Rahmen eines Poolvertrages insgesamt 8.256.246 Stückaktien an der BAUER AG, was einer Beteiligung von 48,19 % an der Gesellschaft entspricht. Der Poolvertrag enthält eine Stimmbindungsvereinbarung sowie Beschränkungen der Übertragbarkeit der Aktien der Poolbeteiligten. Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen am Grundkapital der BAUER AG, welche 10 % der Stimmrechte überschreiten, sind der Gesellschaft nicht bekannt.

Keiner der Aktionäre hat Sonderrechte, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es keine Stimmrechtskontrolle der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer.

Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

§ 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft enthält eine Ermächtigung des Vorstands, das Grundkapital bis zum 27. Juni 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 7,3 Mio. EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Der Vorstand ist hierzu ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen,
bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet und die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des vorhandenen Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung überschreiten. Auf diese Begrenzung sind Aktien anzurechnen, die in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zum Zeitpunkt ihrer Ausnutzung aufgrund anderer Ermächtigungen unter Bezugsrechtsausschluss veräußert oder ausgegeben wurden bzw. auszugeben sind,
zum Ausgleich von Spitzenbeträgen.

Durch Beschlussfassung in der ordentlichen Hauptversammlung vom 26. Juni 2014 wurde die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 25. Juni 2019 befristet eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands mittels eines öffentlichen Erwerbsangebots oder über die Börse. Erfolgt der Erwerb über die Börse, darf der Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den durch die Eröffnungsauktion am Handelstag ermittelten Kurs für Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 20 % unterschreiten. Erfolgt der Erwerb mittels eines öffentlichen Erwerbsangebots, dürfen der Kaufpreis oder die Grenzwerte der Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Durchschnitt der Schlusskurse je Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an den drei Börsenhandelstagen vor dem Tag der Veröffentlichung des öffentlichen Erwerbsangebots um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 20 % unterschreiten. Ergeben sich nach der Veröffentlichung des öffentlichen Erwerbsangebots nicht unerhebliche Abweichungen des maßgeblichen Kurses, so kann der Kaufpreis angepasst werden.

Die aufgrund der vorstehenden Ermächtigungen erworbenen Aktien kann der Vorstand zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken verwenden. Insofern können die erworbenen Aktien insbesondere auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an die Aktionäre veräußert werden, wenn die Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis (ohne Erwerbsnebenkosten) veräußert werden, der den Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Die Aktien können zudem gegen Sachleistung veräußert werden, soweit dies zu dem Zweck erfolgt, Unternehmenszusammenschlüsse durchzuführen oder Unternehmen, Unternehmensteile, Unternehmensbeteiligungen oder andere Vermögensgegenstände zu erwerben. Die vorbezeichneten Aktien können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Hinsichtlich der Verwendung der zurückgekauften Aktien sieht die Ermächtigung für bestimmte Fälle den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre vor. Die Möglichkeit, eigene Aktien zu erwerben, wurde bisher nicht genutzt.

Ernennung und Abberufung der Vorstandsmitglieder, Satzungsänderungen

Die Regelungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands der BAUER AG ergeben sich aus den §§ 84, 85 AktG und §§ 30 ff. MitbestG in Verbindung mit § 5 und § 6 der Satzung der Gesellschaft. Der Vorstand hat gemäß der Satzung aus mindestens zwei Personen, die vom Aufsichtsrat für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren bestellt werden, zu bestehen. Derzeit sind drei Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat bestellt und ein Vorsitzender des Vorstands sowie ein Arbeitsdirektor sind ernannt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit von Vorstandsmitgliedern jeweils für höchstens fünf Jahre ist zulässig. Die Bestellung und die Wiederbestellung bedürfen eines Aufsichtsratsbeschlusses, der grundsätzlich frühestens ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit gefasst werden darf. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstand und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Präsidial- und Personalausschuss des Aufsichtsrats bereitet die Entscheidungen des Aufsichtsrats über die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands vor und befasst sich mit der langfristigen Nachfolgeplanung im Vorstand.

Die Änderung der Satzung wird von der Hauptversammlung gemäß §§ 119 Abs. 1 Nr. 5, 179 AktG mit einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals beschlossen. Nach § 12 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung der Satzung betreffen. Der Aufsichtsrat ist ferner ermächtigt, die Fassung des § 4 der Satzung (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) nach vollständiger oder teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals anzupassen.

Change-of-Control

Die BAUER AG hat zusammen mit weiteren Konzernunternehmen einen Konsortialkreditvertrag ausnutzbar bis zu einem Betrag in Höhe von 450 Mio. EUR abgeschlossen, der für den Fall eines Kontrollwechsels oder einer Kontrollerlangung die Kreditgeber zur Kündigung der Kreditzusagen berechtigt. Ein Kontrollwechsel bezeichnet im Sinne dieses Konsortialvertrages einen Zustand, in dem die poolgebundenen Mitglieder der Familie Bauer in Summe direkt über weniger als 40 % der Kapitalanteile oder der Stimmrechte der BAUER AG verfügen. Eine Kontrollerlangung tritt ein, wenn in Summe direkt oder indirekt mehr als 50 % der Kapitalanteile oder Stimmrechte an der BAUER AG von einer oder mehreren gemeinschaftlich handelnden Personen (ausgenommen die poolgebundenen Mitglieder der Familie Bauer) gehalten werden.

Des Weiteren sehen mehrere langfristige Darlehen mit einem Darlehensstand zum Bilanzstichtag von insgesamt 146,0 Mio. EUR, die die BAUER AG zusammen mit anderen Konzernunternehmen als Darlehensnehmerin bzw. Garantin vereinbart hat, für den Fall eines Kontrollwechsels an der BAUER AG ein außerordentliches Kündigungsrecht des jeweiligen Darlehensgebers vor. Dabei liegt ein Kontrollwechsel vor, wenn ein Dritter, der nicht dem Kreis der bestehenden Hauptaktionäre zuzurechnen ist, mittelbar oder unmittelbar die Kontrolle über mindestens 30 % der Stimmrechte oder die Mehrheit des ausstehenden Grundkapitals der BAUER AG erwirbt. In Anspruch genommene Kreditbeträge müssten im Falle der Kündigung getilgt werden. Für neue Inanspruchnahmen stünde die jeweils gekündigte Kreditlinie nicht mehr zur Verfügung.

Darüber hinaus bestehen in der Firmengruppe weitere kurzfristige und langfristige Kreditverträge, die im Falle eines Kontrollwechsels ein außerordentliches Kündigungsrecht unter den vereinbarten marktüblichen Bedingungen vorsehen.

VIII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

IX. Risiko- und Chancenbericht

Risikobericht

Grundprinzip des Risikomanagements

Im Rahmen unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unternehmerisches Handeln ist ohne das Eingehen von Risiken nicht denkbar. Echte Risiken resultieren aus nicht planbaren Ereignissen, die sowohl Gefährdungen als auch Chancen mit sich bringen können. Für uns bedeutet Risikomanagement daher nicht nur einseitig die Reduzierung von Gefahren, sondern zugleich das bewusste Umgehen mit Chancen. Ziele des Risikomanagements sind die Absicherung unserer Unternehmensziele, die Steigerung unseres Unternehmenswerts und die Reduzierung von Risikokosten. Die Aufgaben des Risikomanagements sind, über die gesamte Wertschöpfungskette vorhandene und zu erwartende Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu bewerten und zu überwachen sowie Maßnahmen abzuleiten. Dabei werden sowohl Risiken betrachtet, die von außen auf unsere Unternehmen einwirken als auch Risiken, die intern entstehen. Unser Risikomanagement basiert auf einem eher risikoscheuen Grundverständnis, das heißt es zielt darauf ab, eher gegen drohende Risiken abzusichern, als kurzfristige Gewinnchancen zu realisieren. Existenzgefährdende Risiken gehen wir grundsätzlich nicht ein.

Risikomanagementsystem

Unser Risikomanagementsystem basiert auf der vom Vorstand festgelegten Risikopolitik und regelt den Umgang mit Risiken innerhalb der BAUER Gruppe. Es definiert eine einheitliche Methodik, die für alle Segmente und deren Gesellschaften gültig ist. Es wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Unser Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil unseres Managementsystems, und dient wie alle unsere Managementsysteme als Instrument der wert- und erfolgsorientierten Unternehmenssteuerung. Im Rahmen von Audits wird seine Umsetzung regelmäßig geprüft und im Rahmen von Management Reviews seine Wirksamkeit kontinuierlich verbessert. Darüber hinaus überprüfen unsere Abschlussprüfer jährlich, inwieweit unser Risikofrüherkennungssystem geeignet ist, bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen. Ihre Anregungen werden zur Verbesserung des Systems aufgenommen. Die Prozessschritte des Risikomanagements sind: Identifikation, Bewertung, Steuerung von Maßnahmen und Überwachung.

Für die Identifikation von Risiken wurden Risikokategorien definiert und einzelne Risikofelder zugeordnet. Dadurch werden Schwerpunkte gesetzt. Risikokategorien in der BAUER Gruppe sind: Strategische Risiken, Marktrisiken, Finanzmarktrisiken, politische und rechtliche Risiken, Organisations- und Führungsrisiken, Risiken aus der Wertschöpfungskette und Risiken durch Unterstützungsprozesse. Diese Risiken werden zur Gruppe der latenten Risiken zusammengefasst und in einem gemeinsamen Prozess im Rahmen unseres Risikomanagements behandelt. Im Gegensatz dazu werden Projektrisiken, ihrer Natur und Bedeutung entsprechend, in einem weiteren und hiervon unabhängigen Prozess behandelt.

Der Identifizierungs- und Bewertungsprozess der latenten Risiken erfolgt einmal jährlich im Rahmen von Arbeitstreffen mit dem jeweiligen Management unserer relevanten Gesellschaften und wird gemeinsam mit den Abteilungs- und Zentralfunktionsleitern sowie einzelnen Spezialisten durchgeführt. Dieser Prozess stellt sicher, dass potenzielle neue Risiken und Chancen auf Managementebene zur Diskussion gestellt und bei Relevanz in die Folgeberichterstattung aufgenommen werden. Nach der strukturierten Risikoidentifikation erfolgt die Bewertung der Risiken anhand einer Relevanzskala.

Relevante Risiken oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts werden anhand von Szenarien quantifiziert. Planungsrisiken werden basierend auf Erfahrungswerten anhand von Standardabweichungen eingeschätzt. Auf Konzernebene werden die Risiken aus den Teilkonzernen konsolidiert.

Nach erfolgter Bewertung werden risikospezifische Bewältigungsmaßnahmen festgelegt. Soweit möglich und sinnvoll, haben wir für potenzielle Schadensfälle und Haftungsrisiken angemessene Versicherungen abgeschlossen, um unseren Gefährdungsgrad zu vermindern und mögliche Verluste zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren. Die Überwachung der Risiken obliegt den Risikoverantwortlichen.

Die Wirkungen der Einzelrisiken werden im Kontext der Unternehmensplanung mittels der Risikosimulation aggregiert. Dies bedeutet, dass in unabhängigen Simulationsläufen mit Hilfe von Zufallszahlen die Gewinn- und Verlustrechnung eines Geschäftsjahres mehrere tausend Mal durchgespielt wird (Monte-Carlo-Simulation).

Die Risikoanalyse wird mindestens einmal jährlich durchgeführt. Jährlich erfolgt eine Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat. Das System wird kontinuierlich gepflegt und sowohl qualitativ als auch strukturell im Rahmen der Einbindung weiterer Konzernunternehmen ständig verbessert. Um akute Risiken zu kommunizieren, wird die reguläre Risikoanalyse durch eine Sofortmeldungs-Berichterstattung ergänzt. Unser Risikomanagementsystem erfasst sowohl Risiken als auch Chancen.

Behandlung von Projektrisiken

Projektrisiken sind die wesentlichen Leistungsrisiken und damit untrennbarer Bestandteil der Segmente Bau und Resources, also überall dort, wo Baudienstleistungen oder Anlagenbau auf dem Gelände des Kunden erbracht werden. Damit einhergehende Risiken, wie Baugrundrisiko und aufgrund des Individualcharakters jedes Einzelprojektes auch Vertrags-, Termin- und Schadensrisiken, können in Einzelfällen so unglücklich kumulieren, dass sie zwar nicht für den Konzern, wohl aber für kleinere Tochterfirmen bestandsgefährdend sein können. Für alle relevanten Projekte oberhalb niedriger Schwellenwerte werden vor Angebotslegung systematisch alle denkbaren Risiken und Chancen identifiziert, analysiert, bewertet und geeignete Maßnahmen zur Minimierung der Risiken und zur Verfolgung der Chancen festgelegt.

Jedes Projekt wird einer Risikoklasse zugeordnet und entsprechend seiner Risikoklasse in der Organisation eskaliert und ist somit einem strikten Genehmigungsprozess unterworfen. Die Einteilung der Risikoklassen erfolgt zum einen auf Basis von definierten Checklisten nach dem K.O.-Prinzip, um Fehleinstufungen in eine zu niedrige Risikoklasse zu verhindern. Zum anderen erfolgt sie auf Basis des für das Projekt ermittelten Schadenspotentials, wobei das jeweils ungünstigere Ergebnis maßgeblich ist. Die dabei ermittelten Risikoklassen werden auch bei den Kalkulationszuschlägen zur Abdeckung der ermittelten Risiken berücksichtigt.

Das System wurde für die Unternehmensteile über Jahre hinweg mit entsprechenden Projektrisiken weiterentwickelt und in seiner Anwendung auf die relevanten Unternehmungen ausgeweitet.

Risiken

Nachfolgend beschreiben wir potentielle Risiken, die bedeutende Auswirkungen auf unsere Finanz- und Ertragslage sowie unsere Reputation haben können und geben eine Einschätzung der Relevanz für unser Geschäft. Die Aufgliederung erfolgt nach den gleichen Risikokategorien, die wir auch in unserem Risikomanagementsystem verwenden. Die Risikofelder wurden aggregiert. Sofern nicht anderslautend angegeben, betreffen alle nachfolgend beschriebenen Risiken alle unsere Segmente.

Strategische Risiken

Geschäftsfeldstruktur

Den strategischen Risiken aus der Geschäftsfeldstruktur des Konzerns begegnen wir durch die Aufteilung unseres Geschäfts in die Segmente Bau, Maschinen und Resources und verfolgen damit das Ziel, eine bessere konjunkturelle Unabhängigkeit vom Bau zu erzielen.

Durch häufigere Unternehmensakquisitionen und -gründungen im Segment Resources resultiert das Risiko von Fehleinschätzungen von Partnern sowie Schwierigkeiten bei der Integration der Unternehmen in die BAUER Gruppe. Wir begegnen diesem Risiko durch eine sorgfältige Due Diligence und eine intensive Begleitung während der Integrationsphase.

Auch das Segment Maschinen wird durch den Einstieg in die Tiefbohrtechnik und durch den Bau von Maschinen für den Bergbau seine Abhängigkeit vom Geschäftsbereich Bau weiter reduzieren können. Die Struktur unserer Geschäftsfelder betrachten wir als mittleres Risiko.

Strategieentwicklung und -umsetzung

Die Ziele für die strategischen Handlungsfelder sowie die Umsetzung der darauf basierenden Maßnahmen werden in regelmäßigen Abständen überprüft. Daher erachten wir die Risiken im Bereich der Strategieentwicklung und -umsetzung als gering.

Marktrisiken

Absatzmarktrisiken

Seit jeher gehört es zu unseren strategischen Grundlagen, den Risiken der Absatzmärkte durch eine mehrgliedrige Aufstellung zu begegnen. Während der Maschinenbau auf Konjunkturzyklen im Bau zwar phasenverschoben, aber eben noch stark beeinflusst reagiert, ist mit der Gründung des Segments Resources die konjunkturelle Abkopplung von den Bauzyklen deutlich besser gelungen. Unsere Strategie, die Geschäfte in jedem Segment weltweit auf viele Märkte zu verteilen, reduziert das gesamte Risiko nochmals, so dass für den Konzern bei Schwächung oder Ausfall einzelner regionaler Märkte kein gravierendes Gesamtrisiko besteht. Darüber hinaus sind wir durch unsere Netzwerkstrategie im Segment Bau in der Lage, die Kapazitäten im Falle eines regionalen Marktrückgangs zügig von einem Land in das nächste zu verlegen und dort weiter zu arbeiten. Diese Strategie hat sich bei verschiedenen regionalen Krisensituationen der Vergangenheit bewährt und negative Auswirkungen auf das Gesamtergebnis kompensiert bzw. abgemildert. Auch in unserem Segment Resources konnte die Internationalisierung bereits deutlich vorangetrieben werden. Die Absatzmarktrisiken bewerten wir als mittleres Risiko.

Wettbewerbsumfeld

Gerade im Segment Maschinen agieren wir in wettbewerbsintensiven und preissensiblen Märkten. Der chinesische Baumarkt und entsprechend überproportional auch der chinesische Baumaschinenmarkt, sind in der Vergangenheit entsprechend der Politik des Landes extrem dynamisch gewachsen. In der Folge entstanden große Produktionskapazitäten für Baumaschinen. Da der chinesische Baumarkt seit 2012 immer wieder stagniert, geht der Bedarf nach neuen Geräten zum Teil überproportional stark zurück. Durch die entstandenen Überkapazitäten im Land stehen Preise und Margen phasenweise spürbar unter Druck. Um unsere Wettbewerbssituation in China nachhaltig zu verbessern, wurden intensive Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet. So wurde vor allem die Fertigung aber auch das Sourcing in hohem Maße lokalisiert und unter Beibehaltung der gewohnt hohen Qualität weiter professionalisiert. Darüber hinaus wurde der After-Sales-Service als stabilisierender Faktor zum Neugeschäft in allen Märkten weiter ausgebaut.

Durch die anerkannt hohe Qualität und den noch immer deutlichen technischen Vorsprung unserer Maschinen, konnte unsere Marktposition in China trotz der Überkapazitäten im Lande und dem damit einhergehenden Margendruck behauptet werden. Die geringe Markterfahrung der chinesischen Hersteller und die immer noch deutlich niedrigere Qualität ihrer Produkte sowie auch der in der Regel unterentwickelte After-Sales-Service, haben den massenweisen Export chinesischer Baumaschinen in die für uns relevanten Märkte bisher verhindern können. Aus diesen Gründen mussten sich einige kleinere chinesische Wettbewerber bereits aus dem Markt zurückziehen. Dieses Risiko wird kurzfristig noch als geringes, mittelfristig jedoch als mittleres Risiko eingeschätzt.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte der USA sowie einiger Länder der EU, die teilweise erheblichen Eingriffe der Zentralbanken sowie die Unsicherheit hinsichtlich der Stabilität der Märkte bestimmter Länder und die sich phasenweise deutlich abschwächenden Märkt in China und den weiteren BRIC-Staaten, beeinflussen unsere Einschätzungen zur gesamtwirtschaftlichen Lage. Anhaltende politische Unruhen im Nahen und Mittleren Osten belasten die Investitionsbereitschaft in den unmittelbar betroffenen Ländern und nicht selten darüber hinaus.

Der starke Ölpreisverfall entlastet zwar die Handelsbilanzen der Importländer, belastet aber langfristig die Kaufkraft und Investitionsbereitschaft der Förderländer des Mittleren Ostens sowie Russlands. Ein längerfristig niedriger Ölpreis könnte sich negativ auf die Nachfrage nach Tiefbohrgeräten und Dienstleistungen für die Ölindustrie auswirken. In Folge des stark gesunkenen Ölpreises und der angespannten Situation im Osten der Ukraine und der daraus resultierenden Sanktionsmaßnahmen gegen Russland kam es zum Jahresende 2014 zu einem erheblichen Kursverfall des russischen Rubels gegenüber dem Euro. Dies erschwert unseren Maschinenvertrieb nach Russland und wird momentan als mittleres Risiko bewertet.

Aus diesen Themen ergeben sich sowohl Währungs- als auch Nachfragerisiken in den betroffenen Märkten. Im Gegensatz dazu führt die insgesamt gute gesamtwirtschaftliche Situation im Fernen Osten zu einer strukturell größeren Abhängigkeit des Konzerns von diesem Wirtschaftsraum.

Vorstand und Geschäftsführer der drei Segmente beschäftigen sich laufend mit Hochrechnungen einzelner Szenarien für die Auswirkung etwaiger Risiken auf das jeweilige Konzernunternehmen sowie auf den Gesamtkonzern. Gegebenenfalls notwendige und relevante Maßnahmen werden daraus abgeleitet und konsequent umgesetzt. Die gesamtwirtschaftlichen Risiken bewerten wir in der Summe aber noch als gering.

Beschaffungsmarktrisiken

Den Schwankungen auf dem Beschaffungsmarkt steuern wir durch Vereinbarung von langfristigen Verträgen entgegen. Dieses Risiko wird als unbedeutendes Risiko eingeschätzt.

Finanzmarktrisiken

Covenants-Risiken

Für mehrere langfristige Darlehen gelten Kreditklauseln, die sich an festgelegten finanziellen Bezugsgrößen orientieren. Diese sind vornehmlich das Verhältnis von Net Debt zu EBITDA, das Verhältnis EBITDA zu Net Interest Coverage sowie die Eigenkapitalquote. Die für die Schuldscheindarlehen und den im Jahr 2014 abgeschlossenen Konsortialkredit vereinbarten Kennzahlen wurden zum Jahresende eingehalten.

Neben der Ergebnissituation des Gesamtkonzerns kann insbesondere ein erhöhter Finanzierungsbedarf zu einem erhöhten Covenants-Risiko führen. Dies gilt zum Beispiel für Bestandsveränderungen im Segment Maschinen. Um dieses Risiko zu reduzieren, wird ein aktiver Absatz des Mehrbestands angestoßen und falls notwendig die Produktionsmenge gesenkt. Daneben kann ein hoher Forderungsbestand ebenfalls dazu führen, dass vereinbarte Bezugsgrößen nicht eingehalten werden können.

Mit vorausschauender Planung und gutem Controlling richten wir größtes Augenmerk darauf, die vereinbarten Grenzwerte einzuhalten. Dieses Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft.

Finanzielle Stabilität und Liquidität

Dem Risiko von finanzieller Instabilität und Versorgungsengpässen auf den internationalen Finanzmärkten wurde im vergangenen Jahr durch den Abschluss eines Konsortialkreditvertrages begegnet. Dieser Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren stellt die mittelfristige Liquiditätsversorgung der Unternehmensgruppe sicher und ist ein wichtiges Mittel, um den größeren Finanzmarktrisiken zu begegnen.

Zinsänderungsrisiken

Durch Abschluss möglichst langer Zinsbindungen und von Zinsderivaten reduzieren wir Risiken aus Zinsschwankungen auf ein geringes Maß.

Währungsrisiken

Soweit möglich und verfügbar, begegnen wir Währungsrisiken durch die lokale Finanzierung unserer internationalen Beteiligungsgesellschaften in ihrer jeweiligen Landeswährung. Transaktionsrisiken (Fremdwährungsrisiken aus dem laufenden Cash-Flow) minimieren wir in allen Geschäftsbereichen mit der Anwendung geeigneter Kurssicherungsinstrumente. Die verbleibenden Währungsrisiken stufen wir als geringes Risiko ein.

Politische und rechtliche Risiken

Compliance

Für die BAUER Gruppe ist verantwortungsvolles und rechtmäßiges Handeln ein Grundprinzip für erfolgreiches, wirtschaftliches Agieren, für die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen sowie für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Wir legen größten Wert darauf, dass gesellschaftliche Konventionen, rechtliche Vorgaben und Unternehmensregeln eingehalten werden, um das Risiko von Verstößen gegen geltendes Recht zu reduzieren. Compliance bedeutet für uns gesetzmäßiges und regelkonformes Verhalten. Rechtmäßiges, ethisches und soziales Handeln sind wesentliche Bausteine unseres Wertemanagementsystems. So werden unsere Mitarbeiter schon bei der Einstellung mit unseren Grundwerten vertraut gemacht. Spezielle Schulungen ermöglichen ihnen, ihr Wissen zu vertiefen. Durch den Einsatz einer speziellen Software wird sichergestellt, dass wir keine Geschäfte mit Kunden betreiben, die auf einer EU- oder US-Sanktionsliste stehen.

Zusammenfassend sind wir der Meinung, dass wir mit unserem vorhandenen Wertemanagementsystem ein effizientes System geschaffen haben, das es uns erlaubt, unsere Compliance-Risiken auf einem geringen Niveau zu halten.

Politisches und rechtliches Umfeld

Aufgrund der breiten Aufstellung des Konzerns sowie der zurückhaltenden Investitionen in potentiell instabilen Ländern, spielen die politischen Risiken von Einzelländern für den Gesamtkonzern eine eher untergeordnete Rolle. Wir beurteilen daher das Risiko als gering.

Vertragsrisiken

In den Segmenten Bau und Resources werden überwiegend Bau-, Bohr- und Umweltdienstleistungen erbracht. Bei den zugrundeliegenden Projekten handelt es sich nahezu immer um Prototypen, die in jedem Fall auf der Basis von Individualverträgen abgewickelt werden. Die daraus resultierenden Risiken unterliegen strengen Routinen, so dass sie als gering bewertet werden können.

Laufende Rechtsfälle

Rechtsstreitigkeiten entstehen fast ausschließlich aus unserer Leistungserbringung insbesondere im Projektgeschäft. Juristische Auseinandersetzungen bestehen mit Auftraggebern, Lieferanten und Geschäftspartnern und beziehen sich zumeist auf die Vergütung, behauptete Mängel der Leistungen oder Verzögerungen in der Fertigstellung eines Projekts. Der Ausgang von Gerichts- bzw. Schiedsverfahren, an denen wir beteiligt sind, lässt sich naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen wurde.

Wertschöpfungsrisiken

Risiken aus Forschung und Entwicklung

Als Technologieführer, speziell im Segment Maschinen, begegnen wir einer möglichen Schwächung unserer Marktposition mit laufender Forschung und Entwicklung. Auch wenn die boomenden Märkte im Fernen Osten und die daraus entstehenden neuen Konkurrenten den Innovationsdruck verstärken, ist es uns gelungen, den notwendigen Abstand als Technologieführer bis heute zu wahren.

Dennoch ist uns bewusst, dass dieser Druck weiter zunehmen wird. Deshalb nutzen wir in zunehmendem Maße auch kostengünstige lokale Entwicklungsressourcen in Indien und China zur raschen und wirtschaftlichen Steigerung unserer Innovationsgeschwindigkeit.

Zudem besteht in diesem Bereich das Risiko der Mehrkosten aufgrund von Fehlentwicklungen und -konstruktionen, welche zu Nachbesserungen führen. Dieses Risiko wird durch einen strukturierten und mehrstufigen Produktentstehungsprozess minimiert.

Aufgrund unserer hohen Innovationskraft und dem transparenten Produktentstehungsprozess beurteilen wir das Risiko im Bereich Forschung und Entwicklung derzeit als mittleres Risiko.

Produktion und Auftragsausführung

Technisches Versagen aus Konstruktionsfehlern oder Statikfehlern im Projektgeschäft können zu erheblichen Bauverzögerungen sowohl bei eigenen Bauprojekten als auch bei Projekten unserer Kunden führen. Die Risiken daraus sind in der BAUER Gruppe immanenter Bestandteil des Projektgeschäfts. Konstruktionen und Statiken werden deshalb überwiegend in eigenen Konstruktionsbüros von erfahrenen Mitarbeitern erstellt. Die hieraus resultierenden Risiken können deshalb als gering bewertet werden.

Ein weiteres Risiko in der Auftragsausführung ist die Auswahl und Anwendung von Bohrverfahren. Eine Fehlbeurteilung von Bodenverhältnissen kann ebenfalls zu erhöhten Risikokosten führen. Störungen im Projektablauf sind durch den verantwortlichen Projektleiter zu identifizieren und frühzeitig zu kommunizieren. Das Management ist sich dieser Risiken bewusst und baut auf ein erfahrenes Projekt- und Produktionsmanagement in allen Segmenten. Alle aufgeführten Risiken sind in den Segmenten Bau und Resources Bestandteil einer Chancen- und Risikoanalyse auf Projektebene.

Ein weiteres Risiko im Bereich der Produktion und Auftragsausführung sind die steigenden Fertigungskosten in China, die unter anderem aufgrund wachsender Arbeitslöhne entstehen. Künftig sollen im neuen Werk in Tianjin Synergien in der Fertigung generiert und eine Optimierung der Maschinenauslastung erzielt werden. Die Risiken in der Produktion und Auftragsausführung sind als mittlere Risiken zu bewerten.

Projektrisiken

Projektrisiken sind grundsätzlich die wesentlichen Leistungsrisiken der Segmente Bau und Resources, zumal jedes Einzelprojekt Individualcharakter hat. Obwohl wir davon ausgehen, dass die Leistungsermittlung bei unseren Projekten mit der gebotenen Vorsicht getätigt wurde, ist es nicht endgültig auszuschließen, dass bei der Endabrechnung mit dem Kunden ein niedrigeres Ergebnis akzeptiert werden muss. Infolge der tendenziell zunehmenden Größe und Komplexität der Projekte sind die daraus resultierenden Risiken als mittelgroß zu bewerten.

Nachträge und Claim-Management

Gerade bei komplexen Bauleistungen ist festzustellen, dass bei Uneinigkeit hinsichtlich der Vertragsauslegung sowie bei Mehrleistungen und Nachträgen vermehrt der Rechtsweg durch die beteiligten Akteure beschritten wird. Auf Seiten des Auftraggebers haben die handelnden Personen immer seltener die Bevollmächtigung, Konflikte einer einvernehmlichen Lösung zuzuführen. Dadurch werden finale Projektabwicklungen vermehrt durch Gerichtsverfahren verzögert und es entstehen zusätzliche Kosten. Dieses Risiko bewältigen wir mit einem baubegleitenden professionellen Nachtragsmanagement und einer durchgängigen Dokumentation der ausgeführten Bauleistung. Trotz aller Bemühungen bleibt der Ausgang mancher Nachtragsverhandlungen ein Risiko für das Unternehmen. Die Risiken aus Nachträgen sind als mittlere Risiken zu bewerten.

Akquisition, Vertrieb und Vertragsverhandlungen

Die Risiken der Fehlkalkulation bei Angebotserstellung und einer Zusage technischer Eigenschaften, die nicht eingehalten werden können, werden durch ein strenges Vier-Augen-Prinzip minimiert und können als grundsätzlich geringes Risiko angesehen werden.

Materialwirtschaft und Beschaffung

Durch unsere langjährig erfolgreiche Politik im Maschinenbau, Engpassteile langfristig und weitsichtig zu disponieren, sowie durch zusätzliche Maßnahmen und der Möglichkeit, terminkritische Engpassteile innerhalb der eigenen Organisation fertigen zu können, sind die Risiken aus Sicht der Beschaffung derzeit weiterhin als gering einzustufen.

Risiken durch Unterstützungsprozesse

Debitorenmanagement

Zur Beschränkung unseres Zahlungsausfallrisikos steht uns in Deutschland ein erprobtes System aus Kreditversicherungen, Zahlungsausfallbürgschaften, Vorauszahlungen und in Sonderfällen auch Handwerkersicherungsbürgschaften zur Verfügung, so dass wir dieses Risiko als gering einschätzen.

Qualitätsrisiken

In allen Bereichen wird der Ausführungsqualität durch gut ausgebildete Mitarbeiter und ein viele Jahre etabliertes Qualitätsmanagement hohe Aufmerksamkeit zuteil. Alle wesentlichen Firmen im Konzern sind zertifiziert und werden regelmäßig auditiert. Qualitätsrisiken beurteilen wir daher als gering.

Personalentwicklung, -struktur und Schlüsselpersonal

Die Begleitung unserer Mitarbeiter von der Auswahl und Einstellung über die Einarbeitung, Qualifizierung und Weiterbildung sowie die laufende persönliche Betreuung, wurden stetig verbessert. Die Fluktuation ist seit vielen Jahren sehr gering und bestätigt unsere Personalpolitik. Risiken aus dem Personalbereich bewerten wir als unbedeutend.

IT

Die Sicherung gegen Datenverlust oder unberechtigten Zugriff wird genauso wie die System- und Datenverfügbarkeit durch aktuelle Hard- und Softwaretechnologie sowie durch modernste Gebäudetechnologie gewährleistet, so dass Risiken im Bereich der IT als unbedeutend eingestuft werden.

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Die Risiken in der Konzernrechnungslegung umfassen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisrisiken. Um Ihnen zu begegnen, wird das Rechnungswesen der großen übergeordneten Tochterfirmen in Deutschland überwiegend zentral am Hauptsitz in Schrobenhausen geführt. Dies ermöglicht eine Spezialisierung bei besonderen Geschäften, wie zum Beispiel Arbeitsgemeinschaften, sowie die einheitliche Behandlung von Geschäftsvorfällen.

Die Buchhaltung der übrigen Tochterfirmen - praktisch aller ausländischen und der wesentlichen deutschen Tochterfirmen - wird in der Regel in eigenen kaufmännischen Abteilungen dezentral geführt. Unsere ausländischen Tochterfirmen werden dabei von externen Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sowie von unseren Beteiligungscontrollern unterstützt, um qualifizierte Einzelabschlüsse nach dem jeweiligen Landesrecht oder nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften zu gewährleisten. Darüber hinaus werden die Abschlüsse der wesentlichen Gesellschaften nach IFRS geprüft und die Abschlussprüfung durch den Prüfer nach den International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt.

Die monatliche Konzernberichterstattung, die Erstellung der Quartals- und Jahresabschlüsse und die Zusammenführung der Einzelabschlüsse nach IFRS, werden unter Verwendung einer konzernweit geltenden Bilanzierungsrichtlinie auf der Basis eines einheitlichen Konzernkontenrahmens durch die Tochtergesellschaften und für den Konzernabschluss durch die Konzernrechnungslegung durchgeführt. Die Anpassung der lokalen Buchhaltungen auf IFRS erfolgt mittels entsprechender Anpassungsbuchungen.

In den größeren Gesellschaften wird der Erfolg jeder einzelnen Abteilung über einen Betriebsabrechnungsbogen (BAB) als zentrales Instrument abgebildet, Abweichungen gegenüber der Jahresplanung werden aufgezeigt. Auf Projektebene erfolgt ein monatlicher Abgleich der Ist-Zahlen mit den Kalkulations- und Bauleiterbudgets. Selbstkontrolle und gegenseitige Kontrolle sind nach unserer Einschätzung und Erfahrung wirksame Elemente unseres internen Kontrollsystems.

Die Kontrolle und Steuerung der Einzelfirmen sowie der Abteilungen erfolgt monatlich über die zentral eingerichteten kaufmännischen Abteilungen der jeweiligen Segmente und anschließend durch die Konzernrechnungslegung, was die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisrisiken weiter reduziert.

Die konsolidierten Zahlen werden wiederum monatlich mit den Zahlen aus dem jährlich über die Unternehmensgruppe hinweg durchgeführten Planungsprozess abgeglichen und anhand von Konzernkennzahlen analysiert. Gegebenenfalls notwendige Maßnahmen auf Planabweichungen werden durch die Geschäftsführungen der betroffenen Bereiche zeitnah umgesetzt.

Die wesentlichen Jahresabschlüsse sowie der Konzernabschluss zum Jahresende werden von Wirtschaftsprüfern nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften und Prüfungsstandards geprüft sowie den in den jeweiligen Bereichen eingerichteten Aufsichtsräten im Rahmen ihrer Zuständigkeit zur Prüfung vorgelegt. Die wesentlichen Zahlen und Informationen werden dem Vorstand und dem Aufsichtsrat der BAUER AG aus der zentralen Rechnungslegung regelmäßig als Monatsberichte zur Verfügung gestellt.

Die dabei eingesetzten EDV-Systeme sind durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen gegen unbefugten Zugriff und gegen Datenverlust geschützt. Aufgrund des systematischen mehrgliedrigen Aufbaus des Konzernrechnungslegungsprozesses mit seinen redundanten Kontrollinstanzen können wir die Risiken daraus als gering einstufen.

Gesamtrisiko

Es sind derzeit keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die der BAUER Gruppe im Geschäftsjahr 2015 existenziell schaden könnten. Das Management sieht auf diesem Niveau auch auf Basis der Geschäftsaussichten keine Veränderung des Gesamtrisikos.

Chancenbericht

Parallel zur Risikobeschreibung erfolgt die Gliederung unserer Chancen. Auch hier wurde eine Aggregation der Chancenfelder vorgenommen. Sofern nicht anderslautend angegeben, betreffen die nachfolgend beschriebenen Chancen alle unsere Segmente.

Strategische Chancen

Unser Konzern hat im Laufe der Zeit immer wieder Einzelprojekte in Randmärkten abgewickelt. Über die Jahre konnten so eigenständige Geschäfte aufgebaut werden, wie zum Beispiel unsere Aktivitäten im Bereich der Umwelttechnik, die sich nach ersten Anfängen vor über 20 Jahren zu einem international agierenden Bereich in unserem Segment Resources entwickelt haben.

Ein ähnliches Geschäft ist aus dem ersten Einsatz von Spezialtiefbaugeräten für die Exploration von Diamanten erwachsen, das sich zwischenzeitlich zum Kompetenzzentrum Drilling Technologies im Segment Resources entwickelt hat.

Zusammen mit der im Jahr 2007 erfolgten Akquisition der GWE-Gruppe, die sich auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von hochwertigen Produkten zum Ausbau von Brunnen sowie für die oberflächennahe Geothermie konzentriert, waren wir in der Lage, durch Zusammenführung dieser drei Geschäfte das Geschäftssegment Resources aufzubauen. Dieser 2007 gegründete Kernbereich konzentriert sich auf die Themen Wasser, Umwelt und Bodenschätze und damit auf einige der wichtigsten Themenbereiche des 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist das Segment Resources unabhängiger von den Konjunkturzyklen unserer angestammten Segmente Bau und Maschinen.

Für die zügige Internationalisierung des Segments Resources nutzen wir die Erfahrungen unserer angestammten Organisationseinheiten in den beiden anderen Segmenten.

Marktchancen

Durch die rasante Motorisierung in einigen Schwellenländern und die zu erwartende vermehrte Förderung von Öl und Gas durch neue Verfahren, wie beispielsweise Fracking, ist eine Tendenz feststellbar, auch schwer zu erschließende und damit bohrintensive Lagerstätten zu erschließen. Auch wenn diese Tendenz immer wieder durch Schwankungen des Ölpreises beeinflusst wird, bleibt dieser Trend nachhaltig. Die Nachfrage nach modernen Tiefbohrgeräten wird dadurch mittel- und langfristig weiter steigen. Daher hat das Segment Maschinen das Geräteportfolio mit Tiefbohranlagen erweitert, die bis zu 6.000 Meter Tiefe für Geothermie, zur Öl- und Gasexploration und für Produktionsbohrungen eingesetzt werden können.

Die Chancen in der Tiefbohrtechnik haben sich mit Unterzeichnung des Vertrags zwischen unserer Tochterfirma BAUER Deep Drilling GmbH und Saxon Energy Services Inc. über die Lieferung von zwei 375-Tonnen-Anlagen weiter erhöht. Es besteht die Chance, dass die Tiefbohrtechnik insgesamt zukünftig einen bedeutenden positiven Beitrag zu unserem Ergebnis leistet. Wir sind in der Lage, Explorations- und Produktionsbohrungen für Wasser, Öl und Gas sowie darüber hinaus auch für Kohlegas und für Geothermie erfolgreich auszuführen. In Australien, Afrika und Indonesien werden umfangreiche Flächen als Claims für die Erschließung von Kohlegas ausgewiesen. Die Ernsthaftigkeit für eine konsequente Erschließung wird durch Planung und Bau von großen Gasverflüssigungsanlagen untermauert.

Mit dem Atomunglück in Fukushima wurde eine neue Diskussion im Bereich der Energieerzeugung entfacht, die zu weitreichenden Konsequenzen in der Energiepolitik führt. Derzeit werden die geeigneten zukunftsträchtigen Alternativen zur Atomenergie gesucht. Die BAUER Gruppe versucht mit der Entwicklung von Unterwasserbohrgeräten, die von einem Schiff aus betrieben werden und für die Gründung von Gezeitenturbinen oder Windkraftanlagen eingesetzt werden können, einen Beitrag zu leisten. Hierdurch eröffnet sich sowohl unserem Bau wie auch dem Maschinenbereich ein völlig neues Produktspektrum mit langfristig großen Erfolgsaussichten.

Über den Aufbau neuer Töchter im Segment Resources ist es unserem Umweltbereich gelungen, vom angestammten und begrenzten Altlastenbereich den Einstieg in die industrielle Prozesswasserreinigung und damit in die Öl- und Gasindustrie zu erreichen. Die bei der Ölproduktion anfallenden großen Mengen industrieller Prozesswässer bieten bei immer strengeren Umweltauflagen zusätzlich hervorragende Marktchancen für unseren Umweltbereich.

Aufgrund jahrelanger Vernachlässigung von Dämmen, sind Dammsanierungen eine weltweit gefragte Bauleistung. Mit unserer fundierten Erfahrung in diesem Bereich, die wir bei verschiedenen Dammsanierungsprojekten sammeln konnten, sehen wir eine hervorragende Marktchance für unser Segment Bau.

Wertschöpfungschancen

Entwicklung und Innovation

Entwicklung und Innovation sind systematisch in zahlreiche Standardprozesse im Konzern eingebunden. Ihre Effizienz wird im Rahmen des Qualitätsmanagements und über das Unternehmenscontrolling überwacht. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass Kundenwünsche als Chancen verstanden und zeitnah in Innovationen für unsere Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden. Die Kapazitäten unserer Ingenieurbüros werden systematisch durch Ressourcen aus Ländern mit hohem Bildungsniveau bei gleichzeitig niedrigen Löhnen, wie in Indien, verstärkt.

Innovation ist an praktisch allen Stellen unserer Unternehmensprozesse möglich. Unsere Mitarbeiter wissen am besten, wo in ihrem Arbeitsumfeld Verbesserungen erreichbar sind. Um die zahlreichen guten Ideen gewinnen und nutzen zu können, haben wir ein System zur systematischen und unbürokratischen Erfassung, Bewertung, Umsetzung und Belohnung der Verbesserungsvorschläge unserer Mitarbeiter entwickelt und werden von diesen mit Ideen belohnt.

Projektchancen

Unabhängig von nationalen und globalen Marktzyklen entwickeln sich oft in eher schwachen Märkten Aufgabenstellungen, für die wir als Konzern, gerade aus der Zusammensetzung unseres Dienstleistungs- und Produktportfolios heraus, hervorragend aufgestellt sind. Ein Beispiel dafür sind Verfahren zur nachträglichen Installation von Kerndichtungen in Erddämmen oder Verfahren zur langfristigen und umweltgerechten Reinigung und Entsorgung von industriellen Prozesswässern aus der Erdölindustrie.

Die daraus resultierenden Projekte erreichen teilweise sehr große Loseinheiten und können im Auftragsfall durch das Zusammenschließen unserer weltweiten Ressourcen und durch unsere langjährige Erfahrung mit Großprojekten erfolgreich bewältigt werden.

Nachträge und Claim-Management

Die Durchsetzung von Forderungen und Nachträgen birgt nicht nur Risiken, sondern auch die Chance, aus Änderungen der bestellten Bauleistung oder durch den Auftraggeber nachträglich bestellte Zusatzleistungen, bessere Ergebnisse erzielen zu können, als die für den ursprünglichen Auftrag festgelegten Konditionen. Bei Projekten mit hohem Änderungspotential kann sich daraus eine deutliche Verbesserung der Ergebnisse ergeben. Durch ein baubegleitendes professionelles Nachtragsmanagement versuchen wir, diese Chancen zu realisieren.

Chancen durch Unterstützungsprozesse

Der Konzern reagierte auf den unerfreulichen Verlustausweis zum Jahresende 2013 mit einem weltweiten Kostensenkungsprogramm. Dazu gehörte neben der Aufgabe einiger kleinerer, wirtschaftlich schwieriger Geschäfte im Jahr 2014, insbesondere die nachhaltige Umsetzung zahlreicher Einzelprojekte wie Personalkostensenkung durch Prozessoptimierung, Materialkostensenkung durch gezielte Verhandlung mit A-Lieferanten, Verschleißkostensenkung durch technische Verbesserungen oder Kostensenkungen durch Regel- und Verhaltensänderungen. Die Projekte werden im Rahmen der Planung definiert und monatlich überprüft. Ziel des Kostensenkungsprogramms ist eine nachhaltige Verbesserung der Kostenstruktur der BAUER Gruppe und damit eine Steigerung des Deckungsbeitrags.

Gesamtchancen

Durch die zunehmende Etablierung des Segments Resources sowie durch neue innovative Produkte, sehen wir eine stetige Zunahme unserer Marktchancen auf dem Weltmarkt. Unsere Strategie, die überwiegend kleineren und mittleren weltweit agierenden Gesellschaften systematisch zu effizienten Netzwerken zu verknüpfen, ermöglicht es uns immer besser, aus den damit einhergehenden Skalierungseffekten Geschwindigkeits- und Kostenvorteile zu generieren. Zusammengefasst sehen wir für unseren Konzern im Jahr 2015 eine weitere Zunahme der Chancen für unser weltweites Geschäft.

X. Prognosebericht

Für die zukünftige Entwicklung unserer Unternehmen sind einige Faktoren von zentraler Bedeutung, die im Folgenden näher erläutert werden sollen.

Märkte

Wie eingangs im Wirtschaftsbericht beschrieben, sind die Märkte für Leistungen im Spezialtiefbau und für die dafür notwendigen Maschinen insgesamt positiv zu bewerten. Überall in der Welt ist ein erheblicher Nachholbedarf am Bau gegeben. Speziell die Infrastruktur muss den neuen Bedürfnissen der Menschen und den Anforderungen einer globalen Industriegesellschaft angepasst werden. Die zunehmende Urbanisierung in vielen Ländern bedingt erhebliche Anstrengungen bei den innerstädtischen Verkehrsstrukturen. Gerade das Bauen in die Tiefe ermöglicht es, die vor uns stehenden Herausforderungen zu lösen. Viele Anfragen aus allen Märkten und unser guter Auftragsbestand im Bausegment in den Regionen der Welt bestätigen diese Einschätzung.

Die Leistungen unseres Segments Resources entsprechen den zentralen Bedürfnissen unserer Welt, in der die Themen Umwelt und Wasser in den kommenden Jahrzehnten zu den wichtigsten überhaupt aufsteigen werden. Auch die Verfügbarkeit der für die Industrie notwendigen Ressourcen bleibt eine dauerhafte und dringliche Herausforderung.

Wettbewerb

Im Baubereich hat sich die Konkurrenz in den vergangenen Jahren insgesamt nur wenig verändert. Der Baumarkt ist und bleibt ein Markt mit sehr vielen Teilnehmern. Unsere weltweiten Unternehmen haben sich in dieser Konkurrenz gut etabliert, wobei es Märkte gibt - wie beispielsweise Ägypten - in denen wir eine herausragende Stellung im Markt erreichen konnten. In manchen Märkten haben wiederum andere Bauunternehmen eine Vorreiterrolle inne. Wir sehen diese Mischung positiv, da sie uns die Chance gibt, strategisch gut auf Veränderungen zu reagieren. In Deutschland sind in den letzten beiden Jahrzehnten sehr viele Unternehmen aus dem Markt ausgeschieden -auch im Spezialtiefbau. Heute gibt es deshalb nur relativ wenige Spezialtiefbauunternehmen die Großprojekte ausführen können. Dies eröffnet unserem Inlandsbereich zusätzliche Chancen.

Im Maschinengeschäft hat sich die Konkurrenzsituation in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich verändert. Durch das enorme Bauwachstum in China wurde der dortige Markt für einige Jahre bedeutender als alle anderen in der Welt zusammen. Viele chinesische Unternehmen begannen Spezialtiefbaugeräte zu produzieren und errichteten Kapazitäten, mit denen der chinesische Markt vollständig bedient werden konnte. Nachdem das Wachstum des chinesischen Baumarkts beendet war, gingen auch die Maschinenmärkte deutlich zurück. In der Folge hat sich der Wettbewerb spürbar verstärkt. Andere europäische Hersteller von Baugeräten kommen deshalb mit ihren Standardgeräten ebenfalls unter Druck und versuchen im Spezialtiefbaugeschäft einen Ausgleich zu finden. Dies kann nicht gelingen, da der Markt nicht groß genug ist. Jedoch beeinflusst dieses Verhalten für einige Zeit zusätzlich die Konkurrenzsituation unseres Unternehmens.

In dieser neuen Wettbewerbssituation kann unser Unternehmen nur mit hochwertigen Produkten und mit ausgezeichneter Serviceleistung seine Vorrangstellung behaupten. Durch große Anstrengungen haben wir hier in den vergangenen Jahren unseren Vorsprung wieder gut ausbauen können, was die im Jahr 2014 gestiegene Leistung verdeutlicht. Wir sind überzeugt, dass es auch in Zukunft gelingen wird, eine positive Entwicklung zu erreichen. Es wird uns darüber hinaus möglich sein, die Margen wieder etwas zu verbessern, was auch auf die erhöhte Auslastung der Kapazitäten zurückzuführen sein wird.

In den Märkten für Tiefbohrgeräte spielte Bauer bisher nur eine kleine Rolle. Dennoch konnten wir mit unseren vollhydraulischen Geräten mit modernster elektronischer Steuerung das Interesse der Kunden wecken. Gerade die Erfolge des Jahres 2014 sind Bestätigung der geleisteten Anstrengungen.

Im Bereich Resources sehen wir uns zahlreichen Konkurrenten in den jeweiligen Bereichen gegenüber. Wir sehen es als großen Vorteil an, dass wir als einziges Unternehmen alle Leistungen rund um das Thema Wasser und andere Ressourcen in einem Geschäftssegment gebündelt haben, so dass wir unseren Kunden eine sehr umfangreiche Produkt- und Leistungspalette anbieten können. Dies wird sich in Zukunft bezahlt machen.

Produkte

Durch die Konzentration auf Produkte und Dienstleistungen, die sich mit Boden und Grundwasser beschäftigen, sind wir in der Lage sowohl in unserem Baugeschäft als auch im Maschinenbau technologisch führend zu sein. Das Zusammenspiel von Bau und Maschinenbau - zum einen die Anwendung von anspruchsvollen Bauverfahren und zum anderen die Konstruktion und Fertigung hochwertiger Geräte mit modernster Technik - ermöglicht uns viele Synergien bei der Entwicklungsarbeit. Dadurch können wir mit unseren Verfahren eine Vorreiterrolle einnehmen.

Im Maschinengeschäft mussten wir in den vergangenen Jahren wegen der Veränderungen am Markt besondere Anstrengungen unternehmen. Durch die dezentrale, produktionsnahe Organisation unserer Entwicklungsarbeit ist es uns gelungen, die Dynamik bei der Entwicklung einzelner Produkte deutlich zu erhöhen. Die Möglichkeiten der modernen elektronischen Steuerung haben wir intensiv genutzt, um unsere Geräte noch vielseitiger und verlässlicher zu machen. Speziell haben wir große Anstrengungen unternommen, um durch die Aufnahme und Auswertung großer Datenmengen die Leistung der Geräte sehr gut nachweisen zu können.

Das Produkt ist im Maschinenbau nicht nur das Gerät selbst. Für unsere Kunden hat die Versorgung mit Ersatz- und Verschleißteilen sowie der Geräteservice immer größere Bedeutung. Mit vielen Maßnahmen haben wir diese Bereiche erheblich ausgebaut. Alle unsere weltweiten Läger sind elektronisch vernetzt, so dass eine sehr hohe Verfügbarkeit von Teilen erreicht wurde. In allen Regionen der Welt haben wir Service Center eingerichtet, die mit kurzer Reaktionszeit für unsere Kunden verfügbar sind -was diese sehr zu schätzen wissen. Die trotz sehr schwieriger Märkte guten Vertriebserfolge sind stark auf diese Anstrengungen zurückzuführen. Wir sind überzeugt, dass wir mit ausgezeichneten Produkten am Markt sind und diese eine gute Basis für Erfolge der Zukunft darstellen.

Im Bereich Resources konnten wir in den letzten Jahren vielfach zeigen, dass wir Leistungen anbieten, die am Markt großes Interesse wecken. Speziell unsere Lösungen im Bereich der Umwelttechnik, wie die Pflanzenkläranlage zur Reinigung von ölverschmutztem Wasser im Oman, fanden vielfach öffentliche Anerkennung.

Das Jahr 2015 wird wieder ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Grundsätzlich sehen wir in den Baumärkten weltweit ein Wachstum. Auch von den chinesischen Wettbewerbern im Maschinenbau erwarten wir ein vernünftigeres Verhalten als in der Vergangenheit, da sie sich auch auf die Regeln des Marktes einstellen müssen.

Trotz der grundsätzlich positiven Erwartungen sind die Risiken auf den Märkten nicht zu übersehen. Sie können unsere Unternehmen in unterschiedlichem Ausmaß beeinflussen, je nachdem wie sich die Themen weiterentwickeln. Dazu gehören die derzeitigen Probleme in Russland und der Ukraine, die Terrororganisation Islamischer Staat in Syrien und im Irak. Auch ist sehr schwer absehbar, ob die Bemühungen um politische Stabilität in den nordafrikanischen Ländern Erfolg haben werden oder ob neue Unruhen die Märkte herausfordern. Auch die wirtschaftlichen Herausforderungen in einigen Staaten, wie Griechenland, sind noch lange nicht gelöst.

Wir sind bei diesen Rahmenbedingungen der Auffassung, dass sich unser Geschäftsmodell auch im Jahr 2015 als robust erweisen wird. Wir haben versucht, bei unseren Planungen alle bekannten Chancen und Risiken zu bewerten und dabei positive wie negative Szenarien so gut wie möglich durchdacht. Am Ende sind wir davon überzeugt, dass unsere Planungen für 2015 realistisch sind. Dies gilt für alle Segmente, wie für den Konzern insgesamt.

Dennoch müssen wir darauf hinweisen, dass Spezialtiefbau und unsere weiteren Geschäfte ein höheres Risiko haben, als die Geschäfte der meisten anderen Unternehmen. Unsere Tätigkeit beinhaltet immer ein Element, das man nicht im Voraus perfekt analysieren kann - den Baugrund beziehungsweise den Boden. Auch bei aufwändigsten Voruntersuchungen des Bodens werden immer wieder Faktoren auftreten, die man nicht erkennen konnte. Diese können bei der Bauausführung zu vielfältigen Störungen führen und im Einzelfall auch zu spürbaren Verlusten. Wir arbeiten hart daran, unser Risikoverhalten immer mehr zu optimieren, um in der Zukunft Themen, wie sie uns in den letzten beiden Jahren getroffen haben, zu vermeiden.

Natürlich ergibt sich auch eine Chance, wenn der Boden in der Vorphase der Bauleistungen zu negativ eingeschätzt wurde. Dann können auf unseren Baustellen auch zusätzliche Gewinne erzielt werden.

Erfolge in einem größeren Konzern haben auch viel mit der grundlegenden Organisation zu tun. In den vergangenen Jahren haben wir an diesem Thema viel gearbeitet und sind davon überzeugt, dass wir hier sehr gut aufgestellt sind. Wir haben größten Wert auf die internationale Vernetzung gelegt, so dass heute nahezu alle Tochterfirmen über eine zentrale IT weltweit verbunden sind und gemeinsame Softwareplattformen nutzen. Dies ermöglicht uns eine perfekte Steuerung, was speziell im Bereich der Logistik und der Ersatzteilversorgung massive Vorteile bringt. Alle großen Standorte sind mit modernsten Videokonferenzsystemen ausgestattet, wodurch Reisekosten eingespart werden können. Auch bei den Managementsystemen haben wir große Fortschritte erzielt. Beim Thema HSE (Health, Safety & Environment) konnten viele positive Veränderungen erreicht werden und durch die weltweite IT-Vernetzung haben wir eine gute Internationalisierung erzielt.

Insgesamt sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. Wir arbeiten weiter hart am Kostensenkungsprogramm und mit wachsender Auslastung unserer Kapazitäten werden sich die Kostenrelationen zusätzlich verbessern. Auch wenn wir immer noch Überkapazitäten haben, benötigen wir diese, um die neuen Geschäfte bei Tiefbohrungen oder im Unterwasserbohren voranzutreiben. Gerade hier können wir bald einen guten Beitrag für die Zukunftsentwicklung erzielen.

Eine Änderung strategischer Zielsetzungen ist derzeit nicht notwendig. Die Aufstellung mit den drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources wird auch in den kommenden Jahren die Richtung des Konzerns bestimmen. Größere Akquisitionen planen wir derzeit nicht, da wir in den folgenden Jahren speziell unsere Kapitalbasis stärken wollen.

Nach Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Lageberichts gehen wir davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2015 für den Konzern eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,6 Mrd. EUR erreichen werden. Das Ergebnis nach Steuern prognostizieren wir mit etwa 18 bis 23 Mio. EUR. Rechnerisch bedeutet dies ein EBIT in Höhe von etwa 75 Mio. EUR.

Für das erste Quartal erwarten wir saisonbedingt noch einen Verlust, den wir aber in den Folgequartalen ausgleichen werden. Die Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf wird damit früheren Mustern in unserem Unternehmen entsprechen. Diese sind dadurch geprägt, dass zu Beginn des Jahres weniger Maschinen verrechnet werden können, da die Kunden erst mit Beginn der Bausaison Geräte abnehmen. Im Baubereich schlägt trotz der guten Witterung in einigen Ländern die Winterperiode in etlichen unserer Märkte durch.

Die Bilanzrelationen haben sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Am deutlichsten ist dies am Anstieg des Working Capital zu sehen, was auch eine starke Erhöhung der Nettoverschuldung zur Folge hatte. Der Grund für diese Entwicklung lag größtenteils in der Normalisierung unseres Maschinengeschäfts, in dem durch die wieder niedrigeren Vordispositionszeiten die Lagerbestände erheblich gestiegen sind. Es ist nicht zu erwarten, dass sich die Bilanzstruktur im kommenden Jahr erheblich verändern wird, da unser Geschäftsmodell mit hohen Vorfinanzierungen verbunden ist. Bei einer stärkeren Maschinennachfrage werden sich die Relationen aber wieder verbessern. Wir werden in den kommenden Jahren große Anstrengungen unternehmen, um unsere Eigenkapitalquote wieder auf über 30 % zu erhöhen.

Für den Konzern erwarten wir für die Jahre 2015 und 2016 eine positive Entwicklung. Wir planen ein Wachstum zwischen 3 % und 8 % gemäß unseren Langfristplanungen. Auch gehen wir davon aus, dass wir ein höheres Ergebnis erzielen können. Der Konzern hat sich weitgehend auf das veränderte Marktumfeld eingestellt, so dass wieder eine insgesamt positive Entwicklung erreicht werden kann.

Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat empfehlen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 0,15 EUR pro Aktie auszuschütten. Obwohl das Ergebnis im Jahr 2014 nur durch einen Sondergewinn erzielt werden konnte, möchten wir doch unsere Anteilseigner daran beteiligen. Daher möchten wir wieder eine Dividende ausschütten - auch wenn sich diese noch auf niedrigem Niveau befindet. Mittelfristig soll die Ausschüttungsquote wieder bei etwa 25 bis 30 % des ausgewiesenen Ergebnisses nach Steuern liegen.

Bestandsgefährdende Risiken und entsprechende Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in unserem Umfeld nicht. Grundsätzlich ist die Weltwirtschaft aber noch durch viele Veränderungen geprägt, die auch unsere Lage wieder negativ beeinflussen können. Wir weisen darauf hin, dass die in die Zukunft gerichteten Aussagen auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung basieren, die immer gewisse Unsicherheiten und Risiken enthalten. Das kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen.

Schrobenhausen, den 31. März 2015

BAUER Aktiengesellschaft

Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Betriebswirt (FH) Hartmut Beutler

Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

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31.12.2013

31.12.2014

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.713.695,39 2.174.114,97
2. Geleistete Anzahlungen 269.106,00 442.018,13
2.982.801,39 2.616.133,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.228.650,52 1.302.659,96
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.593.290,23 2.243.593,85
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.785,00
3.821.940,75 3.557.038,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 115.694.652,82 116.644.672,82
2. Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
115.695.652,82 116.645.672,82
122.500.394,96 122.818.844,73
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 73.858,63 70.879,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.525,19 42.098,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 172.621.915,48 204.598.174,99
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.467,96 5.501,66
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.417.082,72 1.274.718,98
174.048.991,35 205.920.494,08
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.516.677,58 960.119,05
175.639.527,56 206.951.492,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 586.252,85 640.583,33
D. Aktive latente Steuern 351.795,36 603.419,18
299.077.970,73 331.014.339,66
Passiva
31.12.2013

31.12.2014

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 73.001.420,45 73.001.420,45
II. Kapitalrücklage 39.780.829,55 39.780.829,55
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 12.000,00 12.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 15.088.000,00 15.088.000,00
15.100.000,00 15.100.000,00
IV. Bilanzgewinn 27.428.937,64 33.349.700,22
155.311.187,64 161.231.950,22
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.575.483,00 6.599.626,00
2. Steuerrückstellungen 0 130.860,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.140.659,67 1.110.226,44
6.716.142,67 7.840.712,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 80.147.583,98 123.691.744,40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 527.710,98 476.822,26
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53.829.757,76 34.942.206,21
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.545.587,70 2.830.904,13
137.050.640,42 161.941.677,00
299.077.970,73 331.014.339,66

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

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2013

2014

1. Umsatzerlöse 30.494.825,15 30.045.499,27
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 8.436,53
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.123.929,70 5.748.699,29
32.618.754,85 35.802.635,09
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 439.275,21 367.814,79
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.293.596,14 684.704,97
1.732.871,35 1.052.519,76
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.166.467,57 12.805.997,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.446.489,95 2.644.119,32
14.612.957,52 15.450.116,78
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.190.991,76 2.873.554,91
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.776.304,35 16.666.760,23
Betriebliches Ergebnis -694.370,13 -240.316,59
8. Erträge aus Beteiligungen 4.356.000,00 4.950.000,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.029.336,28 7.950.237,75
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.804.612,08 5.913.779,74
Finanzergebnis 6.580.724,20 6.986.458,01
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.886.354,07 6.746.141,42
11. Außerordentliche Aufwendungen 140.568,00 140.568,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 608.487,83 666.698,79
13. Sonstige Steuern 17.393,11 18.112,05
14. Jahresüberschuss 5.119.905,13 5.920.762,58
15. Gewinnvortrag 27.448.332,51 27.428.937,64
16. Gewinnausschüttung -5.139.300,00 0,00
17. Bilanzgewinn 27.428.937,64 33.349.700,22

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

I. Allgemeine Angaben

Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, ist zum Bilanzstichtag 31.12.2014 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264d und 267 Abs. 3 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den besonderen Rechnungslegungsvorschriften des Aktiengesetzbuches aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

II. Gliederung, Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen und Grundsätze

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB sowie § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/Währungsumrechnung

Bilanzierung und Bewertung der Aktivpositionen

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihrem Auszahlungsbetrag aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und € 410 (vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag) für das einzelne Wirtschaftsgut nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter), werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der am Bilanzstichtag beizulegende Wert unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Bilanzierung und Bewertung der Passivpositionen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Januar 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt zum 31. Dezember 2014 4,53 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe von durchschnittlich 1,0 % p.a. unterstellt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 234.

In den sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Hauskurs erfasst. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer voraussichtlichen Laufzeit von über einem Jahr erfolgt zu dem jeweiligen Transaktionskurs oder dem jeweils ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag. Für die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr sowie für flüssige Mittel wird der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag verwendet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz einer sich insgesamt ergebenen Steuerentlastung wird Gebrauch gemacht.

Der Prozentsatz für die Berechnung von latenten Steuern aus den Bewertungsunterschieden beträgt 28,0 % (Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer).

IV. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres ist in dem nachfolgenden Anlagenspiegel (Seiten 12 und 13) dargestellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d. h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - werden in der Anteilsbesitzliste als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen in Höhe von T€ 197.363 (Vorjahr: T€ 169.718), die im Wesentlichen mit Zinssätzen zwischen 4,00 % und 4,50 % p.a. verzinst werden. Des Weiteren sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 7.235 (Vorjahr: T€ 2.904) enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt sowie die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 266 (Vorjahr: T€ 329), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 337 (Vorjahr T€ 424). Diese betreffen im Wesentlichen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen.

Alle übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet aktivierte Disagien in Höhe von T€ 11,5 (Vorjahr T€ 0).

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens 2014

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2014

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2014

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.354 1.052 1.633 35 12.808
2. Geleistete Anzahlungen 269 208 0 -35 442
II. Sachanlagen 13.623 1.260 1.633 0 13.250
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.273 101 0 0 1.374
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.329 886 944 0 8.271
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 11 0 0 11
9.602 998 944 0 9.656
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 115.695 950 0 0 116.645
2. Beteiligungen 1 0 0 0 1
115.696 950 0 0 116.646

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Abschreibungen
01.01.2014

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2014

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.641 1.626 1.633 0 10.634
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
II. Sachanlagen 10.641 1.626 1.633 0 10.634
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44 27 0 0 71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.737 1.220 928 0 6.029
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
5.781 1.247 928 0 6.100
III. Finanzanlagen 0 0 0 0 0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
16.422 2.873 2.561 0 16.734

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Restbuchwerte
31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.174 2.713
2. Geleistete Anzahlungen 442 269
II. Sachanlagen 2.616 2.982
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.303 1.229
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.243 2.593
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11
3.557 3.822
III. Finanzanlagen 116.645 115.695
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1 1
2. Beteiligungen 116.646 115.696
122.819 122.500

Aktive latente Steuern

Hinsichtlich latenter Steuern sind folgende Abweichungen zu steuerlichen Bewertungsvorschriften bilanziert:

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Rückstellung für Pensionen T€ 1.674
Rückstellung für Altersteilzeit T€ 2
Sonstige Rückstellungen T€ 480

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der BAUER AG beträgt € 73.001.420,45 und ist in 17.131.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von rund 4,26 EUR je Stückaktie eingeteilt. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.

Die Stückaktien der Gesellschaft befinden sich mit 48,19 % im Besitz der Familie Bauer, die übrigen Stückaktien befinden sich im Streubesitz.

§ 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft enthält eine Ermächtigung des Vorstands, das Grundkapital bis zum 27. Juni 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 7,3 Mio. EUR durch die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2012). Der Vorstand ist hierzu ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen auszuschließen. Im Berichtsjahr wurden keine neuen Aktien ausgegeben.

Durch Beschlussfassung in der ordentlichen Hauptversammlung vom 26. Juni 2014 wurde die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 25. Juni 2019 befristet eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands mittels eines öffentlichen Erwerbsangebots oder über die Börse. Die aufgrund dieser Ermächtigungen erworbenen Aktien kann der Vorstand zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken verwenden. Hinsichtlich der Verwendung der zurückgekauften Aktien sieht die Ermächtigung für bestimmte Fälle den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre vor. Die BAUER AG hat keinen Bestand an eigenen Aktien, im Geschäftsjahr wurden weder eigene Aktien erworben noch verkauft.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 39.781.

Gewinnrücklagen

Die gesetzliche Rücklage sowie die anderen Gewinnrücklagen betragen jeweils unverändert zum Vorjahr T€ 12 bzw. T€ 15.088.

Bilanzgewinn

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Stand 01.01.2014 27.428.937,64
Ausschüttung für 2013 0,00
Gewinnvortrag 27.428.937,64
Jahresüberschuss 2014 5.920.762,58
Stand 31.12.2014 33.349.700,22

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende von € 2.569.650,00 (€ 0,15 pro Aktie) vorzuschlagen.

Rückstellungen

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum bisherigen Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 2.108.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2014 wurden hierfür T€ 141 als außerordentlicher Aufwand erfasst.

Die zum 31. Dezember 2014 verbleibende Unterdeckung beläuft sich danach auf T€ 1.403.

Rückstellungspflichtige Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 95. Diese wurden mit einem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 73 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Drohverlustrückstellungen mit T€ 323, Rückstellungen für Tantiemen mit T€ 240, Urlaubsverpflichtungen mit T€ 147 sowie Beratungs- und Prüfungskosten mit T€ 160.

Zusammensetzung und Angaben zu den Restlaufzeiten (Vorjahr in Klammern):

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Gesamtbetrag 2014 Davon mit einer Restlaufzeit Gesicherte Beträge Art der Sicherung
T€ <1 Jahr

T€
1 - 5 Jahre

T€
>5 Jahre

T€
T€
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 123.692 21.192 102.500 0 123.500 Gesamtschuldnerische Haftung
(80.147) (32.714) (47.433) (0) (80.000)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 477 477 0 0
(528) (528) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.942 34.942 0 0
(53.830) (53.830) (0) (0)
davon aus Lieferungen und Leistungen 200 200 0 0
(361) (361) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.831 2.831 0 0
(2.546) (2.546) (0) (0)
(davon aus Steuern) 558 558 0 0
(541) (541) (0) (0)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 25 25 0 0
(23) (23) (0) (0)
161.942 59.442 102.500 0 123.500
Vorjahr (137.051) (89.618) (47.433) (0) (80.000)

Für an die BAG gewährte Schuldscheindarlehen und Konsortialdarlehen wurden im Berichtsjahr T€ 1.317 (Vorjahr: T€ 1.130) Zinsen abgegrenzt und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von T€ 34.740 (Vorjahr: T€ 53.467). In der Position sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 202 (Vorjahr: T€ 361) enthalten.

Haftungsverhältnisse

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2013

T€
2014

T€
Patronatserklärungen und Garantien 235.392 211.004
(davon für verbundene Unternehmen) (231.116) (205.921)
Schuldscheindarlehen 109.250 45.000
(davon für verbundene Unternehmen) (109.250) (45.000)
Konsortialdarlehen 0 212.400
(davon für verbundene Unternehmen) (0) (212.400)
344.642 468.404

Soweit es sich um Höchstbetragsbürgschaften handelt, sind die Valutierungen zum 31. Dezember 2014 angegeben.

Die Bauer AG und wesentliche deutsche Tochterunternehmen haben mit Datum vom 17. April 2014 einen Konsortialkreditvertrag in einem Gesamtvolumen von € 450 Mio. abgeschlossen. Das Kreditvolumen kann durch revolvierende Darlehen an die Kreditnehmer und deren Tochtergesellschaften oder durch Laufzeitdarlehen beansprucht werden.

Zum Jahresende lag die Inanspruchnahme des Gesamtkreditvolumens durch die BAUER AG und deren Tochterunternehmen bei insgesamt € 279,9 Mio. Hiervon wurde an die BAUER AG selbst ein Betrag in Höhe von € 67,5 Mio. ausgereicht.

Hinsichtlich des restlichen zum 31. Dezember 2014 in Anspruch genommenen Gesamtkreditvolumens in Höhe von € 212,4 Mio. haften die BAUER AG zusammen mit weiteren 15 Kreditnehmern und Garanten aus der BAUER Gruppe gesamtschuldnerisch.

Haftungsverhältnisse werden nur im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der BAG oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen eingegangen. Auf Basis der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die BAG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen wird als nicht wahrscheinlich angesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- bzw. Leasingverträgen betragen zum Bilanzstichtag T€ 372 (Vorjahr T€ 436).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Bei den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 30.045 (Vorjahr: T€ 30.495) handelt es sich um Vergütungen für das Erbringen von Leistungen gegenüber den Tochterunternehmen laut Vereinbarungen vom 10. Januar 2001 einschließlich Ergänzungen. Es wurden überwiegend Leistungen an die BMA, BST, SBN und BRE erbracht. Die Umsatzerlöse beschränken sich ausschließlich auf das Inland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 5.749 und betreffen im Wesentlichen Erträge aus Derivaten in Höhe von T€ 5.245 sowie Bonusgutschriften von T€ 142. Die Bonusgutschriften sind periodenfremd. Die Position beinhaltet Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 346.

Personalaufwand

In der Position sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 121 (Vorjahr: T€ 111) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von T€ 422 (Vorjahr T€ 710).

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

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Durchschnitt
2013 Anzahl 2014 Anzahl
--- --- ---
Lohnempfänger 11 11
Gehaltsempfänger 267 265
278 276
Auszubildende 23 26
Leitende Angestellte 3 3
304 305

Erträge aus Beteiligungen

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2013

2014

Erträge aus Beteiligungen 4.356.000,00 4.950.000,00
(davon aus verbundenen Unternehmen) (4.356.000,00) (4.950.000,00)
4.356.000,00 4.950.000,00

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten in Höhe von T€ 7.801 (Vorjahr T€ 6.623) solche aus verbundenen Unternehmen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet in Höhe von T€ 283 (Vorjahr T€ 440) Zinsaufwendungen aus Darlehen von verbundenen Unternehmen.

Auf die Aufzinsung der Rückstellungen entfällt ein Betrag von T€ 828 (Vorjahr T€ 538).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

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2013

2014

Steuern laufendes Geschäftsjahr 745.116,11 966.233,63
Steuern Vorjahre -2.939,50 -47.911,02
latente Steuern -133.688,78 -251.623,82
608.487,83 666.698,79

Außerordentlicher Aufwand

Der außerordentliche Aufwand resultiert aus der Anwendung des Wahlrechts zur Zuführung des fünfzehnten Teils des Unterschiedsbetrags aus BilMoG-Umstellung zu den Pensionsrückstellungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB.

VI. Sonstige Angaben

Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde abgegeben und auf dem Internetauftritt der BAG öffentlich zugänglich gemacht:

http://www.bauer.de/de/investor relations/corporate governance/declaration/index2.html

Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB

Zum Abschlussstichtag unterliegen die aktiven latenten Steuern mit T€ 603 gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit (Grundgeschäfte) der BAG wird unter anderem auch auf variabel verzinsliche Fazilitäten (T€ 60.000 Nominalvolumen) zurückgegriffen und es wurden Darlehen (T€ 76.426) in fremder Währung gewährt, die als Grundgeschäfte in Bewertungseinheiten überwiegend designiert wurden.

Zur Begrenzung der aus Veränderungen von Marktzinssätzen entstehenden Zinsrisiken werden in beschränktem Rahmen Festzinszahlerswaps als Sicherungsinstrumente eingesetzt.

Die aus den Wechselkursschwankungen entstehenden Währungsrisiken werden regelmäßig geprüft und gegebenenfalls Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Währungsrisikos abgeschlossen.

Zum 31.12.2014 bestanden die in der folgenden Tabelle aufgeführten Sicherungsgeschäfte zur Begrenzung der Zins- und Währungsrisiken. Die Nominalvolumina werden dabei unsaldiert angegeben und spiegeln damit die Beträge aller Einzelgeschäfte wieder. Die Marktwerte (beizulegende Zeitwerte) der derivativen Finanzinstrumente entsprechen - bezogen auf den Bilanzstichtag - jeweils dem von der Bank ermittelten Preis, zu dem ein unabhängiger Dritter die Rechte und/oder Pflichten aus den Instrumenten übernehmen würde. Der beizulegende Zeitwert von Zinsswaps und Devisentermingeschäften wird auf Basis der Barwerte der zukünftigen Zahlungsflüsse berechnet.

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Nominalvolumen 31.12.2013

T€
31.12.2014

T€
Devisentermingeschäfte 92.338 76.467
- davon Grundgeschäfte 10.132 20
- davon in Bewertungseinheiten 82.206 75.559
- davon nicht in Bewertungseinheiten 0 888
Zinsswaps 60.000 60.000
- davon in Bewertungseinheiten 60.000 33.000
- davon nicht in Bewertungseinheiten 0 27.000
Summe 152.338 136.467

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Marktwerte 31.12.2013 31.12.2014
Positive Marktwerte

T€
Negative Marktwerte

T€
Positive Marktwerte

T€
Negative Marktwerte

T€
--- --- --- --- ---
Devisentermingeschäfte 2.693 93 1.280 4.943
- davon Grundgeschäfte 466 0 0 2
- davon in Bewertungseinheiten 2.227 93 990 4.941
- davon nicht in 0 0 290 0
Zinsswaps 0 787 0 957
- davon in Bewertungseinheiten 0 787 0 552
- davon nicht in Bewertungseinheiten 0 0 0 405
Summe 2.693 880 1.280 5.900

Die in der Tabelle genannten Werte beziehen sich auf alle zum 31.12.2014 im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumente.

Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB werden zwischen Festzinszahlerswaps und Devisentermingeschäften einerseits und den oben genannten Grundgeschäften sowie einem Devisentermingeschäft andererseits gebildet (Mikro-Hedge), sofern die hierfür zu berücksichtigenden Kriterien erfüllt sind. Soweit den Wertänderungen im Rahmen der Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB kompensierende Wertänderungen gegenüberstehen, werden diese daher bilanziell nicht erfasst (Einfrierungsmethode). Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich aus, da sie demselben Risiko ausgesetzt sind. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird quartalsweise prospektiv anhand der Critical Terms Match Methode und retrospektiv anhand der Dollar-Offset Methode festgestellt. Es wird erwartet, dass sich die Wertänderungen der Grundgeschäfte und Sicherungsgeschäfte zur Zinssicherung somit über die nächsten 3 Jahre vollständig ausgleichen. Für die Wertänderungen der Grund- und Sicherungsgeschäfte zur Devisensicherung wird ein vollständiger Ausgleich über die nächsten 2 Jahre erwartet.

Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Währungsschwankungen aus Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Finanzderivate beläuft sich zum 31. Dezember 2014 auf T€ 76.467 (Vorjahr: T€ 92.388) bei beizulegenden positiven Zeitwerten von T€ 1.280 und negativen Zeitwerten von T€ 4.943 (Vorjahr: positiv T€ 2.693, negativ T€ -93). Des Weiteren bestanden zum 31. Dezember 2014 Festzinszahlerswaps mit einem Nominalvolumen in Höhe von T€ 60.000 (Vorjahr: T€ 60.000) zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos von variabel verzinsten Darlehen. Diese weisen einen beizulegenden negativen Zeitwert von T€ 957 (Vorjahr: T€ -787) aus.

Für die nicht als Bewertungseinheit geführten Zinsswaps wurden folglich Drohverlustrückstellungen in Höhe von T€ 323 und Zinsabgrenzungen in Höhe von T€ 82 erfasst (Vorjahr: T€ 0).

Die Höhe der mit Mikro-Bewertungseinheiten insgesamt abgesicherten Risiken betragen T€ 3.953 (Vorjahr: T€ 2.600) für unterlassene Ab- bzw. Aufwertungen der auf Fremdwährung lautenden Darlehen und T€ 552 (Vorjahr T€ 787) für vermiedenen höheren Zinsaufwand.

Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Die Stückaktien der Gesellschaft werden zu 48,19 % im Rahmen eines Poolvertrages im Eigentum der Familie Bauer gehalten. Zum Bilanzstichtag 2014 bestehen im Übrigen Beteiligungen an der Gesellschaft, die nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt und wie folgt nach § 26 Abs. 1 WpHG veröffentlicht worden sind:

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108), mit Faxschreiben vom 18. November 2014 für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, die Henderson Global Investors (Holdings) Limited, London, United Kingdom und die Henderson Group Plc, London, United Kingdom, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

dass die Henderson Global Investors Limited am 14. November 2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2,99 % hält (dies entspricht 511.813 Stimmrechten). 2,99 % der Stimmrechte (dies entspricht 511.813 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
dass die Henderson Global Investors (Holdings) Limited am 14. November 2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2,99 % hält (dies entspricht 511.813 Stimmrechten). 2,99 % der Stimmrechte (dies entspricht 511.813 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
dass die Henderson Group Plc am 14. November 2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2,99 % hält (dies entspricht 511.813 Stimmrechten). 2,99 % der Stimmrechte (dies entspricht 511.813 Stimmrechten) werden Henderson Group Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Norges Bank (Zentralbank von Norwegen), Oslo, Norwegen und der Staat Norwegen vertreten durch das Finanzministerium, Oslo, Norwegen, haben die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108), mit Faxschreiben vom 9. September 2014 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

dass die Norges Bank am 8. September 2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2,73 % hält (dies entspricht 467.393 Stimmrechten).
dass der Staat Norwegen, vertreten durch das Finanzministerium, am 8. September 2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2,73 % hält (dies entspricht 467.393 Stimmrechten). 2,73 % der Stimmrechte (dies entspricht 467.393 Stimmrechten) werden dem Staat Norwegen, vertreten durch das Finanzministerium, gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Organe der Gesellschaft

Im Berichtsjahr gehörten dem Aufsichtsrat an:

Vorsitzender

Dr. Klaus Reinhardt, General a. D., Starnberg

Stellvertretender Vorsitzender

Robert Feiger, Neusäß

Vorsitzender des Bundesvorstandes der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt am Main

Aufsichtsrat HeidelbergCement AG, Heidelberg, Mitglied (bis 07.05.2014)

Aufsichtsrat Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG, Wiesbaden, Mitglied

Aufsichtsrat Zusatzversorgungskasse Gerüstbaugewerbe VvaG, Wiesbaden,

Vorsitzender

Anteilseigner

Dr.-Ing. Johannes Bauer, Schrobenhausen

Bauingenieur in der BAUER Designware GmbH, Schrobenhausen

Dipl.-Ing. (FH) Rainer Schuster, Freising

Bauingenieur im Ruhestand

Dipl.-Ing. (FH) Elisabeth Teschemacher, geb. Bauer,

Schrobenhausen

Vorsitzende des Vorstands des Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen e.V.

Gerardus N. G. Wirken, Breda, Niederlande

freiberuflicher Berater im Bereich Strategie, Controlling & Rechnungswesen

Aufsichtsrat Vendor Beheer B.V., Tilburg/Niederlande, Vorsitzender

Aufsichtsrat Winters Bouw-en Ontwikkeling B.V., Breda/Niederlande, Vorsitzender

Aufsichtsrat Rabobank Breda, Breda/Niederlande, Vorsitzender (bis 01.07.2014)

Aufsichtsrat Egeria Investments B.V., Amsterdam/Niederlande, Vorsitzender

Mitglied im Board des Rabobank Pensioenfonds, Utrecht/Niederlande (bis 01.07.2014)

Prof. Dr.-Ing E.h. Manfred Nußbaumer M.Sc., München

Bauingenieur im Ruhestand

Aufsichtsrat Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG, Stuttgart, Mitglied

Arbeitnehmervertreter

Dipl.-Volkswirt Norbert Ewald, Bad Vilbel

Vorstandsmitglied der Zusatzversorgungskasse des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks VVaG, Wiesbaden

Dipl.-Ing. Gerold Schwab, Kernen

Bauingenieur im Geschäftsbereich Technik BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen

Regina Andel, Ellrich

Betriebsratsvorsitzende SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen

Reinhard Irrenhauser, Schrobenhausen

Betriebsratsvorsitzender BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen

Dipl. Kfm. (FH) Stefan Reindl, Schrobenhausen Personalleiter BAUER AG, Schrobenhausen

Beirat BAUER Training Center GmbH, Schrobenhausen, Vorsitzender

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen T€ 254 und verteilen sich auf die Aufsichtsräte wie folgt:

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2013

T€
2014

T€
Vorsitzender Dr. Klaus Reinhardt 38 38
Stellvertretender Vorsitzender Robert Feiger 27 27
Anteilseigner
Dr.-Ing. Johannes Bauer 20 20
Dipl.-Ing. (FH) Elisabeth Teschemacher 18 18
Prof. Dr.-Ing. E.h. Manfred Nußbaumer 20 20
Gerardus N. G. Wirken 20 20
Dipl.-Ing. (FH) Rainer Schuster 18 18
Arbeitnehmervertreter
Reinhard Irrenhauser 18 18
Regina Andel 18 18
Dipl.-Volkswirt Norbert Ewald 20 20
Dipl.-Ing. Walter Sigl 9 0
Stefan Reindl 9 18
Dipl.-Ing. Gerold Schwab 20 20
254 254

Vorstand

Prof. Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Vorsitzender, Ressorts: Beteiligungen, Rechnungswesen, Planung, Werbung, Controlling, Schrobenhausen

Aufsichtsrat BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen, Vorsitzender

Aufsichtsrat BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, Vorsitzender

Aufsichtsrat SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen, Vorsitzender Aufsichtsrat BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen, stellv. Vorsitzender

Aufsichtsrat BAUER Egypt S.A.E., Kairo, Ägypten, Vorsitzender
Dipl.-Betriebswirt (FH) Hartmut Beutler, Ressorts: Finanzen, Recht und Versicherung, Investor Relations, Facility Management, Schrobenhausen

Aufsichtsrat Raiffeisenbank Schrobenhausen e.G., Schrobenhausen, Vorsitzender

Aufsichtsrat BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen, Mitglied
Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker, Ressorts: Beteiligungen, Informationstechnologie, Personal, Qualitätsmanagement, Risikomanagement, Sicherheit und Umwelt, Schrobenhausen

Aufsichtsrat BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen, Vorsitzender

Aufsichtsrat BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen, stellv. Vorsitzender

Aufsichtsrat BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, stellv. Vorsitzender

Aufsichtsrat SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen, stellv. Vorsitzender

Die Hauptversammlung vom 30. Juni 2011 hat von ihrem Recht nach § 286 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht und sich einstimmig gegen den individuellen Ausweis der Vorstandsbezüge ausgesprochen. Der Beschluss gilt gemäß § 286 Abs. 5 und § 314 Abs. 2 Satz HGB für höchstens fünf Jahre (bis 2015).

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen für das Geschäftsjahr 2014 T€ 1.556 (Vorjahr: T€ 1.691) einschließlich der Vergütung von Tochterunternehmen. Davon sind T€ 1.090 (Vorjahr: T€ 1.055) fixe und T€ 60 (Vorjahr: T€ 305) erfolgsbezogene Gehaltsbestandteile. Auf die betriebliche Altersvorsorge entfielen T€ 406 (Vorjahr: T€ 331).

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer des Einzel- und des Konzernabschlusses der BAG (PricewaterhouseCoopers AG) für das Geschäftsjahr berechnete Honorar gliedert sich wie folgt:

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2013

T€
2014

T€
Abschlussprüfungsleistungen 174 171
Steuerberatungsleistungen 0 0
Andere Bestätigungsleistungen 9 2
Sonstige Leistungen 58 98
241 271

Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen des BAUER Konzerns und erstellt den Konzernabschluss nach IFRS für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger elektronisch offengelegt.

Schrobenhausen, 31. März 2015

BAUER Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Prof. Thomas Bauer

Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker

Dipl.-Betriebswirt (FH) Hartmut Beutler

Aufstellung zum Anteilsbesitz

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Name und Sitz der Gesellschaft Währung Kurs PDK Anteil am Kapital

in %
Eigenkapital (Landeswährung) Gesamtergebnis (Landeswährung) Bauer AG Anteil am Ergebnis

in T€
1. Verbundene Unternehmen
1.1 Inland
1.1.1 BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 99,00 45.142.507 1.219.061 1.207
1.1.1.1.1 BAUER Umwelt GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 2.223.772 408.441 408
1.1.1.1.2 BAUER Designware GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 110.408 797 1
1.1.1.2 Ausland
1.1.1.2.1 BAUER SPEZIALTIEFBAU Gesellschaft m.b.H, Wien, Österreich EUR 1,0000 100,00 1.544.380 18.365 18
1.1.1.2.1.1 BAUER Spezialtiefbau CR s.r.o., Prag, Tschechien CZK 0,0363 100,00 -8.494.398 64.294 2
1.1.1.2.2 BAUER Technologies Limited, Bishops Stortford, Großbritannien GBP 1,2456 100,00 827.694 -3.328.934 -4.147
1.1.1.2.3 BAUER RENEWABLES LIMITED, Bishops Stortford, Großbritannien GBP 1,2456 100,00 34.953 -36.421 -45
1.1.1.2.4 BAUER (MALAYSIA) SDN. BHD., Petaling Jaya, Malaysia (inkl. Betriebsstätten) MYR 0,2308 100,00 33.598.100 284.556 66
1.1.1.2.4.1 BAUER Foundations Australia Pty Ltd, Brisbane, Australien AUD 0,6799 100,00 8.622.824 182.317 124
1.1.1.2.4.2 First Asian Limited, Hong Kong, Volksrepublik China HKD 0,0975 100,00 1.971.039 753.473 73
1.1.1.2.5 Saudi BAUER Foundation Contractors Ltd., Jeddah, Saudi Arabien SAR 0,2017 100,00 39.777.675 6.182.103 1.247
1.1.1.2.6 BAUER LEBANON FOUNDATION SPECIALISTS S.a.r.L., Beirut, Libanon USD 0,7565 100,00 7.660.432 676.037 511
1.1.1.2.7 BAUER EGYPT S.A.E. Specialised Foundation Contractors, Kairo, Ägypten EGP 0,1067 55,75 207.350.701 21.189.307 1.261
1.1.1.2.7.1 BAUER Lybian Egyptian Specialized Corporate For Technical Enginnering Works, Tripolis, Lybien LYD 0,6210 36,00 -947.410 -420.210 -94
1.1.1.2.8 P.T. BAUER Pratama Indonesia, Jakarta, Indonesien (unmittelbar) IDR 0,0001 95,00 152.910.918.689 69.404.128.360 4.208
1.1.1.2.9 BAUER Magyarország Speciális Mélyépitö Kft., Budapest, Ungarn HUF 0,0032 100,00 193.784.336 2.655.700 9
1.1.1.2.10 BAUER ROMANIA S.R.L., Bukarest, Rumänien RON 0,2253 100,00 3.254.057 222 0
1.1.1.2.11 BAUER Services Singapore Pte Ltd, Singapur, Singapur EUR 1,0000 100,00 425.783 77.183 77
1.1.1.2.11.1 P.T. BAUER Pratama Indonesia, Jakarta, Indonesien (mittelbar) IDR 0,0001 5,00 152.910.918.689 69.404.128.360 221
1.1.1.2.11.2 BAUER Angola Lda., Luanda, Angola (mittelbar) AOA 0,0077 10,00 147.054.433 56.276.594 43
1.1.1.2.11.3 BAUER Specialized Foundation Contractor India Pyt. Ltd., Neu-Delhi, Indien (mittelbar) INR 0,0124 1,00 - - -
1.1.1.2.11.4 BAUER Contractors Co. Ltd., Khartoum, Sudan (mittelbar) SDG 0,1328 1,00 - - -
1.1.1.2.12 BAUER Hong Kong Limited, Hong Kong, Volksrepublik China HKD 0,0975 100,00 163.274.701 11.910.023 1.162
1.1.1.2.12.1 BAUER Vietnam Ltd., Ho Chi Minh City, Vietnam (mittelbar) VND 0,0000 100,00 1.577.788.206 -23.032.460.041 -821
1.1.1.2.13 BAUER Foundations Philippines, Inc., Quezon City, Philippinen PHP 0,0170 100,00 145.473.557 5.130.557 87
1.1.1.2.14 BAUER (NEW ZEALAND) LIMITED, Auckland, Neuseeland NZD 0,6250 100,00 1.896 -703 0
1.1.1.2.15 BAUER BULGARIA EOOD, Sofia, Bulgarien BGL 0,5113 100,00 1.627.019 91.030 47
1.1.1.2.16 BAUER Funderingstechniek B.V., Mijdrecht, Niederlande EUR 1,0000 100,00 1.163.424 -149.406 -149
1.1.1.2.17 BAUER Spezialtiefbau Schweiz AG, Baden-Dättwil, Schweiz CHF 0,8248 100,00 1.193.531 347.091 286
1.1.1.2.18 BAUER Foundations (IRL) Ltd., Dublin, Irland EUR 1,0000 100,00 59.092 -2.988 -3
1.1.1.2.19 BAUER Latva SIA, Riga, Lettland EUR 1,0000 100,00 9.538 -2.868 -3
1.1.1.2.20 BAUER Ukraine TOV, Kiew, Ukraine UAH 0,0612 100,00 -17.575.534 -9.078.443 -556
1.1.1.2.21 BAUER Contractors Co. Ltd., Khartuom, Sudan SDG 0,1328 99,00 - - -
1.1.1.2.22 BAUER FUNDACIONES PANAMÀ S.A., Panama City, Panama USD 0,7565 100,00 1.361.348 84.650 64
1.1.1.2.22.1 BAUER FUNDACIONES DOMINICANA, S.R.L, Santo Domingo, Dominikanische Republik (mittelbar) DOP 0,0175 5,00 4.680.908 2.043.481 2
1.1.1.2.23 BAUER International FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate AED 0,2060 100,00 132.984.079 16.369.322 3.371
1.1.1.2.23.1 BAUER International Qatar LLC, Doha, Katar QAR 0,2078 49,00 -1.641.677 2.406.650 496
1.1.1.2.24 OOO BAUER Technologie, Moskau, Russische Föderation RUB 0,0194 100,00 509.447.737 296.766.546 5.762
1.1.1.2.25 BAUER Angola Lda., Luanda, Angola (unmittelbar) AOA 0,0077 90,00 147.054.433 56.276.594 389
1.1.1.2.26 BAUER Foundations Canada Inc., Calgary, Kanada CAD 0,6833 100,00 8.069.192 212.354 145
1.1.1.2.27 Inner City (Thailand) Company Limited, Bangkok, Thailand THB 0,0233 49,00 14.025.566 6.412.292 149
1.1.1.2.27.1 Thai BAUER Co. Ltd., Bangkok, Thailand (mittelbar) THB 0,0233 51,00 193.849.833 56.514.762 671
1.1.1.2.27.2 SCHACHTBAU (Thailand) Co., Ltd., Bangkok, Thailand (mittelbar) THB 0,0233 50,04 -5.104.625 299.744 3
1.1.1.2.28 BAUER Fondations Spéciales EURL, Alger, Algerien DZD 0,0093 100,00 -33.590.210 -34.923.987 -326
1.1.1.2.29 BAUER Specialized Foundation Contractor India Pyt. Ltd., Neu-Delhi, Indien (unmittelbar) INR 0,0124 99,00 - - -
1.1.1.2.30 BAUER Special Foundations (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika ZAR 0,0696 100,00 1.000 -228.246 -16
1.1.1.2.31 BAUER FOUNDATION CORP., Odessa, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0,7565 100,00 13.394.841 -20.581.011 -15.569
1.1.1.2.32 Thai BAUER Co. Ltd., Bangkok, Thailand (unmittelbar) THB 0,0233 49,00 193.849.833 56.514.762 644
1.1.1.2.33 OOO BAUER SOCHI, Sotschi, Russische Föderation RUB 0,0194 100,00 - - -
1.1.1.2.34 BAUER Georgia Foundation Specialist LLC, Batumi, Georgien GEL 0,4282 100,00 2.306.493 -2.073.462 -888
1.1.1.2.35 BAUER Cimentaciones Costa Rica Sóciedad Anomina, San Jóse, Costa Rica CRC 0,0014 100,00 68.234.256 2.680.723 4
1.1.1.2.36 BAUER Dam Contractors International LIMITED, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate AED 0,2060 100,00 - - -
1.1.1.2.37 BAUER FUNDACIONES DOMINICANA, S.R.L, Santo Domingo, Dominikanische Republik (unmittelbar) DOP 0,0175 95,00 4.680.908 2.043.481 34
1.1.1.2.38 TOO BAUER KASACHSTAN, Almaty, Kasachstan KZT 0,0042 100,00 -14.766.727 -18.429.102 -77
1.1.1.2.39 BAUER Special Foundations FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate AED 0,2060 100,00 203.746 71.298 15
1.1.1.2.40 BAUER Fundaciones Colombia S.A.S., Bogota, Kolumbien COP 0,0004 100,00 245.966.088 791.254 0
1.1.1.2.41 BAUER Fundaciones America Latina, S.A., Panama City, Panama USD 0,7565 100,00 42.263 19.043 14
1.1.1.2.42 BAUER-Iraq for Construction Contracting LLC, Baghdad, Irak IQD 0,0007 100,00 -41.314.845 -11.633.219 -8
1.1.1.2.43 BAUER Geotechnical Specialized Foundation LLC, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate AED 0,2060 100,00 6.406.374 3.125.716 644
1.1.1.2.44 BAUER Leasing Services LLC, Odessa, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0,7565 100,00 312.988 52.934 40
1.1.1.2.45 BAUER Spezialtiefbau Polska Sp. Z. o. o., Katowice, Polen PLN 0,2384 100,00 - - -
1.1.2 BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 99,00 153.725.451 8.333.671 8.250
1.1.2.1 Inland:
1.1.2.1.1 KLEMM Bohrtechnik GmbH, Drolshagen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 20.268.362 860.317 860
1.1.2.1.2 EURODRILL GmbH, Drolshagen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 6.848.071 909.654 910
1.1.2.1.3 BAUER Mietpool GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 195.978 -827 -1
1.1.2.1.3.1 Inland
1.1.2.1.3.2 Ausland
1.1.2.1.3.2.1 BAUER Casings Makina Sanayi ve Hcaret Limited Sirketi, Ankara, Türkei (mittelbar) TRY 0,3456 1,00 8.435.502 1.329.717 5
1.1.2.1.3.2.2 BAUER Equipment India Private Limited, Mumbai, Indien (mittelbar) INR 0,0124 1,00 62.202.371 5.690.878 1
1.1.2.1.3.2.3 BAUER Brasil Comercio de Equipamentos Ltda.; Sao Paulo; Brasilien (mittelbar) BRL 0,3209 1,00 - - -
1.1.2.1.4 RTG Rammtechnik GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 2.725.755 169.628 170
1.1.2.1.5 MAT Mischanlagentechnik GmbH, Immenstadt, Deutschland EUR 1,0000 90,00 -1.371.967 -1.127.088 -1.014
1.1.2.1.6 PRAKLA Bohrtechnik GmbH, Peine, Deutschland EUR 1,0000 90,00 297.580 -2.623.269 -2.361
1.1.2.1.7 Olbersdorfer Guß GmbH, Olbersdorf, Deutschland EUR 1,0000 75,00 3.894.346 -50.109 -38
1.1.2.1.8 SPANTEC Spann- & Ankertechnik GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 90,00 9.437.972 3.241.718 2.918
1.1.2.2.9 BAUER Deep Drilling GmbH EUR 1,0000 100,00 750.000 0 0
1.1.2.2 Ausland
1.1.2.2.1 BAUER Technologies Far East Pte. Ltd., Singapur, Singapur EUR 1,0000 100,00 22.880.347 4.108.968 4.109
1.1.2.2.1.1 BAUER EQUIPMENT SOUTH ASIA PTE. LTD., Singapur, Singapur EUR 1,0000 100,00 2.382.171 966.360 966
1.1.2.2.1.1.1 BAUER Equipment Hong Kong Ltd., Hong Kong, Volksrepublik China (mittelbar) EUR 1,0000 0,12 1.393.009 460.960 1
1.1.2.2.1.2 BAUER Technologies Taiwan Ltd., Taipei, Taiwan TWD 0,0249 99,88 8.187.548 1.550.974 39
1.1.2.2.1.3 BAUER Tanjin Technologies Co. Ltd., Tianjin, Volksrepublik China CNY 0,1226 100,00 113.300.290 4.799.499 588
1.1.2.2.1.4 BAUER Equipment Hong Kong Ltd., Hong Kong, Volksrepublik China (unmittelbar) EUR 1,0000 99,88 1.393.009 460.960 460
1.1.2.2.1.5 BAUER Equipment (Malaysia) Sdn. Bhd., Shah Alam, Malaysia MYR 0,2308 100,00 47.665.323 13.344.456 3.080
1.1.2.2.1.6 Shanghai BAUER Technologies Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China CNY 0,1226 100,00 73.280.372 4.284.273 525
1.1.2.2.1.7 BAUER Equipment (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China CNY 0,1226 100,00 8.975.822 27.734 3
1.1.2.2.2 BAUER MEXCO, S.A. DE C.V., Mexiko City, Mexiko MXP 0,0566 100,00 4.272.472 1.528.490 87
1.1.2.2.3 BAUER America Latina S.A., Lima, Peru PEN 0,2660 100,00
1.1.2.2.4 BAUER Cimentaciones Y Equipos, S.A., Madrid, Spanien EUR 1,0000 100,00 346.960 -11.500 -12
1.1.2.2.5 NIPPON BAUER Y.K., Tokio, Japan YEN 0,0071 100,00 32.397.226 21.200.617 151
1.1.2.2.6 TracMec Sri, Mordano, Italien EUR 1,0000 100,00 1.669.315 54.679 55
1.1.2.2.7 BAUER Equipment Gulf FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate AED 0,2060 100,00 6.399.455 3.566.376 735
1.1.2.2.8 BAUER-Pileco Inc., Conroe, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0,7565 100,00 8.936.597 -1.580.644 -1.196
1.1.2.2.9 OOO BAUER Maschinen - Kurgan, Kurgan, Russische Föderation RUB 0,0194 65,00 114.426.984 -54.749.781 -691
1.1.2.2.10 OOO BAUER Maschinen SPb, St. Petersburg, Russische Föderation RUB 0,0194 100,00 -5.416.506 -6.956.829 -135
1.1.2.2.11 OOO BG-TOOLS-MSI, Ljuberzy, Russische Föderation RUB 0,0194 55,00 50.800.691 -3.088.952 -33
1.1.2.2.12 FAMBO Sweden AB, Eslöv, Schweden SEK 0,1097 100,00 318.727 -713.368 -78
1.1.2.2.13 BAUER Macchine Italia s.r.l., Mordano, Italien EUR 1,0000 100,00 1.986.741 555.081 555
1.1.2.2.14 BAUER EQUIPMENT UK LIMITED, Rotherham, Großbritannien GBP 1,2456 100,00 1.683.226 390.742 487
1.1.2.2.15 BAUER Casings Makina Sanayi ve Tcaret Limited Sirketi, Ankara, Türkei (unmittelbar) TRY 0,3456 59,00 8.435.502 1.329.717 271
1.1.2.2.16 BAUER Manufacturing Inc., Conroe, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0,7565 100,00 -2.662.864 -2.644.206 -2.000
1.1.2.2.17 OOO BAUER Maschinen Russland, Moskau, Russische Förderation RUB 0,0194 100,00 432.756.671 -88.827.044 -1.725
1.1.2.2.18 BAUER Equipment India Private Limited, Mumbai, Indien (unmittelbar) INR 0,0124 99,00 62.202.371 5.690.878 70
1.1.2.2.19 BAUER Maschinen Ukraine TOV, Kiew, Ukraine UAH 0,0612 100,00 - - -
1.1.2.2.20 BAUER Equipment Australia Pty. Ltd., Baulkham Hills, Australien AUD 0,6799 75,00 -1.152.753 -85.126 -43
1.1.2.2.21 BRASBAUER Equipamentos de Perfuracào Ltda., Sao Paulo, Brasilien BRL 0,3209 60,00 - - -
1.1.2.2.22 BAUER Brasil Comèrcio de Equipamentos Ltda.; Sao Paulo; Brasilien (unmittelbar) BRL 0,3209 99,00 - - -
1.1.2.2.23 BAUER - De Wet Equipment (Proprietary) Limited, Rasesa, Botswana BWP 0,0841 51,00 6.554.355 -12.136.229 -521
1.1.2.2.24 BAUER MASZYNY POLSKA Sp.z.o.o., Warschau, Polen PLN 0,2384 100,00 749.872 27.068 6
1.1.2.2.25 BAUER Equipamientos de Panama S.A., Panama City, Panama PAB 0,7565 100,00
1.1.3. SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen, Deutschland EUR 1,0000 99,00 19.909.837 -3.312.732 -3.280
1.1.3.1 Inland:
1.1.3.1.1 SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH, Nordhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 233.983 14.291 14
1.1.3.1.2 MMG Mitteldeutsche MONTAN GmbH, Nordhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 66.418 11.418 11
1.1.3.2 Ausland:
1.1.3.2.1 OOO TRAKMECHANIKA, Yaroslavl, Russische Föderation RUB 0,0194 100,00 1.719.755 -3.588.185 -70
1.1.3.2.2 TOO SCHACHTBAU Kasachstan, Almaty, Kasachstan KZT 0,0042 50,00 -154.649.093 1.051.825 2
1.1.3.2.3 SCHACHTBAU Espana, Madrid, Spanien EUR 1,0000 100,00 -68.721 -15.705 -16
1.1.3.2.4 SCHACHTBAU (Thailand) Co., Ltd., Bangkok, Thailand (unmittelbar) THB 0,0233 49,96 -5.104.625 299.744 3
1.1.3.2.5 BAUER Recources Romania S.R.L., Bukarest Rumänien RON 0,2253 100,00 -820.581 1.043.219 235
1.1.4. SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 99,00 712.565 20.176 20
1.1.4.1 Inland:
1.1.5. BAUER Training Center GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 591.002 4.842 5
1.1.6. BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 99,00 11.522.755 -24.532.934 -24.288
1.1.6.1 Inland:
1.1.6.1.1 GWE pumpenboese GmbH, Peine, Deutschland EUR 1,0000 100,00 3.022.335 -4.589.564 -4.590
1.1.6.1.1.1 Inland
1.1.6.1.1.2 Ausland
1.1.6.1.1.2.1 GWE Pol-Bud Sp.z.o.o., Lodz, Polen PLN 0,2384 100,00 7.868.538 6.202 1
1.1.6.1.1.2.2 BAUER Resources Chile Limitada, Santiago de Chile, Chile (mittelbar) CLP 0,0013 0,01 957.430.108 -70.175.036 0
1.1.6.1.2 pumpenboese Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, Peine, Deutschland EUR 1,0000 100,00 73.770 -1.095 -1
1.1.6.1.3 HGC Hydro-Geo-Consult GmbH, Freiberg, Deutschland EUR 1,0000 100,00 76.135 -209.144 -209
1.1.6.1.4 PURE Umwelttechnik GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 14.101 721 1
1.1.6.1.5 BAUER Foralith GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 61.177 -67.772 -68
1.1.6.1.6 BAUER Water GmbH, Dunningen, Deutschland EUR 1,0000 100,00 230.037 84.070 84
1.1.6.1.7 Esau & Hueber GmbH, Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 75,50 251.055 230.624 174
1.1.6.1.8 hydesco24 GmbH, Hamburg, Deutschland EUR 1,0000 60,00 -5.562 -11.379 -7
1.1.6.2 Ausland
1.1.6.2.1 BAUER Resources Australia Pty Ltd., Sydney, Australien AUD 0,6799 100,00 0 983.348 669
1.1.6.2.2 BAUER Resources Canada Ltd., Edmonton, Kanada CAD 0,6833 100,00 341.290 435.594 298
1.1.6.2.3 BAUER Technologies South Africa (PTY) Ltd, Johannesburg, Südafrika ZAR 0,0696 100,00 -4.120.896 -13.859.092 -965
1.1.6.2.3.1 MINERAL BULK SAMPLING NAMIBIA (PTY) LTD, Windhoek, Namibia NAD 0,0698 100,00 2.746.188 223.545 16
1.1.6.2.3.2 MINERAL BULK SAMPLING SOUTH AFRICA (PTY) LTD, Kapstadt, Südafrika ZAR 0,0696 100,00 1.937.265 124.857 9
1.1.6.2.4 BAUER Resources Hungary Kft., Budapest, Ungarn HUF 0,0032 100,00 -873.000 -42.639.000 -138
1.1.6.2.5 BAUER Ambiente S.r.l., Mailand, Italien EUR 1,0000 100,00 52.653 -297.957 -298
1.1.6.2.6 BAUER Resources UK Ltd., Wigan, Großbritannien GBP 1,2456 100,00 0 -5.000 -6
1.1.6.2.7 FORALITH Drilling Support AG, St. Gallen, Schweiz CHF 0,8248 100,00 801.776 781.090 644
1.1.6.2.7.1 Foralith Bohrtechnik d.o.o., Belgrad-Vozdovac, Serbien RSD 0,0085 100,00 -293.000 -1.359.000 -12
1.1.6.2.8 BAUER Emirates Environment Technologies & Servces LLC, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate AED 0,2060 49,00 2.119.903 54.210 11
1.1.6.2.9 GERMAN WATER & ENERGY PAKISTAN (PRIVATE) LIMITED, Islamabad, Pakistan PKR 0,0075 90,00 3.230.534 -107.983.482 -728
1.1.6.2.10 GWE Budafilter Kft., Mezöfalva, Ungarn HUF 0,0032 100,00 235.443.000 -21.396.000 -69
1.1.6.2.11 BAUER Resources GmbH / Jordan Ltd. CO, Amman, Jordanien USD 0,7565 100,00 9.719.171 -354.989 -269
1.1.6.2.12.1 Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co., Amman, Jordanien USD 0,7565 83,30 29.291.856 -9.294.408 -5.857
1.1.6.2.12.1.1 Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co., Ramallah, Palästina USD 0,7565 100,00 -2.912.538 -336.159 -254
1.1.6.2.12.1.2 Site Drilling Ltd. Co., Limassol, Zypern USD 0,7565 100,00 -21.976.994 10.823.495 8.188
1.1.6.2.12 BAUER RESOURCES SPAIN, Leganes, Spanien EUR 1,0000 100,00 308.223 -388.749 -389
1.1.6.2.13 BAUER RESOURCES GHANA LIMITED, Accra, Ghana GHS 0,2463 100,00 -608.057 -6.225.149 -1.534
1.1.6.2.14 GWE Togo S.A., Lome, Togo XOF 0,0015 85,00 50.000.000 0 0
1.1.6.2.15 BAUER Resources Chile Limitada, Santiago de Chile, Chile (unmittelbar) CLP 0,0013 99,99 957.430.108 -70.175.036 -93
1.1.6.2.15.1 GWE Tubomin, S.A., Santiago de Chile, Chile CLP 0,0013 60,00 787.585.741 -122.833.380 -97
1.1.6.2.16 GWE France S.A.S., Aspiran, Frankreich EUR 1,0000 100,00 -2.110 20.946 21
1.1.6.2.17 BAUER Resources Maroc S.A.R.L., Casablanca, Marokko MAD 0,0896 100,00 -12.989.265 -4.912.878 -440
1.1.6.2.18 BAUER Senegal S.A.R.L., Dakar, Senegal XOF 0,0015 100,00 -363.101.058 -204.045.801 -311
1.1.6.2.19 BAUER Resources Saudi LLC, Al Khobar, Saudi Arabien SAR 0,2017 70,00 -4.256.340 -4.529.133 -639
1.2 Ausland
1.2.1. BAUER Corporate Services Private Limited, Mumbai, Indien INR 0,0124 100,00 56.903.794 18.460.279 229
2. Assoziierte Unternehmen
2.1 Inland
2.1.1 Wöhr + BAUER GmbH, München, Deutschland EUR 1,0000 33,33 20.212.292 605.835 202
2.1.1.1 Wöhr + BAUER Angerhof GmbH & Co. KG, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 12.500 7.142 7
2.1.1.2 Wöhr + BAUER Angerhof Verwaltungs GmbH, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 32.143 373 0
2.1.1.3 WÖHR + BAUER PARKING GmbH, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 - - -
2.1.1.4 WÖHR + BAUER H2O Verwaltungs GmbH, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 112.927 131.245 131
2.1.1.5 WÖHR + BAUER H2O GmbH & Co. KG, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 7.146.662 2.216.408 2.216
2.1.1.6 WÖHR + BAUER Projekt HTW Verwaltungs GmbH, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 17.120 -1.171 -1
2.1.1.7 WÖHR + BAUER Projekt HTW GmbH & Co. KG, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 2.655.605 317.032 317
2.1.1.8 WÖHR + BAUER Tower Riem Verwaltungs GmbH, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 20.062 12.025 12
2.1.1.9 WÖHR + BAUER Tower Riem GmbH & Co. KG, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 4.002.513 -138.618 -139
2.1.1.10 Riem Vermietungs GmbH, München, Deutschland EUR 1,0000 100,00 11.365 -1.135 -1
2.1.2 NDH Entsorgungsbetreibergesellschaft m.b.H., Bleicherode, Deutschland EUR 1,0000 25,00 4.920.664 988.834 247
2.1.3 Grunau und Schröder Maschinentechnik GmbH, Drolshagen, Deutschland EUR 1,0000 30,00 138.774 -22.779 -7
2.2 Ausland
2.2.1 TERRABAUER, S.L., Madrid, Spanien EUR 1,0000 30,00 - - -
2.2.2 NuBa Equipment Ltd., Edmonton, Kanada CAD 0,6833 50,00 19.400 -35 0
2.2.3 Bauer + Moosleitner Entsorgungstechnik GmbH, Salzburg, Österreich EUR 1,0000 50,00 -34.340 -79.142 -40
2.2.4 BAUER Nimr LLC, Maskat - Al Mina, Sultanat Oman OMR 1,9646 49,00 5.419.152 1.627.175 1.566
3. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
3.1 Inland
3.1.1 TMG Tiefbaumaterial GmbH, Emmering, Deutschland EUR 1,0000 33,33 - - -
3.1.2 Nordhäuser Bauprüfinstitut GmbH, Nordhausen, Deutschland EUR 1,0000 20,00 90.581 5.226 1
3.1.3 Harz Hotel Grimmelallee Nordhausen Beteiligungsgesellschaft mbH, Nordhausen, Deutschland EUR 1,0000 20,00 16.849 238 0
3.1.3.1 Harz Hotel Grimmelallee Nordhausen GmbH & Co. KG, Nordhausen, Deutschland EUR 1,0000 20,00 34 -511 0
3.1.4 Stadtmarketing Schrobenhausen e.G., Schrobenhausen, Deutschland EUR 1,0000 4,18 - - -
3.2 Ausland
3.2.1 Offene Aktiengesellschaft Mostostroijindustria, Moskau, Russische Föderation RUB 0,0194 15,00 - - -

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Name und Sitz der Gesellschaft
1. Verbundene Unternehmen
1.1 Inland
1.1.1 BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.1.1.1 BAUER Umwelt GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.1.1.2 BAUER Designware GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.1.2 Ausland
1.1.1.2.1 BAUER SPEZIALTIEFBAU Gesellschaft m.b.H, Wien, Österreich
1.1.1.2.1.1 BAUER Spezialtiefbau CR s.r.o., Prag, Tschechien
1.1.1.2.2 BAUER Technologies Limited, Bishops Stortford, Großbritannien
1.1.1.2.3 BAUER RENEWABLES LIMITED, Bishops Stortford, Großbritannien
1.1.1.2.4 BAUER (MALAYSIA) SDN. BHD., Petaling Jaya, Malaysia (inkl. Betriebsstätten)
1.1.1.2.4.1 BAUER Foundations Australia Pty Ltd, Brisbane, Australien
1.1.1.2.4.2 First Asian Limited, Hong Kong, Volksrepublik China
1.1.1.2.5 Saudi BAUER Foundation Contractors Ltd., Jeddah, Saudi Arabien
1.1.1.2.6 BAUER LEBANON FOUNDATION SPECIALISTS S.a.r.L., Beirut, Libanon
1.1.1.2.7 BAUER EGYPT S.A.E. Specialised Foundation Contractors, Kairo, Ägypten
1.1.1.2.7.1 BAUER Lybian Egyptian Specialized Corporate For Technical Enginnering Works, Tripolis, Lybien
1.1.1.2.8 P.T. BAUER Pratama Indonesia, Jakarta, Indonesien (unmittelbar)
1.1.1.2.9 BAUER Magyarország Speciális Mélyépitö Kft., Budapest, Ungarn
1.1.1.2.10 BAUER ROMANIA S.R.L., Bukarest, Rumänien
1.1.1.2.11 BAUER Services Singapore Pte Ltd, Singapur, Singapur
1.1.1.2.11.1 P.T. BAUER Pratama Indonesia, Jakarta, Indonesien (mittelbar)
1.1.1.2.11.2 BAUER Angola Lda., Luanda, Angola (mittelbar)
1.1.1.2.11.3 BAUER Specialized Foundation Contractor India Pyt. Ltd., Neu-Delhi, Indien (mittelbar) 4)
1.1.1.2.11.4 BAUER Contractors Co. Ltd., Khartoum, Sudan (mittelbar) 4)
1.1.1.2.12 BAUER Hong Kong Limited, Hong Kong, Volksrepublik China
1.1.1.2.12.1 BAUER Vietnam Ltd., Ho Chi Minh City, Vietnam (mittelbar)
1.1.1.2.13 BAUER Foundations Philippines, Inc., Quezon City, Philippinen
1.1.1.2.14 BAUER (NEW ZEALAND) LIMITED, Auckland, Neuseeland
1.1.1.2.15 BAUER BULGARIA EOOD, Sofia, Bulgarien
1.1.1.2.16 BAUER Funderingstechniek B.V., Mijdrecht, Niederlande
1.1.1.2.17 BAUER Spezialtiefbau Schweiz AG, Baden-Dättwil, Schweiz
1.1.1.2.18 BAUER Foundations (IRL) Ltd., Dublin, Irland
1.1.1.2.19 BAUER Latva SIA, Riga, Lettland
1.1.1.2.20 BAUER Ukraine TOV, Kiew, Ukraine
1.1.1.2.21 BAUER Contractors Co. Ltd., Khartuom, Sudan 4)
1.1.1.2.22 BAUER FUNDACIONES PANAMÀ S.A., Panama City, Panama
1.1.1.2.22.1 BAUER FUNDACIONES DOMINICANA, S.R.L, Santo Domingo, Dominikanische Republik (mittelbar)
1.1.1.2.23 BAUER International FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
1.1.1.2.23.1 BAUER International Qatar LLC, Doha, Katar 2)
1.1.1.2.24 OOO BAUER Technologie, Moskau, Russische Föderation
1.1.1.2.25 BAUER Angola Lda., Luanda, Angola (unmittelbar)
1.1.1.2.26 BAUER Foundations Canada Inc., Calgary, Kanada
1.1.1.2.27 Inner City (Thailand) Company Limited, Bangkok, Thailand 3)
1.1.1.2.27.1 Thai BAUER Co. Ltd., Bangkok, Thailand (mittelbar)
1.1.1.2.27.2 SCHACHTBAU (Thailand) Co., Ltd., Bangkok, Thailand (mittelbar)
1.1.1.2.28 BAUER Fondations Spéciales EURL, Alger, Algerien
1.1.1.2.29 BAUER Specialized Foundation Contractor India Pyt. Ltd., Neu-Delhi, Indien (unmittelbar) 4)
1.1.1.2.30 BAUER Special Foundations (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika
1.1.1.2.31 BAUER FOUNDATION CORP., Odessa, Vereinigte Staaten von Amerika
1.1.1.2.32 Thai BAUER Co. Ltd., Bangkok, Thailand (unmittelbar)
1.1.1.2.33 OOO BAUER SOCHI, Sotschi, Russische Föderation 4)
1.1.1.2.34 BAUER Georgia Foundation Specialist LLC, Batumi, Georgien
1.1.1.2.35 BAUER Cimentaciones Costa Rica Sóciedad Anomina, San Jóse, Costa Rica
1.1.1.2.36 BAUER Dam Contractors International LIMITED, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 4)
1.1.1.2.37 BAUER FUNDACIONES DOMINICANA, S.R.L, Santo Domingo, Dominikanische Republik (unmittelbar)
1.1.1.2.38 TOO BAUER KASACHSTAN, Almaty, Kasachstan
1.1.1.2.39 BAUER Special Foundations FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
1.1.1.2.40 BAUER Fundaciones Colombia S.A.S., Bogota, Kolumbien
1.1.1.2.41 BAUER Fundaciones America Latina, S.A., Panama City, Panama
1.1.1.2.42 BAUER-Iraq for Construction Contracting LLC, Baghdad, Irak
1.1.1.2.43 BAUER Geotechnical Specialized Foundation LLC, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
1.1.1.2.44 BAUER Leasing Services LLC, Odessa, Vereinigte Staaten von Amerika
1.1.1.2.45 BAUER Spezialtiefbau Polska Sp. Z. o. o., Katowice, Polen 4)
1.1.2 BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.2.1 Inland:
1.1.2.1.1 KLEMM Bohrtechnik GmbH, Drolshagen, Deutschland
1.1.2.1.2 EURODRILL GmbH, Drolshagen, Deutschland
1.1.2.1.3 BAUER Mietpool GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.2.1.3.1 Inland
1.1.2.1.3.2 Ausland
1.1.2.1.3.2.1 BAUER Casings Makina Sanayi ve Hcaret Limited Sirketi, Ankara, Türkei (mittelbar)
1.1.2.1.3.2.2 BAUER Equipment India Private Limited, Mumbai, Indien (mittelbar)
1.1.2.1.3.2.3 BAUER Brasil Comercio de Equipamentos Ltda.; Sao Paulo; Brasilien (mittelbar) 4)
1.1.2.1.4 RTG Rammtechnik GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.2.1.5 MAT Mischanlagentechnik GmbH, Immenstadt, Deutschland
1.1.2.1.6 PRAKLA Bohrtechnik GmbH, Peine, Deutschland
1.1.2.1.7 Olbersdorfer Guß GmbH, Olbersdorf, Deutschland
1.1.2.1.8 SPANTEC Spann- & Ankertechnik GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.2.2.9 BAUER Deep Drilling GmbH
1.1.2.2 Ausland
1.1.2.2.1 BAUER Technologies Far East Pte. Ltd., Singapur, Singapur
1.1.2.2.1.1 BAUER EQUIPMENT SOUTH ASIA PTE. LTD., Singapur, Singapur
1.1.2.2.1.1.1 BAUER Equipment Hong Kong Ltd., Hong Kong, Volksrepublik China (mittelbar)
1.1.2.2.1.2 BAUER Technologies Taiwan Ltd., Taipei, Taiwan
1.1.2.2.1.3 BAUER Tanjin Technologies Co. Ltd., Tianjin, Volksrepublik China
1.1.2.2.1.4 BAUER Equipment Hong Kong Ltd., Hong Kong, Volksrepublik China (unmittelbar)
1.1.2.2.1.5 BAUER Equipment (Malaysia) Sdn. Bhd., Shah Alam, Malaysia
1.1.2.2.1.6 Shanghai BAUER Technologies Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China
1.1.2.2.1.7 BAUER Equipment (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China
1.1.2.2.2 BAUER MEXCO, S.A. DE C.V., Mexiko City, Mexiko
1.1.2.2.3 BAUER America Latina S.A., Lima, Peru
1.1.2.2.4 BAUER Cimentaciones Y Equipos, S.A., Madrid, Spanien
1.1.2.2.5 NIPPON BAUER Y.K., Tokio, Japan
1.1.2.2.6 TracMec Sri, Mordano, Italien
1.1.2.2.7 BAUER Equipment Gulf FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
1.1.2.2.8 BAUER-Pileco Inc., Conroe, Vereinigte Staaten von Amerika
1.1.2.2.9 OOO BAUER Maschinen - Kurgan, Kurgan, Russische Föderation
1.1.2.2.10 OOO BAUER Maschinen SPb, St. Petersburg, Russische Föderation
1.1.2.2.11 OOO BG-TOOLS-MSI, Ljuberzy, Russische Föderation
1.1.2.2.12 FAMBO Sweden AB, Eslöv, Schweden
1.1.2.2.13 BAUER Macchine Italia s.r.l., Mordano, Italien
1.1.2.2.14 BAUER EQUIPMENT UK LIMITED, Rotherham, Großbritannien
1.1.2.2.15 BAUER Casings Makina Sanayi ve Tcaret Limited Sirketi, Ankara, Türkei (unmittelbar)
1.1.2.2.16 BAUER Manufacturing Inc., Conroe, Vereinigte Staaten von Amerika
1.1.2.2.17 OOO BAUER Maschinen Russland, Moskau, Russische Förderation
1.1.2.2.18 BAUER Equipment India Private Limited, Mumbai, Indien (unmittelbar)
1.1.2.2.19 BAUER Maschinen Ukraine TOV, Kiew, Ukraine 4)
1.1.2.2.20 BAUER Equipment Australia Pty. Ltd., Baulkham Hills, Australien
1.1.2.2.21 BRASBAUER Equipamentos de Perfuracao Ltda., Sao Paulo, Brasilien 4)
1.1.2.2.22 BAUER Brasil Comercio de Equipamentos Ltda.; Sao Paulo; Brasilien (unmittelbar) 4)
1.1.2.2.23 BAUER - De Wet Equipment (Proprietary) Limited, Rasesa, Botswana
1.1.2.2.24 BAUER MASZYNY POLSKA Sp.z.o.o., Warschau, Polen
1.1.2.2.25 BAUER Equipamientos de Panama S.A., Panama City, Panama
1.1.3. SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen, Deutschland
1.1.3.1 Inland:
1.1.3.1.1 SCHACHTBAU NORDHAUSEN Bau GmbH, Nordhausen, Deutschland
1.1.3.1.2 MMG Mitteldeutsche MONTAN GmbH, Nordhausen, Deutschland
1.1.3.2 Ausland:
1.1.3.2.1 OOO TRAKMECHANIKA, Yaroslavl, Russische Föderation
1.1.3.2.2 TOO SCHACHTBAU Kasachstan, Almaty, Kasachstan
1.1.3.2.3 SCHACHTBAU Espana, Madrid, Spanien
1.1.3.2.4 SCHACHTBAU (Thailand) Co., Ltd., Bangkok, Thailand (unmittelbar)
1.1.3.2.5 BAUER Recources Romania S.R.L., Bukarest Rumänien
1.1.4. SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.4.1 Inland:
1.1.5. BAUER Training Center GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.6. BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.6.1 Inland:
1.1.6.1.1 GWE pumpenboese GmbH, Peine, Deutschland
1.1.6.1.1.1 Inland
1.1.6.1.1.2 Ausland
1.1.6.1.1.2.1 GWE Pol-Bud Sp.z.o.o., Lodz, Polen
1.1.6.1.1.2.2 BAUER Resources Chile Limitada, Santiago de Chile, Chile (mittelbar)
1.1.6.1.2 pumpenboese Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, Peine, Deutschland
1.1.6.1.3 HGC Hydro-Geo-Consult GmbH, Freiberg, Deutschland
1.1.6.1.4 PURE Umwelttechnik GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.6.1.5 BAUER Foralith GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.6.1.6 BAUER Water GmbH, Dunningen, Deutschland
1.1.6.1.7 Esau & Hueber GmbH, Schrobenhausen, Deutschland
1.1.6.1.8 hydesco24 GmbH, Hamburg, Deutschland
1.1.6.2 Ausland
1.1.6.2.1 BAUER Resources Australia Pty Ltd., Sydney, Australien
1.1.6.2.2 BAUER Resources Canada Ltd., Edmonton, Kanada
1.1.6.2.3 BAUER Technologies South Africa (PTY) Ltd, Johannesburg, Südafrika
1.1.6.2.3.1 MINERAL BULK SAMPLING NAMIBIA (PTY) LTD, Windhoek, Namibia
1.1.6.2.3.2 MINERAL BULK SAMPLING SOUTH AFRICA (PTY) LTD, Kapstadt, Südafrika
1.1.6.2.4 BAUER Resources Hungary Kft., Budapest, Ungarn
1.1.6.2.5 BAUER Ambiente S.r.l., Mailand, Italien
1.1.6.2.6 BAUER Resources UK Ltd., Wigan, Großbritannien
1.1.6.2.7 FORALITH Drilling Support AG, St. Gallen, Schweiz
1.1.6.2.7.1 Foralith Bohrtechnik d.o.o., Belgrad-Vozdovac, Serbien
1.1.6.2.8 BAUER Emirates Environment Technologies & Servces LLC, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate 1)
1.1.6.2.9 GERMAN WATER & ENERGY PAKISTAN (PRIVATE) LIMITED, Islamabad, Pakistan
1.1.6.2.10 GWE Budafilter Kft., Mezöfalva, Ungarn
1.1.6.2.11 BAUER Resources GmbH / Jordan Ltd. CO, Amman, Jordanien
1.1.6.2.12.1 Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co., Amman, Jordanien
1.1.6.2.12.1.1 Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co., Ramallah, Palästina
1.1.6.2.12.1.2 Site Drilling Ltd. Co., Limassol, Zypern
1.1.6.2.12 BAUER RESOURCES SPAIN, Leganes, Spanien
1.1.6.2.13 BAUER RESOURCES GHANA LIMITED, Accra, Ghana
1.1.6.2.14 GWE Togo S.A., Lome, Togo
1.1.6.2.15 BAUER Resources Chile Limitada, Santiago de Chile, Chile (unmittelbar)
1.1.6.2.15.1 GWE Tubomin, S.A., Santiago de Chile, Chile
1.1.6.2.16 GWE France S.A.S., Aspiran, Frankreich
1.1.6.2.17 BAUER Resources Maroc S.A.R.L., Casablanca, Marokko
1.1.6.2.18 BAUER Senegal S.A.R.L., Dakar, Senegal
1.1.6.2.19 BAUER Resources Saudi LLC, Al Khobar, Saudi Arabien
1.2 Ausland
1.2.1. BAUER Corporate Services Private Limited, Mumbai, Indien
2. Assoziierte Unternehmen
2.1 Inland
2.1.1 Wöhr + BAUER GmbH, München, Deutschland
2.1.1.1 Wöhr + BAUER Angerhof GmbH & Co. KG, München, Deutschland
2.1.1.2 Wöhr + BAUER Angerhof Verwaltungs GmbH, München, Deutschland
2.1.1.3 WÖHR + BAUER PARKING GmbH, München, Deutschland 4)
2.1.1.4 WÖHR + BAUER H2O Verwaltungs GmbH, München, Deutschland
2.1.1.5 WÖHR + BAUER H2O GmbH & Co. KG, München, Deutschland
2.1.1.6 WÖHR + BAUER Projekt HTW Verwaltungs GmbH, München, Deutschland
2.1.1.7 WÖHR + BAUER Projekt HTW GmbH & Co. KG, München, Deutschland
2.1.1.8 WÖHR + BAUER Tower Riem Verwaltungs GmbH, München, Deutschland
2.1.1.9 WÖHR + BAUER Tower Riem GmbH & Co. KG, München, Deutschland
2.1.1.10 Riem Vermietungs GmbH, München, Deutschland
2.1.2 NDH Entsorgungsbetreibergesellschaft m.b.H., Bleicherode, Deutschland
2.1.3 Grunau und Schröder Maschinentechnik GmbH, Drolshagen, Deutschland
2.2 Ausland
2.2.1 TERRABAUER, S.L., Madrid, Spanien 4)
2.2.2 NuBa Equipment Ltd., Edmonton, Kanada 5)
2.2.3 Bauer + Moosleitner Entsorgungstechnik GmbH, Salzburg, Österreich
2.2.4 BAUER Nimr LLC, Maskat - Al Mina, Sultanat Oman
3. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
3.1 Inland
3.1.1 TMG Tiefbaumaterial GmbH, Emmering, Deutschland 4)
3.1.2 Nordhäuser Bauprüfinstitut GmbH, Nordhausen, Deutschland
3.1.3 Harz Hotel Grimmelallee Nordhausen Beteiligungsgesellschaft mbH, Nordhausen, Deutschland
3.1.3.1 Harz Hotel Grimmelallee Nordhausen GmbH & Co. KG, Nordhausen, Deutschland
3.1.4 Stadtmarketing Schrobenhausen e.G., Schrobenhausen, Deutschland 4)
3.2 Ausland
3.2.1 Offene Aktiengesellschaft Mostostroijindustria, Moskau, Russische Föderation 4)

Kommentare:

1) Die BAUER Resources GmbH hält 49% an BAUER Emirates Techn. & Services LLC, das Ergebnis steht der BRE aber zu 100% zu (vertragliche Vereinbarung)

2) Die BAUER International hält 49% an BAUER International Quatar LLC, das Ergebnis steht der BST aber zu 100% zu (vertragliche Vereinbarung)

3) Die BAUER Spezialtiefbau GmbH hält 49% an Inner City (Thailand) Company Limited, das Ergebnis steht der BST aber zu 100% zu (vertragliche Vereinbarung)

4) Abschluss der Gesellschaft liegt noch nicht vor

5) Die Zahlen von NuBa Equipment Ltd. sind vom 30.09.2014, da diese Gesellschaft ein anweichendes Geschäftsjahr hat.

Versicherung des gesetzlichen Vertreters gemäß § 37 v Abs. 2 WpHG

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Schrobenhausen, den 31. März 2015

BAUER Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Prof. Thomas Bauer

Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker

Dipl.-Betriebswirt (FH) Hartmut Beutler

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, den 31. März 2015

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Klaus Neubarth, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dagmar Liphardt Wirtschaftsprüferin