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WashTec AG Interim / Quarterly Report 2022

Jul 28, 2022

483_10-q_2022-07-28_21945f47-1f91-42c7-b946-10fa1009df14.pdf

Interim / Quarterly Report

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Umsatzwachstum von 12,8% bei einer EBIT-Rendite von 5,9% EBIT beeinflusst durch zeitversetzte Wirkung von Materialpreissteigerungen und realisierten Preiserhöhungen

1. Halbjahr
Rundungsdifferenzen möglich H1 2022 H12021 Veränderung
absolut in %
Umsatz Mio. € 220,0 195,0 25,0 12,8
EBIT Mio. € 12,9 18,0 –5,1 –28,3
EBIT-Rendite in % 5,9 9,2 –3,3
EBT Mio. € 12,6 17,6 –5,0 –28,4
Konzernergebnis Mio. € 8,1 12,0 –3,9 –32,5
Beschäftigte zum Stichtag Personen 1.799 1.758 41 2,3
Anzahl der Aktien Stück 13.382.324 13.382.324 0 0
Ergebnis je Aktie 0,60 0,89 –0,29 –32,5
Free Cashflow* Mio. € –6,8 14,2 –21,0 –147,9
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit Mio. € 2,2 1,0 1,2 120,0
Eigenkapitalquote in % 24,7 30,1 –5,4

* einschließlich der Tilgung der Leasingverbindlichkeiten

2. Quartal

Rundungsdifferenzen möglich Q2 2022 Q22021 Veränderung
absolut in %
Umsatz Mio. € 119,0 110,2 8,8 8,0
EBIT Mio. € 8,3 14,5 –6,2 –42,8
EBIT-Rendite in % 7,0 13,1 –6,1
EBT Mio. € 8,1 14,3 –6,2 –43,4
Konzernergebnis Mio. € 5,8 10,0 –4,2 –42,0
Anzahl der Aktien Stück 13.382.324 13.382.324 0 0
Ergebnis je Aktie 0,43 0,75 –0,32 –42,0

Umsatzwachstum von 12,8%

Umsatz der Gruppe im ersten Halbjahr mit Mio.€ 220,0 um 12,8% deutlich über Vorjahr (Mio.€ 195,0); währungsbereinigt +10%; Steigerung im zweiten Quartal um 8,0% auf Mio.€ 119,0 (Vorjahr: Mio.€ 110,2); währungsbereinigt +5%.

EBIT durch Kostensteigerungen belastet

EBIT der Gruppe im ersten Halbjahr mit Mio.€ 12,9 unter Vorjahr (Mio.€ 18,0); im zweiten Quartal Rückgang auf Mio.€ 8,3 (Vorjahr: Mio.€ 14,5) bei einer EBIT-Rendite von 7,0% (Vorjahr: 13,1%)

Neben Materialpreissteigerungen insbesondere Belastungen durch gestiegene Logistikkosten, versorgungsbedingtem Effizienzrückgang in der Produktion sowie Normalisierung der Reise- und Messekosten nach pandemiebedingten Einschränkungen im Vorjahr. Preiserhöhungen wirken erst zeitversetzt.

Free Cashflow unter Vorjahr

Free Cashflow (einschließlich der Tilgung der Leasingverbindlichkeiten) zum Halbjahr bei Mio.€ –6,8 (Vorjahr: Mio.€ 14,2) insbesondere durch den Anstieg der Vorräte aufgrund von Sicherheitsbeständen.

Guidance für das Gesamtjahr 2022 angepasst

Deutliche Umsatzsteigerung von 10%–12% (ursprünglich 5%–9%) bei einer EBIT-Rendite von 8%–9% (ursprünglich zweistellig).

Inhalt

Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2022

1. Wirtschaftsbericht . 5
1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen . 5
1.2 Geschäftsverlauf . 6
1.3 Vermögenslage . 12
1.4 Finanzlage . 13
1.5 Mitarbeiter . 13
2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht . 14
2.1 Prognosebericht . 14
2.2 Chancen- und Risikobericht . 14
3. Sonstige Angaben . 15
3.1 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden
Unternehmen und Personen . 15
3.2 Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums . 15
4. Aktie und Investor Relations . 16
4.1 Aktienkursentwicklung . 16

4.2 Aktionärsstruktur . 16

Verkürzter Konzernhalbjahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2022

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung . 18
Konzern-Gesamtergebnisrechnung . 19
Konzern-Bilanz . 20
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 22
Konzern-Kapitalflussrechnung . 23
Anhang zum verkürzten Konzernhalbjahresabschluss
der WashTec AG (IFRS) für den Zeitraum vom
1. Januar bis 30. Juni 2022 . 25
Versicherung der gesetzlichen Vertreter . 35
Kontakt . 36
Finanzkalender . 36

Konzernzwischenlagebericht

1. Wirtschaftsbericht

1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich aufgrund des Krieges in der Ukraine gegenüber den Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds (»IWF«), die im Geschäftsbericht 2021 dargelegt wurden, deutlich verschlechtert. Der IWF geht nunmehr davon aus, dass die wirtschaftlichen Schäden des Konflikts zu einer deutlichen Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums im Jahr 2022 führen werden und die Inflation über der Prognose vom Januar 2022 liegen wird.

Die Geschäftserwartungen der Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland haben sich infolge des Krieges in der Ukraine stark eingetrübt. Insbesondere der aus den kriegsbedingt stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen resultierende Preisdruck treibt die Inflation. Zudem ist die Branche von den andauernden Lockdowns in China und den daraus resultierenden Problemen in den Lieferketten durch Lieferengpässe oder verlängerte Lieferzeiten betroffen. Die deutsche energie- und rohstoffintensive chemisch-pharmazeutische Industrie rechnet aufgrund der hohen Preise für Öl und Erdgas ebenfalls mit einem Rückgang bei Produktion und Umsatz für das laufende Jahr. Zudem führt die drohende Knappheit von Erdgas in Deutschland zu weiteren Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Branchen.

1.2 Geschäftsverlauf

Umsatz und Ergebnis der Gruppe

Die WashTec Gruppe hat zum 30. Juni 2022 einen Umsatz von Mio.€ 220,0 erzielt und liegt damit um Mio.€ 25,0 bzw. 12,8% über dem Vorjahr (Mio.€ 195,0). Währungsbereinigt betrug die Umsatzsteigerung in den ersten sechs Monaten 10,3%.

Die Umsätze im Bereich Maschinen und Service konnten gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres deutlich gesteigert werden. Das Wachstum ist im Wesentlichen auf das stark gestiegene Großkundengeschäft sowie die äußerst positive Entwicklung im Bereich Chemie zurückzuführen. Auch das Direktgeschäft entwickelte sich in den ersten sechs Monaten positiv.

Die Umsatzsteigerung im zweiten Quartal ist insbesondere auf die positive Entwicklung in Nordamerika zurückzuführen, während in Europa ein leichter Umsatzanstieg zu verzeichnen ist. In Asien/Pazifik war der Umsatz aufgrund der Lockdowns in China leicht rückläufig. Wie auch zum Halbjahr ist die Umsatzsteigerung auf das Wachstum im Bereich der Großkunden zurückzuführen, während sich das Direktgeschäft stabil entwickelte.

Umsatz 1. Halbjahr in Mio. €, im Mehrjahresvergleich

Umsatz nach Produkten, 1.Halbjahr
in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich H12022 H12021 Veränderung
absolut in %
Maschinen und Service 185,4 166,0 19,4 11,7
Chemie 31,6 25,8 5,8 22,5
Sonstiges 3,0 3,2 –0,2 –6,3
Gesamt 220,0 195,0 25,0 12,8

Umsatz nach Produkten, 2.Quartal

in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich Q22022 Q22021 Veränderung
absolut in %
Maschinen und Service 101,5 95,4 6,1 6,4
Chemie 15,9 13,1 2,8 21,4
Sonstiges 1,5 1,7 –0,2 –11,8
Gesamt 119,0 110,2 8,8 8,0

220,0 Der Auftragseingang lag in den ersten sechs Monaten trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds währungsbereinigt stabil auf dem hohen Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand war Ende Juni wie bereits zum Ende des ersten Quartals deutlich über dem Vorjahr.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag im ersten Halbjahr trotz einer Umsatzsteigerung mit Mio.€ 59,3 leicht unter dem Vorjahr (Mio.€ 60,9). Die Bruttoergebnismarge sank im gleichen Zeitraum von 31,2% auf 27,0%.

Der Ausbruch des Krieges und die Lockdowns ab April in China führten zu einer weiteren Verknappung auf den Beschaffungsmärkten. Dies hat zu einer deutlichen Steigerung der Materialund Materialbezugskosten sowie Energie- und Logistikkosten geführt. Insgesamt betrug die Kostensteigerung im Bereich des Materials und der Materialbezugskosten Mio.€ 7,5.

Zwar hat die WashTec Gruppe bereits im letzten Jahr und auch zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres mit Preisanpassungen auf Basis der absehbaren Entwicklungen reagiert, aufgrund von einer Auftragsdurchlaufzeit zwischen vier und sechs Monaten können die kurzfristigen Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten jedoch nicht zeitnah kompensiert werden. Nach Ablauf der ersten sechs Monate des Jahres konnten Preissteigerungen in Höhe von Mio.€ 3,2 realisiert werden. Damit belasteten die Kostensteigerungen die Bruttoergebnismarge mit Mio.€ 4,3. Auch auf die aktuelle Entwicklung wurde durch eine entsprechende Anpassung der Verkaufspreise reagiert, dies wird sich allerdings erst im vierten Quartal auswirken. Zusätzlich kamen höhere Kosten in Verbindung mit der geringeren Effizienz in der Produktion durch Störungen im Produktionsablauf in Höhe von Mio.€ 1,1 hinzu.

Trotz der Herausforderungen bei der Materialbeschaffung blieb die Gesellschaft in den vergangenen sechs Monaten jederzeit lieferfähig.

Beim Vergleich mit dem Vorjahr ist zu beachten, dass das erste Halbjahr 2021 noch überwiegend von den Corona-Schutzmaßnahmen und den damit verbundenen Reise- und Kontaktbeschränkungen betroffen war. In diesem Jahr konnten Geschäftsreisen und Messen wie gewohnt stattfinden, was zu einem weiteren Anstieg, insbesondere im Bereich der Messekosten, geführt hat.

All diese Effekte haben die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft belastet. Das EBIT der Gruppe sank in den ersten sechs Monaten auf Mio.€ 12,9 (Vorjahr: Mio.€ 18,0). Die EBIT-Rendite für das erste Halbjahr lag bei 5,9% (Vorjahr: 9,2%). Im zweiten Quartal blieb das EBIT mit Mio.€ 8,3 (Vorjahr: Mio.€ 14,5) und die EBIT-Rendite mit 7,0% (Vorjahr: 13,1%) ebenfalls deutlich hinter dem Vorjahr zurück.

Wie bereits im Geschäftsbericht 2021 dargelegt, hat der Krieg in der Ukraine aufgrund des geringen Geschäftsvolumens in Russland und der Ukraine keine wesentlichen direkten finanziellen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der WashTec Gruppe. Die indirekten Auswirkungen des Krieges auf die Materialpreise und -verfügbarkeit sowie Energiekosten und Inflation sind für die Gesellschaft wie vorstehend beschrieben deutlich spürbar.

EBIT 1. Halbjahr in Mio. €, im Mehrjahresvergleich

7

Umsatz und Ergebnis nach Regionen

In der Region Europa stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 7,2% von Mio.€ 163,1 auf Mio.€ 174,8. Die Umsatzsteigerung umfasst alle Produktgruppen, wobei im Bereich Maschinen der Anteil des Großkundengeschäfts deutlich überwog. Besonders positiv war auch die Entwicklung im Bereich Chemie. Dort konnte eine zweistellige Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Im zweiten Quartal blieb der Umsatz im Bereich Maschinen und Service in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, während im Bereich Chemie erneut ein zweistelliges Wachstum erzielt werden konnte.

Im ersten Halbjahr lagen die Umsätze für Nordamerika mit Mio.€ 43,8 um 50% deutlich über dem Vorjahresniveau. In US-Dollar stiegen die Umsätze um 35%. Alle Produktbereiche und Kundensegmente trugen zu der positiven Entwicklung bei. Die Bereiche Maschinen und Service wuchsen zweistellig. Wie auch im ersten Halbjahr konnte im zweiten Quartal ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt werden.

In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz im ersten Halbjahr leicht auf Mio.€ 7,8. Während im ersten Quartal alle wesentlichen Länder zu der positiven Umsatzentwicklung beitrugen, wurde das zweite Quartal insbesondere durch die langen Lockdowns in China negativ beeinflusst, was zu einem Umsatzrückgang in Höhe von Mio.€ 0,7 geführt hat.

Umsatz nach Regionen, 1.Halbjahr
in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich H1 2022 H1 2021 Veränderung
absolut in %
Europa 174,8 163,1 11,7 7,2
Nordamerika 43,8 29,3 14,5 49,5
Asien/Pazifik 7,8 7,6 0,2 2,6
Konsolidierung –6,4 –4,9 –1,5
Gesamt 220,0 195,0 25,0 12,8

Umsatz nach Regionen, 2.Quartal

in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich Q2 2022 Q2 2021 Veränderung
absolut in %
Europa 93,2 90,5 2,7 3,0
Nordamerika 25,5 17,7 7,8 44,1
Asien/Pazifik 3,9 4,6 –0,7 –15,2
Konsolidierung –3,5 –2,6 –0,9
Gesamt 119,0 110,2 8,8 8,0

8

9

Das Ergebnis in der Region Europa sank zum Halbjahr aufgrund der Entwicklung im zweiten Quartal deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die gestiegenen Kosten für Material, Logistik, Energie sowie Reisen und Messen in Verbindung mit einer stabilen Umsatzentwicklung im zweiten Quartal trugen zu dieser Entwicklung bei. Dennoch konnte im zweiten Quartal in dieser Region eine zweistellige EBIT-Rendite von 10,6% erzielt werden.

Die Region Nordamerika hat in den ersten sechs Monaten einen Verlust von Mio.€ 1,3 erzielt (im Vorjahr ein positives Ergebnis von Mio.€ 0,6). Analog der Entwicklung der gesamten Gruppe wirkten sich auch in dieser Region die negativen Effekte aus Kostensteigerungen, insbesondere im zweiten Quartal, aus. Aufgrund eines deutlich höheren Anteils des Großkundenkundengeschäfts für die eine Preisanpassung erst ab Juni 2022 umgesetzt werden konnte, in Verbindung mit einer geringeren Fertigungstiefe und einem damit verbundenen höheren Materialkostenanteil, konnten diese Effekte durch die Umsatzsteigerung nicht vollständig kompensiert werden. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch die deutlich gestiegenen Beiträge für die Krankenversicherung in Höhe von Mio.€ 0,9 belastet.

Die Region Asien/Pazifik erzielte in den ersten sechs Monaten ein Ergebnis von Mio.€ 0,5 und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. Durch die Lockdowns in China ging das Ergebnis im zweiten Quartal um Mio.€ 0,1 zurück.

EBIT nach Regionen, 1.Halbjahr
in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich H1 2022 H1 2021 Veränderung
absolut in %
Europa 14,3 17,1 –2,8 –16,4
Nordamerika –1,3 0,6 –1,9 –316,7
Asien/Pazifik 0,5 0,5 0 0
Konsolidierung –0,6 –0,3 –0,3
Gesamt 12,9 18,0 –5,1 –28,3
EBIT nach Regionen, 2.Quartal
-- -- -- -------------------------------
in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich Q2 2022 Q2 2021 Veränderung
absolut in %
Europa 9,9 13,4 –3,5 –26,1
Nordamerika –1,0 1,0 –2,0 –200,0
Asien/Pazifik 0,1 0,2 –0,1 –50,0
Konsolidierung –0,7 –0,1 –0,6
Gesamt 8,3 14,5 –6,2 –42,8

Weitere Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand stieg durch die Investitionen in die Produktentwicklung und Digitalisierung um 6,0% von Mio.€ 6,7 auf Mio.€ 7,1.

Der Vertriebsaufwand stieg in den ersten sechs Monaten um 14,3% von Mio.€ 27,2 auf Mio.€ 31,1. Die Frachtkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um Mio.€ 1,3 bzw. 23,6% und beinhalten eine Preissteigerung in Höhe von Mio.€ 0,7. Daneben ist ein Anstieg der Messe- und Reisekosten in Höhe von Mio.€ 1,6 zu verzeichnen, die im Vorjahr pandemiebedingt nicht angefallen sind. Um das nachhaltige Wachstum der Gesellschaft zu sichern, wurde plangemäß im ersten Halbjahr auch in zusätzliche Kapazitäten in diesem Bereich investiert.

Der Verwaltungsaufwand entwickelte sich im ersten Halbjahr stabil und lag mit Mio.€ 9,6 auf dem Niveau des Vorjahres (Mio.€ 9,6).

Die sonstigen Erträge und Aufwendungen verbesserten sich um Mio.€ 0,9 auf Mio.€ 1,4 (Vorjahr: Mio.€ 0,5). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Erlösen aus Schrottverkäufen sowie aus der Bewertung von in Fremdwährung gehaltenen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Das Finanzergebnis lag mit Mio.€ –0,3 auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: Mio.€ –0,4).

Das Ergebnis vor Steuern lag bei Mio.€ 12,6 (Vorjahr: Mio.€ 17,6).

Die Ertragsteuern sanken zum Halbjahr aufgrund des geringeren Ergebnisses um Mio.€ 1,2 auf Mio.€ 4,5. In den ersten sechs Monaten lag die Steuerquote bei 35,7%, im zweiten Quartal bei 28,4%. Wie auch im Vorjahr kam es im ersten Quartal zu einer ausschüttungsbedingt höheren Ertragsteuer-Belastung, die sich in den Folgequartalen wieder ausgleichen wird.

Ertragslage, 1. Halbjahr
in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich H1 2022
H12021
Veränderung
absolut in %
Umsatzerlöse 220,0 195,0 25,0 12,8
Kosten der umgesetzten Leistung –160,6 –134,1 –26,5 –19,8
Bruttoergebnis vom Umsatz 59,3 60,9 –1,6 –2,6
Bruttoergebnismarge in % 27,0 31,2 –4,2
Forschungs- und Entwicklungsaufwand –7,1 –6,7 –0,4 –6,0
Vertriebsaufwand –31,1 –27,2 –3,9 –14,3
Verwaltungsaufwand –9,6 –9,6 0
Sonstige Erträge und Aufwendungen 1,4 0,5 0,9 180,0
Betriebsergebnis (EBIT) 12,9 18,0 –5,1 –28,3
EBIT-Rendite in % 5,9 9,2 –3,3
Finanzergebnis –0,3 –0,4 0,1 25,0
Ergebnis vor Steuern (EBT) 12,6 17,6 –5,0 –28,4
Ertragsteuern –4,5 –5,7 1,2 21,1
Konzernergebnis 8,1 12,0 –3,9 –32,5
Ertragslage, 2. Quartal
in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich Q2 2022 Q22021 Veränderung
absolut in %
Umsatzerlöse 119,0 110,2 8,8 8,0
Kosten der umgesetzten Leistung –86,7 –73,3 –13,4 –18,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 32,3 37,0 –4,7 –12,7
Bruttoergebnismarge in % 27,1 33,6 –6,5
Forschungs- und Entwicklungsaufwand –3,5 –3,6 0,1 2,8
Vertriebsaufwand –16,6 –14,3 –2,3 –16,1
Verwaltungsaufwand –4,7 –4,5 –0,2 –4,4
Sonstige Erträge und Aufwendungen 0,8 –0,2 1,0 500,0
Betriebsergebnis (EBIT) 8,3 14,5 –6,2 –42,8
EBIT-Rendite in % 7,0 13,1 –6,1
Finanzergebnis –0,2 –0,2 0 0
Ergebnis vor Steuern (EBT) 8,1 14,3 –6,2 –43,4
Ertragsteuern –2,3 –4,3 2,0 46,5
Konzernergebnis 5,8 10,0 –4,2 –42,0

1.3 Vermögenslage

Das Net Operating Working Capital (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen) stieg gegenüber dem 31. Dezember 2021 um Mio.€ 9,1 bzw. 10,5% von Mio.€ 86,9 auf Mio.€ 96,0. Gegenüber Juni des Vorjahres stieg der Wert um Mio.€ 14,5 bzw. 17,8%. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die höheren Sicherheitsbestände und höheren Bestände von Fertigerzeugnissen aufgrund des hohen Auftragsbestandes sowie dem gestiegenen Wert der Materialien zurückzuführen. Während die Umschlaghäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowohl gegenüber Juni des Vorjahres als auch gegenüber Dezember 2021 verbessert werden konnte, verschlechterte sich die Umschlaghäufigkeit der Vorräte gegenüber den beiden Vergleichszeiträumen.

Das Eigenkapital sank zum 30. Juni 2022 aufgrund der Dividendenausschüttung in Höhe von Mio.€ 38,8 auf Mio.€ 70,3 (31. Dezember 2021: Mio.€ 98,4). Die Eigenkapitalquote verringerte sich gegenüber dem Jahresende 2021 von 36,9% auf 24,7%.

Die Nettoverschuldung (verzinsliche Darlehen – Bankguthaben) lag nach der Dividendenzahlung in Höhe von Mio.€ 38,8 bei Mio.€ 40,8 (31. Dezember 2021: Mio.€ –4,5).

Die Netto-Finanzverschuldung (kurz- und langfristige Leasingverbindlichkeiten + Nettoverschuldung) stieg auf Mio.€ 59,2 (31. Dezember 2021: Mio.€ 15,7).

Die sonstigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen stiegen auf Mio.€ 123,4 (31. Dezember 2021: Mio.€ 118,2).

Die Vertragsverbindlichkeiten lagen bei Mio.€ 35,8 (31. Dezember 2021: Mio.€ 35,5).

Verkürzte Konzernbilanz, Aktiva
in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich 30.06.2022 31.12.2021
Anlagevermögen (inkl. Nutzungsrechte) 90,6 92,8
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 99,5 94,3
Vorräte 76,0 57,1
Aktive latente Steuern 4,9 4,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 13,6 18,1
Bilanzsumme 284,6 267,0

Verkürzte Konzernbilanz, Passiva

in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich 30.06.2022 31.12.2021
Eigenkapital 70,3 98,4
Verzinsliche Darlehen 54,3 13,5
Sonstige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 123,4 118,2
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25,3 16,1
davon Rückstellungen (inkl. Ertragsteuerverbindlichkeiten) 27,8 30,8
Vertragsverbindlichkeiten 35,8 35,5
Passive latente Steuern 0,8 1,3
Bilanzsumme 284,6 267,0

1.4 Finanzlage

Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) sank im ersten Halbjahr im Wesentlichen aufgrund des geringeren Ergebnisses vor Steuern und dem Anstieg des Net Operating Working Capital auf Mio.€ –0,3 (Vorjahr: Mio.19,1).

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit stieg um Mio.€ 1,2 auf Mio.€ 2,2 (Vorjahr: Mio.€ 1,0). Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr steigende Ausgaben für Investitionstätigkeit.

Der Free Cashflow einschließlich der Tilgung der Leasingverbindlichkeiten (Netto-Cashflow – Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit – Tilgung der Leasingverbindlichkeiten) sank auf Mio.€ –6,8 (Vorjahr: Mio.€ 14,2).

Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds im Wesentlichen aufgrund der Dividendenzahlung i.H. v. Mio.€ 38,8 im Vergleich zum 31. Dezember 2021 um Mio.€ 45,3 auf Mio.€ –40,8.

1.5 Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter stieg zum 30. Juni 2022 gegenüber dem Jahresende 2021 um 17 auf 1.799 Mitarbeiter. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 betrug der Anstieg 41 Mitarbeiter. Der Aufbau erfolgte im Wesentlichen in den operativen Bereichen Produktion und Service sowie im Vertrieb.

2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

2.1 Prognosebericht

Die WashTec Gruppe hat ihre Prognose am 21. Juli 2022 angepasst. Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2022 aufgrund des hohen Auftragsbestandes jetzt von einem Umsatzwachstum von 10%–12% aus, was einem währungsbereinigten Wachstum von 8%–10% entspricht. Somit wird für das Gesamtjahr ein Umsatz zwischen Mio. € 476 und Mio. € 484 erwartet (ursprünglich Mio.€ 450–Mio.€ 470).

Aufgrund der Herausforderungen auf den Beschaffungsmärkten hinsichtlich der Lieferkettenproblematik, der Materialpreisentwicklung und der zeitverzögerten Wirkung der Preiserhöhungen, passt das Unternehmen die zu Beginn des Jahres abgegebene Prognose von einer zweistelligen EBIT-Rendite an und geht nunmehr von einer EBIT-Rendite von 8%–9% aus. Somit wird für das Gesamtjahr ein EBIT zwischen Mio.€ 38 und Mio.€ 43 erwartet (ursprünglich Mio.€ 45–Mio.€ 48).

Wegen der notwendigen Bestandserhöhung zur Absicherung der Lieferfähigkeit sowie dem zu erwartenden erhöhten Geschäftsvolumen, geht die Gesellschaft nunmehr von einem deutlich reduzierten Free Cashflow von Mio.€ 10–Mio.€ 20 (ursprünglich Mio.€ 28–Mio.€ 32) aus.

Für die Regionen Europa und Asien/Pazifik rechnet die Gesellschaft mit einer Umsatzsteigerung von 5%–6% und einer Entwicklung des EBIT im Einklang mit der angepassten Prognose für die gesamte WashTec Gruppe. Die Region Nordamerika wird ein deutlich zweistelliges Umsatzwachstum mit einer Verbesserung des um Sondereffekte bereinigten EBIT des Vorjahres zeigen.

Diese Prognose ist mit Unsicherheiten behaftet.

2.2 Chancen- und Risikobericht

Eine Beschreibung des Chancen- und Risikomanagements in der WashTec Gruppe findet sich im Geschäftsbericht 2021. Die Einschätzung der dort beschriebenen Chancen und Risiken hat sich zum Halbjahr 2022 bei nachfolgenden Kategorien verändert:

Die Risiken in Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben sich aufgrund des andauernden Krieges in der Ukraine erhöht. Das weltweite Wirtschaftswachstum hat sich gegenüber den Einschätzungen zu Beginn des Geschäftsjahres abgeschwächt und die Inflation ist stärker gestiegen als ursprünglich erwartet. Die infolge des Krieges verhängten Sanktionen führen zu weiteren Engpässen bei der Materialverfügbarkeit sowie weiter steigenden Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik. Diese Entwicklungen werden das Ergebnis der WashTec Gruppe im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zusätzlich belasten.

Die Risiken in Bezug auf Lieferanten haben sich infolge der stark gestiegenen Materialpreise und der schwierigeren Materialverfügbarkeit aufgrund des andauernden Krieges in der Ukraine und den Lockdowns in China in den ersten sechs Monaten weiter verschärft. Bislang konnten die Engpässe bei der Materialverfügbarkeit erfolgreich gemanagt werden und die WashTec Gruppe konnte ihren Lieferverpflichtungen vollumfänglich nachkommen. Sollte sich diese Situation weiter verschärfen, könnte dies zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Waren an unsere Kunden und weiteren operativen Herausforderungen führen. Insbesondere die Unsicherheiten in Bezug auf die Erdgas-Versorgung im vierten Quartal könnte zu Engpässen und weiteren Kostensteigerungen führen. Die Gesellschaft selbst ist davon zwar nicht besonders stark betroffen, allerdings wären dies die Lieferanten von WashTec.

Im Bereich Kunden, Wettbewerb und Markt können steigende Zinsen zu einer Abschwächung des Investitionsverhaltens der Kunden führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Daneben profitieren insbesondere die großen Mineralölgesellschaften von dem stark gestiegenen Ölpreis, sodass die Investitionsbereitschaft in diesem Kundensegment steigen könnte.

Bezüglich der IT-Sicherheits- und Prozessrisiken waren im ersten Halbjahr 2022 weltweit Schäden durch Ransomware-Attacken bzw. Cyberkriminalität zu beobachten. Das Risiko für mögliche Ausfälle bzw. Schäden durch entsprechende Angriffe wird daher höher als noch zum Jahresende bewertet.

Die übrigen im Geschäftsbericht 2021 beschriebenen Chancen und Risiken haben sich zum Halbjahr 2022 nicht wesentlich verändert.

3. Sonstige Angaben

3.1 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der Angaben zu Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf S. 34 Anhangangabe 8 im Anhang zum verkürzten Konzernhalbjahresabschluss.

3.2 Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Es fanden keine wesentlichen Ereignisse nach dem Ende des Berichtszeitraums statt.

4. Aktie und Investor Relations

Das Management hat den Austausch mit Aktionären und Journalisten sowie der Financial Community im ersten Halbjahr kontinuierlich gepflegt. Im Rahmen der Investor Relations Aktivitäten hat das Management im April 2022 am Hauptstandort Augsburg den ersten WashTec Investorentag für institutionelle Investoren und Analysten erfolgreich veranstaltet.

4.1 Aktienkursentwicklung

Der Kurs der WashTec Aktie lag am 30. Juni 2022 bei € 44,50. Dies entspricht einem Abschlag von rund 19% im Vergleich zum Schlusskurs des letzten Handelstags des Vorjahres von € 55,00 am 30. Dezember 2021.

Derzeit folgen mit aktuellen Analysen Hauck & Aufhäuser, HSBC Trinkaus & Burkhardt und MM Warburg der WashTec Aktie. Die Kursziele der Analysten sehen zwischen € 59 und € 70 vor (Stand: Juli 2022).

4.2 Aktionärsstruktur

Im zweiten Quartal des Jahres 2022 haben sich folgende Änderungen in der Aktionärsstruktur ergeben, die der Gesellschaft in Form von Stimmrechtsmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz gemeldet wurden:

Die Alantra EQMC Asset Management, SGIIC, S.A., Madrid, Spanien, hat als Investment Manager der WashTec AG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der EQMC Europe Development Capital Fund plc am 25. Februar 2022 nun 15,12% beträgt.

Die Wellington Management Group LLP, Boston, Massachusetts, USA, hat der WashTec AG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil am 30. März 2022 statt bisher 3,01% nunmehr 2,98% beträgt.

Beteiligung in % 30.06.2022
EQMC Europe Development Capital Fund plc.1 15,12
Kempen Oranje Participaties N.V. 9,60
Dr. Kurt Schwarz2 6,82
Union Investment Privatfonds GmbH 5,53
Investment AG für langfristige Investoren, TGV 5,43
Axxion S.A. 4,99
Paradigm Capital Value Fund SICAV 4,58
Eigene Aktien 4,25
Diversity Industrie Holding AG 4,00
Streubesitz 39,68

1 Alantra EQMC Asset Management, SGIIC, S.A. 2 Leifina GmbH & Co. KG et al.

Basierend auf Mitteilungen nach WpHG

Manager Transactions

Herr Dr. Ralf Koeppe, Mitglied des Vorstands, hat am 25. Februar 2022 600 Aktien erworben.

Herr Dr. Alexander Selent, Mitglied des Aufsichtsrats, hat am 19. Mai 2022 500 Aktien erworben.

Herr Peter Wiedemann, Mitglied des Aufsichtsrats, hat am 23. Mai 2022 820 Aktien und am 13. Juni 2022 weitere 280 Aktien erworben.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in T€ H1 2022 H1 2021 Q2 2022 Q2 2021
Umsatzerlöse 219.950 195.031 118.929 110.234
Kosten der umgesetzten Leistung –160.617 –134.121 –86.671 –73.268
Bruttoergebnis vom Umsatz 59.333 60.910 32.258 36.966
Forschungs- und Entwicklungsaufwand –7.130 –6.659 –3.521 –3.555
Vertriebsaufwand –31.080 –27.160 –16.577 –14.257
Verwaltungsaufwand –9.630 –9.577 –4.686 –4.519
Sonstige Erträge 4.195 2.198 1.916 622
Sonstige Aufwendungen –2.791 –1.725 –1.123 –780
Betriebsergebnis (EBIT) 12.897 17.988 8.267 14.477
Finanzerträge 10 41 3 21
Finanzaufwendungen –346 –397 –161 –203
Finanzergebnis –336 –357 –158 –182
Ergebnis vor Steuern (EBT) 12.561 17.631 8.110 14.295
Ertragsteuern –4.491 –5.658 –2.343 –4.314
Konzernergebnis 8.070 11.973 5.767 9.981
Durchschnittliche Anzahl der Aktien in Stück 13.382.324 13.382.324 13.382.324 13.382.324
Ergebnis je Aktie (unverwässert entspricht verwässert) in € 0,60 0,89 0,43 0,75

Der Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in T€ H1 2022 H1 2021 Q2 2022 Q2 2021
Konzernergebnis 8.070 11.973 5.767 9.981
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten
Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen
1.486 –29 1.486 –29
Latente Steuern –474 9 –474 9
Bestandteile, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden können
1.012 –20 1.012 –20
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer
Tochterunternehmen und Währungsveränderungen
1.187 442 764 –327
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in Tochterunternehmen 495 357 233 13
Latente Steuern –175 –62 –133 26
Bestandteile, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden können
1.507 737 864 –287
Im Eigenkapital erfasste Wertänderungen 2.519 717 1.875 –307
Summe aus Periodenergebnis und erfolgsneutral erfasster Wertänderungen
der Periode
10.589 12.690 7.642 9.675

Der Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Bilanz Aktiva

in T€ 30.06.2022 31.12.2021
Sachanlagen 24.004 24.966
Geschäfts- oder Firmenwert 42.312 42.312
Immaterielle Vermögenswerte 6.348 6.212
Nutzungsrechte 17.966 19.275
Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.917 4.211
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 222 199
Sonstige langfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte 524 520
Aktive latente Steuern 4.938 4.753
Langfristiges Vermögen 100.231 102.449
Vorräte 75.951 57.083
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 66.835 67.236
Steuerforderungen 21.096 18.699
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 1.890 1.617
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte 5.050 1.836
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 13.556 18.085
Kurzfristiges Vermögen 184.377 164.555
Aktiva 284.608 267.004

Der Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Bilanz Passiva

in T€ 30.06.2022 31.12.2021
Gezeichnetes Kapital 40.000 40.000
Kapitalrücklage 36.463 36.463
Eigene Anteile –13.177 –13.177
Sonstige Rücklagen und Währungskurseffekte –2.503 –5.074
Ergebnisvortrag 1.426 9.158
Konzernergebnis 8.070 31.077
Eigenkapital 70.280 98.448
Langfristige Leasingverbindlichkeiten 10.455 12.803
Rückstellungen für Pensionen 8.528 10.196
Sonstige langfristige Rückstellungen 4.036 4.297
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 188 203
Sonstige langfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 1.731 1.073
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten 1.760 1.901
Passive latente Steuern 777 1.299
Langfristige Verbindlichkeiten 27.475 31.773
Verzinsliche Darlehen 54.334 13.547
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 7.967 7.444
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.269 16.123
Ertragsteuerverbindlichkeiten 5.832 5.436
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 24.036 20.574
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 25.956 29.169
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 9.449 10.902
Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten 34.011 33.589
Kurzfristige Verbindlichkeiten 186.853 136.783
Passiva 284.608 267.004

Der Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

in T€ Anzahl
Aktien
(in Stück)
Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Eigene
Anteile
Sonstige
Rücklagen
und
Währungs
kurseffekte
Ergebnis
vortrag
Gesamt
Stand 1. Januar 2022 13.382.324 40.000 36.463 –13.177 –5.074 40.235 98.448
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge
und Aufwendungen
3.168 3.168
Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste
Transaktionen
–649 –649
Anteilsbasierte Vergütung 52 52
Dividende –38.809 –38.809
Konzernergebnis 8.070 8.070
Stand 30. Juni 2022 13.382.324 40.000 36.463 –13.177 –2.503 9.496 70.280
in T€ Anzahl
Aktien
(in Stück)
Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Eigene
Anteile
Sonstige
Rücklagen
und
Währungs
kurseffekte
Ergebnis
vortrag
Gesamt
Stand 1. Januar 2021 13.382.324 40.000 36.463 –13.177 –6.977 39.937 96.247
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge
und Aufwendungen
770 770
Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste
Transaktionen
–53 –53
Dividende –30.779 –30.779
Konzernergebnis 11.973 11.973
Stand 30. Juni 2021 13.382.324 40.000 36.463 –13.177 –6.260 21.131 78.158

WashTec AG

Der Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Kapitalflussrechnung

in T€ H1 2022 H1 2021
Ergebnis vor Steuern (EBT) 12.561 17.631
Abschreibungen 7.098 7.146
Gewinn/Verlust aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens –191 –95
Sonstige Gewinne und Verluste –2.263 –2.311
Finanzerträge –10 –41
Finanzaufwendungen 346 397
Veränderung der Rückstellungen –1.923 –85
Gezahlte Ertragsteuern –7.836 –6.456
Brutto-Cashflow 7.783 16.188
Zu-/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.542 –4.743
Zu-/Abnahme der Vorräte –17.520 –10.534
Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.737 9.291
Zu-/Abnahme der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen –670 5.844
Zu-/Abnahme Net Operating Working Capital –7.911 –141
Veränderung übriges Nettoumlaufvermögen –135 3.045
Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) –263 19.092
Auszahlungen für die Investitionen in das Anlagevermögen (ohne Leasing) –2.429 –1.403
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 234 394
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit –2.194 –1.009
Gezahlte Dividende –38.809 –30.779
Erhaltene Zinsen 10 41
Gezahlte Zinsen –346 –395
Tilgung der Leasingverbindlichkeiten –4.376 –3.902
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit –43.521 –35.035
Nettoveränderung des Finanzmittelfonds –45.978 –16.953
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 662 271
Finanzmittelfonds zum 1. Januar 4.538 765
Finanzmittelfonds zum 30. Juni –40.778 –15.918
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds für Cashflow-Zwecke:
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 13.556 17.015
Kurzfristige verzinsliche Darlehen –54.334 –32.933
Finanzmittelfonds zum 30. Juni

Der Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. Rundungsdifferenzen sind

möglich.

Anhang zum verkürzten Konzernhalbjahresabschluss

Anhang zum verkürzten Konzernhalbjahresabschluss der WashTec AG (IFRS) für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2022

Hinweis prüferische Durchsicht: Dieses Dokument unterlag weder einer Prüfung nach § 317 HGB noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer. Jedoch hat der Abschlussprüfer Prüfungshandlungen vorgenommen und den Halbjahresabschluss gewürdigt.

1. Informationen zum Unternehmen

Das oberste Mutterunternehmen der WashTec Gruppe ist die WashTec AG und ist im Handelsregister der Stadt Augsburg, Deutschland unter HRB 81 eingetragen.

Der Sitz der Gesellschaft ist in der Argonstraße 7 in 86153 Augsburg, Deutschland.

Die Anteile der Gesellschaft befinden sich in Streubesitz und werden öffentlich gehandelt.

Der Unternehmensgegenstand der WashTec Gruppe umfasst die Entwicklung, Herstellung, den Vertrieb und Service von Produkten zur Fahrzeugwäsche sowie die Vermietung und alle damit verbundenen Serviceleistungen und Finanzierungslösungen zum Betrieb von Fahrzeugwaschanlagen.

Der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss und Konzernzwischenlagebericht sind auf unserer Website www.washtec.de abrufbar.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Grundlagen für die Aufstellung des Abschlusses

Die Erstellung des verkürzten Konzernhalbjahresabschlusses für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2022 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34 »Zwischenberichterstattung«.

Der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss enthält nicht sämtliche für den Abschluss des Geschäftsjahres vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben und sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 gelesen werden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die im verkürzten Konzernhalbjahresabschluss angewandt wurden, entsprechen denen, die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2021 zur Anwendung kamen. Die Steuerberechnung erfolgt für Zwischenabschlüsse durch Multiplikation des Ergebnisses mit der erwarteten anzuwendenden Jahressteuerquote.

Der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf Tausend Euro (T€) auf- oder abgerundet; hieraus können Rundungsdifferenzen entstehen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Geschäftsentwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WashTec Gruppe wurden im ersten Halbjahr 2022 durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die Lockdowns in China beeinflusst. Hierdurch kam es zu einer weiteren Verknappung auf den Beschaffungsmärkten. Dies hat zu einer deutlichen Steigerung der Material- und Materialbezugskosten sowie Energie- und Logistikkosten geführt. Zwar hat die WashTec Gruppe bereits im letzten Jahr und auch zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres mit Preisanpassungen auf Basis der absehbaren Entwicklungen reagiert, aufgrund von einer Auftragsdurchlaufzeit zwischen vier und sechs Monaten können die kurzfristigen Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten jedoch nicht zeitnah kompensiert werden.

Die in den vergangenen Jahren in Russland, Belarus und der Ukraine generierten Umsätze lagen unterhalb von 2% des Konzernumsatzes. Aktuell hat die WashTec Gruppe die Geschäftsbeziehungen mit Russland und Belarus eingestellt. Es befinden sich dort keine Tochtergesellschaften, Produktionsstandorte oder anderweitigen Vermögenswerte. Damit sind die direkten finanziellen Auswirkungen aus dem Geschäft in diesen Ländern auf Umsatz und Ergebnis der WashTec Gruppe nicht materiell. Demnach ergaben sich keine wesentlichen bilanziellen Auswirkungen in Form von Wertminderungen von nichtfinanziellen und finanziellen Vermögenswerten oder Verlust der Beherrschung.

Es wurden sämtliche Bilanzposten hinsichtlich möglicher Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprüft. Hieraus ergaben sich keine wesentlichen Änderungen. Diese führten auch zu keinen materiellen Auswirkungen auf Schätzungen, Annahmen oder Ermessensentscheidungen. Aus diesem Grund geht das Management auch insgesamt von keinen wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf die Fähigkeit zur Unternehmensfortführung aus.

Vor dem Hintergrund der Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Vergleich zum 31. Dezember 2021, insbesondere in Bezug auf die Entwicklung der Inflation und der damit verbundenen Erhöhung des Zinsniveaus in Europa, wurde der Geschäfts- und Firmenwert anlassbezogen hinsichtlich einer möglichen Wertminderung zum 30. Juni 2022 überprüft. Hierbei ergab sich im Berichtszeitraum kein Abschreibungsbedarf.

Auswirkungen neuer Rechnungslegungsstandards

In der aktuellen Berichtsperiode traten neue und geänderte Rechnungslegungsstandards in Kraft. Die WashTec Gruppe hat im Geschäftsjahr 2022 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten IFRS-Standards und Interpretationen angewandt.

Standard/
Interpretation
Titel Anwendungs
pflicht
Übernahme
durch EU
Wesentliche
Auswirkungen
auf den Konzern
IFRS Jährliche Verbesserungen der IFRS
(Zyklus 2018 – 2020)
01.01.2022 02.07.2021 keine
IFRS 3 Änderungen an IFRS 3 – Verweis auf das
Rahmenkonzept
01.01.2022 02.07.2021 keine
IAS 16 Änderungen an IAS 16 – Erträge vor der
beabsichtigten Nutzung
01.01.2022 02.07.2021 keine
IAS 37 Änderungen an IAS 37 – Belastende Verträge:
Kosten für die Erfüllung eines Vertrags
01.01.2022 02.07.2021 keine

Auswirkungen neuer Rechnungslegungsstandards, die IASB und IFRS Interpretations Committee bereits verabschiedet haben und die im Geschäftsjahr 2022 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind

Ferner haben das IASB und das IFRS Interpretations Comitee weitere nachfolgend aufgelistete Standards, Interpretationen und Änderungen verabschiedet, die im Geschäftsjahr 2022 noch nicht verpflichtend anzuwenden bzw. von der Europäischen Union noch nicht übernommen sind.

Zum 30. Juni 2022 erfolgte keine frühzeitige Anwendung dieser Standards durch die WashTec Gruppe. Die Erstanwendung der Standards ist für den Zeitpunkt geplant, an dem sie durch die EU anerkannt und übernommen sind.

Standard/
Interpretation
Titel Anwendungs
pflicht
Übernahme
durch EU
Wesentliche
Auswirkungen
auf den Konzern
IFRS 17 Versicherungsverträge inkl. Änderungen an
IFRS 17
01.01.2023 23.11.2021 keine
IFRS 17 Änderungen an IFRS 17 – Erstanwendung von
IFRS 17 und IFRS 9 – Vergleichsinformationen
01.01.2023 noch
festzulegen
keine
IAS 1 Änderungen an IAS 1 – Klassifizierung von
Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig
01.01.2023 noch
festzulegen
keine
IAS 1 Änderungen an IAS 1 – Angaben zu Rechnungs
legungsmethoden
01.01.2023 03.03.2022 keine
IAS 8 Änderungen an IAS 8 – Definition von rechnungs
legungsbezogenen Schätzungen und Fehler
01.01.2023 03.03.2022 keine
IAS 12 Änderungen an IAS 12 – Latente Steuern, die sich
auf Vermögenswerte und Schulden beziehen, die
aus einer einzigen Transaktion bestehen
01.01.2023 noch
festzulegen
keine

3. Segmentberichterstattung

Nach Segmenten H1 2022
in T€
Europa Nord
amerika
Asien/
Pazifik
Konso
lidierung
Konzern
Umsatzerlöse 174.796 43.801 7.801 –6.448 219.950
davon mit Dritten 168.483 43.666 7.801 0 219.950
davon mit anderen Segmenten 6.313 135 0 –6.448 0
Betriebsergebnis (EBIT) 14.273 –1.253 456 –578 12.897
EBIT-Rendite (in %) 8,2 –2,9 5,8 5,9
Finanzerträge 10
Finanzaufwendungen –346
Ergebnis vor Steuern (EBT) 12.561
Ertragsteuern –4.491
Konzernergebnis 8.070
Nach Segmenten H1 2021
in T€
Europa Nord
amerika
Asien/
Pazifik
Konso
lidierung
Konzern
Umsatzerlöse 163.072 29.307 7.593 –4.941 195.031
davon mit Dritten 158.177 29.264 7.591 0 195.031
davon mit anderen Segmenten 4.895 43 3 –4.941 0
Betriebsergebnis (EBIT) 17.142 649 457 –260 17.988
EBIT-Rendite (in %) 10,5 2,2 6,0 9,2
Finanzerträge 41
Finanzaufwendungen –397
Ergebnis vor Steuern (EBT) 17.631
Ertragsteuern –5.658
Konzernergebnis 11.973

Aufgliederung der Erlöse aus Verträgen mit Kunden nach Erfüllung der Leistungsverpflichtung und Erfassung der Umsatzerlöse

H1 2022
in T€
Europa Nord
amerika
Asien/
Pazifik
Konsoli
dierung
Konzern
Erfassung zu einem bestimmten Zeitpunkt 173.815 43.331 7.801 –6.448 218.499
Erfassung über einen bestimmten Zeitraum 981 470 0 0 1.450
H1 2021
in T€
Europa Nord
amerika
Asien/
Pazifik
Konsoli
dierung
Konzern
Erfassung zu einem bestimmten Zeitpunkt 162.193 28.535 7.593 –4.941 193.379

4. Sonstige Erträge und Aufwendungen

in T€ H1 2022 H1 2021
Sonstige Erträge 4.195 2.198
Veränderung der Wertminderungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen –250 34
Sonstige Aufwendungen –2.541 –1.758
Gesamt 1.404 473

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der WashTec AG beträgt am 30. Juni 2022 T€ 40.000. Es ist in 13.976.970 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt und ist voll eingezahlt.

Die durchschnittlich gewichtete Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile beträgt 13.382.324 Aktien (Vorjahr: 13.382.324).

Die ordentliche Hauptversammlung vom 16. Mai 2022 hat beschlossen, den im Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 40.306.406,55 zur Zahlung einer Dividende von € 2,90 je dividendenberechtigter Stückaktie, insgesamt € 38.808.739,60, zu verwenden und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von € 1.497.666,95 auf neue Rechnung vorzutragen. In dem Beschluss über die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre ist neben der Dividende für das Geschäftsjahr 2021 in Höhe von € 2,10 eine Sonderdividende in Höhe von € 0,80 enthalten.

Genehmigtes Kapital

Das derzeit nach Ziffer 5.1 der Satzung der Gesellschaft bestehende Genehmigte Kapital, von dem bislang kein Gebrauch gemacht wurde, wäre am 30. Juni 2022 ausgelaufen. Um der Gesellschaft zu ermöglichen, sich bei Bedarf auch künftig zügig und flexibel Eigenkapital zu günstigen Konditionen zu beschaffen, soll das bestehende Genehmigte Kapital aufgehoben und der Vorstand erneut ermächtigt werden, das Grundkapital durch die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2022, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter www. washtec.de im Bereich »Investor Relations« zugänglich ist, wurde das von der Hauptversammlung am 29. April 2019 zu Tagesordnungspunkt 7 beschlossene Genehmigte Kapital gemäß Ziffer 5.1 der Satzung aufgehoben. Daneben wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. Juni 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt € 8.000.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen.

Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen:

für Spitzenbeträge;

  • wenn die neuen Aktien gegen Sacheinlage im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen ausgegeben werden;
  • bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10% nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch – falls dieser Wert geringer ist – im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung;
  • soweit dies erforderlich ist, um Inhabern der von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegebenen Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Optionsbzw. Wandlungsrechts bzw. nach Erfüllung von Wandlungs- oder Optionspflichten zustehen würde.

Der anteilige Betrag des Grundkapitals, der auf Aktien entfällt, die gemäß den vorstehenden Regelungen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben werden, darf insgesamt 10% des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Hierauf sind – vorbehaltlich einer von einer nachfolgenden Hauptversammlung etwa zu beschließenden erneuten Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss – die Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden oder auf die sich Options- oder Wandelschuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrecht oder mit Wandlungs- oder Optionspflicht beziehen, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ausgegeben werden.

Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung einschließlich des Inhalts der Aktienrechte und der Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, die Fassung der Satzung nach vollständiger oder teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals aus dem Genehmigten Kapital anzupassen.

Erwerb und Verwendung eigener Aktien

Zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien bedarf die Gesellschaft, soweit nicht gesetzlich ausdrücklich zugelassen, einer entsprechenden Ermächtigung durch die Hauptversammlung. Da die von der Hauptversammlung am 29. April 2019 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG am 30. Juni 2022 ausgelaufen wäre, wurde von der Hauptversammlung am 16. Mai 2022 beschlossen, die alte Ermächtigung aufzuheben und der Gesellschaft erneut eine Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien zu erteilen. Der Beschluss der Hauptversammlung ist auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.washtec.de im Bereich »Investor Relations« zugänglich.

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Gesellschaft wurde gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 30. Juni 2025 eigene Aktien i.H.v. bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben.

Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands über die Börse, mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots, oder mittels einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsofferten erfolgen.

Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, darf der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den durchschnittlichen Börsenkurs der Aktien der Gesellschaft in der XETRA-Schlussauktion (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsentage vor dem Erwerb der Aktien um nicht mehr als 10 % überoder unterschreiten.

Erfolgt der Erwerb über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot oder eine an alle Aktionäre gerichtete öffentliche Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsofferten, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den durchschnittlichen Börsenkurs der Aktien der Gesellschaft in der XETRA-Schlussauktion (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsentage vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsofferten um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.

Sollte das öffentliche Angebot überzeichnet sein bzw. im Fall einer Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsofferten von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Ein bevorrechtigter Erwerb bzw. eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionär kann vorgesehen werden. Das öffentliche Angebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe einer Verkaufsofferte kann weitere Bedingungen vorsehen.

Verwendung der eigenen Aktien; Bezugsrechtsausschluss

Der Vorstand wurde ermächtigt, die aufgrund der von der Hauptversammlung am 16. Mai 2022 erteilten Ermächtigung oder aufgrund einer früher erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch in anderer Weise als durch einen Verkauf über die Börse oder ein Angebot an alle Aktionäre wie folgt zu verwenden:

Sie können

  • als Gegenleistung an Dritte im Rahmen des unmittelbaren oder mittelbaren Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder im Rahmen des Zusammenschlusses mit Unternehmen angeboten und übertragen werden;
  • zur Bedienung von Optionsrechten an Mitglieder der Geschäftsführung der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen sowie an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms ausgegeben werden, verwendet werden; oder
  • auf andere Weise verwendet werden, sofern die Verwendung der eigenen Aktien der Gesellschaft gegen Barzahlung und zu einem Preis erfolgt, der den Börsenkurs der Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung ist zudem beschränkt auf Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals, der insgesamt 10% des Grundkapitals nicht übersteigen darf, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung noch – falls dieser Wert geringer ist – im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.

Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zur Bedienung von Optionsrechten, die an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms ausgegeben werden, zu verwenden.

Die vorgenannten Ermächtigungen zur Verwendung in anderer Weise als durch einen Verkauf über die Börse oder ein Angebot an alle Aktionäre können ganz oder in Teilen, einmalig oder mehrmalig ausgenutzt werden. Die Verwendung darf zu einem oder zu mehreren der vorgenannten Zwecke erfolgen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien wird insoweit ausgeschlossen, wie die Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigungen in anderer Weise als durch einen Verkauf über die Börse oder ein Angebot an alle Aktionäre verwendet werden.

Sofern Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zur Bedienung von Optionsrechten verwendet werden, die an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft, an Mitglieder der Geschäftsführung der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen sowie an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms ausgegeben wurden, darf nur bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 5% des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals von der Ermächtigung Gebrauch gemacht werden. Auf diese 5%-Grenze ist das anteilige Grundkapital anzurechnen, das auf Aktien entfällt, die während der Laufzeit der Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft, an Mitglieder der Geschäftsführung der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen sowie an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben oder veräußert werden.

Einziehung der eigenen Aktien

Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung oder aufgrund einer früher erteilten Ermächtigung erworben werden, ganz oder in Teilen einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Vorstand kann abweichend hiervon bestimmen, dass das Grundkapital nicht herabgesetzt wird, sondern sich der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung der Gesellschaft anzupassen.

Ausnutzung in Teilbeträgen

Sämtliche vorbezeichneten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft ausgeübt werden. Die Ermächtigungen – mit Ausnahme der Ermächtigung zur Einziehung der eigenen Aktien – können auch durch Tochterunternehmen der Gesellschaft oder durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft oder von Tochterunternehmen der Gesellschaft ausgeübt werden. Die Ermächtigungen zur Verwendung der eigenen Aktien bzw. zum Bezugsrechtsausschluss sowie zur Einziehung der eigenen Aktien erfassen auch die Verwendung von Aktien der Gesellschaft, die aufgrund von § 71d Satz 5 AktG erworben wurden.

6. Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend von den relevanten Bilanzposten, die Buchwerte,

Wertansätze und beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien.

in T€ Bewertungs
kategorien
nach IFRS 9
Buchwert
30.06.2022
Fortgeführte
Anschaffungs
Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Erfolgswirksam
zum beizulegenden
Wertansatz
Bilanz nach
IFRS 16
Beizulegender
Zeitwert
30.06.2022**
IFRS 13
Stufe
kosten Zeitwert
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC* 13.556 13.556
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC* 66.835 66.835
Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC* 3.917 3.917
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte AC* 1.890 1.890
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte AC* 222 222
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC* 25.269 25.269
Verzinsliche Darlehen FLAC* 54.334 54.334
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC* 24.036 24.036
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC* 188 188
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten n/a 7.967 7.967
Langfristige Leasingverbindlichkeiten n/a 10.455 10.455
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte (AC) AC* 86.420 86.420
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten (FLAC) FLAC* 103.827 103.827

*AC: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte; FLAC: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

** Bei den kurzfristigen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten wird unterstellt, dass der Buchwert zum Stichtag den beizulegenden Zeitwert approximiert. Der Effekt bei den langfristigen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten ist nicht wesentlich

in T€ Bewertungs
kategorien
nach IFRS 9
Buchwert
31.12.2021
Fortgeführte
Anschaffungs
kosten
Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Erfolgswirksam
zum beizulegenden
Zeitwert
Wertansatz
Bilanz nach
IFRS 16
Beizulegender
Zeitwert
31.12.2021**
IFRS 13
Stufe
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC* 18.085 18.085
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC* 67.236 67.236
Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC* 4.211 4.211
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte AC* 1.617 1.617
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte AC* 199 199
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC* 16.123 16.123
Verzinsliche Darlehen FLAC* 13.547 13.547
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC* 20.574 20.574
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC* 203 203
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten n/a 7.444 7.444
Langfristige Leasingverbindlichkeiten n/a 12.803 12.803
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte (AC) AC* 91.348 91.348
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten (FLAC) FLAC* 50.447 50.447

*AC: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte; FLAC: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

** Bei den kurzfristigen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten wird unterstellt, dass der Buchwert zum Stichtag den beizulegenden Zeitwert approximiert. Der Effekt bei den langfristigen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten ist nicht wesentlich

Der beizulegende Zeitwert der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der sonstigen finanziellen Vermögenswerte und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der kurzen Laufzeiten im Wesentlichen dem jeweiligen Buchwert. Der beizulegende Zeitwert der langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Leasingverbindlichkeiten im Zugangszeitpunkt wurde durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen sind im Vergleich zum 31. Dezember 2021 im Wesentlichen unverändert.

8. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Aktienanteile des Vorstands und des Aufsichtsrats entwickelten sich wie folgt:

Aktienanteile des Vorstands (in Stück) 30.06.2022 31.12.2021
Dr. Ralf Koeppe 3.600 3.000
Dr. Kerstin Reden 417 417
Stephan Weber 4.330 4.330
Aktienanteile des Aufsichtsrats (in Stück) 30.06.2022 31.12.2021
Dr. Günter Blaschke 52.060 52.060
Ulrich Bellgardt 31.000 31.000
Jens Große-Allermann (bis 16. Mai 2022) 0
Dr. Sören Hein (bis 16. Mai 2022) 5.450
Dr.Hans-Friedrich Liebler 5.500 5.500
Heinrich von Portatius (seit 16. Mai 2022) 0
Dr. Alexander Selent 2.000 1.500
Peter Wiedemann (seit 16. Mai 2022) 2.000

Auf der Hauptversammlung am 16. Mai 2022 wurden die Aufsichtsratsmitglieder Herr Dr. Liebler und Herr Dr. Selent wiedergewählt. Da Herr Große-Allermann und Herr Dr. Hein nach zehnjähriger erfolgreicher und prägender Tätigkeit nicht mehr für den Aufsichtsrat der Washtec AG kandidierten, wurden Herr von Portatius und Herr Wiedemann in den Aufsichtsrat gewählt.

Darüber hinaus fanden im Berichtszeitraum keine weiteren wesentlichen Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 statt.

9. Angaben nach dem Bilanzstichtag

Es fanden keine wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums statt.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

»Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Augsburg, den 21. Juli 2022

Dr. Ralf Koeppe Vorstandsvorsitzender

Dr. Kerstin Reden Vorstand

Stephan Weber Vorstand

Kontakt

WashTec AG Telefon +49 821 5584-0 Argonstraße 7 www.washtec.de 86153 Augsburg [email protected]

Finanzkalender

27.Oktober 2022 Quartalsmitteilung Q1–Q3 2022 28.–30. November 2022 Eigenkapitalforum, Frankfurt

Um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, haben wir auf geschlechtergerechte Sprache verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.