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WashTec AG Annual Report 2005

Mar 31, 2006

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Annual Report

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geschäftsbericht 2005

mission statement

Wir bieten unseren Kunden hervorragende Produkte und Services, um ihnen ein erfolgreiches und profitables Fahrzeugwaschgeschäft zu ermöglichen. Als Markt-, Innovations- und Renditeführer wollen wir in allen Marktsegmenten über das beste Angebot verfügen. Schnelle und effiziente Prozesse, unternehmerisch denkende Mitarbeiter und eine solide Kapitalstruktur tragen dazu bei.

in Mio. € 2005 2004 2003 2002 2001 Umsatz 225,8 211,8 241,1 235,5 256,2 Inland 92,7 90,2 111,9 99,6 112,7 Ausland 133,1 121,6 129,2 135,9 143,5 EBITDA 26,1 21,4 –1,0 5,5 25,0 EBIT 19,4 9,1 –15,7 –7,5 13,5 EBT 15,0 1,0 –23,9 –16,1 4,3 Netto Ergebnis 9,4 –3,2 –18,0 –14,1 1,6 Ergebnis je Aktie €* 0,81 –0,42 –2,37 –1,85 0,21 Cashflow 58,3 18,1 0,0 8,4 –10,8 Investitionen 12,3 7,2 4,2 10,8 10,4 Bilanzsumme 182,5 170,1 206,7 224,4 246,1 Eigenkapital 49,3 4,0 7,2 25,5 40,1 Mitarbeiter** 1.309 1.361 1.600 1.688 1.764

kennzahlen des konzerns

*= gewogener Durchschnitt 11,653 Mio., vor 2005: 7,6 Mio. ** im Jahresdurchschnitt

washtec gestern, heute und morgen

umsatz, ergebnis, mitarbeiter

Umsatz in Mio. €

Mitarbeiterentwicklung im Jahresdurchschnitt

washtec produktprogramm

unternehmensstruktur

Die WashTec Gruppe ist mit rund 30.000 installierten Waschanlagen weltweit* der führende Anbieter von Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche. Unser Angebot reicht von der Entwicklung, Produktion, Auslieferung und Installation von Fahrzeugwaschanlagen über die Finanzierung und einem umfassenden technischen und kaufmännischen Service bis hin zum Betrieb ganzer Waschanlagennetze. Mit der mit Abstand größten

installierten Basis, einem flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetzwerk mit eigenen Gesellschaften in Europa und USA sowie Vertriebspartnern in rund 60 Ländern ist WashTec internationaler Marktführer.

Unsere Kunden sind weltweit agierende Mineralölgesellschaften, kleine und mittelständisch organisierte Tankstellen, Autohäuser, selbstständige Betreiber von Autowaschanlagen, Supermarktketten und Großmärkten sowie aller Arten von Nutzfahrzeug-Fuhrparks. Das Produktsortiment umfasst Portalwaschanlagen, Waschstraßen sowie Nutzfahrzeugwaschanlagen, Selbstbedienungs-Waschplätze und Abwasseraufbereitungsanlagen.

WashTec beschäftigt über 1.300 Mitarbeiter in Deutschland und den Tochtergesellschaften in den Kernmärkten in Europa und den USA. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass WashTec seine Stellung als »Leading Partner in Car Wash Business« stetig ausbaut und sein Geschäftsmodell erfolgreich auf weitere Märkte überträgt.

Einige dieser Mitarbeiter und ihren Beitrag zum Erfolg der WashTec Gruppe stellen wir Ihnen in diesem Geschäftsbericht vor.

* Portalanlagen, Waschstraßen, Nutzfahrzeugwaschanlagen und SB-Waschplätze

WashTec – Leading Partner in Car Wash Business

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Jahres- und Konzernabschluss

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Weitere Informationen

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Gemeinsamer Lagebericht WashTec AG und Konzern

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Unsere Produkte. Das Produktportfolio von WashTec ist ausgewogen und deckt alle wichtigen Marktsegmente ab. Der Umsatztreiber 2005 war das Neugeschäft mit Portalwaschanlagen; der Absatz der Ende 2004 eingeführten Portalanlagen SoftCare Juno und Evo entwickelte sich im Verlauf des Jahres ausgesprochen gut. 2005 haben wir zwei weitere Neuentwicklungen auf Basis der SoftCare-Plattform vorgestellt: Seit dem zweiten Quartal rundet unsere neue Doppelportalanlage SoftCare Takt das Premiumsegment ab, im dritten Quartal kam die SoftCare Bravo im Basicsegment dazu. Die Verkaufszahlen zeigen, dass der Markt auch diese beiden Neuerungen ausgesprochen positiv aufgenommen hat.

Unsere Strukturen. Das Werkstrukturkonzept ist abgeschlossen. Nach der Zusammenlegung der Produktionskapazitäten und der Neugestaltung der Fertigungsmethoden ist die Produktion kosteneffizient an einem Standort in Augsburg konzentriert. Im Zusammenhang mit der Einführung eines integrierten EDV-Systems haben wir damit begonnen, unsere gesamte Ablauforganisation neu auszurichten; das gilt insbesondere für die Prozesse in der Lieferkette. In Deutschland haben wir Vertrieb und Service unter einer Verantwortung zusammengeführt und in vier Niederlassungen aufgeteilt. Das Ziel ist die Verbesserung der Marktausschöpfung, der Schlüssel die Nähe zum Kunden: Unsere Großkunden bedient das zentrale Key Account Management. Seit dem 1. Mai sind wir auch in Österreich mit einer Tochtergesellschaft und einem flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetz mit rund 20 Mitarbeitern vertreten. Die gute Auftragslage in Service und Neugeschäft bestätigt uns, dass dieser Schritt richtig war und die Kunden unsere lokale Präsenz honorieren.

Ein optimiertes Produktportfolio und neue Strukturen werden dazu beitragen, unsere führende Marktposition in den Kernmärkten weiter auszubauen. Unser Ziel ist aber auch, der Expansion unserer global agierenden Kunden zu folgen. Deshalb haben wir in 2005 intensiv den US-Markt sondiert und sind dort seit der Übernahme von Mark VII, der Nr. 3 im amerikanischen Markt für Fahrzeugwaschanlagen, nun mit einer eigenen Gesellschaft vertreten. Mit der Übernahme haben wir uns einen Markt mit großen Wachstumspotenzialen erschlossen, in dem wir mittelfristig Markführer werden wollen.

Wir wollen unsere führende Marktposition in unseren Kernmärkten weiter ausbauen. In den USA wollen wir nach der Übernahme von Mark VII mittelfristig Marktführer werden.

Sehr geehrte Aktionäre, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freunde unseres Hauses,

gemeinsam mit Ihnen können wir uns über ein dynamisches Geschäftsjahr freuen: Wir haben WashTec in 2005 in allen Bereichen auf eine solide Basis gestellt.

Der Aufschwung im ersten Halbjahr setzte sich bis Ende Dezember mit steigender Dynamik fort. Der Umsatz der WashTec Gruppe stieg 2005 um 6,6% – von 211,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 225,8 Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) entwickelte sich überproportional: Es erhöhte sich von 1,0 Mio. Euro auf 15,0 Mio. Euro. Noch erfreulicher ist die Steigerung unserer Rendite: Für das gesamte Geschäftsjahr 2005 hatten wir uns ein Renditeziel von 10% (operative EBIT-Marge) gesetzt – und bereits Ende des dritten Quartals erreicht! Per Ende Dezember belief sich die operative EBIT-Marge bereinigt um Sondereffekte und Phantom Stocks sogar auf 13,1%.

Was macht den Erfolg von WashTec aus?

Unsere Kunden. Die Nachfrage nach WashTec Produkten hat sich im vergangenen Geschäftsjahr sehr erfreulich entwickelt. Unsere Kunden – Mineralölgesellschaften und Waschanlagenbetreiber – haben weiter in ihr Waschgeschäft investiert und sich bei Neu- oder Ersatzinvestitionen für uns entschieden. Damit ist WashTec als Marktführer in Europa, dem größten Markt für Fahrzeugwaschanlagen, die Nr. 1 im Car Wash Business. Wir danken unseren Kunden für Ihr Vertrauen, das Sie in WashTec und damit in unsere Produkte und Dienstleitungen gesetzt haben und nehmen dies als Ansporn, uns weiter zu verbessern.

Wir haben WashTec in 2005 in allen Bereichen auf eine solide Basis gestellt.

Die Erfolgsfaktoren von WashTec: Unsere Kunden Unsere Produkte Unsere Strukturen

Thorsten Krüger Sprecher des Vorstands

an unsere aktionäre

Thorsten Krüger (Dipl.-Ing.), *1964 Sprecher des Vorstands Vertrieb, Service, Marketing und Entwicklung

Thorsten Krüger ist Diplom-Ingenieur Maschinenbau. Er begann seine berufliche Laufbahn nach dem Studium bei der Jungheinrich AG, Hamburg, und ging von dort in die Wap-Reinigungssysteme GmbH, Bellenberg. Er war vor seiner Bestellung zum Vorstand der WashTec AG im Juli 2003 Geschäftsführer der Alto Deutschland GmbH und gleichzeitig Mitglied der Konzernführung der Alto-Gruppe, Dänemark, einem internationalen Hersteller von Reinigungsgeräten. Bei der Alto-Gruppe war er zuletzt europaweit für Logistik, Produktion und Einkauf zuständig.

Jürgen Lauer (Dipl.-Betriebswirt/MBA), *1964 Finanzen, EDV, Recht, Personal, Supply Chain

Jürgen Lauer ist Diplom-Betriebswirt und MBA-Absolvent. Er war vor seiner Bestellung zum Vorstand der WashTec AG im Januar 2003 selbstständiger Unternehmensberater. Herr Lauer begann seine berufliche Laufbahn bei der Jungheinrich AG, Hamburg. Von dort wechselte er zur Wap-Reinigungssysteme GmbH, einem internationalen Anbieter von Reinigungstechnik (Hochdruckreiniger, Sauger, Bodenreiniger, SB-Waschanlagen). Nach erfolgreicher Sanierung wurde er Mitgesellschafter im Rahmen eines Management-Buy-Out.

An dieser Stelle möchten wir unseren Mitarbeitern, die mit hohem persönlichem Einsatz die zahlreichen Projekte erfolgreich realisiert haben, sehr herzlich danken. Ihr Engagement – das zeigen die positiven Geschäftszahlen – hat sich gelohnt!

Danken möchten wir auch unseren Aktionären. Wir freuen uns, dass Sie unsere Kapitalerhöhung so positiv begleitet haben – die Bezugsquote von 99,9% spricht für sich. Mit der Kapitalerhöhung, die Anfang August abgeschlossen war, haben wir unsere Eigenkapitalquote von 2,4% auf 27,0 % steigern können und unsere Fremdverbindlichkeiten wesentlich zurückgeführt. Damit haben wir erheblich an Handlungsspielraum gewonnen. Die Performance der WashTec Aktie ist überdurchschnittlich: Der Aktienkurs hat sich von 3,10 Euro zum Ende des Jahres 2004 auf 10,85 Euro am letzten Handelstag des Berichtsjahres erhöht. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 350%. Seit dem 20. September ist die WashTec Aktie im Prime Standard notiert und genießt erhöhte Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt. Nach Platzierung mehrerer Aktienpakete durch Altaktionäre Anfang 2006, hat sich der Streubesitz deutlich erhöht. Unser Ziel ist die Aufnahme in den SDAX.

Wie soll es nach diesem erfolgreichen Geschäftsjahr bei WashTec weitergehen? Wir werden weiter an unserer Kosteneffizienz arbeiten und permanent weitere Potenziale identifizieren und erschließen. Auf der automechanika 2006, der weltweit größten Branchenmesse, werden wir zahlreiche Produktinnovationen in allen Segmenten vorstellen. Wir wollen unsere Marktstellung in allen Märkten ausbauen: In etablierten Märkten werden wir unsere Marktbearbeitung kundenorientiert weiterentwickeln, zusätzlich wollen wir neue Märkte erschließen und in Zukunft weitere Wachstumspotenziale realisieren. Als die Nr.1 im weltweiten Car Wash Business werden wir unseren global agierenden Kunden in alle Märkte der Welt folgen und sie mit unserer hochwertigen Produkt- und Servicequalität unterstützen.

Sie sehen, es bleibt spannend. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Entwicklung als Innovations-, Markt- und Renditeführer auch im Geschäftsjahr 2006 begleiten.

Thorsten Krüger Jürgen LauerSprecher des Vorstands

Vielen Dank an unsere Mitarbeiter und unsere Aktionäre, die dazu beigetragen haben, dass WashTec auf ein so erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken kann.

die jeweiligen Zwischenabschlüsse sowie der Stand des Risikomanagementsystems und die Tätigkeit der internen Revision sowie die Refinanzierung und die Kapitalerhöhung der WashTec AG eingehend behandelt. Außerdem wurden die Position der WashTec Gruppe im Vergleich zu ihren Wettbewerbern und die zukünftige strategische Ausrichtung mit dem Vorstand besprochen. Der Aufsichtsrat hat sich ausführlich mit der Entscheidung über die Zukunft der SSI Corp. und den Möglichkeiten eines Markteintritts in den USA beschäftigt. Dabei wurden intensiv die Marktpotenziale des US-Marktes und die Möglichkeit einer Akquisition erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen lag in der Veräußerung der Grundstücke mit Gebäuden der früheren Produktionsstätte Schöllkrippen. Der Aufsichtsrat hat auch über die Geltendmachung von Ersatzansprüchen der Gesellschaft gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern beraten und entschieden. Ein weiteres Thema einer Sitzung war die Effizienzprüfung des Aufsichtsrats. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben an sämtlichen Sitzungen teilgenommen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat mit dem Vorstand auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats in diversen Einzelgesprächen die Lage der Gesellschaft und ihre weitere Entwicklung erörtert. Ein Mitglied des Aufsichtsrats zeichnet aufgrund seiner besonderen Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollverfahren für den Bereich Finanzen verantwortlich; ein anderes Mitglied hat den Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Bereich Marketing und Vertrieb. Alle drei Aufsichtsräte haben über ihre Einzelgespräche mit dem Vorstand anschließend im Plenum ausführlich berichtet.

Im Berichtszeitraum sind Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern nicht aufgetreten. Die Zusammenarbeit im Aufsichtsrat zeichnete sich durch Effizienz und Fachkompetenz aus. Eine detaillierte Darstellung der Corporate Governance befindet sich im Geschäftsbericht auf den Seiten 30 bis 35.

Der Aufsichtsrat wurde durch Satzungsänderung anlässlich der Hauptversammlung 2004 – adäquat zur Größe der Gesellschaft – auf drei Mitglieder reduziert. Aufsichtsratsausschüsse waren infolge dieser Reduzierung nicht mehr erforderlich.

Veranlasst durch die weitgehend abgeschlossene Restrukturierung wurde die Managementstruktur bereits im Geschäftsjahr 2004 umgestaltet und auf zwei Vorstandsmitglieder begrenzt. Im Geschäftsjahr 2005 wurden die Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder erneuert und beide Herren erneut für drei Jahre zu Vorstandsmitgliedern bestellt. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wird im Rahmen des Corporate Governance Berichts auf den Seiten 30 bis 35 näher dargelegt.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der WashTec AG sowie der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht der WashTec AG und des Konzerns zum 31. Dezember 2005 sind von der durch die Hauptversammlung zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählten Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungs-

Der Aufsichtsrat hat sich aus- führlich mit der Entscheidung über die Zukunft der SSI Corp. und den Möglichkeiten eines Markteintritts in den USA be- schäftigt. Die Zusammenarbeit im Auf-

sichtsrat zeichnete sich durch Effizienz und Fachkompetenz aus.

der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2005 über den Gang der Geschäfte und die Lage der Unternehmensgruppe regelmäßig aufgrund schriftlicher und mündlicher, zeitnaher Berichterstattung durch den Vorstand informiert sowie die Geschäftsführung des Vorstands der Gesellschaft überwacht. Dem Aufsichtsrat wurde monatlich schrift- lich vom Vorstand über den Geschäftsverlauf berichtet. Auf Anforderung gab es daneben zusätzliche Berichte des Vorstands. Der Aufsichtsrat hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, weitere Unterlagen der Gesellschaft einzusehen. Die Unterneh- mensplanung und die Strategie des Unternehmens wurden eingehend im Rahmen von Sitzungen behandelt und mit dem Vorstand beraten, im Anschluss erhielt der Auf- sichtsrat vom Vorstand eine schriftliche Darstellung der verabschiedeten Strategie und Unternehmensplanung. Der Aufsichtsrat gewann einen detaillierten Einblick in alle wichtigen geschäftlichen Ereignisse und Entwicklungen der WashTec Gruppe. Geschäf- te, zu denen die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich ist, wurden überprüft, mit dem Vorstand behandelt und entschieden. Dazu gehörten im Geschäftsjahr 2005 ins- besondere die Finanzierung und Kapitalstruktur der WashTec Gruppe sowie Beschlüs- se über Investitionen und Veräußerungen. Bei Bedarf wurden zusätzlich im Rahmen außerordentlicher Sitzungen Berichte über Geschäfte erörtert, die für die Rentabilität oder Liquidität der Gesellschaft von Bedeutung sein konnten.

Im Geschäftsjahr 2005 haben insgesamt 13 ordentliche und außerordentliche Sitzun- gen des Aufsichtsrats stattgefunden, davon vier als Conference Calls. In jedem Quartal fand mindestens eine Sitzung statt. Dabei wurden die laufenden Geschäfte, die Unter- nehmensplanung, der Vergleich des Geschäftsverlaufs mit den budgetierten Zahlen,

Der Aufsichtsrat gewann einen detaillierten Einblick in alle wichtigen geschäftlichen Ereig- nisse und Entwicklungen der WashTec Gruppe. Geschäfte, zu denen die Zustimmung des Auf- sichtsrats erforderlich ist, wur- den überprüft, mit dem Vorstand behandelt und entschieden.

Im Geschäftsjahr 2005 haben insgesamt 13 ordentliche und außerordentliche Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden.

Sehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,

Alexander von Engelhardt, Vorsitzender des Aufsichtsrats

bericht des aufsichtsrats

gesellschaft, München, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Ernst & Young prüfte auch die Jahresabschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften. Der Abschlussprüfer wurde vom Aufsichtsrat mit der Prüfung einzelner Prüfungsschwerpunkte beauftragt. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat direkt über besondere Prüfungsfeststellungen berichtet.

Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses der WashTec AG hatte der Abschlussprüfer auch zu beurteilen, ob die Einrichtung eines Überwachungssystems durch den Vorstand erfolgt ist, damit mögliche existenzbedrohende Risiken rechtzeitig erkannt werden. Zum Überwachungssystem erklärt der Abschlussprüfer, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 Aktiengesetz geforderten Maßnahmen getroffen hat und dass diese geeignet sind, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, frühzeitig zu erkennen.

Allen Mitgliedern des Aufsichtsrats lagen der geprüfte Jahresabschluss der WashTec AG, der geprüfte Konzernabschluss sowie der zusammengefasste Lagebericht zum 31. Dezember 2005 rechtzeitig zur eigenen Prüfung vor. Die geprüften Abschlüsse und der zusammengefasste Lagebericht waren Gegenstand der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung am 20. März 2006. Im Rahmen dieser Aufsichtsratssitzung wurde vom Vorstand auch ein Bericht über die Rentabilität der Gesellschaft abgegeben. Vorstand und Aufsichtsrat haben in dieser Sitzung auch über die Verwendung des Bilanzgewinns entschieden. Die Abschlussprüfer nahmen an der Sitzung zur Vorbereitung des Jahresabschlusses und an der bilanzfeststellenden Aufsichtsratsitzung teil. Alle Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats wurden eingehend beantwortet. Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen und hat den Jahresabschluss der Aktiengesellschaft sowie den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung durch den Aufsichtsrat ergaben sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der WashTec AG und den Konzernabschluss in seiner bilanzfeststellenden Sitzung gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der WashTec AG festgestellt.

Das Geschäftsjahr 2005 war für die WashTec AG und die gesamte Unternehmensgruppe ein erfolgreiches Jahr, in dem das Unternehmen wieder auf eine solide Basis gestellt werden konnte, die ein beschleunigtes Wachstum in der Zukunft ermöglichen wird. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeitern und dem Vorstand für die hervorragende Arbeit.

Alexander von Engelhardt Vorsitzender des Aufsichtsrats

2005 war für die WashTec AG ein erfolgreiches Jahr, in dem das Unternehmen wieder auf eine solide Basis gestellt werden konnte.

Q4

Verabschiedung der Mittelfriststrategie

Exklusive Verhandlungen zur Übernahme eines US-Herstellers

Intensivierung der Investor Relations-Aktivitäten: Teilnahme am Eigenkapitalforum, Mandatierung eines Designated Sponsors

Werkstrukturkonzept erfolgreich abgeschlossen: Fertigung unter Anwendung neuer Montagemethoden an einem Standort in Augsburg konzentriert

Q3

  • Anhaltend dynamische Umsatzund Ergebnisentwicklung: Renditeziel 2005 vorzeitig erreicht: operative Marge bei 10%
  • Erfolgreiche Durchführung der Kapitalerhöhung: Eigenkapitalquote per 30.09.05 bei 26%
  • Aufnahme in den Prime Standard
  • Komplettierung der SoftCare-Familie im Basic Bereich: Einführung der SoftCare Bravo

Q1

  • Revitalisierung der Tochtergesellschaft Italien – erfolgreiche Teilnahme an der Messe Autopromotec, Bologna
  • Operatives EBT im ersten Quartal bei WashTec erstmals positiv
  • Positive Entwicklung im Bereich Portalanlagen: Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Start der SAP-Implementierung in Augsburg

Messestand Autopromotec, Bologna

SoftCare Takt SoftCare Bravo

Fertigung Portalanlagen, Argonstraße, Augsburg

Q2

  • Start der Tochtergesellschaft in Österreich mit flächendeckendem Vertriebs- und Servicenetz – Aufbau einer Vertriebsorganisation mit Fokus auf den Wachstumsmarkt Osteuropa
  • Hauptversammlung Beschluss einer Kapitalerhöhung: Erhöhung des Grundkapitals um 20 Mio. Euro auf 40 Mio. Euro
  • Langfristige Refinanzierung der Betriebsmittelkredite unter Führung der Hypo- und Vereinsbank AG
  • Ergänzung des Produktportfolios im Premium-Bereich: Einführung der SoftCare Takt

highlights 2005

strategie – washtec global car wash power

WashTec – Global Car Wash Power

Innerhalb von drei Jahren hat sich die WashTec AG von einem Restrukturierungsfall mit zweistellig negativen Millionenergebnissen zu einem renditestarken Unternehmen gewandelt.

Als die Nr. 1 im weltweiten Car Wash Business wollen wir unseren global agierenden Kunden in alle Märkte der Welt folgen und sie mit unserer hochwertigen Produktund Servicequalität unterstützen.

Unsere Strategie basiert auf drei Säulen:

Ausbau der Marktführerschaft und Aufbau neuer Wachstumsmärkte: In Nord- und Mitteleuropa ist WashTec mit großem Abstand Marktführer. In Süd- und Ost-Europa und in Nordamerika werden wir den Marktaufbau weiter vorantreiben. In Asien wollen wir mittelfristig marktadäquate Strukturen aufbauen. Eine weltweite Präsenz vor Ort schafft eine optimale Nähe zu allen unseren Kunden.

Neue Produkte und Erweiterung des Produktspektrums: Produktentwicklung ist eine Kernkompetenz von WashTec. Neue und innovative Produkte sowie die Abrundung unseres bestehenden Produktspektrums sehen wir als eine wesentliche Aufgabe, um den Markt mit innovativen Lösungen zu überzeugen und unseren Kunden ein profitables Wachstum im Waschgeschäft zu ermöglichen.

Unsere Strategie basiert auf drei Säulen:

Ausbau der Marktführerschaft und Aufbau neuer Wachstumsmärkte

Neue Produkte und Erweiterung des Produktspektrums Effizienzsteigerung bei den Prozessen

Im Mittelpunkt unserer Anstrengungen in 2006 werden Projekte in den Bereichen Produktion, Beschaffung und europaweite Logistik sowie der gruppenweite Roll-out von SAP stehen.

In 2006 wollen wir eine neue Portalanlage im Basic Segment vorstellen, die speziell für Standorte mit einer geringeren Anforderung an Waschzahlen und Programmvielfalt entwickelt wird.

Weiteres Wachstum heißt für uns, in allen Märkten ein flächendeckendes Servicenetz und gleichzeitig kompetente Ansprechpartner für unsere Kunden zu etablieren.

Effizienzsteigerung bei den Prozessen: Wir haben wesentliche Schritte eingeleitet, um Prozessqualität und Kostenstrukturen nachhaltig zu verbessern. Auch in Zukunft werden wir in einem kontinuierlichen Prozess daran arbeiten, Potenziale zu identifizieren und zu erschließen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.

Fortsetzung der Erfolge bei den Maßnahmen zur Kostenreduzierung geplant

In den vergangenen Jahren sind wir im Unternehmen im Hinblick auf Kostenreduzierungen sehr gut vorangekommen. Zahlreiche der in 2005 umgesetzten Maßnahmen werden im aktuellen Geschäftsjahr ihre volle Wirkung entfalten, so dass sich unsere Kostenstrukturen weiter verbessern werden. Beispiele hierfür sind die Zusammenlegung der Werke in Augsburg, verbunden mit Investitionen in moderne Fertigungsmethoden und die Einführung von SAP. Im Mittelpunkt unserer Anstrengungen in 2006 werden Projekte in den Bereichen Produktion, Beschaffung und europaweite Logistik sowie der gruppenweite Roll-out von SAP stehen.

Weitere Produkt- und Marktinitiativen am Start

Die 2004 und 2005 neu eingeführten Produkte der SoftCare Familie wie die SoftCare Evo, Juno, Takt und Bravo, hat der Markt sehr gut aufgenommen. In 2006 wollen wir eine neue Portalanlage im Basic Segment vorstellen, die speziell für Standorte mit einer geringeren Anforderung an die Anzahl von Wäschen und die Programmvielfalt entwickelt wird. Zusätzlich planen wir Neueinführungen in den Bereichen Waschstraßen, Nutzfahrzeugwaschanlagen und SB-Anlagen.

WashTec will in allen Segmenten innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten und damit dem Waschgeschäft neue Impulse geben.

Auf weiteres Wachstum bestens vorbereitet

Mit rund 20.000 installierten Fahrzeugwaschanlagen in den europäischen Kernmärkten, in denen wir vollständig mit eigenen Gesellschaften vertreten sind, sind wir die unangefochtene Nummer Eins in Europa – sowohl bezogen auf den Umsatz als auch auf die Zahl der installierten Anlagen und die Größe und Qualität unseres Serviceund Vertriebsnetzes. In den meisten europäischen Märkten dominiert nach wie vor das Austauschgeschäft, an dem wir aufgrund unserer großen installierten Basis überdurchschnittlich teilhaben.

Durch eigene Gesellschaften haben wir in den Kernmärkten direkten Zugang zu unseren Kunden. Mehr als 80 Prozent unseres Umsatzes werden von unserer eigenen Organisation erzielt. Dies ermöglicht uns die einheitliche Durchsetzung länderübergreifender Rahmenabkommen mit multinationalen Mineralölkonzernen. Zugleich sind wir mit unserem Service vor Ort bei unseren Kunden präsent und garantieren hohe Maschinenverfügbarkeiten. Weiteres Wachstum heißt für uns, in allen Märkten ein flächendeckendes Servicenetz und gleichzeitig kompetente Ansprechpartner für unsere Kunden zu etablieren.

WashTec auf dem Weg zum Global Supplier

Am 19. Januar 2006 haben wir die Übernahme der Mark VII Equipment LLC gemeldet, der Nummer 3 im amerikanischen Markt für Fahrzeugwaschanlagen. Die Akquisition ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einem globalen Anbieter von Fahrzeugwaschanlagen. Die starke Marktstellung, das komplementäre Produktportfolio und das dynamische Ergebniswachstum der letzten Jahre machen Mark VII zum idealen Partner für WashTec. In unserer mehrjährigen Geschäftsbeziehung haben uns die Qualität der Mitarbeiter, der Produkte und der Kundenbeziehungen überzeugt. Mit unserer führenden Technologie bei Bürstenportalanlagen werden wir am dortigen Marktwachstum überproportional partizipieren. Unsere global agierenden Kunden aus der Mineralölindustrie sind auch in diesem Markt präsent und begleiten unseren Markteintritt positiv.

Asien und Pazifik – mittelfristig interessant

Derzeit ist das Marktvolumen insbesondere in Asien aufgrund der niedrigen Löhne, des noch relativ geringen Fahrzeugbestands und der hohen Bedeutung der Handwäsche, begrenzt. Mittel- bis langfristig bietet der asiatisch-pazifische Raum jedoch großes Wachstumspotenzial. Die Zahl der Fahrzeuge wächst bereits sprunghaft an. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der asiatischen Märkte wird WashTec eine lokale Präsenz prüfen; China werden wir dabei besonders intensiv sondieren.

Wir sind hervorragend positioniert, um uns der Herausforderung einer internationalen Expansion zu stellen.

Mittel- bis langfristig bietet der asiatisch-pazifische Raum großes Wachstumspotenzial. Die Zahl der Fahrzeuge wächst bereits sprunghaft an.

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Österreich – Brücke zu Osteuropa

Unsere neu etablierte Tochtergesellschaft in Wien ist nicht nur für den österreichischen Markt zuständig, sondern dient zugleich als Bindeglied nach Osteuropa. Wir haben in unserer Organisation Ressourcen aufgebaut, um die Märkte zu entwickeln und am dortigen Marktwachstum überproportional zu partizipieren. Die Aussichten in diesen Märkten sind sehr gut, weil Wirtschaft und Wohlstand wachsen – und damit die Zahl der Fahrzeuge, Tankstellennetze und Fahrzeugwaschanlagen.

Südeuropa – Präsenz verstärken

In Südeuropa ist unser Marktanteil zu gering. Hier werden wir unsere Ressourcen verstärken und mit neuen speziell auf die Bedürfnisse der Märkte zugeschnittenen Produkten die Märkte aktiv bearbeiten.

Stammsitz

  • Tochtergesellschaften
  • Vertriebspartner
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Ziele

Strategische Leitlinien

Kundenfokus

Partner der Kunden für ihren profitablen und kostenoptimierten Waschanlagenbetrieb. Langfristige Kundenbindung aufgrund der höchstmöglichen Verfügbarkeit und Qualität der Anlagen, verbunden mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Komplettlösungen

Optimale Umsetzung der Kundenanforderungen in allen Marktsegmenten. Intelligente und umfassende Lösungen rund um das gesamte Waschgeschäft, basierend auf langjähriger Marktkenntnis.

Schnelle und messbare Kernprozesse

Klar definierte Prozesse und Managementsysteme. Schnelle und kosteneffiziente Umsetzung der Kundenanforderungen.

Mitarbeiter

Unternehmerisch denkende Mitarbeiter, die die strategische Ausrichtung des Unternehmens mitgestalten.

Wachstum

Wachstum in Kern- und Entwicklungsmärkten durch optimierte Ausschöpfung von Marktpotenzialen. Verbesserte Vertriebstrukturen kombiniert mit einem umfassenden Produktportfolio.

Umwelt und Sicherheit

Hohe Priorität von Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Arbeitssicherheit in allen Bereichen. Verpflichtung aller Mitarbeiter zur kontinuierlichen Verbesserung.

Finanzielle Solidität

Solide Bilanzstrukturen, hohe Cashflows, Renditeführer in der Car Wash Industrie.

Mark VII, USA – ein neues Mitglied der WashTec Familie

Markt

Nach Europa sind die USA der zweitgrößte Markt für Fahrzeugwaschanlagen in der Welt. Das Marktvolumen (installierte Basis der Portalwaschanlagen) ist in den letzten fünf Jahren kontinuierlich gewachsen und liegt bei über 40.000 Maschinen mit weiter steigender Tendenz. Während in Europa nahezu ausschließlich Portalwaschanlagen mit Bürsten die Fahrzeuge waschen, werden im US-Markt derzeit noch zu rund 70% bürstenlose Hochdruck-Portalwaschanlagen eingesetzt. Dazu kommen – ähnlich wie in Europa – die Produktsegmente Waschstraßen, SB- und Nutzfahrzeugwaschanlagen.

In USA treffen wir auf einen Markt mit zahlreichen Wettbewerbern – unseren drei Hauptwettbewerbern in Europa stehen in den USA über 30 Anbieter gegenüber –, wobei der Marktführer einen Marktanteil von weniger als 20 Prozent hat.

Auch in den USA sind unsere Kunden aus der Mineralölindustrie präsent. Im Vergleich zu Europa haben daneben unabhängige Investoren und so genannte »Jobber und Dealer« eine große Bedeutung.

Mark VII

Mark VII mit Sitz in Denver, Colorado, war seit 2003 unser exklusiver Vertriebspartner für WashTec Portalwaschanlagen »Bürste« in USA. Die Gesellschaft wurde 1966 gegründet und produziert am Standort bürstenlose Hochdruckportalanlagen und SB-Anlagen. Die Kunden in USA werden über ein langjährig etabliertes flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetzwerk, bestehend aus Eigenvertrieb und über 50 Vertragshändlern, bedient. Dazu kommt Export nach Asien und Australien. Den Hauptteil seiner Umsätze erzielt Mark VII mit bürstenlosen Hochdruckportalanlagen. Damit ist Mark VII in diesem Segment die Nummer 2 im US-Markt.

Quelle Marktdaten: Datamonitor

Nach Europa sind die USA der zweitgrößte Markt für Fahrzeugwaschanlagen. Neben den in Europa nahezu ausschließlich eingesetzten »Bürsten«-Portalwaschanlagen werden dort rund 70% der Umsätze mit bürstenlosen Hochdruck-Portalanlagen erzielt.

Nachhaltigkeit als Werttreiber und Wettbewerbsvorteil

Die WashTec AG engagiert sich mit ihrem nachhaltigen Geschäftsmodell für den Umweltschutz. Bei der maschinellen Fahrzeugwäsche bleiben Wasser und sonstige Stoffe, wie Shampoo und Öle, in einem geschlossenen Kreislauf und können so nicht ins Erdreich gelangen. Wasseraufbereitungsanlagen tragen dazu bei, den Verbrauch von Frischwasser erheblich zu verringern – auf bis zu 10 Liter pro Wäsche gegenüber bis zu 150 Liter pro Wäsche ohne Aufbereitungsanlage. WashTec bietet mechanische, biologische und chemische Wasseraufbereitungsanlagen für alle Fahrzeugwaschanlagen an.

In Deutschland erfüllen unsere Anlagen umweltrechtliche Vorschriften und bieten eine umweltschonende, weil Frischwasser sparende Alternative für die hier verbotene Handwäsche von Autos. Auch in Märkten mit niedrigeren Umweltstandards oder steigender Wasserknappheit erwarten wir eine zunehmende Regulierung. Dies bedeutet weiteres Potenzial für die maschinelle Fahrzeugwäsche und Wasseraufbereitungsanlagen. In Nordeuropa werden die umweltpolitischen Auflagen bereits immer strenger und auch in anderen Ländern wird ein Handwäscheverbot diskutiert. In Skandinavien hat WashTec bereits »White Swan«-Umweltpreise für besonders umweltschonende Wasseraufbereitungsanlagen bzw. Fahrzeugwaschanlagen erhalten.

Wir gehen davon aus, dass sich die Anforderungen an die Wasseraufbereitung bzw. Wasserrückgewinnung angesichts der Verknappung der Ressource Wasser weiter erhöhen werden. Dafür sind wir mit unseren Produkten bestens gerüstet.

WasseraufbereitungsanlageAquaX®

Die Konusform erlaubt einekonstant abnehmende Strömungsgeschwindigkeit für eineausgezeichnete Tiefen-Filterwirkung.

Das Prinzip: Verschmutztes Wasser strömt durch eine Kiesschichtund steigt dann langsamer durcheine darüber liegende Sandfüllung.

Grobkörniges Material amBehältereintritt kann nicht verblocken, das feine Material hältauch feinste Partikel perfekt zurück.

yulia tatynska

Trainee Area 1 Österreich und Osteuropa

»Ich bin froh, dass das WashTec Manage-

ment das große Potenzial in den osteuropäischen und GUS-Ländern für WashTecProdukte erkannt hat. – Ich habe ein Symposium für russische und ukrainische Mineralölgesellschaften in Augsburg mit organisiert.Über 20 Vertreter von lokalen und internationalen Gesellschaften haben in Augsburg an Vorträgen teilgenommen,Standorte besichtigt und die Potenziale in ihren Ländern diskutiert. MeinerMeinung nach hat WashTec alles, um dort Nummer 1 zu sein: Oualitativhochwertige Produkte, eine moderne Organisation und die richtige Strategie für diese Länder. Ich bin stark motiviert, eine aktive Rolle im Prozess der Umsetzung dieser Strategie zu spielen.«

rüdiger hirschmann Entwicklung, Konstruktion Leiter Entwicklung Portale

»Unser Team hat die SoftCare Familie entwickelt und mit der SoftCare Bravo und der SoftCare Takt im Jahr 2005 komplettiert. Damit verfügt WashTec über die modernste Anlagengeneration im Waschanlagenmarkt. Triebfeder unserer Innovationen ist der Kundennutzen. Bei Neuentwicklungen versuchen wir unser breites Firmen-Know-how mit pfiffigen Ansätzen zu kombinieren, um den Kunden neue Features für ihr Waschgeschäft anbieten zu können. Unser Fokus in diesem Jahr liegt auf der Entwicklung einer »Basic«-Maschine, die wir auf der automechanika, der weltgrößten Branchenmesse im September in Frankfurt vorstellen werden.«

Erfreuliches Börsenjahr 2005

Die Aktienmärkte entwickelten sich im vergangenen Geschäftsjahr weltweit insgesamt positiv. Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete ebenfalls Steigerungen. Der DAX schloss am Jahresende bei 5.408,26 Punkten und somit mehr als 25% über dem Jahresanfangskurs – ein Zeichen dafür, dass die Anleger wieder größeres Vertrauen in den deutschen Kapitalmarkt und damit in deutsche Aktien setzen.

Stammdaten der WashTec Aktie

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Positive Kursentwicklung 2005

Die Aktie der WashTec AG hat sich 2005 besonders erfreulich entwickelt. Sie notiert weit über der Performance der Aktienindizes. Nach einem Jahrestiefstkurs von 3,26 Euro im Mai und einem Jahreshöchstkurs von 11,00 Euro am 30. November 2005 notierte die Aktie zum Jahresende 2005 bei 10,85 Euro. Über das Geschäftsjahr 2005 zeigte die Aktie eine Kursperformance von 350 Prozent.

Die Performance der WashTec Aktie war überdurchschnittlich.

zur washtec aktie

Die positive Kursentwicklung spiegelt den operativen Erfolg des Unternehmens wider. Sie zeigt, dass die Anleger die erfolgreiche Restrukturierung und gesteigerten Investor Relations Aktivitäten des Unternehmens wahrnehmen und honorieren. Besonders bemerkenswert ist, dass der Kurs trotz der Verdoppelung der Aktienanzahl im Zuge der Kapitalerhöhung im zweiten Halbjahr kontinuierlich anstieg. Insbesondere nach Vorlage der Quartalsergebnisse der ersten drei Quartale im November war die Performance der Aktie überdurchschnittlich.

Kursentwicklung der WashTec Aktie 2005 im Vergleich zum SDAX (indiziert)

Erfolgreiche Kapitalerhöhung

Die Hauptversammlung 2005 hat im Juni mit großer Mehrheit eine Kapitalerhöhung um 20 Mio. Euro auf 40 Mio. Euro durch Ausgabe von 7,6 Millionen Stückaktien im Verhältnis 1:1 beschlossen. Dieser Beschluss wurde im Juli von der Gesellschaft umgesetzt. Am 18. Juli beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat der WashTec AG die Durchführung der Kapitalerhöhung zu einem Bezugspreis von 5,00 Euro.

Auf Basis der Beschlussfassung der Hauptversammlung der WashTec AG übernahmen die Cazenove AG und die Commerzbank AG als federführende Banken insgesamt 4.761.970 Aktien mit der Verpflichtung, sie den WashTec Aktionären im Verhältnis 1:1 zum Bezug anzubieten. Weitere 2.838.030 Aktien übernahmen die Aktionäre Achernar Vermögensverwaltung GmbH, Augias Vermögensverwaltung GmbH und Edelmar Vermögensverwaltung GmbH entsprechend ihrem Bezugsrecht gegen Einbringung von Sacheinlagen.

Kapitalstruktur des Unternehmens mit erfolgreicher Kapitalerhöhung wieder auf eine solide Basis gestellt. Nettozufluss aus Kapitalerhöhung rund 36 Mio. Euro.

Karoline Kalb Investor Relations

Mit einer Bezugsquote von insgesamt 99,9 Prozent hat die WashTec AG ihre Kapitalerhöhung im August 2005 erfolgreich abgeschlossen. Die Nachfrage nach neuen Aktien war sowohl während der Bezugsfrist als auch bei der Platzierung der nicht bezogenen Aktien sehr hoch. Die neuen Aktien wurden ab dem 9. August 2005 in die bestehende Notierung der WashTec Aktien einbezogen. Sie sind für das Geschäftsjahr 2005 voll dividendenberechtigt.

Der Gesellschaft flossen aus der Kapitalerhöhung netto rund 36 Mio. Euro zu. Damit konnte die Eigenkapitalbasis der WashTec AG wieder auf eine solide Basis gestellt werden. Mit den Mitteln der Kapitalerhöhung wurden wesentliche Teile von Nachrangdarlehen zurückgeführt.

Aktionärsstruktur in Bewegung

Die WashTec AG hatte zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres 15.200.000 Stückaktien ausgegeben; die Aktien notieren im Prime Standard.

Im Laufe des Berichtsjahres und nach Ende des Berichtszeitraumes haben sich grundlegende Verschiebungen in der Aktionärsstruktur ergeben:

In 2005 haben die Stimmrechtsanteile der Decker Vermögensverwaltung GmbH die Grenze von 5% unterschritten. Die Aktien der Sterling Investment Group wurden auf die IED – International Equity Development GmbH übertragen. Cycladic Capital Management hat zum Ende des Jahres gemeldet, dass ihre Stimmrechtsanteile 10,6% betragen.

Nach Ende des Berichtszeitraums haben Henderson Global Investors und die Aktionäre Edelmar Vermögensverwaltung GmbH, Achernar Vermögensverwaltung GmbH und Augias Vermögensverwaltung GmbH ihre Beteiligungen an der WashTec AG, Augsburg, an verschiedene institutionelle Anleger veräußert. Threadneedle Asset Management Limited meldete, dass ihr Stimmrechtsanteil am 14. Februar 2006 die Meldegrenze überschritten hat und nunmehr 11,1% beträgt.

Damit befindet sich der überwiegende Teil der Aktien der WashTec AG im Streubesitz. Die Liquidität der Aktie wird sich deutlich erhöhen. Dies unterstützt unsere Zielsetzung, WashTec mittelfristig im SDAX zu etablieren.

Aktionärsstruktur zum 28.02.2006

Streubesitz zu Beginn des Jahres 2006 deutlich erhöht. Damit wird eine deutliche Steigerung der Liquidität der Aktie erwartet, Ziel ist die Aufnahme in den SDAX.

Deutlich gestiegenes Interesse an der WashTec Aktie. Research Coverage durch Cazenove, Hypo- und Vereinbank AG, MM Warburg, Merill Lynch, HSBC Trinkaus&Burkhardt und Berenberg Bank.

Aktive Investor Relations

In 2005 wurden die Investor Relations Aktivitäten des Unternehmens deutlich erhöht. Zum 20. September 2005 wurde WashTec in den Prime Standard aufgenommen. Bereits vor der Aufnahme haben wir alle Anforderungen an die Berichterstattung erfüllt. Neben der ausführlichen Quartalsberichterstattung wurden die Aktionäre der WashTec AG mit zahlreichen Presse- und Ad Hoc-Mitteilungen über alle wichtigen Ereignisse zeitnah und laufend informiert. Mit der Mandatierung eines Designated Sponsors im Oktober soll die Handelbarkeit der Aktie verbessert werden. Die Handelsvolumina in XETRA konnten seitdem bereits deutlich gesteigert werden. Mittelfristig ist unser Ziel die Aufnahme in den SDAX.

Die Berichterstattung über WashTec ist seit Beginn des Jahres 2005 deutlich angestiegen. Cazenove, Hypo- und Vereinbank AG, MM Warburg, Merrill Lynch, HSBC Trinkaus&Burkhardt und Berenberg Bank haben mit Kaufempfehlungen Research über die WashTec AG aufgenommen und berichten seitdem kontinuierlich über das Unternehmen.

Wir haben im November 2005 am Eigenkapitalforum der Deutschen Börse teilgenommen und dort in einer Analystenpräsentation, an der zahlreiche Analysten teilnahmen, und mehreren One-on-Ones, das Unternehmen und die Strategie vorgestellt. Das Jahr 2005 war außerdem geprägt von zahlreichen One-on-Ones während unserer Roadshows in Frankfurt, London, Wien und Zürich.

Auch die Wirtschaftspresse hat aufgrund der positiven operativen Entwicklung des Unternehmens und anlässlich von Bilanzpressekonferenz, Kapitalerhöhung und der Aufnahme in den Prime Standard im vergangenen Geschäftsjahr häufiger und ausführlicher über die WashTec AG berichtet als in den Vorjahren. Wir arbeiten weiter daran, dass die Berichterstattung über WashTec und die WashTec Aktie ein ständiger Bestandsteil der Wirtschaftspresse wird.

Aktuelle Daten zur Washtec Aktie ebenso wie ausführliche Informationen über die WashTec Gruppe und ihre Produkte finden Sie unter www.washtec.de. Hier sind sämtliche Berichte, Pressemitteilungen, Präsentationen sowie weitere Hintergrundinformationen über das Unternehmen als Download abrufbar.

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*gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien 11,653 ** ausgegebene Aktien 7,6 Mio.

Kenndaten der WashTec Aktie

Corporate Governance Bericht

Vorstand und Aufsichtsrat der WashTec AG identifizieren sich mit den Zielen des Deutschen Corporate Governance Kodex, eine verantwortungsvolle, transparente und auf nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes gerichtete Unternehmensführung und -kontrolle zu fördern.

Die WashTec AG erfüllt nahezu alle Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 2. Juni 2005 (»Kodex«). Abweichungen von einzelnen Empfehlungen des Kodex wurden in der Entsprechenserklärung vom 13. Dezember 2005 durch Vorstand und Aufsichtsrat offen gelegt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 hat die WashTec AG die Anwendung der Corporate Governance Grundsätze entsprechend der neuen Fassung des Kodex weiter ausgebaut.

Wir haben uns nach sorgfältiger Abwägung entschieden, nicht alle Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex aus dem Jahr 2005 umzusetzen. Stattdessen verfolgen wir unseren Weg weiter, Corporate Governance dort konsequent anzuwenden, wo sie der Größe, Art und Struktur unseres Unternehmens gerecht wird.

Unternehmens- und Führungsstruktur

Auch im Geschäftsjahr 2005 wurde die Unternehmensstruktur entsprechend der Neuverteilung der Leitungs- und Überwachungsaufgaben ausgerichtet. Die Vorstandsressorts wurden neu geordnet. Die erste und zweite Berichtsebene unterhalb des Vorstands wurden neu gegliedert. In diesem Zusammenhang wurden Vertrieb und Service in Deutschland unter einer Verantwortung zusammengefasst, ein neues Vertriebsge-

Die WashTec AG erfüllt nahezu alle Empfehlungen des Deut- schen Corporate Governance Ko- dex in der Fassung vom 2. Juni 2005 (»Kodex«). Wir haben uns nach sorgfältiger Abwägung ent- schieden, nicht alle Änderungen des Deutschen Corporate Gover- nance Kodex aus dem Jahr 2005 umzusetzen. Stattdessen verfol- gen wir unseren Weg weiter, Corporate Governance dort kon- sequent anzuwenden, wo sie der Größe, Art und Struktur unseres Unternehmens gerecht wird.

corporate governance bei washtec

biet mit Schwerpunkt Österreich und Osteuropa und ein Bereich strategischer Service gebildet. In Österreich wurde zum 1. Mai 2005 eine Tochtergesellschaft etabliert. Der Geschäftsbetrieb der kanadischen Tochtergesellschaft SSI Corp. wurde zum Jahresende eingestellt. Im Februar 2006 hat die WashTec AG die Mark VII Equipment LLC, Denver, Colorado, USA, im Rahmen eines Asset Deals übernommen.

Aktionäre und Hauptversammlung

Um den Aktionären die Teilnahme an der Hauptversammlung so weit wie möglich zu erleichtern, bietet die WashTec AG ihren Aktionären an, einen von der Gesellschaft benannten, weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen.

Die WashTec AG hat 2005 alle für die Hauptversammlung relevanten Unterlagen im Internet in deutscher und auch in englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Damit bietet der Internet-Auftritt der WashTec AG auch in Bezug auf die Hauptversammlung eine umfassende Informationsplattform nicht nur für nationale, sondern auch für internationale Investoren. Die WashTec AG verzichtet auf die Übertragung der Hauptversammlung im Internet. Der entsprechenden Anregung des Kodex in Ziffer 2.3.4 wird aufgrund der damit verbundenen Kosten nicht entsprochen.

Vorstand

Zuständigkeiten und Aufgaben des Vorstands wurden aufgrund der geänderten Unternehmensstruktur neu zugeordnet. Der Bereich Service wechselte in die Zuständigkeit des Sprechers des Vorstands, Herrn Krüger, der damit für Vertrieb, Marketing, Service und Entwicklung verantwortlich zeichnet. Im Gegenzug wechselte der Bereich Supply Chain in die Zuständigkeit von Herrn Lauer, der damit die Bereiche Finanzen, EDV, Recht, Personal und Supply Chain verantwortet.

Die vom Aufsichtsrat festgelegte Vergütung der Vorstandsmitglieder berücksichtigt die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die Leistung des Vorstands insgesamt sowie die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die Zukunftsaussichten der Gesellschaft und des Konzerns unter Einbeziehung des Vergleichsumfelds. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Die variablen Vergütungsbestandteile enthalten jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponenten, sowie Bestandteile mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter. Zur Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter besteht für die amtierenden und ein ehemaliges Vorstandsmitglied ein individualvertraglich vereinbarter virtueller Aktienoptionsplan (Phantom Stocks). Die Bedingungen des virtuellen Aktienoptionsplans sehen keine Begrenzungsmöglichkeit für außerordentliche, nicht vorhergesehene Entwicklungen vor. Die konkrete Ausgestaltung des virtuellen Aktienoptionsplans sowie Angaben zum Wert von Aktienoptionen werden sowohl im Geschäftsbericht (Anhang S. 122, 123) als auch im Internet veröffentlicht.

Die erste und zweite Berichtsebene unterhalb des Vorstands wurden neu gegliedert. In diesem Zusammenhang wurden Vertrieb und Service in Deutschland unter einer Verantwortung zusammengefasst, ein neues Vertriebsgebiet mit Schwerpunkt Österreich und Osteuropa und ein Bereich strategischer Service gebildet.

Die vom Aufsichtsrat festgelegte Vergütung der Vorstandsmitglieder berücksichtigt die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die Leistung des Vorstands insgesamt sowie die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die Zukunftsaussichten der Gesellschaft und des Konzerns unter Einbeziehung des Vergleichsumfelds. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen.

Der darüber hinausgehenden Empfehlung des Kodex zur individualisierten Veröffentlichung der Vorstandsvergütung (Ziffer 4.2.4 des Kodex) folgen wir nicht. Das Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (VorstOG) vom 3. August 2005 hat eine Verpflichtung zur individualisierten Offenlegung der Vorstandsvergütung bei börsennotierten Aktiengesellschaften im Anhang des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für den Fall eingeführt, dass die Hauptversammlung nicht beschließt, dass diese Angaben unterbleiben. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Ansicht, dass Angaben zur individuellen Vergütung jedes einzelnen Vorstandsmitglieds zu stark in die geschützte Privatsphäre der betroffenen Personen eingreifen und beabsichtigen daher, der nächsten ordentlichen Hauptversammlung einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorzulegen. Den Kapitalmarktteilnehmern sollte die Überprüfung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung auch im Rahmen der Information über die Gesamtvergütung des Vorstands möglich sein. Der Aufsichtsrat überprüft seinerseits die Angemessenheit sowohl der Struktur des Vergütungssystems als auch der Vergütung des Vorstands insgesamt und der einzelnen Vorstandsmitglieder jährlich.

Aufsichtsrat

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 8.16 der Satzung der WashTec AG festgelegt. Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung am 23. Juni 2004 wurde ab dem Geschäftsjahr 2005 eine erfolgsabhängige Vergütung für den Aufsichtsrat bezogen auf den Gewinn pro Aktie eingeführt und wurden gleichzeitig die fixen Bezüge um 1/3 auf 10.000 € pro Geschäftsjahr reduziert. Die einfache variable Vergütung für das Geschäftsjahr 2005 beträgt 32.800 €. Gemäß § 8.16 der Satzung der WashTec AG erhält der Aufsichtsratsvorsitzende das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache der festen und einfachen variablen Vergütung.

Der Aufsichtsrat hat die im Jahr 2004 erstmals angewendeten Methoden zur Evaluierung seiner eigenen Arbeit weiterentwickelt. Hieraus gewonnene Erkenntnisse sind in die laufende Arbeit des Jahres 2005 eingeflossen (Ziffer 5.6 des Kodex). Die kritische Selbstevaluierung wird auch im nächsten Geschäftsjahr fortgesetzt.

Die für die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands abgeschlossene D&O-Versicherung sieht keinen Selbstbehalt vor. Verantwortungsvolles Handeln ist für Aufsichtsrat und Vorstand eine selbstverständliche Pflicht. Wir gehen davon aus, dass ein Selbstbehalt die Motivation und den Einsatz des Aufsichtsrats und des Vorstands nicht weiter erhöhen würde. Die auf den Aufsichtsrat entfallende Prämie für die D&O-Versicherung wird von den Mitgliedern des Aufsichtsrats selbst getragen.

Transparenz

Die WashTec AG hatte bereits 2004 damit begonnen, die sich abzeichnenden rechtlichen Vorgaben und Veränderungen aus dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz vom 28. Oktober 2004 umzusetzen. Ein Insiderverzeichnis wurde eingerichtet. Gemäß dem neuen Insiderrecht hat die WashTec AG alle in das Insiderverzeichnis aufgenommenen Personen über die neue Gesetzeslage aufgeklärt und informiert.

Der Kreis der Führungspersonen, die unter die Veröffentlichungspflichten bei Geschäften in Aktien und Derivaten der WashTec AG fallen, wurde den gesetzlichen Regelungen entsprechend erweitert. Soweit Geschäfte von Führungspersonen (sog. Directors' Dealings) zu vermelden sind, werden diese im Internet veröffentlicht. In 2005 kam es zu keinen Meldungen.

Der Aktienbesitz der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wird sowohl im Geschäftsbericht als auch im Internet unter www.washtec.de veröffentlicht (Ziffer 6.6 des Kodex). Derzeit hat kein Mitglied des Aufsichtsrats oder des Vorstands Aktien der WashTec AG in seinem Besitz.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die Beratungen des Aufsichtsrats zum geprüften Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2005 fanden im Beisein des Abschlussprüfers statt. Ferner nahm der Abschlussprüfer an der Aufsichtsratssitzung teil, in der die Empfehlungen des Aufsichtsrats diskutiert und die Abschlüsse gebilligt bzw. festgestellt wurden. Keines der Mitglieder des Aufsichtsrats steht in einer geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zum Vorstand, die einen Interessenkonflikt begründen könnte.

Die WashTec AG konnte in 2005 die Fristen bis zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses und der Zwischenberichte weiter deutlich verkürzen. Mit Ausnahme des Halbjahresberichts wurden die Quartalsberichte innerhalb der vom Kodex empfohlenen 45-Tagesfrist veröffentlicht. Für das Geschäftsjahr 2006 strebt die WashTec AG an, die Empfehlungen des Kodex hinsichtlich sämtlicher Veröffentlichungszeiträume für Konzernabschluss und Zwischenberichte einzuhalten.

Nachfolgend ist die von Vorstand und Aufsichtsrat der WashTec AG am 13. Dezember 2005 abgegebene Entsprechenserklärung abgedruckt. Künftig bleiben auch nicht mehr aktuelle Erklärungen zur Corporate Governance für einen Zeitraum von 5 Jahren über die Internetseite der Gesellschaft zugänglich.

WashTec AG Vorstand und Aufsichtsrat

Weitere Informationen zur Corporate Governance der WashTec AG sowie die jeweils aktuelle Entsprechenserklärung finden Sie unter www.washtec.de.

Derzeit hat kein Mitglied des Aufsichtsrats oder des Vorstands Aktien der WashTec AG in seinem Besitz.

Auch nicht mehr aktuelle Erklärungen zur Corporate Governance bleiben für einen Zeitraum von 5 Jahren über die Internetseite der Gesellschaft zugänglich.

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WashTec AG, Augsburg Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat erklären, dass die WashTec AG den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 21. Mai 2003 seit der Abgabe ihrer letzten Entsprechenserklärung am 16. Dezember 2004 bis zum 20. Juli 2005 sowie in der Fassung des Kodex vom 2. Juni 2005 seit dem 21. Juli 2005 entsprochen hat und entspricht. Hiervon galten und gelten die nachfolgend aufgeführten Ausnahmen:

    1. Die von der Gesellschaft für Vorstand und Aufsichtsrat abgeschlossene D&O-Versicherung sah und sieht keinen Selbstbehalt vor (Ziff. 3.8 des Kodex). Die auf den Aufsichtsrat entfallende Prämie für die D&O-Versicherung wird von den Mitgliedern des Aufsichtsrats persönlich getragen.
    1. Nicht mehr aktuelle Entsprechenserklärungen wurden seit der Neufassung des Kodex noch nicht, werden aber zukünftig auf der Internetseite der Gesellschaft fünf Jahre lang zugänglich gemacht (Ziff. 3.10 des Kodex).
    1. Im Rahmen der Vorstandsvergütung bestanden und bestehen für die Vorstandsmitglieder sog. Phantom Stock Vergütung, als Bestandteil des Dienstvertrages auf individualvertraglicher Basis, die jedoch keine Begrenzungsmöglichkeit für außerordentliche, nicht vorhergesehene Entwicklungen vorsahen und vorsehen (Ziff. 4.2.3 Abs. 2 des Kodex).
    1. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wurde und wird im Konzernabschluss nicht nach Komponenten aufgeteilt ausgewiesen. Ebenso erfolgte keine individualisierte Angabe der Vergütung der Vorstandsmitglieder (Ziff. 4.2.4 des Kodex).
    1. Das Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (VorstOG) vom 3. August 2005 hat eine Verpflichtung zur individualisierten Offenlegung der Vorstandsvergütung bei börsennotierten Aktiengesellschaften im Anhang des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für den Fall eingeführt, dass die Hauptversammlung nicht beschließt, dass diese Angaben unterbleiben. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Ansicht, dass Angaben zur individuellen Vergütung jedes einzelnen Vorstandsmitglieds zu stark in die geschützte Privatsphäre der betroffenen Personen eingreifen und beabsichtigen daher, der nächsten ordentlichen Hauptversammlung einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorzulegen.
    1. Da der Aufsichtsrat der Gesellschaft aus nur drei Mitgliedern bestand und besteht,wurden und werden keine Ausschüsse gebildet (Ziff. 5.3.1 und 5.3.2 des Kodex).Infolgedessen erfolgte und erfolgt auch keine gesonderte Vergütung von Vorsitzund Mitgliedschaft in Aufsichtsratsausschüssen (Ziff. 5.4.5 a.F., 5.4.7 n.F. des Kodex).
    1. Seit einer entsprechenden Satzungsänderung aufgrund Beschluss der Hauptversammlung am 23. Juni 2004 erhält der Aufsichtsrat ab dem 1. Januar 2005 neben der fixen auch eine erfolgsabhängige Vergütung (Ziff. 5.4.5 a.F., 5.4.7 n.F.des Kodex).
    1. Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2005 war nicht innerhalb von 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich (Ziff. 7.1.2 des Kodex). DieZwischenberichte zum 31. März 2005 sowie zum 30. September 2005 wurden jedoch innerhalb der vom Kodex empfohlenen 45-Tagesfrist veröffentlicht. Für dasGeschäftsjahr 2006 strebt die Gesellschaft die Einhaltung der Empfehlungen desKodex bezüglich der Veröffentlichungszeiträume für Konzernabschluss und alleZwischenberichte an.

Augsburg, den 13. Dezember 2005

WashTec AG Vorstand und Aufsichtsrat

jörg mielke Augsburg

Projektmanager Supply Chain

»2005 war mein wichtigstes Projektdie Zusammenlegung der Fertigungvon zwei Produktionsstätten aneinem Standort. Seit August produzieren wir alle SoftCare-Portalanlagen in Augsburg in der Argonstraße. Wir haben eine neue Halle gebaut und die bestehenden Hallen grundlegend renoviert sowie umstrukturiert. Gleichzeitig haben wir den Materialfluss optimiert und neue Fertigungsmethoden eingeführt. Dadurch konnten wir den Flächenbedarf und Fertigungs- und Durchlaufzeiten erheblich reduzieren. Dieses Jahrliegt mein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Produktion bei Mark VII.«

andreas münzer Servicetechniker WashTec Cleaning Technology GmbH, Niederlassung

Süd

»Service ist eine unserer Stärken – Kundenzufriedenheit steht bei uns an erster Stelle. In meinen 12 Jahren bei WashTec habe ich an über 20 mit Zertifikaten belegten innerbetrieblichen Schulungen teilgenommen. Daneben stehen wir ständig im Kontakt mit der Fertigung, Konstruktion und den Produktspezialisten. Mit uns kann man reden: wir sind froh, wenn ein Kunde uns sagt, wo ihn der Schuh drückt. Klar gibt es auch mal Probleme, aber wir arbeiten intensiv daran – und wir werden immer besser.«

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Organisationsstruktur der WashTec Gruppe

WashTec AG

Die WashTec AG übernimmt als Konzernobergesellschaft die klassischen Querschnittsaufgaben wie strategische Unternehmensentwicklung, Controlling und Risikomanagement für die nachgegliederten Tochterunternehmen.

Da die Gesellschaft selbst nicht operativ tätig ist, resultiert ihre Vermögens-, Finanzund Ertragslage ausschließlich aus der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften, auf die im Folgenden besonders eingegangen wird.

Tochtergesellschaften der WashTec AG sind die WashTec Holding GmbH und die WesuRent Car Wash Marketing GmbH.

1) Beherrschungs- und Ergebnisübernahmevertrag

2) Teilkonzern mit California Kleindienst Administrative B.V., Zoetermeer, NL und WashTec Benelux N.V., Brüssel, Belgien deren Ergebnisse in WashTec Benelux B.V., Zoetermeer, NL enthalten sind.

3) Wesumat Fahrzeugwaschanlagen Ges.mbH, Wien, Österreich wurde umfirmiert auf WashTec Cleaning Technology GmbH, Wien, Österreich

4) Gesellschaft ist derzeit inaktiv

5) Verlegung des Gesellschaftssitzes von Rom nach Casale

6) inkl. Betriebsstätte Norwegen

WashTec Holding GmbH

Die operativen Beteiligungen der WashTec Gruppe sind mit Ausnahme der WesuRent Car Wash Marketing GmbH in der WashTec Holding GmbH mit Sitz in Augsburg zusammengefasst. Zwischen der WashTec Holding GmbH und der VPL Verbundpartner Leasing GmbH sowie der WashTec Cleaning Technology GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge, nicht aber zwischen der WashTec Holding GmbH und der WashTec AG.

WashTec Cleaning Technology GmbH

In der WashTec Cleaning Technology GmbH mit Sitz in Augsburg wird der größte Teil des operativen Geschäfts abgewickelt. Hier erfolgen Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Service der wesentlichen Produkte der WashTec Gruppe. Von hier aus werden die Tochtergesellschaften und die selbständigen Vertriebspartner im Ausland beliefert und betreut.

Der größte Teil der Wertschöpfung, die überwiegend aus der Endmontage von vorgefertigten Komponenten besteht, erfolgt am Produktionsstandort Augsburg. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über einen weiteren Produktionsstandort in Recklinghausen, der sich mit der Fertigung von Schaltschrankelementen befasst.

Ausländische Tochtergesellschaften

Die WashTec Gruppe ist in allen wesentlichen Märkten Europas mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten. Tochtergesellschaften in Großbritannien, Frankreich, Belgien, Dänemark, Norwegen, Italien und den Niederlanden übernehmen Vertrieb und Service für die WashTec Produkte. Auch der Vertrieb und Service in Österreich wurde in 2005 von einem Handelsvertreter auf eine eigenständige Landesgesellschaft übertragen. Die kanadische Tochtergesellschaft SSI Corp., die Zugwaschanlagen für den nordamerikanischen Markt produziert hat, stellte zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres ihre Aktivitäten ein.

VPL Verbundpartner Leasing GmbH

Die VPL Verbundpartner Leasing GmbH bietet den Kunden der WashTec Gruppe individuelle Instrumente zur Finanzierung von WashTec Produkten an.

Die Aktivitäten aller oben genannten Gesellschaften sind im Konzernanhang im Segment Cleaning Technology zusammengefasst (Anhang Rnr. 40).

WesuRent Car Wash Marketing GmbH

Die WesuRent Car Wash Marketing GmbH übernimmt für Großkunden wie zum Beispiel Mineralölgesellschaften, die Finanzierung und den Betrieb von Waschanlagen in deren Namen und auf deren Rechnung. Zusätzlich bietet die Gesellschaft zahlreiche andere Dienstleistungen wie zum Beispiel Rentabilitäts- und Standortanalysen an. Zwischen der WashTec AG und der WesuRent Car Wash Marketing GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Aktivitäten der WesuRent werden im Konzernanhang im Segment Systemgeschäft dargestellt (Anhang Rnr. 40).

Das Produktprogramm umfasst Portalwaschanlagen, Nutzfahrzeugwaschanlagen, SB-Waschplätze und Waschstraßen sowie dazugehörige Peripheriegeräte und Wasseraufbereitungssysteme. Hauptumsatzträger sind die Portalwaschanlagen und der Service.

gemeinsamer lagebericht washtec ag und konzern

1.3 Produktion und Logistik

Die WashTec Gruppe produziert ihre Anlagen seit dem Jahresende 2005 in Deutschland weitgehend an einem Standort in Augsburg und einem weiteren kleinen Produktionsstandort für Steuerungen in Recklinghausen. Die Wertschöpfung besteht in erster Linie aus der Endmontage von zum Großteil bereits vorgefertigten Komponenten. Im Rahmen des Werksstrukturkonzepts wurden neue Montagemethoden eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Fließfertigung, in der die einzelnen Arbeitsschritte in Fertigungsinseln erfolgen und betriebsmittelgestützt weitergereicht werden. Darüber hinaus werden in einigen Tochtergesellschaften Teile der Wertschöpfung, wie z.B. der Zusammenbau von Einplatz-SB-Anlagen, erbracht.

Mit Lieferanten von Kernkomponenten sind langfristige Liefervereinbarungen abgeschlossen. Zur Optimierung der Bestandsführung der WashTec Gruppe werden gängige Methoden wie Just-In-Time-Liefervereinbarungen und Kanban-Systeme genutzt.

In der Supply Chain-Organisation der Gruppe sind alle Organisationseinheiten von der Auftragsklärung (Prüfung der Verfügbarkeit der Einzelteile) über den Bezug der Teile und Auftragsdurchlauf in der Produktion bis zur Auslieferung der Anlagen unter einheitlicher Verantwortung zusammengefasst.

Die Materialbestände konnten 2005 von 30,2 Mio. Euro auf 29,0 Mio. Euro gesenkt werden. In Verbindung mit der Umsetzung des Werksstrukturkonzeptes wurden Lager und Logistik optimiert. Nach der Einführung von SAP und der Durchführung der Optimierung der europaweiten Ersatzteillogistik wird eine weitere Reduzierung der Lagerbestände erwartet.

1.2. Produktprogramm der WashTec Gruppe

Das Produktprogramm umfasst Portalwaschanlagen, Nutzfahrzeugwaschanlagen, SB-Waschplätze und Waschstraßen sowie dazugehörige Peripheriegeräte und Wasseraufbereitungssysteme. Daneben bietet WashTec umfassende Serviceangebote über die gesamte Produktlaufzeit der vertriebenen Produkte an. Hauptumsatzträger sind die Portalwaschanlagen und der Service.

Das Produktprogramm gliedert sich in die Segmente Premium, Classic und Basic, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden hinsichtlich Waschzahlen und Ausstattung der Maschinen optimal gerecht zu werden.

Ziel des Unternehmens ist es, leistungsstarke und innovative Produkte in allen Feldern anzubieten. In 2005 wurde das Produktportfolio im Bereich Portalanlagen um die SoftCare Takt, eine Doppelportalanlage für den Premium-Bereich, sowie die Soft-Care Bravo im Basic Segment erneuert. Die SoftCare Bravo ersetzt die CK 30.

In 2005 wurden die Portalanlagen SoftCare Takt und SoftCare Bravo eingeführt.

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In Verbindung mit der Umsetzung des Werksstrukturkonzeptes wurden Lager und Logistik optimiert. Nach der Einführung von SAP und der Durchführung der Optimierung der europaweiten Ersatzteillogistik wird eine weitere Reduzierung der Lagerbestände erwartet.

Die Zielsetzungen unseres Supply Chain Managements

  • Orientierung am Endkunden
  • Steigerung der Kundenzufriedenheit durch bedarfsorientierte Lieferung
  • Raschere Anpassung an die Änderungen des Marktes
  • Vermeidung von »Out-of-Stock«
  • Senkung der Lagerbestände in der gesamten Supply Chain
  • Kostenvorteile durch gesamthafte Optimierung des Lieferprozesses über mehrere Stufen hinweg
  • Vereinfachung des Güterflusses
  • Verkürzung von Lieferzeiten
  • Qualitätsvorteile

1.4 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft entwickelte sich 2005 insgesamt nur verhalten positiv. Das realeBruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland wuchs um nur 0,9% nach 1,6% im Vorjahr. Wesentliche Impulse kamen aus einem starken Exportgeschäft. Die binnenwirtschaftliche Schwäche hielt unverändert an.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat auf das Investitionsverhalten der wesentlichen WashTec Kunden nur bedingt Einfluss. Ob das von WashTec Kunden betriebene Waschgeschäft profitabel ist, hängt in erster Linie von deren mit der Fahrzeugwäsche erzielten Umsätzen ab. Darüber hinaus sind die Investitionsbudgets der Mineralölgesellschaften ein wesentlicher Umsatztreiber für WashTec. Insgesamt hat sich das Investitionsverhalten der Kunden gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Waschzahlen in Deutschland stiegen trotz der erhöhten Benzinpreise gegenüber dem Vorjahr leicht an. Die Großkunden orderten in der Regel abhängig von der Altersstruktur der Maschinen im Rahmen der freigegebenen Budgets. Die anhaltende binnenwirtschaftliche Schwäche wirkte sich daher bei WashTec nur bedingt aus.

Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge wächst europaweit weiter an. Insbesondere in Osteuropa sind überdurchschnittliche Wachstumsraten zu verzeichnen. Insgesamt betrachtet blieb der Markt für Waschanlagen in 2005 stabil.

Ob das von WashTec Kunden betriebene Waschgeschäft profitabel ist, hängt in erster Linie von deren mit der Fahrzeugwäsche erzielten Umsätzen ab. Das Investitionsverhalten der Kunden hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Waschzahlen in Deutschland stiegen trotz der erhöhten Benzinpreise gegenüber dem Vorjahr leicht an.

Kommunale Satzungen verbieten in Deutschland die Wäsche auf Privatgrundstücken oder Straßen.

1.5 Rechtliche Rahmenbedingungen

Die WashTec Gruppe unterliegt in jedem Land, in dem sie tätig ist, den dort jeweils anwendbaren Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf ihren Geschäftsbetrieb. Hierzu gehören insbesondere Vorschriften über technische Sicherheit und zum Schutz der Umwelt, Vorschriften über die Anmeldung, Registrierung und Kennzeichnung sowie zum Umgang mit Chemikalien, Bauvorschriften, arbeitsrechtliche Vorschriften, Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit. Die wichtigsten derzeit relevanten Bestimmungen des deutschen Rechts sind nachfolgend dargestellt:

Fahrzeugwaschanlagen dürfen in Deutschland nicht an allen Standorten errichtet und betrieben werden. Vielmehr sind bauplanungsrechtliche Vorschriften zu beachten, z.B. sind Errichtung und Betrieb einer Waschanlage in Wohngegenden ausgeschlossen. Bei gemischter Flächennutzung ist eine Waschanlage nur dann zulässig, wenn nachbarrechtliche Interessen nicht entgegenstehen. Dazu kommen straßenrechtliche Besonderheiten (z.B. darf die Waschanlage die Sicherheit des Straßenverkehrs nicht beeinträchtigen). Kommunale Satzungen verbieten in Deutschland die Wäsche auf Privatgrundstücken oder Straßen.

Daneben spielt die Einhaltung umweltrechtlicher Vorschriften eine maßgebliche Rolle. Dabei sollen vor allem Umweltrisiken während des Waschvorganges vermieden werden. Die Reinigung eines Autos wird in der Regel mittels pH-neutraler biologisch abbaubarer Reinigungssubstanzen durchgeführt. Anforderungen an das Einleiten von Abwässern ergeben sich aus landesrechtlichen Bestimmungen und aus den Regelungen des Wasserhaushaltsgesetzes. Zudem besteht bei jedem Waschvorgang die Gefahr des Ausflusses von Benzin oder Öl. Anhang 49 zur Abwasserverordnung regelt, dass »Abwässer« aus Waschanlagen in einem Kreislauf geführt werden müssen, z.B. durch den Einsatz von Wasseraufbereitungsanlagen. Der Betrieb einer Autowaschanlage ist in Deutschland nicht zeitlich unbegrenzt möglich. Aufgrund der Sonn- und Feiertagsgesetze der einzelnen Bundesländer sind Beschränkungen möglich, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

In anderen Ländern, in denen die WashTec Gruppe ihre Produkte vertreibt, sind die gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Fahrzeugwäsche in der Regel derzeit noch weniger streng als in Deutschland. Die Durchsetzung der bestehenden Vorschriften bzw. deren freiwillige Einhaltung seitens der Bevölkerung ist je nach Land oder Kommune unterschiedlich.

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Neuzulassungen bzw. Fahrzeugbestand in Deutschland 2003 bis 2005

Neuzulassungen Fahrzeugbestand Quellen: Statistisches Bundesamt Deutschland, B&D Forecast

1.6 Qualitäts- und Umweltmanagement

Grundlage für die technische Marktführerschaft sind qualitativ hochwertige Produkte. Qualität, Sicherheit und Umweltschutz sind Bestandteil der WashTec Unternehmensphilosophie. Jeder WashTec Mitarbeiter ist für die Qualität im Rahmen seiner Aufgaben verantwortlich. Das Qualitätsmanagement stellt die Einhaltung der Qualitätsvorgaben und strategischen Ziele sicher.

WashTec hat ein umfassendes Managementsystem für Qualität, Umwelt, Sicherheit und Gesundheitsschutz, das in regelmäßigen Abständen durch den TÜV auditiert wird. WashTec erfüllt damit international anerkannte Normen und ist DIN ISO 9001, 14001 und SCC zertifziert.

WashTec bietet für alle Anlagen biologische, mechanische und chemische Wasseraufbereitungsanlagen an, um eine umweltfreundliche Fahrzeugwäsche sicherzustellen.

WashTec bietet für alle Anlagen biologische, mechanische und chemische Wasseraufbereitungsanlagen an, um eine umweltfreundliche Fahrzeugwäsche sicherzustellen.

1.7 Markt

Obwohl die WashTec Gruppe ihre Produkte über Tochtergesellschaften oder Vertriebspartner – mit Ausnahme einzelner Märkte in Japan und Südamerika – weltweit vertreibt, erzielte die Gruppe rund 96% des Gesamtumsatzes in 2005 in Europa (einschließlich Deutschland). Daher stellt Europa die bei weitem wichtigste Absatzregion für die WashTec Gruppe dar. WashTec ist in den Kernmärkten in Westeuropa mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten und ist mit unabhängigen Vertriebspartnern in insgesamt 60 Ländern präsent.

Der Markt für Fahrzeugwaschanlagen in Europa ist im Wesentlichen ein stabiler Austauschmarkt. Die Austauschzyklen bei Portalwaschanlagen betragen in der Regel zwischen fünf und zehn Jahren.

Kundengruppen

Die Kunden der WashTec Gruppe sind zum überwiegenden Teil Betreiber von Waschanlagen, die Fahrzeugwäsche an ihren Standorten anbieten und damit einen wesentlichen Beitrag zu ihrem Unternehmensergebnis erzielen. Zu diesen Kunden zählen weltweit agierende Mineralölgesellschaften, Einzelbetreiber und Betreiberketten von Tankstellen bzw. Waschanlagen und Supermarktketten. Weitere Kundengruppen bieten Fahrzeugwäsche als kostenlose Dienstleistung für ihre Kunden an oder waschen eigene Fahrzeuge zur Werterhaltung ihrer Fahrzeugflotten. Zu diesen Kundengruppen zählen Autohäuser und Werkstätten, Speditionen und Verkehrsbetriebe.

Im Bereich Portalwaschanlagen für PKW sind die Hauptabnehmer der WashTec Gruppe internationale Mineralölgesellschaften. Weitere Abnehmer sind im Wesentlichen sonstige Tankstellen, Autohäuser, Supermarktketten und Großmärkte.

Wettbewerb

Der europäische Markt für Fahrzeugwaschanlagen ist geprägt von wenigen Anbietern. WashTec ist nach eigenen Erhebungen Marktführer und verfügt über eine installierte Basis von über 20.000 Anlagen in den Kernmärkten in Europa. Die wesentlichen, wenn auch im Vergleich zu WashTec deutlich kleineren Wettbewerber – gemessen an Umsatz und installierter Basis –, sind die Otto Christ AG (Deutschland), Ceccato SPA (Italien) und Istobal SA (Spanien). Der Marktanteil von WashTec ist, bedingt durch eine aktive Bereinigung des Produktportfolios im Rahmen des Restrukturierungsprogramms, in den Jahren 2003 und 2004 leicht zurückgegangen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass es ihr im Jahr 2005 gelungen ist, ihre Marktanteile wiederum leicht auszubauen.

Der Hauptteil des Umsatzes wurde 2005 in Europa erzielt. WashTec ist in den Kernmärkten in Europa mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten und mit unabhängigen Vertriebspartnern in rund 60 Ländern weltweit präsent.

Der europäische Markt für Fahrzeugwaschanlagen ist geprägt von wenigen Anbietern. Die wesentlichen, wenn auch im Vergleich zu WashTec deutlich kleineren Wettbewerber – gemessen an Umsatz und installierter Basis –, sind die Otto Christ AG (Deutschland), Ceccato SPA (Italien) und Istobal SA (Spanien).

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Wesentliche Markttreiber

Wesentliche Faktoren für die künftige Stellung von WashTec als Marktführer

Installierte Maschinenbasis und flächendeckendes Servicenetzwerk

  • Wesentliche Markttreiber: Anstieg der Anzahl zugelassener Fahrzeuge
  • Hohe Profitabilität des »Car Wash«-Geschäfts
  • Zunehmende Verschärfung und Umsetzung von Umweltschutzvorschriften
  • Anstieg der Anzahl zugelassener Fahrzeuge: Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge steigt weltweit weiter an; insbesondere in Osteuropa sind überdurchschnittliche Wachstumsraten zu verzeichnen. Die Dichte der PKW pro Fahrzeugwaschanlage liegt in Südeuropa noch deutlich oberhalb des europäischen Durchschnitts. Diese Faktoren könnten – bedingt durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und eine Änderung des Konsumentenverhaltens gerichtet auf zunehmende automatische Fahrzeugwäsche – neue Impulse für das Fahrzeugwaschgeschäft geben.
  • Die hohe Profitabilität des »Car Wash«-Geschäfts für die Anlagenbetreiber: Investitionen in neue Anlagen amortisieren sich zum Teil sehr kurzfristig.
  • Die zunehmende Verschärfung und Umsetzung von Umweltschutzvorschriften.

Vertriebsstruktur mit Key Account Management

Eine speziell auf die Bedürfnisse der wesentlichen Kunden ausgerichtete Vertriebsstruktur mit einer zentralen Key Account Organisation für Großkunden und eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften in Kernmärkten stellt sicher, dass länderübergreifende Rahmenabkommen kundengerecht umgesetzt werden können.

Produktsortiment und Entwicklungskompetenz

  • Faktoren für die künftige Stellung von WashTec als Marktführer:
  • Installierte Maschinenbasisund flächendeckendes Servicenetzwerk
  • Vertriebsstruktur mit Key Account Management
  • Produktsortiment und Entwicklungskompetenz
  • WashTec verfügt mit rund 20.000 installierten Portalanlagen in den Kernmärkten in Europa über die mit Abstand größte installierte Maschinenbasis. Daneben verfügt WashTec mit 500 eigenen Servicetechnikern in Europa über das mit Abstand größte flächendeckende Servicenetzwerk. Die hohe installierte Basis in Verbindung mit dem flächendeckenden eigenen Servicenetzwerk sind wesentliche Faktoren für den künftigen Geschäftserfolg in einem im Wesentlichen vom Austausch geprägten Markt.

WashTec ist mit einer zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung in der Lage, schnell und flexibel auf Kundenwünsche einzugehen. Die von WashTec vertriebenen Produktfamilien sind mit Abstand die jüngsten Maschinengenerationen im Markt.

1.8 Steuerungssysteme des Unternehmens

Für das Überwachungs- und Steuerungssystem werden im Wesentlichen die folgenden Instrumentarien genutzt:

  • Monatliche erweiterte Vorstandssitzung mit Bereichsverantwortlichen
  • Regelmäßige internationale Informationskreis-Meetings mit allen Verantwortungsträgern der operativen Gesellschaften
  • Strategie und Jahresplanung
  • Regelmäßiges Reporting und Prognoserechnungen, laufende Marktanalyse

Wesentliche Kennzahlen zur Planung und Steuerung des Unternehmens

  • Rohertragsanalysen
  • Regelmäßige Analyse der Betriebsergebnisse
  • Working Capital, insbesondere Forderungen und Vorräte: Bestand und Umschlagshäufigkeit
  • Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad
  • Cashflow-Kennzahlen

1.9 Forschung und Entwicklung

WashTec versteht sich als Innovationsführer. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der WashTec Gruppe sind darauf ausgerichtet, das bestehende Produktangebot fortzuentwickeln, neue Waschsysteme zu entwickeln und die individuellen Anforderungen der Kunden an Design und Programmabläufe ihrer Anlagen zeitnah und effizient umzusetzen. Da die Technologie für Fahrzeugwaschanlagen relativ ausgereift ist, zielen Forschungsanstrengungen insbesondere auf schnellere Durchlaufzeiten, lackschonende Behandlung, die Anpassung der Waschanlagen an immer unterschiedlichere Autoformen, hohe Verfügbarkeit der Anlagen und die Erfüllung der Kundenwünsche nach einer erhöhten Bedienerfreundlichkeit bei der Fahrzeugwäsche. In Workshops mit Kunden werden deren spezielle Wünsche für die Entwicklung neuer Waschtechnologien erfasst. Durch die Optimierung von Produktionsverfahren sollen die Qualität der Produkte erhöht und ihre Produktionskosten gesenkt werden.

Entwicklungsprojekte werden im Rahmen eines strategischen Produktausschusses mit Vertretern von Produktmanagement, Einkauf, Vertrieb, Produktion und Service verabschiedet und über den gesamten Entwicklungsprojektablauf begleitet. Ein technischer Produktausschuss mit Experten aus dem In- und Ausland ist für die Erarbeitung neuer technologischer Lösungen und Konzepte verantwortlich.

WashTec versteht sich als Innovationsführer. Da die Technologie für Fahrzeugwaschanlagen relativ ausgereift ist, zielen Forschungsanstrengungen insbesondere auf schnellere Durchlaufzeiten, lackschonende Behandlung, die Anpassung der Waschanlagen an immer unterschiedlichere Autoformen, hohe Verfügbarkeit der Anlagen und die Erfüllung der Kundenwünsche nach einer erhöhten Bedienerfreundlichkeit bei der Fahrzeugwäsche.

Beispiele aus den Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen von WashTec

  • Die patentierte Doppelportalanlage SoftCare Juno, die zur Zeit schnellste Waschanlage am Markt.
  • Das lackschonende Waschmaterial SofTecs®, das im Gegensatz zur herkömmlichen Polyethylen-Bürste oder anderen Waschmaterialien – keinen Bürstenabrieb auf dem Fahrzeug hinterlässt.
  • Die eigenentwickelten und -produzierten Steuerungen für den Betrieb von Waschanlagen.

WashTec kooperiert in den Bereichen Forschung und Entwicklung mit verschiedenen Instituten und Hochschulen im süddeutschen Raum.

Der Schutz eigener Innovationen durch Patente hat für WashTec hohe Priorität. Kernpunkt der Patentstrategie der WashTec Gruppe ist ein weitgehender Schutz von Innovationen, die Alleinstellungsmerkmale beinhalten.

WashTec verfügt über eine zentrale Forschungs- und Entwicklungseinheit in Augsburg mit rund 40 Mitarbeitern.

Die aktivierten Entwicklungskosten der Gruppe für die neue Portalanlagen-Generation betrugen in 2005 0,2 Mio. Euro (Vorjahr 0,4 Mio. Euro). Darüber hinaus sind im Jahr 2005 0,3 Mio. Euro (Vorjahr 0,2 Mio. Euro) Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen, die nicht aktiviert wurden.

1.10 Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter nahm infolge der Restrukturierung zum 31. Dezember 2005 um 67 auf 1.256 ab. Der Personalabbau wurde mit den Belegschaftsvertretungen abgestimmt, entsprechende Interessensausgleiche und Sozialpläne wurden in 2003 und 2005 abgeschlossen. In der Mitarbeiterstatistik für 2005 sind erstmals 21 Mitarbeiter der österreichischen Tochtergesellschaft enthalten.

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 80,0 Mio. Euro.

Sämtliche leitenden Mitarbeiter haben Verträge mit fixen und variablen Vergütungsbestandteilen. Die variablen Vergütungsbestandteile sind an die Erreichung der Unternehmensziele sowie die Erreichung individuell vereinbarter Ziele gekoppelt.

In der Mitarbeiterstatistik für 2005 sind erstmals 21 Mitarbeiter der österreichischen Tochtergesellschaft enthalten.

Im Vergleichstest der Waschmaterialien der ADAC-Motorwelt erhielt SofTecs® die beste Beurteilung.

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2. Ertragslage

2.1 Wesentliche Projekte der WashTec Gruppe 2005

Im Geschäftsjahr 2005 stand der Fokus der Gesellschaft auf der Stabilisierung und Optimierung der Prozesse im Unternehmen. Ziel war, die Gesellschaft in allen Bereichen auf eine solide Basis zu stellen.

Einführung SAP

Seit Beginn 2005 werden die einzelnen Module in den Bereichen Finanzen, Logistik und Vertrieb sukzessive implementiert. Die Implementierung im Bereich Service und die sukzessive Einbindung der Tochtergesellschaften ist für die Folgejahre geplant.

Mobile Technikeranbindung

Alle Servicetechniker in Deutschland werden seit Beginn des Jahres mit mobilen Computern ausgerüstet. Die direkte Anbindung der Servicetechniker mit der Disposition wird zu schnelleren und effizienteren Arbeitsabläufen führen.

Werksstrukturprojekt

In Augsburg wurde die Produktion von zwei Fertigungsstandorten zum Jahresende an einem Standort in der Argonstraße konzentriert. Die Zusammenlegung der Produktion verringert die Arbeitswege, führt zu einer spürbaren Verbesserung des Materialflusses und ermöglicht die Umsetzung neuer Montagemethoden.

Refinanzierung der Betriebsmittelkredite

Im Juni des Jahres 2005 wurden die bis dahin kurzfristig gewährten Betriebsmittelkredite mit mehrjährigen syndizierten Konsortialdarlehen refinanziert. Die Kreditvereinbarungen haben eine Laufzeit bis mindestens zum 31. Dezember 2008. Die von einem Bankenkonsortium unter Führung der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG vereinbarten Konsortialdarlehen belaufen sich auf 75 Mio. Euro. Die Zinsbelastung des Unternehmens kann damit zukünftig abhängig von der operativen Performance des Unternehmens deutlich gesenkt werden.

Kapitalerhöhung

Mit der im August 2005 durchgeführten Kapitalerhöhung mit einem Nettoemissionsvolumen in Höhe von 36 Mio. Euro konnte die Eigenkapitalbasis des Unternehmens grundlegend gestärkt und große Teile des der Gesellschaft gewährten Nachrangdarlehens zurückgeführt werden. Die Bezugsquote der Kapitalerhöhung lag bei 99,9%.

Produkt- und Marktoffensive

Die im Jahr 2004 eingeleitete Produkt- und Marktoffensive wurde in 2005 fortgesetzt. Die Resonanz der Kunden auf die im Jahr 2004 im Markt eingeführten Maschinen SoftCare Juno und SoftCare Evo ist sehr positiv und führte zu Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr. In 2005 wurden die Doppelportalanlage SoftCare Takt im Premium Bereich und die SoftCare Bravo im Basic Bereich eingeführt. Damit sind alle Portalwaschanlagen der ehemaligen Produktlinien Softwash und CK auf das Produktportfolio der SoftCare Familie übertragen. Weitere Neueinführungen in allen Produktbereichen sind für 2006 geplant. Sie werden im September 2006 auf der automechanika, der weltgrößten Branchenmesse vorgestellt.

Neuausrichtung der Vertriebsstrukturen

Zur Verbesserung der Marktausschöpfung wurden die Vertriebsstrukturen im Jahr 2005 neu ausgerichtet. Im Inland wurden Vertrieb und Service in vier Niederlassungen zusammengefasst. Gleichzeitig wurde ein eigenes Vertriebsgebiet mit Fokus auf die Wachstumsmärkte in Osteuropa eingerichtet.

Die Tochtergesellschaft in Italien wurde revitalisiert. In Österreich wurden die Aktivitäten mit dem Vertriebspartner beendet und auf eine eigene Organisation übertragen. Im Mai 2005 hat die eigene Vertriebs- und Serviceorganisation ihre Aktivitäten aufgenommen und bietet seitdem einen flächendeckenden Service an. Die Marktbearbeitung konnte mit der eigenen Organisation deutlich professionalisiert werden. Die Resonanz der Kunden auf die lokale Präsenz ist sehr positiv, was sich in einer guten Auftragslage im Service- und Neugeschäft gezeigt hat. Ziel ist, von Österreich aus auch in den sich entwickelnden Märkten in Osteuropa vorhandene Potenziale besser auszuschöpfen und an der positiven Marktentwicklung und dem Marktwachstum als Marktführer zu partizipieren.

Wesentliche Projekte 2005:

  • Einführung SAP
  • Mobile Technikeranbindung Werksstrukturprojekt
  • Refinanzierung der Betriebsmittelkredite
  • Kapitalerhöhung
  • Produkt- und Marktoffensive Neuausrichtung der Vertriebsstrukturen

2.2 Unternehmenssituation und Geschäftsverlauf

Der Umsatz der WashTec Gruppe lag mit 225,8 Mio. Euro um 6,6% über dem Vorjahreswert von 211,8 Mio. Euro. Dies resultiert insbesondere aus der positiven Entwicklung im Bereich Portalanlagen nach der Ergänzung der SoftCare Familie. Der Bereich Anlagenbau (Waschstraßen, Nutzfahrzeugwaschanlagen und SB-Waschanlagen) entwickelte sich nach einem außerordentlich starken Vorjahr leicht rückläufig. Der Bereich Service konnte den witterungsbedingten Umsatzrückgang des ersten Quartals nicht aufholen und blieb gesamt unter dem Vorjahr.

In Deutschland stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Mio. Euro auf 92,7 Mio. Euro. Der Umsatzanstieg in Höhe von 11,4 Mio. Euro im restlichen Europa resultiert insbesondere aus der positiven Geschäftsentwicklung der eigenen Vertriebs- und Serviceorganisationen in den Kernmärkten. Im Umsatz von Nordamerika war in 2005 letztmalig der Umsatz der SSI Corp, Kanada in Höhe von 3,8 Mio. Euro enthalten. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurde zum Ende des Geschäftsjahres eingestellt.

Das Segment Cleaning Technology erzielte in 2005 einen Umsatz von 222,5 Mio. Euro (Vorjahr 208,2 Mio. Euro). Der Umsatz im Segment Systemgeschäft lag stabil bei 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 3,6 Mio. Euro). Da im Segment Cleaning Technology der Hauptteil der Umsätze und Erträge der WashTec Gruppe generiert werden, wird im Folgenden auf das Segment Systemgeschäft nur eingegangen, sofern erforderlich.

Zum Stichtag 31. Dezember 2005 lag der Auftragseingang in der WashTec Gruppe über dem Niveau des Vorjahres. Der positive Trend hält weiter an. Dies zeigt den anhaltenden Erfolg der Markt- und Produktoffensive.

Durch eine weitere Verbesserung der Kostenstrukturen konnte das Ergebnis überproportional gesteigert werden. Das operative Renditeziel für das Gesamtjahr wurde mit 10,1% operativer EBIT-Marge (bereinigt um Einmaleffekte) bereits nach 9 Monaten erreicht. Die operative EBIT-Marge im Gesamtjahr lag bei 10,5%. Damit gehört WashTec im Jahr 2005 zu den ergebnisdynamischsten Unternehmen im Bereich Maschinenbau.

Ergebnis vor Zinsen und Steuern

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 19,4 Mio. Euro (2004: 9,1 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Dies resultiert aus dem Ergebnisanstieg im Segment Cleaning Technology von 8,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 18,8 Mio. Euro in 2005. Das Ergebnis des Segments Systemgeschäft reduzierte sich leicht von 0,8 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro. Das erfolgreiche Restrukturierungsprogramm zeigt Effekte durch eine nachhaltige Verbesserung der Kostenstrukturen. So konnte z.B. die Zeit zur Montage eines Portals der SoftCare Reihe um über 50% reduziert werden.

Die Gewinnschwelle wurde deutlich gesenkt. Das Unternehmen konnte erstmals in der Unternehmensgeschichte bereits vor dem traditionell stärksten letzten Quartal ein positives Ergebnis ausweisen.

Die Einflussfaktoren auf die Materialaufwandsquote ergaben sich insbesondere aus dem geänderten Produktmix, Veränderungen bei den Bezugspreisen aufgrund allgemeiner Preissteigerungen sowie gegenläufiger positiver Effekte aus Einkaufsprojekten und Veränderungen durch technische Weiterentwicklungen der Produkte. In 2005 konnten die Maßnahmen zur Reduzierung des Materialaufwands die gegenläufigen Effekte überkompensieren. Die Materialquote (vom Umsatz) hat sich von 42,2% auf 40,3% verbessert. Im Materialaufwand waren Sondereffekte in Höhe von 0,9 Mio. Euro enthalten. Der um Sondereffekte bereinigte Rohertrag betrug in 2005 134,5 Mio. Euro oder 59,6% vom Umsatz (Vorjahr 124,9 Mio. Euro oder 59,0%).

Der Personalaufwand stieg von 72,5 Mio. Euro auf 80,0 Mio. Euro an. Im Vergleich zum Vorjahr ist zu beachten, dass im Personalaufwand des Jahres 2004 noch ein positiver Beitrag der Mitarbeiter aus dem Sanierungstarifvertrag in Höhe von 2,2 Mio. Euro enthalten war. Im Personalaufwand 2005 sind variable Gehaltsbestandteile für Vorstände der Gesellschaft in Höhe von 5,7 Mio. Euro (Vorjahr 0,6 Mio. Euro) enthalten, die sich an der positiven Aktienkursentwicklung orientieren (Phantom Stock Vergütung, siehe Anhang »Gesellschaftsorgane«). An Beiträgen zur Sozialversicherung wurden 11,9 Mio. Euro (2004: 12,9 Mio. Euro) geleistet, die Aufwendungen für Altersversorgung erhöhten sich von 1,1 Mio. Euro auf 2,2 Mio. Euro. Die Personalaufwandsquote (vom Umsatz) stieg infolge der Sondereffekte von 34,3% auf 35,4% an. In 2006 wird bei reduzierten Sondereffekten eine rückläufige Personalaufwandsquote erwartet. Im Übrigen soll der Personalaufwand im Rahmen der erwarteten Tarifsteigerungen stabil bleiben.

Durch eine weitere Verbesserung der Kostenstrukturen konnte das Ergebnis überproportional gesteigert werden. Die operative EBIT-Marge im Gesamtjahr lag bei 10,5%.

Gesamt 2005: 225,8 Mio.€

Gesamt 2004: 211,8 Mio.€

Umsatz in Mio. €

Jahresergebnis

Bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 5,6 Mio. € handelt es sich um latente Steuern aufgrund von Verlustvorträgen bei deutschen Gesellschaften und Cash Steuern. Die latenten Steuern werden unverändert mit einem Steuersatz von 40% ermittelt. Die übrigen Steuern betreffen Tochtergesellschaften im Ausland bzw. Steuerzahlungen aufgrund der Mindestbesteuerung in Deutschland. Nach Abzug der Steuern ergibt sich ein Jahresergebnis von 9,4 Mio. Euro (2004: –3,2 Mio. Euro).

Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von –0,42 Euro (auf Basis 7,6 Mio. Aktien) auf 0,81 Euro (2005 inklusive Kapitalerhöhung gewogener Durchschnitt 11,653 Mio. Aktien, Vorjahr auf Basis gewogener Durchschnitt –0,28 Euro).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten auf 31,9 Mio. Euro (2004: 32,9 Mio. Euro) gesenkt werden (Aufgliederung siehe Anhang Rnr. 34). Im Jahr 2006 werden im sonstigen betrieblichen Aufwand Aufwendungen für die alle 2 Jahre stattfindende Messe automechanika sowie Aufwand für die Integration von Mark VII, USA, enthalten sein.

Die Abschreibungen sind von 12,3 Mio. Euro auf 6,7 Mio. Euro gesunken. Planmäßige Abschreibungen auf Firmen- und Geschäftswerte (2004: 2,9 Mio. Euro) werden nach Änderungen der IFRS nicht mehr vorgenommen, außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen waren noch in einer Höhe von 0,5 Mio. Euro erforderlich (2004: 2,6 Mio. Euro).

Einmaleffekte

Ergebnis vor Steuern in Mio. € (EBT)

Das negative Finanzergebnis wurde aufgrund der Rückführung der Bankverbindlichkeiten und der geänderten Konditionen infolge der Refinanzierung der Betriebsmittelkredite von 8,0 Mio. Euro auf 4,4 Mio. Euro reduziert.

Nach Abzug des Finanzergebnisses errechnet sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 15,0 Mio. Euro (2004: 1,0 Mio. Euro). Darin enthalten sind sämtliche Einmmal-Effekte von insgesamt 4,5 Mio. Euro (2004: 6,2 Mio. Euro).

Das negative Finanzergebnis

wurde aufgrund der Rückführung der Bankverbindlichkeiten

und der geänderten Konditionen

infolge der Refinanzierung der

Betriebsmittelkredite von 8,0

Mio. Euro auf 4,4 Mio. Euro

reduziert.

Entwicklung der Ertragslage

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3. Vermögens- und Finanzlage

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der WashTec Gruppe stieg von 170,1 Mio. Euro auf 182,5 Mio. Euro. Dies resultiert insbesondere aus einem Anstieg der Sachanlagen infolge der Investitionen im Rahmen des Werksstrukturkonzepts, der SAP Einführung sowie einem Anstieg der Forderungen infolge des gestiegenen Geschäftsvolumens und dem erhöhten Kassenbestand aufgrund der geänderten Finanzierungsstruktur.

Das Anlagevermögen stieg aufgrund der Investitionen in Gebäude und Werksmittel im Rahmen des Werksstrukturkonzepts sowie der Aktivierung von Software von 75,1 Mio. Euro auf 78,5 Mio. Euro. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte stiegen aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens von 31,8 Mio. Euro auf 35,1 Mio. Euro an, während die Vorräte von 30,2 Mio. Euro auf 29,0 Mio. Euro weiter gesenkt werden konnten. Mittelfristig sollen aufgrund der erhöhten Transparenz und der fortschreitenden Bereinigung des Produktportfolios sowie nach Durchführung des europaweiten Logistikkonzeptes weitere Bestandsreduzierungen erreicht werden.

Weitere wesentliche Vermögenswerte der WashTec Gruppe sind der Goodwill in Höhe von 36,0 Mio. Euro sowie die aktivierten latenten Steuern in Höhe von 30,1 Mio. Euro.

Nachdem der Goodwill entsprechend IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 seit 2005 nicht mehr planmäßig abgeschrieben werden darf, unterzieht die Geschäftsleitung den aktivierten Goodwill jährlich einem Werthaltigkeitstest. Derzeit ist selbst bei konservativer Unternehmensprognose kein Abwertungsbedarf erkennbar. Die aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge, die im Wesentlichen auf Verluste der California

Kleindienst aus der Zeit vor der Verschmelzung mit Wesumat in 2000 und die Restrukturierungsaufwendungen der Jahre 2002 und 2003 entfallen, werden trotz der Mindestbesteuerung in Deutschland aufgrund der erwarteten zukünftigen Ergebnisse über einen Zeitraum von 5 Jahren aufgebraucht.

Das kurzfristige Vermögen lag zum 31. Dezember 2005 bei 71,0 Mio. Euro nach 62,7 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Eigenkapital konnte mit Durchführung der Kapitalerhöhung und infolge der positiven Ergebnisentwicklung von 4,0 Mio. Euro auf 49,3 Mio. Euro deutlich erhöht werden. Aus den Mitteln der Kapitalerhöhung konnte das der Gesellschaft gewährte Nachrangdarlehen fast vollständig getilgt werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 27,0% verfügt WashTec wieder über eine solide Kapitalstruktur.

In der AG lag das Eigenkapital bei 130,6 Mio. Euro (2004: 95,0 Mio. Euro). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 94,1% (2004: 81,0%) der Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden von 60,1 Mio. Euro auf 51,1 Mio. Euro reduziert.

Durch die Refinanzierung der Betriebsmittelkreditlinien im Juni 2005 mit einem mehrjährigen syndizierten Konsortialdarlehen in Höhe von 75 Mio. Euro kam es zu einer Veränderung im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Aufgrund der mehrjährigen Konsortialdarlehen werden 43,5 Mio. Euro unter den langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Netto-Bankverschuldung (Bankverschuldung abzüglich Bankguthaben) zum 31.12.2005 konnte auf 44,2 Mio. Euro zurückgeführt werden (31.12.2004: 59,2 Mio. Euro).

Die Rückstellungen sind von 34,4 Mio. Euro auf 42,8 Mio. Euro gestiegen. Sie resultieren im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personal, Altersteilzeit, Produkte und sonstige betriebliche Aufwendungen.

3.2 Finanzmanagement

Wesentliches Ziel des Finanzmanagements ist die Optimierung des Free Cashflow zur Finanzierung des angestrebten Wachstums und zum weiteren Abbau der Fremdverschuldung.

Die benötigte Liquidität wird über die neue Finanzierungsstruktur sichergestellt. Zum Jahresende verfügte die Gesellschaft über nicht ausgeschöpfte Kreditlinien in Höhe von 10,0 Mio. Euro und flüssige Mittel in Höhe von 6,9 Mio. Euro, obwohl alle Lieferantenverbindlichkeiten so weit wie möglich unter Inanspruchnahme von Skonto gezahlt wurden.

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Mittelfristig sollen aufgrund der erhöhten Transparenz und der fortschreitenden Bereinigung des Produktportfolios sowie nach Durchführung des europaweiten Logistikkonzeptes weitere Bestandsreduzierungen erreicht werden.

Das Eigenkapital konnte mit Durchführung der Kapitalerhöhung und infolge der positiven Ergebnisentwicklung von 4,0 Mio. Euro auf 49,3 Mio. Euro deutlich erhöht werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 27,0% verfügt WashTec wieder über eine solide Kapitalstruktur.

Wesentliches Ziel des Finanzmanagements ist die Optimierung des Free Cashflow zur Finanzierung des angestrebten Wachstums und zum weiteren Abbau der Fremdverschuldung.

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3.3 Kapitalflussrechnung

Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit lag bei 25,5 Mio. Euro (2004: 32,1 Mio. Euro). Dies ist in erster Linie auf die Steigerung des operativen Ergebnisses und Veränderungen des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen.

Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit ist auf die Kapitalerhöhung (38,0 Mio. Euro) und die Aufnahme langfristiger Kredite (47,2 Mio. Euro) sowie die gegenläufigen Effekte Tilgung von Nachrangdarlehen aus den Mitteln der Kapitalerhöhung, Rückführung von Bankverbindlichkeiten aus laufendem Cashflow und einen Mittelabfluss aus Finanzierungsleasing zurückzuführen. In Summe ergibt sich somit eine Netto-Zunahme von Zahlungsmitteln in Höhe von 58,3 Mio. Euro.

3.4 Investitionen

Die Investitionen betrugen insgesamt 12,3 Mio. Euro (2004: 7,2 Mio. Euro). Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit der WashTec Gruppe lagen in der Entwicklung neuer Produkte, der Einführung von SAP und der mobilen Techniker-Anbindung sowie der Umsetzung des Werkstrukturkonzeptes. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug 11,6 Mio. Euro nach 6,4 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Investitionsprogramm aus der Restrukturierung in Deutschland ist weitgehend abgeschlossen. In 2006 sind weitere Investitionen insbesondere im Bereich Supply Chain und in die Infrastruktur der US-Tochtergesellschaft geplant.

4. Nachtragsbericht

Am 19. Januar 2006 hat die WashTec AG die Übernahme der Mark VII Equipment LLC, USA, mit Wirkung zum 1.1.2006 gemeldet. Die amerikanische Tochtergesellschaft Wesumat Cleaning Technologies Inc. hat am 19. Januar 2006 einen Vertrag zum Kauf aller wesentlichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des US-amerikanischen Herstellers von Reinigungssystemen für Kraftfahrzeuge, Mark VII Equipment, LLC, Arvada, Colorado, USA, unterzeichnet.

Mark VII ist nach WashTec Marktstudien die Nummer 3 bei Reinigungssystemen für Kraftfahrzeuge in USA. Verkäufer ist ein institutioneller Investor. Als Kaufpreis wurde ein Betrag von bis zu maximal 25 Mio. US-Dollar vereinbart, der abhängig ist vom geprüften Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsjahres 2005. Teil dieses Kaufpreises ist eine variable Komponente von maximal 2 Mio. US-Dollar, abhängig u. a. vom Umsatzwachstum der Mark VII Produkte in 2006 und 2007. Der EBITDA Multiplikator bezogen auf das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2005 liegt bei 6,2.

Mark VII verfügt über ein komplettes Produktportfolio von bürstenlosen Reinigungssystemen und vertreibt daneben seit 2003 WashTec Portalwaschanlagen als exklusiver Vertragshändler in den USA. Mit einem flächendeckenden Vertriebsnetz in den USA erzielte Mark VII in den vergangenen Jahren kontinuierlich wachsende Umsätze. In 2005 wurde ein Umsatz von etwa 40 Mio. US-Dollar erzielt. Das Unternehmen erwirtschaftet seit Jahren positive operative Ergebnisse. Das Closing der Transaktion hat im Februar 2006 stattgefunden. Die Finanzierung erfolgte mittels einer Erhöhung der bestehenden Kreditlinien durch das Bankensyndikat der WashTec Gruppe.

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Marktvergleich Europa/USA

Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit der WashTec Gruppe lagen in der Entwicklung neuer Produkte, der Einführung von SAP und der mobilen Techniker-Anbindung sowie der Umsetzung des Werkstrukturkonzeptes.

Am 19. Januar 2006 hat die WashTec AG die Übernahme der Mark VII Equipment LLC, USA, mit Wirkung zum 1.1.2006 gemeldet. Mark VII ist nach WashTec Marktstudien die Nummer 3 bei Reinigungssystemen für Kraftfahrzeuge in USA. Das Closing der Transaktion hat im Februar 2006 stattgefunden.

(1) Quelle: WashTec/Datamonitor Marktstudie (2) Quelle: WashTec Marktstudie (3) Quelle: JD Power LMC 2004

5. Risikobericht

Die WashTec Gruppe ist im Rahmen ihrer internationalen Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diesen Risiken kontrolliert begegnen zu können, unterliegen wesentliche Geschäftsprozesse einem internen Kontroll- und Überwachungssystem, das Risiken frühzeitig erkennen und erforderliche Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten soll. Die Risikoidentifikation ist aufgrund der sich ständig ändernden Verhältnisse und Anforderungen eine kontinuierliche Aufgabe, die fest in die täglichen Arbeitsabläufe integriert ist.

Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem der WashTec AG wurde vom Vorstand weiter überarbeitet. Ein mehrstufiges System zur Identifizierung und Überwachung sämtlicher bestandsgefährdender Risiken ist installiert, dessen Aufgabe es ist, auf Basis einer Prognose die Gefährdung durch zukünftige Ereignisse zu erkennen, um die notwendigen Schritte zu einer angemessenen Bewältigung in einem geordneten Verfahren einzuleiten.

Überwachungs- und Steuerungssystem

Für das Überwachungs- und Steuerungssystem werden im Wesentlichen die folgenden weiteren Instrumentarien genutzt:

  • Erweiterte Vorstandssitzung
  • Informationskreis-Meeting
  • Jahresplanung
  • Prognoserechnung
  • Monats- und Quartalsreporting
  • Strategischer Produktausschuss
  • Investitionsplanung
  • Produktions- und Kapazitätsplanung
  • Interne Revision
  • Debitorenmanagement
  • Versicherungen
  • Risikobeauftragter

Diese Einrichtungen und Instrumentarien bilden die Grundlage für das bestehende Risikomanagement.

Risiken

Geschäftliche Risiken

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2005 bestehen folgende Chancen wie auch Risiken, die einen erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der WashTec Gruppe haben könnten:

Laufende Kostenoptimierung

Die Weiterführung der neu identifizierten Projekte und die Definition neuer Kostensenkungsmaßnahmen ist eine wesentliche Voraussetzung für den weiteren Erfolg des Unternehmens. Nur bei nachhaltiger Optimierung der Kostenstrukturen wird das Unternehmen auch in Zukunft seine führende Position im Markt behaupten und auch am Hochlohnstandort Deutschland einen Produktionsstandort mit guter Ergebnissituation aufrechterhalten können. Die laufenden und neu aufgesetzten Projekte sollen dazu führen, dass die Kostenstruktur des Unternehmens kontinuierlich verbessert wird. Sofern alle Projekte vollumfänglich realisiert werden, können die Kostenstrukturen und Ergebnisse der WashTec Gruppe weiter deutlich verbessert werden.

Aufbau neuer Vertriebs- und Serviceorganisationen sowie Produktentwicklung

Mit dem Aufbau von neuen Vertriebs- und Servicegesellschaften und der Entwicklung neuer Produkte können spezielle Risiken für WashTec verbunden sein. Sämtliche strategischen Investitionen, einschließlich der Investitionen im Hinblick auf den Aufbau von Vertriebs- und Serviceaktivitäten, basieren auf der Analyse von Markterfordernissen und einer entsprechenden Investitionsrechnung. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich diese Analysen bzw. Investitionsrechnungen der Gesellschaft im Nachhinein als falsch erweisen oder dass der Aufbau eigener Funktionen nicht wie geplant oder zeitgemäß erfolgt.

Eine Erweiterung der Vertriebsorganisation durch Akquisition von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen erfordert im Regelfall die Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals. Eine Fehleinschätzung bzw. Fehlbewertung der Zielunternehmen könnte die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe belasten.

Ferner könnte WashTec Risiken im Zusammenhang mit Anlaufverlusten bei der Gründung neuer oder dem Aufbau derzeit inaktiver Tochtergesellschaften (z.B. im Zusammenhang mit Personalkosten, Finanzleasing für neue Dienst- und Servicefahrzeuge usw.) ausgesetzt sein.

Ein positiver Anlauf und die erfolgreiche Integration erworbener Vertriebs- und Serviceorganisationen kann zu einer Verbesserung der Marktstellung und Ergebnisse der WashTec Gruppe führen. Die erfolgreiche Erweiterung der Produktpalette verbunden mit der Einführung neuer Produkte und eine intensivierte Marktausschöpfung können zu einem Ausbau der Marktanteile und erhöhten Roherträgen führen.

Sämtliche strategische Investitionen, einschließlich der Investitionen im Hinblick auf den Aufbau von Vertriebs- und Serviceaktivitäten, basieren auf der Analyse von Markterfordernissen und einer entsprechenden Investitionsrechnung.

Risiken aus dem operativen Geschäft

Falls Markt- und Konjunkturschwankungen ein reduziertes Nachfrageverhalten auslösen, könnte dies zu erheblichen Umsatzeinbußen führen. Auch ein Investitionsstopp einzelner Mineralölgesellschaften oder die Listung anderer Lieferanten in Folge einer Neuausschreibung von Rahmenlieferabkommen mit Mineralölgesellschaften kann erhebliche Umsatzeinbußen auslösen. Die Auflösung von Investitionsstaus kann in Folge zu positiven Sondereffekten führen. Im Zusammenhang mit einer rückläufigen Nachfrage können sich Risiken aus einem preisaggressiven Wettbewerb ergeben, der zu Margendruck in einzelnen Marktsegmenten führen kann.

Preissteigerungen bei Zulieferern aufgrund gestiegener Rohstoffpreise, wie z.B. eine Erhöhung der Stahlpreise, können zu einer Erhöhung der Herstellkosten und einer Senkung der Rohertragsmargen führen. Gegenläufige Effekte aus Projekten zur Senkung der Einkaufspreise können die Effekte der Preissteigerungen aber gegebenenfalls wieder aufheben. Eine Schwäche des US-Dollars kann auf die Rohertragsmarge ebenfalls negativen Einfluss haben, da davon auszugehen ist, dass die Abgabepreise dann mittelfristig entsprechend angepasst werden müssen. WashTec fakturiert jedoch den Hauptteil seiner Umsätze in Euro und ist daher nur in geringem Maß von Wechselkursschwankungen abhängig.

Die WashTec AG hat eine systematische und intensive Marktbeobachtung installiert. So können bei negativen konjunkturellen Entwicklungen oder Marktschwankungen schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Ertragsrisiken aus rückläufiger Nachfrage oder Risiken aus Preisverfall werden durch Maßnahmen hinsichtlich der kontinuierlichen Verbesserung der Produkte, Optimierung des Angebotsprogramms und Anpassung der Einkaufskonditionen sowie Kapazitätsanpassungsmöglichkeiten durch Einsatz von Leiharbeitern und die Vereinbarung von Jahresarbeitszeitmodellen minimiert.

Finanzrisiken

Im Rahmen einer Refinanzierung wurden der WashTec Gruppe im Juni 2005 von einem Bankenkonsortium Darlehen und Kreditlinien in Höhe von insgesamt 75 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Bedingungen der Konsortialdarlehen beschränken den finanziellen und operativen Spielraum der WashTec Gruppe. So ist die WashTec Gruppe verpflichtet, während der Laufzeit der Konsortialdarlehen bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten. Dies wird über die Planungsrechung und das laufende Controlling sichergestellt.

Der Basiszinssatz der neuen Darlehen ist variabel und orientiert sich am EURIBOR. Zur Verringerung des Risikos aus einer allgemeinen Zinserhöhung und zur Verbesserung der Planungssicherheit wurde der variable Zinssatz mittels eines Zinsswap für bis zu 75% der Darlehen abgesichert. Sollte jedoch das allgemeine Zinsniveau wider Erwarten unter den Absicherungskurs sinken, entgeht der WashTec Gruppe die Chance einer noch niedrigeren Zinsbelastung. Dies war per 31.12.2005 nicht der Fall.

Währungsrisiken durch Lieferungen außerhalb des EU-Raumes werden im Wesentlichen durch Forward Contracts minimiert. WashTec ist bestrebt, ihre internationalen Verträge (Tender, Händlerverträge) in Euro abzuschließen.

Lieferantenrisiken

Für das Vormaterial existieren Lieferanten-Terminrisiken, Produkt-Verfügbarkeitsrisiken, Qualitätsrisiken und Einkaufspreis-Risiken. Die Abhängigkeit von Lieferanten macht es notwendig, ein konsequentes Lieferanten- und Einkaufsmanagement einzusetzen. Hierfür existiert ein klares System zur Lieferanteneinschätzung, das nur zuverlässige Zulieferer mit entsprechender Qualität zulässt.

Investitionsrisiken

Für das Genehmigen von Investitionen und sonstigen Ausgaben besteht im Unternehmen eine ausführliche Richtlinie. In der Richtlinie werden Obergrenzen und Personenkreise für Ausgaben definiert. Größere Investitionen werden in einem Jahresinvestitionsplan zusammengefasst und vom Aufsichtsrat genehmigt.

Qualitäts- und Prozessrisiken

Im Zusammenhang mit der Einführung neuer Produkte im Markt sowie der Umstellung interner Prozesse können Qualitäts- und Prozessrisiken auftreten. Mit der Zertifizierung und der laufenden Qualitätskontrolle wird sichergestellt, dass alle Prozesse im Unternehmen laufend überprüft und dokumentiert werden.

Kapazitätsrisiken

Ein Nachfragerückgang führt in der Regel zu Kapazitätsanpassungen im Prozessablauf. Mit Hilfe von internen Marktbeobachtungen und einer laufenden Produktions- und Kapazitätsplanung versucht WashTec, Kapazitätsrisiken so weit wie möglich im Voraus zu erkennen. Kurzfristige Kapazitätsanpassungen werden durch den gezielten Einsatz von Leiharbeitern und flexible Jahresarbeitszeitsysteme verbunden mit einer geringen Fertigungstiefe ermöglicht.

Risikocontrolling

Sämtliche operativen Risiken werden permanent analysiert, diskutiert und in Form der monatlichen Ergebnisdaten dokumentiert. Neben dem Umsatz und sämtlichen Aufwandsarten werden der Cashflow, die Mitarbeiterentwicklung sowie wesentliche Bestandteile des Umlaufvermögens und die Bilanz dargestellt. Aus den Zahlen ergeben sich Risikoeinschätzungen hinsichtlich des laufenden Geschäfts und Optionen in Bezug auf zukünftige Geschäfte. Durch die regelmäßigen Gespräche und Kontakte im Rahmen von Kundenbesuchen der Vertriebs- und Servicemitarbeiter werden die Konkurrenzsituation und der Kundenbedarf transparent.

Nach Überzeugung des Vorstands stellen die erkannten Risiken die erfolgreiche Fortführung des Unternehmens nicht in Frage.

6. Prognosebericht

Konjunktur und Markt

Der Vorstand der WashTec AG erwartet für 2006 und 2007 ein stabiles konjunkturelles Umfeld. Das Investitionsverhalten von Mineralölgesellschaften und Autohäusern sowie Einzelbetreibern wird sich aus heutiger Sicht kaum verändern. Das Austauschgeschäft wird in den Kernmärkten in Westeuropa weiterhin dominieren. In Osteuropawird ein dynamischeres Marktwachstum erwartet. In Amerika wird von einem weiter anhaltenden Marktwachstum ausgegangen. Die Gesellschaft erwartet, dass international Mineralölgesellschaften positiv auf die Erweiterung der Marktpräsenz in USA reagieren werden.

WashTec Unternehmensentwicklung

Die in 2005 abgeschlossenen Projekte werden in 2006 zu einer weiteren Verbesserung der Kostenstrukturen beitragen. Dazu gehören die Effekte aus der Konzentration der Fertigung auf einen Standort verbunden mit der Anwendung neuer Produktionsmethoden, Effekte aus dem Insourcing von Teilen der Vorfertigung und dem Outsourcing der Lackieranlage. Im Personalaufwand wird in 2006 eine geringere Belastung aus dem virtuellen Aktienoptionsprogramm erwartet. Die Auszahlung der Ende 2005 ausgelaufenen Programme werden zu einem Cash Abfluss in 2006 führen.

In allen operativen Bereichen wurden weitere Projekte gestartet, die in 2006 umgesetzt werden und ab 2007 einen Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung der Kostenstrukturen leisten. Dazu gehört die europaweite Zentralisierung der Ersatzteillogistik. Die Implementierung von SAP soll schrittweise auch in den Tochtergesellschaften erfolgen.

Die Markt- und Produktoffensive wird fortgesetzt. Im Bereich Portalanlagen soll eine neue Basic-Linie auf der automechanika, der weltgrößten Messe der Branche, vorgestellt werden. Dazu kommen weitere Innovationen in den Bereichen Waschstraßen, Nutzfahrzeugwaschanlagen und SB-Anlagen.

In Österreich erwarten wir bereits im ersten Jahr nach Start der Aktivitäten ein positives operatives Ergebnis. Mit einer speziell auf die Wachstumsmärkte in Osteuropa ausgerichteten Vertriebsorganisation soll in allen Märkten in Osteuropa die Entwicklung des Car Wash-Business vorangetrieben werden.

Die Aktivitäten der Tochtergesellschaft in Italien werden 2006 weiter intensiviert. In Südeuropa sollen die Marktanteile mit Hilfe des komplettierten Produktportfolios erhöht werden. Gleichzeitig werden die Strukturen auf weiteres Umsatzwachstum ausgerichtet.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten wird in 2006 auf der Integration der Mark VII LLC liegen. Die Endmontage der WashTec Softwash Portalanlagen für USA soll ab Mitte 2006 in Denver, Colorado, erfolgen. Alle Produktionsabläufe sollen gleichzeitig entsprechend dem WashTec Benchmark rationalisiert und optimiert werden. Ab 2007 soll eine auf Basis der SoftCare Reihe für die USA entwickelte Portalanlage vor Ort produziert werden. Die Integration der Mark VII in die WashTec Gruppe und die damit in Verbindung stehenden Investitionen werden in 2006 zu einer einmaligen Ergebnisbelastung in geringer Höhe führen. Aufgrund der erheblichen Potenziale der Gesellschaft erwarten wir mittelfristig Ergebnisbeiträge auf dem Niveau der europäischen WashTec Gesellschaften.

In Asien wird der Aufbau einer lokalen Präsenz überprüft, um bei einem Anstieg des Marktvolumens mit einer eigenen Organisation am Marktwachstum überproportional teilzunehmen.

WashTec will seine Position als Markt-, Innovations- und Renditeführer weiter ausbauen. Als ergebnisdynamischstes Unternehmen der Branche soll auch 2006 eine deutliche Steigerung des Ergebnisses erfolgen. Das Unternehmen strebt nach dem Wechsel in den Prime Standard die Aufnahme in den SDAX an.

Der Vorstand

Das Austauschgeschäft wird in den Kernmärkten in Westeuropa weiterhin dominieren. In Osteuropa wird ein dynamischeres Marktwachstum erwartet. In Amerika wird von einem weiter anhaltenden Marktwachstum ausgegangen.

Die in 2005 abgeschlossenen Projekte werden in 2006 zu einer weiteren Verbesserung der Kostenstrukturen beitragen.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten wird in 2006 auf der Integration der Mark VII LLC liegen. Die Endmontage der WashTec Softwash Portalanlagen für USA soll ab Mitte 2006 in Denver, Colorado, erfolgen.

alfred zach Vertriebsleiter WashTec Cleaning Technology GmbH, Wien

»Wir haben im Mai 2005 mit einem kompletten Vertriebs- und Servicenetzwerk und Know-how-Trägern aus allen Bereichen der Branche gestartet. Es uns ist in kürzester Zeit mit einer schlanken Organisation gelungen, in Vertrieb und Service die Nr. 1 in Österreich zu werden.

Wir arbeiten weiter am Ausbau unserer Marktstellung in Österreichund Osteuropa. WashTec Österreich steht für Professionalität unddie Profitabilität unserer Kunden«.

daniela brinker Leiterin SAP Kompetenz Center

»Wir haben 2005 die Einführung von SAP-R3 in den zentralen Bereichen in Augsburg gestartet. Mit Hilfe eines integrierten Systems standardisieren wir die Prozesse bei WashTec. Unser Ziel ist, die besten Prozesse als Benchmark für die

gesamte Gruppe zu definieren und bei dem Roll out in die Tochtergesellschaften unseren Organisationen vor Ort zur Verfügung zustellen. Eine spannende Aufgabe.«

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konzernkapitalflussrechnung

aufstellung der erfassten aufwendungen und erträge

  • Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte werden gem. IFRS 5 behandelt.
  • Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurde auf die nach den handelsrechtlichen Regelungen mögliche Verrechnung der Geschäftswerte mit den Rücklagen verzichtet. Bei der Geschäftswertermittlung wurden stille Reserven bei den Grundstücken und Gebäuden einschließlich der betreffenden Steuerabgrenzungen sowie die aus den Verlustvorträgen resultierenden latenten Steuerforderungen bewertet und abgezogen.
  • Langfristig gehaltene Vermögenswerte werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Ausnahme sind Geschäfts- und Firmenwerte, die gem. IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 bewertet werden.

In der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz wurden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst und deshalb im Anhang aufgegliedert.

3. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der WashTec AG und ihrer Tochterunternehmen zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres. Die Abschlüsse der Tochterunternehmen werden zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens. Tochtergesellschaften werden ab dem Erwerbszeitpunkt, d.h. ab dem Zeitpunkt, an dem der Konzern die Beherrschung erlangt, voll konsolidiert. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht.

Die WashTec AG ist direkt und indirekt an 4 inländischen und 14 ausländischen Gesellschaften beteiligt. Mit Ausnahme der Beteiligungen an der Wesumat Hungaria Kft., Budapest, Ungarn (40%), belaufen sich die Anteile jeweils auf 100%.

Änderungen im Konsolidierungskreis im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich durch die Entkonsolidierung der Sherman Supersonic Industries Corp., Mississauga, Kanada (SSI). Die Gesellschaft wurde zum 30.11.2005 letztmalig in den Konzern einbezogen. Durch die Entkonsolidierung gibt der Konzern folgende Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Vermögenswerte und Schulden ab:

Konzernanhang der WashTec AG (IFRS) für das Geschäftsjahr 2005

Allgemeine Erläuterungen

1. Informationen zum Unternehmen

Die Firma der Gesellschaft lautet auf WashTec AG und ist im Handelsregister der Stadt Augsburg unter HRB 81 eingetragen.

Der Sitz der Gesellschaft ist in der Argonstraße 7 in 86153 Augsburg, Deutschland.

Die Anteile der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt.

Der Konzernabschluss wird, soweit nicht anders angegeben, in T€ dargestellt. Die Beträge werden auf ganze Euro gerundet.

Unternehmensgegenstand der WashTec AG ist der Erwerb, das Halten und der Verkauf von Anteilen an anderen Gesellschaften, insbesondere die Einnahme der Funktion einer Holdinggesellschaft in der WashTec Unternehmensgruppe.

2. Rechnungslegung

Der Konzernabschluss der WashTec AG (als oberstes Mutterunternehmen) ist nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standard Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt. Er steht im Einklang mit der EU-Verordnung 1606/2002 vom 19. Juli 2002 und wurde in Verbindung mit § 315a HGB um bestimmte Angaben sowie den Konzernlagebericht ergänzt.

Es wurden keine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach deutschem Recht verwendet, die nicht in Übereinstimmung mit den IFRS bzw. den Interpretationen des IFRIC stehen.

Die Voraussetzungen des § 315a HGB für eine Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach deutschem Handelsrecht sind erfüllt.

Der WashTec Konzernabschluss nach IFRS enthält folgende vom deutschen Handelsrecht abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

  • Vorratsvermögen gem. IAS 2
  • Abgrenzung latenter Steuern nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode sowie auf steuerliche Verlustvorträge nach IAS 12
  • Sachanlagevermögen bzw. Abschreibungen auf Anlagevermögen gem. IAS 16
  • Aktivierung des Vermögenswertes und Passivierung der Restverbindlichkeit bei Finanzierungs-Leasingverträgen nach den Zuordnungskriterien von IAS 17
  • Ermittlung der Pensionsrückstellungen nach IAS 19
  • Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse nach IAS 21
  • Wertminderung von Vermögenswerten gem. IAS 36
  • Aktivierung von Entwicklungskosten gem. IAS 38
  • Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten nach IAS 39
  • Aktienbasierte Vergütung gem. IFRS 2
  • Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode gem. IFRS 3 bilanziert.
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Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und vor Feststellung der Bilanz

Mit Vertrag vom 18. Januar 2006 wurden alle wesentlichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von Mark VII, USA mit Wirkung zum 1. Januar 2006 übernommen. Mark VII ist ein führender US-amerikanischer Hersteller von Fahrzeugreinigungssystemen mit Umsätzen von rund 40 Mio. US-Dollar in 2005. Die wichtigsten Produkte des Unternehmens sind bürstenlose Hochdruck-Waschanlagen, die in Arvada, einem Vorort von Denver, Colorado, entwickelt und produziert werden.

Der Abschluss der Transaktion soll nach Fertigstellung des Jahresabschlusses von Mark VII für das Geschäftsjahr 2005 erfolgen. Als Kaufpreis wurde ein Betrag von bis zu maximal 25 Mio. US-Dollar vereinbart, der abhängig ist von dem Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen des Geschäftsjahres 2005. Teil dieses Kaufpreises ist eine variable Komponente von maximal 2 Mio. US-Dollar, abhängig u.a. vom Umsatzwachstum der Mark VII Produkte in 2006 und 2007.

Vom Kaufpreis entfallen nach vorläufiger Einschätzung folgende Beträge auf Vermögenswerte und Schulden:

Im Zusammenhang mit der Akquisition fielen bisher unter anderem T€ 453 Anschaffungsnebenkosten für Due Diligence und andere Transaktionskosten an, die aktiviert wurden. Es wurden Due Diligence Prüfungen für alle wesentlichen Bereiche, wie z.B. für rechtliche, wirtschaftliche, IT- und Marktrisiken, durchgeführt.

Der endgültige Kaufpreis sowie die Zuordnung auf die einzelnen Vermögenswerte und Schulden entscheidet sich nach Vorlage der Abschlussprüfung zum 31.12.2005 sowie weiterer Prüfungen des Jahresabschlusses von Mark VII.

Der Firmenwert in voraussichtlicher Höhe von Mio. € 11,5 resultiert im Wesentlichen aus dem übernommenen Know-how für die bürstenlose Wäsche sowie dem Distributorennetz. Seit dem Erwerbszeitpunkt wurden keine Beträge von Mark VII im Periodenergebnis des Konzerns erfasst.

Durch die Entkonsolidierung der »Cash Generating Unit« Sherman Supersonic Industries Corp., Kanada, ergab sich ein Konzernverlust in Höhe von T€ 1.181.

Ferner wurden im Berichtsjahr die operativen Aktivitäten der österreichischen Tochtergesellschaft wieder aufgenommen. Im Zuge einer Kapitalerhöhung, einer Einzahlung von T€ 113 in das Stammkapital sowie T€ 1.100 in die Kapitalrücklage, wurde die Gesellschaft von Wesumat Fahrzeugwaschanlagen Ges.mbH auf WashTec Cleaning Technology GmbH, Wien, Österreich umfirmiert.

In den Konzernabschluss der WashTec AG sind zum 31. Dezember 2005 neben der Muttergesellschaft folgende Konzernunternehmen konsolidiert:

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1) Ergebnisübernahme durch die WashTec Holding GmbH

2) Ergebnisübernahme durch die WashTec AG

3) Teilkonzern mit California Kleindienst Administrative B.V., Zoetermeer, NL und WashTec Benelux N.V., Brüssel, Belgien deren Ergebnisse in WashTec Benelux B.V., Zoetermeer, NL enthalten sind.

4) Wesumat Fahrzeugwaschanlagen Ges.mbH, Wien, Österreich wurde umfirmiert auf WashTec Cleaning Technology GmbH, Wien, Österreich

5) Gesellschaft ist derzeit inaktiv

6) Verlegung des Gesellschaftssitzes von Rom nach Casale

7) inkl. Betriebstätte Norwegen

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4. Konsolidierungsmethoden

Für Zwecke der Konsolidierung werden die nationalen Abschlüsse der Tochterunternehmen entsprechend der bei dem Mutterunternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Alle konzerninternen Salden, Transaktionen, Erträge, Aufwendungen, Gewinne und Verluste aus konzerninternen Transaktionen, die im Buchwert von Vermögenswerten enthalten sind, werden in voller Höhe eliminiert.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bisher nach der Benchmark-Methode des IAS 22 durch die Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Vor dem 1. Januar 1995 erwirkte Geschäftswerte wurden in Höhe von T€ 24.837 mit Kapitalrücklagen verrechnet. Die Aktiva und Passiva wurden mit ihren Zeitwerten übernommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten für die erworbenen Beteiligungen und dem jeweiligen Anteil an den übernommenen Aktiva und Passiva wurde, soweit vorhanden, durch die Aufdeckung stiller Reserven zugeordnet. Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden um passivisch abgegrenzte latente Steuern auf die stillen Reserven erhöht und um aktive latente Steuern auf erworbene steuerliche Verlustvorträge gemindert. Der verbleibende Betrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert.

Nach dem 1. Januar 2005 ergaben sich keine Akquisitionen, die eine Erstkonsolidierung gemäß IFRS 3 erfordert hätten. In Anwendung von IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 (überarbeitet) wurde die planmäßige Abschreibung von Geschäfts- und Firmenwerten eingestellt.

Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert.

Zwischengewinneliminierung

Die Vorräte wurden im Konzernabschluss zu Konzernherstellungskosten bzw. zu Konzernanschaffungskosten bewertet. Zwischengewinne in Höhe von T€ 3.056 (Vorjahr T€ 1.739) wurden im vorliegenden Abschluss eliminiert. Bei der Ermittlung des Höchstwertes der Konzernherstellungskosten sind die anteiligen zurechenbaren Kosten der produktbezogenen allgemeinen Verwaltung berücksichtigt worden.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge aus den Leistungen zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwendungen der Empfänger der Lieferungen und Leistungen verrechnet.

Im Folgenden wird der Unternehmensgegenstand der wesentlichen Beteiligungsgesellschaften gemäß Gesellschaftsvertrag erläutert:

WashTec Holding GmbH, Augsburg

Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, das Halten und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere von Unternehmen und Grundstücken sowie die Beratung von Wirtschaftsunternehmen. Weiterhin ist Unternehmensgegenstand, auch die Funktion einer Holdinggesellschaft in der WashTec Gruppe einzunehmen.

WashTec Cleaning Technology GmbH, Augsburg

Gegenstand des Unternehmens sind Fabrikation, Einkauf, Verkauf, Vermietung, Leasing, Montage und Betrieb von Waschanlagen im Allgemeinen und insbesondere von Autowaschanlagen sowie Einkauf, Verkauf und Fabrikation aller damit verbundenen Ersatzteile und Nebenprodukte zum Reinigen, Polieren und Trocknen.

WesuRent Car Wash Marketing GmbH, Augsburg

Die WesuRent Car Wash Marketing GmbH beschäftigt sich mit dem Einkauf, der Vermietung und dem Betrieb von Waschanlagen im Namen und auf Rechnung Dritter und bietet in diesem Zusammenhang weitreichende Serviceleistungen an. Diese umfassen Standort-, Betriebsund Wettbewerbsanalysen, die Ermittlung von Kapazitäts- und Rentabilitätsgrößen sowie die Erarbeitung von Finanzierungsmodellen und Plänen zur baulichen Realisierung. Im Einzelfall übernimmt die Gesellschaft auch die Auftragsvermittlung für alle Gewerke und das Marketing des betreffenden Standorts. Die jeweiligen Waschanlagen werden typischerweise durch eine Leasinggesellschaft von der WashTec Cleaning Technology GmbH gekauft und an die Wesu-Rent Car Wash Marketing GmbH verleast. Die WesuRent Car Wash Marketing GmbH betreibt dann diese Anlage in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Kunden in dessen Namen und auf dessen Rechnung.

Andere Konzernunternehmen

Mit Ausnahme der Sherman Supersonic Industries Corp., Mississauga, Kanada, und Tonawanda, USA (Entkonsolidierung per 30.11.2005), die Waschanlagen für Straßen- und Schienenfahrzeuge herstellte bzw. Anpassungen von vormontierten Waschanlagen an amerikanische Standards vornahm, haben alle übrigen Beteiligungsgesellschaften ausschließlich den Vertrieb sowie die Wartung von Fahrzeugwaschanlagen zum Unternehmensgegenstand.

Die nachfolgende Beteiligungsgesellschaft wurde nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da von der WashTec AG kein wesentlicher Einfluss ausgeübt werden kann. Die Beteiligung ist vollständig wertberichtigt: Wesumat Hungaria Kft., Budapest, Ungarn (40% Anteil am Eigenkapital).

Die Beteiligung an der Markus Spolka z.o.o., Krakau, Polen (50% Anteil am Eigenkapital) hatte keinen aktiven Geschäftsbetrieb mehr und wurde in 2005 liquidiert.

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen, soweit im Folgenden nicht anderes angegeben, grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

Die Jahresabschlüsse der WashTec AG sowie der in- und ausländischen Tochtergesellschaften werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Wertansätze der Tochtergesellschaften wurden in Einzelfällen beibehalten, sofern ihre Auswirkungen für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind.

Darüber hinaus hat der Konzern die neuen bzw. überarbeiteten IFRS-Standards angewandt, welche für die am oder nach dem 31.12.2004 beginnenden Geschäftsjahre verbindlich sind. Es handelt sich hierbei insbesondere um die Standards IFRS 2 aktienbasierte Vergütung, IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse in Verbindung mit IAS 36, Wertminderung von Vermögenswerten und IFRS 5 zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche sowie IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet in 2004 und freiwillig anwendbar vor dem 01.01.2006).

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzern werden im Folgenden zusammengefasst:

Die Immateriellen Vermögenswerte beinhalten erworbene EDV-Programme und Lizenzen, deren Nutzungsdauer mit fünf bis sieben Jahren angenommen wird. Sie sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Nach IAS 38 (Immaterielle Vermögenswerte) sind Forschungskosten nicht und Entwicklungskosten nur bei Vorliegen bestimmter, genau bezeichneter Voraussetzungen aktivierungsfähig. Eine Aktivierung ist demnach immer dann erforderlich, wenn die Entwicklungstätigkeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu künftigen Finanzmittelzuflüssen führt, die über die laufenden Kosten hinaus auch die entsprechenden Entwicklungskosten abdecken. Zusätzlich müssen hinsichtlich des Entwicklungsprojektes und des zu entwickelnden Produkts verschiedene Kriterien kumulativ erfüllt sein. Die Forschungs- und Entwicklungskosten entfallen bei der WashTec ausschließlich auf die Neu- und Weiterentwicklung von Waschsystemen, für welche die technische Realisierbarkeit sichergestellt und die Marktnachfrage durch den Umsatz entsprechender Vergleichsprodukte nachgewiesen ist. Somit sind die Voraussetzungen für eine Aktivierung bei der WashTec gegeben. Die Abschreibung erfolgt linear über 8 Jahre.

Geschäfts- und Firmenwerte unterliegen für Geschäftsjahre, die am 31. März 2004 oder danach beginnen, der Bilanzierung gem. IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36. Gem. diesen Standards ist für Immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer keine planmäßige Abschreibung mehr vorgesehen. Infolgedessen werden jährlich Werthaltigkeitstest für die Geschäfts- und Firmenwerte auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten durchgeführt, um mögliche außerplanmäßige Abschreibungen zu identifizieren. Sofern Ereignisse es erfordern, werden auch häufigere Überprüfungen der Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte vorgenommen.

5. Währungsumrechnung

Die monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem jeweiligen Stichtagskurs bewertet.

Die Jahresabschlüsse der ausländischen Konzerngesellschaften werden nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Ihre funktionale Währung ist die jeweilige Landeswährung. Vermögenswerte und Schulden werden daher mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag, die Gewinn- und Verlustrechnung monatlich mit den Durchschnittskursen, umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen hieraus sowie aus der Umrechnung von Vorjahresvorträgen werden ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst. Geschäftswerte, die bei ausländischen Tochtergesellschaften aus der Kapitalkonsolidierung entstehen, werden zu historischen Kursen umgerechnet.

Die Summe der im Geschäftsjahr erfolgsneutral behandelten Umrechnungsdifferenzen belaufen sich auf T€ – 429 (Vorjahr T€ 14). Auf diese erfolgsneutral behandelten Umrechnungsdifferenzen wurden sowohl in 2004 wie auch in 2005 keine latenten Steuern gebildet.

Für die Währungsumrechnung wurden bezüglich der relevanten Währungen der Länder, die nicht an der Europäischen Währungsunion teilnehmen, folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:

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Im Segment Systemgeschäft werden von der WashTec Cleaning Technology GmbH gefertigte Maschinen an eine Leasinggesellschaft veräußert und von der WesuRent zurückgeleast, um sie anschließend an Kunden gegen waschzahlabhängige Nutzungsentgelte weiterzuvermieten. Die Verträge zwischen der Leasinggesellschaft und WesuRent werden als Finance Lease, die Verträge zwischen der WesuRent und dem Kunden als Operating Lease behandelt, da Wesu-Rent alle wesentlichen wirtschaftlichen Risiken trägt. Die Maschinen werden dementsprechend bei WesuRent aktiviert und über sechs bis zehn Jahre abgeschrieben. Die Leasingverbindlichkeiten werden mit dem Barwert der Leasingraten angesetzt. Weitere Finanzierungsleasingverträge betreffen Kraftfahrzeuge der WashTec Cleaning Technology GmbH.

Die Finanzanlagen betreffen Anteile an nicht konsolidierten Unternehmen und sonstige Ausleihungen. Die sonstigen Ausleihungen stellen ausgereichte Darlehen i.S.v. IAS 39 dar. Diese sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Anlagevermögen oder Geschäftsbereiche werden als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche gemäß IFRS 5 ausgewiesen, wenn ihr Buchwert vielmehr durch die Veräußerung als durch die weitere Nutzung zu erzielen sein wird. Diese Voraussetzung wird erst als erfüllt angesehen, wenn die Veräußerung sehr wahrscheinlich ist und der Vermögenswert zur sofortigen Veräußerung bereitsteht. Das Management muss den Verkauf beschlossen haben und der Verkauf sollte innerhalb eines Jahres nach Qualifizierung als »zur Veräußerung stehend« beabsichtigt sein. Die Bewertung erfolgt anhand des niedrigeren der beiden Werte aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder Buchwert.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung der gleitenden Durchschnitts-Methode. Abwertungen werden bei gesunkenem Nettoveräußerungswert am Bilanzstichtag vorgenommen. Die Herstellungskosten (IAS 2) umfassen alle zurechenbaren Kosten, nicht jedoch Kosten der allgemeinen Verwaltung und Vertriebskosten. Zinsen wurden nicht aktiviert (IAS 23). Nicht gängige Bestände wurden anhand eines pauschalierten Verfahrens entsprechend der jeweiligen Lagerreichweite abgewertet bzw. mit dem Schrottwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sind zu Nennbeträgen abzüglich erkennbarer Einzelwertberichtigungen angesetzt. Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht. Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn mit einer Zahlung nicht mehr gerechnet wird.

Im Berichtsjahr wurden Finanzinstrumente, in Form eines Zinsswaps gehalten und der positive Wert dieses Zinsswaps wurde unter den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Effektivität zur Absicherung von Zahlungsstromschwankungen aus dem Grundgeschäft wird als hoch eingeschätzt. Sie wird laufend überprüft. Zinssicherungsgeschäfte im WashTec Konzern, die die strengen Kriterien für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen erfüllen, werden wie folgt bilanziert:

Eine Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrags der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, auf die sich der Geschäfts- oder Firmenwert bezieht, bestimmt. Liegt der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter ihrem Buchwert, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst.

Zur Schätzung des Nutzungswerts (»Value in Use«) nach IAS 36 werden die voraussichtlichen zukünftigen Cashflows aus der zahlungsmittelgenerierenden Einheit geschätzt und darüber hinaus mit einem angemessenen Abzinsungssatz bewertet, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln.

Unternehmenszusammenschlüsse werden gemäß IFRS 3 nach der Erwerbsmethode behandelt. Dabei werden die identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden in voller Höhe mit ihren beizulegenden Zeitwerten zum Zeitpunkt des Erwerbs bilanziert. Minderheitsanteile werden folglich in Höhe ihres Anteils an den beizulegenden Zeitwerten der Vermögenswerte und Schulden angesetzt.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus einem Unternehmenszusammenschluss werden bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen, identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden bemessen.

Die Sachanlagen, die Gebäude sowie die Geschäftsausstattung betreffen, sind zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen einbezogen (IAS 16). Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen (IAS 23). Reparaturkosten werden sofort als Aufwand verrechnet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf die voraussichtliche Nutzungsdauer pro rata temporis vorgenommen.

Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderung überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag ergibt sich grundsätzlich aus dem »Value in Use«. Soweit, insbesondere als Folge des Werkstrukturkonzeptes, der voraussichtliche »Value in Use« unter den erzielbaren Veräußerungswert gesunken ist, kommt der voraussichtlich erzielbare Veräußerungswert abzüglich der noch zu erwartenden Veräußerungskosten zum Ansatz.

Es erhielten nur jetzige Mitglieder und ein ehemaliges Mitglied des Vorstands diese Art der variablen Vergütung mit Anreizwirkung. Die Vereinbarungen mit den betreffenden Mitgliedern des Vorstands sehen eine Barzahlung und keine Leistungen in Form von Eigenkapitalinstrumenten vor.

Die Kosten, die aufgrund von Transaktionen mit Barausgleichen entstehen, werden unter Anwendung der Black-Scholes-Formel mit dem beizulegenden Zeitwert erstmalig zum Zeitpunkt ihrer Gewährung unter Berücksichtigung der Vertragsbedingungen, zu denen die Instrumente gewährt wurden, bewertet. Dieser beizulegende Zeitwert wird aufwandswirksam verbucht, wobei eine entsprechende Rückstellung erfasst wird. Die Rückstellung wird an jedem Bilanzstichtag bis einschließlich zum Erfüllungstag neu bewertet. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden dabei ergebniswirksam erfasst.

Die in den Schulden enthaltenen Rückstellungen berücksichtigen gemäß IAS 37 alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe ihres wahrscheinlichen Eintritts. Verbindlichkeiten sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Verzinsliche Darlehen werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode gem. IAS 39.47 bewertet und bilanziert.

Bei der erstmaligen Erfassung von Darlehen werden diese mit dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung nach Abzug der mit der Kreditaufnahme verbundenen Transaktionskosten bewertet. Nach der erstmaligen Erfassung werden die verzinslichen Darlehen anschließend unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Gewinne und Verluste werden im Periodenergebnis erfasst, wenn die Schulden ausgebucht werden sowie im Rahmen von Amortisationen.

Fremdkapitalkosten werden in Übereinstimmung mit IAS 23.7 direkt in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten dienen der periodengerechten Ertragsverteilung von Umsatzerlösen aus Wartungsverträgen.

Latente Steuern werden gemäß IAS 12 auf unterschiedliche Wertansätze von Aktiva und Passiva in IFRS- und Steuerbilanzen, auf Konsolidierungsvorgänge und auf realisierbare Verlustvorträge berechnet, aktivische Steuerabgrenzungen nur insoweit, als die damit verbundenen Steuergutschriften bzw. -minderungen wahrscheinlich eintreten. Die Gesellschaft bilanziert somit die Auswirkungen aus latenten Steuern, die aus temporären Differenzen zwischen dem Buchwert eines Vermögenswertes oder einer Schuld in der IFRS-Bilanz und seinem Steuerwert resultieren. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich diese temporären Differenzen umkehren und in voller Höhe genutzt werden können. Wenn die erwarteten künftigen Ergebnisse einer Gesellschaft die Realisierung der Steuerminderung nicht wahrscheinlich erscheinen lassen, werden angemessene Wertberichtigungen auf latente Steueransprüche vorgenommen.

Sicherungsgeschäfte werden als Cashflow-Hedge klassifiziert, wenn es sich um eine Absicherung des Risikos von Cashflow-Schwankungen handelt, die einem mit einem erfassten Vermögenswert, einer erfassten Schuld oder einer vorhergesehenen Transaktion verbundenen Risiko zugeordnet werden kann und Auswirkungen auf das Periodenergebnis haben könnte. Der effektive Teil des Gewinns oder Verlusts aus einem Sicherungsinstrument wird direkt im Eigenkapital erfasst, während der ineffektive Teil erfolgswirksam erfasst wird. Die im Eigenkapital erfassten Beträge werden in der Periode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, in der die abgesicherte Transaktion das Periodenergebnis beeinflusst, z.B. in einer Periode in der abgesicherte Finanzerträge oder -aufwendungen erfasst werden oder in der ein vorhergesehener Verkauf oder Kauf durchgeführt wird. Handelt es sich bei dem abgesicherten Grundgeschäft um die Anschaffungskosten eines nicht-finanziellen Vermögenswerts oder einer nicht-finanziellen Schuld, so werden die im Eigenkapital erfassten Beträge dem ursprünglich erfassten Buchwert des nicht-finanziellen Vermögenswerts oder der nicht-finanziellen Schuld hinzugerechnet. Wird mit dem Eintritt der vorhergesehenen Transaktion nicht länger gerechnet, werden die zuvor im Eigenkapital erfassten Beträge im Periodenergebnis erfasst. Wenn das Sicherungsinstrument ausläuft oder veräußert, beendet oder ohne Ersatz oder ein Überrollen eines Sicherungsinstruments in ein anderes Sicherungsinstrument ausgeübt wird oder wenn der Konzern die Designation eines Sicherungsinstruments zurückzieht, verbleiben die zuvor ausgewiesenen Beträge solange als gesonderter Posten im Eigenkapital bis die vorhergesehene Transaktion eingetreten ist. Wird mit dem Eintritt der erwarteten Transaktion nicht mehr gerechnet, so wird der Betrag ergebniswirksam erfasst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet (IAS 19). Bei diesem Anwartschaftsbarwertverfahren werden nicht nur die am Stichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt.

Entsprechend der in 2004 überarbeiteten Version des IAS 19 wurden die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste erstmalig unmittelbar und in voller Höhe im Eigenkapital erfasst.

Eine Anpassung der Vorjahresbeträge wurde nicht vorgenommen. Weitere Einzelheiten werden nachfolgend unter Punkt 23 beschrieben.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden gebildet, soweit eine aus einem vergangenen Ereignis resultierende Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Vermögensabfluss führt und sich diese Vermögensbelastung zuverlässig schätzen lässt.

Aktienbasierte Vergütungen werden gem. IFRS 2 bilanziert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

7. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten bei der WashTec Cleaning Technology GmbH aktivierte Entwicklungskosten für die neue Portalanlagen-Generation in Höhe eines Buchwerts von T€ 2.640 (Vorjahr T€ 2.998). Der Zugang der aktivierten Entwicklungskosten beträgt im Berichtsjahr T€ 173 (Vorjahr T€ 414). Die aktivierten Entwicklungskosten haben eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 8 Jahren und werden linear über diesen Zeitraum abgeschrieben.

Darüber hinaus sind T€ 282 (Vorjahr T€ 234) Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen, die nicht aktiviert wurden.

Die gesamten Firmen- und Geschäftswerte mit einem Buchwert von T€ 35.964 (Vorjahr T€ 35.964) setzen sich zum 31. Dezember 2005 wie folgt zusammen und sind der »Cash Generating Unit« der Cleaning Technology zuzuordnen:

Im Berichtsjahr ergibt sich aufgrund der positiven Entwicklung der WashTec Gruppe kein Abschreibungsbedarf. Im Vorjahr beliefen sich die Abschreibungen auf T€ 4.486, davon außerplanmäßige Abschreibung T€ 1.625 auf den Firmenwert der Sherman Supersonic Industries Corp., Mississauga, Kanada.

Der Ausweis der latenten Steuern erfolgt in einer gesonderten Position.

Die latenten Steuern werden auf der Basis der Steuersätze ermittelt, die in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt erwartet werden. Es gelten die zum Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten steuerlichen Vorschriften. Die Steuersätze für latente Steuern im Konzern betragen für die deutschen Gesellschaften 40%. Die Gesellschaft unterliegt der Gewerbesteuer, der Körperschaftssteuer und dem Solidaritätszuschlag.

Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Umsätze aus dem Verkauf von Anlagen, Waren und Dienstleistungen sind realisiert, wenn die geschuldete Lieferung oder Leistung erbracht worden ist bzw. die maßgeblichen Chancen und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind. Umsätze aus dem Systemgeschäft werden erst mit der Ausführung der jeweiligen Autowäsche realisiert, auch wenn die Waschanlage zuerst an eine externe Leasinggesellschaft veräußert wurde, da dieser Verkauf als »Sale and Lease-back« Transaktion behandelt wird.

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Zeitraumbezogene Aufwendungen und Erträge werden nur berücksichtigt, soweit sie auf das Berichtsjahr entfallen.

In der Segmentberichterstattung werden entsprechend den Regeln von IAS 14 die Jahresabschlussdaten nach Segmenten und Regionen dargestellt. Die Segmentierung erfolgt in die Bereiche Cleaning Technology (Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Verkauf und Service von automatischen Reinigungssystemen für Fahrzeuge) und Systemgeschäft (Systemlösungen für den Betrieb von Fahrzeugwaschanlagen). Nähere Erläuterungen zu den Segmenten und Bereichen sind unter Punkt 40 beschrieben.

Im Konzernabschluss wurden Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte haben. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Die Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf den Ansatz der Abwertungen bei den Vorräten, die Bemessung der Rückstellungen und die Realisierbarkeit latenter Steueransprüche.

In 2005 sind folgende Geschäfts- und Firmenwerte abgegangen:

In 2005 ist der Geschäfts- und Firmenwert der Sherman Supersonic Industries Corp., Mississauga, Kanada aufgrund der Entkonsolidierung abgegangen. Er wurde bereits im Vorjahr zu 100% wertberichtigt.

Die Werthaltigkeitsprüfung für Geschäfts- und Firmenwerte wurde für die zwei »Cash Generating Units« Cleaning Technology und Systemgeschäft auf Grundlage des »Value in Use« durchgeführt. Basis für die Werthaltigkeitsprüfung für Geschäfts- und Firmenwerte ist die Langfristplanung 2006 bis 2008 auf Konzernebene.

Eine außerplanmäßige Abschreibung wird vorgenommen, wenn der Barwert der erwarteten Zahlungsmittelüberschüsse kleiner als der Nettobuchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit einschließlich des Geschäft- oder Firmenwertes ist. Dies war im Berichtsjahr nicht der Fall.

Der Langfristplanung liegen im Wesentlichen die folgenden Annahmen zugrunde, die aus der langjährigen Erfahrung des »Key Managements« sowie aus den mittelfristigen Strategien für die einzelnen Märkte resultieren. Weitergehende Informationen standen dem Management durch externe Marktstudien zur Verfügung. Die Kernannahmen lassen sich wie folgt darstellen:

  • moderate Umsatzsteigerung
  • Kostensteigerungen von 2–3%
  • Lohn- und Gehaltskostensteigerungen von ca. 2,5% p.a.
  • Kostenreduzierung durch Reorganisations- und Effizienzprojekte

Zur Diskontierung wurde ein »Weighted Average Cost of Capital« im Planungszeitraum von 4,60% bis 5,00% (Vorjahr 5,71%) und ein Langfristwachstum in der ewigen Rente von 0,5% (Vorjahr 0%) zugrunde gelegt.

8. Sachanlagen

Unter den Sachanlagen werden unter dem Posten »Finanzierungsleasing« Vermögenswerte (Maschinen und Kraftfahrzeuge) ausgewiesen, die dem Konzern gemäß IAS 17 zuzurechnen sind. Zum 31. Dezember 2005 sind unter dieser Position Maschinen aus Sale-and-Lease-Back-Transaktionen in Höhe von T€ 3.945 (Vorjahr T€ 4.436) enthalten, deren historische Anschaffungskosten T€ 10.768 (Vorjahr T€ 9.943) betrugen. Bislang sind T€ 6.822 Abschreibungen aufgelaufen. Diese Sale-and-Lease-Back-Verträge haben in der Regel eine Kaufoption am Ende der Laufzeit sowie die Möglichkeit zur Vertragsverlängerung. Preisanpassungen sind während der Laufzeit nicht möglich.

Die Sale-and-Lease-Back-Transaktionen sind überwiegend im Rahmen des Betreibergeschäftes bei der WesuRent Car Wash Marketing GmbH getätigt worden. Die von der WashTec Cleaning Technology GmbH gefertigten Maschinen werden an eine Leasinggesellschaft veräußert und von der WesuRent Car Wash Marketing GmbH zurück geleast, um sie ihrerseits an Kunden, insbesondere große Betreibergruppen oder Mineralölgesellschaften, im Rahmen ihres Betreibermodells weiter zu vermieten. In der Regel sind die Lease-Back-Verträge mit einer Laufzeit von ca. 6 Jahren ausgestattet, während die Verträge der WesuRent Car Wash Marketing GmbH mit ihren Kunden eine Laufzeit von ca. 10 Jahren haben. Die Mieterträge werden auf Basis der getätigten Wäschen ermittelt. Die Erlöse hieraus beliefen sich in 2005 auf T€ 3.579 (Vorjahr T€ 3.588).

Die planmäßigen Abschreibungen für Anlagen werden nach folgenden Nutzungsdauern bemessen:

Neben den planmäßigen Abschreibungen wurden in 2005 aufgrund von Nutzungsänderungen sowie Wertberichtigungen auf Beteiligungsansätze außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 459 vorgenommen (Vorjahr T€ 2.646). Darin ist mit T€ 278 die Abschreibung einer Lackieranlage enthalten, die in Folge eines Outsourcing Projekts nicht mehr betrieblich genutzt wird.

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Die Realisierbarkeit der Verlustvorträge ist auf Basis der internen Langfristplanung 2006 bis 2010 mit hinreichender Sicherheit gewährleistet.

Latente Steuern werden entsprechend der sogenannten Verbindlichkeiten-Methode (Liability Method) auf Basis eines Steuersatzes von 40% berechnet.

Die latenten Steuerforderungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Die latenten Steuerverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden gegeneinander aufgerechnet, soweit es ein Aufrechnungsrecht gibt und die Steuerforderungen und -verbindlichkeiten gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen. Die folgenden Beträge, die sich nach der gegenseitigen Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten ergeben, werden im konsolidierten Jahresabschluss ausgewiesen:

Soweit die Realisierbarkeit von latenten Steueransprüchen nicht hinreichend sicher erschien, wurden keine latenten Steueransprüche aktiviert. Das betrifft die Auslandsgesellschaften mit einem nicht angesetztem Verlustvortrag in Höhe von T€ 570 (Vorjahr T€ 2.802). Daraus ergeben sich nicht aktivierte latente Steueransprüche in Höhe von T€ 171 (Vorjahr T€ 842).

Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten betreffen folgende Gesellschaften:

Auf den Grundstücken bei der WashTec Cleaning Technology GmbH sind Grundschulden von nominal T€ 36.486 (Vorjahr T€ 46.486) und bei WashTec Bilvask A/S von nominal T€ 942 eingetragen. Die Reduzierung der Grundschulden resultiert aus einer Vereinbarung mit dem Darlehensgeber, dass die vormals auf die Deutsche Bank AG eingetragenen Grundschulden in Höhe von insgesamt T€ 10.000 auf Grundstücke in Schöllkrippen, wegen des geplanten Verkaufes nicht auf die neuen Konsortialbanken eingetragen werden.

9. Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen handelt es sich ausschließlich um geleistete Kautionen durch die WashTec Cleaning Technology GmbH, Augsburg, Deutschland, für ausländische Tochtergesellschaften.

10. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Im Rahmen des Restrukturierungskonzepts und der damit verbundenen Zusammenlegung von Produktionstandorten ist beabsichtigt, die nicht mehr genutzten Grundstücke und Gebäude zu veräußern.

Für das Grundstück und Gebäude in Schöllkrippen, Deutschland, konnten bereits zwei Käufer gefunden werden. Es wurden am 23.12.2005 Kaufverträge mit aufschiebender Bedingung geschlossen, die voraussichtlich bis Ende 2006 erfüllt sein werden. Der Ausweis erfolgt gem. IFRS 5, als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, separat in der Bilanz. Der aus dem Verkauf erzielbare Veräußerungspreis wird, in Abhängigkeit von der amtlichen Vermessung, voraussichtlich T€ 1.600 betragen. Der Buchwert des Grundstücks sowie der Gebäude beträgt zum 31.12.2005 T€ 1.341.

11. Latente Steueransprüche

Der Saldo der latenten Steueransprüche von T€ 30.111 (Vorjahr T€ 30.947) resultiert im Wesentlichen aus latenten Steuerforderungen auf nutzbare steuerliche Verlustvorträge. Insgesamt bestehen T€ 80.802 (Vorjahr T€ 89.012) körperschaftsteuerliche Verlustvorträge und T€ 78.271 (Vorjahr T€ 87.163) gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Deutschland sowie T€ 8.163 (Vorjahr T€ 9.898) steuerliche Verlustvorträge im Ausland. Diese wurden zur Bildung latenter Steueransprüche herangezogen, soweit die Nutzung der Verlustvorträge mit hinreichender Sicherheit gewährleistet ist. Daraus resultieren aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen in Höhe von T€ 31.736 (Vorjahr T€ 34.439), davon in Deutschland T€ 29.406 (Vorjahr T€ 32.172) und T€ 2.330 (Vorjahr T€ 2.267) im Ausland.

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13. Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte repräsentieren ein Händlerdarlehen. Das Darlehen wird mit 3% verzinst und wird voraussichtlich bis 2007 getilgt sein.

14. Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Rückgang der Wertberichtungen auf Forderungen resultiert im Wesentlichen aus einem verbesserten Forderungsmanagement. Außerdem war durch die Wiederaufnahme der aktiven Geschäftstätigkeit der WashTec S.R.L., Casale, Italien, die im Vorjahr gebildete Wertberichtigung auf gewisse Forderungen dieser Gesellschaft nicht mehr nötig.

15. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit nicht in den Konzernabschluss vollkonsolidierten Beteiligungsunternehmen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Forderungen gegen die Wesumat Hungaria Kft, Budapest, Ungarn. Diese Forderungen sind zu 100% wertberichtigt.

Es wurden latente Steueransprüche auf Verlustvorträge in Höhe von T€ 200 bei der WashTec Cleaning Technology GmbH, Wien und in Höhe von T€ 1.770 bei der WashTec AG gebildet, obwohl beide Gesellschaften im Berichtsjahr einen steuerlichen Verlust erwirtschaftet haben. Bei beiden Gesellschaften wird, trotz konservativer Ergebnisplanung, mit einem wahrscheinlichen Verbrauch des Verlustvortrages innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet.

12. Vorräte

Der Abbau der Vorräte ist das Ergebnis der Produktbereinigung und Werkszusammenlegung.

Im Berichtsjahr beliefen sich die Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen auf T€ 10.305 (Vorjahr T€ 11.125). Der Buchwert der zum Nettoveräußerungswert und nicht zu Anschaffungskosten angesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe belief sich auf T€ 3.202 (Vorjahr T€ 4.643).

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Eigenkapital

19. Gezeichnetes Kapital

* Im Eigenkapital erfasste Wertänderungen –1.122 T€

In der Hauptversammlung vom 15. Juni 2005 wurde beschlossen, das gezeichnete Kapital von € 20.000.000 um € 20.000.000 auf € 40.000.000 durch Ausgabe von 7.600.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien durch Bar- und Sacheinlage zu erhöhen. Davon wurden 2.838.030 neue Aktien gegen Sacheinlagen sowie 4.761.970 neue Aktien gegen Bareinlagen ausgegeben.

Mit Beschlussfassung der Hauptversammlung am 15. Juni 2005 wurde gleichzeitig der Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2004 aufgehoben, mit dem das gezeichnete Kapital von € 20.000.000 um € 30.000.000 auf € 50.000.000 erhöht werden sollte.

Die Aktionäre Edelmar Vermögensverwaltung GmbH, München, Achernar Vermögensverwaltung GmbH, München, und Augias Vermögensverwaltung GmbH, München, haben im Rahmen ihres Bezugsrechts insgesamt 2.838.030 neue Aktien zum Bezugspreis von € 5,00 übernommen. Den vorstehenden Aktionären standen aufgrund eines am 29. Dezember 1999 begründeten Darlehensverhältnisses Forderungen an die WashTec Holding GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der WashTec AG, in Höhe von € 37.907.181,18 zu. Die Sacheinlage erfolgte durch die Abtretung von Forderungen in Höhe von € 14.190.150,00, womit sich ein Bezugspreis von € 5,00 je Aktie ergab.

Die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte von insgesamt T€ 1.420 (Vorjahr T€ 2.827) umfassen als größte Posten debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 99 (Vorjahr T€ 941) sowie Reisekostenvorschüsse in Höhe von T€ 212 (Vorjahr T€ 358). Der Rückgang der sonstigen Vermögenswerte resultiert im Wesentlichen aus einem verbesserten Kreditorenmanagement und dadurch reduzierte debitorische Kreditoren.

Im Berichtsjahr wurde, im Rahmen der Refinanzierung der Gesellschaft durch ein Konsortialdarlehen und der damit verbundenen Zinsrisiken, ein Zinsswap abgeschlossen (Beginn 7. Juli 2005), der bis zu 75% der Zinsrisiken der Darlehen absichert. Er wird mit dem beizulegenden Zeitwert i.H.v. T€ 411 bewertet und unter den kurzfristigen Vermögenswerten bzw. im Eigenkapital erfasst, da es sich um ein Sicherungsinstrument in Form eines Cashflow-Hedges handelt. Der Zinssatz des Darlehens ist variabel und an die Entwicklung des EURIBOR sowie von einer an die operative Performance des Unternehmens gebundene Zinsmarge abhängig. Zum 31.12.2005 sind Mio. € 39 durch den Tausch des variablen Zinssatzes EURIBOR mit einem festen Zinssatz in Höhe von 2,465% p.a. abgedeckt. Der Vertrag endet am 31.12.2008, wobei die Cashflows aus diesem Zinsswap über die Laufzeit verteilt erwartet werden.

17. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Das Bankguthaben und der Kassenbestand befinden sich vor allem in den inländischen Gesellschaften.

18. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten ergeben sich aus der Abgrenzung von vorausbezahlten Wartungspauschalen sowie aus Vorauszahlungen von Versicherungsprämien und Steuern.

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Bedingtes Kapital II: Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2001 wurde – infolge der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln – das Bedingte Kapital II von € 1.175.971 um € 34.555 auf € 1.210.526 erhöht. Die in der außerordentlichen Hauptversammlung vom 22. Dezember 1999 beschlossene bedingte Kapitalerhöhung II erlaubt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu € 1.210.526 zur Ausgabe von bis zu Stück 460.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem auf jede Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 2,63 bedingt zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Optionsrechten an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft und Mitglieder der Geschäftsführung der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen sowie an Mitarbeiter (einschließlich leitender Angestellter) der Gesellschaft und der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen. Den Aktionären steht kein Bezugsrecht auf die Optionsrechte zu. Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber der ausgegebenen Optionsrechte von ihren Optionsrechten Gebrauch machen. In den Geschäftsjahren 2000 bis 2004 haben der Vorstand und Aufsichtsrat Stück 20.000 Optionsrechte zu einem Ausübungspreis von € 8,95 pro Aktie an leitende Angestellte ausgegeben.

Die Optionsberechtigten haben kein Entgelt für die Einräumung der Optionsrechte zu leisten. Die Optionsrechte können erst nach Ablauf einer Sperrfrist von zwei Jahren gestaffelt innerhalb von drei Jahren ausgeübt werden, letztmalig zum 18. September 2005. Die Optionsberechtigten haben von ihrem Ausübungsrecht bis Ablauf des Geschäftsjahres 2005 keinen Gebrauch gemacht. Damit sind die Optionsrechte erloschen.

20. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält das Agio aus durchgeführten Kapitalerhöhungen. Im Wesentlichen resultiert sie aus der Einbringung der California Kleindienst Holding GmbH in die WashTec AG zum 1. Januar 2000 und in Höhe von T€ 18.019 – abzüglich T€ 1.774 Kapitalerhöhungskosten – aus der Kapitalerhöhung im August 2005 sowie in Höhe von T€ 709 aus Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Transaktionen.

21. Sonstige Rücklagen

Hierunter fallen insbesondere die Bilanzierung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste im Bereich der Pensionsrückstellungen, die Abbildung von Cashflow-Hedges sowie die Darstellung von Währungsveränderungen.

Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente in Form eines Zinsswaps, um sich gegen Zinsrisiken abzusichern. Der Zeitwert dieses Swaps zum 31.12.2005 belief sich auf T€ 411. Derivative Finanzinstrumente werden zu dem Zeitpunkt, zu dem der entsprechende Vertrag abgeschlossen wird, zunächst mit ihren beizulegenden Zeitwerten angesetzt und nachfolgend mit ihren beizulegenden Zeitwerten neu bewertet. Sie werden als Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender Zeitwert positiv ist, und als Schulden, wenn ihr beizulegender Zeitwert negativ ist. Der im WashTec Konzern verwendete Zinsswap sichert das Konsortial-Darlehen in Form eines Tausches von variablen Zinssätzen gegen einen festen Zinssatz ab (Sicherungsgeschäft).

Die übrigen 4.761.970 neuen Aktien wurden im Wege des mittelbaren Bezugsrechts zu einem Bezugspreis von € 5,00 je Aktie ausgegeben.

Die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister der Gesellschaft erfolgte am 5. August 2005.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 40.000.000 ist jetzt eingeteilt in 15.200.000 Stückaktien und ist voll eingezahlt bzw. durch Sacheinlage erbracht.

Genehmigtes Kapital

Genehmigtes Kapital I: Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Juni 2005 wurde der Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Juni 2004 über das Genehmigte Kapital wie folgt geändert: Der Vorstand wurde ermächtigt, bis zum 15. Juni 2010, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Sach- oder Bareinlage einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt € 20.000.000,00 zu erhöhen und den Inhalt der Aktienrechte, die Einzelheiten der Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe, insbesondere den Ausgabebetrag, festzulegen.

Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Die Aktien können auch von einem oder mehreren, durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats in gewissen, in § 5.1. der Satzung der WashTec AG festgelegten Fällen, auszuschließen. Der Vorstand hat von dieser Ermächtigung bislang keinen Gebrauch gemacht.

Bedingtes Kapital

Gemäß § 218 Aktiengesetz erhöht sich das bedingte Kapital einer Aktiengesellschaft im gleichen Verhältnis wie das durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erhöhte Grundkapital.

Bedingtes Kapital I: Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2001 wurde – infolge der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln – das Bedingte Kapital I von € 511.292 um € 15.024 auf € 526.316 erhöht. Das Grundkapital der Gesellschaft wird damit um bis zu € 526.316, eingeteilt in 200.000 Aktien im Nennbetrag von € 2,63 bedingt, erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 17. Oktober 1997 ausgegeben wurden, von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch machen und dies nach Maßgabe der Wandlungsbedingungen für die Wandlung benötigt wird.

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In den Geschäftsjahren 2005 und 2004 haben sich die Pensionsrückstellungen wie folgt entwickelt:

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Aufwand aus der Dotierung der Pensionsrückstellung setzt sich wie folgt zusammen:

24. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen von T€ 3.330 (Vorjahr T€ 2.548) resultieren im Wesentlichen aus Ertragsteuern.

25. Sonstige Rückstellungen

Der im WashTec Konzern zu erfassende Zinsswap wurde in 2005 erstmalig bilanziert und besaß zum 31.12.2005 keinen ineffektiven Teil. Der beizulegende Zeitwert in Höhe von T€ 411 wurde daher gemäß IAS 39 unter Berücksichtigung latenter Steuern vollständig im Eigenkapital erfasst.

Am 16. Dezember 2004 hat das IASB eine Änderung von IAS 19 »Leistungen an Arbeitnehmer« veröffentlicht, entsprechend der die sofortige erfolgswirksame Verrechnung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten mit dem Eigenkapital zulässig ist. In Anwendung dieser Neuregelung wurden versicherungsmathematische Verluste in Höhe von T€ 1.566 mit dem Eigenkapital verechnet.

Die Rücklage für Währungskursveränderungen in Höhe von T€ –429 dient der Erfassung von Differenzen aufgrund der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen.

22. Verlustvortrag und Konzernjahresüberschuss

Für das Geschäftsjahr 2004 wurde von der WashTec AG keine Dividende ausgeschüttet.

23. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen betreffen vor allem die WashTec Cleaning Technology GmbH, Augsburg und werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und laufenden Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter und deren Hinterbliebene gebildet. Entsprechend der Versorgungsordnung werden Altersrente (ab 63 Jahre), vorzeitige Altersrente und Invalidenrente gewährt. Voraussetzung für die Leistung ist eine Dienstzeit von 10 Jahren, wobei Dienstjahre frühestens ab dem 30. Lebensjahr berücksichtigt werden. Die monatliche Altersrente ergibt sich aus einem Fixbetrag multipliziert mit der Anzahl der anrechnungsfähigen Dienstjahre. Darüber hinaus kommen einzelvertragliche Regelungen zur Anwendung. Der Rückstellungsbewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen liegt die Projected-Unit-Credit-Methode gemäß IAS 19 zugrunde. Die Höhe der Rückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Dabei wurde ein Abzinsungsfaktor von 4,0% (Vorjahr 4,5%) angenommen. Die jährlichen Gehalts- und Lebenskostensteigerungsraten wurden unverändert mit 1,5% bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die »Richttafeln 2005 G« (Vorjahr »Richttafeln 1998«) von Prof. Klaus Heubeck verwendet. Die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde alters- und geschlechtsspezifisch geschätzt.

Die Anzahl der Leistungsempfänger betrug zum 31.12.2005 213 Mitarbeiter (Vorjahr 203 Mitarbeiter).

Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge ergeben sich wie folgt:

Im Geschäftsjahr 2005 wurden sämtliche versicherungsmathematische Verluste mit dem Eigenkapital verrechnet.

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27. Wandeldarlehen

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Oktober 1997 ist der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt worden, bis zum 31. Dezember 1998 mit 2% p.a. verzinsliche vinkulierte Namens-Wandelschuldverschreibungen im Gesamtwert von bis zu € 511.292 (nach Kapitalerhöhung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 28. Juni 2001: € 526.316) mit einer Laufzeit bis längstens zum 31. Dezember 2008 auszugeben. Die aus den vinkulierten Namens-Wandelschuldverschreibungen Berechtigten erhalten das Recht, je € 2,56 (nach Kapitalerhöhung: € 2,63) Nennbetrag einer vinkulierten Namens-Wandelschuldverschreibung in eine Stammaktie der Gesellschaft umzuwandeln. Gläubiger der Namens-Wandelschuldverschreibung können Führungskräfte und Angestellte im Sinne von § 5 Abs. 3 Betriebsverfassungsgesetz sowie außertariflich bezahlte Arbeitnehmer der Gesellschaft und der mit ihr verbundenen Unternehmen sein. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Das Wandlungsrecht kann erstmals für 50% der zu beziehenden Aktien drei Jahre, für die verbleibenden 50% fünf Jahre nach der Beschlussfassung des Vorstands über die Begebung der Namens-Wandelschuldverschreibung ausgeübt werden.

Aufgrund des § 7.3 der Emissionsbedingungen sind die Arbeitnehmer berechtigt, ihre Wandelschuldverschreibung mit einer Zuzahlung (€ 11,21) zu wandeln. Die Zuzahlung entspricht der Differenz zwischen Wandlungspreis und Nominalbetrag (nach Kapitalerhöhung 2,63 €). Der Wandlungspreis entspricht dem Börsenkurs am Tag der Ausgabe zuzüglich 3% p.a. ab dem Tag des Erwerbs. In 1997 sind € 393.695 Wandeldarlehen an den Vorstand und an leitende Mitarbeiter ausgegeben worden. Per 31. Dezember 2004 hat sich aufgrund des Ausscheidens von Vorständen und Mitarbeitern dieser Betrag auf € 51.129 reduziert und ist seither unverändert.

Der Zeitwert des Wandeldarlehens liegt um T€ 5 unter dem Buchwert.

28. Verbindlichkeiten

Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde entsprechend der Stellungnahme des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW RS HFA 3) vom 18.11.1998 berechnet. Dabei wurde ein Zinssatz von 3,0% (Vorjahr 3,5%) und ein jährlicher Gehaltstrend von 2% berücksichtigt.

Die Rückstellung für Rückkaufverpflichtungen wird rollierend ermittelt und hat eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren.

Weitergehende Erläuterungen zu den Phantom Stocks sind bei den Angaben zur Vorstandsvergütung zu finden.

Die übrigen Rückstellungen von T€ 2.393 (Vorjahr T€ 2.138) betreffen vor allem Rückstellungen für Prozessrisiken (T€ 1.202, Vorjahr T€ 1.129), Mietzahlungen (T€ 717, Vorjahr T€ 563) sowie Produkthaftpflicht (T€ 135, Vorjahr T€ 270).

Die abgegrenzten Schulden von T€ 4.143 (Vorjahr T€ 3.943) ergeben sich aus fehlenden Rechnungen für bereits erbrachte Leistungen, sowie für zu erstellende Gutschriften im Bereich Service.

26. Finanzverbindlichkeiten

Im Rahmen der Refinanzierung der Gesellschaft wurde von den Konsortialbanken eine Kreditlinie in Höhe von T€ 75.000 bestehend aus mehreren Tranchen eingeräumt. Damit wurden die vorwiegend kurzfristigen Bankverbindlichkeiten durch neue kurz- und langfristige Darlehen, mit Laufzeiten bis zum 31.12.2008 bzw. 30.06.2009 ersetzt. Bei der Refinanzierung wurde ein Disagio berechnet, das gem. IAS 39 direkt von den Verbindlichkeiten abgezogen wurde. Die Amortisation des Disagios erfolgt proportional zur Entwicklung des Darlehens. Die im Zinsaufwand erfassten Beträge im Berichtsjahr belaufen sich auf T€ 254.

Der Zinssatz des Darlehens ist variabel und von der Entwicklung des EURIBOR sowie von einer an die operative Performance des Unternehmens gebundenen Zinsmarge abhängig. Die Zinsmarge kann sich je nach Tranche zwischen 1,25% und 2,75% bewegen.

Zur Sicherung der gewährten Betriebsmittelkredite wurden wesentliche Vermögenswerte der WashTec Gruppe sicherungsübereignet bzw. abgetreten oder verpfändet.

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Die im August 2005 durchgeführte Kapitalerhöhung wurde unter anderem dazu genutzt, das Mezzanine-Darlehen nahezu vollständig zurückzuführen. Das verbliebene Darlehen wird seit 1. Juli 2005 mit 4 % p.a. verzinst. Die Zinsen werden jeweils zum Ablauf einer Zinsperiode zur Zahlung an die Darlehensgeber fällig. Zuzüglich zu den Zinsen ist ein Rückzahlungsaufgeld zu leisten. Das Rückzahlungsaufgeld ist abhängig von der operativen Performance des Unternehmens und beträgt seit 1. Juli 2005 bis 30. Juni 2006 2% p.a. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2010, eine vorzeitige Rückzahlung ist ohne Ablösekosten möglich.

29. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 6.362 (Vorjahr T€ 4.647) wurde im Wesentlichen für die periodengerechte Verteilung der Umsätze auf die geschlossenen Wartungsverträge gebildet.

Die Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben enthalten neben Lohnsteuer für den Monat Dezember 2005 im Wesentlichen noch abzuführende Umsatzsteuer.

In den sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit unter 1 Jahr (T€ 10.318, Vorjahr T€ 47.838) und mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren (T€ 5.987, Vorjahr T€ 4.705) sind Finanzierungs-Leasingverbindlichkeiten mit dem Barwert in folgender Höhe enthalten:

Die Leasingverbindlichkeiten betreffen vor allem Fahrzeugleasing sowie Vermietung von Waschanlagen im Systemgeschäft.

Die Mindest-Leasing-Zahlungen für diese Finanzierungs-Leasingverbindlichkeiten belaufen sich auf:

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter 1 Jahr beinhalten kreditorischeDebitoren mit T€ 513 (Vorjahr T€ 216), Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von T€ 6.917 (Vorjahr T€ 6.464) und Verbindlichkeiten gegenüber Berufsgenossenschaften von T€ 605 (Vorjahr T€ 524).

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von 1 bis 5 Jahre beinhalten den langfristigen Teil der Finanzierungs-Leasing-Verbindlichkeiten mit T€ 4.161 (Vorjahr T€ 4.705).

Darüber hinaus beinhalten die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten (Vorjahr Ausweis unter den sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter 1 Jahr) ein Nachrangdarlehen (vormals Mezzanine-Darlehen) der ehemaligen Aktionäre Edelmar Vermögensverwaltung GmbH, München, Achernar Vermögensverwaltung GmbH, München, und Augias Vermögensverwaltung GmbH, München, an die WashTec Holding GmbH, einer 100%igen Tochter der WashTec AG, in Höhe von T€ 1.826 (Vorjahr nominal T€ 37.907).

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Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Aufwendungen

Bei der Analyse der Ertragslage ist zu beachten, dass das Geschäftsjahr 2005 wie auch 2004 durch zahlreiche Sondereffekte gekennzeichnet war. Diese außerplanmäßigen Aufwendungen resultieren vor allem aus der Restrukturierung sowie Bilanzbereinigungen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Sondereffekte in folgenden Erträgen und Aufwendungen enthalten:

Im Vorjahr ist in der Position Altersteilzeit/Abfindungen/Personalaufwand ein Ertrag von T€ 2.228 aus einem Sanierungstarifvertrag für Deutschland (Lohn- und Gehaltsverzicht während der Restrukturierung) enthalten.

30. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse von T€ 225.787 (Vorjahr T€ 211.774) beinhalten T€ 3.579 (Vorjahr T€ 3.588) aus Lease-/Mieteinnahmen für Waschanlagen. Die Verträge sehen keine Mindestleasingzahlungen, sondern ausschließlich waschzahlabhängige Zahlungen vor.

Die Realisierung erfolgt aufgrund der individuellen vertraglichen Bedingungen. Diese sind bei Maschinenverkäufen entweder Lieferung oder Installation, im Service bei erbrachter Leistung.

31. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 4.858 (Vorjahr T€ 5.089 ) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen T€ 1.898 (Vorjahr T€ 1.455), Erträge aus der Weiterveräußerung von Leasingfahrzeugen und dem Verkauf von Sachanlagen T€ 676 (Vorjahr T€ 1.480), sonstige Erträge aus Leasinggeschäften (T€ 693, Vorjahr T€ 0) und Wechselkursgewinne T€ 186 (Vorjahr T€ 163).

32. Materialaufwand

33. Personalaufwand

Die Personalkosten beinhalten im Berichtsjahr Aufwendungen für das virtuelle Aktienoptionsprogramm T€ 5.746 (Vorjahr T€ 585), für Abfindungen von T€ 538 (Vorjahr T€ 2.133) sowie Zuführungen für Altersteilzeit T€ 1.205 (Vorjahr T€ 232), die in Höhe von T€ 842 als außerplanmäßig dargestellt werden und für Pensionsrückstellungen T€ 446 (Vorjahr T€ 354).

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich konzernweit im Jahresdurchschnitt wie folgt entwickelt:

Im Personalaufwand sind Pensionszahlungen an eine Unterstützungskasse für ehemalige Vorstände in Höhe von T€ 45 (Vorjahr T€ 7) enthalten.

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1) Die außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten in der Berichtsperiode die Abschreibung einer Lackieranlage in Höhe von T€ 278 und die Abschreibung der Beteiligung Wesumat Hungaria Kft., Budapest, Ungarn in Höhe von T€ 87

Im Vorjahr sind außerdem Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung des Nachrangdarlehens (Zinssatz 6%) in Höhe von T€ 1.366 enthalten.

36. Ertragsteuern

Die Position betrifft sowohl laufende als auch latente Steuern.

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitungsrechnung vom erwarteten zum tatsächlichen ausgewiesenen Steueraufwand. Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Ertragsteuern mit dem Konzernsteuersatz von 40% multipliziert.

1) Betrifft die Ländergesellschaften in United Kingdom, Dänemark/Norwegen, Frankreich, Benelux sowie Österreich (Vorjahr: United Kingdom, Dänemark, Frankreich sowie Benelux).

2) Betrifft die Ländergesellschaften in Kanada und United Kingdom (Vorjahr: Kanada, Spanien sowie United Kingdom).

3) Davon laufende Steuern WashTec France S.A.S., St. Jean de Braye, Frankreich in Höhe von T€ 474.

4) Inkl. Körperschaftsteuereffekt wegen Abziehbarkeit der Gewerbesteuer.

Die Zusammensetzung des Steueraufwands ist wie folgt:

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34. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

Die Aufwendungen für das Honorar des Abschlussprüfers (Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) im Geschäftsjahr 2005 setzen sich wie folgt zusammen:

35. Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten, neben den Darlehenszinsen, anteilig amortisierte Beträge des Disagios (T€ 254) auf die Konsortialdarlehen. Weitere Ausführungen sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dargestellt.

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Die ausgegebenen Aktienoptionen und Wandelschuldverschreibungen sind aufgrund der Vorschriften in den zugrunde liegenden Vereinbarungen nicht ausübbar und verwässern damit nicht die Anzahl der Aktien. Aus diesem Grund entspricht das verwässerte Ergebnis je Aktie dem unverwässerten.

Dividende je Aktie

Der Jahreshauptversammlung am 31. Mai 2006 wird für das Berichtsjahr keine Dividende vorgeschlagen.

38. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und kurzfristige Bankverbindlichkeiten) des WashTec Konzerns im Berichtsjahr verändert haben. Dabei wurden die Zahlungsströme entsprechend IAS 7 nach den betrieblichen Tätigkeiten im Mittelfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit gegliedert.

39. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden aus Sicht des WashTec Konzerns Eventualschulden im Wesentlichen aus Vertragserfüllungsverpflichtungen und für den Rückkauf von Maschinen in Höhe von T€ 750 (Vorjahr T€ 1.080).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasing- und Mietverträgen (Operating Lease) bestehen zum Stichtag folgende Verpflichtungen unter den angegebenen Fälligkeiten in T€:

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Leasing von Servicefahrzeugen. Die Verträge sehen eine Laufzeit zwischen 3 und 5 Jahren vor. Die Verträge beinhalten in der Regel Klauseln über Verlängerungs- und Kaufoptionen sowie Preisanpassungsklauseln.

Darüber hinaus wurden per Saldo T€ 1.171 latente Steuern direkt dem Eigenkapital gutgeschrieben.

37. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich gemäß IAS 33 aus der Division des Konzerngewinns nach Steuern durch die Zahl der ausgegebenen Aktien.

Um die Vergleichbarkeit des Ergebnisses je Aktie zwischen den Perioden zu gewährleisten, muss aufgrund der Kapitalerhöhung ein gewogener Durchschnitt der Anzahl der Aktien unter Berücksichtigung des Aktienkurses gebildet werden. Diese Berücksichtigung des Aktienkurses wird erreicht, indem die bisherige Aktienanzahl mit dem Quotienten aus dem Marktwert der Aktie unmittelbar vor und nach Ausübung des Bezugsrechts multipliziert wird.

Der für die Anpassung der bisherigen Anzahl von Aktien heranzuziehende Quotient ermittelt sich aus dem Kurs unmittelbar vor Ausübung des Bezugsrechts, dividiert durch den theoretischen Wert der Aktie nach Ausübung des Bezugsrechts.

Die gewichtete Anzahl der Aktien wird nun zeitanteilig ermittelt; dabei werden die bisherigen Stammaktien für die Zeit vor Ausgabe der neuen Aktien mit dem oben berechneten Quotienten angepasst.

Die Berechnung stellt sich wie folgt dar:

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40. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Entsprechend den Regeln von IAS 14 (Segment Reporting) sind einzelne Jahresabschlussdaten nach Geschäftsbereichen und Regionen segmentiert darzustellen, wobei sich die Aufgliederung an der internen Berichterstattung orientiert. Durch die Segmentierung sollen Ertragskraft und Erfolgsaussichten der einzelnen Aktivitäten des Konzerns transparent gemacht werden.

Die Geschäftsbereiche erfassen die folgenden Aktivitäten:

Der Geschäftsbereich Cleaning Technology umfasst die Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Verkauf und Service für automatische Reinigungssysteme für Autos, Nutzfahrzeuge und Schienenfahrzeuge.

Im Geschäftsbereich Systemgeschäft werden Systemlösungen für den Betrieb von Fahrzeugwaschanlagen angeboten. Gefertigte Maschinen werden an eine Leasinggesellschaft veräußert und dann zurück geleast, um sie anschließend an Kunden, insbesondere große Betreibergruppen oder Mineralölgesellschaften, im Rahmen ihres Betreibermodells weiter zu vermieten. In der Regel sind diese Verträge mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren ausgestattet.

Das Systemgeschäft ist in der WesuRent Car Wash Marketing GmbH, Augsburg, zusammengefasst. Alle anderen Gesellschaften wurden dem Geschäftsbereich Cleaning Technology zugeordnet.

Die Geschäftsbereiche des WashTec Konzerns sind weltweit tätig und werden in folgende Regionen untergliedert: Deutschland, übriges Europa, Nordamerika und übrige Länder (sonstige).

Alle segmentierten Daten der Geschäftsbereiche werden in Übereinstimmung mit der internen Steuerung vor Konsolidierung dargestellt. Zur Überleitung auf die Konzernzahlen werden die konzerninternen Posten in einer gesonderten Spalte eliminiert.

Die Verrechnungspreise mit den einzelnen Konzernunternehmen werden nach dem »arm's length«-Prinzip vorgenommen und halten dem Drittvergleich stand. Sie tragen gleichzeitig den marktspezifischen und wirtschaftlichen Anforderungen in den einzelnen Regionen Rechnung.

Sicherungspolitik und Finanzderivate

Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist WashTec Preis-, Zins- und Währungsschwankungen ausgesetzt. Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Alle Sicherungsmaßnahmen werden zentral koordiniert bzw. durchgeführt.

Währungs- und Zinsrisiko

WashTec ermittelt monatlich alle Positionen, die dem Zins- und Währungsrisiko unterliegen, bewertet die Eintrittswahrscheinlichkeit von negativen Entwicklungen für die Gesellschaft und trifft gegebenenfalls Entscheidungen zur Vermeidung, Verminderung oder Verlagerung der entsprechenden Zins- und/oder Währungspositionen. Im Geschäftsjahr wurden derivative Finanzinstrumente in Form eines Zinsswaps zur Absicherung von Zinsrisiken aus dem Konsortialdarlehen abgeschlossen.

Der Zinssatz des Darlehens ist variabel und an die Entwicklung des EURIBOR sowie von einer an die operative Performance des Unternehmens gebundene Zinsmarge abhängig. Zum 31.12.2005 sind Mio. € 39 durch den Tausch des variablen Zinssatzes EURIBOR mit einem festen Zinssatz in Höhe von 2,465% p.a. abgedeckt. Der Vertrag endet am 31.12.2008, wobei die Cashflows aus diesem Zinsswap über die Laufzeit verteilt erwartet werden.

Liquiditätsrisiko

Die jederzeitige Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der WashTec Gesellschaften ist ein wichtiges Unternehmensziel. Mittels der implementierten Cash-Management-Systeme werden mögliche Engpässe rechtzeitig transparent gemacht und angemessene Schritte ausgelöst. Nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen die Liquiditätsversorgung sicher. Die Kreditlinien zur Betriebsmittelfinanzierung sind von den Konsortialbanken der WashTec Gruppe auf der Basis einer gesamtschuldnerischen Haftung der WashTec Cleaning Technology GmbH, als Darlehensnehmer, unter Mithaftung der WashTec Holding GmbH und der WashTec AG eingeräumt worden. Die Finanzierung der WashTec Gruppe erfolgt im Wesentlichen über die WashTec Cleaning Technology GmbH, die als wichtigste operative Gesellschaft auch über den größten Finanzierungsbedarf verfügt.

Ausfallrisiko

Das theoretische maximale Ausfallrisiko bei den originären Finanzinstrumenten entspricht dem Wert aller Forderungen abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber denselben Schuldnern. WashTec ist bestrebt, das Delkredere-Risiko möglichst gering zu halten. In diesem Bereich wird, sofern die Bonität der Kunden nicht erstklassig ist, sehr stark mit Beschränkungen des Bestellrahmens gearbeitet. Bei Neukunden fordert die Gesellschaft einen Bonitäts- oder Finanzierungsnachweis. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist.

Nach Geschäftsbereichen

Sämtliche außerplanmäßigen Effekte sind im Geschäftsbereich der Cleaning Technology enthalten.

Die Konzern-Umsatzerlöse gliedern sich innerhalb unserer Geschäftsbereiche in folgende Verkaufsbereiche:

Nach Regionen

Die Konzern-Vermögenswerte gliedern sich innerhalb unserer Geschäftsbereiche in folgendeRegionen:

Die Konzern-Umsatzerlöse wurden in folgenden Regionen erzielt:

1) vor allem Asien und Australien

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Die Zahlungen aus Beraterverträgen an ehemalige Vorstandsmitglieder betrugen T€ 0 (Vorjahr T€ 98).

Die Zahlungen aus Beraterverträgen an Aufsichtsratsmitglieder betrugen T€ 15 (Vorjahr T€ 96). Zum Bilanzstichtag bestehen keine Beraterverträge mit Aufsichtsratsmitgliedern.

Für frühere Organmitglieder bestehen:

  • eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 224 (Vorjahr T€ 219)
  • eine Rückstellung für variable Vergütung (zeitanteilig) in Höhe von T€ 978 (Vorjahr 227).

Aufsichtsrat

Alexander von Engelhardt, Dipl.-Ing. und selbstständiger Kaufmann, Kronberg Mitglied des Aufsichtsrats in folgenden Gesellschaften:

  • Singulus Technologies AG, Kahl/Main (Vorsitzender)
  • Dr. Schmidt AG & Co., Berlin (stellv. Vorsitzender) bis 31.12.2005
  • Gütermann AG, Gutach bis 30.06.05
  • Tarkett Sommer AG, Frankenthal

Robert A. Osterrieth, lic. oec. HSG und Investment Adviser, London (stellv. Vorsitzender) Director der German Venture Managers (2000) Limited, Hamilton, Bermuda Director der Schroder Ventures Investment Advisers Limited, London, Vereinigtes Königreich Mitglied des Aufsichtsrats in folgenden Gesellschaften:

Pari Capital AG, München

Michael Busch, selbständiger Unternehmensberater und geschäftsführender Gesellschafter der Cobe Consult GmbH, Berlin

Mitglied des Aufsichtsrats in folgenden Gesellschaften:

  • Rinol AG, Renningen (Vorsitzender, seit 23.05.2005)
  • Kampa AG, Minden (stellv. Vorsitzender)
  • Sto AG, Stühlingen
  • J.N. Köbig GmbH, Mainz (Mitglied des Beirats)

Die Bezüge des Aufsichtrats beinhalten im Berichtsjahr erstmalig einen variablen Anteil, abhängig vom Ergebnis je Aktie ermittelt gem. IAS 33. Insgesamt belaufen sich die Bezüge auf T€ 193 (Vorjahr T€ 78).

Organe der Gesellschaft

Vorstand

Thorsten Krüger, Vöhringen Sprecher des Vorstands Vertrieb, Marketing, strategischer Service und Entwicklung

Jürgen Lauer, Weißenhorn Finanzen, Personal, EDV, Recht und Supply Chain

Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr 2005 betrugen T€ 479 (Vorjahr T€ 560).

Es bestehen außerdem Rückstellungen für Phantom Stocks gem. IFRS 2 in Höhe von T€ 6.331 (Vorjahr T€ 585).

Als Teil der variablen Vergütung wurde für jetzige und ehemalige Vorstandsmitglieder ein virtueller Aktienoptionsplan mit Laufzeitende 31.12.2005 aufgelegt. Der Plan sieht aktienkursabhängige Barzahlungen an die Berechtigten (Aktienkurs abzüglich € 1,00 mal 525.000) vor. Die Zahlung wird fällig in 2006. Der Aktienkurs errechnet sich aus dem Durchschnittskurs des Xetra, jeweils 17 Uhr, für die 10 Handelstage nach der Veröffentlichung des Jahresabschlusses zum 31.12.2005. Bei vorzeitigem Ausscheiden steht den Vorständen die Zahlung nur zeitanteilig zu.

Um der Verwässerung durch die Kapitalerhöhung entgegenzuwirken, wurde für jetzige Vorstandsmitglieder zusätzlich ein zweiter virtueller Aktienoptionsplan [Aktienkurs abzüglich € 5,00 (Ausgabekurs der Kapitalerhöhung) mal 350.000] mit den gleichen Konditionen, hinsichtlich der Aktienkursberechnung und Auszahlung wie die des ersten Planes aufgesetzt.

Die Rückstellung zum 31.12.2005, berechnet mit dem Black-Scholes Option Pricing Model, berücksichtigt einen Aktienkurs in Höhe von € 10,85, eine durchschnittliche Volatilität der letzten 250 Tage von 86% und einen risikofreien Zinssatz von 4%. Den Angaben des Aktienkurses sowie der Volatilität liegen jeweils Veröffentlichungen namhafter deutscher Banken zugrunde.

Der aktuelle Aktienkurs im Februar 2006 beträgt € 14. Dies würde, unter gleichen Voraussetzungen zum Zeitpunkt der Ermittlung des Aktienkurses, zu einer zusätzlichen Belastung in Höhe von ca. Mio. € 2,5 führen.

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Angabepflichten nach deutscher Rechnungslegung (HGB)

In Übereinstimmung mit § 315a HGB muss die WashTec AG, die durch Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 19. Juli 2002 zur Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards verpflichtet ist, ihren Konzernabschluss um die folgenden Anhangsangaben erweitern:

§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB: Name und Sitz der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Anteil am Kapital der Tochterunternehmen, der dem Mutterunternehmen und den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen gehört. Siehe hierzu Punkt 3 »Konsolidierungskreis«.

§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB: Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen während des Geschäftsjahrs, getrennt nach Gruppen, sowie der in dem Geschäftsjahr verursachte Personalaufwand. Siehe hierzu die Ausführungen zum Personalaufwand.

§ 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB: Für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans, eines Aufsichtsrats, eines Beirats oder einer ähnlichen Einrichtung des Mutterunternehmens, jeweils für jede Personengruppe, die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge. Außer den Bezügen für das Geschäftsjahr sind die weiteren Bezüge anzugeben, die im Geschäftsjahr gewährt, bisher aber in keinem Konzernabschluss angegeben worden sind. Siehe hierzu die Angaben zu den Gesellschaftsorganen.

§ 314 Abs. 1 Nr. 8 HGB: Für jedes in den Konzernabschluss einbezogene börsennotierte Unternehmen, das die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden ist. Siehe hierzu Punkt »Erklärung zum Corporate Governance Kodex« auf der folgenden Seite.

§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB: Soweit es sich um ein Mutterunternehmen handelt, das einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes in Anspruch nimmt, für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses im Sinne des § 319 Abs. 1 Satz 1, 2 das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für:

  • a. die Abschlussprüfungen,
  • b. sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen,
  • c. Steuerberatungsleistungen,
  • d. sonstige Leistungen, die für das Mutterunternehmen oder Tochterunternehmen erbracht worden sind.

Die geforderten Angaben sind bei der Erläuterung zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen dargestellt.

Erklärung gem. § 161 AKTG zum Corporate Governance Kodex

Die WashTec AG hat für 2005 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären unter www.washtec.de zugänglich gemacht.

Der Vorstand hat den Konzernabschluss am 23. Februar 2006 verabschiedet und umgehend dem Aufsichtsrat zur Prüfung zugeleitet.

Die Feststellung des Jahresabschlusses und Billigung des Konzernabschlusses ist für die Aufsichtsratssitzung am 20. März 2006 vorgesehen.

Augsburg, am 23. Februar 2006

WashTec AG

Thorsten Krüger

Jürgen Lauer

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie den IFRS insgesamt und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.«

München, den 3. März 2006

Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

BroschulatWirtschaftsprüfer Maier Wirtschaftsprüfer

Bestätigungsvermerk

Zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

»Wir haben den von der WashTec AG, Augsburg, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen, Kapitalflussrechnung sowie Anhang – und den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Ergänzend wurden wir beauftragt zu beurteilen, ob der Konzernabschluss auch den IFRS insgesamt entspricht.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

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»WashTec ist als Marktführer in Europa schon seit langem etabliert. Obwohl WashTec mit Tochtergesellschaften und selbstständigen Vertriebspartnern schon heute in 60 Ländern präsent ist, wird WashTec

weiter im Ausland expandieren. Dabei wird Asien von zunehmenderBedeutung für WashTec sein. Ich helfe gerne mit, WashTec weiter zu internationalisieren.«

Tochtergesellschaften

Belgien

WashTec Benelux Humaniteitslaan 415 B-1190 Brüssel Tel. 0032-2-376 00 35 Fax 0032-2-376 98 51 [email protected]

Dänemark

WashTec A/S Guldalderen 10 DK-2640 Hedehusene Tel. 00 45-70 10 15 33 Fax 00 45-70 10 15 36 [email protected]

Frankreich

WashTec France S.A.S. 84, Avenue Denis Papin F-45 808 St. Jean de Braye Cedex Tel. 00 33-2-38 60 70 60 Fax 00 33-2-38 60 70 71 [email protected]

Großbritannien

WashTec UK Ltd. Unit 14 A Oak Industrial Estate Chelmsford Rd. Great Dunmow Essex CM 6 1 XN Tel. 00 44-1371-87 88 00 Fax 00 44-1371-87 88 10 [email protected]

Italien

WashTec Srl.

Via Achille Grandi 16/E

I-15033 Casale Monferrato Tel. 0039-01 42 41 87 75 Fax 0039-01 42 45 37 04

[email protected]

Niederlande

WashTec Benelux

Industrieterrein Lansinghage NL-2718 SV Zoetermeer

Radonstraat 9

Tel. 00 31-79-368 37 20 Fax 00 31-79-368 37 25

[email protected]

Norwegen

WashTec Bilvask

Bedriftsveien 6

N-0950 Oslo

Tel. 0047-22-91 81 80

Fax 0047-22-16 17 17

[email protected]

Österreich

WashTec Cleaning Technology

GmbH

Wehlistraße 27 b

A-1200 Wien

Tel. 00 43 1 334 30 65 120 Fax 00 43 1 334 30 65 150 [email protected]

USA

Mark VII Equipment Inc.5981 Tennyson Street CO-80003 Arvada Tel. 001 303 432 49 10Fax 001 303 423 01 [email protected]

Vertriebspartner

Ägypten

Ferrum Egypt 8 M. Youssef Selim Street Kairo Tel. 0020 2 633 97 97 Fax 0020 2 633 97 97 [email protected]

Algerien

TopNet Hai Ain Al-Soltane Les Vergers/Birkhadern Algier Tel. 00213 21 541 570 Fax 00213 21 541 573 [email protected]

Argentinien

Ingeser Oleodinamicos S.A. Catulo Castillo 3142 Ciudad de Buenos Aires Tel./Fax 0054-11-4912-3000 [email protected]

Armenien

s. Georgien

Australien

Car Kleen Australia Pty. Ltd. Unit 12, 30–32 Beaconsfield Street AUS-Alexandria NSW 2015 Tel. 00 61-2-969-024 88 Fax 00 61-2-969-024 99 [email protected]

Bahrain

Ebrahim K. Kanoo WLL P.O. Box 119 BRN-Manama Tel. 00 973-17 25 26 89 Fax 00 973-17 27 23 87 [email protected]

Bosnien-Herzegovina

Tehnounion Sarajevo doo Alipasina br.8 71000 Sarajevo Bosna i Hercegovina Tel. 00387 33 554 311 Fax 00387 33 444 000 [email protected]

Bulgarien

Euromarket Industrial Autoservice Equipment J.S. Co 51 Andrei Liaptchev blvd. Mladost-1 1784 Sofia, Bulgaria Tel. 00 359 - 2 97 67 302 Fax 00 359 - 2 97 67 312 [email protected]

China

KW-TEC car wash equipment Shanghai Office Rm 904, Bldg. 1 539 East Xinjian Rd. 201100 Shanghai, China Tel. 00 86-21 64 12 44 69 Fax 00 86-21 64 14 11 42 [email protected]

Estland

MC Rolls/Balti Rehviseadmete A/S Pärnu maantee 232e 11314 Tallinn Estonia Tel. 00372-6-599 545 Fax 00372-6-599 546 [email protected]

Finnland

MC Rolls/ProWash Oy Juhtatie 2 FIN-00 750 Helsinki Tel. 00 358-9-350 81 00 Fax 00 358-9-350 81 049 [email protected]

Georgien

PMC Ltd. 24 Mosashivili str. (1st floor) 0179 Tbilisi Georgien Tel. 00995 32 22 77 37 Fax 00995 32 95 29 09 [email protected]

Marokko

Matam 209, Boulevard Moulay Ismail Route de Rabat Casablanca Marokko Tel. 00 212-2-240-40 24 Fax 00 212-2-240 40 21

[email protected]

MoldavienRous Rait Srl1, Valea Apelor street, Chisinau, MoldavienTel. 00373 22 23 80 58

[email protected]

Neu Kaledonien

Soprotec Equpements Véhicules SARL Complexe Usine Center Rond point de Doniambo, BP 8747 98807 Nouméa Cédex Tel. 00687 26 90 89 Fax 00687 26 90 89 [email protected]

Neuseeland

Car Kleen New Zealand Ltd.9B 1066 Great South Road [email protected]

PenroseAucklandNew ZealandTel. 00 64-9 276 19 60Fax 00 64-9 276 19 62

Oman

Zawawi Trading Company

OM-Muscat Tel. 00 968.56 20 77 Fax 00 968-56 27 47

P.O. Box 58, Postal Code 113 [email protected]

Philippinen

Power-Check Inc. B-14 Commonwealth AvenueOld Balara, Diliman RP-Quezon City Tel. 00 63-2-932-31-75 Fax 00 63-2-932-63-24 [email protected]

Kroatien

Forticar d.o.o. Savska 41 10000 Zagreb Tel. 00 385-1-61 76 98 0Fax 00 385-1-61 76 64 [email protected]

Lettland

JSC »Cosmica« P.O. Box 2068 LT-3000 Kaunas Tel. 00 370-7-302080 Fax 00 370-7-302090 [email protected]

Libanon

Ste. Michel A. Cordahi Fils Avenue Charles Malik Centre DéDé, 1er étage 16 6920 Beyrouth-Achrafieh Libanon Tel. 009611-20 02 69 Fax 009611-20 27 04 [email protected]

Litauen

Cosmica Servisas Ltd. H. ir O. Mionkovskiu 87, LT-3018, Kaunas , Lithuania Tel. 00 370-37-302 080 Fax 00 370-37-302 090 [email protected]

Luxemburg

APL 70, Rue de Cessange L-1021 Luxemburg Tel. 00352 26 55 30-1 Fax 00352 26 55 00 51 [email protected]

Malta

Anton Cuschieri Import-Export 2, Auqarius Building, 16, Valley Str. Mosta MST 04 Malta Tel. 00356 21 42 34 14 Fax 00356 21 41 11 96 [email protected]

Malaysia

Far East Motors Ground Floor, Bangunan O'ConnorLot No 13, Jalan 223 MAL-46 100 Petaling Jaya Selangor Darul Ehsan Tel. 00 60-3-79 57 53 96 Fax 00 60-3-7957 32 80 [email protected]

Polen

PHU Mayco-WashTec

ul. Wadowicka 8H

PL-30-415 Kraków

Tel. 0048-12 269 18 00

Fax 0048-12-269 19 00

[email protected]

Portugal

Neoparts Lda.

P-1800-218 Lisboa

Qatar

Qatar Trading Company

Q-Doha

Tel. 00 974-443 11 66

Fax 00 974-432 86 42

[email protected]

Rumänien

SC WAPO Service SRL

Str. Aleea Capidava nr. 14–18,

sector 2, Bucharesti

Romania

Tel./Fax 0040 21-241 25 97

[email protected]

Russland

ACIS

Avtomotornaja,2

125438 Moskau

Russland

Tel. 0074-95 456 45 11

Fax 0074-95 784 60 90

[email protected]

Schweden

WashTec Sverige AB

Sagvagen 40

Av. Infante D. Henrique, Lote 35 Tel. 00 351-21-855 83 25Fax 00 351-21-855 83 [email protected] Marketing Pte Ltd. 18 Tuas Avenue 9 Singapore 639 177 Tel. 0065 68 96 8000 Fax 0065 68 61 9909 [email protected]

S-184 40 Akersberga

Tel. 00 46-8-540-6 09 80 Fax 00 46-8-540-832 09

[email protected]

Ibn. Dirhem Street, 25B Ring Road Tensumat a.s. Frana Mojtu 1 SLK-949 01 Nitra Tel. 00421-37-77 223 92 Fax 00421-37-77 220 56 [email protected]

Schweiz ESA Einkaufsorganisation des Schweizerischen Autound MotorfahrzeuggewerbesMaritzstraße 47 CH-3401 Burgdorf Tel. 00 41-34-429 00 21 Fax 00 41-34-429 03 28

[email protected]

Serbien-Montenegro

Tecon Sistem Proleterske solidarnosti 21b 11070 Novi Beograd Serbia & Montenegro Tel./Fax 00381 11 311 66 50 [email protected]

Singapur

Slowakei

Slowenien

Tehnounion Opremo d.o.o. Devova ulica 18 SI-1000 Ljubljana Slowenien Tel. 00386-1-513 50 78 Fax 00386-1-513 52 95 [email protected]

Spanien

Motor Mediterraneo S.A. Josep Taradellas 100-102 E-08 029 Barcelona Tel. 00 34-93-363 78 78 Fax 00 34-93-405 32 94 [email protected]

Thailand

Inter Auto Process Co., Ltd. 647/12 Ramkhamhaeng Road Huamark, Bangkapi Bangkok 10240 Thailand Tel. 0066-2-735 23 84 Fax 0066-2-735 23 85 [email protected]

Tschechien

WashTec CZ, spol. S.r.o. U Trati 1440/48 100 00 Praha 10 CZ-Strasnice Tel. 00420-2-7402 1231 Fax 00420-2-7402 1238 [email protected]

U.A.E.

Al Futtaim Motors p.o. Box 11052 Dubai U.A.E Tel. 00 971-4-285 98 81 Fax 00 971-4-285 75 68 [email protected]

Ukraine

DP Acis Ukraina Ul. Raskowoi 19 02660 Kiev Ukraine Tel. 0038-044 517 42 81 Fax 0038-044 490 61 66 [email protected]

Ungarn

WashTec Cleaning Technology Kft Hungaria Dulacska u. 3212 / 6 Cora Posta Pf. 204 H-2045 Törökbalint Tel. 0036-23 511 730/731 Fax 0036-23332 335/ 336 [email protected]

Venezuela

Grupo 21 C.A. Urb. Altos de La Pena, calle Principal, Qta. Cuarzo, Lomas de la Mariposa Sector El Faro, Edo Miranda–Z.P. 1060 Venezuela

Weißrussland

Akvatechnika Dolgobrodskaja str. 14 Minsk 220037 Republic of Belarus Tel./Fax 00375-17 230 87 31 [email protected]

Zypern

Panastel Electrical Services Artis 3 Kato Polemidia, T.T. 4150 CY-Limassol Tel. 00357-25-39 85 00 Fax 00357-25-39 79 44 [email protected]

Griechenland

Impeco Commercial and Industrial S.A. Panagi Tsalderi 17–19 GR-176 76 Kallithea Athen Tel. 00 30-2-10-923 45 22 Fax 00 30-2-10-921 64 78 [email protected]

Hongkong

Titan International Ltd. Hong Kong/China 27th floor Pacific Plaza 410, des Voeux Road West Hong Kong Tel. 00852-2549 48 88 Fax 00852-2549 52 22 [email protected]

Indien

Power Exports Pvt. Ltd. General Import & Export 88, New Grain Market Khanna 141 401 State Punjab India Tel. 00 91-93 17 66 43 80 Fax 00 91-16 28-502 057 [email protected]

Indonesien

P.T. Jagat Sentosa Adijaya Corporation Jalan Majapahit No. 28 C–D Jakarta 10160 Indonesia Tel. 0062-21-380 69 02 Fax 0062-21-380 46 36

Iran

Parizan Sanat No. 150 Azadi Ave 13117 Teheran Iran Tel. 0098 21 600 52 01 Fax 0098 21 600 70 57 [email protected]

Irland

WashTec Ireland Ltd. Unit 72A Western Parkway Business Park Ballymount Road Dublin 12 Ireland Tel. 00353 1 822 44 42 Fax 00353 1 822 44 45 [email protected]

Israel

Laak-Hary Ltd.

2, Shpindel Street

Givat Shmuael (Orli) 51905

Israel

Tel. 00972-3-53 22 082

Fax 00972-3-53 21 447

[email protected])

Kanarische Inseln

Dican Auto D.M., SL

C/Ferrallista n°

11

Polignono Industrial Salinetas,

Parcela 36

E-35219 Telde

Las Palmas – Gran Canaria

Islas Canarias – Espana

Tel. 00 34-902 11 77 16

Fax 00 34-928 132 354

[email protected]

Kasachstan

Too Wekatrans Asiacargo

Zheltoksan 103/27

Almaty – Kasachstan

Tel. 007 32 72 72 26 54

Fax 007 32 72 61 49 49

[email protected]

Lamed Ltd.

155/1, Tazhibayevoi Str.,

Almaty, 480060

Republic of Kazakhstan

Tel. 007 3272 50 21 21

Fax 007 3272 49 65 60

[email protected]

Kolumbien

Agriclean Ltda

A.A. 101925

Bogota

Colombia

Tel. 0057 1 86 10 615

Fax 0057 1 86 21 337

[email protected]

Korea

ROHÉ Korea Corporation

302-12 Chamsilbon-Dong

Songpa-Gu

ROK-Seoul

Tel. 00 82-2-425 22 24

Fax 00 82-2-412 22 24

[email protected]

Korsika

Ets A. Lavios

Lot. St Francois n°

37

F-20290 Borgo

Tel. 00 33-4-95 36 29 75

Fax 00 33-4-95 36 74 66

[email protected]

134

weitere informationen – glossar

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IAS/IFRS International Accounting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete international anwendbare Standards für die externe Berichterstattung von Unternehmen mit dem Ziel, eine weltweite Harmonisierung der Rechnungslegung zu erreichen.

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finanzkalender 2006

4. April 2006 Bilanzpressekonferenz
Mai 2006 Quartalsbericht I
31. Mai 2006 Hauptversammlung
August 2006 Quartalsbericht II
November 2006 Quartalsbericht III
27. bis 29.11.2006 Eigenkapitalforum

Impressum

Herausgeber WashTec AG Argonstraße 7 D-86153 Augsburg

Text WashTec AG Fotografie Gerd Grimm

Auflage 2.000 Stck. deutsch

Konzept/Gestaltung Büro Benseler WashTec AG Druck/Litho Biering Mediahaus Papier Umschlag: Invercote

Innenteil: PhoenixMotion

1.000 Stck. englisch

WashTec AG Argonstraße 7 D-86153 Augsburg Telefon +49 821 55 84-0 Telefax +49 821 55 84-1410