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UBM Development AG Annual Report 2008

Mar 23, 2009

763_10-k_2009-03-23_8380eb9d-d220-4505-8300-4df718e30c09.pdf

Annual Report

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Ergebniskennzahle
n in Mio
. Eur
2008 Veränderung in % 2007 2006
Jahresbauleistung 307,3 16,9 263,0 185,7
davon Auslandsanteil in % 85,6 +22,1PP 63,5 72,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 35,8 11,4 32,2 18,6
Ergebnis vor Ertragssteuer (EBT) 16,8 1,2 16,6 11,2
Jahresüberschuss 16,2 34,5 12,0 8,6
Bilanzgewinn 3,3 0 3,3 3,0
Gesamtkapitalrentabilität in % 6,9 +0,1PP 6,8 5,4
Eigenkapitalrentabilität in % 14,0 +2,6PP 11,4 8,9

Bilanzkennzahlen in MIo. EUR

Bilanzsumme 559,4 17,0 477,9 438,3
Eigenmittelquote in % der Bilanzsumme per 31.12. 22,0 –0,7PP 22,7 23,3
Investitionen 44,2 –52,6 93,0 74,9
Abschreibungen 2,8 17,5 2,4 2,0

Börsekennzahlen

Ergebnis je Aktie in EUR 5,36 34,0 4,00 2,78
Dividende je Aktie in EUR 1) 1,10 1,10 1,00
Pay-out-Ratio in % 20,4 –25,8 27,5 36,0

1) Vorschlag an die Hauptversammlung

ÜBerLeITUnG der GesaMTLeIsTUnG (JahresBaULeIsTUnG) der GrUppe zU den UMsaTzerLösen LaUT Konzern-GewI nn- Und -VerLUsTrechn UnG FÜr das GeschäFTsJahr 2008

Wir von UBM definieren die Jahresbauleistung als maßgebliche Umsatzkenngröße. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst, anders als die in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung ausgewiesene Gesamtleistung, auch die anteiligen Umsatzerlöse aus Arbeitsgemeinschaften und aus equity-konsolidierten oder untergeordneten Beteiligungen. Zudem werden Bestandsveränderungen der Eigenprojekte sowie aktivierte Eigenleistungen des Berichtsjahres erfasst. Aus nachstehender Tabelle ist die Berechnung der Jahresbauleistung für die Geschäftsjahre 2006 bis 2008 ersichtlich.

UMsaTzenTwIcKLUnG
in T E 2008 2007 2006
Gesamtleistung der Gruppe 307.342 262.960 185.714
Umsatzerlöse lt. Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung 216.399 133.655 117.039
Differenz 90.943 129.305 68.675
Umsatz aus Immobilienbeteiligungsverkäufen 34.770 3.690 10.742
Bestandsveränderung der Eigenprojekte aus Vorjahr 16.089 16.372 2.568
Umsatz aus equity oder untergeordneten Beteiligungen 39.868 108.845 54.168
Aktivierte Eigenleistungen 216 398 1.197
90.943 129.305 68.675

leistungsspektrum Die UBM-Gruppe

Grun dstücksakquisition Suche, Analyse, Miete, Kauf

Studien Markt-Studie, Feasibility-Studie, Projekt-Studie

Finanzierung & Recht Finanzierungsmodell, Sonderfinanzierung, Steuermodell, Gesellschaftsrechtliche Konzeption

Genehmigungsverfahren

Widmung, Abbruchgenehmigung, Baugenehmigung, Kollaudierung

Planung Einreichplanung, Ausführungsplanung, Statik, Generalplanung

Baudienstleistung

Baumanagement, Generalunternehmer, Totalunternehmer, Bauträger

Verwertung Vermietung, Verkauf

Objektmanagement Kaufmännische Objektverwaltung, Betriebskostenoptimierung

Facility Management

Center Management Marketing, PR, Flächenmanagement, Mieterbetreuung

e

  • Organe der Gesellschaft und Lage des Unternehmens
  • 08 Strategie und Erfolgsfaktoren und Risiken des Unternehmens
  • Unsere Stärke Unsere Geschäfte 53 Forschung und Entwicklung
  • Im Wachstum Unsere Projekte
  • 11 Die UBM-Aktie
  • Unsere Projekte International
  • Unsere Projekte National

  • Vorwort des Vorstandes 40 Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis

  • Unternehmensprofil 50 Voraussichtliche Entwicklung

lagebe ht ric /08 Inhaltsverzeichnis

  • 60 Gewinn- und Verlustrechnung 75 Konzern-Bilanz

e erichtUBM-Group 03/ JAHRESABSCHLUSS DER UBM AG 04/ KONZERNABSCHLUSS DER UBM-GRUPPE

  • 58 Bilanz 74 Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
  • 62 Entwicklung des Anlagevermögens 76 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
  • 64 Anhang 2008 78 Konzern-Kapitalflussrechnung
  • 79 Erläuterungen zum Konzernabschluss 2008

lag

03

Inhaltsverzeichnis

  • 100 Segmentaufteilung
  • 108 Beteiligungsspiegel
  • 112 Bericht des Aufsichtsrates
  • 113 Gewinnverwendung

ist der größte und sicherste Reichtum."

(Marcus Tullius Cicero)

Sehr Geehrte Damen un D herren aktionäre!

2008 war ein von Negativschlagzeilen geprägtes Jahr. Doch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten UBM kaum berühren. Trotz der schwierigen Lage und ganz entgegen dem Trend zu Gewinnrückgängen konnte bei UBM eine neue Bestleistung erzielt werden. Mit einer Jahresbauleistung von rund € 307,3 Mio. können wir den Wert des letzten Jahres wieder überbieten und somit einen neuen Rekord in der Firmengeschichte aufstellen. Auch das Ergebnis vor Ertragssteuer (EBT) konnte im Vergleich zum Vorjahr um € 0,2 Mio. auf aktuelle € 16,8 Mio. verbessert werden.

Die wichtigsten geografischen Leistungsträger für dieses ausgezeichnete Ergebnis waren heuer die Länder Polen und Deutschland. In Polen waren vor allem der Verkauf des Hotels "andel's" in Krakau sowie Generalunternehmerleistungen für den multifunktionalen Gebäudekomplex "Poleczki Park" und für diverse Hotels ("andel's" in Lodz, "angelo" in Kattowitz und "Park Inn" in Krakau) ausschlaggebend. In Deutschland standen die Hotels "andel's" in Berlin und "angelo" in München sowie Wohnungsverkäufe für die Projekte Bergmannstraße und Riem in München im Vordergrund.

Abgesehen von diesen Bauvorhaben erwiesen sich aber auch andere Projekte als leistungssteigernd. So müssen an dieser Stelle in erster Linie die Hotels der Kette "angelo" erwähnt werden, die unter anderem in Pilsen, München und Bukarest erfolgreich umgesetzt werden konnten. Aber nicht nur in diesem Segment waren wir erfolgreich; auch der Logistikcenter-Bereich (Regensdorf in der Schweiz und Chitila in Rumänien) trägt zur positiven Entwicklung bei. Darüber hinaus haben auch das Projekt Neue Mitte Lehen in Salzburg sowie die Wohnungsverkäufe für "andel's Residences" und der Verkauf des letzten Drittels der Andel City Bauteil 1–4 einen großen Anteil an der guten Performance. Genauere Informationen zu diesen Projekten finden Sie im Textteil auf den Seiten 23–37.

In die Zukunft blicken wir unter Bedachtnahme auf das wirtschaftliche Umfeld vorsichtig optimistisch doch mit leichten Einschränkungen. Zwar hat sich die Krise 2008 noch nicht in unseren Büchern niedergeschlagen, 2009 werden aber auch wir uns der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung kaum mehr entziehen können. Es ist daher zu erwarten, dass sich die bevorstehende Rezession durch einen Rückgang in Umsatz und Ergebnis bemerkbar machen wird. Dennoch bleiben wir unserer Wachstumsstrategie treu und planen für 2009 unter anderem die Abschlüsse des Hotels am Hessenplatz in Linz, des Hotels "andel's" in Berlin, der Hotels "Park Inn" in Krakau und "andel's" in Lodz sowie des Logistikcenters "Chitila" in Rumänien. Darüber hinaus betreiben wir weiterhin aktiv unsere Projekte, wobei der Fokus 2009 vor allem in Polen (Hotel "angelo" in Kattowitz und "Poleczki Park") und Deutschland (Wohnbauprojekte in München) liegen wird.

Wir möchten Ihnen als unseren Aktionären, GeschäftspartnerInnen und MitarbeiterInnen auf diesem Weg für Ihr Vertrauen, Ihre Loyalität und ihre Zusammenarbeit danken. Wir hoffen, gemeinsam mit Ihnen auch das nächste Jahr wieder die großen Herausforderungen, die sich der UBM stellen, meistern zu können und unseren erfolgreichen Weg fortzusetzen.

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

DI Peter Maitz Heribert Smolé

DI Martin Löcker

Organe der Gesellschaft

vorStan D

mag. karl Bier

maG. karl Bier, Vorsitzender des Vorstandes

Abgeschlossenes Jusstudium, steuerliche Fachausbildung; Geschäftsführer von mehreren Projektgesellschaften, ab 1992 Vorstand der UBM AG. Zuständig für Aufbau und Ausbau des Projektentwicklungsgeschäfts im Inland sowie in Tschechien (seit 1993), Ungarn (seit 1994), Polen (seit 1995), Deutschland und Slowakei (seit 2003) sowie Kroatien (seit 2005) und Rumänien (seit 2006).

Di Peter maitz

Studium des Bauingenieurwesens in Graz; 1972 Eintritt bei Porr, von 1972 bis 1986 Leitung von mehreren Projekten in Österreich, Ungarn, dem Iran und Algerien. Seit 1985 technischer Geschäftsführer verschiedener Projektgesellschaften im In- und Ausland. Vorstand der UBM AG seit 1992.

heri Bert Smolé

1973 Eintritt in den Porr-Konzern, 1985 Abteilungsleiter der kaufmännischen Verwaltung für Beteiligungen, Gesamtprokurist der UBM AG ab 1990, Geschäftsführer verschiedener Gesellschaften des UBM-Konzerns. Seit 1997 Vorstandsmitglied der UBM AG.

Di martin löcker

Studium des Wirtschaftsingenieurwesens-Bau an der TU Graz; Post Graduate Studium Immobilienökonomie an der European Business School in München; Eintritt in den Porr-Konzern 2001. Bereichsverantwortung für das technische Management von Gewerbeimmobilien in Deutschland, Geschäftsführer von Projektgesellschaften im Ausland.

UBM-Group nternehmensprofil 07

lagebesprechung

Aufsichtsrat

DI Horst Pöchhacker, Vorsitzender (ab 18.04.08) Dr. Peter Weber, Vorsitzender-Stellvertreter (ab 18.04.08) Dr. Bruno Ettenauer Mag. Wolfhard Fromwald Ing. Wolfgang Hesoun (ab 18.04.08)

Dr. Walter Lederer DI Iris Ortner-Winischhofer Dr. Johannes Pepelnik KR Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch, Vorsitzender (bis 18.04.08)

Zuversichtlich in eine partnerschaftliche Zukunft

Menschen brauchen Grund und Boden. Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf. Und Menschen brauchen vertrauenswürdige Partner, die ihnen all dies ermöglichen. Seit mehr als 136 Jahren ist die UBM-Gruppe darum bemüht, Menschen in der Erfüllung ihrer Träume zu unterstützen. Zuerst nur, indem wir bestes Baumaterial für sie herstellten. Heute liegt unser Unternehmensgegenstand in der Entwicklung, in der Vermietung und im Verkauf von Immobilien in ganz Europa. Speziell in den Ländern Zentral-, Ost- und Südeuropas bringen wir unsere langjährige Erfahrung in den Bereichen Immobilien-Development und -Beratung zum Einsatz. Hier agieren wir als Bauträger genauso wie als Generalunternehmer. Vor allem professionelle Investoren, die für ihre Immobilien-Aktivitäten die Vorzüge eines einzigen Ansprechpartners für unterschiedliche Fragestellungen und Regionen schätzen, bauen auf uns. Das Vertrauen der Aktionäre auf die Sicherheit von Immobilieninvestments beruht auf den "realen Werten", die hinter einer solchen Veranlagung stehen. Wir von UBM tragen diesem Vertrauen mit unserer Unternehmensphilosophie in hohem Maße Rechnung. Die Streuung unseres Engagements auf unterschiedliche europäische Märkte und Sektoren minimiert das Unternehmensrisiko. Dank fundierter Marktkenntnisse können wir den optimalen Verwertungszeitpunkt von Liegenschaften eruieren. Nicht zuletzt sichern uns unterschiedliche Positionen in der Wertschöpfungskette, zum Beispiel Projektentwickler, Vermieter oder Objektmanager, flexible Reaktionsmöglichkeiten auf Veränderungen der Marktgegebenheiten.

Unser Wachstum hat in den letzten 136 Jahren auch zum Wandel unserer Kundschaft geführt. Heute sind unsere Kunden z.B. Immobilienfonds oder international operierende Hotelketten, für die wir Bauten nach ganz spezifischen Vorgaben errichten. Solche maßgeschneiderten Immobilien erzielen deutlich höhere Renditen als eine Veranlagung in bereits bestehende Objekte. Strenge Anforderungsprofile und die langjährige Kenntnis unserer europäischen Heimmärkte sind die sichere Basis für eine umsichtige Expansion in die aufstrebenden Märkte des gemeinsamen Europas.

Stetige Expansion für dauerhaften Erfolg

Die zentrale Fähigkeit von UBM ist es, die ständige Bewegung der Welt gekonnt zu nutzen. So steht UBM heute für grenzenloses Wachstum. Dahinter verbirgt sich ein genau durchdachtes Konzept: Die strategische Ausrichtung des UBM-Konzerns ist von einer Dynamik geprägt, die es ermöglicht, sowohl geografische als auch operative Grenzen zu überschreiten. Bereits seit Beginn der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts bietet sich uns ein offenes Feld des Wachstums Richtung Nord- und Südosten Europas an. Genau dadurch und durch das entsprechende Wissen, um diese Chancen zu nützen, wurden wir zu dem, was wir heute sind: Ein international agierender Spezialist in allen Fragen der Immobilienentwicklung und -verwaltung.

Zu unserem Heimmarkt zählen neben Österreich mittlerweile auch verstärkt die Länder Zentral- und Osteuropas. Aus vielen erfolgreich realisierten Projekten resultiert eine langjährige Erfahrung, die es uns bereits vor der Erweiterung der Europäischen Union ermöglichte, in Ländern wie der Tschechischen Republik, Polen, Ungarn und der Slowakei tätig zu werden. Ausgehend von den Hauptstädten dieser Länder konnten wir unseren Aktionsraum ständig erweitern und schließlich unsere Marktpräsenz in Rumänien, Bulgarien, Kroatien sowie 2008 in Russland verstärken. Auch in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sind wir mit eigenen Unternehmungen erfolgreich tätig. Unserer vorausschauenden Geschäftsstrategie entsprechend setzen wir der Ausweitung unserer Marktpräsenz grundsätzlich keine geografischen Wachstumsgrenzen und prüfen daher permanent neue Marktchancen. So wollen wir mittelfristig auch auf den Märkten Italiens, Serbiens, Sloweniens und der Ukraine vertreten sein.

Unsere größte Stärke ist unsere Vielfältigkeit

Um fassen des Leistungsspektrum

Dass UBM ein kompetenter Partner für alle Bereiche des Immobiliengeschäfts ist, beweist die folgende Übersicht unserer Produkte und Dienstleistungen:

I mmobi li en-Developm ent-Prozess
/ Projektdurchführung
Markt- und
Immobilien
Evaluierung
Grundstücks
Betrieb,
Marketing & Sales
erwerb, Errichtung
Verwertung
Service
Marktobservation
Marktevaluierung
Dialog mit
Immobiliennutzer
und potenziellen
Development
Partnern
Cashflow-Analyse
für potenzielle
Projekte
Erarbeitung
Liegenschaftsstudien
Erwerb
Grundstücke
Einholung von
Baugenehmigungen
Vertragsunter
zeichnung
Aufstellung
Finanzierungsmodell
Errichtung und
Übergabe an Nutzer
Asset Management
Facility Management
Vermietungs
abwicklung
Support Due
Dilligence
Aktivitäten für lang
fristige Investoren
Vertragsunter
zeichnung mit lang
fristigen Investoren
Kontinuierliche
Evaluierung
Aktivitäten von lang
fristigen Investoren
Kontinuierlicher
Dialog mit lang
fristigen Investoren
Evaluierung der
Rendite
Entwicklungen in
Kern- und
Zielmärkten
Facility Management
Instandhaltungs
Management der
Immobilien
Erfüllung von
Garantieleistungen

Sektorale Diversi f izierung

Jeder Markt hat seine eigene Dynamik. UBM hat nicht nur langjährige Erfahrung, sondern verfügt auch über die entsprechende seismografische Sensibilität, um genau diese Veränderungen der Märkte zu erfassen. Lokale Nachfrageunterschiede werden durch unsere vielseitige geografische Präsenz ausgeglichen.

Darüber hinaus nützt UBM aber auch die unterschiedliche Entwicklung der sektoralen Zyklen, um einen kontinuierlichen Geschäftsverlauf zu erzielen. Je nach Marktumfeld werden also nicht nur Wohn- und Büroimmobilien realisiert, sondern auch komplexe Hotelanlagen, Einkaufszentren und Logistikbauten. Neben unserer Erfahrung helfen uns auch detaillierte Marktanalysen, Entscheidungen auf eine solide Basis zu stellen. Zentral ist hierbei der Zeitpunkt: Er entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Geschäfts. Unser hervorragendes Know-how ermöglicht es uns, Trends bereits frühzeitig zu erkennen und so kein Risiko eingehen zu müssen.

I mmobilien portfolio

Das Fundament, auf das UBM ihr breites Betätigungsfeld aufgebaut hat, heißt Erfahrung. Gerade die Vielseitigkeit unserer Geschäfte hilft uns, projektspezifische Schwankungen auszugleichen. So fangen z.B. die Einnahmen aus der Vermietung unseres Immobilien-Portfolios Schwankungen im Immobilien-Development auf. Mit diesem über Jahrzehnte aufgebauten Portfolio verfolgen wir nicht nur das Ziel Mieterträge zu generieren: Es ermöglicht uns auch, den Verwertungszeitpunkt von Liegenschaften optimal zu wählen. Der UBM-Konzern verfügt über Immobilien im Gesamtausmaß einer Grundstücksfläche von mehr als 1,5 Mio. m2 . Dieser Liegenschaftsbesitz verteilt sich über ganz Europa. Rund 75 % davon werden im Ausland gehalten und sind ein wichtiger Faktor für die strategische Marktbearbeitung. Rund 360.000 m2 unseres Immobilien-Besitzes sind vermietete Flächen, die sich wiederum in rund 30 % Büros, 18 % Gewerbe und 3 % Wohnfläche aufteilen. 49 % der Nutzflächen betreffen Hotels.

Sicheres I nvestment

Der Erfolg der UBM liegt in ihrem umsichtigen und voraussehenden Management. Dies ermöglicht es uns, unseren Aktionären durch bedachte Expansion und Risikodiversifizierung, ein sicheres Investment zu bieten. Und es gelang uns dadurch auch, im wirtschaftlich schwierigen Umfeld des letzten Jahres kontinuierlich zu wachsen und eine positive Dividendenpolitik zu pflegen. So schlagen wir unter Bedachtnahme der Liquiditätssicherung eine Dividende wie im Vorjahr von E 1,10 vor.

Unsere Projekte wachsen ständig weiter

Ort Baubeginn Fertigstellung
tschechische Republik
Hotel "angelo" Pilsen Pilsen 2007 2008
Polen
Wohnpark "Oaza Park" Warschau 2009 2014
Park Inn Hotel Krakau Krakau 2008 2009
Poleczki Park – 1. Bauabschnitt Warschau 2008 2010
Hotel "angelo" Kattowitz Kattowitz 2008 2009
Wohnhausanlage Bielany Breslau 2008 2010
SlowakEi
Wohnhausanlage Koliba Hill Bratislava 2009 2011
Deutschland
Wohnhausanlage Riem WA 14 – 3. Abschnitt München 2008 2010
Marianne elf, Parkstadt Schwabing – 2. Abschnitt München 2008 2010
Hotelprojekt "angelo" München München 2007 2008
Hotelprojekt "andel's" Berlin Berlin 2007 2009
Bürogebäude Destouchesstraße München 2008 2009
Rumänien
Logistikcenter Chitila-Phase 1 + 2 Bukarest 2007 2009
Österreich
Neue Mitte Lehen Salzburg 2006 2009
Bürogebäude Brehmstraße BT C Wien 2006 2009
3*-Hotel, "Park Inn" Linz 2007 2009
SCHWEI
z
Logistikcenter Regensdorf bei Zürich Regensdorf 2007 2008
Russ
land
Airport Center St. Petersburg – 1. Abschnitt St. Petersburg 2008 2010

Aktuelle bzw. i m Beric htsjahr fertiggestellte Proj ekte

aktienlage

Die UBM-Aktie

Entwicklung der i nternationalen Aktienmärkte

Das Aktienjahr 2008 hat Spuren hinterlassen. So muss man schon sehr weit zurückblicken, um ein vergleichbar negatives Aktienjahr zu finden. Die düsteren Wolken hatten sich bereits früh angekündigt: Die Subprime-Krise nahm schon 2007 ihren Anfang und obwohl die Folgen bis dahin noch unbekannt und ausständig geblieben waren, sollten sie 2008 nun schonungslos zum Vorschein kommen. Vor allem die Insolvenz verschiedener Großbanken und Versicherungsgesellschaften führte zu extrem hoher Verunsicherung, sodass an den Aktienmärkten ein von Panik getriebenes Chaos folgte. Viele Regierungen sahen sich gezwungen, beruhigend einzuwirken, sodass Krisenpakete geschnürt und riesige Geldsummen für den Finanzmarkt und die Wirtschaft bereitgestellt werden. Diese Entwicklung hatte auf der ganzen Welt dramatische Auswirkungen: In New York, Tokio und Frankfurt, Moskau und Hongkong (also an allen wichtigen Börseschauplätzen) waren die Aktien 2008 in atemberaubender Geschwindigkeit in den Keller gerast. Zwar verzeichneten die meisten Indizes in den letzten Handelstagen des Krisenjahres wieder Zugewinne, doch die Jahresvergleichszahlen sprechen für sich: Der DAX verlor im Jahresvergleich rund 40 %, der Dow Jones verlor fast 34 % (das schlechteste Jahr seit 1931). Auch der japanische Nikkei Index verlor auf Jahresfrist gesehen 42 % (die schlechteste Performance des Nikkei überhaupt), noch heftiger fiel der Kursverfall in China aus: Der chinesische Shanghai Composite Index verzeichnete mit einem Minus von 65 % den stärksten Rückgang aller Zeiten. Den absoluten Negativrekord stellte aber Russland auf: Hier gab der Leitindex im Gesamtjahr um 72 % nach.

Entwicklung der Wiener Börse

Auch die Wiener Börse konnte sich den internationalen Entwicklungen nicht entziehen: Nach mehreren äußerst erfolgreichen Jahren entwickelten sich 2008 alle wichtigen Marktindikatoren unter dem Einfluss der vom US-Subprime Markt ausgehenden Finanzkrise rückläufig. So brach der ATX im Jahresvergleich um mehr als 60 % ein, ein Rekordminus seit der Einführung des ATX vor 18 Jahren. Per 23. Dezember schloss er mit 1.725,89 Punkten. Die Marktkapitalisierung sank 2008 von € 157,9 Mrd. auf € 51,4 Mrd. Auch die durchschnittlichen monatlichen Handelsumsätze sind 2008 (von € 14,7 Mrd.) auf rund € 12 Mrd. zurückgegangen – dank einer steigenden Anzahl an Transaktionen aber nicht im gleichen Ausmaß wie die Aktienkurse.

Als Arbeitsschwerpunkt für das kommende Jahr ergibt sich eine intensive Kooperation mit den Börsen Budapest, Laibach und Prag, da die Wiener Börse 2008 Mehrheitsbeteiligungen an allen drei benachbarten Börsen erworben hat. Das primäre Ziel in diesem Zusammenhang ist die Steigerung der internationalen Aufmerksamkeit für diese Kapitalmarktregion bei institutionellen Investoren und die Erhöhung der Liquidität an den regionalen Börsen.

Entwicklung der UBM-Aktie

2008 zeigt sich leider auch die Kursentwicklung der UBM-Aktie durch die internationale Krisenstimmung gekennzeichnet. In der ersten Jahreshälfte herrschte noch relativ positive Stimmung, sodass sogar im Juni noch der Jahreshöchstkurs von 51 notiert werden konnte. Das Blatt sollte sich aber rasch wenden, sodass die zweite Jahreshälfte fast ausschließlich von Verlusten geprägt war. Im Dezember schließlich wurde mit 25 der absolute Tiefstwert erreicht. Für die weitere Entwicklung scheint sich aber erneut ein leichter Aufwärtstrend bemerkbar zu machen, sodass in die Zukunft durchaus mit Zuversicht geblickt werden kann, wobei die geringe Volatilität den Kurs auch bei Minimalumsätzen beeinflusst.

Börsekennzahlen in E

2008 2007 2006 2005
Kurs per 31.12. 30,00 50,00 43,50 42,00
Höchstkurs 51,00 53,00 55,00 50,00
Tiefstkurs 25,00 43,50 40,51 28,30
Ergebnis je Aktie 5,36 4,00 2,78 2,83
Dividende je Aktie 1,10 1,10 1,00 0,90
KGV per 31.12. 5,60 12,50 15,65 14,84
Dividendenrendite per 31.12. in % 3,67 2,20 2,30 2,14
Total Shareholder Return in % –36,33 17,14 5,87 51,08
Börsenkapitalisierung in E Mio. 90,0 150,00 130,50 126,00
Pay-out-Ratio in % 20,4 27,50 36,00 31,80

Die uBm-aktie

i nveStor relationS

Die UBM notiert seit dem Jahr 1873 an der Wiener Börse und zählt somit zu den ältesten börsenotierten Unternehmen Österreichs. Die 3.000.000 Stammaktien werden im Marktsegment "Standard Market Auction" der Wiener Börse gehandelt, wo die Kursermittlung nach dem Meistausführungsprinzip täglich um 12.30 Uhr erfolgt. Die Börsekapitalisierung per Ultimo 2008 verzeichnete mit einem Wert von E 90,0 Mio. einen Rückgang um 40 % (der Vergleichswert aus dem Vorjahr beträgt E 150,0 Mio.). Die UBM-Aktien fließen mit einer Indexgewichtung von 0,19 % (Stand: 31.12.2008) in den Wiener Börse Index (WBI) ein, der als Gesamtindex die Entwicklung des österreichischen Aktienmarkts widerspiegelt.

Neben dem Halbjahres- und Jahresfinanzbericht informiert UBM seine Aktionäre in ausführlichen Zwischenmitteilungen über den Geschäftsverlauf der UBM. Detaillierte Angaben über Bauprojekte, aktuelle Vorhaben sowie Pressemitteilungen und der aktuelle Aktienkurs finden sich zudem auf der Internetseite www.ubm.at.

Divi Den DenvorSchlaG

Für das Geschäftsjahr 2008 schlägt der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von E 1,10 je Aktie vor.

erFüllunG Der öSterreichiSchen com Pliance-richtlinie

Um den Missbrauch von Insiderinformationen zu verhindern, trat am 1. April 2002 die Emittenten-Compliance-Verordnung (ECV) der Finanzmarktaufsicht in Kraft, welche im Jahr 2007 neu gefasst wurde. In Ausführung der Vorgaben des BörseG und der ECV 2007 hat UBM eine Compliance-Richtlinie erlassen, die im November 2007 in Kraft getreten ist. Mit dieser Richtlinie werden die Informationsweitergabe im Unternehmen und die Maßnahmen zur Überwachung aller internen und externen Informationsflüsse geregelt, um deren missbräuchliche Verwendung zu verhindern. Ziel ist die Unterrichtung der Dienstnehmer und Organe sowie der Berater und sonst für die UBM tätige Personen über das gesetzliche Verbot des Missbrauchs von Insiderinformationen. Bei der UBM wurden acht ständige Vertraulichkeitsbereiche definiert.

Zudem richtet der Compliance-Verantwortliche in Abstimmung mit dem Vorstand temporäre Vertraulichkeitsbereiche für interne und externe Projektmitarbeiter ein, die Zugang zu Insiderinformationen erhalten (Erstellung Geschäftsbericht, Quartalsberichte etc.). Neben der Kontrolle über die Einhaltung der Richtlinie zeichnet der Compliance-Verantwortliche auch für die diesbezüglichen Schulungen der Mitarbeiter sowie für die Führung eines Insider-Verzeichnisses verantwortlich. Explizite Sperrfristen und Handelsverbote mit UBM-Wertpapieren sollen eine missbräuchliche Verwendung von Insiderinformationen verhindern.

corPorate Governanc e

Die UBM hat bislang keine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Österreichischen Corporate Governance Kodex abgegeben. Unabhängig davon werden jedoch sämtliche gesetzlichen Bestimmungen und auch die meisten der "Comply or Explain"-Regeln eingehalten.

13

lagekalender

Finanzkalen der 2009

Veröffentlichung des Jahresfinanzberichtes/Geschäftsberichtes 2008 23.03.2009
128. ordentliche Hauptversammlung 15.04.2009
Zahltag der Dividende 20.04.2009
Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2009 12.05.2009
Halbjahresfinanzbericht 2009 28.08.2009
Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2009 11.11.2009

Aktionärsstruktur der UBM AG in %

lageplan

In jeder Lage für Sie erreichbar.

UBM Realitätenentwicklung AG

Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich T: +43 (0) 50 626-0

www.ubm.at

UBM Wien, Headquarter

Unsere Wachstumsmärkte liegen genau da, wo sie Erfolg versprechen.

  • ■ Länder, in denen UBM bereits tätig ist
  • Länder, in denen Projekte in Vorbereitung sind
Österreich
Bulgarien
Schweiz
Tschechische Republik
Deutschland
Frankreich
Ungarn
Ukraine
Kroatien
Italien
Polen
Rumänien
Russland
Serbien
Slowenien
Slowakei

lageplan Hier liegen wir mit unseren Projekten richtig.

Andel City: Stadt der Engel

Das Wort "Andel" bezeichnet unter anderem ein Salzwiesengras, einen Stadtteil der Stadt Bernkastel-Kues, den tschechischen Astronomen Karel And ˇel (1884–1947), einen Mondkrater, eine Gemeinde in der Bretagne in Frankreich, eine Stadt in der Gemeinde Woudrichen in den Niederlanden und die Prager U-Bahn-Station "And ˇel".

"And ˇel" bedeutet auf Tschechisch Engel und genauso wird auch das völlig neue Stadtviertel genannt, das in einem Teil des Prager Bezirks Smichov entstanden ist. Es stellt ein Gesamtkonzept dar, das stellvertretend für alle zukunftsweisenden Projekte von UBM steht. Hier existiert alles neben- und miteinander: Hotels, Appartments, Wohnungen, Freizeit- und Einkaufszentren sowie Bürogebäude.

Der ursprünglich ländlich geprägte, nahe dem Stadtzentrum von Prag gelegene Bezirk Smichov wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vom industriellen Aufschwung erfasst. Neben zahlreichen Textilunternehmen entstand auch die bekannte Ringhoffer-Wagenfabrik. In den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der Betrieb schließlich an den Stadtrand verlegt, was ein grundlegendes Problem aufwarf: Das Stadtviertel sollte komplett neu entwickelt werden – und UBM erwies sich dieser Aufgabe mehr als gewachsen. Bereits im Jahr 1994 hat UBM das rund 25.000 m2 große ehemalige Fabriksgelände erworben, um für den Bauboom rund um den EU-Beitritt gerüstet zu sein. Unter dem Markennamen "Andel City" entstanden auf dem ehemaligen Industriegrundstück zuerst das Hotel "andel's" (2002), der Büroteil I (2002), ein Village Cinemas Multiplex-Kino (2002) und ein Boardinghaus mit 51 Executive Appartmentes (2004). Weiters errichtete UBM für den Pharmakonzern Pfizer ein 9.000 m2 großes Bürogebäude. Aufgrund des großen Erfolges der 97 Eigentumswohnungen umfassenden Andel City Residenz wurde im 4. Quartal 2004 mit dem Bau einer weiteren Eigentumswohnhausanlage (Andel City Residenz II) begonnen, die 2007 fertiggestellt wurde. Darüber hinaus entstanden in der Folge zwei weitere Büroobjekte und ein zweites Hotel. Letzteres nahm unter dem Namen "Hotel Angelo" am 12. Juni 2006 den Betrieb auf. Der Büroteil I wurde im Oktober 2007 und April 2008 verkauft.

Heute ist Andel City so bekannt, dass dem Stadtteil sogar ein Eintrag in der englischen Version der Online-Enzyklopädie Wikipedia gewidmet ist. Dort erfährt man auch, woher der Name überhaupt stammt: Im 19. Jahrhundert gab es im Stadtteil ein Lokal namens "Zum goldenen Engel". Dieser Name kam daher, dass sich direkt vor dem Lokal die Statue eines Engels befand.

Daten un d Fakten

Hotel "andel's"

  • Gesamtfläche: 15.000 m2
  • 231 Zimmer + 8 Suiten in 5 Stockwerken
  • Konferenzraum mit Fläche von 350 m2
  • Restaurant, Bar, Fitnessraum

Boarding House "andel's Suites" – 7 Stockwerke

  • 22 Studios zu je 40 m2
  • 18 Einbettzimmer Apartments
  • 5 Maisonetten für je eine Person
  • 4 Maisonetten für je zwei Personen
  • 2 Dachapartments mit Terrasse

Pfizer Headquarter

  • Gesamtfläche: 9.073 m2
  • 6 Stockwerke
  • Hotel "angelo"
  • 168 Zimmer
  • davon 5 Suiten mit Dachterrasse
  • Executive Area im 6. und 7. Stock
  • Restaurant, Bar, Konferenzräume

Andel City – Phase 1

  • 14.027 m2 Bürofläche
  • Mulitplex Kino
  • Shopping-Mall

Andel's Krakau

Am 1. Juni 2007 öffnete das erste Designhotel Polens seine Tore.

Das andel's Hotel Krakau wurde vom berühmten Architektenduo Jestico + Whiles gestaltet, das ihr Können schon bei vielen Projekten unter Beweis gestellt hat – unter anderem auch beim 2002 eröffneten und mittlerweile äußerst erfolgreichen andel's Hotel Prag. Das sich an dieses Projekt anlehnende 4-Sterne-Hotel in Krakau konnte in nur 14 Monaten Bauzeit fertiggestellt werden. Bauherr war die UBX Krakow Sp. z o. o. (eine gemeinsame Gesellschaft von UBM und Warimpex), den Hotelbetrieb führen Vienna International Hotels & Resorts.

Das Hotel befindet sich in zentraler Lage der weltberühmten Altstadt, nur 100 m vom Hauptbahnhof entfernt. Der Standort nahe am Bahnhof erweist sich insofern als außerordentlich günstig, weil dadurch ein Beitrag zur weiteren Erschließung der Stadt geleistet werden konnte. Darüber hinaus ist auch die Anbindung zum Flughafen gesichert: Balice Airport ist mit dem Expresszug in nur zwölf Minuten erreichbar. Gleich neben dem Hotel befindet sich zudem eines der modernsten Einkaufszentren der Stadt. Im März 2008 wurde das Hotel verkauft.

Krakau: zwischen Urlaubstourismus und Geschäftsreisedestination

Die 1-Millionen-Stadt Krakau zählt nicht nur zu den führenden Wirtschaftszentren, sondern ist darüber hinaus als meistbesuchte Stadt die Touristenmetropole Polens schlechthin. So werden sowohl Geschäftsreisendeals auch Touristen angezogen – eine in nur wenigen Städten mögliche Kombination, die eine kontinuierliche Auslastung sichert und damit den Erfolg des Investments garantiert. Mehr als 5 Mio. Besucher zählt die Stadt jedes Jahr und mit den Billigflugverbindungen von Westeuropa steigt die Zahl der Gäste insbesondere aus Großbritannien und Irland stark an. Der Tourismus boomt also – und die positive Entwicklung bietet nicht zuletzt auch durch die 2012 in Polen und der Ukraine stattfindende Fußball-EM sicher noch einiges an weiterem Potenzial.

Ausstattung Insgesamt 159 Zimmer inkl. Appartements, 1 Senior Suite, 4 Junior Suiten, 1 behindertengerechtes Zimmer; ausreichend Nichtraucherzimmer – LCD-Sat-TV (Flatscreen) und DVD-Player – Wireless-Internetzugang – individuell steuerbare Klimaanlage – Minibar und Safe – Notebook-Ladestation, Telefon – WC und Badezimmer mit Haarfön und Fußbodenheizung – alles lichtdurchflutet mit Dachpanoramafenstern – spezielle andel's Executive Zimmer: Terrasse auf oberstem Stockwerk Restaurant und Bar, Fitnessbereich mit Kardiogeräten, Sauna, Dampfbad und Aromaduschen, vier Konferenzräume, durch verschiebbare Zwischenwände individuell zusammenlegbar – 320 Personen Fassungsvermögen

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angelo München

besticht durch Design, I n divi dualität un d I nterieur

Nach einem äußerst erfolgreichen Start des angelo Designhotels in Prag im Jahr 2006 öffnete am 15. Mai 2008 nun in München das zweite angelo Hotel mit insgesamt 146 Zimmern seine Tore. Als Generalunternehmer hat die Münchner Grund AG, Tochter der UBM AG, das Projekt abgewickelt.

Das im Stadtteil Haidhausen (einem neuen Szene- und Amüsierviertel der Bayernmetropole) gelegene Hotel richtet sich an Liebhaber von Design und moderner Architektur. Umgeben von Bars, Restaurants und diversen Einkaufsmöglichkeiten sowie durch die idealen öffentlichen Anbindungen weist das angelo Designhotel München eine äußerst vorteilhafte Lage auf. In das Zentrum Münchens mit dem berühmten Marienplatz und zum Messegelände gelangt man etwa in nur wenigen Minuten. Auch der Münchner Flughafen ist mit der S-Bahn (deren Station sich direkt vor dem Hotel befindet) rasch erreichbar.

Die Zimmer und Suiten sind komfortabel ausgestattet und sind auf höchste Ansprüche ausgerichtet. Darüber hinaus bieten Restaurant und Bar ein angenehmes Ambiente. Auch für ein breit gefächertes Veranstaltungsspektrum bieten sich ausreichend Möglichkeiten: Der Konferenzbereich liefert mit einer Gesamtfläche von 250 m2 Raum für bis zu 130 Teilnehmer. Er besteht aus vier Konferenzräumen, von denen zwei mit einer verschiebbaren Trennwand ausgestattet sind. Ein großzügiges, ebenfalls lichtdurchflutetes Foyer bietet den optimalen Rahmen für Kaffeepausen, Empfänge oder Präsentationen.

Daten un d Fakten

  • 146 Zimmer (142 Doppelzimmer, 2 Suiten, 2 barrierefreie Einzelzimmer)
  • Restaurant mit Platz für 116 Personen
  • Lobby Bar
  • Konferenzräumlichkeiten mit Platz für bis zu 130 Teilnehmer
  • Parkplätze für Auto und Busse sowie Tiefgarage
  • S-Bahn Anschluss vor dem Hotel
  • Flughafentransfers

Entfernungen in Zahlen

  • 35 km zum Flughafen Franz-Josef-Strauss
  • 8 km zur Messe München
  • 4 km zum Marienplatz
  • 1 km zum Ostbahnhof
  • 0,1 km zur S-Bahn-Station

angelo Bukarest

Im Jahr 2008 wurde das ursprüngliche Sky Gate Hotel in Bukarest nach dem bewährten angelo Hotel-Konzept der Vienna International Hotelgruppe durch eine Leistungsgemeinschaft, bestehend aus den Firmen "Porr-Rumänien" und "UBM-Rumänien" für "Warimpex", in ein modernes 4-Sterne-Design-Hotel umgewandelt. Das 4-Sterne-angelo-Airporthotel ist im Norden von Bukarest mittlerweile als bestes Businesshotel bekannt. Das Hotel mit dem internationalen Markenzeichen genießt dank der qualitativ hochwertigen Dienstleistungen einen guten Ruf.

Dazu trägt auch der ausgezeichnete Standort bei: Es liegt nur 300 Meter vom Henri Coanda International Airport entfernt. Die verkehrsgünstige Lage an der Europastraße E60/DN1, die das Stadtzentrum von Bukarest mit der Region Prahova und den bedeutenden Städten und Sehenswürdigkeiten von Siebenbürgen verbindet, macht das angelo Hotel zum idealen Ausgangspunkt. In nächster Nähe zum Hotel befinden sich auch ein sich in zunehmendem Wachstum befindlicher Businesspark sowie das Romexpo-Messegelände. Diese Lage ist ausschlaggebend dafür, dass das Businesshotel sowohl bei internationalen Geschäftsreisenden als auch bei den regional angesiedelten Unternehmen an Beliebtheit gewinnt. Im angelo Airporthotel stehen insgesamt vier Konferenzräumlichkeiten und 20 individuelle Boardrooms mit modernster Technik zur Verfügung.

Bereits im September 2008 konnte der Ausbau abgeschlossen und das Hotel eröffnet werden.

Daten un d Fakten

Highlights:

  • Nur 300 Meter von dem Henri Coanda International Airport
  • Nähe zum Businesspark und Messegelände Romexpo
  • Kostenloser Shuttle-Service zum fünf Minuten entfernten internationalen Flughafen Henri Coanda in Bukarest

Ausstattung:

  • 108 schallisolierte Zimmer
  • 69 zusätzliche Zimmer im angelo Design
  • Restaurant Skygate und 24-h-Bar
  • 4 Konferenzräumlichkeiten mit Platz für bis zu 240 Personen
  • 20 individuelle Boardrooms für kleine Meetings
  • W-LAN im gesamten Hotel
  • Bewachte Parkplätze (gebührenfrei)

angelo Pilsen

UBM AG entwickelt in Mitwirkung mit der Firma Warimpex im Pilsner Ortsteil "Hamburk" ein neues Designhotel der 4-Sterne-Kategorie, in das auch ein Kongresszentrum integriert ist. In der nächsten Etappe werden auch multifunktionelle Objekte vorbereitet. Die erste Etappe des Aufbaus, das Hotel an sich, wurde im Juni 2007 begonnen und bereits im Oktober 2008 wurde das Hotel eröffnet. Mit insgesamt 144 Hotelzimmern und 300 Betten konzentriert sich das Angebot sowohl auf Kongress-, Geschäfts- und Firmenkundschaft als auch auf Gäste, die Pilsen im Rahmen des organisierten Tourismus oder als individuelle Touristen besuchen.

Das angelo Hotel Pilsen entstand im nördlichen Teil der Örtlichkeit "Hamburk" (nördlich vom Eisenbahnknotenpunkt Pilsen-Hauptbahnhof) auf einem unbebauten Geländeriegel, der durch die Straßen U Prazdroje, Klicperova und Nádrazní begrenzt ist. Damit liegt es direkt gegenüber der weltberühmten Pilsner Brauerei. Dort ist das Haus mit seinem einzigartigen Design und seinem extravagantem Erscheinungsbild ein absoluter Blickfang. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie das Brauereimuseum, die historische Altstadt und die Synagoge, sind vom Hotel aus bequem zu Fuß erreichbar. Das Hotel schließt an Stil, Design und Kategorie des Hotels Angelo in Prag im Stadtteil Smichov an, das bereits 2005 durch UBM und Warimpex realisiert wurde.

Logistikcenter Chitila

Chitila liegt in der Walachischen Tiefebene am Fluss Colentina, unmittelbar am nordwestlichen Stadtrand von Bukarest. Das Zentrum der rumänischen Hauptstadt befindet sich in etwa 12 km Entfernung. Der Chitila Logistik Park (CLP) befindet sich verkehrsgünstig gelegen direkt an der Ringstraße "Centura" im Nordwesten von Bukarest. Im Endausbau werden 45.000 m2 modernster Logistik- und Büroflächen auf einer Grundstücksfläche von ca. 93.000 m2 angeboten. Der Industriepark CLP besticht sowohl durch seine Lage als auch durch flexible Nutzungsvarianten für Logistik- und Produktionsunternehmen. Die unmittelbare Nähe zur A1, der Autobahn Richtung Pitesti, zum nahe gelegenen internationalen Flughafen Otopeni und die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz unterstreichen die Attraktivität des Standorts. Zahlreiche Großunternehmen haben das Potenzial dieses Standortes bereits erkannt und sich im Park langfristig eingemietet. Seitens der UBM wird größter Wert auf Bauqualität und Flexibilität hinsichtlich mieterspezifischer Anforderungen an moderne Logistikflächen gelegt.

Mit der Erschließung und dem Bau des Parks wurde im Mai 2007 begonnen. Nach Inbetriebnahme und Vollverwertung der ersten Baustufe im Frühjahr 2008 erfolgt die Fertigstellung der zweiten Bauphase bis März 2009.

logistikcenter chitila, Bukarest Rumänien

Daten un D Fakten

highlights:

  • Verkehrsgünstige Lage an der Ringstraße "Centura"
  • Im Endausbau 45.000 m2 Logistik- und Büroflächen
  • Grundstücksfläche: 93.000 m2
  • Gute Anbindung an A1
  • Flughafennähe
  • Fertigstellung 1. Bauphase Frühjahr 2008
  • Fertigstellung 2. Bauphase März 2009

logistikcenter chitila, Bukarest Rumänien

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Regensdorf

Regensdorf ist nicht nur eine der größten Gemeinden im Zürcher Unterland, sondern wird durch die optimale Verkehrslage, die Stadtnähe und das große Naherholungsgebiet zu einem attraktiven Wohnort. Um die Bedeutung als Wirtschaftsstandort zu stärken, wurde eine Situationsanalyse durchgeführt und darauf aufbauend eine Strategie zur Wirtschaftsentwicklung erarbeitet. Das oberste Ziel dieses Masterplans ist die Aufwertung des Arbeitsplatzgebiets und die Errichtung einer Standortförderung zur besseren Positionierung von Regensdorf. Außerdem sollen Voraussetzungen geschaffen werden, wieder neue Betriebe nach Regensdorf zu holen und ansässige Firmen hier zu halten. Der Neubau des Logistikzentrums für DHL steht ganz im Sinne dieses Plans und konnte bereits erheblich zur Aufwertung des Standorts beitragen. Aus einer lokalen Drehscheibe für Zürich und Umraum wurde somit ein zentraler Hub für die Gesamtschweiz.

DHL war bereits davor in Regensdorf vertreten, allerdings ist die Halle an der Bahnstraße zu klein geworden. Statt bisher 12.000 Quadratmetern stehen dem Unternehmen im Neubau insgesamt über 33.500 Quadratmeter für Büros und Warenumschlag zur Verfügung. In Bezug auf arbeitsplatzbezogene Flächen und haustechnische Infrastruktur konnte das Gebäude nochmals effizienter gestaltet werden. Investor und Betreiber ist die UBM Swiss AG, eine 100 %ige Tochter der UBM AG. Die endgültige Fertigstellung des Projekts erfolgte im Jänner 2008.

Daten un D Fakten

Projektdaten:

  • Liegenschaft: 33.476 m2
  • Büro: 4.530 m2 Bruttogesamtfläche
  • Logistikterminal: 5.050 m2 Bruttogesamtfläche
  • Beladungsterminal: 2.550 m2 Bruttogesamtfläche
  • Parkdeck: 990 m2 Bruttogeschossfläche
  • Freiflächen (befestigt): 20.000 m2

Drei Funktionsbereiche:

  • Umschlaghalle (Terminal): geeignet für Dangerous Good Handling und Kurzlagerung
  • Zustellbereich: ebenerdige, torlose Überdachung der gleich im Mieterausbau errichteten Förderbänder (witterungsgeschützter, überdachter Bodenbereich von 15 m Breite und 82/88 m Länge: lichte Höhe 4,3 m) – 44 Long Haul Verladedocks mit Anpassrahmen, 1 Castordock, 7 Sprinterdocks, 1 PUD-Dock mit Scherenhubbühne
  • Sozial-/ Verwaltungs-/ Dispositionsbereich: Verwaltungsgebäude, mittels Schleuse an die Umschlaghalle angedockt, inkl. Kantine mit Aufwärmküche

Neue Mitte Lehen

Lehen ist ein dicht besiedelter Stadtteil im Norden Salzburgs, in dem fast 15.000 Bewohner leben, also mehr als in jedem anderen Stadtteil Salzburgs. Der Name des Stadtteils leitet sich nach heutiger Deutung von einer alten Bezeichnung für sumpfige Wiesen, "Loh" bzw. "Löhen" ab.

Die "Neue Mitte Lehen" steht nun für ein komplett neues Stadtteilzentrum, das infrastrukturelle Vorbildwirkung hat. Mit den Abbrucharbeiten des alten Salzburger Fußballstadions in Lehen wurde bereits im ersten Quartal 2006 begonnen. Bis Herbst 2008 hat UBM gemeinsam mit der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft "Die Salzburg" nach den Plänen der Architekten Gerhard Sailer und Heinz Lang vom Architektenbüro "Halle 1" auf dem rund zwei Hektar großen Areal des ehemaligen Lehener Fußballstadions die "Neue Mitte Lehen" entstehen lassen.

Das Projekt transformiert das alte Lehener Stadion zwar, behält aber gleichzeitig auch wesentliche Gestaltungsmerkmale bei: So wird etwa das Spielfeld als öffentlicher Park mit englischem Rasen der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Auf dem 5.400 m2 großen Grundstücksteil der UBM entstand anstelle der West-Tribüne ein multifunktionales Gebäude mit 12.000 m2 Nutzfläche. Eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen ergänzt das Angebot. Weitere Nutzungen sind durch Geschäfte, Gastronomie sowie Büro- und Dienstleistungsflächen gegeben: Die Handelsflächen wurden im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss realisiert, während im zweiten und dritten Obergeschoss die neue Stadtbibliothek untergebracht ist. Der östliche Teil des Geländes an der Tulpenstraße wurde von der Wohnbaugenossenschaft Salzburg bebaut: Dort wurden 32 Mietwohnungen sowie ein Veranstaltungssaal und ein Seniorenzentrum errichtet.

Das wesentliche Gestaltungsmerkmal ist aber die in 32 m Höhe ins ehemalige Spielfeld hineinragende Sky-Bar. Der schwebend wirkende Bauteil bietet nicht nur eine hervorragende Aussicht über die gesamte Stadt und die sie umgebenden Berge, sondern stellt auch das bestimmende Zeichen der "Neuen Mitte Lehen" dar.

Die erste Teileröffnung des Projekts erfolgte Ende August 2008 mit den Nutzern Salzburger Sparkasse, Bäckerei Flöckner, dm Drogeriemarkt, Libro, Saite Schuhe und einem Frisör. Die Übergabe der Fläche an die Stadtbibliothek fand Ende September statt und die Übergabe des benachbarten Wohnobjekts samt Seniorenzentrum im November. Am 9. Jänner 2009 wurde der Komplex schließlich offiziell mit einem großen Fest eröffnet.

Daten un d Fakten

Technische Details:

  • Beton: 12.900 m3
  • Betonstahl: 1.365.000 kg
  • Schalung: 32.000 m2
  • Stahlbau: 730.000 kg

Termine:

  • Baubeginn: 02/2007
  • Fertigstellung EKZ: 09/2008
  • Übergabe Stadtbibliothek an den Nutzer zur Errichtung: 09/2008
  • Eröffnung Stadtbibliothek: 12/2008
  • Eröffnung Shopping-Mall: 01/2009

Hier gehts direkt zum Kern der Sache: hard facts and figures.

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Lagebericht

lagebericht

Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Wirtschaftliche Lage

Rahmen bedi ngungen

Die durch die US-Hypothekenkrise verursachte Finanzkrise wirkt sich immer deutlicher auf die Realwirtschaft aus. Bestand zwar bis vor kurzem noch die Hoffnung, dass sich die negativen Effekte in erster Linie auf die USA beschränken werden, so wird aktuell auch in Bezug auf Westeuropa und Japan sowie in Zusammenhang mit den osteuropäischen Staaten und den großen Schwellenländern in Asien und Lateinamerika von einer deutlichen Wachstumsdämpfung gesprochen. Neben einer Rezession und steigender Arbeitslosigkeit wirkt sich das andererseits aber auch positiv auf die Inflation aus, die sich – gestützt durch den massiven Rückgang von Energie- und Rohstoffpreisen – verringern wird.

Europa

Im europäischen Raum wirkt sich die Finanzkrise vor allem in Form von erhöhten Finanzierungskosten, sinkendem Konsumenten- und Unternehmervertrauen sowie einer abgeschwächten Auslandsnachfrage aus: Seit Bestehen der Währungsunion wird erstmals von einer Rezession gesprochen.

Zwar wuchs die Wirtschaft im Jahresvergleich noch, allerdings deutlich geringer als im 1. und 2. Quartal des Jahres. Unter den größten Mitgliedstaaten fiel der Rückgang gegenüber dem Vorquartal im dritten Quartal in Deutschland und Italien mit je –0,5 % besonders kräftig aus. Spanien schrumpfte ebenfalls bereits um 0,2 % – nur Frankreich wies mit 0,1 % eine positive Wachstumsrate auf.

Der europäische Arbeitsmarkt wurde mittlerweile auch von der Abschwächung erfasst: Die Arbeitslosenquote stieg seit März 2008 um 0,5 Prozentpunkte (per Oktober 2008 betrug sie 7,7 %). Das Beschäftigungswachstum hat sich deutlich verringert und auch die auf Umfragen beruhenden Beschäftigungserwartungen haben sich für die nächsten Monate in allen Branchen verschlechtert.

Parallel zu dieser negativen Entwicklung werden aber auch Gegenmaßnahmen gesetzt. So legte die Europäische Kommission im November 2008 Vorschläge für einen "European Economic Recovery Plan" zur Bewältigung der Wirtschaftskrise und ein Konjunkturpaket von rund € 200 Mrd. vor. Es wird also durchaus versucht, die Wirtschaft durch umfangreiche budgetwirksame Konjunkturbelebungsprogramme wieder in Schwung zu bringen.

Österreich

Bis weit ins laufende Jahr 2008 konnte die österreichische Wirtschaft den ungünstigen internationalen Vorgaben trotzen: Der österreichische Finanzsektor war von den direkten Auswirkungen der vom US-Subprime-Markt ausgehenden Turbulenzen vergleichsweise gering betroffen, aber nun sind die negativen Auswirkungen der weltweiten Krise nicht mehr aufzuhalten. Auf Grund momentan vorliegender Daten wird für das vierte Quartal 2008 ein Rückgang der österreichischen Wirtschaftsleistung verzeichnet. Aktuellen Einschätzungen zufolge soll das reale Wachstum 2008 nur mehr 1,8 % betragen.

Auch die schwache Exportnachfrage wirkt sich negativ in Form eines Rückgangs der Investitionstätigkeiten aus. Trotz des markanten Rückgangs der Bruttoanlageninvestitionen und eines verringerten Wachstums des privaten Konsums, geht von der Inlandsnachfrage noch ein leicht positiver Wachstumsbeitrag (0,1 %) aus.

Kürzlich wurde ein Konjunkturpaket der Regierung geschnürt, durch das die negative Verbraucherstimmung aufgehellt und einer weiteren Verschärfung der Konsumzurückhaltung entgegengewirkt werden sollte. Auch durch die Entlastung durch Lohn- und Einkommenssteuerreform und andere finanzielle Unterstützungen ist davon auszugehen, dass sich in Österreich vor allem der private Konsum als stabilisierender Faktor in der schwierigen Konjunkturphase erweisen kann.

Je nachdem, welche Maßnahmen nun genau im Rahmen der europäischen Wirtschaftspolitik (allen voran der Geldpolitik) ergriffen werden, ist die Stärke des Abschwungs immer noch massiv zu mildern.

zentral- un D oSteuroPa

Angesichts der substanziellen Abschwächung der Weltwirtschaft haben die makroökonomischen und zyklischen Risiken vor allem in Ländern mit unausgewogener Wachstumsstruktur zugenommen. Das betrifft vor allem Südosteuropa, während sich die Wachstumsstruktur in den meisten zentraleuropäischen Ländern als ausgewogener erweist: In der Tschechischen Republik, in Polen und in Ungarn kann im Fall eines Rückgangs der ausländischen Nachfrage auch die Wechselkurspolitik eine Anpassung an geänderte Rahmenbedingungen unterstützen. In den letzten Monaten ist in den CEE-Ländern bereits eine substanzielle Wachstumsabschwächung zu beobachten gewesen. Risiken in Bezug auf die außenwirtschaftliche Position und den Wechselkurs haben in einigen Ländern mit hohen externen Ungleichgewichten und hoher Auslandsverschuldung zugenommen. So ist in Bulgarien und Kroatien das Leistungsbilanzdefizit im ersten Halbjahr 2008 weiter gestiegen, die Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen gleichzeitig jedoch gesunken. Auch in Rumänien und in der Ukraine wurden solch gesteigerte Leistungsbilanzdefizite verzeichnet. In der Tschechischen Republik, in Ungarn und in Polen sind vor allem weitere Währungsabwertungen nicht auszuschließen, während diese Risiken in der Slowakei auf Grund der Euroeinführung abnehmen. Es wurden aber nicht nur Länder mit hohen negativen Leistungsbilanzsalden oder Auslandsschulden von der internationalen Finanzkrise in Probleme gebracht. Russland hat ebenfalls gravierende Folgen zu bewältigen, auch wenn diese hier etwas anders gelagert sind (neben durch die Georgien-Krise ausgelösten sicherheitspolitischen Spannungen steht hier massive Kapitalflucht im Vordergrund).

entwicklunG Der euroPäiSchen i mmoBilienmärkte

weSteuroPa

Die Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten haben 2008 auch das Geschehen am europäischen Markt für Immobilien belastet. Seit Jahresmitte sind die Kreditvergabebedingungen noch restriktiver geworden, sodass insbesondere großvolumige Ankäufe nur schwer zu finanzieren sind. Gegenüber dem Vorjahr ging das Transaktionsvolumen auf Europas Investitionsmarkt um rund 57 % zurück.

Am stärksten hat sich die Finanzkrise in Europa auf den britischen Immobilienmarkt ausgewirkt, wo die Immobilien-Investments im ersten Halbjahr 2008 um 62 % einbrachen. In Deutschland gab es einen Rückgang um 55 %, in Frankreich um 50 % und in Italien, Portugal und Spanien um jeweils 21 %. Die Hauptgründe für die Einbrüche liegen in der generell schlechten Marktstimmung und der damit zusammenhängenden Angst, Mieter könnten nicht mehr bezahlen sowie in den schwerer und teurer werdenden Finanzierungen.

Die durchschnittliche europäische Leerstandsquote blieb 2008 nahezu unverändert bei 7,7 %. Diese Zahl verschleiert allerdings die Tatsache, dass sich die einzelnen Büromärkte Europas derzeit in unterschiedlichen Phasen des Immobilienmarktzyklus befinden: London, Madrid und die zentraleuropäischen Hauptstädte wurden bereits 2008 mit einer Neubauwelle konfrontiert, während die Flächenfertigstellungen in Amsterdam und Stockholm erst 2009 anziehen. In den zuletzt genannten Standorten gingen die Leerstandsquoten daher tendenziell weiter zurück. Madrid, Budapest und Prag verzeichneten im Gegensatz dazu einen hohen Anstieg der Leerstandsquoten. Die Spitzenbüromieten entwickeln sich in den meisten europäischen Standorten weiterhin stabil. In einigen Standorten (z. B. in Paris) ist das aber nur dadurch zu begründen, dass die Vermieter Flächeninteressenten derzeit großzügige Anreize einräumen, etwa in Form mietfreier Zeiten. Auf Grund der hohen Finanzierungskosten und der verschlechterten Mietwachstumserwartungen haben die Anfangsrenditen für Spitzenbüroobjekte weiter zugelegt (im gewichteten Mittel um etwa 20 Basispunkte auf 5,25 %).

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Zentral- un d Osteuropa

Die Auswirkungen der Finanzkrise treffen den Immobilienmarkt in Osteuropa im Allgemeinen stärker als die Märkte in Österreich und Deutschland. Während die etablierteren Volkswirtschaften in Westeuropa beim Rückgang der Immobilienwerte weniger betroffen sind, ist der Anstieg der Refinanzierungskosten in den osteuropäischen Ländern stärker ausgeprägt. Doch auch innerhalb der osteuropäischen Länder gibt es Unterschiede: Während die Lage am Balkan, in Rumänien, Bulgarien und insbesondere auch in Ungarn schwieriger ist, sind Polen und Tschechien derzeit noch die stabilsten Märkte.

Dass Finanzierungen teurer werden, betrifft vor allem Immobilienentwickler, die Projekte in Osteuropa mit hohem Fremdkapital durchführen. Die Tatsache, dass dort jetzt weniger gebaut, entwickelt und verkauft wird, schlägt sich in den Umsätzen nieder. Zusätzlich kommt es durch die Abschwächung des Wirtschaftswachstums zu einem Anmietungs-Rückgang auf dem Büromarkt. Auch die Investitionen gehen zurück (um 37 % im Vergleich zu 2007). Dennoch rechnen Experten vorerst nicht mit großen Einbrüchen: Entscheidend wird sein, wie viele Projekte in den nächsten Jahren tatsächlich auf den Markt kommen.

Wiener Büromarkt

Der Büromarkt konnte sich 2008 von der Wirtschaftsentwicklung abkoppeln. Auf Grund der Krise geäußerte Bedenken erwiesen sich größtenteils als unberechtigt. Zwar lassen sich mittlerweile erste Anzeichen einer leichten Abschwächung erkennen, dennoch sind die bisher erzielten Vermietungsergebnisse fast ident mit den Werten des vorangegangenen Erfolgsjahres.

Derzeit hat Wien ca. 9,8 Mio. m2 Bürofläche, wobei das neue Flächenangebot 2008 mit knapp 260.000 m2 niedriger als im Vorjahr (280.000 m2 ) ist. Mehr als 60 % der Fläche, die im Jahr 2008 fertiggestellt wurde, ist bereits vorvermietet bzw. wird eigengenutzt werden. Somit stehen noch etwa 18 % des neuen Flächenangebots 2008 zur Anmietung zur Verfügung. Seit den 90er-Jahren hat sich die Anmietung von Büroflächen kontinuierlich erhöht, 2008 reduziert sich dieser Trend erstmals. Gründe für die reduzierte Vermietungsleistung sind das abflauende Wirtschaftswachstum und die Immobilienkrise, die nun indirekt auch Mieter betrifft.

Die Leerstandsrate ist seit 2004 im Sinken und liegt derzeit bei ca. 4,7 %. Durch geringe Fertigstellung und stabile Vermietungsleistung wird erwartet, dass die Leerstandsrate weiterhin stabil auf diesem Wert bleiben wird. Auch die Spitzenmieten folgen weiterhin ihrer kontinuierlichen Entwicklung nach oben: Während sie Anfang 2008 noch bei € 23/m2 /Monat notierten, liegen sie mittlerweile schon bei € 24/m2 /Monat. Im Vergleich zu anderen europäischen Städten sind die Mieten in Wien als sehr stabil zu bezeichnen. Allerdings kommt es durch die schwächere Wirtschaftsentwicklung zu einer veränderten Nachfragestruktur, sodass sich die Nachfrage stärker auf das mittlere Segment (€ 12 bis 16) konzentriert.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde 2008 um 7 % weniger in Immobilien investiert. Das ist darauf zurückzuführen, dass Finanzierungen allgemein schwieriger durchzuführen sind und sich ein Abwarten der institutionellen Anleger bemerkbar macht. Die aktuelle Entwicklung ist in diesem Zusammenhang aber nicht unbedingt als Nachteil zu interpretieren: Eine geringe Bauleistung sorgt immerhin für hohe Auslastungsraten, stabile Preisentwicklung und deutliche Qualitätsoffensive (besonderes Augenmerk liegt hierbei auf hoher Flächeneffizienz, guter Verkehrsanbindung und ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis).

Geschäftsverlauf

Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Aufgrund der mehrjährigen Realisierungsdauer unserer Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken abrechnungsbedingten Schwankungen, die die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit Vorjahren beeinflussen. Um eine möglichst wirklichkeitsgetreue Darstellung unserer Geschäftsentwicklung zu gewährleisten, definieren wir die Jahresbauleistung als die für uns maßgebliche Umsatzgröße. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst analog zu unserem Leistungsspektrum Erlöse aus Immobilienverkäufen, die abgerechneten Bauleistungen eigener Baustellen, Lieferungen und Leistungen an Arbeitsgemeinschaften sowie sonstige Nebenerlöse.

Im Folgenden angeführte Aussagen und Werte beziehen sich im Regelfall ausschließlich auf den Konzernabschluss, da dieser, auch für die wirtschaftliche Lage der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft selbst, aufgrund der Konzernstruktur (Vielzahl an ausschließlichen Projektgesellschaften) die höchste Aussagekraft hat.

Umsatzentwic klung
in TE 2008 2007 2006
Gesamtleistung der Gruppe 307.342 262.960 185.714
Umsatzerlöse 216.399 133.655 117.039
Differenz 90.943 129.305 68.675
Umsatz aus Leistungsgemeinschaften 34.770 3.690 10.742
Bestandsveränderung der Eigenprojekte aus Vorjahr 16.089 16.372 2.568
Umsatz aus equity oder untergeordneten Beteiligungen 39.868 108.845 54.168
Aktivierte Eigenleistungen 216 398 1.197
90.943 129.305 68.675

Der UBM-Konzern hat 2008 eine Gesamtleistung von € 307,3 Mio. erzielt. Da dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um € 44,4 Mio. darstellt, kann die Leistung erneut als höchste Gesamtleistung in der Unternehmensgeschichte bezeichnet werden. Diese positive Entwicklung kann vor allem durch Leistungszuwächse in Deutschland, Polen und Ungarn (Projektverkauf) begründet werden.

Umsatzentwic klung nach operativen Geschäftsfeldern

Seit dem Geschäftsjahr 2007 werden die Geschäftsfelder "Österreich", "Westeuropa" und "Zentral- und Osteuropa" unterschieden. Die Geschäftsfelder orientieren sich am Ort der Leistungserbringung und fassen die Umsätze aus Projektentwicklung, Mieteinnahmen, Projektverkäufen, Hotelbetrieb und Dienstleistungen für folgende Länder zusammen: Im Geschäftsfeld "Österreich" werden alle Aktivitäten in Österreich sowie die Mieteinnahmen aus den österreichischen Immobilien zusammengefasst. Das Geschäftsfeld "Westeuropa" umfasst Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Die Tschechische Republik, Polen, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Russland und Kroatien bilden das Geschäftsfeld "Zentral- und Osteuropa".

Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Österreich" beträgt € 44,4 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr stellt das einen Rückgang um € 51,7 Mio. dar, was vor allem auf den im letzten Jahr ausgewiesenen (und nun daher nicht mehr enthaltenen) Verkauf der Beteiligung am Florido Tower zurückzuführen ist. Die € 44,4 Mio. setzen sich in erster Linie aus Mieteinnahmen aus dem österreichischen Immobilienbesitz und den Bauarbeiten für das Hotel am Hessenplatz zusammen.

Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Westeuropa" ist um € 66,1 Mio. höher als im Vorjahr (2007: € 34,2 Mio., 2008: € 100,3 Mio.). Die Steigerung ist vor allem auf Umsätze aus Bauarbeiten für die Hotels "andel's" in Berlin und "angelo" in München sowie auf Wohnungsverkäufe für die Projekte Bergmannstraße und Riem in München zurückzuführen. Ebenfalls enthalten sind Hoteleinnahmen aus Frankreich ("Dreamcastle" und "Holiday Inn" beim Eurodisney in Paris) und Mieteinnahmen aus der Schweiz (Logistikcenter in Regensdorf). Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Zentral- und Osteuropa" umfasst einen Wert von € 162,7 Mio. (2007: € 132,6 Mio.), das entspricht einer Steigerung von rund 23 %. Die Steigerung ist auf den Verkauf des "Vaci Utca"- Centers in Budapest sowie den Verkauf des Hotel "andel's" in Krakau und den Verkauf des letzten Drittels der Andel City Bauteil 1 bis 4 zurückzuführen.

Unsere umsatzbildenden Bauaktivitäten im Jahr 2008 setzen sich aus Bauarbeiten für Hotelbauten in Deutschland und Polen sowie aus der Fertigstellung des Hotels "angelo" in Pilsen zusammen. Auch die Wohnungsverkäufe für den Abschnitt SO 10 (Andel Residences) der Andel City sowie die Umsätze aus den Hotelbeteiligungen in Frankreich stellen für die Gesamtleistung dieses Geschäftsfeldes einen wesentlichen Beitrag dar.

Entwicklung der geograf ischen Märkte

Im Jahr 2008 beträgt der Auslandsanteil an der Jahresbauleistung rund 86 % und ist damit wesentlich höher als der Anteil im Jahr 2007 (63 %). Der Inlandsanteil an der Jahresbauleistung beträgt rund 14 % und ist aufgrund des im letzten Jahr ausgewiesenen (und nun daher nicht mehr enthaltenen) Verkaufs der Beteiligung am Florido Tower sowohl prozentuell (2007: 37 %) als auch in absoluten Zahlen (2007: € 96,1 Mio., 2008: € 44,4 Mio.) niedriger als im Vorjahr.

Erstmalig seit langem wurde im Jahr 2008 der höchste Auslandsanteil an der Jahresbauleistung nicht in der Tschechischen Republik erzielt. Der Rückgang (2007: 25,7 %, 2008: 16,8 %) ist vor allem dadurch zu erklären, dass im Vorjahr wesentlich mehr Wohnungsverkäufe getätigt wurden. Den höchsten Auslandsanteil verbucht nun Polen (27,3 %), dicht gefolgt von Deutschland (26,3 %).

In Polen wurde hauptsächlich durch den Verkauf des Hotels "andel's" in Krakau sowie durch Generalunternehmerleistungen für den multifunktionalen Gebäudekomplex Poleczki Park und für diverse Hotels ("andel's" in Lodz, "angelo" in Kattowitz und "Park Inn" in Krakau) eine Jahresbauleistung von € 83,9 Mio. erzielt, das entspricht einer Steigerung von € 24,5 Mio. gegenüber 2007.

Auch in Deutschland konnte die Jahresbauleistung auf € 80,9 Mio. erhöht werden, was auf Umsätze aus Bauarbeiten für die Hotels "andel's" in Berlin und "angelo" in München sowie auf Wohnungsverkäufe für die Projekte Bergmannstraße und Riem in München zurückzuführen ist. Damit haben wir in Deutschland wertmäßig das größte Wachstum erwirtschaftet.

Die Tschechische Republik weist mit einer Jahresbauleistung von € 51,6 Mio. einen durch weniger Wohnungsverkäufe verursachten Rückgang um € 16,1 Mio. auf. Der Wert setzt sich ansonsten aus der Fertigstellung des Hotels "angelo" in Pilsen sowie aus den Wohnungsverkäufen für "andel's Residences" und des Verkaufs des letzten Drittels der Andel City Bauteil 1 bis 4 zusammen.

Die Steigerung um 54 % in Frankreich (2007: € 11,2 Mio., 2008: € 17,3 Mio.) lässt sich vor allem durch die Einnahmen der Hotels "Dreamcastle" und "Holiday Inn" beim Eurodisney in Paris begründen.

Auch in Ungarn konnte eine enorme Steigerung auf aktuelle € 14,7 Mio. erwirtschaftet werden, die vor allem durch den Verkauf des "Vaci Utca"-Centers in Budapest zustande kommen konnte.

Die gute Verdoppelung des Leistungsbeitrags der Slowakei (2007: € 4,2 Mio, 2008: € 8,8 Mio.) ist auf den Anteilsverkauf einer Beteiligungsgesellschaft und den Verkauf einer Immobilie für ein neues Wohnbauprojekt im Innenverhältnis zurückzuführen.

Auf die Position "Sonstiges Ausland" entfallen hauptsächlich Leistungen für das Logistikcenter in Chitila und die Teilfertigstellung des Hotels "angelo" in Bukarest in Rumänien sowie Mieteinnahmen eines Logistikcenters in Regensdorf bei Zürich und Umsätze für Managementleistungen in St. Petersburg.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebn is un d Ertragslage

Die in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichen 2008 einen Wert von € 216,4 Mio. und liegen somit um 61,9 % über dem Wert des Vorjahres. Die für uns relevante, weil aussagekräftigere betriebswirtschaftliche Kenngröße, die Jahresbauleistung, erreichte im Berichtsjahr mit € 307,3 Mio. einen um 16,9 % höheren Wert als im Jahr 2007.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge in der Höhe von € 4,6 Mio. setzen sich aus der Auflösung einer Wertberichtigung, Kursgewinnen und Nebenkosten aus der Hausbewirtschaftung zusammen.

Die Materialaufwendungen haben sich vor allem auf Grund des erhöhten Bauvolumens um 83,7 % auf aktuelle € –148,8 Mio. erhöht.

Die Mitarbeiterzahl aller voll konsolidierten Gesellschaften und Beteiligungen ist von 254 auf 294 MitarbeiterInnen gestiegen. Der Personalaufwand beträgt rund € –16,5 Mio. Die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen, die im Wesentlichen Verwaltungskosten, Reisespesen, Werbekosten, Sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten umfasst, liegt mit € –17,3 Mio. unter dem Wert des Jahres 2007 (€ –19,7 Mio.).

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um rund 11,4 % auf € 35,8 Mio.

Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen des Jahres 2008 beträgt € –3,8 Mio. (Vorjahr € –1,5). Die Erträge aus sonstigen Finanzanlagen betragen € 6,2 Mio (Vorjahr € 8,6 Mio.). Der Finanzierungsaufwand liegt mit € –21,4 Mio. knapp unter dem Wert des Jahres 2007 (€ –22,6 Mio.).

Das EBT (Ergebnis vor Ertragssteuern) konnte von € 16,6 Mio. im Vorjahr auf € 16,8 Mio. erhöht werden. Der Steueraufwand des Berichtjahres beträgt € –0,6 Mio. gegenüber einem Wert von € –4,6 Mio. im Vorjahr. Nach Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter beläuft sich der Jahresüberschuss 2008 auf € 16,2 Mio. und liegt damit € 4,2 Mio. über dem Wert des Vorjahres; das Ergebnis je Aktie steigert sich auf € 5,36 (2007: € 4,00).

Der UBM-Konzern weist für das Jahr 2008 ebenso wie im Vorjahr einen Bilanzgewinn von rund € 3,3 Mio. aus, der dem Bilanzgewinn der UBM AG entspricht: Dieser bildet die Bemessungsgrundlage für die Dividendenausschüttung. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von € 1,10 je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen.

konzern-Gewinn- un D -verluStrechnunG – kurzFaSSunG

2008 veränd. in % 2007 2006
307,3 16,9 263,0 185,7
216,4 61,9 133,7 117,0
35,8 11,4 32,2 18,6
16,8 1,2 16,6 11,2
16,2 34,5 12,0 8,6
3,3 0,0 3,3 3,0
5,36 34,0 4,00 2,78
in % 2008 2007 2006
Gesamtkapitalrentabilität 1) 6,9 6,8 5,4
Eigenkapitalrentabilität 2) 14,0 11,4 8,9
Eigenmittelquote per 31.12. 3) 21,9 22,7 23,3

1) Gesamtkapitalrentabilität = EBIT / Ø Gesamtkapital

2) Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss / Ø Eigenkapital

3) Eigenmittelquote = Eigenkapital / Gesamtkapital

47

Vermögens- un d Finanzlage

Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns erhöhte sich 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 17,0 % auf rund € 559,4 Mio. Die deutliche Erhöhung der Bilanzsumme ist auf der einen Seite hauptsächlich auf die Erhöhung der Finanzimmobilien sowie der langfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen, auf der anderen Seite auch auf die Zunahme der liquiden Mittel.

Auf der Aktivseite bilden die langfristigen Vermögenswerte mit einem Anteil von 69,1 % (2007: 72,2 %) den Schwerpunkt der Bilanzsumme und belaufen sich per Jahresende 2008 auf € 386,8 Mio. Das Sachanlagevermögen beträgt € 59,6 Mio. (Vorjahr: € 39,5 Mio.), wobei die Steigerung des Wertes auf die Erstkonsolidierung einer polnischen Beteiligung sowie Immobilienkäufe in Deutschland zurückzuführen ist. Die Finanzimmobilien per 31.12.2008 stellen einen Wert von € 285,4 Mio. dar (Vorjahr: € 258,9 Mio.) und setzen sich aus der Fertigstellung der "Neuen Mitte Lehen" in Salzburg und des Logistikcenters in Regensdorf zusammen. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind wegen des Verkaufs der Andel City Bauteil 1–4 (letztes Drittel) von € 15,5 Mio. auf € 7,3 Mio. zurückgegangen. Auch die Ausleihungen haben sich von € 13,8 Mio. im Jahr 2007 auf € 11,1 Mio. verringert. Die übrigen Finanzanlagen haben sich von € 13,2 Mio. auf € 18,9 Mio. erhöht, was durch die Differenz zwischen einer Beteiligung an einer russischen Projektgesellschaft einerseits und den Verkauf einer ungarischen Beteiligungsgesellschaft andererseits zu begründen ist.

Die Struktur und das Volumen der kurzfristigen Vermögenswerte haben sich wie folgt verändert: Die Vorräte haben vor allem durch Tätigkeiten für ein Hotelprojekt in Deutschland insgesamt um € 14,7 Mio. auf € 55,0 Mio. verändert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich leicht erhöht und betragen 2008 € 67,7 Mio. Durch die starke Erhöhung der Liquiden Mittel auf aktuelle € 42,6 Mio. (Vorjahr: € 18,3 Mio.) haben sich die kurzfristigen Vermögenswerte in Summe auf € 172,6 Mio. erhöht.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag rund € 122,8 Mio. Die Eigenkapitalquote hat sich mit 22,0 % gegenüber dem Wert von 22,7 % des Vorjahres auf Grund der 17 %igen Erhöhung der Bilanzsumme geringfügig verringert.

Unter den langfristigen Verbindlichkeiten ist die im Jahr 2005 ausgegebene Anleihe in der Höhe von € 100,0 Mio. ausgewiesen. Die langfristigen Rückstellungen haben sich von rund € 7,4 Mio. auf € 7,1 Mio. verringert. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten haben sich vor allem auf Grund unserer Projektentwicklungen in Deutschland, Polen und Österreich von € 122,5 Mio. auf € 176,4 Mio. erhöht.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich von € 133,3 Mio. um 8,1 % auf € 144,1 Mio. erhöht. Die kurzfristigen Rückstellungen in der Höhe von rund € 4,0 Mio. entfallen zum Großteil auf Rückstellungen für Bauten.

Bedingt durch den verbesserten Jahresüberschuss erhöht sich der Cashflow aus dem Ergebnis um rund € 6,3 Mio. auf € 27,5 Mio. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit erhöhte sich trotz der Veränderungen der Vorräte und Verbindlichkeiten um € 5,5 Mio. auf aktuelle € 12,3 Mio. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und in Finanzimmobilien erreichten mit rund € 44,1 Mio. eine Verringerung von rund € 48,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr, womit der Cashflow aus Investitionstätigkeit € –32,4 Mio. beträgt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt rund € 44,5 Mio.

in E Mio. 2008 2007 2006
Jahresüberschuss 16,2 12,0 8,6
Cashflow aus dem Ergebnis 27,5 21,2 32,0
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 12,3 6,8 34,2
Cashflow aus Investitionstätigkeit –32,4 –60,5 –42,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 44,5 58,7 9,3

Konzern-Kapitalflussrechnung – Kurzfassung

Liquide Mittel per 31.12. 42,6 18,3 14,2
--------------------------- ------ ------ ------

Bilanzstruktur

in % 2008 2007 2006
kurzfristige Vermögenswerte 30,9 27,8 28,2
langfristige Vermögenswerte 69,1 72,2 71,8
davon Finanzimmobilien 51,0 54,2 53,7
Eigenkapital 22,0 22,7 23,3
langfristige Verbindlichkeiten 52,3 49,4 41,3
kurzfristige Verbindlichkeiten 25,7 27,9 35,4
Bilanzsumme in E Mio. 559,4 477,9 438,3

Investitionen

Das Investitionsvolumen in Sachanlagen des Geschäftsjahres ist mit € 44,2 Mio. um € 48,8 Mio. kleiner als jenes des Vorjahres. In Österreich ist das Projekt Salzburg Lehen im Mittelpunkt unserer Investitionstätigkeit. In Deutschland haben wir in die Immobilienprojekte Destouchestraße und Dornach investiert. Darüber hinaus haben wir uns an einer russischen Projektgesellschaft beteiligt und ein Grundstück in der Slowakei erworben. In Summe beliefen sich die Investitionen in Finanzimmobilien auf € 16,7 Mio. und in Sachanlagen auf € 27,4 Mio.

I nvestitionen (in € Mio. )

in € Mio. 2008 2007 2006
Investitionen gesamt 44,2 93,0 74,9
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,1
Finanzimmobilien 16,7 76,3 47,1
Sachanlagen 27,4 16,7 25,5

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umweltbelange

Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensbedingungen. Bei unseren Projekten sind wir daher stets bemüht, umweltschonend zu planen und zu bauen. Durch die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und durch energiesparende Bewirtschaftungskonzepte unserer Objekte leisten wir unseren Beitrag zum Umweltschutz.

Arbeitnehmerbelange

Die Mitarbeiterstruktur per 31.12.2008 zeigt, dass rund 74 % unserer MitarbeiterInnen im Ausland beschäftigt sind.

Angestellte un d gewerbliche M itarbeiter

(vollkonsolidierte Gesellschaften) 2008 2007 2006
Inland 76 74 64
Ausland 218 180 180
Mitarbeiter gesamt 294 254 244

Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes. Da unser Konzern geografisch breit positioniert ist, kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer wichtiger praktischer Faktor in einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.

Der Personalstand unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften beträgt per 31.12.2008 340 MitarbeiterInnen.

Zweigniederlassungen

Die UBM Realitätenentwicklung AG hat folgende im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:

  • Zweigniederlassung Oberösterreich, Pummererstraße 17, 4020 Linz
  • Zweigniederlassung Tirol, Porr-Straße 1, 6175 Kematen in Tirol
  • Zweigniederlassung Steiermark, Thalerhofstraße 88, 8141 Unterpremstätten

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Der Aufsichtsrat der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft hat in der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung vom 26.02.2009 beschlossen, Herrn DI Martin Löcker zur Verstärkung der technischen Kompetenz zum weiteren Vorstandsmitglied, und zwar mit Wirkung ab 01.03.2009, zu bestellen. Die Mandate der Herren DI Peter Maitz und Heribert Smolé wurden verlängert. Herr Mag. Karl Bier bleibt wie

bisher Vorstandsvorsitzender.

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

Voraussichtliche Entwicklung der Wirtschaft: Ausblick 2009

Weltwi rtschaftswachstum

Grundsätzlich dominieren in den Vorhersagen die Abwärtsrisiken: Aktuelle Einschätzungen und Prognosen sind von hoher Unsicherheit über das ganze Ausmaß der Folgewirkungen der Finanzkrise geprägt. Die Aussichten sind zwar unerfreulich, aber dennoch erscheint es nicht notwendig, die Lage zu dramatisieren. Durch Konjunkturprogramme und Liquiditätsbereitstellungen von Seiten der Notenbanken sind an und für sich die nötigen Maßnahmen getroffen, um den kranken Markt zu "heilen" – allerdings muss man diesem Prozess auch die notwendige Zeit einräumen, da Besserungen nicht von einem Tag auf den anderen eintreten. Dementsprechend wird aktuell mit einer Erholung der Lage bis 2010 gerechnet.

Österreichische Wirtschaft

Die weitere Verschlechterung der globalen Rahmenbedingungen und der Einbruch der Vertrauensindikatoren lassen einen Rückgang der Wirtschaftsleistung erwarten. Da die wichtigsten europäischen Handelspartner vor oder mitten in einer Rezession stehen und auch die osteuropäischen Wachstumsmärkte an Schwung verlieren, wird 2009 (je nach Quellen) ein Rückgang des BIP um 0,3 bis 0,5 % erwartet. Durch die dadurch bedingten niedrigen Inflationserwartungen werden der EZB weitere Zinsschritte nach unten ermöglicht, sodass der Leitzins bis Mitte 2009 auf 1 Prozent sinken könnte. Für das Jahr 2010 wird eine leichte Erholung der österreichischen Wirtschaft mit einem Wachstum von 0,8 % erwartet.

Zentral- un d Osteuropa

Vor dem Hintergrund der internationalen Finanzmarktkrise gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren im CEE-Raum mittelfristig insbesondere die negativen Wachstumsaussichten für den Euroraum und die damit einhergehende Schwächung des Exportmarktes für die Länder der Region und die Abschwächung des Zuflusses an Direktinvestitionen. Zugleich verschlechtert die Finanzkrise auch die Bedingungen für und möglicherweise den Umfang von externen Finanzierungen durch Schuldenaufnahmen, was vor allem Länder mit hohen Leistungsbilanzdefiziten treffen dürfte. Durch die steigenden Finanzierungskosten und eine erhöhte Unsicherheit bezüglich des Zugangs heimischer Banken und Unternehmen zu ausländischen Finanzierungsquellen, nehmen auch Kredit- und Bankensektorrisiken zu.

Wiener Büromarkt

Im Jahr 2009 wird für den Wiener Büromarkt eine stabile Entwicklung prognostiziert. Dennoch dürfte sich die weltweit schwierige Finanzlage niederschlagen: Auf Grund des schwachen Wirtschaftswachstums und der Immobilienkrise wird, wie es sich mittlerweile auch schon in anderen europäischen Metropolen bemerkbar macht, eine leichte Abschwächung der Vermietungsleistung zu verzeichnen sein. Auch die Produktion von Neuflächen wird zurückgehen. Durch schwierige Finanzierungskonditionen und die zu erwartende Senkung bei Baupreisen kann es auch zu Verzögerungen im Baubeginn kommen. Dennoch wird das Büroflächenangebot weiterhin steigen, sodass für 2010 ein neuer Rekord an neu errichteter Bürofläche erwartet werden kann.

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens: Ausblick 2009

Die durch die Finanzmarktkrise verursachte und von allen Seiten prognostizierte Rezession stellt auch für viele Unternehmen eine Bedrohung dar. Bei UBM ist die Stimmung aber grundsätzlich weiterhin positiv – dennoch ist davon auszugehen, dass wir uns der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung bald nicht mehr entziehen können. Es ist daher (sofern sich an der herrschenden Stimmung nichts ändert) mit einer Verringerung in Umsatz und Ergebnis zu rechnen. Das oberste Ziel der UBM ist es, trotz der widrigen Bedingungen im Jahr 2009 den Ergebnisrückgang möglichst gering zu halten. Da wir eine große Zahl von Projekten im In- und Ausland bearbeiten, gehen wir davon aus, dass wir dieses Ziel auch erreichen können, sodass sich ein geschätzter Ergebnisrückgang auf das Niveau der Jahre 2005/2006 ergeben wird.

In Österreich planen wir für 2009 vor allem die Fertigstellung des 4-Sterne-Hotels am Hessenplatz in Linz. In Deutschland fokussieren wir neben dem Hotelbau (wobei die Konzentration hier auf dem Abschluss des Hotels "andel's" in Berlin liegt) vor allem Wohnbauprojekte in München.

In der Tschechischen Republik befinden sich einige Projekte in der Akquisitionsphase, während in Polen vor allem die Abwicklung der Hotels "Park Inn" in Krakau und "andel's" in Lodz sowie die weitere Bearbeitung der Projekte "angelo" in Kattowitz und "Poleczki Park" im Vordergrund stehen.

In der Slowakei planen wir die Errichtung einer Wohnhausanlage in Bratislava und in Rumänien die Fertigstellung des Logistikcenters "Chitila". Die Beteiligung an einem Hotelprojekt in St. Petersburg legt den Grundstein für unsere weitere Marktbearbeitung in Russland.

Die Märkte in der Ukraine und Bulgarien stehen weiterhin unter aufmerksamer Beobachtung und die bereits erfolgte Marktvorbereitung ermöglicht jederzeit die Umsetzung eines Projektes.

Durch die Diversifikation, sowohl nach Märkten als auch nach Produkten, glauben wir, dass UBM auch für 2009 einen, verglichen mit dem Gesamtmarkt, geringeren Rückgang in Kauf nehmen wird müssen.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Risikomanagementziele un d -methoden

Der UBM-Konzern betreibt die kontinuierliche Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Unser Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.

Risikomanagement gewinnt durch die sektorale und geografische Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit zunehmend an Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenserfolges. Die Verantwortungsbereiche des Risikomanagements sind Allgemeine Verfahrensabläufe, Technik, Development und Kaufmännische Aspekte. Für jeden Bereich wurden die Zuständigkeiten klar festgelegt und versierte Mitarbeiter eingesetzt, die direkt an den Vorstand berichten. Generelle Risiken, wie z.B. das strategische Risiko, die nicht im Verlauf unserer Projekte entstehen, sondern aus unserem Unternehmensgegenstand resultieren, behandelt der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.

vorstan d
Markteintrittsrisiko risikomanagement
Allgemeine Verfahrens
abläufe ISO 9001
Technik Development Kaufmännische Aspekte

Die UBM kennt dank ihrer jahrelangen Erfahrung die Funktionsweisen und Besonderheiten der Immobilienmärkte Zentral- und Osteuropas. Jedem Expansionsschritt geht eine detaillierte Markt- und Risikoanalyse des jeweiligen Landes voraus. Diese Expertisen erfassen den mikro- und makroökonomischen Entwicklungsstand der Region bzw. des jeweiligen Immobilienmarktes. Ausschlaggebend für die Realisierung eines Projektes sind aber vor allem seine individuellen Einflussfaktoren. Hierfür gilt es, die Marktentwicklung treffend zu prognostizieren und potenzielle Mieter bereits im Vorfeld ausfindig zu machen.

Vorgaben über einen erforderlichen Mindestverwertungsgrad erhöhen die Sicherheit für die Investition in ein Projekt. Die breite geografische und sektorale Streuung des UBM-Konzerns bringt mit sich, dass der Eintritt in neue Märkte durch das solide Fundament des bestehenden Immobilienportfeuilles abgesichert ist.

Nachfolgend werden die wesentlichsten uns bekannten Risiken aufgelistet, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Bestehen de Risiken

Preisän derungsrisiko

Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes, der Marktpreise und Änderungen der Wechselkurse.

Da unsere Mieteinnahmen nicht nur indexgebunden sind, sondern unsere Mietverträge ausländischer Objekte (die unteranderem mit internationalen Konzernen abgeschlossen werden) zudem lange auf Hartwährungsverträgen basierten, sieht sich UBM durch die aktuellen Währungsabwertungen in CEE hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Um dieses Risiko zu minimieren wurde bereits und wird projektbezogen dazu übergegangen, Verträge in den jeweils korrespondierenden Landeswährungen abzuschließen.

Da UBM ein umfassendes Leistungsspektrum anbietet, besteht eine verstärkte Angewiesenheit auf Fremdunternehmen. Die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Qualität, Lieferterminen und Kosten können bei erhöhter Nachfrage zu Versorgungsschwierigkeiten führen. Die operativen Bereiche sind in den letzten Jahren vermehrt den Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich ausgesetzt. Sofern es nicht möglich ist, diese an die Kunden weiterzugeben, wirken sie negativ auf die Ertragslage.

Vor allem die Immobilienmärkte, die neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren auch von der jeweiligen Angebotssituation geprägt ist, sind in ihrer Nachfrageentwicklung einer starken Zyklizität unterworfen. Dank unserer breiten sektoralen wie auch geografischen Diversifikation können wir regionale Marktschwankungen aber optimal ausgleichen und unser Engagement flexibel verlagern. Die Möglichkeit, zwischen Verkauf und Vermietung unserer Objekte zu wählen, erlaubt uns darüber hinaus, einen flexiblen Ausgleich für temporär ungünstige Marktlagen zu schaffen.

Ausfallsrisiko

Ausfallsrisiken bestehen vor allem in Bezug auf originäre Finanzinstrumente, nämlich Ausleihungen und Forderungen. Diesen potenziellen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine bestmögliche Absicherung durch Bonitätsprüfungen und adäquate Sicherheitsleistungen. Das maximale Ausfallsrisiko stellen die in Bezug auf diese Finanzinstrumente in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte dar.

Liqui ditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht begleichen zu können. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral koordiniert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert. Durch die aktuelle wirtschaftliche Lage wird dem Liquiditätsrisiko ein neuer Aspekt beigefügt, da auf Seiten der Banken mangelnde Finanzierungsbereitwilligkeit zu beobachten ist und sich somit negative Auswirkungen auf die Liquidität ergeben könnten.

Zi nsrisiko

Dem für den Renditeverlauf eines Objektes oft maßgeblichen Zinsrisiko begegnen wir mit fristenkonformen Finanzierungsmodellen, die den projektspezifischen Finanzmittelbedarf sicherstellen und optimieren. Die Auswahl der Finanzierungswährung erfolgt in Abhängigkeit zur jeweiligen Marktsituation.

Personalrisiko

Der bestehende Wettbewerb um qualifiziertes Personal kann die effektive Geschäftsabwicklung beeinträchtigen. Der zukünftige Erfolg hängt daher davon ab, unsere Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie hochqualifiziertes Personal und Kompetenzträger zu finden.

Wir sind uns dieses Risikos bewusst und setzen auf mit unserer Geschäftstätigkeit abgestimmte institutionalisierte Nachwuchsqualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsprogramme, um vorausschauend steuern zu können.

Beteiligungsrisiko

Unter Beteiligungsrisiko wird das Risiko von Marktwertschwankungen von Beteiligungen der UBM verstanden. Bei den Konzerngesellschaften werden die relevanten Risikoarten (zum Beispiel Markt- oder Kreditrisiken) direkt auf Einzelinstitutsebene erfasst.

Die Berechnung und Analyse des Beteiligungsrisikos und das Reporting an die Geschäftsleitung erfolgt monatlich durch den Bereich Controlling. Bei Erreichen bestimmter Risikoschwellen oder Konzentrationen werden dem Management Handlungsoptionen zur Entscheidung vorgestellt.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.

IT-Risiko

In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Rechenzentrum zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören unter anderem Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir entsprechende Spezial-Software ein. Über einen Dienstleistungsvertrag wird der UBM-Konzern von der IT-Abteilung der Allg. Bauges. A. Porr AG betreut.

Län derrisiko

Unsere Strategie, durch die Entwicklung von Projekten neue Märkte zu erschließen, hat zur Konsequenz, dass wir bewusst angemessene und überschaubare Länder- und Marktrisiken eingehen. Das trifft gegenwärtig vor allem auf unsere Aktivitäten in Schwellenländern zu. Unser allgemeines Risikomanagement beobachtet und prüft die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wird die Wirtschaftlichkeit einer Investition untersucht, ist die Bewertung des Länderrisikos ein wichtiger Faktor.

Wertmin derungsrisiko

Die wertmäßige Sicherung des Immobilienbestandes ist ein wichtiger Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung des UBM-Konzerns. Das Objekt- und Facility Management liefert in regelmäßigen Abständen Zustandsberichte sowie Vorschauwerte für die optimale Instandhaltung der Liegenschaften und Gebäude, um die Verwertungsarbeit sowohl durch einen Verkauf als auch langfristig zu gewährleisten.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

Offenlegung gem. § 243a UGB

    1. Das Grundkapital setzt sich aus 3.000.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 5.450.462,56 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich 3.000.000 Aktien (Vorjahr: 3.000.000) im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Gemäß § 22 der Satzung der Gesellschaft beginnt das Stimmrecht, falls Aktien nicht voll eingezahlt sind, mit der Leistung der gesetzlichen Mindesteinlage. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Das Recht der Aktionäre auf Einzelverbriefung der Aktien ist ausgeschlossen.
    1. Es gibt keine dem Vorstand bekannten Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
    1. Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest 10 vom Hundert beträgt, halten folgende Aktionäre: Allgemeine Baugesellschaft-A. Porr Aktiengesellschaft, Wien: 41,30 %

CA Immo International Beteiligungsverwaltungs GmbH, Wien: 25,00 % + 4 Aktien (Die CA Immo International Beteiligungsverwaltungs GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der CA Immo International AG, Wien)

Gruppe Amber Privatstiftung, Wien, Bocca Privatstifung, Wien, Dkfm. Georg Folian, Wien, Dr. Franz Jurkowitsch, Wien: ca. 14 %

    1. Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.
    1. Bei der UBM Realitätenentwicklung AG bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben.
    1. Gemäß § 21 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit gefasst. Diese Satzungsbestimmung hat nach der Rechtsansicht des Vorstandes die nach dem Aktiengesetz auch für Satzungsänderungen an sich notwendige Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt.
    1. Es bestehen keine Befugnisse der Mitglieder des Vorstandes, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben.
    1. Es bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.
    1. Entschädigungsvereinbarungen i.S.d. § 243a Z. 9 UGB bestehen nicht.

Wien, am 9. März 2009

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

DI Peter Maitz Heribert Smolé DI Martin Löcker

lagebericht

Bilanz zum 31. Dezember 2008

UBM Realitäten entwic klung AG

AKTIVA
31.12.2008
31.12.2007
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte 883.122,00 905
II. Sachanlagen
1.
Grundstücke und Bauten, einschließlich
der Bauten auf fremdem Grund,
davon Grundwert € 12.164.549,22
(2007: T€ 16.096)
55.546.506,22 36.867
2.
Betriebs- und Geschäftsausstattung
568.264,00 81
3. Anlagen in Bau 9.172
56.114.770,22 46.120
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.017.398,32 14.804
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.994.910,85
3. Beteiligungen 13.180.566,81 21.266
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.786.911,99 5.128
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.220.305,00 3.224
6. Sonstige Ausleihungen 2.416.523,00 1.393
45.616.615,97 45.815
102.614.508,19 92.840
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1.
Unfertige Bauten
abzüglich erhaltene Anzahlungen
14.055.179,47
–12.107.791,67

2. Sonstige Vorräte
a) Projektierte Bauten 1.872.989,16 949
b) Zur Verwertung bestimmte Liegenschaften 618.131,55 618
4.438.508,51 1.567
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen 369.170,72 665
2.
Forderungen gegenüber
verbundene Unternehmen
96.716.490,93 116.843
3.
Forderungen gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
48.591.596,45 52.050
4.
Forderungen gegenüber
Arbeitsgemeinschaften
2.430,16 2
5.
Sonstige Forderungen
und Vermögensgegenstände
3.569.418,92 3.996
149.249.107,18 173.556
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 23.296.333,37 651
176.983.949,06 175.774
SUMME AKTIVA 279.598.457,25 268.614

59 best lage Jeder Jahresabschluss ist der Beginn eines erfolgreichen Geschäftsjahres.

PASSIVA
31.12.2008 31. 12. 2007
T€
A. Eigenkapital
I.
Grundkapital
5.450.462,56 5.450
II. Kapitalrücklagen
1. gebundene 44.641.566,51 44.642
2. nicht gebundene 544.201,68 544
45.185.768,19 45.186
III. Gewinnrücklagen
freie Rücklagen 31.572.720,11 19.793
IV. Bilanzgewinn
Gewinnvortrag 25.584,44 12
Gewinn 2008 3.295.896,97 3.314
3.321.481,41 3.326
85.530.432,27 73.755
B. UN
versteuerte Rücklagen
1. Bewertungsreserve auf Grund
von Sonderabschreibungen 1.438.482,28 1.438
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Abfertigungen 1.370.740,00 1.003
2. Rückstellungen für Pensionen 1.646.357,00 1.665
3. Steuerrückstellungen 3.495.537,50 3.165
4. Sonstige Rückstellungen 17.485.859,30 14.039
23.998.493,80 19.872
D. Verbindlichkeiten
1. Anleihe 100.000.000,00 100.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 54.396.706,42 48.545
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 2.903.473,39 3.906
4.
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundene Unternehmen
1.689.088,17 1.433
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unter-
nehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht 213.573,87 529
6. Sonstige Verbindlichkeiten
aus Steuern 1.649.918,72 931
im Rahmen der sozialen Sicherheit 102.977,45 93
diverse 5.196.988,88 15.478
6.949.885,05 16.502
166.152.726,90 170.915
E. RE
chnungs
abg
renzungsp
osten
2.478.322,00 2.634
279.598.457,25 268.614
SUMMA
PASSIVA
Haftungsverhältnisse davon gegenüber
verbundenen Unternehmen € 103.725.560,46
(2007: T€ 107.863)
114.331.810,49 119.003

Jahresabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008

UBM Realitäten entwic klung AG

31.12.2008 31.12.2007
T€
1. Umsatzerlöse 28.755.110,45 25.516
2. Veränderung des Bestandes an noch nicht
abrechenbaren Leistungen
14.978.804,57
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 215.419,93 –3.608
4. Sonstige betriebliche Erträge 280
a)
aus dem Abgang vom Anlagevermögen
7.486,33 3
b) aus der Auflösung von Rückstellungen 2.713.697,00 133
c)
Übrige
267.009,30 8.771
2.988.192,63 8.907
BETR
iebsleistung
46.937.527,58 31.095
5. Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistungen
a)
Materialaufwand
–123.390,48 –109
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen –21.211.574,47 –14.378
–21.334.964,95 –14.487
6. Personalaufwand
a) Gehälter –7.123.671,42 –6.388
b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen
an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen –438.379,67 –192
c) Aufwendungen für Pensionen 7.945,80 –31
d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene
Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige
Abgaben und Pflichtbeiträge –1.235.412,30 –901
e) Sonstige Sozialaufwendungen –108.296,81 –93
–8.897.814,40 –7.605
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens
gegenstände und auf Sachanlagen –1.880.228,69 –1.367
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a)
Steuern, soweit sie nicht unter die Steuern
vom Einkommen fallen
–20.078,80 –17
b) Übrige –5.677.027,57 –5.782
–5.697.106,37 –5.799
9. BETR
iebserfolg
(Zwischensumme aus Ziffer 1 bis 8)
9.127.413,17 1.837

Jahresabschluss

31.12.2008
31.12.2007


T€
10.
Erträge aus Beteiligungen
a)
aus verbundenen Unternehmen
6.326.684,07
9.270
b) aus beteiligten Unternehmen
273.706,58
1.450
6.600.390,65
10.720
11.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
1.561.072,87
17
des Finanzanlagevermögens
davon aus verbundenen Unternehmen € 220.908,42
(2007: T€ 0)
12.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9.131.688,35
9.479
davon aus verbundenen Unternehmen € 6.352.913,61
(2007: T€ 6.380)
13.
Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung
zu Finanzanlagen
119.025,18
105
14.
Aufwendungen aus Finanzanlagen
–3.767.765,69
–7.205
davon aus Abschreibungen € 3.751.665,69 (2007: T€ 6.523)
davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (2007:T€ 220)
15.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
–7.032.875,50
–8.294
davon aus verbundenen Unternehmen € 88.664,49
(2007: T€ 50)
Finanzerfolg
6.611.535,86
4.822
16.
(Zwischensumme aus Ziffer 10 bis 15)
17. E
rgebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
15.738.949,03
6.659
18.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
–663.052,06
–1.076
19. J
ahresüberschuss
15.075.896,97
5.583
20.
Zuweisung zu Gewinnrücklagen
–11.780.000,00
–2.269
21. J
ahresg
ewinn
3.295.896,97
3.314
22.
Gewinnvortrag
25.584,44
12
23.
Bilanzgewinn
3.321.481,41
3.326

Entwicklung des Anlagevermögens

UBM Realitäten entwic klung AG

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01.01.2008
Zugänge Abgänge
I. I
mmaterielle vermögensg
egenstände
1.
Rechte
1.203.935,14
II.
Sachanlagen
1.
Grundstücke und Bauten, einschließlich
der Bauten auf fremdem Grund
51.723.891,84 174.015,96 4.707.924,97
2.
Technische Anlagen und Maschinen
18.966,00
3.
Betriebs- und Geschäftsausstattung
403.575,21 610.389,28 97.332,27
4.
Anlagen in Bau
9.171.340,74 15.388.399,06
61.317.773,79 16.172.804,30 4.805.257,24
III
. Finanzanlagen
1.
Anteile an verbundenen Unternehmen
14.804.418,37 1.215.959,79 10.574,03
2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
5.994.910,85
3.
Beteiligungen
21.265.850,80 516.831,79 8.594.521,59
4.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
19.838.756,03 1.558.872,74
5.
Wertpapiere des Anlagevermögens
3.253.078,46
6.
Sonstige Ausleihungen
5.153.673,00 2.760.000,00
64.315.776,66 12.046.575,17 8.605.095,62
126.837.485,59 28.219.379,47 13.410.352,86

Jahresabschluss

Stand kumulierte
Abschreibungen
Buchwerte
31.12.2008
Buchwerte
31.12.2007
Jahres
abschreibung
Umbuchungen 31.12.2008
1.203.935,14 320.813,14 883.122,00 904.775,00 21.653,00
24.559.739,80 71.749.722,63 16.203.216,41 55.546.506,22 36.867.407,67 1.738.278,41
18.966,00 18.966,00
916.632,22 348.368,22 568.264,00 81.019,00 120.297,28
–24.559.739,80 9.171.340,74
0,00 72.685.320,85 16.570.550,63 56.114.770,22 46.119.767,41 1.858.575,69
7.594,19 16.017.398,32 16.017.398,32 14.804.418,37
5.994.910,85 5.994.910,85
–7.594,19 13.180.566,81 13.180.566,81 21.265.850,80
21.397.628,77 16.610.716,78 4.786.911,99 5.127.756,03 1.899.716,78
3.253.078,46 32.773,46 3.220.305,00 3.224.468,91 4.163,91
7.913.673,00 5.497.150,00 2.416.523,00 1.392.877,00 1.736.354,00
0,00 67.757.256,21 22.140.640,24 45.616.615,97 45.815.371,11 3.640.234,69
0,00
141.646.512,20
39.032.004,01 102.614.508,19 92.839.913,52 5.520.463,38

63

Anhang 2008

UBM Realitäten entwic klung AG

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde nach den Vorschriften des UGB idgF aufgestellt. Die Zahlenangaben des Vorjahres werden in tausend Euro (€ 1.000,00) gemacht. Zahlen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, sind in Mio € angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der Konzernabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft liegt in 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1, auf.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurden nach den Bestimmungen des UGB vorgenommen.

Die Bewertung der Fremdwährungsbeträge erfolgte ordnungsgemäß mit den Anschaffungskosten bzw. allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskursen.

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Dabei wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer Abschreibungssätze in Höhe von 1,28 bis 2 % zur Anwendung gebracht.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2008 planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer folgende Abschreibungssätze (Neuanschaffungen) angewendet wurden:

%
Wohngebäude 1,5
Adaptierungen zu Wohngebäuden 10,0
Andere Baulichkeiten 4,0
Bauten auf fremdem Grund 4,0
Technische Anlagen und Maschinen 16,7 – 33,3
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6,7 – 33,3

Die geringwertigen Vermögensgegenstände wurden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die projektierten Bauten wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die zur Verwertung bestimmten Liegenschaften betreffen Liegenschaften, die bereits zum Bilanzstichtag zur Weiterveräußerung bestimmt sind.

Die unfertigen Bauten werden nach dem Niederstwertprinzip höchstens zu Herstellungskosten ohne Teilgewinnrealisierung bewertet.

Die Herstellungskosten umfassen im Wesentlichen Fremdleistungen, Material- und Personalaufwendungen.

Bei Aufträgen, deren Ausführung sich über mehr als zwölf Monate erstreckt, wurden angemessene Teile der Verwaltungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen wurden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet. Forderungen in Fremdwährungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskurs bewertet.

3. Rückstellungen un d Verbi n dlichkeiten

Die Abfertigungsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 5,8 % (2007: 5,3 %) und erwarteter zukünftiger Gehaltssteigerungen von 2,9 % (2007: 2,6 %) sowie eines frühestmöglichen Pensionseintrittsalters nach ASVG (Pensionsreform 2004) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt. Als Sterbetafel werden die Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2008-P (Angestellte) herangezogen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder wurden Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten berücksichtigt. Der Dienstzeitaufwand wird über die gesamte Dienstzeit, maximal jedoch über 25 Jahre verteilt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte ebenfalls aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19, wobei die gleichen Basisdaten wie für die Abfertigungsrückstellungen herangezogen wurden. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend aller erkennbarer Risiken und drohenden Verluste gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bzw. dem höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt.

4. Umsatzerlöse

Entsprechend der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft werden Erträge aus dem Abgang von Projektgesellschaften nicht als Erträge aus dem Abgang vom Finanzanlagevermögen, sondern als Umsatzerlöse ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Seite 62) zu entnehmen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von € 0,883 Mio (2007: € 0,905 Mio) betreffen Mietrechte in Innsbruck und Wolkersdorf.

Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt € 7.967.485,82 (2007: € 6,977 Mio), der unbebauten Grundstücke € 4.197.063,40 (2007: € 9,119 Mio.). Als wesentliche Zugänge zu den bebauten Grundstücken waren die Herstellkosten des errichteten Einkaufszentrums in Salzburg-Lehen, die Reihenhausanlage Thaur sowie die Umbaukosten des ehemaligen Praktikermarktes zu verzeichnen. Die Liegenschaften Czatoryskygasse, Schneeburggasse, Rummelhardtgasse und in Hall (Top 4) wurden in das Umlaufvermögen umgegliedert und verkauft. Die unbebauten Grundstücke verminderten sich durch den Verkauf von drei Grundstücken in Salzburg, Linz und Graz bzw. durch Umbuchung auf bebaute Grundstücke in Salzburg-Lehen und Hall/Tirol.

Der Zugang zu den Anlagen in Bau beträgt € 15.388.399,06 (2007: € 7,764 Mio.) und betrifft im Wesentlichen die Herstellkosten eines zu errichtenden Einkaufszentrums in Salzburg-Lehen. Gleichzeitig wurden die Gesamtherstellkosten infolge Inbetriebnahme auf die bebauten Grundstücke übertragen. Zinsen auf die Herstellkosten wurden nicht aktiviert.

Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen ergeben sich aufgrund langfristiger Mietverträge Verpflichtungen wie folgt:

T€ 2008 2007
für das folgende Jahr 1.234,7 931,0
für die folgenden fünf Jahre 6.173,5 4.654,9

Eine Zusammenstellung der in § 238 Abs 2 UGB geforderten Daten der Beteiligungsunternehmen ist auf Seite 108 ff zu ersehen.

Die Zugänge zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen betragen € 1,234 Mio. (2007: € 2,428 Mio.) und resultieren im Wesentlichen aus einer Kapitalerhöhung einer tschechischen Gesellschaft sowie diversen Zukäufen. Die Abgänge betragen € 0,021 Mio. (2007: € 0,242 Mio.).

Die Zugänge bei den Beteiligungen betragen € 0,528 Mio. (2007: € 5,036). Es wurde eine Gesellschaft gegründet und eine erworben sowie bei einer Gesellschaft wurde ein Gesellschafterzuschuss gewährt. Die Abgänge betragen € 8,613 Mio. (2007: –,–) und resultieren aus dem Verkauf von vier Beteiligungen.

Ausleihungen

T€ 2008 2007
Verbundene Unternehmen 5.995
Beteiligungsunternehmen 4.787 5.128
Sonstige Unternehmen 2.417 1.393

Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Es erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 3,747 Mio. (2007: € 6,511 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die projektierten Bauten betreffen Akquisitionskosten diverser Projekte, bei denen in absehbarer Zukunft mit einer Realisierung gerechnet werden kann.

Im Rahmen der unfertigen Bauten wurden bei Aufträgen, deren Ausführung sich über mehr als zwölf Monate erstreckt, im Abschlussjahr angemessene Teile der Verwaltungskosten angesetzt.

T€ 2008 2007
Unfertige Bauten 1.415
davon für das Geschäftsjahr (1.415) (–)

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

T€ 2008 2007
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 369 664
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 96.717 116.843
Forderungen gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
48.592 52.050
Forderungen gegenüber Arbeitsgemeinschaften 2 2
Sonstige Forderungen 3.569 3.996
Gesamt 149.249 173.555

Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben € 5,454 Mio. (2007: € 5,357 Mio.) und von den sonstigen Forderungen € 0,768 Mio. (2007: € 0,734 Mio.) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Von den sonstigen Forderungen werden T€ 26 (2007: T€ 49) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Forderungen.

Flüssige Mittel

T€ 2008 2007
Kassenbestand 10 3
Guthaben bei Kreditinstituten 23.286 648
Gesamt 23.296 651

3. Eigenkapital

Das Grundkapital von € 5.450.462,56 ist in 3.000.000 Stück Stammaktien zerlegt. Die Stückaktien lauten auf den Inhaber.

Kapital- und Gewinnrücklagen

Die gebundene Kapitalrücklage resultiert aus dem Agio der Kapitalerhöhungen. Die nicht gebundene Kapitalrücklage resultieren aus in Vorjahren durchgeführten Umgründungen.

Der Posten "andere (freie) Rücklagen" hat sich von € 19,793 Mio. auf € 31,573 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der Dotierung der freien Gewinnrücklage in Höhe von € 11,780 Mio.

4. Unversteuerte Rücklagen

Die Entwicklung der unversteuerten Rücklagen der UBM AG ist wie folgt:

Stand
01.01.2008
Zugänge
U=Umbuchung
Auflösung
durch
Ausscheidung
Auflösung
durch
Zeitablauf
Stand
31.12.2008
I. SACHANLA
GEN
1.
Unbebaute Grundstücke
aus Übertrag § 12 EStG
929.410,18 929.410,18
II. Finanzanlagen
1.
Anteile an verbundenen
Unternehmen aus Übertrag
§ 12 EStG
509.072,10 509.072,10
Gesamt 1.438.482,28 1.438.482,28

5. Rückstellungen

T€ 2008 2007
Abfertigungen 1.371 1.003
Pensionen 1.646 1.665
Steuern 3.495 3.165
Sonstige
Bauten 14.169 10.897
Personal 2.553 2.423
Diverse 764 719
Gesamt 23.998 19.872

6. Verbi n dlichkeiten

Gesamtbetrag lt. Bilanz Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit über einem Jahr
T€ 2008 2007 2008 2007 2008 2007
Anleihe 100.000 100.000 100.000 100.000
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
54.397 48.545 35.546 41.653 18.851 6.293
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen
2.903 3.906 2.903 3.906
Verbindlichkei
ten gegenüber
verbundenen
Unternehmen
1.689 1.433 1.689 1.433
Verbindlichkei
ten gegenüber
Unternehmen, mit
denen ein Betei
ligungsverhältnis
besteht
214 529 214 529
Sonstige
Verbindlichkeiten
aus Steuern 1.650 931 1.650 931
im Rahmen
der sozialen
Sicherheit
103 93 103 93
Diverse 5.197 15.478 4.597 4.122 600 11.356
Gesamt 166.153 170.915 46.702 52.667 119.451 117.649

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren:

T€ 2008 2007
Anleihe
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.570 326
Sonstige Verbindlichkeiten
Diverse 530 548

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einem Betrag von € 20,502 Mio. (2007: € 6,945 Mio.) mittels Hypotheken dinglich besichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Einlagen stiller Gesellschafter in Höhe von € –,– Mio. (2007: € 9,889 Mio.) erfasst. Von den sonstigen Verbindlichkeiten werden € 3,941 Mio. (2007: € 6,330 Mio.) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.

7. Haftungsverhältn isse

T€ 2008 2007
Kreditbürgschaften 114.332 119.003

Projektfinanzierungskredite von mit der Gesellschaft verbundenen Projektgesellschaften wurden durch Verpfändung dieser Gesellschaftsanteile besichert.

anhang

IV. Erläuterungen zur Gewinnund Verlustrechnung

Die umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

T€ 2008 2007
auFGlieDerunG nach tätiGkeitSBereichen
Mieten aus Hausbewirtschaftung 4.830 4.195
Projektentwicklung und Bau 23.924 21.321
Gesamt 28.755 25.516
Inland 14.543 17.181
Ausland 14.212 8.335

PerSonalauFwen DunGen

Im Posten 6b. Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von € 438.379,67 (2007: T€ 192) entfallen € 402.345,50 (2007: T€ 171) auf den Abfertigungsaufwand, der sich wie folgt verteilt:

Gesamt 28.755 25.516

2008 abfertigungsaufwand Pensionsaufwand
Vorstände 268.188,00 –6.403,71
Leitende Angestellte 178.354,00
Andere Arbeitnehmer –44.216,50
Gesamt 402.345,50 –6.403,71
2007 Abfertigungsaufwand Pensionsaufwand
Vorstände 34.970,00 52.940,69
Leitende Angestellte –58.660,00
Andere Arbeitnehmer 194.703,00
Gesamt 171.013,00 52.940,69

FinanzerFolG

T€ 2008 2007
Erträge aus Beteiligungen
a) aus verbundenen Unternehmen 6.327 9.270
b) aus beteiligten Unternehmen 274 1.450
Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen 1.561 17
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.132 9.479
davon aus verbundenen Unternehmen 6.353 6.380
Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 119 105
Aufwendungen aus Finanzanlagen 3.767 7.205
davon aus verbundenen Unternehmen 322
davon Abschreibungen 3.752 6.523
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.033 8.294
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 89 50

Steuern vom Einkommen un d vom Ertrag

Im Jahresabschluss wurden aktive latente Steuern in Höhe von € 1,892 Mio. (2007: € 1,536 Mio.) nicht angesetzt. Der Stand zum 31.12.2008 beträgt € 3.427 Mio. (2007: € 1,536 Mio.).

V. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Immobilienentwicklungs- und Verwertungsprojekte werden über Projektgesellschaften abgewickelt, an denen die Gesellschaft alleine oder zusammen mit Partnern beteiligt ist. Zudem hält die Gesellschaft (Mehrheits-)Beteiligungen an Gesellschaften, die Immobilien langfristig durch Vermietung nützen.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Hotel Euro-Disney

Die UBM AG und die Wairmpex Finanz- und Beteiligungs AG haben sich RL KG Raiffeisen-Leasing Gesellschaft m.b.H. gegenüber verpflichtet, deren Gesellschaftsanteile an UBX (Luxemburg) s.a.r.l. auf deren schriftliche Aufforderung und zwar je zu 50 % anzukaufen. UBX (Luxemburg) s.a.r.l. ist wiederum alleinige Gesellschafterin von RL UBX Hotelinvestment France s.a.r.l, die auf einem geleasten Grundstück des Euro-Disney-Parkgebäudes bei Paris ein Hotelgebäude einschließlich aller Neben- und Außenanlagen errichtet hat. Der Kaufpreis entspricht dem von Raiffeisen eingebrachtem Kapital zuzüglich Verzinsung abzüglich Rückzahlungen sowie an Raiffeisen bezahlte Verwaltungsentgelte. Zum 31.Dezember 2008 belief sich die Verpflichtung auf T€ 38.520,6 (Vorjahr:T€ 42.004,6), von der 50 % auf UBM AG und 50 % Warimpex entfällt. UBM AG und Warimpex haften auch für die Verpflichtung des jeweils anderen Partners.

Hotel "Holiday Inn"

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die UBM AG und die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG gegenüber der RL KG Raiffeisen-Leasing Gesellschaft m.b.H. verpflichtet, deren Gesellschaftsanteile an Asset Paris II (Luxemburg) s.a.r.l. auf deren schriftliche Aufforderung und zwar zu je 50 % anzukaufen. Asset Paris II (Luxemburg) s.a.r.l. ist wiederum alleinige Gesellschafterin von Asset Paris II s.a.r.l, die auf einem geleasten Grundstück in der Gemeinde Magny-le-Hongre bei Paris ein Hotelgebäude einschließlich aller Neben- und Außenanlagen errichtet hat. Der Kaufpreis entspricht dem von Raiffeisen eingebrachtem Kapital zuzüglich Verzinsung abzüglich Rückzahlungen sowie an Raiffeisen bezahlte Verwaltungsentgelte. Zum 31.Dezember 2008 belief sich die Verpflichtung auf 20.000,0 T€, von der 50 % auf UBM AG und 50 % auf Warimpex entfällt. UBM AG und Warimpex haften auch für die Verpflichtung des jeweils anderen Partners.

VII. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten

Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite umfassen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und auf der Passivseite Finanzverbindlichkeiten , insbesondere die Anleihe und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Im Geschäftsjahr 2005 wurde durch die UBM AG eine Anleihe zu folgenden Konditionen begeben.

Nominale: ? 100.000.000,– Laufzeit: 2005 bis 2012 Verzinsung: 3,875 % Kupontermin: 10. Juni des jeweiligen Jahres; erstmals 10. Juni 2006 Tilgung: 100 % endfällig

Die Entscheidung zur Anleihebegebung wurde im April 2005 getroffen. Da man grundsätzlich von einem steigenden Zinsniveau ausging, wurde für die Laufzeit der Anleihe der Zinssatz durch einen Forward Start Swap gesichert. Das Zinsniveau entwickelte sich allerdings entgegen der Einschätzung. Somit ergab sich bei Schließung des Forward Start Swap zum Zeitpunkt der Anleihebegebung ein negativer Marktwert von € 2,36 Mio.

Da der Swap ausschließlich zu Sicherungszwecken abgeschlossen wurde, wurde der negative Marktwert des geschlossenen Forward Start Swaps nicht sofort aufwandswirksam erfasst. Jedoch wird dieser als Zinsaufwand über die Laufzeit mit dem im April gesicherten Zinssatz (3,875 % plus 0,44 % für Zinsswap) erfasst. Der Martkwert des Zinsswaps beträgt zum 31.12.2008 E –1,430 Mio. (2007: E –1,745 Mio.).

VIII. Angaben über Arbeitnehmer und Organe

Durchschnittlicher Beschäftigtenstand:

2008 2007
Angestellte 76 69

M itgli eder des Vorstan des

Mag. Karl Bier, Vorsitzender Heribert Smolé

DI Peter Maitz DI Martin Löcker (ab 01.03.2009)

Die Bezüge des Vorstandes betrugen im Jahr 2008 € 1.766.416,39 (2007: € 1.013.448,19).

Mitglieder des Aufsic htsrates

DI Horst Pöchhacker, Vorsitzender (ab 18.04.2008, Vorsitzender-Stellvertreter bis 18.04.2008) Dr. Peter Weber, Vorsitzender-Stellvertreter (ab 18.04.2008, Mitglied bis 18.04.2008) Dr. Bruno Ettenauer Mag. Wolfhard Fromwald

Ing. Wolfgang Hesoun (ab 18.04.2008) Dr. Walter Lederer DI Iris Ortner-Winischhofer Dr. Johannes Pepelnik KR Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch, Vorsitzender (bis 18.04.2008)

Die Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrates einschließlich der Sitzungsgelder betrugen im Berichtsjahr € 76.780,21 (2007: € 64.357,29).

Wien, am 9. März 2009

Der Vorstand

Mag. Karl Bier

(Vorsitzender)

DI Peter Maitz Heribert Smolé DI Martin Löcker

Erklärung des Vorstandes

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahres- und Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Mutterunternehmens und des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht und Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens und des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens und des Konzerns entsteht, und dass der Lagebericht und Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen und der Konzern ausgesetzt ist.

Wien, am 9. März 2009

Der Vorstand

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

DI Peter Maitz Heribert Smolé DI Martin Löcker

Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss der

UBM Realitäten entwic klung Aktiengesellschaft, Wien,

für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft zum 31.12.2008 sowie der Ertragslage des Unternehmens für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss."

Wien, am 10. März 2009

B D O A u x i l i a T r e u h a n d G m b H Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

gez.

Mag. Hans Peter Hoffmann Wirtschaftsprüfer

gez. ppa Mag. Christoph Wimmer Wirtschaftsprüfer

konzern lage Konzern-Gewinn- un d verlustrechnung

beteiligungsspi egel

konzern-kapitalflussrechnung

Entwicklung des konzern-eigenkapitals

Konzern-bilanz

Erläuterungen zum konzernabschluss 2008

bericht des aufsichtsrates

gewinnverwen dung

Erläuterungen zur segmentberichterstattung

73

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008

in T€ Anhang 2008 2007
Umsatzerlöse (5) 216.399,4 133.655,1
Im Anlagevermögen aktivierte Eigenleistungen 215,4 397,9
Sonstige betriebliche Erträge (6) 4.615,6 13.723,2
Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Herstellungsleistungen
(7) –148.751,3 –80.984,3
Personalaufwand (8) –16.534,0 –12.573,6
Abschreibungen auf immaterielle Werte
des Anlagevermögens und Sachanlagen
(9) –2.789,2 –2.374,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen (10) –17.343,0 –19.692,0
BetrieBSerGeBniS (eBit) 35.812,9 32.152,2
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen –3.839,6 –1.516,8
Finanzertrag (11) 6.207,8 8.637,7
Finanzaufwand (12) –21.378,3 –22.644,2
erGeBniS vor ertraGSteuern (eBt) 16.802,8 16.628,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (13) –601,9 –4.579,7
jahreSüBerSchuSS 16.200,9 12.049,2
davon anteil der aktionäre des mutterunternehmens 16.081,0 11.982,5
davon Anteil anderer Gesellschafter von Tochterunternehmen 119,9 66,7
erGeBniS je aktie (in €) (14) 5,36 4,00

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2008

aktiva
in T€ Anhang 31.12.2008 31.12.2007
langf
ristige vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte (15) 2.789,3 3.005,8
Sachanlagen (16) 59.580,1 39.541,4
Finanzimmobilien (17) 285.365,4 258.912,6
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen (18) 7.252,4 15.483,4
Ausleihungen (19) 11.130,9 13.786,7
Übrige Finanzanlagen (20) 18.889,2 13.165,4
Latente Steueransprüche (25) 1.750,6 1.160,8
386.757,9 345.056,1
kurzfristige vermögenswerte
Vorräte (21) 55.037,6 40.354,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (22) 67.650,8 64.502,2
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte (23) 7.313,6 9.708,4
Liquide Mittel (24) 42.603,9 18.325,2
172.605,9 132.890,0
559.363,8 477.946,1
pass
iva
in T€ Anhang 31.12.2008 31.12.2007
Eigenkapital (26,27)
Grundkapital 5.450,5 5.450,5
Kapitalrücklagen 45.185,8 45.185,8
Fremdwährungsumrechnungsrücklagen 3.949,9 2.920,4
Andere Rücklagen 63.681,9 50.573,0
Bilanzgewinn 3.321,5 3.325,6
Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens 121.589,6 107.455,3
Anteile anderer Gesellschafter von Tochterunternehmen 1.219,8 1.024,8
122.809,4 108.480,1
langf
ristige verbindlichkeiten
Rückstellungen (28) 7.125,9 7.391,2
Anleihen (29) 100.000,0 100.000,0
Finanzverbindlichkeiten (30) 176.356,0 122.497,6
Latente Steuerschulden (25) 8.998,2 6.242,1
292.480,1 236.130,9
kurzfristige verbindlichkeiten
Rückstellungen (28) 4.034,0 5.103,5
Finanzverbindlichkeiten (30) 75.318,6 71.714,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (31) 34.699,2 26.356,5
Steuerschulden (32) 3.471,6 5.519,9
Übrige Verbindlichkeiten (33) 26.550,9 24.640,4
144.074,3 133.335,1
559.363,8 477.946,1

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

in T€

StanD zum 01.01.2007 5.450,5 45.185,8 5.822,2 44.614,3 101.072,8 958,6 102.031,4

Währungsdifferenzen

Cashflow Hedge: ins Ergebnis der Periode umgebucht

Ertragsteuern auf direkt im Eigenkapital verrechnete Posten

Direkt im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge insgesamt

Jahresüberschuss

Insgesamt erfasste Aufwendungen und Erträge

Dividendenzahlungen

StanD zum 31.12.2007 5.450,5 45.185,8 2.920,4 53.898,6 107.455,3 1.024,8 108.480,1

Währungsdifferenzen

Cashflow Hedge: ins Ergebnis der Periode umgebucht

Ertragsteuern auf direkt im Eigenkapital verrechnete Posten

Direkt im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge insgesamt

Jahresüberschuss

Insgesamt erfasste Aufwendungen und Erträge

Dividendenzahlungen

StanD zum 31.12.2008 5.450,5 45.185,8 3.949,9 67.003,4 121.589,6 1.219,8 122.809,4

Grundkapital Kapital
rücklagen
Fremd
währungs
umrechnungs
rücklagen
andere
Rücklagen
Anteile der
Aktionäre des
Mutterunter
nehmens
Anteile
anderer
Gesellschafter
von Tochter
unternehmen
Summe
5.450,5 45.185,8 5.822,2 44.614,3 101.072,8 958,6 102.031,4
–3.868,3 –3.868,3 –0,5 –3.868,8
301,8 301,8 301,8
966,5 966,5 966,5
0,0 0,0 –2.901,8 301,8 –2.600,0 –0,5 –2.600,5
11.982,5 11.982,5 66,7 12.049,2
0,0 0,0 –2.901,8 12.284,3 9.382,5 66,2 9.448,7
–3.000,0 –3.000,0 –3.000,0
5.450,5 45.185,8 2.920,4 53.898,6 107.455,3 1.024,8 108.480,1
974,0 974,0 75,1 1.049,1
323,8 323,8 323,8
55,5 55,5 55,5
0,0 0,0 1.029,5 323,8 1.353,3 75,1 1.428,4
16.081,0 16.081,0 119,9 16.200,9
0,0 0,0 1.029,5 16.404,8 17.434,3 195,0 17.629,3
0,0 0,0 –3.300,0 –3.300,0 0,0 –3.300,0
5.450,5 45.185,8 3.949,9 67.003,4 121.589,6 1.219,8 122.809,4

Konzern-Kapitalflussrechnung

in T€ 2008 2007
Jahresüberschuss 16.200,9 12.049,2
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Anlagevermögen 7.266,7 6.548,4
Erträge/Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen 3.839,6 1.516,8
Zunahme der langfristigen Rückstellungen 353,8 204,9
Latente Steueraufwendungen –151,0 869,2
CA
SHFLOW
aus dem ergebnis
27.510,0 21.188,5
Abnahme/Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen –4.166,4 6.422,3
Gewinne aus Anlagenabgängen –281,9 –2.238,4
Buchwert abgegangener Projektgesellschaften 0,0 0,0
Zunahme der Vorräte –13.113,1 –513,4
Zunahme/Abnahme der Forderungen 2.740,3 –11.166,3
Zunahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) –4.179,2 –1.479,2
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 3.790,0 –5.458,0
CA
SHFLOW
aus der betriebstätigkeit
12.299,7 6.755,5
Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Finanzimmobilien 6.545,7 11.507,0
Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen 23.818,5 4.152,7
Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände –101,8 0,0
Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien –44.090,8 –92.956,2
Investitionen in das Finanzanlagevermögen –18.524,1 –8.284,5
Ein-/Auszahlungen aus Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 25.105,5
CA
SHFLOW
aus der investitionstätigkeit
–32.352,5 –60.475,5
Dividenden –3.300,0 –3.000,0
Aufnahme/Rückzahlung von Krediten und anderen Konzernfinanzierungen 47.841,3 61.726,9
CA
SHFLOW
aus der finanzierungs
tätigkeit
44.541,3 58.726,9
CA
SHFLOW
aus der betriebstätigkeit
12.299,7 6.755,5
CA
SHFLOW
aus der investitionstätigkeit
–32.352,5 –60.475,5
CA
SHFLOW
aus der finanzierungs
tätigkeit
44.541,3 58.726,9
veränderung
der liquiden mittel
24.488,5 5.006,9
Liquide Mittel am 01.01. 18.325,2 14.212,2
Währungsdifferenzen –778,4 173,1
Veränderung Liquide Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen 568,6 –1.067,1
Liquide mittel am 31.12. 42.603,9 18.325,1

79

UBM Realitätenentwicklung AG Erläuterungen zum Konzernabschluss 2008

1. Allgemeine Angaben

Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft (UBM AG) und deren Tochterunternehmen. Die UBM AG ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.

Der Konzernabschluss wird gemäß § 245a UGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.

Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der UBM AG ist. Bei den Einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist es je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung. Zahlenangaben erfolgen in T€. Das Berichtjahr entspricht dem Kalenderjahr.

2. Konsoli dierung

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der UBM AG 6 (Vorjahr: 7) inländische Tochterunternehmen sowie 39 (Vorjahr: 33) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Daneben wurden 6 (Vorjahr: 5) inländische und 13 (Vorjahr: 12) ausländische assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet.

Die einbezogenen Tochterunternehmen und die assoziierten Unternehmen sind aus der Beteiligungsliste (siehe Beilage) ersichtlich. Gesellschaften, die für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht einbezogen. 22 (Vorjahr: 18) Gesellschaften wurden wegen untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen.

In den Konzernabschluss sind alle Unternehmen, die unter dem beherrschenden Einfluss der Muttergesellschaft stehen ("Tochtergesellschaften"), durch Vollkonsolidierung einbezogen. Ein beherrschender Einfluss besteht, wenn die Muttergesellschaft direkt oder indirekt in der Lage ist, die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens zu bestimmen. Die Einbeziehung einer Tochtergesellschaft beginnt mit dem Zeitpunkt der Erlangung des beherrschenden Einflusses und endet bei dessen Wegfall.

Unternehmen, die gemeinsam mit einem anderen Unternehmen geführt werden ("Gemeinschaftsunternehmen"), sowie Unternehmen, auf die die Muttergesellschaft direkt oder indirekt einen maßgeblichen Einfluss ausübt ("assoziierte Unternehmen"), sind nach der Equity-Methode bilanziert.

Im Geschäftsjahr 2008 wurden die folgenden Unternehmen erstmals vollkonsolidiert:

  • Münchner Grund Projektmanagement GmbH
  • Hotel Real Estate Beratung Sp. z o.o.
  • UBM Zielone Sp. z o.o.
  • Tosan park a.s.
  • UBM Koliba s.r.o.
  • "Hotel Akademia" Sp. z o.o.

Die Vermögen und Schulden der erstmalig einbezogenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Vermögenswerte und Schulden in T€
aktiva
Langfristiges Vermögen 37.591,2
Kurzfristiges Vermögen 7.225,7
Aktiva 44.816,9
PaSSiva
Eigenkapital 5.262,8
Langfristige Schulden 35.069,7
Kurzfristige Schulden 4.484,4
Passiva 44.816,9
Umsatzerlöse im Berichtsjahr 6.831,1
Periodenergebnis im Berichtsjahr –1.623,4

Der Kaufpreis für die Anteile betrug 1.668,9 TE.

konsolidierungsgrundsätze

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Nach dieser Methode werden die erworbenen Vermögenswerte, die übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag mit den diesen zu diesem Stichtag beizulegenden Werten angesetzt. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem zurechenbaren Anteil an dem mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Firmenwert angesetzt, der nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem jährlichen Impairment-Test unterzogen wird.

Im Berichtsjahr wurden aktivische Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung in Höhe von 10.583,3 T€ (Vorjahr: 0) den Vermögenswerten, Schulden und Eventualverbindlichkeiten zugeordnet.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen Unternehmen werden in der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert, wenn es sich um wesentliche Beträge handelt und die betreffenden Vermögenswerte im Konzernabschluss noch bilanziert sind.

Nicht der UBM AG zurechenbare Anteile am Nettovermögen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen werden unter der Bezeichnung "Anteile anderer Gesellschafter" von Tochterunternehmen gesondert als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.

3. kaPitalriSikomanaGement

Der Konzern steuert sein Kapital mit dem Ziel, die Erträge der Unternehmensbeteiligten durch Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital zu maximieren.

Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Schulden, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie dem den Eigenkapitalgebern des Mutterunternehmens zustehenden Eigenkapital.

nettoverschuldungsgrad

Das Risikomanagement des Konzerns überprüft laufend die Kapitalstruktur.

Der Nettoverschuldungsgrad zum Jahresende stellt sich wie folgt dar:

in T€ 31.12.2008 31.12.2007
Schulden (i) 251.674,6 194.212,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente –42.603,9 –18.325,2
Nettoschulden 209.070,7 175.887,2
Eigenkapital (ii) 122.809,4 108.480,1
Nettoschulden zu Eigenkapitalquote 170,2 % 162,1 %

(i) Schulden sind definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten wie in Tz. 30 aufgeführt. (ii) Das Eigenkapital umfasst das gesamte Kapital und die Rücklagen des Konzerns.

Die Gesamtstrategie des Konzerns ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2007 unverändert.

4. Bilanzierungs- un d Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Bewertungsgrundlagen

In Bezug auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Ausleihungen, Vorräte, Forderungen aus abgerechneten Aufträgen und Verbindlichkeiten sind die fortgeführten Anschaffungskosten Basis für die Bewertung.

In Bezug auf zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere, derivative Finanzinstrumente und Finanzimmobilien ist der zum Bilanzstichtag beizulegende Zeitwert Grundlage für die Bewertung.

Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellen die Jahresabschlüsse in ihrer jeweiligen funktionalen Währung auf, wobei als funktionale Währung die für die wirtschaftliche Tätigkeit des betreffenden Unternehmens maßgebliche Währung gilt.

Die Bilanzposten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs – als arithmetisches Mittel aller Monatsultimokurse – des Geschäftsjahres umgerechnet. Aus der Währungsumrechnung resultierende Differenzen werden direkt im Eigenkapital verrechnet. Diese Umrechnungsdifferenzen werden zum Zeitpunkt des Abgangs des Geschäftsbetriebes erfolgswirksam erfasst.

Bei Unternehmenserwerben vorgenommene Anpassungen der Buchwerte der erworbenen Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten an den diesen zum Erwerbsstichtag jeweils beizulegenden Zeitwert bzw. ein Goodwill werden als Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten des erworbenen Tochterunternehmens behandelt und unterliegen demnach der Währungsumrechnung.

Kursgewinne oder -verluste aus Transaktionen der einbezogenen Unternehmen in einer anderen als der funktionalen Währung werden ergebniswirksam erfasst. Nicht auf die funktionale Währung lautende monetäre Positionen der einbezogenen Unternehmen werden mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei wurden Anschreibungssätze in Höhe von 25 % bis 50 % zur Anwendung gebracht.

Die auf das Geschäftsjahr entfallende Abschreibung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.

Wurde eine nicht nur vorübergehende Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden immateriellen Vermögenswerte auf den erzielbaren Betrag, das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert, abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet.

Der Geschäfts(Firmen)wert wird als Vermögenswert erfasst und gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36, mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung hin überprüft. Jede Wertminderung wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine spätere Wertaufholung findet nicht statt.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen abzüglich im Berichtsjahr planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei folgende Abschreibungssätze angewendet wurden:

%
Gebäude 2,5
Technische Anlagen und Maschinen 10,0 bis 33,3
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6,7 bis 33,3

Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden Sachanlagen auf den erzielbaren Betrag, das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert, abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet. Grundlegende Umbauten werden aktiviert, während laufende Instandhaltungsarbeiten, Reparaturen und geringfügige Umbauten im Zeitpunkt des Anfalls aufwandswirksam erfasst werden.

Die geringwertigen Vermögenswerte werden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben, da sie für den Konzernabschluss unwesentlich sind.

In Bau befindliche Anlagen einschließlich in Bau befindlicher Gebäude, die betrieblich genutzt werden sollen oder deren Nutzungsart noch nicht feststeht, werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen infolge von Wertminderungen bilanziert. Fremdkapitalkosten werden in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Allgemeinen einbezogen. Die Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit deren Fertigstellung bzw. Erreichen des betriebsbereiten Zustands.

Finanzimmobilien sind Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und/oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten werden. Hierzu zählen nicht für eigene betriebliche Zwecke genutzte Büro- und Geschäftsgebäude, Wohnbauten sowie unbebaute Grundstücke. Diese werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Gewinne und Verluste aus Wertänderungen werden im Ergebnis der Periode erfolgswirksam berücksichtigt, in der die Wertänderung eingetreten ist.

Grundlage für den Wertansatz der mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzimmobilien bildeten Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde der beizulegende Zeitwert aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt.

Leasingverhältnisse

Leasingverhältnisse werden als Finanzierungsleasing klassifiziert, wenn gemäß Leasingvertrag im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden.

Im Rahmen von Finanzierungsleasing gehaltene Vermögenswerte werden als Vermögenswerte des Konzerns mit ihren beizulegenden Zeitwerten oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, falls dieser niedriger ist, zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst. Mindestleasingzahlungen sind jene Beträge, die während der unkündbaren Vertragslaufzeit zu zahlen sind, einschließlich eines garantierten Restwerts. Die entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird in der Bilanz als Verpflichtung aus Finanzierungsleasing erfasst. Die Leasingzahlungen werden auf Zinsaufwendungen und Verminderung der Leasingverpflichtung aufgeteilt, sodass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, die sich in das erworbene anteilige mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen sowie gegebenenfalls einen Geschäfts- oder Firmenwert aufteilen, bilanziert. Der Buchwert wird jährlich um den anteiligen Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag, bezogene Dividenden und sonstige Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einmal jährlich sowie zusätzlich bei Vorliegen von Indikatoren, die auf eine mögliche Wertminderung hindeuten, einem Impairment-Test nach IAS 36 unterzogen. Unterschreitet der erzielbare Betrag den Buchwert, wird der Differenzbetrag abgeschrieben.

Die Ausleihungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Werden Anzeichen einer Wertminderung festgestellt (Impairment), werden die Ausleihungen auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgeschrieben.

Die unter den übrigen Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen sind, da ein verlässlicher beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden kann, zu Anschaffungskosten bewertet. Wird bei zu Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung festgestellt, so wird auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Vergleichswert bewertet.

Die zum Verkauf bestimmten Liegenschaften sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Fremdkapitalkosten werden in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Allgemeinen nicht einbezogen.

Fertigungsaufträge werden nach dem Leistungsfortschritt (POC-Methode) bilanziert. Die voraussichtlichen Auftragserlöse werden entsprechend dem jeweiligen Fertigstellungsgrad unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Fertigstellungsgrad, der Grundlage für die Höhe der angesetzten Auftragserlöse ist, wird im Regelfall aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistung zur geschätzten Gesamtleistung ermittelt. Sofern das Ergebnis des Fertigungsauftrages nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst. Die Auftragskosten werden in jener Periode als Aufwand erfasst, in der sie anfallen. Ist es wahrscheinlich, dass die gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust sofort zur Gänze erfasst.

Forderungen sind grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Falls Risken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet.

Abgrenzungsposten für latente Steuern werden bei Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss einerseits und den steuerlichen Wertansätzen andererseits in Höhe der voraussichtlichen künftigen Steuerbelastung oder -entlastung gebildet. Darüber hinaus wird eine aktive Steuerabgrenzung für künftige Vermögensvorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit mit der Realisierung mit hinreichender Sicherheit gerechnet werden kann. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten.

Der Berechnung der Steuerlatenz liegt der im jeweiligen Land geltende Ertragsteuersatz zugrunde, bei österreichischen Gesellschaften ist dies der Steuersatz von 25 %.

Die Rückstellungen für Abfertigungen, für Pensionen und für Jubiläumsgelder wurden gemäß IAS 19 nach dem laufenden Einmalprämienverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung der Generationentafel AVÖ 2008-P ermittelt, wobei zu jedem Stichtag eine versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt wird. Bei der Bewertung dieser Rückstellungen wurden ein Rechnungszinsfuß von 5,8% (Vorjahr: 5,3 %) und Bezugssteigerungen von 2,9 % (Vorjahr: 2,6 %) p.a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder wurden Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten berücksichtigt.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden zur Gänze im Ergebnis der Periode erfasst, in der sie anfallen. Der Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand ausgewiesen. Der Zinsaufwand wird unter Finanzierungsaufwand erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der voraussichtlich zur Erfüllung der zugrundeliegenden Verpflichtung erforderlich ist.

Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Ist der Rückzahlungsbetrag niedriger oder höher, so wird auf diesen nach der Effektivzinsmethode abgeschrieben oder zugeschrieben.

Derivative Finanzinstrumente werden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen. Der Umsatz wird mit Lieferung und Übertragung des Eigentums erfasst. Der Umsatz aus Fertigungsaufträgen wird über den Zeitraum der Auftragsabwicklung verteilt dem Fertigungsgrad entsprechend erfasst.

Zinserträge und -aufwendungen werden unter Berücksichtigung der jeweils ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Dividendnerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs erfasst.

Schätzungen und Annahmen des Managements, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen und die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten beziehen, sind mit der Aufstellung von Jahresabschlüssen unabdingbar verbunden. Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf:

  • die Festlegung des beizulegenden Wertes von Finanzimmobilien aufgrund von Vermietungsgrad, Mietpreisentwicklung und Entwicklung der Zinslandschaft,
  • die Beurteilung von laufenden Projekten aufgrund der Entwicklung der Herstellungskostenpreise und der sich verändernden Marktlage während der Entwicklung,
  • die Festlegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von Sachanlagen,
  • die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen erfolgt aufgrund der wahrscheinlichen Inanspruchnahme,
  • die Beurteilung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten,
  • die Beurteilung der Werthaltigkeit latenter Steueransprüche für Verlustvorträge wird aufgrund der Möglichkeit der Verrechnung mit späteren Gewinnen geschätzt

Die sich in der Zukunft tatsächlich ergebenden Beiträge können von den Schätzungen abweichen.

Neue und geänderte Rechnungslegungsstandards

Im laufenden Geschäftsjahr anzuwendende Standards und Interpretationen

Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31.12.2007 haben sich folgende Standards und Interpretationen geändert bzw. waren aufgrund der Übernahme in europäisches Recht oder des Inkrafttretens der Regelung erstmalig verpflichtend anzuwenden:

  • Amendments to IAS 39/IFRS 7 Reclassification of Financial Instruments
  • IFRIC 11 "IFRS 2 Group and Treasury Share Transactions"
  • IFRIC 14 "IAS 19—The Limit on a Defined Benefit Asset Minimum Funding Requirements and their Interaction"

Die Anwendung dieser Standards und Interpretationen hat zu keinen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzern geführt.

Veröffentlichte Standards und Interpretationen, die noch nicht angewendet werden.

Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung waren die folgenden Regelungen bereits veröffentlicht und in europäisches Recht übernommen, jedoch noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden auch nicht freiwillig vorzeitig angewendet.

  • IFRS 8 Operating Segments
  • IFIRC 12 Service Concession Arrangements
  • IFRIC 13 Customer Loyalty Programmes
  • Amendments to IAS 1 Presentation of Financial Statements
  • Amendments to IAS 23 Borrowing Costs
  • Amendments to IFRS 2 Share-based Payment

Der Vorstand geht davon aus, dass die obigen Regelungen keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss im Jahr der erstmaligen Anwendung haben werden.

5. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 216.399,4 (Vorjahr: 133.655,1) T€ enthalten Verkaufserlöse von Immobilien und Immobilienprojektgesellschaften, Mieterträge, Erträge aus der Hausverwaltung, die abgerechneten Bauleistungen eigener Projekte und andere Erlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit.

In der nachfolgenden Tabelle wird in einem ersten Schritt die Gesamtleistung der Gruppe nach Regionen dargestellt, indem insbesondere auch die anteilige Leistung von assoziierten Unternehmen und nicht vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfasst werden und anschließend auf die Umsatzerlöse übergeleitet.

in T€ 2008 2007
Regionen
Österreich 44.421,1 96.125,4
Westeuropa 100.273,9 34.185,7
Osteuropa 162.646,5 132.648,8
Gesamtleistung der Gruppe 307.341,5 262.959,9
abzüglich Umsätze aus Immobilienbeteiligungsverkäufen –34.770,2 –13.072,0
abzüglich Bestandsveränderung der Eigenprojekte –16.088,5 –16.372,1
abzüglich Umsatz aus assoziierten und untergeordneten Unternehmen –39.868,0 –95.772,5
abzüglich Leistungsgemeinschaften 0,0 –3,690,3
abzüglich aktivierte Eigenleistung –215,4 –397,9
Umsatzerlöse 216.399,4 133.655,1

6. Sonstige betriebliche Erträge

Die übrigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Nebenkostenerlöse aus der Hausbewirtschaftung sowie Kursgewinne. Die Wertanpassungen von Finanzimmobilien auf die am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwerte werden saldiert ausgewiesen.

7. Aufwen dungen für Material un d sonstige bezogene Herstellungsleistungen

in T€ 2008 2007
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren –9.178,0 –18.577,8
Aufwendungen für bezogene Leistungen –139.573,3 –62.406,5
Gesamt –148.751,3 –80.984,3

8. Personalaufwan d

in T€ 2008 2007
Löhne und Gehälter –13.726,6 –10.758,8
Soziale Abgaben –2.388,4 –1.694,5
Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen –419,0 –120,3
Gesamt –16.534,0 –12.573,6

Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen enthalten die Dienstzeitaufwendungen und die versicherungsmathematischen Ergebnisse. Der Zinsaufwand wird unter dem Posten Finanzierungsaufwand ausgewiesen.

9. Abschrei bungen

Auf immaterielle Vermögenswerte wurden 335,3 (Vorjahr: 316,5) T€ und auf das Sachanlagevermögen 2.453,9 (Vorjahr 2.057,6) T€ Abschreibungen vorgenommen.

10. Sonstige betriebliche Aufwen dungen

Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:

in T€ 2008 2007
Bürobetrieb –2.909,8 –2.330,8
Werbung –1.298,3 –1.768,4
Rechts- und Beratungskosten –2.437,5 –2.767,2
Rückstellungsdotierung (sonstige Rückstellungen) –5.727,0
Wertanpassung Finanzimmobilien –21,2 –2.091,4
Übrige –10.676,2 –5.007,2
Gesamt –17.343,0 –19.692,0

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Reisespesen, Abgaben und Gebühren, sonstigen Fremdleistungen sowie allgemeinen Verwaltungskosten und Währungsdifferenzen in Höhe von 7.737,0 T€ zusammen.

11. Finanzertrag

in T€ 2008 2007
Erträge aus Beteiligungen 783,9 1.994,2
(davon aus verbundenen Unternehmen) 285,5 544,2
Zinsen und ähnliche Erträge 5.104,9 6.347,2
Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 319,0 296,3
(davon aus verbundenen Unternehmen)
Gesamt 6.207,8 8.637,7

12. Finanzaufwan d

in T€ 2008 2007
Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend Anleihen –4.289,0 –4.289,0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend andere Finanzverbindlichkeiten –12.190,9 –9.692,9
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen –715,5 –739,1
Aufwendungen aus Beteiligungen –431,2 –682,4
(davon aus verbundenen Unternehmen) –322,4
Aufwendungen aus sonstigen Finanzanlagen –3.751,6 –7.240,8
Gesamt –21.378,3 –22.644,2

13. Steuern vom Einkommen un d vom Ertrag

Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuern ausgewiesen.

Der Berechnung liegen Steuersätze zu Grunde, die gemäß den geltenden Steuergesetzen oder gemäß Steuergesetzen, deren Inkraftsetzung im Wesentlichen abgeschlossen ist, zum voraussichtlichen Realisierungszeitpunkt anzuwenden sein werden.

in T€ 2008 2007
Tatsächlicher Steueraufwand –56,9 1.943,7
Latenter Steueraufwand/-ertrag 658,8 2.636,0
Steueraufwand (+)/-ertrag (–) 601,9 4.579,7

Der sich bei Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25 % ergebende Steueraufwand lässt sich zum tatsächlichen Steueraufwand wie folgt überleiten:

in T€ 2008 2007
Ergebnis vor Ertragsteuern 16.802,8 16.628,9
Theoretischer Steueraufwand (+)/-ertrag (–) 4.200,7 4.157,2
Steuersatzunterschiede –604,5 –1.690,7
Steuerauswirkung der nicht abzugsfähigen Aufwendungen
und steuerfreien Erträge –3.128,4 –311,3
Erträge/Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 959,9 –780,2
Veränderung des in Bezug auf Verlustvorträge
nicht angesetzten latenten Steueranspruchs –841,5 3.221,4
Sonstige Unterschiede 15,7 –16,7
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 601,9 4.579,7

Zusätzlich zu dem in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfassten Steueraufwand wurde der Steuereffekt von direkt im Eigenkapital verrechneten Aufwendungen und Erträgen ebenfalls unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet. Der im Eigenkapital verrechnete Betrag belief sich auf 55,5 (Vorjahr: 966,5) T€.

14. Ergebn is je Aktie

Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Anteils der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie.

in T€ 2008 2007
Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss 16.081,0 11.982,5
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien 3.000.000 3.000.000
Ergebnis je Aktie in € 5,36 4,00

15. I m materi elle Vermögenswerte

Konzessionen, Lizenzen
in T€ und ähnliche Rechte Goodwill Summe
Anschaff
ungs
- und herstellungs
kosten
Stand 01.01.2007 230,4 5.327,8 5.558,2
Änderung des Konsolidierungskreises
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen 2,4 2,4
Währungsanpassungen 12,6 102,0 114,6
Stand 31.12.2007 245,4 5.429,8 5.675,2
Änderung des Konsolidierungskreises 87,2 87,2
Zugänge 81,8 20,0 101,8
Abgänge –12,1 –12,1
Umbuchungen
Währungsanpassungen –47,2 –222,1 –269,3
Stand 31.12.2008 355,1 5.227,7 5.582,8
kumulierte abschreibungen
Stand 01.01.2007 176,8 2.086,7 2.263,5
Änderung des Konsolidierungskreises
Zugänge 18,7 297,8 316,5
Abgänge
Umbuchungen 0,3 0,3
Währungsanpassungen 10,2 78,9 89,1
Zuschreibungen
Stand 31.12.2007 206,0 2.463,4 2.669,4
Änderung des Konsolidierungskreises 49,4 49,4
Zugänge 43,2 292,1 335,3
Abgänge –12,1 –12,1
Umbuchungen
Währungsanpassungen –34,4 –226,5 –260,9
Zuschreibungen 12,4 12,4
Stand 31.12.2008 264,5 2.529,0 2.793,5
Buchwerte Stand 31.12.2007 39,4 2.966,4 3.005,8
Buchwerte Stand 31.12.2008 90,6 2.698,7 2.789,3

Ausgewiesen werden ausschließlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer. In Bezug auf Nutzungsdauer und Abschreibungsmethode wird auf die Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.

Im Rahmen der Impairment Tests wird der Summe der Buchwerte der Vermögenswerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, mit dem erzielbaren Betrag derselben verglichen. Der erzielbare Betrag entspricht dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder einem höheren Nutzungswert. Der beizulegende Zeitwert spiegelt die bestmögliche Schätzung des Betrags

wider, für den ein unabhängiger Dritter die zahlungsmittelgenerierende Einheit zu Marktbedingungen am Bilanzstichtag erwerben würde. In Fällen, in denen kein beizulegender Zeitwert ermittelt werden kann, ist der Nutzungswert, das ist der Barwert der von der zahlungsmittelgenerierenden Einheit künftig voraussichtlich generierten Cashflows, als erzielbarer Betrag zugrundegelegt. Da ein beizulegender Zeitwert für keine der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, dem ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, festgestellt werden konnte, wurde zur Feststellung des erzielbaren Betrags der Nutzungswert dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. Die Cashflows wurden von den vom Vorstand erstellten und im Zeitpunkt der Durchführung der Impairment-Tests aktuellen Planungen der Jahre 2008 und Folgejahre abgeleitet. Diese Prognosen basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie auf Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung. Die Diskontierung wurde auf Basis der spezifischen Kapitalkosten in Höhe von 6 % vorgenommen. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit entspricht im UBM Konzern im Wesentlichen der einzelnen konsolidierten Gesellschaft.

16. Sachanlagevermögen

Grundstücke,
grundstücks
gleiche Rechte
und Bauten,
einschließlich
andere
Anlagen,
geleistete
der Bauten technische Betriebs- und Anzahlungen
auf fremdem Anlagen und Geschäftsaus und Anlagen
in T€ Grund Maschinen stattung in Bau Summe
Anschaff
ungs
- und Herstellungs
kosten
Stand 1.1.2007 31.742,7 156,6 1.779,9 13.873,8 47.553,0
Änderung des
Konsolidierungskreises –7,0 –2,1 5.336,7 5.327,6
Zugänge 23,1 19,1 236,8 16.377,4 16.656,4
Abgänge –6,6 –203,0 –79,2 –288,8
Umbuchungen –2,4 –22.257,1 –22.269,5
Umgliederungen 1.171,9 1.171,9
Währungsanpassungen 2.165,9 8,0 22,4 33,5 2.229,8
Stand 31.12.2007 33.922,7 176,7 1.834,0 14.447,0 50.380,4
Änderung des
Konsolidierungskreises 34.296,6 1.247,7 1.856,6 –792,5 36.617,4
Zugänge 1.762,4 84,8 862,7 24.712,5 27.422,4
Abgänge –134,4 –1,6 –208,0 –73,3 –417,3
Umgliederungen –8,5 22,1 –28.744,0 –28.730,4
Währungsanpassungen –9.662,1 –207,8 –338,6 –2,9 –10.211,4
Stand 31.12.2008 60.185,2 1.291,3 4.037,8 9.546,8 75.061,1
kumulierte abschreibungen
Stand 01.01.2007 6.715,2 106,0 1.048,4 7.869,6
Änderung des
Konsolidierungskreises –0,2 –0,2
Zugänge 1.726,0 24,5 307,1 2.057,6
Abgänge –0,7 –191,2 –191,9
Umbuchungen –0,3 –0,3
Währungsanpassungen 1.081,0 5,9 17,3 1.104,2
Zuschreibungen
Stand 31.12.2007 9.521,2 136,2 1.181,6 10.839,0
Änderung des
Konsolidierungskreises 2.348,8 703,8 1.822,8 4.911,4
Zugänge 1.954,2 176,5 323,2 2.453,9
Abgänge –27,6 –0,7 –194,9 –223,2
Umgliederungen –14,8 14,8
Währungsanpassungen –2.006,8 –144,1 –306,7 –2.457,6
Zuschreibungen –42,5 –42,5
Stand 31.12.2008 11.783,3 856,9 2.840,8 15.481,0
Buchwerte Stand 31.12.2007 24.401,5 40,5 652,4 14.447,0 39.541,4
Buchwerte Stand 31.12.2008 48.401,9 434,4 1.197,0 9.546,8 59.580,1

Allfällig ergebniswirksam vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden zusammen mit den planmäßigen Abschreibungen unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" und allfällig ergebniswirksam vorgenommene Zuschreibungen auf zuvor außerplanmäßig abgeschriebene Anlagen werden unter "Sonstige betriebliche Erträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Der Buchwert der Sachanlagen, die zum Bilanzstichtag zur Sicherstellung verpfändet sind, beträgt 50.721,6 (Vorjahr: 32.713,8) T€. Sachanlagen mit einem Buchwert von 50.721,6 (Vorjahr: 32.713,8) T€ unterliegen Verfügungsbeschränkungen.

17. Fi nan zi m mobilien

Die dem beizulegenden Zeitwert entsprechenden Buchwerte der Finanzimmobilien haben sich wie folgt entwickelt:

in T€
buchwerte
Stand 1.1.2007 235.304,7
Änderung des Konsolidierungskreises –70.153,1
Zugänge 76.299,7
Abgänge –13.752,9
Umbuchungen 22.257,1
Umgliederungen 7.375,3
Währungsanpassungen 1.656,6
Anpassung an den beizulegenden Wert –74,6
Stand 31.12.2007 258.912,6
Änderung des Konsolidierungskreises –4.843,6
Zugänge 16.668,5
Abgänge –8.358,0
Umgliederungen 21.515,0
Währungsanpassungen 1.492,1
Anpassung an den beizulegenden Wert –21,2
Stand 31.12.2008 285.365,4

Der beizulegende Zeitwert wird nach international anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt, nämlich durch die Ableitung aus einem aktuellen Marktpreis, durch Ableitung aus einem Preis, der in einer Transaktion mit ähnlichen Immobilien in der jüngeren Vergangenheit erzielt wurde, oder mangels geeigneter Marktdaten durch Diskontierung geschätzter künftiger Cashflows, die von derartigen Immobilien marktüblich generiert werden. Der Wert der Finanzimmobilien die im Jahr 2008 durch einen externen Gutachter ermittelt wurden beträgt 49.898,2 T€. Für die übrigen Finanzimmobilien wurden die Bewertungen von der Gesellschaft durchgeführt.

Die zum Stichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb oder zur Erstellung von Finanzimmobilien belaufen sich auf 55.800,0 (Vorjahr: 68.081,0) T€. Zudem sind Finanzimmobilien mit einem Buchwert von 115.465,8 (Vorjahr: 80.998,2) T€ zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.

Die Mieterträge aus Finanzimmobilien belaufen sich auf 14.749,1 (Vorjahr: 16.153,9) T€, während die betrieblichen Aufwendungen 2.369,1 (Vorjahr: 3.246,2) T€ betragen.

Die Buchwerte von auf Basis von Finanzierungsleasingverträgen gehaltenen Finanzimmobilien belaufen sich auf:

in T€ 2008 2007
Immobilienleasing 6.489,0 6.761,5

Diesen stehen Verbindlichkeiten in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen, nämlich in Höhe von 6.952,7 (Vorjahr: 7.176,9) T€ gegenüber.

Die Restlaufzeiten der Finanzierungsleasingverträge für Immobilien liegen zwischen neun und zwölf Jahren. Es bestehen keine Verlängerungsoptionen allerdings Kaufoptionen.

18. BeteiliGunGen an aSSoziierten unternehmen

in T€ 2008 2007
Anschaffungskosten 12.566,6 12.778,3
Anteil am seit Erwerb erzielten Ergebnis abzüglich bezogener Dividenden –5.314,2 2.705,1
Buchwert 7.252,4 15.483,4

Die folgenden Übersichten zeigen verdichtete Finanzinformationen in Bezug auf die assoziierten Unternehmen:

in T€ 2008 2007
Vermögenswerte 434.039,6 332.887,0
Verbindlichkeiten 412.734,7 299.210,1
Nettovermögen 21.304,9 33.676,9
Anteil der Gruppe am Nettovermögen 6.141,9 15.483,4
in T€ 2008 2007
Umsatzerlöse 47.166,7 31.119,3
Jahresüberschuss/-fehlbetrag –14.017,3 –2.878,1
Anteil der Gruppe am Jahresüberschuss/-fehlbetrag –6.300,6 –1.359,8

Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten assoziierter Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 belaufen sich auf 2.309,5 (Vorjahr: 544,0) T€ und kumuliert zum 31. Dezember 2008 auf 2.626,8 (Vorjahr: 652,0) T€.

19. auSleihunGen

in T€ 2008 2007
Ausleihungen an nicht konsolidierte Tochterunternehmen 1.889,6 6.803,4
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 6.824,8 5.590,4
Sonstige Ausleihungen 2.416,5 1.392,9
Gesamt 11.130,9 13.786,7

Sämtliche Ausleihungen haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertanpassungen in Höhe von 3.747,5 (Vorjahr: 6.511) T€ vorgenommen.

20. Übrige Finanzanlagen

in T€ 2008 2007
Beteiligungen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen 1.689,6 440,1
Übrige Beteiligungen 13.977,8 9.500,9
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere 3.221,8 3.224,4
Gesamt 18.889,2 13.165,4

Die zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere umfassen im Wesentlichen festverzinsliche Titel. Sie unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen. Da bei den Beteiligungen der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist, werden diese zu Anschaffungskosten bewertet.

21. Vorräte

Die Vorräte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:

in T€ 2008 2007
Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und Projektvorkosten 53.199,1 40.018,7
Geleistete Anzahlungen 1.838,5 335,5
Gesamt 55.037,6 40.354,2

Vorräte mit einem Buchwert von 40.820,1 (Vorjahr: 28.849,2) T€ sind zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.

22. Forderungen aus Li eferungen un d Leistungen

in T€ 2008 2007
Gemäß POC-Methode abgegrenzter Auftragswert 72.919,7
erhaltene Anzahlungen –69.107,8
Gesamt 3.811,9

Dem per 31. Dezember 2008 gemäß Leistungsfortschritt aktivierten anteiligen Auftragswert stehen bewertete Auftragskosten in Höhe von T€ 71.941,0 (Vorjahr: 0) gegenüber, sodass sich der in Bezug auf diese Aufträge angesetzte Gewinn auf 978,7 (Vorjahr: 0) T€ beläuft.

Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:

in T€ 2008 2007
Forderungen gegenüber Dritten 3.208,6 6.529,3
Forderungen gegenüber Arbeitsgemeinschaften 1.030,7 636,7
Forderungen gegenüber nicht konsolidierten
Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungsunternehmen
7.452,0 27.298,7
Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen 52.147,6 30.037,5
Gesamt 63.838,9 64.502,2

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

23. Sonstige Forderungen un d Vermögenswerte

in T€ 2008 Restlaufzeit
> 1 Jahr
2007 Restlaufzeit
> 1 Jahr
Forderungen aus Pensionsrückdeckungs
versicherungen 768,8 768,8 734,3 734,3
Forderungen aus Steuern 3.350,1 4.944,1
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 3.194,7 839,4 4.030,0 864,5
Gesamt 7.313,6 1.608,2 9.708,4 1.598,8

24. Liqui de M ittel

Die Liquiden Mittel beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten von 42.545,8 (Vorjahr: 18.281,7) T€ sowie Kassenbestände in Höhe von 58,2 (Vorjahr: 43,5) T€.

25. Latente Steuern

Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und den jeweiligen steuerlichen Wertansätzen wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen Steuerabgrenzungen aus:

2008 2007
in T€ Aktiv Passiv Aktiv Passiv
Sachanlagen, Finanzimmobilien,
sonstige Bewertungsunterschiede
8.998,2 6.242,1
Steuerliche Verlustvorträge 1.750,6 1.160,8
Latente Steuern 1.750,6 8.998,2 1.160,8 6.242,1
Saldierte latente Steuern 7.247,6 5.081,3

Latente Steueransprüche aus Verlustvorträgen wurden insoweit aktiviert, als diese wahrscheinlich mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können. Im Konzernabschluss wurden aktive latente Steuern in Höhe von 1.892,0 (Vorjahr: 1.536,0) T€ nicht angesetzt. Die aktiven latenten Steuern für Verlustvorträge betreffen im Wesentlichen polnische Konzerngesellschaften und verfallen nach fünf Jahren.

26. Eigenkapital

Grundkapital Stück
Inhaber-Stammaktien 3.000.000 5.450.462,56

Das Grundkapital von € 5.450.462,56 ist in 3.000.000 Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt rund 1,82 €. Im Berichtsjahr ergab sich keine Änderung.

Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.

27. Rücklagen

Die Kapitalrücklagen resultieren überwiegend aus den in den Vorjahren durchgeführten Kapitalerhöhungen und -berichtigungen und aus verjährten Dividendenansprüchen. Von den Kapitalrücklagen sind Rücklagen in Höhe von 44.641,6 T€ gebunden. Sie dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss der UBM AG auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden, soweit freie Rücklagen zur Abdeckung nicht zur Verfügung stehen.

Die anderen Rücklagen umfassen die Währungsumrechnungsdifferenzen, die Gewinnrücklagen der UBM AG und die seit Erwerb einbehaltenen Gewinne der Tochterunternehmen einschließlich der Effekte der Anpassung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen an die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Zur Ausschüttung an die Aktionäre der UBM AG steht deren Bilanzgewinn in Höhe von 3.321,5 T€ zur Verfügung. Zusätzlich können die freien Gewinnrücklagen der UBM AG, die zum 31. Dezember 2008 mit 31.572,7 T€ ausgewiesen werden, in folgenden Perioden aufgelöst und an die Aktionäre der UBM AG ausgeschüttet werden.

Im Berichtsjahr wurden an die Aktionäre der UBM AG Dividenden in Höhe von € 3.300.000,– bezahlt, je Aktie somit € 1,10. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn wiederum eine Dividende von € 1,10 je Stück Stammaktie auszuschütten, d. s. insgesamt € 3.300.000,–.

Die nicht der UBM AG oder einer Gesellschaft der Gruppe gehörenden Anteile am Eigenkapital sind im Eigenkapital als Anteile anderer Gesellschafter von Tochterunternehmen ausgewiesen.

28. rückstellungen

Sonstige
Personal
Abferti Jubiläums rückstel
in T€ gungen Pensionen gelder lungen Bauten Andere Summe
Stand zum 01.01.2007 846,9 1.624,8 47,5 1.675,8 6.307,5 2.993,9 13.496,4
Änderungen des
Konsolidierungskreises 5,0 41,6 0,5 47,1
Umgliederung –2.926,7 –2.926,7
Zuführung 164,1 40,6 8,4 1.944,1 1.000,8 4.906,8 8.064,8
Verwendung/Auflösung 8,1 1.029,5 5.088,4 60,9 6.186,9
Stand zum 31.12.2007 1.002,9 1.665,4 55,9 2.595,4 2.261,5 4.913,6 12.494,7
davon langfristig 1.002,9 1.665,4 55,9 4.667,0 7.391,2
davon kurzfristig 2.595,4 2.261,5 246,6 5.103,5
Sonstige
Personal
Abferti Jubiläums rückstel
in T€ gungen Pensionen gelder lungen Bauten Andere Summe
Stand zum 01.01.2008 1.002,9 1.665,4 55,9 2.595,4 2.261,5 4.913,6 12.494,7
Währungsanpassungen 15,0 65,8 50,8
Zuführung 367,8 6,7 2.120,2 2.494,7
Verwendung/Auflösung 19,0 1,8 1.921,5 1.108,4 829,6 3.880,3
Stand zum 31.12.2008 1.370,7 1.646,4 60,8 2.779,1 1.218,9 4.084,0 11.159,9
davon langfristig 1.370,7 1.646,4 60,8 4.048,0 7.125,9
davon kurzfristig 2.779,1 1.218,9 36,0 4.034,0

Gemäß kollektivvertraglichen Regelungen haben die UBM AG und ihre Tochterunternehmen ihren Mitarbeitern in Österreich und Deutschland bei bestimmten Dienstjubiläen Jubiläumsgelder zu zahlen. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder wurde gemäß den Bestimmungen des IAS 19 ermittelt. In Bezug auf die der Berechnung zugrundeliegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.

Die sonstigen Personalrückstellungen umfassen insbesondere Rückstellungen für nicht konsumierte Urlaube und für Prämien. Mit einer Inanspruchnahme der Gruppe aus diesen Verpflichtungen ist zu rechnen, wobei die Prämien jedenfalls im Folgejahr zu zahlen sein werden und der Verbrauch der nicht konsumierten Urlaube sich auch über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstrecken kann.

Die Rückstellungen für Bauten betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen. Die Anderen Rückstellungen beinhalten großteils Drohverlustrückstellungen bzw. Rückstellungen für zu übernehmende Verluste von Tochtergesellschaften.

Altersversorgungspläne

Leistungsorientierte Pläne

Rückstellungen für Abfertigungen wurden für Angestellte und Arbeiter, die gemäß Angestelltengesetz, Arbeiterabfertigungsgesetz bzw. Betriebsvereinbarung Abfertigungsansprüche haben, gebildet. Angestellte, deren Dienstverhältnisse österreichischem Recht unterliegen, haben, wenn das betreffende Dienstverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begonnen und eine bestimmte Zeit gedauert hat, Anspruch auf eine Abfertigung in jedem Fall der Auflösung des Dienstverhältnisses bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters. Die Höhe der Abfertigung ist abhängig von

der Höhe des Bezugs zum Zeitpunkt der Auflösung und von der Dauer des Dienstverhältnisses. Diese Ansprüche der Dienstnehmer sind daher wie Ansprüche aus leistungsorientierten Pensionsplänen zu behandeln, wobei Planvermögen zur Deckung dieser Ansprüche nicht vorliegt.

Die Abfertigungsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:

in T€ 2008 2007
Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 01.01. 1.002,9 846,9
Dienstzeitaufwand 77,9 70,9
Zinsaufwand 51,1 38,5
Abfertigungszahlungen –85,3 –15,0
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 324,1 61,6
Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. 1.370,7 1.002,9

In Bezug auf die der Berechnung zugrundeliegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von 63,2 T€ und ein Zinsaufwand von 79,5 T€ geplant.

Die Barwerte der Abfertigungsverpflichtungen stellen sich im Berichtsjahr und den vier vorangegangenen Geschäftsjahren wie folgt dar:

in T€ 2008 2007 2006 2005 2004
Barwert der Abfertigungsver
pflichtungen zum 31.12. 1.370,7 1.002,9 846,9 916,1 722,1

Im UBM-Konzern haben nur Mitglieder des Vorstandes Pensionszusagen. Bei diesen Pensionszusagen handelt es sich in der Regel um leistungsorientierte Zusagen, die nicht durch Planvermögen gedeckt sind. Die Höhe des Pensionsanspruchs ist von den jeweils geleisteten Dienstjahren abhängig.

Die Pensionsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:

in T€ 2008 2007
Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 01.01. 1.665,4 1.624,8
Dienstzeitaufwand 35,9 34,9
Zinsaufwand 88,3 76,3
Pensionszahlungen
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste –143,2 –70,6
Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. 1.646,4 1.665,4

In Bezug auf die der Berechnung zugrundeliegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von 31,6 T€ und ein Zinsaufwand von 95,5 T€ geplant.

Die Barwerte der Pensionsverpflichtungen stellen sich im Berichtsjahr und den vier vorangegangenen Geschäftsjahren wie folgt dar:

in T€ 2008 2007 200 6 2005 2004
Barwert der Pensionsver
pflichtungen zum 31.12. 1.646,4 1.665,4 1.624,8 1.173,7 961,5

Die im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr in Bezug auf die Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne bzw. Verluste stellen im Wesentlichen erfahrungsbedingte Anpassungen dar.

Beitragsorientierte Pläne

Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und die nach dem 31. Dezember 2002 in das Dienstverhältnis eingetreten sind, erwerben keine Abfertigungsansprüche gegenüber dem jeweiligen Dienstgeber. Für diese Mitarbeiter sind Beiträge in Höhe von 1,53 % des Lohnes bzw. Gehalts an eine Mitarbeitervorsorgekasse zu zahlen. 2008 ist diesbezüglich ein Aufwand von insgesamt 39,0 (Vorjahr: 20,9) T€ angefallen. Für ein Vorstandsmitglied wird ein Betrag von 12,6 (Vorjahr: 12,2) T€ in eine Pensionskasse einbezahlt.

Die Mitarbeiter der Gruppe in Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen und Ungarn gehören zudem staatlichen Pensionsplänen an, die in der Regel im Umlageverfahren finanziert werden. Die Verpflichtung der Gruppe beschränkt sich darauf, die Beiträge in Abhängigkeit vom Entgelt laufend zu entrichten. Eine rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht nicht.

29. Anleihen

Im Geschäftsjahr 2005 wurde durch die UBM AG eine Anleihe zu folgenden Konditionen begeben.

Nominale: € 100.000.000,–
Laufzeit: 2005 bis 2012
Verzinsung: 3,875 %
Kupontermin: 10. Juni des jeweiligen Jahres; erstmals 10. Juni 2006
Tilgung: 100 % endfällig

Die Entscheidung zur Anleihebegebung wurde im April 2005 getroffen. Da man grundsätzlich von einem steigenden Zinsniveau ausging, wurde für die Laufzeit der Anleihe der Zinssatz durch einen Forward Start Swap gesichert. Das Zinsniveau entwickelte sich allerdings entgegen der Einschätzung. Somit ergab sich für den Forward Start Swap im Juni 2005 (resultierend aus der fixen Zinsmehrbelastung von 0,44 %-Punkte) ein negativer Marktwert von € 2,36 Mio., welcher erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde und entsprechend dem Zinsaufwand für die Anleihe über die Laufzeit verteilt in den Zinsaufwand umgebucht wird. Der beizulegende Zeitwert des Zins-Swaps beträgt zum 31.12.2008 € –1,4 Mio.

30. Finanzverbi n dlichkeiten

2007 Nominale
in T€
Buchwert
in T€
Durchschnitt
liche Effektiv
verzinsung in%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Variable Verzinsung 153.875,9 153.875,9 3,148 – 6,3
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern
Fixe Verzinsung 7.164,0 7.164,0 8,0
Variable Verzinsung 25.995,7 25.995,7 5,2
Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften
Variable Verzinsung 10.234,4 7.176,8 4,82
Gesamt 197.270,0 194.212,4
2008 Nominale
in T€
Buchwert
in T€
Durchschnitt
liche Effektiv
verzinsung in%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Variable Verzinsung 196.276,2 196.276,2 3,125 – 6,64
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern
Variable Verzinsung 48.445,7 48.445,7 5,2 – 6
Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften
Variable Verzinsung 9.814,7 6.952,7 5,34
Gesamt 254.536,6 251.674,6
2007 Gesamt Restlaufzeit davon ding
lich besichert
> 1 Jahr
in T€ < 1 Jahr < 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten variabel
verzinst
153.875,9 45.484,8 76.184,4 32.206,7 112.351,5
Verbindlichkeiten gegenüber
sonstigen Darlehensgebern
variabel verzinst
25.995,7 25.995,7 25.995,7
Verbindlichkeiten gegenüber
sonstigen Darlehensgebern
fix verzinst 7.164,0 7.164,0
Verbindlichkeiten gegenüber
Leasinggebern variabel verzinst
7.176,8 234,3 937,1 6.005,4
Gesamt 194.212,4 71.714,8 84.285,5 38.212,1 138.347,2
2008 Gesamt restlaufzeit davon ding
lich besichert
in T€ < 1 Jahr > 1 Jahr
< 5 Jahre
> 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten variabel
verzinst
196.276,2 49.071,1 93.916,8 53.288,3 158.217,2
Verbindlichkeiten gegenüber
sonstigen Darlehensgebern
variabel verzinst
48.445,7 25.995,7 22.450,0 48.445,7
Verbindlichkeiten gegenüber
Leasinggebern variabel verzinst
6.952,7 251,8 1.007,3 5.693,6
Gesamt 251.674,6 75.318,6 117.374,1 58.981,9 206.662,9

Die Mindestleasingzahlungen für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing-Verträgen, welche nur Gebäude betreffen, teilen sich wie folgt auf:

2008 2007
in T€ Nominalwert Abzinsungsbetrag Barwert Nominalwert Abzinsungsbetrag Barwert
Fällig bis 1 Jahr 619,5 367,7 251,8 601,1 366,8 234,3
Fällig 1 bis 5 Jahre 2.478,0 1.358,3 1.119,7 2.404,4 1.467,3 937,1
Fällig über 5 Jahre 6.717,2 1.136,0 5.581,2 7.228,9 1.223,5 6.005,4
Gesamt 9.814,7 2.862,0 6.952,7 10.234,4 3.057,4 7.176,8

Die Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen sind durch einen Eigentumsvorbehalt des Leasinggebers auf die geleasten Vermögenswerte besichert.

Einzelne Finanzimmobilien werden im Wege von Finanzierungsleasingverträgen gehalten. Zum 31. Dezember 2008 betrug der durchschnittliche Effektivzinssatz 5,34 % (Vorjahr: 4,82 %). Vereinbarungen über bedingte Mietzahlungen wurden nicht getroffen, sondern alle Leasingverhältnisse basieren auf fixen Raten.

31. Verbi n dlichkeiten aus Li eferungen un d Leistungen

in T€ 2008 2007
Verbindlichkeiten gegenüber Dritten 30.872,3 23.576,2
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 1.282,6 869,2
Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen 1.661,4 1.434,2
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 927,9 476,9
Gesamt 34.699,2 26.356,5

Die Verbindlichkeiten sind zur Gänze im Folgejahr fällig.

32. Steuerschulden

Unter Steuerschulden werden Verbindlichkeiten aus laufenden Ertragsteuern ausgewiesen.

33. Übrige Verbi n dlichkeiten

Der Posten umfasst im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Bestandsrechten und Zinsabgrenzungen aus der Anleihe. Enthalten sind ferner Steuern ausgenommen Ertragsteuern, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und gegenüber Mitarbeitern.

34. Haftungsverhältn isse

Haftungsverhältnisse betreffen überwiegend Kreditbürgschaften und Garantieerklärungen für assoziierte Unternehmen. Eine Inanspruchnahme aus diesen Haftungen ist nicht wahrscheinlich.

35. Sonstige f inanzielle Verpflichtungen

Hotel Euro-Disney

Die UBM AG und die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG haben sich RL KG Raiffeisen-Leasing Gesellschaft m.b.H. gegenüber verpflichtet, deren Gesellschaftsanteile an UBX (Luxemburg) s.a.r.l. auf deren schriftliche Aufforderung und zwar je zu 50 % anzukaufen. UBX (Luxemburg) s.a.r.l ist wiederum alleinige Gesellschafterin von RL UBX Hotelinvestment France s.a.r.l, die auf einem geleasten Grundstück des Euro-Disney-Parkgebäudes bei Paris ein Hotelgebäude einschließlich aller Neben- und Außenanlagen errichtet hat. Der Kaufpreis entspricht dem von Raiffeisen eingebrachtem Kapital zuzüglich Verzinsung abzüglich Rückzahlungen sowie an Raiffeisen bezahlte Verwaltungsentgelte. Zum 31. Dezember 2008 belief sich die Verpflichtung auf 38.520,6 (Vorjahr: 42.004,6) T€, von der 50 % auf UBM AG und 50 % auf Warimpex entfällt. UBM AG und Warimpex haften auch für die Verpflichtung des jeweils anderen Partners.

Hotel "Holiday Inn"

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die UBM AG und die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG gegenüber der RL KG Raiffeisen-Leasing Gesellschaft m.b.H. verpflichtet, deren Gesellschaftsanteile an Asset Paris II (Luxemburg) s.a.r.l. auf deren schriftliche Aufforderung und zwar je zu 50 % anzukaufen. Asset Paris II (Luxemburg) s.a.r.l ist wiederum alleinige Gesellschafterin von Asset Paris II s.a.r.l, die auf einem geleasten Grundstück in der Gemeinde Magny-le-Hongre bei Paris ein Hotelgebäude einschließlich aller Neben- und Außenanlagen errichtet hat. Der Kaufpreis entspricht dem von Raiffeisen eingebrachtem Kapital zuzüglich Verzinsung abzüglich Rückzahlungen sowie an Raiffeisen bezahlte Verwaltungsentgelte. Zum 31. Dezember 2008 belief sich die Verpflichtung auf 20.000,0 T€, von der 50 % auf UBM AG und 50 % auf Warimpex entfällt. UBM AG und Warimpex haften auch für die Verpflichtung des jeweils anderen Partners.

36. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Organisationsstruktur des UBM-Konzerns nach Geschäftsfeldern. Der intersegmentäre Leistungsaustausch zeigt Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen den Gesellschaften der einzelnen Regionen. Die Verrechnung erfolgte zu marktüblichen Preisen. In der Überleitung auf die Daten des Konzernabschlusses werden konzerninterne Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne eliminiert. Bei der Überleitung des Segmentvermögens bzw. der Segmentschulden werden insbesondere konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entfernt.

SEGMENTAUFTEILUNG

Österreich Westeuropa
in T€ 2008 2007 2008 2007
gesamtleistung (gruppe) 44.421,1 96.125,4 100.273,9 34.185,7
segmenterträge 54.660,0 48.428,0 102.381,2 39.799,7
Materialaufwand –22.571,8 –18.965,3 –90.050,5 –30.671,2
Personalaufwand –8.735,0 –7.490,0 –1.766,0 –1.218,2
Abschreibungen –392,8 –73,3 –92,6 –106,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen –5.285,7 –2.198,8 –2.044,9 –7.021,7
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 17.674,7 19.700,6 8.427,2 782,4
Erträge aus assoziierten Unternehmen –3.683,0 28,2 48,0 –63,5
Finanzertrag
Finanzaufwand
EBT (Ergebnis vor Ertragssteuern)
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Jahresüberschuss
Segmentvermögen 31.12. 355.253,3 343.685,3 210.710,7 176.400,4
Segmentschulden 31.12. 226.469,0 229.868,9 211.652,8 177.368,2
investitionen in sachanlagen und
in immaterielle vermögens­werte
sowie in finanzimmobilien 17.002,8 16.342,1 15.512,7 65.884,8
76
Zentral- und Osteuropa Summe der Segmente Überleitung Konzern
2007
2008
2008 2007 2008 2007 2008 2007
162.646,5 132.648,8 307.341,5 262.959,9 307.341,5 262.959,9
84.614,8 68.385,5 241.656,0 156.613,2 –20.425,6 –8.837,0 221.230,4 147.776,2
–52.116,9 –40.086,9 –164.739,2 –89.723,4 15.987,9 8.739,1 –148.751,3 –80.984,3
–6.033,0 –3.865,4 –16.534,0 –12.573,6 0,0 –16.534,0 –12.573,6
–2.561,9 –2.194,6 –3.047,3 –2.374,1 258,1 –2.789,2 –2.374,1
–9.867,4 –10.512,8 –17.198,0 –19.733,3 –145,0 41,3 –17.343,0 –19.692,0
14.035,6 11.725,8 40.137,5 32.208,8 –4.324,6 –56,6 35.812,9 32.152,2
–204,6 –204,6 –3.839,6 –239,9 0,0 –3.839,6 –1.516,8

6.207,8 8.637,7

–21.378,3 –22.644,2

16.802,8 16.628,9

–601,9 –4.579,7

16.200,9 12.049,2
157.719,0 117.846,3 723.683,0 637.932,0 –164.319,2 –159.985,9 559.363,8 477.946,1
138.470,3 110.369,3 576.592,1 517.606,4 –140.037,7 –148.140,4 436.554,4 369.466,0
10.729,2 44.192,6 92.956,1 44.192,6 92.956,1
11.677,1

Folgende sekundäre Segmentinformationen beziehen sich auf die spezifischen Geschäftsfelder, in denen der Konzern tätig ist.

Gesamtleistung nach spezifischen Geschäftsfeldern
in T€ 2008 2007
Projektentwicklung und Bauführung 234.664,1 208.023,8
Hotelbetrieb 46.349,1 29.906,7
Vermietung und Verwaltung von Immobilien 14.749,1 16.153,9
Facilitymanagement 11.579,2 8.875,5
Gesamt 307.341,5 262.959,9

37. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt getrennt nach Betriebs-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, wobei der Cashflow aus der Betriebstätigkeit nach der indirekten Methode abgeleitet wird. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Kassenbestände und die Bankguthaben, über die in der Gruppe frei verfügt werden kann, und entspricht dem in der Bilanz für liquide Mittel angesetzten Wert.

Bezogene Zinsen und bezogene Dividenden werden im Cashflow aus der Betriebstätigkeit erfasst, ebenso wie bezahlte Zinsen. Demgegenüber werden bezahlte Dividenden im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

38. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten

Ziele und Methoden des Risikomanagements in Bezug auf finanzielle Risiken

Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, Ausleihungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihe und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Zinsänderungsrisiko

Die Zinssätze für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie für Leasingverbindlichkeiten lassen sich wie folgt darstellen:

Anleihe 3,9 %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3,2 – 6,6 %
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern 5,2 – 6,0 %
Leasing 5,3 %

Der beizulegende Zeitwert der fix verzinsten Anleihe unterliegt von der Entwicklung des Marktzinssatzes abhängigen Schwankungen.

Bei den variabel verzinsten Finanzverbindlichkeiten wirken sich Änderungen des Marktzinssatzes auf die Höhe der Zinsbelastungen aus. Eine Änderung des Marktzinssatzes um 1 %-Punkt würde zu einer Änderung der Zinsbelastung von ungefähr 2.516,7 (Vorjahr: 1.870,1) T€ p.a. führen.

Kreditrisiko

Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann aufgrund der breiten Streuung und einer permanenten Bonitätsprüfung als gering eingestuft werden.

103

Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da die Vertragspartner Finanzinstitute und andere Schuldner mit bester Bonität sind. Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallsrisiken erkennbar sind, wird diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

währungsänderungsrisiko

Die Kreditfinanzierung und Veranlagung erfolgt im UBM-Konzern im Wesentlichen in Euro. Das Währungsänderungsrisiko im UBM-Konzern ist daher lediglich von untergeordneter Bedeutung. Das Zins- und Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert.

liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.

Sonstiges Preisrisiko

Wir minimieren unser Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung unserer Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für den UBM-Konzern von untergeordneter Bedeutung.

Bewertung nach IAS 39
(Fortge
Bewertungs Buch führte) Fair Value Fair Value Fair
kategorie werte am Anschaffungs erfolgs erfolgs Value am
nach IAS 39 31.12.2007 kosten neutral wirksam 31.12.2007
Aktiva
Ausleihungen
variabel verzinst LaR 13.786,7 13.786,7 13.786,7
übrige Finanzanlagen LaR 2.906,9 2.906,9 2.460,7
übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 10.258,5 10.258,5
Forderungen aus Liefe
rungen und Leistungen LaR 64.502,2 64.502,2 64.502,2
sonstige Vermögenswerte LaR 4.762,2 4.762,2 4.762,2
Liquide Mittel LF 18.325,2 18.325,2 18.325,2
Pass
iva
Anleihen
fix verzinst FLAC 100.000,0 100.000,0 94.410,0
Verbindlichkeiten gegen
über Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 153.875,9 153.875,9 153.875,9
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen FLAC 26.356,5 26.356,5 26.356,5
übrige Verbindlichkeiten
fix verzinst FLAC 7.164,0 7.164,0 7.285,4
variabel verzinst FLAC 41.735,6 41.735,6 41.735,6
nach kategorien
Loans and Receivables LaR 85.958,0 85.958,0 85.958,0
Liquide Mittel LF 18.325,2 18.325,2 18.325,2
Available-for-Sale
Financial Assets AfS (at cost) 10.258,5 10.258,5
Financial Liabilities Mea
sured at Amortised Cost FLAC 329.132,0 329.132,0 329.253,4
Bewertung nach IAS 39
(Fortge
Bewertungs Buch führte) Fair Value Fair Value Fair
kategorie werte am Anschaffungs erfolgs erfolgs Value am
nach IAS 39 31.12.2008 kosten neutral wirksam 31.12.2008
Aktiva
Ausleihungen
variabel verzinst LaR 11.130,9 11.130,9 11.130,9
übrige Finanzanlagen LaR 2.906,9 2.906,9 2.719,8
übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 15.982,3 15.982,3
Forderungen aus Liefe
rungen und Leistungen LaR 67.650,5 67.650,5 67.650,5
sonstige Vermögenswerte LaR 3.961,2 3.961,2 3.961,2
Liquide Mittel LF 42.603,9 42.603,9 42.603,9
Pass
iva
Anleihen
fix verzinst FLAC 100.000,0 100.000,0 74.780,0
Verbindlichkeiten gegen
über Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 196.276,2 196.276,2 196.276,2
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen FLAC 34.699,2 34.699,2 34.699,2
übrige Verbindlichkeiten
variabel verzinst FLAC 68.419,1 68.419,1 68.419,1
nach kategorien
Loans and Receivables LaR 85.649,5 85.649,5 85.649,5
Liquide Mittel LF 42.603,9 42.603,9 42.603,9
Available-for-Sale
Financial Assets AfS (at cost) 15.982,3 15.982,3
Financial Liabilities Mea
sured at Amortised Cost FLAC 399.394,5 399.394,5 374.174,5

Der Fair Value der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht dem Buchwert, da diese überwiegend sehr kurzfristig sind.

Die "Available for sale"-Finanzanlagen bestehen zur Gänze aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von untergeordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesellschaften keine Verkaufsabsicht.

Als available for sale werden jene Finanzinstrumente eingestuft, die keiner anderen Bewertungskategorie nach IAS 39 zugeordnet werden können.

Die "Fair Value"-Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Marktdaten des Informationsdienstleisters REUTERS. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 31.12.2008 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.

Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien

aus der Folgebewertung Nettoergebnis
in T€ aus Zinsen aus
Dividenden
zum
Fair Value
Wertbe
richtigung
aus
Abgang
2008 2007
Loans and Receivables 786,9 –3.636,3 –2.849,4 –4.026,5
Available-for-Sale
Financial Assets
783,9 783,9 1.979,0
Financial Liabilities Measured
at Amortised Cost
–16.577,1 –16.577,1 –11.687,6

Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn in Folge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eintreten, ein objektiver Hinweis dafür besteht, dass sich die erwarteten künftigen Cash-Flows der Finanzanlage negativ verändert haben. Die Wertberichtigungen betreffen zur Gänze Ausleihungen.

in T€ 2008 2007
kumulierte Wertminderungen
Loans and Receivables 22.107,9 14.711,0

39. Durchschnittliche Anzahl der M itarbeiter

Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter 2008 2007
Inland 76 74
Ausland 218 180
Mitarbeiter gesamt 294 254

40. Geschäftsbeziehungen zu nahestehen den Unternehmen un d Personen

Transaktionen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Gruppe wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden nicht weiter erläutert. Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren assoziierten Unternehmen bestehen überwiegend aus Darlehensgewährungen zum Erwerb von Finanzimmobilien sowie entsprechende Zinsverrechnungen.

Lieferungen an bzw. von nahestehenden Unternehmen oder Personen

Neben den assoziierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die Allgemeine Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft, deren Tochterunternehmen und die CA Immo International Beteiligungsverwaltungs GmbH in Betracht, da sie wesentliche Anteile an der UBM AG halten.

Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der Porr-Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen. Die aus diesen Transaktionen offenen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten zum Geschäftsjahresende sind von untergeordneter Bedeutung.

Tochtergesellschaften der Allgemeinen Baugesellschaft – A. PORR AG errichten im Auftrag der UBM AG Hotels in Krakau, Berlin und Pilsen. Im Berichtszeitraum wurde jeweils ein Zinshaus in Wien 18 an ein Vorstandsmitglied der UBM AG und an ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Porr Projekt- und Hochbau AG zu marktüblichen Preisen (externes Gutachten) veräußert.

41. ereiGn iSSe nach Dem BilanzStic htaG

Mit Wirkung 01. März 2009 wurde Herr DI Martin Löcker zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt. Andere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

42. orGane Der GeSellSchaFt

m itGlieDer DeS vorStan DeS

Mag. Karl Bier, Baden, Vorsitzender DI Peter Maitz, Breitenfurt Heribert Smolé, Wien DI Martin Löcker, Kobenz (ab 01.03.2009)

m itGlieDer DeS auFSichtSrateS

DI Horst Pöchhacker, Vorsitzender (ab 18.04.2008, Vorsitzender-Stellvertreter bis 18.04.2008) Dr. Peter Weber, Vorsitzender-Stellvertreter (ab 18.04.2008, Mitglied bis 18.04.2008)

Dr. Bruno Ettenauer Mag. Wolfhard Fromwald Ing. Wolfgang Hesoun (ab 18.04.2008) Dr. Walter Lederer DI Iris Ortner-Winischhofer Dr. Johannes Pepelnik

KR Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch, Vorsitzender (bis 18.04.2008)

Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der UBM AG nach Vergütungskategorien aufgegliedert dargestellt:

2008 2007
Bezüge des Vorstandes
Kurzfristig fällige Leistungen (Jahresbezug) 1.766,4 1.013,4
Nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen (Pension) –6,4 52,9
Andere langfristig fällige Leistungen (Abfertigung) 268,2 35,0
Gesamt 2.028,2 1.101,3
vergütungen des aufsichtsrates 76,8 64,4

Wien, 9. März 2009

Der Vorstand

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

DI Peter Maitz Heribert Smolé DI Martin Löcker

Beteiligungsspiegel

Länder Anteils
höhe
Anteils
höhe
Art der
kenn UBM-AG UBM Konsoli Wäh Nennkapital
Firma zeichen % Konzern % dierung rung Nominale
Verbundene unternehmen
Verbundene Kapitalgesellschaften
"Athos" Bauplanungs- und Errichtungsgesellschaft m.b.H. AUT 90,00 90,00 V EUR 36.336,42
"UBM 1" Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. AUT 100,00 100,00 V EUR 36.336,42
Ariadne Bauplanungs- und Baugesellschaft m.b.H. AUT 100,00 100,00 V EUR 36.336,42
Logistikpark Ailecgasse GmbH AUT 0,00 100,00 V EUR 36.336,41
MBU Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. AUT 90,00 90,00 V EUR 36.336,42
Rudolf u. Walter Schweder Gesellschaft m.b.H. AUT 90,00 90,00 V EUR 36.336,42
UBM Seevillen Errichtungs-GmbH AUT 100,00 100,00 N EUR
Zenit Bauplanungs- und Errichtungsgesellschaft m.b.H. AUT 100,00 100,00 N EUR
UML Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs-GmbH AUT 100,00 100,00 N EUR
UBM BULGARIA EOOD BGR 100,00 100,00 V BGN 20.000,00
UBM Swiss Realitätenentwicklung GmbH CHE 100,00 100,00 V CHF 20.000,00
ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED CYP 100,00 100,00 N EUR
DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED CYP 100,00 100,00 V CYP 101.000,00
AC Offices Klicperova s.r.o. CZE 20,00 100,00 V CZK 200.000,00
Andel City s.r.o. CZE 0,00 100,00 V CZK 88.866.000,00
BRINKLOW s.r.o. CZE 100,00 100,00 N CZK
FMB – Facility Management Bohemia, s.r.o. CZE 100,00 100,00 V CZK 100.000,00
Immo Future 6 – Crossing Point Smichov s.r.o. CZE 20,00 100,00 V CZK 24.000.000,00
TOSAN park a.s. CZE 100,00 100,00 V CZK 2.000.000,00
UBM – Bohemia 2 s.r.o. CZE 100,00 100,00 V CZK 200.000,00
UBM Klánovice s.r.o. CZE 100,00 100,00 V CZK 200.000,00
UBM-Bohemia Projectdevelopment-Planning-Construction, s.r.o. CZE 100,00 100,00 V CZK 8.142.000,00
UBX Praha 2 s.r.o. CZE 100,00 100,00 V CZK 200.000,00
Blitz 01-815 GmbH DEU 100,00 100,00 V EUR 25.000,00
City Objekte München GmbH DEU 0,00 75,20 V EUR 25.000,00
CM 00 Vermögensverwaltung 387 GmbH DEU 100,00 100,00 N EUR
CM 00 Vermögensverwaltung 511 GmbH DEU 100,00 100,00 V EUR 25.000,00
MG Dornach Hotel GmbH DEU 90,00 99,40 N EUR
MG Gleisdreieck Pasing Komplementär GmbH DEU 0,00 94,00 N EUR
MG Projekt-Sendling GmbH DEU 0,00 94,00 V EUR 25.000,00
MG-Brehmstrasse BT C GmbH DEU 0,00 100,00 V EUR 25.000,00
MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH DEU 0,00 100,00 N EUR
MG-Destouchesstrasse Komplementär GmbH DEU 0,00 94,00 N EUR
MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH DEU 0,00 100,00 V EUR 25.000,00
MG-Dornach Komplementär GmbH DEU 0,00 94,00 N EUR
Münchner Grund Immobilien Bauträger Aktiengesellschaft DEU 94,00 94,00 V EUR 716.800,00
Münchner Grund Management GmbH DEU 0,00 73,27 N EUR
Münchner Grund Projektmanagement,
-Beratung, -Planung GmbH
DEU 0,00 65,80 V EUR 250.000,00
Münchner Grund Riem GmbH DEU 0,00 60,16 N EUR
Stadtgrund Bauträger GmbH DEU 100,00 100,00 N EUR
UBM Leuchtenbergring GmbH DEU 100,00 100,00 V EUR 25.000,00
UBM d.o.o. za poslovanje nekretninama HRV 100,00 100,00 V HRK 20.000,00
Länder
kenn
Anteils
höhe
UBM-AG
Anteils
höhe
UBM
Art der
Konsoli
Wäh Nennkapital
Firma zeichen % Konzern % dierung rung Nominale
FMH Ingatlanmanagement Kft. HUN 100,00 100,00 V HUF 3.000.000,00
UBM Projektmanagement Korlátolt Felegösségü Társaság HUN 100,00 100,00 N HUF
"FMP Planning and Facility Management Poland" Sp. z o.o. POL 100,00 100,00 V PLN 150.000,00
"Hotel Akademia" Sp. z o.o. POL 0,00 100,00 V PLN 5.914.800,00
"REVITA" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL 50,14 50,14 N PLN
"UBM Polska
" spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
POL 100,00 100,00 V PLN 50.000,00
"UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL 100,00 100,00 V PLN 50.000,00
Home Center Wroclaw Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia POL 100,00 100,00 N PLN
Hotel Real Estate Sp. z o.o. POL 0,00 100,00 V PLN 50.000,00
Philharmonie Office Center Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL 0,00 100,00 V PLN 7.326.000,00
UBM GREEN DEVELOPMENT spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL 0,00 100,00 V PLN 156.000,00
UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL 100,00 100,00 V PLN 50.000,00
UBM DEVELOPMENT S.R.L. ROM 100,00 100,00 V RON 175.000,00
"UBM development doo" RUS 100,00 100,00 N RUB
FMS Facility Management Slovakia s.r.o. SVK 100,00 100,00 N SKK
Ruzinov Real s.r.o. SVK 100,00 100,00 V SKK 200.000,00
UBM Koliba s.r.o. SVK 100,00 100,00 V SKK 162.925,00
Tovarystvo z obmezhenoju vidpovidalnistu "UBM Ukraine" UKR 100,00 100,00 N UAH
Verbundene Personengesellschaften
UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft & Co.
Muthgasse Liegenschaftsverwertung OHG.
AUT 100,00 100,00 N EUR
COM Destouchesstrasse GmbH & Co. KG DEU 0,00 84,60 V EUR 500,00
Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH & Co.
Stockholmstraße KG
DEU 0,00 60,16 V EUR 50.000,00
MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG DEU 0,00 100,00 V EUR 51.129,97
MG Grundbesitz Objekt Gleisdreieck Pasing GmbH & Co. KG DEU 0,00 94,00 V EUR 10.000,00
MG-Dornach GmbH & Co. KG DEU 0,00 94,00 V EUR 500,00
Ass
oziierte Unternehmen
Assoziierte Kapitalgesellschaften
"Internationale Projektfinanz" Warenverkehrs- & Credit AUT 20,00 20,00 E EUR 726.728,34
vermittlungs-Aktiengesellschaft
"Zentrum am Stadtpark" Errichtungs- und Betriebs
Aktiengesellschaft AUT 33,33 33,33 E EUR 87.207,40
FMA Gebäudemanagement GmbH AUT 50,00 50,00 E EUR 36.336,42
Hessenplatz Hotel- und Immobilienentwicklung GmbH AUT 50,00 50,00 E EUR 37.000,00
Ropa Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. AUT 50,00 50,00 E EUR 36.336,42
W 3 Errichtungs- und Betriebs-Aktiengesellschaft AUT 26,67 26,67 E EUR 74.126,29
UBX Plzen s.r.o. CZE 50,00 50,00 E CZK 200.000,00
Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH DEU 0,00 47,00 E EUR 25.000,00
UBX 1 Objekt Berlin GmbH DEU 0,00 50,00 E EUR 25.000,00
HOTEL PARIS II S.A.R.L. FRA 50,00 50,00 E EUR 50.000,00
UBX Development (France) s.a.r.l. FRA 50,00 50,00 E EUR 50.000,00
"GF Ramba" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL 0,00 50,00 E PLN 138.800,00
Anteils Anteils Art der
Länder höhe höhe Kon
Firma kenn
zeichen
UBM-AG
%
UBM
Konzern %
soli
dierung
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
"POLECZKI BUSINESS PARK" spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL 0,00 50,00 E PLN 3.936.000,00
"SOF DEBNIKI DEVELOPMENT" spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL 0,00 50,00 E PLN 50.000,00
"UBX Katowice" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL 0,00 50,00 E PLN 50.000,00
Oaza Kampinos Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL 0,00 50,00 E PLN 50.000,00
Sienna Hotel Sp. z o.o. POL 33,33 50,00 E PLN 81.930.000,00
M Logistic Distribution S.R.L. ROM 50,00 50,00 E RON 11.376.000,00
Assoziierte Personengesellschaften
Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG DEU 0,00 48,51 E EUR 100.000,00
Sonstige Unternehmen
Sonstige Kapitalgesellschaften
"hospitals" Projektentwicklungsges.m.b.H. AUT 21,78 21,78 N EUR
BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH AUT 50,00 50,00 N EUR
hospitals Projektentwicklungsges.m.b.H. AUT 25,00 25,00 N EUR
IMMORENT-KRABA Grundverwertungsgesellschaft m.b.H. AUT 10,00 10,00 N EUR
Impulszentrum Telekom Betriebs GmbH AUT 30,00 30,00 N EUR
REHA Tirol Liegenschafts GmbH AUT 0,00 25,00 N EUR
REHAMED Beteiligungsges.m.b.H. AUT 0,00 10,89 N EUR
REHAMED-Rehabilitationszentrum für Lungen- und Stoff
wechselerkrankungen Bad Gleichenberg Gesellschaft m.b.H.
AUT 0,00 8,06 N EUR
Seprocon GmbH AUT 0,00 24,50 N EUR
St.-Peter-Straße 14-16 Liegenschaftsverwertung Ges.m.b.H. AUT 50,00 50,00 N EUR
VBV delta Anlagen Vermietung Gesellschaft m.b.H. AUT 0,00 20,00 N EUR
ZMI Holding GmbH AUT 48,33 48,33 N EUR
"S1" Hotelerrichtungs AG CHE 11,23 11,23 N CHF
UBX 3 s.r.o. CZE 50,00 50,00 N CZK
Bayernfonds Immobilienentwicklungsgesellschaft Wohnen
plus GmbH
DEU 0,00 30,24 N EUR
BF Services GmbH DEU 0,00 46,53 N EUR
Bürohaus Leuchtenbergring Verwaltungs GmbH DEU 0,00 48,51 N EUR
REAL I.S. Project GmbH DEU 0,00 46,53 N EUR
UBX 2 Objekt Berlin GmbH DEU 50,00 50,00 N EUR
UBX 3 Objekt Berlin GmbH DEU 0,00 50,00 N EUR
UBX II (France) s.à.r.l. FRA 0,00 50,00 N EUR
Hotelinvestments (Luxembourg) S.à r.l. LUX 50,00 50,00 N EUR
"XCANTI" spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL 0,00 50,00 N PLN
OAO "AVIELEN A.G." RUS 0,00 10,00 N RUB
Sonstige Personengesellschaften
Porr Projekt v.o.s. CZE 45,00 45,00 N CZK
Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. KG DEU 0,00 48,02 N EUR

111 Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk

"Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der

UBM Realitäten entwic klung Aktiengesellschaft, Wien,

für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31.12.2008, die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung, die Konzern-Kapitalflussrechnung und die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für das am 31.12.2008 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers, unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2008 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.

Der Konzernlagebericht ist auf Grund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss."

Wien, am 9. März 2009

B D O A u x i l i a T r e u h a n d G m b H Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

gez.

Mag. Hans Peter Hoffmann Wirtschaftsprüfer

gez. ppa Mag. Christoph Wimmer Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss 2008

Die UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft hat das Geschäftsjahr 2008 sehr erfolgreich abgeschlossen, obwohl sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im 4. Quartal des Geschäftsjahres bereits eingetrübt haben. Durch den Verkauf von Immobilien in Polen, der Tschechischen Republik sowie einer Beteiligung in der Slowakei weist die UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft eine Steigerung der Jahresbauleistung auf den höchsten Wert seit Bestehen des Unternehmens aus.

Das Jahresergebnis zeigt ebenfalls eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr und verdeutlicht die Fortsetzung des kontinuierlichen Gewinnwachstums. Im Jahr 2009 ist es Ziel der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage einen deutlichen Gewinn zu erzielen.

Der Aufsichtsrat hat die Entwicklung der Gesellschaft im Rahmen der ihm zukommenden Aufgaben aktiv begleitet und unterstützt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat laufend durch mündliche und schriftliche Berichte zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns und seiner Beteiligungen, über Personalund Planungsfragen sowie über Investitions- und Akquisitionsvorhaben und besprach Strategie, Geschäftsentwicklung und Risikomanagement mit dem Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat fasste in insgesamt vier Sitzungen die jeweils erforderlichen Beschlüsse. Zu den zustimmungspflichtigen Geschäften gemäß § 95 Abs. 5 Aktiengesetz bzw. gemäß Geschäftsordnung für den Vorstand wurden die erforderlichen Genehmigungen eingeholt; in dringenden Fällen in Form schriftlicher Stimmabgabe. Die durchschnittliche Präsenzrate in den Aufsichtsratssitzungen durchschnittlich rund 94 %. Am 27. März 2008 hat eine Sitzung des Prüfungsausschusses zur Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses 2007 unter Beiziehung der Wirtschaftsprüfer stattgefunden.

KR Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch, der dem Aufsichtsrat seit 16. März 2000 angehörte, hat sein Mandat mit Wirkung zum 18. April 2008 zurückgelegt. Die 127. ordentliche Hauptversammlung vom 18. April 2008 hat daraufhin Ing. Wolfgang Hesoun in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt. Der Aufsichtsrat dankt KR Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch für die konstruktive Zusammenarbeit in diesem Gremium.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft samt Anhang und (Konzern)lagebericht sowie der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und der Konzernlagebericht wurden von der BDO-Auxilia Treuhand GmbH, Wien, geprüft. Die Prüfung aufgrund der Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise ergab, dass die Buchführung und der Jahres- und Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und zu Beanstandungen kein Anlass gegeben war. Der (Konzern)lagebericht steht im Einklang mit dem Jahres- und Konzernabschluss. Die genannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat daher einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für den Jahres- und Konzernabschluss erteilt.

Sämtliche Abschlussunterlagen, der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden am 17. März 2009 im Prüfungsausschuss eingehend mit dem Prüfer behandelt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 sowie den (Konzern)lagebericht nach intensiver Erörterung und Prüfung gebilligt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist damit festgestellt. Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben weiters den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss 2008 sowie den Konzernlagebericht gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes für die Gewinnverwendung an.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Kunden und Aktionären für ihr Vertrauen und ihre Verbundenheit zu UBM sowie beim Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wien, im März 2009

Dipl. Ing. Horst Pöchhacker e.h. Vorsitzender des Aufsichtsrates

Gewinnverwendung

Das Geschäftsjahr 2008 der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft schließt mit einem Bilanzgewinn von € 3.321.481,41.

Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende in Höhe von € 1,10 je Stückaktie, das sind bei 3.000.000 Stückaktien in Summe € 3.300.000,00 auszuschütten und den Restgewinn in Höhe von € 21.481,41 auf neue Rechnung vorzutragen.

Bei zustimmender Beschlussfassung der Hauptversammlung über diesen Gewinnverwendungsvorschlag erfolgt die Auszahlung der Dividende von € 1,10 pro Stückaktie ab 20. April 2009 nach Maßgabe der steuergesetzlichen Bestimmungen durch Gutschrift der depotführenden Bank. Als Hauptzahlstelle fungiert die Bank Austria Creditanstalt AG.

UBM-Projekte

Glossar

ARGE Arbeitsgemeinschaften mehrerer Unternehmen zur
gemeinsamen Realisierung von Bauvorhaben
ATX Austrian Traded Index, Leitindex der Wiener Börse
Dividendenrendite Dividende im Verhältnis zum Aktienkurs
EBIT Earnings Before Interest and Taxes, Betriebserfolg
EBT Earnings Before Taxes, Ergebnis vor Steuern
ECV Emittenten-Compliance-Verordnung zur Verhinderung
von missbräuchlicher Verwendung von Insiderinformation
Eigenmittelquote Anteil des durchschnittlich eingesetzten
Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme
IFRS International Financial Reporting Standards,
Internationale Rechnungslegungsstandards
Impairment Test Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen regel
mäßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswertes eruiert
und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt.
Jahresbauleistung Darstellung der Leistungserbringung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien, die vom
Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung abweicht, weil sie auch anteilige
Leistungen in Arbeits- und Leistungsgemeinschaften erfasst sowie den Umsatz der
nichtkonsolidierten Beteiligungen.
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Gewinn je Aktie
Marktkapitalisierung Börsenwert, Aktienkurs x Anzahl der ausgegebenen Aktien
Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist die auf ökologische Kriterien
ausgerichtete wirtschaftliche Entwicklung
Pay-out Ratio Ausschüttungsquote, Dividende je Aktie geteilt durch Gewinn je Aktie, in %
Total Shareholder's Return Dividendenrendite plus Kurssteigerung
WBI Wiener Börse Index

Impressum

Medieninhaber und Herausgeber UBM Realitätenentwicklung AG Floridsdorfer Hauptstraße 1, 1210 Wien, Österreich www.ubm.at

Konzept und Gestaltung, Imagetexte Projektagentur Weixelbaumer Landstraße 22, 4020 Linz, Österreich www.projektagentur.at

Druck Niederösterreichisches Pressehaus

Bildnachweis

Florian Vierhauser, Linz, Österreich UBM

UBM Realitätenentwicklung AG

Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-0 www.ubm.at

Ihre UBM-Ansprechpartner

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ubm österreich

UBM-Investorenbetreuung Dr. Julia Schmidt

Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-3827

UBM Wien/NÖ/Burgenland

Mag. Edgar Rührlinger Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1760

UBM Steiermark/Kärnten

Mag. Andreas Grassl Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1473

UBM Tirol/Vorarlberg

DI Peter Ellmerer Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-3032

UBM Salzburg

Mag. Edgar Rührlinger Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1760

UBM Oberösterreich

DI Markus Lunatschek Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1712

ubm international

UBM in Ungarn Eva Tarcsay Mail: [email protected] Tel: +36 (1) 41 10 443

UBM in der Tschechischen Republik

Mag. Margund Schuh Mail: [email protected] Tel: +42 (02) 510 13-0

UBM in der Schweiz Mag. Edgar Rührlinger Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1760

UBM in Polen Mag. Peter Obernhuber Mail: [email protected] Tel: +48 (22) 356 81 10

UBM in Frankreich DI Martin Löcker Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1261

UBM in Deutschland

Münchner Grund Dr. Bertold Wild Mail: [email protected] Tel: +49 (89) 74 15 05-0

UBM in der Slowakei Mag. Edgar Rührlinger Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1760

UBM in Kroatien Ing. Martin Steinbrunner Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-5431

UBM in Bulgarien Mag. Elza Vassilieva Stanimirova Mail: [email protected] Tel: +359 887 95 47 15

UBM in Rumänien DI Daniel Halswick Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1620

UBM in der Ukraine Mag. Peter Obernhuber Mail: [email protected] Tel: +48 (22) 356 81 10

Dieser Geschäftsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen. Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 31.12.2008 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.

Der Geschäftsbericht zum 31.12.2008 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.