AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Talanx AG

Quarterly Report Nov 12, 2015

427_rns_2015-11-12_38ead3dd-8224-466f-9f46-9760269f191d.html

Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Talanx Aktiengesellschaft Hannover Talanx Konzern-Zwischenbericht zum 30. September 2015 DER TALANX-KONZERN AUF EINEN BLICK KONZERNKENNZAHLEN scroll EINHEIT 6M 2015 Q3 2015 9M 2015 6M 2014 Q3 2014 Gebuchte Bruttoprämien IN MIO. EUR 16.827 7.528 24.355 14.975 6.757 nach Regionen Deutschland IN % 32 25 30 35 28 Großbritannien IN % 9 9 9 9 10 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei IN % 8 7 8 8 9 Übriges Europa IN % 14 14 14 16 14 USA IN % 13 15 13 11 13 Übriges Nordamerika IN % 3 3 3 2 3 Lateinamerika IN % 7 9 8 6 8 Asien und Australien IN % 12 16 13 11 12 Afrika IN % 2 2 2 2 3 Verdiente Nettoprämien IN MIO. EUR 12.751 6.495 19.246 11.308 5.823 Versicherungstechnisches Ergebnis IN MIO. EUR -851 -437 -1.288 -775 -578 Kapitalanlageergebnis IN MIO. EUR 2.037 952 2.989 1.948 1.048 Kapitalanlagerendite1) IN % 3,8 - 3,7 4,0 - Operatives Ergebnis (EBIT) IN MIO. EUR 1.015 492 1.507 1.005 439 Periodenergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) IN MIO. EUR 630 327 957 657 311 davon Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 311 177 488 381 149 Eigenkapitalrendite2) 3) IN % 7,8 8,8 8,1 10,4 7,7 Ergebnis je Aktie Unverwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 1,23 0,70 1,93 1,51 0,59 Verwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 1,23 0,70 1,93 1,51 0,59 Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Erst- und -Rückversicherung4) IN % 96,4 98,0 96,9 96,4 100,0 Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden/Unfall-Erstversicherer5) IN % 97,8 100,6 98,7 98,2 105,2 Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Rückversicherung IN % 95,4 95,8 95,6 95,1 95,7 EBIT-Marge Erst- und Rückversicherung EBIT-Marge Erstversicherung5) IN % 3,6 3,8 3,7 6,6 1,7 EBIT-Marge Schaden-Rückversicherung IN % 15,8 17,4 16,3 15,8 19,3 EBIT-Marge Personen-Rückversicherung IN % 6,2 2,5 4,9 6,2 6,1 scroll EINHEIT 9M 2014 +/- % 9M 2015 zu 9M 2014 Gebuchte Bruttoprämien IN MIO. EUR 21.732 +12,1 nach Regionen Deutschland IN % 33 -3,0 Pkt. Großbritannien IN % 9 - Pkt. Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei IN % 8 - Pkt. Übriges Europa IN % 16 -2,0 Pkt. USA IN % 12 +1,0 Pkt. Übriges Nordamerika IN % 2 +1,0 Pkt. Lateinamerika IN % 7 +1,0 Pkt. Asien und Australien IN % 11 +2,0 Pkt. Afrika IN % 2 - Pkt. Verdiente Nettoprämien IN MIO. EUR 17.131 +12,3 Versicherungstechnisches Ergebnis IN MIO. EUR -1.353 +4,8 Kapitalanlageergebnis IN MIO. EUR 2.996 -0,2 Kapitalanlagerendite1) IN % 4,0 -0,3 Pkt. Operatives Ergebnis (EBIT) IN MIO. EUR 1.444 +4,4 Periodenergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) IN MIO. EUR 968 -1,1 davon Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 530 -7,9 Eigenkapitalrendite2) 3) IN % 9,4 -1,3 Pkt. Ergebnis je Aktie Unverwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 2,10 -8,1 Verwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 2,10 -8,1 Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Erst- und -Rückversicherung4) IN % 97,7 -0,8 Pkt. Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden/Unfall-Erstversicherer5) IN % 100,5 -1,8 Pkt. Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Rückversicherung IN % 95,3 +0,3 Pkt. EBIT-Marge Erst- und Rückversicherung EBIT-Marge Erstversicherung5) IN % 5,0 -1,3 Pkt. EBIT-Marge Schaden-Rückversicherung IN % 17,0 -0,7 Pkt. EBIT-Marge Personen-Rückversicherung IN % 6,1 -1,2 Pkt. scroll 30.9.2015 30.9.2015 31.12.2014 +/- % Haftendes Kapital IN MIO. EUR 14.991 15.561 -3,7 Eigenkapital der Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 8.078 7.998 +1,0 Anteile nicht beherrschender Gesellschafter IN MIO. EUR 4.970 4.902 +1,4 Hybridkapital IN MIO. EUR 1.943 2.661 -27,0 Selbst verwaltete Kapitalanlagen IN MIO. EUR 98.850 96.410 +2,5 Kapitalanlagen gesamt IN MIO. EUR 115.808 112.879 +2,6 Bilanzsumme IN MIO. EUR 152.886 147.298 +3,8 Buchwert je Aktie zum Ende der Periode IN EUR 31,96 31,64 +1,0 Aktienkurs zum Ende der Periode IN EUR 26,76 25,27 +5,9 Marktkapitalisierung der Talanx AG zum Ende der Periode IN MIO. EUR 6.765 6.388 +5,9 Mitarbeiter KAPAZITÄTEN 20.428 19.819 +3,1 1) Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand (30.9.2015 und 31.12.2014) 2) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 3) Annualisiertes Quartalsergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu Beginn und zum Ende des Quartals 4) Bereinigte kombinierte Schaden-/Kostenquote unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses vor Eliminierung konzerninterner, segmentübergreifender Geschäftsvorfälle 5) Ohne Werte aus dem Segment Konzernfunktionen VERWALTUNGSORGANE DER TALANX AG AUFSICHTSRAT Wolf-Dieter Baumgartl Vorsitzender Berg ehem. Vorsitzender des Vorstands der Talanx AG Ralf Rieger stv. Vorsitzender Raesfeld Angestellter HDI Vertriebs AG Prof. Dr. Eckhard Rohkamm stv. Vorsitzender Hamburg ehem. Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Technologies AG Antonia Aschendorf Hamburg Rechtsanwältin Mitglied des Vorstands DER APRAXA eG Karsten Faber Hannover Zentralbereichsleiter Hannover Rück SE, E+S Rückversicherung AG Jutta Hammer Bergisch Gladbach Angestellte HDI Kundenservice AG Dr. Hermann Jung Heidenheim Mitglied der Geschäftsführung der Voith GmbH Dr. Thomas Lindner Albstadt Vorsitzender der Geschäftsführung der Groz-Beckert KG Dirk Lohmann Forch, Schweiz Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsführung der Secquaero Advisors AG Christoph Meister Hannover Mitglied im ver.di-Bundesvorstand Jutta Mück Oberhausen Angestellte HDI-Gerling Industrie Versicherung AG Otto Müller Hannover Angestellter Hannover Rück SE Katja Sachtleben-Reimann Hannover Angestellte Talanx Service AG Dr. Erhard Schipporeit Hannover ehem. Mitglied des Vorstands der E.ON AG Prof. Dr. Jens Schubert Potsdam Leiter Recht, ver.di-Bundesverwaltung Norbert Steiner Baunatal Vorsitzender des Vorstands der K+S AG VORSTAND Herbert K. Haas Vorsitzender Burgwedel Dr. Christian Hinsch stv. Vorsitzender Burgwedel Torsten Leue Hannover Dr. Immo Querner Celle Ulrich Wallin Hannover Dr. Jan Wicke Stuttgart * Arbeitnehmervertreter KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT WIRTSCHAFTSBERICHT MÄRKTE UND WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG Die Weltwirtschaft blieb geprägt durch eine zunehmende globale Heterogenität. Während der Aufschwung in der entwickelten Welt anhielt und die zyklischen Auftriebskräfte auch im Euroraum Oberhand gewonnen haben, wirkte die Abschwächung in wesentlichen Schwellenländern belastend für den globalen Aufschwung. Die US-Wirtschaft konnte weiterhin von der Erholung am Arbeits- und Häusermarkt profitieren. In China ließ das Wachstum abermals nach - insbesondere der schwache Immobilienmarkt und die hohe Verschuldung bremsten. Der Euroraum zeigte mit verbesserten Konjunkturdaten eine ordentliche Entwicklung im Jahresverlauf 2015. Das Schuldendrama als Unsicherheitsfaktor in Griechenland nahm durch das auf den Weg gebrachte dritte Hilfsprogramm in der zweiten Jahreshälfte spürbar ab. Die Wirtschaft im Euroraum legte in den ersten beiden Quartalen 2015 um 0,5 % bzw. 0,4 % zu. In Deutschland verbesserte sich das Wachstum des BIP von 0,3 % im ersten auf 0,4 % im zweiten Quartal. Die Konjunktur im Euroraum erhielt vor allem Rückenwind durch die niedrigeren Rohölpreise und den schwächeren Euro, was die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen merklich verbesserte. Auch der private Konsum war ein zentraler Wachstumstreiber. Im zweiten Quartal hat die US-Wirtschaft wieder merklich an Dynamik gewonnen, die Arbeitslosenquote fiel stetig auf 5,1 % im September. Der für das US-Konsumentenvertrauen bedeutende Häusermarkt setzte seine Erholung fort. Das Wirtschaftswachstum im Vereinigten Königreich büßte zum Jahresauftakt an Dynamik ein, konnte aber mit einem Quartalswachstum von 0,7 % im zweiten Quartal erneut überzeugen. In China hat sich das Wirtschaftswachstum erneut abgeschwächt. Das Wachstum des BIP lag im September 2015 bei 6,9 %. Der schwache Immobilienmarkt war nach wie vor ein Problem, wobei die Stabilisierungsmaßnahmen der Regierung Wirkung zeigten. Die hohe Verschuldung im Zuge des kräftigen Kreditwachstums in den letzten Jahren blieb ein Risikofaktor. Die Geldpolitik der großen Zentralbanken war unverändert expansiv. Im Januar gab die EZB ihr Anleihekaufprogramm über 60 Mrd. EUR pro Monat bekannt, gestreckt über einen Zeitraum von März 2015 bis September 2016. Im September stellte die EZB klar, dass Größe, Zusammensetzung und Zeitdauer ihres Anleihekaufprogramms notfalls angepasst werden könnten. Ebenfalls im September entschied die Fed, den Leitzins nicht zu erhöhen. Die Bank of China senkte ihren Leitzins im August um 25 Basispunkte auf 4,6 %. Der globale Disinflationstrend setzte sich im Jahresverlauf 2015 fort. Die Inflationsraten unterschritten die Zentralbankzielraten mitunter deutlich, was u. a. den fallenden Energiepreisen geschuldet war. Im Euroraum blieb die jährliche Teuerungsrate auch zum Ende des dritten Quartals negativ bei -0,1 %. In den USA stellten sich durchweg ebenfalls niedrigere Inflationsdaten ein. Das Vereinigte Königreich konnte sich dem globalen Disinflationstrend nicht entziehen. Im dritten Quartal lag die Inflationsrate bei -0,1 %. KAPITALMÄRKTE Im Jahresverlauf 2015 wurden die Rentenmärkte wesentlich von folgenden Ereignissen getrieben: Die Schweizer Nationalbank gab bekannt, das Wechselkursziel von 1,20 CHF je EUR nicht mehr aufrechtzuerhalten. Der Kurs pendelte sich bei 1,05 CHF je EUR ein. Die EZB kündigte an, jeden Monat Staatsanleihen zu kaufen. Daraufhin fielen die Renditen aller europäischen Staatsanleihen. Ein weiteres Thema war das Moratorium für die Nachfolgegesellschaft der Hypo Alpe Adria. Hiervon sind mit einem Volumen von rund 7 Mrd. EUR insbesondere deutsche Banken und Versicherungen betroffen. Ein weiteres Thema am Kapitalmarkt blieb Griechenland. Im dritten Quartal trat die Griechenland-Thematik nach vorübergehender Einigung mit der EU in den Hintergrund. Die US-Notenbank hielt die Zinsen in der Septembersitzung unverändert und zinsseitig hat die EZB durch ihre Entscheidung zum Anleihekaufprogramm einen Kaufrausch ausgelöst. Der Primärmarkt zeigte eine starke Aktivität. Die Nachfrage nach Rendite war ungebrochen, insbesondere Unternehmensanleihen mit längeren Laufzeiten, Emittenten aus dem höher verzinslichen Segment sowie nachrangige Anleihen waren stark vertreten. DIE VERSICHERUNGSMÄRKTE Die Branchenstimmung in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich im dritten Quartal 2015 zwar verbessert, bewegt sich aber weiterhin auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Im Vergleich zum Vorquartal wurden sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate positiver beurteilt. Bei einem näheren Blick auf die Sparten Schaden- und Unfallversicherung einerseits und Lebensversicherung andererseits werden Unterschiede in den Einschätzungen deutlich. In der deutschen Schaden- und Unfallversicherung hat sich das Branchenklima im Berichtsquartal leicht abgeschwächt, blieb damit aber weiterhin auf einem überdurchschnittlich freundlichen Niveau. Zurückzuführen war dieses Gesamturteil nahezu gleichermaßen auf die Bewertung der aktuellen Lage - die etwas weniger positiv ausfiel, aber immer noch überdurchschnittlich günstig eingeschätzt wurde - und auf pessimistischere Erwartungen für die kommenden sechs Monate, die im Langfristvergleich als verhalten einzustufen waren. Hintergrund dieser Abschwächungen war vor allem eine negativere Beurteilung der Schadenentwicklung im bisherigen Jahresverlauf sowie entsprechende Erwartungen mit Blick auf das Gesamtjahr. Die Verschlechterung des Geschäftsklimas betraf alle Sparten mit Ausnahme der Rechtsschutz- und der Kraftfahrtversicherung. Am freundlichsten war die Stimmung in der Haftpflichtversicherung, verhaltener sah es in der Kraftfahrtversicherung, der Sachversicherung, der Unfallversicherung und der Rechtsschutzversicherung aus, und am niedrigsten war der Klimawert in den industriellgewerblichen Bereichen. Die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der Beitragseinnahmen fielen trotz Stimmungseintrübung optimistisch aus, was per saldo auch für alle Sparten und Zweige der Schaden- und Unfallversicherung galt. Am zuversichtlichsten waren die Erwartungen in der Rechtsschutzversicherung und in ähnlichem Maße in den industriell-gewerblichen Bereichen, etwas weniger optimistisch in der Kraftfahrtversicherung und der Sachversicherung und am wenigsten optimistisch bezogen auf die Haftpflichtversicherung und insbesondere die Unfallversicherung. Von Tarifanpassungen in den nächsten zwölf Monaten ging der Großteil des Marktes nur für den Bestand der Kraftfahrtversicherung aus. Im Hinblick auf die Schadenentwicklung wurde überwiegend von einem höheren Schadenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. In der deutschen Lebensversicherung hat sich das Geschäftsklima nach der kontinuierlichen Verschlechterung in den Vorquartalen deutlich erholt. Die Verbesserung bezog sich gleichermaßen auf die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate. Mit Blick auf einzelne Sparten war das Geschäftsklima in der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung am freundlichsten, in der Risikolebensversicherung noch positiv, in der klassischen Rentenversicherung und der Kapitallebensversicherung hingegen im negativen Bereich. Die Erwartungshaltung bezüglich der Beitragsentwicklung war etwas weniger pessimistisch, ging im Ergebnis aber dennoch überwiegend von einem Rückgang gegenüber 2014 aus. Während für das Einmalbeitragsgeschäft die Erwartungshaltung rückläufiger oder stagnierender Beiträge dominierte, fielen die Erwartungen zum Neugeschäft gegen laufenden Beitrag etwas optimistischer aus. Beitrags-Wachstumspotenziale wurden in der Berufsunfähigkeitsversicherung, der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und abgeschwächt auch in der Risikolebensversicherung gesehen. Auf den internationalen Schaden-Rückversicherungsmärkten war die Wettbewerbsintensität unverändert hoch. Prägende Faktoren waren bestehende Überkapazitäten auf den Rückversicherungsmärkten, der weiterhin starke Zustrom an alternativem Kapital, die mit einem schrumpfenden Bedarf an Rückversicherung einhergehende zunehmende Konsolidierung im Erstversicherungsmarkt und angesichts einer guten Kapitalausstattung tendenziell erhöhte Selbstbehalte der Erstversicherer. Auf der Schadenseite hat sich im Berichtsquartal mit dem Explosionsunglück im Hafen von Tianjin einer der größten auf menschliches Versagen zurückzuführenden Großschäden in Asien ereignet. Trotz dieses Unglücks verlief das Jahr 2015 insgesamt bisher aber verhältnismäßig großschadenarm. Die Rahmenbedingungen in der internationalen Personen-Rückversicherung blieben vor allem angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus im dritten Quartal 2015 weiterhin herausfordernd. Im Zuge der Einführung solvenzorientierter Aufsichtsregime in Europa, Südafrika und Teilen Asiens zeichneten sich aber neue Geschäftschancen durch Rückversicherungslösungen zur Kapitalentlastung und Optimierung der Solvenzsituation ab. Auch der in entwickelten Versicherungsmärkten und Schwellenländern stattfindende demografische Wandel sowie die stetig wachsende Mittelschicht in vielen Schwellenländern beinhalteten Herausforderungen und Potenziale durch den daraus resultierenden Bedarf an innovativen Versicherungskonzepten zur Absicherung von Langlebigkeit und Sterblichkeit. GESCHÄFTSENTWICKLUNG GESCHÄFTSVERLAUF KONZERN ― Anteil des Auslandsgeschäfts an den gebuchten Bruttoprämien steigt ― Großschadenbelastung bleibt unterhalb periodenanteiligem Konzernbudget ― EBIT trotz Abschreibung des Goodwills im deutschen Lebensversicherungsgeschäft gesteigert WESENTLICHE KONZERNZAHLEN IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Gebuchte Bruttoprämien 24.355 21.732 +12,1 Verdiente Nettoprämien 19.246 17.131 +12,3 Versicherungstechnisches Ergebnis -1.288 -1.353 +4,8 Kapitalanlageergebnis 2.989 2.996 -0,2 Operatives Ergebnis (EBIT) 1.507 1.444 +4,4 Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, nur Schaden/ Unfallversicherungen) in % 96,9 97,7 -0,8 Pkt. STEUERUNGSGRÖSSEN IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt)1) 6,5 3,1 +3,4 Pkt. Konzernergebnis2) in Mio. EUR 488 530 -7,9 Eigenkapitalrendite3) 8,1 9,4 -1,3 Pkt. Kapitalanlagerendite4) 3,7 4,0 -0,3 Pkt. 1) Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) 2) Periodenergebnis abzüglich der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 3) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 4) Annualisiertes Kapitalanlageergebnis zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand PRÄMIENVOLUMEN Im Konzern stiegen die gebuchten Bruttoprämien um 12,1 % auf 24,4 (21,7) Mrd. EUR; der Anteil des Auslandsgeschäfts stieg um 3 Prozentpunkte. Währungsbereinigt lag das Bruttoprämienwachstum bei 6,5 %. Überwiegend in US-Dollar exponierte Geschäftsbereiche profitierten von Währungseffekten, während in Schwellenländern aktive Geschäftsbereiche tendenziell belastet wurden. Die Segmente Schaden- und Personen-Rückversicherung erzielten den jeweils höchsten Anstieg. Die Selbstbehaltsquote stieg strategiekonform leicht auf 86,8 (86,2) %, die verdienten Nettoprämien lagen mit 19,2 (17,1) Mrd. EUR um 12,3 % ebenfalls über denen der Vorjahresperiode. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS Das versicherungstechnische Ergebnis stieg insbesondere aufgrund besserer Ergebnisse in den Geschäftsbereichen Industrieversicherung und Privat- und Firmenversicherung Deutschland um 4,8 % auf -1.288 (-1.353) Mio. EUR. Die insgesamt hohe Großschadenbelastung von 724 Mio. EUR blieb unter dem periodenanteiligen Konzernbudget. Der größte Einzelschaden war mit 114 Mio. EUR die Explosion im Hafen von Tianjin, China. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Konzerns lag mit 96,9 (97,7) % unter der des Vorjahreszeitraums, vor allem, da sich die Nettokostenquote deutlich verringerte. KAPITALANLAGEERGEBNIS Das Kapitalanlageergebnis lag mit 2.989 Mio. EUR auf dem Niveau der Vorjahresperiode (2.996 Mio. EUR). Zwar verzeichnete das ordentliche Kapitalanlageergebnis einen Anstieg, u. a. aufgrund eines Sondereffekts im Segment Personen-Rückversicherung und höherer Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien. Der Rückgang des außerordentlichen Ergebnisses in den Segmenten Industrieversicherung und Privat- und Firmenversicherung Deutschland konnte jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Die Konzern-Kapitalanlagerendite fiel in der Berichtsperiode mit 3,7 (4,0) % etwas niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Das für 2015 angestrebte Ziel einer Rendite von über 3,0 % haben wir damit erneut übertroffen. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS Das operative Ergebnis (EBIT) legte trotz der Abschreibung des Goodwills im deutschen Lebensversicherungsgeschäft um 4,4 % auf 1.507 (1.444) Mio. EUR zu. Der Anstieg des EBIT stammte vor allem aus den Segmenten Industrieversicherung und Schaden-Rückversicherung. Das Konzernergebnis - das Ergebnis abzüglich der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - sank um 7,9 % auf 488 (530) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite blieb mit 8,1 (9,4) % leicht unterhalb des für das Gesamtjahr 2015 prognostizierten Wertes von rund 9 %. ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE IM KONZERN Die Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sechs berichtspflichtigen Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland, Privat- und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung, Personen-Rückversicherung und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang informieren wir im Anhang dieses Berichts im Kapitel "Segmentberichterstattung". INDUSTRIEVERSICHERUNG ― Beitragswachstum insbesondere im Ausland ― Versicherungstechnisches Ergebnis verbessert ― Kapitalanlageergebnis durch anhaltende Niedrigzinsphase beeinflusst WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT INDUSTRIEVERSICHERUNG IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Gebuchte Bruttoprämien 3.434 3.213 +6,9 Verdiente Nettoprämien 1.581 1.401 +12,8 Versicherungstechnisches Ergebnis -4 -66 +93,9 Kapitalanlageergebnis 158 209 -24,4 Operatives Ergebnis (EBIT) 152 125 +21,6 STEUERUNGSGRÖSSEN IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt)1) 2,7 3,8 -1,1 Pkt. Selbstbehalt 51,4 50,5 +0,9 Pkt. Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)2) 100,2 104,7 -4,5 Pkt. EBIT-Marge3) 9,6 8,9 +0,7 Pkt. Eigenkapitalrendite4) 6,7 5,8 +0,9 Pkt. 1) Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) 2) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses 3) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien 4) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter MARKTENTWICKLUNG Das Umfeld in unserem Kernmarkt Deutschland zeigt eine weiterhin hohe Konkurrenz im Industrieversicherungsmarkt. Während sich das Wachstum in den entwickelten Versicherungsmärkten verringerte, fiel es in den Schwellenländern deutlich stärker aus. Die anhaltende Staatsschuldenkrise im Euroraum, geopolitische Krisen, wie z. B. in der Ukraine, sowie die verhaltene Erholung der Weltwirtschaft stellen weiterhin ein herausforderndes Umfeld für Versicherungsunternehmen dar. In den Schwellenländern gewann die Konjunktur wieder an Dynamik, jedoch mit uneinheitlicher regionaler Ausrichtung. Angesichts der schon hohen inländischen Marktdurchdringung wird das Wachstum vornehmlich in unseren ausländischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften generiert. PRÄMIENVOLUMEN Die gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs beliefen sich zum 30. September 2015 auf 3,4 (3,2) Mrd. EUR und stiegen somit um rund 6,9 (währungsbereinigt um 2,7) %. Deutliche Beitragssteigerungen konnten insbesondere die ausländischen Niederlassungen der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG in Großbritannien, Frankreich, Kanada und Belgien erzielen. Darüber hinaus trug die US-Tochtergesellschaft HDI-Gerling America Insurance Company positiv zum Beitragswachstum bei. Die Selbstbehaltsquote im Geschäftsbereich stieg im Berichtszeitraum auf 51,4 (50,5) %. Die strategiekonforme Erhöhung der Eigenbehalte resultiert insbesondere aus der Steigerung der segmentinternen Abgaben an die Talanx Reinsurance Ltd. Demgegenüber wirkte sich das gestiegene Fronting-Geschäft der HDI-Gerling America Insurance Company negativ auf die Selbstbehaltsquote aus. Insgesamt stiegen die verdienten Nettoprämien im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,8 % auf 1,6 (1,4) Mrd. EUR. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS Das versicherungstechnische Nettoergebnis des Geschäftsbereichs verbesserte sich auf -4 (-66) Mio. EUR. Sowohl die Nettokostenquote von 21,5 (23,4) % als auch die Schadenquote (netto) von 78,8 (81,3) % lagen trotz der starken Großschadenbelastung - einschließlich der Belastung aus der Explosion im Hafen der chinesichen Stadt Tianjin in Höhe von 18 Mio. EUR - unter dem Vorjahreswert, da der Prämienanstieg die gestiegene Großschadenbelastung überkompensierte. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote im Geschäftsbereich Industrieversicherung betrug 100,2 (104,7) %. KAPITALANLAGEERGEBNIS Das Kapitalanlageergebnis verringerte sich aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase deutlich um 24,4 % auf 158 (209) Mio. EUR. Im Vorjahreszeitraum konnte bei der HDI-Gerling Industrie trotz des kapitalmarktbedingten Rückgangs im Bereich festverzinslicher Wertpapiere eine deutliche Ertragssteigerung durch höhere Realisate aus dem Verkauf von Kapitalanlagen erwirtschaftet werden. Hier wurde zu Beginn des Vorjahres die positive Entwicklung am Kapitalmarkt genutzt, um entsprechende Zusatzerträge zu generieren und zugleich Risiken aus dem Bestand zu reduzieren. Im aktuellen Jahr belasteten zudem Wertberichtigungen auf einen Bond der Heta Asset Resolution AG (ehemals Hypo Alpe Adria) und auf ein Griechenland-Schuldscheindarlehen das Ergebnis mit rund 10 Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs erhöhte sich insbesondere aufgrund des versicherungstechnischen Ergebnisses auf 152 (125) Mio. EUR. Das Konzernergebnis verbesserte sich entsprechend auf 103 (85) Mio. EUR. Für die EBIT-Marge ergibt sich eine leichte Verbesserung auf 9,6 (8,9) %, die Eigenkapitalrendite steigt auf 6,7 (5,8) %. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND ― Anstieg der Beitragseinnahmen im Lebensgeschäft durch Einmalbeiträge aus Überhängen aus dem Vorjahr ― Rückstände bei der Vertragsbearbeitung in der Sachversicherung abgebaut ― Belastung des EBIT durch vollständige Abschreibung des Goodwills im Lebensgeschäft WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Gebuchte Bruttoprämien 5.143 5.079 +1,3 Verdiente Nettoprämien 4.062 3.917 +3,7 Versicherungstechnisches Ergebnis -1.201 -1.264 +5,0 Kapitalanlageergebnis 1.351 1.430 -5,5 Operatives Ergebnis (EBIT) -16 119 -113,4 STEUERUNGSGRÖSSEN IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Bruttoprämienwachstum1) 1,3 -2,3 +3,6 Pkt. Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, nur Schaden/ Unfallversicherungen)2) 101,0 101,7 -0,7 Pkt. EBIT-Marge3) -0,4 3,0 -3,4 Pkt. Eigenkapitalrendite4) -3,4 3,6 -7,0 Pkt. 1) Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) 2) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses 3) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien 4) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter MARKTENTWICKLUNG Getrieben durch den Anstieg des privaten Konsums und eine intakte Binnennachfrage wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 % für das Berichtsjahr prognostiziert. Aufgrund des weiterhin anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und der Absenkung des Garantiezinses wird für den deutschen Lebensversicherungsmarkt ein deutlicher Rückgang des Neugeschäfts um gut 3 %, gemessen in Annual Premium Equivant, erwartet. Entsprechend werden sich die Beitragseinnahmen voraussichtlich um rund 2 % verringern. In der Schaden-/Unfallversicherung wird für das Berichtsjahr weiterhin von einem Wachstum ausgegangen. Der Beitragszuwachs könnte insgesamt gut 2 % erreichen. In nahezu allen Sparten wird mit höheren Beitragseinnahmen gerechnet. Insbesondere die Kraftfahrzeugversicherung und die private Sachversicherung stützen diese Entwicklung. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland hatten sich Rückstände in der Vertragsbearbeitung in der Sachversicherung aufgebaut. Diese Rückstände konnten bis Ende Oktober vollständig abgebaut werden. PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFT Die gebuchten Bruttoprämien im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland - einschließlich der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres auf 5,1 (5,1) Mrd. EUR - ein Plus von 1,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In der Schaden/Unfallversicherung gingen die gebuchten Beitragseinnahmen um 0,5 % zurück und erreichten 1,3 Mrd. EUR. Der leichte Beitragsrückgang ist im Wesentlichen auf geringere Beiträge in der Sparte Haftpflicht zurückzuführen. Der Anteil der Schaden/ Unfallversicherer am gesamten Geschäftsbereich erreichte damit 24,9 (25,3) %. Ein Beitragszuwachs von 1,9 % wurde im Lebensversicherungsgeschäft - einschließlich der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - erzielt. Die gebuchten Bruttobeiträge der Lebensversicherer erreichten 3,9 (3,8) Mrd. EUR. Der Zuwachs resultierte vor allem aus höheren Einmalbeiträgen in den ersten Quartalen aus Überhängen aus dem Jahresendgeschäft 2014. Die Selbstbehaltsquote im Lebensversicherungsgeschäft lag mit 95,9 (94,1) % über dem Vorjahr. Insgesamt stiegen im Geschäftsbereich die verdienten Nettobeiträge um 3,7 % auf 4,1 (3,9) Mrd. EUR. Hierbei wurden die Veränderung der Beitragsüberträge berücksichtigt und die Sparbeiträge aus fondsgebundenen Kapitalversicherungen in Abzug gebracht. Das Neugeschäft mit Lebensversicherungsprodukten - gemessen in der international verwendeten Größe APE (Annual Premium Equivalent) - wuchs insbesondere durch Überhänge aus dem Jahresendgeschäft 2014 von 313 Mio. EUR auf 330 Mio. EUR. Darin enthalten ist auch der Neugeschäftsanstieg von 9,1 % bei Produkten zur Absicherung biometrischer Risiken. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS In der Berichtsperiode verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis auf -1,2 (-1,3) Mrd. EUR. Es wurde im Vergleichszeitraum ausschließlich von den Lebensversicherungsgesellschaften bestimmt, u. a. durch den Zinsaufwand der Deckungsrückstellung und die Beteiligung unserer Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis. Diesen Aufwendungen stehen die Erträge aus den Kapitalanlagen gegenüber, die allerdings im nicht versicherungstechnischen Ergebnis auszuweisen sind. In der Sachversicherung konnte die kombinierte Schaden-/Kostenquote netto gegenüber dem Vorjahr mit 101,0 (101,7) % leicht verbessert werden. Treiber war im Wesentlichen ein verbessertes Abwicklungsergebnis in der Sparte Vermögensschadenhaftpflicht. KAPITALANLAGEERGEBNIS Das Kapitalanlageergebnis, von dem ein Anteil von 94,5 % auf die Lebensversicherungsgesellschaften entfällt, ging um 5,5 % auf 1,3 (1,4) Mrd. EUR zurück. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS Das EBIT ging aufgrund der vollständigen Abschreibung des Goodwills im Lebensgeschäft auf -16 (119) Mio. EUR zurück. Bereinigt um diese einmalige Belastung von 155 Mio. EUR hätte das EBIT im Berichtszeitraum 139 Mio. EUR erreicht und damit das EBIT des Vorjahres deutlich übertroffen. Die EBIT-Marge der ersten neun Monate 2015 reduzierte sich entsprechend auf -0,4 (3,0) %. Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern und Finanzierungskosten sank das Konzernergebnis auf -73 (72) Mio. EUR, sodass sich die Eigenkapitalrendite entsprechend verringerte. WEITERE KENNZAHLEN SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Gebuchte Bruttoprämien 5.143 5.079 1,3 Schaden/Unfall 1.279 1.286 -0,5 Leben 3.864 3.793 +1,9 Verdiente Prämien für eigene Rechnung 4.062 3.917 +3,7 Schaden/Unfall 1.068 1.059 +0,8 Leben 2.994 2.858 +4,8 Versicherungstechnisches Ergebnis -1.201 -1.264 +5,0 Schaden/Unfall -12 -17 +29,4 Leben -1.189 -1.247 +4,7 Sonstige - - - Kapitalanlageergebnis 1.351 1.430 -5,5 Schaden/Unfall 75 77 -2,6 Leben 1.276 1.353 -5,7 Sonstige - - - Neuzugang gemessen in Annual Premium Equivalent (Leben) 330 313 +5,4 Einmalbeiträge 1.258 1.111 +13,2 Laufende Beiträge 204 202 +1,0 Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent (Leben) 330 313 +5,4 Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung 94 87 +8,0 Klassische Lebens- und Rentenversicherung 167 168 -0,6 Risikoprodukte 60 55 +9,1 Sonstige Lebenprodukte 9 3 +200,0 PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL ― Integration der chilenischen Magallanes-Versicherungsgruppe ― Beiträge der Sachversicherungsgesellschaften +14,5 % (davon organisches Wachstum +6,8 %) ― Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften weiterhin auf gutem Niveau stabil WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Gebuchte Bruttoprämien 3.463 3.307 +4,7 Verdiente Nettoprämien 2.755 2.820 -2,3 Versicherungstechnisches Ergebnis 1 -6 +116,7 Kapitalanlageergebnis 250 241 +3,7 Operatives Ergebnis (EBIT) 173 164 + 5,5 STEUERUNGSGRÖSSEN IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt)1) 6,9 10,0 -3,1 Pkt. Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, nur Schaden/ Unfallversicherungen)2) 96,3 96,5 -0,2 Pkt. EBIT-Marge3) 6,3 5,8 +0,5 Pkt. Eigenkapitalrendite4) 7,6 7,2 +0,4 Pkt. 1) Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) 2) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses 3) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien 4) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Der Geschäftsbereich legt bei seinen Aktivitäten den Schwerpunkt auf zwei strategische Zielregionen und dort wiederum auf jeweils zwei wachstumsstarke Kernmärkte: In Lateinamerika ist er in den beiden auf die Prämieneinnahmen bezogen größten Ländern Brasilien und Mexiko aktiv. In Zentral- und Osteuropa agiert der Geschäftsbereich mit Polen und der Türkei in zwei der drei Märkte mit dem höchsten Beitragsaufkommen. Die Berichtsperiode war von der Akquisition und der Integration der Mehrheitsbeteiligung an der chilenischen Magallanes-Versicherungsgruppe geprägt. Zum 13. Februar 2015 wurde der Erwerb einer Holding, zweier Sachversicherungsgesellschaften sowie einer Lebensversicherungsgesellschaft in Chile und eines Sachversicherers in Peru zum Abschluss gebracht. Der chilenische Versicherungsmarkt gilt als stabil, aber dennoch chancenreich. Der Talanx-Konzern konnte durch die Übernahme seine Position auf dem chilenischen Sachversicherungsmarkt auf den fünften und auf dem Kraftfahrtversicherungsmarkt auf den zweiten Platz verbessern. Zum 25. August 2015 erfolgte die Verschmelzung der Holdinggesellschaften Inversiones Magallanes S. A. und Inversiones HDI Ltda. Der Zusammenschluss der Sachversicherungsgesellschaften Aseguradora Magallanes S. A. und HDI Seguros S. A. ist für das erste Quartal 2016 geplant. PRÄMIENVOLUMEN Die gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs (einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung) stiegen um 4,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3,5 (3,3) Mrd. EUR. Die Bruttoprämien erhöhten sich währungsbereinigt gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 6,9 %, vor allem da in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 erstmals die neuen chilenischen Gesellschaften mit 169 Mio. EUR im Prämienvolumen enthalten waren. Insgesamt stieg der Anteil der gebuchten Bruttoprämien aus den strategischen Zielregionen Lateinamerika und Zentral- und Osteuropa in den ersten drei Quartalen 2015 auf rund 80 (70) %. Die Entwicklung der gebuchten Bruttoprämien war beeinflusst von einem zweistelligen prozentualen Wachstum des Sachversicherungsgeschäfts - hier erhöhten sich die Prämien um 14,5 % auf 2,5 Mrd. EUR -, wozu neben den neuen Magallanes-Gesellschaften insbesondere die mexikanische HDI Seguros S. A., die TUiR WARTA S.A und die türkische HDI Sigorta beitrugen. Ohne Berücksichtigung der Magallanes-Gesellschaften stiegen die gebuchten Bruttoprämien aus der Sachversicherung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6,8 %. Das Lebensversicherungsgeschäft reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 13,3 % auf 1,0 Mrd. EUR. Die geringeren Einmalprämien aus dem Bankvertrieb bei der italienischen HDI Assicurazioni konnten nicht durch die positive Entwicklung des polnischen Lebensversicherers TUnZ WARTA S. A. kompensiert werden. Rund 60 % des in der Zielregion Lateinamerika erzielten Prämienvolumens entfielen auf die brasilianische HDI Seguros S. A., die insbesondere in der Kraftfahrtversicherung tätig ist. Unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten erhöhten sich die gebuchten Beiträge der Gesellschaft gegenüber der Vergleichsperiode um 3,7 % auf 663 Mio. EUR. Währungsbereinigt betrug die Beitragssteigerung 18,0 %, was einerseits auf Beitragserhöhungen in der Kraftfahrtversicherung zurückzuführen war. Andererseits führte vor allem der Abschluss von zahlreichen Neuverträgen zu einem Anstieg des Kraftfahrtpolicen-Portfolios der Gesellschaft um 16,5 % auf insgesamt 1,8 Mio. Stück. Im Zuge strategischer Wachstumsprojekte konnte die mexikanische HDI Seguros die gebuchten Bruttobeiträge gegenüber dem Vorjahresquartal um 42,8 % auf 189 Mio. EUR steigern. Dies gelang dank des höheren Neugeschäfts sowohl in der Kraftfahrtsparte als auch in der sonstigen Sachversicherung, wobei sich insbesondere der Agentenvertrieb positiv entwickelte. Währungsbereinigt betrug das Beitragswachstum 40,8 %. Der Anteil der polnischen Gesellschaften an den gebuchten Beiträgen des Geschäftsbereichs betrug 35,4 (34,3) %. Der Anstieg beruhte im Wesentlichen auf der Steigerung des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung, vor allem infolge von neuen Bankvertriebskooperationen. Hier steigerte der Lebensversicherer TUnŻ WARTA S. A. die gebuchten Bruttobeiträge um gut 50 % auf 298 (196) Mio. EUR insbesondere durch das Wachstum der fondsgebundenen Lebensversicherung. Das Prämienvolumen der TUiR WARTA S. A. aus der Sachversicherung stieg um 8,7 % auf 675 Mio. EUR hauptsächlich dank der positiven Entwicklung der sonstigen Sachversicherung. Die Prämieneinnahmen der TU-Europa-Gruppe betrugen aus der Lebens- und Sachversicherung zusammen 253 Mio. EUR nach 317 Mio. EUR in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014. Der Rückgang resultiert sowohl aus geringeren Einmalbeiträgen aus der Lebensversicherung als auch aus der Schaden/Unfallversicherung. Die gebuchten Bruttoprämien der türkischen Sachversicherung HDI Sigorta stiegen unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten um 19,0 % auf 169 Mio. EUR; währungsbereinigt betrug die Beitragssteigerung 21,1 %. Dabei konnte in der sonstigen Sachversicherung bei den gebuchten Beiträgen in Lokalwährung ein Zuwachs von 13,8 % erzielt werden, während sich die Vertragsstückzahlen um 6,8 % erhöhten. In der Kraftfahrtversicherung war in Lokalwährung ein Prämienanstieg um 28,6 % zu verzeichnen, der sowohl auf die gestiegenen Vertragsstückzahlen als auch um den 14,5 % gestiegenen Durchschnittsbeitrag pro Police zurückzuführen war. Die italienische HDI Assicurazioni konnte sich in einem insgesamt rückläufigen und umkämpften Sachversicherungsmarkt gut behaupten. Während marktweit die Beitragseinnahmen aus der Sachversicherung per 30. Juni 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6 % sanken, konnte die Gesellschaft in den ersten neun Monaten 2015 die gebuchten Bruttoprämien um 4,4 % steigern, wobei die um 7,2 % höhere Vertragsstückzahl in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung die um 5,2 % gesunkene Durchschnittsprämie pro Police kompensieren konnte. Die Lebensversicherungsprämien hingegen sanken gegenüber der Vergleichsperiode um 37,5 % aufgrund der gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringeren Einmalprämien aus dem Bankvertrieb. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS Die kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften verbesserte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,2 Prozentpunkte auf 96,3 %. Zu dieser Entwicklung trug der Rückgang der Schadenquote um 0,7 Prozentpunkte bei, was insbesondere auf TUiR WARTA S. A. und HDI Assicurazioni zurückzuführen war. In Brasilien hingegen stieg das Schadenniveau gegenüber der Vorjahresperiode in der Kraftfahrtversicherung infolge inflationsgetriebener Preissteigerungen, die jedoch bedingt durch das gestiegene Zinsniveau über ein höheres Kapitalanlageergebnis kompensiert wurden. Demgegenüber erhöhte sich die Kostenquote um 0,5 Prozentpunkte. Die Abschlusskostenquote erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte wegen des gestiegenen Anteils an Neugeschäft aus dem Bankvertrieb insbesondere bei der polnischen TUiR WARTA S. A. und der türkischen HDI Sigorta. Der Anstieg der Verwaltungskostenquote um 0,2 Prozentpunkte basierte auf Einmaleffekten im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung der Magallanes-Gesellschaften. Getrieben durch das Sachversicherungsgeschäft verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis im Geschäftsbereich insgesamt auf 1 (-6) Mio. EUR. KAPITALANLAGEERGEBNIS In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015 wurde im Geschäftsbereich mit 250 Mio. EUR ein gegenüber der Vergleichsperiode um 3,7 % höheres Kapitalanlageergebnis erzielt. Das ordentliche Kapitalanlageergebnis erhöhte sich vor allem infolge höherer Kapitalanlagebestände gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6,6 %. Der Rückgang des Zinsniveaus insbesondere in Polen und Italien mit den im Geschäftsbereich höchsten Kapitalanlagevolumina führte jedoch zu einem Rückgang der durchschnittlichen Rendite der selbst verwalteten Kapitalanlagen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozentpunkte auf 4,4 %. Auf der anderen Seite war in Brasilien und der Türkei ein Anstieg des Zinsniveaus festzustellen. Das Kapitalanlageergebnis enthält das Ergebnis aus Investmentverträgen in Höhe von 6 (7) Mio. EUR. Bei den Investmentverträgen handelt es sich um Policen, die nach IFRS einen zu geringen Risikoschutz bieten, um als Versicherungsverträge klassifiziert zu werden. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte in den ersten neun Monaten 2015 mit 173 Mio. EUR ein gegenüber der Vorjahresperiode um 5,5 % gestiegenes operatives Ergebnis (EBIT). Diese Entwicklung war sowohl auf die verbesserte kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften als auch auf das gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegene Kapitalanlageergebnis zurückzuführen und mündete in einem Anstieg der EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 6,3 %. Das Konzernergebnis nach Minderheiten erhöhte sich um 10,4 % auf 106 (96) Mio. EUR. Infolgedessen stieg die Eigenkapitalrendite gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozentpunkte auf 7,6 %. WEITERE KENNZAHLEN SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Gebuchte Bruttoprämien 3.463 3.307 +4,7 Schaden/Unfall 2.455 2.144 +14,5 Leben 1.008 1.163 -13,3 Verdiente Prämien für eigene Rechnung 2.755 2.820 -2,3 Schaden/Unfall 1.938 1.757 +10,3 Leben 817 1.063 -23,1 Versicherungstechnisches Ergebnis 1 -6 +116,7 Schaden/Unfall 72 63 +14,3 Leben -71 -69 -2,9 Sonstige - - - Kapitalanlageergebnis 250 241 +3,7 Schaden/Unfall 144 139 +3,6 Leben 107 102 +4,9 Sonstige -1 - - Neuzugang gemessen in Annual Premium Equivalent (Leben) 141 148 -4,7 Einmalbeiträge 871 993 -12,3 Laufende Beiträge 54 49 10,2 Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent (Leben) 141 148 -4,7 Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung 17 8 +112,5 Klassische Lebens- und Rentenversicherung 33 37 -10,8 Risikoprodukte 57 53 +7,5 Sonstige Lebenprodukte 34 50 -32,0 SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG ― Trotz starken Wettbewerbs im Segment Schaden-Rückversicherung gutes Wachstumspotenzial ― Großschadenbelastung gegenüber Vorjahresperiode gestiegen, aber noch im Budget ― Erneut sehr gutes versicherungstechnisches Ergebnis WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Gebuchte Bruttoprämien 7.319 6.060 +20,8 Verdiente Nettoprämien 5.965 5.105 +16,9 Versicherungstechnisches Ergebnis 248 224 +10,7 Kapitalanlageergebnis 689 666 +3,5 Operatives Ergebnis (EBIT) 975 868 +12,3 STEUERUNGSGRÖSSEN IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt)1) 9,8 3,2 +6,6 Pkt. Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)2) 95,6 95,3 +0,3 Pkt. EBIT-Marge3) 16,3 17,0 -0,7 Pkt. 1) Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) 2) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses 3) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Eigenkapitalrendite1) 14,7 15,4 -0,7 Pkt. 1) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter GESCHÄFTSENTWICKLUNG Im Segment Schaden-Rückversicherung hält der intensive Wettbewerb an; das Angebot für Rückversicherungsdeckungen übersteigt weiter die Nachfrage. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem das Ausbleiben marktverändernder Großschäden, der Umstand, dass die Zedenten angesichts ihrer guten Kapitalisierung mehr Risiken im Selbstbehalt belassen sowie die zusätzlichen Kapazitäten aus dem Markt für Katastrophenanleihen, besonders im US-Naturkatastrophengeschäft. Diese Faktoren führen zu einem anhaltenden Druck auf die Preise und Konditionen. Gleichwohl ist in einigen Sparten bzw. Märkten ein Trend zu einem verminderten Prämienabrieb erkennbar. Dies zeigte sich auch bei der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Juni und 1. Juli 2015. Zu diesem Zeitpunkt stehen traditionell Teile des Nordamerikageschäfts, ein Großteil der landwirtschaftlichen Risiken sowie Geschäft aus Lateinamerika zur Erneuerung an. Auch das australische Geschäft wird zu diesem Zeitpunkt neu verhandelt. Hier waren wir angesichts des erzielten höheren Marktanteils sehr erfolgreich. Aber auch in den anderen Märkten konnten wir zufriedenstellende Ergebnisse erreichen. In Lateinamerika und der Karibik ließen sich trotz signifikanter Kapazitäten im Naturkatastrophenmarkt bei proportionalen und nicht-proportionalen Deckungen angesichts unseres breiten Produktangebots neue Geschäftsmöglichkeiten wahrnehmen. Auch im durchaus kompetitiven Segment der landwirtschaftlichen Risiken konnten wir attraktives Neugeschäft zeichnen und unsere gute Position ausbauen. In Nordamerika fielen die Ratenreduzierungen geringer als erwartet aus. Ausschlaggebend hierfür ist eine höhere Nachfrage aufgrund einer verbesserten volkswirtschaftlichen Lage. Trotz unserer weiterhin selektiven Zeichnungspolitik erhöhte sich zum 1. Juli 2015 unser Prämienvolumen für Nordamerika. Für das zum 1. Juni/1. Juli 2015 erneuerte Portefeuille konnte insgesamt ein Zuwachs von 8 % erzielt werden. PRÄMIENENTWICKLUNG Insgesamt sind wir mit der Prämienentwicklung im Segment Schaden-Rückversicherung zum 30. September 2015 sehr zufrieden. Die Bruttoprämien stiegen kräftig um 20,8 % auf 7,3 (6,1) Mrd. EUR. Bei konstanten Währungskursen hätte es einen Zuwachs von 9,8 % gegeben. Der Selbstbehalt ging auf 88,8 (89,6) % zurück. Die verdienten Nettoprämien erhöhten sich um 16,9 % auf 6,0 (5,1) Mrd. EUR; währungskursbereinigt hätte das Wachstum 6,7 % betragen. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS Die Netto-Großschadenbelastung blieb mit 436 Mio. EUR zwar deutlich innerhalb des budgetierten Werts für die ersten neun Monate von 519 Mio. EUR, stieg jedoch gegenüber der Vorjahresperiode (242 Mio. EUR) merklich an. Auffällig ist hier eine erhöhte Frequenz von kleineren Naturkatastrophen sowie von Einzelrisikoschäden, insbesondere im Bereich der Feuer- und Transportversicherung. Gerade im dritten Quartal waren einige schadenträchtige Ereignisse zu verzeichnen. Größter Einzelschaden war für uns das verheerende Explosionsunglück im Hafen der chinesischen Stadt Tianjin im August. Hieraus resultierte für uns eine Nettoschadenbelastung in Höhe von 96 Mio. EUR. Das schwere Erdbeben in Chile im September führte zu einer Belastung von 44 Mio. EUR. Auch vor diesem Hintergrund stellt sich die kombinierte Schaden /Kostenquote mit 95,6 (95,3) % sehr positiv dar, sie liegt zudem gut im Rahmen unseres Ziels, unterhalb von 96 % zu bleiben. Das versicherungstechnische Ergebnis für die Schaden-Rückversicherung zum 30. September 2015 schloss mit 248 (224) Mio. EUR sehr erfreulich. KAPITALANLAGEERGEBNIS Das Kapitalanlageergebnis lag im Segment Schaden-Rückversicherung bei 689 (666) Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS Das operative Ergebnis (EBIT) zum 30. September 2015 im Segment Schaden-Rückversicherung erreichte 975 (868) Mio. EUR; es lag damit um 12,3 % über dem Wert der Vorjahresperiode. Die EBIT-Marge betrug 16,3 (17,0) % und lag folglich deutlich über unserem Zielwert von mindestens 10 %. Das Konzernergebnis stieg um 18,1 % auf 320 (271) Mio. EUR. PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG ― Positive Entwicklung der Bruttoprämien ― Weiterhin attraktive Geschäftsmöglichkeiten WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 +/-% Gebuchte Bruttoprämien 5.627 4.644 +21,2 Verdiente Nettoprämien 4.864 3.861 +26,0 Versicherungstechnisches Ergebnis -334 -242 -38,0 Kapitalanlageergebnis 542 461 +17,6 Operatives Ergebnis (EBIT) 238 237 +0,4 STEUERUNGSGRÖSSEN IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt)1) 10,1 2,6 +7,5 Pkt. EBIT-Marge2) Financial Solutions/ Longevity 9,4 5,6 +3,8 Pkt. EBIT-Marge2) Mortality/Morbidity 3,0 6,3 -3,3 Pkt. 1) Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT IN % scroll 9M 2015 9M 2014 +/- % Eigenkapitalrendite1) 14,7 15,4 -0,7 Pkt. 1) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter GESCHÄFTSENTWICKLUNG Zum 30. September 2015 hat sich das Segment Personen-Rückversicherung im Rahmen unserer ambitionierten Erwartungen in der Summe gut entwickelt. Unser Geschäft in Deutschland, den skandinavischen und weiteren westeuropäischen Ländern sowie das Rentengeschäft in Großbritannien generierten erfreuliche Resultate. Hingegen sind die Ergebnisse in Frankreich sowie das übrige Geschäft in Großbritannien hinter den Erwartungen zurückgeblieben. In der Summe liegt das Ergebnis für diese Märkte jedoch auf dem Niveau unserer Erwartungen. Das US-amerikanische Mortalitätsgeschäft hat sich heterogen entwickelt. Teile des Geschäfts verliefen besser als erwartet, andere Sparten wiederum blieben hinter den Annahmen zurück. Aus diesem Grund konnten unsere Erwartungen im abgelaufenen Berichtszeitraum in diesem Geschäftsbereich nicht voll erfüllt werden. Allerdings konnte im September 2015 eine Umstrukturierung unserer Besicherungsinstrumente abgeschlossen werden, sodass wir in den Folgejahren voraussichtlich Kosteneinsparungen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich jährlich realisieren werden. Das Ergebnis des "US Health and Special Risk"-Geschäfts liegt recht genau im Rahmen unserer Erwartungen. Das US-amerikanische Financial-Solutions-Geschäft zeigte einen leicht besseren Verlauf als erwartet. In Malaysia haben wir gemeinsam mit einem Technologiepartner eine Online-Vertriebsgesellschaft gegründet, die über eine Internetplattform Lebensversicherungen vertreibt. Sämtliche Prozesse wie Antragsstellung, Risikoprüfung und Policierung erfolgen dabei online. Mit dem - für diesen Markt - innovativen Geschäftsmodell wurde ein kostengünstiger, moderner Vertriebsweg geschaffen. Als alleiniger Rückversicherungspartner agieren wir zugleich als finanzstarker Risikoträger. PRÄMIENENTWICKLUNG Die Bruttoprämieneinnahmen im Segment Personen-Rückversicherung beliefen sich zum 30. September 2015 auf 5,6 (4,6) Mrd. EUR. Dies entspricht einem sehr guten Wachstum von 21,2 %; währungskursbereinigt hätte das Wachstum bei 10,1 % gelegen. Die Nettoprämien stiegen in der Berichtsperiode kräftig um 26,0 % auf 4,9 (3,9) Mrd. EUR; bei konstanten Währungskursen hätte der Anstieg immer noch 14,3 % betragen. Der Selbstbehalt erhöhte sich auf 86,8 (83,7) %. KAPITALANLAGEERGEBNIS Das Ergebnis aus Kapitalanlagen inklusive der Erträge aus Depotzinsen belief sich im Berichtszeitraum auf 542 (461) Mio. EUR. Die Wertentwicklung der ModCo-Derivate, in unserem Namen von US-amerikanischen Zedenten gehaltene Kapitalanlagen, lag im Berichtszeitraum bei -18,9 Mio. EUR und hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode (-1,6 Mio. EUR) negativ entwickelt. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS Zum 30. September 2015 erhöhte sich das operative Ergebnis (EBIT) im Segment Personen-Rückversicherung auf 238 (237) Mio. EUR). Für unsere Reporting-Kategorien Financial Solutions/Longevity betrug die EBIT-Marge 9,4 %, der Zielwert liegt bei 2 %, und für Mortality/ Morbidity 3,0 %. Hier wurde der Zielwert von 6 % nicht erreicht. Dies resultiert zum einen daraus, dass ein größerer Einzelanspruch aus einer Lebensversicherungspolice zu verzeichnen war und dass zum anderen ein Teil unseres Mortalitätsgeschäfts in den USA schlechtere Ergebnisse aufwies, die nicht durch das positive Neugeschäft kompensiert werden konnten. Des Weiteren war bei unserer Niederlassung in Frankreich ein unter den Erwartungen liegendes Ergebnis zu verzeichnen. Der Konzernüberschuss im Segment Personen-Rückversicherung fiel leicht um 2,3 % und beträgt 84 (86) Mio. EUR. KONZERNFUNKTIONEN ― Selbst verwaltete Kapitalanlagen des Konzerns um 2,5 % gestiegen ― Positives operatives Ergebnis von 10 Mio. EUR RÜCKVERSICHERUNGSSPEZIALISTEN IM KONZERN Im Segment Konzernfunktionen weisen wir seit 2013 versicherungstechnisches Geschäft aus, das über unsere Tochtergesellschaft Talanx Reinsurance (Ireland) Ltd. gezeichnet wird. Mit dieser gruppeninternen Rückversicherung streben wir eine Erhöhung des Selbstbehalts sowie eine Optimierung der Kapitalauslastung an. Das von Talanx Re (Ireland) gezeichnete konzerninterne Geschäft wird teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet, um Diversifikationsvorteile im jeweiligen Segment zu nutzen. Im Segment Konzernfunktionen weisen wir darüber hinaus jenes Geschäft aus, das zusätzliche segmentübergreifende Diversifikationsvorteile beinhaltet. In den ersten neun Monaten 2015 reduzierten sich die gebuchten Bruttoprämien aus diesem Geschäft aufgrund selektiver Zeichnung auf 32 (43) Mio. EUR; sie resultierten aus Rückversicherungsabgaben der Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International. Aus diesem Geschäft wies die Talanx Re (Ireland) für das Segment Konzernfunktionen in den ersten neun Monaten 2015 ein operatives Ergebnis von 2 (3) Mio. EUR aus. Die Talanx Reinsurance Broker GmbH befindet sich zu 100 % im Eigentum der Talanx AG und übernimmt für Konzernzedenten die komplette Bandbreite des Geschäftsprozesses Rückversicherung. Die notwendigen Rückversicherungskapazitäten für alle von ihr betreuten Konzernzedenten konnten auch für 2015 am Weltmarkt erfolgreich eingedeckt werden. Im Rahmen unserer Segmentverteilung wird ab diesem Jahr das Ergebnis den geschäftsabgebenden Segmenten vollständig wieder zugerechnet, während in den ersten neun Monaten 2014 im Segment Konzernfunktionen aus dieser Gesellschaft noch ein Ergebnisbeitrag von 2 Mio. EUR verblieb. KAPITALANLAGESPEZIALISTEN IM KONZERN Die Talanx Asset Management GmbH betreibt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ampega Investment GmbH und der Talanx Immobilien Management GmbH in erster Linie das Management und die Administration der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften und erbringt damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting. Der Beitrag der Asset-Management-Gesellschaften in Summe zum operativen Ergebnis im Segment betrug in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt 47 (32) Mio. EUR. Die Ampega Investment GmbH verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im Vordergrund stehen das Portfolio-Management und die Administration von Kapitalanlagen für konzernexterne Kunden. Die Niedrigzinsphase sorgt im laufenden Jahr dafür, dass die deutschen Privatanleger wieder verstärkt auf Produkte der Fondsbranche setzen. Als Alternative zu Sparbuch und Termineinlagen waren in den ersten neun Monaten des Jahres besonders vermögensverwaltende Mischfonds gefragt, die in Zeiten niedriger Zinsen Chancen auf höhere Erträge bieten. Das Gesamtvolumen des von Ampega verwalteten Vermögens stieg in den ersten neun Monaten 2015 gegenüber dem Jahreseingangsniveau um 4,7 % auf 17,5 (16,7) Mrd. EUR. Davon wurde mehr als die Hälfte, nämlich 9,4 (9,4) Mrd., im Auftrag der Konzerngesellschaften über Spezialfonds und Direktanlagemandate betreut. Der übrige Anteil entfällt mit 4,0 (3,1) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden und mit 4,1 (4,2) Mrd. EUR auf das Privatkundengeschäft. Letzteres wird sowohl über konzerneigene Vertriebswege und Produkte, wie die fondsgebundene Lebensversicherung, angeboten als auch über externe Vermögensverwalter oder Banken. OPERATIVES ERGEBNIS Das operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2015 durch höhere Erträge aus der Kapitalanlageverwaltung infolge gestiegener Kapitalanlage bestände sowie geringerer Holding-Aufwendungen auf 10 (-13) Mio. EUR. Das in den ersten neun Monaten 2015 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis für dieses Segment betrug -52 (-65) Mio. EUR. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE VERMÖGENSLAGE ― Bilanzsumme um 5,6 Mrd. EUR auf 152,9 Mrd. EUR gestiegen ― Kapitalanlagen machen 76 % der Bilanzsumme aus VERMÖGENSSTRUKTUR IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Immaterielle Vermögenswerte 2.010 1 % 2.096 1 % Kapitalanlagen 115.808 76 % 112.879 77 % Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 9.598 6 % 9.426 6 % Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 8.176 5 % 7.370 5 % Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 6.172 4 % 5.252 4 % Abgegrenzte Abschlusskosten 4.945 3 % 4.645 3 % Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 2.710 2 % 2.145 2 % Aktive Steuerabgrenzung 606 <1 % 764 <1 % Sonstige Vermögenswerte 2.835 2 % 2.699 2 % Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 26 <1 % 22 <1 % Summe der Aktiva 152.886 100 % 147.298 100 % WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER VERMÖGENSSTRUKTUR Die Erhöhung unserer Bilanzsumme um 5,6 Mrd. EUR auf 152,9 Mrd. EUR ist in erster Linie auf den Zuwachs des Kapitalanlagebestands inklusive der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen (+3,1 Mrd. EUR) und den Anstieg der Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft (+0,9 Mrd. EUR) zurückzuführen. Die in der Bilanz ausgewiesenen immateriellen Vermögenswerte von 2,0 (2,1) Mrd. EUR entfallen einerseits mit 1,0 (1,0) Mrd. EUR auf sonstige immaterielle Vermögenswerte (einschließlich PVFP), andererseits sind aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte mit 1,0 (1,1) Mrd. EUR enthalten. Die Entwicklung der Geschäfts- und Firmenwerte resultiert zum einen aus dem Erwerb der Magallanes-Gruppe (+122 Mio. EUR) und zum anderen aus Goodwill-Abschreibungen im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland (-155 Mio. EUR). Im Zuge einer Neuausrichtung des deutschen Lebensversicherungsgeschäftes hatte der Konzern im zweiten Quartal 2015 den Goodwill im deutschen Lebensversicherungsgeschäft vollständig abgeschrieben. Weiterführende Anmerkungen hinsichtlich der Goodwill-Abschreibungen siehe Konzernanhang, Kapitel: "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz", Anmerkung 1 "Immaterielle Vermögenswerte". Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte werden im Konzern zu 100 % bilanziert. Ohne Berücksichtigung der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter bzw. des Versicherungsnehmeranteils stellt sich wirtschaftlich der auf den Konzern entfallende Anteil an den sonstigen immateriellen Vermögenswerten wie folgt dar: NICHT BEHERRSCHENDE GESELLSCHAFTER UND VERSICHERUNGSNEHMERANTEIL IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Sonstige immaterielle Vermögenswerte vor Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter und Versicherungsnehmeranteil bzw. inklusive latenter Steuern 977 1.006 davon ab: Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 125 132 davon ab: Versicherungsnehmeranteil 325 334 davon ab: latente Steuern 77 84 Sonstige immaterielle Vermögenswerte nach Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter und Versicherungsnehmeranteil bzw. nach latenten Steuern 450 455 KAPITALANLAGEENTWICKLUNG ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGEN IN MIO. EUR Der gesamte Kapitalanlagebestand nahm bis zum dritten Quartal des Geschäftsjahres um 2,6 % zu und betrug 115,8 Mrd. EUR. Die Kapitalanlagen aus Investmentverträgen belaufen sich zum Quartalsende auf 2,2 Mrd. EUR und die Depotforderungen betragen 14,8 Mrd. EUR. Die Bestandsausweitung der selbst verwalteten Kapitalanlagen ist insbesondere durch die Zuflüsse aus dem versicherungstechnischen Geschäft begründet, die im Rahmen der jeweiligen gesellschaftsspezifischen Vorgaben angelegt wurden. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld ist nach deutlichem Zinsanstieg im zweiten Quartal durch erneut auf ein sehr niedriges Niveau gesunkene Zinsen im dritten Quartal gekennzeichnet. Im September sorgte eine Vielzahl von negativen Nachrichten, insbesondere bei den Autoherstellern und -zulieferern, für deutliche Kursverluste sowohl an den Aktien- als auch Kredit-Märkten. Das sorgte in Spread-Assetklassen für die schlechteste Monats-Performance der letzten drei Jahre. Als guter Spreadindikator stieg der iTraxx X-Over-Index in der Zeit vom 21. September bis 30. September von ca. 310 Basispunkte auf 380 Basispunkte und erreichte zum Monats- und Quartalsende ein neues Jahreshoch. Nach einem Anstieg im zweiten Quartal konnte im dritten Quartal insbesondere bei langen Laufzeiten eine rückläufige Entwicklung beobachtet werden. In Deutschland fielen die Renditen im Quartalsvergleich wieder: fünfjährige fielen um ca. 13 Basispunkte auf -0,01 % und zehnjährige um gut 25 Basispunkte auf 0,65 %. Die zweijährigen Bundesanleihen lagen hingegen nahezu konstant bei -0,25 %. Neben den Zinseffekten wirkte sich die Entwicklung des US-Dollar-Kurses direkt auf die in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen aus. Der Kurs lag am 30. September 2015 bei 1,12 USD je EUR, wohingegen der Kurs zum Jahresbeginn noch bei 1,21 USD je EUR lag. Zum Ende des dritten Quartals betrug der Bestand an in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen 18,7 Mrd. EUR und entsprach 19 % der selbst verwalteten Kapitalanlagen. Auch 2015 bildeten die festverzinslichen Anlagen die bedeutendste Kapitalanlageklasse. Reinvestitionen erfolgten, unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapitalanlagestruktur, im Wesentlichen in dieser Anlageklasse. Der Anteil an festverzinslichen Wertpapieren betrug 77 % am Gesamtbestand der Kapitalanlagen. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Anlageklasse betrug 2,2 Mrd. EUR und wurde in der Berichtsperiode weitestgehend reinvestiert. Die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote) lag zum Quartalsende bei 1,1 %. Das Aktienengagement im Rückversicherungssegment wurde dabei moderat angehoben. ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGEN IN % ZUSAMMENSETZUNG DER SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEKLASSEN IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Fremdgenutzter Grundbesitz 2.021 2 % 1.873 2 % Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 113 <1 % 112 <1 % Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 306 <1 % 262 <1 % Darlehen und Forderungen Darlehen inkl. Hypothekendarlehen 781 1 % 880 1 % Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner sowie festverzinsliche Wertpapiere 29.689 30 % 29.673 31 % Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 1.575 2 % 2.454 3 % Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere 57.077 58 % 54.900 57 % Nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.838 2 % 1.283 1 % Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere 786 1 % 850 1 % Nicht festverzinsliche Wertpapiere 65 <1 % 95 <1 % Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere 8 <1 % 6 <1 % Nicht festverzinsliche Wertpapiere 117 <1 % 108 <1 % Derivate1) 64 <1 % 80 <1 % Übrige Kapitalanlagen 4.410 4 % 3.834 4 % Selbst verwaltete Kapitalanlagen 98.850 100 % 96.410 100 % 1) Derivate nur mit positiven Marktwerten FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE Der Bestand an festverzinslichen Kapitalanlagen (ohne Hypotheken- und Policendarlehen) stieg zum Ende des dritten Quartals 2015 um 1,3 Mrd. EUR an und betrug 89,1 Mrd. EUR. Diese Anlageklasse stellt mit 77 %, bezogen auf den Gesamtbestand der Kapitalanlagen, weiterhin den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar. Die festverzinslichen Kapitalanlagen teilten sich im Wesentlichen in die Kapitalanlagekategorien "Darlehen und Forderungen" und "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" auf. Die Kapitalanlage erfolgte im Jahresverlauf im Bereich festverzinsliche Wertpapiere im Wesentlichen in den klassischen Anlageklassen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe. Im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland wurden Staatsanleihen aus Italien und Spanien mit niedriger Rendite und kürzerer Laufzeit veräußert, um Gewinne zu realisieren, die zur Stärkung der Zinszusatzreserve nach HGB und der Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven verwendet wurden. Die freigewordenen Mittel wurden in länger laufende Anleihen reinvestiert. Es wurden insbesondere Staatsanleihen und besicherte Anleihen mit guter Bonität gewählt, die zu einer Erhöhung der Duration des Portfolios beitrugen. Die jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere, deren Volatilität sich im Eigenkapital niederschlägt, sind mit 57,1 Mrd. EUR und 64 % des Gesamtbestands des Portfolios festverzinslicher Wertpapiere angestiegen (+2,2 Mrd. EUR). Dabei wurde hauptsächlich in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen investiert. Die Bewertungsreserven - also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - sind marktbedingt seit dem Jahresende 2014 von 4,6 Mrd. EUR auf 3,3 Mrd. EUR gesunken. Im dritten Quartal wurde in der Kategorie "Darlehen und Forderungen" im Wesentlichen in Staatspapieren oder ähnlich sicheren Papieren investiert. Somit betrug der Bestand an Staatspapieren oder ähnlich sicheren Papieren in dieser Haltekategorie 10,0 Mrd. EUR. Den wesentlichen Bestand stellen weiterhin Pfandbriefe dar. Der Gesamtbestand in der Kategorie "Darlehen und Forderungen" betrug zum Ende des dritten Quartals 30,5 Mrd. EUR, er stellt damit 34 % des Gesamtbestands dieser Anlageklasse dar. Die nicht bilanzwirksamen Bewertungsreserven verringerten sich von 5,9 auf 5,2 Mrd. EUR. Der Konzern war zum Ende des dritten Quartals 2015 nur mit einem maßvollen Bestand an Staatsanleihen der sogenannten GIIPS-Staaten investiert. Unter Risikogesichtspunkten wurden bereits im Jahr 2011 die im Bestand befindlichen griechischen Staatspapiere bis auf einen kleinen Restbestand veräußert. Die Marktwerte der Kapitalanlageengagements in GllPS-Staaten betrugen zum Quartalsende 2,7 Mrd. EUR und entsprachen somit 2,8 % der selbst verwalteten Kapitalanlagen. Das Engagement in Staatsanleihen in Italien (Marktwert 1.624 Mio. EUR) ist durch die Präsenz des Konzerns in diesem Land begründet. Davon entfallen auf unsere Konzerngesellschaft HDI Assicurazioni S. p. A. 966 Mio. EUR. Der Konzernbestand der Kapitalanlagekategorie "Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente" beträgt im dritten Quartal 1,6 Mrd. EUR. Nachdem 2011 der Bestand in dieser Kategorie durch Umschichtung, insbesondere im Rückversicherungssegment, erhöht wurde, hat kein weiterer Aufbau stattgefunden. Die Absicht und die Fähigkeit, die Kapitalanlagen bis zur Endfälligkeit zu halten, ermöglicht es den Gesellschaften, die bilanziellen Volatilitäten aufgrund von Zinsbewegungen zu reduzieren. Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bildeten weiterhin den Schwerpunkt der Bestände in festverzinslichen Wertpapieren. Zum Quartalsende betrug der Bestand an AAA-gerateten Rententiteln 32,8 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Anteil von 37 % am Gesamtbetrag der festverzinslichen Wertpapiere und Darlehen. RATINGSTRUKTUR DER FESTVERZINSLICHEN WERTPAPIERE IN % Der Talanx-Konzern verfolgt unverändert eine konservative Anlagepolitik. So besitzen 79 % der Papiere der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere mindestens ein Rating der Klasse A. Zu weiterführenden Angaben zur Kreditqualität unserer Kapitalanlagen siehe "Risikobericht" im Konzernlagebericht. Die Macaulay-Duration des gesamten Kapitalanlagebestands der festverzinslichen Wertpapiere im Talanx-Konzern betrug 7,8 Jahre zum 30. September 2015 (Jahresbeginn: 7,7 Jahre). Im Hinblick auf die kongruenzorientierte Währungsbedeckung bilden im Talanx-Konzern unverändert die Kapitalanlagen in US-Dollar mit 19 % den größten Anteil am Fremdwährungsportfolio. Der Gesamtanteil innerhalb der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Fremdwährungen zum 30. September 2015 blieb nahezu konstant und lag bei 31,4 %. Bei Sicherheitsleistungen, die für versicherungstechnische Rückstellungen von Zedenten im Geschäftsbereich Rückversicherung gebildet werden, stiegen im laufenden Geschäftsjahr die Depotforderungen von 14,4 Mrd. EUR auf 14,8 Mrd. EUR. Dies entspricht bei gleichzeitig gestiegenen Gesamtkapitalanlagebeständen einer konstanten Quote von 12,8 (12,8) %. AKTIEN UND AKTIENFONDS Der europäische Aktienmarkt startete im Jahr 2015 positiv. Diese Entwicklung war begründet durch das Anleihekaufprogramm der EZB sowie der verbesserten Konjunkturdaten im Euroraum. Den steigenden Kursen folgte im zweiten Quartal eine Konsolidierungsphase. Gegen Ende des dritten Quartals war die Entwicklung rückläufig. Der DAX schloss mit 9.660 Punkten. Somit lag dieser Index 1,5 % unter dem Jahresanfangsniveau. Der EUROSTOXX 50 erreichte am 30. September 3.100 Punkte und lag ebenfalls 1,5 % unter dem Stand zum Jahresbeginn. Die saldierten unrealisierten Gewinne und Verluste der im Konzern gehaltenen Bestände (ohne übrige Kapitalanlagen) fielen marktbedingt um 26 Mio. EUR und betragen nunmehr 72 (98) Mio. EUR. IMMOBILIEN INKLUSIVE ANTEILE AN IMMOBILIENFONDS Zum Stichtag beträgt der Bestand an fremdgenutzten Immobilien 2,0 Mrd. EUR. Hinzu kommen 706 Mio. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten der Kategorie "jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" bilanziert sind. Der deutsche Immobilienmarkt ist angesichts des Niedrigzinsumfelds weiterhin von einem enormen Anlagedruck privater und institutioneller Investoren mit steigendem Transaktionsvolumen bei einem Mangel an geeigneten Objekten geprägt. Die hohe Marktliquidität führt insbesondere bei sogenannten Core-Immobilien zu entsprechenden Preiseffekten. Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremdgenutzten Immobilienbestand in Höhe von 29 Mio. EUR und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 1 Mio. EUR vorgenommen. Die Immobilienquote einschließlich der Investments in Immobilienfonds beträgt unverändert 2 (2) %. ALTERNATIVE INVESTMENTS Die Bestände in der Anlageklasse "Alternative Investments" befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau und dienen der Diversifikation des Portfolios. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 wurde eine 45-prozentige Beteiligung an der Caplantic Alternative Assets GmbH erworben, die gemeinsam mit der NORD/LB Norddeutsche Landesbank und dem Bankhaus Lampe geführt wird. Ziel des Investments ist es, die Gesellschaft zu einem führenden Anbieter für Alternatives Asset-Management und Financial Solutions auszubauen und sich somit Zugang zu Infrastrukturdarlehen und anderen alternativen Asset-klassen des NORD/LB-Konzerns zu eröffnen. Weiterhin wurden verstärkt Direktinvestitionen im Bereich Infrastruktur getätigt, u. a. durch den Erwerb mehrerer Windparks in Deutschland und Frankreich (zu weiterführenden Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel: "Konsolidierung"). Darüber hinaus hat der Talanx-Konzern als Konsortialführer einer Gruppe institutioneller Anleger eine Anleihe im Volumen von 556 Mio. EUR zur Finanzierung des Offshore-Windparks Gode Wind 1 koordiniert. Talanx stellt seit Oktober von den 556 Mio. EUR einen Anteil an Fremdkapital in Höhe von rund 300 Mio. EUR zur Verfügung. Die Anlageklasse "Alternative Investments" trägt zur Renditeanreicherung und Diversifikation des Portfolios bei. KAPITALANLAGEERGEBNIS ENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSES IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 Ordentliche Kapitalanlageerträge 2.531 2.400 davon laufende Erträge aus Zinsen 2.176 2.162 davon Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen 8 11 Realisiertes Ergebnis aus dem Abgang von Kapitalanlagen 466 477 Zu-/Abschreibungen auf Kapitalanlagen -124 -28 Unrealisiertes Ergebnis aus Kapitalanlagen -12 22 Sonstige Kapitalanlageaufwendungen -159 -153 Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 2.702 2.718 Depotzinsergebnis 281 271 Ergebnis aus Investmentverträgen 6 7 Summe 2.989 2.996 Das Kapitalanlageergebnis zum Ende des dritten Quartals betrug 3,0 Mrd. EUR und liegt somit auf Vorjahresniveau. Die laufenden Erträge aus Zinsen bilden mit 2,2 Mrd. EUR weiterhin den wesentlichen Bestandteil des Ergebnisses. Den positiven saldierten Gewinnen und Verlusten aus dem Abgang von Kapitalanlagen in Höhe von 466 Mio. EUR standen höhere saldierte Abschreibungen (124 [28] Mio. EUR) gegenüber. Das unrealisierte Ergebnis lag in Saldo bei -12 Mio. EUR. Die ordentlichen Kapitalanlageerträge betrugen zum Quartalsende 2.531 (2.400) Mio. EUR. Das sinkende Kapitalmarktzinsniveau führte zu einem Durchschnittskupon des Bestands an festverzinslichen Wertpapieren von 3,4 %, er liegt damit unter dem Vorjahreswert von 3,7 %. Zur Absicherung des Wiederanlagerisikos werden derivative Finanzinstrumente (u. a. Vorkäufe) eingesetzt, insbesondere bei den Lebensversicherern im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland. Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag im dritten Quartal insgesamt leicht unter dem hohen Vorjahresniveau und betrug im Saldo 466 (477) Mio. EUR. Die positiven Realisate erfolgen aus der regelmäßigen Portfolioumschichtung in allen Segmenten. Die saldierten Zu- und Abschreibungen betragen zum dritten Quartal -124 (-28) Mio. EUR. Dabei entfiel ein wesentlicher Anteil in Höhe von 47 Mio. EUR auf die HETA-Anleihen (vor Versicherungsnehmeranteil, vor Steuern und dem Anteil ausstehender Aktionäre). Auf Gesamtkonzernebene erhöhten sich die Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere auf 60 Mio. EUR. Die Abschreibungen (inkl. Wertminderungen) auf sonstige Kapitalanlagen erhöhten sich auf 19 Mio. EUR und auf Aktien auf ebenfalls 19 Mio. EUR. Auf Immobilien wurden rund 30 Mio. EUR plan- und unplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Den gesamten Abschreibungen standen im abgelaufenen Quartal Zuschreibungen in Höhe von 4 Mio. EUR entgegen. KAPITALANLAGEERGEBNIS NACH KONZERNSEGMENTEN1) IN MIO. EUR 1) Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten FINANZLAGE ANALYSE DER KAPITALSTRUKTUR ― Das Eigenkapital liegt mit 13,0 Mrd. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres (12,9 Mrd. EUR) ― Versicherungstechnische Rückstellungen um 6,3 Mrd. EUR auf 107,4 Mrd. EUR gestiegen ― Rückgang der nachrangigen Verbindlichkeiten um 0,7 Mrd. EUR KAPITALSTRUKTUR IM PERIODENVERGLEICH IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Eigenkapital 13.048 9 % 12.900 9 % Nachrangige Verbindlichkeiten 1.943 1 % 2.661 2 % Versicherungstechnische Rückstellungen 107.361 70 % 101.109 69 % Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 9.598 6 % 9.426 6 % Andere Rückstellungen 3.255 2 % 3.708 2 % Verbindlichkeiten 15.475 10 % 15.228 10 % Passive Steuerabgrenzung 2.183 1 % 2.262 2 % Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 23 <1 % 4 <1 % Summe der Passiva 152.886 100 % 147.298 100 % WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER KAPITALSTRUKTUR Die Rückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft nach Konsolidierung und unter Berücksichtigung der Anteile der Rückversicherer setzen sich wie folgt zusammen: ZUSAMMENSETZUNG DER NETTORÜCKSTELLUNGEN1) AUS DEM VERSICHERUNGSGESCHÄFT ( NACH KONSOLIDIERUNG) IN MRD. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Rückstellung für Prämienüberträge 6,9 5,7 Deckungsrückstellung 53,7 51,5 Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 34,3 32,0 Rückstellung für Beitragsrückerstattung 4,3 4,5 Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 0,3 0,3 Gesamt 99,5 94,0 1) Bezüglich der Darstellung der Nettorückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft verweisen wir auf unsere Ausführungen in der Anmerkung 9 im Konzernanhang Hierbei sind die bestehenden Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern mindestens in gleicher Höhe mit Kapitalanlagen zu bedecken. Bezogen auf den Bilanzstichtag betrug das Verhältnis der Nettorückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft zu den gesamten Kapitalanlagen, einschließlich der Depotforderungen, aber exklusive der Kapitalanlagen aus Investmentverträgen, 87,6 (84,8) %; es bestand eine Überdeckung der Rückstellung von 14,1 (16,8) Mrd. EUR. Insgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen in Relation zur Vergleichsperiode um 5,8 % bzw. 5,5 Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel mit 2,3 Mrd. EUR auf die Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, mit 2,2 Mrd. EUR auf Deckungsrückstellungen und mit 1,2 Mrd. EUR auf die Rückstellungen für Prämienüberträge. Der Anstieg verteilt sich im Wesentlichen auf die Segmente Schaden-Rückversicherung (+2,1 Mrd. EUR), Privat- und Firmenversicherung Deutschland (+1,4 Mrd. EUR) und Personen-Rückversicherung (+1,1 Mrd. EUR). EIGENKAPITAL ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS In der abgelaufenen Berichtsperiode hat sich das Eigenkapital um 148 Mio. EUR (+ 1,2 %) auf 13.048 (12.900) Mio. EUR erhöht. Der Konzernanteil (Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) belief sich auf 8.078 (7.998) Mio. EUR. Der leichte Anstieg um 80 Mio. EUR (+1,0 %) ist einerseits auf das Periodenergebnis zurückzuführen, das in Höhe von 488 Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde. Andererseits hatten die Verringerung der nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 89 Mio. EUR auf 530 Mio. EUR sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 316 Mio. EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraums eine gegenläufige Wirkung. Die Entwicklung der übrigen Rücklagen (-89 Mio. EUR) ist hauptsächlich durch zwei sich teilweise aufhebende Effekte begründet. Zum einen ist der deutliche Rückgang der nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen um 930 Mio. EUR auf 2.608 (3.538) Mio. EUR für die Verringerung der übrigen Rücklagen ursächlich und ist vor allem durch Kursrückgänge bei Unternehmens- und Staatsanleihen infolge gestiegener Risikoaufschläge begründet. Zum anderen hat der Anstieg der übrigen Eigenkapitalveränderungen um 831 Mio. EUR auf -2.423 (-3.254) Mio. EUR diesen Effekt größtenteils aufgefangen. Ein wesentlicher Teil dieser Veränderung entfällt mit 591 Mio. EUR auf Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow Accounting (insbesondere Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Kursverlusten der Kapitalanlagen) und mit 240 Mio. EUR auf versicherungstechnische Gewinne oder Verluste aus Pensionsrückstellungen (bedingt hauptsächlich durch den untypischen Verlauf der Zinskurve im Bereich der 20-jährigen Durationen). Die Rücklage aus Cashflow-Hedges (+6 Mio. EUR) sowie die kumulierten Gewinne/ Verluste aus der Währungsumrechnung (+4 Mio. EUR) haben sich in der Berichtsperiode nicht nennenswert verändert. Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital erhöhten sich leicht um 68 Mio. EUR - dies entspricht einem Anstieg um 1,4 % - auf 4.970 Mio. EUR. Der Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Periodenüberschuss beläuft sich auf 469 (438) Mio. EUR. Die Dividendenzahlung an konzernfremde Gesellschafter in Höhe von 336 (245) Mio. EUR resultiert hauptsächlich aus dem Hannover Rück-Konzern. An dem gestiegenen sonstigen Ergebnis partizipieren die nicht beherrschenden Gesellschafter in Höhe von -65 (436) Mio. EUR. ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Gezeichnetes Kapital 316 316 Kapitalrücklage 1.373 1.373 Gewinnrücklage 5.859 5.690 Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalbestandteile und übrige Rücklagen 530 619 Konzerneigenkapital 8.078 7.998 Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 4.970 4.902 Summe 13.048 12.900 DARSTELLUNG DES SEGMENTEIGENKAPITALS1) EINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Segment Industrieversicherung 2.142 1.959 davon Minderheiten - - Privat- und Firmenversicherung Deutschland 2.615 3.231 davon Minderheiten 66 67 Privat- und Firmenversicherung International 2.183 2.037 davon Minderheiten 239 249 Rückversicherung 8.410 8.240 davon Minderheiten 4.686 4.604 Konzernfunktionen -2.254 -2.531 davon Minderheiten - - Konsolidierung -48 -36 davon Minderheiten -21 -18 Gesamtes Eigenkapital 13.048 12.900 Konzerneigenkapital 8.078 7.998 Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 4.970 4.902 1) Das Segmenteigenkapital ist definiert als Residualgröße aus Segmentaktiva und -passiva Anmerkung: Die Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter am Eigenkapital für den Geschäftsbereich Rückversicherung werden vereinfacht aus den Konzernminderheiten an Hannover Rück abgeleitet; zu diesem Zweck werden die beiden Rückversicherungssegmente zusammengefasst dargestellt Das Segment Konzernfunktionen weist einen negativen Wert aus, der Ausdruck des Verschuldungsgrads der Talanx AG ist. Die Talanx AG nimmt als Konzernholding die Finanzierungsfunktion im Konzern im Erstversicherungsbereich und für Gesellschaften in Konzernfunktionen wahr. Es handelt sich im Wesentlichen um Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.024 (1.239) Mio. EUR, begebene Anleihen in Höhe von 1.065 (1.065) Mio. EUR sowie Steuerrückstellungen in Höhe von 142 (147) Mio. EUR. Diesen Passiva stehen in der Bilanz der Talanx AG neben liquiden Vermögenswerten vor allem die Beteiligungswerte an ihren Tochterunternehmen gegenüber, die im Konzernabschluss gegen das anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen konsolidiert werden. ANALYSE FREMDKAPITAL Mit dem Ziel, die Kapitalkosten zu optimieren, ergänzen unsere nachrangigen Anleihen und Schuldverschreibungen (kurz: nachrangige Anleihen) unser Eigenkapital und tragen dazu bei, jederzeit Liquidität zu gewährleisten. Diese nachrangigen Anleihen und weitere Bankverbindlichkeiten, die der Finanzierung von Unternehmenserwerben dienen, bezeichnen wir als "strategisches Fremdkapital". Die gesamten nachrangigen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 1,9 (2,7) Mrd. EUR. Im zweiten Quartal 2015 wurden die im Jahr 2005 von der Hannover Finance (Luxemburg) S. A. emittierte nachrangige Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. EUR sowie die 2005 begebenen Nachranganleihen der HDI Lebensversicherung AG (nominal ausstehend 120 Mio. EUR; davon 10 Mio. EUR konzernintern vergeben) und der Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. (nominal 209 Mio. EUR; davon 96 Mio. EUR konzernintern vergeben) mit Wirkung zum ersten ordentlichen Rückzahlungstermin in Höhe des gesamten Nominalbetrags von den Emittenten gekündigt und vollumfänglich zurückgezahlt. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel: "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz", Anmerkung 8 "Nachrangige Verbindlichkeiten". Es bestehen per 30. September 2015 zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über einen Nominalbetrag von 1,25 Mrd. EUR. Zum Bilanzstichtag sind diese unverändert zum Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, d. h., wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. Darüber hinaus bestehen unverändert zum Vorjahr zwei erstrangige unbesicherte Anleihen der Talanx AG mit einem Volumen von 1,25 Mrd. EUR, von denen 185 Mio. EUR durch Konzerngesellschaften gehalten werden, sowie langfristige Darlehen (im Wesentlichen Hypothekendarlehen und Darlehen aus der Finanzierung von Infrastrukturinvestments) in Höhe von 372 (284) Mio. EUR. WEITERE BERICHTE UND ERKLÄRUNGEN RISIKOBERICHT Chancen- und Risikomanagement betrachten wir als eine unserer zentralen Aufgaben. Die vollständige Überwachung und die exakte Steuerung unserer Risikoposition im Konzern und den Geschäftsbereichen mit dem Ziel, existenzbedrohende Entwicklungen zu vermeiden und gleichzeitig sich bietende Chancen wahrzunehmen, ist ein zentraler Auftrag der Talanx AG. Die aus der Unternehmensstrategie abgeleitete Risikostrategie formuliert die Ziele und Strukturen des Risikomanagements. Voraussetzungen für die Übernahme von Risiken sind Vorgaben und Entscheidungen des Vorstands zum Risikobudget des Konzerns. Die Risikostrategie bildet als eigenständiges Regelwerk das Fundament für das konzernweite Risikomanagement. Gekoppelt an die wertorientierte Steuerung ist die Risikostrategie integraler Bestandteil des unternehmerischen Handelns und spiegelt sich auch in den Detailstrategien der jeweiligen Geschäftsbereiche wider. Als international operierender Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzern gehen wir eine Vielzahl von Risiken bewusst ein, die untrennbar mit unserer unternehmerischen Tätigkeit verbunden sind. Sowohl die Unternehmens- als auch die Risikostrategie unterliegen einem etablierten Überprüfungsprozess. Durch dieses Überprüfen unserer Annahmen und ein erforderlichenfalls daraus abgeleitetes Adjustieren wollen wir die Adäquanz unserer strategischen Leitlinien und damit ein Handeln auf einer angemessenen Informationsbasis sicherstellen. Die derzeit aufsichtsrechtlich gültigen Solvabilitätsanforderungen werden vom Talanx-Konzern erfüllt. Standard and Poor's (S&P) hat das Finanzstärkerating (Insurer Financial Strength Rating) von A+ für den Erstversicherungsbereich bestätigt. Der Ausblick ist weiterhin stabil. Zudem wurde für alle Gesellschaften der bestehende Core-Status bzw. der Status als "highly strategically important" bestätigt. Weiterhin hat S&P für die Talanx-Gruppe den ERM-Stufe-III-Review bestätigt. Dies reduziert das benötigte Ratingkapital nach dem von S&P eingesetzten Modell durch Anwendung des sogenannten "M-Faktors". Wesentlich für ein effizientes Risikomanagement-System ist das Zusammenwirken der einzelnen Funktionen und Gremien innerhalb des Gesamtsystems. Die Talanx hat die Rollen wie folgt definiert: RISIKOMANAGEMENT-SYSTEM IM KONZERN scroll Steuerungselement Wesentliche Aufgabe im Risikomanagement Aufsichtsrat ■ Beratung und Überwachung des Vorstands bei der Leitung des Unternehmens, u. a. auch im Hinblick auf die Risikostrategie und das Risikomanagement Vorstand ■ Gesamtverantwortung für das Risikomanagement ■ Festlegung der Risikostrategie ■ Verantwortlich für Funktionsfähigkeit des Risikomanagements Executive Risk Committee (ERC) ■ Steuerung, Koordination und Priorisierung konzernweiter risikorelevanter Themen ■ Limitanpassungen innerhalb fester Wesentlichkeitsgrenzen ■ Genehmigung von Richtlinien und anderen Rahmenbedingungen in Übereinstimmung mit den Konzern-Rahmenbedingungen für die Governance des internen Modells des Konzerns, soweit sie eine Genehmigung des Vorstands in seiner Gesamtheit nicht erfordern ■ Segmentübergreifende Vorbefassung mit Themen, die gesamtvorstandspflichtig sind Risikokomitee ■ Risikoüberwachungs- und Koordinationsgremium, insbesondere mit folgenden Aufgaben: Kritische Beobachtung und Analyse der Risikoposition des Gesamtkonzerns unter besonderer Beachtung des vom Vorstand verabschiedeten Risikobudgets sowie der Risikostrategie Überwachung der Steuerungsmaßnahmen im Konzern im Hinblick auf existenzgefährdende Risiken Chief Risk Officer ■ Verantwortung für die geschäftsbereichsübergreifende und ganzheitliche Risikoüberwachung (systematische Identifikation und Bewertung, Kontrolle/Überwachung und Berichterstattung) aller aus Konzernsicht wesentlichen Risiken ■ Vorsitz des Risikokomitees ■ Möglichkeit zur Teilnahme an Vorstandssitzungen zu Tagesordnungspunkten mit Risikobezug Zentrales Risikomanagement ■ Konzernübergreifende Risikoüberwachungsfunktion ■ Methodenkompetenz, u. a. für die Entwicklung von Prozessen/Verfahren zur Risikobewertung, -steuerung und -analyse Risikolimitierung und -berichterstattung Übergreifende Risikoüberwachung und Ermittlung des notwendigen Risikokapitals Dezentrales Risikomanagement ■ Risikoüberwachungsfunktion in den Geschäftsbereichen ■ Beachtung der zentral definierten Richtlinien, Methoden und Verfahren sowie Limitsysteme und Schwellenwerte, die als Rahmen für die dezentrale Umsetzung, Überwachung und Berichterstattung dienen Compliance ■ Analyse des Compliance-Risikos, basierend auf frühzeitiger Identifizierung, Bewertung und Kommunikation relevanter Änderungen im Rechtsumfeld ■ Etablierung und Weiterentwicklung geeigneter Strukturen zur Sicherstellung der Einhaltung geltender Rechtsnormen und der vom Konzern gesetzten Regeln Versicherungsmathematische Funktion ■ Koordination und Kommentierung der Berechnungen der versicherungstechnischen Rückstellungen ■ Gewährleistung der Angemessenheit der Berechnungen sowie der verwendeten Annahmen und Methoden Interne Revision ■ Prozessunabhängige Überprüfung der Funktionsbereiche des Konzerns Neben diesen (Risiko-) Funktionen und Gremien sind für gesonderte Themen auch organisatorische Strukturen implementiert, wie z. B. Krisenstäbe für die Bewältigung von Notfallereignissen und Krisenfällen. Weitere Informationen zum Risikomanagement sind im Konzern-Geschäftsbericht 2014 zu finden. Die Risikolage des Talanx-Konzerns ergibt sich aus den nachfolgend beschriebenen Risikokategorien, die sich am Deutschen Rechnungslegungs Standard DRS 20 orientieren. RISIKOLAGE DES TALANX-KONZERNS scroll Risikokategorie Wesentliche Risiken Wichtige Risikosteuerungsmaßnahmen Versicherungstechnische Risiken Segmentübergreifend ■ Konzentrationsrisiko ■ Risikoausgleich durch Diversifikation Schaden/Unfall (Erst- und Rückversicherung) ■ Tatsächlicher Schadenverlauf weicht vom erwarteten Schadenverlauf ab (Prämien/Schadenrisiko) ■ Versicherungstechnische Rückstellungen reichen nicht aus, um noch nicht abgewickelte und noch nicht bekannte Schäden vollständig zu regulieren (Reserverisiko) ■ Schadenanalyse und regelmäßige Überwachung des Schadenverlaufs ■ Aktuarielle Modellierungen und Überwachung der Naturgefahrenexponierung ■ Selektives Underwriting ■ Fachrevisionen ■ Angemessener Rückversicherungsschutz ■ Bildung Spätschadenreserven ■ Externe aktuarielle Überprüfung der Rückstellungen Personen-Erstversicherung ■ Änderungen der biometrischen Rechnungsgrundlagen ■ Zinsgarantierisiko bei Lebensversicherungsverträgen mit garantierten Zinsleistungen ■ Stornorisiken ■ Regelmäßige Überprüfung der biometrischen Rechnungsgrundlagen ■ Einkalkulation von Sicherheitszuschlägen bei Berechnungsgrundlagen ■ Ständige Beobachtung der Kapitalanlagen und -märkte, Ergreifen entsprechender Steuerungsmaßnahmen insbesondere hinsichtlich der Duration ■ Zinssicherungsinstrumente ■ Anpassung der Überschussbeteiligung ■ Kostencontrolling, Fokus auf variable Vertriebskosten ■ Sorgfältige Vermittlerauswahl ■ Konsequente Beobachtung des MCEV ■ Überprüfung der Neugeschäftsstruktur und -volumina Personen-Rückversicherung ■ Änderungen der biometrischen Rechnungsgrundlagen ■ Storno- und Kreditrisiko bei der Vorfinanzierung von Abschlusskosten der Zedenten ■ Anwendung abgesicherter biometrischer Berechnungsgrundlagen ■ Konsequente Beobachtung des MCEV Forderungsausfallrisiken aus dem Versicherungsgeschäft Segmentübergreifend ■ Forderungsausfall gegenüber Rückversicherern, Retrozessionären, Versicherungsnehmern und -vermittlern ■ Sorgfältige Auswahl von Rückversicherern und Retrozessionären ■ Fortlaufende Beobachtung der Bonität ■ Maßnahmen zur Besicherung der Forderungen ■ Konsistente und einheitliche Verwendung von stichtagsbezogenen Ratinginformationen über ein konzernweit zugängliches Ratinginformationssystem ■ Effektives Mahnverfahren und Verminderung der Außenstände ■ Bildung angemessener Wertberichtigungen Marktrisiken Segmentübergreifend ■ Potenzielle Verluste aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen (Zinsen, Immobilien, Aktien- und Wechselkurse) ■ Wertverluste aufgrund von nachteiligen Veränderungen der Bonität von Schuldnern ■ Illiquiditätsrisiko: Bestände/offene Positionen können nicht oder nur mit Verzögerungen oder Abschlägen veräußert/ geschlossen werden ■ Überwachung und Steuerung der Marktpreisrisiken mittels Value at Risk (VaR) ■ Ermittlung unternehmensspezifisch und aufsichtsrechtlich gebotener Stresstests ■ Kongruente Währungsbedeckung ■ Asset-Liability-Betrachtungen mittels ALM-VaR ■ Einbeziehung von Ratings (Ratingagenturen, interne Ratings) bei Investitionsentscheidungen ■ Überwachung und Steuerung der Bonitätsrisiken mittels Credit VaR ■ Regelmäßiges Beobachten der Fondsentwicklung und -performance ■ Liquide Anlagestruktur ■ Regelmäßige Liquiditätsplanungen Operationelle Risiken Segmentübergreifend ■ Gefahr von Verlusten aufgrund unzulänglicher oder fehlgeschlagener Prozesse sowie mitarbeiter- und systembedingter oder externer Vorfälle. Dies schließt Rechts- und Compliance-Risiken sowie Steuerrisiken mit ein. ■ Vielfältiges und ursachenbezogenes Risikomanagement ■ Internes Kontrollsystem Strategische Risiken Segmentübergreifend ■ Gefahr eines Missverhältnisses zwischen der Unternehmensstrategie und den sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen des Unternehmensumfelds ■ Jährliche Überprüfung der Unternehmens- und Risikostrategie ■ Anpassung der Prozesse und Strukturen im Bedarfsfall Reputationsisiken Segmentübergreifend ■ Mögliche Beschädigung des Rufes des Unternehmens infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ■ Festgelegte Kommunikationswege ■ Professionelle Öffentlichkeitsarbeit ■ Erprobte Prozesse für definierte Krisenszenarien ■ Etablierte Geschäftsgrundsätze Emerging Risks Segmentübergreifend ■ Neue zukünftige Risiken, deren Risikogehalt noch nicht zuverlässig bekannt ist und deren Auswirkungen nur schwer beurteilt werden können ■ Risikofrüherkennung und diverse Steuerungsmaßnahmen, wie z. B. Rückversicherung, Diversifikation, Risikoausschlüsse, Sicherheitsmargen, Notfallpläne, etc. Modellrisiken Segmentübergreifend ■ Risiken aus modellbezogenen Fehlentscheidungen, die aus Unsicherheiten aus eventuell partieller oder fehlender Information in Bezug auf das Verständnis oder das Wissen um ein Ereignis, welches in das Modell einfließt, seiner Konsequenz oder seiner Mutmaßlichkeit resultieren ■ Sensitivitätsanalysen quantifizieren das immanente Modellrisiko und geben Anhaltspunkte für die Robustheit der Kennziffer "SCR" Sonstige Risiken ■ Beteiligungsrisiken Talanx AG: Instabilität der Ergebnisentwicklung der Tochterunternehmen und/oder des Beteiligungsportfolios ■ Risiko des Substanzverlusts von Zukäufen ■ Geeignete Instrumente im Controlling, interner Revision und im Risikomanagement ■ Segmentale und regionale Diversifizierung ■ Investitionen in Wachstumsmärkte und ergebnisverstetigende Produkt- und Portfoliobereiche ■ Due-Diligence-Prüfungen ■ Liquiditätsrechnungen und -prognosen ■ M&A-Ausschüsse ■ Möglicher Nachreservierungsbedarf aus den Pensionsverpflichtungen der Talanx AG ■ Regelmäßige Überprüfung der Rechnungsgrundlagen auf ihre Angemessenheit Die Risikoberichterstattung im Zwischenbericht fokussiert im Wesentlichen auf relevante Veränderungen der Risikolage, die nach der Erstellung des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2014 eingetreten sind. Auf eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Risikoarten wird hier unter Verweis auf die Angaben im Geschäftsbericht verzichtet. Es haben sich keine wesentlichen Veränderungen der Risikolage mit Blick auf die grundsätzlich andauernde Niedrigzinsphase und die Unwägbarkeiten als Folge des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) gegenüber der Berichterstattung im Geschäftsbericht ergeben. Es sind bislang keine konkreten Risiken erkennbar, die auf Ebene der Talanx-Gruppe existenziell beeinträchtigen könnten. Jedoch könnte insbesondere die kumulierte Materialisierung von Risiken mit der Anpassungsnotwendigkeit bestimmter immaterieller Vermögenswerte und Buchwerte im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland verbunden sein. Das Risikoprofil dieses Geschäftsbereichs ist stark von den Lebensversicherungs-Tochtergesellschaften geprägt und wird dabei insbesondere von Kapitalanlagerisiken, hierunter vor allem Zins- und Kreditrisiken, geprägt. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld ist - nach deutlichem Zinsanstieg im zweiten Quartal - durch auf ein erneut sehr niedriges Niveau gesunkene Zinsen im dritten Quartal gekennzeichnet. Im September sorgte eine Vielzahl von negativen Nachrichten, insbesondere bei den Autoherstellern und -zulieferern sowie Unternehmen des Rohstoffsektors, für starke Kursverluste sowohl an den Aktien- als auch Kreditmärkten. Das sorgte in Spread-Assetklassen für die schlechteste Monats-Performance der letzten drei Jahre. Als guter Spreadindikator stieg der iTraxx-X-Over-Index in der Zeit vom 21. September bis 30. September von ca. 310 Basispunkten auf 380 Basispunkte und erreichte zum Quartalsende ein neues Jahreshoch. Hieraus ergibt sich eine weiterhin große Herausforderung in Bezug auf die Risikolage für diesen Geschäftsbereich. Dies könnte bei Teilen des Lebensversicherungsbereichs aufgrund des hohen Zinsgarantie- und Wiederanlagerisikos zu erheblichen Belastungen der Ertragslage führen. Insbesondere birgt es für die Lebensversicherer sowie die Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung im Konzern bezüglich der HGB-Bilanz das Risiko weiterer Zinsnachreservierungen. Szenarioabhängig könnten zukünftig auch Kapitalstärkungsmaßnahmen zu erwägen sein. Eine Stärkung der Reserven in Form der gesetzlich geregelten Zinszusatzreserve bzw. in Form des aufsichtsbehördlich genehmigten vorgezogenen Stellens einer Zinszusatzreserve findet bereits seit dem Jahr 2011 statt. Zusätzlich reduziert der Konzern das Zinsgarantierisiko vor allem durch regelmäßige Asset-Liability-Analysen, ständige Beobachtung der Kapitalanlagen und -märkte sowie Ergreifen entsprechender Steuerungsmaßnahmen. Zum Teil kommen Zinssicherungsinstrumente, z. B. sogenannte Book-Yield Notes, sowie Vorkäufe zum Einsatz. Weiterhin stellen Naturkatastrophenrisiken wesentliche Risiken für den Talanx-Konzern dar. Durch sorgfältig und individuell gewählten Rückversicherungsschutz werden die Spitzenbelastungen aus solchen Risiken abgesichert. Damit gelingt es uns, hohe Einzelschäden sowie die Auswirkungen von Kumulereignissen wirksam zu begrenzen und damit planbar zu machen. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise besteht weiterhin zumindest abstrakt ein beachtlicher Grad an Unsicherheit, ob sich diesbezügliche Risiken nicht zukünftig weiter konkretisieren und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Talanx-Konzerns nachhaltig beeinträchtigen werden. Als Reaktion auf die Finanzkrise wurde durch die EU mit der Richtlinie 2014/59/EU zur Festlegung eines Rahmens für die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen (BRRD) die Grundlage für die Beteiligung von Anteilseignern und Gläubigern an der Rekapitalisierung sanierungsbedürftiger Banken geschaffen ("Bail-In"-Regel). Österreich hat als erster Mitgliedsstaat die (allein) auf Banken bezogene EU-Vorgabe mit dem "Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken" (BaSAG) in nationales Recht umgesetzt. Auf dieser Basis hat die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA für die Heta Asset Resolution ("Heta") am 1. März 2015 ein Zahlungsmoratorium verhängt. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Heta allerdings weder über eine Banklizenz, noch hatte sie am EZB-Stresstest teilgenommen, weshalb sich die Rechtmäßigkeit des Vorgehens der FMA allein schon aus diesem Grund gravierenden Zweifeln ausgesetzt sieht. Durch die - erstmals erfolgte - Anwendung dieser Bail-In-Regeln wurde eine klassische Insolvenz der Heta und damit auch ein Rückgriff auf den Bürgen, das österreichische Bundesland Kärnten, verhindert. Die Belastung des Periodenergebnisses für die Aktionäre der Talanx AG beläuft sich zum dritten Quartal 2015 auf einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag. Mit dem Ende September vom Bundestag verabschiedeten Abwicklungsmechanismusgesetz werden auf Basis europäischer Vorgaben (Bankenunion) insbesondere die Sanierung und Abwicklung von Banken sowie die Verlustbeteiligung der Eigentümer und Gläubiger einer in Schieflage geratenen Bank neu geregelt. Durch die Neuregelung in § 46f Abs. 5 bis 7 Kreditwesengesetz werden unbesicherte Schuldtitel (Schuld-, Order-, Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen) zukünftig - ab dem 1. Januar 2017 - verstärkt zur Verlusttragung herangezogen. Zwar bleiben diese Papiere formal erstrangig, sie werden jedoch im Falle einer Gläubigerbeteiligung erst nach allen anderen erstrangigen Insolvenzforderungen im Sinne des § 38 InsO bedient. Insoweit geht die Regelung des Abwicklungsmechanismusgesetzes über die europarechtlichen Vorgaben hinaus. Eine auskömmliche Bestandsschutzregelung für Altanleger/ -anleihen sieht das Gesetz leider entgegen dringender Petiten aus der Versicherungswirtschaft nicht vor. Auch operationelle Risiken sind für den Talanx-Konzern von Bedeutung. Hierunter fassen wir Risiken, die aus internen Prozessen sowie mitarbeiter- und systembedingten oder externen Vorfällen entstehen. Dies schließt operationelle Risiken im Rahmen eigentlicher Versicherungstätigkeit sowie etwa im Rahmen der Kapitalanlage inklusive fondsgebundener Lebensversicherungspolicen mit ein. Von der Begrifflichkeit umfasst sind auch Rechtsrisiken, inklusive z. B. Datenschutz und Kartellrecht. Strategische Risiken und Reputationsrisiken fallen nicht in diese Risikokategorie. Im Juni 2015 hat der Talanx-Konzern bzw. der HDI V. a. G. als oberstes Mutterunternehmen für die Gruppe sowie für wesentliche Tochterunternehmen einen Antrag auf Genehmigung eines den Standardansatz substituierenden internen Modells gestellt. In der Zeit bis zur Antragstellung kam es immer wieder zu veränderten Interpretationen der Gesetzeslage oder des Umsetzungsstandes durch die Aufsicht. Dadurch und auch aufgrund eigener neuer Erkenntnisse wurden einige Überarbeitungen vorgenommen. Es besteht das Risiko, dass nicht alle Anpassungen in der von der Aufsicht erwarteten Form vorgenommen wurden. Wir halten eine Genehmigung derzeit grundsätzlich für realistisch. Die Ergebnisse des internen Modells zum 31. Dezember 2014 zeigen eine hinreichend komfortable Kapitalausstattung des Konzerns. Das Teilgruppenmodell der Hannover Rück wurde mit Schreiben vom 30. Juli 2015 genehmigt. Am 10. April 2015 ist das Gesetz zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Es wird mit Ausnahme des Art. 355 vag, der bereits in Kraft ist, zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Mit diesem Gesetz, das eine Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (vag) beinhaltet, wird die europäische Solvency-Il-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Auf der EU-Ebene wurde bereits Anfang 2015 die delegierte Verordnung (EU) der Kommission finalisiert und veröffentlicht. Trotz des bereits hohen Umsetzungsgrades der Solvency-II-Anforderungen im Konzern stellt die Umsetzung dieser und der noch anstehenden Auslegungen und Konkretisierungen der finalen Solvency-II-Anforderungen eine sehr große operative Herausforderung dar. Durch einen engen Kontakt und regelmäßigen Austausch mit der Aufsichtsbehörde werden voneinander abweichende Auffassungen zur Auslegung von Vorschriften diskutiert, sodass notwendige Anpassungen umgesetzt werden können. Insgesamt führen die neuen Solvency-II-Vorschriften im Vergleich zu den Solvency-I-Regelungen zu deutlich volatileren Kapitalquoten und zu höheren Anforderungen an die Berichterstattung. Die Arbeitssituation im Bereich Betrieb Sach war in den vergangenen Monaten zurückreichend bis 2014 durch erhebliche Rückstände (Vorgänge außerhalb des Servicelevels) gekennzeichnet. Mithilfe des im September 2014 initiierten Projektes "Sofortmaßnahmen" ist es gelungen, die Rückstände zum 30. Oktober 2015 vollständig abzubauen. Damit hat Betrieb Sach vor Beginn der Kraftfahrtvertragserneuerungsperiode im vierten Quartal eine gute Ausgangssituation geschaffen, um in den traditionell posteingangsstarken Monaten von November 2015 bis April 2016 (Jahresendgeschäft Kfz und dessen Auswirkungen) eine stabile Arbeitssituation und eine angemessene telefonische Erreichbarkeit sicherzustellen. Rechtliche Risiken stellen insbesondere für den Lebensversicherungsbereich des Talanx-Konzerns bedeutende Risiken dar. Rechtliche Neuerungen, z. B. im Rahmen von IFRS und Solvency II, werden frühzeitig identifiziert, um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Zudem werden insbesondere Entwicklungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung oder gesetzliche Änderungen, die die Konzerngesellschaften betreffen, eng überwacht. So hatte der Europäische Gerichtshof am 19. Dezember 2013 eine Rechtsfrage geklärt, die im Zusammenhang mit dem von 1994 bis 2007 für Versicherungsverträge geltenden Policenmodell steht. Das Gericht erklärte dabei eine seinerzeit geltende gesetzliche Frist (§ 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a. F.) für europarechtswidrig, nach deren Ablauf Versicherungsnehmer den Versicherungsvertrag nicht mehr widerrufen konnten (zu Einzelheiten siehe Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2013). Zu den Rechtsfolgen dieses Urteils hat der BGH am 7. Mai 2014 entschieden und mit Urteil vom 17. Dezember 2014 bestätigt, dass ein Versicherungsnehmer im Falle einer unzureichenden Widerspruchsbelehrung bzw. einer unterbliebenen Verbraucherinformation oder einer unterbliebenen Aushändigung der Versicherungsbedingungen in der Lebensversicherung das Widerspruchsrecht auch noch nach Ablauf der Jahresfrist des § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a. F. geltend machen kann. Mit einem weiteren Urteil vom 16. Juli 2014 hat der BGH allerdings klargestellt, dass Versicherungsnehmern, die bei Vertragsabschluss nach dem Policenmodell ordnungsgemäß belehrt wurden und den Vertrag jahrelang durchgeführt haben, kein Widerspruchsrecht und dementsprechend auch kein Bereicherungsanspruch zustehe. Der BGH hat am 15. April 2015 die bislang offene und umstrittene Frage entschieden, wann die Verjährung von Rückforderungsansprüchen infolge eines Widerspruchs im Policenmodell nach § 5a VVG a. F. zu laufen beginnt. Er hat sich dabei der Ansicht angeschlossen, wonach die dreijährige Verjährungsfrist des Bereicherungsanspruchs erst im Jahr der Ausübung des Widerspruchsrechts beginnt. Der BGH erteilte damit den Ansichten eine Absage, wonach die Verjährung bereits mit Zahlung der jeweiligen Prämie, jedenfalls aber mit Klärung der zuvor unklaren Rechtslage durch den BGH am 7. Mai 2014 beginnt/begonnen hat. Der Vertrag ist im Falle eines wirksamen Widerspruchs nach bereicherungsrechtlichen Grundsätzen rückabzuwickeln. Über Einzelheiten hierzu hat der BGH in einem Urteil vom 29. Juli 2015 entschieden. Der BGH hat bestätigt, dass der Versicherungsnehmer im Falle eines wirksamen Widerrufs grundsätzlich alle gezahlten Prämien zurückverlangen kann. Dabei muss er sich jedoch den bis zur Kündigung genossenen Versicherungsschutz anrechnen lassen. Weitere Abzüge des Versicherers, wie etwa Abschluss- und Verwaltungskosten oder Ratenzahlungszuschläge, kann der Versicherer nicht in Abzug bringen. In dem diesem Urteil zugrunde liegenden Fall hatte der Versicherer dem Versicherungsnehmer bereits den Rückkaufswert ausgezahlt. Der BGH bestätigte die Auffassung des Versicherers, dass sich der Versicherungsnehmer zusätzlich die hierbei an das Finanzamt abgeführte Kapitalertragsteuer nebst Solidaritätszuschlag als Vermögensvorteil anrechnen lassen muss. Zwar hat das neue BGH-Urteil einige offene Fragen beantwortet, sodass sich die Höhe eines Anspruchs des Versicherungsnehmers nach einem wirksamen Widerspruch besser abschätzen lässt. Allerdings sind immer noch nicht sämtliche Rechtsfragen zur Wirksamkeit der Belehrung und zur Höhe eines eventuellen Anspruchs geklärt. Dies schließt eine verlässliche Aussage zur Anzahl der Versicherungsnehmer aus, die einen wirksamen Widerruf erklären können und wollen. Aufgrund der im Konzern gelebten Belehrungspraxis wird aber von einer geringen Inanspruchnahme ausgegangen. Ausblick WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN In den kommenden Quartalen sollte sich die heterogene Entwicklung in der Weltwirtschaft fortsetzen; die entwickelten Länder - allen voran die USA und UK - dürften die Wachstumsschere zu den Schwellenländern weiter schließen. Die USA befinden sich auf einem stabilen Wachstumspfad. Die solide konjunkturelle Entwicklung zeigt sich insbesondere am Immobilien- und zunehmend am Arbeitsmarkt. Der private Verbrauch dürfte zunehmend ein zentraler Wachstumstreiber in den USA werden. Die konjunkturelle Erholung in der Eurozone dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Stark rückläufige Energie- und Rohstoffpreise sind ein weiterer Wachstumsimpuls für den Euroraum, wir rechnen daher mit einem soliden Wachstum. In den Schwellenländern hat die Dynamik des Aufschwungs zuletzt nachgelassen, wir sehen diese Länder vor strukturellen und zyklischen Herausforderungen. Allerdings dürften die Wachstumsraten auch zukünftig sehr heterogen ausfallen. Die strukturellen Probleme in China, u. a. die hohe Verschuldung, dürften Auswirkungen auf die Konjunktur haben. Wir rechnen mit einer weiteren Abschwächung des Wachstums in China. Die Krise in Russland mit möglichen Verwerfungen in den Schwellenländern stellt unverändert ein geopolitisches Risiko dar, das sich im Vergleich zum Jahresanfang aber reduziert hat. Die heterogene wirtschaftliche Entwicklung zwischen der entwickelten Welt und den Schwellenländern führt zunehmend zu einer Asynchronität von Konjunktur- und damit einhergehend Inflations-und Zinszyklen. In den USA dürfte über eine Lohn- und Preisspirale Inflation entstehen, die eine "Normalisierung" der Geldpolitik erforderlich macht. Der geldpolitische Kurs der EZB dürfte aufgrund niedriger Inflationsraten, hoher Arbeitslosigkeit und heterogener, mitunter sehr moderater Wachstumsraten expansiv bleiben. Die disinflationäre Entwicklung im Euroraum sollte entsprechend als notwendiger Anpassungsprozess anhalten. Der auf die Preisentwicklung dämpfend wirkende Ölpreisverfall sollte die disinflationäre Tendenz noch weit ins Jahr 2016 hinein verstärken. KAPITALMÄRKTE Das fundamentale Umfeld, anhaltende geopolitische Risiken und die deutlich expansive Geldpolitik der EZB lassen mittelfristig unverändert ein niedriges Zinsumfeld erwarten. In den USA blieb die für September erwartete Zinswende der Fed aus. Es ist fraglich, ob im Berichtsjahr überhaupt noch eine Zinserhöhung erfolgt. Rechtlicher und politischer Druck auf die Ratingagenturen lässt auch künftig vorsichtige Ratingaktionen und im Zweifel eher niedrigere Ratingeinstufungen erwarten. Die Griechenland-Thematik dürfte die Kapitalmärkte in den kommenden Monaten trotz der im Juli vorerst erreichten Einigung weiter beeinflussen - ebenso die Wachstumsschwäche in China mit negativen Auswirkungen auf die Schwellenländer. Der Primärmarkt dürfte im dritten Quartal weiter sehr aktiv sein, insbesondere nachrangige Bankanleihen könnten im Fokus der Emittenten stehen. Insgesamt sollte das Neuemissionsvolumen gegenüber 2014 erneut leicht zurückgehen. Das Bewertungsniveau der europäischen und amerikanischen Aktienmärkte ist bereits deutlich angestiegen, das Kurspotenzial ist daher limitiert. Gleichwohl wird die Politik der Zentralbanken gekoppelt mit der Erwartungshaltung der Investoren die überlagernde Triebfeder der Aktienmärkte sein. Die Gewinnmargen und Eigenkapitalrenditen sind in Europa sehr niedrig, wir erwarten einen Nachholbedarf bei einer weiter voranschreitenden Stabilisierung der europäischen Konjunktur. Zudem sehen wir konjunkturellen Rückenwind durch die Abwertung des Euro und durch die niedrigen Rohstoffpreise Gleichwohl dürfte die relativ attraktivere Bewertung von Aktien gegenüber Anleihen die Umschichtung von Anleihen in Aktien forcieren. Antizyklische Trading-Strategien sind in dieser Phase des Aktienmarktzyklus sinnvoll. In den USA spricht die Abkehr von der Nullzinspolitik für eine anziehende Volatilität risikobehafteter Anlagen. VORAUSSICHTLICHE FINANZIELLE ENTWICKLUNG DES KONZERNS Wir gehen von folgenden Annahmen aus: ― moderates weltwirtschaftliches Wachstum ― konstante Inflationsraten ― weiterhin sehr niedriges Zinsumfeld ― keine plötzlichen Schocks auf den Kapitalmärkten ― keine wesentlichen finanzpolitischen und aufsichtsrechtlichen Änderungen ― eine Großschadenbelastung im Rahmen unserer Erwartung TALANX-KONZERN Für den Talanx-Konzern streben wir 2015 - auf Basis konstanter Wechselkurse - ein Bruttoprämienwachstum von 1 % bis 3 % an, das vorwiegend im Ausland generiert werden soll. Die IFRS-Kapitalanlagerendite sollte über 3,0 % liegen. Unter Berücksichtigung der im zweiten Quartal 2015 erfolgten vollumfänglichen Abschreibung des auf das deutsche Lebensversicherungsgeschäft entfallenden Goodwills von 155 Mio. EUR erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr einen Konzerngewinn zwischen 600 Mio. EUR und 650 Mio. EUR. Damit dürfte die Eigenkapitalrendite im Jahr 2015 bei 7 % bis 8 % liegen. Dieses Ergebnisziel steht unter dem Vorbehalt, dass Großschäden im Rahmen der Erwartungen bleiben und an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten. Der Dividendenvorschlag des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015 wird von der Goodwill-Abschreibung unberührt bleiben, sich also aus heutiger Sicht bei einer Ausschüttungsquote von 35 % bis 45 % an einer um die Goodwill-Abschreibung im Konzernsegment Privat- und Firmenversicherung Deutschland bereinigten IFRS-Bemessungsgrundlage von 755 Mio. EUR bis 805 Mio. EUR orientieren. INDUSTRIEVERSICHERUNG Angesichts unserer bereits hohen inländischen Marktdurchdringung bestehen hier nach wie vor im Ausland die größten Wachstumschancen. Daher soll 2015 der Ausbau der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG zum Global Player weiter vorangetrieben werden. Dies spiegelt sich auch in der künftigen Firmierung und der Gesellschaftsform wider, die ab 2016 HDI Global SE lauten soll. Europaweit streben wir den Ausbau unseres Industriegeschäfts in den Bereichen Lokalgeschäft, Mittelstand und internationale Versicherungsprogramme an. Unsere Zielregionen außerhalb Europas sind weiterhin Lateinamerika, (Süd-)Ostasien und MENA (Middle East und North Africa). Insbesondere aufgrund des weiterhin steigenden Auslandsgeschäfts erwarten wir insgesamt ein Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) von 2 % bis 5 %. Um im Ergebnis überproportional vom Prämienwachstum zu profitieren, wird auch 2015 das strategische Ziel verfolgt, den Selbstbehalt sukzessive zu steigern. Aufgrund der guten Kapitalausstattung des Segments wird es voraussichtlich möglich sein, die Selbstbehaltsquote auf deutlich über 50 % steigern zu können. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir ein ähnlich hohes Großschadenaufkommen und demzufolge eine kombinierte Schaden-/Kostenquote von ca. 100 %. Daher sollte 2015 die EBIT-Marge zwischen 7 % und 8 % und die Eigenkapitalrendite zwischen 5 % und 6 % liegen. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND Für das Konzernsegment Privat- und Firmenversicherung Deutschland gehen wir für 2015 insbesondere aufgrund von Vertragsabläufen sowie einem voraussichtlich verhalteneren Neugeschäft infolge des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) und dem anhaltend niedrigen Zinsniveau im Lebensgeschäft von einem Abrieb der gebuchten Bruttoprämien um ca. 5 % aus. Im Zuge einer Neuausrichtung unseres deutschen Lebensversicherungsgeschäfts haben wir die Vorstandsverantwortlichkeit für die Sparten Leben- und Schaden/Unfallversicherung aufgeteilt. Mit dieser Trennung wurde im zweiten Quartal 2015 der Goodwill spartenspezifisch aufgeteilt und der auf das deutsche Lebensversicherungsgeschäft entfallende Anteil von 155 Mio. EUR vollumfänglich abgeschrieben. Aufgrund der gesetzlichen Änderungen (LVRG) und des anhaltend niedrigen Zinsniveaus geben wir für 2015 keinen Wert für die Neugeschäftsmarge an. Wesentliche Komponenten des LVRG, wie die Senkung des Höchstrechnungszinssatzes, der Ausweis der Effektivkosten eines Vertrags und die Absenkung des Höchstzillmersatzes, gelten seit dem 1. Januar 2015 und wirken in Summe ergebnisbelastend. Wir erwarten eine kombinierte Schaden-/Kostenquote, die aufgrund der investiven Phase des Geschäftsbereichsprogramms bei ca. 100 % liegen dürfte. Unter Berücksichtigung der im zweiten Quartal 2015 erfolgten vollumfänglichen Abschreibung des auf das deutsche Lebensversicherungsgeschäft entfallenden Goodwills von 155 Mio. EUR, gehen wir für 2015 von einer leicht negativen EBIT-Marge aus. Die Eigenkapitalrendite für das Geschäftsjahr 2015 wird sich aus diesem Grund auf voraussichtlich -2 % bis -3 % reduzieren. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL Für das Konzernsegment Privat- und Firmenversicherung International streben wir für 2015 ein Wachstum der gebuchten Bruttoprämien von 4 % bis 8 % an unter der Voraussetzung, dass es zu keinen wesentlichen Schwankungen der Wechselkurse kommt. Für 2015 gehen wir davon aus, dass das Wachstum des Neugeschäftswertes zwischen 5 % und 10 % und die kombinierte Schaden-/Kostenquote bei rund 96 % liegen dürften. Wir erwarten eine EBIT-Marge von mindestens 5 %. Außerdem gehen wir für 2015 von einer Eigenkapitalrendite von über 6 % aus. SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG In der Schaden-Rückversicherung erwarten wir für das Gesamtjahr 2015 trotz unserer konsequent selektiven Zeichnungspolitik währungskursbereinigt steigende Prämieneinnahmen. Angesichts unserer Finanzstärke und unserer sehr guten Positionierung sehen wir weiterhin attraktives Geschäftspotenzial. Dabei sind vor allem die asiatisch-pazifischen Märkte, Nord- und Lateinamerika sowie das Geschäft der landwirtschaftlichen Risiken zu nennen. Auch im Bereich der fakultativen und strukturierten Rückversicherung bieten sich uns gute Wachstumschancen. Für die bevorstehende Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2016 erwarten wir einen nachlassenden Druck auf die Preise und Konditionen. Die Anzeichen für eine steigende Nachfrage nach hochwertigem Rückversicherungsschutz in den entwickelten Märkten als Folge der anziehenden Konjunktur in den USA sollte die Marktentwicklung insgesamt positiv beeinflussen. Rückversicherer mit exzellentem Rating dürften im Besonderen von dieser Entwicklung profitieren. Angesichts der gestiegenen Frequenz von Einzelrisikoschäden im laufenden Geschäftsjahr sollten sich die Rückversicherungspreise teilweise stabilisieren bzw. sich in einigen Sparten und Märkten Raum für Ratenerhöhungen bieten. Für unser gesamtes Geschäftssegment Schaden-Rückversicherung streben wir unverändert eine EBIT-Marge von mindestens 10 % an. Als Ziel für unsere kombinierte Schaden- /Kostenquote gehen wir von einem Wert unterhalb von 96 % aus. PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG Im Segment Personen-Rückversicherung gehen wir für das verbleibende Jahr 2015 unverändert von einem währungskursadjustierten, organischen Bruttoprämienwachstum und einem steigenden Gewinn aus. Darüber hinaus streben wir unverändert einen Neugeschäftswert (ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) von über 90 Mio. EUR an. Die Zielmargen für unsere Reporting-Kategorien haben weiter Bestand: mindestens 2 % für das Financial Solutions- und Longevity-Geschäft und mindestens 6 % für unser Mortality- und Morbidity-Geschäft. GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT Als Eigenkapitalrendite für den gesamten Geschäftsbereich Rückversicherung erwartet der Talanx-Konzern für das Jahr 2015 - im Rahmen des strategischen Ziels von 900 Basispunkten über dem fünfjährigen Durchschnitt zehnjähriger deutscher Staatsanleihen (risikofrei) - mindestens 11 %. EINSCHÄTZUNG KÜNFTIGER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN Die Chancen haben sich gegenüber dem Berichtsjahr 2014 nicht wesentlich verändert. Diesbezüglich verweisen wir auf den Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2014. KONZERNZWISCHENABSCHLUSS KONZERNBILANZ DER TALANX AG ZUM 30. SEPTEMBER 2015 KONZERNBILANZ - AKTIVA IN MIO. EUR scroll Anhang 30.9.2015 31.12.2014 A. Immaterielle Vermögenswerte 1 a. Geschäfts- oder Firmenwert 1.033 1.090 b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 977 1.006 2.010 2.096 B. Kapitalanlagen a. Fremdgenutzter Grundbesitz 2.021 1.873 b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 113 112 c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 306 262 d. Darlehen und Forderungen 2 30.470 30.553 e. Sonstige Finanzinstrumente i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 3 1.575 2.454 ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 4/6 58.915 56.183 iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 5/6 1.040 1.139 f. Übrige Kapitalanlagen 6 4.410 3.834 Selbst verwaltete Kapitalanlagen 98.850 96.410 g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 2.168 2.037 h. Depotforderungen 14.790 14.432 Kapitalanlagen 115.808 112.879 C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 9.598 9.426 D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 8.176 7.370 E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 6.172 5.252 F. Abgegrenzte Abschlusskosten 4.945 4.645 G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 2.710 2.145 H. Aktive Steuerabgrenzung 606 764 I. Sonstige Vermögenswerte 2.835 2.699 J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungs- gruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) 26 22 Summe der Aktiva 152.886 147.298 KONZERNBILANZ- PASSIVA IN MIO. EUR scroll Anhang 30.9.2015 31.12.2014 A. Eigenkapital 7 a. Gezeichnetes Kapital 316 316 Nominalwert: 316 (Vorjahr: 316) Bedingtes Kapital: 104 (Vorjahr: 104) b. Rücklagen 7.762 7.682 Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 8.078 7.998 c. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 4.970 4.902 Summe Eigenkapital 13.048 12.900 B. Nachrangige Verbindlichkeiten 8 1.943 2.661 C. Versicherungstechnische Rückstellungen 9 a. Rückstellungen für Prämienüberträge 7.686 6.316 b. Deckungsrückstellung 55.070 52.679 c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 39.903 37.256 d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 4.330 4.484 e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 372 374 107.361 101.109 D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 9.598 9.426 E. Andere Rückstellungen a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.868 2.251 b. Steuerrückstellungen 734 722 c. Sonstige Rückstellungen 653 735 3.255 3.708 F. Verbindlichkeiten a. Begebene Anleihen und Darlehen 10 1.437 1.349 b. Depotverbindlichkeiten 6.073 6.253 c. Übrige Verbindlichkeiten 6 7.965 7.626 15.475 15.228 G. Passive Steuerabgrenzung 2.183 2.262 H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) 23 4 Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 139.838 134.398 Summe der Passiva 152.886 147.298 1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015 KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG IN MIO. EUR scroll Anhang 9M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 24.355 21.732 7.528 6.757 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 855 801 279 275 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 3.105 2.892 941 933 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -1.261 -1.024 296 355 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -112 -116 109 81 Verdiente Prämien für eigene Rechnung 11 19.246 17.131 6.495 5.823 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 18.185 16.397 6.144 5.768 Anteile der Rückversicherer 2.120 2.148 711 805 Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 14 16.065 14.249 5.433 4.963 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 4.779 4.534 1.608 1.554 Anteile der Rückversicherer 391 390 135 148 Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 15 4.388 4.144 1.473 1.406 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 28 32 8 8 Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 109 123 34 40 Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -81 -91 -26 -32 Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -1.288 -1.353 -437 -578 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 3.223 3.030 1.024 1.053 b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 521 312 166 116 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 2.702 2.718 858 937 Ergebnis aus Investmentverträgen 6 7 2 5 Depotzinsergebnis 281 271 92 106 Kapitalanlageergebnis 12/13 2.989 2.996 952 1.048 davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 8 11 1 5 10. a. Sonstige Erträge 917 611 297 273 b. Sonstige Aufwendungen 956 810 320 304 Übriges Ergebnis 16 -39 -199 -23 -31 Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 1.662 1.444 492 439 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 155 - - - Operatives Ergebnis (EBIT) 1.507 1.444 492 439 12. Finanzierungszinsen 128 133 37 44 13. Ertragsteuern 422 343 128 84 Periodenergebnis 957 968 327 311 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 469 438 150 162 davon Aktionäre der Talanx AG 488 530 177 149 Ergebnis je Aktie Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,93 2,10 0,70 0,59 Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,93 2,10 0,70 0,59 Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014 Periodenergebnis 957 968 327 311 Nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 364 -404 131 -176 Steuerertrag/-aufwand -111 122 -40 53 253 -282 91 -123 Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -15 17 -4 8 Steuerertrag/-aufwand - - - - -15 17 -4 8 Gesamte nicht reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern 238 -265 87 -115 In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -980 2.871 160 853 In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -397 -358 -101 -130 Steuerertrag/-aufwand 226 -373 21 -78 -1.151 2.140 80 645 Währungsumrechnung Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 98 404 -290 302 In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - - Steuerertrag/-aufwand -2 -34 27 -24 96 370 -263 278 Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 670 -1.560 -154 -538 Steuerertrag/-aufwand -20 55 3 19 650 -1.505 -151 -519 Veränderungen aus Cashflow-Hedges Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 15 292 32 99 In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - - Steuerertrag/-aufwand -2 -13 -2 -5 13 279 30 94 Veränderungen aus der Equity-Bewertung Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode - - - - In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - - Steuerertrag/-aufwand - - - - - - - - Sonstige Veränderungen Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode - - - - In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - - Steuerertrag/-aufwand - - - - - - - - Gesamte reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern -392 1.284 -304 498 Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern -154 1.019 -217 383 Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen in der Periode 803 1.987 110 694 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 404 874 53 344 davon Aktionäre der Talanx AG 399 1.113 57 350 Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. AUFSTELLUNG DER VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS IN MIO. EUR scroll Übrige Rücklagen Gezeichnetes Kapital Kapital- rücklagen Gewinnrücklagen Nicht realisierte Kursgewinne/- verluste aus Kapitalanlagen Gewinne/Verluste aus der Währungs- umrechnung Übrige Eigenkapital- veränderungen 2014 Stand 31.12.2013 316 1.373 5.337 1.269 -209 -906 Anpassungen gemäß IAS 81) - - -87 - - - -Stand 31.12.2013 angepasst 316 1.373 5.250 1.269 -209 -906 Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus - - - - - - Übrige Veränderung des Konsolidierungkreises - - - - - - Periodenergebnis - - 530 - - - Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen - - - 1.767 195 -1.634 davon nicht reklassifizierbar - - - - - -252 davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - - - - - -266 davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - - - - - 14 davon reklassifizierbar - - - 1.767 195 -1.382 davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - - - 1.767 - - davon Währungsumrechnung - - - - 195 - davon Veränderung aus Cashflow-Hedges - - - - - - davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - - - davon übrige Veränderungen2) - - - - - -1.382 Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen - - 530 1.767 195 -1.634 Dividenden an Aktionäre - - -303 - - - Stand 30.9.2014 316 1.373 5.477 3.036 -14 -2.540 2015 Stand 1.1.2015 316 1.373 5.690 3.538 -33 -3.254 Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus - - -1 - - - Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - - - Periodenergebnis - - 488 - - - Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen - - - -930 4 831 davon nicht reklassifizierbar - - - - - 227 davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - - - - - 240 davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - - - - - -13 davon reklassifizierbar - - - -930 4 604 davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - - - -930 - - davon Währungsumrechnung - - - - 4 - davon Veränderung aus Cashflow-Hedges - - - - - - davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - - - davon übrige Veränderungen2) - - - - - 604 Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen - - 488 -930 4 831 Dividenden an Aktionäre - - -316 - - - Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - -2 - - - Stand 30.9.2015 316 1.373 5.859 2.608 -29 -2.423 scroll Übrige Rücklagen Bewertungsergebnis aus Cashflow-Hedges Auf Aktionäre der Talanx AG entfallendes Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital Stand 31.12.2013 34 7.214 3.997 11.211 Anpassungen gemäß IAS 81) - -87 - -87 Stand 31.12.2013 angepasst 34 7.127 3.997 11.124 Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus - - - - Übrige Veränderung des Konsolidierungkreises - - -1 -1 Periodenergebnis - 530 438 968 Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen 255 583 436 1.019 davon nicht reklassifizierbar - -252 -13 -265 davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - -266 -16 -282 davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - 14 3 17 davon reklassifizierbar 255 835 449 1.284 davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - 1.767 373 2.140 davon Währungsumrechnung - 195 175 370 davon Veränderung aus Cashflow-Hedges 255 255 24 279 davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - davon übrige Veränderungen2) - -1.382 -123 -1.505 Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 255 1.113 874 1.987 Dividenden an Aktionäre - -303 -245 -548 Stand 30.9.2014 289 7.937 4.625 12.562 2015 Stand 1.1.2015 368 7.998 4.902 12.900 Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus - -1 -2 -3 Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - Periodenergebnis - 488 469 957 Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen 6 -89 -65 -154 davon nicht reklassifizierbar - 227 11 238 davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - 240 13 253 davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - -13 -2 -15 davon reklassifizierbar 6 -316 -76 -392 davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - -930 -221 -1.151 davon Währungsumrechnung - 4 92 96 davon Veränderung aus Cashflow-Hedges 6 6 7 13 davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - davon übrige Veränderungen2) - 604 46 650 Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 6 399 404 803 Dividenden an Aktionäre - -316 -336 -652 Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - -2 2 - Stand 30.9.2015 374 8.078 4.970 13.048 1) Angepasst aufgrund von IAS 8, siehe unseren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014, Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzierungsfehler" des Konzernanhangs 2) Die übrigen Veränderungen enthalten die Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow Accounting sowie sonstige Veränderungen Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 I. 1. Periodenergebnis 957 968 I. 2. Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen 4.567 3.843 I. 3. Veränderung der aktivierten Abschlusskosten -253 -8 I. 4. Veränderung der Depotforderungen und -verbindlichkeiten sowie der Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten -841 -541 I. 5. Veränderung der Sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Kapitalanlagen und Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 303 193 I. 6. Veränderung von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten 10 52 I. 7. Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen und Sachanlagen -494 -484 I. 8. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (einschließlich Ertragsteueraufwand/-ertrag1 323 790 I. I. Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit1) 4.572 4.813 II. 1. Mittelzufluss aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen 6 - II. 2. Mittelabfluss aus dem Kauf von konsolidierten Unternehmen -234 -13 II. 3. Mittelzufluss aus dem Verkauf von Grundbesitz 43 32 II. 4. Mittelabfluss aus dem Kauf von Grundbesitz -182 -258 II. 5. Mittelzufluss aus dem Verkauf und der Fälligkeit von Finanzinstrumenten 16.795 17.853 II. 6. Mittelabfluss aus dem Kauf von Finanzinstrumenten -18.421 -19.917 II. 7. Veränderung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen -167 -821 II. 8. Veränderung der übrigen Kapitalanlagen -346 -520 II. 9. Zahlungswirksame Abflüsse aus dem Erwerb materieller und immaterieller Vermögenswerte -82 -104 II. 10. Zahlungswirksame Zuflüsse aus dem Verkauf materieller und immaterieller Vermögenswerte 130 19 II. Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit -2.458 -3.729 III. 1. Mittelzufluss aus Kapitalerhöhungen - - III. 2. Mittelabfluss aus Kapitalherabsetzungen - - III. 3. Gezahlte Dividenden -652 -548 III. 4. Veränderungen aus sonstigen Finanzierungsaktivitäten -925 -247 III. Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit -1.577 -795 Veränderung der Finanzmittelfonds (I. + II. + III.) 537 289 Finanzmittelfonds zu Beginn des Berichtszeitraums ohne Veräußerungsgruppen 2.145 1.864 Finanzmittelfonds - Währungskurseinflüsse 27 43 Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds2) - -4 Veränderung des Finanzmittelfonds der Veräußerungsgruppen des Berichtszeitraums 1 2 Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums ohne Veräußerungsgruppen 2.710 2.194 Zusatzinformationen Gezahlte Steuern1) 322 171 Gezahlte Zinsen3) 329 281 Erhaltene Dividenden1) 129 108 Erhaltene Zinsen1) 2.809 2.561 1) Die Ertragsteuerzahlungen sowie erhaltene Dividenden und erhaltene Zinsen werden dem Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit zugerechnet. Die erhaltenen Dividenden beinhalten ebenfalls dividendenähnliche Gewinnbeteiligungen aus Investmentfonds sowie Private-Equity-Gesellschaften, insofern ergeben sich Abweichungen zu unserer Darstellung in der Anmerkung 12 "Kapitalanlageergebnis" 2) Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen Konsolidierungskreisänderungen ohne Unternehmensveräußerungen bzw. -erwerbe 3) Die gezahlten Zinsen entfallen mit 182 (201) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit und mit 147 (80) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. ANHANG UND ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE UND ANWENDUNG DER IFRS ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE Der Konzern-Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2015 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernabschluss, bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben, berücksichtigt insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Wir haben alle zum 30. September 2015 verpflichtend anzuwendenden neuen oder geänderten IFRS-Standards sowie die vom IFRS Interpretations Committee (IFRS IC, ehemals International Financial Reporting Interpretations Committee [IFRIC]) und des vorherigen Standing Interpretations Committee (sic) verabschiedeten Interpretationen beachtet (siehe auch Abschnitt "Neu anzuwendende Standards/Interpretationen und Änderungen von Standards"). Darüber hinaus entsprechen die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für bereits bestehende und unveränderte IFRS sowie die Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze denen unseres Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014. In Übereinstimmung mit IAS 34.41 greifen wir bei der Aufstellung des Konzernquartalsabschlusses in größerem Umfang auf Schätzverfahren und Annahmen zurück als bei der jährlichen Berichterstattung. Änderungen von Schätzungen während der laufenden Zwischenberichtsperiode mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, mit Ausnahme des in Kapitel II. genannten Sachverhalts, ergaben sich nicht. Der Steueraufwand (inländische Ertragsteuern, vergleichbare Ertragsteuern ausländischer Tochtergesellschaften und Veränderung der latenten Steuern) wird unterjährig mittels eines für das Gesamtjahr erwarteten effektiven Steuersatzes berechnet, der auf das Periodenergebnis angewendet wird. Bei der unterjährigen Fortschreibung der Pensionsrückstellungen wird der versicherungsmathematisch geschätzte Effekt der Zinsveränderung auf die Pensionsverpflichtungen zum Quartalsende im sonstigen Ergebnis (übrige Rücklagen) erfasst. Andere versicherungsmathematische Parameter werden unterjährig nicht aktualisiert. Der Zwischenabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Die Darstellung der Betragsangaben erfolgt gerundet auf Millionen Euro (Mio. EUR). Dadurch kann es in den Tabellen dieses Berichts zu Rundungsdifferenzen kommen. Betragsangaben in Klammern beziehen sich in der Regel auf das Vorjahr. NEU ANZUWENDENDE STANDARDS/INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN VON STANDARDS Zum 1. Januar 2015 hat der Konzern die folgenden geänderten bzw. neuen IFRS-Vorschriften erstmals angewandt: Am 12. Dezember 2013 hat das IASB die Annual Improvements, Zyklus 2011 - 2013 veröffentlicht. Betroffen sind die Standards IFRS 1, IFRS 3, IFRS 13 und IAS 40. Mit der Anpassung von Formulierungen in den einzelnen Standards soll eine Klarstellung der bestehenden Regelungen erreicht werden. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern. Das IASB hat am 20. Mai 2013 die Interpretation IFRIC 21 "Abgaben" veröffentlicht. Diese Vorschrift stellt klar, wie Abgaben und insbesondere wann diese Verpflichtungen, die durch eine Regierungsinstanz erhoben werden und die nicht in den Anwendungsbereich eines anderen Standards fallen, zu passivieren sind. Die Vorschrift hat keine praktische Relevanz für den Konzern, da es sich lediglich um eine Klarstellung handelt, die unserer bisherigen Bilanzierungspraxis entspricht. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN ÄNDERUNGEN VON SCHÄTZUNGEN IN DER BERICHTSPERIODE Mit Wirkung zum ersten Quartal 2015 hat die Hannover Rück SE ihre Schätzverfahren auf ein weiteres Teilportefeuille ausgedehnt. Diese Erweiterung, die sich auf unterjährige Schätzgrößen aus noch nicht abgerechneten Rückversicherungsverträgen und deren Abgrenzung bezieht, hat zu einer Verbesserung der Schätzgenauigkeit beigetragen. Dabei handelt es sich um die Änderung einer rechnungslegungsbezogenen Schätzung, die gemäß IAS 8 prospektiv im Berichtszeitraum ohne Anpassung der Vergleichsangaben für Vorperioden vorzunehmen war. Unter Beibehaltung der bis zum 31. Dezember 2014 verwendeten Parameter und Verfahren hätte sich im Berichtszeitraum eine um 104 Mio. EUR niedrigere Bruttoprämie, eine um 41 Mio. EUR niedrigere verdiente Prämie für eigene Rechnung sowie ein um 2 Mio. EUR niedrigeres operatives Ergebnis ergeben. Die Auswirkungen, die diese Anpassung in zukünftigen Berichtsperioden hätte, wären nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand ermittelbar. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Die Berichtswährung von Talanx AG ist der Euro (EUR). UMRECHNUNGSKURSE DER FÜR UNS WICHTIGSTEN WÄHRUNGEN scroll 1 EUR entspricht Bilanz (Stichtag) Erfolgsrechnung (Durchschnitt) 30.9.2015 31.12.2014 9M 2015 9M 2014 AUD Australien 1,5953 1,4879 1,4774 1,4848 BRL Brasilien 4,4770 3,2324 3,5420 3,1108 CAD Kanada 1,5035 1,4131 1,1432 1,4799 CLP Chile 783,4100 738,3400 719,2510 758,4797 CNY China 7,1387 7,5533 7,0092 8,3299 GBP Großbritannien 0,7387 0,7825 0,7315 0,8115 MXN Mexiko 18,9980 17,9228 17,5189 17,7741 PLN Polen 4,2425 4,3071 4,1709 4,1810 USD USA 1,1210 1,2155 1,1216 1,3516 ZAR Südafrika 15,5191 14,1409 13,8054 14,4982 III. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG BESTIMMUNG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE Die Festlegung der berichtspflichtigen Segmente folgt - in Übereinstimmung mit IFRS 8 "Geschäftssegmente" - der internen Berichts- und Steuerungsstruktur der Gruppe, anhand derer der Konzernvorstand regelmäßig die Leistung der Segmente beurteilt und über die Allokation von Ressourcen zu den Segmenten entscheidet. Der Konzern hat danach die geschäftlichen Aktivitäten in die Bereiche Versicherungsgeschäft und Konzernfunktionen aufgeteilt. Die Versicherungsaktivitäten sind weiter in fünf berichtspflichtige Segmente untergliedert, wobei infolge unterschiedlicher Produktarten, Risiken und Kapitalzuordnungen zunächst eine Differenzierung in Erst- und Rückversicherung erfolgt. Die Versicherungsaktivitäten in der Erstversicherung sind aufgrund der spartenübergreifenden und nach Kundengruppen bzw. geografischen Regionen (Inland versus Ausland) ausgerichteten Steuerung in die drei berichtspflichtigen Segmente "Industrieversicherung", "Privat- und Firmenversicherung Deutschland" und "Privat- und Firmenversicherung International" gegliedert. Diese Segmentierung entspricht auch den Zuständigkeiten der Mitglieder im Vorstand. Das Rückversicherungsgeschäft wird vollständig aus der Hannover Rück-Gruppe übernommen und gemäß der Systematik des internen Berichtswesens in die beiden Segmente Schaden- und Personen-Rückversicherung aufgeteilt. Abweichend von der Segmentierung im Konzernabschluss der Hannover Rück SE ordnen wir allerdings dem Segment Schaden-Rückversicherung auch die Holdingfunktionen dieser Gruppe zu. Die segmentübergreifenden Ausleihungen innerhalb der Hannover Rück-Gruppe werden im Talanx-Konzernabschluss hingegen den beiden Rückversicherungssegmenten zugerechnet (Konzernabschluss der Hannover Rück SE: Konsolidierungsspalte). Dadurch sind Abweichungen der Segmentergebnisse, wie sie im Konzernabschluss der Talanx AG für das Rückversicherungsgeschäft berichtet werden, von denen im Abschluss der Hannover Rück SE unvermeidlich. Nachfolgend sind die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen aufgeführt, mit denen diese berichtspflichtigen Segmente Erträge erzielen. Industrieversicherung: Im Segment Industrieversicherung weisen wir das globale Industriegeschäft als eigenständiges Segment aus. Der Umfang des Geschäftsbetriebs beinhaltet eine breite Auswahl an Versicherungsprodukten wie die Haftpflicht-, Kraftfahrzeug-, Unfall-, Feuer-, Sach-, Rechtsschutz-, Transport-, Financial-Lines- und Technischen Versicherungen für große und mittelgroße Unternehmen im In- und Ausland. Darüber hinaus wird Rückdeckung in verschiedenen Versicherungszweigen gewährt. Privat- und Firmenversicherung Deutschland: In diesem berichtspflichtigen Segment werden spartenübergreifend die Versicherungsaktivitäten für das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft einschließlich des deutschlandweit betriebenen Bancassurance-Geschäfts - d. h. der Vertrieb von Versicherungspolicen mittels Partnerbanken - gesteuert. Im Bereich Lebensversicherung erbringt das Segment Versicherungsdienstleistungen grenzüberschreitend auch in Österreich. Das Produktspektrum reicht von Sachversicherungen über alle Sparten der Lebensversicherung und Altersvorsorge bis hin zu Komplettlösungen für mittelständische Unternehmen sowie freie Berufe. Die Gruppe nutzt ein breites Spektrum an Vertriebskanälen, wozu sowohl eine eigene Ausschließlichkeitsorganisation als auch der Vertrieb über unabhängige Vermittler und Mehrfachagenten, der Direktvertrieb sowie Bankkooperationen zählen. Privat- und Firmenversicherung International: Der Umfang des Geschäftsbetriebs umfasst spartenübergreifend das Versicherungsgeschäft mit Privat- und Firmenkunden inklusive der betriebenen Bancassurance-Aktivitäten im Ausland. Die Produktpalette umfasst u. a. Angebote der Kfz-Versicherung, Schaden- und Unfallversicherung, Transport- und Feuerversicherung sowie zahlreiche Produkte aus dem Bereich der Lebensversicherung. Das Auslandsgeschäft wird zu einem großen Anteil über Makler und Agenten abgewickelt. Zusätzlich nutzen viele Gesellschaften in diesem Segment Postfilialen sowie Banken als Vertriebskanäle. Schaden-Rückversicherung1) : Die wichtigsten Aktivitäten sind das private, geschäftliche und industrielle Schaden- und Haftpflichtgeschäft vor allem im US-amerikanischen und im deutschen Markt, das Transport- und Luftfahrtgeschäft, das Kredit-/Kautionsgeschäft, strukturierte Rückversicherung, das fakultative sowie das Katastrophengeschäft. Personen-Rückversicherung1) : Das Segment fasst die internationalen Aktivitäten der Hannover Rück-Gruppe in allen Sparten der Personenversicherung zusammen. Zusätzlich zeichnet die Gruppe Specialty-Lines-Produkte, wie z. B. schariagemäße Rückversicherung. Konzernfunktionen: Das Segment Konzernfunktionen umfasst, in Abgrenzung zu den fünf operativen Segmenten, die Steuerung sowie weitere funktionelle Tätigkeiten zur Unterstützung des Geschäftsbetriebs der Gruppe, vor allem durch die Bereiche Kapitalanlageverwaltung, und für die Erstversicherung die Abwicklung und Platzierung von Teilen der Rückversicherungsabgaben (Talanx Reinsurance Broker GmbH, Hannover) einschließlich konzerninterner Rückversicherung (Talanx Reinsurance Ltd., Dublin) sowie die Konzernfinanzierung. Das konzernexterne Asset-Management-Geschäft für private und institutionelle Investoren der Ampega Investment GmbH, Köln, weisen wir ebenfalls in diesem Segment aus. Darüber hinaus werden diesem Bereich zentrale Dienstleistungsgesellschaften zugeordnet, die einzelne Servicetätigkeiten -wie z. B. IT-Dienstleistungen, Inkasso, Personal und Rechnungswesen - auf Kostenerstattungsbasis, vorwiegend für die Erstversicherer im Inland, ausführen. Das konzernintern gezeichnete Geschäft der Talanx Reinsurance Ltd. sowie das operative Ergebnis der Talanx Reinsurance Broker GmbH werden im Rahmen der Segmentverteilung teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet (vgl. unseren Konzernzwischenlagebericht, Kapitel "Entwicklung der Geschäftsbereiche im Konzern", Abschnitt "Konzernfunktionen"). BEWERTUNGSGRUNDLAGEN FÜR DEN ERFOLG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE Bewertungsgrundlage für sämtliche Transaktionen zwischen berichtspflichtigen Segmenten sind marktkonforme Transferpreise, wie sie auch bei Geschäften mit Dritten Anwendung finden. In der Konsolidierungsspalte werden die konzerninternen segmentübergreifenden Transaktionen herausgerechnet. Erträge aus Dividendenzahlungen bzw. Ergebnisabführungsverträge, die der Konzernholding zuzurechnen sind, werden hingegen im jeweiligen Segment eliminiert. Die Segment-Gewinn- und Verlustrechnung haben wir aus Konsistenz- und Vergleichbarkeitsgründen an die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Gleiches gilt für die Segment- bzw. Konzernbilanz. Um den finanziellen Erfolg der berichtspflichtigen Segmente im Konzern zu beurteilen, werden abhängig von der Art und Fristigkeit der geschäftlichen Aktivitäten unterschiedliche Steuerungsgrößen bzw. Performance-Maße genutzt, wobei als einheitliche Bemessungsgrundlage das operative Ergebnis (EBIT) - ermittelt aus IFRS-Ergebnisbeiträgen - herangezogen wird. Zur Darstellung der tatsächlichen operativen Profitabilität und zur Verbesserung der Vergleichbarkeit wird hierbei das Periodenergebnis vor Ertragsteuern herausgestellt. Ferner wird das Ergebnis um die Zinsaufwendungen für Fremdfinanzierung (Finanzierungszinsen) bereinigt. 1) Zu dem abweichenden Segmentergebnis zwischen dem Talanx-Konzern und der Hannover Rück-Gruppe siehe unsere Erläuterungen zu Beginn des Kapitels SEGMENTBERICHTSERSTATTUNG. BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2015 IN MIO. EUR scroll Aktiva Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 A. Immaterielle Vermögenswerte a. Geschäfts- oder Firmenwert 153 153 248 403 614 518 b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 13 14 571 601 191 193 166 167 819 1.004 805 711 B. Kapitalanlagen a. Fremdgenutzter Grundbesitz 51 32 828 847 19 16 b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 18 18 16 17 - - c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 143 126 77 36 - - d. Darlehen und Forderungen 1.485 1.564 25.185 25.113 871 861 e. Sonstige Finanzinstrumente i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 81 79 169 170 309 358 ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 5.157 4.852 19.482 18.907 5.346 4.858 iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 89 132 283 279 520 597 f. Übrige Kapitalanlagen 731 466 1.412 857 513 681 Selbst verwaltete Kapitalanlagen 7.755 7.269 47.452 46.226 7.578 7.371 g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - - - 2.168 2.037 h. Depotforderungen 20 22 17 21 - - Kapitalanlagen 7.775 7.291 47.469 46.247 9.746 9.408 C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen - - 8.852 8.718 746 708 D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 5.333 5.034 2.655 2.524 931 765 E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 1.109 1.214 444 315 989 865 F. Abgegrenzte Abschlusskosten 41 20 2.022 1.960 580 521 G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 438 324 563 661 402 302 H. Aktive Steuerabgrenzung 172 175 65 97 56 94 I. Sonstige Vermögenswerte 609 450 990 1.616 467 510 J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - 8 - 3 32 12 Summe der Aktiva 15.643 14.683 63.879 63.145 14.754 13.896 scroll Schaden- Rückversicherung Personen-Rückversicherung Konzernfunktionen 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 A. Immaterielle Vermögenswerte a. Geschäfts- oder Firmenwert 18 16 - - - - b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 31 26 92 94 79 78 49 42 92 94 79 78 B. Kapitalanlagen a. Fremdgenutzter Grundbesitz 1.121 976 2 2 - - b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 59 56 - - 20 21 c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 129 132 23 23 19 15 d. Darlehen und Forderungen 2.854 2.912 63 76 12 27 e. Sonstige Finanzinstrumente i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 1.138 1.961 172 179 1 4 ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 21.785 20.532 7.050 6.639 95 395 iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 95 77 53 54 - - f. Übrige Kapitalanlagen 1.954 1.694 420 438 329 476 Selbst verwaltete Kapitalanlagen 29.135 28.340 7.783 7.411 476 938 g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - - - - - h. Depotforderungen 1.258 1.124 15.194 14.794 1 1 Kapitalanlagen 30.393 29.464 22.977 22.205 477 939 C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen - - - - - - D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 1.335 1.201 1.244 1.008 2 - E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 2.188 1.494 1.680 1.620 12 22 F. Abgegrenzte Abschlusskosten 745 597 1.338 1.317 1 2 G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 666 587 487 186 154 85 H. Aktive Steuerabgrenzung 28 52 77 70 208 276 I. Sonstige Vermögenswerte 1.476 1.306 269 271 354 494 J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - - - - - - Summe der Aktiva 36.880 34.743 28.164 26.771 1.287 1.896 scroll Konsolidierung Gesamt 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 A. Immaterielle Vermögenswerte a. Geschäfts- oder Firmenwert - - 1.033 1.090 b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte - - 977 1.006 - - 2.010 2.096 B. Kapitalanlagen a. Fremdgenutzter Grundbesitz - - 2.021 1.873 b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen - - 113 112 c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -85 -70 306 262 d. Darlehen und Forderungen - - 30.470 30.553 e. Sonstige Finanzinstrumente i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente -295 -297 1.575 2.454 ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente - - 58.915 56.183 iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente - - 1.040 1.139 f. Übrige Kapitalanlagen -949 -778 4.410 3.834 Selbst verwaltete Kapitalanlagen -1.329 -1.145 98.850 96.410 g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - 2.168 2.037 h. Depotforderungen -1.700 -1.530 14.790 14.432 Kapitalanlagen -3.029 -2.675 115.808 112.879 C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen - - 9.598 9.426 D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen -3.324 -3.162 8.176 7.370 E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft -250 -278 6.172 5.252 F. Abgegrenzte Abschlusskosten 218 228 4.945 4.645 G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand - - 2.710 2.145 H. Aktive Steuerabgrenzung - - 606 764 I. Sonstige Vermögenswerte -1.330 -1.948 2.835 2.699 J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) -6 -1 26 22 Summe der Aktiva -7.721 -7.836 152.886 147.298 1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs SEGMENTBERICHTERSTATTUNG. BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2015 IN MIO. EUR scroll Passiva Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 B. Nachrangige Verbindlichkeiten 200 200 161 161 3 2 C. Versicherungstechnische Rückstellungen a. Rückstellung für Prämienüberträge 1.309 1.022 1.143 937 1.999 1.799 b. Deckungsrückstellung - - 39.009 37.894 3.519 3.233 c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 9.560 9.148 2.984 2.883 2.568 2.347 d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 10 8 4.135 4.245 185 231 e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 41 37 8 8 12 7 10.920 10.215 47.279 45.967 8.283 7.617 D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird - - 8.852 8.718 746 708 E. Andere Rückstellungen a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 540 636 106 138 18 19 b. Steuerrückstellungen 111 107 161 104 80 98 c. Sonstige Rückstellungen 68 79 195 240 86 73 719 822 462 482 184 190 F. Verbindlichkeiten a. Begebene Anleihen und Darlehen 17 - 51 - - - b. Depotverbindlichkeiten 39 39 2.170 2.026 192 185 c. Übrige Verbindlichkeiten 1.434 1.274 2.000 2.232 3.054 3.011 1.490 1.313 4.221 4.258 3.246 3.196 G. Passive Steuerabgrenzung 172 174 289 328 84 136 H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - - - - 25 10 Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 13.501 12.724 61.264 59.914 12.571 11.859 scroll Passiva Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung Konzernfunktionen 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 B. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.490 1.986 69 64 530 642 C. Versicherungstechnische Rückstellungen a. Rückstellung für Prämienüberträge 3.325 2.627 142 122 10 8 b. Deckungsrückstellung - - 12.730 11.757 - - c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 22.385 20.798 3.630 3.316 25 37 d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung - - - - - - e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 130 158 185 166 - - 25.840 23.583 16.687 15.361 35 45 D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird - - - - - - E. Andere Rückstellungen a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 107 128 38 44 1.059 1.286 b. Steuerrückstellungen 195 241 25 19 162 153 c. Sonstige Rückstellungen 100 94 55 61 150 189 402 463 118 124 1.371 1.628 F. Verbindlichkeiten a. Begebene Anleihen und Darlehen 304 284 296 236 1.485 1.496 b. Depotverbindlichkeiten 389 446 6.508 6.443 - - c. Übrige Verbindlichkeiten 845 643 2.065 2.037 119 612 1.538 1.373 8.869 8.716 1.604 2.108 G. Passive Steuerabgrenzung 1.310 1.282 311 322 1 4 H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - - - - - - Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 30.580 28.687 26.054 24.587 3.541 4.427 scroll Passiva Konsolidierung Gesamt 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 B. Nachrangige Verbindlichkeiten -510 -394 1.943 2.661 C. Versicherungstechnische Rückstellungen a. Rückstellung für Prämienüberträge -242 -199 7.686 6.316 b. Deckungsrückstellung -188 -205 55.070 52.679 c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -1.249 -1.273 39.903 37.256 d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung - - 4.330 4.484 e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen -4 -2 372 374 -1.683 -1.679 107.361 101.109 D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird - - 9.598 9.426 E. Andere Rückstellungen a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - - 1.868 2.251 b. Steuerrückstellungen - - 734 722 c. Sonstige Rückstellungen -1 -1 653 735 -1 -1 3.255 3.708 F. Verbindlichkeiten a. Begebene Anleihen und Darlehen -716 -667 1.437 1.349 b. Depotverbindlichkeiten -3.225 -2.886 6.073 6.253 c. Übrige Verbindlichkeiten -1.552 -2.183 7.965 7.626 -5.493 -5.736 15.475 15.228 G. Passive Steuerabgrenzung 16 16 2.183 2.262 H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) -2 -6 23 4 Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen -7.673 -7.800 139.838 134.398 Eigenkapital2) 13.048 12.900 Summe der Passiva 152.886 147.298 1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs 2) Eigenkapital Konzern und Anteile nicht beherrschender Gesellschafter SEGMENTBERICHTERSTATTUNG. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015 IN MIO. EUR scroll Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International 9M 2015 9M 2014 9M 2015 9M 2014 9M 2015 9M 2014 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 3.434 3.213 5.143 5.079 3.463 3.307 davon mit anderen Segmenten 55 68 50 43 - - mit Dritten 3.379 3.145 5.093 5.036 3.463 3.307 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 691 727 164 74 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.668 1.592 186 237 341 277 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -262 -318 -205 -212 -206 -160 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -77 -98 -1 -14 -3 -24 Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.581 1.401 4.062 3.917 2.755 2.820 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 2.424 2.321 4.506 4.281 2.280 2.261 Anteile der Rückversicherer 1.186 1.184 82 111 302 157 Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 1.238 1.137 4.424 4.170 1.978 2.104 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 582 561 895 1.046 796 757 Anteile der Rückversicherer 242 233 81 85 55 69 Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 340 328 814 961 741 688 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 4 6 9 8 13 15 Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 11 8 34 58 48 49 davon Amortisation PVFP - - 21 46 5 11 Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -7 -2 -25 -50 -35 -34 Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -4 -66 -1.201 -1.264 1 -6 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 225 242 1.580 1.568 294 274 b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 67 33 217 125 50 39 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 158 209 1.363 1.443 244 235 Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - 6 7 Depotzinsergebnis - - -12 -13 - -1 Kapitalanlageergebnis 158 209 1.351 1.430 250 241 davon Zinsen und ähnliche Erträge 141 149 1.133 1.174 271 256 Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 1 13 14 46 39 Abschreibungen auf Kapitalanlagen 24 1 72 19 7 2 Zuschreibungen auf Kapitalanlagen 2 7 2 3 - - Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode - 2 1 2 - - 10. a. Sonstige Erträge 82 64 163 146 90 69 b. Sonstige Aufwendungen 84 82 174 193 168 140 Übriges Ergebnis -2 -18 -11 -47 -78 -71 davon Zinsen und ähnliche Erträge 1 7 2 4 5 9 Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1 3 - - 2 3 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7 18 2 6 2 2 Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 11 9 1 1 18 24 Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 152 125 139 119 173 164 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - 155 - - - Operatives Ergebnis (EBIT) 152 125 -16 119 173 164 12. Finanzierungszinsen 6 6 8 9 2 2 13. Ertragsteuern 43 34 44 35 43 43 Periodenergebnis 103 85 -68 75 128 119 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 5 3 22 23 davon Aktionäre der Talanx AG 103 85 -73 72 106 96 scroll Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung Konzernfunktionen 9M 2015 9M 2014 9M 2015 9M 2014 9M 2015 9M 2014 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 7.319 6.060 5.627 4.644 32 43 davon mit anderen Segmenten 417 346 109 114 32 43 mit Dritten 6.902 5.714 5.518 4.530 - - 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - - - - 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 816 629 745 758 9 8 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -604 -373 -18 -25 -2 -6 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -66 -46 - - -2 -1 Verdiente Prämien für eigene Rechnung 5.965 5.104 4.864 3.861 23 30 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 4.498 3.846 4.861 3.959 16 19 Anteile der Rückversicherer 311 321 632 654 - -1 Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 4.187 3.525 4.229 3.305 16 20 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 1.662 1.442 1.016 869 4 7 Anteile der Rückversicherer 134 88 56 75 - - Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 1.528 1.354 960 794 4 7 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 2 3 - - - - Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 4 4 9 4 1 2 davon Amortisation PVFP - - 3 2 - - Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -2 -1 -9 -4 -1 -2 Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 248 224 -334 -242 2 1 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 808 751 338 221 14 16 b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 136 100 73 30 60 56 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 672 651 265 191 -46 -40 Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - - Depotzinsergebnis 17 15 277 270 - - Kapitalanlageergebnis 689 666 542 461 -46 -40 davon Zinsen und ähnliche Erträge 533 512 542 536 6 4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3 3 76 94 - - Abschreibungen auf Kapitalanlagen 24 16 - - 1 - Zuschreibungen auf Kapitalanlagen - - - - - - Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 6 6 - - 7 3 10. a. Sonstige Erträge 333 178 198 115 540 556 b. Sonstige Aufwendungen 295 200 168 97 486 530 Übriges Ergebnis 38 -22 30 18 54 26 davon Zinsen und ähnliche Erträge 15 1 19 11 2 5 Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 9 4 - - - - Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26 13 36 33 17 31 Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 38 26 9 7 1 2 Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 975 868 238 237 10 -13 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - - Operatives Ergebnis (EBIT) 975 868 238 237 10 -13 12. Finanzierungszinsen 67 70 2 3 67 78 13. Ertragsteuern 234 206 62 56 -5 -26 Periodenergebnis 674 592 174 178 -52 -65 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 354 321 90 92 - - davon Aktionäre der Talanx AG 320 271 84 86 -52 -65 scroll Konsolidierung Gesamt 9M 2015 9M 2014 9M 2015 9M 2014 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung -663 -614 24.355 21.732 davon mit anderen Segmenten -663 -614 - - mit Dritten - - 24.355 21.732 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 855 801 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien -660 -609 3.105 2.892 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 36 70 -1.261 -1.024 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 37 67 -112 -116 Verdiente Prämien für eigene Rechnung -4 -2 19.246 17.131 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto -400 -290 18.185 16.397 Anteile der Rückversicherer -393 -278 2.120 2.148 Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto -7 -12 16.065 14.249 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto -176 -148 4.779 4.534 Anteile der Rückversicherer -177 -160 391 390 Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 1 12 4.388 4.144 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge - - 28 32 Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 2 -2 109 123 davon Amortisation PVFP - - 29 59 Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -2 2 -81 -91 Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung - - -1.288 -1.353 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen -36 -42 3.223 3.030 b. Aufwendungen für Kapitalanlagen -82 -71 521 312 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 46 29 2.702 2.718 Ergebnis aus Investmentverträgen - - 6 7 Depotzinsergebnis -1 - 281 271 Kapitalanlageergebnis 45 29 2.989 2.996 davon Zinsen und ähnliche Erträge -33 -44 2.593 2.587 Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3 -5 135 146 Abschreibungen auf Kapitalanlagen - - 128 38 Zuschreibungen auf Kapitalanlagen - - 4 10 Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode -6 -2 8 11 10. a. Sonstige Erträge -489 -517 917 611 b. Sonstige Aufwendungen -419 -432 956 810 Übriges Ergebnis -70 -85 -39 -199 davon Zinsen und ähnliche Erträge -1 -4 43 33 Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte - - 12 10 Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5 -7 85 96 Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte - - 78 69 Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert -25 -56 1.662 1.444 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - 155 - Operatives Ergebnis (EBIT) -25 -56 1.507 1.444 12. Finanzierungszinsen -24 -35 128 133 13. Ertragsteuern 1 -5 422 343 Periodenergebnis -2 -16 957 968 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -2 -1 469 438 davon Aktionäre der Talanx AG - -15 488 530 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JULI BIS 30. SEPTEMBER 2015 IN MIO. EUR scroll Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Q3 2015 Q3 2014 Q3 2015 Q3 2014 Q3 2015 Q3 2014 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 809 716 1.474 1.516 1.071 1.052 davon mit anderen Segmenten 13 21 18 15 - - mit Dritten 796 695 1.456 1.501 1.071 1.052 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 222 248 57 27 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 426 435 48 67 95 86 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 290 292 75 105 -49 -28 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 113 99 6 2 18 3 Verdiente Prämien für eigene Rechnung 560 474 1.273 1.304 852 908 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 840 887 1.359 1.483 764 708 Anteile der Rückversicherer 373 447 21 34 136 33 Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 467 440 1.338 1.449 628 675 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 199 187 300 324 249 277 Anteile der Rückversicherer 77 76 30 39 20 35 Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 122 111 270 285 229 242 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 1 2 2 2 3 4 Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen -11 -3 28 28 16 15 davon Amortisation PVFP - - 29 24 2 4 Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis 12 5 -26 -26 -13 -11 Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -17 -72 -361 -456 -18 -20 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 67 71 466 540 97 98 b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 22 13 60 43 16 18 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 45 58 406 497 81 80 Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - 2 5 Depotzinsergebnis - - -3 -4 - - Kapitalanlageergebnis 45 58 403 493 83 85 davon Zinsen und ähnliche Erträge 45 47 377 385 89 90 Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - 4 4 7 13 Abschreibungen auf Kapitalanlagen 5 - 14 5 1 1 Zuschreibungen auf Kapitalanlagen 2 - 1 - - - Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode - 2 1 2 - - 10. a. Sonstige Erträge 24 22 60 58 44 37 b. Sonstige Aufwendungen 42 24 57 73 63 62 Übriges Ergebnis -18 -2 3 -15 -19 -25 davon Zinsen und ähnliche Erträge 1 7 1 3 1 3 Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte - - - - 1 1 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3 8 1 2 1 1 Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 3 - - - 3 8 Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 10 -16 45 22 46 40 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - - Operatives Ergebnis (EBIT) 10 -16 45 22 46 40 12. Finanzierungszinsen 2 2 3 2 - - 13. Ertragsteuern 2 -14 7 5 11 11 Periodenergebnis 6 -4 35 15 35 29 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 4 - 6 7 davon Aktionäre der Talanx AG 6 -4 31 15 29 22 scroll Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung Konzernfunktionen Q3 2015 Q3 2014 Q3 2015 Q3 20141 Q3 2015 Q3 2014 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.347 1.982 2.013 1.657 5 8 davon mit anderen Segmenten 119 92 36 38 5 8 mit Dritten 2.228 1.890 1.977 1.619 - - 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - - - - 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 297 267 259 254 2 - 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 11 1 -15 -11 3 5 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -10 -18 - - 2 3 Verdiente Prämien für eigene Rechnung 2.071 1.734 1.739 1.392 4 10 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 1.553 1.358 1.742 1.426 6 9 Anteile der Rückversicherer 89 165 213 212 - - Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 1.464 1.193 1.529 1.214 6 9 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 578 510 336 304 - 3 Anteile der Rückversicherer 52 35 12 32 - - Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 526 475 324 272 - 3 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 1 1 - - - - Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 1 -1 4 1 1 1 davon Amortisation PVFP - - 1 - - - Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis - 2 -4 -1 -1 -1 Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 81 68 -118 -95 -3 -3 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 294 280 113 73 4 2 b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 49 32 27 15 21 20 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 245 248 86 58 -17 -18 Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - - Depotzinsergebnis 7 6 90 104 - - Kapitalanlageergebnis 252 254 176 162 -17 -18 davon Zinsen und ähnliche Erträge 176 173 173 195 3 1 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2 2 19 31 - - Abschreibungen auf Kapitalanlagen 9 6 - - 1 - Zuschreibungen auf Kapitalanlagen - - - - - - Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 5 2 - - 1 1 10. a. Sonstige Erträge 98 69 54 60 179 193 b. Sonstige Aufwendungen 72 56 68 42 158 179 Übriges Ergebnis 26 13 -14 18 21 14 davon Zinsen und ähnliche Erträge 1 - 6 5 - 2 Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte -2 -1 - - - - Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7 5 11 12 5 10 Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 16 9 3 2 1 - Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 359 335 44 85 1 -7 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - - Operatives Ergebnis (EBIT) 359 335 44 85 1 -7 12. Finanzierungszinsen 18 21 - 2 21 22 13. Ertragsteuern 101 78 1 28 -6 -21 Periodenergebnis 240 236 31 55 -14 -8 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 126 130 16 26 - - davon Aktionäre der Talanx AG 114 106 15 29 -14 -8 scroll Konsolidierung Gesamt Q3 2015 Q3 2014 Q3 2015 Q3 2014 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung -191 -174 7.528 6.757 davon mit anderen Segmenten -191 -174 - - mit Dritten - - 7.528 6.757 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 279 275 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien -186 -176 941 933 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -19 -9 296 355 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -20 -8 109 81 Verdiente Prämien für eigene Rechnung -4 1 6.495 5.823 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto -120 -103 6.144 5.768 Anteile der Rückversicherer -121 -86 711 805 Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 1 -17 5.433 4.963 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto -54 -51 1.608 1.554 Anteile der Rückversicherer -56 -69 135 148 Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 2 18 1.473 1.406 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 1 -1 8 8 Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen -5 -1 34 40 davon Amortisation PVFP - - 32 28 Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis 6 - -26 -32 Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -1 - -437 -578 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen -17 -11 1.024 1.053 b. Aufwendungen für Kapitalanlagen -29 -25 166 116 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 12 14 858 937 Ergebnis aus Investmentverträgen - - 2 5 Depotzinsergebnis -2 - 92 106 Kapitalanlageergebnis 10 14 952 1.048 davon Zinsen und ähnliche Erträge -12 -9 851 882 Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 -1 31 49 Abschreibungen auf Kapitalanlagen 1 - 31 12 Zuschreibungen auf Kapitalanlagen - - 3 - Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode -6 -2 1 5 10. a. Sonstige Erträge -162 -166 297 273 b. Sonstige Aufwendungen -140 -132 320 304 Übriges Ergebnis -22 -34 -23 -31 davon Zinsen und ähnliche Erträge - -1 10 19 Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte - - -1 - Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 -1 27 37 Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1 - 27 19 Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert -13 -20 492 439 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - Operatives Ergebnis (EBIT) -13 -20 492 439 12. Finanzierungszinsen -7 -5 37 44 13. Ertragsteuern - -3 128 84 Periodenergebnis -6 -12 327 311 davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -2 -1 150 162 davon Aktionäre der Talanx AG -4 -11 177 149 AUFGLIEDERUNG DER KAPITALANLAGEN, DER LANGFRISTIGEN VERMÖGENSWERTE SOWIE DER GEBUCHTEN PRÄMIEN Die Tabellen wurden im Grundsatz auf die Bereiche Erstversicherung, Rückversicherung und Konzernfunktionen verdichtet. KAPITALANLAGEN (OHNE DEPOTFORDERUNGEN UND OHNE KAPITALANLAGEN AUS INVESTMENTVERTRÄGEN) NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT SELBST VERWALTETE KAPITALANLAGEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT IN MIO. EUR scroll Erstversicherung Rückversicherung Konzernfunktionen Gesamt 30.9.2015 Deutschland 21.593 6.484 199 28.276 Großbritannien 3.771 2.755 35 6.561 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 3.539 350 1 3.890 Übriges Europa 27.226 7.995 71 35.292 USA 2.500 11.484 3 13.987 Übriges Nordamerika 501 1.515 2 2.018 Lateinamerika 1.165 1.535 1 2.701 Asien und Australien 1.769 4.018 2 5.789 Afrika 7 329 - 336 Gesamt 62.071 36.465 314 98.850 31.12.2014 Deutschland 21.436 6.313 432 28.181 Großbritannien 3.475 2.605 103 6.183 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 3.393 672 4 4.069 Übriges Europa 26.424 8.711 281 35.416 USA 2.215 9.673 23 11.911 Übriges Nordamerika 173 1.410 18 1.601 Lateinamerika 1.203 1.465 2 2.670 Asien und Australien 1.825 4.203 24 6.052 Afrika 5 322 - 327 Gesamt 60.149 35.374 887 96.410 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT Als langfristige Vermögenswerte gelten im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte (einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert) sowie der eigen- und fremdgenutzte Grundbesitz. LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT IN MIO. EUR scroll Erstversicherung Rückversicherung Konzernfunktionen Gesamt Deutschland 2.740 750 79 3.569 Großbritannien - 2 - 2 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei - - - - Übriges Europa 322 81 - 403 USA - 485 - 485 Übriges Nordamerika - - - - Lateinamerika 169 - - 169 Asien und Australien - 1 - 1 Afrika - 12 - 12 Gesamt 3.231 1.331 79 4.641 31.12.2014 Deutschland 3.002 756 77 3.835 Großbritannien - 3 - 3 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei - - - - Übriges Europa 341 83 1 425 USA - 331 - 331 Übriges Nordamerika - - - - Lateinamerika 32 - - 32 Asien und Australien - 2 - 2 Afrika - 7 - 7 Gesamt 3.375 1.182 78 4.635 GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT (GRUNDSÄTZLICH NACH SITZ DES KUNDEN)1) Im Berichtszeitraum lagen keine Transaktionen mit einem externen Kunden vor, die sich auf mindestens 10 % der gesamten Bruttoprämien belaufen. GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT IN MIO. EUR scroll Erstversicherung Rückversicherung Konzernfunktionen Gesamt 9M 2015 Deutschland 6.475 847 - 7.322 Großbritannien 123 2.088 - 2.211 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 1.686 221 - 1.907 Übriges Europa 1.751 1.672 - 3.423 USA 396 2.864 - 3.260 Übriges Nordamerika 33 616 - 649 Lateinamerika 1.244 668 - 1.912 Asien und Australien 184 3.058 - 3.242 Afrika 43 386 - 429 Gesamt 11.935 12.420 - 24.355 9M 2014 Deutschland 6.380 725 - 7.105 Großbritannien 101 1.861 - 1.962 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 1.598 163 - 1.761 Übriges Europa 1.964 1.488 - 3.452 USA 286 2.276 - 2.562 Übriges Nordamerika 20 528 - 548 Lateinamerika 932 594 - 1.526 Asien und Australien 168 2.289 - 2.457 Afrika 39 320 - 359 Gesamt 11.488 10.244 - 21.732 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT IN MIO. EUR scroll Erstversicherung Rückversicherung Konzernfunktionen Gesamt Q3 2015 Deutschland 1.671 200 - 1.871 Großbritannien 34 652 - 686 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 485 57 - 542 Übriges Europa 491 541 - 1.032 USA 106 997 - 1.103 Übriges Nordamerika 11 214 - 225 Lateinamerika 453 222 - 675 Asien und Australien 63 1.184 - 1.247 Afrika 9 138 - 147 Gesamt 3.323 4.205 - 7.528 Q3 2014 Deutschland 1.690 177 - 1.867 Großbritannien 31 631 - 662 Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 533 49 - 582 Übriges Europa 466 519 - 985 USA 88 787 - 875 Übriges Nordamerika 9 195 - 204 Lateinamerika 345 226 - 571 Asien und Australien 68 739 - 807 Afrika 18 186 - 204 Gesamt 3.248 3.509 - 6.757 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen DARSTELLUNG DER GEBUCHTEN BRUTTOPRÄMIEN NACH VERSICHERUNGSARTEN UND -ZWEIGEN AUF KONZERNEBENE1) GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH VERSICHERUNGSARTEN UND -ZWEIGEN IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014 Schaden/Unfall-Erstversicherung 7.113 6.576 1.879 1.671 Leben-Erstversicherung 4.822 4.912 1.444 1.577 Schaden-Rückversicherung 6.902 5.714 2.228 1.890 Personen-Rückversicherung 5.518 4.530 1.977 1.619 Gesamt 24.355 21.732 7.528 6.757 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen IV. KONSOLIDIERUNG KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Die Kapitalkonsolidierung wird nach den Vorschriften des IFRS 10 vorgenommen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen eine Beherrschung durch den Konzern vorliegt. Eine Beherrschung über ein Beteiligungsunternehmen liegt vor, wenn der Konzern direkt oder indirekt die Entscheidungsmacht aufgrund von Stimmrechten oder anderen Rechten über ein Konzernunternehmen hat, an positiven und negativen variablen Rückflüssen aus dem Konzernunternehmen partizipiert und diese Rückflüsse durch seine Entscheidungsmacht beeinflussen kann. Diese Merkmale müssen kumulativ erfüllt sein. Tochtergesellschaften werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen (Vollkonsolidierung), zu dem der Konzern die Beherrschung über sie erlangt. Sie werden entkonsolidiert zu dem Zeitpunkt, zu dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, auf die der Konzern einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann, werden als assoziierte Unternehmen im Allgemeinen unter Anwendung der Equity-Methode nach IAS 28 bilanziert. Ein maßgeblicher Einfluss wird vermutet, wenn eine Gesellschaft des Konzerns direkt oder indirekt mindestens 20 %, aber nicht mehr als 50 % der Stimmrechte hält. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine Vereinbarung, über die der Konzern die gemeinschaftliche Führung ausübt, wobei er Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzt, anstatt Rechte an dessen Vermögenswerten und Verpflichtungen für deren Schulden zu haben. Diese Unternehmen werden gemäß IFRS 11 grundsätzlich nach der Equity-Methode einbezogen. Die Equity-Konsolidierung endet mit der Aufgabe des maßgeblichen Einflusses oder der gemeinschaftlichen Führung. Darüber hinaus verweisen wir bezüglich der Konsolidierungsgrundsätze auch auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2014, Kapitel "Konsolidierung" (Seite 215 ff.). KONSOLIDIERUNGSKREIS In den Talanx-Konzernabschluss wurden zum Bilanzstichtag 147 Einzelgesellschaften, 28 Investmentfonds, drei strukturierte Unternehmen sowie vier Teilkonzerne (davon drei ausländische Teilkonzerne) - als Gruppe (inkl. assoziierter Unternehmen) - voll und neun nach der Equity-Methode konsolidierte Unternehmen einbezogen. Die wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis im Vergleich zum Jahresende 2014 sind nachfolgend dargestellt. Wesentliche Zu- und Abgänge der vollkonsolidierten Tochterunternehmen Innerhalb des zur Hannover Rück-Gruppe gehörenden Teilkonzerns Hannover Reinsurance Group Africa (Pty) Ltd, Johannesburg, Südafrika (HRGSA), hat die Compass Insurance Company Ltd, ebenfalls mit Sitz in Johannesburg, im Rahmen eines sukzessiven Unternehmenszusammenschlusses mit Wirkung zum 1. Januar 2015 60 % der Anteile an der Commercial & Industrial Acceptances (Pty) Ltd, Johannesburg ("CIA"), zu einem Kaufpreis in Höhe von umgerechnet 4 Mio. EUR erworben. Zuvor wurden bereits 40 % der Anteile an der Gesellschaft, die nach der Equity-Methode in den Teilkonzernabschluss der HRGSA einbezogen wurde, durch die Lireas Holdings (Pty) Ltd, Johannesburg, gehalten, die zu 51 % der HRGSA gehört. Durch den schrittweisen Erwerb hat die HRGSA die Kontrolle über die CIA erlangt, die nunmehr im Teilkonzernabschluss der HRGSA konsolidiert wird. Im Rahmen der Transaktion wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von umgerechnet 2 Mio. EUR aktiviert, zusätzlich wurde der beizulegende Zeitwert von bedingten Kaufpreiszahlungen berücksichtigt. Für die Erstkonsolidierung wurden im Rahmen geeigneter Bewertungsmethoden bei der Ermittlung der Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum Teil Annahmen und Schätzungen zugrunde gelegt, die auf Prognosen zukünftiger Zahlungsmittelflüsse beruhen. Daher erfolgte der zunächst vorgenommene Einbezug des Geschäftsbetriebs in den Teilkonzernabschluss auf vorläufiger Basis unter Nutzung der bestmöglich verfügbaren Informationen. Nach IFRS 3 ist diese vorläufige Bilanzierung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Erwerbszeitpunkt fertig zu stellen. Sich daraus ergebende Wertänderungen der angesetzten Vermögenswerte und Schulden sind so zu bilanzieren, als ob ihr angepasster beizulegender Zeitwert zum Erstkonsolidierungszeitpunkt von diesem Zeitpunkt an angesetzt worden wäre. Im weiteren Verlauf des Berichtsjahrs werden die vorläufigen Wertansätze der in dieser Transaktion übernommenen Vermögenswerte und Schulden analysiert und möglicherweise in Teilen anzupassen sein. Mit Kaufvertrag vom 23. Dezember 2014 übernimmt der Konzern die beiden Windparkprojekte Ferme Eolienne du Confolentais S. A. R. L. und Ferme Eolienne des Mignaudieres S. A. R. L. mit Sitz in Toulouse, Frankreich. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, die am 10. Februar 2015 erfüllt wurden (Erwerbszeitpunkt). Bei den Gesellschaften handelt es sich um Windparkprojektgesellschaften. Die TD Real Assets GmbH & Co. kg, Köln (Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland), hat indirekt sämtliche Anteile an der Ferme Eolienne du Confolentais S. A. R. L.und die HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH & Co. kg, Köln (Segment Industrieversicherung) hat indirekt sämtliche Anteile an der Ferme Eolienne des Mignaudieres S. A. R. L. erworben. Der Kaufpreis für die Gesellschaften beträgt jeweils 1 Mio. EUR. Die Bilanzsumme der erworbenen Unternehmen in Höhe von jeweils 8 Mio. EUR entfällt im Wesentlichen auf technische Anlagen der Windparks, die durch Eigenkapital und Darlehen finanziert werden. Wesentliche immaterielle Vermögenswerte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte bestehen nicht. Es wurden keine Eventualverbindlichkeiten, bedingte Leistungen oder separate Transaktionen im Sinne des IFRS 3 identifiziert. Beide Gesellschaften werden im ersten Quartal 2015 erstmalig konsolidiert. Das gesamte geplante Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 47 Mio. EUR. Beide erworbenen Gesellschaften wurden am 10. Februar 2015 wirksam in französische offene Handelsgesellschaften (SNC) formgewechselt. Mit Kaufvertrag vom 17. Dezember 2014 hat die Inversiones HDI Limitada, Santiago, Chile (Segment Privat- und Firmenversicherung International), im Rahmen eines Tenderverfahrens mit Wirkung zum 13. Februar 2015 durch den Erwerb von 99,9959 % der Anteile an der Inversiones Magallanes S. A. die Magallanes-Gruppe erworben. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern somit zum Erstkonsolidierungszeitpunkt 13. Februar 2015 den Erwerb ab. Der Anteil des Konzerns an den Stimmrechten entspricht den gehaltenen Anteilen. Die notwendige Genehmigung der chilenischen Aufsicht SVS (Superintendencia Valores y Seguros) wurde am 9. April 2015 erteilt. Die Gruppe besteht aus der Holding-Gesellschaft Inversiones Magallanes S. A., Santiago, Chile, und aus den drei operativen Versicherungsgesellschaften Aseguradora Magallanes S. A., Santiago, Chile (Schaden/Unfall-Geschäft), Aseguradora Magallanes de Garantía y Crédito S. A., Santiago, Chile (Kredit-/Kautions-Geschäft) und Aseguradora Magallanes de Vida S. A., Santiago, Chile (Lebensversicherungsgeschäft). Zudem ist ein auf Schaden/UnfallGeschäft fokussiertes Start-Up in Peru, die Aseguradora Magallanes del Perú S. A., Lima, Peru, Teil der Transaktion. Nach Abschluss der Transaktion stellen sich die im Konzern gehaltenen Anteile an den Gesellschaften der Magallanes-Gruppe wie folgt dar: ― Inversiones Magallanes S. A. - 99,9 % ― Aseguradora Magallanes S. A. - 99,8 % ― Aseguradora Magallanes de Garantía y Crédito S. A. - 99,8 % ― Aseguradora Magallanes de Vida S. A. - 100 % ― Aseguradora Magallanes del Perú S. A. - 100 % Der vollständig aus Zahlungsmitteln beglichene Kaufpreis für die Magallanes-Gruppe beträgt umgerechnet zum Stichtagskurs per 13. Februar 2015 193 Mio. EUR. Effektiv hat die Talanx International AG jedoch aufgrund einer günstigen Währungsabsicherung lediglich 180 Mio. EUR als Kapitalerhöhung bei der Inversiones HDI Limitada, Chile, für den Erwerb der Magallanes-Gruppe investiert. Einen weiteren Betrag in Höhe von ca. 3 Mio. EUR entnahm die Inversiones HDI Limitada aus den eigenen Mitteln. Der Goodwill aus dem Erwerb beträgt 122 Mio. EUR und spiegelt neben erheblichen Synergieeffekten und erwarteten Cross-Selling-Effekten auch das erwartete Wachstum, im Wesentlichen im Kraftfahrzeuggeschäft, wider. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten (0,6 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. Durch die am 25. August 2015 erfolgte Verschmelzung der Holdinggesellschaften Inversiones Magallanes S. A. und Inversiones HDI Ltda. sowie der geplanten Verschmelzung der Sachversicherungsgesellschaften Aseguradora Magallanes S. A. und HDI Seguros S. A. wurden bereits Teilbeträge der stillen Reserven aus der Erstkonsolidierung auch für steuerliche Zwecke aufgedeckt und stehen als steuerlich abzugsfähiges Abschreibungsvolumen in zukünftigen Perioden zur Verfügung. Die zum Erwerbszeitpunkt für jede Hauptgruppe von erworbenen Vermögenswerten und übernommenen Schulden erfassten und mit dem Stichtagskurs zum Erwerbszeitpunkt umgerechneten Beträge nach IFRS stellen sich wie folgt dar: ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DER MAGALLANES-GRUPPE PER 13. FEBRUAR 2015 IN MIO. EUR scroll Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt Immaterielle Vermögenswerte 13 Kapitalanlagen 93 Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 99 Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft1) 150 Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 10 Aktive Steuerabgrenzung 2 Sonstige Vermögenswerte 25 Summe Vermögenswerte 392 Versicherungstechnische Rückstellungen 249 Andere Rückstellungen 3 Übrige Verbindlichkeiten 69 Davon Steuerverbindlichkeiten 6 Davon versicherungsbezogen 54 Summe Schulden 321 Erworbenes Nettovermögen 71 1) Die Bruttoforderungen aus dem Versicherungsgeschäft vor Wertberichtigung betragen 152 Mio. EUR Der Betrag der ausgewiesenen Forderungen entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Weitere Zahlungsausfälle werden nicht erwartet. Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen sowie den Markennamen. Es wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert, deren Ansatz - mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts - unterblieben ist. Weitere bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert. Die Bruttoprämien der Gesellschaft gingen mit 169 Mio. EUR und das Jahresergebnis mit 4 Mio. EUR in den Abschluss zum 30. September 2015 ein. Wäre der Erwerb der Gruppe bereits zum 1. Januar 2015 erfolgt, hätten die einzubeziehenden Bruttoprämien 193 Mio. EUR und das einzubeziehende Jahresergebnis 4 Mio. EUR betragen. Im Rahmen des Windpark-Projektes "WPD" übernimmt der Konzern mit Kaufverträgen vom 23. März 2015 die WP Sandstruth GmbH, Bremen, die Windpark Vier Fichten GmbH, Bremen, sowie die WPD Windparks Mittleres Mecklenburg GmbH, Bremen, die die alleinige Kommanditistin der Windpark Dalwitz GmbH & Co. KG, Bremen, ist. Bei den Gesellschaften handelt es sich um Windparkprojektgesellschaften. Der Vollzug des Erwerbs der drei Windparkgesellschaften stand unter aufschiebenden Bedingungen, die am 1. April 2015 erfüllt wurden (Erwerbszeitpunkt). Die TD Real Assets GmbH & Co. KG, Köln, hat 100 % der Gesellschaftsanteile an der WP Sandstruth GmbH und der WPD Windparks Mittleres Mecklenburg GmbH erworben und die HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Köln, hat 100 % der Gesellschaftsanteile an der Windpark Vier Fichten GmbH erworben. Neue Komplementärin der Windpark Dalwitz GmbH & Co. KG wird die Talanx Direct Infrastructure 1 GmbH, Köln. Der Anteil des Konzerns an den Stimmrechten entspricht den gehaltenen Anteilen. Der vollständig aus Zahlungsmitteln beglichene Kaufpreis für das gesamte Windparkprojekt beträgt 44 Mio. EUR und unterteilt sich auf folgende Einzeltransaktionen: ― WPD Windparks Mittleres Mecklenburg GmbH inkl. indirektem Erwerb der Windpark Dalwitz GmbH & Co. KG - 26 Mio.EUR ― WP Sandstruth GmbH - 9 Mio. EUR ― Windpark Vier Fichten GmbH - 9 Mio. EUR Aus dem Erwerb entstand kein Goodwill. Erwerbsbezogene Kosten (0,5 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. Die zum Erwerbszeitpunkt für jede Hauptgruppe von erworbenen Vermögenswerten und übernommenen Schulden erfassten Beträge nach IFRS stellen sich wie folgt dar: ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DES WINDPARK-PROJEKTES "WPD" PER 1. APRIL 2015 IN MIO. EUR scroll Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt Immaterielle Vermögenswerte1) 1 Kapitalanlagen1) 118 Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 8 Sonstige Vermögenswerte 7 Summe Vermögenswerte 134 Andere Rückstellungen 1 Begebene Anleihen und Darlehen 79 Übrige Verbindlichkeiten 1 Passive Steuerabgrenzung 9 Summe Schulden 90 Erworbenes Nettovermögen 44 1) Aufgrund neuer Erkenntnisse hat der Konzern im Rahmen der "Measurement Period" nach IFRS 3 den Ausweis der Kapitalanlagen in Höhe von 32 Mio. EUR erfolgsneutral angepasst; in gleicher Höhe wurde die Bilanzposition immaterielle Vermögenswerte reduziert Der Betrag der bilanzierten Forderungen (7 Mio. EUR; Position "Sonstige Vermögenswerte") entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Zahlungsausfälle werden nicht erwartet. Es wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert, deren Ansatz -mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts - unterblieben ist. Weitere bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert. Der Umsatz der Gesellschaften (enthalten in den Kapitalanlageerträgen) ging mit 7 Mio. EUR und das Jahresergebnis mit -1 Mio. EUR in den Abschluss zum 30. September 2015 ein. Wäre der Erwerb der Unternehmen bereits zum 1. Januar 2015 erfolgt, hätte der einzubeziehende Umsatz 11 Mio. EUR und das einzubeziehende Jahresergebnis 1 Mio. EUR betragen. Mit Kaufvertrag vom 4. September 2014 übernimmt der Konzern die Windfarm Bellheim GmbH & Co. kg, Aurich. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, welche durch die Eintragung im Handelsregister am 10. April 2015 erfüllt wurden. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Windparkprojektgesellschaft. Die TD Real Assets GmbH & Co. KG, Köln, hat 85 % der Kommanditanteile und die HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Köln, 15 % der Kommanditanteile an der Gesellschaft erworben. Neue Komplementärin wird die Talanx Direct Infrastructure 1 GmbH, Köln. Der Kaufpreis für die Gesellschaft beträgt 10 TEUR. Die Bilanzsumme des erworbenen Unternehmens in Höhe von 32 Mio. EUR entfällt im Wesentlichen auf technische Anlagen der Windparks, die durch Eigenkapital und Darlehen finanziert werden. Wesentliche immaterielle Vermögenswerte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte bestehen nicht. In dem von der Hannover Rück SE zu 95,1 % gehaltenen US-amerikanischen Teilkonzern Hannover Re Real Estate Holdings, Inc. sind im zweiten Quartal 2015 über die Tochtergesellschaft GLL HRE Core Properties, LP, Wilmington, jeweils 100 % der Anteile an zwei Objektgesellschaften zugegangen. Die Immobilien sind am 1. und am 24. Juli 2015 zu einem Kaufpreis in Höhe von umgerechnet insgesamt 134,3 Mio. EUR erworben worden. Es wurden keine Eventualverbindlichkeiten und bedingten Leistungen im Sinn von IFRS 3 identifiziert. Der Geschäftszweck der Gesellschaften ist das Halten und Verwalten jeweils einer Immobilie. Mit Wirkung zum 3. Juli 2015 hat die Hannover Reinsurance Africa Limited, Johannesburg, Südafrika, eine Tochtergesellschaft des Hannover Rück SE Teilkonzerns Hannover Reinsurance Group Africa (Pty) Ltd., weitere Anteile an der Lireas Holdings (Pty) Ltd., ebenfalls Johannesburg, zu einem Kaufpreis in Höhe von umgerechnet 2,5 Mio. EUR von einem konzernfremden Dritten erworben. Im Weg einer Anteilsaufstockung um 19,0 % ohne Änderung des Kontrollstatus hält die Hannover Reinsurance Africa Limited mit Abschluss der Transaktion 70,0 % der Anteile an der Lireas Holdings. Die Auswirkungen aus der Änderung der Beteiligungsquote wurden im Konzernabschluss gemäß IFRS 10 als Eigenkapitaltransaktion erfasst. Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG (HG-I) hat ihre Anteile (100 %) an der HDI-Gerling Assurances S. A., Luxemburg, Luxemburg, an die Baloise (Luxemburg) Holding S. A., Luxemburg, Luxemburg, verkauft; die Übertragung der Anteile wurde am 3. September 2015 vollzogen. Aus der Entkonsolidierung resultiert ein Gewinn von 207 TEUR, der im übrigen Ergebnis ausgewiesen wird. Bei der Ermittlung des Gewinns ist ein mit dem Abgang der Gesellschaft verbundener, ausscheidender Geschäfts-oder Firmenwert von 0,4 Mio. EUR (zahlungsmittelgenerierende Einheit "Industrieversicherung") berücksichtigt. Im Rahmen des Windpark-Projektes "RP Global" übernimmt der Konzern mit Kaufverträgen vom 4. August 2015 die drei Windparkprojekte Les Vents de Malet SAS, Lille, Frankreich, Le Souffle des Pellicornes SAS, Lille, Frankreich, und Le Chemin de La Milaine SAS, Lille, Frankreich. Bei den Gesellschaften handelt es sich um Windparkprojektgesellschaften. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, die am 9. September 2015 erfüllt wurden (Erwerbszeitpunkt). Die HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Köln, (Segment Industrieversicherung) hat indirekt sämtliche Anteile an der Le Souffle des Pellicornes SAS und die TD Real Assets GmbH & Co. kg, Köln (Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland), hat indirekt sämtliche Anteile an der Les Vents de Malet SAS sowie der Le Chemin de La Milaine SAS erworben. Der Anteil des Konzerns an den Stimmrechten entspricht den gehaltenen Anteilen. Der vollständig aus Zahlungsmitteln beglichene Kaufpreis für das gesamte Windparkprojekt beträgt 25 Mio. EUR und unterteilt sich auf folgende Einzeltransaktionen: ― Le Souffle des Pellicornes SAS 7 Mio. EUR ― Les Vents de Malet SAS 9 Mio. EUR ― Le Chemin de La Milaine SAS 9 Mio. EUR Aus dem Erwerb entstand kein Goodwill. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten (< 0,5 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. Der Einbezug der Gesellschaften erfolgte zunächst auf vorläufiger Basis. Im weiteren Verlauf des Berichtsjahres werden die vorläufigen Wertansätze der in dieser Transaktion übernommenen Vermögenswerte und Schulden analysiert und möglicherweise in Teilen anzupassen sein. Die zum Erwerbszeitpunkt für jede Hauptgruppe von erworbenen Vermögenswerten und übernommenen Schulden erfassten vorläufigen Beträge nach IFRS stellen sich wie folgt dar: ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DES WINDPARKPROJEKTES "RP GLOBAL" PER 9. SEPTEMBER 2015 IN MIO. EUR scroll Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt Kapitalanlagen 57 Summe Vermögenswerte 57 Begebene Anleihen und Darlehen 18 Passive Steuerabgrenzung 14 Summe Schulden 32 Erworbenes Nettovermögen 25 Es wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert, deren Ansatz - mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts - unterblieben ist. Weitere bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert. Da sich die Windparks noch in der Bauphase befinden, sind seit dem 1. Januar 2015 noch keine wesentlichen Umsätze oder Jahresergebnisse entstanden. KONSOUDIERUNG STRUKTURIERTER UNTERNEHMEN Geschäftsbeziehungen mit strukturierten Unternehmen sind nach IFRS 10 hinsichtlich ihrer Konsolidierungspflicht zu untersuchen. Sofern die Stimmrechte oder vergleichbare Rechte nicht den dominanten Faktor bei der Bestimmung des beherrschenden Einflusses darstellen, handelt es sich um ein strukturiertes Unternehmen im Sinne des IFRS 12. Insofern hat der Konzern das Vorliegen einer Beherrschung ohne Stimmrechtsmehrheit zu prüfen. Eine Beherrschung ist z. B. dann gegeben, wenn der Konzern Verfügungsgewalt - z. B. durch vertragliche Vereinbarungen - über die strukturierte Einheit dergestalt nutzen kann, dass dadurch die Höhe der Rendite der Einheit beeinflusst wird. Bei Geschäftsbeziehungen mit strukturierten Unternehmen und der Beurteilung ihrer Konsolidierungspflicht unterscheiden wir entsprechend den Erläuterungen im Geschäftsbericht 2014, Kapitel "Konsolidierung" (Seiten 221 bis 223), nach folgenden sechs Bereichen: Kapitalanlagen einschließlich Investitionen in Katastrophenanleihen (ILS), fondsgebundene Lebensversicherungen, Insurance-Linked Securities (ILS), Retrozessionen und Verbriefung von Rückversicherungsrisiken, übernommenes Personen-Rückversicherungsgeschäft und Unterstützungskassen. Im Bereich "übernommenes Personen-Rückversicherungsgeschäft" beträgt die Summe der vertraglich vereinbarten Kapazitäten der Transaktionen zum 30. September 2015 umgerechnet 3.455 (3.079) Mio. EUR, mit Stand zum Bilanzstichtag wurden davon umgerechnet 2.191 (1.887) Mio. EUR gezeichnet. Darüber hinaus haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 die Geschäftsbeziehungen, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind, nicht wesentlich verändert. Unverändert gegenüber dem Konzernabschluss 2014 werden drei strukturierte Unternehmen voll konsolidiert. ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN/GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMEN - BEWERTET NACH DER EQUITY-METHODE Zum Bilanzstichtag wurden drei inländische und fünf ausländische assoziierte Unternehmen at equity konsolidiert (die Angaben verstehen sich ohne ausländische Teilkonzerne). Mit Dividendenbeschluss der bisher nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogenen ASPECTA Assurance International AG, Vaduz, Liechtenstein, vom 25. März 2015 wurde eine Kaufoption des Mehrheitsaktionärs ausübbar. Infolgedessen hat die Hannover Rück-Gruppe ihren maßgeblichen Einfluss über die Gesellschaft verloren, sodass die Equity-Konsolidierung beendet worden ist. Bis zur Rückgabe der Anteile an den Mehrheitsaktionär am 4. Mai 2015 wurde die Gesellschaft unter den sonstigen Beteiligungen ausgewiesen. Aus dem Abgang der Gesellschaft resultierte ein Aufwand von 4 Mio. EUR, der im Kapitalanlageergebnis ausgewiesen wird. Darüber hinaus wurden kumulierte, nicht ergebniswirksame Eigenkapitalanteile aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,4 Mio. EUR realisiert. Mit Kaufvertrag vom 1. Oktober 2014 übernimmt der Konzern 49,94 % der Aktien des größten privaten Wasserversorgers in Portugal, der Indaqua Inúdstria e Gustão de Águas S. A., Matosinhos, Portugal. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, welche per 16. April 2015 erfüllt wurden (Erwerbszeitpunkt). Der Erwerb erfolgt über die für diesen Zweck separat erworbene Gesellschaft INOS 14-003 GmbH (künftig Talanx Infrastructure Portugal GmbH), München, an der die TD Real Assets GmbH & Co. KG (Segment Privat-und Firmenversicherung Deutschland) 70 % der Anteile und die HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Köln (Segment Industrieversicherung), 30 % der Anteile erworben hat. Der Kaufpreis für die Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen beläuft sich auf 51 Mio. EUR. Unverändert gegenüber dem Konzernabschluss 2014 wird die Magma HDI General Insurance Company Limited, Kalkutta, als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst zum Bilanzstichtag die folgenden Unternehmen: KONSOLIDIERTE TOCHTERUNTERNEHMEN (VOLLKONSOLIDIERT) scroll Einzelgesellschaften Investmentfonds1) Strukturierte Unternehmen Teilkonzerne2) Inland Ausland Inland Ausland Ausland Inland/Ausland 31.12.2014 79 54 15 13 3 4 Zugänge 1 7 3 1 - - Abgänge - - 1 - - - 31.3.2015 80 61 17 14 3 4 Zugänge 5 - - - - - Abgänge 4 1 - 1 - - 30.6.2015 81 60 17 13 3 4 Zugänge 5 3 1 1 - - Abgänge - 2 1 3 - - 30.9.2015 86 61 17 11 3 4 scroll Gesamt 31.12.2014 168 Zugänge 12 Abgänge 1 31.3.2015 179 Zugänge 5 Abgänge 6 30.6.2015 178 Zugänge 10 Abgänge 6 30.9.2015 182 1) Keine strukturierten Unternehmen, da Beherrschung durch Stimmrechte oder vergleichbare Rechte 2) Davon drei ausländische Teilkonzerne V. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN HDI STRAKHUVANNYA, KIEW, UKRAINE (SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL) Zum 31. Dezember 2014 haben wir die HDI STRAKHUVANNYA, Kiew, Ukraine, gemäß IFRS 5 als Veräußerungsgruppe klassifiziert. Mit dem Verkauf der Gesellschaft strafft das Segment Privat- und Firmenversicherung International sein Portfolio in Osteuropa. Die Veräußerung der Anteile erfolgte am 19. Februar 2015, zu einem Kaufpreis im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Nach Erhalt des gesamten Kaufpreises wurden zunächst 10 % der Anteile minus einer Aktie an der Gesellschaft an den Käufer übertragen. Die verbleibenden Anteile sind nach erforderlicher kartell- und aufsichtsrechtlicher Genehmigung der Transaktion an den Käufer zu übertragen. Erst nach den Genehmigungen erfolgen die Übertragung der verbleibenden Anteile und der Verlust der Beherrschung über die Gesellschaft. Die kartellrechtliche Genehmigung erfolgte inzwischen, die aufsichtsrechtliche Genehmigung erwarten wir im Laufe des Jahres 2015. Die Transaktion hat keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen auf den Konzern. Die sich aus der Währungsumrechnung der zur Veräußerungsgruppe zugehörigen Vermögenswerte und Schulden ergebenden kumulierten nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile von -5 Mio. EUR (sonstiges Ergebnis) werden wir erst im Rahmen der Entkonsolidierung realisieren. Die Veräußerungsgruppe enthält Vermögenswerte in Höhe von 8 Mio EUR sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 4 Mio. EUR. HDI ZASTRAHOVANE AD, SOFIA, BULGARIEN (SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL) Im Januar 2015 hat der Konzern beschlossen, zusammen mit der ausgewiesenen Veräußerungsgruppe HDI STRAKHUVANNYA, Kiew, Ukraine, die HDI Zastrahovane AD, Sofia, Bulgarien (Segment Privat- und Firmenversicherung International) zu veräußern. Mit dem Verkauf strafft der Konzern im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International sein Portfolio in Osteuropa. Am 19. Februar 2015 wurde der Verkauf der Anteile zu einem Kaufpreis im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag vereinbart. Nach Überweisung des Kaufbetrages wurden bereits 9,4 % der Anteile minus einer Aktie an der Gesellschaft an den Käufer übertragen. Die restlichen Anteile sind nach erforderlicher kartell- und aufsichtsrechtlicher Genehmigung der Transaktion an den Käufer zu übertragen. Erst nach den Genehmigungen erfolgen die Übertragung der verbleibenden Anteile und der Verlust der Beherrschung über die Gesellschaft. Die kartellrechtliche Genehmigung erfolgte inzwischen, die aufsichtsrechtliche Genehmigung erwarten wir im Laufe des Jahres 2015. Die Transaktion hat keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen auf den Konzern. Die sich aus der Währungsumrechnung der zur Veräußerungsgruppe zugehörigen Vermögenswerte und Schulden ergebenden kumulierten nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile von -2 Mio. EUR (sonstiges Ergebnis) werden wir erst im Rahmen der Entkonsolidierung realisieren. Die Veräußerungsgruppe enthält Vermögenswerte in Höhe von 18 Mio. EUR sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 19 Mio. EUR. IMMOBILIEN Zum Stichtag bestehen keine als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten Immobilienbestände. Die im zweiten Quartal 2015 noch entsprechend ausgewiesenen Immobilienbestände sind mit dem Vollzug der Verkaufstransaktionen im dritten Quartal 2015 abgegangen. Zum 31. Dezember 2014 wiesen wir Immobilienbestände in Höhe von 11 Mio. EUR als zur Veräußerung gehalten aus. Davon entfielen auf das Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland 3 Mio. EUR und auf das Segment Industrieversicherung 8 Mio. EUR. Dem Gesamtbestand standen Marktwerte (entsprechend erwarteten Verkaufspreisen) von 11 Mio. EUR gegenüber. Die Ermittlung der Zeitwerte führten wir im Wesentlichen konzernintern auf Basis von Ertragswertverfahren sowie in Einzelfällen anhand externer Gutachten durch. Sofern ein Verkauf verbindlich vereinbart wurde, wird der Kaufpreis herangezogen. Die Verkaufsabsichten begründen sich durch individuelle Immobilienmarkt-und Objektgegebenheiten in Abwägung aktueller und künftiger Chancen-Risiko-Profile. Den Vollzug dieser Transaktionen erwarten wir binnen eines Jahres. VI. ERLAUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERNBILANZ Die wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich wie folgt zusammen: (1) IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE IMMATRIELLE VERMÖGENSWERTE IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 a. Geschäfts- oder Firmenwert 1.033 1.090 b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 977 1.006 davon Versicherungsbezogene immaterielle Vermögenswerte 720 766 Software 142 143 Übrige Erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen 33 33 Übrige 44 32 Erworbene Markennamen 38 32 Gesamt 2.010 2.096 GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERT Im Zuge einer Neuausrichtung ihres deutschen Lebensversicherungsgeschäfts hat die Talanx Deutschland AG am 1. Mai 2015 die Vorstandsverantwortlichkeiten für die Sparten Lebensversicherung und Schaden/Unfallversicherung spartenorientiert aufgeteilt. Als Folge dieser Reorganisation wurde die Überwachung des Goodwills im zweiten Quartal 2015 angepasst. Wurde die Werthaltigkeit des Goodwills bisher auf Ebene des CGU-identischen gesamten Segments überprüft, wird dieser seit dem zweiten Quartal 2015 durch die neu geschaffenen Ressortverantwortlichkeiten "Schaden/Unfall Deutschland" und "Leben Deutschland" unterhalb der Talanx Deutschland AG überwacht. Diese Änderung in der Überwachung hat im zweiten Quartal 2015 die Zusammensetzung der bisher zugrunde gelegten CGU "Privat- und Firmenversicherung Deutschland" (entsprach dem Segment "Privat- und Firmenversicherung Deutschland") geändert, die eine Neuzuordnung des Goodwills erforderte. Vor der Reallokation der Geschäfts- oder Firmenwerte ist ein Goodwill-Impairment-Test auf Basis der "alten Struktur" durchzuführen. Erst im zweiten Schritt wird der Goodwill aufgeteilt und der Goodwill-Impairment-Test getrennt für die CGU "Schaden/ Unfall Deutschland" und "Leben Deutschland" vorgenommen. Aus dem im zweiten Quartal 2015 durchgeführten Impairment-Test ergab sich im ersten Schritt keine Wertminderung. Im zweiten Schritt wurden die Geschäfts- und Firmenwerte der alten CGU "Privat- und Firmenversicherung Deutschland" in Höhe von 403 Mio. EUR nach Maßgabe der relativen Werte auf die neuen CGUS "Schaden/Unfall Deutschland" in Höhe von 248 Mio. EUR und "Leben Deutschland" in Höhe von 155 Mio. EUR verteilt. Der anteilig zugeordnete Goodwill der CGU "Leben Deutschland" in Höhe von 155 Mio. EUR war nach erfolgter Werthaltigkeitsprüfung im zweiten Quartal 2015 vollständig abzuschreiben. Die Wertminderung wurde entsprechend im zweiten Quartal 2015 aufwandswirksam in der Position "Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert" erfasst. Der erzielbare Betrag der CGU "Leben Deutschland" betrug zum Zeitpunkt des Impairment-Tests 888 Mio. EUR und wurde auf Basis des Nutzungswertes ermittelt. Zur Bestimmung des Nutzungswertes der CGU "Leben Deutschland" haben wir die MCEV-Werte aus den MCEV-Berichten zum 31. Dezember 2014 mit ihren dokumentierten Zinssensitivitäten auf die Zinsentwicklung reorganisationsstichtagsnah fortgeschrieben. Die bei der Ermittlung der MCEV-Werte 2014 zugrunde gelegte Zinsswapkurve war marktüblich auf Vorgaben der EIOPA basierend jenseits der verlässlich schätzbaren Marktinformationen nach 20 Jahren auf eine nach insgesamt 60 Jahren erreichte langfristige Gleichgewichtsrate (Ultimate Forward Rate) von 4,2 % extrapoliert worden. Der Nutzungswert wurde mit einer Anpassung der Zinsentwicklung um -22 BP auf die dokumentierten Zinssensitivitäten der MCEV und für den Neugeschäftswert ermittelt. Die Wertminderung im zweiten Quartal 2015 war daher vorwiegend auf den weiteren Rückgang der Zinsen bis zum Zeitpunkt der Werthaltigkeitsprüfung im ohnehin bestehenden Niedrigzinsumfeld zurückzuführen. Durch die Reorganisation innerhalb der Talanx Deutschland AG wurde weder die spartenübergreifende Unternehmenssteuerung des Segments noch das interne Reporting an den Konzernvorstand der Talanx AG geändert, daher blieb die Segmentberichterstattung des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland auch unverändert. Der Reduzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes durch die Wertminderung in Höhe von 155 Mio. EUR im zweiten Quartal 2015 wirkte im Wesentlichen der neu erworbene Geschäfts- oder Firmenwert im Rahmen des ebenfalls im zweiten Quartal 2015 erfolgten Unternehmenserwerbes der Magallanes-Gruppe (vgl. Kapitel IV "Konsolidierung") in Höhe von 122 Mio. EUR entgegen. (2) DARLEHEN UND FORDERUNGEN DARLEHEN UND FORDERUNGEN IN MIO. EUR scroll Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 Hypothekendarlehen 602 696 84 72 686 768 Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 179 184 - - 179 184 Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner1) 10.034 9.783 1.627 1.751 11.661 11.534 Unternehmensanleihen 5.919 6.287 472 591 6.391 6.878 Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 13.719 13.583 2.989 3.451 16.708 17.034 Genussscheindarlehen 17 20 4 4 21 24 Gesamt 30.470 30.553 5.176 5.869 35.646 36.422 1) In den Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner sind Wertpapiere in Höhe von 3.140 (3.030) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 13.701 (13.563) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %. (3) BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTE BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTE IN MIO. EUR scroll Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 390 540 21 31 411 571 Schuldtitel der US-Regierung 90 257 - 3 90 260 Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 63 60 - - 63 60 Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 305 445 10 17 315 462 Schuldtitel von Unternehmen 178 346 2 8 180 354 Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 549 806 41 61 590 867 Gesamt 1.575 2.454 74 120 1.649 2.574 1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 79 (130) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 547 (805) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %. (4) JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTE JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTE IN MIO. EUR scroll Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 30.9.2015 31.12.2014 Festverzinsliche Wertpapiere Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 8.456 8.015 1.065 1.215 9.521 9.230 Schuldtitel der US-Regierung 4.448 2.699 21 32 4.469 2.731 Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 2.257 1.992 -10 -15 2.247 1.977 Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 7.648 7.458 866 1.012 8.514 8.470 Schuldtitel von Unternehmen 21.965 21.214 562 1.383 22.527 22.597 Investmentfonds 632 665 76 89 708 754 Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 8.220 7.916 689 889 8.909 8.805 Genussscheine 180 331 2 5 182 336 Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 53.806 50.290 3.271 4.610 57.077 54.900 Nicht festverzinsliche Wertpapiere Aktien 567 290 32 49 599 339 Investmentfonds 1.083 779 109 123 1.192 902 Genussscheine 47 42 - - 47 42 Nicht festverzinsliche Wertpapiere gesamt 1.697 1.111 141 172 1.838 1.283 Wertpapiere gesamt 55.503 51.401 3.412 4.782 58.915 56.183 1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 2.592 (2.990) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 7.481 (7.489) Mio. EUR enthalten; das entspricht 84 (85) %. (5) ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTE ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTE IN MIO. EUR scroll Zeitwerte 30.9.2015 31.12.2014 Festverzinsliche Wertpapiere Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 26 37 Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 44 49 Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 2 2 Schuldtitel von Unternehmen 524 588 Investmentfonds 131 111 Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 20 - Genussscheine 39 63 Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 786 850 Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) 29 27 Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 36 68 Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente gesamt 851 945 Festverzinsliche Wertpapiere Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 2 - Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 2 2 Schuldtitel von Unternehmen 4 4 Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 8 6 Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) 117 108 Derivate 64 80 Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente gesamt 189 194 Gesamt 1.040 1.139 1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 1 (2) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind keine Pfandbriefe enthalten. (6) ANGABE ZU ZEITWERTEN UND BEMESSUNGSHIERARCHIE DER ZEITWERTBEWERTUNG FAIR-VALUE-HIERARCHIE Für die Angaben nach IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente einer dreistufigen Fair-Value-Kategorie zuzuordnen. Ziel dieser Anforderung ist es u. a., die Marktnähe der in die Ermittlung der Fair Values eingehenden Daten darzustellen. Betroffen sind die folgenden Klassen von Finanzinstrumenten: jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente, übrige Kapitalanlagen und Investmentverträge (Finanzaktiva und Finanzpassiva), soweit diese zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten sowie Sicherungsinstrumente (Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings). Die Zeitwerthierarchie spiegelt Merkmale der für die Bewertung verwendeten Preisinformationen bzw. Eingangsparameter wider und ist wie folgt gegliedert: ― Stufe 1: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels direkt auf aktiven und liquiden Märkten notierten (nicht angepassten) Preisen bewertet werden. Hierunter fallen in erster Linie börsennotierte Aktien, Futures und Optionen, Investmentfonds sowie an regulierten Märkten gehandelte Anleihen hoher Liquidität. ― Stufe 2: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels beobachtbarer Marktdaten bewertet werden und nicht der Stufe 1 zuzuordnen sind. Die Bewertung beruht dabei insbesondere auf Preisen für gleichartige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf aktiven Märkten gehandelt werden, auf Preisen an Märkten, die nicht als aktiv einzuschätzen sind, sowie auf von solchen Preisen oder Marktdaten abgeleiteten Parametern. Dieses sind z. B. auf Basis von Zinsstrukturkurven bewertete Vermögenswerte wie Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Marktpreise von Anleihen eingeschränkter Liquidität, z. B. Unternehmensanleihen, werden ebenfalls der Stufe 2 zugeordnet. ― Stufe 3: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht oder nur teilweise mittels am Markt beobachtbarer Parameter bewertet werden können. Bei diesen Instrumenten werden im Wesentlichen Bewertungsmodelle und -methoden zur Bewertung herangezogen. Hierunter fallen in erster Linie nicht notierte Eigenkapitalinstrumente. Eine Überprüfung der Zuordnung zu den Stufen der Fair-Value-Hierarchie erfolgt mindestens zum Ende einer Periode. Die Darstellung von Transfers erfolgt, als ob der Transfer zu Beginn des Geschäftsjahres erfolgt wäre. AUFTEILUNG DER ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTETEN FINANZINSTRUMENTE Zum Bilanzstichtag betrug der Anteil der Stufe 1 zugeordneten Finanzinstrumente am Gesamtbestand der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente 6 (6) %. Insgesamt werden zum Bilanzstichtag 89 (90) % der zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente der Stufe 2 zugeordnet. Zum Bilanzstichtag weist der Konzern 5 (4) % der zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente der Stufe 3 zu. In der abgelaufenen Berichtsperiode waren Wertpapiere mit einem Zeitwert von 20 Mio. EUR entgegen dem Vorjahr nicht mehr als Finanzinstrumente der Stufe 2, sondern der Stufe 1 zuzuordnen. Die Umgliederungen waren vor allem infolge der verbesserten Liquidität der Instrumente vorzunehmen. Die Umgliederungen betreffen im Wesentlichen festverzinsliche Wertpapiere der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente". Die angegebenen Umgliederungsbeträge beziehen sich jeweils auf den bilanzierten Buchwert der Investments zum Periodenanfang. ZEITWERTHIERARCHIE ZUM ZEITWERT BEWERTETER FINANZINSTRUMENTE IN MIO. EUR scroll Stufe 1 Stufe 2 Stufe 31) Bilanzwert 30.9.2015 Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere 84 56.993 - 57.077 Nicht festverzinsliche Wertpapiere 949 68 821 1.838 Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 58 751 42 851 Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 128 58 3 189 Übrige Kapitalanlagen 2.026 31 1.960 4.017 Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) - 237 - 237 Investmentverträge Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 379 705 169 1.253 Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente - 7 - 7 Derivate - 49 4 53 Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 3.624 58.899 2.999 65.522 Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten) Negative Marktwerte aus Derivaten 5 43 205 253 Negativer Marktwert aus Sicherungsinstrumenten - - - - Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge) Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 407 698 169 1.274 Derivate - 48 4 52 Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 412 789 378 1.579 31.12.2014 Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere 77 54.823 - 54.900 Nicht festverzinsliche Wertpapiere 561 65 657 1.283 Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 94 814 37 945 Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 119 69 6 194 Übrige Kapitalanlagen 2.000 41 1.662 3.703 Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) - 304 - 304 Investmentverträge Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 326 543 158 1.027 Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente - 24 - 24 Derivate - 56 5 61 Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 3.177 56.739 2.525 62.441 Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten) Negative Marktwerte aus Derivaten - 111 189 300 Negativer Marktwert aus Sicherungsinstrumenten - - - - Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge) Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 385 537 158 1.080 Derivate - 55 5 60 Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 385 703 352 1.440 1) Mit der Kategorisierung in Stufe 3 sind keine Qualitätsaussagen verbunden; Rückschlüsse auf die Bonität der Emittenten können nicht getroffen werden ANALYSE DER FINANZINSTRUMENTE, FÜR DIE SIGNIFIKANTE EINGANGSPARAMETER NICHT AUF BEOBACHTBAREN MARKTDATEN BERUHEN (STUFE 3) Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der in Stufe 3 kategorisierten Finanzinstrumente (im Folgenden: FI) zu Beginn der Berichtsperiode auf den Wert zum Stichtag. ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. SEPTEMBER IN MIO. EUR scroll Jederzeit veräußerbare FI/Nicht festverzinsliche Wertpapiere Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Zu Handelszwecken gehaltene FI Übrige Kapital- anlagen Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investment- verträge/ Derivate 2015 Anfangsbestand zum 1.1.2015 657 37 6 1.662 158 5 Veränderung des Konsolidierungskreises 68 - - - - - Erträge und Aufwendungen In der GuV erfasst -12 2 -1 1 - - Im sonstigen Ergebnis erfasst -7 - - 12 - - Transfer nach Stufe 3 - - - - - - Transfer aus Stufe 3 - - - - - - Zugänge Käufe 184 17 1 394 73 1 Abgänge Verkäufe 83 11 3 181 64 2 Rückzahlung/Rückführung - 1 - - - - Währungskursänderungen 14 -2 - 72 2 - Endbestand zum 30.9.2015 821 42 3 1.960 169 4 2014 Anfangsbestand zum 1.1.2014 523 24 2 1.265 89 10 Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - - - Erträge und Aufwendungen In der GuV erfasst -5 1 - -9 45 2 Im sonstigen Ergebnis erfasst 16 - - 86 - - Transfer nach Stufe 3 32) - - - - - Transfer aus Stufe 3 - - - - - - Zugänge Käufe 129 19 3 264 20 3 Abgänge Verkäufe 42 1 - 136 10 8 Rückzahlung/Rückführung - 14 - - - - Währungskursänderungen 13 - - 69 -1 - Endbestand zum 30.9.2014 637 29 5 1.539 143 7 scroll Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 2015 Anfangsbestand zum 1.1.2015 2.525 Veränderung des Konsolidierungskreises 68 Erträge und Aufwendungen In der GuV erfasst -10 Im sonstigen Ergebnis erfasst 5 Transfer nach Stufe 3 - Transfer aus Stufe 3 - Zugänge Käufe 670 Abgänge Verkäufe 344 Rückzahlung/Rückführung 1 Währungskursänderungen 86 Endbestand zum 30.9.2015 2.999 2014 Anfangsbestand zum 1.1.2014 1.913 Veränderung des Konsolidierungskreises - Erträge und Aufwendungen In der GuV erfasst 34 Im sonstigen Ergebnis erfasst 102 Transfer nach Stufe 3 3 Transfer aus Stufe 3 - Zugänge Käufe 438 Abgänge Verkäufe 197 Rückzahlung/Rückführung 14 Währungskursänderungen 81 Endbestand zum 30.9.2014 2.360 1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt 2) Handel an einem aktiven Markt wurde beendet ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. SEPTEMBER IN MIO. EUR scroll Übrige Verbindlichkeiten/ Negative Marktwerte aus Derivaten Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investmentverträge/ Derivate Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 2015 Anfangsbestand zum 1.1.2015 189 158 5 352 Erträge und Aufwendungen In der GuV erfasst 9 - - 9 Im sonstigen Ergebnis erfasst - - - - Transfer nach Stufe 3 - - - - Transfer aus Stufe 3 - - - - Zugänge Käufe 46 73 1 120 Abgänge Verkäufe 33 64 2 99 Währungskursänderungen 12 2 - 14 Endbestand zum 30.9.2015 205 169 4 378 2014 Anfangsbestand zum 1.1.2014 117 89 10 216 Erträge und Aufwendungen In der GuV erfasst 2 -45 -2 -45 Im sonstigen Ergebnis erfasst - - - - Transfer nach Stufe 3 - - - - Transfer aus Stufe 3 - - - - Zugänge Käufe 49 20 3 72 Abgänge Verkäufe - 10 8 18 Währungskursänderungen 10 -1 - 9 Endbestand zum 30.9.2014 174 143 7 324 1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt Es bestehen zum Stichtag keine Schulden, die mit einer untrennbaren Kreditsicherheit eines Dritten im Sinne des IFRS 13.98 ausgegeben wurden. Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen der Periode einschließlich der Gewinne oder Verluste auf am Ende der Berichtsperiode im Bestand gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Stufe 3 werden in der folgenden Tabelle gezeigt. DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE) IN MIO. EUR scroll Jederzeit veräußerbare FI/Nicht festverzinsliche Wertpapiere Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Zu Handelszwecken gehaltene FI Übrige Kapitalanlagen Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investment- verträge/ Derivate 2015 Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.9.2015 Erträge aus Kapitalanlagen - 3 3 5 47 4 Aufwendungen für Kapitalanlagen -12 -1 -4 -4 -47 -4 Davon entfallen auf zum 30.9.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente Erträge aus Kapitalanlagen2) - 1 3 5 47 4 Aufwendungen für Kapitalanlagen3) -12 -1 -4 -4 -47 -4 2014 Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2014 bis 30.9.2014 Erträge aus Kapitalanlagen - 1 4 2 58 8 Aufwendungen für Kapitalanlagen -5 - -4 -11 -13 -6 Davon entfallen auf zum 30.9.2014 im Bestand befindliche Finanzinstrumente Erträge aus Kapitalanlagen - 1 4 2 58 8 Aufwendungen für Kapitalanlagen -5 - -4 -11 -13 -6 scroll Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 2015 Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.9.2015 Erträge aus Kapitalanlagen 62 Aufwendungen für Kapitalanlagen -72 Davon entfallen auf zum 30.9.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente Erträge aus Kapitalanlagen2) 60 Aufwendungen für Kapitalanlagen3) -72 2014 Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2014 bis 30.9.2014 Erträge aus Kapitalanlagen 73 Aufwendungen für Kapitalanlagen -39 Davon entfallen auf zum 30.9.2014 im Bestand befindliche Finanzinstrumente Erträge aus Kapitalanlagen 73 Aufwendungen für Kapitalanlagen -39 1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt 2) Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 60 (73) Mio. EUR 3) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -56 (-31) Mio. EUR DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN) IN MIO. EUR scroll Übrige Verbindlichkeiten/ Negative Marktwerte aus Derivaten Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investmentverträge/ Derivate Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 2015 Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.9.2015 Erträge aus Kapitalanlagen 11 47 4 62 Aufwendungen für Kapitalanlagen - -47 -4 -51 Finanzierungszinsen -2 - - -2 Davon entfallen auf zum 30.9.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente Erträge aus Kapitalanlagen2) 11 47 4 62 Aufwendungen für Kapitalanlagen3) - -47 -4 -51 Finanzierungszinsen4) -2 - - -2 2014 Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2014 bis 30.9.2014 Erträge aus Kapitalanlagen 4 13 6 23 Aufwendungen für Kapitalanlagen - -58 -8 -66 Finanzierungszinsen -2 - - -2 Davon entfallen auf zum 30.9.2014 im Bestand befindliche Finanzinstrumente Erträge aus Kapitalanlagen 4 13 6 23 Aufwendungen für Kapitalanlagen - -58 -8 -66 Finanzierungszinsen -2 - - -2 1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt 2) Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 62 (23) Mio. EUR 3) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -51 (-66) Mio. EUR 4) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -2 (-2) Mio. EUR BEWERTUNGSPROZESS Der Bewertungsprozess ist darauf ausgerichtet, für die Zeitwertermittlung von Finanzanlagen öffentlich verfügbare Preisstellungen auf aktiven Märkten oder Bewertungen mit ökonomisch anerkannten Modellen, die auf beobachtbaren Eingangsfaktoren beruhen, heranzuziehen (Level-1- und Level-2-Positionen). Für Vermögenswerte, für die keine öffentlich verfügbaren Preisstellungen oder beobachtbaren Marktdaten verfügbar sind (Level-3-Positionen), werden die Bewertungen überwiegend auf Basis von durch sachverständige und unabhängige Experten erstellten Bewertungsnachweisen (z. B. geprüfter Net Asset Value) vorgenommen, die zuvor systematischen Plausibilitätsprüfungen unterzogen wurden. Die mit der Bewertung von Kapitalanlagen betraute Organisationseinheit ist unabhängig von den Organisationseinheiten, die die Kapitalanlagerisiken eingehen, wodurch eine Funktions- und Aufgabentrennung gewährleistet wird. Die Bewertungsprozesse und Bewertungsmethoden sind vollständig dokumentiert. Entscheidungen über Bewertungsfragen trifft das monatlich tagende Talanx-Bewertungskomitee. Die Möglichkeit der Portfoliobewertung im Sinne des IFRS 13.48 wird nicht angewandt. Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte: Der beizulegende Zeitwert entspricht im Grundsatz dem Preis, den der Konzern in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswertes erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Die Ermittlung des Zeitwerts von Wertpapieren erfolgt somit grundsätzlich auf Basis aktueller, öffentlich verfügbarer, nichtadjustierter Marktpreise. Sofern Marktpreise an Märkten für finanzielle Vermögenswerte quotiert werden, wird deren Geldkurs verwendet; finanzielle Verbindlichkeiten werden mit dem Briefkurs bewertet. Für Wertpapiere, für die kein aktueller Marktpreis zur Verfügung steht, wird ein Bewertungskurs mithilfe gängiger finanzmathematischer Modelle auf Basis aktueller und beobachtbarer Marktdaten ermittelt. Im Wesentlichen finden solche Methoden ihren Einsatz bei der Bewertung nicht notierter Papiere. Der Konzern verwendet hierzu mehrere Bewertungsmodelle: BEWERTUNGSMODELLE DER FAIR-VALUE-ERMITTLUNG scroll Finanzinstrument Preismethode Parameter Preismodell Festverzinsliche Wertpapiere Nicht notierte Rentenpapiere ("Plain Vanilla") Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode Nicht notierte strukturierte Rentenpapiere Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve, Volatilitätsflächen, Korrelationen Hull-White, Black-Karasinski, Libor-Market-Modell u. a. ABS/MBS ohne Marktquotierungen Theoretischer Kurs Vorauszahlungsgeschwindigkeit, eingetretene Verluste, Ausfallwahrscheinlichkeiten, Verwertungsraten Barwertmethode CDOs/CLOs Theoretischer Kurs Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen Barwertmethode Aktien und Fonds Nicht notierte Aktien Theoretischer Kurs Anschaffungskosten, Zahlungsströme, EBIT-Multiples, Sachverständigengutachten, ggf. Buchwert NAV-Methode1) Nicht notierte Aktien-, Immobilien- und Rentenfonds Theoretischer Kurs Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV)1) NAV-Methode1) Übrige Kapitalanlagen Private-Equity-Fonds/ Private-Equity-Immobilienfonds Theoretischer Kurs Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV)1) NAV-Methode1) Derivative Finanzinstrumente Börsennotierte Aktienoptionen Notierter Kurs - - Aktien- und Indexfutures Notierter Kurs - - Zins- und Rentenfutures Notierter Kurs - - Zinsswaps ("Plain Vanilla") Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode Devisentermingeschäfte Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve, Spot- und Forward-Raten Zinsparitätsmodell OTC-Aktienoptionen, OTC-Aktienindexoptionen Theoretischer Kurs Notierung Underlying, implizite Volatilitäten, Geldmarktzinssatz, Dividendenrendite Black-Scholes FX-Optionen Theoretischer Kurs Spot-Raten, Wechselkurse, implizite Volatilitäten Garman/Kohlhagen Zinstermingeschäfte (Vorkäufe) Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode Inflationsswaps Theoretischer Kurs Inflationsswap-Raten (Consumer Price Index), historische Index-Fixings, Zinsstrukturkurve Barwertmethode mit Saisonalitätskorrektur Swaption Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve, implizite Volatilitäten Black76 Credit Default Swaps Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurven, Verwertungsraten ISDA-Modell Derivate im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik Theoretischer Kurs Marktwerte der Cat Bonds, Zinsstrukturkurve Barwertmethode Sonstiges Immobilien Theoretischer Wert Lage, Baujahr, Mietflächen, Nutzungsart, Laufzeit der Mietverträge, Höhe der Mieten Erweitertes Ertragswertverfahren 1) NAV: Net Asset Value (Nettovermögenswert) WEITERE INFORMATIONEN ÜBER DIE BEWERTUNGEN VON FINANZINSTRUMENTEN DER STUFE 3 IN MIO. EUR scroll Zeitwert 30.9.2015 Zeitwert 31.12.2014 Bewertungsverfahren Nicht beobachtbare Eingangsparameter Bandbreite (gewichteter Durchschnitt) CDOs/CLOs1) 31 27 Barwertmethode Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen n. a.4) Nicht notierte Aktien-, Immobilien und Rentenfonds2) 875 706 NAV-Methode3) n. a. n. a. Private-Equity-Fonds/ Private-Equity-Immobilien-Fonds2) 1.832 1.485 NAV-Methode3) n. a. n. a. Geschriebene Put-Optionen für Minderheitsanteile2) 56 52 Abgezinster NAV3) Risikofreier Zins 5,6 (5,6) % Nicht notierte Rentenfonds2) 5 33 NAV-Methode3) n. a. n. a. Verträge im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik1) 232 248 Barwertmethode Marktwerte der Cat Bonds, Zinsstrukturkurve, versicherungstechnische Parameter n. a.4) Investmentverträge 346 326 - - - 1) Diese Finanzinstrumente werden in die Stufe 3 eingeordnet, da bei der Bewertung nicht beobachtbare Parameter verwendet werden 2) Diese Finanzinstrumente werden in Stufe 3 eingeordnet, da sie weder auf Marktpreisen beruhen noch vom Konzern auf Basis beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden. Die Bewertung erfolgt anhand der NAV-Methode 3) NAV: Net Asset Value (Nettovermögenswert) - alternative Parameter im Sinne des IFRS 13 sind nicht sinnvoll zu ermitteln 4) Aufgrund des individuellen Charakters der einzelnen Bewertungsparameter sind Bandbreiten nicht sinnvoll und mit verhältnismäßigem Aufwand zu ermitteln Sofern zur Bewertung von Finanzinstrumenten der Stufe 3 Modelle verwendet werden, bei denen die Anwendung vernünftiger alternativer Eingangsparameter zu einer wesentlichen Änderung des Zeitwerts führt, verlangt IFRS 7 eine Offenlegung der Auswirkungen dieser alternativen Annahmen. Von den Finanzinstrumenten der Stufe 3 mit Zeitwerten zum Bilanzstichtag von insgesamt 3,4 (2,9) Mrd. EUR bewertet der Konzern Finanzinstrumente mit einem Volumen von 2,8 (2,3) Mrd. EUR im Allgemeinen unter Verwendung der Nettovermögenswertmethode, bei der alternative Eingangsparameter im Sinne des Standards nicht sinnvoll zu ermitteln sind. Darüber hinaus bestehen Vermögenswerte aus Investmentverträgen in Höhe von 173 (163) Mio. EUR, denen in gleicher Höhe Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen gegenüberstehen. Da sich die Vermögenswerte und Schulden in gleicher Höhe gegenüberstehen und sich im Wert ähnlich entwickeln, haben wir auf eine Szenarioanalyse verzichtet. Verträge im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik werden in Höhe von 232 (248) Mio. EUR in der Stufe 3 ausgewiesen. Die Wertentwicklung dieser Derivate steht in Abhängigkeit vom Risikoverlauf einer unterliegenden Gruppe von Erstversicherungsverträgen mit statuarischen Reservierungsanforderungen. Aus der Anwendung alternativer Eingangsparameter und Annahmen ergibt sich keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss. Für die verbleibenden Finanzinstrumente der Stufe 3 mit einem Volumen von 31 (27) Mio. EUR sind die Auswirkungen alternativer Eingangsparameter und Annahmen nicht wesentlich. (7) EIGENKAPITAL GEZEICHNETES KAPITAL Das Grundkapital beträgt unverändert 316 Mio. EUR und ist eingeteilt in 252.797.634 auf den Namen lautende Stückaktien; es ist vollständig eingezahlt. Bezüglich der Eigenkapitalzusammensetzung verweisen wir auf die "Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals". Bezüglich der Zusammensetzung des bedingten und genehmigten Kapitals ergaben sich in der Berichtsperiode keine Änderungen. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen in unserem Konzernabschluss 2014 (Seite 255 ff.). ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER AM EIGENKAPITAL IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 670 890 Anteil am Periodenergebnis 469 599 Übriges Eigenkapital 3.831 3.413 Gesamt 4.970 4.902 Bei den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich im Wesentlichen um die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital des Hannover Rück-Teilkonzerns. (8) NACHRANGIGE VERBINDLICHKEITEN ZUSAMMENSETZUNG DES LANGFRISTIGEN, NACHRANGIGEN FREMDKAPITALS IN MIO. EUR scroll Nominalbetrag Verzinsung Fälligkeit Rating5) 30.9.2015 31.12.2014 Hannover Finance (Luxembourg) S. A. 500 Fest (5 %), dann variabel verzinslich 2005/ohne Endfälligkeit (a; A) - 498 Hannover Finance (Luxembourg) S. A. 500 Fest (5,75 %), dann variabel verzinslich 2010/2040 (a+; A) 498 498 Hannover Finance (Luxembourg) S. A. 500 Fest (5,0 %), dann variabel verzinslich 2012/2043 (a+; A) 497 497 Hannover Rück SE1) 450 Fest (3,375 %), dann variabel verzinslich 2014/ohne Endfälligkeit (a; A) 444 444 HDI Lebensversicherung AG (vormals HDI-Gerling Lebensversicherung AG)2) 110 Fest (6,75 %) 2005/ohne Endfälligkeit (-; A-) - 110 Talanx Finanz3) 113 Fest (4,5 %) 2005/2025 (bbb+; BBB) - 112 Talanx Finanz 500 Fest (8,37 %), dann variabel verzinslich 2012/2042 (bbb+; BBB) 500 500 Sonstiges4) 4 zwischen 2,5 % plus WIBOR 3M und 7,57 % zwischen 2018 und 2025 (-; -) 4 2 Gesamt 1.943 2.661 1) Zum Stichtag werden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR durch Konzerngesellschaften gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert) 2) Zum Rückzahlungstermin wurden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR von Konzerngesellschaften gehalten (davon waren im Konzernabschluss 10 Mio. EUR konsolidiert; weitere 40 Mio. EUR waren gesperrt) 3) Zum Rückzahlungstermin wurden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 96 Mio. EUR durch Konzerngesellschaften gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert) 4) Werden nicht in die Berechnung der Gruppensolvabilität einbezogen 5) (Debt Rating A. M. Best; Debt Rating S&P) Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungsmerkmale verweisen wir auf den veröffentlichten Geschäftsbericht 2014, Seite 258. Die im Jahr 2005 von der Hannover Finance (Luxembourg) S. A. emittierte nachrangige Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. EUR wurde mit Wirkung zum ersten ordentlichen Rückzahlungstermin in Höhe des gesamten Nominalbetrags von der Emittentin gekündigt und am 1. Juni 2015 zurückgezahlt. Die 2005 begebenen Nachranganleihen der HDI Lebensversicherung AG (nominal ausstehend 120 Mio. EUR; davon 10 Mio. EUR konzernintern vergeben) und der Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. (nominal 209 Mio. EUR; davon 96 Mio. EUR konzernintern vergeben) wurden am 30. Juni 2015, jeweils zum ersten Rückzahlungstermin vollumfänglich zurückgezahlt. Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 2.198 (3.023) Mio. EUR. (9) VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN IN MIO. EUR scroll Brutto Rück Netto Brutto Rück Netto 30.9.2015 31.12.2014 a. Rückstellung für Prämienüberträge 7.686 819 6.867 6.316 662 5.654 b. Deckungsrückstellung 55.070 1.388 53.682 52.679 1.185 51.494 c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 39.903 5.646 34.257 37.256 5.222 32.034 d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 4.330 2 4.328 4.484 1 4.483 e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 372 5 367 374 7 367 Gesamt 107.361 7.860 99.501 101.109 7.077 94.032 Die versicherungstechnischen Rückstellungen, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, belaufen sich auf 9.598 (9.426) Mio. EUR; davon entfallen 316 (293) Mio. EUR auf die Rückversicherer. (10) BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHEN Unter diesem Bilanzposten werden die nachfolgenden Sachverhalte zum Bilanzstichtag ausgewiesen: BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHEN IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Begebene Anleihen Talanx AG 1.065 1.065 Hypothekendarlehen der Hannover Re Real Estate Holdings, Inc., Orlando 203 183 Hypothekendarlehen der HR GLL Central Europe GmbH & Co. KG, München 101 101 Darlehen aus Infrastrukturinvestments 68 - Gesamt 1.437 1.349 Bereits 2011 und mit Nachtrag aus dem Jahr 2012 hatte die Talanx AG Vereinbarungen über zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien mit einem gesamten Nominalbetrag von 1,2 Mrd. EUR über eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. Eine dieser beiden Kreditlinien aus dem Jahr 2011 (über 500 Mio. EUR) wurde im ersten Quartal 2014 durch eine neue Kreditlinie mit ebenfalls fünf Jahren Laufzeit zu verbesserten Konditionen und mit einem auf 550 Mio. EUR erhöhten Volumen abgelöst. Damit bestehen per 30. September 2015 Kreditlinien über einen Nominalbetrag von 1,25 Mrd. EUR. Zum Bilanzstichtag erfolgte keine Inanspruchnahme. Der beizulegende Zeitwert der begebenen Anleihen und Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag 1.509 (1.447) Mio. EUR. BEGEBENE ANLEIHEN IN MIO. EUR scroll Nominalbetrag Verzinsung Fälligkeit Rating1) Begebung Talanx AG2) 565 Fest (3,125 %) 2013/2023 (-; A-) Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. Talanx AG 500 Fest (2,5 %) 2014/2026 (-; A-) Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. Gesamt scroll 30.9.2015 31.12.2014 Talanx AG2) 565 565 Talanx AG 500 500 Gesamt 1.065 1.065 1) (Debt Rating a. m. Best; Debt Rating S&P) 2) Zum Bilanzstichtag werden zudem Anteile mit einem Nominalvolumen von 185 Mio. EUR von Konzerngesellschaften gehalten VII. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERN-GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG (11) VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNG Wir weisen unter den gebuchten Bruttoprämien auch die Sparanteile der Prämien für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungsverträge aus. Aus den verdienten Prämien für eigene Rechnung wurden diese Sparanteile eliminiert. VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNG IN MIO. EUR scroll Industrie- versicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung 9M 20151) Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 3.379 5.094 3.462 6.903 5.517 Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 692 163 - - Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.279 68 248 808 694 Veränderung der Bruttoprämienüberträge -259 -206 -206 -572 -18 Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -44 - -1 -65 - Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.885 4.128 2.846 5.588 4.805 9M 20141) Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 3.145 5.036 3.307 5.714 4.530 Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 727 74 - - Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.268 115 167 620 715 Veränderung der Bruttoprämienüberträge -304 -212 -159 -325 -24 Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -49 -11 -8 -46 - Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.622 3.993 2.915 4.815 3.791 scroll Konzernfunktionen Summe 9M 20151) Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 24.355 Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 855 Gebuchte Rückversicherungsprämien 8 3.105 Veränderung der Bruttoprämienüberträge - -1.261 Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -2 -112 Verdiente Prämien für eigene Rechnung -6 19.246 9M 20141) Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 21.732 Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 801 Gebuchte Rückversicherungsprämien 7 2.892 Veränderung der Bruttoprämienüberträge - -1.024 Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -2 -116 Verdiente Prämien für eigene Rechnung -5 17.131 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (12) KAPITALANLAGEERGEBNIS KAPITALANLAGEERGEBNIS DER BERICHTSPERIODE IN MIO. EUR scroll Industrie- versicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung 9M 20151) Erträge aus Grundstücken 3 48 1 87 - Dividenden2) 7 8 2 6 - Laufende Zinserträge 138 1.117 224 506 189 Sonstige Erträge 11 51 - 80 43 Ordentliche Kapitalanlageerträge 159 1.224 227 679 232 Erträge aus Zuschreibungen 2 2 - - - Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 57 334 50 116 86 Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 3 5 17 - 20 Kapitalanlageerträge 221 1.565 294 795 338 Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 28 59 15 45 30 Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 5 11 12 - 29 Summe 33 70 27 45 59 Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke Planmäßig 1 11 - 17 - Außerplanmäßig 1 - - - - Abschreibungen auf Dividendentitel 5 7 6 1 - Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere 16 40 1 2 - Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen Planmäßig 1 7 - - - Außerplanmäßig - 7 - 4 - Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 4 12 4 16 3 Sonstige Aufwendungen 1 24 7 24 5 Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 29 108 18 64 8 Kapitalanlageaufwendungen 62 178 45 109 67 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 159 1.387 249 686 271 Ergebnis aus Investmentverträgen - - 6 - - Depotzinserträge 1 1 - 19 349 Depotzinsaufwendungen - 10 - 3 76 Depotzinsergebnis 1 -9 - 16 273 Kapitalanlageergebnis 160 1.378 255 702 544 scroll Konzernfunktionen Summe 9M 20151) Erträge aus Grundstücken - 139 Dividenden2) 8 31 Laufende Zinserträge 2 2.176 Sonstige Erträge - 185 Ordentliche Kapitalanlageerträge 10 2.531 Erträge aus Zuschreibungen - 4 Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen - 643 Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen - 45 Kapitalanlageerträge 10 3.223 Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen - 177 Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen - 57 Summe - 234 Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke Planmäßig - 29 Außerplanmäßig - 1 Abschreibungen auf Dividendentitel - 19 Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere 1 60 Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen Planmäßig - 8 Außerplanmäßig - 11 Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 59 98 Sonstige Aufwendungen - 61 Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 60 287 Kapitalanlageaufwendungen 60 521 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen -50 2.702 Ergebnis aus Investmentverträgen - 6 Depotzinserträge - 370 Depotzinsaufwendungen - 89 Depotzinsergebnis - 281 Kapitalanlageergebnis -50 2.989 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle 2) Das Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen beträgt 8 (11) Mio. EUR und wird unter den Dividenden ausgewiesen KAPITALANLAGEERGEBNIS DER VORPERIODE IN MIO. EUR scroll Industrie- versicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung 9M 20141) Erträge aus Grundstücken 3 47 1 63 - Dividenden 8 8 2 7 - Laufende Zinserträge 138 1.156 209 485 172 Sonstige Erträge 8 13 - 58 9 Ordentliche Kapitalanlageerträge 157 1.224 212 613 181 Erträge aus Zuschreibungen 7 3 - - - Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 59 298 39 121 35 Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 9 24 20 7 7 Kapitalanlageerträge 232 1.549 271 741 223 Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 17 29 10 11 8 Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 4 6 13 10 12 Summe 21 35 23 21 20 Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke Planmäßig 1 10 - 14 - Außerplanmäßig - - - - - Abschreibungen auf Dividendentitel - 1 1 - - Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere - 3 - - - Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen Planmäßig - - - - - Außerplanmäßig - 5 - 3 - Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 4 12 3 17 2 Sonstige Aufwendungen 1 24 7 23 5 Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 6 55 11 57 7 Kapitalanlageaufwendungen 27 90 34 78 27 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 205 1.459 237 663 196 Ergebnis aus Investmentverträgen - - 7 - - Depotzinserträge - - - 18 360 Depotzinsaufwendungen - 10 - 3 94 Depotzinsergebnis - -10 - 15 266 Kapitalanlageergebnis 205 1.449 244 678 462 scroll Konzernfunktionen Summe 9M 20141) Erträge aus Grundstücken - 114 Dividenden 11 36 Laufende Zinserträge 2 2.162 Sonstige Erträge - 88 Ordentliche Kapitalanlageerträge 13 2.400 Erträge aus Zuschreibungen - 10 Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen - 552 Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 1 68 Kapitalanlageerträge 14 3.030 Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 75 Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 1 46 Summe 1 121 Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke Planmäßig - 25 Außerplanmäßig - - Abschreibungen auf Dividendentitel - 2 Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere - 3 Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen Planmäßig - - Außerplanmäßig - 8 Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 55 93 Sonstige Aufwendungen - 60 Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 55 191 Kapitalanlageaufwendungen 56 312 Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen -42 2.718 Ergebnis aus Investmentverträgen - 7 Depotzinserträge - 378 Depotzinsaufwendungen - 107 Depotzinsergebnis - 271 Kapitalanlageergebnis -42 2.996 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle Von den Wertminderungen (Impairments) in Höhe von 91 (13) Mio. EUR entfallen 60 (3) Mio. EUR auf festverzinsliche Wertpapiere, 19 (2) Mio. EUR auf Aktien sowie 8 (5) auf Immobilien und Immobilienfonds. Dem gegenüber standen Zuschreibungen auf in Vorperioden abgeschriebene Kapitalanlagen in Höhe von 4 (10) Mio. EUR. Für das Kreditrisiko spezieller Lebensrückversicherungsverträge (ModCo), bei denen Wertpapierdepots von Zedenten in unserem Namen gehalten werden, bilanzieren wir ein Derivat (Segment Personen-Rückversicherung), aus dessen Wertentwicklung sich im Berichtszeitraum erfolgswirksame unrealisierte Verluste in Höhe von 19 (2) Mio. EUR ergeben haben. Aus den im Jahr 2010 zur Absicherung eines Teils der Inflationsrisiken unserer versicherungstechnischen Schadenreserven abgeschlossenen Inflationsswaps (Segment Schaden-Rückversicherung) ergab sich kein (-4 Mio. EUR) erfolgswirksames unrealisiertes Ergebnis mehr, da diese Kontrakte im Laufe des zweiten Quartals ausliefen oder beendet wurden. Zukünftig stellen wir diesen Schutz einzig über die bereits im Bestand befindlichen Anleihen, deren Kuponzahlungen inflationsgeschützt sind, sicher. (13) ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTEN ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTEN IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 9 -1 Darlehen und Forderungen 902 1.053 Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 71 85 Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere 1.531 1.389 Nicht festverzinsliche Wertpapiere 38 60 Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere 53 63 Nicht festverzinsliche Wertpapiere 1 4 Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere - - Nicht festverzinsliche Wertpapiere - 9 Derivate -35 -3 Übrige Kapitalanlagen, soweit Finanzinstrumente 150 98 Sonstige1) 141 114 Summe der selbst verwalteten Kapitalanlagen 2.861 2.871 Investmentverträge Kapitalanlagen/Verbindlichkeiten2) 6 7 Depotforderungen/Depotverbindlichkeiten 281 271 Gesamt 3.148 3.149 1) Zur Überleitung auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden in der Position "Sonstige" die Gewinne aus fremdgenutzten Grundstücken, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie aus derivativen Finanzinstrumenten - soweit negative Marktwerte - zusammengefasst. Sicherungsderivate im Rahmen von Hedge-Accounting sind, sofern sie keine Absicherungsgeschäfte im Bereich der Kapitalanlagen betreffen, in der Aufstellung nicht enthalten 2) Darin enthalten sind Erträge und Aufwendungen aus der Verwaltung von Investmentverträgen saldiert in Höhe von 0 Mio. EUR. Auf erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Aktiva/Passiva) entfallen 34 Mio. EUR bzw. 12 Mio. EUR und auf Darlehen und Forderungen bzw. Übrige Verbindlichkeiten entfallen 15 Mio. EUR bzw. -46 Mio. EUR der Erträge und Aufwendungen. Darüber hinaus wird die Amortisation auf den PVFP in Höhe von -9 Mio. EUR unter den Aufwendungen berücksichtigt Unter Einbezug der Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von 98 (93) Mio. EUR und der sonstigen Aufwendungen in Höhe von 61 (60) Mio. EUR beträgt das Kapitalanlageergebnis zum Bilanzstichtag insgesamt 2.989 (2.996) Mio. EUR. (14) AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN IN MIO. EUR scroll Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung 9M 20151) Brutto Schadenzahlungen 2.161 2.624 1.767 3.388 4.228 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 242 102 247 811 329 Veränderung der Deckungsrückstellung - 1.077 262 - 271 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 5 667 4 - - Summe 2.408 4.470 2.280 4.199 4.828 Anteil der Rückversicherer Schadenzahlungen 768 80 123 263 464 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 147 7 134 41 2 Veränderung der Deckungsrückstellung - -37 -4 - 131 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 1 - - - - Summe 916 50 253 304 597 Netto Schadenzahlungen 1.393 2.544 1.644 3.125 3.764 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 95 95 113 770 327 Veränderung der Deckungsrückstellung - 1.114 266 - 140 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 4 667 4 - - Summe 1.492 4.420 2.027 3.895 4.231 scroll Konzernfunktionen Summe 9M 20151) Brutto Schadenzahlungen - 14.168 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - 1.731 Veränderung der Deckungsrückstellung - 1.610 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - 676 Summe - 18.185 Anteil der Rückversicherer Schadenzahlungen - 1.698 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - 331 Veränderung der Deckungsrückstellung - 90 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - 1 Summe - 2.120 Netto Schadenzahlungen - 12.470 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - 1.400 Veränderung der Deckungsrückstellung - 1.520 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - 675 Summe - 16.065 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN IN MIO. EUR scroll Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung 9M 20141) Brutto Schadenzahlungen 1.987 2.878 1.440 3.048 3.532 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 311 41 187 615 239 Veränderung der Deckungsrückstellung - 649 630 - 154 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 3 679 4 - - Summe 2.301 4.247 2.261 3.663 3.925 Anteil der Rückversicherer Schadenzahlungen 827 110 79 459 455 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 182 -19 42 -141 53 Veränderung der Deckungsrückstellung - -12 1 - 112 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - - 1 - - Summe 1.009 79 123 318 620 Netto Schadenzahlungen 1.160 2.768 1.361 2.589 3.077 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 129 60 145 756 186 Veränderung der Deckungsrückstellung - 661 629 - 42 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 3 679 3 - - Summe 1.292 4.168 2.138 3.345 3.305 scroll Konzernfunktionen Summe 9M 20141) Brutto Schadenzahlungen - 12.885 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - 1.393 Veränderung der Deckungsrückstellung - 1.433 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - 686 Summe - 16.397 Anteil der Rückversicherer Schadenzahlungen - 1.930 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -1 116 Veränderung der Deckungsrückstellung - 101 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - 1 Summe -1 2.148 Netto Schadenzahlungen - 10.955 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 1 1.277 Veränderung der Deckungsrückstellung - 1.332 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - 685 Summe 1 14.249 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (15) ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN IN MIO. EUR scroll Industrie- versicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Schaden- Rückversicherung Personen- Rückversicherung 9M 20151) Brutto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 410 683 741 1.522 834 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -49 -7 -90 -128 -24 Summe der Abschlussaufwendungen 361 676 651 1.394 810 Verwaltungsaufwendungen 216 214 145 162 149 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 577 890 796 1.556 959 Anteil der Rückversicherer Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 174 8 47 142 66 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -21 8 -7 -10 -16 Summe der Abschlussaufwendungen 153 16 40 132 50 Netto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 236 675 694 1.380 768 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -28 -15 -83 -118 -8 Summe der Abschlussaufwendungen 208 660 611 1.262 760 Verwaltungsaufwendungen 216 214 145 162 149 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 424 874 756 1.424 909 9M 20141) Brutto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 389 648 685 1.299 702 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -26 173 -56 -71 -23 Summe der Abschlussaufwendungen 363 821 629 1.228 679 Verwaltungsaufwendungen 187 221 128 147 130 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 550 1.042 757 1.375 809 Anteil der Rückversicherer Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 171 11 26 92 84 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen 6 9 10 -5 -14 Summe der Abschlussaufwendungen 177 20 36 87 70 Netto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 218 637 659 1.207 618 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -32 164 -66 -66 -9 Summe der Abschlussaufwendungen 186 801 593 1.141 609 Verwaltungsaufwendungen 187 221 128 147 130 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 373 1.022 721 1.288 739 scroll Konzernfunktionen Summe 9M 20151) Brutto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen - 4.190 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen - -298 Summe der Abschlussaufwendungen - 3.892 Verwaltungsaufwendungen 1 887 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 4.779 Anteil der Rückversicherer Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen - 437 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen - -46 Summe der Abschlussaufwendungen - 391 Netto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen - 3.753 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen - -252 Summe der Abschlussaufwendungen - 3.501 Verwaltungsaufwendungen 1 887 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 4.388 9M 20141) Brutto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen - 3.723 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen - -3 Summe der Abschlussaufwendungen - 3.720 Verwaltungsaufwendungen 1 814 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 4.534 Anteil der Rückversicherer Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen - 384 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen - 6 Summe der Abschlussaufwendungen - 390 Netto Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen - 3.339 Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen - -9 Summe der Abschlussaufwendungen - 3.330 Verwaltungsaufwendungen 1 814 Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 4.144 1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (16) ÜBRIGES ERGEBNIS ZUSAMMENSETZUNG ÜBRIGES ERGEBNIS IN MIO. EUR scroll 9M 2015 9M 2014 Sonstige Erträge Währungskursgewinne 513 258 Erträge aus Dienstleistungen, Mieten und Provisionen 194 189 Wertaufholungen auf abgeschriebene Forderungen 12 10 Erträge aus Deposit Accounting 69 54 Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen 10 - Erträge aus der Auflösung sonstiger nicht technischer Rückstellungen 16 16 Zinserträge 43 33 Übrige Erträge 60 51 Summe 917 611 Sonstige Aufwendungen Währungskursverluste 367 211 Sonstige Zinsaufwendungen 85 96 Abschreibungen und Wertberichtigungen 78 69 Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes 180 198 Personalaufwendungen 43 33 Aufwendungen für Dienstleistungen und Provisionen 93 111 Aufwendungen aus Deposit Accounting 17 11 Sonstige Steuern 32 32 Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen 5 1 Übrige Aufwendungen 56 48 Summe 956 810 Übriges Ergebnis -39 -199 Im übrigen Ergebnis sind für die abgelaufene Berichtsperiode keine wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen enthalten. VIII. SONSTIGE ANGABEN MITARBEITERZAHL IM DURCHSCHNITT DER BERICHTSPERIODE BESCHÄFTIGTE MITARBEITER scroll 30.9.2015 31.12.2014 Industrieversicherung 3.198 3.061 Privat- und Firmenversicherung Deutschland 4.972 5.082 Privat- und Firmenversicherung International 8.120 7.432 Rückversicherungsunternehmen 2.549 2.475 Konzernfunktionen 2.781 2.836 Gesamt ohne Personen in Ausbildung 21.620 20.886 Personen in Ausbildung 559 540 Gesamt 22.179 21.426 Die höhere Mitarbeiterzahl im Segment Privat- und Firmenversicherung International resultiert vor allem aus dem Erwerb der Magallanes-Gruppe (Chile). Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 20.428 (19.819) Mitarbeiter für den Talanx-Konzern tätig; die Angabe bezieht sich auf Mitarbeiterkapazitäten. BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN Zu den nahe stehenden Unternehmen gehören im Talanx-Konzern der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (HDI V. a. G.), der unmittelbar die Mehrheit an der Talanx AG hält, alle nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden und die assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen. Hinzu kommen die Versorgungskassen, die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Leistung zugunsten der Arbeitnehmer der Talanx AG oder eines ihrer nahe stehenden Unternehmen erbringen. Die nahe stehenden Personen umfassen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG und des HDI V. a. G. Geschäftsvorfälle zwischen der Talanx AG und ihren Tochterunternehmen werden durch Konsolidierung eliminiert und somit im Anhang nicht erläutert. Im Rahmen der operativen Tätigkeit besteht zwischen Ampega Investment GmbH, Köln, und der C-QUADRAT Investment AG, Wien (im Konzernabschluss at Equity bewertetes assoziiertes Unternehmen), eine vertragliche Beziehung über die Auslagerung der Portfolioverwaltung von Sondervermögen. Zum Stichtag wurden hieraus Aufwendungen für erbrachte Leistungen von 15 Mio. EUR erfasst. Weiterhin besteht ein Rückversicherungsvertrag zwischen der Hannover Rück SE Malaysian Branch, Kuala Lumpur, Malaysia, und der Petro Vietnam Insurance Holdings, Hanoi, Vietnam, in Höhe von 4 Mio. EUR. Die neue leben Lebensversicherung AG, Köln hat eine Ausleihung des von der neue leben Pensionskasse AG, Köln begebenen Nachrangdarlehens in Höhe von 13 Mio. EUR erworben. Weitere Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Unternehmen, mit assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Ferner bestehen Dienstleistungsverträge mit einem Unternehmen, an dem ein Mitglied des Aufsichtsrats beteiligt ist. Die im Berichtszeitraum aus diesen Verträgen generierten Umsätze mit Konzernunternehmen lagen deutlich unter 0,1 Mio. EUR. SONSTIGE ANGABEN ZU FINANZIERUNGSINSTRUMENTEN Der Konzern geht Wertpapierleihgeschäfte und Repo-Geschäfte ein. Der Konzern hat zum Stichtag alle wesentlichen Risiken und Chancen, die aus der Eigentümerschaft der übertragenen finanziellen Vermögenswerte erwachsen, zurückbehalten. Von diesen Transaktionen sind zum Bilanzstichtag Kapitalanlagen der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" betroffen. Der Buchwert der übertragenen finanziellen Vermögenswerte der Wertpapierleihgeschäfte beträgt 900 Mio. EUR. Für Repo-Geschäfte beträgt der Buchwert der übertragenen Vermögenswerte und der dazugehörigen Verbindlichkeiten 157 Mio. EUR. Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen den Buchwerten. Ergebniswirksame Bestandteile dieser Geschäfte werden im "Kapitalanlageergebnis" gezeigt. RECHTSSTREITIGKEITEN In der Berichtsperiode sowie am Ende der Berichtsperiode lagen im Vergleich zum 31. Dezember 2014 keine neuen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten vor. ERGEBNIS JE AKTIE Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Aktionären der Talanx AG zustehenden Konzernergebnis. Dieses wird in Relation zu den durchschnittlich in Umlauf befindlichen Aktien gesetzt. Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder zum Berichtszeitpunkt noch im Vorjahr vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe von Aktien oder Bezugsrechten aus dem bedingten oder dem genehmigten Kapital verwässert werden. ERGEBNIS JE AKTIE scroll 9M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014 Auf die Aktionäre der Talanx AG entfallender Periodenüberschuss zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie (in Mio. EUR) 488 530 177 149 Gewichteter Durchschnitt der Anzahl ausstehender Stammaktien (in Stück) 252.797.634 252.797.634 252.797.634 252.797.634 Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,93 2,10 0,70 0,59 Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,93 2,10 0,70 0,59 DIVIDENDE JE AKTIE Im zweiten Quartal 2015 wurde für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 1,25 EUR (2014 für das Geschäftsjahr 2013: 1,20 EUR) je Aktie gezahlt. Dies entspricht insgesamt 316 (303) Mio. EUR. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Zum Bilanzstichtag ergaben sich aus abgeschlossenen Verträgen, Mitgliedschaften sowie Steuern folgende Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen: HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN AUS VERTRÄGEN, MITGLIEDSCHAFTEN UND STEUERN IN MIO. EUR scroll 30.9.2015 31.12.2014 Treuhandkonten in den USA (Master Trust Funds, Supplement Trust Funds und Single Trust Funds) zur Besicherung von versicherungstechnischen Verbindlichkeiten gegenüber US-amerikanischen Zedenten1) (In diesem Betrag sind umgerechnet 1.249 (329) Mio. EUR enthalten, die zur Besicherung versicherungstechnischer Verpflichtungen aus ILS-Transaktionen von Investoren gestellt werden) 5.422 4.177 Garantien in Form von Letters of Credit von verschiedenen Kreditinstituten zur Besicherung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten 3.074 2.956 Garantieerklärungen für begebene nachrangige Schuldverschreibungen: Die Garantien decken die jeweiligen Bond-Volumina sowie die fälligen Zinsen ab 1.500 2.112 Sperrdepots und sonstige Treuhandkonten als Sicherheiten zugunsten Rückversicherer und Zedenten; im Allgemeinen außerhalb der USA1) 2.850 2.750 Resteinzahlungsverpflichtungen aus bestehenden Kapitalanlageengagements: Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Private-Equity-Fonds und Venture-Capital-Gesellschaften in Form von Personengesellschaften 1.805 1.380 Verpflichtungen aus Mieten/Leasinggeschäften2) 454 454 Einzahlungsverpflichtungen sowie Beitragszahlungen nach §§ 124 ff. VAG als Mitglied des Sicherungsfonds für Lebensversicherer 457 457 Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber verschiedenen Kreditinstituten im Zusammenhang mit Beteiligungen an Immobiliengesellschaften und Immobilientransaktionen 594 574 Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus beabsichtigten Unternehmenserwerben - 245 Verpflichtungen aus Dienstleistungs- und Serviceverträgen - vorwiegend im Zusammenhang mit IT-Auslagerungsverträgen 142 143 Zur Sicherheitenstellung bestehender Derivatgeschäfte in Sperrdepots hinterlegte Kapitalanlagen: Wir haben für bestehende Derivatgeschäfte Sicherheiten mit einem beizulegenden Zeitwert von 37 (13) Mio. EUR erhalten3) 60 79 Sonstige Verpflichtungen4) 59 61 Gesamt 16.417 15.388 1) Die in den Treuhandkonten gehaltenen Wertpapiere werden überwiegend als "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" im Bestand der Kapitalanlagen ausgewiesen; die Angabe bezieht sich im Wesentlichen auf den Zeitwert/Buchwert 2) Daten werden jeweils nur zum Jahresende neu erhoben 3) Die Angabe bezieht sich im Wesentlichen auf den Zeitwert/Buchwert 4) Von den sonstigen Verpflichtungen entfallen 42 (42) Mio. EUR auf Steuerrechtsstreitigkeiten und 9 (13) Mio. EUR auf sonstige Rechtsstreitigkeiten Im Berichtszeitraum lagen darüber hinaus im Vergleich zum 31. Dezember 2014 keine signifikanten Änderungen der Haftungsverhältnisse und der sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor. EREIGNISSE NACH ABLAUF DES BERICHTSZEITRAUMS Mit Vertrag vom 8. Oktober 2015 hat sich der Talanx-Konzern als Konsortialführer einer Gruppe institutioneller Anleger an einer Namensschuldverschreibung im Volumen von 556 Mio. EUR zur Finanzierung des Offshore-Windparks Gode Wind 1 beteiligt. Von dieser Anleihe wurden Wertpapiere mit einer Gesamtsumme von rund 300 Mio. EUR durch konsolidierte Tochterunternehmen der Talanx gezeichnet. Der Talanx-Konzern hat am 30. Oktober 2015 einen Dienstleistungsvertrag mit IBM zur Konsolidierung der Talanx-Rechenzentren geschlossen. Der Betrieb der Rechenzentren wird somit von IBM übernommen und als "Platform-as-a-Service"-Dienstleistung weiterentwickelt. Mit diesem Vertrag bauen IBM und Talanx ihre bestehende strategische Partnerschaft weiter aus. Das ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Verbesserung des IT-Leistungsspektrums und der Kosteneffizienz in der IT. Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 6. November 2015 in Hannover. Der Vorstand scroll Herbert K. Haas, Dr. Christian Hinsch, Torsten Leue Vorsitzender stv. Vorsitzender Dr. Immo Querner Ulrich Wallin Dr. Ian Wicke BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT AN DIE TALANX AKTIENGESELLSCHAFT, HANNOVER Wir haben den Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Talanx AG, Hannover, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Hannover, den 6. November 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll Jungsthöfel Czupalla Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer KONTAKT Talanx AG Riethorst 2 30659 Hannover Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com Group Communications Andreas Krosta Telefon +49 511 3747-2020 Telefax +49 511 3747-2025 [email protected] Investor Relations Carsten Werle Telefon +49 511 3747-2231 Telefax +49 511 3747-2286 [email protected] FINANZKALENDER 2016 21. März 2016 Bilanzpressekonferenz 2015 13. Mai 2016 Zwischenbericht zum 31. März 2016 12. August 2016 Zwischenbericht zum 30. Juni 2016 15. November 2016 Zwischenbericht zum 30. September 2016 Dieser Zwischenbericht erscheint auch auf Englisch. Zwischenbericht im Internet: www.talanx.com/investor-relations Folgen Sie uns auf Twitter: @talanx @talanx_en Talanx AG Riethorst 2 30659 Hannover Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.