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Talanx AG

Interim / Quarterly Report Aug 14, 2017

427_rns_2017-08-14_b3402039-5f8a-4d37-a4ca-241134409690.html

Interim / Quarterly Report

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Talanx Aktiengesellschaft

Hannover

Talanx Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2017

Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2017

DER TALANX-KONZERN AUF EINEN BLICK

KONZERNKENNZAHLEN

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EINHEIT Q1 2017 Q2 2017 6M 2017 Q1 2016 Q2 2016
Gebuchte Bruttoprämien IN MIO. EUR 9.752 7.801 17.553 8.995 7.432
nach Regionen
Deutschland IN % 33 23 29 36 25
Großbritannien IN % 7 8 7 8 11
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei IN % 8 10 9 7 9
Übriges Europa IN % 17 15 16 16 16
USA IN % 15 18 16 13 15
Übriges Nordamerika IN % 2 2 2 2 2
Lateinamerika IN % 8 8 8 7 8
Asien und Australien IN % 9 14 11 9 12
Afrika IN % 1 2 2 2 2
Gebuchte Bruttoprämien nach Versicherungsarten- und zweigen
Schaden/Unfall-Erstversicherung IN MIO. EUR 3.669 1.921 5.590 3.410 1.773
Leben-Erstversicherung IN MIO. EUR 1.685 1.586 3.271 1.530 1.775
Schaden-Rückversicherung IN MIO. EUR 2.702 2.491 5.193 2.329 2.025
Personen-Rückversicherung IN MIO. EUR 1.696 1.803 3.499 1.726 1.859
Verdiente Nettoprämien IN MIO. EUR 6.692 6.748 13.440 6.266 6.544
Versicherungstechnisches Ergebnis IN MIO. EUR -415 -525 -940 -422 -362
Kapitalanlageergebnis IN MIO. EUR 1.011 1.074 2.085 1.022 940
Kapitalanlagerendite1) IN % 3,5 - 3,7 3,7 -
Operatives Ergebnis (EBIT) IN MIO. EUR 576 549 1.125 573 4946)
Periodenergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) IN MIO. EUR 398 386 784 381 3106)
davon Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 238 225 463 222 1816)
Eigenkapitalrendite2) ,3) IN % 10,3 9,8 10,3 10,6 8,4
Ergebnis je Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 0,94 0,89 1,83 0,88 0,71
Verwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 0,94 0,89 1,83 0,88 0,71
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Erst- und -Rückversicherung4) IN % 96,3 97,6 97,0 96,3 97,3
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden/Unfall-Erstversicherer5) IN % 97,6 97,9 97,6 98,4 99,2
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Rückversicherung IN % 95,6 97,4 96,5 94,7 96,1
EBIT-Marge Erst- und Rückversicherung
EBIT-Marge Erstversicherung5) IN % 6,0 5,5 5,8 6,6 4,3
EBIT-Marge Schaden-Rückversicherung IN % 14,6 15,3 14,9 15,8 14,57)
EBIT-Marge Personen-Rückversicherung IN % 5,5 4,3 4,9 6,5 4,0
30.6.2017 31.12.2016
Haftendes Kapital IN MIO. EUR 16.341 16.671
Eigenkapital der Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 8.968 9.078
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter IN MIO. EUR 5.390 5.610
Hybridkapital IN MIO. EUR 1.983 1.983
Selbst verwaltete Kapitalanlagen IN MIO. EUR 106.607 107.174
Kapitalanlagen gesamt IN MIO. EUR 118.140 118.855
Bilanzsumme IN MIO. EUR 157.702 156.571
Buchwert je Aktie zum Ende der Periode IN EUR 35,48 35,91
Aktienkurs zum Ende der Periode IN EUR 32,70 31,77
Marktkapitalisierung der Talanx AG zum Ende der Periode IN MIO. EUR 8.357 8.031
Mitarbeiter KAPAZITÄTEN 20.247 20.039

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EINHEIT 6M 2016 +/- % 6M 2017 zu 6M 2016
Gebuchte Bruttoprämien IN MIO. EUR 16.427 +6,9
nach Regionen
Deutschland IN % 31 -2,0 Pkt.
Großbritannien IN % 9 -2,0 Pkt.
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei IN % 8 +1,0 Pkt.
Übriges Europa IN % 16 - Pkt.
USA IN % 14 +2,0 Pkt.
Übriges Nordamerika IN % 2 - Pkt.
Lateinamerika IN % 7 +1,0 Pkt.
Asien und Australien IN % 11 - Pkt.
Afrika IN % 2 - Pkt.
Gebuchte Bruttoprämien nach Versicherungsarten- und zweigen
Schaden/Unfall-Erstversicherung IN MIO. EUR 5.183 +7,9
Leben-Erstversicherung IN MIO. EUR 3.305 -1,0
Schaden-Rückversicherung IN MIO. EUR 4.354 +19,3
Personen-Rückversicherung IN MIO. EUR 3.585 -2,4
Verdiente Nettoprämien IN MIO. EUR 12.810 +4,9
Versicherungstechnisches Ergebnis IN MIO. EUR -784 -19,9
Kapitalanlageergebnis IN MIO. EUR 1.962 +6,3
Kapitalanlagerendite1) IN % 3,5 +0,2 Pkt.
Operatives Ergebnis (EBIT) IN MIO. EUR 1.0676) +5,4
Periodenergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) IN MIO. EUR 6916) +13,5
davon Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 4036) +14,9
Eigenkapitalrendite2) ,3) IN % 9,5 +0,8 Pkt.
Ergebnis je Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 1,59 +15,1
Verwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 1,59 +15,1
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Erst- und -Rückversicherung4) IN % 96,8 +0,2 Pkt.
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden/Unfall-Erstversicherer5) IN % 98,8 -1,2 Pkt.
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Rückversicherung IN % 95,4 +1,1 Pkt.
EBIT-Marge Erst- und Rückversicherung
EBIT-Marge Erstversicherung5) IN % 5,4 +0,4 Pkt.
EBIT-Marge Schaden-Rückversicherung IN % 15,27) -0,3 Pkt.
EBIT-Marge Personen-Rückversicherung IN % 5,2 -0,3 Pkt.
31.12.2016 +/- %
Haftendes Kapital IN MIO. EUR 16.671 -2,0
Eigenkapital der Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 9.078 -1,2
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter IN MIO. EUR 5.610 -3,9
Hybridkapital IN MIO. EUR 1.983 -
Selbst verwaltete Kapitalanlagen IN MIO. EUR 107.174 -0,5
Kapitalanlagen gesamt IN MIO. EUR 118.855 -0,6
Bilanzsumme IN MIO. EUR 156.571 +0,7
Buchwert je Aktie zum Ende der Periode IN EUR 35,91 -1,2
Aktienkurs zum Ende der Periode IN EUR 31,77 +2,9
Marktkapitalisierung der Talanx AG zum Ende der Periode IN MIO. EUR 8.031 +4,1
Mitarbeiter KAPAZITÄTEN 20.039 +1,0

1) Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand (30.6.2017 und 31.12.2016)

2) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

3) Annualisiertes Quartalsergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu Beginn und zum Ende des Quartals

4) Kombinierte Schaden-/Kostenquote unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses vor Eliminierung konzerninterner, segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

5) Ohne Werte aus dem Segment Konzernfunktionen

6) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums, siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

7) Angepasst infolge der in der Fußnote 6 genannten Anpassung

Leitlinien zu alternativen Performance-Kennzahlen - Informationen zu der Berechnung und Definition einzelner Leistungskennzahlen - finden sich auf http://www.talanx.com/investor-relations/ueberblick/midterm-targets/definitions_apm

VERWALTUNGSORGANE DER TALANX AG

AUFSICHTSRAT

Wolf-Dieter Baumgartl

Vorsitzender

Berg

ehem. Vorsitzender des Vorstands der Talanx AG

Ralf Rieger*

stv. Vorsitzender

Raesfeld

Angestellter HDI Vertriebs AG

Prof. Dr. Eckhard Rohkamm

stv. Vorsitzender

Hamburg

ehem. Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Technologies AG

Antonia Aschendorf

Hamburg

Rechtsanwältin

Mitglied des Vorstands der APRAXA eG

Karsten Faber*

Hannover

Zentralbereichsleiter

Hannover Rück SE, E+S Rückversicherung AG

Jutta Hammer*

Bergisch Gladbach

Angestellte

HDI Kundenservice AG

Dr. Hermann Jung

Heidenheim

ehem. Mitglied der Geschäftsführung der Voith GmbH

Dr. Thomas Lindner

Albstadt

Vorsitzender der Geschäftsführung der Groz-Beckert KG

Dirk Lohmann

Forch, Schweiz

Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsführung der Secquaero Advisors AG

Christoph Meister*

Hannover

Mitglied im ver.di-Bundesvorstand

Jutta Mück*

Oberhausen

Account Manager Vertrieb Industrie

HDI Global SE

Otto Müller*

(bis 31. Dezember 2016)

Hannover Angestellter

Hannover Rück SE

Katja Sachtleben-Reimann*

Hannover

Angestellte

Talanx Service AG

Dr. Erhard Schipporeit Hannover

ehem. Mitglied des Vorstands der E.ON AG

Prof. Dr. Jens Schubert*

Potsdam

Leiter Recht, ver.di-Bundesverwaltung

Professor

Universität Lüneburg, Leuphana Law School

Jörn von Stein*

(seit 1. Januar 2017)

Angestellter

neue leben Lebensversicherung AG

Norbert Steiner

Baunatal

ehem. Vorsitzender des Vorstands der K+S AG

VORSTAND

Herbert K. Haas

Vorsitzender

Burgwedel

Dr. Christian Hinsch

stv. Vorsitzender

Burgwedel

Torsten Leue

Hannover

Dr. Immo Querner

Celle

Ulrich Wallin

Hannover

Dr. Jan Wicke

Hannover

* Arbeitnehmervertreter

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

WIRTSCHAFTSBERICHT

MÄRKTE, WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN UND BRANCHENUMFELD

Das erste Halbjahr 2017 war insgesamt geprägt von einem globalen Aufschwung, wobei ein solides Binnenwachstum in Industrieländern zu steigendem Exportwachstum in großen Teilen der Welt führte.

In der Eurozone beschleunigte sich die Wachstumsdynamik weiter. Dank anhaltend guter Arbeitsmärkte, steigender Exporte und unterstützender Geldpolitik legte die Wirtschaft im ersten Quartal 2017 um 0,6 % und im Jahresvergleich um 1,9 % zu. In den USA kehrte nach Rückschlägen bei der Implementierung der fiskalpolitischen Pläne der Regierung Ernüchterung ein. Nach einem überraschend schwachen Wachstum der US-Wirtschaft im ersten Quartal von 0,4 % deuten Frühindikatoren auf eine Rückkehr zum ursprünglichen Wachstumspfad von rund 2 % p. a. hin.

Auch die Situation in den Schwellenländern hat sich dank des strukturellen Anpassungsprozesses der letzten Jahre und des positiven außenwirtschaftlichen Umfelds deutlich verbessert. Der volkswirtschaftliche Transformationsprozess in China setzt sich weiter fort und wird durch die gute Exportnachfrage erleichtert.

Der globale ölpreisbedingte Inflationsanstieg erreichte Anfang 2017 seinen Höhepunkt. Seitdem sorgen gesunkene Ölpreise, globale Überkapazitäten und Sonderfaktoren für eine schwache Preisentwicklung. Dies ermöglicht den großen Zentralbanken eine langsame "Normalisierung" ihrer Geldpolitik.

Nach einer viel beachteten und vielleicht als Ausstiegssignal aus der expansiven Geldpolitik überinterpretierten Rede von EZB-Präsident Mario Draghi zogen die Zinsen in der Eurozone zum Halbjahresende deutlich an. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen stiegen innerhalb kurzer Zeit um mehr als 20 Basispunkte auf knapp 0,47 %. Dagegen sorgten in den USA eher enttäuschende Wirtschaftsdaten und die fehlende Umsetzung der angekündigten wirtschaftspolitischen Maßnahmen trotz einer weiteren Zinsanhebung für sinkende Renditen.

Die globalen Aktienmärkte konnten in der ersten Jahreshälfte deutlich zulegen. Die USA und Deutschland erreichten neue Höchststände, auch Europa, Japan und die großen Schwellenländer konnten Gewinne verzeichnen.

Auf die Versicherungsbranche wirkte sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Vergleich zum Vorjahr teilweise freundlicher aus. Das Beitragswachstum hat spürbar zugenommen und die Schadenbelastung einen geringeren Druck auf das Ergebnis ausgeübt. Die Gesamtschäden durch Naturkatastrophen blieben um mehr als die Hälfte sowohl unter dem Vorjahreswert als auch unterhalb des Durchschnitts der letzten zehn Jahre. Der Anteil der versicherten Schäden fiel höher aus, lag in Summe aber ebenfalls deutlich unter dem Wert für 2016. Wesentliche Schadenereignisse waren eine Reihe schwerer Gewitter in den USA, ein Zyklon in Australien, Waldbrände in Chile und ein Unwetter in Deutschland. Weiterhin herausfordernd stellte sich demgegenüber die Lage an den Finanzmärkten dar, die im Berichtszeitraum durch Volatilität und anhaltend niedrige Zinsen gekennzeichnet war. Die Branche diversifiziert ihre Anlagen weiter, so etwa durch Infrastrukturinvestments.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Die Berichtswährung von Talanx AG ist der Euro (EUR).

UMRECHNUNGSKURSE DER FÜR UNS WICHTIGSTEN WÄHRUNGEN

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1 EUR entspricht Bilanz (Stichtag) Erfolgsrechnung (Durchschnitt)
30.6.2017 31.12.2016 6M 2017 6M 2016
--- --- --- --- --- ---
AUD Australien 1,4844 1,4591 1,4439 1,5092
BRL Brasilien 3,7654 3,4292 3,4740 4,0950
CAD Kanada 1,4799 1,4191 1,4469 1,4743
CLP Chile 758,4600 704,3500 719,2029 761,1557
CNY China 7,7333 7,3206 7,4670 7,2688
GBP Großbritannien 0,8787 0,8553 0,8603 0,7786
JPY Japan 127,7200 123,4100 122,4800 125,0057
MXN Mexiko 20,5661 21,7854 21,0784 19,8492
PLN Polen 4,2216 4,4097 4,2695 4,3 591
TRY Türkei 4,0118 3,7194 3,9109 3,2233
USD USA 1,1405 1,0540 1,0874 1,1113
ZAR Südafrika 14,8921 14,4632 14,4294 16,9829

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

GESCHÄFTSVERLAUF KONZERN

Bruttoprämien steigen um 7 %
Großschadenbelastung im ersten Halbjahr sehr gering
Konzernergebnis um 15 % gesteigert

WESENTLICHE KONZERNKENNZAHLEN

IN MIO. EUR

scroll

6M 2017 6M 20161) +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 17.553 16.427 +6,9
Verdiente Nettoprämien 13.440 12.810 +4,9
Versicherungstechnisches Ergebnis -940 -784 -19,9
Kapitalanlageergebnis 2.085 1.962 +6,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.125 1.067 +5,4
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, nur Schaden/Unfallversicherungen) in % 97,0 96,8 +0,2 Pkt.

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums

STEUERUNGSGRÖSSEN

IN %

scroll

6M 2017 6M 20161) +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 6,5 0,0 +6,5 Pkt.
Konzernergebnis in Mio. EUR 463 403 +14,9
Eigenkapitalrendite2) 10,3 9,5 +0,8 Pkt.
Kapitalanlagerendite3) 3,7 3,5 +0,2 Pkt.

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums

2) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

3) Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen im Verhältnis zum durchschnittlichen selbst verwalteten Kapitalanlagebestand

PRÄMIENVOLUMEN

Der Talanx-Konzern steigerte seine gebuchten Bruttoprämien im ersten Halbjahr 2017 um 6,9 % (währungsbereinigt um 6,5 %) auf 17,6 (16,4) Mrd. EUR. Das Segment Schaden-Rückversicherung wies ein Beitragswachstum von 17,3 % aus, gefolgt vom Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International mit 13,7 %. Höhere Prämieneinnahmen der ausländischen Niederlassungen trugen im Geschäftsbereich Industrieversicherung zu einem moderaten Beitragszuwachs (+3,3 %) bei. Die verdienten Nettoprämien betrugen 13,4 (12,8) Mrd. EUR; damit lagen sie um 4,9 % über denen der Vorjahresperiode. Die Selbstbehaltsquote des Konzerns stieg u. a. aufgrund eines höheren Selbstbehalts im Geschäftsbereich Industrieversicherung und im Segment Schaden-Rückversicherung um 0,5 Prozentpunkte auf 87,4 (86,9) %.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Das versicherungstechnische Ergebnis lag bei -940 (-784) Mio. EUR. Die Großschadenbelastung im ersten Halbjahr betrug trotz Unwetterschäden in der Erstversicherung im zweiten Quartal 195 (495) Mio. EUR und damit deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum; sie blieb innerhalb des periodenanteiligen Budgets (488 Mio. EUR). Die verbesserte Nettoschadenquote konnte die gestiegene Nettokostenquote nicht ganz ausgleichen; die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Konzerns blieb daher mit 97,0 (96,8) % stabil auf gutem Niveau.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis stieg um 6,2 % auf 2.085 (1.962) Mio. EUR. Dies lag besonders am Anstieg des außerordentlichen Kapitalanlageergebnisses von 133 Mio. EUR und gestiegener Realisate im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland zur Finanzierung der Zinszusatzreserve; das Depotzinsergebnis - im Wesentlichen aus dem Segment Personen-Rückversicherung - fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich. Die Konzern-Kapitalanlagerendite lag im ersten Halbjahr 2017 bei 3,7 (3,5) % und damit leicht über dem Wert der Vorjahresperiode.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 1.125 (1.067) Mio. EUR. Das Konzernergebnis legte um 14,9 % auf 463 (403) Mio. EUR zu; alle Geschäftsbereiche trugen dazu bei, aber vor allem die Geschäftsbereiche Privat- und Firmenversicherung Deutschland und Industrieversicherung hatten daran den höchsten Anteil. Die Eigenkapitalrendite stieg auf 10,3 %, und damit um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode (9,5 %).

ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE IM KONZERN

Die Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sieben berichtspflichtigen Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall- und Lebensversicherung -, Privat- und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung, Personen-Rückversicherung und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang informieren wir im Anhang des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2016 im Kapitel "Segmentberichterstattung".

INDUSTRIEVERSICHERUNG

Beitragswachstum im Ausland
Verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis
Kapitalanlageergebnis trotz Niedrigzinsphase erhöht

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNG

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.795 2.706 +3,3
Verdiente Nettoprämien 1.160 1.083 +7,1
Versicherungstechnisches Ergebnis 32 25 +28,0
Kapitalanlageergebnis 137 109 +25,7
Operatives Ergebnis (EBIT) 162 143 +13,3

STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNG

IN %

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 2,6 4,1 -1,5 Pkt.
Selbstbehalt 54,4 52,7 +1,7 Pkt.
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)1) 97,2 97,8 -0,6 Pkt.
EBIT-Marge2) 14,0 13,1 +0,9 Pkt.
Eigenkapitalrendite3) 10,1 8,5 +1,6 Pkt.

1) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses

2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

3) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

PRÄMIENVOLUMEN

Die gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs beliefen sich zum 30. Juni 2017 auf 2,8 (2,7) Mrd. EUR und stiegen um rund 3,3 % (währungsbereinigt um 2,6 %). Beitragssteigerungen konnten die ausländischen Niederlassungen der HDI Global SE insbesondere in Frankreich, Belgien und Japan erzielen.

Die Selbstbehaltsquote im Geschäftsbereich lag mit 54,4 (52,7) % über dem Niveau des Vorjahres. Grund waren vor allem geringere Abgaben an externe Rückversicherer in den Sparten Haftpflicht und Kraftfahrt. Die verdienten Nettoprämien stiegen überproportional zur Bruttoentwicklung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,1 % auf 1.160 (1.083) Mio. EUR.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Das versicherungstechnische Nettoergebnis im Geschäftsbereich verbesserte sich auf 32 (25) Mio. EUR. Die Nettokostenquote lag mit 21,2 (21,7) % unter dem Vorjahreswert. Höhere Nettoprämien konnten die gestiegenen absoluten Kosten aufgrund von höheren investiven Projektaufwendungen überkompensieren. Die Schadenquote (netto) verbesserte sich leicht auf 76,0 (76,1) %. Insbesondere in den Sparten Haftpflicht und Transport hat sich die Schadenbelastung reduziert. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Geschäftsbereichs Industrieversicherung betrug 97,2 (97,8) %.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis stieg um 25,7 % auf 137 (109) Mio. EUR. Das gesunkene Zinsniveau für Neu- und Wiederanlagen konnte durch höhere Amortisationen von Collateralised Loan Obligations überkompensiert werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bei der HDI Global SE gleichzeitig mehr Gewinne aus dem Verkauf von Kapitalanlagen generiert.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs liegt aufgrund der vorgenannten Entwicklungen im ersten Halbjahr mit 162 (143) Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 112 (91) Mio. EUR.

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND

Seit dem zweiten Quartal 2016 steuert der Talanx-Konzern den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland nach den Segmenten Schaden/Unfall- und Lebensversicherung und berichtet entsprechend über die Entwicklung dieser beiden Segmente.

SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

Fortgesetztes Beitragswachstum insbesondere in der Bancassurance
Geringere Schadenbelastungen verbessern kombinierte Schaden/-Kostenquote
Operatives Ergebnis deshalb und durch entfallenden Restrukturierungsaufwand über Vorjahr

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 1.002 980 +2,2
Verdiente Nettoprämien 688 691 -0,4
Versicherungstechnisches Ergebnis -9 -32 +71,9
Kapitalanlageergebnis 44 47 -6,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 22 -17 +229,4

STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

IN %

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Bruttoprämienwachstum 2,3 -0,9 +3,2 Pkt.
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)1) 101,5 104,7 -3,2 Pkt.
EBIT-Marge2) 3,1 -2,5 +5,6 Pkt.

1) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses

2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFT

Im Segment Schaden/Unfallversicherung war ein Anstieg der gebuchten Beitragseinnahmen um 2,2 % auf 1.002 (980) Mio. EUR zu verzeichnen. Die höheren Beitragseinnahmen waren insbesondere auf den Ausbau der Arbeitslosigkeitsversicherung im Bereich der Bancassurance zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich dadurch der Anteil der Schaden/Unfallversicherer am gesamten Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland auf 30,3 (29,3) %.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Im laufenden Geschäftsjahr verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis von -32 Mio. EUR auf -9 Mio. EUR, was auf eine positive Schadenentwicklung zurückzuführen war. Darüber hinaus gingen die Belastungen aus Naturkatastrophen- und Großschadenaufwendungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Insgesamt führte diese positive Entwicklung zu einem Rückgang der kombinierten Schaden-/Kostenquote (netto) um 3,2 Prozentpunkte von 104,7 % auf 101,5 %.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis verringert sich aufgrund geringerer laufender Zinserträge auf 44 (47) Mio. EUR.

OPERATIVES ERGEBNIS

Das EBIT lag mit 22 (-17) Mio. EUR über dem Vorjahreszeitraum; bedingt durch die geringere Schadenbelastung und durch entfallenden Restrukturierungsaufwand im Rahmen unseres Investitions- und Modernisierungsprogramms. Entsprechend erhöhte sich die EBIT-Marge auf 3,1 (-2,5) %.

LEBENSVERSICHERUNG

Beitragsrückgang durch Bestandsabrieb in der klassischen Lebens- und Rentenversicherung
Anstieg Kapitalanlageergebnis durch höhere Realisierungen zur Finanzierung der Zinszusatzreserve
Rückgang des EBITS durch Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.308 2.366 -2,4
Verdiente Nettoprämien 1.701 1.763 -3,5
Versicherungstechnisches Ergebnis -901 -780 -15,5
Kapitalanlageergebnis 951 890 +6,9
Operatives Ergebnis (EBIT) 41 73 -43,8
Neuzugang gemessen in Annual Premium Equivalent 194 202 -4,0
Einmalbeiträge 705 717 -1,7
Laufende Beiträge 123 130 -5,4
Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent 194 202 -4,0
Kapitaleffiziente Produkte1) 70 n.a.
Nicht kapitaleffiziente Produkte1) 57 n.a.
Biometrieprodukte1) 67 n.a.

1) Vorjahresvergleich aufgrund neuer Produktstruktur nicht möglich

STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG

IN %

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Bruttoprämienwachstum -2,4 -11,7 +9,3 Pkt.
EBIT-Marge1) 2,4 4,2 -1,8 Pkt.

1) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFT

Das Segment Lebensversicherung wies im Halbjahr - einschließlich der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - einen Beitragsrückgang von 2,4 % auf 2,3 (2,4) Mrd. EUR. auf. Hierbei war ein erwartungsgemäßer Rückgang der laufenden Beiträge aufgrund erhöhter Abläufe im Jahr 2016 um -45 Mio. EUR und der Einmalbeiträge um -12 Mio. EUR zu verzeichnen. Die Selbstbehaltsquote im Lebensversicherungsgeschäft blieb mit 95,4 (95,6) % stabil. Nach Berücksichtigung der Sparbeiträge bei unseren fondsgebundenen Produkten und der Veränderung der Beitragsüberträge erzielte das Segment Lebensversicherung um 3,5 % niedrigere verdiente Nettoprämien von 1,7 (1,8) Mrd. EUR. Der Anteil des Segments Lebensversicherung am gesamten Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland ging geringfügig auf 69,7 (70,7) % zurück.

Das Neugeschäft bei den Lebensversicherungsprodukten - gemessen in der international verwendeten Größe Jahresbeitragsäquivalent (Annual Premium Equivalent, APE) - verringerte sich von 202 Mio. EUR auf 194 Mio. EUR aufgrund der Umstellung hin zu kapitaleffizienten und Risiko-Produkten.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Im laufenden Geschäftsjahr verschlechterte sich das versicherungstechnische Ergebnis auf -901 (-780) Mio. EUR. Es wird u. a. durch die Aufzinsung der versicherungstechnischen Rückstellungen und die Beteiligung unserer Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis bestimmt. Diesen Aufwendungen stehen die Erträge aus den Kapitalanlagen gegenüber, die allerdings im nicht versicherungstechnischen Ergebnis auszuweisen sind.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis stieg um 6,9 % auf 951 (890) Mio. EUR. Der Anstieg ist insbesondere auf eine höhere Realisierung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve zurückzuführen. Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis verbesserte sich entsprechend um 47,0 % auf 276 (187) Mio. EUR. Der Rückgang des ordentlichen Kapitalanlageergebnisses um 4,7 % auf 729 (765) Mio. EUR war geprägt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau.

OPERATIVES ERGEBNIS

Das operative Ergebnis (EBIT) im Segment Lebensversicherung verringerte sich auf 41 (73) Mio. EUR insbesondere durch RfB-Zuführungen aufgrund von Steuererträgen bei einigen unserer Gesellschaften.

GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT

STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT

IN %

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Eigenkapitalrendite1) 4,0 1,8 +2,2 Pkt.

1) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern, Finanzierungskosten und Minderheitsanteilen erhöhte sich das Konzernergebnis auf 50 (24) Mio. EUR, sodass die Eigenkapitalrendite um 2,2 Prozentpunkte auf 4,0 % stieg.

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

Verschmelzung der CBA Vita S. p. A. und der InChiaro Assicurazioni S. p. A. auf die HDI Assicurazioni S. p. A.
Positive Effekte aus Kostenoptimierungsmaßnahmen auf die Kostenquote
Stabile kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften trotz Großschadenereignis in Chile

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 20161) +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.828 2.487 +13,7
Verdiente Nettoprämien 2.358 2.097 +12,4
Versicherungstechnisches Ergebnis 14 7 +100,0
Kapitalanlageergebnis 173 153 +13,1
Operatives Ergebnis (EBIT) 116 107 +8,4

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums

STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

IN %

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6M 2017 6M 20161) +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 11,3 11,9 -0,6 Pkt.
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, nur Schaden/ Unfallversicherungen)2) 96,5 96,4 +0,1 Pkt.
EBIT-Marge3) 4,9 5,2 -0,3 Pkt.
Eigenkapitalrendite4) 7,1 6,5 +0,6 Pkt.

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums

2) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses

3) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

4) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

Der Geschäftsbereich bündelt die Aktivitäten des internationalen Privat- und Firmenkundengeschäfts innerhalb des Talanx-Konzerns und ist in den beiden Regionen Europa und Lateinamerika aktiv. Per 29. Juni 2017 wurden der Lebensversicherer CBA Vita S. p. A. sowie der Sachversicherer InChiaro Assicurazioni S. p. A. auf die italienische HDI Assicurazioni S. p. A. verschmolzen. Der Erwerb der nun verschmolzenen CBA Vita S. p. A. sowie der übrigen 49 % der InChiaro Assicurazioni S. p. A. erfolgte zum 30. Juni 2016 über die italienische HDI Assicurazioni S. p. A.

PRÄMIENVOLUMEN

Die gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs (einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung) stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 um 13,7 % auf 2,8 (2,5) Mrd. EUR. Währungsbereinigt erhöhten sich die Bruttoprämien gegenüber der Vergleichsperiode um 11,3 %.

Das Prämienvolumen konnte in der Berichtsperiode in beiden Regionen gesteigert werden. In der Region Lateinamerika erhöhten sich die gebuchten Bruttoprämien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,0 % auf 798 Mio. EUR. Währungsbereinigt betrug der Anstieg 9,1 %, was im Wesentlichen auf die mexikanische HDI Seguros S. A. zurückzuführen war. Das Prämienvolumen der Gesellschaft konnte insbesondere in der Kraftfahrtversicherung und über den Bankvertrieb gesteigert werden, was sowohl aus einer gestiegenen Anzahl versicherter Fahrzeuge als auch aus höheren Durchschnittsprämien resultierte. Positive Auswirkungen auf die gebuchten Bruttoprämien der Region Lateinamerika hatte auch Chile, wo das Prämienvolumen ebenfalls in der Kraftfahrtversicherung sowie über einen neuen Bankvertriebskanal gesteigert werden konnte. Zudem war hier eine gestiegene Nachfrage nach Gebäudeversicherungen infolge von Naturkatastrophen festzustellen. 53 % des in der Region erzielten Prämienvolumens entfielen auf die brasilianische HDI Seguros S. A. Die gebuchten Bruttoprämien der Gesellschaft konnten vor allem im Zuge von kontinuierlichen Preiserhöhungen in der Kraftfahrtversicherung unter der Berücksichtigung von Währungseffekten um 19,5 % auf 420 Mio. EUR gesteigert werden, währungsbereinigt betrug der Anstieg 1,3 %.

In der Region Europa war ein Wachstum der gebuchten Bruttoprämien um 12,3 % auf 2,0 Mrd. EUR zu verzeichnen, vor allem getrieben durch das Prämienwachstum von 34,9 % auf 594 Mio. EUR beim polnischen Sachversicherer TUiR WARTA S. A. Der polnische Kraftfahrtversicherungsmarkt befindet sich seit dem zweiten Halbjahr 2016 im Zyklus des "harten" Marktes, was zu einem Anstieg der Durchschnittsprämien in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung führte. Des Weiteren war die positive Entwicklung zurückzuführen auf die Zunahme der versicherten Fahrzeuge auf mehr als 4,5 (rund 3,6) Mio. Stück. Bei der italienischen HDI Assicurazioni S. p. A. konnte durch die Berücksichtigung der Lebensversicherungsprämien der per 30. Juni 2016 akquirierten italienischen CBA Vita S. p. A. die bisher moderate Entwicklung des Einmalbeitragsgeschäfts aus anderen Bankvertriebskanälen mehr als kompensiert werden. Positive Effekte auf die gebuchten Bruttoprämien der Region hatte auch die Türkei, hier konnte vor allem die Anzahl versicherter Fahrzeuge gesteigert werden. Währungsbereinigt betrug das Wachstum des Prämienvolumens in Europa 12,4 %.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Die kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften verblieb auf Vorjahresniveau (+0,1 Prozentpunkte auf 96,5 %). Die Kostenquote des Geschäftsbereichs lag mit 29,6 % um 1,8 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres (31,4 %). Dies resultierte aus dem Rückgang sowohl der Abschlusskostenquote als auch der Verwaltungskostenquote (um 0,6 Prozentpunkt auf 5,8 % von 6,4 % im Vorjahr) aufgrund von Kostenoptimierungen vor allem bei der polnischen TUiR WARTA S. A. sowie in Brasilien. Die Schadenquote stieg demgegenüber um 1,8 Prozentpunkte, unter anderem belastet durch Großschäden in Chile.

Insgesamt lag das versicherungstechnische Ergebnis des Geschäftsbereiches mit 14 Mio. EUR deutlich über Vorjahresniveau (7 Mio. EUR).

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Im ersten Halbjahr 2017 wurde im Geschäftsbereich mit 173 (153) Mio. EUR ein gegenüber der Vergleichsperiode um 13,1 % höheres Kapitalanlageergebnis erzielt. Das ordentliche Kapitalanlageergebnis erhöhte sich um 7,2 %, im Wesentlichen getrieben durch die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt höheren Kapitalanlagebestände. Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 waren zudem positiv beeinflusst von einem gestiegenen außerordentlichen Kapitalanlageergebnis in Italien. Die durchschnittliche Rendite der selbst verwalteten Kapitalanlagen verbesserte sich entsprechend um 0,1 Prozentpunkte auf 3,7 %.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte im ersten Halbjahr 2017 mit 116 Mio. EUR ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,4 % höheres operatives Ergebnis (EBIT). Während die Region Europa mit einem gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 18,4 % auf 90 (76) Mio. EUR gestiegenen EBIT zum operativen Ergebnis des Geschäftsbereichs beitrug, wurden 30 (34) Mio. EUR des EBITS in der Region Lateinamerika generiert. Der Rückgang des EBITS in Lateinamerika resultiert vor allem aus dem oben genannten Großschaden in Chile. Das Konzernergebnis nach Minderheiten erhöhte sich um 13,8 % auf 74 (65) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozentpunkte auf 7,1 %.

WEITERE KENNZAHLEN

GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH SPARTEN

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.828 2.487 +13,7
Schaden/Unfall 1.831 1.537 +19,1
Leben 997 950 +4,9
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 2.358 2.097 +12,4
Schaden/Unfall 1.526 1.305 +16,9
Leben 832 792 +5,1
Versicherungstechnisches Ergebnis 14 7 +100,0
Schaden/Unfall 54 46 +17,4
Leben -40 -39 -2,6
Sonstige - - -
Kapitalanlageergebnis 173 153 +13,1
Schaden/Unfall 100 89 +12,4
Leben 75 65 + 15,4
Sonstige -2 -1 -100,0
Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent (Leben) 116 118 -1,7
Einmalbeiträge 833 836 -0,4
Laufende Beiträge 33 34 -2,9
Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent (Leben) 116 118 -1,7
Kapitaleffiziente Produkte1) 47 - -
Nicht kapitaleffiziente Produkte1) 39 - -
Biometrieprodukte1) 30 - -

1) Vorjahresvergleich aufgrund neuer Produktstruktur nicht möglich

GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH REGIONEN

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.828 2.487 +13,7
davon Europa 2.019 1.798 +12,3
davon Lateinamerika 798 676 +18,0
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 2.358 2.097 +12,4
davon Europa 1.653 1.471 +12,4
davon Lateinamerika 704 625 +12,6
Versicherungstechnisches Ergebnis 14 7 +100,0
davon Europa -5 -2 -150,0
davon Lateinamerika 12 8 +50,0
Kapitalanlageergebnis 173 153 +13,1
davon Europa 127 108 +17,6
davon Lateinamerika 49 46 +6,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 116 107 +8,4
davon Europa 90 76 +18,4
davon Lateinamerika 30 34 -11,8

RÜCKVERSICHERUNG SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

Schaden-Rückversicherung unverändert wettbewerbsintensiv
Weitere Reservestärkungen für sogenannte Ogden Rate
Insgesamt zufriedenstellende Ergebnisentwicklung

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERISCHERUNG -SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 20161) +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 5.428 4.627 +17,3
Verdiente Nettoprämien 4.313 3.839 +12,3
Versicherungstechnisches Ergebnis 149 165 -9,7
Kapitalanlageergebnis 490 431 +13,7
Operatives Ergebnis (EBIT) 644 582 +10,7

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums

STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

IN %

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6M 2017 6M 20161) +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 16,9 -5,6 +22,5 Pkt.
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)2) 96,5 95,4 +1,1 Pkt.
EBIT-Marge3) 14,9 15,2 -0,3 Pkt.

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums

2) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses

3) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

In der weltweiten Schaden-Rückversicherung hält der intensive Wettbewerb an; das Angebot für Rückversicherungsdeckungen übersteigt weiter deutlich die Nachfrage. Auch wenn in Teilen die Geschäftsergebnisse der Versicherer schlechter geworden sind und zunehmend mehr Reserven freigegeben werden, kann die Kapitalausstattung der meisten immer noch als ausreichend angesehen werden. Einen weiteren Faktor für den anhaltenden Druck auf die Preise und Konditionen - besonders im US-Naturkatastrophengeschäft - stellen die zusätzlichen Kapazitäten aus dem Markt für Katastrophenanleihen (ILS) dar.

In diesem Umfeld standen zum 1. April die Vertragserneuerungsrunde für Japan sowie volumenmäßig kleinere Vertragsverlängerungen für die Märkte Australien, Neuseeland, Korea und Nordamerika an. Angesichts der überwiegend weichen Marktverhältnisse haben wir uns im Wesentlichen auf das Bestandsgeschäft konzentriert, um so eine gute Qualität unseres Schaden-Rückversicherungsportefeuilles sicherzustellen.

In Japan gingen die Raten im Sachgeschäft weiter zurück, jedoch moderater als dies in der vorangegangenen Vertragserneuerungsrunde der Fall war. Im Haftpflichtgeschäft konnten aufgrund von Schäden aus der Vergangenheit substanzielle Ratenerhöhungen durchgesetzt werden, sodass wir hier zusätzliche Prämien vereinnahmen konnten. In Neuseeland sorgte das Erdbeben vom November 2016 dafür, dass der Trend rückläufiger Raten gestoppt werden konnte. Ein Teil unseres Nordamerikageschäfts wurde ebenfalls zum 1. April erneuert. Der Preisdruck hat hier spartenübergreifend spürbar nachgelassen. Sowohl im Sach- als auch im Haftpflichtbereich konnten wir überwiegend stabile Preise erzielen.

PRÄMIENENTWICKLUNG

Die gebuchten Bruttoprämien im Segment Schaden-Rückversicherung stiegen zum 30. Juni 2017 deutlich um 17,3 % auf 5,4 (4,6) Mrd. EUR. Hier schlug sich der Bedarfsanstieg nach solvenzentlastenden Rückversicherungslösungen sowohl in Europa als auch in Nordamerika nieder. Prämienrückgänge in anderen Bereichen konnten damit mehr als kompensiert werden. Bei konstanten Währungskursen hätte der Anstieg 16,9 % betragen. Der Selbstbehalt erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode auf 89,4 (88,2) %. Die verdienten Nettoprämien stiegen um 12,3 % auf 4,3 (3,8) Mrd. EUR; auf währungskursbereinigter Basis wären es 11,8 % gewesen.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Die Großschadenbelastung zum 30. Juni 2017 lag - angesichts eines großschadenfreien zweiten Quartals - mit 123 Mio. EUR deutlich unter dem Wert der Vergleichsperiode (353 Mio. EUR). Belastungen ergaben sich auch im zweiten Quartal aus der Entscheidung der britischen Regierung, ab März 2017 den Abzinsungssatz für Abfindungszahlungen aus Personenschäden ("Ogden Rate") von 2,5 % auf -0,75 % abzusenken. Dadurch können schwere Personenschäden, wie beispielsweise durch Autounfälle, erheblich teurer werden, was zu höheren Zahlungen aus Haftpflichtversicherungsdeckungen führt. Da sich dies nicht nur auf zukünftige, sondern auch auf noch nicht abgewickelte Schäden der Vergangenheit bezieht, führt es zu einem substanziellen Nachreservierungsbedarf für Erst- und Rückversicherer. Wir haben zu diesem Zweck zum 30. Juni 2017 zusätzliche Schadenreserven in Höhe von 291 Mio. EUR gebildet. Angesichts unserer sehr auskömmlichen Spätschadenreserven führt dies jedoch nicht zu Abwicklungsverlusten. Wir gehen davon aus, dass auch im Laufe des Geschäftsjahres aus der Änderung der "Ogden Rate" weiterer Nachreservierungsbedarf entstehen kann. Allerdings sollte dieser durch die gestellten Spätschadenreserven kompensiert werden.

Das versicherungstechnische Ergebnis für das Segment Schaden-Rückversicherung ging um 9,7 % auf 149 (165) Mio. EUR zurück; es liegt aber noch auf einem auskömmlichen Niveau. Die kombinierte Schaden- /Kostenquote stellt sich mit 96,5 (95,4) % immer noch positiv dar.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Sehr erfreulich entwickelte sich mit 490 (431) Mio. EUR das Ergebnis unserer Kapitalanlagen. Angesichts höherer ordentlicher Erträge stieg das Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen um 16,5 % auf 488 (419) Mio. EUR.

OPERATIVES ERGEBNIS

Vor diesem Hintergrund verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) für das Segment Schaden-Rückversicherung zum 30. Juni 2017 um 10,7 % auf 644 (582) Mio. EUR. Die EBIT-Marge lag mit 14,9 (15,2) % wieder deutlich über unserem Zielwert von mindestens 10 %.

PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG

Wachsender internationaler Bedarf an automatisierten Underwriting-Systemen
Stabiler, langfristiger Beitrag zum Konzernergebnis durch erneut solides Ergebnis bestätigt

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG -SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 3.570 3.656 -2,4
Verdiente Nettoprämien 3.210 3.328 -3,5
Versicherungstechnisches Ergebnis -229 -176 -30,1
Kapitalanlageergebnis 300 321 -6,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 156 174 -10,3

STEUERUNGSGRÖSSEN

IN %

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6M 2017 6M 2016 +/-%
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) -1,5 4,2 -5,7 Pkt.
EBIT-Marge1) Financial Solutions 29,9 16,3 +13,6 Pkt.
EBIT-Marge1) Longevity Solutions 2,3 2,1 +0,2 Pkt.
EBIT-Marge1) Mortality/Morbidity 1,0 4,3 -3,3 Pkt.

1) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Mit der Entwicklung des Geschäfts im Segment Personen-Rückversicherung für das erste Halbjahr 2017 sind wir insgesamt nicht ganz zufrieden. Nach einem auskömmlichen ersten Quartal blieb das zweite Quartal insgesamt hinter unseren Erwartungen zurück.

Im deutschen Markt mussten Lebensversicherer ab Mai erstmals gemäß Solvency II die sogenannten SFCR (Solvency and Financial Condition Reports) veröffentlichen. Zum Ende des Jahres 2016 konnten demnach alle Lebensversicherer - die von der BaFin beaufsichtigt und kontrolliert werden - die Solvenzanforderungen erfüllen. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich die Bedeckungsquote der deutschen Lebensversicherer im Schnitt branchenweit um 57 Prozentpunkte (von 283 % auf 340 %). Unabhängig von dieser allgemeinen Verbesserung zeigte sich aber auch, dass einzelne Gesellschaften keine ausreichenden Bedeckungsquoten vorweisen konnten. Infolgedessen konnten wir ein gesteigertes Interesse an Rückversicherungslösungen zur Optimierung der Solvenzsituation beobachten. Ein ähnlich wachsendes Interesse stellten wir für Lösungen zur Finanzierung der Zinszusatzreserve fest. Der zu Beginn des Jahres neu eingeführte Pflegebegriff in der deutschen Sozialversicherung hat bisher noch nicht zu der erwarteten Belebung des Neugeschäfts in der Pflegeversicherung geführt. Derzeit sind unterschiedliche Entwicklungen im Markt zu sehen: Anbieter stellen teilweise das Neugeschäft komplett ein oder übernehmen die Vermittlung für andere Gesellschaften. Es bleibt abzuwarten, inwieweit das Geschäft gesteigert werden kann. Jedoch sind wir zuversichtlich, dass sich die Pflegeversicherung positiv entwickeln wird und sehen für die zweite Jahreshälfte Geschäftspotenzial.

Mit Blick auf Europa war die Nachfrage nach solvenzorientierten Rückversicherungslösungen - neben Deutschland - auch in weiteren europäischen Ländern wie beispielsweise den Niederlanden stark. Insgesamt hat sich das Geschäft in Europa entsprechend unseren Erwartungen entwickelt. Besonders erfreulich war die Entwicklung im Bereich ReTakaful, wo wir unser automatisiertes Underwriting-System hr|ReFlex erfolgreich bei Kunden implementieren konnten.

Im Bereich der Langlebigkeitsrisiken hat sich speziell in Großbritannien der Vorzugsrentenmarkt weitgehend monopolisiert. Viele Anbieter haben sich aus dem Markt zurückgezogen. Zum einen resultiert dies aus der Gesetzesänderung, dass die Verpflichtung, Pensionsersparnisse in Jahresrenten umzuwandeln, teilweise weggefallen ist, und zum anderen aus den geänderten Kapitalanforderungen durch Solvency II. Global betrachtet ist die Entwicklung im Langlebigkeitsbereich unverändert positiv und die Nachfrage nimmt stetig zu. Ebenso rücken indexierte Langlebigkeits-Rückversicherungslösungen vermehrt in den Fokus, sodass sich hier ein Markt entwickelt.

Die dynamische Entwicklung in Asien hat über das erste Quartal hinaus auch im zweiten Quartal angehalten. Der Bedarf nach (Rück-) Versicherungslösungen im Bereich der Krankenversicherung ist in der zum Teil noch nicht ausreichend versicherten asiatischen Bevölkerung groß. Um die Versicherungsnehmer noch besser zu erreichen und um den Bearbeitungsprozess effizienter zu gestalten, unterstützen wir unsere Kunden bei der Entwicklung und Implementierung von Online-Vertriebskanälen. Darüber hinaus lässt sich speziell in Japan ein zunehmender Bedarf an Rückversicherungslösungen im Bereich Financial Solutions erkennen. In China ist das Interesse nach sogenannten lifestyleorientierten Lebensversicherungskonzepten ausgesprochen groß. Hier sind wir im engen Dialog mit unseren Kunden, um individuelle Lösungen anzubieten.

Das Ergebnis unseres US-amerikanischen Geschäfts wurde in der Berichtsperiode durch eine höher als erwartete Sterblichkeit in Teilen unseres Mortalitätsbestandsgeschäfts älterer Zeichnungsjahre beeinflusst. Jedoch konnten insbesondere die positiven Ergebnisse des Financial-Solutions-Geschäfts diese Entwicklung weitgehend kompensieren.

PRAMIENENTWICKLUNG

Zum 30. Juni 2017 betrug das Bruttoprämienvolumen im Segment Personen-Rückversicherung 3,6 (3,7) Mrd. EUR; dies entspricht einem leichten Rückgang von 2,4 %. Bei unveränderten Währungskursen hätte der Rückgang 1,5 % betragen. Der Selbstbehalt ist mit 91,6 (91,8) % stabil geblieben. Die verdienten Nettoprämien sind um 3,5 % auf 3,2 (3,3) Mrd. EUR gesunken. Bei konstanten Währungskursen hätte der Rückgang 3,1 % betragen.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Trotz des niedrigen Zinsumfelds sind wir mit unserem Kapitalanlageergebnis von 300 (321) Mio. EUR sehr zufrieden. Das Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen stieg um 14,0 % auf 179 (157) Mio. EUR. Das Ergebnis aus bei unseren Zedenten hinterlegten Depots hingegen ging deutlich auf 121 (164) Mio. EUR zurück.

OPERATIVES ERGEBNIS

Vor diesem Hintergrund reduzierte sich das operative Ergebnis (EBIT) zum 30. Juni 2017 um 10,3 % auf 156 (174) Mio. EUR. Für das Financial-Solutions-Geschäft verzeichneten wir eine EBIT-Marge von 29,9 %. Der Zielwert von 2 % wurde somit weit übertroffen. Mit 2,3 % übertraf ebenfalls das Longevity-Geschäft die 2-prozentige Zielrendite. Hingegen blieb die EBIT-Marge im Bereich Mortality und Morbidity mit 1,0 % hinter der angestrebten EBIT-Marge von 6 % zurück.

GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT

STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT

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6M 2017 6M 20161) +/- %
Eigenkapitalrendite2) 12,6 12,6 ±0 Pkt.

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums

2) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

Im Geschäftsbereich Rückversicherung belief sich das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2017 auf 266 (251) Mio. EUR (+6,0 %), die Eigenkapitalrendite lag bei 12,6 (12,6) %.

KONZERNFUNKTIONEN

Selbst verwaltete Kapitalanlagen des Konzerns stabil auf Vorjahresniveau
Talanx legt erstes EMTN-Programm auf
Ausgeglichenes operatives Ergebnis

Die Talanx AG hat am 30. Mai 2017 erstmals ein EMTN (Euro Medium Term Note)-Programm mit einem Volumen von 3 Mrd. EUR aufgelegt. Das Programm soll die Flexibilität der Finanzierung - insbesondere über die strukturelle Möglichkeit von Privatplatzierungen - erhöhen und mittelfristig dazu beitragen, die Refinanzierungskosten der Talanx zu senken. Der erforderliche Basisprospekt des Programms ist an der Börse Luxemburg gelistet. Ziehungen sind im Erst- und Nachrang-Bereich möglich.

RUCKVERSICHERUNGSSPEZIALISTEN IM KONZERN

Im Segment Konzernfunktionen weisen wir seit 2013 versicherungstechnisches Geschäft aus, das über unsere irische Tochtergesellschaft gezeichnet wird. Seit dem 16. Mai 2017 firmiert diese unter dem Namen Talanx Reinsurance (Ireland) SE (vormals: Talanx Reinsurance (Ireland) Public Limited Company). Mit dieser gruppeninternen Rückversicherung streben wir eine Erhöhung des Selbstbehalts sowie eine Optimierung der Kapitalauslastung an. Das von Talanx Re (Ireland) gezeichnete konzerninterne Geschäft wird teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet, um Diversifikationsvorteile im jeweiligen Segment zu nutzen. Im Segment Konzernfunktionen weisen wir darüber hinaus jenes Geschäft aus, das zusätzliche segmentübergreifende Diversifikationsvorteile beinhaltet. Im ersten Halbjahr 2017 betrugen die gebuchten Bruttoprämien aus diesem Geschäft 23 (22) Mio. EUR; sie resultierten aus Rückversicherungsabgaben der Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International. Aus diesem Geschäft wies die Talanx Re (Ireland) für das Segment Konzernfunktionen aufgrund negativer Währungseinflüsse ein operatives Ergebnis von 0 (4) Mio. EUR aus.

KAPITALANLAGESPEZIALISTEN IM KONZERN

Die Talanx Asset Management GmbH betreibt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ampega Investment GmbH in erster Linie das Management und die Administration der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften und erbringt damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting. Die selbst verwalteten Kapitalanlagen des Konzerns liegen trotz eines leicht gestiegenen Zinsniveaus stabil bei 107 (107) Mrd. EUR. Der Beitrag der beiden Gesellschaften und der Talanx Immobilien Management GmbH in Summe zum operativen Ergebnis im Segment betrug im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 24 (48) Mio. EUR.

Die Ampega Investment GmbH verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im Vordergrund stehen das Portfolio-Management und die Administration von Kapitalanlagen für konzernexterne Kunden. Die Mittelzuflüsse der Investmentbranche lagen im ersten Halbjahr 2017 deutlich über dem Aufkommen des Vorjahreszeitraums, in dem der Fondsabsatz im Retailgeschäft recht kräftig unter dem negativen Jahresbeginn an den Börsen gelitten hatte. Die wegen der andauernden Niedrigzinsphase mangelnden Anlagealternativen und die positive Entwicklung der globalen Aktienmärkte in den ersten Monaten 2017 bewirkten, dass sich die Privatanleger im laufenden Jahr wieder verstärkt den Publikumsfonds zuwandten. In diesem freundlichen Marktumfeld verzeichnete die Ampega Investment GmbH ebenfalls eine gute Entwicklung der Mittelzuflüsse, wobei das Gesamtabsatzergebnis durch einen bedeutenden Vertriebserfolg im Bereich institutionelle Drittkunden zusätzlich positiv beeinflusst wurde. Der Gesellschaft gelang es, im Mai die Administration von konzernfremden Fondsbaskets in Höhe von ca. 900 Mio. EUR zu übernehmen.

Das Gesamtvolumen des von Ampega verwalteten Vermögens stieg im ersten Halbjahr um 7,4 % auf 23,2 (21,6) Mrd. EUR. Davon wurde in etwa die Hälfte, nämlich 10,9 (10,7) Mrd. EUR, im Auftrag der Konzerngesellschaften über Spezialfonds und Direktanlagemandate betreut. Der übrige Anteil entfällt mit 6,8 (5,7) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden und mit 5,5 (5,3) Mrd. EUR auf das Privatkundengeschäft. Letzteres wird sowohl über konzerneigene Vertriebswege und Produkte, wie die fondsgebundene Lebensversicherung, angeboten als auch über externe Vermögensverwalter oder Banken.

OPERATIVES ERGEBNIS

Das operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen reduzierte sich im ersten Halbjahr 2017 auf 0 (27) Mio. EUR. Das Ergebnis des Vorjahres war durch den Verkauf des 25,1-prozentigen Anteils an der C-QUADRAT Investment AG positiv beinflusst. Durch die Veräußerung der Aktien war ein IFRS-Gewinn nach Steuern von rund 26 Mio. EUR entstanden. Das im ersten Halbjahr 2017 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis für dieses Segment betrug -42 (-23) Mio. EUR.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

VERMÖGENSLAGE

Bilanzsumme um 1,1 Mrd. EUR auf 157,7 Mrd. EUR gestiegen
Kapitalanlagen machen 75 % der Bilanzsumme aus

WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER VERMÖGENSSTRUKTUR

Die Erhöhung unserer Bilanzsumme um 1,1 Mrd. EUR auf 157,7 Mrd. EUR ist hauptsächlich auf den Zuwachs der flüssigen Mittel (+0,6 Mrd. EUR) sowie den Anstieg der Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft (+0,6 Mrd. EUR) zurückzuführen.

KAPITALANLAGEENTWICKLUNG

Der gesamte Kapitalanlagebestand nahm im Laufe des ersten Halbjahres 2017 um 0,6 % ab und betrug 118,1 (118,9) Mrd. EUR. Der Bestand an selbst verwalteten Kapitalanlagen sank um 0,5 % auf 106,6 (107,2) Mrd. EUR. Der Bestandsrückgang der selbst verwalteten Kapitalanlagen ist vorrangig marktbedingt. Hier machte sich zudem die gestärkte Position des Euro gegenüber dem US-Dollar bemerkbar. Die Zuflüsse aus dem versicherungstechnischen Geschäft wurden im Rahmen der jeweiligen gesellschaftsspezifischen Vorgaben angelegt. Der Bestand an Investmentverträgen liegt hingegen konstant bei 1,1 Mrd. EUR. Die Depotforderungen sanken um 1,9 % auf 10,4 (10,6) Mrd. EUR.

Auch im ersten Halbjahr 2017 bildeten die festverzinslichen Anlagen die bedeutendste Kapitalanlageklasse. Reinvestitionen erfolgten unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapitalanlagestruktur im Wesentlichen in dieser Anlageklasse. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Anlageklasse betrug, analog zum Vorjahreszeitraum, 1,4 Mrd. EUR und wurde im Berichtsjahr weitestgehend reinvestiert.

Die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote börsennotierter Titel) lag zum Quartalsende bei 1,7 (1,5) %.

ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGEN

IN %

ZUSAMMENSETZUNG DER SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEKLASSEN

IN MIO. EUR

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30.6.2017 31.12.2016
Fremdgenutzter Grundbesitz 2.449 2 % 2.480 2 %
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 145 <1 % 139 <1 %
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 277 <1 % 290 <1 %
Darlehen und Forderungen
Darlehen inkl. Hypothekendarlehen 515 <1 % 567 1 %
Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche

Schuldner sowie festverzinsliche Wertpapiere
28.928 27 % 28.858 27 %
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 544 <1 % 744 1 %
Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere 64.441 60 % 65.435 61 %
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.676 3 % 2.615 2 %
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente
Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere 1.137 1 % 1.087 1 %
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 66 <1 % 19 <1 %
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere - <1 % 3 <1 %
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 129 <1 % 174 <1 %
Derivate1) 104 <1 % 69 <1 %
Übrige Kapitalanlagen 5.196 5 % 4.694 4 %
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 106.607 100 % 107.174 100 %

1) Derivate nur mit positiven Marktwerten

FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE

Der Bestand an festverzinslichen Kapitalanlagen (ohne Hypotheken- und Policendarlehen) sank im ersten Halbjahr 2017 um 1,1 Mrd. EUR und betrug zum Halbjahresende 95,0 (96,1) Mrd. EUR. Diese Anlageklasse stellt mit 80 (81) %, bezogen auf den Gesamtbestand der Kapitalanlagen, weiterhin den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar. Die festverzinslichen Kapitalanlagen teilten sich im Wesentlichen in die Kapitalanlagekategorien "Darlehen und Forderungen" und "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" auf.

Die "Jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere", deren Volatilität sich im Eigenkapital niederschlägt, bilden mit 64,4 (65,4) Mrd. EUR und unverändert 68 % des Gesamtbestands des Portfolios festverzinslicher Wertpapiere den größten Anteil und sind im ersten Halbjahr um ca. 1,0 Mrd. EUR gesunken. In diesem Segment wurde hauptsächlich in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen investiert. Die Bewertungsreserven - also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - sind auch wegen des gestiegenen Zinsniveaus für lange Laufzeiten seit dem Jahresende 2016 von 3,8 Mrd. EUR auf 3,2 Mrd. EUR gesunken.

In der Kategorie "Darlehen und Forderungen" werden im Wesentlichen Staatspapiere oder ähnlich sichere Papiere gehalten. Den wesentlichen Bestand stellen weiterhin Pfandbriefe dar. Der Gesamtbestand der festverzinslichen Wertpapiere innerhalb der Kategorie "Darlehen und Forderungen" betrug zum Halbjahresende unverändert 29,4 Mrd. EUR; er stellt damit weiterhin 31 % des Gesamtbestands der Anlageklasse der festverzinslichen Kapitalanlagen dar. Die nicht bilanzwirksamen Bewertungsreserven der "Darlehen und Forderungen" (inklusive Hypotheken- und Policendarlehen) reduzierten sich von 4,9 auf 4,1 Mrd. EUR.

Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bilden 2017 weiterhin den Schwerpunkt der Bestände in festverzinslichen Wertpapieren. Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an AAA-gerateten Rententiteln 39,5 (39,0) Mrd. EUR. Dies entspricht einem Anteil von 41 (40) % am Gesamtbetrag der festverzinslichen Wertpapiere und Darlehen.

RATINGSTRUKTUR DER FESTVERZINSLICHEN WERTPAPIERE

IN %

Der Talanx-Konzern verfolgt eine konservative Anlagepolitik. So besitzen 75 (76) % der Papiere der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere mindestens ein Rating der Klasse A.

Der Konzern ist mit einem geringen Bestand an Staatsanleihen in Ländern mit einem Rating schlechter A- investiert. Dieser Bestand beträgt auf Markwertbasis unverändert 4,4 Mrd. EUR und entspricht weiterhin einem Anteil von 4,1 % der selbst verwalteten Kapitalanlagen.

Die Macaulay-Duration des gesamten Kapitalanlagebestandes der festverzinslichen Wertpapiere im Talanx-Konzern betrug 8,1 (8,1) Jahre zum 30. Juni 2017.

Im Hinblick auf die kongruente Währungsbedeckung bilden im Talanx-Konzern unverändert die Kapitalanlagen in US-Dollar mit 19 (20) % den größten Anteil am Fremdwährungsportfolio. Darüber hinaus werden größere Positionen in britischen Pfund und australischen Dollar gehalten, die in Summe 5 (7) % aller Kapitalanlagen ausmachen. Der Gesamtanteil innerhalb der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Fremdwährungen zum 30. Juni 2017 beträgt 32 (33) %.

AKTIEN UND AKTIENFONDS

Die saldierten unrealisierten Gewinne und Verluste der im Konzern gehaltenen Aktienbestände (ohne "Übrige Kapitalanlagen") erhöhten sich um 73 Mio. EUR und betragen nunmehr 324 (251) Mio. EUR.

IMMOBILIEN INKLUSIVE ANTEILE AN IMMOBILIENFONDS

Zum Stichtag beträgt der Bestand an fremdgenutzten Immobilien 2,4 (2,5) Mrd. EUR. Hinzu kommen 805 (830) Mio. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" bilanziert sind.

Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremdgenutzten Immobilienbestand in Höhe von 25 (21) Mio. EUR vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen fielen nicht an. Die Abschreibungen auf Immobilienfonds betrugen 6 (2) Mio. EUR. Diesen Abschreibungen standen Zuschreibungen in vernachlässigbarer Höhe gegenüber.

INFRASTRUKTURINVESTMENTS

Im Bereich der Infrastrukturinvestitionen wurde in den vergangenen Jahren ein diversifiziertes Portfolio an Eigen- und Fremdkapital-Investments aufgebaut. Zur Erweiterung dieses Portfolios wurde im zweiten Quartal inter alia ein Kaufvertrag zum Erwerb eines zum Stichtag im Bau befindlichen Windparks in Frankreich unterzeichnet; Closing wird im dritten Quartal 2017 erwartet. Neben der Realisierung von attraktiven Investitionsmöglichkeiten konnten wir somit auch eine Diversifizierung unseres Portfolios vorantreiben.

Das Investitionsvolumen beträgt aktuell ca. 1,6 Mrd. EUR. Bis Ende 2017 streben wir ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 2 Mrd. EUR an. Potenzielle weitere Anlageopportunitäten sehen wir insbesondere im Bereich der Transportinfrastruktur, der Netzinfrastruktur und im Offshore-Wind-Sektor.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

ENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSES

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016
Ordentliche Kapitalanlageerträge 1.683 1.639
davon laufende Erträge aus Zinsen 1.359 1.374
davon Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen 7 3
Realisiertes Ergebnis aus dem Abgang von Kapitalanlagen 466 330
Zu-/Abschreibungen auf Kapitalanlagen -95 -106
Unrealisiertes Ergebnis aus Kapitalanlagen 30 44
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen -113 -118
Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.971 1.789
Depotzinsergebnis 116 167
Ergebnis aus Investmentverträgen -2 6
Summe 2.085 1.962

Das Kapitalanlageergebnis des ersten Halbjahres betrug 2.085 (1.962) Mio. EUR; es liegt trotz des Niedrigzinsumfeldes leicht über dem Vorjahresniveau. Die annualisierte Kapitalanlagerendite des selbst verwalteten Kapitalanlagebestandes stieg auf 3,7 (3,5) %.

Die ordentlichen Kapitalanlageerträge betrugen zum Halbjahresende 1.683 (1.639) Mio. EUR. Dieser Anstieg spiegelt insbesondere die für ein erstes Halbjahr recht hohen Erträge aus privatem Beteiligungskapital (teilweise einmalige Erträge) und Immobilien wider. Das sinkende Kapitalmarktzinsniveau führte zu einem Durchschnittskupon des Bestandes an festverzinslichen Wertpapieren von 3,1 (3,2) %. Die hierin enthaltenen laufenden Erträge aus Zinsen lagen unverändert bei 1,4 Mrd. EUR.

Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag deutlich über dem Vorjahresniveau und betrug in Saldo 466 (330) Mio. EUR. Die positiven Realisate resultieren aus der regelmäßigen Portfolioumschichtung in allen Segmenten und zusätzlich aus der Anforderung zur Hebung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve (HGB) der Lebensversicherungen und Pensionskassen.

Im Vergleich zum Vorjahr waren im ersten Halbjahr dieses Jahres per saldo geringere Abschreibungen erforderlich. Diese betragen unter Berücksichtigung der Zuschreibungen insgesamt 95 (106) Mio. EUR. Dabei entfielen in diesem Jahr auf den Bereich der Aktien mit 6 (51) Mio. EUR deutlich geringere Abschreibungen. Gegenläufig erhöhten sich die Wertminderungen auf festverzinsliche Wertpapiere um 26 Mio. EUR auf 34 (8) Mio. EUR.

Das unrealisierte Ergebnis verschlechterte sich leicht per saldo von 44 Mio. EUR auf 30 Mio. EUR. Der Rückgang ist wesentlich auf Marktwertveränderungen zurückzuführen.

Das Ergebnis aus Depotzinserträgen und -aufwendungen ging auf 116 (167) Mio. EUR zurück.

KAPITALANLAGEERGEBNIS NACH KONZERNSEGMENTEN1)

IN MIO. EUR

1) Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten

FINANZLAGE

ANALYSE DER KAPITALSTRUKTUR

Das Eigenkapital liegt mit 14,4 Mrd. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (14,7 Mrd. EUR)
Versicherungstechnische Rückstellungen um 1,0 Mrd. EUR auf 111,4 Mrd. EUR gestiegen

WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER KAPITALSTRUKTUR

Insgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen in Relation zur Vergleichsperiode um 1,1 % bzw. 1,1 Mrd. EUR auf 103,9 (102,8) Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel mit 1,2 Mrd. EUR im Wesentlichen auf die Rückstellung für Prämienüberträge.

Bezogen auf den Bilanzstichtag betrug das Verhältnis der Nettorückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft zu den gesamten Kapitalanlagen, einschließlich der Depotforderungen, aber exklusive der Kapitalanlagen aus Investmentverträgen, 88,8 (87,3) %; es bestand eine Überdeckung der Rückstellung von 13,1 (14,9) Mrd. EUR.

EIGENKAPITAL

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

Die Verringerung der nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 232 Mio. EUR auf 489 Mio. EUR (-32,2%) sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 341 (329) Mio. EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraums wurden durch das Periodenergebnis, das in Höhe von 463 (4031) ) Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, nicht vollständig aufgefangen, sodass sich das Konzerneigenkapital um 110 Mio. EUR (-1,2 %) leicht verringerte.

Der Rückgang der übrigen Rücklagen (-232 Mio. EUR) ist insbesondere durch negative Entwicklung der nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen (-477 Mio. EUR bzw. -14,6%) sowie des kumulierten Ergebnisses aus Währungsumrechnung um -285 Mio. EUR (-153%) begründet, die durch die positive Entwicklung der Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow Accounting (+544 Mio. EUR) nur teilweise kompensiert werden konnte. Während die nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen, korrespondierend zum leicht gestiegenen Zinsniveau für lange Laufzeiten, von 3.278 Mio. EUR auf 2.801 Mio. EUR zurückgingen, hat die Währungskursentwicklung - insbesondere die Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro - das kumulierte Ergebnis aus der Währungsumrechnung zu einem Verlust in Höhe von 99 Mio. EUR transformiert (Gewinn in Höhe von 186 Mio. EUR).

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

IN MIO. EUR

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30.6.2017 31.12.2016 Veränderung +/- %
Gezeichnetes Kapital 316 316 - -
Kapitalrücklage 1.373 1.373 - -
Gewinnrücklage 6.790 6.668 122 +1,8
Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalbestandteile (übrige Rücklagen) 489 721 -232 -32,2
Konzerneigenkapital 8.968 9.078 -110 -1,2
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 5.390 5.610 -220 -3,9
Summe Eigenkapital 14.358 14.688 -330 -2,2

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

DARSTELLUNG DES EIGENKAPITALS DER GESCHÄFTSBEREICHE1) EINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER

IN MIO. EUR

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30.6.2017 31.12.2016
Industrieversicherung 2.243 2.189
davon Minderheiten - -
Privat- und Firmenversicherung Deutschland 2.539 2.558
davon Minderheiten 51 51
Privat- und Firmenversicherung International 2.321 2.263
davon Minderheiten 211 206
Rückversicherung 9.253 9.702
davon Minderheiten 5.129 5.354
Konzernfunktionen -2.018 -2.041
davon Minderheiten - -
Konsolidierung 20 17
davon Minderheiten -1 -1
Gesamtes Eigenkapital 14.358 14.688
Konzerneigenkapital 8.968 9.078
Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 5.390 5.610

1) Das Eigenkapital der Geschäftsbereiche ist definiert als Residualgröße aus Geschäftsbereichsaktiva und -passiva

ANALYSE FREMDKAPITAL

Die gesamten nachrangigen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag unverändert 2,0 Mrd. EUR. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Anmerkung 8 "Nachrangige Verbindlichkeiten".

Zum 30. Juni 2017 bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über einen Gesamtnominalbetrag von 500 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag sind diese unverändert zum Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, d. h., wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Anmerkung 10 "Begebene Anleihen und Darlehen".

Zudem besteht mit dem HDI V. a. G. eine Rahmenvereinbarung, wonach der Konzern die Möglichkeit erhält, für die Laufzeit von fünf Jahren und in einem Volumen von bis zu 500 Mio. EUR dem HDI V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel "Sonstige Angaben" - "Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen".

WEITERE BERICHTE UND ERKLÄRUNGEN

RISIKOBERICHT

In unserem Geschäftsbericht für das Jahr 2016 haben wir unser Risikoprofil und die verschiedenen Risikoarten und mögliche Risiken dargestellt, die eine nachteilige Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung und das Risikoprofil des Konzerns haben könnten. Auf eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Risikoarten wird hier unter Verweis auf die Angaben im Geschäftsbericht 2016, Seite 92 ff., verzichtet. Die Risikoberichterstattung im Halbjahresfinanzbericht konzentriert sich auf relevante Veränderungen der Risikolage, die nach der Erstellung des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2016 eingetreten sind.

Das Gesamtbild der Risikolage bleibt dabei unverändert; es sind weiterhin keine konkreten Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns existenziell beeinträchtigen könnten. Jedoch könnte die kumulierte Materialisierung von Risiken mit der Anpassungsnotwendigkeit bestimmter immaterieller Vermögenswerte und Buchwerte verbunden sein. So könnte u. a. eine lang anhaltende Niedrigzinsphase bei Teilen des Lebensversicherungsbereiches aufgrund des erhöhten Zinsgarantie- und Wiederanlagerisikos zu erheblichen Belastungen der Ertragslage und der Solvabilität führen. Insbesondere birgt es für die Lebensversicherer sowie die Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung im Konzern vornehmlich bezüglich der HGB-Bilanz das Risiko weiterer Zinsnachreservierungen.

Systemische Risiken, insbesondere für die Finanzmarktstabilität, können den Konzern einerseits direkt als Akteur am Finanzmarkt und indirekt über potenzielle negative Wirkungen auf seine Kunden betreffen.

Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Schuldenkrise verschiedener Staaten besteht weiterhin zumindest abstrakt ein beachtlicher Grad an Unsicherheit, ob sich diesbezügliche Risiken nicht zukünftig weiter konkretisieren und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nachhaltig beeinträchtigen werden. Hierbei steht aufgrund der vergleichsweise hohen Exponierung einzelner Tochtergesellschaften gegenüber entsprechenden Titeln weiterhin Italien unter besonderer Beobachtung. Die Auswirkungen auf die Anlagen der Talanx bewegen sich gemäß unseren Analysen im kontrollierten Rahmen.

Außerdem beobachten wir die politische Entwicklung in Polen und der Türkei als Kernmärkte des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung International sowie die Situation der Europäischen Union insgesamt, auch im Zusammenhang mit dem Austritt Großbritanniens.

Große Unsicherheit besteht zudem für die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen unserer unternehmerischen Tätigkeit. Begründet durch die im Zeitablauf veränderten Interpretationen der Gesetzeslage sehen wir uns einer Unsicherheit hinsichtlich der künftigen praktischen Auslegung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen (z. B. Solvency II) ausgesetzt. Gerade unsere deutschen Lebensversicherungsgesellschaften sind dabei rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierunter fallen auch steuerliche Risiken in Bezug auf die Behandlung von bestimmten Kapitalanlageinstrumenten im Rahmen der Betriebsprüfungen. Insoweit diese wegen einer Eintrittswahrscheinlichkeit von unter 50 % nicht passiviert worden sind, haben sie Eingang in die im Anhang ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten gefunden. Im Zuge der Umsetzung der "Richtlinie über den Versicherungsvertrieb (IDD)" der EU wurden auch neue Regelungen zum Vertrieb von Restschuldversicherungen bei Kreditvergaben verabschiedet. Hierbei wurde das zwischenzeitlich diskutierte Kopplungsverbot von Geschäften nicht beschlossen.

Im Geschäftsbereich Rückversicherung werden für das US-amerikanische Mortalitätsgeschäft derzeit im Rahmen eines Projektes aktuarielle Annahmen überprüft und Maßnahmen des Bestandsmanagements getroffen, wobei nach den derzeitigen Erkenntnissen weiterhin von einem positiven Ertragswert dieses Bereiches auszugehen ist. Sollten weitere Informationen zu der Feststellung führen, dass dies nicht mehr der Fall ist, könnte dies zu einer einmaligen Belastung des IFRS-Ergebnisses führen.

AUSBLICK

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2017 befindet sich der globale Aufschwung nahe seinem zyklischen Höhepunkt; Frühindikatoren signalisieren eine Wachstumsstabilisierung, die leicht unterhalb des aktuellen Niveaus liegt. Dank konstanter Wirtschaftswachstumsraten sowie niedriger Finanzierungskosten prognostizieren wir einen Anstieg des globalen Investitionsvolumens nach jahrelanger Schwäche. Für die Weltwirtschaft gehen wir von einer jährlichen Wachstumsrate von rund 3,5 % für das Jahr 2017 aus.

Ein Großteil dieser Wachstumsbeschleunigung kommt - ungeachtet erheblicher Probleme in einzelnen Volkswirtschaften - aus den Schwellenländern, die die Krisenjahre dank struktureller Anpassungen, stabiler Rohstoffpreise, steigender Exportnachfrage sowie hoher globaler Liquidität hinter sich lassen. Der Transformationsprozess der chinesischen Volkswirtschaft von einem export- und investitionsorientierten Wachstumsmodell zu einer modernen Dienstleistungsgesellschaft wird durch eine steigende Exportnachfrage und reduzierte Kapitalabflüsse erleichtert. Wir rechnen mit einer weiteren, wenn auch graduellen, Wachstumsabschwächung in China.

In den Industrienationen verschieben sich die Wachstumsquellen: In den USA wird die Implementierung umfangreicher fiskalpolitischer Maßnahmen zunehmend unwahrscheinlich, während die Eurozone von Quartal zu Quartal an Dynamik gewinnt. Zudem eröffnen sich mit der Wahl des proeuropäischen französischen Staatspräsidenten neue politische Gestaltungsmöglichkeiten.

Die weltweite Entwicklung der Inflation dürfte auch in der zweiten Jahreshälfte unter den Erwartungen bleiben; einer der Gründe ist u. a. der schwache Ölpreis. Außerhalb der USA ist die Inflation aufgrund bestehender Überkapazitäten weiter eher gering. Insgesamt ermöglicht die Kombination von soliden Wachstumsraten und gleichzeitig niedrigen Inflationsraten den Zentralbanken eine sehr allmähliche Normalisierung der Geldpolitik.

KAPITALMÄRKTE

Wichtige Faktoren für die zu erwartende Marktentwicklung sind neben den zunehmend divergenten zentralbankpolitischen Entwicklungen politische Themen, wie z. B. die anstehenden Wahlen in Deutschland und Italien sowie die Brexit-Verhandlungen. Abzuwarten bleiben auch mögliche Auswirkungen einer auf mehr Protektionismus und steigende Staatsverschuldung gestützten US-Wirtschaftspolitik. Auch die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, insbesondere China, und die Stabilisierung der Öl- bzw. Rohstoffpreise bleiben im Fokus der Marktteilnehmer.

Die starke Entwicklung der Unternehmensgewinne sowie hohe Dividendenrenditen signalisieren ein weiteres Kurspotenzial, das durch ein bereits hohes Bewertungsniveau limitiert wird. Insgesamt sehen wir ein ausgewogenes Chance-/Risikoverhältnis. In den USA und in Deutschland sind die Chancen auf weitere Kursgewinne begrenzt, in Europa hingegen ist das Potenzial relativ gesehen am höchsten. Die niedrigere Volatilität ist in einem stabilen makroökonomischen Umfeld nicht ungewöhnlich und kann auch in den nächsten Quartalen die Aktienmärkte bestimmen. Auch wenn in den wesentlichen Währungsräumen das Zinstal anscheinend durchschritten wurde, ist der weitere Zinsentwicklungspfad insbesondere hinsichtlich seiner Geschwindigkeit wie Auswirkung auf andere Kapitalmarktparameter schwer einschätzbar.

VORAUSSICHTLICHE FINANZIELLE ENTWICKLUNG DES KONZERNS

Wir gehen von folgenden Annahmen aus:

moderates weltwirtschaftliches Wachstum
konstante Inflationsraten
weiterhin sehr niedriges Zinsumfeld
keine plötzlichen Schocks auf den Kapitalmärkten
keine wesentlichen finanzpolitischen und aufsichtsrechtlichen Änderungen
eine Großschadenbelastung im Rahmen unserer Erwartung

Wir geben für den Talanx-Konzern und seine Geschäftsbereiche zum Jahresende Prognosewerte an für die Kennzahlen, nach denen der Konzern sein Geschäft steuert. Nach dem Ende des ersten Halbjahres 2017 erwarten wir gegenüber der im Ausblick des Geschäftsberichtes 2016 dargestellten Prognose folgende Entwicklung: Für den Talanx-Konzern erwarten wir jetzt für das Geschäftsjahr 2017 ein Wachstum der Bruttoprämien von über 4 % im Wesentlichen aufgrund der positiven Entwicklung im Segment Schaden-Rückversicherung. Weiterhin gehen wir jetzt von einem Konzernergebnis von rund 850 Mio. EUR und einer Eigenkapitalrendite von rund 9 % aus. Die Anhebung der Prognose beruht auf dem positiven Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2017.

TALANX-KONZERN

STEUERUNGSGRÖSSEN

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) > 4 > 1 > 1
Konzernergebnis in Mio. EUR ~ 850 rund 800 rund 800
Kapitalanlagerendite ≥ 3 ≥ 3 ≥ 3
Ausschüttungsquote 35-45 35-45 35-45
Eigenkapitalrendite ~ 9 > 8 > 8

INDUSTRIEVERSICHERUNG

STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNG

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) ≥ 2 ≥ 2 ≥ 2
Selbstbehalt > 53 > 53 > 53
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto) ~ 96 ~ 96 ~ 96
EBIT-Marge ~ 10 ~ 10 ~ 10
Eigenkapitalrendite 7-8 7-8 7-8

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND

SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

Im Segment Schaden/Unfallversicherung im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland waren wir in unserer Prognose für 2017 im Geschäftsbericht 2016 von einem leichten Rückgang der Bruttoprämien von -1 bis -2 % ausgegangen. Für das Gesamtjahr 2017 gehen wir jetzt aufgrund des höheren unterjährigen Neugeschäftes von mindestens stabilen Bruttoprämien aus.

STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Bruttoprämienwachstum ≥ 0 -1 bis -2 -1 bis -2
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto) ~ 103 ~ 103 ~ 103
EBIT-Marge 1-2 1-2 1-2

LEBENSVERSICHERUNG

STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Bruttoprämienwachstum 0 0 0
EBIT-Marge 2-3 2-3 2-3

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT

STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Eigenkapitalrendite 2-3 2-3 2-3

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) ~ 10 ~ 10 ~ 10
Wachstum des Neugeschäftswerts (Leben)1) 5-10 5-10 5-10
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, Schaden/Unfallversicherung) ~ 96 ~ 96 ~ 96
EBIT-Marge 5-6 5-6 5-6
Eigenkapitalrendite 6-7 6-7 6-7

1) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

RÜCKVERSICHERUNG

SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

Im Segment Schaden-Rückversicherung waren wir in der Prognose für 2017 im Geschäftsbericht 2016 von einem leichten Wachstum der Bruttoprämien ausgegangen. Aufgrund des Bedarfsanstiegs nach solvenzentlastenden Rückversicherungslösungen sowohl in Europa als auch in Nordamerika, großvolumiger Transaktionen im Bereich der Insurance-Linked Securities (ILS) sowie einer zufriedenstellenden Vertragserneuerung für den nordamerikanischen Markt, erwarten wir jetzt ein Wachstum der Bruttoprämien von mehr als 5 %.

STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) > 5 leichtes Wachstum leichtes Wachstum
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto) < 96 < 96 < 96
EBIT-Marge ≥ 10 ≥ 10 ≥ 10

PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG

STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) moderates Wachstum moderates Wachstum moderates Wachstum
Neugeschäftswert1) in Mio. EUR > 110 > 110 > 110
EBIT-Marge Financial Solutions ≥ 2 ≥ 2 ≥ 2
EBIT-Marge Longevity Solutions ≥ 2 ≥ 2 ≥ 2
EBIT-Marge Mortality/ Morbidity ≥ 6 ≥ 6 ≥ 6

1) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT

STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT

IN %

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Ausblick für 2017 auf Basis 6M 2017 Ausblick für 2017 auf Basis Q1 2017 Prognose für 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Eigenkapitalrendite ~ 11 ~ 11 ~ 11

EINSCHÄTZUNG KÜNFTIGER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN

Die Chancen haben sich gegenüber dem Berichtsjahr 2016 nicht wesentlich verändert. Diesbezüglich verweisen wir auf den Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2016.

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

KONZERNBILANZ DER TALANX AG ZUM 30. JUNI 2017

KONZERNBILANZ - AKTIVA

IN MIO. EUR

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Anhang 30.6.2017 31.12.2016
A. Immaterielle Vermögenswerte 1
a. Geschäfts- oder Firmenwert 1.044 1.039
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 900 903
1.944 1.942
B. Kapitalanlagen
a. Fremdgenutzter Grundbesitz 2.449 2.480
b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 145 139
c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 277 290
d. Darlehen und Forderungen 2 29.443 29.425
e. Sonstige Finanzinstrumente
i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 3 544 744
ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 4/6 67.117 68.050
iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 5/6 1.436 1.352
f. Übrige Kapitalanlagen 5.196 4.694
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 106.607 107.174
g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1.139 1.091
h. Depotforderungen 10.394 10.590
Kapitalanlagen 118.140 118.855
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 11.031 10.583
D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 7.871 7.958
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 6.772 6.192
F. Abgegrenzte Abschlusskosten 5.284 5.240
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 3.178 2.589
H. Aktive Steuerabgrenzung 584 577
I. Sonstige Vermögenswerte 2.898 2.620
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden - 15
Summe der Aktiva 157.702 156.571

1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs

KONZERNBILANZ - PASSIVA

IN MIO. EUR

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Anhang 30.6.2017 31.12.2016
A. Eigenkapital 7
a. Gezeichnetes Kapital 316 316
Nominalwert: 316 (Vorjahr: 316) Bedingtes Kapital: 158 (Vorjahr: 104)
b. Rücklagen 8.652 8.762
Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 8.968 9.078
c. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 5.390 5.610
Summe Eigenkapital 14.358 14.688
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 8 1.983 1.983
C. Versicherungstechnische Rückstellungen 9
a. Rückstellungen für Prämienüberträge 9.152 7.624
b. Deckungsrückstellung 54.916 54.758
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 41.306 41.873
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 5.614 5.765
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 420 409
111.408 110.429
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 11.031 10.583
E. Andere Rückstellungen
a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.087 2.183
b. Steuerrückstellungen 930 833
c. Sonstige Rückstellungen 809 940
3.826 3.956
F. Verbindlichkeiten
a. Begebene Anleihen und Darlehen 10 1.445 1.505
b. Depotverbindlichkeiten 4.813 5.129
c. Übrige Verbindlichkeiten 6 6.717 6.150
12.975 12.784
G. Passive Steuerabgrenzung 2.121 2.148
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 143.344 141.883
Summe der Passiva 157.702 156.571

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

IN MIO. EUR

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Anhang 6M 2017 6M 20161) Q2 2017 Q2 20161)
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 17.553 16.427 7.801 7.432
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 593 614 312 353
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 2.138 2.072 772 777
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -1.748 -1.265 135 353
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -366 -334 104 111
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 11 13.440 12.810 6.748 6.544
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 12.111 11.631 6.145 5.916
Anteile der Rückversicherer 1.056 1.061 570 580
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 14 11.055 10.570 5.575 5.336
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 3.600 3.258 1.808 1.632
Anteile der Rückversicherer 290 273 117 111
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 15 3.310 2.985 1.691 1.521
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 33 22 8 6
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 48 61 15 55
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -15 -39 -7 -49
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -940 -784 -525 -362
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 2.323 2.159 1.212 1.039
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 352 370 184 191
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.971 1.789 1.028 848
Ergebnis aus Investmentverträgen -2 6 -1 4
Depotzinsergebnis 116 167 47 88
Kapitalanlageergebnis 12/13 2.085 1.962 1.074 940
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 7 3 2 1
10. a. Sonstige Erträge 824 567 428 105
b. Sonstige Aufwendungen 844 678 428 189
Übriges Ergebnis 16 -20 -111 - -84
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 1.125 1.067 549 494
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.125 1.067 549 494
12. Finanzierungszinsen 74 73 38 36
13. Ertragsteuern 267 303 125 148
Periodenergebnis 784 691 386 310
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 321 288 161 129
davon Aktionäre der Talanx AG 463 403 225 181
Ergebnis je Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,83 1,59 0,89 0,71
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,83 1,59 0,89 0,71

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 20161) Q2 2017 Q2 20161)
Periodenergebnis 784 691 386 310
Nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar
Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 86 -402 65 -145
Steuerertrag/-aufwand -26 122 -19 43
60 -280 46 -102
Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting -
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -4 17 -3 6
Steuerertrag/-aufwand - - - -
-4 17 -3 6
Gesamte nicht reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern 56 -263 43 -96
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -210 2.798 -15 1.222
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -282 -152 -112 -28
Steuerertrag/-aufwand 36 -382 2 -185
-456 2.264 -125 1.009
Währungsumrechnung
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -560 -140 -562 126
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - -
Steuerertrag/-aufwand 34 3 34 -3
-526 -137 -528 123
Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 617 -1.495 152 -604
Steuerertrag/-aufwand -11 24 - 7
606 -1.471 152 -597
Veränderungen aus Cashflow-Hedges
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -14 174 12 64
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -67 -6 -42 -3
Steuerertrag/-aufwand 3 -6 2 -2
-78 162 -28 59
Veränderungen aus der Equity-Bewertung -
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -11 -3 -13 -2
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - -
Steuerertrag/-aufwand - - - -
-11 -3 -13 -2
Sonstige Veränderungen
Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode - - - -
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - -
Steuerertrag/-aufwand - - - -
- - - -
Gesamte reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern -465 815 -542 592
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern -409 552 -499 496
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen in der Periode 375 1.243 -113 806
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 144 532 -54 345
davon Aktionäre der Talanx AG 231 711 -59 461

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

AUFSTELLUNG DER VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

IN MIO. EUR

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Übrige Rücklagen
Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Nicht realisierte Kursgewinne/-verluste aus Kapitalanlagen Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung Übrige Eigenkapitalveränderungen
--- --- --- --- --- --- ---
2016
Stand 1.1.2016 316 1.373 6.104 2.443 57 -2.367
Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus - - -10 1 - -
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - - -
Periodenergebnis1) - - 403 - - -
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen - - - 1.830 -65 -1.609
davon nicht reklassifizierbar - - - - - -249
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - - - - - -264
davon Veränderung der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - - - - - 15
davon reklassifizierbar - - - 1.830 -65 -1.360
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - - - 1.830 - -
davon Währungsumrechnung - - - - -65 -
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges - - - - - -
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - - -2
davon übrige Veränderungen2) - - - - - -1.358
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen1) - - 403 1.830 -65 -1.609
Dividenden an Aktionäre - - -329 - - -
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - - - - -
Stand 30.6.20161) 316 1.373 6.168 4.274 -8 -3.976
2017
Stand 1.1.2017 316 1.373 6.668 3.278 186 -3.191
Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus - - - - - -
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - - -
Periodenergebnis - - 463 - - -
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen - - - -477 -285 592
davon nicht reklassifizierbar - - - - - 55
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - - - - - 59
davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - - - - - -4
davon reklassifizierbar - - - -477 -285 537
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - - - -477 - -
davon Währungsumrechnung - - - - -285 -
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges - - - - - -
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - - -11
davon übrige Veränderungen2) - - - - - 548
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen - - 463 -477 -285 592
Dividenden an Aktionäre - - -341 - - -
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - - - - -
Stand 30.6.2017 316 1.373 6.790 2.801 -99 -2.599

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Übrige Rücklagen
Bewertungsergebnis aus Cashflow-Hedges Auf Aktionäre der Talanx AG entfallendes Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
--- --- --- --- ---
2016
Stand 1.1.2016 356 8.282 5.149 13.431
Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus - -9 -12 -21
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - -2 -2
Periodenergebnis1) - 403 288 691
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen 152 308 244 552
davon nicht reklassifizierbar - -249 -14 -263
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - -264 -16 -280
davon Veränderung der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - 15 2 17
davon reklassifizierbar 152 557 258 815
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - 1.830 434 2.264
davon Währungsumrechnung - -65 -72 -137
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges 152 152 10 162
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - -2 -1 -3
davon übrige Veränderungen2) - -1.358 -113 -1.471
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen1) 152 711 532 1.243
Dividenden an Aktionäre - -329 -348 -677
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - - -
Stand 30.6.20161) 508 8.655 5.319 13.974
2017
Stand 1.1.2017 448 9.078 5.610 14.688
Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus - - - -
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - -
Periodenergebnis - 463 321 784
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen -62 -232 -177 -409
davon nicht reklassifizierbar - 55 1 56
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - 59 1 60
davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - -4 - -4
davon reklassifizierbar -62 -287 -178 -465
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - -477 21 -456
davon Währungsumrechnung - -285 -241 -526
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges -62 -62 -16 -78
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - -11 - -11
davon übrige Veränderungen2) - 548 58 606
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen -62 231 144 375
Dividenden an Aktionäre - -341 -364 -705
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - - -
Stand 30.6.2017 386 8.968 5.390 14.358

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

2) Die übrigen Veränderungen enthalten die Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow Accounting sowie sonstige Veränderungen

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 20166)
I. 1. Periodenergebnis 784 691
I. 2. Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen 3.518 3.033
I. 3. Veränderung der aktivierten Abschlusskosten -107 9
I. 4. Veränderung der Depotforderungen und -verbindlichkeiten sowie der Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten -1.040 -597
I. 5. Veränderung der Sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten 299 88
I. 6. Veränderung der Kapitalanlagen und Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 7 12
I. 7. Veränderung von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten -6 38
I. 8. Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen und Sachanlagen -476 -332
I. 9. Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen im Bereich Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird1) 424 -243
I. 10. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (einschließlich Ertragsteueraufwand/-ertrag) 96 85
I. Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit2), 5) 3.499 2.784
II. 1. Mittelzufluss aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen 2 3
II. 2. Mittelabfluss aus dem Kauf von konsolidierten Unternehmen - 57
II. 3. Mittelzufluss aus dem Verkauf von Grundbesitz 106 3
II. 4. Mittelabfluss aus dem Kauf von Grundbesitz -121 -14
II. 5. Mittelzufluss aus dem Verkauf und der Fälligkeit von Finanzinstrumenten 11.869 11.369
II. 6. Mittelabfluss aus dem Kauf von Finanzinstrumenten -12.795 -13.047
II. 7. Veränderung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen -424 243
II. 8. Veränderung der übrigen Kapitalanlagen -610 491
II. 9. Zahlungswirksame Abflüsse aus dem Erwerb materieller und immaterieller Vermögenswerte -55 -45
II. 10. Zahlungswirksame Zuflüsse aus dem Verkauf materieller und immaterieller Vermögenswerte 13 5
II. Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit -2.015 -935
III. 1. Mittelzufluss aus Kapitalerhöhungen - -
III. 2. Mittelabfluss aus Kapitalherabsetzungen - -
III. 3. Gezahlte Dividenden -705 -677
III. 4. Veränderungen aus sonstigen Finanzierungsaktivitäten -148 -65
III. Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit =) -853 -742
Veränderung der Finanzmittelfonds (I. + II. + III.) 631 1.107
Finanzmittelfonds zu Beginn des Berichtszeitraums 2.589 2.243
Finanzmittelfonds - Währungskurseinflüsse -42 -7
Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds3) - -2
Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums4) 3.178 3.341

1) Abweichend zum Vorjahr erfolgt ein separater Ausweis der Position I.9. "Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen im Bereich Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird"; im Vorjahr wurden die Effekte in der Position I. 10 "Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (einschließlich Ertragsteueraufwand/-ertrag)" dargestellt

2) Die Ertragsteuerzahlungen in Höhe von 115 (214) Mio. EUR sowie erhaltene Dividenden von 158 (130) Mio. EUR und erhaltene Zinsen von 1.862 (1.834) Mio. EUR werden dem Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit zugerechnet. Die erhaltenen Dividenden beinhalten ebenfalls dividendenähnliche Gewinnbeteiligungen aus Investmentfonds sowie Private-Equity-Gesellschaften

3) Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen Konsolidierungskreisänderungen ohne Unternehmensveräußerungen bzw. -erwerbe

4) Der Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums umfasst zum Stichtag keine (7 Mio. EUR) Finanzmittelfonds aus ausgewiesenen Veräußerungsgruppen

5) Die gezahlten Zinsen in Höhe von 239 (215) Mio. EUR entfallen mit 104 (104) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit und mit 135 (111) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit

6) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

ANHANG UND ERLÄUTERUNGEN

I. ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE UND ANWENDUNG DER IFRS

ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE

Der Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernabschluss, bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben, berücksichtigt auch die Anforderungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung".

Wir haben alle zum 30. Juni 2017 verpflichtend anzuwendenden neuen oder geänderten IFRS-Vorschriften beachtet. Darüber hinaus entsprechen die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für bereits bestehende und unveränderte IFRS sowie die Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze denen unseres Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016.

In Übereinstimmung mit IAS 34.41 greifen wir bei der Aufstellung des Konzernquartalsabschlusses in größerem Umfang auf Schätzverfahren und Annahmen zurück als bei der jährlichen Berichterstattung. Änderungen von Schätzungen während der laufenden Zwischenberichtsperiode mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergaben sich nicht. Der Steueraufwand (inländische Ertragsteuern, vergleichbare Ertragsteuern ausländischer Tochtergesellschaften und Veränderung der latenten Steuern) wird unterjährig mittels eines für das Gesamtjahr erwarteten effektiven Steuersatzes berechnet, der auf das Periodenergebnis angewendet wird. Bei der unterjährigen Fortschreibung der Pensionsrückstellungen wird der versicherungsmathematisch geschätzte Effekt der Zinsveränderung auf die Pensionsverpflichtungen zum Quartalsende im sonstigen Ergebnis (übrige Rücklagen) erfasst. Andere versicherungsmathematische Parameter werden unterjährig nicht aktualisiert.

Der Zwischenabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Die Darstellung der Betragsangaben erfolgt gerundet auf Millionen Euro (Mio. EUR). Dadurch kann es in den Tabellen dieses Berichts zu Rundungsdifferenzen kommen. Betragsangaben in Klammern beziehen sich in der Regel auf das Vorjahr.

NEU ANZUWENDENDE STANDARDS/INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN VON STANDARDS

Gegenüber dem 31. Dezember 2016 gibt es keine neuen oder geänderten Standards/Interpretationen.

AUSWIRKUNGEN VERÖFFENTLICHTER STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN, DIE 2017 VOM KONZERN NOCH NICHT ANGEWANDT WURDEN

Das IASB hat am 28. Mai 2014 die neuen Vorschriften zur Umsatzrealisierung IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" veröffentlicht. Er ersetzt bestehende Leitlinien zur Erfassung von Umsatzerlösen, darunter IAS 18 "Umsatzerlöse", IAS 11 "Fertigungsaufträge" und IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme", IFRS 15 legt einen umfassenden Rahmen zur Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden. IFRS 15 ist erstmals für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Finanzinstrumente und andere vertragliche Rechte und Pflichten, die nach separaten Standards zu bilanzieren sind, sowie (Rück-)Versicherungsverträge im Anwendungsbereich von IFRS 4 (Hauptgeschäftstätigkeit des Konzerns) sind ausdrücklich vom Geltungsbereich des Standards ausgenommen. Der Konzern wird IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 anwenden und dabei den modifizierten retrospektiven Ansatz wählen, d. h., der kumulative Effekt aus der Erstanwendung wird in den Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 erfasst. Ferner beabsichtigt der Konzern die Anwendung der praktischen Vereinfachungen hinsichtlich abgeschlossener Verträge und Vertragsänderungen. Auf Basis der erfolgten Betroffenheitsanalyse erwartet der Konzern keine wesentlichen Umstellungseffekte im Erstanwendungszeitpunkt.

Der am 24. Juli 2014 herausgegebene IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt die bestehenden Leitlinien in IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung", IFRS 9 enthält überarbeitete Leitlinien zur Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten, darunter ein neues Modell der erwarteten Kreditausfälle zur Berechnung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, sowie die neuen allgemeinen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte. Er übernimmt auch die Leitlinien zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten aus IAS 39. IFRS 9 ist erstmals anzuwenden in Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen.

Allerdings hat das IASB Änderungen an IFRS 4 "Anwendung von IFRS 9 und IFRS 4" veröffentlicht, die es bestimmten Versicherungsunternehmen ermöglichen, die verpflichtende Anwendung von IFRS 9 auf 2021 zu verschieben. Der Talanx-Konzern erfüllt die notwendigen Voraussetzungen hierfür (der Anteil der Versicherungsaktivitäten des Konzerns liegt über 90 %) und hat deshalb beschlossen, die Möglichkeit der Verschiebung in Anspruch zu nehmen. Der Konzern hat ein Projekt aufgesetzt, in dem die Auswirkungen des Standards auf den Konzernabschluss untersucht und die notwendigen Umsetzungsschritte angegangen werden. Es wird erwartet, dass die neuen Einstufungsanforderungen und das neue Wertminderungsmodell einen wesentlichen Einfluss auf die Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten im Konzern haben werden. Derzeit erfolgt die Ausarbeitung der Prozesse, um den Offenlegungsvorschriften für den Zeitraum bis zur erstmaligen Anwendung des IFRS 9 Rechnung zu tragen.

Am 13. Januar 2016 hat das IASB die neuen Vorschriften zur Leasingbilanzierung IFRS 16 "Leasingverträge" veröffentlicht, der den IAS 17 "Leasingverhältnisse" und entsprechende Interpretationen ersetzt. IFRS 16 führt ein einheitliches Rechnungslegungsmodell ein, wonach Leasingverhältnisse in der Bilanz des Leasingnehmers zu erfassen sind. Ein Leasingnehmer erfasst ein Nutzungsrecht (Right-of-use-Asset), das sein Recht auf die Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswertes darstellt, sowie eine Schuld aus dem Leasingverhältnis, die seine Verpflichtung zu Leasingzahlungen darstellt. Es gibt Ausnahmeregelungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse hinsichtlich geringwertiger Wirtschaftsgüter. Der Standard ist erstmals in der Berichtsperiode eines am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden. Der Konzern wird den Standard nicht vorzeitig anwenden und befindet sich derzeit am Anfang der Betroffenheitsanalyse.

Das IASB hat am 18. Mai 2017 die neuen Vorschriften zur Versicherungsbilanzierung IFRS 17 "Versicherungsverträge" veröffentlicht. IFRS 17 ändert die Bilanzierung von Versicherungsverträgen grundlegend. Der Standard ist erstmalig anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen. Mit Inkrafttreten des IFRS 17 wird der bisher gültige IFRS 4 ersetzt, der als Interimstandard fungiert. IFRS 17 enthält Grundsätze für die Erfassung, Bewertung, den Ausweis und die Angaben von Versicherungsverträgen. Der Standard ist anzuwenden auf Versicherungsverträge, Rückversicherungsverträge und Investmentverträge mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung. Der neue Standard vereinheitlicht und verändert grundlegend die bisherige Bilanzierung von Versicherungsverträgen. Da die neuen Vorschriften die Kerngeschäftstätigkeit des Konzerns betreffen, ist unvermeidlich mit wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu rechnen. Der Konzern hat wegen der besonderen Bedeutung der neuen Bilanzierungsregelungen ein mehrjähriges Projekt aufgesetzt, in dem die Auswirkungen des Standards auf den Konzernabschluss untersucht und die notwendigen Umsetzungsschritte angegangen werden sollen. Derzeit erfolgt die Ausarbeitung der rechnungslegungstechnischen Grundlagen, um anschließend mit der Implementierung der umfangreichen Anforderungen in den Prozessen und Systemen des Konzerns beginnen zu können.

II. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen geschäftlichen Aktivitäten, die Geschäftsbereiche sowie die berichtspflichtigen Segmente des Talanx-Konzerns und die Produkte und Dienstleistungen, mit denen diese Erträge erzielt werden, sind zum Ende der Zwischenberichtsperiode weiterhin zutreffend. Die dort aufgeführten allgemeinen Angaben zur Segmentberichterstattung sowie die Aussagen zu der Bewertungsgrundlage für das Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente sind weiterhin gültig.

KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2017

IN MIO. EUR

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Aktiva Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
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A. Immaterielle Vermögenswerte
a. Geschäfts- oder Firmenwert 153 153 248 248 624 618
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 8 8 526 520 153 156
161 161 774 768 777 774
B. Kapitalanlagen
a. Fremdgenutzter Grundbesitz 97 77 982 984 17 17
b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 14 12 6 13 - -
c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 141 150 52 53 - -
d. Darlehen und Forderungen 1.099 1.054 25.214 25.092 668 700
e. Sonstige Finanzinstrumente
i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 73 77 167 170 239 305
ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 5.535 5.625 21.345 21.420 7.684 7.373
iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 142 72 312 346 679 636
f. Übrige Kapitalanlagen 934 684 1.601 1.532 322 327
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 8.035 7.751 49.679 49.610 9.609 9.358
g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - - - 1.139 1.091
h. Depotforderungen 18 20 4 3 - -
Kapitalanlagen 8.053 7.771 49.683 49.613 10.748 10.449
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen - - 10.118 9.727 913 856
D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 5.026 5.014 2.287 2.170 852 832
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 1.640 1.259 387 331 1.153 1.142
F. Abgegrenzte Abschlusskosten 72 45 2.156 2.179 593 589
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 560 478 913 633 657 455
H. Aktive Steuerabgrenzung 69 69 100 78 54 59
I. Sonstige Vermögenswerte 653 387 979 1.226 453 471
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden - - - - - -
Summe der Aktiva 16.234 15.184 67.397 66.725 16.200 15.627

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Aktiva Rückversicherung Konzernfunktionen Konsolidierung
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
A. Immaterielle Vermögenswerte
a. Geschäfts- oder Firmenwert 19 20 - - - -
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 118 128 95 91 - -
137 148 95 91 - -
B. Kapitalanlagen
a. Fremdgenutzter Grundbesitz 1.353 1.402 - - - -
b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 108 97 17 17 - -
c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 111 114 - - -27 -27
d. Darlehen und Forderungen 2.445 2.564 17 15 - -
e. Sonstige Finanzinstrumente
i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 353 485 2 2 -290 -295
ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 32.355 33.478 198 154 - -
iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 303 298 - - - -
f. Übrige Kapitalanlagen 3.200 3.235 400 261 -1.261 -1.345
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 40.228 41.673 634 449 -1.578 -1.667
g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - - - - -
h. Depotforderungen 11.747 11.844 1 1 -1.376 -1.278
Kapitalanlagen 51.975 53.517 635 450 -2.954 -2.945
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen - - - - - -
D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 2.636 2.843 3 - -2.933 -2.901
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 3.837 3.678 12 2 -257 -220
F. Abgegrenzte Abschlusskosten 2.224 2.198 1 - 238 229
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 834 814 214 209 - -
H. Aktive Steuerabgrenzung 134 127 227 244 - -
I. Sonstige Vermögenswerte 1.573 1.286 438 738 -1.198 -1.488
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden - 15 - - - -
Summe der Aktiva 63.350 64.626 1.625 1.734 -7.104 -7.325

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Aktiva Gesamt
30.6.2017 31.12.2016
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A. Immaterielle Vermögenswerte
a. Geschäfts- oder Firmenwert 1.044 1.039
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 900 903
1.944 1.942
B. Kapitalanlagen
a. Fremdgenutzter Grundbesitz 2.449 2.480
b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 145 139
c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 277 290
d. Darlehen und Forderungen 29.443 29.425
e. Sonstige Finanzinstrumente
i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 544 744
ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 67.117 68.050
iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 1.436 1.352
f. Übrige Kapitalanlagen 5.196 4.694
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 106.607 107.174
g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1.139 1.091
h. Depotforderungen 10.394 10.590
Kapitalanlagen 118.140 118.855
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 11.031 10.583
D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 7.871 7.958
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 6.772 6.192
F. Abgegrenzte Abschlusskosten 5.284 5.240
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 3.178 2.589
H. Aktive Steuerabgrenzung 584 577
I. Sonstige Vermögenswerte 2.898 2.620
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden - 15
Summe der Aktiva 157.702 156.571

KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2017

IN MIO. EUR

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Passiva Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 200 200 161 161 41 42
C. Versicherungstechnische Rückstellungen
a. Rückstellung für Prämienüberträge 1.718 1.094 1.514 1.160 2.302 2.199
b. Deckungsrückstellung - - 39.883 39.515 5.424 5.124
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 9.072 9.353 3.198 3.098 2.659 2.592
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 17 19 5.346 5.473 251 273
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 46 42 2 2 11 10
10.853 10.508 49.943 49.248 10.647 10.198
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird - - 10.118 9.727 913 856
E. Andere Rückstellungen
a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 584 612 142 150 22 21
b. Steuerrückstellungen 122 97 120 118 117 109
c. Sonstige Rückstellungen 70 84 316 372 87 100
776 793 578 640 226 230
F. Verbindlichkeiten
a. Begebene Anleihen und Darlehen 16 16 100 104 21 21
b. Depotverbindlichkeiten 58 49 1.876 1.748 166 163
c. Übrige Verbindlichkeiten 1.921 1.257 1.817 2.251 1.758 1.752
1.995 1.322 3.793 4.103 1.945 1.936
G. Passive Steuerabgrenzung 167 172 265 288 107 102
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 13.991 12.995 64.858 64.167 13.879 13.364

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Passiva Rückversicherung Konzernfunktionen Konsolidierung
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.669 1.683 530 530 -618 -633
C. Versicherungstechnische Rückstellungen
a. Rückstellung für Prämienüberträge 3.809 3.341 9 1 -200 -171
b. Deckungsrückstellung 9.778 10.290 - - -169 -171
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 27.591 28.130 42 41 -1.256 -1.341
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung - - - - - -
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 367 362 - - -6 -7
41.545 42.123 51 42 -1.631 -1.690
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird
E. Andere Rückstellungen
a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 179 181 1.160 1.219 - -
b. Steuerrückstellungen 460 409 111 100 - -
c. Sonstige Rückstellungen 171 199 166 185 -1 -
810 789 1.437 1.504 -1 -
F. Verbindlichkeiten
a. Begebene Anleihen und Darlehen 740 810 1.476 1.535 -908 -981
b. Depotverbindlichkeiten 5.266 5.532 - - -2.553 -2.363
c. Übrige Verbindlichkeiten 2.509 2.425 147 161 -1.435 -1.696
8.515 8.767 1.623 1.696 -4.896 -5.040
G. Passive Steuerabgrenzung 1.558 1.562 2 3 22 21
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 54.097 54.924 3.643 3.775 -7.124 -7.342

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Passiva Gesamt
30.6.2017 31.12.2016
--- --- ---
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.983 1.983
C. Versicherungstechnische Rückstellungen
a. Rückstellung für Prämienüberträge 9.152 7.624
b. Deckungsrückstellung 54.916 54.758
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 41.306 41.873
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 5.614 5.765
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 420 409
111.408 110.429
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 11.031 10.583
E. Andere Rückstellungen
a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.087 2.183
b. Steuerrückstellungen 930 833
c. Sonstige Rückstellungen 809 940
3.826 3.956
F. Verbindlichkeiten
a. Begebene Anleihen und Darlehen 1.445 1.505
b. Depotverbindlichkeiten 4.813 5.129
c. Übrige Verbindlichkeiten 6.717 6.150
12.975 12.784
G. Passive Steuerabgrenzung 2.121 2.148
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 143.344 141.883
Eigenkapital 14.358 14.688
Summe der Passiva 157.702 156.571

1) Eigenkapital Konzern und Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

IN MIO. EUR

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Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International
6M 2017 6M 2016 6M 2017 6M 2016 6M 2017 6M 20162)
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1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.795 2.706 3.310 3.346 2.828 2.487
davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten 37 39 34 12 - 1
mit Dritten 2.758 2.667 3.276 3.334 2.828 2.486
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 445 464 148 150
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.276 1.279 137 128 244 227
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -663 -647 -354 -307 -117 -37
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -304 -303 -15 -7 -39 -24
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.160 1.083 2.389 2.454 2.358 2.097
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 1.507 1.373 2.702 2.718 1.922 1.681
Anteile der Rückversicherer 627 554 43 37 139 91
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 880 819 2.659 2.681 1.783 1.590
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 437 423 686 614 584 519
Anteile der Rückversicherer 191 188 39 36 40 39
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 246 235 647 578 544 480
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 4 5 13 7 15 10
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 6 9 6 14 32 30
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -2 -4 7 -7 -17 -20
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 32 25 -910 -812 14 7
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 161 149 1.169 1.063 210 195
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 24 40 167 118 35 47
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 137 109 1.002 945 175 148
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - -2 6
Depotzinsergebnis - - -7 -8 - -1
Kapitalanlageergebnis 137 109 995 937 173 153
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 1 2 1 5 - -
10. a. Sonstige Erträge 78 75 99 81 65 54
b. Sonstige Aufwendungen 85 66 121 150 136 107
Übriges Ergebnis -7 9 -22 -69 -71 -53
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 162 143 63 56 116 107
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 162 143 63 56 116 107
12. Finanzierungszinsen 4 4 5 5 3 1
13. Ertragsteuern 46 48 4 23 27 29
Periodenergebnis 112 91 54 28 86 77
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 4 4 12 12
davon Aktionäre der Talanx AG 112 91 50 24 74 65

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Rückversicherung Konzernfunktionen Konsolidierung
6M 2017 6M 20162) 6M 2017 6M 2016 6M 2017 6M 2016
--- --- --- --- --- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 8.998 8.283 23 22 -401 -417
davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten 307 344 23 21 -401 -417
mit Dritten 8.691 7.939 - 1 - -
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - - - -
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 875 848 6 7 -400 -417
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -645 -316 -8 -7 39 49
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -45 -48 -3 -3 40 51
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 7.523 7.167 12 11 -2 -2
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 6.182 6.065 5 2 -207 -208
Anteile der Rückversicherer 463 592 - - -216 -213
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 5.719 5.473 5 2 9 5
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 1.994 1.810 2 2 -103 -110
Anteile der Rückversicherer 112 112 - - -92 -102
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 1.882 1.698 2 2 -11 -8
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 1 - - - - -
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 3 7 - - 1 1
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -2 -7 - - -1 -1
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -80 -11 5 7 -1 -
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 805 749 6 33 -28 -30
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 138 173 42 45 -54 -53
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 667 576 -36 -12 26 23
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - -
Depotzinsergebnis 123 176 - - - -
Kapitalanlageergebnis 790 752 -36 -12 26 23
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 5 2 - - - -6
10. a. Sonstige Erträge 558 328 368 371 -344 -342
b. Sonstige Aufwendungen 468 313 337 339 -303 -297
Übriges Ergebnis 90 15 31 32 -41 -45
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 800 756 - 27 -16 -22
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 800 756 - 27 -16 -22
12. Finanzierungszinsen 40 38 42 43 -20 -18
13. Ertragsteuern 189 195 - 7 1 1
Periodenergebnis 571 523 -42 -23 3 -5
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 305 272 - - - -
davon Aktionäre der Talanx AG 266 251 -42 -23 3 -5

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Gesamt
6M 2017 6M 20162)
--- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 17.553 16.427
davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten - -
mit Dritten 17.553 16.427
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 593 614
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 2.138 2.072
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -1.748 -1.265
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -366 -334
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 13.440 12.810
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 12.111 11.631
Anteile der Rückversicherer 1.056 1.061
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 11.055 10.570
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 3.600 3.258
Anteile der Rückversicherer 290 273
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 3.310 2.985
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 33 22
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 48 61
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -15 -39
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -940 -784
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 2.323 2.159
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 352 370
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.971 1.789
Ergebnis aus Investmentverträgen -2 6
Depotzinsergebnis 116 167
Kapitalanlageergebnis 2.085 1.962
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 7 3
10. a. Sonstige Erträge 824 567
b. Sonstige Aufwendungen 844 678
Übriges Ergebnis -20 -111
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 1.125 1.067
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.125 1.067
12. Finanzierungszinsen 74 73
13. Ertragsteuern 267 303
Periodenergebnis 784 691
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 321 288
davon Aktionäre der Talanx AG 463 403

1) Abweichend zu dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland und dem Geschäftsbereich Rückversicherung bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen Geschäftsbereiche auch die berichtspflichtigen Segmente ab

2) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 2017

IN MIO. EUR

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Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International
Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 20162)
--- --- --- --- --- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 791 785 1.404 1.442 1.345 1.339
davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten 10 20 23 -3 - 1
mit Dritten 781 765 1.381 1.445 1.345 1.338
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 242 245 70 108
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 401 423 56 57 103 100
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 295 267 102 101 -29 -13
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 77 83 3 4 2 7
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 608 546 1.205 1.237 1.141 1.111
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 804 680 1.380 1.285 911 905
Anteile der Rückversicherer 348 279 26 23 61 54
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 456 401 1.354 1.262 850 851
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 197 191 359 316 296 268
Anteile der Rückversicherer 65 64 13 10 20 19
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 132 127 346 306 276 249
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge -7 2 5 1 10 4
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen - 8 -2 4 18 16
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -7 -6 7 -3 -8 -12
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 13 12 -488 -334 7 -1
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 82 79 625 463 106 102
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 14 20 87 57 19 32
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 68 59 538 406 87 70
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - -1 4
Depotzinsergebnis - - -3 -4 - -1
Kapitalanlageergebnis 68 59 535 402 86 73
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 1 - - 1 - -
10. a. Sonstige Erträge 49 16 45 19 25 23
b. Sonstige Aufwendungen 48 18 63 78 65 49
Übriges Ergebnis 1 -2 -18 -59 -40 -26
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 82 69 29 9 53 46
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 82 69 29 9 53 46
12. Finanzierungszinsen 2 2 3 2 2 -
13. Ertragsteuern 27 24 -9 10 11 12
Periodenergebnis 53 43 35 -3 40 34
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 4 2 6 5
davon Aktionäre der Talanx AG 53 43 31 -5 34 29

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Rückversicherung Konzernfunktionen Konsolidierung
Q2 2017 Q2 20162) Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 4.451 4.020 3 8 -193 -162
davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten 157 135 3 7 -193 -160
mit Dritten 4.294 3.885 - 1 - -2
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - - - -
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 404 377 - - -192 -180
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -245 -13 4 1 8 10
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 12 5 2 2 8 10
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 3.790 3.625 5 7 -1 18
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 3.170 3.148 3 1 -123 -103
Anteile der Rückversicherer 270 331 - - -135 -107
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 2.900 2.817 3 1 12 4
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 1.003 904 1 1 -48 -48
Anteile der Rückversicherer 57 57 - - -38 -39
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 946 847 1 1 -10 -9
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge - - - - - -1
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 1 4 - - -2 23
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -1 -4 - - 2 -24
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -57 -43 1 5 -1 -1
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 411 376 3 30 -15 -11
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 69 87 22 22 -27 -27
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 342 289 -19 8 12 16
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - -
Depotzinsergebnis 50 93 - - - -
Kapitalanlageergebnis 392 382 -19 8 12 16
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 1 1 - - - -1
10. a. Sonstige Erträge 297 30 184 190 -172 -173
b. Sonstige Aufwendungen 233 26 171 174 -152 -156
Übriges Ergebnis 64 4 13 16 -20 -17
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 399 343 -5 29 -9 -2
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 399 343 -5 29 -9 -2
12. Finanzierungszinsen 20 19 22 22 -11 -9
13. Ertragsteuern 94 93 1 6 1 3
Periodenergebnis 285 231 -28 1 1 4
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 151 122 - - - -
davon Aktionäre der Talanx AG 134 109 -28 1 1 4

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Gesamt
Q2 2017 Q2 20162)
--- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 7.801 7.432
davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten - -
mit Dritten 7.801 7.432
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 312 353
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 772 777
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 135 353
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 104 111
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 6.748 6.544
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 6.145 5.916
Anteile der Rückversicherer 570 580
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 5.575 5.336
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 1.808 1.632
Anteile der Rückversicherer 117 111
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 1.691 1.521
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 8 6
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 15 55
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -7 -49
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -525 -362
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 1.212 1.039
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 184 191
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.028 848
Ergebnis aus Investmentverträgen -1 4
Depotzinsergebnis 47 88
Kapitalanlageergebnis 1.074 940
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 2 1
10. a. Sonstige Erträge 428 105
b. Sonstige Aufwendungen 428 189
Übriges Ergebnis - -84
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 549 494
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 549 494
12. Finanzierungszinsen 38 36
13. Ertragsteuern 125 148
Periodenergebnis 386 310
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 161 129
davon Aktionäre der Talanx AG 225 181

1) Abweichend zu dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland und dem Geschäftsbereich Rückversicherung bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen Geschäftsbereiche auch die berichtspflichtigen Segmente ab

2) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

VERKÜRZTE KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SCHADEN/UNFALL UND LEBEN - SOWIE SCHADEN- UND PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017 BZW. VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 2017

IN MIO. EUR

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Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben
6M 2017 6M 2016 Q2 2017 Q2 2016 6M 2017 6M 2016
--- --- --- --- --- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 1.002 980 243 231 2.308 2.366
davon mit anderen Segmenten - - - - 34 12
mit Dritten 1.002 980 243 231 2.274 2.354
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - - 445 464
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 52 45 14 15 85 83
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -278 -257 122 135 -76 -50
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -16 -13 3 1 1 6
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 688 691 348 350 1.701 1.763
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 452 478 229 245 2.250 2.240
Anteile der Rückversicherer 9 -1 5 -2 34 38
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 443 479 224 247 2.216 2.202
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 260 251 131 126 426 363
Anteile der Rückversicherer 9 8 5 5 30 28
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 251 243 126 121 396 335
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 1 2 - 1 12 5
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 4 3 1 1 2 11
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -3 -1 -1 - 10 -6
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -9 -32 -3 -18 -901 -780
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 54 53 26 27 1.115 1.010
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 10 6 7 2 157 112
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 44 47 19 25 958 898
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - -
Depotzinsergebnis - - - - -7 -8
Kapitalanlageergebnis 44 47 19 25 951 890
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode - 1 - - 1 4
10. a. Sonstige Erträge 25 27 10 8 74 54
b. Sonstige Aufwendungen 38 59 17 37 83 91
Übriges Ergebnis -13 -32 -7 -29 -9 -37
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 22 -17 9 -22 41 73
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 22 -17 9 -22 41 73

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Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben Schaden-Rückversicherung
Q2 2017 Q2 2016 6M 2017 6M 20161) Q2 2017 Q2 20161)
--- --- --- --- --- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 1.161 1.211 5.428 4.627 2.613 2.125
davon mit anderen Segmenten 23 -3 235 272 121 98
mit Dritten 1.138 1.214 5.193 4.355 2.492 2.027
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 242 245 - - - -
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 42 42 574 547 254 244
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -20 -34 -587 -289 -201 2
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge - 3 -46 -48 11 5
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 857 887 4.313 3.839 2.147 1.878
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 1.151 1.040 3.112 2.915 1.588 1.497
Anteile der Rückversicherer 21 25 185 311 134 209
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 1.130 1.015 2.927 2.604 1.454 1.288
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 228 190 1.326 1.162 680 574
Anteile der Rückversicherer 8 5 89 92 45 49
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 220 185 1.237 1.070 635 525
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 5 - 1 - - -
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen -3 3 1 - - -
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis 8 -3 - - - -
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -485 -316 149 165 58 65
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 599 436 582 558 288 280
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 80 55 94 139 45 70
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 519 381 488 419 243 210
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - -
Depotzinsergebnis -3 -4 2 12 -3 8
Kapitalanlageergebnis 516 377 490 431 240 218
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode - 1 5 2 1 1
10. a. Sonstige Erträge 35 11 172 147 131 -55
b. Sonstige Aufwendungen 46 41 167 161 100 -44
Übriges Ergebnis -11 -30 5 -14 31 -11
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 20 31 644 582 329 272
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 20 31 644 582 329 272

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Personen-Rückversicherung
6M 2017 6M 2016 Q2 2017 Q2 2016
--- --- --- --- ---
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 3.570 3.656 1.838 1.895
davon mit anderen Segmenten 72 72 36 37
mit Dritten 3.498 3.584 1.802 1.858
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - -
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 301 301 150 133
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -58 -27 -44 -15
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 1 - 1 -
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 3.210 3.328 1.643 1.747
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 3.070 3.150 1.582 1.651
Anteile der Rückversicherer 278 281 136 122
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 2.792 2.869 1.446 1.529
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 668 648 323 330
Anteile der Rückversicherer 23 20 12 8
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 645 628 311 322
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge - - - -
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 2 7 1 4
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -2 -7 -1 -4
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -229 -176 -115 -108
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 223 191 123 96
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 44 34 24 17
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 179 157 99 79
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - -
Depotzinsergebnis 121 164 53 85
Kapitalanlageergebnis 300 321 152 164
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode - - - -
10. a. Sonstige Erträge 386 181 166 85
b. Sonstige Aufwendungen 301 152 133 70
Übriges Ergebnis 85 29 33 15
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 156 174 70 71
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 156 174 70 71

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

III. KONSOLIDIERUNG

KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Talanx-Konzernabschluss wurden zum Bilanzstichtag 142 (142) Einzelgesellschaften, 26 (25) Investmentfonds, zwei (zwei) strukturierte Unternehmen sowie vier Teilkonzerne (davon drei ausländische Teilkonzerne) - als Gruppe (inkl. assoziierter Unternehmen) - voll und sieben (sieben) nach der Equity-Methode konsolidierte Unternehmen einbezogen.

Die wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis im Vergleich zum Jahresende 2016 sind nachfolgend dargestellt.

WESENTLICHE ZU- UND ABGÄNGE DER VOLLKONSOLIDIERTEN TOCHTERUNTERNEHMEN

Am 10. Mai 2016 hat der Konzern über sein Tochterunternehmen International Insurance Company of Hannover SE, Hannover, 100 % der Anteile an der Gesellschaft The Congregational &General Insurance Public Limited Company (CGI), Bradford, UK, erworben (Segment Schaden-Rückversicherung). Der Geschäftsbetrieb wurde zum 1. Mai 2016 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen.

Zum 31. Dezember 2016 wurden die dabei verwendeten Annahmen und Schätzungen konkretisiert, sodass die Erstkonsolidierung innerhalb des Bewertungszeitraums finalisiert wurde. Die Beträge, mit denen die erstmalige Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss erfolgte, wurden dementsprechend rückwirkend angepasst.

Mit Kaufvertrag vom 27. November 2015 übernahm der Konzern 100 % der Anteile an dem Lebensversicherer CBA Vita S. p. A. (CBA Vita), Mailand, Italien, inkl. der von dieser Gesellschaft gehaltenen Anteile an der InChiaro Life Designated Activity Company (vormals: Sella Life Ltd.), Dublin, Irland (100 %) und der InChiaro Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien (49 %); Segment Privat- und Firmenversicherung International. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildete der Konzern den Erwerb zum 30. Juni 2016 ab (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Die vorläufigen Wertansätze der in dieser Transaktion übernommenen Vermögenswerte und Schulden wurden zum 31. Dezember 2016 rückwirkend angepasst. Dies führte per 30. Juni 2016 im Wesentlichen zu einer ergebnisneutralen Minderung der Positionen Deckungsrückstellung (-20 Mio. EUR) und laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand (-25 Mio. EUR).

Im zweiten Quartal 2017 wurden die CBA Vita sowie die InChiaro Assicurazioni S.p.A., Rom, Italien, auf die hdi Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien, verschmolzen.

Die Effekte aus den rückwirkenden Anpassungen der negativen Unterschiedsbeträge - wegen nachträglicher besserer Erkenntnis über am Stichtag vorhandene Verhältnisse (IFRS 3.45 und IFRS 3.49) - der CGI und der CBA Vita wirken sich folgendermaßen auf die Gewinn- und Verlustrechnung der Vergleichsperiode aus:

KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

IN MIO. EUR

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6M 2016 (ohne IFRS-3-Anpassung) Anpassung CGI Anpassung CBA 6M 2016 (nach IFRS-3-Anpassung)
Sonstige Erträge 564 +2 +1 567
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.064 +2 +1 1.067
Periodenergebnis 688 +2 +1 691
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 287 +1 - 288
davon Aktionäre der Talanx AG 401 +1 +1 403

Mit Datum vom 27. Juni 2017 hat der Konzern über sein Tochterunternehmen Saint Honoré Iberia s. L., Madrid, Spanien (Segment Privat- und Firmenversicherung International), einen Kaufvertrag zum Erwerb der Mehrheit der Anteile an der Generali Colombia Seguros Generales s. A., Bogotá, Kolumbien (Sachversicherer), und dem Lebensversicherer Generali Colombia Vida Compañia de Seguros s. A., Bogotá, Kolumbien, unterzeichnet. Die Übertragung der Aktien steht im Wesentlichen unter der Bedingung der Freigabe durch die lokalen Aufsichtsbehörden. Mit einem Closing der Transaktion wird im ersten Quartal 2018 gerechnet.

IV. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN

IMMOBILIEN

Zum Stichtag bestehen keine als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten Immobilienbestände.

Zum 31. Dezember 2016 wiesen wir Immobilienbestände in Höhe von 15 Mio. EUR als zur Veräußerung gehalten aus, die im zweiten Quartal 2017 abgegangen sind. Sie entfielen vollständig auf das Segment Schaden-Rückversicherung. Dem Gesamtbestand standen Marktwerte (entsprechend erwarteten Verkaufspreisen) von 16 Mio. EUR gegenüber. Die Ermittlung der Zeitwerte führen wir im Wesentlichen konzernintern auf Basis von Ertragswertverfahren sowie in Einzelfällen anhand externer Gutachten durch. Sofern ein Verkauf verbindlich vereinbart wurde, wird der Kaufpreis herangezogen. Die Verkaufsabsichten begründeten sich durch individuelle Immobilienmarkt- und Objektgegebenheiten in Abwägung aktueller und künftiger Chancen-Risiko-Profile.

V. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERNBILANZ

Die wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich wie folgt zusammen:

(1) IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

IN MIO. EUR

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30.6.2017 31.12.2016
a. Geschäfts- oder Firmenwert 1.044 1.039
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 900 903
davon
Versicherungsbezogene immaterielle Vermögenswerte 624 627
Software 160 163
Übrige
Erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen 29 32
Übrige 50 45
Erworbene Markennamen 37 36
Gesamt 1.944 1.942

(2) DARLEHEN UND FORDERUNGEN

DARLEHEN UND FORDERUNGEN

IN MIO. EUR

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Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Hypothekendarlehen 376 425 28 34 404 459
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 139 142 - - 139 142
Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner1) 10.767 10.416 1.076 1.421 11.843 11.837
Unternehmensanleihen 4.824 5.029 333 402 5.157 5.431
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 13.337 13.413 2.648 3.071 15.985 16.484
Gesamt 29.443 29.425 4.085 4.928 33.528 34.353

1) In den Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner sind Wertpapiere in Höhe von 3.361 (3.201) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 13.329 (13.401) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %.

(3) BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTE

BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTE

IN MIO. EUR

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Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 147 171 13 12 160 183
Schuldtitel der US-Regierung - 10 - - - 10
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 67 112 2 1 69 113
Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 62 102 4 5 66 107
Schuldtitel von Unternehmen 73 103 2 4 75 107
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 195 246 22 25 217 271
Gesamt 544 744 43 47 587 791

1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 16 (27) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 193 (244) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %.

(4) JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTE

JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTE

IN MIO. EUR

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Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festverzinsliche Wertpapiere
Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 8.689 8.805 907 1.174 9.596 9.979
Schuldtitel der US-Regierung 6.718 6.882 -64 -131 6.654 6.751
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 2.692 2.609 6 -11 2.698 2.598
Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 9.788 9.579 686 943 10.474 10.522
Schuldtitel von Unternehmen 22.691 23.339 1.074 1.078 23.765 24.417
Investmentfonds 796 719 83 99 879 818
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 9.815 9.541 504 684 10.319 10.225
Genussscheine 54 123 - - 54 123
Andere 2 2 - - 2 2
Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 61.245 61.599 3.196 3.836 64.441 65.435
Nicht festverzinsliche Wertpapiere
Aktien 934 914 217 150 1.151 1.064
Investmentfonds 1.262 1.282 198 205 1.460 1.487
Genussscheine 65 64 - - 65 64
Nicht festverzinsliche Wertpapiere gesamt 2.261 2.260 415 355 2.676 2.615
Wertpapiere gesamt 63.506 63.859 3.611 4.191 67.117 68.050

1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 3.454 (3.187) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 8.892 (8.748) Mio. EUR enthalten; das entspricht 86 (86) %.

(5) ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTE

ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTE

IN MIO. EUR

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Zeitwerte
30.6.2017 31.12.2016
--- --- ---
Festverzinsliche Wertpapiere
Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 39 30
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 198 174
Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 5 6
Schuldtitel von Unternehmen 604 682
Investmentfonds 235 147
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 2 2
Genussscheine 54 46
Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 1.137 1.087
Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) 17 18
Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 49 1
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente gesamt 1.203 1.106
Festverzinsliche Wertpapiere
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten - 3
Festverzinsliche Wertpapiere gesamt - 3
Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) 129 174
Derivate 104 69
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente gesamt 233 246
Gesamt 1.436 1.352

1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 2 (6) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

(6) ANGABE ZU ZEITWERTEN UND BEMESSUNGSHIERARCHIE DER ZEITWERTBEWERTUNG

FAIR-VALUE-HIERARCHIE

Für die Angaben nach IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente einer dreistufigen Fair-Value-Kategorie zuzuordnen. Ziel dieser Anforderung ist es u. a., die Marktnähe der in die Ermittlung der Fair Values eingehenden Daten darzustellen. Betroffen sind die folgenden Klassen von Finanzinstrumenten: jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente, übrige Kapitalanlagen und Investmentverträge (Finanzaktiva und Finanzpassiva), soweit diese zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten sowie Sicherungsinstrumente (Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings).

Die Richtlinie zur Einordnung zu den einzelnen Stufen der Bewertungshierachie und des Bewertungsprozesses sowie die Bewertungsmodelle der Fair-Value-Ermittlung, die wesentlichen Stufe-3-Bestände sowie die Aussagen zu der Sensitivitätsanalyse haben sich zu der Beschreibung im Geschäftsbericht 2016 nicht wesentlich verändert. Der Zeitwert der Finanzinstrumente der Stufe 3, bei denen die Anwendung vernünftiger alternativer Eingangsparameter zu einer wesentlichen Änderung des Zeitwerts führt, beläuft sich auf 89 (95) Mio. EUR und ist mit 2,1 % (2,4 %) des Buchwerts der dem Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente nicht wesentlich.

Zum Stichtag ordnen wir rund 7 (6) % der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen Level 1 der Bewertungshierarchie zu, 88 (89) % Level 2 und 5 (5) % Level 3.

Im Berichtszeitraum erfolgten keine wesentlichen Transfers zwischen den Stufen 1 und 2.

Zum Stichtag bestehen Schulden in Höhe von 1 (3) Mio. EUR, die mit einer untrennbaren Kreditsicherheit eines Dritten im Sinne des IFRS 13.98 ausgegeben wurden. Die Kreditsicherheiten spiegeln sich dabei nicht in der Bemessung des beizulegenden Zeitwertes wider.

ZEITWERTHIERARCHIE ZUM ZEITWERT BEWERTETER FINANZINSTRUMENTE

IN MIO. EUR

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Buchwert der zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumente je Klasse Stufe 1 Stufe 2 Stufe 31) Bilanzwert
30.6.2017
Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte
Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere 91 64.346 4 64.441
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.688 66 922 2.676
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente
Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 63 1.078 62 1.203
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 143 55 35 233
Übrige Kapitalanlagen 2.017 2 2.513 4.532
Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) - 281 - 281
Investmentverträge
Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 870 4 204 1.078
Derivate - - 3 3
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 4.872 65.832 3.743 74.447
Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen
Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten)
Negative Marktwerte aus Derivaten - 27 243 270
Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge)
Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 242 634 203 1.079
Derivate - - 3 3
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 242 661 449 1.352
31.12.2016
Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte
Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere 82 65.353 - 65.435
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.643 65 907 2.615
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente
Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 15 1.036 55 1.106
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 180 66 - 246
Übrige Kapitalanlagen 1.560 5 2.459 4.024
Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) - 336 - 336
Investmentverträge
Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 835 4 187 1.026
Derivate - - 3 3
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 4.315 66.865 3.611 74.791
Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen
Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten)
Negative Marktwerte aus Derivaten 2 28 221 251
Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge)
Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 224 616 187 1.027
Derivate - - 3 3
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 226 644 411 1.281

1) Mit der Kategorisierung in Stufe 3 sind keine Qualitätsaussagen verbunden; Rückschlüsse auf die Bonität der Emittenten können nicht getroffen werden

ANALYSE DER FINANZINSTRUMENTE, FÜR DIE SIGNIFIKANTE EINGANGSPARAMETER NICHT AUF BEOBACHTBAREN MARKTDATEN BERUHEN (STUFE 3)

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der in Stufe 3 kategorisierten Finanzinstrumente (im Folgenden: FI) zu Beginn der Berichtsperiode auf den Wert zum Stichtag.

ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNI

IN MIO. EUR

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Jederzeit veräußerbare FI/Festverzinsliche Wertpapiere Jederzeit veräußerbare FI/Nicht festverzinsliche Wertpapiere Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Zu Handelszwecken gehaltene FI Übrige

Kapital

anlagen
Investment-verträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI
2017
Anfangsbestand zum 1.1.2017 - 907 55 - 2.459 187
Erträge und Aufwendungen
In der GuV erfasst - -6 5 1 -12 12
Im sonstigen Ergebnis erfasst - -6 - - 44 -
Transfer nach Stufe 3 - 39 2) - - - -
Transfer aus Stufe 3 - - - - - -
Zugänge
Käufe 4 79 4 48 246 9
Abgänge
Verkäufe - 77 2 14 122 13
Rückzahlung/Rückführung - - - - - -
Währungskursänderungen - -14 - - -102 9
Endbestand zum 30.6.2017 4 922 62 35 2.513 204

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Investmentverträge/Derivate Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte
2017
Anfangsbestand zum 1.1.2017 3 3.611
Erträge und Aufwendungen
In der GuV erfasst 1 1
Im sonstigen Ergebnis erfasst - 38
Transfer nach Stufe 3 - 39
Transfer aus Stufe 3 - -
Zugänge
Käufe - 390
Abgänge
Verkäufe 1 229
Rückzahlung/Rückführung - -
Währungskursänderungen - -107
Endbestand zum 30.6.2017 3 3.743

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt

2) Handel an einem aktiven Markt wurde beendet

ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNI

IN MIO. EUR

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Übrige Verbindlichkeiten/ Negative Marktwerte aus Derivaten Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investmentverträge/Derivate Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen
2017
Anfangsbestand zum 1.1.2017 221 187 3 411
Erträge und Aufwendungen
In der GuV erfasst 10 -12 -1 -3
Im sonstigen Ergebnis erfasst - - - -
Transfer nach Stufe 3 - - - -
Transfer aus Stufe 3 - - - -
Zugänge
Käufe 44 9 - 53
Abgänge
Verkäufe - 13 1 14
Währungskursänderungen -12 8 - -4
Endbestand zum 30.6.2017 243 203 3 449

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit fi abgekürzt

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen der Periode einschließlich der Gewinne oder Verluste auf am Ende der Berichtsperiode im Bestand gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Stufe 3 werden in der folgenden Tabelle gezeigt.

DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE)

IN MIO. EUR

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Jederzeit veräußerbare FI/Nicht festverzinsliche Wertpapiere Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Zu Handelszwecken gehaltene FI Übrige

Kapitalanlagen
Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investment

verträge/

Derivate
2017
Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2017 bis 30.6.2017
Erträge aus Kapitalanlagen - 5 2 - 22 1
Aufwendungen für Kapitalanlagen -6 - -1 -12 -10 -
Davon entfallen auf zum 30.6.2017 im Bestand befindliche Finanzinstrumente
Erträge aus Kapitalanlagen2) - 2 2 - 22 1
Aufwendungen für Kapitalanlagen3) -6 - -1 -12 -10 -

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Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte
2017
Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2017 bis 30.6.2017
Erträge aus Kapitalanlagen 30
Aufwendungen für Kapitalanlagen -29
Davon entfallen auf zum 30.6.2017 im Bestand befindliche Finanzinstrumente
Erträge aus Kapitalanlagen2) 27
Aufwendungen für Kapitalanlagen3) -29

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt

2) Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 27 (26) Mio. EUR

3) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -16 (-12) Mio. EUR

DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN)

IN MIO. EUR

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Übrige Verbindlichkeiten/Negative Marktwerte aus Derivaten Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investmentverträge/Derivate Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen
2017
Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2017 bis 30.6.2017
Erträge aus Kapitalanlagen 12 10 - 22
Aufwendungen für Kapitalanlagen -1 -22 -1 -24
Finanzierungszinsen -1 - - -1
Davon entfallen auf zum 30.6.2017 im Bestand befindliche Finanzinstrumente
Erträge aus Kapitalanlagen2) 11 10 - 21
Aufwendungen für Kapitalanlagen3) -1 -22 -1 -24
Finanzierungszinsen4) -1 - - -1

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt

2) Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 21 (22) Mio. EUR

3) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -24 (-18) Mio. EUR

4) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -1 (-1) Mio. EUR

(7) EIGENKAPITAL

GEZEICHNETES KAPITAL

In der ordentlichen Hauptversammlung am 11. Mai 2017 wurde die Erneuerung der bestehenden bedingten Kapitalia bis zum 10. Mai 2022 beschlossen. Das Volumen der bedingten Kapitalia wurde im Zuge dessen auf 158 Mio. EUR erhöht. Ferner wurde in derselben Hauptversammlung die Erneuerung des genehmigten Kapitals mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss beschlossen. Die Höhe des genehmigten Kapitals wurde dabei auf 158 Mio. EUR erhöht und die Summe der Aktien, die unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden können, auf einen anteiligen Betrag des Grundkapitals von 63 Mio. EUR begrenzt.

ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER

ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER AM EIGENKAPITAL

IN MIO. EUR

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30.6.2017 31.12.2016
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 767 746
Anteil am Periodenergebnis 321 661
Übriges Eigenkapital 4.302 4.203
Gesamt 5.390 5.610

Bei den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich im Wesentlichen um die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital des Hannover Rück-Teilkonzerns.

(8) NACHRANGIGE VERBINDLICHKEITEN

ZUSAMMENSETZUNG DES LANGFRISTIGEN NACHRANGIGEN FREMDKAPITALS

IN MIO. EUR

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Nominalbetrag Verzinsung Fälligkeit Rating2) 30.6.2017 31.12.2016
Hannover Finance (Luxembourg) S. A. 500 Fest (5,75 %), dann variabel verzinslich 2010/2040 (a+; A) 499 499
Hannover Finance (Luxembourg) S. A. 500 Fest (5,0 %), dann variabel verzinslich 2012/2043 (a+; A) 498 498
Hannover Rück SE1) 450 Fest (3,375 %), dann variabel verzinslich 2014/ohne Endfälligkeit (a; A) 445 445
Talanx Finanz 500 Fest (8,37 %), dann variabel verzinslich 2012/2042 (bbb+; BBB) 500 500
HDI Assicurazioni S. p. A. 27 Fest (5,5 %) 2026 (-; -) 27 27
HDI Assicurazioni S. p. A. (ehemals CBA Vita S. p. A.) 14 Fest (4,15 %) 2020 (-; -) 13 13
Magyar Posta Életbiztosító Zrt. (Open Life Towarzystwo Ubezpieczeń Zycie S. A.) 1(4) Fest (7,57 %) 2025 (2018) (-; -) 1 1
Gesamt 1.983 1.983

1) Zum Stichtag werden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR von Konzerngesellschaften gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert)

2) (Debt Rating A. M. Best; Debt Rating S&P)

Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungsmerkmale verweisen wir auf den veröffentlichten Geschäftsbericht 2016, Seite 207.

Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 2.361 (2.279) Mio. EUR.

(9) VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN

VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN

IN MIO. EUR

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Brutto Rück Netto Brutto Rück Netto
30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
a. Rückstellung für Prämienüberträge 9.152 1.015 8.137 7.624 683 6.941
b. Deckungsrückstellung 54.916 1.404 53.512 54.758 1.560 53.198
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 41.306 5.039 36.267 41.873 5.348 36.525
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 5.614 2 5.612 5.765 5 5.760
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 420 17 403 409 13 396
Gesamt 111.408 7.477 103.931 110.429 7.609 102.820

Die versicherungstechnischen Rückstellungen, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, belaufen sich auf 11.031 (10.583) Mio. EUR; davon entfallen 394 (349) Mio. EUR auf die Rückversicherer.

(10) BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHEN

Unter diesem Bilanzposten werden die nachfolgenden Sachverhalte zum Bilanzstichtag ausgewiesen:

BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHEN

IN MIO. EUR

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30.6.2017 31.12.2016
Begebene Anleihen Talanx AG 1.065 1.065
Hypothekendarlehen der Hannover Re Real Estate Holdings, Inc., Orlando 157 212
Hypothekendarlehen der HR GLL Central Europe GmbH &Co. KG, München 102 102
Darlehen aus Infrastrukturinvestments 116 120
Inversiones HDI Limitada 5 6
Gesamt 1.445 1.505

Per 30. Juni 2017 bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über einen Gesamtnominalbetrag von 500 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag erfolgte keine Inanspruchnahme. Der beizulegende Zeitwert der begebenen Anleihen und Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag 1.593 (1.673) Mio. EUR.

BEGEBENE ANLEIHEN

IN MIO. EUR

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Nominalbetrag Verzinsung Fälligkeit Rating1) Begebung 30.6.2017
Talanx AG2) 565 Fest (3,125 %) 2013/2023 (-; A-) Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. 565
Talanx AG 500 Fest (2,5 %) 2014/2026 (-; A-) Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. 500
Gesamt 1.065

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31.12.2016
Talanx AG2) 565
Talanx AG 500
Gesamt 1.065

1) (Debt Rating A. M. Best; Debt Rating S&P)

2) Zum Bilanzstichtag werden zudem Anteile mit einem Nominalvolumen von 185 Mio. EUR von Konzerngesellschaften gehalten

VI. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(11) VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNG

VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNG

IN MIO. EUR

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Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Rück

versicherung
Schaden/Unfall Leben Schaden Rück

versicherung
Personen-

Rück

versicherung
--- --- --- --- --- --- ---
6M 20171)
Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.758 1.002 2.273 2.828 5.193 3.499
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 444 149 - -
Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.068 26 29 174 569 267
Veränderung der Bruttoprämienüberträge -652 -278 -76 -116 -567 -59
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -287 -11 1 -21 -46 1
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.325 709 1.723 2.410 4.103 3.172
6M 20161)
Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.668 980 2.354 2.486 4.354 3.585
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 465 149 - -
Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.030 20 26 160 541 289
Veränderung der Bruttoprämienüberträge -635 -257 -50 -36 -260 -27
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -273 -8 6 -8 -48 -
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.276 711 1.807 2.149 3.601 3.269

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Konzernfunktionen Summe
6M 20171)
Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 17.553
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 593
Gebuchte Rückversicherungsprämien 5 2.138
Veränderung der Bruttoprämienüberträge - -1.748
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -3 -366
Verdiente Prämien für eigene Rechnung -2 13.440
6M 20161)
Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 16.427
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 614
Gebuchte Rückversicherungsprämien 6 2.072
Veränderung der Bruttoprämienüberträge - -1.265
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -3 -334
Verdiente Prämien für eigene Rechnung -3 12.810

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

(12) KAPITALANLAGEERGEBNIS

KAPITALANLAGEERGEBNIS DER BERICHTSPERIODE

IN MIO. EUR

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Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Rückversicherung
Schaden/Unfall Leben Schaden Rück

versicherung
Personen-Rück

versicherung
--- --- --- --- --- --- ---
6M 20171)
Erträge aus Grundstücken 7 1 43 1 81 -
Dividenden2) 9 - 7 - 22 -
Laufende Zinserträge 82 38 637 150 323 130
Sonstige Erträge 24 7 37 1 81 3
Ordentliche Kapitalanlageerträge 122 46 724 152 507 133
Erträge aus Zuschreibungen - - 1 - - -
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 31 4 365 40 62 55
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 7 1 19 16 2 35
Kapitalanlageerträge 160 51 1.109 208 571 223
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 8 - 41 10 25 9
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 2 - 11 11 - 26
Summe 10 - 52 21 25 35
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke
Planmäßig 1 - 9 - 15 -
Abschreibungen auf Dividendentitel 1 - - 1 4 -
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere - - 33 1 - -
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen
Planmäßig 3 2 11 - - -
Außerplanmäßig 1 4 6 - 4 -
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 2 - 7 3 11 3
Sonstige Aufwendungen 3 2 17 3 18 2
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 11 8 83 8 52 5
Kapitalanlageaufwendungen 21 8 135 29 77 40
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 139 43 974 179 494 183
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - -2 - -
Depotzinserträge - - - - 2 183
Depotzinsaufwendungen - - 6 - 1 62
Depotzinsergebnis - - -6 - 1 121
Kapitalanlageergebnis 139 43 968 177 495 304

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Konzernfunktionen Summe
6M 20171)
Erträge aus Grundstücken - 133
Dividenden2) - 38
Laufende Zinserträge -1 1.359
Sonstige Erträge - 153
Ordentliche Kapitalanlageerträge -1 1.683
Erträge aus Zuschreibungen - 1
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 2 559
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen - 80
Kapitalanlageerträge 1 2.323
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen - 93
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen - 50
Summe - 143
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke
Planmäßig - 25
Abschreibungen auf Dividendentitel - 6
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere - 34
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen
Planmäßig - 16
Außerplanmäßig - 15
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 42 68
Sonstige Aufwendungen - 45
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 42 209
Kapitalanlageaufwendungen 42 352
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen -41 1.971
Ergebnis aus Investmentverträgen - -2
Depotzinserträge - 185
Depotzinsaufwendungen - 69
Depotzinsergebnis - 116
Kapitalanlageergebnis -41 2.085

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

2) Das Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen beträgt 7 (3) Mio. EUR und wird unter den Dividenden ausgewiesen

KAPITALANLAGEERGEBNIS DER VORPERIODE

IN MIO. EUR

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Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Rückversicherung
Schaden/Unfall Leben Schaden Rück

versicherung
Personen-Rück

versicherung
--- --- --- --- --- --- ---
6M 20161)
Erträge aus Grundstücken 7 1 31 1 65 -
Dividenden 8 - 7 1 20 -
Laufende Zinserträge 80 41 672 140 314 126
Sonstige Erträge 28 5 46 1 42 1
Ordentliche Kapitalanlageerträge 123 47 756 143 441 127
Erträge aus Zuschreibungen - - 3 - - -
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 18 2 221 29 108 30
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 5 - 21 23 - 33
Kapitalanlageerträge 146 49 1.001 195 549 190
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 12 - 26 7 47 12
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 1 - 4 21 - 12
Summe 13 - 30 28 47 24
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke
Planmäßig - - 7 - 14 -
Abschreibungen auf Dividendentitel 7 1 8 9 24 -
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere 6 - - 1 1 -
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen
Planmäßig 2 1 8 - - -
Außerplanmäßig 3 - 5 1 9 -
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 3 - 7 2 12 2
Sonstige Aufwendungen 3 1 25 3 16 2
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 24 3 60 16 76 4
Kapitalanlageaufwendungen 37 3 90 44 123 28
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 109 46 911 151 426 162
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - 6 - -
Depotzinserträge - - - - 12 219
Depotzinsaufwendungen - - 6 - 1 57
Depotzinsergebnis - - -6 - 11 162
Kapitalanlageergebnis 109 46 905 157 437 324

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Konzernfunktionen Summe
6M 20161)
Erträge aus Grundstücken - 105
Dividenden 1 37
Laufende Zinserträge 1 1.374
Sonstige Erträge - 123
Ordentliche Kapitalanlageerträge 2 1.639
Erträge aus Zuschreibungen - 3
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 27 435
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen - 82
Kapitalanlageerträge 29 2.159
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 1 105
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen - 38
Summe 1 143
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke
Planmäßig - 21
Abschreibungen auf Dividendentitel 2 51
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere - 8
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen
Planmäßig - 11
Außerplanmäßig - 18
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 42 68
Sonstige Aufwendungen - 50
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 44 227
Kapitalanlageaufwendungen 45 370
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen -16 1.789
Ergebnis aus Investmentverträgen - 6
Depotzinserträge - 231
Depotzinsaufwendungen - 64
Depotzinsergebnis - 167
Kapitalanlageergebnis -16 1.962

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

(13) ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTEN

ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTEN

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 2016
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen - 6
Darlehen und Forderungen 589 594
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 15 26
Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere 1.103 962
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 97 -4
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere 53 50
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 2 -2
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente
Festverzinsliche Wertpapiere - -
Nicht festverzinsliche Wertpapiere - -2
Derivate -9 13
Übrige Kapitalanlagen, soweit Finanzinstrumente 142 151
Sonstige1) 92 113
Summe der selbst verwalteten Kapitalanlagen 2.084 1.907
Investmentverträge Kapitalanlagen/Verbindlichkeiten2) -2 6
Depotforderungen/Depotverbindlichkeiten 116 167
Gesamt 2.198 2.080

1) Zur Überleitung auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden in der Position "Sonstige" die Gewinne aus fremdgenutzten Grundstücken, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie aus derivativen Finanzinstrumenten - soweit negative Marktwerte - zusammengefasst. Sicherungsderivate im Rahmen von Hedge-Accounting sind, sofern sie keine Absicherungsgeschälte im Bereich der Kapitalanlagen betreffen, in der Aufstellung nicht enthalten

2) Darin enthalten sind Erträge und Aufwendungen aus der Verwaltung von Investmentverträgen saldiert in Höhe von -1 (3) Mio. EUR. Auf erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Aktiva/Passiva) entfallen 32 (33) Mio. EUR bzw. -28 (-13) Mio. EUR und auf Darlehen und Forderungen bzw. Übrige Verbindlichkeiten entfallen 0 (9) Mio. EUR bzw. -2 (-20) Mio. EUR der Erträge und Aufwendungen. Darüber hinaus wird die Amortisation auf den PVFP in Höhe von -3 (-6) Mio. EUR unter den Aufwendungen berücksichtigt

Unter Einbezug der Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von 68 (68) Mio. EUR und der sonstigen Aufwendungen in Höhe von 45 (50) Mio. EUR beträgt das Kapitalanlageergebnis zum Bilanzstichtag insgesamt 2.085 (1.962) Mio. EUR.

(14) AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN

AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN

IN MIO. EUR

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Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Rückversicherung
Schaden/Unfall Leben Schaden Rück

versicherung
Personen-Rück

versicherung
--- --- --- --- --- --- ---
6M 20171)
Brutto 1.510 453 2.224 1.922 2.957 3.045
Anteil der Rückversicherer 491 4 10 108 191 252
Netto 1.019 449 2.214 1.814 2.766 2.793
6M 20161)
Brutto 1.363 478 2.237 1.680 2.750 3.124
Anteil der Rückversicherer 394 -4 13 70 310 278
Netto 969 482 2.224 1.610 2.440 2.846

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Konzernfunktionen Summe
6M 20171)
Brutto - 12.111
Anteil der Rückversicherer - 1.056
Netto - 11.055
6M 20161)
Brutto -1 11.631
Anteil der Rückversicherer - 1.061
Netto -1 10.570

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

(15) ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN

ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN

IN MIO. EUR

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Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International Rückversicherung
Schaden/Unfall Leben Schaden Rück

versicherung
Personen-Rück

versicherung
--- --- --- --- --- --- ---
6M 20171)
Bruttosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 435 260 421 583 1.266 634
Verwaltungsaufwendungen 166 109 41 103 108 109
Bruttosumme der Abschlussaufwendungen 269 151 380 480 1.158 525
Anteil der Rückversicherer 141 2 9 30 89 19
Nettosumme der Abschlussaufwendungen 128 149 371 450 1.069 506
Nettosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 294 258 412 553 1.177 615
6M 20161)
Bruttosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 419 250 362 519 1,094 613
Verwaltungsaufwendungen 151 110 45 96 107 100
Bruttosumme der Abschlussaufwendungen 268 140 317 423 987 513
Anteil der Rückversicherer 130 1 5 28 92 17
Nettosumme der Abschlussaufwendungen 138 139 312 395 895 496
Nettosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 289 249 357 491 1.002 596

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Konzernfunktionen Summe
6M 20171)
Bruttosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 3.600
Verwaltungsaufwendungen 1 637
Bruttosumme der Abschlussaufwendungen - 2.963
Anteil der Rückversicherer - 290
Nettosumme der Abschlussaufwendungen - 2.673
Nettosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 3.310
6M 20161)
Bruttosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 3.258
Verwaltungsaufwendungen 1 610
Bruttosumme der Abschlussaufwendungen - 2.648
Anteil der Rückversicherer - 273
Nettosumme der Abschlussaufwendungen - 2.375
Nettosumme der Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 1 2.985

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

(16) ÜBRIGES ERGEBNIS

ZUSAMMENSETZUNG ÜBRIGES ERGEBNIS

IN MIO. EUR

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6M 2017 6M 20161)
Sonstige Erträge
Währungskursgewinne 453 265
Erträge aus Dienstleistungen, Mieten und Provisionen 150 130
Wertaufholungen auf abgeschriebene Forderungen 34 6
Erträge aus Deposit Accounting 102 46
Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen 8 -
Erträge aus der Auflösung sonstiger nicht technischer Rückstellungen 8 29
Zinserträge 27 30
Übrige Erträge 42 61
Summe 824 567
Sonstige Aufwendungen
Währungskursverluste 426 241
Sonstige Zinsaufwendungen 30 57
Abschreibungen und Wertberichtigungen 53 53
Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes 119 115
Personalaufwendungen 26 23
Aufwendungen für Dienstleistungen und Provisionen 82 70
Aufwendungen aus Deposit Accounting 6 10
Sonstige Steuern 31 33
Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen - 36
Übrige Aufwendungen 71 40
Summe 844 678
Übriges Ergebnis -20 -111

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

VII. SONSTIGE ANGABEN

MITARBEITERZAHL

Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 21.872 (21.649) Mitarbeiter für den Talanx-Konzern tätig.

BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den nahe stehenden Unternehmen gehören im Talanx-Konzern der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (HDI V. a. G.), der unmittelbar die Mehrheit an der Talanx AG hält, alle nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden und die assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen. Hinzu kommen die Versorgungskassen, die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Leistung zugunsten der Arbeitnehmer der Talanx AG oder eines ihrer nahe stehenden Unternehmen erbringen. Die nahe stehenden Personen umfassen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG und des HDI V. a. G.

Geschäftsvorfälle zwischen der Talanx AG und ihren Tochterunternehmen werden durch Konsolidierung eliminiert und somit im Anhang nicht erläutert.

Es besteht zwischen der Talanx AG und dem HDI V. a. G. eine Rahmenvereinbarung, wonach die Talanx AG bis 2021 die Möglichkeit erhält, in einem Volumen von bis zu 500 Mio. EUR dem HDI V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen. Die Talanx AG ist verpflichtet, die Schuldverschreibungen im Falle einer Bezugsrechtskapitalerhöhung in stimmberechtige Stückaktien zu wandeln. Mit der Wandlung der Schuldverschreibungen verzichtet der HDI V. a. G. auf Bezugsrechte aus der zur Wandlung führenden Kapitalerhöhung für eine Anzahl von neuen Aktien der Talanx AG, die der Anzahl der Talanx-Aktien entspricht, welche er im Zuge der Pflichtwandlung der Schuldverschreibung erhalten wird, d. h. nur sofern und soweit neue Aktien aus der Kapitalerhöhung durch Aktien aus der Wandlung ersetzt werden.

Weitere Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Unternehmen, mit assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Ferner bestehen Dienstleistungsverträge mit einem Unternehmen, an dem ein Mitglied des Aufsichtsrats beteiligt ist. Die im Berichtszeitraum aus diesen Verträgen generierten Umsätze mit Konzernunternehmen lagen deutlich unter 0,1 Mio. EUR.

RECHTSSTREITIGKEITEN

In der Berichtsperiode sowie am Ende der Berichtsperiode lagen im Vergleich zum 31. Dezember 2016 keine neuen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten vor.

ERGEBNIS JE AKTIE

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Aktionären der Talanx AG zustehenden Konzernergebnis. Dieses wird in Relation zu den durchschnittlich in Umlauf befindlichen Aktien gesetzt. Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder zum Berichtszeitpunkt noch im Vorjahr vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe von Aktien oder Bezugsrechten aus dem bedingten oder dem genehmigten Kapital verwässert werden.

ERGEBNIS JE AKTIE

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6M 2017 6M 2016 Q2 2017 Q2 2016
Auf die Aktionäre der Talanx AG entfallender Periodenüberschuss zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie (in Mio. EUR) 463 4031) 225 1811)
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl ausstehender Stammaktien (in Stück) 252.797.634 252.797.634 252.797.634 252.797.634
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,83 1,59 0,89 0,71
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,83 1,59 0,89 0,71

1) Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs

DIVIDENDE JE AKTIE

Im zweiten Quartal 2017 wurde für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende in Höhe von 1,35 EUR (2016 für das Geschäftsjahr 2015: 1,30 EUR) je Aktie gezahlt. Dies entspricht insgesamt 341 (329) Mio. EUR.

HAFTUNGSVERHALTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Zum 30. Juni 2017 ergaben sich aus abgeschlossenen Verträgen, Mitgliedschaften sowie Steuern Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 14.400 (14.542) Mio. EUR. Im Wesentlichen haben sich die Resteinzahlungsverpflichtungen aus bestehenden Kapitalanlageengagements zum Bilanzstichtag um 159 Mio. EUR auf 1.874 (2.033) Mio. EUR verringert. Dem wirkte der Anstieg der Sperrdepots und sonstigen Treuhandkonten entgegen, die um 140 Mio. EUR gestiegen sind und zum Bilanzstichtag 3.196 (3.056) Mio. EUR betrugen. Darüber hinaus lagen im Berichtszeitraum keine signifikanten Änderungen der Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Vergleich zum 31. Dezember 2016 vor.

EREIGNISSE NACH ABLAUF DES BERICHTSZEITRAUMS

Die Hannover Rück SE hat am 20. März 2017 eine Vereinbarung zum Erwerb der britischen Gesellschaft Argenta Holdings Limited ("Argenta") getroffen, zu der neben den Gesellschaften Argenta Syndicate Management, Argenta Private Capital auch anteilig das Lloyd's Syndikat Argenta "Syndicate 2121" gehört. Die Transaktion wurde am 20. Juli 2017 abgeschlossen.

Die Gesellschaft wird erstmalig im dritten Quartal 2017 in den Konzernabschluss einbezogen, die Angaben bezüglich der erstmaligen Bilanzierung des Unternehmenserwerbs werden zurzeit erstellt.

Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 3. August 2017 in Hannover.

Der Vorstand

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Herbert K. Haas, Dr. Christian Hinsch, Torsten Leue
Vorsitzender stv. Vorsitzender
Dr. Immo Querner Ulrich Wallin Dr. Jan Wicke

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hannover, den 3. August 2017

Der Vorstand

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Herbert K. Haas, Dr. Christian Hinsch, Torsten Leue
Vorsitzender stv. Vorsitzender
Dr. Immo Querner Ulrich Wallin Dr. Jan Wicke

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

AN DIE TALANX AKTIENGESELLSCHAFT, HANNOVER

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Talanx AG, Hannover, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Hannover, den 3. August 2017

KPMG AG

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