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Talanx AG — Annual Report 2018
Apr 12, 2019
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Annual Report
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Talanx Aktiengesellschaft Hannover Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
1 Zusammengefasster Lagebericht
GRUNDLAGEN DES KONZERNS
DER TALANX-KONZERN
GESCHÄFTSMODELL
Der Talanx-Konzern arbeitet als Mehrmarkenanbieter in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Er beschäftigte zum Jahresende 2018 weltweit 22.642 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An der Spitze des Konzerns steht die seit 2012 börsennotierte Finanz- und Managementholding Talanx AG mit Sitz in Hannover. Mehrheitseigentümer der Talanx AG ist mit 79,0 % der HDI V. a. G., ein seit über 110 Jahren bestehender Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Inklusive Mitarbeiteraktien befinden sich unverändert zum Vorjahr 21,0 % der Aktien im Streubesitz.
Die Konzerngesellschaften betreiben die in der Versicherungsberichterstattungs-Verordnung (BerVersV) genannten Versicherungszweige teils im selbst abgeschlossenen und teils im Rückversicherungsgeschäft mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Lebensversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Kraftfahrtversicherung, Luftfahrtversicherung (einschließlich der Raumfahrtversicherung), Rechtsschutzversicherung, Feuerversicherung, Einbruchdiebstahl-(ED-) und Raub-Versicherung, Leitungswasser-(Lw-)Versicherung, Glasversicherung, Sturmversicherung, verbundene Hausratversicherung, verbundene Wohngebäudeversicherung, Hagelversicherung, Tierversicherung, technische Versicherungen, Einheitsversicherung, Transportversicherung, Kredit- und Kautionsversicherung (nur Rückversicherung), Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Feuer- bzw. Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (Extended Coverage-[EC-]Versicherung), Betriebsunterbrechungsversicherung, Beistandsleistungsversicherung, Luft- und Raumfahrzeug-Haftpflichtversicherung, sonstige Sachversicherung, sonstige Schadenversicherung.
Die Talanx ist auf allen Kontinenten mit eigenen Gesellschaften oder Niederlassungen vertreten. Im Privat- und Firmenkundengeschäft ist sie auf Deutschland fokussiert, international vor allem auf die Wachstumsregionen Mittel- und Osteuropa (inklusive der Türkei) und Lateinamerika. Der Konzern unterhält Geschäftsbeziehungen mit Erst- und Rückversicherungskunden in insgesamt mehr als 150 Ländern.
Die Geschäftsbereiche des Talanx-Konzerns verantworten jeweils eigene Geschäftsprozesse. Diese Aufgaben, die arbeitsteilig von mehreren Organisationseinheiten ausgeführt werden, liefern einen Beitrag zur Wertschöpfung im Konzern. Die Kernprozesse in der Industrieversicherung, die international ausgerichtet ist, sind beispielsweise Produktentwicklung, Vertrieb und Underwriting inklusive der jeweiligen Fachaufsicht. Zu den Kernprozessen bei den Segmenten der Privat- und Firmenversicherung zählen Produktentwicklung, Tarifierung und Vertrieb sowie Produktmanagement und -marketing. Bei den beiden Rückversicherungssegmenten spielen ebenfalls Vertrieb, Produktentwicklung und Underwriting eine wesentliche Rolle. Das Segment Konzernfunktionen ist aus Konzernsicht zuständig für Vermögensverwaltung, Unternehmensentwicklung, Risikomanagement, Personal und weitere Dienstleistungen.
RECHTLICHE UND REGULATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN
Versicherungsunternehmen (Erst- und Rückversicherungsgesellschaften), Banken und Kapitalverwaltungsgesellschaften unterliegen weltweit einer umfassenden Rechts- und Finanzaufsicht durch Aufsichtsbehörden, um die Stabilität der Unternehmen und der Finanzmärkte zu gewährleisten sowie die Kunden der Unternehmen zu schützen. In der Bundesrepublik Deutschland obliegt diese Aufgabe der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Hinzu kommt eine umfassende Regulierung der Geschäftstätigkeit dieser Unternehmen durch zahlreiche rechtliche Regelungen. Die bereits in den Vorjahren zu beobachtende intensive Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen und eine damit einhergehende Verschärfung und zunehmende Komplexität setzte sich auch im Jahr 2018 unvermindert fort.
Vor dem Hintergrund der in Deutschland umzusetzenden Richtlinie über den Versicherungsvertrieb (IDD) wurden in den betroffenen Gesellschaften des Konzerns bereits frühzeitig Projekte aufgesetzt, um die umfangreichen Vorgaben termingemäß umsetzen zu können. Diese Projekte wurden rechtzeitig vor dem Wirksamwerden der entsprechenden gesetzlichen Regelungen in Deutschland beendet. Diese gesetzlichen Anforderungen zielen insbesondere auf eine bestmögliche Berücksichtigung von Verbraucherinteressen bei der Produktentwicklung und dem Vertrieb von Versicherungsprodukten sowie auf weitgehende Erfordernisse im Hinblick auf die Produktüberwachung und die Produkt-Governance von Versicherungsprodukten durch Versicherungsunternehmen, aber auch durch Versicherungsvermittler, ab.
Am 25. Januar 2017 veröffentlichte die BaFin ihr Rundschreiben 2/2017 (VA) zu der behördlichen Auslegung der Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Versicherungsunternehmen (MaGo). In diesem Rundschreiben werden übergreifende Aspekte zur Geschäftsorganisation erläutert und zentrale Begriffe wie "Proportionalität" oder "Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgan" aus Sicht der Aufsichtsbehörde erläutert. Ungeachtet der fehlenden unmittelbaren Rechtsbindung dieser veröffentlichten Rechtsansichten der BaFin wird auch die MaGo bei der Ausgestaltung der Geschäftsorganisation der Gruppe berücksichtigt, insbesondere in den Bereichen allgemeine Governance, Schlüsselfunktionen, Risikomanagement-System, Eigenmittelanforderungen, internes Kontrollsystem, Ausgliederungen und Notfallmanagement.
Das Gesetz zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie (GwG) ist am 26. Juni 2017 in Kraft getreten. Die betroffenen Konzerngesellschaften haben Regelungen getroffen und organisatorische Maßnahmen eingeleitet, um auch die neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Damit einher geht ein Übergang zu digitalen, datenbasierten Geschäftsmodellen; sich hieraus ergebende rechtliche Fragen und Herausforderungen spielen auch bei den Unternehmen des Talanx-Konzerns eine immer wichtigere Rolle.
Mit einem Rundschreiben zu den versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (VAIT) hat die BaFin Hinweise zur Auslegung der Vorschriften über die Geschäftsorganisation im Versicherungsaufsichtsgesetz gegeben, soweit sie sich auf die technischorganisatorische Ausstattung der Unternehmen beziehen. Ferner hat die Behörde Orientierungshilfen zu Auslagerungen an Cloud-Anbieter veröffentlicht.
Die Versicherungsunternehmen des Talanx-Konzerns sind, wie die gesamte Assekuranz, in hohem Maße auf die Erhebung von personenbezogenen Daten angewiesen. Sie werden unter anderem zur Antrags-, Vertrags- und Leistungsabwicklung erhoben, verarbeitet und genutzt, um Versicherte bedarfsgerecht zu beraten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen des Talanx-Konzerns sind sich der damit einhergehenden Verantwortung zu einem angemessenen Umgang mit personenbezogenen Daten bewusst und sind auf die Datenschutzanforderungen schriftlich verpflichtet worden. Die Wahrung der Rechte der Versicherten, Beschäftigten, Aktionäre usw. und der Schutz ihrer Privatsphäre sind wesentliche Ziele aller Konzernunternehmen.
Seit dem 25. Mai 2018 sind die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie ein neues Bundesdatenschutzgesetz geltendes Recht. Vor diesem Hintergrund wurden die notwendigen Anpassungen an Prozesse, Verträge und Systeme vorgenommen, um die Rechte der betroffenen Personen und die Verpflichtungen der Konzerngesellschaften zu gewährleisten. Nunmehr ist die Auslegungspraxis durch Behörden, Gerichte und Kommentare zu beobachten, um ggf. weitere Anpassungsbedarfe zu identifizieren. Die Datenschutzorganisation wurde entsprechend dem Anwendungsbereich der DSGVO ausgeweitet, sodass nunmehr Konzernstandards für die Standorte mit Sitz in der EU gelten.
Die Einhaltung geltenden Rechts ist für die Gesellschaften des Talanx-Konzerns Voraussetzung für eine dauerhaft erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Der fortlaufenden Anpassung und Weiterentwicklung des Geschäfts und ihrer Produkte an gesetzliche Neuregelungen sowie der Beachtung der aufsichts- wie steuerrechtlichen Rahmenbedingungen widmen die Gesellschaften stets große Aufmerksamkeit. Die entsprechend installierten Mechanismen gewährleisten, dass künftige Rechtsentwicklungen und ihre Auswirkungen auf die eigene Geschäftstätigkeit frühzeitig identifiziert und bewertet werden, um die erforderlichen Anpassungen vornehmen zu können. Als Wertpapieremittenten unterliegen die Talanx AG sowie weitere Konzerngesellschaften der Kapitalmarktaufsicht, neben Deutschland etwa in Polen und Luxemburg.
KONZERNSTRUKTUR
Der Konzern teilt die geschäftlichen Aktivitäten in "Versicherung" -mit sechs berichtspflichtigen Segmenten - und in "Konzernfunktionen" als siebtes Segment auf. In der Erstversicherung agieren wir mit den drei Geschäftsbereichen Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - mit den Segmenten Schaden/Unfallversicherung und Lebensversicherung - sowie Privat- und Firmenversicherung International. Für jeden dieser Geschäftsbereiche zeichnet jeweils ein Vorstandsmitglied verantwortlich. Die Industrieversicherung ist weltweit präsent. Sie ist so weit wie möglich unabhängig von Drittgesellschaften und daher in der Lage, internationale Konsortien durch die eigenen Gesellschaften zu führen; seit Januar 2019 bietet der Spezial-Versicherer HDI Global Specialty SE als Joint Venture zwischen der HDI Global SE und der Hannover Rück SE maßgeschneiderte Versicherungslösungen für Industrieunternehmen, Konzerne und kleine und mittlere Unternehmen. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland sind die Gesellschaften mit Versicherungsangeboten für inländische Privatkunden und kleine und mittlere Unternehmen zusammengefasst.# KONZERNSTRUKTUR
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International fokussiert hauptsächlich auf die strategischen Kernmärkte Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa (inklusive der Türkei). Zum Geschäftsbereich Rückversicherung gehören die Segmente Schaden- und Personen-Rückversicherung; sie werden durch die Hannover Rück SE getragen. Die Zielmärkte der Schaden-Rückversicherung sind Kontinentaleuropa und Nordamerika; sie betreibt außerdem diverse Sparten der globalen Rückversicherung und das Spezialgeschäft weltweit. Die Personen-Rückversicherung ist gegliedert in Financial Solutions sowie Risk Solutions mit den Zweigen Longevity Solutions, Mortality und Morbidity. Zum Segment Konzernfunktionen zählen wir die Talanx AG, die vorwiegend strategische Aufgaben wahrnimmt. Seit Januar 2019 hat sie eine Rückversicherungslizenz und betreibt auch operative Geschäftstätigkeiten. Zum Segment gehören außerdem die internen Dienstleistungsgesellschaften, ferner der Rückversicherungsmakler Talanx Reinsurance Broker GmbH und das Konzerngeschäft der HDI Reinsurance (Ireland) SE (vormals Talanx Reinsurance (Ireland) SE); die Ampega Asset Management GmbH (vormals Talanx Asset Management GmbH, die Ampega Investment GmbH und die Ampega Real Estate GmbH (vormals Talanx Immobilien Management GmbH) betreuen vor allem die Kapitalanlagen des Konzerns und bieten u. a. Dienstleistungen im Bereich Finanzen an.
1) Bis 31. Dezember 2018 als Inter Hannover unter dem Segment Schaden-Rückversicherung
Nur die wesentlichen Beteiligungen Main participations only Stand / As at: 30.01.2019
STRATEGIE
Der Talanx-Konzern ist weltweit im Erst- und Rückversicherungsgeschäft aktiv sowohl in der Schaden/Unfall- als auch in der Lebensversicherung. In den mehr als 100 Jahren unseres Bestehens haben wir uns vom reinen Haftpflichtversicherer der Industrie zum weltweit agierenden Versicherungskonzern entwickelt - mit Fokus auf das Industrie-, Firmen- und Privat- sowie Rückversicherungsgeschäft. Dabei setzen wir auf die enge Zusammenarbeit zwischen uns und unseren zum Teil langjährigen Industriepartnern und Privatkunden, um deren Bedürfnisse optimal zu bedienen.
Im Talanx-Konzern verbessern wir das Zusammenspiel von Erst- und Rückversicherung als integralen Bestandteil unseres Geschäftsmodells mit dem Ziel, das Chancen-Risiko-Profil stetig zu verbessern und die Kapitaleffizienz zu erhöhen. Die Zusammensetzung des Konzernportfolios stellt zudem sicher, dass wir in allen Marktphasen über ausreichende unabhängige Risikokapazitäten verfügen, um unsere Kunden langfristig und verlässlich zu begleiten und erfolgversprechende Märkte konsequent zu erschließen. Durch diese Diversifikation stärken wir unsere Unabhängigkeit bzw. minimieren unsere Risikoanfälligkeit und steigern nachhaltig den Erfolg des Konzerns für Kunden, Investoren und Mitarbeiter.
An der Spitze des Konzerns steht die Talanx AG als Finanz- und Management-Holding. Sie stellt sicher, dass das oberste Ziel erreicht wird: nachhaltiges, profitables Wachstum und damit langfristige Wertsteigerung. Dies ist auch die Vorgabe für alle Geschäftsbereichsstrategien, die aus der Konzernstrategie abgeleitet werden.
Das Organisationsprinzip des Talanx-Konzerns zentralisiert die Konzernsteuerungsfunktionen und Konzernservicefunktionen, während die Ergebnisverantwortung dezentral bei den Geschäftsbereichen liegt. Insbesondere auf dieser Organisationsstruktur, die den einzelnen Geschäftsbereichen ein hohes Maß an unternehmerischer Freiheit und Ergebnisverantwortung zugesteht, beruht der Erfolg des Konzerns. Auf diese Weise können die einzelnen Geschäftsbereiche ihre Wachstums- und Ertragschancen optimal wahrnehmen.
Während die Marke Talanx auf den Kapitalmarkt ausgerichtet ist, finden in den operativen Geschäftsbereichen die hohe internationale und nationale Produktexpertise, vorausschauende Zeichnungspolitik und Vertriebskraft ihren Niederschlag in einer Mehrmarkenstrategie. Damit stellen wir uns optimal auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen, Regionen und Kooperationspartner ein. So können auch neue Gesellschaften und/oder Geschäftsbereiche effizient in den Konzern integriert werden. Zudem schafft diese Struktur eine gute Basis für Kooperationsfähigkeit, die insbesondere auf unterschiedlichste Partner und Geschäftsmodelle ausgerichtet werden kann.
Die Strategie des Konzerns ist darauf ausgerichtet, durch den gezielten Ausbau von Stärken ("Strengthen") und das fokussierte Angehen von Entwicklungsbereichen ("Develop") unsere ambitionierten und klar definierten Wachstums- und Profitabilitätsziele zu erreichen.
Für den Gesamtkonzern streben wir eine Eigenkapitalrendite nach IFRS von mindestens 800 Basispunkten über dem risikofreien Zins an, um eine nachhaltige Wertschaffung sicherzustellen. Den Gewinn pro Aktie (Earnings per Share, EPS) wollen wir bis 2022 pro Jahr um durchschnittlich mindestens 5 % steigern, getragen von fokussierten Geschäftsbereichsstrategien und einer Reihe strategischer Wachstumsinitiativen.
Aus dem Konzerngewinn nach IFRS wollen wir zudem weiterhin mindestens 35 bis 45 % an unsere Aktionäre ausschütten, wobei die Dividende in ihrer absoluten Höhe dabei zukünftig jeweils mindestens auf dem Niveau des Vorjahres liegen soll.
Als strategische Nebenbedingungen haben wir uns dabei insbesondere ein begrenztes Marktrisiko (< 50 %) und eine hohe regulatorische Solvenzquote (150 - 200 %) zum Ziel gesetzt.
Stärken und damit die Basis unseres Erfolgs sind die ausgeprägte unternehmerische Kultur im Konzern mit klaren dezentralen Verantwortlichkeiten weltweit, der Fokus auf das B2B-Geschäft, aus dem über 80 % unserer Prämien stammen, sowie die starke regionale Diversifikation im Geschäfts- und Produktmix. Den Anteil des im Ausland generierten Geschäfts wollen wir dabei mittelfristig noch weiter ausbauen auf bis zu zwei Drittel der gesamten Erstversicherungsprämie. Bereits heute machen diese Stärken unseren Konzern "traditionally different"!
Zu den Bereichen, die wir konsequent weiterentwickeln, gehört die Optimierung des Kapitalmanagements, um die finanzielle Flexibilität innerhalb des Konzerns zu maximieren, jederzeit eine erstklassige Kapitalausstattung zu gewährleisten und langfristig die Dividendenstabilität sicherzustellen. Kapital zum Ausbau des Geschäfts wird konsequent nur dort eingesetzt, wo die Strategie- und Profitabilitätskriterien erfüllt sind, und Geschäftsentscheidungen werden derart gesteuert, dass Kapital und Liquidität, wenn immer möglich, auf die Holding übertragen werden. Hierzu werden sowohl die Konzern-Kapitalstruktur als auch die lokalen Kapitalausstattungen unserer Tochtergesellschaften laufend optimiert. Darüber hinaus werden wir den Rückversicherungsbedarf der Erstversicherung konzernintern auf Holdingebene bündeln, um gruppenweit Kapital und Diversifizierungseffekte besser zu nutzen.
Ein weiteres strategisches Entwicklungsthema ist die digitale Transformation, eine der Kernaufgaben für die kommenden Jahre, die im Konzern explizit von den einzelnen Geschäftsbereichen getrieben wird. Damit folgen wir dem Ansatz des "traditionally different" und tragen gleichzeitig unterschiedlichen lokalen Regulierungen und digitalen Kundenverhaltensmustern Rechnung. Einen Schwerpunkt bei der digitalen Transformation bildet die Weiterentwicklung der IT- und Systemlandschaft als Basis für Automatisierung und Prozessdigitalisierung ("get ready"). Daneben stehen die inhaltlichen Fokusthemen Data Analytics mit den Ausprägungen Künstliche Intelligenz und Verhaltensökonomie bzw. Behavioral Economics ("get skills") sowie Ökosysteme/Partnerschaften ("get bundled"). Aufgrund ihrer gruppenweiten Relevanz werden diese Fokusthemen aus der Holding heraus gezielt unterstützt.
Die Strategien der einzelnen Geschäftsbereiche
Die Strategien der einzelnen Geschäftsbereiche wurden nochmals geschärft und fokussiert.
Der Geschäftsbereich Industrieversicherung fokussiert sich auf die konsequente Sanierung des Geschäfts mit Feuerversicherung, auf Wachstum im Ausland sowie im Bereich der Spezialversicherung. Die Schaden-/Kostenquote in der Feuerversicherung, die ca. 20 % des Gesamtportfolios der HDI Global SE ausmacht, soll bis 2020 um mindestens 20 Prozentpunkte sinken (Programm "20/20/20"). Wachstumspotenzial in Auslandsmärkten sehen wir für das Industriegeschäft hingegen insbesondere in Nordamerika, Europa sowie ausgewählten Schwellenländern. Mit der HDI Global Specialty SE startet der Geschäftsbereich zum 1. Januar 2019 ein konzerninternes Joint Venture mit der Hannover Rück SE. Aus der Kombination der Underwriting-Expertise der Inter Hannover mit dem weltweiten Vertriebs- und Schadenregulierungs-Netzwerk der HDI Global erwarten wir zukünftig erhebliche Wachstumssynergien.
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland führt sein strategisches Programm "Kurs" konsequent fort und strebt darüber hinaus weiteres Wachstum im Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) an.
Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International wollen wir das starke Wachstum fortsetzen und dabei die Diversifizierung weiter vorantreiben. Ziel ist es, in unseren fünf definierten Kernmärkten in Lateinamerika und Mittel- und Osteuropa jeweils eine führende Stellung einzunehmen, d. h. einer der Top-5-Anbieter zu sein. Hierzu soll profitables organisches und anorganisches Wachstum beitragen.
Der Geschäftsbereich Rückversicherung konzentriert sich darauf, vorhandene Stärken insbesondere hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität weiter auszubauen. Hierbei spielen insbesondere die konsequente Nutzung von Diversifikationsvorteilen sowie der weitere Ausbau gesamtheitlicher, innovativer Rückversicherungsangebote eine wichtige Rolle. Als langfristiger Mehrheitsaktionär der Hannover Rück SE verfolgen wir zudem das Ziel, die Stellung des Unternehmens als Global Player abzusichern und selektiv auszubauen.# DACHSTRATEGIE DES TALANX-KONZERNS
Unsere Strategie für das Personalmanagement wird im Abschnitt "Nichtfinanzielle Konzernerklärung", Seite 64 ff., beschrieben, das Risikomanagement im Abschnitt "Risikobericht", Seite 108 ff. Diese beiden Aspekte werden daher hier nicht weiter ausgeführt.
UNTERNEHMENSSTEUERUNG
Die Konzernstrategie des Talanx-Konzerns ist auf eine langfristige Wertsteigerung für alle Stakeholder des Konzerns ausgerichtet, die wiederum auf einer verlässlichen Kontinuität, einer starken Finanzkraft und auf nachhaltiger Profitabilität basiert. Dadurch sichern wir unsere Unabhängigkeit und steigern den Erfolg des Konzerns für Investoren, Kunden und Mitarbeiter. Gleichzeitig gilt es, das Anforderungsspektrum an die Versicherungskonzerne aus dem regulatorischen Umfeld sowie vonseiten der Ratingagenturen zu berücksichtigen.
Die von diesen internen und externen Einflussfaktoren bestimmte Ausgangssituation resultiert in folgendem Zielsystem für die Unternehmenssteuerung:
- starke Finanzkraft
- nachhaltiges Wachstum
- langfristige Wertschaffung
- optimale Kapitaleffizienz
Diese obersten Ziele verfolgen wir mit unserem ganzheitlichen, integrierten Steuerungssystem, bei dem wir unser Augenmerk besonders auf vier elementare Steuerungsprozesse legen, die das Zusammenspiel zwischen der Talanx AG und den Geschäftsbereichen regeln:
- Kapitalmanagement
- Performance-Management
- Risikomanagement
- Mergers & Acquisitions
Flankiert wird dieses Zusammenspiel zwischen der Talanx AG und den operativen Geschäftsbereichen durch das Organisationsprinzip des Talanx-Konzerns, das die Konzernsteuerungsfunktionen und Konzernservicefunktionen zentralisiert, während die Ergebnisverantwortung dezentral bei den Geschäftsbereichen liegt.
Die starke Finanzkraft bemessen wir im Konzern mit den Solvency-II-Kennzahlen und dem s&P-Ratingmodell. Um die langfristige Wertschaffung und Profitabilitätssteigerung sowie die Erhöhung der Kapitaleffizienz im Konzern zu steuern, greifen wir auf eine Kennzahl zurück, die unterschiedliche Geschäftsmodelle (z. B. Erst- und Rückversicherung, Nichtleben- und Lebensversicherung, Geschäftsmodelle in unterschiedlichen Ländern) miteinander vergleichbar macht, sodass wir auf einer einheitlichen und vergleichbaren Basis Entscheidungen treffen können. Diese strategische Steuerungsgröße ist die Intrinsic Value Creation (IVC), die wir in einer mehrjährigen Perspektive als Fünfjahresdurchschnitt betrachten, damit Managemententscheidungen nicht auf einer zu volatilen Einzeljahres-Ergebnislage basieren. Die IVC bemisst den ökonomischen Erfolg nach Abzug der Kapitalkosten (Berechnung siehe Abb. unten).
Der ökonomische Erfolg berücksichtigt neben dem IFRS-Jahresüberschuss die Veränderung aktivischer und passivischer stiller Reserven/Lasten sowohl im Bereich der Kapitalanlagen als auch im Bereich der Versicherungstechnik, wie z. B. Veränderung des Schadenreservediskonts in Nicht-Leben und Veränderung des nicht aktivierten Bestandswerts in Leben. Unter den Kapitalkosten werden in Nicht-Leben die Kosten für das aufsichtsrechtlich notwendige Risikokapital (Solvency Capital Required) sowie die Kosten für das darüber hinausschießende Excess Capital (Überschusskapital) berücksichtigt. Die Kapitalkosten bestehen aus dem risikofreien Zinssatz als fünfjährigem Durchschnitt zehnjähriger Bundesanleihen sowie einem friktionalen Kostensatz von 2 % und, bezogen auf das Solvency Capital Required, einer zusätzlichen Risikomarge in Höhe von 4 %. Die Kostensätze gelten auf Basis eines Value at Risk von 99,5 %, der dem aufsichtsrechtlich notwendigen Konfidenzniveau entspricht. Im Lebensversicherungsgeschäft betrachten wir im Rahmen der Solvency-II-Eigenmittelkalkulation den sogenannten Roll Forward als Kapitalkosten; er spiegelt die ökonomisch erwartete Bestandswertentwicklung wider.
Im weiteren Verlauf liegt der Fokus auf dem Performance-Management-Prozess, da dieser den maßgeblichen Prozess zur Operationalisierung der oben genannten Ziele darstellt und in den operativen Steuerungsgrößen mündet.
SCHEMATISCHE ÜBERLEITUNG VOM IFRS-JAHRESERGEBNIS ZUR IVC
1) Ökonomische Anpassungen, z. B. Veränderung des Schadenreservediskonts
2) NOPAT: Net Operating Profit after Adjustment and Tax (ökonomischer Gewinn)
PERFORMANCE-MANAGEMENT
Das Kernstück unseres Steuerungssystems bildet das Performance-Management. Elementar für eine effiziente Unternehmens- und Konzernsteuerung sind nach unserer Systematik eine klare, auf die langfristige Sicherung der Unternehmensexistenz abzielende Strategie und deren konsequente Umsetzung. Da Fehlsteuerungen sehr häufig in einer unzureichenden Umsetzung der Strategie begründet sind, legen wir besonderes Augenmerk auf die Prozessschritte für eine konsequente Ausrichtung des unternehmerischen Handelns an den strategischen Zielen.
In dem eng mit der Konzernstrategie verknüpften Performance-Management-Zyklus verbinden wir unsere strategische mit der operativen Planung. Der Performance-Management-Zyklus sah im Berichtsjahr wie folgt aus:
PERFORMANCE-MANAGEMENT-ZYKLUS
Zu Beginn des jährlich neu zu durchlaufenden Performance-Management-Zyklus gibt der Vorstand der Talanx AG den Geschäftsbereichen zur strategiekonformen Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten Zielindikationen für die strategischen und operativen Planungsmodule des jeweiligen Planjahres vor. Der Fokus der Zielindikationen liegt auf den strategischen Steuerungsgrößen des Konzerns und auf konzernweiten strategischen Initiativen. Zu den strategischen Steuerungsgrößen im Talanx-Konzern gehören Eigenkapitalrendite (RoE), Wertschaffung (IVC) und Dividende. Mit einem ebenfalls vorgegebenen Risikobudget und einer Mindest-Kapitaladäquanz werden flankierende Rahmenbedingungen für diese Steuerungsgrößen gesetzt. Damit wird durch die Zielindikationen des Holding-Vorstands das für ein jedes Planjahr geltende Anspruchsniveau des Konzerns im Hinblick auf Rentabilität, Ausschüttungsfähigkeit, Risikoappetit und Sicherheitsniveau explizit definiert.
Im Nachgang der Zielindikation stellt jeder Geschäftsbereich als weiteren wesentlichen Schritt der Strategieumsetzung eine strategische Programmplanung auf. Dabei werden die strategischen Ziele in Teilziele heruntergebrochen, die durch konkrete Maßnahmen und Aktionsprogramme unterlegt sind. In Dialogen zwischen Holding- und Geschäftsbereichsvorständen werden die zugelieferten strategischen Programme vor dem Hintergrund der Konzernstrategie kritisch hinterfragt. Durch die Aggregation der abgestimmten strategischen Programmplanungen der Geschäftsbereiche ergibt sich das vom Holding-Vorstand zu verabschiedende strategische Gesamtprogramm des Konzerns.
Der Konzern und die Geschäftsbereiche nutzen zur strategischen Steuerung des Geschäfts das Instrument der Performance-Metrik; es basiert auf Indikatoren, die eine nachhaltige Zielerreichung in der Zukunft signalisieren. Neben der finanziellen Perspektive adressiert es auch zusätzliche Dimensionen, wie die Markt- und Kundenperspektive, die interne Prozessperspektive und die Mitarbeiterperspektive. Hierdurch fließen die Belange unterschiedlicher Stakeholdergruppen in die strategische Steuerung mit ein. Mit den im Performance-Management durchlaufenen Prozessschritten unter Verwendung der Performance-Metrik erreichen wir eine ganzheitliche und konzernweit abgestimmte Steuerung des Konzerns. Alle Bereiche im Konzern werden auf die strategischen Ziele ausgerichtet und mithilfe messbarer Größen transparent und ausgewogen dargestellt.
Für die operative Steuerung überführen wir die strategischen Ziele in operationale, strategiekonforme Werttreiber. Die in der Tabelle dargestellten operativen Steuerungsgrößen auf Konzern- bzw. Segmentebene beschränken sich auf rein finanzielle Leistungsindikatoren.
DIE OPERATIVEN STEUERUNGSGRÖSSEN DES KONZERNS IM ÜBERBLICK
| Geschäftsbereich Industrieversicherung | Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland | Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International | Segment Schaden/ Unfallversicherung | Segment Lebensversicherung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | Bruttoprämienwachstum | Bruttoprämienwachstum | Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | ||
| Selbstbehalt1) | - | - | - | Wachstum des Neugeschäftswerts (Leben)2) | Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | - | Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto, nur Schaden/Unfallversicherungen) | EBIT-Marge | EBIT-Marge |
| EBIT-Marge | EBIT-Marge | EBIT-Marge | Eigenkapitalrendite | ||
| Eigenkapitalrendite | Eigenkapitalrendite | Eigenkapitalrendite |
| Geschäftsbereich Industrieversicherung | Geschäftsbereich Rückversicherung | Konzern | Segment Schaden-Rückversicherung | Segment Personen-Rückversicherung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | |
| Selbstbehalt1) | - | Neugeschäftswert | |||
| Konzernergebnis | Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | - | Kapitalanlagerendite | EBIT-Marge |
| EBIT-Marge | EBIT-Marge | EBIT-Wachstum | |||
| Ausschüttungsquote | Eigenkapitalrendite | Eigenkapitalrendite | Eigenkapitalrendite |
1) Ab 2019 betrachten wir den Selbstbehalt im Geschäftsbereich Industrieversicherung nicht mehr als operative Steuerungsgröße, da das Ziel auf Steigerung der Profitabilität ausgelegt ist
2) Ab 2019 wird im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International vom "Wachstum des Neugeschäftswerts" auf den absoluten Neugeschäftswert als operative Steuerungsgröße übergegangen, um Konformität mit den Vergütungskriterien zu erlangen
Ausschüttungsquote
Ausschüttung im folgenden Jahr, dividiert durch das Jahresergebnis des Konzerns
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt)
Das Wachstum der gebuchten Bruttobeiträge (GWP) ist das nominale Wachstum, korrigiert um Wechselkurseffekte: GWP des laufenden Jahres zum Wechselkurs des Vorjahres (Vj.) minus GWP (Vj.), dividiert durch GWP (Vj.)
EBIT-Marge
Operatives Ergebnis (EBIT), dividiert durch die verdienten Nettoprämien
EBIT-Wachstum
Veränderung des# Talanx AG – Geschäftsbericht 2018
OPERATIVEN ERGEBNISSES (EBIT) IM VERGLEICH ZUM VORJAHR IN PROZENT
Eigenkapitalrendite
Jahresergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
Kapitalanlagerendite
Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen im Verhältnis zum durchschnittlichen selbst verwalteten Kapitalanlagebestand
Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto, Schaden/Unfallversicherung)
Die gesamten Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen (netto), einschließlich des Depotzinsergebnisses und der Aufwendungen für Versicherungsleistungen (netto), dividiert durch die verdienten Prämien (netto)
Konzernergebnis
Konsolidiertes Jahresergebnis des Konzerns (nach Finanzierungszinsen und Steuern) ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
Neugeschäftswert (Leben)
Barwert zukünftiger Jahresüberschüsse ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter, die aus den Beständen des aktuellen Neugeschäftsjahrgangs generiert werden. Die Berechnung erfolgt auf Basis der gleichen operativen Annahmen, die auch der Bestimmung der Solvency-Il-Eigenmittel zum Ende des Geschäftsjahres zugrunde liegen
Selbstbehalt
Gebuchte Nettoprämien im Verhältnis zu gebuchten Bruttoprämien (ohne Sparbeiträge der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung)
Wachstum des Neugeschäftswerts (Leben)
Veränderung des Neugeschäftswerts (Leben) ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter im Vergleich zum Vorjahr in Prozent
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Talanx AG Anfang 2019 eine Rückversicherungslizenz erteilt; seitdem ist die Gesellschaft keine reine Holdinggesellschaft mehr, sondern betreibt auch das operative Geschäft und agiert als konzerninterner Rückversicherer für die Erstversicherungen. Eigene produktbezogene Forschung und Entwicklung nimmt die Gesellschaft dennoch nicht auf. In der Gesellschaft arbeiten wir aber laufend an der Weiterentwicklung von Methoden und Prozessen, die zur Erfüllung des Geschäftszwecks erforderlich sind, insbesondere im Bereich des Risikomanagements (siehe Seite 108 ff. "Risikobericht"). In unseren Geschäftsbereichen analysieren wir nachhaltige Veränderungen, z. B. zu Demografie oder Klima, sowie technische Neuerungen wie die Nanotechnologie und entwickeln auf unsere Kunden und Märkte abgestimmte Produkte und Kapitalanlagen.
WIRTSCHAFTSBERICHT
MÄRKTE UND WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG
Das Jahr 2018 begann mit hohen Wachstumserwartungen dank positiver Wirtschaftsdaten und einer signifikanten fiskalpolitischen Expansion in den USA; der Rest des Jahres 2018 war jedoch von nachlassender Wachstumsdynamik und zunehmenden Gegensätzen in der Wachstums- und Inflationsentwicklung geprägt. Das Wachstum der US-Wirtschaft beschleunigte sich 2018 spürbar. Während sie hohe Wachstumsraten aufwies, verzeichneten andere große Wirtschaftsräume überwiegend eine nachlassende Dynamik. Indikatoren - wie Einkaufsmanagerindizes sowie das Wachstum des Welthandelsvolumens - ließen im Jahresverlauf kontinuierlich nach. Neben höheren US-Zinsen waren vor allem politische Entwicklungen verantwortlich für den Rückgang der weltweiten Wachstumsdynamik. Insbesondere die aggressive Handelspolitik der US-Regierung sorgte für eine Eintrübung des außenwirtschaftlichen Umfelds. Die Wirtschaft im Euroraum wurde besonders deutlich von der Abkühlung des Exportwachstums beeinträchtigt. Darüber hinaus belasteten der Konflikt rund um den italienischen Haushalt und die anhaltend hohe Unsicherheit rund um die Brexit-Verhandlungen das Geschäfts- und Konsumklima. Nach 2,4 % Wachstum im Jahr 2017 verlangsamte sich das Wachstum im Euroraum auf 1,8 %, verursacht durch die schwache Entwicklung im zweiten Halbjahr. Auch die deutsche Wirtschaft entging im zweiten Halbjahr nur knapp einer Rezession aufgrund zweier in Folge nachgebender Quartale. Für das Gesamtjahr ergab sich ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 %, nach 2,2 % im Vorjahr. Außer einer negativen Exportdynamik waren vor allem sektorale Sondereffekte für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Dennoch setzte sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Euroraum fort. Die Arbeitslosenquote fiel mit 7,9 % im Dezember auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren, in Deutschland fiel die Arbeitslosenquote mit 4,9 % im Dezember sogar auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung. Ein gestiegenes US-Zinsniveau, ein starker US-Dollar und die im Jahresverlauf zunehmende Eskalation des Handelskonflikts setzten die wirtschaftliche Entwicklung in Entwicklungsländern spürbar unter Druck. Die Verkettung idiosynkratischer Ereignisse, insbesondere in der Türkei und in Argentinien, verschärfte die Situation weiter. Das Wirtschaftswachstum in China wurde u. a. durch den sich zuspitzenden bilateralen Handelskonflikt mit den USA zusätzlich belastet. Die jährliche Wachstumsrate des BIP lag 2018 mit voraussichtlich 6,6 % unter den 6,9 % aus dem Vorjahr.
| Indikatoren | 2018¹) | 2017 |
|---|---|---|
| VERÄNDERUNG DES REALEN BRUTTOINLANDSPRODUKTS IN % GEGENÜBER VORJAHR | ||
| USA | +2,9 | +2,2 |
| Euroraum | +1,8 | +2,4 |
| Deutschland | +1,5 | +2,2 |
| China | +6,6 | +6,9 |
1) Bloomberg-Konsensprognosen, Stand 10. Januar 2019 (vorläufige Werte)
Aufgrund der gegensätzlichen wirtschaftlichen Entwicklung verlief auch die Inflationsentwicklung heterogen. Während in den USA der strukturelle Preisdruck weiter zunahm, blieb der Preisauftrieb im Rest der Welt größtenteils verhalten. Dementsprechend gestaltete sich die Geldpolitik deutlich straffer in den USA und mit nur sehr graduellen Normalisierungsbemühungen anderer großer Zentralbanken. Die US-Notenbank setzte ihren Zinserhöhungszyklus mit vier Zinsschritten fort, während die EZB ihre monatlichen Anleihekäufe zum Jahresende einstellte. Mit dem erheblichen Anstieg der Energiepreise stieg auch die jährliche Teuerungsrate sowohl im Euroraum als auch in den USA im Jahresverlauf deutlich an auf über 2 % bzw. fast 3 %. Analog fielen mit der Ölpreiskorrektur die Inflationsraten auf 1,5 % im Dezember in der Eurozone und auf 1,9 % im Dezember in den USA.
KAPITALMÄRKTE
Die hohen Wachstumsraten der US-Wirtschaft und Anzeichen, dass sich die Inflationsentwicklung beschleunigte, sorgten für einen deutlichen Anstieg des US-Zinsniveaus - zehnjährige US-Treasuries stiegen von rund 2,4 % zum Jahresanfang auf zwischenzeitlich über 3,2 %. Gleichzeitig führte die wirtschaftliche Abkühlung in der Eurozone zusammen mit den politischen Problemen zu einem erheblichen Rückgang der zehnjährigen Bundrenditen, von knapp 0,8 % im Februar auf 0,2 % im Dezember. Insgesamt blieb die Volatilität am Rentenmarkt aber wie im Vorjahr auf vergleichbar niedrigem Niveau. Der Euro fiel gegenüber dem US-Dollar von durchschnittlich 1,23 EUR im ersten auf 1,14 EUR im vierten Quartal. Die globalen Aktienmärkte starteten fulminant in das Jahr 2018. Steigende US-Zinsen, das nachlassende globale Wachstumsmomentum und das Potpourri an politischen Risiken sorgten nach der ersten Aktienmarktkorrektur von rund 10 % im ersten Quartal weiter für ein höheres Volatilitätsniveau und ein insgesamt schwaches Aktienjahr. Der DAX fiel im Gesamtjahr um 18,3 %, der EURO STOXX 50 um 14,3 % und der Nikkei um 12,1 %. Deutlich besser - gleichwohl negativ - entwickelte sich der S&P 500 mit einem Jahresverlust von 6,2 %. Nach einem positiven Jahresstart war das Jahr 2018 im weiteren Verlauf geprägt von einer deutlichen Ausweitung der Risikoaufschläge in nahezu allen Spread-Assetklassen.
DEUTSCHE VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT
SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG
In der Schaden/Unfallversicherung konnte die deutsche Versicherungswirtschaft 2018 ein Prämienwachstum auf dem Niveau des Vorjahres verzeichnen. Im Kontext der anhaltenden Niedrigzinsphase deutet dies auf weiterhin diszipliniertes Underwriting der Schaden/Unfallversicherer hin. Die Bilanz der deutschen Sachversicherer für Zahlungen aufgrund der Folgen von Naturgewalten fiel 2018 deutlich schlechter aus als im Vorjahr. Über 80 % der Schadenzahlungen entfielen allein auf Sturm- und Hagelschäden. Das Jahr 2018 liegt in der Naturgefahren-Schadenbilanz leicht über dem 15-jährigen Durchschnitt und war eines der vier schwersten Sturmjahre der letzten 20 Jahre. Den größten Schaden verursachte der Wintersturm "Friederike" im Januar. Als Folge des langen, heißen und ungewöhnlich trockenen Sommers kam es zu Ernteschäden, die in der Mehrheit nicht versichert waren.
LEBENSVERSICHERUNG
Bei den Beitragseinnahmen in der deutschen Lebensversicherung war 2018 eine leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dies war insbesondere auf einen Anstieg im Einmalbeitragsgeschäft zurückzuführen, während das Geschäft zu laufenden Beiträgen eine leicht rückläufige Entwicklung aufwies. Trotz der seit Längerem rückläufigen Zinsen erwirtschaftete die deutsche Versicherungsbranche auch 2018 eine Gesamtverzinsung über dem Garantiezins.
INTERNATIONALE VERSICHERUNGSMÄRKTE
Die Talanx-Gruppe hat als Zielregionen für den Ausbau seines internationalen Privatkundengeschäfts die Wachstumsregionen Mittel- und Osteuropa sowie Lateinamerika definiert. In der Industrieversicherung ist Talanx bereits ein führender Versicherer in Europa; seine Präsenz baut der Konzern in diesem Geschäftsbereich jedoch weltweit, u. a. auch in Asien, weiter aus. In diesem Abschnitt wird vorrangig auf die Entwicklung in den genannten internationalen Zielregionen eingegangen.
SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG
Die internationale Schaden/Unfallversicherung wies für 2018 insgesamt ein leichtes Prämienwachstum aus, das in den Schwellenländern deutlich höher ausfiel als in den entwickelten Versicherungsmärkten. Die Schäden aus Naturkatastrophen lagen im Berichtsjahr über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre, blieben aber unter den Rekordschadensummen des Vorjahres. Dies galt sowohl für die Gesamtschäden als auch für die versicherten Schäden.# Die beiden schadenträchtigsten Katastrophen ereigneten sich in den USA: der Waldbrand "Camp" im Norden Kaliforniens, bei dem eine Kleinstadt weitgehend zerstört wurde, und Hurrikan "Michael", der viertstärkste jemals gemessene Sturm in den USA, der im Oktober im Nordwesten Floridas wütete. Moderate Prämienerhöhungen in einigen Ländern und Sparten führten zu einer Verbesserung der Profitabilität in der internationalen Schaden/Unfallversicherung. Die nordamerikanischen Märkte waren die Wachstumstreiber unter den entwickelten Versicherungsmärkten. Dazu beigetragen haben die nach den hohen Naturkatastrophenschäden des Vorjahres steigenden Raten in der Us-Sachversicherung. In den westeuropäischen Märkten stagnierte 2018 das Prämienwachstum in der Schaden/Unfallversicherung. Hemmend wirkten sich u. a. rückläufige Raten in der britischen Kraftfahrtversicherung aus. In Mittel- und Osteuropa war die Entwicklung der Versicherungsmärkte von politischer und wirtschaftlicher Volatilität geprägt. Während in Polen regulatorische Veränderungen in den Bereichen Vertrieb und Datenschutz neue Herausforderungen für Versicherer mit sich brachten, wurde in der Türkei insbesondere das Kraftfahrtversicherungsgeschäft durch die Abwertung der türkischen Lira und eine gestiegene Inflation beeinflusst. In Lateinamerika verbesserte sich insgesamt im Zuge der wirtschaftlichen Erholung die Wachstumsdynamik in der Schaden/ Unfallversicherung, allerdings auf einem moderaten Niveau und mit Unterschieden bezogen auf einzelne Länder. Wachstumsfördernd wirkten sich u. a. steigende Preise in Teilbereichen der industriellen Haftpflichtversicherung aus (Financial and Professional Liability). Das stärkste Prämienwachstum in den Schwellenländern wurde erneut in Asien generiert, mit den stärksten Zunahmen in China und Indien. Wachstumstreiber waren in beiden Ländern landwirtschaftliche Versicherungen. Rückläufig war hingegen das Kraftfahrtversicherungsgeschäft in Japan, wo es infolge günstiger Schadentrends zu einem Prämienabrieb kam. In der internationalen Schaden-Rückversicherung war das Marktumfeld herausfordernd. Zwar profitierte die Sparte im Berichtsjahr von Preiserhöhungen, die sich allerdings auf das im Vorjahr von Großschäden betroffene Geschäft beschränkten. Nach einem moderaten Großschadenverlauf im ersten Halbjahr 2018 kam es in der zweiten Jahreshälfte zu einem erhöhten Schadenaufkommen durch Naturkatastrophen insbesondere in den USA und in Asien.
LEBENSVERSICHERUNG
Trotz des weiterhin herausfordernden Geschäftsumfelds, das durch anhaltend niedrige Zinsen und sich ändernde regulatorische Rahmenbedingungen gekennzeichnet ist, sind die Prämieneinnahmen auf den internationalen Lebensversicherungsmärkten im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen. Wachstum fand auf etwa vergleichbarem Niveau in den entwickelten Versicherungsmärkten und Schwellenländern statt. Der damit vergleichsweise geringe Wachstumsbeitrag aus Schwellenländern ist auf einen substanziellen Einbruch in China zurückzuführen. In Lateinamerika wirkte sich die einsetzende wirtschaftliche Erholung insgesamt positiv auf die Prämienentwicklung aus. Länderbezogen gab es hingegen deutliche Unterschiede. Asien, das üblicherweise das höchste Wachstum unter den Schwellenländern aufweist, hatte 2018 einen starken Rückgang zu verzeichnen. Ausschlaggebend dafür war ein substanzieller Prämieneinbruch in China, wo zu Beginn des Berichtsjahres eine straffere Regulierung im Bereich vermögensverwaltungsbasierter Lebensversicherungsprodukte in Kraft getreten war. In der Personen-Rückversicherung führte das anhaltende Niedrigzinsumfeld zu einem Attraktivitätsverlust traditioneller Lebensversicherungsprodukte. Aufgrund des weltweit fortschreitenden demografischen Wandels und der zunehmenden Alterung der Bevölkerung setzte sich dagegen die - auch für die Rückversicherung relevante - zunehmende Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten und sogenannten Lifestyle-Produkten zur Absicherung des individuellen Lebensstils von Versicherungsnehmern fort. Für Letztere war nach dem bisherigen Absatz vorwiegend in angelsächsischen und asiatischen Ländern ein steigendes Interesse auch in Europa zu verzeichnen.
GESCHÄFTSENTWICKLUNG
Der Talanx-Konzern treibt die Profitabilisierung seiner Erstversicherung sowohl national als auch international weiter voran: Der Geschäftsbereich Industrieversicherung fokussiert sich auf die konsequente Sanierung des Geschäfts mit Feuerversicherung, auf Wachstum im Ausland sowie im Bereich Spezialversicherung (Specialty). Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland führt sein strategisches Programm "Kurs" konsequent fort und strebt darüber hinaus weiteres Wachstum im Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) an. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International soll das starke Wachstum fortgesetzt werden mit dem Ziel, zu den Top 5 in unseren Kernmärkten zu zählen. Der Geschäftsbereich Rückversicherung konzentriert sich darauf, vorhandene Stärken insbesondere hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität weiter auszubauen. Das starke versicherungstechnische Ergebnis wirkt sich positiv auf das operative Ergebnis aus. Dies ließ das Konzernergebnis insgesamt auf 703 Mio. EUR steigen.
GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN IN MRD. EUR
OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) IN MRD. EUR
WACHSTUMSINITIATIVE IM SPECIALTY-GESCHÄFT
Unter dem Dach der Talanx AG starten Hannover Rück SE und die Talanx-Tochtergesellschaft HDI Global SE eine gemeinsame Initiative im weltweiten Wachstums- und margenstarken Specialty-Geschäft. Dazu bringen beide Unternehmen ihre Specialty-Aktivitäten in ein neues Joint Venture ein. Die neue Gesellschaft HDI Global Specialty SE wird ab dem 1. Januar 2019 Agentur- und Spezialerstversicherungsgeschäft u. a. in den Sparten Vermögensschaden-Haftpflicht, Organhaftpflicht, Rechtsschutz, Sports and Entertainment, Luftfahrt, Offshore Energy und Tierversicherung zeichnen.
EMITTENTENRATING DER TALANX AG HOCHGESTUFT
Die internationalen Ratingagenturen Standard & Poor's (s&p) und A. M. Best verleihen der Talanx AG erstmals ein Finanzstärkerating. Bei s&p liegt dieses bei A+ mit stabilem Ausblick und bildet damit auch das neue, verbesserte Emittentenrating der Talanx AG ab (zuvor A- mit "CreditWatch Positive"). A. M. Best erteilt der Talanx AG ein Finanzstärkerating von A mit stabilem Ausblick. Ausschlaggebend für die Ratingentscheidungen ist der Erhalt der Rückversicherungslizenz durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
AMBITIONIERTERE ZIELE DES TALANX-KONZERNS FÜR 2019
Der drittgrößte Versicherer Deutschlands strebt mit einer weiterentwickelten Strategie ambitioniertere Ziele ab 2019 an: eine Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) von mindestens 800 Basispunkten über dem risikofreien Zins und einen Gewinn je Aktie (Earnings per Share, eps) bis 2022, der pro Jahr durchschnittlich um mindestens 5 % steigt. Dazu tragen fokussierte Strategien der Geschäftsbereiche bei, verschiedene Wachstumsinitiativen, die Bündelung der konzerninternen Rückversicherung in der Holding sowie ein noch konsequenteres Kapitalmanagement.
GESCHÄFTSVERLAUF KONZERN
- Gebuchte Bruttoprämien steigen um 5,5 %
- EBIT erhöht sich um 12,6 % auf 2,0 Mrd. EUR
- Eigenkapitalrendite verbessert sich auf 8 %
WESENTLICHE KONZERNKENNZAHLEN IN MIO. EUR
| scroll | 2018 | 20171) | |
|---|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 34.885 | 33.060 | |
| Verdiente Nettoprämien | 29.574 | 27.418 | |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -1.647 | -2.546 | |
| Kapitalanlageergebnis | 3.767 | 4.478 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 2.032 | 1.805 | |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto, nur Schaden/Unfallversicherungen) in % | 98,2 | 100,4 |
1) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
STEUERUNGSGRÖSSEN IN %
| scroll | 2018 | 20171) | |
|---|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 8,7 | 7,5 | |
| Konzernergebnis in Mio. EUR | 703 | 671 | |
| Kapitalanlagerendite | 3,3 | 4,0 | |
| Ausschüttungsquote2) | 52,2 | 52,7 | |
| Eigenkapitalrendite | 8,0 | 7,5 |
1) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
2) Bezogen auf den Gewinnverwendungsvorschlag, siehe Anhangkapitel "Sonstige Angaben", Seite 242
PRÄMIENVOLUMEN
Die gebuchten Bruttoprämien des Konzerns stiegen um 5,5 % (währungsbereinigt um 8,7 %) auf 34,9 (33,1) Mrd. EUR, u. a. dank einer guten Entwicklung des Haftpflicht- und Transportgeschäfts im europäischen Ausland in der Industrieversicherung sowie einer guten Geschäftsentwicklung in der strukturierten Rückversicherung im Segment Schaden-Rückversicherung. Die verdienten Nettoprämien stiegen um 7,9 % auf 29,6 (27,4) Mrd. EUR; der Selbstbehalt erhöhte sich leicht auf 88,6 (88,5) %.
VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS
Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich konzernweit auf -1,6 (-2,5) Mrd. EUR dank einer um 2,4 % verbesserten Schadenquote, die die leicht gestiegene Kostenquote deutlich kompensieren konnte. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 98,2 (100,4) %. Die Belastung durch Großschäden blieb mit 1.244 Mio. EUR zwar unterhalb der Vorjahres-Großschäden (1.620 Mio. EUR), lag aber dennoch über dem Jahresbudget von 1.125 Mio. EUR. Im Geschäftsbereich Industrieversicherung verursachten gehäufte Frequenz- sowie verschiedene Großschäden eine hohe Schadenlast. Die größten konzernweiten Schäden aus Naturkatastrophen verursachten in der Schaden-Rückversicherung die Waldbrände "Camp" und "Woolsey" in Kalifornien sowie der Taifun "Jebi" in Japan.
KAPITALANLAGEERGEBNIS
Das Kapitalanlageergebnis sank um 15,9 % auf 3,8 (4,5) Mrd. EUR. Insbesondere das außerordentliche Kapitalanlageergebnis, das im Vorjahr noch von Gewinnen aus dem Verkauf von Aktienportefeuilles im Segment Schaden-Rückversicherung und im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland profitierte, sank im Berichtsjahr - u. a. durch eine geringere Realisierung zur Finanzierung der Zinszusatzreserve im Segment Leben des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland.# Die Kapitalanlagerendite sank daher auf 3,3 (4,0) %.
OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Berichtsjahr auf 2,0 (1,8) Mrd. EUR, u. a. aufgrund eines besseren versicherungstechnischen Ergebnisses. Einzig die Industrieversicherung verzeichnete einen Rückgang des versicherungstechnischen Ergebnisses, in allen übrigen Geschäftsbereichen stieg es an. Das höhere versicherungstechnische Ergebnis konnte das gesunkene Kapitalanlageergebnis ausgleichen. Das Konzernergebnis stieg auf 703 (671) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite lag mit 8,0 (7,5) % über dem Vorjahreswert.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
STEUERUNGSGRÖSSEN IM KONZERN IN %
| 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 8,7 | > 2 |
| Konzernergebnis1)in Mio. EUR | 703 | rund 850 |
| Kapitalanlagerendite | 3,3 | ≥ 3 |
| Ausschüttungsquote2) | 52,2 | 35 - 45 |
| Eigenkapitalrendite | 8,0 | ~ 9 |
1) Die Prognose für 2018 bezieht sich auf den abgedruckten Stand im Konzerngeschäftsbericht 2017; sie wurde 2018 unterjährig gesenkt auf "rund 700" Mio. EUR
2) Bezogen auf den Gewinnverwendungsvorschlag, siehe Anhangkapitel "Sonstige Angaben", Seite 242
Das im Berichtsjahr erzielte Bruttoprämienwachstum im Konzern betrug währungsbereinigt 8,7 %; es lag damit deutlich höher als der für 2018 vorgegebene Rahmen von größer 2 %. Das Konzernergebnis von 703 Mio. EUR entspricht dem im Oktober 2018 gegebenen Ausblick von 700 Mio. EUR. Mit einer Eigenkapitalrendite von 8,0 % im Berichtsjahr sind wir unterhalb unserer Prognose für die Konzerneigenkapitalrendite von rund 9 % geblieben.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 1,45 EUR je Aktie vor. Die Ausschüttungsquote, bezogen auf das IFRS-Ergebnis je Aktie und auf Basis des Vorschlags an die Hauptversammlung, beträgt 52,2 %; sie liegt damit wie schon im Vorjahr oberhalb des Zielkorridors von 35 % bis 45 %. Die Kapitalanlagerendite liegt bei 3,3 %, unsere Prognose von mindestens 3 % haben wir damit übertroffen.
ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE IM KONZERN
Die Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sieben berichtspflichtigen Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall- und Lebensversicherung -, Privat- und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung, Personen-Rückversicherung und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang informieren wir im Anhang dieses Berichts im Kapitel "Segmentberichterstattung".
ANTEIL DER SEGMENTE AN DEN BRUTTOPRÄMIEN IN %
INDUSTRIEVERSICHERUNG
― Hoher Groß- und Frequenzschadenaufwand bei nicht auskömmlichem Prämienniveau in der industriellen Feuerversicherung
― Sanierung der Feuerversicherung erzielt sehr gute Zwischenergebnisse
― Kapitalanlageergebnis trotz schwierigen Marktumfelds und Niedrigzinsphase auf hohem Niveau
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNG IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 4.686 | 4.454 |
| Verdiente Nettoprämien | 2.635 | 2.434 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -240 | -207 |
| Kapitalanlageergebnis | 242 | 277 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 11 | 109 |
STEUERUNGSGROSSEN IN %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 7,1 | 5,2 |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | 109,1 | 108,5 |
| EBIT-Marge | 0,4 | 4,5 |
| Eigenkapitalrendite | -0,7 | 4,1 |
MARKTENTWICKLUNG
Die Industrieversicherung war im Jahr 2018 erneut von einer hohen Schadenbelastung gekennzeichnet. Neben Naturkatastrophen, die mehrheitlich in den USA und Asien eintraten, ereigneten sich u. a. mit einem Feuer-Rückwirkungsschaden in den USA und einem Schaden an einem Staudamm in Kolumbien einige auch für den weltweiten Industrieversicherungsmarkt außergewöhnlich große Einzelschäden. Insbesondere in der seit Jahren hoch defizitären industriellen Feuerversicherung ist derzeit ein deutlicher Sanierungsdruck im Markt erkennbar, der sich auch 2019 fortsetzen wird. Wir haben zu diesem Zweck 2018 das Programm "20/20/20" initiiert, das darauf abzielt, in der Feuerversicherung, die etwa 20 % unseres Portfolios ausmacht, eine risikofreie Mehrprämie von mindestens 20 % zu erzielen und somit bis zum Jahr 2020 wieder versicherungstechnisch Gewinne zu erzielen. Bis Ende Januar 2019 haben wir mit unseren Kunden bereits rund 87 % der bis 2020 angestrebten Mindestratensteigerungen vereinbart. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds und des derzeit herausfordernden Umfeldes am Kapitalmarkt ist davon auszugehen, dass sich der Sanierungsdruck zusätzlich im Markt weiter erhöhen wird.
PRÄMIENVOLUMEN
Die gebuchten Bruttoprämien im Geschäftsbereich Industrieversicherung beliefen sich zum 31. Dezember 2018 auf 4,7 (4,5) Mrd. EUR und lagen über unserem Erwartungswert. Sie stiegen um 232 Mio. EUR respektive 5,2 % (währungsbereinigt 7,1 %). Zum Beitragswachstum trugen neben sanierungsbedingter Mehrprämie in der Sachversicherung vor allem Beitragssteigerungen in den Sparten Haftpflicht und Transport bei, hier vor allem in unseren ausländischen Zielmärkten. Die Selbstbehaltsquote im Geschäftsbereich stieg auf 58,6 (55,2) %, u. a. wegen geringerer Abgaben an externe Rückversicherer in der Feuerversicherung sowie eines gegenüber dem Vorjahr geringeren Aufwands aus Wiederauffüllungsprämien. Die verdienten Nettoprämien stiegen dadurch gegenüber der Bruttoentwicklung überproportional um 8,3 % auf 2,6 (2,4) Mrd. EUR.
VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS
Das bereits im Vorjahr deutlich belastete versicherungstechnische Nettoergebnis verschlechterte sich noch einmal auf -240 (-207) Mio. EUR. Die Schadenquote (netto) war aufgrund zahlreicher Großschäden und einer ungewöhnlich starken Häufung von Frequenzschäden in der industriellen Sachversicherung deutlich belastet und belief sich auf 87,3 %, nach 85,7 % im Vorjahr. Die Großschadenbelastung lag mit 376 Mio. EUR signifikant über unserem Großschadenbudget von 260 Mio. EUR. Zu den Großschäden gehörten neben einem Staudammbruch in Kolumbien sowie einem Feuer-Rückwirkungsschaden in den USA eine außergewöhnlich hohe Anzahl an durch Menschen verursachten Großschäden in der industriellen Feuerversicherung. Die Nettokostenquote lag mit 21,8 (22,8) % noch einmal deutlich unter dem Vorjahreswert. Hierzu hat neben dem Wachstum vor allem eine hohe Kostendisziplin in nahezu allen Bereichen beigetragen. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Geschäftsbereichs Industrieversicherung belief sich insgesamt auf 109,1 (108,5) %.
KAPITALANLAGEERGEBNIS
Das anhaltend niedrige Zinsniveau konnte durch höhere laufende Erträge, vor allem aus alternativen Investments (u. a. Private Equity), kompensiert und somit trotz des herausfordernden Marktumfelds 2018 noch eine Kapitalanlagerendite von 3,0 % (3,6 %) erzielt werden. Das Vorjahresergebnis war vor allem durch außergewöhnlich hohe Veräußerungsgewinne und geringe Abschreibungen gekennzeichnet.
OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS
Das EBIT liegt infolge der vorgenannten außergewöhnlich hohen Schadenbelastung im Berichtsjahr mit 11 (109) Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr. Das Konzernergebnis beläuft sich auf -16 (91) Mio. EUR. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Industrieversicherung enthält Gewinne aus Immobilienverkäufen von 37 Mio. EUR. Dem steht ein ebenfalls im operativen Ergebnis enthaltener Währungskursverlust von 24 Mio. EUR gegenüber (Vorjahr: Währungskursgewinn von 34 Mio. EUR).
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
STEUERUNGSGROSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNG IN %
| Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 7,1 | ≥ 2 |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | 109,1 | ~ 99 |
| EBIT-Marge | 0,4 | ~ 8 |
| Eigenkapitalrendite | -0,7 | ~ 5 |
Das Bruttoprämienwachstum liegt mit einer Steigerung von 5,2 % (währungsbereinigt 7,1 %) deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen. Hierzu hat neben der sanierungsbedingten Mehrprämie vor allem ein deutliches Wachstum in unseren ausgewählten Zielmärkten im Ausland sowie in der Sparte Haftpflicht beigetragen. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote lag infolge der vorgenannten, auch im langjährigen Marktvergleich außergewöhnlich hohen Groß- und Frequenzschäden oberhalb der Prognose von rund 99 %. Die darin enthaltene Kostenquote hat gestützt durch unser Wachstum und die konsequente Kostendisziplin unsere bereits ambitionierten Erwartungen übertroffen. Das im Jahr 2018 erzielte Kapitalanlageergebnis lag zwar unter dem vor allem durch Veräußerungsgewinne beeinflussten Vorjahr, aber infolge der sehr positiven laufenden Erträge deutlich über unseren Erwartungen. Infolge der vorgenannten Entwicklungen blieben sowohl die EBIT-Marge von 0,4 % als auch die Eigenkapitalrendite von -0,7 % somit erheblich hinter den Erwartungen von rund 8 % bzw. rund 5 % zurück.
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG
― Wachstum in der Haftpflicht-, Unfall- und Schadenversicherung und in Kraftfahrt
― Kosteneinsparungen durch das Programm "KuRS"
― Anstieg des operativen Ergebnisses dank besseren versicherungstechnischen Ergebnisses
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 1.564 | 1.525 |
| Verdiente Nettoprämien | 1.453 | 1.411 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 11 | -21 |
| Kapitalanlageergebnis | 89 | 91 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 69 | 52 |
STEUERGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG in %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum | 2,6 | 1,8 |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto)1) | 99,3 | 101,6 |
| EBIT-Marge | 4,7 | 3,7 |
1) Inklusive der Sonderaufwendungen für das Programm "KuRS"
MARKTENTWICKLUNG
In der deutschen Schaden/Unfallversicherung wird insgesamt ein Wachstum von ca. 3,3 % erwartet. Dabei wird mit Beitragssteigerungen in allen Versicherungszweigen gerechnet.# Hervorzuheben ist das Wachstum in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung und in der Kraftfahrtversicherung.
PRÄMIENVOLUMEN
Bei unseren Schaden/Unfallversicherern stiegen die gebuchten Beitragseinnahmen um 2,6 % auf 1,6 (1,5) Mrd. EUR. Die höheren Beitragseinnahmen waren insbesondere auf den Ausbau des Haftpflicht-, Unfall- und Schaden-Firmengeschäfts und auf Kraftfahrt zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich der Anteil der Schaden/ Unfallversicherer am gesamten Geschäftsbereich auf 25,7 (25,2) %, bedingt durch das Wachstum und den Beitragsrückgang in der Lebensversicherung. Die Selbstbehaltsquote blieb stabil bei 94,5 (94,6) %.
VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS
Das versicherungstechnische Ergebnis unseres Schaden/Unfallversicherungsgeschäfts verbesserte sich von -21 Mio. EUR auf 11 Mio. EUR. Dies resultierte aus profitablem Wachstum, geringeren Investitionen in das Modernisierungsprogramm "KuRS" und Großschadenbelastungen sowie Kosteneinsparungen. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote netto reduzierte sich um 2,3 Prozentpunkte auf 99,3 %. Bereinigt um die Investitionen im Rahmen des Programms "KuRS" lag die kombinierte Schaden-/ Kostenquote netto bei 97,1 (98,6) %.
KAPITALANLAGEERGEBNIS
Das Kapitalanlageergebnis des Geschäftsbereichs verringerte sich um 2,2 % auf 89 (91) Mio. EUR. Der Rückgang resultierte aus einem geringeren Abgangsergebnis und nicht realisierten Gewinnen und Verlusten, die aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsniveaus nicht ausgeglichen werden konnten.
OPERATIVES ERGEBNIS
Das operative Ergebnis des Sachversicherungsgeschäfts wurde im Wesentlichen bestimmt durch ein besseres versicherungstechnisches Ergebnis. Belastend wirkten Steuerrückstellungen - im Gegensatz zu Zinserträgen aus Steuerrückerstattungen, die wir im Vorjahr erhalten haben. Das EBIT stieg auf 69 (52) Mio. EUR. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 4,7 (3,7) %.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
STEUERGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG IN %
| Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 |
|---|---|
| Bruttoprämienwachstum 2,6 | ≥ 2 |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto)1) 99,3 | ~ 100 |
| EBIT-Marge 4,7 | > 3 |
1) Inklusive der Sonderaufwendungen für das Programm "KuRS"
Die Beitragseinnahmen im Segment Schaden/Unfall lagen aufgrund von deutlichen Zuwächsen im Firmen- und Kraftfahrtgeschäft über dem prognostizierten Wert. Die spartenspezifische Steuerungsgröße kombinierte Schaden-/Kostenquote lag - bedingt durch profitables Wachstum, geringere Investitionen in "KuRS" und Großschadenbelastungen sowie Kosteneinsparungen - mit 99,3 % über den Erwartungen. Infolgedessen erhöhte sich die EBIT-Marge auf 4,7 % und lag damit ebenfalls über dem prognostizierten Wert.
LEBENSVERSICHERUNG
- Beitragsrückgang in der klassischen Lebens- und Renten-sowie der Restkreditversicherung
- Rückgang Kapitalanlageergebnis durch geringere Realisierungen zur Finanzierung der Zinszusatzreserve
- EBIT-Anstieg durch geringere Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung aufgrund von Steuererstattungen im Vorjahr
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 4.516 | 4.576 |
| Verdiente Nettoprämien | 3.379 | 3.397 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -1.421 | -1.883 |
| Kapitalanlageergebnis | 1.587 | 2.007 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 111 | 85 |
| Neuzugang, gemessen in Annual Premium Equivalent | 389 | 385 |
| Einmalbeiträge | 1.264 | 1.245 |
| Laufende Beiträge | 263 | 260 |
| Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent | 389 | 385 |
| davon kapitaleffiziente Produkte | 143 | 139 |
| davon Biometrieprodukte | 137 | 137 |
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG IN %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum | -1,3 | -4,4 |
| EBIT-Marge | 3,3 | 2,5 |
MARKTENTWICKLUNG
In der Lebensversicherung wird für das laufende Geschäftsjahr von einem Beitragswachstum von etwa 2,4 % ausgegangen und mit einem Anstieg der laufenden Beiträge um 0,2 % und der Einmalbeiträge um 8,0 % gerechnet.
PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFT
Die gebuchten Bruttoprämien im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland lagen in der Lebensversicherung -einschließlich der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - mit 4,5 (4,6) Mrd. EUR um 1,3 % unter dem Vorjahr. Hierbei waren ein erwartungsgemäßer Rückgang der laufenden Beiträge aufgrund erhöhter Abläufe um 65 Mio. EUR und gegenläufig ein Anstieg der Einmalbeiträge um 40 Mio. EUR in Einzelleben zu verzeichnen. Die Einführung verschärfter Verkaufsstandards in der Restkreditversicherung machte sich dort mit einem Beitragsrückgang von 36 Mio. EUR bemerkbar. Die Selbstbehaltsquote des Geschäftsbereichs reduzierte sich aufgrund einer Änderung in der Rückversicherung auf 93,6 (95,2) %. Unter Berücksichtigung der Sparbeiträge bei unseren fondsgebundenen Produkten und der Veränderung der Beitragsüberträge fielen die verdienten Nettoprämien mit 3.379 (3.397) Mio. EUR entsprechend etwas geringer aus. Das Neugeschäft bei den Lebensversicherungsprodukten - gemessen in der international verwendeten Größe Jahresbeitragsäquivalent (Annual Premium Equivalent, ape) - erhöhte sich durch höheres Neugeschäft sowohl gegen Einmalbeitrag als auch gegen laufenden Beitrag um 1,0 % auf 389 (385) Mio. EUR. Der Anteil der kapitaleffizienten Produkte, gemessen nach der Beitragssumme im Neugeschäft, blieb im Geschäftsjahr konstant bei 71 %.
VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS
Im laufenden Geschäftsjahr war ein Anstieg des versicherungstechnischen Ergebnisses auf -1,4 (-1,9) Mrd. EUR aufgrund der Einführung der Korridormethode zur Dotierung der Zinszusatzreserve unter HGB zu verzeichnen. Es wird u. a. durch die Aufzinsung der versicherungstechnischen Rückstellungen und die Beteiligung unserer Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis bestimmt. Diesen Aufwendungen stehen die Erträge aus den Kapitalanlagen gegenüber, die allerdings im nicht versicherungstechnischen Ergebnis auszuweisen sind.
KAPITALANLAGEERGEBNIS
Das Kapitalanlageergebnis reduzierte sich um 20,9 % auf 1,6 (2,0) Mrd. EUR. Der Rückgang resultierte insbesondere aus Erleichterungen durch die Anpassung der Deckungsrückstellungsverordnung, die geringere Realisierungen von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve erforderlich machte. Bedingt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau blieb das ordentliche Kapitalanlageergebnis mit 1,3 (1,3) Mrd. EUR auf Vorjahresniveau.
OPERATIVES ERGEBNIS
Das operative Ergebnis (EBIT) war im Vorjahr durch Zuführungen zur RfB aufgrund von Steuererträgen belastet; es erhöhte sich auf 111 (85) Mio. EUR.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG IN %
| Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum | -1,3 | leichter Rückgang |
| EBIT-Marge | 3,3 | 2 - 3 |
Im Segment Lebensversicherung gingen die Bruttoprämieneinnahmen im Jahr 2018 aufgrund von Vertragsabläufen und der Einführung verschärfter Verkaufsstandards in der Restkreditversicherung um 1,3 % zurück. Der Anstieg des EBIT führte zu einer EBIT-Marge, die leicht oberhalb der Prognose lag.
GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT
STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT IN %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Eigenkapitalrendite | 4,2 | 4,1 |
Der Geschäftsbereich konnte sein Konzernergebnis mit 102 (102) Mio. EUR konstant halten. Die Eigenkapitalrendite erhöhte sich leicht auf 4,2 (4,1) %.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT IN %
| Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 | |
|---|---|---|
| Eigenkapitalrendite | 4,2 | 3 - 4 |
Das Konzernergebnis blieb mit 102 (102) Mio. EUR konstant, sodass die prognostizierte Eigenkapitalrendite von 3-4 % mit 4,2 % leicht übertroffen wurde.
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL
- Wachstum der gebuchten Bruttoprämien steigt währungsbereinigt um 7,4 %
- Kombinierte Schaden-/Kostenquote liegt bei 94,3 %
- Eigenkapitalrendite steigt auf 8,1 %
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IN MIO. EUR
| 2018 | 20171) | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 5.552 | 5.461 |
| Verdiente Nettoprämien | 4.816 | 4.579 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 91 | 53 |
| Kapitalanlageergebnis | 321 | 329 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 268 | 238 |
1) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
STEUERUNGSGRÖSSEN IN %
| 2018 | 20171) | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 7,4 | 10,5 |
| Wachstum des Neugeschäftswerts (Leben)2) | -18,1 | 44,73) |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto, nur Schaden/Unfallversicherungen) | 94,3 | 95,4 |
| EBIT-Marge | 5,6 | 5,2 |
| Eigenkapitalrendite | 8,1 | 6,7 |
1) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
2) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter; 2018: Geschätzter Wert, der finale Wert wird im Jahresabschluss 2019 veröffentlicht
3) Geschätzter Wert 2017: 29,7 %
Der Geschäftsbereich bündelt die Aktivitäten des internationalen Privat- und Firmenkundengeschäfts innerhalb des Talanx-Konzerns und ist in den beiden Regionen Europa und Lateinamerika aktiv. Im Geschäftsjahr 2018 hat sich die HDI International AG in beiden Regionen verstärkt: Zum 3. April 2018 wurde der Erwerb der Generali Colombia Seguros Generales S. A. und deren Tochtergesellschaft Generali Colombia Vida Compañia de Seguros S. A., jeweils mit Sitz in Bogotá, durch die spanische Tochtergesellschaft Saint Honore Iberia SLU zum Abschluss gebracht. Zum 3. Mai 2018 hat die HDI International AG zudem die Mehrheitsbeteiligung an der Liberty Sigorta A. S. mit Sitz in Istanbul übernommen. Der Zusammenschluss der Sachversicherungsgesellschaften Liberty Sigorta A. S. und HDI Sigorta A. s. erfolgte zum 31. Oktober 2018. Am 9.# PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL
Oktober 2018 wurde in Brasilien das Joint Venture Santander Auto S. A. gegründet. Die gemeinsame Tochter der HDI Seguros S. A., Brasilien, und einer Tochtergesellschaft der Banco Santander S. A., Brasilien, wird nach aufsichtsrechtlicher Genehmigung im Laufe des Jahres 2019 ihr Geschäft aufnehmen. Außerdem wurde am 22. Oktober 2018 ein Vertrag zum Verkauf der HDI Seguros S. A., Peru, geschlossen, der jedoch noch der Zustimmung der peruanischen Aufsicht bedarf.
MARKTENTWICKLUNG
In den beiden Regionen des Geschäftsbereichs war die Entwicklung der Versicherungsmärkte 2018 sowohl von politischer als auch von wirtschaftlicher Volatilität beeinflusst. Zudem hatten geänderte politische Rahmenbedingungen Auswirkungen auf Gesetzgebung und Regulierung. Des Weiteren beeinflussten verbreitete Währungsabwertungen und teilweise gestiegene Inflation die Märkte der Schwellenländer.
In Brasilien, wo der Geschäftsbereich hauptsächlich im Bereich der Kraftfahrtversicherung tätig ist, war eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Situation festzustellen, was sich positiv auf den Versicherungsmarkt auswirkte. So konnte der Kraftfahrtversicherungsmarkt von Januar bis November 2018 ein Prämienwachstum von 6,5 % verzeichnen. Ein rückläufiger Trend bei der Schadenhäufigkeit wirkte sich positiv auf die versicherungstechnischen Ergebnisse aus und konnte die gestiegene Inflation kompensieren.
Die Wirtschaft in Mexiko entwickelte sich 2018 moderat. Die Sachversicherer verzeichneten ein Prämienwachstum von rund 10,0 %. Der Kraftfahrtversicherungsmarkt war von sinkenden Neuwagen-verkaufszahlen und steigender Diebstahlhäufigkeit beeinflusst.
Chile verzeichnete ebenfalls ein stabiles Wirtschaftswachstum, gefördert durch Reformen der neuen Regierung, u. a. im Bereich der Steuergesetzgebung. Der chilenische Versicherungsmarkt erwartet für 2018 ein Wachstum von 3,0 %.
Auf dem polnischen Versicherungsmarkt verzeichneten die Sachversicherer 2018, dank eines stabilen Kraftfahrtversicherungsmarktes, jedoch eine Ergebnissteigerung zum Vorjahr. Regulatorische Veränderungen in den Bereichen Vertrieb und Datenschutz stellten die Versicherer vor neue Herausforderungen.
In der Türkei war der Versicherungsmarkt im Berichtszeitraum geprägt durch die Abwertung der türkischen Lira und gestiegene Inflation, die insbesondere das Kraftfahrtversicherungsgeschäft negativ beeinflussten. Die Neuwagenverkaufszahlen sanken gegenüber dem Vorjahr um 35,0 %. Die Schadenaufwendungen stiegen inflationsbedingt und konnten aufgrund von regulatorischen Maßnahmen nicht vollständig durch gestiegene Beitragseinnahmen kompensiert werden.
PRÄMIENVOLUMEN
Die gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs (einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung) stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 % auf 5,6 (5,5) Mrd. EUR. Währungsbereinigt erhöhten sich die Bruttoprämien gegenüber der Vergleichsperiode um 7,4 %.
In der Region Lateinamerika stiegen die gebuchten Bruttoprämien in Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,0 % auf 1,7 Mrd. EUR. Währungsbereinigt betrug der Anstieg 15,4 %, was im Wesentlichen auf Mexiko und Brasilien zurückzuführen war.
Das Prämienvolumen der mexikanischen HDI Seguros S. A. konnte insbesondere in der Kraftfahrtversicherung und über den Bankvertrieb sowie drei neue Maklerprogramme gesteigert werden, was sowohl aus einer gestiegenen Anzahl versicherter Fahrzeuge als auch aus höheren Durchschnittsprämien resultierte. 48 % des in der Region erzielten Prämienvolumens entfielen auf die brasilianische HDI Seguros S. A. Unter Berücksichtigung von Währungseffekten sanken die gebuchten Bruttoprämien der Gesellschaft um 9,0 % auf 807 Mio. EUR. Währungsbereinigt hingegen betrug der Anstieg 7,9 %, was im Wesentlichen auf kontinuierliche Preiserhöhungen in der Kraftfahrtversicherung zurückzuführen war. Die neu akquirierten kolumbianischen Gesellschaften waren mit 60 Mio. EUR für neun Monate enthalten.
In der Region Europa war ein Wachstum der gebuchten Bruttoprämien um 1,7 % (währungsbereinigt um 4,2 %) auf 3,8 Mrd. EUR zu verzeichnen, vor allem getrieben durch das Prämienwachstum um 8,9 % auf 1.3 Mrd. EUR beim polnischen Sachversicherer TUiR WARTA S. A. Die positive Entwicklung war vor allem auf die Zunahme der versicherten Fahrzeuge auf 5,2 (im Vorjahr 4,9) Mio. Stück in der Kraftfahrtversicherung zurückzuführen, die die gesunkene Durchschnittsprämie in der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung überkompensieren konnte.
Bei der italienischen HDI Assicurazioni S. p. A. betrug der Anstieg der gebuchten Bruttoprämien 2,8 %; dies resultierte im Wesentlichen aus der positiven Entwicklung des Einmalbeitragsgeschäfts Leben aus dem Bankvertriebskanal. Positive Effekte auf die gebuchten Bruttoprämien der Region hatte auch die türkische HDI Sigorta A. S., deren Prämienvolumen sich währungsbereinigt um 33,0 % erhöhte, vor allem getrieben von der Kraftfahrtversicherung. Die neu akquirierte Liberty Sigorta A. S. war mit 7 Mio. EUR für acht Monate enthalten.
VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS
Die kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozentpunkte auf 94,3 %. Die Kostenquote des Geschäftsbereichs lag mit 28,5 % um 0,7 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres (29,2 %). Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Rückgang der Abschlusskostenquote (um 0,6 Prozentpunkte auf 22,9 %) aufgrund von Kostenoptimierungen vor allem bei der polnischen TUiR warta S. A. sowie der brasilianischen HDI Seguros S. A.
Die Schadenquote reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozentpunkte auf 65,8 %, was insbesondere auf kontinuierliche Preiserhöhungen in Brasilien sowie die Bereinigung des Kraftfahrtportfolios in Italien und eine geringere Kfz-Schadenquote bei der polnischen TUiR warta s. a. zurückzuführen war. Insgesamt lag das versicherungstechnische Ergebnis des Geschäftsbereches mit 91 Mio. EUR deutlich über dem Niveau des Vorjahres (53 Mio. EUR).
KAPITALANLAGEERGEBNIS
Im Geschäftsjahr 2018 wurde im Geschäftsbereich mit 321 Mio. EUR ein gegenüber der Vergleichsperiode um 2,4 % geringeres Kapitalanlageergebnis erzielt. Das ordentliche Kapitalanlageergebnis des Geschäftsbereichs stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 %, was insbesondere auf die türkische HDI Sigorta A.S, aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus sowie die italienische HDI Assicurazioni S. p. A. zurückzuführen war. Überkompensiert wurde das Wachstum durch geringere realisierte Gewinne im außerordentlichen Kapitalanlageergebnis. Die durchschnittliche Rendite der selbst verwalteten Kapitalanlagen reduzierte sich dementsprechend um 0,3 Prozentpunkte auf 3,1 %.
OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte im Geschäftsjahr 2018 mit 268 Mio. EUR ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,6 % höheres operatives Ergebnis (EBIT). Die Region Europa trug mit einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,6 % gestiegenen EBIT von 234 (187) Mio. EUR zum operativen Ergebnis des Segments bei, was im Wesentlichen auf die polnische TUiR warta S. A. sowie die italienische HDI Assicurazioni S. p. A. zurückzuführen war. Demgegenüber wurden 56 (71) Mio. EUR des EBIT in der Region Lateinamerika generiert, wobei der Rückgang u. a. durch Währungseffekte in Brasilien beeinflusst war. Unter Berücksichtigung der Minderheitenanteile erhöhte sich das Konzernergebnis um 17,5 % auf 161 (137) Mio. EUR und entsprechend verbesserte sich die Eigenkapitalrendite gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozentpunkte auf 8,1 %.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IN %
| Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 |
|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 7,4 | 5 - 10 |
| Wachstum des Neugeschäftswerts (Leben)1) -18,1 | 5 - 10 |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto, nur Schaden/Unfallversicherungen) 94,3 | ~ 95 |
| EBIT-Marge 5,6 | ~ 5 |
| Eigenkapitalrendite 8,1 | ~ 7 |
1) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter; 2018: Geschätzter Wert, der finale Wert wird im Jahresabschluss 2019 veröffentlicht
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte im Geschäftsjahr 2018 ein währungsbereinigtes Bruttoprämienwachstum von 7,4 %. Dies entspricht der letztjährigen Prognose. Der Rückgang des Neugeschäftswertes (Leben) gegenüber dem Vorjahr resultierte vor allem aus aktualisierten ungünstigeren Modellannahmen bezüglich der künftigen Entwicklung der Kapitalmärkte für die italienische HDI Assicurazioni S. p. A. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote der internationalen Sachversicherungen entwickelte sich besser als die Prognose von 95 %, was auf eine jeweils gesunkene Kosten- wie auch Schadenquote zurückzuführen war. Die EBIT-Marge mit 5,6 % als auch die Eigenkapitalrendite mit 8,1 % übertrafen den prognostizierten Wert.
WEITERE KENNZAHLEN GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH SPARTEN IN MIO. EUR
| 2018 | 20171) | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 5.552 | 5.461 |
| Schaden/Unfall | 3.803 | 3.703 |
| Leben | 1.749 | 1.758 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | 4.816 | 4.579 |
| Schaden/Unfall | 3.258 | 3.119 |
| Leben | 1.558 | 1.460 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 91 | 53 |
| Schaden/Unfall | 186 | 144 |
| Leben | -95 | -91 |
| Sonstige | - | - |
| Kapitalanlageergebnis | 321 | 329 |
| Schaden/Unfall | 174 | 195 |
| Leben | 152 | 140 |
| Sonstige | -5 | -6 |
| Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent (Leben) | 215 | 217 |
| Einmalbeiträge | 1.465 | 1.493 |
| Laufende Beiträge | 68 | 67 |
| Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent (Leben) | 215 | 217 |
| davon kapitaleffiziente Produkte | 117 | 89 |
| davon Biometrieprodukte | 63 | 59 |
1) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH REGIONEN IN MIO.# RÜCKVERSICHERUNG
SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG
― Bruttoprämienvolumen steigt währungsbereinigt um 16,2 % und übertrifft Erwartung deutlich ― Großschadenbelastung mit 850 Mio. EUR etwas oberhalb des Budgets von 825 Mio. EUR ― Kombinierte Schaden-/Kostenquote verbessert sich auf 96,6 % ― Markt für Schaden-Rückversicherung herausfordernd bei anhaltend hohen Schäden
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG - SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 11.976 | 10.711 |
| Verdiente Nettoprämien | 10.805 | 9.158 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 333 | 1 |
| Kapitalanlageergebnis | 1.065 | 1.235 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.364 | 1.141 |
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG IN %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 16,2 | 18,7 |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | 96,6 | 99,8 |
| EBIT-Marge | 12,6 | 12,5 |
GESCHÄFTSENTWICKLUNG
An den weltweiten Schaden-Rückversicherungsmärkten herrscht nach wie vor ein Überangebot an Kapital zur Deckung von Risiken. Daran haben die hohen Sturmschäden in den USA der Jahre 2017 und 2018 nur wenig geändert. Zugleich sorgen zusätzliche Kapazitäten aus dem Markt für die Verbriefung von Versicherungsrisiken (Insurance-Linked Securities, ILS) für einen anhaltenden Druck auf Preise und Konditionen. Das Umfeld, in dem wir uns bewegen, bleibt somit weiter herausfordernd. Gleichwohl konnten wir in einigen schadenbetroffenen Regionen und bei einzelnen Kunden eine höhere Nachfrage nach Rückversicherungsdeckungen beobachten. Mit den Ergebnissen der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2018 - bei der wir 65 % unseres Portefeuilles in der Schaden-Rückversicherung (ohne fakultatives Geschäft und strukturierte Rückversicherung) neu verhandelt haben - waren wir zufrieden. Die Ratensteigerungen im Katastrophengeschäft blieben nach den verheerenden Sturmschäden des Vorjahres allerdings hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Trotz herausfordernder Vertragserneuerungen profitierten wir von unserer Kundennähe und der Fähigkeit, bedarfsgerechte Rückversicherungslösungen anbieten zu können. Besonders deutlich fielen die Zuwächse in Australien, Asien und Großbritannien aus. Sehr zufrieden waren wir zudem mit der Vertragserneuerung in Nordamerika und in West- und Osteuropa. Auch im Bereich der Cyberdeckungen boten sich attraktive Möglichkeiten zum Ausbau unseres Portefeuilles. Auf Kundenseite ergab sich eine deutlich höhere Nachfrage nach solvenzentlastenden Rückversicherungslösungen, sodass wir im Bereich der strukturierten Rückversicherung erneut deutlich wuchsen. Ebenfalls zufrieden waren wir mit den unterjährigen Vertragserneuerungen. Bei Naturkatastrophendeckungen haben wir unsere gewinnorientierte Zeichnungspolitik fortgesetzt, sodass sich unsere Exponierung komfortabel innerhalb unseres zum Vorjahr unveränderten Risikoappetits bewegte. Bei einigen größeren Kundenbeziehungen, insbesondere in Nordamerika und Europa, konnten wir unsere Position deutlich verbessern.
PRÄMIENENTWICKLUNG
Vor diesem Hintergrund erhöhten sich die Bruttoprämien im Berichtsjahr um 11,8 % auf 12,0 (10,7) Mrd. EUR. Bei konstanten Währungskursen hätte der Zuwachs 16,2 % betragen, was unsere Erwartungen deutlich übertraf. Der Selbstbehalt stieg auf 90,7 (89,7) %. Die verdienten Nettoprämien erhöhten sich um 18,0 % auf 10,8 (9,2) Mrd. EUR; währungskursbereinigt hätte das Wachstum 22,5 % betragen.
ERGEBNISENTWICKLUNG
Das Geschäftsjahr 2018 war weniger von Großschäden dominiert als das Vorjahr, das mit der höchsten Belastung aus Großschäden in die Geschichte unseres Unternehmens eingegangen war. Nachdem das erste Halbjahr 2018 durch einen sehr moderaten Großschadenverlauf gekennzeichnet war, war im dritten Quartal ein Schadenaufkommen zu verzeichnen, das sich im Wesentlichen im Rahmen unserer Quartalserwartungen bewegte. Zu den größten Schäden des dritten Quartals zählte Taifun "Jebi" in Japan, für den wir eine Nettoschadenbelastung von 135 Mio. EUR erwarten. Für Hurrikan "Florence" rechnen wir mit einer Nettobelastung von 37 Mio. EUR. Im vierten Quartal lagen die Großschäden dagegen deutlich über unserem budgetierten Rahmen. Dabei führten die Waldbrände in Kalifornien die Großschadenliste an. Für die "Camp"-Waldbrände rechnen wir mit einer Nettobelastung von 130 Mio. EUR, für die "Woolsey"-Waldbrände mit 64 Mio. EUR. Für Hurrikan "Michael" rechnen wir mit einer Nettobelastung von 46 Mio. EUR. Insgesamt lag unsere Netto-Großschadenbelastung im Geschäftsjahr 2018 bei 850 (1.127) Mio. EUR und überschritt das von uns vorgesehene Großschadenbudget von 825 Mio. EUR damit leicht. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg deutlich auf 333 (1 Mio. EUR). Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich auf 96,6 (99,8) % und lag damit leicht über unserem Zielwert für das Geschäftsjahr von 96 %.
OPERATIVES ERGEBNIS UND KAPITALANLAGEERGEBNIS
Sehr erfreulich entwickelte sich das Kapitalanlageergebnis für das Segment Schaden-Rückversicherung. Bei stabilen ordentlichen Kapitalanlageerträgen verringerte sich das Ergebnis aus selbst verwalteten Anlagen um 15,4 % auf 1.029 (1.217) Mio. EUR. Der deutliche Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf die außergewöhnlich hohen Realisierungserträge aus der Liquidierung unseres Bestands an börsennotierten Aktien zurückzuführen. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Großschadenbelastungen stieg das operative Ergebnis (EBIT) auf 1.364 (1.141) Mio. EUR. Die EBIT-Marge blieb mit 12,6 (12,5) % stabil. Unseren Zielwert von mindestens 10 % haben wir damit erreicht.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
| STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG IN % | Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 16,2 | guter Zuwachs |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | 96,6 | < 96 |
| EBIT-Marge | 12,6 | ≥ 10 |
Die Bruttoprämien stiegen um 11,8 % auf 12,0 (10,7) Mrd. EUR. Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 16,2 % betragen und liegt damit deutlich über unseren Erwartungen. Mit dem Ergebnis in der Schaden-Rückversicherung sind wir zufrieden. Das operative Ergebnis (EBIT) zum 31. Dezember 2018 verbesserte sich auf 1.364 (1.141) Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote hielt mit 96,6 % unsere Prognose nicht ein, für die wir unter 96 % ansetzten. Die EBIT-Marge blieb stabil und lag mit 12,6 % über dem Zielwert von mindestens 10 %.
PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG
― Währungsbereinigtes Wachstum der Bruttoprämien-einnahmen mit 4,6 % im Rahmen der Erwartungen ― Einmalbelastung durch Rückzüge im US-Mortalitäts-Bestandsgeschäft im erwarteten Rahmen ― US-Financial-Solutions-Geschäft erneut mit sehr gutem Ergebnis
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG -SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien | 7.200 | 7.080 |
| Verdiente Nettoprämien | 6.484 | 6.473 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -416 | -493 |
| Kapitalanlageergebnis | 491 | 560 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 262 | 229 |
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG IN %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 4,6 | 1,4 |
| Neugeschäftswert¹in Mio. EUR | 146 | 183 |
| EBIT-Wachstum²) | 14,4 | -30,8 |
1) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter; 2018: Geschätzter Wert, der finale Wert wird im Jahresabschluss 2019 veröffentlicht 2) Durchschnittliches jährliches Wachstum 2016 - 2018 gemäß strategischer Zieldefinition: -13,9 %
GESCHÄFTSENTWICKLUNG
Zahlreiche positive Geschäftsentwicklungen in unserem internationalen Personen-Rückversicherungsportefeuille haben im abgelaufenen Berichtsjahr dazu beigetragen, dass wir ein solides Ergebnis erreichen konnten. Vertragsrückzüge aufgrund der von uns angekündigten Ratenerhöhungen im US-Mortalitäts-Bestandsgeschäft haben das Ergebnis mit 273 Mio. EUR belastet. Unter Anrechnung der erforderlichen Auflösung einer Kostenreserve in Höhe von 87 Mio. EUR konnten wir ein operatives Ergebnis (EBIT) von 262 (229) Mio. EUR erreichen. Dies spiegelte die ganzheitlich gute Qualität und solide Profitabilität des Geschäfts außerhalb des 2009 erworbenen US-Mortalitäts-Geschäftes wider. Zu den Höhepunkten des Berichtsjahres zählten die überaus erfreulichen Neugeschäftszuwächse in Asien und gute Ergebnisse in weiten Teilen Europas sowie die Neueröffnung unserer Repräsentanz in Abidjan an der Elfenbeinküste. Mit diesem lokalen Büro haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt, sodass wir in dieser sich vielversprechend entwickelnden Region vor Ort und damit nah am Kunden agieren können. In unserem Heimatmarkt Deutschland beschäftigten sich die Erstversicherer intensiver mit den durch die europäische Solvency-Il-Richtlinie vorgeschriebenen Kapitalbedeckungs- und Solvabilitätsquoten. Zur Erfüllung der geforderten Quoten stellen Rückversicherungsdeckungen eine mögliche Lösung dar. Übergangsmaßnahmen, die den Versicherern erlauben, über einen bestimmten Zeitraum verminderte Anforderungen erfüllen zu müssen, haben den Bedarf an Rückversicherungslösungen im Berichtsjahr jedoch gedämpft. Global betrachtet war die Nachfrage nach Rückversicherungslösungen zur Deckung von Langlebigkeitsrisiken hoch. Ein Treiber sind hier die hohen Kapitalanforderungen für derartiges Geschäft auf der Erstversicherungsseite. Darüber hinaus ergaben sich für uns neue Geschäftschancen durch Digitalisierungsinitiativen und InsurTechs.# Talanx Geschäftsbericht 2018
Segmente
Personen-Rückversicherung
Diese zumeist noch kleineren Start-up-Unternehmen sind in der Regel auf Kooperationen mit erfahrenen und kapitalstarken Partnern angewiesen. Durch unsere Zusammenarbeit mit InsurTechs entstehen auch für Erstversicherer und Versicherungsnehmer Vorteile. Mittels solcher Partnerschaften helfen wir unseren Kunden, auf die veränderten Bedürfnisse der Versicherungsnehmer reagieren zu können und Neuerungen in den Markt zu bringen.
PRÄMIENENTWICKLUNG
Im Segment Personen-Rückversicherung summierten sich die gesamten Bruttoprämieneinnahmen für das Berichtsjahr auf 7.200 (7.080) Mio. EUR. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 1,7 %; währungskursbereinigt hätte der Anstieg 4,6 % betragen, was im Rahmen unserer Erwartungen lag. Der Selbstbehalt lag bei 90,7 (91,7) %. Die verdienten Nettoprämien blieben mit 6.484 (6.473) Mio. EUR stabil; währungskursbereinigt entspräche dies einem Wachstum von 3,2 %.
OPERATIVES ERGEBNIS UND KAPITALANLAGEERGEBNIS
Das Kapitalanlageergebnis hat sich angesichts des unverändert niedrigen Zinsniveaus erwartungsgemäß reduziert und belief sich auf 491 (560) Mio. EUR. Dabei entfielen auf unsere selbst verwalteten Kapitalanlagen 319 (343) Mio. EUR und auf die bei unseren Zedenten hinterlegten Depots 172 (217) Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 262 (229) Mio. EUR. Dieses Ergebnis ist unter Berücksichtigung der bereits erwähnten Rückzüge im US-Mortalitäts-Bestandsgeschäft, die das Ergebnis belastet haben, erfreulich.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG IN %
| Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 | |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 4,6 | 3-5 |
| Neugeschäftswert1)in Mio. EUR | 146 | ≥ 110 |
| EBIT-Wachstum2) | 14,4 | > 5 |
1) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter; 2018: Geschätzter Wert, der finale Wert wird im Jahresabschluss 2019 veröffentlicht
2) Durchschnittliches jährliches Wachstum 2016 - 2018 gemäß strategischer Zieldefinition: -13,9%
Das Ergebnis im Segment Personen-Rückversicherung war im Berichtsjahr durch Einmalbelastungen aus Vertragsrückzügen im US-Mortalitäts-Bestandsgeschäft betroffen. Dem wirkte u. a. eine positive Geschäftsentwicklung in unserem internationalen Personen-Rückversicherungsgeschäft entgegen. Überaus erfreulich zeigten sich beispielsweise die Neugeschäftszuwächse in Asien und gute Ergebnisse in weiten Teilen Europas. Global betrachtet war die Nachfrage nach Rückversicherungslösungen zur Deckung von Langlebigkeitsrisiken hoch. Ein Treiber sind hier die hohen Kapitalanforderungen für derartiges Geschäft bei den Erstversicherern. Folglich lieferte unser Financial-Solutions-Geschäft einen erneut gestiegenen Ergebnisbeitrag. Weniger zufrieden waren wir mit der Entwicklung unseres US-Mortalitäts-Bestandsgeschäftes, das wir 2009 übernommenen hatten. Hier belasteten Vertragsrückzüge aufgrund von uns angekündigter Ratenerhöhungen das Ergebnis einmal mit 273 Mio. EUR. Unter Anrechnung der erforderlichen Auflösung einer Kostenreserve ergaben sich Einmalbelastungen von 185 Mio. EUR vor Steuern. Die Bruttoprämieneinnahmen im Segment Personen-Rückversicherung stiegen leicht um 1,7 % auf 7,2 (7,1) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt hätte es ein Wachstum von 4,6 % gegeben. Der Zielwert für den Neugeschäftswert (ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) von mindestens 110 Mio. EUR wurde mit 146 Mio. EUR erneut übertroffen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 14,4 % auf 262 (229) Mio. EUR. Die Ergebnissteigerung ist erfreulich, da die bereits angesprochenen Rückzüge im US-Mortalitäts-Bestandsgeschäft das Ergebnis einmal belastet haben, damit aber auch für die Zukunft weitgehend entfallen.
Rückversicherung Gesamt
GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT
STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT IN %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Eigenkapitalrendite | 13,0 | 11,3 |
Das Konzernergebnis im Geschäftsbereich Rückversicherung stieg auf 540 (480) Mio. EUR; auch die Eigenkapitalrendite stieg um 1,7 Prozentpunkte auf 13,0 %.
VERGLEICH DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG MIT DER FÜR 2018 ABGEGEBENEN PROGNOSE
STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT IN %
| Ist 2018 | Prognose für 2018 aus dem Geschäftsbericht 2017 | |
|---|---|---|
| Eigenkapitalrendite | 13,0 | ~ 11 |
Der Geschäftsbereich Rückversicherung steigerte sein Konzernergebnis im Berichtsjahr auf 540 (480) Mio. EUR, was einem Zuwachs von 12,5 % entspricht. Die Eigenkapitalrendite für den Geschäftsbereich Rückversicherung lag deutlich oberhalb der Prognose.
Konzernfunktionen
KONZERNFUNKTIONEN
- Selbst verwaltete Kapitalanlagen des Konzerns um 3,7 % gestiegen
- Gebuchte Bruttoprämien des im Segment Konzernfunktionen gezeichneten Geschäfts um 82,8 % gestiegen
- Erste strukturierte Finanzierung im deutschen Schienen-personennahverkehr
Talanx, Berenberg und der Asset-Manager eines anderen deutschen börsennotierten Versicherers haben gemeinsam die erste Finanzierungslösung durch institutionelle Anleger im deutschen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) über eine Leasingstruktur mit der dal Deutsche Anlagen-Leasing strukturiert. Mandanten des Kooperationspartners und der Talanx traten als Fremdkapitalinvestoren zur Finanzierung neuer Züge für SPNV-Verbindungen im Raum Ulm auf.
RÜCKVERSICHERUNGSSPEZIALISTEN IM KONZERN
Im Segment Konzernfunktionen weisen wir seit 2013 versicherungstechnisches Geschäft aus, das über unsere irische Tochtergesellschaft gezeichnet wird. Seit Januar 2019 firmiert diese unter dem Namen HDI Reinsurance (Ireland) SE (vormals Talanx Reinsurance (Ireland) SE). Mit dieser gruppeninternen Rückversicherung streben wir eine Erhöhung des Selbstbehalts sowie eine Optimierung der Kapitalauslastung an. Das von HDI Reinsurance (Ireland) gezeichnete konzerninterne Geschäft wird teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet, um Diversifikationsvorteile im jeweiligen Segment zu nutzen. Im Segment Konzernfunktionen weisen wir darüber hinaus jenes Geschäft aus, das zusätzliche segmentübergreifende Diversifikationsvorteile beinhaltet. Im Berichtsjahr betrugen die gebuchten Bruttoprämien aus diesem Geschäft 53 (29) Mio. EUR, sie resultierten aus Rückversicherungsabgaben der Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere daraus, dass HDI Reinsurance (Ireland) Neugeschäft aus dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International seit 2018 vollständig im Segment Konzernfunktionen ausweist. HDI Reinsurance (Ireland) wies für das Segment Konzernfunktionen ein operatives Ergebnis von -4 (-6) Mio. EUR aus.
KAPITALANLAGESPEZIALISTEN IM KONZERN
Die Ampega Asset Management GmbH (vormals Talanx Asset Management GmbH) betreibt zusammen mit ihren Tochtergesellschaften Ampega Investment GmbH und Ampega Real Estate GmbH (vormals Talanx Immobilien Management GmbH) in erster Linie das Management und die Administration der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften und erbringt damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting. Die selbst verwalteten Kapitalanlagen des Konzerns liegen mit 111,9 (107,9) Mrd. EUR um 3,7 % über dem Vorjahresniveau. Der Beitrag der drei Gesellschaften in Summe zum operativen Ergebnis im Segment betrug im Geschäftsjahr 2018 insgesamt 55 (48) Mio. EUR. Die Ampega Investment GmbH verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im Vordergrund stehen das Portfoliomanagement und die Administration von Kapitalanlagen. Die Mittelzuflüsse der Investmentbranche lagen 2018 mit 90 Mrd. EUR deutlich unter dem sehr starken Vorjahr (147 Mrd. EUR), jedoch im langjährigen Durchschnitt. 2018 dominierten institutionelle Anleger im Investmentgeschäft und schichteten teilweise Direktanlagen (freie Mandate) in Spezialfonds um. Demgegenüber war das Netto-Neugeschäft bei Publikumsfonds vergleichsweise schwach. Betrachtet man das Investment-Gesamtvolumen, so hat sich die ausgeprägt schwache Marktbewertung bei Aktien und Unternehmensanleihen im vierten Quartal belastend niedergeschlagen. Ursächlich hierfür waren eine sich abschwächende Unternehmens-Gewinndynamik und vermehrte Gewinnwarnungen sowie politische Unwägbarkeiten. Zusammen mit dem gegenüber 2017 schwächeren Mittelaufkommen führte dies erstmals seit 2011 zu einem rückläufigen Volumen in Investmentfonds. Das Gesamtvolumen des von Ampega Investment GmbH verwalteten Vermögens fiel um 2,4 % auf 23,9 (24,5) Mrd. EUR. Hauptgrund dafür ist der Abgang eines institutionellen Non-Listed-Assets-Mandats in Höhe von 1,6 Mrd. EUR. Die Hälfte des Gesamtvolumens, nämlich 11,5 (11,6) Mrd. EUR, wird im Auftrag der Konzerngesellschaften über Spezialfonds und Direktanlagemandate betreut. Der übrige Anteil entfällt mit 6,0 (7,2) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden und mit 6,4 (5,7) Mrd. EUR auf das Retail-Geschäft. Letzteres wird sowohl über konzerneigene Vertriebswege und Produkte wie die fondsgebundene Lebensversicherung betrieben als auch über externe Vermögensverwalter oder Banken.
OPERATIVES ERGEBNIS
Das operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen verbesserte sich im Geschäftsjahr 2018 auf 0 (-12) Mio. EUR, was insbesondere auf ein gestiegenes Währungskursergebnis sowie höhere Provisionserträge zurückzuführen ist. Gegenläufig war im Geschäftsjahr 2018 eine Belastung aus dem Orkantief "Friederike" von rund 5 Mio. EUR zu verzeichnen. Das im Geschäftsjahr 2018 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis für dieses Segment erhöhte sich auf -80 (-141) Mio. EUR. Dies resultiert insbesondere aus einem geringeren Steueraufwand für Vorjahre sowie einer Abschreibung steuerlicher Verlustvorträge im Jahr 2017 in Höhe von 41 Mio. EUR.
Vermögens- und Finanzlage
VERMÖGENSLAGE
- Bilanzsumme um 4,5 Mrd. EUR auf 162,9 Mrd.# EUR gestiegen ― Kapitalanlagen machen 75 % der Bilanzsumme aus
VERMÖGENSSTRUKTUR IN MIO. EUR
| scroll 2018 | 20171) | |||
|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.953 | 1 % | 1.995 | 1 % |
| Kapitalanlagen | 122.831 | 75 % | 118.673 | 75 % |
| Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 9.990 | 6 % | 11.133 | 7 % |
| Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen | 8.506 | 5 % | 7.697 | 5 % |
| Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft | 7.251 | 5 % | 6.626 | 4 % |
| Abgegrenzte Abschlusskosten | 5.358 | 3 % | 5.332 | 3 % |
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 3.362 | 2 % | 3.138 | 2 % |
| Aktive Steuerabgrenzung | 1.156 | < 1 % | 603 | < 1 % |
| Sonstige Vermögenswerte | 2.457 | 2 % | 2.782 | 2 % |
| Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden | 15 | < 1 % | 418 | < 1 % |
| Summe der Aktiva | 162.879 | 100 % | 158.397 | 100 % |
1) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER VERMÖGENSSTRUKTUR
Die Erhöhung unserer Bilanzsumme ist vor allem auf den Zuwachs der Kapitalanlagen (+4,2 Mrd. EUR) zurückzuführen. Die in der Bilanz ausgewiesenen immateriellen Vermögenswerte von 2,0 (2,0) Mrd. EUR entfallen einerseits mit 895 (937) Mio. EUR auf sonstige immaterielle Vermögenswerte (einschließlich PVFP), andererseits sind aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte mit 1.058 (1.058) Mio. EUR enthalten. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte werden im Konzern zu 100 % bilanziert.
Ohne Berücksichtigung der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter bzw. des Versicherungsnehmeranteils stellt sich wirtschaftlich der auf den Konzern entfallende Anteil an den sonstigen immateriellen Vermögenswerten wie folgt dar:
NICHT BEHERRSCHENDE GESELLSCHAFTER UND VERSICHERUNGSNEHMERANTEIL IN MIO. EUR
| scroll 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
|---|---|---|
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte vor Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter und Versicherungsnehmeranteil bzw. inklusive latenter Steuern | 895 | 937 |
| davon ab: Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 104 | 120 |
| davon ab: Versicherungsnehmeranteil | 284 | 295 |
| davon ab: latente Steuern | 63 | 67 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte nach Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter und Versicherungsnehmeranteil bzw. nach latenten Steuern | 444 | 455 |
Korrespondierend mit dem Rückgang der Position "Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen", die die Kapitalanlagen für die fondsgebundenen Versicherungsprodukte enthält, sank der Bilanzposten "Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird" um 1,1 (Anstieg im Vorjahr um 0,6) Mrd. EUR. Bei diesen Lebensversicherungsprodukten, bei denen die Versicherungsnehmer das Anlagerisiko selbst tragen, spiegeln die versicherungstechnischen Verpflichtungen die Marktwerte der entsprechenden Kapitalanlagen wider.
In der Position "Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden" weisen wir zum Stichtag die Vermögenswerte der HDI Seguros S. A., San Isidro, Peru, in Höhe von 9 Mio. EUR und Immobilienbestände in Höhe von 6 Mio. EUR aus. Im Vorjahr wurden in dieser Position die Vermögenswerte der aspecta Assurance International Luxembourg S. A., Luxemburg, Luxemburg, sowie die Anteile an und Darlehensforderungen gegenüber dem assoziierten Unternehmen INDAQUA Indústria e Gestão de Aguas S. A., Matosinhos, Portugal, in Höhe von insgesamt 418 Mio. EUR ausgewiesen. Nähere Erläuterungen der einzelnen Vorgänge siehe Konzernanhang "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen".
KAPITALANLAGEMANAGEMENT UND -ZIELE
Das abgelaufene Geschäftsjahr war weiterhin geprägt durch ein Niedrigzinsumfeld. Der Leitzins im Euroraum lag unverändert bei 0,0 %. Die Geldpolitik divergierte in den Wirtschaftsräumen. In den USA war eine deutlich straffe Geldpolitik zu beobachten, wohingegen die übrigen großen Zentralbanken eher eine graduelle Normalisierungstendenz zeigten. Somit wurden die Zinsen in den USA in vier Zinsschritten weiter erhöht und die Reduktion der Bilanz fortgesetzt, während die EZB ihre monatlichen Anleihekäufe zum Jahresende einstellte. Zum Jahresende lagen die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen bei ca. 0,24 % und damit ca. 20 Basispunkte unter dem Jahresbeginn. Die zweijährigen fielen im Jahresverlauf leicht auf ca. -0,66 % und die fünfjährigen lagen bei -0,30 % und damit weiterhin im negativen Bereich.
Neben den Zinseffekten wirkte sich die Entwicklung des US-Dollar-Kurses direkt auf die in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen aus. Der Kurs lag am 31. Dezember 2017 bei 1,20 USD je EUR. Im Geschäftsjahresverlauf gewann der USD ca. 4,5 % gegenüber dem EUR und lag zum Jahresende bei 1,15 USD je EUR. Zum Jahresabschluss betrug der Bestand an in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen 21,3 (19,9) Mrd. EUR und entsprach 19 (18) % der selbst verwalteten Kapitalanlagen.
Die Risikomessung und das Risikocontrolling der Kapitalanlagen haben einen sehr hohen Stellenwert. Diese Kernfunktionen mit einer starken und wohlfunktionierenden Schnittstelle zum Portfoliomanagement befähigten unser Kapitalanlagemanagement zu einer ständigen Überwachung der Portfolios und somit einer effizienten Steuerung der Risiken. Diverse bestehende Instrumente zur Risikomessung und -steuerung wurden an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst.
78 (76) % der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere besitzen ein Rating von A oder besser. Eine breit gefächerte Systematik zur Begrenzung von Kumulrisiken führte zu einer ausgewogenen Mischung der Anlagen. Das interne Risikomodell des Konzerns und die Risikobudgets der einzelnen Gesellschaften definieren den Handlungsraum für unsere Kapitalanlageaktivitäten. Unter Beachtung der Asset-Liability-Management-Vorgaben und der Risikotragfähigkeit der Einzelgesellschaften wurden die Portfolios weiter optimiert. Einen zusätzlichen Rahmen bilden die Kapitalanlagerichtlinien auf Konzern-, Segment- und Gesellschaftsebene, die einer jährlichen Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung hinsichtlich ihrer Angemessenheit gegenüber aufsichtsrechtlichen und marktgegebenen Restriktionen unterliegen. Infolge eines qualitativen Investmentprozesses konnten im Kapitalanlagebestand gefährdete Adressen weitestgehend vermieden werden. Die Assetklasse der festverzinslichen Kapitalanlagen blieb weiterhin die wichtigste Anlageklasse.
KAPITALANLAGEENTWICKLUNG
ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGEN IN MIO. EUR
Der gesamte Kapitalanlagebestand stieg zum Ende des Geschäftsjahres 2018 auf 122,8 (118,7) Mrd. EUR. Der Bestand an selbst verwalteten Kapitalanlagen stieg um 3,7 % auf 107,9 Mrd. EUR. Die Bestandsausweitung der selbst verwalteten Kapitalanlagen ist vorrangig durch die Zuflüsse aus dem versicherungstechnischen Geschäft begründet, die im Rahmen der jeweiligen gesellschaftsspezifischen Vorgaben angelegt wurden. Der Bestand an Investmentverträgen und Depotforderungen weist im Vergleich zum Jahresbeginn keine wesentlichen Bestandsänderungen auf.
Auch 2018 bildeten die festverzinslichen Anlagen die bedeutendste Kapitalanlageklasse. Reinvestitionen erfolgten unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapitalanlagestruktur im Wesentlichen in dieser Anlageklasse. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Anlageklasse betrug 2,7 (2,7) Mrd. EUR und wurde im Berichtsjahr weitestgehend reinvestiert.
ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGEN IN %
ZUSAMMENSETZUNG DER SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEKLASSEN IN MIO. EUR
| scroll 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Fremd genutzter Grundbesitz | 2.985 | 3 % |
| Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 206 | < 1 % |
| Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 265 | < 1 % |
| Darlehen und Forderungen Darlehen inkl. Hypothekendarlehen |
460 | < 1 % |
| Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner sowie festverzinsliche Wertpapiere | 28.684 | 26 % |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente | 409 | < 1 % |
| Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere |
70.165 | 63 % |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | 1.799 | 2 % |
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere |
1.344 | 1 % |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | 126 | < 1 % |
| Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente Festverzinsliche Wertpapiere |
- | - |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | 131 | < 1 % |
| Derivate1) | 239 | < 1 % |
| Übrige Kapitalanlagen | 5.055 | 5 % |
| Selbst verwaltete Kapitalanlagen | 111.868 | 100 % |
1) Derivate nur mit positiven Marktwerten
FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE
Der Bestand an festverzinslichen Kapitalanlagen (ohne Hypotheken- und Policendarlehen) stieg im Geschäftsjahr 2018 um 3,9 Mrd. EUR an und betrug zum Jahresende 100,6 (96,7) Mrd. EUR. Diese Anlageklasse stellt mit 82 (82) %, bezogen auf den Gesamtbestand der Kapitalanlagen, weiterhin den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar. Die festverzinslichen Kapitalanlagen teilten sich im Wesentlichen in die Kapitalanlagekategorien "Darlehen und Forderungen" und "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" auf. Die "Jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere" machen 70 (69) % des Gesamtbestands des Portfolios festverzinslicher Wertpapiere aus und sind um 3,5 Mrd. EUR auf 70,2 (66,7) Mrd. EUR aufgrund von neuen Anlagen angestiegen. Dabei wurde hauptsächlich in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen investiert. Die Bewertungsreserven - also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - sind aufgrund gestiegener Spreads, insbesondere bei US-amerikanischen Unternehmensanleihen, seit dem Jahresende 2017 von 3,3 Mrd. EUR auf 1,7 Mrd. EUR gesunken. Die gestiegenen Risikoaufschläge kommen uns andererseits aber bei der Neu- und Wiederanlage zugute.# Talanx Annual Report 2018
Die Volatilität der "Jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere" schlägt sich im Eigenkapital nieder. In der Kategorie "Darlehen und Forderungen" wurden im Wesentlichen Staatspapiere oder ähnlich sichere Papiere gehalten. Den wesentlichen Bestand stellen weiterhin Pfandbriefe dar. Der Gesamtbestand der festverzinslichen Wertpapiere innerhalb der Kategorie "Darlehen und Forderungen" betrug zum Jahresende 29,1 (28,9) Mrd. EUR und stellt damit 29 (30) % des Gesamtbestands der Anlageklasse der festverzinslichen Kapitalanlagen dar. Die nicht bilanzwirksamen Bewertungsreserven der "Darlehen und Forderungen" (inklusive Hypotheken- und Policendarlehen) verringerten sich auf 3,8 (4,3) Mrd. EUR. Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bilden 2018 weiterhin den Schwerpunkt der Bestände in festverzinslichen Wertpapieren. Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an AAA-gerateten Rententiteln 43,1 (39,0) Mrd. EUR.
RATINGSTRUKTUR DER FESTVERZINSLICHEN WERTPAPIERE IN %
Der Talanx-Konzern verfolgt eine vergleichsweise konservative Anlagepolitik. So besitzen 78 (76) % der Papiere der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere mindestens ein Rating der Klasse A. Der Konzern ist mit einem geringen Bestand an Staatsanleihen in Ländern mit einem Rating schlechter A- investiert. Dieser Bestand beträgt auf Marktwertbasis 4,1 (4,7) Mrd. EUR und entspricht einem Anteil von 3,7 (4,4) % der selbst verwalteten Kapitalanlagen. Der Bestandsrückgang ist auf die Verbesserung der Ratingeinstufung von Spanien zurückzuführen.
AKTIEN UND AKTIENFONDS
Im Laufe des Geschäftsjahres lag der Aktienbestand konstant bei rund 1,1 (1,1) Mrd. EUR. Somit beträgt die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote) zum Jahresende 0,9 (1,0) %. Die saldierten unrealisierten Gewinne und Verluste der im Konzern gehaltenen Aktienbestände (ohne "Übrige Kapitalanlagen") reduzierten sich um 81 Mio. EUR und betragen nunmehr 74 (155) Mio. EUR.
IMMOBILIEN INKLUSIVE ANTEILE AN IMMOBILIENFONDS
Durch anhaltende Niedrigzinsen, eine noch florierende Konjunktur, einhergehend mit sehr hoher Flächennachfrage und somit starken Vermietungsmärkten, konnte der deutsche Investmentmarkt ein neues Allzeithoch hinsichtlich des gewerblichen Transaktionsvolumens erreichen. Gleichzeitig setzte sich die Renditekompression weiter fort. Attraktive Renditen finden Investoren noch beim Ankauf von Projektentwicklungen bzw. Forward Deals. Die Umbrüche im Einzelhandel sorgen im Bereich von Shopping-Centern erstmals für steigende Renditen und für schwierigere Verkaufsprozesse bei dieser Art der Handelsimmobilien. Weiterhin gefragt sind innerstädtische Geschäftshäuser und Fachmarktzentren. Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage von Nutzern und Investoren im Logistiksegment stark an. Auf den Büromärkten kam es zu neuen Vermietungsrekorden, obwohl die Flächennachfrage aufgrund des Nachfrageüberhangs nicht erfüllt werden konnte. Starke Nachfrage wurde von Business-Centern und Co-Working-Anbietern verzeichnet. Die hohen Flächennachfragen sorgen in den Big-7-Standorten trotz der konstanten und fürs kommende Jahr steigend prognostizierten Neubauvolumina für die niedrigste Leerstandsquote der letzten 15 Jahre. Bei groß-volumigen Transaktionen bilden ausländische Käufer die stärkste Investorengruppe. Zum Stichtag beträgt der Bestand an fremd genutzten Immobilien 3,0 (2,8) Mrd. EUR. Hinzu kommen 985 (841) Mio. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" bilanziert sind.
Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremd genutzten Immobilienbestand in Höhe von 57 (52) Mio. EUR vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen fielen in Höhe von 4 (16) Mio. EUR an. Die planmäßigen Abschreibungen 2018 sind auf einen konsolidierten Spezialfonds und 2017 auf zwei Objekte der Hannover Rück-Gruppe in den USA zurückzuführen. Die Abschreibungen auf Immobilienfonds betrugen 15 (21) Mio. EUR. Diesen Abschreibungen standen Zuschreibungen von 6 (2) Mio. EUR, im Wesentlichen für fremd genutzte Immobilien, gegenüber. Die Immobilienquote einschließlich der Investments in Immobilienfonds beträgt unverändert 3 %.
INFRASTRUKTURINVESTMENTS
Ein wesentlicher Bestandteil des Asset-Managements entfällt auf Investitionen in Infrastrukturprojekte. Deren Nachfrage ist weitgehend unabhängig von kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen und für institutionelle Investoren daher sehr gut planbar. Gleichzeitig passen die Projekte zum langfristigen Anlagehorizont eines Versicherers. Durch die Affinität zu langen Laufzeiten und durch unser Know-how in diesem Bereich gelingt es uns, Illiquiditäts-, Komplexitäts- und Durationsprämien zu heben. Die sorgfältig ausgewählten Projekte bieten somit attraktive Renditen bei vertretbarem Risiko. Zu dem diversifizierten Infrastrukturportfolio gehören derzeit u. a. Finanzierungen von Windparks, Solarparks, Stromnetzen und Public-Private-Partnership(ppp)-Projekten in Deutschland und dem europäischen Ausland. 2018 hat die Talanx ihr Infrastrukturportfolio unter anderem durch Projekte im Schienen- und Straßenverkehr sowie im Bereich Photovoltaik weiter ausbauen und diversifizieren können. Zum Jahresende 2018 war der Talanx-Konzern insgesamt mit einem Volumen von rund 2,1 (Vorjahr 1,9) Mrd. EUR in Infrastrukturprojekten engagiert. Geplant sind auch künftig infrastrukturelle Direktinvestitionen mit Volumina pro Projekt von 30 bis 150 Mio. EUR (Eigenkapital) bzw. 50 bis 200 Mio. EUR (Fremdkapital) mit einem Investitionshorizont von fünf bis 30 Jahren.
KAPITALANLAGEERGEBNIS
ENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSES IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Ordentliche Kapitalanlageerträge | 3.445 | 3.398 |
| davon laufende Erträge aus Zinsen | 2.711 | 2.684 |
| davon Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen | 7 | 24 |
| Realisiertes Ergebnis aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 584 | 1.245 |
| Zu-/Abschreibungen auf Kapitalanlagen | -180 | -198 |
| Unrealisiertes Ergebnis aus Kapitalanlagen | -12 | 64 |
| Sonstige Kapitalanlageaufwendungen | 261 | 246 |
| Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 3.576 | 4.263 |
| Depotzinsergebnis | 192 | 219 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | -1 | -4 |
| Summe | 3.767 | 4.478 |
Aufgrund der geringeren Realisate im Berichtszeitraum lag das Kapitalanlageergebnis mit 3.767 (4.478) Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Das Vorjahr war insbesondere durch außerordentliche Erträge aus dem Aktienverkauf im Hannover Rück-Konzern und Realisate im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben zur Stärkung der Zinszusatzreserve geprägt. Dadurch ergibt sich eine annualisierte Kapitalanlagerendite von 3,3 (4,0) %. Trotz des weiterhin niedrigen Zinsniveaus sind die ordentlichen Kapitalanlageerträge aufgrund des Bestandsaufbaus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 47 Mio. EUR gestiegen und betrugen zum Stichtag 3.445 (3.398) Mio. EUR. Das sinkende Kapitalmarktzinsniveau führte zu einem Durchschnittskupon des Bestandes an festverzinslichen Wertpapieren von 2,9 %, dieser liegt damit leicht unter dem Vorjahreswert von 3,0 %. Die hierin enthaltenen laufenden Erträge aus Zinsen lagen bei 2,7 (2,7) Mrd. EUR und bilden weiterhin den wesentlichen Bestandteil des Ergebnisses. Zur Absicherung des Wiederanlagerisikos wurden derivative Finanzinstrumente (u. a. Vorkäufe), insbesondere bei den Lebensversicherern im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben, eingesetzt. Weiterführende Angaben zu den finanziellen Auswirkungen siehe Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzernbilanz", Anmerkung 13.
Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag im Geschäftsjahr insgesamt unter dem Vorjahresniveau und betrug per saldo 584 (1.245) Mio. EUR. Der deutliche Rückgang von 661 Mio. EUR im Vergleich zur Vorperiode ist im Wesentlichen auf außergewöhnlich hohen Realisierungserträge des Vorjahres aus der Liquidierung des Portefeuilles börsennotierter Aktien im Hannover Rück-Konzern zurückzuführen. Die positiven Realisate resultieren vor allem aus der regelmäßigen Portfolioumschichtung in allen Segmenten und zusätzlich aus der Anforderung zur Hebung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve (HGB) der Lebensversicherungen und Pensionskassen. Letztere sind im Vergleich zum Vorjahr rückläufig gewesen.
Im Vergleich zum Vorjahr waren im Berichtszeitraum per saldo geringere Abschreibungen erforderlich. Diese betragen unter Berücksichtigung der Zuschreibungen (6 [3] Mio. EUR) insgesamt 180 (198) Mio. EUR. Davon entfielen 57 (52) Mio. EUR auf planmäßige Abschreibungen direkt gehaltener Immobilien, 24 (11) Mio. EUR auf den Bereich Aktien, 12 (33) Mio. EUR auf festverzinsliche Wertpapiere und 89 (89) Mio. EUR auf sonstige Kapitalanlagen. Das unrealisierte Ergebnis reduzierte sich per saldo von 64 Mio. EUR auf -12 Mio. EUR. Der Rückgang ist auf Marktwertveränderungen unserer erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Bestände zurückzuführen. Darin enthalten ist unter anderem das unrealisierte Ergebnis aus ModCo-Derivaten im Segment Personen-Rückversicherung in Höhe von 11 (4) Mio. EUR. Das Ergebnis aus Depotzinserträgen und -aufwendungen belief sich auf 192 (219) Mio. EUR. Weiterführende Anmerkungen inklusive einer Darstellung nach Segmenten siehe Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung", Anmerkung 30 "Kapitalanlageergebnis".
KAPITALANLAGEERGEBNIS NACH KONZERNSEGMENTEN1) IN MIO. EUR
1) Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten
WÄHRUNGSEINFLÜSSE
Aufgrund der internationalen Ausrichtung der im Konzern gebündelten Versicherer bestehen, basierend auf dem Geschäftsmodell, währungsbedingte Interdependenzen zwischen der Vermögens- und der Finanzlage. Grundsätzlich erhalten und erbringen die international tätigen Versicherer Geld- und Schadenleistungen in der jeweiligen nationalen Währung. Dies bedeutet, dass Aktiva zur Bedeckung der Passiva ebenso in fremder Währung vorgehalten werden (währungskongruente Bedeckung).# Konzernabschluss
Finanzlage
Analyse der Kapitalstruktur
- Eigenkapital mit 14,3 Mrd. EUR etwa auf dem Niveau des Vorjahres (14,2 Mrd. EUR)
- Versicherungstechnische Rückstellungen um 5,1 Mrd. EUR auf 117,0 Mrd. EUR gestiegen
Kapitalstruktur in Mio. EUR
| 2018 | 20171) | |||
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 14.261 | 9 % | 14.224 | 9 % |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 2.738 | 2 % | 2.737 | 2 % |
| Versicherungstechnische Rückstellungen | 117.042 | 72 % | 111.938 | 71 % |
| Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird | 9.990 | 6 % | 11.133 | 7 % |
| Andere Rückstellungen | 3.681 | 2 % | 3.784 | 2 % |
| Verbindlichkeiten | 12.781 | 8 % | 12.129 | 8 % |
| Passive Steuerabgrenzung | 2.380 | 1 % | 2.109 | 1 % |
| Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden | 6 | < 1 % | 343 | < 1 % |
| Summe der Passiva | 162.879 | 100% | 158.397 | 100% |
1) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
Wesentliche Entwicklungen der Kapitalstruktur
Insgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen (also abzüglich der Anteile der Rückversicherer an diesen Verpflichtungen) in Relation zur Vergleichsperiode um 4,1 % bzw. 4,3 Mrd. EUR auf 108,8 (104,5) Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel mit 2,4 Mrd. EUR auf die Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle und mit jeweils 1,7 Mrd. EUR auf die Deckungsrückstellung. Dabei resultiert der Anstieg der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im Wesentlichen aus den Segmenten Schaden-Rückversicherung und Industrieversicherung. Bezogen auf den Bilanzstichtag betrug das Verhältnis der Nettorückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft zu den gesamten Kapitalanlagen, einschließlich der Depotforderungen, aber exklusive der Kapitalanlagen aus Investmentverträgen, 89,4 (88,9) %; es bestand eine Überdeckung der Rückstellungen von 13,0 (13,0) Mrd. EUR.
Ausserbilanzielle Geschäfte
Die bestehenden Eventualverbindlichkeiten werden im Konzernanhang unter "Sonstige Angaben - Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten" erläutert.
Asset-Liability-Management
Die Struktur unserer versicherungstechnischen Verpflichtungen und anderer Verbindlichkeiten ist die wesentliche Grundlage für die Kapitalanlagestrategie des Konzerns. Im Mittelpunkt steht dabei das Asset-Liability-Management: Hierbei sollen sich Wertentwicklungen bei den Kapitalanlagen möglichst mit den Entwicklungen der versicherungstechnischen Verpflichtungen decken bzw. den Anforderungen der Passivseite folgen. Dies stabilisiert unsere Positionen gegenüber Schwankungen auf den Kapitalmärkten. Hierzu spiegeln wir wichtige Eigenschaften der Verpflichtungen, wie Laufzeit- und Währungsstruktur, aber auch Inflationssensitivität auf der Passivseite, indem wir nach Möglichkeit Investments erwerben, die ähnlich reagieren. Wir verweisen insoweit auch auf unsere Darstellung im Risikobericht ab Seite 108.
Die sogenannte Macaulay-Duration des gesamten Kapitalanlagebestandes der festverzinslichen Wertpapiere im Konzern belief sich im Berichtsjahr über alle Segmente auf 8,1 (8,1). Dies entspricht einer sogenannten Effective Duration von 7,9. In dieser Berichtsperiode wurde von der Macaulay-Duration auf die Effective Duration umgestellt. Somit wird in künftigen Berichtsperioden nur noch die Effective Duration berichtet. Im Unterschied zur Macaulay-Duration und zur Modified Duration ist die Effective Duration für nahezu alle Wertpapiertypen des Fremdkapitals definiert, insbesondere auch für kündbare, indizierte und strukturierte Wertpapiere, sodass Hilfsdefinitionen weitgehend entfallen.
Die Durationssteuerung der einzelnen Segmente beruht - wie oben geschildert - auf den Erfordernissen aus dem versicherungstechnischen Geschäft. So ist beispielsweise die Effective Duration der Kapitalanlagen im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland mit 10,8 im Vergleich zum Geschäftsbereich Industrieversicherung mit 4,85 relativ lang, um der Kapitalbindungsdauer insbesondere bei Lebensversicherungen gerecht zu werden. Zwischen den Versicherungsträgern und der Ampega Asset Management GmbH wird die aktivische Duration in regelmäßigen Abständen mit den Erfordernissen der Passivseite abgestimmt. Um das Asset-Management so wirkungsvoll wie möglich zu gestalten, setzen wir auch derivative Finanzinstrumente ein. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzernbilanz", Anmerkung 13.
Kapitalmanagementprozess
TRANSPARENZSCHAFFUNG -> IST-KAPITALISIERUNG -> BESTIMMUNG KAPITALBEDARF -> OPTIMIERUNG KAPITALBEDARF -> OPTIMIERUNG KAPITALSTRUKTUR -> DURCHFÜHRUNG KAPITALMASSNAHMEN
Das Kapitalmanagement beruht auf einem Prozess zur Optimierung der Kapitalsteuerung und des Kapitaleinsatzes im Konzern, der auf der Grundlage klarer Richtlinien und Abläufe gestaltet ist. Effektives und effizientes Kapitalmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil des ganzheitlichen Steuerungsinstrumentariums des Talanx-Konzerns. Hierbei differenzieren wir zwischen der regulatorischen Sichtweise des HDI-Konzerns und der ökonomischen Sichtweise des Talanx-Konzerns. Dabei unterscheiden wir folgende Kapitalbegriffe:
- Basic Own Funds oder Basiseigenmittel
- Solvency Capital Required
Als Basic Own Funds bezeichnen wir das in einer Geschäftseinheit vorhandene ökonomische Kapital. Basic Own Funds ergeben sich als Überhang der Aktiva über die Verbindlichkeiten der Solvenzbilanz und unterscheiden sich vom IFRS-Eigenkapital (korrigiert um immaterielle Vermögenswerte) um offengelegte aktivische bzw. passivische stille Reserven/Lasten nach Steuern und beinhalten Hybridkapital und Surplus Funds. Regulatorisch wird der HDI-Konzern mit den sogenannten Eligible Own Funds betrachtet. Diese unterscheiden sich von den Basic Own Funds des Talanx-Konzerns durch die Hinzunahme der Eigenmittel des HDI V. a. G. sowie durch den Abzug der den Minderheiten zustehenden über dem Solvency Capital Required liegenden Basic Own Funds (sogenannter Haircut).
Solvency Capital Required (benötigtes Risikokapital) ist der Kapitalbetrag, der für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts notwendig ist. Aufsichtsrechtlich (gemäß Solvency II) berechnet es sich mit einem Sicherheitsniveau auf Jahresfrist von 99,5 %. Das für diesen Zweck erforderliche Kapital wird für den HDI-Konzern auf Basis des genehmigten partiellen internen Kapitalmodells berechnet. Für den Talanx-Konzern nehmen wir eine ökonomische Betrachtung ein, die sich im Solvency Capital Required im Vergleich zum aufsichtsrechtlich genehmigten partiellen internen Kapitalmodell durch die vollständige interne Modellierung der operationellen Risiken auszeichnet. Darüber hinaus berücksichtigen wir in der ökonomischen Betrachtung keine Übergangsmaßnahmen ("Transitional").
Das Verhältnis von Basiseigenmitteln und Solvency Capital Required zeigt die Kapitaladäquanz an. Für den Talanx-Konzern gilt gemäß Risikostrategie mit einem Sicherheitsniveau von 99,97 % (3.ooo-Jahres-Schock) ein höheres Niveau als die aufsichtsrechtlich geforderte Höhe (Sicherheitsniveau 99,5 %, 200-Jahres Schock). Aufsichtsrechtlich auf Ebene des HDI-Konzerns haben wir für die Solvency-II-Quote einen Zielkorridor ohne Übergangsmaßnahmen zwischen 150 % und 200 % definiert. Ökonomisch auf Ebene des Talanx-Konzerns streben wir eine Mindest-Kapitaladäquanz von 200% an.
Das oberste Ziel des Kapitalmanagements im Talanx-Konzern ist es, die starke Finanzkraft des Konzerns sicherzustellen sowie die Kapitaleffizienz zu steigern. Neben der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen und der Kapitalanforderungen der Ratingagenturen als Nebenbedingung (Anforderungen des Kapitalmodells von Standard & Poor's für ein AA-Rating) richtet sich die Kapitalallokation im Konzern somit konsequent nach Rendite-Risiko-Aspekten und nach dem anzustrebenden Zielportfolio des Talanx-Konzerns. Dabei wird nicht benötigtes Kapital bzw. Liquidität, wenn immer möglich, auf die Holding übertragen. So zielen im Fall einer signifikanten Überkapitalisierung auf Gesellschaftsebene die Maßnahmen des Kapitalmanagements darauf ab, freies Excess Capital systematisch zu reduzieren, um es einer effizienteren Reinvestition an anderer Stelle im Konzern zuzuführen. Erklärtes Ziel ist eine möglichst effiziente Auslastung unseres Kapitals bei gleichzeitig erstklassiger Kapitaladäquanz. Mit der Optimierung der Kapitalstruktur des Konzerns stellt unser Kapitalmanagement sicher, dass die Kapitalausstattung sowohl unter Ratingaspekten als auch unter Solvenz- und ökonomischen Gesichtspunkten angemessen ist. Zugleich wird gewährleistet, dass die Dividende für die Aktionäre entsprechend der Talanx-Strategie nachhaltig erwirtschaftet werden kann. Die Kapitalstruktur muss weiterhin die Wahrnehmung organischer und anorganischer Wachstumsmöglichkeiten auf Konzern- und Unternehmensebene ermöglichen und sie muss die Sicherheit bieten, Schwankungen an den Kapitalmärkten und im Versicherungsgeschäft abzufedern, ohne dass das angestrebte Sicherheitsniveau unterschritten wird.# Der effiziente Umgang mit den Kapitalressourcen ist für vorhandene und potenzielle Investoren ein wichtiger Indikator dafür, dass Talanx mit dem zur Verfügung gestellten Kapital verantwortungsbewusst umgeht. Alle Konzerngesellschaften haben im Berichtsjahr die jeweils für sie geltenden lokalen Mindestkapitalanforderungen erfüllt. Im Rahmen des konzernweiten Kapitalmanagements beobachtet die Talanx AG die Kapitalausstattung ihrer Tochtergesellschaften mit äußerster Sorgfalt. Darüber hinaus ist ein wesentliches Ziel die maßvolle Substitution von Eigenkapital durch Eigenkapitalsurrogate wie z. B. Hybridkapital, sie wirkt sich positiv auf die Kapitalstruktur des Konzerns aus.
EIGENKAPITAL
EIGENKAPITALQUOTE UND EIGENKAPITALRENDITE
Die Eigenkapitalquote, definiert als die Summe der Eigenkapitalbestandteile im Verhältnis zur Bilanzsumme, und die Eigenkapitalrendite haben sich wie folgt entwickelt:
ENTWICKLUNG DER EIGENKAPITALQUOTE IN MIO. EUR
| 2018 | 2017¹) | |
|---|---|---|
| Summe Eigenkapital | 14.261 | 14.224 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 5.548 | 5.411 |
| Bilanzsumme | 162.879 | 158.397 |
| Eigenkapitalquote | 8,8 % | 9,0 % |
¹) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
ENTWICKLUNG DER EIGENKAPITALRENDITE IN MIO. EUR
| 2018 | 2017³) | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis¹⁾ | 703 | 671 |
| Eigenkapitalrendite²⁾ | 8,0 % | 7,5 % |
¹) Jahresergebnis ohne die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital
²) Jahresergebnis ohne die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
³) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS
In der abgelaufenen Berichtsperiode hat sich das Eigenkapital um 37 Mio. EUR - dies entspricht einem Anstieg von 0,3 % - auf 14.261 (14.224) Mio. EUR erhöht. Der Konzernanteil (Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) belief sich auf 8.713 (8.813) Mio. EUR. Die deutliche Verringerung der nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 447 Mio. EUR auf -257 Mio. EUR (-235,3 %) sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 354 (341) Mio. EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraums wurden durch das Periodenergebnis, das in Höhe von 703 (671) Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, nicht vollständig aufgefangen, sodass sich der Konzernanteil um 100 Mio. EUR (-1,1 %) leicht verringerte. Der Rückgang der übrigen Rücklagen (-447 Mio. EUR) ist insbesondere durch die negative Entwicklung der stillen Reserven aus Kapitalanlagen (-1.030 Mio. EUR bzw. -36,3 %) und durch das Bewertungsergebnis aus Cashflow-Hedges (-136 Mio. EUR bzw. -34,9 %) begründet, die durch die positive Entwicklung der Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow Accounting (+676 Mio. EUR) und der Währungsumrechnung (+66 Mio. EUR bzw. 24,4 %) nur teilweise kompensiert werden konnte. Während die nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen, korrespondierend mit den gestiegenen Spreads und dem angestiegenen Zinsniveau für lange Laufzeiten seit dem Jahresende 2017, von 2.842 Mio. EUR auf 1.811 Mio. EUR zurückgingen, hat die Währungskursentwicklung - insbesondere die Aufwertung des us-Dollars gegenüber dem Euro - das kumulierte Ergebnis aus der Währungsumrechnung um 66 Mio. EUR von einem Verlust zum Jahresende 2017 in Höhe von 270 Mio. EUR auf einen Verlust in Höhe von 204 Mio. EUR zum Jahresende 2018 verbessert. Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital erhöhten sich um 137 Mio. EUR - dies entspricht 2,5 % - auf 5,5 Mrd. EUR. Der Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Periodenüberschuss beläuft sich auf 656 (598) Mio. EUR. Die Dividendenzahlung an konzernfremde Gesellschafter in Höhe von 380 (364) Mio. EUR resultiert hauptsächlich aus dem Hannover Rück-Konzern.
DARSTELLUNG DES EIGENKAPITALS DER GESCHÄFTSBEREICHE EINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER IN MIO. EUR
| 31.12.2018 | 31.12.2017²⁾ | |
|---|---|---|
| Segment Industrieversicherung | 2.364 | 2.306 |
| davon Minderheiten | - | - |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland | 2.443 | 2.508 |
| davon Minderheiten | 61 | 59 |
| Privat- und Firmenversicherung International | 2.149 | 2.254 |
| davon Minderheiten | 231 | 230 |
| Rückversicherung | 9.491 | 9.229 |
| davon Minderheiten | 5.773 | 5.123 |
| Konzernfunktionen | -2.228 | -2.119 |
| davon Minderheiten | - | - |
| Konsolidierung | 42 | 46 |
| davon Minderheiten | -517 | -1 |
| Gesamtes Eigenkapital | 14.261 | 14.224 |
| Konzerneigenkapital | 8.713 | 8.813 |
| Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 5.548 | 5.411 |
¹) Das Eigenkapital der Geschäftsbereiche ist definiert als Residualgröße aus Geschäftsbereichsaktiva und -passiva
²) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzierungsfehler" des Konzernanhangs
Das Segment Konzernfunktionen weist einen negativen Wert aus, der Ausdruck des Verschuldungsgrads der Talanx AG ist. Die Talanx AG nimmt als Konzernholding die Finanzierungsfunktion im Konzern im Erstversicherungsbereich und für Gesellschaften in Konzernfunktionen wahr. Es handelt sich im Wesentlichen um Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.141 (1.136) Mio. EUR, begebene Anleihen in Höhe von 1.065 (1.065) Mio. EUR, eine Nachranganleihe in Höhe von 750 (750) Mio. EUR sowie Steuerrückstellungen in Höhe von 41 (80) Mio. EUR. Diesen Passiva stehen in der Bilanz der Talanx AG neben liquiden Vermögensgegenständen und Steuererstattungsansprüchen vor allem die Beteiligungswerte an ihren Tochterunternehmen gegenüber, die im Konzernabschluss gegen das anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen konsolidiert werden.
ENTWICKLUNG DER NICHT BILANZIERTEN BEWERTUNGSRESERVEN
In der folgenden Tabelle sind bei den nicht bilanzierten Bewertungsreserven keine versicherungstechnischen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Bewertungsreserven entfallen mit 3,8 (4,3) Mrd. EUR im Wesentlichen auf Darlehen und Forderungen. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzernbilanz" zu den Positionen "Fremd genutzter Grundbesitz", "Darlehen und Forderungen", "Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente", "Übrige Kapitalanlagen", "Kapitalanlagen aus Investmentverträgen", "Sonstige Vermögenswerte", "Nachrangige Verbindlichkeiten", "Begebene Anleihen und Darlehen" und "Übrige Verbindlichkeiten".
EIGENKAPITAL UND NICHT BILANZIERTE BEWERTUNGSRESERVEN IN MRD. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Konzerneigenkapital | 14,3 | 14,2 |
| Nicht bilanzierte Bewertungsreserven vor Steuern inklusive der den Versicherungsnehmern und den nicht beherrschenden Gesellschaftern am Eigenkapital zustehenden Anteile | 4,4 | 4,3 |
LIQUIDITÄT UND FINANZIERUNG
Die liquiden Zuflüsse der Talanx AG stammen primär aus Dividenden sowie Ergebnisabführungen von Tochterunternehmen und aus am Kapitalmarkt aufgenommenen Eigen- bzw. Fremdmitteln. Im Zuge der Koordinierung des Kapitalbedarfs des Talanx-Konzerns sowie der einzelnen Geschäftsbereiche ist es eine Kernaufgabe der Talanx AG, den Zugang des Konzerns zu Liquiditätsquellen zu optimieren und die Finanzierungskosten dabei möglichst niedrig zu halten. Durch regelmäßige Liquiditätsplanungen und eine an den Liquiditätsanforderungen ausgerichtete Investitionsstrategie haben wir sichergestellt, dass der Konzern jederzeit in der Lage war, die erforderlichen Auszahlungen zu leisten. Darüber hinaus existiert im Rahmen verschiedener Kontokorrentvereinbarungen ein verlässlicher Zugriff auf gruppeninterne Finanzierungsmittel, der die finanzielle Flexibilität sowohl der Talanx AG als auch des Talanx-Konzerns weiter erhöht. Zur Nutzung des weiterhin niedrigen Zinsniveaus in Europa sowie zur Erhöhung der Flexibilität bei der Kapitalanlagesteuerung emittierte der Hannover Rück-Teilkonzern im April 2018 eine Anleihe in Höhe von 750 Mio. EUR und einer Laufzeit von zehn Jahren. Im Vorjahr hatte die Talanx AG eine Nachranganleihe mit einem Volumen von 750 Mio. EUR platziert. Die auf Euro lautende Anleihe hat eine Laufzeit bis 2047 und ist am 5. Dezember 2027 erstmals rückzahlbar. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz", Anmerkung 26. Darüber hinaus bestehen zum 31. Dezember 2018 zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien mit einem Volumen von jeweils 250 Mio. EUR. Eine dieser Kreditlinien wurde im vierten Quartal durch eine neue syndizierte Kreditlinie mit ebenfalls einem Volumen von 250 Mio. EUR und einer Laufzeit von fünf Jahren und Verlängerungsoptionen für zwei weitere Jahre abgelöst. Die Kreditlinien besitzen eine Laufzeit bis 2021 bzw. max. 2023. Zum Bilanzstichtag sind diese unverändert zum Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, d. h. wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. Siehe auch Konzernanhang, Kapitel "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz", Anmerkung 26. Zudem besteht mit dem HDI V. a. G. eine Rahmenvereinbarung, wonach der Konzern die Möglichkeit erhält, für die Laufzeit von fünf Jahren und in einem Volumen von bis zu 500 Mio. EUR dem HDI V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel: "Sonstige Angaben", Anmerkung "Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen". Neben der Finanzierung aus den oben beschriebenen Eigenkapitalveränderungen stehen uns die Aktiva zur Deckung der Rückstellungen und Verbindlichkeiten zur Verfügung.# ANALYSE FREMDKAPITAL
Mit dem Ziel, die Kapitalkosten zu optimieren, ergänzen unsere nachrangigen Anleihen und Schuldverschreibungen (kurz: nachrangige Anleihen) unser Eigenkapital und tragen dazu bei, jederzeit Liquidität zu gewährleisten. Diese nachrangigen Anleihen und weitere Bankverbindlichkeiten, die der Finanzierung von Unternehmenserwerben dienen, bezeichnen wir als "strategisches Fremdkapital".
ENTWICKLUNG DES STRATEGISCHEN FREMDKAPITALS IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Nachrangige Anleihen der Hannover Finance (Luxembourg) S.A. | 997 | 997 |
| Nachrangige Anleihen der Talanx AG | 750 | 750 |
| Nachrangige Anleihen der Talanx Finanz (Luxemburg) S.A. | 500 | 500 |
| Nachrangige Anleihe der Hannover Rück SE | 446 | 445 |
| Nachrangiges Darlehen der HDI Assicurazioni S. p. A. | 27 | 27 |
| Nachrangige Anleihe der CBA Vita S. p. A. | 14 | 14 |
| Begebene Anleihen der Talanx AG | 1.065 | 1.065 |
| Begebene Anleihen Hannover Rück SE | 743 | - |
| Hypothekendarlehen der HR GLL Central Europe GmbH & Co. KG | 169 | 102 |
| Darlehen aus Infrastrukturinvestments | 102 | 110 |
| Hypothekendarlehen der Hannover Re Real Estate Holdings, Inc. | 97 | 94 |
| Hypothekendarlehen der Real Estate Asia Select Fund Limited | 57 | 55 |
| Sonstiges | 16 | 9 |
| Gesamt | 4.983 | 4.168 |
Weitere Erläuterungen zum Fremdkapital und zu dessen Veränderungen siehe Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzernbilanz", Anmerkungen 18 und 26.
ANALYSE DER KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
Für den Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Der Zahlungsmittelfluss des Konzerns ist in erster Linie durch das Geschäftsmodell eines Erst- und Rückversicherers geprägt. Wir erhalten in der Regel zunächst die Beiträge für die vereinbarte Risikoübernahme, um erst im späteren Schadenfall Zahlungen zu erbringen. So lange legen wir die Gelder verzinslich an und vereinnahmen somit laufend Erträge aus unseren Kapitalanlagen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns daher weder die Liquiditäts- bzw. Finanzplanung noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.
ZUSAMMENFASSUNG DES ZAHLUNGSMITTELZUFLUSSES IN MIO. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 3.823 | 5.006 |
| Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit | -3.538 | -4.205 |
| Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit | -92 | -157 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | 193 | 644 |
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit, der auch erhaltene Zahlungen aus den Kapitalerträgen enthält, ist im Jahresvergleich von 5,0 Mrd. EUR auf 3,8 Mrd. EUR gesunken. Der Rückgang des Mittelzuflusses aus laufender Geschäftstätigkeit um 1,2 Mrd. EUR ist vordergründig durch Zahlungsmittelveränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen im Bereich Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, in Höhe von -1,9 Mrd. EUR geprägt. Die Mittelabflüsse der Investitionstätigkeit beliefen sich in der Berichtsperiode insgesamt auf 3,5 (4,2) Mrd. EUR und lagen damit um 0,7 Mrd. EUR unter dem Vorjahresniveau. Dieser Effekt resultiert im Wesentlichen aus der Zahlungsmittelveränderung der übrigen Kapitalanlagen um +1,2 Mrd. EUR und aus der Zahlungsmittelveränderung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen um +1,9 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Gegenläufig hierzu wirkte eine deutliche Erhöhung der Mittelabflüsse in Höhe von 2,8 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahr, der sich per saldo aus dem Mittelabfluss aus dem Kauf sowie dem Mittelzufluss aus dem Verkauf und Endfälligkeiten von Finanzinstrumenten ergibt. Beim Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit stiegen die Dividendenzahlungen im Berichtsjahr um 29 Mio. EUR auf 734 (705) Mio. EUR. Die "Veränderung aus sonstigen Finanzierungstätigkeiten" (642 [547] Mio. EUR) wird in der Überleitung der Schulden aus Finanzierungstätigkeit im Konzernanhang (Konzern-Kapitalflussrechnung) bzw. den Anmerkungen 18 und 26 erläutert. Im Saldo verringerte sich der Kapitalabfluss aus Finanzierungstätigkeit verglichen mit dem Vorjahr um 65 auf -92 (-157) Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Finanzmittelfonds, der die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und den Kassenbestand umfasst, der sich gleichzeitig auch als Summe der Kapitalflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit ergibt, insgesamt um 204 Mio. EUR auf 3,4 Mrd. EUR erhöht.
RATINGS DER GRUPPE
Generell ist bei Ratings zwischen dem Finanzstärkerating (Insurer Financial Strength Rating), das primär die Fähigkeit beurteilt, den Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern nachzukommen, und dem Issuer Credit Rating bzw. Counterparty Credit Rating, das Investoren ein Urteil über die allgemeine Finanzkraft einer Gesellschaft liefert, zu unterscheiden. Unmittelbar zu Beginn des Jahres 2019 wurden für einige Talanx-Gesellschaften Ratingentscheidungen getroffen, die die modifizierte Selbstbehaltsstrategie der Talanx reflektieren. Die beiden internationalen Ratingagenturen Standard & Poor's (s&p) und A. M. Best haben der Talanx AG erstmals ein Finanzstärkerating verliehen. Bei s&p liegt dieses bei A+ ("Strong") mit stabilem Ausblick, bei A. M. Best bei A ("Excellent"), ebenfalls mit einem stabilen Ausblick. Mit dem Erhalt der Rückversicherungslizenz durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Dezember des abgelaufenen Geschäftsjahres wird die Talanx AG nunmehr von den Ratingagenturen als operativ tätige Holdinggesellschaft klassifiziert.
EMITTENTENRATINGS (ISSUER CREDIT RATINGS)
| Standard & Poor's | A. M. Best | |
|---|---|---|
| Rating | Ausblick | |
| Talanx AG²⁾ | A+ | Stable |
| Hannover Rück SE | AA- | Stable |
1) Stand: 31. Januar 2019
2) Zum 31. Dezember 2018 waren die Emittentenratings der Talanx AG a- (s&p) und a- (a. m. Best)
Die Zahlungsfähigkeit der Talanx AG wird bei beiden Ratingagenturen als gut bewertet. Im Rahmen der oben beschriebenen Erstvergabe von Finanzstärkeratings für die Talanx AG ergibt sich nunmehr auch ein verbessertes Emittentenrating. Am 7. Januar 2019 hat s&p das Emittentenrating der Talanx AG auf A+ hochgestuft und damit die Entwicklung von einer nicht operativen Holding zu einer operativen Holdinggesellschaft gewürdigt. Zum gleichen Zeitpunkt wurde der Ausblick auch wieder auf stabil (vorher: "CreditWatch Positive") gesetzt. Mit derselben Begründung hat auch A. M. Best reagiert: Sie stufte das Emittentenrating der Talanx AG am 4. Januar 2019 von a- auf a+ hoch und hob gleichzeitig den "Under Review"-Status auf. Auch bei dieser Ratingagentur ist der Ausblick nunmehr wieder stabil. Das Emittentenrating der Hannover Rück SE wurde im Berichtsjahr von beiden Ratingagenturen bestätigt. Bei s&p liegt dieses bei aa- mit stabilem Ausblick, bei A. M. Best ist es aa (Outlook Stable). Von den Rating-Entscheidungen zum Emittentenrating der Talanx AG profitieren auch die von der Talanx AG begebenen bzw. garantierten Anleihen. Diese Ratings und alle weiteren Emissionsratings der von Konzernunternehmen emittierten Nachrangdarlehen sind in den Erläuterungen zur Konzernbilanz unter der Anmerkung 18 "Nachrangige Verbindlichkeiten" bzw. Anmerkung 26 "Begebene Anleihen" im Konzernanhang aufgeführt.
FINANZSTÄRKERATINGS (FINANCIAL STRENGTH RATINGS)
Mit dem Wechsel des konzerninternen Mehrheitsaktionärs (vgl. Kapitel "Geschäftsentwicklung", Abschnitt "Wachstumsinitiative im Specialty-Geschäft") änderte sich zudem das Rating der aus der Inter Hannover SE hervorgegangenen Gesellschaft HDI Global Specialty SE, die jetzt als Kern-Gesellschaft der Talanx-Erstversicherungsgruppe klassifiziert wird. Entsprechend hat die HDI Global Specialty SE ein Finanzstärkerating von A+ (Outlook Stable) bei s&p und bei A. M. Best eines von A, ebenfalls mit einem stabilen Ausblick. Zuletzt ist auf die Rating-Entscheidung für die HDI Reinsurance (Ireland) SE (vormals Talanx Reinsurance (Ireland) SE) hinzuweisen. Nachdem A. M. Best im November 2018 noch die strategische Bedeutung dieser Gesellschaft im Talanx-Konzern infrage stellte und das Finanzstärkerating auf "under review with developing implications" setzte, konnten die Vorbehalte zu Beginn des Jahres 2019 aufgelöst werden. Am 4. Januar hat A. M. Best schließlich den "Under Review"-Status wieder aufgehoben und das Finanzstärkerating von A ("Excellent") bestätigt. Der Ausblick ist nun wieder stabil.
FINANZSTÄRKERATINGS KONZERN UND TEILKONZERNE
| Standard & Poor's | A. M. Best | |
|---|---|---|
| Rating | Ausblick | |
| Talanx-Konzern²) | - | - |
| Talanx Primary Insurance Group³) | A+ | Stable |
| Hannover Rück-Teilkonzern⁴⁾ | AA- | Stable |
1) Stand: 31. Januar 2019
2) Bezeichnung bei a. m. Best: "HDI V. a. G., the ultimate mutual parent company of Talanx AG, and various subsidiaries"
3) Teilkonzern Erstversicherungen unter Einbezug des HDI V. a. G. (Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International) und seine wesentlichen Kerngesellschaften
4) Hannover Rück SE und wesentliche Kerngesellschaften; entspricht dem Geschäftsbereich Rückversicherung des Talanx-Konzerns
Die S&P-Finanzstärkeratings der Teilkonzerne Hannover Rück und der Talanx Erstversicherungsgruppe blieben - unbeschadet der oben beschriebenen Rating-Entscheidungen für einzelne Gesellschaften - im Berichtsjahr unverändert. Das Finanzstärkerating der Talanx Primary Insurance Group von A+, Outlook Stable, wurde mit Veröffentlichung des Rating-Reports im Dezember 2018 bestätigt; dabei bescheinigte S&P der Gruppe eine gut fundierte regionale Diversifikation und eine extrem starke Kapitalisierung. Ebenso bestätigte S&P das Rating der Hannover Rück-Gruppe, die mit AA-eine im Wettbewerbsvergleich besonders gute Beurteilung erhält.# Talanx AG (Kurzfassung nach HGB)
Ergänzend zur Berichterstattung über den Talanx-Konzern erläutern wir in diesem Abschnitt die Entwicklung der Talanx AG. Die Talanx AG ist die Obergesellschaft des Talanx-Konzerns. Sie übt die Funktion der Finanz- und Management-Holding des Konzerns aus, der weltweit mit eigenen Gesellschaften, Niederlassungen und Kooperationen aktiv ist. Die Gesellschaften des Talanx-Konzerns sind überwiegend in der Erst- und Rückversicherung, aber auch - vor allem im Inland - in der Kapitalanlage tätig.
Der Jahresabschluss der Talanx AG wird nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) erstellt im Gegensatz zum Konzernabschluss, der im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) steht, wie sie in der Europäischen Union zum 31. Dezember 2018 anzuwenden sind. Die Talanx AG leistet als börsennotiertes Unternehmen die Dividendenzahlungen an ihre Aktionäre aus dem handelsrechtlichen Ergebnis der Gesellschaft. Eine wesentliche operative Steuerungsgröße für die Talanx AG ist daher der Jahresüberschuss nach HGB.
Vermögenslage
Bilanzstruktur - Aktiva in Mio. EUR
Die Bilanzstruktur und die Zusammensetzung der Passiva der Talanx AG sind geprägt durch das Wesen einer Beteiligungsholding. Das Bilanzbild der Talanx AG wird - wie in den Vorjahren - weiterhin durch ihre Funktion als Holdinggesellschaft und auf der Aktivseite im Wesentlichen durch ihre in Euro gehaltenen Beteiligungsanteile an den Tochtergesellschaften geprägt. Die Bilanzsumme verringert sich um 2,6 % auf 8.897 (9.135) Mio. EUR. Der Buchwert der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen verringerte sich auf 7.329 (7.416) Mio. EUR, insbesondere durch eine Rückzahlung der Kapitalrücklage der HDI Deutschland AG (vormals Talanx Deutschland AG) in Höhe von 84 Mio. EUR. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen lagen mit 216 (214) Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich auf 386 (455) Mio. EUR. Während sich die Forderungen aus kurzfristigen Darlehen gegenüber der HDI Global SE um 200 Mio. EUR verringerten, erhöhten sich Forderungen, beispielsweise gegenüber der HDI Deutschland AG, aus der Rückzahlung der Kapitalrücklage in Höhe von 84 Mio. EUR sowie einer Ausschüttung aus der Gewinnrücklage in Höhe von 45 Mio. EUR. Die Guthaben bei Kreditinstituten verringerten sich auf 650 (815) Mio. EUR. Die übrigen Aktiva erhöhten sich auf 317 (235) Mio. EUR, insbesondere durch höhere Forderungen aus Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag.
Die Talanx AG hatte zum Bilanzstichtag mit zwei Bankenkonsortien jeweils eine auf Euro lautende, disponible, syndizierte, variabel verzinsliche Kreditlinie fest vereinbart, die im Bedarfsfall gezogen werden kann. Der variable Zins orientiert sich am Euribor, zuzüglich eines Aufschlags. Die Nominalwerte der Kreditlinien betrugen zum Stichtag jeweils 250 Mio. EUR, sodass insgesamt 500 (500) Mio. EUR ungenutzt waren. Darüber hinaus hat die Talanx AG auf Basis einer mit dem HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V.a.G. im Jahr 2016 abgeschlossenen Rahmenvereinbarung die Möglichkeit, für die Laufzeit von fünf Jahren und in einem Volumen von bis zu 500 Mio. EUR dem HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V.a.G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen.
Bilanzstruktur - Passiva in Mio. EUR
Das Eigenkapital beläuft sich auf 5.097 (5.239) Mio. EUR. Der Rückgang um 142 Mio. EUR resultiert vollständig aus dem Bilanzgewinn. Die Verbindlichkeiten betragen 2.813 (2.903) Mio. EUR und beinhalten als wesentliche Positionen 974 (1.065) Mio. EUR Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie 1.815 (1.815) Mio. EUR Verbindlichkeiten aus Anleihen. Die wesentliche Ursache für den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen waren geringere Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen gegenüber Tochtergesellschaften in Höhe von 118 (204) Mio. EUR. Der Rückgang der sonstigen Passiva auf 987 (993) Mio. EUR resultierte im Wesentlichen aus einer Verringerung der Steuerrückstellungen auf 41 (80) Mio. EUR sowie einer Verringerung der Rückstellungen für Steuerzinsen auf 24 (41) Mio. EUR, während sich die Pensionsrückstellungen auf 845 (794) Mio. EUR erhöhten.
Finanzlage
Die Liquidität, die zur Bedienung der laufenden Zahlungsverpflichtungen erforderlich ist, wird durch eine laufende Liquiditätsplanung gewährleistet. Diese Planung wird durch das Rechnungswesen vorgenommen, mindestens einmal monatlich. Durch regelmäßige Liquiditätsplanungen und eine auch an den Liquiditätsanforderungen ausgerichtete Investitionsstrategie stellen wir sicher, dass die Talanx AG jederzeit in der Lage ist, die erforderlichen Auszahlungen zu leisten. Finanzmittel fließen der Talanx AG vor allem durch Ergebnisabführungsverträge mit den verbundenen Unternehmen, durch Beteiligungserträge und Zinserträge aus Ausleihungen zu. Im Rahmen der Liquiditätsplanung werden regelmäßig mit der Abteilung Group Controlling & Finance die erwarteten Liquiditätsströme aus Ergebnisabführungen im Rahmen der laufend aktualisierten Planungsrechnungen abgestimmt. Die Gesellschaft muss primär Finanzmittel für Zins- und Tilgungsleistungen von Verbindlichkeiten sowie für Dividendenzahlungen aufbringen. Aufgrund ihrer Holdingeigenschaft können Aktivitäten aus Erwerb oder Veräußerung von Unternehmen zu kurzfristigen Liquiditätsströmen in Form von Ab- und Zuflüssen führen. Bei der Auswahl der Kreditgeber hat die Gesellschaft bereits in der Vergangenheit stets auf ihre langfristige Verlässlichkeit und Kapitalstärke geachtet. Der laufenden Überwachung der Kapitalstärke der Kreditgeber, die zentral von der Ampega Asset Management GmbH wahrgenommen wird, wird eine hohe Relevanz beigemessen.
Ertragslage
Gewinn- und Verlustrechnung (HGB) in Mio. EUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Beteiligungsergebnis und sonstige betriebliche Erträge | 477 | 328 |
| Zinsergebnis | -116 | -97 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen | 135 | 109 |
| Steueraufwand | 14 | -21 |
| Jahresüberschuss | 212 | 143 |
Wir erläutern die Entwicklung des Geschäftsergebnisses in einer zusammenfassenden Darstellung, die der Holdingfunktion unserer Gesellschaft gerecht wird. Die Talanx AG stellt ihren Jahresabschluss in Euro auf. Da in den vereinnahmten Ergebnissen der Tochtergesellschaften auch Beteiligungserträge in ausländischen Währungen enthalten sind, ist ihr Ergebnis mittelbar von Währungsschwankungen beeinflusst: Ein schwächerer Euro führt tendenziell zu einem höheren Beteiligungsergebnis. Auch eine Zinsänderung kann das Ergebnis der Talanx AG beeinflussen.
Das Beteiligungsergebnis und die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Geschäftsjahr auf 477 (328) Mio. EUR. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer geringeren Verlustübernahme der HDI Global SE von 118 (204) Mio. EUR insbesondere aufgrund geringerer Großschadenbelastungen. Darüber hinaus schüttet die HDI Deutschland AG im Jahr 2018 45 Mio. EUR aus der Gewinnrücklage aus. Durch die Umwandlung der HDI Deutschland Bancassurance Kundenmanagement GmbH & Co. KG in eine Personengesellschaft im Jahr 2018 konnte zudem Körperschaftsteuer von Organgesellschaften in Höhe von 19 Mio. EUR ergebniswirksam vereinnahmt werden.
Das Zinsergebnis verringerte sich auf -116 (-97) Mio. EUR. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erhöhten sich auf 131 (115) Mio. EUR, insbesondere aus der Platzierung einer Nachranganleihe mit einem Volumen von 750 Mio. EUR im Dezember 2017. Die Anleihe wurde primär an institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland ausgegeben. Die auf Euro lautende Anleihe ist mit einem fixen Kupon von 2,25 % ausgestattet und am 5. Dezember 2027 erstmals rückzahlbar. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge verringerten sich auf 4 (8) Mio. EUR, u.a. aus geringeren Zinsen auf Steuerguthaben. Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen stiegen auf 12 (10) Mio. EUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen stiegen auf 135 (109) Mio. EUR. Ursächlich hierfür ist insbesondere eine höhere Zuführung zu den Pensionsrückstellungen.
Im Berichtsjahr fiel ein Steueraufwand in Höhe von 14 Mio. EUR an, wohingegen im Vorjahr ein Steuerertrag in Höhe von 21 Mio. EUR - u.a. aus der Anpassung steuerlicher Rückstellungen für Vorjahre - generiert wurde.
Der Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr auf 212 (143) Mio. EUR. Nach Hinzurechnung des Gewinnvortrags in Höhe von 273 (484) Mio. EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 485 (627) Mio. EUR.# Der Gewinnverwendungsvorschlag
Der Gewinnverwendungsvorschlag ist im Anhang des Konzerngeschäftsberichts im Kapitel "Sonstige Angaben" unter der Position "Dividende je Aktie und Gewinnverwendungsvorschlag" zu finden.
ZIELGRÖSSEN GEMÄSS §§ 76 ABSATZ 4, 111 ABSATZ 5 AKTG
Hinsichtlich der Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand und in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands der Talanx AG gemäß §§ 76 Absatz 4, 111 Absatz 5 AktG verweisen wir auf unsere Ausführungen in der "Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §§ 289f, 315d HGB" im Abschnitt "Corporate Governance" in diesem Bericht.
VERGÜTUNGSBERICHT
Das Vergütungssystem der Talanx AG entspricht dem im Talanx-Konzernbericht ausführlich dargestellten Vergütungssystem für den Talanx-Konzern. Die dort im Vergütungsbericht dargestellten Beträge geben die Vergütung für den Vorstand im Geschäftsjahr aus der Tätigkeit für den Talanx-Konzern wieder. Die dargestellten Beträge enthalten neben den aus der Tätigkeit für die Talanx AG resultierenden Vergütungskomponenten auch diejenigen Vergütungsteile, die für Tätigkeiten für die im Talanx-Konzern konsolidierten Unternehmen gewährt werden.
RISIKOBERICHT
Als Holding eines Konzerns, der Dienstleistungen im Bereich Versicherungen und Finanzen anbietet mit überwiegend in der Versicherungswirtschaft tätigen Unternehmen, unterliegt die Geschäftsentwicklung der Talanx AG im Wesentlichen den gleichen Risikoquellen wie die Geschäftsentwicklung des Talanx-Konzerns. Mit der Aufnahme des operativen Rückversicherungsgeschäfts durch die Talanx AG zu Beginn des Jahres 2019 geht keine wesentliche Veränderung des Risikoprofils einher. Das Ergebnis der Talanx AG und damit das Risiko sind maßgeblich durch Beteiligungserträge und Ergebnisabführungen der Einzelgesellschaften bestimmt. An den Risiken der Beteiligungen und Tochterunternehmen partizipiert die Talanx AG grundsätzlich entsprechend ihrer jeweiligen Beteiligungsquote sowie im Rahmen der konzerninternen Rückversicherung. Die Risiken der Tochtergesellschaften und auch der Talanx AG selbst werden im Risikobericht des Konzerns dargestellt.
PROGNOSE- UND CHANCENBERICHT
Da die Talanx AG eng mit den Konzerngesellschaften verflochten ist und als Holding ein entsprechend hohes Gewicht im Konzern hat, spiegeln die im Prognose- und Chancenbericht des Konzerns getroffenen Aussagen auch die Erwartungen für die Muttergesellschaft Talanx AG wider. Für 2019 erwarten wir für die Talanx AG eine deutliche Erhöhung des Jahresüberschusses, u. a. aufgrund des 2018 enthaltenen negativen Ergebnisbeitrags der HDI Global SE aufgrund einer außergewöhnlichen Großschadenbelastung sowie einer Häufung von Frequenzschäden, insbesondere in der industriellen Feuerversicherung. Darüber hinaus hat die Talanx AG zum 1. Januar 2019 den Geschäftsbetrieb als konzerninterner Rückversicherer aufgenommen und die dazu notwendige Rückversicherungslizenz seitens der BaFin erhalten. Wir bündeln den Rückversicherungsbedarf der Erstversicherung auf Holdingebene, um gruppenweit Diversifizierungseffekte zu nutzen. Sowohl Standard & Poor's als auch A. M. Best stuften in der Folge das Emittentenrating der Talanx AG um zwei Stufen hoch. Zukünftige Effekte fokussieren insbesondere auf einen effizienteren Kapitaleinsatz innerhalb der Gruppe. Es ergibt sich aus Konzernsicht keine wesentliche Veränderung des Risikoprofils.
BERICHT ÜBER BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN
In dem vom Vorstand nach § 312 AktG zu erstellenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde erklärt, dass die Talanx AG nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft mit einem verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Berichtsjahr nicht vor.
GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE
Die Unternehmensleitung der Talanx AG bewertet den Geschäftsverlauf des Berichtsjahres vor dem Hintergrund des gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Umfelds als herausfordernd. Bruttoprämien und EBIT lagen jeweils über den Werten des Vorjahres; das Konzernergebnis erreichte die unterjährig reduzierte Prognose. Das Geschäftsjahr war neben der erfreulichen Entwicklung im deutschen und internationalen Geschäft mit Privat- und Firmenkunden sowie in der Rückversicherung geprägt durch eine erneut hohe Großschadenbelastung sowie eine Häufung von Frequenzschäden in der industriellen Feuerversicherung. Alle Geschäftsbereiche - bis auf das deutsche Lebensversicherungsgeschäft - verbuchten einen Zuwachs der Bruttoprämien. Das operative Ergebnis im Konzern stieg um einen zweistelligen Prozentbereich. Dies ist insbesondere auf ein höheres EBIT im Geschäftsbereich Rückversicherung zurückzuführen. Die Konzerneigenkapitalrendite blieb leicht unterhalb unserer Prognose. In den Geschäftsbereichen war dieses Bild uneinheitlich: Die Industrieversicherung erreichte ihren prognostizierten Wert nicht, während die übrigen Geschäftsbereiche die Prognose einhielten bzw. darüber lagen. Die Finanzkraft ist hoch und die Solvabilitätsquote weiter deutlich höher als gesetzlich gefordert. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts stuft der Vorstand die wirtschaftliche Situation des Konzerns als robust ein. Ein zentralbankpolitisch motiviertes, weiter andauerndes Niedrigzinsumfeld bleibt, ebenso wie das regulatorische Umfeld, eine Herausforderung insbesondere für die inländischen Lebensversicherungsaktivitäten. Eine Erleichterung haben die Lebensversicherungsgesellschaften jedoch durch die Einführung der sogenannten Korridormethode erfahren, die den Zuführungsaufwand zur Zinszusatzreserve begrenzt. Damit wird die mittlerweile zu starke Dynamik der bisherigen Regelung zur Verstärkung der Deckungsrückstellung gedämpft. Der bevorstehende Brexit wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Talanx-Konzerns nach unserer Einschätzung nicht wesentlich beeinflussen.
WEITERE BERICHTE UND ERKLÄRUNGEN
NICHTFINANZIELLE KONZERNERKLÄRUNG
Einleitung
Der Talanx-Konzern integriert ökologische, gesellschaftliche und Governance-Aspekte in seine Geschäftstätigkeit. Als international agierender Versicherungskonzern und langfristig orientierter Investor verschreiben wir uns einer verantwortungsvollen, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgelegten Unternehmensführung. Auch unsere Kunden gehen mit uns überwiegend langfristige Beziehungen ein. Wir handeln deshalb mit vorausschauender Perspektive, um Leistungsversprechen, die wir unseren Kunden geben, auch in Zukunft erfüllen zu können.
Die vorliegende nichtfinanzielle Konzernerklärung wurde gemäß HGB nach den in §§ 315b und 315c i. V. m. 289c bis 289e HGB geforderten Angaben erstellt. Zudem ist die Erstellung dieser nichtfinanziellen Konzernerklärung in Anlehnung an die GRI-Standards der Global Reporting Initiative erfolgt, insbesondere bei der Beschreibung der Managementansätze sowie bei der im Herbst 2018 durchgeführten Stakeholder-Befragung/Wesentlichkeitsanalyse.
Der Talanx-Konzern hat ausschließlich finanzielle Steuerungsgrößen bzw. finanziell bedeutsamste Leistungsindikatoren festgelegt. Aus diesem Grund sind keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gemäß § 289c Absatz 3 Nr. 5 HGB vorhanden, die für die Geschäftstätigkeit des Talanx-Konzerns von Bedeutung sind. Umfangreiche Informationen zu den Kapitalanlagen finden sich im Wirtschaftsbericht, Abschnitt Vermögens- und Finanzlage. Für einen Hinweis auf im Konzernabschluss ausgewiesene Beträge verweisen wir auf den Abschnitt "ESG in Versicherungslösungen" auf Seite 73. Darüber hinaus besteht kein Zusammenhang zwischen den im Konzernabschluss des Talanx-Konzerns ausgewiesenen Beträgen gemäß § 289c Absatz 3 Nr. 6 HGB und den nichtfinanziellen Belangen. Gemäß § 315b Absatz 1 Satz 3 HGB wird zu einzelnen Aspekten auch auf an anderer Stelle im Konzernlagebericht enthaltene nichtfinanzielle Angaben verwiesen.
Die nichtfinanzielle Konzernerklärung wurde von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gemäß dem Prüfungsstandard ISAE 3000 (Revised) mit begrenzter Sicherheit geprüft, siehe hierzu den Prüfvermerk auf Seite 258 f. Verweise auf Informationen außerhalb des Lageberichts und des Konzernabschlusses sind nicht Teil der nichtfinanziellen Konzernerklärung.
Die HDI Global se ist nach § 315b Absatz 1 und § 289b Absatz 2 HGB von der Pflicht zur Erweiterung des Lageberichts um eine nichtfinanzielle Erklärung befreit, da sie in die vorliegende nichtfinanzielle Konzernerklärung einbezogen ist. Dies betrifft ebenfalls die Towarzystwo Ubezpieczen i Reasekuracji warta s. a., die sich infolge der Richtlinie 2014/95/EU zur Offenlegung von nichtfinanziellen und die Diversität betreffenden Informationen auf Basis nationaler Gesetzgebung durch den Verweis auf die vorliegende nichtfinanzielle Konzernerklärung von der Pflicht befreit, eine eigene Erklärung abzugeben. Die Hannover Rück se macht von der Befreiungsoption keinen Gebrauch und veröffentlicht eine eigene zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung in ihrem zusammengefassten Lagebericht.
BESCHREIBUNG DES GESCHÄFTSMODELLS
Der Talanx-Konzern arbeitet als Mehrmarkenanbieter in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Eine detaillierte Beschreibung des Geschäftsmodells finden Sie im Abschnitt "Geschäftsmodell" auf Seite 20 des Konzernlageberichts.
NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie wurde aus der Dachstrategie des Konzerns abgeleitet und mit seinem Leitbild und seinen Werten verknüpft. Sie besteht aus konkreten Handlungsfeldern sowie Zielen und Maßnahmen und dient dazu, unsere Geschäftstätigkeit - in Anlehnung an die zehn Prinzipien des UN Global Compact sowie unter Berücksichtigung der UN Sustainable Development Goals (SDGs) - mit ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Einklang zu bringen. Dafür haben wir im Berichtsjahr im Rahmen eines internen Workshops die für uns relevanten SDGs priorisiert.# NACHHALTIGKEITSCONTROLLING UND STEUERUNG
Durch die Betrachtung der Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Unterziele der SDGs konnten fünf SDGs identifiziert werden, die für Talanx eine besonders hohe Relevanz haben. Diese sind mit absteigender Bedeutung SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie) und SDG 1 (Keine Armut). Weiterhin bauen unsere Nachhaltigkeitsstrategie und unser Nachhaltigkeitsmanagement auf den Anforderungen und Interessen unserer Stakeholder auf. Von besonderer Bedeutung sind dabei unsere Kunden, unsere Investoren und unsere Mitarbeiter. Neben den übergeordneten Bereichen "Strategie und Governance" sowie "Dialog und Berichterstattung" gliedert sich die Nachhaltigkeitsstrategie des Talanx-Konzerns in fünf weitere Handlungsfelder, die in der nachfolgenden Grafik dargestellt sind:
HANDLUNGSFELDER DER NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE DES TALANX-KONZERNS
Im Berichtsjahr haben wir unsere initiale Stakeholder-Befragung aus dem Jahr 2014 aktualisiert und erweitert. Die Identifikation der relevanten Themen für die nichtfinanzielle Konzernerklärung wurde im Jahr 2018 mithilfe einer unternehmensinternen Befragung interner und einer onlinebasierten Befragung externer Stakeholder sowie telefonischen Experteninterviews in enger Zusammenarbeit mit einem externen Partner vorgenommen. Die internen Stakeholder wurden hinsichtlich der Kategorien "Relevanz aus eigener Sicht", "Auswirkungen der Geschäftstätigkeit" und "Geschäftsrelevanz" befragt. Die externen Stakeholder bewerteten die Relevanz der Themen aus ihrer individuellen Sicht. In diesen Befragungen wurden verschiedene potenziell wesentliche Sachverhalte abgefragt und mithilfe einer Skala (1 = nicht wichtig bis 7 = sehr wichtig) ihrer Bedeutung nach zugeordnet. Als "wesentlich" wurden jene Sachverhalte festgelegt, die in der Auswertung mindestens einen Durchschnittswert von 5,0 erzielten. Zudem wurden durch einen internen Workshop die Auswirkungen der Tätigkeiten des Talanx-Konzerns auf die nichtfinanziellen Belange priorisiert und in der Bewertung berücksichtigt. Durch diesen Prozess wurden acht i. S. d. HGB wesentliche Sachverhalte identifiziert, über drei weitere berichten wir wie nachfolgend beschrieben auf freiwilliger Basis.
## ÜBERSICHT ÜBER WESENTLICHE THEMEN UND INHALTE DER NICHTFINANZIELLEN KONZERNERKLÄRUNG
| Wesentliches Thema | Nichtfinanzieller Aspekt | Abschnitt in der nichtfinanziellen Konzernerklärung |
|---|---|---|
| Compliance | Querschnittsthema (Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung) | 67 f. |
| Datenschutz und Cybersecurity | Weiterer nichtfinanzieller Aspekt | 69 ff. |
| Digitalisierung1) | Weiterer nichtfinanzieller Aspekt | 71 |
| ESG2)im Asset-Management | Querschnittsthema (Umweltbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte) | 72 f. |
| ESG in Versicherungslösungen | Querschnittsthema (Umweltbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte) | 73 f. |
| Verantwortung gegenüber Kunden | Weiterer nichtfinanzieller Aspekt | 74 ff. |
| Mitarbeitergewinnung und -entwicklung | Arbeitnehmerbelange | 76 f. |
| Talanx als Arbeitgeber | Arbeitnehmerbelange | 77 f. |
| Menschenrechte bei Talanx | Achtung der Menschenrechte | 79 |
| Lieferantenmanagement1) | Querschnittsthema (Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung) | 79 f. |
| Betrieblicher Umweltschutz1) | Umweltbelange | 80 f. |
1) Relevanter Sachverhalt, der nicht als wesentlich gemäß HGB identifiziert wurde, jedoch freiwillig berichtet wird
2) ESG = Environmental, Social, Governance
Die Vorgehensweise zur Identifikation der wesentlichen Sachverhalte ermöglicht die Gegenüberstellung der internen und externen Perspektive und repräsentiert eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung, die in der nachfolgenden Matrix dargestellt wird:
WESENTLICHKEITSMATRIX DES TALANX-KONZERNS
Neben den gemäß HGB wesentlichen Themen wurden drei weitere relevante Sachverhalte, die jedoch nicht wesentlich nach HGB sind, auf freiwilliger Basis in die nichtfinanzielle Konzernerklärung aufgenommen. Diese sind:
― Digitalisierung
― Lieferantenmanagement
― betrieblicher Umweltschutz
# NACHHALTIGKEITS-GOVERNANCE
Unser Nachhaltigkeitsmanagement wird konzernweit aufgesetzt und sukzessive in den Kernmärkten implementiert. Die Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit trägt der Gesamtvorstand der Talanx AG. Wie auch die weiteren Ziele, Werte und Strategien des Konzerns werden die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie, die Nachhaltigkeitsziele und die Umsetzung von Maßnahmen vom Gesamtvorstand beschlossen und überprüft. Die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für die oberste Managementebene des Konzerns wird durch das Nachhaltigkeits-Commitment des Gesamtvorstands unterstrichen, das als weiterführende Ergänzung/freiwillige Zusatzinformation auf unserer Internetseite veröffentlicht ist (https://www.talanx.com/~/media/Files/T/Talanx/pdfcontent/nachhaltigkeit/ talanx_commitment_de.pdf). Zudem trägt der Vorstandsvorsitzende der Talanx AG eine besondere Verantwortung für Nachhaltigkeit, da in seinem Ressort im Bereich Group Communications der Nachhaltigkeitsbeauftragte des Unternehmens angesiedelt ist. Hier wird das Nachhaltigkeitsmanagement koordiniert, dazu gehörten u. a. die Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen sowie die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts. Der Leiter des Bereichs Group Communications berichtet direkt an den Vorstandsvorsitzenden. Aufgrund der dezentralen Organisationsstruktur des Konzerns erfolgt die Umsetzung der meisten Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den verschiedenen Bereichen und Konzernfunktionen vor dem Hintergrund ihres jeweiligen Kerngeschäfts. Die Abstimmung von Zielen und Maßnahmen und die Erhebung der Daten für die Berichterstattung erfolgen unter Einbindung eines Kompetenzteams, in dem Vertreter aller Geschäftsbereiche, der relevanten Gesellschaften und Konzernfunktionen sowie der Abteilungen der Talanx AG zusammenkommen. Mit unserer Tochtergesellschaft Hannover Rück SE, die eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie etabliert hat und einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht sowie eine eigene zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung veröffentlicht, stehen wir in engem Austausch und stimmen Schritte ab.
# RISIKOBETRACHTUNG VON NICHTFINANZIELLEN ASPEKTEN
Das HGB sieht vor, dass Unternehmen neben der Berichterstattung über die nichtfinanziellen Belange ebenfalls entsprechende Risiken gemäß § 289c Absatz 3 Nr. 3 und 4 HGB offenlegen. Der Talanx-Konzern verfügt über ein angemessenes und wirksames Risikomanagement-System. Wir identifizieren Risiken konzernweit über Kennzahlen und über verschiedene Risikoerhebungen. Qualitative Risiken werden mithilfe eines konzernweit eingerichteten Risikoerfassungssystems systematisch gesammelt. Geschäftsbereichsübergreifende Risiken, wie z. B. Compliance-Risiken, werden durch Einbindung der jeweils zuständigen Bereiche oder Experten berücksichtigt. Um sicherzustellen, dass alle Risiken identifiziert werden, erfolgt eine Abstimmung mit einer umfassenden konzernspezifischen Risikokategorisierung, die als Grundlage für die Risikoidentifikation dient. Im Talanx-Konzern werden die Risiken nach Berücksichtigung risikomindernder Maßnahmen beurteilt. Im Zusammenhang mit nichtfinanziellen Aspekten konnten weder von der für das Nachhaltigkeitsmanagement geschaffenen Organisation noch innerhalb der Prozesse des Risikomanagements wesentliche und sehr wahrscheinliche Risiken identifiziert werden, die mit der eigenen Geschäftstätigkeit oder mit Geschäftsbeziehungen, Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens verknüpft sind und die schwerwiegende negative Auswirkungen auf die nichtfinanziellen Belange haben bzw. haben werden. Gleiches gilt für die Hannover Rück SE, die eine eigenständige zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung veröffentlicht. Risiken wie der Klimawandel, deren Risikogehalt noch nicht verlässlich beurteilt werden kann (Emerging Risks), werden im Rahmen des konzernweiten Risikomanagement-Prozesses beobachtet. Wir erheben und bewerten diese Risiken über einen gruppenweiten Prozess, in den Experten aus verschiedenen Einheiten eingebunden sind. Hierzu greifen wird auch auf extern verfügbare Expertise und Material zurück. Für einen grundsätzlichen Einblick in unser Risikomanagement-System verweisen wir auf den Abschnitt "Risikobericht" auf Seite 108 ff. des Konzernlageberichts.
# GOOD CORPORATE GOVERNANCE
## COMPLIANCE
Der Talanx-Konzern erachtet die Einhaltung geltenden Rechts als unabdingbare Voraussetzung für eine dauerhaft erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Compliance ist damit integraler Bestandteil aller Konzernaktivitäten. Neben den Bereichen, die der Talanx-Konzern innerhalb seines Compliance-Programms als Kern- sowie Koordinationsthemen definiert hat, trägt er auch zur Beachtung von Gesetzen und Vorschriften mit Bezug zur Umwelt und Gesellschaft bei. Der konzernweite Verhaltenskodex ist ein wirksames Instrument, um das Bekenntnis zur Einhaltung geltenden Rechts transparent zu machen. Er beinhaltet wichtige Grundsätze und Regeln, die für Mitarbeiter auf allen Ebenen des Talanx-Konzerns gelten. Der Kodex dient dazu, den Mitarbeitern grundlegende rechtliche und ethische Anforderungen, denen sie im Rahmen ihrer Tätigkeit für die jeweiligen Gruppengesellschaften entsprechen müssen, darzulegen und ihre diesbezüglichen Pflichten näher zu bestimmen. Zudem wird konkret das Verbot der Geldwäsche und unzulässiger Finanzierungen hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass bei allen Verdachtsfällen der Geldwäschebeauftragte und der Compliance Officer zu informieren sind. Weiterhin werden u. a. spezifische Verhaltensregeln zur Vermeidung und Offenlegung von Interessenkonflikten, zur Gewährung und Annahme von Vorteilen, Geschenken und Einladungen, zur Ausgestaltung von Spenden und Sponsoring sowie zu Nebentätigkeiten und Beteiligungen an anderen Gesellschaften und Geschäften dargelegt.# Der Verhaltenskodex ist konzernweit gültig und in zehn Sprachen verfügbar.
Der Verhaltenskodex wird durch die Compliance-Richtlinie sowie weitere Hinweise und Erläuterungen konkretisiert, die in unserem Intranet zur Verfügung stehen. In der Compliance-Richtlinie finden sich ausführliche inhaltliche Vorgaben zu den im Verhaltenskodex aufgestellten Grundsätzen, die zwischenzeitlich in den Konzerngesellschaften des In- und Auslands behandelt und für verbindlich erklärt wurden. Ein Hinweisgebersystem ermöglicht es, bestimmte gravierende Gesetzesverstöße zu melden, es ist über unsere Website weltweit erreichbar. Das Hinweisgebersystem steht derzeit in der deutschen sowie in sechs weiteren Sprachen zur Verfügung, die im Konzern stark vertreten sind. Über das System können Hinweise zu verschiedenen Themenfeldern (u. a. Betrug/Untreue/Korruption, fehlerhafte Buchführung bzw. Rechnungslegung, Wettbewerbs- und Kartelldelikte, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Verstöße gegen Kapitalmarktbestimmungen, Sanktions- und Embargobestimmungen sowie gegen arbeitsrechtliche, aufsichtsrechtliche und steuerrechtliche Bestimmungen) abgegeben werden - auf Wunsch vollständig anonymisiert. Darüber hinaus können Hinweise auf Verstöße gegen Gesetze und Richtlinien auch dem jeweiligen Vorgesetzten oder direkt dem für die Gesellschaft zuständigen Compliance Officer im Talanx-Konzern bzw. des jeweiligen Geschäftsbereichs gegeben werden. Auf Basis eines zielgruppenorientierten Schulungskonzepts wird Mitarbeitern regelmäßig Gelegenheit gegeben, ihr Wissen und ihre Kenntnisse über ausgewählte Compliance-Themen aufzufrischen, zu erweitern und zu vertiefen. Neue Mitarbeiter werden regelmäßig im Rahmen von Einführungsveranstaltungen eingewiesen. Auch wird zu den relevanten Compliance-Themen im Rahmen von Präsenzschulungen und sogenannten webbasierten Trainings (WBT) regelmäßig geschult. Flankierende Schulungen zum Thema Anti-Korruption dienen dazu, den korrekten Umgang mit Zuwendungen sicherzustellen. Zur Förderung der Compliance-Kultur im Konzern findet darüber hinaus mehrmals im Jahr eine Präsenzschulung durch den Chief Compliance Officer für verschiedene Führungskräftegruppen statt. Dieser Dialog unterstützt Group Compliance darin, gegebenenfalls vorhandenen Beratungsbedarf frühzeitig zu identifizieren und darauf passende Schulungsangebote zu entwickeln. Im Jahr 2018 wurde zudem ein Augenmerk auf die Ausweitung der Zusammenarbeit mit den dezentralen Compliance-Verantwortlichen gelegt. Neben einem Treffen der europäischen Compliance-Verantwortlichen wurde ein regelmäßiges, virtuelles Compliance-Meeting namens "ComplianceXchange" etabliert, in dem Group Compliance und die dezentralen Compliance-Verantwortlichen gemeinschaftlich Best-Practice-Lösungsansätze entwickeln und austauschen. Die Compliance-Organisation des Talanx-Konzerns ist eine selbstständige Abteilung. Sie besteht aus dem Chief Compliance Officer, der gleichzeitig Corporate-Governance-Beauftragter und Generalbevollmächtigter der Talanx AG ist und direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Talanx AG berichtet. An den Chief Compliance Officer des Konzerns berichten Compliance Officer, die für die einzelnen Geschäftsbereiche und Konzerngesellschaften zuständig sind. Die Compliance-Abteilung ist für die Etablierung und Weiterentwicklung von Konzernrichtlinien und Strukturen zur Sicherstellung der Compliance, für die Nachverfolgung von Beschwerden und Compliance-Verstößen sowie für interne Schulungen im Konzern zuständig. Daneben erfolgt anlassbezogen eine vertiefende Beratung in den relevanten Compliance-Themenfeldern. Ein weltweites Netzwerk von Compliance-Verantwortlichen an den ausländischen Standorten unterstützt den Chief Compliance Officer bei seinen Aufgaben und berichtet an ihn. So können lokale Compliance-Verstöße auch außerhalb der lokalen Hierarchie direkt berichtet werden. In einem jährlichen Bericht informiert der Chief Compliance Officer den Vorstand zu wesentlichen Compliance-Themen und -Entwicklungen. Innerhalb des Talanx-Konzerns ist das Thema Compliance für alle relevant, von Geschäftsbereichen über Abteilungen bis hin zu den einzelnen Mitarbeitern. Außerhalb des Konzerns können insbesondere Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten von dem Thema berührt sein. Der Umgang mit diesen Interessengruppen soll grundlegend auf Basis eines Verhaltenskodex für Geschäftspartner geregelt werden. Ein Entwurf wurde im Berichtsjahr erarbeitet.
1) Die Hannover Rück verfügt über ihre eigenen Geschäftsgrundsätze, die am 29. Mai 2017 in einer überarbeiteten Fassung vom Vorstand verabschiedet wurden. Sie gelten ergänzend zu dem Verhaltenskodex der Talanx ag, der Ausdruck des Wertekanons im Talanx-Konzern ist
ZIELE UND MASSNAHMEN: "COMPLIANCE"
| Ziel | Maßnahme | Geltungsbereich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| Überprüfung und ggf. Ergänzung von Compliance-Richtlinien auf/um Nachhaltigkeitsaspekte | Ergänzung des Compliance-Management-Systems um ein konzernweites Integritätsmanagement | Talanx-Konzern | 2020 | Aktiv |
| Optimierung des Compliance-Managements | Abstimmung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Compliance-Vorgaben im Rahmen der regelmäßig stattfindenden European-Compliance-Officer-Treffen und Telefonkonferenzen | Hannover Rück | 2020 | Aktiv |
| Regelmäßige Überprüfung von Korruptionsrisiken infolge von Compliance-Risikoanalysen im Rahmen des Compliance-Plans | Talanx-Konzern | Laufend | Erreicht |
Neben einer organisatorischen Aufbau- und Ablauforganisation wurde in den vergangenen Jahren das Compliance-Programm fortlaufend ausgebaut (siehe hierzu Abschnitt "Compliance" auf Seite 86 f. des Konzernlageberichts). Das Compliance-Management-System baut auf dem Compliance-Regelwerk auf, das aus dem Talanx-Verhaltenskodex, der Compliance-Richtlinie und Arbeitsanweisungen besteht. Diese Dokumente wurden einer ganzheitlichen Überprüfung unterzogen, die auch Nachhaltigkeitsaspekte umfasste und teilweise in Überarbeitungen oder in neue interne Dokumente mündete. So weist beispielsweise das Vorwort des Talanx-Verhaltenskodex bereits auf die Selbstverpflichtung zu einem vorausschauenden, verlässlichen, fairen und offenen Handeln hin. Die Einhaltung der Compliance-Vorschriften wird durch Group Compliance sowie im Rahmen der Revisionsprüfungen kontrolliert. Die Inhalte der maßgeblichen Compliance-Regelwerke werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Der Aufsichtsrat wird durch den jährlichen Compliance-Bericht über die wesentlichen Compliance-Risiken und die Maßnahmen zur Einhaltung der bestehenden Vorgaben informiert. Für Details hierzu wird auf den Abschnitt "Risikobericht" auf Seite 108 ff. des Konzernlageberichts verwiesen. Zudem berücksichtigt der Konzern im Hinblick auf die Themen Compliance und Transparenz die Interessen und Anforderungen von Stakeholdern, zum einen über den nachhaltigkeitsbezogenen Stakeholder-Dialog, zum anderen über die Orientierung an den GRI-Standards und die Teilnahme an ESG-Rating-Prozessen.
DATENSCHUTZ UND CYBERSECURITY
Informationen bilden eine wesentliche Grundlage unserer täglichen Arbeit. Kundendaten, Unternehmens- und Kapitalmarktinformationen sind die Basis für alle wichtigen Entscheidungs- und Geschäftsprozesse: Versicherungen und ihre konzerninternen Dienstleister erheben, verarbeiten und speichern in großem Umfang personenbezogene Daten. Die Daten werden in der Antragstellung, bei der Beratung von Kunden, im Underwriting, im Kunden- und Vertragsservice sowie im Schaden- und Leistungsmanagement benötigt. Des Weiteren werden personenbezogene Daten u. a. im Zusammenhang mit dem Personalmanagement, den Aktionären und dem Fondsgeschäft erhoben, verarbeitet und gespeichert. Es gilt der Grundsatz, dass personenbezogene Daten nur von Konzernmitarbeitern erhoben, verarbeitet und gespeichert werden dürfen, soweit dies für einen genau definierten Zweck zur rechtmäßigen Aufgabenerfüllung erforderlich ist bzw. eine Rechtsgrundlage vorliegt. Zur Verbesserung einer effizienten Leistungserbringung werden personenbezogene Daten an externe Empfänger (im Wesentlichen Dienstleister) übermittelt. Gleichzeitig sind externe Empfänger als Teil der Verarbeitungsprozesse zu sehen, wie es bei Maklern, Gutachtern, Rückversicherern usw. der Fall ist. Die externen Empfänger sind vertraglich und/oder gesetzlich zur Einhaltung der Datenschutzanforderungen verpflichtet. Im Konzern-Verhaltenskodex ist geregelt, dass die Mitarbeiter verpflichtet sind, die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sowie die Konzern-Datenschutzrichtlinie einzuhalten und aktiv dazu beizutragen, dass personenbezogene Daten zuverlässig gegen unberechtigte Zugriffe geschützt werden. Der Talanx-Konzern hat betriebliche Datenschutzbeauftragte nach gesetzlichen Vorgaben bestellt. Die Datenschutzanforderungen sind in einem Datenschutzmanagementsystem integriert. Mittels Konzernrichtlinien sind die wesentlichen Datenschutzanforderungen verbindlich geregelt. Auf diese Konzernvorgaben werden Awareness-Maßnahmen und Schulungen ausgerichtet und anlasslose Überprüfungen vorgenommen. Für die Betroffenenrechte (z. B. Auskunft über gespeicherte personenbezogene Daten) sind zentrale Methoden vorgegeben, damit die Prozesse korrekt ausgeführt werden. Gegenüber der Geschäftsleitung ist ein Berichtswesen etabliert. Um den Anforderungen zum Datenschutzrecht gerecht zu werden, erfolgt eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit wichtigen Schnittstellen wie Group Legal, Group Compliance, Group Security und Group Auditing. Die Datenschutzrisiken werden an Group Risk Management gemeldet. Die notwendigen Anpassungen an die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und weitere datenschutzrechtliche Vorschriften wurden vorgenommen. Zu einzelnen Anforderungen stehen noch Auslegungen oder behördliche Konkretisierungen an, die beobachtet und entsprechend einer Kurzbewertung umzusetzen sind. Komplexe Anpassungsthemen befinden sich in der Umsetzung. Für die Niederlassungen und Tochtergesellschaften mit Sitz in der EU bzw.# DATENSCHUTZ UND CYBERSECURITY
Im EWR wurde ein einheitlicher Datenschutzrahmen etabliert. Dabei sind nationale rechtliche Datenvorschriften von der jeweiligen Niederlassung oder Tochtergesellschaft zu beachten.
ZIELE UND MASSNAHMEN: "DATENSCHUTZ UND CYBERSECURITY"
| Ziel | Maßnahme | Geltungsbereich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| Ergänzung der Datenschutzlösungen auf Basis erster Erfahrungen seit Mai 2018 (u. a. Datenschutzrichtlinien, Mustertexte, Checklisten) | Überprüfung eingesetzter Vorgaben und Lösungen auf Basis bisheriger Erfahrungen und Auslegungen | Deutschland | 2019 | Aktiv |
| Durchschulung der leitenden Angestellten mit Refresh-Schulungen alle zwei Jahre zu mindestens 95 % | Roll-out E-Learning Datenschutzschulung: Im Jahr 2019 soll das Refresh-Schulungskonzept fertiggestellt werden (das erste Roll-out ist im Mai 2018 erfolgt) | Deutschland | 2019 | Aktiv |
| Ausbau des Schulungsprogramms zum Datenschutz | Überarbeitung der Inhalte der Schulungen (E-Learning) sowie Ausbau der im Jahr 2018 erreichten Schulungsquoten für Mitarbeiter (einschließlich neuer Mitarbeiter) | Deutschland | 2019 | Aktiv |
| Optimierung der Elemente des Datenschutzmanagementsystems | Weiterentwicklung der Verfahren und Methoden zu den Anforderungen Verarbeitungsübersichten, Datenschutzfolgenabschätzung und Betroffenenrechte | Deutschland | 2019 | Aktiv |
| Weitergehende Etablierung der Supportleistungen für das Auslandsdatenschutzmanagement im Erstversicherungskonzern | Aufbau des Zusammenarbeitsmodells im Kontext der EU-Auslandsstandorte zur Sicherstellung der Datenschutzmindeststandards | EU-Standorte des Talanx-Konzerns | 2019 | Aktiv |
| Aufrechterhaltung der ISO 27001-Zertifizierung | Durchführung jährlicher Überwachungsaudits und Rezertifizierung des Informationsecurity-Management-Systems nach drei Jahren | Talanx-Konzern | Laufend | Aktiv |
Es sind zwei Datenschutzmanagementsysteme im Gesamtkonzern (Erstversicherungs- und Rückversicherungskonzern) etabliert. Das Datenschutzmanagementsystem des Erstversicherungskonzerns ist bei der Talanx AG verankert, während der Hannover Rück SE das Datenschutzmanagementsystem des Rückversicherungskonzerns obliegt. Innerhalb des Erstversicherungskonzerns sind zwei Varianten der Verantwortungszuweisung zu unterscheiden, die im Folgenden beschrieben werden:
Für die Konzerngesellschaften der HDI Deutschland AG (Talanx Deutschland ag) übernimmt Group Data Protection die Ausgestaltung des Datenschutzmanagementsystems, indem Datenschutzvorgaben erlassen werden, Awareness-Maßnahmen (u. a. Schulungen) erfolgen, Kontrollen der Einhaltung sowie Mitwirkung bei der operativen Ausgestaltung (Beratung) durchgeführt werden sowie gegenüber der Geschäftsleitung berichtet wird. Bei der HDI Global SE wird die Steuerung der Datenschutzthemen direkt vorgenommen und die Aufgaben und Verantwortlichkeiten zentral und dezentral verteilt. Die Einhaltung der Datenschutzanforderungen wurde den lokalen Ansprechpartnern zugewiesen. Teilweise verfügen die Auslandsstandorte über spezifische Fachbereiche wie Legal oder Compliance, die ein aktives Datenschutzmanagement betreiben. Bei sehr kleinen Auslandsstandorten, die ausschließlich operative Aufgaben erfüllen, werden aktuell die Datenschutz-Supports aus der Zentrale etabliert. Die Tochtergesellschaften der HDI International AG (Talanx International ag) haben die Datenschutzmanagementaktivitäten auf lokaler Ebene implementiert und überprüfen die Angemessenheit und Wirksamkeit über die etablierten Steuerungsinstrumente. Hierbei muss jede Tochtergesellschaft den Nachweis erbringen, dass sie die Datenschutzanforderungen bei den Prozessen, IT-Systemen und Schnittstellen erfüllt und alle notwendigen organisatorischen Maßnahmen umgesetzt hat.
Das Datenschutzmanagementsystem der Hannover Rück SE unterscheidet sich von dem des Erstversicherungskonzerns. Bedingt durch das Geschäftsmodell der Hannover Rück ergeben sich unterschiedliche Risiken, die im Datenschutzmanagementsystem berücksichtigt werden müssen. Die in der Konzerndatenschutzrichtlinie dokumentierten Grundsätze sind für alle Gesellschaften und Bereiche der Hannover Rück verbindlich. Zur Umsetzung dieser datenschutzrechtlichen Mindeststandards werden die vorhandenen Strukturen der etablierten Compliance-Organisation genutzt. Die Verantwortlichkeiten innerhalb der Compliance-Organisation sind konzernweit geregelt und dokumentiert. Schnittstellen zum Datenschutz sind umgesetzt. Die EU-DSGVO betrifft nicht unmittelbar alle Gesellschaften der Hannover Rück, u. a., weil der Sitz außerhalb der EU bzw. des EWR liegt. Bei diesen Gesellschaften sind die jeweiligen nationalen Rechtsgrundlagen maßgeblich. Unabhängig vom Anwendungsbereich der EU-DSGVO sind die benannten Compliance Officer bzw. Ansprechpartner verantwortlich für die lokalen Anforderungen des Datenschutzes. Sie entwickeln im Bedarfsfall weitere lokale Richtlinien zum Datenschutz und übernehmen die Schnittstelle zum Datenschutzbeauftragten der Hannover Rück in Deutschland. Der Datenschutzbeauftragte koordiniert übergreifende Aspekte des eingerichteten Datenschutzmanagementsystems innerhalb der Hannover Rück-Gruppe. Er berät bei der Lösung von konkreten datenschutzrechtlichen Fragestellungen und überwacht die Einhaltung der EU-DSGVO und anderer Datenschutzvorschriften. Die Überwachung der datenschutzrechtlichen Vorgaben erfolgt dabei in enger Abstimmung mit Group Auditing, auf Basis einer dokumentierten Schnittstelle. Über die definierten Berichtswege wird Transparenz geschaffen. Die Ergebnisse der gesonderten Datenschutz-Berichterstattung fließen in den Compliance-Bericht ein.
Im Berichtsjahr sind im Talanx-Konzern keine Benachrichtigungen zu melderelevanten Datenschutzverstößen oder -vorkommnissen an Group Data Protection erfolgt. Kunden, Mitarbeiter und Partner vertrauen den Gesellschaften der Talanx-Gruppe täglich sensible Daten an, die gesetzeskonform und verantwortungsbewusst verarbeitet werden müssen. An diesen Informationen besteht jedoch auch außerhalb unseres Unternehmens starkes Interesse; sei es in der Form von Industrie- und Wirtschaftsspionage gegen unsere Industriekunden, das Ausspähen persönlicher Lebensumstände unserer Privatkunden oder der Abzug unserer Mitarbeiterdaten für eine zweckfremde Verwendung. Informationssicherheit ist heute ein entscheidender Wettbewerbsfaktor und Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Um hierzu ein hohes Maß an Transparenz nach innen und außen zu erreichen, ist das Information-Security-Management-System seit 2013 erfolgreich und umfassend nach ISO 27001 zertifiziert und wird seitdem jährlich extern überprüft. Ergänzt wird diese Zertifizierung um Maßnahmen der ISAE 3402 (International Standard on Assurance Engagements) und die Anwendung der Grundschutzkataloge des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Da die HDI Deutschland AG (Talanx Deutschland ag) und HDI Global SE die Kriterien der kritischen Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland erfüllen, erfolgte im Jahr 2018 der Anschluss an die zentrale Meldestelle des Branchenverbands der deutschen Versicherungswirtschaft. Informationssicherheit spielt in der Auswahl und Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern eine wichtige Rolle. So werden Service-Provider auf die gleichen Standards verpflichtet und geprüft wie interne IT-Services. Die bei Talanx etablierten Sicherheitsstandards werden durch eine auf Wachstum ausgerichtete interne Organisation mit direktem Berichtsweg zum Konzern-CIO kontinuierlich und hoheitlich verbessert und fortwährend kontrolliert. Außerdem findet ein regelmäßiger Austausch mit anderen Experten statt, beispielsweise in der "Allianz für Cyber-Sicherheit" (ACS) des BSI. Neben dem bewussten Management von IT-Risiken wird insbesondere auch das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter durch kontinuierliche Awareness-Kampagnen gestärkt.
DIGITALISIERUNG
Die digitale Transformation ist ein strategisches Schwerpunktthema und Teil der im Berichtsjahr verabschiedeten neuen Talanx-Konzernstrategie, die damit den Rahmen für die Entwicklung der Digitalisierungsstrategien in den Geschäftsbereichen bildet. Unserer dezentralen Aufstellung im Konzern folgend wird die digitale Transformation von den Geschäftsbereichen getrieben. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Weiterentwicklung der IT- und Systemlandschaft als Basis für Automatisierung und Prozessdigitalisierung ("get ready"). Daneben stehen die inhaltlichen Fokusthemen Data Analytics mit den Ausprägungen Künstliche Intelligenz und Verhaltensökonomie/ Behavioral Economics ("get skills") sowie Ökosysteme/Partnerschaften ("get bundled"). Aufgrund ihrer gruppenweiten Relevanz werden diese Fokusthemen aus der Holding heraus gezielt unterstützt, u. a. durch internationalen Austausch zu und Skalierung von Best Practices sowie durch Scouting- und Market-Intelligence-Partnerschaften. Hierzu wurden im Berichtsjahr beispielsweise konzernweite Formate für den gezielten, fokusthemenbezogenen Best-Practice-Austausch ins Leben gerufen sowie die Partnerschaft mit der Innovationsplattform Plug & Play um einen europäischen Standort (München) erweitert.
ZIELE UND MASSNAHMEN: "DIGITALISIERUNG"
| Ziel | Maßnahme | Geltungsbereich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| Effizienzsteigerung | Je Geschäftsbereich definierte Initiativen und KPIs | GB Industrieversicherung | 2022 | Aktiv |
| Umsatzsteigerung | Erhöhung der Kooperations-/Schnittstellenfähigkeit | GB Privat- und Firmenversicherung International | 2022 | Aktiv |
| GB Privat- und Firmenversicherung Deutschland | 2022 | Aktiv | ||
| GB Rückversicherung | 2020 | Aktiv |
PRODUKTVERANTWORTUNG
Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit in der Geschäftstätigkeit betrifft im Talanx-Konzern insbesondere die Kapitalanlagen und die Versicherungsprodukte. Durch die Hebelwirkung unseres Geschäftes liegt hier ein großes Potenzial, zu nachhaltiger Entwicklung beizutragen. Daher streben wir an, Nachhaltigkeitsaspekte langfristig bei Kapitalanlagen (gemäß den im Talanx-Konzern verabschiedeten ESG-Kriterien), Versicherungsprodukten und Dienstleistungen zu berücksichtigen.# ESG IM ASSET-MANAGEMENT
Die gesamten Kapitalanlagen betragen rund 122,8 Mrd. EUR. Der Anteil festverzinslicher Wertpapiere des Konzerns lag zum 31. Dezember 2018 bei 82 %, die wertpapierförmige Aktienquote bei knapp 1 %. Rund 3 % der Anlagen waren in Immobilien investiert. Die übrigen Anteile entfallen auf Assetklassen wie Private Equity, Infrastruktur sowie auch auf Cash-Positionen, Depotforderungen und Investmentverträge.
Investoren, Analysten und Kunden interessieren sich zunehmend dafür, wie der Talanx-Konzern gesellschaftliche und ökologische Aspekte in der Kapitalanlage berücksichtigt. Der Talanx-Konzern möchte bei seiner Kapitalanlage einerseits mögliche negative Auswirkungen vermeiden, indem keine Investments in nicht nachhaltigen Emittenten getätigt werden. Dafür haben wir im Jahr 2016 ein konzernweites Vorgehen für ein ESG-Screening erarbeitet und zu Beginn des Geschäftsjahres 2017 implementiert. Andererseits möchte der Talanx-Konzern insgesamt positive Auswirkungen fördern; eine Messung/Quantifizierung dieser Effekte erfolgt aktuell nicht.
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2017 analysieren wir konzernweit Wertpapieranlagen auf die Einhaltung von ESG-Kriterien. Das Screening bestehender Kapitalanlagen erfolgt auf Grundlage der zehn Prinzipien des UN Global Compact. Die Prinzipien verantwortungsvollen Handelns dienen als Basis für einen breiten Filterkatalog. Neben diesen zehn universellen Prinzipien, die sich auf Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention beziehen, wurde in den Filterkatalog auch der Ausschluss von kontroversen Waffen, wie Anti-Personen-Minen, aufgenommen. Zum Ende des Jahres 2018 wurde der Filterkatalog um das Kohlekriterium erweitert. Wir investieren grundsätzlich nicht mehr in Unternehmen, deren Umsatz/ Erzeugungsanteil zu mehr als 25 % auf Kohle basiert. Vor Tätigung neuer Wertpapierkäufe wird ebenfalls geprüft, ob der Emittent den ESG-Kriterien entspricht.
Für Assetklassen wie Infrastruktur und Immobilien, die aktuell nicht vom Screening erfasst werden können, hat der Talanx-Konzern separate Anlagerichtlinien erlassen. Ausgeschlossen sind u. a. Investitionen in Anlagen mit hoher Umweltbelastung, wie z. B. Kernkraftprojekte. Das ESG-Screening wird alle sechs Monate über einen externen Dienstleister durchgeführt. Hierbei werden, abhängig von strategiebedingten Allokationsänderungen, nahezu 90 % aller selbstverwalteten Kapitalanlagen des Talanx-Konzerns an den Dienstleister kommuniziert und, sofern ein Rating vorliegt, bewertet.
Ebenfalls im Jahr 2017 wurde zur Etablierung des Prozesses ein neues Gremium geschaffen, das Responsible Investment Committee (RIC). Den Vorsitz hat der Finanzvorstand der Talanx AG inne. In diesem Komitee werden die Filterkriterien festgelegt und Einzelabwägungen im Hinblick auf das Halten oder den Abbau der Bestände beschlossen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Asset-Managements entfällt auf die Investition in zentrale Infrastrukturgüter. Deren Nachfrage ist weitgehend von kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen unabhängig und für institutionelle Investoren daher sehr gut planbar. Gleichzeitig passen die Projekte zum langfristigen Anlagehorizont eines Versicherers. Durch die Affinität zu langen Laufzeiten und unser Know-how in diesem Bereich gelingt es uns, Illiquiditäts-, Komplexitäts- und Durationsprämien zu heben. Die sorgfältig ausgewählten Projekte bieten somit attraktive Renditen bei vertretbarem Risiko. Zielsetzung bleibt jederzeit eine solide Geldanlage im Interesse der Versicherten.
Eines der zentralen Selektionskriterien für die Investitionen ist ein reguliertes Umfeld, etwa über gesetzlich geregelte Einspeisevergütungen, Anreizregulierung und Public-private-Partnerships. Infrastrukturinvestitionen erfolgen vorrangig im Euroraum, wobei der Fokus auf Projekten aus den Sektoren Transport und Energie und dem Bereich der sozialen Infrastruktur liegt. Über Fonds ist der Talanx-Konzern bereits länger indirekt in Infrastrukturprojekte involviert und beteiligt sich seit Anfang des Jahres 2014 auch direkt über Eigen- und Fremdkapitalvergabe an ausgewählten Projekten. Zum diversifizierten Infrastrukturportfolio gehören derzeit u. a. Finanzierungen von Windparks, Solarparks, Stromnetzen und Public-private-Partnership (ppp)-Projekten in Deutschland und dem europäischen Ausland.
ZIELE UND MASSNAHMEN: "ESG IM ASSET-MANAGEMENT"
| Ziel | Maßnahme | Geltungsbereich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| Prüfung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl der Kapitalanlagen | Kontinuierliche Überprüfung und ggf. Feinjustierung des Nachhaltigkeitsansatzes im Asset-Management | Talanx-Konzern | Laufend | Aktiv |
| Steigerung der Investitionen in Infrastruktur | Weitere sektorale Diversifizierung des Infrastruktur-Portfolios | Talanx-Konzern | Laufend (längerfristiges Ziel) | Aktiv |
| Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsansatzes im Asset-Management |
Die bestehende ESG-Investment-Richtlinie wurde 2018 um Nachhaltigkeitskriterien im Bereich fossiler Energieträger erweitert. Darüber hinaus wurde ein Best-in-Class-Investmentansatz als zusätzliches Instrument entwickelt und technisch implementiert. Hannover Rück 2020 Aktiv. Geplant sind zudem infrastrukturelle Direktinvestitionen mit Volumina pro Projekt von 30 bis 150 Mio. EUR (Eigenkapital) bzw. 50 bis 200 Mio. EUR (Fremdkapital) mit einem Investitionshorizont von fünf bis 30 Jahren. Zum Jahresende 2018 war der Talanx-Konzern insgesamt mit einem Volumen von rund 2,1 (1,9) Mrd. EUR in Infrastrukturprojekten engagiert. Rund 1,3 Mrd. EUR davon entfallen auf erneuerbare Energien. Für das Jahr 2019 erwartet das Team Infrastruktur-Investments Neuinvestitionen in Höhe von ca. 300 Mio. EUR in Form von Eigen- und Fremdkapital.
ESG IN VERSICHERUNGSLÖSUNGEN
Die Berücksichtigung von gesellschaftlichen Belangen und die Unterstützung umweltfreundlicher Produkte und Projekte können positiv von Kunden aufgenommen werden, da das Bewusstsein der Gesellschaft für das Thema Nachhaltigkeit wächst. Die Zufriedenheit der Kunden kann auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Identifikation mit dem Arbeitgeber steigern. Darüber hinaus sind die Versicherungsprodukte auf ihre ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen sowie ihre Relevanz für eine nachhaltige Entwicklung hin zu bewerten.
Aus den Versicherungsdienstleistungen des Talanx-Konzerns resultieren keine direkten relevanten Umweltauswirkungen. Vielmehr tragen die Leistungen dazu bei, dass Umweltrisiken adäquat versichert und im Schadenfall die Auswirkungen behoben oder begrenzt werden können. Über Rückstellungen für asbestbedingte Schäden und Umweltschäden informieren wir in unserem Risikobericht ab Seite 108 ff.
Zu den positiven gesellschaftlichen Auswirkungen zählt der Kern des Versicherungsgeschäfts, d. h. der Transfer von Risiken, durch den Verluste aus dem Eintritt von Schadenereignissen aufgefangen und Unternehmen wie Privatpersonen finanziell abgesichert werden. Gleichwohl sind die möglichen indirekten ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Versicherungsgeschäfts auf eine nachhaltige Entwicklung zu beachten, z. B. etwaige Folgen der versicherten Projekte. Mit Blick auf die Einhaltung der Menschenrechte bei Versicherungsnehmern der Industrie greift der Verhaltenskodex des Talanx-Konzerns. Langfristig verfolgt der Talanx-Konzern das Ziel, Nachhaltigkeitsaspekte in Versicherungsprodukten und Dienstleistungen verstärkt zu berücksichtigen. Spezifische Nachhaltigkeitsziele in diesem Bereich wurden bis dato für den Geltungsbereich Hannover Rück verabschiedet.
ZIELE UND MASSNAHMEN: "ESC IN VERSICHERUNGSLÖSUNGEN"
| Ziel | Maßnahme | Geltungsbereich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| Unterstützung, Entwicklung und Ausbau nachhaltiger Versicherungslösungen | Förderung der Ausweitung klimawandelrelevanter Produkte, wie z. B. Wetter- und Energieeinsparversicherungen | Hannover Rück | 2020 | Aktiv |
Zahlreiche Produkte der Versicherungsgesellschaften des Talanx-Konzerns unterstützen umweltfreundliche Technologien und Verhaltensweisen oder berücksichtigen gesellschaftliche Interessen. So tragen Leistungen etwa dazu bei, dass Umweltrisiken auf geeignete Weise versichert sind und im Schadenfall die Auswirkungen behoben oder begrenzt werden können. Durch Technische Versicherungen werden vielseitige Versicherungslösungen zur Förderung erneuerbarer Energien verwirklicht, die sich von Windenergie im Bereich On- und Offshore über Photovoltaik bis zur Geothermie erstrecken. Auch Prototypenentwicklungen wie Gezeitenkraftwerke sind bei der Industrieversicherung gedeckt. Der Versicherungsschutz beginnt bei der Errichtung und begleitet den Kunden noch viele Jahre im Betrieb. Dadurch unterstützen die Gesellschaften des Talanx-Konzerns die Energiewende. Auch die Hannover Rück fördert die Ausweitung von klimarelevanten Produkten, wie z. B. Wetter- und Energieeinsparversicherungen. Durch das Angebot von Versicherungslösungen wie Mikroversicherungen und Agrarversicherungen leistet die Hannover Rück zudem einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in strukturschwachen Regionen. So können sich Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten gegen elementare Risiken wie Krankheiten, Berufsunfähigkeit, Folgen von Naturkatastrophen oder Ernteausfälle absichern. Zu dem Geldwert von Produkten und Dienstleistungen, die im Talanx-Konzern für einen spezifischen ökologischen oder sozialen bzw. gesellschaftlichen Nutzen entwickelt wurden, liegen derzeit keine Angaben vor.
VERANTWORTUNG GEGENÜBER KUNDEN
Im Themenfeld "Verantwortung gegenüber Kunden" sind die verständliche Aufklärung zu Versicherungslösungen, der Anreiz für faire Beratung im Vertrieb durch das Vergütungssystem sowie die zügige, transparente Bearbeitung von Forderungen wesentlich für den Talanx-Konzern. Diese Gesichtspunkte adressieren Kundenbelange und beeinflussen maßgeblich die Zufriedenheit der Kunden, die wiederum entscheidend für den Erfolg des Talanx-Konzerns ist.# Die Erfüllung von Kundenbedürfnissen steht daher an höchster Stelle und findet sich unter dem Begriff "ganzheitliche Kundenfokussierung" in den Talanx-Werten. Neben einer hohen Beratungsqualität sind Transparenz und Fairness sowie innovative und auf Kundenwünsche zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen wichtige Elemente. Die Versicherungsbranche unterliegt nach der Verordnung über Informationspflichten bei Versicherungsverträgen (VVG-Informationspflichtenverordnung, VVG-InfoV) umfangreichen Aufklärungspflichten gegenüber ihren Kunden, die wir selbstverständlich erfüllen. Darüber hinaus ist die verständliche Aufklärung zu Versicherungslösungen ein wichtiger Bestandteil des Verhaltenskodex des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für den Vertrieb von Versicherungsprodukten. Der Kodex ist eine freiwillige Selbstverpflichtung und verfolgt das Ziel, einen branchenweiten Standard für eine faire und bedarfsgerechte Kundenberatung darzustellen.
ZIELE UND MASSNAHMEN: "VERANTWORTUNG GEGENÜBER KUNDEN"
| Ziel | Maßnahme # MITARBEITER
Ziel unserer Personalarbeit ist es, Mitarbeiter in ihrer Berufstätigkeit so zu unterstützen, dass die Unternehmensziele bestmöglich erreicht werden, Mitarbeiter zu binden und neue zu gewinnen. Dies gewährleisten wir mit den richtigen Mitarbeitern am richtigen Ort und in der richtigen Aufgabenstellung. Wesentliche Bestandteile der Personalarbeit – wie die Personalbetreuung und Personalentwicklung – sind gut aufeinander abgestimmt und miteinander verzahnt. Jeder dieser Bereiche leistet einen wesentlichen Beitrag zu den aktuellen Fragestellungen der Personalarbeit; von der Gestaltung einer förderlichen und agilen Kultur über zeitgemäße Verfahren des Recruitings und Themen der Qualifizierung und beruflichen Entwicklung bis hin zu Themen der Gestaltung von Anreizsystemen und modernen Arbeitsbedingungen.
MITARBEITERGEWINNUNG UND -ENTWICKLUNG
Kompetente, engagierte und unternehmerisch handelnde Mitarbeiter sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Talanx-Konzern.
Die Mitarbeiter setzen ihre vielfältigen Talente in den unterschiedlichen Gesellschaften für unseren geschäftlichen Erfolg und zur Zufriedenheit unserer Kunden ein. Mithilfe professioneller Programme fördern wir unsere Beschäftigten und entwickeln ihre Kompetenzen kontinuierlich weiter. Dabei wird Entwicklungen wie dem demografischen Wandel, der sinkenden Zahl von Experten für bestimmte Tätigkeitsbereiche und der sich wandelnden Arbeitswelt Rechnung getragen. Im Rahmen der strategischen Nachwuchssicherung verfolgt der Talanx-Konzern verschiedene Konzepte. Hierzu gehören duale Ausbildungs- und Studiengänge, Trainee-Programme für spezielle Funktionsbereiche sowie Einarbeitungsprogramme für Young Professionals. Die Planung, Steuerung und Kontrolle der personalwirtschaftlichen Aktivitäten und Prozesse im Talanx-Konzern erfolgen im Rahmen des Personalcontrollings. Wichtige Elemente sind dabei auch regelmäßige Analysen zur Personalbestandsentwicklung und das Personalberichtswesen (intern und extern). Im Schwerpunktthema Personal führt zudem das Competence Center Operational Auditing risiko- und prozessorientierte Prüfungen nach den Grundsätzen des Berufsstandes Institute of Internal Auditors (IIA) durch. Im Außenauftritt unterstützen Maßnahmen des Personalmarketings die Darstellung des Talanx-Konzerns als attraktiver Arbeitgeber.
ZIELE UND MASSNAHMEN: "MITARBEITERGEWINNUNG UND -ENTWICKLUNG"
| Ziel | Maßnahme | Geltungsbereich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| Überprüfung und ggf. Ergänzung von Personal-Richtlinien auf/um Nachhaltigkeitsaspekte | Bestandsaufnahme/Prüfung bestehender Richtlinien auf Nachhaltigkeitskriterien | Deutschland | Laufend | Aktiv |
| Nachwuchssicherung | Förderung der beruflichen Erstausbildung | Deutschland | Laufend | Aktiv |
| Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten bzw. wiederherstellen | ■ Ausrollen von Gesundheitstagen bzw. -management auf die Standorte ■ Qualifizierungsangebote für Mitarbeiter | Erstversicherung | Laufend | Aktiv |
| ■ Weiterführung von bestehenden Gesundheitsprogrammen/Vorsorgeuntersuchungen | Hannover Rück | 2020 | Aktiv | |
| Ausbau von Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte | Einarbeitungsprogramme für Fachkräfte/Experten, Führungskräfte und Projektleiter | Erstversicherung | Laufend | Aktiv |
| Weiterbildungstage pro Mitarbeiter und Jahr > 4 Tage | (Rückversicherung konzernweit) | Hannover Rück | 2020 | Aktiv |
Für die Nachwuchssicherung ist in Deutschland insbesondere die berufliche Erstausbildung ein wichtiger Baustein. Dies zeigt sich in unserer konstant hohen Übernahmequote, die seit Jahren bei 80 bis 90 % liegt. Verschiedene Gesellschaften des Talanx-Konzerns bieten ein vielfältiges Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten – von der klassischen Berufsausbildung bis hin zum Bachelorstudium. Ein breit gefächertes Angebot an internen Weiterbildungsmaßnahmen sichert die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter in Hinblick auf aktuelle und zukünftige Tätigkeiten. Durch die finanzielle Förderung berufsbegleitender Ausbildungs- und Studiengänge wird darüber hinaus die generelle Beschäftigungsfähigkeit unterstützt.
Die Identifikation und gezielte Förderung von Leistungs- und Potenzialträgern bildet einen weiteren Schwerpunkt in der Personalentwicklung. Im Rahmen einzelner Entwicklungsprogramme werden Potenzialträger auf weiterführende Aufgaben vorbereitet und für diese qualifiziert. Somit können Führungs- und Fachpositionen bei gleicher Qualifikation vorrangig mit Mitarbeitern aus den eigenen Reihen besetzt werden. Aufgrund dieser Personalpolitik eröffnen wir überdurchschnittlich leistungsstarken und karriereorientierten Mitarbeitern besonders attraktive Perspektiven.
Im Jahr 2018 wurde erstmals ein Entwicklungsprogramm für Berufseinsteiger aufgelegt, das zum Ziel hat, die besten Auszubildenden und dualen Studenten auf dem Weg in das Berufsleben zu begleiten und zu fördern und damit an den Konzern zu binden. Zudem werden fortlaufend Qualifizierungsmaßnahmen angeboten, um das Fachwissen auszubauen und um die persönlichen Kompetenzen zu stärken. Darüber hinaus kann durch Mitarbeitergespräche, Feedbackinstrumente und Standortbestimmungsverfahren das eigene Verhalten reflektiert und an die veränderten Anforderungen angepasst werden.
Die Talanx Corporate Academy ist als zentrales Instrument zur Strategieimplementierung und Kulturentwicklung innerhalb des Konzerns erfolgreich etabliert. Das Programm vermittelt strategisch relevante Themen für die oberste Managementebene aller Geschäftsbereiche konzernweit. Im Jahr 2018 lag der Fokus auf den Themen Digitalisierung und Agilität. Mit der strategischen Neuausrichtung des Hochschulmarketings konzentriert sich der Talanx-Konzern in Zukunft auf ausgewählte Fokusuniversitäten mit dem Ziel, geeigneten akademischen Nachwuchs für den Konzern zu gewinnen. Weiterhin wurde zur Förderung des Versicherungsstandorts Hannover von den Versicherungsunternehmen vor Ort und der Leibniz Universität Hannover das „House of Insurance“ als gemeinsames Kompetenzzentrum für Forschung und Lehre in den Bereichen Versicherungsökonomik, -mathematik und -recht ins Leben gerufen.
Darüber hinaus bietet der Talanx-Konzern eine leistungsorientierte Vergütung und, soweit aufgabentechnisch möglich, flexible Arbeitszeiten sowie attraktive Sozialleistungen, etwa eine betriebliche Altersversorgung, vermögenswirksame Leistungen sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. All diese Leistungen spiegeln sich in einer moderaten Fluktuationsrate und einer langen Konzernzugehörigkeit unserer Mitarbeiter wider.
Innerhalb des Konzernverbunds hat auch die Hannover Rück ihre Maßnahmen im Bereich der Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterentwicklung und -förderung weiter ausgebaut. Im Berichtsjahr stand insbesondere die Unterstützung der Mitarbeiter und Führungskräfte in Bezug auf den Umgang mit den Auswirkungen der sich spürbar verändernden Arbeitswelten im Fokus. Hierbei spielen vor allem die Effekte aus agilen Arbeitsformen oder automatisierten bzw. digitalisierten Arbeitsabläufen eine Rolle.
TALANX ALS ARBEITGEBER
Durch unser Diversitätsmanagement möchten wir eine von Offenheit, Respekt und Wertschätzung geprägte Unternehmenskultur fördern, in der Menschen mit vielerlei individuellen Fähigkeiten gerne zusammenarbeiten. Wir wollen Vielfalt aktiv und bewusst stärken, um den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens zu erhalten und weiter auszubauen. Im Talanx-Konzern arbeiten Menschen mit den unterschiedlichsten nationalen, ethnischen, religiösen und persönlichen Hintergründen und unterschiedlichen Alters ebenso wie Menschen mit und ohne Behinderung und unterschiedlicher sexueller Orientierung. Zahlreiche Beispiele verdeutlichen die Entwicklungen, die das Arbeiten im Konzernverbund verändern: eine steigende Anzahl älterer Erwerbstätiger, die Generationen Y und Z, höhere Ansprüche an Mobilität und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die zunehmende Globalisierung und, damit einhergehend, ein zunehmender Anteil weiblicher Mitarbeiter und von Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft. Außerhalb des Konzerns ist das Thema in der Liefer- bzw. Wertschöpfungskette z. B. für (potenzielle) Bewerber sowie für Kunden und Geschäftspartner von Bedeutung. Das aktive Diversitätsmanagement ist in die Planung, Steuerung und Kontrolle der personalwirtschaftlichen Aktivitäten und Prozesse im Talanx-Konzern einbezogen und somit Bestandteil des Personalcontrollings, siehe auch Abschnitt „Mitarbeitergewinnung und -entwicklung“ auf Seite 76 f.# ZIELE UND MASSNAHMEN: "TALANX ALS ARBEITGEBER"
| Ziel | Maßnahme | Geltungsbereich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| Diversität/Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen (Steigerungsrate abhängig von Ausgangssituation der jeweiligen Gesellschaft) | Besetzung von mindestens 25 % der vakanten Führungspositionen in allen Hierarchieebenen in Deutschland mit weiblichen Mitarbeitern | Deutschland | Laufend | Aktiv |
| Besetzung von mindestens 35 % der Führungspositionen mit weiblichen Mitarbeitern | WARTA-Gruppe | Laufend | Aktiv | |
| Mentoringprogramm für Frauen | Deutschland (Erstversicherung) | Laufend | Aktiv | |
| Netzwerk Frauen@Talanx | Deutschland (Erst- und Rückversicherung) | Laufend | Aktiv | |
| Seminarangebot für Frauen | Deutschland (Erstversicherung) | Laufend | Aktiv | |
| Frauenanteil in der zweiten und dritten Führungsebene von 18 % am Standort Hannover | Hannover Rück | Laufend | Aktiv | |
| Durchführung einer weiteren Runde des Mentoringprogrammes für Frauen in den Jahren 2019 und 2020 | Hannover Rück | Laufend | Aktiv | |
| Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Work-Life-Balance | ■ Flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit und Teilzeit; soweit aufgabentechnisch möglich) | Deutschland (Erstversicherung) | Laufend | Aktiv |
| ■ Einführung mobiles Arbeiten | ||||
| ■ Umwandlung von Gehaltsbestandteilen in Freizeit | ||||
| ■ Gewährung eines Kinderbetreuungszuschusses | ||||
| ■ Eltern-Kind-Büro | ||||
| ■ Talingo EAP (externe Mitarbeiterberatung) | ||||
| ■ Gesundheitstage | ||||
| ■ Teilzeit- und Telearbeitsmodelle | Hannover Rück | 2020 | Aktiv | |
| ■ Betriebseigene Kinderkrippe | ||||
| Internationalität | ■ Internationales Management-Development-Program (MDP) | Talanx-Konzern | Laufend | Aktiv |
| ■ Hospitationen ausländischer Mitarbeiter | ||||
| ■ Auslandsentsendungen | ||||
| Vergütung und Leistung | ■ Eingruppierung der Tätigkeit nach Versicherungstarif | Talanx-Konzern (ohne Hannover Rück) | Laufend | Aktiv |
| ■ Stellenbewertung nach HAY-Methode für leitende Funktionen mit dazugehöriger Vergütungssystematik |
Der Konzern hat bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Vielfalt zu fördern, Diskriminierung zu verhindern und die Entwicklung seiner Mitarbeiter unabhängig von ihrer Herkunft zu unterstützen. Der Konzernvorstand hat sich im "Diversity Commitment" zur Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in die Unternehmenskultur bekannt und bereits im Jahr 2013 die Charta der Vielfalt unterzeichnet, eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Auch bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen achtet der Vorstand auf Vielfalt. Dies ist in den Corporate-Governance-Grundsätzen verankert. Das Frauennetzwerk "Frauen@Talanx" hat es sich in eigenverantwortlicher Gestaltung zum Ziel gesetzt, Mitarbeiterinnen im Talanx-Konzern eine Plattform zu geben, um sich zu vernetzen und sowohl voneinander als auch miteinander zu lernen. Die Gremiumsmitglieder sind Ansprechpartner für die Kolleginnen aus dem jeweiligen Geschäftsbereich und fungieren als Multiplikatoren. Sponsor des Frauennetzwerkes ist Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG.
Der Talanx-Konzern legt Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance und unterstützt diese, soweit aufgabentechnisch möglich, durch flexible Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit und der Umwandlung von Gehaltsbestandteilen in Freizeit. Die Einführung des mobilen Arbeitens im Jahr 2018 ermöglicht es den Mitarbeitern in der Zentrale Hannover, den Arbeitsalltag flexibler zu gestalten, und schafft die Voraussetzung für modernes ortsungebundenes/mobiles Arbeiten, um Familie und Berufsleben besser in Einklang zu bringen. Weiterhin werden Eltern seit dem Jahr 2014 mit bis zu 100 EUR monatlich für die kostenpflichtige Unterbringung der noch nicht schulpflichtigen Kinder im ersten Jahr nach der Elternzeit steuerfrei bezuschusst. An verschiedenen Standorten sorgt ein Eltern-Kind-Büro in Notfallsituationen bei der Überbrückung von kurzfristigen Betreuungsengpässen für Abhilfe. Zur Stärkung ihrer persönlichen Ressourcen greifen unsere Mitarbeiter auf umfangreiche Präventionsangebote im Rahmen eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements zurück. Beispielsweise fanden im Berichtsjahr an allen Standorten in Deutschland Gesundheitstage statt. Außerdem wurde im Jahr 2016 eine externe Mitarbeiterberatung eingeführt. Das Angebot umfasst eine kostenfreie und anonyme Sofortberatung bei privaten, beruflichen und psychologischen Anliegen sowie einen Familienservice.
Nicht nur die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen bestimmt unseren Geschäftserfolg, sondern auch ein rechtlich korrektes und verantwortungsbewusstes Verhalten unserer Mitarbeiter untereinander, gegenüber unseren Kunden, Geschäftspartnern, Aktionären und der Öffentlichkeit. Ein fairer und respektvoller Umgang sowie die Achtung der Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen bilden dabei die Grundlage des Handelns unserer Mitarbeiter. In den Jahren 2016 bis 2018 wurde in diesem Zuge der Talanx-Werte-Award verliehen. Das Ziel der Auszeichnung ist es, vorbildliches Verhalten im Konzern zu würdigen und Andere zum Handeln im Sinne der Unternehmenswerte zu inspirieren. Im Jahr 2018 konnte das Team HUS- und Firmen-Schaden mit seiner "Service-Story Schaden", die auf die unternehmensweite Erhöhung der Kundenorientierung und -zufriedenheit abzielt, die Jury überzeugen. Für das Jahr 2019 ist eine Fortführung der Ausschreibung in fokussierter Form als "HDI Agile Award" vorgesehen.
Die Vergütungssystematik des Konzerns setzt sich zusammen aus einem leistungs- und verantwortungsbezogenen Gehalt mit erfolgsabhängigen Zahlungen sowie den hier aufgeführten attraktiven Sozialleistungen. Gehaltsanpassungen auf Basis interner und externer Vergütungsanalysen sorgen dafür, dass die Vergütung des Konzerns wettbewerbsfähig ist. Ein wichtiges personalpolitisches Ziel ist es, angemessen zu vergüten sowie unsere Mitarbeiter transparent über die Zusammensetzung ihrer Gesamtvergütung zu informieren. Bei der Talanx wird das individuelle Entgelt durch die übernommene Funktion sowie die persönliche, fachliche Qualifikation und Leistung des Mitarbeiters bestimmt. Neben der Eingruppierung der Tätigkeit nach dem Versicherungstarif ist darüber hinaus die Basis eine mitarbeiterunabhängige Stellenbewertung für den gesamten leitenden Bereich konzernweit einheitlich, die nach der standardisierten Hay-Methode vorgenommen wird. In diesem Rahmen stellt der Konzern eine leistungs- bzw. verantwortungsbezogene sowie eine marktgerechte Vergütungsstruktur sicher.
MENSCHENRECHTE BEI TALANX
Talanx erklärt als internationaler Versicherungskonzern gemäß § 54 Absatz 5 des Modern Slavery Act 2015 des Vereinigten Königreichs von Großbritannien nachfolgend, welche Maßnahmen die Gruppe im am 31. Dezember 2018 endenden Geschäftsjahr gegen Erscheinungsformen von moderner Sklaverei und Menschenhandel ergriffen hat:
Als internationaler Konzern mit über 22.000 Mitarbeitern weltweit sind wir uns der aus unserer Größe und Marktstellung resultierenden Verpflichtung gegenüber unseren Mitarbeitern und Geschäftspartnern bewusst. So verfolgt die Talanx das Ziel und bekennt sich in Einklang mit den anwendbaren Gesetzen, Konventionen und Bestimmungen dazu, weltweit die Menschenrechte zu respektieren; Arbeitnehmerrechte unterstützen wir aktiv. Um dieses Bekenntnis zu unterstreichen und die Bedeutung von Compliance für Mitarbeiter sowie Geschäftspartner sichtbar zu machen, hat die Talanx eine Reihe von internen Regelungen verabschiedet, die auf die Einhaltung und Überprüfung von Menschenrechten abzielen. Ferner bestehen verschiedene Betriebsvereinbarungen zu personellen Themen. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Abschnitte zum Verhaltenskodex und zum Hinweisgebersystem (siehe hierzu jeweils Abschnitt "Compliance" auf Seite 67 ff. der nichtfinanziellen Konzernerklärung) relevant. Daneben werden weitere Initiativen, wie beispielsweise die zur Erstellung eines übergreifenden Verhaltenskodex für Geschäftspartner, entwickelt und umgesetzt (siehe nachfolgenden Abschnitt "Lieferantenmanagement"). Über die beschriebenen Maßnahmen hinausgehend wurden im Berichtsjahr keine weiteren Ergebnisse im Themenfeld "Menschenrechte bei Talanx" erzielt und keine weiterführenden Vorhaben implementiert; ein umfassendes Konzept wurde bis dato nicht verabschiedet.
LIEFERANTENMANAGEMENT
Den größten Einfluss hinsichtlich der Wahrung von Menschenrechten kann der Talanx-Konzern in seiner weltweiten Liefer- bzw. Wertschöpfungskette ausüben. Auch wenn grundsätzlich die Gefahr von Menschenrechtsverletzungen und signifikanten negativen Auswirkungen auf die Umwelt in unserer Lieferkette als gering eingeschätzt wird, achten wir bei der Auswahl unserer Lieferanten darauf, dass nationale Gesetzgebungen in Hinblick auf Umweltschutz und die Wahrung der Menschenrechte sowie die Talanx-Werte eingehalten werden. Um unser Commitment zu unterstützen und um über die Gesetzgebung hinaus positiven Einfluss auszuüben, ist ein konzerneinheitlicher Verhaltenskodex für Geschäftspartner in Planung.
Der Aspekt der Beschaffung wird dabei getrennt für den Einkauf und den IT-Einkauf betrachtet. Bei der IT-Beschaffung nutzen wir bereits einen Verhaltenskodex für Auftragnehmer, der Bestandteil der "Arbeitsanweisung Einkauf IT-Assets und IT-Dienstleistungen" des Talanx-Konzerns ist. Der Verhaltenskodex deckt die Menschenrechte von Arbeitnehmern - etwa das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit sowie Diskriminierung -, den Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer sowie das Thema Umweltschutz ab. Weiterhin verlangt der Kodex von den Auftragnehmern die Einhaltung ethischer Normen. Auch die Hannover Rück hat einen solchen Kodex in Anwendung.# ZIELE UND MASSNAHMEN: "LIEFERANTENMANAGEMENT"
| Ziel | Maßnahme # CORPORATE GOVERNANCE BERICHT GEMÄSS ZIFFER 3.10 DES DEUTSCHEN CORPORATE GOVERNANCE KODEX (DCGK)
Vorstand und Aufsichtsrat verstehen unter einer guten Corporate Governance eine verantwortungsvolle, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensführung und -kontrolle für die Talanx AG und die Talanx-Gruppe. Dabei wollen wir insbesondere das Vertrauen von Anlegern, unseren Geschäftspartnern und Mitarbeitern sowie der Öffentlichkeit weiter fördern. Daneben sind eine effiziente Arbeit in Vorstand und Aufsichtsrat, eine gute Zusammenarbeit zwischen diesen Organen und mit den Mitarbeitern des Unternehmens sowie eine offene und transparente Unternehmenskommunikation für uns von hoher Bedeutung. Unser Verständnis von guter Corporate Governance ist in den Corporate-Governance-Grundsätzen der Talanx AG zusammengefasst (http://www.talanx.com/corporate-governance). Es ist unser Anspruch, sowohl bei strategischen Überlegungen als auch im Tagesgeschäft stets höchste ethische und rechtliche Standards zugrunde zu legen; denn das Auftreten, Handeln und Verhalten jedes einzelnen Mitarbeiters prägen das Erscheinungsbild der Talanx AG und der gesamten Gruppe.
UNTERNEHMENSVERFASSUNG
Gute Corporate Governance ist für die Talanx AG und die Talanx-Gruppe unverzichtbar für die Erreichung ihres Ziels, eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes zu erreichen. Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeiter identifizieren sich mit den beschlossenen Corporate-Governance-Grundsätzen, die sich am DCGK orientieren. Dem steht auch nicht entgegen, dass im Berichtsjahr erneut Empfehlungen des DCGK nicht entsprochen wurde; denn eine gut begründete Abweichung bei den Kodexempfehlungen kann - wie im vorliegenden Fall - im Interesse einer guten Unternehmensführung liegen (vgl. Präambel zum DCGK). Mit einem nach wie vor hohen Erfüllungsgrad der Empfehlungen und Anregungen des DCGK nimmt die Talanx AG unverändert einen sehr guten Platz unter den börsennotierten deutschen Unternehmen ein.
Die Talanx AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Aktienrecht. Sie hat drei Organe: Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Die Aufgaben und Befugnisse dieser Organe ergeben sich aus dem Gesetz, der Satzung der Gesellschaft sowie den Geschäftsordnungen für den Vorstand und den Aufsichtsrat.
VORSTAND
Der Vorstand leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung und legt Ziele und die Strategie fest. Nach § 8 Absatz 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder. Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats soll dieser nur Personen zu Mitgliedern des Vorstands bestellen, die das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die aktuelle Zusammensetzung des Vorstands und die Ressortzuständigkeiten seiner Mitglieder sind auf Seite 8 des Geschäftsberichts dargestellt.
Eine vom Aufsichtsrat erlassene Geschäftsordnung für den Vorstand der Talanx AG regelt die Arbeitsweise des Vorstands. Sie legt die Ressortzuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder fest. Unbeschadet der Gesamtverantwortung führt jedes Vorstandsmitglied im Rahmen der Beschlüsse des Gesamtvorstands das ihm zugewiesene Ressort in eigener Verantwortung. Jedes Mitglied des Vorstands hat jedoch nach der Geschäftsordnung die Pflicht, die anderen Vorstandsmitglieder über wichtige Vorhaben, Geschäftsvorfälle und Entwicklungen in seinem Ressort zu unterrichten. Ferner regelt die Geschäftsordnung die dem Gesamtvorstand vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die erforderlichen Beschlussmehrheiten. Der Gesamtvorstand entscheidet in allen Fällen, in denen nach Gesetz, Satzung oder der Geschäftsordnung des Vorstands eine Beschlussfassung durch den Gesamtvorstand vorgeschrieben ist. Vorstandssitzungen finden mindestens einmal im Monat statt.
Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäftsentwicklung, die Finanz- und Ertragslage, die Planung und Zielerreichung sowie die bestehenden Chancen und Risiken. Der Aufsichtsrat hat die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands in einer Informationsordnung "Berichterstattung des Vorstands an den Aufsichtsrat der Talanx ag" näher festgelegt. Entscheidungsnotwendige Unterlagen, insbesondere der Einzelabschluss, der Konzernabschluss und die Berichte der Wirtschaftsprüfer, werden den Mitgliedern des Aufsichtsrats nach Aufstellung unverzüglich zugeleitet.
Bestimmte Geschäfte von besonderem Gewicht oder strategischer Tragweite darf der Vorstand nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats vornehmen. Einige dieser Zustimmungsvorbehalte sind gesetzlich, andere sind in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt. So bedürfen u. a. folgende Maßnahmen und Geschäfte der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats:
* die Verabschiedung der strategischen Grundsätze und Zielsetzungen für die Gesellschaft und den Konzern
* die Verabschiedung der Jahresplanung der Gesellschaft und des Konzerns
* die Aufgabe des Betriebs des Industrieversicherungsgeschäfts
* der Abschluss, die Änderung und Beendigung von Unternehmensverträgen
* der Erwerb und die Veräußerung von Unternehmensteilen ab einer bestimmten Größenordnung
Vorstandsmitglieder dürfen Nebentätigkeiten, insbesondere Aufsichtsratsmandate außerhalb des Unternehmens, nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats wahrnehmen.
AUFSICHTSRAT
Der Aufsichtsrat berät und überwacht die Geschäftsführung des Vorstands.
Abweichungen von den Empfehlungen des DCGK
Eine weitere Begrenzung des aus der Gewährung der Share Awards resultierenden Betrags der variablen Vergütung im Auszahlungszeitpunkt hält die Gesellschaft vor dem Hintergrund des mit den Share Awards angestrebten Gleichlaufs der Interessen zwischen Aktionären und Mitgliedern des Vorstands der Talanx AG nicht für sinnvoll. Aus Sicht der Gesellschaft handelt es sich bei dem Auszahlungsweg über die Talanx Share Awards wirtschaftlich betrachtet um ein Zwangsinvestment in Talanx-Aktien mit vierjähriger Haltefrist. Die Talanx AG erklärt daher formal und höchst vorsorglich ein Abweichen von Ziffer 4.2.3 Absatz 2 DCGK.
2. Ziffer 4.2.3 Absatz 4 DCGK (Abfindungs-Cap in Vorstandsverträgen)
Eine vorzeitige Beendigung des Dienstvertrags ohne wichtigen Grund kann nur durch einvernehmliche Aufhebung erfolgen. Selbst wenn der Aufsichtsrat beim Abschluss oder bei der Verlängerung des jeweiligen Vorstandsvertrags auf der Vereinbarung eines Abfindungs-Caps besteht, ist damit nicht ausgeschlossen, dass beim Ausscheiden über den Abfindungs-Cap mitverhandelt wird. Der Spielraum für Verhandlungen über das Ausscheiden wäre zudem bei einem vereinbarten Abfindungs-Cap eingeengt, was insbesondere dann nachteilig sein kann, wenn Unklarheit über das Vorliegen eines wichtigen Grunds für die Abberufung besteht. Es liegt deshalb nach Auffassung der Talanx AG im Interesse der Gesellschaft, von der Empfehlung in Ziffer 4.2.3 Absatz 4 DCGK abzuweichen.
1) Bei diesem Unterkapitel handelt es sich um einen vom Gesetzgeber von der Abschlussprüfung/Prüfung des Lageberichts ausdrücklich ausgenommenen Berichtsabschnitt (§ 317 Absatz 2 Satz 6 bzw. Satz 4 HGB; ungeprüfte Informationen)
3. Ziffer 5.3.2 Absatz 3 Satz 3 DCGK (Vorsitz im Prüfungsausschuss [Audit Committee])
Der derzeitige Vorsitzende des Finanz- und Prüfungsausschusses ist gleichzeitig auch Vorsitzender des Gesamtaufsichtsrats. Aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Finanzvorstand verfügt er über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollverfahren in der Erst- und Rückversicherung. Verbunden mit seiner langjährigen Erfahrung in der Führung der Gesellschaft und des Konzerns ist er deswegen für die Funktion des Ausschussvorsitzenden besonders geeignet. In seiner Doppelfunktion als Vorsitzender des Finanz- und Prüfungsausschusses und des Gesamtaufsichtsrats koordiniert er die Arbeit beider Gremien aus einer Hand und kann auf diese Weise die Effizienz ihrer Tätigkeit optimieren. Eine Machtkonzentration in seiner Person ist damit weder im Finanz- und Prüfungsausschuss noch im Gesamtaufsichtsrat verbunden: In beiden Gremien verfügt er jeweils wie die übrigen Mitglieder über eine Stimme. Vor diesem Hintergrund ist der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende nach Auffassung der Gesellschaft bestens geeignet, den Vorsitz im Finanz- und Prüfungsausschuss wahrzunehmen. Es liegt deshalb im Interesse der Gesellschaft, von der Empfehlung in Ziffer 5.3.2 Absatz 3 Satz 3 DCGK abzuweichen.
Abgesehen von den vorgenannten Ausnahmen wird die Gesellschaft auch weiterhin den Empfehlungen des DCGK entsprechen.
Hannover, den 9. November 2018
Für den Vorstand
Für den Aufsichtsrat
Die Entsprechenserklärung und weitere Informationen zur Corporate Governance bei der Talanx finden Sie auch auf der Internetseite http://www.talanx.com/investor-relations/corporate-governance. Sie finden dort ebenfalls den aufgrund der Zweitnotierung der Talanx AG an der Warschauer Wertpapierbörse erforderlichen Bericht zum "Code of Best Practice for Warsaw Stock Exchange Listed Companies".
ZIELGRÖSSEN GEMÄSS §§ 76 ABSATZ 4, 111 ABSATZ 5 AKTG; GESETZLICHE QUOTE FÜR DEN AUFSICHTSRAT GEMÄSS § 96 ABSATZ 2 AKTG
Die Frauenquote im Aufsichtsrat der Talanx AG ist entsprechend der gesetzlichen Regelung mit mindestens 30 % vorgegeben; sie gilt für erforderliche Neuwahlen und Entsendungen ab dem 1. Januar 2016 zur Besetzung einzelner oder mehrerer Aufsichtsratssitze. Bei den im Berichtsjahr vollzogenen Neuwahlen der Anteilseignervertreter fand diese Quote Beachtung. Danach verfügt der Aufsichtsrat sowohl in seiner Gesamtheit als auch getrennt nach Vertretern der Arbeitnehmer und Vertretern der Anteilseigner jeweils über einen Frauenanteil von mehr als 30 %. Der Aufsichtsrat hat festgelegt, dass in dem Zeitraum 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2022 die Bestellung mindestens einer Frau zum Mitglied des Vorstands angestrebt wird. Für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands gilt eine Zielgröße von 20 % und für die zweite Führungsebene eine Zielgröße von 30 %.# Aufsichtsrat und seine Ausschüsse
Daneben ist er insbesondere für die Bestellung und die Dienstverträge der Vorstandsmitglieder sowie die Prüfung und Billigung des Einzel- und Konzernabschlusses zuständig. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats steht mit dem Vorsitzenden des Vorstands in ständigem Kontakt, um mit ihm die Strategie, die Geschäftsentwicklung und bedeutsame Geschäftsvorfälle des Unternehmens zu erörtern. Der Aufsichtsrat hat sich für seine Arbeit eine Geschäftsordnung gegeben, die u. a. die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat und dessen innere Ordnung regelt sowie allgemeine und besondere Regeln für die vom Aufsichtsrat laut der Geschäftsordnung zu bildenden Ausschüsse enthält.
Der Aufsichtsrat besteht aus 16 Mitgliedern. Die Mitglieder werden je zur Hälfte von den Anteilseignern und von den Arbeitnehmern gewählt. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse ist auf Seite 9 des Geschäftsberichts erläutert.
Der Aufsichtsrat trifft regelmäßig, mindestens einmal pro Quartal, zu ordentlichen Sitzungen zusammen. Nach Bedarf werden darüber hinaus außerordentliche Sitzungen anberaumt. Der Finanz- und Prüfungsausschuss sowie der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten halten ebenfalls regelmäßig Sitzungen ab.
Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen oder zur Abstimmung aufgefordert sind und mindestens die Hälfte der Mitglieder, aus denen er insgesamt zu bestehen hat, an der Beschlussfassung teilnimmt. Er trifft alle Entscheidungen mit einfacher Mehrheit, soweit nicht gesetzlich eine andere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist. Ergibt eine Abstimmung Stimmengleichheit, so hat bei einer erneuten Abstimmung über denselben Gegenstand, wenn auch sie Stimmengleichheit ergibt, der Vorsitzende zwei Stimmen.
Um eine effektive Arbeit des Aufsichtsrats zu gewährleisten, hat der Aufsichtsrat folgende Ausschüsse gebildet:
- Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten
- Finanz- und Prüfungsausschuss
- Nominierungsausschuss
- Vermittlungsausschuss
Die Ausschüsse des Aufsichtsrats bereiten die in ihrem Kompetenzbereich liegenden Entscheidungen des Aufsichtsrats vor und entscheiden anstelle des Aufsichtsrats in dem durch die Geschäftsordnung festgelegten Kompetenzrahmen. Der Vorsitzende berichtet regelmäßig an den Aufsichtsrat über die Arbeit des jeweiligen Ausschusses.
Finanz- und Prüfungsausschuss (FPA)
Der Finanz- und Prüfungsausschuss (FPA) überwacht den Rechnungslegungsprozess einschließlich der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie die Wirksamkeit des Risikomanagement- und des internen Revisionssystems. Er erörtert die Quartalsberichte und behandelt Fragen der Compliance, der Rentabilitätsentwicklung von Konzerngesellschaften und der Höhe der Schadenreserven. Zudem bereitet er die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Gewinnverwendungsvorschlags sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts durch den Aufsichtsrat vor. Hierbei lässt sich der FPA ausführlich über die Sichtweise der Wirtschaftsprüfer zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage informieren sowie sich die Auswirkungen eventuell geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsfragen hierauf erläutern. Dem FPA obliegt auch die Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und der vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen. Er befasst sich mit der Auswahl des Abschlussprüfers und legt dem Aufsichtsrat eine Empfehlung für die Bestellung von Abschlussprüfern vor. Der FPA erteilt den Prüfungsauftrag an den Abschlussprüfer. Er befasst sich mit der Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten und der Honorarvereinbarung mit dem Abschlussprüfer und nimmt im Übrigen seine Rechte und Pflichten im Rahmen des durch die EU-Audit-Reform erweiterten Aufgabenspektrums wahr. Der FPA lässt sich nicht nur vom Vorstand, sondern einmal im Jahr auch direkt durch die Leiter der vier Schlüsselfunktionen (Compliance, Risikomanagement, Versicherungsmathematik, Revision) berichten.
Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten
Der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten bereitet die Personalentscheidungen für den Aufsichtsrat vor und beschließt anstelle des Aufsichtsrats über Inhalt, Abschluss, Änderung und Beendigung der Dienstverträge mit den Mitgliedern des Vorstands mit Ausnahme der vergütungsrelevanten Inhalte sowie deren Durchführung. Er ist zuständig für die Gewährung von Darlehen an den in §§ 89 Absatz 1, 115 AktG genannten und gemäß § 89 Absatz 3 AktG gleichgestellten Personenkreis sowie für die Zustimmung zu Verträgen mit Aufsichtsratsmitgliedern nach § 114 AktG. Er nimmt anstelle des Aufsichtsrats die Befugnisse aus § 112 AktG wahr und sorgt gemeinsam mit dem Vorstand für eine langfristige Nachfolgeplanung.
Nominierungsausschuss
Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, dem Aufsichtsrat für dessen Vorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten für die Wahl in den Aufsichtsrat vorzuschlagen. Zur Sicherstellung der maßgeblichen Auswahlkriterien hat der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats einen Anforderungskatalog für Aufsichtsratsmitglieder festgelegt, durch den u. a. angestrebt wird, dass im Aufsichtsrat die erforderliche Expertise zur Abdeckung aller Geschäftsfelder des Konzerns vorhanden ist.
Um die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder zu gewährleisten, dürfen nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats diesem nicht mehr als zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft angehören. Ferner dürfen die Aufsichtsratsmitglieder keine Organfunktionen oder individuellen Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerbern der Gesellschaft, einem Konzernunternehmen oder dem Talanx-Konzern ausüben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats gewährleisten für ihre Tätigkeit eine hinreichende zeitliche Verfügbarkeit; potenzielle Interessenkonflikte werden vermieden.
Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats sollen Aufsichtsratsmitglieder zum Zeitpunkt ihrer Wahl das 72. Lebensjahr nicht vollendet haben und dem Aufsichtsrat in der Regel maximal drei zusammenhängende Amtsperioden angehören, wobei die im Jahr 2018 begonnene bzw. - für die Arbeitnehmervertreter - 2019 beginnende Amtsperiode die erste Amtsperiode ist, die diesbezüglich zu berücksichtigen ist.
Im Hinblick auf die aus Sicht des Aufsichtsrats angemessene Anzahl unabhängiger Aufsichtsratsmitglieder hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass ihm zwei unabhängige Mitglieder im Sinne von Ziffer 5.4.2 DCGK angehören sollen. Dies sind Frau Aschendorf und Herr Lohmann. Derzeit erfüllt der Aufsichtsrat damit diese Zielsetzung. Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sind hierbei nicht berücksichtigt.
DIVERSITÄTSKONZEPT - ZIELE FÜR DIE ZUSAMMENSETZUNG DES VORSTANDS UND DES AUFSICHTSRATS SOWIE STAND DER UMSETZUNG
Die Talanx AG orientiert sich bei der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats auch am Grundsatz der Vielfalt (Diversität). Breit gefächerte Qualifikationen, Kenntnisse und einschlägige Erfahrungen der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat ermöglichen eine differenzierte Einschätzung der geschäftlichen Chancen und Risiken im Geschäftsbetrieb sowie darauf basierendes ausgewogenes und professionelles Handeln und Entscheiden. Bei der Bestellung von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats wird der Aspekt der Diversität angemessen beachtet. Dieser umfasst neben der fachlichen und persönlichen Qualifikation (Kompetenz) insbesondere Alter, Geschlecht sowie Bildung und beruflichen Werdegang. Um eine kontinuierliche Umsetzung des Diversitätskonzepts zu gewährleisten, erfolgt im Rahmen jeder Neubestellung eines Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieds eine Abwägung, ob die geplante Besetzung auch der Umsetzung des Diversitätskonzepts dient.
Der Aufsichtsrat soll so besetzt sein, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen. Die Besetzung des Aufsichtsrats soll eine qualifizierte Kontrolle und Beratung des Vorstands in einer international tätigen, breit aufgestellten Versicherungsgruppe durch den Aufsichtsrat sicherstellen und das Ansehen des Konzerns in der Öffentlichkeit wahren. Dabei soll insbesondere auf die Integrität, Persönlichkeit, Leistungsbereitschaft, Professionalität und Unabhängigkeit der zur Wahl vorgeschlagenen Personen geachtet werden. Ziel ist es, dass im Aufsichtsrat insgesamt sämtliche Kenntnisse und Erfahrungen vorhanden sind, die angesichts der Aktivitäten des Talanx-Konzerns als wesentlich erachtet werden. Mit Blick auf die internationale Ausrichtung der Talanx soll darauf geachtet werden, dass dem Aufsichtsrat eine ausreichende Anzahl an Mitgliedern mit einer langjährigen internationalen Erfahrung angehört. Alle Anteilseignervertreter des Aufsichtsrats verfügen aufgrund ihrer derzeitigen oder ehemaligen Tätigkeit als Vorstand/CEO oder in einer vergleichbaren leitenden Funktion in international tätigen Unternehmen oder Organisationen über langjährige internationale Erfahrung. Nach Auffassung des Aufsichtsrats wird der internationalen Tätigkeit hinreichend Rechnung getragen. Es ist das Ziel, das derzeit bestehende internationale Profil beizubehalten.
Bei der Auswahl der Kandidaten, die der Hauptversammlung zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen werden, wird darauf geachtet, dass es sich um Personen handelt, die über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen. Des Weiteren wird bei der Auswahl dem Grundsatz der Vielfalt Rechnung getragen. Derzeit sind fünf Frauen im Aufsichtsrat vertreten. Jeweils eine davon ist Mitglied des Nominierungsausschusses, des Finanz- und Prüfungsausschusses und des Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten. Auf Ebene des Vorstands wird angestrebt, bis zum Juni 2022 mindestens eine Frau zum Mitglied des Vorstands der Gesellschaft zu bestellen. Mit dem bereits 2013 erfolgten Beitritt zur "Charta der Vielfalt" hat der Vorstand ein sichtbares Zeichen zur Förderung der Vielfalt im Unternehmen und im Konzern gesetzt.# VERGÜTUNG VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT
Eine ausführliche Darstellung zu der Struktur der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Geschäftsleitern und Führungskräften findet sich im Vergütungsbericht ab Seite 89 ff.
MELDEPFLICHTIGE WERTPAPIERGESCHÄFTE (DIRECTORS' DEALINGS)
Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie Generalbevollmächtigte der Talanx AG und die zu diesen in enger Beziehung stehenden Personen sind gesetzlich verpflichtet, den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien der Talanx AG oder damit verbundenen Finanzinstrumenten offenzulegen, sofern der Wert der Geschäfte im Kalenderjahr 5.000 EUR erreicht oder übersteigt. Die Talanx AG stellt diesbezüglich nicht nur die Einhaltung der nach Artikel 19 Absatz 2 und 3 Marktmissbrauchsverordnung erforderlichen Veröffentlichungen und Mitteilungen sicher, sondern veröffentlicht Directors' Dealings auch auf ihrer Internetseite.
ANTEILSBESITZ VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT
Der Gesamtbesitz aller Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder an Aktien der Talanx AG oder sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten betrug am 31. Dezember 2018 weniger als 1 % der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien.
COMPLIANCE
Compliance im Sinne der Einhaltung von Recht, Gesetz und unternehmensinternen Richtlinien sowie deren Beachtung durch die Konzernunternehmen ist in der gesamten Talanx-Gruppe eine wesentliche Leitungs- und Überwachungsaufgabe. Sie erfordert eine starke Compliance-Kultur, die durch ein auf die unternehmensspezifischen Bedürfnisse angepasstes Compliance-Management-System getragen wird. Ein robustes Compliance-Management-System im Konzern ist risikobasiert ausgestaltet. Diesem Umstand wird Rechnung getragen, indem der auf Gruppenebene bestehende Prozess zur Identifizierung von Compliance-Risiken regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird. Hierdurch steht jeweils eine aktuelle Risikolandkarte zur Verfügung, die maßgebliche Grundlage für den risikoorientierten Ressourceneinsatz der konzernweiten Compliance-Arbeit im kommenden Jahr ist.
Ein weiterer Sockel eines Compliance-Management-Systems ist das Compliance-Regelwerk. An der Spitze der konzerninternen Compliance-Regeln steht der Verhaltenskodex. Dieser beinhaltet die wichtigsten Grundsätze und Regeln für ein rechtlich korrektes und verantwortungsbewusstes Verhalten aller Mitarbeiter des Talanx-Konzerns. Gleichzeitig enthält er die hohen ethischen und rechtlichen Standards, nach denen der Konzern sein Handeln weltweit ausrichtet. Der Verhaltenskodex ist auf der Internetseite abrufbar. Jeder Mitarbeiter im Konzern hat dafür Sorge zu tragen, dass sein Handeln mit diesem Kodex und den für seinen Arbeitsbereich geltenden Gesetzen, Richtlinien und Anweisungen im Einklang steht.
Die Compliance-Richtlinie konkretisiert die im Kodex enthaltenen Inhalte und setzt Mindestvorgaben für die einzelnen Compliance-Kernthemen (Korruptionsprävention, Kartellrechts-Compliance, Finanzsanktionen und Embargo, Produkt- und Vertriebs-Compliance, Kapitalmarkt-Compliance, Kapitalanlage-Compliance, Corporate Compliance). Sie wird in themen- und geschäftsbereichsspezifischen Anweisungen konkretisiert. Im Ergebnis steht somit allen Mitarbeitern ein auf die konkreten Bedürfnisse ihres Arbeitsalltags zugeschnittenes Leitlinienset zur Verfügung, um sie in ihrem rechtmäßigen und integren Verhalten zu unterstützen.
Die Mitarbeiter wurden im Berichtsjahr für die im Compliance-Regelwerk enthaltenen Leitplanken und Vorgaben durch verschiedene Kommunikationsmaßnahmen und Schulungen sensibilisiert. Bereits seit Langem etablierte Formate, wie beispielsweise die Dialogveranstaltung für Fach- und Führungskräfte mit dem Chief Compliance Officer und die webbasierte Schulung verschiedener Mitarbeitergruppen im In- und Ausland, wurden fortgeführt. Darüber hinaus hat Group Compliance das virtuelle Treffen "Compliance Xchange" im Berichtsjahr eingeführt, das regelmäßig den dezentralen Compliance-Beauftragten in Europa geschäftsbereichsübergreifend die Möglichkeit zum Austausch bietet. Neben dem persönlichen Austausch soll hierdurch die Compliance-Organisation gestärkt und der Austausch von bewährten Maßnahmen (Best Practice) innerhalb der Compliance-Organisation gefördert werden.
Die Compliance-Organisation der Talanx besteht personell aus dem Chief Compliance Officer, der gleichzeitig Corporate-Governance-Beauftragter und Generalbevollmächtigter der Talanx AG ist, sowie aus jeweils einem Teamleiter an den Standorten Hannover und Köln und weiteren Compliance Officern, die für die einzelnen Geschäftsbereiche des Talanx-Konzerns (mit Ausnahme des Teilkonzerns Hannover Rück, der über eine eigene Compliance-Organisation verfügt, die in einem engen Austausch mit dem Compliance-Bereich der Talanx steht) zuständig sind. In den dezentralen Konzerneinheiten des In- und Auslands sind Compliance-Beauftragte ernannt, die für die lokalen Mitarbeiter erster Ansprechpartner in Compliance-Fragen sind.
Als weiteres Element zur Sicherstellung einer konzernweiten Compliance gibt es ein über die Talanx-Internetseite weltweit erreichbares Hinweisgebersystem, über das Mitarbeiter und Dritte wesentliche Verstöße gegen Gesetze und Verhaltensregeln auch anonym melden können. Hinweisen auf Rechtsverstößen und Fehlverhalten wird konsequent zur Wahrung der Compliance-Kultur und im Interesse aller Stakeholder nachgegangen. Daneben bekennt sich die Talanx durch ihre Mitgliedschaft in Compliance-Vereinigungen, die sich für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg durch eine robuste Compliance-Organisation einsetzen, zur Bedeutung von Compliance für die Gruppe. Hier sind insbesondere auf nationaler Ebene das Deutsche Institut für Compliance e. V. (DICO) und auf internationaler Ebene das versicherungsspezifische Chief-Compliance-Officer-Forum (CCO-Forum) zu nennen. Neben der Identifizierung gemeinsamer Standpunkte und Impulse zur Entwicklung von Best-Practice-Lösungen entsteht durch diese Mitgliedschaften auch die Möglichkeit, Entwicklungen im regulatorischen Umfeld von Compliance frühzeitig zu erkennen und zu würdigen.
Der Vorstand legt dem Finanz- und Prüfungsausschuss den Compliance-Bericht jeweils vor Feststellung des Jahresabschlusses vor, in dem die Struktur und die vielfältigen Aktivitäten des Talanx-Konzerns in diesem Zusammenhang dargestellt werden.
ÜBERNAHMERELEVANTE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN
ZUSAMMENSETZUNG DES GEZEICHNETEN KAPITALS
Die Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals wird im Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzernbilanz", Anmerkung 17, erläutert.
STIMMRECHTS- UND ÜBERTRAGUNGSBESCHRÄNKUNGEN
In den Fällen des § 136 AktG ist das Stimmrecht aus den betroffenen Aktien kraft Gesetzes ausgeschlossen. Darüber hinaus bestehen derzeit keine Stimmrechts- und Übertragungsbeschränkungen von Aktien.
DIREKTE UND INDIREKTE BETEILIGUNGEN AM KAPITAL, DIE 10 % DER STIMMRECHTE ÜBERSCHREITEN
Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., HDI-Platz 1, 30659 Hannover, hält 79,0 % der Stimmrechte der Gesellschaft.
AKTIEN MIT SONDERRECHTEN, DIE KONTROLLBEFUGNISSE VERLEIHEN
Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.
ART DER STIMMRECHTSKONTROLLE BEI ARBEITNEHMERBETEILIGUNG AM KAPITAL
Es sind keine Arbeitnehmer im Sinne des § 315a Absatz 1 Nr. 5 HGB am Kapital beteiligt.
GESETZLICHE VORSCHRIFTEN UND SATZUNGSBESTIMMUNGEN ÜBER BESTELLUNG UND ABBERUFUNG VON VORSTANDSMITGLIEDERN UND ÜBER SATZUNGSÄNDERUNGEN
Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands der Talanx AG sind in den §§ 84, 85 AktG, § 31 MitbestG und § 5 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats geregelt. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat für einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren bestellt. Erneute Bestellungen, jeweils für weitere höchstens fünf Jahre, sind zulässig.
Da die Talanx AG in den Anwendungsbereich des Mitbestimmungsgesetzes fällt, hat die Bestellung von Vorstandsmitgliedern in einer ersten Abstimmung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Mitglieder zu erfolgen. Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann die Bestellung gemäß § 31 Absatz 3 MitbestG in einer zweiten Abstimmung mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der Mitglieder erfolgen. Wird auch hierbei die erforderliche Mehrheit nicht erreicht, erfolgt eine dritte Abstimmung, in der ebenfalls die einfache Stimmenmehrheit maßgeblich ist. Dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats stehen in dieser Abstimmung gemäß § 31 Absatz 4 MitbestG dann jedoch zwei Stimmen zu.
Nach deutschem Aufsichtsrecht ist es erforderlich, dass die Vorstandsmitglieder zuverlässig und fachlich für die Leitung einer Versicherungsholdinggesellschaft geeignet sind (§ 24 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 293 Absatz 1 vag). Zum Vorstand kann nicht bestellt werden, wer bereits bei zwei Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Versicherungsholdinggesellschaften oder Versicherungszweckgesellschaften als Geschäftsleiter tätig ist. Wenn es sich jedoch um Unternehmen derselben Versicherungs- oder Unternehmensgruppe handelt, kann die Aufsichtsbehörde mehr Mandate zulassen (§ 24 Absatz 3 in Verbindung mit § 293 Absatz 1 vag). Die Absicht, ein Vorstandsmitglied zu bestellen, ist der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht anzuzeigen (§ 47 Nr. 1 in Verbindung mit § 293 Absatz 1 VAG).
Über Änderungen der Satzung beschließt die Hauptversammlung (§ 179 AktG). Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen, mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, falls eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit der Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst (§ 16 Absatz 2 der Satzung). Eine höhere Mehrheit ist etwa für die Änderung des Unternehmensgegenstands gesetzlich vorgeschrieben (§ 202 Absatz 2 AktG). Gemäß § 179 Absatz 1 Satz 2 AktG in Verbindung mit § 11 der Satzung der Talanx AG kann der Aufsichtsrat die Fassung der Satzung ändern.# BEFUGNISSE DES VORSTANDS, AKTIEN AUSZUGEBEN ODER ZURÜCKZUKAUFEN
Die Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Ausgabe und des Rückkaufs von Aktien sind in der Satzung der Gesellschaft sowie in den §§ 71 ff. AktG geregelt. In diesem Zusammenhang hat die Hauptversammlung der Gesellschaft am 11. Mai 2017 den Vorstand gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG für die Dauer von fünf Jahren, d. h. bis zum 10. Mai 2022, ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben. In der Hauptversammlung vom 11. Mai 2017 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 10. Mai 2022 einmal oder mehrfach auf den Namen lautende Schuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von bis zu 500 Mio. EUR zu begeben und den Gläubigern der Schuldverschreibungen, ohne Einräumung von Umtausch- und Bezugsrechten, bedingte Wandlungspflichten auf Stückaktien der Talanx AG aufzuerlegen. Der Vorstand kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausschließen. Zur Bedienung der Namensschuldverschreibungen wurde in derselben Hauptversammlung das Grundkapital um bis zu 126.398.821,25 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital I).
In der Hauptversammlung vom 11. Mai 2017 wurde der Vorstand außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 10. Mai 2022 einmal oder mehrfach Schuldverschreibungen (Wandel- und Optionsanleihen), Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechte, die jeweils auch mit Wandlungs- oder Optionsrechten oder (bedingten) Wandlungspflichten verbunden sein können, im Gesamtnennbetrag von bis zu 500 Mio. EUR zu begeben. Der Vorstand kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats für bestimmte enumerativ aufgelistete Zwecke ausschließen. Zur Bedienung der vorgenannten Schuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechte wurde in derselben Hauptversammlung das Grundkapital um bis zu 31.599.700 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital II).
In der Hauptversammlung vom 11. Mai 2017 wurde beschlossen, das genehmigte Kapital nach § 7 Absatz 1 der Satzung der Talanx AG zu erneuern und einen neuen § 7 Absatz 1 einzufügen, der den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital in der Zeit bis zum 10. Mai 2022 durch die Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um 157.998.521,25 Mio. EUR, gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Zur Begebung von Belegschaftsaktien kann davon 1 Mio. EUR - nach Zustimmung des Aufsichtsrats - verwendet werden. Es besteht die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für bestimmte enumerativ aufgelistete Zwecke bei Barkapitalerhöhungen auszuschließen. Bei Sachkapitalerhöhungen kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden, wenn der Ausschluss im überwiegenden Interesse der Gesellschaft liegt. Die Satzungsänderung wurde am 14. Juni 2017 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam.
WESENTLICHE VEREINBARUNGEN DER TALANX AG MIT CHANGE-OF-CONTROL-KLAUSELN
Nach den Verträgen der Talanx AG über syndizierte Kreditfazilitäten dürfen die Darlehensgeber die Kreditlinie u. a. dann kündigen, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, d. h. wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. Die Vertriebsvereinbarungen mit der DB Firmen und Privatkundenbank AG (Rechtsnachfolgerin der Deutschen Postbank ag) sowie mit ihren Postbank-Vertriebstöchtern auf Grundlage der Kooperationsvereinbarungen mit der Deutschen Postbank AG vom 18. Juli 2007 enthalten jeweils eine Klausel, die im Falle des direkten oder indirekten Kontrollerwerbs an einer der Vertragsparteien durch ein drittes, nicht mit den Parteien verbundenes Unternehmen der jeweils anderen Vertragspartei ein außerordentliches Kündigungsrecht gewährt. Die auf der Basis der Rahmenvereinbarung mit der Citibank aus Dezember 2006 geschlossene Kooperationsvereinbarung für Russland enthält eine Klausel, die in dem Fall, dass die kontrollierende Mehrheit der Anteile oder der Geschäftsbetrieb einer Vertragspartei durch ein mit den Parteien nicht verbundenes Unternehmen übernommen wird, der jeweils anderen Vertragspartei ein außerordentliches Kündigungsrecht gewährt.
ENTSCHÄDIGUNGSVEREINBARUNGEN FÜR DEN FALL EINES ÜBERNAHMEANGEBOTS
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder den Arbeitnehmern getroffen worden sind, bestehen nicht.
VERGÜTUNGSBERICHT
Im Vergütungsbericht werden die Grundzüge der Vergütungsstruktur für den Vorstand der Talanx AG sowie die Höhe der Vergütung des Vorstands und die maßgeblichen Kriterien für ihre Festlegung dargestellt und erläutert. Die Darstellung umfasst die Vergütung für den Vorstand im Geschäftsjahr 2018 aus der Tätigkeit der Vorstandsmitglieder für die Talanx AG und die mit ihr konsolidierten Unternehmen. Außerdem werden die Struktur und die Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats der Talanx AG sowie die wesentlichen Grundzüge der Vergütung der Geschäftsleiter und Führungskräfte unterhalb des Konzernvorstands dargestellt.
Der Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und beinhaltet Angaben, die nach den Erfordernissen des IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen" Bestandteil des Anhangs zum Konzernjahresabschluss 2018 sind. Nach deutschem Handelsrecht beinhalten die Angaben ebenfalls Pflichtangaben des Anhangs (§ 314 HGB) bzw. des Lageberichts (§ 315 HGB), die insgesamt in diesem Vergütungsbericht erläutert und im Anhang zusätzlich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben summarisch zusammengefasst dargestellt werden.
Die Vorschriften des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) sowie die Regelungen des Artikels 275 der Delegierten Verordnung (EU) 2015/35 und des Versicherungsaufsichtsgesetzes in Verbindung mit der Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme im Versicherungsbereich (VersVergV) werden beachtet. Ergänzend haben wir die konkretisierenden Vorschriften des DRS 17 (geändert 2010) "Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder" berücksichtigt. Ein unabhängiges Gutachten bestätigt, dass das Vergütungssystem den Anforderungen des Artikels 275 Delegierte Verordnung (EU) 2015/35 an eine geschäfts- und strategiekonforme sowie risikoadjustierte Vergütungspolitik entspricht.
VERGÜTUNG DES VORSTANDS
Die Festlegung der Struktur und Höhe der Vorstandsvergütung erfolgt durch den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat überprüft und erörtert die Vergütungsstruktur und die Angemessenheit der Vergütung in regelmäßigen Abständen, mindestens einmal jährlich.
VORSTANDSVERGÜTUNGSMODELL AB 1. JANUAR 2011
1)
* Vorstandsvorsitzender/Finanzvorstand: 70 % Konzernergebnis, 30 % individuelle Performance (persönliche Ziele)
* Stv. Vorstandsvorsitzender: 50 % Konzernergebnis, 30 % Geschäftsbereichsergebnis, 20 % individuelle Performance (persönliche Ziele)
* Geschäftsbereichsverantwortliche: 40 % Konzernergebnis, 40 % Geschäftsbereichsergebnis, 20 % individuelle Performance (persönliche Ziele)
2) Split durch gesetzliche Mindestanforderung vorgegeben
STRUKTUR DER VORSTANDSVERGÜTUNG
Das Vergütungssystem für den Vorstand hat das Ziel, die Vorstandsmitglieder angemessen zu vergüten. Die Vorstandsvergütung orientiert sich an der Größe und Tätigkeit des Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage, dem Erfolg und seinen Zukunftsaussichten sowie der Üblichkeit der Vergütung unter Einbeziehung des Vergleichsumfeldes (horizontal) und der Vergütungsniveaus, die für die Mitarbeiter der Gesellschaft gelten (vertikal). Sie richtet sich darüber hinaus nach den Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seinen persönlichen Leistungen und der Leistung des Gesamtvorstands. Die Vergütung ist insgesamt so ausgestaltet, dass sie sowohl positive als auch negative Entwicklungen berücksichtigt, marktgerecht und wettbewerbsfähig bemessen ist und einer nachhaltigen, langfristigen Unternehmensentwicklung Rechnung trägt.
Die Vergütung des Vorstands teilt sich in eine jährliche Festvergütung und eine variable Vergütung mit mehrjähriger Bemessungsgrundlage auf. Der Anteil der variablen Vergütung an der Gesamtvergütung ist individuell unterschiedlich und bewegt sich bei einer Zielerreichung von 100 % in einer Bandbreite von 55 % bis 75 %.
Festvergütung
Die Festvergütung wird in zwölf gleichen Monatsraten bar ausgezahlt. Sie orientiert sich insbesondere an dem Aufgabenspektrum und der Berufserfahrung des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Die Höhe der Festvergütung gilt für den gesamten Bestellungszeitraum.
Sachbezüge/Nebenleistungen
Die Vorstandsmitglieder erhalten zusätzlich bestimmte nicht leistungsbezogene Nebenleistungen in marktüblichem Rahmen, die in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Für die Dauer der Vorstandsbestellung wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Die Versteuerung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung des Dienstwagens erfolgt durch das Vorstandsmitglied. Die Sachbezüge und Nebenleistungen werden für den Ausweis im Geschäftsbericht nach Aufwand bewertet. Des Weiteren gewährt die Gesellschaft ihren Vorstandsmitgliedern im Rahmen von Gruppenverträgen Versicherungsschutz in angemessener Höhe (Haftpflicht-, Unfall- und Reisegepäckversicherung).
Variable Vergütung
Die Höhe der variablen Vergütung hängt von bestimmten definierten Ergebnissen und der Erreichung bestimmter Zielvorgaben ab. Die Zielvorgaben variieren je nach Funktion des betreffenden Vorstandsmitglieds.# Die variable Vergütung
Die variable Vergütung besteht aus einem sogenannten Konzernbonus und einem Individualbonus sowie - bei Vorstandsmitgliedern mit der Verantwortung für einen bestimmten Geschäftsbereich - einem sogenannten Geschäftsbereichsbonus. Der Anteil der jeweiligen Bestandteile an der gesamten variablen Vergütung wird für jedes Vorstandsmitglied individuell unter Berücksichtigung der wahrgenommenen Funktion bestimmt.
Konzernbonus
Als Konzernbonus wird ein individuell bestimmter und im Dienstvertrag festgelegter Betrag je 0,1 Prozentpunkt vergütet, um den die durchschnittliche Eigenkapitalrendite (RoE) der letzten drei Geschäftsjahre den risikofreien Zinssatz übersteigt. Liegt die durchschnittliche Eigenkapitalrendite unter dem risikofreien Zinssatz bzw. ist sie negativ, führt dies je 0,1 Prozentpunkt Unterschreitung zu einem entsprechenden Malusbetrag. Der zugrunde gelegte risikofreier Zinssatz ist der durchschnittliche Marktzins der vergangenen fünf Jahre für zehnjährige deutsche Staatsanleihen, wobei der Durchschnitt auf Grundlage des jeweiligen Zinssatzes jährlich zum Jahresende berechnet wird. Es erfolgt eine jährliche Anpassung des zugrunde gelegten risikofreien Zinssatzes (für 2018: 0,42 %). Der Höchstbetrag des Konzernbonus beläuft sich auf das Doppelte des bei Erreichen der Kalkulationsgrundlage gewährten Betrags und der maximale Malusbetrag auf -100 %.
Geschäftsbereichsbonus
Für die Bemessung des Geschäftsbereichsbonus für die Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International werden folgende Kriterien im Vergleich zu den Zielwerten für die jeweiligen Geschäftsbereiche herangezogen: Bruttoprämienwachstum, kombinierte Netto-Schaden-/Kostenquote in der Schaden/Unfallversicherung bzw. Entwicklung des Neugeschäftswerts in der Lebensversicherung, EBIT-Marge, Eigenkapitalrendite sowie Ergebnisabführung/Dividende an die Talanx AG. Die Festsetzung des Geschäftsbereichsbonus erfolgt durch den Aufsichtsrat auf Basis des jeweiligen Zielerreichungsgrades in diesen Kriterien nach pflichtgemäßem Ermessen. Es wird die durchschnittliche Zielerreichung der letzten drei Geschäftsjahre zugrunde gelegt. Bei vollständiger Zielerreichung wird der für eine Zielerfüllung von 100 % individuell festgelegte Betrag gewährt. Über- bzw. Untererfüllung der festgelegten Zielwerte führen zu Zu- bzw. Abschlägen. Der höchste Geschäftsbereichsbonus beläuft sich auf das Doppelte des Bonus bei vollständiger Zielerfüllung, der geringste auf einen Malus, der einer Zielerreichung von -100 % entspricht.
Individualbonus
Ferner werden für das betreffende Vorstandsmitglied jährlich individuelle im Folgejahr zu erreichende qualitative und gegebenenfalls auch quantitative persönliche Ziele festgelegt. Kriterien hierfür können der individuelle Beitrag des Vorstandsmitglieds zum Gesamtergebnis, seine Führungs-, Innovations- und unternehmerische Kompetenz sowie andere quantitative oder qualitative persönliche Ziele sein, insbesondere unter Berücksichtigung der sich aus dem von ihm verantworteten Ressort ergebenden Spezifika. Die Bestimmung des Grades der Zielerreichung erfolgt durch den Aufsichtsrat nach pflichtgemäßem Ermessen. Der Betrag für eine Zielerfüllung von 100 % wird individuell festgelegt. Über- bzw. Untererfüllung führen zu Zu- bzw. Abschlägen. Es kann ein an der persönlichen Gesamtleistung des Vorstandsmitglieds orientierter allgemeiner Leistungsbonus im Rahmen des Individualbonus nach pflichtgemäßem Ermessen vom Aufsichtsrat festgelegt werden. Der geringste Individualbonus beläuft sich auf 0 EUR, der höchste auf das Doppelte des Bonus bei vollständiger Zielerfüllung.
Gesamthöhe der variablen Vergütung
Die Gesamthöhe der variablen Vergütung ergibt sich durch Addition der Werte für die einzelnen Vergütungskomponenten. Erhält man als Folge der Addition der Einzelbeträge einen Negativbetrag, beträgt die variable Vergütung null (d. h., es gibt keine negative variable Vergütung). Ein Negativbetrag der variablen Vergütung wird jedoch bei der Berechnung der Bonusbank berücksichtigt (vgl. nächster Abschnitt "Auszahlung der variablen Vergütung"). Die Festsetzung der Höhe der variablen Vergütung erfolgt in der Sitzung des Aufsichtsrats, in der der Konzernabschluss für das betreffende Geschäftsjahr gebilligt wird (Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung). Der Aufsichtsrat befindet regelmäßig und in außergewöhnlichen Situationen nach pflichtgemäßem Ermessen darüber, ob Anpassungen bei der variablen Vergütung oder Beschränkungen bei der Auszahlung derselben vorzunehmen sind.
BEMESSUNGSGRUNDLAGEN/VORAUSSETZUNGEN FÜR ZAHLUNG DER VARIABLEN VERGÜTUNG
| Vergütungsbestandteil | Bemessungsgrundlage/Parameter | Voraussetzung für Zahlung |
|---|---|---|
| Konzernbonus | Anteil an variabler Vergütung Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand: 70 % Stv. Vorstandsvorsitzender: 50 % Geschäftsbereichsverantwortliches Vorstandsmitglied: 40 % bzw. 70 % ■ Konzern-RoE; individueller Grundbetrag (gestaffelt nach Verantwortungsbereich und Berufserfahrung) je 0,1 Prozentpunkt, um den die Durchschnitts-Eigenkapitalrendite (RoE) der letzten drei Geschäftsjahre den risikofreien Zinssatz übersteigt ■ Berechnungsgrundlage (= 100 %): 10 % RoE (ab 2019: 8 % RoE) zzgl. risikofreier Zinssatz; für 2018: 10,42 % ■ Cap max.: 200 % ■ Cap min.: -100 % (Malus) ■ Berechnung risikofreier Zins als durchschnittlicher Marktzins der vergangenen fünf Jahre für zehnjährige deutsche Staatsanleihen ■ Berechnung RoE: Konzernjahresüberschuss IFRS (ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) / arithmetischer Mittelwert des Konzerneigenkapitals gemäß IFRS (ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres | ■ Durchschnittlicher Dreijahres-RoE> risikofreier Zins ■ Rechnerische Ermittlung |
| Geschäftsbereichsbonus | Anteil an variabler Vergütung Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand: 0 % Stv. Vorstandsvorsitzender: 30 % Geschäftsbereichsverantwortliches Vorstandsmitglied: 0 % bzw. 40 % ■ Bruttoprämienwachstum, kombinierte Netto-Schaden-/Kostenquote in der Schaden/Unfallversicherung bzw. Entwicklung Neugeschäftswert in der Lebensversicherung, EBIT-Marge, Eigenkapitalrendite, Ergebnisabführung/Dividende als Kriterien; jeweils im Vergleich zum Zielwert (Dreijahresdurchschnitt) ■ 100 % = Zielwerte vollständig erreicht ■ Cap max.: 200 % ■ Cap min.: -100 % (Malus) | ■ Erreichen der Dreijahresziele ■ Bestimmung durch den Aufsichtsrat auf Basis des Grads der Zielerreichung nach pflichtgemäßem Ermessen |
| Individualbonus | Anteil an variabler Vergütung Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand: 30 % Stv. Vorstandsvorsitzender und geschäftsbereichsverantwortliches Vorstandsmitglied: 20 % bzw. 30 % ■ Persönliche qualitative, quantitative Ziele; individueller Beitrag zum Gesamtergebnis, Führungskompetenz, Innovationskompetenz, unternehmerische Kompetenz, Ressortspezifika ■ 100 % = Ziele vollständig erreicht ■ Cap max.: 200 % ■ Cap min.: 0 EUR | ■ Erreichen der Dreijahresziele ■ Bestimmung durch den Aufsichtsrat auf Basis des Grads der Zielerreichung nach pflichtgemäßem Ermessen |
AUSZAHLUNGSMODALITÄTEN DER VARIABLEN GESAMTVERGÜTUNG
Kurzfristig
- 60 % der variablen Vergütung mit der nächsten monatlichen Gehaltszahlung nach Aufsichtsratsbeschluss
Mittelfristig
- 20 % der variablen Vergütung in Bonusbank
- Zur Auszahlung steht jeweils derjenige positive Betrag an, der drei Jahre vor dem Auszahlungszeitpunkt eingestellt wurde, soweit er den Saldo der Bonusbank unter Berücksichtigung der Gutschriften/ Belastungen bis einschließlich derjenigen für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr nicht übersteigt
- Anstehende, nicht durch einen positiven Saldo der Bonusbank gedeckte Auszahlung verfällt
- Verlust der Ansprüche aus der Bonusbank in Sonderfällen: Niederlegung des Amtes ohne wichtigen Grund; Vertragsverlängerung zu gleichen Bedingungen wird abgelehnt
- Keine Verzinsung von Guthaben
Langfristig
- Automatische Zuteilung von virtuellen Talanx Share Awards im Gegenwert von 20 % der variablen Vergütung
- Nach Sperrfrist von vier Jahren Auszahlung des auf den Auszahlungszeitpunkt ermittelten Wertes
- Wert der Aktie bei Zuteilung/Auszahlung: ungewichteter arithmetischer Mittelwert der XETRA-Schlusskurse fünf Handelstage vor bis fünf Handelstage nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung
- Zusätzliche Auszahlung der Summe aller während der Sperrfrist ausgeschütteten Dividenden je Aktie
- Wertveränderungen der Share Awards durch Strukturmaßnahmen von kumulativ 10 % oder mehr löst Anpassung aus
Auszahlung der variablen Vergütung
Von dem Gesamtbetrag der festgesetzten variablen Vergütung wird ein Teilbetrag von 60 % im Monat nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung bar ausgezahlt. Der Restbetrag in Höhe von 40 % des Gesamtbetrags der variablen Vergütung wird zunächst zurückbehalten und erst nach Ablauf eines angemessenen Zurückbehaltungszeitraums ausgezahlt. Der zurückbehaltene Teil wird nach Maßgabe der in den folgenden Abschnitten dargestellten Regelungen je zur Hälfte (d. h. in Höhe von 20 % des Gesamtbetrags der festgesetzten variablen Vergütung) in eine Bonusbank eingestellt bzw. in Form von Share Awards gewährt, um die nachhaltige Wertentwicklung des Unternehmens zu berücksichtigen.
Bonusbank
In die Bonusbank werden jährlich 20 % der festgesetzten variablen Vergütung eingestellt und zinslos für einen Zeitraum von drei Jahren zurückbehalten. Ist der rechnerisch ermittelte Betrag der variablen Vergütung negativ, wird dieser negative Betrag zu 100 % in die Bonusbank eingestellt. Der Saldo der Bonusbank verringert sich entsprechend. Ein positiver Saldo der Bonusbank wird nach Abzug einer etwaigen Auszahlung in das jeweilige Folgejahr fortgeschrieben, ein negativer Saldo wird nicht in das Folgejahr übertragen. Ein etwaiger Minuswert der variablen Gesamttantieme eines Geschäftsjahres wird vollständig in die Bonusbank übernommen (siehe Spalte "mittelfristig").# Der jeweils in die Bonusbank eingestellte Betrag wird nach Ablauf von drei Jahren in dem Umfang ausgezahlt, in dem er aus dem dann vorhandenen Saldo - unter Berücksichtigung der Gutschriften/Belastungen bis einschließlich derjenigen für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr -gedeckt ist. Ein zur Auszahlung anstehender, nicht durch den Saldo der Bonusbank gedeckter Teil der variablen Vergütung verfällt.
Share Awards
Der weitere Teilbetrag von 20 % der insgesamt festgesetzten variablen Vergütung wird als aktienbezogene Vergütung in Form sogenannter virtueller Share Awards gewährt. Die Gesamtzahl der gewährten Share Awards richtet sich nach dem Wert je Aktie der Talanx AG im Zeitpunkt der Zuteilung. Der Wert je Aktie der Talanx AG bestimmt sich nach dem ungewichteten arithmetischen Mittelwert der XETRA-Schlusskurse der Talanx-Aktie in einem Zeitraum von fünf Handelstagen vor bis fünf Handelstagen nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung der Talanx AG. Die Zuteilung der Share Awards erfolgt automatisch, ohne dass es einer Erklärung der Talanx AG oder des Vorstandsmitgliedsbedarf. Die Gesamtzahl der zugeteilten Share Awards ergibt sich durch Division des Gutschriftsbetrags durch den Wert je Aktie, aufgerundet auf die nächste volle Aktie (Cap).
Für je einen Share Award wird nach Ablauf einer Sperrfrist von vier Jahren der auf den Auszahlungszeitpunkt ermittelte Wert einer Talanx-Aktie (Wertermittlung wie bei Zuteilung) zuzüglich eines Betrages in Höhe der Dividenden gezahlt, sofern Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet werden. Ein Anspruch des Vorstandsmitglieds auf Lieferung von Aktien besteht nicht.
Bei einem Vorstandsmitglied werden zusätzlich virtuelle Share Awards gewährt, deren Gesamtzahl sich nach dem Wert je Aktie der Hannover Rück im Zeitpunkt der Zuteilung bestimmt. Der Wert je Aktie der Hannover Rück richtet sich nach dem ungewichteten arithmetischen Mittelwert der XETRA-Schlusskurse der Hannover Rück-Aktie in einem Zeitraum von fünf Handelstagen vor bis fünf Handelstagen nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung der Hannover Rück SE für das abgelaufene Geschäftsjahr (Cap). In diesem Fall wird für je einen Share Award nach Ablauf der Sperrfrist von vier Jahren der auf den Auszahlungszeitpunkt ermittelte Wert der Hannover Rück-Aktie (Wertermittlung wie bei Zuteilung) zuzüglich eines Betrages in Höhe der Dividende gezahlt, sofern Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet werden. Ein Anspruch des Vorstandsmitglieds auf Lieferung von Aktien besteht nicht.
Nach dem bis zum 31. Dezember 2010 gültigen Vergütungsmodell wurden einem Vorstandsmitglied Aktienwert-Beteiligungsrechte (ABR) der Hannover Rück SE zugeteilt. Die Zuteilung der ABR erfolgte letztmals im Jahr 2011 für das Geschäftsjahr 2010. Der virtuelle Aktienoptionsplan mit ABR ist aufgrund vollständiger Ausübung aller Aktienoptionen im Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen.
Verwässerungsschutz
Für den Fall, dass es während der Laufzeit des Share-Award-Programms zu einer Veränderung des Grundkapitals der Talanx AG oder zu Umstrukturierungsmaßnahmen kommt, die sich unmittelbar auf das Grundkapital der Gesellschaft oder die Gesamtzahl der von der Talanx AG ausgegebenen Aktien auswirken, und dies eine Wertveränderung der Share Awards von kumulativ 10 % oder mehr zur Folge hat, wird die Anzahl der Share Awards oder die Methode der Wertermittlung der einzelnen Share Awards durch den Aufsichtsrat angepasst, um die durch die Strukturmaßnahme entstehende Wertveränderung der Share Awards auszugleichen.
Fortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit
Bei einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit wird das Jahresfestgehalt in unveränderter Höhe weiter gewährt, längstens bis zur Beendigung des Dienstvertrags. Wird das Vorstandsmitglied während der Laufzeit des Dienstvertrags dauernd arbeitsunfähig, endet der Dienstvertrag mit dem Ende des sechsten Monats, nach dem die dauernde Arbeitsunfähigkeit festgestellt worden ist, spätestens jedoch mit dem Ende des Dienstvertrags. Dauernde Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn das Vorstandsmitglied voraussichtlich auf Dauer nicht in der Lage ist, die ihm übertragenen Aufgaben uneingeschränkt zu erfüllen.
Vorzeitige Beendigung der Vorstandstätigkeit
Bei Eigenkündigung, Kündigung/Abberufung aus wichtigem Grund durch die Gesellschaft oder wenn ein Angebot auf Vertragsverlängerung zu gleichen oder besseren Bedingungen abgelehnt wird (Ausnahme: Das Vorstandsmitglied hat das 60. Lebensjahr vollendet und dem Vorstand zwei Mandatsperioden als Mitglied angehört), verfallen alle Rechte auf Auszahlung der Bestände aus der Bonusbank bzw. der Share Awards. Endet das Vertragsverhältnis vor Ende der Sperrfrist der Bonusbank bzw. Share Awards regulär, ohne dass ein Angebot auf Vertragsverlängerung erfolgt, so behält das Vorstandsmitglied seine Ansprüche auf Auszahlung aus der Bonusbank bzw. der bereits zugeteilten Share Awards. Ein Anspruch auf Einstellung von Beträgen in die Bonusbank bzw. auf Zuteilung von Share Awards nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt nicht im Falle des Ausscheidens aus dem Unternehmen wegen Nichtwiederbestellung, Eintritt des Pensionsfalls oder Todesfalls hinsichtlich der im letzten Jahr der Tätigkeit des Vorstandsmitglieds erworbenen oder anteilig erworbenen Ansprüche auf variable Vergütung. Zusagen für Leistungen aus Anlass der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels sind in den Dienstverträgen der Vorstandsmitglieder nicht vorgesehen. Die in den Dienstverträgen enthaltenen Regelungen zur vorzeitigen Beendigung bzw. Nichtverlängerung des Dienstvertrags sehen unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Zahlung eines sogenannten Übergangsgeldes vor, das sich nach dem für das Ruhegehalt erreichten Prozentsatz der Festbezüge errechnet. Es besteht in der Regel eine Wartezeit von acht Jahren. Anderweitige Einkünfte aus selbstständiger und unselbstständiger Arbeit werden bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Höhe von 50 % auf das Übergangsgeld angerechnet. Ein Abfindungs-Cap in Vorstandsverträgen, wie es der Deutsche Corporate Governance Kodex in Ziffer 4.2.3 Absatz 4 empfiehlt, ist in den Dienstverträgen mit den Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft nicht enthalten. Wir verweisen diesbezüglich sowie hinsichtlich der in Ziffer 4.2.3 Absatz 2 des Deutschen Corporate Governance Kodex empfohlenen betragsmäßigen Höchstgrenzen der Vergütung und ihrer variablen Vergütungsteile auf unsere Ausführungen in der Entsprechenserklärung in der Rubrik "Erklärung zur Unternehmensführung", Seite 82 ff. in diesem Konzerngeschäftsbericht.
Nebentätigkeiten der Vorstandsmitglieder
Die Vorstandsmitglieder benötigen zur Aufnahme von Nebentätigkeiten die Zustimmung des Aufsichtsrats. Damit ist gewährleistet, dass weder die dafür gewährte Vergütung noch der zeitliche Aufwand zu einem Konflikt mit den Vorstandsaufgaben führt. Handelt es sich bei den Nebentätigkeiten um Aufsichtsratsmandate oder Mandate in vergleichbaren Kontrollgremien, sind diese im Geschäftsbericht der Talanx AG aufgeführt. Die Vergütungen für Mandate in Konzerngesellschaften und gesellschaftsgebundene Mandate werden auf die auszuzahlende variable Vergütung angerechnet.
Höhe der Vorstandsvergütung
Die Gesamtbezüge aller aktiven Mitglieder des Vorstands aus seiner Tätigkeit für die Talanx AG und die mit ihr verbundenen Unternehmen betrugen 9.820 (10.359) TEUR. Sie ergeben sich im Einzelnen aus den in der nachfolgenden Tabelle gemäß DRS 17 dargestellten Komponenten.
GESAMTBEZÜGE DES AKTIVEN VORSTANDS GEMÄSS DRS 17 (GEÄNDERT 2010) IN TEUR
| Erfolgsunabhängige Vergütung | Erfolgsabhängige Vergütung1), 8) | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurzfristig | Mittelfristig | | | | | |
| I | II | III | IV | V | | |
| Name | Festvergütung | Sachbezüge/ Nebenleistungen | Auszuzahlende variable Vergütung | Davon Vergütung aus Konzernmandaten2) | Gewährung Bonusbank3) | | |
| Torsten Leue | 2018 | 760 | 12 | 633 | 7 | 211 | | |
| | 2017 | 630 | 13 | 570 | - | 190 | | |
| Herbert K. Haas | 2018 | 317 | 10 | 311 | 292 | 104 | | |
| | (bis 8. Mai 2018) | | | | | | | |
| | 2017 | 882 | 20 | 781 | 293 | 260 | | |
| Dr. Christian Hinsch | 2018 | 576 | 14 | 424 | 8 | 141 | | |
| | 2017 | 568 | 14 | 527 | 8 | 176 | | |
| Sven Fokkema | 2018 | 290 | 8 | 247 | - | 82 | | |
| | (seit 9. Mai 2018) | | | | | | | |
| | 2017 | - | - | - | - | - | | |
| Dr. Immo Querner | 2018 | 638 | 19 | 461 | 128 | 154 | | |
| | 2017 | 638 | 19 | 511 | 124 | 170 | | |
| Ulrich Wallin | 2018 | 630 | 14 | 893 | - | 298 | | |
| | 2017 | 606 | 14 | 864 | - | 288 | | |
| Dr. Jan Wicke | 2018 | 630 | - | 573 | 13 | 191 | | |
| | 2017 | 630 | - | 542 | 13 | 181 | | |
| Gesamt | 2018 | 3.841 | 77 | 3.542 | 448 | 1.181 | | |
| | 2017 | 3.954 | 80 | 3.795 | 438 | 1.265 | | |
| Erfolgsabhängige Vergütung1), 8) | | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Langfristig | | | | | | |
| VI | VII | | | | | |
| Name | Gewährung Talanx Share Awards4) | Gewährung Hannover Rück Share Awards4) | Gesamtbezüge5) | Anzahl Talanx Share Awards6) | Anzahl Hannover Rück Share Awards7) | |
| Torsten Leue | 211 | - | 1.827 | 7.079 | - | |
| Herbert K. Haas | 104 | - | 846 | 3.485 | - | |
| (bis 8. Mai 2018) | | | | | | |
| Dr. Christian Hinsch | 141 | - | 1.296 | 4.741 | - | |
| Sven Fokkema | 82 | - | 709 | 2.761 | - | |
| (seit 9. Mai 2018) | | | | | | |
| Dr. Immo Querner | 154 | - | 1.426 | 5.161 | - | |
| Ulrich Wallin | 67 | 229 | 2.131 | 2.254 | 1.982 | |
| Dr. Jan Wicke | 191 | - | 1.585 | 6.408 | - | |
| Gesamt | 950 | 232 | 9.820 | 31.889 | 1.982 | |
1) Zum Bilanzstichtag 2018 lag noch kein Organbeschluss über die Höhe der erfolgsabhängigen Vergütungen für 2018 vor. Der Ausweis erfolgt auf Basis von Schätzungen und der entsprechend festgelegten Rückstellungen
2) Auf die für 2018 auszuzahlende variable Vergütung angerechnete Vergütungen aus Aufsichtsratsmandaten in verbundenen Unternehmen
3) Angegeben ist der Nominalwert; volle oder teilweise Auszahlung erfolgt ab dem Jahr 2022, abhängig von dem sich bis dahin entwickelnden Saldo der Bonusbank
4) Angegeben ist der Nominalwert der für die Tätigkeit im Berichtsjahr zu gewährenden Share Awards; die Auszahlung des Gegenwerts der Share Awards erfolgt ab dem Jahr 2023 zu ihrem dann maßgeblichen Wert
5) Summe aus I, II, III, V, VI, VII
6) Schätzung der Anzahl der zu gewährenden Talanx Share Awards; es wurde der XETRA-Schlusskurs der Talanx-Aktie zum Bilanzstichtag (29,80 EUR je Aktie) zugrunde gelegt.
7) Angegeben ist der Nominalwert; volle oder teilweise Auszahlung erfolgt ab dem Jahr 2024, abhängig von dem sich bis dahin entwickelnden Wert der Hannover Rück-Aktie.
8) Die gesonderte Darstellung der Talanx Share Awards und der Hannover Rück Share Awards (VI und VII) erfolgt, da diese eine Laufzeit von vier Jahren aufweisen.Die tatsächliche Anzahl der Talanx Share Awards wird sich aus dem arithmetischen Mittelwert der XETRA-Schlusskurse der Talanx-Aktie in einem Zeitraum von fünf Handelstagen vor bis fünf Handelstagen nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung der Talanx ag im März 2019 ergeben. 7) Schätzung der Anzahl der zu gewährenden Hannover Rück Share Awards; es wurde der XETRA-Schlusskurs der Hannover Rück-Aktie zum Bilanzstichtag (117,70 EUR je Aktie) zugrunde gelegt. Die tatsächliche Anzahl der Hannover Rück Share Awards wird sich aus dem arithmetischen Mittelwert der XETRA-Schlusskurse der Hannover Rück-Aktie in einem Zeitraum von fünf Handelstagen vor bis fünf Handelstagen nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung der Hannover Rück SE im März 2019 ergeben. 8) Für die erfolgsabhängige Vergütung 2017 wurden insgesamt 199 (382) TEUR mehr gewährt als zurückgestellt. Die ausgewiesenen Beträge für die erfolgsabhängige Vergütung 2018 und die Anzahl der Share Awards für 2018 wurden entsprechend erhöht.
In der folgenden Tabelle ist der Aufwand für die aktienbasierte Vergütung des aktiven Vorstands dargestellt. Die Tabelle ist unabhängig von der Darstellung der Gesamtbezüge des aktiven Vorstands gemäß DRS 17 zu sehen.
GESAMTAUFWAND FÜR DIE AKTIENBASIERTE VERGÜTUNG DES AKTIVEN VORSTANDS (IN TEUR)
| Name | Aufwand für Neugewährung Talanx Share Awards1) | Aufwand für Neugewährung Hannover Rück Share Awards1) | Zuführung Rückstellung für Talanx Share Awards2) aus Vorjahren | Zuführung Rückstellung Hannover Rück Share Awards3) aus Vorjahren | Zuführung Rückstellung für bestehende ABR |
|---|---|---|---|---|---|
| Torsten Leue | |||||
| 2018 | 38 | - | 142 | - | - |
| 2017 | 33 | - | 252 | - | - |
| Herbert K. Haas | |||||
| 2018 | 89 | - | 98 | - | - |
| (bis 8. Mai 2018) | |||||
| 2017 | 182 | - | 589 | - | - |
| Dr. Christian Hinsch | |||||
| 2018 | 51 | - | 138 | - | - |
| 2017 | 44 | - | 162 | - | - |
| Sven Fokkema | |||||
| 2018 | 24 | - | - | - | - |
| (seit 9. Mai 2018) | |||||
| 2017 | - | - | - | - | - |
| Dr. Immo Querner | |||||
| 2018 | 43 | - | 129 | - | - |
| 2017 | 37 | - | 221 | - | - |
| Ulrich Wallin | |||||
| 2018 | 43 | 173 | 82 | 899 | - |
| 2017 | 19 | 78 | 87 | 318 | -103 |
| Dr. Jan Wicke | |||||
| 2018 | 33 | - | - | - | - |
| 2017 | 72 | - | 154 | - | - |
| Gesamt | |||||
| 2018 | 321 | 173 | 589 | 899 | - |
| 2017 | 387 | 78 | 1.465 | 318 | -103 |
GESAMTAUFWAND FÜR DIE AKTIENBASIERTE VERGÜTUNG DES AKTIVEN VORSTANDS (IN TEUR)
| Name | Ausgeübte ABR |
|---|---|
| Torsten Leue | 180 |
| Herbert K. Haas | 187 |
| (bis 8. Mai 2018) | |
| Dr. Christian Hinsch | 189 |
| Sven Fokkema | 24 |
| (seit 9. Mai 2018) | |
| Dr. Immo Querner | 172 |
| Ulrich Wallin | 1.197 |
| Dr. Jan Wicke | 33 |
| Gesamt | 1.982 |
1) Der Aufwand für Share Awards wird im jeweiligen Geschäftsjahr anteilig in Abhängigkeit von der individuellen Restlaufzeit des Dienstvertrags erfasst.
2) Die Zuführung zur Rückstellung für Talanx Share Awards aus Vorjahren ergibt sich aus dem gesunkenen Börsenkurs der Talanx-Aktie, der beschlossenen Dividende der Talanx ag für das Jahr 2017 sowie der Verteilung des Aufwands für die Share Awards auf die individuelle Restlaufzeit der Dienstverträge.
3) Die Zuführung zur Rückstellung für Hannover Rück Share Awards aus Vorjahren ergibt sich aus dem gestiegenen Börsenkurs der Hannover Rück-Aktie, der beschlossenen Dividende der Hannover Rück SE für das Jahr 2017 sowie der Verteilung des Aufwands für die Share Awards auf die individuelle Restlaufzeit der Dienstverträge.
BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG
Die Dienstverträge von vier aktiven Vorstandsmitgliedern der Talanx AG beinhalten Zusagen auf ein jährliches Ruhegehalt, das sich als Prozentsatz der festen jährlichen Bezüge errechnet (leistungsorientiertes System). Das vereinbarte Maximalruhegehalt beträgt je nach Vertrag zwischen 50 % und 65 % des monatlich zahlbaren festen Gehaltsbezugs bei vertragsgemäßem Ausscheiden nach Vollendung des 65. Lebensjahres. In Verbindung mit der ab dem Geschäftsjahr 2011 geltenden Vergütungsstruktur wurde ein nicht ruhegehaltsfähiger Festvergütungsbestandteil eingeführt. Für zwei Vorstandsmitglieder besteht eine Zusage, die auf einem beitragsorientierten System beruht. Danach wird eine lebenslange Altersrente gewährt, wenn das Vorstandsmitglied das 65. Lebensjahr vollendet hat und aus der Gesellschaft ausgeschieden ist. Die Höhe der monatlichen Altersrente berechnet sich nach dem Stichtagsalter (Jahr des Stichtags abzüglich Geburtsjahr) und dem Finanzierungsbeitrag am Stichtag. Der jährliche Finanzierungsbeitrag für diese Verträge wird in Höhe von 20 % bzw. 25% des versorgungsfähigen Einkommens (jährliche Festvergütung) von der Gesellschaft geleistet. In beiden Vertragsvarianten werden unter bestimmten Voraussetzungen anderweitige Einkünfte während des Ruhegeldbezugs anteilig oder vollständig angerechnet (z. B. bei Arbeitsunfähigkeit oder Beendigung des Dienstvertrags vor dem 65. Lebensjahr).
HINTERBLIEBENENVERSORGUNG
Stirbt das Vorstandsmitglied während der Dauer des Dienstvertrags, hat der überlebende Ehepartner, ersatzweise die anspruchsberechtigten Kinder, Anspruch auf Fortzahlung des monatlichen Festgehalts für den Sterbemonat und die sechs folgenden Monate, längstens bis zur Beendigung des Dienstvertrags. Stirbt das Vorstandsmitglied nach Beginn der Ruhegeldzahlung, wird dem überlebenden Ehepartner und ersatzweise den unterhaltsberechtigten Kindern für den Sterbemonat und die folgenden sechs Monate das Ruhegehalt fortgezahlt. Das Witwengeld beträgt 60 % des Ruhegehalts, das das Vorstandsmitglied bezogen hat oder bezogen hätte, wenn es bis zum Zeitpunkt seines Todes dienstunfähig geworden wäre. Bei Wiederverheiratung entfällt das Witwengeld. Wird diese Ehe durch Tod oder Scheidung aufgelöst, lebt der Anspruch wieder auf. Es sind jedoch alle Pensions-, Renten- und sonstigen Versicherungsleistungen anzurechnen, die aufgrund der neuen Ehe zufließen. Waisengeld wird in Höhe von 15 %, bei Wegfall des Witwengeldes in Höhe von 25 % des Ruhegeldes gewährt, das das Vorstandsmitglied am Todestag bezogen hat oder bezogen hätte, wenn der Pensionsfall aufgrund dauernder Arbeitsunfähigkeit eingetreten wäre. Das Waisengeld wird längstens bis zum vollendeten 27. Lebensjahr gezahlt. Einkommen aus einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis wird teilweise angerechnet.
ANPASSUNGEN
Für Anpassungen der Ruhe-, Witwen- und Waisengelder wird der Verbraucherpreisindex für Deutschland (Gesamtindex) herangezogen. Laufende Altersrenten auf Basis der Zusagen nach dem beitragsorientierten System werden jährlich um 1 % ihres letzten (Brutto-) Betrags erhöht.
HÖHE DER ALTERSVERSORGUNG
Die Pensionszusagen für die aktiven Vorstandsmitglieder beliefen sich auf insgesamt 1.784 (1.743) TEUR. Die Aufwendungen für Altersvorsorge (Service Cost bzw. jährlicher Finanzierungsbeitrag) für die aktiven Vorstandsmitglieder beliefen sich auf 1.655 (1.513) TEUR. Diese Angaben sind in der nachfolgenden Tabelle individualisiert dargestellt und erläutert.
PENSIONSANWARTSCHAFTEN DES AKTIVEN VORSTANDS (IN TEUR)
| Name | Pensionszusage1) | Barwert DBO2) | Aufwendungen für die Altersvorsorge3) |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue | |||
| 2018 | 350 | 4661 | 546 |
| 2017 | 350 | 3.858 | 425 |
| Herbert K. Haas | |||
| 2018 | 478 | 13.183 | 317 |
| (bis 8. Mai 2018) | |||
| 2017 | 478 | 10.832 | 316 |
| Dr. Christian Hinsch | |||
| 2018 | 325 | 7.658 | 217 |
| 2017 | 325 | 7.048 | 253 |
| Sven Fokkema4) | |||
| 2018 | 41 | 339 | 48 |
| (seit 9. Mai 2018) | |||
| 2017 | - | - | - |
| Dr. Immo Querner | |||
| 2018 | 217 | 4.429 | 196 |
| 2017 | 217 | 4.019 | 198 |
| Ulrich Wallin | |||
| 2018 | 258 | 6.874 | 173 |
| 2017 | 258 | 5.831 | 163 |
| Dr. Jan Wicke4) | |||
| 2018 | 115 | 776 | 158 |
| 2017 | 115 | 545 | 158 |
| Gesamt | 1.784 | 37.920 | 1.655 |
| 2017 | 1.743 | 32.133 | 1.513 |
1) Wert des vereinbarten jährlichen Ruhegehalts (erreichbare Jahresrente) bei vertragsgemäßem Ausscheiden nach Vollendung des 65. Lebensjahres.
2) DBO = Defined Benefit Obligation (Pensionsverpflichtung).
3) Angegeben ist der im Berichtsjahr für Pensionen und sonstige Versorgungsleistungen erfasste Personalaufwand (Service Cost).
4) Es besteht eine beitragsorientierte Pensionszusage (Defined Contribution). Angegeben ist hier der jährliche Finanzierungsbeitrag.
Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen, für die im Berichtsjahr 8 (7) Einzelzusagen bestanden, beliefen sich auf 1.098 (765) TEUR. Die für diesen Personenkreis gebildeten Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich auf insgesamt 31.517 (18.346) TEUR.
In den folgenden beiden Tabellen werden die den aktiven Mitgliedern des Vorstands gewährten und zugeflossenen Zuwendungen gemäß Ziffer 4.2.5 Absatz 3 des Deutschen Corporate Governance Kodex dargestellt.
WERT DER GEWÄHRTEN ZUWENDUNGEN FÜR DAS BERICHTSJAHR GEMÄSS ZIFFER 4.2.5 ABSATZ 3 (1. SPIEGELSTRICH) DCGK (IN TEUR)
| Gewährte Zuwendungen | I Festvergütung | II Nebenleistungen | III Summe (I + II) | IV Einjährige variable Vergütung | V Mehrjährige variable Vergütung (Summe VI + VII + VIII) |
|---|---|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai 2018) Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | |||||
| 20181) | 760 | 12 | 772 | 670 | 446 (Min.)2) |
| -517 (Max.)3) | |||||
| 20171) | 630 | 13 | 643 | 457 | 305 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | |||||
| 20181) | 317 | 10 | 327 | 797 | 531 (Min.)2) |
| -779 (Max.)3) | |||||
| 20171) | 882 | 20 | 902 | 797 | 531 |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | |||||
| 20181) | 576 | 14 | 590 | 559 | 373 (Min.)2) |
| -530 (Max.)3) | |||||
| 20171) | 568 | 14 | 582 | 559 | 373 |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | |||||
| 20181) | 290 | 8 | 298 | 253 | 169 (Min.)2) |
| - (Max.)3) | |||||
| 20171) | - | - | - | - | - |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | |||||
| 20181) | 638 | 19 | 657 | 491 | 327 (Min.)2) |
| -513 (Max.)3) | |||||
| 20171) | 638 | 19 | 657 | 491 | 327 |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | |||||
| 20181) | 630 | 14 | 644 | 743 | 496 (Min.)2) |
| -851 (Max.)3) | |||||
| 20171) | 606 | 14 | 620 | 703 | 469 |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | |||||
| 20181) | 630 | - | 630 | 510 | 340 (Min.)2) |
| -514 (Max.)3) | |||||
| 20172) | 630 | - | 630 | 510 | 340 |
| Gewährte Zuwendungen | VI Bonusbank (3 Jahre) | VII Talanx Share Awards (4 Jahre) | VIII Hannover Rück Share Awards (4 Jahre) | IX Summe (III + IV + V) | X Versorgungsaufwand | Gesamt-Vergütung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai 2018) Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | ||||||
| 20181) | 223 | 223 | - | 1.888 | 546 | 2.434 |
| -517 | - | - | 255 | 546 | 801 | |
| 20171) | 446 | 446 | - | 3.003 | 546 | 3.549 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | ||||||
| 20181) | 152 | 152 | - | 1.405 | 425 | 1.830 |
| 20171) | 266 | 266 | - | 1.655 | - | 1.655 |
Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands der Talanx AG richtet sich nach § 14 der Satzung der Talanx AG. Die Vergütung ist in zwei Komponenten unterteilt: Festvergütung und variable Vergütung. Die variablen Vergütungsbestandteile sind an die Erreichung von Zielen gekoppelt, deren Erreichung zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht sicher ist. Daher werden die Ziele für die variable Vergütung (Zielwerte) und die möglichen Minimal- und Maximalwerte (Minimal- bzw. Maximalwerte) der jeweiligen Vergütungsbestandteile ausgewiesen.
Die variable Vergütung gliedert sich in eine kurzfristige (einjährige) und eine mehrjährige Komponente. Die kurzfristige variable Vergütung ist an das Konzernergebnis gekoppelt. Die mehrjährige variable Vergütung wird zu 50 % an das Konzernergebnis und zu 50 % an strategische Ziele gekoppelt.
Die Festvergütung und Nebenleistungen sind ein fester Bestandteil der Vergütung. Dies gilt auch für die Einräumung von Talanx Share Awards, die für einen Zeitraum von vier Jahren gewährt werden und an die Entwicklung des Aktienkurses gekoppelt sind. Die Talanx AG ist bestrebt, durch die Ausgestaltung der variablen Vergütung die Interessen der Vorstandsmitglieder an den langfristigen Unternehmenszielen auszurichten.
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai 2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 760 | 630 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 317 | 882 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 576 | 568 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 290 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 638 | 638 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 630 | 606 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 630 | 630 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 12 | 13 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 10 | 20 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 14 | 14 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 8 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 19 | 19 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 14 | 14 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | - | - |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 776 | 643 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 327 | 902 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 590 | 582 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 298 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 657 | 657 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 644 | 620 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 630 | 630 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 584 | 631 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 773 | 818 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 492 | 579 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | - | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 504 | 542 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 859 | 921 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 540 | 525 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 186 | 181 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 232 | 255 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 157 | 164 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | - | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 159 | 157 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 278 | 257 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 106 | - |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.982 | 2.230 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.522 | 1.522 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.514 | 1.514 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.142 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.475 | 1.475 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.480 | 1.480 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.480 | 1.480 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.671 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 | |
| Dr. Jan Wicke, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
| Name | Funktion | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Torsten Leue, Vorsitzender des Vorstands (seit 8. Mai .2018) | Geschäftsbereichsvorstand (bis 8. Mai 2018) | 2.546 | 186 |
| Herbert K. Haas, Vorsitzender des Vorstands (bis 8. Mai 2018) | 1.739 | 217 | |
| Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender des Vorstands | 1.767 | 253 | |
| Sven Fokkema, Geschäftsbereichsvorstand (seit 9. Mai 2018) | 1.190 | - | |
| Dr. Immo Querner, Finanzvorstand | 1.673 | 198 | |
| Ulrich Wallin, Geschäftsbereichsvorstand | 1.638 | 158 |
■ Mitglied des
- Aufsichtsrats
- Vermittlungsausschusses
| Basisvergütung | Variable Vergütung | Sitzungsgelder | |
|---|---|---|---|
| 50 | 43 | 7 | |
| 50 | 47 | 101 |
Norbert Steiner
■ Mitglied des
- Aufsichtsrats
- Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten
| Basisvergütung | Variable Vergütung | Vergütung Ausschusstätigkeit | Sitzungsgelder | |
|---|---|---|---|---|
| 50 | 43 | 25 | 10 | |
| 50 | 47 | 25 | 8 | |
| 128 | 130 |
Angela Titzrath
■ Mitglied des
- Aufsichtsrats
- Vermittlungsausschusses
| Basisvergütung | Variable Vergütung | Sitzungsgelder | |
|---|---|---|---|
| 32 | 27 | 2 | |
| - | - | - | |
| 61 | - | - |
Jörn von Stein3)
■ Mitglied des Aufsichtsrats
| Basisvergütung | Variable Vergütung | Sitzungsgelder | |
|---|---|---|---|
| 58 | 43 | 7 | |
| 50 | 42 | 4 | |
| 108 | 96 |
Gesamt4)
| 2.634 | 2.410 | ||
|---|---|---|---|
1) Beträge ohne erstattete USt.
2) Die Vergütung für das Geschäftsjahr wird jeweils mit Ablauf der Hauptversammlung fällig, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr beschließt. Für die variable Vergütung sind die auf Basis von Schätzungen gebildeten Rückstellungen angegeben
3) Einschließlich Aufsichtsratsvergütungen und Beiratsvergütungen von mit der Gesellschaft konsolidierten Unternehmen
4) Die Gesamtwerte geben die Vergütung aller aktiven Mitglieder des Aufsichtsrats während des genannten Zeitraums wieder. An Vergütungen 2017 wurden insgesamt 38 (96) TEUR mehr ausgezahlt als zurückgestellt. Die ausgewiesenen Beträge für die variable Vergütung 2018 wurden entsprechend erhöht
DARLEHEN AN ORGANMITGLIEDER UND HAFTUNGSVERHÄLTNISSE
Zur Vermeidung von möglichen Interessenkonflikten bedarf die Gewährung von Darlehen der Talanx AG oder der mit ihr verbundenen Unternehmen an Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats sowie ihre Angehörigen der Zustimmung des Aufsichtsrats. Im Berichtsjahr wurden keine Darlehen oder Vorschüsse an Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder oder ihre Angehörigen gewährt. Es bestanden keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieses Personenkreises. Nach IAS 24 angabepflichtige Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen gab es im Berichtsjahr nicht. IAS 24 sieht eine gesonderte Darstellung der Vergütungsbestandteile der Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen vor. Im Einzelnen umfasst diese Personengruppe die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Talanx AG.
Die Vergütung des genannten Personkreises stellt sich wie folgt dar:
MANAGEMENTVERGÜTUNG GEMÄSS IAS 24 IN TEUR
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Gehälter und sonstige kurzfristig fällige Vergütungen | 10.094 | 10.239 |
| Andere langfristig fällige Leistungen1) | 1.181 | 1.265 |
| Gewährung von Aktien und anderen eigenkapitalbasierten Vergütungen2) | 1.181 | 1.265 |
| Aufwendungen für die Altersvorsorge3) | 1.338 | 1.513 |
| Gesamt | 14.111 | 14.282 |
1) Angegeben ist der Wert des für das Berichtsjahr in die Bonusbank einzustellenden Anteils der erfolgsabhängigen Vergütung der Mitglieder des Vorstands
2) Angegeben ist der Wert der für das Berichtsjahr zu gewährenden Share Awards der Mitglieder des Vorstands
3) Angegeben ist der im Berichtsjahr für Pensionen und sonstige Versorgungsleistungen erfasste Personalaufwand (Service Cost bzw. jährlicher Finanzierungsbeitrag)
VERGÜTUNG DER GESCHÄFTSLEITER UND FÜHRUNGSKRÄFTE UNTERHALB DES KONZERNVORSTANDS
Die Vergütungsstrategie des Talanx-Konzerns orientiert sich am Ziel der nachhaltigen Wertentwicklung der Gruppe. Die für Konzern-Vorstandsmitglieder beschriebene Vergütungsstruktur gilt deshalb grundsätzlich für Geschäftsleiter und Führungskräfte unterhalb des Konzernvorstands mit wesentlichem Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil (sogenannte Risikoträger) gleichermaßen. Die Vergütung der Geschäftsleiter und Führungskräfte unterhalb des Konzernvorstands, die nicht zu den Risikoträgern gehören, setzt sich schon bisher über alle Geschäftsbereiche hinweg aus einem fixen und einem variablen Anteil zusammen. Durchschnittlich lag der Anteil der variablen Vergütung für das Jahr 2017, die im April 2018 zur Auszahlung gekommen ist, bei 26,7 %. Im Bereich der Erstversicherung und der zugehörigen Konzernfunktionen gilt mit Wirkung zum 1. Januar 2013 für Risikoträger und Führungskräfte der ersten Berichtsebene ein einheitliches Vergütungssystem. Die Vergütung für diesen Personenkreis setzt sich zusammen aus einer festen Vergütung und einer erfolgs- und leistungsbezogenen Vergütung. Sie ist marktgerecht und wettbewerbsfähig, und sie trägt einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung Rechnung. Das Vergütungssystem wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2014 auch für die leitenden Angestellten der zweiten Berichtsebene umgesetzt. Grundlage des leistungsorientierten Vergütungssystems ist das Zielgehalt. Dies bezeichnet das Gesamtbruttojahresgehalt, das bei guter Leistung erzielt wird. Das Zielgehalt setzt sich zusammen aus einem fixen Gehaltsbestandteil sowie einem variablen Vergütungsbestandteil, der von der Verantwortungs- und Funktionsstufe der Stelle abhängt. Die variable Vergütung macht einen Anteil von 20 % oder 30 % des Zielgehalts aus. Die variable Vergütung errechnet sich daraus, in welchem Umfang bestimmte Zielvorgaben in den Bereichen Konzernergebnis, Geschäftsbereichsergebnis und individuelles Ergebnis erreicht wurden. Die genannten drei Zielkategorien für die variable Vergütung werden bei Führungskräften in Geschäftsbereichen der Erstversicherung mit 10 %, 30 % und 60 % gewichtet. In den Konzernfunktionen werden die individuellen Ziele mit 70 % und das Konzernergebnis zu 30 % berücksichtigt. Führungskräfte der ersten Berichtsebene im Vertrieb haben einen durchschnittlichen variablen Gehaltsbestandteil in Höhe von 30 % des Zielgehalts, der sich zu je 10 % auf das Konzernergebnis und das Geschäftsbereichsergebnis bezieht und zu 80 % auf individuelle Ziele. In der Rückversicherung findet seit dem 1. Januar 2012 ein für alle Konzernführungskräfte weltweit einheitliches Vergütungssystem Anwendung. Die Vergütung für Führungskräfte unterhalb des Vorstands (Managementebenen 2 und 3) und für die dem Führungskreis grundsätzlich angehörenden inländischen Schlüsselfunktionsträger besteht neben dem Jahresfestgehalt aus einer variablen Vergütung. Diese setzt sich aus einer kurzfristigen variablen Vergütung, der jährlichen Cash-Tantieme, und einer langfristigen aktienbasierten Vergütung, dem sogenannten Share-Award-Programm, zusammen. Die Bemessung der variablen Vergütung basiert in den Marktbereichen zu 20 % auf dem Konzernergebnis, zu 40 % auf der Zielerreichung im jeweiligen Segment Schaden-Rückversicherung bzw. Personen-Rückversicherung und zu weiteren 40 % auf der individuellen Zielerreichung. Für Führungskräfte mit Verantwortung im Servicebereich richtet sich die variable Vergütung nach dem Konzernergebnis und den individuellen Zielen mit einer entsprechenden Gewichtung von 40 % und 60 %. Der Zielerreichungsgrad für das Konzernergebnis wie auch für die Segmente wird festgelegt. Individuelle Ziele sowie deren Zielerreichung werden zwischen Führungskraft und Vorgesetztem vereinbart.
NACHTRAGSBERICHT
Ereignisse, die einen Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind im Prognose- und Chancenbericht sowie im Konzernanhang, Abschnitt "Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres", Seite 244, beschrieben.
RISIKOBERICHT
RISIKOSTRATEGIE
Die Risikostrategie ist aus der Konzernstrategie abgeleitet und formuliert die Ziele des Risikomanagements. Vorrangiges Ziel ist, mittels des Risikobudgets die Einhaltung der strategisch definierten Risikoposition sicherzustellen. Diese bestimmt sich durch folgende Festlegungen:
― Mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % wird ein positives Jahresergebnis nach IFRS erwirtschaftet,
― Die ökonomische Kapitalbasis muss mindestens einem aggregierten theoretischen 3.000-Jahres-Schock entsprechen (Ruinwahrscheinlichkeit) und
― Die Kapitalanlagerisiken der Gruppe sind auf höchstens 50 % des Gesamtrisikokapitalbedarfs begrenzt.
Daneben verfolgt die Talanx als Ziel eine Kapitaladäquanzquote, die im Kapitalmodell von Standard & Poor's (S&P) der Kategorie AA entspricht. Ferner sind aufsichtsrechtliche Erfordernisse zu erfüllen. Das gewählte Sicherheitsniveau für die ökonomische Kapitalbasis stellt sicher, dass auch neu hinzukommende Risiken durch den Konzern getragen werden können; mit 99,97 % liegt es deutlich über dem aufsichtsrechtlich vorgegebenen Niveau von 99,5 %. Sowohl die Konzern- als auch die Risikostrategie unterliegen einer jährlichen Überprüfung. Durch Überprüfen unserer Annahmen und ein erforderlichenfalls daraus abgeleitetes Adjustieren wollen wir die Angemessenheit und Aktualität unserer strategischen Leitlinien und ein Handeln auf einer angemessenen Informationsbasis sicherstellen. Gleichermaßen gewährleisten wir so eine konsistente Ableitung der Risikostrategie aus der Geschäftsstrategie.
TALANX ENTERPRISE RISK MODEL (TERM)
TERM ist als volles internes Modell für den Risikokern, d. h. die Gruppe auf Ebene der Talanx AG konzipiert, dieses wird dann für regulatorische Zwecke um die Ebene des HDI V. a. G. erweitert. Dabei wird die Modellierung des operationellen Risikos auf Gruppenebene zurzeit noch teilweise auf Basis der Standardformel vorgenommen. Damit ist TERM in der regulatorischen Sicht ein partielles internes Modell für die gesamte HDI-Gruppe. Die interne, regulatorische Modellierung aller operationeller Risiken auch auf Ebene der HDI-Gruppe wird derzeit vorbereitet. Der Konsolidierungskreis des internen Modells stimmt im Wesentlichen mit demjenigen des Geschäftsberichts der Gruppe überein mit der Ausnahme, dass die Solvenzkapitalanforderungen für die Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung weiterhin nach den für sie gültigen sektoralen Anforderungen ermittelt werden. Die Ergebnisse des Modellaufs zum 31. Dezember 2018 liegen noch nicht vor. Für die angestrebte regulatorische Solvenzquote - vor Berücksichtigung genehmigter Übergangsmaßnahmen - hat die Gruppe einen Zielkorridor von 150 % bis 200 % festgelegt. Die konkrete Quote veröffentlichen wir im Mai 2019 zusammen mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2019 sowie im Bericht über die Solvabilität und die Finanzlage zum 31. Dezember 2018.# GESCHÄFTSORGANISATION
Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Geschäftsorganisation sehen vor, dass die Gruppe und alle Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen über eine ordnungsgemäße und wirksame Geschäftsorganisation verfügen, die ein solides und vorsichtiges Management des Geschäfts sicherstellt. Auf Basis dieser Anforderungen wurden u. a. die folgenden vier sogenannten Schlüsselfunktionen gruppenweit etabliert: Unabhängige Risikocontrollingfunktion (Risikomanagementfunktion), Compliance-Funktion, Revisionsfunktion und Versicherungsmathematische Funktion. Der Vorstand der Talanx AG hat die Grundsätze, Aufgaben und Prozesse sowie die Berichtspflichten in einem Grundsatzpapier für die einzelnen Schlüsselfunktionen festgelegt. Dabei wird sichergestellt, dass die Schlüsselfunktionen gleichrangig und gleichberechtigt nebeneinander stehen und bezüglich der Wahrnehmung der Schlüsselfunktion nur den - nicht fachlichen - Weisungen des Vorstands unterliegen. Sie verfügen zur Ausübung ihrer jeweiligen Aufgaben über alle erforderlichen Informationsrechte und berichten direkt an den Vorstand. Personen, die als Inhaber einer Schlüsselfunktion anzusehen sind, unterliegen, ebenso wie Vorstand und Aufsichtsrat, speziellen, aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die fachliche Qualifikation und persönliche Zuverlässigkeit.
RISIKOMANAGEMENT-SYSTEM
STRUKTUR DES RISIKOMANAGEMENT-SYSTEMS
Das Risikomanagement-System stellt die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Erkennung, Analyse, Bewertung, Kommunikation, Überwachung und Steuerung von Risiken und Chancen eines Unternehmens dar. Die Gruppe implementierte ihr Risikomanagement-System im Sinne eines Enterprise-Risk-Management-Systems. Die Ausgestaltung und die Struktur lehnen sich stark an die iso-Norm 31000 zum Risikomanagement an. Auf Basis unseres internen Modells leiten wir unter der Maßgabe der Risikotragfähigkeit ein Limit- und Schwellenwertsystem ab, das geeignet ist, Risiken sowohl eigenständig als auch gesamthaft zu beurteilen. Dies gilt sowohl für Risikokategorien als auch für Beteiligungen. Konsistent mit dem Limit- und Schwellenwertsystem wird ein Risikobudget sowohl für die Gruppe als auch für die Geschäftsbereiche bestimmt. Dieses Risikobudget beschreibt ein bedingtes Risikopotenzial, das die Risikoneigung des Vorstandes widerspiegelt, die aus den Unternehmenszielen abgeleitet wird. Gleichzeitig trägt es der Risikotragfähigkeit der Geschäftsbereiche Rechnung. Letztere fungiert als Nebenbedingung im Risikobudgetierungsprozess. Zur Sicherstellung einer konzernweiten, konsistenten Umsetzung des Risikomanagement-Systems integriert die Risikomanagementfunktion der Gruppe die Risikomanagementeinheiten der Geschäftsbereiche bzw. der Tochtergesellschaften einerseits durch Konzernrichtlinien, andererseits durch die Einbindung und aktive Teilhabe der Tochtergesellschaften an den für das Risikomanagement relevanten Gremien bzw. Entscheidungs- und Eskalationsprozessen, die gruppenweit etabliert wurden.
Die folgende Tabelle beschreibt die Rollen wesentlicher Verantwortlicher im Risikomanagement-Prozess sowie bedeutende Gremien aus Gruppenperspektive. Die Rolle des Gruppen-CRO (Chief Risk Officer) erfüllt die aufsichtlichen Anforderungen an diese Schlüsselfunktion (unabhängige Risikokontrollfunktion). Weiterhin ist die organisatorische Aufbaustruktur nebst den Eskalationsprozessen Solvency-II-konform.
| Verantwortliche und Organisationseinheiten | Wesentliche Rollen im Risikomanagement-System # RISIKOPROFIL
Maßgeblich für diesen Bericht ist der Deutsche Rechnungslegungs Standard DRS 20, der die Grundlage für die weitere Darstellung und die Kategorisierung der Risiken in die sogenannten Risiken der zukünftigen Entwicklung bildet. Diese umfassen:
- versicherungstechnische Risiken
- Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft
- Risiken aus Kapitalanlagen
- operationelle Risiken und
- andere wesentliche Risiken
VERSICHERUNGSTECHNISCHE RISIKEN
Das versicherungstechnische Risiko beschreibt die Gefahr einer unerwarteten nachteiligen Veränderung des Wertes der Versicherungsverbindlichkeiten in der Solvabilitätsübersicht. Ursachen für diese Abweichung können etwa Zufall, Irrtum oder Änderung der Kalkulation zugrunde liegender Annahmen (z. B. Biometrie, Schadenhöhen, Auszahlungsdauer oder Kosten für die Schadenregulierung) sein.
VERSICHERUNGSTECHNISCHE RISIKEN DER SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG
Reserverisiken
Das Reserverisiko beschreibt unerwartete nachteilige Veränderungen des Wertes der Versicherungsverbindlichkeiten, die sich auf den Betrag der Schadenabwicklung auswirken. Ursächlich für die unerwartete Veränderung können insbesondere die Schadenhöhe, Auszahlungsdauer und die Kosten für die Schadenregulierung sein. Im Rahmen des Reserverisikos werden diejenigen Schadenereignisse berücksichtigt, die sich vor dem Bilanzstichtag ereignet haben. Die Angemessenheit der Reserven für asbestbedingte Schäden und Umweltschäden wird üblicherweise auch mittels der "Survival Ratio" abgeschätzt. Diese Kennzahl drückt aus, wie viele Jahre die Reserven ausreichen, wenn die durchschnittliche Höhe der Schadenzahlungen der vergangenen drei Jahre fortdauern würde. Am Ende des Berichtsjahres lag unsere Survival Ratio im Segment Schaden-Rückversicherung bei 30,0 (27,2) Jahren; die Rückstellungen für asbestbedingte Schäden und Umweltschäden betrugen 177 (175) Mio. EUR.
Ein weiteres Instrument zur Überprüfung unserer Annahmen im Konzern sind die Schadenabwicklungsdreiecke. Sie zeigen, wie sich die Rückstellung im Zeitverlauf durch die geleisteten Zahlungen und die Neuberechnung der zu bildenden Rückstellung zum jeweiligen Bilanzstichtag verändert. Die Angemessenheit wird aktuariell überwacht (siehe hierzu "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Passiva", Anmerkung 21). Eine Qualitätssicherung unserer eigenen aktuariellen Berechnungen zur Angemessenheit der Reserve erfolgt jährlich zusätzlich durch externe Aktuariats- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
Zur partiellen Absicherung von Inflationsrisiken hat unsere Tochtergesellschaft Hannover Rück SE insbesondere Wertpapiere im Bestand, deren Coupon- und Rückzahlungen inflationsabhängig sind. Ein Inflationsrisiko besteht insbesondere darin, dass sich die Verpflichtungen (z. B. Schadenreserven) inflationsbedingt anders entwickeln könnten, als bei der Reservebildung unterstellt. Die genannten Anleihen schützen diese Teile der Schadenreserven gegen Inflationsrisiken. Um die Auswirkungen einer unerwarteten Veränderung der Inflation auf die Schadenrückstellungen des Konzerns genauer beurteilen zu können, werden zudem die Auswirkungen möglicher Stressszenarien auf die Erstversicherungsgruppe regelmäßig von externen Aktuaren analysiert.
Vor dem Hintergrund der dargestellten Risiken würde ein Anstieg der Nettoschadenquote im Bereich der Schaden/Unfall-Erst- und -Rückversicherung um 5 Prozentpunkte das Jahresergebnis nach Steuern um 622 (552) Mio. EUR mindern.
Prämienrisiken
Das Prämienrisiko beschreibt unerwartete nachteilige Veränderungen des Wertes der Versicherungsverbindlichkeiten, die sich aus Schwankungen in Bezug auf das Eintreten, die Häufigkeit und die Schwere der versicherten Ereignisse ergeben. Im Gegensatz zum Reserverisiko werden beim Prämienrisiko diejenigen Schadenereignisse (exklusive Naturkatastrophen) berücksichtigt, die sich nach dem Bilanzstichtag ereignen können. Im Rahmen des Prämienrisikos werden den zukünftigen Schadenereignissen die erwarteten Prämieneinnahmen gegenübergestellt.
Das Prämienrisiko mit all seinen Komponenten steuert und reduziert der Konzern vor allem durch Schadenanalysen, aktuarielle Modellierungen, selektives Underwriting, Fachrevisionen und regelmäßige Überwachung des Schadenverlaufs sowie durch angemessenen Rückversicherungsschutz. Zu den Schadendreiecken siehe Anmerkung 21 im Anhang. Die Bonität der Rückversicherer wird im Kapitel "Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft" angegeben. Dem übernommenen Prämienrisiko begegnen wir u. a. durch einen angemessenen Rückversicherungsschutz. Der volumenmäßige Umfang des Rückversicherungsschutzes im Verhältnis zu den gebuchten Bruttoprämien lässt sich anhand der Selbstbehaltsquote beziffern. Diese zeigt, welcher Anteil der gezeichneten Risiken in unserem Risiko verbleibt.
SELBSTBEHALTSQUOTE IN DER SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG NACH SEGMENTEN IN %
| 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Industrieversicherung | 58,6 | 55,2 | 53,4 | 51,8 | 50,9 | 44,5 | 45,6 | 44,1 | 46,1 | 43,7 |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | 94,5 | 94,6 | 95,4 | 95,6 | 95,6 | 94,9 | 94,6 | 92,9 | 91,6 | 85,6 |
| Privat- und Firmenversicherung International | 89,3 | 89,0 | 87,9 | 87,3 | 88,9 | 88,5 | 88,5 | 88,7 | 92,4 | 86,9 |
| Schaden-Rückversicherung | 90,7 | 89,7 | 88,5 | 89,3 | 90,6 | 89,9 | 90,2 | 91,3 | 88,9 | 94,1 |
| Gesamt Schaden/Unfallversicherung | 83,9 | 82,4 | 80,7 | 80,7 | 81,0 | 79,3 | 79,8 | 79,8 | 78,9 | 78,7 |
SCHADENQUOTE FÜR EIGENE RECHNUNG NACH SEGMENTEN IN %
| 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Industrieversicherung | 87,3 | 85,7 | 74,9 | 76,5 | 81,2 | 81,8 | 75,2 | 66,8 | 82,0 | 68,6 |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | 63,4 | 64,6 | 66,7 | 64,2 | 74,1 | 67,0 | 65,2 | 67,5 | 69,4 | 62,5 |
| Privat- und Firmenversicherung International | 65,8 | 66,2 | 65,4 | 64,9 | 65,3 | 66,3 | 68,9 | 70,4 | 75,6 | 71,6 |
| Schaden-Rückversicherung | 67,0 | 71,2 | 66,7 | 69,3 | 68,9 | 70,3 | 70,7 | 78,8 | 72,0 | 72,8 |
| Gesamt Schaden/Unfallversicherung | 69,5 | 71,9 | 67,8 | 69,1 | 70,8 | 70,8 | 70,3 | 74,4 | 73,6 | 70,5 |
Der Anstieg der Schadenquote im Segment Industrieversicherung um 1,6 Prozentpunkte auf 87,3 % resultiert im Wesentlichen aus vermehrten Groß- und Frequenzschäden sowie einer Reservestärkung. Die Großschadenbelastung des Segments lag um 116 Mio. EUR über dem Großschadenbudget. Der Rückgang der Schadenquote um 1,2 Prozentpunkte im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland ist auf eine geringere Schadenbelastung aus Naturkatastrophen- und Großschäden zurückzuführen. Die Schadenquote des Segments Privat- und Firmenversicherung International verbesserte sich leicht um 0,4 Prozentpunkte. Eine Verringerung der Schadenquote konnte insbesondere in den Ländern Italien, Brasilien und Polen erzielt werden, dieser wirkten jedoch Anstiege insbesondere in der Türkei und Chile entgegen. Im Segment Schaden-Rückversicherung hat sich die Schadenquote aufgrund eines deutlichen Rückgangs bei den Großschäden in Höhe von 277 Mio. EUR auf 850 (1.127) Mio. EUR um 4,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Insgesamt verringerte sich die Schadenquote im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozentpunkte auf 69,5 %.# Dier Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer verringerten Großschadenlast in Höhe von 1.244 (1.620) Mio. EUR, welche jedoch weiterhin über dem Großschadenbudget von 1.125 (1.115) Mio. EUR liegt. Das zurückliegende Geschäftsjahr war damit erneut von über den Erwartungen des Marktes liegenden Großschäden dominiert. Allerdings konnte im Vergleich zum Vorjahr der Anstieg im Segment Industrieversicherung durch die Rückgänge in den übrigen Segmenten überkompensiert werden. Großschäden sind solche Schäden, die eine festgelegte Schadenhöhe überschreiten (oder andere Kriterien erfüllen), aufgrund derer sie eine besondere Bedeutung in der Schaden/Unfallversicherung haben. Nachfolgend dargestellt sind die Geschäftsjahres-Großschäden (netto) in Mio. EUR, unterteilt in Naturkatastrophen und sonstige Großschäden, sowie deren Anteil an der kombinierten Schaden-/Kostenquote des Konzerns:
GESCHÄFTSJAHRES-GROSSSCHÄDEN (NETTO)
1)
| IN MIO. EUR | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Großschäden (netto) | 1.244 | 1.620 |
| davon Naturkatastrophen | 722 | 1.232 |
| davon sonstige Großschäden | 522 | 388 |
| IN % | ||
| Kombinierte Schaden-/ Kostenquote der Schaden-Erst- und -Rückversicherung | 98,2 | 100,4 |
| davon Großschäden (netto) | 6,8 | 10 |
1) Naturkatastrophen sowie sonstige Großschäden über 10 Mio. EUR brutto, für den Anteil des Konzerns
Konzentrationsrisiken
In der Schadenversicherung ergeben sich Konzentrationsrisiken insbesondere aus der geografischen Konzentration, der Konzentration aus Rückversicherung und Kapitalanlagen sowie den versicherten Naturkatastrophenrisiken und den vom Menschen verursachten Katastrophen. Das Naturkatastrophenrisiko behandelt analog zum Prämienrisiko zukünftige Schadenereignisse. Aufgrund der Möglichkeit einer sehr hohen Ausprägung der Schadenereignisse aus Naturkatastrophen werden diese separat berücksichtigt. Zur Analyse solcher Naturgefahrenereignisse (Extremszenarien und Kumule) ist ein einheitliches Global Event Set aufgebaut worden. Für die Gruppe ergeben sich auf der Grundlage der zuletzt ermittelten Werte folgende Abschätzungen für die Netto-Schadenbelastungen (Jahres-Gesamtschaden) nachfolgender Kumulszenarien von Naturgefahren:
KUMULSZENARIEN INKLUSIVE ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER, VOR STEUERN
1)
| IN MIO. EUR | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| 200-Jahres-Schaden Atlantik-Hurrikan | 2.294 | 1.963 |
| 200-Jahres-Schaden USA-, Kanada-Erdbeben | 1.926 | 1.522 |
| 200-Jahres-Schaden Asien-Pazifik-Erdbeben | 1.446 | 1.272 |
| 200-Jahres-Schaden Europa-Sturm (Wintersturm) | 846 | 1.049 |
| 200-Jahres-Schaden Zentral- und Südamerika-Erdbeben | 1.505 | 1.017 |
| 200-Jahres-Schaden Europa-Erdbeben | 1.134 | 1.004 |
| 200-Jahres-Schaden Europa-Überschwemmung | 776 | 698 |
1) Die tatsächlichen Entwicklungen von Naturgefahren können von den Modellannahmen abweichen
Darüber hinaus werden auch weitere Kumulszenarien regelmäßig überprüft. Durch individuell gewählten Rückversicherungsschutz werden zudem die Spitzenbelastungen aus Kumulrisiken abgesichert mit dem Ziel, hohe Einzelschäden sowie die Auswirkungen von Kumulereignissen wirksam zu begrenzen und damit planbar zu machen. Zur Begrenzung von Konzentrationsrisiken wird das maximal zulässige Naturkatastrophenrisiko nach Gefahrenregionen auf Gruppen- und Geschäftsbereichsebene limitiert. Hierzu wirken Risikomodellierung und Geschäftsplanung zusammen. Die Erwartungen in Bezug auf Schadenbelastungen werden im Rahmen der Geschäftsplanung u. a. über das Großschadenbudget ausgedrückt. Die Netto-Großschadenbelastung im Geschäftsjahr (1.244 [1.620] Mio. EUR) setzt sich u. a. aus den Großschäden Taifun "Jebi" in Japan mit einem Netto-Schaden in Höhe von 141,5 Mio. EUR, den Waldbränden "Camp" in Kalifornien, USA, mit einem Netto-Schaden in Höhe von 129,5 Mio. EUR und dem Starkregen in Kolumbien mit einem Netto-Schaden in Höhe von 87,2 Mio. EUR zusammen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung der Schadenrückstellungen der Sachversicherer nach Regionen sowohl brutto als auch netto (nach Berücksichtigung der Anteile der Rückversicherer an diesen Rückstellungen).
RÜCKSTELLUNG FÜR NOCH NICHT ABGEWICKELTE VERSICHERUNGSFÄLLE
1)
| IN MIO. EUR | Brutto | Rück | Netto 2) | 31.12.2018 |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 9.403 | 1.057 | 8.346 | |
| Großbritannien | 3.829 | 654 | 3.175 | |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 2.152 | 168 | 1.984 | |
| Übriges Europa | 8.421 | 1.783 | 6.638 | |
| USA | 10.146 | 519 | 9.627 | |
| Übriges Nordamerika | 1.231 | 1.533 | -302 | |
| Lateinamerika | 1.830 | 166 | 1.664 | |
| Asien und Australien | 3.366 | 161 | 3.205 | |
| Afrika | 266 | 12 | 254 | |
| Gesamt | 40.644 | 6.053 | 34.591 | |
| 31.12.2017 3) | ||||
| Deutschland | 9.005 | 3.557 | 5.448 | |
| Großbritannien | 3.788 | 305 | 3.483 | |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 2.003 | 98 | 1.905 | |
| Übriges Europa | 7.788 | -46 | 7.834 | |
| USA | 8.797 | 233 | 8.564 | |
| Übriges Nordamerika | 1.248 | 695 | 553 | |
| Lateinamerika | 1.694 | 164 | 1.530 | |
| Asien und Australien | 2.767 | 97 | 2.670 | |
| Afrika | 270 | 16 | 254 | |
| Gesamt | 37.360 | 5.119 | 32.241 |
1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
2) Nach Berücksichtigung der Anteile der Rückversicherer an diesen Rückstellungen
3) Angepasst aufgrund IAS 8, siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden"
Den Schwerpunkt des von uns betriebenen Versicherungsgeschäfts in der Schaden/Unfall-Erstversicherung, unterteilt nach wesentlichen Versicherungsarten und -zweigen, zeigt folgende Tabelle.
PRÄMIEN NACH VERSICHERUNGSARTEN UND -ZWEIGEN
1)
| Gebuchte Bruttoprämien | Gebuchte Nettoprämien | 31.12.2018 | |
|---|---|---|---|
| Schaden/Unfall-Erstversicherung | |||
| Kraftfahrtversicherung | 4.014 | 3.818 | |
| Sachversicherung | 2.973 | 1.497 | |
| Haftpflichtversicherung | 1.822 | 1.374 | |
| Unfallversicherung | 349 | 286 | |
| Transport | 530 | 378 | |
| Sonstige Schaden/ Unfallversicherung | 418 | 303 | |
| Schaden-Rückversicherung | 11.976 | 10.868 | |
| Gesamt | 22.082 | 18.524 | |
| 31.12.2017 | |||
| Schaden/Unfall-Erstversicherung | |||
| Kraftfahrtversicherung | 3.948 | 3.739 | |
| Sachversicherung | 2.741 | 1.308 | |
| Haftpflichtversicherung | 1.740 | 1.247 | |
| Unfallversicherung | 337 | 281 | |
| Transport | 487 | 346 | |
| Sonstige Schaden/ Unfallversicherung | 458 | 296 | |
| Schaden-Rückversicherung | 10.711 | 9.605 | |
| Gesamt | 20.422 | 16.822 |
1) Vor Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
VERSICHERUNGSTECHNISCHE RISIKEN LEBEN
Typische Risiken der Lebensversicherung entstehen daraus, dass die Verträge langfristige biometrische und/oder kapitalanlagebezogene Leistungsgarantien abgeben: Während die Prämien zu Beginn des Vertrags für die gesamte Laufzeit bei einer bestimmten Leistung fest vereinbart werden, können sich die zugrunde liegenden Parameter ändern. Dies gilt für den für das Vertragsverhältnis maßgeblichen, vom Gesetzgeber und der Rechtsprechung geprägten rechtlichen Rahmen, dessen risikobehaftete Änderungen im Abschnitt "operationelle Risiken" diskutiert werden. Der volumenmäßige Umfang des Rückversicherungsschutzes im Verhältnis zu den gebuchten Bruttoprämien lässt sich anhand der Selbstbehaltsquote beziffern, die zeigt, welcher Anteil der gezeichneten Risiken in unserem Risiko verbleibt.
SELBSTBEHALTSQUOTE IN DER PERSONENVERSICHERUNG NACH SEGMENTEN
| IN % | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | 93,6 | 95,2 | 95,4 | 95,8 | 95,2 | 93,9 |
| Privat- und Firmenversicherung International | 98,8 | 98,5 | 98,5 | 97,2 | 98,0 | 95,8 |
| Personen-Rückversicherung | 90,7 | 91,7 | 90,4 | 84,2 | 83,9 | 87,7 |
| Gesamt Personenversicherung | 92,6 | 93,6 | 92,9 | 89,1 | 89,6 | 90,9 |
| 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | |
|---|---|---|---|---|
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | 94,4 | 93,6 | 92,9 | 90,4 |
| Privat- und Firmenversicherung International | 89,7 | 82,8 | 84,1 | 83,3 |
| Personen-Rückversicherung | 89,3 | 91,0 | 91,7 | 90,7 |
| Gesamt Personenversicherung | 91,3 | 91,8 | 91,8 | 90,1 |
Biometrische Risiken und Stornorisiken in der Leben-Erstversicherung
Biometrische Rechnungsgrundlagen wie Sterblichkeit, Lebenserwartung und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden bereits zu Vertragsbeginn festgelegt. Diese Annahmen können sich jedoch im Zeitverlauf als nicht mehr zutreffend erweisen und dadurch zusätzliche Aufwendungen zur Erhöhung der Deckungsrückstellung erforderlich machen. Daher werden die biometrischen Rechnungsgrundlagen regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Für Verträge, in denen der Tod das versicherte Risiko ist, können insbesondere Epidemien, eine Pandemie oder ein weltweiter Wandel der Lebensgewohnheiten Risiken darstellen. Bei Rentenversicherungen resultiert das Risiko vor allem aus einer stetigen Verbesserung der medizinischen Versorgung und der sozialen Bedingungen sowie überraschenden medizinischen Innovationen, die die Langlebigkeit erhöhen, sodass die Versicherten länger Leistungen beziehen als kalkuliert. Zur Berechnung der Prämie und der versicherungstechnischen Rückstellungen werden in den Konzernunternehmen vorsichtig bemessene biometrische Rechnungsgrundlagen verwendet, deren Angemessenheit regelmäßig durch einen kontinuierlichen Abgleich der nach den Ausscheideordnungen erwarteten und der tatsächlich eingetretenen Leistungsfälle sichergestellt wird. Darüber hinaus wird durch adäquate Sicherheitszuschläge in den Rechnungsgrundlagen dem Irrtums-, Zufalls- und Änderungsrisiko Rechnung getragen. Bei den Leben-Erstversicherungen handelt es sich im Wesentlichen um langfristige Verträge mit einer ermessensabhängigen Überschussbeteiligung. Kleinere Änderungen in den der Kalkulation zugrunde liegenden Annahmen zu Biometrie, Zins und Kosten werden durch die in den Rechnungsgrundlagen enthaltenen Sicherheitszuschläge aufgefangen. Werden diese Sicherheitszuschläge nicht benötigt, generieren sie Überschüsse, die den gesetzlichen Regelungen entsprechend größtenteils an die Versicherungsnehmer weitergegeben werden. Dadurch kann die Ergebniswirkung bei einer Veränderung der Risiko-, Kosten- oder Zinserwartung durch eine Anpassung der künftigen Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer gedämpft werden. Durch den Abschluss von Rückversicherungsverträgen werden bestimmte übernommene - vornehmlich biometrische - Risiken zusätzlich abgedeckt. Der dauernden Erfüllbarkeit dieser Verträge dienen Rückstellungen, deren Berechnung u. a. auf Annahmen hinsichtlich der Entwicklung biometrischer Daten wie Sterblichkeit oder Berufsunfähigkeit beruht.# Speziell ausgebildete Lebensversicherungsaktuare stellen sicher, dass die Berechnungsgrundlagen auch Änderungsrisiken über Sicherheitszuschläge hinreichend berücksichtigen. Außerdem bergen Lebensversicherungsverträge Stornorisiken. Beispielsweise könnten bei einer ungewöhnlichen Häufung von Stornofällen für Versicherungsleistungen nicht genügend liquide Kapitalanlagen zur Verfügung stehen. Dies könnte eine ungeplante Realisierung von Verlusten bei der Veräußerung von Kapitalanlagen zur Folge haben. Daher legen die Lebensversicherer des Konzerns einen ausreichend hohen Kapitalanlagebestand in kurz laufenden Kapitalanlagen an und analysieren regelmäßig die Stornosituation. Zusätzlich vergleichen und steuern sie regelmäßig die Duration der Aktiv- und der Passivseite. Des Weiteren können bei Stornofällen Rückforderungen gegenüber Versicherungsvermittlern ausfallen. Daher unterliegt die Auswahl der Vermittler hohen Sorgfaltsanforderungen. Bei Storno kann zudem ein Kostenrisiko entstehen, wenn das Neugeschäft deutlich zurückgeht und die fixen Kosten - anders als die variablen - nicht kurzfristig reduziert werden können. Wir prüfen regelmäßig das Stornoverhalten unserer Versicherungsnehmer und die Stornoentwicklung unseres Versicherungsbestands. Ein Instrument des Risikomanagements zur Quantifizierung der versicherungstechnischen Risiken sind Szenario- und Sensitivitätsanalysen im Rahmen des internen Modells, bezogen auf die Basiseigenmittel. Hier zeigen wir Bandbreiten, in welchen Bereichen die Leben-Erstversicherer des Konzerns liegen. Diese Analysen geben Hinweise, in welchen Bereichen ein Schwerpunkt aus Sicht des Risikomanagements zu setzen ist.
BANDBREITE DER SENSITIVITÄTEN DER VERSICHERUNGSTECHNISCHEN RISIKEN, LEBEN-ERSTVERSICHERUNG in %
| scroll | 2018 | 2017 | |
|---|---|---|---|
| Sterblichkeit/Morbidität +5 % (ohne Rentengeschäft) | -3 bis -1 | -3 bis -1 | |
| Sterblichkeit -5 % (nur Rentengeschäft) | -4 bis -1 | -4 bis -1 | |
| Stornoquote +10 % | -2 bis 0 | -2 bis +1 | |
| Kosten +10 % | -5 bis -1 | -6 bis -1 |
Die Exponiertheit der Lebensversicherer der Gruppe unterscheidet sich nach der Art der Versicherungsprodukte. So hat eine gegenüber der Erwartung geringere Sterblichkeit einen positiven Einfluss auf Produkte mit überwiegendem Todesfall- bzw. Invaliditätsrisiko und einen negativen Einfluss auf Produkte mit Langlebigkeitsrisiko mit Auswirkungen auf die Basiseigenmittel. Die Sensitivitäten enthalten keinen Ausgleich zwischen Renten und Todesfallversicherungen.
Zinsgarantierisiko unter Beachtung der Risiken aus Kapitalanlagen
Bei kapitalbildenden Lebensversicherungen wird grundsätzlich zwischen fondsgebundenen Verträgen und traditionellen Verträgen mit garantiertem Rechnungszins unterschieden. Dabei machen traditionelle Verträge den überwiegenden Teil des Bestandes der Gruppe aus. Während bei fondsgebundenen Verträgen die Kunden das Anlagerisiko tragen, sichert der Versicherer bei traditionellen Verträgen den Kunden eine garantierte Verzinsung der Sparanteile der Prämie zu. Anders als beim historischen Bestand haben wir bei neu entwickelten Produkten mit deutlich reduzierten Garantien (Moderne Klassik) die Auswirkung einzelner Produkte auf die Bedeckung der Solvenzkapitalanforderung bereits in der Produktentwicklung berücksichtigt und einen solvenzentlastenden Einfluss auf das Risikoprofil zugunsten einer höheren Bedeckung erzielt. Das bedeutendste Risiko im Erstversicherungsbereich besteht bei der deutschen Lebensversicherung darin, dass mit den Kapitalanlagen keine ausreichende Verzinsung zur Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber den Kunden erwirtschaftet wird. Die garantierten Verzinsungen der Sparanteile in traditionellen Lebensversicherungen hängen im Wesentlichen von der Rechnungszinsgeneration der Verträge ab. Die rechnungsmäßigen Zinsen der verschiedenen Tarifgenerationen liegen zwischen 4 (4) % und 0,9 (0,9) % pro Jahr. Der durchschnittliche bilanzielle Garantiezins für die deutschen Lebensversicherungsgesellschaften im Konzern und in der HDI Pensionskasse AG per 31. Dezember 2018 liegt nach Berücksichtigung der 2018 einer veränderten Berechnungsmethode folgenden Zinszusatzreserve bei 1,95 (2,08) %. Das Zinsgarantierisiko stellt auch das dominierende Konzentrationsrisiko dar. Insbesondere auch wegen der begrenzten Verfügbarkeit an langlaufenden festverzinslichen Wertpapieren am Kapitalmarkt ist es nur in Teilen möglich, die Zinsverpflichtungen der Verträge fristenkongruent zu bedecken. Dies führt dazu, dass die Zinsbindung der Aktivseite regelmäßig kürzer ist als diejenige der Verpflichtungsseite (sogenannter Durations- oder Asset-Liability-Mismatch).
Für den Gesamtkonzern beträgt die aktivische Duration (Macaulay-Duration) für die festverzinslichen Wertpapiere (inklusive Zinsderivate) per 31. Dezember 2018 8,1 (8,1) Jahre und die durchschnittliche Restlaufzeit der Brutto-Schadenreserven inklusive der Brutto-Deckungsrückstellungen 9,5 (9,6) Jahre. Bezieht man zusätzlich die erwartete zukünftige Überschussbeteiligung für das Lebensversicherungsgeschäft mit Optionen und Garantien mit ein, so erhöht sich die Duration (Macaulay-Duration) der Verbindlichkeiten auf 12,0 (12,1) Jahre.¹) Durch das in beiden Fällen ausgewiesene Durations-Mismatch reagieren die Basiseigenmittel sensitiv auf die innerhalb des Modells verwendeten Diskontierungsannahmen. Jenseits einer Laufzeit von 20 Jahren sind diese nicht vom Kapitalmarkt abgeleitet, sondern folgen derjenigen Branchenkonvention, die im Solvency-Il-Regime durch die europäische Aufsicht zugrunde gelegt wird. Sofern die branchenüblichen Annahmen zum Diskontierungszins für Verpflichtungen mit Laufzeiten von über 20 Jahren höher sind als die dann am Markt tatsächlich realisierbaren Zinssätze, unterschätzen die zur Berechnung der Basiseigenmittel verwendeten Bewertungsmodelle die Verpflichtung gegenüber Versicherungsnehmern und die Zinssensitivität der Lebensversicherung. Wenn die tatsächlich erzielbaren Zinssätze dagegen über den Diskontierungssätzen liegen, werden die Verpflichtungen gegenüber Versicherungsnehmern und das Zinsänderungsrisiko überschätzt. Aktuell deuten die tatsächlich erzielbaren Zinssätze in den wenig liquiden Kapitalmarktsegmenten für besonders langlaufende Wertpapiere eher darauf hin, dass die Bewertungsmodelle die Verpflichtungen gegenüber Versicherungsnehmern und die Zinssensitivität unterschätzen und die Basiseigenmittel daher überschätzen. Die Exponierung gegenüber dem Zinsgarantierisiko bestimmt sich aus den Risiken aus Kapitalanlagen, die zusammen mit den betreffenden Stresstests und Sensitivitäten in dem Abschnitt "Risiken aus Kapitalanlagen" dargestellt sind.
Für fondsgebundene Lebensversicherungen werden die versicherungstechnischen Rückstellungen gleich dem für die Versicherungsnehmer gehaltenen Fondsvolumen angesetzt. Damit haben Änderungen des Aktienkursniveaus direkte Auswirkungen auf die Höhe der versicherungstechnischen Rückstellungen der fondsgebundenen Versicherungen, die jedoch durch gleich hohe Auswirkungen auf die Kapitalanlagen kompensiert werden. Die Basiseigenmittel werden damit nur durch die nicht für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen gehaltenen Kapitalanlagen beeinflusst. Dort hat ein Rückgang des Aktienkursniveaus einen negativen Einfluss. Dieser ist aufgrund der aktuell niedrigen Aktienquote sehr gering.
¹) Die hiermit ausgewiesene Kenngröße basiert auf den mit den Bewertungsmodellen berechneten Cashflows der Verbindlichkeiten, bezogen auf den sogenannten Certainty Equivalent Pfad, was der aktuellsten Vorgabe der EIOPA im Rahmen des Stresstests von Versicherern entspricht.
VERSICHERUNGSTECHNISCHE RISIKEN IN DER PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG
Für die Personen-Rückversicherung sind die biometrischen Risiken von besonderer Bedeutung. Die Rückstellungen in der Personen-Rückversicherung bemessen sich hauptsächlich nach den Meldungen unserer Zedenten und werden zusätzlich auf Basis abgesicherter biometrischer Berechnungsgrundlagen festgelegt. Durch Qualitätssicherungsmaßnahmen überprüft der Konzern, dass die von den Zedenten nach lokaler Rechnungslegung kalkulierten Rückstellungen allen Anforderungen hinsichtlich Berechnungsmethoden und Annahmen genügen. Das Neugeschäft zeichnet der Konzern in sämtlichen Regionen unter Beachtung weltweit gültiger Rahmen-Zeichnungsrichtlinien, die detaillierte Regeln über Art, Qualität, Höhe und Herkunft der Risiken formulieren und jährlich überprüft werden. Die Besonderheiten einzelner Märkte werden in speziellen Zeichnungsrichtlinien abgebildet. Indem der Konzern die Einhaltung der Rahmen-Zeichnungsrichtlinien überwacht, reduziert er das potenzielle Kreditrisiko der Zahlungsunfähigkeit oder der Verschlechterung der Bonität von Zedenten. Bei Neugeschäftsaktivitäten und bei der Übernahme internationaler Bestände werden regelmäßige Überprüfungen und ganzheitliche Betrachtungen vorgenommen. Wir vertrauen auf das Know-how unserer Underwriter und räumen ihnen abgestufte Kompetenzen ein. In unserer dezentralen Organisation steuern wir Risiken dort, wo sie entstehen, mit einem gruppenweit einheitlichen Ansatz, sodass wir eine Gesamtsicht auf die Risiken der Personen-Rückversicherung erhalten. Unsere globalen Zeichnungsrichtlinien bieten den Underwritern dafür einen geeigneten Rahmen. Die aus der Personen-Rückversicherung entspringenden Risiken sind im internen Kapitalmodell abgebildet. In der Personen-Rückversicherung ist das in der Leben-Erstversicherung bedeutsame Zinsgarantierisiko aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung nur von geringer Risikorelevanz. Dort wird das Risikoprofil von Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiken dominiert, da in einem Teil der Verträge Todesfallleistungen und in einem anderen Teil Erlebensfallleistungen auszuzahlen sind. Zudem ist die Personen-Rückversicherung Stornorisiken ausgesetzt, da die aus den Rückversicherungsverträgen resultierenden Zahlungsströme auch vom Stornoverhalten der Versicherungsnehmer abhängen.# Risiken
Risiken aus dem Versicherungsgeschäft
Wir kalkulieren den Diversifikationseffekt zwischen Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiken vorsichtig; die Verträge sind in der Regel für verschiedene Regionen, Altersgruppen und Personen abgeschlossen. Die Hannover Rück hat im Jahr 2009 ein großes Personen-Rückversicherungsportefeuille übernommen. Die tatsächliche Sterblichkeitserfahrung dieses Portefeuilles im Jahr 2018 zeigte sich besser als zuletzt erwartet. Im Rahmen unseres Bestandsmanagements haben wir Ratenanpassungen für das fragliche Portefeuille eingeleitet. Sofern die betroffenen Zedenten von ihrem Rückzugsrecht Gebrauch machen, kann dies zu Belastungen des IFRS-Ergebnisses führen.
Für die Basiseigenmittel des Geschäftsbereichs Rückversicherung ergeben sich folgende Sensitivitäten:
SENSITIVITÄTEN DER VERSICHERUNGSTECHNISCHEN RISIKEN, GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG IN %
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Sterblichkeit +5 % (ohne Rentengeschäft) | -9 bis -7 | -9 bis -7 |
| Morbidität +5 % | -3 bis -1 | -2 bis -1 |
| Sterblichkeit -5 % (nur Rentengeschäft) | -3 bis -2 | -3 bis -2 |
| Stornoquote +10 % | -3 bis -1 | -3 bis -1 |
| Kosten +10 % | -1 bis 0 | -1 bis 0 |
Derivate, die in Lebensversicherungsverträge eingebettet und nicht getrennt zu bilanzieren sind
Insofern vertraglich vereinbart, können in den Versicherungsprodukten der Leben-Erstversicherung folgende wesentliche Optionen seitens des Versicherungsnehmers enthalten sein:
― Mindestverzinsung/Garantiezins
― Möglichkeit des Rückkaufs und der Beitragsfreistellung des Vertrags
― Erhöhung der Versicherungsleistung ohne erneute Gesundheitsprüfung
― Möglichkeit, bei aufgeschobenen Rentenversicherungen anstelle des Rentenübergangs die Auszahlung der Versicherungsleistung durch Einmalzahlung (Kapitalwahlrecht) zu wählen
Bei fondsgebundenen Produkten kann sich der Versicherungsnehmer bei Beendigung des Vertrags statt für die Auszahlung des Gegenwerts der Fondsanteile für die Übertragung der Fondsanteile (Naturalwahlrecht) entscheiden. Es besteht insoweit kein unmittelbares Marktrisiko.
In der Personen-Rückversicherung weist eine Anzahl von Verträgen die Merkmale auf, nach denen eingebettete Derivate von dem zugrunde liegenden Versicherungsvertrag zu trennen und separat gemäß IAS 39 zum Marktwert zu bilanzieren sind. Diesbezüglich verweisen wir auf unsere Ausführungen im Kapitel "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva" unter der Anmerkung 13 des Anhangs.
RISIKEN AUS DEM AUSFALL VON FORDERUNGEN AUS DEM VERSICHERUNGSGESCHÄFT
Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft unterliegen einem Ausfall- bzw. Kreditrisiko. Das gilt vor allem für Forderungen gegenüber Rückversicherern, Retrozessionären, Versicherungsnehmern und Versicherungsvermittlern. Wertberichtigungen oder Abschreibungen der Forderungen wären die Folgen. Die Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern und gegenüber Versicherungsvermittlern sind im Regelfall nicht besichert. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Einzelhöhen, die gegenüber einer diversifizierten Schuldnerschaft bestehen, geht davon kein wesentliches finanzielles Risiko für den Konzern aus.
Kreditrisiken ergeben sich im Erstversicherungsgeschäft zudem aus Forderungen gegenüber Rückversicherern sowie in der Rückversicherung aus Forderungen gegenüber Retrozessionären. In der passiven Rückversicherung achten wir insbesondere bei Geschäftsverbindungen mit langer Abwicklungsdauer auf eine hohe finanzielle Solidität der Rückversicherer. Dem Risiko des Ausfalls von Forderungen gegenüber Rückversicherern und Retrozessionären begegnet der Konzern durch konzernweit gültige Vorgaben und Richtlinien. Die Rückversicherungspartner werden durch professionell besetzte Sicherungskomitees sorgfältig ausgewählt und fortlaufend bezüglich ihrer Bonität beobachtet. Dabei finden unter anderem auch Informationen externer Ratingagenturen Berücksichtigung. Ausstehende Forderungen, deren Fälligkeitszeitpunkt am Bilanzstichtag mehr als 90 Tage zurückliegt, sowie die durchschnittliche Ausfallquote der vergangenen drei Jahre sind im Konzernanhang ersichtlich. Wir verweisen diesbezüglich auf unsere Ausführungen in Anmerkung 14.
Die Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen beliefen sich auf 8,5 (7,7) Mrd. EUR. Diesem Wert stehen neben Bürgschaften auch - als Depotverbindlichkeiten gegenüber Rückversicherern ausgewiesene - Bardepots oder andere Gegenpositionen in Höhe von 3,1 (2,5) Mrd. EUR gegenüber. Gegenüber einem Großteil unserer Rückversicherer und Retrozessionäre agieren wir auch als deren aktiver Rückversicherer (insbesondere im Segment Schaden-Rückversicherung), d. h., es besteht ein Potenzial zur Aufrechnung mit eigenen Verbindlichkeiten. Nach Abzug der vorgenannten Posten verbleibt ein Betrag in Höhe von 5,4 (5,2) Mrd. EUR.
Es ergibt sich folgende Ratingstruktur:
Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen nach Ratingklassen IN %
Innerhalb des unbesicherten Bestandes sind 84 (83) % unserer Rückversicherungspartner/Retrozessionäre mit einem Rating der Kategorie A und besser klassifiziert. Der hohe Anteil an Rückversicherern mit hohem Rating ist Ausdruck unseres Bestrebens, Ausfallrisiken in diesem Bereich zu vermeiden.
Die Bilanzposition der Finanzinstrumente, die in Verbindung mit Versicherungsverträgen stehen (Policendarlehen, Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft, Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen) - ohne Berücksichtigung von Sicherheiten oder sonstigen das Ausfallrisiko verringernden Vereinbarungen -, stellt das Äquivalent für die maximale Ausfallrisikoexposition am Abschlussstichtag dar.
Depotforderungen repräsentieren die von Konzerngesellschaften bei konzernfremden Zedenten gestellten Sicherheiten (z. B. Bar- und Wertpapierdepots), die keine Zahlungsströme auslösen und die von diesen Zedenten nicht ohne Zustimmung unserer Gesellschaften verwertet werden können. Diese Sicherheiten verhalten sich grundsätzlich laufzeitkongruent zu den ihnen zuzuordnenden Rückstellungen. Bei Ausfall einer Depotforderung reduzieren sich in gleichem Maß die versicherungstechnischen Rückstellungen. Daher ist das Kreditrisiko begrenzt.
Der Abrechnungssaldo (Ertrag für den Erstversicherer), definiert als der Anteil der Rückversicherer an den verdienten Beiträgen abzüglich des Anteils der Rückversicherer an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsleistungen sowie den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb, belief sich im Berichtsjahr auf -13 (-167) Mio. EUR.
RISIKEN AUS KAPITALANLAGEN
Das Marktrisiko umfasst einerseits Schwankungen der Kapitalanlagen auf der Aktivseite, andererseits bestehen durch die Entwicklung der Kapitalmärkte aufgrund der ökonomischen Bilanzierung auch Auswirkungen auf die versicherungstechnischen Risiken auf der Passivseite. Die Schwankungen der Kapitalanlagen resultieren aus Marktpreisschwankungen, die im Falle nachteiliger Veränderungen zu Wertminderungen führen können.
Die Kapitalanlagepolitik ist, dem Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht folgend, an folgenden Zielen ausgerichtet:
― Optimierung der Rendite aus den Kapitalanlagen bei gleichzeitig hohem Sicherheitsniveau
― permanente Erfüllung der Liquiditätsanforderungen (Zahlungsfähigkeit)
― Risikodiversifizierung (Mischung und Streuung)
Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren ist allgemein dem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Sinkende Marktrenditen führen zu Marktwertsteigerungen bzw. steigende Marktrenditen zu Marktwertsenkungen des festverzinslichen Wertpapierportfolios. Gleichermaßen wirkt sich die Veränderung von Credit Spreads auf den Marktpreis von festverzinslichen Wertpapieren aus.
Aktienkursrisiken ergeben sich aus ungünstigen Wertveränderungen im Bestand gehaltener Aktien und Aktien- bzw. Aktienindexderivate.
Währungsrisiken resultieren aus Wechselkursschwankungen; das kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn ein Währungsungleichgewicht zwischen den versicherungstechnischen Verbindlichkeiten und den Kapitalanlagen besteht.
Immobilienrisiken können sich aus negativen Wertveränderungen direkt oder über Fondsanteile ergeben. Sie können durch eine Verschlechterung der speziellen Eigenschaften der Immobilie oder einen allgemeinen Marktwertverfall hervorgerufen werden.
Die Exponierung gegenüber diesen Risiken wird insbesondere durch die Struktur des Investmentportfolios beeinflusst. Die folgende Darstellung zeigt das Portfolio des Talanx-Konzerns nach Währungen, Anlageklassen und Ratings in der Bewertung gemäß IFRS-Abschluss.
PORTFOLIO DES TALANX-KONZERNS NACH WÄHRUNGEN, ANLAGEKLASSEN UND RATINGS IN %
Das Portfolio wird von festverzinslichen Wertpapieren dominiert, die zu 79 (76) % über ein Rating von mindestens A verfügen. Anleihen mit sehr guter Bonität und langer Duration ergänzen wir dabei selektiv um hochverzinste Anleihen mit kurzer Laufzeit. Der Großteil unserer Anlagen notiert in Euro, im Nicht-Euro-Raum dominiert der US-Dollar. Auf Staatsanleihen entfallen 46 (44) % der festverzinslichen Wertpapiere. Diese modellieren wir in term - im Gegensatz zur Standardformel - als risikobehaftet.
Trotz unseres eher risikoarmen Portfolios kommen den Marktrisiken angesichts der Höhe des Kapitalanlagebestandes eine große Bedeutung für das Risikoprofil der Gruppe zu. Die Marktrisiken bewerten wir mit TERM. Als wesentlich sind hier insbesondere Zinsänderungsrisiken sowie Kreditrisiken einzustufen. Die Risikokonzentration bilden wir im Modell ab, das neben der reinen Wirkung der Konzentration von Emittenten zusätzlich auch Effekte aus der Korrelation von wirtschaftlichen und geografischen Zusammenhängen zwischen Emittenten umfasst. Die Überwachung und Steuerung von Marktrisiken erfolgt insbesondere durch unser Limit- und Schwellenwertsystem. Dabei ist ein wichtiges Element die regelmäßige Überwachung des Value at Risk (VaR). Bei der VaR-Kontrolle werden neben den Kapitalanlagen auch die prognostizierten Cashflows der versicherungstechnischen Verpflichtungen sowie deren Sensitivität zu Marktrisikofaktoren berücksichtigt.# Der Berechnung des ALM-VaR legen wir ein Konfidenzniveau von 99,5 % und eine Haltedauer von zehn Tagen zugrunde. Das geschätzte Verlustpotenzial wird also innerhalb von zehn Tagen nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,5 % überschritten. Der ALM-VaR zum 31. Dezember 2018 betrug 1.531 (1.514) Mio. EUR, das entspricht einer Quote von 1,3 (1,4) % der betrachteten Kapitalanlagen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die ALM-VaR-Quote nahezu unverändert. Das verwendete Modell wurde von einem externen Anbieter auf eine interne Lösung umgestellt. Daneben kommt zur Risikofrüherkennung eine Modellvariante zum Einsatz, bei der kürzere Zeitreihen berücksichtigt werden und Marktbeobachtungen der jüngsten Vergangenheit durch die Verwendung einer exponentiellen Gewichtung einen stärkeren Einfluss auf die Risikokennzahlen haben. Diese Variante weist eine deutlich höhere Sensitivität des ALM-VaR-Modells für aktuelle Volatilitätsveränderungen an den Kapitalmärkten auf und kann ergänzend frühzeitig auf einen Risikoanstieg hinweisen. Stresstests sowie Szenario-Analysen ergänzen das Steuerungsinstrumentarium. Für zinssensitive Produkte und Aktien errechnen wir eine mögliche Marktwertänderung anhand eines historischen Worst-Case-Szenarios auf Tagesbasis und schätzen so das Verlustpotenzial unter extremen Marktbedingungen ab. Im Rahmen von Szenarien simulieren wir Aktien- und Währungskursänderungen sowie Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus und der Renditeaufschläge für Anleihen bonitätsrisikobehafteter Emittenten (Spreads). Zinsänderungsrisiken bestehen aus einer ungünstigen Wertänderung der im Bestand gehaltenen Finanzinstrumente aufgrund von Änderungen des Marktzinsniveaus. Die folgende Tabelle zeigt Szenarien für die Entwicklung der im Konzern gehaltenen selbst verwalteten Kapitalanlagen zum Bilanzstichtag. Bei der Darstellung handelt es sich um eine Bruttodarstellung; insbesondere werden bei den gezeigten Effekten die Steuern sowie die Rückstellung für Beitragsrückerstattung nicht berücksichtigt. Effekte, die sich aufgrund der Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer in der Personen-Erstversicherung ergeben, sind somit nicht Bestandteil der Analyse. Unter Einschluss dieser Effekte würden sich die dargestellten Auswirkungen auf die Ergebnisse und das Eigenkapital deutlich reduzieren.
SZENARIEN DER ENTWICKLUNG VON IM KONZERN GEHALTENEN SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN ZUM BILANZSTICHTAG IN MIO. EUR
| Portfolio | Szenario | In der Gewinn-und Verlustrechnung zu erfassen¹⁾ | Im sonstigen Ergebnis zu erfassen¹⁾ |
|---|---|---|---|
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | ||
| Bestandsveränderung auf Marktwertbasis²⁾ | Bestandsveränderung auf Marktwertbasis²⁾ | ||
| Aktien³⁾ | Aktienkurse +20 % | 13 | 165 |
| Aktienkurse +10 % | 178 | 210 | |
| Aktienkurse -10 % | 6 | 83 | |
| Aktienkurse -20 % | 89 | 105 | |
| Festverzinsliche Wertpapiere | Renditeanstieg +200 BP | -5 | -83 |
| Renditeanstieg +100 BP | -10 | -166 | |
| Renditerückgang -100 BP | -56 | -8.401 | |
| Renditerückgang -200 BP | -31 | -4.550 | |
| Währungssensitive Kapitalanlagen | Aufwertung EUR⁴⁾ +10 % gegenüber USD | -7.669 | -7.442 |
| gegenüber GBP | -14.075 | -13.670 | |
| gegenüber PLN | -56 | -8.401 | |
| gegenüber Sonstigen | -31 | -4.550 | |
| Abwertung EUR⁴⁾ -10 % gegenüber USD | 38 | 5.079 | |
| gegenüber GBP | 78 | 10.801 | |
| gegenüber PLN | -3.360 | -260 | |
| gegenüber Sonstigen | -1.907 | -214 |
1) Bruttodarstellung (vor Steuern und Überschussbeteiligung)
2) Inkl. Finanzinstrumente der Kategorien "Darlehen und Forderungen" und "Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente"
3) Inkl. Derivatebestände
4) Wechselkursschwankungen gegenüber dem Euro um +/-10 %, auf Basis der Bilanzwerte
Derivatgeschäfte schließt der Konzern ab, um sich insbesondere gegen Kurs- oder Zinsänderungsrisiken bei vorhandenen Vermögenswerten abzusichern, um den späteren Erwerb von Wertpapieren vorzubereiten oder um aus vorhandenen Wertpapieren einen zusätzlichen Ertrag zu erzielen. In geringem Umfang werden im Konzern auch OTC-Derivate eingesetzt, die ein Kontrahentenrisiko mit sich bringen. Über Art und Umfang der Investitionen in derivative Finanzinstrumente entscheiden die Gesamtvorstände der Konzerngesellschaften. Interne Richtlinien regeln den Einsatz derivativer Produkte, um einen möglichst effizienten und risikoarmen Einsatz von Vorkäufen, derivativen Finanzinstrumenten und strukturierten Produkten zu gewährleisten und um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Dadurch sind dem Einsatz dieser Instrumente sehr enge Grenzen gesetzt. Die Vorgaben der Kapitalanlagerichtlinien sowie die gesetzlichen Vorgaben für derivative Finanzinstrumente und strukturierte Produkte überwachen wir laufend; Derivatpositionen und -transaktionen führen wir im Reporting detailliert auf. Durch Netting- und Sicherheitsvereinbarungen reduzieren wir das wirtschaftliche Ausfallrisiko aus dem Einsatz von OTC-Derivaten mit den jeweiligen Kontrahenten. Nähere Informationen zum Einsatz derivativer Finanzinstrumente lassen sich der Anmerkung 13 im Kapitel "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva" entnehmen.
KREDITRISIKEN
Kreditrisiken bzw. Adressenausfallrisiken bestehen darin, dass sich die Bonität von Schuldnern verschlechtern kann und der daraus resultierenden Gefahr des teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen oder bonitätsbedingter Wertminderungen bei Finanzinstrumenten. Die folgenden spezifischen Risiken lassen sich unter Kreditrisiken subsumieren:
- Emittentenrisiko (Ausfallrisiko, Migrationsrisiko)
- Kontrahentenrisiko (Wiedereindeckungs- und Erfüllungsrisiko)
- Konzentrationsrisiko
Bei der Risikomodellierung wird das Kreditrisiko in die folgenden Teilrisiken aufgefächert: Spread-, Migrations- und Defaultrisiken sowie Korrelations- und Konzentrationsrisiken. Während Spread- und Migrations- sowie Defaultrisiken auf Einzelassetebene quantifiziert werden können, lassen sich Korrelations- und Konzentrationseffekte lediglich in einem konkreten Portfoliokontext beobachten. Über Korrelationen werden die Abhängigkeiten der Bonität verschiedener Emittenten abgebildet. Das Korrelations- und Konzentrationsrisiko misst damit Konzentrationen der Kapitalanlage gegenüber einzelnen Emittenten unter Berücksichtigung solcher Bonitätsabhängigkeiten. Die Adressenausfallrisiken werden über das Talanx-Limit- und -Schwellenwertsystem bzw. die Kapitalanlagerichtlinien begrenzt und laufend überwacht. Hierzu sind Limite auf Portfolio-, Emittenten-/ Kontrahenten- und teilweise auf Assetklassenebene festgelegt, die eine breite Mischung und Streuung im Portfolio sicherstellen. Das Überschreiten von Limiten löst festgelegte Eskalationsprozesse aus. Wesentliches Kriterium für die Investitionsentscheidung ist die Bonität eines Emittenten. Grundlage für die Bonitätsbeurteilung sind eigene Kreditrisikoanalysen, die durch Ratings externer Agenturen wie Standard & Poor's, Moody's, Fitch oder anderer Ratingagenturen ergänzt werden. Die Neuanlage findet im Wesentlichen in Titeln mit einem Investment-Grade-Rating statt. Zur frühzeitigen Erkennung von Bonitätsverschlechterungen ist ein Frühwarnsystem auf Basis von Marktinformationen (z. B. Credit Spreads und Aktienkurse) installiert. Zur Reduzierung des Kontrahentenrisikos werden OTC-Geschäfte nur mit einem ausgewählten Kontrahentenkreis abgeschlossen und produktübergreifende Rahmenverträge vereinbart, die sowohl Netting- als auch Kollateralleistungen umfassen (siehe hierzu unsere Darstellung in Anmerkung 13 des Konzernanhangs). Weiterhin werden Credit Default Swaps zur effizienten Steuerung von Kreditrisiken eingesetzt. Das Adressenausfallrisiko wird auf Einzeladressenebene anhand folgender Merkmale charakterisiert:
- der Ausfallwahrscheinlichkeit, abgeleitet aus dem Kompositrating (mittleres Rating der verfügbaren Agenturratings von Standard & Poor's, Moody's und Fitch). Sie beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Schuldner innerhalb eines definierten Zeitraums ausfällt
- der Verlustquote bei Ausfall, abgeleitet aus dem Grad der Besicherung bzw. der Seniorität einer Emission
- dem Exposure at Default. Es entspricht der erwarteten Höhe der Forderung zum Zeitpunkt des Ausfalls
Für die Bestände werden unter Berücksichtigung der Ratings bzw. der zugeordneten Ausfallwahrscheinlichkeit und der erwarteten Verlustquote ein erwarteter Verlust sowie ein Credit Value at Risk (CVaR) berechnet. Der CVaR entspricht dabei der Höhe des (unerwarteten) Verlustes, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5 % innerhalb eines Jahres nicht überschritten wird. Die stochastische Simulation zur Berechnung des CVaR berücksichtigt neben emittentenspezifischen Merkmalen auch Portfoliokonzentrationen (z. B. in Branchen und Ländern) sowie Korrelationen der einzelnen Vermögenswerte. Durch diesen Ansatz werden insbesondere Konzentrationseffekte und Abhängigkeiten zwischen den Portfoliobeständen in der Messung des Kreditrisikos erfasst. Die so ermittelten Risikokennzahlen werden auf den verschiedenen Steuerungsebenen zusammengeführt und bilden die Basis für die Überwachung und Steuerung der Kreditrisiken. Per 31. Dezember 2018 beträgt der Credit VaR für den gesamten Konzern 4.865 (5.067) Mio. EUR bzw. 4,3 (4,6) % der selbst verwalteten Kapitalanlagen. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt damit das durchschnittliche Kreditrisiko der Kapitalanlagen. In der internen Risikoermittlung werden alle kreditrisikobehafteten Kapitalanlagen erfasst. Dies umfasst auch europäische Staatsanleihen, die nach dem Standardmodell unter Solvency II hingegen fiktiv als risikofrei angesehen werden. Der Rückgang des Credit VaR gegenüber dem Vorjahr spiegelt insbesondere die weitere Diversifikation und konservative Wiederanlagestrategie in der Kapitalanlage wider. Darüber hinaus wurden die Investments in Infrastruktur weiter ausgebaut, die aufgrund ihrer relativ langen Laufzeiten mit leicht überdurchschnittlichen Risikoanrechnungsfaktoren im Credit VaR Berücksichtigung finden.
CREDIT-VAR-STRESSTEST IN MIO.# EUR scroll 31.12.2018 31.12.2017
Ratingherabstufung um eine Stufe 5.903 6.129 (+21 %) (+21 %)
Ratingherabstufung um zwei Stufen 7.160 7.387 (+47 %) (+46 %)
Anstieg LGD um zehn Prozentpunkte 5.526 5.723 (+14 %) (+13 %)
Die Tabelle zeigt die Sensitivität des CVaR für bestimmte Kreditszenarien. Zum einen wird die Auswirkung eines Herabstufens der Emittentenratings um eine bzw. zwei Stufen (Notches) und zum anderen der Verminderung der erwarteten Verwertungsquoten im Fall eines Zahlungsausfalls dargestellt. Innerhalb der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Staatsanleihen mit einem Rating schlechter als A- beläuft sich das Exposure des Konzerns auf Marktwertbasis auf 4,1 (4,7) Mrd. EUR; dies entspricht einem Anteil von 3,7 (4,4) %.
EXPONIERUNG IN ANLEIHEN MIT RATING SCHLECHTER ALS A- IN MIO. EUR
| Rating¹⁾ | Schuldtitel von Staaten | Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen | Schuldtitel von Finanzinstituten | Schuldtitel von Unternehmen | Hypothekarisch/ dinglich gesicherte Schuldverschreibungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2018 | |||||
| Italien BBB | 2.319 | - | 547 | 501 | 454 |
| Spanien BBB+ | - | - | - | - | - |
| Brasilien BB | 270 | - | 42 | 354 | - |
| Mexiko BBB+ | 120 | 3 | 59 | 267 | - |
| Ungarn BBB- | 541 | - | 2 | 11 | 26 |
| Russland BB+ | 239 | 15 | 25 | 146 | - |
| Südafrika BB+ | 147 | - | 5 | 52 | - |
| Portugal BBB- | 38 | - | 11 | 53 | 20 |
| Türkei BB+ | 18 | - | 26 | 32 | 3 |
| Sonstige BBB+ | 73 | - | 52 | 70 | - |
| Sonstige BBB | 161 | 6 | 124 | 114 | - |
| Sonstige | 197 | 26 | 108 | 139 | - |
| Gesamt | 4.123 | 50 | 1.001 | 1.739 | 503 |
| 31.12.2017 | |||||
| Italien BBB | 2.361 | - | 573 | 647 | 475 |
| Spanien BBB+ | 742 | 422 | 213 | 416 | 269 |
| Brasilien BB | 263 | - | 79 | 303 | - |
| Mexiko BBB+ | 110 | 6 | 47 | 227 | - |
| Ungarn BBB- | 509 | - | - | 9 | 22 |
| Russland BB+ | 206 | 15 | 36 | 198 | - |
| Südafrika BBB- | 161 | 2 | 9 | 60 | - |
| Portugal BB+ | 44 | - | 11 | 75 | 38 |
| Türkei BB+ | 18 | - | 19 | 18 | 3 |
| Sonstige BBB+ | 14 | - | 31 | 66 | - |
| Sonstige BBB | 94 | 43 | 60 | 48 | - |
| Sonstige | 185 | 17 | 98 | 163 | - |
| Gesamt | 4.707 | 505 | 1.176 | 2.230 | 807 |
| Sonstige | Gesamt | |
|---|---|---|
| 31.12.2018 | ||
| Italien | - | 3.821 |
| Spanien | - | - |
| Brasilien | 4 | 670 |
| Mexiko | - | 449 |
| Ungarn | - | 580 |
| Russland | - | 425 |
| Südafrika | 2 | 206 |
| Portugal | - | 122 |
| Türkei | - | 79 |
| Sonstige BBB+ | - | 195 |
| Sonstige BBB | - | 405 |
| Sonstige | 255 | 725 |
| Gesamt | 261 | 7.677 |
| 31.12.2017 | ||
| Italien | - | 4.056 |
| Spanien | - | 2.062 |
| Brasilien | 5 | 650 |
| Mexiko | - | 390 |
| Ungarn | - | 540 |
| Russland | - | 455 |
| Südafrika | 4 | 236 |
| Portugal | - | 168 |
| Türkei | - | 58 |
| Sonstige BBB+ | - | 111 |
| Sonstige BBB | - | 245 |
| Sonstige | 238 | 701 |
| Gesamt | 247 | 9.672 |
¹⁾ Maßgeblich sind externe Emissionsratings (Standard & Poor's, Moody's, Fitch oder eine andere durch die Talanx nominierte Ratingagentur [ECAI]). Sind externe Emissionsratings von mehr als einer Agentur verfügbar, so gilt das Zweitbeste
Die maximale Ausfallrisikoexposition (unserer Kapitalanlagen ohne Depotforderungen) am Abschlussstichtag, ohne Berücksichtigung von Sicherheiten oder sonstigen, das Ausfallrisiko verringernden Vereinbarungen, entspricht den Bilanzpositionen. Im Konzern dienen insgesamt 766 (781) Mio. EUR an finanziellen Vermögenswerten zur Besicherung von Verbindlichkeiten sowie Eventualverpflichtungen. Von diesem Betrag entfallen Buchwerte in Höhe von 28 (26) Mio. EUR auf die Sicherstellung bestehender Geschäfte mit Derivaten, bei denen eigene Kapitalanlagen in Sperrdepots gehalten werden. Darüber hinaus hat die Hannover Re Real Estate Holdings gegenüber verschiedenen Kreditinstituten für Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Beteiligungen an Immobiliengeschäften und Immobilientransaktionen marktübliche Sicherheiten gestellt, deren Höhe zum Bilanzstichtag 647 (508) Mio. EUR betrug. Weitere Angaben zu Sicherheitenstellungen können dem Kapitel "Konsolidierung", Abschnitt "Angaben zu Art und Umfang erheblicher Beschränkungen" des Anhangs entnommen werden. Seitens der Hannover Rück SE wurden von verschiedenen Kreditinstituten Garantien in Form von Letters of Credit zur Besicherung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten in Höhe von 1,3 (1,2) Mrd. EUR gestellt. Darüber hinaus wurden dem Konzern Vermögenswerte mit einem Zeitwert von 121 (250) Mio. EUR als Sicherheit gestellt, die ohne Vorliegen eines Zahlungsverzuges des Eigentümers verkauft oder als Sicherheit weitergereicht werden können. Zum Bilanzstichtag befanden sich keine wesentlichen überfälligen nicht wertberichtigten Kapitalanlagen im Bestand, da überfällige Wertpapiere, mit Ausnahme der durch Grundpfandrechte besicherten Hypothekendarlehen, sofort abgeschrieben werden. Zu den im Berichtsjahr vorgenommenen Wertberichtigungen bei den Kapitalanlagen siehe Anmerkung 30. Die Ratingstruktur unserer festverzinslichen Wertpapiere, differenziert nach Bilanzpositionen, Investmentverträgen und kurzfristigen Geldanlagen, findet sich in den Anmerkungen im Kapitel "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva".
LIQUIDITÄTSRISIKO
Unter den Liquiditätsrisiken verstehen wir die Gefahr, nicht rechtzeitig in der Lage zu sein, Kapitalanlagen und andere Vermögenswerte in liquide Mittel umzuwandeln, um unseren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Die Exponierung ist dabei von der Höhe der Verpflichtungen abhängig. So könnten wegen Illiquidität der Märkte Bestände unter Umständen nicht oder nur mit Verzögerungen veräußert oder offene Positionen nicht oder nur mit Kursabschlägen geschlossen werden. Die Bewertung dieses Risikos stützt sich auch stark auf qualitative Analysen. Wir betrachten das Risiko dabei in seiner Gesamtheit als relevant. Eine Risikokonzentration sehen wir nicht. Generell generiert die Gruppe laufend signifikante Liquiditätspositionen, weil die regelmäßigen Prämieneinnahmen fast ausnahmslos zeitlich deutlich vor Schadenzahlungen und sonstigen Leistungen zufließen. Die folgende Tabelle stellt den Mittelzufluss aus Prämienzahlungen, die Mittelabflüsse aus Schadenzahlungen, Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen einschließlich der angefallenen Verwaltungskosten der Schaden/Unfallversicherung zum jeweiligen Bilanzstichtag gegenüber. Die Liquiditätszuflüsse, die wir nachstehend für die Schadenversicherung darstellen, sind sämtlich positiv.
ZAHLUNGSFLÜSSE UND LIQUIDE MITTEL AUS DEM VERSICHERUNGSGESCHÄFT¹⁾ IN MIO. EUR
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
|---|---|---|
| Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung | 21.628 | 19.855 |
| Schadenzahlungen (brutto) | -12.247 | -11.506 |
| Gezahlte Abschlusskosten und Rück versicherungsprovisionen sowie Verwaltungsaufwendungen | -5.883 | -5.267 |
| Liquide Mittel | 3.498 | 3.082 |
¹⁾ Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten
Die Lebensversicherer im Konzern stellen zur Überwachung von Liquiditätsrisiken regelmäßig die Netto-Schadenzahlungen des Geschäftsjahres den vorhandenen Kapitalanlagen gegenüber (unterjährig werden für die Netto-Schadenzahlungen des Geschäftsjahres Plangrößen verwendet). Hierbei werden mögliche unvorhergesehene Erhöhungen der Netto-Schadenzahlungen durch angemessene Aufschläge berücksichtigt und die Liquidierbarkeit der Kapitalanlagen beachtet. Zur Minderung von Liquiditätsrisiken auf Gruppenebene führen wir regelmäßige Liquiditätsplanungen sowie kontinuierliche Abstimmungen der Fälligkeiten der Kapitalanlagen und der finanziellen Verpflichtungen durch. Durch eine liquide Anlagestruktur stellen wir sicher, dass die Gruppe jederzeit in der Lage ist, die erforderlichen Auszahlungen zu leisten. Bei den versicherungstechnischen Zahlungsverpflichtungen wird u. a. auf die erwarteten Fälligkeiten abgestellt, welche die Abwicklungsmuster der Rückstellungen berücksichtigen. Zur Abfederung kurzfristig in der Gruppe auftretender Liquiditätsbedarfe hält die Talanx AG eine Mindestliquidität vor. Ein weiterer Baustein des Liquiditätsmanagements ist die Verfügbarkeit eines ausreichend dimensionierten Kreditrahmens. Weiterführende Ausführungen hierzu finden sich im Kapitel "Vermögens- und Finanzlage - Unterkapitel Liquidität und Finanzierung" des Lageberichts. Darüber hinaus sichert die Talanx AG den Zugang der Gruppe zu lang- und ggf. auch kurzfristigen externen Finanzierungsquellen. Neben den zur Deckung der Rückstellungen und Verbindlichkeiten zur Verfügung stehenden Aktiva bestehen mit Kreditinstituten vereinbarte LoC-Fazilitäten in Höhe von umgerechnet 2,4 (2,9) Mrd. EUR mit jeweils unterschiedlichen Laufzeiten bis maximal zum Jahr 2023 zur Verfügung. Bei einer Reihe von LoC-Fazilitäten bestehen marktübliche vertragliche Klauseln, die den Kreditinstituten bei wesentlichen Veränderungen der Aktionärsstruktur bei unserer Konzerngesellschaft Hannover Rück SE Kündigungsrechte einräumen oder bei Eintritt wesentlicher, nachteiliger Ereignisse, beispielsweise bei einer deutlichen Herabstufung der Ratings, eine Besicherungsverpflichtung auslösen. Wir gehen davon aus, auch größeren unerwarteten Auszahlungserfordernissen fristgemäß nachkommen zu können.
OPERATIONELLE RISIKEN
Das operationelle Risiko umfasst das Verlustrisiko, das sich aus der Unangemessenheit oder dem Versagen von internen Prozessen, Mitarbeitern oder Systemen oder durch externe Ereignisse ergibt. Zur Identifikation der mit der Ablauforganisation einhergehenden operationellen Risiken wurden sämtliche Prozesse erfasst, beschrieben und im Rahmen des internen Kontrollsystems mit Schlüsselkontrollen versehen. Operationelle Risiken sind mit der Ausübung unseres Geschäfts notwendigerweise verbunden, die Exponierung hängt auch von der Geschäftstätigkeit ab, und sie lassen sich nicht vollständig vermeiden. Die Bewertung für operationelle Risiken erfolgt in der ökonomischen Sichtweise ausgehend von Szenarien, die im Rahmen von Expertenbefragungen erstellt werden. Für die regulatorische Sichtweise verwenden wir jedoch in der Erstversicherungsgruppe zurzeit noch die Verfahren, die der Standardformel von Solvency II zugrunde liegen. Die Standardformel quantifiziert operationelle Risiken ausgehend von auf das Prämien- und Reservevolumen anzuwendenden Faktoren und erlaubt keine differenzierte Betrachtung nach Subkategorien operationeller Risiken. Insbesondere erlaubt die Standardformel auch keine Diversifikation zwischen operationellen Risiken und anderen Risikokategorien oder innerhalb der operationellen Risiken, beispielsweise zwischen einzelnen Gesellschaften.# Auf Gruppenebene überschätzt die Standardformel operationelle Risiken allein deswegen schon tendenziell.
Interne Auswertungen eingetretener Schäden aus operationellen Risiken sowie die Ergebnisse des in der ökonomischen Sicht angewandten internen Modells auch für diese Risikokategorie unterstützen unsere Einschätzung, dass die Anwendung der Standardformel in einer zu hohen Kapitalanforderung für operationelle Risiken resultiert. Wir streben daher grundsätzlich an, für die Berechnung der operationellen Risiken auch für die Erstversicherung regulatorisch die Verwendung des internen Modells genehmigen zu lassen. Für die Hannover Rück-Teilgruppe wurde das Vorgehen bereits aufsichtlich genehmigt. Für die Erstversicherungsgruppe befinden wir uns diesbezüglich in intensiven Gesprächen mit der Aufsicht zur Durchführung des Genehmigungsverfahrens. Im Folgenden werden die wesentlichen Subkategorien operationeller Risiken und die jeweiligen Minderungstechniken dargestellt.
Operationelle Risiken
Operationelle Risiken sehen wir im Hinblick auf den Bereich Business Continuity und IT-Service-Continuity, also das Risiko, dass der Geschäftsbetrieb aufgrund von natürlichen oder von Menschen verursachten Gefahren bedroht oder gestört wird. Diesem Risiko begegnen wir durch vorbeugende Maßnahmen, z. B. Status-Monitoring zentraler IT-Systeme, redundante Auslegung. Zudem sind Instrumente für den Umgang mit Krisensituationen etabliert (z. B. Notfallplane, Krisenstab auf Gruppenebene).
Zu den operationellen Risiken zählt auch das Verlustrisiko, das sich aus eventeller Unangemessenheit oder dem Versagen von internen Prozessen oder mangelnder Datenqualität ergibt. Ein wichtiges Instrument zur Minderung dieser Risiken ist ein effektives internes Kontrollsystem. Zusätzlich haben wir gruppenweite Standards für das Prozessmanagement etabliert, die kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Innerhalb der operationellen Risiken sind Rechts-, Steuer- und Compliance-Risiken für die Gruppe von hoher Bedeutung. Hierunter fällt explizit auch das Rechtsänderungsrisiko. Durch Zentralfunktionen der Gruppe, insbesondere die Compliance-Funktion sowie die Rechts- und die Steuerabteilung, überwachen wir die Risikolage eng und beraten Tochtergesellschaften und Fachabteilungen.
Im Dezember 2017 wurde in den USA eine umfassende Steuerreform verabschiedet. Diese sieht steuerliche Neuregelungen vor, die auch erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die in den USA tätigen Tochtergesellschaften haben. Ein maßgeblicher Aspekt der Steuerreform ist dabei die Einführung einer sogenannten Bases Erosion Anti-abuse tax (beat). Dadurch fließen in die steuerliche Bemessungsgrundlage auch Prämien für zedierte Versicherungsrisiken innerhalb des Konzernverbunds ein. Die Auswirkungen auf die in den USA tätigen Tochtergesellschaften wurden zunächst umfassend analysiert und infolgedessen insbesondere Zessions- und Rückversicherungsstrukturen mit Bezug zum USA-Geschäft angepasst.
Eine Untergruppe des Rechtsänderungsrisikos sind Veränderungen des behördlichen Umganges mit rechtlichen Grundsatzthemen, im Steuerrecht etwa auf Basis von Verlautbarungen des Bundesministeriums der Finanzen "BMF". Das BMF hat mit Schreiben vom 17. Juli 2017 etwa eine restriktive Auffassung zur steuerlichen Behandlung verschiedener Wertpapiertransaktionen verlautbart, die zuvor nicht nur üblich waren, sondern allgemein als steuerrechtlich unproblematisch eingestuft wurden und dementsprechend auch von einzelnen Gesellschaften der Gruppe als Teil der normalen Kapitalanlage getätigt wurden. Es besteht das Risiko, dass sich diese Gesellschaften auf Basis dieser abgeänderten Verwaltungsauffassung mit Steuerforderungen konfrontiert sehen. Extern eingeholte Gutachten kommen allerdings zum Ergebnis, dass solchen etwaigen Steuerforderungen die rechtliche Grundlage fehlt und hilfsweise Rückgriffsansprüche gegen Vertragspartner hohe Erfolgsaussicht hätten.
Neben dem Rechtsänderungsrisiko ist der Konzern im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit in gerichtliche und außergerichtliche Verfahren involviert. Der Ausgang solcher Verfahren ist zumeist unsicher. Nach unserer Einschätzung hat keines der Verfahren wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögenslage des Konzerns.
Das Risiko aus fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzungen von Gesetzen, insbesondere aus Vermögensdelikten, oder Verstößen gegen interne Regeln durch Mitarbeiter und/oder durch Dritte ist ebenfalls Bestandteil der operationellen Risiken. Auch diesem Risiko begegnen wir intern insbesondere mit Compliance-Schulungen und den Maßnahmen des IKS. In Verdachtsfällen können beispielsweise auch Sonderprüfungen der Revision erfolgen.
Informations- und IT-Sicherheitsrisiken
Unter Informations- und IT-Sicherheitsrisiken verstehen wir Risiken, die die Vollständigkeit, Vertraulichkeit oder Verfügbarkeit der Informationen oder IT-Systeme potenziell gefährden können. Um der zunehmenden Bedeutung dieser Risiken Rechnung zu tragen, haben wir gruppenweite Informationssicherheits-Leitlinien etabliert und führen regelmäßig kommunikative Maßnahmen zur Erhöhung der Security-Awareness durch. Unser interner IT-Dienstleister, die HDI Systeme AG (vormals Talanx Systeme AG), ist nach ISO 27001 - Informationssicherheit - zertifiziert; externe Partner sind auf die Einhaltung hoher Standards verpflichtet. Den Risiken von Cyber-Attacken steuert insbesondere der in der Gruppe etablierte IT-Security-Bereich - primär durch technische Maßnahmen - entgegen.
Der Konzern fokussiert sich zur Konsolidierung, Flexibilisierung und Verbesserung der Betriebsstabilität der IT-Infrastruktur sowie zur nachhaltigen Senkung der IT-Infrastruktur- und IT-Betriebskosten der Gruppe auf die Einbeziehung von Drittanbietern, wie beispielsweise der IBM Deutschland GmbH. Das Zusammenspiel zwischen internen und externen Services, deren Qualität sowie der Leistungsschnitt werden laufend überwacht. Unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken nehmen wir angemessen Anpassungen vor.
Outsourcing-Risiken
Auch Outsourcing-Risiken, die nicht IT-spezifisch sind, ordnen wir den operationellen Risiken zu; hierunter verstehen wir das Risiko, das sich aus einer konzerninternen oder -externen Ausgliederung von (Schlüssel-)Funktionen oder von für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts relevanten Tätigkeiten ergibt, die sonst von dem Unternehmen auch selbst ausgeübt werden könnten. Neben der direkten Ausgliederung sind hiervon begrifflich auch Unterausgliederungen erfasst. Diese Risiken sind in die Risikomanagement-Prozesse und das IKS der Gruppe eingebunden. Für das Management ausgegliederter Tätigkeiten existieren darüber hinaus spezifische interne Vorgaben und Regelungen. Der ganz überwiegende Teil der durch Tochtergesellschaften eingegangenen Ausgliederungsbeziehungen ist dabei gruppenintern.
ANDERE WESENTLICHE RISIKEN
Als weitere wesentliche Risiken haben wir Emerging Risks, strategische Risiken, Reputationsrisiken und Modellrisiken identifiziert. Diesen Risiken ist gemeinsam, dass sie sich nicht sinnvoll mit mathematischen Modellen analysieren lassen, weswegen wir hier vor allem auf qualitative Analysen zurückgreifen. Derart analysierte Risiken werden im Rahmen des ORSA berücksichtigt.
Emerging Risks
Unter Emerging Risks verstehen wir Risiken, deren Gefährdungspotenzial noch nicht mit Sicherheit bekannt ist und deren Auswirkungen sich schwer beurteilen lassen. So kann beispielsweise zunehmende Unsicherheit hinsichtlich der politischen Entwicklung weltweit und in einzelnen Ländern zu nervösen Märkten und einem gestiegenen Potenzial für das Aufkommen systemischer Schocks führen. Aus der Verbreitung neuer Technologien, Medikamente oder Werkstoffe können Folgewirkungen resultieren, die zu nicht absehbaren Schäden führen. Wir erheben und bewerten diese Risiken über einen gruppenweiten Prozess, in den Experten aus verschiedenen Einheiten eingebunden sind. Hierzu greifen wir auch auf extern verfügbare Expertise und Material zurück.
Strategische Risiken
Strategische Risiken ergeben sich aus der Gefahr eines Missverhältnisses zwischen der Unternehmensstrategie und den sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen des Unternehmensumfelds. Ursachen für ein solches Ungleichgewicht können z. B. falsche strategische Grundsatzentscheidungen, eine inkonsequente Umsetzung der festgelegten Strategien, die unzureichende Umsetzung strategischer Projekte oder erhöhte Steuerungskomplexität durch den Umgang mit verschiedenen Sichten auf Kapital und Risiken sein. Wir überprüfen deshalb jährlich unsere Unternehmens- und Risikostrategie und passen die Prozesse und Strukturen im Bedarfsfall an.
Reputationsrisiken
Reputationsrisiken sind Risiken, die sich aus einer möglichen Beschädigung des Rufs des Unternehmens infolge einer negativen Wahrung in der Öffentlichkeit ergeben. Risikosteuernd wirken hier unsere festgelegten Kommunikationswege, eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit, erprobte Prozesse für definierte Krisenszenarien sowie unsere etablierten Geschäftsgrundsätze.
Modellrisiken
Auf der Gruppenebene findet das Modellrisiko eine besondere Beachtung. Unter Modellrisiken verstehen wir Risiken aus Fehlentscheidungen, die aus Unsicherheiten aus eventuell partieller oder fehlender Information in Bezug auf das Verständnis oder das Wissen um ein Ereignis, seine Konsequenzen oder seine Mutmaßlichkeit resultieren. Zur Begrenzung des Modellrisikos haben wir u. a. Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie einen stringenten Modelländerungsprozess implementiert.
In Projekten werden zumeist komplexe Aufgabenstellungen bearbeitet, die insoweit auch mit spezifischen operationellen Risiken (Projektrisiken) verbunden sein können. Projektrisiken bestehen insbesondere im Zusammenhang mit IT-Großprojekten. Die sonstigen Risiken des Konzerns umfassen implizit auch die Beteiligungsrisiken der Talanx AG, die sich insbesondere aus der Ergebnisentwicklung der Tochterunternehmen, der Ergebnisstabilität im Beteiligungsportfolio und einer möglichen mangelnden Ausgewogenheit des Geschäfts ergeben.# RISIKOMANAGEMENTBERICHT
Durch Ergebnisabführungsverträge und Dividendenzahlungen ist die Talanx AG unmittelbar an der geschäftlichen Entwicklung und den Risiken von Tochtergesellschaften beteiligt. Aus den Pensionsverpflichtungen, die die Talanx AG im Zuge der Gerling-Übernahme übernommen hat, kann sich weiterer Nachreservierungsbedarf ergeben, wenn die Zinsen auf dem aktuell niedrigen Niveau verharren oder gar weiter sinken oder laufende Rechtsstreitigkeiten über unterbliebene Rentenanpassungen weiterführenden Zuführungsbedarf auslösen. Zudem kann eine steigende Inflationsrate zu zusätzlichen Aufwendungen führen, wenn hierdurch höhere Rentenanpassungen als einkalkuliert notwendig werden. Um diesem Risiko gegenzusteuern, überprüfen wir die Rechnungsgrundlagen regelmäßig auf ihre Angemessenheit.
Beim EU-Mitgliedschaftsreferendum vom 23. Juni 2016 stimmte eine Mehrheit der Abstimmenden für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (sogenannter Brexit). Die Austrittsverhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU haben sich als zäh erwiesen. Am 14. November 2018 haben sich die EU-Kommission und die britische Regierung schließlich auf den Text eines – noch ratifizierungsbedürftigen – Austrittsvertrages geeinigt. Ob es der britischen Regierung gelingt, eine parlamentarische Mehrheit für die Ratifizierung oder eine alternative, weiche Brexit Gestaltung zu gewinnen, ist ungewiss und ein harter Brexit daher unverändert ein nicht auszuschließendes Szenario. Die EU-Kommission hat vor diesem Hintergrund Notfallmaßnahmen, für den Fall, dass Großbritannien ab dem 30. März 2019 als EU-Drittland anzusehen ist, erarbeitet und veröffentlicht. Auch wir haben uns prophylaktisch in Bezug auf die Organisation des UK-Geschäfts strukturell auf einen harten Brexit vorbereitet, da dem Konzern ein signifikanter Anteil an Prämien aus Großbritannien zufließt. Betroffen sind insbesondere die Entitäten der Hannover Rück sowie die HDI Global SE. Soweit nach einem harten Brexit die Geschäftstätigkeit im Status von lokal autorisierten Entitäten ("Third Country Branch") fortgeführt wird, geht damit ein erhöhter regulatorischer Aufwand und Kapitalaufwand einher. Für das in Großbritannien über Konzerngesellschaften in Hannover und Irland gezeichnete Rückversicherungsgeschäft werden keine signifikanten Änderungen erwartet. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen und damit insbesondere die Implikationen für den Kapitalmarkt sind angesichts der politischen Unsicherheiten weiterhin sehr hoch. Bezogen auf die Kapitalanlagen sind hinsichtlich möglicher Brexit-Szenarien keine wesentlichen Bewertungsrisiken erkennbar. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im Zusammenhang mit dem Brexit noch zu deutlichen Preisausschlägen in einzelnen Marktsegmenten kommt. Derartige mögliche Preisausschläge stellen eine erhöhte Unsicherheit dar, die in den auf historischen Zeitreihen kalibrierten Risikomodellen aktuell nicht vollumfänglich reflektiert ist. Insgesamt sind nach unseren aktuellen Analysen die Auswirkungen aus dem Brexit auf den Talanx-Konzern beherrschbar. Das italienische Bankensystem zeichnet sich seit mehreren Jahren durch eine hohe Belastung an Problemkrediten aus, nicht zuletzt als Konsequenz eines anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums. Einige Problembanken wurden abgewickelt bzw. übernommen. Folglich können Abschreibungen von Forderungen auf den Zeitwert notwendig werden. Mit der Aufnahme des operativen Rückversicherungsgeschäfts durch die Talanx AG geht aus Konzernsicht keine wesentliche Veränderung des Risikoprofils einher. Weitergehende Ausführungen zum Rückversicherungsgeschäft der Talanx AG finden sich im Prognosebericht.
ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER RISIKOLAGE
Es sind bislang keine konkreten Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns existenziell beeinträchtigen könnten. Der Talanx-Konzern hat ein funktionsfähiges, angemessenes Governance- und Risikomanagement-System etabliert, das kontinuierlich weiterentwickelt wird und hohen Qualitätsansprüchen und Standards entspricht. Wir sind damit in der Lage, unsere Risiken rechtzeitig zu erkennen und wirksam zu steuern. Die folgenden Risiken – der Wesentlichkeit nach aufgeführt – bestimmen das Gesamtrisikoprofil des Konzerns: Risiken im Zusammenhang mit der Kapitalanlage, das Prämien- und Reserverisiko in der Schaden/Unfallversicherung, das Naturkatastrophenrisiko, das versicherungstechnische Risiko der Lebensversicherung sowie das operationelle Risiko. Gleichermaßen kommt der Diversifikation für die Bestimmung des Gesamtrisikos eine besondere Bedeutung zu. Diese resultiert aus unserer geografischen Diversität und der Geschäftsdiversität. Dadurch ist der Konzern auch im Fall einer kumulierten Materialisierung von Risiken gut aufgestellt. Die Solvabilitätsbeurteilung nach Solvency II zeigt auf Konzernebene eine ausreichende Kapitalisierung.
PROGNOSE- UND CHANCENBERICHT
WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
Für 2019 erwarten wir eine Verlangsamung des globalen Wachstums. Während das Wachstum in den Schwellenländern relativ konstant bleiben dürfte, gehen wir von einem Wachstumsrückgang in den Industriestaaten aus. Als Haupttreiber sehen wir dabei vor allem ein durch politische Unsicherheiten – wie die protektionistische US-Handelspolitik oder den Brexit – belastetes außenwirtschaftliches Umfeld und Investitionsklima. Eine global weiterhin positive Arbeitsmarktentwicklung, keine wirtschaftlichen Übertreibungen sowie stabilisierende Gegeneffekte – wie die Konjunkturprogramme in China und eine weniger aggressive Haltung der US-Notenbank – sollten jedoch für eine moderate Entwicklung sprechen.
Nach einem Rückgang der Wachstumsdynamik im Jahr 2018 stehen die Anzeichen in der Eurozone auf Stabilisierung. Die robuste Arbeitsmarkt- und damit Einkommens- und Konsumententwicklung ist eine zentrale Wachstumsstütze. Zunehmend knappe Kapazitäten und eine weiterhin expansive Geldpolitik ermöglichen weitere Investitionen. Die graduell expansivere Fiskalpolitik wirkt zusätzlich wachstumsunterstützend, während vor allem politische Risiken – wie der Brexit, die Entwicklung in Italien oder die Wahlen zum Europaparlament – Unsicherheitsfaktoren darstellen.
In den USA dürften sich die durch eine äußerst expansive Fiskalpolitik hohen Wachstumsraten des Vorjahres sukzessiv abschwächen. Aufgrund des gestiegenen Gewichts des Ölsektors belastet der deutliche Ölpreisrückgang den Investitionsausblick. Dennoch halten wir die US-Konjunktur für robust und erwarten vor allem aufgrund einer gesunden Arbeitsmarktdynamik eine Fortsetzung des Aufschwungs im Jahr 2019.
Die Schwellenländer profitieren von ihrer größtenteils umsichtigen Politik der vergangenen Jahre und dürften trotz des weltweit eingetrübten außenwirtschaftlichen Umfelds ihre Entwicklung in ähnlicher Größenordnung wie 2018 fortsetzen. Eine langsamere Normalisierung der globalen Geldpolitik, moderate Inflationsraten und Unterstützung durch niedrigere Ölpreise wirken wachstumsstützend. Die strukturelle Abkühlung des Wirtschaftswachstums in China wird u.a. zusätzlich durch den schwelenden Handelskonflikt mit den USA belastet. Die Vermeidung schwächeren Wachstums, das die politische Stabilität gefährdet, hat in China jedoch oberste Priorität; wir erwarten daher ähnlich wie in der Vergangenheit ein im Zweifel aggressives fiskal- und geldpolitisches Gegensteuern und damit eine lediglich graduelle Wachstumsabschwächung.
Die günstiger werdenden Rohstoffpreise sollten zu einem spürbaren Rückgang der Inflationsraten in der ersten Jahreshälfte führen. Da die weltweiten Produktionskapazitäten zunehmend ausgelastet sind, dürfte die Kerninflation, d.h. die Teuerungsrate ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise, graduell ansteigen. Wir rechnen mit einer vorsichtigen Normalisierung der globalen Geldpolitik. Die EZB könnte in der zweiten Jahreshälfte die Einlagezinsen zum ersten Mal seit acht Jahren erhöhen. Die US-Notenbank dürfte allerdings aufgrund der bereits zurückliegenden Zinserhöhungen und des Rückgangs der US-Wachstumsdynamik im Jahr 2019 deutlich langsamer vorgehen.
KAPITALMÄRKTE
Die Notenbankpolitik und eine Normalisierung der Realzinsen sprechen mittelfristig für höhere Kapitalmarktzinsen. Politische Unsicherheiten sollten eine Normalisierung der Bundrenditen jedoch verlangsamen bzw. verschieben. Das Ende der EZB-Ankaufprogramme sowie politische Sonderthemen sind im breiten Kreditumfeld noch nicht voll eingepreist und lassen Raum für Marktvolatilität und weitere Spreadausweitungen.
Das Bewertungsniveau der europäischen und amerikanischen Aktienmärkte hat sich im Berichtsjahr spürbar normalisiert. Die Fortsetzung des weltweiten Aufschwungs, wenn auch weniger dynamisch, steht im Spannungsfeld mit hohen politischen Unsicherheiten. Insgesamt sehen wir für Aktienkurse lediglich begrenztes Aufwärtspotenzial. Zudem dürfte aufgrund politischer Schlagzeilen und einer zunehmenden Normalisierung der globalen Geldpolitik das Volatilitätsniveau erhöht bleiben.
KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION DEUTSCHE VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT
Trotz der positiven Entwicklung im Vorjahr ist das makroökonomische Umfeld weiterhin von konjunkturellen Risikofaktoren geprägt. Unter der Annahme, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich verschlechtern, dürfte die Versicherungswirtschaft nach Einschätzung des GDV 2019 ein gegenüber dem Vorjahr leicht zunehmendes Beitragsvolumen erreichen. In der Schaden/Unfallversicherung rechnen wir für das Jahr 2019 in Deutschland mit weiter steigenden Prämieneinnahmen. Das Beitragswachstum dürfte sich in etwa auf dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Als am stärksten ausgeprägt werden die Beitragssteigerungen in der Wohngebäudeversicherung – hier schlagen sich die zunehmenden Naturgefahren und die hohen Schäden in diesem Bereich im Berichtsjahr nieder – und in geringerem Maße in der privaten Kraftfahrtversicherung eingeschätzt.# Nachsicht
Nachdem sich das Beitragsvolumen der deutschen Lebensversicherer im Berichtsjahr positiv entwickelt hat, geht der GDV für 2019 von einem weiteren, gegenüber dem Berichtsjahr allerdings abgeschwächten Wachstum des Beitragsaufkommens aus. Angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen und der damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Gesamtverzinsung dürfte die Profitabilität der deutschen Lebensversicherer 2019 weiterhin belastet sein.
INTERNATIONALE VERSICHERUNGSMÄRKTE
In der internationalen Schaden/Unfallversicherung erwarten wir für 2019 insgesamt ein Wachstum der Prämieneinnahmen auf dem Niveau des Berichtsjahres. Sowohl für die Schwellenländer als auch für die entwickelten Versicherungsmärkte gehen wir von einer konstanten Wachstumsdynamik aus. Die Profitabilität dürfte 2019 stabil bleiben, wobei die Annahme zugrunde liegt, dass der positive Effekt aus Prämienerhöhungen im Berichtsjahr sich auf Regionen mit hohem Vorjahres-Schadenaufkommen beschränkte und nachlassen wird.
Für die entwickelten europäischen Versicherungsmärkte gehen wir für 2019 von einem leicht steigenden Prämienaufkommen aus, während in den USA die Entwicklung leicht rückläufig eingeschätzt wird. Ebenfalls sinkende Wachstumsraten erwarten wir für 2019 in Mittel- und Osteuropa, für Lateinamerika dagegen eine steigende Wachstumsdynamik infolge der wirtschaftlichen Erholung. In den entwickelten Versicherungsmärkten Asiens dürfte das Prämienwachstum im Zuge von Preissteigerungen anziehen. Auch in China dürfte sich das Wachstum gegenüber dem hohen Niveau des Berichtsjahres abschwächen.
Auf den internationalen Lebensversicherungsmärkten gehen wir für die entwickelten Versicherungsmärkte von einer stabilen Entwicklung aus; nach dem Einbruch im Berichtsjahr sollten die Schwellenländer wieder eine deutliche Steigerung des realen Prämienwachstums ausweisen. Angesichts des anhaltend niedrigen Zinsumfelds bleibt die Profitabilität jedoch unter Druck.
In Mittel- und Osteuropa rechnen wir für 2019 insgesamt mit einem rückläufigen Prämienwachstum, für Lateinamerika dagegen mit zunehmenden Wachstumsraten. Für Asien erwarten wir nach einer Erholung Chinas von den negativen Einmaleffekten durch die Regulierung vermögensverwaltungsbasierter Lebensversicherungsprodukte die Rückkehr zu einem Prämienwachstum auf das bis 2017 übliche Niveau.
AUSRICHTUNG DES TALANX-KONZERNS IM GESCHÄFTSJAHR 2019
Auf den folgenden Seiten stellen wir die Erwartungen für das laufende Jahr für den Konzern und seine Geschäftsbereiche dar. Der Ergebnisausblick und die Prognosesicherheit bleiben herausfordernd, weil das Kapitalmarkt- und insbesondere das Zins- und Renditeumfeld, aber auch der politische Rahmen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind.
Im Geschäftsbereich Industrieversicherung wollen wir unsere im Jahr 2018 eingeleitete Sanierung in der industriellen Feuerversicherung mit unserem Programm "20/20/20" fortsetzen. Außerdem starten Hannover Rück SE und HDI Global SE zum 1. Januar 2019 das gemeinsame Joint Venture "HDI Global Specialty se", um die Specialty-Aktivitäten zu bündeln und attraktive Wachstumsperspektiven zu nutzen.
Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland setzen wir unser 2015 gestartetes Programm "Kurs" zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit fort.
Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International fokussieren wir uns auf unsere Kernmärkte und wollen unser profitables Wachstum fortsetzen.
Im Segment Schaden-Rückversicherung erwarten wir auf Basis der Ergebnisse aus der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2019 ein signifikantes Wachstum zu weitgehend stabilen Konditionen.
Im Segment Personen-Rückversicherung erwarten wir im Geschäftsjahr ein moderates Prämienwachstum.
Darüber hinaus hat die Talanx AG zum 1. Januar 2019 den Geschäftsbetrieb als konzerninterner Rückversicherer aufgenommen und die dazu notwendige Rückversicherungslizenz seitens der BaFin erhalten. Wir bündeln den Rückversicherungsbedarf der Erstversicherung auf Holdingebene, um gruppenweit Diversifizierungseffekte zu nutzen.
Sowohl Standard & Poor's als auch A. M. Best stuften in der Folge das Emittentenrating der Talanx um zwei Stufen hoch. Zukünftige Effekte fokussieren insbesondere auf einen effizienteren Kapitaleinsatz innerhalb der Gruppe. Es ergibt sich aus Konzernsicht keine wesentliche Veränderung des Risikoprofils.
AUSRICHTUNG DES TALANX-KONZERNS IN DEN WESENTLICHEN GESCHÄFTSBEREICHEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN
| Geschäftsbereich | Unser Auftrag und strategische Aufgaben |
|---|---|
| Industrieversicherung | ■ Wachstum im Ausland ■ Entwicklung zum Global Player ■ Ausbau des Specialty-Geschäfts ■ Profitabilisierung Inland und Ausland |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland | ■ Erhöhung des Kundennutzens durch innovative, bedarfsgerechte Produkte und Services ■ Effizienzsteigerung und Verbesserung der Kostenstruktur ■ Steigerung der Profitabilität |
| Privat- und Firmenversicherung International | ■ Profitables Wachstum in strategischen Zielmärkten ■ Optimierung der Geschäftsaktivitäten in bestehenden Märkten |
| Rückversicherung | ■ Signifikantes Wachstum zu weitgehend stabilen Konditionen ■ Festhalten an selektiver Zeichnungspolitik in der Schaden-Rückversicherung ■ Moderates Prämienwachstum in der Personen-Rückversicherung |
VORAUSSICHTLICHE FINANZIELLE ENTWICKLUNG DES KONZERNS
Wir gehen von folgenden Annahmen aus:
* moderates weltwirtschaftliches Wachstum
* konstante Inflationsraten
* weiterhin sehr niedriges Zinsniveau in der Eurozone
* keine plötzlichen Schocks auf den Kapitalmärkten
* keine Wechselkursschocks
* keine wesentlichen finanzpolitischen und aufsichtsrechtlichen Änderungen
* eine Großschadenbelastung im Rahmen unserer Erwartung
| TALANX-KONZERN STEUERUNGSGRÖSSEN | 2019 |
|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | ~ 4 % |
| Kapitalanlagerendite | ~ 2,7 % |
| Konzernergebnis in Mio. EUR | rund 900 |
| Eigenkapitalrendite | ~ 9,5 % |
| Ausschüttungsquote | 35-45 % |
Für den Talanx-Konzern erwarten wir 2019 einen Anstieg der Bruttoprämien (währungsbereinigt) von rund 4 %. Die ambitionierte IFRS-Kapitalanlagerendite sollte bei rund 2,7 % liegen. Wir streben ein Konzernergebnis von rund 900 Mio. EUR an. Damit dürfte die Eigenkapitalrendite im Jahr 2019 bei rund 9,5 % liegen, womit wir unser strategisches Ziel von 800 Basispunkten über dem durchschnittlichen risikofreien Zins übertreffen würden. Dieses Ergebnisziel steht unter dem Vorbehalt, dass Großschäden im Rahmen der Erwartungen bleiben und an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten. Unser erklärtes Ziel ist es weiterhin, einen Anteil von 35 % bis 45 % vom Konzernergebnis als Dividendenzahlung auszuschütten, mindestens jedoch eine Dividende in Höhe des Vorjahres.
INDUSTRIEVERSICHERUNG STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNG
| 2019 | |
|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | ≥ 20 % |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | ~ 100 % |
| EBIT-Marge | ~ 5 % |
| Eigenkapitalrendite | ~ 4 % |
Potenzial für profitables Wachstum sieht der Geschäftsbereich Industrieversicherung vor allem im internationalen Geschäft und im Bereich der Spezialversicherung. Insbesondere aus dem im Jahr 2018 initiierten Joint Venture mit der Hannover Rück SE und der damit verbundenen erstmaligen Konsolidierung der HDI Global Specialty SE im Geschäftsbereich Industrieversicherung wird ein deutliches Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) von mindestens 20 % erwartet.
Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten wird allerdings auch im Jahr 2019 die deutliche Verbesserung unserer versicherungstechnischen Ergebnisse stehen. Zum Zwecke der Sanierung der seit Jahren hoch defizitären Feuerversicherung haben wir bereits 2018 das Programm "20/20/20" initiiert. Dieses Programm zielt darauf ab, in der Feuerversicherung, die etwa 20 % des Industrieportfolios ausmacht, eine risikofreie Mehrprämie von mindestens 20 % zu erzielen und somit bis zum Jahr 2020 wieder versicherungstechnisch Gewinne zu erzielen.
Die mit diesem Programm erfolgreich eingeleitete Sanierung der Feuerversicherung werden wir auch 2019 konsequent fortsetzen. Hierbei wird unverändert die individuelle Risikosituation unserer Kunden berücksichtigt. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2019 insbesondere infolge der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung einer im Rahmen unserer Erwartungen liegenden Großschadenbelastung eine kombinierte Schaden-/Kostenquote von rund 100 %. Sofern keine Verwerfungen an den Währungs- und Kapitalmärkten auftreten, sollte die EBIT-Marge bei rund 5 % und die Eigenkapitalrendite bei rund 4 % liegen.
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG
| 2019 | |
|---|---|
| Bruttoprämienwachstum | ≥ 3 % |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | ~ 99 % |
| EBIT-Marge | > 5 % |
Für das Segment Schaden/Unfallversicherung streben wir für 2019 weiteres Wachstum im Geschäft mit kleineren und mittelständischen Unternehmen an. Insgesamt erwarten wir ein Bruttoprämienwachstum von mindestens 3 %. Des Weiteren ist das Segment auch 2019 durch investive Maßnahmen aus dem Programm "KuRS" und den Ausbau der Digitalisierung geprägt, sodass wir eine kombinierte Schaden-/Kostenquote von rund 99 % erwarten. Ohne "KuRS"-Investitionen erwarten wir eine kombinierte Schaden-/Kostenquote von rund 97 %. Infolgedessen sollte die EBIT-Marge bei mindestens 5 % liegen.
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNG
| 2019 | |
|---|---|
| Bruttoprämienwachstum | stabil |
| EBIT-Marge | 2-3 % |
Im Segment Lebensversicherung konzentriert sich der Geschäftsbereich weiter auf kapitaleffiziente Altersvorsorgeprodukte und auf biometrische Risiken; im Besonderen auf die Wachstumschancen in der betrieblichen Altersvorsorge. Für 2019 gehen wir von stabilisierten gebuchten Bruttoprämien aus.# PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND
STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND
| INSGESAMT IN % | scroll | 2019 |
|---|---|---|
| Eigenkapitalrendite | ~ 5 |
Die Eigenkapitalrendite betrachten wir für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland gesamthaft und erwarten für 2019 eine Eigenkapitalrendite von rund 5 %.
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL
STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL
| IN % | scroll | 2019 |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | 5-10 | |
| Neugeschäftswert¹)(Leben) in Mio. EUR | 30-40 | |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto, Schaden/Unfallversicherung) | ~ 95 | |
| EBIT-Marge | 5-6 | |
| Eigenkapitalrendite | 8-9 |
¹) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International will Talanx das starke Wachstum fortsetzen und dabei die Diversifizierung weiter vorantreiben. Wir streben für 2019 ein Wachstum der gebuchten Bruttoprämien (währungsbereinigt) von 5 % bis 10 % an. Für 2019 gehen wir von einem Neugeschäftswert zwischen 30 und 40 Mio. EUR aus. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote dürfte bei rund 95 % liegen. Wir erwarten für 2019 eine EBIT-Marge von 5 % bis 6 % und eine Eigenkapitalrendite von 8 % bis 9 %.
RÜCKVERSICHERUNG
SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG
| IN % | scroll | 2019 |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | signifikantes Wachstum | |
| Kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto) | < 97 | |
| EBIT-Marge | ≥ 10 |
Im Segment Schaden-Rückversicherung erwarten wir auf Basis der Ergebnisse aus der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2019 ein signifikantes Wachstum zu weitgehend stabilen Konditionen. Dabei halten wir unverändert an unserer selektiven Zeichnungspolitik fest, nach der wir weitgehend nur Geschäft zeichnen, das unsere Margenanforderungen erfüllt. Für die weiteren Erneuerungsrunden erwarten wir generell eine ähnliche Situation wie zu Beginn des Jahres. Eine Ausnahme sollten die besonders von Katastrophen betroffenen Bereiche bilden, wie etwa Deckungen von Wirbelstürmen in den USA, Taifune in Japan und Waldbrände in Kalifornien, wo wir von weiteren Ratensteigerungen ausgehen, da unterjährig ein besseres Bild auf die Ergebnisse der Rückversicherer zu erwarten ist und der Druck auf Kapitalmarktinvestoren von der Markt- und Zinsseite zunehmen dürfte. Im Segment Schaden-Rückversicherung sollte die EBIT-Marge mindestens 10 % betragen. Als Ziel für unsere Schaden-/ Kostenquote streben hier wir einen Wert unterhalb von 97 % an.
PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG
| IN % | scroll | 2019 |
|---|---|---|
| Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) | moderates Wachstum | |
| Neugeschäftswert¹)in Mio. EUR | ≥ 110 | |
| EBIT-Wachstum²) | > 5 |
¹) Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
²) Durchschnitt über eine Dreijahresperiode
Im Segment Personen-Rückversicherung erwarten wir im Geschäftsjahr 2019 ein moderates Prämienwachstum. Auf der Ertragsseite sollten die Belastungen im US-amerikanischen Mortalitäts-Geschäft ganz deutlich zurückgehen. Daher sollte das Ergebnis überdurchschnittlich stark steigen, sodass wir ein EBIT in der Größenordnung von 400 Mio. EUR erwarten. Der Zielwert für den Neugeschäftswert - den Value of New Business - bleibt unverändert bei mindestens 110 Mio. EUR pro Jahr.
RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT
STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT
| IN % | scroll | 2019 |
|---|---|---|
| Eigenkapitalrendite | ~ 14 |
Als Eigenkapitalrendite für den gesamten Geschäftsbereich Rückversicherung erwartet der Talanx-Konzern für das Jahr 2019 - im Rahmen des strategischen Ziels von 900 Basispunkten über dem fünfjährigen Durchschnitt zehnjähriger deutscher Staatsanleihen (risikofrei) - rund 14 %.
GESAMTAUSSAGE DES VORSTANDS
Der Vorstand der Talanx AG strebt eine verlässliche Kontinuität, eine hohe und stabile Eigenkapitalrendite, eine starke Finanzkraft und ein nachhaltiges profitables Wachstum an und richtet den Talanx-Konzern damit auf langfristige Wertsteigerung aus. Die Voraussetzung dafür ist ein kapitalstarker Talanx-Konzern, der einen kundengerechten Risikoschutz bereitstellt. Damit wollen wir den Interessen der Anteilseigner, der Kunden, der Mitarbeiter und sonstiger Stakeholder gerecht werden und für alle Gruppen größtmöglichen Nutzen schaffen. Dafür haben wir unsere Organisationsstruktur konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden ausgerichtet und machen sie so zur Kompassnadel unserer schlanken Struktur. Die Hauptstoßrichtung ist, die eigenen Stärken auszubauen und Kräfte innerhalb des Konzerns zu bündeln, um nachhaltiges profitables Wachstum zu generieren. Den Herausforderungen einer globalisierten Welt begegnet der Talanx-Konzern aktiv. Er hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere im Ausland überdurchschnittlich erfolgreich Geschäft zu generieren. Dabei sollen strategische Kooperationen und Akquisitionen vertrieblich gut aufgestellter Gesellschaften in den definierten Regionen Lateinamerika sowie Zentral- und Osteuropa helfen, seine internationale Handlungsfähigkeit auszubauen. Industriekonzernen und mittelständischen Unternehmen bietet die Industrieversicherung weltweiten Service, gleichzeitig gewinnt sie in den lokalen ausländischen Märkten neue Kunden. Die Auslandsgesellschaften, die unter HDI International zusammengefasst sind, betreiben lokales Geschäft mit Privat- und Firmenkunden. Rückversicherung ist per SE ein internationales Geschäft. Um große und komplexe Risiken tragbar zu machen, zählt deren weltweite Diversifizierung zu den elementaren Instrumentarien der Rückversicherung.
CHANCENMANAGEMENT
Die Identifikation, Steuerung und Realisierung von Chancen ist integraler Bestandteil unseres Performance-Management-Prozesses und seit Jahren fest in der Unternehmenskultur und dem ganzheitlichen Steuerungsansatz des Talanx-Konzerns verankert. Chancen konsequent zu nutzen sehen wir als eine wesentliche unternehmerische Herausforderung an, die entscheidend dazu beiträgt, Unternehmensziele zu erreichen. Das Kernelement unseres Chancenmanagement-Prozesses bildet die integrierte, nach dem Schema einer Balanced Scorecard aufgebaute Performance-Metrik. Dies gilt über sämtliche Hierarchieebenen hinweg - von der Konzernspitze bis in einzelne Funktionsbereiche der Konzerngesellschaften. Sie stellt auch das Bindeglied zwischen unserem strategischen und operativen Chancenmanagement dar. Im strategischen Chancenmanagement werden die strategischen Ziele sowie spezifische strategische Kernthemen von der Konzernleitung bewertet und als Zielindikation auf die Geschäftsbereiche heruntergebrochen. Sie wurden zuvor im jährlich neu stattfindenden Performance-Prozess auf Basis der Dachstrategie ermittelt. Auf dieser Grundlage erarbeiten die Geschäftsbereiche anschließend im Rahmen einer strategischen Programmplanung spezifische Zielangebote und strategische Aktionsprogramme. Nach einem Strategiedialog zwischen Konzernleitung und den jeweiligen Geschäftsbereichsvorständen werden die strategischen Einzelprogramme zu einem strategischen Gesamtprogramm des Konzerns zusammengestellt, das den Aufsatzpunkt und den Rahmen für den operativen Teil des Chancenmanagements bildet. Im operativen Chancenmanagement werden die strategischen Vorgaben in operative Ziele und einen detaillierten Aktivitätenplan umgesetzt und als verbindliche Zielvereinbarungen auch auf den Ebenen unterhalb der Geschäftsbereichsebene festgeschrieben. Hierfür kommt gleichermaßen die integrierte Performance-Metrik zum Einsatz. Ob und in welchem Umfang sich die Erfolgschancen und -potenziale in operativen Erfolgen niederschlagen, wird in unterjährigen und jahresabschließenden Performance-Reviews überprüft und nachgehalten. Aus diesen Reviews ergeben sich wiederum vorwärtsgerichtete Steuerungsimpulse für den nächsten Chancenmanagement-Zyklus. Zwei wesentliche Aspekte des Chancenmanagements im Talanx-Konzern bestehen somit darin, den Fokus von der kurzfristigen Performance und von rein finanziellen Ergebnisgrößen auf die für eine nachhaltige Performance relevanten Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zu lenken und die erfolgreiche Umsetzung dieser Werttreiber in einem regelmäßigen, integrierten Steuerungs- und Kontrollprozess zu überwachen.
EINSCHÄTZUNG KÜNFTIGER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN
CHANCEN AUS DER ENTWICKLUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN
Klimawandel: Aufgrund des zunehmenden Ausstoßes von Treibhausgasen steigt die Durchschnittstemperatur auf der Erde. Dadurch nehmen extreme Wetterlagen zu, was das Schadenvolumen aus Naturkatastrophen signifikant erhöht und uns als Versicherer von einem steigenden Bedarf an Versicherungslösungen zur Absicherung von Risiken aus Naturkatastrophen ausgehen lässt. Dies betrifft sowohl den Erstversicherungsbereich als auch die Rückversicherung. Wir verfügen sowohl über weit entwickelte Risikomodelle zur Abschätzung von Risiken aus Naturkatastrophen als auch über umfangreiches Know-how im Bereich Risikomanagement. Das versetzt uns in die Lage, unseren Kunden maßgeschneiderte Versicherungslösungen zur Absicherung existenzieller Risiken anzubieten. Des Weiteren entsteht durch den Klimawandel eine erhöhte Notwendigkeit, steigenden Energiebedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Dies ermöglicht uns als institutionellem Anleger, verstärkt in Kapitalanlagen in Form von alternativen Investments zu investieren, wie z. B. Windparks. Sollte diesbezüglich die Versicherungsnachfrage schneller steigen als erwartet, könnte sich das positiv auf Prämienwachstum und Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognose übertreffen.# Demografischer Wandel in Deutschland
Ausgelöst durch den demografischen Wandel ist gegenwärtig die Entstehung von zwei Märkten mit hohem Entwicklungspotenzial zu beobachten: zum einen der Markt für Produkte für Senioren und zum anderen der für junge Kunden, die durch die abnehmenden Leistungen des Sozialsystems stärker eigenständig vorsorgen müssen. Schon heute ist festzustellen, dass Senioren nicht mehr mit dem "klassischen Rentner" der Vergangenheit gleichzusetzen sind. Dies zeigt sich nicht nur in der steigenden Inanspruchnahme von Serviceleistungen, für die eine hohe Zahlungsfähigkeit und -bereitschaft besteht. Der Wandel wird vor allem darin deutlich, dass diese Kundengruppe zunehmend aktiver ist und sich damit mehr mit absicherungsbedürftigen Risiken als die vorherigen Generationen auseinandersetzt. Für die Anbieterseite ist somit nicht genug damit getan, bestehende Produkte um Assistance-Leistungen zu erweitern, sondern es müssen neue Produkte konzipiert werden, um die neu entstehenden Bedürfnisse abzudecken. Beispiele hierfür sind Produkte für den Zweitwohnsitz und intensive Reisetätigkeit im Ausland, für sportliche Aktivitäten bis ins hohe Alter und die Vermögensweitergabe an die Erben. Gleichzeitig tritt das Thema der finanziellen Absicherung im Alter stärker ins Bewusstsein der jungen Kunden. Durch (staatlich geförderte) private Vorsorgeprodukte und attraktive Angebote der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) kann dieses Potenzial bearbeitet werden. Gegenwärtig wird für diese Kundengruppe von einem Trend der verstärkten Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten ausgegangen, die eine höhere Flexibilität in der Spar- und der Entsparphase aufweisen. Die Lebensversicherungsgesellschaften im Konzern könnten durch ihre umfassende Produktpalette mit innovativen Produkten sowie mit ihrer vertrieblichen Aufstellung im Markt der Senioren und der jungen Kunden profitieren. Sollten wir von den vertrieblichen Chancen durch den demografischen Wandel stärker profitieren als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf das Prämienwachstum und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Energiewende
Deutschland hat die gesellschaftliche Grundentscheidung getroffen, seine Energieversorgung in Zukunft überwiegend aus erneuerbaren Quellen zu decken. Auf Bundesebene haben die Energiewende und der Klimaschutz einen hohen Stellenwert. Der Umbau des Energiesystems hin zu einer regenerativen Energieversorgung soll weiter fortgesetzt werden, wobei gleichzeitig das Augenmerk auf einem gebremsten Kostenanstieg bei den Endverbrauchern liegt. Neben einem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in einem stabilen regulatorischen Rahmen gewinnt die Energieeffizienz an Bedeutung. Wir sehen die Chance einer Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland durch den Umbau des Energiesystems, der zu einem wichtigen Impulsgeber für Innovation und technologischen Fortschritt werden kann. Als Versicherungskonzern begleiten wir diesen Wandel aktiv. Unseren Industriekunden bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für die Entwicklung, den Vertrieb und den Einsatz neuer Energietechnologien. Neben den erneuerbaren Energien werden Speichertechnologien, der Netzausbau und eine intelligente Steuerung der Einzelkomponenten (Smart Grid) entscheidend zum Erfolg der Energiewende beitragen. Mit unserer Investmentaktivität im Energiesektor unterstützen wir die Energiewende. Aufbauend auf den bestehenden Beteiligungen in Energienetzen und Windparks wollen wir zukünftig unsere Investments in den Segmenten Energieverteilung und erneuerbare Energien weiter ausbauen. Sollten wir von den vertrieblichen Chancen durch die Energiewende stärker profitieren als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf das Prämienwachstum und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Finanzmarktstabilität
Durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten in den vergangenen Jahren ist das Vertrauen der Kunden in Banken erheblich beeinträchtigt worden. Auch bei den Versicherungsnehmern besteht vor dem Hintergrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus sowie der Volatilität an den Kapitalmärkten ein anhaltend hoher Grad an Belastung und Verunsicherung. Dieses gesamtwirtschaftliche Umfeld bietet aber auch Chancen für Versicherungsunternehmen, innovative Produkte zu entwickeln, die auf diese neuen Gegebenheiten ausgerichtet sind. In Europa, den USA und Asien haben sich vermehrt Lebensversicherer auf den Absatz moderner, flexibler und an die Aktienmarktentwicklung gebundener Produkte konzentriert. Auch im deutschen Versicherungsmarkt geht der Trend eindeutig hin zu kapitaleffizienten Produkten, die für den Lebensversicherer eigenmittelschonend sind und gleichzeitig den Kunden zusätzliche Ertragschancen bieten. Sollte sich das Finanzmarktumfeld deutlicher stabilisieren und die Produktinnovationen schneller Akzeptanz finden als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf das Prämienwachstum, die Kapitalanlagerendite und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
VERTRIEBLICHE CHANCEN
Bancassurance
Der Vertrieb von Versicherungsprodukten über den Bankschalter hat sich in den vergangenen Jahren unter der Bezeichnung Bancassurance etabliert. Im Talanx-Konzern ist die Bancassurance ein Erfolgsfaktor mit großen Zukunftschancen. Basis des Erfolgs ist das spezielle Geschäftsmodell, bei dem das Versicherungsgeschäft vollständig in die Strukturen des Bankpartners integriert ist. Die Versicherungsgesellschaften übernehmen die Entwicklung der Versicherungsprodukte - Bank, Sparkasse oder Post stellen im Gegenzug vielfältige Vertriebskanäle zur Verfügung. Im Talanx-Konzern ist dieser Vertriebsweg nicht nur in Deutschland, sondern insbesondere auch in Polen, Italien, Ungarn und Russland etabliert. Die Nutzung des Modells auch im Ausland wird unserer Ansicht nach grundsätzlich ein profitables Wachstum mit Ausrichtung auf europäische Märkte unterstützen.
Der Erfolg des Talanx-Bancassurance-Modells beruht bei den bisherigen Konzerngesellschaften im Wesentlichen auf drei Kernfaktoren:
- Zum Ersten werden mit dem Partner langfristige exklusive Kooperationsverträge geschlossen; dabei werden die Versicherungsprodukte über die Vertriebskanäle des Kooperationspartners verkauft.
- Zum Zweiten beruht er auf der höchstmöglichen Integration bei exzellenter Produkt- und Servicequalität: Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen der strategischen Ausrichtung des Partners. Die Versicherungsunternehmen entwickeln exklusive und maßgeschneiderte Produkte für die Kundensegmente der Bank und sind dabei vollständig in den jeweiligen Marktauftritt eingegliedert. Die Integration in die IT-Systeme der Partner erleichtert zudem die ganzheitliche Beratung beim Verkauf von Bank- und Versicherungsprodukten.
- Und zum Dritten beruht der Erfolg auf der maßgeschneiderten Vertriebsunterstützung des Partners: Die Vertriebsmitarbeiter der Bank erhalten ein individuelles Training und eine exklusive Betreuung durch Vertriebscoaches der Versicherungsgesellschaften. Dabei werden Produktfachwissen und Verkaufsansätze vermittelt. Zudem stellen die Versicherungsgesellschaften leicht verständliche und unterstützende Verkaufsmaterialien zur Verfügung.
Unsere Gesellschaften im Ausland vertreiben ihre etablierten Produkte ebenfalls über Vertriebskooperationen, allerdings oft über verschiedene Banken und ohne vollständige Integration in den Marktauftritt des Partners. In Brasilien haben wir im Jahr 2018 zusammen mit der Bank Santander einen digitalen Versicherer ins Leben gerufen. Das neue Unternehmen bietet künftig unter dem Namen "Santander Auto" ausschließlich Kfz-Versicherungen über die Vertriebsplattform von Santander an. Sollten wir unsere Bancassurance-Aktivitäten schneller ausbauen können als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Internet
Durch die zunehmende Digitalisierung führen Cyberangriffe via Internet vermehrt zu massiven Schäden bei Unternehmen. Vor allem in jüngster Vergangenheit bekannt gewordene Hackerattacken zeigen, dass insbesondere produzierende Industrieunternehmen trotz bester Abwehrmechanismen nicht vor Risiken durch Cybercrime gefeit sind. Auch die Verantwortlichkeit des Topmanagements rückt zusehends in den Blickpunkt. Aus diesem Grund hat HDI Global SE das Produkt Cyber+ entwickelt. Mit Cyber+ lassen sich die verschiedenen Risiken in einer Versicherungslösung umfassend absichern. Der ganzheitliche und spartenübergreifende Versicherungsschutz von HDI deckt zum einen Eigenschäden durch Cybercrime, zum anderen sichert er Drittschäden ab, für die Unternehmen gegenüber ihren Kunden, Dienstleistern oder sonstigen Dritten haften müssen. Zusätzlich kann auch den zivil- und strafrechtlichen Verantwortlichkeiten der Geschäftsleiter Rechnung getragen werden. Sollten wir die vertrieblichen Chancen, die sich aus den zusätzlichen Absicherungsbedürfnissen von Internetrisiken ergeben, besser nutzen können als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf das Prämienwachstum und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
IM UNTERNEHMEN BEGRÜNDETE CHANCEN
Interne Prozesse
Um unseren Konzern zukunfts- und wettbewerbsfähiger zu machen und um Kostennachteile im deutschen Privatkundengeschäft zu beseitigen, richten wir den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland derzeit neu aus. Unter dem Strich geht es darum, Komplexität zu reduzieren und Prozesse kundenfreundlicher und effizienter zu gestalten. Grundlage sind die vier Handlungsfelder Kundennutzen, profitables Wachstum, Effizienz und Leistungskultur. Nur wenn unsere Kunden rundum zufrieden sind, werden wir weiter erfolgreich sein.Daher arbeiten wir daran, sowohl Endkunden als auch Vertriebspartnern ihre Entscheidung so einfach wie möglich zu machen - klare Sprache, schnelle Lösungen, überzeugende Produkte. Um eine positive Prämien- und Ergebnisentwicklung zu erreichen, müssen wir unser Geschäft an eindeutigen Risiko- und Renditevorgaben ausrichten und Chancen im Markt konsequent nutzen. Deshalb müssen wir jedes einzelne Produkt auf seine nachhaltige Rentabilität prüfen und vorhandene Kundenkontakte noch konsequenter bereichsübergreifend nutzen. Diese Neuausrichtung erfordert die Überzeugung, dass sich unser Denken und Handeln konsequent am Maßstab Leistung orientieren muss. Eine solche Kultur fördern wir aktiv. Sollte die Neuordnung der internen Prozesse schneller als derzeit erwartet voranschreiten, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Digitalisierung
Kaum eine Entwicklung verändert die Versicherungsbranche so nachhaltig wie die Digitalisierung. Durch die Digitalisierung werden Geschäftsprozesse und -modelle mittels Nutzung von IT-Systemen grundlegend neu gestaltet. Diese Entwicklung ist insbesondere für die Wettbewerbsfähigkeit von Versicherungsunternehmen entscheidend. Hierdurch ergeben sich neue Möglichkeiten bei der Kommunikation mit Kunden, der Abwicklung von Versicherungsfällen, der Auswertung von Daten und der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Wir führen zahlreiche Projekte durch, um den digitalen Wandel zu gestalten. So sollen die Geschäftsprozesse im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland effizienter gestaltet, die Dunkelverarbeitungsquote erhöht und die Servicequalität verbessert werden. Des Weiteren soll im Geschäftsbereich Industrieversicherung die Prozess- und IT-Landschaft länderübergreifend harmonisiert werden. Dadurch wollen wir ein global führender Anbieter von Industrieversicherungen werden. Durch die Digitalisierung ergeben sich zahlreiche Chancen. So ist es möglich, Versicherungsfälle deutlich schneller, unkomplizierter und kostengünstiger abzuwickeln. Schon heute nutzen wir IT-Systeme, um Kunden passgenaue Angebote machen und Prämien automatisiert und in Echtzeit festsetzen zu können. Vor allen Dingen aber bietet die Digitalisierung die Möglichkeit, als großer international agierender Konzern von Skaleneffekten zu profitieren. Im Rahmen der Digitalisierung haben sich das Kundenverhalten sowie auch die Erwartungshaltung bezüglich der Schadenregulierung verändert. Dies betrifft insbesondere die junge Kundengeneration, die schnelle und einfache Lösungen erwartet. Um auf die neu entstandenen Kundenbedürfnisse einzugehen, haben wir eine Schadenservice-App entwickelt. Sie ermöglicht es dem Kunden, innerhalb weniger Minuten eine Schadenmeldung mit wichtigen Informationen zum Schaden abzusetzen. In der Kfz-Versicherung bieten wir die Möglichkeit, sich für ein "Pay as you drive"-System zu entscheiden. Damit werden Fahrzeugdaten übermittelt und so eine risikoadäquatere Prämie ermittelt. Im Gegenzug können wir verstärkt neue Kunden für uns gewinnen und an uns binden. Sollten die Digitalisierungsprojekte im Konzern schneller umgesetzt und von den Kunden angenommen werden als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognose übertreffen.
Wissensmanagement
Wissens- und Innovationsmanagement gewinnen auch in der Versicherungsbranche zunehmend an Bedeutung. Um den gezielten Austausch von Wissen und Innovation zu fördern, haben wir ein Best Practice Lab in unserem Konzern eingerichtet: Experten auf internationaler Ebene tauschen sich in Excellence-Teams zu Fachthemen aus und entwickeln gemeinsam neue Lösungen, u. a. zu den Themen Pricing, Vertrieb, Marketing, Schaden, Betrugsmanagement, Kundenservice-Center und Digitalisierung. Die Ergebnisse und Lösungen des Best Practice Lab stellen wir unseren Gesellschaften zur Verfügung, damit diese ihre Prozesse und Methoden permanent verbessern können. Sollten wir mit unserem Best Practice Lab schneller als erwartet neue Lösungen und Ideen generieren und umsetzen als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognose übertreffen.
Agilität
Veränderungen in der globalisierten Welt im Informationszeitalter vollziehen sich in immer höherem Tempo. Die Welt ist geprägt von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (VUCA - Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity). Um als Versicherungsunternehmen mit der Veränderungsgeschwindigkeit mithalten zu können, ist der Wandel hin zu einer agilen Organisation notwendig. Eine agile Organisation zu sein, bedeutet für uns, eine lernende Organisation zu sein, die den Nutzen des Kunden in den Mittelpunkt stellt, um den Gewinn des Unternehmens zu steigern. Aus diesem Grund setzen wir auf interdisziplinäre und kreative Teams, offene und direkte Kommunikation, flache Hierarchien sowie eine gelebte Fehlerkultur. Durch zahlreiche Initiativen unterstützen wir den Wandel unseres Unternehmens hin zu einer agilen Organisation. Wir gestalten unsere Arbeitsplätze so, dass Kommunikationswege verkürzt werden und der bereichsübergreifende Austausch gefördert wird. Mithilfe unseres Agility Campus lernen unsere Mitarbeiter agile Methoden kennen und werden befähigt, eigenständig neue Lösungen zu entwickeln. In unseren Teams werden Daily-Stand-up-Meetings abgehalten, um die Selbststeuerung der Teams zu verbessern. Außerdem führen wir beispielsweise Hackathons durch, um neue Ideen zu sammeln, die wir in unserem Digital Lab weiterentwickeln. Agilität bietet Chancen für Kunden, Mitarbeiter und Investoren. Kunden können von neuen Versicherungslösungen profitieren, die gezielt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mitarbeiter haben durch agiles Arbeiten mehr Gestaltungsmöglichkeiten und können an neuen Herausforderungen wachsen. Zu guter Letzt profitieren Investoren von einem steigenden Unternehmensgewinn, wenn die Kunden zufrieden sind und die Mitarbeiter ihr Potenzial voll ausschöpfen können. Sollte der Wandel hin zu einer agilen Organisation schneller umgesetzt werden als erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
GESAMTBILD DER CHANCENLAGE
Der Vorstand der Talanx AG sieht die Identifikation, Steuerung und Realisierung von Chancen als integralen Bestandteil des Steuerungsinstrumentariums des Talanx-Konzerns. Elementar für eine effiziente Unternehmens- und Konzernsteuerung sind nach unserer Systematik eine klare, auf die langfristige Sicherung der Unternehmensexistenz abzielende Strategie und deren konsequente Umsetzung. Daher beobachten wir laufend sich verändernde äußere Rahmenbedingungen, um frühzeitig sich bietende Chancen zu identifizieren und mit unserer flexiblen internen Aufstellung darauf reagieren zu können. So können wir zukünftige Chancen effizient nutzen, die entscheidend zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.
Talanx AG auf einen Blick
| TEUR | 2018 | 2017 | 2016 | |
|---|---|---|---|---|
| Beteiligungsergebnis und sonstige betriebliche Erträge | 476.807 | 328.264 | 644.508 | |
| Zinsergebnis | -115.471 | -96.824 | -104.074 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen | 135.042 | 109.355 | 132.986 | |
| Steueraufwand | 14.286 | -21.366 | -11.118 | |
| Jahresüberschuss | 212.008 | 143.450 | 418.566 | |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 273.152 | 483.619 | 406.330 | |
| Bilanzgewinn | 485.159 | 627.069 | 824.896 | |
| Finanzanlagen | 7.544.753 | 7.629.652 | 7.582.762 | |
| Eigenkapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 315.997 | 315.997 | 315.997 | |
| Kapitalrücklage | 1.394.223 | 1.394.223 | 1.394.223 | |
| Gewinnrücklage | 2.901.819 | 2.901.819 | 2.901.819 | |
| Bilanzgewinn | 485.159 | 627.069 | 824.896 | |
| Eigenkapital gesamt | 5.097.198 | 5.239.108 | 5.436.935 | |
| Fremdmittel über ein Jahr Laufzeit1) | 2.613.400 | 2.613.400 | 1.863.400 |
Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von +/- einer Einheit auftreten.
1) Die Angabe der Fremdmittel über ein Jahr bezieht sich ausschließlich auf die in der Bilanz unter Position C ausgewiesenen Verbindlichkeiten
Die Definitionen der hier aufgeführten Kennzahlen stehen am Schluss dieses Berichts im Kapitel "Glossar und Kennzahlendefinitionen".
Bericht des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Damen und Herren, der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2018 den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben und Pflichten uneingeschränkt nachgekommen. Wir befassten uns eingehend mit der wirtschaftlichen Lage, der Risikosituation, der Nachfolgeplanung in Vorstand und Aufsichtsrat und wichtigen personellen Weichenstellungen in diesem Zusammenhang sowie mit der Strategie 2022 der Talanx AG und ihrer wesentlichen Tochtergesellschaften im Inland sowie in den ausländischen Kernmärkten. Wir berieten den Vorstand in allen für das Unternehmen wichtigen Belangen, überwachten kontinuierlich seine Geschäftsführung und waren in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung unmittelbar eingebunden.
Überblick
Im Berichtsjahr kamen wir zu vier ordentlichen und zwei außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen zusammen. Daneben gab es eine konstituierende Sitzung im Anschluss an die Neuwahl der Anteilseignervertreter des Aufsichtsrats durch die ordentliche Hauptversammlung 2018. An einer Sitzung nahmen routinemäßig zwei Vertreter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht teil. Der Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats trat zu vier, der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten zu drei Sitzungen zusammen. Sitzungen des Nominierungsausschusses und des nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes gebildeten Vermittlungsausschusses waren im Jahr 2018 nicht erforderlich. Der Gesamtaufsichtsrat wurde jeweils über die Arbeit der Ausschüsse informiert.# Bericht des Aufsichtsrats
Des Weiteren ließen wir uns vom Vorstand auf Basis der Quartalsmitteilungen und des Halbjahresabschlusses schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte sowie die Lage des Unternehmens und des Konzerns unterrichten. Zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr sahen wir uns veranlasst, Prüfungsmaßnahmen nach § 111 Absatz 2 Satz 1 AktG durchzuführen. Soweit zwischen den Sitzungen eilbedürftige, zustimmungspflichtige Geschäfte anstanden, legte der Vorstand uns diese, nach Anordnung des Verfahrens durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, zur Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren vor. Die Vorsitzenden von Aufsichtsrat und Vorstand tauschten sich regelmäßig über wesentliche Entwicklungen und Geschäftsvorfälle im Unternehmen und innerhalb des Talanx-Konzerns aus und berieten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, des Chancen- und Risikomanagements und der Compliance. Insgesamt haben wir uns im Rahmen unserer gesetzlichen und satzungsmäßigen Zuständigkeit von der Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des Vorstandshandelns überzeugt. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage, das Risikomanagement und die Wahrnehmung von Chancen, über wichtige Investitionsvorhaben und grundsätzliche Fragen der Unternehmenspolitik sowie über Geschäfte, die zwar nicht der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen, über die jedoch entsprechend den Regelungen der Geschäftsordnung zu berichten ist, über die Auswirkungen von Naturkatastrophen und sonstige Großschäden, den Stand wesentlicher Rechtsstreitigkeiten sowie weitere wesentliche Entwicklungen in der Gesellschaft, im Konzern sowie im regulatorischen Umfeld. Wie bereits im Vorjahr ließen wir uns über den Stand von noch ausstehenden Genehmigungsverfahren zum internen Modell informieren. In unseren Sitzungen haben wir die Berichte des Vorstands ausführlich erörtert sowie Anregungen und Optimierungsvorschläge eingebracht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse nahmen, mit Ausnahme von Frau Angela Titzrath, an mehr als der Hälfte der jeweiligen Sitzungen teil. Da Frau Titzrath erst seit Mai 2018 Mitglied des Aufsichtsrats ist und die Termine der Aufsichtsratssitzungen mit sehr langem zeitlichen Vorlauf festgesetzt werden, konnte Frau Titzrath im ersten Jahr ihrer Mitgliedschaft nur an weniger als 50 % der Sitzungen des Geschäftsjahres teilnehmen. Die aufgrund von Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen haben wir nach Prüfung und Erörterung mit dem Vorstand verabschiedet.
Schwerpunkte der Beratungen im Plenum
Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und der einzelnen Geschäftsbereiche, die anhaltenden Herausforderungen im Lebensversicherungsbereich aufgrund der Niedrigzinsphase, ferner mögliche Akquisitionsvorhaben im Ausland sowie die Planungen für das Jahr 2019 standen im Mittelpunkt der Berichterstattung und wurden ausführlich in unseren Sitzungen behandelt. Für abgelaufene Quartale wurden uns jeweils Gründe für Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den gültigen Plänen und Zielen dargestellt, die von uns entsprechend nachvollzogen wurden. In einer außerordentlichen Sitzung am 5. Februar 2018 behandelte der Aufsichtsrat ein vom Vorstand vorgelegtes Akquisitionsvorhaben in Lateinamerika. Er befasste sich ferner mit den vorläufigen Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2017. Der Aufsichtsrat ließ sich im Übrigen über die US-Steuerreform und die Implikationen der sogenannten Base Erosion Anti-Abuse Tax (BEAT) für die Rück- und die Industrieversicherung des Konzerns berichten. In der Sitzung am 16. März 2018 erörterte der Aufsichtsrat den testierten Jahres- und Konzernabschluss sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands für das Geschäftsjahr 2017. Der Abschlussprüfer stellte fest, dass der Bestätigungsvermerk für den Einzel- und den Konzernabschluss jeweils uneingeschränkt erteilt wurde. Ferner beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Tagesordnung und den Beschlussvorschlägen für die ordentliche Hauptversammlung 2018 der Talanx AG. Außerdem befasste sich der Aufsichtsrat mit Vorstandspersonalia, namentlich mit der Angemessenheit und Struktur des Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands, zu der er auch externe Stellungnahmen für die Beurteilung heranzog, legte die variable Vergütung der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2017 fest und fasste über eine Änderung der Geschäftsverteilung für den Vorstand Beschluss. In einer außerordentlichen Sitzung am 13. April 2018 behandelte der Aufsichtsrat ein weiteres vom Vorstand vorgelegtes Akquisitionsvorhaben in Südamerika. Aufgrund der Neuwahlen der Anteilseignervertreter des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung 2018 der Gesellschaft wurden in einer konstituierenden Sitzung am 8. Mai 2018 unmittelbar nach der Hauptversammlung Herr Haas zum Vorsitzenden und Herr Dr. Lindner - neben dem nach dem Mitbestimmungsgesetz gewählten ersten Stellvertreter, der erst im kommenden Jahr wieder zur Wahl ansteht - zum weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Daneben führte der Aufsichtsrat die Nachwahl zur Ausschussbesetzung durch. In der Sitzung am 9. Mai 2018 informierte der Vorstand über die Ergebnisse des ersten Quartals und gab einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat ließ sich berichten über eine Reihe von Vorhaben und berichtspflichtigen Vorgängen, u. a. zur Neuordnung des sogenannten Specialty-Geschäfts, zur Positionierung der Talanx als Captive-Rückversicherer und zu den Implikationen der Verschmelzung Deutsche Postbank/DB Privat- und Firmenkundenbank auf die Kooperation der PB Versicherungen mit der Postbank. Der Aufsichtsrat nahm ferner den jährlichen Bericht über die Kostenquoten im Wettbewerbsvergleich entgegen, beschloss eine Änderung der Geschäftsverteilung für den Vorstand und erörterte Fortbildungsmaßnahmen für den Gesamtaufsichtsrat auf der Grundlage der vom Aufsichtsrat durchgeführten Selbsteinschätzung. In der Sitzung am 10. August 2018 berichtete der Vorstand zunächst über die Halbjahresergebnisse und die Erwartung für die Jahresabschlüsse 2018 der Talanx AG und des Konzerns. Den Schwerpunkt dieser Sitzung bildete sodann die Strategie des Talanx-Konzerns und seiner Geschäftsbereiche sowie die Strategie der Talanx AG (solo). Der Aufsichtsrat ließ sich ferner berichten über eine Reihe von Projekten, Vorhaben und berichtspflichtigen Vorgängen und nahm einen Bericht über die strategische und personelle Neuausrichtung der IT entgegen. strategische und personelle Neuausrichtung der IT entgegen. Turnusgemäß erörterte der Aufsichtsrat im Übrigen Fragen der Wiederbestellung eines Vorstandsmitglieds. Er beschloss die Verlängerung des im Jahr 2019 auslaufenden Vorstandsmandats von Herrn Dr. Wicke und legte dessen Vergütung für die Zeit seiner Wiederbestellung fest. In der Sitzung am 9. November 2018 informierte der Vorstand über die Ergebnisse des dritten Quartals und gab einen Ausblick auf die Jahresabschlüsse 2018 der Talanx AG und des Konzerns. Ferner behandelte der Aufsichtsrat die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex sowie die Planung für das Geschäftsjahr 2019. Er ließ sich berichten über eine Reihe von Projekten, Vorhaben und berichtspflichtigen Vorgängen, u. a. zur Einstufung der Talanx in den SDAX, zur Entwicklung des US-Mortalitätsgeschäfts und zur Sanierung des Feuerversicherungsgeschäfts. Der Aufsichtsrat befasste sich im Übrigen mit der Festlegung der Geschäftsbereichsziele 2019 und nahm einen Bericht über die Ausgestaltung der Vergütungssysteme entgegen.
Arbeit der Ausschüsse
Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat verschiedene Ausschüsse gebildet: den Finanz- und Prüfungsausschuss mit fünf Mitgliedern, den Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten und den Vermittlungsausschuss mit jeweils vier Mitgliedern sowie den Nominierungsausschuss mit drei Mitgliedern. Die Ausschüsse bereiten die Beratung und Beschlussfassung im Plenum vor. Darüber hinaus sind den Ausschüssen auch eigene Beschlusszuständigkeiten übertragen. Die Niederschriften über die Sitzungen des Finanz- und Prüfungsausschusses sowie des Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten werden auch den Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Verfügung gestellt, die nicht diesen Ausschüssen angehören. Wie sich die Ausschüsse zusammensetzen, ist im Geschäftsbericht auf Seite 10 dargestellt. Der Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats behandelte - neben der Vorbereitung der Erörterung und der Beschlussfassungen im Plenum - in vertiefter Form den Halbjahresabschluss und die Quartalsmitteilungen mit den Abschlussbestandteilen und Kennzahlen der Gesellschaft und des Konzerns sowie das Ergebnis der prüferischen Durchsicht für den Halbjahresabschluss durch die Abschlussprüfer. Des Weiteren haben wir im Finanz- und Prüfungsausschuss die Ergebnisse einer externen aktuarischen Prüfung der Brutto- und Nettoschadenreserven für das Nicht-Lebensversicherungsgeschäft im Talanx-Konzern sowie die Ergebnisse einer Performance-Analyse von in den letzten fünf Jahren erworbenen Konzerngesellschaften erörtert. Routinemäßig beschäftigten wir uns mit den Risikoberichten und nahmen einen Bericht der Wirtschaftsprüfer zur Prüfungsplanung mit den besonders wichtigen Prüfungssachverhalten (Key Audit Matters) entgegen. Der Ausschuss aktualisierte die Leitlinie zur Freigabe von Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers sowie die Übersicht über die zulässigen Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers ("Whitelist") und nahm auch im Übrigen seine Rechte und Pflichten im Rahmen des durch die EU-Audit-Reform erweiterten Aufgabenspektrums wahr. Der Ausschuss nahm ferner die Jahresberichte der vier Schlüsselfunktionen (Risikomanagement, Versicherungsmathematik, Revision und Compliance) entgegen, die jeweils von den verantwortlichen Leitern dieser Funktionen erstattet und erläutert wurden.# Talanx AG
Management Report and Corporate Governance
The Committee for Board Affairs has — in addition to preparing discussions and resolutions in the plenary — provisionally set the personal targets of the individual members of the Executive Board for the 2019 financial year. Furthermore, recommendations were made to the Supervisory Board plenary in connection with the appointment, extension, and termination of mandates, the determination of executive remuneration, the review of fixed salaries, and the definition of business area targets for 2019 for the Executive Board members responsible for business fields.
Corporate Governance and Declaration of Conformity
The German Corporate Governance Code Commission did not make any changes to the German Corporate Governance Code (DCGK) in 2018. Nevertheless, we continued to pay close attention to the topic of Corporate Governance. We dealt with the Executive Board's report on the non-financial group declaration (cf. pages 64 ff. of the Group Management Report). The commissioned auditing firm PricewaterhouseCoopers GmbH conducted an audit with the standard "Limited Assurance" and issued an unqualified auditor's report. The Executive Board explained the report in the meetings of the Finance and Audit Committee on March 14, 2019, and of the Supervisory Board on March 15, 2019. Representatives of the auditor participated in both meetings and reported on the significant findings of their audit. Based on its own review of the non-financial group declaration, the Supervisory Board raised no objections and took note of the results of the PwC audit with approval. The members of the Supervisory Board also — in accordance with the requirements of the insurance supervisory authority — provided self-assessments on a number of important topic areas. This resulted in individual training sessions on specific topics for both Talanx AG and Group companies. Furthermore, the Company also offered an internal training event to all members of the Supervisory Board in 2018. More than half of the members took the opportunity to inform themselves about risk management issues and to deepen their knowledge in these matters.
Despite the high importance the Supervisory Board attaches to the standards of good and responsible corporate governance formulated in the DCGK, the Supervisory Board decided not to comply with the recommendations in Section 4.2.3 Paragraph 4 DCGK concerning severance caps in executive board contracts, in Section 5.3.2 Paragraph 3 Sentence 3 DCGK concerning the chairmanship of the Audit Committee, and in Section 4.2.3 Paragraph 2 DCGK concerning possible necessary monetary upper limits for the payout of Talanx Share Awards. The reasons for this can be found in the Declaration of Conformity pursuant to Section 161 of the German Stock Corporation Act (AktG) on compliance with the DCGK, which is printed in the Group Financial Report as part of the Corporate Governance Statement. Further information on Corporate Governance is available on the Talanx AG website.
Annual and Group Financial Statements Audit
The annual financial statements of Talanx AG, the financial statements of the Talanx Group, which were prepared in accordance with International Financial Reporting Standards (IFRS) as applied in the European Union, and the corresponding management reports, were audited by PricewaterhouseCoopers (PwC) GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, including the accounting records. The appointment of the auditors was made by the Annual General Meeting; the Finance and Audit Committee issued the specific audit mandate and, in addition to the usual audit activities, determined the focus areas for the Group financial statements to be the audit of the notes on future IFRS standards, particularly IFRS 9 and 17, and for the annual financial statements, the review of the proper management of cash. Furthermore, the audit focus areas of the German Audit Authority for Accounting (DPR) were the subject of the auditors' audit activities. The auditors' examinations gave no cause for complaint. In the unqualified auditor's reports issued, the auditors stated that the accounting records and the annual and group financial statements provide a true and fair view of the assets, financial position, and earnings situation, and that the management reports are in line with the annual or group financial statements, respectively. The audit documents and the PwC audit reports were forwarded to all Supervisory Board members in a timely manner. They were discussed in detail in the Finance and Audit Committee on March 14, 2019, and in the Supervisory Board meeting on March 15, 2019. The auditor participated in the deliberations of the Finance and Audit Committee and the General Supervisory Board on the annual and group financial statements and reported on the conduct of the audits. They were available to us for supplementary information.
Following the final outcome of our own audit of the annual financial statements, the group financial statements, the corresponding management reports, and the auditors' reports, we have each joined their assessment and approved the annual and group financial statements prepared by the Executive Board. The annual financial statements are therefore approved. We agree with the statements made in the management reports regarding the further development of the company. After examining all aspects to be considered in this regard, we agree with the Executive Board's proposal for the appropriation of profits. The report on relations with affiliated companies prepared by the Executive Board in accordance with Section 312 of the German Stock Corporation Act (AktG) was also audited by PwC GmbH and provided with the following unqualified auditor's report: "Following our dutiful examination and assessment, we confirm that 1. the factual information is correct, 2. the company's performance in the transactions listed in the report was not unduly high." We have audited the report on relations with affiliated companies. In doing so, we arrive at the same conclusion as the auditors and have no objections to the statement presented in this report.
Composition of the Executive Board and Supervisory Board
Effective at the end of the Company's Annual General Meeting on May 8, 2018, Mr. Leue was appointed Chairman of the Executive Board, after Mr. Haas's mandate as a member and Chairman of the Executive Board was mutually terminated at his request at the same time. The Supervisory Board expressed its thanks and appreciation to Mr. Haas for his many years of service at the helm of the Company and the Group.
At the end of the ordinary Annual General Meeting on May 8, 2018, the term of office of the shareholder representatives on the Supervisory Board expired, and they were to be re-elected by the 2018 Annual General Meeting. This confirmed Ms. Aschendorf and Messrs. Dr. Jung, Dr. Lindner, Lohmann, Dr. Schipporeit, and Steiner in their positions. Mr. Haas and Ms. Titzrath were newly elected to the Supervisory Board by the Annual General Meeting, while the mandates of Messrs. Baumgartl and Prof. Dr. Rohkamm expired at the end of the Annual General Meeting on May 8, 2018. The Supervisory Board thanked Mr. Baumgartl and Mr. Prof. Dr. Rohkamm for their many years of valuable and trusting work; their high professional qualifications and human integrity, as well as their expert guidance of the Executive Board in its respective composition, contributed decisively to the successful development of the Company and the Group.
The newly elected Supervisory Board elected Mr. Haas as Chairman and Mr. Lindner as — in addition to Mr. Rieger as employee representative — further Deputy Chairman of the Supervisory Board. The Supervisory Board also resolved to extend the Executive Board mandate of Mr. Dr. Wicke, which expires in 2019, by another five years. Furthermore, the Supervisory Board appointed Mr. Jean-Jacques Henchoz as a member of the Executive Board, effective April 1, 2019. He is to succeed Mr. Wallin as head of the Reinsurance business division on the Talanx AG Executive Board and as CEO of Hannover Re SE, respectively, at the end of the Annual General Meetings of Talanx AG on May 9, 2019, and Hannover Re SE on May 8, 2019.
Thanks to the Executive Board and Employees
The Supervisory Board thanks the members of the Executive Board and all employees worldwide. They have all contributed to another pleasing business result for the Company and the Group through their dedicated work.
Hanover, March 15, 2019
For the Supervisory Board
Herbert Haas, Chairman
Administrative Bodies of the Company
Supervisory Board
Herbert K. Haas Chairman (since May 8, 2018)
Burgwedel
Former Chairman of the Executive Board Talanx AG
Further mandates in supervisory boards/control bodies:
― Chairman of the Supervisory Board
― Hannover Rück SE
― HDI Deutschland AG (until March 13, 2018)
― HDI Global SE (until March 9, 2018)
― HDI International AG (until May 8, 2018)
― HDI Kundenservice AG (until March 13, 2018)
― HDI Systeme AG (until May 8, 2018)
― HDI V. a. G. (since June 13, 2018)
― E+S Rückversicherung AG
― Member of the Advisory Board
― NORD/LB (until December 31, 2018)
Wolf-Dieter Baumgartl Chairman (until May 8, 2018)
Berg
Former Chairman of the Executive Board Talanx AG
Further mandates in supervisory boards/control bodies:
― Chairman of the Supervisory Board
― HDI V. a. G. (until June 13, 2018)
― Member of the Supervisory Board
― Hannover Rück SE (until May 7, 2018)
― Member of the Board of Directors
― HDI Assicurazioni S. p. A.
Ralf Rieger Deputy Chairman
Raesfeld
Employee HDI Vertriebs AG
Further mandates in supervisory boards/control bodies:*
― Member of the Supervisory Board
― HDI Vertriebs AG
Prof. Dr. Eckhard Rohkamm Deputy Chairman (until May 8, 2018)
Hamburg
Former# Vorsitzender des Vorstands
ThyssenKrupp Technologies AG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats – HDI V. a. G. (bis 13. Juni 2018)
Dr. Thomas Lindner
stv. Vorsitzender (seit 8. Mai 2018)
Albstadt
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Groz-Beckert KG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – Groz-Beckert KG (seit 1. Januar 2019)
* stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats – HDI V. a. G. (seit 13. Juni 2018)
* Vorsitzender des Beirats Stuttgart – Deutsche Bank AG **
* Vorsitzender des Regionalbeirats Südwest – Commerzbank AG **
Franz Adamczyk* (seit 1. Januar 2019)
Isernhagen
Leiter Underwriting Property Specialities
HDI Global SE
Antonia Aschendorf
Hamburg
Rechtsanwältin
Mitglied des Vorstands
APRAXA eG
Geschäftsführerin
2-Sigma GmbH
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Aufsichtsrats – Hamburger Friedhöfe AöR **
* HDI Deutschland AG
* HDI Kundenservice AG
* HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH **
Karsten Faber* (bis 31. Dezember 2018)
Hannover
ehem. Zentralbereichsleiter
Hannover Rück SE, E+S Rückversicherung AG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – Aegidius Rückversicherung AG **
* AGILA Haustierversicherung AG **
* Wertgarantie AG **
Jutta Hammer*
Bergisch Gladbach
Angestellte
HDI Kundenservice AG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Aufsichtsrats – HDI Kundenservice AG (seit 13. März 2018)
Dr. Hermann Jung
Heidenheim
ehem. Mitglied der Geschäftsführung
Voith GmbH
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Aufsichtsrats – HDI V. a. G.
* Mitglied des Verwaltungsrats – Dachser GmbH & Co. KG **
Dirk Lohmann
Forch, Schweiz
Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsführung
Secquaero Advisors AG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Präsident des Verwaltungsrats – Secquaero Advisors AG, Zürich, Schweiz **
* Mitglied des Verwaltungsrats – Schroder Investment Management (Switzerland) AG **
* Mitglied des Board of Directors – Ambrosia Re IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re (Guernsey) ICC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Vinyard IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Regent IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Rivaner IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Cloudy Bay IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Solaris IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Arvine IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Concord IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Amaral IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Melnik IC Ltd., Guernsey **
* Secquaero Re Acolon IC Ltd., Guernsey **
* Zweigelt Holdings Ltd., Guernsey **
Christoph Meister*
Hannover
Mitglied im ver.di-Bundesvorstand
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – Ver.di Bildung + Beratung gGmbH **
Jutta Mück*
Oberhausen
Account Manager Vertrieb Industrie
HDI Global SE
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Aufsichtsrats – HDI Global SE
Katja Sachtleben-Reimann*
Hannover
Angestellte
HDI Service AG
Dr. Erhard Schipporeit
Hannover
selbstständiger Unternehmensberater
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – innogy SE ** (seit 1. Januar 2018)
* stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats – BDO AG **
* Fuchs Petrolub SE **
* Mitglied des Aufsichtsrats – Deutsche Börse AG ** (bis 16. Mai 2018)
* Hannover Rück SE
* HDI V. a. G.
* RWE AG **
* SAP SE **
Prof. Dr. Jens Schubert*
Potsdam
Leiter Recht, ver.di-Bundesverwaltung
Professor
Leuphana Universität Lüneburg
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Gläubigerausschusses – Schlecker e. K. **
* Schlecker XL GmbH **
Jörn von Stein*
Angestellter
neue leben Lebensversicherung AG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Aufsichtsrats – neue leben Lebensversicherung AG
Norbert Steiner
Baunatal
ehem. Vorsitzender des Vorstands
K+S AG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Aufsichtsrats – HDI V. a. G.
Angela Titzrath (seit 8. Mai 2018)
Hamburg
Vorsitzende des Vorstands
Hamburger Hafen und Logistik AG
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Mitglied des Aufsichtsrats – Evonik AG
* HDI V. a. G. (seit 13. Juni 2018)
* Arbeitnehmervertreter
** Mitgliedschaften in konzernexternen Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien anderer in- und ausländischer Wirtschaftsunternehmen
Aufsichtsratsausschüsse
Der Aufsichtsrat hat aus den Reihen seiner Mitglieder vier Ausschüsse gebildet, die dem Gesamtaufsichtsrat zur Seite stehen.
Finanz- und Prüfungsausschuss
- Herbert K. Haas, Vorsitzender
- Jutta Hammer
- Dr. Hermann Jung
- Dr. Thomas Lindner
- Ralf Rieger
- Dr. Erhard Schipporeit
Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten
- Herbert K. Haas, Vorsitzender
- Dr. Thomas Lindner
- Katja Sachtleben-Reimann
- Norbert Steiner
Vermittlungsausschuss
- Herbert K. Haas, Vorsitzender
- Ralf Rieger
- Dr. Thomas Lindner
- Prof. Dr. Jens Schubert
Nominierungsausschuss
- Herbert K. Haas, Vorsitzender
- Dirk Lohmann
- Angela Titzrath
Aufgaben der Ausschüsse
Finanz- und Prüfungsausschuss
- Vorbereitung der Finanzentscheidungen des Gesamtaufsichtsrats
- Entscheidung anstelle des Gesamtaufsichtsrats über bestimmte Finanzangelegenheiten, wie Gründung von Gesellschaften, Erwerb von Beteiligungen und Kapitalerhöhung bei Tochtergesellschaften innerhalb eines jeweils definierten Werterahmens
Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten
- Vorbereitung der Personalangelegenheiten des Gesamtaufsichtsrats
- Entscheidung anstelle des Gesamtaufsichtsrats über bestimmte Personalangelegenheiten, für die der Gesamtaufsichtsrat nicht zwingend ausschließlich zuständig ist
Vermittlungsausschuss
- Vorschlag für die Bestellung eines Vorstandsmitglieds, wenn im ersten Wahlgang nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreicht wird (§ 31 Absatz 3 MitbestG)
Nominierungsausschuss
- Empfehlung von geeigneten Kandidaten für die Wahlvorschläge des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung
Vorstand
Torsten Leue
Vorsitzender (seit 8. Mai 2018)
Hannover
Vorsitzender des Vorstands – HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover (seit 13. Juni 2018)
Vorsitzender des Vorstands – HDI International AG, Hannover (bis 8. Mai 2018)
Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
* Auditing
* Best Practice Lab
* Communications
* Corporate Development
* Corporate Office/Compliance/Legal
* Human Resources/Facility Management
* Investor Relations
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – HDI Deutschland AG (seit 13. März 2018)
* HDI Global SE (seit 9. März 2018)
* HDI Global Specialty SE (seit 26. Februar 2019)
* HDI International AG (seit 9. Mai 2018)
* HDI Kundenservice AG (seit 13. März 2018)
* HDI Seguros S. A. (bis 4. März 2018)
* HDI Service AG
* stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats – Hannover Rück SE (seit 7. Mai 2018)
* Mitglied des Aufsichtsrats – Internationale Schule Hannover Region GmbH *
* Mitglied des Beirats – E+S Rückversicherung AG (seit 21. Januar 2018)
* stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats – HDI Assicurazioni S. p. A. (bis 26. April 2018)
Herbert K. Haas
Vorsitzender (bis 8. Mai 2018)
Burgwedel
Vorsitzender des Vorstands – HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover (bis 13. Juni 2018)
Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
* Auditing
* Communications
* Corporate Development
* Corporate Office/Compliance
* Data Protection
* Information Technology
* Investor Relations
* Legal
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – Hannover Rück SE
* HDI Deutschland AG (bis 13. März 2018)
* HDI Global SE (bis 9. März 2018)
* HDI International AG (bis 8. Mai 2018)
* HDI Kundenservice AG (bis 13. März 2018)
* HDI Systeme AG (bis 8. Mai 2018)
* HDI V. a. G. (seit 13. Juni 2018)
* E+S Rückversicherung AG
* Talanx AG (seit 8. Mai 2018)
* Mitglied des Beirats – NORD/LB (bis 31. Dezember 2018) *
Dr. Christian Hinsch
stv. Vorsitzender
Burgwedel
stv. Vorsitzender des Vorstands – HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover
Vorsitzender des Vorstands – HDI Global SE, Hannover
Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
* Industrial Lines Division
* Reinsurance Captive (bis 8. Mai 2018)
* Reinsurance Procurement (bis 8. Mai 2018)
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – Talanx Reinsurance Broker GmbH
* HDI Reinsurance (Ireland) SE
* stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats – EXTREMUS AG *
* HDI Systeme AG
* Mitglied des Aufsichtsrats – HDI Global Specialty SE (seit 1. Januar 2019)
* HDI Service AG
Sven Fokkema (seit 9. Mai 2018)
Wedemark
Vorsitzender des Vorstands – HDI International AG, Hannover (seit 9. Mai 2018)
Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
* Retail International Division
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – HDI Seguros S. A. (seit 5. März 2018)
* HDI Sigorta A. Ş
* Magyar Posta Biztosító Részvénytársaság
* Magyar Posta Életbiztosító Zrt.
* Towarzystwo Ubezpieczen Europa Spolka Akcyjna
* Towarzystwo Ubezpieczen na Zycie Europa S. A.
* Towarzystwo Ubezpieczen na Zycie Warta Spolka Akcyjna
* Towarzystwo Ubezpieczen Reasekuracji Warta Spolka Akcyjn
* stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats – HDI Assicurazioni S. p. A. (seit 26. April 2018)
Dr. Immo Querner
Celle
Mitglied des Vorstands – HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover
Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
* Accounting
* Collections
* Controlling
* Finance/Participating Interests/Real Estate
* Investments
* Reinsurance Captive (seit 9. Mai 2018)
* Reinsurance Procurement (seit 9. Mai 2018)
* Risk Management
* Taxes
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
* Vorsitzender des Aufsichtsrats – Ampega Asset Management GmbH
* stv.Vorsitzender des Aufsichtsrats
― Ampega Investment GmbH
― Ampega Real Estate GmbH
― HDI Service AG
― Talanx Reinsurance Broker GmbH
― Mitglied des Aufsichtsrats
― BÖAG Börsen AG Hamburg und Hannover *
― Caplantic GmbH *
― E+S Rückversicherung AG
― Hannover Rück SE
― HDI International AG
― HDI Systeme AG
― TERTIA Handelsbeteiligungsgesellschaft mbH *
― Mitglied des Börsenrats
― Frankfurter Wertpapierbörse *
― Mitglied des Verwaltungsrats
― Talanx Finanz (Luxemburg) S. A.
― HDI Reinsurance (Ireland) SE
Ulrich Wallin
Hannover
Vorsitzender des Vorstands Hannover Rück SE, Hannover
Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
― Reinsurance Division
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
― Chairman of the Board of Directors
― Hannover Life Reassurance Company of America
― Hannover Re (Bermuda) Ltd.
― Hannover Re (Ireland) DAC
― Vorsitzender des Aufsichtsrats
― HDI Global Specialty (vormals: International Insurance Company of Hannover SE) (bis 26. Februar 2019)
― Member of the Board of Directors
― Hannover Life Re of Australasia Ltd.
― Mitglied des Aufsichtsrats
― HDI Global Specialty SE (seit 26. Februar 2019)
― Mitglied des Beirats
― Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG *
― Barmenia Krankenversicherung a. G. *
― Barmenia Lebensversicherung a. G. *
Dr. Jan Wicke
Hannover
Vorsitzender des Vorstands HDI Deutschland AG, Hannover
Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
― Business Organisation
― Data Protection (seit 8. Mai 2018)
― Information Technology (seit 8. Mai 2018)
― Procurement (Non-IT) (seit 8. Mai 2018)
― Retail Germany Division
Weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
― Vorsitzender des Aufsichtsrats
― HDI Lebensversicherung AG
― HDI Systeme AG (seit 9. Mai 2018)
― HDI Versicherung AG
― HDI Vertriebs AG
― neue leben Holding Aktiengesellschaft
― PB Lebensversicherung AG
― PB Versicherung AG
― TARGO Lebensversicherung AG
― TARGO Versicherung AG
― Mitglied des Aufsichtsrats
― HDI Service AG
― HDI Systeme AG (bis 8. Mai 2018)
― V-BANK AG * (seit 23. Juli 2018)
― Mitglied des Beirats
― Roland Rechtsschutz Versicherung AG
- Mitgliedschaften in konzernexternen Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien anderer in- und ausländischer Wirtschaftsunternehmen
Lagebericht.
Nach § 315 Absatz 5 HGB wurden der Lagebericht der Talanx AG und der Talanx-Konzernlagebericht zusammengefasst und im Konzern-Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht. Der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht der Talanx AG und der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Jahresabschluss der Talanx AG und der Geschäftsbericht über das Geschäftsjahr 2018 stehen unter www.talanx.com/investor-relations/finanzberichte auch im Internet zur Verfügung.
Jahresabschluss.
Bilanz zum 31.12.2018
| Aktiva | TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 806 | 697 | |
| II. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 7.320.623 | 7.404.040 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 215.500 | 214.200 | |
| 3. Beteiligungen | 8.630 | 11.412 | |
| 7.544.753 | 7.629.652 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 385.716 | 454.606 | |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 198.366 | 127.204 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: | 1.595 (i. V. 321) | ||
| TEUR | 584.082 | 581.810 | |
| II. Wertpapiere | |||
| Sonstige Wertpapiere | 110.750 | 100.132 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 649.729 | 815.263 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 6.898 | 7.323 | |
| D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | - | 15 | |
| Summe der Aktiva | 8.897.018 | 9.134.892 |
| Passiva | TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 315.997 | 315.997 | |
| II. Kapitalrücklage | 1.394.223 | 1.394.223 | |
| III. Gewinnrücklagen | 2.901.819 | 2.901.819 | |
| IV. Bilanzgewinn | 485.159 | 627.069 | |
| 5.097.198 | 5.239.108 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 845.407 | 793.654 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 40.579 | 80.154 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 97.389 | 114.321 | |
| 983.375 | 988.129 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Anleihen | 1.815.400 | 1.814.900 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: | 1.815.400 (i.V. 1.814.900) | ||
| TEUR | |||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 581 | 78 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: | 581 (i. V. 78) | ||
| TEUR | |||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 327 | 39 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: | 327 (i. V. 39) | ||
| TEUR | |||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 973.703 | 1.065.493 | |
| -davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: | 175.703 (i.V. 266.993) | ||
| TEUR | |||
| -davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: | 798.000 (i. V. 798.500) | ||
| TEUR | |||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 23.126 | 22.713 | |
| -davon aus Steuern: | 338 (i.V. 320) | ||
| TEUR | |||
| -davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: | 23.126 (i. V. 22.713) | ||
| TEUR | |||
| 2.813.137 | 2.903.223 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 3.308 | 4.432 | |
| Summe der Passiva | 8.897.018 | 9.134.892 |
Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.-31.12.2018
| TEUR | 2018 | 2017 | |
|---|---|---|---|
| 1. Erträge aus Beteiligungen | 358.381 | 313.308 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: | TEUR | 3 58.381 (i.V. 312.369) | |
| 2. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 197.852 | 198.626 | |
| 3. Erträge aus von Organgesellschaften abgeführten Steuerumlagen | 18.666 | - | |
| 4. Umsatzerlöse | 18.926 | 17.874 | |
| 5. Sonstige betriebliche Erträge | 862 | 2.311 | |
| - davon aus Währungsumrechnung: | TEUR | 2 (i.V. 4) | |
| 6. Personalaufwand | |||
| a. Löhne und Gehälter | 26.938 | 25.143 | |
| b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 62.386 | 41.489 | |
| - davon für Altersversorgung: | TEUR | 59.532 (i. V. 38.765) | |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 192 | 185 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 44.669 | 38.603 | |
| - davon aus Währungsumrechnung: | TEUR | 1 (i.V. 4) | |
| 9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 11.551 | 10.145 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: | TEUR | 10.027 (i. V. 9.024) | |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 4.038 | 7.559 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: | TEUR | 2.534 (i. V. 2.183) | |
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 857 | 3.935 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 131.060 | 114.528 | |
| -davon an verbundene Unternehmen: | TEUR | 51.942 (i. V. 51.936) | |
| -davon aus Aufzinsung: | TEUR | 27.723 (i.V. 30.256) | |
| 13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen | 117.880 | 203.855 | |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 14.279 | -21.375 | |
| 15. Ergebnis nach Steuern | 212.014 | 143.459 | |
| 16. Sonstige Steuern | 7 | 9 | |
| 17. Jahresüberschuss | 212.008 | 143.450 | |
| 18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 273.152 | 483.619 | |
| 19. Bilanzgewinn | 485.159 | 627.069 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt. Die Talanx AG mit Sitz in Hannover ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen (HRB 52546). Die Talanx AG hat im Dezember 2018 mit Wirkung zum 1. Januar 2019 die Rückversicherungslizenz durch die BaFin erhalten und wird ab dem Geschäftsjahr 2019 als konzerninterner Rückversicherer für die Erstversicherungen agieren.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Bewertung
Aktiva
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde mit den Anschaffungskosten aktiviert und um Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemindert. Anzahlungen werden mit den Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode; die Nutzungsdauer beträgt drei bis 13 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 (150) EUR und 800 (410) EUR werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.
Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, bilanziert. Der Zeitwert der Holdinggesellschaften wurde im Rahmen einer sogenannten "Sum-of-the-Parts"-Bewertung bestimmt, innerhalb derer die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit den jeweiligen Zeitwerten angesetzt wurden. Die Ermittlung der Zeitwerte für die Beteiligungen an operativen Gesellschaften erfolgt bei Kompositversicherungsgesellschaften und Finanzdienstleistern regelmäßig mittels des Ertragswertverfahrens. Bei Lebensversicherungsgesellschaften wird der Marktwert überwiegend mittels des Ertragswertverfahrens ermittelt. Um die Besonderheiten des Lebensversicherungsgeschäfts zu berücksichtigen, wird das Appraisal-Value-Verfahren zur Verplausibilisierung der Werthaltigkeit herangezogen. Für verschiedene Private-Equity- und Grundstücksgesellschaften wurde der Zeitwert anhand des Net Asset Value ermittelt. In begründeten Einzelfällen wurden Gesellschaften mit ihrem Buchwert, insbesondere im Falle von anschaffungsnahen Vorgängen, angesetzt.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nominalwert aktiviert, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen auf den zum Bilanzstichtag niedrigeren dauerhaft beizulegenden Wert. Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, werden gemäß § 253 Absatz 3 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Der Zeitwert der Ausleihungen an verbundene Unternehmen wird mithilfe von produkt- und ratingspezifischen Renditekurven ermittelt. Bei den verwendeten Spread-Aufschlägen werden spezielle Ausgestaltungen, wie zum Beispiel Einlagensicherung, Gewährträgerhaftung oder Nachrangigkeit, berücksichtigt. Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen stille Lasten von insgesamt 2.128 TEUR. Die unterlassenen Abschreibungen sind rein zinsinduziert und daher nicht dauerhaft.
Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um Kapitalrückzahlungen und Abschreibungen auf den dauerhaft beizulegenden Wert, bilanziert. Bei der Ermittlung der Zeitwerte wird grundsätzlich ein Ertragswertverfahren zugrunde gelegt.# Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände, Einlagen sowie laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt. Aufgrund des vor dem Bilanzstichtag erfolgenden Kostenschlusses werden Kostenbuchungen, die nach dem Abgrenzungsstichtag anfielen, unter den Sonstigen Vermögensgegenständen als Sonstige Forderungen erfasst. Der Abgrenzungsposition stehen Kostenschätzungen für den Zeitraum zwischen Kostenschluss und Bilanzstichtag gegenüber, die in den Sonstigen Rückstellungen als Übrige Rückstellungen gezeigt werden. Sonstige Wertpapiere werden mit Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bilanziert. Die in die aktive Rechnungsabgrenzung einzubeziehenden Positionen wurden zum Nennwert angesetzt, soweit nicht gegebenenfalls der niedrigere beizulegende Wert anzusetzen wäre. Der Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" stellt den übersteigenden Betrag dar, der nach Verrechnung der Altersversorgungsverpflichtungen mit den diese bedeckenden Vermögensgegenständen (im Wesentlichen Rückdeckungslebensversicherungen) verbleibt.
Bewertung Passiva
Verpflichtungen aus Pensionen wurden gemäß § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und entsprechend § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB mit dem von der Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. Die Pensionsrückstellungen für arbeitgeberfinanzierte Zusagen und für nicht wertpapiergebundene arbeitnehmerfinanzierte Zusagen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die Leistungsanpassung bei Zusagen aus Entgeltumwandlung aufgrund der künftig zu erwartenden Überschussbeteiligung der Rückdeckungsversicherungen wurde vertragsindividuell berücksichtigt. Die Bewertung basiert auf den Ausscheidewahrscheinlichkeiten der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G, die entsprechend dem im Bestand beobachteten Risikoverlauf verstärkt wurden. Im Übrigen wurden nachstehende Annahmen der Berechnung zugrunde gelegt:
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- Gehaltsdynamik: 2,50 %
- Rentendynamik: 1,74 %
- Zinssatz: 3,21 %
Die berücksichtigte Fluktuation entspricht den nach Alter und Geschlecht diversifizierten unternehmensindividuellen Wahrscheinlichkeiten. Bei den wertpapiergebundenen arbeitnehmerfinanzierten Zusagen handelt es sich ausschließlich um leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen, deren Bewertung entsprechend IDW RS HFA 30 Rz. 74 nach § 253 Absatz 1 Satz 3 HGB zu erfolgen hat. Für diese Zusagen entspricht der Erfüllungsbetrag mithin dem Zeitwert des Deckungskapitals des Lebensversicherungsvertrags zuzüglich Überschussbeteiligung.
Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt nach den gleichen Grundsätzen wie die der Pensionsverpflichtungen. Dabei kommen die gleichen Annahmen für die Berücksichtigung von Gehaltstrends und Fluktuationswahrscheinlichkeiten zum Ansatz. Lediglich der Diskontierungszinssatz wird abweichend mit einem durchschnittlichen Mittel aus den vergangenen sieben Jahren ermittelt und mit 2,32 % angesetzt.
Bei der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeit wurden alle Mitarbeiter der Gesellschaft berücksichtigt, die die Altersteilzeit in Anspruch genommen haben. Die Berechnungen wurden mithilfe der modifizierten HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G durchgeführt wie sie für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum Ansatz kommen. Es wurde die Ausscheideordnung der Aktiven zugrunde gelegt. Dabei wurde unter der Annahme einer mittleren Restlaufzeit von zwei Jahren ein Rechnungszins von 0,87 % angesetzt. Als Gehaltstrend wurden 2,50 % angenommen.
Die Rückstellung ist gemäß § 253 HGB mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie setzt sich zusammen aus der Rückstellung für rückständiges Arbeitsentgelt, der Rückstellung für Aufstockungsbeträge, der Rückstellung für den zusätzlichen Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Rückstellung für Abfindung.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank in Übereinstimmung mit der RückAbzinsV ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.
Die nachrangigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Nominalbetrag bilanziert. Die anderen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.
Währungsumrechnung
Soweit die Bilanzposten oder Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Beträge in ausländischer Währung enthalten, werden sie zu den amtlich fixierten Mittelkursen vom 31. Dezember 2018 bzw. zu Transaktionskursen umgerechnet. Eine Ausnahme bilden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die zu fortgeführten historischen Kursen angesetzt werden.
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung einzelner Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurde abweichend vom gesetzlichen Gliederungsschema dargestellt, um mit den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Posten den Besonderheiten einer Holding Rechnung zu tragen. Dazu wurden die Posten "Erträge aus Beteiligungen" und "Erträge aus Gewinnabführungsverträgen" wegen ihrer großen Bedeutung an den Anfang gestellt.
Angaben zur Bilanz - Aktiva
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Kumulierte Anschaffungskosten
Kumulierte Abschreibungen
Entwicklung der Sachanlagen
| Anschaffungskosten | 31.12.2017 | Zugänge | Abgänge | Abschreibungen 2018 | Abschreibungen 31.12.2017 | Abgänge | TEUR | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A. I. Sachanlagen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.602 | 527 | 742 | 905 | 303 | 627 | |
| Summe A.I. | 1.602 | 527 | 742 | 905 | 303 | 627 |
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Buchwert
Entwicklung der Sachanlagen
| Abschreibungen 31.12.2018 | Buchwert 31.12.2018 | TEUR | |
|---|---|---|---|
| A. I. Sachanlagen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 581 | 806 |
| Summe A.I. | 581 | 806 |
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Entwicklung der Finanzanlagen
| Bilanzwerte 31.12.2017 | Zugänge | Abgänge | Bilanzwerte 31.12.2018 | Zeitwerte 31.12.2018 | Bewertungsreserven 31.12.2018 | TEUR | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A. II. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 7.404.040 | 683 | 84.100 | 7.320.623 | 16.683.058 | 9.362.435 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 214.200 | 4.500 | 3.200 | 215.500 | 233.004 | 17.504 | |
| 3. Beteiligungen | 11.412 | - | 2.782 | 8.630 | 8.630 | - | |
| Summe A.II. | 7.629.652 | 5.183 | 90.082 | 7.544.753 | 16.924.692 | 9.379.939 |
Angaben zur Bilanz - Passiva
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Sonstige Rückstellungen
| Stand 1.1.2018 | Inanspruchnahme | Auflösung | Zuführung | Aufzinsung/ Zinssatzänderung | Saldierung (fortgeführt) | TEUR | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| B. 3. Sonstige Rückstellungen | |||||||
| Zinsanteil aus Steuerrückstellungen | 41.457 | 20.319 | - | 2.660 | -42 | - | |
| Spruchverfahren | 26.264 | - | - | 683 | - | - | |
| Erfüllungsübernahmen aus Pensionsverpflichtungen | 26.296 | - | - | 1.930 | - | - | |
| Share Awards | 5.065 | 1.054 | 97 | 893 | 2 | - | |
| Vorstandsbezüge | 3.765 | 2.042 | - | 2.244 | 19 | - | |
| Aufsichtsratsvergütungen | 2.300 | 2.300 | - | 2.300 | - | - | |
| Variable Bezüge/Gratifikationen | 1.883 | 1.873 | 10 | 1.848 | - | - | |
| Beratungskosten | 4.155 | 3.681 | 407 | 2.370 | - | - | |
| Jahresabschlusskosten | 877 | 877 | - | 1.159 | - | - | |
| Altersteilzeit | 583 | 322 | - | 241 | 9 | 11 | |
| Jubiläumsverpflichtungen | 407 | 228 | - | - | 4 | - | |
| Übrige | 1.269 | 1.167 | 102 | 1.216 | - | - | |
| Summe B.3. | 114.321 | 33.863 | 616 | 17.544 | -8 | 11 |
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Sonstige Rückstellungen
| Buchwert 31.12.2018 | TEUR | |
|---|---|---|
| B. 3. Sonstige Rückstellungen | ||
| Zinsanteil aus Steuerrückstellungen | 23.756 | |
| Spruchverfahren | 26.947 | |
| Erfüllungsübernahmen aus Pensionsverpflichtungen | 28.226 | |
| Share Awards | 4.809 | |
| Vorstandsbezüge | 3.986 | |
| Aufsichtsratsvergütungen | 2.300 | |
| Variable Bezüge/Gratifikationen | 1.848 | |
| Beratungskosten | 2.437 | |
| Jahresabschlusskosten | 1.159 | |
| Altersteilzeit | 522 | |
| Jubiläumsverpflichtungen | 183 | |
| Übrige | 1.216 | |
| Summe B.3. | 97.389 |
Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitrückstellung betrug 1.037 TEUR. Der Zeitwert der zu dessen Bedeckung gehaltenen Fonds betrug 515 TEUR zum 31. Dezember 2018. Die historischen Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen 499 TEUR. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem Marktpreis. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr das Ergebnis aus Deckungsvermögen für Rückstellungen für Altersteilzeit von 8 TEUR mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersteilzeit von 9 TEUR saldiert.
Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva
A.III.1. Anteile an verbundenen Unternehmen
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| Anteile an verbundenen Unternehmen im Inland | %-Anteil am Kapital1) | Eigenkapital2) in TEUR | Ergebnis vor Gewinnabführung2) in TEUR | |
|---|---|---|---|---|
| Alstertor Erste Beteiligungs- und Investitionssteuerungs- GmbH & Co. KG, Hamburg14) | 100,00 | EUR 4.174 | 577 | |
| Alstertor Zweite Beteiligungs- und Investitionssteuerungs- GmbH & Co. KG, Hamburg14) | 100,00 | EUR 8.674 | -24 | |
| Ampega Asset Management GmbH, Köln (vormals: Talanx Asset Management GmbH, Köln)3), 15) | 100,00 | EUR 72.600 | 54.793 | |
| Ampega Investment GmbH, Köln15) | 100,00 | EUR 7.936 | 26.119 | |
| Ampega Real Estate GmbH, Köln (vormals: Talanx Immobilien Management GmbH, Köln)3), 15) | 100,00 | EUR 1.337 | 4.366 | |
| E+S Rückversicherung AG, Hannover14) | 64,79 | EUR 940.847 | 170.000 | |
| FUNIS GmbH & Co. KG, Hannover14) | 100,00 | EUR 106.750 | 11.530 | |
| FVB Gesellschaft für Finanz- und Versorgungsberatung mbH, Osnabrück, Deutschland15) | 100,00 | EUR 3.438 | 3.376 | |
| G-E Financial Analytics GmbH , Berlin, Deutschland13) | 100,00 | - | - | |
| GERLING Pensionsenthaftungs- und Rentenmanagement GmbH, Köln | 100,00 | EUR 30.956 | -2.469 | |
| Hannover America Private Equity Partners II GmbH & Co. KG, Hannover14) | 100,00 | EUR 424.437 | 61.024 | |
| Hannover Beteiligungsgesellschaft mbH, Hannover14) | 100,00 | EUR 1.425 | -909 | |
| Hannover Insurance-Linked Securities GmbH & Co. KG, Hannover | 100,00 | EUR 20.393 | 25 | |
| Hannover Life Re AG, Hannover14), 15) | 100,00 | EUR 1.563.377 | 223.154 | |
| Hannover Re Euro PE Holdings GmbH & Co. |
| %-Anteil am Kapital1) | Eigenkapital2) in Tausend | Ergebnis vor Gewinnabführung2) in Tausend |
|---|---|---|
| 100,00 | 301.283 | 55.983 |
| 100,00 | 908.380 | 19.339 |
| 100,00 | 318.374 | 6.845 |
| 100,00 | 2.341.925 | 237.512 |
| 50,22 | 2.967.716 | 665.355 |
| 100,00 | 3.994 | 90 |
| 100,00 | 43 | 1 |
| 100,00 | 490.544 | 57.575 |
| 100,00 | 200.716 | 18.516 |
| 100,00 | 1.519.576 | 41.397 |
| 100,00 | 495 | -135 |
| 100,00 | 650.419 | 20.426 |
| 100,00 | 440.023 | 11.417 |
| 100,00 | 75.000 | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | 51 | -10 |
| 100,00 | 211.564 | 19.385 |
| 100,00 | 406.536 | -117.880 |
| 100,00 | 75 | - |
| 100,00 | 168.845 | - |
| 100,00 | 24 | -1 |
| 100,00 | 1.968.846 | 81.444 |
| 100,00 | 311 | 41 |
| 100,00 | 448.897 | 8.000 |
| 100,00 | 40.211 | 256 |
| 100,00 | 557 | 724 |
| 100,00 | 1.626 | 398 |
| 100,00 | 25 | -1 |
| 100,00 | 1.720 | 26 |
| 100,00 | 140 | - |
| 100,00 | 57.100 | -3.783 |
| 100,00 | 533 | -1.077 |
| 100,00 | -15 | -64 |
| 100,00 | 35 | 1 |
| 100,00 | 27 | -174 |
| 100,00 | 41.357 | 1.370 |
| 100,00 | 4.481 | 33.666 |
| 99,99 | 350.734 | 4.850 |
| 100,00 | 60.667 | 1.086 |
| 100,00 | 3 | -5 |
| 100,00 | 29.787 | 513 |
| 100,00 | - | 4 |
| 100,00 | 30.252 | -3.369 |
| 100,00 | 20.528 | 68.379 |
| 100,00 | 6.817 | 32.272 |
| 100,00 | 2.411 | 165.770 |
| 100,00 | 5.749 | -355 |
| 100,00 | 7.496 | -265 |
| 67,50 | 102.606 | 16.835 |
| 100,00 | 93.108 | 11.200 |
| 100,00 | 3.596 | 5.330 |
| 100,00 | 3.987 | 147.990 |
| 100,00 | 10.214 | 32.953 |
| 100,00 | 5.930 | 50.641 |
| 100,00 | 136.666 | 4.500 |
| 100,00 | 9.599 | 1.074 |
| 100,00 | 9.499 | 7.124 |
| 100,00 | 147.025 | 5.482 |
| 100,00 | 200 | 423 |
| 100,00 | 22.922 | 432 |
| 100,00 | 81 | 20 |
| 100,00 | 57.571 | 387 |
| 100,00 | 122.001 | 396 |
| 100,00 | 29.395 | -6 |
| 100,00 | 52.696 | 745 |
| 100,00 | 100 | 20.192 |
| 100,00 | 88 | 32 |
| 100,00 | 6.050 | 60.133 |
| 100,00 | 33.655 | 32.101 |
| 100,00 | 29.742 | 17.391 |
| 100,00 | 391.460 | 28.738 |
| 100,00 | 124.488 | 17.483 |
| 100,00 | 443.217 | 18.033 |
| 100,00 | 73.614 | 6.651 |
| 100,00 | 59.451 | 1.689 |
| 100,00 | 14.157 | 2.038 |
| 100,00 | 12.654 | 259 |
| 100,00 | 32.338 | 357 |
| 100,00 | 6.517 | 270 |
| 100,00 | 6.587 | 287 |
| 100,00 | 44.615 | 471 |
| 100,00 | 31.471 | 441 |
2. Anteile an verbundenen Unternehmen im Ausland
| %-Anteil am Kapital1) | Eigenkapital2) in Tausend | Ergebnis vor Gewinnabführung2) in Tausend |
|---|---|---|
| 100,00 | 50.439 | 1.545 |
| 100,00 | 69.582 | 2.370 |
| 100,00 | 33.123 | 6.878 |
| 100,00 | 61.889 | -1.390 |
| 100,00 | 30.795 | 439 |
| 100,00 | 92.447 | 3.354 |
| 100,00 | 70.595 | 3.821 |
| 100,00 | 901.512 | 17.955 |
| 100,00 | -847 | 931 |
| 100,00 | 68.438 | 428 |
| 100,00 | 2.490 | 301 |
| 100,00 | 47.090 | -308 |
| 100,00 | 68.433 | 16.397 |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | 46.436 | 3.720 |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | 4.852 | 1.802 |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | 7.474 | 1.580 |
| 100,00 | 712 | 462 |
| 100,00 | 1.687 | 308 |
| 100,00 | 71 | - |
| 100,00 | 22 | - |
| 100,00 | 1.299 | -3.693 |
| 100,00 | 466 | -1.845 |
| 100,00 | -152 | - |
| 100,00 | - | - |
| 100,00 | -32 | -8 |
| 100,00 | 791 | -580 |
| 100,00 | -53 | -16 |
| 100,00 | -30 | 3 |
| 100,00 | 13.174 | -2 |
| 90,00 | 15.996 | 30.662 |
| 100,00 | 250.242 | 55.312 |
| 60,00 | - | - |
| ## Certain Subsidiaries |
The following table lists certain subsidiaries of the Group as of December 31, 2020 and 2019. The list is not exhaustive and only includes subsidiaries that are material in terms of assets or net income or that are significant to the Group's operations.
| Name of Subsidiary | Country of Incorporation | Percentage of Ownership Interest |
|---|---|---|
| V., León, Guanajuato, Mexiko | 100,00 | MXN |
| Ferme Eolienne des Mignaudieres SNC, Toulouse, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Ferme Eolienne du Confolentais SNC, Toulouse, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Film & Entertainment Underwriters SA (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 51,00 | ZAR |
| Firedart Engineering Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 9) | 70,00 | ZAR |
| Fountain Continuity Limited, Edinburgh, Großbritannien10), 14) | 100,00 | GBP |
| Funderburk Lighthouse Limited, Grand Caymann, Cayman Inseln14) | 100,00 | USD |
| Garagesure Consultants and Acceptances (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Gente Compañia de Soluciones Profesionales de México, S. A. de C. V., León, Mexiko | 100,00 | MXN |
| Glencar Insurance Company, Orlando, USA14) | 100,00 | USD |
| Glencar Underwriting Managers, Inc., Chicago, USA | 100,00 | USD |
| GLL HRE CORE Properties, L.P., Wilmington, USA8), 14) | 99,90 | USD |
| H. J. Roelofs Assekuradeuren B. V. , Rotterdam, Niederlande | 100,00 | EUR |
| HR Hannover Re, Correduría de Reaseguros, S. A., Madrid, Spanien14) | 100,00 | EUR |
| Hannover Finance, Inc., Wilmington, USA | 100,00 | USD |
| Hannover Finance (Luxembourg) S. A., Luxemburg, Luxemburg14) | 100,00 | EUR |
| Hannover Finance (UK) Ltd., London, Großbritannien14) | 100,00 | GBP |
| Hannover Life Reassurance Africa Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Hannover Life Reassurance Bermuda Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Hannover Life Reassurance Company of America (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Hannover Life Reassurance Company of America, Orlando, USA14) | 100,00 | USD |
| Hannover Life Re of Australasia Ltd., Sydney, Australien14) | 100,00 | AUD |
| Hannover Mining Engineering Services LLC, Itasca, USA | 100,00 | USD |
| Hannover Re (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Hannover Reinsurance Africa Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Hannover Reinsurance Group Africa (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika7), 14) | 100,00 | ZAR |
| Hannover Re (Ireland) Designated Activity Company, Dublin, Irland14) | 100,00 | USD |
| Hannover Re Consulting Services India Private Limited, Mumbai, Indien | 100,00 | INR |
| Hannover Re Real Estate Holdings, Inc., Orlando, USA7) | 100,00 | USD |
| Hannover Re Risk Management Services India Private Limited, Neu-Delhi, Indien | 100,00 | INR |
| Hannover Re Services Italy S.r.l., Mailand, Italien | 100,00 | EUR |
| Hannover Re Services Japan, Tokio, Japan14) | 100,00 | JPY |
| Hannover Re Services USA, Inc., Itasca, USA | 100,00 | USD |
| HannoverReTakaful B. S. C. (c), Manama, Bahrain14) | 100,00 | BHD |
| Hannover Risk Consultants B. V., Rotterdam, Niederlande | 100,00 | EUR |
| Hannover Rück SE Escritório de Representação no Brasil Ltda., Rio de Janeiro, Brasilien | 100,00 | BRL |
| Hannover Services (México) S. A. de C. V., Mexiko-Stadt, Mexiko | 100,00 | MXN |
| Hannover Services (UK) Ltd., London, Großbritannien14) | 100,00 | GBP |
| HDI Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien | 100,00 | EUR |
| HDI-Gerling de Mexico Seguros S. A., Mexico-Stadt, Mexiko | 100,00 | MXN |
| HDI-Gerling Verzekeringen N.V., Rotterdam, Niederlande | 100,00 | EUR |
| HDI Global Insurance Company, Chicago, USA | 100,00 | USD |
| HDI Global Network AG Escritório de Representação no Brasil Ltda, São Paulo, Brasilien | 100,00 | BRL |
| HDI Global SA Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 | ZAR |
| HDI Global Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 | BRL |
| HDI Immobiliare S. r. l., Rom, Italien | 100,00 | EUR |
| HDI Reinsurance (Ireland) SE, Dublin, Irland (vormals: Talanx Reinsurance (Ireland) SE, Dublin, Irland)14) | 100,00 | EUR |
| HDI Seguros de Garantía y Crédito S. A., Las Condes, Chile | 99,85 | CLP |
| HDI Seguros de Vida S. A., Bogotá, Kolumbien13) | 99,87 | COP |
| HDI Seguros de Vida S. A., Las Condes, Chile | 100,00 | CLP |
| HDI Seguros S. A., Bogotá, Kolumbien13) | 91,34 | COP |
| HDI Seguros S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 | ARS |
| HDI Seguros S. A. de C. V., Leon, Mexiko | 99,76 | MXN |
| HDI Seguros S. A., Las Condes, Chile | 99,91 | CLP |
| HDI Seguros S. A., Montevideo, Uruguay | 100,00 | UYU |
| HDI Seguros S. A., San Isidro, Peru | 100,00 | PEN |
| HDI Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 | BRL |
| HDI Sigorta A. S., Istanbul, Türkei | 100,00 | TRY |
| HDI Specialty Insurance Company, Illinois, USA | 100,00 | USD |
| HDI Versicherung AG (Österreich), Wien, Österreich | 100,00 | EUR |
| Hospitality Industrial and Commercial Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 90,00 | ZAR |
| HR GLL CDG Plaza S. r. l., Bukarest, Rumänien11), 14) | 100,00 | RON |
| HR GLL Europe Holding S. à r. l., Luxemburg, Luxemburg11), 14) | 100,00 | EUR |
| HR GLL Griffin House SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA, Warschau, Polen11), 14) | 100,00 | PLN |
| HR GLL Liberty Corner SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA, Warschau, Polen11), 14) | 100,00 | PLN |
| HR GLL Roosevelt Kft, Budapest, Ungarn11), 14) | 100,00 | HUF |
| HR US Infra Debt LP, George Town, Cayman Inseln14) | 99,99 | USD |
| HR US Infra Equity LP, Wilmington, USA8), 14) | 100,00 | USD |
| INCHIARO LIFE Designated Activity Company, Dublin, Irland | 100,00 | EUR |
| InLinea S. p. A., Rom, Italien | 100,00 | EUR |
| Integra Insurance Solutions Limited, Bradford, Großbritannien | 100,00 | GBP |
| Inter Hannover (No. 1) Limited, London, Großbritannien14) | 100,00 | GBP |
| International Mining Industry Underwriters Limited, London, Großbritannien5) | 100,00 | GBP |
| Inversiones HDI Limitada, Santiago, Chile | 100,00 | CLP |
| Kaith Re Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 88,00 | USD |
| Kubera Insurance (SAC) Ltd, Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Landmark Underwriting Agency (Pty) Ltd., Bloemfontein, Südafrika9), 14) | 65,50 | ZAR |
| Le Chemin de La Milaine S. N. C, Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Leine Investment General Partner S. à r. l., Luxemburg, Luxemburg14) | 100,00 | EUR |
| Leine Investment SICAV-SIF, Luxemburg, Luxemburg14) | 100,00 | USD |
| Le Louveng S. A. S., Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Le Souffle des Pellicornes S. N. C, Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Les Vents de Malet S. N. C, Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| LI RE, Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Lireas Holdings (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 70,00 | ZAR |
| M8 Property Trust, Sydney, Australien12), 14) | 100,00 | AUD |
| Magyar Posta Biztosító Részvénytársaság, Budapest, Ungarn | 66,93 | HUF |
| Magyar Posta Életbiztosító Zrt., Budapest, Ungarn | 66,93 | HUF |
| Markham Real Estate Partners (KSW) Pty Limited, Sydney NSW, Australien12), 14) | 100,00 | AUD |
| MUA Insurance Acceptances (Pty) Ltd., Kapstadt, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Mustela s.r.o., Prag, Tschechien11), 14) | 100,00 | CZK |
| Names Taxation Service Limited, London, Großbritannien10), 14) | 100,00 | GBP |
| Nashville West, LLC, Wilmington, USA8), 14) | 100,00 | USD |
| OOO Strakhovaya Kompaniya CiV Life, Moskau, Russland | 100,00 | RUB |
| OOO Strakhovaya Kompaniya HDI Strakhovanie, Moskau, Russland | 100,00 | RUB |
| Orion No.1 Professional Investors Private Real Estate Investment LLC, Seoul, Südkorea12), 14) | 99,65 | KRW |
| PAG Real Estate Asia Select Fund Limited, George Town, Cayman Inseln7), 14) | 100,00 | USD |
| Peace G.K., Tokio, Japan12), 14) | 99,00 | JPY |
| Pipera Business Park S. r. l., Bukarest, Rumänien11), 14) | 100,00 | RON |
| Private Joint Stock Company "EUROPA.UA", Lemberg, Ukraine | 100,00 | UAH |
| Private Joint Stock Company "EUROPA.UA Service", Lemberg, Ukraine | 100,00 | UAH |
| Protecciones Esenciales S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 | ARS |
| Residual Services Corporate Director Limited, London, Großbritannien10), 14) | 100,00 | GBP |
| Residual Services Limited, London, Großbritannien10), 14), 17) | 100,00 | GBP |
| River Terrace Parking, LLC, Wilmington, USA8), 14) | 100,00 | USD |
| Saint Honoré Iberia S. L., Madrid, Spanien | 100,00 | EUR |
| Sand Lake Re, Inc., Burlington, USA14) | 100,00 | USD |
| Santander Auto S. A., Sao Paulo - Vila Olimpia, Brasilien13) | 50,00 | BRL |
| SUM Holdings (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Svedea AB, Stockholm, Schweden14) | 53,00 | SEK |
| Svedea Skadeservice AB, Stockholm, Schweden | 100,00 | SEK |
| Talanx Finanz (Luxemburg) S. A., Luxemburg, Luxemburg | 100,00 | EUR |
| Thatch Risk Acceptances (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 70,00 | ZAR |
| Towarzystwo Ubezpieczen Europa S. A., Breslau, Polen | 50,00 | PLN |
| Towarzystwo Ubezpieczen i Reasekuracji WARTA S. A., Warschau, Polen | 75,74 | PLN |
| Towarzystwo Ubezpieczen na Zycie Europa S. A., Breslau, Polen | 100,00 | PLN |
| Towarzystwo Ubezpieczen na Zycie "WARTA" S. A., Warschau, Polen | 100,00 | PLN |
| U FOR LIFE SDN. BHD., Petaling Jaya, Malaysia14) | 60,00 | MYR |
| Name of Subsidiary | Country of Incorporation | Percentage of Ownership Interest |
|---|---|---|
| V., León, Guanajuato, Mexiko | 100,00 | MXN |
| Ferme Eolienne des Mignaudieres SNC, Toulouse, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Ferme Eolienne du Confolentais SNC, Toulouse, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Film & Entertainment Underwriters SA (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 51,00 | ZAR |
| Firedart Engineering Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 9) | 70,00 | ZAR |
| Fountain Continuity Limited, Edinburgh, Großbritannien10), 14) | 100,00 | GBP |
| Funderburk Lighthouse Limited, Grand Caymann, Cayman Inseln14) | 100,00 | USD |
| Garagesure Consultants and Acceptances (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Gente Compañia de Soluciones Profesionales de México, S. A. de C. V., León, Mexiko | 100,00 | MXN |
| Glencar Insurance Company, Orlando, USA14) | 100,00 | USD |
| Glencar Underwriting Managers, Inc., Chicago, USA | 100,00 | USD |
| GLL HRE CORE Properties, L.P., Wilmington, USA8), 14) | 99,90 | USD |
| H. J. Roelofs Assekuradeuren B. V. , Rotterdam, Niederlande | 100,00 | EUR |
| HR Hannover Re, Correduría de Reaseguros, S. A., Madrid, Spanien14) | 100,00 | EUR |
| Hannover Finance, Inc., Wilmington, USA | 100,00 | USD |
| Hannover Finance (Luxembourg) S. A., Luxemburg, Luxemburg14) | 100,00 | EUR |
| Hannover Finance (UK) Ltd., London, Großbritannien14) | 100,00 | GBP |
| Hannover Life Reassurance Africa Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Hannover Life Reassurance Bermuda Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Hannover Life Reassurance Company of America (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Hannover Life Reassurance Company of America, Orlando, USA14) | 100,00 | USD |
| Hannover Life Re of Australasia Ltd., Sydney, Australien14) | 100,00 | AUD |
| Hannover Mining Engineering Services LLC, Itasca, USA | 100,00 | USD |
| Hannover Re (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Hannover Reinsurance Africa Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Hannover Reinsurance Group Africa (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika7), 14) | 100,00 | ZAR |
| Hannover Re (Ireland) Designated Activity Company, Dublin, Irland14) | 100,00 | USD |
| Hannover Re Consulting Services India Private Limited, Mumbai, Indien | 100,00 | INR |
| Hannover Re Real Estate Holdings, Inc., Orlando, USA7) | 100,00 | USD |
| Hannover Re Risk Management Services India Private Limited, Neu-Delhi, Indien | 100,00 | INR |
| Hannover Re Services Italy S.r.l., Mailand, Italien | 100,00 | EUR |
| Hannover Re Services Japan, Tokio, Japan14) | 100,00 | JPY |
| Hannover Re Services USA, Inc., Itasca, USA | 100,00 | USD |
| HannoverReTakaful B. S. C. (c), Manama, Bahrain14) | 100,00 | BHD |
| Hannover Risk Consultants B. V., Rotterdam, Niederlande | 100,00 | EUR |
| Hannover Rück SE Escritório de Representação no Brasil Ltda., Rio de Janeiro, Brasilien | 100,00 | BRL |
| Hannover Services (México) S. A. de C. V., Mexiko-Stadt, Mexiko | 100,00 | MXN |
| Hannover Services (UK) Ltd., London, Großbritannien14) | 100,00 | GBP |
| HDI Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien | 100,00 | EUR |
| HDI-Gerling de Mexico Seguros S. A., Mexico-Stadt, Mexiko | 100,00 | MXN |
| HDI-Gerling Verzekeringen N.V., Rotterdam, Niederlande | 100,00 | EUR |
| HDI Global Insurance Company, Chicago, USA | 100,00 | USD |
| HDI Global Network AG Escritório de Representação no Brasil Ltda, São Paulo, Brasilien | 100,00 | BRL |
| HDI Global SA Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 | ZAR |
| HDI Global Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 | BRL |
| HDI Immobiliare S. r. l., Rom, Italien | 100,00 | EUR |
| HDI Reinsurance (Ireland) SE, Dublin, Irland (vormals: Talanx Reinsurance (Ireland) SE, Dublin, Irland)14) | 100,00 | EUR |
| HDI Seguros de Garantía y Crédito S. A., Las Condes, Chile | 99,85 | CLP |
| HDI Seguros de Vida S. A., Bogotá, Kolumbien13) | 99,87 | COP |
| HDI Seguros de Vida S. A., Las Condes, Chile | 100,00 | CLP |
| HDI Seguros S. A., Bogotá, Kolumbien13) | 91,34 | COP |
| HDI Seguros S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 | ARS |
| HDI Seguros S. A. de C. V., Leon, Mexiko | 99,76 | MXN |
| HDI Seguros S. A., Las Condes, Chile | 99,91 | CLP |
| HDI Seguros S. A., Montevideo, Uruguay | 100,00 | UYU |
| HDI Seguros S. A., San Isidro, Peru | 100,00 | PEN |
| HDI Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 | BRL |
| HDI Sigorta A. S., Istanbul, Türkei | 100,00 | TRY |
| HDI Specialty Insurance Company, Illinois, USA | 100,00 | USD |
| HDI Versicherung AG (Österreich), Wien, Österreich | 100,00 | EUR |
| Hospitality Industrial and Commercial Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 90,00 | ZAR |
| HR GLL CDG Plaza S. r. l., Bukarest, Rumänien11), 14) | 100,00 | RON |
| HR GLL Europe Holding S. à r. l., Luxemburg, Luxemburg11), 14) | 100,00 | EUR |
| HR GLL Griffin House SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA, Warschau, Polen11), 14) | 100,00 | PLN |
| HR GLL Liberty Corner SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA, Warschau, Polen11), 14) | 100,00 | PLN |
| HR GLL Roosevelt Kft, Budapest, Ungarn11), 14) | 100,00 | HUF |
| HR US Infra Debt LP, George Town, Cayman Inseln14) | 99,99 | USD |
| HR US Infra Equity LP, Wilmington, USA8), 14) | 100,00 | USD |
| INCHIARO LIFE Designated Activity Company, Dublin, Irland | 100,00 | EUR |
| InLinea S. p. A., Rom, Italien | 100,00 | EUR |
| Integra Insurance Solutions Limited, Bradford, Großbritannien | 100,00 | GBP |
| Inter Hannover (No. 1) Limited, London, Großbritannien14) | 100,00 | GBP |
| International Mining Industry Underwriters Limited, London, Großbritannien5) | 100,00 | GBP |
| Inversiones HDI Limitada, Santiago, Chile | 100,00 | CLP |
| Kaith Re Ltd., Hamilton, Bermuda14) | 88,00 | USD |
| Kubera Insurance (SAC) Ltd, Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Landmark Underwriting Agency (Pty) Ltd., Bloemfontein, Südafrika9), 14) | 65,50 | ZAR |
| Le Chemin de La Milaine S. N. C, Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Leine Investment General Partner S. à r. l., Luxemburg, Luxemburg14) | 100,00 | EUR |
| Leine Investment SICAV-SIF, Luxemburg, Luxemburg14) | 100,00 | USD |
| Le Louveng S. A. S., Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Le Souffle des Pellicornes S. N. C, Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| Les Vents de Malet S. N. C, Lille, Frankreich14) | 100,00 | EUR |
| LI RE, Hamilton, Bermuda14) | 100,00 | USD |
| Lireas Holdings (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 70,00 | ZAR |
| M8 Property Trust, Sydney, Australien12), 14) | 100,00 | AUD |
| Magyar Posta Biztosító Részvénytársaság, Budapest, Ungarn | 66,93 | HUF |
| Magyar Posta Életbiztosító Zrt., Budapest, Ungarn | 66,93 | HUF |
| Markham Real Estate Partners (KSW) Pty Limited, Sydney NSW, Australien12), 14) | 100,00 | AUD |
| MUA Insurance Acceptances (Pty) Ltd., Kapstadt, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Mustela s.r.o., Prag, Tschechien11), 14) | 100,00 | CZK |
| Names Taxation Service Limited, London, Großbritannien10), 14) | 100,00 | GBP |
| Nashville West, LLC, Wilmington, USA8), 14) | 100,00 | USD |
| OOO Strakhovaya Kompaniya CiV Life, Moskau, Russland | 100,00 | RUB |
| OOO Strakhovaya Kompaniya HDI Strakhovanie, Moskau, Russland | 100,00 | RUB |
| Orion No.1 Professional Investors Private Real Estate Investment LLC, Seoul, Südkorea12), 14) | 99,65 | KRW |
| PAG Real Estate Asia Select Fund Limited, George Town, Cayman Inseln7), 14) | 100,00 | USD |
| Peace G.K., Tokio, Japan12), 14) | 99,00 | JPY |
| Pipera Business Park S. r. l., Bukarest, Rumänien11), 14) | 100,00 | RON |
| Private Joint Stock Company "EUROPA.UA", Lemberg, Ukraine | 100,00 | UAH |
| Private Joint Stock Company "EUROPA.UA Service", Lemberg, Ukraine | 100,00 | UAH |
| Protecciones Esenciales S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 | ARS |
| Residual Services Corporate Director Limited, London, Großbritannien10), 14) | 100,00 | GBP |
| Residual Services Limited, London, Großbritannien10), 14), 17) | 100,00 | GBP |
| River Terrace Parking, LLC, Wilmington, USA8), 14) | 100,00 | USD |
| Saint Honoré Iberia S. L., Madrid, Spanien | 100,00 | EUR |
| Sand Lake Re, Inc., Burlington, USA14) | 100,00 | USD |
| Santander Auto S. A., Sao Paulo - Vila Olimpia, Brasilien13) | 50,00 | BRL |
| SUM Holdings (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 100,00 | ZAR |
| Svedea AB, Stockholm, Schweden14) | 53,00 | SEK |
| Svedea Skadeservice AB, Stockholm, Schweden | 100,00 | SEK |
| Talanx Finanz (Luxemburg) S. A., Luxemburg, Luxemburg | 100,00 | EUR |
| Thatch Risk Acceptances (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 70,00 | ZAR |
| Towarzystwo Ubezpieczen Europa S. A., Breslau, Polen | 50,00 | PLN |
| Towarzystwo Ubezpieczen i Reasekuracji WARTA S. A., Warschau, Polen | 75,74 | PLN |
| Towarzystwo Ubezpieczen na Zycie Europa S. A., Breslau, Polen | 100,00 | PLN |
| Towarzystwo Ubezpieczen na Zycie "WARTA" S. A., Warschau, Polen | 100,00 | PLN |
| U FOR LIFE SDN. BHD., Petaling Jaya, Malaysia14) | 60,00 | MYR |
| ```## Beteiligungen |
| Beteiligungen | %-Anteil am Kapital1) | Eigenkapital2) in Tausend | Ergebnis vor Gewinnabführung2) in Tausend |
|---|---|---|---|
| Ampega C-QUADRAT Fondsmarketing GmbH, Frankfurt, Deutschland6) | 50,00 | 110 | -3 |
| B3i Services AG, Zürich, Schweiz13) | 7,94 | - | - |
| caplantic GmbH, Hannover, Deutschland | 45,00 | 4.583 | 1.767 |
| Centaur Animal Health, Inc., Olathe, USA | 7,56 | 1.968 | 150 |
| Clarendon Transport Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika9), 14) | 32,67 | 15.311 | 13.306 |
| C-QUADRAT Ampega Asset Management Armenia LLC, Yerevan, Armenien | 25,10 | 663.059 | 152.659 |
| Credit Suisse (Lux) Gas TransitSwitzerland SCS, Luxemburg, Luxemburg | 60,15 | 124.980 | -6.597 |
| ELEMENT Insurance AG, Berlin | 3,05 | 7.527 | -3.370 |
| Elinvar GmbH, Berlin | 37,50 | 2.440 | -2.878 |
| Escala Braga - Sociedade Gestora de Edifício, S. A., Braga, Portugal | 49,00 | 10.126 | 872 |
| Escala Vila Franca - Sociedade Gestora de Edifício, S. A., Linhó, Portugal | 49,00 | 14.055 | 1.163 |
| Escala Parque - Gestão de Estacionamento, S. A., Linhó, Portugal | 49,00 | 822 | 762 |
| Finance-Gate Software GmbH, Berlin, Deutschland13) | 40,00 | - | - |
| FinLeap GmbH, Berlin, Deutschland | 9,49 | 40.297 | -5.934 |
| HANNOVER Finanz GmbH, Hannover, Deutschland | 27,78 | 84.553 | 21.044 |
| Hannoversch-Kölnische Beteiligungsgesellschaft mbH, Hannover, Deutschland | 50,00 | 29 | - |
| Hannoversch-Kölnische Handels-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover, Deutschland | 50,00 | 11.377 | -4.634 |
| IGEPA Gewerbepark GmbH & Co. Vermietungs KG, Fürstenfeldbruck, Deutschland | 37,50 | 18.371 | 11.408 |
| Inlife Holding (Liechtenstein) AG, Triesen, Liechtenstein | 15,00 | 3.803 | 1.996 |
| Internationale Schule Hannover Region GmbH, Hannover, Deutschland | 15,72 | 4.402 | 193 |
| ITAS Vita S. p. A., Trient, Italien | 27,10 | 104.540 | 3.660 |
| Kopano Ventures (Pty) Ltd, Johannesburg, Südafrika14) | 6,59 | 772 | -3.881 |
| Liberty Life Insurance Public Company Ltd, Nicosia, Zypern | 3,30 | 8.222 | 331 |
| Life Invest Holding AG, Zürich, Schweiz | 15,00 | 43.631 | 15.583 |
| Magma HDI General Insurance Ltd., Kalkutta, Indien | 25,50 | 2.255.924 | -324.461 |
| Meribel Topco Limited, St. Helier, Jersey14) | 20,11 | -4.775 | -162 |
| Monument Insurance Group Limited, Hamilton, Bermuda | 20,00 | 58.472 | 11.640 |
| neue leben Pensionsverwaltung AG, Hamburg, Deutschland16) | 49,00 | 2.194 | -23 |
| Nürnberger Beteiligungs-AG, Nürnberg, Deutschland | 2,33 | 667.338 | 63.059 |
| OVB Holding AG, Köln, Deutschland | 0,70 | 89.233 | 173.020 |
| Perseus Technologies GmbH, Berlin, Deutschland | 12,82 | 669 | -1.354 |
| Petro Vietnam Insurance Holdings, Cau Giay, Vietnam | 47,31 | 6.342.243.508 | 486.933.897 |
| Pineapple Tech (Pty) Ltd, Johannesburg, Südafrika9), 14) | 25,00 | 1.927 | -3.254 |
| PNH Parque - Do Novo Hospital, S. A., Linhó, Portugal | 49,00 | 322 | 262 |
| Qinematic AB, Lidingö, Schweden | 10,71 | 1.818 | -1.262 |
| Reaseguradora del Ecuador S. A., Guayaquil, Ecuador14) | 30,00 | 17.381 | 2.274 |
| RW Holding AG, Düsseldorf, Deutschland | 0,54 | 391.526 | -33.430 |
| Somerset Reinsurance Ltd., Hamilton, Bermuda | 16,90 | 411.713 | 9.247 |
| Sureify Labs, Inc., Wilmington, USA | 20,66 | -489 | -2.134 |
| The Sociotech Institute Proprietary Limited, Kapstadt, Südafrika14) | 5,48 | 4.866 | -2.332 |
| Trinity Underwriting Managers Limited, Toronto, Kanada18) | 20,00 | -1.711 | 29 |
| VOV GmbH, Köln, Deutschland | 35,25 | 1.993 | 7 |
| WeHaCo Unternehmensbeteiligungs-GmbH, Hannover, Deutschland | 40,00 | 89.719 | 10.278 |
| xbAV Beratungssoftware GmbH, München, Deutschland | 5,02 | 166 | -112 |
scroll
4. Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die Beteiligung 5 % der Stimmrechte überschreitet (große Kapitalgesellschaft im Sinne § 341a HGB)
| Beteiligungen | %-Anteil am Kapital1) | Eigenkapital2) in Tausend | Ergebnis vor Gewinnabführung2) in Tausend |
|---|---|---|---|
| Acte Vie S. A., Schiltigheim, Frankreich | 9,38 | 9.453 | 194 |
| Extremus Versicherungs-AG, Köln, Deutschland | 13,00 | 63.940 | 2.700 |
| MLP AG, Wiesloch, Deutschland | 9,48 | 375.556 | 21.867 |
| M 31 Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Energie KG, Düsseldorf, Deutschland | 8,90 | 1.089.549 | 71.306 |
1) Die Anteilsquote ergibt sich aus der Addition aller direkt und indirekt gehaltenen Anteile nach Maßgabe des § 16 Absatz 2 und 4 AktG
2) Die Werte entsprechen den Jahresabschlüssen der Gesellschaften nach jeweiligem lokalem Recht bzw. nach internationaler Rechnungslegung; abweichende Währungen sind angegeben
3) Die Erleichterungen gemäß § 264 Absatz 3 HGB wurden in Anspruch genommen
4) Die Befreiungsvorschrift gemäß § 264b HGB wurde in Anspruch genommen
5) Die Gesellschaft ist inaktiv
6) Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation
7) Die Gesellschaft erstellt einen eigenen Teilkonzernabschluss
8) In den Teilkonzernabschluss der Hannover Re Real Estate Holdings, Inc. einbezogen
9) In den Teilkonzernabschluss der Hannover Reinsurance Group Africa (Pty) Ltd. Einbezogen
10) In den Teilkonzernabschluss der Argenta Holdings Limited einbezogen
11) In den Teilkonzernabschluss der HR GLL Central Europe GmbH & Co. KG einbezogen
12) In den Teilkonzernabschluss der PAG Real Estate Asia Select Fund Limited einbezogen
13) Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr gegründet - es liegt noch kein Geschäftsbericht/Jahresabschluss vor
14) Zahlen zum Geschäftsjahresende 2018 vorläufig/untestiert
15) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
16) Das Ergebnis der nl Pensionskasse AG, Hamburg, ist im Ergebnis dieser Gesellschaft enthalten
17) Die Gesellschaft hält 35 Tochtergesellschaften mit einem aufsummierten Eigenkapital von unter 0,5 Mio. EUR
18) Zahlen per 31. Dezember 2016
B.I.1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
scroll
| TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| 385.716 | 454.606 |
Diese Position enthält im Wesentlichen Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen und Beteiligungserträgen, Forderungen aus Liquiditätskontokorrenten sowie dem laufenden Geschäftsverkehr.
B.I.2. Sonstige Vermögensgegenstände
scroll
| TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Sonstige Forderungen | 198.366 | 127.204 |
Die Sonstigen Forderungen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt und aus Erfüllungsübernahmen.
B.II. Sonstige Wertpapiere
scroll
| TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| 110.750 | 100.132 |
Der Posten enthält im Wesentlichen Inhaberschuldverschreibungen.
B.III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
scroll
| TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| 649.729 | 815.263 |
Der Posten beinhaltet Tages- und Festgelder, laufende Bankguthaben sowie Kassenbestände.
C. Rechnungsabgrenzungsposten
scroll
| TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Abgegrenzte Zinsen (Disagio) | 3.603 | 4.077 |
| Abgegrenzte Verwaltungskosten | 3.295 | 3.246 |
| 6.898 | 7.323 |
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
scroll
| TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| - | 15 |
Der Posten beinhaltet den die entsprechenden Verpflichtungen übersteigenden Betrag des Deckungsvermögens im Sinne von § 246 Absatz 2 Satz 3 HGB.
Erläuterungen zur Bilanz - Passiva
A.I. Gezeichnetes Kapital
scroll
| TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| 315.997 | 315.997 |
Gezeichnetes Kapital und Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien Das Grundkapital beträgt unverändert 316 Mio. EUR und ist eingeteilt in 252.797.634 auf den Namen lautende Stückaktien; es ist vollständig eingezahlt. Vom Aktienkapital an der Talanx AG entfallen zum 31. Dezember 2018 79,0 % (79,0 %) auf den HDI V. a. G. Die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz.
Bedingtes Kapital
In der Hauptversammlung vom 11. Mai 2017 wurde beschlossen, das Grundkapital um bis zu 126 Mio. EUR durch Ausgabe von bis zu 101.119.057 neuen Stückaktien bedingt zu erhöhen (bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Gläubiger von Namensschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss auf derselben Hauptversammlung bis zum 10. Mai 2022 von der Talanx AG oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen im Sinne des § 18 AktG gegen Bareinlage ausgegeben werden, bei Erfüllung der bedingten Wandlungspflicht. In derselben Hauptversammlung wurde beschlossen, das Grundkapital um bis zu 32 Mio. EUR durch Ausgabe von bis zu 25.279.760 neuen Stückaktien bedingt zu erhöhen (bedingtes Kapital II). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Gläubiger von Schuldverschreibungen (Wandlungs- und Optionsanleihen) und Gewinnschuldverschreibungen sowie Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten oder (bedingten) Wandlungspflichten, die von der Talanx AG oder ihr nachgeordneten Konzernunternehmen im Sinne des § 18 AktG aufgrund des in derselben Hauptversammlung gefassten Ermächtigungsbeschlusses im Zeitraum vom 11. Mai 2017 bis zu 10. Mai 2022 ausgegeben werden. Die Satzungsänderungen wurden am 14. Juni 2017 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam.
Genehmigtes Kapital
In der Hauptversammlung vom 11. Mai 2017 wurde beschlossen, das genehmigte Kapital nach § 7 Absatz 1 der Satzung der Talanx AG zu erneuern und einen neuen § 7 Absatz 1 einzufügen, der den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital in der Zeit bis zum 10. Mai 2022 durch die Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um 157.998.521,25 EUR, gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Zur Begebung von Belegschaftsaktien kann davon 1 Mio. EUR - nach Zustimmung des Aufsichtsrats - verwendet werden. Es besteht die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für bestimmte enumerativ aufgelistete Zwecke bei Barkapitalerhöhungen auszuschließen. Bei Sachkapitalerhöhungen kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden, wenn der Ausschluss im überwiegenden Interesse der Gesellschaft liegt. Die Summe der Aktien, die aufgrund der Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden, darf einen anteiligen Betrag von 20 % des Grundkapitals nicht übersteigen. Die Satzungsänderung wurde am 14. Juni 2017 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung der Talanx AG vom 8. Mai 2018 wurde für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in Höhe von 1,40 EUR je Aktie, insgesamt 354 Mio. EUR, an die Aktionäre ausgeschüttet.
A.III.# Gewinnrücklagen
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| | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
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| Gewinnrücklagen | 2.901.819 | 2.901.819 |
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich in voller Höhe um andere Gewinnrücklagen. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Absatz 6 Satz 1 HGB beträgt 113.304 TEUR. Zur Ermittlung des Unterschiedsbetrags wurde der mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre abgezinste und bilanzierte Verpflichtungsbetrag dem Betrag gegenübergestellt, der sich bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre ergeben hätte. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Absatz 8 HGB beläuft sich auf 16 TEUR, dieser resultiert aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Wert. Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen diesen Betrag.
Bilanzgewinn
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| | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
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| Bilanzgewinn | 485.159 | 627.069 |
Dieser Posten setzt sich zusammen aus 273.152 TEUR des Bilanzgewinns 2017, der aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 8. Mai 2018 auf neue Rechnung vorgetragen wurde, und aus dem Jahresüberschuss des laufenden Jahres in Höhe von 212.008 TEUR.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
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| | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
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| Pensionsrückstellungen per 31.12.2017 | 793.654 | |
| Veränderung | 23.716 | |
| Aufzinsung/Zinssatzänderung | 28.052 | |
| Aktivwerte saldierungsfähiger Rückdeckungsversicherungen | -15 | |
| Bilanzierte Pensionsrückstellungen per 31.12.2018 | 845.407 | |
Der Erfüllungsbetrag der arbeitgeberfinanzierten Pensionsrückstellung betrug 854.949 TEUR. Der Zeitwert der zu dessen Bedeckung abgeschlossenen Versicherungen betrug 9.598 TEUR zum 31. Dezember 2018. Der Erfüllungsbetrag der arbeitnehmerfinanzierten Pensionsrückstellung betrug 1.195 TEUR. Der Zeitwert der zu dessen Bedeckung abgeschlossenen Versicherungen betrug 1.140 TEUR zum 31. Dezember 2018. Für einen großen über einen Schuldbeitrittsvertrag übernommenen Verpflichtungsbestand der Talanx AG bestehen Ansprüche auf zukünftige Erstattung bereits zugeführter BilMoG-Unterschiedsbeträge gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB. Diese aufgrund der im Vertrag getroffenen Regelungen noch nicht fälligen Forderungen in Höhe von 26.263 TEUR sind bei der Bewertung rückstellungsmindernd berücksichtigt worden. Das Deckungsvermögen wird zum beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Absatz 1 Satz 4 HGB angesetzt. Im Berichtsjahr wurden Erträge aus Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen von 372 TEUR mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen von 28.052 TEUR saldiert.
Anleihen
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| | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
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| Anleihen | 1.815.400 | 1.814.900 |
Die Talanx AG hat am 5. Dezember 2017 nachrangige Schuldverschreibungen begeben. Die Schuldverschreibungen haben einen Gesamtnennbetrag von 750,0 Mio. EUR bei einer Laufzeit von 30 Jahren und können erstmals nach zehn Jahren gekündigt werden. Die Talanx AG hat am 11. Februar 2013 eine Anleihe begeben. Die erstrangige Anleihe hat einen Gesamtnennbetrag von 750,0 Mio. EUR und eine Laufzeit von zehn Jahren. Unter dieser Position werden 565,4 Mio. EUR gezeigt, die von Konzernexternen gehalten werden. Die von Konzernunternehmen gehaltenen Anteile werden unter C.4. ausgewiesen. Die Talanx AG hat am 16. Juli 2014 eine erstrangige unbesicherte Anleihe mit einem Volumen von 500,0 Mio. EUR platziert. Die Anleihe ist mit einem fixen Kupon ausgestattet und am 23. Juli 2026 fällig.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
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| | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
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| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 973.703 | 1.065.493 |
Die Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. hat am 4. April 2012 nachrangige Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von 30 Jahren begeben, deren Rückzahlung durch die Talanx AG garantiert wird. Der Erlös aus der Begebung wurde der Talanx AG darlehensweise überlassen. Die Schuld aus dem Darlehen betrug zum Bilanzstichtag 500,0 Mio. EUR. Konzernunternehmen sind mit 184,6 Mio. EUR der unter C.1 beschriebenen erstrangigen Anleihe beteiligt. Die Talanx AG hat am 8. Mai 2014 eine Anleihe über 107,5 Mio. EUR herausgegeben, die ausschließlich von Konzernunternehmen gezeichnet wurde. Ferner werden weitere Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Liquiditätskontokorrenten sowie Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäftsverkehr mit Tochtergesellschaften ausgewiesen. In dem Gesamtbetrag sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren in Höhe von 292,1 Mio. EUR enthalten.
Sonstige Verbindlichkeiten
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| | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
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| Sonstige Verbindlichkeiten | 23.126 | 22.713 |
Unter dieser Position werden überwiegend Zinsabgrenzungen aus begebenen Anleihen gezeigt.
Rechnungsabgrenzungsposten
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| | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
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| Abgegrenzte Zinsen (Agio) | 3.308 | 4.432 |
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Erträge aus Beteiligungen
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| | 2018 | 2017 |
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| Ausschüttungen/Gewinnanteile verbundener Unternehmen | 358.381 | 312.369 |
| Gewinnanteile Beteiligungsunternehmen | - | 939 |
| Summe | 358.381 | 313.308 |
2. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
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| | 2018 | 2017 |
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| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 197.852 | 198.626 |
Diese Erträge stammen von den unter "Wichtige Verträge" genannten Gesellschaften, mit denen Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen wurden.
3. Erträge aus von Organgesellschaften abgeführten Steuerumlagen
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| | 2018 | 2017 |
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| Erträge aus von Organgesellschaften abgeführten Steuerumlagen | 18.666 | - |
Die Erträge betreffen Gesellschaften, bei denen im Geschäftsjahr erstmals eine körperschaftsteuerliche Ergebniszurechnung erfolgt und Steuerumlageverträge abgeschlossen wurden.
4. Umsatzerlöse
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| | 2018 | 2017 |
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| Umsatzerlöse | 18.926 | 17.874 |
Dieser Posten enthält fast ausschließlich Dienstleistungserträge. Die Umsätze werden im Wesentlichen im Inland erzielt.
6. Personalaufwand
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| | 2018 | 2017 |
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| Personalaufwand | 89.324 | 66.632 |
Dieser Posten enthält Vorstandsvergütungen und Gehälter, soziale Abgaben sowie Pensionszahlungen. Saldiert wurde die Veränderung der Pensionsrückstellung inklusive Freihalteansprüche.
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
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| | 2018 | 2017 |
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| Aufsichtsratsvergütungen und Sitzungsgelder | 2.502 | 2.527 |
| Aufwendungen aus interner Leistungsverrechnung | 17.168 | 16.829 |
| Prüfungs- und Beratungskosten | 9.521 | 8.379 |
| Externe Dienstleistungen inklusive Ratinggebühren | 4.577 | 4.553 |
| Einlagegebühr Kreditinstitute | 2.982 | 1.208 |
| Versicherungsbeiträge | 1.431 | 1.202 |
| Sonstige Aufwendungen | 6.488 | 3.905 |
| Summe | 44.669 | 38.603 |
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
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| | 2018 | 2017 |
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| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 11.551 | 10.145 |
Der Ausweis betrifft Zinserträge aus an verbundene Unternehmen gewährten Darlehen sowie aus sonstigen festverzinslichen Wertpapieren.
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
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| | 2018 | 2017 |
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| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 4.038 | 7.559 |
Hier werden im Wesentlichen Steuererstattungszinsen sowie Zinserträge aus Ergebnisabführungsverträgen ausgewiesen.
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
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| | 2018 | 2017 |
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| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 131.060 | 114.528 |
Der Ansatz betrifft Zinsen im Zusammenhang mit ausgegebenen Anleihen, Zinsen aus Darlehen von verschiedenen Konzerngesellschaften, Zinsen aus der Aufzinsung von Pensionen sowie Bereitstellungszinsen.
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen
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| | 2018 | 2017 |
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| Aufwendungen aus Verlustübernahmen | 117.880 | 203.855 |
Die Verlustübernahmen betreffen die unter "Wichtige Verträge" genannten Gesellschaften, mit denen Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen wurden.
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
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| | 2018 | 2017 |
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| Steuern Geschäftsjahr | 14.305 | 4 |
| Steuern Vorjahre | -26 | -21.379 |
| Summe | 14.279 | -21.375 |
Bei einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 226 (Vorjahr: 122) Mio. EUR wird ein Steueraufwand von 14 (im Vorjahr: Steuerertrag von 21) Mio. EUR ausgewiesen. Im Geschäftsjahr waren wesentliche Erträge nahezu steuerfrei zu vereinnahmen. Bei der Talanx AG inklusive ihrer Organgesellschaften werden latente Steuern mit einem Körperschaftsteuersatz (inklusive Solidaritätszuschlag) von unverändert 15,83 % und einem Gewerbesteuersatz von 16,31 % bewertet. Passive latente Steuern, die insbesondere in den Bilanzposten Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (wegen abweichender Bilanzansätze von Anteilen an Personengesellschaften) bestehen, wurden mit aktiven latenten Steuern insbesondere aus dem Bilanzposten Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle verrechnet. Über diese Saldierung hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Ein Überhang passiver latenter Steuern ergab sich nicht.
Sonstige Angaben
Wichtige Verträge
Es bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge zwischen der Talanx und
- Ampega Asset Management GmbH (vormals Talanx Asset Management GmbH)
- HDI Deutschland AG (vormals Talanx Deutschland AG)
- HDI Global SE
- HDI International AG (vormals Talanx International AG)
- HDI Service AG (vormals Talanx Service AG)
- HDI Systeme AG (vormals Talanx Systeme AG)
- Talanx Reinsurance Broker GmbH
Rahmenvereinbarung mit dem HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G.
Die Talanx AG hat am 21. Oktober 2016 mit dem HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen, wonach sie die Möglichkeit erhält, für die Laufzeit von fünf Jahren und in einem Volumen von bis zu 500,0 Mio. EUR dem HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen. Die Talanx AG ist verpflichtet, die Schuldverschreibungen im Falle einer Bezugsrechtskapitalerhöhung in stimmberechtigte Stückaktien zu wandeln. Mit der Wandlung der Schuldverschreibungen verzichtet der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. auf Bezugsrechte aus der zur Wandlung führenden Kapitalerhöhung für eine Anzahl von neuen Aktien der Talanx AG, die der Anzahl der Talanx-Aktien entspricht, die er im Zuge der Pflichtwandlung der Schuldverschreibung erhalten wird, d. h. nur sofern und soweit neue Aktien aus der Kapitalerhöhung durch Aktien aus der Wandlung ersetzt werden.
Bestehende Kreditlinien
Nach Maßgabe der durch die Talanx AG mit Banken geschlossenen Verträge bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien in Höhe von nominal 500,0 Mio. EUR.# Talanx Aktiengesellschaft
EUR über eine Laufzeit von fünf Jahren, die der kurz- bis mittelfristigen Unternehmensfinanzierung dienen sollen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, das heißt, wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. Verpflichtung zur Gewährung von Darlehen Die Talanx AG hat sich durch Vereinbarung vom 19. Mai 2017 gegenüber der HDI Lebensversicherung AG verpflichtet, der HDI Lebensversicherung AG bis zum 31. Dezember 2032 auf Einforderung jederzeit ein Nachrangdarlehen in Höhe von 100,00. EUR zu gewähren.
Mitarbeiter
| Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Vollzeitkräfte | 202 | 195 |
| Teilzeitkräfte | 50 | 46 |
| Gesamt | 252 | 241 |
Organe der Gesellschaft
Die Namen der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands finden sich im Geschäftsbericht unter "Verwaltungsorgane der Gesellschaft".
Bezüge der Organe
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Berichtsjahr 8.024 (8.580) TEUR. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 2.069 (2.124) TEUR. Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstände und ihrer Hinterbliebenen betrugen 944 (604) TEUR. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern und ihren Hinterbliebenen wurden 43.766 (31.042) TEUR zurückgestellt. Die weiteren Angaben zu Organbezügen des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie zur Struktur des Vergütungssystems sind im Vergütungsbericht innerhalb des zusammengefassten Lageberichts enthalten.
Beziehungen zu nahe stehenden Personen
Im Berichtsjahr bestanden keine für die Beurteilung der Vermögens- oder Ertragslage wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen.
Gesamthonorare des Abschlussprüfers
Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der PwC GmbH beinhaltet vor allem die Honorare für die Konzernabschlussprüfung einschließlich gesetzlicher Auftragserweiterungen, die prüferische Durchsicht des Zwischenberichts sowie Jahresabschlussprüfungen und Prüfungen der Solvabilitätsübersichten der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Die Honorare für andere Bestätigungsleistungen betreffen gesetzlich oder vertraglich vorgesehene Prüfungen. In den Honoraren für Steuerberatungsleistungen sind insbesondere Honorare für die Unterstützungsleistungen bei der Erstellung von Steuererklärungen und die steuerliche Beratung zu Einzelsachverhalten enthalten. Die Honorare für sonstige Leistungen umfassen Beratungsleistungen in Verbindung mit IT und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Schulungen zu aktuellen Entwicklungen in der Rechnungslegung sowie qualitätssichernde Unterstützungsleistungen. Die Angaben zum Honorar für den Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB für Leistungen an die Talanx AG sind im Anhang des Konzernabschlusses des Talanx-Konzerns enthalten.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Im Zuge des Börsengangs hat die Talanx AG aufgrund vertraglicher Regelungen (Underwriting Agreement) vom 19. September 2012 sämtliche mit der Börseneinführung befassten Banken hinsichtlich einer möglichen sich aus dem Börsengang ergebenden Haftung freigestellt. Hierzu hat die Talanx AG marktübliche Garantien und Zusicherungen übernommen. Resultierend aus der im Jahr 2010 vollzogenen Abspaltung verschiedener Beteiligungen von der HDI Service AG auf unsere Gesellschaft haftet die Talanx AG als übernehmender Rechtsträger gemäß § 133 UmwG für die vor dem Wirksamwerden der Abspaltung am 4. August 2010 begründeten Verbindlichkeiten der HDI Service AG mit dieser als Gesamtschuldner über einen Zeitraum von zehn Jahren für Versorgungsverpflichtungen aufgrund des Betriebsrentengesetzes. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen beträgt 27,7 Mio. EUR. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 27,7 Mio. EUR. Die HDI Global SE, Hannover, hat lediglich im Innenverhältnis die Verpflichtung aus der Altersversorgung der aktiven und ehemaligen Mitarbeiter, Geschäftsführer und Vorstände im Wege des Schuldbeitritts übernommen und haftet für die Erfüllung dieser Verbindlichkeiten. Aus diesen Versorgungsversprechen besteht für die Gesellschaft noch eine Mithaftung, deren Höhe am Ende des Geschäftsjahres 6,2 Mio. EUR betrug. Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen im Sinne von Artikel 28 Absatz 2 EGHGB beläuft sich auf 0,2 Mio. EUR. Als Trägerunternehmen für die Gerling Versorgungskasse VVaG haftet die Gesellschaft anteilig für eventuelle Fehlbeträge der Gerling Versorgungskasse. Die Talanx AG hat Bürgschaften für Rückbauverpflichtungen von konzerneigenen Windparks in Höhe von 4,9 Mio. EUR übernommen. Nach Einschätzung des Vorstands unserer Gesellschaft ist die Inanspruchnahme von Verpflichtungen, die aus den genannten Haftungsverhältnissen resultieren, als unwahrscheinlich einzuschätzen. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 39,0 Mio. EUR. Davon entfallen auf Verpflichtungen für Altersvorsorge 34,0 Mio. EUR und auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen 34,0 Mio. EUR.
Stimmrechtsmitteilung nach WpHG
Mitteilung der Meiji Yasuda Life Insurance Company vom 17. Juli 2015
Talanx Aktiengesellschaft 17. Juli 2015
Die Meiji Yasuda Life Insurance Company, Tokio, Japan, hat uns gemäß § 21 Absatz 1 WpHG am 17. Juli 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft, Hannover, Deutschland, am 15. Juli 2015 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,94 % (das entspricht 12.493.442 Stimmrechten) betragen hat.
Mitteilung des HDI V. a. G. vom 1. Oktober 2012
Talanx Aktiengesellschaft 4. Oktober 2012
Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen nach § 26 Absatz 1, § 21 Absatz 1a WpHG (Mitteilung zur Erstzulassung)
Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, HDI-Platz 1, 30659 Hannover, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Absatz 1a WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft, HDI-Platz 1, 30659 Hannover, Deutschland, am 1. Oktober 2012, dem Datum der erstmaligen Zulassung der Aktien der Talanx Aktiengesellschaft zum Handel an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main und Hannover, 89,08 % (208.000.000 Stimmrechte) beträgt.
Konzernabschluss
Die Gesellschaft ist Konzerngesellschaft des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Hannover. Der HDI (Mutterunternehmen) stellt nach § 341i HGB einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Für die Talanx AG als Mutterunternehmen des Talanx-Konzerns ergibt sich daneben die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses aus § 290 HGB, der auf der Grundlage von § 315e Absatz 1 HGB gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt wird. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben.
Entsprechenserklärung nach § 161 AktG
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären, wie in der Erklärung des Vorstands zur Unternehmensführung im Konzernlagebericht (Kapitel "Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate-Governance-Bericht") beschrieben, dauerhaft auf der Internetseite der Talanx AG zugänglich gemacht (http://www.talanx.com/corporate-governance/entsprecherklaerung).
Gewinnverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn der Talanx AG in Höhe von 485.159.445,38 EUR wie folgt zu verwenden:
- Ausschüttung einer Dividende von 1,45 EUR auf jede gewinnberechtigte Stückaktie: 366.556.569,30 EUR
- Gewinnvortrag: 118.602.876,08 EUR
Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 27. Februar 2019 in Hannover.
Talanx Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Torsten Leue, Vorsitzender
Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender
Sven Fokkema
Dr. Immo Querner
Ulrich Wallin
Dr. Jan Wicke
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Talanx AG, Hannover
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Talanx AG, Hannover, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Talanx AG, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.# Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht
Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht war folgender Sachverhalt am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
(1) Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen.
Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert:
① Sachverhalt und Problemstellung
② Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
③ Verweis auf weitergehende Informationen
Nachfolgend stellen wir den besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:
(1) Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen
① Im Jahresabschluss der Talanx AG zum 31. Dezember 2018 werden unter den Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 7.321 Mio (82 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegendem Wert. Den beizulegenden Wert ermittelt die Gesellschaft für alle Sachversicherungsgesellschaften im Erstversicherungsbereich anhand des Ertragswertverfahrens. Im Fall von Lebensversicherungsgesellschaften im Erstversicherungsbereich erfolgt eine Ermittlung des beizulegenden Werts durch ein modifiziertes Ertragswertverfahren in Anlehnung an IDW S 1 in Verbindung mit IDW RS HFA 10. Für die Tochtergesellschaft im Rückversicherungsbereich ergibt sich der Zeitwert aus dem Börsenkurs zum 30. Dezember 2018. Die für das Ertragswertverfahren verwendeten Zahlungsströme beruhen im Grundsatz auf beteiligungsindividuellen Planungen für die nächsten fünf Jahre, die unter anderem mit Annahmen über langfristige Wachstumsraten fortgeschrieben werden. Der jeweilige Kapitalisierungszinssatz wird aus der Rendite einer risikoadäquaten Alternativanlage abgeleitet. Ist der beizulegende Wert niedriger als der Buchwert, wird anhand qualitativer und quantitativer Kriterien untersucht, ob die Wertminderung voraussichtlich dauernd ist. Auf Basis der ermittelten Werte sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr kein Abwertungsbedarf. Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße abhängig davon, wie die gesetzlichen Vertreter die künftigen Zahlungsströme sowie die jeweiligen Kapitalisierungszinssätze und Wachstumsraten einschätzen. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität der Bewertung und der wesentlichen Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
② Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem das methodische Vorgehen zur Bewertung nachvollzogen. Wir haben insbesondere beurteilt, ob die beizulegenden Werte der wesentlichen Beteiligungen sachgerecht mittels Ertragswertverfahren bzw. modifiziertem Ertragswertverfahren unter Beachtung der relevanten Bewertungsstandards ermittelt wurden. Dabei haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie auf umfangreiche Erläuterungen der gesetzlichen Vertreter zu den wesentlichen Werttreibern gestützt, die den erwarteten Zahlungsströmen zugrunde liegen. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ geringe Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des auf diese Weise ermittelten Unternehmenswerts haben können, haben wir uns intensiv mit den bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parametern beschäftigt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Hierzu haben wir unsere internen Bewertungsspezialisten hinzugezogen. Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und zugrunde gelegten Bewertungsannahmen sind unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen aus unserer Sicht insgesamt geeignet, um die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen sachgerecht vorzunehmen.
③ Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind in den Erläuterungen im Abschnitt "Angaben zur Bilanzierung und Bewertung" des Anhangs enthalten. Daneben verweisen wir auf den Abschnitt "Angaben zur Bilanz - Aktiva" des Anhangs für die Darstellung der Zeitwerte und Bewertungsreserven. Bezüglich der Darstellung des Anteilsbesitzes verweisen wir auf den Abschnitt "Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva" des Anhangs. Risikoangaben sind im Risikobericht des Lageberichts im Abschnitt "Andere wesentliche Risiken" enthalten.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
- die in Abschnitt "Corporate Governance" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB
- den Corporate-Governance-Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex
- die in Abschnitt "Nichtfinanzielle Konzernerklärung" des Lageberichts enthaltene nichtfinanzielle Konzernerklärung nach § 315b Abs. 1 HGB
Die sonstigen Informationen umfassen zudem die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
* wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
* anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.# Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Talanx Aktiengesellschaft
Wir haben den Jahresabschluss der Talanx Aktiengesellschaft, bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Weiterhin haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Talanx Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der unternehmensrechtliche Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
- vermittelt der zusammengefasste Lagebericht in allen wesentlichen Belangen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von der Lage der Gesellschaft. Er hat die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung beschrieben.
Verantwortlichkeiten des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 8. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 20. Juni 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2018 als Abschlussprüfer der Talanx AG, Hannover, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Florian Möller.
Hannover, den 8. März 2019
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Florian Möller, Wirtschaftsprüfer
ppa. Christoph Czupalla, Wirtschaftsprüfer
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Hannover, den 27. Februar 2019
Talanx Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Torsten Leue, Vorsitzender
Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender
Sven Fokkema
Dr. Immo Querner
Ulrich Wallin
Dr. Jan Wicke
Glossar und Kennzahlendefinitionen
Bancassurance
Bank- und Postkooperationen. Partnerschaft zwischen einer Bank/Post und einem Versicherungsunternehmen zum Zweck des Vertriebs von Versicherungsprodukten über die Bank-/Postfilialen. Die Bindung zwischen Versicherer und Bank ist häufig geprägt durch eine Kapitalbeteiligung oder eine langfristige strategische Kooperation beider Parteien.
Beitrag
Prämie.
Ergebnis (auch: Gewinn) je Aktie, verwässert
Kennziffer, die sich aus der Division des auf die Aktionäre der Talanx AG entfallenden Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien errechnet. Das verwässerte Ergebnis je Aktie berücksichtigt ausgeübte oder noch nicht zur Ausübung stehende Bezugsrechte in die Aktienanzahl mit ein.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Periodengewinn vor außerordentlichem Ergebnis und vor Steuern.
International Financial Reporting Standards - IFRS
Internationale Rechnungslegungsvorschriften, vormals als IAS (International Accounting Standards) bezeichnet, bei Talanx angewendet seit 2004.
Jahresüberschuss
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzüglich des außerordentlichen Ergebnisses abzüglich Steuern.
Lebensversicherung
Zusammenfassung derjenigen Versicherungsformen, bei denen es im weiteren Sinne um die Risiken der ungewissen Lebensdauer und -planung geht. Dazu gehören Todesfall und Berufsunfähigkeit, Altersversorgung, aber auch Heirat und Ausbildung.Operatives Ergebnis (EBIT)
Summe aus dem Kapitalanlageergebnis, dem versicherungstechnischen Ergebnis sowie dem übrigen Ergebnis vor Zinsen für sonstiges zu Finanzierungszwecken aufgenommenes Fremdkapital (Finanzierungszinsen) und vor Steuern (Ertragsteuern).
Prämie (auch: Beitrag)
Vereinbartes Entgelt für die vom Versicherungsunternehmen übernommenen Risiken.
Retail
a) Allgemein: Privatkundengeschäft.
b) Ampega: Geschäft mit Investmentfonds, die grundsätzlich für den privaten, nicht institutionellen Anleger konzipiert sind, jedoch auch Investments von Konzerngesellschaften offenstehen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen
Aufwendungen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, wie z. B. Personal- und Sachaufwendungen, Abschreibungen, realisierte Verluste aus Kapitalanlagen, Währungskursverluste, Dienstleistungsaufwendungen.
Sonstige betriebliche Erträge
Erträge der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, wie z. B. realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen oder Währungskursgewinne.
Überschussbeteiligung
Gesetzlich vorgeschriebene, jährlich neu festgelegte Beteiligung der Versicherungsnehmer an den erwirtschafteten Überschüssen von Lebensversicherungen.
Underwriting
Prüfung und Einschätzung von (Rück-)Versicherungsrisiken zur Festsetzung einer angemessenen Prämie für das jeweilige Risiko. Der Zweck des Underwritings besteht darin, das Versicherungsrisiko so zu streuen, dass es einerseits für den (Rück-)Versicherten recht und billig, andererseits für den (Rück-)Versicherer profitabel ist.
Zeitwert
Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.
Kontakt
Talanx AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover
Telefon +49 511 3747-0
Telefax +49 511 3747-2525
www.talanx.com
Group Communications
Andreas Krosta
Telefon +49 511 3747-2020
Telefax +49 511 3747-2025
[email protected]
Investor Relations
Carsten Werle
Telefon +49 511 3747-2231
Telefax +49 511 3747-2286
[email protected]
Veröffentlicht am 18. März 2019
Dieser Geschäftsbericht erscheint auch auf Englisch.
Konzernstruktur
Group Structure
1 Bis 31. Dezember 2018 als Inter Hannover unter dem Segment Schaden-Rückversicherung
Nur die wesentlichen Beteiligungen
Main participations only
Stand / As at: 30.01.2019
Talanx AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover
Telefon +49 511 3747-0
Telefax +49 511 3747-2525
www.talanx.com