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Software AG Annual Report 2013

Mar 20, 2015

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Annual Report

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Publication

hmd-Software-Aktiengesellschaft

Andechs

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

Aktiva

31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Anlagevermögen 4.123.744,12 3.675.552,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.812.823,00 1.281.719,30
II. Sachanlagen 2.130.981,59 2.225.934,12
III. Finanzanlagen 179.939,53 167.898,59
B. Umlaufvermögen 184.124,87 162.465,31
I. Vorräte 15.792,07 16.091,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 163.502,34 142.409,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.830,46 3.964,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 114.135,92 110.466,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.422.004,91 3.948.484,29
Passiva
31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Eigenkapital 2.445.760,90 1.749.912,98
I. gezeichnetes Kapital 112.500,00 112.500,00
II. Kapitalrücklage 375.000,00 375.000,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 7.669,38 7.669,38
IV. Bilanzgewinn 1.950.591,52 1.254.743,60
B. Rückstellungen 307.489,53 276.718,59
C. Verbindlichkeiten 1.128.318,18 1.487.871,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 95.533,19 101.054,71
E. Passive latente Steuern 444.903,11 332.926,59
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.422.004,91 3.948.484,29

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 274a, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar, auf Ausweis unwesentlicher Abweichungen wird verzichtet.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist konservativ bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger linearer Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Absatz 1 Satz 1, Absatz 3 HGB).

Die Gesellschaft hat von ihrem Aktivierungswahlrecht nach § 248 Absatz 2 HGB Gebrauch gemacht und weist selbst entwickelte Anwendersoftware für Rechenzentrumslösungen als immaterielle Vermögensgegenstände im Anlagevermögen aus. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden gemäß § 255 Absatz 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 Absatz 2 HGB).

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Der Wertansatz des niedrigeren beizulegenden Werts erfolgte nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Ein sich ergebener Überhang passiver latenter Steuern wird entsprechend § 274 Absatz 1 Satz 1 HGB angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für die Planung und Entwicklung von Softwareprogrammen in Höhe von insgesamt 600.000,00 Euro unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens aktiviert

(§ 285 Nr. 22 HGB). Die Fertigstellung der Softwareprogramme erfolgte im Berichtsjahr; Abschreibungen waren in Höhe von 68.896,30 Euro vorzunehmen.

Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag 112.500,00 Euro und ist in 4.500 Namensaktien mit einem Nennwert in Höhe von je 25,00 Euro eingeteilt.

In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.254.743,60 Euro einbezogen.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten aus Altersversorgungsverpflichtungen bestehen für eine versorgungsberechtigte Person aufgrund einer Individualvereinbarung. Zur Berechnung des Rückstellungswertes ist ein versicherungsmathematisches Gutachten nicht erforderlich, weil die Verpflichtung mit einem feststehenden Erfüllungsbetrag angesetzt wurde. Eine Abzinsung der Rückstellung ergibt sich aus der individuellen Berechnung.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen insgesamt 477.998,16 Euro.

Am Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von insgesamt 533.852,02 Euro.

Am Abschlussstichtag bestehende Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 571.670,79 Euro sind durch Pfandrechte gesichert. Davon sind 531.455,62 Euro durch Grundpfandrechte gesichert.

Es werden aufgrund bestehender Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens passive latente Steuern in Höhe von 444.903,11 Euro gesondert ausgewiesen.

IV. Sonstige Angaben

Als Vorstand waren im Geschäftsjahr bestellt:

Frau Hannelore Moser, Kauffrau

Frau Christine Munker, Kauffrau (bis 03.04.2013)

Herr Christian Heidler, Kaufmann (ab 18.07.2013)

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Martin Moser, Kaufmann, Vorsitzender

Herr Horst Wagner, Steuerberater

Herr Karl-Heinz Siebenpfeiffer, Kaufmann

Auf die Angaben über die Bezüge der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurde entsprechend der Regelungen des § 288 Absatz 1 HGB verzichtet.

Die EURO DATA GmbH & Co. KG hat der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie die Mehrheit am gesamten Aktienkapital hält (Mitteilungspflicht gmäß § 160 Absatz 1 Nr. 8 AktG).

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ETL AG Steuerberatungsgesellschaft, Essen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Handelsregisters unter der Registernummer HRB 22694 des Registergerichts Essen eingereicht.

Andechs, 06.05.2014

Der Vorstand

Der Jahresabschluss wurde am 03. Juli 2014 festgestellt.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 3.7.2014.