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S Immo AG — Interim / Quarterly Report 2013
May 23, 2013
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Interim / Quarterly Report
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Zwischenbericht Q1 zum 31.03.2013
In Lebensräume investieren
Kennzahlen
| 01.01. – 31.03.2013 | 01.01.–31.03.2012 | ||
|---|---|---|---|
| Umsatz | EUR Mio. | 46,7 | 46,9 |
| davon Mieterlöse und Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung | EUR Mio. | 37,4 | 37,8 |
| EBITDA | EUR Mio. | 25,2 | 23,6 |
| EBIT | EUR Mio. | 26,9 | 25,1 |
| EBT | EUR Mio. | 9,3 | 5,6 |
| Periodenergebnis | EUR Mio. | 6,5 | 6,4 |
| Bilanzsumme | EUR Mio. | 1.986,7 | 2.084,4 |
| Eigenkapital | EUR Mio. | 523,8 | 506,6 |
| Verbindlichkeiten | EUR Mio. | 1.462,9 | 1.577,8 |
| Eigenkapitalquote (inkl. Genussrechtskapital) | in % | 38 | 36 |
| Investitionen | EUR Mio. | 1,1 | 2,0 |
| Operativer Cashflow | EUR Mio. | 26,2 | 22,6 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | EUR Mio. | 28,7 | 37,7 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | EUR Mio. | -46,2 | -105,5 |
| Liquide Mittel zum Ende des Quartals | EUR Mio. | 60,4 | 60,5 |
| NOI-Ratio | in % | 54 | 50 |
| Loan-to-Value-Ratio (ohne Derivatbewertung) | in % | 52 | 56 |
| FFO | EUR Mio. | 8,4 | 5,9 |
| Ergebnis je Aktie | EUR | 0,09 | 0,09 |
| EPRA-NAV je Aktie | EUR | 9,34 | 8,88 |
| Kurs-Abschlag vom EPRA-NAV | in % | 50 | 49 |
| Bilanz-NAV je Aktie (Buchwert je Aktie) | EUR | 7,37 | 7,06 |
| Kurs-Abschlag vom Bilanz-NAV | in % | 36 | 36 |
| Operativer Cashflow je Aktie | EUR | 0,39 | 0,33 |
| Immobilienvermögen | EUR Mio. | 1.841,7 | 1.934,4 |
| davon Anlagen in Bau | EUR Mio. | 20,3 | 56,0 |
| INHALT | |
|---|---|
| Brief des Vorstands | 1 |
| Investor Relations | 2 |
| Zwischenlagebericht | 4 |
| Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2013 | 10 |
| Finanzkalender | 25 |
| Kontakt / Impressum | 25 |
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
die S IMMO startete voller Elan erfolgreich ins Jahr 2013. Nachdem wir vor wenigen Wochen mit dem Jahresergebnis 2012 das höchste EBIT der Unternehmensgeschichte und unseren Dividendenvorschlag mit einer Steigerung von 50 % auf 15 Cent je Aktie präsentierten, stellen wir mit den Zahlen zum ersten Quartal 2013 unter Beweis, dass wir diesen positiven Trend fortsetzen. Bei wesentlichen Kennzahlen erreichte die S IMMO ein Plus: So erhöhten wir das Periodenergebnis auf EUR 6,5 Mio. und die Funds From Operations um 42,6 % auf EUR 8,4 Mio. Damit liegen wir voll im Plan. Darüber hinaus bestätigen diese Werte unsere Position im Branchenvergleich: Die S IMMO ist die Nummer eins in Sachen Effizienz.
Obwohl das erste Quartal für den Immobilien-Transaktionsmarkt traditionell schwächer ausfällt als die Folgemonate, verkauften wir im Berichtszeitraum erneut erfolgreich Immobilien und erzielten damit ein Veräußerungsergebnis in Höhe von EUR 32,6 Mio. mit einem Gewinn von EUR 1,4 Mio. Unserem für 2013 gesteckten Ziel, Immobilien im Wert von etwa EUR 100 Mio. zu veräußern, sind wir damit bereits ein gutes Stück näher gekommen.
Investitionsseitig konzentrieren wir uns vor allem auf den Berliner Markt. Mit dem Kauf des Büroobjekts Sonnenallee, das aus einem architektonisch ansprechenden und vollständig renovierten Altbau sowie einem Mitte der 1990er-Jahre neu zugebauten Teil mit insgesamt rund 11.000 m² vermietbarer Fläche besteht, haben wir einen ersten Schritt getan. Die im ersten Quartal getätigten Veräußerungen und der erwähnte Zukauf unterstreichen unseren Ansatz, Immobilienzyklen strategisch zu nutzen. Wohnobjekte, die derzeit vor allem in Berlin, Hamburg und Wien noch eine Boomphase erleben, werden lukrativ verkauft. Opportunitäten wie zum Beispiel am Berliner Büromarkt möchten wir ergreifen, um mit unserem lokalen Expertenteam Potenziale zu nutzen und damit den Wert unseres Portfolios auch in Zukunft weiter zu steigern.
Unverändert bleibt die Strategie der S IMMO: Wir sind gezielt in vier Nutzungsarten in Hauptstädten innerhalb der Europäischen Union investiert. Die Streuung nach Regionen hilft uns, Immobilienschwankungen auszugleichen. Hochphasen, wie wir sie derzeit in Wien und Berlin erleben, ermöglichen es, schwächere Märkte zu kompensieren. Derzeit sehen wir vor allem Budapest auf Grund der wirtschaftlichen und politischen Situation als
Das Vorstandsteam: Ernst Vejdovszky, Friedrich Wachernig
herausforderndsten Standort. In Sofia und Bukarest dürften wir den Tiefpunkt schon erreicht haben. Vermietungsgespräche in unseren Serdika und Sun Offices laufen vielversprechend, so dass wir schrittweise den Vermietungsgrad in diesen beiden Büroobjekten steigern können.
Gestärkt durch die guten Jahresergebnisse 2012, die vom Markt positiv aufgenommene Dividendenankündigung und die Erfolge im ersten Quartal blicken wir dem weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres sehr positiv entgegen.
Ihr Vorstandsteam
Ernst Vejdovszky Friedrich Wachernig
Unsere Aktie
Nach einem erfolgreichen Jahresende 2012 waren die Kapitalmärkte für 2013 positiv gestimmt: Indexhöchststände vor der Krise sollten übertroffen und dadurch das Vertrauen in die Märkte gestärkt werden. An der Wiener Börse war der erste Handelstag des Jahres 2013 der beste im bisherigen Jahresverlauf. Die Euphorie an den Kapitalmärkten erfuhr jedoch einen Dämpfer, der fast das gesamte erste Quartal anhielt. Der nur knapp abgewendete Staatsbankrott Zyperns brachte Europa erneut in eine
Kursentwicklung
indexiert vom 01.01.2013 bis 31.03.2013
Krisensituation. Vor allem wurde das Vertrauen der Europäer dadurch erschüttert, dass erstmals Spareinlagen privater Anleger zur Rettung des Bankensektors herangezogen werden sollten. Erst nach Protesten wurden in einem zweiten Anlauf Sparguthaben unter EUR 100.000 von der verpflichtenden Abgabe ausgenommen.
In Europa sorgte darüber hinaus einerseits der Ausgang der italienischen Parlamentswahlen, der eine Regierungsbildung fast unmöglich macht und erneute Neuwahlen realistischer werden lässt, für Pessimismus. Andererseits kämpft Frankreich mit einer schwachen Wirtschaftsleistung und möchte diese mittels attraktiverer Exportpolitik ankurbeln. International wird die Stimmung durch ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum in China sowie die Budget- und Verschuldungspolitik in den USA getrübt.
Diese Verunsicherungen spürte auch die Wiener Börse im ersten Quartal 2013. So schloss der Wiener Leitindex ATX per 31.03.2013 mit einem Zählerstand von 2.352,01 und der Branchenindex für österreichische Immobilienaktien IATX mit 163,36 Zählern. Grundsätzlich hat die Wiener Börse als Börsenplatz durch abnehmende Liquidität, mangelnde Alternativen zur Osteuropa-Story und fehlende Impulse in der Kapitalmarktpolitik weiter an Attraktivität verloren.
| Aktiendaten | 2013 | 2012 | |
|---|---|---|---|
| Schlusskurs (per 31.03.) | EUR | 4,688 | 4,488 |
| Durchschnittlicher Tagesumsatz | Stück | 45.500 | 60.600 |
| Ergebnis je Aktie (EPS) | EUR | 0,09 | 0,09 |
| EPRA-NAV je Aktie | EUR | 9,34 | 8,88 |
| Kurs-Abschlag zum EPRA-NAV | in % | 50 | 49 |
| Bilanz-NAV je Aktie (Buchwert je Aktie) | EUR | 7,37 | 7,06 |
| Kurs-Abschlag zum Bilanz-NAV | in % | 36 | 36 |
| Operativer Cashflow je Aktie | EUR | 0,39 | 0,33 |
| Kurs/operativer Cashflow | EUR | 3,02 | 3,36 |
Performancedaten S IMMO Aktie
| ISIN AT0000652250 |
|
|---|---|
| 1 Jahr | 4,46 % |
| 3 Jahre (p.a.) | -1,80 % |
Performancedaten S IMMO INVEST Genussscheine
| ISIN | AT0000795737 | AT0000630694 |
|---|---|---|
| 1 Jahr | 4,30 % | 13,50 % |
| 3 Jahre (p.a.) | 5,90 % | 6,30 % |
| Stammdaten S IMM O Aktie |
|
|---|---|
| ISIN | AT0000652250/SPI |
| Börsenkürzel | Reuters: SIAG.VI Bloomberg: SPI:AV |
| Handelsplatz | Wiener Börse |
| Marktsegment | Prime Market |
| Index-Zugehörigkeit | GPR General / IATX |
| Börsenkapitalisierung (31.03.2013) | EUR 319,34 Mio. |
| Anzahl der Aktien (31.03.2013) | 68.118.718 |
| Market Maker | Erste Group/ KochBank |
| Erstnotiz | 28.06.2002 |
| Genussscheindaten | |
|---|---|
| ISIN | AT0000795737 (für Erstnotiz 1996) AT0000630694 (für Erstnotiz 2004) |
| Börsenkürzel | Reuters: SIMIg.VI Bloomberg: SIIG:AV |
| Handelsplatz | Wiener Börse |
| Marktsegment | other securities.at |
| Börsenkapitalisierung (31.03.2013) |
EUR 200,80 Mio. |
| Anzahl der Genussscheine (31.03.2012) |
1.703.069 (Tranche I) 1.070.893 (Tranche II) |
Wie die meisten anderen Werte des Prime Markets verlor auch die S IMMO Aktie an Wert und beendete das erste Quartal mit einem Schlusskurs von EUR 4,69. Dennoch entwickelte sich die S IMMO Aktie besser als der IATX und der ATX. Auf 12-Monats-Sicht verzeichnete die S IMMO einen Wertzuwachs von 4,5 %.
Seit April 2013 arbeitet die S IMMO wieder mit einem zweiten Market Maker, der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank in Frankfurt, zusammen. Dadurch ist es möglich, die S IMMO Aktie im XETRA DAX und über das Internetportal FLATEX, einen der führenden Online-Broker Deutschlands, zu erwerben.
Im ersten Quartal 2013 nahmen das Management und das Investor-Relations-Team der S IMMO AG an der Investorenkonferenz der Erste Group in London und an der Real Estate Conference von HSBC in Frankfurt teil. In den persönlichen Investorengesprächen konnte immer häufiger Interesse für die zukünftige Dividendenpolitik sowie den Investitionsfokus der S IMMO festgestellt werden. Die Konzentration des Unternehmens auf Ertragssteigerung stößt sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Anlegern auf breite Zustimmung. Dies bestärkt das Unternehmen in seinen Bemühungen, diesen Weg auch in Zukunft zu gehen.
| in EUR | Kurs S IMM O Aktie AT0000652250 |
Kurs S IMM O INVEST AT0000795737 |
Kurs S IMM O INVEST AT0000630694 |
ATX | IATX |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.03.2012 | 4,488 | 73,000 | 71,750 | 2.158,57 | 151,30 |
| 31.12.2012 | 4,810 | 72,970 | 72,250 | 2.401,21 | 174,01 |
| 31.03.2013 | 4,688 | 72,000 | 73,000 | 2.352,01 | 163,36 |
Zwischenlagebericht
Gesamtwirtschaftlicher Überblick
Europa befand sich im Jahr 2012 mit einem negativen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 % in der Euro-Zone in einer Rezession. Besonders betroffen waren die unter der Staatsschulden- und Bankenkrise leidenden Länder Italien, Spanien, Portugal, Slowenien und Zypern. Auch in Deutschland nahm die Wirtschaftsleistung ab. Die Lage an den Kapitalmärkten und die Unsicherheit über die Folgen der Schuldenkrise haben sich jedoch seit dem Spätsommer 2012 etwas entspannt. Diese Beruhigung hat sich auch auf Unternehmen und private Haushalte übertragen und in wichtigen Stimmungsindikatoren Niederschlag gefunden. Die Inflationsgefahr scheint derzeit in der Euro-Zone gering zu sein, könnte aber bei Fortsetzung der expansiven Geldpolitik ansteigen. Die Europäische Kommission rechnet für das Jahr 2013 noch mit einem Rückgang des Wirtschaftswachstums um 0,3 %. Ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,4 % wird erst für 2014 prognostiziert.
Innerhalb der Euro-Zone bleibt die Entwicklung weiterhin regional unterschiedlich: Staaten wie Italien und Spanien, denen massive Konsolidierungsmaßnahmen bevorstehen, müssen auch 2013 mit einer Rezession rechnen. Laut den jüngsten Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte auch Frankreich in eine Rezession fallen. Dies wäre für die gesamte Euro-Zone bedenklich, da die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft gemeinsam mit Deutschland den größten Beitrag zur Staatenrettung leistet und zweitwichtigster Garantiegeber des Euro-Rettungsschirms ist. In Zentral- und Südosteuropa war vor allem die schwache inländische Nachfrage im vergangenen Jahr eine Wachstumsbremse. Obwohl sie sich heuer verbessern soll, erwartet die Erste Group für die Region ebenfalls eine Stagnation oder nur ein schwaches Wachstum für das Jahr 2013.
Die Wirtschaftsentwicklung in Österreich hat laut Oesterreichischer Nationalbank (OeNB) zu Jahresbeginn die Talsohle mit großer Wahrscheinlichkeit durchschritten, dennoch kommt die Konjunktur nur langsam in Schwung. Ökonomen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und des Instituts für Höhere Studien (IHS) rechnen damit, dass sich das heimische Bruttoinlandsprodukt 2013 auf knapp 1 % und 2014 auf 1,6 % verbessern wird.
Der Immobilienmarkt im Überblick
Österreich/Deutschland
Der Wiener Büromarkt verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen deutlichen Rückgang bei der Vermietungsleistung im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dennoch steht Wien mit einem Büroleerstand von 6,6 % im europäischen Vergleich sehr gut da. Der Berliner Wohnimmobilienmarkt zählt nach wie vor zu den attraktivsten Märkten Europas. Die Angebotspreise für Wohnungen und Häuser sind auch im ersten Quartal weiter gestiegen. Darüber hinaus verzeichneten in der deutschen Bundeshauptstadt Projektentwicklungen im Wohnbereich einen sprunghaften Anstieg.
Der Wiener Hotelmarkt hat sich im ersten Quartal 2013 erneut positiv entwickelt. Im Vergleich zur Vorjahresperiode verbesserte sich die Anzahl der Nächtigungen um 5,1 % und das Gästevolumen um 3,3 %. Insbesondere im Luxus-Segment wird sich auch heuer das Angebot internationaler Top-Marken und individueller
Boutique-Hotels weiter erhöhen. Auch im Budget-Segment sind weitere Hotels in Bau. Zwar wurde das zusätzliche Zimmerangebot vom Markt weitestgehend gut aufgenommen, die durchschnittliche Zimmerauslastung ist dennoch geringfügig auf 51 % gesunken.
Zentraleuropa (CEE)
Trotz der wirtschaftlich eher angespannten Lage verzeichnete Budapest im ersten Quartal einen deutlichen Anstieg der Vermietungsleistung am Büromarkt, wobei der Anteil der Vertragsverlängerungen nur 24,6 % ausmachte – der niedrigste Wert seit dem dritten Quartal 2009. Der Schwerpunkt der Mieter liegt auf kleinen Einheiten unter 500 m². In Prag und Bratislava liegt der Fokus am Büromarkt auf Flächenrationalisierung und Kostenoptimierung. In Prag erhöhte sich die Leerstandsrate leicht, und der Anteil der Vertragsverlängerungen lag bei über 40 %. In Bratislava werden dezentrale, kosteneffiziente Lagen zunehmend beliebter. Die limitierte Anzahl geplanter Projekte und verfügbarer A-Klasse-Objekte sollte die Leerstandsrate verbessern.
Während sich der Hotelmarkt in Prag im Vorjahr deutlich erholen konnte, ist er in Bratislava nach wie vor von einem starken Überangebot und geringer Nachfrage geprägt. Das wirkt sich auch auf die Wertentwicklung der Hotels aus. Für Budapest wird für 2013 abhängig von der weiteren wirtschaftlichen und politischen Entwicklung des Landes eine ähnlich stabile Entwicklung der Hotelkennzahlen wie im Jahr 2012 erwartet.
Südosteuropa (SEE)
Der Büromarkt in Bukarest ist auf Grund des bestehenden Überangebots immer noch mietergetrieben. Trotz einiger Neuvermietungen bestand die Vermietungsleistung hauptsächlich aus Vertragsverlängerungen und Flächenrationalisierungen. In den nächsten ein bis zwei Jahren laufen wichtige Mietverträge aus, was zu einer höheren Dynamik am Markt führen sollte. In Sofia kamen im ersten Quartal 2013 deutlich weniger neue Büroflächen auf den Markt als im Jahr zuvor. Darüber hinaus werden bis Mitte 2014 keine größeren spekulativen Fertigstellungen erwartet, was eine weitere Reduktion des Leerstands unterstützen sollte.
Der rumänische Einzelhandel erwartet 2013 eine stabile Entwicklung, wobei lediglich große Unternehmen expandieren wollen. Die geringe Anzahl neuer Projekte bietet bestehenden Einkaufszentren die Chance, ihren Mietermix zu optimieren und internationale Ankermieter zu gewinnen. Der Wettbewerb in Sofia hingegen bleibt stark. Im ersten Quartal 2013 wurde das Paradise Center eröffnet, ein weiteres Einkaufszentrum steht kurz vor Betriebsaufnahme. Aktives Mieter-Management und eine gute Marktpositionierung sind wichtiger denn je.
Am Bukarester Hotelmarkt hat im Vorjahr eine Stabilisierung der Zimmerpreise und der Auslastung auf niedrigem Niveau stattgefunden. Für 2013 wird abhängig von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung nur mit einem geringen Wachstum gerechnet.
Quellen: Budapest Research Forum, CBRE, Cushman & Wakefield, Der Standard, Deutscher Wirtschaftsdienst, Die Presse, Erste Group, Europäische Kommission, European Chain Hotels Market Review, Forton, Gewinn, Hotstats.com by TRI Hospitality Consulting, Ifo World Economic Survey (WES), Internationaler Währungsfonds, Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), presse.com, Succeed, Wallstreet-online.de, Wien Tourismus, Wiener Institut für Höhere Studien (IHS), Wirtschaftsblatt, wirtschaftsblatt.at
| Spitzenmieten (EUR /m²/Monat) |
Spitzen Bruttorenditen (%) |
Vermietungsleistung 1. Quartal 2013 (m²) |
Leerstands quote (%) |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Büro | Retail | Büro | Retail | Büro | Büro | |
| Berlin | 22,501 | 300,001 | 5,001 | 4,501 | 85.5005 | 8,55 |
| Bratislava | 16,001 | 75,001* | 7,251 | 7,001* | 20.00011 | 14,311 |
| Budapest | 20,001 | 100,001* | 7,501 | 7,001* | 71.4006 | 19,66 |
| Bukarest | 18,001 | 50,001* | 8,251 | 8,751* | 62.5008 | 15,48 |
| Hamburg | 24,001 | 250,001 | 4,751 | 4,301 | 107.0009 | 7,69 |
| Prag | 21,001 | 85,001* | 6,251 | 6,251* | 93.0007 | 13,17 |
| Sofia | 12,502 | 27,003* | 9,502 | 9,253* | 31.30010 | 31,710 |
| Wien | 25,001 | 300,001 | 4,851 | 4,151 | 50.0004 | 6,64 |
| Zagreb | 15,001 | 22,501* | 8,301 | 8,251* | 8.80012 | 16,012 |
* Daten für Einkaufszentren. Die restlichen Retail-Daten gelten für Einzelhandelsflächen in Haupteinkaufsstraßen.
- 1 CBRE, Market View, EMEA Rents and Yields, Q1 2013
- 2 Cushman & Wakefield, Marketbeat, Office Snapshot Bulgaria, Q1 2013
- 3 Forton, Bulgarischer Retailmarkt, Q1 2013
- 4 CBRE, Marktbericht, Wiener Büromarkt, Q1 2013
- 5 CBRE, Marktbericht, Berliner Büromarkt, Q1 2013
- 6 Budapest Research Forum, Presseaussendung, Q1 2013
- 7 Cushman & Wakefield, Marketbeat, Office Snapshot Czech Republic, Q1 2013
- 8 Cushman & Wakefield, Marketbeat, Office Snapshot Romania, Q1 2013
- 9 CBRE, Marktbericht, Hamburger Büromarkt, Q1 2013
- 10 Forton, Bulgarischer Büromarkt, Q1 2013
- 11 CBRE, Marktbericht, Büromarkt Bratislava, Q1 2013
- 12 CBRE, Marktbericht, Büromarkt Zagreb, Q1 2013
Geschäfts- und Ergebnisentwicklung
Immobilienportfolio
Das Immobilienportfolio der S IMMO bestand per 31.03.2013 aus 216 Gebäuden mit einem Verkehrswert von EUR 1.841,7 Mio. und einem sehr guten Vermietungsgrad von 91,0 %. Das Unternehmen ist gezielt in vier Segmenten investiert: Büro- (39,2 %), Geschäfts- (25,7 %), Wohnimmobilien (21,4 %) sowie Hotels (13,7 %). Die Immobilien befinden sich in Österreich (33,1 %), Deutschland (25,8 %), SEE (21,0 %) und CEE (20,1 %). Die Gesamt-Mietrendite beläuft sich auf 6,9 %.
Ergebnisentwicklung
Die S IMMO konnte ihre immobilienbezogenen Kosten und Verwaltungskosten im Vergleich zum ersten Quartal 2012 weiter reduzieren. In der Folge wurden das EBITDA um 6,8 % auf EUR 25,2 Mio. und das EBIT um 7,1 % auf EUR 26,9 Mio. erhöht. Die Verbesserung beider Kennzahlen im Vergleich zur Vorjahresperiode ist ein weiterer Beweis dafür, dass die S IMMO die Nummer eins in Effizienz ist. Die Funds From Operations (FFO) wurden um beachtliche 42,6 % auf EUR 8,4 Mio. gesteigert. Insgesamt konnte das erste Quartal mit einem Periodenüberschuss von EUR 6,5 Mio. beendet werden.
Entwicklung des Bruttoergebnisses
Im ersten Quartal 2013 betrugen die Gesamterlöse EUR46,7 Mio. Die darin enthaltenen Mieterlöse reduzierten sich auf Grund der im Jahr 2012 getätigten Immobilienverkäufe erwartungsgemäß und beliefen sich auf EUR 29,4 Mio. (Q1 2012: EUR 30,1 Mio.). Während sich das Immobilienportfolio um 6,3 % verringerte, sanken die Mieterlöse lediglich um 2,4 %.
Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung (Erlöse der in Form von Managementverträgen betriebenen Hotels Vienna Marriott und Budapest Marriott) erhöhten sich um 3,6 % auf EUR 8,0 Mio. (Q1 2012: EUR 7,7 Mio.) und bestätigen damit den anhaltend positiven Trend, der bereits in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu
beobachten war. Das Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung verbesserte sich in der Folge um 12,4 % auf EUR 0,8 Mio. (Q1 2012: EUR 0,7 Mio.).
Betrachtet man die Aufteilung der Mieterlöse nach Regionen, leistete SEE mit 28,3 % den größten Beitrag, gefolgt von Österreich mit 26,2 % und Deutschland mit 26,0 %. Die Mieterlöse in CEE wiesen einen Anteil von 19,5 % auf.
Nach Nutzungsarten aufgeteilt, setzten sich die Mieterlöse im ersten Quartal 2013 folgendermaßen zusammen: Geschäftsflächen bildeten mit 39,4 % den größten Anteil, gefolgt von Büroimmobilien mit 34,4 % und Wohngebäuden mit 19,8 %. Die vermieteten Hotels erbrachten einen Anteil von 6,4 %.
In Summe erhöhte sich das Bruttoergebnis um 2,6 % auf EUR 27,4 Mio. (Q1 2012: EUR 26,7 Mio.).
Erfolgreiche Immobilienverkäufe
Im ersten Quartal 2013 konnte die S IMMO AG bereits einen Teil ihres Ziels, rund 5 % des Immobilienportfolios erfolgreich zu veräußern, umsetzen. Die Verkäufe setzten sich in der Berichtsperiode folgendermaßen zusammen:
- eine Wohnung in der Wohn- und Büroimmobilie Neutor 1010 in Wien
- ein Wohngebäude in Berlin
- ein Geschäftsobjekt in Bremen
Die Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien betrugen per 31.03.2013 EUR 32,6 Mio. (Q1 2012: EUR 39,5 Mio.). Daraus ergibt sich ein Veräußerungsgewinn von EUR 1,4 Mio. (Q1 2012: EUR 0,7 Mio.). Gegenüber den Schätzwerten per 30.09.2012 betrug der Veräußerungsgewinn EUR 5,3 Mio.
Die durch Immobilienverkäufe reduzierten Mieterlöse konnten durch eine erfolgreiche Reduktion der immobilienbezogenen Kosten sowie der Verwaltungskosten kompensiert werden und führten in Summe zu einer Erhöhung des EBITDA, welches per 31.03.2013 EUR 25,2 Mio. ausmachte (Q1 2012: EUR 23,6 Mio.). Das entspricht einem Plus von 6,8 %. Auch das EBIT konnte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,1 % auf EUR 26,9 Mio. (Q1 2012: EUR 25,1 Mio.) gesteigert werden.
Das Finanzergebnis wurde im ersten Quartal 2013 um 11,7 % auf EUR -14,4 Mio. (Q1 2012: EUR -16,3 Mio.) reduziert. Das Quartalsergebnis enthält dabei nicht cashwirksame Effekte aus der Bewertung von Derivaten und Fremdwährungen von insgesamt EUR 1,3 Mio. (Q1 2012: EUR 2,6 Mio.).
Stabile Entwicklung des Periodenüberschusses
Im ersten Quartal 2013 konnte das Periodenergebnis im Vergleich zum ersten Quartal 2012 auf EUR 6,5 Mio. leicht erhöht werden (Q1 2012: EUR 6,4 Mio.).
* Ohne Vienna Marriott Hotel und Budapest Marriott Hotel
Funds From Operations (FFO)
Der FFO wurde gegenüber dem ersten Quartal 2012 um beachtliche 42,6 % auf EUR 8,4 Mio. gesteigert (Q1 2012: EUR 5,9 Mio.). Zur Berechnung des FFO wurde das Periodenergebnis um nicht cashwirksame Positionen wie Abschreibungen, das Ergebnis aus der Bewertung von Zinsabsicherungsinstrumenten und Währungsdifferenzen bereinigt.
Net Operating Income (NOI)
Die verbesserte Effizienz führte zu einer Erhöhung des NOI, welcher sich zum 31.03.2013 auf EUR 25,1 Mio. belief (Q1 2012: EUR 23,6 Mio.).
Aufstellung des NOI per 31.03.
| 2013 | 2012 | Ver änderung |
|
|---|---|---|---|
| NOI in EUR Mio. | 25,1 | 23,6 | +6,1 % |
| NOI-Marge in % | 53,6 | 50,4 | +3,2 PP |
Cashflow
Der operative Cashflow belief sich per Quartalsultimo auf EUR 26,2 Mio. (Q1 2012: EUR 22,6 Mio.). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug EUR 28,7 Mio. (Q1 2012: EUR 37,7 Mio.), und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit machte EUR -46,2 Mio. aus (Q1 2012: EUR -105,5 Mio.).
Konzernbilanz
Das Gesamtvermögen der S IMMO Gruppe reduzierte sich auf Grund der Immobilienverkäufe von EUR 2.013,8 Mio. per 31.12.2012 auf EUR 1.986,7 Mio. per 31.03.2013. Zum Quartalsultimo hatte das Unternehmen einen leicht erhöhten Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von EUR 60,4 Mio. (31.12.2012: EUR 57,1 Mio.).
Net Asset Value (NAV)
Im ersten Quartal 2013 konnten sowohl der Bilanz-NAV (Buchwert je Aktie) als auch der EPRA-NAV erneut gesteigert werden. So belief sich der Bilanz-NAV per 31.03.2013 auf EUR 7,37 je Aktie (31.12.2012: EUR 7,17 je Aktie), während der EPRA-NAV auf EUR 9,34 je Aktie erhöht wurde (31.12.2012: EUR 9,18 je Aktie). Bei der Kalkulation des EPRA-NAV wird das Eigenkapital um jene Effekte bereinigt, die keinen langfristigen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der S IMMO Gruppe haben, wie beispielsweise die Bewertung der Zinsabsicherungsinstrumente und latente Steuern.
Chancen und Risiken
Die Gesamteinschätzung der potenziellen Chancen und möglichen Risiken der S IMMO Gruppe ist im Geschäftsbericht 2012 (Seite 42 ff.) ausführlich dargestellt. Da sich die Rahmenbedingungen seit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2012 am 25.04.2013 nicht wesentlich geändert haben, wird in diesem Abschnitt vor allem auf mögliche Risiken in den kommenden Monaten eingegangen.
Die Probleme in der Euro-Zone werden auch im zweiten Quartal einen großen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der S IMMO AG haben. Eine rasche wirtschaftliche Erholung in der Region wird von Experten in Frage gestellt. Der Konsum sowie Investitionen innerhalb der Euro-Zone sollen eher gedämpft bleiben. Mögliche Wachstumsimpulse könnten nur von auswärts – beispielsweise aus den USA – kommen. Der Ausgang der italienischen Parlamentswahlen ebenso wie die Ereignisse auf Zypern haben die Stimmung und das Vertrauen in die Euro-Zone erneut angeschlagen, weshalb die Region länger in der Rezession bleiben könnte. Ein Zuwachs wird erst für 2014 erwartet.
Die S IMMO spürt diese schwache Wirtschaftsentwicklung hauptsächlich in Bulgarien, Rumänien und in Ungarn. Auswirkungen vor allem auf Immobilienbewertungen und Mieteinnahmen können daher nicht ausgeschlossen werden. In Ungarn ist die Situation zusätzlich auf Grund der politischen Entwicklung verschärft, die zur Folge hat, dass große Unternehmen ihre Standorte zusammenlegen und die Nachfrage nach Büroflächen abnimmt. Das könnte in den nächsten Quartalen auch einige Mieter der S IMMO betreffen. Neben diesen immobilien-
Ausblick
Die Wirtschaft in der Europäischen Union befindet sich nach wie vor in einer schwierigen Phase, wobei die Länder Südosteuropas besonders betroffen sind. Zusätzlich brachten die Ereignisse auf Zypern Europa in eine neuerliche Krisensituation. Dadurch könnte die Rezession länger anhalten oder auch tiefer ausfallen. So prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Konjunktur in der Euro-Zone heuer um 0,3 % schrumpfen könnte. Eine Erholung wird erst für 2014 prognostiziert. Innerhalb der Euro-Zone wird sich die Wirtschaft zudem unterschiedlich schnell entwickeln. So werden Italien und Spanien noch länger mit einem Wirtschaftsrückgang zu kämpfen haben. Besorgniserregend ist die Prognose des IWF für Frankreich: Demnach könnte auch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone in eine Rezession fallen, was schwerwiegende Folgen für den Euro-Rettungsschirm hätte.
In diesem herausfordernden Umfeld setzt die S IMMO weiter auf ihre bewährte Strategie und ist gezielt in vier Segmenten investiert. Der Fokus liegt dabei auf Immobilien in den Hauptstädten innerhalb der Europäischen Union – von Berlin über Prag und Wien bis Bukarest. Dadurch können wir die Vorteile aus den unterschiedlichen Immobilienzyklen nützen. So werden wir auch im Jahr 2013 rund 5 % unseres Portfolios verkaufen – allen voran in Wien, Hamburg und Berlin – und dabei Gewinne realisieren. bezogenen Risiken könnte die angespannte wirtschaftliche Situation ebenso die Finanzierungskosten, die eigene Liquidität, aber auch die Zahlungsfähigkeit der Partner beeinflussen.
Die S IMMO versucht, potenziellen Risiken mit gezielten Maßnahmen zu begegnen und eventuelle negative Auswirkungen auf die Ertragslage und das operative Geschäft zu minimieren. Darüber hinaus wird für bekannte Risiken bilanzielle Vorsorge getroffen.
Die Verkaufserlöse werden wir für attraktive Investitionsmöglichkeiten in Berlin einsetzen, aber auch um unsere Loan-to-Value-Ratio kontinuierlich auf unter 50 % zu senken. Vermietungsseitig konzentrieren wir uns in Südosteuropa auf die weitere Verwertung von Büroflächen in den Gebäuden Serdika und Sun Offices, wobei wir bei Letzterem eine Vollvermietung bis zum Jahresende anstreben. Wir planen, die bestehenden schlanken Strukturen im Unternehmen noch effizienter zu gestalten und immobilienbezogene Kosten weiter zu reduzieren, ohne unsere hohen Qualitätsansprüche aus den Augen zu verlieren.
Kapitalmarktseitig werden wir mit unserem zweiten Market Maker, der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank, den Zugang zu deutschen institutionellen Investoren intensivieren. Darüber hinaus setzen wir unser Aktienrückkauf-Programm und das Rückkauf-Programm des S IMMO INVEST Genussscheins bis zum Auslaufen Ende Juni fort.
| Konzernbilanz | |
|---|---|
| zum 31.03.2013 |
| Aktiva in TEUR | Anhangs angabe |
31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | |||
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | |||
| Vermietete Immobilien | 3.1.1. | 1.654.258 | 1.661.226 |
| Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke | 3.1.1. | 20.327 | 20.157 |
| 1.674.585 | 1.681.383 | ||
| Selbst genutzte Immobilien | 3.1.2. | 126.536 | 128.202 |
| Sonstiges Sachanlagevermögen | 6.508 | 7.034 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 148 | 165 | |
| Firmenwerte | 10 | 10 | |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 9.145 | 9.382 | |
| Beteiligungen | 800 | 774 | |
| Latente Steuern | 36.081 | 38.504 | |
| 1.853.813 | 1.865.454 |
Kurzfristiges Vermögen
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien | 3.1.3. | 40.610 | 62.700 |
|---|---|---|---|
| Vorräte | 3.1.4. | 2.578 | 4.150 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 9.740 | 10.560 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 13.602 | 8.116 | |
| Andere Vermögenswerte | 5.896 | 5.776 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.1.5. | 60.420 | 57.076 |
| 132.846 | 148.378 |
| Passiva in TEUR | Anhangs angabe |
31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 244.466 | 244.705 | |
| Kapitalrücklagen | 72.932 | 73.005 | |
| Sonstige Rücklagen | 179.184 | 165.463 | |
| 496.582 | 483.173 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 3.1.6. | 27.215 | 26.323 |
| 523.797 | 509.496 | ||
| Langfristiges Fremdkapital | |||
| Nachrangiges Genussrechtskapital | 3.1.7. | 225.732 | 222.483 |
| Finanzverbindlichkeiten | 3.1.8. | 928.655 | 973.426 |
| Rückstellungen | 5.231 | 9.853 |
| Andere Verbindlichkeiten | 9.380 | 9.358 |
|---|---|---|
| Latente Steuern | 70.250 | 68.966 |
| 1.239.248 | 1.284.086 |
Kurzfristiges Fremdkapital
| Finanzverbindlichkeiten | 3.1.8. | 184.487 | 180.352 |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.592 | 6.807 | |
| Andere Verbindlichkeiten | 34.535 | 33.091 | |
| 223.614 | 220.250 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
vom 01.01.2013 bis zum 31.03.2013
| in TEUR | Anhangs angabe |
01– 03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|---|
| Erlöse | |||
| Mieterlöse | 3.2.1. | 29.393 | 30.103 |
| B etriebskostenerlöse |
9.323 | 9.066 | |
| Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung | 8.018 | 7.742 | |
| 46.734 | 46.911 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.341 | 3.075 | |
| Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung | 3.2.2. | -14.490 | -16.281 |
| Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung | 3.2.2. | -7.193 | -7.008 |
| Bruttoergebnis | 27.392 | 26.697 | |
| Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien | 32.618 | 39.485 | |
| Buchwerte veräußerter Immobilien | -31.195 | -38.833 | |
| Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien | 3.2.3. | 1.423 | 652 |
| Verwaltungsaufwand | -3.596 | -3.740 | |
| Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung, Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA ) |
25.219 | 23.609 | |
| Abschreibungen | -2.421 | -2.346 | |
| Ergebnis aus der Immobilienbewertung | 4.100 | 3.850 | |
| Betriebsergebnis (EBIT ) |
26.898 | 25.113 | |
| Finanzergebnis | 3.2.4. | -14.366 | -16.274 |
| Genussscheinergebnis | 3.1.7. | -3.248 | -3.193 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT ) |
9.284 | 5.646 | |
| Ertragssteuern | 3.2.5. | -2.778 | 758 |
| Periodenüberschuss | 6.506 | 6.404 | |
| davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar | 5.807 | 5.991 | |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar | 699 | 413 | |
| Ergebnis je Aktie | |||
| unverwässert = verwässert | 0,09 | 0,09 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
vom 01.01.2013 bis zum 31.03.2013
| in TEUR | 01– 03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 6.506 | 6.404 |
| Bewertung Cashflow Hedge | 7.764 | -5.411 |
| Erfolgsneutrale Ertragssteuerabgrenzung | -1.789 | 971 |
| Umgliederung erfolgswirksamer Derivatbewertungseffekte | 321 | 0 |
| Währungsrücklage | 1.832 | 2.657 |
| Konzern-Gesamtergebnis der Periode | 14.634 | 4.621 |
| davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbar | 13.721 | 4.511 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar | 913 | 110 |
Konzern-Geldflussrechnung
vom 01.01.2013 bis zum 31.03.2013
| in TEUR | 01– 03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|
| Operativer Cashflow | 26.201 | 22.587 |
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | -5.281 | -9.533 |
| Cashflow aus der Geschäftstätigkeit | 20.920 | 13.054 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 28.667 | 37.658 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -46.243 | -105.489 |
| Gesamt | 3.344 | -54.777 |
| Liquide Mittel per 01.01. | 57.076 | 115.260 |
| Liquide Mittel per 31.03. | 60.420 | 60.483 |
| Nettoveränderung der liquiden Mittel | 3.344 | -54.777 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs rücklagen |
Rücklage Hedge Accoun ting |
Übrige Rück lagen |
Zwischen summe S IMM O Gesell schafter |
Nicht beherr schende Anteile |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 | 244.705 | 73.005 | -19.568 | -64.456 | 249.487 | 483.173 | 26.323 | 509.496 |
| Periodenüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 5.807 | 5.807 | 699 | 6.506 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 1.832 | 6.082 | 0 | 7.914 | 214 | 8.128 |
| Rückkauf eigener Aktien | -238 | -73 | 0 | 0 | 0 | -312 | 0 | -312 |
| Abgang | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -21 | -21 |
| Stand 31.03.2013 | 244.466 | 72.932 | -17.736 | -58.374 | 255.294 | 496.582 | 27.215 | 523.797 |
| Stand 01.01.2012 | 246.341 | 73.416 | -22.040 | -55.627 | 231.952 | 474.042 | 29.088 | 503.130 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 5.991 | 5.991 | 413 | 6.404 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 2.657 | -4.136 | 0 | -1.480 | -302 | -1.782 |
| Rückkauf eigener Aktien | -466 | -87 | 0 | 0 | 0 | -553 | 0 | -553 |
| Abgang | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -601 | -601 |
| Stand 31.03.2012 | 245.875 | 73.329 | -19.383 | -59.764 | 237.943 | 478.000 | 28.598 | 506.598 |
Konzernanhang (verkürzt)
1. Das Unternehmen
Die S IMMO Gruppe (S IMMO AG und ihre Tochtergesellschaften) ist ein international tätiger Immobilienkonzern. Die Konzern-Muttergesellschaft der S IMMO Gruppe, die S IMMO AG mit Sitz in 1010 Wien, Friedrichstraße 10, notiert seit 1992 an der Wiener Börse; seit 2007 im Prime Segment. Tochtergesellschaften bestehen in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Dänemark und Zypern. Zum 31.03.2013 ist die S IMMO Gruppe Eigentümerin von Immobilien in allen zuvor genannten Ländern mit Ausnahme von Dänemark und Zypern. Die Gesellschaft konzentriert sich auf den Ankauf, die Vermietung und die Verwertung von Immobilien in verschiedenen Regionen und Geschäftsbereichen zur optimalen Portfolioveranlagung. Eine weitere Geschäftsaktivität ist die Entwicklung beziehungsweise Errichtung von Immobilien in Kooperation mit Projektentwicklungspartnern.
2. Grundsätze der Rechnungslegung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1. Grundsätze der Rechnungslegung
Der Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2013 wird in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält nicht alle Informationen, die in einem vollständigen IFRS-Konzernabschluss anzugeben sind. Der Zwischenabschluss sollte daher in Verbindung mit dem letzten IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2012 gelesen werden.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Konzernabschlusses per 31.12.2012 wurden bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses zum 31.03.2013 im Wesentlichen unverändert angewandt.
Der zum 31.03.2013 aufgestellte Konzernzwischenabschluss wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Rechnungslegung aller in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der S IMMO Gruppe zu Grunde. Der Bilanzstichtag sämtlicher Unternehmen ist der 31.12. eines Jahres. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem zum 31.12.2012 erstellten Konzernabschluss nicht verändert.
Der Konzernzwischenabschluss ist in 1.000 Euro ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
2.2. Berichtswährung und Währungsumrechnung
Die Konzernberichtswährung (Darstellungswährung) ist der Euro. Die funktionale Währung wird anhand der Kriterien von IAS 21 bestimmt und ist bei der überwiegenden Zahl der Konzerngesellschaften der Euro.
3. Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss
3.1. Bilanz
3.1.1. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien
| in TEUR | Vermietete Immobilien | Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke |
|---|---|---|
| Stand am 01.01.2012 | 1.716.899 | 55.480 |
| Zugänge | 6.544 | 1.977 |
| Abgänge | -55.957 | 0 |
| Zeitwertänderungen | 23.940 | -4.800 |
| Umgliederungen | -30.200 | -32.500 |
| Stand am 31.12.2012 | 1.661.226 | 20.157 |
| davon verpfändet | 1.586.424 | 0 |
| Zugänge | 452 | 170 |
| Abgänge | -3.910 | 0 |
| Zeitwertänderungen | 4.100 | 0 |
| Umgliederungen | -7.610 | 0 |
| Stand am 31.03.2013 | 1.654.258 | 20.327 |
| davon verpfändet | 1.579.410 | 0 |
Zusammensetzung:
Vermietete Immobilien
| in TEUR | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Österreich | 529.441 | 529.391 |
| Deutschland | 466.062 | 473.482 |
| Zentraleuropa | 302.839 | 302.438 |
| Südosteuropa | 355.916 | 355.915 |
| 1.654.258 | 1.661.226 |
Entwicklungsprojekte und unbebaute Grundstücke
| in TEUR | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Österreich | 0 | 0 |
| Deutschland | 0 | 0 |
| Zentraleuropa | 5.666 | 5.639 |
| Südosteuropa | 14.661 | 14.518 |
| 20.327 | 20.157 |
3.1.2. Selbst genutzte Immobilien
Die selbst genutzten Immobilien betreffen Hotels, die im Auftrag der S IMMO Gruppe von internationalen Hotelketten in Form von Managementverträgen betrieben werden. Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.
3.1.3. Zur Veräußerung gehaltene Immobilien
Immobilienvermögen wird dann "zur Veräußerung gehalten", wenn seitens des Konzernvorstands die Absicht besteht, diese Immobilien zeitnah zu veräußern (wenn zum Beispiel die Verkaufsverhandlungen bereits fortgeschritten sind). Diese Absicht besteht derzeit bei einer in Österreich und zwei in Deutschland gelegenen Immobilien.
| in TEUR | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Deutschland | 7.610 | 29.700 |
| Österreich | 33.000 | 33.000 |
| 40.610 | 62.700 |
3.1.4. Vorräte
Die Vorräte bestehen im Wesentlichen aus in Bau befindlichen Eigentumswohnungen (in Österreich) und sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Der Konzernbuchwert beträgt per 31.03.2013 TEUR 2.578 (2012: TEUR 4.150). Fremdkapitalkosten, die den Vorräten direkt zurechenbar sind, werden als Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert.
3.1.5. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
| in TEUR | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Guthaben bei Kreditinstituten | 60.201 | 56.853 |
| Kassenbestand | 219 | 223 |
| 60.420 | 57.076 |
3.1.6. Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital
Die ausgewiesenen nicht beherrschenden Anteile in Höhe von TEUR 27.215 (2012: TEUR 26.323) betreffen im Wesentlichen die Einkaufscenter Sofia G.m.b.H. & Co KG (Fremdanteil 35 %).
3.1.7. Genussscheinkapital (nachrangig)
Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine S IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 01.01.2007 geändert und der S IMMO INVEST-Genussscheinfonds aufgelöst (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11.06.2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12.06.2007).
Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), welcher sich wie folgt errechnet:
| (Genussscheinkapital | Konzern EBIT |
|---|---|
| * + Ergebnisvortrag) |
durchschnittliches |
| Immobilienvermögen ohne |
Soweit ein allfälliger Ergebnisanteil entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt wird, wird er dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.
Entwicklungsprojekte
Für den Zeitraum 01.01.2013 bis 31.03.2013 ergibt sich ein Ergebnis von TEUR 3.046 (2012: TEUR 12.018).
Zum 31.03.2013 waren 2.773.692 Genussscheine im Umlauf. Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zum 31.03.2013 beträgt EUR 81,38 (2012: EUR 80,20) je Genussschein und ermittelt sich wie folgt:
| in TEUR | Genuss scheinkapital |
Ergebnis vortrag |
Ergebnis Periode |
Anteil an den stillen Reserven des Immobilien vermögens |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Genussscheinkapital 01.01.2013 | 201.584 | 2.433 | 204.017 | ||
| Ergebnisvortrag 01.01.2013 | 6.449 | 6.449 | |||
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber aus 2012 |
12.018 | 12.018 | |||
| Veränderung des Ergebnisvortrags gem. § 5 Abs. 6 Genussscheinbedingungen |
12.018 | -12.018 | 0 | ||
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber | 3.046 | 3.046 | |||
| Zuweisung anteiliger stiller Reserven des Immobilienvermögens |
202 | 202 | |||
| Genussscheinkapital zum 31.03.2013 | 201.584 | 18.467 | 3.046 | 2.635 | 225.732 |
| Pro Genussschein (in EUR ) |
72,67 | 6,66 | 1,10 | 0,95 | 81,38 |
| in TEUR | Genuss scheinkapital |
Ergebnis vortrag |
Ergebnis Periode |
Anteil an den stillen Reserven des Immobilien vermögens |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Genussscheinkapital 01.01.2012 | 211.137 | 1.720 | 212.857 | ||
| Ergebnisvortrag 01.01.2012 | 7.345 | 7.345 | |||
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber aus 2011 |
10.595 | 10.595 | |||
| Ausschüttung vom 18.05.2012 | -11.186 | -11.186 | |||
| Veränderung des Ergebnisvortrags gem. § 5 Abs. 6 Genussscheinbedingungen |
-591 | 591 | 0 | ||
| Rückkauf und Einzug von 131.464 Stück | -9.553 | -306 | -78 | -9.937 | |
| Ergebnisanspruch der Genussscheininhaber | 12.018 | 12.018 | |||
| Zuweisung anteiliger stiller Reserven des Immobilienvermögens |
791 | 791 | |||
| Genussscheinkapital zum 31.12.2012 | 201.584 | 6.449 | 12.018 | 2.433 | 222.483 |
| Pro Genussschein (in EUR ) |
72,67 | 2,32 | 4,33 | 0,88 | 80,20 |
Die obligationenähnlichen Genussscheine haben eine Laufzeit bis 31.12.2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber als auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31.12.2017 jährlich kündigen können.
3.1.8. Finanzverbindlichkeiten
Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten betragen in Summe TEUR 1.113.142 (2012: TEUR 1.153.778). Sie weisen zum Ende der Berichtsperiode die nachfolgend dargestellten Fälligkeiten aus:
| in TEUR | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Restlaufzeit bis zu 1 Jahr | 184.487 | 180.352 |
| Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren |
460.075 | 472.484 |
| Restlaufzeit über 5 Jahre | 468.580 | 500.942 |
| 1.113.142 | 1.153.778 |
3.1.9. Derivative Finanzinstrumente
Die S IMMO Gruppe verwendet für das Absichern von Zinsrisiken Swaps, Caps und Collars. Der Ausweis dieser Sicherungsinstrumente erfolgt unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten (TEUR 0; per 31.12.2012: TEUR 30) bzw. den langfristigen Finanzverbindlichkeiten (TEUR 88.289; per 31.12.2012: TEUR 97.021). Die Fair-Value-Bewertung der Derivate erfolgt auf Basis der Einschätzungen von Banken. Im Zeitraum 01.01.2013 bis 31.03.2013 ergaben sich hieraus ein Ertrag von TEUR 7.764, der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde, und ein Ertrag von TEUR 940, der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen wurde. Ein Betrag von TEUR 321 (per 31.12.2012: TEUR 6.019) wurde erfolgswirksam aus dem Eigenkapital ausgebucht.
31.03.2013
| in TEUR | Volumen | Positiver Zeitwert |
Negativer Zeitwert |
|---|---|---|---|
| Swaps | 456.840 | 0 | -69.846 |
| Caps | 155.019 | 0 | -2.665 |
| Collars | 200.000 | 0 | -15.779 |
| Summe | 811.859 | 0 | -88.289 |
31.12.2012
| in TEUR | Volumen | Positiver Zeitwert |
Negativer Zeitwert |
|---|---|---|---|
| Swaps | 457.470 | 0 | -76.262 |
| Caps | 385.089 | 30 | -2.804 |
| Collars | 200.000 | 0 | -17.956 |
| Summe | 1.042.559 | 30 | -97.021 |
3.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
3.2.1. Mieterlöse
Die Mieterlöse verteilen sich nach der Nutzungsart der Immobilien wie folgt:
| in TEUR | 01–03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|
| Büroobjekte | 10.108 | 10.826 |
| Wohnobjekte | 5.806 | 6.744 |
| Geschäftsobjekte | 11.573 | 10.675 |
| Hotels | 1.906 | 1.858 |
| 29.393 | 30.103 |
3.2.2. Aufwendungen aus der Immobilien- und der Hotelbewirtschaftung
Bei diesen Aufwendungen handelt es sich um Aufwendungen im Zusammenhang mit dem langfristigen Immobilienvermögen. Diese umfassen im Wesentlichen Betriebskosten, Wertberichtigungen von Forderungen, Instandhaltungsaufwendungen und Vermittlungsprovisionen.
Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung beinhalten hauptsächlich Aufwendungen für Speisen, Getränke, Gastronomiebedarf, Hotelzimmer, Lizenz- und Managementgebühren, Instandhaltungskosten, Betriebskosten, Provisionen, Personalaufwand und Werbekosten. Die Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung unterliegen – ebenso wie die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung – saisonalen Schwankungen.
Der Konzern beschäftigte im Durchschnitt inklusive des Personals für den Hotelbetrieb 504 (Q1 2012: 519) Mitarbeiter. Der Personalaufwand für die Mitarbeiter des Hotelbetriebs ist unter den Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung ausgewiesen.
3.2.3. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien Im ersten Quartal 2013 wurden eine Wohnimmobilie in Berlin sowie eine Geschäftsimmobilie in Bremen verkauft. Außerdem wurde eine Eigentumswohnung im Wiener Objekt Neutor 1010 veräußert.
| in TEUR | 01–03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|
Veräußerungserlös
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien |
0 | 0 |
|---|---|---|
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien |
29.700 | 39.485 |
| Vorräte | 2.918 | 0 |
32.618 39.485
Buchwert abgegangener Immobilien
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien |
0 | 0 |
|---|---|---|
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien |
-29.700 | -38.833 |
| Vorräte | -1.495 | 0 |
| -31.195 | -38.833 |
Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien |
0 | 0 |
|---|---|---|
| Zur Veräußerung gehaltene Immobilien |
0 | 652 |
| Vorräte | 1.423 | 0 |
| 1.423 | 652 |
3.2.4. Finanzergebnis
Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 01–03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|
| Finanzierungsaufwand | -15.339 | -16.413 |
| Finanzierungsertrag | 973 | 139 |
| -14.366 | -16.274 |
Im ersten Quartal 2013 ist im Finanzergebnis ein nicht cashwirksamer Fremdwährungsverlust von TEUR 1.808 enthalten.
3.2.5. Ertragssteuern
| in TEUR | 01–03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|
| Laufender Steueraufwand | -1.013 | -410 |
| Latenter Steuerertrag/ -aufwand |
-1.765 | 1.168 |
| -2.778 | 758 |
4. Geschäftssegmente
Bei der S IMMO Gruppe erfolgt die Segmentberichterstattung nach Regionen. Es wurden insgesamt vier Regionen identifiziert, die sich wie folgt zusammensetzen:
Österreich: Im Geschäftssegment Österreich sind alle österreichischen Tochterunternehmen erfasst.
Deutschland: Das Geschäftssegment Deutschland umfasst neben den deutschen Tochterunternehmen auch die Tochterunternehmen in Dänemark, da die dänischen Tochtergesellschaften Immobilienbesitzgesellschaften sind, die Immobilien in Deutschland halten.
Zentraleuropa: Im Geschäftssegment Zentraleuropa sind die Tochterunternehmen in der Slowakei, Tschechien und Ungarn erfasst.
Südosteuropa: Das Geschäftssegment Südosteuropa umfasst die Tochterunternehmen in Bulgarien, Kroatien und Rumänien. Ebenfalls gehört die zypriotische Tochtergesellschaft zu diesem Segment, da sie sich auf die Konzerngesellschaften in Rumänien bezieht.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zu Grunde.
5. Sonstige Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten
In der S IMMO Gruppe sind zum 31.03.2013 mehrere Rechtsstreitigkeiten offen, jedoch sind sowohl die einzelnen Beträge als auch die Summe der Beträge nach Einschätzung des Managements von untergeordneter Bedeutung.
6. Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Nahestehende Unternehmen und Personen der S IMMO Gruppe sind:
- die Organe der S IMMO Gruppe
- die Erste Group
- die Vienna Insurance Group
Arealis Liegenschaftsmanagement GmbH
| Österreich | |||
|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2012 | |
| Mieterlöse | 7.691 | 7.725 | |
| Betriebskostenerlöse | 2.134 | 2.003 | |
| Erlöse aus der | |||
| Hotelbewirtschaftung | 4.972 | 4.990 | |
| Gesamterlöse | 14.797 | 14.718 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.233 | 2.587 | |
| Aufwand aus der | |||
| Immobilienbewirtschaftung | -2.290 | -2.833 | |
| Aufwand aus der | |||
| Hotelbewirtschaftung | -4.637 | -4.537 | |
| Bruttoergebnis | 9.103 | 9.935 | |
| Ergebnis aus der | |||
| Veräußerung von Immobilien | 1.423 | 652 | |
| Verwaltungsaufwand | -2.309 | -2.310 | |
| EBITDA | 8.217 | 8.277 | |
| Abschreibungen | -881 | -789 | |
| Ergebnis aus der | |||
| Immobilienbewertung | 0 | 0 | |
| EBIT | 7.336 | 7.488 | |
| 31.03.2013 | 31.12.2012 | ||
| Langfristiges Vermögen | 625.456 | 626.758 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| (inkl. Genussrechten in | |||
| Österreich) | 600.522 | 663.238 |
Die Organe der S IMMO Gruppe sind:
Vorstand der S IMMO AG
Mag. Ernst Vejdovszky, Wien Mag. Friedrich Wachernig MBA, Wien bis 31.01.2013 MMag. Holger Schmidtmayr MRICS, Wien
Aufsichtsrat der S IMMO AG
Dr. Martin Simhandl, Wien (Vorsitzender) DI Dr. Gerald Antonitsch, Wien (1. Stellvertretender Vorsitzender) Mag. Franz Kerber, Graz (2. Stellvertretender Vorsitzender) Christian Hager, Krems Mag. Erwin Hammerbacher, Wien Michael Matlin MBA, New York Mag. Dr. Wilhelm Rasinger, Wien Dr. Ralf Zeitlberger, Wien
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7.651 | 8.538 | 5.731 | 6.445 | 8.320 | 7.395 | 29.393 | 30.103 |
| 2.598 | 2.879 | 1.796 | 1.589 | 2.795 | 2.595 | 9.323 | 9.066 |
| 0 | 0 | 3.046 | 2.752 | 0 | 0 | 8.018 | 7.742 |
| 10.249 | 11.417 | 10.573 | 10.785 | 11.115 | 9.990 | 46.734 | 46.911 |
| 1.013 | 323 | 36 | 82 | 59 | 83 | 2.341 | 3.075 |
| -5.502 | -5.919 | -2.195 | -2.156 | -4.503 | -5.372 | -14.490 | -16.281 |
| 0 | 0 | -2.555 | -2.471 | -1 | 0 | -7.193 | -7.008 |
| 5.760 | 5.821 | 5.859 | 6.240 | 6.670 | 4.701 | 27.392 | 26.697 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.423 | 652 |
| -816 | -949 | -278 | -258 | -193 | -223 | -3.596 | -3.740 |
| 4.944 | 4.872 | 5.581 | 5.982 | 6.477 | 4.478 | 25.219 | 23.609 |
| -46 | -42 | -1.174 | -1.238 | -320 | -278 | -2.421 | -2.346 |
| 4.100 | 3.850 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.100 | 3.850 |
| 8.998 | 8.680 | 4.407 | 4.745 | 6.157 | 4.200 | 26.898 | 25.113 |
| 31.03.2013 | 31.12.2012 | 31.03.2013 | 31.12.2012 | 31.03.2013 | 31.12.2012 | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
| 465.998 | 475.052 | 373.064 | 373.831 | 389.295 | 389.813 | 1.853.813 | 1.865.454 |
| 1.284.086 | |||||||
| 244.847 | Deutschland 266.086 |
201.288 | Zentraleuropa 203.332 |
Südosteuropa 192.591 151.431 |
Summe 1.239.248 |
Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group bestehen zum 31.03.2013 und 31.12.2012 folgende Forderungen und Verbindlichkeiten:
| in TEUR | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Sonstige Forderungen | 2.277 | 1.123 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 31.206 | 34.159 |
| Forderungen | 33.483 | 35.283 |
| in TEUR | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
| Langfristige Bankverbindlichkeiten |
392.888 | 416.702 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten |
38.680 | 51.469 |
| Kurzfristige Bank- und Finanzverbindlichkeiten |
57.508 | 45.632 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
226 | 88 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 839 | 236 |
| Verbindlichkeiten | 490.141 | 514.128 |
Gegenüber der Erste Group und der Vienna Insurance Group fielen in der Periode 01.01.2013 bis 31.03.2013 sowie in der Vergleichsperiode des Vorjahres folgende wesentliche Aufwendungen und Erträge an:
| in TEUR | 01–03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
|---|---|---|
| Verwaltungsentgelte Erste Group Immorent AG |
360 | 376 |
| Bank-Kreditzinsen, sonstige Zinsen, Bankspesen |
6.211 | 6.173 |
| Sonstige Aufwendungen | 471 | 771 |
| Aufwendungen | 7.042 | 7.320 |
| in TEUR | 01–03/2013 | 01 – 03 / 2012 |
| Miete und Betriebskosten | 28 | 195 |
| Bankzinsen | 41 | 55 |
| Sonstige Zinserträge | 10 | 14 |
| Erträge | 79 | 264 |
7. Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode
Im zweiten Quartal 2013 wurde bis Redaktionsschluss ein Bürogebäude in Berlin gekauft.
Wien, am 22.05.2013
Der Vorstand:
Mag. Ernst Vejdovszky e.h.
Mag. Friedrich Wachernig MBA e.h.
Wir haben diesen Zwischenbericht mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zwischenbericht sind, durch die Computerrechenautomatik bedingt, scheinbare Rechenfehler im Bereich der kaufmännischen Rundungen möglich. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. des Leseflusses wurden in diesem Zwischenbericht genderspezifische Bezeichnungen wie "Aktionär / Aktionärin" nicht berücksichtigt. Selbstverständlich gilt die hier dargestellte Bezeichnung für Menschen beiderlei Geschlechts. Dieser Zwischenbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der S IMMO AG und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Zeitpunkt der Erstellung des Zwischenberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit dem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der S IMMO AG verbunden. Entwicklungen der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu. Dieser Zwischenbericht wurde in deutscher Sprache verfasst, nur diese Version ist die authentische Fassung. Der Zwischenbericht in anderen Sprachen ist eine Übersetzung des deutschen Berichts.
Finanzkalender 2013
| 23.05.2013 | Ergebnis 1. Quartal 2013 |
|---|---|
| 12.06.2013 | Ordentliche Hauptversammlung |
| 17.06.2013 | Dividenden Ex-Tag |
| 19.06.2013 | Dividenden Zahltag |
| 27.08.2013 | Ergebnis 1. Halbjahr 2013 |
| 21.11.2013 | Ergebnis 1. –3. Quartal 2013 |
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Konzept und Gestaltung Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
Fotos
Christina Häusler, Wien (Vorstand) Detlef Overmann, Hamburg (Cover)
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