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Prodware Management Reports 2016

Nov 7, 2017

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Management Reports

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Publication

Prodware Deutschland AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

A. Grundlage des Unternehmens

Prodware bietet innovative und zukunftsweisende Best-in-Class-Lösungen auf der Basis von Microsoft-Technologien. Die Prodware-Gruppe, die zu den größten europäischen Microsoft Gold Partnern gehört, besitzt mehr als 22 Jahre Erfahrung in der Implementierung von Microsoft Dynamics Software im Bereich ERP, CRM sowie innovativer Business Intelligence (BI)-Lösungen. Die Prodware Unternehmensgruppe bedient mit rund 1.425 Mitarbeitern und ihren Niederlassungen in 15 Ländern circa 19.000 Kunden in Europa und Afrika. Das Mutterunternehmen, die Prodware S.A. mit Sitz in Paris ist an der Euronext Börse notiert. In Europa ist Prodware derzeit der größte Microsoft Partner bezogen auf die Microsoft Dynamics Produktpalette: Dynamics AX, Dynamics NAV und Dynamics CRM. Prodware gehört zum Microsoft President‘s Club sowie zum Inner Circle und ist einer der langjährigsten Dynamics Partner im Markt. Die Prodware Deutschland AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des 1989 gegründeten französischen Systemhauses und gehört mit rund 100 Mitarbeitern zu den größten Microsoft Dynamics Partnern in Deutschland. Es existieren Gold-Zertifizierungen in mehreren Kompetenzbereichen. Darüber hinaus zählt Prodware weltweit zu den wenigen Microsoft Partnern, die in der Lage sind, das komplette Microsoft Produktportfolio anzubieten und bei ihren Kunden zu implementieren.

Leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind maßgeblich für unser Unternehmen. Ihr Engagement, ihre Qualifikationen und ihre Verbundenheit zur Prodware Deutschland AG sind die Erfolgsfaktoren bei der Realisierung von IT-Projekten. Sie machen uns stark für den Wettbewerb in unserer Branche und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Kundenzufriedenheit. Die Ansprüche unserer Mitarbeiter an die Qualität ihrer Arbeit unterstützen wir von der Personalseite, indem wir das Wissen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich entwickeln und ausbauen.

Neben ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten möchten wir unsere Mitarbeiter durch Wertschätzung und Leistungsanerkennung auf allen Ebenen der Zusammenarbeit stärken. Insbesondere im dynamischen Umfeld der Informationstechnologie fordern wir von unseren Mitarbeitern einen hohen Grad an Flexibilität und Veränderungsbereitschaft. Durch Freiräume in der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes möchten wir einen wesentlichen Teil dieser Flexibilität an unsere Mitarbeiter zurückgeben. Dies ist gleichzeitig Ausdruck unserer vertrauensvollen und kollegialen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sehen wir darin unsere Attraktivität als Arbeitgeber, im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, gestärkt. Wir möchten unser Bestes geben, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leidenschaft und Faszination für interessante Kundenprojekte ihr Bestes geben.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wuchs im vergangenen Wirtschaftsjahr um 1,9%. Damit liegt die Steigerung leicht über der des Vorjahres mit 1,4%

Die Konjunkturforscher prognostizieren derzeit für 2017 eine Erhöhung des BIP von rund 1,2% - 1,4% und damit eine leichte Eintrübung der Konjunktur.

2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Derzeit liegen noch keine endgültigen Marktdaten der BITKOM vor, der Verband rechnete im Oktober für den Bereich Informationstechnik mit einem Wachstum von insgesamt 1,7%, Wachstumstreiber ist derzeit die Informationstechnologie, die Bitkom zufolge 2016 um 3,6% auf 84 Milliarden Euro zulegen kann. Vor allem die Geschäfte der Softwareanbieter wachsen mit einem Plus von 6,2% auf 21,6 Milliarden Euro überdurchschnittlich. Die Umsätze mit IT-Services, in denen sich Aufträge aus der Digitalisierung der Unternehmen besonders stark widerspiegeln, verzeichnen einen Anstieg um 2.7% auf 38,2 Milliarden Euro.

Für 2017 erwartet der Branchenverband ein etwas schwächeres Wachstum von lediglich 1,2%, allerdings eher aufgrund des Rückgangs im Hardwarebereich und bei Festnetz- und Mobildiensten. IT-Services sollten weiter wie im Vorjahr ansteigen.

3. Entwicklung im Unternehmen

Das Jahr 2016 stand im Zeichen der Optimierung der im Vorjahr vorgenommenen Strukturänderungen.

Nachdem im vierten Quartal 2015 an einigen Stellen die Organisation geändert wurde gab es noch einige Feinanpassungen in 2016. Durch die Änderungen konnte der Trend bei den Einsparungen im Bereich der Personalkosten sowie der Fixkosten fortgesetzt werden, es gibt auch einen positiven Trend in Hinblick auf die fakturierbaren Stunden und den gesteigerten Auftragseingang. Diese Seigerung setzte leider später als ursprünglich geplant ein, so dass das für 2016 gesetzte Ziel nicht erreicht wurde.

Im Jahr 2016 waren durchschnittlich 105 (VJ:118) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 105 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 3) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr für unser Unternehmen tätig gewesen.

Es gibt weiterhin eine Meinungsverschiedenheit mit einem Kunden in Zusammenhang mit einem IT Projektgesamtvertrag, derzeit läuft ein Schiedsgerichtsverfahren. Das Ergebnis des Verfahrens ist nicht verlässlich abzuschätzen. Für bestimmte Haftungsansprüche aus diesem Vertrag gibt es - unter spezifischen Bedingungen - Versicherungsschutz aus einer Haftpflicht-Versicherung.

Ein weiteres Verfahren wurde eingeleitet, hier erwarten wir abschließend ein für uns positives Ergebnis, es wurden deshalb lediglich Rückstellungen für die Kosten der Schadenabwehr gebildet.

C. Ertragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen und sonstige betriebliche Erträge) ist im Berichtsjahr um 21% auf 11,5 Mio. EUR (VJ: 14,5 Mio. EUR) gesunken, siehe dazu auch den Folgeabsatz. Der Gesamtleistung stehen Aufwendungen für Lizenzen, Hardware und bezogene Leistungen in Höhe von 1,0 Mio. EUR (VJ: 3,8 Mio. EUR) gegenüber. Bei Personalaufwendungen von 7 Mio. EUR (VJ 8,4 Mio. EUR), sonstigen Betriebsaufwendungen von 3,8 Mio. EUR (VJ: 3,9 Mio. EUR), Abschreibungen von 0,06 Mio. EUR (VJ: 0,08 Mio. EUR), einem Finanzergebnis von -0,07 Mio. EUR (VJ: ‑0,03 Mio. EUR), einem außerordentlichen Ergebnis von 0 EUR (VJ: 0 EUR) weist die Gesellschaft einen Jahresverlust in Höhe von -0,23 Mio. EUR (VJ: - 1,7 Mio. EUR Verlust) aus.

Aufgrund von Umstellungen, sowohl auf Seiten von Microsoft als auch bei unseren Verträgen, wird das Update von gekauften Lizenzen nicht mehr wie in den Vorjahren, als eine von Prodware zu erbringende Leistung angesehen sondern Prodware vermittelt diese nur noch. Aus diesem Grund wird nur noch die entsprechende Marge in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Zudem ist nun der Zeitpunkt der Erlösrealisierung der Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bzw. der Vertragsverlängerung, die Umsatzerlöse und ehemals dazugehörige Aufwendungen werden nicht mehr über die Laufzeit verteilt.

Das Ergebnis der Prodware Deutschland AG war im Wesentlichen bestimmt von den Erträgen aus Lizenzverkäufen und Dienstleistungen im Bereich ERP-Implementierung. Die Erlöse in diesen Bereichen haben sich im Vergleich zu dem Vorjahr aufgrund des Rückgangs der Mitarbeiteranzahl im operativen Bereich und im Vertrieb sowie der Umstellung in der Betrachtung der Updateverträge verringert. Die geringeren Erlöse konnten allerdings durch die Reduktion der Fixkosten mehr als aufgefangen werden. Der Jahresfehlbetrag verbesserte sich von -1.739.338,79 EUR in 2015 auf -232.238,73 EUR in 2016.

D. Finanzlage

Durch die Muttergesellschaft Prodware SA sind in 2016 Zuschüsse in Höhe von insgesamt 1.245.000 EUR geleistet worden. Diese Zahlungen wurden der freien Kapitalrücklage zugeführt, das Eigenkapital hat sich dementsprechend erhöht. Der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich um rund 44% auf 1.308.057,05 EUR verbessert. (2015: 2.320.773,32 EUR).

Die Gesellschaft ist somit noch immer bilanziell überschuldet. Sie wurde auf das Zutreffen des §19 Absatz 2 InsO geprüft und es wurde festgestellt, dass eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht vorliegt. Eine bis zum 31.12.2018 gültige Patronatserklärung der Prodware S.A. liegt vor.

Die Prodware Deutschland AG deckt ihren Kapitalbedarf aus dem operativen Cashflow sowie durch die Erhöhung der Kapitalrücklage.

E. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Prodware Deutschland AG ist von 10,0 Mio. EUR zum 31. Dezember 2015 auf 6 Mio. EUR per 31. Dezember 2016 gesunken.

Der Rückgang bei den Sachanlagen um 0,036 Mio. EUR begründet sich hauptsächlich durch die Normalabschreibung, so dass der Buchwert der Sachanlagen zum Bilanzstichtag nur noch 0,06 Mio. EUR beträgt.

Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr 2016 auf insgesamt 0,021 Mio. EUR.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einzelne planmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei den Sachanlagen. Den Investitionen standen im Geschäftsjahr 0,057 Mio. EUR Normalabschreibungen gegenüber.

Die unfertigen Leistungen haben sich aufgrund von Abnahmen in mehreren Festpreisprojekten auf 0,678 Mio. EUR (2015: 1.272 Mio. EUR) verringert.

Die Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind per 31. Dezember 2016 gegenüber dem Vorjahresstichtag von 3,4 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR, der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist von 2,32 auf 1,31 Mio. EUR deutlich gesunken, dies allerdings aufgrund der Einlagen in die Kapitalrücklage in Höhe von 1,245 Mio. EUR.

Die Gläubiger der Prodware Deutschland AG sind bis zum 31.12.2018 durch eine Patronatserklärung der Prodware SA abgesichert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um ca. 15% auf 2,45 Mio. EUR (2015: 2,9 Mio. EUR) zurückgegangen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von 0,18 Mio. EUR auf 0,092 Mio. EUR gesunken.

Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich mit einem Stand von 0,9 Mio. EUR (2015: 1,13 Mio. EUR) um 2% vermindert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich nicht wesentlich geändert, die rechnungsabgrenzungsposten sind aufgrund einer geänderten Bilanzierungsmethode deutlich zurückgegangen.

Die Prodware Deutschland AG weist ein Jahresergebnis in Höhe von -0,232 Mio. EUR aus.

Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 144.414,14

auf 1.415.195,25 EUR. Die Verminderung resultiert vor allem aus verbrauchten Rückstellungen in Zusammenhang mit Restrukturierungen.

Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um 36% verringert. Im Einzelnen sind die Verbindlichkeiten aus LuL um 21% geringer ausfallen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 33% geringer. Die erhaltenen Anzahlungen verringerten sich um 63%.

F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Im ersten Quartal 2016 wurde die Organisationsstruktur geringfügig an die Struktur von Microsoft angepasst, vor allem in Hinblick auf das Zusammenfassen von Dynamics AX und CRM zu Dynamics 365. In 2016 wurden bereits im Bereich der Kosten deutlich Verringerungen umgesetzt, aufgrund des auch deutlich besseren Auftragsbestandes sowie einer sowohl qualitativ als auch quantitativ besseren Pipeline gehen wir davon aus, in 2017 wieder ein deutlich positives Ergebnis zu erzielen

Die Prodware Deutschland AG ist als Systemintegrator einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Die Abteilung Controlling und Rechnungswesen nimmt einen Großteil der Informations-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben für die Prodware Deutschland AG wahr.

Wichtiges Kontrollinstrument ist die monatliche Auswertung der über das Warenwirtschaftssystem und der Finanzbuchhaltung erstellten Deckungsbeiträge für die Kostenstellen und Business Lines. Das Controlling stellt auf der Grundlage der Geschäftsdaten interne Berichte zusammen und informiert den Vorstand und die Business Line-Verantwortlichen so frühzeitig und umfassend wie möglich über potentielle Risiken im Geschäftsablauf.

Des Weiteren wird bei Neuprojekten durch die Projektmanager eine Risikoanalyse durchgeführt. Die neuen und bestehenden Projekte werden durch die Projektmanager überwacht. Bei evtl. bestehenden Risiken werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen, die das Risiko auf ein Minimum absenken. Monatlich wird mit einem Rolling Forecast-System gearbeitet, und die erzielten Ergebnisse werden mit den Managern der unterschiedlichen Bereiche diskutiert. Auf wöchentlicher Basis wird die Liquiditätssituation erörtert und auf einer 12-Wochen Basis geplant.

Alle wichtigen Projekte und Entscheidungen werden in monatlichen Meetings mit Vertretern der Holding abgestimmt.

1. Umfeld- und Branchenrisiken

Der IT-Markt ist sowohl im Lizenz- wie auch im Dienstleistungsbereich von starkem Wettbewerb sowie der wirtschaftlichen Gesamtsituation geprägt. Wesentliche Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen bewirken bei den Unternehmen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft.

2. Kundenabhängigkeit

Die Prodware Deutschland AG verfügt aufgrund ihrer mehr als 20-jährigen Tätigkeit im ERP-Umfeld über eine sehr breite Kundenbasis und ist daher von keinem Einzelkunden in wesentlicher Art und Weise existenziell abhängig.

3. Lieferantenabhängigkeit

Bislang erfolgt der Lizenzeinkauf fast ausschließlich über Microsoft. Das derzeitige Risiko besteht darin, dass Microsoft seine Produkte in den kommenden Jahren vermehrt im sogenannten „Cloud Computing“ anbietet und Prodware nur noch eine Vermittlungsgebühr erhält. Dies hätte zur Folge dass die Lizenzumsätze, aber auch die Lizenzkosten, deutlich zurückgehen werden. Derzeit gehen wir aber davon aus, dass sich mittelfristig die Gebühr in der Höhe der vormaligen Lizenzmarge bewegt, langfristig aber die Erlöse hieraus zurückgehen werden und durch höhere Serviceerlöse aufgefangen werden müssen.

4. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken

Prodware Deutschland AG übernimmt eine branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtung für gelieferte Systeme. Für die Infrastruktur reicht die Prodware Deutschland AG die Herstellergarantien weiter. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden – ohne dabei auf den Hersteller zurückgreifen zu können – ist eher als gering einzuschätzen. Soweit Prodware Deutschland AG eigene Dienstleistungen erbringt und dafür Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert eine Haftpflichtversicherung die Prodware Deutschland AG in angemessenem Umfang ab. Für einzelne Großprojekte sind individuelle Haftpflichtversicherungen abgeschlossen worden.

5. IT-Risiken

Die internen ERP- und BI-Systeme sowie die Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) werden im Rechenzentrum in Paris betrieben. Die weiteren Verwaltungssysteme (DATEV, Active Directory, Mailarchiv u.a..) werden im Rechenzentrum Hamburg betrieben.

Als Basis dienen redundante Hardwareinfrastrukturen (Netzwerk, Server und SAN) sowie in Hamburg eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit einer Autonomiezeit von ca. 30 Minuten. Alle Daten der Verwaltungs- und Produktionssysteme werden täglich gesichert und wöchentlich auf Datensicherungsbändern außerhalb des Rechenzentrums in einem Datensafe aufbewahrt oder in ein Backup RZ gespiegelt (für in Paris gehostete Systeme). Am Standort Hamburg werden die Bandsicherungen rückwirkend für 3 Wochen vorgehalten. Zusätzlich werden die Daten der Finanzbuchhaltung mehrmals täglich vom Rechenzentrum in Paris nach Hamburg gespiegelt.

Die Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) werden von der Prodware Firmenholding für die Gruppe bereitgestellt. Alle ein- und ausgehenden Mails werden zusätzlich in Hamburg in einem Mailarchiv getrennt vom Exchange Server (revisionssicher) abgelegt.

Der Zugriff auf alle Firmensysteme zwischen den deutschen Standorten erfolgt ausschließlich über gesicherte Leitungen. Auf das Internet wird über Firewalls zugegriffen. Verbindungen zur Firmenmutter sowie zu Prodware Gesellschaften außerhalb von Deutschland erfolgen über abgesicherte VPN Leitungen.

Die Endgeräte werden mit aktueller Antivirensoftware geschützt. Der Zugriff auf Daten wird gemäß den Anforderungen unseres Datenschutzbeauftragten so organisiert, dass nur tatsächlich berechtigte Personen die erforderlichen Zugriffsrechte erhalten.

6. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, muss jederzeit entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Die zum 31.12.2016 bestehende Finanzlage der Prodware Deutschland AG ist wie im Vorjahr weiterhin angespannt. Auch in 2016 wurde die Prodware Deutschland AG finanziell durch die Muttergesellschaft Prodware SA unterstützt. Die Gläubiger der Prodware Deutschland AG sind bis zum 31.12.2018 durch eine Patronatserklärung der Prodware SA abgesichert.

7. Risiken aus Forderungsausfall

Die Prodware Deutschland AG liefert an die Kunden alle Waren und Dienstleistungen auf Rechnung. Grundsätzlich kann es bei der Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen kommen. Ein strenges Forderungsmanagement sowie laufende Bonitätsprüfungen minimieren das Risiko bei der Prodware Deutschland AG. Dadurch, dass die Wartungen im Voraus von den Kunden an die Prodware Deutschland AG gezahlt werden müssen, bevor eine Zulassung bei Microsoft erfolgt, besteht hier ein geringes Risiko des diesbezüglichen Forderungsausfalles. Pro Monat werden die einzelnen Forderungen gegenüber den Kunden auf Risiken überprüft und entsprechende Rückstellungen gegebenenfalls angepasst.

8. Rechtliche Risiken

Die Prodware Deutschland AG sichert sich ihre Verträge bei Bedarf durch Rechtsberater ab. Die Prodware Deutschland AG ist mit Ausnahme von einem sich im Schiedsgerichtsverfahren befindlichen Projekt in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf das Jahresergebnis zu erwarten ist. Für alle noch schwebenden Rechtsstreitigkeiten sind ausreichende Rückstellungen im Berichtsjahr gebildet worden, für das sich im Schiedsgerichtsverfahren befindliche Projekt kann keine verlässliche Schätzung gegeben werden. Die für dieses in 2012 bereits dafür gebildeten Rückstellungen werden für die wahrscheinlichsten Szenarien als weiterhin ausreichend betrachtet.

Für ein weiteres Verfahren sehen wir keine Risiken in Hinblick auf mögliche Schadenersatzforderungen, für die Kosten des Rechtsstreits wurde in nach den heutigen Kenntnissen ausreichender Höhe eine Rückstellung gebildet.

9. Personalrisiken

Der wirtschaftliche Erfolg der Prodware Deutschland AG ist im hohen Maß vom Engagement und Know-how der Mitarbeiter abhängig. Ziel ist es daher, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu beschäftigen, sie erfolgreich zu integrieren und dauerhaft zu binden. Über eigene Mitarbeiter, Social Media und Headhunter akquirieren wir gute Mitarbeiter.

10. Sonstige Risiken

Die Geschäfte von Dienstleistungsunternehmen belasten die Umwelt nur geringfügig. Nennenswerte Umweltrisiken aus der operativen Tätigkeit der Gesellschaft bestehen nicht.

Im Berichtsjahr traten keine Risiken auf, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdeten. Für die Zukunft ist trotz bewährter Risikomanagementsysteme nicht völlig auszuschließen, dass sich bisher nicht erkannte oder als unwesentlich eingestufte Risiken konkretisieren und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erlangen.

G. Nachtragsbericht

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

H. Sonstige Angaben

1. Versicherungen der gesetzlichen Vertreter

„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“

2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

In 2016 wurden keine F&E-Aktivitäten betrieben.

3. Zweigniederlassungsbericht

Es gibt keine Zweitniederlassung, nur mehrere über Deutschland verteilte Betriebsstätten.

4. Vergütungsbericht

Der Vorstand erhielt in 2016 keine Vergütung von der Prodware Deutschland AG, da er eine Vergütung im Rahmen seiner Tätigkeit für die Holding von dieser erhielt.

5. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Folgende Erklärung gemäß § 312 AktG haben wir in unserem Abhängigkeitsbericht wiedergegeben:

„Alle im Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen genannten Leistungsbeziehungen wurden nach den Umständen, die in dem jeweiligen Zeitpunkt bekannt waren, zu Konditionen wie unter fremden Dritten durchgeführt. Die Prodware Deutschland AG, Hamburg, erhielt stets eine angemessene Gegenleistung. Die Gesellschaft wurde weder im Rahmen des Leistungsaustausches noch sonst gegenüber den genannten Unternehmen benachteiligt.

Hamburg, den 31. März 2017

Der Vorstand

Ian Mac Hueg Herlevsen

Bilanz

Aktiva

31.12.2016

EUR
31.12.2015

EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene Softwarelizenzen 0,00 5.309,59
2. entgeltlich erworbene EDV-Software und Softwarelizenzen 7.544,85 4.808,43
7.544,85 10.118,02
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.878,80 95.318,45
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 51.915,31 51.915,31
121.338,96 157.351,78
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 677.634,04 1.272.392,27
2. Waren 0,00 13.681,00
677.634,04 1.286.073,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.454.323,76 2.907.555,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 92.402,10 180.568,55
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 31.906,44 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 250.472,77 263.000,97
2.829.105,07 3.351.125,31
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 904.369,55 1.126.617,40
4.411.108,66 5.763.815,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 180.151,51 1.774.356,63
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.308.057,05 2.320.773,32
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.020.656,18 10.016.297,71
PASSIVA
31.12.2016

EUR
31.12.2015

EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.150,00 51.150,00
II. Kapitalrücklage 10.232.227,69 8.987.227,69
III. Bilanzverlust -11.591.434,74 -11.359.151,01
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.308.057,05 0,00 2.320.773,32
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 1.292.047,00 1.296.404,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.415.195,25 1.559.609,39
2.707.242,25 2.856.013,39
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 460.982,31 1.259.787,74
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.258.392,65 1.592.560,34
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 910.214,80 1.357.161,34
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit den ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.140,49 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 269.713,57 326.708,85
- davon aus Steuer: EUR233.979,85 (Vorjahr: EUR 299.200,80) 2.900.443,82 4.536.218,27
D. Rechnungsabgrenzungsposten 412.970,11 2.624.066,05
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.020.656,18 10.016.297,71

Gewinn- und Verlustrechnung

2016

EUR
Vorjahr

EUR
1. Rohertrag 10.506.519,61 10.667.682,09
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.800.918,37 7.113.587,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersaufwendungen und für Unterstützung 1.163.339,62 1.281.575,85
- davon für Altersversorgung EUR 123.286,36 (Vorjahr: EUR 65.860,04)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 57.370,41 80.601,34
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.794.116,09 3.898.026,39
5. Erträge aus Ergebnisabführungsverträge 150.000,00 150.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.839,34 873,92
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.633,97 184.735,16
- davon aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen: EUR 57.769 (Vorjahr: EUR 184.468,56) -
8. Ergebnis nach Steuern -232.019,51 -1.739.969,74
9. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00
10. Sonstige Steuern -264,22 630,95
11. Jahresfehlbetrag -232.283,73 -1.739.338,79
12. Verlustvortrag -11.359.151,01 -9.619.812,22
13. Bilanzverlust -11.591.434,74 -11.359.151,01

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Prodware Deutschland AG hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HR B 107460 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetztes (BilRUG) sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung, weicht aufgrund der erstmaligen Anwendung des § 275 HGB i. d. F. des BilRUG von der Vorjahresdarstellung ab.

Durch die erstmalige Anwendung des BilRUG wurden die Angaben im Anhang in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Im Berichtsjahr wurden die handelsrechtlichen Neuregelungen infolge des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vollumfänglich umgesetzt. Sich hieraus ergebende Auswirkungen auf Ansatz, Bewertung und Ausweis einzelner Jahresabschlussposten sind in der nachfolgenden Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden / der Abweichungen von im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde bei der Aufstellung des Anhangs Gebrauch gemacht.

Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Sie werden bei zeitlich begrenzter Nutzung vermindert um planmäßige lineare Abschreibung bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem niedrigeren beizulegenden Wert liegt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.

Die für die planmäßige Abschreibung relevanten Nutzungsdauern betragen:

Software 3 – 5 Jahre
Selbsterstellte Software 3 – 5 Jahre
EDV-Hardware 3 – 8 Jahre
Büroausstattung 3 – 20 Jahre

Die gesamten Herstellungskosten geringwertiger Anlagengüter werden in einen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Wert bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellkosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Teil der Forderungen gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

In Ausübung des handelsrechtlichen Wahlrechts wurde auf eine Aktivierung von latenten Steuern in Anwendung des § 274 HGB verzichtet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe ihrer nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Inanspruchnahme sowie voraussichtlich eintretender Kostensteigerungen ab und wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst.

Bei der Berechnung dieser Rückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene Zinssatz von 4,01% p.a. angesetzt.

Der Rententrend wurde mit 2,0% p. a. angenommen. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den zusätzlichen Rückstellungsbedarf in Höhe von EUR 367.774 im Jahr 2010 über 15 Jahre ratierlich zuzuführen.

Im Berichtsjahr wurden weitere 1/15 (24.519,00 €) zugeführt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 220.660 €. Die Pensionsrückstellungen zum 31.12.2016 betragen 1.292.047 €.

Der sich aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem 10-Jahresdurchschnitt von 4,01% ergebende Unterschiedsbetrag im Vergleich zum Erfüllungsbetrag von 1.636.363 € auf Basis des bisher verwendeten 7-Jahresdurchschnittzinssatz von 3,23% beträgt 148.175, § 253 Abs. 6 HGB.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den auf eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu verrechnenden Beträgen angesetzt.

Umstellung der Erlösrealisierung

Aufgrund von Umstellungen, sowohl auf Seiten von Microsoft als auch bei eigenen Verträgen, wird das Update von gekauften Lizenzen nicht mehr als eine von Prodware zu erbringende Leistung angesehen. Prodware vermittelt nun diese lediglich. Daher wird nun die entsprechende Marge für die Vermittlung in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Zudem ist der Zeitpunkt der Erlösrealisierung nun der Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bzw. der Vertragsverlängerung. Dadurch werden die entsprechenden Umsatzerlöse sowie dazugehörige Aufwendungen nicht mehr über die Laufzeit verteilt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Zusätzliche Aktivierung von Entwicklungskosten erfolgte in 2016 nicht.

Vorräte

Der bilanzierte Wert für unfertige Leistungen und Waren beträgt zum Stichtag 677.634,04 € (VJ 1.286.073,27 €).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von 92.402,10 € (VJ 180.568,55 €) zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einem an die HypoVereinsbank verpfändetem Bankguthaben in Höhe von 95.202,00 € (VJ 95.202,00 €), einer Sicherheitsleistung in Höhe von 91.991,25 € (VJ 0,00 €) sowie Mietsicherheiten und Steuerrückforderungen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Versicherungen, aufgrund der Änderung der Umsatzrealisierung der Wartung fallen keine Rechnungsabgrenzungsposten mehr dafür an.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Die Gesellschaft ist buchmäßig überschuldet in Höhe von 1.308.057,05 € (VJ 2.320.773,32 €).

Die Prodware S.A. übernimmt, vorerst bis zum 31.12.2018, gegenüber den Gläubigern der Prodware Deutschland die uneingeschränkte Verpflichtung dafür Sorge zu tragen, dass die Prodware Deutschland in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie stets in der Lage ist, allen ihren Verbindlichkeiten fristgemäß nachkommen zu können.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Prodware Deutschland AG ist 2016 mit 51.150 € unverändert geblieben. Die Prodware S.A, Paris, Frankreich hält zum Bilanzstichtag sämtliche 51.150 Anteile.

In 2016 wurden von der Prodware S.A. Einlagen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt 1.245.000,00 € geleistet.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für folgende Positionen gebildet worden:

Drohverlustrückstellung 898.080,65
Gewährleistung 125.000,00
Provisionen/Tantieme 112.614,60
Urlaub 100.000,00
Gerichtskosten 100.000,00
Prüfungskosten 38.000,00
Berufsgenossenschaft 23.000,00
Schwerbehindertenabgabe 11.000,00
Sonstige 7.500,00
1.415.195,25

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der zum Abschlusstag bestehenden Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit Gesamt

bis zu 1 Jahr

mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahren

--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.258.392,65 1.258.392,65 0,00 0,00
( 31.12.2015) 1.592.560,34 1.592.560,34 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 460.982,31 460.982,31 0,00 0,00
(31.12.2015) 1.259.787,74 1.259.787,74 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 910.214,80 910.214,80 0,00 0,00
(31.12.2015) 1.357.161,34 1.357.161,34 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, 1.140,49 1.140,49 0,00 0,00
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
(31.12.2015) 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 269.713,57 269.713,57 0,00 0,00
(31.12.2015) 326.708,85 326.708,85 0,00 0,00
Gesamt 2.900.443,82 2.900.443,82 0,00 0,00
(31.12.2015) 4.536.218,27 4.536.218,27 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 910.214,80 (VJ EUR 1.357.161,34) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

bis 1 Jahr

T€
1 - 5 Jahre

T€
über 5 Jahre

T€
Gesamt

T€
Leasingverträge 309 699 0 1.008
Mietverträge 458 532 0 990
767 1.231 0 1.998

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Posten betreffen im Wesentlichen Einnahmen aus Supportverträgen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen sind wie im Vorjahr Skonti und andere Erlösschmälerungen abgesetzt.

Die Gesellschaft realisierte ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr in Höhe von 10.841.631,34 € (VJ 12.343.519,77 €) im Inland, in Höhe von 444.783,00 € (VJ 644.190,49 €) in Europa und 274.984,88 € (VJ 350.245,47 €) außerhalb Europas.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2016 2015
Dienstleistungsumsätze 7.388.744,51 € 8.158.680,74 €
Lizenzumsätze 1.048.025,30 € 1.161.001,19 €
Wartungsumsätze/Vermittlung 1.383.889,95 € 2.987.208,55 €
Hardwareumsätze 54.218,79 € 88.998,07 €
Sonstige 1.686.520.67 € 942.067,18 €
11.561.399,22 € 13.337.955,73 €

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der PKW-Nutzung. Des Weiteren sind Erlöse aus der konzerninternen Weiterverrechnung von Dienstleistungen angefallen.

Periodenfremde Erträge sind in Höhe von EUR 19.785,27 (VJ 24.106,34 €) angefallen. Die Auflösung von Rückstellungen ist in Höhe von 61.551,80 € (VJ 294.297,18 €) angefallen.

Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 1.461,23 € (VJ 2.397,83 €) angefallen.

Außergewöhnliche Erträge

Bei alter Betrachtungsweise der Wartungsumsätze würden die Umsatzerlöse bei 13 Mio. und die Aufwendungen bei 3,3 Mio. liegen, der Fehlbetrag wäre um ca. 0,35 Mio. höher.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beträgt 57.370,41 € (Vorjahr 80.601,34 €).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Mieten, Kfz-Kosten, Beratungsleitungen, Telefonkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Versicherungskosten.

Sonstige periodenfremde Aufwände betrugen im Berichtsjahr 78.839,62 € (VJ 0,00 €)

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen 2.132,94 € (JV 0,00 €)

V. SONSTIGE ANGABEN

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahr 2016 waren durchschnittlich 105 (VJ: 118) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 118 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 3) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr tätig gewesen.

Gesellschaftsorgane

Dem Vorstand der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:

Vor- und Zuname: Ian Mac Hueg Herlevsen
Funktion: Vorsitzender des Vorstandes
Privatwohnort: Paris
Ausgeübter Beruf: Vorstandsvorsitzender der Prodware Deutschland AG

Eine Vorstandsvergütung ist im Berichtszeitraum von der Prodware Deutschland AG nicht gewährt worden.

Dem Aufsichtsrat der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:

Vor- und Zuname: Philippe Bouaziz
Funktion: Vorsitzender des Aufsichtsrats
Ausgeübter Beruf: Ingenieur
Vor- und Zuname: Alain Conrard
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrats
Ausgeübter Beruf: Ingenieur
Vor- und Zuname: Stephane Conrard
Funktion: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Ausgeübter Beruf: Wirtschaftsprüfer

Eine Aufsichtsratsvergütung ist im Berichtszeitraum nicht gewährt worden.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Unternehmen beteiligt:

Unternehmen Beteiligung

%
Eigenkapital 31.12.2016

Ergebnis 2016

CKL Software GmbH, Hamburg 50 661.383,26 384.998,25

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 55.500 €. Hiervon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 49.000,00 € (Vorjahr 49.000,00 €) und auf Steuerberatungsleistungen 6.500 € (Vorjahr 6.500 €).

Angaben zu Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, mit einbezogen. Dieses stellt den Konzernabschluss für den größten sowie kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, wird sowohl auf der konzerneigenen Homepage bekannt gemacht als auch bei der zuständigen Handelskammer hinterlegt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Hamburg, 31.03.2017

Ian Mac Hueg Herlevsen, Vorstand

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2016

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umgliederungen

EUR
Stand 31.12.2016

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene Softwarelizenzen 554.184,23 0,00 0,00 0,00 554.184,23
2. EDV-Software und Softwarelizenzen 645.817,33 6.876,42 0,00 0,00 652.693,75
1.200.001,56 6.876,42 0,00 0,00 1.206.877,98
II.Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.331.342,59 14.481,17 0,00 0,00 4.345.823,76
4.331.342,59 14.481,17 0,00 0,00 4.345.823,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 526.343,05 0,00 0,00 0,00 526.343,05
2. Beteiligungen 51.915,31 0,00 0,00 0,00 51.915,31
578.258,36 0,00 0,00 0,00 578.258,36
6.109.602,51 21.357,59 0,00 0,00 6.130.960,10
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2016

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand 31.12.2016

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene Softwarelizenzen 548.874,64 5.309,59 0,00 554.184,23
2. EDV-Software und Softwarelizenzen 641.008,90 4.140,00 0,00 645.148,90
1.189.883,54 9.449,59 0,00 1.199.333,13
II.Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.236.024,14 47.920,82 0,00 4.283.944,96
4.236.024,14 47.920,82 0,00 4.283.944,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 526.343,05 0,00 0,00 526.343,05
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
526.343,05 0,00 0,00 526.343,05
5.952.250,73 57.370,41 0,00 6.009.621,14
Buchwerte
Stand 31.12.2016

EUR
Vorjahr

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene Softwarelizenzen 0,00 5.309,59
2. EDV-Software und Softwarelizenzen 7.544,85 4.808,43
7.544,85 10.118,02
II.Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.878,80 95.318,45
61.878,80 95.318,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 51.915,31 51.915,31
51.915,31 51.915,31
121.338,96 157.351,78

Bestätigungsvermerk

In den vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende eingeschränkte Bestätigungsvermerk am 10. April 2017 erteilt:

„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Prodware Deutschland AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Die Vollständigkeit und die Bewertung der Rückstellungen können nicht abschließend beurteilt werden. Die Gesellschaft ist in einen Rechtsstreit mit einem Kunden verwickelt. Gegenstand des Verfahrens ist die Geltendmachung von Schadenersatz sowie die Rückabwicklung des Projektgesamtvertrages. Die Gegenseite fordert Schadenersatz in Höhe von EUR 3,75 Mio. Dieser Betrag wurde von der Gesellschaft abgelehnt und eine Rückstellung in Höhe von EUR 0,9 Mio. gebildet. Die Parteien befinden sich derzeit in einem Schiedsgerichtsverfahren. Die Vollständigkeit und die Bewertung der Rückstellungen können nicht abschließend beurteilt werden, weil uns keine verwertbaren Arbeitsergebnisse von sachverständigen Dritten vorlagen und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit hinsichtlich der Vollständigkeit und der Bewertung der Rückstellungen im Jahresabschluss gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 der Prodware Deutschland AG, Hamburg, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.

Hannover, 10. April 2017

**BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Schweitzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Lilienblum, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der Prodware Deutschland AG wurde am 20. Juni 2017 festgestellt.