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Prodware — Management Reports 2017
Feb 2, 2017
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Management Reports
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Publication
Prodware Deutschland AG
Hamburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015
Lagebericht
A. Grundlage des Unternehmens
Prodware bietet innovative und zukunftsweisende Best-in-Class-Lösungen auf der Basis von Microsoft-Technologien. Das Unternehmen, das zu den größten europäischen Microsoft Gold Partnern gehört, besitzt mehr als 22 Jahre Erfahrung in der Implementierung von Microsoft Dynamics Software im Bereich ERP, CRM sowie innovativer Business Intelligence (BI)-Lösungen. Die Prodware Unternehmensgruppe bedient mit rund 1.425 Mitarbeitern und ihren Niederlassungen in 15 Ländern circa 19.000 Kunden in Europa und Afrika. Prodware S.A. mit Sitz in Paris ist an der Euronext Börse notiert. In Europa ist Prodware derzeit der größte Microsoft Partner bezogen auf die Microsoft Dynamics Produktpalette: Dynamics AX, Dynamics NAV und Dynamics CRM. Prodware gehört zum Microsoft President‘s Club sowie zum Inner Circle und ist einer der langjährigsten Dynamics Partner im Markt. Die Prodware Deutschland AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des 1989 gegründeten französischen Systemhauses und gehört mit rund 120 Mitarbeitern zu den größten Microsoft Dynamics Partnern in Deutschland. Es existieren Gold-Zertifizierungen in mehreren Kompetenzbereichen. Darüber hinaus zählt Prodware weltweit zu den wenigen Microsoft Partnern, die in der Lage sind, das komplette Microsoft Produktportfolio anzubieten und bei ihren Kunden zu implementieren.
Leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind maßgeblich für unser Unternehmen. Ihr Engagement, ihre Qualifikationen und ihre Verbundenheit zur Prodware Deutschland AG sind die Erfolgsfaktoren bei der Realisierung von IT-Projekten. Sie machen uns stark für den Wettbewerb in unserer Branche und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Kundenzufriedenheit. Die Ansprüche unserer Mitarbeiter an die Qualität ihrer Arbeit unterstützen wir von der Personalseite, indem wir das Wissen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich entwickeln und ausbauen.
Neben ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten möchten wir unsere Mitarbeiter durch Wertschätzung und Leistungsanerkennung auf allen Ebenen der Zusammenarbeit stärken. Insbesondere im dynamischen Umfeld der Informationstechnologie fordern wir von unseren Mitarbeitern einen hohen Grad an Flexibilität und Veränderungsbereitschaft. Durch Freiräume in der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes möchten wir einen wesentlichen Teil dieser Flexibilität an unsere Mitarbeiter zurückgeben. Dies ist gleichzeitig Ausdruck unserer vertrauensvollen und kollegialen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sehen wir darin unsere Attraktivität als Arbeitgeber im Vergleich zu unseren Wettbewerbern gestärkt. Wir möchten unser Bestes geben, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leidenschaft und Faszination für interessante Kundenprojekte ihr Bestes geben.
B. Wirtschaftsbericht
1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wuchs im vergangenen Wirtschaftsjahr um 1,4%. Das ist im Rahmen des Vorjahres mit 1,5%.
Die Konjunkturforscher prognostizieren derzeit für 2016 eine Erhöhung des BIP von rund 2%.
2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Derzeit liegen noch keine endgültigen Marktdaten der BITKOM vor, der Verband rechnete im Oktober für den Bereich Informationstechnik mit einem Wachstum von 3,5%, für Software an sich sogar mit 5,4%. Das angenommene Wachstum im Servicebereich liegt bei 3%.
3. Entwicklung im Unternehmen
Das Jahr 2015 stand im Zeichen von Organisationsstrukturänderungen.
Zusätzlich zum Wechsel im Vorstand wurde die Unternehmensstruktur insofern geändert, dass von ehemals sieben Abteilungen nunmehr nur noch vier existieren. Hierdurch wurde die Kommunikation sowie die Abstimmung verbessert und Verantwortlichkeiten zusammengeführt.
Diese Maßnahmen wurden jedoch erst im vierten Quartal umgesetzt, so dass sich daraus noch kein deutlicher Effekt in 2015 zeigen konnte.
Des Weiteren wurde die Prodware Advanced Solutions am 31.08.2015 rückwirkend zum 01.01.2015 mit der Prodware Deutschland AG verschmolzen.
Im Jahr 2015 waren durchschnittlich 118 (VJ:131) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 118 Personen fest angestellt, der Vorstand ist jedoch nicht bei der Prodware AG angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 4) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr für unser Unternehmen tätig gewesen.
Es gibt weiterhin eine Meinungsverschiedenheit mit einem Kunden in Zusammenhang mit einem IT Projektgesamtvertrag, derzeit läuft ein Schiedsgerichtsverfahren. Das Ergebnis des Verfahrens ist nicht verlässlich abzuschätzen. Für bestimmte Haftungsansprüche aus diesem Vertrag gibt es - unter spezifischen Bedingungen - Versicherungsschutz aus einer Haftpflicht-Versicherung.
C. Ertragslage
Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, aktivierte Eigenleistungen, Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen und sonstige betriebliche Erträge) ist im Berichtsjahr um 7% auf 14,5 Mio. EUR (VJ: 15,5 Mio. EUR) gesunken. Der Gesamtleistung stehen Aufwendungen für Lizenzen, Hardware und bezogene Leistungen in Höhe von 3,8 Mio. EUR (VJ: 4,2 Mio. EUR) gegenüber. Bei Personalaufwendungen von 8,4 Mio. EUR (VJ 9,5 Mio. EUR), sonstigen Betriebsaufwendungen von 3,9 Mio. EUR (VJ: 4,6 Mio. EUR), Abschreibungen von 0,08 Mio. EUR (VJ: 0,5 Mio. EUR), einem Finanzergebnis von -0,03 Mio. EUR (VJ: -0,3 Mio. EUR), einem außerordentlichen Ergebnis von 0 EUR (VJ: 0,03 Mio. EUR) weist die Gesellschaft einen Jahresverlust in Höhe von -1,7 Mio. EUR (VJ: -3,5 Mio. EUR Verlust) aus.
Das Ergebnis der Prodware Deutschland AG war im Wesentlichen bestimmt von den Erträgen aus Lizenzverkäufen und Dienstleistungen im Bereich ERP-Implementierung. Der Erlöse in diesen Bereichen haben sich im Vergleich zu dem Vorjahr aufgrund von nicht ausreichend kompensierten Abgängen von Mitarbeitern und auslaufenden Wartungsverträgen verringert. Die geringeren Erlöse konnten teilweise durch die Reduktion der Fixkosten aufgefangen werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von -3.437.523,12 EUR in 2014 auf -1.739.969,74 EUR in 2015 verbessert, der Jahresfehlbetrag verbesserte sich von -3.488.442,44 EUR in 2014 auf -1.739.338,79 EUR in 2015.
D. Finanzlage
Durch die Muttergesellschaft Prodware SA sind in 2015 Zuschüsse in Höhe von insgesamt 2.421.582,70 EUR geleistet worden. Diese Zahlungen wurden der freien Kapitalrücklage zugeführt, das Eigenkapital hat sich dementsprechend erhöht. Der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich um rund 23% auf 2.320.773 EUR verbessert. (2014: 3.003.017 EUR).
Die Gesellschaft ist somit noch immer bilanziell überschuldet. Sie wurde auf das Zutreffen des §19 Absatz 2 InsO geprüft und es wurde festgestellt, dass eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht vorliegt.
Die Prodware Deutschland AG deckt ihren Kapitalbedarf aus dem operativen Cashflow sowie durch die Erhöhung der Kapitalrücklage.
E. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Prodware Deutschland AG ist von 9,8 Mio. EUR zum 31. Dezember 2014 leicht auf 10,0 Mio. EUR per 31. Dezember 2015 gestiegen.
Aufgrund der Verschmelzung der Advanced Solutions auf die AG reduzierten sich die Finanzanlagen um den Buchwert der Advanced Solution in Höhe von 0,289 Mio EUR auf 0,052 Mio. EUR.
Der Rückgang bei den Sachanlagen um 0,036 Mio. EUR begründet sich hauptsächlich durch Anlagenabgänge und die Normalabschreibung, so dass der Buchwert der Sachanlagen zum Bilanzstichtag nur noch 0,095 Mio. EUR beträgt.
Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr 2015 auf insgesamt 0,03 Mio. EUR.
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einzelne planmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei den Sachanlagen. Den Investitionen standen im Geschäftsjahr 0,08 Mio. EUR Normalabschreibungen gegenüber.
Die unfertigen Leistungen haben sich aufgrund des Projektfortschrittes in mehreren Festpreisprojekten auf 1,272 Mio. EUR (2014: 0,870 Mio. EUR) erhöht.
Die Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind per 31. Dezember 2015 gegenüber dem Vorjahresstichtag von 3,2 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR leicht gestiegen. Im Gegensatz dazu ist der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von 3,00 auf 2,31 Mio. EUR gesunken.
Während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sich um ca. 20% auf 2,908 Mio. EUR (2014: 2,430 Mio. EUR) erhöht haben, sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 0,493 Mio. EUR auf 0,180 Mio. EUR gesunken.
Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich mit einem Stand von 1,127 Mio. EUR (2014: 0,565 Mio. EUR) nahezu verdoppelt.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Rechnungsabgrenzungsposten haben sich nicht wesentlich geändert.
Die Prodware Deutschland AG weist ein Jahresergebnis in Höhe von -1,739 Mio. EUR aus. Aufgrund der Einlagen in die Kapitalrücklage verringerte sich der nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages trotz des Verlustes um 0,682 Mio. EUR auf 2,321 Mio. EUR.
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist durch eine Patronatserklärung der Prodware SA abgesichert.
Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 232.035,43 EUR auf 1.559.609,39 EUR. Die Erhöhung resultiert vor allem aus Rückstellungen in Zusammenhang mit der neuen Organisationsstruktur.
Die Verbindlichkeiten sind insgesamt nahezu unverändert. Im Einzelnen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 4% geringer ausfallen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 16% geringer. Die erhaltenen Anzahlungen sind dagegen um 31% angestiegen.
F. Nachtragsbericht
Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.
G. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Zu Beginn des vierten Quartals 2015 wurde die Organisationsstruktur geändert. Hiermit ging eine Verschlankung der Verwaltung und eine verstärkte Einbindung in die Konzernstrukturen sowie damit verbundene Kosteneinsparungen einher. Allein bei den Personalkosten sind Einsparungen von ca. 12% im Vergleich zum Vorjahr geplant, auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sollen sich um 10% reduzieren. Für 2016 erwarten wir daher, bei im Vergleich zu den Vorjahren erhöhtem Dienstleistungsumsatz und gleichbleibendem Lizenz- und Wartungsumsatz, einen Jahresüberschuss.
Die Prodware Deutschland AG ist als Systemintegrator einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.
Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Die Abteilung Controlling und Rechnungswesen nimmt einen Großteil der Informations-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben für die Prodware Deutschland AG wahr.
Wichtiges Kontrollinstrument ist die monatliche Auswertung der über das Warenwirtschaftssystem und der Finanzbuchhaltung erstellten Deckungsbeiträge für die Kostenstellen und Business Lines. Das Controlling stellt auf der Grundlage der Geschäftsdaten interne Berichte zusammen und informiert den Vorstand und die Business Line-Verantwortlichen so frühzeitig und umfassend wie möglich über potentielle Risiken im Geschäftsablauf.
Des Weiteren wird bei Neuprojekten durch die Projektmanager eine Risikoanalyse durchgeführt. Die neuen und bestehenden Projekte werden durch die Projektmanager überwacht. Bei evtl. bestehenden Risiken werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen, die das Risiko auf ein Minimum absenken. Monatlich wird mit einem Rolling Forecast-System gearbeitet, und die erzielten Ergebnisse werden mit den Managern der unterschiedlichen Bereiche diskutiert. Auf wöchentlicher Basis wird die Liquiditätssituation erörtert und auf einer 12-Wochen Basis geplant.
Alle wichtigen Projekte und Entscheidungen werden in monatlichen Meetings mit Vertretern der Holding abgestimmt.
1. Umfeld- und Branchenrisiken
Der IT-Markt ist sowohl im Lizenz- wie auch im Dienstleistungsbereich von starkem Wettbewerb sowie der wirtschaftlichen Gesamtsituation geprägt. Wesentliche Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen bewirken bei den Unternehmen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft.
2. Kundenabhängigkeit
Die Prodware Deutschland AG verfügt aufgrund ihrer mehr als 20-jährigen Tätigkeit im ERP-Umfeld über eine sehr breite Kundenbasis und ist daher von keinem Einzelkunden in wesentlicher Art und Weise existenziell abhängig.
3. Lieferantenabhängigkeit
In den Business Line Business Solutions erfolgt der Lizenzeinkauf fast ausschließlich über Microsoft. Microsoft hat seinen MBS-Partnern allerdings versichert, dass die beiden Produkte Microsoft Dynamics NAV und Microsoft Dynamics AX nicht über die eigene Distribution und nicht direkt an die Kunden vertrieben werden sollen. Sollte Microsoft von dieser Aussage abrücken oder die Margen bei den Lizenzen sinken, käme es zu deutlichen Gewinneinbrüchen bei den Lizenzen. Dies könnte nur durch eine Erhöhung der Preise bei den Dienstleistungen rund um die Microsoftprodukte aufgefangen werden. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Microsoft seine Produkte in den kommenden Jahren im sogenannten „Cloud Computing“ anbieten könnte. Dies hätte zur Folge, dass die Lizenzumsätze, aber auch die Lizenzkosten, deutlich zurückgehen würden.
4. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken
Prodware Deutschland AG übernimmt eine branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtung für gelieferte Systeme. Für die Infrastruktur reicht die Prodware Deutschland AG die Herstellergarantien weiter. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden – ohne dabei auf den Hersteller zurückgreifen zu können – ist eher als gering einzuschätzen. Soweit Prodware Deutschland AG eigene Dienstleistungen erbringt und dafür Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert eine Haftpflichtversicherung die Prodware Deutschland AG in angemessenem Umfang ab. Für einzelne Großprojekte sind individuelle Haftpflichtversicherungen abgeschlossen worden.
5. IT-Risiken
Die internen ERP- und BI-Systeme sowie die Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) werden im Rechenzentrum in Paris betrieben. Die weiteren Verwaltungssysteme (DATEV, Active Directory, Mailarchiv u.a.) werden im Rechenzentrum Hamburg betrieben.
Als Basis dienen redundante Hardwareinfrastrukturen (Netzwerk, Server und SAN) sowie in Hamburg eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit einer Autonomiezeit von ca. 30 Minuten. Alle Daten der Verwaltungs- und Produktionssysteme werden täglich gesichert und wöchentlich auf Datensicherungsbändern außerhalb des Rechenzentrums in einem Datensafe aufbewahrt oder in ein Backup RZ gespiegelt (für in Paris gehostete Systeme). Am Standort Hamburg werden die Bandsicherungen rückwirkend für 3 Wochen vorgehalten. Zusätzlich werden die Daten der Finanzbuchhaltung mehrmals täglich vom Rechenzentrum in Paris nach Hamburg gespiegelt.
Die Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) werden von der Prodware Firmenholding für die Gruppe bereitgestellt. Alle ein- und ausgehenden Mails werden zusätzlich in Hamburg in einem Mailarchiv getrennt vom Exchange Server (revisionssicher) abgelegt.
Der Zugriff auf alle Firmensysteme zwischen den deutschen Standorten erfolgt ausschließlich über gesicherte Leitungen. Auf das Internet wird über Firewalls zugegriffen. Verbindungen zur Firmenmutter sowie zu Prodware Gesellschaften außerhalb von Deutschland erfolgen über abgesicherte VPN Leitungen.
Die Endgeräte werden mit aktueller Antivirensoftware geschützt. Der Zugriff auf Daten wird gemäß den Anforderungen unseres Datenschutzbeauftragten so organisiert, dass nur tatsächlich berechtigte Personen die erforderlichen Zugriffsrechte erhalten.
6. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken
Um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, muss jederzeit entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Die zum 31.12.2015 bestehende Finanzlage der Prodware Deutschland AG ist wie im Vorjahr weiterhin angespannt. In 2015 wurde die Prodware Deutschland AG finanziell durch die Muttergesellschaft Prodware SA unterstützt.
7. Risiken aus Forderungsausfall
Die Prodware Deutschland AG liefert an die Kunden alle Waren und Dienstleistungen auf Rechnung. Grundsätzlich kann es bei der Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen kommen. Ein strenges Forderungsmanagement sowie laufende Bonitätsprüfungen minimieren das Risiko bei der Prodware Deutschland AG. Dadurch, dass die Wartungen im Voraus von den Kunden an die Prodware Deutschland AG gezahlt werden müssen, bevor eine Zulassung bei Microsoft erfolgt, besteht hier ein geringes Risiko des diesbezüglichen Forderungsausfalles. Pro Monat werden die einzelnen Forderungen gegenüber den Kunden auf Risiken überprüft und entsprechende Rückstellungen gegebenenfalls angepasst.
8. Rechtliche Risiken
Die Prodware Deutschland AG sichert sich ihre Verträge bei Bedarf durch Rechtsberater ab. Die Prodware Deutschland AG ist mit Ausnahme von einem sich im Schiedsgerichtsverfahren befindlichen Projektes in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf das Jahresergebnis zu erwarten ist. Für die noch schwebenden Rechtsstreitigkeiten sind ausreichende Rückstellungen im Berichtsjahr gebildet worden, für das sich im Schiedsgerichtsverfahren befindliche Projekt kann keine verlässliche Schätzung gegeben werden. Die in 2012 bereits dafür gebildeten Rückstellungen werden für die wahrscheinlichsten Szenarien als weiterhin ausreichend betrachtet.
9. Personalrisiken
Der wirtschaftliche Erfolg der Prodware Deutschland AG ist im hohen Maß vom Engagement und Know-how der Mitarbeiter abhängig. Ziel ist es daher, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu beschäftigen, sie erfolgreich zu integrieren und dauerhaft zu binden. Über eigene Mitarbeiter, Social Media und Headhunter akquirieren wir gute Mitarbeiter.
10. Sonstige Risiken
Die Geschäfte von Dienstleistungsunternehmen belasten die Umwelt nur geringfügig. Nennenswerte Umweltrisiken aus der operativen Tätigkeit der Gesellschaft bestehen nicht.
Im Berichtsjahr traten keine Risiken auf, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdeten. Für die Zukunft ist trotz bewährter Risikomanagementsysteme nicht völlig auszuschließen, dass sich bisher nicht erkannte oder als unwesentlich eingestufte Risiken konkretisieren und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erlangen.
J. Sonstige Angaben
1. Versicherungen der gesetzlichen Vertreter
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.“
2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
In 2015 wurden keine F&E-Aktivitäten betrieben.
3. Zweigniederlassungsbericht
Es gibt keine Zweitniederlassung, nur mehrere über Deutschland verteilte Betriebsstätten.
4. Vergütungsbericht
Der Vorstand erhielt in 2015 keine Vergütung, da die Mitglieder entweder im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung tätig waren (Herr Goijarts) oder Ihre Vergütung im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Holding von dieser erhielt (Herr Herlevsen).
5. Übernahmerelevante Angaben
n/a
6. Erklärung zur Unternehmensführung
n/a da nicht börsennotiert
7. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht
Folgende Erklärung gemäß § 312 AktG haben wir in unserem Abhängigkeitsbericht wiedergegeben:
„Alle im Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen genannten Leistungsbeziehungen wurden nach den Umständen, die in dem jeweiligen Zeitpunkt bekannt waren, zu Konditionen wie unter fremden Dritten durchgeführt. Die Prodware Deutschland AG, Hamburg, erhielt stets eine angemessene Gegenleistung. Die Gesellschaft wurde weder im Rahmen des Leistungsaustausches noch sonst gegenüber den genannten Unternehmen benachteiligt.
Hamburg, den 31. März 2016
Der Vorstand
Ian Mac Hueg Herlevsen
Bilanz
Aktiva
| 31.12.2015 EUR |
31.12.2014 EUR |
||
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 5.309,59 | 10.613,59 | |
| 2. entgeltlich erworbene EDV-Software und Softwarelizenzen | 4.808,43 | 7.782,00 | |
| 10.118,02 | 18.395,59 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 95.318,45 | 131.456,68 | |
| 95.318,45 | 131.456,68 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 289.080,05 | |
| 2. Beteiligungen | 51.915,31 | 51.915,31 | |
| 51.915,31 | 340.995,36 | ||
| 157.351,78 | 490.847,63 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Unfertige Leistungen | 1.272.392,27 | 869.984,89 | |
| 2. Waren | 13.681,00 | 0,00 | |
| 1.286.073,27 | 869.984,89 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.907.555,79 | 2.429.645,77 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 180.568,55 | 492.808,22 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 263.000,97 | 229.385,43 | |
| 3.351.125,31 | 3.151.839,42 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.126.617,40 | 564.535,91 | |
| 5.763.815,98 | 4.586.360,22 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.774.356,63 | 1.751.960,87 | |
| D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.320.773,32 | 3.003.017,22 | |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 10.016.297,71 | 9.832.185,94 | |
| PASSIVA | |||
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | ||
| EUR | EUR | ||
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 51.150,00 | 51.150,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 8.987.227,69 | 6.565.645,00 | |
| III. Bilanzverlust | -11.359.151,01 | -9.619.812,22 | |
| IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.320.773,32 | 0,00 | 3.003.017,22 |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Pensionsrückstellungen | 1.296.404,00 | 1.252.438,00 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 1.559.609,39 | 1.327.573,96 | |
| 2.856.013,39 | 2.580.011,96 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.259.787,74 | 959.577,53 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.592.560,34 | 1.653.742,76 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.357.161,34 | 1.613.597,89 | |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 326.708,85 | 1.248.822,53 | |
| - davon aus Steuer: EUR 299.200,80 (Vorjahr: EUR 254.798,79) | 4.536.218,27 | 4.516.163,18 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.624.066,05 | 2.736.010,80 | |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 10.016.297,71 | 9.832.185,94 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 2015 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohertrag | 10.667.682,09 | 11.323.166,31 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 7.113.587,01 | 7.933.517,99 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersaufwendungen und für Unterstützung | 1.281.575,85 | 1.557.556,57 |
| - davon für Altersversorgung EUR 65.860,04 (Vorjahr: EUR 231.814,83) | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 80.601,34 | 306.641,18 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.898.026,39 | 4.637.365,57 |
| 5. Erträge aus Ergebnisabführungsverträge | 150.000,00 | 125.000,00 |
| 6. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträge | 0,00 | 138.748,77 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 873,92 | 0,00 |
| 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0,00 | 237.263,00 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 184.735,16 | 74.596,35 |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -1.739.969,74 | -3.437.523,12 |
| 11. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 24.519,00 |
| 12. Steuern vom einkommen und vom Ertrag | 0,00 | 14,75 |
| 13. Sonstige Steuern | 630,95 | -26.415,07 |
| 14. Jahresfehlbetrag | -1.739.338,79 | -3.488.442,44 |
| 15. Verlustvortrag | -9.619.812,22 | -6.131.369,78 |
| 16. Bilanzverlust | -11.359.151,01 | -9.619.812,22 |
Anhang
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Für das Geschäftsjahr 2015 ist der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG wie im Vorjahr nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gewinn und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.
Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde bei der Aufstellung des Anhangs Gebrauch gemacht.
Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Sie werden bei zeitlich begrenzter Nutzung vermindert um planmäßige lineare Abschreibung bewertet.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem niedrigeren beizulegenden Wert liegt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.
Die für die planmäßige Abschreibung relevanten Nutzungsdauern betragen:
| Software | 3 – 5 Jahre |
| Selbsterstellte Software | 3 – 5 Jahre |
| EDV-Hardware | 3 – 8 Jahre |
| Büroausstattung | 3 – 20 Jahre |
Die gesamten Herstellungskosten geringwertiger Anlagengüter werden in einen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben.
Finanzanlagen
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Wert bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.
Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellkosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten enthalten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Teil der Forderungen gebildet.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.
Rückstellungen
Die Rückstellungen decken erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe ihrer nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Inanspruchnahme ab und wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst.
Bei der Berechnung dieser Rückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene Zinssatz von 3,89% p.a. angesetzt.
Der Rententrend wurde mit 2,0% p.a. angenommen. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den zusätzlichen Rückstellungsbedarf in Höhe von EUR 367.774 im Jahr 2010 über 15 Jahre ratierlich zuzuführen.
Im Berichtsjahr wurden weitere 1/15 (24.519,00 €) zugeführt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 220.660 €. Die Pensionsrückstellungen zum 31.12.2015 betragen 1.296.404 €.
Verbindlichkeiten
Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den auf eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu verrechnenden Beträgen angesetzt.
Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung
Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgte jeweils zum amtlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung der jeweiligen Leistung oder zum niedrigeren Stichtagskurs bei Forderungen bzw. zum höheren Stichtagskurs bei Verbindlichkeiten.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Zusätzliche Aktivierung von Entwicklungskosten erfolgte in 2015 nicht.
Vorräte
Der bilanzierte Wert für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Leistungen und Waren beträgt zum Stichtag 1.286.073,27 € (VJ 869.984,89 €).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die kurzfristigen Forderungen gegen verbundeneUnternehmen sind in Höhe von 180.568,55 € (VJ 492.808,22 €) zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einem an die HypoVereinsbank verpfändetem Bankguthaben in Höhe von 95.202,00 € (VJ 123.258,00 €), Mietsicherheiten und Steuerrückforderungen.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Wartungskosten.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Die Gesellschaft ist buchmäßig in Höhe von € 2.320.773,32 (VJ 3.003.017,22 €) überschuldet.
Die Prodware S.A. übernimmt, vorerst bis zum 31.12.2017, gegenüber den Gläubigern der Prodware Deutschland die uneingeschränkte Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass die Prodware Deutschland in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie stets in der Lage ist, allen ihren Verbindlichkeiten fristgemäß nachkommen zu können.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Prodware Deutschland AG ist 2015 mit 51.150 € unverändert geblieben. Die Prodware S.A, Paris, Frankreich hält zum Bilanzstichtag sämtliche 51.150 Anteile.
In 2015 wurden von der Prodware S.A. Einlagen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt 2.421.582,70 € geleistet.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind für folgende Positionen gebildet worden
| EUR | |
|---|---|
| Drohverlustrückstellung | 898.080,65 |
| Gewährleistung | 110.000,00 |
| Provisionen/Tantieme | 231.104,94 |
| Urlaub | 121.000,00 |
| Ausstehende Rechnungen | 63.408,00 |
| Prüfungskosten | 35.000,00 |
| Berufsgenossenschaft | 34.000,00 |
| Schwerbehindertenabgabe | 13.340,00 |
| Sonstige | 53.675,80 |
| 1.559.609,39 |
Verbindlichkeiten
Die Laufzeiten der zum Abschlusstag bestehenden Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| davon mit einer Restlaufzeit von | ||||
|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | Gesamt EUR |
bis zu 1 Jahr EUR |
1 bis 5 Jahren EUR |
mehr als 5 Jahren EUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.592.560,34 | 1.592.560,34 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2014) | 1.653.742,76 | 1.653.742,76 | 0,00 | 0,00 |
| Erhaltene Anzahlungen Auf Bestellungen | 1.259.787,74 | 1.259.787,74 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2014) | 959.577,53 | 44.784,90 | 914.792,63 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.357.161,34 | 1.357.161,34 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2014) | 1.613.597,89 | 1.613.597,89 | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 326.708,85 | 326.708,85 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2014) | 289.245,00 | 289.245,00 | 0,00 | 0,00 |
| Gesamt | 4.536.218,27 | 4.536.218,27 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2014) | 4.516.163,18 | 3.601.370,55 | 914.792,63 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 1.357.161,34 (VJ EUR 1.613.597,89) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die erhaltenen Anzahlungen sind in der Bilanz 2014 zusammen mit den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen worden.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| bis 1 Jahr TEUR |
1 - 5 Jahre TEUR |
über 5 Jahre TEUR |
Gesamt TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Leasingverträge | 353 | 763 | 0 | 1.115 |
| Mietverträge | 388 | 831 | 0 | 1.220 |
| 741 | 1.594 | 0 | 2.335 |
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Einnahmen aus Wartungsverträgen.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG
Umsatzerlöse
Von den Umsatzerlösen sind wie im Vorjahr Skonti und andere Erlösschmälerungen abgesetzt.
Die Gesellschaft realisierte ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr in Höhe von 12.343.519,77 € (VJ 13.289.703,65 €) im Inland, in Höhe von 644.190,49 € (VJ 837.986,83 €) in Europa und 350.245,47 € (VJ 106.061,76 €) außerhalb Europas.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
|---|---|---|
| Dienstleistungsumsätze | 8.158.680,74 € | 8.906.877,59 € |
| Lizenzumsätze | 1.161.001,19 € | 1.308.239,92 € |
| Wartungsumsätze | 2.987.208,55 € | 3.398.827,75 € |
| Hardwareumsätze | 88.998,07 € | 128.055,84 € |
| Sonstige | 942.067,18 € | 491.911,15 € |
| 13.337.955,73 € | 14.233.912,25 € |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der PKW-Nutzung. Des Weiteren sind Erlöse aus der konzerninternen Weiterverrechnung von Dienstleistungen angefallen.
Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind in Höhe von 294.297,18 € (VJ 32.673,33€) angefallen.
Abschreibungen
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 80.601,34 € (Vorjahr 306.641,88 €) betreffen insbesondere selbsterstellte Software sowie Hardware und die Betriebs und Geschäftsausstattung.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Mieten, Kfz-Kosten, Beratungsleistungen, Telefonkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Versicherungskosten.
Sonstige periodenfremde Aufwände betrugen im Berichtsjahr 0,00 € (VJ 124.239,60 €)
V. SONSTIGE ANGABEN
Anzahl der Arbeitnehmer
Im Jahr 2015 waren durchschnittlich 118 (VJ:135) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 118 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 4) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr tätig gewesen.
Gesellschaftsorgane
Dem Vorstand der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:
| Vor- und Zuname: | Franciscus Goijarts |
| Funktion: | Vorsitzender des Vorstandes |
| Privatwohnort: | Hilversum / Niederlande |
| Ausgeübter Beruf: | Vorstandsvorsitzender der Prodware Deutschland AG (von 08.06.2012 bis 31.03.2015) |
| Vor- und Zuname: | Ian Mac Hueg Herlevsen |
| Funktion: | Vorsitzender des Vorstandes |
| Privatwohnort: | Paris |
| Ausgeübter Beruf: | Vorstandsvorsitzender der Prodware Deutschland AG (ab 1.04.2015) |
Eine Vorstandsvergütung ist im Berichtszeitraum von der Prodware Deutschland AG nicht gewährt worden.
Dem Aufsichtsrat der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:
| Vor- und Zuname: | Philippe Bouaziz (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Ingenieur |
| Vor- und Zuname: | Alain Conrard (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Mitglied des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Ingenieur |
| Vor- und Zuname: | Stephane Conrard (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Wirtschaftsprüfer |
Eine Aufsichtsratsvergütung ist im Berichtszeitraum nicht gewährt worden.
Anteilsbesitz
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Unternehmen beteiligt:
| Unternehmen | Beteiligung % |
Eigenkapital 31.12.2015 EUR |
Ergebnis 2015 EUR |
|---|---|---|---|
| CKL Software GmbH, Hamburg | 50,00 | 576.395,01 | 408.003,45 |
Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 55.500 €. Hiervon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 49.000,00 € (Vorjahr 50.000,00 €) und auf Steuerberatungsleistungen 6.500 € (Vorjahr 8.817,90 €).
Angaben zu Mutterunternehmen
Der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, mit einbezogen. Der Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, wird sowohl auf der konzerneigenen Homepage bekannt gemacht als auch bei der zuständigen Handelskammer hinterlegt.
Hamburg, 31.03.2016
Ian Mac Hueg Herlevsen
Vorstand
Anlagenspiegel
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2015 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umgliederungen EUR |
Stand 31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 554.184,23 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 554.184,23 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 642.074,90 | 3.742,43 | 0,00 | 0,00 | 645.817,33 |
| 1.196.259,13 | 3.742,43 | 0,00 | 0,00 | 1.200.001,56 | |
| II.Sachanlagen | |||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.304.079,42 | 27.263,17 | 0,00 | 0,00 | 4.331.342,59 |
| 4.304.079,42 | 27.263,17 | 0,00 | 0,00 | 4.331.342,59 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 526.343,05 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 526.343,05 |
| 2. Beteiligungen | 51.915,31 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 51.915,31 |
| 578.258,36 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 578.258,36 | |
| 6.078.596,91 | 31.005,60 | 0,00 | 0,00 | 6.109.602,51 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2015 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 543.570,64 | 5.304,00 | 0,00 | 548.874,64 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 634.292,90 | 6.716,00 | 0,00 | 641.008,90 |
| 1.177.863,54 | 12.020,00 | 0,00 | 1.189.883,54 | |
| II.Sachanlagen | ||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.167.442,80 | 68.581,34 | 0,00 | 4.236.024,14 |
| 4.167.442,80 | 68.581,34 | 0,00 | 4.236.024,14 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 237.263,00 | 0,00 | -289.080,05 | 526.343,05 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 237.263,00 | 0,00 | -289.080,05 | 526.343,05 | |
| 5.582.569,34 | 80.601,34 | -289.080,05 | 5.952.250,73 |
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand 31.12.2015 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 5.309,59 | 10.613,59 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 4.808,43 | 7.782,00 |
| 10.118,02 | 18.395,59 | |
| II.Sachanlagen | ||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 95.318,45 | 136.636,62 |
| 95.318,45 | 136.636,62 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 289.080,05 |
| 2. Beteiligungen | 51.915,31 | 51.915,31 |
| 51.915,31 | 340.995,36 | |
| 157.351,78 | 496.027,57 |
Bestätigungsvermerk
In den vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende eingeschränkte Bestätigungsvermerk am 29. April 2016 erteilt:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Prodware Deutschland AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Die Vollständigkeit und die Bewertung der Rückstellungen können nicht abschließend beurteilt werden. Die Gesellschaft ist in einen Rechtsstreit mit einem Kunden verwickelt. Gegenstand des Verfahrens ist die Geltendmachung von Schadenersatz sowie die Rückabwicklung des Projektgesamtvertrages. Die Gegenseite fordert Schadenersatz in Höhe von EUR 5,0 Mio. Dieser Betrag wurde von der Gesellschaft abgelehnt und eine Rückstellung in Höhe von EUR 0,6 Mio. gebildet. Die Parteien befinden sich derzeit in einem Schiedsgerichtsverfahren. Die Vollständigkeit und die Bewertung der Rückstellungen können nicht abschließend beurteilt werden, weil uns keine verwertbaren Arbeitsergebnisse von sachverständigen Dritten vorlagen und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit hinsichtlich der Vollständigkeit und der Bewertung der Rückstellungen im Jahresabschluss gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.
Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 der Prodware Deutschland AG, Hamburg, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.
Hannover, 29. April 2016
**BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. SchweitzerWirtschaftsprüfer
gez. Lilienblum, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 der Prodware Deutschland AG wurde am 22. Juni 2016 festgestellt.