Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Prodware Audit Report / Information 2018

Feb 25, 2020

1611_rns_2020-02-25_1f3598f4-668b-4625-af99-ef9ed7b9ce6f.html

Audit Report / Information

Open in viewer

Opens in your device viewer

{# SEO P0-1: filing HTML is rendered server-side so Googlebot sees the full text without executing JS or following an iframe to a Disallow'd CDN path. The content has already been sanitized through filings.seo.sanitize_filing_html. #}

Publication

Prodware Deutschland AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

A. Grundlage des Unternehmens

Prodware bietet innovative und zukunftsweisende Best-in-Class-Lösungen auf der Basis von Microsoft-Technologien. Die Prodware-Gruppe, die zu den größten europäischen Microsoft Gold Partnern gehört, besitzt seit 30 Jahren Erfahrung in der Implementierung von Microsoft Dynamics Software im Bereich ERP, CRM sowie innovativer Business Intelligence (BI)-Lösungen. Die Prodware Unternehmensgruppe bedient mit rund 1.325 Mitarbeitern und ihren Niederlassungen in 15 Ländern circa 19.000 Kunden in Europa und Afrika. Das Mutterunternehmen, die Prodware S.A. mit Sitz in Paris ist an der Euronext Börse notiert. In Europa ist Prodware derzeit der größte Microsoft Partner bezogen auf die Microsoft Dynamics Produktpalette: Dynamics 365, Dynamics AX, Dynamics NAV und Dynamics CRM. Prodware gehört zum Microsoft President‘s Club sowie zum Inner Circle und ist einer der langjährigsten Dynamics Partner im Markt. Die Prodware Deutschland AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des 1989 gegründeten französischen Systemhauses und gehört mit rund 134 Mitarbeitern zu den größten Microsoft Dynamics Partnern in Deutschland. Es existieren Gold-Zertifizierungen in mehreren Kompetenzbereichen. Darüber hinaus zählt Prodware weltweit zu den wenigen Microsoft Partnern, die in der Lage sind, das komplette Microsoft Produktportfolio anzubieten und bei ihren Kunden zu implementieren.

Leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind maßgeblich für unser Unternehmen. Ihr Engagement, ihre Qualifikationen und ihre Verbundenheit zur Prodware Deutschland AG sind die Erfolgsfaktoren bei der Realisierung von IT-Projekten. Sie machen uns stark für den Wettbewerb in unserer Branche und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Kundenzufriedenheit. Die Ansprüche unserer Mitarbeiter an die Qualität ihrer Arbeit unterstützen wir von der Personalseite, indem wir das Wissen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich entwickeln und ausbauen.

Neben ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten möchten wir unsere Mitarbeiter durch Wertschätzung und Leistungsanerkennung auf allen Ebenen der Zusammenarbeit stärken. Insbesondere im dynamischen Umfeld der Informationstechnologie fordern wir von unseren Mitarbeitern einen hohen Grad an Flexibilität und Veränderungsbereitschaft. Durch Freiräume in der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes möchten wir einen wesentlichen Teil dieser Flexibilität an unsere Mitarbeiter zurückgeben. Dies ist gleichzeitig Ausdruck unserer vertrauensvollen und kollegialen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sehen wir darin unsere Attraktivität als Arbeitgeber, im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, gestärkt. Wir möchten unser Bestes geben, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leidenschaft und Faszination für interessante Kundenprojekte ihr Bestes geben.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wuchs im vergangenen Wirtschaftsjahr um 1,5%. Das ist um 0,7% weniger als die 2,2% Zuwachs in 2017.

Die Konjunkturforscher prognostizieren derzeit für 2019 eine Erhöhung des BIP von ca. 0,8% und für 2020 ein deutlich kräftigeres Wachstum um 1,7%.

2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Digitalverband Deutschlands, BITKOM, nennt für 2018 ein Wachstum in der Informationstechnik von insgesamt 3,1%.

Wachstumstreiber ist weiterhin die Informationstechnologie, die Bitkom zufolge 2019 um 2,5% auf 92,2 Milliarden Euro zulegen kann. Auch die Geschäfte der Softwareanbieter wachsen in 2019 mit einem Plus von 6,3% auf 26,0 Milliarden Euro. Die Umsätze mit IT-Services, in denen sich Aufträge aus der Digitalisierung der Unternehmen besonders stark widerspiegeln, verzeichnen vermutlich einen ordentlichen Anstieg um 2,3% auf 40,8 Milliarden Euro.

3. Entwicklung im Unternehmen

Im Jahr 2018 setzten sich die wirtschaftlichen Erfolge der im Jahr 2015 begonnenen Anpassungen zur Strukturoptimierung fort.

Durch diese Optimierungen konnte der Trend bei den Einsparungen im Bereich der Fixkosten fortgesetzt werden, es gibt auch einen positiven Trend in Hinblick auf die fakturierbaren Stunden und den gesteigerten Auftragseingang.

Leider ist es uns nicht ganz gelungen im geplanten Maß Neueinstellungen vorzunehmen, wir mussten verstärkt auf Subunternehmen zurückgreifen, was diese Kosten deutlich steigen ließ.

Im Jahr 2018 waren durchschnittlich 122 (VJ:105) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 122 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 3) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr für unser Unternehmen tätig gewesen.

C. Ertragslage

Das Ergebnis der Prodware Deutschland AG war im Wesentlichen bestimmt von den Erträgen aus der Vermittlung von Softwarewartung, Lizenzen und Dienstleistungen im Bereich ERP-Implementierung. Insbesondere die Erträge sind im Bereich Dienstleistungen um 4,9 Mio. EUR und die Umsätze aus dem Lizenzgeschäft um 0,9 Mio. EUR gesteigert worden. Das Jahresergebnis verbesserte sich von einem Jahresüberschuss iHv 360.145,02 EUR in 2017 zu einem Jahresüberschuss iHv 1.215.020,08 EUR in 2018.

Die wesentliche Ursache dafür ist der Anstieg der Umsatzerlöse im Berichtsjahr um 50% auf 18,1 Mio. EUR.

Den Umsatzerlösen stehen Aufwendungen für Lizenzen, Hardware und bezogene Leistungen in Höhe von 3,6 Mio. EUR (VJ: 1,7 Mio. EUR) gegenüber. Hierbei haben sich besonders die bezogenen Leistungen stark von 1,2 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR erhöht, dies geschah zum einen aufgrund der nicht wie geplant erfolgten zusätzlichen Rekrutierung von neuen Mitarbeitern, auch die stärkere Ausrichtung auf internationale Projekte hat es notwendig gemacht, in einzelnen Ländern auf dort ansässige Subunternehmer zurückgreifen zu müssen. Bei einem unterproportionalen Anstieg der Personalaufwendungen auf 9,0 Mio. EUR (VJ 7,1 Mio. EUR) und der sonstigen Betriebsaufwendungen auf 4,0 Mio. EUR (VJ: 3,4 Mio. EUR ohne den die Rückstellungen übersteigenden Teil eines Vergleichs im Vorjahr) sowie einem Finanzergebnis von 0,1 Mio. EUR (VJ: 0,1 Mio. EUR) hat sich der Jahresüberschuss um 0,9 Mio. EUR erhöht.

D. Finanzlage

Die Prodware Deutschland AG deckt ihren Kapitalbedarf aus dem operativen Cashflow sowie durch die Zuführungen zur Kapitalrücklage in den Vorjahren.

E. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Prodware Deutschland AG ist von 7,4 Mio. EUR zum 31. Dezember 2017 auf 7,6 Mio. EUR per 31. Dezember 2018 angestiegen.

Der Rückgang bei den Sachanlagen um 17 TEUR begründet sich hauptsächlich durch die Normalabschreibung, so dass der Buchwert der Sachanlagen zum Bilanzstichtag nur noch 33 TEUR beträgt.

Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr 2018 auf insgesamt 22 TEUR.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einzelne planmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei den Sachanlagen. Den Investitionen standen im Geschäftsjahr 38 TEUR Normalabschreibungen gegenüber.

Die unfertigen Leistungen haben sich aufgrund der abgeschlossenen Festpreisprojekten um 0,7 Mio. EUR (2017: 0,7 Mio. EUR) verringert.

Die Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind per 31. Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahresstichtag von 5,3 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR deutlich angestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um ca. 51% auf 4,8 Mio. EUR (2017: 3,2 Mio. EUR) angestiegen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von 154 TEUR auf 28 TEUR gesunken. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen 39 TEUR.

Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum 31.12.2018 0,6 Mio. EUR (2017: 1,1 Mio. EUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich nicht wesentlich geändert.

Die Prodware Deutschland AG weist ein Jahresergebnis in Höhe von 1,2 Mio. EUR aus.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. EUR auf 0,736 Mio EUR. Die Erhöhung resultiert vor allem aus Rückstellungen für Fremdleistungen.

Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um 38% verringert. Im Einzelnen sind die Verbindlichkeiten aus LuL um 5% und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 75% gesunken.

F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

In 2018 zeigten sich endlich die Erfolge der in den Vorjahren initiierten Verbesserungen, so dass lediglich Feinabstimmungen vorgenommen werden mussten. Aufgrund des nochmal deutlich besseren Auftragsbestandes sowie einer sowohl qualitativ als auch quantitativ besseren Pipeline gehen wir davon aus, in 2019 einen weiteren deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses zu erzielen.

Starke Wachstumschancen sehen wir für uns als Microsoft-Partner in der Could-Strategie von Microsoft. Bereits in 2019 investierten Unternehmen weltweit ca. 214 Milliarden US-Dollar, für 2020 erwartet das Markforschungsinstitut Gartner bereits 250 Milliarden Dollar mit weiteren Steigerungen in den kommenden Jahren. Auch bei unseren in dieser Beziehung bisher zu größeren Teilen recht konservativen deutschen Kunden sehen wir vermehrt den Trend sich der Cloud zu öffnen und nicht mehr eigene Lizenzen und eigene Infrastruktur vorzuhalten, da auch hier immer mehr der Vorteil gesehen wird aufgrund der Flexibilität der IT-Umgebung zeitnah auf Änderungen des Geschäftsumfeldes bzw. der Geschäftsprozesse reagieren zu können. Auch können mit Big Data, künstlicher Intelligenz und Machine-Learning Daten im Unternehmen besser erfasst, analysiert und Geschäftsprozesse gesteuert werden als es früher möglich war.

Die Prodware Deutschland AG ist als Systemintegrator einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Die Abteilung Controlling und Rechnungswesen nimmt einen Großteil der Informations-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben für die Prodware Deutschland AG wahr.

Wichtiges Kontrollinstrument ist die monatliche Auswertung der über das Warenwirtschaftssystem und der Finanzbuchhaltung erstellten Deckungsbeiträge für die Kostenstellen und Business Lines. Das Controlling stellt auf der Grundlage der Geschäftsdaten interne Berichte zusammen und informiert den Vorstand und die Business Line-Verantwortlichen so frühzeitig und umfassend wie möglich über potentielle Risiken im Geschäftsablauf.

Des Weiteren wird bei Neuprojekten durch die Projektmanager eine Risikoanalyse durchgeführt. Die neuen und bestehenden Projekte werden durch die Projektmanager überwacht. Bei evtl. bestehenden Risiken werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen, die das Risiko auf ein Minimum absenken. Monatlich wird mit einem Rolling Forecast-System gearbeitet, und die erzielten Ergebnisse werden mit den Managern der unterschiedlichen Bereiche diskutiert. Auf wöchentlicher Basis wird die Liquiditätssituation erörtert und auf einer 12-Wochen Basis geplant.

Alle wichtigen Projekte und Entscheidungen werden in monatlichen Meetings mit Vertretern der Holding abgestimmt.

1. Umfeld- und Branchenrisiken

Der IT-Markt ist sowohl im Lizenz- wie auch im Dienstleistungsbereich von starkem Wettbewerb sowie der wirtschaftlichen Gesamtsituation geprägt. Wesentliche Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen bewirken bei den Unternehmen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft.

2. Kundenabhängigkeit

Die Prodware Deutschland AG verfügt aufgrund ihrer mehr als 20-jährigen Tätigkeit im ERP-Umfeld über eine sehr breite Kundenbasis und ist daher von keinem Einzelkunden in wesentlicher Art und Weise existenziell abhängig.

3. Lieferantenabhängigkeit

Bislang erfolgt der Lizenzeinkauf fast ausschließlich über Microsoft. Das in den Vorjahren erwartete Risiko, dass Microsoft seine Produkte in den kommenden Jahren vermehrt im sogenannten „Cloud Computing“ anbietet ist eingetroffen, die Prodware Deutschland AG erhält mehr und mehr nur noch eine Vermittlungsgebühr. Dies hat zur Folge, dass die Lizenzumsätze, aber auch die Lizenzkosten, zurückgehen werden. Derzeit gehen wir aber davon aus, dass sich mittelfristig die Gebühr in der Höhe der vormaligen Lizenzmarge bewegt, langfristig aber die Erlöse hieraus zurückgehen werden und durch höhere Serviceerlöse aufgefangen werden müssen. Sowohl ein Risiko als auch eine Chance besteht darin, dass die Kunden monatlich die Anzahl der Lizenzen anpassen können, hier kann es zukünftig einerseits zu überraschenden Mehreinnahmen als auch zu einem Rückgang der Umsätze führen.

4. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken

Prodware Deutschland AG übernimmt eine branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtung für gelieferte Systeme. Für die Infrastruktur reicht die Prodware Deutschland AG die Herstellergarantien weiter. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden – ohne dabei auf den Hersteller zurückgreifen zu können – ist eher als gering einzuschätzen. Soweit Prodware Deutschland AG eigene Dienstleistungen erbringt und dafür Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert eine Haftpflichtversicherung die Prodware Deutschland AG in angemessenem Umfang ab.

5. IT-Risiken

Die internen ERP- und BI-Systeme, Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) sowie weitere Verwaltungssysteme (DATEV, Active Directory, Mailarchiv u.a.) werden in zwei Rechenzenten in Paris und Amsterdam betrieben.

Die beiden Rechenzentren in Paris und Amsterdam sind nach mehreren ISO-Standards zertifiziert.

Als Basis dienen redundante Hardwareinfrastrukturen (Netzwerk, Server und SAN) sowie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit Generatoren.

Alle Daten der Verwaltungs- und Produktionssysteme werden täglich gesichert, die Daten der Finanzbuchhaltung werden mehrmals täglich zwischen den beiden Rechenzentren gespiegelt.

Die Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) werden von der Prodware Firmenholding für die Gruppe bereitgestellt. Alle ein- und ausgehenden Mails werden zusätzlich in Paris in einem Mailarchiv getrennt vom Exchange Server (revisionssicher) abgelegt.

Der Zugriff auf alle Firmensysteme zwischen den deutschen Standorten erfolgt ausschließlich über gesicherte Leitungen. Auf das Internet wird über Firewalls zugegriffen. Verbindungen zur Firmenmutter sowie zu Prodware Gesellschaften außerhalb von Deutschland erfolgen über abgesicherte VPN Leitungen.

Die Endgeräte werden mit aktueller Antivirensoftware geschützt. Der Zugriff auf Daten wird gemäß den Anforderungen unseres Datenschutzbeauftragten so organisiert, dass nur tatsächlich berechtigte Personen die erforderlichen Zugriffsrechte erhalten.

6. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich verbessert und ist stabil. Die zum 31.12.2018 bestehende Finanzlage der Prodware Deutschland AG ist entspannt.

7. Risiken aus Forderungsausfall

Die Prodware Deutschland AG liefert an die Kunden alle Waren und Dienstleistungen auf Rechnung. Grundsätzlich kann es bei der Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen kommen. Ein strenges Forderungsmanagement sowie laufende Bonitätsprüfungen minimieren das Risiko bei der Prodware Deutschland AG. Dadurch, dass die Wartungen im Voraus von den Kunden an die Prodware Deutschland AG gezahlt werden müssen, bevor eine Zulassung bei Microsoft erfolgt, besteht hier ein geringes Risiko des diesbezüglichen Forderungsausfalles. Pro Monat werden die einzelnen Forderungen gegenüber den Kunden auf Risiken überprüft und entsprechende Rückstellungen gegebenenfalls angepasst.

8. Rechtliche Risiken

Die Prodware Deutschland AG sichert sich ihre Verträge bei Bedarf durch Rechtsberater ab. Die Prodware Deutschland AG ist mit Ausnahme von einem sich im Schiedsgerichtsverfahren befindlichen Projekt in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf das Jahresergebnis zu erwarten ist. Für alle noch schwebenden Rechtsstreitigkeiten sind ausreichende Rückstellungen im Berichtsjahr gebildet worden.

Für ein weiteres Verfahren sehen wir keine Risiken in Hinblick auf mögliche Schadenersatzforderungen, lediglich für die Kosten des Rechtsstreits wurde bereits in 2016, auch nach den heutigen Kenntnissen in ausreichender Höhe, eine Rückstellung gebildet.

9. Personalrisiken

Der wirtschaftliche Erfolg der Prodware Deutschland AG ist im hohen Maß vom Engagement und Know-how der Mitarbeiter abhängig. Ziel ist es daher, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu beschäftigen, sie erfolgreich zu integrieren und dauerhaft zu binden. Über unsere Recruiting-Abteilung sowie Empfehlungen und Kontakte der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter akquirieren wir unsere Neueinstellungen. Es wird jedoch von Jahr zu Jahr deutlich schwieriger zusätzliche Mitarbeiter zu rekrutieren, so dass ein Risiko für die Wachstumsstrategie entstehen könnte. Vorerst lassen sich Bedarfe aber noch nötigenfalls durch Subunternehmer abfangen.

10. Sonstige Risiken

Die Geschäfte von Dienstleistungsunternehmen belasten die Umwelt nur geringfügig. Nennenswerte Umweltrisiken aus der operativen Tätigkeit der Gesellschaft bestehen nicht.

Im Berichtsjahr traten keine Risiken auf, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdeten. Für die Zukunft ist trotz bewährter Risikomanagementsysteme nicht völlig auszuschließen, dass sich bisher nicht erkannte oder als unwesentlich eingestufte Risiken konkretisieren und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erlangen.

Andererseits ergeben sich aus der steigenden IT-Durchdringung von Geschäftsprozessen (Industrie 4.0) weitere Chancen für Prodware, diese Implementierungen bei und zusammen mit Kunden umzusetzen.

G. Sonstige Angaben

1. Versicherungen der gesetzlichen Vertreter

„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“

2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

In 2018 wurden keine F&E-Aktivitäten betrieben.

3. Zweigniederlassungsbericht

Es gibt keine Zweigniederlassung, nur mehrere über Deutschland und Österreich verteilte Betriebsstätten.

4. Vergütungsbericht

Eine Vorstandsvergütung ist Herrn Herlevsen im Berichtszeitraum von der Prodware Deutschland AG nicht gewährt worden; Herr Karrasch hat im Berichtszeitraum eine Vergütung iHv 58.485,31 € erhalten.

5. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Folgende Erklärung gemäß § 312 AktG haben wir in unserem Abhängigkeitsbericht wiedergegeben:

„Alle im Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen genannten Leistungsbeziehungen wurden nach den Umständen, die in dem jeweiligen Zeitpunkt bekannt waren, zu Konditionen wie unter fremden Dritten durchgeführt. Die Prodware Deutschland AG, Hamburg, erhielt stets eine angemessene Gegenleistung. Die Gesellschaft wurde weder im Rahmen des Leistungsaustausches noch sonst gegenüber den genannten Unternehmen benachteiligt.

Hamburg, den 31. Juli 2019

Der Vorstand

Ian Mac Hueg Herlevsen

Bilanz

Aktiva

31.12.2018

EUR
31.12.2017

EUR
A. Anlagevermögen 96.557,01 112.688,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.241,44 10.181,66
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 11.241,44 10.181,66
II. Sachanlagen 33.400,26 50.591,03
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.400,26 50.591,03
III. Finanzanlagen 51.915,31 51.915,31
1. Beteiligungen 51.915,31 51.915,31
B. Umlaufvermögen 7.517.749,47 7.123.330,85
I. Vorräte 1.828,05 738.385,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.869.427,44 5.274.111,51
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.916,57 153.723,25
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 39.255,56 61.935,96
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.802.255,31 5.058.452,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 646.493,98 1.110.833,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.966,55 162.578,86
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.621.273,03 7.398.597,71
Passiva
31.12.2018

EUR
31.12.2017

EUR
A. Eigenkapital 2.951.108,05 1.736.087,97
I. gezeichnetes Kapital 51.150,00 51.150,00
II. Kapitalrücklage 12.916.227,69 12.916.227,69
III. Bilanzverlust 10.016.269,64 11.231.289,72
B. Rückstellungen 2.182.048,85 1.827.605,57
C. Verbindlichkeiten 2.150.953,27 3.480.062,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 303.674,09 1.197.326,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 712,25 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.846.566,93 2.282.736,06
D. Rechnungsabgrenzungsposten 337.162,86 354.841,83
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.621.273,03 7.398.597,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018

EUR
1.1.2017 - 31.12.2017

EUR
1. Rohergebnis 14.155.805,57 12.508.698,15
2. Personalaufwand 8.985.924,41 7.093.786,99
a) Löhne und Gehälter 7.453.123,85 5.859.066,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.532.800,56 1.234.720,75
3. Abschreibungen 38.125,87 37.083,82
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 38.125,87 37.083,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.029.272,14 5.126.502,23
5. Erträge aus Beteiligungen 150.000,00 170.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7,10 44,97
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.365,15 60.178,16
8. Ergebnis nach Steuern 1.194.125,10 361.191,92
9. sonstige Steuern -20.894,98 1.046,90
10. Jahresüberschuss 1.215.020,08 360.145,02

Ergebnisverwendung

1.1.2018 - 31.12.2018

EUR
1.1.2017 - 31.12.2017

EUR
10. Jahresüberschuss 1.215.020,08 360.145,02
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 11.231.289,72 11.591.434,74
12. Bilanzverlust 10.016.269,64 11.231.289,72

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Prodware Deutschland AG hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HR B 107460 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Sie werden bei zeitlich begrenzter Nutzung vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem niedrigeren beizulegenden Wert liegt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.

Die für die planmäßige Abschreibung relevanten Nutzungsdauern betragen:

Software 3 – 5 Jahre
Selbsterstellte Software 3 – 5 Jahre
EDV-Hardware 3 – 8 Jahre
Büroausstattung 3 – 20 Jahre

Die gesamten Herstellungskosten geringwertiger Anlagengüter werden in einen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Wert bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellkosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Bei Forderungen, deren Einbringbarkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Teil der Forderungen gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. In Ausübung des handelsrechtlichen Wahlrechts wurde auf eine Aktivierung von latenten Steuern in Anwendung des § 274 HGB verzichtet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe ihrer nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Inanspruchnahme sowie voraussichtlich eintretender Kostensteigerungen ab und wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst.

Bei der Berechnung dieser Rückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 3,21 % angesetzt. Für den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 wurde der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 2,32 % angesetzt.

Der Rententrend wurde mit 1,5 % p.a. angenommen. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den zusätzlichen Rückstellungsbedarf in Höhe von 367.774 EUR im Jahr 2010 über 15 Jahre ratierlich zuzuführen.

Im Berichtsjahr wurden weitere 1/15 (24.519 EUR) zugeführt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 147.103 EUR. Die Pensionsrückstellungen zum 31.12.2018 betragen 1.445.590 EUR.

Der sich aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem 10-Jahresdurchschnitt von 3,21 % ergebene Unterschiedsbetrag im Vergleich zum Erfüllungsbetrag von EUR -1.775.591 auf Basis des bisher verwendeten 7-Jahresdurchschnittzinssatz von 2,32% beträgt 182.898 EUR (VJ 171.455 EUR) (§ 253 Abs. 6 HGB).

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den auf eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu verrechnenden Beträgen angesetzt.

Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgte jeweils zum amtlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung der jeweiligen Leistung oder zum niedrigeren Stichtagskurs bei Forderungen bzw. zum höheren Stichtagskurs bei Verbindlichkeiten.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang. Zusätzliche Aktivierung von Entwicklungskosten erfolgte in 2018 nicht.

Vorräte

Der bilanzierte Wert für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Leistungen und Waren beträgt zum Stichtag 1.828,05 EUR (VJ 738.385,63 EUR).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlichst eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von 27.916,57 EUR (VJ 153.723,25 EUR) zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, dies gilt auch für die Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 39.255,56 EUR (VJ 61.935,96 EUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einer zu 50% des Gesamtbetrages angesetzten Forderung gegenüber einer Versicherungsgesellschaft auf Schadenersatz in Höhe von 1,6 Mio. EUR, einem an die HypoVereinsbank verpfändetem Bankguthaben in Höhe von 95.202,00 EUR (VJ 95.202,00 EUR), sowie Mietsicherheiten und Steuerrückforderungen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Posten betreffen wie im Vorjahr Versicherungen, da für 2019 die Abrechnungen erst nach Bilanzstichtag versandt wurden, ist der abgegrenzte Betrag deutlich geringer.

Eigenkapital

EUR
Bonus 162.429,74
Urlaub 120.325,00
Gerichtskosten 73.787,43
Rückstellungen Fremdleistungen Service 263.697,85
Prüfungskosten 55.662,17
Berufsgenossenschaft 24.993,55
Schwerbehindertenabgabe 15.000,00
Sonstige 20.563,11
736.458,85

Das Grundkapital der Prodware Deutschland AG ist 2018 mit 51.150 EUR unverändert geblieben. Die Prodware S.A, Paris, Frankreich hält zum Bilanzstichtag sämtliche 51.150 Anteile.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für folgende Positionen gebildet worden:

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der zum Abschlusstag bestehenden Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit Gesamt

EUR
bis zu 1 Jahr

EUR
mehr als 1 Jahre

EUR
davon mehr als 5 Jahren

EUR
--- --- --- --- ---
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(31.12.2017) 585.538,06 585.538,06 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.464.804,87 1.464.804,87 0,00 0,00
(31.12.2017) 1.549.371.12 1.549.371,12 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 303.674,09 303.674,09 0,00 0,00
(31.12.2017) 1.197.326,28 1.197.326,28 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 712,25 712,25 0,00 0,00
(31.12.2017) 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 381.762,06 381.762,06 0,00 0,00
(31.12.2017) 147.826,88 147.826,88 0,00 0,00
Gesamt 2.150.953,27 2.150.953,27 0,00 0,00
(31.12.2017) 3.480.062,34 3.480.062,34 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 303.674,09 EUR (VJ 1.197.326,28 EUR) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

bis 1 Jahr

TEUR
1 - 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
Leasingverträge 381 339 0 720
Mietverträge 435 92 0 527
816 431 0 1.247

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Einnahmen aus Supportverträgen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen sind wie im Vorjahr Skonti und andere Erlösschmälerungen abgesetzt.

Die Gesellschaft realisierte ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr in Höhe von 14.723.786,72 EUR (VJ 10.272.862,31 EUR) im Inland, in Höhe von 2.895.076,63 EUR (VJ 643.515,36 EUR) in Europa inkl. der Schweiz und 464.485,06 EUR (VJ 1.183.882,72 EUR) außerhalb Europas.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2018 2017
Dienstleistungsumsätze 13.961.224,14 EUR 9.096.640,27 EUR
Lizenzumsätze 1.988.176,86 EUR 1.116.948,48 EUR
Wartungsumsätze/Vermittlung 668.868,49 EUR 652.576,30 EUR
Hardwareumsätze 30.519,32 EUR 48.133,77 EUR
Sonstige 1.434.559,60 EUR 1.116.496,48 EUR
18.083.348,41 EUR 12.030.795,30 EUR

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der PKW-Nutzung.

Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 17.241,38 EUR (VJ 368,65 EUR).

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 38.125,87 EUR (VJ 37.083,82 EUR) betreffen die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Mieten, Kfz-Kosten, Beratungsleitungen, Telefonkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Versicherungskosten.

Sonstige periodenfremde Aufwände betrugen im Berichtsjahr 1.718,00 EUR (VJ 35.886,60 EUR).

Währungskursverluste ergaben sich in Höhe von 8.957,11 EUR (VJ 5.727,53 EUR).

V. SONSTIGE ANGABEN

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahr 2018 waren durchschnittlich 122 (VJ: 105) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 122 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 3) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr tätig gewesen.

Gesellschaftsorgane

Dem Vorstand der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:

Vor- und Zuname: Ian Mac Hueg Herlevsen
Funktion: Vorsitzender des Vorstandes
Privatwohnort: Paris
Ausgeübter Beruf: Vorstandsvorsitzender der Prodware Deutschland AG
Vor- und Zuname: Sven Karrasch (1.9.2018 – 15.03.2019)
Funktion: Vorstand
Privatwohnort: Henstedt-Ulzburg
Ausgeübter Beruf: Country-Manager

Eine Vorstandsvergütung ist Herrn Herlevsen im Berichtszeitraum von der Prodware Deutschland AG nicht gewährt worden; Herr Karrasch hat im Berichtszeitraum eine Vergütung in Höhe von 58.485,31 EUR erhalten.

Dem Aufsichtsrat der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:

Vor- und Zuname: Philippe Bouaziz
Funktion: Vorsitzender des Aufsichtsrats
Ausgeübter Beruf: Ingenieur
Vor- und Zuname: Alain Conrard
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrats
Ausgeübter Beruf: Ingenieur
Vor- und Zuname: Stephane Conrard
Funktion: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Ausgeübter Beruf: Wirtschaftsprüfer

Eine Aufsichtsratsvergütung ist im Berichtszeitraum nicht gewährt worden.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Unternehmen beteiligt:

Unternehmen Beteiligung

%
Eigenkapital 31.12.2018

EUR
Ergebnis 2018

EUR
CKL Software GmbH, Hamburg 50,00 866.425,12 493.261,35

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 55.500 EUR. Hiervon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 49.000,00 EUR (VJ 49.000,00 EUR) und auf Steuerberatungsleistungen 6.500 EUR (VJ 6.500 EUR).

Angaben zu Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, mit einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, wird sowohl auf der konzerneigenen Homepage bekannt gemacht als auch bei der zuständigen Handelskammer hinterlegt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Verwendung des Jahresergebnisses

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.215.020,08 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 11.231.289,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

Hamburg, 31.07.2019

Ian Mac Hueg Herlevsen, Vorstand

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2018

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umgliederungen

EUR
Stand 31.12.2018

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene Softwarelizenzen 554.184,23 0,00 0,00 0,00 554.184,23
2. EDV-Software und Softwarelizenzen 660.512,56 9.091,63 0,00 0,00 669.604,19
1.214.696,79 9.091,63 0,00 0,00 1.223.788,42
II.Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.366.437,81 12.903,25 0,00 0,00 4.379.341,06
4.366.437,81 12.903,25 0,00 0,00 4.379.341,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 526.343,05 0,00 0,00 0,00 526.343,05
2. Beteiligungen 51.915,31 0,00 0,00 0,00 51.915,31
578.258,36 0,00 0,00 0,00 578.258,36
6.159.392,96 21.994,88 0,00 0,00 6.181.387,84
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2018

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand 31.12.2018

EUR
Stand 31.12.2018

EUR
Vorjahr

EUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene Softwarelizenzen 554.184,23 0,00 0,00 554.184,23 0,00 0,00
2. EDV-Software und Softwarelizenzen 650.330,90 8.031,85 0,00 658.362,75 11.241,44 10.181,66
1.204.515,13 8.031,85 0,00 1.212.546,98 11.241,44 10.181,66
II.Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.315.846,78 30.094,02 0,00 4.345.940,80 33.400,26 50.591,03
4.315.846,78 30.094,02 0,00 4.345.940,80 33.400,26 50.591,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 526.343,05 0,00 0,00 526.343,05 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 51.915,31 51.915,31
526.343,05 0,00 0,00 526.343,05 51.915,31 51.915,31
6.046.704,96 38.125,87 0,00 6.084.830,83 96.557,01 112.688,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Prodware Deutschland AG, Hamburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG, Hamburg — bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden — geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prodware Deutschland AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRüFERS FüR DIE PRüFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei vonwesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten — falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten — falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher — beabsichtigter oder unbeabsichtigter — falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hannover, 8. November 2019

**BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Fleischer, Wirtschaftsprüferin

gez. Schweitzer, Wirtschaftsprüfer