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Prodware — Annual Report 2013
Apr 30, 2015
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Annual Report
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Publication
Prodware Deutschland AG
Hamburg
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
Lagebericht
A. Grundlage des Unternehmens
Die Prodware Deutschland AG entwickelt, integriert und hostet IT-Lösungen für Unternehmen. Die Prodware Gruppe betreut mehr als 17.500 aktive Kunden und ist ein wichtiger Akteur und Partner für die Installation und Verwaltung von globalen IT-Lösungen und -Anwendungen.
Prodware ist in 16 Ländern aktiv und hat starke strategische Allianzen mit führenden Integratoren und Softwarehäusern, um seine Position als Marktführer zu festigen. Prodware nutzt seine Größe, Marktpräsenz und Allianzen für eine internationale Expansion. Unsere Kunden und Mitarbeiter können jetzt auf ein erweitertes Know-how, mehr Ressourcen und neue Technologien zugreifen.
Leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind maßgeblich für unser Unternehmen tätig. Ihr Engagement, ihre Qualifikationen und ihre Verbundenheit zur Prodware Deutschland AG sind die Erfolgsfaktoren bei der Realisierung von IT-Projekten. Sie machen uns stark für den Wettbewerb in unserer Branche und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Kundenzufriedenheit. Die Ansprüche unserer Mitarbeiter an die Qualität ihrer Arbeit unterstützen wir von der Personalseite, indem wir das Wissen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich entwickeln und ausbauen.
Neben ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten möchten wir unsere Mitarbeiter durch Wertschätzung und Leistungsanerkennung auf allen Ebenen der Zusammenarbeit stärken. Insbesondere im dynamischen Umfeld der Informationstechnologie fordern wir von unseren Mitarbeitern einen hohen Grad an Flexibilität und Veränderungsbereitschaft. Durch Freiräume in der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes möchten wir einen wesentlichen Teil dieser Flexibilität an unsere Mitarbeiter zurückgeben. Dies ist gleichzeitig Ausdruck unserer vertrauensvollen und kollegialen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sehen wir darin unsere Attraktivität als Arbeitgeber, im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, gestärkt. Wir möchten unser Bestes geben, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leidenschaft und Faszination für interessante Kundenprojekte ihr Bestes geben.
B. Wirtschaftsbericht
1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Die europäische Krise machte sich auch in unserem Geschäft bemerkbar. Die Deutsche Wirtschaftsleistung wuchs im Jahr 2013 um lediglich 0,4 Prozent. Das ist weniger als die 0,7 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Jahr zuvor und deutlich weniger als die 3,3 Prozent in 2011. Nichts desto trotz waren wir in der Lage, durch in 2012 gestartete und gezielte Marketing- und Sales Aktionen neue Großkunden in 2013 im Bereich von Microsoft Dynamics AX 2012 Lösungen zu gewinnen.
Die Konjunkturforscher sahen aber für 2014 ein Wachstum von rund 2,0 Prozent.
2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Die Entwicklung in der Branche in 2013 war stagnierend (plus 0,1%) Milliarden Euro zu, für 2014 rechnet der Branchenverband aber wieder mit einem Plus von 1,6%.
3. Entwicklung im Unternehmen
Das Jahr 2013 stand im Zeichen von Prozessoptimierungen, Kostensenkungen und Änderungen im Sales-Bereich. Mit der Anpassung unseres ERP-Systems, der Standarisierung des Vertragswesens, der Verringerung von Mietkosten und einem neuen Sales-Director wurden die Weichen in eine profitablere Zukunft gestellt.
Ein zweites Thema war die Fortführung der Integrierung in die Prodware-Gruppe, der Firmenname der Gesellschaft wurde aus diesem Grunde zu Beginn des Jahres 2013 in Prodware Deutschland AG geändert.
Im Rahmen der Restrukturierung wurden viele Bereiche wieder unter die Kontrolle des neuen Managements gebracht. Durch die Fokussierung auf eine eingegrenzte Zahl an Branchen- und Produktlösungen und die Erhöhung des Anteils der fakturierbaren Stunden an den gesamten verfügbaren Stunden der Consultants und Entwicklern konnten die Erträge bereits verbessert werden, diese Arbeit wird aber noch über das Jahr 2014 hinaus fortgesetzt werden müssen.
Im Jahr 2013 waren durchschnittlich 139 (VJ: 141) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 137 Personen fest angestellt und 2 Personen bilden den Vorstand. Des Weiteren sind 4 Auszubildende (VJ: 8) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr für unser Unternehmen tätig gewesen.
Es gibt weiterhin eine Meinungsverschiedenheit mit einem Kunden in Zusammenhang mit einem IT Projektgesamtvertrag, es wurde die Schlichtung bei der Schlichtungsstelle der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik beantragt, diese wurde ergebnislos beendet. Die Klägerin sieht einen Schaden von 5,0 Mio, Rückstellungen wurden i. H. v. 0,7 Mio. gebildet. Für bestimmte Haftungsansprüche aus diesem Vertrag gibt es - unter spezifischen Bedingungen - Versicherungsschutz aus einer Haftpflicht-Versicherung.
C. Ertragslage
Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, aktivierte Eigenleistungen, Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen und sonstige betriebliche Erträge) ist im Berichtsjahr leicht um 4,4% auf 18,4 Mio. EUR (VJ: 17,6 Mio. EUR) gestiegen. Der Gesamtleistung stehen Aufwendungen für Lizenzen, Hardware und bezogene Leistungen in Höhe von 5,6 Mio. EUR (VJ: 6,3 Mio. EUR) gegenüber. Bei den Personalaufwendungen von 9,7 Mio. EUR (VJ: 10,1 Mio. EUR), sonstigen Betriebsaufwendungen von 4,6 Mio. EUR (VJ: 7,8 Mio. EUR), Abschreibungen von 0,23 Mio. EUR (VJ: 0,49 Mio. EUR), einem Finanzergebnis von -0,14 Mio. EUR (VJ: ‑1,89 Mio. EUR), einem außerordentlichen Ergebnis von 0,0 Mio. EUR (VJ: 10,2 Mio EUR) weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -1,9 Mio. EUR (VJ: 1,2 Mio. EUR Jahresüberschuss) aus.
Das außerordentliche Ergebnis 2012 war ein Einmaleffekt, beruhend auf dem Forderungsverzicht der Qurius NV.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich, der Verlust der Tochter Prodware Advanced Solutions GmbH, mit der ein Gewinnabführungsvertrag besteht, wurde in 2013 nicht mehr von sehr hohen Sonderabschreibungen beeinflusst.
Allerdings litt die Prodware Advanced Solutions auch in 2013 noch unter den Auswirkungen der Managementfehler in 2012, der Verlust konnte jedoch von über -1,6 Mio. EUR in 2012 auf -148.843 EUR in 2013 verringert werden. Leider haben uns in 2014 weitere Mitarbeiter verlassen, der nicht gleichzeitig verringerbare Fixkostenblock hat auch in 2014 wieder zu einem leichten Verlust geführt.Das Ergebnis der Prodware Deutschland AG war im Wesentlichen bestimmt von den Erträgen aus Lizenzverkäufen und Dienstleistungen im Bereich ERP-Implementierung. Der Erlös in diesen Bereichen hat sich weiter im Vergleich zu dem Vorjahr leicht gesteigert, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von -9.001.430,84 EUR auf ‑ 1.855.691,98 EUR in 2013 verbessert.
D. Finanzlage
Durch die Muttergesellschaft Prodware S.A., Paris, Frankreich, sind in 2013 Zuschüsse in Höhe von insgesamt 1.850.000 EUR geleistet worden. Diese Zahlungen wurden der freien Kapitalrücklage zugeführt, das Eigenkapital hat sich dementsprechend erhöht. Der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich dennoch auf 3.034.295,59 EUR erhöht. (Vorjahr: 2.981.796,64 EUR).
Die Gesellschaft ist somit noch immer bilanziell überschuldet. Es erfolgte eine Prüfung im Hinblick auf das Zutreffen von §19 Absatz 2 InsO. Dabei wurde festgestellt, dass eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht vorliegt.
Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 490.835,70 auf 1.457.723,62 EUR. Die Verringerung resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch von Rückstellungen für Restrukturierungskosten.
Die Prodware Deutschland AG deckt ihren Kapitalbedarf aus dem operativen Cashflow sowie der Aufnahme von Intercompany-Finanzierungen.
E. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Prodware Deutschland AG ist von 11,3 Mio. EUR zum 31. Dezember 2012 auf 9,6 Mio. EUR per 31. Dezember 2013 gesunken.
Die Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind per 31. Dezember 2013 deutlich gegenüber dem Vorjahresstichtag von 4,3 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR gesunken. Im Gegensatz dazu ist der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von 2,982 Mio. EUR auf 3,034 Mio. EUR gestiegen. Die liquiden Mittel verringerten sich im Berichtsjahr auf 0,5 Mio. EUR (VJ: 0,7 Mio. EUR).
Alle weiteren maßgeblichen Posten auf der Aktivseite der Bilanz sind weitgehend unverändert. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 14,4 % gesunken. Dies hängt im Wesentlichen mit der Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 0,4 Mio. EUR zusammen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt.
Die Prodware Deutschland AG weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -1,9 Mio. EUR aus. Dies führt zu einer Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages auf 3,034 Mio. EUR.
Die Prodware S.A. übernimmt, vorerst bis zum 31.12.2015, gegenüber den Gläubigern der Prodware Deutschland die Verpflichtung dafür Sorge zu tragen, dass die Prodware Deutschland in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie stets in der Lage ist, ihren fälligen und unstrittigen Verbindlichkeiten fristgemäß nachkommen zu können.
Das Anlagevermögen hat sich nicht nennenswert geändert. Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr 2013 auf insgesamt 0,05 Mio. EUR. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einzelne planmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei den Sachanlagen.
Den Investitionen standen im Geschäftsjahr 0,23 Mio. EUR Normalabschreibungen gegenüber. Sie waren damit um 54% geringer als im Vorjahr (VJ: 0,49 Mio. EUR). Nennenswerte materielle Anlagenabgänge gab es im Berichtsjahr nicht.
Die Forderungsbestände wurden durch ein effektiver strukturiertes Forderungsmanagement auch in 2013 noch weiter verringert. Dies hatte einen positiven Effekt von 365.716,16 EUR auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr.
Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 490.835,70 auf 1.457.723,62 EUR. Die Verringerung resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch von Rückstellungen für Restrukturierungskosten.
F. Nachtragsbericht
Bei dem in diesem Bericht aufgeführten Projekt, für das in 2012 Gewährleistungsrückstellungen gebildet wurden, ist die Schlichtung ergebnislos beendet worden.
Am 22.07.2014 wurde von der Gegenseite die Schiedsklage eingereicht, der erste Gerichtstermin ist für den 27.02.2015 terminiert.
Am 06.03.2015 gab es einen Wechsel im Vorstand, der bisherige Vorstand, Herr Frans Goyarts, wurde durch Herrn Ian Mac Hueg Herlevsen ersetzt.
G. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten fortgesetzt unsere Prozesse zu verbessern, die Kostenstruktur weiter anzupassen und den Anteil der nicht verrechenbaren Stunden der Servicemitarbeiter zu verringern. Leider haben sich die bisher umgesetzten Teilbereiche weniger als erwartet verbessernd ausgewirkt, das für 2014 gesetzte Ziel von einem Betriebsergebnis von rund 600.000 EUR wurde mit rund - 3 Mio. EUR weit verfehlt. Aus diesem Grund, und um sicherzustellen das für 2015 budgetierte Ergebnis von rund 800.000 EUR zu erreichen, wurde Anfang März 2015 der Vorstand ausgewechselt, zusätzlich sollen durch länderübergreifende Rahmenverträge weitere Einsparungen erzielt werden.
Die Prodware Deutschland AG ist als Systemintegrator einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Die Abteilung Controlling und Rechnungswesen nimmt einen Großteil der Informations-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben für die Prodware Deutschland AG wahr.
Wichtiges Kontrollinstrument ist die monatliche Auswertung der über das Warenwirtschaftssystem und der Finanzbuchhaltung erstellten Deckungsbeiträge für die Kostenstellen und Business Lines. Das Controlling stellt auf der Grundlage der Geschäftsdaten interne Berichte zusammen und informiert den Vorstand und die Business Line-Verantwortlichen so frühzeitig und umfassend wie möglich über potentielle Risiken im Geschäftsablauf.
Des Weiteren wird bei Neuprojekten durch die Projektmanager eine Risikoanalyse durchgeführt. Die neuen und bestehenden Projekte werden durch die Projektmanager überwacht und bei evtl. bestehenden Risiken werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen, die das Risiko auf ein Minimum absenken. Monatlich wird mit einem Rolling Forecast-System gearbeitet, und die erzielten Ergebnisse werden mit den Management Teams der unterschiedlichen Bereiche (Dienstleistung, Lizenzen, Hosting, CRM) diskutiert. Auf wöchentlicher Basis wird die Liquiditätssituation erörtert und auf einer 12 Wochen Basis geplant.
1. Umfeld- und Branchenrisiken
Der IT-Markt ist sowohl im Lizenz- wie auch im Dienstleistungsbereich von starkem Wettbewerb sowie der wirtschaftlichen Gesamtsituation geprägt. Wesentliche Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen bewirken bei den Unternehmen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft.
2. Kundenabhängigkeit
Die Prodware Deutschland AG verfügt aufgrund ihrer mehr als 20-jährigen Tätigkeit im ERP-Umfeld über eine sehr breite Kundenbasis und ist daher von keinem Einzelkunden in wesentlicher Art und Weise existenziell abhängig.
3. Lieferantenabhängigkeit
In den Business Line Business Solutions erfolgt der Lizenzeinkauf fast ausschließlich über Microsoft. Microsoft hat seinen MBS-Partnern allerdings versichert, dass die beiden Produkte Microsoft Dynamics NAV und Microsoft Dynamics AX nicht über die eigene Distribution und nicht direkt an die Kunden vertrieben werden sollen. Sollte Microsoft von dieser Aussage abrücken oder die Margen bei den Lizenzen sinken, käme es zu deutlichen Gewinneinbrüchen bei den Lizenzen. Dies könnte nur durch eine Erhöhung der Preise bei den Dienstleistungen rund um die Microsoftprodukte aufgefangen werden. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Microsoft seine Produkte in den kommenden Jahren im sogenannten „Cloud Computing“ anbieten könnte. Dies hätte zur Folge, dass die Lizenzumsätze deutlich zurückgehen würden.
4. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken
Prodware Deutschland AG übernimmt eine branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtung für gelieferte Systeme. Für die Infrastruktur reicht die Prodware Deutschland AG die Herstellergarantien weiter. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden – ohne dabei auf den Hersteller zurückgreifen zu können – ist eher als gering einzuschätzen. Soweit Prodware Deutschland AG eigene Dienstleistungen erbringt und dafür Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert eine Haftpflichtversicherung die Prodware Deutschland AG in angemessenem Umfang ab. Für einzelne Großprojekte sind individuelle Haftpflichtversicherungen abgeschlossen worden.
5. IT-Risiken
Die IT der Prodware Deutschland AG gliedert sich in die folgenden Bereiche:
Systeme zur eigenen Verwaltung (Finanzbuchhaltungs- und Verwaltungssysteme) Kommunikationssysteme (Exchange, LYNC) Produktionssysteme (Systeme für Kundenentwicklungen und Support)
Alle genutzten Systeme werden in abgesicherten und überwachten Rechenzentren vorgehalten. Die internen Verwaltungs- und Produktionssysteme werden im Rechenzentrum am Standort Hamburg betrieben. Als Basis dienen redundante Hardwareinfrastrukturen (Netzwerk, Server und SAN) sowie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit einer Autonomiezeit von ca. 30 Minuten. Alle Daten der Verwaltungs- und Produktionssysteme werden täglich gesichert und wöchentlich auf Datensicherungsbändern außerhalb des Rechenzentrums in einem Datensafe aufbewahrt. Die Bandsicherungen werden rückwirkend für 3 Wochen vorgehalten. Zusätzlich werden die Daten der Finanzbuchhaltung mehrmals täglich in ein Prodware Rechenzentrum in Paris gespiegelt.
Die Kommunikationssysteme (Exchange, LYNC) werden von der Niederländischen Prodware für die Gruppe bereitgestellt. Alle ein- und ausgehenden Mails werden zusätzlich in Hamburg in einem Mailarchiv getrennt vom Exchange Server (revisionssicher) abgelegt.
Der Zugriff auf alle Firmensysteme zwischen den deutschen Standorten erfolgt ausschließlich über gesicherte Leitungen. Auf das Internet wird über Firewalls zugegriffen. Verbindungen zur Firmenmutter sowie zu Prodware Gesellschaften außerhalb von Deutschland erfolgen über abgesicherte VPN Leitungen.
Die Endgeräte werden mit aktueller Antivirensoftware geschützt. Der Zugriff auf Daten wird gemäß den Anforderungen unseres Datenschutzbeauftragten so organisiert, dass nur tatsächlich berechtigte Personen die erforderlichen Zugriffsrechte erhalten.
6. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken
Um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, muss jederzeit entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Die zum 31.12.2013 bestehende Finanzlage der Prodware Deutschland AG ist wie im Vorjahr weiterhin angespannt. Im wöchentlichen Rhythmus wird die Liquiditätssituation besprochen. In 2013 und auch in 2014 wurde die Prodware Deutschland AG finanziell durch die Muttergesellschaft Prodware SA unterstützt.
7. Risiken aus Forderungsausfall
Die Prodware Deutschland AG liefert an die Kunden alle Waren und Dienstleistungen auf Rechnung. Grundsätzlich kann es bei der Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen kommen. Ein strenges Forderungsmanagement sowie laufende Bonitätsprüfungen minimieren das Risiko bei der Prodware Deutschland AG. Dadurch dass die Wartungen im Voraus von den Kunden an die Prodware Deutschland AG gezahlt werden müssen, bevor eine Zulassung bei Microsoft erfolgt, besteht hier ein geringes Risiko des diesbezüglichen Forderungsausfalles. Pro Monat werden die einzelnen Forderungen gegenüber den Kunden auf Risiken überprüft und entsprechende Rückstellungen gegebenenfalls angepasst.
8. Rechtliche Risiken
Die Prodware Deutschland AG sichert sich ihre Verträge bei Bedarf durch Rechtsberater ab. Die Prodware Deutschland AG ist mit Ausnahme von einem Projekt in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf das Jahresergebnis zu erwarten ist. Für die noch schwebenden Rechtsstreitigkeiten sind ausreichende Rückstellungen im Berichtsjahr gebildet worden, für das sich in einem Rechtsstreit befindliche Projekt kann keine verlässliche Schätzung gegeben werden. Die Gegenseite macht einen zu ersetzenden Schaden i. H. v. 5,0 Mio. EUR geltend, die in 2012 bereits dafür gebildeten Rückstellungen i. H, v. 0,7 Mio. EUR werden für die wahrscheinlichsten Szenarien als weiterhin ausreichend betrachtet.
9. Personalrisiken
Der wirtschaftliche Erfolg der Prodware Deutschland AG ist im hohen Maß vom Engagement und Know-how der Mitarbeiter abhängig. Ziel ist es daher, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu beschäftigen, sie erfolgreich zu integrieren und dauerhaft zu binden. Über Social Media und Headhunter werben wir gute Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und IT Dienstleistung. Durch den Ausbau der Personalabteilung, die sich ausschließlich um die Belange der Mitarbeiter kümmert, steuern wir der Mitarbeiterfluktuation entgegen.
10. Sonstige Risiken
Die Geschäfte von Dienstleistungsunternehmen belasten die Umwelt nur geringfügig. Nennenswerte Umweltrisiken aus der operativen Tätigkeit der Gesellschaft bestehen nicht.
Im Berichtsjahr traten keine Risiken auf, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdeten. Für die Zukunft ist trotz bewährter Risikomanagementsysteme nicht völlig auszuschließen, dass sich bisher nicht erkannte oder als unwesentlich eingestufte Risiken konkretisieren und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erlangen.
J. Sonstige Angaben
1. Versicherungen der gesetzlichen Vertreter
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bildvermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.“
2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
In 2013 wurden keine F&E-Aktivitäten betrieben.
3. Zweigniederlassungsbericht
Es gibt keine Zweitniederlassung, nur mehrere über Deutschland verteilte Betriebsstätten.
4. Vergütungsbericht
Der Vorstand erhielt in 2013 keine Vergütung, da die Mitglieder entweder im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung tätig waren (Herr Goyarts, Herr Boemen) oder ihre Vergütung im Rahmen ihrer Tätigkeit für andere Tochtergesellschaften von diesen erhielten (Herr van Erve).
5. Übernahmerelevante Angaben
n/a
6. Erklärung zur Unternehmensführung
n/a da nicht börsennotiert
7. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht
Folgende Erklärung gemäß § 312 AktG haben wir in unserem Abhängigkeitsbericht wiedergegeben:
„Alle im Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen genannten Leistungsbeziehungen wurden nach den Umständen, die in dem jeweiligen Zeitpunkt bekannt waren, zu Konditionen wie unter fremden Dritten durchgeführt. Die Prodware Deutschland AG, Hamburg, erhielt stets eine angemessene Gegenleistung. Die Gesellschaft wurde weder im Rahmen des Leistungsaustausches noch sonst gegenüber den genannten Unternehmen benachteiligt.
Hamburg, den 30.03.2015
Der Vorstand
Ian Mac Hueg Herlevsen
Bilanz
Aktiva
| 31.12.2013 EUR |
31.12.2012 EUR |
||
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 35.305,94 | 234.065,26 | |
| 2. entgeltlich erworbene EDV-Software und Softwarelizenzen | 181.457,26 | 55.576,15 | |
| 216.763,20 | 289.641,41 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 262.974,57 | 372.254,09 | |
| 262.974,57 | 372.254,09 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 526.343,05 | 526.343,05 | |
| 2. Beteiligungen | 51.915,31 | 51.915,31 | |
| 578.258,36 | 578.258,36 | ||
| 1.057.996,13 | 1.240.153,86 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe | 0,00 | 0,00 | |
| 2. Unfertige Leistungen | 264.562,74 | 108.705,64 | |
| 3. Waren | 6.092,37 | 0,00 | |
| 270.655,11 | 108.705,64 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.409.019,22 | 2.774.735,38 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 352.415,71 | 1.274.952,81 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen | |||
| ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 221.953,14 | 270.470,62 | |
| 2.983.388,07 | 4.320.158,81 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 450.213,23 | 668.230,76 | |
| 3.704.256,41 | 5.097.095,21 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.821.457,93 | 1.986.118,10 | |
| D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 3.034.295,59 | 2.981.796,64 | |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 9.618.006,06 | 11.305.163,81 | |
| Passiva | |||
| 31.12.2013 EUR |
31.12.2012 EUR |
||
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 51.150,00 | 51.150,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 3.045.924,19 | 1.195.924,19 | |
| III. Bilanzverlust | -6.131.369,78 | -4.228.870,83 | |
| IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 3.034.295,59 | 0,00 | 2.981.796,64 |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Pensionsrückstellungen | 1.167.934,00 | 1.090.862,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 0,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 1.457.723,62 | 1.948.559,32 | |
| 2.625.657,62 | 3.039.421,32 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.011.538,69 | 2.264.173,79 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.203.688,59 | 1.638.578,03 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.177.843,57 | 1.229.986,57 | |
| - davon aus Steuer: EUR 77.683,31 (Vorjahr: EUR 845.623,05 ) | 4.393.070,85 | 5.132.738,39 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.599.277,59 | 3.133.004,10 | |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 9.618.006,06 | 11.305.163,81 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 2013 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohertrag | 12.824.157,05 | 11.343.488,22 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 8.305.183,31 | 8.658.359,56 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersaufwendungen und für Unterstützung | 1.467.071,84 | 1.477.590,47 |
| - davon für Altersversorgung EUR 139.148,85 (Vorjahr: EUR 116.163,32) | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 228.440,32 | 491.543,86 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 4.567.467,52 | 7.826.349,55 |
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 83.000,00 | 0,00 |
| 6. Erträge aus Gewinnabführungsverträge | 0,00 | 0,00 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.841,27 | 68.283,40 |
| 8. Aufwendungen aus der Ergebnisabführung | 148.843,27 | 1.623.087,78 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 73.203,04 | 336.271,24 |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -1.880.210,98 | -9.001.430,84 |
| 11. Außergewöhnliche Erträge | 0,00 | 10.278.673,33 |
| 12. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 24.519,00 |
| 13. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | 10.254.154,33 |
| 14. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 22.014,63 | 11.286,56 |
| 15. Sonstige Steuern | 273,34 | 86,52 |
| 16. Jahresfehlbetrag | -1.902.498,95 | 1.241.350,41 |
| 17. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -4.228.870,83 | -5.470.221,24 |
| 18. Bilanz Verlust | -6.131.369,78 | -4.228.870,83 |
Anhang
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Für das Geschäftsjahr 2013 ist der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG wie im Vorjahr nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gewinn und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.
Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde bei der Aufstellung des Anhangs Gebrauch gemacht.
Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Sie werden bei zeitlich begrenzter Nutzung vermindert um planmäßige lineare Abschreibung bewertet.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem niedrigeren beizulegenden Wert liegt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.
Die für die planmäßigen Abschreibungen relevanten Nutzungsdauer betragen:
| Software | 3 – 5 Jahre |
| Selbsterstellte Software | 3 – 5 Jahre |
| EDV-Hardware | 3 – 8 Jahre |
| Büroausstattung | 3 – 20 Jahre |
Die gesamten Herstellungskosten geringwertiger Anlagengüter werden in einen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben.
Finanzanlagen
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Wert bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.
Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellkosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten enthalten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Teil der Forderungen gebildet.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.
Rückstellungen
Die Rückstellungen decken erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe ihrer nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Inanspruchnahme ab und wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst.
Bei der Berechnung dieser Rückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene Zinssatz von 4,89% p.a. angesetzt.
Der Rententrend wurde mit 2,0% p.a. angenommen. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den zusätzlichen Rückstellungsbedarf in Höhe von EUR 367.774 im Jahr 2010 über 15 Jahre ratierlich zuzuführen.
Im Berichtsjahr wurden weitere 1/15 (24.519,00 €) zugeführt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 269.698 €.
Verbindlichkeiten
Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den auf eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu verrechnenden Beträgen angesetzt.
Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung
Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgte jeweils zum amtlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung der jeweiligen Leistung bzw. zum niedrigeren Stichtagkurs bei Forderungen bzw. zum höheren Stichtagkurs bei Verbindlichkeiten.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.
Vorräte
Der bilanzierte Wert für unfertige Leistungen beträgt zum Stichtag 264.562,74 € (VJ 108.705,64 €) und für Waren 6.092,37 € (VJ 0,00 €).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von 352.415,71 € (VJ 83.155,58 €) zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einem an die Hypovereinsbank verpfändetem Bankguthaben in Höhe von 123.258,00 € (VJ 173.300,00 €).
Aktive Rechnungsabgrenzung
Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Wartungskosten.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Die Gesellschaft ist buchmäßig überschuldet in Höhe von EUR 3.034.295,59 (VJ 2.981.796,64 €).
Die Prodware S.A., Paris, Frankreich, übernimmt, vorerst bis zum 31.12.2015, gegenüber den Gläubigern der Prodware Deutschland AG die Verpflichtung dafür Sorge zu tragen, dass die Prodware Deutschland AG in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie stets in der Lage ist, ihren fälligen und unstrittigen Verbindlichkeiten fristgemäß nachkommen zu können.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Prodware Deutschland AG ist 2013 mit 51.150 € unverändert geblieben. Die Prodware S.A, Paris, Frankreich, hält zum Bilanzstichtag sämtliche 51.150 Anteile.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für folgende Positionen gebildet worden:
| EUR | |
|---|---|
| Drohverlustrückstellung | 694.494,44 |
| Gewährleistung | 216.250,08 |
| Provisionen/Tantieme | 171.058,38 |
| Urlaub | 146.000,00 |
| Ausstehende Rechnungen | 106.858,24 |
| Prüfungskosten | 60.000,00 |
| Berufsgenossenschaft | 34.692,43 |
| Schwerbehindertenabgabe | 10.800,00 |
| Übrige Rückstellungen | 17.570,05 |
| 1.457.723,62 |
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der zum Abschlusstag bestehenden Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| Art der Verbindlichkeit | Gesamt EUR |
bis zu 1 Jahr EUR |
1 bis 5 Jahren EUR |
mehr als 5 Jahren EUR |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.011.538,69 | 2.011.538,69 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2012) | 2.264.173,79 | 2.264.173,79 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.203.688,59 | 1.203.688,59 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2012) | 1.638.578,03 | 1.638.578,03 | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.177.843,57 | 1.177.843,57 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2012) | 1.229.986,57 | 1.229.986,57 | 0,00 | 0,00 |
| Gesamt | 4.393.070,85 | 4.393.070,85 | 0,00 | 0,00 |
| ( 31.12.2012) | 5.132.738,39 | 5.132.738,39 | 0,00 | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 1.203.688,59 (VJ EUR 15.490,25) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| bis 1 Jahr TEUR |
1 - 5 Jahre TEUR |
über 5 Jahre TEUR |
Gesamt TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Leasingverträge | 302 | 218 | 0 | 520 |
| Mietverträge | 844 | 1.099 | 0 | 1.943 |
| 1.146 | 1.317 | 0 | 2.463 |
Passive Rechnungsabgrenzung
Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Einnahmen aus Wartungsverträgen.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG
Umsatzerlöse
Von den Umsatzerlösen sind wie im Vorjahr Skonti und andere Erlösschmälerungen abgesetzt.
Die Gesellschaft realisierte ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr in Höhe von 16.369.233,15 € (VJ 15.896.142,23 €) im Inland, in Höhe von 752.786,72 € (VJ 642.974,47 €) in Europa und 168.061,76 € (VJ 302.764,75 €) außerhalb Europas.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Dienstleistungsumsätze | 10.861.375,06 € | 13.874.784,46 € |
| Lizenzumsätze | 1.991.553,41 € | 1.928.358,22 € |
| Wartungsumsätze | 4.073.720,43 € | 326.854,81 € |
| Hardwareumsätze | 166.934,36 € | 122.494,70 € |
| Sonstige | 196.587,28 € | 589.389,26 € |
| 17.290.170,54 € | 16.841.881,45 € |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der PKW-Nutzung. Des Weiteren sind Erlöse aus der konzerninternen Weiterverrechnung von Dienstleistungen angefallen.
Periodenfremde Erträge sind insgesamt in Höhe von 537.831,04 € (VJ 186.571,61 €) angefallen. Diese betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 470.589,87 € (VJ 186.487,58 €).
Abschreibungen
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 228.440,32 € (Vorjahr 491.543,86 €) betreffen insbesondere selbsterstellte Software sowie Hardware und die Betriebs und Geschäftsausstattung.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Mieten, Kfz-Kosten, Beratungsleitungen, Telefonkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Versicherungskosten.
Die periodenfremden Aufwände betrugen im Berichtsjahr 1.533,88 € (VJ 8.283,78 €)
Außerordentliches Ergebnis
Aus der Anwendung der Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergeben sich außerordentliche Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB aus der Zuführung zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen vorn TEUR 25.
V. SONSTIGE ANGABEN
Anzahl der Arbeitnehmer
Im Jahr 2013 waren durchschnittlich 139 (VJ: 141) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 139 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 4 Auszubildende (VJ: 8) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr tätig gewesen.
Gesellschaftsorgane
Dem Vorstand der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:
| Vor- und Zuname: | Franciscus Goijarts |
|---|---|
| Funktion: | Vorsitzender des Vorstandes |
| Privatwohnort: | Hilversum / Niederlande |
| Ausgeübter Beruf: | Vorstandsvorsitzender der Prodware Deutschland AG (seit 08.06.2012) |
| Vor- und Zuname: | Jeroen van Erve |
| Funktion: | Mitglied des Vorstandes |
| Privatwohnort: | Westervoort |
| Ausgeübter Beruf: | Finanzvorstand der Prodware Deutschland AG (15.11.2013 – 31.12.2014) |
| Vor- und Zuname: | Robert Boemen |
| Funktion: | Mitglied des Vorstandes |
| Privatwohnort: | Breda/Niederlande |
| Ausgeübter Beruf: | Finanzvorstand der Prodware Deutschland AG (8.6.2012 bis 31.7.2013) |
| Vor- und Zuname: | Thomas Zeller |
| Funktion: | Mitglied des Vorstandes |
| Privatwohnort: | Ravensburg/Deutschland |
| Ausgeübter Beruf: | Finanzvorstand der PSO Bereich der Prodware Deutschland AG (bis 30.3.2013) |
Eine Vorstandsvergütung ist im Berichtszeitraum von der Prodware Deutschland AG nicht gewährt worden.
| Dem Aufsichtsrat der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an: | |
|---|---|
| Vor- und Zuname: | Philippe Bouaziz (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Ingenieur |
| Vor- und Zuname: | Alain Conrard (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Mitglied des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Ingenieur |
| Vor- und Zuname: | Stephane Conrard (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Wirtschaftsprüfer |
Eine Aufsichtsratsvergütung ist im Berichtszeitraum nicht gewährt worden.
Anteilsbesitz
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Unternehmen beteiligt:
| Unternehmen | Beteiligung % |
Eigenkapital 31.12.2013 EUR |
Ergebnis 2013 EUR |
|---|---|---|---|
| a) Verbundene Unternehmen | |||
| Prodware Advanced Solutions GmbH, Hamburg | 100,00 | 289.080,09 | 0,00* |
| b) Beteiligungen | |||
| CKL Software GmbH, Hamburg | 50,00 | 353.405,44 | 326.177,30 |
*Es ist mit der Prodware Deutschland AG als beherrschendem Unternehmen am 01.10.2010 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden. Der entstandene Verlust des Jahres 2013 in Höhe von 148.843,27 € (VJ 1.623.087,78 € Verlust) ist vollständig von der Prodware Deutschland AG übernommen worden.
Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 74.773,83 €. Hiervon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 51.500,00 € (Vorjahr 50.000,00 €) und auf Steuerberatungsleistungen 23.273,83 € (Vorjahr 31.964,68 €).
Angaben zu Mutterunternehmen
Der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, mit einbezogen. Der Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, wird sowohl auf der konzerneigenen Homepage bekannt gemacht als auch bei der zuständigen Handelskammer hinterlegt.
Hamburg, 30.03.2015
Ian Mac Hueg Herlevsen, Vorsitzender des Vorstands
Bestätigungsvermerk
In den vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende eingeschränkte Bestätigungsvermerk am 30. März 2015 erteilt:
„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Prodware Deutschland AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Die Vollständigkeit und die Bewertung der Rückstellungen können nicht abschließend beurteilt werden. Die Gesellschaft ist in einen Rechtsstreit mit einem Kunden verwickelt. Gegenstand des Verfahrens ist die Geltendmachung von Schadenersatz sowie die Rückabwicklung des Projektgesamtvertrages. Die Gegenseite fordert Schadenersatz in Höhe von EUR 5,0 Mio. Dieser Betrag wurde von der Gesellschaft abgelehnt und eine Rückstellung in Höhe von EUR 0,7 Mio. gebildet. Nach der Erklärung über das Scheitern der Schlichtung wurde die Gesellschaft zunächst aufgefordert, die Leistungen wieder aufzunehmen und vorerst vertragsgemäß zu leisten. Die Vollständigkeit und die Bewertung der Rückstellungen können nicht abschließend beurteilt werden, weil uns keine verwertbaren Arbeitsergebnisse von sachverständigen Dritten vorlagen und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit hinsichtlich der Vollständigkeit und der Bewertung der Rückstellungen im Jahresabschluss gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.
Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 der Prodware Deutschland AG, Hamburg, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.
Hannover, den 30. März 2015
**BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Fleischer, Wirtschaftsprüferin
gez. Dr. Haferkorn, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG zum 31. Dezember 2013 war zum Zeitpunkt der Offenlegung noch nicht festgestellt.
Anlagenspiegel
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umgliederungen EUR |
Stand 31.12.2013 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 554.184,23 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 554.184,23 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 632.558,90 | 11.349,00 | 0,00 | 0,00 | 643.907,90 |
| 3. Geschäfts- und Firmenwert | 160.000,00 | 0,00 | 160.000,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.346.743,13 | 11.349,00 | 160.000,00 | 0,00 | 1.198.092,13 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.264.815,08 | 39.804,34 | 4.867,75 | 0,00 | 4.299.751,67 |
| 4.264.815,08 | 39.804,34 | 4.867,75 | 0,00 | 4.299.751,67 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 526.343,05 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 526.343,05 |
| 2. Beteiligungen | 51.915,31 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 51.915,31 |
| 578.258,36 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 578.258,36 | |
| 6.189.816,57 | 51.153,34 | 164.867,75 | 0,00 | 6.076.102,16 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2013 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 320.118,97 | 52.608,00 | 0,00 | 372.726,97 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 576.982,75 | 31.619,21 | 0,00 | 608.601,96 |
| 3. Geschäfts- und Firmenwert | 160.000,00 | 0,00 | 160.000,00 | 0,00 |
| 1.057.101,72 | 84.227,21 | 160.000,00 | 981.328,93 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.892.560,99 | 144.216,11 | 0,00 | 4.036.777,10 |
| 3.892.560,99 | 144.216,11 | 0,00 | 4.036.777,10 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 4.949.662,71 | 228.443,32 | 160.000,00 | 5.018.106,03 |
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand 31.12.2013 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 181.457,26 | 234.065,26 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 35.305,94 | 55.576,15 |
| 3. Geschäfts- und Firmenwert | 0,00 | 0,00 |
| 216.763,20 | 289.641,41 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 262.974,57 | 372.254,09 |
| 262.974,57 | 372.254,09 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 526.343,05 | 526.343,05 |
| 2. Beteiligungen | 51.915,31 | 51.915,31 |
| 578.258,36 | 578.258,36 | |
| 1.057.996,13 | 1.240.153,86 |