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Pfeiffer Vacuum Technology AG — Annual Report 2016
May 3, 2017
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Annual Report
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Pfeiffer Vacuum Technology AG
Aßlar
Jahresfinanzbericht 2016
IV. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016
Das Ergebnis der Pfeiffer Vacuum Technology AG wird im Wesentlichen durch die Ergebnisabführung der Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar, geprägt. Diese ist im Geschäftsjahr 2016 um 8,0 Mio. € von 48,8 Mio. € auf 40,8 Mio. € gesunken. Gegenläufig haben sich bei der Pfeiffer Vacuum Technology AG auf 5,5 Mio. € gestiegene Beteiligungserträge ausgewirkt. Im Ergebnis lag der Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG im Geschäftsjahr 2016 mit 36,6 Mio. € leicht um 2,2 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 38,8 Mio. €. Die Ertragslage bleibt gleichwohl überdurchschnittlich gut. Auch die Vermögens- und die Finanzlage sind nach wie vor ausgezeichnet. Trotz Zahlung einer hohen Dividende an die Aktionäre wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vollständig zurückgeführt. Die Eigenkapitalquote ist weiter gestiegen und betrug 98,5 % zum 31. Dezember 2016 (Vorjahr: 90,7 %).
Grundlagen des Unternehmens
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG (nachfolgend "Pfeiffer Vacuum") ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Aßlar. Seit 15. April 1998 besteht ein Listing an der Deutschen Börse.
Zum 31. Dezember 2016 belief sich die Zahl der Tochtergesellschaften der Pfeiffer Vacuum Technology AG unverändert auf 20 Gesellschaften.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Konzernstruktur zum 31. Dezember 2016 im Detail:
Pfeiffer Vacuum Konzernstruktur (zum 31. Dezember 2016)
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| Name | Sitz | Beteiligungsanteil (in %) |
|---|---|---|
| Pfeiffer Vacuum Technology AG | ||
| Pfeiffer Vacuum GmbH | Deutschland | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Austria GmbH | Österreich | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG | Schweiz | 99,4 |
| Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Co. Ltd. | China | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum (India) Private Ltd. | Indien | 27,03 |
| Pfeiffer Vacuum Ltd. | Großbritannien | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB | Schweden | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Inc. | USA | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Singapore Ltd. | Singapur | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Taiwan Corporation Ltd. | Taiwan | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Benelux B. V. | Niederlande | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum (Xi'an) Co. Ltd. | China | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Holding B. V. | Niederlande | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Italia S. p. A. | Italien | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum (India) Private Ltd. | Indien | 73,03 |
| Pfeiffer Vacuum Korea Ltd. | Südkorea | 75,53 |
| Trinos Vakuum-Systeme GmbH1 | Deutschland | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum SAS | Frankreich | 100,0 |
| adixen Vacuum Technology (Shanghai) Co. Ltd. | China | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Romania S.r.l. | Rumänien | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Semi Korea Ltd.2 | Südkorea | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Korea Ltd. | Südkorea | 24,53 |
1 Ab 1. Januar 2017 umbenannt in Pfeiffer Vacuum Components & Solutions GmbH
2 Umbenannt; vormals: adixen Vacuum Technology Korea Co. Ltd.
3 Beteiligungsquote insgesamt 100 %
Eine zentrale Rolle nimmt die Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar, ein. In dieser Gesellschaft sind die Produktion für alle Pfeiffer Vacuum Produkte und der Vertrieb für Deutschland sowie das zentrale Beteiligungsmanagement organisiert. Die Gesellschaft beschäftigt per 31. Dezember 2016 insgesamt 737 Mitarbeiter (Vorjahr: 725). Auf die Pfeiffer Vacuum SAS, Annecy, Frankreich, entfällt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die Gesellschaft beschäftigt zum Jahresende 641 Mitarbeiter (Vorjahr: 630) und ist die zentrale Produktionsstätte für die adixen Produkte und zuständig für den Vertrieb in Frankreich.
Die weiteren Gesellschaften sind rechtlich selbstständige Kapitalgesellschaften, die überwiegend Vertriebsaufgaben wahrnehmen. Darüber hinaus sind die Trinos Vakuum-Systeme GmbH (zum 1. Januar 2017 umbenannt in Pfeiffer Vacuum Components & Solutions GmbH), Pfeiffer Vacuum Semi Korea, Ltd. (umbenannt, vormals: adixen Vacuum Technology Korea Co. Ltd.) und die Pfeiffer Vacuum Romania S.r.l. mit der Fertigung und Montage eigener Produkte betraut. Rechtlich sind diese Gesellschaften im Wesentlichen in einer mit der deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) vergleichbaren Rechtsform organisiert.
Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaft
Weltwirtschaft
Die weltwirtschaftliche Dynamik blieb 2016 auf verhaltenem Niveau. Wie schon in den Vorjahren waren die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung entsprechend vorsichtig. Daher war es während des Jahresverlaufs nur selten notwendig, gesamtwirtschaftliche oder industriespezifische Prognosen nach unten zu revidieren. Das globale Wachstum dürfte nach den neuesten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) nominal wieder 3.1% betragen haben. In den Schwellen- und Entwicklungsländern hat das Wachstum voraussichtlich 4,2 % betragen (Vorjahr: 4,0 %). In den Industrieländern verlangsamte sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts hingegen auf durchschnittlich 1,6 % (Vorjahr: 1,9 %).
Europa
Im Euroraum hat sich das Wirtschaftswachstum im Laufe des Jahres 2016 ähnlich schwach entwickelt wie im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 1,6 % (Vorjahr: 1,5 %). Die Wirtschaft profitierte von der durch den niedrigen Ölpreis ermöglichten Erhöhung der privaten Konsumausgaben. Trotz historisch niedriger Zinsen und einer leicht verbesserten Unternehmensstimmung entwickelten sich die Investitionen weiterhin verhalten. Das Exportgeschäft hatte besonders im vierten Quartal einen gewissen Rückenwind durch den Verfall des Euro/Dollar-Wechselkurses im Nachgang der Präsidentschaftswahlen in den USA. Der gesamtwirtschaftliche Erholungsprozess machte besonders in Irland und Spanien weiter Fortschritte. Eine neue Zuspitzung der Krise im Euroraum drohte 2016 durch die Schieflage einiger italienischer Banken, die unter notleidenden Krediten zu leiden hatten. Eine Lösung vonseiten der Regierung und der EU zeichnete sich allerdings zum Ende des Jahres ab. Der griechischen Wirtschaft gelang die Stagnation nach einer leichten Rezession im Vorjahr.
Die deutsche Konjunktur wuchs im Jahr 2016 wie in den vorangegangenen Jahren langsam und stetig. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Jahresdurchschnitt insgesamt um 1,9 % (Vorjahr: 1,7 %). Auch 2016 kamen die stärksten Impulse vom Konsum. Die privaten Haushalte steigerten ihre Ausgaben um voraussichtlich etwa 2,0 %, wobei das zweite Halbjahr deutlich stärkere Zuwächse als das erste aufwies. Die staatlichen Konsumausgaben lagen sogar um 4.2% höher als im Vorjahr. Bedingt durch Zuwanderung und die niedrigste Arbeitslosenquote seit der deutschen Wiedervereinigung (6,1 %) stieg die Zahl der Erwerbstätigen weiter und erreichte im Jahresdurchschnitt mit mehr als 43 Millionen Personen (+ 0,5 %) einen erneuten Höchststand.
USA
Aufgrund der Aussicht steigender Zinsen und der Unsicherheit im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen entwickelte sich die US-Wirtschaft 2016 etwas weniger robust als im Vorjahr. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung lag real bei 1,6 % und war größtenteils konsumgetrieben (Vorjahr: 2,5 %). Die Arbeitslosenquote sank auf 4,9 % (Vorjahr: 5,0 %). Zum Jahresende erhöhte die US-Notenbank erneut geringfügig den Leitzins und stellte weitere Schritte in Aussicht. Die Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten führte Ende 2016 zu einem weiteren Unsicherheitsfaktor, da zu diesem Zeitpunkt viele Aspekte der kommenden Wirtschaftspolitik noch nicht ausführlich bekannt waren.
Asien
Japan konnte seine Wirtschaftsleistung trotz expansiver Finanzpolitik wieder nur geringfügig um 0,5 % erhöhen (Vorjahr: 0,6 %). Der private Konsum blieb schwach und auch die Exporte vermochten nicht, das gesamtwirtschaftliche Ergebnis anzukurbeln. Sorgen bereitete ebenfalls weiterhin die schwächelnde Konjunktur in China. Nach offiziellen Angaben wuchs die chinesische Wirtschaft um 6,6 % (Vorjahr: 6,9 %). Zwar ist das noch immer klar über dem Weltdurchschnitt, allerdings weit entfernt von früheren Zuwachsraten. Diese Entwicklung spiegelt die andauernde Verminderung des Anstiegs bei der Industrieproduktion wider. Indien konnte hingegen seine Wachstumsdynamik beibehalten und steigerte sein Wachstum auf 7,6 % (Vorjahr: 7,3 %).
Maschinenbau- und Vakuumbranche
In den ersten elf Monaten des Jahres 2016 konnte die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau mit einem realen Plus von 0,1 % ihr Vorjahresniveau nur knapp übertreffen. Die VDMA-Volkswirte waren bis zuletzt zuversichtlich, dass sich die bereits im Herbst 2015 aufgestellte Prognose einer Stagnation in 2016 realisieren würde. Der nominale Produktionswert belief sich für 2016 nach einer aktuellen Schätzung auf rund 203 Mrd. Euro.
Die Ergebnisse für den Export von Maschinen und Anlagen für das Gesamtjahr 2016 waren noch nicht verfügbar. In den ersten zehn Monaten lagen sie zwar real noch 1,8 %unter Vorjahr, auf Gesamtjahressicht wird das Minus aller Wahrscheinlichkeit nach etwas niedriger ausgefallen sein, da im vierten Quartal noch einige stärkere Korrekturen nach oben erwartet wurden.
Die Zahl der Beschäftigten im deutschen Maschinen- und Anlagenbau betrug im Oktober 2016 rund 1.017.000 Personen. Das entspricht einem Plus von 0,3 % oder einem Zuwachs von rund 3.000 Beschäftigten im Vergleich zum Oktober 2015. Der Auftragseingang verfehlte in den ersten elf Monaten 2016 sein Vorjahresniveau um 1,0 %.
Vakuumtechnologie kommt in sehr vielen Industriezweigen zum Einsatz. Dementsprechend ist auch die Vakuumbranche vor dem Hintergrund der weltweiten konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Daraus ergab sich im Berichtszeitraum erneut eine insgesamt leicht rückläufige Entwicklung. Innerhalb der für die Vakuumindustrie wichtigen Marktsegmente bestanden jedoch erhebliche Unterschiede: So zeigte die zyklische Halbleiterindustrie, nach rückläufigem Trend in den Jahren 2012 und 2013 sowie ersten verhaltenen positiven Indikationen im Jahr 2014, in den abgelaufenen Jahren 2015 und 2016 wieder zunehmende Investitionsbereitschaft. Eine gleichsam positive Entwicklung konnte im Jahr 2016 in den Bereichen Beschichtung und Forschung & Entwicklung verzeichnet werden. Den Bereichen Analytik und Industrie gelang es, die guten Vorgaben des Vorjahres nahezu konstant zu bestätigen.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Die Haupttätigkeit der Pfeiffer Vacuum Technology AG ist die Holdingfunktion, das Cash-Management für die deutsche Tochtergesellschaft in Aßlar, die Finanzierungsfunktion für den konzernweiten Liquiditätsbedarf sowie die Vermietung der Gebäude an die Pfeiffer Vacuum GmbH in Aßlar. Der bestehende Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Pfeiffer Vacuum GmbH beeinflusst das Ergebnis der Gesellschaft wesentlich.
Der Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG liegt mit 36,6 Mio. € leicht unter dem Vorjahreswert von 38,8 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang um 2,2 Mio. € oder 5,7 %.
Unverändert zu den Vorjahren wird die Ertragslage der Pfeiffer Vacuum Technology AG maßgeblich durch die Ergebnisabführung der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von 40,8 Mio. € (Vorjahr: 48,8 Mio. €) beeinflusst. Trotz dieser reduzierten Gewinnabführung verlief die Entwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH im Jahr 2016 sehr positiv.
Das Umsatzvolumen der Pfeiffer Vacuum GmbH konnte weitgehend auf dem hohen Niveau des Jahres 2015 gehalten werden. Der insgesamt zu verzeichnende Rückgang um 1,6 Mio. € wurde dabei insbesondere durch die Entwicklung in den USA bedingt, wo das sehr hohe Vorjahresniveau mit einem Rückgang um 3,8 Mio. € nicht wieder erreicht werden konnte. Dem gegenüber stiegen die Umsätze in Asien um 1,3 Mio. € und kompensierten die Entwicklung in den USA teilweise. Die im letztjährigen Prognosebericht formulierte deutliche Umsatzsteigerung wurde vor allem auf Grund der schwächeren Umsätze in den USA nicht erreicht.
Umsatz nach Regionen (in T€)
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| 2016 | 2015 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 66.379 | 66.430 | -0,1 % |
| Europa (exklusive Deutschland) | 50.694 | 50.604 | 0,2 % |
| Asien | 46.986 | 45.715 | 2,8 % |
| USA | 35.869 | 39.664 | -9,6 % |
| Rest der Welt | 1.023 | 118 | >100,0 % |
| Gesamt | 200.951 | 202.531 | -0,8 % |
Die Betrachtung der Umsatzentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH nach Produkten zeigt auch im Jahr 2016 wieder ein heterogenes Bild. Sehr gut entwickelte sich der Bereich Instrumente und Komponenten mit einem Anstieg um 3,4 Mio. € oder 10,1 %. Dem gegenüber ist der Umsatz mit Turbopumpen ausgehend von einem hohen Niveau in Jahr 2015 gesunken, ebenso der Umsatz mit Vorpumpen. Die Bereiche Service und Systeme zeigten sich ohne nennenswerte Veränderung zum Vorjahr.
Umsatz nach Produkten (in T€)
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| 2016 | 2015 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Turbopumpen | 107.156 | 111.378 | -3,8 % |
| Instrumente und Komponenten | 37.114 | 33.701 | 10,1 % |
| Vorpumpen | 32.779 | 33.953 | -3,5 % |
| Service | 18.708 | 18.236 | 2,6 % |
| Systeme | 5.194 | 5.263 | -1,3 % |
| Gesamt | 200.951 | 202.531 | -0,8 % |
Ausgehend von den Umsatzerlösen konnten insbesondere die operativen Kosten der Pfeiffer Vacuum GmbH im Jahr 2016 reduziert werden. Diese schon erwähnte positive Entwicklung wurde durch den Rückgang der Beteiligungserträge auf Ebene der Pfeiffer Vacuum GmbH um 13,2 Mio. € auf 2,2 Mio. € überkompensiert. Dementsprechend sind die Erträge aus Ergebnisabführung von 48,8 Mio. € auf 40,8 Mio. € gesunken.
Insgesamt wurde die im letztjährigen Prognosebericht formulierte deutliche Verbesserung der Gewinnsituation der Pfeiffer Vacuum Technology AG damit nicht erreicht. Der Rückgang der Beteiligungserträge der Pfeiffer Vacuum GmbH steht im Zusammenhang mit der internen Finanzierung von Investitionsvorhaben auf Ebene dieser Konzerngesellschaften.
Entsprechend den neuen Anforderungen aus dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) weist die Gesellschaft erstmals im Jahr 2016 Umsatzerlöse aus (4,0 Mio. €). Diese resultieren aus den überwiegend konzernintern erbrachten Dienstleistungen und werden im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Damit in unmittelbarem Zusammenhang stehen auch die Materialaufwendungen in Höhe von 0,4 Mio. €, die ebenfalls erstmals ausgewiesen werden.
Auf den Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben sich darüber hinaus die Erträge aus Beteiligungen (5,5 Mio. € nach 0,1 Mio. € im Vorjahr) und die Personalaufwendungen (2,2 Mio. € nach 2,6 Mio. € im Vorjahr) sowie das Finanzergebnis von -0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) ausgewirkt. Der Anstieg der Erträge aus Beteiligungen resultierte vorwiegend aus der erstmaligen Ausschüttung einer Tochtergesellschaft. Wiederum gesunken sind die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und sonstigen Zinserträge als Folge eines geringeren Volumens im Rahmen der konzernweiten Finanzierungsfunktion (0,5 Mio. € im Vergleich zu 1,1 Mio. € im Vorjahr). Wesentliche Ursache für diesen Rückgang ist die Umwandlung einer Ausleihung in Eigenkapital im Laufe des Geschäftsjahres 2016. Demgegenüber lagen die Zinsaufwendungen mit 0,6 Mio. € auf Vorjahresniveau.
Mit 28,7 % liegt die Steuerquote über dem Niveau des Jahres 2015 (26,9 %). Die Steueraufwendungen sind von 12,2 Mio. € geringfügig auf 12,5 Mio. € gestiegen. Die von der Organgesellschaft erhobene Steuerumlage hat sich daher auch nur leicht von 5,8 Mio. € auf 5,7 Mio. € verändert.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2016 insgesamt 239,8 Mio. € (Vorjahr: 255,1 Mio. €). Dieser Rückgang wurde auf der Aktivseite der Bilanz ganz wesentlich durch den Rückgang der Guthaben bei Kreditinstituten um 11,1 Mio. € auf 28,9 Mio. € verursacht. Die Entwicklung der Guthaben bei Kreditinstituten ist einerseits durch die Dividendenzahlung und die vollständige Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten und anderseits durch die von der Pfeiffer Vacuum GmbH zugeflossene Liquidität sowie die Zuflüsse aus den Beteiligungserträgen bedingt.
Auf der Passivseite ist der Rückgang der Bilanzsumme im Wesentlichen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erkennbar. Diese wurden im Jahr 2016 vollständig zurückgeführt, nachdem sich der Bestand im Vorjahr noch auf 20,0 Mio. € belaufen hatte. Darüber hinaus stehen der Gesellschaft freie Kreditlinien in Höhe von 45,2 Mio. € (Vorjahr: 38,6 Mio. €) zur Verfügung. Mit 236,3 Mio. € lag das Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 um 5,0 Mio. € über dem Vorjahreswert von 231,3 Mio. €. Die Eigenkapitalquote ist erneut gestiegen und lag bei hervorragenden 98,5 % (Vorjahr: 90,7 %). Die weiteren Positionen auf der Passivseite zeigten zum Ende des Geschäftsjahres 2016 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.
Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf
Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2016 verlief durchaus zufriedenstellend. Zwar ist das Ergebnis der Pfeiffer Vacuum Technology AG insgesamt leicht zurückgegangen, insbesondere als Folge der reduzierten Ergebnisabführung. Dies war jedoch die Folge der bewussten Entscheidung, die konzerninternen Beteiligungserträge auf Ebene der Pfeiffer Vacuum GmbH zu reduzieren. Im Gegensatz dazu konnten die operativen Kosten gesenkt werden. Die Eigenkapitalquote wurde gegenüber einem bereits sehr guten Vorjahr nochmals gesteigert und die Liquiditätssituation hat es uns wiederum ermöglicht, neben der Finanzierung des operativen Geschäfts innerhalb des Konzerns die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vollständig zurückzuzahlen und eine wiederum hohe Dividende an die Aktionäre auszuschütten, ohne an unsere Grenzen zu stoßen. Wir bleiben damit für die zukünftigen Herausforderungen bestens vorbereitet.
Bericht nach § 289 Abs. 4 HGB ("Bericht zur Übernahmesituation")
Das gezeichnete Kapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG beläuft sich zum 31. Dezember 2016 unverändert auf 25.261 T € und besteht aus insgesamt 9.867.659 nennwertlosen Stückaktien. Es existieren und existierten keine unterschiedlichen Aktiengattungen, sodass alle Aktien die gleichen Rechte, insbesondere die gleichen Stimm- und Dividendenbezugsrechte, verbriefen. Dementsprechend beträgt der rechnerische Anteil am gezeichneten Kapital jeweils 2,56 €.
Zum 31. Dezember 2016 hatten Dr. Karl Busch, Frau Ayhan Busch, Frau Ayla Busch, Herr Sa-mi Busch und Herr Kaya Busch, alle Deutschland, insgesamt 27,19 % der Stimmrechte der Gesellschaft. Die Anteile werden mittelbar über die Pangea GmbH, Maulburg, Deutschland, und weitere rechtlich selbstständige Einheiten der familiengeführten Busch-Gruppe gehalten und den genannten Personen zugerechnet. Darüber hinaus verweisen wir auf die Ausführungen im Nachtragsbericht. Weitere Anteilseigner mit einer Beteiligungsquote größer 10 % bestanden zum 31. Dezember 2016 und auch zum 31. Dezember 2015 nach unserem Kenntnisstand nicht.
Satzungsänderungen können von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der bei der Hauptversammlung anwesenden Stimmen beschlossen werden, es sei denn, das Gesetz schreibt zwingend eine größere Mehrheit vor. Nach unserer Kenntnis bestehen keine Beschränkungen die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffend. Gemäß der Satzung der Gesellschaft und §§ 84, 85 AktG werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Mai 2016 ist der Vorstand ermächtigt, das gezeichnete Kapital um bis zu 12.630.602,24 € oder 4.933.829 Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2021 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 ist der Vorstand ermächtigt, Teilschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, Genussrechten und Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) im Gesamtnennbetrag von bis zu 200.000.000,00 € zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.466.914 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 6.315.299,84 € zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 21. Mai 2019 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.
Auf der Hauptversammlung am 21. Mai 2015 haben die Aktionäre den Vorstand zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend § 71 Abs. 1 Nr.8 AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu 2.526.120,70 € (986.766 Aktien entsprechend 10 % des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung), bedarf zur Ausübung der Zustimmung des Aufsichtsrats und ist gültig bis zum 20. Mai 2020.
Zum 31. Dezember 2016 werden unverändert zum Vorjahr keine eigenen Aktien gehalten.
Zu Angaben im Zusammenhang mit dem Dienstvertrag des Vorstandsvorsitzenden Manfred Bender verweisen wir auf die diesbezüglichen Ausführungen im Vergütungsbericht.
Weitere Besonderheiten, auf die im Rahmen von § 289 Abs. 4 HGB einzugehen wäre, bestehen nicht.
Bericht nach § 289 Abs. 5 HGB
Da die Pfeiffer Vacuum Technology AG eine kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264d HGB ist, sind gemäß § 289 Abs. 5 HGB die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zu beschreiben.
Die Zielsetzung des Internen Kontrollsystems des Rechnungslegungsprozesses ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit zu gewährleisten, dass trotz der identifizierten Risiken ein regelkonformer Jahresabschluss erstellt wird.
Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle Bereiche eingebunden. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Rechnungslegung und die Gesamtaussage des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
| ― | Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Rechnungslegungsprozess; |
| ― | Monitoringkontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses durch den Vorstand; |
| ― | präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen sowie in operativen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht generieren (inklusive einer Funktionstrennung); |
| ― | Maßnahmen, die die ordnungsmäßige EDV-gestützte Verarbeitung von rechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen. |
Corporate Governance Bericht / Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB
Die im Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) enthaltenen Empfehlungen und Anregungen sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil unserer Unternehmensführung und Unternehmenskultur. Sowohl die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat als auch eine hohe Transparenz bei der Unternehmenskommunikation und bei der Rechnungslegung sind seit jeher Grundprinzipien. Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat richten ihre Tätigkeit an diesen Prinzipien aus. Wesentliche Anpassungen an den Kodex waren und sind somit nicht notwendig.
Vorstand und Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben im Oktober 2016 die nach § 161 AktG erforderliche Entsprechenserklärung für das Jahr 2016 abgegeben. Sie wurde den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (www.pfeiffer-vacuum.com) dauerhaft zugänglich gemacht.
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG entspricht sämtlichen Empfehlungen des DCGK in der Fassung vom Mai 2015 mit der folgenden Ausnahme:
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt eine festzulegende Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat (Ziffer 5.4.1). Der Aufsichtsrat hält eine bestimmte Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat nicht für ein Merkmal, das eine Kandidatin oder einen Kandidaten bei einer Wiederwahl in den Aufsichtsrat disqualifizieren würde und lässt dieses Kriterium deshalb bei der Kandidatenauswahl unberücksichtigt. |
Aktionäre und Hauptversammlung
Die Hauptversammlung ist das höchste Organ der Gesellschaft. Auf der Hauptversammlung haben die Aktionäre die Möglichkeit, ihr Stimmrecht selbst auszuüben oder durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben zu lassen. Die Aktionäre treffen auf der Hauptversammlung wesentliche Entscheidungen, etwa über die Gewinnverwendung, die Änderung der Satzung oder die Zustimmung zu Aktienrückkaufprogrammen. Alle für die Hauptversammlung wesentlichen Informationen und Dokumente werden den Aktionären rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Tagesordnung und eine Erläuterung der Teilnahmebedingungen sowie die Rechte der Aktionäre werden in der Regel eineinhalb Monate vor dem Hauptversammlungstermin bekannt gegeben. Alle Dokumente und Informationen zur Hauptversammlung stehen auch über unsere Internetseite zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf elektronischem Wege Fragen an die Mitarbeiter unserer Investor-Relations-Abteilung zu richten. Mit unserem Finanzkalender, der im Geschäftsbericht, in den Quartalsberichten sowie auf unseren Internetseiten veröffentlicht wird, informieren wir Aktionäre und Interessenten während des Jahres über wesentliche Termine, Veröffentlichungen und Ereignisse. Außerdem stehen wir durch unsere aktive Investor-Relations-Tätigkeit in enger Verbindung mit unseren Aktionären. Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit, sich mit Fragen an das Unternehmen zu wenden.
Vorstand
Seit Ende 2014 besteht der Vorstand aus Diplom-Betriebswirt Manfred Bender (Vorstandsvorsitzender) und Diplom-Ingenieur Dr. Matthias Wiemer.
Vorstand der Pfeiffer Vacuum Technology AG
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| Manfred Bender | Dr. Matthias Wiemer |
|---|---|
| Controlling/Finanzen | Forschung & Entwicklung |
| EDV | Marketing |
| Einkauf | Schulung & Service |
| Investor Relations | Vertrieb |
| Organisation/Logistik | |
| Personal | |
| Produktion |
Die Vorstandsmitglieder sind für die Weiterentwicklung und die Strategie des Unternehmens verantwortlich. Sie sind des Weiteren stark in das tägliche Geschehen im Unternehmen eingebunden und tragen operative Verantwortung.
Bei Ausübung der Vorstandsfunktion gilt das Vier-Augen-Prinzip: Wesentliche Entscheidungen werden stets gemeinsam getroffen. Bei persönlichen Ausgaben wie beispielsweise Spesen ist die Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds erforderlich. Neben der täglichen engen Zusammenarbeit und gegenseitigen Information findet 14-tägig eine Vorstandssitzung statt. Es wird ein Protokoll verfasst, von dem der Aufsichtsratsvorsitzende eine Kopie erhält.
Der Vorstand arbeitet ausschließlich für Pfeiffer Vacuum. Darüber hinaus gehören die Mitglieder des Vorstands verschiedenen Kontrollgremien diverser Konzerngesellschaften an. Daneben ist Manfred Bender Mitglied des Aufsichtsrats der Volksbank Heuchelheim eG, Heuchelheim, Deutschland, und seit dem 12. April 2016 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Schunk GmbH, Heuchelheim.
Aufsichtsrat
Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und der Satzung der Pfeiffer Vacuum Technology AG besteht der Aufsichtsrat aus insgesamt sechs Personen. Vier Personen repräsentieren die Anteilseigner, zwei Personen die Beschäftigten der Gesellschaft.
Im Jahr 2016 fanden turnusmäßig Neuwahlen zum Aufsichtsrat statt. Infolgedessen hat sich die Besetzung des Aufsichtsrats gegenüber dem Vorjahr leicht verändert. Die Zusammensetzung stellt sich im Verlauf des Jahres 2016 wie folgt dar:
| ― | Dr. Michael Oltmanns (Vorsitzender),Rechtsanwalt und Steuerberater |
| ― | Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender), Wirtschaftsprüfer und Steuerberater |
| ― | Filippo Th. Beck, Rechtsanwalt schweizerischen Rechts, ab 25. Mai 2016 |
| ― | Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter), Entwicklungsingenieur |
| ― | Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter), Betriebsratsvorsitzender |
| ― | Wilfried Glaum, Betriebswirt, bis 24. Mai 2016 |
| ― | Dr. Wolfgang Lust, Unternehmer |
Alle Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner wurden im Mai 2016 durch die Hauptversammlung für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Für die Wahl unterbreitet der Nominierungsaus-schuss dem Aufsichtsrat einen Wahlvorschlag. Bei der Auswahl der Kandidaten wird darauf geachtet, dass dem Aufsichtsrat jederzeit Mitglieder angehören, die über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen und hinreichend unabhängig sind. Dabei werden auch die internationale Geschäftstätigkeit des Konzerns und potenzielle Interessenkonflikte berücksichtigt.
Der Aufsichtsrat hat folgende konkrete Ziele seiner Zusammensetzung festgelegt: berufliche Vielfalt (zumindest aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Recht), Internationalität durch im Ausland erworbene Berufserfahrung, Vermeidung potenzieller Interessenkonflikte durch Ausschluss von Nähebeziehungen zu Wettbewerbern sowie eine Altersgrenze bei Beginn der Amtszeit in Höhe des gesetzlichen Rentenalters. Diese Ziele wurden bisher berücksichtigt, und dies ist auch bei zukünftigen Wahlvorschlägen beabsichtigt.
An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Berichtszeitraum keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gezahlt bzw. gewährt. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind, traten nicht auf. Schließlich sieht die Geschäftsordnung für den Vorstand vor, dass der Aufsichtsrat bei wesentlichen Geschäftsvorfällen seine Zustimmung erteilen muss.
Nach der Empfehlung des DCGK gehören nicht mehr als zwei ehemalige Vorstandsmitglieder dem Aufsichtsrat von Pfeiffer Vacuum an. Ferner prüft der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit seiner Mitglieder. Dafür hat er Grundsätze für die Beurteilung der Unabhängigkeit festgelegt, die sich insbesondere am Kodex orientieren. Nach diesen Grundsätzen ist die Mehrheit der gegenwärtigen Aufsichtsratsmitglieder als unabhängig anzusehen, sodass eine unabhängige Beratung und Überwachung des Vorstands gewährleistet ist.
Die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) ist bei Pfeiffer Vacuum eine lange geübte Praxis. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Götz Timmerbeil, ist als Wirtschaftsprüfer hervorragend qualifiziert, die Tätigkeiten des Prüfungsausschusses, insbesondere Fragen zur Rechnungslegung, zur Compliance und zum Risikomanagementsystem, zu verantworten.
Aufgabe des Nominierungsausschusses ist es, dem Aufsichtsrat für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten vorzuschlagen.
Weitere Ausschüsse des Aufsichtsrats sind der Vorstandsausschuss und der Verwaltungsausschuss. In der Vergangenheit beriet der Vorstandsausschuss im Detail die Personalangelegenheiten der Vorstandsmitglieder, bevor sie - entsprechend den Vorgaben des DCGK - vom gesamten Aufsichtsrat beschlossen wurden. Die Festlegung der Vorstandsvergütung erfolgt unter Beachtung der Regelungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung. Der Verwaltungsausschuss befasst sich insbesondere mit durch den Aufsichtsrat zustimmungspflichtigen Geschäften und mit Verträgen mit Aufsichtsratsmitgliedern.
Die Zuordnung der Mitglieder des Aufsichtsrats zu den einzelnen Ausschüssen ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
Personelle Zusammensetzung der Aufsichtsratsausschüsse
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| Nominierungsausschuss | Prüfungsausschuss | Vorstandsausschuss | Verwaltungsausschuss | |
|---|---|---|---|---|
| Dr. Michael Oltmanns | Vorsitzender | Ja | Vorsitzender | Vorsitzender |
| Götz Timmerbeil | Ja | Vorsitzender | Ja | Ja |
| Filippo Th. Beck (ab 25. Mai 2016) | - | Ja | - | - |
| Helmut Bernhardt | - | - | - | Ja |
| Manfred Gath | - | - | - | - |
| Wilfried Glaum (bis 24. Mai 2016) | Ja | Ja | Ja | - |
| Dr. Wolfgang Lust | Ja | - | Ja | - |
Die folgenden Mitglieder übten weitere Mandate aus. Sofern nicht anders angegeben handelt es sich dabei um Aufsichtsratsmandate.
| ― | Dr. Michael Oltmanns: |
| ― | Becker Mining Systems AG, Friedrichsthal (Vorsitzender) |
| ― | HPC AG, Mannheim (Vorsitzender |
| ― | Kathrein SE, Rosenheim (Vorsitzender des Aufsichtsratsorgans), ab 22. Januar 2016 |
| ― | Jetter AG, Ludwigsburg (Vorsitzender), bis 29. Juni 2016 |
| ― | Götz Timmerbeil: |
| ― | VfL Handball Gummersbach GmbH, Gummersbach (Vorsitzender des Beirats) |
| ― | Arena Gummersbach GmbH & Co. KG, Gummersbach (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Filippo Th. Beck: |
| ― | Candoria Gruppe, Baar (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats |
| ― | Tenro Gruppe, Bottmingen (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats |
| ― | Biamathea AG, Basel (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats |
| ― | Polyterra Liegenschaften AG in Liquidation, Küsnacht (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats und ab 7. September 2016 Liquidator |
| ― | IKFE Properties I AG, Zürich (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats |
| ― | Tainn-Immobilien AG, Bern (Schweiz), Mitglied desVerwaltungsrats |
| ― | Pro Farma AG, Baar (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats, bis 14. Juli 2016 |
Die Gesellschaft hat für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung) abgeschlossen.
Zusammenarbeit Vorstand und Aufsichtsrat
Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Corporate Governance und dient dem Wohl der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang finden vierteljährlich Aufsichtsratssitzungen statt, bei denen die Vorstände ausführlich über den Verlauf des operativen Geschäftsberichten. Gegebenenfalls erläutern auch weitere Führungskräfte die aktuellen Themen ihrer jeweiligen Verantwortungsgebiete. Bei Bedarf werden darüber hinaus außerordentliche Sitzungen abgehalten. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat durch ein monatliches Berichtswesen über die allgemeine Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage.
Vergütungsbericht
Im nachfolgenden Abschnitt wird die Vergütung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats erläutert.
Vergütung des Vorstands
Die Vorstandsvergütung wurde vom gesamten Aufsichtsrat verabschiedet und besteht aus einem fixen und einem variablen Teil sowie aus Sachbezügen (Dienstwagen, Unfallversicherung). Der variable Anteil ist grundsätzlich abhängig vom Ergebnis vor Steuern des Konzerns.
Im Jahr 2016 betrug das ausgezahlte und auch als Aufwand erfasste Fixum 380 T€ für Manfred Bender und 290 T€ für Dr. Matthias Wiemer. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste variable Anteil betrug im Jahr 2016 für Manfred Bender 580 T€ und 380 T€ für Dr. Matthias Wiemer. Sachbezüge fielen in Höhe von 17 T€ beziehungsweise 24 T€ an. Somit beträgt die Vergütung für Manfred Bender im Jahr 2016 insgesamt 977 T€ (Vorjahr: 946 T€) und für Dr. Matthias Wiemer 694 T€ (Vorjahr: 684 T€). Nach einer Gesamtvergütung der zuvor genannten aktiven Vorstandsmitglieder von 1.630 T€ im Jahr 2015 beträgt die diesbezügliche Gesamtvergütung im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.671 T€. Die für das Geschäftsjahr 2015 im Jahr 2016 gezahlte kurzfristige variable Vergütung belief sich auf 454 T€ für Herrn Manfred Bender und auf 303 T€ für Dr. Matthias Wiemer; diese Beträge sind im Jahr 2016 ergebnisneutral zu Lasten einer im Vorjahr gebildeten Rückstellung abgeflossen. Darüber hinaus sind im Jahr 2016 für Herrn Bender 40 T€ und für Herrn Dr. Wiemer 27 T€ ausgezahlt worden. Diese Beträge entfielen auf variable Vergütungsanteile aus Vorjahren, die bisher wegen des Nachhaltigkeitsvorbehalts nicht ausgezahlt wurden. Nachdem in 2016 die Nachhaltigkeit festgestellt wurde, sind diese Beträge ergebnisneutral zu Lasten einer bereits gebildeten Rückstellung abgeflossen.
Der variable Anteil besteht in einer Tantieme, die der Aufsichtsrat festlegt. Der Aufsichtsrat kann durch Ermessensausübung verhindern, dass außerordentliche Entwicklungen zu unangemessenen Ausschlägen der variablen Vergütung führen. Die Entwicklung der Tantieme orientiert sich an der Entwicklung des Konzernerfolgs und am Ergebnis vor Steuern. Die Tantieme wird jedoch einem Nachhaltigkeitsvorbehalt unterworfen. Dies bedeutet: Steigt der Erfolg des Konzerns im Bemessungsjahr gegenüber dem Durchschnitt der beiden Vorjahre, ist der Erfolg im Bemessungsjahr bewiesenermaßen nur in Höhe dieses Durchschnitts der beiden Vorjahreserfolge nachhaltig, die Tantieme insoweit also verdient und fällig. In Höhe des darüber hinausgehenden Teils ist die Nachhaltigkeit jedoch noch nicht bewiesen. Deshalb wird von der Tantieme, soweit sie sich an diesem übersteigenden Teil orientiert, nur ein kleinerer Teil mit Feststellung des Jahresabschlusses des Bemessungsjahres fällig (sogenannter Kurzzeitanreiz oder Short Term Incentive). Der größere Teil (sogenannter Langzeitanreiz oder Long Term Incentive) wird dagegen erst zwei Jahre später fällig, und zwar in voller Höhe nur dann, wenn der durchschnittliche Erfolg dieser zwei Folgejahre mindestens so hoch ist wie der durchschnittliche Erfolg der beiden Vorjahre. Fällt er darunter, reduziert sich der Langzeitanreiz entsprechend. Durch diesen Nachhaltigkeitsvorbehalt soll die Honorierung von sogenannten "Strohfeuern" zu Lasten nachhaltiger Ertragskraft vermieden werden.
Für Manfred Bender besteht eine Versorgungszusage in Höhe von unverändert 60 % des letzten Fixgehaltes. Für Dr. Matthias Wiemer besteht eine Versorgungszusage in Höhe von unverändert 40 % des letzten Fixgehaltes. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2016 Nettopensionsaufwendungen nach IFRS in Höhe von 261 T€ (Manfred Bender) beziehungsweise 215 T€ (Dr. Matthias Wiemer) in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (Vorjahr: 281 T€ und 227 T€). Darüber hinaus bestehen Versorgungszusagen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern. Die auf diesen Personenkreis entfallenden Nettopensionsaufwendungen des Jahres belaufen sich auf 47 T€ (Vorjahr: 60 T€). Nach 267 T€ im Jahr 2015 wurde im aktuellen Jahr insgesamt eine Zuführung zum Pfeiffer Vacuum Trust e. V. in Höhe von 188 T€ vorgenommen. Die für Vorstandsmitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder bestehende Nettopensionsverpflichtung beträgt somit 5.779 T€ (Vorjahr: 4.675 T€). Die laufenden Pensionen im Jahr 2016 betrugen 358 T€ (Vorjahr: 345 T€).
Im Geschäftsjahr 2016 wurde der Dienstvertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Manfred Bender neu abgeschlossen. Der Anschlussvertrag mit Wirkung vom 1. Januar 2017 enthält in Anlehnung an den Corporate Governance Kodex eine Begrenzung einer möglichen Abfindungszahlung, auch für den Fall eines Kontrollwechsels.
Die Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der früheren CFO, Frau Nathalie Benedikt, sind zwischenzeitlich beigelegt worden. Pfeiffer Vacuum stellt in diesem Zusammenhang fest, dass der Grund für das Ausscheiden von Frau Benedikt allein in der unterschiedlichen Auffassung zur Unternehmensstrategie lag. Eine im Jahr 2016 geleistete Zahlung von 440 T€ ist ergebnisneutral zu Lasten einer in Vorjahren gebildeten Rückstellung abgeflossen.
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine fixe Vergütung, die von der Hauptversammlung festgelegt wird. Am 24. Mai 2016 stimmte die Hauptversammlung einer Erhöhung der Aufsichtsratsvergütung ab dem Geschäftsjahr 2016 zu.
Im Jahr 2016 erhielt Dr. Michael Oltmanns dementsprechend eine Vergütung von 105 T€ (Vorjahr: 75 T€), während Götz Timmerbeil 70 T€ (Vorjahr: 50 T€) erhielt. Helmut Bernhardt, Manfred Gath und Dr. Wolfgang Lust erhielten jeweils 35 T€ (Vorjahr: jeweils 25 T€). An Filippo Th. Beck wurde erstmals eine Vergütung von 21 T€ ausgezahlt und Herr Glaum erhielt eine Vergütung von 14 T€ (Vorjahr: 25 T€). Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats im Jahr 2016 betrug damit 315 T€ (Vorjahr: 225 T€).
Sofern Aufsichtsratsmitglieder während eines Geschäftsjahres neu gewählt werden oder ausscheiden, wird die Vergütung zeitanteilig gezahlt.
Negativaussage
Über die genannten Vergütungsbestandteile hinaus gab es im Berichtsjahr keine weiteren Leistungen an Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder. Insbesondere wurden keine Aktienoptionen gewährt, keine Darlehensansprüche begründet und keine Haftungszusagen ausgesprochen. Ebenfalls bestehen keine weiteren besonderen Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Beendigung der Vorstands- oder Aufsichtsratstätigkeit.
Transparenz
Der Anspruch, allen Zielgruppen die gleichen Informationen zum gleichen Zeitpunkt zeitnah zur Verfügung zu stellen, hat in unserer Unternehmenskommunikation einen hohen Stellenwert. Dies äußert sich unter anderem darin, dass alle wesentlichen Informationen in deutscher und englischer Sprache herausgegeben werden. Anteilseigner und Interessenten können sich über das Internet direkt über aktuelle Entwicklungen im Konzern informieren. Sämtliche Ad-hoc-Mitteilungen der Pfeiffer Vacuum Technology AG werden auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Der Erwerb und die Veräußerung von Pfeiffer Vacuum Aktien durch die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats werden gemäß § 15a Wertpapierhandelsgesetz unverzüglich europaweit und auch über die Internetseite unter group.pfeiffer-vacuum.com veröffentlicht.
Weder im Jahr 2016 noch im Jahr 2015 haben diesbezüglich Transaktionen stattgefunden. Die Beteiligungsquote der Organmitglieder an der Gesellschaft lag per 31. Dezember 2016 damit unverändert bei 0,1 %.
Gleichbehandlung
Der Aufsichtsrat hat gemäß § 111 Abs. 5 AktG einen Frauenanteil von jeweils 0 - 30 % für den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie eine Frist zur Erreichung der Zielgrößen bis zum 30. Juni 2017 festgelegt. Demgemäß haben sich der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats und der Aufsichtsrat in seiner Gesamtheit um die Identifizierung geeigneter weiblicher Kandidaten zur Berücksichtigung bei den im Geschäftsjahr erfolgten Neuwahlen zum Aufsichtsrat bemüht. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat mehrere Interviews geführt, um geeignete Kandidatinnen zu identifizieren. Eine Bestellung von Vorstandsmitgliedern war im Berichtsjahr nicht angezeigt.
Die Regelung in § 76 Abs. 4 AktG bezieht sich auf die Führungsebenen ausschließlich in der Pfeiffer Vacuum Technology AG. Aufgrund ihrer Holdingfunktion hat diese Gesellschaft nur sehr wenige Mitarbeiter und es bestehen keine weiteren Führungsebenen.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Entsprechend den gesetzlichen Regelungen werden der Konzernabschluss von Pfeiffer Vacuum und die Quartalsfinanzberichte in Übereinstimmung mit den aktuell gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Der Einzelabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG als oberste Konzerngesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (hGb) erstellt.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Mai 2016 durch die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, Deutschland, geprüft. Die Ernst & Young GmbH ist auch Abschlussprüfer für den Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG.
Mit dem Abschlussprüfer wurde vereinbart, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses über Ausschluss- oder Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten, unverzüglich unterrichtet wird, soweit diese nicht umgehend beseitigt werden. Der Abschlussprüfer soll auch über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse, die sich bei der Abschlussprüfung ergeben, unverzüglich berichten. Außerdem hat der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat zu informieren beziehungsweise im Prüfungsbericht zu vermerken, wenn er im Zuge der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, die mit der vom Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG abgegebenen Entsprechenserklärung nicht vereinbar sind.
Chancen und Risikobericht
Unternehmerisches Handeln dient dazu, den Unternehmenswert durch das gezielte Ausnutzen von identifizierten Chancen zu erhöhen. Untrennbar damit verbunden ist das Eingehen von Risiken. Das von uns eingesetzte Chancen- und Risikomanagementsystem dient der Optimierung des Verhältnisses von Risiken und Chancen im Sinne eines nachhaltigen Geschäftserfolgs. Um dies zu gewährleisten, setzen wir geeignete Instrumente wie ein entsprechendes Handbuch beziehungsweise eine Risikoinventur zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Steuerung ein und entwickeln diese weiter. Die Chancen und Risiken werden nachfolgend auf Basis einer Bruttodarstellung erläutert.
Risikomanagementsystem
Das Risikomanagementsystem von Pfeiffer Vacuum bezieht alle Konzernebenen ein. Das System wird in einem für alle Mitarbeiter zugänglichen Risikohandbuch beschrieben, welches nach Bedarf aktualisiert wird. Unsere flache Hierarchie und die schnellen Kommunikationswege helfen, Risiken auf jeder Unternehmensebene rasch zu erkennen und ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Der eingesetzte Risikobeauftragte überwacht die korrekte Durchführung des Risikomanagements und die vollständige Risikoinventur. Die Risikoinventur wird in der Konzernzentrale durch die Bereichsleiter und in den Tochtergesellschaften durch deren Geschäftsführer durchgeführt. Durch die Zusammenführung aller Inventuren auf einer aggregierten Ebene ergibt sich ein differenziertes Gesamtbild der Risikolage des Konzerns.
Risikoinventuren werden im Bedarfsfall unterjährig aktualisiert, wobei wir neben der konkreten Beschreibung der Risiken auch den möglichen quantitativen Einfluss auf das Betriebsergebnis, die Eintrittswahrscheinlichkeit und geeignete Gegenmaßnahmen bestimmen. Am Jahresende wird eine vollständige Risikoinventur erstellt, die sowohl vom Risikobeauftragten als auch vom Vorstand überprüft wird. Innerhalb der einzelnen Marktsegmente haben wir darüber hinaus die Bereiche des Risikomanagements definiert und die nötigen Verfahrensabläufe sowie Frühwarn- und Überwachungssysteme etabliert. Das monatliche Konzernberichtswesen unterstützt das Risikomanagement mit vielfältigen Kennzahlen und Berichten, die dem Vorstand und dem Aufsichtsrat als wesentliche Grundlage dienen, regelmäßig über die laufenden Geschäfte zu beraten. Auch der monatlich stattfindende Führungskreis und die monatlichen Telefonkonferenzen sind fest eingerichtete Gremien, die den Bereichsleitern und unseren Tochtergesellschaften die Möglichkeit geben, sich über potenzielle Risiken und deren Behandlung mit dem Vorstand auszutauschen.
Neben dem monatlichen Berichtswesen unterstützt uns unser internes Kontrollsystem (IKS) dabei, Risiken in den täglich ablaufenden Prozessen aufzudecken und so möglichen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Hierbei werden vor allem Prozesse überprüft, die einen wesentlichen Einfluss auf das Finanzergebnis von Pfeiffer Vacuum haben. Regelmäßig durchgeführte Kontrollen beugen daher menschlichem Versagen, Systemfehlern und Verstößen gegen die internen Vorschriften vor.
Risikomanagement in Bezug auf die Konzernrechnungslegung
Neben dem allgemeinen Risikomanagement unterstützt das IKS insbesondere das Risikomanagement in Bezug auf die Konzernrechnungslegung. Um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung zu gewährleisten, existieren bei Pfeiffer Vacuum interne Richtlinien und Organisationsanweisungen, die konzernweit Anwendung finden und regelmäßig aktualisiert werden. Um die Regelungen immer konform mit aktuellen Gesetzen und Vorschriften zu halten, arbeiten unsere internen Experten fallbezogen auch mit externen Ansprechpartnern zusammen. So können wir sichergehen, dass unsere Rechnungslegung den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach IFRS entspricht.
Unser IKS identifiziert die Prozesse, welche auf die Rechnungslegung einen wesentlichen Einfluss haben. Die Risiken dieser Prozesse werden aufgedeckt und bewertet. Außerdem werden geeignete Maßnahmen benannt, um Fehler zu vermeiden, und es werden entsprechende Kontrollen installiert. Dazu gehören zum Beispiel das Vier-Augen-Prinzip oder auch die Gewährleistung einer optimalen Datenqualität durch die Nutzung eines einheitlichen Konsolidierungswerkzeugs.
Chancenmanagementsystem
Das Chancenmanagement von Pfeiffer Vacuum ist eng mit dem Risikomanagement verknüpft, da viele Risiken auch eine Chance bergen, die es gegebenenfalls auszunutzen gilt. Deswegen werden die Risiken der Risikoinventur gleichzeitig auf mögliche Chancen untersucht, woraus sich eine Korrelation ergibt. Ob die möglichen Chancen oder Risiken überwiegen, wird von uns in umfassenden Entscheidungsprozessen analysiert, sodass wir nur Risiken eingehen, die kontrollierbar scheinen und durch die sich bietenden Chancen kompensiert werden.
Um explizit auch die branchen- und gesamtwirtschaftlichen Chancen optimal nutzen zu können, führen wir Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Dadurch erhalten wir einen guten Überblick, um durch die gezielte Nutzung unserer Potenziale unseren Marktanteil weiter auszubauen. Der enge Kontakt zu unseren Kunden hilft uns außerdem dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und somit Veränderungen am Markt aktiv zu gestalten.
Auch unser ausgeprägtes Berichtswesen deckt mit Abweichungsanalysen und Entwicklungsprognosen Möglichkeiten in unserer regionalen Struktur auf. Mit unserem weltweit aufgestellten Vertriebsnetz können wir diese Chancen schnell und zielgerichtet ergreifen.
Risikoklassifizierung
Die Risikoklassifizierung der im Folgenden dargestellten Risiken erfolgt entsprechend einer Matrix unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der potentiellen Auswirkung auf das Betriebsergebnis.
Risiken
Gesamtwirtschaft (Risikoklasse: niedrig)
Als weltweit agierendes Unternehmen sind wir von den weltweiten konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Einem Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums kann sich auch Pfeiffer Vacuum nicht entziehen und muss mit unmittelbaren Einflüssen auf Umsatz und Ergebnis rechnen. Die regionale und marktsegmentbezogene Umsatzverteilung ist bei Pfeiffer Vacuum jedoch ausgewogen und führt zu einem Ausgleich im Gesamtgefüge von Umsätzen in wirtschaftlich schwachen und wirtschaftlich wachsenden Märkten und Industrien. Denn es sind selten alle Regionen und Marktsegmente in gleichem Ausmaß von einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung betroffen. Trotz der sich insgesamt kompensierenden Entwicklungen können sich Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg einzelner Segmente ergeben. Der Umsatzanteil im Halbleitermarkt ist signifikant und Pfeiffer Vacuum unterliegt somit stärker dessen Schwankungen. Das Management des konjunkturellen Risikos umfasst im Wesentlichen die Steuerung der Kapazitäten und Kosten. Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es uns, die Produktionskapazitäten schnell an die Entwicklung der Auftragslage anzupassen.
Marktsegmente (Risikoklasse: mittel)
Eng mit den weltweiten konjunkturellen Entwicklungen verbunden sind die Umsätze in den einzelnen Marktsegmenten und Produktkategorien von Pfeiffer Vacuum. So ist beispielsweise der Forschungs- & Entwicklungsmarkt abhängig von staatlichen Ausgaben und Schwerpunkten bei Forschungsprojekten. Der Halbleitermarkt verfolgt seine eigene Zyklizität, die in Boomphasen große Chancen, in Schwächephasen starke Risiken birgt. Der Beschichtungsmarkt ist eng an Entwicklungen in der Fotovoltaikindustrie geknüpft und hat sich nach der Krise im Jahr 2011 nicht wieder ganz erholt. Das heterogene Marktsegment Industrie folgt in seiner allgemeinen Entwicklung den gesamtwirtschaftlichen Trends. Mit den Trends in den einzelnen Marktsegmenten geht auch die Entwicklung in den Produktkategorien einher. So werden kleinere Turbopumpen und Analyseinstrumente eher in der Analytik benötigt, die tendenziell frühzyklisch reagiert. Vorpumpen kommen in einer größeren Anzahl im Halbleitermarkt zum Einsatz wie auch in den sonstigen Industrien, die mit den Entwicklungen im Maschinenbau allgemein konform gehen.
Um den Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Marktsegmenten und Produkten zu begegnen, legt Pfeiffer Vacuum sehr viel Wert auf seine breite Aufstellung. Gleichwohl besteht ein überproportional hoher Umsatzanteil in der Halbleiterindustrie. Dies birgt sowohl Chancen als auch Risiken aufgrund der zyklischen Entwicklung dieser Industrie. Die Strategie von Pfeiffer Vacuum zur Abschwächung dieses Risikos besteht darin, auf unseren Vertriebswegen die Produkte verstärkt in anderen Industrien zu vermarkten und so den Umsatzanteil der Halbleiterindustrie zu senken. Darüber hinaus schätzen wir, dass der Halbleitermarkt zukünftig über die Zyklen hinaus stark wachsen wird.
Akquisition und Integration (Risikoklasse: niedrig)
Die Integration von Unternehmen in den Konzern des Erwerbers stellt immer eine besondere Herausforderung dar. Um bestmöglich auszuschließen, dass sich die mit einem Erwerb verbundenen Erwartungen nicht vollumfänglich erfüllen, werden im Vorfeld eines Unternehmenserwerbs detaillierte Prüfungen in Form einer Due Diligence durchgeführt. Dabei werden insbesondere rechtliche Verhältnisse, technische Ausstattung, Produktionsplanung und aktuelle sowie erwartete finanzwirtschaftliche Situationen der Zielgesellschaft analysiert. Um rechtliche und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, wird bei Vorbereitung und Durchführung des Erwerbs auf renommierte Anwalts- und Prüfungsgesellschaften als Berater zurückgegriffen, die langjährige Erfahrungen mit Akquisitionen in entsprechenden Größenordnungen vorweisen können. Insgesamt wird damit sichergestellt, dass alle Aspekte des Unternehmenserwerbs berücksichtigt wurden. Auch können hieraus Erkenntnisse über mögliche Synergien aus der Akquisition abgeleitet werden. Damit wird das Risiko von unvorhergesehenen Entwicklungen deutlich reduziert. Ganz ausgeschlossen werden kann dieses Risiko allerdings nicht, da eine erfolgreiche Akquisition von vielen weiteren Faktoren abhängig ist. Gleiches gilt auch für eine sich an eine Akquisition anschließende Integration.
Um integrationsbedingte Risiken zu begrenzen werden bewährte Pfeiffer Vacuum Richtlinien, die einen strukturierten und erfolgreichen Geschäftsbetrieb sicherstellen, in neu erworbenen Gesellschaften implementiert. Des Weiteren werden neu erworbene Gesellschaften bereits unmittelbar nach Erwerb in das Reporting der Pfeiffer Vacuum Gruppe integriert, um eine gezielte Steuerung der einzelnen Gesellschaften zu ermöglichen. Hierzu gehören neben umfangreichen Berichten auch monatliche Telefonkonferenzen und regelmäßige Sitzungen vor Ort in den einzelnen Ländern. Des Weiteren wird das standardisierte Risikomanagementsystem bei allen neuen Konzernunternehmen installiert. Das Risiko der Intransparenz wird somit eliminiert.
Technologie (Risikoklasse: mittel)
Sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, die den Kundenbedürfnissen nicht entsprechen, führen unmittelbar zu Umsatzrückgängen und damit zum Verlust von Marktanteilen und Reputation. Daher zählen für Pfeiffer Vacuum eine unzureichende Innovationsfähigkeit und der Qualitätsverlust bei Produkten und Service zu den wesentlichen Risikofaktoren. Durch stetigen Kundenkontakt und die daraus resultierende Marktnähe wirken wir diesen Risiken entgegen. Die Erkenntnisse über die Bedürfnisse unserer Kunden ermöglichen uns, bedarfsgerechte Produkte zu entwickeln und anzubieten. Auf diese Weise bauen wir unsere Wettbewerbsposition sowie unseren Bekanntheitsgrad weiter aus. Durch unsere Entwicklungsinvestitionen werden wir auch in Zukunft dem Risiko mangelnder Innovation entgegenwirken. Darüber hinaus ist die Einhaltung hoher Qualitätsstandards für uns von größter Bedeutung. Die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 erfolgte erstmals im Jahr 1995 und wurde seitdem ohne Unterbrechung erteilt.
Beschaffung und Produktion (Risikoklasse: niedrig)
Auf dem Beschaffungsmarkt bestehen Risiken insbesondere in Form von Lieferengpässen und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Stillstandszeiten sind als wesentliches Risiko aus produktionstechnischer Sicht zu sehen. Lieferengpässen und Lieferantenabhängigkeiten wirken wir in erster Linie mit der fortdauernden Prüfung alternativer Lieferanten entgegen. Erwarteten Marktknappheiten im Bereich der Rohstoffe und damit einhergehenden Preisrisiken, zum Beispiel bei Stahl und Aluminium, wird durch langfristige Rahmenkontrakte begegnet. Generell ist jedoch anzumerken, dass die Auswirkungen von Preisänderungen im Bereich der Rohstoffe keinen signifikanten Einfluss auf die Ertragslage haben. Für Stillstandszeiten als Folge von zum Beispiel Feuer-, Unwetter- oder Hochwasserschäden bestehen Betriebsunterbrechungsversicherungen. Technisch bedingte Stillstandszeiten werden durch den Einsatz von qualifizierten Technikern und modernen Produktionsmaschinen auf ein geringes Maß reduziert. Zur Vermeidung von Stillstandszeiten tragen auch regelmäßige Wartung und vorbeugende Instandhaltung des Maschinenparks bei.
Personal (Risikoklasse: niedrig)
Als Anbieter von Vakuumlösungen, also einem Spezialgebiet im Maschinenbau, sind wir auf den hohen Qualifizierungsgrad unserer Mitarbeiter und ihr Engagement angewiesen. Dem Risiko des Verlusts dieser Mitarbeiter beziehungsweise der mangelnden Rekrutierungsmöglichkeit von geeignetem Nachwuchs begegnen wir mit verschiedenen Maßnahmen. Eine weiterhin geringe Fluktuationsrate belegt die Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern.
Informationstechnologie (Risikoklasse: niedrig)
Durch die softwaregestützte Abbildung der Geschäftsprozesse unterliegen die Unternehmensdaten von Pfeiffer Vacuum einem allgemeinen informationstechnischen Risiko. Hierzu gehören vor allem die Gefahren von Systemausfällen, Datenverlusten, Viren- oder Hackerangriffen, die zu einer Unterbrechung der Geschäftstätigkeit führen können. Die Gefahr von Datenverlusten wird durch die tägliche Sicherung unserer kompletten Unternehmensdaten auf ein Minimum reduziert. Insbesondere unsere Unternehmensdatenbank, mit der Produktion, Materialwirtschaft, Auftragsabwicklung, Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung abgewickelt werden, unterliegt einem hohen Sicherheitsstandard. Alle von unseren Mitarbeitern innerhalb der Serverumgebung erstellten Dateien werden ebenfalls täglich gesichert. Die Aufbewahrung der Datensicherung erfolgt an sicheren, gegen Brand geschützten Orten. Systemausfallzeiten werden durch den Einsatz eines eigenen Supportteams auf ein geringes Maß reduziert. Auch gegen die Gefahr von Computerviren und Hackerangriffen schützt das Unternehmen die Hard- und Software durch regelmäßig aktualisierte Virenscanner und moderne Firewalls.
Währungskurse (Risikoklasse: niedrig)
Aufgrund der ausgeprägten internationalen Aktivitäten und des damit verbundenen hohen Exportanteils unterliegen wir einem Fremdwährungsrisiko. Hinsichtlich der Steuerung der Fremdwährungsrisiken ist zu unterscheiden: Für die konzerninternen US-Dollar Umsätze führt das Unternehmen ein aktives Währungsmanagement durch. Mit dem Ziel, Kurseinflüsse auf die zukünftigen US-Dollar-Umsätze zu minimieren, werden auch Devisentermingeschäfte und -optionen abgeschlossen. Darüber hinaus ergibt sich in einigen Gesellschaften ein Bewertungsrisiko zum Bilanzstichtag aus den konzerninternen Fremdwährungsforderungen. Sowohl Gewinne und Verluste aus realisierten Devisentermin- und -optionsgeschäften als auch die Bewertungsergebnisse aus den Fremdwährungsforderungen sind in gewissem Umfang steuerbar. Diese schlagen sich in der Gewinn- und Verlustrechnung nieder. Neben den wesentlichen Kursrisiken aus dem US-Dollar bestehen für Pfeiffer Vacuum auch Währungsrisiken aus der Kursentwicklung des koreanischen Won.
Liquiditätslage (Risikoklasse: niedrig)
Unabhängig von der konjunkturellen Lage besteht immer ein Risiko in der Zahlungsunfähigkeit eines Kunden (Forderungsausfallrisiko). Liquiditätsrisiken bestehen ganz allgemein darin, den erforderlichen Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen zu können. Durch das von Pfeiffer Vacuum seit langem betriebene konsequente Forderungsmanagement und die Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden werden Bonitätsrisiken und damit Forderungsausfälle minimiert. Darüber hinaus ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden begrenzt. Im Verlauf des Jahres 2016 wurden die Bankverbindlichkeiten vollständig zurückgezahlt. Zum Jahresende 2016 existiert unverändert zu den Vorjahren keine Nettoverschuldung. Damit gibt es weiterhin genügend Reserven, um auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Aus dem operativen Geschäft werden ausreichend liquide Mittel generiert, um weiter aus eigener Kraft zu wachsen.
Rechtliche Risiken (Risikoklasse: niedrig)
Die internationale Geschäftstätigkeit von Pfeiffer Vacuum führt dazu, dass das Unternehmen verschiedenen rechtlichen Risiken ausgesetzt ist. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Bereiche nationale und internationale Vertragsgestaltung und Besteuerung. Aus diesen Bereichen können sich unmittelbare Auswirkungen auf die Ertrags- oder die Vermögenslage ergeben. Die Minimierung des Risikos aus Liefer- und Leistungsverträgen erfolgt grundsätzlich über die Verwendung von standardisierten Auftrags und Geschäftsbedingungen. Bei besonderen Verträgen erfolgt die Prüfung des Vertragswerks zunächst unternehmensintern und gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines externen Rechtsberaters. Das zur Beurteilung des täglichen Geschäfts erforderliche Fachwissen wird durch unsere qualifizierten Mitarbeiter eingebracht. Bei komplexen Fragestellungen der nationalen und internationalen Besteuerung bedienen wir uns der Hilfe externer Steuerberater. Produkthaftungsrisiken werden durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Derzeit bestehen keinerlei Rechtsstreitigkeiten, deren Ausgang sich in nennenswertem Umfang auf die Ertrags- oder Vermögenslage auswirken könnte.
Übernahmerisiken (Risikoklasse: mittel)
Die Pangea GmbH, Maulburg, Deutschland, hat am 13. Februar 2017 ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der Pfeiffer Vacuum Technology AG zum Erwerb sämtlicher Aktien der Pfeiffer Vacuum Technology AG veröffentlicht. Die Pangea GmbH ist eine rechtlich selbstständige Einheit der familiengeführten Busch-Gruppe. In der Angebotsunterlage wird unter anderem ausgeführt, dass der Abschluss eines Gewinnabführungs- und/oder Beherrschungsvertrages zwischen der Busch-Gruppe und Pfeiffer Vacuum geprüft werden soll, sobald das Angebot erfolgreich abgeschlossen wurde. Der Abschluss eines solchen Vertrages hätte für Pfeiffer Vacuum den Verlust der Unabhängigkeit zur Folge. Wegen der noch laufenden Andienungsfrist können das Ergebnis des Übernahmeangebots und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Pfeiffer Vacuum derzeit nicht abschließend beurteilt werden.
Chancen
Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen
Die weltweite konjunkturelle Entwicklung zeigte im vergangenen Geschäftsjahr ein moderates Wachstum. Die chinesische Volkswirtschaft dagegen wies etwas niedrigere Wachstumsraten auf, allerdings weiterhin auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau. Positive Wachstumstendenzen werden in den Vereinigten Staaten erwartet, sodass sich unsere Position in den USA ebenfalls verbessern wird. Unsere gute Aufstellung hier eröffnet uns die Möglichkeit, auch an diesem Trend partizipieren zu können. Ähnliches gilt für Deutschland, wo derzeit für das Jahr 2017 eine leichte konjunkturelle Verbesserung erwartet wird. Die bereits mehrfach angesprochene Zyklizität der Halbleiterindustrie stellt Chance und Risiko zugleich dar.
Technologie
Durch die langjährige Erfahrung ist Pfeiffer Vacuum sehr erfolgreich darin, marktgerechte und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln und diese im Markt einzuführen. Basis hierfür ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die uns in die Lage versetzt, die Anforderungen der Kunden zu antizipieren und damit einen Zeitvorteil gegenüber den Mitbewerbern zu erzielen. Mit innovativen Produkten und der stetigen Erweiterung des Produktportfolios bestehen Möglichkeiten, die existierenden Märkte besser zu bedienen, und Chancen, zusätzliches Umsatzvolumen durch den Zugewinn von Marktanteilen zu generieren. Dadurch können wir unseren Kunden ein breiteres Produktspektrum anbieten.
Vertrieb
Es war schon immer ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil des Unternehmens, unabhängig von einzelnen Regionen, Produkten oder Märkten zu sein. Daher sehen wir auch weiterhin im Ausbau unseres Vertriebsnetzes eine Chance, um unseren Marktanteil zu erhöhen. Die weltweit agierenden Vertriebsmannschaften sind miteinander vernetzt und es bestehen einheitliche Pfeiffer Vacuum Verkaufsregeln. Hinzu kommen regelmäßige Schulungen für das permanent ergänzte Produktspektrum, sodass der Vertrieb in der Lage ist, die Chancen auf höheren Umsatz bei bestehenden wie auch bei Neukunden zu nutzen.
Produktion und Logistik
Wir haben in den letzten Geschäftsjahren durch die Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse die Grundlage geschaffen, unsere Ertragslage weiter zu verbessern. Auch zukünftig sehen wir dadurch eine Chance, unseren Kunden noch schneller qualitativ hochwertige Lösungen bieten zu können. Die Materialflüsse der Fertigung sind konsequent auf moderne Logistikprozesse ausgerichtet. Durch die Reorganisation und die grundlegende Modernisierung der Fertigungen wurden zusätzliche Produktivitätssteigerungen erreicht. Als Lösungsanbieter stellen wir so die Anforderungen unserer Kunden in den Mittelpunkt. Durch die Organisation der Fertigungen richten wir uns nun noch mehr nach den Bedürfnissen unserer Kunden als nach strikten Planungsvorgaben. Darüber hinaus erhöhen hochmoderne Lagersysteme und der standardisierte Produktversand die Effizienz. Wir sind uns sicher, dass das Zusammenspiel dieser Modernisierungsmaßnahmen uns auch zukünftig dabei helfen wird, die Durchlaufzeiten zu reduzieren. Insgesamt bestehen bei Pfeiffer Vacuum drei größere Produktionsstandorte in Aßlar, Göttingen und Annecy.
Personal
Die Entwicklung von marktgerechten neuen Produkten, die permanente Verbesserung der bestehenden Produktpalette, die hohe Präzision der Produktionsprozesse, der Vertrieb unserer Produkte in einem technisch extrem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld und die Verwaltung eines international tätigen, börsennotierten Konzerns erfordern einen hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiterstamm. Wir nutzen daher die Chance, bestehende Leistungsträger langfristig an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig für neue Mitarbeiter ein interessanter Arbeitgeber zu sein. Bei Pfeiffer Vacuum sind seit Jahren attraktive Vergütungskonzepte installiert. Wir sehen uns bestens gerüstet, den Bedarf an qualifizierten Fachkräften und Hochschulabsolventen auch zukünftig decken zu können und Leistungsträger an das Unternehmen zu binden - beides unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.
Gesamtaussage zum Risikomanagementsystem und zur Darstellung der Risikolage
Wir sind der Auffassung, dass das eingerichtete Risikomanagementsystem geeignet ist, die vorhandenen Risiken zu erkennen, zu analysieren und zu quantifizieren, um diese adäquat zu steuern. Unser Abschlussprüfer hat das Risikomanagementsystem im Rahmen der Jahresabschlussprüfung einer Prüfung unterzogen. Es gab keine Beanstandungen. Obwohl die Anzahl der dargestellten Risiken höher ist als die der identifizierten Chancen, schätzt Pfeiffer Vacuum die Verteilung von Risiken und Chancen als insgesamt ausgewogen ein. Dies gilt insbesondere auch, weil sich der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns auf eine Vielzahl von Produkten für verschiedene Branchen stützt. Da sich die verschiedenen Branchen in ihrer Struktur und in ihren Konjunkturzyklen unterscheiden, trägt diese Diversifikation zu einer Risikominderung bei. Weder für das Berichtsjahr noch für die folgenden Jahre sind den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken erkennbar.
Rating
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG unterliegt keinem offiziellen Rating durch Moody's, Standard & Poor's oder ähnliche Agenturen.
Nachtragsbericht und Ausblick
Nachtragsbericht
Mit Vertrag vom 13. Februar 2017 hat die Pfeiffer Vacuum Technology AG alle weiteren Anteile an der Dreebit GmbH, Dresden, Deutschland, erworben und die Beteiligungsquote von bisher 24,9 % auf 100 % erhöht. Der Erwerb, der rückwirkend zum 1. Januar 2017 erfolgte, steht im Zusammenhang mit der Verstärkung des Wachstumsbereichs Service, der eine wesentliche Erfolgsgrundlage von Pfeiffer Vacuum ist.
Mit Wirkung vom 14. Februar 2017 hat eine Tochtergesellschaft der Pfeiffer Vacuum Technology AG alle Anteile an der Advanced Test Concepts Inc., Indianapolis, USA, ("ATC Inc.") erworben. Zugleich wurde eine wirtschaftlich in die ATC Inc. integrierte, aber rechtlich selbständige Schwestergesellschaft der ATC Inc. mit gleichem Sitz erworben. Mit dem Erwerb dieser 100 Prozent-Beteiligungen baut Pfeiffer Vacuum das bestehende Produktportfolio für Dichtheitsprüfung konsequent aus.
Die Pangea GmbH, Maulburg, Deutschland, hat am 13. Februar 2017 ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der Pfeiffer Vacuum Technology AG zum Erwerb sämtlicher Aktien der Pfeiffer Vacuum Technology AG veröffentlicht. Der in der Angebotsunterlage ausgewiesene Angebotspreis liegt bei 96,20 € je Aktie. Das Angebot ist nicht an eine Mindestannahmeschwelle gebunden. Die Pangea GmbH hielt eigenen Angaben zufolge zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Angebotsunterlage 29,98 % der Anteile an der Pfeiffer Vacuum Technology AG (31. Dezember 2016: 27,19 %). Sie ist eine rechtlich selbstständige Einheit der familiengeführten Busch-Gruppe und mittelbar der Familie Busch, d.h. Herrn Dr. Karl Busch, Frau Ayhan Busch, Frau Ayla Busch, Herrn Sami Busch und Herrn Kaya Busch, alle Deutschland, zuzurechnen. Am 27. Februar 2017 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG zu dem Übernahmeangebot der Pangea GmbH eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. In Ihrer Stellungnahme kommen Vorstand und Aufsichtsrat unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Angebotspreis aus der Angebotsunterlage nicht angemessen im Sinne des § 31 Abs. 1 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) ist. Ebenfalls am 27. Februar 2017 hat die Familie Busch mitgeteilt, dass sie im Rahmen weiterer Zukäufe die Meldeschwelle von 30,0 % überschritten hat und jetzt über die Pangea GmbH 30,003 % der Anteile an der Pfeiffer Vacuum Technology AG hält.
Wesentliche Änderungen des Branchenumfeldes haben sich seit Beginn des Geschäftsjahres 2017 nicht ergeben.
Ausblick
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung
Für 2017 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein moderat höheres weltwirtschaftliches Wachstum von 3,4 %. Die entsprechende Zahl für 2016 hat 3,1 % betragen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird -trotz der erneut prognostizierten Wachstumsverlangsamung in China - ein leicht höheres Wachstum vorhergesagt. Global gesehen ruhen die Hoffnungen hier weiterhin auf Indien, Südostasien (ASEAN) und Afrika. Russland und Brasilien dürften 2017 auf niedrigem Niveau ihre Rezessionen verlassen: Für Russland wird gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 1,1 Prozent prognostiziert. Für Brasiliens Wirtschaft wird eine marginale Besserung in Höhe von 0,5 Prozent gegenüber 2016 erwartet.
In den Industrieländern dürfte sich das moderate Wachstum leicht beschleunigt fortsetzen. Möglich werden soll dies durch Wachstum in den USA und Kanada sowie eine solide Entwicklung in der Eurozone. In den USA wird mit einer Wachstumsbelebung um mehr als einen halben Prozentpunkt auf 2,2 Prozent gerechnet. Ein ähnlicher Anstieg auf 1,9 Prozent wird in Kanada erwartet. Insgesamt soll das Wachstum der Eurozone laut IWF gegenüber dem Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau, nämlich 1,5 %, bleiben.
Für 2017 rechnet der IWF für Deutschland mit einer Zuwachsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,4 %. Weiterhin wird mit einem starken privaten Konsum gerechnet, der zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts beiträgt. Die Beschäftigung dürfte in 2017 auf hohem Niveau verharren oder sogar leicht weiter steigen. Die Erwartung an die Entwicklung der Bruttoanlageinvestitionen liegt hingegen laut Hochrechnung 0,4 Prozentpunkte unter dem Betrag für das Vorjahr.
Insgesamt ist davon auszugehen, dass sich die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen unserer Geschäftssegmente regional unterschiedlich entwickeln
Maschinenbau
Der VDMA rechnet für 2017 mit einem realen Plus in der deutschen Maschinenproduktion in Höhe von 1 %. Ein allgemeiner konjunktureller Aufschwung sieht freilich anders aus. Das Plus geht im Wesentlichen darauf zurück, dass bei den Exporten in viele Ent-wicklungs- und Schwellenländer die Rückgänge nachlassen und auf einigen dieser Märkte auch wieder mit Plusraten zu rechnen ist. Dafür sprechen neben der Erholung der Rohöl- und Gaspreise auch nationale Faktoren. In Indien könnte die Einführung einer bundeseinheitlichen Mehrwertsteuer die Wirtschaft beflügeln. In Russland verhilft der noch immer verhältnismäßig niedrig bewertete Rubel der Wirtschaft zu einer hohen preislichen Wettbewerbsfähigkeit. In Brasilien sollte hingegen die Rezession aufgrund durchgeführter Reformen im laufenden Jahr überwunden werden. Für die Ausfuhr nach China wollen die VDMA-Volkswirte abermalige Minusraten nicht ausschließen.
Ansonsten dürften wie bereits in 2016 die Aufträge aus dem Binnenmarkt sowie aus der Europäischen Union weiter zulegen. In Deutschland ist die Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe weiter gestiegen. Daher könnten auch mehr Kapazitätserweiterungsinvestitionen getätigt werden als im abgelaufenen Jahr. Wegen der vielen Unsicherheiten im Weltgeschehen wird sich der Anstieg bei den Investitionen aber in Grenzen halten. In der EU geht der Reformprozess weiter. Das könnte sich positiv auf die Maschinennachfrage auswirken. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland sowie eventuell in Italien nicht als Konjunkturbremse wirken.
Unklar bleibt weiterhin, ob aus dem Vereinigten Königreich für den deutschen Maschinenbau positive oder negative Impulse kommen. Selbst wenn die Wirtschaft auf der Insel durch den angekündigten Austritt aus der EU nicht nur negative Auswirkungen verkraften muss, sondern auch positive Effekte wie die Abwertung des britischen Pfunds und damit eine bessere preisliche Wettbewerbsfähigkeit verspürt, ist unklar, wie alle Faktoren letzten Endes auf die Nachfrage nach Maschinen aus Deutschland wirken. Allein das hohe Maß an Ungewissheit über den weiteren wirtschaftlichen Verlauf in Großbritannien kann bereits dazu führen, dass Investitionen zunächst aufgeschoben werden.
Einen weiteren Unsicherheitsfaktor bilden die Exporte in die USA. Der angekündigte Protektionismus ist sicher eine Bürde, die den Absatzchancen des deutschen Maschinenbaus auch auf vielen anderen Märkten schaden kann. Doch könnten steigende Infrastrukturausgaben, sinkende Unternehmenssteuern sowie eine verstärkte Ansiedlung von Produktionsstätten in den USA kurzfristig auch positive Impulse für den deutschen Maschinenabsatz liefern. Langfristig allerdings sind die Auswirkungen dieser Politik ebenfalls noch unklar. Eine eher abwartende Haltung bei der Vergabe neuer Aufträge ist daher nicht auszuschließen.
Der OECD-Frühindikator gilt als verlässlicher Indikator für den Maschinenbau in der Eurozone und zeichnet demgegenüber ein optimistischeres Bild. Mit einem Vorlauf von rund sechs Monaten vermag er, die zukünftige Entwicklung der Maschinenproduktion anzuzeigen. Aktuell signalisiert er eine tendenziell verhaltene Entwicklung, da er Anfang 2017 für die Eurozone durchschnittlich bei Werten um 100,4 (Vorjahr: 100,6) lag und somit eine leichte Expansion anzeigte. Dieser Trend sollte sich im Laufe des ersten Halbjahres 2017 entsprechend auf die EU-Maschinenproduktion auswirken.
Im Jahr 2016 lag der Auftragseingang im Bereich "Kompressoren und Vakuumpumpen" voraussichtlich 2 % über dem Vorjahresniveau. Zum Vergleich: Für den Maschinenbau insgesamt lagen Auftragseingang und Umsatz tendenziell unverändert auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Branchenweit geht der Verband für 2017 von einer Umsatzsteigerung von rund 1 % aus.
Umsatzentwicklung
Bisher gibt es kunden- und industriespezifische Anzeichen für ein weiterhin starkes Niveau im Jahr 2017. Die Auftragsreichweite beträgt unverändert etwa zwei Monate. Deshalb sollten aus dem Auftragseingang zum Jahresende 2016 keine Rückschlüsse auf den zu erwartenden Gesamtjahresumsatz gezogen werden. Aus den zuvor genannten Gründen und auch angesichts der skizzierten makroökonomischen Prognosen - sowohl der Weltkonjunktur als auch der Maschinenbaubranche - wird bei Pfeiffer Vacuum 2017 mit einem deutlichen Umsatzanstieg gerechnet.
Ergebnisentwicklung
Die Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr wird nach wie vor von der Umsatzerwartung für das Jahr 2017 getragen. Die weiter fortgesetzten operativen Optimierungsmaßnahmen und die aus der erwarteten Umsatzverbesserung resultierenden Skalenerträge sollten folglich auch zu einer deutlichen Verbesserung der Gewinnsituation im Jahr 2017 beitragen.
Dividende
Pfeiffer Vacuum ist bekanntermaßen ein dividendenstarker Titel am deutschen Aktienmarkt. Dieser Philosophie möchte das Unternehmen treu bleiben. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung daher vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 3,60 € je Aktie (Vorjahr: 3,20 € je Aktie) auszuschütten. Mit einem Ausschüttungsvolumen von rund 35,5 Mio. € würden damit erneut rund 75 % des Konzerngewinns an die Anteilseigner ausgezahlt.
Ausschüttungsquote, Dividende je Aktie und Dividendenrendite
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| 2016 | 2015 | ||
|---|---|---|---|
| Ausschüttungsquote * | (in %) | 75,5 | 75,3 |
| Dividende je Aktie | (in €) | 3,60 ** | 3,20 |
| Dividendenrendite | (in %) | 4,1 | 3,4 |
* (vorgeschlagene) Ausschüttung im Verhältnis zum Konzernergebnis nach Steuern des jeweiligen Jahres
** vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung
Die Aussagen im Prognosebericht wurden auf der Basis von Annahmen über die zukünftige gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung getroffen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen im Nachhinein als unzutreffend erweisen.
Wir haben unsere Position als hochprofitables Unternehmen im Jahr 2016 behauptet. Gleichzeitig sind wir aufgrund der derzeit laufenden Projekte und der bisher erreichten Erfolge zuversichtlich, sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis aus eigener Kraft weiter wachsen zu können. Unsere gut ausgebildeten, motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere finanzwirtschaftliche Ausgangsituation und unsere hervorragende Positionierung im Markt sind hierfür eine hervorragende und unabdingbare Voraussetzung.
Aßlar, den 28. Februar 2017
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Der Vorstand
Manfred Bender
Dr. Matthias Wiemer
II. Bilanz zum 31. Dezember 2016
Aktiva
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| € | € | 31.12.2015 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 835.466,00 | 519.309,00 | |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 45.391,23 | |
| 835.466,00 | 564.700,23 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.133.534,75 | 14.338.636,75 | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.037.249,00 | 1.090.175,00 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 47.816,12 | 47.816,12 | |
| 14.218.599,87 | 15.476.627,87 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 150.201.896,11 | 135.381.896,11 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 6.166.306,41 | 20.736.306,41 | |
| 3. Beteiligungen | 1.600.000,00 | 1.600.000,00 | |
| 157.968.202,52 | 157.718.202,52 | ||
| 173.022.268,39 | 173.759.530,62 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 33.903.317,86 | 34.514.603,66 | |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 3.790.610,22 | 6.718.947,66 | |
| 37.693.928,08 | 41.233.551,32 | ||
| II. Guthaben bei Kreditinstituten | 28.933.585,87 | 40.049.047,10 | |
| 66.627.513,95 | 81.282.598,42 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 172.068,27 | 18.094,53 | |
| 239.821.850,61 | 255.060.223,57 | ||
| Passiva | |||
| € | € | 31.12.2015 € |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital (Bedingtes Kapital € 6.315.299,84) | 25.261.207,04 | 25.261.207,04 | |
| II. Kapitalrücklage | 99.676.621,19 | 99.676.621,19 | |
| III. Bilanzgewinn | 111.343.785,96 | 106.339.332,50 | |
| davon Gewinnvortrag € 74.762.823,70 ( Vj. € 67.526.820,92) | |||
| 236.281.614,19 | 231.277.160,73 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 1.625.452,59 | 1.719.685,61 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 432.854,03 | 0,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 1.431.342,43 | 1.969.079,03 | |
| 3.489.649,05 | 3.688.764,64 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 20.000.000,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 11.391,75 | 57.255,94 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 39.195,62 | 37.042,26 | |
| davon aus Steuern € 39.195,62 (Vj. € 37.042,26) | |||
| 50.587,37 | 20.094.298,20 | ||
| 239.821.850,61 | 255.060.223,57 |
II. Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
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| € | € | 2015 € |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 4.049.804,68 | 0,00 | |
| 2. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag | 40.782.810,19 | 48.767.548,95 | |
| 3. Erträge aus Beteiligungen | 5.517.000,00 | 128.532,52 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 5.517.000,00 (Vj. € 128.532,52) | |||
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 17.563,61 | 3.839.141,77 | |
| 50.367.178,48 | 52.735.223,24 | ||
| 5. Materialaufwand für bezogene Leistungen | 376.243,30 | 0,00 | |
| 6. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter | 1.988.795,84 | 1.867.055,13 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 213.136,99 | 732.657,95 | |
| davon für Altersversorgung € 154.737,44 (Vj. € 690.048,52) | |||
| 2.201.932,83 | 2.599.713,08 | ||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.675.378,73 | 1.630.747,71 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.543.673,45 | 3.813.779,65 | |
| 9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 457.008,92 | 1.076.439,23 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 457.008,92 (Vj. € 1.076.439,23) | |||
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 18.480,64 | 22.048,25 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 617.990,79 | 563.232,99 | |
| -142.501,23 | 535.254,49 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 12.466.072,63 | 12.171.060,27 | |
| 13. An Organgesellschaften weiterbelastete Steuern | 5.700.000,00 | 5.800.000,00 | |
| 6.766.072,63 | 6.371.060,27 | ||
| 14. Ergebnis nach Steuern | 36.661.376,31 | 38.855.177,02 | |
| 15. Sonstige Steuern | 80.414,05 | 42.665,44 | |
| 16. Jahresüberschuss | 36.580.962,26 | 38.812.511,58 | |
| 17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 74.762.823,70 | 67.526.820,92 | |
| 18. Bilanzgewinn | 111.343.785,96 | 106.339.332,50 |
III. Anhang für das Geschäftsjahr 2016
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG mit Sitz in Aßlar ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und beim Amtsgericht Wetzlar unter der Nummer HRB 44 in das Handelsregister eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Angaben, die in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung beziehungsweise wahlweise im Anhang zu erfolgen haben, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Im Geschäftsjahr 2016 wendet die Gesellschaft erstmals die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften an. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde infolgedessen unter Beachtung der Neudefinition der Umsatzerlöse in § 277 Abs. 1 HGB um die Positionen "Umsatzerlöse" sowie "Materialaufwand für bezogene Leistungen" ergänzt. Die Vorjahreszahlen wurden nicht an die geänderten Vorschriften angepasst, wodurch sich Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse, sonstigen betrieblichen Erträge, des Materialaufwands für bezogene Leistungen sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
1.1 Anlagevermögen
Das Sachanlagevermögen und erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt über die voraussichtliche Nutzungsdauer.
Die Finanzanlagen in Form von Anteilsrechten sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen werden zum Nennwert bilanziert.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Anlagevermögen bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen und im Finanzanlagevermögen gegebenenfalls auch bei vorübergehenden Wertminderungen. Bei Wegfall des Wertminderungsgrundes erfolgen entsprechende Zuschreibungen.
1.2 Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihren Nennwerten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
In den flüssigen Mitteln sind Schecks, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten enthalten. Sie sind zum Nennwert angesetzt.
1.3 Aktive latente Steuern
Aktive latente Steuern resultieren aus temporären und quasi-permanenten Bewertungsunterschieden zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertung der Pensionen, des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände. Die Berechnung erfolgt grundsätzlich unter Verwendung eines Steuersatzes von 28,8 %, die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt jedoch in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes.
1.4 Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen).
Dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Bewertung erfolgt nach der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit-Methode) unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Fluktuationsraten. Die Diskontierung erfolgt nach Maßgabe des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren von 4,01% und unter Verwendung der im Jahr 2005 veröffentlichten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Heubeck. Im Vorjahr wurde der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von 3,89% verwendet. Auf Grund der handelsrechtlichen Saldierungspflicht mit dem zu Marktwerten bewerteten Deckungsvermögen (Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V., die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen) wird in der Bilanz lediglich die Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt ein saldierter Ausweis der Erträge aus dem Deckungsvermögen und den Aufwendungen aus der veränderten Abzinsung der Pensionsverpflichtung.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
1.5 Währungsumrechnung
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
2. Bilanzerläuterungen
2.1 Aktiva
2.1.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 1 des Anhangs dargestellt.
2.1.2 Anteile an verbundenen Unternehmen
Die unmittelbaren und mittelbaren Anteile an verbundenen Unternehmen sind in Anlage 2 des Anhangs dargestellt. Die Zusammensetzung ist dem Grunde nach gegenüber dem Vorjahr unverändert.
2.1.3 Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Die zum 31. Dezember 2016 bilanzierten Ausleihungen (T€ 6.166) bestehen gegen verschiedene Gesellschaften aus dem Pfeiffer Vacuum Konzern und haben sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 20.736) insbesondere aufgrund der Umwandlung von Ausleihungen in Eigenkapital deutlich verringert.
2.1.4 Sondervermögen Pension Trust
Nach dem Inkrafttreten des BilMoG erfolgt ein saldierter Ausweis der Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V. mit den Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft, da diese Vermögensgegenstände als Deckungsvermögen zu klassifizieren sind. Im Berichtsjahr wird dementsprechend nur noch eine Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen.
2.1.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 33.903 (Vorjahr: T€ 34.515). Dieser Betrag beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Gewinnabführung gegen die Pfeiffer Vacuum GmbH und Forderungen aufgrund Weiterbelastung der Gewerbesteuer ebenfalls an die Pfeiffer Vacuum GmbH. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 397 (Vorjahr: T€ 519).
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzbehörden aus Rückerstattungsansprüchen aus Ertragsteuern (T€ 548; Vorjahr: T€ 2.284) sowie Kaufpreisminderungsansprüche gegen den Veräußerer des adixen-Geschäftsbereichs.
Es bestehen keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: T€130).
2.2 Passiva
2.2.1 Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG beträgt zum 31. Dezember 2016 unverändert T€ 25.261. Die Aktien lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in 9.867.659 Stückaktien. Der auf die einzelnen Aktien entfallende rechnerische Anteil am Grundkapital beträgt € 2,56.
2.2.2 Eigene Aktien
Auf der Hauptversammlung am 21. Mai 2015 haben die Aktionäre den Vorstand zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu € 2.526.120,70 (986.766 Aktien entsprechend 10 % des Grundkapitals im Zeitpunkt der Beschlussfassung), bedarf zur Ausübung der Zustimmung des Aufsichtsrats und ist gültig bis zum 20. Mai 2020.
2.2.3 Genehmigtes Kapital
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Mai 2016 ist der Vorstand ermächtigt, das gezeichnete Kapital um bis zu € 12.630.602,24 oder 4.933.829 Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2021 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.
2.2.4 Bedingtes Kapital
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 ist der Vorstand ermächtigt, Teilschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, Genussrechten und Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) im Gesamtnennbetrag von bis zu € 200.000.000,00 zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.466.914 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu € 6.315.299,84 zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 21. Mai 2019 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.
2.2.5 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 99.677 zum 31. Dezember 2016 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.
2.2.6 Bilanzgewinn
Vom Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von T€ 106.339 wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Mai 2016 insgesamt T€ 31.576 ausgeschüttet. Der Restbetrag von T€ 74.763 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von T€ 36.581 ergibt sich somit ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 111.344.
2.2.7 Rückstellungen für Pensionen
Nach der durch BilMoG ab dem Jahr 2010 zwingend erforderlichen Saldierung der Pensionsverpflichtungen mit dem zugehörigen Deckungsvermögen werden zum 31. Dezember 2016 Nettopensionsverpflichtungen von T€ 1.625 (Vorjahr: T€ 1.720) ausgewiesen. Diese Position setzt sich aus dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen von T€ 9.508 und dem Marktwert des Deckungsvermögens von T€ 7.882 zusammen (Vorjahr: T€ 9.368 beziehungsweise T€ 7.648). Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 7.933 (Vorjahr: T€ 7.673). Seit dem Jahr 2015 werden in den Rückstellungen für Pensionen neben den einzelvertraglichen Zusagen an die Vorstandsmitglieder auch Verpflichtungen aus Versorgungszusagen an Mitarbeiter der Gesellschaft ausgewiesen.
Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2016 wurden ein Rechnungszinsfuß von 4,01 % (Vorjahr: 3,89 %), eine Gehaltsdynamik von unverändert 3,00 %, ein Rententrend von unverändert 2,00 % und eine Fluktuationsrate von 3,00 % (Vorjahr: 2,00 %) berücksichtigt. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte auf Basis festgestellter Börsen- oder Marktpreise zum Jahresende.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren wurde in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 6 S. 1 HGB ermittelt und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 1.171.
2.2.8 Sonstige Rückstellungen
Von den sonstigen Rückstellungen entfallen T€ 1.100 auf Personalangelegenheiten (Vorjahr: T€ 1.331), T€ 178 auf Jahresabschlusskosten (Vorjahr: T€ 175) und T€ 56 auf fehlende Eingangsrechnungen (Vorjahr: T€ 355).
2.2.9 Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die Besicherungen sind in Anlage 3 des Anhangs dargestellt.
2.3 Sonstige Angaben zur Bilanz
2.3.1 Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG haftet für Avalkredite diverser Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 1.790 (Vorjahr: T€ 1.437). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Avalkrediten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tochtergesellschaften als gering eingeschätzt.
2.3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 221 (Vorjahr: T€ 135).
3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Darstellung der Ergebnisrechnung erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde den Besonderheiten der Gesellschaft angepasst, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
Infolge der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilRUG wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um die Positionen "Umsatzerlöse" sowie "Materialaufwand für bezogene Leistungen" ergänzt. Die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nicht an die geänderten Vorschriften angepasst. Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit sind die wesentlichen Effekte nachfolgend bei den Angaben zu den jeweiligen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert.
3.1 Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen sind im Wesentlichen Mieterträge (T€ 2.156; Vorjahr: T€ 2.156) und Weiterbelastungen von Kosten (T€ 1.865; Vorjahr: T€ 1.612) an Tochtergesellschaften enthalten. Der Gesamtbetrag der Umsatzerlöse des Vorjahres, der sich aus einer rückwirkenden Anwendung des BilRUG ergeben hätte, beläuft sich auf T€ 3.802.
Umsatzerlöse in Höhe von T€ 422 (Vorjahr: T€ 282) entfallen auf Weiterbelastungen von Kosten an nicht in Deutschland ansässige Tochtergesellschaften. Alle übrigen Umsatzerlöse wurden im Inland erwirtschaftet.
3.2 Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag
Die Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag betreffen ausschließlich die Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar.
3.3 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im laufenden Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 14; Vorjahr T€ 27) und Währungsumrechnungsgewinne (T€ 3; Vorjahr: T€10). Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 14 (Vorjahr: T€ 27) anderen Geschäftsjahren zuzurechnen.
Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Erträgen insbesondere Mieterträge und Weiterbelastungen von Kosten an Tochtergesellschaften enthalten, die im laufenden Geschäftsjahr unter Berücksichtigung des § 277 Abs.1 HGB in der Fassung des BilRUG nunmehr als Umsatzerlöse ausgewiesen werden. Der Gesamtbetrag der sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres, der sich aus einer rückwirkenden Anwendung des BilRUG ergeben hätte, beläuft sich auf T€ 37.
3.4 Materialaufwand für bezogene Leistungen
Im Materialaufwand für bezogene Leistungen sind Dienstleistungskosten durch Dritte (T€ 279), Versicherungsprämien (T€ 64) sowie Fremdinstandhaltungskosten durch Dritte (T€ 33) enthalten. Der Gesamtbetrag des Materialaufwands für bezogene Leistungen des Vorjahres, der sich aus einer rückwirkenden Anwendung des BilRUG ergeben hätte, beläuft sich auf T€ 168.
3.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten (T€ 861; Vorjahr: T€ 1.565), Dienstleistungskosten durch Dritte (T€ 528; Vorjahr: T€ 628), Leistungen für Abschlussprüfung (T€ 440; Vorjahr: T€ 440), Aufsichtsratsvergütung (T€ 315; Vorjahr: T€ 225), Reiseaufwendungen (T€ 153; Vorjahr T€ 117), Beitragszahlungen (T€ 72; Vorjahr: T€ 75) und Fremdinstandhaltungskosten durch Dritte (T€ 12; Vorjahr: T€ 43). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen T€ 7 auf Währungsumrechnungsverluste (Vorjahr: T€ 2). Der Gesamtbetrag der sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres, der sich aus einer rückwirkenden Anwendung des BilRUG ergeben hätte, beläuft sich auf T€ 3.646.
3.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Unter dem Posten Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Erträge aus Abzinsung in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 16) enthalten.
3.7 Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben erfolgte in der Gewinn- und Verlustrechnung eine Saldierung der Aufwendungen aus Abzinsungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen. Bei Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von T€ 355 (Vorjahr: T€ 383) und Erträgen aus dem Deckungsvermögen von T€ 60 (Vorjahr: T€ 151) sind per Saldo T€ 295 in den Zinsaufwendungen enthalten (Vorjahr: T€ 232).
3.8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Zusammensetzung des Steueraufwands (in T€)
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| 2016 | 2015 | |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 5.433 | 5.623 |
| Körperschaftsteuer | 6.667 | 6.207 |
| Solidaritätszuschlag | 366 | 341 |
| Gesamt | 12.466 | 12.171 |
An die Pfeiffer Vacuum GmbH wurden davon T€ 5.700 weiterbelastet (Vorjahr: T€ 5.800). Im Steueraufwand enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 434 als Folge von Steuernachzahlungen für Vorjahre (Vorjahr: T€ 34).
4. Sonstige Angaben
4.1 Vorstand
Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten zum 31. Dezember 2016 folgende Herren an:
Manfred Bender (Vorsitzender), Diplom-Betriebswirt
Dr. Matthias Wiemer, Diplom-Ingenieur
Die Zusammensetzung der Vorstandsressorts wird im Corporate Governance Bericht als Bestandteil des Lageberichts erläutert.
Die Bezüge der zuvor genannten aktiven Vorstandsmitglieder beliefen sich auf T€ 1.671 (Vorjahr: T€ 1.630). Die für das Geschäftsjahr 2015 im Jahr 2016 gezahlte kurzfristige variable Vergütung belief sich auf T€ 757. Darüber hinaus wurden im Jahr 2016 bisher dem Nachhaltigkeitsvorbehalt unterliegende variable Vergütungsbestandteile aus Vorjahren in Höhe von insgesamt T€ 67 an den Vorstand ausgezahlt. Die kurzfristige variable Vergütung und auch die variablen Vergütungsbestandteile aus Vorjahren sind im Jahr 2016 ergebnisneutral zu Lasten einer in Vorjahren gebildeten Rückstellung abgeflossen. Von den Gesamtbezügen und den zusätzlichen Pensionsaufwendungen wurden in 2016 unverändert insgesamt T€ 1.200 an Tochterunternehmen weiterbelastet. Für Mitglieder des Vorstands ist eine Pensionsrückstellung vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 4.294 (Vorjahr: T€ 4.106) gebildet. Die Vergütung des Vorstands wird detailliert im Lagebericht erläutert.
Die laufenden Pensionszahlungen an ehemalige Vorstandsmitglieder im Jahr 2016 belaufen sich auf T€ 358 (Vorjahr: T€ 345). Die für diesen Personenkreis gebildete Rückstellung beläuft sich nach T€ 5.203 Ende 2015 auf T€ 5.147 zum 31. Dezember 2016 (vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen).
Die Mitglieder des Vorstands gehören den Kontrollgremien diverser Konzerngesellschaften an. Daneben ist Manfred Bender Mitglied des Aufsichtsrats der Volksbank Heuchelheim eG, Heuchelheim, Deutschland, und seit dem 12. April 2016 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Schunk GmbH, Heuchelheim.
Im Zusammenhang mit der Abberufung von Frau Benedikt als Vorstand im Jahr 2014 wurde im Berichtsjahr noch eine Zahlung in Höhe von T€ 440 geleistet. Diese Zahlung ist ergebnisneutral zu Lasten einer in Vorjahren gebildeten Rückstellung abgeflossen. Darüber hinaus wurden keine weiteren Leistungen gewährt oder Zusagen erteilt.
4.2 Aufsichtsrat
Entsprechend §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 4 Drittelbeteiligungsgesetz 2004 und § 9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht der Aufsichtsrat aus vier von den Anteilseignern und zwei von der Belegschaft gewählten Mitgliedern.
Der Aufsichtsrat bestand im Jahr 2016 aus folgenden Personen:
| ― | Dr. Michael Oltmanns (Vorsitzender), Rechtsanwalt und Steuerberater |
| ― | Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender des Audit Committee), Wirtschaftsprüfer und Steuerberater |
| ― | Filippo Th. Beck, Rechtsanwalt schweizerischen Rechts, ab 25. Mai 2016 |
| ― | Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter), Entwicklungsingenieur |
| ― | Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter), Betriebsratsvorsitzender |
| ― | Wilfried Glaum, Betriebswirt, bis 24. Mai 2016 |
| ― | Dr. Wolfgang Lust, Unternehmer |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Berichtszeitraum Bezüge in Höhe von T€ 315 (Vorjahr: T€ 225). Die Vergütung des Aufsichtsrats wird detailliert im Lagebericht erläutert.
Dr. Michael Oltmanns übte im Berichtsjahr folgende weitere Aufsichtsratsmandate aus:
| ― | Becker Mining Systems AG, Friedrichsthal (Vorsitzender) |
| ― | HPC AG, Mannheim (Vorsitzender) |
| ― | Kathrein SE, Rosenheim (Vorsitzender des Aufsichtsorgans), ab 22. Januar 2016 |
| ― | Jetter AG, Ludwigsburg (Vorsitzender), bis 29. Juni 2016 |
Götz Timmerbeil übte im Berichtsjahr folgende weitere Aufsichtsratsmandate aus:
| ― | VfL Handball Gummersbach GmbH, Gummersbach (Vorsitzender des Beirats) |
| ― | Arena Gummersbach GmbH & Co. KG, Gummersbach (stellvertretender Vorsitzender) |
Filippo Th. Beck übte im Berichtsjahr folgende weitere Verwaltungsratsmandate aus:
| ― | Candoria Gruppe, Baar (Schweiz) |
| ― | Tenro Gruppe, Bottmingen (Schweiz) |
| ― | Biamathea AG, Basel (Schweiz) |
| ― | Polyterra Liegenschaften AG in Liquidation, Küsnacht (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats und ab 7. September 2016 Liquidator |
| ― | IKFE Properties I AG, Zürich (Schweiz) |
| ― | Tainn Immobilien AG, Bern (Schweiz) |
| ― | Pro Farma AG, Baar (Schweiz), bis 14. Juli 2016 |
Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats gehören nur dem Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, an.
4.3 Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2016 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich drei Mitarbeiter (Vorjahr: drei Mitarbeiter).
4.4 Gewinnverwendungsvorschlag
Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von T€ 111.344 eine Dividende in Höhe von T€ 35.524 auszuschütten und den restlichen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Dies entspricht einer Ausschüttung von € 3,60 je Stückaktie.
4.5 Konzernabschluss
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen nach International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, auf. Die Gesellschaften, die in Anlage 2 des Anhangs dargestellt werden, sind in diesen Abschluss einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.
4.6 Ergebnisabführungsvertrag zwischen Pfeiffer Vacuum Technology AG und Pfeiffer Vacuum GmbH
Im August 2002 hat die Pfeiffer Vacuum Technology AG einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Pfeiffer Vacuum GmbH (als Organgesellschaft) geschlossen. Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat im Jahresabschluss 2016 eine Gewinnübernahme von der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von T€ 40.783 in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Erträgen aus Ergebnisabführungsvertrag ausgewiesen (Vorjahr: T€ 48.768).
4.7 Angaben zum Aktienbesitz
Die relevanten Angaben zum Aktienbesitz sind in Anlage 4 des Anhangs dargestellt.
4.8 Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex
Nach § 161 Aktiengesetz haben Vorstand und Aufsichtsrat die Entsprechenserklärung für das Jahr 2016 im Oktober 2016 abgegeben und den Aktionären auf ihrer Internetseite group.pfeiffer-vacuum.com und im Geschäftsbericht dauerhaft zugänglich gemacht. Die Erklärung entspricht bis auf eine Abweichung den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex.
4.9 Honorar für den Abschlussprüfer
Das im Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB wird im Anhang zum Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG ausgewiesen.
5. Nachtragsbericht
Mit Vertrag vom 13. Februar 2017 hat die Pfeiffer Vacuum Technology AG alle weiteren Anteile an der Dreebit GmbH, Dresden, Deutschland, erworben und die Beteiligungsquote von bisher 24,9 % auf 100 % erhöht. Der Erwerb, der rückwirkend zum 1. Januar 2017 erfolgte, steht im Zusammenhang mit der Verstärkung des Wachstumsbereichs Service, der eine wesentliche Erfolgsgrundlage von Pfeiffer Vacuum ist.
Mit Wirkung vom 14. Februar 2017 hat eine Tochtergesellschaft der Pfeiffer Vacuum Technology AG alle Anteile an der Advanced Test Concepts Inc., Indianapolis, USA, ("ATC Inc.") erworben. Zugleich wurde eine wirtschaftlich in die ATC Inc. integrierte, aber rechtlich selbständige Schwestergesellschaft der ATC Inc. mit gleichem Sitz erworben. Mit dem Erwerb dieser 100 Prozent-Beteiligungen baut Pfeiffer Vacuum das bestehende Produktportfolio für Dichtheitsprüfung konsequent aus.
Die Pangea GmbH, Maulburg, Deutschland, hat am 13. Februar 2017 ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der Pfeiffer Vacuum Technology AG zum Erwerb sämtlicher Aktien der Pfeiffer Vacuum Technology AG veröffentlicht. Der in der Angebotsunterlage ausgewiesene Angebotspreis liegt bei 96,20 € je Aktie. Das Angebot ist nicht an eine Mindestannahmeschwelle gebunden. Die Pangea GmbH hielt eigenen Angaben zufolge zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Angebotsunterlage 29,98 % der Anteile an der Pfeiffer Vacuum Technology AG (31. Dezember 2016: 27,19 %). Sie ist eine rechtlich selbstständige Einheit der familiengeführten Busch-Gruppe und mittelbar der Familie Busch, also Herrn Dr. Karl Busch, Frau Ayhan Busch, Frau Ayla Busch, Herrn Sami Busch und Herrn Kaya Busch, alle Deutschland, zuzurechnen. Am 27. Februar 2017 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG zu dem Übernahmeangebot der Pangea GmbH eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. In Ihrer Stellungnahme kommen Vorstand und Aufsichtsrat unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Angebotspreis aus der Angebotsunterlage nicht angemessen im Sinne des § 31 Abs. 1 Wertpapiererwerbs und Übernahmegesetz (WpÜG) ist. Ebenfalls am 27. Februar 2017 hat die Familie Busch mitgeteilt, dass sie im Rahmen weiterer Zukäufe die Meldeschwelle von 30,0 % überschritten hat und jetzt über die Pangea GmbH 30,003 % der Anteile an der Pfeiffer Vacuum Technology AG hält.
Wesentliche Änderungen des Branchenumfeldes haben sich seit Beginn des Geschäftsjahres 2017 nicht ergeben.
Aßlar, den 28. Februar 2017
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Der Vorstand
Manfred Bender
Dr. Matthias Wiemer
Anlagevermögen
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| Anschaffungskosten EURO |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2016 | Zugänge | Umbuchung | Abgänge | Stand am 31.12.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 934.393,94 | 588.958,02 | 45.391,23 | -30.400,00 | 1.538.343,19 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 45.391,23 | 0,00 | -45.391,23 | 0,00 | 0,00 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 979.785,17 | 588.958,02 | 0,00 | -30.400,00 | 1.538.343,19 |
| Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 35.198.682,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.198.682,84 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.303.741,17 | 136.006,23 | 0,00 | -136.947,59 | 2.302.799,81 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 47.816,12 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 47.816,12 |
| Sachanlagen | 37.550.240,13 | 136.006,23 | 0,00 | -136.947,59 | 37.549.298,77 |
| Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 135.381.896,11 | 0,00 | 14.820.000,00 | 0,00 | 150.201.896,11 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 20.736.306,41 | 250.000,00 | -14.820.000,00 | 0,00 | 6.166.306,41 |
| 3. Beteiligungen | 2.500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.500.000,00 |
| Finanzanlagen | 158.618.202,52 | 250.000,00 | 0,00 | 0,00 | 158.868.202,52 |
| Gesamtanlagevermögen | 197.148.227,82 | 974.964,25 | 0,00 | -167.347,59 | 197.955.844,48 |
scroll
| Kumulierte Abschreibungen EURO |
||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 415.084,94 | 318.192,25 | -30.400,00 | 702.877,19 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 415.084,94 | 318.192,25 | -30.400,00 | 702.877,19 |
| Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.860.046,09 | 1.205.102,00 | 0,00 | 22.065.148,09 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.213.566,17 | 152.084,48 | -100.099,84 | 1.265.550,81 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Sachanlagen | 22.073.612,26 | 1.357.186,48 | -100.099,84 | 23.330.698,90 |
| Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 900.000,00 | 0,00 | 0,00 | 900.000,00 |
| Finanzanlagen | 900.000,00 | 0,00 | 0,00 | 900.000,00 |
| Gesamtanlagevermögen | 23.388.697,20 | 1.675.378,73 | -130.499,84 | 24.933.576,09 |
scroll
| Nettobuchwerte EURO |
||
|---|---|---|
| Nettobuchwert zum 31.12.2016 | Nettobuchwert zum 31.12.2015 | |
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 835.466,00 | 519.309,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 45.391,23 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 835.466,00 | 564.700,23 |
| Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.133.534,75 | 14.338.636,75 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.037.249,00 | 1.090.175,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 47.816,12 | 47.816,12 |
| Sachanlagen | 14.218.599,87 | 15.476.627,87 |
| Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 150.201.896,11 | 135.381.896,11 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 6.166.306,41 | 20.736.306,41 |
| 3. Beteiligungen | 1.600.000,00 | 1.600.000,00 |
| Finanzanlagen | 157.968.202,52 | 157.718.202,52 |
| Gesamtanlagevermögen | 173.022.268,39 | 173.759.530,62 |
Beteiligungen
scroll
| Unmittelbare Beteiligung | Nennkapital | Eigenkapital | Ergebnis 2016 | Anteil in % |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pfeiffer Vacuum SAS, Frankreich | T€ | 9.424 | T€ | 74.259 | T€ | 7.426 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Semi Korea Ltd., Südkorea* | TKRW | 24.651.930 | TKRW | 24.521.629 | TKRW | 1.345.635 | 100,00 |
| Dreebit GmbH, Deutschland ** | T€ | 26 | T€ | 6.569 | T€ | 71 | 24,90 |
| Pfeiffer Vacuum GmbH, Deutschland | T€ | 7.700 | T€ | 78.958 *** | T€ | 40.857 *** | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Holding B.V., Niederlande | T€ | 454 | T€ | 5.224 | T€ | 312 | 100,00 |
| Trinos Vakuum-Systeme GmbH, Deutschland**** | T€ | 451 | T€ | 8.875 | T€ | 1.170 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Südkorea | TKRW | 425.000 | TKRW | 8.196.746 | TKRW | 1.284.706 | 24,50 |
Werte basieren auf International Financial Reporting Standards (IFRS)
* Umbenannt; vormals adixen Vacuum Technology Korea Co. Ltd.
** Nicht in den Konzernabschluss einbezogen
*** Vor Ergebnisabführung
**** Ab 1. Januar 2017 umbenannt in Pfeiffer Vacuum Components & Solutions GmbH
Beteiligungen
scroll
| Mittelbare Beteiligung | Nennkapital | Eigenkapital | Ergebnis 2016 | Anteil in % |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pfeiffer Vacuum Romania S.r.l., Rumänien | TRON | 1.750 | TRON | 9.482 | TRON | 527 | 100,00 |
| adixen Vacuum Technology (Shanghai) Co. Ltd., China | TCNY | 41.696 | TCNY | 25.886 | TCNY | 30 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Singapore Ltd., Singapur | TSGD | 4.700 | TSGD | 11.634 | TSGD | 934 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Taiwan Corporation Ltd., Taiwan | TNTD | 77.000 | TNTD | 131.687 | TNTD | 43.459 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Austria GmbH, Österreich | T€ | 146 | T€ | 3.332 | T€ | 1.123 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Benelux B.V., Niederlande | T€ | 18 | T€ | 4.611 | T€ | 863 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Inc., USA | TUSD | 11.550 | TUSD | 28.974 | TUSD | 3.872 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum (India) Private Ltd., Indien | TINR | 10.056 | TINR | 157.062 | TINR | 33.112 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Italia S.p.A., Italien | T€ | 384 | T€ | 3.912 | T€ | 101 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Südkorea | TKRW | 425.000 | TKRW | 8.196.746 | TKRW | 1.284.706 | 75,50 |
| Pfeiffer Vacuum Ltd., Großbritannien | TGBP | 350 | TGBP | 3.594 | TGBP | 742 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum (Xi'an) Co. Ltd., China | TCNY | 26.064 | TCNY | 13.610 | TCNY | -5.599 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB, Schweden | TSEK | 100 | TSEK | 38.695 | TSEK | 11.110 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG, Schweiz | TCHF | 500 | TCHF | 2.782 | TCHF | 822 | 99,40 |
| Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Co. Ltd., China | TCNY | 35.389 | TCNY | 39.496 | TCNY | -6.868 | 100,00 |
Werte basieren auf International Financial Reporting Standards (IFRS)
Verbindlichkeitenspiegel in T€
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| Art der Verbindlichkeit | Gesamt | davon mit einer Restlaufzeit von | Gesicherte Beträge | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2016 | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahren | über 5 Jahren | Art der Sicherheit | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| gegenüber Kreditinstituten | - | - | - | - | - | - | - |
| (Vorjahr) | (20.000) | (10.000) | (10.000) | - | (20.000) | - | |
| aus Lieferungen und Leistungen | 11 | 11 | - | - | - | - | |
| (Vorjahr) | (57) | (57) | - | - | - | - | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | - | 39 | 39 | - | - | - | - |
| (Vorjahr) | (37) | (37) | - | - | - | - | |
| - davon aus Steuern | - | 39 | 39 | - | - | - | - |
| (Vorjahr) | (37) | (37) | - | - | - | - |
Veröffentlichungen nach § 26 (1) WpHG
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| Nr. | Gesellschaft | Aktien-Anteil (%) |
Datum | Veröffentlicht über | Inhalt der Veröffentlichung |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt, Deutschland | 3,08 | 27.11.2014 | DGAP | Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt, Deutschland, haben Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 21. November 2014 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,08 % (dies entspricht 303.949 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden der Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt, Deutschland, 0,76 % (dies entspricht 74.815 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. |
| 2 | Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt, Deutschland | 2,99 | 17.01.2012 | EANS | Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Deutschland, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 12. Januar 2012 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,99 % (dies entspricht 295.977 Stimmrechten) betrug. Von diesen Stimmrechten sind 1,14 Prozentpunkte (dies entspricht 112.554 Stimmrechten) der Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Deutschland nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. |
| 3 | Ameriprise Financial Inc., Minneapolis, USA | 2,53 | 09.04.2015 | DGAP | Ameriprise Financial Inc., Minneapolis, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Ameriprise Financial Inc., Minneapolis, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 4 | BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich | 2,28 | 24.11.2014 | DGAP | BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 21. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,28 % (dies entspricht 225.116 Stimmrechten) betrug. Diese 2,28 % (dies entspricht 225.116 Stimmrechten) werden der BNP Paribas Investment Partners S.A. gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Hiervon werden der BNP Paribas Investment Partners S.A. 1,84 % (dies entspricht 181.564 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zugerechnet. |
| 5 | BNP Paribas Investment Partners UK Ltd, London, Großbritannien | 2,97 | 21.11.2014 | DGAP | Korrektur einer Meldung vom 30.10.2014 BNP Paribas Investment Partners UK Limited, London, GB, haben Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. Oktober 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,97 % (dies entspricht 292.977 Stimmrechten) betrug. Diese 2,97 % (dies entspricht 292.977 Stimmrechten) werden der BNP Paribas Investment Partners UK Limited, London, GB, gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. |
| 6 | BNP Paribas Asset Management SAS, Paris, Frankreich | 2,99 | 21.11.2014 | DGAP | Korrektur einer Meldung vom 05.11.2014 BNP Paribas Asset Management SAS, Paris, Frankreich, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 05. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,99 % (dies entspricht 295.081 Stimmrechten) betrug. Hiervon sind 1,14 % (dies entspricht 112.712 Stimmrechten) BNP Paribas Asset Management SAS, Paris, Frankreich, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. |
| 7 | Dr.-Ing. Karl Busch, Ayhan Busch, Ayla Busch, Sami Busch und Kaya Busch | 30,003 | 28.02.2017 | DGAP |
I Inhalt der Veröffentlichung zu Nr. 7
1. Angaben zum Emittenten
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Berliner Str. 43
35614 Asslar
Deutschland
2. Grund der Mitteilung
scroll
| Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten | |
|---|---|
| X | Erwerb/Veräußerung von Instrumenten |
| Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte | |
| Sonstiger Grund: |
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
scroll
| Name: | Registrierter Sitz und Staat: |
|---|---|
| Dr.-Ing. Karl Busch, Ayhan Busch, Ayla Busch, Sami Busch und Kaya Busch |
4. Namen der Aktionäre
mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.
Pangea GmbH
5. Datum der Schwellenberührung
21.02.2017
6. Gesamtstimmrechtsanteile
scroll
| Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) | Anteil Instrumente (Summe 1.b.1+ 7.b2.) | Summe Anteile [Summe 7.a. + 7.b) | Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten | |
|---|---|---|---|---|
| neu | 29,98 % | 0,02% | 30,003 % | 9867659 |
| letzte Mitteilung | 27,19 % | n/a% | n/a % | / |
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
scroll
| ISIN | absolut | in % | ||
|---|---|---|---|---|
| direkt (§21 WpHG) | zugerechnet (§ 22 WpHG) | direkt (§21 WpHG) | zugerechnet (§ 22 WpHG) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| DE0006916604 | 2958200 | % | 29,98 % | |
| Summe | 2958200 | 29,98 % |
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
scroll
| Art des Instruments | Fälligkeit/ Verfall | Ausübungszeitraum/ Laufzeit | Stimmrechte absolut | Stimmrechte in % |
|---|---|---|---|---|
| % | ||||
| Summe | % |
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Hr. 2 WpHG
scroll
| Art des Instruments | Fälligkeit /Verfall | Ausübungszeitraum/Laufzeit | Barausgleich oder physische Abwicklung | Stimmrechte absolut | Stimmrechte in % |
|---|---|---|---|---|---|
| Angediente Aktien aufgrund von Annahmeerklärungen zu einem Übernahmeangebot | n/a | Physisch | 2430 | 0,02 % | |
| Summe | 2430 | 0,02 % |
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichten
scroll
| Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.). | |
| X | Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem oberstem beherrschenden Unternehmen: |
scroll
| Unternehmen | Stimmrechte in % wenn 3% oder höher | Instrumente in % wenn 5% oder höher | Summe in % wenn 5% oder höher |
|---|---|---|---|
| Dr.-lng. Karl Busch / Ayhan Busch i Ayla Busch i Sami Busch i Kaya Busch | % | % | % |
| Busch GbR | % | % | % |
| Busch SE | % | % | % |
| Pangea GmbH | 29,98 % | % | 30,003 % |
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG
(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
scroll
| Datum der Hauptversammlung: | |
|---|---|
| Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: | % (entspricht Stimmrechten) |
10. Sonstige Erläuterungen:
Veröffentlichungen nach § 26 (1) WpHG
scroll
| Nr. | Gesellschaft | Aktienanteil (%) |
Datum | Veröffentlicht über | Inhalt der Veröffentlichung |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 | Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA | 2,68 | 02.12.2014 | DGAP | Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 24. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden der Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA, 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. |
| 9 | Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz | 2,98 | 29.05.2015 | DGAP | Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25. Mai 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 294.178 Stimmrechten) betrug. Diese 2,98 % (dies entspricht 294.178 Stimmrechten) werden der Credit Suisse Group AG gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. |
| 10 | Credit Suisse AG, Zürich, Schweiz | 2,98 | 29.05.2015 | DGAP | Credit Suisse AG, Zürich, Schweiz, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25. Mai 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 294.178 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden der Credit Suisse AG 2,32 % (dies entspricht 228.688 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. |
| 11 | Henderson Global Investors (Holdings) Limited, London, Großbritannien | 1,97 | 10.06.2015 | DGAP | Henderson Global Investors (Holdings) Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. Juni 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) betrug. Diese 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) sind Henderson Global Investors (Holdings) Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 12 | Henderson Global Investors Limited, London, Großbritannien | 1,97 | 10.06.2015 | DGAP | Henderson Global Investors Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. Juni 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) betrug. Diese 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) sind Henderson Global Investors Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. |
| 13 | Henderson Group plc, London, Großbritannien | 1,97 | 10.06.2015 | DGAP | Henderson Group plc, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. Juni 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) betrug. Diese 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) sind Henderson Group plc, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 14 | Massachusetts Financial Services Company (MFS), Boston, USA | 2,81 | 24.09.2015 | DGAP | Massachusetts Financial Services Company (MFS), Boston, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden der Massachusetts Financial Services Company (MFS) 1,83 % (dies entspricht 180.993 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 zugerechnet. Weitere 0,97 % (dies entspricht 95.899 Stimmrechten) werden der Massachusetts Financial Services Company (MFS) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 zugerechnet. |
| 15 | Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen | 3,33 | 12.10.2016 | DGAP |
I. Inhalt der Veröffentlichung zu Nr. 15
1. Angaben zum Emittenten
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Berliner Str. 43
35614 Asslar
Deutschland
2. Grund der Mitteilung
scroll
| X | Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten |
| Erwerb/Veräußerung von Instrumenten | |
| Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte | |
| Sonstiger Grund: |
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
scroll
| Name: | Registrierter Sitz und Staat: |
|---|---|
| Ministry Of Finance on behalf of the State of Norway | Oslo |
| Norwegen |
4. Namen der Aktionäre
mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.
5. Datum der Schwellenberührung
11.10.2016
6. Gesamtstimmrechtsanteile
scroll
| Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) | Anteil Instrumente (Summe 7.b.1.+ 7.b.2.) | Summe Anteile (Summe 7.a. + 7.b) | Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten | |
|---|---|---|---|---|
| neu | 2,99 % | 0,33 % | 3,33 % | 9867659 |
| letzte Mitteilung | 3,12 % | 0,33 % | 3,45 % | / |
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen
a. Stimmrechte (§§21, 22 WpHG)
scroll
| ISIN | absolut | in % | ||
|---|---|---|---|---|
| direkt (§ 21 WpHG) | zugerechnet (§22 WpHG) | direkt (§21 WpHG) | zugerechnet (§22 WpHG) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| DE0005916604 | 0 | 295923 | 0 % | 2,99 % |
| Summe | 295923 | 2,99 % |
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr 1 WpHG
scroll
| Art des Instruments | Fälligkeit/ Verfall | Ausübungszeitraum/ Laufzeit | Stimmrechte absolut | Stimmrechte in % |
|---|---|---|---|---|
| Verliehene Anteile (rückrufbar) | N/A | Jederzeit/At any time | 32244 | 0,33 % |
| Summe | 32244 | 0,33 % |
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
scroll
| Art des Instruments | Fälligkeit/ Verfall | Ausübungszeitraum/ Laufzeit | Barausgleich oder physische Abwicklung | Stimmrechte absolut | Stimmrechte in % |
|---|---|---|---|---|---|
| % | |||||
| Summe | % |
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
scroll
| Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.). | |
| X | Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem oberstem beherrschenden Unternehmen: |
scroll
| Unternehmen | Stimmrechte in % wenn 3% oder höher | Instrumente in %, wenn oder höher | Summe % in wenn 5% oder höher |
|---|---|---|---|
| The State of Norway | % | % | % |
| Norges Bank | % | % | % |
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG
(nur möglich bei einer Zurechnung nach §22Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
scroll
| Datum der Hauptversammlung: | |
|---|---|
| Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: | % (entspricht Stimmrechten) |
10. Sonstige Erläuterungen
Veröffentlichungen nach § 26 (1) WpHG
scroll
| Nr. | Gesellschaft | Aktienanteil (%) |
Datum | Veröffentlicht über | Inhalt der Veröffentlichung |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 | Montanaro Asset Management Limited, London, Großbritannien | 2,94 | 07.07.2014 | DGAP | Montanaro Asset Management Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26. Juni 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,94 % (dies entspricht 290.358 Stimmrechten) betrug. Diese 2,94 % (dies entspricht 290.358 Stimmrechten) sind Montanaro Asset Management Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. |
| 17 | Montanaro European Smaller Companies plc, Dublin, Irland | 2,98 | 13.02.2014 | DGAP | Montanaro European Smaller Companies plc, Dublin, Irland, hat der Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10. Februar 2014 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 293.744 Stimmrechten) betrug. |
| 18 | Sun Life Assurance Company of Canada -U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA | 2,81 | 24.09.2015 | DGAP | Sun Life Assurance Company of Canada - U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Assurance Company of Canada - U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 19 | Sun Life Financial Inc., Toronto, Kanada | 2,81 | 24.09.2015 | DGAP | Sun Life Financial Inc., Toronto, Kanada, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Financial Inc. gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 20 | Sun Life Financial (U.S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA | 2,81 | 24.09.2015 | DGAP | Sun Life Financial (U.S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Financial (U.S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 21 | Sun Life Financial (U.S.) Investments LLC, Wellesley Hills, USA | 2,81 | 24.09.2015 | DGAP | Sun Life Financial (U.S.) Investments LLC, Wellesley Hills, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Financial (U.S.) Investments LLC., Wellesley Hills, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 22 | Sun Life Global Investments Inc., Toronto, Kanada | 2,81 | 24.09.2015 | DGAP | Sun Life Global Investments Inc., Toronto, Kanada, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Global Investments Inc., Toronto, Kanada, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 23 | Sun Life of Canada (U.S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, USA | 2,81 | 24.09.2015 | DGAP | Sun Life of Canada (U.S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life of Canada (U.S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 24 | TAM UK Holdings Limited, London, Großbritannien | 2,53 | 09.04.2015 | DGAP | TAM UK Holdings Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind TAM UK Holdings Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 25 | TC Financing Limited, London, Großbritannien | 2,53 | 09.04.2015 | DGAP | TC Financing Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind TC Financing Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 26 | The Capital Group Companies, Los Angeles, USA | 2,68 | 02.12.2014 | DGAP | The Capital Group Companies, Los Angeles, USA, haben Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 2 und S. 3 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 24. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden den Capital Group Companies, Los Angeles, USA, 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 2 und S. 3 WpHG zugerechnet. |
| 27 | Threadneedle Asset Management Holdings Limited, London, Großbritannien | 2,53 | 09.04.2015 | DGAP | Threadneedle Asset Management Holdings Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Asset Management Holdings Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 28 | Threadneedle Asset Management Holdings SARL, Luxemburg, Luxemburg | 2,53 | 09.04.2015 | DGAP | Threadneedle Asset Management Holdings SARL, Luxemburg, Luxemburg, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Asset Management Holdings SARL, Luxemburg, Luxemburg, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 29 | Threadneedle Asset Management Limited, London, Großbritannien | 2,53 | 09.04.2015 | DGAP | Threadneedle Asset Management Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Asset Management Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. |
| 30 | Threadneedle Holdings Limited, London, Großbritannien | 2,53 | 09.04.2015 | DGAP | Threadneedle Holdings Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Holdings Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. |
| 31 | Threadneedle Investment Services Limited, London, Großbritannien | 3,08 | 28.06.2013 | DGAP | Threadneedle Investment Services Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26. Juni 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,08 % (dies entspricht 303.567 Stimmrechten) beträgt. Diese 3,08 % (dies entspricht 303.567 Stimmrechten) sind Threadneedle Investment Services Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: Threadneedle Investment Funds ICVC. Threadneedle Investment Funds ICVC, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26. Juni 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,08 % (dies entspricht 303.567 Stimmrechten) beträgt. |
| 32 | Universal-Investment-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main, Deutschland | 2,93 | 01.02.2017 | DGAP |
I. Inhalt der Veröffentlichung zu Nr. 32
1. Angaben zum Emittenten
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Berliner Str. 43
35614 Asslar
Deutschland
2. Grund der Mitteilung
scroll
| Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten | |
| Erwerb/Veräußerung von Instrumenten | |
| Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte | |
| X | Sonstiger Grund: Veräußerung von Stimmrechten durch verwaltetes Sondervermögen |
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
scroll
| Name: | Registrierter Sitz und Staat: |
|---|---|
| Universal-lnvestment-Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Frankfurt am Main Deutschland |
4. Namen der Aktionäre
mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend 3 von 3
n/a
5. Datum der Schwellenberührung
27.01.2017
6. Gesamtstimmrechtsanteile
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| Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) | Anteil Instrumente (Summe 7.b.1.+ 7.b.1) | Summe Anteile (Summe 7.a. + 7.b.) | Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten | |
|---|---|---|---|---|
| neu | 2,93 % | 0,00 % | 2,93 % | 9867659 |
| letzte Mitteilung | 3,05 % | 0,00 % | 3,05 % | / |
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen
a. Stimmrechte (§§21, 22 WpHG)
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| ISIN | absolut | in % | ||
|---|---|---|---|---|
| direkt (§21 WpHG) | zugerechnet (§22 WpHG) | direkt (§21 WpHG) | zugerechnet (§ 22 WpHG) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| DE0006916604 | 0 | 239215 | 0 % | 2,93 % |
| Summe | 239215 | 2,93 % |
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
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| Art des Instruments | Fälligkeit / Verfall | Ausübungszeitraum / Laufzeit | Stimmrechte absolut | Stimmrechte in % |
|---|---|---|---|---|
| % | ||||
| Summe | % |
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
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| Art des Instruments | Fälligkeit/ Verfall | Ausübungszeitraum /Laufzeit | Barausgleich oder physische Abwicklung | Stimmrechte absolut | Stimmrechte in % |
|---|---|---|---|---|---|
| % | |||||
| Summe | % |
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichten
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| X | Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.). |
| Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem oberstem beherrschenden Unternehmen: |
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| Unternehmen | Stimmrechte in wenn 3% oder höher | Instrumente in %, wenn 5% oder höher | Summe in wenn 5% oder höher |
|---|---|---|---|
| — |
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG
(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
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| Datum der Hauptversammlung: | |
|---|---|
| Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: | % (entspricht Stimmrechten) |
10. Sonstige Erläuterungen
Im Umlauf befindliche Aktien per 31. Dezember 2016: 9.867.659
VII. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, 28. Februar 2017
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Bösser, Wirtschaftsprüfer
Hillebrand, Wirtschaftsprüfer
VIII. Versicherung der gesetzlichen Vertreter 2016
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Asslar, den 28. Februar 2017
Der Vorstand
Manfred Bender
Dr. Matthias Wiemer
V. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns 2016
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 111.343.785,96 wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende von Euro 3,60 auf jede dividendenberechtigte Stückaktie für das Geschäftsjahr 2016 | Euro | 35.523.572,40 |
| Vortrag auf neue Rechnung | Euro | 75.820.213,56 |
| Euro | 111.343.785,96 |
Die Dividende ist am 29. Mai 2017 zahlbar.
Der Gewinnvorschlag berücksichtigt, dass die Gesellschaft derzeit keine eigenen Aktien hält, die gemäß § 71 b AktG nicht dividendenberechtigt wären. Bis zur Hauptversammlung kann sich durch den Erwerb eigener Aktien die Zahl der dividendenberechtigten Aktien vermindern. In diesem Fall wird bei unveränderter Ausschüttung von 3,60 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag über die Gewinnverwendung unterbreitet werden.
VI. Bericht des Aufsichtsrats 2016
Sehr geehrte Aktionäre,
das Geschäftsjahr 2016 war politisch und makroökonomisch von großen Umwälzungen geprägt. Trotz dieses herausfordernden Umfelds konnte Pfeiffer Vacuum eines seiner besten Geschäftsjahre verzeichnen. Nach gutem Start und verhaltenem Verlauf zur Jahresmitte konnte zum Jahresende noch ein außergewöhnlicher Schlussspurt hingelegt werden. Insbesondere der in den letzten Jahren schwankende Bereich Halbleiterindustrie (Business Unit Semiconductor & Coating) zeigte wieder sein enormes Potenzial. Zugleich wurde das Optimierungsprogramm GaP (Growth and Profitability) konsequent vorangetrieben, dessen positive Effekte sich zunehmend in gesteigerter Ertragskraft niederschlagen.
Während des Geschäftsjahrs 2016 hat sich der Aufsichtsrat in acht Sitzungen über die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns informiert und diese mit dem Vorstand eingehend erörtert. Diese Aufsichtsratssitzungen fanden am 2. Februar, 18. Februar, 14. März, 2. Mai, 24. Mai, 20. Juli und 6. Dezember, jeweils in Asslar, und am 31. Oktober in Eschborn statt. Neben den Informationen aus den Aufsichtsratssitzungen erhielten alle Aufsichtsratsmitglieder detaillierte Monats- und Quartalsberichte zur Lage der Gesellschaft und der Vorsitzende des Aufsichtsrats zusätzlich die Protokolle aller Vorstandssitzungen. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen hat sich der Vorsitzende in Gesprächen mit dem Vorstand ständig über die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Der Aufsichtsrat war (mit Ausnahme von 1 Sitzung, in der 1 Aufsichtsratsmitglied entschuldigt fehlte) bei allen Sitzungen vollzählig.
Der Aufsichtsrat hat einen Vorstandsausschuss, einen Verwaltungsausschuss, einen Nominierungsausschuss und einen Prüfungsausschuss. Sitzungen des Prüfungsausschusses fanden am 14. März, 31. Oktober und 19. Dezember statt. Der Prüfungsausschuss stand zudem in regelmäßigem Kontakt mit dem Abschlussprüfer und hat mit diesem den Ablauf der Prüfung, die Prüfungsschwerpunkte und besondere Fragen der Prüfung besprochen und entschieden. Erstmalig hat der Prüfungsausschuss in dem nunmehr gesetzlich vorgeschriebenen Auswahlverfahren mehrere Wirtschaftsprüfungsgesellschaften angehört, befragt und auf Ihre Eignung für die Abschlussprüfung 2017 geprüft.
Schwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen waren neben dem allgemeinen Geschäftsgang und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens vor allem die Maßnahmen zur Profitabilitäts- und Effizienzsteigerung des Gesamtunternehmens im Rahmen des Projektes GaP einschließlich der Überlegungen zur stärkeren Konzentration der Herstellung einzelner Produktfamilien an einzelnen Standorten. Schwerpunkte waren ferner der Neubau und die örtliche Konzentration bei der amerikanischen Tochtergesellschaft in Nashua, New Hampshire, der Erwerb des amerikanischen Unternehmens ATC (Advanced Tests Concepts), das eine kostengünstige zerstörungsfreie Lecksuchertechnik entwickelt hat, die komplementär zur hochpreisigen Helium-Lecksuchertechnik von Pfeiffer Vacuum ist, sowie der Erwerb der restlichen Anteile an der Dreebit GmbH in Dresden (75,1 %), die eine führende Rolle im Servicegeschäft des attraktiven, halbleiterdominierten Marktes im Raum Dresden innehat; beide Transaktionen konnten im 1. Quartal 2017 erfolgreich abgeschlossen werden.
Schließlich wurden im Aufsichtsrat die Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil in Vorstand und Aufsichtsrat sowie auf Vorschlag des Nominierungsausschusses die Vorschläge an die Hauptversammlung von Kandidaten zur Aufsichtsratswahl in der Hauptversammlung am 24. Mai 2016 behandelt. Nicht mehr für eine Wiederwahl kandidierte Herr Wilfried Glaum, der mit Pfeiffer Vacuum seit 1972 verbunden war, zunächst als Angestellter, dann als Finanzvorstand und in den letzten zehn Jahren als geschätztes Mitglied des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Glaum herzlich für seinen stets wertvollen Rat. Neu in den Aufsichtsrat wurde Herr Filippo Beck aus Zürich gewählt.
Der Aufsichtsrat hat alle ihm nach Gesetz, Satzung und Deutschem Corporate Governance Kodex zugewiesenen Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft sorgfältig und uneingeschränkt überwacht.
Die Anforderungen an ein Risikomanagement sind gemeinsam mit dem Vorstand ausführlich besprochen worden. Der Aufsichtsrat hat sich wiederholt davon überzeugt, dass die versicherbaren Risiken ausreichend versichert sind und dass die betrieblichen, finanziellen und vertraglichen Risiken durch organisatorische Abläufe und Genehmigungsverfahren kontrolliert sind. Es existiert ein detailliertes Berichtswesen für die Gesellschaft und den Konzern, das einer kontinuierlichen Pflege und Weiterentwicklung unterworfen ist. In den operativen Einheiten sind alle Mitarbeiter gegenüber potenziellen Risiken sensibilisiert und zu entsprechender Berichterstattung angehalten. Dem Prüfungsausschuss ebenso wie dem Gesamtaufsichtsrat wurden die aktuellen Fragestellungen des Risikomanagements erläutert.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde im Aufsichtsrat eingehend erörtert. Vorstand und Aufsichtsrat erkennen den Deutschen Corporate Governance Kodex - mit einer Ausnahme - als für das Unternehmen und die Unternehmensführung verbindlich an. Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG konnte rechtzeitig vor Geschäftsjahresende von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben werden. Im Zusammenhang mit einer guten Corporate Governance hat sich der Aufsichtsrat auch detailliert mit seiner eigenen Effizienz beschäftigt und sie mit einem insgesamt positiven Ergebnis überprüft.
In den Aufsichtsratssitzungen sowie in Einzelgesprächen haben Aufsichtsrat und Vorstand auch die strategische Ausrichtung und Planung des Unternehmens eingehend beraten. Der Aufsichtsrat hat sodann das Budget für das Geschäftsjahr 2017 mit dem Vorstand diskutiert und verabschiedet.
Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Mai 2016 wurde die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, beauftragt, den Jahresabschluss und den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss der Gesellschaft sowie, soweit gesetzlich vorgeschrieben, der Tochtergesellschaften zu prüfen. Gemäß § 315 a HGB wurde auf einen Konzernabschluss nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuches verzichtet.
Der Prüfungsausschuss hat mit dem Abschlussprüfer u. a. folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt:
| ― | bestimmte Jahresabschlussposten, insbesondere |
| ― | Ansatz und Bewertung der Forderungen und Vorräte |
| ― | Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen (insbesondere der Gewährleistungsrückstellungen und Pensionen) |
| ― | Umsatzrealisierung; periodengerechte Umsatzabgrenzung |
| ― | Werthaltigkeit des Goodwill / Firmenwertes |
| ― | Werthaltigkeit der Beteiligungen und Ausleihungen im Einzelabschluss |
| ― | Aktivierung von Entwicklungskosten nach IAS 38 |
| ― | Ansatz und Bewertung Latenter Steuern |
| ― | Konsolidierungsbuchungen |
| ― | IFRS Überleitung, Anhang und Lagebericht |
| ― | Umsetzung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) im Einzelabschluss |
Der vom Vorstand erstellte Jahresabschluss nebst Lagebericht sowie der Konzernabschluss nach IFRS nebst Konzernlagebericht, jeweils für das Geschäftsjahr 2016, sind vom Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.
Die Jahresabschlüsse, die Lageberichte sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vorgelegen. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Prüfungsausschusses sowie in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 22. März 2017 ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer hat an beiden Sitzungen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung, insbesondere zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, berichtet sowie für ergänzende Fragen des Aufsichtsrats zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers nach eingehender eigener Prüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Konzernabschluss erhoben. Er hat Jahresabschluss und Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand dessen Vorschlag zur Ausschüttung einer Dividende eingehend diskutiert und sich sodann dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns angeschlossen.
Der Aufsichtsrat möchte dem Vorstand, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für ihren Einsatz im erfolgreichen Geschäftsjahr 2016 herzlich danken.
Asslar, den 22. März 2017
Dr. Michael Oltmanns, Aufsichtsratsvorsitzender