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Pfeiffer Vacuum Technology AG Annual Report 2011

Apr 19, 2012

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Annual Report

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Pfeiffer Vacuum Technology AG

Asslar

Jahresabschluss 2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Das Geschäftsjahr 2011 ist durch die abgeschlossene organisatorische und die weit vorangetriebene rechtliche Integration der zum 31. Dezember 2010 erworbenen Vakuumtechnologiesparte adixen des Alcatel-Lucent Konzerns geprägt. Während der Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG ("Pfeiffer Vacuum"), insbesondere die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, hiervon erheblich beeinflusst wurde, zeigen sich die unmittelbaren Auswirkungen für die Einzelgesellschaft Pfeiffer Vacuum Technology AG insbesondere in dem leicht gestiegenen Ertrag aus Gewinnabführung und den zusätzlich erzielten Zinserträgen aus den konzernintern ausgereichten Darlehen. Insgesamt erzielte die Pfeiffer Vacuum Technology AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 37,8 Mio. €, der deutlich über dem Vorjahreswert von 33,6 Mio. € liegt.

Die Gesellschaft

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Aßlar. Seit 15. April 1998 besteht ein Listing an der Deutschen Börse.

Zum 31. Dezember 2011 ist die Zahl der Tochtergesellschaften der Pfeiffer Vacuum Technology AG von 29 auf 25 Gesellschaften zurückgegangen. Zurückzuführen ist dies einerseits auf die im Jahr 2011 begonnene rechtliche Integration des adixen Geschäftsbereichs in den Pfeiffer Vacuum Konzern und die damit einhergehende Reduzierung der rechtlichen Einheiten. Dies wird sich im Jahr 2012 weiter fortsetzen. Darüber hinaus wurden im Rahmen der regionalen Optimierung der Präsenz zwei Konzerngesellschaften veräußert. Als Folge der gestiegenen Bedeutung des Absatzmarktes Benelux wurde in den Niederlanden die Pfeiffer Vacuum Benelux B.V. neu gegründet. Von den 25 Gesellschaften per Ende 2011 sind 21 Gesellschaften operativ tätige Gesellschaften. Die im Organigramm aufgeführten Gesellschaften adixen Vacuum Technology Ltd., Pfeiffer Vacuum Technology India Ltd. und adixen Vacuum Technology (Shanghai) Co. Ltd. werden in Folge der in 2011 vorgenommen Integration auf die entsprechende Pfeiffer Vacuum Gesellschaft des jeweiligen Landes, liquidiert werden.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Konzernstruktur zum 31. Dezember 2011 im Detail:

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Name Sitz Beteiligungsanteil

(in %)
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Pfeiffer Vacuum GmbH Deutschland 100,0
Pfeiffer Vacuum Au Stria GmbH Österreich 100,0
Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG Schweiz 99,4
Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Co. Ltd. China 100,0
Pfeiffer Vacuum (India) Ltd. Indien 27,0
Pfeiffer Vacuum Technology India Ltd. Indien 27,0
Pfeiffer Vacuum Ltd. Großbritannien 100,0
adixen Vacuum Technology Ltd. Großbritannien 100,0
Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB Schweden 100,0
Pfeiffer Vacuum Inc. Vereinigte Staaten 100,0
Pfeiffer Vacuum Brasil Ltda. Brasilien 100,0
Pfeiffer Vacuum Rus OOO Russland 100,0
Pfeiffer Vacuum Singapore Ltd. Singapur 100,0
Pfeiffer Vacuum Taiwan Corporation Ltd. Taiwan 100,0
Pfeiffer Vacuum Benelux B. V. Niederlande 100,0
Pfeiffer Vacuum Holding B. V. Niederlande 100,0
Pfeiffer Vacuum Italia S. p. A. Italien 100,0
Pfeiffer Vacuum (India) Ltd. Indien 73,0
Pfeiffer Vacuum Technology India Ltd. Indien 73,0
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd. Südkorea 75,5
Trinos Vakuum-Systeme GmbH Deutschland 100,0
adixen Vacuum Products SAS Frankreich 100,0
adixen Vacuum Technology (Shanghai) Co. Ltd. China 100,0
adixen Manufacturing Korea Co. Ltd. Südkorea 100,0
adixen Manufacturing Romania S.r.l. Rumänien 100,0
Pfeiffer Vacuum France SAS Frankreich 100,0
adixen Vacuum Technology Korea Ltd. Südkorea 100,0

Eine zentrale Rolle nimmt die Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar, ein. In dieser Gesellschaft sind die Produktion für alle Pfeiffer Vacuum Produkte und der Vertrieb für Deutschland sowie das zentrale Beteiligungsmanagement organisiert. Die Gesellschaft beschäftigt per 31. Dezember 2011 insgesamt 638 Mitarbeiter. Auf die adixen Vacuum Products SAS, Annecy, Frankreich, entfällt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die Gesellschaft beschäftigt zum Jahresende 598 Mitarbeiter und ist die zentrale Produktionsstätte für die adixen Produkte und zuständig für den Vertrieb in Frankreich.

Die weiteren Gesellschaften sind rechtlich selbstständige Kapitalgesellschaften, die überwiegend Vertriebsaufgaben wahrnehmen. Darüber hinaus sind die Trinos Vakuum-Systeme GmbH, adixen Manufacturing Korea Co. Ltd., adixen Vacuum Technology Korea Co. Ltd. und die adixen Manufacturing Romania S.r.l. mit der Montage von Produkten betraut. Rechtlich sind diese Gesellschaften im Wesentlichen in einer mit der deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) vergleichbaren Rechtsform organisiert.

Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Weltwirtschaft Nach einem Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4,9 % im Jahr 2010 hat sich die globale wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2011 mit einem Wachstum von 3,7 % leicht abgekühlt. Zurückzuführen war dies einerseits auf die verhalten optimistischen Basisdaten aus den führenden Industrienationen, die allerdings durch die Schuldenkrise in Europa und die Diskussion um Stabilität und Zukunft des Euro überlagert wurden. Zudem befinden sich die US-amerikanischen Staatsfinanzen in einer unverändert schwierigen Lage mit vielen ungelösten Problemen, was allerdings in der öffentlichen Diskussion in Deutschland vor dem Hintergrund der Eurokrise kaum noch Beachtung findet. Wachstumsmotor auch für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung waren erneut die chinesische und die indische Volkswirtschaft.

USA Nach einem BIP-Anstieg von 2,9 % im Jahr 2010 wurde in den USA im Jahr 2011 ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von 1,7 % erzielt. Die in der gesamten ersten Jahreshälfte vorherrschenden Rezessionstendenzen konnten im zweiten Halbjahr durch eine gestiegene Konsumfreude der privaten Haushalte ausgeglichen werden. Auch am Arbeitsmarkt hat sich die Situation entspannt. Es bleiben allerdings ungelöste Probleme im Bankensektor und vor allem bei den Staatsfinanzen, die eine insgesamt bessere volkswirtschaftliche Entwicklung verhinderten. Die Geldwertstabilität hat sich im Laufe des Jahres 2011 verbessert, was im Wesentlichen auf niedrigere Benzin- und Lebensmittelpreise zurückzuführen ist. Das versetzte die US-Notenbank Fed weiterhin in die Lage, mit einer Niedrigzinspolitik die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Die Fortsetzung dieser Strategie auch über das Jahr 2011 hinaus gilt als so gut wie sicher.

Europa Die wirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2011 in Europa tief gespalten. Deutschland wies nach einem BIP-Wachstum von 3,6 % im Vorjahr erneut ein überdurchschnittliches Wachstum von 3,0 % aus und wurde damit zum europäischen Wachstumsmotor. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch weiterhin niedrige Arbeitslosenzahlen. Allerdings ist auch festzustellen, dass die Wachstumsdynamik gerade im vierten Quartal 2011 deutlich abgenommen hat. Im Gegensatz dazu verschärfte sich im Laufe des Jahres die Wirtschafts- und Schuldenkrise in den südlichen Ländern der europäischen Union. Massive, aber zwingend notwendige Sparmaßnahmen belasteten die wirtschaftliche Entwicklung nicht nur in Griechenland, sondern auch in Spanien und Italien. Mit einer Wachstumsrate von 0,6 % beziehungsweise 0,3 % stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung in den zuletzt genannten Ländern. Frankreich rangierte mit einem BIP-Zuwachs von 1,6 % etwa auf dem Niveau des europäischen Durchschnitts (1,5 %). Ein Auseinanderbrechen der europäischen Währungsunion ließ sich letztlich nur durch umfassende Garantiezusagen von Deutschland und Frankreich sowie das Eingreifen der Europäischen Zentralbank verhindern. Inflationsängste wurden im Jahr 2011 dadurch verstärkt, dass die Verantwortung für die Geldwertstabilität zunehmend von der Zentralbank auf die Haushaltsdisziplin der Mitgliedsstaaten und damit in den Zuständigkeitsbereich der nationalen Parlamente verlagert wird. Gleichzeitig sehen Kritiker die Zentralbank zunehmend als Erfüllungsgehilfe der Politik, weil der Ankauf Schwächeinder Staatsanleihen nicht zu den Kernaufgaben einer Notbank gehört. Die Wirksamkeit der auf europäischer Ebene vereinbarten Schuldenbremse und die damit verbundenen Sanktionsmechanismen werden derzeit auf eher abstraktem Niveau diskutiert und müssen ihre Praxistauglichkeit nach Umsetzung in nationales Recht erst noch unter Beweis stellen. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass bis zum Ende des Jahres 2011 die Schuldenkrise in Deutschland und Frankreich, den Kernstaaten der europäischen Währungsunion, angekommen ist.

Asien Die Bedeutung des asiatischen Markts nimmt ständig zu, da viele Produkte, die wir in den USA und Europa verkaufen, letztlich vom Anlagenbauer nach Asien exportiert werden. Insgesamt wies Asien (ohne Japan) ein Gesamtwachstum von 7,4 % auf. Als einziges asiatisches Land, in dem wir nennenswerten Umsatz generieren, zeigte Japan im Jahr 2011 einen Rückgang des BIP (-1,0 %). Weitgehend unbeeinflusst von der Entwicklung der westlichen Volkswirtschaften stellte sich die Situation in China und in Indien dar. Nach 10,3 % und 9,0 % im Vorjahr wurden im Jahr 2011 zwar tendenziell niedrigere Wachstumsraten erzielt. Mit 9,1 % und 7,4 % waren diese aber - wie in den davorliegenden Jahren schon -weit überdurchschnittlich.

Maschinenbau- und Vakuumbranche

Die allgemein als spätzyklisch geltende Maschinenbauindustrie zeigte, bezogen auf die Auftragseingänge, nach einem starken Anstieg im Vorjahr im Jahr 2011 eine fallende Tendenz. Im Hinblick auf den deutschen Maschinenbau ist zu erkennen, dass die Auftragseingänge in 2011 aus Deutschland und dem europäischen Ausland etwa auf dem Niveau des Vorjahres lagen. Der insgesamt zu verzeichnende Rückgang war überwiegend auf eine geringere Anzahl an Aufträgen aus dem nicht-europäischen Ausland zurückzuführen. Ein Einbruch wird in dieser Entwicklung von Vertretern des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) jedoch nicht gesehen. Man geht von einer normalen zyklischen Entwicklung aus, bei der darüber hinaus der unmittelbare Vorjahresvergleich durch einen überdurchschnittlich hohen Auftragseingang im Jahr 2010 beeinflusst wurde. Auch die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau war im Jahr 2011 überdurchschnittlich gut. Nach der schweren Krise im Jahr 2009 lag allerdings die inflationsbereinigte Gesamtproduktion noch unter dem Wert aus dem Vorkrisenjahr 2008. In der Entwicklung der Ausfuhrumsätze spiegelte sich die volkswirtschaftliche Entwicklung wieder: Auch hier war eine besondere Dynamik im asiatischen, insbesondere im chinesischen Absatzmarkt zu erkennen. Vakuumtechnologie kommt in sehr vielen Industriezweigen zum Einsatz. Dementsprechend ist auch die Vakuumbranche vor dem Hintergrund der weltweiten konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Daraus ergab sich im Berichtszeitraum eine insgesamt leicht rückläufige Entwicklung. Innerhalb der für die Vakuumindustrie wichtigen Marktsegmente zeigten sich jedoch erhebliche Unterschiede. So hat etwa die stark zyklische Halbleiterindustrie nach einem sehr guten Vorjahr in 2011 wieder an Dynamik verloren, ebenso die Beschichtungsindustrie, die stark durch die Situation der Solarbranche geprägt war. Als weitgehend konstant stellte sich die Situation in den Marktsegmenten Forschung & Entwicklung und Analytik dar. Das sehr heterogene Marktsegment Industrie zeigte demgegenüber leichte Zuwächse.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Haupttätigkeit der Pfeiffer Vacuum Technology AG ist die Holdingfunktion, das Cash-Management für die deutsche Tochtergesellschaft in Aßlar, die Finanzierungsfunktion für den konzernweiten Liquiditätsbedarf sowie die Vermietung der Gebäude an die Pfeiffer Vacuum GmbH in Aßlar. Der bestehende Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Pfeiffer Vacuum GmbH beeinflusst das Ergebnis der Gesellschaft wesentlich.

Der Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG liegt mit 37,8 € um 12,4 % über dem Vorjahreswert von 33,6 Mio. €. Maßgeblich beeinflusst wird dieses Ergebnis durch die Ergebnisabführung der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von 47,6 Mio. € (Vorjahr: 46,9 Mio. €).

Die Geschäftsentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH verlief im Jahr 2011 in allen wesentlichen Regionen sehr gut, wie die folgende Tabelle verdeutlicht. Bei der Entwicklung der Region Deutschland ist zu berücksichtigen, dass der Umsatz des Jahres 2010 durch die Abwicklung eines Großauftrages aus dem Bereich Systeme positiv beeinflusst war. Bereinigt um diesen Sondereffekt ist der Umsatz hier ebenfalls deutlich gestiegen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass durch die rückwirkende Verschmelzung der bisherigen deutschen adixen Vertriebsgesellschaft auf die Pfeiffer Vacuum GmbH die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst wurde.

Umsatz nach Regionen (in T€)

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2011 2010 Veränderung
Deutschland 80.510 87.291 -7,8 %
Europa (exklusive Deutschland) 44.295 36.803 20,4 %
Asien 41.728 35.366 18,0 %
USA 36.078 38.919 -7,3 %
Rest der Welt 902 2.130 -57,7 %
Gesamt 203.513 200.509 1,5 %

Die Betrachtung der Umsatzentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH nach Produkten zeigt für grundsätzlich alle Produktgruppen einen Umsatzanstieg. Davon abweichend ist im Bereich Systeme ein Umsatzrückgang zu verzeichnen, bedingt durch den im Jahr 2010 enthaltenen Umsatz aus einem Großauftrag Bemerkenswert ist die Entwicklung bei den Vorpumpen, bei denen ein deutlicher Anstieg um mehr als 50 % zu verzeichnen ist. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die Umsätze mit Vorpumpen aus dem adixen Produktportfolio als Folge der zuvor genannten Verschmelzung.

Umsatz nach Produkten (in T€)

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2011 2010 Veränderung
Turbopumpen 98.812 85.669 15,3 %
Instrumente und Komponenten 42.681 39.123 9,1 %
Vorpumpen 38.312 24.803 54,5 %
Service 18.885 14.704 28,4 %
Systeme 4.823 35.930 -86,6 %
Sonstige - 280
Gesamt 203.513 200.509 1,5 %

Auf den Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben sich darüber hinaus die Personalaufwendungen (2,9 Mio. € nach 1,5 Mio. € im Vorjahr) und das Finanzergebnis von 1,6 Mio. € ausgewirkt. Nach einem Finanzergebnis von 1,5 Mio. € im Vorjahr bedeutet dies eine leichte Verbesserung, obwohl Zinsaufwendungen im Jahr 2011 deutlich um 2,3 Mio. € gestiegen sind, im Wesentlichen bedingt durch die Kosten der teilweisen Fremdfinanzierung des adixen Erwerbs. Darüber hinaus enthielt das Vorjahr Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren (1,6 Mio. €). Diese Ergebnisbelastungen wurden durch die deutlich höheren Zinserträge aus der konzernweiten Finanzierungsfunktion (4,4 Mio. € im Vergleich zu 0,7 Mio. € im Vorjahr) mehr als ausgeglichen. Ergebnisverbessernd wirkte sich außerdem der Wegfall der im Vorjahr ausgewiesenen außerordentlichen Aufwendungen aus der Erfassung der Bewertungsunterschiede bei den Pensionsrückstellungen (1,7 Mio. €) aus. Der zum I.Januar 2010 ermittelte Unterschiedsbetrag aus der erstmaligen Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bewertungsregeln wurde im Jahr 2010 vollständig den Rückstellungen zugeführt. Trotz der insgesamt verbesserten Ertragslage konnte der Ertragsteueraufwand von 15,8 Mio. € auf 13,9 Mio. € reduziert werden. Einhergehend mit dem reduzierten Steueraufwand ist auch die an die Organgesellschaft weiterbelastete Steuerumlage um 1,4 Mio. € auf 6,4 Mio. € zurückgegangen.

Vermögens- und Finanzlage

Nachdem die Vermögenslage im Vorjahr erheblich durch die Akquisition der Vakuumsparte adixen verändert wurde, haben sich im Berichtsjahr 2011 keine derart tiefgreifenden Veränderungen der Bilanzsumme ergeben. Diese beträgt zum 31. Dezember 2011 insgesamt 301,0 Mio. € (Vorjahr: 295,7 Mio. €). Mit 134,3 Mio. € liegen die Anteile an verbundenen Unternehmen nur leicht unter dem Wert des Vorjahres (134,6 Mio. €), obwohl die Integration der adixen Unternehmen im Jahr 2011 zu einigen Verschiebungen im direkten und indirekten Anteilsbesitz geführt hat. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen liegen mit 78,8 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert (92,3 Mio. €). Erheblich gestiegen sind demgegenüber die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die mit 21,2 Mio. € um 15,2 Mio. € über dem Vorjahreswert (6,0 Mio. €) liegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere Forderungen aus Ergebnisabführung an die Pfeiffer Vacuum GmbH.

Auf der Passivseite ist der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen durch den Anstieg des Eigenkapitals begründet. Nach 215,0 Mio. € Vorjahr beträgt das Eigenkapital zum 31. Dezember 2011 nunmehr 224,1 Mio. €; dies entspricht einem Anstieg um 9,1 Mio. €. Die weiteren Positionen auf der Passivseite zeigen zum Ende des Geschäftsjahres 2011 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2011 sind wir insgesamt sehr zufrieden. Trotz des Wegfalls des Umsatz- und Ergebnisbeitrags aus einem Großauftrag der Pfeiffer Vacuum GmbH konnte die Gewinnabführung gesteigert werden. In allen wesentlichen Regionen und Märkten sind ebenfalls positive Entwicklungen zu verzeichnen. Nach dem Abschluss der organisatorischen Integration verläuft auch die rechtliche Integration von adixen in die Pfeiffer Vacuum Konzernstrukturen planmäßig. Gleichwohl liegt noch ein gutes Stück des Weges vor uns. Erste Erfolge im Konzern sind erkennbar und bestätigen unsere Zielsetzung, Weltmarktführer in der Vakuumbranche zu werden.

Bericht nach § 289 Abs. 4 HGB ("Bericht zur Übernahmesituation")

Das gezeichnete Kapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG beläuft sich zum 31. Dezember 2011 unverändert auf 25.261 T € und besteht aus insgesamt 9.867.659 nennwertlosen Stückaktien. Es existieren und existierten keine unterschiedlichen Aktiengattungen, sodass alle Aktien die gleichen Rechte, insbesondere die gleichen Stimm- und Dividendenbezugsrechte, verbriefen. Dementsprechend beträgt der rechnerische Anteil am gezeichneten Kapital jeweils 2,56 €.

Anteilseigner mit einer Beteiligungsquote größer 10 % bestanden zum 31. Dezember 2011 nach unserem Kenntnisstand nicht. Zum 31. Dezember 2010 hatte Arnhold and S. Bleichroeder Holdings mit Sitz in New York inklusive der First Eagle Funds 14,95 % der Stimmrechte der Gesellschaft und ist durch Veräußerungen im Jahr 2011 unter die Beteiligungsquote von 10 % gefallen.

Satzungsänderungen können von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der bei der Hauptversammlung anwesenden Stimmen beschlossen werden, es sei denn, das Gesetz schreibt zwingend eine größere Mehrheit vor. Nach unserer Kenntnis bestehen keine Beschränkungen die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffend. Gemäß der Satzung der Gesellschaft werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2011 ist der Vorstand ermächtigt, das gezeichnete Kapital um bis zu 12.630.603,24 € oder 4.933.829 Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Diese Ermächtigung gilt bis zum 25. Mai 2016 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats. Nach der Kapitalerhöhung um 897.059 Aktien im rechnerischen Nennwert von 2.296 T€ im Jahr 2010 betrug das genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2010 insgesamt 9.186 T€.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2009 ist der Vorstand ermächtigt, Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 200.000.000,00 € mit einer Laufzeit von längstens 10 Jahren zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.242.650 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 5.741.184,00 € zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2014 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Auf der Hauptversammlung am 20. Mai 2010 haben die Aktionäre Pfeiffer Vacuum zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu 2.296.473,60 € (897.060 Aktien entsprechend 10 % des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung) und ist gültig bis zum 19. Mai 2015.

Zum 31. Dezember 2011 werden unverändert zum Vorjahr keine eigenen Aktien gehalten.

Weitere Besonderheiten, auf die im Rahmen von § 289 Abs. 4 HGB einzugehen wäre, bestehen nicht.

Bericht nach § 289 Abs. 5 HGB

Da die Pfeiffer Vacuum Technology AG eine kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264d HGB ist, sind gemäß § 289 Abs. 5 HGB die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zu beschreiben.

Die Zielsetzung des Internen Kontrollsystems des Rechnungslegungsprozesses ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit zu gewährleisten, dass trotz der identifizierten Risiken ein regelkonformer Jahresabschluss erstellt wird.

Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle Bereiche eingebunden. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Rechnungslegung und die Gesamtaussage des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:

Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Rechnungslegungsprozess;
Monitoringkontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses durch den Vorstand;
präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen sowie in operativen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht generieren (inklusive einer Funktionstrennung);
Maßnahmen, die die ordnungsmäßige EDV-gestützte Verarbeitung von rechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen.

Corporate Governance Bericht /

Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB

Die im Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) enthaltenen Empfehlungen und Anregungen sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil unserer Unternehmensführung und Unternehmenskultur. Sowohl die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat als auch eine hohe Transparenz bei der Unternehmenskommunikation und bei der Rechnungslegung sind seit jeher Grundprinzipien. Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat richten ihre Tätigkeit an diesen Prinzipien aus. Wesentliche Anpassungen an den Kodex waren und sind somit nicht notwendig.

Vorstand und Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben im November 2011 die nach § 161 AktG erforderliche Entsprechenserklärung für das Jahr abgegeben. Sie wurde den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (www.pfeiffer-vacuum.de) dauerhaft zugänglich gemacht. Von den Empfehlungen des DCGK wurde in den folgenden Punkten abgewichen:

Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt eine angemessene Berücksichtigung beziehungsweise Beteiligung von Frauen bei der Besetzung von Führungs-, Vorstands- und Aufsichtsratspositionen. Vorstand und Aufsichtsrat halten die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht nicht für ein Merkmal, das eine Kandidatin beziehungsweise einen Kandidaten für eine bestimmte Position besonders qualifizieren würde. (DCGK Ziffer 4.1.5, 5.1.2 und 5.4.1)
Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder besteht und bestand aus einem Fixum und enthält keinen erfolgsorientierten variablen Bestandteil. Die Vergütung wird im Vergütungsbericht ausgewiesen. (DCGK Ziffer 5.4.6)

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist das höchste Organ der Gesellschaft. Auf der Hauptversammlung haben die Aktionäre die Möglichkeit, ihr Stimmrecht selbst auszuüben oder durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben zu lassen. Die Aktionäre treffen auf der Hauptversammlung wesentliche Entscheidungen, etwa über die Gewinnverwendung, die Änderung der Satzung oder die Zustimmung zu Aktienrückkaufprogrammen. Alle für die Hauptversammlung wesentlichen Informationen und Dokumente werden den Aktionären rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Tagesordnung und eine Erläuterung der Teilnahmebedingungen sowie die Rechte der Aktionäre werden in der Regel eineinhalb Monate vor dem Hauptversammlungstermin bekannt gegeben. Alle Dokumente und Informationen zur Hauptversammlung stehen auch über unsere Website zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf elektronischem Wege Fragen an die Mitarbeiter unserer Investor-Relations-Abteilung zu richten. Mit unserem Finanzkalender, der im Geschäftsbericht, in den Quartalsberichten sowie auf unseren Internetseiten veröffentlicht wird, informieren wir Aktionäre und Interessenten während des Jahres über wesentliche Termine, Veröffentlichungen und Ereignisse. Außerdem stehen wir durch unsere aktive Investor-Relations-Tätigkeit in enger Verbindung mit unseren Aktionären. Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit, sich mit Fragen an das Unternehmen zu wenden.

Vorstand

Der Vorstand besteht im Jahr 2011, wie zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres, aus zwei Personen: Diplom-Betriebswirt Manfred Bender (Vorstandsvorsitzender) und Diplom-Ingenieur Dr. Matthias Wiemer. Beide Vorstandsmitglieder sind für die Weiterentwicklung und die Strategie des Unternehmens verantwortlich. Sie sind des Weiteren stark in das tägliche Geschehen im Unternehmen eingebunden und tragen operative Verantwortung.

Die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands stellt sich wie folgt dar:

Bei Ausübung der Vorstandsfunktion gilt das Vier-Augen-Prinzip: Wesentliche Entscheidungen werden stets gemeinsam getroffen. Bei persönlichen Ausgaben wie beispielsweise Spesen ist die Zustimmung des anderen Vorstandsmitglieds beziehungsweise eines Vertreters erforderlich. Neben der täglichen engen Zusammenarbeit und gegenseitigen Information findet 14-tägig eine Vorstandssitzung statt. Es wird ein Protokoll verfasst, von dem der Aufsichtsratsvorsitzende eine Kopie erhält.

Der Vorstand arbeitet ausschließlich für Pfeiffer Vacuum. Daneben gehörte Manfred Bender bis zum 12. Mai 2011 dem Aufsichtsrat der Technotrans AG, Sassenberg, Deutschland, und seit dem Jahr 2010 dem Aufsichtsrat der Volksbank Heuchelheim eG, Heuchelheim, Deutschland, an.

Aufsichtsrat

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und der Satzung der Pfeiffer Vacuum Technology AG besteht der Aufsichtsrat aus insgesamt sechs Personen. Vier Personen repräsentieren die Anteilseigner, zwei Personen die Beschäftigten der Gesellschaft.

Der Aufsichtsrat im Jahr 2011 setzt sich wie folgt zusammen:

Dr. Michael Oltmanns (Vorsitzender), Rechtsanwalt und Steuerberater
Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender), Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter), Entwicklungsingenieur
Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter), Betriebsratsvorsitzender
Wilfried Glaum, Betriebswirt
Dr. Wolfgang Lust, Unternehmer

Alle Aufsichtsratmitglieder der Anteilseigner wurden im Mai 2011 durch die Hauptversammlung für eine Amtszeit von 5 Jahren wiedergewählt. Für die Wahl unterbreitet der Nominierungsausschuss dem Aufsichtsrat einen Wahlvorschlag. Bei der Auswahl der Kandidaten wird darauf geachtet, dass dem Aufsichtsrat jederzeit Mitglieder angehören, die über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen und hinreichend unabhängig sind. Dabei werden auch die internationale Geschäftstätigkeit des Konzerns und potenzielle Interessenkonflikte berücksichtigt.

Der Aufsichtsrat hat als konkrete Ziele seiner Zusammensetzung berufliche Vielfalt (zumindest aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Recht), Internationalität durch im Ausland erworbene Berufserfahrung, Vermeidung potenzieller Interessenkonflikte durch Ausschluss von Nähebeziehungen zu Wettbewerbern sowie eine Altersgrenze bei Beginn der Amtszeit in Höhe des gesetzlichen Rentenalters festgelegt. Die Ziele wurden bisher berücksichtigt, und dies ist auch bei zukünftigen Wahlvorschlägen beabsichtigt.

An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Berichtszeitraum keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gezahlt beziehungsweise gewährt. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind, traten nicht auf. Schließlich sieht die Geschäftsordnung für den Vorstand vor, dass der Aufsichtsrat bei wesentlichen Geschäftsvorfällen seine Zustimmung erteilen muss.

Nach der Empfehlung des DCGK gehören nicht mehr als zwei ehemalige Vorstandsmitglieder dem Aufsichtsrat von Pfeiffer Vacuum an. Ferner prüft der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit seiner Mitglieder. Dafür hat er Grundsätze für die Beurteilung der Unabhängigkeit festgelegt, die sich insbesondere am Kodex orientieren. Nach diesen Grundsätzen ist die Mehrheit der gegenwärtigen Aufsichtsratsmitglieder als unabhängig anzusehen, sodass eine unabhängige Beratung und Überwachung des Vorstands gewährleistet ist.

Die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) ist bei Pfeiffer Vacuum eine lange geübte Praxis. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Götz Timmerbeil, ist als Wirtschaftsprüfer hervorragend qualifiziert, die Tätigkeiten des Prüfungsausschusses, insbesondere Fragen zur Rechnungslegung, zur Compliance und zum Risikomanagementsystem, zu verantworten.

Weitere Ausschüsse des Aufsichtsrats sind der Vorstandsausschuss und der Verwaltungsausschuss. In der Vergangenheit beriet der Vorstandsausschuss im Detail die Personalangelegenheiten der Vorstandsmitglieder, bevor sie - entsprechend den Vorgaben des DCGK - vom gesamten Aufsichtsrat beschlossen wurden. Die Festlegung der Vorstandsvergütung erfolgt unter Beachtung der Regelungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung. Der Verwaltungsausschuss befasst sich insbesondere mit durch den Aufsichtsrat zustimmungspflichtigen Geschäften und mit Verträgen mit Aufsichtsratsmitgliedern.

Die Zuordnung der Mitglieder des Aufsichtsrats zu den einzelnen Ausschüssen ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:

Personelle Zusammensetzung der Aufsichtsratsausschüsse

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Nominierungsausschuss Prüfungsausschuss Vorstandsausschuss Verwaltungsausschuss
Dr. Michael Oltmanns Vorsitzender Ja Vorsitzender Vorsitzender
Götz Timmerbeil Ja Vorsitzender Ja Ja
Wilfried Glaum Ja Ja Ja -
Helmut Bernhardt - - - Ja
Dr. Wolfgang Lust - - - -
Manfred Gath - - - -

Die folgenden Mitglieder übten weitere Aufsichtsratmandate aus:

Dr. Michael Oltmanns: Becker Mining Systems AG, Friedrichsthal (Vorsitzender), Jetter AG, Ludwigsburg (Vorsitzender), Merkur Bank KGaA, München (Vorsitzender) und Scholz AG, Essingen (Vorsitzender)

Götz Timmerbeil: VfL Handball Gummersbach GmbH (Vorsitzender), Arena Gummersbach GmbH & Co. KG (stellvertretender Vorsitzender)

Dr. Wolfgang Lust: GeckoGroup AG, Wetzlar (ab 15. August 2011)

Die Gesellschaft hat für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtrats eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung) abgeschlossen.

Zusammenarbeit Vorstand und Aufsichtsrat

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Corporate Governance und dient dem Wohl der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang finden vierteljährlich Aufsichtsratssitzungen statt, bei denen die Vorstände ausführlich über den Verlauf des operativen Geschäfts berichten. Gegebenenfalls erläutern auch weitere Führungskräfte die aktuellen Themen ihrer jeweiligen Verantwortungsgebiete. Bei Bedarf werden darüber hinaus außerordentliche Sitzungen abgehalten. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat durch ein monatliches Berichtswesen über die allgemeine Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage.

Vergütungsbericht

Im nachfolgenden Abschnitt wird die Vergütung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats erläutert.

Vergütung des Vorstands Die Vorstandsvergütung wurde vom gesamten Aufsichtsrat verabschiedet und besteht aus einem fixen und einem variablen Teil sowie aus Sachbezügen (Dienstwagen, Unfallversicherung). Der variable Anteil ist grundsätzlich abhängig von Umsatz, Betriebsergebnis und Ergebnis nach Steuern des Konzerns.

Im Jahr 2011 betrug das Fixum 240 T€ für Manfred Bender und 190 T€ für Dr. Matthias Wiemer. Der variable Anteil betrug im Jahr 2011 für Manfred Bender 533 T€ und 357 T€ für Dr. Matthias Wiemer. Sachbezüge fielen in Höhe von 13 T€ beziehungsweise 11 T€ an. Somit beträgt die Vergütung für Manfred Bender im Jahr 2011 insgesamt 786 T€ (Vorjahr: 856 T€) und für Dr. Matthias Wiemer 558 T€ (Vorjahr: 603 T€). Nach einer Gesamtvergütung des Vorstands von 1.459 T€ im Jahr 2010 beträgt die Gesamtvergütung im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.344 T€.

Der variable Anteil besteht in einer Tantieme, die der Aufsichtsrat festlegt. Bisher hat er sich in Ausübung seines Ermessens an der Entwicklung des Konzerns in den Kennziffern Umsatz, Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen sowie Jahresüberschuss orientiert.

Der Aufsichtsrat kann durch Ermessensausübung verhindern, dass außerordentliche Entwicklungen zu unangemessenen Ausschlägen der variablen Vergütung führen. Die Entwicklung der Tantieme orientiert sich an der Entwicklung des Erfolges des Konzerns und am Ergebnis vor Steuern. Die Tantieme wird jedoch einem Nachhaltigkeitsvorbehalt unterworfen. Dies bedeutet: Steigt der Erfolg des Konzerns im Bemessungsjahr gegenüber dem Durchschnitt der beiden Vorjahre, so ist der Erfolg im Bemessungsjahr bewiesenermaßen nur in Höhe dieses Durchschnitts der beiden Vorjahreserfolge nachhaltig, die Tantieme insoweit also verdient und fällig. In Höhe des darüber hinausgehenden Teils ist die Nachhaltigkeit jedoch noch nicht bewiesen. Deshalb wird von der Tantieme, soweit sie sich an diesem übersteigenden Teil orientiert, nur ein kleinerer Teil mit Feststellung des Jahresabschlusses des Bemessungsjahres fällig (sogenannter Kurzzeitanreiz oder Short Term Incentive). Der größere Teil (sogenannter Langzeitanreiz oder Long Term Incentive) wird dagegen erst zwei Jahre später fällig und zwar in voller Höhe nur dann, wenn der durchschnittliche Erfolg dieser zwei Folgejahre mindestens so hoch ist wie der durchschnittliche Erfolg der beiden Vorjahre. Fällt er darunter, reduziert sich der Langzeitanreiz entsprechend. Durch diesen Nachhaltigkeitsvorbehalt soll die Honorierung von sogenannten "Strohfeuern" zu Lasten nachhaltiger Ertragskraft vermieden werden.

Für Manfred Bender besteht eine Versorgungszusage in Höhe von 60 % (Vorjahr: 20 %) des letzten Fixgehaltes. Für Dr. Matthias Wiemer besteht eine Versorgungszusage in Höhe von 20 % des letzten Fixgehaltes. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2011 Nettopensionsaufwendungen nach IFRS in Höhe von 1.079 T€ (Manfred Bender) beziehungsweise 70 T€ (Dr. Matthias Wiemer) in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (Vorjahr: 28 T€ und 60 T€). Darüber hinaus bestehen Versorgungszusagen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern. Die auf diesen Personenkreis entfallenden Nettopensionsaufwendungen des Jahres belaufen sich auf 136 T€ (Vorjahr: 129 T€). Nach 217 T€ im Jahr 2010 wurde im aktuellen Jahr insgesamt eine Zuführung zum Pfeiffer Vacuum Trust e.V. in Höhe von 237 T€ vorgenommen. Die für Vorstandsmitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder bestehende Nettopensionsverpflichtung beträgt somit 906 T€ (Vorjahr: Nettovorauszahlung 142 T€). Die laufenden Pensionen im Jahr 2011 betragen unverändert 329 T€.

Vergütung des Aufsichtsrats Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine fixe Vergütung, die von der Hauptversammlung festgelegt wird. Im Jahr 2011 stimmte die Hauptversammlung einer Erhöhung der Aufsichtsratvergütung zu.

Im Jahr 2011 erhielt Dr. Michael Oltmanns eine Vergütung von 75 T€ (Vorjahr: 45 T€), während Götz Timmerbeil 50 T€ (Vorjahr: 30 T€) erhielt. Helmut Bernhardt, Manfred Gath und Wilfried Glaum erhielten jeweils 25 T€ (Vorjahr: jeweils 15 T€). Auch für Dr. Wolfgang Lust betrug die Vergütung in 2011 25 T€, nachdem im Vorjahr 9 T€ gezahlt wurden. Michael Anderson, der im Jahr 2010 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist, erhielt 6 T€ im Jahr 2010. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats im Jahr 2011 betrug damit 225 T€ (Vorjahr: 135 T€).

Sofern Aufsichtsratsmitglieder während eines Geschäftsjahres neu gewählt werden oder ausscheiden, wird die Vergütung zeitanteilig gezahlt.

Negativaussage Über die genannten Vergütungsbestandteile hinaus gab es im Berichtsjahr keine weiteren Leistungen an Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder. Insbesondere wurden keine Aktienoptionen gewährt, keine Darlehensansprüche begründet und keine Haftungszusagen ausgesprochen. Ebenfalls bestehen keine besonderen Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Beendigung der Vorstands- oder Aufsichtsratstätigkeit.

Transparenz

Der Anspruch, allen Zielgruppen die gleichen Informationen zum gleichen Zeitpunkt zeitnah zur Verfügung zu stellen, hat in unserer Unternehmenskommunikation einen hohen Stellenwert. Dies äußert sich unter anderem darin, dass alle wesentlichen Informationen in deutscher und englischer Sprache herausgegeben werden. Anteilseigner und Interessenten können sich über das Internet direkt über aktuelle Entwicklungen im Konzern informieren. Sämtliche Ad-hoc-Mitteilungen der Pfeiffer Vacuum Technology AG werden auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Den Erwerb und die Veräußerung von Pfeiffer Vacuum Aktien durch die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats werden gemäß § 15a Wertpapierhandelsgesetz unverzüglich europaweit und auch über die Internetseite unter www.pfeiffer-vacuum.de veröffentlicht. Im Jahr 2011 fand kein solcher Erwerb und auch keine solche Veräußerung statt.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Entsprechend den gesetzlichen Regelungen werden der Konzernabschluss von Pfeiffer Vacuum und die Quartalsfinanzberichte in Übereinstimmung mit den aktuell gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Einzelabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG als oberste Konzerngesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2011 durch die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, Deutschland, geprüft. Die Ernst & Young GmbH ist auch Abschlussprüfer für den Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG.

Mit dem Abschlussprüfer wurde vereinbart, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses über Ausschluss- oder Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten, unverzüglich unterrichtet wird, soweit diese nicht umgehend beseitigt werden. Der Abschlussprüfer soll auch über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse, die sich bei der Abschlussprüfung ergeben, unverzüglich berichten. Außerdem hat der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat zu informieren beziehungsweise im Prüfungsbericht zu vermerken, wenn er im Zuge der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, die mit der vom Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG abgegebenen Entsprechenserklärung nicht vereinbar sind.

Chancen und Risikobericht

Unternehmerisches Handeln dient dazu, den Unternehmenswert durch das gezielte Ausnutzen von identifizierten Chancen zu erhöhen. Untrennbar damit verbunden ist das Eingehen von Risiken. Das von uns eingesetzte Chancen- und Risikomanagementsystem dient der Optimierung des Verhältnisses von Risiken und Chancen im Sinne eines nachhaltigen Geschäftserfolgs. Um dies zu gewährleisten, setzen wir geeignete Instrumente wie ein entsprechendes Handbuch beziehungsweise eine Risikoinventur zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Steuerung ein und entwickeln diese weiter.

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem von Pfeiffer Vacuum bezieht alle Konzernebenen ein. Das System wird in einem für alle Mitarbeiter zugänglichen Risikohandbuch beschrieben, welches nach Bedarf aktualisiert wird. Unsere flache Hierarchie und die schnellen Kommunikationswege helfen, Risiken auf jeder Unternehmensebene rasch zu erkennen und ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Die seit 2002 eingesetzte Risikobeauftragte überwacht die korrekte Durchführung des Risikomanagements und die vollständige Risikoinventur. Die Risikoinventur wird in der Konzernzentrale durch die Bereichsleiter und in den Tochtergesellschaften durch deren Geschäftsführer durchgeführt. Durch die Zusammenführung aller Inventuren auf einer aggregierten Ebene ergibt sich ein differenziertes Gesamtbild der Risikolage des Konzerns.

Quartalsweise werden die Risikoinventuren aktualisiert, wobei wir neben der konkreten Beschreibung der Risiken auch den möglichen quantitativen Einfluss auf das Betriebsergebnis, die Eintrittswahrscheinlichkeit und geeignete Gegenmaßnahmen bestimmen. Am Jahresende werden die Berichte zu einem vollständigen Risikobericht verdichtet, der sowohl von der Risikobeauftragten als auch vom Vorstand überprüft wird. Innerhalb der einzelnen Marktsegmente haben wir darüber hinaus die Bereiche des Risikomanagements definiert und die nötigen Verfahrensabläufe sowie Frühwarn- und Überwachungssysteme etabliert. Das monatliche Konzernberichtswesen unterstützt das Risikomanagement mit vielfältigen Kennzahlen und Berichten, die dem Vorstand und dem Aufsichtsrat als wesentliche Grundlage dienen, regelmäßig über die laufenden Geschäfte zu beraten. Auch der monatlich stattfindende Führungskreis und die monatlichen Telefonkonferenzen sind fest eingerichtete Gremien, die den Bereichsleitern und unseren Tochtergesellschaften die Möglichkeit geben, sich über potenzielle Risiken und deren Behandlung mit dem Vorstand auszutauschen.

Neben dem monatlichen Berichtswesen unterstützt uns unser internes Kontrollsystem (IKS) dabei, Risiken in den täglich ablaufenden Prozessen aufzudecken und so möglichen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Hierbei werden vor allem Prozesse überprüft, die einen wesentlichen Einfluss auf das Finanzergebnis von Pfeiffer Vacuum haben. Regelmäßig durchgeführte Kontrollen beugen daher menschlichem Versagen, Systemfehlern und Verstößen gegen die internen Vorschriften vor.

Risikomanagement in Bezug auf die Konzernrechnungslegung

Neben dem allgemeinen Risikomanagement unterstützt das IKS insbesondere das Risikomanagement in Bezug auf die Konzernrechnungslegung. Um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung zu gewährleisten, existieren bei Pfeiffer Vacuum interne Richtlinien und Organisationsanweisungen, die konzernweit Anwendung finden und regelmäßig aktualisiert werden. Um die Regelungen immer konform mit aktuellen Gesetzen und Vorschriften zu halten, arbeiten unsere internen Experten fallbezogen auch mit externen Ansprechpartnern zusammen. So können wir sichergehen, dass unsere Rechnungslegung den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach IFRS entspricht.

Unser IKS identifiziert die Prozesse, welche auf die Konzernrechnungslegung einen wesentlichen Einfluss haben. Die Risiken dieser Prozesse werden aufgedeckt und bewertet. Außerdem werden geeignete Maßnahmen benannt, um Fehler zu vermeiden, und es werden entsprechende Kontrollen installiert. Dazu gehören zum Beispiel das Vier-Augen-Prinzip oder auch die Gewährleistung einer optimalen Datenqualität durch die Nutzung eines einheitlichen Konsolidierungswerkzeugs.

Chancenmanagementsystem

Das Chancenmanagement von Pfeiffer Vacuum ist eng mit dem Risikomanagement verknüpft, da viele Risiken auch eine Chance bergen, die es gegebenenfalls auszunutzen gilt. Deswegen werden die Risiken der Risikoinventur gleichzeitig auf mögliche Chancen untersucht, woraus sich eine Korrelation ergibt. Ob die möglichen Chancen oder Risiken überwiegen, wird von uns in umfassenden EntScheidungsprozessen analysiert, sodass wir nur Risiken eingehen, die kontrollierbar scheinen und durch die sich bietenden Chancen kompensiert werden.

Um explizit auch die branchen- und gesamtwirtschaftlichen Chancen optimal nutzen zu können, führen wir Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Dadurch erhalten wir einen guten Überblick, um durch die gezielte Nutzung unserer Potenziale unseren Marktanteil weiter auszubauen. Der enge Kontakt zu unseren Kunden hilft uns außerdem dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und somit Veränderungen am Markt aktiv zu gestalten.

Auch unser ausgeprägtes Berichtswesen deckt mit Abweichungsanalysen und Entwicklungsprognosen Möglichkeiten in unserer regionalen Struktur auf. Mit unserem weltweit aufgestellten Vertriebsnetz können wir diese Chancen schnell und zielgerichtet ergreifen.

Risiken

Gesamtwirtschaft Als weltweit agierendes Unternehmen sind wir von den weltweiten konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Einem Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums kann sich auch Pfeiffer Vacuum nicht entziehen und muss mit unmittelbaren Einflüssen auf Umsatz und Ergebnis rechnen. Die regionale und marktsegmentbezogene Umsatzverteilung ist bei Pfeiffer Vacuum jedoch ausgewogen und führt zu einem Ausgleich im Gesamtgefüge von Umsätzen in wirtschaftlich schwachen und wirtschaftlich wachsenden Märkten und Industrien. Denn es sind selten alle Regionen und Marktsegmente in gleichem Ausmaß von einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung betroffen. Insgesamt ist der Umsatzanteil mit dem Halbleitermarkt durch die Akquisition von adixen deutlich gestiegen und Pfeiffer Vacuum unterliegt somit stärker dessen Schwankungen. Das Management des konjunkturellen Risikos umfasst im Wesentlichen die Steuerung der Kapazitäten und Kosten. Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es uns, die Produktionskapazitäten schnell und unkompliziert an die Entwicklung der Auftragslage anzupassen.

Marktsegmente Eng mit den weltweiten konjunkturellen Entwicklungen verbunden sind die Umsätze in den einzelnen Marktsegmenten und Produktkategorien von Pfeiffer Vacuum. So ist beispielsweise der Forschungs- & Entwicklungsmarkt abhängig von staatlichen Ausgaben und Schwerpunkten bei Forschungsprojekten. Der Halbleitermarkt verfolgt seine eigene Zyklizität, die in Boomphasen große Chancen, in Schwächephasen starke Risiken birgt. Der Beschichtungsmarkt ist eng an Entwicklungen in der Fotovoltaikindustrie geknüpft und so fort. Mit den Trends in den einzelnen Marktsegmenten geht auch die Entwicklung in den Produktkategorien einher. So werden kleinere Turbopumpen und Analyseinstrumente eher in der Analytik benötigt, die tendenziell frühzyklisch reagiert. Vorpumpen kommen in einer größeren Anzahl im Halbleitermarkt zum Einsatz wie auch in den sonstigen Industrien, die mit den Entwicklungen im Maschinenbau allgemein konform gehen.

Um den Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Marktsegmenten und Produkten zu begegnen, legt Pfeiffer Vacuum sehr viel Wert auf seine breite Aufstellung. Dies war einer der wesentlichen Gründe für den Erwerb der Vakuumsparte des Alcatel-Lucent Konzerns. adixen hat einen weitaus höheren Umsatzanteil in der Halbleiterindustrie, was sowohl eine Chance als auch ein Risiko aufgrund der zyklischen Entwicklung dieser Industrie birgt. Die Strategie von Pfeiffer Vacuum zur Abschwächung dieses Risikos besteht darin, auf unseren Vertriebswegen auch die Produkte von adixen verstärkt in anderen Industrien zu vermarkten und so den Umsatzanteil der Halbleiterindustrie zu senken. Darüber hinaus schätzen wir, dass der Halbleitermarkt zukünftig über die Zyklen hinaus stark wachsen wird.

Integration Die Akquisition und Integration von Unternehmen in einen Konzern stellt immer eine besondere Herausforderung dar. Dies gilt mit dem Erwerb der Vakuumsparte des Alcatel-Lucent Konzerns, kurz adixen, mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 auch für Pfeiffer Vacuum. Wir sind im Akquisitionsprozess mit größter Sorgfalt vorgegangen, indem wir umfassende, detaillierte Prüfungen in Form einer Due Diligence durchgeführt haben. Um insbesondere rechtliche und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, haben wir bei der Vorbereitung sowie bei der Durchführung des Erwerbs auf renommierte Anwalts- und Prüfungsgesellschaften als Berater zurückgegriffen, die langjährige Erfahrungen mit Akquisitionen solcher Größenordnungen vorweisen können.

Seitens der Konzernzentrale wurden im Jahr 2011, im ersten Jahr nach der Akquisition, wichtige Eckpfeiler zur Begrenzung von Risiken installiert. So wurden beispielsweise bewährte Pfeiffer Vacuum Richtlinien implementiert, die einen strukturierten und erfolgreichen Geschäftsbetrieb sicherstellen. Des Weiteren wurden alle adixen Gesellschaften bereits zu Beginn des Jahres 2011 in das Reporting der Pfeiffer Vacuum Gruppe integriert um eine gezielte Steuerung der einzelnen Gesellschaften zu ermöglichen. Hierzu gehören neben umfangreichen Berichten auch monatliche Telefonkonferenzen und Quartalssitzungen vor Ort in den einzelnen Ländern. Des Weiteren wurde das standardisierte Risikomanagementsystem bei allen adixen Gesellschaften installiert. Das Risiko der Intransparenz ist somit eliminiert. Nach wie vor sehen wir in der Akquisition in erster Linie eine Chance zur Stärkung unserer Marktposition.

Technologie Sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, die den Kundenbedürfnissen nicht entsprechen, führen unmittelbar zu Umsatzrückgängen und damit zum Verlust von Marktanteilen und Reputation. Daher zählen für Pfeiffer Vacuum eine unzureichende Innovationsfähigkeit und der Qualitätsverlust bei Produkten und Service zu den wesentlichen Risikofaktoren. Durch stetigen Kundenkontakt und die daraus resultierende Marktnähe wirken wir diesen Risiken entgegen. Die Erkenntnisse über die Bedürfnisse unserer Kunden ermöglichen uns, bedarfsgerechte Produkte zu entwickeln und anzubieten. Auf diese Weise bauen wir unsere Wettbewerbsposition sowie unseren Bekanntheitsgrad weiter aus. Durch unsere Entwicklungsinvestitionen werden wir auch in Zukunft dem Risiko mangelnder Innovation entgegenwirken. Darüber hinaus ist die Einhaltung hoher Qualitätsstandards für uns von größter Bedeutung. Die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 erfolgte erstmals im Jahr 1995 und wurde seitdem ohne Unterbrechung erteilt.

Beschaffung und Produktion Auf dem Beschaffungsmarkt bestehen Risiken insbesondere in Form von Lieferengpässen und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Stillstandszeiten sind als wesentliches Risiko aus produktionstechnischer Sicht zu sehen. Lieferengpässen und Lieferantenabhängigkeiten wirken wir in erster Linie mit der fortdauernden Prüfung alternativer Lieferanten entgegen. Erwarteten Marktknappheiten im Bereich der Rohstoffe, zum Beispiel bei Stahl und Aluminium, wird durch langfristige Rahmenkontrakte begegnet. Für Stillstandszeiten als Folge von zum Beispiel Feuer-, Unwetter- oder Hochwasserschäden bestehen Betriebsunterbrechungsversicherungen. Technisch bedingte Stillstandszeiten werden durch den Einsatz von qualifizierten Technikern und modernen Produktionsmaschinen auf ein geringes Maß reduziert. Zur Vermeidung von Stillstandszeiten tragen auch regelmäßige Wartung und vorbeugende Instandhaltung des Maschinenparks bei.

Personal Als Anbieter für Vakuumlösungen, also einem Spezialgebiet im Maschinenbau, sind wir auf den hohen Qualifizierungsgrad unserer Mitarbeiter und ihr Engagement angewiesen.

Dem Risiko des Verlusts dieser Mitarbeiter beziehungsweise der mangelnden Rekrutierungsmöglichkeit von geeignetem Nachwuchs begegnen wir mit verschiedenen Maßnahmen. Eine weiterhin geringe Fluktuationsrate belegt die Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern.

Informationstechnologie Durch die softwaregestützte Abbildung der Geschäftsprozesse unterliegen die Unternehmensdaten von Pfeiffer Vacuum einem allgemeinen informationstechnischen Risiko. Hierzu gehören vor allem die Gefahren von Systemausfällen, Datenverlusten, Viren- oder Hackerangriffen, die zu einer Unterbrechung der Geschäftstätigkeit führen können. Die Gefahr von Datenverlusten wird durch die tägliche Sicherung unserer kompletten Unternehmensdaten auf ein Minimum reduziert. Insbesondere unsere Unternehmensdatenbank, mit der Produktion, Materialwirtschaft, Auftragsabwicklung, Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung abgewickelt werden, unterliegt einem hohen Sicherheitsstandard. Alle von unseren Mitarbeitern innerhalb der Serverumgebung erstellten Dateien werden ebenfalls täglich gesichert. Die Aufbewahrung der Datensicherung erfolgt an sicheren, gegen Brand geschützten Orten. Systemausfallzeiten werden durch den Einsatz eines eigenen Supportteams auf ein geringes Maß reduziert. Auch gegen die Gefahr von Computerviren und Hackerangriffen schützt das Unternehmen die Hard- und Software durch regelmäßig aktualisierte Virenscanner und moderne Firewalls.

Währungskurse Aufgrund der ausgeprägten internationalen Aktivitäten und des damit verbundenen hohen Exportanteils unterliegen wir einem Fremdwährungsrisiko. Hinsichtlich der Steuerung der Fremdwährungsrisiken ist zu unterscheiden: Für die konzerninternen US-Dollar Umsätze führt das Unternehmen ein aktives Währungsmanagement durch. Mit dem Ziel, Kurseinflüsse auf die zukünftigen US-Dollar-Umsätze zu minimieren, werden auch Devisentermingeschäfte und -Optionen abgeschlossen. Darüber hinaus ergibt sich in einigen Gesellschaften ein Bewertungsrisiko zum Bilanzstichtag aus den konzerninternen Fremdwährungsforderungen. Sowohl Gewinne und Verluste aus realisierten Devisentermin- und -Optionsgeschäften als auch die Bewertungsergebnisse aus den Fremdwährungsforderungen sind in gewissem Umfang steuerbar. Diese schlagen sich in der Gewinn- und Verlustrechnung nieder. Neben den Kursrisiken aus dem US-Dollar bestehen für Pfeiffer Vacuum keine weiteren wesentlichen Währungsrisiken.

Liquiditätslage Unabhängig von der konjunkturellen Lage besteht immer ein Risiko in der Zahlungsunfähigkeit eines Kunden. Liquiditätsrisiken bestehen ganz allgemein darin, den erforderlichen Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen zu können. Durch das von Pfeiffer Vacuum seit langem betriebene konsequente Forderungsmanagement und die Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden werden Bonitätsrisiken und damit Forderungsausfälle minimiert. Darüber hinaus ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden begrenzt. Trotz der Akquisition der Vakuumsparte des Alcatel-Lucent Konzerns existiert zum Jahresende keine Nettoverschuldung, sodass es weiterhin genügend Reserven gibt, um auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Aus dem operativen Geschäft werden ausreichend liquide Mittel generiert, um weiter aus eigener Kraft zu wachsen.

Rechtliche Risiken Die internationale Geschäftstätigkeit von Pfeiffer Vacuum führt dazu, dass das Unternehmen verschiedenen rechtlichen Risiken ausgesetzt ist. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Bereiche nationale und internationale Vertragsgestaltung und Besteuerung. Aus diesen Bereichen können sich unmittelbare Auswirkungen auf die Ertrags- oder die Vermögenslage ergeben. Die Minimierung des Risikos aus Liefer- und Leistungsverträgen erfolgt grundsätzlich über die Verwendung von standardisierten Auftrags- und Geschäftsbedingungen. Bei besonderen Verträgen erfolgt die Prüfung des Vertragswerks zunächst unternehmensintern und gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines externen Rechtsberaters. Das zur Beurteilung des täglichen Geschäfts erforderliche Fachwissen wird durch unsere qualifizierten Mitarbeiter eingebracht. Bei komplexen Fragestellungen der nationalen und internationalen Besteuerung bedienen wir uns der Hilfe externer Steuerberater. Derzeit bestehen keinerlei Rechtsstreitigkeiten, deren Ausgang sich in nennenswertem Umfang auf die Ertrags- oder Vermögenslage auswirken könnte.

Chancen

Integration Die Akquisition und Integration der Trinos Vakuum-Systeme GmbH wie auch der Vakuumsparte des Alcatel-Lucent Konzerns, kurz adixen, birgt neben den beschriebenen Risiken auch große Chancen für die Fortentwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Die Erweiterung unseres Produktsortiments durch die Komponenten von Trinos erlaubt es uns nicht nur, die Bedürfnisse bestehender Kunden besser zu erfüllen, sondern wir können damit auch eine ganze Reihe neuer Kunden gewinnen. Das Gleiche erwarten wir von den adixen Produkten. Die Technologieführerschaft von adixen in diversen Vorpumpentechnologien bietet sich dazu an, die entsprechenden Produkte insbesondere bei unseren bestehenden Kunden für Turbopumpen zu vermarkten. Denn keine Turbopumpe funktioniert ohne eine Vorpumpe. Umgekehrt bieten wir den bestehenden Kunden von adixen unsere Turbopumpen an. In regionaler Hinsicht ist adixen insbesondere stark in Asien. In Bezug auf die Marktsegmente hat adixen eine hervorragende Positionierung im Halbleitermarkt.

Bereits im ersten Jahr nach der Akquisition konnten wir Erfolge im Rahmen des Cross-Sellings verzeichnen. So wurden beispielsweise erste gemeinsame Sales-Promotions gestartet, die mit Komponenten von Pfeiffer Vacuum, adixen und Trinos eine komplette Vakuumlösung umfassen. Insgesamt sehen wir uns noch am Anfang der Ausschöpfung von Cross-Selling-Potenzialen und erwarten in den kommenden Jahren weitere Erfolge.

Technologie Durch die langjährige Erfahrung ist Pfeiffer Vacuum sehr erfolgreich darin, marktgerechte und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln und diese im Markt einzuführen. Basis hierfür ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die uns in die Lage versetzt, die Anforderungen der Kunden zu antizipieren und damit einen Zeitvorteil gegenüber den Mitbewerbern zu erzielen. Mit innovativen Produkten und der stetigen Erweiterung des Produktportfolios bestehen Möglichkeiten, die existierenden Märkte besser zu bedienen, und Chancen, zusätzliches Umsatzvolumen durch den Zugewinn von Marktanteilen zu generieren. Im Geschäftsjahr 2010 konnten wir durch die Akquisition der Trinos Vakuum-Systeme GmbH unser Produktportfolio bereits um innovative und auf kundenspezifische Wünsche ausgelegte Vakuumkammern erweitern. Ende 2010 wurde unser Angebot durch den Erwerb der Vakuumsparte adixen vor allem um technisch hoch innovative Vorpumpen erweitert. Dadurch können wir unseren Kunden nicht nur ein breiteres Produktspektrum anbieten, der Zusammenschluss und das Know-how dieser Unternehmen werden weitere interessante Produktlösungen hervorbringen.

Vertrieb Es war schon immer ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil des Unternehmens, unabhängig von einzelnen Regionen, Produkten oder Märkten zu sein. Daher sehen wir auch weiterhin im Ausbau unseres Vertriebsnetzes eine Chance, um unseren Marktanteil zu erhöhen. Einen ersten Schritt haben wir im Jahr 2010 durch die Akquisition der Trinos Vakuum-Systeme GmbH getan. Dabei sprechen wir nicht nur von Umsatzwachstum als Folge des Unternehmenserwerbs. Aus der Kombination des Produktportfolios der Trinos Vakuum-Systeme GmbH mit der internationalen Vertriebsstruktur von Pfeiffer Vacuum ergibt sich ein erfreuliches Umsatzpotenzial. Mit adixen haben wir im Jahr 2010 eine weitere Akquisition getätigt. adixen besitzt eine ähnliche Vertriebsstruktur wie Pfeiffer Vacuum und hat eine sehr gute Positionierung im internationalen Markt. Mit der Akquisition von adixen haben wir unseren Marktanteil im weltweiten Markt für Vakuumpumpen erhöht und uns einen verbesserten Zugang zum asiatischen Markt verschafft. Im Jahr 2011 wurden weltweit alle Vertriebsmannschaften miteinander vernetzt und die Pfeiffer Vacuum Verkaufsregeln vereinheitlicht. Aufgrund intensiver Schulungen auf das neue, umfangreiche Produktspektrum ist der Vertrieb nun in der Lage, die Chancen auf höheren Umsatz bei bestehenden wie auch bei Neukunden zu nutzen.

Produktion und Logistik Wir haben in den letzten Geschäftsjahren durch die Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse die Grundlage geschaffen, unsere Ertragslage weiter zu verbessern. Auch zukünftig sehen wir dadurch eine Chance, unseren Kunden noch schneller qualitativ hochwertige Lösungen bieten zu können. Die Materialflüsse der Fertigung sind konsequent auf moderne Logistikprozesse ausgerichtet. Durch die Reorganisation und die grundlegende Modernisierung der Fertigungen wurden zusätzliche Produktivitätssteigerungen erreicht. Als Lösungsanbieter stellen wir so die Anforderungen unserer Kunden in den Mittelpunkt. Durch die Organisation der Fertigungen richten wir uns nun noch mehr nach den Bedürfnissen unserer Kunden als nach strikten Planungsvorgaben. Darüber hinaus erhöhen hochmoderne, Lagersysteme und der standardisierte Produktversand die Effizienz. Wir sind uns sicher, dass das Zusammenspiel dieser Modernisierungsmaßnahmen uns auch zukünftig dabei helfen wird, die Durchlaufzeiten zu reduzieren. Insgesamt hat Pfeiffer Vacuum durch die Akquisition von adixen neben der Produktion in Aßlar und Göttingen nun einen weiteren großen Produktionsstandort in Annecy, Frankreich.

Personal Die Entwicklung von marktgerechten neuen Produkten, die permanente Verbesserung der bestehenden Produktpalette, die hohe Präzision der Produktionsprozesse, der Vertrieb unserer Produkte in einem technisch extrem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld und die Verwaltung eines international tätigen, börsennotierten Unternehmensverbundes erfordern einen hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiterstamm. Wir nutzen daher die Chance, bestehende Leistungsträger langfristig an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig für neue Mitarbeiter ein interessanter Arbeitgeber zu sein. Bei Pfeiffer Vacuum sind seit Jahren attraktive Vergütungskonzepte installiert. Wir sehen uns bestens gerüstet, den Bedarf an qualifizierten Fachkräften und Hochschulabsolventen auch zukünftig decken zu können und Leistungsträger an das Unternehmen zu binden - beides unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.

Gesamtaussage zum Risikomanagementsystem

Wir sind der Auffassung, dass das eingerichtete Risikomanagementsystem geeignet ist, die vorhandenen Risiken zu erkennen, zu analysieren und zu quantifizieren, um diese adäquat zu steuern. Unser Abschlussprüfer hat das Risikomanagementsystem im Rahmen der Jahresabschlussprüfung einer Prüfung unterzogen. Es gab keine Beanstandungen. Weder für das Berichtsjahr noch für die folgenden Jahre sind den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken erkennbar.

Rating

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG unterliegt keinem offiziellen Rating nach Moody's, Standard & Poor's oder ähnlichen Agenturen.

Nachtragsbericht und Ausblick

Nachtragsbericht

Wesentliche Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes haben sich seit Beginn des Geschäftsjahres 2012 nicht ergeben.

Ausblick

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden wirtschaftlichen Entwicklung im zweiten Halbjahr 2011 schätzen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2012 bei 3,3 % bewegt nach 3,7 % im vergangenen Jahr. Dabei kommt das Wachstum in erster Linie aus den asiatischen Ländern, deren Zunahme insgesamt mit 7,3 % prognostiziert wird. An erster Stelle stehen dabei China mit 8,2 % und Indien mit 7,0 % - beide Werte stellen Verschlechterungen gegenüber den beiden Vorjahren dar.

Dagegen wird sich laut IWF die Eurozone mit - 0,5 % negativ entwickeln. Innerhalb der Eurozone nimmt Deutschland mit einem geschätzten überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 0,3 % immer noch eine herausragende Stellung ein. Von den USA wird erwartet, dass sich die wirtschaftliche Situation dort gegenüber 2011 mit einer Zunahme von 1,8 % stabil halten sollte. Für die japanische Wirtschaft stellt der Wert von 1,7 % eine deutliche Verbesserung dar. In Russland hingegen scheint sich die Konjunktur mit einer Rate von 3,3 % abzukühlen. In Südamerika warten Brasilien mit einer Prognose von 3,0 % und Mexiko mit 3,5 % mit für die Region leicht unterdurchschnittlichen Wachstumsraten auf.

Maschinenbau Nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) hat sich die Situation für die Maschinenbau-Industrie im vergangenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verbessert. Nach vorläufigen Zahlen ist die Produktion im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 12,1 % gestiegen. Zusammen mit dem Produktionszuwachs des Jahres 2010 summiert sich der Anstieg auf 22 % gegenüber dem Krisenjahr 2009. Diese Kennzahlen machen die enorme Aufwärtsbewegung deutlich, die die Branche innerhalb der letzten zwei Jahre geleistet hat. Angesichts des erreichten hohen Niveaus rechnet der VDMA für das laufende Jahr 2012 mit einer stabilen Entwicklung, welches in ein Null-Wachstum gegenüber dem Vorjahr mündet. Beim Auftragseingang verzeichnete der VDMA jedoch bereits im Januar 2012 einen Rückgang von 9 % gegenüber dem starken Bezugswert des Vorjahreszeitraums. Dennoch rechnet der VDMA in der Gesamtbetrachtung eher mit einer Verschnaufpause, die die Branche im Jahr 2012 einlegen wird, als mit einem zyklischen Abschwung. Wesentliche Faktoren für diese Entwicklung bildet zum einen das mit Risiken behaftete wirtschaftliche Umfeld. Insbesondere das Hauptexportland China zeigt eine nachlassende Konjunkturdynamik. Zum anderen wirken sich Unsicherheiten über den Ausgang der europäischen Staatsschuldenkrise hemmend auf die Stimmung aus. Kostspielige Investitionen würden in solch einem Klima eher verschoben. Überdies würden auch die Auswirkung auf die Banken und deren Bereitschaft zur Kreditvergabe abgewartet.

Umsatzentwicklung Durch das gemeinsame Produktspektrum von Pfeiffer Vacuum und adixen sind wir in der Lage, unseren Kunden komplette Vakuumlösungen aus einer Hand anzubieten. Daher, und basierend auf den Auftragseingängen der ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres 2012, sind die Umsatzerwartungen der Pfeiffer Vacuum GmbH für das Jahr 2012 grundsätzlich positiv. Angesichts der sich eintrübenden Prognosen sowohl die Weltkonjunktur betreffend als auch die Maschinenbaubranche wird mit einem starken Wachstum derzeit nicht gerechnet. Bei unveränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unter der Prämisse eines konstanten Nachfrageniveaus in der Vakuumindustrie wird sich dies nach unserer Einschätzung auch im Jahr 2013 so fortsetzen. Aber auch ein moderater Umsatzrückgang kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Ergebnisentwicklung Die Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr ist nach wie vor getragen von der Umsatzerwartung für das Jahr 2012. Nach der Übernahme der adixen Vertriebsaktivitäten in Deutschland als Folge der konzerweiten organisatorischen Integration übernimmt die Pfeiffer Vacuum GmbH nun auch die Funktion einer Vertriebsgesellschaft für die in Frankreich hergestellten adixen Produkte. Dies wird mit einem leichten Rückgang der Bruttomarge einhergehen. Die weitere Kostenentwicklung ist aktuell etwas schwer abzuschätzen, da die sich die Integration von adixen erst im Jahr 2012 vollumfänglich auswirken wird. Der Rückgang der Integrationskosten wird sich hier jedoch positiv auf die Entwicklung auswirken. Im Hinblick auf die Entwicklung des Finanzergebnisses in 2012 gehen wir derzeit von einem Ausgleich der Zinsaufwendungen und Zinserträge aus.

Dividende Pfeiffer Vacuum ist ein dividendenstarker Titel am deutschen Aktienmarkt. Dieser Philosophie möchte die Pfeiffer Vacuum Technology AG auch nach der Akquisition von adixen treu bleiben. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung daher vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von 3,15 € je Aktie (Vorjahr: 2,90 € je Aktie) auszuschütten. Mit einem Ausschüttungsvolumen von 31,1 Mio. € würden damit erneut etwa 75 % des Konzerngewinns an die Anteilseigner ausgezahlt.

Ausschüttungsquote, Dividende je Aktie und Dividendenrendite

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2011 2010
Ausschüttungsquote* (in %) 75,1 75,0
Dividende je Aktie (in €) 3,15** 2,90
Dividendenrendite (in %) 4,7 3,3

* (vorgeschlagene) Ausschüttung im Verhältnis zum Konzernergebnis nach Steuern des jeweiligen Jahres

** vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung

Die Aussagen im Prognosebericht wurden auf der Basis von Annahmen über die zukünftige gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung getroffen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen im Nachhinein als unzutreffend erweisen.

Erstmals im Jahr 2012 und fortsetzend in 2013 wird sich die Integration von adixen in den bisherigen Geschäftsbetrieb von Pfeiffer Vacuum nennenswert auswirken. Wir wollen weiterhin ein hochprofitables Unternehmen bleiben. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir auf Basis der Auftragsentwicklung zum Ende des Jahres 2011, der strategischen Ausrichtung auf klar definierte Zielmärkte und der derzeitigen Gespräche mit unseren Kunden dieses Ziel erreichen können.

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

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31.12.2010

A. Anlagenvermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.149,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.298.211,75 20.604.099,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.447,00 1.618.590,00
20.727.658,75 22.222.689,07
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 134.306.752,11 134.582.514,08
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 78.787.936,19 92.267.500,00
3. Beteiligungen 1.950.000,00 2.150.000,00
215.044.688,30 229.000.014,08
235.787.496,05 251.222.706,15
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.178.388,85 6.019.987,80
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.778.501,58 1.479.817,36
23.956.890,43 7.499.805,16
II. Guthaben bei Kreditinstituten 39.544.081,30 34.918.427,88
63.500.971,73 42.418.233,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.661.822,96 2.040.000,00
300.950.290,74 295.680.939,19
Passiva
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.261.207,04 25.261.207,04
II. Kapitalrücklage 99.676.621,19 99.676.621,19
III. Bilanzgewinn 99.175.445,58 90.029.312,32
davon Gewinnvortrag € 61.413.101,22 ( Vj. € 32.612.006,51)
224.113.273,81 214.967.140,55
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 2.438.248,03 1.005.329,73
2. Steuerrückstellungen 3.234.073,79 4.910.048,65
3. Sonstige Rückstellungen 1.697.047,57 2.856.137,74
7.369.369,39 8.771.516,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 69.000.000,00 69.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 442.552,23 2.748.876,13
3. Sonstige Verbindlichkeiten 25.095,31 193.406,39
davon aus Steuern € 25.095,31 (Vj. € 22.798,76)
69.467.647,54 71.942.282,52
300.950.290,74 295.680.939,19

Gewinn- und Verlustrechnung für 2011

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2010

1. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 47.616.176,18 46.874.761,64
2. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen € 500.000,00 (Vj. € 700.000,00) 500.000,00 700.000,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.423.919,95 3.092.241,33
52.540.096,13 50.667.002,97
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.569.727,36 1.469.226,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.318.272,79 26.597,90
davon für Altersversorgung € 1.303.560,94 (Vj. € 20.502,74)
2.888.000,15 1.495.824,86
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.433.153,50 1.451.177,16
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.485.718,79 5.802.783,78
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10,20 1.597.033,86
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.445.757,87 721.917,55
davon aus verbundenen Unternehmen € 4.170.761,45 (Vj. € 396.891,67)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 200.000,00 350.000,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.676.124,91 419.005,38
davon an verbundene Unternehmen € 181.856,64 (Vj. € 59.189,35)
1.569.643,16 1.549.946,03
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 45.302.866,85 43.467.163,20
12. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 1.724.362,00
13. Außerordentliches Ergebnis 0,00 -1.724.362,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.889.937,44 15.833.316,36
15. Sonstige Steuern 50.585,05 54.806,63
16. An Organgesellschaften weiterbelastete Steuern 6.400.000,00 7.755.000,00
7.540.522,49 8.133.122,99
17. Jahresüberschuss 37.762.344,36 33.609.678,21
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 61.413.101,22 32.612.006,51
19. Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 0,00 23.807.627,60
20. Bilanzgewinn 99.175.445,58 90.029.312,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1.1 Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt über die tatsächliche Nutzungsdauer.

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Sachanlage- und Finanzanlagevermögen bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen und im Finanzanlagevermögen gegebenenfalls auch bei vorübergehenden Wertminderungen. Finanzanlagen in Fremdwährung werden darüber hinaus abgeschrieben, wenn der Währungskurs zum Bilanzstichtag zu einem Euro-Gegenwert unterhalb der Anschaffungskosten führt. Bei Wegfall des Wertminderungsgrundes erfolgen entsprechende Zuschreibungen.

1.2 Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihren Nennwerten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

In den flüssigen Mitteln sind Schecks, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten enthalten. Sie sind zum Nominalwert angesetzt.

1.3 Aktive latente Steuern

Die Aktivierung von latenten Steuern resultierend aus Bewertungsunterschieden zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertung der Pensionen unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes.

1.4 Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen).

Dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Seit der verpflichtenden Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erfolgt die Bewertung nach der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit-Methode) unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Fluktuationsraten. Die Diskontierung erfolgt nach Maßgabe des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren und unter Verwendung der im Jahr 2005 veröffentlichten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Heubeck. Auf Grund der handelsrechtlichen Saldierungspflicht mit dem zu Marktwerten bewerteten Deckungsvermögen (Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V., die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen) wird in der Bilanz lediglich die Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt ein saldierter Ausweis der Erträge aus dem Deckungsvermögen und den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung. Der sich zum Übergangsstichtag I.Januar 2010 ergebende Unterschiedsbetrag zwischen den zuvor dargestellten Bewertungsmethoden und der davor zulässigen Bewertung nach Maßgabe des steuerlichen Teilwertverfahrens gemäß § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % p.a. wurde den Rückstellungen im Jahr 2010 vollständig zugeführt. Der Ausweis dieses Zuführungsbetrages in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte im außerordentlichen Ergebnis des Jahres 2010.

2. Bilanzerläuterungen

2.1 Aktiva

2.1.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 1 des Anhangs dargestellt.

2.1.2 Anteile an verbundenen Unternehmen

Die unmittelbaren und mittelbaren Anteile an verbundenen Unternehmen sind in Anlage 2 des Anhangs dargestellt. Im Berichtsjahr haben sich Anpassungen dieser Bilanzposition aus der Herabsetzung des finalen Kaufpreises um T€ 3.414 für die adixen Gesellschaften und aus der Veräußerung der Anteile an der adixen Japan Ltd. ergeben (T€ 932). Durch den Hinzuerwerb von bisher außerhalb des Konzern gehaltenen Anteilen ist diese Position um T€ 2.047 gestiegen. Alle weiteren Veränderungen resultieren aus der konzerninternen Integration der adixen Gesellschaften, so dass sich per Saldo nur geringfügige Veränderungen der Bilanzposition ergaben.

2.1.3 Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die zum 31. Dezember 2011 bilanzierten Ausleihungen (T€ 78.788) bestehen gegenüber verschiedenen Gesellschaften aus dem adixen-Geschäftsbereich und der Trinos Vakuum-Systeme GmbH. Im Vorjahr enthielt dieser Posten die Ausleihungen an die Trinos Vakuum-Systeme GmbH (T€ 7.268) und die adixen Vacuum Products SAS (vormals Alcatel Vacuum Technology France SAS,T€ 85.000). Die Ausleihungen werden marktüblich verzinst.

2.1.4 Sondervermögen Pension Trust

Nach dem Inkrafttreten des BilMoG erfolgt ein saldierter Ausweis der Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V. mit den Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft, da diese Vermögensgegenstände als Deckungsvermögen zu klassifizieren sind. Im Berichtsjahr wird dementsprechend nur noch eine Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen.

2.1.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Ausgewiesen werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 21.178 (Vorjahr: T€ 6.020).

Dieser Betrag beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Gewinnabführung gegen die Pfeiffer Vacuum GmbH und Forderungen aufgrund Weiterbelastung der Gewerbesteuer ebenfalls an die Pfeiffer Vacuum GmbH.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzbehörden aus Steuerrückerstattungsansprüchen (T€ 724; Vorjahr: T€ 842) sowie Kaufpreisminderungsansprüche gegen den Veräußerer des adixen-Geschäftsbereichs.

Es bestehen Beträge in Höhe von T€ 596 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: T€ 700).

2.1.6 Eigene Aktien

Auf der Hauptversammlung am 20. Mai 2010 haben die Aktionäre Pfeiffer Vacuum zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu 2.296.473,60 € (897.060 Aktien entsprechend 10 % des Grundkapitals im Zeitpunkt der Beschlussfassung) und ist gültig bis zum 19. Mai 2015.

2.2 Passiva

2.2.1 Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG beträgt zum 31. Dezember 2011 unverändert T€ 25.261. Die Aktien lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in 9.867.659 Stückaktien. Der auf die einzelnen Aktien entfallende rechnerische Anteil am Grundkapital beträgt 2,56 €. Im Jahr 2010 wurde in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals eine Kapitalerhöhung um 897.059 Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von T€ 2.296 vorgenommenen.

2.2.2 Genehmigtes Kapital

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2011 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 12.630.603,24 €, das sind rund 50 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Bei Aktienausgaben gegen Sacheinlagen wird der Vorstand ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zu einem Betrag von 2.526.120,70 €, das entspricht 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, auszuschließen. Wird das Grundkapital gegen Bareinlagen erhöht, ist den Aktionären ein Bezugsrecht zu gewähren. Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.

Der Vorstand ist auch ermächtigt das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats auszuschließen, um bis zu einem anteiligen Betrag von 500.000,00 € neue Aktien an Mitarbeiter der Gesellschaft und der mit ihr verbundenen Unternehmen auszugeben. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.

Nach der Kapitalerhöhung um 897.059 Aktien im rechnerischen Nennwert von T€ 2.296 im Geschäftsjahr 2010 betrug das genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2010 insgesamt T€ 9.186.

2.2.3 Bedingtes Kapital

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2009 ist der Vorstand ermächtigt, Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu T€ 200.000 mit einer Laufzeit von längstens 10 Jahren zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.242.650 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu T€ 5.741 zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2014 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.

2.2.4 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 99.677 zum 31. Dezember 2011 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Im Vorjahr wurde die Kapitalrücklage im Zusammenhang mit dem Agio aus der Kapitalerhöhung um T€ 71.711 (897.059 Aktien; € 79,94 je Aktie) und als Folge der Veräußerung der eigenen Aktien um T€ 14.722 um insgesamt T€ 86.433 erhöht.

2.2.5 Bilanzgewinn

Vom Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von T€ 90.029 wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2011 insgesamt T€ 28.616 ausgeschüttet. Der Restbetrag von T€ 61.413 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von T€ 37.762 ergibt sich somit ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 99.175.

2.2.6 Rückstellungen für Pensionen

Nach der durch BilMoG ab dem Jahr 2010 zwingend erforderlichen Saldierung der Pensionsverpflichtungen mit dem zugehörigen Deckungsvermögen werden zum 31. Dezember 2011 Nettopensionsverpflichtungen von T€ 2.438 (Vorjahr: T€ 1.005) ausgewiesen. Diese Position setzt sich aus Bruttopensionsverpflichtungen von T€ 6.954 und dem Marktwert des Deckungsvermögens von T€ 4.516 zusammen (Vorjahr: T€ 5.714 beziehungsweise T€ 4.709). Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 5.069 (Vorjahr: T€ 5.040). Der Unterschiedsbetrag vom 1. Januar 2010 aus der durch BilMoG geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde im Jahr 2010 vollständig zugeführt.

Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2011 wurden ein Rechnungszinsfuß von 5,14 % (Vorjahr: 5,15 %), eine Gehaltsdynamik von unverändert 2,75 % und eine Fluktuationsrate von unverändert 2,0 % berücksichtigt. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte auf Basis festgestellter Börsen- oder Marktpreise zum Jahresende.

2.2.7 Sonstige Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen T€ 1.060 auf Personalangelegenheiten (Vorjahr: T€ 1.035), T€ 341 auf fehlende Eingangsrechnungen (Vorjahr: T€ 1.133) und T€ 171 auf Jahresabschlusskosten (Vorjahr: T€ 536).

2.2.8 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die Besicherungen sind in Anlage 3 des Anhangs dargestellt.

2.3 Sonstige Angaben zur Bilanz

2.3.1 Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG haftet für Avalkredite diverser Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 3.053. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Avalkrediten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tochtergesellschaften als gering eingeschätzt.

2.3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen zum Bilanzstichtag sich auf T€ 177.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Darstellung der Ergebnisrechnung erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde den Besonderheiten der Gesellschaft angepasst, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.

3.1 Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen betreffen ausschließlich die Pfeiffer Vacuum GmbH.

3.2 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen die Mieterträge (T€ 2.104; Vorjahr: T€ 2.098) und Weiterbelastungen von Kosten (T€ 1.991; Vorjahr: T€ 599) an die Pfeiffer Vacuum GmbH enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€190 (Vorjahr: T€ 233) anderen Geschäftsjahren zuzurechnen. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen T€ 41 auf Währungsumrechnungsgewinne (Vorjahr: 0 T€).

3.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die erstmals im Berichtsjahr angefallenen Kosten der Integration von adixen in die Konzernstrukturen (T€ 1.758), Rechts- und Beratungskosten (T€ 377; Vorjahr: T€ 1.202), Dienstleistungskosten durch Dritte (T€ 504; Vorjahr: T€ 408), Leistungen für Abschlussprüfung (T€ 428; Vorjahr: T€ 408), Beitragszahlungen (T€ 84; Vorjahr: T€ 223), Fremdinstandhaltungskosten durch Dritte (T€ 208; Vorjahr: T€ 154) und Aufsichtsratsvergütung (T€ 225; Vorjahr: T€ 135).

3.4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben erfolgte in der Gewinn- und Verlustrechnung eine Saldierung der Aufwendungen aus Abzinsungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen. Bei Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von T€ 286 (Vorjahr: T€ 298) und Erträgen aus dem Deckungsvermögen von T€-100 (Vorjahr: T€ 111) sind per Saldo T€ 386 (Vorjahr: T€ 187) in den Zinsaufwendungen enthalten.

3.5 Außerordentliche Aufwendungen

Im Jahr 2011 sind keine außerordentlichen Aufwendungen mehr angefallen. Die außerordentlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2010 entfielen ausschließlich auf die Erfassung der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen als Folge der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geänderten Bewertung zum 1. Januar 2010.

3.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Zusammensetzung des Steueraufwands (in T€)

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2011 2010
Gewerbesteuer 6.285 7.165
Körperschaftsteuer 7.209 8.216
Solidaritätszuschlag 396 452
Gesamt 13.890 15.833

An die Pfeiffer Vacuum GmbH wurden davon T€ 6.400 weiterbelastet (Vorjahr: T€ 7.755). Im Steueraufwand enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 4) als Folge von Steuerrückerstattungen für Vorjahre.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4. Sonstige Angaben

4.1 Vorstand

Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten im Berichtsjahr unverändert folgende Herren an:

Manfred Bender (Vorsitzender), Diplom-Betriebswirt

Dr. Matthias Wiemer, Diplom-Ingenieur

Die Bezüge der Vorstandsmitglieder beliefen sich auf T€ 1.344 (Vorjahr: T€ 1.459). Von den Gesamtbezügen, den zusätzlichen Pensionsaufwendungen sowie den Reisekosten wurden nach T€ 515 im Vorjahr in 2011 insgesamt T€ 1.892 an Tochterunternehmen weiterbelastet. Für Mitglieder des Vorstands ist eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 1.732 (Vorjahr: T€ 475) gebildet. Die Vergütung des Vorstands wird detailliert im Lagebericht erläutert.

Die laufenden Pensionszahlungen an ehemalige Vorstandsmitglieder belaufen sich unverändert auf T€ 329. Die für diesen Personenkreis gebildete Rückstellung beläuft sich nach T€ 5.239 Ende 2010 auf T€ 5.222 zum 31. Dezember 2011 (vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen).

Die Mitglieder des Vorstands gehören den Kontrollgremien diverser Konzerngesellschaften an. Darüber hinaus gehörte Herr Manfred Bender während des Jahres 2011 dem Aufsichtsrat der Volksbank Heuchelheim eG, Heuchelheim, Deutschland, an. Herr Bender ist im Jahr 2011 als Mitglied des Aufsichtsrats der Technotrans AG, Sassenberg, Deutschland, ausgeschieden.

4.2 Aufsichtsrat

Entsprechend §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 4 Drittelbeteiligungsgesetz 2004 und § 9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht der Aufsichtsrat aus vier von den Anteilseignern und zwei von der Belegschaft gewählten Mitgliedern.

Der Aufsichtsrat bestand im Jahr 2011 aus folgenden Personen:

Dr. Michael Oltmanns (Vorsitzender), Rechtsanwalt und Steuerberater
Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender des Audit Committee), Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Wilfried Glaum, Betriebswirt
Dr. Wolfgang Lust, Unternehmer
Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter), Entwicklungsingenieur
Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter), Betriebsratsvorsitzender

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Berichtszeitraum Bezüge in Höhe von T€ 225. Die Vergütung des Aufsichtsrats wird detailliert im Lagebericht erläutert.

Dr. Michael Oltmanns übte im Berichtsjahr folgende weitere Aufsichtsratsmandate aus:

Becker Mining Systems AG, Friedrichsthal (Vorsitzender)
Jetter AG, Ludwigsburg (Vorsitzender)
Merkur Bank KGaA, München (Vorsitzender)
Scholz AG, Essingen (Vorsitzender)

Götz Timmerbeil übte im Berichtsjahr folgende weitere Aufsichtsratsmandate aus:

VfL Handball Gummersbach GmbH, Gummersbach (Vorsitzender)
Arena Gummersbach GmbH & Co. KG, Gummersbach (stellvertretender Vorsitzender)

Dr. Wolfgang Lust übte im Berichtsjahr folgende weitere Aufsichtsratsmandate aus:

GeckoGroup AG, Wetzlar (ab 15. August 2011)

Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats gehören nur dem Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, an.

4.3 Mitarbeiter

Erstmals im Berichtsjahr hatte die Gesellschaft eine Beschäftigte (Bilanzstichtag und Jahresdurchschnitt).

4.4 Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von T€ 99.175 eine Dividende in Höhe von T€ 31.083 auszuschütten und den restlichen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Dies entspricht einer Ausschüttung von € 3,15 je Stückaktie.

4.4 Konzernabschluss

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG stellt einen Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) auf. Die Gesellschaften, die in Anlage 2 des Anhangs dargestellt werden, sind in diesen Abschluss einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

4.5 Ergebnisabführungsvertrag zwischen Pfeiffer Vacuum Technology AG und Pfeiffer Vacuum GmbH

Im August 2002 hat die Pfeiffer Vacuum Technology AG einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Pfeiffer Vacuum GmbH (als Organgesellschaft) geschlossen. Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat in dem Jahresabschluss 2011 eine Gewinnübernahme von der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von T€ 47.616 in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Erträgen aus Ergebnisabführungsvertrag ausgewiesen (Vorjahr: T€ 46.875).

4.6 Angaben zum Aktienbesitz

Siehe Anlage 4 zum Anhang

4.7 Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex

Nach § 161 Aktiengesetz haben Vorstand und Aufsichtsrat die Entsprechungserklärung für das Jahr 2011 im November 2011 abgegeben und den Aktionären auf ihrer Internetseite www.pfeiffer-vacuum.net und im Geschäftsbericht dauerhaft zugänglich gemacht. Die Erklärung entspricht bis auf zwei Abweichungen den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex.

4.8 Honorar für den Abschlussprüfer

Das im Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB wird im Anhang zum Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG ausgewiesen.

Aßlar, den 12. März 2012

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Der Vorstand

Manfred Bender

Dr. Matthias Wiemer

Anlagevermögen

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Anschaffungskosten

EURO
Stand am 01.01.2011 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2011
--- --- --- --- ---
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.925,20 15.403,50 0,00 53.328,70
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.784.372,63 0,00 -606.369,83 35.178.002,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.067.595,06 0,00 0,00 2.067.595,06
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 37.851.967,69 0,00 -606.369,83 37.245.597,86
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 134.582.514,08 22.098.533,82 -22.374.295,79 134.306.752,11
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 92.267.500,00 41.787.002,45 -55.266.566,26 78.787.936,19
3. Beteiligungen 2.500.000,00 0,00 0,00 2.500.000,00
Finanzanlagen 229.350.014,08 63.885.536,27 -77.640.862,05 215.594.688,30
Gesamtanlagevermögen 267.239.906,97 63.900.939,77 -78.247.231,88 252.893.614,86

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Kumulierte Abschreibungen

EURO
Stand am 01.01.2011 Zuführungen Zuschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2011
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Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.922,20 257,50 0,00 0,00 38.179,70
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.180.273,56 1.243.753,00 0,00 -544.235,51 15.879.791,05
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 449.005,06 189.143,00 0,00 0,00 638.148,06
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 15.629.278,62 1.432.896,00 0,00 -544.235,51 16.517.939,11
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 350.000,00 200.000,00 0,00 0,00 550.000,00
Finanzanlagen 350.000,00 200.000,00 0,00 0,00 550.000,00
Gesamtanlagevermögen 16.017.200,82 1.633.153,50 0,00 -544.235,51 17.106.118,81

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Nettobuchwerte

EURO
Nettobuchwert zum 31.12.2011 Nettobuchwert zum 31.12.2010
--- --- ---
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.149,00 3,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.298.211,75 20.604.099,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.447,00 1.618.590,00
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00
Sachanlagen 20.727.658,75 22.222.689,07
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 134.306.752,11 134.582.514,08
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 78.787.936,19 92.267.500,00
3. Beteiligungen 1.950.000,00 2.150.000,00
Finanzanlagen 215.044.688,30 229.000.014,08
Gesamtanlagevermögen 235.787.496,05 251.222.706,15

Beteiligungen

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Unmittelbare Beteiligung Nennkapital Eigenkapital Ergebnis 2011 Anteil

in %
adixen Vacuum Products SAS, Frankreich T€ 9.424 T€ 50.895 T€ 14.302 100,00
adixen Vacuum Technology Korea Ltd., Südkorea TKRW 5.055.000 TKRW 11.662.264 TKRW -5.177.551 100,00
Dreebit GmbH, Deutschland* T€ 26 T€ 2.221 T€ 28 24,90
Pfeiffer Vacuum GmbH, Deutschland T€ 7.700 T€ 99.699** T€ 50.198** 100,00
Pfeiffer Vacuum Brasil Ltda, Brasilien TBRL 1000 TBRL 286 TBRL -473 1,00
Pfeiffer Vacuum Holding B.V., Niederlande T€ 454 T€ 4.910 T€ -12 100,00
Trinos Vakuum-Systeme GmbH, Deutschland T€ 451 T€ 5.291 T€ 1.749 100,00

Werte basieren auf International Financial Reporting Standards (IFRS)

* Nicht in den Konzernabschluss einbezogen

** Vor Ergebnisabführung

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Mittelbare Beteiligung Nennkapital Eigenkapital Ergebnis 2011 Anteil

in %
adixen Manufacturing Korea Co. Ltd., Korea TKRW 3.000.000 TKRW -2.753.009 TKRW -3.270.009 100,00
adixen Manufacturing Romania SRL, Rumänien TRON 1.750 TRON 2.113 TRON 384 100,00
adixen Vacuum Technology (Shanghai) Co. Ltd., China TCNY 41.696 TCNY 35.421 TCNY 10.609 100,00
adixen Vacuum Technology Ltd., Großbritannien TGBP 250 TGBP -1.091 TGBP 221 100,00
Pfeiffer Vacuum Singapore Ltd., Singapur TSGD 4.700 TSGD 4.442 TSGD -658 100,00
Pfeiffer Vacuum Technology India Ltd., Indien TINR 70.000 TINR 71.597 TINR -1.678 100,00
Pfeiffer Vacuum Taiwan Corporation Ltd., Taiwan TNTD 77.000 TNTD 26.325 TNTD 1.575 100,00
Pfeiffer Vacuum Austria GmbH, Österreich T€ 146 T€ 2.373 T€ 431 100,00
Pfeiffer Vacuum Brasil Ltda, Brasilien TBRL 1000 TBRL 286 TBRL -473 99,00
Pfeiffer Vacuum Benelux BV, Niederlande T€ 18 T€ 2.297 T€ 313 100,00
Pfeiffer Vacuum France SAS, Frankreich T€ 1.291 T€ 2.422 T€ 253 100,00
Pfeiffer Vacuum Inc., USA TUSD 11.550 TUSD 20.876 TUSD 2.798 100,00
Pfeiffer Vacuum India Ltd., Indien TINR 10.056 TINR 66.998 TINR 30.619 100,00
Pfeiffer Vacuum Italia S.p.A., Italien T€ 384 T€ 3.013 T€ 697 100,00
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Korea TKRW 425.000 TWON 4.977.149 TWON 1.177.780 75,50
Pfeiffer Vacuum Ltd., England TGBP 100 TGBP 2.939 TGBP 2.020 100,00
Pfeiffer Vacuum Rus OOO, Russland TRUB 4.000 TRUB -7.184 TRUB -1.424 100,00
Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB, Schweden TSEK 100 TSKR 25.447 TSKR 4.714 100,00
Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG, Schweiz TCHF 500 TCHF 2.206 TCHF 646 99,40
Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Ltd., China TCNY 35.389 TCNY 41.255 TCNY -127 100,00

Werte basieren auf International Financial Reporting Standards (IFRS)

Verbindlichkeitenspiegel in T€

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Art der Verbindlichkeit Gesamt 31.12.2011 davon mit einer Restlaufzeit von Gesicherte Beträge Art der Sicherheit
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahren über 5 Jahren
--- --- --- --- --- --- ---
bei Kreditinstituten 69.000 - 69.000 - 69.000 Garanten des Kreditvertrags sind die Pfeiffer Vacuum Technology AG, die Pfeiffer Vacuum GmbH, die Trinos Vakuum-Systeme GmbH und die adixen Vacuum Products SAS
(Vorjahr) (69.000) - (69.000) - (69.000) -
aus Lieferungen und Leistungen 443 443 - - - -
(Vorjahr) (2.749) (2.715) (34) - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 25 25 - - - -
(Vorjahr) (193) (193) - - - -
- davon aus Steuern 25 25 - - - -
(Vorjahr) (23) (23) - - - -

Veröffentlichungen nach § 26 (1) WpHG

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Nr. Gesellschaft Aktienanteil Datum veröffentlicht über Inhalt der Veröffentlichung
1. Legg Mason, Inc. 4,99 % 03.02.2011 EANS Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 1. Februar 2011 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,99 % (dies entspricht 492.239 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund.
2. Legg Mason, Inc. 5,02 14.02.2011 EANS Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10. Februar 2011 die Schwelle von 5 % überschritt und an diesem Tag 5,02 % (dies entspricht 494.939 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund.
3. Royce & Associates, LLC 4,96 14.02.2011 EANS Royce & Associates, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 1. Februar 2011 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,96 % (dies entspricht 490.239 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Royce & Associates, LLC, New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund.
4. Legg Mason, Inc. 4,95 18.02.2011 EANS Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 17. Februar 2011 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,95 % (dies entspricht 488.131 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund.
5. Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc. 9,61 24.02.2011 Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. Februar 2011 die Schwelle von 10 % unterschritt und an diesem Tag 9,61 % (dies entspricht 947.809 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgenden Aktionären werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Global Fund (6,65 % bzw. 655,805 Stimmrechte) und First Eagle Overseas Fund (2,40 % bzw. 236.919 Stimmrechte). First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. Februar 2011 die Schwelle von 10 % unterschritt und an diesem Tag 9,61 % (dies entspricht 947.809 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind First Eagle Investment Management, LLC, Inc., New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Von folgenden Aktionären werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Global Fund (6,65 % bzw. 655.805 Stimmrechte) und First Eagle Overseas Fund (2,40 % bzw. 236.919 Stimmrechte).
6. First Eagle Global Fund 4,84 06.5.2011 EANS First Eagle Global Fund, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 3. Mai 2011 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,84 % (dies entspricht 477.404 Stimmrechten) betrug.
7. Lehman Brothers Holdings, Inc. 2,98 21.06.2011 EANS Lehman Brothers Holdings, Inc., Wilmington, Delaware, USA, hat Pfeiffer Vacuum am 17. Juni 2011 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 20. November 2008 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 266.970 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte wurden der Lehman Brothers Holdings, Inc. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6, Satz 2 und 3 WpHG zugerechnet.
8. Sun Life Global Investments, Inc. 3,15 31.08.2011 Sun Life Global Investments, Inc., Toronto, Ontario, Kanada, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 19. August 2011 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,15 % (dies entspricht 311.264 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Sun Life Global Investments, Inc., Toronto, Ontario, Kanada, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
9. Sun Life Financial (U. S.) Holdings, Inc. 3,15 31.08.2011 Sun Life Financial (U. S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, Massachusetts, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 19. August 2011 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,15 % (dies entspricht 311.264 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Sun Life Financial (U. S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, Massachusetts, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Sun Life Financial (U. S.) Investments LLC 3,15 31.08.2011 Sun Life Financial (U. S.) Investments LLC, Wellesley Hills, Massachusetts, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 19. August 2011 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,15 % (dies entspricht 311.264 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Sun Life Financial (U. S.) Investments LLC, Wellesley Hills, Massachusetts, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
10. Sun Life of Canada (U. S.) Financial Services Holdings, Inc. 3,15 31.08.2011 Sun Life of Canada (U. S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, Massachusetts, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 19. August 2011 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,15 % (dies entspricht 311.264 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Sun Life of Canada (U. S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, Massachusetts, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
11. Massachusetts Financial Services Company (MFS) 3,15 31.08.2011 Massachusetts Financial Services Company (MFS), Boston, Massachusetts, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 19. August 2011 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,15 % (dies entspricht 311.264 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Massachusetts Financial Services Company (MFS), Boston, Massachusetts, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in WpHG zuzurechnen.
12. Sun Life Financial, Inc. 3,15 31.08.2011 Sun Life Financial, Inc., Toronto, Ontario, Kanada, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 19. August 2011 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,15 % (dies entspricht 311.264 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Sun Life Global Investments, Inc., Toronto, Ontario, Kanada, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
13. Sun Life Assurance Company of Canada- U.S. Operations Holdings, Inc. 3,15 31.08.2011 Sun Life Assurance Company of Canada - U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, Massachusetts, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 19. August 2011 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,15 % (dies entspricht 311.264 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Sun Life Assurance Company of Canada - U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, Massachusetts, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
14. Allianz Global Investors 2,99 17.01.2012 EANS Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Deutschland, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 12. Januar 2012 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,99 % (dies entspricht 295.977 Stimmrechten) betrug. Von diesen Stimmrechten sind 1,14 Prozentpunkte (dies entspricht 112.554 Stimmrechten) der Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Deutschland nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
15. Montanaro Asset Management 3,06 13.02.2012 EANS Montanaro Asset Management, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 9. Februar 2012 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,06 % (dies entspricht 301.820 Stimmrechten) betrug.
16. Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc. 4,76 17.02.2012 EANS Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 9. Februar 2012 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,76 % (dies entspricht 469.684 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 zuzurechnen. Von folgenden Aktionären werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Global Fund.
17. First Eagle Investment Management, LLC 4,76 17.02.2012 EANS First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 9. Februar 2012 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,76 % (dies entspricht 469.684 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind First Eagle Investment Management, LLC, Inc., New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Von folgenden Aktionären werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Global Fund.
18. First Eagle Global Fund 2,98 27.02.2012 EANS First Eagle Global Fund, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 22. Februar 2012 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 293.900 Stimmrechten) betrug.
19. Korrekturmeldung: Montanaro Asset Management 29.02.2012 Montanaro Asset Management, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 9. Februar 2012 die Schwelle von 3 % nicht überschritten hat.

Im Umlauf befindliche Aktien per 31. Dezember 2011: 9.867.659

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Eschborn/Frankfurt am Main, 12. März 2012

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Bösser, Wirtschaftsprüfer

Pott, Wirtschaftsprüferin

Versicherung der gesetzlichen Vertreter 2011

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Asslar, den 12. März 2012

Der Vorstand

Manfred Bender

Dr. Matthias Wiemer

Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns 2011

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 99.175.445,58 wie folgt zu verwenden:

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Ausschüttung einer Dividende von Euro 3,15 auf jede dividendenberechtigte Stückaktie für das Geschäftsjahr 2011 Euro 31.083.125,85
Vortrag auf neue Rechnung Euro 68.092.319,73
Euro 99.175.445.58

Die Dividende ist am 23. Mai 2012 zahlbar.

Der Gewinnvorschlag berücksichtigt, dass die Gesellschaft derzeit keine eigenen Aktien hält, die gemäß § 71 b AktG nicht dividendenberechtigt wären. Bis zur Hauptversammlung kann sich durch den Erwerb eigener Aktien die Zahl der dividendenberechtigten Aktien vermindern. In diesem Fall wird bei unveränderter Ausschüttung von 3,15 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag über die Gewinnverwendung unterbreitet werden.

Bericht des Aufsichtsrats 2011

Sehr geehrte Aktionäre,

das Geschäftsjahr 2011 war für Pfeiffer Vacuum das "Jahr 1" nach dem Erwerb des französischen Wettbewerbers "adixen", der Vakuumsparte von Alcatel-Lucent, und eröffnete somit ein neues Kapitel in der Firmengeschichte. Folglich war das Jahr geprägt von den vielfältigen Aufgaben, die eine Zusammenführung zweier Konzernteile mit sich bringt. Dies betrifft insbesondere die Zusammenlegung von Auslandsgesellschaften und die Vereinheitlichung von Prozessen. Der Aufsichtsrat hat sich selbst von der modernen Fertigung am größten neu hinzugekommenen Standort in Annecy ein Bild gemacht.

Während des Geschäftsjahrs 2011 hat sich der Aufsichtsrat in sechs Sitzungen über die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns informiert und diese mit dem Vorstand eingehend erörtert. Diese Aufsichtsratssitzungen fanden am 28. Februar, 17. März, 26. Mai, nochmals am 26. Mai (konstituierend) sowie am 1. August, jeweils in Asslar, und am 1. November in Annecy statt. Neben den Informationen aus den Aufsichtsratssitzungen erhielten alle Aufsichtsratsmitglieder detaillierte Monats- und Quartalsberichte zur Lage der Gesellschaft und der Vorsitzende des Aufsichtsrats zusätzlich die Protokolle aller Vorstandssitzungen. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen hat sich der Vorsitzende in Gesprächen mit dem Vorstand ständig über die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat im Geschäftsjahr 2011 an weniger als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen.

Der Aufsichtsrat hat einen Vorstandsausschuss, einen Verwaltungsausschuss, einen Nominierungsausschuss und einen Prüfungsausschuss. Der Vorstandsausschuss und der Nominierungsausschuss tagten am 17. März. Sitzungen des Prüfungsausschusses fanden am 17. März und 2. November statt. Der Prüfungsausschuss stand zudem in regelmäßigem Kontakt mit dem Abschlussprüfer und hat mit diesem den Ablauf der Prüfung, die Prüfungsschwerpunkte und besondere Fragen der Prüfung regelmäßig besprochen und entschieden.

Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzungen war neben dem allgemeinen Geschäftsgang und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens die Integration von adixen. Diese umfasste die Zusammenlegung und Unterstützung von Auslandsgesellschaften, die Optimierung des kurzfristigen Betriebskapitals, die Vereinheitlichung des Berichtswesens, die Veräußerung von Randaktivitäten sowie die Stärkung und Einbindung des regionalen Managements in die Pfeiffer Vacuum Kultur.

Der Aufsichtsrat hat alle ihm nach Gesetz, Satzung und Deutschem Corporate Governance Kodex (DCGK) zugewiesenen Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft sorgfältig und uneingeschränkt überwacht.

Die durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich von 1998 (KonTraG) vorgegebenen Anforderungen an ein Risikomanagement sind gemeinsam mit dem Vorstand ausführlich besprochen worden. Der Aufsichtsrat hat sich wiederholt davon überzeugt, dass die versicherbaren Risiken ausreichend versichert und dass die betrieblichen, finanziellen und vertraglichen Risiken durch organisatorische Abläufe und Genehmigungsverfahren kontrolliert sind. Es existiert ein detailliertes Berichtswesen für die Gesellschaft und den Konzern, das einer kontinuierlichen Pflege und Weiterentwicklung unterworfen ist. In den operativen Einheiten sind alle Mitarbeiter gegenüber potenziellen Risiken sensibilisiert und zu entsprechender Berichterstattung angehalten. Dem Aufsichtsrat wurden die aktuellen Fragestellungen des Risikomanagements erläutert.

Der DCGK wurde im Aufsichtsrat eingehend erörtert. Vorstand und Aufsichtsrat erkennen den Deutschen Corporate Governance Kodex - mit zwei Ausnahmen - als für das Unternehmen und die Unternehmensführung verbindlich an. Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG konnte rechtzeitig vor Geschäftsjahresende von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben werden. Im Zusammenhang mit einer guten Corporate Governance hat sich der Aufsichtsrat auch detailliert mit seiner eigenen Effizienz beschäftigt und sie mit einem insgesamt positiven Ergebnis überprüft.

In den Aufsichtsratssitzungen sowie in Einzelgesprächen haben Aufsichtsrat und Vorstand auch die strategische Ausrichtung und Planung des Unternehmens eingehend beraten. Der Aufsichtsrat hat sodann das Budget für das Geschäftsjahr 2012 mit dem Vorstand diskutiert und verabschiedet.

Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2011 wurde die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, beauftragt, den Jahresabschluss und den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss der Gesellschaft sowie, soweit gesetzlich vorgeschrieben, der Tochtergesellschaften zu prüfen. Gemäß § 315 a HGB wurde auf einen Konzernabschluss nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuches verzichtet. Der Prüfungsausschuss hat mit dem Abschlussprüfer u. a. folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt: bestimmte Bilanzpositionen (Werthaltigkeit der Forderungen und Vorräte, Vollständigkeit und Bewertung von Rückstellungen, insbesondere Gewährleistungsrückstellungen, Aktivierung von Entwicklungskosten nach IAS 38, Latente Steuern, Werthaltigkeit Goodwill/Firmenwert, Kaufpreisallokation adixen), Umsatzrealisierung und periodengerechte Umsatzabgrenzung, Konsolidierungsbuchungen (insbesondere hinsichtlich der französischen Akquisition), IFRS-Überleitung, Anhang und Lagebericht.

Der vom Vorstand erstellte Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Konzernabschluss nach IFRS für das Geschäftsjahr 2011 sind vom Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Die Jahresabschlüsse, die Lageberichte sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vorgelegen. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Prüfungsausschusses sowie in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 13. März 2012 ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer hat an beiden Sitzungen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung, insbesondere zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, berichtet sowie für ergänzende Fragen des Aufsichtsrats zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers nach eingehender eigener Prüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Konzernabschluss erhoben. Er hat Jahresabschluss und Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand dessen Vorschlag zur Ausschüttung einer Dividende eingehend diskutiert und sich sodann dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns angeschlossen.

Der Aufsichtsrat möchte dem Vorstand, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2011 herzlich danken.

Asslar, den 13. März 2012

Dr. Michael Oltmanns, Aufsichtsratsvorsitzender