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Pfeiffer Vacuum Technology AG — Annual Report 2010
May 3, 2011
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Annual Report
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Pfeiffer Vacuum Technology AG
Aßlar
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010
Das Jahr 2010 – ein Jahr wie kein anderes zuvor Das Geschäftsjahr 2010 ist durch zwei wesentliche Sachverhalte geprägt. Zum einen hat Pfeiffer Vacuum zu gewohnter wirtschaftlicher Stärke zurückgefunden. Zum anderen wurden gleich zwei Akquisitionen erfolgreich vollzogen. Zum 1. Januar 2010 wurde die Trinos Vakuum-Systeme und am 31. Dezember 2010 die Vakuumtechnologiesparte adixen des Alcatel-Lucent Konzerns erworben. Mit Trinos wurde ein Unternehmen mit 149 Mitarbeitern und einem Umsatzpotenzial von rund 20 Mio. € erworben. adixen war bisher ein Wettbewerber von Pfeiffer Vacuum mit seinem Hauptsitz in Frankreich und 1.313 Mitarbeitern weltweit (per 31. Dezember). Die Akquisition von adixen umfasst insgesamt 14 Produktions-, Vertriebs- und Servicegesellschaften und ergänzt die bisherigen Geschäftsaktivitäten von Pfeiffer Vacuum aufgrund sehr geringer technischer und regionaler Überschneidungen in nahezu perfekter Weise. Als Folge des Erwerbs zum 31. Dezember 2010 wirkte sich die Akquisition bereits sehr deutlich in der Bilanz zum Ende des Geschäftsjahres aus.
Die Gesellschaft
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Aßlar. Seit 15. April 1998 besteht ein Listing an der Deutschen Börse.
Zum 31. Dezember hat sich die Zahl der Tochtergesellschaften der Pfeiffer Vacuum Technology AG von 12 auf 29 Gesellschaften erhöht. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die Akquisition der Vakuumsparte des Alcatel-Lucent Konzerns, mit der 14 Gesellschaften neu zum Unternehmen hinzugekommen sind. Darüber hinaus wurde zum 1. Januar 2010 die Trinos Vakuum-Systeme GmbH erworben. Zusätzlich wurden im Jahr 2010 in Brasilien die Pfeiffer Vacuum Brasil Ltda. und in Russland die Pfeiffer Vacuum Rus OOO gegründet.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Konzernstruktur zum 31. Dezember 2010 im Detail:
Pfeiffer Vacuum Konzernstruktur (zum 31. Dezember 2010)
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| Name | Sitz | Beteiligungsanteil (in %) |
|---|---|---|
| Pfeiffer Vacuum Technology AG | ||
| Pfeiffer Vacuum GmbH | Deutschland | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Austria GmbH | Österreich | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG | Schweiz | 99,4 |
| Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Co. Ltd. | China | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum France SAS | Frankreich | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum (India) Ltd. | Indien | 27,0 |
| Pfeiffer Vacuum Ltd. | Großbritannien | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB | Schweden | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Inc. | Vereinigten Staaten | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Brasil Ltda. | Brasilien | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Rus OOO | Russland | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Holding B. V. | Niederlande | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum Italia S. p. A. | Italien | 100,0 |
| Pfeiffer Vacuum (India) Ltd. | Indien | 73,0 |
| Pfeiffer Vacuum Korea Ltd. | Südkorea | 75,5 |
| Trinos Vakuum-Systeme GmbH | Deutschland | 100,0 |
| Alcatel Vacuum Technology France SAS | Frankreich | 100,0 |
| adixen Singapore Ltd. | Singapur | 100,0 |
| adixen Scandinavia AB | Schweden | 100,0 |
| Alcatel Vacuum Technology (Shanghai) Co. Ltd. | China | 100,0 |
| Alcatel Vacuum Technology Taiwan Ltd. | Taiwan | 100,0 |
| adixen Manufacturing Korea Co. Ltd. | Südkorea | 100,0 |
| Teknovid S.r.l. | Rumänien | 72,0 |
| Alcatel Vacuum Technology India Ltd. | Indien | 100,0 |
| Alcatel Vacuum Products Inc. | Vereinigten Staaten | 100,0 |
| Alcatel Vacuum Technology Korea Ltd. | Südkorea | 90,0 |
| Alcatel Hochvakuumtechnik GmbH | Deutschland | 100,0 |
| Alcatel Vacuum Technology Ltd. | Großbritannien | 100,0 |
| Alcatel Vacuum Systems S.p.a | Italien | 100,0 |
| adixen Japan Ltd. | Japan | 100,0 |
Eine zentrale Rolle nimmt die Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar, ein. In dieser Gesellschaft sind die Produktion für alle Pfeiffer Vacuum Gesellschaften, der Vertrieb für Deutschland und die Benelux-Staaten sowie das zentrale Beteiligungsmanagement organisiert. Die Gesellschaft beschäftigt per 31. Dezember 2010 insgesamt 580 Mitarbeiter. Auf die Alcatel Vacuum Technology France, Annecy, entfällt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die Gesellschaft beschäftigt zum Jahresende 545 Mitarbeiter und ist die zentrale Produktionsstätte der neu erworbenen Unternehmen und zuständig für den Vertrieb in Frankreich.
Die weiteren Gesellschaften sind rechtlich selbstständige Kapitalgesellschaften, die überwiegend Vertriebsaufgaben wahrnehmen. Darüber hinaus sind die Trinos Vakuum-Systeme GmbH, adixen Scandinavia AB, adixen Manufacturing Korea Co. Ltd., Alcatel Vacuum Korea Co. Ltd. und die Teknovid S.r.l. in Rumänien sind mit der Montage einiger Produkte betraut. Rechtlich sind diese Gesellschaften im Wesentlichen in einer mit der deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) vergleichbaren Rechtsform organisiert.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Weltwirtschaft
Nach der schweren Wirtschaftskrise des Jahres 2009 mit einem Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 1,1 % ist die Weltwirtschaft im Jahr 2010 wieder sehr schnell auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Dabei wird der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 4,9 % im Wesentlichen durch die asiatischen Volkswirtschaften getragen, aber auch die USA und Deutschland verzeichnen als führende Industrienationen sehr solide Wachstumsraten.
USA
Nach einem BIP-Rückgang im Jahr 2009 um 2,4 % wurde in den USA im Jahr 2010 ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von 2,9 % erzielt. Im Vergleich zum Ende des Vorjahres unverändert stellte sich die Ausgabefreude der privaten Haushalte im gesamten Jahr 2010 dar. Ursächlich hierfür ist einerseits die Verlängerung der bisherigen Steuervergünstigungen bis in das Jahr 2012 und anderseits das unverändert sehr niedrige Zinsniveau. Die US-Notenbank Fed hat im Jahr 2010 trotz der erheblich verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass die bisherige Geldpolitik fortgesetzt wird.
Europa
Trotz des ungewöhnlich frühen Wintereinbruchs stellt sich die wirtschaftliche Entwicklung in Europa mit einem Anstieg des BIP um 1,8 % vergleichsweise positive dar (Vorjahr: Rückgang um 4,1 %). Anzumerken ist dabei allerdings, dass die Entwicklung in den einzelnen Staaten sehr unterschiedlich verlief. Dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Griechenland, Irland oder Portugal desolat sind, ist hinlänglich bekannt. Für die Entwicklung der europäischen Volkswirtschaften insgesamt war dies im Jahr 2010 jedoch von eher untergeordneter Bedeutung. Maßgeblich für das Wachstum in Europa waren die großen Volkswirtschaften England, Frankreich und Deutschland. In England und in Frankreich lagen die Wachstumsraten jeweils knapp unter dem europäischen Durchschnitt von 1,8 %; im Vorjahr schrumpfte die Wirtschaft hier um 4,8 % beziehungsweise 2,2 %. Von höchster Bedeutung für die ökonomische Situation in Europa im Jahr 2010 war jedoch die Entwicklung in Deutschland. Nach dem historischen Einbruch der Wirtschaftleistung im Jahr 2009 (BIP-Rückgang um 5,0 %) folgte im Jahr 2010 ein Anstieg um 3,6 %. Die stark exportorientierte deutsche Volkswirtschaft hat dabei insbesondere von der raschen weltweiten konjunkturellen Erholung profitiert. Darüber hinaus mussten nach dem teilweise panikartigen Abbau der Lagerbestände im Krisenjahr 2009 weltweit die Lagerbestände wieder auf das Vorkrisenniveau aufgestockt werden. Auch dies hat den deutschen Unternehmen mit ihren marktfähigen Produkten in hervorragender Qualität erhebliche Auftragseingänge beschert. Die hohe Nachfrage nach deutschen Produkten hat dann auch dazu geführt, dass schnell neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, nachdem der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahr 2009 bereits gering ausfiel. Nachfragerückgänge beim privaten Konsum nach dem Wegfall der Abwrackprämie konnten somit kompensiert werden.
Asien
Nachdem im asiatischen Wirtschaftsraum die Weltwirtschaftskrise des Jahres 2009 insbesondere Japan erfasst hatte (Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5,2 %) war hier im Jahr 2010 ein ebenso deutlicher Anstieg des BIP um 4,3 % zu verzeichnen. Der hohe Exportanteil der japanischen Unternehmen und die Ausrichtung auf die Investitionsgüterindustrie waren wesentlich für diese Entwicklung. Weiterhin ungebremst ist die Entwicklung in China und in Indien. Nachdem selbst im Krisenjahr 2009 hervorragende Wachstumsraten von 8,7 % und 6,9 % erzielt wurden, waren die Steigerungsraten im Jahr 2010 mit 10,3 % und 9,0 % wiederum enorm.
Vakuumbranche
Vakuumtechnologie kommt in allen Industriezweigen zum Einsatz. Dementsprechend hat auch die Vakuumbranche von der weltweiten konjunkturellen Entwicklung profitiert, und alle Marktsegmente zeigen eine positive Entwicklung. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung in der stark zyklischen Halbleiterindustrie. Nachdem hier noch im Jahr 2009 sämtliche Erweiterungsinvestitionen gestoppt und sogar Fertigungskapazitäten abgebaut wurden, sind hier im Jahr 2010 erhebliche Wachstumsraten festzustellen. Auch der Beschichtungsmarkt hat sich im Jahr 2010 wieder besser als im davorliegenden Wirtschaftsjahr entwickelt. Weiterhin positiv stellt sich die Situation im Marktsegment Forschung & Entwicklung dar. Die nach wie vor große Anzahl von staatlichen Konjunkturprogrammen für öffentliche und halböffentliche Forschungseinrichtungen führt unverändert zu einer starken Nachfrage nach Vakuumlösungen und -komponenten.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Die Haupttätigkeit der Pfeiffer Vacuum Technology AG ist die Holdingfunktion, das Cash-Management für die deutsche Tochtergesellschaft in Aßlar sowie die Vermietung der Gebäude an die Pfeiffer Vacuum GmbH in Aßlar. Der bestehende Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Pfeiffer Vacuum GmbH beeinflusst das Ergebnis der Gesellschaft wesentlich.
Der Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG liegt mit 33,6 € um 65,2 % über dem Vorjahreswert von 20,3 Mio. €. Maßgeblich beeinflusst wird dieses Ergebnis durch die Ergebnisabführung der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von 46,9 Mio. € (Vorjahr: 22,0 Mio. €).
Die Geschäftsentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH verlief im Jahr 2010 in nahezu allen Regionen sehr gut, wie die folgende Tabelle verdeutlicht. Auffällig ist der deutliche Anstieg in der Region Deutschland, welcher auf die Abwicklung eines Großauftrages aus dem Bereich Systeme zurückzuführen ist.
Umsatz nach Regionen (in T€)
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| 2010 | 2009 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 87.291 | 45.445 | 92,1 % |
| Europa (exklusive Deutschland) | 36.803 | 35.280 | 4,3 % |
| USA | 38.919 | 25.205 | 54,4 % |
| Asien | 35.366 | 21.980 | 60,9 % |
| Rest der Welt | 2.130 | 2.529 | - 15,8 % |
| Gesamt | 200.509 | 130.439 | 53,7 % |
Die Betrachtung der Umsatzentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH nach Produkten zeigt für alle Produktgruppen einen Umsatzanstieg. Dabei verzeichneten die Umsätze mit Turbomolekularpumpen (Turbopumpen) ein Plus von 23,7 Mio. € und liegen mit einem Umsatzanteil von 42,7 % weiterhin auf Rang 1. Auf dem zweiten Platz liegen die Mess-/Analysegeräte (39,1 Mio. €, Vorjahr: 31,1 Mio. €). Auf Rang 3 liegt in diesem Jahr der Bereich Systeme. Bedingt durch einen Großauftrag, der im Jahr 2010 abgeschlossen wurde, erzielte dieser Bereich einen Rekordumsatz von 35,9 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €). Die Vorpumpen, mit denen 24,8 Mio. € Umsatz erzielt wurde (2009: 21,6 Mio. €), belegen Rang 4. Der Serviceumsatz stieg um 30,1 % auf 14,7 Mio. € (2009: 11,3 Mio. €).
Umsatz nach Produkten (in T€)
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| 2010 | 2009 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Turbopumpen | 85.669 | 61.945 | 38,3 % |
| Mess-/Analysegeräte, Komponenten | 39.123 | 31.104 | 25,8 % |
| Systeme | 35.930 | 4.486 | 700,9 % |
| Vorpumpen | 24.803 | 21.599 | 14,8 % |
| Service | 14.704 | 11.305 | 30,1 % |
| Sonstige | 280 | - | |
| Gesamt | 200.509 | 130.439 | 53,7 % |
Auf den Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben sich darüber hinaus die im Zusammenhang mit den Unternehmenserwerben gestiegenen Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (5,8 Mio. € nach 3,1 Mio. € im Vorjahr) und das Finanzergebnis von 1,5 Mio. € ausgewirkt. Im Vorjahr war das Finanzergebnis von 4,2 Mio. € erheblich durch Wertaufholungen (Wertpapiere und eigenen Anteile, zusammen 3,5 Mio. €) beeinflusst. Die außerordentlichen Aufwendungen der Gesellschaft im Jahr 2010 sind ausschließlich auf die ergebniswirksame Erfassung der Bewertungsunterschiede bei den Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Der zum 1. Januar 2010 ermittelte Unterschiedsbetrag aus der erstmaligen Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bewertungsregeln wurde im Jahr 2010 vollständig den Rückstellungen zugeführt. Einhergehend mit der deutlich verbesserten Ertragslage sind auch der Steueraufwand und die an Organgesellschaften weiterbelasteten Steuern gestiegen.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der Pfeiffer Vacuum Technology AG ist signifikant von 118,9 Mio. € auf 295,7 Mio. € gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme um 248,7 % oder 176,8 Mio. €. Dieser Anstieg ist überwiegend auf die erwähnte Akquisition der Vakuumsparte adixen des Alcatel-Lucent Konzerns zurückzuführen, mit der 14 Unternehmen erworben wurden. Unter Berücksichtigung des Erwerbs der Trinos Vakuum-Systeme GmbH haben sich die Anteile an verbunden Unternehmen somit um 122,0 Mio. € auf 134,6 Mio. € erhöht. Des Weiteren beeinflusst die Bilanzposition Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 92,3 Mio. € die Aktivseite maßgeblich, da hier im Vorjahr kein Wert zu bilanzieren war. Die Ausleihungen sind ebenfalls überwiegend auf die Akquisition der Vakuumsparte des Alcatel-Lucent Konzerns zurückzuführen. Die bestehenden Verbindlichkeiten der erworbenen Unternehmen gegenüber der damaligen Konzernmutter (Alcatel-Lucent) in Höhe von 85,0 Mio. € wurden übernommen und als Darlehen gegenüber den neuen Tochtergesellschaften gewährt.
Auf der Passivseite ist der deutliche Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen auf zwei Positionen zurückzuführen, die ebenfalls durch die erwähnte Akquisition bedingt sind. So hat sich zum Einen in Folge der Kapitalerhöhung im November 2010, die zur Finanzierung der Akquisition durchgeführt wurde, die Kapitalrücklage um 86,5 Mio. € auf 99,7 Mio. € erhöht (Vorjahr: 13,2 Mio. €). Darüber hinaus wurde zur Finanzierung des Kaufpreises ein Darlehen in Höhe von 69,0 Mio. € in Anspruch genommen. Da bisher keinerlei Bankverbindlichkeiten bestanden, stellen diese 69,0 Mio. € auch gleichzeitig die Erhöhung dieser Bilanzposition dar. Des Weiteren hat das äußerst erfolgreiche Geschäftsjahr 2010 ganz wesentlich zu einer Erhöhung des Jahresüberschusses um 13,3 Mio. € auf 33,6 Mio. € beigetragen (Vorjahr: 20,3 Mio. €).
Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf
Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2010 hätte spannender nicht sein können. Die Gesellschaft erwirtschaftet hervorragende Umsätze und Ergebnisse in nahezu allen Regionen und Märkten, tätigte zwei Akquisitionen, führte eine Kapitalerhöhung durch und nahm seit vielen Jahren nun erstmalig einen Bankkredit in Anspruch. Große Ereignisse, mit denen sich das Unternehmen auf den Weg zum Weltmarktführer der Vakuumbranche begibt. Besonders stolz sind wir auf die gelungene Kapitalerhöhung in Verbindung mit der Akquisition der adixen Gruppe, da dies für uns das Signal ist, dass unsere Investoren ebenfalls von unserer Strategie überzeugt sind.
Bericht nach § 289 Abs. 4 HGB („Bericht zur Übernahmesituation“)
Das gezeichnete Kapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG zum 31. Dezember 2010 hat sich um 2.296 T€ auf 25.261 T€ (Vorjahr: 22.965 T€) erhöht und besteht aus insgesamt 9.867.659 nennwertlosen Stückaktien. Der Anstieg ist auf die zehnprozentige bezugsrechtslose Kapitalerhöhung (897.059 Stück, Nennwert 2,56 € je Aktie) zurückzuführen. Es existieren und existierten keine unterschiedlichen Aktiengattungen, sodass alle Aktien die gleichen Rechte, insbesondere die gleichen Stimm- und Dividendenbezugsrechte, verbriefen.
Zum 31. Dezember 2010 hatten Arnhold and S. Bleichroeder Holdings mit Sitz in New York und die First Eagle Funds 14,95 % der Stimmrechte der Gesellschaft. Weitere Anteilseigner mit einer Beteiligungsquote größer 10 % bestehen zum 31. Dezember 2010 nach unserem Kenntnisstand nicht.
Satzungsänderungen können von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der bei der Hauptversammlung anwesenden Stimmen beschlossen werden, es sei denn, das Gesetz schreibt zwingend eine größere Mehrheit vor. Nach unserer Kenntnis bestehen keine Beschränkungen die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffend. Gemäß der Satzung der Gesellschaft werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2010 ist der Vorstand ermächtigt, das gezeichnete Kapital um bis zu 11.482.368,00 € oder 4.485.300 Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Diese Ermächtigung gilt bis zum 19. Mai 2015 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats. Nach der Kapitalerhöhung um 897.059 Aktien im rechnerischen Nennwert von 2.296 T€ beträgt das verbleibende genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2010 noch 9.186 T€.
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2009 ist der Vorstand ermächtigt, Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 200.000.000,00 € mit einer Laufzeit von längstens 10 Jahren zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.242.650 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 5.741.184,00 € zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2014 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.
Auf der Hauptversammlung am 20. Mai 2010 haben die Aktionäre Pfeiffer Vacuum zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu 2.296.473,60 € (897.060 Aktien entsprechend 10 % des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung) und ist gültig bis zum 19. Mai 2015.
Zum 31. Dezember 2010 werden kein eigenen Aktien gehalten (Vorjahr: 456.352 Stückaktien).
Weitere Besonderheiten, auf die im Rahmen von § 289 Abs. 4 HGB einzugehen wäre, bestehen nicht.
Bericht nach § 289 Abs. 5 HGB
Da die Pfeiffer Vacuum Technology AG eine kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264d HGB ist, sind gemäß § 289 Abs. 5 HGB die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zu beschreiben.
Die Zielsetzung des Internen Kontrollsystems des Rechnungslegungsprozesses ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit zu gewährleisten, dass trotz der identifizierten Risiken ein regelkonformer Jahresabschluss erstellt wird.
Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle Bereiche eingebunden. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Rechnungslegung und die Gesamtaussage des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
| • | Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Rechnungslegungsprozess; |
| • | Monitoringkontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses durch den Vorstand; |
| • | präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen sowie in operativen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht generieren (inklusive einer Funktionstrennung); |
| • | Maßnahmen, die die ordnungsmäßige EDV-gestützte Verarbeitung von rechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen. |
Corporate Governance Bericht / Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB
Die im Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) enthaltenen Empfehlungen und Anregungen sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil unserer Unternehmensführung und Unternehmenskultur. Sowohl die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat als auch eine hohe Transparenz bei der Unternehmenskommunikation und bei der Rechnungslegung sind seit jeher Grundprinzipien. Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat richten ihre Tätigkeit an diesen Prinzipien aus. Wesentliche Anpassungen an den Kodex waren und sind somit nicht notwendig.
Vorstand und Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben im Dezember 2010 die nach § 161 AktG erforderliche Entsprechenserklärung für das Jahr abgegeben. Sie wurde den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (www.pfeiffer-vacuum.de) dauerhaft zugänglich gemacht. Von den Empfehlungen des DCGK wurde in den folgenden Punkten abgewichen:
| • | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt eine angemessene Berücksichtigung beziehungsweise Beteiligung von Frauen bei der Besetzung von Führungs-, Vorstands- und Aufsichtsratspositionen. Vorstand und Aufsichtsrat halten die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht nicht für ein Merkmal, das eine Kandidatin beziehungsweise einen Kandidaten für eine bestimmte Position besonders qualifizieren würde. (DCGK Ziffer 4.1.5, 5.1.2 und 5.4.1) |
| • | Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder besteht und bestand aus einem Fixum und enthält keinen erfolgsorientierten variablen Bestandteil. Die Vergütung wird im Vergütungsbericht ausgewiesen. (DCGK Ziffer 5.4.6) |
Aktionäre und Hauptversammlung
Die Hauptversammlung ist das höchste Organ der Gesellschaft. Auf der Hauptversammlung haben die Aktionäre die Möglichkeit, ihr Stimmrecht selbst auszuüben oder durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben zu lassen. Die Aktionäre treffen auf der Hauptversammlung wesentliche Entscheidungen, etwa über die Gewinnverwendung, die Änderung der Satzung oder die Zustimmung zu Aktienrückkaufprogrammen. Alle für die Hauptversammlung wesentlichen Informationen und Dokumente werden den Aktionären rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Tagesordnung und eine Erläuterung der Teilnahmebedingungen sowie die Rechte der Aktionäre werden in der Regel eineinhalb Monate vor dem Hauptversammlungstermin bekannt gegeben. Alle Dokumente und Informationen zur Hauptversammlung stehen auch über unsere Website zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf elektronischem Wege Fragen an die Mitarbeiter unserer Investor-Relations-Abteilung zu richten. Mit unserem Finanzkalender, der im Geschäftsbericht, in den Quartalsberichten sowie auf unseren Internetseiten veröffentlicht wird, informieren wir Aktionäre und Interessenten während des Jahres über wesentliche Termine, Veröffentlichungen und Ereignisse. Außerdem stehen wir durch unsere aktive Investor-Relations-Tätigkeit in enger Verbindung mit unseren Aktionären. Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit, sich mit Fragen an das Unternehmen zu wenden.
Vorstand
Der Vorstand besteht im Jahr 2010, wie zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres, aus zwei Personen: Diplom-Betriebswirt Manfred Bender (Vorstandsvorsitzender) und Diplom-Ingenieur Dr. Matthias Wiemer. Beide Vorstandsmitglieder sind für die Weiterentwicklung und die Strategie des Unternehmens verantwortlich. Sie sind des Weiteren stark in das tägliche Geschehen im Unternehmen eingebunden und tragen operative Verantwortung.
Die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands stellt sich wie folgt dar:
Vorstand der Pfeiffer Vacuum Technology AG
Bei Ausübung der Vorstandsfunktion gilt das Vier-Augen-Prinzip: Wesentliche Entscheidungen werden stets gemeinsam getroffen. Bei persönlichen Ausgaben wie beispielsweise Spesen ist die Zustimmung des anderen Vorstandsmitglieds erforderlich. Neben der täglichen engen Zusammenarbeit und gegenseitigen Information findet 14-tägig eine Vorstandssitzung statt. Es wird ein Protokoll verfasst, von dem der Aufsichtsratsvorsitzende eine Kopie erhält.
Der Vorstand arbeitet ausschließlich für Pfeiffer Vacuum. Daneben gehört Manfred Bender seit dem Jahr 2006 dem Aufsichtsrat der Technotrans AG, Sassenberg, Deutschland, und seit dem Jahr 2010 dem Aufsichtsrat der Volksbank Heuchelheim eG, Heuchelheim, Deutschland, an.
Aufsichtsrat
Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und der Satzung der Pfeiffer Vacuum Technology AG besteht der Aufsichtsrat aus insgesamt sechs Personen. Vier Personen repräsentieren die Anteilseigner, zwei Personen die Beschäftigten der Gesellschaft.
Der Aufsichtsrat im Jahr 2010 setzt sich wie folgt zusammen:
| • | Dr. Michael Oltmanns (Vorsitzender), Rechtsanwalt und Steuerberater |
| • | Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender), Wirtschaftsprüfer und Steuerberater |
| • | Michael Anderson, Investmentbanker (bis 20. Mai 2010) |
| • | Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter), Entwicklungsingenieur |
| • | Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter), Betriebsratsvorsitzender |
| • | Wilfried Glaum, Betriebswirt |
| • | Dr. Wolfgang Lust, Unternehmer (ab 20. Mai 2010) |
Die letzten Wahlen zum Aufsichtsrat fanden im Jahr 2006 statt, sodass die reguläre Amtszeit aller Aufsichtsratsmitglieder im Jahr 2011 endet. Für die Neuwahl der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat unterbreitet der Nominierungsausschuss dem Aufsichtsrat einen Wahlvorschlag. Bei der Auswahl der Kandidaten wird darauf geachtet, dass dem Aufsichtsrat jederzeit Mitglieder angehören, die über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen und hinreichend unabhängig sind. Dabei werden auch die internationale Geschäftstätigkeit des Konzerns und potenzielle Interessenkonflikte berücksichtigt.
Der Aufsichtsrat hat als konkrete Ziele seiner Zusammensetzung berufliche Vielfalt (zumindest aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Recht), Internationalität durch im Ausland erworbene Berufserfahrung, Vermeidung potentieller Interessenkonflikte durch Ausschluss von Nähebeziehungen zu Wettbewerbern sowie eine Altersgrenze bei Beginn der Amtszeit in Höhe des gesetzlichen Rentenalters festgelegt. Die Ziele wurden bisher berücksichtigt, und dies ist auch bei zukünftigen Wahlvorschlägen beabsichtigt.
An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Berichtszeitraum keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gezahlt bzw. gewährt. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind, traten nicht auf. Schließlich sieht die Geschäftsordnung für den Vorstand vor, dass der Aufsichtsrat bei wesentlichen Geschäftsvorfällen seine Zustimmung erteilen muss.
Nach der Empfehlung des DCGK gehören nicht mehr als zwei ehemalige Vorstandsmitglieder dem Aufsichtsrat von Pfeiffer Vacuum an. Ferner prüft der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit seiner Mitglieder. Dafür hat er Grundsätze für die Beurteilung der Unabhängigkeit festgelegt, die sich insbesondere am Kodex orientieren. Nach diesen Grundsätzen ist die Mehrheit der gegenwärtigen Aufsichtsratsmitglieder als unabhängig anzusehen, sodass eine unabhängige Beratung und Überwachung des Vorstands gewährleistet ist.
Die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) ist bei Pfeiffer Vacuum eine lange geübte Praxis. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Götz Timmerbeil, ist als Wirtschaftsprüfer hervorragend qualifiziert, die Tätigkeiten des Prüfungsausschusses, insbesondere Fragen zur Rechnungslegung, zur Compliance und zum Risikomanagementsystem, zu verantworten.
Weitere Ausschüsse des Aufsichtsrats sind der Vorstandsausschuss und der Verwaltungsausschuss. In der Vergangenheit beriet der Vorstandsausschuss im Detail die Personalangelegenheiten der Vorstandsmitglieder, bevor sie – entsprechend den Vorgaben des DCGK – vom gesamten Aufsichtsrat beschlossen wurden. Die Festlegung der Vorstandsvergütung erfolgt zukünftig unter Beachtung der Regelungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung. Seit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes wurden noch keine Änderungen an den bestehenden Vergütungsregelungen vorgenommen. Der Verwaltungsausschuss befasst sich insbesondere mit durch den Aufsichtsrat zustimmungspflichtigen Geschäften und mit Verträgen mit Aufsichtsratsmitgliedern.
Die Zuordnung der Mitglieder des Aufsichtsrats zu den einzelnen Ausschüssen ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
Personelle Zusammensetzung der Aufsichtsratsausschüsse
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| Nominierungsausschuss | Prüfungsausschuss | Vorstandsausschuss | Verwaltungsausschuss | |
|---|---|---|---|---|
| Dr. Michael Oltmanns | Vorsitzender | Ja | Vorsitzender | Vorsitzender |
| Götz Timmerbeil | Ja | Vorsitzender | Ja | Ja |
| Wilfried Glaum | Ja | Ja | Ja | - |
| Dr. Wolfgang Lust | - | - | - | - |
| Helmut Bernhardt | - | - | - | Ja |
| Manfred Gath | - | - | - | - |
Die folgenden Mitglieder übten weitere Aufsichtsratmandate aus:
Dr. Oltmanns: Becker Mining Systems AG, Friedrichsthal (Vorsitzender), Jetter AG, Ludwigsburg (Vorsitzender), Merkur Bank KGaA, München (Vorsitzender) und Scholz AG, Essingen (Vorsitzender)
Götz Timmerbeil: VfL Handball Gummersbach GmbH (Vorsitzender), Arena Gummersbach GmbH & Co. KG (stellvertretender Vorsitzender)
Die Gesellschaft hat für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtrats eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung) abgeschlossen.
Zusammenarbeit Vorstand und Aufsichtsrat
Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Corporate Governance und dient dem Wohl der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang finden vierteljährlich Aufsichtsratssitzungen statt. Bei Bedarf werden darüber hinaus außerordentliche Sitzungen und Telefonkonferenzen abgehalten. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat durch ein monatliches Berichtswesen über die allgemeine Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage. Die Gesellschaft hat eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder abgeschlossen.
Vergütungsbericht
Im nachfolgenden Abschnitt wird die Vergütung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats erläutert.
Vergütung des Vorstands Die Vorstandsvergütung wurde vom gesamten Aufsichtsrat verabschiedet. Die Vergütung besteht aus einem fixen und einem variablen Teil sowie aus Sachbezügen (Dienstwagen, Unfallversicherung). Der variable Anteil ist grundsätzlich abhängig von Umsatz, Betriebsergebnis und Ergebnis nach Steuern des Konzerns.
In der nachfolgenden Tabelle wird die in der Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2010 und 2009 erfasste Vergütung des Vorstands individualisiert dargestellt.
Vergütung der Mitglieder des Vorstands (in T€)
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| Fixum | Variabler Anteil | Sachbezüge | Gesamt 2010 | Gesamt 2009 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Manfred Bender | 240 | 603 | 13 | 856 | 508 |
| Dr. Matthias Wiemer | 190 | 402 | 11 | 603 | 357 |
| Gesamt | 430 | 1.005 | 24 | 1.459 | 865 |
Für Manfred Bender und Dr. Mattias Wiemer besteht eine Versorgungszusage in Höhe von 20 % des letzten Fixgehaltes. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2010 Nettopensionsaufwendungen nach IFRS in Höhe von 28 T€ beziehungsweise 60 T€ in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (Vorjahr: 21 T€ und 31 T€). Darüber hinaus bestehen Versorgungszusagen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern. Die auf diesen Personenkreis entfallenden Nettopensionsaufwendungen des Jahres belaufen sich auf 129 T€ (Vorjahr: 86 T€). Nach 138 T€ im Jahr 2009 wurde im aktuellen Jahr insgesamt eine Zuführung zum Pfeiffer Vacuum Trust e.V. in Höhe von 217 T€ vorgenommen. Die für Vorstandsmitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder bestehende Nettovorauszahlung an den Pfeiffer Vacuum Trust e.V. beträgt somit unverändert 142 T€ und entfällt mit 130 T€ überwiegend auf ehemalige Vorstandsmitglieder (Vorjahr: 132 T€). Die laufenden Pensionen im Jahr 2010 betragen nach 231 T€ im Vorjahr insgesamt 329 T€.
Der variable Anteil besteht in einer Tantieme, die der Aufsichtsrat nach seinem Ermessen frei festlegt. Bisher hat er sich in Ausübung seines Ermessens an der Entwicklung des Konzerns in den Kennziffern Umsatz, Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen sowie Jahresüberschuss orientiert.
Zukünftig, bei Neuabschluss bzw. Verlängerung von Dienstverträgen für Vorstände, soll wie bisher das Ermessen des Aufsichtsrats verhindern, dass außerordentliche Entwicklungen zu unangemessenen Ausschlägen der variablen Vergütung führen. Die Entwicklung der Tantieme orientiert sich wie bisher an der Entwicklung des Erfolges des Konzerns, nunmehr am Ergebnis vor Steuern. Die Tantieme wird jedoch einem Nachhaltigkeitsvorbehalt unterworfen. Dies bedeutet: Steigt der Erfolg des Konzerns im Bemessungsjahr gegenüber dem Durchschnitt der beiden Vorjahre, so ist der Erfolg im Bemessungsjahr bewiesenermaßen nur in Höhe dieses Durchschnitts der beiden Vorjahreserfolge nachhaltig, die Tantieme insoweit also verdient und fällig. In Höhe des darüber hinausschießenden Teils ist die Nachhaltigkeit jedoch noch nicht bewiesen. Deshalb wird von der Tantieme, soweit sie sich an diesem überschießenden Teil orientiert, nur ein kleinerer Teil mit Feststellung des Jahresabschlusses des Bemessungsjahres fällig (sog. Kurzzeitanreiz oder Short Term Incentive). Der größere Teil (sog. Langzeitanreiz oder Long Term Incentive) wird dagegen erst zwei Jahre später fällig und zwar in voller Höhe nur dann, wenn der durchschnittliche Erfolg dieser zwei Folgejahre mindestens so hoch ist wie der durchschnittliche Erfolg der beiden Vorjahre. Fällt er darunter, reduziert sich der Langzeitanreiz entsprechend. Durch diesen Nachhaltigkeitsvorbehalt soll die Honorierung von sog. „Strohfeuern“ zu Lasten nachhaltiger Ertragskraft vermieden werden.
Vergütung des Aufsichtsrats Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine fixe Vergütung, die von der Hauptversammlung festgelegt wird.
Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats (in T€)
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| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Dr. Michael Oltmanns | 45 | 45 |
| Götz Timmerbeil | 30 | 30 |
| Michael Anderson | 6 | 15 |
| Wilfried Glaum | 15 | 15 |
| Dr. Wolfgang Lust | 9 | - |
| Helmut Bernhardt | 15 | 15 |
| Manfred Gath | 15 | 15 |
| Gesamt | 135 | 135 |
Sofern Aufsichtsratsmitglieder während eines Geschäftsjahres neu gewählt werden oder ausscheiden, wird die Vergütung zeitanteilig gezahlt.
Negativaussage Über die genannten Vergütungsbestandteile hinaus gab es im Berichtsjahr keine weiteren Leistungen an Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder. Insbesondere wurden keine Aktienoptionen gewährt, keine Darlehensansprüche begründet und keine Haftungszusagen ausgesprochen. Ebenfalls bestehen keine besonderen Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Beendigung der Vorstands- oder Aufsichtsratstätigkeit.
Transparenz
Der Anspruch, allen Zielgruppen die gleichen Informationen zum gleichen Zeitpunkt zeitnah zur Verfügung zu stellen, hat in unserer Unternehmenskommunikation einen hohen Stellenwert. Dies äußert sich unter anderem darin, dass alle wesentlichen Informationen in deutscher und englischer Sprache herausgegeben werden. Anteilseigner und Interessenten können sich über das Internet direkt über aktuelle Entwicklungen im Konzern informieren. Sämtliche Ad-hoc-Mitteilungen der Pfeiffer Vacuum Technology AG werden auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Nach § 15a Wertpapierhandelsgesetz müssen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats den Erwerb und die Veräußerung von Pfeiffer Vacuum Aktien offenlegen. Wir veröffentlichen diese Informationen im Internet unter www.pfeiffer-vacuum.de in der Rubrik „Investor Relations/Corporate Governance“.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Entsprechend den gesetzlichen Regelungen werden der Konzernabschluss von Pfeiffer Vacuum und die Quartalsfinanzberichte in Übereinstimmung mit den aktuell gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Einzelabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG als oberste Konzerngesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2010 durch die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, Deutschland, geprüft. Die Ernst & Young GmbH ist auch Abschlussprüfer für den Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG.
Mit dem Abschlussprüfer wurde vereinbart, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses über Ausschlussoder Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten, unverzüglich unterrichtet wird, soweit diese nicht umgehend beseitigt werden. Der Abschlussprüfer soll auch über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse, die sich bei der Abschlussprüfung ergeben, unverzüglich berichten. Außerdem hat der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat zu informieren beziehungsweise im Prüfungsbericht zu vermerken, wenn er im Zuge der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, die mit der vom Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG abgegebenen Entsprechenserklärung nicht vereinbar sind.
Chancen und Risikobericht
Unternehmerisches Handeln dient dazu, den Unternehmenswert durch das gezielte Ausnutzen von identifizierten Chancen zu erhöhen. Untrennbar damit verbunden ist das Eingehen von Risiken. Das von uns eingesetzte Chancen- und Risikomanagementsystem dient der Nutzung von Chancen und dem gezielten Eingehen von Risiken. Um dies zu gewährleisten, setzen wir geeignete Instrumente zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Steuerung von Chancen und Risiken ein und entwickeln diese weiter.
Risikomanagementsystem
Das Risikomanagementsystem von Pfeiffer Vacuum bezieht alle Ebenen des Konzerns mit ein. Die Organisation des Systems wird in einem für alle Mitarbeiter zugänglichen Risikohandbuch festgehalten, welches regelmäßig aktualisiert wird. So stellen wir zum einen sicher, dass jeder Mitarbeiter die Grundsätze des Risikomanagements kennt und zum anderen hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, sich aktiv am Risikomanagement zu beteiligen. Unsere flache Hierarchie und die schnellen Kommunikationswege helfen, Risiken auf jeder Unternehmensebene schnell zu erkennen und mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Die seit 2002 eingesetzte Risikobeauftragte überwacht auf den Leitungsebenen die korrekte Durchführung des Risikomanagements und die vollständige Risikoinventur. Die Risikoinventur wird in der Konzernzentrale durch die Bereichsleiter und in den Tochtergesellschaften durch deren Geschäftsführer durchgeführt. Durch die Zusammenführung aller Inventuren auf einer aggregierten Ebene werden alle Unternehmensbereiche in die Betrachtung einbezogen und ergeben ein differenziertes Gesamtbild der Risikolage des Konzerns.
Quartalsweise werden die Risikoinventuren aktualisiert, wobei neben der konkreten Beschreibung der Risiken auch der mögliche, quantitative Einfluss auf das Rohergebnis, die Eintrittswahrscheinlichkeit und geeignete Gegenmaßnahmen bestimmt werden. Am Jahresende werden die Berichte zu einem vollständigen Risikobericht verdichtet, der sowohl von der Risikobeauftragten, als auch vom Vorstand überprüft wird. Innerhalb der einzelnen Unternehmensfelder haben wir darüber hinaus die Bereiche des Risikomanagements definiert und die nötigen Verfahrensabläufe sowie Frühwarn- und Überwachungssysteme etabliert.
Das monatliche Konzernberichtswesen unterstützt das Risikomanagement mit vielfältigen Kennzahlen und Berichten, die dem Vorstand und dem Aufsichtsrat als wesentliche Grundlage dienen, regelmäßig über die laufenden Geschäfte zu beraten. Auch der monatlich stattfindende Führungskreis und die monatlichen Telefonkonferenzen sind fest eingerichtete Gremien, die den Bereichsleitern und unseren Tochtergesellschaften die Möglichkeit geben, sich über Risikopotenziale und deren Behandlung mit dem Vorstand auszutauschen. Neben dem monatlichen Berichtswesen unterstützt unser internes Kontrollsystem (IKS) dabei, Risiken in den täglich ablaufenden Prozessen aufzudecken und so möglichen Fehlern vorzubeugen. Hierbei werden vor allem Prozesse überprüft, die einen wesentlichen Einfluss auf das Finanzergebnis von Pfeiffer Vacuum haben. Regelmäßig durchgeführte Kontrollen beugen daher menschlichem Versagen, Systemfehlern und Verstößen gegen die internen Vorschriften vor.
Risikomanagement in Bezug auf die Konzernrechnungslegung
Neben dem allgemeinen Risikomanagement unterstützt das IKS insbesondere das Risikomanagement in Bezug auf die Konzernrechnungslegung. Um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung zu gewährleisten, existieren bei Pfeiffer Vacuum interne Richtlinien und Organisationsanweisungen, die konzernweit Anwendung finden und regelmäßig aktualisiert werden. Um die Regelungen immer konform zu aktuellen Gesetzen und Vorschriften zu halten, arbeiten unsere internen Experten fallbezogen auch mit externen Ansprechpartnern zusammen. So können wir sicher gehen, dass unsere Rechnungslegung den Bilanz- und Bewertungsvorschriften nach IFRS entspricht. Unser IKS identifiziert die Prozesse, welche auf die Konzernrechnungslegung einen wesentlichen Einfluss haben. Die Risiken dieser Prozesse werden aufgedeckt und bewertet. Außerdem werden geeignete Maßnahmen benannt, um Fehler zu vermeiden und es werden entsprechende Kontrollen installiert. Dazu gehören zum Beispiel das Vier-Augen-Prinzip oder auch die Gewährleistung einer optimalen Datenqualität durch die Nutzung eines einheitlichen Konsolidierungswerkzeugs.
Chancenmanagementsystem
Das Chancenmanagement von Pfeiffer Vacuum ist eng mit dem Risikomanagement verknüpft, da viele Risiken auch eine Chance bergen, die es gilt auszunutzen. Deswegen werden die Risiken der Risikoinventur gleichzeitig auf mögliche Chancen untersucht, woraus sich eine Korrelation ergibt. Ob die möglichen Chancen oder Risiken überwiegen wird von uns in umfassenden Entscheidungsprozessen analysiert, sodass wir nur Risiken eingehen, die kontrollierbar scheinen und durch die sich bietenden Chancen kompensiert werden. Um explizit auch die branchen- und gesamtwirtschaftlichen Chancen optimal nutzen zu können, führen wir Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Dadurch erhalten wir einen guten Überblick, der uns hilft durch die gezielte Nutzung unserer Potenziale unseren Marktanteil weiter auszubauen. Der enge Kontakt zu unseren Kunden unterstützt uns außerdem darin, Trends frühzeitig zu erkennen und so mit qualitativ hochwertigen Lösungen auf Veränderungen am Markt zu reagieren. Auch unser ausgeprägtes Berichtswesen deckt mit Abweichungsanalysen und Entwicklungsprognosen Möglichkeiten in unserer regionalen Struktur auf. Durch unser ausgeprägtes Vertriebsnetz können wir diese Chancen schnell und zielgerichtet ergreifen.
Risiken
Gesamtwirtschaft Als weltweit agierendes Unternehmen sind wir von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Ein Rückgang des Weltwirtschaftswachstums nimmt unmittelbaren Einfluss auf Umsatz und Ergebnis. Zudem besteht aufgrund des starken Wettbewerbs das Risiko des Verlustes von Marktanteilen und des Bekanntheitsgrades.
Die regionale Umsatzverteilung und die Verteilung der Umsätze nach Produkten sind bei Pfeiffer Vacuum sehr ausgewogen. Diese breite Aufstellung führt zu einer Nivellierung, da nicht alle Regionen, Produkte und Märkte in gleichem Ausmaß von einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung betroffen sind. Das Management des konjunkturellen Risikos umfasst im Wesentlichen die Steuerung der Kapazität und der Kosten. Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es uns, die Produktionskapazitäten schnell und unkompliziert an die Entwicklung der Auftragslage anzupassen. Wir stufen die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos daher als gering ein.
Branche Ein in der Vakuumbranche oftmals anzutreffendes Risiko ist die ausgeprägte Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Halbleiterindustrie. Dieses Risiko wird durch den Erwerb der Vakuumsparte der Alcatel-Lucent AG auch für Pfeiffer Vacuum relevant, da ein Großteil der Umsätze der erworbenen Unternehmen in der Halbleiterindustrie erzielt wird.
Auch wenn der Umsatzanteil der Halbleiterindustrie steigen wird, sind wir nach wie vor breit aufgestellt. Wir werden die Synergien der Akquisition gezielt ausnutzen, um unseren Kunden neue Produkt-Markt-Kombinationen anzubieten und unseren Marktanteil in anderen Branchen wieder weiter auszubauen. Wir stufen dieses Risiko daher als mittelmäßig ein.
Akquisitionen Die Integration von erworbenen Unternehmen in den Konzern stellt immer eine besondere Herausforderung dar. Dies gilt mit dem Erwerb der Vakuumsparte der Alcatel-Lucent AG, kurz adixen, mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 auch für Pfeiffer Vacuum.
Wir sind überzeugt, dass bei dem getätigten Unternehmenserwerb die Chancen deutlich überwiegen und die Risiken beherrschbar sind. Auch wenn die Größe des erworbenen Unternehmens die von Pfeiffer Vacuum übersteigt, können wir diese Aussage unterstreichen. Wir sind im Akquisitionsprozess mit größter Sorgfalt vorgegangen und sind Risiken bereits im Vorfeld begegnet, indem umfassende, detaillierte Prüfungen in Form einer Due Diligence durchgeführt wurden. Dazu gehörte die Bildung eines großen Prüfungsteams mit Experten unterschiedlicher Unternehmensbereiche, die den Erwerb aus vielfältigen Perspektiven beurteilen konnten. Um gerade rechtliche und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, haben wir bei der Vorbereitung sowie bei der Durchführung des Erwerbs auf renommierte Anwalts- und Prüfungsgesellschaften zurückgegriffen, die langjährige Erfahrungen mit Akquisitionen solcher Größenordnungen haben und uns dadurch beratend zur Seite stehen konnten. In diversen Gesprächen und Treffen des Managements von Pfeiffer Vacuum und des Managements der Zielgesellschaft wurden die Chancen und Risiken einer Akquisition erörtert, strukturiert und zusammengefasst. Damit wurde das Risiko von unvorhergesehenen Entwicklungen deutlich reduziert. Ganz ausgeschlossen werden kann dieses Risiko allerdings nicht, da eine erfolgreiche Integration von vielen weiteren Faktoren abhängig ist. Insgesamt sehen wir in der Akquisition von adixen in erster Linie eine Chance. Die Risiken betrachten wir als beherrschbar.
Technologie Sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, die den Kundenbedürfnissen nicht entsprechen, führen unmittelbar zu Umsatzrückgängen und damit zum Verlust von Marktanteilen und Reputation. Daher sind für Pfeiffer Vacuum, als Hersteller von Hightech-Produkten, die wesentlichen Risikofaktoren unzureichende Innovationsfähigkeit und der Qualitätsverlust bei Produkten und Service.
Durch stetigen Kundenkontakt und die daraus resultierende Marktnähe wirken wir diesen Risiken entgegen. Die gewonnenen Erkenntnisse über die Bedürfnisse unserer Kunden ermöglichen uns, bedarfsgerechte Produkte zu entwickeln und anzubieten. Auf diese Weise bauen wir unsere Wettbewerbsposition sowie unseren Bekanntheitsgrad weiter aus. Durch unsere Entwicklungsinvestitionen werden wir auch in Zukunft dem Risiko mangelnder Innovation entgegenwirken. Darüber hinaus ist die Einhaltung hoher Qualitätsstandards für uns von größter Bedeutung. Die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 erfolgte erstmals im Jahr 1995 und wurde seitdem ohne Unterbrechung erteilt. Deswegen schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering ein.
Beschaffung, Produktion und Logistik Auf dem Beschaffungsmarkt bestehen Risiken insbesondere in Form von Lieferengpässen und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Stillstandszeiten sind als wesentliches Risiko aus produktionstechnischer Sicht zu sehen.
Lieferengpässen und Lieferantenabhängigkeiten wirken wir in erster Linie mit der fortdauernden Prüfung alternativer Lieferanten entgegen. Erwarteten Marktknappheiten im Bereich der Rohstoffe, zum Beispiel bei Stahl und Aluminium, wird durch langfristige Rahmenkontrakte begegnet. Für Stillstandszeiten als Folge von zum Beispiel Feuer-, Unwetter- oder Hochwasserschäden bestehen Betriebsunterbrechungsversicherungen. Technisch bedingte Stillstandszeiten werden durch den Einsatz von qualifizierten Technikern und modernen Produktionsmaschinen auf ein geringes Maß reduziert. Zur Vermeidung von Stillstandszeiten trägt auch die regelmäßige Wartung und vorbeugende Instandhaltung des Maschinenparks bei. Die Modernisierung unserer Turbopumpenfertigung hat dazu beigetragen die innerbetrieblichen Materialflüsse zu optimieren, sodass durch die verbesserte Verknüpfung der Arbeitsschritte auch die Gefahr von produktionstechnischen Verzögerungen minimiert wird. Das Risiko schätzen wir aufgrund der von uns getroffenen Maßnahmen als gering ein.
Personal Als Hightech-Produzent sind wir vom hohen Ausbildungsstand qualifizierter Mitarbeiter abhängig und vom Risiko des Verlusts dieser Mitarbeiter bedroht.
Die Ausbildung junger, qualifizierter Mitarbeiter dient der strategischen Risikominimierung. Zur operativen Risikominimierung bilden wir unsere Mitarbeiter fort und unterstützen das eigenverantwortliche Arbeiten, um Anreize zu schaffen und Ideen der Mitarbeiter zu fördern. Eine weiterhin geringe Fluktuationsrate belegt die Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist daher als gering anzusehen.
Informationstechnologie Durch die softwaregestützte Abbildung der Geschäftsprozesse unterliegen die Unternehmensdaten von Pfeiffer Vacuum einem allgemeinen informationstechnischen Risiko. Hierzu gehören vor allem die Gefahren von Systemausfällen, Datenverlusten, Viren- oder Hackerangriffen, die zu einer Unterbrechung der Geschäftstätigkeit führen können.
Die Gefahr von Datenverlusten wird durch die tägliche Sicherung unserer kompletten Unternehmensdaten auf ein Minimum reduziert. Insbesondere unsere Unternehmensdatenbank, mit der Produktion, Materialwirtschaft, Auftragsabwicklung, Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung abgewickelt werden, unterliegt einem hohen Sicherheitsstandard. Alle von unseren Mitarbeitern innerhalb der Serverumgebung erstellten Dateien werden ebenfalls täglich gesichert. Die Aufbewahrung der Datensicherung erfolgt an sicheren, gegen Brand geschützten Orten. Systemausfallzeiten werden durch den Einsatz eines eigenen Supportteams auf ein geringes Maß reduziert. Auch gegen die Gefahr von Computerviren und Hackerangriffen schützt das Unternehmen die Hard- und Software durch regelmäßig aktualisierte Virenscanner und moderne Firewalls. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird aufgrund der genannten Maßnahmen als gering eingeschätzt.
Währungskurse Aufgrund der ausgeprägten internationalen Aktivitäten und des damit verbundenen hohen Exportanteils unterliegen wir einem Fremdwährungsrisiko. Dies gilt insbesondere für den US-Dollar-Wechselkurs.
Für die Umsätze in den USA führt das Unternehmen ein aktives Währungsmanagement durch, das lediglich der Sicherung von Grundgeschäften dient und nicht zu Handels- und Spekulationszwecken genutzt wird. Das Ziel ist es, Kurseinflüsse auf die zukünftigen US-Dollar-Umsätze zu minimieren, indem Devisentermingeschäfte und -optionen abgeschlossen werden. Neben den Kursrisiken aus dem US-Dollar bestehen keine wesentlichen Kursrisiken, da die Fakturierung weitestgehend in Euro erfolgt. Daher sehen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als gering an.
Liquiditätslage Unabhängig von der konjunkturellen Lage besteht immer ein Risiko in der Zahlungsunfähigkeit eines Kunden. Liquiditätsrisiken bestehen ganz allgemein darin, den erforderlichen Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen zu können.
Durch das von Pfeiffer Vacuum seit langem betriebene konsequente Forderungsmanagement und die Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden werden Bonitätsrisiken und damit Forderungsausfälle minimiert. Darüber hinaus ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden begrenzt. Trotz der Investition von knapp 200 Mio. € (inklusive Schuldenablösung in Höhe von 85 Mio. €) in die Akquisition der Vakuumsparte von Alcatel-Lucent existiert zum Jahresende im Konzern keine Nettoverschuldung, sodass es weiterhin genügend Reserven gibt, um auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Zur Liquiditätssteuerung besteht zwischen den deutschen Gesellschaften ein Cash-Management-Verfahren, mit dem die ausreichende Versorgung der Gesellschaften mit Liquidität sichergestellt wird. Aus dem operativen Geschäft werden ausreichend liquide Mittel generiert, um weiter aus eigener Kraft zu wachsen.
Rechtslage Die internationale Geschäftstätigkeit von Pfeiffer Vacuum führt dazu, dass das Unternehmen verschiedenen rechtlichen Risiken ausgesetzt ist. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Bereiche nationale und internationale Vertragsgestaltung und Besteuerung. Aus diesen Bereichen können sich unmittelbare Auswirkungen auf die Ertrags- oder die Vermögenslage ergeben.
Die Minimierung des Risikos aus Liefer- und Leistungsverträgen erfolgt grundsätzlich über die Verwendung von standardisierten Auftrags- und Geschäftsbedingungen. Bei besonderen Verträgen erfolgt die Prüfung des Vertragswerks zunächst unternehmensintern und gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines externen Rechtsberaters. Das zur Beurteilung des täglichen Geschäfts erforderliche Fachwissen wird durch unsere qualifizierten Mitarbeiter eingebracht. Bei komplexen Fragestellungen der nationalen und internationalen Besteuerung bedienen wir uns der Hilfe von externen Steuerberatern. Derzeit bestehen keinerlei Rechtsstreitigkeiten, deren Ausgang sich in nennenswertem Umfang auf die Ertrags- oder Vermögenslage auswirken könnte. Daher sehen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering an.
Chancen
Technologie Als ein führender Hersteller von Hightech-Produkten müssen wir unsere Chancen gezielt nutzen, auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und sie mit innovativen Produkten zu überzeugen. Durch die langjährige Erfahrung ist Pfeiffer Vacuum sehr erfolgreich darin, marktgerechte und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln und diese im Markt einzuführen. Basis hierfür ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die uns in die Lage versetzt, die Anforderungen der Kunden zu antizipieren und damit einen Zeitvorteil gegenüber den Mitbewerbern zu erzielen. Mit innovativen Produkten und der stetigen Erweiterung des Produktportfolios bestehen Möglichkeiten, die existierenden Märkte besser abzudecken, und Chancen, zusätzliches Umsatzvolumen durch den Zugewinn von Marktanteilen zu generieren. Im letzten Geschäftsjahr konnten wir durch die Akquisition der Trinos Vakuum-Systeme GmbH bereits unser Produktportfolio um innovative und auf kundenspezifische Wünsche ausgelegte Vakuumkammern erweitern. In diesem Jahr werden wir durch den Erwerb der Vakuumsparte von Alcatel-Lucent unser Angebot vor allem um technisch hoch innovative Vorpumpen erweitern können. Wir sind uns sicher, dass wir unseren Kunden dadurch nicht nur ein breiteres Produktspektrum anbieten können, sondern dass der Zusammenschluss und das Know-how dieser Unternehmen weitere interessante Produktlösungen hervorbringen werden.
Vertrieb Es war schon immer ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil des Unternehmens, unabhängig von einzelnen Regionen, Produkten oder Märkten zu sein. Daher sehen wir auch weiterhin in dem Ausbau unseres Vertriebsnetzes eine Chance, um unseren Marktanteil zu erhöhen.
Einen ersten Schritt haben wir letztes Jahr bereits durch die Akquisition der Trinos Vakuum-Systeme GmbH gemacht. Dabei sprechen wir nicht nur von Umsatzwachstum als Folge des Unternehmenserwerbs. Aus der Kombination des Produktportfolios der Trinos Vakuum-Systeme GmbH mit der internationalen Vertriebsstruktur von Pfeiffer Vacuum ergibt sich ein enormes Umsatzpotenzial. Mit adixen haben wir zum 31. Dezember 2010 im zweiten Schritt ein Unternehmen erworben, das eine ähnliche Vertriebsstruktur wie Pfeiffer Vacuum besitzt und bereits eine sehr gute Positionierung im internationalen Markt hat. Dadurch werden wir zukünftig von der Erhöhung des Marktanteils im weltweiten Markt für Vakuumpumpen profitieren und auch den verbesserten Zugang zum asiatischen Markt nutzen können.
Beschaffung, Produktion und Logistik Wir haben in den letzten Geschäftsjahren durch die Optimierung der Beschaffungs- und Produktionsprozesse die Grundlage gelegt, unsere Ertragslage weiter zu verbessern. Auch zukünftig sehen wir dadurch eine Chance unseren Kunden noch schneller qualitativ hochwertige Lösungen bieten zu können.
Wir haben mit der konsequenten Ausrichtung der Materialflüsse der Fertigung auf unser modernes Logistikzentrum bereits die Grundlage dafür gelegt. Durch die Reorganisation und die grundlegende Modernisierung der Fertigung im Bereich unserer Turbopumpen wurden zusätzliche Produktivitätssteigerungen erreicht. Als Lösungsanbieter stellen wir so die Anforderungen unserer Kunden in den Mittelpunkt. Durch die Organisation der Fertigung richten wir uns nun noch mehr nach den Bedürfnissen unserer Kunden als nach strikten Planungsvorgaben. Darüber hinaus erhöhen ein hochmodernes, automatisiertes Lagersystem und der standardisierte Produktversand die Effizienz. Wir sind uns sicher, dass das Zusammenspiel dieser Modernisierungsmaßnahmen uns auch zukünftig dabei helfen wird, die Durchlaufzeiten zu reduzieren.
Personal Die Entwicklung von marktgerechten neuen Produkten, die permanente Verbesserung der bestehenden Produktpalette, die hohe Präzision der Produktionsprozesse, der Vertrieb unserer Produkte in einem technisch extrem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld und die Verwaltung eines international tätigen, börsennotierten Unternehmensverbundes erfordern einen hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiterstamm. Wir nutzen daher die Chance bestehende Leistungsträger langfristig an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig für neue Mitarbeiter ein interessanter Arbeitgeber zu sein.
Bei Pfeiffer Vacuum sind seit Jahren attraktive Vergütungskonzepte installiert. Dazu zählen neben einer an der individuellen Tätigkeit, Qualifikation und Verantwortung bemessenen Grundvergütung auch die Zahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie ein variabler, erfolgsorientierter Vergütungsbestandteil.
Darüber hinaus wurde in Deutschland ein rein arbeitgeberfinanziertes Altersvorsorgemodell etabliert, das alle Mitarbeiter erfasst, die nicht bereits aufgrund früherer Zusagen Ansprüche auf eine betriebliche Altersvorsorge erworben haben. Wir sehen uns daher bestens gerüstet, den Bedarf an qualifizierten Fachkräften und Hochschulabsolventen auch zukünftig decken zu können und Leistungsträger an das Unternehmen zu binden – beides unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.
Gesamtaussage zum Risikomanagementsystem Wir sind der Auffassung, dass das eingerichtete Risikomanagementsystem geeignet ist, die vorhandenen Risiken zu erkennen, zu analysieren und zu quantifizieren, um diese adäquat zu steuern. Unser Abschlussprüfer hat das eingerichtete Risikomanagementsystem im Rahmen der Jahresabschlussprüfung einer Prüfung unterzogen. Es gab keine Beanstandungen. Weder für das Berichtsjahr noch für die folgenden Jahre sind den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken erkennbar.
Rating
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG unterliegt keinem offiziellen Rating nach Moody’s, Standard & Poor’s oder ähnlichen Standards.
Nachtragsbericht und Ausblick
Nachtragsbericht
Wesentliche Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes haben sich seit Beginn des Geschäftsjahres 2011 nicht ergeben.
Ausblick
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2010 hat sich die Weltwirtschaft nach der schweren Krise im Vorjahr überraschend schnell erholt. Vor diesem Hintergrund sind Aussagen zu bewerten, nach denen für die Weltkonjunktur im laufenden Geschäftsjahr ein weiteres, wenn auch etwas abgeschwächteres Wachstum prognostiziert wird. So schätzen Experten, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2011 bei 4,2 % bewegt wird, nach 4,9 % im vergangen Jahr. Dabei kommt das Wachstum in erster Linie aus den Schwellenländern, während sich die Eurozone mit 1,5 % unterdurchschnittlich entwickeln wird. Innerhalb der Eurozone nimmt Deutschland mit einem geschätzten überdurchschnittlichen Wachstum von 2,5 % immer noch eine herausragende Stellung ein. Von den USA wird erwartet, dass sich die wirtschaftliche Situation dort gegenüber 2010 tendenziell verbessert, was sich in einer Wachstumsrate von 2,9 % ausdrücken sollte. In Asien wird für China mit 9,5 % die höchste Wachstumsrate erwartet, gefolgt von Indien mit 8,0 %. Beide Werte bedeuten eine leichte Abschwächung gegenüber der hohen Wachstumsrate im Jahr 2010. Für die japanische Wirtschaft stellt der Wert von 1,6 % eine deutliche Abkühlung des Wachstums dar. In Russland hingegen scheint die Konjunktur mit einer Wachstumsrate von 4,2 % an Fahrt zu gewinnen. In Südamerika warten Brasilien mit einer Prognose von 4,1 % und Mexiko mit 3,6 % mit für die Region durchschnittlichen Wachstumsraten auf.
Umsatzentwicklung Die Umsatzerwartungen der Pfeiffer Vacuum GmbH sind für das Jahr 2011 positiv. Sowohl der Auftragsbestand als auch die Auftragseingänge der ersten Monate zeigen, dass die Nachfrage nach Vakuumprodukten anhaltend hoch ist. Nimmt man den Großauftrag im Bereich Systeme aus dem Umsatz des Jahres 2010 heraus (Umsatz 2010 somit 170 Mio. €), erwarten wir einen Umsatzanstieg von 7-9 %. Bei unveränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unter der Prämisse eines konstanten Nachfrageniveaus in der Vakuumindustrie wird sich dies nach unserer Einschätzung im Jahr 2012 so fortsetzen. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir insbesondere aus den Regionen Deutschland und Asien deutliche Wachstumssignale spüren werden. Auch die Integration von adixen wird durch Cross-Selling-Effekte zum Umsatzwachstum beitragen. Durch das gemeinsame Produktspektrum von Pfeiffer Vacuum und adixen sind wir in der Lage, unseren Kunden komplette Vakuumlösungen aus einer Hand anzubieten.
Ergebnisentwicklung Die Ergebnisentwicklung des Jahre 2011 wird getragen von der Umsatzerwartung für das Jahr 2011. Insgesamt erwarten wir eine leichte Erhöhung der Bruttomarge der Pfeiffer Vacuum GmbH. Diese Erwartungshaltung stützt sich auf die Tatsache, dass unsere Fertigung aktuell eine exzellente Produktivität erbringt – die Konsequenz der Investitionen der vergangenen zwei Jahre. Die Kostenentwicklung ist aktuell etwas schwerer abzuschätzen, da die Integration von adixen Reorganisationsaufwendungen verursachen wird. Nichtsdestotrotz werden wir in gewohnter Pfeiffer Vacuum Manier die Kosten im Auge behalten und so niedrig wie möglich halten. Als Folge der Kreditaufnahme zum 31. Dezember 2010 werden die anfallenden Fremdkapitalkosten das Finanzergebnis des Jahres 2011 und darüber hinaus belasten.
Dividende Pfeiffer Vacuum ist einer der dividendenstärksten Titel am deutschen Aktienmarkt. Dieser Philosophie möchte die Pfeiffer Vacuum Technology AG treu bleiben, auch wenn im Jahr 2010 knapp 200 Mio. € für den Erwerb von adixen investiert haben (inklusive Schuldenablösung von 85 Mio. €), zur Finanzierung der Akquisition ein Darlehen in Anspruch genommen haben und eine Kapitalerhöhung platziert wurde. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung daher vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2010 eine Dividende von 2,90 € je Aktie (Vorjahr: 2,45 € je Aktie) auszuschütten. Mit einem Ausschüttungsvolumen von 28,6 Mio. € würden damit erneut etwa 75 % des Konzerngewinns an die Anteilseigner ausgezahlt.
Ausschüttungsquote, Dividende je Aktie und Dividendenrendite
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| 2010 | 2009 | ||
|---|---|---|---|
| Ausschüttungsquote * | (in %) | 75,0 | 75,6 |
| Dividende je Aktie | (in €) | 2,90 ** | 2,45 |
| Dividendenrendite | (in %) | 3,3 | 4,2 |
* (vorgeschlagene) Ausschüttung im Verhältnis zum Ergebnis nach Steuern des jeweiligen Jahres
** vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung
Die Aussagen im Prognosebericht wurden auf der Basis von Annahmen über die zukünftige gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung getroffen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen im Nachhinein als unzutreffend erweisen.
Das Jahr 2011 wird für Pfeiffer Vacuum ein Jahr mit großen Aufgaben sein. Denn das Unternehmen ist durch die Akquisition von adixen doppelt so groß geworden. Deutlich wird dies am Beispiel der Mitarbeiterzahl. Die Pfeiffer Vacuum Gruppe beschäftigt nun 2.237 Mitarbeiter, im Vorjahr waren dies 725 Mitarbeiter. Aber Pfeiffer Vacuum wäre nicht Pfeiffer Vacuum, wenn es nicht davon überzeugt wäre, die Integration von adixen erfolgreich zu bewältigen.
Wir sind auf dem Weg zum weltweit führenden Vakuumanbieter.
Bilanz zum 31. Dezember 2010
Aktiva
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| € | € | 31.12.2009 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagenvermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3,00 | 5,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.604.099,07 | 21.893.013,07 | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.618.590,00 | 1.803.302,00 | |
| 22.222.689,07 | 23.696.315,07 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 134.582.514,08 | 12.604.927,08 | |
| 2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 92.267.500,00 | 0,00 | |
| 3. Beteiligungen | 2.150.000,00 | 0,00 | |
| 4. Sondervermögen Pension Trust | 0,00 | 4.709.727,37 | |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 6.353.077,84 | |
| 229.000.014,08 | 23.667.732,29 | ||
| 251.222.706,15 | 47.364.052,36 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 6.019.987,80 | 2.707.680,60 | |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.479.817,36 | 6.098.023,15 | |
| 7.499.805,16 | 8.805.703,75 | ||
| II. Wertpapiere des Umlaufvermögens | |||
| Eigene Anteile | 0,00 | 23.807.627,60 | |
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | 34.918.427,88 | 38.869.256,08 | |
| 42.418.233,04 | 71.482.587,43 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.040.000,00 | 40.000,00 | |
| 295.680.939,19 | 118.886.639,79 | ||
| Passiva | |||
| € | € | 31.12.2009 € |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.261.207,04 | 22.964.736,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 99.676.621,19 | 13.243.735,51 | |
| III. Rücklage für eigene Anteile | 0,00 | 23.807.627,60 | |
| IV. Bilanzgewinn | 90.029.312,32 | 53.471.914,11 | |
| davon Gewinnvortrag € 32.612.006,51 (Vj. € 35.523.429,65) | |||
| 214.967.140,55 | 113.488.013,22 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 1.005.329,73 | 4.118.795,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 4.910.048,65 | 0,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 2.856.137,74 | 1.016.329,90 | |
| 8.771.516,12 | 5.135.124,90 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 69.000.000,00 | 0,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.748.876,13 | 160.724,33 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 193.406,39 | 102.777,34 | |
| davon aus Steuern € 22.798,76 (Vj. € 102.777,34) | |||
| 71.942.282,52 | 263.501,67 | ||
| 295.680.939,19 | 118.886.639,79 |
Gewinn- und Verlustrechnung für 2010
scroll
| € | € | 2009 € |
|
|---|---|---|---|
| 1. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag | 46.874.761,64 | 21.967.607,63 | |
| 2. Erträge aus Beteiligungen | |||
| davon aus verbundenen Unternehmen € 700.000,00 (Vj. € 0,00) | 700.000,00 | 0,00 | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 3.092.241,33 | 3.307.658,03 | |
| 50.667.002,97 | 25.275.265,66 | ||
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 1.469.226,96 | 904.191,59 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 26.597,90 | 511.223,11 | |
| davon für Altersversorgung € 20.502,74 (Vj. € 505.345,69) | |||
| 1.495.824,86 | 1.415.414,70 | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.451.177,16 | 1.420.339,85 | |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.802.783,78 | 3.076.619,01 | |
| 7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.597.033,86 | 3.638.467,31 | |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | |||
| davon aus verbundenen Unternehmen € 396.891,67 (Vj. € 27.015,57) | 721.917,55 | 816.654,77 | |
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 350.000,00 | 147.613,72 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | |||
| davon an verbundene Unternehmen € 59.189,35 (Vj. € 11.968,25) | 419.005,38 | 75.720,95 | |
| 1.549.946,03 | 4.231.787,41 | ||
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 43.467.163,20 | 23.594.679,51 | |
| 12. Außerordentliche Aufwendungen | 1.724.362,00 | 0,00 | |
| 13. Außerordentliches Ergebnis | - 1.724.362,00 | 0,00 | |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 15.833.316,36 | 6.331.903,17 | |
| 15. Sonstige Steuern | 54.806,63 | 48.263,64 | |
| 16. An Organgesellschaften weiterbelastete Steuern | 7.755.000,00 | 3.125.000,00 | |
| 8.133.122,99 | 3.255.166,81 | ||
| 17. Jahresüberschuss | 33.609.678,21 | 20.339.512,70 | |
| 18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 32.612.006,51 | 35.523.429,65 | |
| 19. Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile | 23.807.627,60 | 0,00 | |
| 20. Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile | 0,00 | - 2.391.028,24 | |
| 21. Bilanzgewinn | 90.029.312,32 | 53.471.914,11 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2010
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat im Geschäftsjahr 2010 erstmals die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angewendet. Eine Anpassung der Vorjahreswerte an die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgte auf der Grundlage des Artikels 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht.
1.1 Anlagevermögen
Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt über die tatsächliche Nutzungsdauer.
Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bewertet.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Sachanlage- und Finanzanlagevermögen bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen und im Finanzanlagevermögen gegebenenfalls auch bei vorübergehenden Wertminderungen. Bei Wegfall des Grundes erfolgt eine entsprechende Zuschreibung.
1.2 Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihren Nennwerten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die eigenen Aktien des Vorjahres waren zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bewertet.
In den flüssigen Mitteln sind Schecks, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten enthalten. Sie sind zum Nominalwert angesetzt.
1.3 Aktive latente Steuern
Die Aktivierung von latenten Steuern resultierend aus Bewertungsunterschieden zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertung der Pensionen unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes.
1.4 Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen).
Dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Seit der verpflichtenden Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erfolgt die Bewertung nach der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit-Methode) unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Fluktuationsraten. Die Diskontierung erfolgt nach Maßgabe des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes nach Rückstellungsabzinsungsverordnung für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren und unter Verwendung der im Jahr 2005 veröffentlichten „Richttafeln 2005 G“ von Prof. Heubeck. Auf Grund der handelsrechtlichen Saldierungspflicht mit dem zu Marktwerten bewerteten Deckungsvermögen (Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V., die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen) wird in der Bilanz lediglich die Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt ein saldierter Ausweis der Erträge aus dem Deckungsvermögen und den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung. Bis einschließlich 31. Dezember 2009 erfolgte die Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des steuerlichen Teilwertverfahrens gemäß § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % p.a. und ebenfalls unter Verwendung der im Jahr 2005 veröffentlichten „Richttafeln 2005 G“ von Prof. Heubeck verwendet. Der sich zum Übergangsstichtag 1. Januar 2010 aufgrund der unterschiedlichen Bewertungsmethoden ergebende Unterschiedsbetrag wurde den Rückstellungen im Jahr 2010 vollständig zugeführt. Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte im außerordentlichen Ergebnis.
2. Bilanzerläuterungen
2.1 Aktiva
2.1.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 1 des Anhangs dargestellt.
2.1.2 Anteile an verbundenen Unternehmen
Die unmittelbaren und mittelbaren Anteile an verbundenen Unternehmen sind in Anlage 2 des Anhangs dargestellt. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert mit T€ 111.878 überwiegend aus den zum 31. Dezember 2010 erworbenen Beteiligungen des adixen-Geschäftsbereichs.
2.1.3 Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Dieser im Berichtsjahr erstmals ausgewiesenen Posten enthält die Ausleihungen an die Trinos Vakuum-Systeme GmbH (T€ 7.268) und die Alcatel Vacuum Technology France SAS (T€ 85.000). Die Ausleihungen werden marktüblich verzinst.
2.1.4 Sondervermögen Pension Trust
Nach dem Inkrafttreten des BilMoG erfolgt ein saldierter Ausweis der Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V. mit den Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft, da diese Vermögensgegenstände als Deckungsvermögen zu klassifizieren sind. Im Berichtsjahr wird dementsprechend nur noch eine Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen und der im Vorjahr noch bestehende unsaldierte Ausweis ist entfallen.
2.1.5 Wertpapiere des Anlagevermögens
Die im Vorjahr zu fortgeführten Anschaffungskosten von T€ 1.998 ausgewiesene variabel verzinsliche Bankanleihe wurde im Berichtsjahr 2010 durch den Emittenten zurückgezahlt.
Die im Vorjahr zum Marktwert von T€ 4.355 bewerten Anteile an einer börsennotierten Gesellschaft wurden im Berichtsjahr über die Börse veräußert. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Ertrag beläuft sich auf insgesamt T€ 1.340.
2.1.6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Ausgewiesen werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 6.020 (Vorjahr: T€ 2.708).
Dieser Betrag beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aufgrund Weiterbelastung der Gewerbesteuer an die Organgesellschaft PV GmbH.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzbehörden aus Steuerrückerstattungsansprüchen (T€ 842; Vorjahr: T€ 6.086).
Es bestehen Beträge in Höhe von T€ 700 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: T€ 895).
2.1.7 Eigene Aktien
Auf der Hauptversammlung am 20. Mai 2010 haben die Aktionäre Pfeiffer Vacuum zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu 2.296.473,60 € (897.060 Aktien entsprechend 10 % des Grundkapitals im Zeitpunkt der Beschlussfassung) und ist gültig bis zum 19. Mai 2015.
Die zum 31. Dezember 2009 bestehenden 456.352 eigenen Aktien wurden im Berichtsjahr über die Börse veräußert. Bei Anschaffungskosten von T€ 23.808 und einem Veräußerungspreis von T€ 38.530 wurde ein Mehrerlös von T€ 14.722 erzielt. Entsprechend den Neuregelungen des BilMoG zur Abbildung von Transaktionen mit eigenen Aktien wurde dieser Mehrerlös unmittelbar in der Kapitalrücklage erfasst. Der auf die veräußerten Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt T€ 1.168 und entsprach 5,1 % des gesamten Grundkapitals. Der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten (T€ 23.808) und dem im Grundkapital erfassten Betrag (T€ 1.1.68) in Höhe von T€ 22.640 wurde zugunsten des Bilanzgewinns aufgelöst. Zum 31. Dezember 2010 bestehen somit keine eigenen Aktien mehr, und die bestehende Rücklage für eigene Aktien wurde aufgelöst.
2.2 Passiva
2.2.1 Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG beträgt zum 31. Dezember 2010 T€ 25.261. Die Aktien lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in 9.867.659 Stückaktien. Der auf die einzelnen Aktien entfallende rechnerische Anteil am Grundkapital beträgt 2,56 €. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr (8.970.600 Aktien; Grundkapital T€ 22.965) resultiert aus einer im Jahr 2010 in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals vorgenommenen Kapitalerhöhung um 897.059 Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von T€ 2.296.
2.2.2 Genehmigtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2010 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 19. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 11.482.368,00 Euro, das sind 50 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Bei Aktienausgaben gegen Sacheinlagen wird der Vorstand ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zu einem Betrag von 2.296.473,60 Euro, das entspricht 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, auszuschließen. Wird das Grundkapital gegen Bareinlagen erhöht, ist den Aktionären ein Bezugsrecht zu gewähren. Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist auch ermächtigt das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats auszuschließen, um bis zu einem anteiligen Betrag von 500.000,00 Euro neue Aktien an Mitarbeiter der Gesellschaft und der mit ihr verbundenen Unternehmen auszugeben. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Nach der Kapitalerhöhung um 897.059 Aktien im rechnerischen Nennwert von T€ 2.296 beträgt das verbleibende genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2010 noch T€ 9.186.
2.2.3 Bedingtes Kapital
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Mai 2009 ist der Vorstand ermächtigt, Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu T€ 200.000 mit einer Laufzeit von längstens 10 Jahren zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.242.650 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu T€ 5.741 zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2014 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.
2.2.4 Kapitalrücklage
Die zum 31. Dezember 2009 ausgewiesene Kapitalrücklage in Höhe von T€ 13.244 wurde im Berichtsjahr im Zusammenhang mit dem Agio aus der Kapitalerhöhung um T€ 71.711 (897.059 Aktien; € 79,94 je Aktie) und als Folge der Veräußerung der eigenen Aktien um T€ 14.722 auf insgesamt T€ 99.677 erhöht.
2.2.5 Bilanzgewinn
Vom Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 53.472 T € wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2010 insgesamt 20.860 T € ausgeschüttet. Der Restbetrag von 32.612 T € wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Entsprechend den Neuregelungen des BilMoG und infolge der Veräußerung der eigenen Aktien wurde die zum 31. Dezember 2009 bestehende Rücklage für eigene Anteile (23.808 T €) im Jahr 2010 aufgelöst. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von 33.610 T € ergibt sich somit ein Bilanzgewinn in Höhe von 90.029 T €.
2.2.6 Rückstellungen für Pensionen
Nach der durch BilMoG ab dem Jahr 2010 zwingend erforderlichen Saldierung der Pensionsverpflichtungen mit dem zugehörigen Deckungsvermögen werden zum 31. Dezember 2010 Nettopensionsverpflichtungen von T€ 1.005 ausgewiesen. Diese Position setzt sich aus Bruttopensionsverpflichtungen von T€ 5.714 und dem Marktwert des Deckungsvermögens von T€ 4.709 zusammen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 5.040. Der Unterschiedsbetrag aus der durch BilMoG geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde im Jahr 2010 vollständig zugeführt.
Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2010 wurden ein Rechnungszinsfuß von 5,15 %, eine Gehaltsdynamik von 2,75 % und eine Fluktuationsrate von 2,0 % berücksichtigt. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte auf Basis festgestellter Börsen- oder Marktpreise zum Jahresende.
2.2.7 Sonstige Rückstellungen
Von den sonstigen Rückstellungen entfallen T€ 1.035 auf Personalangelegenheiten (Vorjahr: T€ 500), T€ 1.133 auf fehlende Eingangsrechnungen für Rechts- und Beratungsleistungen (Vorjahr: T€ 0) und T€ 536 auf Jahresabschlusskosten (Vorjahr: T€ 277).
2.2.8 Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die Besicherungen sind in Anlage 3 des Anhangs dargestellt.
2.3 Sonstige Angaben zur Bilanz
2.3.1 Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG haftet für Avalkredite diverser Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 3.406. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Avalkrediten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tochtergesellschaften als gering eingeschätzt.
3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Darstellung der Ergebnisrechnung erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde den Besonderheiten der Gesellschaft angepasst, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
3.1 Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen
Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen betreffen ausschließlich die Pfeiffer Vacuum GmbH.
3.2 Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen die Mieterträge (T€ 2.098; Vorjahr: T€ 2.098) und Weiterbelastungen von Kosten (T€ 599; Vorjahr: T€ 889) an die Pfeiffer Vacuum GmbH enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 233 (Vorjahr: T€ 129) anderen Geschäftsjahren zuzurechnen.
3.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Unternehmensberatungskosten (T€ 1.818; Vorjahr: T€ 134), Rechts- und Beratungskosten (T€ 1.202; Vorjahr: T€ 55), Dienstleistungskosten durch Dritte (T€ 408; Vorjahr: T€ 482), Leistungen für Abschlussprüfung (T€ 408; Vorjahr: T€ 276), Beitragszahlungen (T€ 223; Vorjahr T€ 185), Fremdinstandhaltungskosten durch Dritte (T€ 154; Vorjahr: T€ 1.383) und Aufsichtsratsvergütung (unverändert T€ 135).
3.4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben erfolgte in der Gewinn- und Verlustrechnung eine Saldierung der Aufwendungen aus Abzinsungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen. Bei Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von T€ 298 und Erträgen aus dem Deckungsvermögen von T€ 111 sind per Saldo T€ 187 in den Zinsaufwendungen enthalten.
3.5 Außerordentliche Aufwendungen
Die außerordentlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2010 entfallen ausschließlich auf die Erfassung der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen als Folge der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geänderten Bewertung zum 1. Januar 2010.
3.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Zusammensetzung des Steueraufwands (in T€)
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| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 7.165 | 2.867 |
| Körperschaftsteuer | 8.216 | 3.284 |
| Solidaritätszuschlag | 452 | 181 |
| Gesamt | 15.833 | 6.332 |
An die Pfeiffer Vacuum GmbH wurden davon T€ 7.755 weiterbelastet (Vorjahr: T€ 3.125). Im Steueraufwand enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 4 als Folge von Steuerrückerstattungen für Vorjahre. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
4. Sonstige Angaben
4.1 Vorstand
Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten im Berichtsjahr folgende Herren an:
| Manfred Bender (Vorsitzender), Diplom-Betriebswirt | |
| Dr. Matthias Wiemer, Diplom-Ingenieur |
Die Bezüge der Vorstandsmitglieder beliefen sich auf T€ 1.459 (Vorjahr: T€ 865). Von den Gesamtbezügen, den zusätzlichen Pensionsaufwendungen sowie den Reisekosten wurden nach T€ 776 im Vorjahr in 2010 insgesamt T€ 515 an Tochterunternehmen weiterbelastet. Für Mitglieder des Vorstands ist eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 475 (Vorjahr: T€ 158) gebildet. Die Vergütung des Vorstands wird detailliert im Lagebericht erläutert.
Die laufenden Pensionszahlungen an ehemalige Vorstandsmitglieder belaufen sich auf T€ 329 (Vorjahr: T€ 231). Die für diesen Personenkreis gebildete Rückstellung beläuft sich nach T€ 3.961 Ende 2009 auf T€ 5.239 zum 31. Dezember 2010 (vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen).
Außer dem Vorstand hat die Gesellschaft keine Beschäftigten.
Die Mitglieder des Vorstands gehören den Kontrollgremien diverser Konzerngesellschaften an. Darüber hinaus wurde Herr Manfred Bender im Jahr 2010 in den Aufsichtsrat der Volksbank Heuchelheim eG, Heuchelheim, Deutschland, berufen und ist seit dem Jahr 2006 Mitglied des Aufsichtsrats der Technotrans AG, Sassenberg, Deutschland.
4.2 Aufsichtsrat
Entsprechend §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 4 Drittelbeteiligungsgesetz 2004 und § 9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht der Aufsichtsrat aus vier von den Anteilseignern und zwei von der Belegschaft gewählten Mitgliedern.
Der Aufsichtsrat bestand im Jahr 2010 aus folgenden Personen:
| • | Dr. Michael Oltmanns (Vorsitzender), Rechtsanwalt und Steuerberater |
| • | Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender des Audit Committee), Wirtschaftsprüfer und Steuerberater |
| • | Michael J. Anderson, Investmentbanker (bis 20. Mai 2010) |
| • | Wilfried Glaum, Betriebswirt |
| • | Dr. Wolfgang Lust, Unternehmer (ab 20. Mai 2010) |
| • | Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter), Entwicklungsingenieur |
| • | Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter), Betriebsratsvorsitzender |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Berichtszeitraum Bezüge in Höhe von T€ 135. Die Vergütung des Aufsichtsrats wird detailliert im Lagebericht erläutert.
Dr. Michael Oltmanns übte im Berichtsjahr folgende weitere Aufsichtsratsmandate aus:
| ― | Becker Mining Systems AG, Friedrichsthal (Vorsitzender) |
| ― | Jetter AG, Ludwigsburg (Vorsitzender) |
| ― | Merkur Bank KGaA, München (Vorsitzender) |
| ― | Scholz AG, Essingen (Vorsitzender) |
Götz Timmerbeil übte im Berichtsjahr folgende weitere Aufsichtsratsmandate aus:
| ― | VfL Handball Gummersbach GmbH, Gummersbach (Vorsitzender) |
| ― | Arena Gummersbach GmbH & Co. KG, Gummersbach (stellvertretender Vorsitzender) |
Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats gehören nur dem Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, an.
4.3 Gewinnverwendungsvorschlag
Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von T€ 90.029 eine Dividende in Höhe von T€ 28.616 auszuschütten und den restlichen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Dies entspricht einer Ausschüttung von € 2,90 je Stückaktie.
4.4 Konzernabschluss
Die Pfeiffer Vacuum Technology AG stellt einen Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) auf. Die Gesellschaften, die als Anlage 2 des Anhangs dargestellt werden, sind in diesen Abschluss einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.
4.5 Ergebnisabführungsvertrag zwischen Pfeiffer Vacuum Technology AG und Pfeiffer Vacuum GmbH
Im August 2002 hat die Pfeiffer Vacuum Technology AG einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Pfeiffer Vacuum GmbH (als Organgesellschaft) geschlossen. Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat in dem Jahresabschluss 2010 eine Gewinnübernahme von der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von T€ 46.875 in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Erträgen aus Ergebnisabführungsvertrag ausgewiesen (Vorjahr: T€ 21.968).
4.6 Angaben zum Aktienbesitz
Siehe Anlage 4 zum Anhang
4.7 Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex
Nach § 161 Aktiengesetz haben Vorstand und Aufsichtsrat die Entsprechungserklärung für das Jahr 2010 im Dezember 2010 abgegeben und den Aktionären auf ihrer Internetseite www.pfeiffer-vacuum.net und im Geschäftsbericht dauerhaft zugänglich gemacht. Die Erklärung entspricht bis auf zwei Abweichungen den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex.
4.8 Honorar für den Abschlussprüfer
Das im Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB wird im Anhang zum Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG ausgewiesen.
Aßlar, 11. März 2011
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Der Vorstand
Manfred Bender
Dr. Matthias Wiemer
Anlagevermögen
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| Anschaffungskosten EURO |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2010 | Umbuchungen BilMoG-Anp. | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anlagevermögen | |||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 63.745,44 | 0,00 | 0,00 | - 25.820,24 | 37.925,20 |
| Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 37.090.316,40 | 0,00 | 0,00 | - 1.305.943,77 | 35.784.372,63 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.068.597,58 | 0,00 | 7.655,97 | - 8.658,49 | 2.067.595,06 |
| 3. Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Sachanlagen | 39.158.913,98 | 0,00 | 7.655,97 | - 1.314.602,26 | 37.851.967,69 |
| Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 12.604.927,08 | 0,00 | 121.977.587,00 | 0,00 | 134.582.514,08 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 92.267.500,00 | 0,00 | 92.267.500,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 2.500.000,00 | 0,00 | 2.500.000,00 |
| 4. Sondervermögen Pension Trust | 4.969.685,46 | - 4.969.685,46 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 6.710.508,72 | 0,00 | 0,00 | - 6.710.508,72 | 0,00 |
| Finanzanlagen | 24.285.121,26 | - 4.969.685,46 | 216.745.087,00 | - 6.710.508,72 | 229.350.014,08 |
| Gesamtanlagevermögen | 63.507.780,68 | - 4.969.685,46 | 216.752.742,97 | - 8.050.931,22 | 267.239.906,97 |
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| Kumulierte Abschreibungen EURO |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2010 | Umbuchungen BilMoG- Anp. | Zuführungen | Zuschreibungen | Abgänge | Stand am 31.12.2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anlagevermögen | ||||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 63.740,44 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | - 25.818,24 | 37.922,20 |
| Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 15.197.303,33 | 0,00 | 1.258.820,19 | 0,00 | - 1.275.849,96 | 15.180.273,56 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 265.295,58 | 0,00 | 192.356,97 | 0,00 | - 8.647,49 | 449.005,06 |
| 3. Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Sachanlagen | 15.462.598,91 | 0,00 | 1.451.177,16 | 0,00 | - 1.284.497,45 | 15.629.278,62 |
| Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 350.000,00 | 0,00 | 0,00 | 350.000,00 |
| 4. Sondervermögen Pension Trust | 259.958,09 | - 259.958,09 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 357.430,88 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | - 357.430,88 | 0,00 |
| Finanzanlagen | 617.388,97 | - 259.958,09 | 350.000,00 | 0,00 | - 357.430,88 | 350.000,00 |
| Gesamtanlagevermögen | 16.143.728,32 | - 259.958,09 | 1.801.177,16 | 0,00 | - 1.667.746,57 | 16.017.200,82 |
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| Nettobuchwerte EURO |
||
|---|---|---|
| Nettobuchwert zum 31.12.2010 | Nettobuchwert zum 31.12.2009 | |
| --- | --- | --- |
| Anlagevermögen | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3,00 | 5,00 |
| Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.604.099,07 | 21.893.013,07 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.618.590,00 | 1.803.302,00 |
| 3. Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 |
| Sachanlagen | 22.222.689,07 | 23.696.315,07 |
| Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 134.582.514,08 | 12.604.927,08 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 92.267.500,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 2.150.000,00 | 0,00 |
| 4. Sondervermögen Pension Trust | 0,00 | 4.709.727,37 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 6.353.077,84 |
| Finanzanlagen | 229.000.014,08 | 23.667.732,29 |
| Gesamtanlagevermögen | 251.222.706,15 | 47.364.052,36 |
Beteiligungen
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| Unmittelbare Beteiligung | Nennkapital | Eigenkapital | Ergebnis 2010 | Anteil in % |
|---|---|---|---|---|
| adixen Japan Ltd., Japan | TJPY 44.000 | TJPY 32.776 | TJPY - | 100,00 |
| Alcatel Hochvakuumtechnik GmbH, Deutschland | T€ 980 | T€ 877 | T€ - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Products Inc., USA | TUSD 2.300 | TUSD - 224 | TUSD - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Systems S.p.A., Italien | T€ 260 | T€ 739 | T€ - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Technology France SAS, Frankreich | T€ 9.424 | T€ 12.122 | T€ - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Technology Ltd., England | TGBP 250 | TGBP - 226 | TGBP - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Technology Korea Co. Ltd., Korea | TKRW 5.055.000 | TKRW 23.844.000 | TKRW - | 90,00 |
| Dreebit GmbH, Deutschland * | T€ 26 | T€ 2.193 | T€ 37 | 24,90 |
| Pfeiffer Vacuum GmbH, Deutschland | T€ 7.700 | T€ 92.738 ** | T€ 50.833 ** | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Brasil Ltda., Brasilien | TBRL 1.000 | TBRL 759 | TBRL - 241 | 1,00 |
| Pfeiffer Vacuum Holding B.V., Niederlande | T€ 454 | T€ 1.905 | T€ 473 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum France SAS, Frankreich | T€ 1.291 | T€ 2.169 | T€ 323 | < 0,01 |
| Trinos Vakuum-Systeme GmbH, Deutschland | T€ 451 | T€ 3.542 | T€ 1.771 | 100,00 |
Werte basieren auf International Financial Reporting Standards (IFRS)
* Nicht in den Konzernabschluss einbezogen
** Vor Ergebnisabführung
Beteiligungen
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| Mittelbare Beteiligung | Nennkapital | Eigenkapital | Ergebnis 2010 | Anteil in % |
|---|---|---|---|---|
| adixen Manufacturing Korea Co. Ltd., Korea | TKRW 3.000.000 | TKRW 517.000 | TKRW - | 100,00 |
| adixen Scandinavia AB, Schweden | TSEK 12.700 | TSEK 12.857 | TSEK - | 100,00 |
| adixen Singapore Ltd., Singapur | TSGD 4.700 | TSGD 5.100 | TSGD - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Technology India Ltd., Indien | TINR 70.000 | TINR 73.275 | TINR - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Technology (Shanghai) Co. Ltd., China | TCNY 41.696 | TCNY 29.592 | TCNY - | 100,00 |
| Alcatel Vacuum Technology Taiwan Ltd., Taiwan | TNTD 77.000 | TNTD 66.538 | TNTD - | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Austria GmbH, Österreich | T€ 146 | T€ 2.192 | T€ 395 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Brasil Ltda., Brasilien | TBRL 1.000 | TBRL 759 | TBRL - 241 | 99,00 |
| Pfeiffer Vacuum France SAS, Frankreich | T€ 1.291 | T€ 2.169 | T€ 323 | 99,99 |
| Pfeiffer Vacuum Inc., USA | TUSD 11.550 | TUSD 23.078 | TUSD 3.015 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum India Ltd., Indien | TINR 10.056 | TINR 36.379 | TINR 18.184 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Italia S.p.A., Italien | T€ 384 | T€ 1.587 | T€ - 78 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Korea | TKRW 425.000 | TWON 3.799.369 | TWON 1.151.199 | 75,50 |
| Pfeiffer Vacuum Ltd., England | TGBP 100 | TGBP 919 | TGBP 173 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Rus OOO, Russland | TRUB 4.000 | TRUB 2.576 | TRUB -1.424 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB, Schweden | TSEK 100 | TSKR 25.233 | TSKR 6.489 | 100,00 |
| Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG, Schweiz | TCHF 500 | TCHF 2.260 | TCHF 732 | 99,40 |
| Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Ltd., China | TCNY 1.063 | TCNY 7.056 | TCNY 4.205 | 100,00 |
| Teknovid SRL, Rumänien | TRON 1.750 | TRON 1.729 | TRON - | 72,00 |
Werte basieren auf International Financial Reporting Standards (IFRS)
Verbindlichkeitenspiegel in T€
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| Art der Verbindlichkeit | Gesamt 31.12.2010 | davon mit einer Restlaufzeit von | Gesicherte Beträge | Art der Sicherheit | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahren | über 5 Jahren | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| bei Kreditinstituten | 69.000 | - | 69.000 | - | 69.000 | Garanten des Kreditvertrags sind die Pfeiffer Vacuum Technology AG, die Pfeiffer Vacuum GmbH, die Trinos Vakuum-Systeme GmbH und die Alcatel Vacuum Technology France SAS |
| (Vorjahr) | - | - | - | - | - | - |
| aus Lieferungen und Leistungen | 2.749 | 2.715 | 34 | - | - | - |
| (Vorjahr) | (161) | (111) | (50) | - | - | - |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 193 | 193 | - | - | - | - |
| (Vorjahr) | (103) | (103) | - | - | - | - |
| - davon aus Steuern | 23 | 23 | - | - | - | - |
| (Vorjahr) | (103) | (103) | - | - | - | - |
Veröffentlichungen nach § 26 (1) WpHG
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| Nr. Gesellschaft | Aktienanteil | Datum | veröffentlicht über | Inhalt der Veröffentlichung |
|---|---|---|---|---|
| 1. Legg Mason, Inc. | 4,99 % | 10.02.2010 | HUGIN und Unternehmenswebsite | Legg Mason & Co (UK) Ltd., London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum am 9. Februar 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass Legg Mason, Inc., Baltimore, Maryland, USA, am 4. Februar 2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der Gesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 4,99 % hält (dies entspricht 447.500 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile von 4,99 % werden gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG der Legg Mason, Inc., Baltimore, Maryland, USA zugerechnet. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund. |
| Legg Mason & Co (UK) Ltd., London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum am 9. Februar 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass Royce & Associates, LLC, New York, USA, am 4. Februar 2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der Gesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 4,99 % hält (dies entspricht 447.500 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile von 4,99 % werden gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG der Royce & Associates, LLC, New York, USA zugerechnet. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund. | ||||
| 2. Franklin Templeton Institutional | 3,0005 % | 05.05.2010 | HUGIN und Unternehmenswebsite | Franklin Templeton Institutional, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum am 5. Mai 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr indirekter Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. März 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,0005 % (dies entspricht 269.179 Stimmrechten) beträgt. Dieser Stimmrechtsanteil von 3,0005 % wird Franklin Templeton Institutional, LLC gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 zugerechnet. Kein von Franklin Templeton Institutional, LLC verwalteter Fonds hält 3 % oder mehr Stimmrechte an unserer Gesellschaft. |
| 3. Franklin Templeton Institutional | 3,0007 % | 06.05.2010 | HUGIN und Unternehmenswebsite | Franklin Templeton Institutional, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum am 6. Mai 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr indirekter Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 3. Mai 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,0007 % (dies entspricht 269.179 Stimmrechten) beträgt. Dieser Stimmrechtsanteil von 3,0007 % wird Franklin Templeton Institutional, LLC gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 zugerechnet. Kein von Franklin Templeton Institutional, LLC verwalteter Fonds hält 3 % oder mehr Stimmrechte an unserer Gesellschaft. |
| 4. Deutsche Bank AG | 2.197 % | 12.05.2010 | HUGIN und Unternehmenswebsite | Deutsche Bank AG, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum am 11. Mai 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil ihrer Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland, an unserer Gesellschaft am 10 mai 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und von diesem Tag an 2,197 % (dies entspricht 107.077 Stimmrechten) beträgt. |
| 5. SMALLCAP World Fund, Inc. | 2,95 % | 12.05.2010 | HUGIN und Unternehmenswebsite | SMALLCAP World Fund, Inc., Los Angeles USA, hat Pfeiffer Vacuum am 12. Mai 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10. Mai 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und von diesem Tag an 2,95 % (dies entspricht 265.081 Stimmrechten) beträgt. |
| 6. Legg Mason, Inc. | 5,02 | 26.05.2010 | HUGIN und Unternehmenswebsite | Legg Mason & Co (UK) Ltd., London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum am 25. und 26. Mai 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass Legg Mason, Inc., Baltimore, Maryland, USA, am 21. Mai 2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der Gesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 5,02 % hält (dies entspricht 450.200 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile von 5,02 % werden gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG der Legg Mason, Inc., Baltimore, Maryland, USA zugerechnet. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund. |
| Legg Mason & Co (UK) Ltd., London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum am 25. Mai 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass Royce & Associates, LLC, New York, USA, am 21. Mai 2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der Gesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 5,02 % hält (dies entspricht 450.200 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile von 5,02 % werden gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG der Royce & Associates, LLC, New York, USA zugerechnet. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund. | ||||
| 7. Capital Research & Mgt Company | 4,93 | 13.07.2010 | euro adhoc/News Aktuell (EANS) | Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA, hat Pfeiffer Vacuum am 12. Juli 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sie am 7. Juli 2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an unserer Gesellschaft unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 4,93 % hält (dies entspricht 442.496 Stimmrechten). Diese 4,93 % (dies entspricht 442.496 Stimmrechten) werden der Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. |
| 8. First Eagle Overseas Fund | 9,98 | 27.09.2010 | Hugin | First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum am 24. September 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteilsbesitz des First Eagle Overseas Fund am 23. September 2010 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte an unserer Gesellschaft unterschritten hat und nunmehr einem Stimmrechtsanteil von 9,98 % entspricht (dies ist äquivalent zu 895.628 Stimmrechten). Die First Eagle Investment Management, LLC, firmierte vormals unter dem Namen Arnhold and S. Bleichroeder Advisers, LLC und gehört zur Arnhold and S. Bleichroeder Company. |
| 9. First Eagle Overseas Fund – Korrektur – | 9,98 | 11.10.2010 | Hugin | Korrektur der Veröffentlichung vom 27.09.2010 |
| Der First Eagle Overseas Fund, New York, USA hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass dessen Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23. September 2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,98 % (895.628 Stimmrechte) betragen hat. | ||||
| 10. Capital Research and Management Company | 2,94 | 20.10.2010 | Hugin | Die Capital Research and Management Company, Los Angeles, Kalifornien, USA hat Pfeiffer Vacuum am 19. Oktober 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 14. Oktober 2010 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,94 % (263.891 Stimmrechte) betrug. Diese 2,94 % werden der Capital Research and Management Company, Los Angeles, Kalifornien, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. |
| 11. Arnhold and Bleichroeder Holdings, Inc. | 19,37 | 12.11.2010 | EANS | Die Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum am 11. November 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Anteil am 10. November 2010 die Schwelle von 20 % der Stimmrechte an unserer Gesellschaft unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 19,37 % ausmacht (dies entspricht 1.738.053 Stimmrechten). Diese 19,37 % werden der Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechnet. Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Overseas Fund und First Eagle Global Fund. |
| Die First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum am 11. November 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Anteil am 10. November 2010 die Schwelle von 20 % der Stimmrechte an unserer Gesellschaft unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 19,37 % ausmacht (dies entspricht 1.738.053 Stimmrechten). Diese 19,37 % werden der First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Overseas Fund und First Eagle Global Fund. | ||||
| 12. Pfeiffer Vacuum Technology AG | 0,00 | 19.11.2010 | EANS | Die Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, Deutschland, teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil in Bezug auf eigene Aktien am 18. November 2010 durch Veräußerung die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0,00 % beträgt. |
| 13. Commerzbank AG | 0,08 % | 24.11.2010 | EANS | Die Commerzbank AG, Frankfurt, Deutschland, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. November 2010 die Schwellen von 3 % und 5 % überschritt und danach 9,22 % (dies entspricht 909.894 Stimmrechten) betrug. |
| Die Mitteilungspflicht nach § 21 Abs. 1 WpHG ist auf das Mandat der Commerzbank AG im Rahmen einer am 18. November 2010 ins Handelsregister eingetragenen Kapitalerhöhung der Pfeiffer Vacuum Technology AG zurückzuführen. | ||||
| Des weiteren teilte uns die Commerzbank AG, Frankfurt, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwellen von 3 % und 5 % unterschritt und danach 0,08 % (dies entspricht 8.043 Stimmrechten) betrug. | ||||
| 14 Arnhold and Bleichroeder | 14,95 | 22.11.2010 | EANS | Die Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 14,95 % ausmachte (dies entspricht 1.475.096 Stimmrechten). Diese 14,95 % werden der Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechnet. Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Overseas Fund und First Eagle Global Fund. |
| Die First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 14,95 % ausmachte (dies entspricht 1.475.096 Stimmrechten). Diese 14,95 % werden der First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Overseas Fund und First Eagle Global Fund. | ||||
| Der First Eagle Global Fund, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 9,82 % ausmachte (dies entspricht 969.311 Stimmrechten). | ||||
| Der First Eagle Overseas Fund, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 4,24 % ausmachte (dies entspricht 417.899 Stimmrechten). | ||||
| 15. Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH | 3,49 | 22.11.2010 | EANS | Die Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt, Deutschland, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 3 % überschritt und an diesem Tag 3,49 % (dies entspricht 344.046 Stimmrechten) betrug. Davon sind ihr 0,47 % (dies entspricht 46.433 Stimmrechten) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. |
| 16. Arnhold and Bleichroeder | 14,95 | 30.11.2010 | EANS | Korrekturmeldung |
| Die Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 14,95 % ausmachte (dies entspricht 1.475.096 Stimmrechten). Diese 14,95 % werden der Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechnet. Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Overseas Fund und First Eagle Global Fund. | ||||
| Die First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 14,95 % ausmachte (dies entspricht 1.475.096 Stimmrechten). Diese 14,95 % werden der First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Overseas Fund und First Eagle Global Fund. | ||||
| Der First Eagle Global Fund, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag einen Stimmrechtsanteil von 9,82 % ausmachte (dies entspricht 969.311 Stimmrechten). | ||||
| Weiterhin hat der First Eagle Overseas Fund, New York, USA, Pfeiffer Vacuum darüber informiert, dass sein Anteil an unserer Gesellschaft am 22. November 2010 einen Stimmrechtsanteil von 4,24 % ausmachte (dies entspricht 417.899 Stimmrechten). Die entsprechende Stimmrechtsmitteilung gem. § 21 WpHG hinsichtlich der Unterschreitung der 5 % Schwelle am 18.11.2010 wurde am 25.11.2010 veröffentlicht. | ||||
| 17. Franklin Templeton | 2,87 | 02.12.2010 | EANS | Franklin Templeton Institutional, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 2. Dezember 2010 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,87 % (dies entspricht 283.112 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Franklin Templeton Institutional, LLC, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. |
| 18. Pfeiffer Vacuum Gesamtstimmrechtsmitteilung nach § 26a WpHG | 07.12.2010 | EANS | Hiermit teilt die Pfeiffer Vacuum Technology AG mit, dass die Gesamtzahl der Stimmrechte am Ende des Monats November 2010 insgesamt 9.867.659 Stimmrechte beträgt. Die Veränderung der Gesamtzahl der Stimmrechte ist seit dem 18.11.2010 wirksam. | |
| 19. First Eagle Overseas Fund | 2,99 | 15.12.2010 | EANS | Der First Eagle Overseas Fund, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 13. Dezember 2010 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,99 % (dies entspricht 294.848 Stimmrechten) betrug. |
| 20. Legg Mason, Inc. | 4,99 | 03.02.2011 | EANS | Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 1. Februar 2011 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,99 % (dies entspricht 492.239 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund. |
| 21. Royce & Associates, LLC | 4,96 | 14.02.2011 | EANS | Royce & Associates, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 1. Februar 2011 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,96 % (dies entspricht 490.239 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Royce & Associates, LLC, New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund. |
| 22. Legg Mason, Inc. | 4,95 | 18.02.2011 | EANS | Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 17. Februar 2011 die Schwelle von 5 % unterschritt und an diesem Tag 4,95 % (dies entspricht 488.131 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Legg Mason, Inc, Baltimore, Maryland, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: The Royce Fund. |
| 23. Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc. | 9,61 | 24.02.2011 | EANS | Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. Februar 2011 die Schwelle von 10 % unterschritt und an diesem Tag 9,61 % (dies entspricht 947.809 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc., New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgenden Aktionären werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Global Fund (6,65 % bzw. 655,805 Stimmrechte) und First Eagle Overseas Fund (2,40 % bzw. 236.919 Stimmrechte). |
| First Eagle Investment Management, LLC, New York, USA, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. Februar 2011 die Schwelle von 10 % unterschritt und an diesem Tag 9,61 % (dies entspricht 947.809 Stimmrechten) betrug. Diese Stimmrechte sind First Eagle Investment Management, LLC, Inc., New York, USA, nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Von folgenden Aktionären werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: First Eagle Global Fund (6,65 % bzw. 655.805 Stimmrechte) und First Eagle Overseas Fund (2,40 % bzw. 236.919 Stimmrechte). |
Im Umlauf befindliche Aktien per 31. Dezember 2010: 9.867.659
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
“Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Eschborn/Frankfurt am Main, 11. März 2011
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Klingelhöfer, Wirtschaftsprüfer
Pott, Wirtschaftsprüferin
Versicherung der gesetzlichen Vertreter 2010
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Asslar, 11. März 2011
Der Vorstand
Manfred Bender
Dr. Matthias Wiemer
Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns 2010
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 90.029.312,32 wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende von Euro 2,90 auf jede dividendenberechtigte Stückaktie für das Geschäftsjahr 2010 | Euro 28.616.211,10 |
| Vortrag auf neue Rechnung | Euro 61.413.101,22 |
| Euro 90.029.312,32 |
Die Dividende ist am 27. Mai 2011 zahlbar.
Der Gewinnvorschlag berücksichtigt, dass die Gesellschaft derzeit keine eigenen Aktien hält, die gemäß § 71 b AktG nicht dividendenberechtigt wären. Bis zur Hauptversammlung kann sich durch den Erwerb eigener Aktien die Zahl der dividendenberechtigten Aktien vermindern. In diesem Fall wird bei unveränderter Ausschüttung von 2,90 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag über die Gewinnverwendung unterbreitet werden.
Bericht des Aufsichtsrats 2010
Sehr geehrte Aktionäre,
das Geschäftsjahr 2010 war für Pfeiffer Vacuum geprägt durch eine spürbare Erholung nach dem Krisenjahr 2009 sowie durch die Übernahme der Vakuumsparte des französischen Wettbewerbers Alcatel-Lucent.
Während des Geschäftsjahrs 2010 hat sich der Aufsichtsrat in elf Sitzungen über die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns informiert und diese mit dem Vorstand eingehend erörtert. Diese Aufsichtsratssitzungen fanden am 22. Februar, 11. März, 20. Mai, 2. August, 21. September, 27. September, 7. Oktober, 2. November, 3. November, 17. November und 18. November, jeweils in Asslar statt. Neben den Informationen aus den Aufsichtsratssitzungen erhielten alle Aufsichtsratsmitglieder detaillierte Monats- und Quartalsberichte zur Lage der Gesellschaft und der Vorsitzende des Aufsichtsrats zusätzlich die Protokolle aller Vorstandssitzungen. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen hat sich der Vorsitzende in Gesprächen mit dem Vorstand ständig über die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat im Geschäftsjahr 2010 an weniger als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen.
Der Aufsichtsrat hat einen Vorstandsausschuss, einen Verwaltungsausschuss, einen Nominierungsausschuss und einen Prüfungsausschuss. Der Vorstandsausschuss und der Nominierungsausschuss tagten am 11. März. Sitzungen des Prüfungsausschusses fanden am 11. März und 2. November statt. Der Prüfungsausschuss stand zudem in regelmäßigem Kontakt mit dem Abschlussprüfer und hat mit diesem den Ablauf der Prüfung, die Prüfungsschwerpunkte und besondere Fragen der Prüfung regelmäßig besprochen und entschieden.
Schwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen waren neben dem allgemeinen Geschäftsgang und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens die Maßnahmen zur Überwindung der Folgen der Wirtschaftskrise, die Beteiligung an der Dreebit GmbH, Dresden, die Entwicklung der Tochtergesellschaft Trinos Vakuum-Systeme GmbH, Göttingen, sowie der Erwerb der Vakuumsparte des französischen Wettbewerbers Alcatel-Lucent nebst den damit verbundenen Finanzierungs- und Kapitalmaßnahmen.
Der Aufsichtsrat hat alle ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich von 1998 (KonTraG) sowie des Transparenz- und Publizitätsgesetzes von 2002 (TransPuG) wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft sorgfältig und uneingeschränkt überwacht.
Die durch das KonTraG vorgegebenen Anforderungen an ein Risikomanagement sind gemeinsam mit dem Vorstand ausführlich besprochen worden. Der Aufsichtsrat hat sich wiederholt davon überzeugt, dass die versicherbaren Risiken ausreichend versichert sind und dass die betrieblichen, finanziellen und vertraglichen Risiken durch organisatorische Abläufe und Genehmigungsverfahren kontrolliert sind. Es existiert ein detailliertes Berichtswesen für die Gesellschaft und den Konzern, das einer kontinuierlichen Pflege und Weiterentwicklung unterworfen ist. In den operativen Einheiten sind alle Mitarbeiter gegenüber potenziellen Risiken sensibilisiert und zu entsprechender Berichterstattung angehalten. Dem Aufsichtsrat wurden die aktuellen Fragestellungen des Risikomanagements erläutert.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde im Aufsichtsrat eingehend erörtert. Vorstand und Aufsichtsrat erkennen den Deutschen Corporate Governance Kodex – mit zwei Ausnahmen – als für das Unternehmen und die Unternehmensführung verbindlich an. Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG konnte rechtzeitig vor Geschäftsjahresende von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben werden. Im Zusammenhang mit einer guten Corporate Governance hat sich der Aufsichtsrat auch detailliert mit seiner eigenen Effizienz beschäftigt und sie mit einem insgesamt positiven Ergebnis überprüft.
In den Aufsichtsratssitzungen sowie in Einzelgesprächen haben Aufsichtsrat und Vorstand auch die strategische Ausrichtung und Planung des Unternehmens eingehend beraten. Der Aufsichtsrat hat sodann das Budget für das Geschäftsjahr 2011 mit dem Vorstand diskutiert und verabschiedet.
Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2010 wurde die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, beauftragt, den Jahresabschluss und den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss der Gesellschaft sowie, soweit gesetzlich vorgeschrieben, der Tochtergesellschaften zu prüfen. Gemäß § 315 a HGB wurde auf einen Konzernabschluss nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuches verzichtet. Der Prüfungsausschuss hat mit dem Abschlussprüfer unter anderem folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt: bestimmte Bilanzpositionen (Werthaltigkeit der Forderungen und Vorräte, Vollständigkeit und Bewertung von Rückstellungen, insbesondere Gewährleistungsrückstellungen, Aktivierung von Entwicklungskosten nach IAS 38, Latente Steuern, Pensionen, insbesondere die Umstellung auf die Erfordernisse des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes), Umsatzrealisierung und periodengerechte Umsatzabgrenzung, Konsolidierungsbuchungen (insbesondere hinsichtlich der französischen Akquisition), IFRS-Überleitung, Anhang und Lagebericht.
Der vom Vorstand erstellte Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Konzernabschluss nach IFRS für das Geschäftsjahr 2010 sind von dem Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.
Die Jahresabschlüsse, die Lageberichte sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vorgelegen. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Prüfungsausschusses sowie in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 17. März 2011 ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer hat an beiden Sitzungen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung, insbesondere zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, berichtet sowie für ergänzende Fragen des Aufsichtsrats zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers nach eingehender eigener Prüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Konzernabschluss erhoben. Er hat Jahresabschluss und Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand dessen Vorschlag zur Ausschüttung einer Dividende eingehend diskutiert und sich sodann dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns angeschlossen.
Der Aufsichtsrat möchte dem Vorstand, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für die erfolgreiche Arbeit im ereignisreichen Geschäftsjahr 2010 herzlich danken.
Asslar, 17. März 2011
Dr. Michael Oltmanns, Aufsichtsratsvorsitzender