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OMV AG Interim / Quarterly Report 2021

Jul 28, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Inhaltsverzeichnis

Lagebericht (verkürzt, ungeprüft) 4
Konzern-Performance 4
Ausblick 9
Geschäftsbereiche 10
Exploration & Production 10
Refining & Marketing 12
Chemicals & Materials 14
Konzernzwischenabschluss (verkürzt, ungeprüft) 17
Erklärung des Vorstands
Weitere Angaben 31

Haftungshinweis für die Zukunft betreffende Aussagen

Dieser Bericht beinhaltet die Zukunft betreffende Aussagen. Diese Aussagen sind üblicherweise durch Bezeichnungen wie "Ausblick", "glauben", "erwarten", "rechnen", "beabsichtigen", "planen", "Ziel", "Einschätzung", "können/könnten", "werden" und ähnliche Begriffe gekennzeichnet oder können sich aus dem Zusammenhang ergeben. Aussagen dieser Art beruhen auf aktuellen Erwartungen, Einschätzungen und Annahmen der OMV sowie der OMV aktuell zur Verfügung stehenden Informationen. Die Zukunft betreffende Aussagen unterliegen ihrer Natur nach bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf Ereignisse beziehen und von Umständen abhängen, die in der Zukunft eintreten werden oder eintreten können und die außerhalb der Kontrolle der OMV liegen. Folglich können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen Ergebnissen, welche durch die Zukunft betreffende Aussagen beschrieben oder unterstellt werden, abweichen. Empfänger dieses Berichts sollten die Zukunft betreffende Aussagen daher mit der gebotenen Vorsicht zur Kenntnis nehmen.

Weder die OMV noch irgendeine andere Person übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen die Zukunft betreffenden Aussagen Verantwortung. Die OMV lehnt jede Verpflichtung ab und beabsichtigt nicht, diese Aussagen im Hinblick auf tatsächliche Ergebnisse, geänderte Annahmen und Erwartungen sowie zukünftige Entwicklungen und Ereignisse zu aktualisieren. Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der OMV dar.

OMV Konzernbericht Jänner–Juni und Q2 2021 mit verkürztem Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021

Leistungskennzahlen 1

Konzern

  • ▸ CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten signifikant auf EUR 1.299 Mio gestiegen
  • ▸ Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten von EUR 643 Mio, CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten von EUR 1,97
  • ▸ Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen auf EUR 1.725 Mio deutlich gewachsen
  • ▸ Organischer freier Cashflow vor Dividenden von insgesamt EUR 948 Mio
  • ▸ CCS ROACE vor Sondereffekten bei 8%
  • ▸ Häufigkeit der berichtspflichtigen Arbeitsunfälle (Total Recordable Injury Rate; TRIR) bei 0,94

Exploration & Production

  • ▸ Produktion um 26 kboe/d auf 490 kboe/d verbessert
  • ▸ Produktionskosten um 9% auf USD 6,8/boe gestiegen

Refining & Marketing

  • ▸ OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa um 2% auf USD 2,2/bbl verringert
  • ▸ Erdgas-Verkaufsmengen um 37% auf 44,4 TWh gestiegen

Chemicals & Materials

  • ▸ Polyethylen-Referenzmarge Europa um 105% auf EUR 803/t gewachsen, Polypropylen-Referenzmarge Europa um 98% auf EUR 898/t gestiegen
  • ▸ Verkaufsmenge Polyolefine um 3% auf 1,42 Mio t gesunken

Wichtige Ereignisse

Hinweis: Zahlen in den folgenden Tabellen lassen sich möglicherweise aufgrund von Rundungsdifferenzen nicht aufaddieren. Im Interesse des Textflusses und der Lesefreundlichkeit wurden im OMV Konzernbericht größtenteils geschlechterunspezifische Termini verwendet.

Lagebericht (verkürzt, ungeprüft)

Konzern-Performance

Ergebnisse auf einen Blick

In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ 1 1–6/21 1–6/20 Δ
7.266 6.429 3.138 132% Umsatzerlöse 2 13.695 7.898 73%
1.299 870 145 n.m. CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten 3 2.169 844 157%
498 361 – 152 n.m. Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Exploration & Production 3 859 – 15 n.m.
181 108 231 – 22% CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Refining & Marketing 3 289 599 – 52%
647 442 78 n.m. Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Chemicals & Materials 3 1.089 211 n.m.
– 16 – 7 – 3 n.m. Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Konzernbereich & Sonstiges 3 – 23 – 18 – 26%
– 10 – 34 – 9 – 15% Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung – 44 68 n.m.
33 27 19 14 CCS Steuerquote des Konzerns vor Sondereffekten in % 31 30 1
853 599 124 n.m. CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten 3 1.452 544 167%
643 424 65 n.m. Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender
CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten 3, 4
1.067 381 180%
1,97 1,30 0,20 n.m. CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten in EUR 3 3,26 1,17 180%
1.299 870 145 n.m. CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten 3 2.169 844 157%
– 127 63 – 12 n.m. Sondereffekte 5 – 64 – 177 64%
66 225 – 70 n.m. CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–) 291 – 523 n.m.
1.238 1.158 63 n.m. Operatives Ergebnis Gruppe 2.396 144 n.m.
383 349 – 237 n.m. Operatives Ergebnis Exploration & Production 733 – 246 n.m.
207 400 246 – 16% Operatives Ergebnis Refining & Marketing 606 95 n.m.
678 465 96 n.m. Operatives Ergebnis Chemicals & Materials 1.143 229 n.m.
– 20 – 10 – 5 n.m. Operatives Ergebnis Konzernbereich & Sonstiges – 29 – 25 – 17%
– 10 – 46 – 38 73% Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung – 56 90 n.m.
– 31 – 46 8 n.m. Finanzerfolg – 77 – 69 – 11%
1.207 1.112 70 n.m. Ergebnis vor Steuern 2.319 75 n.m.
33 25 18 15 Steuerquote des Konzerns in % 29 114 – 85
809 835 58 n.m. Periodenüberschuss 1.644 – 11 n.m.
622 654 24 n.m. Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender
Periodenüberschuss 4
1.276 – 135 n.m.
1,90 2,00 0,07 n.m. Ergebnis je Aktie in EUR 3,90 – 0,41 n.m.
1.725 1.711 431 n.m. Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital-Positionen 3.436 1.269 171%
1.561 1.065 545 187% Cashflow aus der Betriebstätigkeit 2.626 1.666 58%
1.450 414 111 n.m. Freier Cashflow vor Dividenden 1.863 592 n.m.
604 376 – 109 n.m. Freier Cashflow nach Dividenden 980 372 163%
948 532 120 n.m. Organischer freier Cashflow vor Dividenden 6 1.479 714 107%
7.148 7.870 3.401 110% Nettoverschuldung exklusive Leasing 7.148 3.401 110%
8.339 9.077 4.416 89% Nettoverschuldung inklusive Leasing 8.339 4.416 89%
34 37 21 13 Verschuldungsgrad exklusive Leasing in % 34 21 13
28 30 21 7 Leverage-Grad in % 28 21 7
659 493 386 71% Investitionen 7 1.152 855 35%
632 487 372 70% Organische Investitionen 8 1.119 795 41%
8 6 8 0 CCS ROACE vor Sondereffekten in % 3 8 8 0
13 11 5 8 ROACE in % 13 5 8
23.530 24.197 19.434 21% Mitarbeiteranzahl 23.530 19.434 21%
0,94 0,80 0,65 43% Total Recordable Injury Rate pro 1 Mio Arbeitsstunden 9 0,94 0,65 43%

1 Q2/21 gegenüber Q2/20

2 Umsatzerlöse exklusive Mineralölsteuer

3 Bereinigt um Sondereffekte und CCS Effekte; weitere Informationen dazu unter der Tabelle "Sondereffekte und CCS Effekte"

4 Nach Abzug des den Hybridkapitalbesitzern sowie den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnenden Periodenüberschusses

5 Um die Analyse der üblichen Geschäftsentwicklung zu erleichtern, wird der Ausweis von Sondereffekten als angemessen betrachtet. Zur Darstellung vergleichbarer Ergebnisse müssen bestimmte Positionen hinzugefügt oder abgezogen werden. Sondereffekte von at-equity bewerteten Beteiligungen und temporäre Effekte aus dem Rohstoff-Hedging für wesentliche Hedging-Transaktionen werden berücksichtigt.

6 Der organische freie Cashflow vor Dividenden berechnet sich aus dem Cashflow aus der Betriebstätigkeit abzüglich des Cashflows aus der Investitionstätigkeit und exklusive Veräußerungen und wesentlicher anorganischer Cashflow-Komponenten (zum Beispiel Akquisitionen).

7 Investitionen beinhalten Akquisitionen.

8 Organische Investitionen berechnen sich aus Investitionen einschließlich aktivierter Explorations- und Evaluierungsausgaben und exklusive Akquisitionen und bedingter Gegenleistungen.

9 Berechnet als gleitender 12-Monatsdurchschnitt pro 1 Mio Arbeitsstunden

Zweites Quartal 2021 (Q2/21) im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 (Q2/20)

Die Konzernumsatzerlöse stiegen deutlich um 132% auf EUR 7.266 Mio. Dies ist insbesondere auf die zusätzlichen Umsatzerlöse infolge der Vollkonsolidierung von Borealis sowie auf höhere Marktpreise und Verkaufsvolumina zurückzuführen. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten verbesserte sich um EUR 1.154 Mio von EUR 145 Mio auf ein Rekordergebnis von EUR 1.299 Mio. Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Exploration & Production wuchs auf EUR 498 Mio (Q2/20: EUR – 152 Mio), während sich das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Refining & Marketing auf EUR 181 Mio verringerte (Q2/20: EUR 231 Mio). Im Bereich Chemicals & Materials stieg das Operative Ergebnis vor Sondereffekten deutlich auf EUR 647 Mio (Q2/20: EUR 78 Mio). Die Konsolidierungszeile ergab in Q2/21 EUR –10 Mio (Q2/20: EUR –9 Mio).

Die CCS Konzernsteuerquote vor Sondereffekten fiel mit 33% höher aus als im selben Quartal des Vorjahres (Q2/20: 19%). Grund dafür sind die in Q2/21 positiven Ergebnisbeiträge aus Hochsteuerländern, welche in Q2/20 negativ waren. Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten stieg auf EUR 853 Mio (Q2/20: EUR 124 Mio). Der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten lag bei EUR 643 Mio (Q2/20: EUR 65 Mio). Das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten stieg auf EUR 1,97 (Q2/20: EUR 0,20).

In Q2/21 wurden Netto-Sondereffekte in Höhe von EUR –127 Mio verzeichnet (Q2/20: EUR –12 Mio). Diese ergaben sich hauptsächlich aus der Bewertung nicht realisierter Rohstoffderivate, Abschreibungen und Rückstellungen. In Q2/21 summierten sich die CCS Effekte auf EUR 66 Mio. Das Operative Konzernergebnis erhöhte sich deutlich auf EUR 1.238 Mio (Q2/20: EUR 63 Mio).

Das Finanzergebnis verringerte sich auf EUR –31 Mio (Q2/20: EUR 8 Mio). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf ein geringeres Zinsergebnis sowie auf Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Bei einer Konzernsteuerquote von 33% stieg der Periodenüberschuss signifikant auf EUR 809 Mio (Q2/20: EUR 58 Mio). Der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenüberschuss erhöhte sich deutlich auf EUR 622 Mio (Q2/20: EUR 24 Mio). Das Ergebnis je Aktie wuchs auf EUR 1,90 (Q2/20: EUR 0,07).

Per 30. Juni 2021 belief sich die Nettoverschuldung exklusive Leasing auf EUR 7.148 Mio, verglichen mit EUR 3.401 Mio per 30. Juni 2020, im Wesentlichen aufgrund von erhöhter Finanzierung beinflusst durch den Erwerb von zusätzlichen 39% Anteilen an Borealis. Der Verschuldungsgrad exklusive Leasing lag per 30. Juni 2021 bei 34% (30. Juni 2020: 21%). Für nähere Informationen zum Verschuldungsgrad siehe Abschnitt "Finanzielle Verbindlichkeiten". Der Leverage-Grad, definiert als (Nettoverschuldung inklusive Leasing) / (Eigenkapital + Nettoverschuldung inklusive Leasing), betrug per 30. Juni 2021 28% (30. Juni 2020: 21%).

Die gesamten Investitionen beliefen sich auf EUR 659 Mio (Q2/20: EUR 386 Mio) und waren hauptsächlich durch organische Projekte bedingt, größtenteils in den Bereichen Exploration & Production und Chemicals & Materials. In Q2/21 erhöhten sich die organischen Investitionen um 70% auf EUR 632 Mio (Q2/20: EUR 372 Mio), was insbesondere auf die vollkonsolidierte Borealis zurückzuführen ist.

Jänner bis Juni 2021 (1–6/21) im Vergleich zu Jänner bis Juni 2020 (1–6/20)

Die Konzernumsatzerlöse stiegen um 73% auf EUR 13.695 Mio. Dies ist insbesondere auf die zusätzlichen Umsatzerlöse infolge der Vollkonsolidierung von Borealis sowie auf höhere Marktpreise zurückzuführen. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg deutlich von EUR 844 Mio in 1–6/20 auf EUR 2.169 Mio. Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Exploration & Production war mit EUR 859 Mio (1–6/20: EUR (15) Mio) deutlich positiv, während sich das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Refining & Marketing auf EUR 289 Mio verringerte (1–6/20: EUR 599 Mio). Im Bereich Chemicals & Materials stieg das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stark auf EUR 1.089 Mio (1–6/20: EUR 211 Mio). Die Konsolidierungszeile betrug in 1–6/21 EUR –44 Mio (1–6/20: EUR 68 Mio).

Die CCS Konzernsteuerquote vor Sondereffekten betrug in 1–6/21 31% und blieb auf einem mit 1–6/20 vergleichbaren Niveau (1–6/20: 30%). Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten stieg auf EUR 1.452 Mio (1–6/20: EUR 544 Mio). Der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten lag bei EUR 1.067 Mio (1–6/20: EUR 381 Mio). Das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten betrug EUR 3,26 (1–6/20: EUR 1,17).

In 1–6/21 wurden Netto-Sondereffekte in Höhe von EUR –64 Mio (1–6/20: EUR –177 Mio) verzeichnet. Diese ergaben sich hauptsächlich aus der Bewertung nicht realisierter Rohstoffderivate, Abschreibungen und Rückstellungen. In 1–6/21 betrugen die CCS Effekte EUR 291 Mio. Das Operative Konzernergebnis stieg stark auf EUR 2.396 Mio (1–6/20: EUR 144 Mio).

Der Finanzerfolg verminderte sich auf EUR –77 Mio (1–6/20: EUR –69 Mio), hauptsächlich bedingt durch ein geringeres Zinsergebnis, das jedoch teilweise durch ein verbessertes Fremdwährungsergebnis ausgeglichen wurde. Die Konzernsteuerquote belief sich auf 29% (1–6/20: 114%) bei einem wesentlich besseren Periodenüberschuss von EUR 1.644 Mio (1–6/20: EUR –11 Mio). Der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenüberschuss betrug EUR 1.276 Mio im Vergleich zu EUR –135 Mio in 1–6/20. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf EUR 3,90 im Vergleich zu EUR –0,41 in 1–6/20.

Die gesamten Investitionen beliefen sich auf EUR 1.152 Mio (1–6/20: EUR 855 Mio) und waren hauptsächlich durch organische Projekte bedingt, größtenteils in den Bereichen Exploration & Production und Chemicals & Materials. Die organischen Investitionen stiegen um 41% auf EUR 1.119 Mio (1–6/20: EUR 795 Mio), was insbesondere auf die vollkonsolidierte Borealis zurückzuführen ist.

Sondereffekte und CCS Effekte

In EUR Mio
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ% 1 1–6/21 1–6/20 Δ%
1.299 870 145 n.m. CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten 2 2.169 844 157
– 127 63 – 12 n.m. Sondereffekte – 64 – 177 64
– 14 – 6 – 3 n.m. davon Personallösungen – 20 – 6 n.m.
– 21 3 – 52 59 davon Wertminderungen / Wertaufholungen – 19 – 170 89
1 3 3 – 75 davon Anlagenverkäufe 4 3 22
– 92 63 40 n.m. davon Sonstiges – 29 – 5 n.m.
66 225 – 70 n.m. CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–) 291 – 523 n.m.
1.238 1.158 63 n.m. Operatives Ergebnis Gruppe 2.396 144 n.m.

1 Q2/21 gegenüber Q2/20

2 Bereinigt um Sondereffekte und CCS Effekte

Um die Analyse der üblichen Geschäftsentwicklung zu erleichtern, wird die Offenlegung von Sondereffekten als angemessen erachtet. Um vergleichbare Werte wiedergeben zu können, werden bestimmte ergebnisbeeinflussende Effekte hinzugefügt oder abgezogen. Diese Effekte können in vier Unterkategorien unterteilt werden: Personallösungen, Wertminderungen und Zuschreibungen, Anlagenverkäufe und Sonstiges.

Des Weiteren wird der Current Cost of Supply (CCS) Effekt aus dem Jahresergebnis eliminiert, um ein effektives Performance-Management in einem Umfeld mit volatilen Preisen sowie Vergleichbarkeit mit Mitbewerbern ermöglichen zu können. Der CCS Effekt, auch als Lagerhaltungsgewinne und -verluste bezeichnet, ist die Differenz zwischen den Umsatzkosten zu aktuellen Beschaffungskosten und den Umsatzkosten auf Basis der gleitenden Durchschnittsmethode nach Anpassung jeglicher Wertberichtigungen. In volatilen Energiemärkten kann die Ermittlung der Kosten von verkauften Mineralölerzeugnissen, basierend auf historischen Werten (zum Beispiel gleitende Durchschnittskosten), zu verzerrenden Effekten der berichteten Ergebnisse führen. Diese Leistungskennzahl erhöht die Transparenz der Ergebnisse und wird üblicherweise in der Erdölindustrie verwendet. Die OMV veröffentlicht daher diese Kennzahl zusätzlich zum gemäß IFRS ermittelten Operativen Ergebnis.

Cashflow

In EUR Mio
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ% 1 1–6/21 1–6/20 Δ%
1.725 1.711 431 n.m. Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital-Positionen 3.436 1.269 171
1.561 1.065 545 187 Cashflow aus der Betriebstätigkeit 2.626 1.666 58
– 111 – 651 – 434 74 Cashflow aus der Investitionstätigkeit – 763 – 1.074 29
1.450 414 111 n.m. Freier Cashflow 1.863 592 n.m.
– 1.785 192 2.945 n.m. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit – 1.593 2.339 n.m.
– 2 – 9 0 n.m. Währungsdifferenz auf liquide Mittel – 11 – 37 71
– 337 596 3.056 n.m. Nettoabnahme (–)/-zunahme (+) liquider Mittel 259 2.894 – 91
3.465 2.869 2.776 25 Liquide Mittel Periodenbeginn 2.869 2.938 – 2
3.128 3.465 5.832 – 46 Liquide Mittel Periodenende 3.128 5.832 – 46
36 38 2 n.m. davon liquide Mittel, welche als zu Veräußerungszwecken
gehaltenes Vermögen ausgewiesen werden
36 2 n.m.
3.092 3.427 5.830 – 47 In der Konzernbilanz als Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen
3.092 5.830 – 47
604 376 – 109 n.m. Freier Cashflow nach Dividenden 980 372 163
948 532 120 n.m. Organischer freier Cashflow vor Dividenden 2 1.479 714 107

1 Q2/21 gegenüber Q2/20

2 Der organische freie Cashflow vor Dividenden berechnet sich aus dem Cashflow aus der Betriebstätigkeit abzüglich des Cashflows aus der Investitionstätigkeit und exklusive Veräußerungen und wesentlicher anorganischer Cashflow-Komponenten (zum Beispiel Akquisitionen).

Zweites Quartal 2021 (Q2/21) im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 (Q2/20)

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen erhöhte sich in Q2/21 deutlich auf EUR 1.725 Mio (Q2/20: EUR 431 Mio), was hauptsächlich auf ein verbessertes Marktumfeld sowie den Beitrag von Borealis zurückzuführen ist. Net-Working-Capital-Positionen führten zu einem Mittelabfluss von EUR –164 Mio, verglichen mit einem Zufluss von EUR 114 Mio in Q2/20. Als Ergebnis betrug der Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Q2/21 EUR 1.561 Mio (Q2/20: EUR 545 Mio).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit verzeichnete einen Mittelabfluss von EUR –111 Mio, verglichen mit EUR –434 Mio in Q2/20. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthielt in Q2/21 einen Mittelzufluss von EUR 443 Mio aus der Veräußerung von Gas Connect Austria sowie EUR 94 Mio aus der Veräußerung der Anteile an Kom-Munai LLP und Tasbulat Oil corporation LLP (Kasachstan).

Der freie Cashflow belief sich folglich auf EUR 1.450 Mio (Q2/20: EUR 111 Mio).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergab einen Mittelabfluss von EUR –1.785 Mio, verglichen mit einem Mittelzufluss von EUR 2.945 Mio in Q2/20. Die Veränderung war hauptsächlich auf höhere Dividendenzahlungen sowie erhöhte Rückzahlungen langfristiger Schulden in Q2/21 zurückzuführen, wohingegen Q2/20 die Ausgabe von Anleihen in Höhe von EUR 3,25 Mrd beinhaltete.

Der freie Cashflow nach Dividenden stieg in Q2/21 auf EUR 604 Mio (Q2/20: EUR –109 Mio).

Der organische freie Cashflow vor Dividenden betrug EUR 948 Mio (Q2/20: EUR 120 Mio).

Jänner bis Juni 2021 (1–6/21) im Vergleich zu Jänner bis Juni 2020 (1–6/20)

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen wuchs in 1–6/21 stark auf EUR 3.436 Mio (1–6/20: EUR 1.269 Mio), was hauptsächlich auf ein verbessertes Marktumfeld sowie den Beitrag von Borealis zurückzuführen ist. Net-Working-Capital-Positionen führten zu einem Mittelabfluss von EUR –810 Mio, was die erhöhten Preise widerspiegelt. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Höhe von EUR 2.626 Mio lag um EUR 960 Mio über dem Niveau von 1–6/20.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit zeigte in 1–6/21 einen Mittelabfluss von EUR –763 Mio gegenüber EUR –1.074 Mio in 1–6/20. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthielt in 1–6/21 einen Mittelzufluss von EUR 443 Mio aus der Veräußerung von Gas Connect Austria sowie EUR 94 Mio aus der Veräußerung der Anteile an Kom-Munai LLP und Tasbulat Oil corporation LLP (Kasachstan).

Der freie Cashflow betrug EUR 1.863 Mio (1–6/20: EUR 592 Mio).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergab einen Mittelabfluss von EUR –1.593 Mio gegenüber einem Mittelzufluss von EUR 2.339 Mio in 1–6/20. Die Veränderung war hauptsächlich auf höhere Dividendenzahlungen in 1–6/21 zurückzuführen, wohingegen 1–6/20 die Ausgabe von Anleihen in Höhe von EUR 3,25 Mrd beinhaltete.

Der freie Cashflow nach Dividenden erhöhte sich in 1–6/21 auf EUR 980 Mio (1–6/20: EUR 372 Mio).

Der organische freie Cashflow vor Dividenden betrug EUR 1.479 Mio (1–6/20: EUR 714 Mio).

Risikomanagement

Als internationaler Öl-, Gas- und Chemiekonzern mit Aktivitäten, die von der Förderung und Produktion von Kohlenwasserstoffen bis zum Handel und zur Vermarktung von Mineralölprodukten, chemischen Produkten und Erdgas reichen, ist die OMV einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt – unter anderem finanziellen und Marktrisiken, operativen sowie strategischen Risiken. Eine detaillierte Beschreibung der Risiken und der Risikomanagementaktivitäten kann dem OMV Geschäftsbericht 2020 (Seite 74–77) entnommen werden.

Die wesentlichen Unsicherheiten, welche die Ergebnisse des OMV Konzerns beeinflussen können, sind Rohstoffpreise, Währungskursschwankungen und operative sowie politische und regulatorische Risiken. Die Entwicklung des Rohstoffpreisrisikos wird laufend überwacht und bei Bedarf werden entsprechende Cashflow-Sicherungsmaßnahmen getroffen. Das inhärente Risikopotenzial der Sicherheits- und Umweltrisiken wird durch Programme für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (Health, Safety, Security, and Environment; HSSE) und Risikomanagement überwacht, mit der klaren Zielsetzung, die Risiken der OMV im Rahmen der branchenüblichen Standards zu halten.

Die Covid-19-Pandemie hat weiterhin einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Weltwirtschaft. Während der Anstieg der Ölpreise sich im zweiten Quartal fortsetzte, bleiben die Preise nach wie vor höchst volatil. Der Anstieg der Covid-19-Fälle weltweit und insbesondere in Europa könnte zu Verzögerungen der erwarteten Erholung der Nachfrage führen, abhängig von der Reaktion der Regierungen und Bürger. Somit können die Folgen der Covid-19-Pandemie sowie Umfang und Dauer der wirtschaftlichen Auswirkungen aus heutiger Sicht nicht verlässlich eingeschätzt werden. Die aktuellen Entwicklungen werden von der OMV überwacht und die Auswirkungen auf den Cashflow und die Liquidität des Konzerns werden regelmäßig neu bewertet. Die OMV setzt in dieser Situation gezielte Maßnahmen, um die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens und die Versorgungssicherheit mit Energie zu gewährleisten. Dabei haben die Gesundheit und das Wohlergehen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität. Zugleich setzt die OMV gezielte Maßnahmen, um die Finanzkraft des Unternehmens sicherzustellen, insbesondere durch Reduzierung von Investitionen, Senkung der Kosten und die Verschiebung von Akquisitionen.

Aus heutiger Sicht gehen wir aufgrund der oben beschriebenen Maßnahmen davon aus, dass die Unternehmensfortführung nicht beeinträchtigt ist.

Weitere Details zu den aktuellen Risiken können dem Kapitel "Ausblick" des Lageberichts entnommen werden.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen

Bezüglich der Angaben zu den wesentlichen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen wird auf den Anhang des Konzernzwischenabschlusses verwiesen.

Ausblick

Marktumfeld

Die OMV erwartet für 2021 einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis zwischen USD 65/bbl und USD 70/bbl (vorherige Prognose: zwischen USD 60/bbl und USD 65/bbl; 2020: USD 42/bbl). Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird für 2021 oberhalb von EUR 12/MWh erwartet (vorherige Prognose: oberhalb von EUR 11/MWh; 2020: EUR 8,9/MWh).

Konzern

▸ Organische Investitionen werden sich im Jahr 2021 voraussichtlich auf rund EUR 2,7 Mrd belaufen. 1 Dies beinhaltet nicht zahlungswirksame Investitionen im Zusammenhang mit Leasingverträgen von rund EUR 0,2 Mrd.

Exploration & Production

  • ▸ Die OMV erwartet für das Jahr 2021 eine Gesamtproduktion von rund 480 kboe/d (2020: 463 kboe/d), abhängig von der Sicherheitslage in Libyen und durch Regierungen auferlegten Produktionskürzungen.
  • ▸ Organische Investitionen in Exploration & Production werden sich im Jahr 2021 voraussichtlich auf rund EUR 1,1 Mrd belaufen.
  • ▸ Für 2021 werden Explorations- und Evaluierungsausgaben (E&A) in Höhe von rund EUR 230 Mio prognostiziert (2020: EUR 227 Mio).

Refining & Marketing

  • ▸ Die OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (vorherige Prognose: über dem Niveau von 2020; 2020: USD 2,4/bbl).
  • ▸ Die Kraftstoff- und sonstigen Verkaufsmengen in den europäischen OMV Märkten werden für 2021 höher als für 2020 prognostiziert (2020: 15,5 Mio t). Retail- und Commercial-Margen werden niedriger als 2020 erwartet.
  • ▸ Der Auslastungsgrad der Raffinerien in Europa wird in etwa auf dem Niveau des Vorjahres erwartet (2020: 86%). Für 2021 ist keine Generalüberholung unserer Raffinerien in Europa geplant.
  • ▸ Die Erdgas-Verkaufsmengen im Jahr 2021 sollten über jenen von 2020 liegen (2020: 164 TWh).
  • ▸ Die organischen Investitionen in Refining & Marketing und Corporate werden voraussichtlich rund EUR 0,7 Mrd betragen.

Chemicals & Materials

  • ▸ Es wird eine Ethylen-Referenzmarge Europa auf dem Niveau des Vorjahres erwartet (2020: EUR 435/t). Die Propylen-Referenzmarge Europa wird über dem Vorjahresniveau erwartet (vorherige Prognose: auf dem Niveau von 2020; 2020: EUR 364/t).
  • ▸ Der Steamcracker-Auslastungsgrad Europa wird über 90% erwartet. (2020: 73%)
  • ▸ Die Polyethylen-Referenzmarge Europa wird 2021 voraussichtlich signifikant über dem Vorjahresniveau liegen (2020: EUR 350/t). Die Polypropylen-Referenzmarge Europa wird signifikant über dem Niveau des Vorjahres erwartet (2020: EUR 413/t).
  • ▸ Die Verkaufsmenge Polyethylen exklusive JVs wird 2021 voraussichtlich über dem Vorjahresniveau liegen (vorherige Prognose: leicht über 2020; 2020: 1,76 Mio t). Die Verkaufsmenge Polypropylen exklusive JVs wird nach aktueller Einschätzung über dem Vorjahresniveau erwartet (vorherige Prognose: auf dem Niveau von 2020; 2020: 2,12 Mio t).
  • ▸ Die organischen Investitionen im Bereich Chemicals & Materials werden mit rund EUR 0,9 Mrd prognostiziert.

1 Organische Investitionen berechnen sich aus Investitionen einschließlich aktivierter Explorations- und Evaluierungsausgaben und exklusive Akquisitionen und bedingter Gegenleistungen.

Geschäftsbereiche

Exploration & Production

In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ% 1 1–6/21 1–6/20 Δ%
881 731 207 n.m. Operatives Ergebnis vor Sondereffekten und Abschreibungen,
Firmenwertabschreibung und Zuschreibungen zum Anlagevermögen
1.612 795 103
498 361 – 152 n.m. Operatives Ergebnis vor Sondereffekten 859 – 15 n.m.
– 114 – 12 – 85 – 34 Sondereffekte – 126 – 231 45
383 349 – 237 n.m. Operatives Ergebnis 733 – 246 n.m.
291 266 251 16 Investitionen 2 557 585 – 5
47 46 50 – 6 Explorationsausgaben 93 162 – 43
45 38 83 – 46 Explorationsaufwendungen 83 202 – 59
6,78 6,86 6,21 9 Produktionskosten in USD/boe 6,82 6,32 8
Operative Kennzahlen
490 495 464 6 Gesamtproduktion an Kohlenwasserstoffen in kboe/d 492 468 5
203 206 177 15 davon Rohöl- und NGL-Produktion in kboe/d 204 180 14
287 289 287 0 davon Erdgasproduktion in kboe/d 288 288 0
18,4 18,5 16,1 15 Rohöl- und NGL-Produktion in Mio bbl 37,0 32,7 13
153,1 152,1 152,5 0 Erdgasproduktion in bcf 305,2 306,1 – 0
459 457 434 6 Gesamtverkaufsmenge an Kohlenwasserstoffen in kboe/d 458 440 4
194 189 173 12 davon Rohöl- und NGL-Verkaufsmenge in kboe/d 191 177 8
265 268 261 2 davon Erdgas-Verkaufsmenge in kboe/d 266 263 1
68,97 61,12 29,56 133 Durchschnittlicher Brent-Preis in USD/bbl 64,98 40,07 62
59,94 55,14 25,64 134 Durchschnittlich realisierter Rohölpreis in USD/bbl 3 57,60 36,28 59
4,53 3,82 2,77 63 Durchschnittlich realisierter Erdgaspreis in USD/1.000 cf 3 4,18 3,24 29
12,28 10,38 8,23 49 Durchschnittlich realisierter Erdgaspreis in EUR/MWh 3, 4 11,33 9,62 18
1,206 1,205 1,101 9 Durchschnittlicher EUR-USD-Wechselkurs 1,205 1,102 9

1 Q2/21 gegenüber Q2/20

2 Investitionen beinhalten Akquisitionen.

3 Die durchschnittlich realisierten Preise beinhalten Hedging-Effekte.

4 Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird unter Verwendung eines einheitlichen Brennwerts von 10,8 MWh pro 1.000 Kubikmeter Erdgas über das ganze Portfolio in MWh umgerechnet.

Zweites Quartal 2021 (Q2/21) im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 (Q2/20)

  • ▸ Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg dank überaus positiver Markteffekte deutlich auf EUR 498 Mio.
  • ▸ Die Produktion wuchs um 26 kboe/d auf 490 kboe/d, angetrieben durch Libyen, Malaysia und Tunesien. Die Verkaufsmengen stiegen in ähnlichem Ausmaß.
  • ▸ Die Produktionskosten erhöhten sich aufgrund nachteiliger Wechselkursentwicklungen auf USD 6,8/boe.

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten verbesserte sich in Q2/21 wesentlich von EUR –152 Mio in Q2/20 auf EUR 498 Mio. Das sehr gute operative Ergebnis wurde durch ein äußerst günstiges Marktumfeld unterstützt. Die Markteffekte verbesserten das Ergebnis um EUR 521 Mio, was einem außerordentlich starken Rohstoffpreisanstieg zu verdanken ist. Nachteiligen Einfluss hatten die Wechselkursentwicklung und Verluste aus Absicherungsgeschäften. Die operative Performance trug weitere EUR 130 Mio zum Ergebnis bei. Ursächlich dafür waren höhere Produktions- und Verkaufsmengen, welche vor allem in der Rückkehr zum Vollbetrieb in Libyen und der Inbetriebnahme neuer Erdgasfelder in Malaysia und Tunesien begründet sind. Aufgrund von wesentlich geringeren Explorationsabschreibungen wirkten sich auch die reduzierten E&A-Ausgaben positiv auf das Ergebnis aus.

In Q2/21 wurden Netto-Sondereffekte von EUR –114 Mio erfasst (Q2/20: EUR –85 Mio), welche hauptsächlich vorübergehende Effekte aus Erdgas-Absicherungsgeschäften beinhalten. Das Operative Ergebnis erhöhte sich auf EUR 383 Mio (Q2/20: EUR – 237 Mio).

Die Produktionskosten abzüglich Lizenzgebühren stiegen auf USD 6,8/boe (Q2/20: USD 6,2/boe), im Wesentlichen hervorgerufen durch nachteilige Wechselkursentwicklungen.

Die Gesamtproduktion an Kohlenwasserstoffen wuchs um 26 kboe/d auf 490 kboe/d an. Die libysche Förderkapazität war das ganze Quartal hindurch voll ausgelastet, während die Produktion im Vergleichsquartal des Vorjahres von einem Ausfall geprägt war. Die Inbetriebnahme neuer Erdgasfelder steigerte die Förderung in Malaysia und Tunesien. Natürlicher Förderrückgang in Rumänien, geringerer Erdgasabbau in Neuseeland und der komplette Verkauf unserer Aktivitäten in Kasachstan im Mai 2021 schwächten die Förderzunahme etwas. Die Gesamtverkaufsmenge an Kohlenwasserstoffen verbesserte sich auf 459 kboe/d (Q2/20: 434 kboe/d) und folgte damit dem Trend bei den Förderraten.

Der Anstieg der Ölpreise setzte sich in Q2/21 fort. Der Optimismus bezüglich der Nachfrageentwicklung, welcher von den ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung nach Covid-19 genährt wurde, konnte sich entgegen Befürchtungen eines Verbrauchrückgangs in Indien und zusätzlichen Angebots aus dem Iran bis Ende Mai durchsetzen. Die disziplinierte Einhaltung der OPEC+-Förderquoten, die Verlängerung der Verhandlungen mit dem Iran und die wachsende Erkenntnis, dass der zunehmende Einfluss von ESG-Kriterien auf Investitionsentscheidungen den zukünftigen Angebotszuwachs beschränken wird, brachte den Ölpreis während der letzten Wochen des Quartals auf einen Wachstumskurs. Der durchschnittliche Brent-Preis stieg im Quartalsvergleich beträchtlich an, auf einen Schnitt von USD 69,0/bbl. Im Jahresvergleich verzeichnete der Ölpreisverlauf einen Anstieg auf mehr als das Doppelte. Demzufolge verbesserte sich der durchschnittlich realisierte Rohölpreis des Konzerns um fast 134% gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Was das Erdgas betrifft, so führte der kühle europäische Frühling zu einer Verlängerung der Entnahmedauer um über einen Monat aus den bereits niedrigen Lagerbeständen in eine Zeit, in der normalerweise bereits wieder eingelagert wird. Da zusätzliche Importe aus Russland bzw. als Flüssiggas begrenzt waren, erlebte der europäische Erdgaspreis den stärksten Quartalsanstieg seit mehr als zehn Jahren. Ein Preisniveau von über EUR 33/MWh Ende Juni 2021 wurde in Europa zuletzt 2008 gesehen. Der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis in EUR/MWh der OMV war fast 50% höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Investitionen einschließlich aktivierter E&A-Ausgaben stiegen in Q2/21 aufgrund der starken, durch Covid-19 bedingten Aktivitätenrücknahme im Vorjahresquartal von EUR 251 Mio auf EUR 291 Mio. Organische Investitionen wurden in Q2/21 vorwiegend für Projekte in Rumänien, Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten getätigt. Die Explorationsausgaben, vor allem betreffend Aktivitäten der SapuraOMV, wurden in Q2/21 um 6% auf EUR 47 Mio verringert.

Jänner bis Juni 2021 (1–6/21) im Vergleich zu Jänner bis Juni 2020 (1–6/20)

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg 1–6/21 signifikant von EUR –15 Mio auf EUR 859 Mio. Außergewöhnlich positive Markteffekte in Höhe von EUR 585 Mio aufgrund der wesentlich höheren Öl- und Gaspreise wurden durch sehr günstige operative Effekte im Ausmaß von EUR 271 Mio unterstützt. Möglich wurde dies durch die Rückkehr zur Vollproduktion in Libyen und die Inbetriebnahme neuer Erdgasfelder in Malaysia und Tunesien. Die Verkaufsmengen folgten dem Trend bei den Förderraten, mit geringen, durch den Lifting-Zeitplan bedingten Einschränkungen. Reservenanpassungen und Sonderabschreibungen führten zu um EUR –17 Mio geringeren Abschreibungen.

Die in 1–6/21 erfassten Sondereffekte beliefen sich auf EUR –126 Mio (1–6/20: EUR –231 Mio), die sich hauptsächlich auf temporäre Effekte aus Absicherungsgeschäften beziehen. Das Operative Ergebnis erreichte EUR 733 Mio (1–6/20: EUR –246 Mio).

Die Produktionskosten abzüglich Lizenzgebühren stiegen wegen nachteiliger Wechselkursentwicklungen auf USD 6,8/boe (1–6/20: USD 6,3/boe).

Die Gesamtproduktion an Kohlenwasserstoffen stieg um 25 kboe/d auf 492 kboe/d. Die libysche Förderkapazität war den ganzen Zeitraum hindurch voll ausgelastet, während sie im Vergleichszeitraum des Vorjahres von höherer Gewalt betroffen war. In Malaysia und Tunesien stieg die Produktion dank der Inbetriebnahme neuer Erdgasfelder. Natürlicher Förderrückgang in Rumänien, geringerer Erdgasabbau in Neuseeland und der komplette Verkauf unserer Aktivitäten in Kasachstan im Mai 2021 schwächten die Förderzunahme etwas. Die Gesamtverkaufsmenge stieg auf 458 kboe/d (1–6/20: 440 kboe/d) und folgte im Wesentlichen dem Trend bei den Förderraten, mit geringen, durch den Lifting-Zeitplan bedingten Einschränkungen.

Der durchschnittliche Brent-Preis erreichte in 1–6/21 USD 65/bbl, ein substanzieller Anstieg um 62%. Der durchschnittlich realisierte Rohölpreis des Konzerns verbesserte sich um 59%. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis in EUR/MWh wuchs um 18%.

Die Investitionen einschließlich aktivierter E&A-Ausgaben konnten dank eines Ausgabeneinsparungsprogramms in 1–6/21 auf EUR 557 Mio zurückgefahren werden (1–6/20: EUR 585 Mio). Organische Investitionen wurden in 1–6/21 vorwiegend für Projekte in Rumänien, Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten getätigt. Die Explorationsausgaben, die sich vor allem auf Aktivitäten in Norwegen und bei SapuraOMV bezogen, beliefen sich in 1–6/21 auf EUR 93 Mio und konnten somit gegenüber dem Vorjahr um 43% verringert werden.

Refining & Marketing

In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ 1 1–6/21 1–6/20
Δ
287 217 341 – 16% CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten und Abschreibungen, 505 828
– 39%
Firmenwertabschreibung und Zuschreibungen zum Anlagevermögen 2
181 108 231 – 22% CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten 2 289 599
– 52%
– 5 – 25 – 18 70% davon ADNOC Refining & Trading – 31 – 25
– 23%
26 70 89 – 71% davon Gas 95 181
– 47%
– 40 55 56 n.m. Sondereffekte 15 42
– 65%
66 237 – 41 n.m. CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–) 2 303 – 546
n.m.
207 400 246 – 16% Operatives Ergebnis 606 95
n.m.
126 91 115 10% Investitionen 3 217 225
– 4%
Operative Kennzahlen
2,21 1,68 2,26 – 2% OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa in USD/bbl 4 1,94 3,63
– 47%
85 81 79 6 Raffinerie-Auslastungsgrad Europa in % 83 86
– 3
4,01 3,32 3,59 12% Kraftstoff- und sonstige Verkaufsmengen Europa in Mio t 7,33 7,58
– 3%
1,59 1,34 1,23 29% davon Retail-Verkaufsmengen in Mio t 2,92 2,66
10%
44,43 59,02 32,32 37% Erdgas-Verkaufsmengen in TWh 103,44 80,35
29%

Hinweis: Ab Q1/21 wurde das Downstream-Segment in Refining & Marketing und Chemicals & Materials aufgeteilt. Ausschließlich zu Vergleichszwecken werden die Zahlen für 2020 in der neuen Struktur dargestellt.

1 Q2/21 gegenüber Q2/20

2 Bereinigt um Sondereffekte und CCS Effekte; weitere Informationen dazu unter der Tabelle "Sondereffekte und CCS Effekte"

3 Investitionen beinhalten Akquisitionen.

4 Die tatsächlich von der OMV realisierten Raffineriemargen können aufgrund von Faktoren wie einer anderen Rohölzusammensetzung, Produktausbeute, und anderen Betriebsbedingungen von der OMV Raffinerie-Referenzmarge abweichen.

Zweites Quartal 2021 (Q2/21) im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 (Q2/20)

  • ▸ Lockerungen der Covid-19-bedingten Einschränkungen führten zu höheren Verkaufsmengen sowie zu einem höheren Raffinerie-Auslastungsgrad in Europa.
  • ▸ Der Ergebnisbeitrag aus dem Gasgeschäft fiel infolge eines schwächeren Speicher- und Stromgeschäfts niedriger aus.
  • ▸ Hedges auf Margen unterstützten das Ergebnis, jedoch in geringerem Ausmaß als in Q2/20.

Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten verringerte sich auf EUR 181 Mio (Q2/20: EUR 231 Mio). Ein stärkeres Retailgeschäft sowie eine verbesserte Performance von ADNOC Refining & Trading wurde durch einen niedrigeren Ergebnisbeitrag aus dem Gasgeschäft mehr als kompensiert. Die OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa fiel um 2% auf USD 2,2/bbl (Q2/20: USD 2,3/bbl). Höhere Margen für Naphtha, Benzin und Flugbenzin wurden durch höhere Bezugskosten und niedrigere Margen für Diesel und Gasöl neutralisiert. Der Auslastungsgrad der europäischen Raffinerien stieg in Q2/21 um 6 Prozentpunkte auf 85% (Q2/20: 79%). Der Anstieg war hauptsächlich bedingt durch eine gestiegene Nachfrage infolge von Lockerungen der Covid-19 bezogenen Einschränkungen. Im Zuge der gelockerten Reisebeschränkungen stiegen die Kraftstoff- und sonstigen Verkaufsmengen in Europa signifikant um 12% auf 4,0 Mio t. Die Verkaufsmengen des Commercial-Bereichs wuchsen um rund 5%, insbesondere aufgrund einer höheren Nachfrage nach Flugbenzin im Vergleich zu Q2/20, als die verhängten Lockdowns einen großen Einfluss auf die Luftfahrt hatten. Das Retailgeschäft konnte aufgrund von um 29% stark gestiegenen Verkaufsmengen und eines verbesserten Beitrags aus dem Non-Oil-Geschäft einen starken Ergebnisbeitrag erreichen, trotz gesunkener Margen im Vergleich zum hohen Niveau in Q2/20.

Der Anteil von ADNOC Refining & Trading verbesserte sich auf EUR –5 Mio (Q2/20: EUR –18 Mio). Nach dem erfolgreichen Start Ende 2020 konnte ADNOC Global Trading das Ergebnis stark unterstützen. Dies wurde teilweise durch einen niedrigeren Beitrag von ADNOC Refining aufgrund eines schwachen Marktumfelds und des Ausfalls der RFCC-Anlage Ende Mai 2021 geschwächt.

Der Beitrag des Gasgeschäfts fiel auf EUR 26 Mio (Q2/20: EUR 89 Mio), hauptsächlich infolge eines schwächeren Ertrags aus dem Speichergeschäft und eines niedrigeren Beitrags des Stromgeschäfts. Das Stromgeschäft in Rumänien verzeichnete in Q2/20 eine einmalige Nachzahlung, die sich aus der Strompreisregulierung von 2019 ergab. Zusätzlich wurde es von ungünstigen Terminkontrakten in Q2/21 beeinträchtigt. Der Verkauf der Gas Connect Austria an VERBUND wurde erfolgreich Ende Mai 2021 abgeschlossen und führte zu einem niedrigeren Beitrag. Die Erdgas-Verkaufsmengen erhöhten sich signifikant um 37% von 32,3 TWh auf 44,4 TWh, hauptsächlich dank höherer Verkaufsvolumina in Deutschland und den Niederlanden. Diese Entwicklung wurde teilweise durch geringere Verkaufsmengen in Rumänien und Österreich kompensiert.

Die Netto-Sondereffekte betrugen EUR –40 Mio (Q2/20: EUR 56 Mio) und ergaben sich hauptsächlich aus der Bewertung nicht realisierter Rohstoffderivate. In Q2/21 wurden CCS Effekte von EUR 66 Mio infolge eines gestiegenen Rohöl-Preisniveaus im Quartalsverlauf erfasst. Infolgedessen sank das Operative Ergebnis im Bereich Refining & Marketing um 16% auf EUR 207 Mio (Q2/20: EUR 246 Mio).

Die Investitionen in Refining & Marketing lagen bei EUR 126 Mio (Q2/20: EUR 115 Mio). Organische Investitionen in Q2/21 fanden im Wesentlichen in den europäischen Raffinerien sowie im Tankstellenbereich statt.

Jänner bis Juni 2021 (1–6/21) im Vergleich zu Jänner bis Juni 2020 (1–6/20)

Mit EUR 289 Mio sank das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten um EUR 310 Mio verglichen mit der Vorjahresperiode (1–6/20: EUR 599 Mio). Ursächlich dafür waren hauptsächlich eine niedrigere Raffineriemarge, ein niedrigerer Beitrag aus Hedges auf Margen und ein schwächeres Ergebnis des Gasgeschäfts. Die OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa sank um 47% auf USD 1,9/bbl (1–6/20: USD 3,6/bbl), hauptsächlich bedingt durch ein anhaltend schwaches Marktumfeld und gestiegene Rohölpreise. Signifikant niedrigere Margen für Mitteldestillate und höhere Bezugskosten setzten die Raffineriemargen unter Druck. Dies konnte nur teilweise durch gestiegene Margen für Benzin und Naphtha ausgeglichen werden. Der Auslastungsgrad der europäischen Raffinerien erreichte in 1–6/21 ein verhältnismäßig robustes Niveau von 83% (1–6/20: 86%). Die Kraftstoff- und sonstigen Verkaufsmengen in Europa sanken um 3% auf 7,3 Mio t. Der Commercial-Bereich verzeichnete niedrigere Verkaufsmengen. Insbesondere ging die Nachfrage nach Flugbenzin stark zurück, während auch die Margen sanken. Der Beitrag aus dem Retailgeschäft verbesserte sich trotz eines Rückgangs der Margen infolge von um 10% höheren Retail-Verkaufsmengen und eines verbesserten Ergebnisbeitrags aus dem Non-Oil-Geschäft.

Der Beitrag von ADNOC Refining & Trading betrug in 1–6/21 EUR –31 Mio (1–6/20: EUR –25 Mio). Trotz einer starken Unterstützung von ADNOC Global Trading nach dem erfolgreichen Start Ende 2020 belastete ein schwaches Marktumfeld in 1–6/21 das Ergebnis von ADNOC Refining.

Das Ergebnis des Gasgeschäfts sank um 47% auf EUR 95 Mio (1–6/20: EUR 181 Mio), vor allem bedingt durch einen niedrigeren Beitrag aus dem Speicher- und Supplygeschäft. Das Stromgeschäft verzeichnete ebenfalls einen Ergebnisrückgang infolge ungünstiger Terminkontrakte, was nicht durch höhere Einnahmen aus dem Stromausgleichsmarkt kompensiert werden konnte. In 1–6/20 wurde das Ergebnis von einer einmaligen Nachzahlung aus der Strompreisregulierung von 2019 unterstützt. Der Verkauf der Gas Connect Austria an VERBUND wurde Ende Mai 2021 erfolgreich abgeschlossen und führte zu einem niedrigeren Ergebnisbeitrag. Die Erdgas-Verkaufsmengen erhöhten sich signifikant von 80,3 TWh auf 103,4 TWh, bedingt durch höhere Verkaufsmengen in Deutschland, den Niederlanden und in Belgien, was teilweise durch niedrigere Verkaufsmengen in Rumänien ausgeglichen wurde.

Die Netto-Sondereffekte betrugen EUR 15 Mio (1–6/20: EUR 42 Mio) und ergaben sich hauptsächlich aus der Bewertung nicht realisierter Rohstoffderivate. Bedingt durch gestiegene Rohölpreise im ersten Halbjahr wurden CCS Effekte von EUR 303 Mio erfasst, während die CCS Effekte in 1–6/20 infolge des starken Rückgangs der Rohölpreise EUR –546 Mio betrugen. Infolgedessen stieg das Operative Ergebnis im Bereich Refining & Marketing um mehr als das Sechsfache auf EUR 606 Mio (1–6/20: EUR 95 Mio).

Die Investitionen in Refining & Marketing beliefen sich auf EUR 217 Mio (1–6/20: EUR 225 Mio). Organische Investitionen in 1– 6/21 fanden im Wesentlichen in den europäischen Raffinerien und im Tankstellenbereich statt.

Chemicals & Materials

In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ 1 1–6/21 1–6/20 Δ
776 588 92 n.m. Operatives Ergebnis vor Sondereffekten und Abschreibungen, 1.364 238 n.m.
Firmenwertabschreibung und Zuschreibungen zum Anlagevermögen
647 442 78 n.m. Operatives Ergebnis vor Sondereffekten 1.089 211 n.m.
430 270 24 n.m. davon Borealis exklusive JVs 701 78 n.m.
136 124 n.a. davon Borealis JVs 259 n.a.
31 23 18 67% Sondereffekte 54 18 194%
678 465 96 n.m. Operatives Ergebnis 1.143 229 n.m.
236 130 13 n.m. Investitionen 2 366 31 n.m.
Operative Kennzahlen
480 406 421 14% Ethylen-Referenzmarge Europa in EUR/t 442 471 – 6%
457 360 365 25% Propylen-Referenzmarge Europa in EUR/t 407 385 6%
803 548 391 105% Polyethylen-Referenzmarge Europa in EUR/t 673 330 104%
898 608 453 98% Polypropylen-Referenzmarge Europa in EUR/t 750 430 75%
93 89 74 19 Steamcracker-Auslastungsgrad Europa in % 91 85 6
1,42 1,53 1,46 – 3% Verkaufsmenge Polyolefine in Mio t 2,95 2,87 3%
0,45 0,48 0,45 – 0% davon Verkaufsmenge Polyethylen exkl. JVs in Mio t 0,93 0,89 4%
0,53 0,56 0,50 6% davon Verkaufsmenge Polypropylen exkl. JVs in Mio t 1,09 1,04 5%
0,28 0,31 0,33 – 17% davon Verkaufsmenge Polyethylen JVs in Mio t 3 0,59 0,60 – 2%
0,16 0,19 0,17 – 11% davon Verkaufsmenge Polypropylen JVs in Mio t 3 0,34 0,34 0%

Hinweis: Ab Q1/21 wurde das Downstream-Segment in Refining & Marketing und Chemicals & Materials aufgeteilt. Ausschließlich zu Vergleichszwecken werden die Zahlen für 2020 in der neuen Struktur dargestellt. Infolge des Abschlusses des Erwerbs der zusätzlichen 39% Anteile am 29. Oktober 2020 wird Borealis in den Kennzahlen der OMV voll konsolidiert und die at-equity Beiträge von den Borealis JVs werden separat ausgewiesen.

1 Q2/21 gegenüber Q2/20

2 Investitionen beinhalten Akquisitionen.

3 Anteilige Mengen der at-equity konsolidierten Unternehmen

Zweites Quartal 2021 (Q2/21) im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 (Q2/20)

  • ▸ Rekordhohe Polyolefin- und gestiegene Olefin-Referenzmargen steigerten den Beitrag von Borealis exklusive JVs.
  • ▸ Borealis JVs profitierten von einem starken Polyolefin-Marktumfeld in Asien und den USA.
  • ▸ Infolge des Abschlusses des Erwerbs einer zusätzlichen 39%-Beteiligung am 29. Oktober 2020 hält die OMV nun 75% an Borealis. Borealis wird daher in den Kennzahlen der OMV voll konsolidiert, was zu höheren Beiträgen führt.

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg auf EUR 647 Mio (Q2/20: EUR 78 Mio). Ursächlich dafür waren insbesondere rekordhohe Polyolefin-Margen, gestiegene Olefin-Margen sowie positive Lagerbewertungseffekte. Die Vollkonsolidierung der Borealis trug ebenfalls zum Ergebnis bei.

Der Beitrag des OMV Basischemikaliengeschäfts wuchs infolge von höheren Ethylen- und Propylen-Referenzmargen und höheren Verkaufsmengen. Die Ethylen-Referenzmarge Europa stieg um 14% auf EUR 480/t (Q2/20: EUR 421/t), während die Propylen-Referenzmarge Europa in einem größerem Ausmaß, um 25%, auf EUR 457/t wuchs (Q2/20: EUR 365/t). Die Nachfrage nach Propylen wurde durch eine Erholung im Automobilsektor im Vergleich zu Q2/20 begünstigt, während beide Referenzmargen von eingeschränkten Angebotsmengen in Q2/21 unterstützt wurden.

Der Auslastungsgrad der europäischen Steamcracker, die von der OMV und von Borealis betrieben werden, verbesserte sich signifikant um 19 Prozentpunkte auf 93% in Q2/21 (Q2/20: 74%). Ein unerwarteter Ausfall des Steamcrackers in Stenungsund führte in Q2/20 zu einem niedrigerem Auslastungsgrad.

Der Beitrag von Borealis exklusive JVs stieg um EUR 406 Mio auf EUR 430 Mio (Q2/20: EUR 24 Mio). Dies war hauptsächlich bedingt durch eine herausragende Performance des Polyolefin-Bereichs, einen höheren Beitrag aus dem Basischemikalienbereich und positive Lagerbewertungseffekte. Das Borealis Basischemikaliengeschäft profitierte von höheren Margen sowie positiven Lagerbewertungseffekten. In Q2/20 wirkten sich ein unerwarteter Ausfall des Steamcrackers in Stenungsund sowie signifikant negative Lagerbewertungseffekte negativ auf das Ergebnis aus. Das Polyolefingeschäft verzeichnete einen kräftigen Anstieg, der hauptsächlich durch höhere Margen und positive Lagerbewertungseffekte bedingt war. Zusätzlich unterstützte ein stärkerer Beitrag aus dem Automobilsegment das Ergebnis. Die Polyethylen-Referenzmarge Europa erhöhte sich um mehr als das Doppelte auf EUR 803/t (Q2/20: EUR 391/t), und auch die Polypropylen-Referenzmarge Europa verdoppelte sich beinah auf EUR 898/t (Q2/20: EUR 453 /t). Beide Referenzmargen wurden durch eine starke Nachfrage in den europäischen Märkten in Kombination mit einem sich verschärfenden Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht unterstützt. Eine intensive Wartungssaison begrenzte das regionale Angebot, und logistische Einschränkungen verhinderten eine zusätzliche Versorgung von außerhalb Europas. Verglichen mit Q2/20 blieb die Verkaufsmenge an Polyethylen stabil, während die Verkaufsmenge an Polypropylen um 6% stieg. Insbesondere wirkten sich die Bereiche Automotive und Innovative Produktlösungen positiv auf die Nachfrage aus, während die Mengen im

Konsumgüterbereich sanken. Der Beitrag aus dem Stickstoffgeschäft verbesserte sich im Vergleich zu Q2/20 aufgrund von positiven Lagerbewertungseffekten und der Neuklassifizierung als zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen. Dies wurde teilweise durch höhere Erdgaspreise kompensiert.

Der Beitrag der Borealis JVs betrug in Q2/21 EUR 136 Mio und profitierte von höheren Polyolefinpreisen in Asien und den USA. Verglichen mit Q2/20 sanken die Polyethylen-Verkaufsmengen der JVs um 17%, während sich ihre Polypropylen-Verkaufsmengen um 11% verringerten. Die niedrigeren Mengen waren durch eine Verlagerung von Aufträgen in das dritte Quartal 2021 infolge der Implementierung eines fortschrittlichen ERP-Systems bei Borouge bedingt, die erfolgreich Ende Juni stattfand, jedoch zu einigen Lieferverzögerungen führte. Die Verkaufsmengen von Baystar blieben im Vergleich zu Q2/20 stabil.

Die Netto-Sondereffekte betrugen EUR 31 Mio (Q2/20: EUR 18 Mio) und ergaben sich hauptsächlich aus der Bewertung nicht realisierter Rohstoffderivate. Das Operative Ergebnis im Bereich Chemicals & Materials schnellte auf EUR 678 Mio hoch, verglichen mit EUR 96 Mio in Q2/20.

Die Investitionen in Chemicals & Materials beliefen sich auf EUR 236 Mio (Q2/20: EUR 13 Mio). Infolge des Abschlusses des Erwerbs einer zusätzlichen 39%-Beteiligung am 29. Oktober 2020 beinhalten die Investitionen auch Borealis. Organische Investitionen in Q2/21 fanden neben den üblichen laufenden Geschäftsinvestitionen im Wesentlichen im Zuge der Errichtung einer neuen Propan-Dehydrierungsanlage in Belgien durch Borealis sowie im Zuge der Generalüberholung der Anlagen für Phenol und Aromaten in Porvoo statt.

Jänner bis Juni 2021 (1–6/21) im Vergleich zu Jänner bis Juni 2020 (1–6/20)

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg um mehr als das Fünffache auf EUR 1.089 Mio (1–6/20: EUR 211 Mio). Ursächlich dafür waren insbesondere erheblich gestiegene Polyolefinmargen in Europa, höhere Polyolefin-Verkaufsmengen sowie positive Lagerbewertungseffekte. Die Vollkonsolidierung der Borealis trug ebenfalls zum Ergebnis bei.

Der Beitrag des OMV Basischemikaliengeschäfts stieg leicht, hauptsächlich infolge von höheren Verkaufsmengen. Die Ethylen-Referenzmarge Europa fiel um 6% auf EUR 442/t (1–6/20: EUR 471/t), während die Propylen-Referenzmarge Europa um 6% auf EUR 407/t wuchs (1–6/20: EUR 385/t). Beide Referenzmargen wurden durch höhere Naphthapreise im Vergleich zu 1–6/20 beeinflusst, während die Propylen-Referenzmarge von einer starken Nachfrage aus dem Automobilsektor profitierte.

Der Auslastungsgrad der europäischen Steamcracker, die von der OMV und von Borealis betrieben werden, verbesserte sich in 1–6/21 um 6 Prozentpunkte auf 91% (1–6/20: 85%). Ein unerwarteter Ausfall des Steamcrackers in Stenungsund führte in 1–6/20 zu einem niedrigeren Auslastungsgrad.

Der Beitrag von Borealis exklusive JVs schnellte um EUR 622 Mio auf EUR 701 Mio hoch (1–6/20: EUR 78 Mio). Dies war hauptsächlich bedingt durch eine außergewöhnliche Performance des Polyolefinbereichs sowie einen höheren Beitrag aus dem Bereich Basischemikalien und wurde von einem niedrigeren Ergebnis des Stickstoffgeschäfts leicht gedämpft. Das Basischemikaliengeschäft von Borealis profitierte von positiven Lagerbewertungseffekten und einem höheren Auslastungsgrad des Steamcrackers in Stenungsund, welcher in der ersten Hälfte 2020 einen unerwarteten Ausfall erfuhr. Das Polyolefingeschäft verzeichnete dank stark gestiegener Margen und höherer Volumen, aber auch aufgrund von positiven Lagerbewertungseffekten einen beispiellosen Zuwachs. Die Polyethylen-Referenzmarge Europa erhöhte sich um mehr als das Doppelte auf EUR 673/t (1–6/20: EUR 330/t), und die Polypropylen-Referenzmarge Europa stieg ebenso signifikant um 75% auf EUR 750/t (1–6/20: EUR 430/t). Beide Referenzmargen wurden durch eine starke Nachfrage in den europäischen Märkten in Kombination mit einem sich verschärfenden Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht unterstützt. Eine intensive Wartungssaison in Q2/21 begrenzte das regionale Angebot, während logistische Einschränkungen in 1–6/20 eine zusätzliche Versorgung von außerhalb Europas erschwerten. Verglichen mit 1–6/20 verbesserte sich die Verkaufsmenge an Polyethylen um 4%, während die Verkaufsmenge an Polypropylen um 5% stieg. Insbesondere wirkten sich die Bereiche Automotive, Innovative Produktlösungen und Energie positiv auf die Nachfrage aus, während die Mengen im Bereich Konsumgüter zurückgingen. Der Beitrag aus dem Stickstoffgeschäft verringerte sich im Vergleich zu 1–6/20 infolge von niedrigeren Margen, aufgrund von signifikant höheren Erdgaspreisen und niedrigeren Verkaufsmengen. Ein Rückstand bei den Verkaufsmengen beeinflusste Q1/21 negativ. Diese negativen Effekte wurden teilweise durch einen positiven Effekt aus der Neuklassifizierung als zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen und positive Lagerbewertungseffekte kompensiert.

Der Beitrag der Borealis JVs betrug in 1–6/21 EUR 259 Mio und profitierte insbesondere von gestiegenen Polyolefinpreisen in Asien und den USA. Verglichen mit 1–6/20 sanken die Polyethylen-Verkaufsmengen der JVs um 2%, während die Polypropylen-Verkaufsmengen stabil blieben. Trotz starker Verkaufsmengen im ersten Quartal lag die gesamte Verkaufsmenge in 1–6/21 leicht unter der in 1–6/20. Dieser leichte Rückgang war hauptsächlich bedingt durch eine Verlagerung von Aufträgen in das dritte Quartal 2021 infolge der Implementierung eines fortschrittlichen ERP-Systems bei Borouge, die erfolgreich Ende Juni stattfand, jedoch zu einigen Lieferverzögerungen führte. Die Verkaufsmengen von Baystar in 1–6/21 blieben trotz der negativen Auswirkung einer Kältewelle in Texas im ersten Quartal 2021 stabil.

Die Netto-Sondereffekte betrugen EUR 54 Mio (1–6/20: EUR 18 Mio) und ergaben sich hauptsächlich aus der Bewertung nicht realisierter Rohstoffderivate. Das Operative Ergebnis im Bereich Chemicals & Materials schnellte auf EUR 1.143 Mio hoch, verglichen mit EUR 229 Mio in 1–6/20.

Die Investitionen in Chemicals & Materials beliefen sich auf EUR 366 Mio (1–6/20: EUR 31 Mio). Infolge des Abschlusses des Erwerbs einer zusätzlichen 39%-Beteiligung am 29. Oktober 2020 beinhalten die Investitionen auch Borealis. Organische Investitionen in 1–6/21 fanden neben den üblichen laufenden Geschäftsinvestitionen im Wesentlichen im Zuge der Errichtung einer neuen Propan-Dehydrierungsanlage in Belgien durch Borealis sowie im Zuge der Generalüberholung der Anlagen für Phenol und Aromaten in Porvoo statt.

Konzernzwischenabschluss (verkürzt, ungeprüft)

Gewinn- und Verlustrechnung (ungeprüft)

In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
Q2/21 Q1/21 Q2/20 1–6/21 1–6/20
7.266 6.429 3.138 Umsatzerlöse 13.695 7.898
158 182 122 Sonstige betriebliche Erträge 339 321
162 170 – 22 Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen 332 – 67
7.585 6.781 3.238 Summe Erlöse und sonstige Erträge 14.366 8.152
– 3.996 – 3.340 – 1.625 Zukäufe (inklusive Bestandsveränderungen) – 7.337 – 4.587
– 816 – 816 – 402 Produktions- und operative Aufwendungen – 1.631 – 840
– 116 – 93 – 72 Produktionsbezogene Steuern – 209 – 183
– 619 – 614 – 494 Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen – 1.233 – 1.123
– 663 – 652 – 424 Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen – 1.314 – 894
– 45 – 38 – 83 Explorationsaufwendungen – 83 – 202
– 93 – 70 – 75 Sonstige betriebliche Aufwendungen – 163 – 179
1.238 1.158 63 Operatives Ergebnis 2.396 144
18 0 17 Dividendenerträge 18 17
39 38 54 Zinserträge 77 89
– 76 – 77 – 63 Zinsaufwendungen – 153 – 139
– 12 – 7 – 0 Sonstiges Finanzergebnis – 19 – 36
– 31 –46 8 Finanzerfolg – 77 – 69
1.207 1.112 70 Ergebnis vor Steuern 2.319 75
– 399 – 277 – 13 Steuern vom Einkommen und Ertrag – 676 – 86
809 835 58 Periodenüberschuss 1.644 – 11
622 654 24 davon den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen 1.276 – 135
25 25 19 davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen 50 38
162 156 15 davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen 318 87
1,90 2,00 0,07 Ergebnis je Aktie in EUR 3,90 – 0,41
1,90 2,00 0,07 Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR 3,90 – 0,41

Gesamtergebnisrechnung (verkürzt, ungeprüft)

In EUR Mio
Q2/21 Q1/21 Q2/20 1–6/21 1–6/20
809 835 58 Periodenüberschuss 1.644 – 11
– 168 515 – 8 Währungsumrechnungsdifferenzen 347 – 346
44 – 55 – 196 Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Bewertung von Hedges – 11 178
– 12 Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am sonstigen Ergebnis – 18
– 124 460 – 215 Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert ("recycelt") werden können
336 – 186
– 6 73 – 56 Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 67 43
8 1 – 28 Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Bewertung von Hedges, die nachfolgend auf den
Buchwert des Grundgeschäfts übertragen werden
9 – 29
– 0 – 0 – 8 Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am sonstigen Ergebnis – 0 – 9
2 73 – 92 Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden
75 6
– 3 15 44 Ertragsteuern, die auf Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert ("recycelt") werden können, entfallen
12 – 40
10 – 7 14 Ertragsteuern, die auf Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden, entfallen
3 2
7 8 59 Summe der auf das sonstige Ergebnis entfallenden Ertragsteuern 15 – 38
– 115 541 – 249 Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern 427 – 218
694 1.376 – 191 Gesamtergebnis der Periode 2.070 – 229
525 1.156 – 200 davon den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen 1.680 – 327
25 25 19 davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen 50 38
144 196 – 9 davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen 340 61

Konzernbilanz (ungeprüft)

In EUR Mio
30. Juni 2021 31. Dez. 2020
Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte 3.347 3.443
Sachanlagen 18.229 19.203
At-equity bewertete Beteiligungen 8.586 8.321
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.395 3.447
Sonstige Vermögenswerte 90 103
Latente Steuern 1.174 1.179
Langfristiges Vermögen 35.821 35.695
Vorräte 2.558 2.352
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.891 3.316
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 9.009 3.018
Forderungen aus laufenden Ertragsteuern 39 36
Sonstige Vermögenswerte 408 537
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.092 2.854
Kurzfristiges Vermögen 18.997 12.112
Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen 1.812 1.464
Summe Aktiva 56.629 49.271
Eigenkapital und Verbindlichkeiten
Grundkapital 327 327
Hybridkapital 3.228 3.228
Rücklagen 11.302 10.184
Eigenkapital der OMV Anteilseigner 14.857 13.739
Nicht beherrschende Anteile 6.094 6.159
Eigenkapital 20.951 19.899
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.316 1.458
Anleihen 8.022 8.019
Leasingverbindlichkeiten 880 943
Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 1.398 1.280
Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen 3.655 3.926
Sonstige Rückstellungen 646 576
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.162 454
Sonstige Verbindlichkeiten 125 135
Latente Steuern 1.357 1.229
Langfristige Verbindlichkeiten 18.561 18.020
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.182 4.304
Anleihen 579 850
Leasingverbindlichkeiten 133 141
Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 276 703
Ertragsteuerverbindlichkeiten 547 278
Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen 69 72
Sonstige Rückstellungen 382 304
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 8.925 3.095
Sonstige Verbindlichkeiten 1.166 868
Kurzfristige Verbindlichkeiten 16.258 10.616
Zu Veräußerungszwecken gehaltene Verbindlichkeiten 859 736
Summe Passiva 56.629 49.271

Eigenkapitalveränderungsrechnung (verkürzt, ungeprüft)

In EUR Mio

1. Jänner 2021 Grund
kapital
327
Kapital
rücklagen
1.506
Hybrid
kapital
3.228
Gewinn
rücklagen
10.502
Sonstige
Rücklagen 1
– 1.820
Eigene
Anteile
– 3
Eigen
kapital
der OMV
Anteils
eigner
13.739
Nicht
beherr
schende
Anteile
6.159
Summe
Eigen
kapital
19.899
Periodenüberschuss 1.326 1.326 318 1.644
Sonstiges Ergebnis der
Periode
65 339 405 22 427
Gesamtergebnis der Periode 1.391 339 1.730 340 2.070
Dividendenausschüttung und
Hybridkupon
– 619 – 619 – 268 – 887
Abgang eigener Anteile 1 0 2 2
Anteilsbasierte Vergütung 2 2 2
Erhöhung (+)/Verminderung
(–) nicht beherrschender
Anteile
– 144 – 144
Umgliederung von Cashflow
Hedges in die Bilanz
4 4 6 10
30. Juni 2021 327 1.508 3.228 11.274 – 1.477 – 3 14.857 6.094 20.951

1 Die "Sonstigen Rücklagen" beinhalten Währungsumrechnungsdifferenzen, nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Hedges sowie den auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallenden Anteil am sonstigen Ergebnis.

1. Jänner 2020 Grund
kapital
327
Kapital
rücklagen
1.506
Hybrid
kapital
1.987
Gewinn
rücklagen
9.832
Sonstige
Rücklagen 1
– 635
Eigene
Anteile
–4
Eigen
kapital
der OMV
Anteils
eigner
13.012
Nicht
beherr
schende
Anteile
3.851
Summe
Eigen
kapital
16.863
Periodenüberschuss – 98 – 98 87 – 11
Sonstiges Ergebnis der
Periode
40 – 232 – 192 – 26 – 218
Gesamtergebnis der Periode – 57 – 232 – 290 61 – 229
Dividendenausschüttung und
Hybridkupon
– 14 – 14 – 209 – 223
Abgang eigener Anteile 3 1 4 4
Anteilsbasierte Vergütung – 5 – 5 – 5
Umgliederung von Cashflow
Hedges in die Bilanz
35 35 8 43
30. Juni 2020 327 1.504 1.987 9.760 – 832 – 3 12.742 3.711 16.453

1 Die "Sonstigen Rücklagen" beinhalten Währungsumrechnungsdifferenzen, nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Hedges sowie den auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallenden Anteil am sonstigen Ergebnis.

Konzern-Cashflow-Rechnung (verkürzt, ungeprüft)

In EUR Mio
Q2/21
Q1/21 Q2/20 1–6/21 1–6/20
809 835 58 Periodenüberschuss 1.644 – 11
651 632 545 Abschreibungen und Wertminderungen inkl. Wertaufholungen 1.283 1.255
61 63 81 Latente Steuern 124 1
– 1 – 4 – 2 Verluste (+)/Gewinne (–) aus Abgängen von Anlagevermögen – 5 – 2
50 73 61 Verminderung (–)/Erhöhung (+) von Rückstellungen 123 69
155 112 – 311 Sonstige Änderungen 267 – 43
1.725 1.711 431 Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital-Positionen 3.436 1.269
– 243 – 145 69 Erhöhung (–)/Verminderung (+) von Vorräten – 388 429
129 – 1.037 382 Erhöhung (–)/Verminderung (+) von Forderungen – 908 715
– 50 536 – 338 Verminderung (–)/Erhöhung (+) von Verbindlichkeiten 486 – 747
1.561 1.065 545 Cashflow aus der Betriebstätigkeit 2.626 1.666
Investitionen
– 621 – 539 – 424 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen – 1.160 – 1.008
– 78 – 145 – 18 Beteiligungen, Ausleihungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte – 223 – 74
— Erwerb einbezogener Unternehmen und Geschäftsbetriebe abzüglich liquider Mittel – 14
Veräußerungen
14 7 9 Erlöse aus Anlagevermögen 21 22
575 25 — Erlöse aus dem Verkauf einbezogener Unternehmen und Geschäftseinheiten
abzüglich liquider Mittel
600
– 111 – 651 – 434 Cashflow aus der Investitionstätigkeit – 763 – 1.074
– 666 40 3.203 Verminderung (–)/Erhöhung (+) von langfristigen Finanzierungen – 625 2.645
– 273 189 – 39 Verminderung (–)/Erhöhung (+) von kurzfristigen Finanzierungen – 84 – 86
– 846 – 38 – 220 Dividendenzahlungen – 884 – 220
– 1.785 192 2.945 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit – 1.593 2.339
– 2 – 9 0 Währungsdifferenz auf liquide Mittel – 11 – 37
– 337 596 3.056 Nettoabnahme (–)/-zunahme (+) liquider Mittel 259 2.894
3.465 2.869 2.776 Liquide Mittel Periodenbeginn 2.869 2.938
3.128 3.465 5.832 Liquide Mittel Periodenende 3.128 5.832
36 38 2 davon liquide Mittel, welche als zu Veräußerungszwecken gehaltenes
Vermögen ausgewiesen werden
36 2
3.092 3.427 5.830 In der Konzernbilanz als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
ausgewiesen
3.092 5.830
1.450 414 111 Freier Cashflow 1.863 592
604 376 – 109 Freier Cashflow nach Dividenden 980 372

Ausgewählte Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss

Gesetzliche Grundlagen

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum von 1. Jänner bis 30. Juni 2021 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen und Angaben und sollte zusammen mit dem Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2020 gelesen werden.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für 1–6/21 ist ungeprüft. Eine externe prüferische Durchsicht wurde nicht durchgeführt.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für 1–6/21 wurde in Millionen EUR (EUR Mio, EUR 1.000.000) erstellt. Durch die Angabe in EUR Mio können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

Zusätzlich zum Konzernzwischenabschluss enthält die Beschreibung der OMV Geschäftsbereiche im Lagebericht weitere Informationen zu wichtigen Effekten, die Einfluss auf den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021 hatten.

Bilanzierungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze vom 31. Dezember 2020 wurden im Wesentlichen unverändert angewandt. Die mit 1. Jänner 2021 in Kraft getretenen Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss.

Änderungen der Segmentberichterstattung

Beginnend mit Q1/21 wurde die OMV Konzernstruktur mit einer Teilung und Erweiterung des bisherigen Bereichs Refining & Petrochemical Operations in zwei Bereiche reorganisiert: Refining & Marketing und Chemicals & Materials. Die interne Berichterstattung und die relevanten Informationen, die dem Hauptentscheidungsträger im Hinblick auf die Beurteilung der Ertragskraft und zur Allokation von Ressourcen vorgelegt werden, wurden angepasst und spiegeln die neue Organisationsstruktur wider.

Den Bestimmungen des International Reporting Standards folgend, welcher die Anforderungen der Segmentberichterstattung definiert (IFRS 8), werden die Geschäftsbereiche künftig wie folgt berichtet: Exploration & Production, Refining & Marketing und Chemicals & Materials.

Die Tätigkeit des Geschäftsbereichs Exploration & Production (vormals Upstream) besteht aus der Suche, dem Auffinden und der Förderung von Erdöl und -gas. Das produzierte Öl und Gas wird überwiegend innerhalb der OMV Gruppe verkauft.

Refining & Marketing (vormals Kraftstoff-Teil von Downstream Oil und Downstream Gas Geschäft) umfasst die Bereiche Refining und Marketing & Trading. Der Geschäftsbereich Refining verantwortet alle Aktivitäten rund um den Raffineriebetrieb, die Versorgung mit Produkten und Bio- und intermediatem Feedstock sowie die Gaslogistik der OMV. Der Geschäftsbereich Marketing besteht aus: Natural Gas Supply & Marketing, Retail Mobility & Convenience, Fuel Sales and Marketing, Crude Supply & Trading und Commercial Excellence.

Der Geschäftsbereich Chemicals & Materials (vormals petrochemischer Teil von Downstream und Borealis) vereint alle OMV Konzernaktivitäten rund um die Themen Chemie und Kreislaufwirtschaft.

Die Segmentinformation der Vorperioden wurde entsprechend den Anforderungen des IFRS 8.29 angepasst. Die nachstehenden Tabellen geben die Segmentberichterstattung wie 2020 berichtet und nach Anpassung infolge der Umstrukturierung wieder:

Umsätze mit anderen Segmenten

In EUR Mio
Q1/20 Q2/20 Q3/20 Q4/20 2020
Berichtet
Upstream 673 413 460 632 2.178
Downstream 23 15 15 9 63
Konzernbereich und Sonstiges 88 88 89 82 348
Gesamt 784 516 565 724 2.589
Angepasst
Exploration & Production 673 413 460 632 2.178
Refining & Marketing 401 241 338 365 1.345
Chemicals & Materials 155 88 143 129 515
Konzernbereich & Sonstiges 88 88 89 82 348
Gesamt 1.317 831 1.030 1.209 4.387

Umsätze mit Dritten

In EUR Mio
Q1/20 Q2/20 Q3/20 Q4/20 2020
Berichtet
Upstream 499 286 372 370 1.527
Downstream 4.260 2.850 3.322 4.586 15.019
Konzernbereich und Sonstiges 1 1 1 1 4
Gesamt 4.760 3.138 3.696 4.956 16.550
Angepasst
Exploration & Production 499 286 372 370 1.527
Refining & Marketing 3.827 2.563 2.974 3.287 12.651
Chemicals & Materials 433 288 348 1.299 2.368
Konzernbereich & Sonstiges 1 1 1 1 4
Gesamt 4.760 3.138 3.696 4.956 16.550
Umsatzerlöse (nicht konsolidiert)
In EUR Mio
Q1/20 Q2/20 Q3/20 Q4/20 2020
Berichtet
Upstream 1.171 700 832 1.002 3.705
Downstream 4.284 2.865 3.338 4.595 15.082
Konzernbereich & Sonstiges 89 89 91 83 352
Gesamt 5.545 3.654 4.260 5.680 19.139
Angepasst
Exploration & Production 1.171 700 832 1.002 3.705
Refining & Marketing 4.228 2.804 3.312 3.652 13.996
Chemicals & Materials 589 376 491 1.428 2.884
Konzernbereich & Sonstiges 89 89 91 83 352
Gesamt 6.077 3.968 4.726 6.165 20.937

Operatives Ergebnis

In EUR Mio
Q1/20 Q2/20 Q3/20 Q4/20 2020
Berichtet
Upstream – 9 – 237 – 1.044 153 – 1.137
Downstream – 18 342 444 1.392 2.160
Konzernbereich und Sonstiges – 20 – 5 – 12 – 19 – 56
Operatives Ergebnis Segment Summe – 47 100 – 612 1.526 967
Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung 128 – 38 5 – 12 83
OMV Konzern Operatives Ergebnis 81 63 – 607 1.513 1.050
Angepasst
Exploration & Production – 9 – 237 – 1.044 153 – 1.137
Refining & Marketing – 151 246 353 144 592
Chemicals & Materials 133 96 91 1.247 1.568
Konzernbereich & Sonstiges – 20 – 5 – 12 – 19 – 56
Operatives Ergebnis Segment Summe – 47 100 – 612 1.526 967
Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung 128 – 38 5 – 12 83
OMV Konzern Operatives Ergebnis 81 63 – 607 1.513 1.050

Vermögenswerte

In EUR Mio
31. März 2020 30. Juni 2020 30. Sept. 2020 31. Dez. 2020
Berichtet
Upstream 14.302 14.308 12.700 12.662
Downstream 4.623 4.376 4.488 9.721
Konzernbereich und Sonstiges 272 269 262 262
Gesamt 19.198 18.953 17.450 22.646
Angepasst
Exploration & Production 14.302 14.308 12.700 12.662
Refining & Marketing 4.014 3.767 3.873 3.955
Chemicals & Materials 609 609 614 5.767
Konzernbereich & Sonstiges 272 269 262 262
Gesamt 19.198 18.953 17.450 22.646

CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten

In EUR Mio
Q1/20 Q2/20 Q3/20 Q4/20 2020
Berichtet
Upstream 137 – 152 – 24 184 145
Downstream 501 309 335 369 1.514
Konzernbereich und Sonstiges – 15 – 3 – 12 – 17 – 47
Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung 77 – 9 18 – 12 74
Gesamt 699 145 317 524 1.686
Angepasst
Exploration & Production 137 – 152 – 24 184 145
Refining & Marketing 367 231 236 161 996
Chemicals & Materials 133 78 99 208 519
Konzernbereich & Sonstiges – 15 – 3 – 12 – 17 – 47
Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung 77 – 9 18 – 12 74
Gesamt 699 145 317 524 1.686

Konsolidierungskreisänderungen

Im Vergleich zum Konzernjahresabschluss per 31. Dezember 2020 fanden folgende Änderungen des Konsolidierungskreises statt:

Konsolidierungskreisänderungen

Firma Sitz Art der Veränderung 1 Wirksamkeitsdatum
Exploration & Production
Energy Petroleum Taranaki Limited Wellington Entkonsolidierung (M) 1. Jänner 2021
OMV GSB LIMITED Wellington Entkonsolidierung (M) 1. Jänner 2021
OMV NZ Services Limited Wellington Entkonsolidierung (M) 1. Jänner 2021
OMV Taranaki Limited Wellington Entkonsolidierung (M) 1. Jänner 2021
Petroleum Infrastructure Limited Wellington Entkonsolidierung (M) 1. Jänner 2021
Taranaki Offshore Petroleum Company of New Zealand Wellington Entkonsolidierung (M) 1. Jänner 2021
KOM MUNAI LLP Aktau Entkonsolidierung 14. Mai 2021
TASBULAT OIL CORPORATION LLP Aktau Entkonsolidierung 14. Mai 2021
Refining & Marketing
OMV Retail Deutschland GmbH Burghausen Erstkonsolidierung 1. Jänner 2021
FE-Trading trgovina d.o.o. Ljubljana Entkonsolidierung (M) 31. Mai 2021
AGGM Austrian Gas Grid Management AG Wien Entkonsolidierung 31. Mai 2021
GAS CONNECT AUSTRIA GmbH Wien Entkonsolidierung 31. Mai 2021
Trans Austria Gasleitung GmbH2 Wien Entkonsolidierung 31. Mai 2021
Chemicals & Materials
CERHA HEMPEL Leilani Holding GmbH Wien Erstkonsolidierung (A) 22. Juni 2021
Renasci NV2 Gent Erstkonsolidierung (A) 24. Juni 2021

1 "Erstkonsolidierung" verweist auf bereits bestehende bzw. neu gegründete Tochtergesellschaften, wohingegen "Erstkonsolidierung (A)" bedeutet, dass die Gesellschaft erworben wurde. Gesellschaften, welche mit "Entkonsolidierung" gekennzeichnet sind, wurden verkauft. "Entkonsolidierung (M)" bezieht sich auf Tochtergesellschaften, die nach einer Verschmelzung auf ein anderes Konzernunternehmen entkonsolidiert wurden.

2 Gesellschaft at-equity konsolidiert

Exploration & Production Veräußerungen

Am 14. Mai 2021 hat OMV Petrom den Verkauf ihres 100%-Anteils an Kom-Munai LLP und Tasbulat Oil corporation LLP (beide mit Sitz in Aktau, Kasachstan) an Magnetic Oil Limited abgeschlossen. Die Verkaufstransaktion hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung.

Refining & Marketing Veräußerungen

Am 31. Mai 2021 hat die OMV die Transaktion zum Verkauf ihrer 51%-Beteiligung an der Gas Connect Austria GmbH (mit Sitz in Wien) an VERBUND abgeschlossen. Der vereinbarte Kaufpreis für den 51%-Anteil der OMV an der Gas Connect Austria GmbH beträgt EUR 271 Mio, abzüglich der für das Geschäftsjahr 2020 ausgeschütteten Dividende in Höhe von rund EUR 33 Mio (für 51% OMV Anteil). Zusätzlich übernimmt VERBUND die ausstehenden Verbindlichkeiten der Gas Connect Austria GmbH gegenüber der OMV in Höhe von rund EUR 212 Mio. Gemäß den Bedingungen des Kaufvertrags hat VERBUND rund EUR 451 Mio an die OMV bezahlt. Im Gegenzug beglich die OMV eine Cash Pooling-Verbindlichkeit gegenüber einer Tochtergesellschaft der Gas Connect Austria GmbH in Höhe von rund EUR 7 Mio. Die Verkaufstransaktion hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung.

Chemicals & Materials Investitionen

Im Juni 2021 zeichnete die OMV durch die Borealis Gruppe eine neue Aktienausgabe und erwarb damit 10% an der RENASCI NV, einer Gesellschaft mit Sitz in Belgien. RENASCI NV beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung proprietärer Prozesse und Know-how über verschiedene Technologien zur Abfallbehandlung und Recycling. Diese Investition entspricht der Strategie von Borealis, das Kreislaufwirtschaft-Geschäft auszubauen. Borealis werden durch die Aktionärsvereinbarung zwei Sitze im Vorstand der RENASCI NV garantiert und beteiligt sich somit an wesentlichen finanziellen und operativen Entscheidungen. Der Konzern hat daher festgestellt, dass er einen maßgeblichen Einfluss auf dieses Unternehmen hat, obwohl dieser nur 10% der Stimmrechte hält. Aus diesem Grund wird die Beteiligung als assoziiertes Unternehmen bilanziert.

Auswirkungen wesentlicher Veräußerungen auf den Cashflow

Netto-Mittelzuflüsse aus der Veräußerung von einbezogenen Unternehmen und Geschäftseinheiten

In EUR Mio
Kom-Munai LLP und Tasbulat
Gas Connect Austria Oil corporation LLP
Erhaltener Kaufpreis 451 100
abzüglich abgegangener liquider Mittel –8 –5
Netto-Mittelzuflüsse 443 94

Sonstige wesentliche Transaktionen

Refining & Marketing

Der geplante Verkauf des OMV Geschäfts in Slowenien, wo die OMV derzeit 120 Tankstellen betreibt, führte zu einer Umgliederung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Slowenien in die Bilanzposition "Zu Veräußerungszwecken gehalten" in Q1/21. Zum Zeitpunkt der Umgliederung gab es keine Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Die Veräußerung stellt einen weiteren Schritt in der Optimierung des OMV Portfolios dar. Das Closing wird in Q2/22 erwartet.

Chemicals & Materials

Die OMV plant den Verkauf des Stickstoff-Geschäftsbereichs der Borealis Gruppe (zu 75% von der OMV gehalten), der Pflanzennährstoffe, technische Stickstoffprodukte und Melamin umfasst. Dies führte zu einer Umgliederung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die Bilanzposition "Zu Veräußerungszwecken gehalten". Zum Zeitpunkt der Umgliederung gab es keine Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Die Beteiligung des Unternehmens an Düngemittelproduktionsstätten in den Niederlanden und Belgien ("Rosier") werden im Rahmen des möglichen Verkaufsprozesses derzeit nicht behandelt.

Saisonalität und Zyklizität

Saisonalität ist vor allem in den Geschäftsbereichen Refining & Marketing und Chemicals & Materials von Bedeutung. Erläuterungen dazu sind im Abschnitt "Geschäftsbereiche" enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

In EUR Mio

Umsätze aus Kundenverträgen 13.662 7.644 Umsätze aus anderen Quellen 33 254 Gesamte Umsätze 13.695 7.898

1–6/21 1–6/20

Die sonstigen Umsatzerlöse umfassen hauptsächlich Erlöse aus Warengeschäften, die in den Anwendungsbereich von IFRS 9 "Finanzinstrumente" fallen, die Anpassung der Umsatzerlöse aus der Berücksichtigung des der nationalen Ölgesellschaft zustehenden Anteils an der Produktion als Ertragssteueraufwand bei bestimmten Produktionsteilungsverträgen im Exploration & Production Segment, das Hedging-Ergebnis sowie Miet- und Pachterlöse.

Umsätze aus Kundenverträgen

In EUR Mio 1–6/21 Exploration & Production Refining & Marketing Chemicals & Materials Konzernbereich & Sonstiges Gesamt Rohöl, NGL und Kondensate 500 424 — — 925 Erdgas und LNG 439 2.669 — — 3.108 Treibstoffe, Heizöl und sonstige Raffinerieprodukte — 4.145 — — 4.145 Chemische Produkte — 23 4.743 — 4.766 Gasspeicherung, Transit, Verteilung und Transport 5 99 — — 104 Sonstige Produkte und Dienstleistungen 15 521 71 6 613 Gesamt 959 7.883 4.814 6 13.662

Umsätze aus Kundenverträgen

In EUR Mio

1–6/20
Exploration &
Production
Refining &
Marketing
Chemicals &
Materials
Konzern
bereich &
Sonstiges
Gesamt
Rohöl, NGL und Kondensate 394 262 655
Erdgas und LNG 394 1.709 2.103
Treibstoffe, Heizöl und sonstige Raffinerieprodukte 3.460 3.460
Chemische Produkte 8 709 716
Gasspeicherung, Transit, Verteilung und Transport 6 115 121
Sonstige Produkte und Dienstleistungen 14 560 12 2 588
Gesamt 808 6.114 721 2 7.644
Steuern vom Einkommen und Ertrag
In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
Q2/21 Q1/21 Q2/20 1–6/21 1–6/20
–338 –214 69 Laufende Steuern –552 –85
–61 –63 –81 Latente Steuern –124 –1
–399 –277 –13 Steuern vom Einkommen und Ertrag –676 –86
33 25 18 Effektivsteuersatz in % 29 114

Erläuterung zur Bilanz

Vertragliche Verpflichtungen

Per 30. Juni 2021 bestanden für die OMV vertragliche Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen in Höhe von EUR 1.466 Mio (31. Dezember 2020: EUR 1.529 Mio), hauptsächlich in Verbindung mit Explorationsund Produktionstätigkeiten in den Bereichen Exploration & Production und Chemicals & Materials.

Eigenkapital

Am 2. Juni 2021 hat die Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von EUR 1,85 pro Aktie genehmigt. Dies führte zu einer Dividendenzahlung von insgesamt EUR 605 Mio an die Aktionäre der OMV Aktiengesellschaft. Die Dividendenausschüttungen an Minderheitsaktionäre beliefen sich in 1–6/21 auf EUR 268 Mio.

In 1–6/21 wurden außerdem Zinszahlungen in Höhe von EUR 14 Mio an Hybridkapitalbesitzer geleistet.

Die Anzahl der vom Unternehmen gehaltenen eigenen Aktien betrug per 30. Juni 2021 261.326 Stück (31. Dezember 2020: 297.846 Stück).

Finanzielle Verbindlichkeiten

Verschuldungsgrad (Gearing Ratio) exklusive Leasing 1
In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
Q2/21 Q4/20 Δ
Anleihen 8.601 8.869 – 3%
Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 1.675 2.130 – 21%
Schulden exklusive Leasing 10.276 10.999 – 7%
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.128 2.869 9%
Nettoverschuldung exklusive Leasing 7.148 8.130 – 12%
Eigenkapital 20.951 19.899 5%
Verschuldungsgrad exklusive Leasing in % 34 41 –7

1 Inklusive Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert wurden

Fair-Value-Bewertung

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente werden gemäß Fair-Value-Hierarchie ausgewiesen (siehe dazu Anhangangabe 2 im OMV Konzernabschluss 2020).

Bemessungshierarchie der finanziellen Vermögenswerte 1 und Nettobetrag zu Veräußerungszwecken gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert

.
-
In EUR Mio
30. Juni 2021 31. Dez. 2020
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Eigenkapitalinstrumente 15 15 15 15
Vorräte 1 1
Investmentfonds 29 29 35 35
Als Sicherungsinstrumente designierte
und effektive Derivate
173 173 71 71
Sonstige Derivate 223 8.759 8.981 69 2.433 2.502
Sonstige finanzielle Vermögenswerte zum
beizulegenden Zeitwert 2
782 782 744 744
Nettobetrag zu Veräußerungszwecken
gehaltene Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten 7 7 98 98
Gesamt 253 8.938 797 9.989 104 2.602 759 3.465

1 Exklusive zu Veräußerungszwecken gehaltener Vermögenswerte

2 Enthält einen Vermögenswert hinsichtlich der Neufeststellung von Reserven aus dem Erwerb von Anteilen an dem Feld Juschno-Russkoje und bedingte Gegenleistungen aus dem Verkauf des 30%-Anteils am Feld Rosebank und aus der Veräußerung der OMV (U.K.) Limited

In EUR Mio
30. Juni 2021 31. Dez. 2020
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Verbindlichkeiten aus als Sicherungsinstrumenten
designierten und effektiven Derivaten 108 108 98 98
Verbindlichkeiten aus sonstigen Derivaten 242 8.746 8.988 70 2.349 2.418
Gesamt 242 8.854 9.096 70 2.446 2.516

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, für die der

beizulegende Zeitwert angegeben wird 1

In EUR Mio
Stufe des beizulegenden Zeitwerts
Zu fortgeführten Zum beizulegenden
Anschaffungskosten Zeitwert Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
30. Juni 2021
Anleihen 64 64 64
Finanzielle Vermögenswerte 64 64 64
Anleihen 8.601 9.222 9.222
Sonstige verzinsliche
Finanzverbindlichkeiten 1.675 1.685 1.685
Finanzielle Verbindlichkeiten 10.276 10.907 9.222 1.685
31. Dez. 2020
Anleihen 64 64 64
Finanzielle Vermögenswerte 64 64 64
Anleihen 8.869 9.652 9.352 300
Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 1.983 2.002 2.002
Finanzielle Verbindlichkeiten 10.852 11.654 9.352 2.302

1 Exklusive Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert wurden

Segmentberichterstattung

Umsätze mit anderen Segmenten

In EUR Mio
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ% 1 1–6/21 1–6/20 Δ%
929 745 413 125 Exploration & Production 1.673 1.086 54
566 522 241 135 Refining & Marketing 1.087 642 69
256 193 88 189 Chemicals & Materials 448 244 84
89 90 88 1 Konzernbereich & Sonstiges 179 176 2
1.838 1.549 831 121 Gesamt 3.388 2.148 58

Umsätze mit Dritten

In EUR Mio
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ% 1 1–6/21 1–6/20 Δ%
410 475 286 43 Exploration & Production 885 785 13
4.346 3.634 2.563 70 Refining & Marketing 7.981 6.390 25
2.506 2.317 288 n.m. Chemicals & Materials 4.823 721 n.m.
3 3 1 n.m. Konzernbereich & Sonstiges 6 2 187
7.266 6.429 3.138 132 Gesamt 13.695 7.898 73

Umsätze (nicht konsolidiert)

In EUR Mio
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ% 1 1–6/21 1–6/20 Δ%
1.338 1.220 700 91 Exploration & Production 2.558 1.871 37
4.912 4.156 2.804 75 Refining & Marketing 9.068 7.031 29
2.762 2.509 376 n.m. Chemicals & Materials 5.271 965 n.m.
92 93 89 3 Konzernbereich & Sonstiges 185 178 4
9.104 7.978 3.968 129 Gesamt 17.082 10.046 70

Segment- und Konzernergebnis

In EUR Mio
Q2/21 Q1/21 Q2/20 Δ% 1 1–6/21 1–6/20 Δ%
383 349 – 237 n.m. Operatives Ergebnis Exploration & Production 733 – 246 n.m.
207 400 246 – 16 Operatives Ergebnis Refining & Marketing 606 95 n.m.
678 465 96 n.m. Operatives Ergebnis Chemicals & Materials 1.143 229 n.m.
– 20 – 10 – 5 n.m. Operatives Ergebnis Konzernbereich & Sonstiges – 29 – 25 – 17
1.248 1.204 100 n.m. Operatives Ergebnis Segment Summe 2.452 54 n.m.
– 10 – 46 – 38 73 Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung – 56 90 n.m.
1.238 1.158 63 n.m. OMV Konzern Operatives Ergebnis 2.396 144 n.m.
– 31 – 46 8 n.m. Finanzergebnis – 77 – 69 – 11
1.207 1.112 70 n.m. OMV Konzern Ergebnis vor Steuern 2.319 75 n.m.

1 Q2/21 gegenüber Q2/20

Vermögenswerte 1

In EUR Mio
30. Juni 2021 31. Dez. 2020
Exploration & Production 12.369 12.662
Refining & Marketing 3.794 3.955
Chemicals & Materials 5.170 5.767
Konzernbereich & Sonstiges 243 262
Summe 21.576 22.646

1 Segmentvermögenswerte bestehen aus immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Vermögenswerte, die in die Bilanzposition "Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen" umgegliedert wurden, sind nicht inkludiert.

Ergänzende Angaben

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen

In 1–6/21 bestanden folgende Liefer- und Leistungsbeziehungen zu fremdüblichen Marktpreisen zwischen dem OMV Konzern und at-equity bewerteten Unternehmen, ausgenommen Transaktionen mit OJSC Severneftegazprom, die nicht auf Marktpreisen, sondern auf Kosten zuzüglich einer definierten Marge basieren.

Wesentliche Transaktionen mit at-equity bewerteten Beteiligungen

In EUR Mio
1–6/21 1–6/20
Umsätze Zukäufe und Umsätze Zukäufe und
und sonstige erhaltene und sonstige erhaltene
Erträge Leistungen Erträge Leistungen
Abu Dhabi Oil Refining Company 6 2
Abu Dhabi Polymers Company Limited (Borouge) 37 7
Borealis AG 535 19
Borouge Pte. Ltd. 150 225
GENOL Gesellschaft m.b.H. 49 0 54 0
Erdöl-Lagergesellschaft m.b.H. 26 30 26 38
Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH 0 14 0 14
Kilpilahti Power Plant LTD 1 27
Neochim AD 6
OJSC Severneftegazprom 61 82
Trans Austria Gasleitung GmbH 1 4 11 4 11

1Die Trans Austria Gasleitung GmbH wurde per 31.5.2021 als Teil der Veräußerungsgruppe der Gas Connect Austria verkauft .

Ausstehende Salden mit at-equity bewerteten Beteiligungen

30. Juni 2021 31. Dez. 2020
835 753
13 16
101 78
23 7
7 7
143 106
143
136 144

Dividendenerträge von at-equity bewerteten Beteiligungen

In EUR Mio
1–6/21 1–6/20
Abu Dhabi Petroleum Investments LLC 5
Abu Dhabi Polymers Company Limited (Borouge) 284
Borealis AG 108
Borouge Pte. Ltd. 42
OJSC Severneftegazprom 17 14
Pearl Petroleum Company Limited 12 13
EEX CEGH Gas Exchange Services GmbH 1 1
Trans Austria Gasleitung GmbH1 9 16
Gesamtkonzern 366 156

1 Die Trans Austria Gasleitung GmbH wurde per 31.5.2021 als Teil der Veräußerungsgruppe der Gas Connect Austria verkauft.

In 1–6/21 gab es keine signifikanten Veränderungen der Finanzierungszusagen. Weitere Informationen sind dem OMV Konzernabschluss 2020 (Anhangangabe 35 "Nahestehende Unternehmen") zu entnehmen.

Informationen über Unternehmen mit staatlichem Naheverhältnis sind dem OMV Konzernabschluss 2020 (Anhangangabe 35 "Nahestehende Unternehmen") zu entnehmen. Bis zur Veröffentlichung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses für die Periode 1–6/21 gab es keine Änderungen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bis zur Veröffentlichung des Konzernzwischenabschlusses für 1–6/21 gab es keine wesentlichen Ereignisse.

Erklärung des Vorstands

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkung auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Wien, 28. Juli 2021

Der Vorstand

Rainer Seele e.h. Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor

Johann Pleininger e.h. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Executive Officer Exploration & Production

Reinhard Florey e.h. Chief Financial Officer

Martijn van Koten e.h. Executive Officer Refining

Elena Skvortsova e.h. Executive Officer Marketing & Trading

Alfred Stern e.h. Executive Officer Chemicals & Materials

Weitere Angaben

Nächste Ereignisse

  • ▸ OMV Konzern Trading Update Q3 2021: 8. Oktober 2021
  • ▸ OMV Konzernbericht Jänner–September und Q3 2021: 29. Oktober 2021

Der gesamte OMV Finanzkalender und zusätzliche Informationen sind unter www.omv.com zu finden.

OMV Kontakte

Florian Greger, Vice President Investor Relations & Sustainability Tel.: +43 1 40440-21600; E-Mail: [email protected]

Andreas Rinofner, Public Relations Tel.: +43 1 40440-21472; E-Mail: [email protected]