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OMV AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 10, 2016

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Interim / Quarterly Report

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OMV Konzernbericht Jänner – Juni und Q2 2016

inklusive Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016

Aktionärsinformation

  1. August 2016, 7:30 (MESZ)

  2. Q2/16: CCS EBIT vor Sondereffekten von EUR 214 Mio, -43% vs. Q2/15, den Aktionären zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten von EUR 222 Mio, -39% vs. Q2/15

  3. Guter Cashflow aus der Betriebstätigkeit von EUR 1.036 Mio, +21% vs. Q2/15; positiver freier Cashflow nach Dividenden in Q2/16
  4. Für 2017 geplante Kostensenkung von EUR 100 Mio wird bereits frühzeitig, im Jahr 2016, erreicht werden
  5. Steigender Produktionsbeitrag von Norwegen, unterstützt durch die Inbetriebnahme des Felds Edvard Grieg sowie zusätzliche Bohrungen in den Feldern Gullfaks und Gudrun
  6. Verkaufsvereinbarung für einen 30%-Anteil am Feld Rosebank (Großbritannien) unterzeichnet

Rainer Seele, OMV Generaldirektor:

"In einem herausfordernden Marktumfeld erzielte OMV in Q2/16 einen guten Cashflow aus der Betriebstätigkeit von über EUR 1 Mrd und einen positiven freien Cashflow nach Dividenden. Gesunkene Öl- und Gaspreise sowie niedrigere Raffineriemargen beeinflussten jedoch das Ergebnis des OMV Konzerns. Das CCS EBIT vor Sondereffekten sank um 43% und der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten um 39%. In Einklang mit unserer Strategie, das Upstream-Portfolio zu optimieren, veräußern wir einen 30%-Anteil am Feld Rosebank in Großbritannien. Diese Veräußerung reduziert die auf Rosebank entfallenden zukünftigen Investitionsverpflichtungen von OMV. Zusätzlich fokussieren wir uns weiterhin auf Cash und Kosten. Das dieses Jahr begonnene Kostensenkungsprogramm hatte eine Einsparung von EUR 100 Mio für 2017 zum Ziel. Wir erwarten allerdings, dieses Ziel bereits 2016 zu erreichen. Daher haben wir uns ein neues Kostensenkungsziel von über EUR 150 Mio für 2017 im Vergleich zu 2015 gesetzt. Auch bezüglich der Investitionsausgaben waren wir diszipliniert und haben deshalb unsere für 2016 geplante Investitionssumme auf EUR 2,2 Mrd reduziert. Dieser Wert liegt unter dem ursprünglich angekündigten Ziel von EUR 2,4 Mrd."

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
48 -300 222 n.m. Betriebserfolg (EBIT) -253 451 n.m.
167 214 375 -43 CCS EBIT vor Sondereffekten 381 708 -46
95 -168 209 n.m. Den Aktionären zuzurechnender Periodenüberschuss 1) -73 372 n.m.
Den Aktionären zuzurechnender CCS
174 222 364 -39 Periodenüberschuss vor Sondereffekten 1) 396 600 -34
0,29 -0,51 0,64 n.m. Ergebnis je Aktie in EUR -0,22 1,14 n.m.
0,53 0,68 1,11 -39 CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten in EUR 1,21 1,84 -34
579 1.036 858 21 Cashflow aus der Betriebstätigkeit 1.615 1.264 28
-145 172 -433 n.m. Freier Cashflow nach Dividenden 27 -950 n.m.

1) Nach Abzug des den Hybridkapitalbesitzern sowie den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnenden Periodenüberschusses

Inhalt

Lagebericht 3
Ergebnisse auf einen Blick 3
Konzern-Performance 4
Ausblick 8
Geschäftsbereiche 9
Upstream 9
Downstream 11
Konzernzwischenabschluss (verkürzt, ungeprüft) 12
Erklärung des Vorstands 24
Weitere Informationen 25

Haftungshinweis für die Zukunft betreffende Aussagen

Dieser Bericht beinhaltet die Zukunft betreffende Aussagen. Diese Aussagen sind durch Bezeichnungen wie "Ausblick", "glauben", "erwarten", "rechnen", "beabsichtigen", "planen", "Ziel", "Einschätzung", "können/könnten", "werden" und ähnliche Begriffe gekennzeichnet oder können sich aus dem Zusammenhang ergeben. Aussagen dieser Art beruhen auf aktuellen Erwartungen, Einschätzungen und Annahmen von OMV sowie OMV aktuell zur Verfügung stehenden Informationen. Die Zukunft betreffende Aussagen unterliegen ihrer Natur nach bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf Ereignisse beziehen und von Umständen abhängen, die in der Zukunft eintreten werden oder eintreten können und die außerhalb der Kontrolle von OMV liegen. Folglich können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen Ergebnissen, welche durch die Zukunft betreffende Aussagen beschrieben oder unterstellt werden, abweichen. Empfänger dieses Berichts sollten die Zukunft betreffende Aussagen daher mit der gebotenen Vorsicht zur Kenntnis nehmen.

Weder OMV noch irgendeine andere Person übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen die Zukunft betreffenden Aussagen Verantwortung. OMV lehnt jede Verpflichtung ab und beabsichtigt nicht, diese Aussagen im Hinblick auf tatsächliche Ergebnisse, geänderte Annahmen und Erwartungen sowie zukünftige Entwicklungen und Ereignisse zu aktualisieren. Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren von OMV dar.

Lagebericht

Ergebnisse auf einen Blick

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
3.991 4.614 5.726 -19 Umsatz 1) 8.605 11.552 -26
-103 -603 106 n.m. EBIT Upstream -706 135 n.m.
137 362 140 160 EBIT Downstream 499 357 40
-4 -15 8 n.m. EBIT Konzernbereich und Sonstiges -19 -9 -121
18 -44 -31 -45 Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung -27 -32 17
48 -300 222 n.m. EBIT -253 451 n.m.
77 46 177 -74 davon EBIT OMV Petrom Gruppe 124 288 -57
-15 -608 -198 n.m. Sondereffekte 2) -623 -193 n.m.
-7 -18 -12 -44 davon:
Personal und Restrukturierung
-25 -17 -50
0 -614 -206 -198 Außerplanmäßige Abschreibungen -614 -207 -197
0 20 0 n.m. Anlagenverkäufe 20 0 n.m.
-8 4 21 -82 Sonstiges -5 30 n.m.
-104 94 45 109 CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (-) -10 -64 84
-97 0 116 n.m. EBIT vor Sondereffekten Upstream 3) -97 149 n.m.
225 250 269 -7 CCS EBIT vor Sondereffekten Downstream 3) 475 529 -10
-4 -12 9 n.m. EBIT vor Sondereffekten Konzernbereich und Sonstiges 3) -16 -7 -126
44 -24 -19 -26 Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung 20 38 -48
167 214 375 -43 CCS EBIT vor Sondereffekten 3) 381 708 -46
davon CCS EBIT vor Sondereffekten OMV Petrom
92 49 148 -67 Gruppe 3) 141 281 -50
41 72 92 -21 Finanzerfolg 113 69 64
88 -228 314 n.m. Ergebnis vor Steuern -140 520 n.m.
136 -117 292 n.m. Periodenüberschuss 19 513 -96
95 -168 209 n.m. Den Aktionären zuzurechnender Periodenüberschuss 4) -73 372 n.m.
Den Aktionären zuzurechnender CCS
174 222 364 -39 Periodenüberschuss vor Sondereffekten 3), 4) 396 600 -34
0,29 -0,51 0,64 n.m. Ergebnis je Aktie in EUR -0,22 1,14 n.m.
0,53 0,68 1,11 -39 CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten in EUR 3) 1,21 1,84 -34
579 1.036 858 21 Cashflow aus der Betriebstätigkeit 1.615 1.264 28
1,78 3,17 2,63 21 Cashflow je Aktie in EUR 4,95 3,88 28
4.181 3.992 5.901 -32 Nettoverschuldung 3.992 5.901 -32
29 29 40 -28 Verschuldungsgrad in % 29 40 -28
467 489 689 -29 Investitionen 956 1.396 -32
-10 n.m. ROFA in % -13 2 n.m.
-6 n.m. ROACE in % -9 2 n.m.
7 n.m. CCS ROACE vor Sondereffekten in % 3) 7 8 -16
-9 n.m. ROE in % -12 3 n.m.
-54 49 7 n.m. Steuerquote des Konzerns in % 114 1 n.m.
23.687 23.172 24.960 -7 Mitarbeiteranzahl 23.172 24.960 -7

Zahlen in dieser und folgenden Tabellen lassen sich möglicherweise aufgrund von Rundungsdifferenzen nicht aufaddieren. 1) Umsätze exklusive Mineralölsteuer

2) Sondereffekte sind außergewöhnliche, nicht wiederkehrende Effekte und enthalten unrealisierte Gewinne/Verluste aus Rohstoffderivaten (beginnend mit

Q2/15), die zum EBIT addiert bzw. vom EBIT abgezogen werden. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Geschäftsbereiche 3) Das bereinigte CCS Ergebnis eliminiert Lagerhaltungsgewinne/-verluste (CCS Effekte) aus den Fuels-Raffinerien und OMV Petrol Ofisi 4) Nach Abzug des den Hybridkapitalbesitzern sowie den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnenden Periodenüberschusses

Konzern-Performance

Zweites Quartal 2016 (Q2/16) vs. zweites Quartal 2015 (Q2/15)

Der Rückgang des Konzernumsatzes um 19% verglichen mit Q2/15 ist vor allem auf geringere Downstream Öl-Umsätze aufgrund niedrigerer Produktpreise zurückzuführen. Das CCS Konzern-EBIT vor Sondereffekten lag mit EUR 214 Mio unter dem Niveau von Q2/15 (EUR 375 Mio), hauptsächlich infolge gesunkener Öl- und Gaspreise und dem damit einhergehenden niedrigeren Upstream-Ergebnis. Dies wird zum Teil durch ein höheres Downstream Gas-Ergebnis kompensiert. OMV Petroms CCS EBIT vor Sondereffekten lag mit EUR 49 Mio unter dem Vorjahresniveau (EUR 148 Mio in Q2/15), da in Q2/16 niedrigere Preise und Absatzvolumen verzeichnet wurden. Netto-Sondereffekte von EUR -608 Mio wurden in Q2/16 erfasst (EUR -198 Mio in Q2/15) und sind im Wesentlichen auf eine Wertminderung des 50%-Anteils am Feld Rosebank sowie Abschreibungen von Upstream-Lizenzen in Norwegen, Madagaskar und Rumänien zurückzuführen. Positive CCS Sondereffekte von EUR 94 Mio konnten durch gestiegene Ölpreise während des zweiten Quartals 2016 verzeichnet werden. Das Konzern-EBIT lag mit EUR -300 Mio unter dem Niveau von Q2/15 (EUR 222 Mio). OMV Petroms Beitrag zum Konzern-EBIT war mit EUR 46 Mio um 74% geringer als in Q2/15.

Der Finanzerfolg verminderte sich auf EUR 72 Mio in Q2/16 verglichen mit dem Wert von Q2/15 in Höhe von EUR 92 Mio. Diese Entwicklung wurde hauptsächlich vom geringeren Ergebnisbeitrag von Borealis und den Erträgen aus einem erfolgreichen Rechtsstreit bei OMV Petrom in Q2/15 bestimmt.

In Q2/16 betrugen laufende Ertragsteuern des OMV Konzerns EUR -36 Mio und latente Steuern EUR 147 Mio. Die effektive Steuerquote in Q2/16 betrug 49% (Q2/15: 7%) und war im Wesentlichen auf das starke Ergebnis von at-equity bewerteten Beteiligungen sowie den negativen Beitrag aus Norwegen zurückzuführen.

Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss betrug EUR -168 Mio (Q2/15: EUR 209 Mio). Den nicht beherrschenden Anteilen und den Hybridanteilen waren EUR 51 Mio (Q2/15: EUR 83 Mio) zuzurechnen. Der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten betrug EUR 222 Mio (Q2/15: EUR 364 Mio). Das Ergebnis je Aktie für das Quartal lag bei EUR -0,51 und das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten bei EUR 0,68 (Q2/15: EUR 0,64 bzw. EUR 1,11).

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Höhe von EUR 1.036 Mio lag trotz des niedrigeren Preisumfelds über dem Vergleichswert in Q2/15 (EUR 858 Mio). Dies ist maßgeblich auf die signifikanten Mittelzuflüsse im Net Working Capital zurückzuführen. Der freie Cashflow nach Dividenden führte zu einem Mittelzufluss von EUR 172 Mio (Q2/15: Mittelabfluss von EUR 433 Mio).

Zweites Quartal 2016 (Q2/16) vs. erstes Quartal 2016 (Q1/16)

Der im Vergleich zu Q1/16 um 16% höhere Konzernumsatz ist vor allem auf höhere Downstream Öl-Umsätze aufgrund höherer Verkaufsmengen und Preise zurückzuführen. Das CCS EBIT vor Sondereffekten stieg im Vergleich zum Vorquartal von EUR 167 Mio auf EUR 214 Mio. Dies ist vor allem auf ein höheres Upstream-Ergebnis zurückzuführen, welches positiv durch die höheren Ölpreise beeinflusst wurde. OMV Petroms CCS EBIT vor Sondereffekten lag mit EUR 49 Mio unter dem Niveau vom letzten Quartal (EUR 92 Mio in Q1/16), vor allem aufgrund eines negativen Konsolidierungseffekts und eines geringeren Downstream-Ergebnisses. Netto-Sondereffekte von EUR -608 Mio wurden in Q2/16 erfasst (EUR -15 Mio in Q1/16) und sind im Wesentlichen auf eine Wertminderung des 50%-Anteils am Feld Rosebank sowie Abschreibungen von Upstream-Lizenzen in Norwegen, Madagaskar und Rumänien zurückzuführen. Positive CCS Sondereffekte von EUR 94 Mio konnten durch gestiegene Ölpreise während des zweiten Quartals 2016 verzeichnet werden. Das Konzern-EBIT lag mit EUR -300 Mio unter dem Niveau von Q1/16 (EUR 48 Mio). OMV Petroms Beitrag zum Konzern-EBIT war mit EUR 46 Mio um 40% geringer als in Q1/16.

Im Vergleich zum Vorquartal verbesserte sich der Finanzerfolg. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Ergebnisbeiträge von at-equity bewerteten Beteiligungen zurückzuführen.

In Q2/16 betrugen laufende Ertragsteuern des OMV Konzerns EUR -36 Mio und latente Steuern EUR 147 Mio. Die effektive Steuerquote in Q2/16 betrug 49% (Q1/16: -54%) und war im Wesentlichen auf das starke Ergebnis von at-equity bewerteten Beteiligungen sowie den negativen Beitrag aus Norwegen zurückzuführen.

Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss betrug EUR -168 Mio (Q1/16: EUR 95 Mio). Den nicht beherrschenden Anteilen und den Hybridanteilen waren EUR 51 Mio (Q1/16: EUR 41 Mio) zuzurechnen. Der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten betrug EUR 222 Mio (Q1/16: EUR 174 Mio). Das Ergebnis je Aktie für das Quartal lag bei EUR -0,51 und das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten bei EUR 0,68 (Q1/16: EUR 0,29 bzw. EUR 0,53).

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Höhe von EUR 1.036 Mio lag über dem Vergleichswert in Q1/16 (EUR 579 Mio). Dies ist maßgeblich auf Effekte im Working Capital sowie auf das bessere Preisumfeld in Q2/16 zurückzuführen. Der freie Cashflow nach Dividenden führte zu einem Mittelzufluss von EUR 172 Mio (Q1/16: Mittelabfluss von EUR 145 Mio).

Jänner bis Juni 2016 (1-6/16) vs. Jänner bis Juni 2015 (1-6/15)

Der Rückgang des Konzernumsatzes um 26% gegenüber 1-6/15 ist vor allem auf geringere Downstream Öl-Umsätze aufgrund niedrigerer Produktpreise zurückzuführen. Das CCS EBIT vor Sondereffekten sank um 46% auf EUR 381 Mio. Dies ist vor allem auf ein niedrigeres Upstream-Ergebnis, aufgrund der gesunkenen Öl- und Gaspreise, zurückzuführen und wurde teilweise durch niedrigere Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten und geringere Produktionskosten kompensiert. Zusätzlich wurde das Ergebnis in 1-6/16 durch niedrige Raffineriemargen und dem deswegen niedrigen Downstream Öl-Ergebnisses beeinflusst, welches teilweise durch ein verbessertes Downstream Gas-Ergebnis ausgeglichen wurde. OMV Petroms CCS EBIT vor Sondereffekten lag mit EUR 141 Mio unter dem Vorjahresniveau (1-6/15: EUR 281 Mio), da 1-6/16 durch niedrigere Ölpreise und ein geringeres Absatzvolumen belastet wurde. Netto-Sondereffekte von EUR -623 Mio wurden 1-6/16 erfasst (EUR -193 Mio in 1-6/15) und sind im Wesentlichen auf eine Wertminderung des 50%-Anteils am Feld Rosebank sowie Abschreibungen von Upstream-Lizenzen in Norwegen, Madagaskar und Rumänien zurückzuführen. Negative CCS Sondereffekte in Höhe von EUR -10 Mio wurden verzeichnet (1-6/15: EUR -64 Mio). Das Konzern-EBIT lag mit EUR -253 Mio unter dem Niveau von 1-6/15 (EUR 451 Mio). OMV Petroms Beitrag zum Konzern-EBIT war mit EUR 124 Mio um 57% geringer als in 1-6/15.

In 1-6/16 war der Finanzerfolg mit EUR 113 Mio besser als die EUR 69 Mio für 1-6/15, hauptsächlich aufgrund der höheren Ergebnisbeiträge von at-equity bewerteten Beteiligungen.

In 1-6/16 betrugen laufende Ertragsteuern des OMV Konzerns EUR -47 Mio und latente Steuern EUR 205 Mio. Die effektive Steuerquote in 1-6/16 betrug 114% (1-6/15: 1%) und war im Wesentlichen auf das starke Ergebnis von at-equity bewerteten Beteiligungen sowie den negativen Beitrag aus Norwegen zurückzuführen.

Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss betrug EUR -73 Mio (1-6/15: EUR 372 Mio). Den nicht beherrschenden Anteilen und den Hybridanteilen waren EUR 92 Mio (1-6/15: EUR 141 Mio) zuzurechnen. Der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten betrug EUR 396 Mio (1-6/15: EUR 600 Mio). Das Ergebnis je Aktie lag bei EUR -0,22 und das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten bei EUR 1,21 (1-6/15: EUR 1,14 bzw. EUR 1,84).

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Höhe von EUR 1.615 Mio lag über dem Vergleichswert in 1-6/15 (EUR 1.264 Mio). Dies ist maßgeblich auf die signifikanten Mittelzuflüsse im Net Working Capital in 1-6/16 zurückzuführen. Der freie Cashflow nach Dividenden führte zu einem Mittelzufluss von EUR 27 Mio (1-6/15: Mittelabfluss von EUR 950 Mio).

Vermögens- und Kapitalstruktur und Investitionen

Bilanz (Kurzfassung) in EUR Mio 30. Juni 2016 % 31. Dez. 2015 %
Vermögen
Langfristiges Vermögen 23.437 76 24.054 74
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 18.865 61 19.715 60
At-equity bewertete Beteiligungen 2.562 8 2.562 8
Sonstige langfristige Vermögenswerte 972 3 927 3
Latente Steuern 1.038 3 850 3
Kurzfristiges Vermögen 7.154 23 8.516 26
Vorräte 1.733 6 1.873 6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.590 8 2.567 8
Sonstiges kurzfristiges Vermögen 2.831 9 4.076 12
Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen 229 1 94 0
Eigenkapital und Verbindlichkeiten
Eigenkapital 13.840 45 14.298 44
Langfristige Verbindlichkeiten 10.233 33 10.314 32
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.078 3 1.045 3
Anleihen und andere verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 4.593 15 4.592 14
Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen 3.335 11 3.342 10
Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.033 3 1.105 3
Latente Steuern 194 1 229 1
Kurzfristige Verbindlichkeiten 6.711 22 8.021 25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.351 11 3.380 10
Anleihen und andere verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 432 1 494 2
Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 2.929 10 4.147 13
Zu Veräußerungszwecken gehaltene Verbindlichkeiten 36 0 32 0
Bilanzsumme 30.820 100 32.664 100

Das Investitionsvolumen sank auf EUR 956 Mio in 1-6/16 (1-6/15: EUR 1.396 Mio).

Upstream investierte EUR 689 Mio in 1-6/16 im Vergleich zu 1-6/15 EUR 1.202 Mio. Die Investitionen in Downstream beliefen sich auf EUR 263 Mio (1-6/15: EUR 184 Mio), davon EUR 255 Mio in Downstream Öl (1-6/15: EUR 164 Mio) und EUR 8 Mio in Downstream Gas (1-6/15: EUR 20 Mio). Das Investitionsvolumen im Geschäftsbereich Kb&S lag bei EUR 4 Mio (1-6/15: EUR 10 Mio).

Im Vergleich zum Jahresende 2015 sank das Gesamtvermögen um EUR 1.844 Mio auf EUR 30.820 Mio, was hauptsächlich auf die Verringerung von Derivatpositionen und der Sachanlagen zurückzuführen war.

Das Eigenkapital verringerte sich um 3% im Vergleich zum 31. Dezember 2015. Die Eigenkapitalquote des Konzerns zum 30. Juni 2016 erhöhte sich auf 45% im Vergleich zu 44% zum Jahresende 2015.

Kassenbestand und Bankguthaben verringerten sich marginal auf EUR 1.325 Mio (31. Dezember 2015: EUR 1.348 Mio).

Die Nettoverschuldung verringerte sich auf EUR 3.992 Mio verglichen mit EUR 4.038 Mio Ende 2015. Zum 30. Juni 2016 betrug der Verschuldungsgrad (Gearing Ratio) 28,8% (31. Dezember 2015: 28,2%).

Cashflow

Konzern-Cashflow-Rechnung in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
Mittelzufluss nach unbaren Posten 1.344 1.676 -20
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 1.615 1.264 28
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.209 -1.685 28
Freier Cashflow 406 -421 n.m.
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -424 338 n.m.
Währungsdifferenz auf liquide Mittel -5 -8 40
Nettoabnahme (-)/-zunahme (+) liquider Mittel -23 -91 75
Liquide Mittel Periodenbeginn 1.348 649 108
Liquide Mittel Periodenende 1.325 558 138
Freier Cashflow nach Dividenden 27 -950 n.m.

Der Mittelzufluss aus dem Periodenergebnis bereinigt um unbare Positionen – wie Abschreibungen, Nettoveränderung der langfristigen Rückstellungen, nicht zahlungswirksame Beteiligungsergebnisse und andere Positionen – betrug in 1-6/16 EUR 1.344 Mio (1-6/15: EUR 1.676 Mio). In den Net Working Capital Positionen der Cashflow-Rechnung wurden Mittel in Höhe von EUR 271 Mio freigesetzt (1-6/15: EUR 411 Mio gebunden), der positive Effekt resultierte hauptsächlich aus niedrigeren Vorräten sowie höheren Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung aufgrund von Working Capital Verbesserungsmaßnahmen. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit stieg im Vergleich zu 1-6/15 um EUR 350 Mio auf EUR 1.615 Mio.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug in 1-6/16 EUR 1.209 Mio (1-6/15: EUR 1.685 Mio) und ist im Wesentlichen auf Investitionen in Rumänien und Norwegen zurückzuführen. Diese Position beinhaltet den Mittelabfluss von EUR 57 Mio für den Erwerb von FE-Trading GmbH und FE-Trading trgovina d.o.o. Dies beinhaltete den gezahlten Kaufpreis an den Verkäufer in Höhe von EUR 26 Mio sowie die Tilgung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 31 Mio. Der Netto-Mittelabfluss nach übernommenen Geldmitteln betrug EUR 54 Mio.

Der freie Cashflow (Mittelzufluss aus der Betriebstätigkeit minus Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit) zeigte einen Mittelzufluss von EUR 406 Mio (1-6/15: Mittelabfluss von EUR 421 Mio). Der freie Cashflow nach Dividenden führte zu einem Mittelzufluss von EUR 27 Mio (1-6/15: Mittelabfluss von EUR 950 Mio).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zeigte einen Netto-Mittelabfluss von EUR 424 Mio (1-6/15: Netto-Mittelzufluss von EUR 338 Mio). Dies ist im Wesentlichen auf die Rückzahlung einer Anleihe, langfristiger Schulden sowie während der Periode gezahlten Dividenden und Hybridkapitalzinsen zurückzuführen. Diese Effekte wurden teils durch Neuaufnahmen lang- und kurzfristiger Schulden kompensiert. Weiters beinhaltet diese Position einen Mittelzufluss von EUR 36 Mio aus Sanierungsbeiträgen von ehemaligen Minderheitsgesellschaftern der EconGas GmbH. Der Mittelabfluss für die restlichen nicht beherrschenden Anteile an der EconGas GmbH betrug 3 Euro.

Risikomanagement

OMV als internationaler Öl- und Gaskonzern, mit Aktivitäten, die sich von der Förderung und Produktion von Kohlenwasserstoffen, über die Verarbeitung bis hin zu Handel und Vermarktung von Mineralölprodukten und Gas erstrecken, ist einer Vielfalt von Risiken ausgesetzt – unter anderem Markt- und finanziellen Risiken, operativen sowie strategischen Risiken. Eine detaillierte Beschreibung der Risiken und der Risikomanagement-Aktivitäten kann dem OMV Geschäftsbericht 2015 (Seite 31-33) entnommen werden.

Die wesentlichen Unsicherheiten, welche 2016 die Ergebnisse des OMV Konzerns beeinflussen können, bleiben Rohstoffpreise, Währungskursschwankungen, operative sowie politische und regulatorische Risiken. Die Entwicklung des Rohstoffpreis-Risikos wird laufend überwacht und Cashflow-Sicherungsmaßnahmen werden bei Bedarf getroffen. Das inhärente Risikopotenzial der Sicherheits- und Umweltrisiken wird durch HSSE- (Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz) und Risikomanagement-Programme überwacht mit dem klaren Engagement den branchenüblichen Standards zu entsprechen.

Weitere Details zu den aktuellen Risiken können der Sektion Ausblick des Lageberichts entnommen werden.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen

Bezüglich der Angaben zu den wesentlichen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen wird auf den Anhang im Konzernzwischenabschluss verwiesen.

Ausblick für das Gesamtjahr 2016

Marktumfeld

OMV erwartet für das Gesamtjahr 2016, dass der Brent-Ölpreis im Jahresdurchschnitt bei USD 40/bbl liegen wird. Die Brent-Urals Spanne wird aufgrund eines gestiegenen Angebots vom Iran und von Saudi-Arabien höher ausfallen als in den letzten Jahren. Ein Überangebot prägt weiterhin das europäische Gas-Marktumfeld. OMV erwartet, dass die Gaspreise an den europäischen Spotmärkten auf dem Niveau von Ende Juni 2016 bleiben werden. Aktuelle Terminmarktpreise zeigen jedoch einen leicht positiven Trend für die nächsten Monate.

Konzern

  • Die Investitionssumme (inkl. aktivierten Vermögenswerten aus Exploration und Evaluierung) wird auf EUR 2,2 Mrd zurückgehen
  • Explorations- und Evaluierungsausgaben werden EUR 450 Mio betragen
  • Der Konzern erwartet, das Ziel von EUR 100 Mio an Kosteneinsparungen vor dem geplanten Termin, bereits 2016, zu erreichen (verglichen mit 2015 als Basis). OMV hat sich ein neues Kostensenkungsziel von über EUR 150 Mio für 2017 gesetzt

Upstream

  • Die Gesamtproduktion wird leicht über 300 kboe/d liegen
  • Der Gesamtproduktionsbeitrag von Rumänien und Österreich wird bei durchschnittlich 190-200 kboe/d erwartet. In H2/16 plant OMV Wartungsarbeiten an Obertageanlagen beim Feld Totea Deep in Rumänien, die auch Produktionsstillstände bei wichtigen Bohrungen umfassen
  • In Norwegen wird die durchschnittliche Produktion aufgrund zusätzlicher Mengen, hauptsächlich durch den Produktionsanlauf im Feld Edvard Grieg, auf über 60 kboe/d gesteigert. In Q3/16 wird das gesamte Produktionsniveau durch geplante Wartungsarbeiten sinken
  • Die Produktion in Libyen und im Jemen wird voraussichtlich aufgrund der andauernden kritischen Sicherheitssituation das ganze Jahr über nicht wieder aufgenommen
  • Die Investitionen in Upstream werden rund 70% der gesamten Konzern-Investitionen betragen. Dies beinhaltet Bohrungen und Workover-Aktivitäten in Rumänien und Österreich sowie die großen Investitionsprojekte Gullfaks, Aasta Hansteen und Edvard Grieg in Norwegen, Nawara in Tunesien, Schiehallion in Großbritannien und Feldneuentwicklungsprojekte in Rumänien
  • Der Abschluss der Veräußerung des 30%-Anteils am Feld Rosebank wird für Q4/16 erwartet

Downstream

Öl

  • Die Raffineriemargen werden in der zweiten Jahreshälfte, aufgrund der auf den europäischen Märkten bestehenden Überkapazitäten, unter dem Niveau der ersten Jahreshälfte erwartet
  • Die Kapazitätsauslastung (um Wartungsperioden bereinigt) wird über 90% liegen. Dies ist auf die starke Performance in allen Vertriebskanälen zurückzuführen und wird den stabilen Gewinn- und Cash-Beitrag des Downstream Öl-Geschäfts unterstützen
  • Im Petrochemie-Geschäft wird ein Rückgang der Margen im Vergleich zu den hohen Werten von 2015 erwartet
  • Der gesunkene Ölpreis bewirkt, dass niedrigere Produktpreise die Nachfrage von Geschäfts- und Privatkunden nach Mineralölprodukten anregen werden

Gas

  • Aufgrund des Überangebots am europäischen Gasmarkt werden die Erdgas-Verkaufsmargen auf einem niedrigen Niveau bleiben
  • Laut Prognosen werden die Spark Spreads in Rumänien und der Türkei schwach bleiben
  • Die Veräußerung von bis zu 49% der Anteile an Gas Connect Austria schreitet plangemäß voran und die Unterzeichnung sowie der Abschluss der Transaktion werden für die zweite Jahreshälfte 2016 erwartet

Geschäftsbereiche

Upstream

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
-103 -603 106 n.m. Betriebserfolg (EBIT) -706 135 n.m.
-6 -603 -11 n.m. Sondereffekte -609 -14 n.m.
-97 0 116 n.m. EBIT vor Sondereffekten -97 149 n.m.
271 373 569 -34 EBITD vor Sondereffekten 645 956 -33
373 316 593 -47 Investitionen 689 1.202 -43
312 316 307 3 Gesamtproduktion in kboe/d 314 305 3
175 177 181 -2 davon OMV Petrom Gruppe 176 182 -3
14,6 14,7 14,0 5 Rohöl- und NGL-Produktion in Mio bbl 29,3 27,6 6
77,6 79,5 78,0 2 Erdgasproduktion in bcf 157,1 154,9 1
33,94 45,59 61,88 -26 Durchschnittlicher Brent-Preis in USD/bbl 39,81 57,84 -31
30,93 38,70 56,60 -32 Durchschnittlich realisierter Rohölpreis in USD/bbl 34,69 52,66 -34
4,80 4,60 5,68 -19 Durchschnittlich realisierter Gaspreis in USD/1.000 cf 4,70 5,53 -15
1,102 1,129 1,105 2 Durchschnittlicher EUR-USD-Kurs 1,116 1,116 0
115 49 183 -73 Explorationsausgaben in EUR Mio 164 334 -51
36 653 108 n.m. Explorationsaufwendungen in EUR Mio 689 168 n.m.
12,15 11,51 13,59 -15 Produktionskosten in USD/boe 11,82 13,78 -14

Zweites Quartal 2016 (Q2/16) vs. zweites Quartal 2015 (Q2/15)

  • Niedrigere Öl- und Gaspreise wirkten sich negativ auf das EBIT vor Sondereffekten in Q2/16 aus
  • Die Produktion stieg infolge des Produktionsanlaufs in Norwegen um 3%
  • Geplante Ausgabenreduktionen führten zu 64% niedrigeren Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten
  • Erfolgreiche Umsetzung des Kostensenkungsprogramms resultierte in einem Rückgang der OPEX um 15%

In Q2/16 war der durchschnittliche Brent-Preis in USD um 26% niedriger, hauptsächlich aufgrund des Überangebots am Ölmarkt. Der vom Konzern durchschnittlich realisierte Rohölpreis fiel um 32%. Dieser folgte der Entwicklung des Brent-Preises und wurde auch vom unterschiedlichen Rohöl-Mix und einem negativen Hedging-Ergebnis in Höhe von EUR 18 Mio beeinflusst. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis in USD/1.000 cf sank um 19% und folgte dem Trend der europäischen Spotmärkte, an denen weiterhin ein Überangebot herrschte.

Die OMV Gesamttagesproduktion von Erdöl, NGL und Erdgas stieg um 3% auf 316 kboe/d. Die Produktion in Norwegen war deutlich höher (+24 kboe/d), vornehmlich bedingt durch das Feld Edvard Grieg, das Ende 2015 in Betrieb genommen wurde. Diese Steigerung wurde teilweise durch die niedrigere Produktion in Österreich, Pakistan und Rumänien, hauptsächlich aufgrund von natürlichem Produktionsrückgang, ausgeglichen. Die OMV Petrom Gesamttagesproduktion von Erdöl und Erdgas sank um 2%, was auf den natürlichen Produktionsrückgang zurückzuführen war. Die Gesamtverkaufsmenge sank infolge niedrigerer Mengen aus Neuseeland, Rumänien und Pakistan um 3%. In Norwegen spiegelte sich das deutliche Produktionswachstum aufgrund des Lifting-Plans nicht in der Verkaufsmenge wider.

Mit USD 11,5/boe lagen die Produktionskosten abzüglich Lizenzgebühren (OPEX) in USD/boe um 15% niedriger. Dies war das Ergebnis der erfolgreichen Umsetzung des Kostensenkungsprogramms (niedrigere Material-, Personal- und Servicekosten) in Verbindung mit höherer Produktion. Bei OMV Petrom sanken die OPEX um 8% auf USD 12,1/boe.

Aufgrund der deutlich gesunkenen Öl- und Gaspreise erreichte das EBIT vor Sondereffekten nur die Gewinnschwelle (vs. EUR 116 Mio in Q2/15). Dieser Preiseffekt wurde durch geringere Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten und niedrigere Produktionskosten teilweise ausgeglichen. OMV Petroms Beitrag zum EBIT vor Sondereffekten betrug EUR 43 Mio. Die Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten sanken von EUR 108 Mio in Q2/15 auf EUR 39 Mio infolge gesunkener Aktivität hauptsächlich in Rumänien, Norwegen, Pakistan und Österreich. Die Explorationsaufwendungen stiegen auf EUR 653 Mio. Dies ist hauptsächlich auf die Wertminderung des Feldes Rosebank in Großbritannien und die Abschreibungen von Upstream-Lizenzen in Norwegen, Madagaskar und Rumänien zurückzuführen.

Am 9. August 2016 unterzeichnete OMV eine Vereinbarung über den Verkauf von 30% der Anteile am Feld Rosebank. Rosebank ist ein Offshore-Tiefwasser Öl- und Gasfeld in Großbritannien. Nach dieser Transaktion wird der Anteil von OMV 20% betragen. Gemäß den Vertragsbedingungen wird OMV eine erste Zahlung von USD 50 Mio bei Abschluss erhalten. Wenn alle Partner der finalen Investitionsentscheidung über das Projekt Rosebank zustimmen, würde OMV im Anschluss eine zusätzliche Gegenleistung von bis zu USD 165 Mio erhalten. In Zusammenhang mit dieser Transaktion realisierte OMV eine Vorsteuerwertminderung für den 50%-Anteil am Feld Rosebank in Höhe von EUR 530 Mio. Diese wurde in Q2/16 verbucht.

Die im Quartal verzeichneten Sondereffekte betrugen EUR -603 Mio und resultierten hauptsächlich aus der zuvor genannten Wertminderung sowie aus Abschreibungen von Upstream-Lizenzen. Diese Sondereffekte führten zu einem EBIT von EUR -603 Mio (Q2/15: EUR 106 Mio).

Upstream investierte EUR 316 Mio (Q2/15: EUR 593 Mio), hauptsächlich in Projekte in Norwegen, wie Gullfaks und Aasta Hansteen sowie in Rumänien, Tunesien und Großbritannien.

Der OMV Konzern senkte seine Explorationsausgaben um 73% auf EUR 49 Mio. Dies spiegelte geringere Aktivitäten im gesamten Portfolio in Einklang mit der überarbeiteten Explorationsstrategie wider. Deshalb fielen die Explorationsausgaben in Rumänien, Norwegen, Pakistan und Österreich geringer aus. Dies wurde teilweise durch die gestiegenen Ausgaben in Bulgarien ausgeglichen (Polshkov-1 Bohrung).

Zweites Quartal 2016 (Q2/16) vs. erstes Quartal 2016 (Q1/16)

Der durchschnittliche Brent-Preis in USD stieg um 34% und der durchschnittlich realisierte Rohölpreis des Konzerns lag um 25% höher. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis in USD/1.000 cf sank um 4%.

Die OMV Gesamttagesproduktion von Erdöl, NGL und Erdgas stieg um 1% auf 316 kboe/d, hauptsächlich aufgrund höherer Produktionsbeiträge aus Norwegen. Im Feld Gullfaks wurden neue Bohrungen in Betrieb genommen und die Produktion des Feldes Edvard Grieg wurde weiter erhöht. Die Gesamtverkaufsmenge blieb aufgrund geringerer Verkäufe in Norwegen, bedingt durch den Lifting-Plan, unverändert.

Die Produktionskosten abzüglich Lizenzgebühren (OPEX) in USD/boe sanken um 5%. Dies war das Ergebnis der erfolgreichen Umsetzung des Kostensenkungsprogramms.

Bedingt durch höhere Ölpreise in Q2/16 stieg das EBIT vor Sondereffekten deutlich an und erreichte die Gewinnschwelle (vs. EUR -97 Mio in Q1/16). Zusätzlich stützten niedrigere Produktionskosten das Ergebnis. Leicht höhere Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten in Norwegen sowie eine höhere Abschreibung, infolge der gestiegenen Produktion, wirkten sich negativ auf das Ergebnis aus.

Jänner bis Juni 2016 (1-6/16) vs. Jänner bis Juni 2015 (1-6/15)

Der durchschnittliche Brent-Preis in USD sank um 31%. Der im Konzern durchschnittlich realisierte Rohölpreis in USD/bbl ging infolge der negativen Entwicklung des Brent-Preises um 34% auf USD 34,69/bbl zurück. Dieser Rückgang war auch vom Rohöl-Mix und von einem positiven Hedging-Ergebnis beeinflusst. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis in USD/1.000 cf sank in Einklang mit den europäischen Spotmärkten um 15%.

Die OMV Gesamttagesproduktion von Erdöl, NGL und Erdgas stieg um 3% auf 314 kboe/d. Die Produktion in Norwegen nahm um 28 kboe/d zu. Dieser Anstieg wurde nur teilweise durch geringere Produktion in Rumänien, den Produktionsstillstand im Jemen und einen Rückgang in Österreich und Pakistan ausgeglichen. Die OMV Petrom Gesamttagesproduktion von Erdöl und Erdgas sank aufgrund des natürlichen Produktionsrückgangs um 3%. Vornehmlich durch höhere Mengen in Norwegen stieg die Gesamtverkaufsmenge um 2%.

Die Produktionskosten abzüglich Lizenzgebühren (OPEX) in USD/boe sanken um 14% auf USD 11,8/boe. Ein straffes Kostenmanagement, das zu niedrigeren Material- und Personalkosten führte, sowie höhere Produktionsmengen und eine schwächere Norwegische Krone waren für diese Entwicklung verantwortlich. Trotz geringerer Produktionsmengen verzeichnete OMV Petrom einen Rückgang der OPEX von 11% auf USD 12,2/boe.

Das EBIT vor Sondereffekten sank auf EUR -97 Mio vs. EUR 149 Mio in 1-6/15. Dies spiegelte die deutlich gesunkenen Öl- und Gaspreise wider. Niedrigere Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten und geringere Produktionskosten sowie höhere Verkaufsmengen konnten diesen Effekt nur teilweise ausgleichen. Die Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten verringerten sich deutlich um 55% auf EUR 75 Mio (vs. EUR 168 Mio in 1-6/15). Dies reflektierte die geringeren Explorationsaktivitäten im gesamten Portfolio. Die Explorationsaufwendungen stiegen auf EUR 689 Mio, hauptsächlich aufgrund der Wertminderung des Feldes Rosebank in Großbritannien und der Abschreibungen von Upstream-Lizenzen in Norwegen, Madagaskar und Rumänien. In 1-6/16 wurden Sondereffekte von EUR -609 Mio verzeichnet. Diese resultierten hauptsächlich aus der zuvor genannten Wertminderung sowie aus Abschreibungen von Upstream-Lizenzen. Das EBIT ging von EUR 135 Mio in 1-6/15 auf EUR -706 Mio zurück.

Upstream investierte EUR 689 Mio (1-6/15: EUR 1.202 Mio), hauptsächlich in Feldentwicklungen- und -neuentwicklungen, Bohrungs- und Workover-Aktivitäten in Rumänien, Norwegen, Tunesien und Großbritannien.

In Einklang mit der überarbeiteten Explorationsstrategie sanken die Explorationsausgaben aufgrund geringerer Aktivitäten vor allem in Rumänien um 51% auf EUR 164 Mio.

Downstream

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
137 362 140 160 Betriebserfolg (EBIT) 499 357 40
-9 -2 -186 99 Sondereffekte -12 -178 93
-78 114 57 102 CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (-) 1) 36 5 n.m.
225 250 269 -7 CCS EBIT vor Sondereffekten 1) 475 529 -10
204 178 286 -38 davon Downstream Öl 382 491 -22
21 72 -17 n.m. davon Downstream Gas 93 38 143
380 410 434 -5 CCS EBITD vor Sondereffekten 1) 790 854 -7
92 171 93 84 Investitionen 263 184 43
Downstream Öl-Kennzahlen
5,08 4,67 7,78 -40 OMV Referenz-Raffineriemarge in USD/bbl 4,87 7,61 -36
374 357 438 -19 Ethylen/Propylen Netto-Marge in EUR/t 2) 364 398 -8
90 72 92 -21 Raffinerie-Auslastungsgrad gesamt in % 81 92 -12
6,82 7,65 7,56 1 Gesamtverkaufsmenge Raffinerieprodukte in Mio t 14,47 14,13 2
2,22 2,62 2,63 -1 davon Retail-Verkaufsmengen in Mio t 4,84 4,86 0
0,60 0,56 0,56 0 davon Petrochemie in Mio t 1,16 1,13 3
Downstream Gas-Kennzahlen
32,49 24,42 23,05 6 Erdgas-Verkaufsmengen in TWh 56,92 61,05 -7
0,78 0,72 0,33 118 Nettostromerzeugung in TWh 1,50 1,34 11

1) Das CCS EBIT vor Sondereffekten eliminiert Lagerhaltungsgewinne/-verluste (CCS Effekte) aus den Fuels-Raffinerien und OMV Petrol Ofisi 2) Berechnet auf Basis West European Contract Prices (WECP)

Zweites Quartal 2016 (Q2/16) vs. zweites Quartal 2015 (Q2/15)

  • Deutlich gesunkene Raffineriemargen belasteten Downstream Öl-Ergebnis
  • Der Beitrag von OMV Petrol Ofisi erhöhte sich aufgrund besserer Margen auf EUR 31 Mio

Downstream Gas-Ergebnis war deutlich höher, hauptsächlich aufgrund von Einmaleffekten

Das CCS EBIT vor Sondereffekten sank um 7% auf EUR 250 Mio, infolge eines geringeren Beitrags des Downstream Öl-Geschäfts. Der Rückgang wurde teilweise durch das höhere Downstream Gas-Geschäft kompensiert. Die Sondereffekte beliefen sich auf EUR -2 Mio. Die im Laufe des Quartals gestiegenen Rohölpreise führten zu positiven CCS-Effekten in Höhe von EUR 114 Mio. Das EBIT betrug EUR 362 Mio.

Das Downstream Öl-CCS EBIT vor Sondereffekten sank auf EUR 178 Mio und spiegelte die gesunkene Raffineriemarge und den Effekt der geplanten Wartungsarbeiten in den Raffinerien Schwechat und Petrobrazi wider. Die OMV Referenz-Raffineriemarge sank von USD 7,8/bbl in Q2/15 auf USD 4,7/bbl in Q2/16, hauptsächlich aufgrund geringerer Benzin- und Mitteldestillat-Spannen. Der Raffinerie-Auslastungsgrad in Q2/16 sank auf 72% (92% in Q2/15), aufgrund der geplanten Wartungsarbeiten im Ausmaß von zirka einem Monat in Schwechat und Petrobrazi. Diese Effekte wurden teilweise durch ein besseres Retail-Ergebnis ausgeglichen. Mit EUR 31 Mio war der Ergebnisbeitrag von OMV Petrol Ofisi deutlich höher. Aufgrund niedrigerer Propylen-Margen war das Petrochemie-EBIT vor Sondereffekten mit EUR 57 Mio niedriger als die in Q2/15 verzeichneten EUR 68 Mio. 2015 waren die Petrochemie-Preise und -Margen aufgrund eines Lieferengpasses auf dem Markt besonders hoch.

Mit EUR 72 Mio war das Downstream Gas-EBIT vor Sondereffekten deutlich höher, vornehmlich bedingt durch Restrukturierungsmaßnahmen, die zu Einmaleffekten in Höhe von rund EUR 40 Mio führten. Diese beinhalteten auch Bewertungsgewinne bei Terminkontrakten und einen Ertrag aus der Abwicklung eines Gasspeichervertrags. Höhere Erdgas-Verkaufsmengen in Österreich trugen hauptsächlich zu dem 6%igen Anstieg der Gesamtverkaufsmengen auf 24,42 TWh bei. Der Beitrag des Erdgastransport-Geschäfts in Österreich betrug EUR 30 Mio und lag somit auf dem Niveau des Vorjahrs. Trotz des herausfordernden Umfelds im Stromgeschäft stieg die Nettostromerzeugung von 0,33 TWh in Q2/15 auf 0,72 TWh im aktuellen Quartal. Dies ist hauptsächlich auf eine höhere Nettostromerzeugung in Rumänien zurückzuführen.

Der Beitrag von Borealis, der at-equity konsolidiert und daher im Finanzerfolg des OMV Konzerns gezeigt wird, war erheblich. Das Ergebnis verringerte sich jedoch auf EUR 111 Mio in Q2/16 vs. EUR 127 Mio in Q2/15. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus einem geringeren Beitrag vom Geschäftsbereich Düngemittel und Margendruck bei Borouge.

Die Downstream-Investitionen beliefen sich insgesamt auf EUR 171 Mio (Q2/15: EUR 93 Mio). Downstream Öl investierte EUR 166 Mio in Zusammenhang mit den Wartungsarbeiten der Raffinerien und der Akquisition von FE Trading. In Downstream Gas gab OMV EUR 6 Mio aus.

Zweites Quartal 2016 (Q2/16) vs. erstes Quartal 2016 (Q1/16)

Das CCS EBIT vor Sondereffekten stieg in Q2/16 auf EUR 250 Mio vs. EUR 225 Mio in Q1/16, dank eines höheren Beitrags aus dem Downstream Gas-Geschäft.

Das Downstream Öl-CCS EBIT vor Sondereffekten sank auf EUR 178 Mio und spiegelte die gesunkene Raffineriemarge und den Effekt der geplanten Wartungsarbeiten in den Raffinerien Schwechat und Petrobrazi wider. Die OMV Referenz-Raffineriemarge sank von USD 5,1/bbl in Q1/16 auf USD 4,7/bbl in Q2/16, hauptsächlich aufgrund gestiegener Rohölpreise. Der Raffinerie-Auslastungsgrad in Q2/16 sank aufgrund der geplanten Wartungsarbeiten in Schwechat und Petrobrazi auf 72% (90% in Q1/16). Eine Veränderung des Verkaufs-Mix bewirkte, dass das Petrochemie-EBIT vor Sondereffekten mit EUR 57 Mio leicht höher ausfiel (EUR 53 Mio in Q1/16). Darüber hinaus war das Retail-Ergebnis ebenfalls besser. Mit EUR 31 Mio war der Ergebnisbeitrag von OMV Petrol Ofisi deutlich höher.

Das Downstream Gas-EBIT vor Sondereffekten fiel mit EUR 72 Mio deutlich höher aus, hauptsächlich aufgrund der Restrukturierungmaßnahmen, die Einmaleffekte in Höhe von EUR 50 Mio zur Folge hatten. Diese beinhalteten Bewertungsgewinne bei Terminkontrakten sowie einen Ertrag aus der Abwicklung eines Gasspeichervertrags. Die Erdgas-Verkaufsmengen sanken um 25% auf 24,42 TWh, hauptsächlich aufgrund des saisonalen Rückgangs der Nachfrage.

Der Beitrag von Borealis stieg auf EUR 111 Mio in Q2/16 vs. EUR 92 Mio in Q1/16. Borealis verzeichnete ein verbessertes Ergebnis des Olefin- und Polyolefin-Geschäfts sowie einen stärkeren Ergebnisbeitrag von Borouge.

Jänner bis Juni 2016 (1-6/16) vs. Jänner bis Juni 2015 (1-6/15)

Downstream verzeichnete ein starkes CCS EBIT vor Sondereffekten von EUR 475 Mio. Der 10%ige Rückgang war hauptsächlich auf einen geringeren Beitrag von Downstream Öl zurückzuführen. Sondereffekte beliefen sich auf EUR -12 Mio. Die im Laufe der ersten Jahreshälfte gestiegenen Rohölpreise trugen zu positiven CCS-Effekten von EUR 36 Mio bei. Das EBIT lag bei EUR 499 Mio.

Mit EUR 382 Mio lag das Downstream Öl-CCS EBIT vor Sondereffekten unter den in 1-6/15 erreichten EUR 491 Mio. Dies ist auf das schwächere Ergebnis des Raffineriegeschäfts zurückzuführen. Die OMV Referenz-Raffineriemarge sank von USD 7,6/bbl auf USD 4,9/bbl, hauptsächlich aufgrund von gesunkenen Benzin- und Mitteldestillat-Spannen. Dieser Trend wurde teilweise durch die geringeren Rohölpreise kompensiert. Der Raffinerie-Auslastungsgrad lag bei 81% (92% in 1-6/15), und spiegelte die geplanten Wartungsarbeiten im Ausmaß von zirka einem Monat in Schwechat und Petrobrazi wider. Das Petrochemie-EBIT vor Sondereffekten stieg um 10% auf EUR 110 Mio, was auf eine Veränderung im Verkaufs-Mix hin zu höheren Ethylen-Mengen zurückzuführen war. Die Ethylen-Marge lag über der Propylen-Marge. Das Retail-Geschäft zeigte eine sehr gute Leistung. Mit EUR 48 Mio lag der Ergebnisbeitrag von OMV Petrol Ofisi auf einem höheren Niveau.

Mit EUR 93 Mio fiel das Downstream Gas-EBIT vor Sondereffekten deutlich höher aus, hauptsächlich aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen sowie des guten Beitrags des Gas Logistik-Geschäfts. Die Erdgas-Verkaufsmengen sanken aufgrund niedrigerer Nachfrage von 61,05 TWh auf 56,92 TWh. Der Beitrag des Erdgastransport-Geschäfts in Österreich war mit EUR 61 Mio konstant. Trotz des herausfordernden Umfelds im Stromgeschäft stieg die Nettostromerzeugung von 1,34 TWh in 1-6/15 auf 1,50 TWh. Dies ist hauptsächlich auf eine höhere Nettostromerzeugung in Rumänien zurückzuführen.

Der Beitrag von Borealis stieg von EUR 176 Mio in 1-6/15 auf EUR 203 Mio. Während der Beitrag von Borouge geringer war, erzielten die Olefin- und Polyolefin-Geschäfte von Borealis höhere Ergebnisse.

Die Downstream-Investitionen beliefen sich auf EUR 263 Mio (1-6/15: EUR 184 Mio). Downstream Öl investierte EUR 255 Mio (1-6/15: EUR 164 Mio) in Zusammenhang mit den Wartungsarbeiten der Raffinerien und Vertragserneuerungen bei OMV Petrol Ofisi. In Downstream Gas gab OMV EUR 8 Mio aus (1-6/15: EUR 20 Mio).

Konzernzwischenabschluss (verkürzt, ungeprüft)

Gewinn- und Verlustrechnung (ungeprüft)

Q1/16 Q2/16 Q2/15 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Mio 1-6/16 1-6/15
3.991 4.614 5.726 Umsatzerlöse 8.605 11.552
-83 -84 -82 Direkte Vertriebskosten -167 -164
-3.497 -3.823 -4.987 Umsatzkosten -7.320 -10.063
411 707 657 Bruttoergebnis vom Umsatz 1.117 1.325
107 92 94 Sonstige betriebliche Erträge 199 180
-251 -271 -223 Vertriebsaufwendungen -522 -447
-82 -77 -98 Verwaltungsaufwendungen -159 -195
-36 -653 -108 Explorationsaufwendungen -689 -168
-6 -4 -7 Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -10 -11
-94 -95 -93 Sonstige betriebliche Aufwendungen -190 -234
48 -300 222 Betriebserfolg (EBIT) -253 451
95 117 126 Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen 213 171
92 111 127 davon Borealis 203 176
8 15 12 Dividendenerträge 24 13
22 9 41 Zinserträge 31 52
-66 -65 -71 Zinsaufwendungen -131 -140
-19 -4 -16 Sonstiges Finanzergebnis -23 -26
41 72 92 Finanzerfolg 113 69
88 -228 314 Ergebnis vor Steuern -140 520
47 111 -23 Steuern vom Einkommen und Ertrag 159 -7
136 -117 292 Periodenüberschuss 19 513
davon den Aktionären des Mutterunternehmens
95 -168 209 zuzurechnen -73 372
26 26 9 davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen 51 19
16 25 73 davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen 41 122
0,29 -0,51 0,64 Ergebnis je Aktie in EUR -0,22 1,14
0,29 -0,51 0,64 Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR -0,22 1,14

Gesamtergebnisrechnung (verkürzt, ungeprüft)

Q1/16 Q2/16 Q2/15 in EUR Mio 1-6/16 1-6/15
136 -117 292 Periodenüberschuss 19 513
-31 31 -447 Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Geschäftsbetriebe
0 191
0 1 -10 Gewinne (+)/Verluste (-) aus der Bewertung zur Veräußerung
verfügbarer finanzieller Vermögenswerte
1 -1
-5 -68 7 Gewinne (+)/Verluste (-) aus der Bewertung von Hedges -73 44
-29 19 -26 Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am
sonstigen Ergebnis
-10 78
-65 -17 -477 Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden
können
-82 312
0 -55 0 Gewinne (+)/Verluste (-) aus der Neubewertung von
leistungsorientierten Plänen
-55 0
0 -18 0 Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am
sonstigen Ergebnis
-18 0
0 -73 0 Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn
und Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden
-73 0
4 15 3 Ertragsteuern, die auf Posten, die nachträglich in die Gewinn
und Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden
können, entfallen
19 -18
0 2 0 Ertragsteuern, die auf Posten, die nicht nachträglich in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt")
werden, entfallen
2 -1
4 16 3 Summe der auf das sonstige Ergebnis entfallenden
Ertragsteuern
21 -18
-61 -74 -474 Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern -134 294
75 -190 -183 Gesamtergebnis der Periode -115 807
davon den Aktionären des Mutterunternehmens
0 -208 -224 zuzurechnen -207 662
26 26 9 davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen 51 19
49 -8 32 davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen 41 126

Konzernbilanz (ungeprüft)

Konzernbilanz in EUR Mio 30. Juni 2016 31. Dez. 2015
Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte 2.815 3.275
Sachanlagen 16.050 16.440
At-equity bewertete Beteiligungen 2.562 2.562
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 864 846
Sonstige Vermögenswerte 108 81
Latente Steuern 1.038 850
Langfristiges Vermögen 23.437 24.054
Vorräte 1.733 1.873
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.590 2.567
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.040 2.245
Forderungen aus laufenden Ertragsteuern 94 108
Sonstige Vermögenswerte 371 374
Kassenbestand und Bankguthaben 1.325 1.348
Kurzfristiges Vermögen 7.154 8.516
Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen 229 94
Summe Aktiva 30.820 32.664
Eigenkapital und Verbindlichkeiten
Grundkapital 327 327
Hybridkapital 2.231 2.231
Rücklagen 8.473 9.114
Eigenkapital der OMV Anteilseigner 11.031 11.672
Nicht beherrschende Anteile 2.809 2.626
Eigenkapital 13.840 14.298
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.078 1.045
Anleihen 3.723 3.721
Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 869 871
Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen 3.335 3.342
Sonstige Rückstellungen 539 535
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 335 410
Sonstige Verbindlichkeiten 159 160
Latente Steuern 194 229
Langfristige Verbindlichkeiten 10.233 10.314
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.351 3.380
Anleihen 67 295
Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 365 200
Rückstellung für laufende Ertragsteuern 211 215
Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen 117 100
Sonstige Rückstellungen 359 418
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.174 2.341
Sonstige Verbindlichkeiten 1.068 1.074
Kurzfristige Verbindlichkeiten 6.711 8.021
Zu Veräußerungszwecken gehaltene Verbindlichkeiten 36 32
Summe Passiva 30.820 32.664

Eigenkapitalveränderungsrechnung (verkürzt, ungeprüft)

Grund Kapital Hybrid Gewinn Sonstige Eigene Eigenkapital
der OMV
Nicht
beherrschende
Summe
Eigen
in EUR Mio kapital rücklagen kapital rücklagen Rücklagen 1) Anteile Anteilseigner Anteile kapital
1. Jänner 2016 327 1.500 2.231 8.613 -989 -10 11.672 2.626 14.298
Periodenüberschuss -22 -22 41 19
Sonstiges Ergebnis
der Periode
-53 -81 -134 0 -134
Gesamtergebnis der
Periode
-75 -81 -156 41 -115
Dividendenzahlungen
und Hybrid-Kupon -377 -377 -2 -379
Abgang eigener
Anteile 1 1 2 2
Anteilsbasierte
Vergütung
-3 1 -2 -2
Zugang (+)/
Abgang (-) nicht
beherrschende
Anteile -108 0 -108 144 36
30. Juni 2016 327 1.498 2.231 8.054 -1.070 -9 11.031 2.809 13.840
Grund Kapital Hybrid Gewinn Sonstige Eigene Eigenkapital
der OMV
Nicht
beherrschende
Summe
Eigen
in EUR Mio kapital rücklagen kapital rücklagen Rücklagen 1) Anteile Anteilseigner Anteile kapital
1. Jänner 2015 327 1.503 741 10.117 -1.086 -11 11.591 2.924 14.514
Periodenüberschuss 391 391 122 513
Sonstiges Ergebnis
der Periode
-1 290 290 4 294
Gesamtergebnis der
Periode
391 290 681 126 807
Dividendenzahlungen
und Hybrid-Kupon -459 -459 -72 -531
Abgang eigener
Anteile 1 1 3 3
Anteilsbasierte
Vergütung
-6 3 -2 -2
Zugang (+)/
Abgang (-) nicht
beherrschende
Anteile -1 -6 -7 -4 -12
30. Juni 2015 327 1.498 741 10.051 -801 -10 11.806 2.973 14.779

1) Die sonstigen Rücklagen beinhalten Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe, unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Hedges und zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte, sowie den auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallenden Anteil am sonstigen Ergebnis

Cashflow (verkürzt, ungeprüft)

Q1/16 Q2/16 Q2/15 Konzern-Cashflow-Rechnung in EUR Mio 1-6/16 1-6/15
136 -117 292 Periodenüberschuss 19 513
536 1.157 834 Abschreibungen und Wertminderungen (+)/Zuschreibungen (-) 1.693 1.360
-59 -147 -25 Latente Steuern -205 -85
0 -15 -9 Gewinne (-)/Verluste (+) aus Abgängen von Anlagevermögen -15 -9
10 -36 -11 Erhöhung (+)/Verminderung (-) von langfristigen Rückstellungen -26 7
29 -152 -85 Sonstige unbare Erträge (-)/Aufwendungen (+) -123 -111
653 691 995 Mittelzufluss nach unbaren Posten 1.344 1.676
258 -124 -165 Verminderung (+)/Erhöhung (-) von Vorräten 133 -63
-35 -59 275 Verminderung (+)/Erhöhung (-) von Forderungen -94 -16
-259 499 -225 Erhöhung (+)/Verminderung (-) von Verbindlichkeiten 241 -230
-37 29 -21 Erhöhung (+)/Verminderung (-) von kurzfristigen Rückstellungen -8 -102
579 1.036 858 Cashflow aus der Betriebstätigkeit 1.615 1.264
Investitionen
-717 -473 -790 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -1.190 -1.695
Beteiligungen, Ausleihungen und sonstige finanzielle
-29 1 -25 Vermögenswerte -28 -56
Erwerb einbezogener Unternehmen und Geschäftsbetriebe
0 -54 0 abzüglich liquider Mittel -54 0
Veräußerungen
21 41 54 Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen 62 66
Erlöse aus dem Verkauf einbezogener Unternehmen und
0 0 0 Geschäftseinheiten abzüglich liquider Mittel 0 0
-724 -485 -762 Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.209 -1.685
-66 -242 160 Erhöhung (+)/Verminderung (-) von langfristigen Finanzierungen -307 141
0 36 -5 Erhöhung nicht beherrschender Anteile 36 -12
34 192 278 Erhöhung (+)/Verminderung (-) von kurzfristigen Finanzierungen 226 738
0 -379 -529 Dividendenzahlungen -379 -530
0 0 0 Kapitalerhöhung und Hybridanleihe 0 0
-32 -392 -96 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -424 338
-2 -2 -19 Währungsdifferenz auf liquide Mittel -5 -8
-179 156 -18 Nettoabnahme (-)/-zunahme (+) liquider Mittel -23 -91
1.348 1.169 576 Liquide Mittel Periodenbeginn 1.348 649
1.169 1.325 558 Liquide Mittel Periodenende 1.325 558
-145 551 97 Freier Cashflow 406 -421
-145 172 -433 Freier Cashflow nach Dividenden 27 -950

Ausgewählte Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernzwischenabschluss für die Berichtsperiode 1. Jänner bis 30. Juni 2016 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 Zwischenberichterstattung erstellt.

Der Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen und Angaben und sollte gemeinsam mit dem Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2015 gelesen werden.

Der Konzernzwischenabschluss für Q2/16 ist ungeprüft. Eine externe prüferische Durchsicht wurde nicht durchgeführt.

Der Zwischenkonzernabschluss für Q2/16 wurde in Millionen Euro (EUR Mio, EUR 1.000.000) erstellt. Durch die Angabe in EUR Mio können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

Bilanzierungsgrundsätze

Die bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit jenen des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 überein, mit der im Folgenden beschriebenen Ausnahme.

Die im Folgenden beschriebenen neuen und angepassten Standards und Interpretationen wurden per 1. Jänner 2016 angewendet und hatten keine Auswirkung auf den Konzernzwischenabschluss.

  • Änderungen zu IFRS 11 "Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten"
  • Änderungen zu IAS 1 "Disclosure initiative"
  • Änderungen zu IAS 16 und IAS 38 Klärung der zulässigen Abschreibungsmethoden
  • Änderungen zu IAS 16 und IAS 41 Landwirtschaft Fruchttragende Gewächse
  • Änderungen zu IAS 27 Equity-Methode in Einzelabschlüsse
  • "Annual Improvements to IFRSs" 2012-2014
  • Änderungen zu IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 Investmentgesellschaften: Anwendungen der Konsolidierungsausnahmen

Konsolidierungskreisänderungen

Im Vergleich zum Konzernjahresabschluss per 31. Dezember 2015 fanden folgende Änderungen des Konsolidierungskreises statt:

Im Geschäftsbereich Upstream wurde OMV Abu Dhabi Offshore GmbH, mit Sitz in Wien, beginnend mit dem 1. Mai 2016 in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Im Geschäftsbereich Downstream wurden FE-Trading GmbH, mit Sitz in Anif, und FE-Trading trgovina d.o.o., mit Sitz in Ljubljana, erworben und mit 30. April 2016 in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Am 12. Oktober 2015 hat OMV einen Kaufvertrag zum Erwerb von 100% der Anteile an FE-Trading GmbH mit Sitz in Anif (Österreich) und der FE-Trading trgovina d.o.o. mit Sitz in Ljubljana (Slowenien) unterzeichnet. Die Gesellschaften ("FE Trading") betreiben unbemannte Tankstellen in Österreich und Slowenien. Die Transaktion wurde am 30. April 2016 abgeschlossen. Der Erwerb von FE Trading erfolgte zum Zweck der Erweiterung des unbemannten Tankstellennetzes von OMV. Die folgenden Tabellen zeigen das erworbene Nettovermögen von FE Trading sowie die Berechnung des Firmenwerts der Transaktion:

Beizulegende Zeitwerte des erworbenen Nettovermögens in EUR Mio 30. April 2016
Immaterielle Vermögenswerte 16
Sachanlagen 19
Vorräte 2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2
Kassenbestand und Bankguthaben 3
Summe Aktiva 44
Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen -3
Latente Steuern -2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -25
Rückstellung für laufende Ertragsteuern -1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten -6
Summe Verbindlichkeiten -37
Erworbenes Nettovermögen 6
Berechnung des Firmenwerts 30. April 2016
Bezahlter Kaufpreis (Geldmittel) 26
Erworbenes Nettovermögen -6
Firmenwert 20

Der Firmenwert betrifft im Wesentlichen den Integrationseffekt von FE Trading in das österreichische Raffineriegeschäft und Tankstellennetzwerk als Vertriebskanal. Der Firmenwert ist voraussichtlich nicht steuerlich verwertbar.

Zum 30. Juni 2016 trugen FE-Trading GmbH und FE-Trading trgovina d.o.o. seit ihrer Einbeziehung in den Konzernabschluss EUR 29,4 Mio zu den konsolidierten Umsatzerlösen und EUR 0,1 Mio zum Jahresüberschuss des OMV Konzerns bei. Hätte die Akquisition bereits zu Jahresbeginn stattgefunden, hätte diese rechnerisch einen konsolidierten Umsatzerlös sowie Jahresüberschuss von EUR 82,4 Mio bzw. EUR 0,1 Mio beigetragen.

Änderungen der Beteiligungsquote an Tochterunternehmen ohne Änderung des Beherrschungsverhältnisses

Am 20. Mai 2016 erhöhte OMV den Beteiligungsansatz an EconGas GmbH, mit Sitz in Wien, auf 100% durch den Erwerb der restlichen nicht beherrschenden Anteile.

Saisonalität und Zyklizität

Saisonalität ist vor allem im Geschäftsbereich Downstream von Bedeutung. Erläuterungen dazu sind in der Darstellung dieses Geschäftsbereichs enthalten.

Zusätzlich zum Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 enthalten die Darstellungen der Geschäftsbereiche von OMV im Lagebericht weitere Informationen, welche den Konzernzwischenabschluss betreffen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Wesentliche Wertminderungen

Im Geschäftsbereich Upstream wurde zum 30. Juni 2016 ein 30%-Anteil am Explorations- und Evaluierungs-Vermögenswert Rosebank (Großbritannien) auf zu Veräußerungszwecken gehalten umgegliedert. Am 9. August 2016 hat OMV eine Vereinbarung über den Verkauf des 30%-Anteils unterschrieben. Im Anschluss an die Umgliederung auf zu Veräußerungszwecken gehalten wurde eine Wertminderung (vor Steuern) in Höhe von EUR 318 Mio in den Explorationsaufwendungen erfasst. Die Basis für die Wertminderung war der mit dem Käufer vereinbarte Kaufpreis unter Berücksichtigung einer Schätzung des bedingten Kaufpreisbestandteils (Level 3 Bewertung).

Die Transaktion führte auch zur Neubewertung des verbleibenden 20%-Anteils an Rosebank, was die Erfassung einer Wertminderung (vor Steuern) in Höhe von EUR 212 Mio in den Explorationsaufwendungen in Q2/16 zur Folge hatte. Die Bewertung erfolgte auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Level 3 Bewertung), welcher vom erwarteten Verkaufspreis des 30%-Anteils abgeleitet wurde.

Q1/16 Q2/16 Q2/15 in EUR Mio 1-6/16 1-6/15
47 111 -23 Steuern vom Einkommen und Ertrag 159 -7
-11 -36 -48 Laufende Steuern -47 -92
59 147 25 Latente Steuern 205 85
-54% 49% 7% Effektivsteuersatz 114% 1%

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Erläuterungen zur Bilanz

Vertragliche Verpflichtungen

Per 30. Juni 2016 bestanden vertragliche Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen in Höhe von EUR 1.661 Mio (31. Dezember 2015: EUR 1.909 Mio) hauptsächlich in Verbindung mit gemeinschaftlichen Tätigkeiten im Bereich Exploration und Produktion von Kohlenwasserstoffen.

Vorräte

Während der ersten sechs Monate 2016 kam es zu keinen wesentlichen Wertminderungen von Vorräten.

Eigenkapital

In der Hauptversammlung am 18. Mai 2016 wurde die Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,00 je Aktie beschlossen. Dies führte zu einer Dividendenzahlung von EUR 326 Mio an die Aktionäre der OMV Aktiengesellschaft. In 1-6/16 wurden zudem Ausschüttungen an Minderheitsaktionäre in Höhe von EUR 2 Mio erfasst. Die Zinszahlung an Hybridkapitalbesitzer in der Höhe von EUR 51 Mio erfolgte ebenfalls in 1-6/16.

Die gesamte Zahl der vom Unternehmen gehaltenen eigenen Aktien betrug per 30. Juni 2016 824.369 Stück (31. Dezember 2015: 912.824 Stück).

Finanzielle Verbindlichkeiten

Per 30. Juni 2016 betrugen die kurz- und langfristigen Kredite, Anleihen und Finanzierungsleasingverbindlichkeiten EUR 5.318 Mio (31. Dezember 2015: EUR 5.386 Mio). Davon entfielen EUR 286 Mio auf Finanzierungsleasingverbindlichkeiten (31. Dezember 2015: EUR 290 Mio).

Fair-Value-Bewertung

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente werden gemäß nachfolgender Fair-Value-Hierarchie ausgewiesen:

Level 1: Börsennotierte Kurse in aktiven Märkten werden für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten verwendet.

Level 2: Entweder direkt (d.h. wie Kurse) oder indirekt feststellbare Vorgaben werden als Informationsgrundlage für die Berechnung der Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten verwendet (keine börsennotierten Kurse).

Level 3: Als Informationsgrundlage für die Berechnung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden interne Modelle oder andere Bewertungsmethoden verwendet, keine am Markt feststellbaren Daten (z.B. Kurse).

in EUR Mio 30. Juni 2016 31. Dez. 2015
Finanzinstrumente aktiv Level 1 Level 2 Gesamt Level 1 Level 2 Gesamt
Investmentfonds 7 7 7 7
Anleihen 54 43 98 97 97
Als Sicherungsinstrumente designierte und
effektive Derivate 0 35 35 0 165 165
Sonstige Derivate 141 442 583 732 894 1.626
Summe 203 521 724 836 1.059 1.895
in EUR Mio 30. Juni 2016 31. Dez. 2015
Finanzinstrumente passiv Level 1 Level 2 Gesamt Level 1 Level 2 Gesamt
Verbindlichkeiten aus als
Sicherungsinstrumenten designierten und
effektiven Derivaten 0 38 38 0 91 91
Verbindlichkeiten aus sonstigen Derivaten 187 412 599 779 917 1.696
Summe 187 450 637 779 1.008 1.787

Es gab keine Umgruppierungen zwischen den verschiedenen Levels der Fair-Value-Hierarchie.

Mit Ausnahme der Anteile an sonstigen Unternehmen zu Anschaffungskosten, für welche die beizulegenden Zeitwerte nicht zuverlässig geschätzt werden können, entsprechen die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte deren beizulegenden Zeitwerten.

Anleihen und sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 5.025 Mio (31. Dezember 2015: EUR 5.087 Mio) sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der geschätzte Tageswert dieser Verbindlichkeiten beträgt EUR 5.571 Mio (31. Dezember 2015: EUR 5.449 Mio). Die Buchwerte der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen im Wesentlichen deren beizulegenden Zeitwerten, da diese Verbindlichkeiten überwiegend kurzfristige Fälligkeiten aufweisen.

Segmentberichterstattung

Umsätze mit anderen Segmenten

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
493 573 839 -32 Upstream 1.066 1.582 -33
20 47 20 131 Downstream 67 44 54
8 6 8 -20 davon Downstream Öl 14 16 -12
36 33 37 -12 davon Downstream Gas 69 81 -15
-24 8 -24 n.m. davon Umsatzeliminierung innerhalb des Segments -16 -53 71
91 84 97 -13 Konzernbereich und Sonstiges 175 197 -11
604 704 956 -26 Summe 1.309 1.822 -28

Umsätze mit Dritten

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
213 199 285 -30 Upstream 412 442 -7
3.777 4.415 5.440 -19 Downstream 8.193 11.108 -26
2.808 3.663 4.775 -23 davon Downstream Öl 6.471 8.829 -27
969 752 665 13 davon Downstream Gas 1.722 2.279 -24
0 0 1 n.m. Konzernbereich und Sonstiges 0 2 -99
3.991 4.614 5.726 -19 Summe 8.605 11.552 -26

Umsätze (nicht konsolidiert)

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
707 772 1.124 -31 Upstream 1.478 2.024 -27
3.797 4.462 5.460 -18 Downstream 8.260 11.151 -26
2.816 3.669 4.783 -23 davon Downstream Öl 6.485 8.845 -27
1.006 785 702 12 davon Downstream Gas 1.790 2.360 -24
-24 8 -24 n.m. davon Umsatzeliminierung innerhalb des Segments -16 -53 71
91 84 98 -14 Konzernbereich und Sonstiges 176 199 -12
4.595 5.318 6.682 -20 Summe 9.913 13.374 -26

Segment- und Konzernergebnis

Q1/16 Q2/16 Q2/15 ∆% in EUR Mio 1-6/16 1-6/15 ∆%
-103 -603 106 n.m. EBIT Upstream -706 135 n.m.
137 362 140 160 EBIT Downstream 499 357 40
150 289 360 -20 davon EBIT Downstream Öl 438 513 -15
-12 73 -220 n.m. davon EBIT Downstream Gas 61 -157 n.m.
-4 -15 8 n.m. EBIT Konzernbereich und Sonstiges -19 -9 -121
30 -256 253 n.m. EBIT Segment Summe -226 483 n.m.
18 -44 -31 -45 Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung -27 -32 17
48 -300 222 n.m. OMV Konzern EBIT -253 451 n.m.
41 72 92 -21 Finanzerfolg 113 69 64
88 -228 314 n.m. OMV Konzern Ergebnis vor Steuern -140 520 n.m.

Vermögenswerte 1)

in EUR mn 30. Juni 2016 31. Dez. 2015
Upstream 12.250 13.036
Downstream 6.442 6.492
davon Downstream Öl 4.976 4.985
davon Downstream Gas 1.466 1.507
Konzernbereich und Sonstiges 174 188
Summe 18.865 19.715

1) Segmentvermögenswerte bestehen aus immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

Ergänzende Angaben

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen

In 1-6/16 bestanden folgende Liefer- und Leistungsbeziehungen zu fremdüblichen Marktpreisen zwischen dem OMV Konzern und at-equity bewerteten Unternehmen:

Wesentliche Liefer- und Leistungsbeziehungen zu nahe stehenden

Unternehmen in EUR Mio 1-6/16 1-6/15
Umsätze und
sonstige
Umsätze und
sonstige
Erträge Zukäufe Erträge Zukäufe
Borealis 473 15 654 21
GENOL Gesellschaft m.b.H. & Co 98 1 140 1
Erdöl-Lagergesellschaft m.b.H. 24 26 29 25
Enerco Enerji Sanayi ve Ticaret A.Ş. 0 83 0 114
Bilanzpositionen in EUR Mio 30. Juni 2016 31. Dez. 2015
Darlehensforderungen 11 19
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 32 26
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17 28
Fremde Vorauszahlungen 162 168

OMV hat in 1-6/16 Dividendenerträge im Wert von EUR 153 Mio (1-6/15: EUR 36 Mio) von Borealis AG, EUR 14 Mio (1-6/15: EUR Null) von Enerco Enerji Sanayi ve Ticaret A.Ş und EUR 9 Mio (1-6/15: EUR 9 Mio) von Trans Austria Gasleitung GmbH erhalten.

Im Juni 2015 hat Borealis eine Entscheidung der finnischen Steuerbehörde über die Neufestsetzung der Steuern seiner finnischen Tochtergesellschaft Borealis Technology Oy für das Jahr 2010 erhalten. Die finnische Steuerbehörde hat Borealis dabei eine zusätzlich zahlbare Gesamtsumme von EUR 125 Mio, bestehend aus Steuernachzahlungen, Strafzuschlägen und Zinsen, vorgeschrieben. Diese Entscheidung folgt auf die Entscheidung, die Borealis Ende 2014 für die Neufestsetzung der Steuern seiner finnischen Tochtergesellschaft Borealis Technology Oy für das Jahr 2008 erhalten hatte, wobei Borealis ein zusätzlich zahlbarer Betrag von EUR 282 Mio vorgeschrieben worden war. Borealis erachtet beide Entscheidungen als ungerechtfertigt und hat dagegen Rechtsmittel beim zuständigen "Board of Adjustment" der finnischen Steuerbehörde eingelegt.

Ende Dezember 2015 hat Borealis eine Entscheidung der finnischen Steuerbehörde über die Neufestsetzung der Steuern seiner finnischen Tochtergesellschaft Borealis Polymers Oy für das Jahr 2009 erhalten. Die finnische Steuerbehörde hat Borealis dabei eine zusätzlich zahlbare Summe von EUR 153 Mio, bestehend aus Steuernachzahlungen, Strafzuschlägen und Zinsen, vorgeschrieben. Borealis erachtet auch diese Entscheidung als ungerechtfertigt und hat dagegen Rechtsmittel beim zuständigen "Board of Adjustment" der finnischen Steuerbehörde eingelegt.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 9. August 2016 unterzeichnete OMV eine Vereinbarung über den Verkauf von 30% der Anteile am Feld Rosebank. Rosebank ist ein Offshore-Tiefwasser Öl- und Gasfeld in Großbritannien. Nach dieser Transaktion wird der Anteil von OMV 20% betragen.

E Erkläru ung des s Vorst tands

W v v z d M m Wir bestätigen verkürzte Konz vermittelt und d zerns bezüglic den verkürzten Monaten des G men und Perso nach bestem zernzwischena dass der Konz h der wichtige n Konzernzwis Geschäftsjahrs onen vermittel Wissen, dass abschluss ein zernlageberich en Ereignisse w schenabschlus s und bezüglic lt. s der im Einkla möglichst get ht ein möglichs während der e ss, bezüglich d ch der offen zu ang mit den m treues Bild de st getreues Bi ersten sechs M der wesentlich u legenden we maßgebenden r Vermögensild der Vermög Monate des G hen Risiken un esentlichen Ge Rechnungsleg , Finanz- und gens-, Finanzeschäftsjahrs nd Ungewissh eschäfte mit n gungsstandar Ertragslage d -, und Ertrags s und ihrer Aus heiten in den r nahe stehende rds aufgestellte des Konzerns lage des Konswirkungen au estlichen sech en Unternehe uf hs

W Wien, 10. Augu ust 2016

D Der Vorstand

Vor Rai rstandsvorsitze ner Seele nder und Gener raldirektor

Johan Vorsta U nn Pleininger andsdirektor Upstream

Reinhard F Vorstandsd Finanze Florey direktor en

Manfred L Vorstandsd Downstre Leitner direktor eam

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Abkürzungen und Definitionen

bbl: (barrel(s)) Fass (rund 159 Liter); bcf: (billion cubic feet) Milliarden Standard-Kubikfuß; boe: (barrel(s) of oil equivalent) Fass Öläquivalent; boe/d: Fass Öläquivalent pro Tag; CCS / CCS Effekte / Lagerhaltungsgewinne/-verluste: (Current Cost of Supply / Zu aktuellen Beschaffungskosten) Lagerhaltungsgewinne und -verluste stellen die Differenz zwischen den Umsatzkosten zu aktuellen Beschaffungskosten und den Umsatzkosten auf Basis der gleitenden Durchschnittsmethode nach Anpassung jeglicher Wertberichtigungen – falls der Nettoveräußerungswert der Vorräte geringer ist als die Anschaffungskosten – dar. In volatilen Energiemärkten kann die Ermittlung der Kosten von verkauften Mineralölerzeugnissen basierend auf historischen Werten (z.B. gleitende Durchschnittskosten) zu verzerrenden Effekten der berichteten Ergebnisse (Betriebserfolg, Periodenüberschuss, etc.) führen. Der als CCS Effekt offen gelegte Wert stellt die Differenz zwischen dem in der Gewinn- und Verlustrechnung für Vorräte erfassten Betrag auf Basis der Durchschnittsmethode (angepasst um Wertminderungen bezogen auf den Nettoveräußerungswert) und dem zu aktuellen Beschaffungskosten bewerteten Betrag dar. Die aktuellen Beschaffungskosten werden monatlich auf Basis von Daten der Versorgungs- und Produktionssysteme auf Ebene des Bereichs Downstream Öl berechnet; CCS EBIT vor Sondereffekten: Earnings Before Interest and Taxes (Betriebserfolg) bereinigt um Sondereffekte und CCS Effekte. Das Konzern CCS EBIT vor Sondereffekten stellt die Summe von CCS EBIT vor Sondereffekten von Downstream Öl, EBIT vor Sondereffekten der anderen Geschäftsbereiche und dem berichteten Konsolidierungseffekt bereinigt um Änderungen von Wertberichtigungen – falls der Nettoveräußerungswert der Vorräte geringer ist als die Anschaffungskosten – dar; CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten: CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten wird wie folgt berechnet: den Aktionären zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten dividiert durch durchschnittlich gewichtete Aktienanzahl; CCS ROACE vor Sondereffekten: CCS Return On Average Capital Employed vor Sondereffekten wird wie folgt berechnet: NOPAT (Summe des aktuellen Quartals und der letzten drei Quartale) bereinigt um Nach-Steuer-Effekte von Sondereffekten und CCS Effekten, dividiert durch durchschnittlich eingesetztes Kapital (auf rollierender Basis, als Durchschnitt der letzten vier Quartale) (%); Den Aktionären zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten: Den Aktionären zuzurechnender Periodenüberschuss bereinigt um Nach-Steuer-Effekte von Sondereffekten und CCS Effekten; E&P: Exploration und Produktion; eingesetztes Kapital: Eigenkapital inklusive nicht beherrschende Anteile zuzüglich Nettoverschuldung; EUR: Euro; FX: Fremdwährungs-Wechselkurs; kbbl, kbbl/d: Tausend Barrel, kbbl pro Tag; kboe, kboe/d: Tausend Barrel Öläquivalent, kboe pro Tag; Kb&S: Konzernbereich und Sonstiges; LNG: (Liquefied Natural Gas) Flüssigerdgas; Mio: Million; Mrd: Milliarde; MWh: Megawatt Stunde(n); n.a.: (not available) Wert nicht verfügbar; n.m.: (not meaningful) Wert nicht aussagekräftig; Nettoverschuldung: Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten und Finanzierungsleasing abzüglich liquider Mittel; NGL: (Natural Gas Liquids) Erdgaskondensat; NOPAT: Net Operating Profit After Tax. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Steuern zuzüglich Zinsergebnis auf Finanzverbindlichkeiten, +/- Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, +/– Steuereffekte aus Anpassungen; ROFA: Return On Fixed Assets. %-Verhältnis EBIT zu durchschnittlichem immateriellen und Sachanlagevermögen; ROACE: Return On Average Capital Employed. %-Verhältnis NOPAT zu durchschnittlich eingesetztem Kapital; ROE: Return On Equity. %- Verhältnis Jahresüberschuss zu durchschnittlichem Eigenkapital (ROFA, ROACE und ROE sind auf rollierender Basis, basierend auf den vier vorangegangenen Quartalen, berechnet); RON: neuer Rumänischer Leu; Sondereffekte: Sondereffekte sind Aufwendungen und Erträge, welche separat offen gelegt werden, da diese nicht der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzurechnen sind. Diese Effekte werden separat ausgewiesen, um Investoren zu ermöglichen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des OMV Konzerns besser verstehen und beurteilen zu können; t: Tonne; TRY: Türkische Lira; TWh: Terawatt Stunde(n); USD: US Dollar; Verschuldungsgrad: %-Verhältnis Nettoverschuldung zu Eigenkapital

Eine ausführliche Liste von Abkürzungen und Definitionen entnehmen Sie bitte dem OMV Geschäftsbericht.

OMV Kontakte

Magdalena Moll, Investor Relations Tel. +43 1 40440-21600; E-Mail: [email protected]

Robert Lechner, Public Relations Tel. +43 1 40440-21472; E-Mail: [email protected]

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