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OMV AG — Interim / Quarterly Report 2009
May 8, 2009
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Interim / Quarterly Report
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Bericht Jänner – März 2009
inkl. Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2009
Zeitgerechte Reaktion auf Wirtschaftsabschwung trägt Früchte
8. Mai 2009 7:30 (MEZ)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| -129 | 266 | 795 | -66 Betriebserfolg (EBIT) | 2.340 | |
| 301 | 258 | 792 | -67 EBIT vor Sondereffekten | 3.105 | |
| 786 | 340 | 745 | -54 CCS EBIT vor Sondereffekten 1) | 3.405 | |
| -208 | 40 | 446 | -91 Periodenüberschuss nach Minderheiten | 1.374 | |
| 302 | 126 | 419 | -70 | CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten nach Minderheiten 1) |
1.942 |
| -0,70 | 0,14 | 1,49 | -91 Ergebnis je Aktie in EUR | 4,60 | |
| 1,01 | 0,42 | 1,40 | -70 CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten in EUR 1) | 6,50 | |
| 515 | 915 | 813 | 13 Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 3.214 | |
| – | – | – | n.a. Dividende je Aktie in EUR 2) | 1,00 |
1) Das CCS Ergebnis eliminiert Lagerhaltungsgewinne/–verluste aus den Fuels-Raffinerien. Für eine nähere Definition siehe S. 7 2) 2008: Vorschlag an die Hauptversammlung 2009
- X Wirtschaftliches Umfeld belastet Ergebnis: CCS EBIT vor Sondereffekten fiel um 54% auf EUR 340 Mio; inklusive negativer CCS Effekte in den Raffinerien von EUR -82 Mio betrug das EBIT vor Sondereffekten EUR 258 Mio. CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten nach Minderheiten betrug EUR 126 Mio in Q1/09, beeinflusst von einem Verlust von EUR -32 Mio von assoziierten Unternehmen auf Grund von FX-Verlusten bei Petrol Ofisi und reduzierter Marktnachfrage bei Borealis sowie einer hohen Steuerquote
- X OMV hat sich schnell an das sich verändernde Umfeld angepasst: Wettbewerbsvorteil durch starke Liquiditätsposition dank in Q4/08 initiierten Hedging-Geschäften in E&P und Priorisierung von Investitionen
- X Ausblick 2009: Wir erwarten, dass die wichtigsten Marktparameter (Ölpreis, Raffineriemargen und EUR-USD-Kurs) weiterhin eine sehr hohe Volatilität aufweisen werden; die E&P-Produktion sollte durch neue Feldentwicklungen gestärkt werden
Wolfgang Ruttenstorfer, OMV Generaldirektor:
"Angesichts der sich abschwächenden wirtschaftlichen Situation und der sich erst gegen Ende von Q1/09 leicht erholenden Ölpreise, blieb das operative Umfeld für OMV schwierig. Während die Erträge unter Druck kamen, gelang es unsere Bilanz zu stärken, vor allem dank des Verkaufs des 21,2%-Anteils an MOL und durch die Begebung einer Anleihe sowie eines Schuldscheindarlehens. Im operativen Bereich war die Inbetriebnahme des neuseeländischen Ölfelds Maari, das vielversprechende Produktionsraten aufweist, ein wichtiger Schritt im ersten Quartal dieses Jahres. Wir sind in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld operativ und finanziell gut positioniert. Dadurch können wir unsere Wachstumsstrategie in den Kernregionen, die mittel- und langfristig wieder attraktive Wachstumsraten aufweisen werden, fortsetzen."
Inhalt
- 2| Lagebericht 2| Ergebnisse auf einen Blick
- (ungeprüft) 2| Bedeutende Ereignisse
- 3| Ausblick 4| Auf einen Blick
5| Geschäftsbereiche 5| Exploration und Produktion
- 7| Raffinerien und Marketing
- 9| Gas und Power
11| Konzernabschluss und Konzernanhang (ungeprüft)
- 12| Gewinn- und Verlustrechnung
- 14| Bilanz, Investitionen und Gearing
- 16| Cashflow
- 17| Entwicklung d. Konzerneigenkapitals
- 18| Segmentberichterstattung
- 19| Ergänzende Angaben
- 20| Erklärung des Vorstands 21| Weitere Informationen
Ergebnisse auf einen Blick
Erstes Quartal 2009 (Q1/09)
In Q1/09 beeinträchtigte der starke Ölpreisrückgang die Ergebnisse. Der durchschnittliche Brent-Preis ging verglichen zu Q1/08 um 54% zurück. Außerdem führte der Rückgang des durchschnittlichen Ölpreises zu negativen CCS Effekten in den Raffinerien, wodurch das Konzern-EBIT von EUR 266 Mio deutlich unter jenem von Q1/08 lag. Aus denselben Gründen konnte Petrom nur EUR 77 Mio zum Konzern-EBIT beitragen. Der Finanzerfolg lag unter dem Niveau von Q1/08, da sowohl der MOL Verkauf als auch Borealis und Petrol Ofisi negative Beiträge lieferten. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten lag bei EUR 40 Mio verglichen zu EUR 446 Mio in Q1/08. Das CCS EBIT vor Sondereffekten fiel um 54% auf EUR 340 Mio vor Berücksichtigung von Netto-Sondererträgen von EUR 8 Mio und CCS Effekten von EUR -82 Mio. Das CCS EBIT vor Sondereffekten von Petrom lag bei EUR 93 Mio. Der CCS Periodenüberschuss nach Minderheiten vor Sondereffekten betrug EUR 126 Mio; das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten nach Minderheiten lag bei EUR 0,42. Per Ende März lag die Nettoverschuldung des Konzerns bei EUR 3.336 Mio und der Verschuldungsgrad bei 33,9%.
Im Bereich Exploration und Produktion (E&P) fiel das EBIT vor Sondereffekten verglichen zu Q1/08 um 69% auf EUR 227 Mio, da die Ölpreise dramatisch zurückgingen, was nur teilweise durch positive Währungseffekte kompensiert werden konnte. Die Öl- und Gasproduktion des Konzerns lag mit 308.000 boe/d 4% unter dem Niveau von Q1/08.
Im Bereich Raffinerien und Marketing (R&M) lag das CCS EBIT vor Sondereffekten bei EUR 22 Mio verglichen zu EUR -7 Mio in Q1/08. Zeitliche Effekte (zum Zeitpunkt des Einkaufs von Rohöl herrschte ein höheres Ölpreisniveau als zum Zeitpunkt des Verkaufs von Produkten) führten zu negativen CCS Effekten von EUR -82 Mio im Raffinerie-Geschäft. Das Petrochemie-Geschäft litt unter schwachen Margen. Der Beitrag des Marketing-Geschäfts verbesserte sich deutlich verglichen mit Q1/08 dank hoher Verkaufsmengen und Kostenreduktionen bei Petrom.
Im Bereich Gas und Power (G&P) fiel das EBIT vor Sondereffekten um 2% auf EUR 86 Mio vs. Q1/08, dank guter Ergebnisse von Gas Supply, Marketing und Trading, die negative Effekte von Doljchim teils kompensieren konnten.
Bedeutende Ereignisse in Q1/09
Am 21. Jänner gab OMV den geplanten Verkauf von weiteren 70 OMV und Avanti Tankstellen in Österreich bekannt. Strategie von OMV ist es, weiter konsequent auf Qualität und Convenience zu setzen und Premium-Standorte sowie die Marke VIVA zu stärken und auszubauen.
Am 12. Februar erhielt OMV den Zuschlag für eine weitere Offshore-Explorationslizenz in Norwegen, diese befindet sich in der Barentssee und wird von OMV (Norge) AS in einem Joint Venture mit Sagex Petroleum Norge AS betrieben. OMV ist nun an sieben Lizenzen in Norwegen beteiligt.
Am 23. Februar gab OMV bekannt, daß die Tochtergesellschaft OMV Italia S.r.L. mit einem Tankstellennetz von 96 Stationen in der Region Triveneto (Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch Venetien, Venetien) bis Ende des Jahres verkauft werden soll.
Am 25. Februar berichtete OMV vom Start der Förderung aus dem Maari Feld. OMV New Zealand Limited ist als Betriebsführer eines Joint Ventures mit den Unternehmen Todd Energy, Horizon Oil International Ltd und Cue Taranaki Pty Ltd für das Feld verantwortlich. Es wird eine SpitzenFörderrate (brutto) von rund 30.000 bbl/d bis 2010 erwartet.
Am 9. März gab OMV den Beginn einer erweiterten Testförderung aus der Explorationsbohrung Latif-1 bekannt. Der Latif Block befindet sich 100 km von Sukkur in der südlichen Provinz Pakistans Sindh. Während 1-9/09 wird eine Testrate von rund 1.000 boe/d erwartet.
Am 25. März bestätigte der OMV Aufsichtsrat das bestehende Vorstandsteam. Wolfgang Ruttenstorfer wird OMV als Vorstandsvorsitzender bis 31. März 2011 führen. Danach übernimmt Gerhard Roiss diese Funktion.
Am 30. März verkaufte OMV ihren 21,2%-Anteil an MOL an Surgutneftegas für einen Verkaufspreis von EUR 1.400 Mio.
Am 31. März begab OMV ihren ersten internationalen Eurobond mit einem Volumen von EUR 750 Mio und einer Laufzeit von fünf Jahren. Auf Grund der hohen Nachfrage wurde diese Anleihe kurze Zeit später auf EUR 1.000 Mio erhöht.
Ausblick 2009
Wir erwarten für 2009, dass die wichtigsten Marktparameter (Ölpreis, Raffineriemargen und EUR-USD-Kurs) weiterhin eine sehr hohe Volatilität aufweisen werden und dass sich der Ölpreis vom starken Rückgang Ende des letzen Jahrs erholt, er im Durchschnitt jedoch unter dem Niveau von 2008 bleibt. Der absolute Preisunterschied zwischen den Urals- und Brent-Notierungen sollte sich im Vergleich zu den Durchschnittswerten des Vorjahrs verringern.
Wir erwarten, bei hoher Volatilität, einen durchschnittlich schwächeren EUR vs. USD im Vergleich zu den Durchschnittswerten des Vorjahrs. Basierend auf der aktuellen Schwäche einiger CEE-Währungen gehen wir, bei hoher Volatilität, von einer Abwertung des durchschnittlichen RON gegenüber dem USD und dem EUR im Vergleich zu 2008 aus.
Die wirtschaftliche Abkühlung wird einen Einfluss auf die für OMV relevanten Märkte haben. Wir erwarten schwächere Raffineriemargen als 2008, eine rückläufige Nachfrage und geringere Margen im Petrochemie-Geschäft. Weiters wird mit einem Rückgang der Margen im Marketing-Geschäft gerechnet.
OMV als integrierter Energiekonzern besitzt durch den niedrigen Verschuldungsgrad genügend Finanzkraft, um auch wirtschaftlich schwierige Perioden zu überbrücken. Mit einer soliden Finanzierungsstruktur ist OMV für die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die gegenwärtige Wirtschaftslage ergeben, gut gerüstet. Die geplanten Investitionen des Konzerns werden analysiert und gereiht, um sie auf ein Niveau zu kürzen, welches das aktuelle herausfordernde Umfeld widerspiegelt.
Um negative Auswirkungen fallender Ölpreise auf den Cashflow des Konzerns zum Teil zu begrenzen, verwendet OMV derivative Instrumente zur Ergebnisabsicherung im Geschäftsbereich E&P für eine Menge von 65.000 bbl/d für 2009. OMV hat zu diesem Zweck Put-Spreads abgeschlossen. Sollten die Ölpreise unter USD 65/bbl fallen, werden aus diesen Transaktionen USD 15/bbl realisiert. Von USD 65/bbl bis USD 80/bbl sichert der Hedge USD 80/bbl. Durch den gleichzeitigen Verkauf von Call-Optionen konnte eine Zero-Cost-Struktur ohne Prämienzahlung erreicht werden. Sollten die Ölpreise in 2009 über USD 110/bbl steigen, könnte OMV für das oben genannte Volumen von dieser Preissteigerung nicht profitieren. Um den Cashflow des Konzerns und das Konzern-Ergebnis teilweise vor den potenziellen Auswirkungen der EUR-USD-Volatilität zu schützen, wurden ebenfalls derivative Instrumente eingesetzt um ein USD-Risiko in der Höhe von rund USD 1 Mrd abzusichern. Basierend auf diesen eingesetzten derivativen Instrumenten haben ausschließlich EUR-USD-Bewegungen innerhalb des Preisbands 1,32 zu 1,15 Ergebnis-Relevanz.
In E&P wird für 2009 dank neuer Felder eine Produktionssteigerung erwartet. Das Ölfeld Maari/Neuseeland begann in Q1/09 zu produzieren und das erste Lifting fand Anfang April statt. Das Ölfeld Komsomolskoe/Kasachstan soll in Q2/09 in Produktion gehen. Die österreichischen Gasfelder Strasshof und Ebenthal, welche in Q3/08 zu produzieren begannen, bzw. die Bohrungen im Gasfeld Mamu und die Entwicklung des Ölfelds Delta (beide in Rumänien) werden auch positiv zur Produktion beitragen. Andererseits werden sich die veränderten OPEC-Quoten, im Vergleich zu 2008, negativ auf die zu erwartenden Mengen aus Libyen auswirken. Beginnend mit 2009 werden zudem Gase, die nicht Kohlenwasserstoff sind (vor allem Inert-Gase) und daher nicht verkauft werden können, in Österreich und Pakistan nicht mehr als Teil der Produktionsmenge ausgewiesen. Auf Grund geringerer industrieller Nachfrage (vor allem in der chemischen Industrie) ist die rumänische Gasnachfrage deutlich niedriger als im Vorjahr. Bis dato hatte dies noch keine signifikante Auswirkung auf unsere Produktion; ein Anstieg der Importmenge könnte jedoch Petrom's Gasproduktion negativ beeinflussen. Der weiteren Eingliederung und Restrukturierung der rumänischen Ölservicefirma Petromservice, welche im Februar 2008 übernommen wurde, wird ein großer Stellenwert eingeräumt. Die erfolgreich abgeschlossene Modernisierung der Bohrsonden, die Effizienzsteigerung der Produktionsprozesse und Anpassungen in der Organisationsstruktur sollten 2009 einen positiven Einfluss auf die Produktionskosten von Petrom haben. Durch eine strenge Kostenkontrolle und Projektpriorisierung innerhalb von E&P soll dem volatilen ökonomischen Umfeld Rechnung getragen werden.
Im Geschäftsbereich R&M wurde Anfang Q2/09 in Schwechat der thermische Cracker in Betrieb genommen, wodurch die Verarbeitung schwererer Rohöle ermöglicht und die Produktausbeute verbessert wird. 2009 sind keine größeren Stillstände geplant. Kleinere geplante Stillstände sollten keine materielle Ergebnisauswirkung haben. In Summe wird die Kapazitätsauslastung auf Grund des verlangsamten Wachstums in unseren Märkten unter dem langjährigen Trend erwartet. In 2009 wird der Bau der Ethylen Pipeline Süd (EPS) fortgesetzt, die Inbetriebnahme ist für 2010 geplant. Die EPS wird den Petrochemiestandort Bayern stärken. Der Ausstieg aus dem Retail-Geschäft in Italien sowie weitere Verkäufe wenig profitabler Tankstellen in Österreich wird weiterverfolgt, was eine Optimierung des gesamten Tankstellennetzes darstellt.
Im Geschäftsbereich G&P wird ein Schwerpunkt auf der Entwicklung der Salesaktivitäten durch die Erhöhung der Marktpenetration und steigender Handelsaktivitäten an europäischen Gas Hubs durch EconGas liegen. In Rumänien wird auch 2009 vor allem auf Grund niedrigerer Nachfrage der Industrie ein rückläufiger Gasverbrauch erwartet. Um die Position des Gas-Geschäfts von OMV am europäischen Markt weiter zu stärken, wird die Diversifikation der langfristigen Liefermengen (via Pipeline oder LNG) angestrebt. Für das Nabucco Projekt ist für 2009 ein Open Season Prozess geplant, der zum Abschluss von ersten Transportverträgen führen soll. Wesentliche Meilensteine für das Gate LNG Terminal in Rotterdam sind die Errichtung der LNG Tanks und des Fundaments für die Anlandeeinrichtung. Für das Adria LNG Projekt in Kroatien ist die Vergabe der Risikoanalyse, der Umweltverträglichkeitsprüfung und
der technischen Konzeption und Detailplanung geplant. Der Ausbau der WAG Pipeline wird fortgesetzt und ab 2011 die Transportkapazität erhöhen. Der Bau des Gaskraftwerks in Brazi in Rumänien verläuft plangemäß.
Auf einen Blick
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 5.771 | 4.291 | 5.955 | -28 Umsatz 1) | 25.543 | |
| 30 | 227 | 731 | -69 EBIT E&P 2) | 2.274 | |
| -286 | -51 | 43 | n.m. EBIT R&M | -105 | |
| 70 | 85 | 88 | -4 EBIT G&P | 245 | |
| -41 | -19 | -15 | 23 EBIT Konzernbereich & Sonstiges | -111 | |
| 98 | 24 | -52 | n.m. Konsolidierung | 37 | |
| -129 | 266 | 795 | -66 EBIT | 2.340 | |
| 274 | 227 | 731 | -69 EBIT vor Sondereffekten E&P 2), 3) | 2.580 | |
| 357 | 22 | -7 | n.m. CCS EBIT vor Sondereffekten R&M 3) | 602 | |
| 83 | 86 | 88 | -2 EBIT vor Sondereffekten G&P 3) | 274 | |
| EBIT vor Sondereffekten Konzernbereich und | |||||
| -25 | -19 | -15 | 23 | Sonstiges 3) | -89 |
| 98 | 24 | -52 | n.m. Konsolidierung | 37 | |
| 786 | 340 | 745 | -54 CCS EBIT vor Sondereffekten 3) | 3.405 | |
| -282 | 178 | 773 | -77 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.309 | |
| -365 | 89 | 566 | -84 Periodenüberschuss | 1.529 | |
| -208 | 40 | 446 | -91 Periodenüberschuss nach Minderheiten | 1.374 | |
| 302 | 126 | 419 | -70 | CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten nach Minderheiten 3) |
1.942 |
| -0,70 | 0,14 | 1,49 | -91 Ergebnis je Aktie (EPS) in EUR | 4,60 | |
| 1,01 | 0,42 | 1,40 | -70 CCS EPS vor Sondereffekten in EUR 3) | 6,50 | |
| 515 | 915 | 813 | 13 Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 3.214 | |
| 1,72 | 3,06 | 2,72 | 13 Cashflow je Aktie (CFPS) in EUR | 10,76 | |
| 3.448 | 3.336 | 2.497 | 34 Nettoverschuldung | 3.448 | |
| 37 | 34 | 24 | 39 Verschuldungsgrad in % | 37 | |
| 906 | 605 | 815 | -26 Investitionen | 3.547 | |
| – | – | – | n.a. Dividende je Aktie in EUR4) | 1,00 | |
| – | 9 | 33 | -71 ROfA (%) | 23 | |
| – | 3 | 18 | -84 ROACE (%) | 12 | |
| – | 4 | 22 | -83 ROE (%) | 16 | |
| 41.282 | 39.713 | 42.727 | -7 OMV Mitarbeiteranzahl | 41.282 | |
| 35.588 | 34.012 | 37.230 | -9 | davon Petrom Gruppe | 35.588 |
1) Umsätze exklusive Mineralölsteuer
2) Exklusive Zwischengewinneliminierung (nunmehr in der Zeile "Konsolidierung" angeführt); Vergleichswerte der Vorperioden wurden entsprechend angepasst:
3) Bereinigt um einmalige Sondereffekte; das bereinigte CCS Ergebnis eliminiert Lagerhaltungsgewinne oder –verluste (CCS Effekte) aus den Fuels-Raffinerien, welche durch steigende oder fallende Ölpreise verursacht werden und bietet somit eine wesentlich höhere Transparenz der operativen Performance der Raffinerien. Um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, sind entsprechende Zahlen für 2008 angeführt 4) 2008: Vorschlag an die Hauptversammlung 2009
Exploration und Produktion (E&P)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| 1.065 | 770 | 1.181 | -35 Umsatz | 5.089 |
| 30 | 227 | 731 | -69 EBIT 1) | 2.274 |
| -244 | – | – | n.a. Sondereffekte | -307 |
| 274 | 227 | 731 | -69 EBIT vor Sondereffekten 1) | 2.580 |
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% Operative Kennzahlen | 2008 |
| 29,2 | 27,7 | 29,3 | -5 Gesamtproduktion in Mio boe | 115,9 |
| 318.000 | 308.000 | 322.000 | -4 Gesamtproduktion in boe/d | 317.000 |
| 15,6 | 14,5 | 15,2 | -4 Rohöl- und NGL-Produktion in Mio bbl | 60,9 |
| 76,8 | 74,1 | 79,1 | -6 Erdgasproduktion in bcf | 308,0 |
| 55,48 | 44,46 | 96,71 | -54 Durchschnittlicher Brent-Preis in USD/bbl | 97,26 |
| 56,54 | 45,88 | 89,71 | -49 Durchschnittlich realisierter Rohölpreis in USD/bbl | 89,74 |
| 132,57 | 50,79 | 58,26 | -13 Explorationsausgaben in EUR Mio | 406,01 |
| 128,32 | 71,42 | 26,79 | 167 Explorationsaufwand in EUR Mio | 333,97 |
| 13,33 | 11,82 | 13,50 | -12 Produktionskosten in USD/boe | 14,29 |
Davon Petrom Gruppe (oben inkludiert)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| -187 | 101 | 331 | -69 EBIT 1) | 796 | |
| -232 | – | – | n.a. Sondereffekte | -298 | |
| 44 | 101 | 331 | -69 EBIT vor Sondereffekten 1) | 1.094 | |
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% Operative Kennzahlen | 2008 | |
| 192.000 | 192.000 | 198.000 | -3 Gesamtproduktion in boe/d | 194.000 | |
| 8,7 | 8,3 | 8,5 | -3 Rohöl- und NGL-Produktion in Mio bbl | 34,4 | |
| 1,4 | 1,4 | 1,5 | -5 Erdgasproduktion in Mrd m3 2) | 5,6 | |
| 54,65 | 43,73 | 93,00 | -53 Durchschnittlicher Urals-Preis in USD/bbl | 94,76 | |
| 45,75 | 46,45 | 84,87 | -45 Durchschnittlich realisierter Rohölpreis in USD/bbl | 83,01 | |
| Regulierter Inlandsgaspreis für Produzenten in | |||||
| 170,75 | 150,97 | 197,47 | -24 | USD/1.000 m³ | 195,59 |
| 17,40 | 14,71 | 17,29 | -15 Produktionskosten in USD/boe | 18,27 |
1) Exklusive Zwischengewinneliminierung; Vergleichswerte der Vorperioden wurden entsprechend angepaßt 2) Werte in Mrd m³ berichtet, da rumänische Gaspreise auf 1.000 m³ basieren
Erstes Quartal 2009 (Q1/09)
- X Schwaches Ölpreisumfeld belastete das Ergebnis in Q1/09; der stärkere USD konnte diesen Effekt teilweise kompensieren
- X Produktionsmengen unter Q1/08: Mindermengen in Libyen und Rumänien konnten durch den Produktionsbeginn des Ölfelds Maari (Neuseeland) nicht kompensiert werden
- X Positive OPEX-Entwicklung: Eine allgemeine Verbesserung der Kostensituation sowie der stärkere USD hatten einen positiven Effekt auf die OPEX in USD/boe
Ab Q1/09 berichtet OMV die Ergebnisse der Bereiche vor Durchführung der notwendigen Zwischengewinneliminierung. Der Eliminierung dieser unrealisierten Gewinne wird in der Konsolidierungszeile Rechnung getragen.
Trotz des starken USD ging der Bereichsumsatz im Vergleich zu Q1/08, hauptsächlich auf Grund des Ölpreisrückgangs, signifikant zurück. Der Rohölpreis Brent in USD fiel um 54% und der durchschnittlich realisierte Rohölpreis des Konzerns sank um 49% auf USD 45,88/bbl. Die Notierung für Urals, Referenzölpreis für Rumänien, nahm um 53% ab. Der durchschnittlich im Konzern erzielte Gaspreis in EUR war gegenüber Q1/08 um 9% niedriger und spiegelt dadurch die verzögerte, an den Ölpreis gekoppelte Entwicklung der Gaspreise wider.
Das EBIT fiel im Vergleich zu Q1/08 um 69% hauptsächlich durch die schwache Preissituation und geringere Liftingmengen. Höhere Mengen aus Neuseeland und Jemen konnten die Reduktion der Produktionsmengen in Libyen, bzw. die niedrigeren Mengen in Rumänien, Pakistan und Großbritannien nicht kompensieren. Höherer Explorationsaufwand auf Grund der Abschreibung von Teilen des Barracuda Felds in Libyen belastete ebenfalls das Ergebnis. Diese negativen Faktoren konnten zum Teil durch ein positives Hedging-Ergebnis (EUR 58 Mio) und die vorteilhafte Wirkung des stärkeren USD abgeschwächt werden. Der starke USD wirkte sich positiv auf die Umsätze in EUR aus. Auch der verglichen zu Q1/08 schwächere RON (vs. EUR) hatte einen positiven Effekt auf die in RON gebuchten, aber in EUR ausgewiesenen Kosten. Hingegen wirkte sich die Abschwächung des RON negativ auf die rumänischen Gaspreise in EUR aus, da diese in RON festgesetzt werden. Da in Q1/09 wie auch in Q1/08 keine Sonderaufwendungen gebucht wurden, war die Reduktion des EBIT vor Sondereffekten ebenfalls 69%.
Die Produktionskosten (OPEX) exkl. Lizenzgebühren in USD/boe fielen im gesamten E&P Bereich im Vergleich zu Q1/08 um 12%. Die OPEX/boe von Petrom verringerten sich sogar um 15%. Negative Mengeneffekte konnten vor allem durch positive Effekte des starken USD und schwachen RON mehr als kompensiert werden. Die Explorationsausgaben sanken im Vergleich zu Q1/08 um 13% und betrugen EUR 51 Mio. Ausschlaggebend waren geringere Explorationskosten in Russland und in Rumänien, trotz höherer Explorationskosten in Libyen und Großbritannien.
Die Gesamtproduktion von Erdöl, NGL und Erdgas ging im Vergleich zu Q1/08 um 4% auf 308.000 boe/d zurück. Die Erdöl- und NGL-Produktion lag leicht unter jener von Q1/08. Die höheren Mengen aus dem Produktionsstart des Maari Ölfelds (Neuseeland) und des Habban Felds (Jemen) konnten die Mindermengen aus Libyen (-7.000 boe/d, hauptsächlich in Folge der niedrigeren OPEC Quote) und den
Mengenrückgang in Rumänien, Großbritannien und Tunesien nicht kompensieren. Die Erdgasproduktion sank im Vergleich zu Q1/08 um 6%, hauptsächlich durch den Nachfragerückgang am rumänischen Markt. Beginnend mit 2009 werden Gase, die nicht Kohlenwasserstoff sind (vor allem Inert-Gase) und daher nicht verkauft werden können, in Österreich und Pakistan nicht mehr als Teil der Produktionsmenge ausgewiesen. Dies konnte nur zum Teil durch Mehrmengen aus den Feldern Strasshof (erste Phase) und Ebenthal in Österreich, die in Q3/08 zu produzieren begannen, kompensiert werden. Die Gesamtverkaufsmenge lag, größtenteils in Folge von Mindermengen in Libyen und Tunesien, 5% unter Q1/08. Das neue Feld Maari hatte keine Liftings in Q1/09.
In Q1/09 beendete OMV ihre Explorationsaktivitäten in Bayern (Deutschland) und im Mehr Block (Iran). Ab sofort ist OMV im E&P-Bereich daher in 17 Ländern tätig.
Verglichen zu Q4/08 nahm das EBIT vor Sondereffekten um 17% ab. Die negative Wirkung der niedrigeren Rohölpreise (Brent und Urals fielen um 20%) und niedrigerer Mengen in Q1/09 wurden nur zum Teil durch Kosteneinsparungen und ein höheres Hedging-Ergebnis ausgeglichen. Das EBIT stieg deutlich gegenüber dem Ergebnis von Q4/08, das durch Sonderaufwendungen in der Höhe von EUR 244 Mio, welche aus Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in Rumänien, Restrukturierungsrückstellungen und Abschreibungen im Iran und in Russland resultierten, belastet war. Petrom profitierte vom niedrigen RON gegenüber dem EUR (geringere Kosten in EUR). Das Ergebnis wurde jedoch im Gegenzug durch gesunkene Gaspreise beeinträchtigt. Die Verkaufsmengen waren hauptsächlich wegen Libyen niedriger. Die Ölproduktion nahm ebenfalls hauptsächlich durch niedrigere Mengen in Libyen (- 9.000 boe/d) als Folge der reduzierten OPEC Quoten ab, was durch Mehrmengen aus dem Produktionsstart von Maari nicht kompensiert werden konnte. Die Gasproduktionsmenge sank geringfügig, da die Mehrmengen aus den neuen Feldern Strasshof und Ebenthal (Österreich) die niedrigeren berichteten Mengen auf Grund des Abzugs der Nicht-Kohlenwasserstoff-Gase aus Österreich und Pakistan nicht ausgleichen konnten. Die Gasproduktion in Rumänien blieb im Vergleich zu Q4/08 konstant.
Raffinerien und Marketing (R&M)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 4.265 | 2.842 | 4.705 | -40 Umsatz | 20.883 | |
| -286 | -51 | 43 | n.m. EBIT | -105 | |
| 122 | -1 | 5 | n.m. | davon Petrochemie West | 168 |
| -159 | 9 | 3 | 200 Sondereffekte | -408 | |
| -484 | -82 | 47 | n.m. CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–)1) | -300 | |
| 357 | 22 | -7 | n.m. CCS EBIT vor Sondereffekten 1) | 602 | |
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% Operative Kennzahlen | 2008 | |
| 7,25 | 4,26 | 4,24 | 0 OMV Referenz-Raffineriemarge in USD/bbl | 6,14 | |
| 5,53 | 5,46 | 5,99 | -9 Raffinerieeinsatz in Mio t | 23,76 | |
| 86 | 81 | 87 | -7 Raffinerie-Auslastungsgrad gesamt in % | 86 | |
| 5,72 | 5,28 | 5,36 | -2 Raffinerie-Verkaufsmenge gesamt in Mio t | 22,64 | |
| 0,46 | 0,51 | 0,55 | -8 | davon Petrochemie in Mio t | 2,13 |
| 4,67 | 4,14 | 4,20 | -1 Verkaufsmengen Marketing in Mio t | 18,45 | |
| 2.528 | 2.477 | 2.529 | -2 Tankstellenanzahl | 2.528 | |
| Davon Petrom Gruppe (oben inkludiert) | |||||
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
| -273 | -66 | -23 | 191 EBIT | -488 | |
| -125 | 2 | 3 | -29 Sondereffekte | -326 | |
| -160 | -17 | 21 | n.m. CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–)1) | -57 | |
| 11 | -51 | -47 | -8 CCS EBIT vor Sondereffekten 1) | -105 | |
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% Operative Kennzahlen | 2008 | |
| 3,95 | 2,65 | 0,65 | 306 OMV Referenz-Raffineriemarge Ost in USD/bbl | 1,43 | |
| 1,55 | 1,31 | 1,46 | -10 Gesamte Verarbeitungsmenge in Mio t | 6,12 | |
| 77 | 67 | 73 | -9 Raffinerie-Auslastungsgrad gesamt in % | 77 | |
| 1,49 | 1,43 | 1,25 | 14 Raffinerie-Verkaufsmenge in Mio t | 5,72 |
819 822 810 1 Tankstellenanzahl 819
Raffinerien West: Schwechat (Österreich), Burghausen und Bayernoil (Deutschland)
Raffinerien Ost: Petrobrazi und Arpechim (Rumänien)
1) Das CCS EBIT vor Sondereffekten eliminiert Lagerhaltungsgewinne oder –verluste (CCS Effekte) aus den Fuels-Raffinerien, welche durch steigende oder fallende Ölpreise verursacht werden und bietet somit eine wesentlich höhere Transparenz der operativen Performance der Raffinerien. Um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, sind entsprechende Zahlen für 2008 angeführt
0,03 0,01 0,09 -83 davon Petrochemie in Mio t 0,27 1,54 1,35 1,20 12 Verkaufsmengen Marketing in Mio t 5,64
Erstes Quartal 2009 (Q1/09)
- X OMV Referenz-Raffineriemarge geriet gegen Ende Q1/09 auf Grund von niedrigen Mitteldestillat-Aufschlägen unter Druck; geringere Kosten des Eigenenergieverbrauchs wirkten sich positiv auf Aufschläge aus
- X Rückgang des durchschnittlichen Ölpreises führte zu negativen CCS Effekten im Raffinerie-Geschäft (EUR -82 Mio)
- X Petrochemie-Geschäft war von einem Preisverfall bei Olefinen, ausgelöst durch den Wirtschaftsabschwung, belastet
- X Marketing-Verkaufsmengen blieben trotz des Wirtschaftsabschwungs stabil; höhere Verkaufsmengen bei Petrom (+12% vs. Q1/08)
Ein geringeres Preisniveau führte im Vergleich zu Q1/08, trotz annähernd gleichbleibender Verkaufsmengen, zu einem 40%igen Rückgang im R&M-Bereichsumsatz. Das CCS EBIT vor Sondereffekten fiel mit EUR 22 Mio, hauptsächlich auf Grund einer positiven Entwicklung in den Raffinerien West und im Marketing-Geschäft, höher aus als in Q1/08. Die Netto-Sondererträge in Q1/09 in Höhe von EUR 9 Mio bezogen sich vorwiegend auf den Verkauf von wenig profitablen Tankstellen in Österreich. Zeitliche Effekte (zum Zeitpunkt des Einkaufs von Rohöl herrschte ein höheres Ölpreisniveau als zum Zeitpunkt des Verkaufs von Produkten) führten allerdings zu negativen CCS Effekten von EUR -82 Mio und somit zu einem negativen EBIT von EUR -51 Mio.
Das CCS EBIT vor Sondereffekten im Raffinerie-Geschäft sank im Vergleich zu Q1/08. Während die Raffineriemargen auf ähnlichem Niveau blieben, reduzierten sich die Petrochemiemargen wegen der stark fallenden Produktenpreise beträchtlich. Zusätzlich führte, speziell bei Petrom, ein Rückgang der Verkaufsmengen bei Mitteldestillaten (hauptsächlich Diesel und Jet) und ein größerer Anteil an Heizöl Schwer zu einem weniger profitablen Produktenmix. Die OMV Referenz-Raffineriemarge in Höhe von USD 4,26/bbl resultierte aus niedrigeren Spannen für Mitteldestillate, Benzin und Naphtha, kompensiert durch niedrigere Kosten des Eigenenergieverbrauchs und höhere Spannen bei Heizöl Schwer. Die OMV Referenz-Raffineriemarge Ost profitierte besonders vom Ölpreisrückgang, da sie einen hohen Anteil für Eigenenergieverbrauch in ihrer Berechnung beinhaltet, was die Marge sensibel auf Ölpreisschwankungen reagieren läßt.
Die gesamte Kapazitätsauslastung lag, hauptsächlich auf Grund von Lagerabbau während Q1/09, mit 81% unter dem Niveau von Q1/08. Weiters wurden am Ende des Quartals in der Raffinerie Arpechim Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, die sich allerdings nicht signifikant auf das EBIT ausgewirkt haben. Die Raffinerie-Verkaufsmengen fielen um 2% vs. Q1/08.
Das Petrochemie-Ergebnis West (exklusive Petrom) lag unter dem Niveau von Q1/08. Dies ist vor allem eine Folge des starken Rückgangs der Petrochemiemargen, die durch auf Grund des Wirtschaftsabschwungs schwache Verkaufspreise gedrückt wurden. Die Petrochemie-Verkaufsmengen West (exklusive Petrom) verbesserten sich leicht vs. Q1/08, welches nach der Kapazitätserhöhung in Burghausen durch das Hochfahren der Anlage beeinträchtigt war.
Das Marketingergebnis lag vor allem dank höherer Margen im Commercial-Geschäft und bei Petrom deutlich über dem Niveau von Q1/08. Die Margen wurden durch ein durch den kalten Winter verbessertes Heizöl-Geschäft unterstützt. Die Kosten in Petrom sanken durch die positiven Effekte des schwächeren RON und durch Restrukturierungsmaßnahmen. Die Marketingmengen blieben auf ähnlichem Niveau wie in Q1/08, da höhere Mengen in Petrom den leichten Rückgang der Verkaufsmengen in den übrigen Märkten kompensieren konnten. Per 31. März 2009 verringerte sich die Tankstellenanzahl des Konzerns um 2% vs. Ende März 2008 vorwiegend auf Grund des Verkaufs von österreichischen Tankstellen im Rahmen der Netzwerkoptimierung.
Verglichen zu Q4/08, gab es einen deutlichen Rückgang beim CCS EBIT vor Sondereffekten, da die Produkten-Aufschläge, speziell für Mitteldestillate, stark fielen. Zusätzlich war das Petrochemie-Geschäft von niedrigen Margen beträchtlich belastet, die, wie auch die Marketing-Margen, von ihrem ungewöhnlich hohen Niveau in Q4/08 zurückfielen. Diese negative Margenentwicklung hat die positive Kostenentwicklung in den Raffinerien Ost und West wie auch im Petrom Marketing, ausgelöst durch die anhaltenden Restrukturierungsbemühungen und FX-Effekte, aufgehoben.
Gas und Power (G&P)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| 1.299 | 1.271 | 1.061 | 20 Umsatz | 3.798 |
| 70 | 85 | 88 | -4 EBIT | 245 |
| -13 | -1 | 1 | n.m. Sondereffekte | -29 |
| 83 | 86 | 88 | -2 EBIT vor Sondereffekten | 274 |
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% Operative Kennzahlen | 2008 |
| 3,94 | 4,52 | 4,07 | 11 Verkaufsmengen Erdgas in Mrd m3 | 12,77 |
| 892.546 | 849.548 | 784.624 | 8 Durchschnittlich verkaufte Speicherkapazität m3 /h |
802.760 |
| 17,26 | 17,38 | 16,28 | 7 Verkaufte Gastransporte in Mrd m3 | 66,32 |
Davon Petrom Gruppe (oben inkludiert)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| 13 | 23 | 16 | 40 EBIT | 30 |
| -13 | -1 | 1 | n.m. Sondereffekte | -28 |
| 26 | 24 | 16 | 51 EBIT vor Sondereffekten | 58 |
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% Operative Kennzahlen | 2008 |
| 540 | 480 | 370 | 30 Importpreis in USD/1.000 m³ | 440 |
| 171 | 151 | 197 | -24 Regulierter Erdgaspreis für Produzenten in USD/1.000 m³ | 196 |
| 1,32 | 1,40 | 1,50 | -6 Verkaufsmengen Erdgas in Mrd m3 | 5,02 |
Erstes Quartal 2009 (Q1/09)
- X Höhere Mengen und besseres Ergebnis im Gas Supply, Marketing und Trading Geschäft im Vergleich zu Q1/08
- X Positive Wirkung des russisch/ukrainischen Gaskonflikts auf das Speicher-Geschäft
- X Das Ergebnis von Petroms Düngemittelanlage Doljchim war durch niedrige Nachfrage negativ beeinflusst
Das EBIT verschlechterte sich gegenüber Q1/08 um 4%, da EconGas durch niedrigere Preise belastet war und auf Grund des schwachen Ergebnisbeitrags von Doljchim. Dieser Effekt konnte durch das bessere Ergebnis von Petrom zum Teil kompensiert werden. Das EBIT vor Sondereffekten fiel um 2%.
Q1/09 begann mit der vollständigen Unterbrechung der russischen Gaslieferungen. Dieser Herausforderung konnte durch Supply, Marketing und Trading (SMT), insbesondere durch EconGas, erfolgreich begegnet werden. Der rumänische Markt war insbesondere durch die russisch/ukrainische Gaskrise, wie auch durch die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise betroffen, was gegenüber Q1/08 zu einem signifikanten Rückgang der Nachfrage führte. Trotzdem konnte die Gesamtverkaufsmenge gestützt durch niedrigere Temperaturen am Anfang des Jahrs und durch das konsequente Vorantreiben der Internationalisierungsstrategie von EconGas um 11% gesteigert werden. Dies spiegelt sich auch im gestiegenen SMT EBIT im Vergleich zu Q1/08 wider.
Die Verkaufsmengen von EconGas stiegen im Vergleich zu Q1/08 um 22%. Dieser Anstieg ist einerseits dem Mengenwachstum von Econgas im Ausland (um 28% vs. Q1/08) zu verdanken. Andererseits führten heuer auch die niedrigeren Temperaturen in Q1/09 zu höheren Mengen, im Gegensatz zu den wärmeren Vergleichsperioden in den vergangenen Jahren. Der Rückgang der Gaspreise in Q1/09 – der die fallenden Ölpreise, an die die Gaspreise mit Zeitverzögerung gekoppelt sind, widerspiegelt – beeinflusste das Ergebnis negativ. Der wirtschaftliche Abschwung zeigt zur Zeit keine wesentliche Wirkung auf die Verkaufsmengen von EconGas.
In Rumänien stieg der Importpreis in USD um 30% im Vergleich zu Q1/08; der für Petrom relevante durchschnittliche regulierte Erdgaspreis für Produzenten betrug in Q1/09 USD 151/1.000 m3 (RON 495/1.000 m3 ), und war somit im Vergleich zu Q1/08 auf Grund des schwächeren RON um 24% niedriger (in RON allerdings um 2% höher). Die Verkaufsmengen gingen auf Grund niedrigerer Nachfrage im Vergleich zu Q1/08 um 6% zurück. Der Nachfragerückgang resultierte einerseits aus dem Stillstand der wesentlichen Düngemittelanlagen und den Folgen der Wirtschaftskrise, andererseits aus der oben erwähnten Lieferunterbrechung der russischen Gasmengen, da bei der Stromerzeugung und bei Fernwärme die Gasmengen durch Heizöl
Schwer substituiert wurden. Die niedrigere Importquote und die Speicheroptimierung verhalfen zu einem Ergebnissprung.
Im Logistik-Bereich gab es im Speicher-Geschäft eine positive Auswirkung der Gaskrise zu Jahresbeginn, da sowohl die Entnahmeraten wie auch die gebuchten Speichervolumina das Niveau von Q1/08 übertrafen. Im Transport-Geschäft lagen die vermarkteten Transportmengen über Q1/08. Dies ist auf die Inbetriebnahme einer neuen Kompressorstation auf der TAG Pipeline in Q4/08 zurückzuführen. Während der russisch/ukrainischen Gaskrise sicherte der Logistikbereich durch technische Lösungen den Gasfluss in Österreich.
Das Ergebnis von Doljchim, der Düngemittelanlage von Petrom, wurde in Folge der niedrigeren in- und ausländischen Nachfrage durch gesunkene Preise und Verkaufsmengen, wie auch durch laufende Stillstände und Abschreibungen belastet.
Der Baufortschritt des Kraftwerks Brazi verlief in Q1/09 plangemäß. Die Verträge für technische Assistenz und Projektmanagement der Stromanbindung wurden mit Transelectrica abgeschlossen und eine aktualisierte Baugenehmigung wurde erlassen.
Im Vergleich zu Q4/08 stieg das EBIT vor Sondereffekten um 4%, hauptsächlich auf Grund des guten Ergebnisses des Supply, Marketing und Trading-Geschäfts, da EconGas seine Verkaufsmengen steigern konnte. Das EBIT nahm sogar um 21% zu, da das Petrom Ergebnis in Q4/08 durch die Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten belastet war. Die Verkaufsmengen von EconGas überstiegen auf Grund der niedrigen Temperaturen und der gesteigerten Verkaufsmengen außerhalb Österreichs (+29%) jene von Q4/08 um 20%. In Rumänien stiegen die Verkaufsmengen von Petrom trotz geringerem Produktionsniveau der Industrie in Folge der Wirtschaftskrise um 6%. Die niedrigere Importquote und Speicheroptimierung resultierten in einem gestiegenen Margenniveau gegenüber Q4/08. Das Logistik-Geschäft verzeichnete auf Grund höherer Nachfrage auf der HAG Pipeline höhere verkaufte Transportvolumina. Das Speicher-Geschäft zeigte eine für die Wintermonate typische hohe Nachfrage nach Speichervolumen sowie die saisonal getriebenen hohen Entnahmeraten. Im Vergleich zu Q4/08 war das EBIT von Doljchim in Folge der im Vorquartal gebuchten Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten wesentlich höher. Das EBIT vor Sondereffekten von Doljchim war auf Grund niedrigerer Produktpreise leicht unter Q4/08.
Konzernabschluss und Konzernanhang (ungeprüft, verkürzt)
Gesetzliche Grundlagen und Methoden
Der Konzernzwischenabschluss für die Berichtsperiode 1. Jänner bis 31. März 2009 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 Interim Financial Reporting erstellt. Die überarbeitete Fassung des IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" sowie IFRS 8 "Geschäftssegmente" werden angewendet.
Der Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen und Angaben und sollte gemeinsam mit dem Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2008 gelesen werden.
Die bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses angewandten Bilanzierungsmethoden stimmen mit jenen des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2008 überein. Die zum 31. Dezember 2008 angewandten Bewertungsmethoden blieben unverändert.
Der Konzernzwischenabschluss für Q1/09 ist ungeprüft; eine externe prüferische Durchsicht wurde nicht durchgeführt.
Konsolidierungskreisänderungen
Folgende Änderungen im Konsolidierungskreis traten im Vergleich zum 31. Dezember 2008 ein:
Im Geschäftsbereich E&P wird OMV (TUNESIEN) Sidi Mansour GmbH, Wien, seit Jahresbeginn 2009 vollkonsolidiert. In Q1/09 wurden OMV (ALBANIEN) Adriatic Sea Exploration GmbH, Wien, OMV (Bulgaria) Offshore Exploration GmbH, Wien, OMV Proterra GmbH, Wien, OMV (RUSSLAND) Exploration & Production GmbH, Wien und van Sickle Gesellschaft m.b.H., Wien, dekonsolidiert.
Im Geschäftsbereich R&M wurde mit 1. Jänner 2009 der Verkauf der OMV Bayern GmbH, Burghausen, abgeschlossen.
Im Geschäftsbereich G&P wurde in Q1/09 OMV Kraftwerk Haiming GmbH, Haiming, in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Der Anteil des Konzerns an der EconGas GmbH, Wien, und deren Tochtergesellschaften erhöhte sich von 58,81% auf 59,26% per Ende März 2009.
Saisonalität und Zyklizität
Saisonalität ist vor allem in den Geschäftsbereichen G&P sowie R&M von Bedeutung; Erläuterungen dazu sind in der Darstellung dieser Geschäftsbereiche enthalten.
Zusätzlich zum Konzernzwischenabschluss und Konzernanhang zum 31. März 2009 enthalten die Darstellungen der Geschäftsbereiche weitere Informationen, welche den Konzernzwischenabschluss betreffen.
| 5.770,90 4.291,31 5.954,63 Umsatzerlöse 25.542,60 -62,78 -46,16 -45,23 Direkte Vertriebskosten -238,40 -4.921,61 -3.584,19 -4.802,97 Umsatzkosten -20.704,40 786,51 660,96 1.106,42 Bruttoergebnis vom Umsatz 4.599,80 85,42 64,34 62,58 Sonstige betriebliche Erträge 278,37 -266,13 -189,99 -185,76 Vertriebsaufwendungen -881,62 -61,86 -69,43 -67,99 Verwaltungsaufwendungen -279,17 -128,32 -71,42 -26,79 Explorationsaufwendungen -333,97 -4,98 -3,19 -3,68 Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -13,64 -539,90 -124,83 -89,65 Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.030,10 -129,26 266,44 795,13 Betriebserfolg (EBIT) 2.339,66 |
|---|
| -65,86 -32,20 37,32 Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 117,89 |
| 1,36 9,93 9,51 Dividendenerträge 91,58 |
| -71,92 -54,78 -50,18 Zinsergebnis -213,49 |
| -16,76 -11,36 -18,43 Sonstiges Finanzergebnis -26,56 |
| -153,19 -88,43 -21,78 Finanzerfolg -30,58 |
| -282,45 178,02 773,35 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.309,08 |
| -82,11 -89,18 -207,27 Steuern vom Einkommen und Ertrag -780,13 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach |
| -364,56 88,84 566,07 Steuern 1.528,95 |
| -364,56 88,84 566,07 Perioden-/Jahresüberschuss 1.528,95 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens -208,14 40,44 445,74 zuzurechnen 1.374,44 |
| -156,42 48,39 120,33 davon den Minderheitenanteilen zuzurechnen 154,51 |
| -0,70 0,14 1,49 Ergebnis je Aktie in EUR 4,60 |
| -0,70 0,14 1,49 Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR 4,60 |
| – Dividende je Aktie in EUR 1) – – 1,00 1) 2008: Vorschlag an die Hauptversammlung 2009 |
Gewinn- und Verlustrechnung (ungeprüft)
1) 2008: Vorschlag an die Hauptversammlung 2009
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| -65,86 | -32,20 | 37,32 | n.m. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 117,89 | |
| -41,70 | -21,77 | 49,44 | n.m. | davon Borealis | 91,00 |
| -35,10 | -11,29 | -16,18 | -30 | davon Petrol Ofisi | 10,26 |
| – | – | 3,87 | n.a. | davon Oberösterreichische Ferngas | 5,09 |
Gesamtergebnisrechnung (ungeprüft)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| -364,56 | 88,84 | 566,07 | -84 Periodenüberschuss | 1.528,95 | |
| -497,91 | -211,57 | -338,56 | -38 | Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
-667,11 |
| -601,92 | 618,12 | -282,42 | n.m. | Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (-) aus der Bewertung zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte |
-1.301,71 |
| 156,51 | -8,79 | -4,50 | 95 | Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (-) aus der Bewertung von Hedges |
110,38 |
| -35,86 | 4,39 | -13,32 | n.m. | Auf assoziierte Unternehmen entfallender Anteil am sonstigen Ergebnis |
-39,70 |
| -24,16 | 0,45 | -4,54 | n.m. Summe der auf das sonstige Ergebnis entfallenden Ertragsteuern | -18,86 | |
| -1.003,34 | 402,59 | -643,34 | n.m. Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern | -1.917,00 | |
| -1.367,90 | 491,43 | -77,27 | n.m. Gesamtergebnis der Periode | -388,05 | |
| -1.114,92 | 524,75 | -128,40 | n.m. | davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | -357,83 |
| -252,99 | -33,33 | 51,13 | n.m. | davon den Minderheitenanteilen zuzurechnen | -30,22 |
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erstes Quartal 2009 (Q1/09)
Der verglichen zu Q1/08 um 28% gefallene Konzernumsatz ist vor allem auf rohölpreis-bedingt rückgängige Produktenpreise zurückzuführen. R&M trug 66%, G&P 29% und E&P rund 5% zum Gesamtumsatz bei (Umsätze in E&P sind zu einem großen Teil interne Umsätze und nicht Umsätze mit Dritten).
Das Konzern-EBIT von EUR 266 Mio lag im Wesentlichen auf Grund der rückläufigen Rohölpreise sowie der negativen CCS Effekte im Raffinerie-Geschäft deutlich unter Q1/08 (EUR 795 Mio). Der EBIT-Beitrag von Petrom lag ebenfalls auf Grund rückläufiger Rohölpreise sowie negativer CCS Effekte im Raffinerie-Geschäft mit EUR 77 Mio deutlich unter Q1/08 (EUR 277 Mio).
Die Netto-Sondererträge in Q1/09 in der Höhe von EUR 8 Mio beziehen sich im Wesentlichen auf die Verkaufserlöse von wenig profitablen Tankstellen in Österreich. Weiters wurde ein Netto-Sonderaufwand in Höhe von rund EUR 37 Mio aus dem Verkauf der MOL Anteile im Finanzerfolg ausgewiesen. Der Verkauf wurde in Q2/09 abgeschlossen.
Negative CCS Effekte in der Höhe von EUR 82 Mio wurden in Q1/09 ausgewiesen. CCS bewertet die laufende Raffinerie-Produktion basierend auf den aktuellen Rohöl-Einkaufspreisen und eliminiert somit ölpreisbedingte Lagerhaltungseffekte sowie die Einflüsse volatiler Märkte.
Das CCS EBIT vor Sondereffekten fiel um 54% auf EUR 340 Mio; der darin enthaltene Beitrag von Petrom betrug EUR 93 Mio, was deutlich unter Q1/08 liegt (EUR 246 Mio).
Der Finanzerfolg lag in Q1/09 mit EUR -88 Mio deutlich unter dem Wert des Vorjahrs (Q1/08: EUR -22 Mio) und wurde durch ein substanziell niedrigeres Borealis At-Equity-Ergebnis negativ beeinflusst, das von rückläufiger Nachfrage auf Grund der weltweiten Konjunkturabkühlung und von Lagerbewertungseffekten belastet wurde. Das Petrol Ofisi At-Equity-Ergebnis wurde von der Abwertung der türkischen Lira gegenüber dem USD beeinträchtigt. Weiters wurden EUR -37 Mio Verluste aus dem Verkauf der MOL-Beteiligung verzeichnet.
Die laufenden Ertragsteuern des OMV Konzerns betrugen EUR 75 Mio. Ein Aufwand aus latenten Steuern wurde in Q1/09 in der Höhe von EUR 15 Mio erfolgswirksam gebucht. Die effektive Steuerquote des Konzerns, basierend auf dem Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, stieg auf 50% (Q1/08: 27%). Dieser deutliche Anstieg ist hauptsächlich auf die in Q3/08 in Kraft getretenen neuen Verträge in Libyen, den Einmaleffekt in Folge des steuerlich nicht absetzbaren Verlusts aus dem MOL Verkauf und erheblich geringere Beiträge durch bereits versteuerte Ergebnisse von at-equity konsolidierten Unternehmen zurückzuführen.
Der Periodenüberschuss nach Minderheiten lag bei EUR 40 Mio vs. EUR 446 Mio in Q1/08. Minderheitenanteilen waren EUR 48 Mio zuzurechnen. Der CCS Periodenüberschuss nach Minderheiten vor Sondereffekten war EUR 126 Mio (Q1/08: EUR 419 Mio), das Ergebnis je Aktie lag bei EUR 0,14, das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten lag bei EUR 0,42 (Q1/08: EUR 1,49 bzw. EUR 1,40).
Verglichen zu Q4/08 ist der 26%ige Umsatzrückgang im Wesentlichen auf die niedrigeren Rohöl- bzw. Produktenpreise zurückzuführen, die zum Teil durch höhere Gasverkaufsmengen kompensiert werden konnten. Das EBIT lag mit EUR 266 Mio deutlich über dem Wert des Vorquartals (Q4/08: EUR -129 Mio), welches von substanziell hohen Sondereffekten belastet wurde. Das EBIT vor Sondereffekten auf CCS Basis sank um 57% verglichen zu Q4/08, auf Grund der rückläufigen Rohölpreise, der gefallenen Mengen und Margen im Marketing-Geschäft, der schwierigen Situation auf dem Petrochemie-Markt sowie der niedrigeren Lifting-Aktivitäten. Der Finanzerfolg lag deutlich über Q4/08 auf Grund der verbesserten, jedoch negativen, At-Equity-Beiträge von Borealis und Petrol Ofisi. Die laufenden Ertragsteuern des OMV Konzerns betrugen EUR 75 Mio. Ein Aufwand aus latenten Steuern wurde in Q1/09 in der Höhe von EUR 15 Mio erfolgswirksam gebucht. Die effektive Steuerquote des Konzerns, basierend auf dem Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, stieg auf 50% (Q4/08: -29%). Die hohe effektive Steuerquote in Q1/09 ist hauptsächlich durch den Einmaleffekt in Folge des steuerlich nicht absetzbaren Verlusts aus dem MOL Verkauf verursacht. Nach wie vor wirken sich die signifikanten hoch besteuerten Ergebnisse des E&P-Bereichs und die negativen Ergebnisse von at-equity konsolidierten Unternehmen erhöhend auf die Steuerrate aus. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten lag bei EUR 40 Mio deutlich über Q4/08 (EUR -208 Mio); der Periodenüberschuss nach Minderheiten vor Sondereffekten auf CCS Basis fiel auf EUR 126 Mio (Q4/08: EUR 302 Mio).
| Konzernbilanz in EUR Mio | 31. Mär. 2009 | 31. Dez. 2008 |
|---|---|---|
| Vermögen | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 758,85 | 807,46 |
| Sachanlagen | 10.642,94 | 10.421,49 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 1.898,09 | 1.955,10 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.294,82 | 2.124,66 |
| Sonstige Vermögenswerte | 42,87 | 42,59 |
| Langfristiges Vermögen | 14.637,56 | 15.351,29 |
| Latente Steuern | 108,24 | 140,30 |
| Vorräte | 1.774,82 | 2.172,93 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.782,26 | 1.999,79 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.056,64 | 697,96 |
| Forderungen aus laufenden Ertragsteuern | 85,65 | 76,91 |
| Sonstige Vermögenswerte | 155,39 | 176,36 |
| Kassenbestand und Bankguthaben | 354,35 | 700,09 |
| Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen | 57,89 | 60,36 |
| Kurzfristiges Vermögen | 6.267,00 | 5.884,39 |
| Summe Aktiva | 21.012,81 | 21.375,98 |
| Eigenkapital und Verbindlichkeiten | ||
| Grundkapital | 300,00 | 300,00 |
| Rücklagen | 7.619,83 | 7.099,08 |
| Eigenkapital der Gesellschafter des Mutterunternehmens | 7.919,83 | 7.399,08 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.912,04 | 1.964,17 |
| Eigenkapital | 9.831,87 | 9.363,24 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 904,31 | 931,78 |
| Anleihen | 500,69 | 488,12 |
| Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten | 1.768,54 | 2.038,21 |
| Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen | 1.721,62 | 1.678,79 |
| Sonstige Rückstellungen | 264,15 | 283,07 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 465,68 | 399,32 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 14,32 | 13,93 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 5.639,32 | 5.833,21 |
| Latente Steuern | 347,03 | 363,17 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.170,50 | 2.141,07 |
| Anleihen | – | – |
| Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten | 1.279,13 | 1.606,51 |
| Rückstellung für laufende Ertragsteuern | 51,64 | 85,42 |
| Sonstige Rückstellungen | 444,01 | 552,35 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 356,24 | 415,41 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 886,88 | 1.007,46 |
| Zu Veräußerungszwecken gehaltene Verbindlichkeiten | 6,19 | 8,15 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 5.194,59 | 5.816,36 |
| Summe Passiva | 21.012,81 | 21.375,98 |
Bilanz, Investitionen und Verschuldungsgrad (ungeprüft)
Erläuterungen zur Bilanz zum 31. März 2009
Das Investitionsvolumen ging auf Grund der, durch das aktuelle herausfordernde Umfeld, angekündigten Kürzung des Investitionsprogramms auf EUR 605 Mio (Q1/08: EUR 815 Mio) zurück. Gesunkenen Investitionen in den Geschäftsbereichen R&M und E&P stand eine gesteigerte Investitionstätigkeit in G&P und Konzernbereich und Sonstiges (Kb&S) gegenüber.
E&P investierte EUR 380 Mio (Q1/08: EUR 628 Mio) vor allem in die Entwicklung von Feldern in Neuseeland, Rumänien, Österreich, Großbritannien, Kasachstan und im Jemen. Das Investitionsvolumen im Geschäftsbereich R&M, vor allem für Investitionen in Qualitätsverbesserungsprojekte in Österreich und Rumänien sowie in die Umgestaltung von Tankstellen, lag bei EUR 86 Mio (Q1/08: EUR 144 Mio). Der Großteil der Investitionen im Geschäftsbereich G&P, EUR 113 Mio (Q1/08: EUR 27 Mio), stand im Zusammenhang mit Investitionen in den Bau des Kraftwerks in Brazi, sowie mit dem Expansionsprojekt der West-Austria Gas Pipeline (WAG). Das Investitionsvolumen im Geschäftsbereich Kb&S lag bei EUR 26 Mio (Q1/08: EUR 16 Mio). Der Anstieg ist auf Investitionen in das neue Petrom Headoffice, die "Petrom City", zurückzuführen.
Im Vergleich zum Jahresende 2008 fiel das Gesamtvermögen um EUR 363 Mio bzw. 1,7% auf EUR 21.013 Mio. Dieser leichte Rückgang setzte sich hauptsächlich aus der Reduktion der Vorräte um EUR 398 Mio sowie des Kassenbestands und der Bankguthaben um EUR 346 Mio zusammen, welchem ein gegenläufiger Anstieg der sonstigen finanziellen Vermögenswerte in Höhe von EUR 529 Mio gegenüberstand. Dieser Anstieg ist großteils auf die Wertänderung der Beteiligung an MOL auf den Verkaufspreis von EUR 1.400 Mio zurückzuführen. Diese Beteiligung, die am Jahresende 2008 unter den sonstigen langfristigen finanziellen Vermögensgegenstände ausgewiesen wurde, ging in Q1/09 ab; zum 31. März 2009 ist die Verkaufspreisforderung in den sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögensgegenständen enthalten. Der Zahlungseingang aus der Verkaufstransaktion erfolgte am 9. April 2009 nach Beendigung der letzten kurzfristigen Finanzierung ("Sale and Repurchase Agreement") im Zusammenhang mit den MOL Anteilen.
Das Eigenkapital erhöhte sich um etwa 5%, was hauptsächlich auf die Wertänderung (+EUR 579 Mio) auf den Verkaufspreis der Beteiligung an MOL zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote des Konzerns erhöhte sich dadurch von 44% per Ende 2008 auf 47% per 31. März 2009.
Die gesamte Zahl der vom Unternehmen gehaltenen eigenen Aktien betrug per 31. März 2009 1.237.875 Stück (31. Dezember 2008 1.252.899 Stück).
Per 31. März 2009 betrugen die kurz- und langfristigen Kreditverbindlichkeiten und Anleihen (für zusätzliche Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen zur Cashflow-Rechnung und auf die Angaben zu den wesentlichen Ereignissen nach dem Bilanzstichtag) EUR 3.690 Mio (31. Dezember 2008: 4.148 Mio) während sich Kassenbestand und Bankguthaben (inkl. Wertpapiere und Anteile) auf EUR 355 Mio verringerten (31. Dezember 2008: EUR 700 Mio). Die Nettoverschuldung reduzierte sich damit auf EUR 3.336 Mio verglichen zu EUR 3.448 Mio Ende 2008.
Zum 31. März 2009 betrug der Verschuldungsgrad (Gearing Ratio) 33,9% (31. Dezember 2008: 36,8%).
Cashflow (ungeprüft)
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 Konzern-Cashflow-Rechnung in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|
| -364,56 | 88,84 | 566,07 Periodenüberschuss | 1.528,95 | |
| 356,54 | 271,30 | 201,14 Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (–) | 1.286,95 | |
| -56,94 | 14,57 | 16,15 Latente Steuern | -56,69 | |
| 4,96 | -14,69 | 15,48 | Gewinne (–)/Verluste (+) aus Abgängen von Anlagevermögen |
6,56 |
| 162,71 | -6,06 | -23,53 Erhöhung (+)/Verminderung (–) langfristiger Rückstellungen | 98,55 | |
| 72,64 | 44,40 | -5,53 Sonstige unbare Erträge (–)/Aufwendungen (+) | -137,54 | |
| 175,35 | 398,36 | 769,77 Mittelzufluss nach unbaren Posten | 2.726,79 | |
| 648,95 | 376,81 | 214,39 Verminderung (+)/Erhöhung (–) Vorräte | 167,38 | |
| 679,26 | -14,07 | -52,86 Verminderung (+)/Erhöhung (–) Forderungen | 479,21 | |
| -955,43 | 239,02 | -112,33 Erhöhung (+)/Verminderung (–) Verbindlichkeiten | -334,19 | |
| -32,94 | -84,99 | -5,94 Erhöhung (+)/Verminderung (–) kurzfristiger Rückstellungen | 175,06 | |
| 515,20 | 915,13 | 813,04 Mittelzufluss aus der Betriebstätigkeit | 3.214,24 | |
| Investitionen | ||||
| -668,64 | -614,61 | -1.012,91 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -3.229,98 | |
| -135,15 | -63,60 | 231,30 | Beteiligungen, Ausleihungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte sowie Veränderung kurzfristiger Finanzanlagen |
-110,15 |
| -354,78 | -9,79 | -1,08 | Erwerb einbezogener Unternehmen und Geschäftsbetriebe abzüglich liquider Mittel 1) |
-355,86 |
| Veräußerungen | ||||
| 9,99 | 20,42 | 206,19 Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 266,57 | |
| -3,90 | – | – | Erlöse aus dem Verkauf einbezogener Unternehmen abzüglich liquider Mittel |
25,03 |
| -1.152,49 | -667,58 | -576,50 Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | -3.404,40 | |
| 822,97 | -254,88 | 8,83 Erhöhung (+)/Verminderung (–) langfristiger Finanzierungen | 1.660,21 | |
| -163,46 | -322,79 | -279,63 Erhöhung (+)/Verminderung (–) kurzfristiger Finanzierungen | -905,00 | |
| -0,41 | 0,40 | 1,27 Verkauf/Rückkauf eigener Aktien | 0,86 | |
| – | -13,41 | – Dividendenzahlungen | -547,09 | |
| 659,10 | -590,68 | -269,53 Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 208,98 | |
| -17,54 | -2,60 | -15,46 Währungsdifferenz auf liquide Mittel | -18,30 | |
| 4,28 | -345,73 | -48,45 Nettoabnahme (–)/-zunahme (+) liquider Mittel | 0,52 | |
| 695,81 | 700,09 | 699,56 Liquide Mittel Periodenbeginn | 699,56 | |
| 700,09 | 354,35 | 651,11 Liquide Mittel Periodenende | 700,09 |
1) Beinhaltet in 2008 EUR 328,5 Mio für den Erwerb von Vermögenswerten der Petromservice S.A. (in Q1/08 in der Position Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen ausgewiesen)
Erläuterungen zur Cashflow-Rechnung
Der Free Cashflow (Cashflow aus der Betriebstätigkeit abzüglich Cashflow aus der Investitionstätigkeit) zeigte in Q1/09 einen Mittelzufluss von EUR 248 Mio (Q1/08: EUR 237 Mio). Dividendenzahlungen erfolgten in Q1/09 in Höhe von EUR 13 Mio an Minderheitsaktionäre (Q1/08: keine Dividendenzahlungen). Der Free Cashflow abzüglich Dividendenzahlungen führte zu einem Mittelzufluss von EUR 234 Mio (Q1/08: EUR 237 Mio).
Der Mittelzufluss aus dem Periodenergebnis bereinigt um unbare Positionen – wie Abschreibungen, Nettorückstellungsveränderungen, nicht zahlungswirksame Beteiligungsergebnisse und andere Positionen – betrug EUR 398 Mio (Q1/08: EUR 770 Mio); im Net Working Capital wurden zusätzliche Mittel in Höhe von EUR 517 Mio freigesetzt (Q1/08: EUR 43 Mio).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Mittelabfluss von EUR 668 Mio, Q1/08: EUR 577 Mio) beinhaltet im Wesentlichen Zahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet Mittelabflüsse von EUR 591 Mio (Q1/08: Mittelabfluss von EUR 270 Mio) und resultiert im Wesentlichen aus Rückzahlungen lang- und kurzfristiger Finanzierungen. Die Netto-Rückzahlungen langfristiger Finanzierungen beinhalten die Rückzahlung einer Kreditlinie von EUR 850 Mio sowie die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens in Höhe von EUR 555 Mio.
Mittelzuflüsse auf Grund des Verkaufs der MOL Anteile sowie aus der Begebung eines Eurobonds erfolgten im April 2009.
Verkürzte Eigenkapitalveränderungsrechnung (ungeprüft)
| Kapital | Gewinn | Sonstige | Eigene | Gesellschaf | Minder | Gesamt | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR Mio | Grundkapital | rücklagen | rücklagen | Rücklagen 1) | Anteile | ter OMV | heitenanteile | kapital |
| 1. Jänner 2009 | 300,00 | 783,31 | 7.310,09 | -980,33 | -14,00 | 7.399,08 | 1.964,17 | 9.363,24 |
| Gesamtergebnis der Periode | 40,44 | 484,31 | 524,75 | -33,33 | 491,43 | |||
| Dividendenausschüttung | -13,41 | -13,41 | ||||||
| Verkauf eigener Anteile | 0,00 | 0,41 | 0,40 | 0,40 | ||||
| Erhöhung (+)/Verminderung (-) Minderheitenanteile |
-4,41 | -4,41 | -5,38 | -9,79 | ||||
| 31. März 2009 | 300,00 | 783,31 | 7.346,12 | -496,02 | -13,59 | 7.919,83 | 1.912,04 | 9.831,87 |
| Kapital | Gewinn | Sonstige | Eigene | Gesellschaf | Minder | Gesamt | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR Mio | Grundkapital | rücklagen | rücklagen | Rücklagen 1) | Anteile | ter OMV | heitenanteile | kapital |
| 1. Jänner 2008 | 300,00 | 782,38 | 6.318,29 | 751,94 | -13,93 | 8.138,69 | 2.200,83 | 10.339,52 |
| Gesamtergebnis der Periode | 445,74 | -574,13 | -128,40 | 51,13 | -77,27 | |||
| Verkauf eigener Anteile | 0,93 | 0,34 | 1,27 | 1,27 | ||||
| Erhöhung (+)/Verminderung (-) Minderheitenanteile |
-0,57 | -0,57 | -0,51 | -1,08 | ||||
| 31. März 2008 | 300,00 | 783,31 | 6.763,46 | 177,81 | -13,59 | 8.011,00 | 2.251,45 | 10.262,45 |
1) Die sonstigen Rücklagen beinhalten Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe, unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Hedges und zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte, sowie den auf assoziierte Unternehmen entfallenden Anteil am sonstigen Ergebnis.
Gezahlte Dividenden
In Q1/09 erfolgten keine Dividendenzahlungen an die Aktionäre der OMV Aktiengesellschaft. Für 2008 wird eine Dividende von EUR 1,00 pro Aktie der am 13. Mai 2009 stattfindenden Hauptversammlung vorgeschlagen werden. Dies bedeutet einen 20%igen Rückgang verglichen zu jener für 2007 und ist mit der Erhaltung unserer konservativen Finanzstruktur in dem deutlich herausfordernderen Umfeld, das zur Zeit vorherrscht, konsistent. Dividendenzahlungen an Minderheitsaktionäre erfolgten in Q1/09 in Höhe von EUR 13 Mio.
Segmentberichterstattung
Umsätze mit anderen Segmenten
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| 815,51 | 565,08 | 955,48 | -41 Exploration und Produktion | 4.065,95 |
| 9,81 | 7,20 | 11,33 | -36 Raffinerien und Marketing | 46,10 |
| 34,49 | 19,82 | 28,07 | -29 Gas und Power | 123,24 |
| 101,10 | 79,41 | 69,67 | 14 Konzernbereich und Sonstiges | 360,46 |
| 960,91 | 671,51 | 1.064,54 | -37 Summe | 4.595,75 |
Umsätze mit Dritten
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| 249,47 | 204,45 | 225,70 | -9 Exploration und Produktion | 1.023,15 |
| 4.254,74 | 2.834,63 | 4.693,56 | -40 Raffinerien und Marketing | 20.837,26 |
| 1.264,14 | 1.251,14 | 1.033,14 | 21 Gas und Power | 3.675,10 |
| 2,55 | 1,08 | 2,23 | -51 Konzernbereich und Sonstiges | 7,09 |
| 5.770,90 | 4.291,31 | 5.954,63 | -28 Summe | 25.542,60 |
Umsätze
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| 1.064,99 | 769,53 | 1.181,18 | -35 Exploration und Produktion | 5.089,10 |
| 4.264,55 | 2.841,84 | 4.704,89 | -40 Raffinerien und Marketing | 20.883,36 |
| 1.298,62 | 1.270,96 | 1.061,21 | 20 Gas und Power | 3.798,34 |
| 103,65 | 80,50 | 71,89 | 12 Konzernbereich und Sonstiges | 367,55 |
| 6.731,81 | 4.962,83 | 7.019,17 | -29 Summe | 30.138,35 |
Segment- und Konzernergebnis
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 30,12 | 227,16 | 730,89 | -69 EBIT Exploration und Produktion 1) | 2.273,67 | |
| -285,82 | -50,66 | 43,28 | n.m. EBIT Raffinerien und Marketing | -105,47 | |
| 69,83 | 84,83 | 88,30 | -4 EBIT Gas und Power | 244,64 | |
| -41,00 | -18,99 | -15,49 | 23 EBIT Konzernbereich und Sonstiges | -110,51 | |
| -226,87 | 242,34 | 846,99 | -71 EBIT Segment Summe | 2.302,33 | |
| 97,61 | 24,10 | -51,86 | n.m. Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung | 37,34 | |
| -129,26 | 266,44 | 795,13 | -66 OMV Konzern EBIT | 2.339,66 | |
| -153,19 | -88,43 | -21,78 | 306 Finanzerfolg | -30,58 | |
| OMV Konzern Ergebnis der gewöhnlichen | |||||
| -282,45 | 178,02 | 773,35 | -77 | Geschäftstätigkeit | 2.309,08 |
1) Exklusive Zwischengewinneliminierung (nunmehr in der Zeile "Konsolidierung" angeführt); Vergleichswerte der Vorperiode wurden entsprechend angepasst
Vermögenswerte 1)
| 31. März, 2009 | 31. Dez., 2008 | |
|---|---|---|
| Exploration und Produktion | 6.413,03 | 6.219,23 |
| Raffinerien und Marketing | 4.302,51 | 4.383,63 |
| Gas und Power | 490,77 | 438,87 |
| Konzernbereich und Sonstiges | 195,47 | 187,21 |
| Summe | 11.401,78 | 11.228,95 |
1) Segmentvermögenswerte bestehen aus immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
Ergänzende Angaben
Wesentliche Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen
Mit den assoziierten Unternehmen Borealis AG und Bayernoil Raffineriegesellschaft mbH bestehen laufende Geschäftsbeziehungen in Form von Güterlieferungen und Dienstleistungen.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Im April 2009 hat OMV ihren ersten internationalen Eurobond mit einem Volumen von EUR 1 Mrd und einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Die Anleihe wurde im Rahmen des neuen EMTN Programms begeben.
Darüber hinaus wird auf die Erläuterungen im Abschnitt Ausblick des Lageberichts verwiesen.
Erklärung des Vorstands
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, 7. Mai 2009
Der Vorstand
Wolfgang Ruttenstorfer Vorsitzender
Gerhard Roiss Vorsitzender-Stellvertreter
Werner Auli David C. Davies Helmut Langanger
EBIT Aufgliederung
EBIT
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 30 | 227 | 731 | -69 Exploration und Produktion 1) | 2.274 | |
| -286 | -51 | 43 | n.m. Raffinerien und Marketing | -105 | |
| 70 | 85 | 88 | -4 Gas und Power | 245 | |
| -41 | -19 | -15 | 23 Konzernbereich und Sonstiges | -111 | |
| 98 | 24 | -52 | n.m. Konsolidierung | 37 | |
| -129 | 266 | 795 | -66 OMV Konzern EBIT | 2.340 | |
| -431 | 8 | 4 | 130 Sondereffekte 2) | -765 | |
| -68 | -1 | – | n.a. davon: Personal und Restrukturierung | -125 | |
| -72 | -1 | – | n.a. | Außerplanmäßige Abschreibungen | -250 |
| 3 | 11 | 4 | 176 | Anlagenverkäufe | 31 |
| -232 | – | – | n.a. | Rückst. f. Rechtsstreitigkeiten (Petrom) | -358 |
| -61 | -1 | 0 | n.m. | Sonstiges | -63 |
| -484 | -82 | 47 | -274 CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–) 3) | -300 | |
| 786 | 340 | 745 | -54 CCS EBIT vor Sondereffekten 3) | 3.405 | |
| 274 | 227 | 731 | -69 davon: Exploration und Produktion 1) | 2.580 | |
| 357 | 22 | -7 | n.m. | Raffinerien und Marketing 3) | 602 |
| 83 | 86 | 88 | -2 | Gas und Power | 274 |
| -25 | -19 | -15 | 23 | Konzernbereich und Sonstiges | -89 |
| 98 | 24 | -52 | n.m. | Konsolidierung | 37 |
1) Exklusive Zwischengewinneliminierung; Vergleichswerte der Vorperiode wurden entsprechend angepasst 2) Sondereffekte werden zum EBIT addiert bzw. vom EBIT abgezogen; für nähere Informationen verweisen wir auf die einzelnen Segmente 3) Das CCS EBIT eliminiert Lagerhaltungsgewinne oder –verluste (CCS Effekte) aus den Fuels-Raffinerien, welche durch steigende oder fallende Ölpreise verursacht werden und bietet somit eine wesentlich höhere Transparenz der operativen Performance der Raffinerien. Um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, sind entsprechende Zahlen für 2008 angeführt
EBITD
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% in EUR Mio | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| 242 | 395 | 836 | -53 Exploration und Produktion 1) | 2.927 |
| -161 | 38 | 127 | -70 Raffinerien und Marketing | 453 |
| 77 | 93 | 95 | -3 Gas und Power | 281 |
| -28 | -8 | -6 | 26 Konzernbereich und Sonstiges | -65 |
| 98 | 24 | -52 | n.m. Konsolidierung | 37 |
| 228 | 543 | 1.000 | -46 OMV Konzern | 3.633 |
1) Exklusive Zwischengewinneliminierung; Vergleichswerte der Vorperiode wurden entsprechend angepasst
Wirtschaftliches Umfeld: Ölpreise und Wechselkurse
Der aktuelle Ölmarktbericht der IEA beziffert den weltweiten Ölverbrauch in Q1/09 mit 83,8 Mio bbl/d, um 3,2 Mio bbl/d bzw. 3,7% weniger als in Q1/08. In der OECD war der Nachfragerückgang um 5,3% bzw. 2,6 Mio bbl/d besonders deutlich ausgeprägt. In den Nicht-OECD-Ländern wurde um 0,6 Mio bbl/d weniger Öl verbraucht, rund die Hälfte davon war auf den Minderverbrauch in China zurückzuführen. Die weltweite Ölproduktion lag in Q1/09 auf einem Niveau von 83,9 Mio bbl/d. Somit kam mehr Öl auf den Markt als verbraucht wurde und der saisonübliche Lagerabbau fand nicht statt. Die OPEC-Produktion (ohne 4,7 Mio bbl/d NGL) betrug 28,3 Mio bbl/d. Die Drosselung entsprach damit dem weltweiten Ölverbrauchsrückgang. Überproportionale Produktionsrückgänge von mehr als 10% verzeichneten Saudi-Arabien, die VAE, Nigeria und Venezuela.
Der Durchschnittspreis von Brent-Rohöl betrug USD 44,46/bbl in Q1/09, 54% unter mit dem Vorjahrsniveau von USD 96,71/bbl. Das Brent-Rohöl wurde zu Jahresbeginn mit 40 USD/bbl gehandelt. Dieses Preisniveau wurde in Q1/09 nur Mitte Februar kurzzeitig unterschritten. Meist pendelte der Spot-Preis zwischen USD 40 und 50/bbl, wobei die USD 50-Marke erst Ende März erreicht wurde. Der Durchschnittspreis für Urals lag in Q1/09 bei USD 43,73/bbl, um 53% unter Q1/08.
Die aktuelle Situation am Rohöl- und Produktenmarkt ist – wie auch bei anderen Rohstoffen – zurzeit von der viel stärker als erwartet rückläufigen Nachfrage geprägt. Die Lagerbestände der OECD liegen um rund 7% über dem Vorjahrsniveau, was das Preisniveau drückt. Die freie Produktionskapazität der OPEC ist mittlerweile auf 5,5 Mio bbl/d angewachsen. Da sich die Nicht-OPEC Produktion heuer nur wenig verändern dürfte, liegt die Herausforderung der Produktionsanpassung zum allergrößten Teil bei der OPEC. Die Marktsituation hat sich aber nicht nur für die Ölproduktion, sondern auch für den Verarbeitungsbereich deutlich verschlechtert. Am Rotterdamer Mineralölproduktenmarkt lag das Preisniveau der wichtigsten Produktgruppen in Q1/09 um 40 bis 50% unter dem Vorjahrsniveau.
Nach der Absenkung des Leitzinssatzes (federal funds rate) durch die US-Notenbank Mitte Dezember 2008 auf eine historisch tiefe Spanne von 0 bis 0,25% kam die US-Währung etwas unter Druck. Dennoch lag der durchschnittliche EUR-USD-Wechselkurs bei 1,303 im Vergleich zu 1,498 in Q1/08 - der USD gewann damit gegenüber dem EUR 13% an Wert. Der rumänische Leu (RON) verlor in Q1/09 gegenüber dem EUR an Stärke, und lag im Schnitt bei 4,268/EUR, 16% unter Q1/08.
| Q4/08 | Q1/09 | Q1/08 | U% | 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 55,48 | 44,46 | 96,71 | -54 Durchschnittlicher Brent-Preis in USD/bbl | 97,26 | |
| 54,65 | 43,73 | 93,00 | -53 Durchschnittlicher Urals-Preis in USD/bbl | 94,76 | |
| 1,317 | 1,303 | 1,498 | -13 Durchschnittlicher EUR-USD-Kurs | 1,471 | |
| 3,818 | 4,268 | 3,690 | 16 Durchschnittlicher EUR-RON-Kurs | 3,683 | |
| 2,899 | 3,279 | 2,465 | 33 Durchschnittlicher USD-RON-Kurs | 2,520 | |
| 8,82 | 4,52 | 4,13 | 9 NWE Raffineriemarge in USD/bbl | 8,23 | |
| 5,59 | 3,59 | 3,70 | -3 Med Urals Raffineriemarge in USD/bbl | 5,54 |
Quelle: Reuters
OMV Aktienkursentwicklung
Nach einer schwachen Kursperformance unter dem Markttrend in Q4/08, zeigte die OMV Aktie eine sehr starke Entwicklung in Q1/09, unterstützt durch den sich erholenden Ölpreis und insbesondere nach Veröffentlichung des Gesamtjahresergebnisses Ende Februar. Nachdem die Aktie am 23. Jänner ihr Quartalstief von EUR 18,02 erreicht hatte, stieg der Aktienkurs konstant an und erreichte sein Hoch am 31. März bei EUR 25,20. In Summe bedeutete dies einen Kursanstieg der OMV Aktie in Q1/09 um 35%,
und somit eine bessere Performance als die meisten Mitbewerber und der allgemeine Markttrend. Die internationalen Finanzmärkte zeigten mit einer deutlich schwächeren Performance des FTSEurofirst 100 (-15%), des Dow Jones (-13%) und des Nikkei (-7%) ein anderes Bild. Der österreichische Leitindex ATX verlor in Q1/09 3% an Wert. Der FTSE Global Energy Index (bestehend aus den weltweit größten Öl- und Gasunternehmen) fiel um 10%.
| ISIN: AT0000743059 | Marktkapitalisierung per 31. März | EUR 7.529 Mio |
|---|---|---|
| Wiener Börse: OMV | Schlusskurs per 31. März | EUR 25,20 |
| Reuters: OMV.VI | Jahreshöchstkurs am 31. März | EUR 25,20 |
| Bloomberg: OMV AV | Jahrestiefstkurs am 23. Jänner | EUR 18,02 |
| ADR Level I: OMVKY | Ausstehende Aktien (per 31. März) | 298.762.125 |
| Ausstehende Aktien (gewichtet) in Q1/09 | 298.757.810 | |
| ISIN: AT0000341623 | 3,75% OMV Anleihe (2003-2010) | |
| ISIN: XS0422624980 | 6,25% OMV Anleihe (2009-2014) |
Abkürzungen
bbl: Fass (159 Liter); bcf: (billion cubic feet) Milliarden Kubikfuß; boe: Fass Öläquivalent; boe/d: Fass Öläquivalent pro Tag; CCS: (Current cost of supply) zu aktuellen Beschaffungskosten; E&P: Exploration und Produktion; EPS: (Earnings per share) Ergebnis pro Aktie; EUR: Euro; G&P: Gas und Power; Kb&S: Konzernbereich und Sonstiges; LNG: (Liquefied Natural Gas) verflüssigtes Erdgas; m: Meter; Mio: Million; n.a.: (not available) Wert nicht verfügbar; n.m.: (not meaningful) Wert nicht aussagekräftig; NGL: Natural Gas Liquids; NWE: (North-West European) Raffineriemarge für den nordwesteuropäischen Raum; R&M: Raffinerien und Marketing inklusive Petrochemie; RON: Rumänischer Leu; t: Tonne; USD: US Dollar
OMV Kontakte
Homepage: www.omv.com
Angelika Altendorfer-Zwerenz, Investor Relations Tel. +43 1 40440-21600; E-Mail: [email protected] Thomas Huemer, Presseabteilung Tel. +43 1 40440-21660; E-Mail: [email protected]