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OMV AG Earnings Release 1998

Nov 17, 1998

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Earnings Release

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News Details

Ad-hoc | 17 November 1998 09:57

Ad hoc-Service: OMV AG OMV – deutsch

—————————————————————— Ad hoc-Service: OMV AG OMV – deutsch Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— OMV Ergebnis zum 30. September 1998 – Trotz schwieriger Marktbedingungen stieg der Periodenüberschuß des Konzerns für die ersten neun Monate um 25 % auf 2,17 Mrd ATS. – Der Konzernumsatz sank, bedingt durch niedrigere Ölpreise und geringere Mengen im Tradinggeschäft und durch die Dekonsolidierung der PCD, auf 49,35 Mrd ATS. – Das EBIT (Earnings Before Interest and Tax) sank, hauptsächlich bedingt durch den Verkauf der PCD und die niedrigen Rohölpreise, um 30 %; die Bereiche Chemie und Raffinerien & Marketing (R & M) konnten ihre Ergebnisse verbessern. Ein um den PCD-Effekt bereinigter Vergleich zeigt jedoch einen verringerten EBIT-Rückgang um nur 18 %. – Der Cash-flow aus der Betriebstätigkeit sank auf 5,21 Mrd ATS. – Die Bereiche auf einen Blick: E & P: Ölpreisverfall beeinträchtigt EBIT trotz Kostensenkung Erdgas:EBIT aufgrund geringerer Speichererträge nach wie vor beeinträchtigt R & M: Weitere Verbesserung im Bereich Raffinerien & Marketing Chemie:Wesentlicher Beitrag aufgrund der guten Melaminnachfrage; Eingliederung der Polyfelt-Gruppe in Mrd ATS 1-9/98 1-9/97 +/- 1997 EBIT* 3,02 4,32 – 30% 5,76 EGT ** 3,04 4,06 – 25% 5,35 Periodenüberschuß 2,17 1,74 + 25% 2,27 Konzernumsatz 49,35 61,59 – 20% 83,03 (ohne Mineralölsteuer) Cash-flow aus der Betriebstätikeit 5,21 7,03 – 26% 8,00 Mitarbeiter 6.637 8.180 – 19% 7.934 * Earnings Before Interest and Tax ** Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Der Konzernumsatz sank, hauptsächlich bedingt durch niedrigere Rohölpreise und geringere Mengen im Tradinggeschäft im Bereich Raffinerien & Marketing (R & M), sowie den Verkauf des Kunststoffbereichs und die daraus resultierende Dekonsolidierung des PCD-Konzerns, um 20 % von 61,59 Mrd ATS auf 49,35 Mrd ATS. Auch der Bereich Exploration & Produktion (E & P) wurde vom deutlichen Rückgang der Rohölpreise getroffen. Der Betriebserfolg (EBIT, Earnings Before Interest and Tax) fiel um 30 % von 4,32 Mrd ATS auf 3,02 Mrd ATS. Dies ist vor allem auf die Dekonsolidierung des PCD-Konzerns per 1. Jänner 1998 und das deutlich niedrigere Ergebnis in E & P zurückzuführen. Sowohl die Chemie als auch R & M konnten verbesserte Ergebnisse verzeichnen, während das EBIT im Bereich Erdgas einen Rückgang aufwies. Die im EBIT enthaltenen Restrukturierungsaufwendungen sanken in den ersten neun Monaten auf 0,54 Mrd ATS (1-9/97: 0,68 Mrd ATS) und umfaßten das laufende Personalrestrukturierungsprogramm sowie die Reduktion des Rechenzinssatzes für die Ermittlung der Jubiläums- und Abfertigungsrückstellungen. Das positive Finanzergebnis von 0,02 Mrd ATS (1-9/97: negatives Ergebnis von 0,26 Mrd ATS) enthielt erstmals Erträge aus der Beteiliung in Borealis. Der 25 %ige Anteil an Borealis wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluß einbezogen und das daraus resultierende Ergebnis im Finanzergebnis ausgewiesen. Das EGT belief sich auf 3,04 Mrd ATS (1-9/97: 4,06 Mrd ATS). Die außerordentlichen Aufwendungen wurden deutlich auf 0,08 Mrd ATS (1-9/97: Aufwendungen von 1,15 Mrd ATS) verringert und ergaben sich zum Großteil aus der PCD-Borealis-Transaktion. Der Steueraufwand für Einkommen und Ertrag verringerte sich signifikant gegenüber Vorjahr. Der Periodenüberschuß stieg um 25 % auf 2,17 Mrd ATS (1-9/97: 1,74 Mrd ATS). Der Cash-flow aus der Betriebstätigkeit ging in den ersten neun Monaten von 7,03 Mrd ATS um 26% auf 5,21 Mrd ATS zurück, was vor allem auf den Abgang der PCD Gruppe und dem Rückgang des operativen Ergebnisses zurückzuführen ist. Weiters waren 1997 langfristige Rückstellungen für die Personalabbaupläne und Pensionspläne berücksichtigt worden. Folglich gingen die Cash earnings auf 4,45 Mrd ATS (1-9/97: 5,68 Mrd ATS) zurück. Beim Working Capital war aufgrund einer Zunahme der Lagerbestände und kurzfristiger Rückstellungen sowie einer Abnahme von Forderungen ein Rückgang von etwa 0,59 Mrd ATS zu verzeichnen. Die Bilanzsumme blieb mit 68,25 Mrd ATS (31.12.1997: 68,72 Mrd ATS) beinahe unverändert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 31 % (31.12.1997: 29 %) Die Zugänge zum Anlagevermögen seit Jahresbeginn beliefen sich auf 8,38 Mrd ATS (1-9/97: 5,76 Mrd ATS). Neben laufenden Projekten beinhalten diese Zugänge auch den Erwerb des 25 %igen Anteils an Borealis A/S. Die Finanzanlagen nahmen insgesamt um 3,19 Mrd ATS zu, während bei den Sachanlagen ein Rückgang um 2,45 Mrd ATS zu verzeichnen war. Die Nettoverschuldung hat weiter abgenommen und betrug zum 30. September 1998 1,89 Mrd ATS (31.12.1997: 3,03 Mrd ATS), was einem Verschuldungsgrad von etwa 9 % entspricht (31.12.1997:15 %). Zum Stichtag 30. September 1998 beschäftigte der OMV Konzern 6.637 Mitarbeiter, um 1.543 weniger als zum 30. September 1997; darin enthalten sind etwa 970 Mitarbeiter, die durch den Verkauf der PCD Gesellschaften im OMV-Stand nicht mehr geführt werden. Den vollständigen Bericht über die ersten neun Monate finden Sie im Internet: http://www.omv.com Wien, am 17. November 1998 Ende der Mitteilung