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Nordex SE Interim / Quarterly Report 2012

May 10, 2012

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Interim / Quarterly Report

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Zwischenbericht des Nordex-Konzerns zum 31. März 2012

Inhalt

  • Kennzahlen
  • Brief an die Aktionäre
  • Die Aktie

Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2012

  • Wirtschaftliches Umfeld
  • Geschäftsentwicklung
  • Ertragslage und Ergebnisentwicklung
  • Finanz- und Vermögenslage
  • Investitionen
  • Forschung und Entwicklung
  • Mitarbeiter
  • Risiko- und Chancenbericht
  • Prognosebericht
  • Ereignisse nach Abschluss der Berichtsperiode

Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2012

  • Konzernbilanz
  • Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
  • Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • Konzern-Kapitalflussrechnung
  • Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
  • Erläuterungen zum Konzern-Zwischenabschluss (IFRS)
  • Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte
  • Konzern-Segmentberichterstattung
  • Aktienbesitz der Organe
  • Finanzkalender/Impressum/Disclaimer

Kennzahlen

Ergebnisentwicklung 01.01.-
31.03.2012
01.01.-
31.03.2011
Umsatz EUR Mio. 198,3 183,1
Gesamtleistung EUR Mio. 191,1 192,3
EBITDA EUR Mio. -2,0 6,5
EBIT EUR Mio. -9,0 0,4
Cashflow¹ EUR Mio. 19,6 -5,8
Investitionen EUR Mio. 8,8 10,6
Konzernergebnis EUR Mio. -14,0 -1,8
Ergebnis je Aktie² EUR -0,19 -0,03
EBIT-Marge % -4,7 0,2
Umsatzrendite % -4,5 0,2
Bilanz 31.03.2012 31.12.2011
Bilanzsumme EUR Mio. 980,6 1.029,0
Eigenkapital EUR Mio. 362,3 376,6
Eigenkapitalquote % 37,0 36,6
Working Capital EUR Mio. 206,6 255,4
Mitarbeiter 01.01.-
31.03.2012
01.01.-
31.03.2011
Mitarbeiter Ø 2.540 2.603
Personalaufwand EUR Mio. 32,8 32,6
Umsatz je Mitarbeiter TEUR 78 70
Personalaufwandsquote % 17,2 17,0
Unternehmensspezifische Kennzahlen 01.01.-
31.03.2012
01.01.-
31.03.2011
Auftragseingang EUR Mio. 312,3 154,2
Anlagenbau Auslandsanteil % 85 91

¹ Veränderung der liquiden Mittel

² Auf Basis von durchschnittlich gewichtet 73,529 Millionen Aktien (2011: 66,920 Millionen Aktien)

der internationale Markt für Windenergie ist derzeit von vielen Herausforderungen, aber auch von einigen Chancen gekennzeichnet, die wir nutzen wollen. Aus diesem Grund haben wir die Nordex-Gruppe Ende des letzten Jahres in wesentlichen Bereichen reorganisiert und damit die Basis gelegt, um wieder nachhaltig profitabel zu arbeiten.

Ein wesentlicher Bestandteil der Reorganisation ist mit unserer strategischen Neuausrichtung verbunden, die wir im laufenden Geschäftsjahr konsequent fortsetzen. So haben wir die Entscheidung getroffen, Nordex auf sein profitables Kerngeschäft zu konzentrieren und uns bei einzelnen Unternehmensaktivitäten mit starken Partnern zu verbünden. Das fand in der Öffentlichkeit ein geteiltes Echo. So wurde insbesondere die Beendigung unserer Offshore-Aktivitäten kritisiert. Maßgeblich begründet ist dieser Schritt durch das Ziel, unsere Kräfte im Kerngeschäft "Onshore" zu bündeln und die strategischen und operativen Risiken zu minimieren. Denn derzeit ist nicht klar, ob und wann sich unsere Investitionen im Offshore-Bereich bezahlt gemacht hätten.

Andererseits sind im Onshore-Geschäft zahlreiche Wachstumsmärkte erkennbar. Der im ersten Quartal 2012 erzielte starke Auftragseingang unterstreicht dies eindrucksvoll. Potenziale für weiteren Zuwachs liegen sowohl im Binnenland etablierter Absatzregionen als auch in neuen Märkten in Osteuropa, Asien und Afrika. Deshalb konzentrieren sich die Arbeiten unserer Ingenieure jetzt auf die Entwicklung neuer Produkte, mit denen wir unsere gute Position an Land weiter festigen können.

Zudem arbeiten wir mit Nachdruck daran, eine gesunde Basis für unser Geschäft in Asien zu schaffen. Hier stehen wir in konstruktiven Verhandlungen um eine Partnerschaft mit einem staatseigenen Kraftwerksbetreiber, der uns den Zugang zum weltgrößten Teilmarkt für Windturbinen weiter öffnen kann.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Stärkung unserer Bilanz. Erste Schritte hierzu sind uns im Startquartal 2012 bereits gut gelungen. So stieg unsere Liquidität durch ein konsequentes Working-Capital-Management weiter auf nunmehr über EUR 230 Mio. an.

Wir halten an unserem Kurs für das laufende Jahr fest, in dem wir beim Umsatz um 10 % bis 20 % zulegen wollen. Diesem Ziel sind wir nach dem ersten Quartal ein gutes Stück näher gerückt. Grundlage hierfür ist der deutlich stärkere Auftragsbestand von aktuell fast EUR 840 Mio.

Der gesamte Führungskreis ist davon überzeugt, dass wir uns konsequent auf die profitablen Geschäftsfelder in unserer Industrie fokussieren müssen. Nordex hat viel Potenzial: gute Produkte, weitere Entwicklungsideen, sehr engagierte Mitarbeiter. So haben wir im Mai mit einer Gruppe von 25 Führungskräften einen Strategieprozess in Gang gesetzt, dessen Ziel es ist, uns mit einem klaren Profil noch stärker auf Kunden und Märkte auszurichten und gleichzeitig die Effizienz unserer Prozesse erheblich zu erhöhen.

Wir gehen davon aus, dass wir das laufende Geschäftsjahr operativ profitabel abschließen werden, und sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Jahren das gute Potenzial von Nordex heben können.

Mit freundlichen Grüßen Ihr

Jürgen Zeschky Vorsitzender des Vorstands

Die Aktie

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft im Berichtsjahr um 3,5 % wachsen. Damit hat der IWF seine Prognose aus dem Januar 2012 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Hierbei erwartet der IWF, dass das Wachstum im Wesentlichen in den Schwellenländern stattfindet. Diese werden um 5,7 % zulegen, dagegen sollte das Bruttoinlandsprodukt der entwickelten Staaten lediglich um 1,4 % steigen. Die Entwicklung in der Eurozone wird aufgrund der anhaltenden Schuldenkrise in den südlichen Ländern wie Italien, Spanien und Griechenland mit -0,3 % weiterhin als leicht rückläufig eingeschätzt. Insgesamt hat sich die Lage nach der Aufstockung des Euro-Rettungsschirms in Europa allerdings etwas entspannt. Aktuell ist der anhaltend hohe Ölpreis ein wesentlicher Risikofaktor für die Konjunktur und gilt in Europa als Treiber für die Inflationsrate in Höhe von 2,6 % im März.

Die weltweiten Börsenindizes starteten überwiegend positiv in das Jahr 2012. So schloss der DAX als wichtigster deutscher Börsenindex am 31. März 2012 bei 6.947 Punkten und damit um 17,8 % über dem Schlusskurs des Jahres 2011. Der Technologieindex der deutschen Börse TecDAX erreichte zum Ende des ersten Quartals einen Stand von knapp 790 Punkten, was einem Zuwachs von 15,3 % gegenüber dem Jahresende 2011 entspricht. Der RENIXX als globaler Aktienindex für Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien war hingegen um knapp 6 % rückläufig und sank zum Quartalsultimo auf knapp 227 Punkte.

Die Aktie der Nordex SE entwickelte sich im Berichtszeitraum ähnlich wie der TecDAX und notierte am 31. März 2012 mit EUR 4,53 um etwa 14,8 % über dem Jahresschlusskurs 2011 von EUR 3,95. Den höchsten Tagesschlusskurs verzeichnete die Nordex-Aktie am 6. Februar 2012 mit EUR 5,38, den Tiefstkurs am 5. Januar 2012 mit EUR 3,82.

Das durchschnittliche Handelsvolumen auf der elektronischen Handelsplattform Xetra betrug 393.339 Aktien und lag damit um knapp 30 % unter dem Jahresdurchschnitt 2011.

Die Gesellschaft präsentierte sich zu Jahresbeginn auf international besuchten Kapitalmarktkonferenzen und Veranstaltungen. Über die jüngste Entwicklung berichtete das Unternehmen zudem am 2. April 2012 im Rahmen einer Presse- und Analystenkonferenz in Frankfurt am Main.

Die Transparenz der Geschäftsentwicklung der Nordex SE wird darüber hinaus durch die kontinuierliche Analyse durch mehr als 15 Research-Institute sichergestellt. Informationen zur Nordex-Aktie sowie Nachrichten, Finanzberichte und Präsentationen zum Unternehmen werden auf der Internetseite der Nordex-Gruppe (www.nordex-online.com/de/investor-relations) zur Verfügung gestellt.

Entwicklung des Nordex-Aktienkurses vom 02.01.2012 bis zum 31.03.2012

Quellen: Deutsche Börse; IWR (Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien)

Aktionärsstruktur per 31.03.2012

Skion/momentum capital Streubesitz

Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2012

Wirtschaftliches Umfeld

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) wuchs die Weltwirtschaft zu Beginn des Jahres 2012 moderat, jedoch nicht in dem Maße wie 2011. Die anhaltende Staatsschuldenkrise in Europa sowie der unverändert hohe Ölpreis verhinderten insbesondere in den Industrieländern einen stärkeren Aufschwung.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Berichtszeitraum ihren Leitzinssatz unverändert bei 1 % belassen, und auch die Leitzinsen in den USA notierten weiterhin auf einem niedrigen Niveau von 0,25 %. Der Euro verteuerte sich im Berichtszeitraum leicht um knapp 3 % von USD 1,296 auf USD 1,334 je Euro und zeigte sich im ersten Quartal mit einem Tiefstkurs von USD 1,266 und einem Höchstkurs von USD 1,345 je Euro vergleichsweise volatil.

Das Strompreisniveau in Europa zog zunächst deutlich an und lag im Februar 2012 mit monatlichen Durchschnittspreisen von EUR 57,42/MWh (APX – Amsterdam Power Exchange) bzw. EUR 54,93/ MWh (EEX – European Energy Exchange in Leipzig) um 25,9 % bzw. 28 % über den Jahresschlusskursen von 2011. Im März sanken die Notierungen jedoch wieder deutlich auf EUR 44,69/MWh (APX) bzw. EUR 41,12/MWh (EEX).

Der Gaspreis in den USA als ein wesentlicher Investitionstreiber für neue Erzeugungskapazität sank im Berichtsquartal aufgrund des milden Winterwetters und der Erschließung neuer Quellen um weitere 28 % von USD 2,97/MMBtu (Millionen British Thermal Units) zu Jahresbeginn auf USD 2,13/MMBtu per Ende März 2012.

Die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau legte nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in den ersten beiden Monaten des Jahres um 9 % zu. Die Auftragseingänge waren gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres 2011 um 4 % rückläufig, wobei der deutsche Binnenmarkt um 9 % zurückging, während die Auslandsaufträge um lediglich 2 % sanken.

Nach Angaben von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) lag das Finanzierungsvolumen für Investitionen in erneuerbare Energien um 13 % unter dem Startquartal des Jahres 2011 bzw. um 30 % unter dem vierten Quartal 2011. Wesentliche Gründe hierfür sind die restriktiveren Finanzierungsbedingungen der Banken und Kreditinstitute sowie anhaltende Unsicherheiten bezüglich auslaufender bzw. sich ändernder Förderbedingungen für erneuerbare Energien. Diese Entwicklung spiegelt insgesamt wider, dass die Windenergiebranche zwar im Jahr 2012 – wie vom dänischen Beratungsund Research Unternehmen MAKE prognostiziert – deutlich um bis zu 23 % gegenüber 2011 zulegt, 2013 aber eine Wachstumspause einlegen wird, um dann mittelfristig moderat mit 6 % pro Jahr zu wachsen.

Geschäftsentwicklung

Nordex konnte sich dem oben erwähnten Nachfragerückgang entziehen und seine positive Entwicklung im Auftragseingang im ersten Quartal 2012 fortsetzen. Das Neugeschäft lag mit EUR 312,3 Mio. um 103 % über dem Vorjahreswert von EUR 154,2 Mio. – damit waren die ersten drei Monate 2012 das beste Startquartal für die Nordex SE seit drei Jahren. Die Aufträge entfallen dabei zu 100 % auf die Region Europa und teilen sich im Wesentlichen auf die Märkte Türkei (34 %), Großbritannien (22 %), Polen (18 %) und Frankreich (12 %) auf.

Der Konzernumsatz betrug in der Berichtsperiode EUR 198,3 Mio. (Vorjahreszeitraum: EUR 183,1 Mio.), was einer Steigerung um gut 8 % entspricht. Dieser Anstieg ist insbesondere der Entwicklung in Europa zu verdanken. Der Umsatzanteil in der Nordex-Stammregion stieg um 5 Prozentpunkte auf 85 %, während der Anteil des Amerika-Geschäfts mit 14 % nahezu konstant blieb (Vorjahreszeitraum: 15 %) und der des Geschäfts in Asien von 5 % auf knapp 1 % rückläufig war. Der Exportanteil lag bei etwa 85 % (Vorjahreszeitraum: 91 %). Etwa 14 % des Konzernumsatzes wurden dabei im Servicegeschäft erzielt.

Umsatz im Anlagenbau nach Regionen

01.01.- 01.01.-
31.03.2012 31.03.2011
% %
Europa 85 80
Amerika 14 15
Asien 1 5

Die Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen waren um EUR -7,2 Mio. rückläufig und lagen damit unter dem positiven Vorjahreswert von EUR 9,1 Mio. Somit ging die Gesamtleistung leicht um 0,6 % von EUR 192,3 Mio. auf EUR 191,1 Mio. zurück.

Die Produktionsleistung im Bereich der Turbinenmontage sank um 29,6 % auf 147,5 MW (erstes Quartal 2011: 209,5 MW), die Rotorblattproduktion lag mit 66,7 MW um knapp 20 % unter dem Vorjahreswert (erstes Quartal 2011: 83,2 MW). Darin spiegelt sich, dass die Unternehmensleitung anders als in den Vorjahren das Ziel verfolgte, zugunsten des Working Capital nur in geringem Umfang in die Vorfertigung von Projekten zu investieren, die erst in der zweiten Jahreshälfte realisiert werden.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2012 hat Nordex für seine Kunden weltweit 113,8 MW neue Leistung installiert. Dies entspricht einem Rückgang um 47,7 % gegenüber dem Vorjahreswert von 217,5 MW. Vom Gesamtvolumen der installierten Leistung entfielen gut 70 % auf die Region Europa, knapp 18 % auf Amerika und 12 % auf Asien.

01.01.- 01.01.-
31.03.2012 31.03.2011
MW MW
Turbinenmontage 147,5 209,5
davon USA 32,5 45,0
davon China 0 19,5
Rotorblattproduktion 66,7 83,2
davon China 0 21,5

Produktionsleistung – Output

Der Bestand fest finanzierter Aufträge belief sich zum Quartalsende auf EUR 837 Mio. und lag damit nochmals um knapp 20 % höher als zum letzten Bilanzstichtag am 31. Dezember 2011 (EUR 698 Mio.) und um 108 % über dem Vorjahreswert (erstes Quartal 2011: EUR 402 Mio.).

Ertragslage und Ergebnisentwicklung

Im Berichtszeitraum reduzierte sich die Bruttomarge auf 20,8 % (erstes Quartal 2011: 28,2 %). Wesentlicher Grund hierfür war die Abarbeitung von Projekten mit vergleichsweise geringeren Margen als Folge des anhaltenden Preisdrucks. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR -15 Mio. auf EUR -8,8 Mio., die Strukturkosten sanken um 9,7 % und lagen bei EUR -48,6 Mio. (erstes Quartal 2011: EUR 53,8 Mio.). Der Personalaufwand blieb mit EUR 32,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahreswert (erstes Quartal 2011: EUR 32,7 Mio.) nahezu konstant. Die kostenreduzierenden Wirkungen unseres im September 2011 gestarteten Reorganisationsprogramms werden sich erst im dritten Quartal 2012 deutlich zeigen können, da wir noch bis zum August 2011 den Personalbestand weiter erhöht hatten.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Berichtszeitraum mit EUR -9,0 Mio. (erstes Quartal 2011: EUR 0,4 Mio.) unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Nach Zinsen und Steuern verzeichnete Nordex einen Konzernverlust in Höhe von EUR -14,0 Mio. (erstes Quartal 2011: EUR -1,8 Mio.). Dabei stieg das Finanzergebnis auf EUR -5,1 Mio. (erstes Quartal 2011: EUR -3,1 Mio.).

Finanz- und Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag 31. März 2012 betrug die Eigenkapitalquote des Nordex-Konzerns 37,0 % (31. Dezember 2011: 36,6 %). Die Bilanzsumme lag bei EUR 980,6 Mio. und damit um 4,7 % unter dem Wert zum Jahresende 2011 (EUR 1.029,0 Mio.). Die flüssigen Mittel stiegen gegenüber dem Jahresende 2011 um knapp 9 % auf EUR 230,7 Mio. Der Vorratsbestand lag mit EUR 205,2 Mio. um 9,8 % unter dem Niveau des Vorjahressaldos (31. Dezember 2011: EUR 227,4 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen sanken um EUR 45,3 Mio. auf EUR 214,8 Mio., während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 7,8 % von EUR 109,7 Mio. auf EUR 101,1 Mio. rückläufig waren. Daraus resultiert ein gegenüber der Vorjahresperiode um knapp 40 % rückläufiges Working Capital in Höhe von EUR 206,6 Mio. (erstes Quartal 2011: EUR 342,4 Mio.). Die Working-Capital-Quote verbesserte sich damit deutlich auf 19,7 % (erstes Quartal 2011: 37,2 %).

Erfreulich war insbesondere die Wende beim Cashflow. Im Berichtszeitraum verbuchte der Konzern einen positiven operativen Cashflow von EUR 34,8 Mio. (erstes Quartal 2011: EUR -84,5 Mio.). Maßgeblich für diese Entwicklung war der Abbau des Working Capital aufgrund eines verbesserten Working-Capital-Managements.

Investitionen

Nordex investierte in der Berichtsperiode mit EUR 8,8 Mio. etwa 17 % weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (erstes Quartal 2011: EUR 10,6 Mio.) in Sachwerte und immaterielle Vermögensgegenstände. Der Schwerpunkt der Investitionen lag auf aktivierten Eigenleistungen in der Produktentwicklung (EUR 5,3 Mio.) sowie kumulierten EUR 1,7 Mio. für die Rotorblattfertigungen in Europa und in China.

Forschung und Entwicklung

Im Berichtszeitraum konzentrierte sich der Bereich Engineering auf die Entwicklung neuer Anlagen für das Onshore-Segment sowie auf die Entwicklung und Weiterentwicklung einzelner Systemkomponenten.

In der Leistungsklasse der 2,5-MW-Plattform lag der Fokus auf der kontinuierlichen Verbesserung der Anlageneffizienz. Dies betraf vor allem die Hauptkomponente Turm. Zur Steigerung der Marktattraktivität wurden für die Schwachwindturbine N117/2400 zwei neue Turmvarianten entwickelt: der 120-m-Stahlrohrturm und der 141-m-Hybridturm aus Beton- und Stahlelementen. Beide ermöglichen insbesondere die Erschließung von bewaldeten Binnenstandorten. Der zweite Schwerpunkt lag auf der Entwicklung des Nordex Anti-Icing-Systems zur Prävention von Eisbildung an den aerodynamisch wichtigen Stellen des Rotorblatts und damit zur deutlichen Steigerung des Anlagenertrags beim Einsatz in Kälteregionen.

Des Weiteren wurden auf Basis einer im Jahr 2011 abgeschlossenen Machbarkeitsstudie die Aktivitäten zur Weiterentwicklung des Onshore-Portfolios, speziell für die Windklassen IEC 1 und IEC 2, gestartet.

Das Engineering ist weiterhin eng in das unternehmensweite Kostensenkungsprogramm eingebunden. Um weitere Kostensenkungspotenziale zu heben, wurden Maßnahmen definiert und umgesetzt, die die Konstruktion der Anlagenkomponenten Turm, Maschinenhaus und Rotorblatt betreffen.

Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag sank die Zahl der Mitarbeiter im Vorjahresvergleich um 3,4 % auf 2.515 (31. März 2011: 2.603). Gegenüber dem Jahresendwert 2011 von 2.640 Mitarbeitern betrug der Rückgang infolge des im dritten Quartal 2011 gestarteten Reorganisationsprogramms 4,7 %. Der regionale Schwerpunkt lag dabei in Europa (-3,3 % im Vergleich zum ersten Quartal 2011) und in Asien (-8,1 % im Vergleich zum ersten Quartal 2011. Zum Ende des Berichtszeitraums waren knapp 78 % der Beschäftigten von Nordex in Europa tätig (31. März 2011: 78 %), in Asien waren es gut 14 % (31. März 2011: 15 %) und in den USA 8 % (31. März 2011: 7 %).

Risiko- und Chancenbericht

Im Berichtszeitraum haben sich im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2011 der Nordex SE ausführlich dargestellten Risiken der voraussichtlichen Entwicklung keine wesentlichen Änderungen ergeben. Zu beachten ist allerdings verstärkt das Gesetzesänderungsrisiko. So wurde zuletzt im Nordex-Zielmarkt Frankreich eine Überprüfung der Einspeisevergütung aufgrund fehlender Zustimmung der Europäischen Union angekündigt.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig nicht erkennbar.

Prognosebericht

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft gegenüber der Vorjahresprognose leicht um 0,2 % auf 3,5 % angehoben. Treiber der Dynamik sind allerdings die Schwellenländer, die um 5,7 % zulegen, während die Industrienationen lediglich um 1,4 % wachsen sollen.

Der ifo-Index als wesentlicher Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft hat sich zuletzt etwas abgeschwächt, signalisiert jedoch weiterhin ein leichtes Wachstum. Die Einkaufsmanagerindizes für den April deuten auf einen anhaltenden konjunkturellen Gegenwind in der Eurozone hin, der sich aus der Verschuldungsproblematik in einigen Mitgliedsländern ergibt. Zudem prognostiziert die EZB aufgrund der hohen Energie- und Kraftstoffpreise für das Jahr 2012 eine Inflationsrate von 2,7 % für die Volkswirtschaften der Eurozone.

Der VDMA erwartet für das Jahr 2012 für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau aufgrund der Wachstumsverlangsamung in den wesentlichen Abnehmerländern insgesamt eine Abschwächung der Konjunktur. Die Produktion wird sich daher konstant entwickeln und nicht weiter zulegen.

Das dänische Research- und Beratungsunternehmen MAKE Consulting prognostiziert für die Windenergiebranche für das Jahr 2012 ein Wachstum von rund 23 %, d. h., dass Kapazitäten in Höhe von 50 GW neu installiert werden. Getragen wird dieses Wachstum vor allem durch die Region Amerika, da allein in den USA aufgrund des auslaufenden Förderprogramms ein Zubau von rund 10- GW erwartet wird. Die auf den globalen Märkten insgesamt neu errichteten Kapazitäten entfallen dabei zu mehr als 96 % auf das Onshore-Segment.

Nordex erwartet für das Geschäftsjahr 2012 unverändert ein Wachstum im Umsatz auf EUR 1.000 Mio. bis EUR 1.100 Mio. sowie einen Auftragseingang in Höhe von EUR 1.000 Mio. bis EUR 1.100 Mio. Die Working-Capital-Quote soll sich nach Einschätzung des Unternehmens zum Jahresende 2012 auf rund 20 % belaufen.

Der Bestand fest finanzierter Aufträge stieg zum 31. März 2012 um 20 % auf EUR 837 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 698 Mio.). Hintergrund hierfür war die starke Entwicklung im Neugeschäft bei einem hohen Book-to-Bill-Quotienten von 1,6. Zudem hatte sich Nordex zum Bilanzstichtag weitere sogenannte bedingte Aufträge im Volumen von EUR 1,3 Mrd. gesichert. Bei diesen Liefervereinbarungen sind jedoch noch nicht alle Bedingungen erfüllt, um die Projekte unmittelbar umzusetzen.

Aufgrund der schwächeren unterjährigen Auslastung in den ersten beiden Quartalen geht das Management davon aus, mit steigenden Umsätzen in der zweiten Jahreshälfte den Turnaround zu realisieren. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern sollte auf 1 % bis 3 % stiegen, wobei das aktuell niedrige Preisniveau im Markt weiterhin für einen starken Margendruck sorgt.

Ereignisse nach Abschluss der Berichtsperiode

Am 10. April 2012 meldete Nordex den Abschluss eines Liefervertrags über zwölf Anlagen des Typs N90/2500 für den chinesischen Kraftwerksbetreiber Zhongmin Wind Power, eine Tochtergesellschaft der Fujian Investment Group. Das 30-MW-Projekt wird bis Ende 2012 nahe der Küste bei Zhongcuo entstehen. Es ist das erste kommerzielle Projekt mit der 2,5-MW-Plattform in China.

Am 12. April 2012 gab Nordex einen Auftrag über zehn Anlagen des neuen Turbinentyps N117/2400 von der VenSol Neue Energien GmbH und der Honold GmbH Windkraftanlagen bekannt, der im dritten Quartal final wirksam wird. Das 24-MW-Projekt "Zöschingen" im Nordwesten des Landkreises Dillingen wird bei Inbetriebnahme der größte Windpark Bayerns sein.

Am 13. April 2012 berichtete Nordex über den Auftragseingang von vier zusammenhängenden Projekten in den Niederlanden. Der Windpark "Kreekraksluis" mit einer Kapazität von 72,5 MW wird für die beiden niederländischen Energieversorger DELTA NV und Eneco NV sowie die privaten Betreiber Winvast BV und Scheldewind BV mit 29 Turbinen vom Typ N100/2500 ausgerüstet und bis Herbst 2013 errichtet. Drei der vier Aufträge hat Nordex bereits im Dezember 2011 erhalten, die letzten sechs Anlagen erfasste Nordex im März 2012 als Auftragseingang.

Am 18. April 2012 verkündete Nordex das Ende der Verhandlungen über die Einbringung der gesamten Offshore-Aktivitäten in ein Gemeinschaftsunternehmen. Die mit den Offshore-Aktivitäten verbundenen Sachwerte sollen kurz- bis mittelfristig an andere Interessenten veräußert werden, sodass sich Nordex wieder vollständig auf das Onshore-Segment konzentrieren wird.

Konzernbilanz

zum 31. März 2012

Aktiva 31.03.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
Flüssige Mittel 230.742 211.977
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen 214.827 260.078
Vorräte 205.198 227.422
Forderungen aus Ertragsteuern 0 276
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 21.229 22.744
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 40.584 37.719
Kurzfristige Aktiva 712.580 760.216
Sachanlagen 131.910 133.915
Geschäfts- oder Firmenwert 11.648 11.648
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 65.018 62.140
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 4.835 5.532
Finanzanlagen 5.209 5.289
Anteile an assoziierten Unternehmen 7.658 7.263
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 1.310 2.250
Sonstige langfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 313 4
Latente Steueransprüche 40.143 40.730
Langfristige Aktiva 268.044 268.771
Aktiva 980.624 1.028.987
Passiva 31.03.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.773 76.239
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 101.110 109.744
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 2.924 4.315
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 52.831 54.064
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 12.530 174.962
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 168.504 174.123
Kurzfristige Passiva 372.672 593.447
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.066 0
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 860 862
Sonstige langfristige Rückstellungen 17.966 21.941
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 170.677 14.762
Sonstige langfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 4.371 4.634
Latente Steuerschulden 15.689 16.788
Langfristige Passiva 245.629 58.987
Gezeichnetes Kapital 73.529 73.529
Kapitalrücklage 204.867 204.798
Sonstige Eigenkapitalbestandteile -10.530 -10.530
Fremdwährungsausgleichsposten 2.971 3.247
Konzernergebnisvortrag 103.318 103.318
Konzernergebnis -13.758 0
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens
zurechenbarer Anteil am Eigenkapital 360.397 374.362
Minderheitsgesellschafter 1.926 2.191
Eigenkapital 362.323 376.553
Passiva 980.624 1.028.987

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2012

01.01.2012 01.01.2011
- -
31.03.2012 31.03.2011
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 198.313 183.137
Bestandsveränderungen und andere
aktivierte Eigenleistungen -7.183 9.130
Gesamtleistung 191.130 192.267
Sonstige betriebliche Erträge 5.942 4.480
Materialaufwand -151.462 -138.098
Personalaufwand -32.843 -32.648
Abschreibungen -6.996 -6.105
Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.723 -19.494
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -8.952 402
Ergebnis aus der At-Equity-Bewertung -3 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -6 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 569 245
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.714 -3.298
Finanzergebnis -5.154 -3.053
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -14.106 -2.651
Ertragsteuern 122 817
Konzernverlust -13.984 -1.834
Davon entfallen auf:
Gesellschafter des Mutterunternehmens -13.758 -1.781
Minderheitsgesellschafter -226 -53
Ergebnis je Aktie (in Euro)
Unverwässert* -0,19 -0,03
Verwässert* -0,19 -0,03

*auf der Basis von durchschnittlich gewichtet 73,529 Millionen Aktien (im Vorjahr: 66,920 Millionen Aktien)

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2012

01.01.2012 01.01.2011
- -
31.03.2012 31.03.2011
TEUR TEUR
Konzernverlust -13.984 -1.834
Sonstiges Ergebnis
Unterschied aus der Währungsumrechnung -315 -1.808
Zinsswapgeschäfte 0 489
Latente Steuern 0 -147
Konzerngesamtergebnis -14.299 -3.300
Davon entfallen auf:
Gesellschafter des Mutterunternehmens -14.034 -3.106
Minderheitsgesellschafter -265 -194

Konzern-Kapitalflussrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2012

01.01.2012 01.01.2011
- -
31.03.2012 31.03.2011
TEUR TEUR
Laufende Geschäftstätigkeit:
Konzernverlust -13.984 -1.834
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 7.002 6.105
= Konzernverlust zzgl. Abschreibungen -6.982 4.271
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte 22.224 -1.703
+ Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen 45.251 1.587
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -8.634 -47.509
- Abnahme der erhaltenen Anzahlungen - passiv -9.990 -50.133
= Ein-/Auszahlung aus der Veränderung des Working Capital 48.851 -97.758
+ Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.515 865
-/+ Ab-/Zunahme der Pensionsrückstellungen -2 3
- Abnahme der Sonstigen Rückstellungen -5.208 -8.176
-/+ Ab-/Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -8.217 14.481
+ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 390 389
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -569 -245
+ erhaltene Zinsen 396 205
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.714 3.298
- gezahlte Zinsen -1.859 -2.818
- Ertragsteuern -122 -817
-/+ gezahlte/erstattete Steuern -80 74
+ Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen 940 1.706
= Aus-/Einzahlung aus der restlichen laufenden Geschäftstätigkeit -7.102 8.965
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 34.767 -84.522
Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens/
immateriellen Anlagevermögens 77 170
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen/
immaterielle Anlagevermögen -8.833 -10.578
+ Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 74 38
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -397 0
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -9.079 -10.370
Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aufgrund von Kapitalerhöhungen 0 53.278
+ Aufnahme Bankkredite 0 35.859
- Rückzahlung Bankkredite -6.053 0
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.053 89.137
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 19.635 -5.755
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 211.977 141.050
- Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestands -870 -1.413
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode
(Flüssige Mittel gemäß Konzernbilanz) 230.742 133.882

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Gezeich Kapital Sonstige Fremd
netes rücklage Eigen währungs
Kapital kapital ausgleichs
bestand posten
teile
TEUR TEUR TEUR TEUR
01.01.2012 73.529 204.798 -10.530 3.247
Bilanzierung des Mitarbeiteraktienoptionsprogramms 0 69 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 -276
Konzernverlust 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis
Unterschied aus der Währungsumrechnung 0 0 0 -276
31.03.2012 73.529 204.867 -10.530 2.971
Konzern Konzern Den Gesell Minderheits Summe
ergebnis ergebnis schaftern des gesell Eigen
vortrag Mutter schafter kapital
unterneh
mens zu
rechenbarer
Anteil am
Eigen
kapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
01.01.2012 103.318 0 374.362 2.191 376.553
Bilanzierung des Mitarbeiteraktienoptionsprogramms 0 0 69 0 69
Konzerngesamtergebnis 0 -13.758 -14.034 -265 -14.299
Konzernverlust 0 -13.758 -13.758 -226 -13.984
Sonstiges Ergebnis
Unterschied aus der Währungsumrechnung 0 0 -276 -39 -315
31.03.2012 103.318 -13.758 360.397 1.926 362.323

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Gezeich
netes
Kapital
Kapital
rücklage
Andere
Gewinn
rück
lagen
Cash-Flow
Hedge
(Zinsswap)
Sonstige
Eigen
kapital
bestand
teile
Fremd
währungs
ausgleichs
posten
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
01.01.2011 66.845 158.080 30.997 -502 -10.530 4.332
Kapitalerhöhung 6.684 46.594 0 0 0 0
Bilanzierung des Mitarbeiteraktienoptionsprogramms 0 293 0 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 342 0 -1.667
Konzernverlust 0 0 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis
Unterschied aus der Währungsumrechnung 0 0 0 0 0 -1.667
Zinsswapgeschäfte 0 0 0 489 0 0
Latente Steuern 0 0 0 -147 0 0
Einstellung Konzernergebnis in den
Konzernergebnisvortrag 0 0 0 0 0 0
31.03.2011 73.529 204.967 30.997 -160 -10.530 2.665
Konzern
ergebnis
vortrag
Konzern
ergebnis
Den Gesell
schaftern des
Mutter
unterneh
mens zu
rechenbarer
Anteil am
Eigen
kapital
Minderheits
gesell
schafter
Summe
Eigen
kapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
01.01.2011 97.974 20.875 368.071 2.764 370.835
Kapitalerhöhung 0 0 53.278 0 53.278
Bilanzierung des Mitarbeiteraktienoptionsprogramms 0 0 293 0 293
Konzerngesamtergebnis 0 -1.781 -3.106 -194 -3.300
Konzernverlust 0 -1.781 -1.781 -53 -1.834
Sonstiges Ergebnis
Unterschied aus der Währungsumrechnung 0 0 -1.667 -141 -1.808
Zinsswapgeschäfte 0 0 489 0 489
Latente Steuern 0 0 -147 0 -147
Einstellung Konzernergebnis in den
Konzernergebnisvortrag 20.875 -20.875 0 0 0
31.03.2011 118.849 -1.781 418.536 2.570 421.106

Erläuterungen zum Konzern-Zwischenabschluss (IFRS)

zum 31. März 2012

I. Allgemein

Der nicht geprüfte und keiner prüferischen Durchsicht unterzogene verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Nordex SE und ihrer Tochtergesellschaften für die ersten drei Monate zum 31. März 2012 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie von der EU übernommen wurden, erstellt. Dabei wurden alle zum 31. März 2012 gültigen IFRS und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee beachtet. Darüber hinaus wurde der vom International Accounting Standards Committee (IASC) veröffentlichte IAS 34 Zwischenberichterstattung beachtet.

Der vorliegende Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 zu lesen. Nähere Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden sich im Anhang des Konzernabschlusses. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 ist im Internet unter www.nordex-online.com im Bereich Investor Relations abrufbar.

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 enthaltenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gelten, soweit nicht explizit auf Änderungen hingewiesen wird, auch für den Zwischenabschluss zum 31. März 2012.

Die Darstellung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Geschäftsergebnisse für die ersten drei Monate 2012 sind nicht zwangsläufig ein Indikator für die für das Gesamtjahr zu erwartenden Ergebnisse. Während des Geschäftsjahres unregelmäßig anfallende Aufwendungen werden in der Zwischenberichterstattung nur insoweit berücksichtigt bzw. abgegrenzt, wie die Berücksichtigung bzw. Abgrenzung auch zum Ende des Geschäftsjahres angemessen wäre.

Der Zwischenabschluss wurde in der Konzernwährung Euro erstellt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Kurzfristige Aktiva

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31. März 2012 EUR 71,4 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 77,8 Mio.). In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren am 31. März 2012 Wertberichtigungen in Höhe von EUR 4,1 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 4,8 Mio.) enthalten.

Von den künftigen Bruttoforderungen aus Fertigungsaufträgen in Höhe von EUR 728,1 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 834,3 Mio.) wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von EUR 584,7 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 652,0 Mio.) aktivisch abgesetzt. Darüber hinaus sind unter den sonstigen kurzfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten erhaltene Anzahlungen in Höhe von EUR 112,3 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 122,3 Mio.) ausgewiesen.

Langfristige Aktiva

Die Entwicklung der langfristigen Aktiva ist in der Übersicht Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte (s. u.) dargestellt. Zum 31. März 2012 standen Investitionen in Höhe von EUR 8,8 Mio. Abschreibungen in Höhe von EUR 7,0 Mio. gegenüber. Die Zugänge betreffen mit EUR 5,3 Mio. aktivierte Entwicklungsaufwendungen und mit EUR 1,8 Mio. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.

Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen im Wesentlichen voraussichtlich nutzbare inländische körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge.

Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangs Zugänge Abgänge Umgliede Fremdwäh Endbestand
bestand rung rung
01.01.2012 31.03.2012
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 82.298 59 4 38 -755 81.636
Technische Anlagen und Maschinen 63.179 743 7 933 -420 64.428
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.745 820 243 -43 -223 42.056
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.384 1.771 0 -928 -56 9.171
Summe Sachanlagen 195.606 3.393 254 0 -1.454 197.291
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 16.149 0 0 0 0 16.149
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 99.139 5.297 4.236 0 0 100.200
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 24.780 143 9 0 -90 24.824
Summe immaterielle Vermögenswerte 140.068 5.440 4.245 0 -90 141.173
Abschreibungen Buchwert
Anfangs
bestand
Zugänge Abgänge Um
gliederung
Fremd
währung
Endbestand
01.01.2012
TEUR
TEUR TEUR TEUR 31.03.2012
TEUR
31.03.2012
TEUR
31.12.2011
TEUR
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 14.810 806 1 27 -67 15.575 66.061 67.488
Technische Anlagen und Maschinen 25.025 1.854 3 1 -172 26.705 37.723 38.154
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.856 1.508 166 -28 -69 23.101 18.955 19.889
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0 9.171 8.384
Summe Sachanlagen 61.691 4.168 170 0 -308 65.381 131.910 133.915
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 4.501 0 0 0 0 4.501 11.648 11.648
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 36.999 2.036 3.853 0 0 35.182 65.018 62.140
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 19.248 792 9 0 -42 19.989 4.835 5.532
Summe immaterielle Vermögenswerte 60.748 2.828 3.862 0 -42 59.672 81.501 79.320

Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte

Kurzfristige Passiva

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen mit EUR 25,1 Mio. auf von Tochtergesellschaften in China in Anspruch genommene Barkreditlinien sowie auf einen im November 2009 abgeschlossenen Konsortialkredit zur Finanzierung der Rotorblattproduktion in Rostock mit EUR 8,4 Mio. Darüber hinaus werden hier Avalgebühren in Höhe von EUR 1,3 Mio. ausgewiesen.

Langfristige Passiva

Unter den langfristigen Passiva wird im Wesentlichen die von der Nordex SE Mitte April 2011 mit einem Emissionsvolumen von EUR 150,0 Mio. begebene Unternehmensanleihe ausgewiesen. Die Anleihe ist mit einem festen Zins von 6,375 % p. a. und einer Laufzeit von fünf Jahren ausgestattet. Der anfängliche Ausgabepreis lag bei 99,841 %. Weitere langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 36,1 Mio. stammen aus dem Konsortialkredit.

Für alle bestehenden Kreditlinien/Darlehen bestanden im Jahr 2011 einheitliche und abgestimmte Non-Financial und Financial Covenants wie Leverage (Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA), Interest Cover (Verhältnis von EBITDA zum Zinsaufwand) und Equity Ratio (Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme abzüglich Flüssige Mittel), deren Einhaltung quartalsweise an die jeweiligen Banken zu berichten war. Für 2012 wurden die unterjährig einzuhaltenden Bestimmungen der Kreditverträge aufgrund von am 17. und am 22. Februar 2012 getroffenen Vereinbarungen mit den an der syndizierten Kreditlinie und an dem Konsortialkredit beteiligten Banken neu definiert. Die in den ersten drei Quartalen 2012 einzuhaltenden Covenants umfassen neben der Equity Ratio auch Auftragseingang und EBITDA. Im vierten Quartal 2012 gelten wieder die für 2011 vereinbarten Covenants mit erhöhten Wertobergrenzen. Eine Kündigung der bestehenden Finanzierungen seitens der Kreditinstitute ist nur aus außerordentlichen Gründen möglich, hierzu gehört die Verletzung der Financial Covenants.

Eigenkapital

Hinsichtlich der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Darstellung in der Eigenkapitalveränderungsrechnung der Nordex-Gruppe (siehe S.17/18) verwiesen.

III. Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Regionen:

01.01.- 01.01.-
31.03.2012 31.03.2011
EUR Mio. EUR Mio.
Europa 169,3 144,4
Amerika 27,8 28,9
Asien 1,2 9,8
Gesamt 198,3 183,1

Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen

Die Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen belaufen sich für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2012 auf insgesamt -7,2 Mio. (erste drei Monate des Geschäftsjahres 2011: EUR 9,1 Mio.). Neben einer Bestandsverringerung in Höhe von EUR 12,7 Mio. (erste drei Monate des Geschäftsjahres 2011: Bestandserhöhung in Höhe von EUR 3,4 Mio.) wurden Eigenleistungen von EUR 5,5 Mio. (erste drei Monate des Geschäftsjahres 2011: EUR 5,7 Mio.) aktiviert.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Schadenersatz und Versicherungsentschädigungen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von EUR 151,5 Mio. (erste drei Monate des Geschäftsjahres 2011: EUR 138,1 Mio.) setzt sich zusammen aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie aus Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden im Wesentlichen Aufwendungen für Bauteile und Energie ausgewiesen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren u. a. aus fremdbezogenen Frachten, Auftragsrückstellungen, Provisionen und Fremdleistungen für die Auftragsabwicklung.

Personalaufwand

Der Personalaufwand lag in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2012 bei EUR 32,8 Mio. nach EUR 32,6 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Personalstand sank zum 31. März 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt von 2.603 um 88 Mitarbeiter auf 2.515.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Reisekosten, Beratungs-, Rechts- und Prüfungskosten sowie Mieten und Pachten.

IV. Segmentberichterstattung

Die Aktivitäten der Nordex-Gruppe erstrecken sich auf die Entwicklung, die Produktion, den Service und den Vertrieb von Windenergieanlagen. Neben der Entwicklung und der Produktion werden zur Unterstützung des Vertriebs Vorleistungen für die Projektentwicklung erbracht, entsprechende Rechte erworben und die Infrastruktur geschaffen, um Windenergieanlagen an geeigneten Standorten zu errichten. Bei der Nordex-Gruppe handelt es sich im Wesentlichen um ein Einproduktunternehmen.

Über die Geschäftssegmente wird in einer Art und Weise berichtet, die mit der internen Berichterstattung an den Hauptentscheidungsträger übereinstimmt. Als Hauptentscheidungsträger wurde der Vorstand der Nordex SE ausgemacht. Es wurden drei berichtspflichtige Segmente identifiziert, die sich bezüglich der geografischen Märkte unterscheiden und eigenständig geführt werden. Die Nordex SE übt dabei eine reine Holding-Funktion aus und wurde von daher keinem der Segmente zugeordnet.

Die interne Berichterstattung basiert auf den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Konzernabschlusses. Die Segmentumsätze beinhalten sowohl die Umsätze mit Dritten (Außenumsätze) als auch die Umsätze der Segmente untereinander (Innenumsätze). Die Festsetzung der Preise für Lieferungen zwischen den einzelnen Segmenten erfolgt unter Beachtung des Arm's-Length-Prinzips. Die Außenumsätze umfassen grundsätzlich die Umsätze nach dem Bestimmungsort der Verkäufe. Die Segmentergebnisse sind entsprechend den Außenumsätzen konsolidiert dargestellt. Die Überleitung der Segmentergebnisse auf das Betriebsergebnis (EBIT) sowie des Segmentvermögens auf das Unternehmensvermögen ist in der folgenden Übersicht dargestellt.

Europa Asien Amerika
Q1/2012 Q1/2011 Q1/2012 Q1/2011 Q1/2012 Q1/2011
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 166.209 151.540 1.216 9.766 27.840 28.946
Abschreibungen -5.343 -4.244 -310 -415 -597 -491
Zinserträge 155 218 72 16 0 2
Zinsaufwendungen -465 -207 -432 -352 -673 -477
Ertragsteuern 140 -7.301 22 -207 9 -41
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT); Segmentergebnis 5.071 6.911 -2.949 920 -4.943 759
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 12.199 8.625 1.233 614 236 937
Liquide Mittel 11.635 14.372 17.892 9.198 29.275 1.588

Konzern-Segmentberichterstattung

Zentraleinheiten Konsolidierung Konzern gesamt
Q1/2012 Q1/2011 Q1/2012 Q1/2011 Q1/2012 Q1/2011
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 0 0 3,048 -7.115 198.313 183.137
Abschreibungen -746 -955 0 0 -6.996 -6.105
Zinserträge 1.350 283 -1.008 -274 569 245
Zinsaufwendungen 5.152 -2.536 1.008 274 -5.714 -3.298
Ertragsteuern -49 8.366 0 0 122 817
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT); Segmentergebnis 1.656 2.511 -7.787 -10.699 -8.952 402
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 6 403 -4.841 0 8.833 10.579
Liquide Mittel 171.940 108.724 0 0 230.742 133.882

V. Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen bzw. Personen

Nahestehende
Unternehmen
bzw. Personen
Unter
nehmen
Sach
verhalt
Ausstehende
Salden
Ausstehende
Salden
Betrag der
Geschäfts
vorfälle
Betrag der
Geschäfts
vorfälle
Forderungen
(+)/
Verbindlich
keiten (-)
Forderungen
(+)/
Verbindlich
keiten (-)
31.03.2012 31.03.2011 01.01.-
31.03.2012
01.01.-
31.03.2011
TEUR TEUR TEUR TEUR
Carsten Risvig
Pedersen*
Welcon A/S
(vormals
Skykon Give
Turm
lieferant
A/S) -2.486 -1.281 6.143 3.964

*Mitinhaber, Welcon A/S (vormals Skykon Give A/S)

Hamburg, im Mai 2012

Vorsitzender Vorstand Vorstand Vorstand des Vorstands

Dr. J. Zeschky L. Krogsgaard B. Schäferbarthold Dr. M. Sielemann

Aktienbesitz der Organe

Den Organmitgliedern waren zum 31. März 2012 Nordex-Aktien wie folgt zuzurechnen:

Name Organstellung Aktien
Jan Klatten Aufsichtsrat 18.382.000 über eine Beteiligung an der momentum
capital Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und
der Ventus Venture Fund GmbH & Co. Beteiligungs
KG
Carsten Risvig
Pedersen
Aufsichtsrat 372.100 über eine 50 %ige Beteiligung an der
CJ Holding ApS**
Thomas Richterich Vorstandsvorsitzender* 545.734 direkt

* Chief Executive Officer/Vorsitzender des Vorstands bis 29. Februar 2012

** Die CJ Holding ApS ist die Obergesellschaft der Nordvest A/S.

Auf die Vorstände entfallen in Summe Aktienoptionen an der Nordex SE in Höhe von 150.000 Stück.

Finanzkalender 2012

15. Mai 2012 Zwischenbericht zum ersten Quartal 2012
Telefonkonferenz
5. Juni 2012 Hauptversammlung, Rostock
14. August 2012 Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2012
Telefonkonferenz
13. November 2012 Zwischenbericht zum dritten Quartal 2012
Telefonkonferenz

Impressum

Herausgeber Gestaltung und Satz Nordex SE EGGERT GROUP, Düsseldorf Investor Relations Langenhorner Chaussee 600 Fotografie Telefon +49 40 30030-1000 Telefax +49 40 30030-1101 www.nordex-online.com

22419 Hamburg Dominik Obertreis, Althütte-Waldenweiler

Disclaimer

Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, das Geschäft und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Nordex-Konzerns beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine Aussagen, die Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, und werden mitunter durch die Verwendung der Begriffe "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussehen", "annehmen" und ähnliche Formulierungen kenntlich gemacht. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen der Gesellschaft und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlich erreichte Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser dieses Zwischenberichts werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie kein unangemessenes Vertrauen in diese zukunftsgerichteten Aussagen setzen sollten, die nur zum Datum dieses Zwischenberichts Gültigkeit haben. Die Nordex SE beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.