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Nordex SE

Earnings Release May 11, 2020

309_10-q_2020-05-11_6bbf5eb6-1187-4b0a-8cf7-a7e7b5ed9a61.pdf

Earnings Release

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Q1 2020

NORDEX GROUP ZWISCHENBERICHT FÜR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2020

KENNZAHLEN IM ÜBERBLICK

Kennzahlen Nordex Group

01.01. –31.03.2020 01.01. –31.03.2019 Veränderung
964,6 398,9 141,8%
1.021,5 583,6 75,0%
13,1 3,3 297,0%
–23,7 –30,4 n / a
–56,9 –76,3 n / a
37,3 22,0 69,5%
–38,0 –35,0 n / a
–0,36 –0,36 n / a
1,4 0,8 0,6 PP
–7,5 –1,5 –6,0 PP
4.092,4 4.002,8 2,2%
707,4 745,4 –5,1%
17,3 18,6 –1,3 PP
7.496 5.978 25,2%
89,7 85,0 5,5%
9,3 21,3 –12,0 PP
1.184,6 810,2 46,2%
899,2 260,9 244,7%

1 Ergebnis je Aktie = auf der Basis von durchschnittlich gewichtet 106,681 Millionen Aktien (i.V.: 96,982 Millionen Aktien)

INHALT

An unsere Aktionäre Konzernzwischenlagebericht

02 Brief an die Aktionäre 04 Konzernzwischenlagebericht zum 31. März 2020

Konzernzwischenabschluss

  • 10 Konzern-Bilanz
  • 12 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
  • 13 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • 14 Konzern-Kapitalflussrechnung
  • 16 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Weitere Informationen

  • 40 Versicherung der gesetzlichen Vertreter
  • 41 Finanzkalender,Impressum und Kontakt

Konzernanhang

20 Konzernanhang Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2020

BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

JOSÉ LUIS BLANCO

Vorsitzender des Vorstands

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

seit mehreren Wochen bestimmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie den Alltag in Europa und vielen Regionen weltweit. Davon betroffen ist mit der gesamten Windenergiebranche auch die Nordex Group. Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, die Gesundheit unserer Mitarbeiter und unserer Geschäftspartner sicherzustellen. Gleichzeitig arbeiten wir Hochdruck daran, unsere Lieferkette und unsere Produktion aufrechtzuhalten, um die Projekte unserer Kunden trotz aller Unwägbarkeiten so gut wie möglich abzuarbeiten.

Dass die Windenergie heute mehr denn je gebraucht wird, zeigt die trotz dieser Umstände weiterhin hohe Nachfrage unserer weltweiten Kunden. Im ersten Quartal 2020 haben wir einen Auftragseingang von 1,6 Gigawatt verbucht. Dies ist inzwischen das zehnte Quartal in Folge in dieser Größenordnung. Der Anteil unserer neuen Turbinen-Baureihe Delta4000 hat sich über die Quartale kontinuierlich erhöht und macht im ersten Quartal nun 85 Prozent der Aufträge aus. Dies unterstreicht die globale Einsatz- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Produktportfolios, die internationale Aufstellung unseres Unternehmens zahlt sich weiter aus.

Einen weiteren wichtigen Baustein zur Absicherung des geplanten Wachstums haben wir im April erzielt: Die Nordex Group hat ihre durch ein internationales Konsortium von 21 Banken und Versicherungen gestellte Garantiekreditlinie in Höhe von 1,21 Mrd. Euro bis April 2023 verlängert. Damit können wir auch weiterhin unseren Kunden eine Absicherung ihrer internationalen Projekte mit den im Projektgeschäft üblichen Bankgarantien in den jeweiligen Hauptwährungen anbieten. Mit der erneuerten Garantiekreditlinie ist gleichzeitig auch das letzte bedeutende Finanzinstrument der Nordex Group nun ESG-gebunden und somit als nachhaltig zertifiziert. Wir profitieren damit von der Präferenz vieler Institutionen für nachhaltige Investments.

Mit einem Umsatz von rund 965 Mio. Euro und einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 13 Mio. Euro sind wir hinsichtlich der Ergebnisse wie erwartet in das Jahr gestartet. Allerdings haben sich die Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung von COVID-19 weltweit immer weiter ausgebreitet und auch die Nordex Group mit den ersten Werkschließungen in Indien, Spanien und Mexiko in den letzten Märztagen erfasst. Seitdem kommt es immer wieder zu Unterbrechungen und Anpassungen im operativen Geschäft, vor allem in der Beschaffung, der Produktion und der Projektabwicklung. Dadurch, dass die Beeinträchtigungen weiter andauern und für Unsicherheit sorgen, ist es für uns sehr schwierig, mögliche Konsequenzen auf unser Geschäft zuverlässig und realistisch abzuschätzen. Darum haben wir uns entschieden, die am 24. März im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichte und mit einem COVID-19-Vorbehalt versehene Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzunehmen. Die Voraussetzungen für eine realistische und verlässliche Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung der Nordex Group sind aktuell nicht mehr gegeben. Sobald dies möglich ist, werden wir Ihnen einen neuen Ausblick geben.

Unser gesamtes Nordex-Team stellt sich den aktuellen Herausforderungen und nimmt diese Aufgaben mit hoher Motivation und Leistungsbereitschaft an.

Für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit danken wir Ihnen.

Mit besten Grüßen José Luis Blanco

Vorsitzender des Vorstands

Hamburg, im Mai 2020

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT ZUM 31. MÄRZ 2020

BRANCHENUMFELD

Durch die COVID-19-Pandemie, die im Dezember 2019 als lokaler Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China begann, und die weltweiten staatlichen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung entstehen für die Windindustrie zahlreiche operative Herausforderungen. So werden etwa Produktionsstätten temporär geschlossen, beim Transport kann es zu erheblichen Verzögerungen kommen, die Reisefreiheit von Personen innerhalb und zwischen Staaten ist teilweise eingeschränkt und allgemein beeinträchtigt das erforderliche "Social Distancing" die Effizienz vieler Prozesse. Durch die komplexen globalen Lieferketten in der Windindustrie wirken sich auch geographisch und zeitlich begrenzte Hindernisse in relevanten Regionen global aus.

Die Branchenanalysten von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) schätzen, dass sich die Errichtung von Windparks durch die Corona-Pandemie um durchschnittlich zwei bis drei Monate verzögert. Dies gilt für das Basisszenario einer einzigen Welle der Pandemie. BNEF verringerte im "1Q 2020 Global Wind Market Outlook" die Prognose für die weltweiten Errichtungen von Windenergieanlagen im Jahr 2020 auf 66,4 GW. Verglichen mit der Prognose aus dem vierten Quartal 2020 ist dies eine Reduzierung um 12 %. Für den Bereich Onshore-Wind ergibt sich damit jedoch noch immer ein Wachstum der Installationen von 53,3GW im Jahr 2019 auf prognostizierte 60,4 GW im Jahr 2020. BNEF geht davon aus, dass die verzögerten Projekte weitgehend 2021 realisiert werden. Damit wird nun ein Volumen von insgesamt 73,0GW erwartet, das nun 17% über der vorherigen Prognose liegt. Für die Installationen an Land wird ein Volumen von 64,0 GW im Jahr 2021 erwartet. Regional erwartet BNEF den größten Einfluss der Pandemie im laufenden Jahr auf die Errichtungen in Europa und den USA.

Die Nordex Group konnte im ersten Quartal 2020 die Anzahl der neu installierten Windenergieanlagen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum deutlich erhöhen und hat damit auch eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie spiegeln sich noch nicht in den Finanzkennzahlen des ersten Quartals 2020 wider. Seit etwa Anfang April sind allerdings weltweit erhebliche Auswirkungen der Pan-

demie auf die Branche insgesamt sowie auch auf den Geschäftsbetrieb der Nordex Group zu verzeichnen. Hierauf reagiert das Unternehmen mit einem genauen Monitoring der Situation und entschlossenen Gegenmaßnahmen. Da eine quantitative Einschätzung der Auswirkungen der Pandemie auf den Geschäftsverlauf im

Zunächst ergeben sich kurz- und mittelfristige operative Beeinträchtigungen der Windindustrie durch die Corona-Pandemie. Es könnten sich die allgemeinwirtschaftlichen Folgen mit einer weltweiten Rezession auch auf die Windindustrie auswirken. Negative Folgen für den Windsektor sieht BNEF in einer aktuellen Einschätzung im Wesentlichen in Verzögerungen bei der Umsetzung von umwelt- bzw. energiepolitischen Maßnahmen ("Green Policy"), z. B. durch die Verschiebung von geplanten Auktionen. Demgegenüber plädiert die Internationale Energieagentur (IEA) dafür, erneuerbare Energien in den Mittelpunkt von Konjunkturmaßnahmen zur Erholung der Wirtschaft zu stellen. Gleichzeitig rechnet die IEA für das Jahr 2020 damit, dass bei einem weltweiten Rückgang der Stromnachfrage um 5 % die erneuerbaren Energien als einzige Energiequelle ihre Stromproduktion erhöhen können.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Jahr 2020 gegenwärtig nicht möglich ist, wurde die mit einem COVID-19-Vorbehalt versehene Prognose für das laufende Jahr zurückgenommen.

Die Kundennachfrage war auch in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit Aufträgen über 1,6 Gigawatt (GW) hoch. Insbesondere aus Europa erhielt die Nordex Group eine Vielzahl an Aufträgen für die Windturbinen der Delta4000-Baureihe.

SEGMENTENTWICKLUNG

Eckdaten zur Segmententwicklung

Projekte Service Konzern
EUR Mio. Q1 2020 Q1 2019 Q1 2020 Q1 2019 Q1 2020 Q1 2019
Auftragseingang 1.184,6 810,2 139,4 79,5 1.324,0 889,6
Auftragsbestand 5.819,9 4.413,8 2.624,5 2.218,3 8.444,4 6.632,1
Umsatz 862,6 312,3 102,0 87,4 964,6 398,9 1
EBIT 3,1 10,9 18,4 14,4 –23,7 –30,4 2

1 Nach nicht zugeordneten Umsatzerlösen sowie Intrasegment-Konsolidierung

2 Nach nicht zugeordneten Erträgen und Aufwendungen sowie Intrasegment-Konsolidierung

In der Segmentberichterstattung werden Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge, die den beiden Segmenten "Projekte" und "Service" nicht eindeutig zugeordnet werden können, separat als "nicht zugeordnet" ausgewiesen. Die vollständige Segmentberichterstattung findet sich im Anhang ab S. 20.

AUFTRAGSENTWICKLUNG

Der Auftragseingang der Nordex Group im Segment Projekte erhöhte sich im ersten Quartal 2020 um 46,2% auf EUR 1.184,6 Mio. (Q1 2019: EUR 810,2 Mio.). Die Nennleistung der bestellten Turbinen lag bei 1.643,9MW (Q1 2019: 1.035,1 MW). Damit ergab sich ein durchschnittlicher Preis je Megawatt Leistung (ASP) von EUR 0,72 Mio. /MW, der auf dem Niveau des Gesamtjahrs 2019 von EUR 0,71 Mio./MW liegt. Die Neuaufträge im Berichtszeitraum kamen aus 13 Ländern in den Regionen Europa (79%) und Lateinamerika (21%). Die größten Einzelmärkte waren dabei Norwegen, Chile und Großbritannien. 85% der beauftragten Turbinen entfielen auf die Delta4000-Baureihe. Dabei kommt die 5-MW-Turbine des Typs N149 / 5.X aus der Delta4000-Baureihe im norwegischen 400-MW-Windpark "Oyfjellet" erstmals bei einem Projekt dieser Größe zum Einsatz.

Der Auftragsbestand des Segments Projekte lag Ende März 2020 mit EUR 5.819,9 Mio. um 31,9 % über dem Vorjahresquartal (Q1 2019: EUR 4.413,8 Mio.). Auf Europa entfielen dabei 58 % des Auftragsbuchs, auf Lateinamerika 18 %, auf Nordamerika 16 % und auf den Rest der Welt 8 %. Die Book-to-Bill-Quote (Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzrealisierung im Segment Projekte) lag für das erste Quartal 2020 bei 1,37 (Q1 2019: 2,59) und zeigte damit weiterhin steigende Umsätze in der Zukunft an.

Das Segment Service erhielt im ersten Quartal 2020 Aufträge im Wert von EUR 139,4 Mio., das entspricht einem Anstieg von 75 % gegenüber der Vorjahresperiode (Q1 2019: 79,5 Mio.). Der Auftragsbestand des Segments Service lag zum 31. März 2020 mit EUR 2.624,5 Mio. um 18,3 % über dem Vorjahresstichtag (31. März 2019: EUR 2.218,3 Mio.). Per 31. März 2020 betreute die Serviceorganisation 8.054 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 20,6 GW (31. März 2019: 7.680 Windenergieanlagen mit insgesamt 19,1GW Leistung).

PRODUKTION UND INSTALLATIONEN

Produktionsleistung

Turbinen (MW) Rotorblätter (Stück)
Produktion Q1 2020 Q1 2019 Q1 2020 Q1 2019
Deutschland 856,3 264,3 168 84
Spanien 486,2 304,2 0 216
Brasilien 79,7 24,0
Indien 194,9 105,6 108
Mexiko 45
Argentinien 24,3
Gesamt 1.641,4 698,1 321 300

Die Nordex Group produzierte im ersten Quartal 2020 insgesamt 448 Turbinen (Q1 2019: 214 Turbinen) mit einer Nennleistung von zusammen 1.641,4MW (Q1 2019: 698,1 MW). In Deutschland wurden davon 210 Maschinenhäuser gefertigt, in Spanien 147 und in Indien 61. Im brasilianischen Werk wurden 23 und in Argentinien sieben Turbinen produziert. Die eigenen Rotorblattwerke in Deutschland, Indien und Mexiko fertigten im ersten Quartal 2020 insgesamt 321 Rotorblätter (Q1 2019: 300). Das spanische Werk stellte im ersten Quartal 2020 keine Rotorblätter her, weil die Produktion auf Blatttypen für Windturbinen der Delta4000-Baureihe umgerüstet wird. Externe Zulieferer fertigten in den ersten drei Monaten 2020 zudem weitere 528 Rotorblätter nach Nordex-Design und -Vorgaben.

Installationen

Installierte Leistung (MW)
Region Q1 2020 Q1 2019
Europa 538,9 80,9
Nordamerika 114,3 0,0
Lateinamerika 138,0 180,0
Rest der Welt 108,0 0,0
Total 899,2 260,9

Im ersten Quartal 2020 installierte die Nordex Group in 21 Ländern insgesamt 269 Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 899,2 MW (Q1 2019: 84 Anlagen in acht Ländern mit einer Leistung von 260,9 MW). Die Installationen entfielen mit 60 % insbesondere auf Europa, 13 % auf Nordamerika, 15 % auf Lateinamerika und 12% auf die Berichtsregion "Rest der Welt".

ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Ausgewählte Eckdaten

01.01. –
31.03.2020
01.01. –
31.03.2019
Verände
rung
Umsatz
(in EUR Mio.)
964,6 398,9 141,8%
EBITDA-Marge
(in %)
1,4 0,8 0,6 PP
EBIT-Marge1
(in %)
–1,7 –5,9 4,2 PP
Investitionen (CAPEX)
(in EUR Mio.)
37,3 22,0 69,5%
Finanzergebnis
(in EUR Mio.)
–17,8 –13,4 n / a
Konzernergebnis
(in EUR Mio.)
–38,0 –35,0 n / a
Ergebnis je Aktie 2
(in EUR)
–0,36 –0,36 n / a
Working Capital-Quote
(in %, Stichtag 31.03.)
–7,5 –1,5 –6,0 PP
Free Cashflow
(in EUR Mio.)
–56,9 –76,3 n / a
Eigenkapitalquote
(in %, Stichtag 31.03.)
17,3 19,7 –2,4 PP

1 ohne Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation (PPA) für Acciona Windpower

2 auf der Basis von durchschnittlich gewichtet 106,681 Millionen Aktien

(i.V.: 96,982 Millionen Aktien)

Der Konzernumsatz der Nordex Group stieg im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich um 141,8 % auf EUR 964,6 Mio. an (Q1 2019: EUR 398,9 Mio.). Dies ist im Wesentlichen auf die ebenfalls mehr als verdoppelten Installationszahlen zurückzuführen. So erhöhte sich der Umsatz im Segment Projekte substanziell um 176,2 % auf EUR 862,6 Mio. (Q1 2019: EUR 312,3 Mio.). Auch das Segment Service steigerte den Umsatz um 16,7 % auf EUR 102,0 Mio. (Q1 2019: EUR 87,4 Mio.). Der Anteil des Servicegeschäfts am Gesamtumsatz lag damit im Berichtszeitraum bei 10,6%.

Die Gesamtleistung erhöhte sich im ersten Quartal 2020 um 75,0 % auf EUR 1.021,5 Mio. (Q1 2019: EUR 583,6 Mio.). Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) stieg auf EUR 156,3 Mio. (Q1 2019: 142,5 Mio.). Die Strukturkosten (Personalkosten sowie der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen) erhöhten sich leicht um 2,9% auf EUR 143,2 (Q1 2019: EUR 139,2 Mio.).

Damit wurde im ersten Quartal 2020 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von EUR 13,1 Mio. (Q1 2019: EUR 3,3 Mio.) erzielt. Die EBITDA-Marge lag bei 1,4 % (Q1 2019: 0,8 %). Die Abschreibungen beliefen sich im Berichtszeitraum auf EUR 36,8 Mio. (Q1 2019: EUR 33,6 Mio.). Hiervon entfielen EUR 7,2 Mio. (Q1 2019: EUR 6,8 Mio.) auf Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation (PPA) im Zusammenhang mit der Übernahme von Acciona Windpower.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im ersten Quartal 2020 auf EUR -23,7 Mio. (Q1 2019: EUR –30,4). Dies entspricht einer EBIT-Marge von –2,5% (Q1 2019: –7,6 %) bzw. von -1,7 % bereinigt um die PPA-Abschreibungen (Q1 2019: – 5,9%). Vor nicht zugeordneten Aufwands- und Ertragspositionen betrug das EBIT im Berichtszeitraum im Segment Projekte EUR 3,1 Mio. (Q1 2019: EUR 10,9 Mio.) und im Segment Service EUR 18,4 Mio. (Q1 2019: EUR 14,4 Mio.).

Das Finanzergebnis lag im ersten Quartal 2020 bei EUR -17,8 Mio. (Q1 2019: EUR –13,4 Mio.). Das Ertragssteuerergebnis war mit EUR 3,6 Mio. erneut positiv (Q1 2019: EUR 8,8 Mio.). Folglich ergab sich für den Berichtszeitraum ein Konzernverlust in Höhe von EUR 38,0 Mio. (Q1 2019: Konzernverlust von EUR 35,0 Mio.). Das Ergebnis je Aktie (EPS) betrug EUR -0,36 (Q1 2019: EUR – 0,36).

Die Working Capital-Quote blieb im ersten Quartal 2020 deutlich im negativen Bereich und verbesserte sich verglichen mit dem Vorjahresstichtag zum 31. März 2020 auf –7,5 % (31. März 2019: –1,5 %). Der operative Cashflow verbesserte sich im Berichtszeitraum auf EUR –21,8 Mio. (Q1 2019: EUR – 54,7 Mio.), der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei EUR – 35,1 Mio. (Q1 2019: EUR –21,6 Mio.). Der Konzern erzielte damit im ersten Quartal 2020 einen Free Cashflow von EUR – 56,9Mio. (Q1 2019: EUR –76,3 Mio.).

Die liquiden Mittel der Nordex Group lagen zum 31. März 2020 bei EUR 432,5 Mio. (31. Dezember 2019: EUR 510,0 Mio.). Die Nettoverschuldung (Bankverbindlichkeiten und Anleihe abzüglich liquide Mittel) erhöhte sich zum Ende des ersten Quartals 2020 aufgrund der verringerten liquiden Mittel auf EUR 156,4 Mio. (31. Dezember 2019: EUR 84,0 Mio.).

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. März 2020 im Vergleich zum Vorjahresende leicht um 2,2 % auf EUR 4.092,4 Mio. (31. Dezember 2019: EUR 4.002,8 Mio.). Bei den Aktiva ist dies insbesondere auf einen Anstieg der Vorräte zurückzuführen, bei den Passiva erhöhten sich vor allem die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Das Eigenkapital verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2019 aufgrund des negativen Konzernergebnisses um 5,1% auf EUR 707,4 Mio. (31. Dezember 2019: EUR 745,4 Mio.). Die Eigenkapitalquote reduzierte sich durch den Anstieg der Bilanzsumme und das geringere Eigenkapital zum Stichtag 31. März 2020 auf 17,3% (31. Dezember 2019: 18,6%).

Die Nordex Group erhöhte ihre Investitionen (CAPEX) in den ersten drei Monaten 2020 verglichen mit der Vorjahresperiode um 69,5 % auf EUR 37,3 Mio. (Q1 2019: EUR 22,0 Mio.). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen stiegen von EUR 15,8 Mio. auf EUR 31,1 Mio., die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen blieben mit EUR 6,2 Mio. konstant. Investitionsschwerpunkte waren die Rotorblattproduktion in Spanien und Mexiko, Produktions- und Installationsausstattung für internationale Projekte und die Produktentwicklung.

MITARBEITER

Die Mitarbeiterzahl lag zum 31. März 2020 bei 7.496 (31. März 2019: 5.978 Mitarbeiter). Der Stellenaufbau erfolgte insbesondere in der Produktion von Maschinenhäusern, Rotorblättern und Türmen, im Projektmanagement sowie im Servicebereich.

CHANCEN UND RISIKEN

Im Risikobericht des Geschäftsberichts 2019 hat die Nordex Group bereits auf Risiken durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) in Bezug auf die Lieferkette und die Produktion des Unternehmens hingewiesen. Durch die Entwicklung des Virusausbruchs zu einer Pandemie, die mittlerweile alle Kontinente erfasst hat, ist eine Beeinträchtigung der Geschäftsaktivitäten mit finanziellen Auswirkungen ab dem zweiten Quartal bereits deutlich festzustellen. Dies betrifft insbesondere neben der Lieferkette und der Produktion in den eigenen Werken auch die Logistik und die Installationsaktivitäten sowie zu einem bisher recht geringen Teil den Servicebereich. Eine quantitative Einschätzung der Auswirkungen auf die Finanzkennzahlen für das laufende Geschäftsjahr ist noch nicht möglich. Auf Konzernebene gesteuerte, entschlossene Gegenmaßnahmen haben das Ziel, die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf so gering wie möglich zu halten. Die mit einem COVID-19-Vorbehalt versehene Prognose für das Geschäftsjahr 2020 wurde – wie im folgenden Absatz beschrieben – am 5. Mai 2020 zurückgenommen.

Darüber hinaus haben sich in den ersten drei Monaten 2020 keine Chancen und Risiken für den Geschäftsverlauf der Nordex Group im Jahr 2020 ergeben, die wesentlich von der im Geschäftsbericht 2019 dargestellten Chancen und Risikolage abweichen.

PROGNOSE

Die am 24. März 2020 mit dem Geschäftsbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 basierte auf der Erwartung von Nordex, trotz der damaligen und etwaiger späterer Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19, seinen hohen Auftragsbestand effizient und ohne wesentliche Unterbrechungen abarbeiten zu können. Gemäß dieser Prognose wurden für 2020 ein Konzernumsatz in Höhe von EUR 4,2 Mrd. bis EUR 4,8 Mrd. und ein EBITDA im Korridor von EUR 160 Mio. bis EUR 240 Mio. erwartet. Die Working-Capital-Quote sollte zum Jahresende 2020 im negativen Bereich liegen. Es waren im Jahr 2020 Investitionen von mindestens EUR 140 Mio. geplant.

Am 5. Mai 2020 hat der Vorstand der Nordex SE die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 in einer Ad-hoc-Bekanntmachung zurückgenommen, da die Auswirkungen der Pandemie das Ergebnis der Nordex Group ab dem zweiten Quartal 2020 beeinträchtigen, sich dieser Effekt allerdings noch nicht quantifizieren lässt. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit über Ausmaß und Dauer der Beeinträchtigungen und der deshalb nicht zuverlässig abzuschätzenden möglichen weiteren Konsequenzen für die Lieferkette, die Produktion und die Abwicklung der Projekte sind die Voraussetzungen für eine realistische und verlässliche Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung der Nordex Group aktuell nicht mehr gegeben. Wann dies wieder der Fall sein wird, lässt sich momentan ebenfalls nicht bestimmen.

EREIGNISSE NACH ABSCHLUSS DER BERICHTSPERIODE

Die Nordex Group hat im April ihre Garantiekreditlinie in Höhe von EUR 1,21 Mrd. erfolgreich verlängert. Die durch ein internationales Konsortium von 21 Banken und Versicherungen gestellte Garantielinie ermöglicht es der Nordex Group, das Projektgeschäft mit ihren Kunden mit den üblichen Bankgarantien in den jeweiligen Hauptwährungen abzusichern. Dabei ist diese Garantiekreditlinie ESG-gebunden und als nachhaltig zertifiziert.

Über dies und die oben beschriebene Zurücknahme der Prognose für 2020 aufgrund der Corona-Pandemie sind keine weiteren wesentlichen Ereignisse nach Abschluss der Berichtsperiode bekannt.

Der vorliegende Quartals-Zwischenbericht zum 31. März 2020 (Konzern-Zwischenlagebericht und verkürzter Konzernzwischenabschluss) wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

KONZERN-BILANZ

ZUM 31. MÄRZ 2020

Aktiva

TEUR Anhang 31.03.2020 31.12.2019
Flüssige Mittel 1 432.464 509.998
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
Vertragsvermögenswerte aus Projekten
2 372.194 345.617
Vorräte 3 1.572.141 1.398.421
Forderungen aus Ertragsteuern 20.953 15.818
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 4 36.960 26.572
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 5 203.434 217.376
Kurzfristige Aktiva 2.638.146 2.513.802
Sachanlagen 6 444.053 440.090
Goodwill 7 547.758 547.758
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 8 183.589 188.490
Sonstige immaterielle Vermögenswerte und geleistete Anzahlungen 9 23.704 27.324
Finanzanlagen 5.130 5.107
Anteile an assoziierten Unternehmen 618 81
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 10 15.747 15.675
Sonstige langfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 11 21.884 28.116
Latente Steueransprüche 12 211.732 236.304
Langfristige Aktiva 1.454.215 1.488.945
Aktiva 4.092.361 4.002.747

Passiva

TEUR Anhang 31.03.2020 31.12.2019
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13 41.699 36.493
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14 1.104.005 968.455
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 23.944 6.180
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 15 82.203 89.691
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 16 32.425 38.513
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 17 1.229.500 1.203.834
Kurzfristige Passiva 2.513.776 2.343.166
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13 274.672 280.871
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.370 2.374
Sonstige langfristige Rückstellungen 15 30.487 26.305
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 18 360.106 358.132
Sonstige langfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 19 132.928 136.555
Latente Steuerschulden 12 70.661 109.957
Langfristige Passiva 871.224 914.194
Gezeichnetes Kapital 106.681 106.681
Kapitalrücklage 606.820 606.820
Andere Gewinnrücklagen –11.062 –11.062
Rücklage für Cash Flow Hedges 145 2.331
Rücklage für Kosten der Cash Flow Hedges –35 –1.087
Fremdwährungsausgleichsposten –14.501 –15.604
Konzernergebnisvortrag 57.308 57.308
Konzernergebnis –37.995 0
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens
zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
707.361 745.387
Eigenkapital 20 707.361 745.387
Passiva 4.092.361 4.002.747

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

FÜR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2020

Umsatzerlöse
22
964.600
398.898
Bestandsveränderungen und andere
aktivierte Eigenleistungen
23
56.890
184.661
Gesamtleistung
1.021.490
583.559
Sonstige betriebliche Erträge
24
3.012
2.243
Materialaufwand
25
–865.180
–441.106
Personalaufwand
26
–89.706
–85.033
Abschreibungen
27
–36.821
–33.640
Sonstige betriebliche Aufwendungen
24
–56.531
–56.409
Ergebnis vor Zinsen und Steuern
–23.736
–30.386
Ergebnis aus der At-Equity Bewertung
537
264
Abschreibungen auf Finanzanlagen
–39
–34
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
1.182
2.028
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
–19.519
–15.620
Finanzergebnis
28
–17.839
–13.362
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
–41.575
–43.748
Ertragsteuern
29
3.580
8.750
Konzern-Verlust
–37.995
–34.998
Davon entfallen auf
Gesellschafter des Mutterunternehmens
–37.995
–34.998
Ergebnis je Aktie (in EUR)
30
Unverwässert 1
–0,36
–0,36
Verwässert 2
–0,36
–0,36
TEUR Anhang 01.01.2020–
31.03.2020
01.01.2019–
31.03.2019

1 auf der Basis von durchschnittlich gewichtet 106,681 Millionen Aktien (i.V.: 96,982 Millionen Aktien)

2 auf der Basis von durchschnittlich gewichtet 106,681 Millionen Aktien (i.V.: 96,982 Millionen Aktien)

KONZERN-GESAMTERGEBNIS RECHNUNG

FÜR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2020

TEUR 01.01.2020–
31.03.2020
01.01.2019–
31.03.2019
Konzern-Verlust –37.995 –34.998
Sonstiges Ergebnis
Posten, die gegebenenfalls in die Konzern-Gewinn- und
Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus der Währungsumrechnung 1.103 2.972
Cash Flow Hedges –3.215 –2.836
Latente Steuern 1.029 517
Kosten der Cash Flow Hedges 1.547 0
Latente Steuern –495 0
Konzern-Gesamtergebnis –38.026 –34.345
Davon entfallen auf
Gesellschafter des Mutterunternehmens –38.026 –34.345

KONZERN-KAPITALFLUSS- RECHNUNG

FÜR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2020

TEUR 01.01.2020 –
31.03.2020
01.01.2019–
31.03.2019
Laufende Geschäftstätigkeit
Konzern-Verlust –37.995 –34.998
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 36.860 33.674
= Konzern-Verlust zzgl. Abschreibungen –1.135 –1.324
- Zunahme der Vorräte –173.720 –294.418
-/+ Zu-/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
Vertragsvermögenswerte aus Projekten
–26.577 2.543
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 135.550 41.848
+ Zunahme der erhaltenen Anzahlungen 53.201 192.115
= Auszahlungen aus der Veränderung des Working Capitals –11.546 –57.912
+/- Ab-/ Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
39.987 –20.248
-/+ Ab-/ Zunahme der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen –4 10
-/+ Ab-/ Zunahme der Sonstigen Rückstellungen –3.306 1.565
-/+ Ab-/ Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
–53.354 37.001
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens –1.644 –617
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge –1.182 –2.028
+ erhaltene Zinsen 248 1.733
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.519 15.620
- gezahlte Zinsen –19.073 –18.712
- Ertragsteuern –3.580 –8.750
- gezahlte Steuern –177 –1.124
+ Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen 13.421 53
= Auszahlungen aus der restlichen laufenden Geschäftstätigkeit –9.145 4.503
= Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit –21.826 –54.733
TEUR 01.01.2020 –
31.03.2020
01.01.2019–
31.03.2019
Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
Sachanlagevermögens/immateriellen Anlagevermögens
2.680 4.650
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen/
immaterielle Anlagevermögen
–37.309 –22.043
Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 65 833
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen –511 –5.042
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit –35.075 –21.602
Aufnahme Bankkredite 3.739 7.581
Rückzahlung Bankkredite –6.250 –6.250
Rückzahlung Leasingverbindlichkeiten –4.165 –3.780
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit –6.676 –2.449
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands –63.577 –78.784
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 509.998 609.805
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestands –13.957 –317
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
(Flüssige Mittel gemäß Konzernbilanz)
432.464 530.704

KONZERN-EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGSRECHNUNG

FÜR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2020

TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Andere
Gewinnrücklagen
Cash Flow
Cash Flow
ausgleichs
Konzern
Hedges
Hedges
posten
ergebnisvortrag
Konzernergebnis
Anteil am
Eigenkapital
01.01.2020 106.681 606.820 –11.062 2.331
–1.087
–15.604
57.308
0
745.387
Konzern-Gesamtergebnis 0 0 0 –2.186
1.052
1.103
0
–37.995
–38.026
Konzern-Verlust 0 0 0 0
0
0
0
–37.995
–37.995
Sonstiges Ergebnis
Posten, die gegebenenfalls in die Konzern-Gewinn
und Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus der Währungsumrechnung 0 0 0 0
0
1.103
0
0
1.103
Cash Flow Hedges 0 0 0 –3.215
0
0
0
0
–3.215
Latente Steuern 0 0 0 1.029
0
0
0
0
1.029
Kosten der Cash Flow Hedges 0 0 0 0
1.547
0
0
0
1.547
Latente Steuern 0 0 0 0
–495
0
0
0
–495
31.03.2020 106.681 606.820 –11.062 145
–35
–14.501
57.308
–37.995
707.361

Rücklage für Cash Flow Hedges

Rücklage für Kosten der Cash Flow Hedges

Fremdwährungsausgleichsposten Den

Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am

Gesamt Den
Gesellschaftern
des Mutter
unternehmens
zurechenbarer
Anteil am
Eigenkapital
Konzernergebnis Konzern
ergebnisvortrag
Fremdwährungs
ausgleichs
posten
Rücklage
für Kosten der
Cash Flow
Hedges
Rücklage
für
Cash Flow
Hedges
745.387 745.387 0 57.308 –15.604 –1.087 2.331
–38.026 –38.026 –37.995 0 1.103 1.052 –2.186
–37.995 –37.995 –37.995 0 0 0 0
1.103 1.103 0 0 1.103 0 0
–3.215 –3.215 0 0 0 0 –3.215
1.029 1.029 0 0 0 0 1.029
1.547 1.547 0 0 0 1.547 0
–495 –495 0 0 0 –495 0
707.361 707.361 –37.995 57.308 –14.501 –35 145

KONZERN-EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGSRECHNUNG

FÜR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2019

TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Andere
Gewinnrücklagen
Cash Flow
Hedges
Fremdwährungs
Konzern
ausgleichsposten
ergebnisvortrag
01.01.2019 96.982 597.626 24.193 –1.776 –17.182
–2.553
Konzern-Gesamtergebnis 0 0 0 –2.319 2.972
0
Konzern-Gewinn/-Verlust 0 0 0 0 0
0
Sonstiges Ergebnis
Posten, die gegebenenfalls in die Konzern-Gewinn
und Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus der Währungsumrechnung 0 0 0 0 2.972
0
Cash Flow Hedges 0 0 0 –2.836 0
0
Latente Steuern 0 0 0 517 0
0
Kosten der Cash Flow Hedges 0 0 0 0 0
0
Latente Steuern 0 0 0 0 0
0
31.03.2019 96.982 597.626 24.193 –4.095 –14.210
–2.553

Rücklage für Cash Flow Hedges

Den

Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am

Gesamt Den
Gesellschaftern
des Mutter
unternehmens
zurechenbarer
Anteil am
Eigenkapital
Konzernergebnis Konzern
ergebnisvortrag
Fremdwährungs
ausgleichsposten
Rücklage
für
Cash Flow
Hedges
697.290 697.290 0 –2.553 –17.182 –1.776
–34.345 –34.345 –34.998 0 2.972 –2.319
–34.998 –34.998 –34.998 0 0 0
2.972 2.972 0 0 2.972 0
–2.836 –2.836 0 0 0 –2.836
517 517 0 0 0 517
0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0
662.945 662.945 –34.998 –2.553 –14.210 –4.095

KONZERNANHANG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. MÄRZ 2020

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

GRUNDLAGEN DER ABSCHLUSSERSTELLUNG

Der nicht geprüfte und keiner prüferischen Durchsicht unterzogene verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Nordex SE und ihrer Tochtergesellschaften für die ersten drei Monate 2020 ist in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt worden. Dabei sind alle zum 31. März 2020 gültigen IFRS und Interpretationen beachtet worden, insbesondere der IAS 34 Zwischenberichterstattung.

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 zu lesen. Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 enthaltenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gelten, soweit nicht explizit auf Änderungen hingewiesen wird, auch für den Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2020. Nähere Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden sich im Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 ist im Internet unter www.nordex-online.com im Bereich Investor Relations abrufbar.

Die Geschäftsergebnisse für die ersten drei Monate 2020 sind nicht zwangsläufig ein Indikator für die für das Gesamtjahr zu erwartenden Ergebnisse. Während des Geschäftsjahres unregelmäßig anfallende Aufwendungen sind im Konzern-Zwischenabschluss nur insoweit berücksichtigt bzw. abgegrenzt worden, wie die Berücksichtigung bzw. Abgrenzung auch zum Ende des Geschäftsjahres angemessen wäre.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Eine Aufstellung der für den Konzern wichtigsten Wechselkurse, bezogen auf den Euro, ist nachfolgend dargestellt:

Die wichtigsten Wechselkurse des Konzerns

Wechselkurse
EUR 1,00 entspricht
Durchschnittskurse
für die Zwischenperiode
Stichtagskurse
zum 31.03./31.12.
01.01.–31.03.2020 01.01.–31.03.2019 31.03.2020 31.12.2019
ARS 67,6741 44,3835 70,5388 67,2748
AUD 1,6738 1,5934 1,7967 1,5995
BRL 4,8830 4,2884 5,7001 4,5157
CLP 884,1472 760,1383 936,1542 844,8800
GBP 0,8608 0,8691 0,8864 0,8508
HRK 7,4887 7,4252 7,6255 7,4395
INR 79,8148 80,3356 82,8988 80,1873
MXN 21,8592 21,9807 26,1772 21,2202
PLN 4,3201 4,2938 4,5506 4,2568
SEK 10,6609 10,3838 11,0613 10,4468
TRY 6,7340 6,0752 7,206 6,6845
USD 1,1023 1,1417 1,0956 1,1234
ZAR 16,8530 15,8479 19,6078 15,7778

FINANZRISIKOMANAGEMENT

FREMDKAPITALINSTRUMENTE Schuldscheindarlehen

Am 6. April 2016 hat die Nordex SE mit gesamtschuldnerischer Haftung der Nordex Energy GmbH ein Schuldscheindarlehen im Volumen von TEUR 550.000 bei nationalen und internationalen Investoren platziert. Das Schuldscheindarlehen besteht derzeit noch aus Tranchen mit ursprünglichen Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren, jeweils mit fester oder variabler Verzinsung. Je nach Tranche liegt der Zinssatz zwischen 1,8% und 3,0 %. Zum 31. März 2020 beträgt die Inanspruchnahme aus dem Kreditvertrag nebst abgegrenzter Zinsen TEUR 247.653 (31. Dezember 2019: TEUR 242.297).

Forschungs- und Entwicklungsdarlehen

Zusätzlich besteht ein langfristiger Kreditrahmen in Höhe von bis zu TEUR 100.000 für Forschungs- und Entwicklungsleistungen bei der Europäischen Investitionsbank. Über dieses Darlehen möchte Nordex die Entwicklung immer effizienterer technischer Lösungen vorantreiben, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen. Die Laufzeit beträgt acht Jahre ab der Inanspruchnahme bei ratierlicher Tilgung. Kreditnehmer ist die Nordex Energy GmbH mit gesamtschuldnerischer Haftung von wesentlichen Nordex-Konzerngesellschaften. Zum 31. März 2020 beträgt die Inanspruchnahme aus dem Kreditvertrag nebst abgegrenzter Zinsen TEUR 46.931 (31. Dezember 2019: TEUR 53.511).

Syndizierte Multi-Currency-Avalkreditlinie

Die Nordex SE verfügt darüber hinaus mit gesamtschuldnerischer Haftung von wesentlichen Nordex-Konzerngesellschaften über eine bis zum 15. April 2021 laufende syndizierte Multi-Currency-Avalkreditlinie über TEUR 1.210.000. Zum 31. März 2020 ist die syndizierte Multi-Currency-Avalkreditlinie mit Avalen in Höhe von TEUR 1.023.122 (31. Dezember 2019: TEUR 989.654) in Anspruch genommen worden. Weiterhin sind innerhalb der syndizierten Multi-Currency-Avalkreditlinie für die Nordex Energy Brasil – Comercio e Industria de Equipamentos Ltda. und die Nordex India Private Limited Abzweigkreditlinien herausgelegt worden, deren Barinanspruchnahmen zuzüglich abgegrenzter Zinsen sich am 31. März 2020 auf TEUR 21.787 (31. Dezember 2019: TEUR 21.556) belaufen.

Anleihe

Am 2. Februar 2018 hat die Nordex-Gruppe erfolgreich eine Anleihe in Höhe von TEUR 275.000 mit einem Kupon von 6,50 % platziert, die an der International Stock Exchange zum Handel zugelassen ist. Kreditnehmer der unbesicherten, fünfjährigen Anleihe ist die Nordex SE mit gesamtschuldnerischer Haftung von wesentlichen Nordex-Konzerngesellschaften. Zum 31. März 2020 beträgt die bilanzierte Verbindlichkeit nebst abgegrenzter Zinsen und Kosten TEUR 272.490 (31. Dezember 2019: TEUR 276.582).

Alle Finanzierungen sind gleichrangig und unbesichert.

Für das Darlehen der Europäischen Investitionsbank und die syndizierte Multi-Currency-Avalkreditlinie bestehen ferner einheitliche Financial Covenants wie Equity Ratio, Leverage und Interest Coverage, deren Einhaltung quartalsweise an die jeweiligen Banken zu berichten ist. In den ersten drei Monaten in 2020 sind die Financial Covenants wie im Vorjahr eingehalten worden.

Eine Kündigung der bestehenden Finanzierungen seitens der Kreditinstitute ist nur aus außerordentlichen Gründen möglich, hierzu gehört die Verletzung der Financial Covenants.

Kapitalrisikomanagement

Eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts sowie die Sicherung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit des Konzerns sind die wichtigsten Ziele des Kapitalrisikomanagements. Das Eigenkapital beträgt zum 31. März 2020 TEUR 707.361 (31. Dezember 2019: TEUR 745.387). Der Konzern überwacht sein Kapital mithilfe des eingesetzten Working Capitals. Das Working Capital umfasst die Summe aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den Vertragsvermögenswerten aus Projekten sowie den Vorräten abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der erhaltenen Anzahlungen:

TEUR 31.03.2020 31.12.2019
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
95.744 128.070
Vertragsvermögenswerte
aus Projekten
276.450 217.547
Vorräte 1.572.141 1.398.421
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
–1.104.005 –968.455
Erhaltene Anzahlungen –1.128.894 –1.075.694
–288.564 –300.111
Umsatzerlöse 1 3.850.276 3.284.573
Working-Capital-Quote –7,5% –9,1%

1 31. März 2020: Umsatzerlöse der letzten zwölf Monate, 31. Dezember 2019: Ist-Umsatzerlöse

KONZERN-SEGMENTBERICHT-ERSTATTUNG

Die berichtspflichtigen Segmente teilen sich entsprechend der Geschäftstätigkeit auf in Projekte und Service. Über die Segmente wird in einer Art und Weise berichtet, die mit der internen Berichterstattung, die auf den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Konzernabschlusses basiert, an den Hauptentscheidungsträger, den Vorstand der Nordex SE, übereinstimmt.

Projekte Service
TEUR Q1 2020 Q1 2019 Q1 2020 Q1 2019
Umsatzerlöse 862.623 312.309 102.018 87.442
Bestandsveränderungen und andere
aktivierte Eigenleistungen
54.517 185.162 –710 –110
Materialaufwand –808.822 –394.046 –40.056 –38.276
Übrige Erträge und Aufwendungen –105.207 –92.539 –42.840 –34.628
Ergebnis vor Zinsen und Steuern 3.111 10.886 18.412 14.428
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0
Übriges Finanzergebnis 0 0 0 0

1 Die Intrasegment-Umsatzerlöse entfallen in voller Höhe - wie im Vorjahr – auf das Segment Service, während der Intrasegment-Materialaufwand in Höhe von TEUR 756 (1. Quartal 2019: TEUR 519) auf das Segment Projekte und in Höhe von TEUR 252 (1. Quartal 2019: TEUR 447) auf das Segment Nicht zugeordnet entfällt.

Nach Regionen gliedern sich die langfristigen Vermögenswerte und die Umsatzlöse wie folgt auf:

31.03.2020 31.03.2019
31.03.2020 31.03.2019
555.982 556.199 459.272 156.775
29.164 31.296 188.096 172.379
15.693 14.240 174.682 66.368
50.507 54.169 142.550 3.376
651.346 655.904 964.600 398.898

1 Die langfristigen Vermögenswerte umfassen die Sachanlagen, aktivierte Entwicklungsaufwendungen sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte und geleistete Anzahlungen.

Nicht zugeordnet Konsolidierung 1 Gesamt
Q1 2020 Q1 2019 Q1 2020 Q1 2019 Q1 2020 Q1 2019
967 113 –1.008 –966 964.600 398.898
3.083 –391 0 0 56.890 184.661
–17.310 –9.750 1.008 966 –865.180 –441.106
–31.999 –45.672 0 0 –180.046 –172.839
–45.259 –55.700 0 0 –23.736 –30.386
1.182 2.028 0 0 1.182 2.028
–19.519 –15.620 0 0 –19.519 –15.620
498 230 0 0 498 230

Für weitere Angaben zu den Segmenten wird auf den Konzern-Lagebericht verwiesen.

1 Die Intrasegment-Umsatzerlöse entfallen in voller Höhe - wie im Vorjahr – auf das Segment Service, während der Intrasegment-Materialaufwand in Höhe von TEUR 756 (1. Quartal 2019: TEUR 519) auf das Segment Projekte und in Höhe

von TEUR 252 (1. Quartal 2019: TEUR 447) auf das Segment Nicht zugeordnet entfällt.

ANGABEN ZUR BILANZ

(1) FLÜSSIGE MITTEL

Die flüssigen Mittel betragen TEUR 432.464 (2019: TEUR 509.998), davon entfallen TEUR 8.562 (31. Dezember 2019: TEUR 8.831) auf Festgelder mit einer Ursprungslaufzeit von mehr als drei Monaten.

Die flüssigen Mittel werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Vermögenswerte kategorisiert. Die fortgeführten Anschaffungskosten würden wie im Vorjahr aufgrund der kurzen Restlaufzeit dem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

(2) FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND VERTRAGS-VERMÖGENSWERTE AUS PROJEKTEN

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte aus Projekten setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.03.2020 31.03.2019
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen (brutto)
112.190 144.125
Abzüglich
Wertberichtigungen
–16.446 –16.055
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen (netto)
95.744 128.070
Vertragsvermögenswerte
aus Projekten (brutto)
2.770.161 2.568.724
Abzüglich erhaltene
Anzahlungen
–2.493.711 –2.351.177
Vertragsvermögenswerte
aus Projekten (netto)
276.450 217.547
372.194 345.617

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben in der Regel ein Zahlungsziel von 30 bis 90 Tagen.

Einbehalte von Kunden im Rahmen der Vertragsvermögenswerte aus Projekten stehen grundsätzlich im Zusammenhang mit noch nicht abgearbeiteten Punch-Listen und beziehen sich im Wesentlichen auf seit mehr als 30 Tagen ausstehende Schlussraten. Die Einbehalte betragen TEUR 31.532 (31. Dezember 2019: TEUR 26.756).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Vermögenswerte kategorisiert, während die Vertragsvermögenswerte aus Projekten nicht unter IFRS 7 und IFRS 9 fallen. Die fortgeführten Anschaffungskosten würden wie im Vorjahr dem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

(3) VORRÄTE

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.03.2020 31.03.2019
Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
410.397 299.256
Unfertige Erzeugnisse 1.064.103 1.013.754
Geleistete Anzahlungen 97.641 85.411
1.572.141 1.398.421

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen handelt es sich im Wesentlichen um produktionsbezogenes Material und Servicematerial.

(4) SONSTIGE KURZFRISTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich hauptsächlich aus Devisentermingeschäften in Höhe von TEUR 9.664 (31. Dezember 2019: TEUR 7.255) und debitorischen Kreditoren in Höhe von TEUR 6.158 (31. Dezember 2019: TEUR 6.239) zusammen.

Die in den sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Vermögenswerte kategorisiert. Die fortgeführten Anschaffungskosten betragen TEUR 27.296 (31. Dezember 2019: TEUR 19.317) und würden wie im Vorjahr aufgrund der kurzen Restlaufzeit dem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

Die in den sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen Devisentermingeschäfte im Rahmen des Hedge Accountings (Cash Flow Hedges) werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende effektive Sicherungsinstrumente kategorisiert. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 7.214 (31. Dezember 2019: TEUR 6.145).

Die in den sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen sonstigen Devisentermingeschäfte werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende finanzielle Vermögenswerte kategorisiert. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 2.450 (31. Dezember 2019: TEUR 1.110). Die Terminkurse bzw. -preise errechnen sich auf Basis des zum Stichtag gültigen Kassakurses unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen für die jeweilige Restlaufzeit des Kontrakts.

(5) SONSTIGE KURZFRISTIGE NICHT FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen kurzfristigen nicht finanziellen Vermögenswerte setzen sich hauptsächlich aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von TEUR 170.076 (31. Dezember 2019: TEUR 185.497), Vertragsvermögenswerten aus Service in Höhe von TEUR 15.413 (31. Dezember 2019: TEUR 13.692) und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 10.124 (31. Dezember 2019: TEUR 12.964) zusammen.

Die Steuererstattungsansprüche betreffen im Wesentlichen Vorsteuererstattungsansprüche.

Die Vertragsvermögenswerte aus Service beziehen sich auf Wartungsverträge, bei denen der Realisierungsgrad die Fakturierung übersteigt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen abgegrenzte Kosten für Lizenzgebühren und die Multi-Currency-Avalkreditlinie.

(6) SACHANLAGEN

Die Sachanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.03.2020 31.03.2019
Grundstücke und Bauten 181.766 181.704
Technische Anlagen
und Maschinen
158.890 160.122
Andere Anlagen, Betriebs
und Geschäftsausstattung
56.457 54.004
Anlagen im Bau und
geleistete Anzahlungen
46.940 44.260
444.053 440.090

Die Grundstücke und Bauten sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhalten Vermögenswerte aus Leasing gemäß IFRS 16.

Die Zugänge und der Buchwert zum 31. März 2020 stellen sich wie folgt dar:

31.03.2020
TEUR Zugänge Buchwert
Grundstücke und Bauten –
Vermögenswerte aus Leasing
5.138 92.423
Andere Anlagen, Betriebs
und Geschäftsausstattung –
Vermögenswerte aus Leasing
372 10.426
5.510 102.849

Die aktivierten Nutzungsrechte aus Leasing beziehen sich im Wesentlichen auf das im Rahmen eines Saleand-lease-backs im Juli 2018 erfolgsneutral veräußerte neue Verwaltungsgebäude der Nordex-Gruppe und andere Produktions- und Verwaltungsgebäude, Lagerhallen, Firmenfahrzeuge und Produktionsanlagen (z.B. Hebebühnen).

Die Zahlungsmittelabflüsse für Leasingverhältnisse betragen im Geschäftsjahr bis zum 31. März 2020 TEUR 5.093 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 4.263).

Für die Entwicklung der Sachanlagen wird darüber hinaus auf die dem Konzernanhang als Anlage beigefügte Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte verwiesen.

(7) GOODWILL

Der Goodwill beträgt wie im Vorjahr TEUR 547.758 und entfällt wie im Vorjahr mit TEUR 504.595 auf das Segment Projekte und mit TEUR 43.163 auf das Segment Service. Er resultiert mit TEUR 537.798 aus der Kaufpreisallokation der Acciona Windpower.

Für die Entwicklung des Goodwills wird darüber hinaus auf die dem Konzernanhang als Anlage beigefügte Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte verwiesen.

(8) AKTIVIERTE ENTWICKLUNGS-AUFWENDUNGEN

Zum Bilanzstichtag sind Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 183.589 (31. Dezember 2019: TEUR 188.490) bilanziert. In den ersten drei Monaten sind Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 6.062 (31. Dezember 2019: TEUR 27.834) aktiviert worden. Die Zugänge umfassen insbesondere die Weiterentwicklung der Windenergieanlage N149 der Generation Delta und die Weiterentwicklung der AW3000-Plattform. Weitere In den ersten drei Monaten angefallene Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 6.146 (31. Dezember 2019: TEUR 21.675) erfüllen nicht die Kriterien für eine Aktivierung und sind erfolgswirksam erfasst worden. Die Aktivierungsquote liegt dementsprechend bei 49,66 % (31. Dezember 2019: 56,22%).

Für die Entwicklung der aktivierten Entwicklungsleistungen wird darüber hinaus auf die dem Konzernanhang als Anlage beigefügte Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte verwiesen.

(9) SONSTIGE IMMATERIELLE VERMÖGENS-WERTE UND GELEISTETE ANZAHLUNGEN

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte und geleisteten Anzahlungen betragen zum Abschlussstichtag TEUR 23.704 (31. Dezember 2019: TEUR 27.324).

Für die Entwicklung der sonstigen immateriellen Vermögenswerte und geleisteten Anzahlungen wird darüber hinaus auf die dem Konzernanhang als Anlage beigefügte Entwicklung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte verwiesen.

(10) SONSTIGE LANGFRISTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich hauptsächlich aus Forderungen gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen, assoziierte Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von TEUR 15.129 (31. Dezember 2019: TEUR 14.743) zusammen.

Die Forderungen gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen, assoziierte Unternehmen und Beteiligungen betreffen insbesondere die Finanzierung von Projektgesellschaften.

Die in den sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Vermögenswerte kategorisiert. Die fortgeführten Anschaffungskosten betragen TEUR 15.747 (31. Dezember 2019: TEUR 15.374) und würden wie im Vorjahr aufgrund der marktüblichen Verzinsung dem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

Die in den sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen Devisentermingeschäfte im Rahmen des Hedge Accountings (Cash Flow Hedges) werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende effektive Sicherungsinstrumente kategorisiert. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 0 (31. Dezember 2019: TEUR 301).

(11) SONSTIGE LANGFRISTIGE NICHT FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen langfristigen nicht finanziellen Vermögenswerte setzen sich aus aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 12.384 (31. Dezember 2019: TEUR 13.138) und Vertragsvermögenswerten aus Service in Höhe von TEUR 9.500 (31. Dezember 2019: TEUR 14.719) zusammen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen abgegrenzte Kosten für Lizenzgebühren.

Die Vertragsvermögenswerte aus Service beziehen sich auf Wartungsverträge, bei denen der Realisierungsgrad die Fakturierung übersteigt.

(12) LATENTE STEUERANSPRÜCHE UND STEUERSCHULDEN

Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie derzeit nicht verlässlich einschätzbar sind, ist für die Berechnung der tatsächlichen und latenten Steuern eine Steuerquote in Höhe von 8,61 % verwendet worden, die auf Basis der um Sondereffekte bereinigten effektiven Steuerquote des Vorjahres ermittelt worden ist.

Die Veränderungen der latenten Steuern stellen sich wie folgt dar:

2020 2019
Stand am 01.01. 126.347 94.402
In der Gewinn-und-Verlust
Rechnung erfasst
19.877 33.909
Im sonstigen Ergebnis
erfasst
534 –1.377
Umrechnung Fremdwährung –5.687 –587
Stand am 31.03./31.12. 141.071 126.347

(13) VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN

Zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wird auf die Angaben im Kapitel zu den Fremdkapitalinstrumenten verwiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Verbindlichkeiten kategorisiert. Der beizulegende Zeitwert würde sich auf TEUR 314.059 (31. Dezember 2019: TEUR 319.615) belaufen, wovon TEUR 38.121 (31. Dezember 2019: TEUR 39.166) als kurzfristig zu klassifizieren wären.

(14) VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 1.104.005 (31. Dezember: TEUR 968.455).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Verbindlichkeiten kategorisiert. Die fortgeführten Anschaffungskosten würden wie im Vorjahr aufgrund der kurzen Restlaufzeit dem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

(15) SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

TEUR 01.01.2020 Inanspruch
nahme
Auflösung Zuführung 31.03.2020
Einzelgarantie 56.743 –3.727 –1.695 1.933 53.254
Gewährleistung, Service, Wartung 30.196 –2.392 –1.217 4.333 30.920
Übrige 29.057 –772 –26 257 28.516
115.996 –6.891 –2.938 6.524 112.690

Die Rückstellungen für Einzelgarantien umfassen überwiegend mögliche Risiken aus Schadensfällen.

Die Rückstellungen für Gewährleistung werden entsprechend den gesetzlichen oder vertraglichen Laufzeiten in Anspruch genommen.

Die übrigen Rückstellungen beziehen sich vor allem auf Projektrisiken und Rechtsunsicherheiten.

(16) SONSTIGE KURZFRISTIGE FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich hauptsächlich aus Leasing in Höhe von TEUR 17.462 (31. Dezember 2019: TEUR 17.941), Devisentermingeschäften in Höhe von TEUR 6.799 (31. Dezember 2019: TEUR 3.479) und der Anleihe in Höhe von TEUR 2.880 (31. Dezember 2019: TEUR 7.448) zusammen.

Die Leasingverbindlichkeiten entsprechen dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen gemäß IFRS 16.

Zur Anleihe wird auf die Angaben im Kapitel zu den Fremdkapitalinstrumenten verwiesen.

Die in den sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Verbindlichkeiten kategorisiert. Die fortgeführten Anschaffungskosten betragen TEUR 25.626 (31. Dezember 2019: TEUR 35.034) und würden wie im Vorjahr aufgrund der kurzen Restlaufzeit dem beizulegenden Zeitwert entsprechen. Enthalten sind auch die kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten, die keiner Bewertungskategorie zugeordnet werden.

Die in den sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Devisentermingeschäfte im Rahmen des Hedge Accountings (Cash Flow Hedges) werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende effektive Sicherungsinstrumente kategorisiert. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 5.351 (31. Dezember 2019: TEUR 2.990).

Die in den sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen sonstigen Devisentermingeschäfte werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende finanzielle Verbindlichkeiten kategorisiert. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 1.448 (31. Dezember 2019: TEUR 489). Die Terminkurse bzw. -preise errechnen sich auf Basis des zum Stichtag gültigen Kassakurses unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen für die jeweilige Restlaufzeit des Kontrakts.

(17) SONSTIGE KURZFRISTIGE NICHT FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die sonstigen kurzfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich hauptsächlich aus erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.129.894 (31. Dezember 2019: TEUR 1.075.694), abgegrenzten Schulden in Höhe von TEUR 48.257 (31. Dezember 2019: TEUR 60.732), Vertragsverbindlichkeiten aus Service in Höhe von TEUR 27.509 (31. Dezember 2019: TEUR 25.176) und sonstigen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 15.798 (31. Dezember 2019: TEUR 33.504) zusammen.

Die abgegrenzten Schulden enthalten im Wesentlichen Personalverbindlichkeiten.

Die Vertragsverbindlichkeiten aus Service beziehen sich auf Wartungsverträge, bei denen der Realisierungsgrad die Fakturierung unterschreitet.

Die sonstigen Steuerverbindlichkeiten beziehen sich im Wesentlichen auf Umsatzsteuer.

(18) SONSTIGE LANGFRISTIGE FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich hauptsächlich aus der Anleihe in Höhe von TEUR 269.610 (31. Dezember 2019: TEUR 269.134) und aus Leasing in Höhe von TEUR 87.444 (31. Dezember 2019: TEUR 86.107) zusammen.

Zur Anleihe wird auf die Angaben im Kapitel zu den Fremdkapitalinstrumenten verwiesen.

Die Leasingverbindlichkeiten entsprechen dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen gemäß IFRS 16.

Die in den sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden nach IFRS 7 und IFRS 9 als zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewertende finanzielle Verbindlichkeiten kategorisiert. Der beizulegende Zeitwert würde sich bedingt durch den Börsenkurs der Anleihe zum Bilanzstichtag von 73,59 % auf TEUR 278.479 belaufen (31. Dezember 2019: TEUR 368.940). Enthalten sind auch die langfristigen Leasingverbindlichkeiten, die keiner Bewertungskategorie zugeordnet werden.

(19) SONSTIGE LANGFRISTIGE NICHT FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die sonstigen langfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich hauptsächlich aus Vertragsverbindlichkeiten aus Service in Höhe von TEUR 129.467 (31. Dezember 2019: TEUR 132.131) zusammen.

Die Vertragsverbindlichkeiten aus Service beziehen sich auf Wartungsverträge, bei denen der Realisierungsgrad die Fakturierung unterschreitet.

(20) EIGENKAPITAL

Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.03.2020 31.12.2019
Gezeichnetes Kapital 106.681 106.681
Kapitalrücklage 606.820 606.820
Andere Gewinnrücklagen –11.062 –11.062
Rücklage für Cash
Flow Hedges
145 2.331
Rücklage für Kosten
der Cash Flow Hedges
–35 –1.087
Fremdwährungsausgleichs
posten
–14.501 –15.604
Konzernergebnisvortrag 57.308 57.308
Konzernergebnis –37.995 0
Den Gesellschaftern des
Mutterunternehmens
zurechenbarer Anteil am
Eigenkapital
707.361 745.387
707.361 745.387

Für die Entwicklung des Eigenkapitals wird darüber hinaus auf die Anlage zur Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

(21) ZUSÄTZLICHE ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN

Die folgende Tabelle zeigt die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit ihren beizulegenden Zeitwerten und ihrer Einordnung in die durch IFRS 13 vorgegebene Fair-Value-Hierarchie, die bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes eines Finanzinstruments angewendet werden soll:

2020
TEUR
Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte im Rahmen des Hedge Accountings
(Cash Flow Hedges)
7.214 7.214
Sonstige Devisentermingeschäfte 2.450 2.450
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 314.059 314.059
Anleihe 199.862 199.862
Devisentermingeschäfte im Rahmen des Hedge Accountings
(Cash Flow Hedges)
5.351 5.351
Sonstige Devisentermingeschäfte 1.448 1.448
2019
TEUR
Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte im Rahmen des Hedge Accountings
(Cash Flow Hedges)
6.446 6.446
Sonstige Devisentermingeschäfte 1.110 1.110
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 319.615 319.615
Anleihe 287.389 287.389
Devisentermingeschäfte im Rahmen des Hedge Accountings
(Cash Flow Hedges)
2.990 2.990
Sonstige Devisentermingeschäfte 489 489

Die Anleihe ist dem Level 1 zugeordnet, da sie an der International Stock Exchange zum Handel zugelassen ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als Teil der Finanzschulden entsprechen dem Level 2. Das gleiche gilt für die Devisentermingeschäfte.

Es gibt weder im Vergleich zum Vorjahr noch unterjährig Umklassifizierungen zwischen den verschiedenen Levels.

ANGABEN ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

(22) UMSATZERLÖSE

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Segmente Projekte und Service:

TEUR 01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
Projekte 862.623 312.309
Service 102.018 87.442
Nicht zugeordnet 967 113
Intrasegment-Konsolidierung –1.008 –966
964.600 398.898

(25) MATERIALAUFWAND

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
Aufwendungen für Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffe
654.817 315.355
Aufwendungen für
bezogene Leistungen
210.363 125.751
865.180 441.106

Unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden im Wesentlichen Aufwendungen für Bauteile ausgewiesen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren vorrangig aus Fremdleistungen und Provisionen für die Auftragsabwicklung, fremdbezogenen Frachten und Auftragsrückstellungen.

(23) BESTANDSVERÄNDERUNGEN UND ANDERE AKTIVIERTE EIGENLEISTUNGEN

Die Bestandsveränderungen betragen TEUR 50.349 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 179.271).

Die aktivierten Eigenleistungen betragen TEUR 6.541 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 5.390) und betreffen wie im Vorjahr aktivierte Aufwendungen für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Windenergieanlagen.

(24) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

Die sonstigen betrieblichen Erträge / sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus sonstigen Personalkosten in Höhe von TEUR –23.710 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR –11.676), Währungskursverlusten/Devisentermingeschäften in Höhe von TEUR –14.523 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR – 8.520), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR – 9.365 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR – 4.804), Instandhaltung in Höhe von TEUR – 8.752 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR – 5.265), Reisekosten in Höhe von TEUR – 8.623 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR – 6.100) und Leasing in Höhe von TEUR – 3.565 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR – 3.642) zusammen.

(26) PERSONALAUFWAND

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
Löhne und Gehälter 72.323 69.586
Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersver
sorgung und Unterstützung
17.383 15.447
89.706 85.033
01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
Veränderung
Stichtag
Angestellte 3.306 2.809 497
Gewerbliche
Arbeitnehmer
4.190 3.169 1.021
7.496 5.978 1.518
Durchschnitt
Angestellte 3.261 2.790 471
Gewerbliche
Arbeitnehmer
4.006 3.036 970
7.267 5.826 1.441

Im Konzern ist die folgende Anzahl von Mitarbeitern beschäftigt:

Der Anstieg der Mitarbeiterzahlen ist im Wesentlichen auf den weiteren Ausbau der Produktionen in Mexiko und Brasilien sowie den Ausbau des Servicegeschäfts zurückzuführen.

(27) ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
Abschreibungen
auf Sachanlagen
22.360 18.303
Abschreibungen auf
aktivierte Entwicklungs
aufwendungen
10.928 12.828
Abschreibungen auf
sonstige immaterielle
Vermögenswerte
3.533 2.509
36.821 33.640

In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind TEUR 4.857 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 3.678) für Abschreibungen auf Vermögenswerte aus Leasing gemäß IFRS 16 enthalten, die sich mit TEUR 3.515 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 2.499) auf Grundstücke und Bauten und mit TEUR 1.342 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 1.179) auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung verteilen.

(28) FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
Ergebnis aus der
At-Equity-Bewertung
537 264
Abschreibungen auf
Finanzanlagen
–39 –34
Beteiligungsergebnis 498 230
Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge
1.182 2.028
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
–19.519 –15.620
Zinsergebnis –18.337 –13.592
–17.839 –13.362

Das Ergebnis aus der At-Equity-Bewertung stellt den Ergebnisanteil der assoziierten Unternehmen dar.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen ergeben sich aus Wertberichtigungen auf langfristige Forderungen gegen Projektgesellschaften.

Die Zinserträge und die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Geldanlagen bei Banken bzw. aus Avalprovisionen, der Anleihe, Factoring und dem Schuldschein. Ferner entfallen von den Zinsaufwendungen TEUR 928 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 483) auf Leasing gemäß IFRS 16.

(29) ERTRAGSTEUERN

Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamte Ertragsteuern 3.580 8.750
Latente Steuern 19.877 14.825
Tatsächliche Ertragsteuern –16.297 –6.075
TEUR 01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019

(30) ERGEBNIS JE AKTIE Unverwässert

01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
Konzernjahresfehlbetrag TEUR –37.995 –34.998
davon Gesellschafter des
Mutter unternehmens
TEUR –37.995 –34.998
Gewichteter Durchschnitt
der Aktienzahl
106.680.691 96.982.447
Unverwässertes Ergebnis
je Aktie
EUR –0,36 –0,36

Verwässert

Das verwässerte Ergebnis je Aktie beträgt gleichfalls EUR – 0,36 (1. Januar bis 31. März 2019: – 0,36).

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN UND EVENTUALSCHULDEN

Künftige Zahlungsmittelabflüsse aus Leasingverhältnissen, die die Nordex-Gruppe eingegangen ist, die aber noch nicht begonnen haben, liegen nicht vor.

Weiterhin gibt es im Wesentlichen im Immobilienbereich Leasingverträge mit Verlängerungs- und Kündigungsoptionen, die jedoch als nicht hinreichend sicher betrachtet werden und die von daher nicht bilanziert sind. Die Inanspruchnahme der Verlängerungs- und Kündigungsoptionen wird jedoch jährlich überprüft und bei geänderter Einschätzung bilanziell berücksichtigt.

Die Nordex-Gruppe hat Eventualschulden aus Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der operativen Geschäftstätigkeit, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Ressourcenabflusses zum Bilanzstichtag aber nicht hinreichend für die Bildung einer Rückstellung gewesen ist.

Ferner bestehen gegenüber verbundenen nicht konsolidierten Projektgesellschaften Garantien, mit deren Inanspruchnahme jedoch nicht gerechnet wird, in Höhe von TEUR 6.674 (31. Dezember 2019: TEUR 6.674), während gegenüber assoziierten Unternehmen keine Eventualschulden bestehen.

ANGABEN ZU NAHESTE-HENDEN PERSONEN UND UNTERNEHMEN

Zum Bilanzstichtag ist die Acciona S.A. mit 36,27 % (31. Dezember 2019: 36,27 %) an der Nordex SE beteiligt. Damit ist die Nordex SE ein assoziiertes Unternehmen der Acciona S.A.

Die Salden und Geschäftsvorfälle mit Unternehmen aus dem Acciona-Konzern sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

31.03.2020
31.12.2019
163.806/ –156.952 163.775/–150.054
14.090/–12.658
8.685/–13.746
01.01.–
31.03.2020
0/0
7.589/–81
01.01.–
31.03.2019
16.889/0
1.221/–249
94.327/–96.288
97.174/0
16.366/0 4/0
587/–28.688 526/–902 0/0
496/0 460/–216 0/0
2.710/0 0/0 0/0
2.626/–2.047 167/–392 379/–166
1.934/–69.726
1.008/0
2.924/0
366/–700

Im Geschäftsjahr sind darüber hinaus von Unternehmen aus dem Acciona-Konzern keine Aufträge zur Lieferung und Errichtung von Windkraftanlagen (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 226.221) erteilt worden.

Das Aufsichtsratsmitglied Jan Klatten hat 2014 im Rahmen eines marktweiten Bietungsverfahrens mittelbar eine Beteiligung von 44,20 % an der polnischen Windparkgesellschaft C&C Wind Sp. z o.o. erworben. An dieser Gesellschaft ist auch die Nordex-Gruppe zu 40,00 % beteiligt. Die C&C Wind Sp. z o.o. ist daher als

ein assoziiertes Unternehmen einzuordnen. Geschäftsvorfälle mit Herrn Klatten oder ihm zuzurechnender Gesellschaften sind wie im Vorjahr nicht zu verzeichnen gewesen.

Als assoziierte Unternehmen sind daneben auch die Anteile an der GN Renewable Investments S.a.r.l. (30,00%) zu klassifizieren.

Die Salden und Geschäftsvorfälle mit diesen Unternehmen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Ausstehende Salden Forderungen
(+) und Verbindlichkeiten (–)
Betrag der Geschäftsvorfälle
Erträge (+) und Aufwendungen (–)
TEUR 31.03.2020 31.12.2019 01.01.–
31.03.2020
01.01.–
31.03.2019
C&C Wind Sp. z o.o. 0/0 0/0 537/0 264/0
GN Renewable Investments S.a.r.l. 0/0 0/0 0/0 11/0

KONZERN-KAPITALFLUSS-RECHNUNG

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR –21.826 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR – 54.733) resultiert in Höhe von TEUR –1.135 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR –1.324) aus dem Konzernverlust einschließlich der Abschreibungen. Aus der Veränderung des Working Capitals haben sich Auszahlungen in Höhe von TEUR 11.546 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 57.912) ergeben. Die Auszahlungen aus der restlichen laufenden Geschäftstätigkeit betragen TEUR – 9.145 (1. Januar bis 31. März 2019: Einzahlungen TEUR 4.503).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR – 35.075 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR –21.602). Es sind Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 31.071 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 15.806) erfolgt, die im Wesentlichen auf den Auf- und Ausbau der Rotorblattproduktionen in Mexiko und Spanien und die Beschaffung von Produktions- und Installationsausstattung für internationale Projekte entfallen. Entwicklungsprojekte sind in Höhe von TEUR 6.062 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR 6.885) aktiviert worden.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR – 6.676 (1. Januar bis 31. März 2019: TEUR –2.449) und ergibt sich aus der Rückzahlung des Forschungsund Entwicklungsdarlehens der Europäischen Investitionsbank und der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten. Gegenläufig wirkt sich die Barinanspruchnahme der Multi-Currency-Avalkreditlinie aus.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Die Nordex-Gruppe hat im April 2020 ihre syndizierte Multi-Currency-Avalkreditlinie in Höhe von TEUR 1.210.000 um drei Jahre bis April 2023 verlängert, wobei sie im Anschluss optional zweimal um je ein weiteres Jahr verlängert werden kann. Sie ist weiterhin unbesichert und umfasst auch Abzweigkreditlinien in Höhe von TEUR 100.000, die zur Inanspruchnahme von bilateralen Bankkrediten oder Avalen genutzt werden können. Das Bankenkonsortium unter der Führung der Banca IMI (Intesa Sanpaolo Group), BNP Paribas, Commerzbank, HSBC und der UniCredit Bank umfasst insgesamt 21 nationale und internationale Banken und Versicherungen.

Sofern weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag aufgetreten sind, die wirtschaftlich bis zum 31. März 2020 verursacht gewesen sind, sind diese im Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2020 berücksichtigt.

Nordex SE Rostock, im Mai 2020

José Luis Blanco Vorsitzender des Vorstands

Christoph Burkhard Vorstand

Patxi Landa Vorstand

ENTWICKLUNG DER SACHANLAGEN UND IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTE

FÜR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2020

TEUR Anfangs
bestand
01.01.2020
Zugänge Abgänge Umbuchun
gen
Fremd
währung
Endbestand
31.03.2020
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 237.363 5.937 0 0 –377 242.923
Technische Anlagen und
Maschinen
341.143 15.931 1.476 531 –9.324 346.805
Andere Anlagen, Betriebs
und Geschäftsausstattung
127.200 8.880 43 8 –1.765 134.280
Anlagen im Bau und
geleistete Anzahlungen
44.261 5.832 0 –539 –2.506 47.048
Gesamt 749.967 36.580 1.519 0 –13.972 771.056
Immaterielle Vermögenswerte
Goodwill 552.259 0 0 0 0 552.259
Aktivierte
Entwicklungsaufwendungen
444.214 6.062 0 0 –34 450.242
Sonstige immaterielle Vermögens
werte und geleistete Anzahlungen 2
165.481 177 0 0 –8.395 157.263
Gesamt 1.161.954 6.239 0 0 –8.429 1.159.764

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwert

Buchwert Abschreibungen
31.12.2019 31.03.2020 Endbestand
31.03.2020
Fremdwährung Abgänge Zugänge Anfangs­
bestand
01.01.2020
181.704 181.766 61.157 342 0 5.156 55.659
160.122 158.890 187.915 –4.572 308 11.774 181.021
54.004 56.457 77.823 –520 175 5.322 73.196
44.260 46.940 108 –1 0 108 1
440.090 444.053 327.003 –4.751 483 22.360 309.877
547.758 547.758 4.501 0 0 0 4.501
188.490 183.589 266.653 1 0 10.928 255.724
27.324 23.704 133.559 –8.131 0 3.533 138.157
763.572 755.051 404.713 –8.130 0 14.461 398.382

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss für die ersten drei Monate zum 31. März 2020 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Nordex SE Rostock, im Mai 2020

José Luis Blanco Vorsitzender des Vorstands

Christoph Burkhard Vorstand

Patxi Landa Vorstand

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FINANZKALENDER, IMPRESSUM UND KONTAKT

Finanzkalender

11. Mai 2020 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
26. Mai 2020 Virtuelle Hauptversammlung
13. August 2020 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
13. November 2020 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)

Impressum und Kontakt

[email protected]

Herausgeber Investor Relations-Team Redaktion & Text
Nordex SE Felix Zander Nordex SE, Hamburg
Investor Relations Telefon + 49 40 30030 –1116
Langenhorner Chaussee 600 Fotos
22419 Hamburg Tobias Vossberg Nordex SE, Hamburg
Telefon + 49 40 30030–2502
Telefon + 49 40 30030–1000 Beratung, Konzept & Design
Telefax + 49 40 30030–1101 Rolf Becker Silvester Group
Telefon + 49 40 30030–1892 www.silvestergroup.com
www.nordex-online.com

Disclaimer

Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, das Geschäft und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Nordex-Konzerns beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine Aussagen, die Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, und werden mitunter durch die Verwendung der Begriffe "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussehen", "annehmen" und ähnliche Formulierungen kenntlich gemacht. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen der Gesellschaft und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlich erreichte Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser dieses Zwischenberichts werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie kein unangemessenes Vertrauen in diese zukunftsgerichteten Aussagen setzen sollten, die nur zum Datum dieses Zwischenberichts Gültigkeit haben. Die Nordex SE beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

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