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Nekkar — Annual Report 2016
Aug 30, 2017
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Annual Report
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Publication
Neckar - Aktiengesellschaft
Stuttgart
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Bilanz zum 31. Dezember 2016
AKTIVA
| Anhang | 31.12.2016 T€ |
31.12.2015 T€ |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | (1) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 896 | 946 | |
| II. Sachanlagen | 33.623 | 35.900 | |
| III. Finanzanlagen | 83 | 83 | |
| 34.602 | 36.929 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | 47 | 0 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (2) | 37.204 | 39.492 |
| III. Wertpapiere | 3.314 | 2.947 | |
| IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | (3) | 235 | 140 |
| 40.800 | 42.579 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 5 | 2 | |
| 75.407 | 79.510 | ||
| PASSIVA | |||
| Anhang | 31.12.2016 T€ |
31.12.2015 T€ |
|
| A. Eigenkapital | (4) | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 10.000 | 10.000 | |
| II. Andere Gewinnrücklagen | 179 | 179 | |
| 10.179 | 10.179 | ||
| B. Rückstellungen | (5) | 31.768 | 33.299 |
| C. Verbindlichkeiten | (6) | 11.784 | 12.980 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | (7) | 20.730 | 22.123 |
| E. Passive latente Steuern | 946 | 929 | |
| 75.407 | 79.510 |
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
| Anhang | 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | (8) | 20.215 | 24.450 |
| 2. Bestandsveränderungen | 47 | 0 | |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 187 | 249 | |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | (9) | 1.337 | 1.359 |
| 5. Materialaufwand | (10) | -2.998 | -3.073 |
| 6. Personalaufwand | (11) | -4.599 | -5.341 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -3.193 | -3.242 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (12) | -5.221 | -6.065 |
| 9. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 5.775 | 8.337 | |
| 10. Finanzergebnis | (13) | -1.015 | -3.679 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (14) | -26 | -44 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 4.734 | 4.614 | |
| 13. Sonstige Steuern | -38 | -39 | |
| 14. Ergebnis vor Ansatz des Konzessions-aufwandes | 4.696 | 4.575 | |
| 15. Konzessionsaufwand | (15) | -4.696 | -4.575 |
| 16. Jahresergebnis | 0 | 0 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2016
der Neckar - Aktiengesellschaft, Stuttgart
Die Neckar –Aktiengesellschaft (NAG) hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. HRB 166).
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist entsprechend den Bestimmungen des HGB, unter Berücksichtigung der Änderungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), des AktG und der Satzung erstellt und in T€ ausgewiesen. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.
Die zur übersichtlicheren Darstellung in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.
Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 24.779 T€ ergeben.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe (EnBW AG), zum 31. Dezember 2016 einbezogen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Konzernabschluss der EnBW AG wird entsprechend § 315a Abs. 1 HGB zu den am Bilanzstichtag verpflichtend in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Aktiva
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile, beim Kraftwerk Aldingen zuzüglich aktivierter Bauzeitzinsen. Die Sachanlagen werden linear abgeschrieben, bei Gebäuden bezogen auf eine Nutzungsdauer von 50 Jahren, höchstens jedoch bis zum Heimfallzeitpunkt am 31.12.2034. Mit der Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit ist eine allein steuerrechtlich zulässige Abschreibung in der Handelsbilanz seit dem Jahr 2010 nicht mehr zulässig. Für bis dahin nach steuerrechtlichen Vorschriften bewertete Vermögensgegenstände, die zu Beginn des Jahres 2010 vorhanden waren, wird das Wahlrecht ausgeübt, die bisherigen Wertansätze unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes geltenden Vorschriften fortzuführen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben und orientieren sich an den amtlichen AfA-Tabellen. Die Abschreibung im Zugangsjahr erfolgt zeitanteilig (pro rata temporis).
Für geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG, wird aufgrund der untergeordneten Bedeutung aus Vereinfachungsgründen ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst.
Bei den Finanzanlagen sind Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Börsenkursen bilanziert.
Passiva
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der „Richttafeln 2005 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen wurden zum Barwert mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die Neuregelung in §253 Absatz 2 Satz 1 HGB ist mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 17. März 2016 erstmalig verpflichtend im Geschäftsjahr angewendet worden. Für die Abzinsung wurde pauschal der Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren ergibt (4,01 % p.a.) angesetzt. Gegenüber der Abzinsung mit dem Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (3,23 % p.a., bisherige Regelung) ergibt, resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.691 T€. Der Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Absatz 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Vorgaben der Deutschen Bundesbank wurden angewendet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren von 4,01 % p.a. (Vorjahr 3,89 % p.a.) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 BGBI. I S. 396 geändert) verwendet.
Des Weiteren wurden folgende Prämissen berücksichtigt (Durchschnittswerte):
| 2016 | 2015 | |
|---|---|---|
| Gehaltssteigerungen einschließlich Karrieretrends | 2,7 % p.a. | 2,6 % p.a. |
| Inflationsraten | 1,9 % p.a. | 1,9 % p.a. |
| Rentensteigerungen | 1,9 % p.a. | 1,9 % p.a. |
| Fluktuation | 2,0 % p.a. | 2,0 % p.a. |
Für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Es wurde ein Zinssatz von 2,13 % p.a. (Vorjahr: 2,74% p.a.) verwendet.
Im Rahmen der Bewertung der Rückstellung für Dienstzeitehrengaben wird das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB in Anspruch genommen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurden die Rückstellungen zum Barwert mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wie er von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben wurde.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge oder steuerlicher Zinsvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.
Erläuterungen zur Bilanz
(1) Anlagevermögen
Die Entwicklung der Anlagepositionen ist in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| 31.12.2016 T€ |
31.12.2015 T€ |
|
|---|---|---|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.825 | 920 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 2.855 | 4.153 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 32.524 | 34.419 |
| - davon gegen verbundene Unternehmen | (18.391) | (19.271) |
| - davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | (1.830) | (1.916) |
| 37.204 | 39.492 |
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten hauptsächlich Forderungen aus dem Cash-Pooling Vertrag. Durch den Cash-Pooling-Vertrag mit der EnBW AG werden die Bankguthaben der NAG bei der EnBW AG gebündelt. Diese werden ebenso wie Salden aus dem Forderungs- und Verbindlichkeitsclearing valutagerecht verzinst.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem in Zukunft fällige Ansprüche gegen unsere Stromabnehmer, basierend auf Verpflichtungen gegenüber den Empfängern von Versorgungs- und Altersteilzeitbezügen, Jubiläumszahlungen, Versorgungskapital sowie auf Freistellung von unseren Verpflichtungen zur Zahlung von künftigen Beiträgen an den Pensions-Sicherungs-Verein. Die entsprechenden Verpflichtungen sind in der Bilanz in gleicher Höhe passiviert. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 27.983 T€ (Vorjahr 29.417 T€).
(3) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Von den flüssigen Mitteln betreffen 235 T€ Guthaben bei Kreditinstituten.
(4) Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von 10 Mio. € ist in 220.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Namen der Aktionäre.
Die NAG-Beteiligungsgesellschaft mbH (vormals EnBW Omega Siebenundvierzigste Verwaltungsgesellschaft mbH) hält eine Mehrheitsbeteiligung nach § 290 HGB von 82,2 %. Das Bestehen der Mehrheitsbeteiligung wurde der Gesellschaft am 16. Dezember 2013 mitgeteilt.
Durch die BilMoG Umstellung 2010 wurde eine Gewinnrücklage in Höhe von 179 T€ gebildet. Die Gewinnrücklage resultiert aus der Berichtigung von Abzinsungen bei der Rückstellung für die Heimfallverpflichtung.
(5) Rückstellungen
| 31.12.2016 T€ |
31.12.2015 T€ |
|
|---|---|---|
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 28.122 | 29.210 |
| 2. Steuerrückstellungen | 31 | 46 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 3.615 | 4.043 |
| 31.768 | 33.299 |
(6) Verbindlichkeiten
| 31.12.2016 T€ |
davon Laufzeit bis 1 Jahr T€ |
davon Laufzeit1 bis 5 Jahre T€ |
davon Laufzeit über 5 Jahre T€ |
31.12.2015 T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 735 | 429 | 306 | 0 | 1.148 |
| (Vorjahr) | (413) | (735) | (0) | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 334 | 334 | 0 | 0 | 288 |
| (Vorjahr) | (288) | (0) | (0) | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 8.952 | 4.366 | 1.634 | 2.952 | 9.196 |
| (Vorjahr) | (4.239) | (1.572) | (3.385) | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.487 | 851 | 158 | 478 | 1.660 |
| (Vorjahr) | (986) | (156) | (518) | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 276 | 276 | 0 | 0 | 688 |
| (Vorjahr) | (688) | (0) | (0) | ||
| - davon aus Steuern | 58 | 58 | 0 | 0 | 461 |
| (Vorjahr) | (461) | (0) | (0) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 47 | 47 | 0 | 0 | 59 |
| (Vorjahr) | (59) | (0) | (0) | ||
| 11.784 | 6.256 | 2.098 | 3.430 | 12.980 |
Die Verbindlichkeiten sind unbesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Darlehen (4.957 T€, Vorjahr 5.315 T€), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (101 T€, Vorjahr 87 T€) sowie Verpflichtungen aus Konzessionsdarlehen (3.894 T€, Vorjahr 3.794 €).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, setzen sich im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus Darlehen (674 T€, Vorjahr 712 T€) sowie Verpflichtungen aus Konzessionsdarlehen (802 T€, Vorjahr 781 T€) zusammen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag betreffen hauptsächlich Verpflichtungen gegenüber der Rentenzuschusskasse, dem Pensions-Sicherungs-Verein sowie Steuern.
(7) Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält abgegrenzte Vorauszahlungen für spätere Geschäftsjahre.
Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
(8) Umsatzerlöse
Es sind überwiegend die Erlöse aus der Weiterbelastung der Selbstkosten aus dem Kraftwerksbetrieb einschließlich der sogenannten Wassergelder sowie Finanzierungskosten für Investitionen an die jeweiligen Stromabnehmer enthalten. Daneben sind auch EEG-Erlöse und Erlöse aus der Direktvermarktung enthalten.
Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. Miet und Pachterträge in Höhe von 134 T€ (Vorjahr 132 T€) und Personalleistungen NAG an EnBW AG 197 T€ (Vorjahr: 196 T€) sind in den sonstigen Umsatzerlösen enthalten. Diese waren im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
(9) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Dienstleistungen gegenüber Dritten sowie Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilien.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge außergewöhnlicher Bedeutung enthalten: Abgang aus Sachanlagevermögen in Höhe von 136 T€ (Vorjahr 0 T€)
(10) Materialaufwand
Es handelt sich im Wesentlichen um die Material- und Fremdleistungskosten für den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerke. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen hauptsächlich Instandhaltungsleistungen an Kraftwerken (2.387 T€, Vorjahr 2.144 T€).
(11) Personalaufwand
| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| a) Löhne und Gehälter | 3.926 | 4.389 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 673 | 952 |
| davon Aufwendungen für Altersversorgung | (41) | (293) |
| 4.599 | 5.341 |
Die Aufwendungen für Altersversorgung sind durch die Änderung der Prämissen für die Personalrückstellungen gefallen. Der Beitragssatz für den Pensions-Sicherungs-Verein beträgt 0,0 Promille (Vorjahr 2,4 Promille).
(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Enthalten sind hauptsächlich Konzernverrechnungen für Personal- und Supportleistungen, Versicherungskosten, Kosten des Fuhrparks, Aufwand für Ablöseleistungen sowie allgemeine Büro- und Verwaltungskosten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,1 T€ (Vorjahr 0,3 T€) enthalten.
(13) Finanzergebnis
| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| 1. Erträge aus Beteiligungen | 3 | 2 |
| 2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 455 | 127 |
| 3. Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0 | 17 |
| 4. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -2 | 0 |
| 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.471 | -3.825 |
| davon Zinsen u. ähn. Aufw. aus Aufzinsung | (-1.138) | (-3.563) |
| davon an verbundene Unternehmen | (-173) | (-175) |
| -1.015 | -3.679 |
Bei den Beteiligungserträgen handelt es sich um die Dividende der Neckarhafen Plochingen GmbH.
Der Rückgang der Zinsen aus Aufwendungen für Aufzinsung ergibt sich im Wesentlichlichen durch die Zinsanpassung im Personalaufwand.
(14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entstanden im Wesentlichen durch passive latente Steuern (16 T€; Vorjahr 26 T€) sowie durch Gewerbesteueraufwand.
(15) Konzessionsaufwand
Das Ergebnis von 4.696 T€ (Vorjahr 4.575 T€) stellt den Konzessionsaufwand des Berichtsjahres dar. Die Jahresergebnisse der Gesellschaft stehen solange nicht zur Zahlung einer Dividende zur Verfügung, bis die Höhe der ursprünglichen Neckarausbaudarlehen des Bundes erwirtschaftet ist.
Sonstige Angaben
a) Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 55 Mitarbeiter beschäftigt.
| 2016 | 2015 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in den Kraftwerken | 52 | 52 | 0 |
| in der Zentrale | 3 | 4 | -1 |
| 55 | 56 | -1 |
b) Die Vorstandsmitglieder erhalten von der NAG keine Vergütung.
c) Für frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen sind im Berichtsjahr 211 T€ angefallen.
d) Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind 1.728 T€ zurückgestellt.
e) Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden im Berichtsjahr insgesamt 20 T€ vergütet.
f) Von einer Angabe des Prüfungshonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wird abgesehen, da die Angaben im Konzernabschluss der EnBW AG, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird, enthalten sind.
g) Es wurden folgende Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt:
Mit der EnBW AG und den Gesellschaftern Süwag Energie AG und Großkraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft bestehen Darlehensverträge zur Finanzierung des Wasserkraftwerks in Esslingen am Neckar in Höhe von zusammen 5.200 T€ mit einer Verzinsung von 1% p.a.
h) Gemäß § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen sowie assoziierten Unternehmen, wenn sie aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage von wesentlicher Bedeutung sind, gesondert auszuweisen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden folgende wesentliche Geschäfte durchgeführt:
Es bestehen "Stromabnehmerverträge" im Zusammenhang mit dem Bau, Betrieb und der Unterhaltung von mehreren Wasserkraftwerken am Neckar, bei denen die EnBW AG das Strombezugsrecht hat. Darüber hinaus bestehen mit der EnBW AG Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem "gemeinsamen Betrieb Wasserkraftwerke" (2.917 T€; Vorjahr 2.986T€), außerdem werden Räumlichkeiten zu marktüblichen Konditionen gemietet (139 T€; Vorjahr 136 T€).
Die EnBW AG übernimmt für die NAG die Funktionen Rechnungswesen und Steuern. Die NAG nimmt darüber hinaus von der EnBW AG Leistungen im Bereich Einkauf und Logistik, Informationsverarbeitung, Personalverwaltung sowie Recht und Versicherungen in Anspruch. Diese Leistungen betrugen im Berichtsjahr 1.254 T€ (Vorjahr 1.395 T€).
Mit der EnBW AG, Karlsruhe, besteht je ein Vertrag über die Direktvermarktung zweier Kraftwerke.
Ebenfalls mit der EnBW AG, Karlsruhe, bestehen Strombezugsverträge zur Erfüllung von Ablöseverpflichtungen der NAG gegenüber Dritten.
Die oben genannten Leistungen werden anhand eines detaillierten Leistungsverzeichnisses mittels konzerneinheitlicher Verrechnungspreise des EnBW-Konzerns abgerechnet.
i) Die NAG versorgt aus der historischen Entwicklung heraus noch einige Privathaushalte mit Strom, die elektrisch direkt an ein Kraftwerk angeschlossen sind. Die NAG betreibt keine Stromversorgungsnetze sondern nur kurze Direktleitungen zwischen Kraftwerk und Stromkunde.
j) Meldungen nach § 20 Abs. 6 AktG:
Die Neckar – Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart, die im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 166 eingetragen ist, wurde mit Schreiben jeweils vom 16. Dezember 2013 über Folgendes informiert:
Die EnBW Erneuerbare und Konventionelle Erzeugung AG mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 19353, hat gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihr an unserer Gesellschaft weder eine Mehrheitsbeteiligung noch mehr als der vierte Teil der Anteile mehr gehört.
Die EnBW Omega Siebenundvierzigste Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 746548, hat gemäß § 20 Abs. 1 und 4 AktG mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung und damit auch mehr als der vierte Teil der Anteile an unserer Gesellschaft gehört.
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Sitz in Karlsruhe, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 107956, hat gemäß § 20 Abs. 1 und 4 mitgeteilt, dass ihr nach wie vor mittelbar, nunmehr jedoch über die Tochtergesellschaft EnBW Omega Siebenundvierzigste Verwaltungsgesellschaft mbH, deren Anteile ihr gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind, eine Mehrheitsbeteiligung und damit auch mehr als der vierte Teil der Anteile an unserer Gesellschaft gehört.
Der Neckar – Aktiengesellschaft wurde am 20. Januar 2016 für das Land Baden-Württemberg, für die NECKARPRI GmbH sowie für die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH (alle mit Sitz in Stuttgart) folgende Mitteilung nach § 20 Abs. 1, 3, 4 und 5 AktG übermittelt:
1. Hiermit teilen wir gemäß § 20 Abs. 1, 3 und 5 AktG mit, dass der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart, nicht mehr mittelbar – kraft Zurechnung der von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, mittelbar gehaltenen Aktien (§§ 20 Abs. 1 Satz 2, 16 Abs. 4 AktG) – mehr als der vierte Teil der Aktien an der Neckar – Aktiengesellschaft gehört.
2. Hiermit teilen wir ferner gemäß § 20 Abs. 4 und 5 AktG mit, dass der NECKERPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart, nicht mehr mittelbar – kraft Zurechnung der von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, mittelbar gehaltenen Aktien (§ 16 Abs. 4 AktG) – eine Mehrheitsbeteiligung an der Neckar – Aktiengesellschaft gehört.
3. Hiermit teilen wir ferner gemäß § 20 Abs. 1, 3 und 5 AktG mit, dass der NECKARPRI GmbH, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart, nicht mehr mittelbar – kraft Zurechnung der von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, mittelbar gehaltenen Aktien (§§ 20 Abs. 1 Satz 2, 16 Abs. 4 AktG) – mehr als der vierte Teil der Aktien an der Neckar – Aktiengesellschaft gehört.
4. Hiermit teilen wir ferner gemäß § 20 Abs. 4 und 5 AktG mit, dass der NECKARPRI GmbH, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart, nicht mehr mittelbar – kraft Zurechnung der von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, mittelbar gehaltenen Aktien (§ 16 Abs. 4 AktG) – eine Mehrheitsbeteiligung an der Neckar – Aktiengesellschaft gehört.
5. Hiermit teilen wir ferner gemäß § 20 Abs. 1, 3 und 5 AktG mit, dass dem Land Baden-Württemberg, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Richard-Wagner-Straße 15, 70184 Stuttgart, nicht mehr mittelbar – kraft Zurechnung der von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, mittelbar gehaltenen Aktien (§§ 20 Abs. 1 Satz 2, 16 Abs. 4 AktG) – mehr als der vierte Teil der Aktien an der Neckar – Aktiengesellschaft gehört.
6. Hiermit teilen wir ferner gemäß § 20 Abs. 4 und 5 AktG mit, dass dem Land Baden-Württemberg, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Richard-Wagner-Straße 15, 70184 Stuttgart, nicht mehr mittelbar – kraft Zurechnung der von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, mittelbar gehaltenen Aktien (§ 16 Abs. 4 AktG) – eine Mehrheitsbeteiligung an der Neckar – Aktiengesellschaft gehört.
Diese Mitteilung ist am 08. Februar 2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.
Der Neckar – Aktiengesellschaft wurde am 20. Januar 2016 für den Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke und die OEW Energie-Beteiligungs GmbH (beide mit Sitz in Ravensburg) folgende Mitteilung nach § 20 Abs. 5 AktG übermittelt:
Namens und im Auftrag des Zweckverbands Oberschwäbische Elektrizitätswerke und der OEW Energie-Beteiligungs GmbH, teilen wir Ihnen hiermit gemäß § 20 Abs. 5 AktG mit, dass dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke und der OEW Energie-Beteiligungs GmbH keine Mehrheitsbeteiligung und auch nicht der vierte Teil der Aktien an ihrer Gesellschaft mehr gehört, auch nicht mittelbar.
Der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke und die OEW Energie-Beteiligungs GmbH können keinen beherrschenden Einfluss im Sinne von § 17 Abs. 1 AktG auf die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mehr ausüben. Die Beteiligung der EnBW sind dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke und der OEW Energie-Beteiligungs GmbH daher nicht mehr zuzurechnen.
Diese Mitteilung ist am 08. Februar 2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.
Aufsichtsrat und Vorstand
Aufsichtsrat
Dr. Georgios Stamatelopoulos, Stuttgart
Leiter Erzeugung Betrieb
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Vorsitzender
Dieter Seemann, Gundelsheim
Monteur
Arbeitnehmervertreter
stellv. Vorsitzender
Volker Reinhard, Neuburg
Leiter Personal Erzeugung
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Dr.-Ing. Karl-Heinz Czychon, Weinheim
Mitglied des Vorstands der
Großkraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft
-bis 12.05.2016
Dr. Markus Binder, Gaiberg
Mitglied des Vorstands der
Großkraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft
-ab 12.05.2016
Werner Rau, Esslingen
Monteur
Arbeitnehmervertreter
Rainer Allmannsdörfer, Hattenhofen
Leiter Assetmanagement Erzeugung
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Thorsten Koch, Karlsruhe
Leiter Controlling Erneuerbare Erzeugung
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Dr. Holger Himmel, Eschborn
Mitglied des Vorstands der
Süwag Energie AG
-bis 23.02.2016
Dr. Markus Coenen, Leverkusen
Mitglied des Vorstands der
Süwag Energie AG
-ab 23.02.2016
Jürgen Stuber, Ludwigsburg
Monteur
Arbeitnehmervertreter
Vorstand
Klaus Wachter, Ebersbach
Finanzen
Ralf Neulinger, Aichwald
Technik
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
- Gegenüber den Aktionären, die bei der Privatisierung der Gesellschaft gegenüber dem Bund die bedingt rückzahlbaren Darlehen zur Finanzierung der Schifffahrtsstraße übernommen haben, bestehen noch finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 59.342 T€ (Vorjahr 64.038 T€).
- Aus einem im Jahr 1995 mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-Württemberg abgeschlossenen Vertrag besteht in Erfüllung des Konzessions- und Bauvertrags gegenüber der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes noch eine Verpflichtung zur Kostenübernahme für drei investive Maßnahmen, höchstens bis zu einem Betrag von 14,4 Mio. €. Kosten entstehen frühestens bei der Aufnahme dieser Maßnahmen in die Mittelfristplanung des Bundes. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Ast Südwest rechnet nicht damit, dass dafür in den nächsten Jahren Kosten anfallen.
Das Bestellobligo zum Bilanzstichtag betrug 2.470 T€.
- Es besteht eine Eventualschuld aus Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 199 T€.
Insgesamt bestehen somit sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 76.411 T€.
Davon betreffen Gesellschafter 59.342 T€.
| kleiner 1 Jahr | 1 – 5 Jahre | größer 5 Jahre | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|
| EnBW AG | 3.908 T€ | 15.784 T€ | 29.519 T€ | 49.211 T€ |
| SüWAG | 595 T€ | 2.403 T€ | 4.494 T€ | 7.492 T€ |
| GKM | 209 T€ | 846 T€ | 1.582 T€ | 2.638 T€ |
Nachtragsbericht
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung oder in der Bilanz zu berücksichtigen gewesen wären.
Stuttgart, 03. März 2017
Der Vorstand
Wachter
Neulinger
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 T€ |
Zugänge T€ |
Umbuchungen T€ |
Abgänge T€ |
31.12.2016 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechtenund Werten | 4.676 | 0 | 0 | 0 | 4.676 |
| 4.676 | 0 | 0 | 0 | 4.676 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 43.417 | 15 | 0 | 13 | 43.419 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 78.557 | 0 | 0 | 0 | 78.557 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.248 | 90 | 0 | 0 | 2.338 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.516 | 768 | 0 | 0 | 3.284 |
| 126.738 | 873 | 0 | 13 | 127.598 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Beteiligungen | 83 | 0 | 0 | 0 | 83 |
| 2. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 83 | 0 | 0 | 0 | 83 | |
| 131.497 | 873 | 0 | 13 | 132.357 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 T€ |
Zugänge T€ |
Abgänge T€ |
31.12.2016 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechtenund Werten | 3.730 | 50 | 0 | 3.780 |
| 3.730 | 50 | 0 | 3.780 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 29.145 | 770 | 6 | 29.909 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 60.328 | 2.076 | 0 | 62.404 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.365 | 297 | 0 | 1.662 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 90.838 | 3.143 | 6 | 93.975 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 94.568 | 3.193 | 6 | 97.755 |
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2016 T€ |
31.12.2015 T € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechtenund Werten | 896 | 946 |
| 896 | 946 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.510 | 14.272 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 16.153 | 18.229 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 676 | 883 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.284 | 2.516 |
| 33.623 | 35.900 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | 83 | 83 |
| 2. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 |
| 83 | 83 | |
| 34.602 | 36.929 |
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016
der Neckar - Aktiengesellschaft, Stuttgart
Grundlagen der Gesellschaft
Unternehmensstruktur
Die Neckar - Aktiengesellschaft, Stuttgart (NAG), betreibt 24 eigene Laufwasserkraftwerke am Neckar und baut die Wasserkraft am Neckar aus.
Die ursprüngliche Aufgabe der Gesellschaft umfasste auch den Ausbau des Neckars zur Großschifffahrtsstraße zwischen Mannheim und Plochingen. Nach Abschluss des Neckarausbaus Ende 1991 wurden sämtliche Schifffahrtsanlagen dem deutschen Staat übergeben. Betrieb und Unterhaltung der Bundeswasserstraße Neckar sind seitdem ausschließlich Aufgaben der Wasserstraßenverwaltung des Bundes. Die NAG wurde 1995 privatisiert. Das Käuferkonsortium, bestehend aus der heutigen EnBW AG (EnBW), Süwag Energie AG (Süwag) und Großkraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft (GKM), hat die damals bestehenden Finanzierungsdarlehen zum Ausbau des Neckars gegenüber dem Bund abgelöst. Die Jahresergebnisse der NAG stehen solange in voller Höhe diesen Konsorten zu, bis die ursprünglichen Baukosten zum Ausbau des Neckars zur Bundeswasserstraße erwirtschaftet sind. Eine Dividende kann solange nicht ausgeschüttet werden.
Die EnBW NAG-Beteiligungsgesellschaft mbH hält eine Mehrheitsbeteiligung nach § 290 HGB von 82,2 %. Die EnBW NAG-Beteiligungsgesellschaft mbH wiederum ist in den Konzernabschluss der EnBW einbezogen.
Steuerungsmodell
Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt über den finanziellen Leistungsindikator Ergebnis vor Konzessionsaufwand, dessen Analyse und Berichterstattung quartalsweise durchgeführt wird. Das in den Stromlieferungsverträgen festgelegte Wassergeld (Gewinnbestandteil; „Jährliches Entgelt“) stellt zum überwiegenden Teil das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft dar.
Geschäftsprozesse
Seit 2004 besteht mit der EnBW ein gemeinsamer Betrieb „Wasserkraftwerke“. Seitdem ist der von beiden Vertragspartnern bisher selbstständig durchgeführte Betrieb der Wasserkraftanlagen einschließlich aller kaufmännischen Angelegenheiten im Interesse der Erzielung von Synergieeffekten zusammengeführt.
Produkte, Markt und Wettbewerb
Die NAG stellt den erzeugten Strom aufgrund langjähriger Stromlieferungsverträge verschiedenen Energieversorgungsunternehmen auf Selbstkostenbasis zuzüglich des sog. Wassergeldes (Gewinnbestandteil) zur Verfügung. Den Strom für zwei Kraftwerke vermarktet die NAG selbst.
Unternehmensstrategie
Ziel der Gesellschaft ist eine hohe Verfügbarkeit der technischen Anlagen zu günstigen Erzeugungskosten.
Mitarbeiter
Ende 2016 waren einschließlich der leitenden Angestellten 54 Mitarbeiter/innen beschäftigt (Vj. 56 Mitarbeiter/innen).
Zur Erzielung von Synergieeffekten werden ausscheidende Mitarbeiter/innen der NAG bereits seit 2004 nicht mehr ersetzt, sondern es wird im Rahmen des gemeinsamen Betriebs „Wasserkraftwerke“ auf Mitarbeiterkapazitäten der EnBW zurückgegriffen.
Umweltschutz
Durch die Stromerzeugung aus den Wasserkraftwerken der NAG konnte ein Ausstoß von ca. 366.007 t (Vj. ca. 331.928 t ) Kohlendioxid vermieden werden. Dieser wichtige Beitrag zum Schutz der Umwelt unterstreicht die Bedeutung der Stromerzeugung aus Wasserkraft.
Umweltmanagementsystem
Die NAG ist in das Umweltmanagementsystem der EnBW eingebunden. Auf Basis der konzernweit geltenden Rahmenvorgaben verfügt die EnBW über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem (UMS). Auch im diesjährigen Überwachungsaudit hat die EnBW nachgewiesen, dass das Umweltmanagementsystem die Anforderungen der internationalen Norm DIN EN ISO 14001 erfüllt.
Rechtsentwicklung im Umweltschutz
Mit zunehmender Tendenz ist zu beobachten, dass insbesondere durch die Rechtsentwicklung auf EU-Ebene die Umweltschutzanforderungen schleichend aber stetig verschärft werden und sich hieraus Anpassungs- und Handlungsaktivitäten für den Kraftwerksbereich ergeben. Beispielhaft für die Wasserkraft ist die Wasserrahmenrichtlinie zu nennen.
Arbeitsschutz im Kraftwerksbetrieb
Die NAG ist im Rahmen des gemeinsamen Betriebes mit der EnBW in die Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutzorganisation der EnBW eingebunden. Neben der kontinuierlichen Weiterbildung des Personals finden regelmäßige Betriebsbegehungen durch den Sicherheitsingenieur statt. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter und die Verbesserung von Arbeitsabläufen und der technischen Ausstattung führen insgesamt zu einer Steigerung der Arbeits- und Gesundheitsleistung.
Wirtschaftsbericht
Politische und regulatorische Rahmenbedingungen
Die NAG hat für ihre Wasserkraftwerke eine Konzession zur Nutzung der Wasserkraft des Neckars bis zum 31. Dezember 2034. Nach Ablauf der Konzessionszeit werden die Kraftwerke in betriebsfähigem Zustand auf die Bundesrepublik Deutschland übertragen.
Auf Basis der europäischen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 ist seit dem 01.03.2010 das neue deutsche Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Kraft. Das WHG enthält bundesrechtliche Vorschriften über die Durchgängigkeit von Stauanlagen sowie den Fischschutz an Wasserkraftanlagen. Für die Stauanlagen an Bundeswasserstraßen ist damit eine Erweiterung der Verantwortlichkeiten zum Bau von Fischaufstiegen, Fischschutz und -abstiegseinrichtungen sowohl des Bundes als auch der Wasserkraftwerksbetreiber verbunden. Deshalb ist zumindest im Bereich des unteren Neckars in den nächsten Jahren mit entsprechenden Maßnahmen zu rechnen. Für die beiden Neckaraltarme bei Horkheim und Kochendorf wurde eine erhöhte Mindestwasserabgabe angekündigt. Umbaumaßnahmen zur Erhöhung der Durchgängigkeit und Mindestwasserabgaben sowie daraus entstehende Erzeugungsverluste gehen grundsätzlich zu Lasten der Stromabnehmer. Für die NAG ist damit kein wirtschaftliches Risiko verbunden.
Die Bundesrepublik Deutschland plant langfristig auf ihre Kosten an allen 27 Staustufen jeweils eine Schleusenkammer für Schiffe mit einer Länge von bis zu 135 Meter. Mit dem Schleusenausbau wäre mit einer weiteren Reduzierung der verfügbaren Wassermenge für die Stromerzeugung der NAG und ihrer Stromabnehmer zu rechnen.
Zentrale Unternehmensthemen im Geschäftsjahr
Allgemeine Themen
In einem mehrjährigen Gemeinschaftsprojekt mit der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt wurde das über 50 Jahre alte Wasserstraßenfernsprechkabel (WF-Kabel) aus Kupfer zwischen Plochingen und Mannheim auf einer Strecke von mehr als 200 km durch ein Lichtwellenleiterkabel ersetzt und bereits 2013 in Betrieb genommen. Anschließend wurde in einem mehrjährigen Projekt damit begonnen, Komponenten in den Kraftwerken an die neue Übertragungstechnik anzupassen (Projekt „Neckar Erweiterung übergeordnete Leittechnik“, NELT). Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts NELT beträgt 6 Mio. €.
Wesentliche Vertragsänderungen
In 2016 gab es keine wesentlichen Vertragsänderungen.
Entflechtung gemäß § 6b EnWG
Die Gesellschaft ist als verbundenes Unternehmen der EnBW AG Tochtergesellschaft eines vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens i.S.d. § 3 Nr. 38 EnWG. Sie führt nach § 6b Abs. 3 EnWG andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors aus. Die anderen Tätigkeiten im Elektrizitätssektor umfassen die Erzeugung von Elektrizität. Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors liegen nicht vor. Die Erstellung von Tätigkeitsabschlüssen ist nicht erforderlich.
Internes Kontrollsystem (IKS)
Durch die enge Verbindung mit der EnBW AG ist die NAG in das interne Kontrollsystem des EnBW-Konzerns eingebunden, so dass Unregelmäßigkeiten im Geschäftsbetrieb frühzeitig erkannt werden können.
Die NAG wendet in ihrem Geschäftsbetrieb außerdem die Konzerngrundsätze der EnBW zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie an (IuK Security Policy).
Abhängigkeitsbericht
In dem von uns für das Geschäftsjahr 2016 aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen haben wir abschließend erklärt, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhielt.
Unternehmenssituation der NAG
Absatz, Stromerzeugung und –bereitstellung
Die Wasserführung des Neckars war im Vergleich zu 2015 höher, jedoch weiterhin unter dem Niveau der Regelerzeugung. Für die Stromabnehmer lag die Erzeugung in den Kraftwerken bei 87,4 % (Vorjahr 79,2 %) der Regelerzeugung (505,5 GWh).
Die Anlagenverfügbarkeit betrug 95,0 % (Vorjahr 95,2 %) bedingt durch Maschinenschäden mit temporären Kraftwerksstillständen.
| Netto-Stromerzeugung | 2016 GWh | 2015 GWh | Veränderung % |
|---|---|---|---|
| Stromabgabe * | 441,8 | 400,4 | 10,3 |
* nach Abzug der unentgeltlichen Stromlieferungen an die Schleusen und Wehre des Bundes
Betrieb und Instandhaltung
In den Kraftwerken wurden regelmäßige Instandhaltungen durchgeführt und eingetretene Schäden beseitigt. Außerdem wurden im Kraftwerk Hirschhorn eine Grundrevision der Turbinen und eine Erneuerung der Kraftwerksleittechnik ausgeführt bzw. begonnen. Die Maßnahmen tragen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit des Kraftwerksparks am Neckar bei.
Ertragslage
Die Erträge haben sich wie folgt entwickelt:
| 01.01. – 31.12.2016 Mio. € |
01.01. – 31.12.2015 Mio. € |
Veränderung %* | |
|---|---|---|---|
| Stromerlöse | 19,9 | 24,5 | -18,7 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 0,3 | 0,0 | -- |
| Aktivierte Eigenleistungen | 0,2 | 0,2 | -24,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,3 | 1,4 | -8,9 |
| Gesamt | 21,7 | 26,1 | -16,6 |
* Veränderung berechnet auf Basis der nicht gerundeten Zahlen
In den Stromerlösen sind vor allem die Kosten der Stromerzeugung enthalten, die den jeweiligen Stromabnehmern der Wasserkraftwerke auf Selbstkostenbasis zuzüglich des Wassergeldes weiterbelastet werden. Hintergrund für den Rückgang der Stromerlöse sind im Wesentlichen geringere Umsatzerlöse aus Rückstellungszuführungen (-3,8 Mio. €), die zukünfige Forderungen an die Stromabnehmer betreffen. Des Weiteren haben sich Umsatzerlöse mit Stromabnehmern, Bonuserlöse sowie Wassergelder gegenüber dem Vorjahr und der Prognose reduziert. Dagegen sind die Direktvermarktungserlöse der auf eigene Rechnung betriebenen Wasserkraftwerke in Bad Cannstatt und Esslingen durch höhere Erzeugungsmengen infolge einer verbesserten, jedoch weiterhin unterdurchschnittlichenWasserführung gestiegen.
Die sonstigen Umsatzerlöse enthalten Mieteinnahmen sowie Erträge aus Dienstleistungen, die im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen waren. Eine sich somit gegenüber dem Vorjahr ergebende Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge ist im Wesentlichen auf Versicherungserstattungen zurückzuführen (+0,3 Mio. €).
Der Materialaufwand von 3,0 Mio. € (Vorjahr 3,1 Mio. €) ist durch einen leicht reduzierten Umfang an Maßnahmen für Instandhaltung und Betrieb der Kraftwerke geprägt. Dabei stehen niedrigere Fremdleistungskosten für Instandhaltung und Reparaturen (-0,4 Mio. €) angestiegenen Materialverbräuchen (+0,3 Mio. €) gegenüber.
Der Personalaufwand von 4,6 Mio. € hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. € reduziert. Ausschlaggebend hierfür ist im Wesentlichen eine Auflösung der Pensionsrückstellung infolge einer Anpassung der relevanten personalaufwandsbezogenen Rechnungsparameter. Zudem haben sich die Löhne und Gehälter infolge einer geringeren Mitarbeiteranzahl reduziert.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 5,2 Mio. € (Vorjahr 6,1 Mio. €) sind insbesondere durch einen niedrigeren Aufstockungsbetrag für Altersteilzeitverpflichtungen sowie geringere Konzernverrechnungen für Personal- und Supportleistungen zurückgegangen. Dagegen haben sich die Aufwendungen für Ablöseleistungen (Ersatzleistungen aus Verpflichtungen durch ursprünglichen Bau der Kraftwerke, da bestehende Bauten stillgelegt werden mussten) leicht erhöht. Enthalten sind zudem Versicherungskosten sowie allgemeine Büro- und Verwaltungskosten.
Die Veränderung im Finanzergebnis auf -1,0 Mio. € (Vorjahr -3,7 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus einer geringeren Aufzinsung der Personalrückstellungen, die durch einen gegenüber dem Vorjahr höheren Abzinsungssatz infolge der Umstellung auf den 10-Jahres-Durchschnittszins bedingt ist.
Das Jahresergebnis stellt sich wie folgt dar:
| Ergebnis | 01.01. – 31.12.2016 Mio. € |
01.01. – 31.12.2015 Mio. € |
Veränderung %* |
|---|---|---|---|
| Jahresergebnis vor Konzessionsaufwand | 4,7 | 4,6 | 2,6 |
| Konzessionsaufwand | -4,7 | -4,6 | 2,6 |
| Jahresergebnis | 0 | 0 | 0 |
* Veränderung berechnet auf Basis der nicht gerundeten Zahlen
Das Jahresergebnis vor Konzessionsaufwand ergibt sich im Wesentlichen aus den vertraglichen Wassergeldern, die die Stromabnehmer zusätzlich zu den Selbstkosten zu erstatten haben. Daneben tragen die Betriebsergebnisse der auf eigene Rechnung betriebenen Kraftwerke in Bad Cannstatt und Esslingen zum Ergebnis bei. Des Weiteren sind insbesondere Immobilienerlöse aus dem Verkauf nicht mehr betriebsnotwendiger Liegenschaften, Bonuserlöse sowie Miet- und Zinserträge enthalten.
Das leicht verbesserte Jahresergebnis vor Konzessionsaufwand ist im Wesentlichen durch höherere Betriebsergebnisse in Bad Cannstatt und Esslingen geprägt. Dadurch konnten die im Vergleich zum Vorjahr und geringeren Bonus- und Wassergelderlöse überkompensiert werden. Das gegenüber der Prognose (5,1 Mio. €) niedrigere Jahresergebnis ist insbesondere auf geringere Bonus- und Wassergelderlöse zurückzuführen.
Finanzlage
Die NAG finanziert sich vorwiegend durch die Selbstkostenerstattung der Stromabnehmer und durch das Wassergeld als Gewinnbestandteil, sowie die Betriebsergebnisse der auf eigene Rechnung betriebenen Wasserkraftwerke Bad Cannstatt und Esslingen. Zum kurzfristigen Ausgleich von Liquiditätsspitzen besteht außerdem eine Cashpoolvereinbarung mit der EnBW AG. Freie liquide Mittel werden am Kapitalmarkt angelegt.
Der Cashflow war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv und wird in Höhe des Jahresergebnisses mit 4,7 Mio. € zur Tilgung der Konzessionsdarlehen an die Konsortialpartner weitergegeben.
Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich auf 75,4 Mio. € (Vorjahr 79,5 Mio. €) reduziert. Dies ist auf zum Teil gegenläufige Effekte zurückzuführen. Zum Einen ist das Sachanlagevermögen abschreibungsbedingt zurückgegangen (-2,3 Mio. €). Die Sachanlagequote, gemessen an der Bilanzsumme, beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 44,6 % (Vj. 45,2 %). Reduzierend wirkten zudem geringere Forderungen gegen verbundene und beteiligte Unternehmen (-1,3 Mio. €), die insbesondere einen temporär geringeren Cashpoolbestand betreffen. Des Weiteren haben sich insbesondere die sonstigen Vermögensgegenstände infolge geringerer zukünftiger Ansprüche gegenüber den Stromabnehmern reduziert (-1,9 Mio. €). Gegenläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt erhöht (+0,9 Mio. €). Die Wertpapiere sowie Bankguthaben in Höhe von 3,5 Mio. € (Vorjahr 3,1 Mio. €) sind insbesondere durch eine Wertpapiereinlage angestiegen.
a) Anlagevermögen
| Investitionsvolumen | 01.01. – 31.12.2016 Mio. € |
01.01. – 31.12.2015 Mio. € |
Veränderung %* |
|---|---|---|---|
| Sachanlagevermögen | 0,9 | 1,2 | -26,1 |
* Veränderung berechnet auf Basis der nicht gerundeten Zahlen
Der wesentliche Teil der Investitionen betraf die Anpassung der Komponenten in den Kraftwerken an die neue Übertragungstechnik im Rahmen des Projekts NELT.
b) Umlaufvermögen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen zum einen Erstattungsansprüche an unsere Stromabnehmer und zum anderen Cashpoolbestände und sind innerhalb eines Jahres fällig.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem in Zukunft fällige Ansprüche gegen unsere Stromabnehmer, basierend auf Verpflichtungen gegenüber den Empfängern von Versorgungs- und Altersteilzeitbezügen, Jubiläumszahlungen, Versorgungskapital sowie auf Freistellung von unseren Verpflichtungen zur Zahlung von künftigen Beiträgen an den Pensionssicherungsverein. Die entsprechenden Verpflichtungen sind in der Bilanz in gleicher Höhe passiviert.
c) Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 10,0 Mio. €. Im Zusammenhang mit der BilMoG-Umstellung besteht seit 2010 eine Gewinnrücklage von 179 T€ aus der Abzinsung der Rückstellung für die Heimfallverpflichtung. Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote, gemessen an der Bilanzsumme, 13,5 % (Vj. 12,8 %).
d) Fremdkapital
Die Rückstellungen in Höhe von 31,8 Mio. € (Vj. 33,3 Mio. €) sind im Wesentlichen durch einen Rückgang der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen geprägt (28,1 Mio. €; Vorjahr 29,2 Mio. €). Ursächlich hierfür sind insbesondere die veränderten relevanten personalaufwandsbezogenen Rechnungsparameter und die Erhöhung des Abzinsungssatzes. Des Weiteren erfolgte ein Rückgang der sonstigen Rückstellungen (-0,4 Mio. €), der insbesondere geringere Personalrückstellungen (-0,3 Mio. €) betrifft.
Die Verbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr auf 11,8 Mio. € (Vj. 13,0 Mio. €) reduziert. Ausschlaggebend hierfür sind im Wesentlichen geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und beteiligten Unternehmen (-0,4 Mio. €) sowie gegenüber Kreditinstituten (-0,4), insbesondere bedingt durch Darlehenstilgungen. Des Weiteren haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten durch geringere steuerliche Verbindlichkeiten (-0,4 Mio. €) infolge einer Einbindung in den umsatzsteuerlichen Organkreis der EnBW reduziert.
e) Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit 20,7 Mio. € im Wesentlichen abgegrenzte Stromerlöse für spätere Geschäftsjahre sowie die noch nicht aufgelösten Kapitalzuschüsse der Stromabnehmer aus der Weiterverrechnung der aktivierungspflichtigen Investitionen im Rahmen der Selbstkostenerstattung.
Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage der NAG
Aufgrund der Übernahme der Selbstkosten durch die Stromabnehmer ist die wirtschaftliche Lage der NAG strukturell positiv. Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der NAG insgesamt als günstig. Bei der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist mit keinen großen Schwankungen zu rechnen.
Nachtragsbericht
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Risiko- und Chancenbericht
Risikomanagementprozess
Durch ein formalisiertes Risikomanagementsystem wird neben dem Erkennen von allgemeinen Geschäftsrisiken sichergestellt, dass auch Risiken aus dem Kraftwerksbetrieb mit nennenswerten finanziellen Auswirkungen auf unsere Stromabnehmer rechtzeitig erkannt werden. Die heutige wirtschaftliche Entwicklung erfordert eine ständige Kontrolle der Kosten und Prozesse eines Unternehmens. Das vor einigen Jahren von der NAG eingesetzte System zur Kostenüberwachung und -kontrolle sowie Benchmarks und „Best practice“-Maßnahmen haben sich bewährt.
Durch regelmäßige Risikoinventuren mit den Betriebsverantwortlichen wird sichergestellt, dass die erfassten Risiken hinsichtlich ihrer potentiellen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit regelmäßig überprüft und dass neue Risiken rechtzeitig erkannt werden.
Durch die Selbstkostenerstattung der Stromabnehmer haben Kostenrisiken keinen direkten Einfluss auf das Geschäftsergebnis der NAG. Mit Blick auf die Ergebnisse der Gesellschaft wird mit gezielten Maßnahmen, beispielsweise der risikoorientierten Instandhaltung sowie der systematischen Schulung und Qualifizierung des Personals, den Risiken entgegengesteuert. Weiterhin wird durch ständige Modernisierung der bestehenden Anlagen im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses dafür gesorgt, dass die Anlagen dem Stand der Technik und der Sicherheit entsprechen.
Risikoarten
Operative Risiken
Grundsätzlich bestehen Risiken aus dem Betrieb der Anlagen. Technische Defekte können zu ungeplanten Nichtverfügbarkeiten der Erzeugungsanlagen oder zu ungeplanten Instandhaltungskosten führen.
Aufgrund der mit den Stromabnehmern langfristig abgeschlossenen Verträge, wonach von diesen die jährlich anfallenden Ausgaben getragen werden, bestehen für die NAG keine finanzielle Risiken aus dem Betrieb und der Verwaltung dieser Kraftwerke. Erzeugungsausfälle und ungeplante Instandhaltungskosten gehen zu Lasten der Stromabnehmer mit ggf. nachteiliger Auswirkung auf die Bezugskosten der Stromabnehmer.
Erzeugungsausfälle und ungeplante Instandhaltungskosten der auf eigene Rechnung betriebenen Kraftwerke Bad Cannstatt und Esslingen gehen zulasten des Jahresergebnisses vor Konzessionsaufwand.
Grundsätzlich bestehen auch finanzielle Risiken aus Geldanlagen. Diese sind aufgrund einer konservativen Anlagepolitik überschaubar.
Die Klage bezüglich der Betriebsrentenansprüche der im Ruhestand befindlichen Mitarbeiter der NAG wurde abgewiesen und die Kläger haben die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Im Mai 2016 haben 7 Mitarbeiter beim Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg Berufung eingereicht. Das Risiko einer Erhöhung der Pensionsverpflichtungen in diesem Zusammengang, das zu Lasten der Stromabnehmer gehen würde, wird weiterhin mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet.
Aufgrund eines im Dezember 1995 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der NAG im Rahmen der Privatisierung geschlossenen Anpassungsvertrages besteht noch eine Kostenverpflichtung für Investitionen an je einem Trocknungsbecken in Altbach und auf der Benninger Insel in Marbach sowie zum Einbau von Störkörpern bei der Staustufe Poppenweiler zur Vermeidung von Ablagerungen. Der Zeitpunkt für die Ausführung der Investitionen sowie deren Kosten sind abhängig von der Aufnahme dieser Maßnahmen in die Mittelfristplanung der Wasserstraßenverwaltung des Bundes, die bislang nicht erfolgt ist.
Politische und regulatorische Risiken
Der Druck der Behörden im Hinblick auf die Durchgängigkeit der Flüsse und fischfreundliche Anlagen wird spürbar höher. Deshalb ist zumindest im Bereich des unteren Neckars in den nächsten Jahren mit entsprechenden Maßnahmen zu rechnen. Umbaumaßnahmen zur Erhöhung der Durchgängigkeit sowie daraus entstehende Erzeugungsverluste gehen grundsätzlich zu Lasten der Stromabnehmer. Für die NAG ist damit kein wirtschaftliches Risiko verbunden.
Chancen
Die Direktvermarktung der auf eigene Rechnung betriebenen Wasserkraftwerke in Bad Cannstatt und Esslingen bietet die Chance zu einer Verbesserung der Ertragslage, sodass auch auf lange Sicht von einer positiven Ergebnisentwicklung ausgegangen werden kann. Darüber hinaus bietet eine bessere Wasserführung die Chance auf eine Verbesserung des Ergebnisses.
Berichtswesen
Der Vorstand berichtet im Rahmen der Quartalsberichte regelmäßig an den Aufsichtsrat.
Prognosebericht
Künftige Umsatzentwicklung
Für das Jahr 2017 werden Umsatzerlöse von rd. 24 Mio. € erwartet. Nach den mit den Stromabnehmern geführten Gesprächen zur Mittelfristplanung über den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerke rechnen wir für das Jahr 2017 im Vergleich zum Plan 2016 mit leicht steigenden Instandhaltungsausgaben.
Die restlichen nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilien aus einem Vergleich mit dem Bund sind durch die vorhandene Mieterstruktur und den anstehenden Sanierungsbedarf schwer zu veräußern. Wir gehen deshalb davon aus, dass die zum Ergebnis beitragenden Immobilienerlöse mittelfristig entfallen. Der Immobilienverkauf wird weiterverfolgt.
Erwartete Ergebnisentwicklung
Das erwartete Ergebnis vor Konzessionsaufwand wird sich 2017 in der Größenordnung von rd. 4,7 Mio. € bewegen.
Dabei stellt das in den Stromlieferungsverträgen festgelegte Wassergeld zum überwiegenden Teil das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft dar (Gewinnbestandteil). Die bereits in den Vorjahren abgeschlossenen Bonusvereinbarungen mit den Stromabnehmern tragen zur Stabilisierung des Jahresergebnisses vor Konzessionsaufwand bei.
Aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling der EnBW AG sowie der Selbstkostenabrechnungsmöglichkeit gehen wir von einer weiterhin stabilen Finanzlage aus.
Erwartete Sachinvestitionen
In 2017 sind Investitionen für die im Bau befindliche Anbindung der Kraftwerke an das WF-Kabel (Projekt NELT) in Höhe von 1,4 Mio. € geplant.
Stuttgart, 3. März 2017
Der Vorstand
Neulinger
Wachter
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand während des Geschäftsjahres anhand regelmäßiger Berichte und in Sitzungen über die Entwicklung und die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Wichtige Vorgänge wurden mit dem Vorstand erörtert.
Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem und interne Kontrollsystem des EnBW-Konzerns eingebunden und wendet in seinem Geschäftsbetrieb die Konzerngrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie an. Der Vorstand hat an den Aufsichtsrat berichtet, dass im Berichtsjahr 2016 keine Risiken mit nennenswerten finanziellen Auswirkungen erkannt wurden und dass keine Unregelmäßigkeiten in den Geschäftsabläufen festgestellt wurden.
Der Aufsichtsrat tagte im Geschäftsjahr 2016 zweimal, der Personalausschuss einmal.
Schwerpunkte der Beratungen
Der Aufsichtsrat befasste sich eingehend mit schriftlichen und mündlichen Berichten sowie Beschlussfassungen des Vorstandes. Zu den regelmäßigen Erörterungen zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat gehörte der Wirtschaftsplan für das Jahr 2017 sowie die Mittelfristplanung der Gesellschaft. Wesentlich waren auch die erwarteten Auswirkungen des Wasserhaushaltsgesetzes auf die Wasserkraftwerke am Neckar in Beziehung zur Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes als Betreiber der Wehre und Schleusen sowie die Erneuerung der IT-Infrastruktur zur Fernsteuerung der Kraftwerks- und Wehranlagen als größte und umfangreichste Einzelinvestition in den nächsten Jahren. Des Weiteren informierte der Vorstand über die Klage von Arbeitnehmern bezüglich ihrer Rentenansprüche.
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 und der Lagebericht sind durch die KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss 2016 ist damit gem. § 172 AktG festgestellt.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und für rechtmäßig befunden. Der Abschlussprüfer hat gemäß § 313 Abs. 3 AktG bestätigt, dass die Angaben im Bericht richtig sind und dass bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Er erhebt keine Einwendungen gegen die abschließende Erklärung des Vorstands.
Personelle Veränderungen
Herr Dr. Markus Binder ist zum Ende der Sitzung des Aufsichtsrats am 17. Mai 2017 ausgeschieden. Neu in den Aufsichtsrat wurde Herr Manfred Schumacher bestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem ausgeschiedenen Aufsichtsrat für sein Engagement zum Wohle der Gesellschaft.
Der Aufsichtsrat dankt darüber hinaus dem Vorstand, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte und wertvolle Arbeit im Geschäftsjahr 2016.
Stuttgart, 17. Mai 2017
Der Aufsichtsrat
Dr. Georgios Stamatelopoulos, Vorsitzender
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Neckar - Aktiengesellschaft, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Stuttgart, den 3. März 2017
**KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Janz, Wirtschaftsprüfer
Rupperti, Wirtschaftsprüfer
Feststellung Jahresabschluss
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 17.05.2017.