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MAX Automation SE Interim / Quarterly Report 2019

Aug 14, 2019

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Interim / Quarterly Report

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MAX Automation SE

HALBJAHRESFINANZBERICHT 2019

für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2019

1

STATEMENT DER GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTOREN

Strategische Highlights

  • MAX Automation Konzern mit fortgeführten Geschäftsbereichen im Kerngeschäft zukunftsfähig aufgestellt
  • Neue Konzern- und Führungsstruktur unterstützt Neuausrichtung:
    • o Process Technologies
    • o Environmental Technologies
    • o Evolving Technologies

Operative Highlights

  • Auftragseingang +3,4 % auf 169,1 Mio. Euro
  • Umsatz +11,0 % auf 148,2 Mio. Euro
  • EBITDA +25,0 % auf 14,5 Mio. Euro
  • Working Capital -48,4 % auf 29,7 Mio. Euro

Aktienkennzahlen H1 2019

Ticker/ISIN MXHN/DE000A2DA588
Aktienanzahl 29,46 Mio.
Schlusskurs
(28.06.2019)*
4,79 Euro
Höchst-/Tiefstkurs* 5,80 Euro / 4,40 Euro
Kursperformance** -0,2 %
Marktkapitalisierung
(28.06.2019)
141,1 Mio. Euro

*Schlusskurse Xetra-Handelssystem der Deutsche Börse AG ** Vergleich Kurs am 30.06.2019 gegenüber Kurs am 31.12.2018

Finanzkalender 2019

  1. November 2019 Veröffentlichung Quartalsmitteilung

  2. bis 27. November 2019 Deutsches Eigenkapitalforum

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

auf dem Weg zur Neuausrichtung ist der MAX Automation Konzern im ersten Halbjahr 2019 weiter vorangekommen. Nach einem positiven Jahresstart in unserem Kerngeschäft mit anhaltend hoher Nachfrage nach unseren Automatisierungslösungen konnten wir das Momentum nutzen und die erfreuliche Entwicklung in unseren Kerngeschäftsfeldern auf Halbjahressicht bestätigen. Gleichzeitig befindet sich der MAX Automation Konzern aber weiterhin in einem großem Umbruchjahr. Nach wie vor gilt unsere volle Konzentration dem im Herbst 2018 eingeleiteten Konzernumbau und der Fokussierung auf das Kerngeschäft mit seinen drei Geschäftsfeldern Process Technologies, Environmental Technologies und Evolving Technologies. Diesen Umbau wollen wir kraftvoll vorantreiben. Gerne möchten wir die Entwicklungen des MAX Automation Konzerns im ersten Halbjahr 2019 näher ausführen.

Der Trend hin zu einem höheren Automatisierungsgrad in zahlreichen Industriezweigen und weiteren Anwenderbranchen hält an. Die Nachfrage nach unseren Lösungen blieb auch im ersten Halbjahr hoch. Dies spiegelt sich sowohl in der Entwicklung des Umsatzes als auch im Auftragseingang wider. So stiegen die Umsätze des MAX Automation Konzerns im Kerngeschäft von 133,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018 um 11,0 % auf 148,2 Mio. Euro zum Ende des ersten Halbjahres 2019. Der Auftragseingang belief sich im selben Zeitraum auf 169,1 Mio. Euro gegenüber 163,5 Mio. Euro im Vorjahr – ein Plus von 3,4 %. Mit einem Auftragsbestand von 191,6 Mio. Euro nach den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zu 155,3 Mio. Euro per Ende Juni 2018 konnte die Auslastung auf einem bereits hohen Niveau um weitere 23,4 % gesteigert werden. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im MAX Automation Konzern verbesserte sich um 25,0 % von 11,6 Mio. Euro im Vorjahreshalbjahr auf 14,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019. Dies unterstreicht einmal mehr unsere klare Ausrichtung auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche in unserem Kerngeschäft.

Unser Ziel ist es, den MAX Automation Konzern im Rahmen des Umbaus zukunftsfähig aufzustellen. Damit einher geht insbesondere die Fokussierung auf die drei zukunftsfähigen und profitablen Geschäftsfelder Process Technologies, Environmental Technologies und Evolving Technologies in Verbindung mit einem deutlichen De-Risking und einer Reduzierung von stark zyklischem Geschäft. Hierzu prüft das Management fortlaufend alle zur Verfügung stehenden Optionen. Für die zum Verkauf stehenden Tochtergesellschaften ELWEMA Automotive GmbH und die IWM Automation Group erarbeiten wir parallel zum Verkaufsprozess kontinuierlich Wertsteigerungspläne, um die Gesellschaften in einem sich gerade tendenziell bei Akquisitionen zurückhaltenden Branchenumfeld wirtschaftlich besser aufzustellen. Dabei hat der Verkaufsprozess für die verbliebenen und nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Gesellschaften1 weiter Priorität, wir werden jedoch mit dem gebotenen Augenmaß und Geduld vorgehen,2um das bestmögliche Ergebnis für den MAX Automation Konzern zu erzielen.

1 Ehem. Mobility Automation, exkl. NSM Magnettechnik GmbH

Für die verlustreiche Tochtergesellschaft IWM Automation Bodensee GmbH sind wir nach Prüfung aller Optionen und im Einklang mit dem klar definierten Desinvestmentprogramm zum Ende des Berichtszeitraums zu dem Ergebnis gelangt, den Standort zum 31. Dezember 2019 zu schließen. Die Möglichkeit einer werthaltigen Veräußerung war vor dem Hintergrund der Verlustsituation in einem vertretbaren Zeitrahmen leider nicht umsetzbar. Eine Fortführung der Geschäftstätigkeit ohne Aussicht auf eine erfolgreiche Restrukturierung hätte für den MAX Konzern zusätzliche Belastungen nach sich gezogen, die die Aufwendungen einer geordneten Abwicklung bei weitem überstiegen hätten. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 hatte die IWM Automation Bodensee GmbH als verlustreichstes Portfoliounternehmen eine Anpassung der Konzernjahresprognose erforderlich gemacht. Auch im laufenden Geschäftsjahr 2019 kommen auf den Konzern Belastungen durch diese Tochtergesellschaft in einer Größenordnung des Vorjahresniveaus zu. Zusätzlich zu den operativen Verlusten entstehen Kosten für die Schließung im oberen einstelligen Millionenbetrag. Mit der Schließung der IWM Bodensee GmbH ist der größte Verlustbringer mit Ende 2019 nicht mehr Teil des Unternehmensportfolios der MAX Automation SE. Die Gesellschaft wird dann im Zeitraum 2018 bis Ende 2019 insgesamt einen E-BITDA Verlust von mehr als 40 Mio. Euro verursacht haben.

Neben der Schließung der IWM Automation Bodensee GmbH haben wir entschieden, die Anteile an der Minderheitsbeteiligung der ESSERT GmbH zu veräußern. Per 30. Juni 2019 wurden die Anteile an der Gesellschaft durch ihren Gründer und Geschäftsführer der Gesellschaft Christopher Essert zurückerworben. Vor dem Hintergrund, den MAX Konzern renditeoptimiert und margenstärker auszurichten, sowie der hohen Finanzierungs- und Anlaufkosten in einem sich rasant verändernden Umfeld für Start-Up- Unternehmen, passt die ESSERT GmbH nicht mehr zu unserem definierten Kerngeschäft.

Nicht nur hinsichtlich unserer Portfoliogesellschaften kam es im Berichtszeitraum zu Veränderungen. Ebenso haben wir auf Seiten der Konzernführung notwendige Strukturen geschaffen, um den Unternehmenserfolg sicherzustellen.

Zum 1. Mai 2019wurde ein Management Board installiert, in dem je Geschäftsfeld ein verantwortliches Mitglied vertreten ist. Das Geschäftsfeld Process Technologies wird von Patrick Vandenrhijn (Geschäftsführender Direktor der MAX Automation SE, CEO der bdtronic GmbH) verantwortet. Werner Berens (Geschäftsführender Direktor der MAX Automation SE, CEO der Vecoplan AG) zeichnet für Environmental Technologies verantwortlich. Den Bereich Evolving Technologies hat zum 1. Juli 2019 Dr. Guido Hild (Geschäftsführender Direktor der MAX Automation SE) übernommen. Andreas Krause (CFO der MAX Automation SE und Mitglied des Verwaltungsrates) ist Vorsitzender des Management Boards.

Die geänderte Organisation des Managements der MAX Automation SE führt zu klar definierten Zuständigkeiten, ermöglicht einen besseren Informationstausch der Gruppengesellschaften untereinander und erhöht die Effizienz bei allen operativen Geschäftsprozessen. Ebenfalls hat sich nach der Wahl auf der ordentlichen Hauptversammlung 2019 ein neuer Verwaltungsrat konstituiert und die Arbeit aufgenommen. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dr. Christian Diekmann gewählt. Der Verwaltungsrat beschäftigt sich abgestimmt mit dem Management Board intensiv mit den strategischen Stoßrichtungen für den MAX Konzern und die Geschäftsfelder mit Fokus auf eine Shareholder Value Optimierung. Im Rahmen unserer Strategieprozesse in den Kerngeschäftsfeldern des MAX Automation Konzerns werden wir wertsteigernde Wachstumsmöglichkeiten für den Gesamtkonzern definieren und danach umsetzen.

Für das laufende Geschäftsjahr werden wir den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen und mit Geduld und Bedacht umsetzen. Für die fortgeführten Geschäftsbereiche geht das Management auf Basis des aktuellen Portfolios und der dargestellten Erwartungen an die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen von einem Konzernumsatz von mehr als 300 Mio. Euro und einem EBITDA von mehr als 20 Mio. Euro aus.

An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen und Ihnen dafür danken, dass Sie uns im ersten Halbjahr 2019 begleitet und unterstützt haben. Wir freuen uns, wenn Sie uns weiter Ihr Vertrauen schenken.

Düsseldorf, 13. August 2019

Andreas Krause Werner Berens Dr. Guido Hild Patrick Vandenrhijn CFO und Vorsitzender Geschäftsfeldleiter Geschäftsfeldleiter Geschäftsfeldleiter des Management Boards Environmental Technologies Evolving Technologies Process Technologies

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell und Konzernstruktur

Die MAX Automation SE mit Sitz in Düsseldorf ist ein international agierender Industriekonzern für High-Tech-Automatisierungslösungen in langfristigen Wachstumsbranchen. In ihren Bereichen sind die Tochtergesellschaften der MAX Automation SE führende Anbieter integrierter und komplexer System- und Komponentenlösungen. Dabei wird die MAX Automation SE in Bereichen aktiv, die langfristiges Wachstumspotenzial bei überdurchschnittlichen Margen und begrenzter Volatilität aufweisen.

Das operative Geschäft der MAX Automation SE gliedert sich seit dem Berichtsjahr 2019 in drei Segmente (Kerngeschäft): Im Segment Process Technologies agiert der Konzern durch sein umfassendes technologisches Know-how als Innovationsführer in der Entwicklung und Fertigung von proprietären Lösungen (z. B. Dosieren, Imprägnieren) insbesondere für die Branchen Automobil- und Elektronikindustrie. Im Segment Environmental Technologies entwickelt und installiert der MAX Automation Konzern technologisch komplexe Anlagen für die Recycling-, Energie- und Rohstoffindustrie. Das neu geschaffene Segment Evolving Technologies bündelt Unternehmen mit Wachstumspotenzial aus den Bereichen Optische Lösungen, Lösungen für die Medizintechnik, Industrielle Robotik und Automation sowie Verpackungslösungen.

Der MAX Automation Konzern agiert vornehmlich auf Zielmärkten in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien. Die drei Geschäftsfelder entwickeln und produzieren ihre System- und Komponentenlösungen vorwiegend in Deutschland sowie an Standorten in den USA und Italien. Zudem verfügen sie über internationale Vertriebs- und Serviceniederlassungen, um ihre weltweiten Kunden direkt vor Ort zu betreuen.

Die MAX Automation SE mit Sitz in Düsseldorf ist als Oberund Führungsgesellschaft verantwortlich für die strategische und finanzielle Steuerung des Konzerns. Das Management Board bestimmt und überwacht in enger Abstimmung mit dem Verwaltungsrat geeignete strategische und operative Maßnahmen, damit die definierten Ziele des Konzerns erreicht werden.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MAX Automation SE als Muttergesellschaft des Konzerns wird wesentlich von der Geschäftsentwicklung der Konzerngesellschaften in

den Segmenten und entsprechenden Gewinnabführungen bzw. -ausschüttungen bestimmt.

Sowohl das Segment Process Technologies mit der bdtronic GmbH (inkl. Tochtergesellschaften) als auch das Segment Environmental Technologies mit der Vecoplan AG (inkl. Tochtergesellschaften) umfassen jeweils eine Gesellschaft. Dem Segment Evolving Technologies gehören zum 1. Juli 2019 folgende Gesellschaften an: NSM Magnettechnik GmbH, MA micro Automation GmbH (inkl. Tochtergesellschaft), iNDAT Robotics GmbH, Mess- und Regeltechnik Jücker GmbH sowie AIM Micro Systems GmbH.

Mitarbeiterentwicklung

Im MAX Automation Konzern waren im Kerngeschäft im ersten Halbjahr 2019 durchschnittlich 1.306 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl stieg damit um 111 Personen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018 (1.195, ohne Auszubildende).

Im ersten Halbjahr 2019 waren jeweils durchschnittlich im Segment Process Technologies 352 Mitarbeiter (H1 2018: 282 Mitarbeiter), bei Environmental Technologies 395 (H1 2018: 369 Mitarbeiter) und im Geschäftsbereich Evolving Technologies 553 Mitarbeiter (H1 2018: 544 Mitarbeiter) beschäftigt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Gemäß Internationalem Währungsfonds (IWF) verlief das globale Wachstum im ersten Halbjahr 2019 verhalten. Belastend wirkten sich die zunehmenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sowie die anhaltende Brexit-Unsicherheit aus. Der IWF erwartet in seinem World Economic Outlook vom Juli 2019 daher eine Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums von 3,6 % im abgelaufenen Jahr auf 3,2 % in 2019. Die Expansionsraten der ersten sechs Monate 2019 deuten zudem auf eine schwächer als erwartete Entwicklung der Weltwirtschaft hin. Mit Investitionsverschiebungen privater und öffentlicher Haushalte verlief die Nachfrage nach langlebigen Wirtschaftsgütern sowohl in den Industrienationen als auch in den Schwellenländern schleppend. Die für 2020 erwartete Wachstumsbelebung ist abhängig von einer wirtschaftlichen Stabilisierung der Schwellenund Entwicklungsländer sowie der Lösung handelspolitischer Auseinandersetzungen.3

3 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2019/07/18/WEOupdateJuly2019

In den USA verlief die wirtschaftliche Entwicklung mit einem robusten Exportwachstum und Lageraufbau besser als erwartet, sodass der IWF in seinem Juli-Ausblick für 2019 gegenüber der April-Prognose ein um 0,3 Prozentpunkte höheres Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2,6 % erwartet. Sowohl die Binnennachfrage als auch die Einfuhren blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Die konjunkturelle Dynamik wird sich demnach im weiteren Verlauf des Jahres verlangsamen. Für 2020 rechnet der Internationale Währungsfonds durch das Auslaufen bestehender Konjunkturprogramme mit einer weiteren Abschwächung des Wachstums auf 1,9 %.4

In der Volksrepublik China lag das Wirtschaftswachstum in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres noch über den Erwartungen, zeigte aber im zweiten Quartal Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung, sodass der IWF seine Prognose gegenüber April um 0,1 Prozentpunkte senkte und nun mit einer Expansion von 6,2 % im Jahr 2019 sowie 6,0 % im Jahr 2020 rechnet. Im abgelaufenen Jahr verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt noch eine Steigerung von 6,6 %.5

Das Wachstum im Euroraum wird sich nach einer unveränderten Juli-Prognose des IWF von 1,8 % im Jahr 2018 auf 1,3 % im laufenden Jahr abschwächen. Dabei lassen Einmaleffekte insbesondere durch die Einführung neuer Abgasnormen, die den Euroraum noch im Vorjahr belastet hatten, wie erwartet nach. Die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum soll sich im Laufe dieses Jahres und bis ins kommende Jahr 2020 beschleunigen. Für 2020 prognostiziert der IWF ein Wachstum von 1,6 %.6

Die deutsche Wirtschaft ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im ersten Quartal 2019 um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Getragen wurde die positive Entwicklung insbesondere durch den Binnenkonsum. Die Nachfrage aus dem Ausland stieg um 1,5 %. Mit 4,1 % nahmen die Einfuhren deutlich stärker zu.7 Dem Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) nach, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Abschwung. Demzufolge zeichnet sich eine Verlangsamung der konjukturellen Lage insbesondere aufgrund der wirtschaftspolitischen Unsicherheit ab. So rechnet das IfW für das zweite Quartal 2019 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im zweiten Halbjahr soll die wirtschaftliche

Entwicklung jedoch wieder in moderatem Tempo zulegen. Für das Gesamtjahr 2019 geht das IfW gegenüber der Frühjahrsprognose 2019 von einem um 0,4 Prozentpunkte geringeren Anstieg des BIP von 0,6 % aus. Für 2020 wird ein Wachstum von 1,6 % nach zuvor 1,8 % erwartet.8

Branchenumfeld

Nach Erhebungen vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) schwächten sich Auftragslage und Produktion in den ersten Monaten 2019 deutlich ab. Der Auftragseingang im Maschinenbau lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 9 % unter dem Vorjahreswert. Dabei belasteten die deutlich spürbare Abschwächung der Weltkonjunktur und die tiefgreifenden Veränderungen in der Automobilindustrie sowie geopolitische Verwerfungen, die insbesondere den exportstarken Maschinen- und Anlagenbau betreffen.9 Für 2019 rechnet der VDMA mit einem Produktionsrückgang von insgesamt 2 %.10

Der VDMA Fachverband Robotik + Automation bestätigte zu Jahresbeginn indes eine weltweit weiterhin hohe Nachfrage nach Technologien der Robotik und Automation aus Deutschland. Für 2019 erwartet der Fachverband infolge der Abkühlung der Weltkonjunktur mit 2 bis 5 % Prozent einen moderateren Zuwachs als ursprünglich angenommen.11

Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) fiel die erste Jahreshälfte 2019 auf den internationalen Automobilmärkten überwiegend negativ aus. In den ersten sechs Monaten lag der europäische Pkw-Markt mit -3 % unter dem Vorjahresniveau, in den USA mit -2 Prozent und in China mit -14 %.12 Der deutsche Pkw-Markt war der einzige der fünf größten Absatzmärkte in Europa mit einer positiven Bilanz und einem Zulassungsplus von 1 % auf 1,8 Mio. Pkw und wies damit das höchste Halbjahresmarktvolumen der letzten zehn Jahre auf. Der Auftragseingang aus dem Inland entwickelte sich ebenfalls positiv mit einem Anstieg von 4 %, während die Bestellungen aus dem Ausland um 6 % unter dem Niveau des Vorjahres lagen.13

Nachdem der Umsatz aller Unternehmen der deutschen Medizintechnik-Branche 2018 zum ersten Mal die Marke von 30

4 https://www.imf.org/en/Publica-

tions/WEO/Issues/2019/07/18/WEOupdateJuly2019

5 https://www.imf.org/en/Publica-

tions/WEO/Issues/2019/07/18/WEOupdateJuly2019

6 https://www.imf.org/en/Publica-

tions/WEO/Issues/2019/07/18/WEOupdateJuly2019

7 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilun-

gen/2019/05/PD19\_196\_811.html

8 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/kieler-konjunkturberichte/2019/deutsche-konjunktur-im-sinkflug-0/

9 https://www.vdma.org/v2viewer/-/v2article/render/38652664 10 https://www.vdma.org/v2viewer/-/v2article/render/30310634 11 https://rua.vdma.org/viewer/-/v2article/render/29252544 12 https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/20190717-internationale-pkw-maerkte-im-ersten-halbjahr-mit-rueckgaengen.html

13 https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/20190702- Deutscher-Pkw-Markt-mit-starkem-ersten-Halbjahr.html

Mrd. Euro erreichte, erwartet der Verband der HighTech-Industrie SPECTARIS für das laufende Jahr 2019 erneut eine Steigerung von 2 bis 3 %. Die Einführung der europäischen Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR) und die allgemeine konjunkturelle Eintrübung können dem Verband nach zu Investitionszurückhaltungen führen.14

Die Abfall- und Recyclingtechnik startete laut zugehörigem VDMA Fachverband angetrieben durch den 2018 erzielten Rekordumsatz von 2,9 Mrd. Euro mit Rückenwind in das erste Halbjahr 2019. Aufgrund voller Auftragsbücher und hoher Kapazitätsauslastung bleiben die Erwartungen für die zweite Jahreshälfte positiv. Für das laufende Jahr erwarten die Hersteller ein stabiles Wachstum von rund 3 %. Dabei profitiert die Inlandsnachfrage nach effizienter Anlagentechnik von dem seit Jahresbeginn 2019 gültigen Verpackungsgesetz. Der Export bleibt das wichtigste Standbein der Branche. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Exportquote gering zu. Für 2019 erwarten die Unternehmen einen Exportanteil von 67 %. Der wichtigste Absatzmarkt für die Branche ist nach wie vor Europa mit über 60% Exportquote. Zu den größten außereuropäischen Absatzmärkten gehören Nordamerika mit einem Exportanteil von 12 %, gefolgt von China und Südamerika mit jeweils rund 3 % Exportanteil. 15

Wesentliche Ereignisse des Berichtszeitraums

Veränderung im Verwaltungsrat der MAX Automation SE Mit Wirkung zum 25. Januar 2019 wurde Dr. Ralf Guckert vom Amtsgericht Düsseldorf zum neuen Mitglied des Verwaltungsrats der MAX Automation SE bis zur Wahl auf der ordentlichen Hauptversammlung am 17. Mai 2019 bestellt. Zuvor hatte Gerhard Lerch sein Amt zum Jahresende 2018 aus Altersgründen niedergelegt. Dr. Guckert ist seit Januar 2018 geschäftsführender Direktor und Chief Digital Officer der Günther Holding SE in Hamburg.

Veränderung in der Führung der MAX Automation SE

Vom 4. Februar bis 30. April 2019 führte der CFO und geschäftsführende Direktor Andreas Krause, der zugleich Mitglied des Verwaltungsrates ist, den MAX Automation Konzern in alleiniger Verantwortung, nachdem sich der CEO und geschäftsführende Direktor Daniel Fink mit dem Verwaltungsrat unter Berücksichtigung der zukünftigen Führungsstruktur auf eine sofortige Freistellung verständigt hatte. Bereits im Oktober 2018 hatte Daniel Fink angekündigt, seinen zum 31. März 2019 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Sein Amt als Verwaltungsratsmitglied legte Daniel Fink

hiervon unberührt zum 31. März 2019 nieder. Seit dem 1. Mai 2019 entwickelt Andreas Krause den Konzern als Vorsitzender des Management Boards der MAX Automation SE zusammen mit den anderen Mitgliedern des Management Boards strategisch weiter.

MAX Automation SE mit fortgeführten Geschäftsbereichen erfolgversprechend aufgestellt

Mit der Veröffentlichung des Jahresfinanzberichtes am 15. März 2019 konnte die MAX Automation SE mit einer erfreulichen Entwicklung des Kerngeschäfts im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 bereits Erfolge in der Neuausrichtung des Konzerns unter Beweis stellen, um die Rentabilität und das Risikoprofil des Konzerns nachhaltig zu verbessern. Nach wesentlichen Weichenstellungen zur klaren Fokussierung auf die Bereiche des Automatisierungsmarktes, welche überdurchschnittliche Margen bei begrenzter Volatilität aufweisen, erzielte die MAX Automation SE eine Steigerung im Auftragseingang der fortgeführten Geschäftsbereiche von 30,8 % auf 325,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen übertraf mit 18,8 Mio. Euro die Prognose von 16 bis 18 Mio. Euro.

Neue Konzern- und Führungsstruktur unterstützt Neuausrichtung der MAX Automation SE

Mit der Konzentration auf das Kerngeschäft nahm der Verwaltungsrat der MAX Automation SE ab dem Geschäftsjahr 2019 eine strukturelle Neusegmentierung innerhalb des Konzerns vor und unterteilte das operative Geschäft in drei Segmente, die an Stelle der bisherigen Segmente Industrieautomation und Umwelttechnik traten:

  • Process Technologies
  • Environmental Technologies
  • Evolving Technologies

Die Berichterstattung nach den neuen Segmenten erfolgte erstmalig mit der Zwischenmitteilung zum ersten Quartal 2019.

Im Zuge der Neusegmentierung hat der Verwaltungsrat eine neue Management-Board-Struktur ab dem 1. Mai 2019 installiert, um die Koordination von strategischer Führung und operativem Geschäft zu optimieren. Die operative Leitung

14https://www.spectaris.de/medizintechnik/aktuelles/detail/medizintechnikbranche-durchbricht-zum-ersten-mal-die-30-milliardeneuro-umsatzmarke/

15 https://art.vdma.org/viewer/-/v2article/render/30179238

der drei Segmente verantworten seitdem unter dem Vorsitz von Andreas Krause, die Geschäftsführenden Direktoren:

  • Process Technologies: Patrick Vandenrhijn (Geschäftsführender Direktor der MAX Automation SE seit 1. Mai 2019, CEO der bdtronic GmbH)
  • Environmental Technologies: Werner Berens (Geschäftsführender Direktor der MAX Automation SE seit 1. Mai 2019, CEO der Vecoplan AG)
  • Evolving Technologies: Dr. Guido Hild (Geschäftsführender Direktor der MAX Automation SE seit 1. Juli 2019)

Starker Start in das Geschäftsjahr 2019

Angesichts eines dynamischen Jahresbeginns in allen drei Kerngeschäftsfeldern, der sich in einem signifikanten Anstieg des Auftragseingangs widerspiegelte, bestätigte die MAX Automation SE am 15. Mai 2019 ihre Prognose im Kerngeschäft für das Geschäftsjahr 2019. So stieg der Auftragseingang in den fortzuführenden Geschäftsbereichen im ersten Quartal 2019 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 41,6 % auf 83,8 Mio. Euro, während der Auftragsbestand 181,7 Mio. Euro erreichte und damit 47,1 % über dem Vorjahr lag. Operativ (E-BITDA) konnte die MAX Automation SE im ersten Quartal ihr Ergebnis bereinigt um Sondereffekte aus dem Verkauf der NSM Packtec i.H.v. 3,3 Mio. Euro um 76,5 % gegenüber dem Vorjahr steigern.

Die Stärke des Kerngeschäfts unterstreicht in einer Phase der Transformation und des Übergangs zu einem nachhaltig profitablen Wachstum erneut die Richtigkeit der vorgenommenen Weichenstellungen bei einer weiterhin hohen Nachfrage nach Lösungen, Produkten und Dienstleistungen des MAX Automation Konzerns.

Hauptversammlung mit breiter Rückendeckung für strukturellen Umbau zur integrierten Industriegruppe

Auf der ordentlichen Hauptversammlung der MAX Automation SE am 17. Mai 2019 in Düsseldorf gaben die Aktionäre der MAX Automation SE der Verwaltung der Gesellschaft breite Rückendeckung für den strukturellen Umbau und die angestoßene Neuausrichtung des Konzerns.

Auf der Tagesordnung stand insbesondere die Neuwahl des gesamten Verwaltungsrates, nachdem am 8. Februar 2018 die Umwandlung der bisherigen MAX Automation AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) ins Handelsregister eingetragen worden war und damit auch automatisch die Amtszeit des ersten Verwaltungsrates endete. In den aus fünf Mitgliedern bestehenden neuen Verwaltungsrat wählten die Aktionäre in Einzelabstimmungen jeweils mit großer Mehrheit:

  • Dr. Christian Diekmann (Geschäftsführer und CFO der Zertus GmbH)
  • Dr. Ralf Guckert (Geschäftsführender Direktor und CDO der Günther Holding SE)
  • Oliver Jaster (Vorsitzender des Verwaltungsrates der Günther Holding SE und Aufsichtsrat der ZEAL Network SE)
  • Dr. Jens Kruse (Generalbevollmächtigter der Privatbank M.M. Warburg & Co KGaA)
  • Andreas Krause (Geschäftsführender Direktor und CFO der MAX Automation SE)

Zudem beschloss die Hauptversammlung der MAX Automation SE mit großer Mehrheit die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals in Höhe von 15 % des gegenwärtigen Grundkapitals, welches das bestehende und nicht genutzte Genehmigte Kapital ersetzt und ergänzt.

Schließung der Tochtergesellschaft IWM Automation Bodensee

Nach gründlicher Prüfung von Alternativen, inkl. einer Veräußerung, beschloss der Verwaltungsrat der MAX Automation SE am 25. Juni 2019 die Schließung der verlustreichen IWM Automation Bodensee GmbH zum 31. Dezember 2019. Die Entscheidung steht in Zusammenhang mit der konsequenten Fokussierung auf das starke Kerngeschäft. Angesichts der seit Jahren vorliegenden Verluste und dem hohen Finanzbedarf der Gesellschaft war eine nachhaltige Fortführung der Gesellschaft nicht mehr möglich. Mit der Schließung setzt der MAX Automation Konzern sein Desinvestmentprogramm zur Verbesserung von Rentabilität und Risikoprofil weiter konsequent um.

Veräußerung der Minderheitsbeteiligung an ESSERT GmbH im Zuge der strukturellen Neuausrichtung

Zum 30. Juni 2019 veräußerte die MAX Automation SE ihre Minderheitsbeteiligung an der ESSERT GmbH an den Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens, Christoph Essert. Die ESSERT GmbH konnte die Erwartungen des MAX Konzerns an profitables Wachstum und Renditeoptimierung ihrer Beteiligungen nicht erfüllen und war nach der strukturellen Neuausrichtung des MAX Automation Konzerns nicht mehr Bestandteil des Kerngeschäfts.

KERNGESCHÄFT IM ÜBERBLICK

in Mio. EUR H1 2019 H1 2018 Veränderung
Auftragseingang 169,1 163,5 3,4%
Auftragsbestand* 191,6 155,3 23,4%
Working Capital 29,7 57,6 -48,4%
Umsatz 148,2 133,5 11,1%
EBITDA 14,5 11,6 25,0%
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 5,8 7,5 -22,7%
Mitarbeiter 1.306 1.195 9,3%
Process Technologies
Umsatz 32,2 24,7 30,4%
EBITDA 6,7 5,3 26,4%
Environmental Technologies
Umsatz 57,2 52,5 8,9%
EBITDA 6,3 4,4 43,2%
Evolving Technologies
Umsatz 59,6 57,4 3,8%
EBITDA 6,5 3,8 71,1%

*Stichtagsvergleich 30. Juni 2019 zu 30. Juni 2018

Auftragslage

Auftragseingang

Mio. EUR

Der Auftragseingang im Kerngeschäft (fortgeführte Geschäftsbereiche) des MAX Automation Konzerns stieg im ersten Halbjahr 2019 solide um 5,6 Mio. Euro (+3,4 %) auf 169,1 Mio. Euro, wobei für den Vergleichszeitraum 2018 insbesondere ein Großauftrag in der Medizintechnik zu berücksichtigen ist.

Dabei profitierte der Konzern im Segment Environmental Technologies insbesondere von der hohen Nachfrage nach effizienten Komponenten und Anlagen für Recycling und Abfallaufbereitung. Dieser Erfolg zeigte sich aufgrund der klaren Positionierung der Vecoplan-Group und den Innovationen der jüngsten Vergangenheit. Diese wurde speziell auf die Marktbedürfnisse der Kunden hin entwickelt.

Der Geschäftsbereich Process Technologies entwickelte sich entsprechend der Erwartungen. Bdtronic erfreut sich aufgrund der Positionierung in der E-Mobility weiterhin hoher Nachfrage. Die gute Positionierung im E-Mobility-Markt führte nicht wie bei anderen Unternehmen zu Auftragsrückgängen.

Im Geschäftsbereich Evolving Technologies gab es im ersten Halbjahr 2018 einen Großauftrag in der Medizintechnik (32,9 Mio. Euro), der so in 2019 bisher nicht wiederholt werden konnte. Unter Berücksichtigung dieses Großauftrages im Vergleichszeitraum ist der Auftragseingang im Bereich Evolving Technologies um über 50 % gestiegen. So konnte die Pressenautomation einen über den Erwartungen liegenden Auftragseingang im ersten Halbjahr verzeichnen, gegenüber einem eher zurückhaltenden ersten Halbjahr 2018.

Auf Konzernebene unterstreicht die weiterhin gute Book-tobill-Ratio (Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen) von 1,14 (30. Juni 2018: 1,22) die anhaltende Nachfrage nach Automatisierungslösungen der MAX Automation SE.

Das schwierige Marktumfeld in der Automotive-Branche prägte auch im Berichtshalbjahr das Nicht-Kerngeschäft (aufgegebene Geschäftsbereiche). So sank der Auftragseingang von 50,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 29,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 (-41,3 %).

Der Auftragsbestand des MAX Automation Konzerns wuchs im Kerngeschäft aufgrund der hohen Auftragseingänge im ersten Halbjahr besonders stark um 36,3 Mio. Euro (23,4 %) auf 169,1 Mio. Euro per 30. Juni 2019.

Damit untermauert der weiter gestiegene Auftragsbestand der fortgeführten Geschäftsbereiche die Visibilität für eine erwartungsgemäß hohe Auslastung im zweiten Halbjahr sowie eine positive Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.

Umsatz- und Ertragslage

Auftragsbestand

Umsatz

Der Umsatz wuchs im Kerngeschäft des MAX Automation Konzerns in den ersten sechs Monaten 2019 stark um 14,8 Mio. Euro (+11,1 %) auf 148,2 Mio. Euro. Dabei konnten alle drei Geschäftsbereiche einen Umsatzzuwachs verzeichnen.

Der Bereich Process Technologies profitierte vom starken Auftragseingang in 2018 und dem damit verbunden hohen Auftragsbestand, mit dem man in das Jahr 2019 startete. Der Großteil des Auftragseingangs wurde im Markt E-Mobility gewonnen. Die positive Entwicklung wurde in 2019 fortgesetzt. Dies unterstreicht die sehr gute Positionierung dieses

Segments in innovativen und zukunftsorientierten Märkten. Im Segment Evolving Technologies lieferte der hohe Auftragseingang im Wachstumsmarkt Medizintechnik einen wesentlichen Umsatzbeitrag. Der positiven Entwicklung im Auftragseingang folgend erhöhte sich auch der Umsatz im Bereich Environmental Technologies deutlich gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ca. 40% der Umsätze werden mit neuen Maschinen gemacht. Dies unterstreicht, dass die Produktinnovationen sehr gut vom Markt angenommen werden.

Das aktuell schwierige Automotive-Marktumfeld im Nicht-Kerngeschäft zeigte sich ebenfalls in niedrigen Umsätzen. Diese sanken gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 48,7 % auf 36,0 Mio. Euro (H1 2018: 70,3 Mio. Euro).

Im ersten Halbjahr 2019 beliefen sich die sonstigen betrieblichen Erträge auf 3,4 Mio. Euro (H1 2018: 6,3 Mio. Euro). Im Vorjahreszeitraum war in dieser Position im Wesentlichen ein Ertrag i.H.v. 3,3 Mio. Euro aus der Entkonsolidierung der NSM Packtec GmbH zum 28. Februar 2018 enthalten.

Der Materialaufwand erhöhte sich mengenbedingt im Kerngeschäft um 10,0 Mio. Euro (+16,1 %) auf 72,2 Mio. Euro. Bezogen auf die Gesamtleistung lag die Materialaufwandsquote insbesondere bedingt durch das Produktportfolio im Segment Evolving Technologies bei 48,8 % (H1 2018: 46,4 %). Während der Personalaufwand aufgrund der positiven Auftragslage um 10,5 % auf 50,0 Mio. Euro stieg (H1 2018: 45,2 Mio. Euro), lag die Personalaufwandsquote auf Vorjahresniveau 33,7 % (H1 2018: 33,7 %). Mit einem Anstieg um 0,9 Mio. Euro (29,6 %) beliefen sich die Abschreibungen im ersten Halbjahr 2019 auf 4,0 Mio. Euro. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16 (Leasingverhältnisse).

Das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA) stieg im ersten Halbjahr 2019 um 24,3 % auf 14,5 Mio. Euro (H1 2018: 11,6 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge des Kerngeschäftes stieg bezogen auf die Gesamtleistung auf 9,8% (H1 2018: 8,7 %). Mit stabilen Margen profitierte der Geschäftsbereich Process Technologies dabei von deutlich gestiegenen Umsatzerlösen. Im Bereich Environmental Technologies waren margenstarke Aufträge für effiziente Komponenten und Anlagen für Recycling und Abfallaufbereitung die Erfolgstreiber. Das Segment Evolving Technologies entwickelte sich entsprechend der Erwartungen.

Das Ergebnis im Nicht-Kerngeschäft war im ersten Halbjahr entsprechend der schwachen Umsätze und noch vorhandener Projektverluste weiterhin deutlich negativ mit -23,1 Mio. Euro (H1 2018: -8,9 Mio. Euro).

Im Kerngeschäft stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 19,3 % auf 8,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 (H1 2018: 7,2 Mio. Euro).

Der Aufwand aus Einkommens- und Ertragsteuern belief sich auf 2,7 Mio. Euro (H1 2018: Ertrag 0,4 Mio. Euro) und belastete aufgrund bestehender steuerlicher Organschaften mit Verlusten aus den aufgegebenen Geschäftsbereichen auch das Ergebnis nach Steuern der fortgeführten Geschäftsbereiche. Infolgedessen verzeichnete der MAX Automation Konzern in den fortgeführten Geschäftsbereichen einen Ergebnisrückgang um 1,7 Mio. Euro (-22,6 %) auf 5,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 (H1 2018: 7,5 Mio. Euro). Im Nicht-Kerngeschäft stand ein Rückgang im Ergebnis um 15,1 Mio. Euro auf 25,0 Mio. Euro (H1 2018: 9,9 Mio. Euro).

Der MAX Automation Konzern schloss das erste Halbjahr 2019 auf Konzernebene mit einem Periodenergebnis von -19,2 Mio. Euro ab (H1 2018: -2,4 Mio. Euro).

Vermögenslage

Vermögenslage

Mio. EUR

Die Bilanzsumme des MAX Automation-Konzerns lag zum 30. Juni 2019 mit 355,4 Mio. Euro um 2,4 % (-8,9 Mio. Euro) unter dem Vorjahresstichtag per 31. Dezember 2018.

Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 22,0 % auf 107,3 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 87,9 Mio. Euro). Dabei nahmen die immateriellen Vermögenswerte insbesondere durch die Bewertung von Rights-of-Use-Assets um 27,1 % auf 58,1 Mio. Euro zu (31. Dezember 2018: 45,7 Mio. Euro). Darin enthalten ist die Erweiterung des Standorts Weikersheim. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien erhöhten sich um 7,2 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 1,3 Mio. Euro). Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen verringerten sich um 2,4 Mio. Euro auf Null. Dies resultiert aus der Veräußerung der Minderheitsbeteiligung an der ESSERT GmbH. Bei den sonstigen Finanzanlagen stand ein Anstieg von 2,9 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 6,7 Mio. Euro). Die aktiven latenten Steuern sanken um 26,1% auf 4,8 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 6,5 Mio. Euro).

Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken um 10,3 % auf 248,0 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 276,4 Mio. Euro). Dabei erhöhten sich die Vorräte um 10,4 % auf 54,1 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 49,0 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 4,2 % auf 52,0 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 49,9 Mio. Euro). Die liquiden Mittel sanken um 4,9 Mio. Euro (-15,4 %) auf 26,9 Mio. Euro.

Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte reduzierten sich von 134,7 Mio. Euro um 25,4 % auf 100,5 Mio. Euro.

Working Capital

Mio. EUR

Das Working Capital im Kerngeschäft reduzierte sich um 48,5 % auf 29,7 (H1 2018: 57,6 Mio. Euro). Die bei den operativen Gesellschaften im Kerngeschäft eingeleiteten Maßnahmen im Working Capital Management erwiesen sich als effektiv. So konnte die Working Capital Quote in den Bereichen Environmental Technologies und Evolving Technologies dank hoher Anzahlungen trotz eines gestiegenen Auftragseingangs gesenkt werden, während sich im Segment Process Technologies der Vorratsaufbau in den USA und Großprojekte bemerkbar machten.

Finanzlage

Finanzlage

Mio. EUR

Das Eigenkapital des MAX Automation-Konzerns sank um 11,6 % auf 80,9 Mio. Euro per 30. Juni 2019 (31. Dezember 2018: 91,6 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des ersten Halbjahres 2019 bei 22,8 % (31. Dezember 2018: 25,1 %). Die Gewinnrücklagen erhöhten sich um 10,3 % auf 32,2 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 29,2 Mio. Euro).

Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 36,9 % auf 119,0 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 86,9 Mio. Euro). Dabei stiegen die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 76,8 Mio. Euro um 22,9 % auf 94,4 Mio. Euro.

Infolge der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 (Leasingverhältnisse) ab dem 1. Januar 2019 weist der MAX Automation Konzern für langfristige Leasingverbindlichkeiten 13,0 Mio. Euro per 30. Juni 2019 aus. Die sonstigen langfristigen Rückstellungen erhöhten sich auf 2,5 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 2,2 Mio. Euro). Die Steuerverbindlichkeiten stiegen auf 7,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 6,8 Mio. Euro).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 16,4 % auf 155,4 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 185,9 Mio. Euro). Dabei stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 5,5 Mio. Euro (+7,7 %) auf 76,5 Mio. Euro. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich auf 2,4 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 1,1 Mio. Euro). Mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 weist der MAX Automation Konzern für kurzfristige Leasingverhältnisse 3,1 Mio. Euro aus. Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten sanken um 27,2 % auf 11,8 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 16,2 Mio. Euro), darunter Ausweisänderung im Einklang mit IFRS 5 in Verbindung mit der Schließung der IWM Bodensee GmbH. Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern verringerten sich auf 3,8 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 4,3 Mio. Euro). Bedingt durch Ausweisänderungen stiegen auch die sonstigen Rückstellungen um 8,2 Mio. Euro (+100,2 %). Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken dementsprechend um 52,5 % auf 1,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 4,0 Mio. Euro). Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten aus aufgegebenen Geschäftsbereichen betrugen 39,6 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 81,0 Mio. Euro).

Zum Stichtag 30. Juni 2019 wurden alle Covenants durch die MAX Automation SE eingehalten.

Nettoverschuldung

Gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 erhöhte sich die Nettoverschuldung u.a. aufgrund dem seit dem 1. Januar 2019 anzuwendenden IFRS 16 (Leasingverhältnisse) zum 30. Juni 2019 um 40 Mio. Euro (+86,8 %) auf 86,1 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 46,1 Mio. Euro). Der Umstellungseffekt auf IFRS 16 betrug 16,2 Mio. Euro.

Ohne Berücksichtigung dieses Effekts reduzierte sich die Nettoverschuldung gegenüber dem Wert zum Ende des ersten Halbjahres 2018 durch die bei den operativen Gesellschaften umgesetzten Maßnahmen im Working Capital Management um 21,2 % auf 69,9 Mio. Euro.

Liquiditätsentwicklung

Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. EUR

Der MAX Automation Konzern weist im ersten Halbjahr 2019 einen Mittelabfluss aus dem operativen Cash Flow im Kerngeschäft von 15,8 Mio. Euro (H1 2018: 34,0 Mio. Euro) aus.

Im Rahmen der Investitionstätigkeit, insbesondere in Sachanlagen, ergab sich zum Ende des Berichtszeitraums ein Cash Flow in Höhe von -3,4 Mio. Euro (H1 2018: -1,0 Mio. Euro).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres in einem Saldo aus Mittelzu- und Mittelabfluss in Höhe von 14,3 Mio. Euro (H1 2018: 28,6 Mio. Euro).

Der Finanzmittelbestand im Kerngeschäft betrug per 30. Juni 2019 26,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 17,8 Mio. Euro).

Chancen- und Risikobericht

Das Chancen- und Risikoprofil des MAX Automation Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im

Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2018 nicht wesentlich geändert. Geschäftsgefährdende Aktivitäten liegen nicht vor.

Prognosebericht

Der MAX Automation Konzern verzeichnete im Berichtshalbjahr eine insgesamt sehr gute Auftrags- und profitable Umsatzentwicklung. Diese Entwicklung in allen drei Kerngeschäftsfeldern – Process Technologies, Environmental Technologies und Evolving Technologies – unterstreicht, dass sich die MAX Automation SE mit ihrem im Herbst 2018 eingeleiteten Konzernumbau und der Fokussierung auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche auf dem richtigen Weg befindet. Im laufenden Jahr wird der Schwerpunkt der operativen Tätigkeit weiter darin liegen, diesen Umbau voranzutreiben und den MAX Automation Konzern zukunftsfähig auszurichten.

Strategisch gut aufgestellt mit den fortgeführten Geschäftsbereichen konnte die MAX Automation SE entgegen den gesamt- und branchenwirtschaftlichen Entwicklungen von einem zunehmenden Automatisierungsgrad in der Industrie profitieren und einen starken Auftragseingang verzeichnen. Mit dem hohen Auftragsbestand zum Ende des ersten Halbjahres 2019 sowie einer gut gefüllten Auftragspipeline blickt der Konzern optimistisch auf den weiteren Geschäftsverlauf im Kerngeschäft in 2019.

Insgesamt bestätigt die MAX Automation SE ihre Umsatzund Ergebniserwartung für das Gesamtjahr 2019 und geht weiterhin auf Basis des aktuellen Portfolios sowie der dargestellten Erwartungen an die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Entwicklungen von einem Konzernumsatz von mehr als 300 Mio. Euro und einem EBITDA von mehr als 20 Mio. Euro für die fortgeführten Geschäftsbereiche aus.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der MAX Automation SE beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklungen oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Düsseldorf, 13. August 2019

Andreas Krause CFO und Vorsitzender des Management Boards

Werner Berens Geschäftsfeldleiter Environmental Technologies

Dr. Guido Hild Geschäftsfeldleiter Evolving Technologies

Patrick Vandenrhijn Geschäftsfeldleiter Process Technologies

KONZERNBILANZ

der MAX Automation SE, Düsseldorf, zum 30. Juni 2019

AKTIVA 30.06.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 3.378 3.643
Geschäfts- oder Firmenwert 42.069 42.067
Right-of-Use Assets 12.676 0
Sachanlagevermögen 25.800 25.136
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 8.454 1.254
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 2.369
Sonstige Finanzanlagen 9.522 6.668
Latente Steuern 4.792 6.482
Sonstige langfristige Vermögenswerte 647 330
Langfristige Vermögenswerte gesamt 107.338 87.949
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 54.122 48.955
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 52.041 49.940
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 0 19
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 14.427 11.021
Liquide Mittel 26.882 31.779
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 100.547 134.674
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 248.019 276.388
Aktiva gesamt 355.357 364.337

KONZERNBILANZ

der MAX Automation SE, Düsseldorf, zum 30. Juni 2019 zum 30. Juni 2019

PASSIVA 30.06.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 29.459 29.459
Kapitalrücklage 18.907 18.907
Gewinnrücklage 32.152 29.215
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 524 -65
Ausgleichsposten für Anteile Dritter 219 -4.520
Bilanzgewinn -323 18.588
Eigenkapital gesamt 80.938 91.584
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil 94.438 76.768
Langfristige Leasingverbindlichkeiten 13.043 0
Pensionsrückstellungen 933 950
Sonstige Rückstellungen 2.527 2.191
Latente Steuern 7.934 6.816
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 158 150
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt 119.033 86.875
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 76.512 71.057
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 2.391 1.086
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 3.134 0
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 11.764 16.220
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 3.812 4.321
Sonstige Rückstellungen 16.274 8.127
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.882 4.048
Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 39.617 81.019
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 155.386 185.878
Passiva gesamt 355.357 364.337

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

der MAX Automation SE, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

01.01.-30.06.2019 01.01.-30.06.2018 01.04.-30.06.2019 01.04.-30.06.2018
TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 148.232 133.470 78.978 72.616
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Er
zeugnissen -484 362 -3.062 -1.905
Aktivierte Eigenleistungen 418 164 415 99
Gesamtleistung 148.166 133.996 76.331 70.810
Sonstige betriebliche Erträge 3.372 6.297 2.188 1.457
Ergebnis aus der Bewertung von Investment Properties 6.442 0 6.442 0
Materialaufwand -72.240 -62.206 -39.620 -33.174
Personalaufwand -49.966 -45.219 -25.573 -22.459
Abschreibungen -4.007 -3.092 -1.991 -1.576
Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.319 -21.243 -11.358 -11.737
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 10.448 8.533 6.419 3.321
Zinsergebnis -1.562 -1.089 -786 -531
Ergebnis aus Equity Bewertung -332 -271 -115 -200
Ergebnis vor Ertragsteuern 8.554 7.173 5.518 2.590
Ertragsteuern -2.731 355 -1.502 1.418
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 5.823 7.528 4.017 4.008
Aufgegebener Geschäftsbereich
Ergebnis nach Steuern des aufgegebenen Geschäftsbe
reichs -24.982 -9.899 -18.006 -7.991
Jahresergebnis -19.159 -2.371 -13.989 -3.983
davon auf Minderheitenanteile entfallend -248 -412 -75 -369
davon auf Aktionäre der MAX Automation SE entfallend -18.911 -1.959 -13.914 -3.614
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgeglie
dert werden
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus
Leistungen an Arbeitnehmer 0 0 0 0
Ertragsteuern auf versicherungsmathematische Gewinne
und Verluste 0 0 0 0
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden 0 0 0 0
Veränderung aus der Währungsumrechnung 590 53 293 272
Gesamtergebnis -18.569 -2.318 -13.696 -3.711
davon auf Minderheitenanteile entfallend -248 -412 -75 -369
davon auf Aktionäre der MAX Automation SE entfallend -18.321 -1.906 -13.621 -3.342
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in EUR -0,64 -0,07 -0,47 -0,12
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in EUR -
fortzuführende Geschäftsbereiche 0,21 0,26 0,19 0,14

der MAX Automation SE, Düsseldorf, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

Versiche- Unter
rungs schied Aus
mathe- aus der gleichs
matische Wäh- posten
Gezeich- Gewinne Sonstige rungs- fremder
netes Kapital- und Gewinn- umrech- Gesell- Bilanz
Kapital rücklage Verluste rücklagen nung schafter gewinn Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 01.01.2018 29.459 18.907 -205 31.373 66 576 58.821 138.997
Anpassung Gewinnrücklagen
IFRS 15 0 0 0 -4.044 0 0 0 -4.044
Stand am 01.01.2018 nach Anpas
sung IFRS 15
29.459 18.907 -205 27.329 66 576 58.821 134.953
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0 -4.419 -4.419
Anteile fremde Gesellschafter 0 0 0 0 0 244 0 244
Dotierung Put Option 0 0 0 -4.935 0 0 0 -4.935
Dotierung Gewinnrücklage 0 0 0 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 0 0 52 -412 -1.959 -2.319
Stand am 30.06.2018 29.459 18.907 -205 22.393 118 408 52.443 123.524
Stand am 01.01.2019 29.459 18.907 -177 29.392 -65 -4.520 18.588 91.584
Anpassung Gewinnrücklagen
IFRS 16 0 0 0 0 0 0 0 0
Stand am 01.01.2019 nach Anpas
sung IFRS 16 29.459 18.907 -177 29.392 -65 -4.520 18.588 91.584
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0 0 0
Anteile fremde Gesellschafter 0 0 0 0 0 4.987 0 4.987
Dotierung Put Option 0 0 0 2.937 0 0 0 2.937
Dotierung Gewinnrücklage 0 0 0 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 0 0 590 -248 -18.911 -18.570
Stand am 30.06.2019 29.459 18.907 -177 32.329 524 218 -323 80.938

der MAX Automation SE, Düsseldorf, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR
1 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis -20.609 -2.371
Anpassungen zur Überleitung des Konzernjahresergebnisses
auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit:
Ertragsteuern 5.767 -973
Zinsergebnis -1.772 1.323
Ergebnis aus der Bewertung von als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -6.442 0
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte 3.760 3.159
Abschreibungen auf Sachanlagen 2.035 1.974
Abschreibungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0 32
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen -156 -21
Gewinn (-) / Verlust (+) aus der Veräußerung von Tochtergesellschaften 0 -3.333
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -1.987 -1.783
Änderungen in Aktiva und Passiva
Erhöhung (-) / Minderung (+) sonstige langfristige Vermögenswerte 4.435 -105
Erhöhung (-) / Minderung (+) Vorräte -6.176 -7.944
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.536 -20.862
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 19 21
Erhöhung (-) / Minderung (+) aktive RAP und sonstige Vermögenswerte -2.074 -6.179
Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten -308 7.992
Erhöhung (+) / Minderung (-) Pensionsrückstellungen -17 -17
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -14.759 8.344
Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 9.205 -2.382
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 0 36
gezahlte Ertragsteuern -5.468 -1.628
erstattete Ertragsteuern 429 7
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -16.582 -26.885
2 Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -1.570 -1.084
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -2.475 -1.724
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen 0 194
Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten 190 436
Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen 269 145
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzgl. liquider Mittel 0 -11.142
Einzahlungen aus der Veräußerung von Tochtergesellschaften abzgl. liquider Mittel -364 2.869
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.950 -10.306
3 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlung von Dividenden 0 -4.419
Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten 18.416 48.500
Tilgung von langfristigen Finanzkrediten 0 15.984
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten -2.933 -28.328
gezahlte Zinsen -1.197 -1.853
erhaltene Zinsen 20 94
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 14.306 29.978

der MAX Automation SE, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR
4 Finanzmittelfonds
Zunahme/Abnahme des Finanzmittelfonds -6.226 -5.038
Einfluss von Wechselkursänderungen 24 157
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs 33.518 26.154
Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahrs 27.316 21.273
5 Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
= Liquide Mittel 27.316 21.273
Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR
6 Cashflows fortgeführter Geschäftsbereiche
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs 33.518 26.154
Finanzmittel zu Beginn des Geschäftsjahrs auf aufgegebenen Geschäftsbereiche entfallend -1.739 -2.038
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -15.843 -33.998
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.374 -950
Cashflow aus Finanzierungstätgkeit 14.294 28.554
Einfluss von Wechselkursänderungen 26 115
7 Zusammensetzung des Finanzmittelfonds fortgeführter Geschäftsbereiche
= Liquide Mittel 26.882 17.837
Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR
8 Cashflows aufgegebener Geschäftsbereiche
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs 1.739 2.038
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -739 9.288
Cashflow aus Investitionstätigkeit -576 -9.356
Cashflow aus Finanzierungstätgkeit 12 1.424
Einfluss von Wechselkursänderungen -2 42
9 Zusammensetzung des Finanzmittelfonds aufgegebener Geschäftsbereiche
= Liquide Mittel 434 3.436

der MAX Automation SE, Düsseldorf, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR
Zusatzangaben:
Erwerb von Tochtergesellschaften:
Firmenwert 0 5.945
Immaterielle Vermögenswerte 0 8.797
Sachanlagevermögen 0 3.510
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 48
Aktive Latente Steuern 0 443
Vorräte 0 3.582
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 5.177
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 0 446
Liquide Mittel 0 512
Langfristige Rückstellungen 0 -1.243
Passive Latente Steuern 0 -2.468
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 -5.304
Kurzfristige Darlehen 0 -830
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 0 -6.698
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Steuern 0 -4
Sonstige Rückstellungen 0 -13
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 0 -255
Ausstehende Kaufpreiszahlung 0 1.100
Erworbene liquide Mittel 0 -512
Gezahlter Kaufpreis abzgl. erworbener liquider Mittel 0 11.142
Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR
Zusatzangaben:
Erwerb von Tochtergesellschaften:
Firmenwert 0 5.945
Immaterielle Vermögenswerte 0 8.797
Sachanlagevermögen 0 3.510
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 48
Aktive Latente Steuern 0 443
Vorräte 0 3.582
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 5.177
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 0 446
Liquide Mittel 0 512
Langfristige Rückstellungen 0 -1.243
Passive Latente Steuern 0 -2.468
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 -5.304
Kurzfristige Darlehen 0 -830
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 0 -6.698
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Steuern 0 -4
Sonstige Rückstellungen 0 -13
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 0 -255
Ausstehende Kaufpreiszahlung 0 1.100
Erworbene liquide Mittel 0 -512
Gezahlter Kaufpreis abzgl. erworbener liquider Mittel 0 11.142

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Halbjahresfinanzbericht der MAX Automation SE zum 30. Juni 2019 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag in der EU gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Boards, London (IASB) unter Berücksichtigung der Auslegung des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt. Dementsprechend wurde dieser Konzernzwischenabschluss in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt.

Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck des Halbjahresfinanzberichtes als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2018, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Konsolidierungsgrundsätze wurden mit Ausnahme der Anwendung des IFRS 16 zum 01.01.2019 sowie der Optierung zum Modell des beizulegenden Zeitwertes für als Investitionen gehaltene Immobilien (IAS 40) wie im letzten Konzernabschluss angewendet.

Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Auswirkungen der erstmaligen Anwendung des Modells des beizulegenden Zeitwertes für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Aufgrund der gestiegenen Bedeutung der Bilanzierung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien für den MAX Automation Konzern hat sich das Management der MAX Automation SE dazu entschieden, einen Change in Accounting Policies vorzunehmen und ab dem Geschäftsjahr 2019 das Modell des beizulegenden Zeitwertes auf alle als Finanzinvestition gehaltene Immobilien anzuwenden. Das Modell des beizulegenden Zeitwertes ist nach Einschätzung des Managements die relevantere Form der Darstellung zur Vermittlung eines zutreffenderen Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage des MAX Automation Konzerns.

Mit Wirkung zum 30. Juni 2019 wird neben der Liegenschaft in Dettenhausen auch die Liegenschaft Kesselbachstraße in Bermatingen als Finanzinvestition gehaltene Immobilie ausgewiesen. Entsprechend sind im Zeitraum vom 01. Januar 2019 bis zum 30. Juni 2019 keine Mieteinahmen aus diesen Objekten in der Gesamtergebnisrechnung enthalten. Eine Anpassung der Vorjahreswerte erfolgte nicht, da die Liegenschaft Dettenhausen am 31. Dezember 2018 bereits mit ihrem beizulegenden Zeitwert bilanziert wurde. Der Buchwert entsprach zum damaligen Zeitpunkt dem beizulegenden Zeitwert. Für nähere Erläuterungen dazu verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018.

In der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 30. Juni 2019 ist ein positiver Effekt aus der Anpassung an den beizulegenden Zeitwert von TEUR 6.442 enthalten.

Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16

Nachfolgend werden die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 erläutert und die ab 1. Januar 2019 neu angewendeten Rechnungslegungsmethoden offengelegt.

Die erstmalige Anwendung von IFRS 16 erfolgte in Übereinstimmung mit den Übergangsvorschriften des IFRS 16 modifiziert retrospektiv mit dem vereinfachten Ansatz für Nutzungsrechte, so dass es keine Effekte in den Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2019 gibt. Die Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2018 wurden nicht angepasst.

Mit der Erstanwendung des IFRS 16 erfasste der MAX Automation Konzern Leasingverbindlichkeiten für zuvor unter IAS 17 als Operating-Leasingverhältnisse klassifizierte Leasingverhältnisse. Diese Verbindlichkeiten werden mit dem Present Value der verbleibenden Leasingzahlungen, abgezinst mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz des MAX Automation Konzerns zum 1. Januar 2019 bewertet. Der Grenzfremdkapitalzinssatz lag am 01. Januar 2019 bei 2,1% weltweit mit Ausnahme der USA, dort lag er bei 4,43 %. Der Grenzfremdkapitalzinssatz leitet sich im Falle des MAX Automation Konzerns aus dem Konsortialkredit sowie einer Abzweiglinie des Konsortialkredites in den USA ab. Entsprechend der Ableitung aus dem Konsortialkredit fand der Grenzfremdkapitalzinssatz für alle Anlagenklassen laufzeitunabhängig Anwendung.

Zuvor als Finanzierungsleasing eingestufte Leasingverhältnisse gab es zum 1. Januar 2019 nicht.

in TEUR 2019
Zum 31. Dezember 2018 angegebene Verpflichtung aus Operating-Leasingverhältnissen 16.739
Mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 abgezinst 0
+ Zum 31. Dezember 2018 bilanzierte Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen 11.616
- Kurzfristige Leasingverhältnisse, die linear im Aufwand erfasst werden -258
- Leasingverhältnisse über Vermögenswerte mit geringem Wert, die linear im Aufwand erfasst werden 0
- Verträge, die als Dienstleistungsverträge neu eingeschätzt wurden 0
+ / - Anpassungen aufgrund unterschiedlicher Einschätzung von Verlängerungs- und Kündigungsoptionen 0
+ / - Anpassungen aufgrund von Änderungen von Indizes oder Zinssätzen, die sich auf variable Zahlungen auswirken 0
Am 1. Januar 2019 bilanzierte Leasingverbindlichkeiten 11.358
Hiervon sind:
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 2.217
Langfristige Leasingverbindlichkeiten 9.141

Die angesetzten Nutzungsrechte beziehen sich auf nachfolgende Arten von Vermögenswerten:

in TEUR 30.06.2019 01.01.2019
Grundstücke und Gebäude 10.530 9.208
Technische Anlagen und Maschinen 154 202
Betriebs- und Geschäftsausstattung (Fahrzeuge - Pkw) 1.298 1.139
Betriebs- und Geschäftsausstattung (Industriefahrzeuge) 164 213
Betriebs- und Geschäftsausstattung (sonstige) 530 596
Right-of-Use Assets (Nutzungsrechte) 12.676 11.358

Die Änderung der Rechnungslegungsmethode beeinflusste die folgenden Bilanzposten zum 1. Januar 2019 wie folgt:

Right-of-Use Assets (Nutzungsrechte) 11.358
Leasingverbindlichkeiten 11.358

Der Nettoeffekt auf die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2019 lag bei 0 Euro.

Das EBITDA stieg in Folge der Änderung der Rechnungslegungsmethode zum 30. Juni 2019 an:

in TEUR 30.06.2019
EBITDA 10.448
Anpassung Effekt IFRS 16 -1.331
Bereinigtes EBITDA 9.117

Aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 sank das Ergebnis je Aktie für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 30. Juni 2019 um 0,01 Euro infolge des Front-Loading-Effektes.

Angewendete Erleichterungen

Bei der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 hat der MAX Automation Konzern folgende Erleichterungen in Anspruch genommen:

  • Die Anwendung eines einzigen Abzinsungssatzes auf ein Portfolio ähnlich ausgestalteter Leasingverträge
  • Übernahme früherer Beurteilungen, ob ein Leasingverhältnis belastend ist
  • Die Bilanzierung von Leasingverhältnissen, die zum 1. Januar 2019 eine Restlaufzeit von weniger als 12 Monaten aufweisen, als kurzfristige Leasingverhältnisse
  • Die Nichtberücksichtigung anfänglicher direkter Kosten bei der Bewertung der Nutzungsrechte zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung

Der Max Automation Konzern hat sich dazu entschieden, für Leasingverträge, die vor dem Übergangszeitpunkt abgeschlossen wurden, nicht neu zu überprüfen, ob ein Vertrag zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung ein Leasingverhältnis ist oder enthält, sondern die bisherige unter IAS 17 und IFRIC 4 getroffene Einschätzung beizubehalten.

Leasingaktivitäten des MAX Automation Konzerns und ihre bilanzielle Behandlung

Der MAX Automation Konzern mietet verschiedene Büro- und Produktionsgebäude, technische Anlagen und Maschinen, Fahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Leasingvertrage werden in der Regel für feste Zeiträume abgeschlossen, können jedoch Verlängerungsoptionen vorsehen. Die Leasingkonditionen werden individuell ausgehandelt und beinhalten eine Vielzahl von unterschiedlichen Konditionen.

Laufzeit in Jahren MAX MIN
Grundstücke und Gebäude 15 5
Technische Anlagen und Maschinen 5 2
Betriebs- und Geschäftsausstattung (Fahrzeuge - Pkw) 5 3
Betriebs- und Geschäftsausstattung (Industriefahrzeuge) 5 4
Betriebs- und Geschäftsausstattung (sonstige) 10 2

Bis einschließlich 2018 wurden Leasingverhältnisse entweder als Finanzierungs- oder Operating- Leasingverhältnisse eingestuft. Zahlungen im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen (abzüglich etwaiger vom Leasinggeber erhaltener Anreize) wurden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfolgswirksam erfasst.

Seit dem 1. Januar 2019 werden Leasingverhältnisse zu dem Zeitpunkt, zu dem der Leasinggegenstand dem MAX Automation Konzern zur Nutzung zur Verfügung steht, als Nutzungsrecht und entsprechende Leasingverbindlichkeit bilanziert. Jede Leasingrate wird in Tilgungs- und Finanzierungsaufwendungen aufgeteilt. Die Finanzierungsaufwendungen werden über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfolgswirksam erfasst, so dass sich für jede Periode ein konstanter periodischer Zinssatz auf den Restbetrag der Verbindlichkeit ergibt. Das Nutzungsrecht wird linear über den kürzeren der beiden Zeitraume aus Nutzungsdauer und Laufzeit des Leasingvertrags abgeschrieben.

Vermögenswerte und Schulden aus Leasingverhältnissen werden bei Erstansatz zu Barwerten erfasst. Die Leasingverbindlichkeiten beinhalten den Barwert folgender Leasingzahlungen:

  • feste Zahlungen (einschließlich de facto feste Zahlungen, abzgl. etwaiger zu erhaltender Leasinganreize)
  • variable Leasingzahlungen, die an einen Index oder (Zins-)Satz gekoppelt sind
  • erwartete Restwertzahlungen aus Restwertgarantien des Leasingnehmers
  • den Ausübungspreis einer Kaufoption, wenn die Ausübung durch den Leasingnehmer hinreichend sicher ist
  • Strafzahlungen für die Kündigung des Leasingverhältnisses, wenn in der Laufzeit berücksichtigt ist, dass der Leasingnehmer eine Kündigungsoption wahrnehmen wird.

Leasingzahlungen werden mit dem Leasingverhältnis zugrundeliegenden impliziten Zinssatz abgezinst, sofern dieser bestimmbar ist. Andernfalls erfolgt eine Abzinsung mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz des MAX Automation Konzerns, d.h. dem Zinssatz, den der MAX Automation Konzern zahlen müsste, wenn sie Mittel aufnehmen müsste, um in einem vergleichbaren wirtschaftlichen Umfeld einen Vermögenswert mit einem vergleichbaren Wert und vergleichbaren Bedingungen zu erwerben.

Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten bewertet, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • der Betrag der Erstbewertung der Leasingverbindlichkeit
  • sämtliche bei oder vor der Bereitstellung geleistete Leasingzahlungen abzüglich aller etwaig erhaltener Leasinganreize
  • alle dem Leasingnehmer entstandenen anfänglichen direkten Kosten und
  • geschätzte Kosten, die dem Leasingnehmer bei Demontage oder Beseitigung des zugrunde liegenden Vermögenswerts, bei der Wiederherstellung des Standorts, an dem sich dieser befindet oder bei Rückversetzung des zugrunde liegenden Vermögenswerts in den in der Leasingvereinbarung verlangten Zustand entstehen

Zahlungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde liegen, werden linear als Aufwand im Gewinn oder Verlust erfasst. Als kurzfristige Leasingverhältnisse gelten Leasingvertrage mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Vermögenswerte mit geringem Wert sind bspw. IT-Ausstattung und kleinere Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Als Vermögenswert mit geringem Wert werden, soweit objektiv nachweisbar, Vermögenswerte mit einem beizulegenden Zeitwert von 5.000 Euro, in Anlehnung an die Basis for Conclusions des IFRS 16, im MAX Automation Konzern angesehen.

Konsolidierungsgrundsätze

Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungskosten der Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital zu beizulegenden Zeitwerten zum Zeitpunkt des Erwerbs (Neubewertungsmethode) verrechnet. Verbleibende Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte in der Bilanz ausgewiesen und jährlich bzw. beim Vorliegen von Indikatoren für eine Wertminderung einem Impairment-Test (DCF-Methode mit WACC-Ansatz) unterzogen.

Im Rahmen der Schulden- und Ertragskonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen sowie innerhalb des Konzerns anfallende Aufwendungen und Erträge konsolidiert. Im Konzern erzielte Zwischenergebnisse werden eliminiert.

Konsolidierungskreis

In den Konsolidierungskreis sind sämtliche aktive Gesellschaften des Konzerns einbezogen. Es handelt sich hierbei um Mehrheitsbeteiligungen.

Der Konsolidierungskreis umfasst am Bilanzstichtag neben der MAX Automation SE insgesamt 27 Tochter- und Enkelgesellschaften sowie die MAX Automation (Asia Pacific) Co.Ltd., Hongkong, welche nach der Equity-Methode bilanziert wird.

Zu den vier Gesellschaften im Bereich Dicontinued Operations zählt aktuell noch die IWM Automation Bodensee GmbH. Nach Beendigung der Stilllegung des operativen Geschäftes, wird die legale Einheit dem Segment Evolving Technologies zu geordnet.

Der klaren strategischen Ausrichtung folgend wurden die bestehenden Gesellschaften in die Segmente Process Technologies, Enviromental Technologies, Evolving Technolgies und Diescontinued Operations gegliedert. Der Konsolidierungskreis setzt sich wie folgt zusammen:

Anzahl einbezogener Unternehmen 2019 2018
Process Technologies 7 7
Environmental Technologies 8 8
Evolving Technologies 8 8
Discontinued Operations 4 6
Konzern 27 29

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Am 30. April 2019 erfolgte für die MAX Automation (Asia Pacific) Co.Ltd., Hongkong, an der die MAX Automation SE zu 51 % beteiligt ist, die Übergangskonsolidierung von der Vollkonsolidierung zur Bilanzierung gemäß der Equity-Methode. Die MAX Automation (Asia Pacific) Co.Ltd., Hongkong hält ihrerseits 100 % an der MAX Automation (Shanghai) Co., Ltd. Der Übergang auf die Equity-Methode erfolgte im Einklang mit den Regelungen des IFRS 10 aufgrund des Verlustes der Kontrolle über die Gesellschaft. Im Ergebnis aus aufgegeben Geschäftsbereichen entfällt ein Verlust in Höhe von TEUR 880 auf die MAX Automation (Shanghai) CO., Ltd. bis zum Zeitpunkt der Übergangskonsolidierung. Davon entfallen TEUR 431 auf Minderheiten.

Mit notarieller Beurkundung am 26. Juni 2019 wurden die Anteile am assoziierten Unternehmen ESSERT GmbH, Ubstadt-Weiher verkauft. Das Closing fand am 30. Juni 2019 statt. Die MAX Automation SE hielt bis dahin 44,5 % der Anteile an der Gesellschaft, die gemäß der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wurde.

Segmentangaben

Die nachstehenden Tabellen zeigen die Segmentangaben für die berichtspflichtigen Segmente für das Halbjahr zum 30. Juni 2019. Nähere Erläuterungen zu den einzelnen Segmenten sind dem Konzernzwischenlagebericht mit seinen Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu entnehmen.

Segment Process Technologies Environmental Technologies
Berichtszeitraum Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018 Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR TEUR TEUR
Auftragseingang 33.404 36.190 82.089 59.963
Auftragsbestand 37.334 31.460 59.300 36.362
Segmenterlöse 32.197 24.701 57.245 52.518
- mit externen Kunden 32.169 24.111 57.242 52.517
- davon Deutschland 12.677 9.183 9.057 10.310
- davon andere EU-Länder 7.390 7.155 16.924 15.506
- davon Nordamerika 4.614 3.114 23.253 17.834
- davon China 5.916 2.598 0 0
- davon Rest der Welt 1.571 2.062 8.008 8.867
- Intersegmenterlöse 28 590 3 2
EBITDA 6.677 5.277 6.273 4.355
EBITDA-Marge (in %; bezogen auf Gesamtleistung) 19,1% 19,2% 10,9% 8,2%
Gesamtleistung 34.894 27.438 57.638 52.881
Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT vor Abschrei
bungen aus Kaufpreisallokationen) 5.703 4.641 5.404 3.641
darin enthalten:
- außer-/planmäßige Abschreibung -974 -636 -869 -714
- Zuführungen zu sonstigen und Pensionsrückstellungen -818 -329 -937 -1.060
Segmentergebnis der betrieblichen
Tätigkeit nach Abschreibungen aus Kaufpreisallokation 5.592 4.529 5.404 3.641
darin enthalten:
- Abschreibungen aus Kaufpreisallokation -111 -111 0 0
- Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 0 0 0
Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 5.443 4.428 5.349 3.538
darin enthalten:
- Zinsertrag und ähnlich Erträge 3 5 64 43
- Zinsaufwand und ähnliche Aufwendungen -152 -106 -119 -146
- Ergebnis aus Equity Bewertung 0 0 0 0
Ertragsteuern 80 -116 -1.662 -1.666
Ergebnis nach Steuern des aufgegebenen Geschäftsbereichs 0 0 0 0
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 5.523 4.312 3.687 1.873
Jahresergebnis 5.523 4.312 3.687 1.873
Langfristiges Segmentvermögen (ohne latente Steuern) 19.142 15.975 14.195 12.572
- davon Deutschland 14.504 12.025 11.338 10.068
- davon andere EU-Länder 3.948 3.590 12 42
- davon Nordamerika 501 220 2.845 2.462
- davon Rest der Welt 189 140 0 0
Investitionen in das langfristige Segmentvermögen 925 2.180 1.326 528
Working Capital 15.024 9.691 9.106 17.970
Goodwill 6.163 6.163 6.394 6.385
ROCE (in %) 34,0% 35,0% 34,0% 23,0%
Personaldurchschnitt ohne Auszubildende 352 282 395 369

Segment Evolving Technologies Discontinued Operations
Berichtszeitraum Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018 Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR TEUR TEUR
Auftragseingang 53.582 67.327 29.451 50.169
Auftragsbestand 95.009 87.504 65.890 114.408
Segmenterlöse 59.586 57.374 36.018 70.260
- mit externen Kunden 58.815 56.671 35.900 70.144
- davon Deutschland 41.160 29.965 10.117 23.191
- davon andere EU-Länder 9.039 15.622 15.410 7.737
- davon Nordamerika 1.100 2.064 298 3.553
- davon China 615 172 7.099 24.696
- davon Rest der Welt 6.901 8.847 2.977 10.966
- Intersegmenterlöse 771 703 118 116
EBITDA 6.533 3.834 -23.070 -8.908
EBITDA-Marge (in %; bezogen auf Gesamtleistung) 11,6% 7,0% -61,2% -11,1%
Gesamtleistung 56.431 54.784 37.684 80.039
Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT vor Abschrei
bungen aus Kaufpreisallokationen) 4.763 2.751 -23.242 -9.911
darin enthalten:
- außer-/planmäßige Abschreibung -1.770 -1.083 -171 -1.004
- Zuführungen zu sonstigen und Pensionsrückstellungen -1.078 -671 -7.065 -189
Segmentergebnis der betrieblichen
Tätigkeit nach Abschreibungen aus Kaufpreisallokation 4.637 2.358 -23.242 -10.981
darin enthalten:
- Abschreibungen aus Kaufpreisallokation -126 -393 0 -1.070
- Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 0 0 0
Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 4.030 1.210 -24.126 -11.924
darin enthalten:
- Zinsertrag und ähnlich Erträge 115 48 160 1
- Zinsaufwand und ähnliche Aufwendungen -708 -303 -1.044 -944
- Ergebnis aus Equity Bewertung 0 0 0 0
Ertragsteuern -2.429 -1.327 -3.215 618
Ergebnis nach Steuern des aufgegebenen Geschäftsbereichs 0 0 -27.341 -11.306
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 1.602 -117 0 0
Jahresergebnis 1.602 -117 -27.341 -11.306
Langfristiges Segmentvermögen (ohne latente Steuern) 37.251 28.431 13.956 29.124
- davon Deutschland 37.095 28.418 13.943 15.299
- davon andere EU-Länder 0 0 13 28
- davon Nordamerika 0 0 0 0
- davon Rest der Welt 156 13 0 13.796
Investitionen in das langfristige Segmentvermögen 770 659 965 1.255
Working Capital 2.650 25.042 42.224 69.182
Goodwill 29.512 33.712 6.841 12.748
ROCE (in %) 5,0% 10,4% -69,0% -12,0%
Personaldurchschnitt ohne Auszubildende 553 544 583 481

In der Spalte MAX Automation SE sind die Werte der Muttergesellschaft enthalten, in der Spalte Konsolidierung werden die Geschäftsvorfälle zwischen den Segmenten eliminiert, um mit der Spalte Überleitung, die die Summe der beiden zuvor genannten Spalten darstellt, die Segmentangaben auf die Konzernzahlen überzuleiten.

Segment MAX Automation SE Konsolidierung
Berichtszeitraum Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018 Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR TEUR TEUR
Auftragseingang 0 0 -29.451 -50.169
Auftragsbestand 0 0 -65.890 -114.408
Segmenterlöse 1.343 1.358 -38.156 -72.741
- mit externen Kunden 6 172 -35.900 -70.144
- davon Deutschland 6 172 -10.117 -23.191
- davon andere EU-Länder 0 0 -15.410 -7.737
- davon Nordamerika 0 0 -298 -3.553
- davon China 0 0 -7.099 -24.696
- davon Rest der Welt 0 0 -2.977 -10.966
- Intersegmenterlöse 1.337 1.186 -2.257 -2.597
EBITDA -3.008 -491 21.050 7.558
EBITDA-Marge (in %; bezogen auf Gesamtleistung) - - - -
Gesamtleistung 1.343 1.374 -39.823 -82.521
Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT vor Abschrei
bungen aus Kaufpreisallokationen) -3.165 -595 21.222 8.562
darin enthalten:
- außer-/planmäßige Abschreibung -157 -104 171 1.004
- Zuführungen zu sonstigen und Pensionsrückstellungen -1.340 -365 7.065 189
Segmentergebnis der betrieblichen
Tätigkeit nach Abschreibungen aus Kaufpreisallokation -3.165 -595 21.222 9.580
darin enthalten:
- Abschreibungen aus Kaufpreisallokation 0 0 0 1.018
- Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 0 0 0
Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) -3.579 -784 21.437 10.703
darin enthalten: 0 0 0 0
- Zinsertrag und ähnlich Erträge 1.120 921 -1.428 -1.010
- Zinsaufwand und ähnliche Aufwendungen -1.203 -839 1.629 1.240
- Ergebnis aus Equity Bewertung -332 -271 0 0
Ertragsteuern 1.279 73 3.215 2.772
Ergebnis nach Steuern des aufgegebenen Geschäftsbereichs 0 0 2.359 1.407
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen -2.300 -710 -2.689 2.170
Jahresergebnis -2.300 -710 -330 3.577
Langfristiges Segmentvermögen (ohne latente Steuern) 102.825 104.168 -84.823 -70.264
- davon Deutschland 102.825 104.168 -84.810 -56.439
- davon andere EU-Länder 0 0 -13 -28
- davon Nordamerika 0 0 0 0
- davon Rest der Welt 0 0 0 -13.796
Investitionen in das langfristige Segmentvermögen 60 51 -965 -1.255
Working Capital 4.360 4.915 -43.714 -69.182
Goodwill 0 0 -6.841 0
ROCE (in %) - - - -
Personaldurchschnitt ohne Auszubildende 5 0 -583 -481

Segment Überleitung Konzern
Berichtszeitraum Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018 Q1-Q2 2019 Q1-Q2 2018
TEUR TEUR TEUR TEUR
Auftragseingang -29.451 -50.169 169.075 163.480
Auftragsbestand -65.890 -114.408 191.643 155.325
Segmenterlöse -36.814 -71.382 148.232 133.470
- mit externen Kunden -35.894 -69.972 148.232 133.470
- davon Deutschland -10.111 -23.019 62.900 49.630
- davon andere EU-Länder -15.410 -7.737 33.353 38.283
- davon Nordamerika -298 -3.553 28.968 23.011
- davon China -7.099 -24.696 6.531 2.771
- davon Rest der Welt -2.977 -10.966 16.480 19.775
- Intersegmenterlöse -920 -1.411 0 0
EBITDA 18.042 7.067 14.456 11.625
EBITDA-Marge (in %; bezogen auf Gesamtleistung) - - 9,8% 8,7%
Gesamtleistung -38.480 -81.147 148.166 133.996
Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT vor Abschrei
bungen aus Kaufpreisallokationen) 18.057 7.967 10.686 9.088
darin enthalten:
- außer-/planmäßige Abschreibung 15 900 -3.770 -2.537
- Zuführungen zu sonstigen und Pensionsrückstellungen 5.725 -176 -4.173 -2.425
Segmentergebnis der betrieblichen
Tätigkeit nach Abschreibungen aus Kaufpreisallokation 18.057 8.985 10.448 8.533
darin enthalten:
- Abschreibungen aus Kaufpreisallokation 0 1.018 -238 -556
- Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 0 0 0
Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 17.857 9.920 8.554 7.173
darin enthalten:
- Zinsertrag und ähnlich Erträge -309 -89 33 8
- Zinsaufwand und ähnliche Aufwendungen 426 401 -1.596 -1.098
- Ergebnis aus Equity Bewertung -332 -271 -332 -271
Ertragsteuern 4.495 2.845 -2.731 355
Ergebnis nach Steuern des aufgegebenen Geschäftsbereichs 2.359 1.407 -24.983 -9.899
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -4.989 1.460 5.823 7.528
Jahresergebnis -2.630 2.866 -19.159 -2.371
Langfristiges Segmentvermögen (ohne latente Steuern) 18.003 33.904 102.546 120.006
- davon Deutschland 18.016 47.729 94.895 113.540
- davon andere EU-Länder -13 -28 3.960 3.632
- davon Nordamerika 0 0 3.346 2.682
- davon Rest der Welt 0 -13.796 345 152
Investitionen in das langfristige Segmentvermögen -905 -1.203 3.081 3.418
Working Capital -39.354 -64.268 29.651 57.618
Goodwill -6.841 0 42.069 59.009
ROCE (in %) - - 13,0% 14,0%
Personaldurchschnitt ohne Auszubildende -578 -481 1.306 1.195

Der Return on Capital Employed (ROCE) entspricht dem Verhältnis vom EBIT zum Capital Employed. Das Capital Employed entspricht der Summe aus Immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, Working Capital, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und dem Goodwill auf Basis des zwölf Monatsdurchschnitts.

Aufgegebene Geschäftsbereiche

Am 25. September 2018 hat die MAX Automation SE bekannt gegeben, dass der Konzern den Bau von Sondermaschinen / Montageanlagen für Automotive-Kunden nicht weiterverfolgen wird. Dazu wurde ein strukuturierter Verkaufsprozess für die Tochtergesellschaften IWM Automation GmbH, IWM Automation Polska Sp.z o.o., IWM Automation Bodensee GmbH, ELWEMA Automotive

GmbH und MAX Automation (Shanghai) Co.Ltd. eingeleitet. Infolgedessen wurden die Vermögenswerte und Schulden der Tochtergesellschaften im Konzernabschluss als zur Veräußerung klassifiziert.

Während der Veräußerungsprozess der Tochtergesellschaften IWM Automation GmbH, IWM Automation Polska Sp.z o.o., Elwema Automotive GmbH und MAX Automation (Shanghai) Co.Ltd. noch andauert und im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen werden soll, wurde am 25. Juni 2019 durch den Verwaltungsrat die Schließung der verlustreichen Tochtergesellschaft IWM Automation Bodensee GmbH in Bermatingen zum 31. Dezember 2019 beschlossen.

Finanzinformationen zu dem aufgegebenen Geschäftsbereich sind im Folgenden aufgeführt.

Ertragslage und Cashflow-Informationen

in TEUR 01.01.-30.06.2019 01.01.-30.06.2018
Umsatzerlöse 36.018 70.260
davon intersegmentäre Erlöse 118 116
Externe Erlöse 35.900 70.144
Aufwendungen -60.243 -82.183
davon intersegmentäre Aufwendungen -2.397 -1.522
Externe Aufwendungen -57.846 -80.661
Ergebnis vor Ertragsteuern -21.946 -10.517
Ertragsteueraufwand -3.036 618
Summe -24.982 -9.899
Gewinn/Verlust aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert abzgl. Veräußerungskosten 0 0
Ertragsteueraufwand 0 0
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -24.982 -9.899
davon auf Minderheiten entfallend -244 -335

Die Angaben zum Cashfow sind in der Kapitalflussrechnung enthalten.

Vermögenswerte und Schulden der aufgegebenen Geschäftsbereiche

Zum 30. September 2018 wurden die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der aufgegebenen Geschäftsbereich in die Kategorie "zur Veräußerung gehalten" umgegliedert. Dementsprechend ergibt sich folgendes Bild zum 30. Juni 2019:

in TEUR 30.06.2019 31.12.2018
Immaterielle Vermögenswerte 5.059 11.333
Geschäfts- oder Firmenwert 7.516 7.346
Sachanlagen 9.977 9.550
Vorräte 37.164 39.496
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.532 63.844
sonstige Vermögenswerte 2.866 1.366
Liquide Mittel 434 1.739
Summe Vermögenswerte der aufgegebenen Geschäftsbereiche 100.548 134.674
Darlehen 0 4.239
Rückstellungen 997 4.215
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.981 59.665
sonstige Verbindlichkeiten 7.638 12.899
Summe Verbindlichkeiten der aufgegebenen Geschäftsbereiche 39.616 81.018

Angaben zu aufgegebenen Geschäftsbereichen sind für frühere im Abschluss dargestellte Berichtsperioden so anzupassen, dass sich die Angaben auf alle Geschäftsbereiche beziehen, die bis zum Abschlussstichtag der aktuellen Berichtsperiode aufgegeben wurden. Dies bedeutet, dass im Abschluss dargestellte Vergleichsperioden sowohl die in den Vergleichsperioden als auch die in der aktuellen Periode als aufgegeben klassifizierte Geschäftsbereiche als solche in der Gesamtergebnisrechnung und Kapitalflussrechnung darzustellen sind.

Im Gegensatz dazu werden die Bilanzangaben weder rückwirkend angepasst noch neu bewertet.

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des auf die Eigentümer der MAX Automation SE entfallenden Gewinns nach Steuern durch den gewichteten Durchschnitt, der im Geschäftsjahr im Umlauf befindlichen Aktien.

Die MAX Automation SE hat aktuell keine verwässernden Instrumente ausgegeben, daher sind unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie identisch.

Unverwässertes/Verwässertes Ergebnis je Aktie:

in EUR Q1-Q2.2019 Q1-Q2.2018
Den Aktionären der MAX Automation SE zustehendes Ergebnis
je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 0,21 0,26
je Aktie aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -0,85 -0,32
Summe des den Aktionären der MAX Automation SE zustehenden Ergebnisses je Aktie -0,64 -0,06

Überleitung der zur Ermittlung des unverwässerten/verwässerten Ergebnisses je Aktie verwendtete Ergebnisse:

in TEUR Q1-Q2.2019 Q1-Q2.2018
Den Aktionären der MAX Automation SE zustehendes Periodenergebnis, das zur Ermittlung des un
verwässerten/verwässerten Ergebnisses je Aktie verwendet wurde
aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 6.072 7.605
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -24.983 -9.564
Summe des den Aktionären der MAX Automation SE zustehenden Periodenergebnisses -18.911 -1.959

Gewichteter Durchschnitt der Aktien, der als Nenner verwendet wurde:

Anzahl Q1-Q2.2019 Q1-Q2.2018
Gewichteter Durchschnitt der Aktien, der als Nenner verwendet wurde für das unverwässerte/ver
wässerte Ergebnis je Aktie
Gewichtete Anzahl Aktien 29.459.415 29.459.415

Im Berichtszeitraum entspricht die Anzahl der gewichteten Aktien der Anzahl der ausgegebenen Aktien.

Ereignisse nach dem Stichtag 30. Juni 2019

Am 12. Juli 2019 haben der Betriebsrat und die Geschäftsführung der IWM Automation Bodensee GmbH einen Sozialplan im Rahmen der Aufgabe der operativen Tätigkeit der Gesellschaft abgeschlossen und unterzeichnet.

Auf der Betriebsversammlung am 23. Juli 2019 wurden der Belegschaft die wesentlichen Rahmenbedingungen des Sozialplans vorgestellt.

Der Sozialplan umfasst ein Volumen von 7,5 Mio. Euro, von denen 4,3 Mio. Euro für Abfindungen zur Verfügung stehen sowie weitere 3,2 Mio. Euro für eine Transfergesellschaft. Die exakten Kosten können erst beziffert werden, wenn feststeht, wie viele Mitarbeiter das Angebot annehmen und in die Transfergesellschaft wechseln.

Weitere Ereignisse nach dem Stichtag 30. Juni 2019 haben sich nicht ergeben.

VERSICHERUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Düsseldorf, 13. August 2019

Andreas Krause Werner Berens Dr. Guido Hild Patrick Vandenrhijn CFO und Vorsitzender Geschäftsfeldleiter Geschäftsfeldleiter Geschäftsfeldleiter des Management Boards Environmental Technologies Evolving Technologies Process Technologies

BESCHEINIGUNG

Prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts zum 30. Juni 2019

An die MAX Automation SE, Düsseldorf

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss – bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung, sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben – und den Konzernzwischenlagebericht der MAX Automation SE für den Zeitraum vom 1 Januar bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der Geschäftsführenden Direktoren der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Düsseldorf, den 14. August 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Dr. Andreas Focke ppa. Mirsad Grizovic

IMPRESSUM

Herausgeber MAX Automation SE Breite Straße 29-31 40213 Düsseldorf Deutschland

Tel.: +49 211 90 99 1 - 0 Fax: +49 211 90 99 1 -11 E-Mail: [email protected] www.maxautomation.com

Investor Relations

CROSS ALLIANCE communication GmbH Bahnhofstr. 98 82166 Gräfelfing / München Deutschland

Tel.: +49 89 125 09 03 - 33 E-Mail: [email protected] www.crossalliance.de

Der Bericht liegt auch in englischer Sprache vor. Bei Unterschieden ist die deutsche Fassung maßgeblich. Als digitale Version stehen der Geschäftsbericht der MAX Automation SE sowie die Zwischenberichte jeweils im Internet unter www.maxautomation.com in der Rubrik "Investor Relations / Finanzberichte" zur Verfügung.

DISCLAIMER

Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der MAX Automation SE und ihrer Tochtergesellschaften. Diese Aussagen beruhen auf den derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen des Unternehmens und unterliegen insofern Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweicht. Die zukunftsgerichteten Aussagen haben nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts Gültigkeit. MAX Automation SE beabsichtigt nicht, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und übernimmt dafür keine Verpflichtung.