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MAX Automation SE — Interim / Quarterly Report 2017
Aug 15, 2017
278_10-q_2017-08-15_9c0b3244-8e59-430b-9bad-e662bd4b3c5d.pdf
Interim / Quarterly Report
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MAX Automation AG
6M Zwischenbericht 2017
Highlights im Überblick
- MAX-Gruppe mit starker Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2017 voll im Rahmen der Erwartungen
- Auftragsbestand per 30. Juni auf hohem Niveau von 189,1 Mio. Euro
- Konzernumsatz um 12,6 % auf 180,2 Mio. Euro erhöht
- Konzern-EBIT vor PPA-Abschreibungen auf 9,7 Mio. Euro nahezu verdoppelt
- Ausweitung des Konzernkredits auf 190 Mio. Euro bietet zusätzlichen Spielraum für weiteres Wachstum
- Ausblick für das Gesamtjahr 2017 bestätigt
Konzernergebnisse im Überblick (IFRS)
| in Mio. Euro | Jan.-Juni 2017 | Jan.-Juni 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Auftragseingang | 176,4 | 203,0 | -13,1% |
| Auftragsbestand* | 189,1 | 177,4 | 6,6% |
| Umsatz | 180,2 | 160,1 | 12,6% |
| EBITDA | 12,9 | 8,3 | 56,7% |
| EBIT vor PPA | 9,7 | 5,0 | 94,8% |
| EBIT nach PPA | 8,6 | 2,8 | ++ |
| Periodenergebnis | 5,0 | 0,4 | ++ |
| EBIT je Aktie vor PPA (Euro) | 0,36 | 0,18 | 100,0% |
| Ergebnis je Aktie (in Euro) | 0,19 | 0,01 | ++ |
*Stichtagsvergleich 30. Juni 2017 zu 30. Juni 2016
| in Mio. Euro | 30. Juni 2017 | 31. Dezember 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 115,8 | 111,3 | 4,1% |
| Eigenkapitalquote (in %) | 35,5 | 36,3 | -0,8%-Punkte |
| Bruttoverschuldung | 118,5 | 92,9 | 27,5% |
| Finanzmittelbestand | 14,6 | 23,0 | -36,5% |
| Nettoverschuldung | 103,9 | 69,9 | 48,6% |
| Mitarbeiter (nach Köpfen)* | 1.741 | 1.747 | -0,3% |
| - davon Auszubildende | 111 | 123 | -9,8% |
*Stichtagsvergleich 30. Juni 2017 zu 30. Juni 2016
An unsere Aktionäre
Brief des Vorstands
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
die MAX Automation AG hat ein starkes erstes Halbjahr 2017 verzeichnet. Nach dem dynamischen Jahresauftakt haben sich unsere Geschäfte im zweiten Quartal erfreulich entwickelt und liegen damit nach sechs Monaten voll im Rahmen unserer Erwartungen. Getragen wurde der gute Geschäftsverlauf von beiden Segmenten.
Der Auftragsbestand der MAX-Gruppe lag zum Ende des ersten Halbjahres mit 189,1 Mio. Euro um 6,6 % über dem Wert zum Vorjahresstichtag und nur geringfügig unter dem Rekordwert von 193,8 Mio. Euro zum Ende des Jahres 2016. Der Auftragseingang war in den ersten sechs Monaten zwar um 13,1% rückläufig. Jedoch ist dabei zu berücksichtigen, dass die Bestellungen insbesondere zum Ende des Vergleichszeitraums des Vorjahres – wie im letzten Jahr ausführlich kommuniziert - besonders hoch ausgefallen waren. Der Auftragseingang war mit 176,4 Mio. Euro nach dem Rekordwert in 2016 (203,0 Mio. Euro) der zweithöchste in der Geschichte der MAX-Gruppe.
Der Konzernumsatz verbesserte sich im ersten Halbjahr um 12,6 % auf 180,2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (Purchase Price Allocation – PPA) wuchs deutlich überproportional zum Umsatz und verdoppelte sich nahezu auf 9,7 Mio. Euro.
Die Industrieautomation entwickelte sich im ersten Halbjahr anhaltend erfreulich. Dabei profitierte der Konzernbereich unverändert von der Konzentration auf wichtige Wachstumstreiber, darunter die Elektromobilität, der Trend zu Fahrassistenzsystemen, die Variantenvielfalt im Automobilbau oder die verschärften Vorgaben bei CO2-Emissionen. Der Auftragsbestand in der Industrieautomation wuchs um 6,7 % auf 164,5 Mio. Euro und führte zu einer insgesamt hohen Auslastung bei den Gruppengesellschaften. Der Segmentumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,6 % auf 133,6 Mio. Euro, das Segment-EBIT vor PPA erhöhte sich um mehr als die Hälfte auf 9,5 Mio. Euro.
In der Umwelttechnik gelang es uns, das Segment durch die im Vorjahr umgesetzte Verbesserung der Kostenstruktur und des Break-even-Punktes an das nach wie vor verhaltene Marktumfeld anzupassen. In der Folge vervielfachte sich das Halbjahres-EBIT vor PPA von 0,3 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro. Dabei führten das erneuerte Produktportfolio und das ausgeweitete Servicegeschäft zu einem höheren Rohertrag. Der Auftragsbestand zu Ende Juni belief sich auf 24,6 Mio. Euro, 6,0 % mehr als zum Vorjahresstichtag. Der Segmentumsatz war in den ersten sechs Monaten um 5,6 % auf 46,6 Mio. Euro rückläufig.
Die Entwicklung der MAX-Gruppe im ersten Halbjahr zeigt, dass unsere strategische Ausrichtung erfolgreich ist. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, die Internationalisierung unserer Geschäfte voranzutreiben. Zu diesem Zweck haben wir in einem ersten Schritt Anfang des Jahres die MAX Automation North America Inc. gegründet, die unser Standortnetz auf dem amerikanischen Kontinent erweitert und unseren Gruppengesellschaften bei der Betreuung ihrer Kunden als operative Plattform dient.
Anfang August haben wir ein Investment Agreement für den mehrheitlichen Erwerb der Aktivitäten des wachstumsstarken chinesischen Maschinenbauers Shanghai Cisens Automation Co., Ltd. unterzeichnet. Nach heutigem Stand planen wir, den Erwerb im vierten Quartal dieses Jahres zu vollziehen. Shanghai Cisens Automation ist ein Spezialist für die industrielle Automation. Mit Abstand größte Kundengruppe ist die Automobilindustrie. Einige unserer Gruppengesellschaften sind bereits mit substantiellen Geschäftsaktivitäten in China tätig, doch mit dem geplanten Erwerb wären wir in der Lage, bei der Abwicklung von Kundenprojekten die lokale Wertschöpfung zu erhöhen.
Auf der Finanzierungsseite haben wir kürzlich unseren im Jahr 2015 abgeschlossenen Konsortialkredit ausgeweitet. So haben wir das bisherige Volumen um 40 Mio. Euro auf 190 Mio. Euro erhöht und die ursprüngliche Laufzeit bis zum Jahr 2024 verlängert. Dabei profitieren wir von verbesserten Zinskonditionen sowie komfortablen Covenants, also vereinbarten Finanzkennzahlen. Mit der Erhöhung haben wir uns zusätzliche finanzielle Spielräume für unsere Wachstumspläne und die Umsetzung unserer Strategie 2021 geschaffen.
Die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der ersten sechs Monate werten wir als gute Ausgangsbasis für das zweite Halbjahr 2017. Deshalb bestätigen wir unsere bisherige Prognose für das Gesamtjahr und rechnen mit einem Konzernumsatz von mindestens 370 Mio. Euro und einem Konzern-EBIT vor PPA-Abschreibungen in der Spanne von 22 Mio. Euro bis 25 Mio. Euro.
Wir möchten Ihnen, sehr verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen in die guten Wachstumsperspektiven unseres Unternehmens danken. Wir werden weiterhin hart daran arbeiten, die MAX Automation-Gruppe erfolgreich und wertsteigernd in ihren Märkten zu positionieren.
Düsseldorf, im August 2017
Daniel Fink Fabian Spilker
Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied
MAX-AKTIE
Aktie der MAX Automation AG
Die Aktie der MAX Automation AG ist seit dem Jahr 2015 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.
Kursentwicklung
Die Aktie der MAX Automation AG entwickelte sich in den ersten sechs Monaten 2017 insgesamt dynamisch und deutlich besser als der Kursindex SDAX. Die Aktie verzeichnete ihren Tiefstwert von 5,78 Euro bereits zum Jahresauftakt am 2. Januar 2017 und gewann bis Ende Februar kontinuierlich an Wert. Nach einem leichten Rückgang Anfang April erholte sie sich langsam wieder und setzte ab Mitte Mai zu einer deutlichen Aufwärtsbewegung an. Am 26. Juni 2017 erreichte sie den Höchstwert von 7,65 Euro. Den Berichtszeitraum schloss sie bei 7,44 Euro. Dies entspricht einem Wertzuwachs von 29,4 % gegenüber dem Jahresschlusskurs 2016 von 5,75. Der SDAX gewann im gleichen Zeitraum 13,9 % an Wert.
Nach dem Ende des Berichtszeitraums hielt die MAX Automation-Aktie das hohe Niveau und notierte am 31. Juli 2017 ebenfalls bei 7,44 Euro.
| A2DA58 |
|---|
| DE000A2DA588 |
| MXHN |
| Regulierter Markt (Prime Standard) |
| Auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag |
| (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von |
| jeweils 1,00 EUR |
| 26,794,415 |
| 5.75 EUR |
| 7.44 EUR |
| 29.4% |
| 7.65 EUR |
| 5.78 EUR |
| 154.9 Mio. EUR |
| 205.0 Mio. EUR |
Aktionärsstruktur
Der größte Einzelaktionär der MAX Automation AG ist mit einem Stimmrechtsanteil von 31,4 % unverändert die Günther-Gruppe mit Sitz in Hamburg. Weitere größere Anteilseigner waren auf Basis der Stimmrechtsmitteilungen, die der Gesellschaft vorliegen, die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt mit 8,9 %, die Stüber & Co. KG mit 6,0 %, die Universal Investment Gesellschaft mbH mit 5,0 % und die Axxion S.A. mit 3,2 %. Im Streubesitz bei privaten und institutionellen Anlegern befanden sich somit 45,5 % der Stimmrechte.
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT
Grundlagen des Konzerns
Geschäftsmodell
Die MAX Automation AG mit Sitz in Düsseldorf und ihre Tochtergesellschaften agieren als international tätige Hightech-Maschinenbaugruppe und führender Komplettanbieter integrierter und komplexer System- und Komponentenlösungen. Das operative Geschäft gliedert sich in zwei Segmente: Im Segment Industrieautomation agiert der Konzern durch sein umfassendes technologisches Know-how als Innovationsführer in der Entwicklung und Fertigung von integrierten und proprietären Lösungen für Produktion und Montage in den nachhaltig wachsenden Schlüsselbranchen Automobilindustrie, Medizintechnik, Verpackungsautomation und Elektronikindustrie. Im Segment Umwelttechnik entwickelt und installiert die MAX Automation technologisch komplexe Anlagen für die Recycling-, Energie- und Rohstoffindustrie.
Als Innovationsführer in ihren Segmenten misst die MAX Automation zukunftsweisenden Lösungen für die vernetzte Produktion wesentliche Bedeutung bei. Kernkompetenzen betreffen dabei die Erstellung von Maschinen und Anlagen und gleichermaßen die Entwicklung von Software und vernetzten Anwendungen etwa in der Steuerung und Wartung der Produkte. Die MAX Automation bedient somit mehrere Wachstumstreiber, darunter die fortschreitende Automatisierung in der Industrie, die Digitalisierung im professionellen wie privaten Bereich, die Robotik und damit verbundene Effizienzsteigerungen, die Trends zu Elektromobilität und Autonomem Fahren sowie die Senkung der CO2-Emissionen von Automobilen.
Konzernstruktur und Standorte
Die Gruppengesellschaften der MAX Automation entwickeln und produzieren Hightech-Automationslösungen vorwiegend in Deutschland sowie zusätzlich an ausgewählten Vertriebs- und Service-Standorten im Ausland. Die internationalen Serviceniederlassungen der Gruppengesellschaften bieten den Kunden weltweit Ansprechpartner für eine umfassende Betreuung.
Mitarbeiterentwicklung
In der MAX Automation-Gruppe betrug die Mitarbeiterzahl nach Köpfen 1.741 Personen zum Stichtag 30. Juni 2017. Davon waren 111 Auszubildende. Dies ist ein Zuwachs um 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber dem Wert am gleichen Stichtag 2016 (1.747, davon 123 Auszubildende). Im Segment Industrieautomation erfolgte ein Ausbau der durchschnittlichen Mitarbeiterkapazitäten um 4,4 %. Im Segment Umwelttechnik dagegen nahmen die Mitarbeiterkapazitäten, bedingt durch eine entsprechende Anpassung an die Marktverhältnisse in der zweiten Jahreshälfte 2016, um rund 8,0 % ab.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft entwickelte sich im ersten Halbjahr 2017 positiv. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erklärte anlässlich seines "World Economic Outlook" vom Juli 2017, dass sich die weltweite konjunkturelle Erholung gefestigt habe, und bestätigte seine Prognose vom April. Demnach geht der IWF unverändert von einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,5 % im laufenden Jahr und von 3,6 % für das Folgejahr aus.
Allerdings gab der Währungsfonds zu bedenken, dass sich die Erwartungen für einzelne Ländern geändert hätten. So korrigierte er seine Prognose für die USA nach unten und geht von einem wirtschaftlichen
Wachstum von jeweils 2,1 % in den Jahren 2017 und 2018 aus. Als Grund nannte er die unsichere Entwicklung der Staatsausgaben und Steuereinnahmen unter der aktuellen US-Administration. Dagegen passte der IWF seine Erwartungen für die chinesische Wirtschaft nach oben an und rechnet mit einem Wachstum von 6,7 % im laufenden Jahr und 6,4 % im kommenden Jahr.
Die Aussichten für die Euro-Zone haben sich laut IWF verbessert. Der Währungsfonds erwartet im Jahr 2017 ein Plus von 1,9 % und für 2018 von 1,7 %, resultierend aus einer über den Erwartungen liegenden Wirtschaftsentwicklung zum Jahresauftakt und einer wahrscheinlich stärkeren Nachfrage auf den Binnenmärkten der Euro-Ländern.
Die deutsche Wirtschaft wird laut IWF im laufenden Jahr um 1,8 % sowie im kommenden Jahr um 1,6 % zulegen. Gründe für die gegenüber April verbesserten Aussichten seien die gute Nachfrage im Inland sowie stärkere Impulse für den Export.
Das Münchner Ifo-Institut führte allerdings mehrere Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft an. Dazu zählen unter anderem die laufenden Verhandlungen über den Brexit, also den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, die Haltung der US-Administration zu derzeitig geltenden Freihandelsabkommen sowie die Strukturreformen im Euroraum, die noch immer zu zögerlich umgesetzt würden.
Branchenumfeld
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete für seine Mitgliedsunternehmen von einer erfreulichen Geschäftsentwicklung in der ersten Jahreshälfte 2017. Dabei habe der Auftragseingang in den Monaten März bis Mai gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 4 % zugenommen. Die Bestellungen aus dem Ausland erhöhten sich um 4 %, wobei die Aufträge aus den Euro-Partnerländern um 23 % zunahmen und die Aufträge aus den Nicht-Euroländern um 1 % zurückgingen. Das Inlandsgeschäft legte um 2 % zu.
Der VDMA erhöhte seine Jahresprognose für die Maschinenproduktion im laufenden Jahr von plus 1 % auf plus 3 %. Als Gründe nannte der Verband neben dem dynamischen Auftragseingang aus den Euro-Ländern ein lebhaftes Geschäft mit China sowie einen erwarteten weiteren Anstieg im Inlandsgeschäft. Gleichwohl nannte der VDMA auch Risiken für den Maschinenbau, darunter die unsichere wirtschaftliche Entwicklung in den USA und in Großbritannien.
Zuversichtlich für die Entwicklung im laufenden Jahr sind auch die Mitgliedsunternehmen des VDMA-Fachverbands Abfall- und Recyclingtechnik. In einer Verbandsumfrage gingen 74 % der Unternehmen von einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr aus, lediglich 13 % erwarteten einen leichten Umsatzrückgang. Insgesamt strebt die Branche dem Verband zufolge ein Umsatzplus von 1,5 % im Jahr 2017 an nach 0,5 % im Vorjahr. Als positive Einflussfaktoren nannte der VDMA-Fachverband insbesondere die Vorgaben der Bioabfallverordnung in Deutschland und ein verstärktes Auslandsgeschäft der Unternehmen.
Der VDMA-Fachverband Robotik und Automation sieht seine Mitgliedsunternehmen auf Wachstumskurs. Nach einem Rekordumsatz der Branche von 12,8 Mrd. Euro im Jahr 2016 erwartet der Fachverband im laufenden Jahr eine weitere Steigerung um 7 % auf 13,7 Mrd. Euro.
Die weltweiten Automobilmärkte setzten die insgesamt positive Entwicklung des Vorjahres im ersten Halbjahr 2017 fort. Getragen wurde das Wachstum den Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zufolge von den großen Automobilmärkten in Westeuropa und in China: In Westeuropa nahmen die Neuzulassungen
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT
im ersten Halbjahr gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,7 % und in China um 2,7 % zu. Rückläufig war dagegen die Entwicklung in den USA mit einem Minus von 2,2 %.
Die deutschen Medizintechnik-Unternehmen zeigen sich für das laufende Jahr unverändert optimistisch. War der Branchenumsatz im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % auf 28,3 Mrd. Euro gewachsen, so wird im laufenden Jahr mit einem weiteren Umsatzplus von mindestens 4 % gerechnet. Als Risiken für den Geschäftsverlauf nannte der Branchenverband Spectaris jedoch einen zunehmenden Protektionismus auf einzelnen Märkten, einen stärkeren Nachfragerückgang in China und fortdauernde geopolitische Spannung.
Wesentliche Ereignisse des Berichtszeitraums
MAX Automation AG vollzieht Beteiligung an ESSERT GmbH
Die MAX Automation AG vollzog im Januar 2017 das Closing für eine Beteiligung an der ESSERT GmbH im baden-württembergischen Ubstadt-Weiher (nahe Karlsruhe) und informierte darüber am 10. Januar 2017. Mit der Beteiligung an ESSERT hat die MAX Automation ihre Expertise in der Software-Entwicklung für Industrie-4.0-Anwendungen sowie in der kollaborativen Robotik deutlich ausgebaut.
MAX-Gruppe weitet Präsenz in Nordamerika aus
Die MAX Automation AG berichtete am 15. Februar 2017, dass sie mit der MAX Automation North America Inc. einen Standort in Atlanta, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Georgia, eröffnet hat. Die Gesellschaft dient als operative Plattform (Business Hub) für mehrere Gruppengesellschaften der MAX Automation im Segment Industrieautomation. Die Gruppengesellschaften betreuen von Atlanta aus insbesondere Kunden im Mittleren Westen aus den Branchen Automotive und Medizintechnik. Die MAX Automation North America Inc. erweitert das Standortnetz auf dem amerikanischen Kontinent, welches Niederlassungen in South Carolina, Oklahoma und Mexiko umfasst.
Ordentliche Hauptversammlung beschließt SE-Umwandlung
Die ordentliche Hauptversammlung der MAX Automation AG hat am 30. Juni 2017 mit großer Mehrheit dem Plan über die Umwandlung der MAX Automation AG in die etablierte Rechtsform der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) zugestimmt. Die Gesellschaft trägt mit der geplanten Umwandlung der wachsenden Bedeutung ihrer internationalen Geschäftsaktivitäten Rechnung. Die rechtswirksame Umsetzung soll im zweiten Halbjahr 2017 erfolgen. Die im Umwandlungsplan enthaltene Satzung der künftigen MAX Automation SE sieht vor, die gegenwärtige dualistische Führungsstruktur der Gesellschaft mit Vorstand und Aufsichtsrat an das monistische Leitungssystem mit einem Verwaltungsrat anzupassen. Zu den Mitgliedern des ersten Verwaltungsrats der MAX Automation SE wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Daniel Fink und Fabian Spilker sowie die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Gerhard Lerch, Dr. Jens Kruse sowie Oliver Jaster bestellt.
Darüber hinaus beschloss die Versammlung eine gegenüber dem Vorjahr konstante Dividende von 0,15 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2016, entsprechend einer Ausschüttungssumme von 4,0 Mio. Euro.
Auftragslage des Konzerns
Auftragseingang
| in Mio. EUR | Jan.-Juni 2017 Jan.-Juni 2016 | Veränderung Apr.-Juni 2017 Apr.-Juni 2016 | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment Industrieautomation | 134,2 | 161,9 | -17,2% | 72,6 | 113,3 | -35,9% |
| Segment Umwelttechnik | 42,3 | 41,0 | 3,0% | 17,9 | 16,0 | 12,1% |
| Konzern | 176,4 | 203,0 | -13,1% | 90,6 | 129,3 | -30,0% |
Der Auftragseingang der MAX-Gruppe erreichte in den ersten sechs Monaten 2017 den Wert von 176,4 Mio. Euro und befand sich damit weiterhin auf hohem Niveau. Dies entspricht einer Abnahme um 26,6 Mio. Euro bzw. 13,1 % gegenüber dem Wert im gleichen Vorjahreszeitraum (203,0 Mio. Euro). Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass insbesondere zum Ende des Vergleichszeitraums 2016 ein besonders kräftiger Auftragseingang zu verzeichnen war. Die Book-to-bill-Ratio betrug in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 0,98.
Im Segment Industrieautomation verringerten sich die Bestellungen im ersten Halbjahr 2017 auf 134,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 161,9 Mio. Euro; -17,2 %). In der Umwelttechnik erhöhten sich die Auftragseingänge um 3,0 % auf 42,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 41,0 Mio. Euro).
Auftragsbestand
Der Auftragsbestand des Konzerns erhöhte sich per 30. Juni 2017 um 6,6 % auf 189,1 Mio. Euro (30. Juni 2016: 177,4 Mio. Euro). Damit lag er nur leicht unter dem Rekordwert zum Jahresende 2016 von 193,8 Mio. Euro.
In der Industrieautomation nahm der Orderbestand zu Ende Juni 2017 um 6,7 % auf 164,5 Mio. Euro zu (30. Juni 2016: 154,2 Mio. Euro). In der Umwelttechnik erhöhte sich der Auftragsbestand per Ende Juni 2017 um 6,0 % auf 24,6 Mio. Euro (Vorjahresstichtag: 23,2 Mio. Euro).
Umsatzentwicklung des Konzerns
Umsatz Konzern
| in Mio. EUR | Jan.-Juni 2017 Jan.-Juni 2016 | Veränderung Apr.-Juni 2017 Apr.-Juni 2016 | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment Industrieautomation | 133,6 | 110,8 | 20,6% | 70,7 | 58,7 | 20,6% |
| Segment Umwelttechnik | 46,6 | 49,4 | -5,6% | 22,3 | 25,9 | -14,0% |
| Konzern | 180,2 | 160,1 | 12,6% | 93,0 | 84,5 | 10,1% |
Der Konzernumsatz der MAX Automation stieg im ersten Halbjahr 2017 dynamisch um 20,1 Mio. Euro bzw. 12,6 % auf 180,2 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2016: 160,1 Mio. Euro), resultierend aus dem Umsatzplus in der Industrieautomation.
Im zweiten Quartal betrugen die Erlöse 93,0 Mio. Euro, 8,5 Mio. Euro bzw. 10,1 % mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal (84,5 Mio. Euro).
Das Segment Industrieautomation erhöhte den Umsatz in den ersten sechs Monaten 2017 von 110,8 Mio. Euro deutlich um 20,6 % auf 133,6 Mio. Euro. Das Segment Umwelttechnik dagegen verzeichnete einen Umsatzrückgang auf 46,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 49,4 Mio. Euro; -5,6 %).
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT
Die Gesamtleistung der MAX-Gruppe nahm im ersten Halbjahr um 21,2 Mio. Euro bzw. 12,9 % auf 186,1 Mio. Euro zu (Vorjahreszeitraum: 164,9 Mio. Euro). Darin enthalten sind Bestandsveränderungen von 4,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 3,4 Mio. Euro).
Ertragslage des Konzerns
| in Mio. EUR | Jan.-Juni 2017 Jan.-Juni 2016 | Veränderung Apr.-Juni 2017 Apr.-Juni 2016 | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EBIT vor PPA Segment | ||||||
| Industrieautomation | 9,5 | 6,1 | 54,6% | 5,6 | 3,9 | 45,2% |
| EBIT vor PPA Segment | ||||||
| Umwelttechnik | 2,6 | 0,3 | ++ | 1,1 | 0,6 | 95,6% |
| EBIT vor PPA Konzern | 9,7 | 5,0 | 94,8% | 5,1 | 3,5 | 45,3% |
| EBIT nach PPA Konzern | 8,6 | 2,8 | ++ | 4,6 | 2,5 | 86,7% |
| Konzernperiodenergebnis | 5,0 | 0,4 | ++ | 2,5 | 0,7 | ++ |
Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen in den ersten sechs Monaten 2017 auf 2,8 Mio. Euro zurück nach 3,8 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Grund für den Rückgang waren im Wesentlichen geringere Erträge aus Währungsdifferenzen. Diese reduzierten sich auf 0,4 Mio. Euro nach 0,9 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres. Korrespondierend dazu reduzierten sich die Aufwendungen aus Währungsdifferenzen nur leicht von 1,1 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro.
Der Materialaufwand nahm in Folge der höheren Gesamtleistung von 84,7 Mio. Euro auf 96,2 Mio. Euro zu (+13,5 %). Jedoch lag die Materialaufwandsquote – bezogen auf die Gesamtleistung – mit 51,7 % nur geringfügig über dem Niveau des Vorjahreszeitraums von 51,4 %.
Der Personalaufwand stieg um 5,4 % von 53,5 Mio. Euro auf 56,4 Mio. Euro bedingt durch Neueinstellungen in wachstumsstarken Bereichen und Tariferhöhungen. Die Personalaufwandsquote – bezogen auf die Gesamtleistung – verbesserte sich durch Fixkostendegression von 32,5 % auf 30,3 %.
Die Abschreibungen lagen mit 3,3 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen von 22,1 Mio. Euro auf 23,2 Mio. Euro zu (+4,9 %). Dabei bewegten sich die Aufwendungen aus Währungsdifferenzen mit 1,1 Mio. Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Saldo der Währungseffekte betrug somit -0,6 Mio. Euro nach -0,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2016.
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs in den ersten sechs Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte auf 12,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 8,3 Mio. Euro; +56,7 %).
Die MAX-Gruppe weist für das erste Halbjahr 2017 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (Purchase Price Allocation – PPA) von 9,7 Mio. Euro aus, das somit nahezu doppelt so hoch ist wie im Vorjahreszeitraum (erstes Halbjahr 2016: 5,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge in Bezug auf die Gesamtleistung verbesserte sich deutlich von 3,0 % auf 5,2 %. Das Ergebnis je Aktie vor PPA-Abschreibungen verdoppelte sich auf 0,36 Euro nach 0,18 Euro in den ersten sechs Monaten 2016.
Im zweiten Quartal stieg das Konzern-EBIT vor PPA deutlich auf 5,1 Mio. Euro (Q2 2016: 3,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 5,5 % (Q2 2016: 4,0 %).
Die PPA-Abschreibungen reduzierten sich im ersten Halbjahr 2017 von 2,2 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro (-52,1 %). Sie resultieren nur noch aus dem Erwerb der ELWEMA Automotive GmbH Ende 2013 sowie der iNDAT Robotics GmbH im Februar 2015 und werden auch künftig deutlich geringer ausfallen als in den Vorjahren.
Das EBIT nach Abschreibungen aus PPA betrug in den ersten sechs Monaten 2017 mit 8,6 Mio. Euro mehr als das Dreifache des Werts im Vergleichszeitraum (2,8 Mio. Euro). Davon entfielen 4,6 Mio. Euro auf das zweite Quartal (Q2 2016: 2,5 Mio. Euro).
Das Zinsergebnis lag mit -1,4 Mio. Euro auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. In der nachhaltigen Verbesserung des Zinsergebnisses spiegeln sich die Effekte aus der im Jahr 2015 vorgenommenen Neuaufstellung der Konzernfinanzierung wider.
Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf 7,3 Mio. Euro (1,4 Mio. Euro).
Das Periodenergebnis für die ersten sechs Monate 2017 konnte deutlich auf 5,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,4 Mio. Euro) gesteigert werden. Dies entspricht einem verbesserten Ergebnis je Aktie von 0,19 Euro (Vorjahreszeitraum: 0,01 Euro). Im zweiten Quartal belief sich das Periodenergebnis auf 2,5 Mio. Euro (Q2 2016: 0,7 Mio. Euro). Das Quartalsergebnis je Aktie betrug 0,10 Euro (Q2 2016: 0,03 Euro).
In beiden Segmenten des Konzerns entwickelte sich die Ertragslage im ersten Halbjahr 2017 dynamisch. In der Industrieautomation erhöhte sich das EBIT vor PPA um mehr als die Hälfte auf 9,5 Mio. Euro nach 6,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (+54,6 %). Im Segment Umwelttechnik belief sich das EBIT vor PPA nach Anpassung der Kostenstruktur auf 2,6 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2016: 0,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum) und konnte damit deutlich verbessert werden.
Vermögenslage des Konzerns
Die MAX-Gruppe wies zum Stichtag am 30. Juni 2017 eine Bilanzsumme von 325,7 Mio. Euro aus und lag damit um 19,4 Mio. Euro bzw. 6,3 % über dem Niveau zum Stichtag 31. Dezember 2016 (306,3 Mio. Euro).
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 2,4 % auf 112,8 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 110,2 Mio. Euro). Dabei wuchs der Posten der langfristigen finanziellen Vermögenswerte wesentlich durch die im Januar erfolgte Beteiligung an der ESSERT GmbH.
Die kurzfristigen Vermögenswerte wuchsen insgesamt um 8,6 % auf 212,9 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 196,2 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen dabei deutlich von 121,2 Mio. Euro auf 143,8 Mio. Euro (+18,6 %) unter anderem aufgrund gestiegener PoC-Forderungen, d.h. in der Abarbeitung befindliche langfristige Aufträge. Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich von 2,9 Mio. Euro auf 1,3 Mio. Euro (-55,3 %) aufgrund geringerer Umsatzsteuerforderungen. Die liquiden Mittel lagen mit 14,6 Mio. Euro um 36,5 % unter dem Niveau des Vorjahresstichtages (31. Dezember 2016: 23,0 Mio. Euro).
Das Working Capital nahm im Zuge des hohen Auftragsbestands und der damit verbundenen Vorfinanzierung des operativen Geschäfts auf 136,9 Mio. Euro zu (31. Dezember 2016: 100,7 Mio. Euro; +36,0 %). Da eine
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT
größere Zahl von Projekten im 2. Halbjahr zum Abschluss kommen wird, wird eine Reduzierung des Working Capital erwartet.
Finanzlage des Konzerns
Das Eigenkapital der MAX-Gruppe belief sich per 30. Juni 2017 auf 115,8 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 111,3 Mio. Euro; +4,1 %). Die Eigenkapitalquote lag mit 35,5 % weiterhin deutlich über dem angestrebten Mindestwert von 30 % (31. Dezember 2016: 36,3 %).
Die langfristigen Verbindlichkeiten beliefen sich auf insgesamt 101,5 Mio. Euro, 24,1 % mehr als zum Jahresende 2016 (81,8 Mio. Euro). Dabei nahmen die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 64,1 Mio. Euro auf 83,5 Mio. Euro zu, wesentlich durch eine Erhöhung der Kreditlinie zur Vorfinanzierung des operativen Geschäfts der Gruppengesellschaften infolge des hohen Auftragseingangs.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 4,3 % auf 108,5 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 113,3 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen unter anderem aufgrund geringerer Anzahlungen auf erhaltene Aufträge von 61,8 Mio. Euro auf 51,4 Mio. Euro ab (-16,7 %). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich durch die genannte Vorfinanzierung von Projekten um 6,1 Mio. Euro auf 34,9 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 28,8 Mio. Euro).
Die Bruttoverschuldung des Konzerns (kurz- und langfristig) betrug nach sechs Monaten 118,5 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 92,9 Mio. Euro; +27,5 %).
Die Nettoverschuldung erreichte nach sechs Monaten 103,9 Mio. Euro und lag damit branchenüblich über dem Wert zum Ende des vergangenen Jahres (31. Dezember 2016: 69,9 Mio. Euro; +48,6 %). Im 2. Halbjahr ist von einer Reduzierung auszugehen.
Liquiditätsentwicklung des Konzerns
Die MAX-Gruppe weist in den ersten sechs Monaten 2017 einen operativen Mittelabfluss von 24,3 Mio. Euro aus nach 24,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Darin spiegelt sich vor allem die Vorfinanzierung der Aufträge wider.
Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 7,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: Mittelabfluss von 4,8 Mio. Euro). Darin enthalten ist der Erwerb der Equity Anteile an der ESSERT GmbH mit 3,7 Mio. Euro.
Getrieben durch die Vorfinanzierung von Aufträgen resultierte (wie auch im Vorjahr mit 24,2 Mio. Euro) ein Mittelzufluss von 23,8 Mio. Euro aus der Finanzierungstätigkeit.
Aus der Summe des Cashflows ergibt sich eine Verringerung des Finanzmittelbestands zum Ende der ersten sechs Monate 2017 auf 14,6 Mio. Euro nach 23,0 Mio. Euro zum Beginn des Berichtszeitraums.
Nachtragsbericht
Konzernfinanzierung ausgeweitet
Die MAX Automation AG hat am 31. Juli 2017 bekannt gegeben, dass sie ihre Konzernfinanzierung ausgeweitet und zugleich bis zum Jahr 2024 verlängert hat. So wurde eine Erhöhung des im Jahr 2015 abgeschlossenen Konsortialkredits um 40 Mio. Euro auf ein Gesamtvolumen von 190 Mio. Euro vereinbart. Die MAX Automation nutzte für die Ausweitung des Konsortialkredits das anhaltend günstige Finanzierungsumfeld. Die Vereinbarung mit fünf Bankpartnern unter Führung der Commerzbank umfasst verbesserte Konditionen, so dass trotz des höheren Kreditvolumens voraussichtlich keine erhöhten Zinsaufwendungen zu erwarten sind, sowie komfortable Rahmenbedingungen (Covenants). Der Konsortialkredit dient vor allem der Finanzierung des weiteren internen wie externen Wachstums in wichtigen Zukunftsmärkten und damit der Umsetzung der Wachstumsstrategie 2021.
MAX Automation AG plant strategische Akquisition in China
Am 02. August 2017 teilte die MAX Automation AG mit, dass der Vorstand am gleichen Tag ein Investment Agreement für den mehrheitlichen Erwerb der Aktivitäten des chinesischen Maschinenbauers Shanghai Cisens Automation Co., Ltd. unterzeichnet hat. Geplant ist im ersten Schritt eine Beteiligung von 51 % mit der Option, in den kommenden Jahren alle restlichen Anteile zu erwerben. Zur Umsetzung soll der Geschäftsbetrieb von Shanghai Cisens Automation im Rahmen eines Asset Deals in eine neue Gesellschaft eingebracht werden. 49 % der Anteile soll CEO und Gründer der Gesellschaft Roger Lee halten. Das Transaktionsvolumen für die Akquisition soll im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen. Der Erwerb soll im vierten Quartal 2017 vollzogen werden. Die Shanghai Cisens Automation ist ein Spezialist für die industrielle Automation. Mit Abstand größte Kundengruppe ist die Automobilindustrie.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind nach Abschluss des Berichtszeitraums nicht eingetreten.
Chancen- und Risikobericht
Das Chancen- und Risikoprofil der MAX-Gruppe hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2016 nicht wesentlich geändert. Insofern ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.
Prognosebericht
Der Vorstand wertet den positiven Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2017 und die anhaltend hohe Nachfrage als gute Ausgangsbasis, um die Ziele für das laufende Jahr erreichen zu können.
Das Segment Industrieautomation verfügt über einen unverändert komfortablen Auftragsbestand und eine hohe Auslastung. Dies ist eine gute Grundlage für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung im zweiten Halbjahr sowie darüber hinaus. Dabei wird sich das Segment gemäß der Strategie 2021 auf die vier Geschäftsfelder Mobility Automation, Process Technologies, Life Science Automation und New Automation Technologies konzentrieren. Für diese Geschäftsfelder sind wesentliche Wachstumstreiber relevant, darunter die Senkung der CO2-Emissionen bei modernen Kraftfahrzeugen, die zunehmende Bedeutung von nachhaltigen Lösungen in der Mobilität, die Entwicklung immer effizienterer Anlagen und vernetzter Anwendungen in der Industrie 4.0
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT
oder das stetig zunehmende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung mit entsprechend positiven Effekten auf die Medizintechnik-Branche.
Das Segment Umwelttechnik wird sich weiterhin auf die Entwicklung und Fertigung hochwertiger Einzelkomponenten und Systemlösungen unter anderem für die Recycling- und Aufbereitungsindustrie konzentrieren. Die im vergangenen Jahr erfolgte Verbesserung der Kostenstruktur und Senkung der Gewinnschwelle hat dazu geführt, dass das Segment bei einem ähnlichen Geschäftsvolumen profitabler arbeitet und angemessen auf die typische Volatilität in den relevanten Märkten reagieren kann. Dabei führen das erneuerte Produktportfolio und eine Ausweitung des Servicegeschäfts zu einer nachhaltigen Reduzierung des Materialeinsatzes.
Der Vorstand geht auf Konzernebene für das Gesamtjahr 2017 auf Basis des aktuellen Portfolios davon aus,
- einen Konzernumsatz von mindestens 370 Mio. Euro (Vorjahr: 337,1 Mio. Euro) und
- ein Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor PPA-Abschreibungen in der Spanne von 22 Mio. Euro bis 25 Mio. Euro (Vorjahr: 17,4 Mio. Euro)
erreichen zu können.
Mittelfristig strebt der Vorstand eine deutliche Steigerung des Konzernumsatzes durch organisches Wachstum sowie durch mögliche Akquisitionen an. Zu diesem Zweck beobachtet der Vorstand kontinuierlich die für die MAX Automation relevanten Märkte. Des Weiteren sieht die Strategie 2021 vor, die MAX-Gruppe verstärkt auf attraktive Wachstumsmärkte auszurichten und die Organisationsstruktur weiter an das zunehmend internationale Geschäft der Gruppengesellschaften anzupassen. Darüber hinaus sollen vorhandene Synergiepotenziale genutzt und die Wertschöpfung in der Gruppe weiter erhöht werden.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der MAX Automation AG beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklungen oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Düsseldorf, im August 2017
Daniel Fink Fabian Spilker
Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand
KONZERNBILANZ
der MAX Automation AG, Düsseldorf,
zum 30. Juni 2017
| AKTIVA | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 14.455 | 15.396 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 53.109 | 53.139 |
| Sachanlagevermögen | 31.661 | 31.625 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.380 | 1.404 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 3.713 | 0 |
| Sonstige Finanzanlagen | 2.313 | 2.270 |
| Latente Steuern | 5.731 | 5.993 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 450 | 335 |
| Langfristige Vermögenswerte gesamt | 112.812 | 110.162 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 44.519 | 41.214 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 143.799 | 121.227 |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | 64 | 90 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und | ||
| sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 9.922 | 10.615 |
| Liquide Mittel | 14.631 | 23.023 |
| Kurzfristige Vermögenswerte gesamt | 212.935 | 196.169 |
| Aktiva gesamt | 325.747 | 306.331 |
| PASSIVA | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 26.794 | 26.794 |
| Kapitalrücklage | 3.055 | 3.055 |
| Gewinnrücklage | 26.144 | 26.144 |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | 473 | 966 |
| Ausgleichsposten für Anteile Dritter | 444 | 426 |
| Bilanzgewinn | 58.875 | 53.875 |
| Eigenkapital gesamt | 115.785 | 111.260 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil | 83.549 | 64.063 |
| Pensionsrückstellungen | 1.015 | 1.033 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.249 | 1.229 |
| Latente Steuern | 13.659 | 13.227 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 2.036 | 2.222 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gesamt | 101.508 | 81.774 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 51.449 | 61.788 |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | 34.938 | 28.840 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 10.688 | 12.271 |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 3.503 | 2.614 |
| Sonstige Rückstellungen | 5.819 | 5.718 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 2.057 | 2.066 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt | 108.454 | 113.297 |
| Passiva gesamt | 325.747 | 306.331 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
der MAX Automation AG, Düsseldorf,
| 01.01.- | 01.01.- | 01.04.- | 01.04.- | |
|---|---|---|---|---|
| 30.06.2017 | 30.06.2016 | 30.06.2017 | 30.06.2016 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 180.246 | 160.110 | 93.015 | 84.491 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen | ||||
| Erzeugnissen | 4.933 | 3.428 | -390 | 1.772 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 906 | 1.350 | 470 | 1.110 |
| Gesamtleistung | 186.085 | 164.888 | 93.095 | 87.373 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.778 | 3.758 | 1.576 | 1.760 |
| Ergebnis aus Equity Bewertung | -127 | 0 | -111 | 0 |
| Materialaufwand | -96.179 | -84.746 | -47.376 | -45.857 |
| Personalaufwand | -56.420 | -53.536 | -28.225 | -26.568 |
| Abschreibungen | -3.290 | -3.305 | -1.642 | -1.720 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -23.192 | -22.102 | -12.194 | -11.461 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 9.655 | 4.957 | 5.123 | 3.526 |
| Abschreibungen auf Kaufpreisallokationen | -1.015 | -2.117 | -516 | -1.058 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | ||||
| nach Abschreibungen auf Kaufpreisallokationen | 8.640 | 2.840 | 4.607 | 2.469 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0 | -49 | 0 | -49 |
| Zinsergebnis | -1.350 | -1.357 | -901 | -775 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 7.290 | 1.434 | 3.706 | 1.645 |
| Ertragsteuern | -2.260 | -1.065 | -1.172 | -954 |
| Jahresergebnis | 5.030 | 369 | 2.534 | 691 |
| davon auf Minderheitenanteile entfallend | 30 | -11 | -26 | -11 |
| davon auf Aktionäre der MAX Automation AG | ||||
| entfallend | 5.000 | 380 | 2.560 | 701 |
| Sonstiges Ergebnis, das niemals in die GuV | ||||
| umgegliedert wird | ||||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste | ||||
| aus Leistungen an Arbeitnehmer | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ertragsteuern auf versicherungsmathematische | ||||
| Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis, das in die GuV umgegliedert | ||||
| werden kann | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Veränderung aus der Währungsumrechnung | -493 | 13 | -424 | 152 |
| Gesamtergebnis | 4.537 | 383 | 2.110 | 842 |
| davon auf Minderheitenanteile entfallend | 30 | -11 | -26 | -11 |
| davon auf Aktionäre der MAX Automation AG | ||||
| entfallend | 4.507 | 394 | 2.136 | 852 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in € | 0,19 | 0,01 | 0,10 | 0,03 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
der MAX Automation AG, Düsseldorf,
| Versiche- | Unter | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| rungs | schied | Aus | ||||||
| mathe- | aus der | gleichs | ||||||
| matische | Wäh- | posten | ||||||
| Gezeich- | Gewinne | Sonstige | rungs- | fremder | ||||
| netes | Kapital- | und | Gewinn- | umrech- | Gesell- | Bilanz | ||
| Kapital | rücklage | Verluste | rücklagen | nung | schafter | gewinn | Summe | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 01.01.2016 | 26.794 | 3.055 | -244 | 21.373 | 689 | 618 | 54.575 | 106.861 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Auszahlungen an fremde | ||||||||
| Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -214 | 0 | -214 |
| Dotierung Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Anpassungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 13 | -11 | 380 | 383 |
| Stand am 30.06.2016 | 26.794 | 3.055 | -244 | 21.373 | 703 | 393 | 54.955 | 107.029 |
| Stand am 01.01.2017 | 26.794 | 3.055 | -229 | 26.373 | 966 | 426 | 53.875 | 111.260 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Auszahlungen an fremde | ||||||||
| Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -12 | 0 | -12 |
| Dotierung Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -493 | 30 | 5.000 | 4.537 |
| Stand am 30.06.2017 | 26.794 | 3.055 | -229 | 26.373 | 473 | 444 | 58.875 | 115.785 |
KAPITALFLUSSRECHNUNG,
der MAX Automation AG, Düsseldorf,
| 01.01.- | 01.01.- | ||
|---|---|---|---|
| 30.06.2017 | 30.06.2016 | ||
| 1. | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | TEUR | TEUR |
| Jahresergebnis | 5.030 | 369 | |
| Anpassungen zur Überleitung des Konzernjahresergebnisses | |||
| auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit: | |||
| Ertragsteuern | 2.260 | 1.063 | |
| Zinsergebnis | 1.350 | 1.357 | |
| Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte | 2.258 | 3.166 | |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 1.930 | 2.125 | |
| Abschreibungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 24 | 131 | |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Verkauf von immateriellen | |||
| Vermögenswerten | 0 | -1 | |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen | -6 | -154 | |
| Ergebniswirksame Veränderung latente Steuern | 694 | -1.690 | |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 866 | 1.079 | |
| Änderungen in Aktiva und Passiva | |||
| Erhöhung (-) / Minderung (+) sonstige langfristige Vermögenswerte | -230 | -23 | |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) Vorräte | -3.968 | -5.102 | |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und | |||
| Leistungen | -22.375 | -179 | |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen |
26 | 0 | |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) aktive RAP und sonstige Vermögenswerte | 693 | -3.047 | |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige langfristige finanzielle | |||
| Verbindlichkeiten | 86 | -966 | |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) Pensionsrückstellungen | -18 | -13 | |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige Rückstellungen und | |||
| Verbindlichkeiten | -1.472 | -7.517 | |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | |||
| Leistungen | -10.339 | -7.064 | |
| gezahlte Ertragsteuern | -1.645 | -7.830 | |
| erstattete Ertragsteuern | 572 | 241 | |
| = | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -24.264 | -24.055 |
| 2. | Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -1.572 | -1.577 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -2.046 | -2.702 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -3.931 | -353 | |
| Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten | 285 | 2 | |
| Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen | 86 | 948 | |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzgl. liquider Mittel |
0 | -1.082 | |
| = | Cashflow aus Investitionstätigkeit | -7.178 | -4.764 |
| 3. | Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlung von Dividenden | 0 | 0 | |
| 22.000 | 14.603 | ||
| Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten | -2.515 | -794 | |
| Tilgung von langfristigen Finanzkrediten | |||
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 5.307 | 11.476 | |
| gezahlte Zinsen | -1.211 | -893 | |
| erhaltene Zinsen | 250 | 17 | |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel | 0 | 20 | |
| Zahlungen aus Abfindungsansprüchen Fremder | 0 | -184 | |
| = | Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 23.831 | 24.245 |
| 4. | Finanzmittelfonds | ||
|---|---|---|---|
| Zunahme/Abnahme des Finanzmittelfonds | -7.611 | -4.574 | |
| Einfluss von Wechselkursänderungen | -781 | -184 | |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs | 23.023 | 21.358 | |
| Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahrs | 14.631 | 16.600 | |
| 5. | Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| = | Liquide Mittel | 14.631 | 16.600 |
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG,
der MAX Automation AG, Düsseldorf,
| Segment | Industrieautomation | Umwelttechnik | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Berichtszeitraum | Q1-Q2. 2017 | Q1-Q2. 2016 | Q1-Q2. 2017 | Q1-Q2. 2016 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Auftragseingang | 134.152 | 161.923 | 42.265 | 41.046 | |
| Auftragsbestand | 164.495 | 154.191 | 24.613 | 23.228 | |
| Segmenterlöse | 133.620 | 110.783 | 46.593 | 49.360 | |
| - mit externen Kunden | 133.602 | 110.750 | 46.593 | 49.360 | |
| - davon Deutschland | 44.649 | 44.355 | 9.596 | 3.273 | |
| - davon andere EU-Länder | 32.375 | 28.328 | 14.093 | 20.099 | |
| - davon Nordamerika | 23.701 | 11.487 | 15.129 | 21.470 | |
| - davon China | 16.161 | 15.706 | 0 | 0 | |
| - davon Rest der Welt | 16.716 | 10.874 | 7.775 | 4.518 | |
| - Intersegmenterlöse | 18 | 33 | 0 | 0 | |
| EBITDA | 11.889 | 8.326 | 3.405 | 1.389 | |
| Segmentergebnis der betrieblichen | |||||
| Tätigkeit (EBIT vor Abschreibungen aus | 9.477 | 6.129 | 2.591 | 298 | |
| Kaufpreisallokationen) | |||||
| darin enthalten: | |||||
| - planmäßige Abschreibung | -2.412 | -2.197 | -814 | -1.091 | |
| - Zuführungen zu sonstigen und Pensionsrückstellungen | -1.100 | -1.130 | -728 | -890 | |
| - Ertrag aus dem Abgang von als Finanzinvestition | |||||
| gehaltenen Immobilien | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| - Ergebnis aus Equity Bewertung | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Segmentergebnis der betrieblichen | 8.627 | 4.174 | 2.567 | 237 | |
| Tätigkeit nach Abschreibungen aus Kaufpreisallokation | |||||
| darin enthalten: | |||||
| - Abschreibungen aus Kaufpreisallokation | -850 | -1.955 | -24 | -61 | |
| Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) | 7.107 | 3.223 | 2.333 | -83 | |
| darin enthalten: | |||||
| - Zinsertrag und ähnlich Erträge | 23 | 10 | 10 | 21 | |
| - Zinsaufwand und ähnliche Aufwendungen | -1.543 | -961 | -244 | -293 | |
| Ertragsteuern | -583 | 1.817 | -953 | -177 | |
| - Zuführungen zu Ertragsteuerrückstellungen | 0 | 0 | -818 | -89 | |
| Jahresergebnis | 6.524 | 5.040 | 1.380 | -260 | |
| Langfristiges Segmentvermögen (ohne latente Steuern) | 47.372 | 48.518 | 13.443 | 21.160 | |
| - davon Deutschland | 46.971 | 48.074 | 10.803 | 18.141 | |
| - davon andere EU-Länder | 51 | 77 | 21 | 103 | |
| - davon Nordamerika | 204 | 200 | 2.619 | 2.916 | |
| - davon Rest der Welt | 146 | 167 | 0 | 0 | |
| Investitionen in das langfristige Segmentvermögen | 3.281 | 3.718 | 517 | 516 | |
| Working Capital | 114.278 | 71.076 | 23.501 | 25.691 | |
| Personaldurchschnitt ohne Auszubildende | 1.183 | 1.115 | 380 | 421 |
| Überleitung | Konzern | ||
|---|---|---|---|
| Q1-Q2. 2017 | Q1-Q2. 2016 | Q1-Q2. 2017 | Q1-Q2. 2016 |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 0 | 0 | 176.417 | 202.969 |
| 0 | 0 | 189.108 | 177.419 |
| 33 | -33 | 180.246 | 160.110 |
| 51 | 0 | 180.246 | 160.110 |
| 51 | 0 | 54.296 | 47.628 |
| 0 | 0 | 46.468 | 48.427 |
| 0 | 0 | 38.830 | 32.957 |
| 0 | 0 | 16.161 | 15.706 |
| 0 | 0 | 24.491 | 15.392 |
| -18 | -33 | 0 | 0 |
| -2.349 | -1.453 | 12.945 | 8.262 |
| -2.413 | -1.470 | 9.655 | 4.957 |
| -64 | -17 | -3.290 | -3.305 |
| -392 | -374 | -2.220 | -2.394 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| -127 | 0 | -127 | 0 |
| -2.554 | -1.571 | 8.640 | 2.840 |
| -141 | -101 | -1.015 | -2.117 |
| -2.150 | -1.706 | 7.290 | 1.434 |
| 227 | -15 | 260 | 16 |
| 178 | -120 | -1.610 | -1.373 |
| -724 | -2.705 | -2.260 | -1.065 |
| -555 | -2.473 | -1.372 | -2.562 |
| -2.874 | -4.411 | 5.030 | 369 |
| 46.267 | 39.463 | 107.082 | 109.141 |
| 46.267 | 39.463 | 104.041 | 105.678 |
| 0 | 0 | 72 | 180 |
| 0 | 0 | 2.823 | 3.116 |
| 0 | 0 | 146 | 167 |
| 62 | 45 | 3.860 | 4.279 |
| -910 | -259 | 136.869 | 96.508 |
| 8 | 6 | 1.571 | 1.541 |
KONZERNANHANG
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der MAX Automation AG zum 30. Juni 2017 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Boards, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegung des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt. Dementsprechend wurde dieser Konzernzwischenabschluss in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt.
Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2016, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Konsolidierungsgrundsätze wurden wie im letzten Konzernabschluss angewendet.
Die tiefergehende Analyse des neuen Standards IFRS 15 – Erlöse aus Verträgen mit Kunden, der in der MAX-Gruppe ab dem 01.01.2018 Anwendung finden wird, hinsichtlich der quantitativen Auswirkungen hat folgendes ergeben:
Der Umsatz wird (marginal) sinken, da z.B. Pönale von dem Umsatz abgesetzt werden müssen, welche bislang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Da es sich jedoch um eine variable Gegenleistung handelt, kann die Höhe bis dato nur geschätzt werden.
Der Umsatz könnte später realisiert werden durch:
- Wartung, Ersatzteilgarantien etc., für die vertragliche Schulden eingebucht werden müssen, die über einen nachgelagerten Zeitraum verumsatzt werden.
- die Umsatzlegung größerer Maschinen zu einem Zeitpunkt, während bei der aktuell gültigen Richtlinie die POC-Methode angewandt worden wäre.
Der Umsatz könnte früher realisiert werden durch:
- kundenspezifische Ersatzteile (für die schon eine Bestellung vorliegt), die ggf. durch Lagerhaltung umsatzpflichtig werden.
- Verträge, die gemäß der aktuellen Richtlinien zu einem Zeitpunkt verumsatzt würden, jedoch zukünftig über einen Zeitraum realisiert werden.
Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes.
Konsolidierungsgrundsätze
Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungskosten der Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital zu beizulegenden Zeitwerten zum Zeitpunkt des Erwerbs (Neubewertungsmethode) verrechnet. Verbleibende Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte in der Bilanz ausgewiesen und jährlich bzw. beim Vorliegen von Indikatoren für eine Wertminderung einem Impairment-Test (DCF-Methode mit WACC-Ansatz) unterzogen.
Im Rahmen der Schulden- und Ertragskonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen sowie innerhalb des Konzerns anfallende Aufwendungen und Erträge konsolidiert. Im Konzern erzielte Zwischenergebnisse werden eliminiert.
Konsolidierungskreis
In den Konsolidierungskreis sind sämtliche aktive Tochtergesellschaften des Konzerns einbezogen. Es handelt sich hierbei um Mehrheitsbeteiligungen. Tochterunternehmen, die auch bei zusammengefasster Betrachtung für die Ermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht mit einbezogen.
Zum Konsolidierungskreis gehören am Bilanzstichtag neben der MAX Automation AG insgesamt 25 Tochtergesellschaften sowie die ESSERT GmbH und das Gemeinschaftsunternehmen Vecoplan FuelTrack GmbH i.L., welche nach der Equity-Methode bilanziert werden.
Der klaren strategischen Ausrichtung folgend, wurden die bestehenden Gesellschaften in die Segmente Industrieautomation und Umwelttechnik gegliedert. Der Konsolidierungskreis setzt sich wie folgt zusammen:
| Anzahl einbezogener Unternehmen | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Industrieautomation | 18 | 17 |
| Umwelttechnik | 7 | 7 |
| Konzern | 25 | 24 |
Veränderungen im Konsolidierungskreis
Die MAX Automation AG hat am 03. Januar 2017 mit der MAX Automation North America Inc. einen Standort in Atlanta, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia, eröffnet. Die Gesellschaft dient als operative Plattform (Business Hub) für mehrere Gruppengesellschaften der MAX Automation im Segment Industrieautomation. Die Gruppengesellschaften betreuen von Atlanta aus vor allem Kunden im Mittleren Westen aus den Branchen Automotive und Medizintechnik. Die MAX Automation erweitert mit dem neuen Standort ihr Netz auf dem amerikanischen Kontinent mit Präsenzen in South Carolina, Oklahoma und Mexiko.
Ergebnis je Aktie
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:
| Q1-Q2.2017 | Q1-Q2.2016 | |
|---|---|---|
| Basis für das Ergebnis je Aktie | 5.000 | 380 |
| Anzahl der Aktien zum 30.06. | 26.794 | 26.794 |
| Ergebnis je Aktie | 0,19 | 0,01 |
Es fand in den Geschäftsjahren 2016 und 2017 keine Verwässerung der Aktien nach IAS 33 statt.
KONZERNANHANG
Ereignisse nach dem Stichtag 30. Juni 2017
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind im Nachtragsbericht des Konzernzwischenlageberichts aufgeführt.
IMPRESSUM
Herausgeber
MAX Automation AG Breite Straße 29-31 40213 Düsseldorf Deutschland
Tel.: +49 211 90 99 1 - 0 Fax: +49 211 90 99 1 -11 E-Mail: [email protected] www.maxautomation.de
Redaktion und Medienkontakt
Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH Kirchstr. 15a 49492 Westerkappeln Deustchland
Tel.: +49 54 04 91 92 - 0 E-Mail: [email protected]
Investor Relations
cometis AG Mirko Koch Unter den Eichen 7 65195 Wiesbaden Deutschland
Tel.: +49 611 20 58 55 - 26 Fax: +49 611 20 58 55 – 66 E-Mail: [email protected] www.cometis.de
Der Bericht liegt auch in englischer Sprache vor. Bei Unterschieden ist die deutsche Fassung maßgeblich. Als digitale Version stehen der Geschäftsbericht der MAX Automation AG sowie die Zwischenberichte jeweils im Internet unter www.maxautomation.de in der Rubrik "Investor Relations / Berichte" zur Verfügung.
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT
An die MAX Automation AG, Düsseldorf
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss – bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Segmentberichterstattung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben – und den Konzernzwischenlagebericht der MAX Automation AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hannover, 14. August 2017
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Hans-Peter Möller Steffen Fleitmann Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
VERSICHERUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Düsseldorf, im August 2017
MAX Automation AG
Daniel Fink Fabian Spilker Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied