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MAX Automation SE Interim / Quarterly Report 2014

May 15, 2014

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Interim / Quarterly Report

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M.A.X. Automation AG Zwischenbericht zum ersten Quartal 2014

Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905

Zusammenfassung

  • M.A.X. Automation verzeichnet verhaltenes Startquartal 2014
  • Geschäftsentwicklung wegen kundenseitiger Verschiebungen von Aufträgen unter den Erwartungen
  • Konzernumsatz nach drei Monaten mit 73,0 Mio. Euro rund 31 % über Vorjahresniveau
  • Operatives Ergebnis vor PPA-Abschreibungen bei -1,9 Mio. Euro, Quartalsergebnis bei -2,6 Mio. Euro
  • Vorstand erwartet deutlich stärkere zweite Jahreshälfte und bekräftigt Ziele für das Gesamtjahr 2014
  • Segmentwechsel in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse geplant
Jan.-März Jan.-März Veränderung
in Mio. Euro 2014 2013 in %
Auftragseingang 1) 66,6 64,3 +3,7
Auftragsbestand 1), 3) 150,8 126,3 +19,4
Umsatz 1) 73,0 55,9 +30,6
EBIT vor PPA 1) -1,9 2,7 --
EBIT nach PPA 1) -2,8 2,6 --
Periodenergebnis 1) -2,6 1,6 --
Ergebnis pro Aktie (Euro) 1) -0,10 0,06 --
Finanzmittelbestand 2) 25,2 26,3 -4,1
Eigenkapitalquote (Prozent) 2) 30,7 32,3 -1,6 Punkte
Mitarbeiter 1), 3) 1.661 1.255 +32,4
davon Auszubildende 135 88 +53,4

Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)

1) Vorjahr ohne AIM-Gruppe (seit 1. November 2013 konsolidiert)

2) Stichtagsvergleich 31. März 2014 zu 31. Dezember 2013

3) Stichtagsvergleich 31. März 2014 zu 31. März 2013

1. Bericht des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die M.A.X. Automation AG hat erstmals ein volles Quartal in neuer Aufstellung abgeschlossen. Mit der seit 1. November vergangenen Jahres konsolidierten AIM-Gruppe sind wir in eine neue Größenordnung gewachsen und haben unsere Kompetenzen im Segment Industrieautomation deutlich ausgebaut. Dabei stellt das Jahr 2014 für uns ein Jahr des Übergangs dar. Im Fokus steht die Integration der AIM-Gruppe in den M.A.X. Automation-Konzern und die Realisierung wertvoller Synergien zum bestmöglichen Kundennutzen. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass die M.A.X. Automation bereits heute von vielen Kunden als größeres Unternehmen mit einem deutlich breiteren Leistungsportfolio wahrgenommen wird.

Die Geschäftsentwicklung unseres Konzerns lag in den ersten drei Monaten 2014 insgesamt unter unseren Erwartungen. Der Grund dafür waren auch kundenseitige Verschiebungen bei der Vergabe von bereits avisierten Projekten, die sich damit später als erwartet in konkreten Aufträgen niederschlagen werden. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass es in unserem Geschäft – insbesondere bei der Akquisition von Großaufträgen – zu Projektverzögerungen und damit zu Schwankungen zwischen den einzelnen Quartalen kommen kann. Ohnehin hatten wir einen verhaltenen Geschäftsverlauf zum Jahresanfang geplant.

Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten zeigte ein Umsatzwachstum von rund 31 % auf 73,0 Mio. Euro, das durch die erstmalige Einbeziehung der AIM-Gruppe bedingt ist. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (PPA-Abschreibungen) belief sich auf -1,9 Mio. Euro. Das Periodenergebnis lag mit -2,6 Mio. Euro ebenfalls im negativen Bereich.

Ungeachtet dessen bekräftigen wir unsere Ziele für das Gesamtjahr 2014. Der Konzernumsatz soll sich in der Spanne von 360 Mio. Euro bis 380 Mio. Euro bewegen, verbunden mit einem operativen Konzernergebnis vor PPA-Abschreibungen in der Spanne von 19 Mio. Euro bis 21 Mio. Euro. Dabei rechnen wir aufgrund der Projektplanungen unserer Tochtergesellschaften

für die zweite Jahreshälfte mit einem stärkeren Geschäftsverlauf als im ersten Halbjahr, so dass die wesentlichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge im dritten und insbesondere im vierten Quartal zu erwarten sind.

Die weiteren strategischen Perspektiven der M.A.X. Automation sind nach unserer Überzeugung außerordentlich positiv. Unsere Tochtergesellschaften in beiden Segmenten Industrieautomation und Umwelttechnik sind auf nachhaltig wachsenden Zukunftsmärkten aktiv, die von globalen Trends getrieben werden – etwa der kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Konsumgütern wie dem Automobil, der Alterung der Gesellschaft und dem damit wachsenden Bedarf nach medizintechnischen Lösungen, der steigenden Bedeutung des Klimaschutzes oder der notwendigen Aufbereitung von Reststoffen.

Unsere Tochtergesellschaften haben ihre Leistungsfähigkeit stetig ausgebaut und gelten als zuverlässige und kompetente Partner für ihre Kunden. So kann das Segment Industrieautomation nach dem Erwerb der AIM-Gesellschaften Automationslösungen unter anderem für die wesentlichen Kernkomponenten des Automobils über die Motoren-, Getriebe- bis zur Lenkungsfertigung anbieten. Und die Umwelttechnik ist in der Lage, die Nachfrage der Kunden sowohl nach Einzelkomponenten wie nach komplexen Systemlösungen zu bedienen.

Wir werden das Übergangsjahr 2014 nutzen, um alle strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, damit diese Kompetenzen in den Folgejahren voll zur Geltung kommen können – zum Vorteil unserer Kunden und natürlich zum Wohl unserer Gesellschaft und ihrer Mitarbeiter. Darüber hinaus planen wir, bis Anfang des kommenden Jahres den Wechsel der M.A.X. Automation AG vom General Standard in das Prime Standard-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse zu vollziehen. Dieser Schritt, der zu höheren Transparenz- und Ausweispflichten der Gesellschaft führen wird, trägt der neuen Größe der M.A.X. Automation Rechnung.

Düsseldorf, im Mai 2014

Bernd Priske Fabian Spilker Vorstand (Sprecher) Vorstand

2. Konzernzwischenlagebericht zum 31. März 2014

2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft hat in den ersten Monaten des Jahres 2014 wieder an Schwung gewonnen. Wie der Internationale Währungsfonds (IWF) im April feststellte, ging diese Entwicklung insbesondere von den etablierten Industriestaaten aus, während die Konjunktur in den aufstrebenden Volkswirtschaften verhaltener ausfiel. Insgesamt rechnet der IWF mit einem Wachstum der Weltwirtschaft im Gesamtjahr 2014 von 3,6 %. Positive Effekte sollen dabei insbesondere von den USA ausgehen.

Die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone wird dem IWF zufolge um 1,2 % zunehmen. Damit würde die seit 2011 anhaltende Rezession in Europa beendet werden. Auch die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrem Frühjahrsgutachten, dass sich die Konjunktur im Euroraum weiter erholen wird. Diese Erholung verlaufe zwar langsam, aber regional breit gestreut. Insbesondere steigen demnach die Investitionen zum Beispiel in Ausrüstungen und Bauvorhaben, bedingt durch notwendige Ersatzinvestitionen sowie eine geringere Unsicherheit über die Zukunft des Euros. Darüber hinaus legt auch der private Konsum leicht zu. Gleichwohl geht die Arbeitslosigkeit in Europa nur langsam zurück, und die Verschuldung von Unternehmen und Staaten ist unverändert hoch.

Die deutsche Konjunktur wird den Wirtschaftsforschungsinstituten zufolge im laufenden Jahr einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung (BIP) um 1,9 % verzeichnen. Den größten Beitrag zum Wachstum wird demnach voraussichtlich vom privaten Konsum kommen, begünstigt durch eine Zunahme der verfügbaren Einkommen sowie einen nur moderaten Anstieg der Verbraucherpreise. Der IWF teilt diese Einschätzung und geht von einem Wachstum in Deutschland von 1,7 % aus.

Quellen:

  • Internationaler Währungsfonds (IWF): World Economic Outlook, April 2014
  • Quelle: M.M. Warburg & Co., Hamburg: Kapitalmarktperspektiven, Februar 2014
  • Frühjahrsgutachten 2014 der Wirtschaftsforschungsinstitute vom 10. April 2014

2.2. Branchenumfeld

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete für seine Mitgliedsunternehmen von einem verhaltenen Jahresauftakt. So sank der Auftragseingang in den Monaten Januar bis März 2014 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2 %. Zwar nahmen die Orders aus dem Inland um 3 % zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche bei den Auslandsaufträgen jedoch ein Minus von 4 %.

Die weltweiten Automobilmärkte entwickelten sich in den ersten drei Monaten 2014 überwiegend positiv. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) nahmen die Neuzulassungen in Europa (+8,1 %), in Japan (+20,9 %), in China (+14,1 %) sowie auch in den USA (+1,3 %) gegenüber dem jeweiligen Wert des Vorjahreszeitraums zu. Eine rückläufige Entwicklung wurde dagegen in Russland, Indien und Brasilien verzeichnet.

Die deutschen Abfall- und Recyclingtechnik-Unternehmen sind optimistisch in das Jahr 2014 gestartet. Laut einer Konjunkturumfrage des VDMA-Fachverbands Abfall- und Recyclingtechnik rechnet ein Großteil der Mitglieder mit steigenden Umsätzen im laufenden Jahr. Demnach sei ein Umsatzplus von rund 5 % möglich, getragen sowohl durch die Inlands- wie Auslandsnachfrage.

In der deutschen Medizintechnik wird für das Jahr 2014 mit einer weiterhin positiven Entwicklung gerechnet. Der Branchenverband Spectaris geht davon aus, dass die Mitgliedsunternehmen den Gesamtumsatz um 3,5 % auf rund 24,0 Mrd. Euro steigern werden. Dabei sollen der Auslandsumsatz um 5,0 % und der Inlandsumsatz um 1,0 % zunehmen. Im Vorjahr war der Umsatz der Branche um 4,0 % auf 23,1 Mrd. Euro gewachsen.

Quellen:

  • Spectaris, Konjunkturtrend deutsche Medizintechnik 2013/2014, 30. Mai 2013
  • VDMA, Pressemitteilung, 30. April 2014
  • VDA, Pressemitteilung, 17. April 2014

2.3. Rechnungslegung und Konsolidierungskreis

Der Abschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 31. März 2014 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

Die im Jahr 2013 erworbene AIM-Gruppe wurde zum 1. November 2013 konsolidiert. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das erste Quartal 2014 des M.A.X. Automation-Konzerns beinhaltet somit die Umsatz- und Ergebnisbeiträge der akquirierten Gesellschaften und ist nur eingeschränkt mit den Werten des ersten Quartals 2013 vergleichbar. Vermögenswerte, Eigenkapital und Verbindlichkeiten der AIM-Gruppe sind in den Konzernbilanzen per 31. Dezember 2013 und 31. März 2014 voll enthalten. Genauere Angaben zur Konsolidierung der AIM-Gruppe sind im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2013 unter Punkt 3.4 enthalten.

2.4. Auftragslage

Auftragseingang Konzern

Jan.-März Jan.-März Veränderung
in Mio. Euro 2014 2013 in %
Segment Industrie
Automation 1) 36,8 17,3 +112,2
Segment Umwelttechnik 29,8 46,9 -36,5
Konzern (konsolidiert) 1) 66,6 64,3 +3,7

1) Vorjahr ohne AIM-Gruppe (seit 1. November 2013 konsolidiert)

Die Auftragslage des M.A.X. Automation-Konzerns entwickelte sich in den ersten drei Monaten 2014 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres insgesamt positiv. Jedoch lag der Auftragseingang des Konzerns mit 66,6 Mio. Euro nur leicht über dem Niveau des ersten Quartals 2013 (64,3 Mio. Euro; +3,7 %).

Der Auftragseingang in den Segmenten verlief unterschiedlich: In der Industrieautomation nahmen die Bestellungen gegenüber den ersten drei Monaten 2013 um mehr als das Doppelte auf 36,8 Mio. Euro zu (Vorjahreszeitraum: 17,3 Mio. Euro). Gleichwohl kam es im Segment zu kunden-

seitigen Verschiebungen bei der Vergabe von avisierten Projekten, die voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2014 zum Tragen kommen werden.

In der Umwelttechnik dagegen gingen die Bestellungen um 17,1 Mio. Euro bzw. 36,5 % auf 29,8 Mio. Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 46,9 Mio. Euro). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Ordersituation im ersten Quartal 2013 wesentlich durch einen Großauftrag mit einem Volumen von rund 20,0 Mio. Euro beeinflusst gewesen war.

Der Auftragsbestand des M.A.X. Automation-Konzerns belief sich per 31. März 2014 auf 150,8 Mio. Euro und lag um 24,5 Mio. Euro bzw. 19,4 % über dem Wert am gleichen Stichtag des Vorjahres (126,3 Mio. Euro), aber unter dem Wert zum Jahresende 2013 (157,5 Mio. Euro). Die Book-to-bill-Ratio per 31. März 2014 betrug 0,91 (31. März 2013: 1,15).

In der Industrieautomation wuchs der Bestand um 41,2 Mio. Euro bzw. 54,8 % auf 116,5 Mio. Euro (31. März 2013: 75,3 Mio. Euro). In der Umwelttechnik dagegen entwickelte sich der Auftragsbestand rückläufig: Er belief sich per 31. März 2014 auf 34,3 Mio. Euro, 16,7 Mio. Euro bzw. 32,8 % weniger als zum gleichen Stichtag des Vorjahres (51,0 Mio. Euro).

2.5. Umsatzentwicklung

in Mio. Euro Jan.-März
2014
Jan.-März
2013
Veränderung
in %
Segment Industrie
Automation 1)
48,9 29,7 +64,8
Segment Umwelttechnik 24,2 26,3 -8,0
Konzern 1) 73,0 55,9 +30,6

Umsatz Konzern

1) Vorjahr ohne AIM-Gruppe (seit 1. November 2013 konsolidiert)

Der Konzernumsatz lag nach den ersten drei Monaten 2014 mit 73,0 Mio. Euro um 17,1 Mio. Euro bzw. 30,6 % über dem Wert des Vergleichszeitraums des Vorjahres (55,9 Mio. Euro).

Das Segment Industrieautomation verzeichnete in den ersten drei Monaten einen Erlöszuwachs von 64,8 % auf 48,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 29,7 Mio. Euro).

In der Umwelttechnik ging der Umsatz um 8,0 % auf 24,2 Mio. Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 26,3 Mio. Euro).

2.6. Ertragslage des Konzerns

Ergebniskennzahlen

in Mio. Euro Jan.-März
2014
Jan.-März
2013
EBIT Segment Industrieautomation vor
PPA 1)
-0,2 3,5
EBIT Segment Umwelttechnik vor PPA -1,1 -0,3
Konzern-EBIT vor PPA 1) -1,9 2,7
Konzern-EBIT nach PPA 1) -2,8 2,6
Konzernperiodenergebnis 1) -2,6 1,6

1) Vorjahr ohne AIM-Gruppe (seit 1. November 2013 konsolidiert)

Die Gesamtleistung des M.A.X. Automation-Konzerns erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2014 um 22,9 Mio. Euro bzw. 40,6 % auf 79,3 Mio. Euro nach 56,4 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2013. Darin enthalten waren Bestandsveränderungen von +6,1 Mio. Euro (erstes Quartal 2013: +0,4 Mio. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 0,7 Mio. Euro nach 1,0 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Der Materialaufwand nahm deutlich auf 44,9 Mio. Euro zu nach 27,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (+64,8 %). Der Anstieg basierte vor allem auf dem Zukauf von zum Teil nicht geplanten Fremdarbeiten wie etwa Montageleistungen durch die AIM-Gruppe. Die Materialaufwandsquote – bezogen auf die Gesamtleistung – erhöhte sich entsprechend von 48,3 % auf 56,5 %.

Der Personalaufwand nahm um 36,9 % auf 25,6 Mio. Euro zu (Vergleichszeitraum 2013: 18,7 Mio. Euro).

Die Abschreibungen betrugen 1,4 Mio. Euro nach 1,2 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wuchsen von 7,6 Mio. Euro auf 10,0 Mio. Euro.

Der M.A.X. Automation-Konzern weist für die ersten drei Monate 2014 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (Purchase Price Allocation – PPA) von -1,9 Mio. Euro aus, nach +2,7 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2013. Die Abschreibungen aus PPA beliefen sich auf 0,9 Mio. Euro (erstes Quartal 2013: 0,2 Mio. Euro) und resultierten insbesondere aus dem Erwerb der AIM-Gruppe. Das operative Ergebnis nach Abschreibungen aus PPA betrug -2,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: +2,6 Mio. Euro).

Das Zinsergebnis erhöhte sich von -0,3 Mio. Euro auf -0,8 Mio. Euro. Der Anstieg basierte wesentlich aus der Konsolidierung der AIM-Gruppe sowie aus der Ausweitung des Konsortialkredits der M.A.X. Automation zur Finanzierung der Akquisition.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf -3,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: +2,2 Mio. Euro).

Das Periodenergebnis für die ersten drei Monate 2014 betrug -2,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: +1,6 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,10 Euro (erstes Quartal 2013: 0,06 Euro).

Die operativen Ergebnisse (EBIT) der beiden Segmente vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen fielen im Berichtszeitraum negativ aus: In der Industrieautomation belief sich das EBIT auf -0,2 Mio. (Vorjahreszeitraum: +3,5 Mio. Euro).

Das EBIT in der Umwelttechnik betrug -1,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: - 0,3 Mio. Euro).

2.7. Vermögenslage

Der M.A.X. Automation-Konzern wies zum Stichtag 31. März 2014 eine Bilanzsumme von 298,6 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer Zunahme um 6,5 Mio. Euro bzw. 2,2 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2013 (292,1 Mio. Euro).

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich in Summe auf 117,8 Mio. Euro (31. Dezember 2013: 115,2 Mio. Euro). Dabei verringerten sich die immateriellen Vermögenswerte durch Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (PPA) von 13,3 Mio. auf 12,4 Mio. Euro. Die aktiven latenten Steuern stiegen von 7,4 Mio. Euro auf 8,1 Mio. Euro. Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte nahmen durch die Erhöhung von Barhinterlegungen von 6,3 Mio. Euro auf 9,6 Mio. Euro zu.

Die kurzfristigen Vermögenswerte wuchsen auf 180,8 Mio. Euro (31. Dezember 2013: 176,9 Mio. Euro). Die Vorräte erhöhten sich durch den Aufbau unfertiger Erzeugnisse um 17,1 % auf 53,6 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen dagegen um 3,9 % auf 94,6 Mio. Euro ab. Die liquiden Mittel reduzierten sich leicht von 26,3 Mio. Euro auf 25,2 Mio. Euro.

2.8. Finanzlage

Das Eigenkapital des Konzerns lag zum 31. März 2014 mit 91,5 Mio. Euro leicht unter dem Niveau zum 31. Dezember 2013 (94,2 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote betrug 30,7 % (31. Dezember 2013: 32,3 %).

Die langfristigen Verbindlichkeiten befanden sich mit 77,2 Mio. Euro leicht über dem Niveau am Jahresende 2013 (75,8 Mio. Euro). Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen um 2,1 Mio. Euro von 54,0 Mio. Euro auf 56,1 Mio. Euro zu. Der Grund dafür war die geplante Ausweitung des Konsortialkredits der M.A.X. Automation AG um 2,2 Mio. Euro auf 48,2 Mio. Euro, durch die Aufnahme eines weiteren Konsortialpartners.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 129,8 Mio. Euro nach 122,1 Mio. Euro zum 31. Dezember 2013. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen aufgrund erhaltener Anzahlungen von 50,9

Mio. Euro auf 53,7 Mio. Euro zu. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wuchsen geschäftsbedingt von 36,5 Mio. Euro auf 47,3 Mio. Euro. Die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten gingen von 15,1 Mio. Euro auf 12,5 Mio. Euro zurück. Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen reduzierten sich von 13,1 Mio. Euro auf 10,8 Mio. Euro.

2.9. Liquiditätsentwicklung

Der M.A.X. Automation-Konzern weist für die ersten drei Monate 2014 einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -9,8 Mio. Euro aus nach nahezu Null im Vorjahreszeitraum. Negative Effekte ergaben sich insbesondere aus dem Konzernergebnis, dem Aufbau der Vorräte sowie aus dem Abbau sonstiger Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von 1,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: Mittelabfluss von 1,9 Mio. Euro). Der Konzern investierte dabei im ersten Quartal 0,8 Mio. Euro in Sachanlagen (Vorjahreszeitraum: Investitionen von 1,8 Mio. Euro).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf 9,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 2013: 6,8 Mio. Euro). Maßgeblich war dabei vor allem die Erhöhung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Aus der Summe des Cashflows errechnet sich eine Abnahme des Finanzmittelbestands zum Ende der ersten drei Monate 2014 auf 25,2 Mio. Euro nach 26,3 Mio. Euro zu Beginn des Berichtszeitraums.

2.10. Beziehungen zu nahestehenden Personen

Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang des vorliegenden Finanzberichts zum ersten Quartal informiert.

2.11. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Erwerb der AIM-Gruppe im Jahr 2013 führte zu einem Aufbau des Personals im M.A.X. Automation-Konzern.

Zum Stichtag 31. März 2014 betrug die Mitarbeiterzahl im Konzern 1.661 Personen, davon 135 Auszubildende. Dies waren 406 Personen mehr als am gleichen Stichtag 2013 (1.255 Mitarbeiter, davon 88 Auszubildende).

Die Tochtergesellschaften wichen auch im ersten Quartal 2014 nicht von ihrem Grundsatz ab, Personalaufstockungen maßvoll und erst nach Ausschöpfung anderer Optionen zur Abdeckung der Nachfrage vorzunehmen.

2.12. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums

Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2013

Die M.A.X. Automation AG teilte am 2. April 2014 mit, dass Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung am 27. Juni 2014 eine unveränderte Dividende von 15 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2013 vorschlagen werden. Die geplante Ausschüttungssumme würde insgesamt 4,0 Mio. Euro betragen. Dies entspräche, bezogen auf den Konzernüberschuss, einer Ausschüttungsquote von 39 % (Vorjahr: 48 %). Der Dividendenvorschlag trägt dem erfolgreichen Geschäftsverlauf im Jahr 2013 Rechnung.

Darüber hinaus sind nach Abschluss des Berichtszeitraums keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns eingetreten.

2.13. Chancen und Risiken

Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2013 nicht wesentlich geändert. Entsprechend ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.

2.14. Ausblick 2014

Der Vorstand hatte bei seiner Jahresprognose 2014 eine verhaltene Entwicklung im ersten Quartal 2014 erwartet. Er geht auf Basis der Planungen der operativen Tochtergesellschaften von einem deutlich dynamischeren Geschäftsverlauf in der zweiten Jahreshälfte aus und ist somit für das Gesamtjahr 2014 weiterhin zuversichtlich.

Das Segment Industrieautomation wurde durch den Erwerb der AIM-Gruppe Ende 2013 in technologischer wie strategischer Hinsicht erheblich

gestärkt. Es ist nun in der Lage, im Bereich Automotive Lösungen für die wesentlichen Kernkomponenten des Automobils – Motoren-, Getriebe- und Lenkungsfertigung – anbieten zu können. Zudem wurde die Geschäftsbasis auf den Bereich der Medizintechnik ausgeweitet. Der Vorstand wird sich im laufenden Geschäftsjahr auf die Integration der AIM-Gruppe in den Konzern und auf die Realisierung von Synergien zur strategischen Stärkung und zur Kostensenkung konzentrieren.

Das Segment Umwelttechnik mit der Vecoplan AG als wesentlicher Segmentgesellschaft wird weiterhin das Geschäft mit Einzelkomponenten sowie mit komplexen Systemlösungen abdecken. Ziel ist dabei, durch eine abgewogene Mischung beider Bereiche die Nachfrage der Kunden zu bedienen.

Der Vorstand bestätigt auf Basis des aktuellen Konzern-Portfolios seine Aussagen und geht im Jahr 2014 von einem Konzernumsatz in der Spanne von 360 Mio. Euro bis 380 Mio. Euro sowie einem Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor PPA-Abschreibungen in der Spanne von 19 Mio. Euro bis 21 Mio. Euro aus. Die PPA-Abschreibungen werden im laufenden Geschäftsjahr in einer Größenordnung von 3 Mio. Euro erwartet.

Finanzkalender

Ordentliche Hauptversammlung 27. Juni 2014
Halbjahresfinanzbericht 2014 August 2014
Finanzbericht zum dritten Quartal 2014 November 2014

Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf,

zum 31. März 2014

AKTIVA 31.03.2014
TEUR
31.12.2013
TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 12.360 13.343
Geschäfts- oder Firmenwert 48.232 48.238
Sachanlagevermögen 38.577 38.969
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 0
Sonstige Finanzanlagen 959 919
Latente Steuern 8.053 7.401
Sonstige langfristige Vermögenswerte 9.597 6.322
Langfristige Vermögenswerte gesamt 117.778 115.192
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 53.554 45.752
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 94.594 98.379
Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 907 905
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 6.506 5.553
Liquide Mittel 25.222 26.310
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 180.783 176.899
Aktiva gesamt 298.561 292.091
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.794 26.794
Kapitalrücklage 3.055 3.055
Gewinnrücklage 15.733 15.755
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -270 -262
Bilanzgewinn 46.233 48.876
Eigenkapital gesamt 91.545 94.218
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen fremder Gesellschafter 1.650 1.640
Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil 56.058 53.998
Pensionsrückstellungen 823 814
Sonstige Rückstellungen 1.783 1.813
Latente Steuern 15.810 16.203
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 1.122 1.284
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt 77.246 75.752
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.667 50.916
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 47.343 36.461
Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 60 57
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen fremder Gesellschafter 0 0
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 12.490 15.143
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 3.424 3.351
Sonstige Rückstellungen 10.824 13.072
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.962 3.121
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 129.770 122.121

Passiva gesamt 298.561 292.091

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2014

01.01.-31.03.2014 01.01.-31.03.2013
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 73.048 55.914
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.126 387
Aktivierte Eigenleistungen 158 108
Gesamtleistung 79.332 56.409
Sonstige betriebliche Erträge 683 1.041
Materialaufwand -44.853 -27.219
Personalaufwand -25.613 -18.711
Abschreibungen -1.398 -1.190
Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.024 -7.602
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -1.873 2.728
Abschreibungen auf Kaufpreisallokationen -910 -164
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit nach Abschreibungen auf Kaufpreisallokationen -2.783 2.564
Übriges Beteiligungsergebnis 0 0
Zinsergebnis -836 -312
Übriges Finanzergebnis 79 -47
Ergebnis vor Ertragsteuern -3.540 2.205
Ertragsteuern 897 -640
Periodenergebnis -2.643 1.565
Sonstiges Gesamteinkommen, das niemals in die GuV umgegliedert wird
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Leistungen an Arbeitnehmern 0 0
Ertragsteuern auf versicherungsmathematische Gewinne und Verluste 0 0
Veränderung Abfindungsverpflichtung Minderheitsanteile -22 13
-22 13
Sonstiges Gesamteinkommen, das in die GuV umgegliedert werden kann
Veränderung aus der Währungsumrechnung -8 79
Gesamteinkommen -2.673 1.657
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in EUR -0,10 0,06

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

zum 31. März 2014

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Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2014

01.01.-31.03.2014
TEUR
01.01.-31.03.2013
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis
Anpassungen zur Überleitung des Konzernjahresüberschusses
-2.643 1.565
auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte 1.119 360
Abschreibungen auf Sachanlagen 1.189 994
Abschreibung auf Finanzanlagen 0 0
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen -14 2
Ergebniswirksame Veränderung latente Steuern -1.045 170
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 12 107
Änderungen in Aktiva und Passiva
Erhöhung (-) / Minderung (+) sonstige langfristige Vermögenswerte 7 0
Erhöhung (-) / Minderung (+) Vorräte -7.812 -3.154
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.762 8.771
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen -2 -391
Erhöhung (-) / Minderung (+) aktive RAP und sonstige Vermögenswerte -1.037 -2.053
Erhöhung (+) / Minderung (-) Pensionsrückstellungen 9 9
Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -6.158 -1.508
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.751 -4.675
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 3 -14
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern 73 -167
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -9.786 16
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -130 -114
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -814 -1.826
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -40 -10
Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten 0 0
Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen 31 67
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 0 0
Veränderung sonstige langfristige Vermögenswerte 0 0
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzgl. liquider Mittel -33 0
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -986 -1.883
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlung von Dividenden 0 0
Aufnahme langfristiger Finanzkredite 2.200 866
Tilgung langfristiger Finanzkredite -466 -591
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 11.135 5.776
Erhöhung (-) / Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel -3.186 758
Zahlung aus Abfindungsansprüchen Fremder 0 -13
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 9.683 6.796
Zunahme/Abnahme des Finanzmittelfonds -1.089 4.929
Einfluss von Wechselkursänderungen 1 44
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs 26.310 22.765
Finanzmittelfonds zum Ende der Periode 25.222 27.738
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel
25.222 27.738
Zusätzliche Angaben zum Cashflow:
Gezahlte Ertragsteuern 438 657
Erstattete Ertragsteuern 0 141
Gezahlte Zinsen 750 336
Erhaltene Zinsen 47 29
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Die Segmentberichterstattung ist Bestandteil des Anhangs.

M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

Segmentberichterstattung für den Finanzbericht zum 31. März 2014

Konzernanhang

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 31. März 2014 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt. Dementsprechend wurde dieser Konzernzwischenabschluss in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt.

Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2013, in dem Bilanzierungs- , Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.

Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.

2. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2013 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 31 Tochtergesellschaften einbezogen.

Die im Segment Umwelttechnik im Juli 2013 gegründete Vecoplan Integrated Solutions LLC, Wilmington, Delaware, USA (eine

Tochtergesellschaft der Vecoplan Holding Corporation) wurde zum 31. März 2014 entkonsolidiert. Hieraus resultiert ein Ertrag in Höhe von TEUR 17.

Zum 31. März 2014 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:

Anzahl einbezogene Unternehmen 31.03.2014 31.12.2013
Industrieautomation 19 19
Umwelttechnik 11 12
Konzern 30 31

Die Erstellung und Prüfung der Kaupreisallokation der am 05. November 2013 erworbenen AIM-Gruppe dauert noch an. Nähere Informationen zur vorläufigen Kaufpreisallokation finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2013 unter Punkt 3.4.

3. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung

Ereignisse von wesentlicher Bedeutung liegen im Berichtszeitraum nicht vor.

4. Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:

Q1 Q1
2014 2013
Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in
TEUR
-2.643 1.565
Anzahl der Aktien 26.794.415 26.794.415
Ergebnis je Aktie -0,10 0,06

In den Jahren 2013 und 2014 fand keine Verwässerung der Aktie nach IAS 33 statt.

5. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen

Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 76 (Vorjahr TEUR 141). Diese betreffen Beratungsleistungen (betriebswirtschaftliche Beratung) durch Aufsichtsratsmitglieder. Mit nahe stehenden Unternehmen wurden insgesamt Erlöse in Höhe von TEUR 393 (Vorjahr TEUR 417) erzielt.

6. Ereignisse nach dem Stichtag 31. März 2014

Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht unter Punkt 2.12 aufgeführt.

M.A.X. Automation AG Presse: Breite Straße 29-31 Frank Elsner

Tel.: +49 – 211 – 90 99 1-0 Tel.: +49 – 5404 – 91 92 0 Fax: +49 – 211 – 90 99 1-11 Fax: +49 – 5404 – 91 92 29 Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de

40213 Düsseldorf Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH