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MAX Automation SE — Interim / Quarterly Report 2013
May 15, 2013
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Interim / Quarterly Report
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M.A.X. Automation AG Zwischenbericht zum ersten Quartal 2013
Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905
Zusammenfassung
- M.A.X. Automation verzeichnet insgesamt positiven Geschäftsverlauf im Startquartal 2013
- Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) über den entsprechenden Vorjahreswerten
- Rekordwerte bei Auftragseingang und Auftragsbestand indizieren weiteres Wachstum
- Unverändert zuversichtlicher Ausblick auf Gesamtjahr 2013
| Jan.-März | Jan.-März | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in Mio. Euro | 2013 | 2012 | in % |
| Auftragseingang | 64,3 | 60,2 | +6,8 |
| Auftragsbestand * | 126,3 | 105,6 | +19,6 |
| Umsatz | 55,9 | 52,5 | +6,5 |
| EBIT | 2,6 | 2,5 | +2,5 |
| Periodenergebnis | 1,6 | 1,7 | -9,2 |
| Ergebnis pro Aktie (Euro) | 0,06 | 0,06 | - |
| Finanzmittelbestand ** | 27,7 | 22,8 | +21,8 |
| Eigenkapitalquote (Prozent) ** | 44,6 | 44,3 | +0,3 Punkte |
| Mitarbeiter * | 1.255 | 1.164 | +7,8 |
| davon Auszubildende | 88 | 77 | +14,3 |
Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)
* Stichtagsvergleich 31. März 2013 zu 31. März 2012
** Stichtagsvergleich 31. März 2013 zu 31. Dezember 2012
1. Bericht des Vorstands
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
die M.A.X. Automation ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Damit hat sich unser Konzern in den ersten drei Monaten 2013 voll und ganz im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Trotz des rezessiven Konjunkturumfelds in Europa konnten wir Konzernumsatz und operatives Ergebnis gegenüber dem bereits hohen Niveau im Vorjahresquartal weiter steigern. Auftragseingang und Auftragsbestand entwickelten sich erfreulich und erreichten neue Rekordniveaus. In konkreten Zahlen bedeutet das:
- Die konzernweiten Auftragseingänge erreichten in den ersten drei Monaten 2013 den konsolidierten Wert von 64,3 Mio. Euro und verzeichneten damit einen Zuwachs von rund 7 %. Das entspricht dem höchsten Wert für ein Startquartal in der Geschichte von M.A.X. Automation.
- Der Orderbestand per 31. März 2013 lag mit 126,3 Mio. Euro um fast 20 % über dem Wert am gleichen Vorjahresstichtag und damit ebenfalls auf Rekordniveau.
- Der Konzernumsatz stieg auf 55,9 Mio. Euro, 6,5 % über dem Vorjahreswert von 52,5 Mio. Euro. Beide Segmente trugen zum Wachstum bei.
- Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte nach drei Monaten 2,6 Mio. Euro und lag damit leicht über dem Niveau des Voriahresquartals (2,5 Mio. Euro).
- Das Periodenergebnis lag mit 1,6 Mio. Euro leicht unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 1,7 Mio. Euro.
Basis dieser insgesamt erfreulichen Geschäftsentwicklung ist die zukunftsgerichtete strategische Ausrichtung unseres Unternehmens. Die M.A.X. Automation profitiert mit ihren beiden Segmenten Industrieautomation und
Umwelttechnik in zweierlei Hinsicht von grundlegenden globalen Trends. Wir fördern mit hochleistungsfähigen Automationslösungen für die industrielle Produktion die stetig wachsende Nachfrage nach Konsumgütern, und wir sorgen mit innovativer Umwelttechnik dafür, dass entstehende Abfälle umweltgerecht entsorgt und wiederaufbereitet werden können. Dieser innere Zusammenhang zwischen unseren beiden Geschäftsfeldern macht die besondere Attraktivität der M.A.X. aus.
Das Segment Umwelttechnik entwickelte sich beim Auftragseingang im ersten Quartal deutlich besser als im Vorjahreszeitraum. Die Maßnahmen der vergangenen Jahre zur Weiterentwicklung unserer Tochtergesellschaft Vecoplan zu einem internationalen Anbieter von Systemlösungen zeigen positive Wirkung. So akquirierte Vecoplan in den ersten drei Monaten des Jahres Großaufträge, die gleichermaßen ihre vergrößerte Leistungsfähigkeit und ihre hohe Innovationskraft unter Beweis stellen. Dazu gehört der Bau einer Anlage zur Herstellung von Holzpellets in den USA – mit einem Wert von rund 20 Mio. Euro der größte Auftrag in der mehr als 40-jährigen Geschichte unserer Tochtergesellschaft. Darüber hinaus ist Vecoplan maßgeblich an einem neuen Verfahren zur Produktion von Treibstoff aus Stroh beteiligt und ist damit in den schnell wachsenden Markt für Biotreibstoffe in Nordamerika eingetreten.
Das Segment Industrieautomation konnte im ersten Quartal Umsatz und Ertrag gegenüber dem Vorjahresquartal weiter steigern. Der Auftragseingang lag jedoch deutlich unter dem Vorjahreswert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Ordersituation im Vorjahr – insbesondere aufgrund der lebhaften Nachfrage aus der Automobilindustrie – überaus dynamisch entwickelte und ein sehr hohes Niveau erreicht hatte. Dagegen wird sich die Automobilindustrie in diesem Jahr verhaltener entwickeln: Die rückläufigen Neuzulassungen von Fahrzeugen in zahlreichen europäischen Märkten zeigen, dass das bisherige Wachstum an Schwung verliert. Nichtsdestotrotz rechnen wir im Gesamtjahr mit einer zufriedenstellenden Auftragsentwicklung in der Industrieautomation.
Grundsätzlich gilt: Je mehr sich unsere Tochtergesellschaften von Komponentenanbietern zu Herstellern von komplexen Systemlösungen entwickeln
und je größer in der Folge die zu akquirierenden Aufträge werden, desto mehr müssen wir uns bei der Quartalsbetrachtung auf Schwankungen bei Auftragseingängen und Umsätzen einstellen. Diese Veränderung der Struktur unserer Geschäfte ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Wandel zum Systemanbieter richtig und erfolgversprechend ist.
Wir können und wollen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Unser Ziel ist unverändert, die M.A.X. Automation in eine neue Größenordnung zu führen und den Konzernumsatz mittelfristig auf rund 500 Mio. Euro zu steigern. Deshalb suchen wir weiterhin nach profitablen Unternehmen im Inund Ausland, die unser Portfolio in den vorhandenen Segmenten sinnvoll weiterentwickeln. Wir treiben diesen Prozess kontinuierlich, aber mit dem gebotenen Augenmaß voran. Denn mögliche Akquisitionen müssen unsere technologischen Kompetenzen stärken und unsere Tochtergesellschaften im Hinblick auf Kunden, Märkte und Produkte ergänzen.
Unser Konzern hat im ersten Quartal 2013 sowie im vergangenen Jahr 2012 gezeigt, dass er in einer robusten Verfassung und damit in der Lage ist, negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu trotzen. Trotz der bisher planmäßigen Geschäftsentwicklung dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass sich das rezessive Umfeld in Europa 2013 weiter verschärft hat und sich zunehmend auch auf die deutsche Wirtschaft auswirkt. Hinzu kommt, dass auch die Wachstumsaussichten für aufstrebende Volkswirtschaften wie China verhaltener ausfallen als in den vergangenen Jahren.
Trotzdem sind wir für die weitere Entwicklung der M.A.X. Automation im Gesamtjahr 2013 bei aller gebotenen Vorsicht optimistisch und bestätigen unsere bisherigen Aussagen. So gehen wir angesichts des insgesamt guten Geschäftsverlaufs im ersten Quartal, des hohen Auftragsbestands in beiden Segmenten und nicht zuletzt einer nach wie vor robusten Branchenkonjunktur im Maschinen- und Anlagenbau davon aus, Konzernumsatz und Konzern-EBIT gegenüber 2012 steigern zu können.
Düsseldorf, im Mai 2013
Bernd Priske Vorstand
2. Konzernzwischenlagebericht zum 31. März 2013
2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft stand im ersten Quartal 2013 weiterhin im Zeichen der sogenannten Staatsschuldenkrise in Europa. So rechnete der Internationale Währungsfonds (IWF) im April zwar mit einem Wachstum der Weltwirtschaft im Gesamtjahr, korrigierte aber seine Prognose vom Januar für das Wachstum im Gesamtjahr leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 % nach unten.
Die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone wird dem IWF zufolge um 0,3 % zurückgehen. Signifikanter Unsicherheitsfaktor bleibe die Staatsschuldenkrise, insbesondere im Hinblick auf die negativen Entwicklungen in Zypern. Der IWF stellte fest, dass die wirtschaftlichen Schwächen nicht mehr nur die Länder an der Peripherie des Währungsraums beträfen, sondern mit Frankreich endgültig den Kern der Euro-Zone erreicht hätten. Es sei fraglich, ob die zentralen Euroländer auch weiterhin den Ländern am Rand helfen können.
Für die deutsche Wirtschaft prognostizierte der IWF ein Wachstum von 0,6 % im Jahr 2013, 0,3 Prozentpunkte weniger als 2012. Damit würde sich Deutschland innerhalb der Eurozone aber erneut positiv absetzen. Das Münchner ifo-Institut stellte fest, dass sich die deutsche Konjunktur im ersten Quartal des Jahres vergleichsweise positiv entwickelt habe. Entsprechend ging es von einem Wachstum von 0,8 % im Gesamtjahr aus.
Quellen:
- Internationaler Währungsfonds (IWF): World Economic Outlook, Update April 2013
- Ifo-Institut, München: CESifo Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2013
- Wall Street Journal: "IWF: Erholung im Euroraum hinkt hinterher", 16. April 2013
- Handelsblatt: "IWF sorgt sich um Frankreich", 16. April 2013
2.2. Branchenumfeld
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) verzeichnete in den ersten drei Monaten 2013 eine rückläufige wirtschaftliche Entwicklung für die Branche. Der Auftragseingang ging in diesem Zeitraum insgesamt um 2,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal zurück, wobei die In-
landsaufträge um 7,0 % im Minus lagen und die Auslandsaufträge stagnierten. Für das Gesamtjahr 2013 zeigte sich der VDMA trotz der bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten optimistisch. Er erwartete Anfang April unverändert einen Produktionszuwachs von 2,0 %.
Der weltweite Automobilmarkt entwickelte sich im ersten Quartal 2013 uneinheitlich. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gingen die Neuzulassungen in Europa (-9,7 %), in Japan (-9,2 %) und auch in Indien (-11,7 %) gegenüber dem jeweiligen Wert des Vorjahreszeitraums deutlich zurück. Dynamisch entwickelte sich dagegen der chinesische Markt mit einem Wachstum von 25,4 %. Einen erfreulichen Zuwachs verzeichnete ebenso der US-Markt mit einem Plus bei den Neuzulassungen von 6,3 %.
Quellen:
- VDMA, Pressemitteilungen, 27. März 2013 und 2. Mai 2013
- VDA, Pressemitteilung, 17. April 2013
2.3. Besondere Ereignisse während des Berichtszeitraums
IWM verstärkt Präsenz im Markt für Rohrumformung
Die M.A.X. Automation AG gab am 10. Januar 2013 bekannt, dass die Tochtergesellschaft IWM Automation GmbH im Auftrag eines Neukunden eine technisch komplexe Anlage im Bereich des sogenannten Tube-End-Forming produziert. Die Anlage stellt eine wesentliche Neuerung bei der Rohrumformung für die weitere Verarbeitung im Automobilbereich sowie in weiteren Branchen dar, da sie die Bearbeitungszeiten deutlich verkürzt. Der Mehrwert für den Kunden liegt hierbei in effizienteren Produktionsabläufen. IWM Automation plant, den Bereich der Rohrumformung konsequent zum zweiten Geschäftsbereich neben der Montagetechnik auszubauen.
Vecoplan erhält Großauftrag in den USA im Bereich Biotreibstoff
Die M.A.X. Automation AG informierte am 15. Januar 2013 über einen zukunftsweisenden Großauftrag der Umwelttochter Vecoplan. Diese wird für einen Kunden aus den USA in der Produktion von Biotreibstoff aus Stroh mittels einer innovativen Aufbereitungstechnik tätig. Vecoplan hatte sich für den Großauftrag eigens durch eine Versuchsreihe in einer Pilotanlage qualifiziert. Der Gesellschaft gelingt damit der Eintritt in den schnell wachsenden Markt für Biotreibstoffe in Nordamerika. So partizipiert die M.A.X. Automation an dem weltweiten Trend der Gewinnung von Alternativ-Treibstoffen.
Vecoplan erhält den größten Auftrag in der Unternehmensgeschichte
Die M.A.X. Automation AG gab bekannt, dass das Tochterunternehmen Vecoplan im Kernsegment Umwelttechnik im ersten Quartal einen Auftrag mit einem Volumen von rund 20 Mio. Euro erhalten hat. Dieser stellt die größte Bestellung in der Unternehmensgeschichte der Vecoplan dar und darüber hinaus einen der bislang größten Einzelaufträge für den M.A.X. Automation-Konzern. Vecoplan wird für German Pellets im US-Bundesstaat Louisiana maßgebliche Technik für eine Anlage zur Herstellung von Holzpellets erstellen. Dabei handelt es sich um einen Folgeauftrag: Bereits im vergangenen Jahr war Vecoplan von German Pellets mit der Lieferung von Anlagentechnik für eine ähnliche Anlage im US-Bundesstaat Texas betraut worden.
2.4. Rechnungslegung
Der Abschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 31. März 2013 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.
Anpassungen des Vorjahresabschlusses aufgrund von Bilanzierungsänderungen und Korrekturen sind im Konzernanhang erläutert.
2.5. Auftragslage
Auftragseingang Konzern
| Jan.-März | Jan.-März | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in Mio. Euro | 2013 | 2012 | in % |
| Segment Umwelttechnik | 46,9 | 29,0 | +61,5 |
| Segment Industrie | |||
| Automation | 17,3 | 31,1 | -44,3 |
| Konzern (konsolidiert) | 64,3 | 60,2 | +6,8 |
Der M.A.X. Automation-Konzern verzeichnete bei der Auftragslage im ersten Quartal 2013 insgesamt eine erfreuliche Entwicklung und erzielte einen
Rekordwert. Der Auftragseingang des Konzerns belief sich in den ersten drei Monaten 2013 auf 64,3 Mio. Euro und lag um 6,8 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums (60,2 Mio. Euro).
Der Ordereingang in den Segmenten entwickelte sich allerdings unterschiedlich: In der Umwelttechnik stiegen die Bestellungen dynamisch um 17,9 Mio. Euro bzw. 61,5 % auf 46,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 29,0 Mio. Euro). Das Segment profitierte dabei insbesondere von der Weiterentwicklung der Tochtergesellschaft Vecoplan zum Systemanbieter und der damit verbundenen Akquise größerer Aufträge. In der Industrieautomation gingen die Bestellungen dagegen auf 17,3 Mio. Euro zurück und lagen damit 13,8 Mio. Euro bzw. 44,3 % unter dem Wert zum Ende der ersten drei Monate 2012 (31,1 Mio. Euro).
Der Auftragsbestand erreichte per 31. März 2013 mit 126,3 Mio. Euro ebenfalls einen Rekordwert für ein Startquartal. Dies entspricht einem Wachstum von 20,7 Mio. Euro bzw. 19,6 % gegenüber dem Wert am gleichen Vorjahresstichtag (105,6 Mio. Euro). Die Book-to-bill-Ratio betrug 1,15 und lag damit auf dem Vorjahresniveau, aber deutlich über der Marke von 1.
Der Auftragsbestand nahm in beiden Segmenten deutlich zu. In der Umwelttechnik stieg der Bestand um 15,7 % auf 51,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 44,1 Mio. Euro). In der Industrieautomation wuchs er um 22,4 % auf 75,3 Mio. Euro gegenüber 61,5 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
2.6. Umsatzentwicklung
Umsatz Konzern
| Jan.-März | Jan.-März | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in Mio. Euro | 2013 | 2012 | in % |
| Segment Umwelttechnik | 26,3 | 24,7 | +6,6 |
| Segment Industrie | |||
| Automation | 29,7 | 28,0 | +6,1 |
| Konzern | 55,9 | 52,5 | +6,5 |
Der hohe Auftragsbestand zum 31. Dezember 2012 sowie die gute Nachfrageentwicklung in den ersten drei Monaten 2013 führten zu einem Anstieg des Konzernumsatzes. Dieser lag mit 55,9 Mio. Euro um 3,4 Mio. Euro bzw. 6,5 % über dem Wert des Vergleichszeitraums des Vorjahres (52,5 Mio. Euro).
In der Umwelttechnik stieg der Umsatz um 6,6 % auf 26,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 24,7 Mio. Euro). Das Segment Industrieautomation verzeichnete in den ersten drei Monaten einen Erlöszuwachs von 6,1 % auf 29,7 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: 28,0 Mio. Euro).
2.7. Ertragslage des Konzerns
Ergebniskennzahlen
| in Mio. Euro | Jan.-März | Jan.-März |
|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |
| EBIT Segment Umwelttechnik | -0,3 | -0,3 |
| EBIT Segment Industrieautomation | 3,4 | 3,3 |
| Konzern-EBIT | 2,6 | 2,5 |
| Konzernperiodenergebnis | 1,6 | 1,7 |
Die Gesamtleistung des M.A.X. Automation-Konzerns erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2013 um 2,2 Mio. Euro bzw. 4,1 % auf 56,4 Mio. Euro nach 54,2 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2012.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich auf 1,0 Mio. Euro nach 0,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Der Materialaufwand stieg auf 27,2 Mio. Euro nach 26,8 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2012. Der Anstieg lag damit unter dem Zuwachs der Gesamtleistung.
Der Personalaufwand nahm in Folge des höheren Geschäftsvolumens und der dadurch bedingten Ausweitung der Mitarbeiterzahl von Januar bis März 2013 auf 18,7 Mio. Euro zu (Vergleichszeitraum 2012: 17,1 Mio. Euro).
Die Abschreibungen lagen mit 1,4 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert von 1,2 Mio. Euro.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 7,2 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro.
Der M.A.X. Automation-Konzern weist für die ersten drei Monate 2013 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,6 Mio. Euro aus nach 2,5 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum . Die EBIT-Rendite – bezogen auf den Umsatz – ging im Periodenvergleich leicht von 4,8 % auf 4,6 % zurück.
Das Finanzergebnis der ersten drei Monate betrug -0,4 Mio. Euro nach 0,1 Mio. Euro im ersten Quartal 2012. Dabei wirkten sich vor allem Währungseffekte aus.
Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) erreichte 2,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 2,5 Mio. Euro).
Das Periodenergebnis für die ersten drei Monate 2013 belief sich auf 1,6 Mio. Euro und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert von 1,7 Mio. Euro. Dem entspricht ein Ergebnis je Aktie von 0,06 Euro (drei Monate 2012: 0,06 Euro).
Die operativen Ergebnisse (EBIT) der beiden Kernsegmente entwickelten sich im Berichtszeitraum unterschiedlich: Das EBIT in der Industrieautomation wuchs vor dem Hintergrund der positiven Umsatzentwicklung leicht von 3,3 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro. In der Umwelttechnik lag das EBIT aufgrund nachlaufender Kosten aus dem Kompetenzaufbau der Vecoplan zum internationalen Anbieter von Systemlösungen mit -0,3 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau (-0,3 Mio. Euro).
2.8. Vermögenslage
Der M.A.X. Automation-Konzern wies zum Stichtag am 31. März 2013 eine Bilanzsumme von 201,8 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer geringfügigen Zunahme um 2,2 Mio. Euro bzw. 1,1 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2012 (199,6 Mio. Euro).
Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich in Summe auf 83,0 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 82,7 Mio. Euro). Dabei erhöhte sich das Sachanlagevermögen aufgrund einer Kapazitätserweiterung bei der Konzerngesellschaft altmayerBTD leicht von 36,2 Mio. Euro auf 37,0 Mio. Euro.
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen in Summe auf 118,7 Mio. (31. Dezember 2012: 116,9 Mio. Euro). Die Vorräte erhöhten sich geschäftsbedingt um 8,5 % auf 40,6 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen dagegen von 53,4 Mio. Euro um 16,4 % auf 44,6 Mio. Euro ab, bedingt durch erhöhte erhaltene Anzahlungen auf POC-Forderungen. Die liquiden Mittel nahmen durch erhaltene Anzahlungen von 22,8 Mio. Euro auf 27,7 Mio. Euro zu.
2.9. Finanzlage
Das Eigenkapital des Konzerns lag zum 31. März 2013 mit 90,0 Mio. Euro leicht über dem Niveau zum 31. Dezember 2012 (88,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erreichte mit 44,6 % weiterhin einen soliden Wert (31. Dezember: 44,3 %).
Das langfristige Fremdkapital befand sich mit 41,7 Mio. Euro leicht über dem Niveau am Jahresende 2012 (40,6 Mio. Euro). Größte Einzelposition sind unverändert die langfristigen Finanzverbindlichkeiten, die zum Ende des ersten Quartals 23,3 Mio. Euro betrugen (31. Dezember 2012: 22,6 Mio. Euro) und mit 13,2 Mio. Euro den Konsortialkredit der M.A.X. Automation AG enthalten. Die passiven latenten Steuern stiegen von 12,6 Mio. Euro auf 13,3 Mio. Euro.
Das kurzfristige Fremdkapital reduzierte sich auf 70,0 Mio. Euro nach 70,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen von 43,5 Mio. Euro um 10,8 % auf 38,8 Mio. Euro zurück. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich von 6,9 Mio. Euro auf 12,3 Mio. Euro. Die sonstigen Rückstellungen nahmen im Zuge des Abbaus von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von 8,4 Mio. Euro auf 7,2 Mio. Euro ab. Das sonstige kurzfristige Fremdkapital verringerte sich auf 0,9 Mio. Euro nach 1,7 Mio. Euro.
2.10. Liquiditätsentwicklung
Der Konzern weist für das erste Quartal einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von nahezu Null aus (Vorjahreszeitraum: 0,7 Mio. Euro). Positive Effekte ergaben sich im Wesentlichen aus dem Quartalsgewinn sowie vor allem durch den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig wirkte sich unter anderem der Aufbau der Vorräte aus.
Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von 1,9 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: Mittelabfluss 1,2 Mio. Euro). Dabei entfielen 1,8 Mio. Euro auf Investitionen in Sachanlagen.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf 6,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 2012: 2,5 Mio. Euro). Maßgeblich war dabei vor allem die Erhöhung der kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (+5,8 Mio. Euro).
Aus der Summe des Cashflows errechnet sich ein Zuwachs des Finanzmittelbestands zum Ende der ersten drei Monate 2013 auf 27,7 Mio. Euro nach 22,8 Mio. Euro zu Beginn der Berichtsperiode.
2.11. Beziehungen zu nahestehenden Personen
Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang des vorliegenden Finanzberichtes zum ersten Quartal informiert.
2.12. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Das auf hohem Niveau verlaufende Geschäft führte im Konzern zu einem Aufbau der Mitarbeiterkapazitäten.
Der M.A.X. Automation-Konzern beschäftigte in den ersten drei Monaten 2013 durchschnittlich 1.256 Mitarbeiter (davon 95 Auszubildende). Im gleichen Vorjahreszeitraum waren durchschnittlich 1.161 Beschäftigte im Konzern tätig gewesen, davon 84 Auszubildende. Im Periodenvergleich errechnet sich somit ein Zuwachs um 95 Personen bzw. 8,2 %.
Zum Stichtag 31. März 2013 betrug die Mitarbeiterzahl im Konzern 1.255 Personen, 91 Personen mehr als am gleichen Stichtag 2012 (1.164 Mitarbeiter). Dies ist ein Wachstum der Belegschaft um 7,8 %.
2.13. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums
Nach Abschluss des Berichtszeitraums sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns eingetreten.
2.14. Chancen und Risiken
Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2012 nicht wesentlich geändert. Entsprechend ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.
2.15. Ausblick 2013
Der Vorstand ist für die Entwicklung des M.A.X. Automation-Konzerns im Gesamtjahr 2013 verhalten optimistisch. Die bisherige planmäßige Geschäftsentwicklung im ersten Quartal wertet er als gute Grundlage, um die Ziele für das laufende Geschäftsjahr erreichen zu können.
Das Segment Umwelttechnik wird nach Einschätzung des Vorstands von den erfolgten Anstrengungen zur Positionierung der Vecoplan-Gruppe als internationaler Anbieter von Systemlösungen weiter profitieren und sich den Erwartungen zufolge im Jahr 2013 besser entwickeln als im Vorjahr. Darüber hinaus wird auch für das Segment Industrieautomation trotz der gedämpften Aussichten der Automobilindustrie eine weiterhin positive Entwicklung erwartet.
Die Tochtergesellschaften in den Segmenten werden auch im Jahr 2013 das Ziel verfolgen, innovative und kundenindividuell zugeschnittene Lösungen zu entwickeln und somit Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen. Im Fokus steht dabei, sich sowohl als international tätige Anbieter komplexer Systemlösungen zu etablieren als auch auf Basis ihres umfassenden Ver-
fahrenswissens technologische Lösungen für spezifische Anforderungen ihrer Kunden umzusetzen.
Der Vorstand bestätigt seine bisherigen Aussagen und geht für das Gesamtjahr 2013 von einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung aus. Er erwartet auf Konzernebene eine Steigerung bei Umsatz und operativem Ergebnis (EBIT) gegenüber dem Vorjahr. Dabei bleibt jedoch – ungeachtet der guten Positionierung der M.A.X. Automation-Gesellschaften in ihren Märkten – abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich gesamtwirtschaftliche Risikofaktoren wie die anhaltende Staatsschuldenkrise und das rezessive Umfeld in Europa dämpfend auf die Geschäfte des Konzerns auswirken werden.
Finanzkalender
| Hauptversammlung | 18. Juli 2013 |
|---|---|
| Halbjahresfinanzbericht 2013 | August 2013 |
| Finanzbericht zum dritten Quartal 2013 | November 2013 |
Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf,
zum 31. März 2013
| AKTIVA | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.054 | 5.310 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 29.287 | 29.277 |
| Sachanlagevermögen | 37.004 | 36.241 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 0 | 0 |
| Sonstige Finanzanlagen | 567 | 557 |
| Latente Steuern | 7.723 | 7.180 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 3.380 | 4.169 |
| Langfristige Vermögenswerte gesamt | 83.015 | 82.734 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 40.573 | 37.408 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 44.646 | 53.372 |
| Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen | 590 | 199 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 5.200 | 3.147 |
| Liquide Mittel | 27.738 | 22.765 |
| Kurzfristige Vermögenswerte gesamt | 118.747 | 116.891 |
| Aktiva gesamt | 201.762 | 199.625 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 26.794 | 26.794 |
| Kapitalrücklage | 3.055 | 3.055 |
| Gewinnrücklage | 11.253 | 11.240 |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -52 | -131 |
| Bilanzgewinn | 48.980 | 47.415 |
| Eigenkapital gesamt | 90.030 | 88.373 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen fremder Gesellschafter | 1.648 | 1.667 |
| Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil | 23.258 | 22.619 |
| Pensionsrückstellungen | 724 | 715 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.441 | 1.714 |
| Latente Steuern | 13.339 | 12.626 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 1.284 | 1.289 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gesamt | 41.694 | 40.630 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 38.829 | 43.515 |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | 12.295 | 6.883 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen | 15 | 29 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen fremder Gesellschafter | 37 | 33 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 8.374 | 7.594 |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern Sonstige Rückstellungen |
2.295 7.243 |
2.462 8.418 |
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 950 1.688 Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 70.038 70.622 Passiva gesamt 201.762 199.625
Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
15
Konzern-Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2013
| 01.01.-31.03.2013 | 01.01.-31.03.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 55.914 | 52.512 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 387 | 1.544 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 108 | 159 |
| Gesamtleistung | 56.409 | 54.215 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.041 | 552 |
| Materialaufwand | -27.219 | -26.773 |
| Personalaufwand | -18.711 | -17.094 |
| Abschreibungen | -1.354 | -1.151 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.602 | -7.248 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 2.564 | 2.501 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen | 0 | 0 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0 | -27 |
| Zinsergebnis | -312 | -271 |
| Übriges Finanzergebnis | -47 | 346 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.205 | 2.549 |
| Ertragsteuern | -640 | -825 |
| Periodenergebnis | 1.565 | 1.724 |
| Sonstiges Gesamteinkommen | ||
| Sonstiges Gesamteinkommen, das niemals in die GuV umgegliedert wird: | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Leistungen an Arbeitnehmern | 0 | 0 |
| Veränderung Abfindungsverpflichtung Minderheitsanteile Ertragsteuern auf das sonstige Gesamteinkommen |
13 0 |
-97 0 |
| 13 | -97 | |
| Sonstiges Gesamteinkommen, das in die GuV umgegliedert werden kann: | ||
| Veränderung aus der Währungsumrechnung | 79 | -98 |
| Ertragsteuern auf das sonstige Gesamteinkommen | 0 | 0 |
| 79 | -98 | |
| Gesamtergebnis | 1.657 | 1.529 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in EUR | 0,06 | 0,06 |
Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,
zum 31. März 2013
| Ge zei ch Ka ita l net es p |
Ka ita lrü ckl p ag e |
Ge win nrü ckl ag e |
Un hie d a de ter sc us r |
Bil win an zge n |
Su mm e |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| TE UR |
TE UR |
TE UR |
Wä hru hn ng su mr ec un g TE UR |
TE UR |
TE UR |
|
| Sta nd 01 .01 .20 12 am |
26. 794 |
3.0 55 |
11. 929 |
41 - |
43 .29 2 |
85 .02 9 |
| Div ide nde hlu nza nge n |
0 | |||||
| Ge Do tier win nrü ckl ung age |
0 | |||||
| Ge tein kom sam me n |
-97 | 98 - |
1.7 24 |
1.5 29 |
||
| Sta nd 31 .03 .20 12 am |
26. 794 |
3.0 55 |
11. 832 |
139 - |
45 .01 6 |
86 .55 8 |
| Sta nd 01 .01 .20 13 am |
26. 794 |
3.0 55 |
240 11. |
131 - |
47 .41 5 |
88 .37 3 |
| Div ide nde hlu nza nge n |
0 | |||||
| Ge Do tier win nrü ckl ung age |
0 | |||||
| Ge tein kom sam me n |
13 | 79 | 1.5 65 |
1.6 57 |
||
| Sta nd 31 .03 .20 13 am |
26. 794 |
3.0 55 |
11. 253 |
52 - |
48 .98 0 |
90 .03 0 |
Anpassungen der Vorjahreswerte sind im Konzernanhang erläutert.
Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2013
| 01.01.-31.03.2013 TEUR |
01.01.-31.03.2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernperiodenergebnis | 1.565 | 1.724 |
| Anpassungen zur Überleitung des Konzernjahresüberschusses auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit: |
||
| Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte | 360 | 260 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 994 | 891 |
| Abschreibung auf Finanzanlagen | 0 | 0 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen | 2 | -2 |
| Ergebniswirksame Veränderung latente Steuern | 170 | 539 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 107 | -320 |
| Änderungen in Aktiva und Passiva | ||
| Erhöhung (-) / Minderung (+) sonstige langfristige Vermögenswerte | 0 | 0 |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) Vorräte | -3.154 | -5.885 |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.771 | 840 |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | -391 | -959 |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) aktive RAP und sonstige Vermögenswerte | -2.053 | -358 |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) Pensionsrückstellungen | 9 | -11 |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -1.508 | -2.262 |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -4.675 | 6.667 |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen | -14 | -28 |
| Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern | -167 | -404 |
| = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 16 | 692 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -114 | -63 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -1.826 | -1.543 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -10 | 0 |
| Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten | 0 | 0 |
| Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen | 67 | 17 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 0 | 0 |
| Veränderung sonstige langfristige Vermögenswerte | 0 | 435 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzgl. liquider Mittel | 0 | 0 |
| = Cashflow aus Investitionstätigkeit | -1.883 | -1.154 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlung von Dividenden | 0 | 0 |
| Aufnahme langfristiger Finanzkredite | 866 | 174 |
| Tilgung langfristiger Finanzkredite | -591 | -562 |
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 5.776 | 2.913 |
| Erhöhung (-) / Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel | 758 | 17 |
| Zahlung aus Abfindungsansprüchen Fremder | -13 | -22 |
| = Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 6.796 | 2.520 |
| Zunahme/Abnahme des Finanzmittelfonds | 4.929 | 2.058 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen | 44 | -56 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs | 22.765 | 16.745 |
| Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahrs | 27.738 | 18.747 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | 27.738 | 18.747 |
| Liquide Mittel Zusätzliche Angaben zum Cashflow: |
||
| Gezahlte Ertragsteuern | 657 | 215 |
| Erstattete Ertragsteuern | 141 | 960 |
| Gezahlte Zinsen | 336 | 414 |
| Erhaltene Zinsen | 29 | 86 |
| Seg t men |
Um wel |
hni k ttec |
Ind riea ust |
ion uto mat |
M.A .X. Aut |
atio n A G om |
Übe rleit |
ung | Ges | amt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ber icht itra sze um |
Q1. 201 3 |
Q1 .201 2 |
Q1 .201 3 |
Q1 .201 2 |
Q1 .201 3 |
Q1 .201 2 |
Q1 .201 3 |
Q1 .201 2 |
Q1 .201 3 |
Q1 .201 2 |
| TEU R |
TE UR |
TE UR |
TE UR |
TE UR |
TE UR |
TE UR |
TE UR |
TE UR |
TE UR |
|
| Seg terl öse men |
26.2 82 |
24. 654 |
29. 672 |
27. 964 |
0 | 0 | -40 | -10 6 |
914 55. |
52. 512 |
| it ex en K und tern - m en |
26.2 82 |
24. 654 |
29. 632 |
27. 858 |
0 | 0 | 0 | 0 | 55. 914 |
52. 512 |
| - da De hlan d utsc von |
7.86 3 |
8.4 61 |
16. 216 |
13. 813 |
0 | 0 | 0 | 0 | 24. 079 |
22. 274 |
| - da and EU- Län der von ere |
5.12 0 |
6.4 98 |
6.9 83 |
6.4 57 |
0 | 0 | 0 | 0 | 12. 103 |
12. 955 |
| - da No rdam erik von a |
11.6 12 |
7.6 29 |
3.1 88 |
3.3 15 |
0 | 0 | 0 | 0 | 14. 800 |
10. 944 |
| - da Re st d er W elt von |
1.68 7 |
2.0 66 |
3.2 45 |
4.2 73 |
0 | 0 | 0 | 0 | 4.9 32 |
6.3 39 |
| - In rlös ters ente egm e |
0 | 0 | 40 | 106 | 0 | 0 | -40 | -10 6 |
0 | 0 |
| Seg ebn is d er b etri ebl iche terg men n |
||||||||||
| Ges chä ftst ätig keit (EB IT) |
-336 | -25 1 |
3.4 48 |
3.3 13 |
-49 2 |
-56 5 |
-56 | 4 | 2.5 64 |
2.5 01 |
| dari thal ten n en : |
||||||||||
| ° pla nmä ßige Ab sch reib ung |
-77 1 |
-60 5 |
-52 6 |
-49 1 |
-6 | -5 | -51 | -50 | -1.3 54 |
-1.1 51 |
| tlich e ni cht zah lung swir ksa Auf dun ° we sen me wen gen |
-1.2 94 |
-55 8 |
-1.4 67 |
-58 9 |
-71 6 |
-49 0 |
0 | 33 | -3.4 77 |
-1.6 04 |
| Seg ebn is d ewö hnl iche n G häft stät igke it (E BT) terg men er g esc |
-508 | -11 6 |
3.3 00 |
3.2 86 |
-53 4 |
-62 4 |
-53 | 3 | 2.2 05 |
2.5 49 |
| dari thal ten n en : |
||||||||||
| Erg ebn is a uity Be teili ° t eq us a gun gen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zin und ähn lich Ertr äge ° sert rag |
19 | 70 | 11 | 13 | 12 | 22 | -11 | -23 | 31 | 82 |
| fwa fwe ° Zin nd u nd ä hnli che Au ndu sau nge n |
-175 | -16 9 |
-13 0 |
-12 9 |
-53 | -77 | 15 | 22 | -34 3 |
-35 3 |
| Ertr teue ags rn |
122 | -10 7 |
17 | -36 5 |
-78 4 |
-35 0 |
5 | -3 | -64 0 |
-82 5 |
| Per iode geb nis ner |
-386 | -22 4 |
3.3 17 |
2.9 21 |
-1.3 18 |
-97 5 |
-48 | 2 | 1.5 65 |
1.7 24 |
| Seg rmö tve men gen |
82.4 66 |
80. 052 |
82. 172 |
78. 421 |
83. 272 |
79. 304 |
.563 -54 |
-53 .123 |
193 .348 |
184 .654 |
| dav on l frist iges Se rmö ntve ang gme gen |
29.0 61 |
24. 425 |
22. 698 |
21. 099 |
61. 963 |
61. 923 |
-38 .574 |
-38 .371 |
75. 148 |
69. 076 |
| - da De hlan d utsc von |
25.6 92 |
21. 525 |
22. 335 |
20. 804 |
61. 963 |
61. 923 |
-38 .574 |
-38 .371 |
71. 416 |
65. 881 |
| - da No rdam erik von a |
3.03 9 |
2.8 17 |
134 | 105 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.1 73 |
2.9 22 |
| - da and EU- Län der von ere |
330 | 83 | 198 | 190 | 0 | 0 | 0 | 0 | 528 | 273 |
| - da Re st d er W elt von |
0 | 0 | 31 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 31 | 0 |
| Ste rüch e (in cl. l Ste ) aten ter uera nsp uern |
3.52 3 |
1.5 69 |
685 | 424 | 3.7 06 |
5.9 48 |
500 | 461 | 8.4 14 |
8.4 02 |
| Ges mö amt ver gen |
85.9 89 |
81. 621 |
82. 857 |
78. 845 |
86. 979 |
85. 252 |
.063 -54 |
-52 .662 |
201 .762 |
193 .056 |
| Inve stit ione n in das |
||||||||||
| lang fris tige Se mö ent gm ver gen |
1.43 9 |
95 1.1 |
393 | 493 | 2 | 3 | 0 | -1 | 1.8 34 |
1.6 |
| 90 | ||||||||||
| Seg huld tsc men en |
50.8 89 |
48. 677 |
46. 935 |
45. 951 |
14. 260 |
14. 730 |
-15 .987 |
-14 .783 |
96. 097 |
94. 575 |
| Ste chu lden (inc l. la er S rn) tent teue uers |
4.23 9 |
2.1 78 |
3.2 15 |
2.8 03 |
2.0 78 |
942 | 6.1 03 |
5.9 98 |
15. 635 |
11. 921 |
| Ges sch ulde amt n |
55.1 28 |
50. 855 |
50. 150 |
48. 754 |
16. 338 |
15. 672 |
-9.8 84 |
-8.7 85 |
111 .732 |
106 .496 |
Anpassungen der Vorjahreswerte sind im Konzernanhang erläutert.
M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,
Segmentberichterstattung für den Finanzbericht zum 31. März 2013
Konzernanhang
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 31. März 2013 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt. Dementsprechend wurde dieser Konzernzwischenabschluss in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt.
Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2012, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.
Entsprechend der Behandlung im Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2012 (Punkt 2.8.) wurden die Vorjahreszahlen des Finanzberichts zum 31. März 2013 angepasst. Somit erfolgte für den Zeitraum 01. Januar bis 31. März 2012 die Bewertung der Abfindungsverpflichtungen gegenüber Minderheitsgesellschafter nicht mehr im Finanzergebnis, sondern wurde erfolgsneutral gegen die Gewinnrücklagen abgesetzt. Hierdurch hat sich das Periodenergebnis um TEUR 97 erhöht und die Gewinnrücklagen entsprechend verringert.
Zudem erfolgte eine Umgliederung aus dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und erhöhte diesen um TEUR 450.
Für Geschäftsjahre, die am 01. Januar 2013 beginnen ist die überarbeitete Fassung des IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmern" verpflichtend anzuwenden. Kern dieser Änderungen bildet die Abschaffung der sogenannten Korridormethode. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand sind bei dieser Umstellung gegen das Eigenkapital zu buchen. Zum 31. März 2013 ergaben sich hieraus keinerlei Veränderungen.
Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.
2. Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2012 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 25 Tochtergesellschaften einbezogen.
Zum 31. März 2013 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:
| Anzahl einbezogene Unternehmen | 31.03.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Umwelttechnik | 11 | 11 |
| Industrieautomation | 14 | 14 |
| Konzern | 25 | 25 |
3. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung
Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
4. Ergebnis je Aktie
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:
| Q1 | Q1 | |
|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |
| Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR | 1.565 | 1.724 |
| Anzahl der Aktien | 26.794.415 | 26.794.415 |
| Ergebnis je Aktie | 0,06 | 0,06 |
In den Jahren 2012 und 2013 fand keine Verwässerung der Aktie nach IAS 33 statt.
Hätten keine Bilanzierungsänderungen stattgefunden, hätte sich das Ergebnis je Aktie wie folgt entwickelt:
| Q1 | Q1 | |
|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |
| Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR | 1.565 | 1.627 |
| Anzahl der Aktien | 26.794.415 | 26.794.415 |
| Ergebnis je Aktie | 0,06 | 0,06 |
5. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen
Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 141 (Vorjahr TEUR 63). Mit nahe stehenden Unternehmen wurden insgesamt Erlöse in Höhe von TEUR 416 (Vorjahr TEUR 1.368) erzielt.
6. Ereignisse nach dem Stichtag 31. März 2013
Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
M.A.X. Automation AG Presse: Breite Straße 29-31 Frank Elsner
Tel.: +49 – 211 – 90 99 1-0 Tel.: +49 – 5404 – 91 92 0 Fax: +49 – 211 – 90 99 1-11 Fax: +49 – 5404 – 91 92 29 Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de
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