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MAX Automation SE Interim / Quarterly Report 2013

Nov 14, 2013

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Interim / Quarterly Report

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M.A.X. Automation AG Finanzbericht zum dritten Quartal 2013

Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905

Zusammenfassung

  • M.A.X. Automation stößt durch Erwerb der AIM-Gruppe in neue Größenordnung vor
  • Umsatz nach neun Monaten mit 175,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau
  • Operatives Ergebnis (EBIT) mit leichtem Wachstum
  • Auftragseingang und Auftragsbestand nach neun Monaten 2013 unter den Vorjahreswerten
  • Ziele für Gesamtjahr 2013 bestätigt: Konzernumsatz und –EBIT auf Basis des bisherigen Portfolios über Vorjahr erwartet
in Mio. Euro Jan.-Sept. 2013 Jan.-Sept. 2012 Veränderung in %
Auftragseingang konsolidiert 169,7 204,5 -17,0
Auftragsbestand konsolidiert * 111,0 126,5 -12,2
Umsatz 175,5 175,3 +0,1
EBIT 9,1 9,0 +1,3
Periodenergebnis 5,8 5,8 -0,5
Ergebnis pro Aktie (Euro) 0,22 0,22 -0,5
Finanzmittelbestand ** 23,6 22,8 +3,6
Eigenkapitalquote (Prozent) ** 43,9 44,3 -0,4 Punkte
Mitarbeiter * 1.265 1.249 +1,3
davon Auszubildende 106 104 +1,9

Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)

* Stichtagsvergleich 30. September 2013 zu 30. September 2012

** Stichtagsvergleich 30. September 2013 zu 31. Dezember 2012

1. Bericht des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die M.A.X. Automation ist in eine neue Größenordnung vorgestoßen. Wir haben den Erwerb der AIM-Gruppe (Assembly in Motion) am 5. November 2013 endgültig vollzogen und damit die mit Abstand größte Akquisition seit Bestehen unseres Unternehmens abgeschlossen. Der Erwerb der AIM-Gruppe bedeutet zugleich eine deutliche Stärkung des Segments Industrieautomation durch die Ausweitung des Leistungsspektrums und die damit verbundene Erschließung neuer Kundengruppen.

Die AIM-Gruppe ist wie die meisten unserer Industrietöchter in dem Bereich Automotive tätig, darüber hinaus aber auch in den Bereichen Medizintechnik, Sensorik sowie für die allgemeine Industrie. Sie besteht aus der Holdinggesellschaft AIM-Assembly in Motion GmbH sowie deren operativen Tochtergesellschaften ELWEMA Automotive GmbH, Rohwedder Macro Assembly GmbH, Rohwedder Micro Assembly GmbH sowie AIM Micro Systems GmbH. Die AIM-Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren unter dem Dach ihrer bisherigen Muttergesellschaft Günther Holding GmbH mit Sitz in Hamburg erfolgreich entwickelt und arbeitet profitabel. Für das nächste Jahr erwartet die Gesellschaft einen Umsatz von 130 bis 140 Mio. Euro sowie ein operatives Ergebnis von 5 bis 6 % vom Umsatz.

Die Transaktion besitzt gleich in mehrfacher Hinsicht einen besonderen strategischen Charme für die M.A.X. Automation: So werden wir den Konzernumsatz mit der AIM-Gruppe in einem Schritt in eine Größenordnung von rund 400 Mio. Euro steigern. Unser Unternehmen erhält also ein neues Gewicht und damit auch eine neue Sichtbarkeit sowohl auf den internationalen Kundenmärkten als auch am Kapitalmarkt. Die Entwicklung der M.A.X.-Aktie seit Ende September 2013 deutet darauf hin, dass solch eine gesteigerte Wahrnehmung unseres Unternehmens bereits begonnen hat.

Darüber hinaus bedeutet die Akquisition der AIM-Gruppe eine deutliche technologische und strategische Stärkung des Portfolios in der Industrieautomation. Wir sind nun in der Lage, im Schwerpunkt Automotive Anlagen für die Montage aller wesentlichen Kernkomponenten des Automobils an-

bieten zu können, nämlich für die Motoren-, Getriebe- und Lenkungsfertigung. Somit erhalten wir Zugang zu neuen Kundengruppen und festigen unsere sehr gute Position bei den internationalen Automobilherstellern. Dies ist auch deshalb von Bedeutung, da die Hersteller weiterhin in ihre Produktion investieren werden und dabei zuverlässige und leistungsstarke Partner benötigen, die eine schnelle und präzise Fertigung ermöglichen.

Zugleich erschließt sich die M.A.X. Automation nun neue und zukunftsträchtige Zielbranchen wie die Medizintechnik. Diese profitiert – wie auch unsere bisherigen operativen Aktivitäten – von globalen Trends und gilt deshalb auf lange Sicht als Wachstumsmarkt. So werden die steigende Lebenserwartung der Menschen, die stetige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern, die Einführung neuer Behandlungsmethoden oder auch das allgemein zunehmende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung dafür sorgen, dass die Nachfrage nach entsprechenden medizinischen Technologien steigen wird.

Die M.A.X. Automation verfügt nun auch über einen neuen "Ankeraktionär": Die Günther Holding GmbH hat im Rahmen der Akquisition die Aktien der FORTAS AG, unseres bislang größten Investors, sowie weiterer Aktionäre übernommen und hält damit aktuell rund 29,9 % Stückaktien unserer Gesellschaft. Die Günther Holding GmbH verfolgte stets das Ziel, die AIM-Gruppe mit einer größeren Einheit zu kombinieren, um ihr somit neue Entwicklungs- und Wachstumsperspektiven zu eröffnen. Dies ist mit der Integration in unsere Gesellschaft gegeben. Zugleich ist das Engagement der Günther Holding GmbH ein Vertrauensbeweis in die M.A.X.-Gruppe als Ganzes.

Die neue Größe der M.A.X. Automation und die veränderte Aktionärsstruktur haben auch zu Veränderungen im Vorstand und Aufsichtsrat geführt. Der Vorstand wurde mit Wirkung zum 6. November 2013 durch Herrn Fabian Spilker ergänzt, der unter anderem für die Integration der AIM-Gruppe in unseren Konzern verantwortlich sein wird. Herr Spilker ist seit mehreren Jahren im Management der AIM-Gruppe tätig und seit 2010 Geschäftsführer der AIM. Zugleich folgt Herr Oliver Jaster im Aufsichtsrat unserer Gesellschaft auf Dr. Frank Stangenberg-Haverkamp. Dr. Stangenberg-Haverkamp hat unser Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren sehr eng begleitet und einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des M.A.X. Automation-Konzerns geleistet. Dafür gebühren ihm unser Dank sowie unsere Anerkennung.

Im Zahlenwerk für die ersten neun Monate 2013 spiegelt sich die AIM-Gruppe natürlich noch nicht wider. Die M.A.X. Automation hat in diesem Zeitraum den guten Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres fortgesetzt und sich weiterhin im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt.

Trotz anhaltend schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen in Europa lag der Konzernumsatz von 175,5 Mio. Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahreszeitraums. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte nach neun Monaten 9,1 Mio. Euro und beinhaltet auch Transaktionskosten in Höhe von rund 0,3 Mio. Euro. Es stellt damit eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 9,0 Mio. Euro dar. Der konzernweite Auftragseingang belief sich auf 169,7 Mio. Euro, was einem Rückgang um 17,0 % gegenüber dem hohen Wert des gleichen Zeitraums 2012 entspricht. Der Orderbestand betrug 111,0 Mio. Euro und lag damit um 12,2 % unter dem Wert zum gleichen Vorjahresstichtag.

Das Segment Umwelttechnik verzeichnete nach neun Monaten 2013 erneut einen Anstieg des Ordereingangs, was wir als positiven Effekt aus der Weiterentwicklung der Umwelttochter Vecoplan zu einem internationalen Anbieter von Komponenten- und Systemlösungen werten. Im Segment Industrieautomation waren die Bestellungen zwar rückläufig, was jedoch im Wesentlichen auf die überaus dynamische Entwicklung im Vorjahreszeitraum durch die Gewinnung von einigen Großaufträgen zurückzuführen ist. Dies zeigt, dass wir mit der Weiterentwicklung unserer Tochtergesellschaften immer mehr Großaufträge akquirieren werden, die sich auf die Ordersituation auswirken und damit zu größeren Schwankungen innerhalb der Quartale führen können.

Aufgrund der bisher insgesamt positiven Entwicklung des M.A.X. Automation-Konzerns in den ersten drei Quartalen gehen wir davon aus, dass wir unsere bisherigen Ziele für das Gesamtjahr erreichen werden. Das bedeutet: Konzernumsatz und operatives Konzernergebnis werden 2013 auf Basis des bisherigen Portfolios über den Werten des Vorjahres liegen. Zudem wird die AIM-Gruppe zum 01. November 2013 in den Konzernabschluss

einbezogen; sie wird in den verbleibenden zwei Monaten des Jahres einen zusätzlichen Umsatz- und Ergebnisbeitrag leisten.

Das Jahr 2014 wird dann im Zeichen der Integration der AIM-Gruppe stehen. Wir freuen uns auf die strategischen Chancen, die dieser Neuerwerb der M.A.X. Automation bietet, und wir werden unser Bestes tun, diese aktiv zu nutzen.

Düsseldorf, im November 2013

Vorstand Vorstand

Bernd Priske Fabian Spilker

2. Konzernzwischenlagebericht zum 30. September 2013

2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft verzeichnete im dritten Quartal 2013 ein gedämpftes Wachstum. Als Grund nannte der Internationale Währungsfonds (IWF) eine verhaltene konjunkturelle Entwicklung in den aufstrebenden Volkswirtschaften: Diese verliefe zwar deutlich stärker als in den Industriestaaten, jedoch unterhalb des hohen Niveaus der vergangenen Jahre. Ein negativer Einflussfaktor sei zudem die weiterhin hohe Verschuldung mehrerer Staaten in der Eurozone, wobei sich jedoch ein Ende der Rezession abzeichne. Positiv dagegen wirke sich die anhaltend starke Nachfrage der privaten Haushalte in den USA aus.

Der Internationale Währungsfonds korrigierte deshalb im April, im Juli und erneut im Oktober 2013 seine Konjunkturprognose für die Weltwirtschaft nach unten und rechnet mit einem Wachstum von 2,9 % im Gesamtjahr 2013. Für die Euro-Zone prognostizierte die Organisation einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um insgesamt 0,4 %.

Die deutsche Wirtschaft hat der Deutschen Bundesbank zufolge den Schwung aus der konjunkturellen Erholung im Frühjahr in den Sommermonaten wieder verloren. Dennoch zeichnete sich insbesondere in der Bauwirtschaft sowie in der Industrie ein langsames Wachstum ab. Positiv wirke sich der private Konsum aufgrund einer steigenden Kaufkraft der Haushalte aus. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bestätigte diese Entwicklung: So sei das Konjunkturbarometer im dritten Quartal 2013 leicht gestiegen, zudem werde eine stärkere Zunahme für das vierte Quartal erwartet. Der IWF prognostizierte für Deutschland ein Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2013 von 0,5 %.

Quellen:

  • Internationaler Währungsfonds (IWF): World Economic Outlook, Update Oktober 2013
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, Pressemitteilung vom 30. Oktober 2013
  • Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Oktober 2013

2.2. Branchenumfeld

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete für seine Mitgliedsunternehmen von einer rückläufigen Ordersituation im dritten Quartal 2013. Demnach nahm der Auftragseingang in den Monaten Juli bis September gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1 % ab. Zwar stiegen die Aufträge aus dem Inland deutlich um 11 %, jedoch gingen die Auslandsorders um 7 % zurück. Der Rückgang der Auslandsnachfrage resultierte dem Verband zufolge aus einem Basiseffekt aufgrund von volumenstarken Großaufträgen im Vorjahr. Die starke Zunahme im Inlandsgeschäft dagegen sei vermutlich auf einen großen Nachholbedarf der deutschen Kunden zurückzuführen.

Die weltweiten Automobilmärkte entwickelten sich in den ersten neun Monaten 2013 überwiegend negativ. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gingen die Neuzulassungen in Europa (-4,0 %), in Japan (-5,3 %), in Russland (-6,6 %) sowie auch in Indien (-7,7 %) gegenüber dem jeweiligen Wert des Vorjahreszeitraums zurück. Dagegen verlief die Entwicklung auf dem chinesischen Markt mit einem Wachstum von 20,8 % ungebrochen dynamisch. Einen deutlichen Zuwachs verzeichnete auch der US-Markt mit einem Plus bei den Neuzulassungen von 8,1 %.

Quellen:

  • VDA, Pressemitteilung vom 16. Oktober 2013
  • VDMA, Pressemitteilung vom 30. Oktober 2013

2.3. Besondere Ereignisse im Berichtszeitraum

Ordentliche Hauptversammlung beschließt Dividende für 2012

Die Ordentliche Hauptversammlung der M.A.X. Automation AG am 18. Juli 2013 in Düsseldorf stimmte mit großer Mehrheit dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende von 15 Eurocent je Aktie (Stückaktie) auszuzahlen. Die Dividendensumme betrug, wie im Vorjahr, damit 4,0 Mio. Euro. Darüber hinaus informierte der Vorstand die Aktionäre eingehend über die Fortschritte in der Wachstumsstrategie des Konzerns und die Prüfung des Erwerbs der AIM-Gruppe (Assembly in Motion) mit Sitz in Ellwangen.

IWM Automation erhält Großaufträge von Automobilzulieferern

Die M.A.X. Automation AG informierte am 16. August 2013 darüber, dass die Tochtergesellschaft IWM Automation GmbH zwei technologisch komplexe Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Mio. Euro erhalten hat. So wird der Automationsspezialist zwei Anlagen zur Herstellung von Sitzverstellmechanismen für zwei namhafte Automobilzulieferer fertigen. Darüber hinaus besteht die Option zum Bau einer dritten Anlage mit einem Volumen von ca. 5 Mio. Euro. IWM Automation erweitert vor dem Hintergrund der neuen Großaufträge seine Kundenbasis und ist für die vier weltweit größten Sitzhersteller tätig.

Kaufvertrag zum Erwerb der AIM-Gruppe

Die M.A.X. Automation berichtete am 27. September 2013, dass sie einen Kaufvertrag zum Erwerb der AIM-Gruppe von einer Tochtergesellschaft der Günther Holding GmbH, Hamburg, abgeschlossen hat. Der Vollzug des Kaufvertrags erfolgte nach Eintritt verschiedener Vollzugsbedingungen am 5. November 2013 (siehe auch 2.13.).

2.4. Rechnungslegung

Der Abschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 30. September 2013 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

Anpassungen des Vorjahresabschlusses aufgrund von Bilanzierungsänderungen und Korrekturen sind im Konzernanhang erläutert.

2.5. Auftragslage

Auftragseingang Konzern

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2013 Jan.-Sept. 2012 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 96,1 91,0 +5,6
Segment Industrie 73,6 113,5 -35,2
Automation
Konzern (konsolidiert) 169,7 204,5 -17,0

Die Auftragslage des M.A.X. Automation-Konzerns war in den ersten neun Monaten 2013 rückläufig, bewegte sich jedoch weiterhin auf hohem Ni-

veau. Der Auftragseingang des Konzerns belief sich nach drei Quartalen auf 169,7 Mio. Euro und lag um 17,0 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (204,5 Mio. Euro).

Der Ordereingang in den Segmenten entwickelte sich erneut unterschiedlich: In der Umwelttechnik stiegen die Bestellungen um 5,1 Mio. Euro bzw. 5,6 % auf 96,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 91,0 Mio. Euro). Das Segment profitierte insbesondere von der Weiterentwicklung der Tochtergesellschaft Vecoplan zum Systemanbieter und der damit verbundenen Akquise größerer Aufträge. In der Industrieautomation dagegen gingen die Bestellungen auf 73,6 Mio. Euro zurück und lagen um 39,9 Mio. Euro bzw. 35,2 % unter dem sehr hohen Wert zum Ende der ersten neun Monate 2012 (113,5 Mio. Euro). Dabei ist die durch zahlreiche Großaufträge beeinflusste Vergleichsbasis im Vorjahreszeitraum zu beachten.

Der Auftragsbestand des M.A.X. Automation-Konzerns belief sich per 30. September 2013 auf 111,0 Mio. Euro. Damit lag er um 15,5 Mio. Euro bzw. 12,2 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (126,5 Mio. Euro).

Der Auftragsbestand in den Segmenten entwickelte sich zwar rückläufig gegenüber den Vergleichswerten des Vorjahres. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Bestand ein sehr hohes Niveau erreicht hatte, das in den Segmenten adäquat abgearbeitet wird. In der Umwelttechnik erreichte der Auftragsbestand 39,7 Mio. Euro, 3,7 Mio. Euro bzw. 8,4 % weniger als im Vorjahreszeitraum (43,4 Mio. Euro). In der Industrieautomation ging er um 11,9 Mio. Euro bzw. 14,3 % auf 71,3 Mio. Euro zurück nach 83,2 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

2.6. Umsatzentwicklung

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2013 Jan.-Sept. 2012 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 85,7 87,0 -1,5
Segment Industrie
Automation 90,1 88,5 +1,9
Konzern 175,5 175,3 +0,1

Umsatz Konzern

Der Konzernumsatz bewegte sich nach neun Monaten 2013 mit 175,5 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (175,3 Mio. Euro; +0,1 %). Separat im dritten Quartal betrugen die Erlöse 57,3 Mio. Euro nach 62,8 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum (-8,7 %).

In der Umwelttechnik nahm der Umsatz um 1,5 % auf 85,7 Mio. Euro ab (Vorjahreszeitraum: 87,0 Mio. Euro). Das Segment Industrieautomation verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Erlöszuwachs von 1,9 % auf 90,1 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: 88,5 Mio. Euro).

2.7. Ertragslage des Konzerns

Ergebniskennzahlen

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2013 Jan.-Sept. 2012
EBIT Segment Umwelttechnik 0,9 0,7
EBIT Segment Industrieautomation 10,2 9,7
Konzern-EBIT 9,1 9,0
Konzernperiodenergebnis 5,8 5,8

Die Gesamtleistung des M.A.X. Automation-Konzerns erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2013 um 5,8 Mio. Euro bzw. 3,3 % auf 182,9 Mio. Euro nach 177,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2012.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 4,0 Mio. Euro nach 2,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Materialaufwand nahm leicht um 1,1 % von 92,5 Mio. Euro auf 93,5 Mio. Euro zu. Entsprechend betrug die Materialaufwandsquote – bezogen auf die Gesamtleistung – 51,1 %.

Der Personalaufwand stieg in Folge des hohen Geschäftsvolumens und der dadurch bedingten Ausweitung der Mitarbeiterzahl von Januar bis September 2013 um 7,7 % auf 55,3 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: 51,3 Mio. Euro).

Die Abschreibungen betrugen 4,2 Mio. Euro nach 3,8 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Erhöhung resultierte unter anderem aus durch die Akquisition der WasteTec GmbH aufgedeckten stillen Reserven im ersten Halbjahr 2012 sowie erhöhten Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte im Segment Umwelttechnik.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wuchsen von 23,2 Mio. Euro auf 24,8 Mio. Euro.

Der M.A.X. Automation-Konzern weist für die ersten neun Monate 2013 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 9,1 Mio. Euro aus, das somit leicht über dem EBIT des Vorjahreszeitraums liegt (9,0 Mio. Euro; +1,3 %). Die EBIT-Rendite – bezogen auf den Konzernumsatz – nahm von 5,1 % auf 5,2 % zu. Im dritten Quartal erreichte das Konzern-EBIT 3,5 Mio. Euro und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Das Finanzergebnis der ersten neun Monate betrug -1,1 Mio. Euro nach -0,6 Mio. Euro im gleichen Zeitraum 2012. Dabei wirkten sich vor allem Währungseffekte negativ aus.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) betrug 8,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 8,4 Mio. Euro). Davon entfielen 3,1 Mio. Euro auf das dritte Quartal (Vorjahreszeitraum: 3,2 Mio. Euro).

Das Periodenergebnis für die ersten neun Monate 2013 belief sich auf 5,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 5,8 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,22 Euro (neun Monate 2012: 0,22 Euro).

Die operativen Segmentergebnisse (EBIT) der beiden Kernsegmente entwickelten sich im Berichtszeitraum uneinheitlich: Das EBIT in der Umwelttechnologie betrug aufgrund von Kosten aus der Kompetenzerweiterung der Vecoplan zum internationalen Anbieter von Systemlösungen 0,9 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: 0,7 Mio. Euro). In der Industrieautomation belief sich das EBIT auf 10,2 Mio. Euro (Vorjahreswert: 9,7 Mio. Euro).

2.8. Vermögenslage

Der M.A.X. Automation-Konzern wies zum Stichtag am 30. September 2013 eine Bilanzsumme von 203,8 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer

Zunahme um 4,1 Mio. Euro bzw. 2,1 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2012 (199,6 Mio. Euro).

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich in Summe auf 81,0 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 82,7 Mio. Euro). Dabei verringerten sich die sonstigen langfristigen Vermögenswerte von 4,2 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro aufgrund eines Abbaus von nicht mehr benötigten Barhinterlegungen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen auf 122,7 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 116,9 Mio. Euro). Die Vorräte erhöhten sich geschäftsbedingt um 14,6 % auf 42,9 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden dagegen von 53,4 Mio. Euro um 5,1 % auf 50,7 Mio. Euro abgebaut. Die liquiden Mittel erhöhten sich von 22,8 Mio. Euro auf 23,6 Mio. Euro.

2.9. Finanzlage

Das Eigenkapital lag zum 30. September 2013 mit 89,6 Mio. Euro über dem Niveau zum 31. Dezember 2012 (88,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erreichte mit 43,9 % weiterhin einen soliden Wert. (31. Dezember 2012: 44,3 %).

Die langfristigen Verbindlichkeiten nahmen um 13,1 Mio. Euro von 40,6 Mio. Euro auf 27,5 Mio. Euro ab. Die Veränderung ergab sich vor allem aus der Reduzierung langfristiger Darlehen von 22,6 Mio. Euro auf 9,6 Mio. Euro, bedingt durch die Umgliederung des Konsortialkredits der M.A.X. Automation AG über 13,2 Mio. Euro in die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die latenten Steuern stiegen von 12,6 Mio. Euro auf 13,1 Mio. Euro.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 86,7 Mio. Euro nach 70,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen von 43,5 Mio. Euro auf 38,0 Mio. Euro ab. Die kurzfristigen Darlehen erhöhten sich geschäftsbedingt sowie durch die Umgliederung des genannten Konsortialkredits in diesen Posten von 6,9 Mio. Euro auf 28,7 Mio. Euro. Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten stiegen von 7,6 Mio. Euro auf 8,1 Mio. Euro. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten nahmen hauptsächlich durch den Abbau von Umsatzsteuerverbindlichkeiten von 1,7 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro ab.

2.10. Liquiditätsentwicklung

Der M.A.X. Automation-Konzern weist für die ersten neun Monate 2013 einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -0,6 Mio. Euro aus (Vorjahreszeitraum: 9,7 Mio. Euro). Negative Effekte ergaben sich im Wesentlichen aus dem Aufbau der Vorräte sowie dem Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 3,9 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: -5,5 Mio. Euro). Der Konzern investierte in den ersten neun Monaten 2,9 Mio. Euro in Sachanlagen (Vorjahreszeitraum: 5,0 Mio. Euro).

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf 5,4 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: Mittelabfluss 0,2 Mio. Euro). Maßgeblich war dabei die Erhöhung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Gegenläufig wirkten sich die Auszahlung der Dividende sowie die Tilgung langfristiger Finanzkredite aus.

Aus der Summe des Cashflows errechnet sich eine Zunahme des Finanzmittelbestands zum Ende der ersten neun Monate 2013 auf 23,6 Mio. Euro nach 22,8 Mio. Euro zu Beginn des Berichtszeitraums.

2.11. Beziehungen zu nahestehenden Personen

Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang zum vorliegenden Finanzbericht zum dritten Quartal informiert.

2.12. Mitarbeiter

Das auf hohem Niveau verlaufende Geschäft führte im Konzern zu einem Aufbau der Mitarbeiterkapazitäten.

Zum Stichtag 30. September 2013 betrug die Mitarbeiterzahl im Konzern 1.265 Personen, davon 106 Auszubildende, 16 Personen mehr als am gleichen Stichtag 2012 (1.249 Mitarbeiter, davon 104 Auszubildende).

Alle Tochtergesellschaften verfolgen unverändert den Grundsatz, Personalaufstockungen maßvoll und erst nach Ausschöpfung anderer Optionen zur Abdeckung der Mehrnachfrage vorzunehmen.

2.13. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums

M.A.X. Automation vollzieht Erwerb der AIM-Gruppe

Die M.A.X. Automation AG teilte am 5. November 2013 mit, dass sie den Kaufvertrag über den Erwerb der AIM-Gruppe von einer Tochtergesellschaft der Günther Holding GmbH vollzogen hat. Durch die Akquisition hat die M.A.X. Automation sämtliche Geschäftsanteile an der AIM-Gruppe erworben. Im Zusammenhang mit dem Vollzug haben die FORTAS AG sowie weitere Aktionäre ihre Anteile an der M.A.X. Automation AG an eine Gesellschaft der Günther-Gruppe abgegeben, die somit rund 29,9 % der Stückaktien an der Gesellschaft erworben hat. Darüber hinaus hatte der Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG beschlossen, Herrn Fabian Spilker mit Wirkung zum 6. November 2013 zum weiteren Mitglied des Vorstands der M.A.X. Automation zu bestellen. Zudem hatte Herr Dr. Frank Stangenberg-Haverkamp dem Vorstand mitgeteilt, dass er sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrates der M.A.X. Automation mit Ablauf des 5. November 2013 niederlegt. Der Vorstand hat beim zuständigen Registergericht unverzüglich einen Antrag auf Bestellung von Herrn Oliver Jaster als Nachfolger im Aufsichtsrat der Gesellschaft gestellt.

Der bestehende Konsortialkredit der M.A.X. Automation AG wurde im Zusammenhang mit der Kaufpreisfinanzierung der AIM-Gruppe neu strukturiert.

Darüber hinaus traten nach Abschluss des Berichtszeitraums keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns ein.

2.14. Chancen und Risiken

Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2012 nicht wesentlich geändert. Entsprechend ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.

2.15. Ausblick 2013

Der Vorstand ist für die weitere Entwicklung des M.A.X. Automation-Konzern im Gesamtjahr 2013 sowie darüber hinaus optimistisch. Von besonderer Bedeutung ist dabei die vollzogene Akquisition der AIM-Gruppe.

Das Segment Industrieautomation wird durch den Erwerb in technologischer wie strategischer Hinsicht erheblich gestärkt. So ist das Kerngeschäft Automotive künftig in der Lage, Montageanlagen für alle wesentlichen Kernkomponenten für den Fahrzeugbau anzubieten. Dies bedeutet, dass zusätzlich zu den bestehenden auch neue Kundengruppen abgedeckt werden können und somit die Kundenbasis deutlich erweitert wird. Darüber hinaus erweitert das Segment seine Aktivitäten auf den Bereich Medizintechnik, der aufgrund der demografischen Entwicklung langfristig als Wachstumsmarkt gilt. Der Vorstand wird sich nun auf die Integration der AIM-Gruppe in den M.A.X. Automation-Konzern konzentrieren.

Das Segment Umwelttechnik wird nach Einschätzung des Vorstands weiter von den erfolgten Anstrengungen zur Positionierung der Vecoplan-Gruppe als internationaler Anbieter von Systemlösungen profitieren und sich den Erwartungen zufolge im Jahr 2013 besser entwickeln als im Vorjahr.

Die AIM-Gruppe wird zum 01. November 2013 in den Konzernabschluss einbezogen und in den restlichen zwei Monaten des Jahres einen positiven Umsatz- und Ergebnisbeitrag leisten. Gleichwohl bestätigt der Vorstand auch auf Basis des bisherigen Portfolios seine Aussagen und erwartet im Gesamtjahr 2013 auf Konzernebene eine Verbesserung bei Umsatz (2012: 244,3 Mio. Euro) und operativem Ergebnis (EBIT; 2012: 13,4 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr. Dabei bleibt jedoch abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich gesamtwirtschaftliche Risikofaktoren dämpfend auf die Geschäfte des Konzerns auswirken werden.

Finanzkalender

Veröffentlichung Konzernabschluss 2013 März 2014
Finanzbericht zum 1. Quartal 2014 Mai 2014

Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf,

zum 30. September 2013

AKTIVA 30.09.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 4.829 5.310
Geschäfts- oder Firmenwert 29.270 29.277
Sachanlagevermögen 35.752 36.241
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 0
Sonstige Finanzanlagen 567 557
Latente Steuern 7.407 7.180
Sonstige langfristige Vermögenswerte 3.209 4.169
Langfristige Vermögenswerte gesamt 81.034 82.734
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 42.880 37.408
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 50.667 53.372
Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 469 199
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 5.117 3.147
Liquide Mittel 23.585 22.765
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 122.718 116.891
Aktiva gesamt 203.752 199.625
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.794 26.794
Kapitalrücklage 3.055 3.055
Gewinnrücklage 10.716 11.240
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -194 -131
Bilanzgewinn 49.176 47.415
Eigenkapital gesamt 89.547 88.373
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen fremder Gesellschafter 1.802 1.667
Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil 9.620 22.619
Pensionsrückstellungen 740 715
Sonstige Rückstellungen 1.394 1.714
Latente Steuern 13.114 12.626
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 786 1.289
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt 27.456 40.630

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Passiva gesamt 203.752 199.625
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 86.749 70.622
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 702 1.688
Sonstige Rückstellungen 8.358 8.418
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 2.663 2.462
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 8.095 7.594
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen fremder Gesellschafter 153 33
Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 56 29
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 28.707 6.883
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.015 43.515

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzerngesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2013

01.01.-30.09.2013
TEUR
01.01.-30.09.2012
TEUR
01.07.-30.09.13
TEUR
01.07.-30.09.12
TEUR
Umsatzerlöse 175.468 175.252 57.320 62.801
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.122 707 4.284 -1.652
Aktivierte Eigenleistungen 340 1.113 88 123
Gesamtleistung 182.930 177.072 61.692 61.272
Sonstige betriebliche Erträge 3.954 2.609 1.524 264
Materialaufwand -93.482 -92.458 -32.455 -32.075
Personalaufwand -55.262 -51.324 -17.822 -16.899
Abschreibungen -4.232 -3.750 -1.326 -1.347
Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.818 -23.179 -8.080 -7.750
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 9.090 8.970 3.533 3.465
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 0 0 0 0
Übriges Beteiligungsergebnis 0 0 0 0
Zinsergebnis -844 -916 -227 -282
Übriges Finanzergebnis -243 315 -157 -33
Ergebnis vor Ertragsteuern 8.003 8.369 3.149 3.150
Ertragsteuern -2.223 -2.562 -963 -1.026
Periodenergebnis 5.780 5.807 2.186 2.124
Sonstiges Gesamteinkommen
Sonstiges Gesamteinkommen, das niemals in die GuV umgegliedert wird
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Leistungen an Arbeitnehmern 0 0 0 0
Veränderung Abfindungsverpflichtung Minderheitenanteile
Ertragsteuern auf das sonstige Gesamteinkommen
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0
-273
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0
-524 -341 -273 -154
Sonstiges Gesamteinkommen, das in die GuV umgegliedert werden kann
Veränderung aus der Währungsumrechnung -63 0 -110 -113
Steuern auf Sonstiges Gesamteinkommen 0
-63
0
0
0
-110
0
-113
Gesamteinkommen 5.193 5.466 1.803 1.857
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in EUR 0,22 0,22 0,08 0,08

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

zum 30. September 2013

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Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2013

01.01.-30.09.2013
TEUR
01.01.-30.09.2012
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernperiodenergebnis 5.780 5.807
Anpassungen zur Überleitung des Konzernjahresüberschusses
auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte 1.182 932
Abschreibungen auf Sachanlagen 3.050 2.818
Abschreibung auf Finanzanlagen 0 0
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen -156 -174
Ergebniswirksame Veränderung latente Steuern 261 795
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 2 22
Änderungen in Aktiva und Passiva
Erhöhung (-) / Minderung (+) sonstige langfristige Vermögenswerte
85 3
Erhöhung (-) / Minderung (+) Vorräte -5.582 -1.661
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.745 -1.599
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen -270 -1.560
Erhöhung (-) / Minderung (+) aktive RAP und sonstige Vermögenswerte -1.920 51
Erhöhung (+) / Minderung (-) Pensionsrückstellungen 25 -34
Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -587 -4.011
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -5.480 7.621
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 27 111
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern 214 611
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -624 9.732
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -703 -419
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -2.862 -5.034
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -11 -234
Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten 0 0
Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen 389 554
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 0 0
Veränderung sonstige langfristige Vermögenswerte 0 328
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzgl. liquider Mittel -737 -680
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.924 -5.485
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlung von Dividenden -4.019 -4.019
Aufnahme langfristiger Finanzkredite 1.466 1.905
Tilgung langfristiger Finanzkredite -1.616 -810
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 8.975 3.141
Erhöhung (-) / Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel 820 322
Zahlung aus Abfindungsansprüchen Fremder
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
-222
5.404
-719
-180
Zunahme/Abnahme des Finanzmittelfonds 856 4.067
Einfluss von Wechselkursänderungen -36 -23
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs 22.765 16.745
Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahrs 23.585 20.789
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel
23.585 20.789
Zusätzliche Angaben zum Cashflow:
Gezahlte Ertragsteuern -2.920 -1.660
Erstattete Ertragsteuern 221 2.474
Gezahlte Zinsen -973 -946

Erhaltene Zinsen 172 183

Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2013

Zusatzangaben:

01.01.-30.09.2013 01.01.-30.09.2012
Erwerb von Tochtergesellschaften: TEUR TEUR
Firmenwert 0 1.473
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 1.510
Sachanlagevermögen 0 166
Latente Steuern 0 83
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 4
Vorräte 0 116
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 181
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 0 23
Liquide Mittel 0 666
Langfristige Darlehen 0 0
Latente Steuern 0 -374
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 -54
Kurzfristige Darlehen 0 0
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 0 -607
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Steuern 0 -188
Sonstige Rückstellungen 0 -154
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 0 -59
Kaufpreis 0 2.786
ausstehende Kaufpreiszahlung 0 -1.940
Erworbene liquide Mittel 0 -666
Gezahlter Kaufpreis abzgl. erworbener liquider Mittel 0 180

Anpassungen der Vorjahreswerte sind im Konzernanhang erläutert.

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M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

Segmentberichterstattung für den Finanzbericht zum 30. September 2013

Konzernanhang

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 30. September 2013 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Sanding Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt. Dementsprechend wurde dieser Konzernzwischenabschluss in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt.

Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2012, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.

Entsprechend der Behandlung im Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2012 (Punkt 2.8.) wurden die Vorjahreszahlen des Finanzberichts zum 30. September 2012 angepasst. Somit erfolgte für den Zeitraum 01. Januar bis 30. September 2012 die Bewertung der Abfindungsverpflichtungen gegenüber Minderheitsgesellschafter nicht mehr im Finanzergebnis, sondern wurde erfolgsneutral gegen die Gewinnrücklagen abgesetzt. Hierdurch hat sich das Periodenergebnis um TEUR 341 erhöht und die Gewinnrücklagen entsprechend verringert.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde entsprechend um TEUR 341 erhöht. Weiter führten Umgliederungen der Auszahlungen an die Minderheitsgesellschafter zu einer Reduzierung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 719 und damit gleichzeitig zu einer Erhöhung des operativen Cashflows um denselben Betrag.

Für Geschäftsjahre, die am 01. Januar 2013 beginnen ist die überarbeitete Fassung des IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmern" verpflichtend anzuwenden. Kern dieser Änderungen bildet die Abschaffung der sogenannten Korridormethode. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand sind bei dieser Umstellung gegen das Eigenkapital zu buchen. Zum 30. September 2013 ergaben sich hieraus keinerlei Veränderungen.

Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.

2. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2012 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 25 Tochtergesellschaften einbezogen.

Im Segment Umwelttechnik gründete die Vecoplan Holding Corporation, Delaware, USA, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Vecoplan AG, Bad Marienberg, am 30. Juli 2013 die Vertriebstochter Vecoplan Integrated Solutions LLC, Archdale, North Carolina, USA. Die Erstkonsolidierung fand zum 30. September 2013 statt.

Zum 30. September 2013 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:

Anzahl einbezogene Unternehmen 30.09.2013 31.12.2012
Umwelttechnik 12 11
Industrieautomation 14 14
Konzern 26 25

3. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung

Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

4. Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:

Q3 Q3
2013 2012
Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR 5.780 5.807
Anzahl der Aktien 26.794.415 26.794.415
Ergebnis je Aktie 0,22 0,22

In den Jahren 2012 und 2013 fand keine Verwässerung der Aktie nach IAS 33 statt.

Hätten im Vorjahr keine Bilanzierungsänderungen stattgefunden, hätte sich das Ergebnis je Aktie wie folgt entwickelt:

Q3 Q3
2013 2012
Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR 5.780 5.466
Anzahl der Aktien 26.794.415 26.794.415
Ergebnis je Aktie 0,22 0,20

5. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen

Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 405 (Vorjahr TEUR 168). Diese betreffen vor allem Beratungsleistungen (betriebswirtschaftliche Beratung) durch Aufsichtsratsmitglieder. Mit nahe stehenden Unternehmen wurden insgesamt Erlöse in Höhe von TEUR 2.584 (Vorjahr TEUR 4.562) erzielt.

6. Ereignisse nach dem Stichtag 30. September 2013

Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

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