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MAX Automation SE Interim / Quarterly Report 2012

Aug 13, 2012

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Interim / Quarterly Report

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M.A.X. Automation AG Halbjahresfinanzbericht 2012

Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905

Zusammenfassung

  • M.A.X. Automation mit insgesamt positiver Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2012
  • Auftragseingang knapp unter Rekordwert des Vorjahreszeitraums
  • Umsatz nur leicht unter hohem Vorjahrsniveau
  • EBIT und Konzernergebnis weiter verbessert
  • Deutliche Verbesserung des operativen Cashflows um 11,6 Mio. Euro
  • Wachsende Konjunkturrisiken erschweren möglicherweise Erreichen der Ziele für 2012
in Mio. Euro 1. Halbjahr 2012 1. Halbjahr 2011 Veränderung
in %
Auftragseingang 135,0 144,5 -6,6
Auftragsbestand * 120,9 120,4 +0,5
Umsatz 112,5 119,3 -5,8
EBIT 5,5 5,4 +2,4
Periodenergebnis 3,5 3,2 +10,4
Ergebnis je Aktie (Euro) 0,13 0,12 +10,4
Finanzmittelbestand * 15,3 18,9 -19,1
Operativer Cashflow + 2,3 - 9,3 ++
Eigenkapitalquote (Prozent)** 43,9 46,4 -2,5 Punkte
Mitarbeiter * 1.197 1.097 +9,1
davon Auszubildende 76 81

Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)

* Stichtagsvergleich 30. Juni 2012 zu 30. Juni 2011

** Stichtagsvergleich 30. Juni 2012 zu 31. Dezember 2011

++ Veränderung > 100 %

1. Bericht des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die M.A.X. Automation verzeichnete im ersten Halbjahr 2012 eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung. Umsatz und Ergebnis bewegten sich auf hohem Niveau, wobei die Ertragslage sogar noch weiter verbessert werden konnte. Getragen wurde diese Entwicklung erneut durch die anhaltend starke Nachfrage im Kernsegment Industrieautomation. Der Auftragseingang entwickelte sich ebenfalls erfreulich und lag nur knapp unter dem Rekordwert der ersten sechs Monate des Vorjahres, der Auftragsbestand verbuchte ein leichtes Plus. In Zahlen bedeutet dies:

  • Die konzernweiten Auftragseingänge erreichten im ersten Halbjahr 2012 den konsolidierten Wert von 135,0 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 6,6 % gegenüber dem Rekordwert des Vorjahreszeitraums. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass wir damals beim Bestelleingang einen deutlichen Zuwachs von mehr als 60 % erzielt hatten, was eine sehr hohe Ausgangsbasis darstellt.
  • Der Orderbestand belief sich auf 120,9 Mio. Euro und lag damit leicht über dem hohen Wert am gleichen Stichtag des Vorjahres (120,4 Mio. Euro).
  • Die Book to Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Bestelleingang zum Umsatz, lag mit 1,2 klar über der Marke von 1. Die Zeichen bei der M.A.X. Automation stehen also auch weiterhin auf Wachstum.
  • Der Konzernumsatz betrug 112,5 Mio. Euro und lag damit um 5,8 % unter dem hohen Vorjahreswert von 119,3 Mio. Euro.
  • Die Gesamtleistung lag mit 115,8 Mio. Euro nur um 2,7 % unter dem Wert des Vorjahres von 119,0 Mio. Euro
  • Das operative Halbjahresergebnis (EBIT) erreichte 5,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,4 % gegenüber dem Vorjahreswert von 5,4 Mio. Euro.

  • Das Periodenergebnis belief sich auf 3,5 Mio. Euro, das sind 10,4 % mehr als im Vorjahreszeitraum (3,2 Mio. Euro).

  • Der operative Cashflow konnte um 11,6 Mio. Euro auf + 2,3 Mio. Euro nach – 9,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum deutlich verbessert werden
  • Die Konzern-Eigenkapitalquote lag zur Jahresmitte mit 43,9 % erneut auf einem sehr soliden Niveau.

Die M.A.X. Automation hat damit die gute Entwicklung des ersten Quartals 2012 fortgesetzt und einen Geschäftsverlauf auf anhaltend hohem Niveau verzeichnet. Jedoch entwickelten sich unsere beiden Kernsegmente unterschiedlich: Das Segment Industrieautomation profitierte nach wie vor von der weltweit hohen Nachfrage in der Automobilindustrie und steigerte den Umsatz um 15,4 % auf 57,5 Mio. Euro. Das EBIT erhöhte sich um 28,2 % auf 6,3 Mio. Euro.

Immer besser gelingt es unseren Konzerngesellschaften, sich als leistungsfähiger Systemanbieter zu positionieren. So erhielt die IWM Automation im Juni zwei Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 22 Mio. Euro von einem namhaften deutschen Fahrzeughersteller. Eine der Bestellungen stellt einen Folgeauftrag dar, was belegt, dass die Kunden von IWM Automation die Expertise unserer Tochtergesellschaft immer stärker schätzen.

Im Kernsegment Umwelttechnik blieben Umsatz und EBIT in den ersten sechs Monaten noch unter den Vorjahreswerten. Dies lag unter anderem daran, dass sich Großprojekte aufgrund langer Genehmigungsprozesse bei unseren Kunden verzögern und sich damit später als erwartet in konkreten Aufträgen niederschlagen. Wir rechnen jedoch im zweiten Halbjahr mit einer höheren Nachfrage. Im Juli verzeichnete unsere Tochtergesellschaft Vecoplan einen ersten Großauftrag für dieses Jahr.

Grundsätzlich erwarten wir künftig beim Auftragseingang größere Schwankungen innerhalb der Quartale. Denn mit der Weiterentwicklung unserer

Tochtergesellschaften hin zu Systemanbietern ist davon auszugehen, dass wir zunehmend auch größere Aufträge akquirieren werden, die sich entsprechend auf die Ordersituation in den einzelnen Quartalen auswirken können. Darüber hinaus kann es bei Projekten mit Großanlagen immer zu Verzögerungen kommen. Demzufolge gewinnt der Auftragsbestand als weitere Kennzahl zur Unternehmenssteuerung zunehmend an Bedeutung.

Dies zeigt, dass es in unserem Geschäft wichtig ist, langfristig zu denken und zu planen. Dabei ist es entscheidend, dass die M.A.X. Automation in operativer, technologischer und finanzieller Hinsicht gut aufgestellt ist, um größere und komplexere Projekte akquirieren zu können. Wir haben den Anspruch, von den globalen Trends in der Umwelttechnik und der Industrieautomation – also der wachsenden Nachfrage nach Konsumgütern und der steigenden Bedeutung des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung – überdurchschnittlich zu profitieren.

Die Potenziale, die sich in unseren Märkten bieten, wollen wir noch konsequenter nutzen. Deshalb haben wir im ersten Halbjahr das Ziel definiert, die M.A.X. Automation in eine neue Größenordnung zu führen und den Konzernumsatz mittelfristig auf rund 500 Mio. Euro zu steigern. Von wesentlicher Bedeutung wird dabei die Akquisition von Unternehmen sein, die unser Portfolio in den vorhandenen Segmenten sinnvoll weiterentwickeln. Im Vordergrund stehen dabei die Stärkung unserer technologischen Kompetenzen sowie idealerweise Ergänzungen zu unseren Tochtergesellschaften auf der Kunden-, Markt- und Produktseite. Um unsere Wachstumsziele zu erreichen, sind wir bereit, auch größere Schritte mittels Zukäufe zu gehen.

Die insgesamt positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hat gezeigt, dass unser Konzern in einer robusten Verfassung und in der Lage ist, den aktuellen Abschwungtendenzen in der Weltwirtschaft zu trotzen. Allerdings müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die konjunkturellen Unsicherheiten in den vergangenen Wochen nochmals gestiegen sind. Die schuldenbedingte Krise des Euro-Raumes hat sich aufgrund der Bankenkrise in Spanien und der Diskussion um einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion nochmals verschärft, und auch das Wachstum in wichtigen aufstrebenden Volkswirtschaften wie China flaut deutlich ab. Diese

Risikofaktoren greifen mehr und mehr auch auf die deutsche Wirtschaft über, vor allem auf stark exportorientierte Branchen.

Vor diesem Hintergrund ist das Erreichen unseres Ziels, den Konzernumsatz und das Konzernergebnis im Jahr 2012 weiter zu verbessern, sicher nicht leichter geworden. Unabhängig davon, ob wir es erreichen werden oder nicht, zeigen die Zahlen des ersten Halbjahres aber, dass die M.A.X. Automation in einer unverändert guten Verfassung ist, was uns für die langfristige Entwicklung unseres Konzerns zuversichtlich stimmt.

Düsseldorf, im August 2012

Bernd Priske Vorstand

2. Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2012

2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2012 eine gedämpfte Entwicklung. Gründe dafür waren im Wesentlichen die nachlassende Dynamik in aufstrebenden Industrienationen wie China, Indien oder Russland, sowie die Staatsschuldenkrise in Europa. Zudem blieb die Wirtschaft in den USA hinter den Erwartungen zurück.

In Europa dominierte die Staatsschuldenkrise in einigen Euro-Ländern weiterhin das Geschehen. Insbesondere gegen Ende des ersten Halbjahres verschärfte sich die Situation in Griechenland weiter. In Spanien mussten Teile des Bankensystems durch massive Interventionen der EU gestützt werden. Die Situation an den Finanz- und Kapitalmärkten blieb vor diesem Hintergrund angespannt, zumal bei den politischen Entscheidungsträgern die Uneinigkeit darüber zunahm, wie die Herausforderungen bewältigt werden können.

Auch die deutsche Wirtschaft wurde durch die Euro-Krise zunehmend belastet. So fiel der Ifo-Geschäftsklima-Index, der als wichtigster Frühindikator für die Konjunktur gilt, im Juli 2012 im dritten Monat in Folge und dabei stärker als von Volkswirten erwartet. Eine Rezession erwarten Experten für Deutschland übereinstimmend nicht, doch stellte das Ifo-Institut einen "greifbaren Abschwung" fest. Die Bundesregierung hielt trotzdem an ihrer Prognose von 0,7 % für den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2012 fest, da sich die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich als sehr robust erwiesen und noch im ersten Quartal einen Zuwachs von 0,5 % verzeichnet habe.

Quellen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Pressemitteilung vom 9. Juli 2012 Frankfurter Allgemeine Zeitung, "Euro-Krise überschattet deutsche Konjunktur", 26. Juli 2012

2.2. Branchenumfeld

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete für seine angeschlossenen Unternehmen von einem rückläufigen Auftragseingang in den Monaten April bis Juni 2012. Die Werte lagen insgesamt um 6 % unter dem Niveau des gleichen Vorjahreszeitraums. Dabei wurde bei den Inlandsaufträgen ein Rückgang von 7 % und bei den Auslandsaufträgen ein Minus von 5 % festgestellt.

Jedoch berichtete der VDMA für den Juni von einer weiteren Verbesserung gegenüber den Vormonaten. So lag der Auftragseingang in jenem Monat nur noch um 1 % unter dem Vorjahresniveau, während der Mai noch um 6 % und der April um 11 % unter dem Bestelleingang in den jeweiligen Vergleichsmonaten 2011 gelegen hatte. Dabei habe die Nachfrage aus Nicht-Euroländern den Tiefpunkt bereits hinter sich gelassen und zeige wieder eine steigende Tendenz. Die Nachfrage aus dem Inland sei dagegen in geringem Maße weiter zurück gegangen. Eine Überraschung habe es beim Geschäft mit den Euroländern gegeben: Dort sei die Nachfrage im Juni unter anderem aufgrund einiger Großaufträge im Juni um 18 % gewachsen.

Für das erste Halbjahr 2012 meldete der VDMA insgesamt ein Nachfrageminus von 7 %. Der Verband bestätigte Ende Juli seine Prognose für das Gesamtjahr 2012 und geht demnach für die Branche weiterhin von einem Nullwachstum aus.

Quellen: VDMA, Angaben in "Euro am Sonntag" 29. Juli 2012 VDMA, Pressemitteilung vom 1. August 2012

2.3. Besondere Vorkommnisse im Berichtszeitraum

M.A.X. Automation stärkt Leistungsportfolio in der Umwelttechnik

Am 24. April 2012 gab M.A.X. Automation bekannt, dass die Tochtergesellschaft Vecoplan 100 Prozent der Anteile an der WasteTec GmbH mit Sitz im hessischen Wetzlar erworben hat. WasteTec ist ein seit vielen Jahren international tätiger und spezialisierter Anbieter mit einer umfassenden Ex-

pertise im Bereich der biomechanischen Abfallbehandlung und Brennstoffaufbereitung. Die M.A.X. Automation stärkt mit der Akquisition das Kernsegment Umwelttechnik und erweitert das Leistungsangebot der Vecoplan als Systemlieferant für Komplettanlagen zur Abfallaufbereitung und -verwertung. Das in die Vecoplan-Gruppe integrierte Unternehmen wird künftig den Geschäftsbereich Haus- und Gewerbeabfälle verantworten. Darüber hinaus strebt Vecoplan mit der Akquisition eine Erweiterung des Kundenkreises und eine Verstärkung seiner internationalen Marktstellung an.

IWM Automation erhält größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte

Am 11. Juni 2012 informierte die M.A.X. Automation, dass die Tochtergesellschaft IWM Automation im Kernsegment Industrieautomation zwei Großaufträge erhalten hat, darunter den größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte. Insgesamt beträgt das Volumen der beiden Bestellungen rund 22 Mio. Euro. Das Unternehmen wird für einen namhaften deutschen Fahrzeughersteller eine technisch komplexe Montageanlage für Getriebekomponenten an dessen Hauptsitz errichten und baut seine umfassende Kompetenz im Bereich der Getriebemontage weiter aus. IWM Automation erweitert als Folge der Aufträge die Kapazitäten am Stammsitz in Porta Westfalica.

Ordentliche Hauptversammlung beschließt Dividende für 2011

Die Ordentliche Hauptversammlung der M.A.X. Automation AG am 28. Juni 2012 in Düsseldorf stimmte mit großer Mehrheit dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von 15 Eurocent je Aktie (Stückaktie) nach 10 Eurocent im Vorjahr auszuzahlen. Die Dividendensumme betrug damit 4,0 Mio. Euro. Zudem bestätigten die Aktionäre die Aufsichtsratsmitglieder Hans W. Bönninghausen, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats ist, Gerhard Lerch und Dr. Frank Stangenberg-Haverkamp in ihren Ämtern. Vorstand Bernd Priske bekräftigte vor den Aktionären das Ziel, den Konzernumsatz mittelfristig auf rund 500 Mio. Euro zu steigern. Wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie soll die Akquisition von größeren, profitablen Unternehmen mit einem Umsatz von 50 Mio. Euro und mehr sein. Zudem sollen die Tochterunternehmen kontinuierlich zu Anbietern komplexer Automationssysteme weiterentwickelt werden.

Über diese Vorgänge hinaus traten im Berichtszeitraum keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns ein.

2.4. Rechnungslegung

Der Abschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 30. Juni 2012 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

2.5. Auftragslage

Auftragseingang Konzern

in Mio. Euro 1. Halbjahr 2012 1. Halbjahr 2011 Veränderung in
%
Segment Umwelttechnik 56,7 81,8 -30,7
Segment Industrie 78,3 62,7 +24,9
Automation
Konzern (konsolidiert) 135,0 144,5 -6,6

Die Auftragslage des Konzerns bewegte sich auch nach den ersten sechs Monaten 2012 auf hohem Niveau, nahm im Vergleich zu dem Rekordwert des Vergleichszeitraums des Vorjahres jedoch leicht ab. Der konsolidierte Auftragseingang des M.A.X. Automation-Konzerns ging im ersten Halbjahr 2012 um 6,6 % auf 135,0 Mio. Euro zurück nach 144,5 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Der Ordereingang in den Kernsegmenten entwickelte sich weiterhin unterschiedlich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es mit der Weiterentwicklung der Tochtergesellschaften hin zu Systemanbietern und der damit verbundenen Akquisition von größeren Projekten zunehmend zu Schwankungen beim Auftragseingang kommen kann.

In der Industrieautomation erhöhte sich der Auftragseingang deutlich um 24,9 % auf 78,3 Mio. Euro und lag damit um 15,6 Mio. Euro über dem Wert zum Ende des ersten Halbjahres 2011 (62,7 Mio. Euro). Die Tochterunter-

nehmen der M.A.X. Automation profitierten dabei erneut von der guten Entwicklung der weltweiten Automobilindustrie, die die wichtigste Kundengruppe des Segments ist. In der Umwelttechnik gingen die Bestellungen dagegen aufgrund von kundenbedingten Projektverzögerungen im Geschäft mit Großanlagen auf 56,7 Mio. Euro zurück und lagen 25,1 Mio. Euro bzw. 30,7 % unter dem Wert zum Ende der ersten sechs Monate 2011 (81,8 Mio. Euro).

Der konsolidierte Auftragsbestand belief sich per 30. Juni 2012 auf 120,9 Mio. Euro. Damit bewegte er sich leicht über dem Niveau am gleichen Stichtag des Vorjahres (120,4 Mio. Euro; +0,5 %).

2.6. Umsatzentwicklung

Umsatz Konzern

in Mio. Euro 1. Halbjahr 2012 1. Halbjahr 2011 Veränderung
in %
Segment Umwelttechnik 55,1 70,2 -21,5
Segment Industrie
Automation 57,5 49,8 +15,4
Konzern 112,5 119,3 -5,8

Der Konzernumsatz ging im ersten Halbjahr 2012 leicht zurück, bewegte sich aber weiterhin auf hohem Niveau. Dieser lag mit 112,5 Mio. Euro um 6,8 Mio. Euro bzw. 5,8 % unter dem Wert des Vergleichszeitraums des Vorjahres (119,3 Mio. Euro).

In der Industrieautomation lag der Umsatz nach sechs Monaten mit 57,5 Mio. Euro erneut deutlich mit 15,4 % über dem Niveau des ersten Halbjahres 2011 (49,8 Mio. Euro). Die Umwelttechnik verzeichnete in den ersten sechs Monaten einen Erlösrückgang von 21,5 % auf 55,1 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2011: 70,2 Mio. Euro).

2.7. Ertragslage des Konzerns

Ergebniskennzahlen

in Mio. Euro 1. Halbjahr 2012 1. Halbjahr 2011
EBIT Segment Umwelttechnik 0,2 1,3
EBIT Segment Industrieautomation 6,3 4,9
Konzern-EBIT 5,5 5,4
Konzernperiodenergebnis 3,5 3,2

Die Gesamtleistung des M.A.X. Automation-Konzerns verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2012 um 3,2 Mio. Euro bzw. 2,7 % auf 115,8 Mio. Euro nach 119,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 2,3 Mio. Euro um 1,0 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (erstes Halbjahr 2011: 1,3 Mio. Euro).

Der Materialaufwand verringerte sich um 6,9 Mio. Euro bzw. 10,2 % auf 60,4 Mio. Euro nach 67,3 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2011. Damit ging er deutlich stärker zurück als die Gesamtleistung.

Der Personalaufwand nahm um 4,3 Mio. Euro bzw. 14,2 % auf 34,4 Mio. Euro zu (erstes Halbjahr 2011: 30,1 Mio. Euro). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der strategischen Weiterentwicklung der Tochtergesellschaften hin zu Systemanbietern und dem damit verbundenen Aufbau der Mitarbeiterzahl.

Die Abschreibungen lagen mit 2,4 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert (erstes Halbjahr 2011: 2,1 Mio. Euro; +12,4 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen wie im Vorjahr 15,4 Mio. Euro.

Der M.A.X. Automation-Konzern weist für das erste Halbjahr 2012 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 5,5 Mio. Euro aus nach 5,4 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal

erreichte das Konzern-EBIT 3,0 Mio. Euro nach 3,2 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2011 (-5,8 %).

Das Finanzergebnis der ersten sechs Monate betrug -0,5 Mio. Euro nach -0,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) erreichte 5,0 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2011: 4,5 Mio. Euro; +10,6 %).

Das Periodenergebnis für die ersten sechs Monate 2012 belief sich auf 3,5 Mio. Euro nach 3,2 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum (+10,4 %). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,13 Euro (erstes Halbjahr 2011: 0,12 Euro).

Die operativen Segmentergebnisse (EBIT) der beiden Kernsegmente entwickelten sich uneinheitlich: Das Halbjahres-EBIT in der Industrieautomation fiel auf Basis der hohen Wachstumsraten bei Auftragseingang und Umsatz weiterhin sehr erfreulich aus und erreichte 6,3 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2011: 4,9 Mio. Euro; + 28,2 %).

In der Umwelttechnik lag das EBIT mit 0,2 Mio. Euro unter Vorjahresniveau (1,3 Mio. Euro). Grund waren vor allem Projektverzögerungen bei Kunden der Tochtergesellschaft Vecoplan. Auf der Kostenseite der Vecoplan wirkten sich jedoch die getätigten Vorlaufinvestitionen für die Weiterentwicklung zum Systemanbieter entsprechend aus.

2.8. Vermögenslage

Der M.A.X. Automation-Konzern wies zum Stichtag am 30. Juni 2012 eine Bilanzsumme von 195,2 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer Zunahme um 9,7 Mio. Euro bzw. 5,2 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2011 (185,5 Mio. Euro).

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich in Summe auf 81,6 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 76,3 Mio. Euro; +6,9 %). Der Geschäfts- oder Firmenwert erhöhte sich aufgrund der Akquisition der WasteTec GmbH von 27,8 Mio. Euro auf 29,2 Mio. Euro. Das Sachanlagevermögen betrug 36,8 Mio. Euro nach 34,4 Mio. Euro.

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen auf 113,6 Mio. (31. Dezember 2011: 109,2 Mio. Euro; +4,1 %). Der Anstieg ist wesentlich durch das Wachstum der Vorräte um 6,0 % auf 39,6 Mio. Euro sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 4,7 % auf 51,5 Mio. Euro bedingt. Die liquiden Mittel nahmen um 8,6 % auf 15,3 Mio. Euro ab.

2.9. Finanzlage

Das Eigenkapital lag zum 30. Juni 2012 mit 85,7 Mio. Euro in etwa auf dem Niveau zum 31. Dezember 2011 (86,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erreichte mit 43,9 % erneut einen sehr soliden Wert (31. Dezember 2011: 46,4 %).

Die langfristigen Verbindlichkeiten nahmen um 14,7 Mio. Euro von 23,4 Mio. Euro auf 38,1 Mio. Euro zu. Die Veränderung ergab sich im Wesentlichen durch den Anstieg langfristiger Darlehen von 8,7 Mio. Euro auf 21,6 Mio. Euro, bedingt durch die Umgliederung des Konsortialkredits der M.A.X. Automation AG über 13,2 Mio. Euro aus den kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgrund der Prolongation des Kredits um zwei Jahre. Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten stiegen von nahezu Null auf 1,8 Mio. Euro und beinhalten Kaufpreisanteile an der WasteTec GmbH, die zu einem späteren Zeitpunkt fällig werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gingen um 4,7 Mio. Euro bzw. 6,2 % von 76,1 Mio. Euro auf 71,4 Mio. Euro zurück. Dabei verringerte sich der Posten "kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen" aufgrund der genannten Umgliederung des Konsortialkredits von 22,8 Mio. Euro auf 15,4 Mio. Euro (-32,4 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen vor allem durch erhaltene Anzahlungen auf Aufträge von 32,3 Mio. Euro auf 38,6 Mio. Euro (+19,5 %). Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten sanken von 8,1 Mio. Euro auf 5,7 Mio. Euro (-30,2 %).

2.10. Liquiditätsentwicklung

Der Konzern weist für das erste Halbjahr 2012 einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2,3 Mio. Euro aus (Vorjahreszeitraum: - 9,3 Mio. Euro). Dabei wirkte sich neben dem positiven Halbjahresergebnis vor allem der Aufbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus.

Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von 4,7 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2011: - 4,7 Mio. Euro). Der Konzern investierte im ersten Halbjahr 4,3 Mio. Euro in Sachanlagen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf 0,8 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2011: 5,8 Mio. Euro). Dabei entfielen 4,0 Mio. Euro auf die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2011.

Aus der Summe des Cashflows errechnet sich ein Rückgang des Finanzmittelbestands zum Ende des ersten Halbjahres 2012 auf 15,3 Mio. Euro nach 16,7 Mio. Euro zu Beginn des Berichtszeitraums.

2.11. Beziehungen zu nahestehenden Personen

Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang zum vorliegenden Halbjahresfinanzbericht informiert.

2.12. Mitarbeiter

Das auf hohem Niveau verlaufende Geschäft und die erstmalige Einbeziehung der akquirierten Waste Tec GmbH führten im Konzern zu einem Aufbau der Mitarbeiterkapazitäten.

Der M.A.X. Automation-Konzern beschäftigte im ersten Halbjahr 2012 durchschnittlich 1.173 Mitarbeiter, davon 80 Auszubildende. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren durchschnittlich 1.061 Beschäftigte im Konzern tätig gewesen (davon 83 Auszubildende). Im Periodenvergleich errechnet sich damit ein Anstieg um 112 Personen.

Zum Stichtag 30. Juni 2012 betrug die Mitarbeiterzahl im Konzern 1.197 Personen (davon 76 Auszubildende), 100 Personen mehr als am gleichen Stichtag 2011 (1.097 Mitarbeiter, davon 81 Auszubildende).

2.13. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums

Nach Abschluss des Berichtszeitraums traten keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns ein.

2.14. Chancen und Risiken

Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2011 nicht wesentlich geändert. Entsprechend ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.

2.15. Ausblick 2012

Der Vorstand wertet die positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2012 als Beleg dafür, dass der Konzern in einer robusten Verfassung und damit in der Lage ist, den aktuellen Abschwungtendenzen in der Weltwirtschaft zu trotzen. Jedoch ist festzustellen, dass die konjunkturellen Unsicherheiten aufgrund der sich verschärfenden Staatsschuldenkrise in Europa und des abflauenden Wirtschaftswachstums in den aufstrebenden Volkswirtschaften nochmals gestiegen sind und zunehmend auf die deutsche Wirtschaft übergreifen. Diese Entwicklung mahnt zu immer größerer Vorsicht.

Ungeachtet dessen sieht der Vorstand im zweiten Halbjahr 2012 im Umweltsegment Chancen für eine Belebung der Nachfrage. Dabei sollte sich insbesondere die Weiterentwicklung der Tochtergesellschaft Vecoplan zum Systemanbieter positiv auswirken. Unsicherheiten können allerdings unverändert durch Verzögerungen bei avisierten Großprojekten bestehen.

Darüber hinaus verfolgt der Vorstand das Ziel, die Beteiligungsportfolios in beiden Kernsegmenten durch Akquisitionen zu erweitern. Vor allem über Zukäufe soll der Konzernumsatz mittelfristig in die Größenordnung von 500 Mio. Euro wachsen. Wichtige Voraussetzung für Zukäufe ist, dass sie das Produktspektrum in den vorhandenen Segmenten gezielt erweitern und die internationale Präsenz des Konzerns stärken. Im Fokus stehen insbesondere profitable Unternehmen mit einem Umsatzvolumen ab 50 Mio. Euro.

Angesichts der gestiegenen konjunkturellen Unsicherheiten ist das Erreichen des Ziels, den Konzernumsatz (2011: 260,0 Mio. Euro) und das Konzernergebnis (EBIT) (2011: 16,1 Mio. Euro) im Jahr 2012 weiter zu verbessern, nicht leichter geworden. Unabhängig davon, ob dieses Ziel erreicht wird oder nicht, ist der Vorstand aufgrund der unverändert guten Verfassung des Konzerns zuversichtlich für die langfristige Entwicklung der M.A.X. Automation.

Finanzkalender

Bericht zum 3. Quartal 2012 November 2012

3. Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2012

Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf,zum 30. Juni 2012

AKTIVA 30.06.2012
TEUR
31.12.2011
TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 5.300 4.256
Geschäfts- oder Firmenwert 29.229 27.810
Sachanlagevermögen 36.759 34.438
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 0
Sonstige Finanzanlagen 578 361
Latente Steuern 6.639 6.668
Sonstige langfristige Vermögenswerte 3.075 2.794
Langfristige Vermögenswerte gesamt 81.580 76.327
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 39.603 37.373
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 51.540 49.216
Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 803 811
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 6.391 5.066
Liquide Mittel 15.300 16.745
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 113.637 109.211
Aktiva gesamt 195.217 185.538
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.794 26.794
Kapitalrücklage 3.055 3.055
Gewinnrücklage 14.494 14.253
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 94 -48
Bilanzgewinn 41.251 42.015
Eigenkapital gesamt 85.688 86.069
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen fremder Gesellschafter 1.573 1.344
Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil 21.641 8.701
Pensionsrückstellungen 623 646
Sonstige Rückstellungen 1.531 2.182
Latente Steuern 10.968 10.444
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt
1.784
38.120
48
23.365
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.604 32.310
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 15.417 22.795
Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 20 28
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 5.657 8.101
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 1.956 1.534
Sonstige Rückstellungen 8.595 10.392
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.160 944
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 71.409 76.104
Passiva gesamt 195.217 185.538

Konzerngesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2012

01.01.-30.06.2012
TEUR
01.01.-30.06.2011
TEUR
01.04.-30.06.12
TEUR
01.04.-30.06.11
TEUR
Umsatzerlöse 112.451 119.322 59.940 69.474
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.359 -815 814 -1.910
Aktivierte Eigenleistungen 989 528 830 345
Gesamtleistung 115.799 119.035 61.584 67.909
Sonstige betriebliche Erträge 2.344 1.284 1.792 506
Materialaufwand -60.383 -67.260 -33.611 -40.594
Personalaufwand -34.425 -30.148 -17.331 -15.501
Abschreibungen -2.403 -2.137 -1.251 -1.156
Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.425 -15.395 -8.177 -7.973
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 5.507 5.379 3.006 3.191
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 0 0 0 0
Übriges Beteiligungsergebnis 0 -36 0 10
Zinsergebnis -578 -679 -307 -428
Übriges Finanzergebnis 290 164 -30 206
Fremden Gesellschaftern zuzuweisende Gewinne -187 -279 -89 -167
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.032 4.549 2.580 2.812
Ertragsteuern -1.536 -1.381 -711 -954
Periodenergebnis 3.496 3.168 1.869 1.858
Sonstiges Gesamteinkommen
Veränderung aus der Währungsumrechnung 142 -170 272 -38
Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern 142 -170 272 -38
Gesamteinkommen 3.638 2.998 2.141 1.820
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in EUR 0,13 0,12 0,07 0,07
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zum 30. Juni 2012

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf

Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2012

01.01.-30.06.2012 01.01.-30.06.2011
TEUR TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernperiodenergebnis 3.496 3.168
Anpassungen zur Überleitung des Konzernjahresüberschusses
auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte 559 402
Abschreibungen auf Sachanlagen 1.844 1.735
Abschreibung auf Finanzanlagen 0 0
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen -8 -31
Veränderung latente Steuern
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-)
262
232
932
310
Änderungen in Aktiva und Passiva
Erhöhung (-) / Minderung (+) sonstige langfristige Vermögenswerte 4 0
Erhöhung (-) / Minderung (+) Vorräte -2.172 -7.084
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -2.120 -13.758
Erhöhung (-) / Minderung (+) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 8 0
Erhöhung (-) / Minderung (+) aktive RAP und sonstige Vermögenswerte -1.279 -3.381
Erhöhung (+) / Minderung (-) Pensionsrückstellungen -23 55
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.263 5.887
Erhöhung (+) / Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -4.970 2.938
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen -8 0
Erhöhung (+) / Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern 234 -485
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.322 -9.312
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -328 -527
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -4.326 -2.214
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -217 -123
Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten 0 0
Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen 275 169
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 0 0
Veränderung sonstige langfristige Vermögenswerte 445 0
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzgl. liquider Mittel -500 -1.999
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.651 -4.694
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlung von Dividenden -4.019 -2.679
Aufnahme langfristiger Finanzkredite 1.002 400
Tilgung langfristiger Finanzkredite -732 -783
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 5.292 8.301
Erhöhung (-) / Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel -726 602
Zahlung aus Abfindungsansprüchen Fremder 0 0
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 817 5.841
Zunahme/Abnahme des Finanzmittelfonds -1.512 -8.165
Einfluss von Wechselkursänderungen 67 -172
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 16.745 27.291
Finanzmittelfonds zum Ende der Periode 15.300 18.954
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 15.300 18.954
Zusätzliche Angaben zum Cashflow:
Gezahlte Ertragsteuern -1.304 -2.077
Erstattete Ertragsteuern 1.610 559
Gezahlte Zinsen -942 -723
Erhaltene Zinsen 213 58

Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2012

Zusatzangaben:

01.01.-30.06.2012 01.01.-30.06.2011
TEUR TEUR
Erwerb von Tochtergesellschaften:
Firmenwert 1.423 162
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.271 2199
Sachanlagevermögen 106 299
Latente Steuern 83 0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 4 81
Vorräte 33 2.309
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 181 334
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 23 100
Liquide Mittel 666 1
Langfristige Darlehen 0 -400
Latente Steuern -374 -608
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -54 -924
Kurzfristige Darlehen 0 -715
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten -557 -177
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Steuern -188 -55
Sonstige Rückstellungen -154 -76
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten -59 -30
Kaufpreis 2.404 2.500
ausstehende Kaufpreiszahlung -1.738 -500
Erworbene liquide Mittel -666 -1
Gezahlter Kaufpreis abzgl. erworbener liquider Mittel 0 1.999
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M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

Segmentberichterstattung für den Finanzbericht zum 30. Juni 2012

Konzernanhang

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 30. Juni 2012 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt. Dementsprechend wurde dieser Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2012 in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt.

Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2011, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.

Entsprechend der Behandlung im Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2011 (Punkt 2.8.) wurden die Vorjahreszahlen des Finanzberichts zum 30. Juni 2012 angepasst. Somit wurden für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2011 Rabatte in Höhe von TEUR 1.820 als Minderung der Umsatzerlöse ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in gleicher Höhe angepasst.

Die Veränderung der sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten wird nunmehr im Operativen Cashflow ausgewiesen. Für das Vorjahr erfolgte eine Umgliederung von dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und minderte somit den Operativen Cashflow um TEUR 1.213.

Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.

2. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2011 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 22 Tochtergesellschaften einbezogen.

Im Segment Umwelttechnik wurde die Vecoplan Iberica S.L., Mungia-Bizkaia, Spanien, eine Vertriebstochter der Vecoplan AG, zum 31. Januar 2012 erstkonsolidiert. Zum 01. Mai 2012 wurde die Waste Tec GmbH, Wetzlar, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Vecoplan AG, in den Konsolidierungskreis mit aufgenommen.

Im Segment Industrieautomation wurde zum 29. Februar 2012 die BARTEC Dispensing Technology Co., Ltd., Suzhou, China, eine Tochtergesellschaft der BARTEC Dispensing Technology GmbH, erstkonsolidiert.

Die Erstkonsolidierung der Vecoplan Iberica S.L. und der BARTEC Dispensing Technology Co., Ltd. hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage des M.A.X. Automation-Konzerns.

Zum 30. Juni 2012 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:

Anzahl einbezogene Unternehmen 30.06.2012 31.12.2011
Umwelttechnik 11 9
Industrieautomation 14 13
Konzern 25 22

2.1 Waste Tec GmbH, Wetzlar

Die Vecoplan AG, Bad Marienberg hat am 24. April 2012 100% der Anteile an der Waste Tec GmbH, Wetzlar erworben.

Die Waste Tec GmbH ist ein seit vielen Jahren international tätiger und spezialisierter Anbieter mit einer umfassenden Expertise im Bereich der biomechanischen Abfallbehandlung und Brennstoffaufbereitung, insbesondere der biologischen Abfalltrocknung, der Abfallkompostierung und Abfallvergärung sowie der Abluftreinigung. Ihr Angebot reicht von Beratungs- und Ingenieurleistungen bis hin zur Projektierung und Lieferung komplexer Gesamtanlagen. Durch die Akquisition erweitert die Vecoplan AG

konsequent das Leistungsangebot als Systemlieferant für Komplettanlagen zur Abfallaufbereitung und Abfallverwertung.

Der maximale Kaufpreis beträgt TEUR 2.500 und beinhaltet eine Earn-Out-Regelung, welche von dem Ergebnis vor Steuern (EBT) der Wirtschaftsjahre 2012-2014 sowie der Tätigkeit der Altgesellschafter abhängig ist. Ein Teil des fixen Kaufpreises wurde bereits im April 2012 gezahlt. Weitere Zahlungen erfolgen Anfang 2013 und Anfang 2014. Der variable Kaufpreis, welcher aufgrund der vorgelegten Planzahlen bereits vollständig im Rahmen der Kaufpreisallokation erfasst wurde, ist Anfang 2015 zur Zahlung fällig.

Das neubewertete Eigenkapital der Waste Tec GmbH beträgt TEUR 982. Es wurden stille Reserven im Wesentlichen für Technologie, Marke, Auftragsbestand und Kundenstamm in Höhe von insgesamt TEUR 1.350 im Rahmen der Kaufpreisallokation identifiziert. Die Nutzungsdauer der Vermögenswerte beträgt zwischen 2 und 10 Jahren. Nach Abzug der hierauf entfallenden passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 374 verbleibt ein Firmenwert von TEUR 1.423.

Die Anteile an der Waste Tec GmbH wurden im Rahmen der Anteilsfinanzierung verpfändet.

Folgende Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind dem M.A.X. Automation-Konzern zum 01. Mai 2012 im Rahmen der Erstkonsolidierung aus dem Erwerb der Waste Tec GmbH zugegangen:

TEUR
Langfristige Vermögenswerte 2.887
Immaterielle Vermögenswerte 1.271
Firmenwert 1.423
Sachanlagevermögen 106
Aktive latente Steuern 83
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 4
Kurzfristige Vermögenswerte 904
Vorräte 33
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 181
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 24
Liquide Mittel 666
Langfristiges Fremdkapital 374
Passive latente Steuern 374
Kurzfristiges Fremdkapital 1.013
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55
Verbindlichkeiten gegenüber Altgesellschafter 356
Sonstiges kurzfristiges finanzielles Fremdkapital 201
Steuerverbindlichkeiten 137
Steuerrückstellungen 51
Sonstige Rückstellungen 154
Sonstiges kurzfristiges Fremdkapital 59

Wäre die Waste Tec bereits zu Beginn des Wirtschaftsjahres dem M.A.X. Automation-Konzern zugehörig gewesen, hätte sich das Ergebnis von Januar bis Juni 2012 wie folgt entwickelt:

TEUR
Pro-forma Umsatzerlöse 112.814
Pro-forma Periodenergebnis 3.248

Im Konzernergebnis des M.A.X. Automation-Konzerns sind im ersten Halbjahr 2012 folgende Beiträge der Waste Tec enthalten:

TEUR
Umsatzerlöse 220
Periodenergebnis 20

3. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung

Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

4. Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:

Q2 Q2
2012 2011
Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR 3.496 3.168
Anzahl der Aktien 26.794.415 26.794.415

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie und beträgt zum 2. Quartal 2012 EUR 0,13 (2. Quartal 2011: EUR 0,12).

5. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen

Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 119 (Vorjahr TEUR 73).

6. Ereignisse nach dem Stichtag 30. Juni 2012

Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

M.A.X. Automation AG Presse: Breite Straße 29-31 Frank Elsner

Tel.: +49 – 211 – 90 99 1-0 Tel.: +49 – 5404 – 91 92 0 Fax: +49 – 211 – 90 99 1-11 Fax: +49 – 5404 – 91 92 29 Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de

40213 Düsseldorf Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Düsseldorf, im August 2012

Bernd Priske

Bescheinigung nach pr!ferischer Durchsicht

An die M.A.X. Automation AG, D!sseldorf

Wir haben den verk!rzten Konzernzwischenabschluss n bestehend aus verk!rzter Bilanz, verk!rzter Gesamteinkommensrechnung, verk!rzter Kapitalflussrechnung, verk!rzter Eigenkapitalver"nderungsrechnung sowie ausgew"hlten erl"uternden Anhangangaben n und den Konzernzwischenlagebericht der M.A.X. Automation AG f!r den Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis zum 30. Juni 2012, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer pr!ferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verk!rzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS f!r Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den f!r Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verk!rzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer pr!ferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die pr!ferische Durchsicht des verk!rzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftspr!fer (IDW) festgestellten deutschen Grunds"tze f!r die pr!ferische Durchsicht von Abschl!ssen vorgenommen. Danach ist die pr!ferische Durchsicht so zu planen und durchzuf!hren, dass wir bei kritischer W!rdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschlieûen k#nnen, dass der verk!rzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in \$bereinstimmung mit den IFRS f!r Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in \$bereinstimmung mit den f!r Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine pr!ferische Durchsicht beschr"nkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlusspr!fung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgem"û keine Abschlusspr!fung vorgenommen haben, k#nnen wir einen Best"tigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer pr!ferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verk!rzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in \$bereinstimmung mit den IFRS f!r Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in \$bereinstimmung mit den f!r Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Hannover, 9. August 2012

Ebner Stolz M#nning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftspr!fungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Christian Fr#hlich Wilfried Steinke Wirtschaftspr!fer Wirtschaftspr!fer