AI assistant
MAX Automation SE — Interim / Quarterly Report 2011
May 12, 2011
278_10-q_2011-05-12_ff3cede4-9c44-4f8d-8f82-20e83a1ed5f9.pdf
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
M.A.X. Automation AG Finanzbericht zum ersten Quartal 2011
Wertpapier-Kennnummer: 658090 ISIN: DE0006580905
- Auftragseingang steigt im ersten Quartal um rund 60 % und erreicht Rekordniveau
- Umsatz plus 30 %, EBIT steigt auf 2,2 Mio. Euro
- Industrieautomation durch strategische Akquisitionen gestärkt
| in Mio. Euro | Jan.- März 2011 | Jan.- März 2010 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Auftragseingang konsolidiert | 68,2 | 42,7 | +59,7 |
| Auftragsbestand konsolidiert * | 109,3 | 76,3 | +43,3 |
| Umsatz | 50,2 | 38,7 | +29,5 |
| EBIT | 2,2 | 0,6 | ++ |
| Periodenergebnis | 1,3 | 0,2 | ++ |
| Ergebnis pro Aktie (Euro) | 0,05 | 0,01 | ++ |
| Finanzmittelbestand ** | 20,6 | 27,3 | -24,6 |
| Eigenkapitalquote (Prozent)** | 45,8 | 47,5 | -1,7 Punkte |
| Mitarbeiter * | 1.003 | 849 | +18,1 |
Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)
* Stichtagsvergleich 31. März 2011 zu 31. März 2010
** Stichtagsvergleich 31. März 2011 zu 31. Dezember 2010
++ Veränderung > 100 %
1. Bericht des Vorstands
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
die M.A.X. Automation ist sehr dynamisch ins neue Jahr gestartet. Die kräftige Belebung der Nachfrage, die wir vor allem im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres verzeichnet hatten, hat sich in den ersten drei Monaten 2011 noch einmal verstärkt. Unsere ohnehin optimistischen Erwartungen wurden noch einmal übertroffen. In Zahlen bedeutet dies:
- Konzernweit machte der Auftragseingang im Startquartal gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres einen Sprung um rund 60 % und erreichte 68,2 Mio. Euro. Das ist der höchste Wert für ein Startquartal in der Firmengeschichte.
- Mit 109 Mio. Euro übertraf der Orderbestand per Ende März das bereits hohe Niveau zum Jahresende 2010 von 93 Mio. Euro deutlich.
- Die Book to Bill-Ratio, also das Verhältnis von Bestelleingang zum Umsatz, lag im ersten Quartal mit 1,36 nochmals signifikant über dem 2010er Wert von 1,11. Dies zeigt, dass die Zeichen bei der M.A.X. Automation auch weiterhin auf Wachstum stehen.
- Der Konzernumsatz erhöhte sich um 29,5 % auf 50,2 Mio. Euro. Das Wachstum wurde dabei von beiden Kernsegmenten Umwelttechnik und Indutrieautomation getragen.
- Das operative Quartalsergebnis (EBIT) erreichte 2,2 Mio. Euro und lag damit erheblich über dem Vorjahreswert von 0,6 Mio. Euro.
Die Gründe für den guten Geschäftsverlauf liegen in der Kombination aus einer strategisch richtigen und zukunftsträchtigen Aufstellung unseres Konzerns und positiven konjunkturellen Rahmenbedingungen. Natürlich bietet der Aufschwung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, eingebettet in die allgemein positive Entwicklung der Weltwirtschaft, eine gute Grundlage für Wachstum. Dazu passt, dass der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Anfang April seine Prognose für das Produktionswachstum der Branche im Jahr 2011 von 10 % auf 14 % heraufsetzte.
Wie schon im Vorjahr gelingt es uns aber auch, von dem positiven Marktumfeld überdurchschnittlich zu profitieren. Dies hat damit zu tun, dass wir in unseren beiden Kernsegmenten Umwelttechnik und Industrieautomation in zwei Zukunftsmärkten agieren, die hochwertige Automationslösungen für globale Trends anbieten und die auf diese Weise nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen oder der weltweit wachsende Bedarf an industriell gefertigten Gütern mit immer höheren Ansprüchen an Qualität und Preis und mit immer kürzeren Innovationszyklen sind Herausforderungen, die der Automatisierungsbranche erhebliche Potenziale bieten. Genau an diesem Punkt setzen wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen an.
Die ersten Monate des Jahres 2011 haben für den M.A.X. Automation-Konzern auch in strategischer Hinsicht wichtige Fortschritte gebracht. Unsere Tochtergesellschaft NSM Magnettechnik übernahm mit der mabu-pressen AG mit Sitz in Oberursel einen Spezialanbieter für die Entwicklung von Präzisionsstanzautomaten und erschloss sich dadurch ein neues Geschäftsfeld. IWM Automation akquirierte eine polnische Betriebsstätte des insolventen Fahrzeugherstellers Wilhelm Karmann und stärkte damit die Präsenz in Osteuropa. Und Anfang April folgte die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens unserer Umwelttochter Vecoplan AG mit einer Gesellschaft des ThyssenKrupp-Konzerns. Die neue Vecoplan FuelTrack GmbH bündelt die Kompetenzen der Partner bei Anlagen zur Nutzung von Ersatzbrennstoffen in der Zement- und Kalkindustrie. Wir werden auch weiterhin unser Beteiligungsportfolio durch Zukäufe oder Joint Ventures gezielt ergänzen, um durch neue Technologien oder die Erschließung neuer Märkte zusätzliche Wachstumschancen zu nutzen.
Erfreulich ist, dass auch der Kapitalmarkt die überdurchschnittliche Entwicklung des M.A.X. Automation-Konzerns honoriert. So zeigte unsere Aktie nach der deutlichen Kurssteigerung im vergangenen Jahr im ersten Quartal 2011 einen weiteren Wertzuwachs von 18 % gegenüber dem Jahresschlusskurs 2010. Wir spüren ein verstärktes Interesse von Investoren, Analysten und Finanzmedien an unserem Unternehmen, dessen aussichtsreiche Positionierung im Automationsmarkt mehr und mehr erkannt wird.
Wir sehen auch für den weiteren Jahresverlauf eine hohe Wachstumsdynamik bei der M.A.X. Automation, auch wenn die konjunkturellen Risikofaktoren – Schuldenkrise in Europa, politische Umbrüche in Teilen der arabischen Welt, Erdbebenkatastrophe in Japan – in den vergangenen Monaten zugenommen haben und zu erhöhter Vorsicht mahnen. Umso mehr werden wir uns nicht auf günstige Rahmenbedingungen verlassen, sondern die spezifischen Stärken der M.A.X. Automation im Wettbewerb ausspielen.
Für das Gesamtjahr 2011 streben wir unverändert einen Konzernumsatz von mehr als 200 Mio. Euro an. Das EBIT soll überproportional zum Umsatz steigen und sich in einer Spanne von 12,5 bis 13,5 Mio. Euro bewegen. Mit den Ergebnissen des ersten Quartals und den strategischen Verstärkungen haben wir eine gute Basis gelegt, um diese Ziele zu erreichen.
Düsseldorf, im Mai 2011
Bernd Priske Vorstand
2. Konzernzwischenlagebericht zum 31. März 2011
2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft präsentierte sich zu Beginn des Jahres 2011 unverändert in einer guten Verfassung. Experten sehen jedoch eine Zunahme der konjunkturellen Risiken. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ging im April 2011 für die Weltwirtschaft von einem Wachstum im Gesamtjahr 2011 in Höhe von 4,4 % aus. Für die Euro-Zone wird mit einem Zuwachs von 1,6 % gerechnet, wobei sich die Schere zwischen wirtschaftlich starken Ländern wie Deutschland und schwächeren Staaten vergrößere. So bleibe in einem großen Teil Europas die wirtschaftliche Entwicklung schwach, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Krise der Staatsfinanzen, die im April 2011 durch das Hilfsprogramm der Europäischen Union für Portugal einen weiteren Höhepunkt erreichte.
Als Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sieht der IWF neben der internationalen Schuldenkrise die weiter steigenden Preise für Rohöl und andere Rohstoffe sowie die politischen Umbrüche in Teilen der arabischen Welt. In den schnell wachsenden Schwellenländern wie China und Indien bestehe dagegen die Gefahr einer konjunkturellen Überhitzung. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan werden als begrenzt eingeschätzt; sie stellten aber einen zusätzlichen Unsicherheitsfaktor dar.
Die Bundesregierung geht in ihrer Frühjahrsprognose von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland im Jahr 2011 von 2,6 % aus. Damit verbunden sei ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit, allerdings auch der deutliche Anstieg der Inflation von 1,1 % im Vorjahr auf mehr als 2 %. Die stärksten Impulse kommen demnach von der Binnennachfrage. So wertet die Bundesregierung die langanhaltende deutsche Konsumschwäche mittlerweile als überwunden. Für die Bruttoausrüstungsinvestitionen in Deutschland wird für 2011 ein Wachstum von mehr als 10 % und damit eine ähnliche Wachstumsdynamik wie im Vorjahr gesehen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hielt im ersten Quartal 2011 noch an ihrer geldpolitischen Linie fest und ließ den Leitzins auf dem seit dem Jahr 2008 bestehenden Rekordtief von 1,0 %. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Inflationsgefahr in der Euro-Zone wurde der Leitzins Anfang April 2011 jedoch um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 % angehoben. Experten rechnen im weiteren Jahresverlauf mit weiteren Zinsschritten nach oben.
Quellen:
Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, April 2011
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Pressemitteilung vom 14. April 2011
2.2. Branchenumfeld
Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau wird 2011 erneut mit einem Wachstumsjahr gerechnet. Ausgehend von dem guten Auftragsbestand der Branche zu Jahresbeginn und einer dynamischen Entwicklung in den ersten Monaten, revidierte der Branchenverband VDMA Anfang April die Prognose für das Produktionswachstum 2011 von 10 auf 14 %.
Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagebau erhöhte sich im Zeitraum Januar bis März 2011 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 32 %. Dabei legten die Bestellungen aus dem Inland um 35 % zu; der Ordereingang aus dem Ausland erreichte ein Wachstum von 31 %.
Quellen:
VDMA, Pressemitteilung vom 4. April 2011 und 03. Mai 2011
2.3. Besondere Ereignisse im Berichtszeitraum
Akquisition in Polen
Am 1. März 2011 informierte die M.A.X. Automation, dass die Tochtergesellschaft IWM Automation GmbH eine polnische Betriebsstätte des insolventen Fahrzeugproduzenten Wilhelm Karmann GmbH übernommen hat. Die auf den fahrzeugbezogenen Anlagenbau spezialisierte Betriebseinheit wurde in die neu gegründete IWM Automation Polska Sp. z o.o. eingegliedert. Durch den Zukauf kann IWM Automation die Präsenz in Osteuropa, einem wichtigen Markt für die Automobilindustrie, erhöhen und zugleich das Geschäftsfeld Schweißsysteme/Rohbauanlagen technologisch stärken.
Übernahme der mabu-pressen AG
Am 15. März 2011 gab die M.A.X. Automation AG bekannt, dass die Tochtergesellschaft NSM Magnettechnik GmbH die mabu-pressen AG mit Sitz in Oberursel übernommen hat. Das Unternehmen erzielte 2010 einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich und ist ein Spezialanbieter für die Entwicklung von Präzisionsstanzautomaten. Kunden sind renommierte Adressen aus der Pharma-, Konsumgüter- oder Lebensmittelbranche. NSM strebt durch die Akquisition den Aufbau eines zusätzlichen Geschäftsfelds an.
Verdoppelung der Dividende geplant
Am 30. März 2011 gab die Gesellschaft bekannt, für das Geschäftsjahr 2010 eine auf 10 Cent pro Aktie verdoppelte Dividende ausschütten zu wollen (für das Geschäftsjahr 2009: 5 Cent/Aktie). Einen entsprechenden Vorschlag werden Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Juni 2011 unterbreiten. Der Dividendenvorschlag, der zur Ausschüttung von 2,7 Mio. Euro führen würde, trägt dem sehr erfreulichen Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr Rechnung.
2.4. Rechnungslegung
Der Zwischenabschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 31. März 2011 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.
2.5. Auftragslage
| in Mio. Euro | Jan.- März 2011 | Jan.-März 2010 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Segment Umwelttechnik | 41,6 | 25,1 | +65,7 |
| Segment Industrie | 26,6 | 17,6 | +51,2 |
| Automation | |||
| Konzern (konsolidiert) | 68,2 | 42,7 | +59,7 |
Auftragseingang Konzern
Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des M.A.X. Automation–Konzerns hat sich in den ersten drei Monaten 2011 deutlich verstärkt.
Der konsolidierte Auftragseingang im Konzern erreichte 68,2 Mio. Euro, ein Zuwachs um 25,5 Mio. Euro bzw. 59,7 % gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres.
Beide Kernsegmente verzeichneten hohe Wachstumsraten. Die Umwelttechnik verzeichnete im Quartalsvergleich bei den Bestellungen ein Plus von 16,5 Mio. Euro bzw. 65,7 % auf 41,6 Mio. Euro (Q1 2010: 25,1 Mio. Euro). Das Wachstum wurde vor allem durch eine rege Nachfrage bei der Vecoplan AG getragen. Im Segment Industrieautomation stieg der Auftragseingang um 9,0 Mio. Euro bzw. 51,2 % auf 26,6 Mio. Euro (Q1 2010: 17,6 Mio. Euro).
Der Konzern weist für das erste Quartal eine Book to Bill-Ratio von 1,36 aus, die damit sowohl über der Ratio des Q1 2010 (1,10) als auch über der des Gesamtjahres 2010 (1,11) lag. Dies indiziert eine weiterhin positive Umsatzentwicklung.
Der konsolidierte Auftragsbestand des M.A.X. Automation-Konzerns belief sich zum Ende des Berichtsquartals auf 109,3 Mio. Euro. Er lag damit um 33,0 Mio. Euro bzw. 43,3 % über dem Wert zum 31. März 2010 und um 16,8 Mio. Euro bzw. 18,1 % über dem Bestand zum Ende des vergangenen Jahres.
2.6. Umsatzentwicklung
Umsatz Konzern
| in Mio. Euro | Jan.- März 2011 | Jan.- März 2010 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Segment Umwelttechnik | 29,4 | 22,1 | +33,1 |
| Segment Industrie | |||
| Automation | 21,4 | 16,7 | +28,0 |
| Konzern | 50,1 | 38,7 | +29,5 |
Infolge der bereits im Jahresverlauf 2010 sehr erfreulichen Nachfrageentwicklung erhöhte sich der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2011 um 11,4 Mio. Euro bzw. 29,5 % auf 50,1 Mio. Euro (Q1 2010: 38,7 Mio. Euro).
Während die Segmenterlöse in der Umwelttechnik um 33,1 % auf 29,4 Mio. Euro zulegten (Q1 2010: 22,1 Mio. Euro), erhöhte sich der Segmentumsatz in der Industrieautomation um 28,0 % auf 21,4 Mio. Euro (Q1 2010: 16,7 Mio. Euro).
Die Gesamtleistung des Konzerns stieg im Berichtsquartal um 32,7 % auf 51,4 Mio. Euro (Q1 2010: 38,8 Mio. Euro).
2.7. Ertragslage des Konzerns
Ergebniskennzahlen
| in Mio. Euro | Jan. - März 2011 | Jan.- März 2010 |
|---|---|---|
| EBIT Segment Umwelttechnik | 0,7 | 0,4 |
| EBIT Segment Industrieautomation | 1,8 | 0,7 |
| Konzern-EBIT | 2,2 | 0,6 |
| Konzernperiodenergebnis | 1,3 | 0,2 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 0,8 Mio. Euro auf dem Niveau von Q1 2010 (0,8 Mio. Euro).
Der Materialaufwand erhöhte sich im Wesentlichen wachstumsbedingt auf 26,7 Mio. Euro nach 18,9 Mio. Euro, aber auch höhere Rohstoffpreise und Projekte mit einem höheren Materialanteil führten zu einem überproportionalen Anstieg gegenüber dem Umsatz um 40,8 %.
Der Personalaufwand nahm von 12,1 Mio. Euro um 21,2 % auf 14,6 Mio. Euro zu. Der Anstieg spiegelt die Ausweitung der Mitarbeiterzahl infolge des erhöhten Geschäftsvolumens wider.
Die Abschreibungen blieben mit 1,0 Mio. Euro nahezu unverändert (Q1 2010: 0,9 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 10,6 % auf 7,7 Mio. Euro (Q1 2010: 7,0 Mio. Euro).
Der Konzern weist für das erste Quartal 2011 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,2 Mio. Euro aus nach 0,6 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.
Das Finanzergebnis betrug -0,5 Mio. Euro nach -0,2 Mio. Euro im Q1 2010.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte 1,7 Mio. Euro (Q1 2010: 0,3 Mio. Euro).
Der Periodenüberschuss für die ersten drei Monate 2011 belief sich auf 1,3 Mio. Euro nach 0,2 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Dem entspricht ein Ergebnis je Aktie von 0,05 Euro (Q1 2010: 0,01 Euro je Aktie).
Beide Kernsegmente verbesserten im Startquartal 2011 ihre Ertragslage deutlich: In der Umwelttechnik erhöhte sich das operative Segmentergebnis (EBIT) auf 0,7 Mio. Euro (Q1 2010: 0,4 Mio. Euro). Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der Vecoplan-Gruppe Vorlaufkosten für Strukturmaßnahmen zur Ausweitung des Geschäfts anfielen. Das EBIT in der Industrieautomation konnte sogar von 0,7 Mio. Euro auf 1,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden.
2.8. Vermögenslage
Zum Stichtag 31. März 2011 wies der Konzern eine Bilanzsumme von 170,8 Mio. Euro aus. Das ist ein Anstieg um 8,5 Mio. Euro bzw. 5,3 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2010 (162,3 Mio. Euro).
Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich in Summe auf 71,3 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 68,7 Mio. Euro; +3,9 %)
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich insgesamt um 6,2 % auf 99,4 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 93,6 Mio. Euro). Maßgeblich waren der Anstieg der Vorräte im Stichtagsvergleich um 8,0 Mio. Euro auf 36,9 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 28,9 Mio. Euro) und die Ausweitung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die um 1,6 Mio. Euro auf 35,2 Mio. Euro zulegten.
Die liquiden Mittel nahmen um 6,7 Mio. Euro auf 20,6 Mio. Euro ab (31. Dezember 2010: 27,3 Mio. Euro), bedingt durch die Finanzierung des wachstumsbedingt erhöhten Working Capitals.
2.9. Finanzlage
Auf der Passivseite belief sich das Eigenkapital des Konzerns per 31. März 2011 auf 78,3 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 77,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote sank aufgrund der Ausweitung der Bilanzsumme auf 45,8 %, blieb aber auf einem sehr soliden Niveau (31. Dezember 2010: 47,5 %).
Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich in Summe um 1,1 Mio. Euro von 34,0 Mio. Euro auf 35,1 Mio. Euro. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere latente Steuern zurückzuführen, welche mit 0,6 Mio. Euro aus der Erstkonsolidierung der mabu-pressen AG resultieren.
Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten, die insgesamt um 6,2 Mio. Euro bzw. 12,3 % auf 57,4 Mio. Euro stiegen (31. Dezember 2010: 51,2 Mio. Euro), verminderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,5 Mio. Euro auf 28,0 Mio. Euro.
Die Ausweitung der Kurzfristdarlehen von 4,3 Mio. Euro Ende 2010 um 7,8 Mio. Euro auf 12,1 Mio. Euro reflektiert die erhöhte Inanspruchnahme von Kreditlinien zur Finanzierung des operativen Wachstums.
2.10. Liquiditätsentwicklung
Vor allem der Anstieg der Vorräte führte im M.A.X. Automation-Konzern im ersten Quartal 2011 zu einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von -10,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -1,4 Mio. Euro).
Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von -3,0 Mio. Euro (Q1 2010: -0,1 Mio. Euro), vor allem bedingt durch die Akquisition der mabu-pressen AG (2,0 Mio. Euro).
Die Ausweitung der Kreditaufnahme zur Finanzierung des operativen Wachstums führte im ersten Quartal zu einem positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 6,6 Mio. Euro (Q1 2010: ausgeglichener Cashflow).
Aus der Summe der Cashflows errechnet sich ein Rückgang des Finanzmittelbestandes des Konzerns vom 1. Januar bis 31. März 2011 um 6,7 Mio. Euro auf 20,6 Mio. Euro.
2.11. Beziehungen zu nahestehenden Personen
Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang zum vorliegenden Finanzbericht informiert.
2.12. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die starke Ausweitung des Geschäftsvolumens als Folge der positiven Nachfrageentwicklung führte zu einem entsprechenden Personalaufbau. Dabei verfolgten alle Tochtergesellschaften den Grundsatz, trotz des deutlichen Wachstums im operativen Geschäft Personalaufstockungen maßvoll und erst nach Ausschöpfung anderer Optionen zur Abdeckung der Mehrnachfrage vorzunehmen.
In den ersten drei Monaten 2011 erreichte die Zahl der Beschäftigten ohne Auszubildende im M.A.X. Automation-Konzern durchschnittlich 944 Personen. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es durchschnittlich 846 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewesen, so dass sich im Periodenvergleich ein Anstieg um 98 Personen bzw. 11,6 % errechnet. Hinzuzurechnen sind im Durchschnitt 85 Auszubildende im ersten Quartal 2011 (Q1 2010: durchschnittlich: 94 Auszubildende).
Zum Stichtag 31. März 2011 betrug die Mitarbeiterzahl im Konzern 1.003 Personen (ohne Auszubildende), 154 Personen mehr als am gleichen Stichtag 2010 (849 Mitarbeiter). Dabei ist zu berücksichtigen, dass zum Ende des Berichtsquartals erstmals die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der akquirierten mabu-pressen AG (31 Mitarbeiter) sowie der IWM Polska (33 Mitarbeiter) einbezogen wurden.
2.13. Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums
Am 8. April 2011 gab die Gesellschaft bekannt, dass die zum ThyssenKrupp-Konzern gehörende Polysius AG, Neubeckum, und die Vecoplan AG ihre Aktivitäten in der Umwelttechnik
für die Zement- und Kalkindustrie bündeln werden. Dazu wurde das Joint Venture Vecoplan FuelTrack GmbH mit Sitz in Bad Marienberg gegründet. FuelTrack wird sich als weltweit tätiger Anbieter auf Komplettanlagen zur Nutzung von Ersatzbrennstoffen in der Zement- und Kalkindustrie spezialisieren. Das Gemeinschaftsunternehmen entwickelt integrierte Systeme, die den gesamten Prozess der Brennstoffbereitstellung umfassen, von der Aufbereitung unterschiedlicher alternativer Wertstoffe bis zum Einsatz in Brennaggregaten der Zementund Kalkhersteller. In dem Joint Venture verbinden Polysius und Vecoplan ihre technologischen Kompetenzen.
Darüber hinaus fielen nach dem Stichtag 31. März 2011 keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns an.
2.14. Chancen und Risiken
Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2010 nicht wesentlich geändert. Entsprechend ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.
2.15. Ausblick Gesamtjahr 2011
Nach dem sehr erfreulichen Geschäftsverlauf in den ersten drei Monaten 2011 ist der Vorstand für die weitere Konzernentwicklung im Gesamtjahr und darüber hinaus optimistisch. Er sieht eine gute Grundlage, um die Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen. Strategisch stehen im weiteren Jahresverlauf, neben der Integration der im ersten Quartal akquirierten Geschäftsaktivitäten, der operative Start des zu Beginn des zweiten Quartals gegründeten Joint Ventures Vecoplan FuelTrack auf der Agenda. Darüber hinaus prüft der Vorstand weitere Möglichkeiten, durch Akquisitionen oder Gemeinschaftsaktivitäten mit Dritten die Geschäftsbasis und die geografische Präsenz der Tochtergesellschaften zu stärken.
Ungeachtet der auch im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals erfreulichen Nachfrageentwicklung in beiden Kernsegmenten bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich gesamtwirtschaftliche Risikofaktoren dämpfend auf das Vertrauen der investierenden Wirtschaft auswirken werden. Insofern sind die Risiken einer Abschwächung der positiven weltweiten Konjunktur gestiegen, wenngleich negative Auswirkungen auf die Geschäfte des Konzerns bisher nicht spürbar sind.
Auf Basis dieser Rahmenbedingungen bestätigt der Vorstand die bisherigen finanziellen Aussagen zum Gesamtjahr 2011. Er geht unverändert von einem Anstieg des Konzernumsatzes auf mehr als 200 Mio. Euro aus (2010: 189,7 Mio. Euro). Damit verbunden sein soll ein zum Umsatzwachstum überproportionaler Anstieg des Konzern-EBIT (2010: 9,5 Mio. Euro) auf eine Spanne von 12,5 bis 13,5 Mio. Euro.
Finanzkalender
Ordentliche Hauptversammlung 20. Juni 2011 Finanzbericht erstes Halbjahr 2011 August 2011
Finanzbericht neun Monate 2011 November 2011
3. Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2011
| Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf zum 31. März 2011 | |
|---|---|
| AKTIVA | 31.03.2011 TEUR |
31.12.2010 TEUR |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte Geschäfts- oder Firmenwert |
3.368 27.781 |
1.204 27.638 |
| Sachanlagevermögen | 31.914 | 31.650 |
| Sonstige Finanzanlagen | 159 | 215 |
| Latente Steuern | 5.159 | 5.065 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2.968 | 2.884 |
| Langfristige Vermögenswerte gesamt | 71.349 | 68.656 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 36.863 | 28.945 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 35.210 | 33.607 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 6.801 | 3.762 |
| Liquide Mittel | 20.569 | 27.291 |
| Kurzfristige Vermögenswerte gesamt | 99.443 | 93.605 |
| Aktiva gesamt | 170.792 | 162.261 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 26.794 | 26.794 |
| Kapitalrücklage | 3.055 | 3.055 |
| Gewinnrücklage | 9.993 | 9.993 |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -404 | -272 |
| Bilanzgewinn | 38.832 | 37.522 |
| Eigenkapital gesamt | 78.270 | 77.092 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen Fremder | 626 | 548 |
| Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil | 23.149 | 23.096 |
| Pensionsrückstellungen | 591 | 564 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.664 | 1.686 |
| Latente Steuern | 9.007 | 8.060 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 47 | 56 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gesamt | 35.084 | 34.010 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 27.997 | 28.464 |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | 12.127 | 4.262 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | 51 | 52 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 5.774 | 5.296 |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 401 | 803 |
| Sonstige Rückstellungen | 10.252 | 11.317 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 836 | 965 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt | 57.438 | 51.159 |
| Passiva gesamt | 170.792 | 162.261 |
Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31.03.2011
| 01.01.-31.03.2011 TEUR |
01.01.-31.03.2010 TEUR |
|
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 50.160 | 38.729 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und | ||
| unfertigen Erzeugnissen | 1.095 | 38 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 183 | 0 |
| 51.438 | 38.767 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 778 | 754 |
| Materialaufwand | -26.666 | -18.948 |
| Personalaufwand | -14.647 | -12.084 |
| Abschreibungen | -981 | -934 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.734 | -6.995 |
| sonstige Steuern | 0 | -1 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 2.188 | 559 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | -46 | 7 |
| Zinsergebnis | -251 | -230 |
| Übriges Finanzergebnis | -154 | -12 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.737 | 324 |
| Ertragsteuern | -427 | -159 |
| Periodenergebnis | 1.310 | 165 |
| Sonstiges Gesamteinkommen | ||
| Veränderung aus der Währungsumrechnung | -132 | 119 |
| Verrechnung der IPO-Kosten mit der | ||
| Kapitalrücklage | 0 | -111 |
| Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen | 0 | 34 |
| Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern | -132 | 42 |
| Gesamteinkommen | 1.178 | 207 |
| Ergebnis je Aktie | ||
| Ergebnis je Aktie unverwässert in EUR | 0,05 | 0,01 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrück lage |
Unterschied aus der Währungsumrech nung |
Bilanzgewinn | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 01.01.2010 | 26.794 | 2.749 | 9.659 | -382 | 32.986 | 71.806 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | ||||
| Gesamteinkommen | 77 | 119 | 165 | 361 | ||
| Stand am 31.03.2010 | 26.794 | 2.826 | 9.659 | -263 | 33.151 | 72.167 |
| Stand am 01.01.2011 | 26.794 | 3.055 | 9.993 | -272 | 37.522 | 77.092 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | ||||
| Gesamteinkommen | 0 | -132 | 1.310 | 1.178 | ||
| Stand am 31.03.2011 | 26.794 | 3.055 | 9.993 | -404 | 38.832 | 78.270 |
| für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2011 01.01.-31.03.2011 01.01.-31.03.2010 TEUR TEUR 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Konzernperiodenüberschuss 1.310 Anpassungen zur Überleitung des Konzernperiodenüberschusses auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit Abschreibungen auf Sachanlagen 843 806 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 138 128 Abschreibungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte 0 0 Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen -5 -294 Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften 0 0 Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Finanzanlagen 0 0 Veränderung latente Steuern 245 -15 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) 137 0 Änderungen in Aktiva und Passiva Erhöhung (-) Minderung (+) Vorräte -5.601 -1.216 Erhöhung (-) Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -1.269 2.601 Erhöhung (-) Minderung (+) aktiver RAP und sonstiger Vermögensgegenstände -2.902 Erhöhung (+) Minderung (-) Pensionsrückstellungen 27 Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -1.390 Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern -457 -627 Erhöhung (+) Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -1.191 -662 = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -10.115 -1.357 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -104 -142 Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -988 -442 Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten 0 -21 Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen 45 Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 0 Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Gesellschaften abzügl. liquider Mittel der Tochter 0 Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzüglich liquider Mittel -1.999 0 Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 -141 = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.046 -71 3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Auszahlungen von Dividenden 0 0 Zahlungen aus Abfindungsansprüchen fremder 0 55 Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten - davon Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten 0 - davon Tilgung von langfristigen Finanzkrediten -347 Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 6.950 Erhöhung (-) Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel -10 -895 = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 6.593 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -6.568 -1.383 (Summe der Cashflows aus den drei Tätigkeitsbereichen) Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -154 -16 + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 27.291 = Finanzmittelbestand am Ende der Periode 20.569 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds = Liquide Mittel 20.569 + abzüglich liquider Mittel aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 = Finanzmittelbestand am Ende der Periode 20.569 Zusätzliche Angaben zum Cashflow gezahlte Ertragsteuern 684 erstattete Ertragsteuern 138 gezahlte Zinsen 170 erhaltene Zinsen 28 24 |
Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf | |
|---|---|---|
| 165 | ||
| -2.585 | ||
| 4 | ||
| 338 | ||
| 509 | ||
| 166 | ||
| 0 | ||
| -449 | ||
| 1.258 | ||
| 76 | ||
| 45 | ||
| 24.406 | ||
| 23.007 | ||
| 23.007 | ||
| 0 | ||
| 23.007 | ||
| 368 | ||
| 0 | ||
| 368 |
| Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf | |||
|---|---|---|---|
| für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2011 | |||
| 01.01.-31.03.2011 01.01.-31.03.2010 | |||
| TEUR | TEUR | ||
| Erwerb von Tochtergesellschaften | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.199 | 0 | |
| Firmenwert | 162 | 0 | |
| Sachanlagevermögen | 299 | 0 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 81 | 0 | |
| Vorräte | 2.309 | 0 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 335 | 0 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 101 | 0 | |
| Liquide Mittel | 1 | 0 | |
| Langfristige Darlehen | 400 | 0 | |
| Latente Steuern | 608 | 0 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 924 | 0 | |
| Kurzfristige Darlehen | 715 | 0 | |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 177 | 0 | |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 55 | 0 | |
| Sonstige Rückstellungen | 76 | 0 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 30 | 0 | |
| Gezahlter Kaufpreis | 2.000 | 0 | |
| abgegangene liquide Mittel | -1 | 0 | |
| Gezahlter Kaufpreis, abzüglich erworbener liquider Mittel | 1.999 | 0 |
M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,
Segmentberichterstattung für den Finanzbericht zum 1. Quartal 2011
| Segment | Umwelttechnik | Industrieautomation | M.A.X. Automation AG | Überleitung | Gesamt | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1.2011 | Q1.2010 | Q1.2011 | Q1.2010 | Q1.2011 | Q1.2010 | Q1.2011 | Q1.2010 | Q1.2011 | ||
| Berichtszeitraum | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | Q1.2010 TEUR |
| Segmenterlöse | 29.351 | 22.058 | 21.423 | 16.744 | 0 | 0 | -614 | -73 | 50.160 | 38.729 |
| - mit externen Kunden | 29.351 | 22.058 | 20.722 | 16.671 | 0 | 0 | 0 | 0 | 50.073 | 38.729 |
| - davon Deutschland | 9.664 | 8.461 | 15.742 | 12.435 | 0 | 0 | 0 | 0 | 25.406 | 20.896 |
| - davon USA | 7.588 | 6.558 | 745 | 168 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8.333 | 6.726 |
| - davon andere EU-Länder | 11.098 | 5.601 | 3.197 | 3.710 | 0 | 0 | 0 | 0 | 14.295 | 9.311 |
| - davon Rest der Welt | 1.001 | 1.438 | 1.039 | 358 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.040 | 1.796 |
| - Intersegmenterlöse | 0 | 0 | 701 | 73 | 0 | 0 | -701 | -73 | 0 | 0 |
| Segmentergebnis der betrieblichen | ||||||||||
| Geschäftstätigkeit (EBIT) | 661 | 381 | 1.796 | 681 | -290 | -454 | 21 | -49 | 2.188 | 559 |
| darin enthalten: | ||||||||||
| ° planmäßige Abschreibung | -538 | -464 | -385 | -411 | -8 | -8 | -50 | -51 | -981 | -934 |
| ° wesentliche sonstige Ertrags- und Aufwandsposten | 0 | -111 | 0 | 109 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -2 |
| ° wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen | -700 | -848 | -1.127 | -755 | -102 | -204 | 37 | 0 | -1.892 | -1.807 |
| Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) | 403 | 199 | 1.679 | 690 | -361 | -509 | 16 | -56 | 1.737 | 0 324 |
| darin enthalten: | ||||||||||
| ° Zinsertrag | 4 | 26 | 41 | 10 | 22 | 20 | -14 | -16 | 53 | 40 |
| ° Zinsaufwand | -129 | -130 | -96 | -80 | -88 | -69 | 9 | 9 | -304 | -270 |
| ° Fremden Gesellschaftern zuzurechnende Gewinne/Verluste | -111 | -40 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -111 | -40 |
| Ertragsteuern | -246 | -140 | -185 | 70 | 95 | 1 | -88 | -90 | -424 | -159 |
| Periodenergebnis | 158 | 59 | 1.494 | 760 | -266 | -508 | -76 | -146 | 1.310 | 165 |
| Segmentvermögen | 71.000 | 61.026 | 64.000 | 52.414 | 77.259 | 75.771 | -48.936 | -46.408 | 163.323 | 142.803 |
| - davon Deutschland | 58.085 | 47.787 | 61.896 | 51.095 | 77.259 | 75.771 | -48.936 | -46.408 | 148.304 | 128.245 |
| - davon USA | 12.307 | 11.640 | 1.260 | 618 | 0 | 0 | 0 | 0 | 13.567 | 12.258 |
| - davon andere EU-Länder | 608 | 1.599 | 844 | 701 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.452 | 2.300 |
| Steueransprüche (incl. latenter Steuern) | 1.686 | 1.324 | 415 | 426 | 4.943 | 4.273 | 425 | 320 | 7.469 | 6.343 |
| Gesamtvermögen | 72.686 | 62.350 | 64.415 | 52.840 | 82.202 | 80.044 | -48.511 | -46.088 | 170.792 | 149.146 |
| Investitionen in das | ||||||||||
| langfristige Segmentvermögen | 671 | 370 | 392 | 212 | 3 | 3 | 0 | 0 | 1.066 | 585 |
| Segmentschulden | 41.197 | 34.161 | 37.005 | 28.053 | 14.737 | 14.636 | -9.824 | -8.440 | 83.115 | 68.410 |
| Steuerschulden (incl. latenter Steuern) | 1.297 | 1.581 | 2.162 | 1.181 | 268 | 551 | 5.680 | 5.256 | 9.407 | 8.569 |
| Gesamtschulden | 42.494 | 35.742 | 39.167 | 29.234 | 15.005 | 15.187 | -4.144 | -3.184 | 92.522 | 76.979 |
Konzernanhang
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 31. März 2011 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt.
Die Darstellung der Segmenterlöse erfolgt nach Konsolidierung der Intrasegmentärerlöse.
Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2010, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.
Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.
2. Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2010 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 20 Tochtergesellschaften einbezogen.
Im Segment Industrieautomation wurde die Atiap S.A.R.L, eine Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik GmbH im ersten Quartal 2011 liquidiert. Zum 31. März 2011 wurde die mabu-
pressen AG, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik GmbH, erstkonsolidiert.
Die IWM Automation GmbH (Segment Industrieautomation) gründete gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft IWM-Automation Verwaltungs GmbH im Februar 2011 die IWM Polska Sp. z o.o. Die Gesellschaften IWM-Automation Verwaltung und die IWM Polska wurden zum 28. Februar 2011 erstkonsolidiert.
Zum 31. März 2011 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:
| Anzahl einbezogene Unternehmen | 31.03.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Umwelttechnik | 8 | 8 |
| Industrieautomation | 14 | 12 |
| Konzern | 22 | 20 |
2.1 mabu-pressen AG, Oberursel
Die NSM Magnettechnik GmbH, Olfen hat am 15. März 2011 die mabu-pressen AG, Oberursel zu 100% akquiriert. Der Kaufpreis betrug TEUR 2.500 und beinhaltet eine Earn-Out-Regelung, welche von dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2011 abhängig ist.
Das neubewertete Eigenkapital der mabu-pressen AG beträgt zum 31. März 2011 TEUR 2.500. Stille Reserven für Technologie, Marke, Kundenstamm und Auftragsbestand wurden in Höhe von TEUR 2.140 identifiziert und im Rahmen der Kaufpreisallokation entsprechend zugeteilt. Nach Abzug der darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe von TEUR 608 verbleibt ein Firmenwert von TEUR 162.
Folgende Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind dem M.A.X. Automation-Konzern zum 31. März 2011 im Rahmen der Erstkonsolidierung aus dem Erwerb der mabu-pressen AG zugegangen:
| TEUR | |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 2.741 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.199 |
| Firmenwert | 162 |
| Sachanlagevermögen | 299 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 81 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.746 |
| Vorräte | 2.309 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 335 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 101 |
| Liquide Mittel | 1 |
| Langfristiges Fremdkapital | 1.008 |
| Langfristige Darlehen | 400 |
| Latente Steuern | 608 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.977 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 924 |
| Kurzfristige Darlehen | 715 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 177 |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 55 |
| Sonstige Rückstellungen | 76 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 30 |
Wäre die mabu-pressen AG bereits zu Beginn des Wirtschaftsjahres dem M.A.X. Automation-Konzern zugehörig gewesen, hätte sich das Ergebnis zum ersten Quartal 2011 wie folgt entwickelt:
| TEUR | |
|---|---|
| Pro-forma Umsatzerlöse | 50.772 |
| Pro-forma Periodenergebnis | 1.138 |
3. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung
Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
4. Ergebnis je Aktie
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:
| Q1 | Q1 | |
|---|---|---|
| 2011 | 2010 | |
| Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR | 1.310 | 165 |
| Anzahl der Aktien | 26.794.415 | 26.794.415 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie und beträgt zum 1. Quartal 2011 EUR 0,05 (1. Quartal 2010: EUR 0,01).
5. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen
Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 68 (Vorjahr TEUR 1).
6. Ereignisse nach dem Stichtag 31. März 2011
Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
M.A.X. Automation AG Presse: Breite Straße 29-31 Frank Elsner
Tel.: +49 – 211 – 90 99 1-0 Tel.: +49 – 5404 – 91 92 0 Fax: +49 – 211 – 90 99 1-11 Fax: +49 – 5404 – 91 92 29 Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de
40213 Düsseldorf Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH