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MAX Automation SE Interim / Quarterly Report 2011

May 12, 2011

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Interim / Quarterly Report

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M.A.X. Automation AG Finanzbericht zum ersten Quartal 2011

Wertpapier-Kennnummer: 658090 ISIN: DE0006580905

  • Auftragseingang steigt im ersten Quartal um rund 60 % und erreicht Rekordniveau
  • Umsatz plus 30 %, EBIT steigt auf 2,2 Mio. Euro
  • Industrieautomation durch strategische Akquisitionen gestärkt
in Mio. Euro Jan.- März 2011 Jan.- März 2010 Veränderung in %
Auftragseingang konsolidiert 68,2 42,7 +59,7
Auftragsbestand konsolidiert * 109,3 76,3 +43,3
Umsatz 50,2 38,7 +29,5
EBIT 2,2 0,6 ++
Periodenergebnis 1,3 0,2 ++
Ergebnis pro Aktie (Euro) 0,05 0,01 ++
Finanzmittelbestand ** 20,6 27,3 -24,6
Eigenkapitalquote (Prozent)** 45,8 47,5 -1,7 Punkte
Mitarbeiter * 1.003 849 +18,1

Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)

* Stichtagsvergleich 31. März 2011 zu 31. März 2010

** Stichtagsvergleich 31. März 2011 zu 31. Dezember 2010

++ Veränderung > 100 %

1. Bericht des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die M.A.X. Automation ist sehr dynamisch ins neue Jahr gestartet. Die kräftige Belebung der Nachfrage, die wir vor allem im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres verzeichnet hatten, hat sich in den ersten drei Monaten 2011 noch einmal verstärkt. Unsere ohnehin optimistischen Erwartungen wurden noch einmal übertroffen. In Zahlen bedeutet dies:

  • Konzernweit machte der Auftragseingang im Startquartal gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres einen Sprung um rund 60 % und erreichte 68,2 Mio. Euro. Das ist der höchste Wert für ein Startquartal in der Firmengeschichte.
  • Mit 109 Mio. Euro übertraf der Orderbestand per Ende März das bereits hohe Niveau zum Jahresende 2010 von 93 Mio. Euro deutlich.
  • Die Book to Bill-Ratio, also das Verhältnis von Bestelleingang zum Umsatz, lag im ersten Quartal mit 1,36 nochmals signifikant über dem 2010er Wert von 1,11. Dies zeigt, dass die Zeichen bei der M.A.X. Automation auch weiterhin auf Wachstum stehen.
  • Der Konzernumsatz erhöhte sich um 29,5 % auf 50,2 Mio. Euro. Das Wachstum wurde dabei von beiden Kernsegmenten Umwelttechnik und Indutrieautomation getragen.
  • Das operative Quartalsergebnis (EBIT) erreichte 2,2 Mio. Euro und lag damit erheblich über dem Vorjahreswert von 0,6 Mio. Euro.

Die Gründe für den guten Geschäftsverlauf liegen in der Kombination aus einer strategisch richtigen und zukunftsträchtigen Aufstellung unseres Konzerns und positiven konjunkturellen Rahmenbedingungen. Natürlich bietet der Aufschwung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, eingebettet in die allgemein positive Entwicklung der Weltwirtschaft, eine gute Grundlage für Wachstum. Dazu passt, dass der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Anfang April seine Prognose für das Produktionswachstum der Branche im Jahr 2011 von 10 % auf 14 % heraufsetzte.

Wie schon im Vorjahr gelingt es uns aber auch, von dem positiven Marktumfeld überdurchschnittlich zu profitieren. Dies hat damit zu tun, dass wir in unseren beiden Kernsegmenten Umwelttechnik und Industrieautomation in zwei Zukunftsmärkten agieren, die hochwertige Automationslösungen für globale Trends anbieten und die auf diese Weise nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen oder der weltweit wachsende Bedarf an industriell gefertigten Gütern mit immer höheren Ansprüchen an Qualität und Preis und mit immer kürzeren Innovationszyklen sind Herausforderungen, die der Automatisierungsbranche erhebliche Potenziale bieten. Genau an diesem Punkt setzen wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen an.

Die ersten Monate des Jahres 2011 haben für den M.A.X. Automation-Konzern auch in strategischer Hinsicht wichtige Fortschritte gebracht. Unsere Tochtergesellschaft NSM Magnettechnik übernahm mit der mabu-pressen AG mit Sitz in Oberursel einen Spezialanbieter für die Entwicklung von Präzisionsstanzautomaten und erschloss sich dadurch ein neues Geschäftsfeld. IWM Automation akquirierte eine polnische Betriebsstätte des insolventen Fahrzeugherstellers Wilhelm Karmann und stärkte damit die Präsenz in Osteuropa. Und Anfang April folgte die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens unserer Umwelttochter Vecoplan AG mit einer Gesellschaft des ThyssenKrupp-Konzerns. Die neue Vecoplan FuelTrack GmbH bündelt die Kompetenzen der Partner bei Anlagen zur Nutzung von Ersatzbrennstoffen in der Zement- und Kalkindustrie. Wir werden auch weiterhin unser Beteiligungsportfolio durch Zukäufe oder Joint Ventures gezielt ergänzen, um durch neue Technologien oder die Erschließung neuer Märkte zusätzliche Wachstumschancen zu nutzen.

Erfreulich ist, dass auch der Kapitalmarkt die überdurchschnittliche Entwicklung des M.A.X. Automation-Konzerns honoriert. So zeigte unsere Aktie nach der deutlichen Kurssteigerung im vergangenen Jahr im ersten Quartal 2011 einen weiteren Wertzuwachs von 18 % gegenüber dem Jahresschlusskurs 2010. Wir spüren ein verstärktes Interesse von Investoren, Analysten und Finanzmedien an unserem Unternehmen, dessen aussichtsreiche Positionierung im Automationsmarkt mehr und mehr erkannt wird.

Wir sehen auch für den weiteren Jahresverlauf eine hohe Wachstumsdynamik bei der M.A.X. Automation, auch wenn die konjunkturellen Risikofaktoren – Schuldenkrise in Europa, politische Umbrüche in Teilen der arabischen Welt, Erdbebenkatastrophe in Japan – in den vergangenen Monaten zugenommen haben und zu erhöhter Vorsicht mahnen. Umso mehr werden wir uns nicht auf günstige Rahmenbedingungen verlassen, sondern die spezifischen Stärken der M.A.X. Automation im Wettbewerb ausspielen.

Für das Gesamtjahr 2011 streben wir unverändert einen Konzernumsatz von mehr als 200 Mio. Euro an. Das EBIT soll überproportional zum Umsatz steigen und sich in einer Spanne von 12,5 bis 13,5 Mio. Euro bewegen. Mit den Ergebnissen des ersten Quartals und den strategischen Verstärkungen haben wir eine gute Basis gelegt, um diese Ziele zu erreichen.

Düsseldorf, im Mai 2011

Bernd Priske Vorstand

2. Konzernzwischenlagebericht zum 31. März 2011

2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft präsentierte sich zu Beginn des Jahres 2011 unverändert in einer guten Verfassung. Experten sehen jedoch eine Zunahme der konjunkturellen Risiken. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ging im April 2011 für die Weltwirtschaft von einem Wachstum im Gesamtjahr 2011 in Höhe von 4,4 % aus. Für die Euro-Zone wird mit einem Zuwachs von 1,6 % gerechnet, wobei sich die Schere zwischen wirtschaftlich starken Ländern wie Deutschland und schwächeren Staaten vergrößere. So bleibe in einem großen Teil Europas die wirtschaftliche Entwicklung schwach, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Krise der Staatsfinanzen, die im April 2011 durch das Hilfsprogramm der Europäischen Union für Portugal einen weiteren Höhepunkt erreichte.

Als Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sieht der IWF neben der internationalen Schuldenkrise die weiter steigenden Preise für Rohöl und andere Rohstoffe sowie die politischen Umbrüche in Teilen der arabischen Welt. In den schnell wachsenden Schwellenländern wie China und Indien bestehe dagegen die Gefahr einer konjunkturellen Überhitzung. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan werden als begrenzt eingeschätzt; sie stellten aber einen zusätzlichen Unsicherheitsfaktor dar.

Die Bundesregierung geht in ihrer Frühjahrsprognose von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland im Jahr 2011 von 2,6 % aus. Damit verbunden sei ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit, allerdings auch der deutliche Anstieg der Inflation von 1,1 % im Vorjahr auf mehr als 2 %. Die stärksten Impulse kommen demnach von der Binnennachfrage. So wertet die Bundesregierung die langanhaltende deutsche Konsumschwäche mittlerweile als überwunden. Für die Bruttoausrüstungsinvestitionen in Deutschland wird für 2011 ein Wachstum von mehr als 10 % und damit eine ähnliche Wachstumsdynamik wie im Vorjahr gesehen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hielt im ersten Quartal 2011 noch an ihrer geldpolitischen Linie fest und ließ den Leitzins auf dem seit dem Jahr 2008 bestehenden Rekordtief von 1,0 %. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Inflationsgefahr in der Euro-Zone wurde der Leitzins Anfang April 2011 jedoch um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 % angehoben. Experten rechnen im weiteren Jahresverlauf mit weiteren Zinsschritten nach oben.

Quellen:

Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, April 2011

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Pressemitteilung vom 14. April 2011

2.2. Branchenumfeld

Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau wird 2011 erneut mit einem Wachstumsjahr gerechnet. Ausgehend von dem guten Auftragsbestand der Branche zu Jahresbeginn und einer dynamischen Entwicklung in den ersten Monaten, revidierte der Branchenverband VDMA Anfang April die Prognose für das Produktionswachstum 2011 von 10 auf 14 %.

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagebau erhöhte sich im Zeitraum Januar bis März 2011 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 32 %. Dabei legten die Bestellungen aus dem Inland um 35 % zu; der Ordereingang aus dem Ausland erreichte ein Wachstum von 31 %.

Quellen:

VDMA, Pressemitteilung vom 4. April 2011 und 03. Mai 2011

2.3. Besondere Ereignisse im Berichtszeitraum

Akquisition in Polen

Am 1. März 2011 informierte die M.A.X. Automation, dass die Tochtergesellschaft IWM Automation GmbH eine polnische Betriebsstätte des insolventen Fahrzeugproduzenten Wilhelm Karmann GmbH übernommen hat. Die auf den fahrzeugbezogenen Anlagenbau spezialisierte Betriebseinheit wurde in die neu gegründete IWM Automation Polska Sp. z o.o. eingegliedert. Durch den Zukauf kann IWM Automation die Präsenz in Osteuropa, einem wichtigen Markt für die Automobilindustrie, erhöhen und zugleich das Geschäftsfeld Schweißsysteme/Rohbauanlagen technologisch stärken.

Übernahme der mabu-pressen AG

Am 15. März 2011 gab die M.A.X. Automation AG bekannt, dass die Tochtergesellschaft NSM Magnettechnik GmbH die mabu-pressen AG mit Sitz in Oberursel übernommen hat. Das Unternehmen erzielte 2010 einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich und ist ein Spezialanbieter für die Entwicklung von Präzisionsstanzautomaten. Kunden sind renommierte Adressen aus der Pharma-, Konsumgüter- oder Lebensmittelbranche. NSM strebt durch die Akquisition den Aufbau eines zusätzlichen Geschäftsfelds an.

Verdoppelung der Dividende geplant

Am 30. März 2011 gab die Gesellschaft bekannt, für das Geschäftsjahr 2010 eine auf 10 Cent pro Aktie verdoppelte Dividende ausschütten zu wollen (für das Geschäftsjahr 2009: 5 Cent/Aktie). Einen entsprechenden Vorschlag werden Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Juni 2011 unterbreiten. Der Dividendenvorschlag, der zur Ausschüttung von 2,7 Mio. Euro führen würde, trägt dem sehr erfreulichen Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr Rechnung.

2.4. Rechnungslegung

Der Zwischenabschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 31. März 2011 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

2.5. Auftragslage

in Mio. Euro Jan.- März 2011 Jan.-März 2010 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 41,6 25,1 +65,7
Segment Industrie 26,6 17,6 +51,2
Automation
Konzern (konsolidiert) 68,2 42,7 +59,7

Auftragseingang Konzern

Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des M.A.X. Automation–Konzerns hat sich in den ersten drei Monaten 2011 deutlich verstärkt.

Der konsolidierte Auftragseingang im Konzern erreichte 68,2 Mio. Euro, ein Zuwachs um 25,5 Mio. Euro bzw. 59,7 % gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres.

Beide Kernsegmente verzeichneten hohe Wachstumsraten. Die Umwelttechnik verzeichnete im Quartalsvergleich bei den Bestellungen ein Plus von 16,5 Mio. Euro bzw. 65,7 % auf 41,6 Mio. Euro (Q1 2010: 25,1 Mio. Euro). Das Wachstum wurde vor allem durch eine rege Nachfrage bei der Vecoplan AG getragen. Im Segment Industrieautomation stieg der Auftragseingang um 9,0 Mio. Euro bzw. 51,2 % auf 26,6 Mio. Euro (Q1 2010: 17,6 Mio. Euro).

Der Konzern weist für das erste Quartal eine Book to Bill-Ratio von 1,36 aus, die damit sowohl über der Ratio des Q1 2010 (1,10) als auch über der des Gesamtjahres 2010 (1,11) lag. Dies indiziert eine weiterhin positive Umsatzentwicklung.

Der konsolidierte Auftragsbestand des M.A.X. Automation-Konzerns belief sich zum Ende des Berichtsquartals auf 109,3 Mio. Euro. Er lag damit um 33,0 Mio. Euro bzw. 43,3 % über dem Wert zum 31. März 2010 und um 16,8 Mio. Euro bzw. 18,1 % über dem Bestand zum Ende des vergangenen Jahres.

2.6. Umsatzentwicklung

Umsatz Konzern

in Mio. Euro Jan.- März 2011 Jan.- März 2010 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 29,4 22,1 +33,1
Segment Industrie
Automation 21,4 16,7 +28,0
Konzern 50,1 38,7 +29,5

Infolge der bereits im Jahresverlauf 2010 sehr erfreulichen Nachfrageentwicklung erhöhte sich der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2011 um 11,4 Mio. Euro bzw. 29,5 % auf 50,1 Mio. Euro (Q1 2010: 38,7 Mio. Euro).

Während die Segmenterlöse in der Umwelttechnik um 33,1 % auf 29,4 Mio. Euro zulegten (Q1 2010: 22,1 Mio. Euro), erhöhte sich der Segmentumsatz in der Industrieautomation um 28,0 % auf 21,4 Mio. Euro (Q1 2010: 16,7 Mio. Euro).

Die Gesamtleistung des Konzerns stieg im Berichtsquartal um 32,7 % auf 51,4 Mio. Euro (Q1 2010: 38,8 Mio. Euro).

2.7. Ertragslage des Konzerns

Ergebniskennzahlen

in Mio. Euro Jan. - März 2011 Jan.- März 2010
EBIT Segment Umwelttechnik 0,7 0,4
EBIT Segment Industrieautomation 1,8 0,7
Konzern-EBIT 2,2 0,6
Konzernperiodenergebnis 1,3 0,2

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 0,8 Mio. Euro auf dem Niveau von Q1 2010 (0,8 Mio. Euro).

Der Materialaufwand erhöhte sich im Wesentlichen wachstumsbedingt auf 26,7 Mio. Euro nach 18,9 Mio. Euro, aber auch höhere Rohstoffpreise und Projekte mit einem höheren Materialanteil führten zu einem überproportionalen Anstieg gegenüber dem Umsatz um 40,8 %.

Der Personalaufwand nahm von 12,1 Mio. Euro um 21,2 % auf 14,6 Mio. Euro zu. Der Anstieg spiegelt die Ausweitung der Mitarbeiterzahl infolge des erhöhten Geschäftsvolumens wider.

Die Abschreibungen blieben mit 1,0 Mio. Euro nahezu unverändert (Q1 2010: 0,9 Mio. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 10,6 % auf 7,7 Mio. Euro (Q1 2010: 7,0 Mio. Euro).

Der Konzern weist für das erste Quartal 2011 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,2 Mio. Euro aus nach 0,6 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Das Finanzergebnis betrug -0,5 Mio. Euro nach -0,2 Mio. Euro im Q1 2010.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte 1,7 Mio. Euro (Q1 2010: 0,3 Mio. Euro).

Der Periodenüberschuss für die ersten drei Monate 2011 belief sich auf 1,3 Mio. Euro nach 0,2 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Dem entspricht ein Ergebnis je Aktie von 0,05 Euro (Q1 2010: 0,01 Euro je Aktie).

Beide Kernsegmente verbesserten im Startquartal 2011 ihre Ertragslage deutlich: In der Umwelttechnik erhöhte sich das operative Segmentergebnis (EBIT) auf 0,7 Mio. Euro (Q1 2010: 0,4 Mio. Euro). Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der Vecoplan-Gruppe Vorlaufkosten für Strukturmaßnahmen zur Ausweitung des Geschäfts anfielen. Das EBIT in der Industrieautomation konnte sogar von 0,7 Mio. Euro auf 1,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden.

2.8. Vermögenslage

Zum Stichtag 31. März 2011 wies der Konzern eine Bilanzsumme von 170,8 Mio. Euro aus. Das ist ein Anstieg um 8,5 Mio. Euro bzw. 5,3 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2010 (162,3 Mio. Euro).

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich in Summe auf 71,3 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 68,7 Mio. Euro; +3,9 %)

Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich insgesamt um 6,2 % auf 99,4 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 93,6 Mio. Euro). Maßgeblich waren der Anstieg der Vorräte im Stichtagsvergleich um 8,0 Mio. Euro auf 36,9 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 28,9 Mio. Euro) und die Ausweitung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die um 1,6 Mio. Euro auf 35,2 Mio. Euro zulegten.

Die liquiden Mittel nahmen um 6,7 Mio. Euro auf 20,6 Mio. Euro ab (31. Dezember 2010: 27,3 Mio. Euro), bedingt durch die Finanzierung des wachstumsbedingt erhöhten Working Capitals.

2.9. Finanzlage

Auf der Passivseite belief sich das Eigenkapital des Konzerns per 31. März 2011 auf 78,3 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 77,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote sank aufgrund der Ausweitung der Bilanzsumme auf 45,8 %, blieb aber auf einem sehr soliden Niveau (31. Dezember 2010: 47,5 %).

Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich in Summe um 1,1 Mio. Euro von 34,0 Mio. Euro auf 35,1 Mio. Euro. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere latente Steuern zurückzuführen, welche mit 0,6 Mio. Euro aus der Erstkonsolidierung der mabu-pressen AG resultieren.

Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten, die insgesamt um 6,2 Mio. Euro bzw. 12,3 % auf 57,4 Mio. Euro stiegen (31. Dezember 2010: 51,2 Mio. Euro), verminderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,5 Mio. Euro auf 28,0 Mio. Euro.

Die Ausweitung der Kurzfristdarlehen von 4,3 Mio. Euro Ende 2010 um 7,8 Mio. Euro auf 12,1 Mio. Euro reflektiert die erhöhte Inanspruchnahme von Kreditlinien zur Finanzierung des operativen Wachstums.

2.10. Liquiditätsentwicklung

Vor allem der Anstieg der Vorräte führte im M.A.X. Automation-Konzern im ersten Quartal 2011 zu einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von -10,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -1,4 Mio. Euro).

Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von -3,0 Mio. Euro (Q1 2010: -0,1 Mio. Euro), vor allem bedingt durch die Akquisition der mabu-pressen AG (2,0 Mio. Euro).

Die Ausweitung der Kreditaufnahme zur Finanzierung des operativen Wachstums führte im ersten Quartal zu einem positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 6,6 Mio. Euro (Q1 2010: ausgeglichener Cashflow).

Aus der Summe der Cashflows errechnet sich ein Rückgang des Finanzmittelbestandes des Konzerns vom 1. Januar bis 31. März 2011 um 6,7 Mio. Euro auf 20,6 Mio. Euro.

2.11. Beziehungen zu nahestehenden Personen

Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang zum vorliegenden Finanzbericht informiert.

2.12. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die starke Ausweitung des Geschäftsvolumens als Folge der positiven Nachfrageentwicklung führte zu einem entsprechenden Personalaufbau. Dabei verfolgten alle Tochtergesellschaften den Grundsatz, trotz des deutlichen Wachstums im operativen Geschäft Personalaufstockungen maßvoll und erst nach Ausschöpfung anderer Optionen zur Abdeckung der Mehrnachfrage vorzunehmen.

In den ersten drei Monaten 2011 erreichte die Zahl der Beschäftigten ohne Auszubildende im M.A.X. Automation-Konzern durchschnittlich 944 Personen. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es durchschnittlich 846 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewesen, so dass sich im Periodenvergleich ein Anstieg um 98 Personen bzw. 11,6 % errechnet. Hinzuzurechnen sind im Durchschnitt 85 Auszubildende im ersten Quartal 2011 (Q1 2010: durchschnittlich: 94 Auszubildende).

Zum Stichtag 31. März 2011 betrug die Mitarbeiterzahl im Konzern 1.003 Personen (ohne Auszubildende), 154 Personen mehr als am gleichen Stichtag 2010 (849 Mitarbeiter). Dabei ist zu berücksichtigen, dass zum Ende des Berichtsquartals erstmals die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der akquirierten mabu-pressen AG (31 Mitarbeiter) sowie der IWM Polska (33 Mitarbeiter) einbezogen wurden.

2.13. Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums

Am 8. April 2011 gab die Gesellschaft bekannt, dass die zum ThyssenKrupp-Konzern gehörende Polysius AG, Neubeckum, und die Vecoplan AG ihre Aktivitäten in der Umwelttechnik

für die Zement- und Kalkindustrie bündeln werden. Dazu wurde das Joint Venture Vecoplan FuelTrack GmbH mit Sitz in Bad Marienberg gegründet. FuelTrack wird sich als weltweit tätiger Anbieter auf Komplettanlagen zur Nutzung von Ersatzbrennstoffen in der Zement- und Kalkindustrie spezialisieren. Das Gemeinschaftsunternehmen entwickelt integrierte Systeme, die den gesamten Prozess der Brennstoffbereitstellung umfassen, von der Aufbereitung unterschiedlicher alternativer Wertstoffe bis zum Einsatz in Brennaggregaten der Zementund Kalkhersteller. In dem Joint Venture verbinden Polysius und Vecoplan ihre technologischen Kompetenzen.

Darüber hinaus fielen nach dem Stichtag 31. März 2011 keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns an.

2.14. Chancen und Risiken

Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2010 nicht wesentlich geändert. Entsprechend ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.

2.15. Ausblick Gesamtjahr 2011

Nach dem sehr erfreulichen Geschäftsverlauf in den ersten drei Monaten 2011 ist der Vorstand für die weitere Konzernentwicklung im Gesamtjahr und darüber hinaus optimistisch. Er sieht eine gute Grundlage, um die Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen. Strategisch stehen im weiteren Jahresverlauf, neben der Integration der im ersten Quartal akquirierten Geschäftsaktivitäten, der operative Start des zu Beginn des zweiten Quartals gegründeten Joint Ventures Vecoplan FuelTrack auf der Agenda. Darüber hinaus prüft der Vorstand weitere Möglichkeiten, durch Akquisitionen oder Gemeinschaftsaktivitäten mit Dritten die Geschäftsbasis und die geografische Präsenz der Tochtergesellschaften zu stärken.

Ungeachtet der auch im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals erfreulichen Nachfrageentwicklung in beiden Kernsegmenten bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich gesamtwirtschaftliche Risikofaktoren dämpfend auf das Vertrauen der investierenden Wirtschaft auswirken werden. Insofern sind die Risiken einer Abschwächung der positiven weltweiten Konjunktur gestiegen, wenngleich negative Auswirkungen auf die Geschäfte des Konzerns bisher nicht spürbar sind.

Auf Basis dieser Rahmenbedingungen bestätigt der Vorstand die bisherigen finanziellen Aussagen zum Gesamtjahr 2011. Er geht unverändert von einem Anstieg des Konzernumsatzes auf mehr als 200 Mio. Euro aus (2010: 189,7 Mio. Euro). Damit verbunden sein soll ein zum Umsatzwachstum überproportionaler Anstieg des Konzern-EBIT (2010: 9,5 Mio. Euro) auf eine Spanne von 12,5 bis 13,5 Mio. Euro.

Finanzkalender

Ordentliche Hauptversammlung 20. Juni 2011 Finanzbericht erstes Halbjahr 2011 August 2011

Finanzbericht neun Monate 2011 November 2011

3. Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2011

Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf zum 31. März 2011
AKTIVA 31.03.2011
TEUR
31.12.2010
TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert
3.368
27.781
1.204
27.638
Sachanlagevermögen 31.914 31.650
Sonstige Finanzanlagen 159 215
Latente Steuern 5.159 5.065
Sonstige langfristige Vermögenswerte 2.968 2.884
Langfristige Vermögenswerte gesamt 71.349 68.656
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 36.863 28.945
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 35.210 33.607
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 6.801 3.762
Liquide Mittel 20.569 27.291
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 99.443 93.605
Aktiva gesamt 170.792 162.261
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.794 26.794
Kapitalrücklage 3.055 3.055
Gewinnrücklage 9.993 9.993
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -404 -272
Bilanzgewinn 38.832 37.522
Eigenkapital gesamt 78.270 77.092
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen Fremder 626 548
Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil 23.149 23.096
Pensionsrückstellungen 591 564
Sonstige Rückstellungen 1.664 1.686
Latente Steuern 9.007 8.060
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 47 56
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt 35.084 34.010
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.997 28.464
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 12.127 4.262
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 51 52
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 5.774 5.296
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 401 803
Sonstige Rückstellungen 10.252 11.317
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 836 965
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 57.438 51.159
Passiva gesamt 170.792 162.261

Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31.03.2011

01.01.-31.03.2011
TEUR
01.01.-31.03.2010
TEUR
Umsatzerlöse 50.160 38.729
Veränderung des Bestands an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen 1.095 38
Aktivierte Eigenleistungen 183 0
51.438 38.767
Sonstige betriebliche Erträge 778 754
Materialaufwand -26.666 -18.948
Personalaufwand -14.647 -12.084
Abschreibungen -981 -934
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.734 -6.995
sonstige Steuern 0 -1
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 2.188 559
Übriges Beteiligungsergebnis -46 7
Zinsergebnis -251 -230
Übriges Finanzergebnis -154 -12
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.737 324
Ertragsteuern -427 -159
Periodenergebnis 1.310 165
Sonstiges Gesamteinkommen
Veränderung aus der Währungsumrechnung -132 119
Verrechnung der IPO-Kosten mit der
Kapitalrücklage 0 -111
Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen 0 34
Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern -132 42
Gesamteinkommen 1.178 207
Ergebnis je Aktie
Ergebnis je Aktie unverwässert in EUR 0,05 0,01

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrück
lage
Unterschied aus der
Währungsumrech
nung
Bilanzgewinn Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 01.01.2010 26.794 2.749 9.659 -382 32.986 71.806
Dividendenzahlungen 0 0
Gesamteinkommen 77 119 165 361
Stand am 31.03.2010 26.794 2.826 9.659 -263 33.151 72.167
Stand am 01.01.2011 26.794 3.055 9.993 -272 37.522 77.092
Dividendenzahlungen 0 0
Gesamteinkommen 0 -132 1.310 1.178
Stand am 31.03.2011 26.794 3.055 9.993 -404 38.832 78.270
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2011
01.01.-31.03.2011 01.01.-31.03.2010
TEUR
TEUR
1.
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernperiodenüberschuss
1.310
Anpassungen zur Überleitung des Konzernperiodenüberschusses
auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit
Abschreibungen auf Sachanlagen
843
806
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
138
128
Abschreibungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte
0
0
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen
-5
-294
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften
0
0
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Finanzanlagen
0
0
Veränderung latente Steuern
245
-15
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-)
137
0
Änderungen in Aktiva und Passiva
Erhöhung (-) Minderung (+) Vorräte
-5.601
-1.216
Erhöhung (-) Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
-1.269
2.601
Erhöhung (-) Minderung (+) aktiver RAP und sonstiger Vermögensgegenstände
-2.902
Erhöhung (+) Minderung (-) Pensionsrückstellungen
27
Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-1.390
Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern
-457
-627
Erhöhung (+) Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
-1.191
-662
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
-10.115
-1.357
2.
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
-104
-142
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen
-988
-442
Einzahlungen aus Verkäufen von immateriellen Vermögenswerten
0
-21
Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen
45
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen
0
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Gesellschaften abzügl. liquider Mittel der Tochter
0
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzüglich liquider Mittel
-1.999
0
Sonstige langfristige Vermögenswerte
0
-141
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit
-3.046
-71
3.
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen von Dividenden
0
0
Zahlungen aus Abfindungsansprüchen fremder
0
55
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten
- davon Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten
0
- davon Tilgung von langfristigen Finanzkrediten
-347
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten
6.950
Erhöhung (-) Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel
-10
-895
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
6.593
4.
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
-6.568
-1.383
(Summe der Cashflows aus den drei Tätigkeitsbereichen)
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des
Finanzmittelfonds
-154
-16
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
27.291
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode
20.569
5.
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
= Liquide Mittel
20.569
+ abzüglich liquider Mittel aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
0
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode
20.569
Zusätzliche Angaben zum Cashflow
gezahlte Ertragsteuern
684
erstattete Ertragsteuern
138
gezahlte Zinsen
170
erhaltene Zinsen
28
24
Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
165
-2.585
4
338
509
166
0
-449
1.258
76
45
24.406
23.007
23.007
0
23.007
368
0
368
Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2011
01.01.-31.03.2011 01.01.-31.03.2010
TEUR TEUR
Erwerb von Tochtergesellschaften
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.199 0
Firmenwert 162 0
Sachanlagevermögen 299 0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 81 0
Vorräte 2.309 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 335 0
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 101 0
Liquide Mittel 1 0
Langfristige Darlehen 400 0
Latente Steuern 608 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 924 0
Kurzfristige Darlehen 715 0
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 177 0
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 55 0
Sonstige Rückstellungen 76 0
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 30 0
Gezahlter Kaufpreis 2.000 0
abgegangene liquide Mittel -1 0
Gezahlter Kaufpreis, abzüglich erworbener liquider Mittel 1.999 0

M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

Segmentberichterstattung für den Finanzbericht zum 1. Quartal 2011

Segment Umwelttechnik Industrieautomation M.A.X. Automation AG Überleitung Gesamt
Q1.2011 Q1.2010 Q1.2011 Q1.2010 Q1.2011 Q1.2010 Q1.2011 Q1.2010 Q1.2011
Berichtszeitraum TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Q1.2010
TEUR
Segmenterlöse 29.351 22.058 21.423 16.744 0 0 -614 -73 50.160 38.729
- mit externen Kunden 29.351 22.058 20.722 16.671 0 0 0 0 50.073 38.729
- davon Deutschland 9.664 8.461 15.742 12.435 0 0 0 0 25.406 20.896
- davon USA 7.588 6.558 745 168 0 0 0 0 8.333 6.726
- davon andere EU-Länder 11.098 5.601 3.197 3.710 0 0 0 0 14.295 9.311
- davon Rest der Welt 1.001 1.438 1.039 358 0 0 0 0 2.040 1.796
- Intersegmenterlöse 0 0 701 73 0 0 -701 -73 0 0
Segmentergebnis der betrieblichen
Geschäftstätigkeit (EBIT) 661 381 1.796 681 -290 -454 21 -49 2.188 559
darin enthalten:
° planmäßige Abschreibung -538 -464 -385 -411 -8 -8 -50 -51 -981 -934
° wesentliche sonstige Ertrags- und Aufwandsposten 0 -111 0 109 0 0 0 0 0 -2
° wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen -700 -848 -1.127 -755 -102 -204 37 0 -1.892 -1.807
Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 403 199 1.679 690 -361 -509 16 -56 1.737 0
324
darin enthalten:
° Zinsertrag 4 26 41 10 22 20 -14 -16 53 40
° Zinsaufwand -129 -130 -96 -80 -88 -69 9 9 -304 -270
° Fremden Gesellschaftern zuzurechnende Gewinne/Verluste -111 -40 0 0 0 0 0 0 -111 -40
Ertragsteuern -246 -140 -185 70 95 1 -88 -90 -424 -159
Periodenergebnis 158 59 1.494 760 -266 -508 -76 -146 1.310 165
Segmentvermögen 71.000 61.026 64.000 52.414 77.259 75.771 -48.936 -46.408 163.323 142.803
- davon Deutschland 58.085 47.787 61.896 51.095 77.259 75.771 -48.936 -46.408 148.304 128.245
- davon USA 12.307 11.640 1.260 618 0 0 0 0 13.567 12.258
- davon andere EU-Länder 608 1.599 844 701 0 0 0 0 1.452 2.300
Steueransprüche (incl. latenter Steuern) 1.686 1.324 415 426 4.943 4.273 425 320 7.469 6.343
Gesamtvermögen 72.686 62.350 64.415 52.840 82.202 80.044 -48.511 -46.088 170.792 149.146
Investitionen in das
langfristige Segmentvermögen 671 370 392 212 3 3 0 0 1.066 585
Segmentschulden 41.197 34.161 37.005 28.053 14.737 14.636 -9.824 -8.440 83.115 68.410
Steuerschulden (incl. latenter Steuern) 1.297 1.581 2.162 1.181 268 551 5.680 5.256 9.407 8.569
Gesamtschulden 42.494 35.742 39.167 29.234 15.005 15.187 -4.144 -3.184 92.522 76.979

Konzernanhang

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 31. März 2011 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt.

Die Darstellung der Segmenterlöse erfolgt nach Konsolidierung der Intrasegmentärerlöse.

Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2010, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.

Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.

2. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2010 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 20 Tochtergesellschaften einbezogen.

Im Segment Industrieautomation wurde die Atiap S.A.R.L, eine Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik GmbH im ersten Quartal 2011 liquidiert. Zum 31. März 2011 wurde die mabu-

pressen AG, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik GmbH, erstkonsolidiert.

Die IWM Automation GmbH (Segment Industrieautomation) gründete gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft IWM-Automation Verwaltungs GmbH im Februar 2011 die IWM Polska Sp. z o.o. Die Gesellschaften IWM-Automation Verwaltung und die IWM Polska wurden zum 28. Februar 2011 erstkonsolidiert.

Zum 31. März 2011 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:

Anzahl einbezogene Unternehmen 31.03.2011 31.12.2010
Umwelttechnik 8 8
Industrieautomation 14 12
Konzern 22 20

2.1 mabu-pressen AG, Oberursel

Die NSM Magnettechnik GmbH, Olfen hat am 15. März 2011 die mabu-pressen AG, Oberursel zu 100% akquiriert. Der Kaufpreis betrug TEUR 2.500 und beinhaltet eine Earn-Out-Regelung, welche von dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2011 abhängig ist.

Das neubewertete Eigenkapital der mabu-pressen AG beträgt zum 31. März 2011 TEUR 2.500. Stille Reserven für Technologie, Marke, Kundenstamm und Auftragsbestand wurden in Höhe von TEUR 2.140 identifiziert und im Rahmen der Kaufpreisallokation entsprechend zugeteilt. Nach Abzug der darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe von TEUR 608 verbleibt ein Firmenwert von TEUR 162.

Folgende Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind dem M.A.X. Automation-Konzern zum 31. März 2011 im Rahmen der Erstkonsolidierung aus dem Erwerb der mabu-pressen AG zugegangen:

TEUR
Langfristige Vermögenswerte 2.741
Immaterielle Vermögenswerte 2.199
Firmenwert 162
Sachanlagevermögen 299
Sonstige langfristige Vermögenswerte 81
Kurzfristige Vermögenswerte 2.746
Vorräte 2.309
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 335
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 101
Liquide Mittel 1
Langfristiges Fremdkapital 1.008
Langfristige Darlehen 400
Latente Steuern 608
Kurzfristiges Fremdkapital 1.977
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 924
Kurzfristige Darlehen 715
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 177
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 55
Sonstige Rückstellungen 76
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 30

Wäre die mabu-pressen AG bereits zu Beginn des Wirtschaftsjahres dem M.A.X. Automation-Konzern zugehörig gewesen, hätte sich das Ergebnis zum ersten Quartal 2011 wie folgt entwickelt:

TEUR
Pro-forma Umsatzerlöse 50.772
Pro-forma Periodenergebnis 1.138

3. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung

Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

4. Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:

Q1 Q1
2011 2010
Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR 1.310 165
Anzahl der Aktien 26.794.415 26.794.415

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie und beträgt zum 1. Quartal 2011 EUR 0,05 (1. Quartal 2010: EUR 0,01).

5. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen

Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 68 (Vorjahr TEUR 1).

6. Ereignisse nach dem Stichtag 31. März 2011

Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

M.A.X. Automation AG Presse: Breite Straße 29-31 Frank Elsner

Tel.: +49 – 211 – 90 99 1-0 Tel.: +49 – 5404 – 91 92 0 Fax: +49 – 211 – 90 99 1-11 Fax: +49 – 5404 – 91 92 29 Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de

40213 Düsseldorf Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH