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MAX Automation SE — Interim / Quarterly Report 2010
May 14, 2010
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Interim / Quarterly Report
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M.A.X. Automation AG Quartalsfinanzbericht zum 1. Quartal 2010
Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905
Zusammenfassung
- Guter Start in das Geschäftsjahr 2010
- · Auftragseingang nach drei Monaten um 22 % gegenüber Vorjahreszeitraum erhöht
- Konzern-EBIT +0,6 Mio. Euro
- Umsatzsteigerung und Ertragsverbesserung im Gesamtjahr 2010 erwartet
Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)
| in Mio. Euro | Jan.-März 2010 | Jan.-März 2009 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Auftragseingang konsolidiert | 42,7 | 35,0 | $+22,0$ |
| Auftragsbestand konsolidiert ** | 76,5 | 61.4 | $+24,5$ |
| Umsatz | 38,7 | 40,8 | $-5,1$ |
| EBIT | 0,6 | $-0.8$ | $++$ |
| Periodenergebnis | 0,2 | $-0,7$ | $++$ |
| Ergebnis pro Aktie (Euro) | 0,01 | $-0,03$ | $++$ |
| Liquide Mittel ** | 23,0 | 14,3 | $+61,0$ |
| Eigenkapitalquote (Prozent)** | 48,4 | 47,2 | +1,2 Prozentpunkte |
| Mitarbeiter ** | 849 | 974 | $-12,8$ |
| Auszubildende | 91 | 88 | $+3,4$ |
** Stichtagsvergleich 31. März 2010 zu 31. März 2009
1. Bericht des Vorstands
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre.
die M.A.X. Automation AG ist gut in das Geschäftsjahr 2010 gestartet. Ihr Konzern hat die Trendwende, die sich bereits im zweiten Halbjahr des Vorjahres abzeichnete, in den ersten drei Monaten 2010 endgültig vollzogen. Dies belegen die wesentlichen Kennzahlen:
- Der konsolidierte Auftragseingang lag mit 42,7 Mio. Euro deutlich um 22.0 % über dem Vorjahreswert (Q1 2009: 35.0 Mio. Euro). Auch der um POC-Effekte bereinigte konsolidierte Auftragsbestand erhöhte sich per Ende März 2010 signifikant auf 76.5 Mio. Euro, ein Anstieg um 24,5 % gegenüber dem Vorjahresstichtag (31. März 2009: 61.4 Mio. Euro). Die Konzernerlöse blieben dagegen mit 38,7 Mio. Euro noch um 5,1 % unter dem Niveau des gleichen Vorjahresquartals (40,8 Mio. Euro).
- Die Ertragslage wurde durch die verminderte Kostenbasis sowie $\bullet$ die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wie erwartet positiv beeinflusst. Das operative Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2010 auf 0,6 Mio. Euro (Q1 2009: -0,8 Mio. Euro). Das Periodenergebnis verbesserte sich auf 0,2 Mio. Euro (Q1 2009: -0,7 Mio. Euro).
- Die Liquiditätsausstattung des M.A.X. Automation-Konzerns lag $\bullet$ zum Bilanzstichtag Ende März 2010 mit 23,0 Mio. Euro deutlich über dem Wert am gleichen Vorjahresstichtag (14,3 Mio. Euro).
Zu dieser erfreulichen Entwicklung trugen zweifellos auch verbesserte konjunkturelle Rahmenbedingungen bei. Die Weltwirtschaft scheint sich im Aufwind zu befinden, nicht zuletzt durch die erhöhte Nachfrage aus den Schwellenländern. Davon profitiert auch der deutsche Maschinen- und Anlagenbau, der in den ersten drei Monaten 2010 ein Orderplus von 14 % gegenüber dem Startquartal des Vorjahres verzeichnen konnte.
M.A.X. AUTOMATION AG I
Den Grundstein für die Rückkehr zu profitablem Wachstum haben wir jedoch in unserem Konzern gelegt. Es zeigt sich, dass die konseguenten Kostensenkungsmaßnahmen des vergangenen Jahres die richtige Antwort auf die Krise waren. Wir haben entschlossen, aber mit Augenmaß gehandelt, um die Konzernsubstanz zu wahren und bei einer Erholung der Märkte neue Wachstumsgelegenheiten ergreifen zu können.
Positiv wirkt sich auch die konsequente strategische Ausrichtung des M.A.X. Automation-Konzerns auf die Segmente Umwelttechnik und Industrieautomation aus. Unsere operativen Konzerntöchter profitieren in diesen Zukunftsmärkten früh von der anspringenden Konjunktur, obgleich der Margendruck anhält. Die steigenden Rohstoffpreise sowie die zunehmenden Anforderungen an die Industrie im Zusammenhang mit der globalen CO2-Reduzierung sorgten in den ersten Monaten des laufenden Jahres für eine wachsende Nachfrage nach den Produkten von Vecoplan und altmayerBTD. Auch in der Industrieautomation, wo unsere Tochtergesellschaften mit technisch anspruchsvollen Systemlösungen dazu beitragen, die Produktionsprozesse ihrer Kunden effizienter und kostengünstiger zu gestalten, ist eine Belebung der Nachfrage zu verzeichnen. Großaufträge für NSM Magnettechnik im Februar sowie IWM-Automation im April dokumentieren dies
Experten gehen von einer weiteren Belebung der globalen Konjunktur im Jahresverlauf aus. Der Branchenverband VDMA spricht von einem "Frühlingserwachen" im Maschinen- und Anlagenbau.
Dem M.A.X. Automation-Konzern bieten sich in diesem Umfeld gute Perspektiven. Wir erwarten eine weiter steigende Nachfrage nach den Automationslösungen unserer Tochterunternehmen in beiden Kernsegmenten. Durch die Maßnahmen zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung im vergangenen Jahr haben wir die Voraussetzungen für eine wieder dynamische und profitable Konzernentwicklung in 2010 geschaffen. Zudem prüfen wir derzeit intensiv mögliche Akquisitionen, mit dem Ziel, das bestehende Leistungsspektrum unseres Konzerns in der Umwelttechnik oder der Industrieautomation weiterzuentwickeln.
Den weiteren Geschäftsverlauf 2010 schätzen wir vor diesem Hintergrund optimistisch ein. Auf Basis des bestehenden Beteiligungsportfolios gehen wir davon aus, den Konzernumsatz und das Ergebnis zum Vorjahr deutlich verbessern zu können.
Düsseldorf, im Mai 2010
Bernd Priske Vorstand
2. Konzernzwischenlagebericht zum 31. März 2010
2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft hat sich in den ersten Monaten 2010 weiter erholt. Gestützt auf umfassende staatliche Konjunkturprogramme, die öffentlichen Stabilisierungsmaßnahmen für den Finanzsektor und ein sich festigendes Vertrauen bei Konsumenten und Investoren gewannen Produktion und internationaler Handel langsam an Dynamik. Asiatische Schwellenländer wie Indien und China verzeichneten bereits erste Anzeichen einer koniunkturellen Überhitzung. Im Euroraum setzte sich die Konjunkturerholung zwar fort, doch blieb die Entwicklung hinter den anderen Regionen zurück. Die deutsche Wirtschaft fasste im ersten Quartal 2010 wieder Tritt, wuchs allerdings infolge der niedrigen Kapazitätsauslastung und der gebremsten Exportnachfrage aus der Eurozone nur in verhaltenem Tempo.
Nach Schätzung der Experten des Internationalen Währungsfonds wird die Weltwirtschaft im laufenden Jahr um 4,2 % wachsen. Dabei gehen die wesentlichen Impulse von der Güternachfrage der Schwellenländer aus. In den Industrieländern wird dagegen eine geringere Dynamik erwartet. Die Wirtschaft der Eurozone soll im laufenden Jahr um lediglich 1,0 % wachsen. Auch für die deutsche Wirtschaft wird ein gedämpftes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,2 bis 1,5 % erwartet.
Quellen:
Bundesverband deutscher Banken, Monatsbericht April 2010 Europäische Zentralbank, Monatsbericht April 2010 Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook, April 2010 Frühjahrsqutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute, April 2010
2.2. Branchenumfeld
Unter dem Einfluss der weltweiten Konjunkturerholung entwickelte sich der deutsche Maschinen- und Anlagenbau im ersten Quartal 2010 positiv. Nach Angaben des Branchenverbandes VDMA legte der Auftragseingang gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 14 % zu. Als Zugpferd erwies sich die Exportnachfrage: Während die Auslandsorders in den ersten drei Monaten 2010 um 18 % stiegen, gingen aus dem Inland lediglich 8 % mehr Bestellungen ein als im ersten Vorjahresquartal.
M.A.X. AUTOMATION AG II
Trotz des insgesamt erfreulichen Jahresauftakts bleibt der VDMA bislang bei seiner Prognose für das Gesamtiahr 2010, wonach das Produktionsvolumen der Branche etwa das Niveau des Krisenjahres 2009 erreichen soll. Zwar gehen die Experten mittelfristig von einer Rückkehr zu stabilen Wachstumsraten im Maschinenbau aus. Doch weist der VDMA für das laufende Jahr auf fortbestehende Risiken, etwa durch die auslaufenden Konjunkturprogramme sowie eine anhaltend erschwerte Kreditvergabe, hin.
Quellen:
VDMA, Pressemitteilungen vom 10. Februar sowie 19. und 29. April 2010
2.3. Besondere Vorkommnisse im Berichtszeitraum
Am 28. Januar 2010 informierte der M.A.X. Automation-Konzern über einen Großauftrag im mittleren einstelligen Millionenbereich für die Umwelttochter altmayerBTD. Das Unternehmen wurde von RWE Power mit der Entwicklung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Komplettsystems zum Handling von Wirbelschichtbraunkohle in einem Kraftwerk beauftragt.
In einer Mitteilung vom 4. Februar 2010 berichtete der Konzern über einen Großauftrag in der Industrieautomation: Die NSM Magnettechnik wird die US-Tochtergesellschaft eines führenden Automobilzulieferers mit einem komplexen Zuführsystem für Pressenstraßen beliefern. Der Auftrag hat ein Volumen von 4,1 Mio. Euro.
Darüber hinaus traten im ersten Quartal 2010 keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns ein.
2.4. Rechnungslegung
Die M.A.X. Automation AG hat den Konzernabschluss zum 31. März 2010 nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die angegebenen Vorjahreswerte sind vergleichbar.
2.5. Auftragslage
Auftragseingang Konzern
| in Mio. Euro | Jan.-März 2010 | Jan.-März 2009 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Segment Umwelttechnik | 25,1 | 17.4 | -44 |
| Segment Industrie- | 17,6 | 17.6 | |
| Automation | |||
| Konzern (konsolidiert) | 42. | 35,0 |
Im Umfeld einer wieder anspringenden Branchenkonjunktur entwickelte sich die Auftragslage des M.A.X. Automation-Konzerns in den ersten drei Monaten 2010 erfreulich. Der konsolidierte Auftragseingang erhöhte sich um 22,0 % auf 42,7 Mio. Euro nach 35,0 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.
Im Kernsegment Umwelttechnik belebte sich die Nachfrage nach den Produkten des Konzerns deutlich: Die Bestellungen nahmen um 44,0 % auf 25,1 Mio. Euro zu (Q1 2009: 17,4 Mio. Euro). In der Industrieautomation erreichte der Ordereingang mit 17,6 Mio. Euro das Vorjahresniveau. Auch in diesem Segment rechnet der Vorstand im Jahresverlauf mit einer steigenden Nachfrage.
Der um POC-Effekte bereinigte konsolidierte Auftragsbestand des M.A.X. Automation-Konzerns erhöhte sich per 31. März 2010 signifikant auf 76,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 24,5 % gegenüber dem Vorjahreswert (31. März 2009: 61,4 Mio. Euro).
2.6. Umsatzentwicklung
Umsatz Konzern
| in Mio. Euro | Jan.-März 2010 | Jan.-März 2009 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Segment Umwelttechnik | 22,1 | 22,2 | $-0.6$ |
| Segment Industrie- | |||
| Automation | 16.7 | 18.7 | $-10,5$ |
| Konzern | 38,7 | 40.8 | -5.1 |
In der Umsatzentwicklung des ersten Quartals spiegelt sich der insgesamt gute Start des M.A.X. Automation-Konzerns in das laufende Geschäftsjahr
M.A.X. AUTOMATION AG II
noch nicht wider. Der Konzernumsatz blieb nach drei Monaten 2010 mit 38,7 Mio. Euro noch um 5,1 % unter Vorjahr (Q1 2009: 40,8 Mio. Euro).
In der Umwelttechnik erreichte der Segmentumsatz mit 22,1 Mio. Euro etwa das Vorjahresniveau (Q1 2009: 22,2 Mio. Euro). In der Industrieautomation beliefen sich die Segmenterlöse im ersten Quartal 2010 auf 16,7 Mio. Euro, ein Rückgang um 10,5 % gegenüber dem Vorjahr (Q1 2009: 18,7 Mio. Euro).
2.7. Ertragslage des Konzerns
Ergebniskennzahlen
| in Mio. Euro | Jan.-März 2010 | Jan.-März 2009 |
|---|---|---|
| EBIT Segment Umwelttechnik | 0.4 | |
| EBIT Segment Industrieautomation | ||
| Konzern-EBIT | 0.6 | |
| Konzernperiodenergebnis | 0.2 |
Im ersten Quartal 2010 betrug die Gesamtleistung des M.A.X. Automation-Konzerns 38.8 Mio. Euro. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Wert bei 41,7 Mio. Euro gelegen (-7,1 %).
Der Materialaufwand erreichte 18,9 Mio. Euro nach 20,6 Mio. Euro im ersten Quartal 2009.
Infolge der im vergangenen Jahr umgesetzten Personalmaßnahmen ging der Personalaufwand nach drei Monaten 2010 merklich um 16,3 % auf 12,1 Mio. Euro zurück (Q1 2009: 14,4 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit 7,0 Mio. Euro um 2,5 % unter dem Vorjahreswert (Q1 2009: 7,2 Mio. Euro).
Durch die Maßnahmen des Vorjahres zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung konnte die operative Kostenbasis im ersten Quartal 2010 deutlich reduziert werden, so dass die negativen Effekte des stichtagsbedingten Umsatzrückgangs überkompensiert wurden.
M.A.X. AUTOMATION AG IN
Der M.A.X. Automation-Konzern erreichte in den ersten drei Monaten 2010 ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 0.6 Mio. Euro. Im gleichen Voriahreszeitraum hatte das Konzern-EBIT noch -0,8 Mio. Euro betragen.
Der Periodenüberschuss belief sich auf 0.2 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2009 war noch ein Fehlbetrag von 0.7 Mio. Euro entstanden.
2.8. Vermögenslage
Die Bilanzsumme des M.A.X. Automation-Konzerns lag zum Stichtag 31. März 2010 mit 149,1 Mio. Euro geringfügig über dem Wert am Jahresende 2009 (148,4 Mio. Euro).
Das langfristige Konzernvermögen betrug 67,9 Mio. Euro und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahresende nur unwesentlich (31. Dezember 2009: 67,0 Mio. Euro; +1,4 %).
Auch die kurzfristigen Vermögenswerte erreichten per 31. März 2010 mit 81,3 Mio. Euro etwa das Niveau von Ende Dezember 2009 (81,5 Mio. Euro). Dabei stand dem moderaten Anstieg der Vorräte infolge der verbesserten Auftragslage (+4,5 % auf 28,0 Mio. Euro) ein Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-9.8 % auf 23.9 Mio. Euro) entgegen. Die deutliche Zunahme des sonstigen kurzfristigen Vermögens (+67,3 % auf 6,4 Mio. Euro) ist auf einen stichtagsbedingten Steuereffekt zurückzuführen. Die liquiden Mittel lagen mit 23,0 Mio. Euro weiter auf hohem Niveau (31. Dezember 2009: 24,4 Mio. Euro; -5,7 %).
2.9. Finanzlage
Auf der Passivseite betrug das Eigenkapital zum Bilanzstichtag 72,2 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erreichte mit 48,4 % den gleichen soliden Wert wie Ende Dezember 2009.
Weder bei den langfristigen Verbindlichkeiten, die sich zum 31. März 2010 auf 32,9 Mio. Euro beliefen (31. Dezember 2009: 32,6 Mio. Euro), noch bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten (31. März 2010: 44,0 Mio. Euro; 31. Dezember 2009: 44,1 Mio. Euro) ergaben sich wesentliche Veränderungen.
M.A.X. AUTOMATION AG II
2.10. Liquiditätsentwicklung
Aus laufender Geschäftstätigkeit entstand im ersten Quartal 2010 ein Mittelabfluss von 1,4 Mio. Euro. Darin schlug sich neben Stichtagseffekten eine erhöhte Mittelbindung infolge der deutlich verbesserten Auftragslage nieder. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Konzern einen operativen Cashflow von 4,2 Mio. Euro erzielt.
2.11. Beziehungen zu nahestehenden Personen
Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang des vorliegenden Finanzberichts informiert.
2.12. Mitarbeiter
Per Ende März 2010 beschäftigte der M.A.X. Automation-Konzern 849 Mitarbeiter (ohne Auszubildende). Am gleichen Vorjahresstichtag hatte die Beschäftigtenzahl bei 974 gelegen. Die Verkleinerung der Belegschaft ist eine Folge der maßvollen, zugleich jedoch notwendigen Personalmaßnahmen aus dem Krisenjahr 2009.
2.13. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums
Am 28. April 2010 gab die M.A.X. Automation AG bekannt, dass die Konzerntochter IWM Automation von einem führenden Automobilzulieferunternehmen einen Großauftrag im unteren einstelligen Millionenbereich zur Errichtung einer technologisch anspruchsvollen Fertigungsanlage für Elektromotoren erhalten hat.
Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns traten nach Abschluss des Berichtszeitraums nicht ein.
2.14. Chancen und Risiken
Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2009 nicht wesentlich geändert.
Ergänzend ist auf folgendes Risiko hinzuweisen:
Experten erwarten für den weiteren Jahresverlauf 2010 eine Belebung der Konjunktur. Der Branchenverband VDMA geht davon aus, dass sich die Nachfrage nach Investitionsgütern 2010 wieder stabilisiert und die Maschinenproduktion insgesamt das Niveau von 2009 erreichen wird. Dennoch sind auch Rückschläge für die weltwirtschaftliche Entwicklung nicht auszuschließen. In der Folge könnte mit der sinkenden Industrieproduktion eine erneute Verringerung der Nachfrage nach den Automationslösungen des M.A.X. Automation-Konzerns einhergehen. Dies hätte negative Folgen für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns.
2.15. Ausblick 2010
Mit dem erfreulichen Start in das laufende Geschäftsjahr hat der M.A.X. Automation-Konzern eine gute Basis geschaffen, in 2010 wieder zu dynamischem Wachstum zurückzukehren. Nachdem sich die Auftragslage insbesondere in der Umwelttechnik gegenüber dem Vorjahr bereits verbessert hat, ist im weiteren Jahresverlauf auch in der Industrieautomation eine steigende Nachfrage nach den Produkten des Konzerns zu erwarten.
Der Vorstand beabsichtigt, neben forciertem organischem Wachstum auch potenzielle Akquisitionsgelegenheiten in den Folgequartalen intensiv zu prüfen.
Auf der Grundlage des bestehenden Beteiligungsportfolios sollen sich der Konzernumsatz und das Ergebnis im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöhen.
Finanzkalender
Ordentliche Hauptversammlung Halbiahresfinanzbericht 2010 Quartalsfinanzbericht zum 3. Quartal 2010
- Juni 2010, Düsseldorf August 2010 November 2010
Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf zum 31. März 2010
| AKTIVA | 31.03.2010 TEUR |
31.12.2009 TEUR |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.256 | 1.267 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 27.635 | 27.615 |
| Sachanlagevermögen | 30.610 | 31.011 |
| Sonstige Finanzanlagen | 217 | 216 |
| Latente Steuern | 5.075 | 4.620 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 3.092 | 2.239 |
| Langfristige Vermögenswerte gesamt | 67.885 | 66.968 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 27.964 | 26.748 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 23.865 | 26.466 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 6.425 | 3.840 |
| Liquide Mittel | 23.007 | 24.406 |
| Kurzfristige Vermögenswerte gesamt | 81.261 | 81.460 |
| Aktiva gesamt | 149.146 | 148.428 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 26.794 | 26.794 |
| Kapitalrücklage | 2.825 | 2.749 |
| Gewinnrücklage | 9.659 | 9.659 |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | $-262$ | $-382$ |
| Bilanzgewinn | 33.151 | 32.986 |
| Eigenkapital gesamt | 72.167 | 71.806 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen Fremder | 268 | 214 |
| Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil | 22.951 | 23.374 |
| Pensionsrückstellungen | 579 | 575 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.421 | 1.110 |
| Latente Steuern | 7.672 | 7.232 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 57 | 57 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gesamt | 32.948 | 32.562 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 22.203 | 21.865 |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | 6.623 | 5.391 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | 44 | 55 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.428 | 4.059 |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 897 | 1.523 |
| Sonstige Rückstellungen | 7.970 | 9.175 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.866 | 1.992 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt | 44.031 | 44.060 |
| Passiva gesamt | 149.146 | 148.428 |
Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2010
| 01.01.-31.03.2010 TEUR |
01.01.-31.03.2009 TEUR |
|
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 38.729 | 40.794 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 38 | 906 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 0 | 21 |
| 38.767 | 41.721 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 754 | 735 |
| Materialaufwand | $-18.948$ | $-20.621$ |
| Personalaufwand | $-12.084$ | $-14.443$ |
| Abschreibungen | $-934$ | $-970$ |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | $-6.995$ | $-7.174$ |
| sonstige Steuern | $-1$ | $-47$ |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 559 | $-799$ |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 7 | 12 |
| Zinsergebnis | $-230$ | $-350$ |
| Übriges Finanzergebnis | $-12$ | 688 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 324 | -449 |
| Ertragsteuern | $-159$ | $-285$ |
| Jahresergebnis | 165 | $-734$ |
| Sonstiges Gesamteinkommen | ||
| Veränderung aus der Währungsumrechnung | 119 | 87 |
| Verrechnung der IPO-Kosten mit der Kapitalrücklage | $-111$ | 0 |
| Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen | 34 | 0 |
| Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern | 42 | 87 |
| Gesamteinkommen | 207 | $-647$ |
| Ergebnis je Aktie | ||
| Ergebnis je Aktie unverwässert in EUR | 0,01 | $-0,03$ |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrück- lage |
Unterschied aus der Währungsumrech- nung |
Bilanzgewinn | Summe | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Stand am 01.01.2009 | 26.794 | 2.568 | 9.659 | $-253$ | 34.130 | 72.898 | |
| Dividendenzahlungen | 0I | ||||||
| Gesamteinkommen | 86 | $-734$ | $-648$ | ||||
| Stand am 31.03.2009 | 26.794 | 2.568 | 9.659 | $-167$ | 33.396 | 72.250 | |
| Stand am 01.01.2010 | 26.794 | 2.749 | 9.659 | $-382$ | 32.986 | 71.806 | |
| Dividendenzahlungen | 0 | ||||||
| Gesamteinkommen | 77 | 119 1 | 165 | 361 | |||
| Stand am 31.03.2010 | 26.794 | 2.826 | 9.659 | $-263$ | 33.151 | 72.167 |
| Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf | |||
|---|---|---|---|
| für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2010 | |||
| 01.01.-31.03.2010 01.01.-31.03.2009 | |||
| 1. | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | TEUR | TEUR |
| Konzernperiodenüberschuss | 165 | $-734$ | |
| Anpassungen zur Überleitung des Konzernperiodenüberschusses | |||
| auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit | |||
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 806 | 817 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 128 | 152 | |
| Abschreibungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0 | $\overline{0}$ | |
| Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen | -294 | $-2$ | |
| Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften | 0 | 0 | |
| Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Finanzanlagen | 0 | $\overline{0}$ | |
| Veränderung latente Steuern | $-15$ | $-185$ | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) | 0 | 0 | |
| Anderungen in Aktiva und Passiva | |||
| Erhöhung (-) Minderung (+) Vorräte | $-1.216$ | 1.551 | |
| Erhöhung (-) Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.601 | 9.000 | |
| Erhöhung (-) Minderung (+) aktiver RAP und sonstiger Vermögensgegenstände | $-2.585$ | 1.976 | |
| Erhöhung (+) Minderung (-) Pensionsrückstellungen | 4 | $-1$ | |
| Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 338 | $-5.360$ | |
| Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern | -627 $-662$ |
$-517$ | |
| Erhöhung (+) Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | $-2.531$ | ||
| = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | $-1.357$ | 4.166 | |
| 2. | Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | $-142$ | $-211$ | |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -442 | -671 | |
| Auszahlungen für Investitionen Finanzanlagen | $-21$ | $-54$ | |
| Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen | 509 | 7 | |
| Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 166 | $\overline{0}$ | |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Gesellschaften abzügl. liquider Mittel der Tochter | 0 | 15 | |
| Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Gesellschaften | 0 | $\overline{0}$ | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | -141 | $-133$ | |
| = Cashflow aus der Investitionstätigkeit | $-71$ | $-1.047$ | |
| 3. | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen von Dividenden | 0 | $\overline{0}$ | |
| Veränderung Abfindungsansprüche Fremder | 55 | $\mathbf 0$ | |
| Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 0 | 1.627 | |
| - davon Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten - davon Tilgung von langfristigen Finanzkrediten |
$-449$ | $-48$ | |
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 1.258 | $-1.482$ | |
| Veränderung aus den IPO Kosten | 76 | $\mathbf 0$ | |
| Erhöhung (-) Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel | -895 | $-178$ | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit $=$ |
45 | -81 | |
| 4. | Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 3.038 | |
| = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows aus den drei Tätigkeitsbereichen) |
-1.383 | ||
| Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des | |||
| Finanzmittelfonds | -16 | 15 | |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 24.406 | 11.268 | |
| = Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 23.007 | 14.321 | |
| 5. | Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| = Liquide Mittel | 23.007 | 14.321 | |
| abzüglich liquider Mittel aus aufgegebenen Geschäftsbereichen $^{+}$ |
0 | $\overline{0}$ | |
| = Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 23.007 | 14.321 | |
| gezahlte Ertragsteuern | 368 | 674 | |
| erstattete Ertragsteuern | $\Omega$ | 872 | |
| gezahlte Zinsen | 368 | 565 | |
| erhaltene Zinsen | 24 | 107 |
M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,
Segmentberichterstattung für den Zeitraum 01. Januar 2010 bis 31. März 2010
| Segment | Umwelttechnik | Industrieautomation | M.A.X. Automation AG | Überleitung | Gesamt | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Berichtszeitraum | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Segmenterlöse | 22.058 | 22.180 | 16.744 | 18.704 | $-73$ | $-90$ | 38.729 | 40.794 | ||
| - mit externen Kunden | 22.058 | 22.180 | 16.671 | 18.614 | $\Omega$ | 38.729 | 40.794 | |||
| - davon Deutschland | 8.461 | 7.452 | 12.435 | 10.485 | 20.896 | 17.937 | ||||
| - davon USA | 6.558 | 4.443 | 168 | 228 | 6.726 | 4.671 | ||||
| - davon andere EU-Länder | 5.601 | 8.999 | 3.710 | 6.267 | 9.311 | 15.266 | ||||
| - davon Rest der Welt | 1.438 | 1.286 | 358 | 1.634 | 1.796 | 2.920 | ||||
| Intersegmenterlöse | 73 | 90 | $\Omega$ | $-73$ | -90 | |||||
| Segmentergebnis der betrieblichen | ||||||||||
| Geschäftstätigkeit | 381 | $-401$ | 681 | 94 | -454 | $-443$ | $-49$ | $-49$ | 559 | $-799$ |
| darin enthalten: | ||||||||||
| ° planmäßige Abschreibung | $-464$ | $-450$ | $-411$ | $-46$ - | -8 | $-51$ | $-51$ | $-934$ | $-970$ | |
| ° außerplanmäßige Abschreibung | $\Omega$ | $\Omega$ | $\Omega$ | |||||||
| ° wesentliche sonstige Ertrags- und Aufwandsposten | $-111$ | $-194$ | 109 | $-210$ | $-404$ | |||||
| ° wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen | $-848$ | $-833$ | $-755$ | $-1.189$ | $-204$ | $-173$ | $\Omega$ | $-1.807$ | $-2.195$ | |
| Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) darin enthalten: |
199 | 88 | 690 | 44 | -509 | $-529$ | $-56$ | $-52$ | 324 | $-449$ |
| ° Zinsertrag | 26 | -8 | 10 | 43 | 20 | 84 | $-16$ | $-24$ | 40 | 95 |
| ° Zinsaufwand | $-130$ | $-220$ | $-80$ | $-90$ | $-69$ | $-156$ | 9 | 21 | $-270$ | $-445$ |
| ° Fremden Gesellschaftern zuzurechnende Gewinne/Verluste | $-40$ | 98 | $\Omega$ | $\Omega$ | $\Omega$ | $-40$ | 98 | |||
| Ertragsteuern | $-140$ | $-283$ | 70 | $-107$ | $-90$ | 104 | $-159$ | $-285$ | ||
| Periodenergebnis | 59 | $-196$ | 760 | $-63$ | $-508$ | $-529$ | $-146$ | 54 | 165 | $-734$ |
| Segmentvermögen | 61.026 | 65.066 | 52.414 | 54.303 | 75.771 | 78.749 | $-46.408$ | $-49.948$ | 142.803 | 148.170 |
| - davon Deutschland | 47.787 | 52.155 | 51.095 | 51.320 | 75.771 | 78.749 | $-46.408$ | $-49.948$ | 128.245 | 132.276 |
| - davon USA | 11.640 | 12.398 | 618 | 639 | 12.258 | 13.037 | ||||
| - davon andere EU-Länder | 1.599 | 513 | 701 | 2.344 | 2.300 | 2.857 | ||||
| Steueransprüche (incl. latenter Steuern) | 1.324 | 1.175 | 426 | 285 | 4.273 | 2.953 | 320 | 476 | 6.343 | 4.889 |
| Gesamtvermögen | 62.350 | 66.241 | 52.840 | 54.588 | 80.044 | 81.702 | $-46.088$ | $-49.472$ | 149.146 | 153.059 |
| Investitionen in das | ||||||||||
| langfristige Segmentvermögen | 370 | 520 | 212 | 362 | 3 | $\Omega$ | 585 | 883 | ||
| Segmentschulden | 34.161 | 37.891 | 28.053 | 30.042 | 14.636 | 14.831 | $-8.440$ | $-10.300$ | 68.410 | 72.464 |
| Steuerschulden (incl. latenter Steuern) | 1.581 | 1.567 | 1.181 | 1.270 | 551 | 623 | 5.256 | 4.884 | 8.569 | 8.344 |
| Gesamtschulden | 35.742 | 39.458 | 29.234 | 31.312 | 15.187 | 15.454 | $-3.184$ | $-5.416$ | 76.979 | 80.808 |
Konzernanhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernguartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 31. März 2010 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt.
Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2009, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechten erläutert werden.
Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.
Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. März 2009 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 22 Tochtergesellschaften einbezogen. Der Konsolidierungskreis zum 31. März 2010 setzt sich wie folgt zusammen:
| Anzahl einbezogene Unternehmen | Q1.2010 | Q1.2009 |
|---|---|---|
| Umwelttechnik | ||
| Industrieautomation | 13 | 13 |
| Konzern | 21 | 22 |
Ereignisse von wesentlicher Bedeutung
Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
Ergebnis je Aktie
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:
| Q1.2010 | Q1.2009 | |
|---|---|---|
| Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR | 165 | -7341 |
| Anzahl der Aktien | 26.794.415 | 26.794.415 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie und beträgt zum 1. Quartal 2010 EUR 0,01 (1. Quartal 2009: EUR -0,03).
Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen
Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 1 (Vorjahr TEUR 0).
Ereignisse nach dem Stichtag 31. März 2010
Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
M.A.X. Automation AG Breite Straße 29-31 40213 Düsseldorf
Tel.: $+49 - 211 - 90991 - 0$ Fax: $+49 - 211 - 90991 - 11$ Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de
Presse:
Frank Elsner/Jens Heinen Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH Tel.: $+49 - 5404 - 91920$ Fax: +49 - 5404 - 91 92 29