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MAX Automation SE — Interim / Quarterly Report 2009
Aug 14, 2009
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Interim / Quarterly Report
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M.A.X. Automation AG Halbjahresfinanzbericht 2009
Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905
Zusammenfassung
- $\bullet$ Anhaltend schwache Branchenkonjunktur prägt Geschäftsentwicklung
- Konzernumsatz und Ergebnis erwartungsgemäß deutlich unter Vorjahr $\bullet$
- Maßnahmen zur Kostensenkung konzernweit umgesetzt $\bullet$
- Liquiditätsausstattung deutlich verbessert, solide Eigenkapitalausstattung $\bullet$
- Stabilisierung der Nachfrage erwartet
- Voraussetzungen für profitables Wachstum ab 2010 werden geschaffen
Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)
| in Mio. Euro | 1. Halbjahr 2009 | 1. Halbjahr 2008 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Auftragseingang konsolidiert | 76,7 | 118,5 | $-35,2$ |
| Umsatz | 74,1 | 112,7 | $-34,2$ |
| EBIT | $-2,1$ | 8,7 | |
| Periodenergebnis | $-1,9$ | 7,6 | |
| Ergebnis pro Aktie (Euro) | $-0,07$ | 0,28 | |
| Cashflow* | 6,7 | $-5,2$ | $++$ |
| Eigenkapitalquote (Prozent) | 48,4 | 43,9 | + 4,5 Prozentpunkte |
| Mitarbeiter Endbestand | 996 | 1.044 | |
| Davon Auszubildende | 81 | 67 |
* aus laufender Geschäftstätigkeit
1. Bericht des Vorstands
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre.
der M.A.X. Automation-Konzern verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2009 infolge der rückläufigen Konjunktur im internationalen Maschinen- und Anlagenbau erwartungsgemäß einen abgeschwächten Geschäftsverlauf. Aus diesem Grund haben wir die Kostenbasis unseres Konzerns reduziert und seine Strukturen an das verminderte Geschäftsvolumen angepasst. Darüber hinaus gelang es, die Finanzierungskraft des M.A.X. Automation-Konzerns auch in einem schwierigen Marktumfeld weiter zu stärken. In den wesentlichen Kennzahlen des ersten Halbjahres 2009 spiegeln sich daher einerseits negative Effekte aufgrund der schwachen Branchenentwicklung, andererseits aber auch die positiven Wirkungen der eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen wider.
- Der konsolidierte Auftragseingang erreichte 76,7 Mio. Euro, nach- $\bullet$ dem der Wert im gleichen Vorjahreszeitraum noch bei 118,5 Mio. Euro gelegen hatte. Der Konzernumsatz ging auf 74,1 Mio. Euro zurück (erstes Halbjahr 2008: 112,7 Mio. Euro).
- Im Rahmen der Kostensenkung haben wir Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt, die die Ertragslage im ersten Halbiahr 2009 belasteten. Das operative Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieb mit -2,1 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (erstes Halbjahr 2008: 8,7 Mio. Euro). Bereinigt um restrukturierungsbedingte Sondereffekte von 1,6 Mio. Euro, insbesondere aus der Aufgabe von Randaktivitäten auf dem französischen Markt sowie aus Personalanpassungen, war das Konzern-EBIT mit -0,5 Mio. Euro nahezu ausgeglichen. Der Periodenfehlbetrag belief sich auf 1,9 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2008: Überschuss von 7,6 Mio. Eu $ro$ ).
- Durch ein erfolgreiches Working Capital Management konnte ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 6,7 Mio. Euro erwirtschaftet werden (erstes Halbjahr 2008: Mittelabfluss von 5.2 Mio. Euro). Die Eigenkapitalguote stieg zum Ende des ersten Halbiahres
auf 48,4 % (31. Dezember 2008: 45,0 %) und erreichte damit erneut ein solides Niveau.
Die Restrukturierungen des ersten Halbiahres 2009 umfassten neben allgemeinen Kostensenkungen in sämtlichen Konzernbereichen auch maßvolle Personalanpassungen. Durch Kurzarbeit und selektiven Stellenabbau haben wir die Konzernbelegschaft entsprechend dem rückläufigen Geschäftsaufkommen reduziert. Obgleich diese Einschnitte schmerzhaft waren, werden wir diesen Kurs im weiteren Verlauf des Jahres 2009 mit Augenmaß weiterverfolgen. Zugleich wollen wir in der Lage sein, Wachstumschancen zu nutzen, sobald sich die Nachfrage belebt.
Von strategischer Bedeutung war die im Frühjahr 2009 vollzogene Auflösung des Segments Maschinen-Anlagenbau, verbunden mit der Integration der beiden Tochterunternehmen BTD Behältertechnik und Euroroll in die Kernsegmente Umwelttechnik und Industrieautomation. Im Juni 2009 ist die Verschmelzung der Altmayer Anlagentechnik auf die BTD Behältertechnik vor dem Notar beurkundet worden. Durch diesen Zusammenschluss können wir den Zielkunden beider Gesellschaften ein breiteres Produktspektrum zur Verfügung stellen.
Überdies hat der Konzernvorstand gemeinsam mit der Geschäftsführung der NSM Magnettechnik entschieden, das operative Geschäft der französischen NSM-Tochter ATIAP S.A.R.L., eines Anbieters von Transportanlagen für Deckeln und Dosen, im zweiten Quartal 2009 einzustellen. Die Marktposition des Unternehmens wurde in der Rezession aufgrund mangelnder Nachfrage entscheidend geschwächt. Die Verluste der ATIAP belasteten das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2009 einmalig mit 0,9 Mio. Euro. Weitere nennenswerte negative Ergebniseffekte sind nicht zu erwarten.
Aufgrund der Weichenstellungen des ersten Halbiahres 2009 befindet sich der M.A.X. Automation-Konzern trotz der Marktschwäche in einer soliden Verfassung. Wir verfolgen im laufenden Geschäftsjahr das Ziel, den Konzern durch strukturelle Maßnahmen schon ab 2010 wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu führen. Dazu bietet die aussichtsreiche Positionierung der operativen Tochtergesellschaften in den Zukunftsmärkten Umwelttechnik und Industrieautomation im Grundsatz gute Voraussetzun-
gen. Wir haben unsere Tochtergesellschaften so ausgerichtet, dass sie früh von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren können. Der Großauftrag für die Vecoplan in Großbritannien mit einem Gesamtvolumen von rund 7 Mio. Euro, über den wir am 1. Juli 2009 informiert haben, verdeutlicht dies.
Aus heutiger Sicht müssen wir jedoch davon ausgehen, dass die Finanzkrise und die globale Rezession kurzfristig noch nicht überwunden werden können. Für das Jahr 2010 erwarten wir im Maschinen- und Anlagenbau noch keine deutliche Besserung der Marktlage. Die Schätzung des VDMA, derzufolge das Produktionsvolumen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau 2009 real um bis zu 20 % unter dem Vorjahresniveau liegen soll, verdeutlicht, in welch schwierigem Marktumfeld sich unser Unternehmen derzeit bewegen muss. Vor diesem Hintergrund sehen wir zu einer konsequenten Anpassung der Kostenbasis im Jahr 2009 keine Alternative.
Im Geschäftsjahr 2009 werden der Konzernumsatz und das Ergebnis noch deutlich unterhalb der jeweiligen Vorjahreswerte liegen. Eine konkretere Prognose kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gegeben werden. Der Vorstand rechnet jedoch damit, dass sich die Nachfrage nach den Produkten des M.A.X. Automation-Konzerns im weiteren Verlauf dieses Jahres stabilisiert.
Die Ertragslage wird durch die Restrukturierungsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2009 zwar noch belastet. Damit schafft der Konzern jedoch die Voraussetzungen, ab dem Jahr 2010 wieder profitabel wachsen zu können.
Düsseldorf, im August 2009
Bernd Priske Vorstand
2. Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2009
2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Im zweiten Quartal 2009 hat sich die Talfahrt der Weltwirtschaft, die von der internationalen Finanzkrise ausgelöst wurde, verlangsamt. Im Euroraum waren erstmals Anzeichen einer Stabilisierung der Konjunktur zu erkennen. Experten führten dies unter anderem auf eine leicht verbesserte Stimmung der Verbraucher und Investoren im zweiten Quartal zurück. In Deutschland festigte sich die Konjunktur Mitte 2009, wenn auch auf niedrigem Niveau.
Trotz dieser ersten positiven Signale gehen Fachleute davon aus, dass die Weltwirtschaft nur langsam auf einen Wachstumspfad zurückkehren wird. Wachstumsimpulse werden im laufenden Jahr lediglich von Schwellenländern wie China und Indien ausgehen. Insgesamt soll die Weltkonjunktur 2009 nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 1,4 % schrumpfen. Für die Eurozone wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 4.8 % prognostiziert. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt soll dem IWF zufolge 2009 aufgrund der stark exportorientierten Wirtschaft um rund 6 % sinken – dies wäre der stärkste Konjunktureinbruch in der Geschichte der Bundesrepublik.
Quellen:
Bundesverband deutscher Banken, Monatsbericht Juni 2009 Europäische Zentralbank, Monatsbericht Juli 2009 Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook (Update), 8. Juli 2009
2.2. Branchenumfeld
Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat im deutschen Maschinenund Anlagenbau im ersten Halbjahr 2009 tiefe Spuren hinterlassen. So lag der Auftragseingang der Branche von April bis Juni 2009 um 51 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Während die Aufträge aus dem Inland um 47 % zurückgingen, blieben die Auslandsbestellungen um 53 % unter Vorjahr. Für die Halbjahresbilanz rechnet der Branchenverband VDMA nahezu mit einer Halbierung des Ordereingangs gegenüber den ersten sechs Monaten des Rekordjahres 2008 (-46 %).
Auch der Ausblick der Experten fällt verhalten aus. Zwar deuten erste Signale auf eine zögerliche Belebung der Nachfrage hin, etwa infolge der weltweit aufgelegten staatlichen Konjunkturprogramme. Doch zeichnet sich derzeit noch keine grundlegende Entspannung der Marktsituation ab. Der VDMA geht für 2009 von einem realen Produktionsrückgang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau von bis zu 20 % aus.
Quellen:
VDMA, Pressemitteilungen vom 30. Juli 2009 sowie 1. April 2009
2.3. Besondere Vorkommnisse im Berichtszeitraum
Im Lauf des zweiten Quartals 2009 wurde das operative Geschäft der ATI-AP S.A.R.L., Egly bei Paris, einer Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik GmbH, eingestellt. Grund war der nachhaltige Einbruch der Nachfrage nach den Transportanlagen der Gesellschaft infolge der weltweiten Rezession. Das Konzernergebnis wird im Berichtszeitraum aufgrund der Verluste der ATIAP mit 0,9 Mio. Euro belastet. Weitere wesentliche negative Effekte in den Folgeperioden sind nicht zu erwarten.
Wie berichtet hat der M.A.X. Automation-Konzern im Zuge der strategischen Fokussierung auf die Kernsegmente Umwelttechnik und Industrieautomation das Segment Maschinen-Anlagenbau im ersten Quartal 2009 aufgelöst. Das Tochterunternehmen BTD Behältertechnik Heiz- und Trinkwassersysteme GmbH & Co. KG wurde in das Kernsegment Umwelttechnik integriert, die Euroroll Dipl. Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG in das Kernsegment Industrieautomation überführt. Mit Vertrag vom 25. Juni 2009 ist die Verschmelzung der Altmayer Anlagentechnik GmbH & Co. KG auf die BTD Behältertechnik Heiz- und Trinkwassersysteme GmbH & Co. KG vor dem Notar beurkundet worden.
Zum 31. Januar 2009 ist Herr Dr. Stangenberg-Haverkamp aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Herr Manfred Heim, bis 31. Dezember 2008 Mitglied des Vorstands der M.A.X. Automation AG, wurde zum 01. Februar 2009 per Beschluss des Amtsgerichtes Düsseldorf vom 19. Januar 2009 zum Mitglied des Aufsichtsrates bestellt.
Das der Biogas Nordholz GmbH gewährte Darlehen wurde im März 2009 vollständig getilgt.
Darüber hinaus traten im Berichtszeitraum keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns ein.
2.4. Auftragslage
Auftragseingang Konzern
| in Mio. Euro | . Halbjahr 2009 | 1. Halbjahr 2008 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Segment Umwelttechnik | 44,9 | 59,5 | $-24,6$ |
| Segment Industrie- | 31,8 | 59,0 | $-46,1$ |
| Automation | |||
| Konzern (konsolidiert) | 76,7 | 118.5 | $-35.2$ |
Der Abschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 30. Juni 2009 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die angegebenen Vorjahreswerte sind voll vergleichbar.
Im ersten Halbjahr 2009 stand die Auftragslage des Konzerns im Zeichen der schwachen Nachfrage auf allen wichtigen Absatzmärkten. Der konsolidierte Auftragseingang erreichte 76.7 Mio. Euro und blieb damit um 35.2 % unter dem Wert der gleichen Vorjahresperiode (118,5 Mio. Euro).
Im Kernsegment Umwelttechnik betrug der Bestelleingang 44,9 Mio. Euro, ein Rückgang um 24,6 % gegenüber dem Vorjahreswert (59,5 Mio. Euro). In der Industrieautomation belief sich der Wert der eingegangenen Aufträge auf 31,8 Mio. Euro nach 59,0 Mio. Euro im Vorjahr.
Der konsolidierte Auftragsbestand sank zum Stichtag 30. Juni 2009 um 17,8 % auf 85,1 Mio. Euro (30. Juni 2008: 103,5 Mio. Euro).
2.5. Umsatzentwicklung
Umsatz Konzern
| in Mio. Euro | 1. Halbjahr 2009 | 1. Halbjahr 2008 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Segment Umwelttechnik | 41,6 | 70.4 | - 40,9 |
| Segment Industrie- | |||
| Automation | 32,8 | -43.7 | $-25,1$ |
| Konzern | 74.1 | 112.7 | $-34.2$ |
Auch die Umsatzentwicklung des M.A.X. Automation-Konzerns stand in den ersten sechs Monaten 2009 im Zeichen der anhaltend schwachen Branchenkonjunktur. Die Konzernerlöse blieben mit 74,1 Mio. Euro um 34,2 % unter dem Vorjahreswert von 112,7 Mio. Euro.
In der Umwelttechnik wurde ein Umsatz von 41,6 Mio. Euro erzielt. Im Vorjahr hatten die Erlöse bei 70,4 Mio. Euro gelegen (-40,9 %). Im Kernsegment Industrieautomation verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 32,8 Mio. Euro, dies waren 25,1 % weniger als im ersten Halbjahr 2008 (43,7 Mio. Euro).
2.6. Ertragslage des Konzerns
Ergebniskennzahlen
| in Mio. Euro | 1. Halbjahr 2009 | 1. Halbjahr 2008 |
|---|---|---|
| EBIT Segment Umwelttechnik | $-0,7$ | 5.6 |
| EBIT Segment Industrieautomation | $-12$ | 4.6 |
| Konzern-EBIT | $-2.$ | 8, |
| Konzernperiodenergebnis | $-1.9$ |
Die Gesamtleistung des M.A.X. Automation-Konzerns betrug nach sechs Monaten des laufenden Jahres 75,7 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 35,7 % gegenüber dem Wert des gleichen Vorjahreszeitraums (117,8 Mio. Euro).
Infolge des verminderten Geschäftsvolumens sank der Materialaufwand deutlich um 37,7 % auf 37,4 Mio. Euro (erstes Halbiahr 2008: 60,0 Mio. Euro).
In dem um 9,0 % auf 27,2 Mio. Euro reduzierten Personalaufwand (erstes Halbjahr 2008: 29,9 Mio. Euro) schlugen sich Maßnahmen wie Kurzarbeit
und ein selektiver Stellenabbau per Saldo zwar dämpfend nieder. Gegenläufig wirkten jedoch einmalige restrukturierungsbedingte Sonderaufwendungen, etwa für Abfindungen, in Höhe von insgesamt 0.7 Mio. Euro. Falls im Jahresverlauf weitere gezielte Personalanpassungen erforderlich sein sollten, wird das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2009 durch zusätzliche Sondereffekte belastet.
Infolge der wachstumsbedingten Investitionen des Jahres 2008 erhöhten sich die Abschreibungen des Konzerns auf 2,0 Mio. Euro nach 1,6 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum (+21,3 %)
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen um 27,3 % auf 13,6 Mio. Euro zurück (erstes Halbjahr 2008: 18,8 Mio. Euro). Darin spiegelt sich auch das straffe Kostenmanagement des Konzerns wider. In dessen Folge wurden etwa die Aufwendungen für Verwaltung deutlich gesenkt. Ferner fielen auf Grund des geringeren Geschäftsvolumens entsprechend niedrigere Vertriebsprovisionen an.
Im ersten Halbiahr 2009 erzielte der M.A.X. Automation-Konzern ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -2.1 Mio. Euro. Der Vorjahreswert hatte 8,7 Mio. Euro betragen. Bereinigt um die restrukturierungsbedingten Sondereffekte (1,6 Mio. Euro) war das Konzern-EBIT mit -0,5 Mio. Euro nahezu ausgeglichen. Die Sondereffekte entfielen auf den Personalabbau und die Einstellung des operativen Geschäfts der ATIAP S.A.R.L.
Der Fehlbetrag in der Berichtsperiode belief sich auf 1.9 Mio. Euro (erstes Halbiahr 2008: +7,6 Mio. Euro). Darin ist ein Steuerertrag aus der Aktivierung werthaltiger Verlustvorträge in Höhe von 0,7 Mio. Euro enthalten.
In der Umwelttechnik war das operative Segmentergebnis (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2009 mit -0,1 Mio. Euro nahezu ausgeglichen. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Wert bei 5,6 Mio. Euro gelegen. Die Industrieautomation verzeichnete ein Segment-EBIT von -1,2 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2008: 4,6 Mio. Euro).
2.7. Vermögenslage
Zum Stichtag 30. Juni 2009 lag die Bilanzsumme des M.A.X. Automation-Konzerns mit 146.5 Mio. Euro um 9.7 % unter dem Wert am 31. Dezember 2008 (162,2 Mio. Euro). Der Rückgang war eine Folge des rezessionsbedingt verminderten Geschäftsvolumens sowie der Maßnahmen zur Verbesserung des Working Capital Managements.
Bei den langfristigen Vermögenswerten ergab sich mit 69,4 Mio. Euro im Vergleich zum 31. Dezember 2008 (68,8 Mio. Euro) keine wesentliche Veränderung.
Dagegen verringerte sich das kurzfristige Konzernvermögen um 17,4 % auf 77,1 Mio. Euro (31. Dezember 2008: 93,3 Mio. Euro). Der entscheidende Einflussfaktor war neben den reduzierten Vorräten (-8,6 % auf 30,9 Mio. Euro) der deutliche Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- 36,1 % auf 27,4 Mio. Euro).
Die liguiden Mittel stiegen zum Bilanzstichtag infolge der positiven Cashflow-Entwicklung im ersten Halbiahr 2009 kräftig auf 15.9 Mio. Euro, nachdem der Wert am 31. Dezember 2008 bei 11,3 Mio. Euro gelegen hatte $(+40.8\%).$
2.8. Finanzlage
Auf der Passivseite erreichte das Eigenkapital per 30. Juni 2009 mit 70,8 Mio. Euro in etwa das Niveau des Stichtages 31. Dezember 2008 (72,9 Mio. Euro). Aufgrund der verkürzten Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote um 3.4 Prozentpunkte auf 48.4 % (31. Dezember 2008: 45,0 %) und blieb damit auf einem soliden Niveau.
Auch das langfristige Fremdkapital veränderte sich mit 34,7 Mio. Euro nur moderat gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 (32.4 Mio. Euro, +7.1 %). Dies war im Wesentlichen bedingt durch einen Anstieg der langfristigen Bankschulden um 6,7 % auf 24,3 Mio. Euro.
Das kurzfristige Fremdkapital nahm zum Bilanzstichtag dagegen um 28,0 % auf 40,9 Mio. Euro ab, nachdem der Wert am 31. Dezember 2008 noch
56,9 Mio. Euro erreicht hatte. Der Hauptgrund waren deutlich rückläufige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-24,8 % auf 18,6 Mio. Euro) infolge des geringeren Geschäftsvolumens.
2.9. Liquiditätsentwicklung
Ein erfolgreiches Working Capital Management führte dazu, dass im ersten Halbjahr 2009 ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 6,7 Mio. Euro erwirtschaftet wurde. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der M.A.X. Automation-Konzern einen Mittelabfluss von 5,2 Mio. Euro verzeichnet.
Aus Investitionen resultierte ein Mittelabfluss von 1,3 Mio. Euro nach 2,7 Mio. Euro im Vorjahr. Die Finanzierungstätigkeit war im Berichtszeitraum durch Mittelzuflüsse aus der Aufnahme langfristiger Bankdarlehen sowie durch Tilgungen kurzfristiger Kredite geprägt. Daraus ergab sich per Saldo ein Mittelabfluss von 0,7 Mio. Euro (erstes Halbiahr 2008 Zufluss: 1,8 Mio. Euro).
Nach sechs Monaten 2009 erreichte der Finanzmittelbestand des M.A.X. Automation-Konzerns 15.9 Mio. Euro. Am Ende des ersten Halbiahres 2008 hatte der Wert 7,9 Mio. Euro betragen.
2.10. Beziehungen zu nahestehenden Personen
Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang zum vorliegenden Halbjahresfinanzbericht informiert.
$2.11.$ Mitarbeiter
Im ersten Halbiahr 2009 waren im M.A.X. Automation-Konzern durchschnittlich 1.055 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 88 Auszubildende. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte die Zahl der Beschäftigten bei 1.046 gelegen, davon 72 Auszubildende. Im Durchschnittswert der ersten sechs Monate 2009 spiegeln sich die umgesetzten Personalanpassungen, etwa durch Kurzarbeit und selektiven Stellenabbau, noch nicht in vollem Umfang wider. Zum Stichtag 30. Juni 2009 beschäftigte der Konzern 915 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) nach 977 Personen zum Ende des ersten Halbjahres 2008.
In Abhängigkeit von der Nachfrageentwicklung ist nicht auszuschließen, dass die Mitarbeiterzahl auch im weiteren Jahresverlauf noch maßvoll reduziert werden muss. Der M.A.X. Automation-Konzern ist jedoch auch im gegenwärtig schwierigen Marktumfeld bestrebt, eine Belegschaftsgröße zu erhalten, die ein operatives Wachstum ermöglicht, sobald die Nachfrage wieder anzieht.
2.12. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums
Am 1. Juli 2009 informierte der M.A.X. Automation-Konzern über einen Großauftrag für die britische Tochtergesellschaft der Vecoplan AG. Die Vecoplan Ltd. wird in Großbritannien eine technologisch anspruchsvolle Spezialanlage zur mechanischen Vorbehandlung von Hausmüll errichten. Der Auftrag ist mit einem Gesamtvolumen von 7 Mio. Euro der größte Einzelauftrag in der Geschichte der Vecoplan Ltd.
Die ordentliche Hauptversammlung der M.A.X. Automation AG am 3. Juli 2009 in Düsseldorf stimmte mit großer Mehrheit dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2008 eine Dividende in Höhe von 5 Eurocent je Stückaktie zu zahlen. Damit wurde ein Gesamtbetrag von 1,3 Mio. Euro an die Aktionäre ausgeschüttet.
Darüber hinaus wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft in Höhe von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Dieser Beschluss ist 18 Monate gültig und deckt damit die Zeitspanne bis zum 2. Januar 2011 ab.
Ferner stimmte eine große Mehrheit der Anwesenden der Wahl von Herrn Manfred Heim, früheres Vorstandsmitglied des Konzerns, in den Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG zu.
2.13. Chancen und Risiken
Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2008 nicht wesentlich geändert.
Ergänzend wird an dieser Stelle auf folgende Aspekte hingewiesen:
Im vorliegenden Konzernzwischenabschluss werden Firmenwerte in Höhe von 27,6 Mio. Euro (31. Dezember 2008: 27,6 Mio. Euro) bilanziert. Diese
müssen gemäß IAS 36 mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest (Impairment) unterzogen werden. Bei der M.A.X. Automation AG erfolgt dieser Werthaltigkeitstest regelmäßig zum Ende eines jeden Geschäftsjahres nach Abschluss des jeweiligen Planungszyklus. Aus heutiger Sicht liegen keine besonderen Anhaltspunkte vor, die eine erneute Überprüfung der Werthaltigkeit notwendig erscheinen lassen. Sollten nach Abschluss des Planungszyklus für 2010 und Folgejahre Wertminderungen festgestellt werden, sind die entsprechenden Firmenwerte außerplanmäßig abzuschreiben.
Auch wenn im zweiten Quartal 2009 erstmals leichte Anzeichen für eine weltwirtschaftliche Stabilisierung erkennbar wurden, kann kurzfristig nicht von einer nachhaltigen Erholung der Konjunktur ausgegangen werden. Zudem verhalten sich zahlreiche Banken bei der Auftragsfinanzierung für die Unternehmen zunehmend restriktiv. Aus diesen Gründen lässt sich die weitere Entwicklung der Nachfrage nach Investitionsgütern gegenwärtig kaum seriös abschätzen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Nachfrage nach den Automationslösungen des M.A.X. Automation-Konzerns in den kommenden Monaten weiter zurückgehen wird. Daraus würden sich negative Folgen für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ergeben.
2.14. Ausblick 2009
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise geht der Vorstand davon aus, dass sich das Marktumfeld im Maschinen- und Anlagenbau kurzfristig nicht wesentlich verbessern wird. In der Folge werden im Geschäftsiahr 2009 Konzernumsatz und das Ergebnis deutlich unterhalb der jeweiligen Vorjahreswerte liegen. Aufgrund der Unsicherheiten über die weitere Marktentwicklung kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine konkretere Prognose gegeben werden.
Vor diesem Hintergrund ist geplant, die Kostenbasis des Konzerns im Verlauf des Jahres 2009 weiter mit Augenmaß an das verminderte Geschäftsvolumen anzupassen. Der Vorstand erwartet jedoch, dass sich die Nachfrage nach den Automationslösungen des Konzerns im laufenden Jahr stabilisiert.
Zwar werden die Restrukturierungsmaßnahmen die Ertragslage im Geschäftsjahr 2009 noch belasten. Doch damit schafft der Konzern die Voraussetzungen, ab dem Jahr 2010 wieder profitabel wachsen zu können.
Finanzkalender
Quartalsfinanzbericht zum 3. Quartal 2009
November 2009
3. Konzernhalbjahresabschluss zum 30. Juni 2009
| Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf zum 30. Juni 2009 | ||
|---|---|---|
| AKTIVA | 30.06.2009 TEUR |
31.12.2008 TEUR |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte Geschäfts- oder Firmenwert Sachanlagevermögen Sonstige Finanzanlagen Latente Steuern Sonstige langfristige Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte gesamt |
1.417 27.622 31.929 1.241 5.110 2.057 69.376 |
1.518 27.625 32.524 1.238 4.295 1.629 68.829 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte Liquide Mittel Kurzfristige Vermögenswerte gesamt |
30.903 27.432 2.908 15.861 77.104 |
33.818 42.961 5.282 11.268 93.329 |
| Aktiva gesamt | 146.480 | 162.158 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Bilanzgewinn Eigenkapital gesamt |
26.794 2.568 9.659 $-364$ 32.183 70.840 |
26.794 2.568 9.659 $-253$ 34.130 72.898 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen Fremder Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen Sonstige Rückstellungen Latente Steuern Sonstige langfristige Verbindlichkeiten Langfristige Verbindlichkeiten gesamt |
598 24.272 557 2.158 7.120 0 34.705 |
736 22.738 565 1.451 6.868 45 32.403 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern Sonstige Rückstellungen Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt |
18.564 7.553 54 3.636 1.396 8.855 877 40.935 |
24.691 9.207 57 6.604 2.018 12.754 1.526 56.857 |
| Passiva gesamt | 146.480 | 162.158 |
Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2009
| 01.01.-30.06.2009 TEUR |
01.01.-30.06.2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 74.101 | 112.679 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 1.449 | 5.050 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 194 | 111 |
| 75.744 | 117.840 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.474 | 1.185 |
| Materialaufwand | $-37.383$ | $-59.970$ |
| Personalaufwand | $-27.177$ | $-29.872$ |
| Abschreibungen | $-1.985$ | $-1.637$ |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | $-13.646$ | $-18.765$ |
| sonstige Steuern | -77 | -84 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | $-2.050$ | 8.697 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 62 | 42 |
| Zinsergebnis | $-575$ | $-993$ |
| Übriges Finanzergebnis | 516 | -1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | $-2.047$ | 7.745 |
| Ertragsteuern | 100 | $-181$ |
| Periodenergebnis | $-1.947$ | 7.564 |
| Sonstiges Gesamteinkommen | ||
| Veränderung aus der Währungsumrechnung | $-111$ | $-161$ |
| Verrechnung der IPO-Kosten mit der Kapitalrücklage | $\mathbf 0$ | -405 |
| Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen | 0 | 112 |
| Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern | $-111$ | -454 |
| Gesamteinkommen | $-2.058$ | 7.110 |
| Ergebnis je Aktie | ||
| Ergebnis je Aktie unverwässert in EUR | $-0,07$ | 0.28 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrück- lage |
Unterschied aus der Währungsumrech- nung |
Bilanzgewinn | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 01.01.2008 | 26.794 | 2.170 | 9.659 | $-418$ | 26.254 | 64.459 |
| Dividendenzahlungen | $-2.679$ | $-2.679$ | ||||
| Gesamteinkommen | $\Omega$ | $-292$ | $-161$ | 7.564 | 7.111 | |
| Stand am 30.06.2008 | 26.794 | 1.878 | 9.659 | $-579$ | 31.140 | 68.892 |
| Stand am 01.01.2009 | 26.794 | 2.568 | 9.659 | $-253$ | 34.130 | 72.898 |
| Dividendenzahlungen | $\overline{0}$ | |||||
| Gesamteinkommen | $-111$ | $-1.947$ | $-2.058$ | |||
| Stand am 30.06.2009 | 26.794 | 2.568 | 9.659 | $-364$ | 32.183 | 70.840 |
| Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2009 | |||||
| 01.01.-30.06.2009 01.01.-30.06.2008 TEUR |
TEUR | ||||
| 1. | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||||
| Konzernperiodenüberschuss | $-1.947$ | 7.564 | |||
| Anpassungen zur Überleitung des Konzernperiodenüberschusses | |||||
| auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit | |||||
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 1.593 | 1.284 | |||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 392 | 353 | |||
| Abschreibungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | $\mathbf 0$ | $\Omega$ | |||
| Abschreibungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte | -1 | $\mathbf 0$ | |||
| Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen | 9 | -16 | |||
| Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften | 0 0 |
$\overline{0}$ $\Omega$ |
|||
| Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Finanzanlagen | 0 | ||||
| Uberschuss des Anteils am erworbenen Vermögen Veränderung latente Steuern |
$-550$ | $-1.845$ | |||
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) | -45 | ||||
| Anderungen in Aktiva und Passiva | |||||
| Erhöhung (-) Minderung (+) Vorräte | 2.915 | $-5.408$ | |||
| Erhöhung (-) Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 15.529 | $-1.873$ | |||
| Erhöhung (-) Minderung (+) aktiver RAP und sonstiger Vermögensgegenstände | 2.374 | $-4.269$ | |||
| Erhöhung (+) Minderung (-) Pensionsrückstellungen | -8 | ||||
| Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern |
$-6.126$ $-623$ |
$-1.147$ 346 |
|||
| Erhöhung (+) Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | $-6.812$ | $-133$ | |||
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit $\equiv$ |
6.745 | $-5.180$ | |||
| 2. | Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||||
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | $-272$ | $-353$ | |||
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | $-1.102$ | $-2.768$ | |||
| Auszahlungen für Investitionen Finanzanlagen | $-2$ | $\Omega$ | |||
| Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen | 37 | 352 | |||
| Einzahlungen aus Verkäufen als Finanzinvestition gehaltene Immobilie | 0 | 0 | |||
| Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 3 | -4 | |||
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Gesellschaften abzügl. liquider Mittel der Tochter | 0 | $\Omega$ | |||
| Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Gesellschaften | 0 | ||||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 120 | ||||
| = Cashflow aus der Investitionstätigkeit | $-1.335$ | $-2.653$ | |||
| 3. | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||||
| Auszahlungen von Dividenden | 0 | $-2.679$ | |||
| Auszahlungen von Dividenden Fremdgesellschafter | 0 | ||||
| Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten | $-138$ | 75 | |||
| - davon Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten | 1.708 | 2.515 | |||
| - davon Tilgung von langfristigen Finanzkrediten | $-613$ | $-675$ | |||
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | $-1.260$ | 3.267 | |||
| Veränderung aus den IPO Kosten | 0 | $-525$ | |||
| Erhöhung (-) Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel | $-428$ | $-197$ | |||
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit $\equiv$ |
-731 | 1.781 | |||
| 4. | Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||||
| = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 4.679 | $-6.052$ | |||
| (Summe der Cashflows aus den drei Tätigkeitsbereichen) | |||||
| Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des | |||||
| Finanzmittelfonds | -86 | $-26$ | |||
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode $\ddot{}$ |
11.268 | 13.989 | |||
| $=$ Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 15.861 | 7.911 | |||
| 5. | Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||||
| $=$ Liquide Mittel | 15.861 | 7.911 | |||
| abzüglich liquider Mittel aus aufgegebenen Geschäftsbereichen $+$ |
0 | ||||
| = Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 15.861 | 7.911 | |||
| gezahlte Ertragsteuern | 1.175 | 2.834 | |||
| erstattete Ertragsteuern | 1.409 | ||||
| gezahlte Zinsen | 830 | 922 | |||
| erhaltene Zinsen | 142 | 206 |
M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,
Segmentberichterstattung für das 1. Halbiahr 2009
| Segment | Umwelttechnik | Industrieautomation | M.A.X. Automation AG | Überleitung | Gesamt | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Berichtszeitraum | Q1-Q2 2009 | Q1-Q2 2008 | Q1-Q2 2009 | Q1-Q2 2008 | Q1-Q2 2009 | O1-O2 2008 | Q1-Q2 2009 | Q1-Q2 2008 | Q1-Q2 2009 | Q1-Q2 2008 | ||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |||
| Seamenterlöse | 41.603 | 70.389 | 32.751 | 43.704 | O | $-253$ | $-1.414$ | 74.101 | 112.679 | |||
| - mit externen Kunden | 41.603 | 69.229 | 32.498 | 43.576 | $\Omega$ | $-126$ | 74.101 | 112,679 | ||||
| - davon Deutschland | 13.066 | 17.361 | 18.565 | 19.093 | C | $-252$ | 31.631 | 36,202 | ||||
| - davon USA | 10.509 | 14,477 | 550 | 3.753 | $\Omega$ | 11.059 | 18,230 | |||||
| - davon andere EU-Länder | 15.289 | 30.072 | 11.763 | 11.684 | 27.052 | 41.756 | ||||||
| - davon Rest der Welt | 2.739 | 7.319 | 1.620 | 9.046 | C | n | 126 | 4.359 | 16.491 | |||
| - Intersegmenterlöse 1) | O | 1.160 | 253 | 128 | $\Omega$ | $-253$ | $-1.288$ | $\Omega$ | ||||
| Segmentergebnis der betrieblichen | ||||||||||||
| Geschäftstätigkeit | $-67$ | 5.624 | $-1.177$ | 4.570 | $-709$ | $-1.445$ | -97 | $-52$ | $-2.050$ | 8.697 | ||
| darin enthalten: | ||||||||||||
| ° planmäßige Abschreibung | $-889$ | $-731$ | $-980$ | $-849$ | $-15$ | ۰8 | $-101$ | $-49$ | $-1.985$ | $-1.637$ | ||
| ° wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen | $-1.560$ | $-4.658$ | $-1.527$ | $-874$ | $-310$ | $-416$ | $-3.397$ | $-5.947$ | ||||
| Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) |
224 | 5.176 | $-1.301$ | 4.323 | $-869$ | $-1.703$ | $-101$ | $-50$ | $-2.047$ | 7.746 | ||
| darin enthalten: | ||||||||||||
| ° Zinsertrag | 97 | 38 | 67 | 77 | 134 | 61 | $-61$ | 237 | 176 | |||
| ° Zinsaufwand | $-391$ | $-529$ | $-178$ | $-280$ | $-301$ | $-362$ | 58 | $-812$ | $-1.168$ | |||
| ° Fremden Gesellschaftern zustehende Gewinne | 110 | $-78$ | $\mathbf 0$ | $\Omega$ | 110 | $-78$ | ||||||
| Ertragsteuern | $-223$ | $-1.568$ | 40 | $-280$ | 435 | 1.796 | $-152$ | $-129$ | 100 | $-181$ | ||
| Periodenergebnis | $\Omega$ | 3.608 | $-1.261$ | 4.043 | $-434$ | 94 | $-252$ | $-181$ | $-1.947$ | 7.564 | ||
| Segmentvermögen | 60.000 | 64.962 | 51.431 | 55.593 | 77.721 | 71.176 | $-48.392$ | $-40.937$ | 140.760 | 150.794 | ||
| - davon Deutschland | 48.929 | 52.279 | 49.306 | 51,612 | 77.721 | 71.176 | $-48.392$ | $-40.937$ | 127.564 | 134,130 | ||
| - davon USA | 10.441 | 12.573 | 670 | 994 | $\Omega$ | 11.111 | 13.567 | |||||
| - davon andere EU-Länder | 630 | 110 | 1.455 | 2.987 | $\Omega$ | 2.085 | 3.097 | |||||
| Steueransprüche (incl. latenter Steuern) 2 ) | 1.531 | 1.238 | 334 | 1.227 | 3.541 | 3.273 | 314 | 445 | 5.720 | 6.183 | ||
| Gesamtvermögen | 61.532 | 66.200 | 51.766 | 56.820 | 81.262 | 74.449 | $-48.080$ | $-40.493$ | 146.480 | 156.976 | ||
| Investitionen in das | ||||||||||||
| langfristige Segmentvermögen | 628 | 1.776 | 709 | 1.303 | 59 | 35 | $-17$ | 1.373 | 3.121 | |||
| Segmentschulden | 33.028 | 39.241 | 28.419 | 28.843 | 14.369 | 13.982 | $-8.691$ | $-5.159$ | 67.125 | 76.907 | ||
| Steuerschulden (incl. latenter Steuern) 2 ) | 1.747 | 2.165 | 1.242 | 2.445 | 551 | 1.257 | 4.976 | 4.630 | 8.516 | 10.497 | ||
| Gesamtschulden | 34.775 | 41.406 | 29.661 | 31.288 | 14.920 | 15.239 | $-3.715$ | $-529$ | 75.641 | 87.404 |
1) Die Darstellung der Segmenterlöse erfolgt nach Konsolidierung der Intrasegmentärerlöse. Die Vorjahreszahlen sind entsprechend angepasst.
2) Die aus den langfristigen Fertigungsaufträgen resultierenden aktiven und pa
$19$
Konzernanhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernhalbjahresfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 30. Juni 2009 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt.
Die Darstellung der Segmenterlöse erfolgt nach Konsolidierung der Intrasegmentärerlöse. Die Vorjahreszahlen sind entsprechend angepasst.
Für das Geschäftsjahr 2009 ist erstmals der IFRS 8 verpflichtend anzuwenden. Die Segmentberichterstattung hat demnach unter Anwendung des Management Approach zu erfolgen.
Die BTD Behältertechnik Heiz- und Trinkwassersysteme GmbH & Co. KG (BTD) wurde im Segment Maschinen-Anlagenbau berichtet. Die BTD unterhält seit längerem umfangreiche konzerninterne Fertigungsbeziehungen zur Altmayer Anlagentechnik GmbH & Co. KG (Altmayer), welche dem Segment Umwelttechnik zugeordnet ist. Ferner hat die BTD ihr Angebotsspektrum unter anderem um Solarzellen und Pufferspeicher erweitert. Die BTD wird zum 01.01.2009 dem Segment Umwelttechnik zugeordnet.
Die Euroroll Dipl. Ing. K.H. Beckmann GmbH & Co. KG (Euroroll) wurde ebenfalls bisher im Segment Maschinen-Anlagenbau berichtet. Auf Grund des Ausbaus der Produktpalette im Bereich Transport-Prozesse, bietet die Euroroll zunehmend Automationslösungen für Prozesse in Logistikzentren an. Die Euroroll wird zum 01.01.2009 dem Segment Industrieautomation zugeordnet.
Die Vorjahresangaben wurden entsprechend umgegliedert.
Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Halbjahresfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2008, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechten erläutert werden.
Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.
Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2008 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 22 Tochtergesellschaften einbezogen. Nach Umgliederung der BTD (Segment Maschinen-Anlagenbau) in das Segment Umwelttechnik und der Euroroll (Segment Maschinen-Anlagenbau) in das Segment Industrieautomation setzt sich der Konsolidierungskreis zum 30. Juni 2009 wie folgt zusammen:
| Anzahl einbezogene Unternehmen | Q2 | Q 2 |
|---|---|---|
| 2009 | 2008 | |
| Umwelttechnik | 9 | 9 |
| Industrieautomation | 13 | 12. |
| Konzern | 22 | 2 1 |
Ereignisse von wesentlicher Bedeutung
Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
Ergebnis je Aktie
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:
| Q 2 | Q 2 | |
|---|---|---|
| 2009 | 2008 | |
| Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR | $-1.947$ | 7.564 |
| Anzahl der Aktien | 26.794.415 | 26.794.415 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie und beträgt zum Halbjahr 2009 EUR - 0,07 (Halbjahr 2008: EUR 0,28).
Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen
Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 14 (Vorjahr TEUR 110).
Ereignisse nach dem Stichtag 30. Juni 2009
Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.
M.A.X. Automation AG Breite Straße 29-31 40213 Düsseldorf
Tel.: $+49 - 211 - 90991 - 0$ Fax: $+49 - 211 - 90991 - 11$ Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de
Presse:
Frank Elsner/Jens Heinen Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH Tel.: $+49 - 5404 - 91920$ Fax: $+49 - 5404 - 919229$
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Düsseldorf, im August 2009
Bernd Priske
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gesamteinkommensrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben – und den Konzernzwischenlagebericht der M.A.X. Automation AG für den Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis zum 30. Juni 2009, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hannover, 13. August 2009
Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Christian Fröhlich Wirtschaftsprüfer Hans-Peter Möller Wirtschaftsprüfer