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MAX Automation SE Interim / Quarterly Report 2009

Nov 12, 2009

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Interim / Quarterly Report

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M.A.X. Automation AG Finanzbericht zum 3. Quartal 2009

Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905

Zusammenfassung

  • Kräftiger Umsatz- und Ergebnisanstieg im dritten Quartal 2009
  • Geschäftsverlauf nach neun Monaten von schwacher Branchenkonjunktur beeinträchtigt
  • Kostensenkungsmaßnahmen greifen
  • Erneut verbesserte Liquidität; Eigenkapitalquote erhöht
  • Erste Anzeichen für Stabilisierung der Nachfrage
  • Vorbereitungen für profitables Wachstum ab 2010

Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)

in Mio. Euro Jan.-Sept. Jan.-Sept. Veränderung in
2009 2008 %
Auftragseingang konsolidiert 114,0 188,5 -39,5
Umsatz 116,1 171,2 -32,1
EBIT 0,0 12,0 --
Periodenergebnis 0,0 10,0 --
Ergebnis pro Aktie (Euro) 0,0 0,37 --
Cashflow * 9,8 -0,3 ++
Mitarbeiter (Endbestand) 954 1.110 -14,1
davon Auszubildende 103 95 +8,4

* aus laufender Geschäftstätigkeit

1. Bericht des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die M.A.X. Automation AG hat in den ersten neun Monaten 2009 insgesamt einen den Erwartungen entsprechenden negativen Geschäftsverlauf verzeichnet. In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld lagen der Konzernumsatz und das Ergebnis im gesamten Berichtszeitraum deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das dritte Quartal jedoch verlief erfreulich: Erstmals seit Beginn der globalen Rezession im Herbst vergangenen Jahres verbesserte sich die Erlös- und Ertragslage des Konzerns gegenüber dem vorangegangenen Quartal signifikant. Auch wenn es mit Blick auf die fortdauernde Unsicherheit auf den Märkten noch zu früh ist, von einer Trendwende zu sprechen, lässt sich feststellen, dass die seit Jahresbeginn eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen, etwa im Kostenmanagement und bei der Finanzausstattung, greifen und es erste Anzeichen für eine Stabilisierung der Nachfrage gibt. Dies belegen die Kennzahlen:

  • Im dritten Quartal 2009 übertraf der Konzernumsatz mit 42,0 Mio. Euro den Wert des Vorquartals (Q2 2009: 33,3 Mio. Euro) deutlich um 26,2 %. Das operative Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war von Juli bis September 2009 mit 2,1 Mio. Euro klar positiv, nachdem der Wert im zweiten Quartal noch -1,3 Mio. Euro betragen hatte.
  • Nach neun Monaten 2009 erreichte der Konzernumsatz 116,1 Mio. Euro. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatten die Erlöse 171,2 Mio. Euro betragen.
  • Das Konzern-EBIT war nach drei Quartalen 2009 ausgeglichen (Q1-Q3 2008: 12,0 Mio. Euro). Es enthält einerseits einen Sonderertrag von 0,9 Mio. Euro aus einer erfolgreichen Schadensersatzklage gegen ehemalige Geschäftsführer der Gesellschaft. Andererseits fielen restrukturierungsbedingte Einmalaufwendungen insbesondere aus der Aufgabe von Randaktivitäten auf dem französischen Markt sowie aus Personalanpassungen von insgesamt 2,0 Mio. Euro an. Demzufolge konnte in den ersten neun Monaten ein operatives Ergebnis von rund 1,1 Mio. Euro erreicht werden. Das

Periodenergebnis der ersten neun Monate 2009 war ebenfalls ausgeglichen nach einem Vorjahreswert von 10,0 Mio. Euro.

• Infolge des straffen Working Capital Managements konnte der Konzern im Berichtszeitraum einen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 9,8 Mio. Euro erwirtschaften (Q1-Q3 2008: -0,3 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote bewegte sich zum Bilanzstichtag Ende September 2009 mit 48,8 % erneut auf zufriedenstellendem Niveau (31. Dezember 2008: 45,0 %).

Wie berichtet haben wir in den ersten drei Quartalen 2009 aufgrund der schwachen Branchenkonjunktur in allen Bereichen des M.A.X. Automation-Konzerns Maßnahmen zur Kostensenkung umgesetzt. Bedauerlicherweise konnten wir dabei auch im Personalbereich nicht auf notwendige Anpassungen verzichten. Noch bis Ende dieses Jahres werden wir die Kapazitäten erforderlichenfalls weiter an das verminderte Geschäftsvolumen anpassen. Dadurch wollen wir die robuste Verfassung des Konzerns auch unter nicht einfachen Marktbedingungen schützen und stärken. Unsere Maßnahmen zielen darauf, eine wettbewerbsfähige Kostenbasis zu schaffen, die es uns ab dem Geschäftsjahr 2010 erlaubt, zu profitablem Wachstum zurückzukehren.

Strategisch ist der M.A.X. Automation-Konzern für weiteres Wachstum gut gerüstet. Die operativen Tochterunternehmen in den beiden Kernsegmenten Umwelttechnik und Industrieautomation werden von einer wieder anspringenden Konjunktur profitieren. Speziell in der Umwelttechnik erwarten wir mit steigenden Rohstoffpreisen eine Nachfragebelebung nach den Automationslösungen der Vecoplan, einem führenden Anbieter in der Wiederaufbereitung von Roh- und Reststoffen.

Die altmayerBTD kann ihren Kunden durch den im Frühjahr 2009 vollzogenen Zusammenschluss ein breiteres Leistungsspektrum bieten und ist insbesondere mit Spezialanlagen zur Rauchgasreinigung am Markt erfolgversprechend positioniert.

Unsere Tochterunternehmen in der Industrieautomation sind Lieferanten von Investitionsgütern für zahlreiche Industriebranchen. Ihre Automationslösungen tragen dazu bei, die Produktionsprozesse der Kunden

effizienter und kostengünstiger zu gestalten und Produktinnovationen auf den Markt zu bringen. Dies macht die Tochterunternehmen zu wichtigen Partnern von Unternehmen, die ihre Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern wollen. Ein Beleg dafür ist der Großauftrag für die IWM Automation, über den wir Anfang September informiert haben: IWM wird neuartige Montageanlagen für Fahrzeuggetriebe in einem mittleren einstelligen Millionenvolumen an einen namhaften deutschen Automobilhersteller liefern.

Experten rechnen damit, dass sich die Weltwirtschaft im kommenden Jahr nur zögerlich erholen wird. Im Maschinen- und Anlagenbau erwartet der Branchenverband VDMA ebenfalls nur eine leichte Belebung der Nachfrage im In- und Ausland. Für das laufende Jahr prognostiziert der Verband sogar einen Rückgang des realen Produktionsvolumens im deutschen Maschinenbau von 20 %. Nach wie vor stellt die Auftragsfinanzierung viele Industrieunternehmen vor Schwierigkeiten, obgleich der Bedarf an Investitionen zur Modernisierung der Fertigung vorhanden ist. Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand davon aus, dass sich das Marktumfeld für den M.A.X. Automation-Konzern in absehbarer Zeit noch nicht grundlegend verbessern wird.

Ungeachtet dieser Rahmenbedingungen sind wir entschlossen, künftige Chancen für ertragreiches Wachstum konsequent zu nutzen. Dazu kann auch die Akquisition mittelständischer Unternehmen beitragen, sofern deren technologische Basis die Kernkompetenzen unseres Konzerns in der Umwelttechnik und der Industrieautomation gut ergänzt.

Für den weiteren Verlauf des Jahres 2009 sowie das kommende Geschäftsjahr erwarten wir, dass sich die Nachfrage nach den Automationslösungen des M.A.X. Automation-Konzerns stabilisieren wird. Im Gesamtjahr 2009 werden der Konzernumsatz und das Ergebnis noch deutlich unter den Werten des Vorjahres liegen. Wir sind jedoch überzeugt, die richtigen Weichenstellungen vorgenommen zu haben, um ab dem kommenden Geschäftsjahr wieder profitabel wachsen zu können.

Düsseldorf, im November 2009

Bernd Priske Vorstand

2. Konzernzwischenlagebericht zum 30. September 2009

2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Im zweiten Halbjahr 2009 setzte sich die leichte Erholung der Weltkonjunktur, die sich bereits im Frühsommer abgezeichnet hatte, fort. Die Nachfrage wurde durch die umfangreichen Konjunkturprogramme und staatlichen Stützungsmaßnahmen für den Finanzsektor stabilisiert. Überraschend schnell kehrten die asiatischen Staaten wie China und Indien auf den Wachstumspfad zurück. In Osteuropa dagegen blieb die Konjunktur weiter schwach. Der Euroraum verzeichnete im dritten Quartal erstmals seit langem wieder einen Anstieg der gesamten Wirtschaftsleistung (BIP) gegenüber der Vorperiode.

Experten erwarten nach dem tiefen Einschnitt durch die globale Rezession keine rasche Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum. Für das Gesamtjahr 2009 liegen die Schätzungen bei einem Rückgang des globalen BIP von -0,5 % bis -1,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Euroraum rechnet der IWF mit einem rückläufigen BIP von -4,2 %. Die deutsche Wirtschaftsleistung soll 2009 infolge der anhaltend schwachen Exportnachfrage sogar um rund 5 % sinken. Im Jahr 2010 wird sich die Konjunktur den Prognosen zufolge nur moderat nach oben entwickeln. Das globale BIP soll 2010 um rund 3 % zunehmen. Im Euroraum rechnen die Experten mit einem leichten BIP-Wachstum von 0,3 %. Die deutsche Wirtschaft soll 2010 wieder um bis zu 1,5 % wachsen.

Quellen:

Bundesverband deutscher Banken, Monatsbericht Oktober 2009 Europäische Zentralbank, Monatsbericht Oktober 2009 Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook, Oktober 2009 Herbstgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute, Oktober 2009

2.2. Branchenumfeld

Auch wenn die globale Industrieproduktion nach Einschätzung des Branchenverbandes VDMA ihren rezessionsbedingten Tiefststand nach neun Monaten 2009 hinter sich gelassen hat, rechnen die Experten für das Gesamtjahr mit einem Rückgang der Maschinenproduktion in Deutschland gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres von rund 20 %. Im Dreimonatszeitraum von Juli bis September 2009 blieb der Auftragseingang der Branche um 40 % unter dem Vorjahreswert. Dabei verringerten sich die Bestellungen aus dem Inland um 40 %, aus dem Ausland gingen 39 % weniger Aufträge ein. Allerdings stoppte die Talfahrt der Ordereingänge im September mit einem Bestellrückgang von 33 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Für das Jahr 2010 erwartet der VDMA eine langsame Belebung der globalen Investitionsgüternachfrage. Der Ordereingang im Maschinenbau soll im Lauf des ersten Halbjahres 2010 wieder steigen, die Maschinenproduktion im Gesamtjahr etwas über dem Niveau von 2009 liegen.

Quellen:

VDMA, Pressemitteilungen vom 30. September sowie 13. und 29. Oktober 2009

2.3. Besondere Vorkommnisse im Berichtszeitraum

Am 1. Juli 2009 informierte der M.A.X. Automation-Konzern über einen Großauftrag für die britische Tochtergesellschaft der Vecoplan AG. Die Vecoplan Ltd. wird in Großbritannien eine technologisch anspruchsvolle Spezialanlage zur mechanischen Vorbehandlung von Hausmüll errichten. Der Auftrag ist mit einem Gesamtvolumen von 7 Mio. Euro der bisher größte Einzelauftrag der Vecoplan Ltd.

Die ordentliche Hauptversammlung der M.A.X. Automation AG am 3. Juli 2009 in Düsseldorf stimmte mit großer Mehrheit dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2008 eine Dividende in Höhe von 5 Eurocent je Stückaktie zu zahlen. Damit wurde ein Gesamtbetrag von 1,3 Mio. Euro an die Aktionäre ausgeschüttet.

Darüber hinaus wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft in Höhe von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Dieser Beschluss ist 18 Monate gültig und deckt damit die Zeitspanne bis zum 2. Januar 2011 ab.

Ferner stimmte eine große Mehrheit der Anwesenden der Wahl von Herrn Manfred Heim, früheres Vorstandsmitglied der M.A.X. Automation AG, in den Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG zu.

Am 7. September 2009 berichtete die Gesellschaft über einen Großauftrag für das Tochterunternehmen IWM Automation GmbH. Als Spezialist für maßgeschneiderte Produktionssysteme erhielt IWM von einem namhaften deutschen Automobilhersteller den Auftrag zur Lieferung von innovativen Montageanlagen für Fahrzeuggetriebe. Der Auftrag, der mit einem mittleren einstelligen Millionenvolumen zu den größten in der Unternehmensgeschichte gehört, sichert die Vollauslastung der IWM im laufenden Jahr und schafft zugleich die Basis für die Grundauslastung im Geschäftsjahr 2010.

Am 24. September teilte die M.A.X. Automation AG mit, dass die Umwelttochter altmayerBTD GmbH & Co. KG im Rahmen einer Schadensersatzklage gegen zwei im Jahr 2004 abberufene Geschäftsführer einen Betrag von 900.000 Euro durchgesetzt hat. Der Mittelzufluss wird im Geschäftsjahr 2009 des M.A.X. Automation-Konzerns voll ergebniswirksam.

2.4. Auftragslage

Auftragseingang Konzern

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2009 Jan.-Sept. 2008 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 69,5 105,2 -33,9
Segment Industrie
Automation
44,5 83,3 -46,6
Konzern (konsolidiert) 114,0 188,5 -39,5

Die M.A.X. Automation AG hat den Konzernabschluss zum 30. September 2009 nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die angegebenen Vorjahreswerte sind vergleichbar.

Nach neun Monaten 2009 war die Auftragslage trotz erster Anzeichen einer Belebung der Nachfrage im dritten Quartal von der insgesamt schwachen Branchenkonjunktur beeinträchtigt. Der konsolidierte Auftragseingang des Konzerns blieb mit 114,0 Mio. Euro um 39,5 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres (Q1-Q3 2008: 188,5 Mio. Euro).

Im Kernsegment Umwelttechnik belief sich der Ordereingang auf 69,5 Mio. Euro nach 105,2 Mio. Euro in der Vorjahresperiode (-33,9 %). Das Kernsegment Industrieautomation musste in den ersten drei Quartalen 2009 einen Rückgang der Bestellungen um 46,6 % auf 44,5 Mio. Euro hinnehmen (Q1-Q3 2008: 83,3 Mio. Euro).

Zum Stichtag am 30. September 2009 erreichte der konsolidierte Auftragsbestand des M.A.X. Automation-Konzerns 81,5 Mio. Euro und lag damit um 28,3 % unter dem Wert des gleichen Vorjahresstichtags (113,7 Mio. Euro).

2.5. Umsatzentwicklung

Umsatz Konzern

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2009 Jan.-Sept. 2008 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 70,0 105,2 -33,4
Segment Industrie
Automation 47,0 68,3 -31,2
Konzern 116,1 171,2 -32,1

In den ersten drei Quartalen 2009 stand die Entwicklung des Konzernumsatzes im Zeichen des insgesamt schwierigen Marktumfelds. Der M.A.X. Automation-Konzern erzielte im Berichtszeitraum Erlöse von 116,1 Mio. Euro, ein Rückgang von 32,1 % gegenüber dem Vorjahr (Q1-Q3 2008: 171,2 Mio. Euro). Im dritten Quartal 2009 übertraf der Konzernumsatz mit 42,0 Mio. Euro den Wert des Vorquartals (Q2 2009: 33,3 Mio. Euro) erstmals seit dem Schlussquartal des Jahres 2008 wieder deutlich (26,2 %).

Beide Kernsegmente verzeichneten in den ersten drei Quartalen 2009 deutliche Umsatzeinbußen. In der Umwelttechnik erreichten die Erlöse 70,0 Mio. Euro nach 105,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (-33,4 %). Der Segmentumsatz in der Industrieautomation blieb mit 47,0 Mio. Euro um 31,2 % unter Vorjahr (Q1-Q3 2008: 68,3 Mio. Euro).

2.6. Ertragslage des Konzerns

Ergebniskennzahlen

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2009 Jan.-Sept. 2008
EBIT Segment Umwelttechnik 2,3 7,4
EBIT Segment Industrieautomation -1,0 6,9
Konzern-EBIT 0,0 12,0
Konzernperiodenergebnis 0,0 10,0

In den ersten neun Monaten 2009 erwirtschaftete der M.A.X. Automation-Konzern eine Gesamtleistung von 114,4 Mio. Euro. Dies entsprach einer Verringerung um 35,2 % gegenüber dem Vergleichsniveau des Vorjahres von 176,6 Mio. Euro.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen von 4,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2008: 1,5 Mio. Euro) ist ein Sonderertrag von 0,9 Mio. Euro aus der erfolgreichen Schadenersatzklage gegen ehemalige Geschäftsführer enthalten.

Der Materialaufwand reduzierte sich infolge des geringeren Geschäftsvolumens um 38,7 % auf 55,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2008: 89,8 Mio. Euro).

Im Berichtszeitraum belief sich der Personalaufwand auf 39,0 Mio. Euro nach 45,2 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Rückgang um 13,6 % spiegelt die rezessionsbedingt ergriffenen Personalmaßnahmen wie Kurzarbeit und Stellenabbau wider. In den ersten neun Monaten sind Einmalaufwendungen in Höhe von 1,0 Mio. Euro für die notwendigen Personalanpassungen angefallen.

Die Abschreibungen lagen nach neun Monaten 2009 mit 2,9 Mio. Euro um 12,6 % über dem Wert des Vorjahres (2,6 Mio. Euro). Dies ist auf die Wachstumsinvestitionen der Vorjahre zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 24,9 % auf 21,3 Mio. Euro gesenkt werden (Q1-Q3 2008: 28,4 Mio. Euro).

Nach neun Monaten 2009 wies der Konzern ein ausgeglichenes operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte das Konzern-EBIT 12,0 Mio. Euro betragen. Im dritten Quartal 2009 erzielte der Konzern wieder ein positives EBIT von 2,1 Mio. Euro, nachdem der Wert im zweiten Quartal 2009 noch bei -1,3 Mio. Euro gelegen hatte.

Das Periodenergebnis des M.A.X. Automation-Konzerns war nach neun Monaten 2009 ebenfalls ausgeglichen (Q1-Q3 2008: 10,0 Mio. Euro).

In den ersten drei Quartalen 2009 erreichte das Segmentergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in der Umwelttechnik 2,3 Mio. Euro nach 7,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. In der Industrieautomation wurde ein Segment-EBIT von -1,0 Mio. Euro erwirtschaftet. Nach neun Monaten 2008 hatte das Segmentergebnis noch 6,9 Mio. Euro betragen.

2.7. Vermögenslage

Der M.A.X. Automation-Konzern wies zum Stichtag am 30. September 2009 eine Bilanzsumme von 146,3 Mio. Euro aus. Der Rückgang von 9,8 % gegenüber dem Wert am 31. Dezember 2008 (162,2 Mio. Euro) resultierte aus dem geringeren Geschäftsvolumen sowie dem straffen Working Capital Management im Berichtszeitraum.

Die langfristigen Vermögenswerte lagen per Ende September 2009 mit 67,8 Mio. Euro annähernd auf dem Niveau des Vergleichsstichtags (31. Dezember 2008: 68,8 Mio. Euro).

Dagegen verringerte sich das kurzfristige Vermögen im Stichtagsvergleich deutlich um 15,9 % auf 78,5 Mio. Euro (31. Dezember 2008: 93,3 Mio. Euro). Darin spiegeln sich auch die Effekte der Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Working Capital Managements wider: So nahmen die Vorräte um 15,0 % auf 28,7 Mio. Euro ab (31. Dezember 2008: 33,8 Mio. Euro), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 28,9 Mio. Euro um 14,1 Mio. Euro unter dem Vergleichswert (31. Dezember 2008: 43,0 Mio. Euro).

Die erfreuliche Entwicklung des operativen Cash-Flows führte zum Bilanzstichtag zu einer Erhöhung der liquiden Mittel im M.A.X. Automation-Konzern auf 16,8 Mio. Euro. Dies entsprach einem Zuwachs um 49,0 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2008 (11,3 Mio. Euro).

2.8. Finanzlage

Auf der Passivseite erreichte das Eigenkapital zum Stichtag am 30. September 2009 mit 71,4 Mio. Euro etwa den Vergleichswert vom 31. Dezember 2008 (72,9 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich infolge der verkürzten Bilanzsumme auf 48,8 % nach 45,0 % zum Jahresende 2008 und lag damit erneut auf sehr solidem Niveau.

Im Stichtagsvergleich stiegen die langfristigen Verbindlichkeiten des M.A.X. Automation-Konzerns um 8,5 % auf 35,2 Mio. Euro (31. Dezember 2008: 32,4 Mio. Euro). Im Wesentlichen war dies auf die Zunahme der langfristigen Bankdarlehen um 6,6 % auf 24,2 Mio. Euro (31. Dezember 2008: 22,7 Mio. Euro) zurückzuführen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich zum Bilanzstichtag deutlich um 30,1 % auf 39,7 Mio. Euro nach 56,9 Mio. Euro zum Jahresende 2008. Zum einen reflektierte dies die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der schwachen Branchenkonjunktur (-22,9 % auf 19,0 Mio. Euro; 31. Dezember 2008: 24,7 Mio. Euro). Darüber hinaus gingen die kurzfristigen Bankschulden um 35,2 % auf 6,0 Mio. Euro zurück (31. Dezember 2008: 9,2 Mio. Euro). Die sonstigen Rückstellungen lagen mit 9,0 Mio. Euro um 29,4 % unter dem Wert Ende Dezember 2008 (12,8 Mio. Euro).

2.9. Liquiditätsentwicklung

Der M.A.X. Automation-Konzern erzielte in den ersten neun Monaten 2009 aufgrund eines konsequenten Working Capital Managements einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 9,8 Mio. Euro. Im gleichen Vorjahreszeitraum war ein Mittelabfluss von -0,3 Mio. Euro entstanden.

Aus Investitionen resultierte ein Mittelabfluss von -0,6 Mio. Euro. Der Vorjahreswert von -5,2 Mio. Euro war von gezielten Wachstumsinvestitionen geprägt gewesen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit lag nach drei Quartalen 2009, unter anderem durch Tilgung von Bankschulden, bei -3,6 Mio. Euro (Q1-Q3 2008: +0,3 Mio. Euro).

Am Ende der Berichtsperiode verzeichnete der M.A.X. Automation-Konzern einen Finanzmittelbestand von 16,8 Mio. Euro. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres hatte der Wert 8,8 Mio. Euro betragen.

2.10. Beziehungen zu nahestehenden Personen

Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang des vorliegenden Finanzberichts zum dritten Quartal 2009 informiert.

2.11. Mitarbeiter

Zum Stichtag am 30. September 2009 waren im M.A.X. Automation-Konzern insgesamt 954 Mitarbeiter tätig. Am gleichen Vorjahresstichtag hatte die Beschäftigtenzahl 1.110 betragen. Im niedrigeren Beschäftigtenstand des laufenden Geschäftsjahres spiegeln sich die rezessionsbedingt notwendigen Personalmaßnahmen wider.

2.12. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums

Nach Abschluss des Berichtszeitraums traten keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns ein.

2.13. Chancen und Risiken

Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2008 nicht wesentlich geändert.

Ergänzend ist auf folgendes Risiko hinzuweisen:

Experten erwarten für den weiteren Jahresverlauf 2009 und das kommende Jahr eine zögerliche Belebung der Konjunktur. Auch der Branchenverband VDMA geht davon aus, dass sich die Nachfrage nach Investitionsgütern 2010 wieder stabilisiert und die Maschinenproduktion insgesamt leicht über dem Niveau von 2009 liegen wird. Diese Prognosen sind jedoch mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet. So sind weitere deutliche Rückschläge für die weltwirtschaftliche Entwicklung nicht auszuschließen. In der Folge könnte mit der sinkenden Industrieproduktion auch eine nochmalige Verringerung der Nachfrage nach den Automationslösungen des M.A.X. Automation-Konzerns eintreten. Dies hätte negative Folgen für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns.

2.14. Ausblick 2009

Die Branchenkonjunktur im Maschinen- und Anlagenbau zeigte im Lauf des dritten Quartals 2009, insbesondere im Monat September, erste Anzeichen einer Erholung.

Dennoch hält der Vorstand zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit Blick auf die fortbestehenden Unsicherheiten auf den Märkten an seiner verhaltenen Lageeinschätzung fest. Es ist derzeit nicht zu erwarten, dass sich das Marktumfeld bis Jahresende 2009 sowie im kommenden Geschäftsjahr nachhaltig verbessern wird. Selbst wenn sich die Nachfrage nach den Automationslösungen des Konzerns im Schlussquartal stabilisiert, werden der

Konzernumsatz und das Ergebnis im Geschäftsjahr 2009 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Durch die konsequente Senkung der Kostenbasis im laufenden Jahr, verbunden mit der weiterhin aussichtsreichen strategischen Positionierung der Tochterunternehmen sowie der sehr soliden Finanzausstattung des M.A.X. Automation-Konzerns, sind jedoch gute Voraussetzungen für die Rückkehr zu profitablem Wachstum ab dem Geschäftsjahr 2010 gegeben.

Finanzkalender

Eckdaten Geschäftsjahr 2009 Februar 2010
Veröffentlichung Jahresabschluss 2009 April 2010
Quartalsfinanzbericht zum 1. Quartal 2010 Mai 2010

3. Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2009

Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf zum 30. September 2009
AKTIVA 30.09.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 1.309 1.518
Geschäfts- oder Firmenwert 27.610 27.625
Sachanlagevermögen 31.372 32.524
Sonstige Finanzanlagen 214 1.238
Latente Steuern 5.312 4.295
Sonstige langfristige Vermögenswerte 1.938 1.629
Langfristige Vermögenswerte gesamt 67.755 68.829
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 28.731 33.818
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.890 42.961
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 4.085 5.282
Liquide Mittel 16.794 11.268
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 78.500 93.329
Aktiva gesamt 146.255 162.158
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.794 26.794
Kapitalrücklage 2.568 2.568
Gewinnrücklage 9.659 9.659
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -431 -253
Bilanzgewinn 32.792 34.130
Eigenkapital gesamt 71.381 72.898
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen Fremder 561 736
Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil 24.234 22.738
Pensionsrückstellungen 580 565
Sonstige Rückstellungen 2.219 1.451
Latente Steuern 7.559 6.868
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 0 45
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt 35.153 32.403
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.039 24.691
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 5.967 9.207
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 55 57
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 3.404 6.604
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 1.300 2.018
Sonstige Rückstellungen 9.006 12.754
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 950 1.526
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 39.721 56.857
Passiva gesamt 146.255 162.158

Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2009

01.01.-30.09.2009
TEUR
01.01.-30.09.2008
TEUR
Umsatzerlöse 116.128 171.152
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.975 5.220
Aktivierte Eigenleistungen 214 206
114.367 176.578
Sonstige betriebliche Erträge 3.954 1.484
Materialaufwand -54.997 -89.766
Personalaufwand -39.001 -45.163
Abschreibungen -2.931 -2.602
Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.299 -28.377
sonstige Steuern -92 -121
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 1 12.033
Übriges Beteiligungsergebnis 25 51
Zinsergebnis -911 -1.315
Übriges Finanzergebnis 1.104 220
Ergebnis vor Ertragsteuern 219 10.989
Ertragsteuern -218 -1.029
Periodenergebnis 1 9.960
Sonstiges Gesamteinkommen
Veränderung aus der Währungsumrechnung -177 208
Verrechnung der IPO-Kosten mit der Kapitalrücklage 0 -398
Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen 0 111
Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern -177 -79
Gesamteinkommen -176 9.881
Ergebnis je Aktie
Ergebnis je Aktie unverwässert in EUR 0,00 0,37

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

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1
Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Sepember 2009
TEUR 01.01.-30.09.2009 01.01.-30.09.2008
TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernperiodenüberschuss
1 9.960
Anpassungen zur Überleitung des Konzernperiodenüberschusses
auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit
Abschreibungen auf Sachanlagen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
2.380
551
2.196
405
Abschreibungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0 0
Abschreibungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen
0
-38
0
-41
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften 0 0
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Finanzanlagen
Überschuss des Anteils am erworbenen Vermögen
0
0
0
0
Veränderung latente Steuern -316 -1.708
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) 0 -45
Änderungen in Aktiva und Passiva
Erhöhung (-) Minderung (+) Vorräte
5.087 -8.458
Erhöhung (-) Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Erhöhung (-) Minderung (+) aktiver RAP und sonstiger Vermögensgegenstände
14.068
1.198
-7.935
-2.183
Erhöhung (+) Minderung (-) Pensionsrückstellungen 15 14
Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern
-5.652
-719
5.316
-524
Erhöhung (+) Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -6.736 2.740
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.839 -263
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
-338 -558
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -1.424 -4.566
Auszahlungen für Investitionen Finanzanlagen
Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen
-2
125
-136
244
Einzahlungen aus Verkäufen als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 0 0
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Gesellschaften abzügl. liquider Mittel der Tochter
1.042
0
205
0
Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Gesellschaften 0 0
Sonstige langfristige Vermögenswerte
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit
-11
-608
-393
-5.204
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen von Dividenden -1.340 -2.679
Auszahlungen von Dividenden Fremdgesellschafter
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten
0 0
- davon Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten 2.400 2.570
- davon Tilgung von langfristigen Finanzkrediten
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten
-2.650
-1.736
-551
1.879
Veränderung aus den IPO Kosten 0 -521
Erhöhung (-) Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel -309 -443
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.635 255
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
5.596 -5.210
(Summe der Cashflows aus den drei Tätigkeitsbereichen)
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des
Finanzmittelfonds -70 54
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode
11.268
16.794
13.989
8.833
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
= Liquide Mittel 16.794 8.833
+ abzüglich liquider Mittel aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 0
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 16.794 8.833
gezahlte Ertragsteuern 1.494 3.963
erstattete Ertragsteuern 1.409 18
gezahlte Zinsen
erhaltene Zinsen
1.215
203
1.347
323

M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

Segmentberichterstattung für das 3. Quartal 2009

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35

1) Die Darstellung der Segmenterlöse erfolgt nach Konsolidierung der Intrasegmentärerlöse. Die Vorjahreszahlen sind entsprechend angepasst.

2) Ausweis der fremden Gesellschaftern zustehende Gewinne im Finanzergebnis; das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

3) Die aus den langfristigen Fertigungsaufträgen resultierenden aktiven und passiven latenten Steuern wurden saldiert. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

4) Ausweis der fremden Gesellschaftern zustehende Gewinne in den langfristigen Verbindlichkeiten; das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Konzernanhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 30. September 2009 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt.

Die Darstellung der Segmenterlöse erfolgt nach Konsolidierung der Intrasegmentärerlöse. Die Vorjahreszahlen sind entsprechend angepasst.

Für das Geschäftsjahr 2009 ist erstmals der IFRS 8 verpflichtend anzuwenden. Die Segmentberichterstattung hat demnach unter Anwendung des Management Approach zu erfolgen.

Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2008, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechten erläutert werden.

Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2008 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 22 Tochtergesellschaften einbezogen. Nach Umgliederung der BTD (Segment Maschinen-Anlagenbau) in das Segment Umwelttechnik und der Euroroll (Segment Maschinen-Anlagenbau) in das Segment Industrieautomation sowie der Verschmelzung der Altmayer auf die BTD setzt sich der Konsolidierungskreis zum 30. September 2009 wie folgt zusammen:

Q3 Q3
Anzahl einbezogene Unternehmen 2009 2008
Umwelttechnik 8 9
Industrieautomation 13 13
Konzern 21 22

Ereignisse von wesentlicher Bedeutung

Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:

Q3 Q3
2009 2008
Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR 1 9.960
Anzahl der Aktien 26.794.415 26.794.415

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie und beträgt zum 3. Quartal 2009 EUR 0,00 (3. Quartal 2008: EUR 0,37).

Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen

Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 90 (Vorjahr TEUR 112).

Ereignisse nach dem Stichtag 30. September 2009

Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

M.A.X. Automation AG Presse:

Tel.: +49 – 211 – 90 99 1-0 Tel.: +49 – 5404 – 91 92 0 Fax: +49 – 211 – 90 99 1-11 Fax: +49 – 5404 – 91 92 29 Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de

Breite Straße 29-31 Frank Elsner/Jens Heinen 40213 Düsseldorf Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH