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MAX Automation SE — Annual Report 2005
May 18, 2006
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Annual Report
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| Kennzahlen im Überblick | 4 |
|---|---|
| Vorwort | 5 |
| Bericht des Vorstands | 6 |
| Märkte | 10 |
| Umwelttechnik | 12 |
| Industrieautomation | 14 |
| Segment Automation von Fertigungsprozessen | 16 |
| Segment Maschinen-Anlagenbau | 20 |
| Die M.A.X.-Aktie | 22 |
| Bericht des Aufsichtsrats | 26 |
| Corporate Governance-Bericht | 29 |
| Entsprechenserklärung | 30 |
| Konzernlagebericht | 32 |
| Zahlen, Daten, Fakten | 44 |
| - Konzernbilanz | 46 |
| - Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 48 |
| - Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung | 49 |
| - Konzernkapitalflussrechnung | 50 |
| - Segmentberichterstattung | 52 |
| - Konzernanhang | 54 |
| - Konzernanlagespiegel | 78 |
| - Bestätigungsvermerk Konzern | 80 |
| AG-Bilanz und AG-Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 81 |
| Beteiligungsunternehmen | 82 |
| - Anteilsbesitz | 84 |
| - Kurzporträts | 85 |
| Termine + Impressum | 88 |


Wo immer sich Automation in Fertigungsprozesse einschaltet, profitieren Produzenten genauso wie Konsumenten. Denn erst die Automation gibt die Möglichkeit, in großen Mengen und zu reduzierten Kosten zu produzieren. Und erst die Präzision von automatisierten Abläufen in Produktionsketten sichert Herstellern wie Verbrauchern die dauerhaft gleich bleibende Qualität von Produkten. So gesehen ist Automation weit mehr als nur die Vereinfachung, Verzahnung und Beschleunigung von Fertigungsprozessen. Vielmehr leistet sie das, worauf es in einer gut funktionierenden Marktwirtschaft ankommt: Effizienz, Kontinuität und Sicherheit. Dafür agiert die M.A.X. Automation AG mit neun erfolgreichen Unternehmen im Markt. Und egal, wie die Aufgaben unserer zahlreichen Kunden auch aussehen: Wir sorgen dafür, dass jede Lösung auf Knopfdruck funktioniert.
| 4 | 5 | ||
|---|---|---|---|
| 2005 | 2004 | ||
|---|---|---|---|
| Konzern (nach IFRS) | |||
| Auftragseingang | Mio. EUR | 167,7 | 136,5 |
| Umsatzerlöse | Mio. EUR | 156,9 | 124,1 |
| - davon Exportanteil | % | 54,0 | 40,6 |
| EBIT | Mio. EUR | 11,2 | 8,4 |
| EBT | Mio. EUR | 9,5 | 6,8 |
| Jahresüberschuss | Mio. EUR | 5,6 | 3,7 |
| Bilanzsumme | Mio. EUR | 136,5 | 133,5 |
| Eigenkapital | Mio. EUR | 51,5 | 45,8 |
| Eigenkapitalquote | % | 37,7 | 34,3 |
| Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) | Personen | 821 | 743 |
| Aktienkennzahlen | |||
| Anzahl von Stammaktien | Mio. Aktien | 26,79 | 19,641 |
| Ergebnis /Aktie gem. IFRS | EUR | 0,20 | 0,18 |
| Dividende /Aktie | EUR | 0,05 | 0,0 |

1 Gewichteter Durchschnitt derAnzahl von Stammaktien
BERICHT DES VORSTANDS
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
Ihr Unternehmen, die M.A.X. Automation AG, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 zurück. Beflügelt durch eine dynamische Maschinenbaukonjunktur in Deutschland hat sich das operative Geschäft unserer Beteiligungsgesellschaften sehr lebhaft entwickelt, so dass Umsatz und Ergebnis des Konzerns signifikant erhöht werden konnten. Darüber hinaus haben wir im vergangenen Jahr weitere Fortschritte erzielt, die M.A.X. Automation im Kernsegment Automation von Fertigungsprozessen auf zukunftsträchtige Wachstumsmärkte auszurichten. Und wir konnten die Aufmerksamkeit des Kapitalmarktes für unsere Gruppe, die in den Vorjahren im Zuge der Restrukturierung deutlich nachgelassen hatte, zu neuem Leben erwecken. Konkret bedeutet dies:
- Der Auftragseingang erhöhte sich 2005 um 23 % auf 168 Mio. Euro, und der Konzernumsatz konnte um knapp 27 % auf 157 Mio. Euro gesteigert werden. Dieses erfreuliche Wachstum wurde überwiegend vom Kernsegment "Automation von Fertigungsprozessen" getragen. In diesen Zahlen ist die im ersten Quartal 2006 veräußerte Beteiligungsgesellschaft FAWEMA nicht enthalten. Sie wird nach den Bestimmungen der IFRS-Rechnungslegung, nach denen der Konzernabschluss erstmals aufgestellt wurde, als aufgegebener Geschäftsbereich separat ausgewiesen.
- Wichtiger noch: Das Konzernergebnis entwickelte sich überproportional zum Wachstum des Geschäftsvolumens. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 33 % auf 11,2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern und vor Anteilen Dritter konnte um knapp 51 % auf 5,6 Mio. Euro ausgeweitet werden.
- Diese Geschäftsentwicklung hat sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT die ursprünglichen Erwartungen des Vorstands deutlich übertroffen. Die Unternehmen der M.A.X. Automation AG haben im vergangenen Jahr gezeigt, was in ihnen steckt. Zudem wurde das Konzernergebnis erstmals seit Jahren nicht durch Sondereinflüsse beeinträchtigt.
- Der Kurs der M.A.X.-Aktie stieg im Jahr 2005 um rund 62 % und entwickelte sich damit klar besser als die wichtigsten Vergleichsindizes. Diese Wertentwicklung reflektiert die operativen und strategischen Fortschritte des Konzerns. Sie geht einher mit einem intensivierten Dialog, den wir vergangenes Jahr mit dem Kapitalmarkt geführt haben.
Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung haben sich Vorstand und Aufsichtsrat entschlossen, die letztmalig für das Geschäftsjahr 1999 erfolgte Dividendenzahlung wieder aufzunehmen. Wir schlagen der Hauptversammlung am 14. Juli 2006 die Zahlung von 5 Eurocent je Aktie vor. Damit lassen wir der Ankündigung des vergangenen Jahres, "zeitnah" eine Dividende zu zahlen, sofern es die Ertragslage erlaubt, Taten folgen. Diese Entscheidung und der deutliche Aufwärtstrend beim Aktienkurs stützen die Einschätzung, dass die M.A.X. Automation AG wieder ein attraktives Investment im Small Cap-Segment der Börse ist.
Der Geschäftserfolg des Jahres 2005 ist zuvorderst das Ergebnis der guten Arbeit in unseren Beteiligungsgesellschaften. Sie sind die operative Basis des M.A.X.-Konzerns. Ihre Kreativität und ihr Engagement entscheiden über die Resultate in unseren Märkten. Der Vorstand dankt an dieser Stelle den Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns herzlich für ihren großen Einsatz und ihr erfolgreiches Wirken im Berichtsjahr.

Zur Generierung von Wachstum werden wir zudem ein aktives Portfoliomanagement betreiben. Dazu gehört, die Konzentration auf das Segment Automation von Fertigungsprozessen fortzusetzen und interessante Akquisitionschancen beherzt, aber mit Augenmaß wahrzunehmen. Bereits im Jahr 2004 hatten wir mit dem Kauf der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe eine strategisch sinnvolle Erweiterung des Automatisierungs-Know-hows in unserer Gruppe vorgenommen. Im Februar 2006 wurde die BARTEC Dispensing Technology-Gruppe durch den Erwerb der FAS Handke GmbH gestärkt, da sie dadurch ihr Leistungsspektrum von der Dosiertechnik hin zum Anbieter ganzerAutomatisierungsanlagen für elektronische Bauteile der Automobilindustrie ausweiten konnte.
Wir sehen in solchen Markt- und Technologiesynergien große Chancen für unseren Konzern. Es geht darum, dass die M.A.X.- Gesellschaften gemeinsame Kundenpotenziale identifizieren und die gemeinsame Kernkompetenz Automation koordiniert nutzen. Dies wird dazu führen, anstatt einzelner Komponenten immer häufiger Systemlösungen für Automatisierungsprozesse anzubieten.
Der M.A.X. Automation-Konzern ist mit einem guten Auftragspolster ins Geschäftsjahr 2006 gestartet. Die Rahmenbedingungen für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind unverändert positiv. Die Branche rechnet mit dem dritten Wachstumsjahr in Folge. Vor diesem Hintergrund sind wir zuversichtlich, Konzernumsatz und –ergebnis im laufenden Jahr weiter zu verbessern.
In den vergangenen Jahren haben wir die Basis gelegt, dass unsere Beteiligungsgesellschaften ihre Potenziale in den globalen Zukunftsmärkten nutzen können. Wir sind überzeugt, dass dieses Ziel erreicht werden kann – durch innovative Produkte und Dienstleistungen, den Ausbau des Auslandsgeschäfts und die verstärkte Nutzung von Verbundvorteilen bei Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Service. Auf diese Weise wird die M.A.X. Automation den Weg profitablen Wachstums fortsetzen und ihre Attraktivität für den Kapitalmarkt weiter erhöhen.
Düsseldorf, 31. März 2006 DerVorstand
Manfred Heim Bernd Priske
BERICHT DES VORSTANDS
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Der Geschäftserfolg ist auch das Ergebnis einer Vielzahl von strategischen Weichenstellungen, die in den vergangenen Jahren erfolgt sind. Aus unserer Sicht waren vor allem drei Entwicklungen entscheidend:
- Erstens: Durch die finanzielle Restrukturierung der M.A.X. Automation AG hat der Konzern seine unternehmerische Handlungsfreiheit wiedererlangt. Die Restrukturierung wurde 2005 mit der planmäßigen Rückzahlung des Wandelgenussrechtskapitals 1997/2004 endgültig abgeschlossen. Die M.A.X. Automation AG und die Tochtergesellschaften verfügen heute wieder über eine solide Finanzierungsbasis, die es erlaubt, Wachstumschancen wahrzunehmen.
- Zweitens: Durch die strategische Ausrichtung des Konzerns auf den wachsenden Technologiebereich der Automation von Fertigungsprozessen mit den Marktbereichen Umwelt und Industrieautomation hat die M.A.X. Automation ein klares Profil erhalten. Wir bündeln unsere Ressourcen und unser Know-how in einem Spezialgebiet des Maschinenbaus, in dem wir für die kommenden Jahre weltweit ein erhebliches Wachstums- und Ertragspotenzial sehen. Alle investiven Maßnahmen und Portfolioentscheidungen sind darauf ausgerichtet, dieses Kernsegment zu stärken. Von daher war es konsequent, im Jahr 2005 den Namen der Gesellschaft von M.A.X. Holding AG in M.A.X. Automation AG zu ändern.
- Drittens: Das Verhältnis zwischen Mutterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften steht auf neuen und festeren Beinen. Wir verfolgen grundsätzlich eine langfristige Beteiligungspolitik, die den operativen Einheiten die Chance auf eine solide und nachhaltige Weiterentwicklung ihrer Produkte und Dienstleistungen bietet. Wir verstehen uns nicht als Finanzinvestoren mit kurzfristigem Anlagehorizont, sondern als Partner des Mittelstands mit dem Ziel, die Beteiligungsunternehmen bei der Nutzung ihrer Marktpotenziale strategisch und finanziell zu unterstützen.
So erfreulich das Jahr 2005 für unseren Konzern war, so wenig Anlass gibt es zur Selbstzufriedenheit. Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht, aber eben nur einen Zwischenschritt. Die M.A.X. Automation steht vor der Herausforderung, den Wachstumskurs zu verstetigen und die Profitabilität auf allen Ebenen zu erhöhen.
Wachstum kann in unserer Branche vor allem auf zwei Wegen verfolgt werden: zum einen durch die Ausweitung des Leistungsspektrums und der Innovationskraft der Beteiligungen, zum anderen durch die Nutzung globaler Wachstumspotenziale, also durch die Internationalisierung der Geschäfte.
Die M.A.X. Automation geht beide Wege gleichzeitig. Ein gutes Beispiel für den Ausbau des Leistungsspektrums hin zu komplexeren Technologien war im vergangenen Jahr der Einstieg der IWM-Automation in den Produktbereich Getriebe und Lenkungen für die Automobilindustrie; zuvor beschränkte sich die Gesellschaft als Systemhersteller auf kleine Funktionsteile im Automobilbereich. Ein gelungenes Beispiel für Innovationsführerschaft war im Marktbereich Umwelt der von der Tochtergesellschaft Vecoplan entwickelte Energiesparantrieb für Maschinen zur Müllzerkleinerung, durch den die Energiekosten für diese Maschinen um bis zu 40 % gesenkt werden können.
Mit einer Exportquote von 54 % liegt der Konzern noch unter dem Durchschnittswert des deutschen Maschinenbaus. Bei der weiteren Internationalisierung spielt die Nutzung von Synergien im Konzern eine wichtige Rolle. Dabei können Beteiligungsgesellschaften der M.A.X. mit internationalen Standorten andere Gesellschaften unterstützen, insbesondere beim Vertrieb und bei dem wichtigen Service vor Ort. Die gleichen Vorteile bieten sich für den Fall, dass vor Ort im Ausland Fertigungseinheiten in derAutomation erstellt werden müssen.

Manfred Heim Bernd Priske
MÄRKTE
Wer innovative Automation entwickelt, kommt überall gut an.
Mehr denn je steht die industrielle Produktion im weltweiten Wettbewerb um die besten Standorte. In den hoch industrialisierten Ländern setzen die Unternehmen auf technologische Marktführerschaft, High-End-Produkte und effiziente Produktionsprozesse. Dagegen konzentrieren sich die Unternehmen in aufstrebenden Regionen und Schwellenländern eher auf erprobte Technologien, einfachere Produktqualität entsprechend der lokalen Nachfrage sowie arbeitsintensive Fertigung.
Egal welcher Strategie die Unternehmen folgen: Ohne Automation ist die industrielle Fertigung nirgendwo auf derWelt denkbar. Denn Automation sorgt für effiziente Abläufe, konstante Qualität und maßgeschneiderte Lieferteile, auch bei Stückzahlen in Millionenhöhe. Allerdings unterscheidet sich der Umfang der Automation von Markt zu Markt. Je nach Produkttyp und Reifegrad der Industrie zielen die Unternehmen auf mehr oder minder automatisierte Abläufe. Daraus ergeben sich unterschiedliche Anforderungen für die Anbieter von Automationslösungen.
Die M.A.X. Automation AG hat sich auf dem globalen Wachstumsmarkt der Automation eine gute Position geschaffen. Ihre Beteiligungsgesellschaften nehmen führende Positionen in den jeweiligen Nischenmärkten ein. Dank ihrer technologischen Expertise sowie der Vorzüge des Konzernverbundes können die Unternehmen bedarfsgerechte Automationslösungen für die industrielle Fertigung in allen Teilen der Welt anbieten. Durch große Flexibilität und strikte Kundenorientierung wird die M.A.X. Automation AG ihre Stellung als globaler Lieferant von maßgeschneiderten Automationslösungen weiter ausbauen.
Automation ist eine Wachstumsindustrie. Weltweit lag der Umsatz der Branche 2004 bei rund 200 Milliarden Euro. In Deutschland kletterten die Erlöse um 5,5 % auf gut 34 Milliarden Euro, die Exportquote liegt mittlerweile bei rund 70 %. Automatisierungstechnik aus Deutschland ist in allerWelt gefragt.
UMWELTTECHNIK
Wo Automation die Verantwortung übernimmt, gewinnt auch die Umwelt.
Der Umweltschutz ist heute eine feste Größe im Wirtschaftsleben. In vielen Unternehmen gilt der sparsame und schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen als selbstverständlich. Dadurch erhält die Wiedergewinnung und Verwertung von Wert- und Reststoffen immer stärkere Bedeutung. Hinzu kommt, dass Verbraucher zunehmend auch anhand von ökologischen Kriterien entscheiden, welche Produkte sie kaufen. Umweltschutz hat sich zu einer kraftvollen Triebfeder für Innovationen entwickelt, bei Waren und Dienstleistungen ebenso wie im Produktionsprozess selbst. Umweltschutz kann – im besten Wortsinn – ein gutes Geschäft sein.
Dies gilt insbesondere, weil die Weltmärkte den Unternehmen permanent weitere ökologische Verantwortung übertragen. In den Schwellenländern wächst die Nachfrage nach hochwertigen Konsumgütern rasant. Immer neue Fertigungskapazitäten müssen den steigenden Bedarf decken, sollen aber zugleich die Umwelt erhalten.
Den Output erhöhen, ohne die Natur übermäßig zu belasten: Durch die Industrieautomation wird dies möglich. Sie vereinfacht die Produktion, steigert Leistung und Qualität, reduziert den Ressourcenverbrauch und senkt die Kosten. Intelligente Automation schlägt Brücken zwischen Wirtschaft und Umwelt. Die M.A.X. Automation AG beschäftigt sich intensiv mit Automationslösungen für die Umwelttechnik. Ob verbrauchsarme Antriebe oder effiziente Wertstoffaufbereitung, die M.A.X. Automation AG entwickelt Spitzen-Know-how weiter, das der Umwelt direkt zugute kommt.
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Jährlich werden in Deutschland ca. 350 Millionen Tonnen Müll produziert. Die Wiederverwertungsquote ist seit dem Jahr 2000 stabil und erreichte 2003 rund 66 %. Durch die erhöhte Automatisierung der Sortier- und Zerkleinerungstechnik kann das Recycling von Wertstoffen effizient gestaltet und das Deponievolumen erheblich verringert werden.
Wer Fertigungsprozesse flexibilisiert, ist in vielen Branchen gefragt.
Auf globalisierten und wettbewerbsintensiven Märkten stehen die Industrieunternehmen überall auf der Welt vor vergleichbaren Herausforderungen: Die Qualität der Produkte muss einwandfrei sein, der Fertigungsprozess effizient, die Kosten niedrig. Die Zeitspanne zwischen Entwicklung und Marktreife wird immer kürzer, die einzelnen Stufen der Wertschöpfung – von Planung und Entwicklung über Konstruktion und Produktion bis zu Vertrieb und Service – müssen eng miteinander verzahnt sein. Ohne konsequente Automatisierung wäre dies in keiner Industrie möglich. Erst durch die automatisierte Steuerung von Betriebsabläufen lässt sich ein technisch anspruchsvolles Produkt rentabel und den Kundenwünschen entsprechend herstellen.
Bei den Anforderungen der Kunden ist jedoch kein einheitlicher Trend zu erkennen. Die Unternehmen werden ihr Produktangebot deshalb auch künftig an die Besonderheiten der lokalen Nachfrage anpassen müssen. Dafür sind Flexibilität und Innovationskraft unabdingbar, egal in welcher Branche. Standardisierte Lösungen helfen nicht immer weiter.
Die M.A.X. Automation AG ist ein Spezialist in der Industrieautomation. Sie vereint technologisches Know-how mit einem hohen Maß an Kundenorientierung und Flexibilität. Dadurch ist die M.A.X. Automation AG ein starker Partner für Unternehmen aller Branchen und Länder, die nach individuellen Lösungen zur Automatisierung ihrer industriellen Fertigung suchen.
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Im Jahr 2005 stiegen die Ausfuhren von Automationstechnik"Made in Germany" in die USA um über 20 %, nach Südost-Asien sowie Europa außerhalb der EU um jeweils 13 % und in die Europäische Union um 6 %. Besonders kräftig wird in den nächsten Jahren die Nachfrage aus China, Indien und Russland wachsen.
- in der Diversifikation der Leistungspalette mit hohem Innovationsgehalt und
- in der Realisierung von Synergien zwischen den Beteiligungsunternehmen, von der Beschaffung über die Produktion bis zu Vertrieb und Service.
Die Herausforderungen für die Unternehmen des M.A.X. Automation-Konzerns lauten, dieses internationale Potenzial in ausgewählten Branchen zu erfassen und dabei den sehr unterschiedlichen Anforderungen der Abnehmer in den verschiedenen Regionen zu entsprechen. Dazu ist ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erforderlich, um gerade diesen regional unterschiedlichen technischen Spezifikationen bei einem konstant hohen Qualitätsstandard gerecht zu werden.
Innerhalb der Automatisierungstechnik liegt das Hauptaugenmerk der M.A.X. Automation auf den international wachsenden Marktbereichen Umwelt und Industrieautomation.
Marktbereich Umwelt auf Wachstumskurs
Im Marktbereich Umwelt, der durch die Beteiligungsgesellschaft Vecoplan dargestellt wird, gewinnt Umwelttechnologie zur schonenden Beseitigung und Verwertung von Abfall- und Wertstoffen aufgrund des weltweiten Bevölkerungswachstums und der zunehmenden Industrialisierung zwangsläufig an Bedeutung, vor allem in Weltregionen mit bisher niedrigen Umweltstandards. Damit kann ein kontinuierliches, langfristiges Marktwachstum prognostiziert werden. Zusätzliches Potenzial
bietet die Technische Anleitung Siedlungsabfall (TASI), die am 1. Juni 2005 in Deutschland in Kraft getreten ist. Demnach muss jedweder Restabfall vor derAblagerung auf einer Deponie vorbehandelt werden. Dies wird dazu führen, dass der Bedarf an Zerkleinerungs- und Sortierungstechnik für Hausmüll und Gewerbeabfall deutlich zunehmen wird.
Vecoplan entwickelt und fertigt seit bereits 37 Jahren Spitzentechnologie zur Zerkleinerung, Sortierung, Aufbereitung und Lagerung von Abfall- und Wertstoffen. In der Zerkleinerungstechnologie ist das Unternehmen Weltmarktführer. Wichtigster Auslandsmarkt sind heute die USA, wo Vecoplan mit der Vecoplan LLC über eine Tochtergesellschaft verfügt. In anderen Industrieregionen ist die Vecoplan mit Vertriebsbüros bzw. kompetenten Partnern vertreten.
Das Jahr 2005 verlief für die M.A.X. Automation im Marktbereich Umwelt sehr erfolgreich. Der Umsatz konnte um 30 % und damit über den Erwartungen gesteigert werden. Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich auf 71 %, nicht zuletzt aufgrund der US-Tochtergesellschaft Vecoplan LLC. Geschäftsaktivitäten in neuen Märkten wie Australien oder Japan starteten erfolgreich. Zudem konnten erste Aufträge in derZementindustrie als einem neuen Marktsegment verbucht werden.
Auf große Nachfrage stieß im Berichtsjahr der so genannte Torque-Antrieb, ein innovativer Energiesparantrieb, durch den sich die Energiekosten für Zerkleinerungsmaschinen um
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Automatisierung als strategischer Erfolgsfaktor
Die Automatisierungsindustrie zählt zu den Wachstumstreibern des Maschinen- und Anlagenbaus. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) rechnet damit, dass der Weltmarkt für Automatisierungstechnik im langfristigen Mittel um 6 bis 8 % wachsen wird. Für das erste Halbjahr 2005 berichtete der Verband – dank eines lebhaften Auslandsgeschäfts - von einem Umsatzplus der deutschen Automatisierungsunternehmen von 5,1 %. Das globale Marktvolumen wird für 2004 auf 205 Mrd. Euro geschätzt.
Intelligente Produktion durch Einsatz von Automatisierungslösungen wird für viele Unternehmen immer mehr zu einem strategischen Erfolgsfaktor. Treiber dieser Entwicklung sind nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unter anderem
- die Notwendigkeit, Produkte mit "Null-Fehler-Qualität" zu liefern
- die steigende Bedeutung von Design für den Markterfolg von Produkten und
- der Druck zur Beschleunigung der Produktreife ("Time to Market") und zur Flexibilität in der Produktion aufgrund individualisierter Kundenwünsche.
Der Branchenverband folgert: "Die Automatisierungstechnik wird für die Anwender immer mehr zum Schlüssel für den Erhalt und Ausbau ihrer strategischen Wettbewerbsposition. Qualität, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Design und Wirtschaftlichkeit von Produkten werden durch intelligente Fertigungstechnik erreicht." Der VDMA rechnet damit, dass das Segment Robotik und Automation mittelfristig "deutlich über dem Durchschnitt des Maschinenbaus" liegende Wachstumsraten wird realisieren können.
Angesichts des Zwangs der Industrie zu kontinuierlichen Qualitäts- und Effizienzsteigerungen in den Produktionsabläufen sieht die M.A.X. Automation in der Automation von Fertigungsprozessen einen weltweiten Zukunftsmarkt. In vielen Branchen ist der Druck zu höherer Produktivität und geringeren Kosten ungebrochen – gerade mit Blick auf die Herausforderungen durch globalisierte Märkte.
Automation – die Kernkompetenz des M.A.X.-Konzerns Aus diesen Gründen hat derVorstand im Jahr 2004 die Entscheidung getroffen, alle Aktivitäten im Bereich Automation in dem Segment "Automation von Fertigungsprozessen" zu bündeln. Mit einem Umsatzanteil von 82 % bildet es den geschäftlichen Schwerpunkt des M.A.X. Automation-Konzerns. Die Beteiligungsgesellschaften in diesem Kernsegment stehen für hochwertige und innovative Produkte und Leistungen. Sie decken sowohl den auftragsbezogenen, maßgeschneiderten Sondermaschinenbau als auch die Entwicklung und Fertigung von Standardanlagen ab.
Wachstumspotenziale bestehen im Bereich Automation vor allem
• in der Erschließung der Potenziale in ausgewählten Märkten, also in der zunehmenden Internationalisierung
Positiv wirkte sich die verstärkte Nutzung von Verbundeffekten aus. So kooperierte die BARTEC Dispensing Technology-Gruppe bereits 2005 intensiv mit der FAS Handke GmbH, die seit Beginn des Jahres 2006 zum M.A.X. Automation-Konzern gehört. Die Verbindung des Automation-Know-hows der einzelnen Gesellschaften, um den Kunden Lösungen aus einer Hand als Mehrwert anbieten zu können, ist eine der zentralen Aufgaben für die kommenden Jahre.
Im Jahr 2005 wurden erste Schritte unternommen, die Leistungspalette der Beteiligungsgesellschaften auszubauen. So gelang es der IWM-Automation, bei einem namhaften Automobilhersteller einen Großauftrag zur Produktion von Montageanlagen für Lenksäulen zu akquirieren. Durch den Einstieg in die Lenkungsmontage erweiterte IWM-Automation das Produktspektrum um komplexere und technisch hochwertige Technologien.
Das Segment Automation von Fertigungsprozessen erreichte im Jahr 2005 einen Umsatz von 128,8 Mio. Euro, der damit um 34,1 % über dem Wert des Vorjahres lag. Nahezu alle Gesellschaften trugen zu diesem erfreulichen Wachstum bei. Das Segmentergebnis (Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit, ohne Abschreibungen aus Kapitalkonsolidierung) wurde von 8,3 Mio. Euro um 23,8 % auf 10,3 Mio. Euro verbessert.
Segment Automation von Fertigungsprozessen
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bis zu 40 % senken lassen. DerAntrieb ist im Gegensatz zu konventionellen Lösungen in der Lage, den Energiebedarf einer Anlage an die tatsächliche Auslastung anzupassen, wodurch sich erhebliche Einsparpotenziale ergeben. Mit dem Torque-Antrieb stellte Vecoplan seine Spitzenstellung bei Produktinnovationen erneut unter Beweis.
Industrieautomation auf dem Weg zum Systemanbieter
Im Marktbereich Industrieautomation ist die Hauptkundengruppe der Beteiligungsgesellschaften der M.A.X. Automation weiterhin die Automobilindustrie und deren Zulieferbetriebe. Weitere Zielbranchen sind die Elektronik- und Elektrotechnikindustrie, Blechverpackungsunternehmen, die Stahlbranche und die Medizintechnik. Die Automationsspezialisten der M.A.X. Automation AG bieten ein breites Spektrum von Produkten und Dienstleistungen an:
- Handling- und Fördersysteme für Metalle in Form von Stapelanlagen und Emballagen (NSM Magnettechnik)
- Montage-, Schweiß- und Prozessautomation (IWM-Automation)
- Dosiertechniksysteme zur Verarbeitung von flüssigen Reaktionsharzen zum Schutz von elektronischen Bauteilen gegen Fremdeinwirkung (BARTEC Dispensing Technology-Gruppe)
- Montage- und Fertigungsautomation für elektronische Bauteile (FAS Handke)
- Systemintegration und Steuerungslösungen für komplexe Automatisierungsprozesse (Meß- und Regeltechnik Jücker).
Der weltweite Automotivemarkt ist durch eine immer extensivere Modellpolitik der Hersteller und durch immer kürzere Lebenszyklen der Modellreihen gekennzeichnet. Das belebt die Nachfrage nach Zuliefererteilen. Hinzu kommt der gerade in der Automobilindustrie vorhandene starke Druck, Produktionskosten stetig zu senken. Das wirkt sich in steigenden Investitionen in Produktionskapazitäten mit hohem Automatisierungsgrad aus.
Ein weiterer Trend ist, dass die Automatisierung der Fertigung zunehmend mit derAutomatisierung der Prozesse in einem Unternehmen zusammenwächst. Immer wichtiger wird die exakte Abstimmung aller Planungs-, Produktions- und Logistikprozesse in einem Unternehmen und teilweise auch zwischen Unternehmen. Dies bedingt eine durchgängige Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette und damit entsprechende Softwarelösungen.
Alle Beteiligungsgesellschaften der M.A.X. im Marktbereich Industrieautomation konnten im Berichtsjahr ihre Marktpositionen festigen oder ausbauen. Dies gelang trotz eines teilweise starken Wettbewerbs und schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen in einigen Nischenmärkten: Beispielsweise führte die Neuregelung der Bepfandung von Getränkedosen in Deutschland bei NSM Magnettechnik noch nicht zu höheren Umsätzen mit der Blechverpackungsindustrie.
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| 2005 | 2004 | Veränd. | |
|---|---|---|---|
| Mio. Euro | Mio. Euro | % | |
| Segmentumsatz | 128,8 | 96,1 | 34 |
| davon Ausland | 77,4 | 41,2 | 88 |
| Segmentergebnis1 | 10,3 | 8,3 | 24 |
| Mitarbeiter2 (Anzahl) | 639 | 536 | 19 |
1 Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Abschreibung aus Kapitalkonsolidierung
2 Jahresdurchschnitt
20
Profitable Spezialisten
Im Segment Maschinen-Anlagenbau der M.A.X. Automation AG sind Beteiligungsgesellschaften gebündelt, die in technologischen Spezialgebieten wie Fördersysteme, Behältertechnik, Heiz- und Trinkwassertechnik sowie Systemlösungen für Schüttguttechnik tätig sind. Die Gesellschaften nehmen in den jeweiligen Nischenmärkten führende Positionen ein und zeichnen sich durch technologische Kompetenz, Innovationskraft, langjährige Kundenbeziehungen und kundenindividuelle Systemlösungen aus.
Das kosten- und wettbewerbsintensive Umfeld im Spezialmaschinen- und Anlagenbau erfordert eine konsequente Marktorientierung und flexible interne Strukturen. Wachstumspotenziale bestehen vor allem in der weiteren Expansion und Systematisierung des Auslandsgeschäfts, im Ausbau des margenstarken After-Sales-Geschäfts und in der kontinuierlichen Erweiterung des Produkt- und Leistungsspektrums.
Die Gesellschaften des Segments sind insoweit als Solitäre zu betrachten, als untereinander hinsichtlich Zielkunden und Technologien keine oder nur geringe Schnittmengen bestehen. Durch die Konzentration auf das Kernsegment Automation von Fertigungsprozessen wird die M.A.X. Automation keine wesentlichen Investitionen im Segment Maschinen-Anlagenbau vornehmen. Im März 2006 wurden sämtliche Geschäftsanteile an der FAWEMA Maschinenfabrik GmbH &. Co. KG im Rahmen eines Management-Buy-Out rückwirkend zum 1. Januar 2006 veräußert.
Fördersysteme für weltweite Logistik
Im globalen Wachstumsmarkt der Logistik ist die Beteiligungsgesellschaft EUROROLL als Lieferant komplexer Fördersysteme aktiv. Das Unternehmen zählt zu den international führenden Anbietern von Rollenbahnsystemen, darunter Schwerkraftrollenbahnen und Bremsrollen. Diese Systeme erlauben es Logistikanbietern, Fördergüter effizient und mit höchstmöglichem Automatisierungsgrad zu transportieren. EUROROLL bewegt sich in nahezu allen international relevanten Märkten. Im Berichtsjahr konnte der Exportanteil von 46 % auf 52 % ausgeweitet werden, insbesondere durch Zusatzgeschäfte in Mexiko, Nordamerika, Skandinavien, Österreich und der Schweiz. In der konsequenten Internationalisierung der Geschäfte sieht das Unternehmen signifikantes Wachstumspotenzial. Der Fokus richtet sich dabei auf den Euroraum, Nordamerika sowie Asien. Produktinnovationen werden unter anderem in der Sonderanfertigung von Schwerkraftrollenbahnen für Stahl- und Kunststoffpaletten angestrebt.
Schüttguttechnik schafft Turn-around
Die Altmayer Anlagentechnik entwickelt und produziert Komponenten und Komplettsysteme für Schüttgut verarbeitende Anlagen mit dem Schwerpunkt auf explosiven Gütern. Eine wesentliche Kompetenz liegt dabei in der pneumatischen Strömungstechnologie. Ferner werden spezifische Behälter für Industrieanlagen (z.B. Druckbehälter, Silos) sowie Serviceleistungen angeboten. Kunden sind beispielsweise die Chemische Industrie, Zementwerke, die Nahrungsmittelbranche sowie die Holz- und Papierindustrie. Nachdem die Beteiligungsgesellschaft im Jahr 2004 aufgrund eines defizitären Großauftrags erheblich belastet worden war, gelangen im Berichtsjahr Restrukturierung und Turn-around. In einem Marktumfeld, das unverändert durch einen Konzentrationsprozess und Verdrängungswettbewerb im Anlagenbau gekennzeichnet ist, konnte sich Altmayer Anlagentechnik 2005 gut behaupten. Die Marktposition hat sich aufgrund der erweiterten Angebotspalette, der gezielten Markteinführung der Produkte und der technischen Kompetenz verbessert.
Innovationen in der Behältertechnik
Auf dem Markt für Stahlzylindertanks und Industriebehälter agiert die M.A.X. durch die BTD Behältertechnik. Der Spezialist für den Bau und Vertrieb von Normtanks aller Größen, die von industriellen Kunden vorwiegend als Ölspeicher eingesetzt werden, besetzt im deutschsprachigen Raum die marktführende Position. Im vergangenen Geschäftsjahr erweiterte BTD Behältertechnik ihre Angebotspalette durch die Bereiche Pufferspeicher ab 2.000 Liter für Kalt- und Warmwasser. Für die Altmayer Anlagentechnik werden Industriebehälter gefertigt, vorwiegend Kohlestaubsilos für die Schüttgutindustrie. Um das Innovationspotenzial weiter auszuschöpfen, hat der Behälterspezialist im laufenden Geschäftsjahr mit dem Bau von Pufferspeichern in Edelstahlausführung zur hygienischen Trinkwasseraufbereitung begonnen. Der Marktnachfrage entsprechend wird darüber hinaus der Kundenservice- und Dienstleistungsbereich zu einem eigenen Geschäftsfeld weiterentwickelt.
Segment Maschinen-Anlagenbau
| 2005 | 2004 | Veränd. | |
|---|---|---|---|
| Mio. Euro | Mio. Euro | % | |
| Segmentumsatz | 28,1 | 28,0 | +/- |
| davon Ausland | 7,3 | 9,1 | -19 |
| Segmentergebnis1 | 2,0 | 0,8 | 140 |
| Mitarbeiter2 (Anzahl) | 179 | 204 | -12 |
1 Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Abschreibung aus Kapitalkonsolidierung
2 Jahresdurchschnitt
DIE M.A.X.-AKTIE
Freundliche Aktienmärkte 2005
Die europäischen Börsen haben sich im Jahr 2005 positiv entwickelt und einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnet. Vor dem Hintergrund einer robusten Weltkonjunktur, steigender Unternehmensgewinne und eines niedrigen Zinsniveaus konnten nahezu alle bedeutenden Indizes um einen zweistelligen Prozentsatz wachsen. Der Deutsche Aktienindex (DAX) schloss das Berichtsjahr mit einem Zuwachs von 27,1 % auf 5.408 Punkte. Im Jahr zuvor hatte das Wachstum 7,3 % betragen. Höhere Wachstumsraten wiesen der SDax (+35,2 %) und der CDax (+28,2 %) aus.
M.A.X.-Aktie verzeichnet deutlichen Aufwärtstrend
Der Aktienkurs der M.A.X. Automation AG ist im Berichtsjahr kontinuierlich gestiegen. Am 7. Februar 2005 wurde der Jahrestiefstkurs von 1,19 Euro verzeichnet (alle Kursangaben sind XETRA-Schlusskurse). Der Jahreshöchstkurs belief sich auf 2,34 Euro und wurde am 22. November 2005 erreicht. Damit hat sich der Kurs der Aktie im Jahresverlauf nahezu verdoppelt. Der Jahresendkurs belief sich auf 2,20 Euro. Gegenüber dem Schlusskurs zum 31. Dezember 2004 von 1,36 Euro errechnet sich ein Wertzuwachs von 61,8 %. Damit entwickelte sich die M.A.X.-Aktie deutlich besser als der Vergleichsindex CDax. Zum Jahresende 2005 wurde die Gesellschaft an der Börse mit rund 59 Mio. Euro bewertet nach rund 32 Mio. Euro Ende 2004.
Einflussfaktoren für die gute Wertentwicklung waren nach Einschätzung des Vorstands der positive Geschäftsverlauf, der über den zu Beginn des Jahres abgegebenen Erwartungen lag, Fortschritte in der strategischen Ausrichtung des Konzerns und die verstärkte Kommunikation der Gesellschaft mit dem Kapitalmarkt.
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Mehr als 60 % Wertzuwachs im Jahr 2005: Die Aktie der M.A.X. Automation AG ist ein attraktives Investment im Small-Cap-Segment.


Zur Verbesserung der Handelbarkeit der Aktie wurde im Berichtsjahr die equinet Securities AG, Frankfurt/Main, als Designated Sponsor verpflichtet. Damit ist sichergestellt, dass auf der elektronischen Handelsplattform Xetra fortlaufend Notierungen gestellt werden. Die Betreuung durch den Designated Sponsor erfolgte mit Wirkung ab 27. Mai 2005.
Wandelgenussrechtskapital zurückgezahlt
Die M.A.X. Automation hat am 27. Juni 2005 das Wandelgenussrechtskapital 1997/2004 in Höhe von nominal 10,2 Mio. Euro wie angekündigt zum Nennwert zurückgezahlt. Zur Refinanzierung wurde auf liquide Mittel der Gesellschaft und bestehende Banklinien zurückgegriffen.
DIE M.A.X.-AKTIE
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Der Aufwärtstrend bei der M.A.X.-Aktie setzte sich im ersten Quartal 2006 fort. Am 31. März schloss die Aktie mit 2,82 Euro, ein Zuwachs von 28,2 % gegenüber Jahresende 2005.
Aktionärsstruktur verbreitert
Am 10. März 2005 erhöhte sich das Grundkapital, bedingt durch die am 23. Dezember 2004 beschlossene Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, auf 26,79 Mio. Euro. Die Sachkapitalerhöhung diente dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe.
Per 31. Dezember 2005 ergaben sich zum Vergleichsstichtag 2004 keine wesentlichen Veränderungen in der Aktionärsstruktur. Unverändert wurden 27,5 % des Grundkapitals von der FORTAS AG, Rösrath, gehalten. Rund 17,4 % hielt die Familie Reinhard Klahr. Der Streubesitz gemäß Definition der Deutschen Börse belief sich zum Bilanzstichtag auf 55,1 %.
Eine im Februar 2006 durchgeführte Roadshow bei institutionellen Investoren führte zu einer starken Nachfrage nach Aktien der M.A.X. Automation AG. Die Altaktionäre entschlossen sich, rund 2 Mio. Aktien aus ihrem Aktienbestand, diese entsprechen 7,5 % des Grundkapitals, an namhafte institutionelle Adressen aus dem In- und Ausland abzugeben. Dadurch konnte die Aktionärsbasis der M.A.X. Automation AG verbreitert und dem verstärkten Interesse des Kapitalmarktes an der Gesellschaft Rechnung getragen werden.
Nach Abschluss der Transaktion stellte sich die Aktionärsstruktur der Gesellschaft wie folgt da: (Angaben per 31. März 2006):
Anteile am Grundkapital in %
Kommunikation mit dem Kapitalmarkt intensiviert
Die M.A.X. Automation hat im Jahr 2005 durch eine Vielzahl von Maßnahmen die Kommunikation mit Aktionärinnen und Aktionären sowie anderen Kapitalmarktteilnehmern intensiviert. Dazu zählten u.a. Einzelgespräche des Vorstands mit interessierten Investoren, die Teilnahme an Kapitalforen und Investorenveranstaltungen sowie ein zunehmend enger Dialog mit relevanten Wirtschaftsmedien. Ziel war es, nach dem Abschluss der finanziellen Restrukturierung den Markteilnehmern die strategische Ausrichtung und die Perspektiven des M.A.X. Automation-Konzerns zu vermitteln. Der Vorstand stellte im Berichtsjahr ein deutlich zunehmendes Interesse auch institutionellerAdressen an der M.A.X. Automation fest.


M.A.X. Automation CDAX
Eckdaten M.A.X. Automation-Aktie Wertpapierkennnummer (WKN): 658090
| ISIN: | DE0006580905 |
|---|---|
| Börsenkürzel: | MXH |
| Aktiengattung: | Nennwertlose Stückaktien |
| Zahl derAktien (31.12.2005): | 26,79 Mio. Stück |
| Rechnerischer Nennwert je Aktie: | 1 Euro |
| Anteil Free Float (31.03.2006): | rund 62,5 % |
| Segment: | General Standard |
| Indizes: | CDax |
Der Aufsichtsrat hat ferner die jeweiligen Monatsberichte geprüft. Diese enthalten Informationen über die Umsatz- und die Ertragsentwicklung der Gesellschaften und des Konzerns nach Segmenten, dies sowohl pro Monat als auch kumuliert. Zusätzlich wird darin die Liquiditäts- und Finanzlage abgebildet, mit den aktuellen Kreditlinien.
Des Weiteren legte der Aufsichtsrat im Berichtsjahr sein Augenmerk auf Maßnahmen zur weiteren Stärkung des Kernsegments Automation von Fertigungsprozessen. Dazu wurden verschiedene Optionen zur Ausweitung der Geschäftsfelder und zur Nutzung von Synergien geprüft und diskutiert. In seiner Sitzung am 6. April 2005 stimmte der Aufsichtsrat zu, der ordentlichen Hauptversammlung am 24. Juni 2005 die Änderung des Firmennamens in "M.A.X. Automation AG" vorzuschlagen. Die Hauptversammlung nahm den entsprechenden Tagesordnungspunkt mit großer Mehrheit an.
Wie in den Vorjahren gab es auch 2005 regelmäßige Arbeitsbesprechungen zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und den Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften in dem 2003 gegründeten Steuerungskreis. Dieser Kreis dient vor allem dazu, die operativen und finanziellen Entwicklungen in den Beteiligungsgesellschaften zu besprechen, Synergiepotenziale zu erforschen und den Informationsaustausch zwischen Beteiligungsgesellschaften und Muttergesellschaft zu fördern.
Weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat gab es im Berichtsjahr personelle Veränderungen.
Alle aus der Sicht des Vorstands und des Aufsichtsrats erkennbaren Risikofelder wurden diskutiert. Das Risikomanagement wurde durch den Abschlussprüfer einer Prüfung unterzogen. Dieser bestätigt, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen getroffen und ein Überwachungssystem eingerichtet hat, das geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft und des Konzerns gefährden, frühzeitig zu erkennen.
Der vom Vorstand aufgestellte Einzel- und Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2005 und die Lageberichte für AG und Konzern sind durch den Abschlussprüfer Dr. Ebner, Dr. Stolz & Partner, Hannover, geprüft worden. Der Konzernabschluss wurde erstmalig nach dem Regelwerk der IFRS aufgestellt. Der Abschlussprüfer war für Rückfragen auf der Aufsichtsratssitzung am 31. März 2006 anwesend und hat Fragen des Aufsichtsrats eingehend beantwortet.
Die Abschlussprüfer kamen zum Ergebnis, dass Einzel- und Konzernabschluss sowie die Lageberichte von AG und Konzern mit den ordnungsgemäß geführten Büchern der Gesellschaft, mit den gesetzlichen Vorschriften und mit der Satzung der M.A.X. Automation AG übereinstimmen. Sie erhoben keine Einwände und erteilten ein uneingeschränktes Testat. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer ebenfalls geprüft und den Einzel- sowie Konzernabschluss und die Lageberichte von AG und Konzern sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns einer eigenen Prüfung unterzogen. Dem Aufsichtsrat lagen die Entwürfe
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Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre,
der Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG hat im Jahr 2005 die Aufgaben, die ihm nach dem Aktiengesetz und der Satzung der Gesellschaft obliegen, vollumfänglich wahrgenommen. Er hat den Vorstand beratend begleitet und dessen Tätigkeiten überwacht.
Der Aufsichtsrat hat in fünf Sitzungen über die wichtigsten Geschäftsereignisse, die Planungen des Vorstands sowie über die wirtschaftliche Lage der M.A.X. Automation AG und des M.A.X. Automation-Konzerns beraten. Der Aufsichtsrat war bis auf eine Ausnahme bei allen Sitzungen vollständig anwesend. Da er den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend nur aus drei Mitgliedern besteht, bildet er keine Ausschüsse.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats, insbesondere derAufsichtsratvorsitzende, standen auch außerhalb der Sitzungen in einem intensiven Dialog mit dem Vorstand und haben sich anhand von mündlichen und schriftlichen Berichten über die Lage und Entwicklung der Gesellschaften und des Konzerns informiert, die Berichte des Vorstands besprochen, sowie Fragen der Geschäftspolitik, des Geschäftsverlaufs und der weiteren Entwicklung der Gesellschaft mit dem Vorstand intensiv beraten. Basis dafür waren auch die Berichte über den Geschäftsverlauf mit Abweichungsanalysen zum Budget und zum Vorjahr.
Neben der operativen Geschäftsentwicklung der Beteiligungsgesellschaften lagen die Beratungen des Gremiums im Jahr 2005 auf der Intensivierung der Kommunikation mit Investoren, Analysten und Wirtschaftsmedien.
Die Prüfungen des Aufsichtsrats bezogen sich in den Aufsichtsratssitzungen vor allem auf folgende Gegenstände:
In der Bilanzaufsichtsratssitzung am 6. April 2005 standen die Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und der Lageberichte für die AG und den Konzern im Fokus. Dabei hat der Aufsichtsrat neben seiner eigenen – originären – Prüfungstätigkeit im Rahmen der Vorbereitung der Bilanzaufsichtsratssitzung in der Sitzung zahlreiche Fragen an den persönlich anwesenden Abschlussprüfer gestellt und diese ausführlich mit dem Abschlussprüfer erörtert.
Darüber hinaus war in dieser Sitzung die Prüfung des erfolgreichen Fortgangs der Restrukturierung der Beteiligungsgesellschaft Altmayer Anlagentechnik im Vordergrund der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats.
In der Sitzung vom 14. Dezember 2005 hat der Aufsichtsrat seine Prüfungstätigkeit auf die vorgelegte Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2006 konzentriert. DerAufsichtsrat hat die Planungen sowie darin enthaltene Chancen und Risiken ausführlich mit dem Vorstand besprochen.
Die Einhaltung international anerkannter Standards für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und –kontrolle (Corporate Governance) ist zu einem wichtigen Kriterium für die Anlageentscheidungen von Investoren geworden. Die M.A.X. Automation AG begrüsst den in Deutschland geltenden Deutsche Corporate Goverance Kodex und sieht in ihm ein geeignetes Mittel, um das Vertrauen des Kapitalmarkts in die Gesellschaft zu sichern und zu stärken.
Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat
Das Vergütungssystem des Vorstands der M.A.X. Automation AG basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und repräsentiert eine Unternehmenskultur von Leistung und Gegenleistung. Die Gesamtvergütung des Vorstands umfasst fixe und variable Bestandteile. Bezüglich des Vorstands ist die Vergütung im Berichtsjahr 2005 sowie im laufenden Geschäftsjahr im Einzelnen wie folgt aufgegliedert: In ein Fixgehalt, das nach den Bestimmungen der Vorstandsdienstverträge zurAuszahlung gelangt, sowie in eine variable Vergütung bezogen auf den Konzernjahresüberschuss, d.h. das Ergebnis nach Steuern im Konzern.
Die Gesamtbezüge des Vorstandes im Geschäftsjahr betrugen TEUR 674 (Vorjahr TEUR 332), worin ein erfolgsabhängiger variabler Anteil in Höhe von TEUR 283 (Vorjahr TEUR 97) enthalten ist. Die Gesamtbezüge teilen sich zu gleichen Teilen auf beide Vorstände auf. Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme bestehen nicht. Zugunsten eines Vorstandsmitglieds wurde eine Pensionszusage gegeben. DerAufwand in 2005 betrug TEUR 7 (VorjahrTEUR 6). Die Rückstellung beträgt TEUR 36 (Vorjahr TEUR 29). Die Bezüge der früheren Mitglieder des Vorstandes betrugen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 166). Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich für 2005 auf TEUR 48 (VorjahrTEUR 48) sowie für den Zeitaufwand, der über sechs Sitzungstage pro Geschäftsjahr hinausging, auf TEUR 35 (VorjahrTEUR 30).
Der Aufsichtsratsvorsitzende hat der Gesellschaft darüber hinaus beratende Tätigkeiten i.H.v. TEUR 97 (Vorjahr TEUR 182) in Rechnung gestellt, welche gesondert vergütet wurden. Die Sozietät des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden hat die Gesellschaft in gesellschaftsrechtlichen Fragen juristisch beraten und hierfür TEUR 25 (Vorjahr TEUR 77) in Rechnung gestellt.
Directors' Dealings
Der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2005 folgende Wertpapiergeschäfte gemäß § 15a WpHG gemeldet und unverzüglich auf derWebsite veröffentlicht:
Jährliches Dokument
Das jährliche Dokument ist auf der Website der Gesellschaft unter www.maxautomation.com veröffentlicht.
Entsprechenserklärung
Am 28. April 2006 haben Vorstand und Aufsichtsrat die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben. Abweichungen zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 02. Juni 2005 wurden dargelegt und begründet.
Düsseldorf, den 28. April 2006
Der Vorstand
Manfred Heim Bernd Priske
Für den Aufsichtsrat
Hans W. Bönninghausen
BERICHT DES AUFSICHTSRATS
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und die Ausfertigungen mit ausreichend langem zeitlichen Vorlauf vor, so dass die gründliche Prüfung aller Dokumente möglich war. Das Ergebnis des Abschlussprüfers wurde vom Aufsichtsrat bestätigt. DerAufsichtsrat erhob seinerseits gegen den Jahresabschluss, den Konzernjahresabschluss und die Lageberichte für AG und Konzern keine Einwände. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2005 wurden gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. DerAufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns an.
Gemäß § 161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat im Berichtsjahr eine aktualisierte Entsprechenserklärung abgegeben und im Internet veröffentlicht. Der Aufsichtsrat hat gemäß den Anforderungen des Corporate Governance Kodex eine Effizienzprüfung durchgeführt.
Das Jahr 2005 verlief für den M.A.X. Automation-Konzern erfolgreich. Umsatz und Ergebnis wurden deutlich verbessert, so dass die letztmalig für das Jahr 1999 vorgenommene Dividendenzahlung wieder aufgenommen werden kann. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Geschäftsführern der Beteiligungsunternehmen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des M.A.X. Automation-Konzerns für ihr engagiertes und erfolgreiches Wirken im vergangenen Geschäftsjahr. Er ist zuversichtlich, dass der Konzern den eingeschlagenen Weg profitablen Wachstums wird fortsetzen können.
Düsseldorf, im April 2006 DerVorsitzende des Aufsichtsrats
Hans W. Bönninghausen
CORPORATE GOVERNANCE-BERICHT
| Melde- pflichtiger |
Datum | Trans- aktion |
Stückzahl Preis | EUR | Vol. der Transaktion EUR |
|---|---|---|---|---|---|
| Active Mana- 19.05.2005 Verkauf gement GmbH |
von Aktien | 100.000 | 1,58 | 158.000 |
Zu 5.4.7. (5.4.5. in der Fassung des Kodex vom 21. Mai 2003) Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten keine erfolgsorientierte Vergütung, da aus Sicht der Gesellschaft eine erfolgsorientierte Vergütung keine nennenswerte Auswirkung auf das Handeln des Aufsichtsrates hat. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ergibt sich aus der Satzung der M.A.X. Eine weitergehende Offenlegung und Individualisierung ist deswegen nicht vorgesehen.
Zu 6.6.
Der zweite Absatz von 6.6 bezüglich der Angabe des Aktienbesitzes der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, wird im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder nicht angewandt. Die entsprechenden Angaben sind deswegen auch nicht im Corporate Governance-Bericht enthalten. Die notwendige Transparenz ist durch die Veröffentlichungen der meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte und die Bekanntmachungen von Stimmrechtsveränderungen gewährleistet.
Zu 7.1.1.
Die Umstellung auf internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS) bezüglich des Zwischenberichts und des Konzernabschlusses erfolgt nach Maßgabe der gesetzlich vorgegebenen Fristen zum 31.12.2005.
Zu 7.1.2.
Der Konzernabschluss ist bisher nicht binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende öffentlich zugänglich gewesen. Für die Zukunft ist die Einhaltung dieser Frist von 90 Tagen vorgesehen. Für Zwischenberichte ist die Einhaltung der Frist von 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums im Laufe des Jahres 2006 vorgesehen.
Aufgrund der Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IFRS ergab sich ein erheblicher Mehraufwand bei der Erstellung der Berichte, welcher die Einhaltung der Fristen bei der Erstellung des ersten IFRS-Konzernabschlusses und des ersten IFRS-Zwischenberichts unmöglich machte.
Zu 7.1.4.
Im Anhang werden alle Beteiligungen angegeben, die von nicht untergeordneter Bedeutung sind. Es werden Name und Sitz der Gesellschaft, Höhe des Eigenkapitals sowie die Höhe des Anteils angegeben. Ausnahmen gelten nur für Beteiligungen, welche von untergeordneter Bedeutung sind. Die Angabe zu dem Ergebnis des letzten Geschäftsjahres von Beteiligungsunternehmen wird nicht gemacht, da diese Information die Position des Unternehmens in Preisverhandlungen beeinträchtigen kann.
Düsseldorf, den 28. April 2006 DerVorstand
Manfred Heim Bernd Priske
Für den Aufsichtsrat
Hans W. Bönninghausen
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Börsennotierte Gesellschaften sind gemäß § 161 Aktiengesetz verpflichtet, einmal pro Jahr zu erklären, inwieweit sie den Empfehlungen des Kodex entsprechen. Diese so genannte Entsprechenserklärung ist auf der Website der Gesellschaft unter www.maxautomation.com veröffentlicht.
Sie hat folgenden Wortlaut:
Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der M.A.X. Automation AG zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 2. Juni 2005 gemäß § 161 AktG
Vorstand und Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wird und in der Vergangenheit entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG (M.A.X.) beabsichtigen auch in Zukunft, die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex zu beachten. Lediglich die folgenden Empfehlungen wurden bzw. werden nicht angewendet:
Zu 3.8, 2. Absatz
Die von der M.A.X. für Vorstand und Aufsichtsratsmitglieder abgeschlossene D&O Versicherung beinhaltet aufgrund derTatsache, dass es sich dabei um eine Gruppenversicherung handelt, die auch eine Reihe von Mitarbeitern im Inland erfasst, keinen Selbstbehalt.
Zu 4.2.1.
Einen Vorsitzenden oder Sprecher des Vorstandes gibt es nicht, da der Vorstand nur aus zwei Mitgliedern besteht und beide gleichberechtigt sind.
Zu 4.2.3., 3. Absatz
Eine Bekanntmachung der Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands auf der Website der Gesellschaft und im Geschäftsbericht erfolgt bislang nicht. Erstmals für das Geschäftsjahr 2005 wird das Vergütungssystem des Vorstands im Corporate Governance-Bericht bekannt gemacht, der Bestandteil des auch auf der Website der Gesellschaft veröffentlichten Geschäftsberichts ist.
Die variablen Vergütungsbestandteile der Mitglieder des Vorstands sehen keine Aktienoptionen oder ähnliche Instrumente vor.
Zu 4.2.4.
Eine Individualisierung der Vorstandsbezüge erfolgt erstmals für das Geschäftsjahr 2005 im Rahmen des Corporate Governance-Berichts. Im Anhang des Konzernabschlusses wird diese Angabe erstmals für das Geschäftsjahr 2006 vorgenommen.
Zu 5.3.
Der Aufsichtsrat bildet keine Ausschüsse, weil seine Mitglieder auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen sowohl untereinander als auch mit dem Vorstand in ständigem Kontakt stehen und dadurch auf alle Sachfragen flexibel reagieren können. Aufgrund der übersichtlichen Unternehmensgröße und der Besetzung des Aufsichtsrates mit der gesetzlichen Mindestzahl an Mitgliedern ist eine Bildung von Fachausschüssen nicht geboten. Der Aufsichtsrat ist in allen Sachfragen selbst aktiv. Aus diesen Gründen wird auch kein Prüfungsausschuss "Audit Commitee" eingerichtet.
Zu 5.4.1.
Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder wurde nicht festgelegt, da die Limitierung der Mitgliedschaft im Aufsichtsrat durch eine Altersgrenze weder der Individualität der Mitglieder noch dem Wert langjähriger Erfahrungen Rechnung trägt.
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DIE M.A.X. AUTOMATION AG
Geschäft und Rahmenbedingungen
Konjunkturelles Umfeld
Die Weltwirtschaft zeigte sich auch im Jahr 2005 in robuster Verfassung und blieb auf Wachstumskurs. Konjunkturexperten gingen übereinstimmend von einem Zuwachs des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von etwas mehr als 4 % aus. Motoren des weltwirtschaftlichen Aufschwungs waren erneut die USA sowie die aufstrebenden Volkswirtschaften China und Indiens. In Japan setzte sich die konjunkturelle Erholung fort. Dagegen konnte die Konjunktur in der Euro-Zone keinen Anschluss an den weltweiten Trend finden. Das BIP-Wachstum des Jahres 2005 in den Ländern der Europäischen Gemeinschaftswährung belief sich auf nur 1,3 % nach einem Wachstum von 2,1 % im Jahr 2004. Dabei lag Deutschland mit einem Plus von 0,9 % am unteren Ende der Euro-Mitgliedsländer. Die deutsche Exportkonjunktur profitierte von den guten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und entwickelte sich sehr dynamisch. Dagegen blieb die Binnennachfrage schwach: Der private Konsum stagnierte und die Bruttoanlageinvestitionen waren leicht rückläufig.
Quellen:
Wirtschaftsprognose 2006, DZ Bank/F.A.Z. Institut, 18. November 2005 Eurostat, Pressemitteilung 14. Februar 2006 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 12. Januar 2006
Branchenumfeld Maschinen- und Anlagenbau
Im Zuge der guten Weltkonjunktur hat sich der deutsche Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2005 erneut positiv entwickelt. Die Produktion erhöhte sich nach vorläufigen Berechnungen des Branchenverbandes VDMA real um 4,4 % auf 144,7 Mrd. Euro (2004: 136,5 Mrd. Euro). Der Umsatz der Branche konnte um real 4,5 % auf 151,3 Mrd. Euro gesteigert werden (2004: 142,7 Mrd. Euro). Der Aufschwung wurde erneut durch das Auslandsgeschäft getragen, das 2005 einen Zuwachs der Auftragseingänge von 9 % erreichte. Dagegen waren die Bestellungen aus dem Inland noch um 1 % rückläufig, wobei die Nachfrage zum Ende des Berichtsjahres stieg. Die Exportquote erhöhte sich von 71,6 % auf 73,9 %. Wichtigste Exportländer waren nach wie vor die USA, Frankreich und China; zunehmend gewinnen aber auch Schwellenländer wie Indien an Bedeutung. Die Nettoumsatzrendite der unverändert stark mittelständisch geprägten Branche hat sich 2005 laut VDMA weiter verbessert und wird auf mehr als 3 % geschätzt.
32 33

Auftragseingang im Kernsegment Automation von Fertigungsprozessen plus 32,8 %, Konzernauftragseingang plus 22,8 %, Konzernumsatz plus 26,5 %, Konzern-EBIT plus 33,4 %: 2005 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr für die M.A.X. Automation AG.
Geschäftsentwicklung
Gesamtbewertung
Der Konzern der M.A.X. Automation AG hat im Geschäftsjahr 2005 Umsatz und Ergebnis signifikant verbessert. Durch die operativen Erfolge der Beteiligungsgesellschaften, beflügelt durch eine gute Maschinenbaukonjunktur, lag die Geschäftsentwicklung über den Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres. Darüber hinaus wurden Fortschritte bei der Fokussierung der Konzernaktivitäten auf das Kernsegment Automation von Fertigungsprozessen erreicht. Nach der erfolgreichen finanziellen Restrukturierung, die im Berichtsjahr mit der Rückzahlung des Wandelgenussrechtskapitals abgeschlossen wurde, plant die Gesellschaft, für das Jahr 2005 erstmals seit 1999 wieder eine Dividende zu zahlen. Insgesamt bewertet derVorstand das Geschäftsjahr 2005 als sehr erfolgreich.
Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss des Jahres 2005 wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2004 um die BARTEC Dispensing Technology-Gruppe erweitert. Diese Beteiligungsgesellschaft ist somit in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Berichtsjahres, nicht jedoch in der des Vorjahres enthalten. Aufgrund des Zeitpunktes der Erstkonsolidierung ist die Beteiligungsgesellschaft sowohl in der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2005 als auch zum 31. Dezember 2004 enthalten.
Die M.A.X. Automation hat am 17. März 2006 100 % der Geschäftsanteile der Beteiligungsgesellschaft FAWEMA Maschinenfabrik GmbH & Co. KG im Wege eines Management-Buy-Out verkauft. Aus diesem Grund wird die Beteiligung gemäß IFRS 5 im Konzernabschluss 2005 separat als aufgegebener Geschäftsbereich berücksichtigt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
Auftragslage
Die Beteiligungsgesellschaften des M.A.X. Automation-Konzerns erzielten im Berichtsjahr einen kumulierten Auftragseingang von 167,7 Mio. Euro, eine Steigerung von 22,8 % gegenüber dem Wert des Jahres 2004 (136,5 Mio. Euro). Das Wachstum wurde vor allem im Segment Automation von Fertigungsprozessen generiert, dessen Ordereingang um 32,8 % auf 139,2 Mio. Euro wuchs (2004: 104,8 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf die Innovationskraft und die stärkere Internationalisierung der Beteiligungsunternehmen sowie auf die konjunkturellen Rahmenbedingungen zurückzuführen. Im Segment Maschinen-Anlagenbau betrug der Auftragseingang 28,5 Mio. Euro (2004: 31,7 Mio. Euro; -10,1 %).
Der kumulierte Auftragsbestand der Beteiligungsgesellschaften per 31. Dezember 2005 belief sich auf 59,8 Mio. Euro und lag damit um 10,7 Mio. Euro über dem Wert des gleichen Vorjahresstichtages (49,1 Mio. Euro).
Umsatzentwicklung
Der M.A.X. Automation-Konzern erreichte im Jahr 2005 einen Umsatz von 156,9 Mio. Euro. Dies ist eine Steigerung von 26,5 % gegenüber dem Vorjahreswert von 124,1 Mio. Euro. Der Umsatzanstieg ist ausschließlich auf das Kernsegment Automation von Fertigungsprozessen zurückzuführen, während die Erlöse im Segment Maschinen-Anlagenbau auf Vorjahresniveau blieben. Die Exportquote bezogen auf den Konzernumsatz belief sich auf 54,0 % nach 40,6 % im Vorjahr.
Ergebnisentwicklung
Die Gesamtleistung des Konzerns belief sich auf 160,0 Mio. Euro, ein Anstieg von 27,1 % gegenüber dem Vorjahreswert von 125,9 Mio. Euro.
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Struktur und Organisation des Konzerns
Die M.A.X. Automation AG mit Sitz in Düsseldorf (bis 14. August 2005: M.A.X. Holding AG) ist eine Holdinggesellschaft, die sich auf Unternehmen der Industrieautomation und des Spezialmaschinenbaus spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristig angelegte Beteiligungspolitik und strebt zu diesem Zweck bei Unternehmenskäufen die Kapitalmehrheit, nach Möglichkeit den Erwerb von 100 % derAnteile, an.
Der M.A.X. Automation AG kommt innerhalb des M.A.X. Automation-Konzerns eine strategische Steuerungs- und Finanzierungsfunktion zu; ein operatives Geschäft betreibt die Gesellschaft nicht. Die Beteiligungsengagements der M.A.X. Automation AG sind in die beiden Segmente "Automation von Fertigungsprozessen" und "Maschinen-Anlagenbau" unterteilt.
Das Segment Automation von Fertigungsprozessen umfasste im Berichtsjahr die Beteiligungsgesellschaften Vecoplan Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, NSM Magnettechnik GmbH & CO. KG, IWM-Automation GmbH & Co. KG, BARTEC Dispensing Technology-Gruppe und Meß- und Regeltechnik Jücker GmbH & Co. KG.
Im Segment Maschinen-Anlagenbau waren im Berichtsjahr die Beteiligungsgesellschaften EUROROLL Dipl.-Ing. K.H. Beckmann GmbH & Co. KG, AltmayerAnlagentechnik GmbH & Co. KG und BTD Behältertechnik Dettenhausen GmbH & Co. KG erfasst.
Rechnungslegung
Der vorliegende Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2005 wurde erstmals nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Gesellschaft ist damit von der Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß den Vorschriften des § 290 Handelsgesetzbuch (HGB) befreit. Die Zahlen des Vorjahres wurden ebenfalls gemäß den IFRS abgeleitet und sind damit vergleichbar.
Der Konzernabschluss wurde grundsätzlich unter retrospektiver Anwendung der Vorschriften der IFRS aufgestellt. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden zum 1. Januar 2004 auf IFRS umgestellt. Die wesentlichen Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach HGB und IFRS sind in den Notes Kapitel 3 (Seite 3 ff) dargestellt. Zum besseren Verständnis der Angaben zur Konzernbilanz und zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung wird an dieser Stelle auf folgende Veränderungen besonders hingewiesen:
- Geschäfts- und Firmenwerte werden seit dem 1. Januar 2004 nicht mehr über eine begrenzte Nutzungsdauer abgeschrieben, sondern jährlich einem Impairment Test nach IFRS 3 unterzogen.
- Abschreibungen im Sachanlagevermögen werden wirtschaftliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Steuerliche Abschreibungen finden keine Anwendung.
- Die Bildung von latenten Steuern erfolgt nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode. Latente Steueransprüche aus steuerlichen Verlustvorträgen werden aktiviert.
- Bei langfristigen Fertigungsaufträgen erfolgt entsprechend dem Fertigstellungsgrad eine anteilige Gewinnrealisierung (Percentage of Completion) anstelle einer Realisierung des Projektergebnisses zum Fertigstellungszeitpunkt.
Gewinnverwendung
Die nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) bilanzierende M.A.X. Automation AG weist im Einzelabschluss einen Jahresüberschuss von 3,4 Mio. Euro aus nach einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahr. Bei diesem Jahresüberschuss von 3,4 Mio. Euro und nach Verrechnung mit dem Bilanzverlust des Vorjahres von 2,9 Mio. Euro sowie einer Entnahme aus den Gewinnrücklagen von 0,9 Mio. Euro verbleibt ein Bilanzgewinn von 1,34 Mio. Euro.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 14. Juli 2006 vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 0,05 Euro je Aktie auszuschütten und damit die Dividendenzahlung erstmals seit 1999 wieder aufzunehmen. Damit kämen 1,34 Mio. Euro zurAusschüttung.
Vermögenslage
Zum Stichtag 31. Dezember 2005 betrug die Konzernbilanzsumme 136,5 Mio. Euro und war damit um 3,0 Mio. Euro höher als am gleichen Stichtag 2004 (133,5 Mio. Euro). Dabei lagen die langfristigen Vermögenswerte mit 60,4 Mio. Euro um 3,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 63,9 Mio. Euro. In den langfristigen Vermögenswerten sind Geschäfts- und Firmenwerte mit 27,6 Mio. Euro enthalten (31. Dezember 2004: 28,9 Mio. Euro). Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte aufgrund von Werthaltigkeitsprüfungen (Impairment Tests) waren im Berichtsjahr nicht vorzunehmen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen von 69,6 Mio. Euro um 6,5 Mio. Euro auf 76,1 Mio. Euro. Dabei wiesen sowohl die Vorräte (+1,3 Mio. Euro) als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+0,7 Mio. Euro) angesichts des deutlich vergrößerten Geschäftsvolumens moderate Steigerungen auf. Die Position "Vermögenswerte aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen" (8,6 Mio. Euro) enthält die Beteiligungsgesellschaft FAWEMA.
Finanzlage
Auf der Passivseite der Bilanz wies der Konzern per 31. Dezember 2005 ein Eigenkapital von 51,5 Mio. Euro aus (Ende 2004: 45,8 Mio. Euro). Der Anstieg um 5,7 Mio. Euro ist auf den erhöhten Bilanzgewinn zurückzuführen. Damit errechnet sich eine solide Eigenkapitalquote von 37,7 % nach 34,3 % am Ende des Vorjahres. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft erhöhte sich von 23,4 Mio. Euro auf 26,8 Mio. Euro. Der Anstieg resultierte aus der am 23. Dezember 2004 beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in Höhe von 3,4 Mio. Euro. Die Kapitalrücklage erhöhte sich um das Aufgeld aus der Sachkapitalerhöhung in Höhe von weiteren 1,2 Mio. Euro. Diese Sachkapitalerhöhung war in der Bilanz zum 31. Dezember 2004 gesondert vom gezeichneten Kapital dargestellt gewesen, da die Eintragung in das Handelsregister erst am 10. März 2005 und damit nach dem Bilanzstichtag erfolgte.
In den langfristigen Verbindlichkeiten von 32,3 Mio. Euro (31. Dezember 2004: 31,9 Mio. Euro) sind langfristige Darlehen von 23,3 Mio. Euro enthalten (31. Dezember 2004: 23,8 Mio. Euro).
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Die sonstigen betrieblichen Erträge erreichten 2,6 Mio. Euro. Darin enthalten ist die erfolgswirksame Auflösung einer Rückstellung für Zinsen des Jahres 2001 (0,8 Mio. Euro) für das im Berichtsjahr zurückgezahlte Wandelgenussrechtskapital 1997/ 2004. Der Vorjahreswert von 5,2 Mio. Euro war ebenfalls von der Auflösung von Zinsrückstellungen positiv beeinflusst gewesen.
Der Materialaufwand stieg aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens von 60,2 Mio. Euro um 34,5 % auf 81,0 Mio. Euro. Bei dem Anstieg wirkte sich vor allem das unverändert hohe Preisniveau bei wichtigen Rohstoffen aus.
Die Erhöhung des Personalaufwandes um 13,3 % auf 44,0 Mio. Euro (2004: 38,9 Mio. Euro) spiegelt den vergrößerten Personalbestand im Konzern durch die Integration der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe wider. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag 2005 um 78 über der des Vorjahres. In Prozent zur Gesamtleistung reduzierte sich der Personalaufwand gegenüberVorjahr um 3,4 Prozentpunkte.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 23,5 Mio. Euro um 11,3 % über dem Vorjahreswert (21,1 Mio. Euro). In Prozent zur Gesamtleistung gingen sie von 16,8 im Vorjahr auf 14,7 im Jahr 2005 zurück.
Der Konzern weist in der Position "sonstige Steuern" einen Ertrag von 0,2 Mio. Euro aus nach einer Belastung von 0,1 Mio. Euro im Vorjahr. Die Position enthält eine ertragswirksame Steuererstattung von 0,4 Mio. Euro aus der nachträglichen steuerlichen Anerkennung der gezogenen Vorsteuer für die Jahre 1997 bis 2004.
Der M.A.X. Automation-Konzern weist für das Berichtsjahr ein Ergebnis vor Finanzergebnis und vor Steuern (EBIT) von 11,2 Mio. Euro aus, das um 33,4 % über dem Vorjahreswert (8,4 Mio. Euro) liegt. Damit entwickelte sich das operative Ergebnis überproportional zum Umsatzwachstum. Die EBIT-Marge – bezogen auf den Umsatz – konnte von 6,8 % auf 7,1 % verbessert werden.
Das Finanzergebnis lag mit -1,7 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Jahres 2004 (-1,5 Mio. Euro, +8,5 %).
Der Konzern erreichte ein Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 9,5 Mio. Euro nach 6,8 Mio. Euro im Vorjahr (+39,1 %). Bei einer Steuerbelastung von 3,5 Mio. Euro (2004: 3,2 Mio. Euro) errechnet sich eine Steuerquote von 37,3 % (2004: 46,6 %). Vom Steueraufwand waren 1,8 Mio. Euro liquiditätswirksam (2004: 3,0 Mio. Euro).
Aus dem Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen ergab sich ein Aufwand nach Steuern von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: Ertrag von 0,1 Mio. Euro), der auf den Verkauf der Beteiligungsgesellschaft FAWEMA zurückzuführen ist. Der Aufwand resultierte insbesondere aus der Korrektur der aktivierten latenten Steuern bei FAWEMA.
Aufgrund der geringeren Steuerquote stieg der Überschuss des Konzerns stärker als das EBT. Er belief sich auf 5,6 Mio. Euro, ein Zuwachs von 50,9 % gegenüber dem Wert von 2004 von 3,7 Mio. Euro.
Das Jahresergebnis nach Anteilen von Minderheitsgesellschaftern erreichte 5,3 Mio. Euro nach 3,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie auf unverwässerter Basis betrug 0,20 Euro nach 0,18 Euro im Vorjahr.
Im Segment Maschinen-Anlagenbau sank die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter von 204 auf 179, unter anderem als Folge der Restrukturierung der Beteiligungsgesellschaft AltmayerAnlagentechnik.
Die M.A.X. Automation AG beschäftigte zum 31. Dezember 2005 unverändert drei Mitarbeiter und ist damit weiterhin schlank strukturiert.
Der Vorstand spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Beteiligungsgesellschaften und der Holding seine Anerkennung und seinen herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aus.
Investitionen
Im Jahr 2005 wurden insgesamt 3,6 Mio. Euro in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert nach 4,6 Mio. Euro im Jahr zuvor. Der Schwerpunkt lag mit 3,1 Mio. Euro (2004: 3,2 Mio. Euro) im Segment Automation von Fertigungsprozessen.
Im Segment Maschinen-Anlagenbau wurden 0,5 Mio. Euro investiert (2004: 1,5 Mio. Euro, davon rund 0,9 Mio. Euro für den Erwerb einer Immobilie).
Forschung und Entwicklung
Produktinnovationen sind für die im Maschinen- und Anlagenbau tätigen Gesellschaften ein wichtiger Erfolgsfaktor. Demzufolge gehört Forschung und Entwicklung zu den strategischen Aufgaben im M.A.X. Automation-Konzern. Um den zunehmend komplexeren technologischen Anforderungen des Marktes und den individuellen Kundenwünschen zu entsprechen, entwickeln die Beteiligungsgesellschaften ihre Produkte und Fertigungsverfahren kontinuierlich weiter. Dabei entscheiden sie sowohl über die dafür notwendigen Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen als auch über den entsprechenden Mitteleinsatz nach eigenem Ermessen.
Im Geschäftsfeld Automation von Fertigungsprozessen liegt der Fokus dabei einerseits auf Rationalisierungslösungen für die jeweiligen Produktionsabläufe, die zur Optimierung bzw. Senkung der Herstellkosten der Kunden führen, und andererseits auf Technologielösungen, die einen hohen kontinuierlichen Qualitätsstandard der Endprodukte garantieren. Neuentwicklungen werden kundenindividuell auf Projektbasis umgesetzt.
Umweltschutz
Alle Beteiligungsgesellschaften der M.A.X. Automation AG messen dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen einen hohen Stellenwert bei. Neben der Einhaltung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen setzen die Gesellschaften nach eigenem Ermessen individuelle Standards, etwa in den Bereichen Abfallentsorgung, Abgasemissionen sowie dem schonenden Einsatz von Ressourcen.
Im Berichtsjahr kam es zu keiner außergewöhnlichen Beeinträchtigung der Umwelt durch die operativen Geschäftstätigkeiten des Konzerns.
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DIE M.A.X. AUTOMATION AG
38
Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 5,8 Mio. Euro von 14,2 Mio. Euro auf 20,0 Mio. Euro.
Durch die im Berichtsjahr erfolgte vollständige Rückzahlung des Wandelgenussrechtskapitals 1997/2004 in Höhe von 10,2 Mio. Euro wies die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2005 keine Anleiheverbindlichkeiten mehr aus. Die Rückzahlung wurde durch Barmittel und die teilweise Inanspruchnahme von Banklinien refinanziert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen infolge des Verkaufs der FAWEMA beliefen sich auf 5,0 Mio. Euro.
Liquiditätsentwicklung
Der Konzern weist für 2005 einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 9,1 Mio. Euro aus (2004: -0,9 Mio. Euro). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erreichte -3,3 Mio. Euro (2004: -4,1 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit war aufgrund der im Berichtsjahr erfolgten Rückzahlung des Wandelgenussrechtskapitals von 10,2 Mio. Euro mit -9,2 Mio. Euro negativ (2004: 12,3 Mio. Euro). Der Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2005 verringerte sich in Summe um 3,4 Mio. Euro auf 10,2 Mio. Euro.
Segmentbericht
Das Segment Automation von Fertigungsprozessen verzeichnete 2005 eine dynamische Geschäftsentwicklung und erhöhte den Umsatz um 34,1 % von 96,1 Mio. Euro auf 128,8 Mio. Euro. Besonders der Marktbereich Umwelt konnte die Umsatzerlöse deutlich steigern. Im Marktbereich Industrieautomation wirkte sich die erstmalige Berücksichtigung der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe aus. Bereinigt konnte auch hier ein prozentual zweistelliges Wachstum erzielt werden. Der Anteil des Segments an den Gesamterlösen des Konzerns stieg auf 82 % nach 77 % im Jahr 2004.
Das Segmentergebnis (Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit, ohne Abschreibungen aus Kapitalkonsolidierung) konnte von 8,3 Mio. Euro um 23,8 % auf 10,3 Mio. Euro ausgeweitet werden.
Das Segment Maschinen-Anlagenbau erreichte mit 28,1 Mio. Euro in etwa den Umsatz des Vorjahres (28,0 Mio. Euro; +0,2 %). Das Segmentergebnis (Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit, ohne Abschreibungen aus Kapitalkonsolidierung) wurde von 0,9 Mio. Euro auf 2,0 Mio. Euro verbessert, in erster Linie durch die erfolgreiche Restrukturierung der Beteiligungsgesellschaft AltmayerAnlagentechnik.
Personalbericht
Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 821 Personen beschäftigt, das waren 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als im Durchschnitt des Vorjahres (743). Der Anstieg erfolgte überwiegend aufgrund der erstmaligen Berücksichtigung der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe. Im Marktbereich Umwelt führte die gute operative Entwicklung zu einem erhöhten Personalbedarf. Ingesamt betrug der durchschnittliche Personalbestand im Segment Automation von Fertigungsprozessen 639 (Vorjahr: 536).
Im Einzelnen ergeben sich für den M.A.X.-Konzern folgende wesentliche Risikofelder:
• Liquiditäts-, Zins- und Währungsrisiken:
Im M.A.X.-Konzern werden Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen, um dem Risiko von Zinserhöhungen entgegenzuwirken. Aus abgeschlossenen Zinsderivaten können Marktpreisrisiken in der Form resultieren, dass bei fallenden Zinsen die Differenz zwischen fallendem variablem und fixem Zinssatz ausgeglichen werden muss. Die Marktpreisrisiken sind dahingehend begrenzt, dass Zinsswaps mit den bestehenden Bankdarlehen Bewertungseinheiten darstellen. Das Kontrahentenausfallrisiko wird dadurch begrenzt, dass Zinsswaps mit namhaften deutschen Kreditinstituten abgeschlossen werden. Zur Absicherung von Währungsrisiken werden Devisenterminverkäufe sowie Devisenoptionsgeschäfte getätigt. Marktpreisrisiken können in der Form daraus resultieren, Fremdwährungen zu einem unter dem am Erfüllungsstichtag marktüblichen Kassakurs liegenden Preis zu verkaufen. Marktpreisrisiken bei Optionsgeschäften sind auf die Optionsprämien begrenzt.
- Personalrisiken: Die M.A.X. Automation AG unterstützt ihre Beteiligungsunternehmen bei der Suche nach qualifiziertem Personal. Dazu werden auch externe Berater eingeschaltet, die den Konzern seit langer Zeit kennen und somit bei der Besetzung freier Stellen gezielt helfen können.
- Schadens- und Haftungsrisiken: Durch den Abschluss von Versicherungen wird versucht, finanzielle Auswirkungen auf die Gesellschaft zu begrenzen. Bei komplexen und umfangreichen Projekten sind die Beteiligungsgesellschaften gehalten, Risiken aus Gewährleistung, Produkthaftung und Liefer-
verzögerungen vertraglich zu limitieren. Dabei kommen konzerneinheitliche Vorgaben zum Einsatz.
- Beteiligungsansätze: Im gesamten Spektrum der Tochtergesellschaften der M.A.X. Automation AG besteht die Gefahr, dass wesentliche Kunden entfallen, die Technologie vom Markt nicht mehr benötigt wird, bei größeren Projekten Fehleinschätzungen eintreten oder Wettbewerber aggressiv am Markt auftreten. Diese Risiken können den Zukunftserfolg der Tochtergesellschaften belasten. Bei der M.A.X. Automation AG würde dies Auswirkungen auf die Beteiligungsansätze haben. Durch intensive Marktbeobachtungen, umfassendes Marktcontrolling und enge Kundenbindungen werden die Marktrisiken minimiert.
- Die Nichteinhaltung von Covenants-Vorgaben kann zu Kreditkündigungen oder zur Erhöhung der Zinssätze seitens der Banken führen. Das Kontrahentenausfallrisiko wird dadurch begrenzt, dass Bankgeschäfte ausschließlich mit namhaften Kreditinstituten abgeschlossen werden.
Der Abschlussprüfer hat das bei der M.A.X. Automation AG bestehende Risikomanagementsystem geprüft. Danach ist das System geeignet, seine gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen.
Corporate Governance
Vorstand und Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG bekennen sich zu den Grundsätzen guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung und –kontrolle. Sie erachten Corporate Governance als wichtigstes Mittel, um das Vertrauen des Kapitalmarktes, von Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit allgemein in die Gesellschaft zu stärken.
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Risikobericht
Um negative Entwicklungen, die den Fortbestand einer Gesellschaft gefährden oder zu Verlusten führen können, zu identifizieren, ist im M.A.X. Automation-Konzern im Jahr 2000 ein Risikomanagementsystem eingeführt worden, das dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (Kon-TraG) entspricht. Damit können mögliche Risiken sowohl in der M.A.X. Automation AG als Holdinggesellschaft als auch in den Beteiligungsunternehmen rechtzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Das Risikomanagementsystem enthält für alle Beteiligungsgesellschaften einheitliche und verbindliche Richtlinien. Die Verantwortung dafür liegt bei der jeweiligen Geschäftsführung in den Beteiligungsunternehmen beziehungsweise beim Vorstand der Holding.
Das Risikomanagementsystem besteht aus verschiedenen Komponenten. Eine Komponente ist eine vorgegebene EDV-Datei, die in vier zentrale Kategorien aufgeteilt ist: Konjunktur/ Markt, Geschäftstätigkeit, sonstige/individuelle Risiken,Absatz/ Beschaffung.
Im Wesentlichen handelt es sich bei dem eingeführten System um verschiedene, stufenartig aufgebaute und EDV-gestützte Matrizen, die ausgehend von einer Risikoerkennung über Risikobewertung eine Risikobewältigung zum Ziel haben. Dabei werden Risiken eruiert, die Bedeutung der Risiken für das Unternehmen festgelegt und ein rechnerischer Risikofaktor ermittelt, um dann exakt inhaltliche und zeitlich festgelegte Maßnahmen zur Risikobewältigung zu formulieren. Eine vorgegebene Auswahlliste möglicher Risiken und ein Leitfaden für die Handhabung der elektronischen Datei runden die Vollständigkeit des Systems ab. Das Berichtsintervall der Beteiligungsunternehmen an das Mutterunternehmen ist auf das Quartal abgesteckt, der Bericht erfolgt per Datentransfer.
Eine weitere Komponente stellt das Berichtswesen dar. Im monatlichen Rhythmus wird durch eine eingerichtete Berichtsroutine per Datentransfer über die Entwicklung des abgelaufenen Monats und des laufenden Geschäftsjahres an die Muttergesellschaft berichtet. Alle Berichte werden einer kritischen Soll/ Ist-Analyse unterzogen. Verbale Erläuterungen runden den Bericht ab.
Der Vorstand führt überdies regelmäßig Gespräche mit den Geschäftsführern der Beteiligungsgesellschaften vor Ort, um die Regelbarkeit der Planungen zu überprüfen bzw. um Maßnahmen zur Planerfüllung einzuleiten.
Eine wesentliche Komponente des Risikomanagementsystems stellt die jährliche Planungsrunde dar. Die Geschäftsführer der einzelnen Beteiligungsunternehmen stellen dabei am Ende des laufenden Geschäftsjahres deren Soll/Ist-Abweichungen vor und erläutern die weitere Unternehmensentwicklung. Grundlage der Gespräche sind Dreijahresplanungen für Geschäftsentwicklung und Investitionen. Eine für die Geschäftsführer einzuhaltende Geschäftsordnung, die unter anderem die Zustimmung der Holding zu bestimmten Geschäften vorschreibt, rundet das Risikomanagementsystem ab.
reichen Umwelt und Industrieautomation fortsetzen. Oberstes strategisches Ziel ist dabei die Wertsteigerung der einzelnen Beteiligungsgesellschaften und des M.A.X. Automation-Konzerns insgesamt.
Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Phase nachhaltigen profitablen Wachstums verstetigt werden. Chancen sieht der Vorstand in diesem Zusammenhang sowohl im Ausbau der internationalen Präsenz als auch in der Erweiterung des Leistungsspektrums der einzelnen Beteiligungsgesellschaften, zum Beispiel durch den Eintritt in neue Marktsegmente. Zur Ausweitung des Auslandsgeschäfts kann sowohl auf eigene Ressourcen, auf die Kapazitäten anderer Beteiligungsgesellschaften des Konzerns als auch auf Kooperationen mit Dritten zurückgegriffen werden. Nach dem zu Beginn des Jahres 2006 erfolgten Erwerb der FAS Handke GmbH prüft der Vorstand zusätzliche Akquisitionsmöglichkeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Gesellschaft wird im laufenden Jahr in der Produktivitätssteigerung durch die Prozess- und Beschaffungsoptimierung liegen. Die Realisierung von Verbundeffekten zwischen den einzelnen Gesellschaften kann eine Chance sein, um Markt- und Kostensynergien zu heben.
2006 plant derVorstand die weitere Intensivierung des Dialogs mit Investoren, Analysten und Wirtschaftsmedien, um die M.A.X. Automation AG am Kapitalmarkt als profitablen Wachstumswert zu etablieren und dem wachsenden Interesse an der Gesellschaft gerecht zu werden.
Voraussichtlicher Geschäftsverlauf
Auf Basis des guten Auftragseingangs und des weiterhin freundlichen Konjunkturumfelds für den Maschinen- und Anlagenbau ist der Vorstand für den Geschäftsverlauf des Konzerns im Jahr 2006 optimistisch: Sollten keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten, erwartet er eine weitere Verbesserung von Konzernumsatz und –ergebnis.
Düsseldorf, 31.März 2006 DerVorstand
Manfred Heim Bernd Priske
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DIE M.A.X. AUTOMATION AG
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Die M.A.X. Automation AG hat am 22. Dezember 2003 gemäß § 161Aktiengesetz gemeinsam durch den Vorstand und den Aufsichtsrat eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben. Diese Erklärung wurde am 22. Dezember 2005 aktualisiert; sie kann auf der Homepage der Gesellschaft (www.maxautomation.com) in deutscher Sprache abgerufen werden.
Nachtragsbericht
Am 9. Februar 2006 gab die Gesellschaft die Absicht bekannt, die FAS Handke GmbH in Garbsen zu 100 % und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2006 zu übernehmen. Am 15. Februar wurde der Kauf- und Abtretungsvertrag notariell abgeschlossen. FAS Handke GmbH ist auf Fertigungs- und Montageautomatisierung spezialisiert und stellt damit in der Zusammenarbeit mit der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe eine Erweiterung von deren Geschäftsmodell dar.
Am 26. Januar 2006 wurden 100 % der Geschäftsanteile der Aurelia Holding GmbH, Salzburg, veräußert.
Am 17. März 2006 wurden sämtliche Anteile an der FAWEMA Maschinenfabrik GmbH & Co. KG und an der FAWEMA Maschinenfabrik GmbH im Rahmen eines Management-Buy-Out veräußert.
Am 28. März 2006 wurden weitere Minderheitsanteile (rd. 6 %) an den BARTEC Dispensing Technology-Unternehmen erworben.
Prognosebericht
Konjunkturumfeld
Konjunkturexperten erwarten für das Jahr 2006 die Fortsetzung der guten weltwirtschaftlichen Entwicklung, allerdings mit leicht abflauender Tendenz. Als Risikofaktoren werden vor allem die anhaltend hohen Rohstoffkosten, der Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus sowie Rückschlagpotenziale für die US-Konjunktur gesehen. Sowohl für die Euro-Zone insgesamt als auch für Deutschland wird mit einem moderaten Aufschwung gerechnet.
Branchenumfeld
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist auch für 2006 optimistisch. Der Branchenverband VDMA rechnet mit einem weiteren Wachstum der Produktion real um 2 %. Dies wäre das dritte Wachstumsjahr in Folge, wenngleich sich das Wachstumstempo gegenüber 2004 (Produktionsanstieg real um 4,4 %) verlangsamen würde. Der Produktionsanstieg soll sowohl aus dem Inlands- als auch aus dem Auslandsgeschäft erwachsen. Im Zeitraum Dezember 2005 bis Februar 2006 verzeichnete die Branche bei den Bestellungen aus dem Inland einen Zuwachs gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 22 %; die Auslandsorders stiegen um 13 %.
Strategische Schwerpunkte
Die M.A.X. Automation AG wird im Jahr 2006 den Weg des strategischen Ausbaus ihres Beteiligungsportfolios im Kernsegment Automation von Fertigungsprozessen mit den Marktbe-
ZAHLEN, DATEN, FAKTEN DER M.A.X. AUTOMATION AG
Die M.A.X. Automation AG ist auf Wachstumskurs. Der Konzern wird seine Geschäfte vor allem im Bereich Umwelt und in der Industrieautomation weltweit konsequent ausbauen.
Wer Präzision zum Beruf hat, kann seinen Erfolg am besten justieren.
Gestützt von einem deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs ist der M.A.X. Automation AG im Jahr 2005 ein großer Schritt nach vorn gelungen. Die Gruppe verfügt heute über eine klare strategische Ausrichtung, effiziente und flexible Strukturen, eine wettbewerbsfähige Kostenbasis sowie hochqualifizierte Mitarbeiter. Der Konzern hat 2005 die finanzielle Restrukturierung endgültig abgeschlossen und damit neuen unternehmerischen Handlungsspielraum für weiteres Wachstum geschaffen.
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KONZERNBILANZ DER M.A.X. AUTOMATION AG, DÜSSELDORF, ZUM 31. DEZEMBER 2005
| AKTIVA | Anhang | 31.12.2005 | 31.12.2004 |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | (1) | 1.697 | 2.207 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | (2) | 27.621 | 28.862 |
| Sachanlagevermögen | 27.275 | 28.592 | |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 99 | 103 | |
| Sonstige Finanzanlagen | (3) | 325 | 359 |
| Latente Steuern | (4) | 2.505 | 3.292 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | (5) | 923 | 455 |
| Langfristige Vermögenswerte gesamt | 60.446 | 63.871 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | (6) | 22.996 | 21.665 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (7) | 29.704 | 28.997 |
| Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen | 314 | 632 | |
| Kurzfristige Finanzanlagen | (8) | 1.387 | 1.387 |
| Vermögenswerte aus derAufgabe von Geschäftsbereichen | (5.3) | 8.625 | 0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | (9) | 2.905 | 3.381 |
| Liquide Mittel | (10) | 10.151 | 13.552 |
| Kurzfristige Vermögenswerte gesamt | 76.082 | 69.614 | |
| Aktiva gesamt | 136.528 | 133.484 | |
| PASSIVA | Anhang | 31.12.2005 | 31.12.2004 |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | (11) | 26.794 | 23.400 |
| Kapitalrücklage | (12) | 3.055 | 1.867 |
| Gewinnrücklage | (12) | 9.659 | 9.659 |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | 90 | -49 | |
| Bilanzgewinn | (13) | 10.800 | 5.510 |
| Anteile im Fremdbesitz | (14) | 1.105 | 809 |
| Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen | (11) | 0 | 4.582 |
| Eigenkapital gesamt | 51.503 | 45.779 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristigerAnteil | (15) | 23.317 | 23.844 |
| Pensionsrückstellungen | (16) | 603 | 706 |
| Sonstige Rückstellungen | (24) | 174 | 225 |
| Latente Steuern | (4) | 6.426 | 5.914 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | (17) | 1.819 | 1.168 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gesamt | 32.339 | 31.856 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (18) | 20.027 | 14.171 |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristigerAnteil an langfristigen Darlehen | (19) | 11.934 | 12.648 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | (20) | 1.017 | 1.035 |
| Wandelanleihe | (21) | 0 | 10.226 |
| Sonstige kurzfristge finanzielle Verbindlichkeiten | (22) | 5.714 | 8.040 |
| Verbindlichkeiten aus derAufgabe von Geschäftsbereichen | (5.3) | 5.000 | 0 |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | (23) | 2.116 | 966 |
| Sonstige Rückstellungen | (24) | 6.091 | 7.566 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | (25) | 787 | 1.197 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt | 52.686 | 55.849 | |
| Passiva gesamt | 136.528 | 133.484 | |
Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
KONZERNGEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG DER M.A.X. AUTOMATION AG, DÜSSELDORF, FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2005

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG, DÜSSELDORF
| Anhang | 2005 | 2004 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Umsatzerlöse | (26) | 156.927 | 124.096 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (27) | 2.557 | 5.240 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 3.046 | 1.802 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 63 | 2 | |
| 162.593 | 131.140 | ||
| Materialaufwand | (28) | -80.970 | -60.183 |
| Personalaufwand | (29) | -44.033 | -38.878 |
| Abschreibungen | (30) | -3.141 | -2.464 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (31) | -23.490 | -21.112 |
| sonstige Steuern | (32) | 231 | -115 |
| Operatives Ergebnis | 11.190 | 8.387 | |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0 | 0 | |
| Zinsergebnis | (33) | -2.022 | -1.748 |
| Vergütung Genussrechtskapital | 0 | -3 | |
| Übriges Finanzergebnis | (34) | 340 | 201 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 9.509 | 6.838 | |
| Ertragsteuern | (35) | -3.543 | -3.187 |
| Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 5.966 | 3.651 | |
| Aufwendungen/Erträge aus derAufgabe von Geschäftsbereichen | (5.3) | -380 | 51 |
| Jahresüberschuss | 5.586 | 3.702 | |
| Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/Verlust | -296 | -128 | |
| Jahresergebnis nach Anteilen Dritter | 5.290 | 3.574 | |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 5.510 | 1.935 | |
| Bilanzgewinn | 10.800 | 5.510 | |
| Ergebnis je Aktie | |||
| Ergebnis je Aktie unverwässert (voll verwässert) | 0,20 | 0,18 | |
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenem Geschäftsbereich unverwässert (voll verwässert) | -0,01 | 0,00 | |
Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| Stück aktien |
Gezeich netes Kaptial |
Kapital rücklage |
Zur Durch führung d. beschlos |
Konzerneigenkapital | erwirtschaftetes | Eigen kapital differenz |
Eigen kapital |
Anteile anderer Gesellsch. |
Konzern eigen kapital |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| senen Kapi talerhöhung geleistete Einlagen |
Gewinn rücklagen |
Bilanz gewinn |
aus Wäh rungs umrech nung |
|||||||
| TStck. | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 31.12.2003 | 18.720 | 18.720 | 307 | 0 | 9.659 | 1.936 | -33 | 30.589 | 98 | 30.687 |
| Ausgabe von Anteilen | 4.680 | 4.680 | 1.560 | 6.240 | 6.240 | |||||
| Zur Durchführung der | ||||||||||
| beschlossenen | ||||||||||
| Kapitalerhöhung | ||||||||||
| geleistete Einlagen | 4.582 | 4.582 | 4.582 | |||||||
| Jahresüberschuss | 3.702 | 3.702 | 3.702 | |||||||
| Veränderung Anteile | ||||||||||
| anderer Gesellschafter | -128 | -128 | 711 | 583 | ||||||
| Veränderung | ||||||||||
| Ausgleichsposten | ||||||||||
| Währungsdifferenzen | -15 | -15 | -15 | |||||||
| Stand am 31.12.2004 | 23.400 | 23.400 | 1.867 | 4.582 | 9.659 | 5.510 | -48 | 44.970 | 809 | 45.779 |
| Eintragung der | ||||||||||
| Kapitalerhöhung | 3.394 | 3.394 | 1.188 | -4.582 | 0 | 0 | ||||
| Jahresüberschuss | 5.586 | 5.586 | 5.586 | |||||||
| Veränderung Anteile | ||||||||||
| anderer Gesellschafter | -296 | -296 | 296 | 0 | ||||||
| Veränderung | ||||||||||
| Ausgleichsposten | ||||||||||
| Währungsdifferenzen | 138 | 138 | 138 | |||||||
| Stand am 31.12.2005 | 26.794 | 26.794 | 3.055 | 0 | 9.659 | 10.800 | 90 | 50.398 | 1.105 | 51.503 |
Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG DER M.A.X. AUTOMATION AG, DÜSSELDORF, FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2005
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernjahresergebnis | 5.586 | 3.702 |
| Anpassungen zur Überleitung des Konzernjahresüberschusses | ||
| auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit | ||
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 2.662 | 2.542 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 682 | 184 |
| Abschreibungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 4 | 4 |
| Zuschreibungen auf Sachanlagen | -212 | 0 |
| Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen | -18 | -82 |
| Veränderung latente Steuern | 1.298 | 1.431 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) | -1.199 | -2.639 |
| Änderungen in Aktiva und Passiva | ||
| Erhöhung (-) Minderung (+) Vorräte | -3.990 | -2.896 |
| Erhöhung (-) Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -2.875 | -2.218 |
| Erhöhung (-) Minderung (+) aktiver RAP und sonstigerVermögensgegenstände | 426 | 647 |
| Erhöhung (+) Minderung (-) Pensionsrückstellungen | 124 | -61 |
| Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.751 | 1.877 |
| Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern | 1.150 | -1.872 |
| Erhöhung (+) Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -2.258 | -1.541 |
| = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 9.131 | -922 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlung durch Zugang von konsolidierten Unternehmen (Sachkapitalerhöhung) | 85 | 208 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -241 | -184 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -3.438 | -4.421 |
| Auszahlungen für Investitionen Finanzanlagen | -61 | 0 |
| Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen | 257 | 341 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 96 | 0 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 0 | -9 |
| = Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -3.302 | -4.065 |
| 3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlung von Unternehmenseignern (Kapitalerhöhung) | 0 | 6.318 |
| Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten | ||
| – davon Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten | 6.565 | 16.124 |
| – davon Tilgung von langfristigen Finanzkrediten | -5.972 | -16.778 |
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 780 | 6.168 |
| Veränderung derWandelgenüsse | -10.226 | 3 |
| Erhöhung (-) Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel | -340 | 420 |
| = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -9.193 | 12.255 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -3.364 | 7.268 |
| (Summe der Cashflows aus den drei Tätigkeitsbereichen) | ||
| Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des | ||
| Finanzmittelfonds | 38 | -104 |
| + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 13.551 | 6.387 |
| = Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 10.225 | 13.551 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| = Liquide Mittel | 10.151 | 13.551 |
| + zuzüglich liquide Mittel aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 74 | 0 |
| = Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 10.225 | 13.551 |
| Zusätzliche Angaben zum Cashflow | ||
| gezahlte Ertragsteuern | 1.785 | 3.042 |
| gezahlte Zinsen erhaltene Zinsen |
2.658 450 |
2.399 434 |
| Zusatzangaben: | 2005 | 2004 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zahlungsunwirksame Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von Tochtergesellschaften | ||
| Firmenwert | 0 | 5.947 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 1.184 |
| Sachanlagevermögen | 0 | 954 |
| Vorräte | 0 | 1.647 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 3.102 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 0 | 758 |
| Latente Steuern | 0 | 185 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | -1.242 |
| Finanzverbindlichkeiten | 0 | -4.332 |
| Rückstellungen, sonstige Verbindlichkeiten | 0 | -3.645 |
| Passive latente Steuern | 0 | -183 |
| 0 | 4.375 | |
| Sacheinlage | 0 | 4.583 |
| Liquide Mittel | 0 | 208 |
| Die "Einzahlung durch Zugang von konsolidierten Unternehmen" i.H.v. TEUR 85 betrifft einen | ||
| Kaufpreisnachlass abzüglich nachträglicherAnschaffungskosten | ||
| Cashflows aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | ||
| Cashflow aus betrieblicherTätigkeit | -127 | -310 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -31 | -206 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -1.191 | 138 |
| Veränderung Finanzmittelfond | -1.228 | 121 |
Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG DER M.A.X. AUTOMATION AG, DÜSSELDORF, FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2005
Die Segmente werden im Lagebericht unter der Position Struktur und Organisation des Konzerns erläutert.
| Segment | Maschinen Automation von Fertigungsprozessen Anlagenbau |
M.A.X. Automation AG |
Überleitung | Konzern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2004 | 2005 | 2004 | 2005 | 2004 | 2005 | 2004 | 2005 | 2004 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Segmenterlöse | 144.400 111.706 29.128 28.297 | 0 | 0 | 0 | 0 173.528 140.002 | |||||
| mit externen Kunden | 128.841 96.063 | 28.087 28.033 | 0 | 0 | 0 | 0 156.928 124.096 | ||||
| Intersegmentärerlöse | 15.559 15.642 | 1.041 | 264 | 0 | 0 | 0 | 0 16.600 15.906 | |||
| Segmentergebnis der betrieblichen | ||||||||||
| Geschäftstätigkeit (ohne Abschreibung | ||||||||||
| aus Kapitalkonsolidierung) | 10.333 | 8.346 | 2.034 | 847 | -629 | -183 | -549 | -623 | 11.190 8.387 | |
| darin enthalten: | 0 | 0 | ||||||||
| planmäßige Abschreibung | -1.928 | -1.495 | -670 | -694 | -18 | -22 | -525 | -253 | -3.141 | -2.464 |
| nicht zahlungswirksame Erträge | 424 | 1.066 | 775 | 1.573 | 0 | 0 | 1.199 | 2.639 | ||
| Segmentergebnis | 9.191 | 7.637 | 1.958 | 850 | 4.928 1.285 | -6.568 -2.933 | 9.509 | 6.838 | ||
| darin enthalten: | ||||||||||
| anteilige Periodenergebnisse | ||||||||||
| assoziierter Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zinsertrag | 110 | 169 | 75 | 221 | 402 | 102 | -136 | -59 | 450 | 433 |
| Zinsaufwand | -1.303 | -845 | -201 | -293 | -1.135 | -1.163 | 168 | 119 | -2.471 | -2.182 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0 | 0 | 51 | 75 | 6.000 | 2.298 | -6.051 | -2.373 | 0 | 0 |
| Übrige Finanzerträge | 132 | 163 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 132 | 163 |
| Übrige Finanzaufwendungen | -82 | -197 | 0 | 0 | 290 | 232 | 0 | 3 | 208 | 38 |
| Ertragsteuern | -1.292 | -1.377 | -380 | -67 | -1.416 | -1.112 | -455 | -631 | -3.543 | -3.187 |
| Ergebnis aus fortgeführten | ||||||||||
| Geschäftsbereichen | 7.899 | 6.260 | 1.579 | 782 | 3.511 | 173 | -7.023 -3.564 | 5.966 3.651 | ||
| Ergebnis aus derAufgabe von Geschäfts | ||||||||||
| bereichen, nach Abzug von Steuern | 0 | 0 | -380 | 51 | 0 | 0 | 0 | 0 | -380 | 51 |
| Jahresüberschuss | 7.899 | 6.260 | 1.199 | 833 | 3.511 | 173 | -7.023 -3.564 | 5.586 3.702 | ||
| Segmentvermögen | 76.988 68.569 26.567 28.156 77.710 80.737 -47.242 -47.270 134.023 130.192 | |||||||||
| Steueransprüche (inkl. latenter Steuern) | 3.137 | 3.281 | 2.068 | 1.506 | 413 | 571 | -3.113 | -2.066 | 2.505 | 3.292 |
| Gesamtvermögen | 80.125 71.850 28.636 29.662 | 78.123 81.308 -50.355 -49.336 136.528 133.484 | ||||||||
| Investitionen in das langfristige | ||||||||||
| Segementvermögen | 3.151 | 3.152 | 527 | 1.488 | 6 | 16 | 3.683 | 4.656 | ||
| Segmentschulden | 45.067 40.185 | 13.911 15.293 | 22.139 29.580 -4.634 -4.232 76.483 80.826 | |||||||
| Steuerschulden (inkl. latenter Steuern) | 4.687 | 5.332 | 1.701 | 973 | 1.333 | 588 | 821 | -13 | 8.542 | 6.880 |
| Gesamtschulden | 49.754 45.517 | 15.612 16.266 23.472 30.168 | -3.813 -4.245 85.025 87.706 | |||||||
| Wertminderung Vorräte | 986 | 759 | 55 | 243 | 1.041 | 1.002 | ||||
| Wertminderung Forderungen | 582 | 655 | 297 | 325 | 879 | 980 |
Die Segmentbildung nach geografischen Gesichtspunkten wurde nach dem Standort der Dienstleistungserbringung ausgerichtet.
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Segmenterlöse | Konzern | Konzern |
| Länder der Europäischen Union | 133.652 | 105.921 |
| Vereinigte Staaten | 23.276 | 18.175 |
| Segmenterlöse gesamt | 156.928 | 124.096 |
| Investitionen in das langfristige Segmentvermögen | Konzern | Konzern |
|---|---|---|
| Länder der Europäischen Union | 2.417 | 4.551 |
| Vereinigte Staaten | 1.266 | 105 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Investitionen in das langfristige Segmentvermögen | Konzern | Konzern |
| Länder der Europäischen Union | 2.417 | 4.551 |
| Vereinigte Staaten | 1.266 | 105 |
| Investitionen in das langfristige Segmentvermögen gesamt | 3.683 | 4.656 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Segmentvermögen | Konzern | Konzern |
| Länder der Europäischen Union | 127.714 | 126.830 |
| Vereinigte Staaten | 8.814 | 6.654 |
| Segmentvermögen gesamt | 136.528 | 133.484 |
Sekundärsegmente
KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
54 55

KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
1. Vorbemerkung
Die Muttergesellschaft des Konzerns ist die M.A.X. Automation AG, Düsseldorf, deren Gegenstand der Erwerb und die Verwaltung von mindestens 10 % des Kapitals von Unternehmen und Handelsgesellschaften sowie die Veräußerung solcher Beteiligungen ist.
Die Tochtergesellschaften der M.A.X. Automation AG sind in der Industrieautomation und im Spezialmaschinenbau tätig. Die Unternehmen sind bereits seit vielen Jahren existent.
Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen führen das Kalenderjahr als Geschäftsjahr.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung als weitere Bestandteile die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung, Konzernanhang, Konzernanlagespiegel sowie die Aufstellung des Anteilsbesitzes.
Der Konzernabschluss 2005 wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Alle Beträge sind – soweit nicht anders dargestellt – in Tausend Euro (TEUR) angegeben.
Der geprüfte Konzernabschluss (HGB) zum 31.Dezember 2004 wurde vom Aufsichtsrat am 06. April 2005 gebilligt.
2. Erstmalige Anwendung der IFRS
Der vorliegende Konzernabschluss der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2005 wurde erstmals nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt. Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt.
Im M.A.X.-Konzern werden bei der Bilanzierung und Bewertung alle zum Zeitpunkt der Rechnungslegung am 31. Dezember 2005 verabschiedeten und verpflichtend anzuwendenden IAS/IFRS Vorschriften berücksichtigt. Die ergänzenden Vorschriften des § 315a Abs. 1 HGB wurden beachtet.
Beim Übergang auf IFRS wurde IFRS 1 angewandt. Dieser Standard regelt den Übergang auf IFRS und gewährt Wahlrechte, die wie folgt ausgeübt werden:
Grundsätzlich sind sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach den am Abschlussstichtag geltenden Standards retrospektiv abzubilden. Die M.A.X. Automation AG macht von der nach IFRS 1 bestehenden Übergangsregel Gebrauch, nach der keine Anpassungen der Konsolidierungsmaßnahmen bei bis zum Stichtag der Eröffnungsbilanz durchgeführten Unternehmenszusammenschlüssen, z.B. hinsichtlich Konsolidierungszeitpunkt, Konsolidierungsmethode, Buchwert Geschäftsoder Firmenwert, notwendig sind.
3. Erläuterungen zur Umstellung von HGB auf IFRS
Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2005 wurde grundsätzlich unter retrospektiver Anwendung der Vorschriften der IFRS aufgestellt. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden zum 01. Januar 2004 auf IFRS umgestellt. Im Folgenden sind die Auswirkungen der Umstellung der Konzernrechungslegung von HGB auf IAS/IFRS auf das Eigenkapital der Eröffnungsbilanz zum 01. Januar 2004 und die Vergleichsbilanz zum 31. Dezember 2004 sowie den Jahresüberschuss 2004 und die Konzernkapitalflussrechnung 2004 erläutert.
| 1. Vorbemerkung | 57 |
|---|---|
| 2. Erstmalige Anwendung der IFRS | 57 |
| 3. Erläuterungen zur Umstellung von HGB auf IFRS | 57 |
| 3.1. Überleitung des Eigenkapitals | 58 |
| 3.2. Überleitung des Jahresüberschusses | 59 |
| 3.3. Überleitung der Konzernkapitalflussrechnung | 60 |
| 3.4. Geänderte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden | 60 |
| 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden | 60 |
| 4.1. Aktiva | 60 |
| 4.2. Passiva | 62 |
| 4.3. Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 62 |
| 4.4. Gewinn je Aktie | 62 |
| 4.5. Währungsumrechnung | 62 |
| 4.6. Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsgeschäfte | 63 |
| 4.7. Latente Steuern | 63 |
| 4.8. Aufgegebene Geschäftsbereiche | 63 |
| 5. Konsolidierung | 63 |
| 5.1. Konsolidierungsgrundsätze | 63 |
| 5.2. Konsolidierungskreis | 63 |
| 5.3. Aufgabe von Geschäftsbereichen | 64 |
| 6. Erläuterungen zur Konzernbilanz | 65 |
| 6.1. Aktiva | 65 |
| 6.2. Passiva | 68 |
| 7. Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 72 |
| 8. Sonstige Angaben zum Konzernabschluss | 74 |
| 8.1. Konzernkapitalflussrechnung | 74 |
| 8.2. Finanzrisiken | 74 |
| 8.3. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag | 75 |
| 8.4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 75 |
| 8.5. Haftungsverhältnisse | 75 |
| 8.6. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen | |
| und Personen | 76 |
| 8.7. Abschlussprüfer | 76 |
| 8.8. Vorstand und Aufsichtsrat | 76 |
| 9. Mitteilungspflichtige Beteiligungen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG | 77 |
| 10. Erklärung gemäß § 161AktG zum Corporate Governance Kodex | 77 |
KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
(1) Anpassungen resultieren im Wesentlichen aus veränderten Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und das Sachanlagevermögen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden nach IFRS 3.54 f. nur noch außerplanmäßig abgeschrieben. Die Abschreibung wird anhand eines Impairment-Tests ermittelt.
(2) Änderungen sind bedingt durch die Anwendung der Percentage-of-Completion-Methode im Rahmen des IAS 11 zur Bilanzierung langfristiger Fertigungsaufträge.
(3) Dies betrifft die Gesellschaften NL 15 Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG und ARMOS S.A.R.L., Egly, Frankreich.
| 31.12.2004 | |
|---|---|
| TEUR | |
| Jahresüberschuss nach HGB | 2.376 |
| Korrekturen Abschreibungen (1) | |
| - auf Geschäfts- und Firmenwerte | 1.414 |
| - auf Sachanlagevermögen | 253 |
| Bewertung von Fertigungsaufträgen (2) | |
| - Bestandsveränderung | -3.028 |
| - Umsätze | 3.982 |
| Abweichungen durch unterschiedlichen Konsolidierungskreis (3) | |
| - Umsätze | 290 |
| - sonstige betriebliche Erträge | -332 |
| - Abschreibungen auf Sachanlagen | -32 |
| - sonstige betriebliche Aufwendungen | -217 |
| - Zinsergebnis | -3 |
| - Ertragsteuern | -15 |
| Ertragsteuern | -1.247 |
| Personalaufwand | 37 |
| Verrechnung Kapitalbeschaffungskosten | |
| - sonstige betriebliche Aufwendungen | 130 |
| Ergebnis aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente | |
| - übriges Finanzergebnis | 263 |
| Währungsdifferenzen | |
| - übriges Finanzergebnis | -169 |
| Jahresüberschuss nach IFRS | 3.702 |
3.1. Überleitung des Eigenkapitals 3.2. Überleitung des Jahresüberschusses
(1) ohne Umgliederung der erhaltenen Anzahlungen
Bei zwei Tochtergesellschaften aus dem Segment Maschinen-Anlagenbau ergaben sich nach der Umbewertung des Vermögens und der Schulden nach IFRS auf den 1. Januar 2004 höhere Werte als im handelsrechtlichen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2003. Die Erhöhung steht im Zusammenhang mit latenten Steuern. Gemäß dem Werthaltigkeitstest nach der DCF-Methode (siehe nachstehend unter Punkt 4.1 "Immaterielle Vermögenswerte") ergibt sich ein Wert entsprechend dem handelsrechtlichen Ansatz. Um die Wertrelationen wieder herzustellen, waren daherWertminderungen bei dem Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 1.064) und dem Sachanlagevermögen (Gebäude TEUR 737) vorzunehmen. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus den latenten Steuern (TEUR 993). Der kumulierte Wert (TEUR 808) wurde zum 1. Januar 2004 gegen das Eigenkapital gerechnet.
Bei der handelsrechtlichen Erstkonsolidierung der BARTEC-Firmen wurden in 2004 Geschäfts- und Firmenwerte mit Rücklagen in Höhe von TEUR 2.511 verrechnet. Im IFRS-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2004 wurde die Verrechnung storniert. Die handelsrechtlichen Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte betrugen in 2004 TEUR 1.414.
Die weiteren Veränderungen bei dem Sachanlagevermögen ergeben sich aus Anpassungen von Nutzungsdauern und der Einbeziehung von zwei bisher nicht konsolidierten Tochtergesellschaften. In diesem Zusammenhang stehen auch die Veränderungen bei den langfristigen Verbindlichkeiten.
Die sonstigen Änderungen betreffen im Wesentlichen die Verrechnung der Kapitalbeschaffungskosten mit dem Eigenkapital sowie Anpassungen aufgrund derivativer Finanzinstrumente und Währungsdifferenzen.
| 01.01.2004 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Eigenkapital nach HGB | 42.734 | 43.625 |
| Umgliederung Wandelgenussrechtskapital in Verbindlichkeiten | -10.223 | 0 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 86 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | -1.064 | 2.861 |
| Finanzanlagen | -166 | -179 |
| Sachanlagevermögen/Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 644 | 3.560 |
| Auswirkung langfristiger Fertigungsaufträge | ||
| - Vorräte 1) | -4.980 | -8.008 |
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.492 | 9.474 |
| Ergebnis aus unterschiedlichen Konsolidierungskreis | 0 | -309 |
| Auswirkung latenter Steuern | ||
| - aktive | 2.949 | 3.292 |
| - passive | -4.142 | -5.732 |
| Pensionsrückstellungen (Bewertungsänderung) | -142 | -105 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 0 | -3.037 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | -96 | -126 |
| sonstige Anpassungen | -319 | 377 |
| Eigenkapital nach IFRS | 30.687 | 45.779 |
Sachanlagevermögen
Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und um nutzungsbedingte planmäßige und – sofern notwendig – außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen hierbei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten.
Die Sachanlagen werden linear über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:
Die Bestimmung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wird unter Beachtung der voraussichtlichen physischen Abnutzung, der technischen Veralterung sowie rechtlicher und vertraglicher Beschränkungen vorgenommen.
Im Bau befindliche Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Die Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit deren Fertigstellung bzw. Erreichen des betriebsbereiten Zustandes.
Zu jedem Bilanzstichtag werden die Buchwerte der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte überprüft, um festzustellen, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Sind solche Anhaltspunkte erkennbar, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswerts anhand des Nutzungswertes ermittelt, um den Umfang der Wertminderung festzustellen. Dieser wird erfolgswirksam erfasst.
Entfällt der Grund, der zu einer Wertminderung in der Vergangenheit geführt hat, wird der Buchwert des Vermögenswerts wieder entsprechend erhöht. Die Erhöhung des Buchwerts ist dabei auf den Wert beschränkt, der sich ergäbe, wenn für den Vermögenswert in Vorjahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Die Umkehrung des Wertminderungsaufwandes wird ebenfalls erfolgswirksam erfasst.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Investment Properties (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen verringert. Die zu Grunde gelegte Abschreibungsdauer beträgt 35 Jahre.
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs zu den Anschaffungskosten. Wertpapiere, die zur Veräußerung verfügbar sind (Available-for-Sale), werden gemäß IAS 39 mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet.
Anteile an Tochterunternehmen und Beteiligungen, die nicht konsolidiert werden, werden zu Anschaffungskosten bewertet, da der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich bestimmt werden kann.
Derivative Finanzinstrumente werden zu ihrem Zeitwert bilanziert, welcher mit Hilfe einer Marking-to-Market-Bewertung ermittelt wird.
Die Ausleihungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Die Finanzanlagen, die nicht zum beizulegenden Wert angesetzt werden, werden regelmäßig auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Finanzanlagen, die im Wert gemindert sind, werden erfolgswirksam auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben. Soweit der Grund für in früheren Perioden vorgenommene Abschreibungen entfällt, wird eine erfolgswirksame Zuschreibung vorgenommen.
Vorräte
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren Nettoveräußerungswert bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen die aktivierungspflichtigen Material- und Fertigunsgemeinkosten. Für fehlende Gängigkeit werden Abschläge vorgenommen. Die Zuordnung derAnschaffungs- und Herstellungskosten zu den Vorratsarten erfolgt mittels Einzelzuordnung, der Durchschnittsmethode oder der FIFO-Methode. Die Umstellung auf die nach IAS 2 zulässigen Zuordnungsmethoden erfolgte zum 01. Januar 2004.
| Vorrausichtliche Nutzungsdauern | |||
|---|---|---|---|
| Fertigungshallen | 40 Jahre | ||
| Bürogebäude | 35 Jahre | ||
| Außenanlagen | 15 Jahre | ||
| Technische Anlagen und Maschinen | 2 bis 24 Jahre | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 30 Jahre |
Die Differenzen in der Kapitalflussrechnung betreffen die erstmalige Konsolidierung der NL 15 Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG und derARMOS S.A.R.L., Egly, Frankreich.
3.4. Geänderte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Es bestehen wesentliche Abweichungen von den deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
- Geschäfts- und Firmenwerte werden seit dem 01. Januar 2004 nicht mehr über eine begrenzte Nutzungsdauer abgeschrieben, sondern jährlich einem Impairment-Test nach IFRS 3 i.V.m. IAS 36 unterzogen.
- Abschreibungen auf Sachanlagevermögen, immaterielle Vermögensgegenstände (außer Geschäfts- oder Firmenwert) und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien werden wirtschaftliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Steuerliche Abschreibungen finden keine Anwendung.
- Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden als separater Posten in der Bilanz ausgewiesen.
- Die Bildung von latenten Steuern erfolgt nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode. Latente Steueransprüche aus steuerlichen Verlustvorträgen werden aktiviert.
- Bei langfristigen Fertigungsaufträgen erfolgt entsprechend dem Fertigstellungsgrad eine anteilige Gewinnrealisierung (Percentage of Completion) anstelle der Realisierung des Projektergebnisses zum Fertigstellungszeitpunkt.
- Mittel- und langfristige Verbindlichkeiten werden nach der Effektivzins-Methode bewertet. Disagien werden nicht mehr aktivisch abgegrenzt, sondern mit der entsprechenden Verbindlichkeit verrechnet.
- Die Höhe der Pensionsverpflichtungen wird mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Berücksichtigung zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen ermittelt.
- Es erfolgt kein Ansatz von Aufwandsrückstellungen. Rückstellungen werden passiviert, soweit eine Verpflichtung gegenüber Dritten besteht.
- Mittel- und langfristige Rückstellungen werden zum Barwert bilanziert.
4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der IFRS aufgestellt.
4.1. Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene immaterielle Vermögenswerte (Patentrechte und Lizenzen sowie EDV-Software) werden zu Anschaffungskosten – vermindert um planmäßige Abschreibungen – angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, welche zwischen 1 und 15 Jahren beträgt.
Soweit die Anschaffungskosten für einen Unternehmenszusammenschluss die Summe der vollständig neu bewerteten Vermögenswerte und Schulden inklusive Eventualschulden übersteigen, wird der Differenzbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert.
Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu jedem Bilanzstichtag einem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 unterzogen. Gegenstand des Werthaltigkeitstests ist die Cash Generating Unit, der der jeweilige Geschäftsoder Firmenwert zugeordnet wurde. Als Cash Generating Unit gilt das jeweilige Beteiligungsunternehmen. Ist die Werthaltigkeit nicht mehr gegeben, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Geschäfts- und Firmenwerten wird grundsätzlich der Nutzungswert herangezogen, dessen Basis die vom Management erstellte Dreijahresplanung des jeweiligen Beteiligungsunternehmens ist. Planungsprämissen werden jeweils – unter Berücksichtigung von aktuellen und historischen Trends – an den Erkenntnisstand angepasst. DerWerthaltigkeitstest erfolgt anhand von Vergleichen mit den diskontierten erwarteten zukünftigen Cashflows des betreffenden Beteiligungsunternehmens (DCF-Methode). Der Kapitalisierungszinssatz beträgt 8,75 % (Vorjahr zwischen 10,85 % und 9,05 %) bei einer unterstellten Wachstumsrate von 0,5 %.
3.3. Überleitung der Konzernkapitalflussrechnung
| 2004 nach HGB | Differenz 2004 nach IFRS | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Jahresüberschuss | 2.376 | 3.702 | ||
| Cashflow aus | ||||
| Geschäftstätigkeit | -925 | 3 | -922 | |
| Cashflow aus | ||||
| Investitionstätigkeit | -1.034 | -3.031 | -4.065 | |
| Cashflow aus | ||||
| Finanzierungstätigkeit | 9.253 | 3.002 | 12.255 | |
| Zunahme/Abnahme | ||||
| liquide Mittel | 7.294 | -26 | 7.268 |

KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
4.6. Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsgeschäfte
Die derivativen Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung gegen Währungs- oder Zinsrisiken eingesetzt. Reine Handelsgeschäfte ohne ein entsprechendes Grundgeschäft werden nicht eingegangen. Zur Begrenzung der Ausfallrisiken werden derivative Finanzinstrumente ausschließlich mit Kreditinstituten erstklassiger Bonität abgeschlossen.
Die derivativen Finanzinstrumente werden gemäß IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung zum Fair Value bilanziert. Der Fair Value stellt den jeweiligen Marktwert dar. Sofern für ein derivatives Finanzinstrument ein Marktwert nicht existiert, wird der Fair Value als theoretischer Wert mittels anerkannter finanzmathematischer Methoden berechnet. Die erstmalige Bilanzierung erfolgt zum Handelstag. Die Wertänderungen in den derivativen Finanzinstrumenten werden sofort ergebniswirksam erfasst.
4.7. Latente Steuern
Latente Steuern, die aus zeitlich abweichenden Wertansätzen in IFRSund Steuerbilanz resultieren, werden nach der bilanzorientierten Verbindlichkeiten-Methode ermittelt und gesondert ausgewiesen. Aktive latente Steuern umfassen unter anderem Steuerminderungsansprüche, die aus der mit ausreichender Sicherheit erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge entstehen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der aktuellen Steuergesetzgebung.
4.8. Aufgegebene Geschäftsbereiche
Sachgesamtheiten werden als aufgegebene Geschäftsbereiche klassifiziert, wenn ihr Buchwert durch die Veräußerung und nicht durch die weitere Nutzung zu erzielen sein wird. Diese Voraussetzung wird erst als erfüllt angesehen, wenn die Veräußerung sehr wahrscheinlich ist und die Sachgesamtheit zur sofortigen Veräußerung bereitsteht. Das Management muss den Verkauf beschlossen haben und der Verkauf sollte innerhalb eines Jahres nach Qualifizierung als aufgegebener Geschäftsbereich beabsichtigt sein.
Zum Verkauf bestimmte Sachgesamtheiten wurden zu dem niedrigeren Wert aus Buchwert und dem Zeitwert abzüglich noch ausstehender Veräußerungskosten angesetzt. Die Bewertung hat am Tag der Umgliederung stattzufinden.
5. Konsolidierung
5.1. Konsolidierungsgrundsätze
Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungskosten derTochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital zu beizulegenden Zeitwerten zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Verbleibende Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte in der Bilanz ausgewiesen und jährlich bzw. beim Vorliegen von Indikatoren für eine Wertminderung einem Impairment-Test (DCF-Methode) unterzogen.
Im Rahmen der Schulden- und Ertragskonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen sowie innerhalb des Konzerns anfallende Aufwendungen und Erträge konsolidiert. Im Konzern erzielte Zwischenergebnisse werden eliminiert.
5.2. Konsolidierungskreis
In den Konsolidierungskreis sind sämtliche aktive Tochtergesellschaften des Konzerns einbezogen. Es handelt sich hierbei um Mehrheitsbeteiligungen. Tochterunternehmen, die auch bei zusammengefasster Betrachtung für die Ermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht mit einbezogen.
Zum Konsolidierungskreis gehören neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 19 Tochtergesellschaften, welche in der Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführt sind.
*Nach IFRS sind ab 01.01.2004 folgende Unternehmen zusätzlich konsolidiert: NL 15 Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG (Segment Maschinen-Anlagenbau) und ARMOS S.A.R.L., Egly, Frankreich (Segment Automation von Fertigungsprozessen)
| Anzahl einbezogener Unternehmen* | 2005 | 2004 |
|---|---|---|
| Automation von Fertigungsprozessen | 13 | 13 |
| Maschinen-Anlagenbau | 6 | 6 |
| Konzern | 19 | 19 |
Das Wahlrecht bezüglich der Einbeziehung von Fremdkapitalkosten wird dahingehend ausgeübt, dass diese nicht aktiviert, sondern als Aufwand erfasst werden.
Wertminderungen werden berücksichtigt, wenn der Nettoveräußerungswert einzelnerVermögenswerte unter deren Buchwert sinkt.
Langfristige Fertigungsaufträge
Umsätze und Aufwendungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad erfasst (Percentage of Completion-Methode).
Der Fertigstellungsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der bis zum Ende des Geschäftsjahres bereits angefallenen Auftragskosten zu den zum Ende des Geschäftsjahres aktuell geschätzten gesamten Auftragskosten (Cost-to-Cost-Methode).
Forderungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind mit den fortgeführten Anschaffungswerten bilanziert, vermindert um Wertberichtigungen zur Abdeckung von erkennbaren Risiken.
Liquide Mittel
Liquide Mittel werden zu ihrem Nominalwert angesetzt. Beschränkt verfügbare Mittel werden unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen.
4.2. Passiva
Pensionsverpflichtungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) für Leistungszusagen auf Alterversorgung errechnet. Der Berechnung liegen die Richttafeln von K. Heubeck von 2005 G zugrunde. Es werden nicht nur die am Stichtag bekannten Renten und Anwartschaften, sondern auch künftig erwartete Veränderungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Der Dienstzeitaufwand ist in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung im Personalaufwand enthalten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam, ohne Berücksichtigung eines etwaigen Korridors, unter der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" erfasst. DerZinsaufwand wird ebenfalls im Personalaufwand ausgewiesen.
Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen werden in angemessener Höhe für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Voraussetzung für den Ansatz ist, dass die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die Höhe der Verpflichtung zuverlässig ermittelbar ist. Im Jahr 2004 wurden langfristige Rückstellungen i.H.v. TEUR 140 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem Zinssatz von 5 % abgezinst und mit ihrem Barwert i.H.v. TEUR 105 angesetzt.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten und in den Folgejahren zu fortgeführten Anschaffungswerten bewertet. Disagien werden im Rahmen der Effektivzinsmethode berücksichtigt.
4.3. Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit Entstehen des Anspruchs realisiert. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst.
Ausgaben im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren, darunter wesentliche Verbesserungen und Verfeinerungen von bereits vorhandenen Produkten werden nach Anfall als Aufwand gebucht, soweit die Voraussetzungen einerAktivierung nicht vorliegen.
4.4. Gewinn je Aktie
Der Gewinn je Aktie ermittelt sich aus der gewichteten Anzahl der im Umlauf befindlichen Stückaktien.
4.5. Währungsumrechnung
Forderungen, liquide Mittel und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden nach Maßgabe des Wechselkurses am Bilanzstichtag bewertet.
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der einbezogenen ausländischen Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung die jeweilige Landeswährung ist, werden zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu Einstandskursen umgerechnet. Die Gewinnund-Verlust-Rechnungen dieser ausländischen Tochtergesellschaften wurden zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres in den Konzernabschluss einbezogen.

KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG

6. Erläuterungen zur Konzernbilanz
6.1. Aktiva
Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Jahr 2005 sind im Konzernanlagespiegel dargestellt.
Langfristige Vermögenswerte
(1) Immaterielle Vermögenswerte Die Immateriellen Vermögenswerte enthalten Patentrechte, Lizenzen sowie EDV-Software.
Es wurden weder selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte noch Entwicklungskosten aktiviert.
(2) Geschäfts- oder Firmenwert
Im Berichtsjahr wurden keine Wertminderungen nach IAS 36 vorgenommen. Die Minderung der Firmenwerte aus Kapitalkonsolidierung betreffen Kaufpreisreduzierungen (Segment Automation von Fertigungsprozessen) bzw. die Umgliederung in den Posten "Aufgabe von Geschäftsbereichen" (Segment Maschinen-Anlagenbau).
(3) Sonstige Finanzanlagen Die sonstigen Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 234 (Vorjahr TEUR 234) handelt es sich um Anteile an Komplementär-GmbHs, die für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind. Zur Sicherung von Verbindlichkeiten wurden hiervon Anteile i.H.v. TEUR 55 (VorjahrTEUR 55) als Sicherheiten begeben.
Bei den Beteiligungen i.H.v. TEUR 37 (Vorjahr TEUR 37) handelt es sich um Anteile an einem assoziierten Unternehmen, welche aus Wesentlichkeitsgesichtspunkten nicht nach der Equity-Methode bilanziert werden.
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte bestehen i.H.v. TEUR 54 (VorjahrTEUR 88).
| 31.12.2005 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 27.621 | 28.862 |
| Derivativer Geschäfts- oder | ||
| Firmenwert | 3.990 | 3.946 |
| - davon Automation von | ||
| Fertigungsprozessen | 3.990 | 3.946 |
| Firmenwert aus Kapital | ||
| konsolidierung | 23.631 | 24.916 |
| - davon Automation von | ||
| Fertigungsprozessen | 23.064 | 23.149 |
| - davon Maschinen-Anlagenbau | 567 | 1.767 |
Zur klaren strategischen Ausrichtung des M.A.X. Automation-Konzerns wurden zum 31.12.2004 die Geschäftsfelder neu definiert. Der Konzern hat die bestehenden Gesellschaften in die Segmente Automation von Fertigungsprozessen und Maschinen-Anlagenbau gegliedert. Bei der Neufestlegung der Segmente wurde das Segment Fördertechnik in den Maschinen-Anlagenbau und das bisherige Segment Umwelt in Automation von Fertigungsprozessen integriert. Eine Gesellschaft aus dem bisherigen Maschinen-Anlagenbau wurde dem Segment Automation von Fertigungsprozessen zugeordnet.
5.3. Aufgabe von Geschäftsbereichen
Nachdem im Dezember 2005 Vorstand und Aufsichtsrat entschieden haben, die Fawema GmbH & Co. KG im Rahmen eines Management-Buy-Out zu veräußern, wurde das Unternehmen (Segment Maschinen-Anlagenbau) mit Vertrag vom 17. März 2006 rückwirkend zum 1. Januar 2006 zu 100 % an den Geschäftsführer veräußert.
Gemäß IFRS 5 wird der Jahresüberschuss des Unternehmens in den Gewinn-und-Verlust-Rechnungen der Jahre 2005 und 2004 separat unter der Position "Aufwendungen/Erträge aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen" ausgewiesen und gliedert sich wie folgt:
Der Ertragsteueraufwand betrifft im Wesentlichen Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern.
Analog erfolgt in der Bilanz zum 31.12.2005 ein separater Ausweis der Vermögenswerte und der Verbindlichkeiten der Gesellschaft unter den Positionen "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte/Verbindlichkeiten". Diese gliedern sich wie folgt:
Angaben zu den Cashflows aus aufgegebenen Geschäftsbereichen werden im Zusammenhang mit der Kapitalflussrechnung gegeben.
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 15.812 | 13.347 |
| Gesamtleistung | 15.582 | 13.870 |
| Aufwendungen | 15.704 | 14.005 |
| Erträge | 237 | 220 |
| Ertragssteueraufwand | 495 | 34 |
| Ergebnis aus derAufgabe von | ||
| Geschäftsbereichen | -380 | 51 |
| 2005 | |
|---|---|
| TEUR | |
| Langfristige Vermögenswerte | 3.580 |
| - davon immaterielle Vermögensgegenstände | 59 |
| - davon Geschäfts- oder Firmenwert | 1.200 |
| - davon Sachanlagen | 2.063 |
| - davon Sonstiges | 258 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 5.045 |
| - davon Vorräte | 2.659 |
| - davon Forderungen aus Lieferungen | |
| und Leistungen | 2.168 |
| - davon Sonstiges | 218 |
| Summe Vermögenswerte | 8.625 |
| Langfristiges Fremdkapital | 804 |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber | |
| Kreditinstituten | 520 |
| - davon Pensionsverpflichtungen | 227 |
| - davon passive latente Steuer | 57 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 4.196 |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber | |
| Kreditinstituten | 1.494 |
| - davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen | |
| und Leistungen | 1.098 |
| - davon sonstige Rückstellungen | 289 |
| - davon Sonstiges | 1.315 |
| Summe Verbindlichkeiten | 5.000 |

KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
Folgende Beträge sind in der Konzernbilanz ausgewiesen:
(5) Sonstige langfristige Vermögenswerte
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte i.H.v. TEUR 923 (Vorjahr TEUR 455) bestehen im Wesentlichen aus beschränkt verfügbaren liquiden Mitteln i.H.v. TEUR 670 (VorjahrTEUR 330).
Kurzfristige Vermögenswerte
(6) Vorräte
In den Vorräten sind Wertberichtigungen i.H.v. TEUR 1.041 (Vorjahr TEUR 1.002) berücksichtigt.
(7) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen enthalten, die aus der Anwendung der Percentage-of-Completion-Methode bei langfristigen Fertigungsaufträgen resultieren:
Zum Stichtag wurden Einzelwertberichtigungen i.H.v. TEUR 459 (Vorjahr 582 TEUR) und Pauschalwertberichtigungen i.H.v. TEUR 420 (Vorjahr 398 TEUR) vorgenommen.
(8) Kurzfristige Finanzanlagen
Die kurzfristigen Finanzanlagen bestanden aus den Geschäftsanteilen an derAurelia Holding GmbH, Salzburg, welche am 26. Januar 2006 zu 100 % veräußert wurden.
(9) Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte
Die Position i.H.v. TEUR 2.905 (VorjahrTEUR 3.381) besteht im Wesentlichen aus Ansprüchen gegenüber dem Finanzamt i.H.v. TEUR 1.113 (Vorjahr TEUR 1.460), Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. TEUR 469 (Vorjahr TEUR 668), Debitorische Kreditoren i.H.v. TEUR 271 (Vorjahr TEUR 156), Forderungen an Mitarbeiter i.H.v. TEUR 144 (Vorjahr TEUR 139) und Sonstige i.H.v. TEUR 908 (Vorjahr TEUR 958).
(10) Liquide Mittel
Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten.
| 31.12.2005 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Aktive latente Steuern: | ||
| - aus abzugsfähigen Differenzen | 1.489 | 1.828 |
| - aus steuerlichen Verlustvorträgen | 1.016 | 1.464 |
| Summe | 2.505 | 3.292 |
| Passive latente Steuern: | ||
| - Aus zu versteuernden | ||
| temporären Differenzen | 6.426 | 5.914 |
| 31.12.2005 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 9.710 | 9.724 |
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 16.420 | 14.501 |
| Anteilig realisierte langfristige | ||
| Fertigungsaufträge | -10.170 | -8.008 |
| Fertige Erzeugnisse und Leistungen | 6.689 | 5.171 |
| Geleistete Anzahlungen | 347 | 278 |
| Summe Vorräte | 22.996 | 21.665 |
| 31.12.2005 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Anteilig realisierte Umsatzerlöse | 11.711 | 9.474 |
| Anteilig realisierte Anschaffungs | ||
| und Herstellungskosten | 10.170 | 8.008 |
| Ausgewiesener Gewinn/Verlust | 1.541 | 1.466 |
| Erhaltene Anzahlungen für | ||
| langfristige Fertigungsaufträge | -7.507 | -4.708 |
| = Kurzfristige Forderungen aus | ||
| langfristigen Fertigungsaufträgen | 4.204 | 4.766 |
(4) Latente Steuern
Latente Steuern sind in ihrer Entstehung folgenden Bilanzpositionen zuzuordnen:
Im Konzern bestehen im Wesentlichen bei der Muttergesellschaft steuerliche inländische Verlustvorträge im Bereich der Gewerbesteuer i.H.v. TEUR 40.601 (Vorjahr TEUR 45.930). Die gewerbesteuerlichen Vorteile hieraus betragen TEUR 7.342 (Vorjahr TEUR 8.159). Die Wertberichtigungen auf diese latente Steuer betragen TEUR 6.326 (Vorjahr TEUR 6.695). Die Verlustvorträge des Vorjahres beinhalten Verluste aus im Jahr 2005 aufgegebenen Geschäftsbereichen i.H.v. TEUR 524 (vorWertberichtigung TEUR 918).
Bei der Bemessung derWerthaltigkeit derVerlustvorträge ist in Deutschland seit 2004 die so genannte Mindestbesteuerung zu beachten. Verlustvorträge können gegen positive Ergebnisse im Folgejahr bis TEUR 1.000 unbegrenzt, darüber hinaus zu 60 % verrechnet werden.
Die Werthaltigkeit der aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge wurde mit einer Fünfjahresplanung überprüft. Die Realisierung dieserVerlustvorträge ist mit ausreichender Sicherheit gewährleistet.
| 31.12.2005 | 31.12.2004 | |||
|---|---|---|---|---|
| aktive latente | passive latente | aktive latente | passive latente | |
| Steuern | Steuern | Steuern | Steuern | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Langfristige Bilanzpositionen (> 1 Jahr) | ||||
| A. Langfristige Vermögenswerte | 8.400 | 5.734 | 9.448 | 5.241 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 112 | 4.880 | 475 | 4.019 |
| II. Sachanlagen | 673 | 841 | 526 | 1.046 |
| III. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 7 | 0 | 7 | 0 |
| IV. Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 266 | 13 | 281 | 176 |
| V. Aktive latente Steuer für gewerbesteuerliche | ||||
| Verlustvorträge | 7.342 | 0 | 8.159 | 0 |
| B. Langfristiges Fremdkapital | 179 | 17 | 225 | 16 |
| Kurzfristige Bilanzpositionen (< 1 Jahr) | ||||
| A. Kurzfristige Vermögenswerte | 4.048 | 4.501 | 3.226 | 3.646 |
| I. Vorräte und Forderungen aus LieferunAchtung | ||||
| Leistungen | 3.995 | 4.487 | 3.066 | 3.631 |
| II. Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 33 | 14 | 159 | 15 |
| III. ZurVeräußerung bestimmte Vermögenswerte | 0 | 0 | 0 | 0 |
| IV. Steuerforderungen | 20 | 0 | 0 | 0 |
| V. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 0 | 0 | 1 | 0 |
| B. Kurzfristiges Fremdkapital | 103 | 73 | 154 | 77 |
| Zwischensumme | 12.730 | 10.325 | 13.053 | 8.980 |
| Wertberichtigungen | -6.326 | 0 | -6.695 | 0 |
| Saldierung | -3.899 | -3.899 | -3.066 | -3.066 |
| Summe | 2.505 | 6.426 | 3.292 | 5.914 |

Langfristige Verbindlichkeiten
Als Sicherheiten (TEUR 30.755/Vorjahr TEUR 27.704) dienen im Wesentlichen Grundschulden i.H.v. TEUR 8.519 (Vorjahr TEUR 9.264), Sicherungsübereignungen von Sachanlagevermögen, Warenbeständen und Forderungsabtretungen i.H.v. TEUR 2.930 (Vorjahr TEUR 3.012), Verpfändungen von Kommanditanteilen an der NSM Magnettechnik GmbH & Co. KG, der NSM Magnettechnik Verwaltungs GmbH, der Vecoplan GmbH & Co. KG und der Vecoplan Verwaltungs GmbH i.H.v. TEUR 16.500 (Vorjahr TEUR 11.000) sowie sonstige Sicherheiten i.H.v. TEUR 2.807 (VorjahrTEUR 4.428).
Die M.A.X. Automation AG hat sich gegenüber ihren finanzierenden Banken verpflichtet, bestimmte Covenants einzuhalten. Die Covenants beziehen sich auf den HGB-Konzernabschluss und beinhalten im Wesentlichen Eigenkapitalquote, dynamischen Verschuldungsgrad (Nettofinanzschulden/EBIT) sowie Zinsdeckung (EBIT/Nettozinsaufwand). Eine Nichteinhaltung der Covenants kann zur Erhöhung der bestehenden Zinssätze führen.
Die Verzinsung der Darlehen im Konzern erfolgte zu festen und variablen Zinssätzen. Die Zinssätze lagen in 2005 je nach Laufzeit des Vertrages zwischen 4,2 % und 6,9 %.
(16) Pensionsrückstellungen
Die bilanzierten Pensionsrückstellungen resultieren aus Zusagen gegenüber Mitarbeitern der M.A.X. Automation AG sowie einer Beteiligungsgesellschaft. Die leistungsorientierten Verpflichtungen im M.A.X.- Konzern werden nicht über Fonds finanziert.
Als wesentliche Annahmen sind in die versicherungsmathematischen Berechnungen eingeflossen:
Kostentrends im Bereich der medizinischen Versorgung wurden bei den versicherungsmathematischen Annahmen nicht berücksichtigt.
Der Anwartschaftsbarwert der Pensionsverpflichtungen hat sich wie folgt entwickelt:
* Die Angaben für das Jahr 2004 beinhalten Pensionszusagen der Fa. Fawema GmbH & Co. KG.
Der Barwert der Pensionsverpflichtung entspricht dem Bilanzansatz. Dies ist auf die erfolgswirksame Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten zurückzuführen.
Die jährlichen Rentenzahlungen ab 2006 belaufen sich auf rund TEUR 23.
Es bestehen Erstattungsansprüche aus Rückdeckungsversicherungen i.H.v. TEUR 54 (Vorjahr TEUR 159). Im Berichtsjahr wurden TEUR 8 (VorjahrTEUR 2) aus Erstattungsansprüchen vereinnahmt.
Kurzfristiges Fremdkapital
(18) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Erhaltene Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
| 31.12.2005 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| (15) Langfristige Darlehen | ||
| abzüglich kurzfristigerAnteil | 23.317 | 23.844 |
| - Restlaufzeit > 1 Jahr | 18.244 | 16.426 |
| - Restlaufzeit > 5 Jahre | 5.073 | 7.418 |
| (17) Sonstige langfristige | ||
| Verbindlichkeiten | 1.819 | 1.168 |
| - Restlaufzeit > 1 Jahr | 1.219 | 552 |
| - Restlaufzeit > 5 Jahre | 350 | 199 |
| - Negative Marktwerte derivativer | ||
| Finanzinstrumente | 250 | 417 |
| Summe | 25.136 | 25.011 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 4,5 % | 5 % |
| Gehaltsdynamik | 1,5 % | 2,8 % |
| Rentendynamik | 1,0 % | 1,6 % |
| Rechnerische Fluktuation | Keine | Keine |
| Rechnerisches Pensionierungsalter | 65 Jahre | 65 Jahre |
| 2005 | 2004* | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Stand zum 01.01. | 486 | 767 |
| Dienstzeitaufwand | 144 | 36 |
| Zinsaufwand | 1 | 37 |
| Versicherungsmathematische | ||
| Gewinne/Verluste | -6 | -3 |
| Gezahlte Renten | 22 | 131 |
| Pensionsrückstellung | 603 | 706 |
6.2. Passiva
Eigenkapital
Die Veränderungen des Eigenkapitals im Geschäftsjahr werden in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (Anlage 3) gesondert dargestellt.
(11) Gezeichnetes Kapital
Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 26.794.415,00. Es ist eingeteilt in 26.794.415 nennwertlose Aktien. Eine Aktie entspricht damit dem rechnerischen Beteiligungswert von je EUR 1. Die Aktien lauten auf den Inhaber.
Aufgrund der Ermächtigung gemäß § 5 Abs. 6 (Genehmigtes Kapital II) der Satzung der Gesellschaft in der Fassung vom 20. Oktober 2004 hat der Vorstand der Gesellschaft am 23. Dezember 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom 23. Dezember 2004 beschlossen, das Grundkapital von EUR 23.400.000,00 um insgesamt EUR 3.394.415,00 auf EUR 26.794.415,00 durch Ausgabe von Stück 3.394.415 neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien mit einem rechnerischen Beteiligungswert am Grundkapital von je EUR 1,00 unter Ausschluss des Bezugsrechts zum Ausgabebetrag von EUR 1,35 zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung wurde in Form einer Sacheinlage durchgeführt. Die geleistete Einlage wurde bis zur Eintragung in das Handelsregister am 10. März 2005 als zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage in der Bilanz ausgewiesen.
Gemäß § 5 Abs. 5 a der Satzung in der Fassung vom 24. Juni 2005 kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital in der Zeit bis zum 23. Juni 2010 einmalig oder mehrfach um bis zu TEUR 6.698 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von Vorzugs- und/oder Stammaktien erhöhen (genehmigtes Kapital I).
Gemäß § 5 Abs. 6 der Satzung in der Fassung vom 24. Juni 2005 kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital in derZeit bis zum 23. Juni 2010 einmalig oder mehrfach um bis zu TEUR 6.698 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von Vorzugsund/oder Stammaktien erhöhen. Das Bezugsrecht kann ausgeschlossen werden (genehmigtes Kapital II).
Gemäß § 5 Abs. 9 der Satzung dieser Fassung ist das Grundkapital bedingt um einen Betrag von bis zu TEUR 6.850 erhöht (bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur durchgeführt, soweit die Inhaber der Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses vom 8. April 2004 bis zum 8. April 2009 ausgegeben werden, von ihren Wandlungsbzw. Optionsrechten Gebrauch machen.
(12) Kapital- und Gewinnrücklagen
Die Zusammensetzung bzw. Veränderung der Kapital- und Gewinnrücklagen ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.
(13) Bilanzgewinn
Aufgrund aktienrechtlicher Bestimmungen beruht der für Ausschüttungen von Dividenden an die Anteilseigner zur Verfügung stehende Betrag auf dem Bilanzgewinn bzw. den anderen Gewinnrücklagen der M.A.X. Automation AG (Jahresabschluss), der in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen ermittelt wird. Es wird ein Bilanzgewinn nach den deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen i.H.v. TEUR 1.340 ausgewiesen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von EUR 0,05 je Aktie auszuschütten.
(14) Anteile in Fremdbesitz
Der Ausgleichsposten enthält die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital von vollkonsolidierten Gesellschaften. Zum Bilanzstichtag bestehen diese bei folgenden Gesellschaften:
| 31.12.2005 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| BARTEC Dispensing Technology-Gruppe | 698 | 584 |
| Vecoplan LLC, Carolina/USA | 407 | 225 |
| Anteile in Fremdbesitz | 1.105 | 809 |
KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
(24) Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen:
Die Rückstellungen für Personalkosten umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für sonstige Personalkosten wie flexible Arbeitszeiten und Altersteilzeit sowie Abfindungen.
In den übrigen sonstigen Rückstellungen sind alle Verpflichtungen und Risiken des Konzerns enthalten, aus denen ein Mittelabfluss wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Diese beinhalten unter anderem Verpflichtungen für Provisionen i.H.v. TEUR 497 (Vorjahr TEUR 627), für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 308 (Vorjahr TEUR 250), für Prüfungs- und Beratungskosten i.H.v. TEUR 293 (VorjahrTEUR 309), für Prozesskosten/Schadenersatz i.H.v. TEUR 281 (Vorjahr TEUR 335), für verbleibende Vergütung der Wandelgenussscheine aufgrund einer eingereichten Klage von Genussscheininhabern i.H.v. TEUR 43 (Vorjahr TEUR 818) und für Sonstiges i.H.v. TEUR 1.697 (VorjahrTEUR 2.339).
(25) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Diese Position i.H.v. TEUR 787 (Vorjahr TEUR 1.197) setzt sich aus Lohn- und Kirchensteuer i.H.v. TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 672), Umsatzsteuer i.H.v. TEUR 258 (Vorjahr TEUR 524) und sonstigen Steuern i.H.v. TEUR 0 (VorjahrTEUR 1) zusammen.
| 31.12.2004 | Verbrauch | Auflösungen | Zuführungen/ Änderung |
31.12.2005 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungskreis | |||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Langfristige Garantierückstellungen | 105 | 83 | 0 | 27 | 49 |
| Rückstellungen fürAltersteilzeit | 120 | 56 | 0 | 61 | 125 |
| Summe sonstige langfristige Rückstellungen | 225 | 139 | 0 | 88 | 174 |
| Garantierückstellungen | 1.880 | 79 | 50 | 681 | 2.432 |
| Personalkostenrückstellungen | 1.014 | 801 | 1 | 328 | 540 |
| Übrige sonstige Rückstellungen | 4.672 | 3.018 | 1.021 | 2.486 | 3.119 |
| Summe sonstige kurzfristige Rückstellungen | 7.566 | 3.898 | 1.072 | 3.495 | 6.091 |
(19) Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen
Es wurden kurzfristige Darlehen i.H.v. TEUR 11.934 (Vorjahr TEUR 12.648) in Anspruch genommen, für die Zinssätze zu marktüblichen Konditionen berechnet werden. In den kurzfristigen Darlehen gegenüber Kreditinstituten sind auch langlaufende Darlehen enthalten, welche in 2006 endfällig werden.
Die Höhe und Zusammensetzung der Sicherheiten sind unter den langfristigen Darlehen erläutert.
(20) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen i.H.v. TEUR 1.017 (Vorjahr TEUR 1.035) setzen sich zusammen aus einem Darlehen derAurelia Holding GmbH i.H.v. TEUR 887 (VorjahrTEUR 867) und Darlehen der nicht konsolidierten Verwaltungsgesellschaften i.H.v. TEUR 130 (VorjahrTEUR 168).
(21) Wandelanleihe
Der Ausweis der Wandelgenussscheine erfolgte im Geschäftsjahr 2004 im kurzfristigen Fremdkapital. Die Wandelgenussscheine wurden im Geschäftsjahr 2005 vollständig zurückgezahlt.
(22) Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
(23) Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern Steuern und Abgaben, die bis zum Bilanzstichtag wirtschaftlich entstanden sind, deren Höhe aber noch nicht feststeht, werden durch die Steuerrückstellungen abgedeckt. Typischerweise unterliegt der M.A.X. Automation-Konzern zwei Ertragsteuerarten, der Gewerbesteuer und der Körperschaftsteuer, wobei die Gewerbesteuer für Zwecke der Berechnung der Körperschaftsteuer abzugsfähig ist. Für die Körperschaftsteuer gilt der einheitliche Steuersatz von 25 Prozent zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag, die Gewerbesteuer beträgt durchschnittlich ca. 16 Prozent.
Die Steuerrückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 2.171 | 2.235 |
| Urlaubslöhne und -gehälter | ||
| und Überstunden | 1.206 | 1.429 |
| Im Rahmen der sozialen Sicherheit | 1.082 | 1.262 |
| Negative Marktwerte derivativer | ||
| Finanzinstrumente | 41 | 124 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.214 | 2.990 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle | ||
| Verbindlichkeiten | 5.714 | 8.040 |
| 31.12.2004 | Verbrauch | Auflösungen | Zuführungen | 31.12.2005 | |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Körperschaftsteuer mit Solidaritätszuschlag | 533 | 0 | 165 | 1.055 | 1.423 |
| Gewerbesteuer | 204 | 155 | 1 | 430 | 478 |
| Sonstige Steuern | 59 | 11 | 0 | 17 | 65 |
| Summe Rückstellungen | 796 | 166 | 166 | 1.502 | 1.966 |
| Steuerverbindlichkeiten | 170 | - | - | - | 150 |
| Rückstellungen und Verbindlichkeiten | |||||
| aus Ertragsteuern | 966 | 2.116 |

KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG

(31) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(32) Sonstige Steuern
Der Ertrag aus sonstigen Steuern in 2005 i.H.v. TEUR 231 (VorjahrAufwand i.H.v. TEUR 115) entsteht durch eine Umsatzsteuererstattung aus Vorjahren i.H.v. TEUR 363 (Vorjahr 0).
(33) Zinsergebnis
(34) Übriges Finanzergebnis
Aufgrund der Bewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert wurde im Berichtsjahr ein Ertrag i.H.v. TEUR 340 (VorjahrTEUR 201) erfolgswirksam unter der Position Übriges Finanzergebnis erfasst.
(35) Ertragsteuern
Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt TEUR 9.509 (Vorjahr TEUR 6.838) und unterliegt zu über 90 % der Besteuerung in der Bundesrepublik Deutschland. Dividendenzahlungen sind vom Anteilseigner zu versteuern. Handelt es sich bei dem Empfänger um eine inländische Kapitalgesellschaft, so unterliegt die Dividende zu 5 % der Besteuerung. Natürliche, unbeschränkt steuerpflichtige Personen haben grundsätzlich die Dividende nach dem Halbeinkünfteverfahren (50 %) zu versteuern. In 2004 sind Körperschaftsteuerbeträge für Vorjahre aufgrund einer Betriebsprüfung i.H.v. TEUR 288 enthalten.
Die Berechnung der tatsächlichen und der latenten Steuern erfolgt mit den jeweiligen landesspezifischen Ertragssteuersätzen. Die latenten Steuern für inländische Gesellschaften werden mit dem kombinierten Konzernertragsteuersatz berechnet. Dieser setzt sich zusammen aus der Körperschaftsteuer i.H.v. 25 Prozent zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Daneben unterliegt die Gesellschaft der Gewerbesteuer, die bei der Ermittlung des körperschaftsteuerlichen Gewinns abgezogen wird. Die zusammengefassten Steuersätze liegen in 2005 bei 36,61 % (37,39 % in 2004). Die wesentlichen Bilanzansätze für die latenten Steuern sind in 6 (4) erläutert.
Der erwartete rechnerische Ertragssteueraufwand ergibt sich aus der Multiplikation des Jahresergebnisses vor Ertragsteuern mit dem Konzernertragsteuersatz. Die Überleitung vom rechnerischen Ertragsteueraufwand zu den in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag ist aus der folgenden Tabelle erläutert:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Betriebskosten | 3.217 | 2.892 |
| Vertriebskosten | 12.866 | 11.922 |
| Verwaltungskosten | 5.913 | 4.837 |
| Übrige Aufwendungen | 1.494 | 1.461 |
| - davon Verluste aus Kursdifferenzen | 25 | 151 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen 23.490 | 21.112 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinserträge | 450 | 434 |
| Zinsaufwendungen | -2.472 | -2.182 |
| Zinsergebnis | -2.022 | -1.748 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Laufende Steuern vom Einkommen | ||
| und Ertrag | 2.964 | 1.669 |
| Periodenfremde Steuern vom | ||
| Einkommen und Ertrag | -45 | 258 |
| Latente Steuern | 624 | 1.260 |
| Ertragsteuern | 3.543 | 3.187 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Jahresergebnis vor Ertragsteuern | ||
| nach IFRS | 9.509 | 6.838 |
| Konzernertragsteuersatz in % | 36,61 % | 37,39 % |
| Rechnerischer Ertragsteueraufwand | ||
| im Geschäftsjahr | 3.481 | 2.557 |
| Steuerfreie Einnahmen | 0 | - 8 |
| Steuerlich nicht abzugsfähige | ||
| Aufwendungen | 54 | 51 |
| Abweichende Gewerbesteuerbelastung | 205 | 299 |
| Periodenfremde Ertragsteuern | -45 | 258 |
| Veränderungen der Steuerwirkung aus | ||
| steuerlichen Verlusten, für die keine | ||
| aktiven latenten Steuern gebildet wurden | -76 | 241 |
| Sonstige | -76 | -211 |
| Steuern vom Einkommen | ||
| und vom Ertrag | 3.543 | 3.187 |
| Effektiver Steuersatz | 37,26 % | 46,61 % |
7. Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung
(26) Umsatzerlöse
Die Auswirkungen der Bilanzierung langfristiger Fertigungsaufträge sind in 6 (7) dargestellt.
(27) Sonstige betriebliche Erträge
(28) Materialaufwand
(29) Personalaufwand
Im Berichtsjahr wurden TEUR 30 (Vorjahr TEUR 190) als Leistungen aus Anlass der Beendigung von Arbeitsverhältnissen erfasst.
Mitarbeiter
* Die Mitarbeiter des aufgegebenen Geschäftsbereiches sind nicht enthalten.
(30) Abschreibungen
(1) Die erhöhte Abschreibungssumme in 2005 entsteht im Wesentlichen durch die erstmalige Erfassung der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
| 25.547 |
|---|
| 24.769 |
| 73.780 |
| TEUR |
| 2004 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Erträge aus Auflösungen von | ||
| Rückstellungen | 1.132 | 1.275 |
| Erträge aus der Herabsetzung von | ||
| Einzelwertberichtigungen | 228 | 1.066 |
| Erträge aus Abgang von | ||
| Sachanlagevermögen | 51 | 451 |
| Erträge aus Kursdifferenzen | 22 | 183 |
| Sonstige | 1.124 | 2.265 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.557 | 5.240 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Aufwendungen für bezogene Waren | 63.436 | 45.520 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.534 | 14.663 | |
| Materialaufwand | 80.970 | 60.183 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 36.315 | 32.011 |
| Soziale Abgaben | 7.718 | 6.867 |
| - davon fürAltersversorgung | ||
| und Unterstützung | 410 | 314 |
| Personalaufwand | 44.033 | 38.878 |
| Durchschnittliche Anzahl | 2005 | 2004 |
|---|---|---|
| der Mitarbeiter* | ||
| Lohnempfänger | 412 | 404 |
| Angestellte | 409 | 339 |
| Summe der Mitarbeiter | 821 | 743 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Auf Immaterielle Vermögens | ||
| gegenstände (1) | 652 | 222 |
| Auf Gebäude, Mieteranlagen und | ||
| Außenanlagen | 1.002 | 835 |
| Auf Sachanlagevermögen | 1.483 | 1.407 |
| Auf Sonstiges | 4 | 0 |
| Abschreibungen | 3.141 | 2.464 |

Angaben zu den Zins-Swaps:
Weitere Finanzinstrumente zurZinsabsicherung:
Ausfallrisiken: Die Ausfallrisiken der Gesellschaft beschränken sich auf ein übliches Geschäftsrisiko, welchem durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen wird. Den Kontrahentenrisiken bei derivativen Finanzinstrumenten wird dadurch Rechnung getragen, dass Derivate ausschließlich mit namhaften deutschen Kreditinstituten abgeschlossen werden.
8.3. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 17. März 2006 wurden sämtliche Anteile an der FAWEMA Maschinenfabrik GmbH & Co. KG (Segment Maschinen-Anlagenbau) im Rahmen eines Management-Buy-Out veräußert.
Am 9. Februar 2006 gab die Gesellschaft die Absicht bekannt, die FAS Handke GmbH in Garbsen zu 100 % und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2006 zu übernehmen (Segment Automation von Fertigungsprozessen). Am 15. Februar wurde der Kauf- und Abtretungsvertrag notariell abgeschlossen. FAS Handke GmbH ist auf Fertigungsund Montageautomatisierung spezialisiert und stellt damit eine Erweiterung des Geschäftsmodells der M.A.X.-Beteiligungsgesellschaft BARTEC Dispensing Technology GmbH dar. Der Umsatz 2005 lag bei Am 28. März 2006 wurden weitere Minderheitsanteile (rund 6 %) an den BARTEC Dispensing Technology-Unternehmen erworben.
8.4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 4.086 (VorjahrTEUR 5.086).
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Mietund Leasingverträgen i.H.v. TEUR 3.744 (VorjahrTEUR 3.453).
Im Vorjahr bestand darüber hinaus eine Verpflichtung aus einem schwebenden Geschäft (Erwerb Darlehen gegenüber BARTEC Dispensing Technology GmbH) in Höhe von TEUR 1.123.
Leasingverträge
Im M.A.X.-Konzern bestehen keine Leasingverträge, welche abweichend zur Behandlung im HGB-Abschluss als Finanzierungsleasing behandelt werden.
rund 4 Mio. EUR. Der Kaufpreis liegt wesentlich unter 1 Mio. EUR. Am 26. Januar 2006 wurden 100 % der Geschäftsanteile der Aurelia Holding GmbH, Salzburg, veräußert. Die M.A.X. Automation AG haftet gesamtschuldnerisch als Garantin in demselben Umfang wie die Verkäuferin (nunmehr BTD Behältertechnik Dettenhausen GmbH & Co. KG) für sämtliche Verpflichtungen und Verbindlichkeiten aus dem Verkauf des Teilbetriebs Moosburg der Stefan Nau GmbH & Co. KG. Die Verjährungsfrist endete grundsätzlich am 31. Dezember 2003. Ansprüche im Zusammenhang mit Unrichtigkeiten oder Unvollständigkeiten näher bestimmter Garantien verjähren nach 15 bzw. 30 Jahren. Die Verjährungsfrist begann am 31. Dezember 2001.
Operating Leasing
Im M.A.X.-Konzern bestehen Operating Leasing-Verträge. Bei den Leasinggegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Pkws, EDV-Anlagen und Büroeinrichtung. Die finanziellen Verpflichtungen, welche aus diesen Vereinbarungen erwachsen, betragen:
8.5. Haftungsverhältnisse
| Abschlussdatum | 24.08.2000 |
|---|---|
| Laufzeitbeginn | 24.08.2000 |
| Enddatum | 28.08.2007 |
| Nominalbetrag in TEUR | 5.100 |
| Festzinszahler | M.A.X. Automation AG |
| Festzinssatz | 5,78 % |
| Variabler Satz | EURIBOR – 3 Monate |
| Abrechnung | zum Quartalsultimo |
| Beizulegender Zeitwert zum 31.12.2005 | |
| in TEUR (Vorjahr) | -250 (-415) |
| Nominalvolumen | BeizulegenderZeitwert | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2005 31.12.2004 | ||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Zins-Caps | 1.189 | 1.905 | 18 | 30 |
| 2006 | 2007 | ab 2010 | Summe | |
|---|---|---|---|---|
| bis 2010 | (Vorjahr) | |||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Verpflichtungen | ||||
| aus Miet- | 389 | 502 | 0 | 891 |
| und Pachtverträgen | (339) | (433) | (0) | (772) |
| Verpflichtungen aus | 1.136 | 1.647 | 70 | 2.853 |
| Leasingverträgen | (1.067) | (1.548) | (66) | (2.681) |
Ergebnis pro Aktie (EPS)
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:
* Anzahl derAktien in Tausend Stück: 18.700 vom 01.01 bis 20.10., 23.400 vom 21.10. bis 30.12. (Barkapitalerhöhung) und 26.794 ab 31.12. (Sachkapitalerhöhung)
Es fand in den Geschäftsjahren 2004 und 2005 keine Verwässerungen derAktien nach IAS 33 statt.
Das Ergebnis je Aktie beträgt im Geschäftsjahr 2005 EUR 0,20 (Vorjahr EUR 0,18), das Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Geschäftsbereichen beträgt EUR -0,01 (Vorjahr EUR 0,00).
8. Sonstige Angaben zum Konzernabschluss
8.1. Konzernkapitalflussrechnung
Die Darstellung der Konzernkapitalflussrechnung erfolgt nach der indirekten Methode. Die Zahlen des aufgegebenen Geschäftsbereiches sind in den einzelnen Cashflows enthalten. Im Anschluss an die Konzernkapitalflussrechnung werden die Cashflows aus aufgegebenen Geschäftsbereichen gesondert aufgeführt.
8.2. Finanzrisiken
Die Absicherung gegen Währungsrisiken, Zinsrisiken und Ausfallrisiken erfolgt insbesondere vor dem Hintergrund des starken Auslandsgeschäfts des Konzerns.
Zur systematischen Erfassung und Bewertung dieser Risiken hat die M.A.X.-Gruppe ein zentral ausgerichtetes Risikomanagementsystem etabliert. Es erfolgt eine kontinuierliche Berichterstattung.
Währungsrisiken: Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden Devisentermingeschäfte und Devisenoptionsgeschäfte abgeschlossen. Reine Handelsgeschäfte ohne ein entsprechendes Grundgeschäft werden nicht eingegangen. Hedge Accounting im Sinne des IAS 39 wird nicht angewendet. Die abgesicherten Währungsrisiken betreffen ausschließlich USD.
Die Ermittlung des Währungsrisikos erfolgt mittels einer in regelmäßigem Turnus angepassten rollierenden Prognose derZu- und Abflüsse an Fremdwährungen. Aus Devisenterminverkäufen können Marktpreisrisiken in der Form entstehen, dass die Verpflichtung erwächst, Devisen zu einem unter dem am Erfüllungstag marktüblichen Kassakurs zu verkaufen. Das Marktpreisrisiko bei den Optionsgeschäften ist auf die Optionsprämie begrenzt.
Finanzinstrumente zurWährungsabsicherung:
Zinsänderungsrisiken: Das Risiko von Zinsänderungen resultiert im Allgemeinen aus kurzfristigen revolvierenden Verbindlichkeiten.
Mit der Baden-Württembergischen Bank AG besteht ein Zins-Swap, wonach die M.A.X. Automation AG auf einen Betrag von TEUR 5.100 einen festen Zinssatz zu zahlen hat. Im Gegenzug bezahlt die Baden-Württembergische Bank AG einen variablen Zins auf den gleichen Betrag in Höhe des 3-Monats-EURIBOR. Der Zeitwert dieses Zins-Swaps wurde von der Baden-Württembergischen Bank AG nach der Barwertmethode ermittelt. Ein anderer Zins-Swap ist im Berichtsjahr ausgelaufen.
Darüber hinaus besteht ein Zins-Cap-Geschäft – die vertragliche Vereinbarung einer Zinsobergrenze – wonach der zu zahlende variable Zins auf 4,35 % begrenzt ist. Das Geschäft ist auf den 07.06.2024 befristet.
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Basis für das Ergebnis je Aktie | 5.290 | 3.574 |
| Aufwendungen/Erträge aus derAufgabe | ||
| von Geschäftsbereichen | -380 | 51 |
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| in Tausend Stück in Tausend Stück | ||
| Anzahl derAktien zum 31.12. | 26.794 | 23.400 |
| Gewichteter Durchschnitt der | ||
| Anzahl von Stammaktien für | ||
| das Ergebnis je Aktie | 26.794 | 19.639* |
| Nominalvolumen | BeizulegenderZeitwert | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2005 31.12.2004 | ||||||
| TUSD | TUSD | TEUR | TEUR | |||
| Devisentermin | ||||||
| geschäfte | ||||||
| (Verkauf) | 3.250 | 2.938 | -39 | 276 | ||
| Devisenoptions | ||||||
| geschäfte | ||||||
| (USD Puts) | 3.250 | 3.620 | 71 | 208 |
KONZERNANHANG 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
Mitglieder des Aufsichtsrats
Hans-W. Bönninghausen, Rösrath
Kaufmann
Aufsichtsratsvorsitzender Aufsichtsratsmitglied bei folgenden weiteren Unternehmen: FORTKNOX-VENTURE AG, Köln (bis 01.10.2005) FORTAS AG, Rösrath
Prof. Rainer Kirchdörfer, Stuttgart
Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Rechtsanwalt
Aufsichtsratsmitglied bei folgenden weiteren Unternehmen: Heiler Software AG, Stuttgart Kohl Medical AG, Perl
Reinhard Klahr, Porto Andratx/Spanien
Kaufmann
Aufsichtsratsmitglied bei folgenden weiteren Unternehmen: Augusta Technologie AG, Frankfurt/Main (bis 03.06.2005)
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich für 2005 auf TEUR 48 (VorjahrTEUR 48) sowie für den Zeitaufwand, der über sechs Sitzungstage pro Geschäftsjahr hinausging, auf TEUR 35 (VorjahrTEUR 30).
Der Aufsichtsratsvorsitzende hat der Gesellschaft darüber hinaus beratende Tätigkeiten i.H.v. TEUR 97 (Vorjahr TEUR 182) in Rechnung gestellt, welche gesondert vergütet wurden. Die Sozietät des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden hat die Gesellschaft in gesellschaftsrechtlichen Fragen juristisch beraten und hierfür TEUR 25 (Vorjahr TEUR 77) in Rechnung gestellt.
9. Mitteilungspflichtige Beteiligungen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG
Herr Reinhard Klahr, wohnhaft in Spanien, hat uns gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der M.A.X. Automation AG am 10. März 2005 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und nun 9,60 % beträgt.
Frau Renate Kroj-Klahr, wohnhaft in Spanien, hat uns gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der M.A.X. Automation AG am 1. April 2002 8,5 % beträgt. Durch die Kapitalerhöhungen im Jahr 2004 hat sich der Stimmrechtanteil auf 7,83 % vermindert.
Die FORTAS AG, mit Sitz in Rösrath in Deutschland, hat uns gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der M.A.X. Automation AG am 10. März 2005 die Schwelle von 25 % überschritten hat und 27,49 % beträgt.
Die FORTAS AG, mit Sitz in Rösrath in Deutschland, hat uns gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der M.A.X. Automation AG am 09. März 2006 die Schwelle von 25 % unterschritten hat und nun 23,76 % beträgt.
10. Erklärung gemäß § 161AktG zum Corporate-Governance-Kodex
Die M.A.X. Automation AG, Düsseldorf, hat als deutsches börsennotiertes Unternehmen für 2005 die nach § 161AktG vorgeschriebene Erklärung am 22. Dezember 2005 abgegeben und den Aktionären durch Veröffentlichung auf der Internetseite www.maxautomation.com dauerhaft zugänglich gemacht.
Düsseldorf, 31. März 2006 DerVorstand
Manfred Heim Bernd Priske
8.6. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 gelten Personen und Unternehmen (auch verbundene Unternehmen), welche vom Unternehmen beeinflusst werden bzw. die das Unternehmen beeinflussen können. Die Unternehmen des M.A.X.-Konzerns erbringen und beziehen im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit unterschiedliche Leistungen für bzw. von nahe stehenden Unternehmen. Diese Liefer- und Leistungsbeziehungen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Sofern es sich dabei um Dienstleistungen handelt, werden diese auf Basis bestehenderVerträge abgewickelt.
Nahe stehende Unternehmen:
Die FORTAS AG (größter Einzelaktionär der M.A.X. Automation AG) hat ihre Mehrheitsanteile an den Unternehmen der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe (Veräußerung in 2004 zu TEUR 4.583) und ihre 60 %-Beteiligung an der FAS Handke GmbH (Veräußerung in 2006) an die M.A.X. Automation AG veräußert.
Die Kaufpreise wurden auf Basis von unabhängigen Gutachten, welche von renommierten Wirtschaftsprüfungsunternehmen erstellt wurden, ermittelt.
Die BARTEC Dispensing Technology GmbH hat im Geschäftsjahr 2005 folgende Geschäftsvorfälle mit der FAS Handke GmbH vorgenommen: Materialeinkäufe und erworbene Fremdleistungen i.H.v. TEUR 2.111 und Materialverkäufe und geleistete Dienstleistungen i.H.v. TEUR 24. Zum 31.12.2005 bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der BARTEC Dispensing Technology GmbH an die FAS Handke i.H.v. TEUR 1.283 und Forderungen der BARTEC Dispensing Technology GmbH an die FAS Handke GmbH i.H.v. TEUR 38.
Nahe stehende Personen:
Die Höhe der mit nahe stehenden natürlichen Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 122 (Vorjahr TEUR 954). Im Geschäftsjahr 2005 wurden Beratungsleistungen (rechtliche und betriebswirtschaftliche Beratung) derAufsichtsratsmitglieder in Rechnung gestellt. Im Geschäftsjahr 2004 wurden von einem Geschäftsführer Gebäude und ein Grundstück i.H.v. TEUR 695 erworben.
Die Beziehungen zu Vorstand und Aufsichtsrat werden darüber hinaus in 8.8 erläutert.
8.7. Abschlussprüfer
Im Berichtsjahr sind Aufwendungen für Honorare des Wirtschaftprüfers i.H.v. TEUR 243 angefallen. Davon entfallen TEUR 173 auf Leistungen für Abschlussprüfungen, TEUR 56 auf sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen, TEUR 7 auf Steuerberatungsleistungen und TEUR 7 auf sonstige Leistungen. Die sonstigen Bestätigungs- und Bewertungsleistungen betreffen die Prüfung der IFRS–Umstellung.
8.8. Vorstand und Aufsichtsrat
Mitglieder des Vorstands
Manfred Heim, Bonn
Kaufmann
Beiratsmitglied bei folgenden Unternehmen: BARTEC Dispensing Technology GmbH, Weikersheim Genius Fenster und Türen GmbH, Troisdorf (bis 31.03.2006) Live Gesellschaft fürAbgastechnik mbH, Simmern (bis 31.03.2006)
Bernd Holger Priske, Willich
Dipl.-Betriebswirt
Aufsichtsratsmitglied bei folgendem Unternehmen: BaslerAG, Ahrensburg
Gesamtbezüge des Vorstands
Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr betrugen TEUR 674 (Vorjahr TEUR 332). Zugunsten des Vorstands wurde eine Pensionszusage gegeben. Der Aufwand in 2005 betrug TEUR 7 (Vorjahr TEUR 6). Die Rückstellung beträgt TEUR 36 (VorjahrTEUR 29).
Die Bezüge der früheren Mitglieder des Vorstands betrugen TEUR 0 (VorjahrTEUR 166).
KONZERNANLAGESPIEGEL 2005 DER M.A.X. AUTOMATION AG
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.2005 | Abgänge aus der | Währungs- | Zugänge | Abgänge | Umbuchung | 31.12.2005 | 1.1.2005 | Abgänge aus der Währungs- | Zugänge | Abgänge | Umbuchung Zuschreibungen | 31.12.2005 | 31.12.2005 | 31.12.2004 | |||
| Aufgabe von | differenzen | Aufgabe von differenzen | |||||||||||||||
| Geschäftsbereichen | Geschäftsbereichen | ||||||||||||||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||||||||||||||
| Konzessionen, gewerbliche | |||||||||||||||||
| Schutzrechte und ähnliche Rechte | |||||||||||||||||
| und Werte sowie Lizenzen an | |||||||||||||||||
| solchen Rechten und Werten | 4.638 | 474 | -3 | 213 | 126 | 21 | 4.269 | 2.431 | 386 | 1 | 652 | 126 | 0 | 0 | 2.572 | 1.697 | 2.207 |
| II. Geschäfts- und Firmenwert | |||||||||||||||||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 4.983 | 0 | 79 | 0 | 0 | -21 | 5.041 | 1.037 | 0 | 13 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.050 | 3.991 | 3.946 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | |||||||||||||||||
| aus Kapitalkonsolidierung | 39.743 | 6.778 | 0 | 0 | 85 | 0 | 32.880 | 14.827 | 5.578 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 9.249 | 23.631 | 24.916 |
| 44.726 | 6.778 | 79 | 0 | 85 | -21 | 37.921 | 15.864 | 5.578 | 13 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.299 | 27.622 | 28.862 | |
| III. Sachanlagevermögen | |||||||||||||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 46.680 | 2.440 | 0 | 1.788 | 0 | 150 | 46.178 | 23.326 | 554 | 0 | 1.002 | 0 | -31 | -212 | 23.531 | 22.647 | 23.354 |
| 2. Technische Anlagen und | |||||||||||||||||
| Maschinen | 13.248 | 1.197 | 22 | 335 | 578 | 48 | 11.878 | 10.757 | 1.136 | 8 | 530 | 427 | 31 | 0 | 9.763 | 2.115 | 2.491 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- | 0 | 0 | 0 | 0 | |||||||||||||
| und Geschäftsausstattung | 13.800 | 1.072 | 34 | 1.034 | 976 | 0 | 12.820 | 11.141 | 773 | 13 | 953 | 891 | 0 | 0 | 10.443 | 2.377 | 2.659 |
| 4. Anlagen im Bau | 87 | 4 | 0 | 252 | 2 | -198 | 135 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 135 | 87 |
| 5. Geleistete Vorauszahlungen | 3 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 3 |
| 73.818 | 4.714 | 56 | 3.409 | 1.557 | 0 | 71.012 | 45.224 | 2.463 | 21 | 2.485 | 1.318 | 0 | -212 | 43.737 | 27.275 | 28.594 | |
| IV. Als Finanzinvestition | |||||||||||||||||
| gehaltene Immobilien | |||||||||||||||||
| 1. Grundstücke | 23 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 23 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 23 | 23 |
| 2. Gebäude | 140 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 140 | 60 | 0 | 0 | 4 | 0 | 0 | 0 | 64 | 76 | 80 |
| 163 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 163 | 60 | 0 | 0 | 4 | 0 | 0 | 0 | 64 | 99 | 103 | |
| V. Sonstige Finanzanlagen | |||||||||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen | |||||||||||||||||
| Unternehmen | 242 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 242 | 8 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8 | 234 | 234 |
| 2. Beteiligungen | 37 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 37 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 37 | 37 |
| 3. Sonstige langfristige | |||||||||||||||||
| Finanzanlagen | 87 | 0 | 2 | 61 | 96 | 0 | 54 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 54 | 87 |
| 366 | 0 | 2 | 61 | 96 | 0 | 333 | 8 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8 | 325 | 358 | |
| 123.711 | 11.966 | 134 | 3.683 | 1.864 | 0 | 113.698 | 63.587 | 8.427 | 35 | 3.141 | 1.444 | 0 | -212 | 56.680 | 57.018 | 60.124 |
Entwicklung des Konzernanlagevermögens der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr 2005
BESTÄTIGUNGSVERMERK KONZERN
| Bilanz (Kurzform) | 31.12.2005 | 31.12.2004 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| AKTIVA | ||
| Anlagevermögen | ||
| Sachanlagen | 28 | 49 |
| Finanzanlagen | 64.146 | 64.231 |
| Umlaufvermögen | ||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 7.824 | 7.386 |
| Wertpapiere + liquide Mittel | 5.613 | 8.972 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 99 | 99 |
| Bilanzsumme | 77.710 | 80.737 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | 54.502 | 51.116 |
| Rückstellungen | 2.177 | 2.808 |
| Verbindlichkeiten | 21.030 | 26.813 |
| Bilanzsumme | 77.710 | 80.737 |
| Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Kurzform) | Geschäftsjahr 2005 | Geschäftsjahr 2004 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Erträge aus Beteiligungen | 6.000 | 6.376 |
| Sonstige betriebliche Erträge + Aufwendungen | 20 | 398 |
| Personalaufwand | -985 | -678 |
| Abschreibungen | -18 | -4.099 |
| Finanzergebnis | -733 | -1.064 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 4.284 | 932 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag + Sonstige Steuern | -897 | -945 |
| Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss | 3.387 | -13 |
| Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -2.924 | -2.911 |
| Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen | 877 | 0 |
| Bilanzgewinn/-verlust | 1.340 | -2.924 |
| Erträge aus Beteiligungen | 6.000 | 6.376 |
|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge + Aufwendungen | 20 | 398 |
| Personalaufwand | -985 | -678 |
| Abschreibungen | -18 | -4.099 |
| Finanzergebnis | -733 | -1.064 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 4.284 | 932 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag + Sonstige Steuern | -897 | -945 |
| Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss | 3.387 | -13 |
| Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -2.924 | -2.911 |
| Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen | 877 | 0 |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Zur Übereinstimmung des als Anlagen 1 bis 8 beigefügten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2005 mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie zum Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2005 (Anlage 9) haben wir folgenden Bestätigungsvermerk (Anlage 10) erteilt, der hier wiedergegeben wird:
"Wir haben den von der M.A.X. Automation Aktiengesellschaft, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2005 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in derVerantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieserVorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hannover, 11. April 2006 Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Christian Fröhlich Wilfried Steinke Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Mit ihrem langjährigen Know-how haben die Beteiligungsunternehmen entscheidenden Anteil am Erfolg der M.A.X. Automation AG. Durch ihre innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte haben die Gesellschaften ihre Marktposition nachhaltig gestärkt.
Mittelstandsunternehmen erfolgreich entwickeln
In vielen mittelständischen Unternehmen liegt enormes Wachstumspotenzial verborgen. Die klassischen Stärken des Mittelstands – enge Kundenbeziehungen, flexible Strukturen, zügige Entscheidungen, qualifizierte Fachkräfte – sind heute für den Markterfolg wichtiger als je zuvor. Nicht selten fehlen dem einzelnen Unternehmen jedoch die finanziellen Möglichkeiten und Managementressourcen, um sich im globalen Wettbewerb dauerhaft zu behaupten.
Die M.A.X. Automation AG sieht ihre Aufgabe darin, die Beteiligungsgesellschaften durch eine nachhaltige Steuerungs- und Finanzierungsfunktion zu wirtschaftlichem Erfolg zu führen. Mit der Ausrichtung auf die Wachstumsmärkte Umwelt und Industrieautomation besitzt der Konzern eine klare Kontur. Die Einzelgesellschaften bündeln ihre Ressourcen, um die internationale Basis der Geschäftsmodelle weiter zu vergrößern und das Angebot an bedarfsgerechten Maschinen- und Automationslösungen für unterschiedliche Branchen systematisch zu erweitern. Zudem erlaubt der Konzernverbund, Synergien im Einkauf und im Vertrieb zu nutzen.
Die M.A.X. Automation AG öffnet profitablen Industrieunternehmen des Mittelstandes neue Perspektiven auf den internationalen Märkten. Dieses Modell eines unternehmerisch agierenden, fokussierten und finanzstarken Unternehmensverbundes bietet beste Chancen für ertragreiches Wachstum.
BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN
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Segment Automation von Fertigungsprozessen
Vecoplan Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
Die im 1969 gegründete Vecoplan Maschinenfabrik ist im Marktbereich Umwelttechnik technologischer Marktführer von Aufbereitungsanlagen für Recycling und Abfallverwertung. Das Unternehmen aus Bad Marienberg hat sich zu einem weltweit agierenden Komplettanbieter von Anlagen für die Zerkleinerung, Förderung und Aufbereitung von Abfall- und Wertstoffen entwickelt. Das Leistungsspektrum umfasst Planung, Fertigung, Montage und Service von anwendungsspezifischen Maschinen und Anlagen. In den Recyclingmärkten für Holz, Kunststoffe, Papier, Datenvernichtung und Haus- und Gewerbemüllaufbereitung nimmt Vecoplan dabei eine Spitzenstellung ein. In der Zerkleinerungstechnik ist das Unternehmen weltweit Marktführer. Vecoplan entwickelt und fertigt zudem Komponenten für Biomasseheizkraftwerke.
Vecoplan LLC
Die Vecoplan LLC, Tochtergesellschaft der Vecoplan Maschinenfabrik, ist seit 2000 erfolgreich im nordamerikanischen Markt tätig. Die USA und Kanada gehören zu den Schwerpunktmärkten des Spezialisten für Zerkleinerungs- und Recyclingtechnologie. Mit einem dichten Händlernetz ist das Unternehmen mit Sitz in Archdale, North Carolina, in allen wichtigen Wirtschaftsregionen in Nordamerika präsent. Der Marktführer im Bereich Einwellenzerkleinerer ist im nordamerikanischen Markt auch mit den zunehmend nachgefragten schlüsselfertigen Komplettanlagen erfolgreich. Einen immer bedeutenderen Geschäftszweig stellt die mobile Daten- und Aktenvernichtung dar.
IWM-Automation GmbH & Co. KG
Die IWM-Automation mit Sitz im westfälischen Porta Westfalica ist ein Automatisierungsspezialist für Fertigungs- und Montageanlagen. Das Unternehmen ist Systemanbieter für Montage-, Schweiß- und Prozessautomation für die Fertigung von Funktionselementen für Automobile. Das Leistungsspektrum umfasst die Projektierung, Fertigung und Betreuung von anwendungsspezifischen Sonderanlagen. Schwerpunkt der Produktion sind Anlagen für die Fertigung von Fußhebelwerken, Fensterhebern, Schaltungen und Sitzverstellern. Größter Kunde der IWM-Automation ist die Automobilindustrie mit ihren Zuliefererbetrieben.
BARTEC Dispensing Technolgy GmbH
Die BARTEC Dispensing Technology GmbH in Weikersheim ist ein international führender Hersteller von Dosiertechniksystemen. Das Unternehmen plant, konstruiert und fertigt Anlagen mit anschließender Serviceleistung, die ein- und mehrkomponentige flüssige Reaktionsharze verarbeiten, um elektronische Bauteile gegen Fremdeinwirkung zu schützen. Diese Anlagen sind High-Tech-Lösungen für das Vergießen, Verkleben und Dichten von verschiedensten Materialien. Dabei handelt es sich um technologisch anspruchsvolle Dosierprozesse, die ein hohes Maß an Know-how nicht nur im Anlagenbereich, sondern auch spezifisches Wissen um die Harze und deren Prozesseigenschaften verlangen. Die BARTEC Dispensing Technolgy GmbH ist in unterschiedlichsten Branchen tätig mit dem Schwerpunkt auf Automotive.
| Geschäftsführerin | Irene Scheidweiler |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 6,33 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 56,5 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 214 |
| Gründung | 1969 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1995 |
| www.vecoplan.de |
| Geschäftsführer | Jörg Müller |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 80 % |
| Kommanditkapital Mio. US\$ | 0,08 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 22,0 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 41 |
| Gründung | 2000 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 2000 |
| www.vecoplanllc.com | |
| Geschäftsführer | Patrick Vandenrhijn |
|---|---|
| Beteiligungsquote (Stammsitz Weikersheim) | 75 % |
| Stammkapital Mio. EUR | 0,08 |
| Umsatz in Mio. EUR (BARTEC-Gruppe) (nach IFRS) | 13,8 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 74 |
| Gründung | 2001 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 2004 |
| www.bartec-dispensing.com |
| Name und Sitz der Gesellschaft | Eigenkapital | Anteil am Kapital |
|---|---|---|
| in TEUR (nach IFRS) | % | |
| 1 AltmayerAnlagentechnik GmbH & Co. KG, Rehlingen | 2.576 | 100,0 |
| 2 Atiap S.A.R.L., Egly/Frankreich | 378 | 100,0 |
| 3 ARMOS S.A.R.L., Egly/Frankfreich | 75 | 100,0 |
| 4 BARTEC Dispensing Technology GmbH, Weikersheim | 2.482 | 75,0 |
| 5 BARTEC Dispensing Technology BVBA, Hasselt/Belgien | 60 | 87,1 |
| 6 BARTEC Dispensing Technology Inc., Tulsa/USA | -59 | 87,5 |
| 7 BARTEC Dispensing Technology Ltd., Ashton under Lyne, Großbritannien | 328 | 87,5 |
| 8 BTD Behältertechnik Dettenhausen GmbH & Co. KG, Dettenhausen | 5.183 | 100,0 |
| 9 EUROROLL Dipl.-Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG, Ascheberg-Herbern | 2.981 | 100,0 |
| 10 FAWEMA Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Engelskirchen-Ründeroth | 2.187 | 100,0 |
| 11 IWM-Automation GmbH & Co. KG, Porta Westfalica | 3.818 | 100,0 |
| 12 Meß- und Regeltechnik Jücker GmbH & Co. KG, Dillingen | 1.877 | 100,0 |
| 13 NSM Magnettechnik GmbH & Co. KG, Olfen | 8.259 | 100,0 |
| 14 NL 15. Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG, Hamburg | -6 | 94,0 |
| 15 Vecoplan Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Bad Marienberg | 12.608 | 100,0 |
| 16 Vecoplan LLC, High Point, North Carolina /USA | 2.126 | 80,0 |
Aufstellung des Anteilbesitzes der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf zum 31. Dezember 2005
| Geschäftsführer | Jakob Dirksen |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 0,73 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 17,2 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 93 |
| Gründung | 1978 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1998 |
| www.iwm-automation.de |
Auslandsvertriebsgesellschaften der BARTEC Dispensing Technology-Gruppe
Die BARTEC Dispensing Technology-Gruppe ist mit ihren 3 Vertriebsgesellschaften international bereits stark vertreten: Die belgische Gesellschaft ist zuständig für den Vertrieb in Westeuropa, die englische Gesellschaft für UK und die US-amerikanische Gesellschaft für Kanada, USA und Mexiko. Die Gründung eines Representative Office in China befindet sich in Vorbereitung.
NSM Magnettechnik GmbH & Co. KG
Die NSM Magnettechnik mit Sitz im westfälischen Olfen zählt zu den technisch führenden Systemanbietern von Handlings- und Fördersystemen für Metalle. Das Leistungsspektrum des 1959 gegründeten Unternehmens umfasst die Konzeption, Fertigung, Montage sowie den Service von Anlagen zur Automatisierung des Materialflusses in unterschiedlichen Branchen. Das Unternehmen ist dabei in den Geschäftsfeldern Automation, Emballagen und TFS (Transportieren, Filtern, Separieren) aktiv und besitzt eine hohe Kompetenz in der Magnet- und Vakuumtechnik. Im Geschäftsfeld Automation, das den umsatzstärksten Bereich des Unternehmens ausmacht, liefert NSM Magnettechnik schwerpunktmäßig Anlagen an die Pressen- und Automobilindustrie.
ATIAP S.A.R.L.
Die ATIAP mit Sitz in Egly bei Paris gehört seit 1997 zur NSM Magnettechnik. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung und Fertigung von Transportanlagen für Deckel und Dosen spezialisiert. Mit seinen hochmodernen Anlagen hat sich die Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik als leistungsfähiger und zuverlässiger Partner der Blechverpackungsindustrie etabliert. Darüber vertreibt die ATIAP das gesamte Produktportfolio der NSM Magnettechnik in Frankreich, Spanien und Portugal.
Meß- und Regeltechnik Jücker GmbH & Co. KG
Die Meß- und Regeltechnik Jücker aus dem saarländischen Dillingen ist im Technologiebereich Software und Steuerungstechnik tätig und in unterschiedlichen Branchen Komplettanbieter von Anlagen der Mess-, Regel- und Steuerungstechnik. Das 1986 gegründete Unternehmen versteht sich als Systemintegrator und Steuerungslieferant für komplexe Automationsprozesse. Ausgehend von einer detaillierten Problemanalyse bietet Jücker seinen Kunden die komplette Entwicklung und Implementierung von Software und Hardware. Hauptkunden sind Unternehmen aus der Stahl- und Automobilindustrie, dem Anlagenbau, der Chemiebranche sowie kommunale Versorger.
Segment Maschinen-Anlagenbau
AltmayerAnlagentechnik GmbH & Co. KG
Die AltmayerAnlagentechnik ist ein Systemanbieter für Spezialanlagen für die Schüttgüterindustrie mit pneumatischer Strömungstechnologie. Das Unternehmen aus Rehlingen in der Nähe von Saarbrücken hat sich als Spezialanbieter für Lager-, Förder, Dosier-, Misch-, Aufbereitungs-, Gemenge- und Recyclinganlagen am Markt etabliert. Den Schwerpunkt bildet die Herstellung von Anlagen für explosive Schüttgüter mit deren pneumatischer Beförderung. In diesem Bereich verfügt das Unternehmen über herausragendes Know-how. Darüber hinaus liefert Altmayer Behälter aller Art sowie Komponenten für Industrieanlagen und vermarktet Engineering- und Serviceleistungen.
BTD Behältertechnik Dettenhausen GmbH & Co. KG
Die BTD Behältertechnik Dettenhausen verfügt über eine rund 50-jährige Expertise in der Herstellung und im Vertrieb von Stahltanks und ist nach Umsatz und Produktvielfalt marktführend auf diesem Gebiet in Deutschland. Das Unternehmen ist Anfang 2002 als Teilbereich aus der früheren Nau-Gruppe hervorgegangen. Inzwischen werden auch Pufferspeicher für die Heizungsindustrie sowie Edelstahlanlagen für die hygienische Trinkwasseraufbereitung hergestellt.
EUROROLL Dipl.- Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG.
EUROROLL ist ein Hersteller von Rollensystemen für Logistik- und Lager-Systemausrüster. Das Unternehmen bietet überall dort, wo große Warenmengen schnell verteilt und befördert werden müssen, umfangreiche und individuelle Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Ascheberg-Herbern projektiert, konstruiert und produziert Rollbahnensysteme – von Röllchenleisten und Rollenbahnen für leichtes Fördergut bis hin zu robusten, schwerkraftbetriebenen Plattenrollenbahnen für den Transport von Paletten. Die Produkte kommen vor allem in der Lebensmittelindustrie, im Pharma- und Drogeriegroßhandel, in derAutomobilindustrie und im Buchhandel zum Einsatz.
| Geschäftsführer | Helmut Scholl, Udo Weinert |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 3,27 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 9,1 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 42 |
| Gründung | 1927 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1997 |
| www.altmayer.de | |
| Geschäftsführer | Udo Weinert |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 3,30 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 10,5 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 74 |
| Gründung | 1951 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1993 |
| www.btd-gmbh.de |
| Geschäftsführer | Karl-Heinz Beckmann, Theo Einhäuser |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 0,51 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 9,0 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 63 |
| Gründung | 1983 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1993 |
| www.euroroll.de |
BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN
| Geschäftsführer | Klaus Schädler |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 0,10 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 1,3 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 10 |
| Gründung | 1997 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1997 |
| www.atiap.com |
| Geschäftsführer | Jens Ohnholz |
|---|---|
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 0,38 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 9,5 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 52 |
| Gründung | 1986 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1998 |
| www.juecker-germany.de |
| Beteiligungsquote | |
|---|---|
| BARTEC Dispensing Technology BVBA (Belgien) | 87,1 % |
| BARTEC Dispensing Technology Inc. (USA) | 87,5 % |
| BARTEC Dispensing Technology Ltd. (UK) | 87,5 % |
| Geschäftsführer | Klaus Schädler |
|---|---|
| (ab 01.01.2006 Ergänzung durch | |
| Dr. Felix Egloff, Michael Holtmann) | |
| Beteiligungsquote | 100 % |
| Kommanditkapital Mio. EUR | 4,09 |
| Umsatz in Mio. EUR (nach IFRS) | 24,1 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 155 |
| Gründung | 1959 |
| Zugehörigkeit zur M.A.X.-Gruppe | 1990 |
| www.nsm-magnettechnik.de |
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Herausgeber: M.A.X. Automation AG, Düsseldorf Redaktion: Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH, Westerkappeln Konzept/Gestaltung: brand.david Kommunikation GmbH, München Fotografie: Rafael Kroetz, Stuttgart/Dirk Tacke, München Reproduktion/Druck: Blueprint GmbH, München
Termine Hauptversammlung für das Jahr 2005: 14. Juli 2006 2. Quartalsbericht 2006: August 2006 3. Quartalsbericht 2006: November 2006
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