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Falkenstein Nebenwerte AG — Annual Report 2011
Dec 27, 2012
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Annual Report
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Publication

Falkenstein Nebenwerte AG
Hamburg
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011
I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Mit dem Jahr 2011 geht ein für die deutsche Wirtschaft beeindruckend gutes Jahr vorbei. So wuchs das Bruttoinlandsinlandsprodukt um rund drei Prozent, und die Arbeitslosigkeit in Deutschland befindet sich auf Tiefstständen. Daraus ergab sich für Deutschland im Vergleich zu zahlreichen anderen EU-Staaten eine gute wirtschaftliche Position. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist es, ob gangbare Wege zur Lösung der Schuldenkrise im Euro-Raum gefunden werden. Die erste Hürde bildete der Abschluss der Verhandlungen über das zweite Rettungspaket in Höhe von über 130 Millionen Euro für Griechenland. Aber es ergibt sich weiterer erheblicher Refinanzierungsbedarf vor allem in Italien, Spanien und Portugal. Es bleibt abzuwarten, in wieweit die von der Staatsschuldenkrise ausgehende Unsicherheit die konjunkturelle Entwicklung beeinflusst.
Anders verlief das Jahr 2011 an der Börse. Von den 6.914 Punkten, die der DAX am Jahresende 2010 erreichte, fiel der Aktienindex auf 5.898 Punkten am letzten Handelstag 2011. Das Jahr 2011 wies eine außergewöhnliche hohe volatile Marktentwicklung auf. Das dafür verantwortliche Thema war u.a. die Eurokrise, die die Kapitalmärkte massiv beeinflusste. Die Staatsschuldenkrise wird auch im Jahr 2012 ein entscheidender Belastungsfaktor für die DAX-Entwicklung sein. Während negative Einflussgrößen sich u.a. aus steigenden Ölpreisen, politischen Spannungen im Iran und aus einem sich verlangsamenden Wirtschaftswachstum in China ergeben könnten, würde eine sich allmählich festigende US-Konjunktur den DAX positiv beeinflussen.
II. Geschäftsverlauf
Die gegebene Kapitalausstattung limitierte die Anlagemöglichkeiten der FALKENSTEIN Nebenwerte AG im vergangenen Jahr. Die Anlage des Gesellschaftsvermögens erfolgte in ausgewählte Wertpapiere. Darüber hinaus wurde eine Reduzierung und Anpassung der Organisationsstruktur und des Personal- und Verwaltungsbereiches der Gesellschaft vorgenommen, so dass sich hier deutliche Kostenentlastungen ergaben.
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG konnte das Geschäftsjahr 2011 im Gegensatz zum Vorjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 14.159 abschließen. Unter Berücksichtigung des bestehenden Verlustvortrages ergibt sich damit ein Bilanzverlust in Höhe von EUR 29.109.
III. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Das Ergebnis aus dem Wertpapierhandel im Geschäftsjahr 2011 belief sich auf EUR 8.630 (im Vorjahr EUR 83.842).
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG wies zum Bilanzstichtag sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 20.743 (im Vorjahr EUR 8.954) aus, die sich in erster Linie aus Vergütungen im Zusammenhang mit der Beendigung sogenannter gerichtlicher Spruchverfahren zusammensetzt.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Jahr 2011 auf EUR 27.698 und konnten damit im Vergleich zum Jahr 2010 (EUR 85.784) deutlich reduziert werden. Sie berücksichtigen Verwaltungskosten wie beispielsweise Kosten für die Durchführung der Hauptversammlung und Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten.
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG vereinnahmte Sonstige Zinsen und Dividendenerträge in Höhe von EUR 10.198 (im Vorjahr EUR 16.840). Davon entfiel der größte Teil auf Dividendenerträge.
Die Zinsaufwendungen betrugen EUR 34 (im Vorjahr EUR 1.913).
Das Geschäftsjahr 2011 schloss die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 14.159 (im Vorjahr Jahresfehlbetrag EUR 44.735) ab.
Das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag besteht aus Sachanlagen in Höhe von EUR 1.183 (im Vorjahr EUR 1.911).
Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beliefen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 31.265 (im Vorjahr EUR 116.383). Sie bestehen aus Steuerrückforderungen.
Der Wertpapierbestand im Umlaufvermögen der FALKENSTEIN Nebenwerte AG betrug zum 31. Dezember 2011 insgesamt EUR 487.569 (im Vorjahr EUR 135.701).
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 auf EUR 60.660 (im Vorjahr EUR 321.830).
Zum 31. Dezember 2011 wies die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ein Eigenkapital von EUR 550.662 aus, das sich gegenüber dem Eigenkapital zum 31. Dezember 2010 von EUR 536.503 leicht erhöhte. Diese Entwicklung spiegelt das positive Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2011 wider.
Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 8.327 (im Vorjahr EUR 8.521). Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten.
Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2011 EUR 580.677 (im Vorjahr EUR 575.825).
IV. Künftige Entwicklung
Die Ertragsperspektiven der FALKENSTEIN Nebenwerte AG sind aufgrund der geringen Eigenmittel begrenzt. Die Anlage der freien Liquidität erfolgt in Aktien und Anleihen ausgewählter Einzelwerte. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Kapitalmaßnahmen geplant.
Alle zum Jahresende erkennbaren Risiken wurden durch die Bildung entsprechender Rückstellungen im Abschluss einbezogen. Darüber hinausgehende Risiken, die nicht durch eine Einzelrückstellung berücksichtigt wurden, sind zur Zeit nicht erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sind nicht ersichtlich.
V. Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2011
Es liegen keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung vor, die nach Abschluss des Geschäftsjahres 2011 eingetreten sind.
VI. Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Seit dem 17. Juli 2008 hält die SPARTA AG, Hamburg, eine Mehrheitsbeteiligung an der FALKENSTEIN Nebenwerte AG. Entsprechend haben wir einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt.
Wir erklären, dass im Berichtsjahr 2011 weder berichtspflichtige Rechtsgeschäfte mit dem verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, noch wurden berichtspflichtige Maßnahmen auf Veranlassung eines verbundenen Unternehmens getroffen und/oder unterlassen.
Hamburg, im März 2012
| Dr. Olaf Hein |
| Vorstand |
Bilanz zum 31. Dezember 2011
AKTIVA
| 31.12.2011 | 31.12.2010 | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | Anlagevermögen | |||
| I. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.183,00 | 1.911,00 | ||
| B. | Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.686,08 | 0,00 | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 20.578,98 | 31.265,06 | 116.383,32 | |
| --davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 8.524,59 (i. Vj. EUR 9.963,57)-- | ||||
| II. Wertpapiere | ||||
| Sonstige Wertpapiere | 487.568,78 | 135.700,69 | ||
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 60.660,38 | 321.829,66 | ||
| 579.494,22 | 573.913,67 | |||
| 580.677,22 | 575.824,67 |
PASSIVA
| 31.12.2011 | 31.12.2010 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- |
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 500.000,00 | 500.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 79.770,81 | 79.770,81 | |
| IV. Bilanzverlust | -29.109,28 | -43.268,29 | |
| 550.661,53 | 536.502,52 | ||
| B. | Rückstellungen | ||
| Steuerrückstellungen | 0,00 | 3.191,00 | |
| Sonstige Rückstellungen | 21.688,88 | 27.609,80 | |
| 21.688,88 | 30.800,80 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.917,86 | 5.355,00 | |
| --davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.917,86 (i. Vj. EUR 5.355,00)-- | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.408,95 | 3.166,35 | |
| --davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.408,95 (i. Vj. EUR 3.166,35)-- | |||
| --davon aus Steuern EUR 3.408,95 (i. Vj. EUR 3.166,35)-- | |||
| 8.326,81 | 8.521,35 | ||
| 580.677,22 | 575.824,67 |
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
| 2011 | 2010 | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. | Umsatzerlöse | 601.983,01 | 2.100.063,43 | |
| 2. | Aufwendungen für Wertpapiere | -593.353,21 | -2.046.221,35 | |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 20.743,19 | 8.953,77 | |
| 4. | Rohergebnis | 29.372,99 | 62.795,85 | |
| 5. | Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 0,00 | -34.581,04 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 0,00 | 0,00 | -1.246,40 | |
| --davon für Altersversorgung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.246,40)-- | ||||
| 6. | Abschreibungen auf Sachanlagen | -728,00 | -846,00 | |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -27.697,89 | -85.784,23 | |
| 8. | Betriebsergebnis | 947,10 | -59.661,82 | |
| 9. | Sonstige Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge | 10.197,78 | 16.839,95 | |
| 10. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -34,13 | -1.913,00 | |
| 11. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 11.110,75 | -44.734,87 | |
| 12. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -0,22 | -0,11 | |
| 13. | Sonstige Steuern | 3.048,48 | 0,00 | |
| 14. | Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 14.159,01 | -44.734,98 | |
| 15. | Verlust-/Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | -43.268,29 | 1.466,69 | |
| 16. | Ertrag aus der Kapitalherabsetzung | 0,00 | 1.200.000,00 | |
| 16. | Aufwand aus Kapitalrückzahlung | 0,00 | -1.200.000,00 | |
| 17. | Bilanzverlust | -29.109,28 | -43.268,29 |
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das Geschäftsjahr 2011 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Die Gesellschaft gilt als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 Handelsgesetzbuch.
Das Grundkapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beträgt EUR 500.000 und ist eingeteilt in 500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 je Aktie. Die Gesellschaft ist im Freiverkehr der Börsen Berlin, Frankfurt/Main und Stuttgart notiert.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die handelsrechtliche Bilanzierung und Bewertung wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vorgenommen.
1. Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Neu zugegangene Anlagegüter werden zeitanteilig nach Monaten abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von nicht mehr als EUR 150 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel vereinfachend als Abgang erfasst. Anlagegüter, deren Anschaffungswerte zwischen EUR 150 und EUR 1.000 liegen, werden zu einem Pool zusammengefasst und gemeinsam über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag bzw. zu Anschaffungskosten sowie zum Barwert ausgewiesen.
3. Die Sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bewertet.
4. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
5. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
Erläuterungen zur Bilanz
1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Geschäftsjahr 2011 ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
| 31.12.2011 | 31.12.2010 | |
|---|---|---|
| in EUR | in EUR | |
| --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.686 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 20.579 | 116.383 |
Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuerforderungen sowie Erstattungen aus Gerichtskostenvorschüssen.
3. Unter der Position Wertpapiere sind zum Bilanzstichtag börsennotierte Aktien ausgewiesen.
4. Das Gezeichnete Kapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beträgt zum Bilanzstichtag EUR 500.000 und ist eingeteilt in 500.000 Stückaktien.
5. Es liegt weder ein Genehmigtes Kapital noch ein Bedingtes Kapital vor.
6. Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2011 beträgt EUR 79.771.
7. Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 14.159 erwirtschaftet. Unter Zurechnung des Verlustvortrages aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr in Höhe von EUR 43.268 ergibt sich damit zum 31. Dezember 2011 ein Bilanzverlust in Höhe von EUR 29.109.
8. Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 21.689 wurden vorwiegend für die Durchführung der Hauptversammlung (EUR 10.000), für Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (EUR 10.000) sowie Vergütung des Aufsichtsrats (EUR 1.393) gebildet.
9. Verbindlichkeiten
| 31.12.2011 | 31.12.2010 | |
|---|---|---|
| in EUR | in EUR | |
| --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.918 | 5.355 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.409 | 3.166 |
Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.
Erläuterungen zu der Gewinn- und Verlustrechnung
1. Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 601.983 enthalten Erlöse aus Wertpapierverkäufen des Umlaufvermögens vermindert um entsprechende Veräußerungsnebenkosten.
2. Die Aufwendungen für Wertpapiere in Höhe von EUR 593.353 beinhalten die durchschnittlichen Anschaffungskosten der im Berichtsjahr verkauften Wertpapiere des Umlaufvermögens.
3. Die Sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf EUR 20.743.
4. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen EUR 728 und sind aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.
5. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 27.698 beinhalten im Wesentlichen Prüfungs- und Abschlusskosten, Rechts- und Beratungskosten (EUR 9.196) sowie Aufwendungen für die Hauptversammlung (EUR 7.034).
6. Die Sonstigen Zinsen, Dividenden und ähnlichen Erträge in Höhe von EUR 10.198 setzen sich zusammen aus Guthabenzinsen auf Bankkonten und Dividendenerträgen aus Wertpapieren des Umlaufvermögens.
7. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen EUR 34.
Sonstige Angaben
1. Anzahl der Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte 2011 keine Mitarbeiter.
2. Abschlussprüfer
Das im Geschäftsjahr 2011 für die Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, als Aufwand erfasste Honorar beträgt EUR 6.494 und betrifft ausschließlich die Tätigkeit als Abschlussprüfer. Darüber hinaus erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr keine sonstigen Beratungsleistungen.
3. Zum Vorstand ist bestellt:
Dr. Olaf Hein, Hamburg.
4. Dem Aufsichtsrat gehören an:
| ― | Dr. Lukas Lenz, Hamburg, Rechtsanwalt, Vorsitzender, |
| ― | Joachim Schmitt, Mainz, Bankkaufmann, stellvertretender Vorsitzender, |
| ― | Hans-Jörg Schmidt, Monaco, Privatier. |
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2011 beliefen sich auf EUR 1.642. Die Vergütung enthält keine erfolgsabhängige Komponente.
5. Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien:
Dr. Lukas Lenz
| ― | SPARTA AG, Hamburg, Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― | 2G Bio-Energietechnik AG, Heek, Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― | ABR German Real Estate AG, Hamburg, Vorsitzender des Aufsichtsrats (seit 11. Juli 2011), |
| ― | Cobalt Holding AG, Kükels, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats. |
Joachim Schmitt
| ― | Franz Röhrig Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Karben, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― | SPARTA Invest AG, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― | SPARTA AG, Hamburg, Mitglied des Aufsichtsrats. |
Hans-Jörg Schmidt
| ― | SPARTA AG, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats. |
6. Mehrheitsbeteiligung
Die SPARTA AG, Hamburg, hat mit Schreiben vom 17. Juli 2008 mitgeteilt, dass sie gemäß § 20 Absatz 4 Aktiengesetz eine Mehrheitsbeteiligung an der FALKENSTEIN Nebenwerte AG besitzt und ihr Anteil an unserer Gesellschaft 50,06% beträgt. Der Anteilsbesitz der SPARTA AG an unserer Gesellschaft lag am Bilanzstichtag angabegemäß bei 93,1%.
Die SPARTA AG verzichtet im Geschäftsjahr 2011 auf die Einbeziehung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG in ihren Abschluss, da die Gesellschaft nur noch von geringer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SPARTA AG ist.
Hamburg, im März 2012
Dr. Olaf Hein
Vorstand
ANLAGENSPIEGEL
| Anschaffungskosten | Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2011 | 31.12.2011 | 01.01.2011 | Abschreibungen des Geschäftsjahres | 31.12.2011 | 31.12.2011 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Sachanlagen | ||||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 31.969,39 | 31.969,39 | 30.058,39 | 728,00 | 30.786,39 | 1.183,00 |
| 31.969,39 | 31.969,39 | 30.058,39 | 728,00 | 30.786,39 | 1.183,00 |
| Buchwerte | |
|---|---|
| 31.12.2010 | |
| --- | --- |
| EUR | |
| --- | --- |
| Sachanlagen | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.911,00 |
| 1.911,00 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
An die FALKENSTEIN Nebenwerte AG, Hamburg
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Falkenstein Nebenwerte AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Falkenstein Nebenwerte AG. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 23. April 2012
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| König | Schmidt |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
BERICHT DES AUFSICHTSRATS
Sehr geehrte Aktionäre,
im Geschäftsjahr 2011 hat der Aufsichtsrat der FALKENSTEIN Nebenwerte AG die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung überwacht. In alle Geschäftsvorgänge von besonderer Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. In den zwei ordentlichen Sitzungen am 9. Mai und 5. Dezember 2011 hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Geschäftspolitik der Gesellschaft befasst und ließ sich über die Entwicklung der Gesellschaft, insbesondere über deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, umfassend unterrichten. Daneben hat der Vorstand den Aufsichtsrat schriftlich über die Situation der Gesellschaft informiert und anlassbezogen über besondere Maßnahmen und Ereignisse berichtet. An den Aufsichtsratssitzungen haben stets sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen. Die Bildung von Ausschüssen war nicht erforderlich.
Darüber hinaus standen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder auch außerhalb der Sitzungen mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und haben sich über aktuelle Entwicklungen der Gesellschaft informiert.
Im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen wurden die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie wichtige Einzelthemen der Gesellschaft besprochen und alle erforderlichen Beschlüsse gefasst. Schwerpunkt der Beratungen im Berichtsjahr waren die Anlagepolitik der Gesellschaft.
Da die Amtszeit aller drei Mitglieder des Aufsichtsrats mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 22. August 2011 endete, waren in dieser Hauptversammlung alle drei Mitglieder neu zu wählen. Die Hauptversammlung wählte die bisherigen Mitglieder erneut in den Aufsichtsrat. In seiner konstituierenden Sitzung am 22. August 2011 wählte der Aufsichtsrat Herrn Dr. Lukas Lenz abermals zu seinem Vorsitzenden und Herrn Joachim Schmitt zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden.
Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der FALKENSTEIN Nebenwerte AG zum 31. Dezember 2011 mit Lagebericht unter Einbeziehung der Buchhaltung wurde durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Diese Unterlagen und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers haben sämtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat den gemäß Handelsgesetzbuch aufgestellten Jahresabschluss der FALKENSTEIN Nebenwerte AG geprüft, erörtert und mit dem Vorstand beraten. In der Sitzung am 24. April 2012 hat der Abschlussprüfer das Prüfungsergebnis des Jahresabschlusses dem Aufsichtsrat erläutert und die Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.
Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsbericht für die FALKENSTEIN Nebenwerte AG zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht gebilligt und damit gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt.
Abhängigkeitsbericht
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ist seit dem 17. Juli 2008 ein abhängiges Unternehmen im Sinne von § 17 Aktiengesetz und erstellt demgemäß mit ihrem Jahresabschluss einen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Aktiengesetz. Entsprechend hat der Vorstand dem Aufsichtsrat einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 Aktiengesetz (Abhängigkeitsbericht) vorgelegt. Dieser Bericht zeigt auf, dass die FALKENSTEIN Nebenwerte AG bei den dargestellten Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen nicht benachteiligt wurde und angemessene Gegenleistungen erhielt. Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls durch den Abschlussprüfer geprüft, der folgenden Bestätigungsvermerk erteilt hat:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."
Dem Aufsichtsrat ging sowohl der Abhängigkeitsbericht als auch der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat schließt sich aufgrund seiner eigenen Prüfung der Beurteilung durch den Abschlussprüfer an und billigt dessen Bericht.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für seinen persönlichen Einsatz und seine Leistung im Geschäftsjahr 2011.
Hamburg, den 24. April 2012
Für den Aufsichtsrat
| Dr. Lukas Lenz |
| Vorsitzender |