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EVN AG Interim / Quarterly Report 2018

Feb 28, 2018

742_10-q_2018-02-28_b3fad134-3f46-428b-958d-f7f6321d948d.pdf

Interim / Quarterly Report

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Aktionärsbrief 1. Quartal 2017/18

  1. Oktober – 31. Dezember 2017

Kennzahlen

2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
+/–
%
2015/16
1. Quartal
2016/17
Verkaufsentwicklung
Stromerzeugung GWh 1.687 1.936 –12,9 1.636 6.059
davon erneuerbare Energie GWh 577 522 10,5 438 2.093
Stromverkauf an Endkunden GWh 4.694 5.001 –6,1 4.982 18.544
Gasverkauf an Endkunden GWh 1.894 2.118 –10,5 1.796 5.744
Wärmeverkauf an Endkunden GWh 728 725 0,5 632 2.293
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse Mio. EUR 590,9 607,4 –2,7 573,3 2.215,6
EBITDA Mio. EUR 231,6 219,8 5,4 185,0 721,6
EBITDA-Marge1) % 39,2 36,2 3,0 32,3 32,6
Operatives Ergebnis (EBIT) Mio. EUR 166,0 125,2 32,5 119,4 346,9
EBIT-Marge1) % 28,1 20,6 7,5 20,8 15,7
Ergebnis vor Ertragsteuern Mio. EUR 154,2 116,6 32,2 102,7 325,5
Konzernergebnis Mio. EUR 112,2 95,3 17,7 78,8 251,0
Ergebnis je Aktie EUR 0,63 0,54 17,7 0,44 1,41
Bilanz
Bilanzsumme Mio. EUR 6.627,5 6.599,5 0,4 6.481,9 6.454,9
Eigenkapital Mio. EUR 3.276,5 2.888,4 13,4 2.668,9 3.150,1
Eigenkapitalquote1) % 49,4 43,8 5,6 41,2 48,8
Nettoverschuldung2) Mio. EUR 1.132,5 1.433,2 –21,0 1.551,5 1.213,2
Gearing1) % 34,6 49,6 –15,0 58,1 38,5
Cash Flow und Investitionen
Cash Flow aus dem Ergebnis Mio. EUR 233,1 199,0 17,2 182,1 572,3
Cash Flow aus dem operativen Bereich Mio. EUR 115,4 25,3 93,2 508,9
Investitionen3) Mio. EUR 61,9 59,7 3,7 57,5 303,8
Performance der EVN Aktie
Kurs per Ultimo EUR 16,70 11,21 49,0 10,50 13,22
Aktienumsatz4) Mio. EUR 37,7 22,7 65,8 19,6 97,9
Börsekapitalisierung per Ultimo Mio. EUR 3.004,0 2.016,0 49,0 1.889,0 2.377,0
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ø 6.824 6.858 –0,5 6.861 6.840

1) Ausgewiesene Veränderungen in Prozentpunkten

2) Inkl. langfristige Personalrückstellungen

3) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

4) Wiener Börse, Einmalzählung

Inhalt

3 Konzern-Zwischenabschluss 17
4 Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 17
4 Konzern-Gesamtergebnisrechnung 18
4 Konzern-Bilanz 19
8 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 20
Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung 20
Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss 21

Highlights

Positive Ergebnisentwicklung trotz Umsatzrückgang

  • Moderate Reduktion im Umsatz (–2,7 %)
  • Verbesserung in EBITDA (+5,4 %), EBIT (+32,5 %) und Konzernergebnis (+17,7 %)

Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

  • Deutlich mildere Temperaturen in den Kernmärkten Österreich, Bulgarien und Mazedonien
  • Sehr gutes Wind- und Wasserdargebot
  • Durchschnittspreise für Erdgas, Kohle und CO2-Emissionszertifikate über Vorjahresniveau
  • Spotmarktpreise für Grund- und Spitzenlaststrom im Schnitt unter hohen Vorjahreswerten

Unterschiedliche operative Einflussfaktoren

  • Dynamische Entwicklung der erneuerbaren Erzeugung
  • Anhaltend hoher Bedarf an Strom aus thermischer Erzeugung zur Netzstabilisierung
  • Anstieg des energiewirtschaftlichen Ergebnisses im Segment Netze
  • Temperaturbedingter Umsatz- und Ergebnisrückgang in Südosteuropa
  • Rückläufige Entwicklung im internationalen Projektgeschäft
  • Geringere Ergebnisbeiträge von Energie Burgenland und RAG

Erdgas-Verteilnetze in Österreich: Neue Regulierungsperiode

  • Start der neuen fünfjährigen Regulierungsperiode am 1. Jänner 2018
  • Fortbestand der Anreizregulierung als Grundlage für weitere Investitionen und Effizienzsteigerungen in den stabilen, regulierten Netzaktivitäten
  • Geringerer gewichteter Kapitalkostensatz für verzinsliche Kapitalbasis spiegelt gesunkenes Zinsniveau wider

Umfangreiche Investitionen

  • Rund 400 Mio. Euro jährlich für die nächsten Geschäftsjahre geplant
  • Davon rund 300 Mio. Euro für Netze, erneuerbare Erzeugung und Trinkwasserversorgung in Niederösterreich

Dynamischer Ausbau der Windkraftkapazitäten

  • Inbetriebnahme des Windparks Sommerein im Frühjahr 2018 erhöht installierte Leistung von aktuell 279 MW auf 314 MW
  • Anstieg auf rund 370 MW bis Ende 2019/20 durch Umsetzung genehmigter Projekte geplant
  • 500 MW als mittelfristiges Ausbauziel (bei entsprechenden Rahmenbedingungen)

Internationales Umweltgeschäft

  • Fertigstellung einer Kläranlage in Mazedonien
  • Zuschlag für einen Generalunternehmerauftrag für ein Kläranlagenprojekt in Bahrain im Jänner 2018 im Wert von umgerechnet rund 170 Mio. Euro
  • Exklusiver Verhandlungsstatus für ein Abwasserprojekt in Kuwait; endgültige Auftragsvergabe steht noch aus

Hauptversammlung genehmigt Dividende 2016/17

• Dividende von 0,44 Euro zuzüglich Bonusdividende von 0,03 Euro je dividendenberechtigter Aktie am 18. Jänner 2018 beschlossen

Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/18

  • Unter der Annahme durchschnittlicher energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen ist für das Geschäftsjahr 2017/18 von einem normalisierten Konzernergebnis im Schnitt der Geschäftsjahre 2015/16 und 2016/17 auszugehen.
  • Die regulatorischen Rahmenbedingungen, die eingeleiteten Verfahren in Bulgarien, die verbleibenden Verfahren im Zusammenhang mit dem Kraftwerksprojekt Walsum 10 sowie der Fortgang der Aktivitäten in Moskau könnten das Konzernergebnis jedoch wesentlich beeinflussen.

Zwischenlagebericht

Energiewirtschaftliches Umfeld

Energiewirtschaftliches Umfeld –
Kennzahlen
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
2015/16
1. Quartal
Temperaturbedingter Energiebedarf1)
Österreich % 101,8 117,6 91,1
Bulgarien % 90,6 100,8 70,6
Mazedonien % 101,1 112,8 98,7
Primärenergie und CO2-Emissionszertifikate
Rohöl – Brent EUR/Barrel 52,4 44,5 39,9
Gas – NCG2) EUR/MWh 19,2 17,0 17,4
Kohle – API#23) EUR/Tonne 79,4 79,1 47,0
CO2-Emissionszertifikate EUR/Tonne 7,5 5,5 8,4
Strom – EEX Forwardmarkt4)
Grundlaststrom EUR/MWh 34,4 28,3 34,7
Spitzenlaststrom EUR/MWh 44,3 36,4 44,9
Strom – EPEX Spotmarkt5)
Grundlaststrom EUR/MWh 33,2 37,6 33,2
Spitzenlaststrom EUR/MWh 46,4 47,3 43,0

1) Berechnet nach Heizgradsummen; die Basis (100 %) entspricht dem bereinigten langjährigen Durchschnitt der länderspezifischen Messwerte.

2) Net Connect Germany (NCG) – EEX-(European Energy Exchange)-Börsepreis für Erdgas

3) Notierung in ARA (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen)

4) Durchschnittspreise der jeweiligen Quartals-Forwardpreise, beginnend ein Jahr vor dem jeweiligen Zeitraum an der EEX

5) EPEX Spot – European Power Exchange

Geschäftsentwicklung

Energiewirtschaftliche Kennzahlen – Konzern
GWh
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
+/–
absolut
% 2015/16
1. Quartal
Stromerzeugung 1.687 1.936 –250 –12,9 1.636
Erneuerbare Energie 577 522 55 10,5 438
Wärmekraftwerke 1.110 1.415 –305 –21,5 1.197
Netzabsatz
Strom 5.871 5.957 –86 –1,4 5.592
Erdgas1) 5.907 6.151 –244 –4,0 5.413
Energieverkauf an Endkunden
Strom 4.694 5.001 –307 –6,1 4.982
davon Mittel- und Westeuropa2) 1.748 1.768 –20 –1,1 1.794
davon Südosteuropa 2.946 3.233 –287 –8,9 3.188
Erdgas 1.894 2.118 –223 –10,5 1.796
Wärme 728 725 3 0,5 632
davon Mittel- und Westeuropa2) 660 643 17 2,6 574
davon Südosteuropa 68 82 –13 –16,3 58

1) Inkl. Netzabsatz an Kraftwerke der EVN

2) Mittel- und Westeuropa beinhaltet Österreich und Deutschland.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Highlights

  • Umsatz: –2,7 % auf 590,9 Mio. Euro
  • EBITDA: +5,4 % auf 231,6 Mio. Euro
  • EBIT: +32,5 % auf 166,0 Mio. Euro
  • Finanzergebnis: –37,3 % auf –11,8 Mio. Euro
  • Konzernergebnis: +17,7 % auf 112,2 Mio. Euro

Die Umsatzerlöse der EVN verringerten sich im ersten Quartal 2017/18 im Jahresvergleich um 16,5 Mio. Euro bzw. 2,7 % auf 590,9 Mio. Euro. Die Entwicklung war dabei von gegenläufigen Faktoren geprägt: So verzeichneten die erneuerbare Stromerzeugung, die Vermarktung der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung, der Wärmeverkauf und das regulierte Netzgeschäft Zuwächse. Diese konnten jedoch niedrigere Erlöse aus dem Gashandel, den witterungsbedingt geringeren Energie- und Netzabsatz in Südosteuropa, Bewertungseffekte aus Absicherungsgeschäften sowie einen Umsatzrückgang im internationalen Projektgeschäft nicht zur Gänze ausgleichen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 23,8 Mio. Euro im Berichtszeitraum um 2,3 Mio. Euro bzw. 10,6 % über dem Vorjahreswert.

Im Einklang mit dem rückläufigen Gashandel und dem witterungsbedingt geringeren Energieabsatz in Südosteuropa reduzierte sich auch der Aufwand für Fremdstrombezug und Energieträger. Aufwandsmindernd wirkten hier zudem stichtagsbedingte Effekte aus der Bewertung von Absicherungsgeschäften. In Summe blieb diese Position mit 267,2 Mio. Euro um 22,0 Mio. Euro bzw. 7,6 % unter dem Vorjahreswert.

Die Fremdleistungen und der sonstige Materialaufwand gingen bedingt durch die Entwicklung im internationalen Projektgeschäft um 5,0 Mio. Euro bzw. 7,4 % auf 62,9 Mio. Euro zurück.

Geringfügig – und zwar um 0,5 Mio. Euro bzw. 0,7 % – unter dem Vorjahresniveau lag mit 78,9 Mio. Euro der Personalaufwand. Der durchschnittliche Personalstand betrug dabei 6.824 Mitarbeiter (Vorjahr: 6.858 Mitarbeiter).

Unter anderem begünstigt durch einen geringeren Rechts- und Beratungsaufwand reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,7 Mio. Euro bzw. 5,1 % auf 31,7 Mio. Euro. Einen Rückgang um 3,4 Mio. Euro bzw. 5,5 % auf 57,6 Mio. Euro zeigte im ersten Quartal 2017/18 auch der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter. Die wesentlichen Einflussfaktoren dafür waren geringere Ergebnisbeiträge der EVN KG, der RAG und der Energie Burgenland. Dem standen leicht verbesserte Ergebnisbeiträge der Verbund Innkraftwerke GmbH und der Projektgesellschaft für das Kläranlagenprojekt in Prag entgegen.

Das EBITDA der EVN nahm per Saldo um 11,8 Mio. Euro bzw. 5,4 % auf 231,6 Mio. Euro zu. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 36,2 % auf 39,2 %.

Bei nahezu stabilen planmäßigen Abschreibungen von 65,0 Mio. Euro (Vorjahr: 65,7 Mio. Euro) reduzierten sich die Abschreibungen einschließlich der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen um 28,9 Mio. Euro bzw. 30,6 % auf 65,6 Mio. Euro. Im Vorjahreswert von 94,6 Mio. Euro war eine Wertminderung des bulgarischen Wasserkraftwerksprojekts Gorna Arda enthalten gewesen. In Summe erzielte die EVN auf Basis dieser Entwicklungen im Berichtszeitraum ein EBIT von 166,0 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet dies ein Plus von 40,7 Mio. Euro bzw. 32,5 %.

Das Finanzergebnis ging – vor allem durch den Entfall positiver Einmaleffekte im Zinsergebnis des Vorjahres – auf –11,8 Mio. Euro zurück (Vorjahr: –8,6 Mio. Euro).

Per Saldo ergab sich damit ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 154,2 Mio. Euro, das den Vorjahreswert um 37,5 Mio. Euro bzw. 32,2 % übertraf. Nach Berücksichtigung des Ertragsteueraufwands von 35,1 Mio. Euro (Vorjahr: 20,9 Mio. Euro) und des Ergebnisanteils nicht beherrschender Anteile belief sich das Konzernergebnis auf 112,2 Mio. Euro. Es lag damit um 16,9 Mio. Euro bzw. 17,7 % über jenem des Vergleichszeitraums.

Geldflussrechnung

Der Cash Flow aus dem Ergebnis legte im ersten Quartal 2017/18 um 34,2 Mio. Euro bzw. 17,2 % auf 233,1 Mio. Euro zu, primär bedingt durch die Verbesserung des Ergebnisses vor Ertragsteuern. Demgegenüber glichen sich die Veränderungen der unbaren Ergebniskomponenten weitgehend aus: Geringeren unbaren Ergebnisbeiträgen der at Equity einbezogenen Unternehmen standen ebenfalls gesunkene Abschreibungen gegenüber.

Eine Steigerung um 90,1 Mio. Euro auf 115,4 Mio. Euro zeigte im Jahresvergleich der Cash Flow aus dem operativen Bereich. Wesentlicher Faktor dieses Anstiegs war – neben sonstigen Veränderungen im Working Capital – der Entfall eines Einmaleffekts:

EBIT nach Segmenten 1. Quartal Mio. EUR 2016/17 2017/18 Umwelt Alle sonstigen Netze –0,2 Südosteuropa 8,6 20,7 68,8 58,0 1,2 15,2 35,8 Erzeugung –18,1 Energie 43,6 41,5

Der Vergleichswert des Vorjahres war maßgeblich durch die Reduktion von Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Schiedsspruch zum Kraftwerk Walsum 10 beeinflusst gewesen.

Der erwähnte Schiedsspruch prägte auch den Cash Flow aus dem Investitionsbereich, in dem sich im Vorjahr die aus dieser Entscheidung resultierende Reduktion der Anschaffungskosten für das Kraftwerk Walsum 10 deutlich positiv niedergeschlagen hatte. Zusätzlich dämpfend wirkten hier im Berichtszeitraum die Erhöhung des Anteils der langfristigen Wertpapiere im R 138-Fonds sowie eine Zunahme der kurzfristigen Wertpapiere. Per Saldo reduzierte sich der Cash Flow aus dem Investitionsbereich damit auf –163,2 Mio. Euro (Vorjahr: 68,5 Mio. Euro).

Der Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich betrug aufgrund planmäßiger Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten im Berichtszeitraum –10,1 Mio. Euro (Vorjahr: –34,6 Mio. Euro).

In Summe ergab sich damit im ersten Quartal 2017/18 ein Cash Flow von –57,9 Mio. Euro, die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember 2017 auf 164,0 Mio. Euro. Zusätzlich standen der EVN Gruppe weiterhin nicht gezogene Kreditlinien im Ausmaß von 487,0 Mio. Euro zur Absicherung eines etwaigen kurzfristigen Finanzierungsbedarfs zur Verfügung.

13,7

Bilanz

Segmente

Die Bilanzsumme der EVN lag per 31. Dezember 2017 mit 6.627,5 Mio. Euro um 172,6 Mio. Euro bzw. 2,7 % über dem Wert zum 30. September 2017.

Dieser Anstieg resultierte praktisch zur Gänze aus Veränderungen der kurzfristigen Vermögenswerte, während die Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte im ersten Quartal 2017/18 per Saldo weitgehend konstant verlief. Dem lagen allerdings gegenläufige Effekte zugrunde: So stand einer leichten Abnahme der Sachanlagen und einem ausschüttungsbedingten Rückgang der at Equity einbezogenen Unternehmen ein Anstieg des übrigen langfristigen Vermögens gegenüber, der wiederum auf einem höheren Anteil an langfristigen Wertpapieren im R 138-Fonds beruhte. Zudem führte ein höherer Stichtagskurs der Verbund-Aktien zu einer Zunahme der sonstigen Beteiligungen. In Summe nahmen die langfristigen Vermögenswerte gegenüber dem

Struktur der Investitionen 1. Quartal

%, Gesamtsummen Mio. EUR

Bilanzstruktur zum Stichtag

%

30.09.2017

  1. September 2017 um 2,7 Mio. Euro auf 5.726,5 Mio. Euro zu. Damit belief sich ihr Anteil am Gesamtvermögen auf 86,4 % (30. September 2017: 88,7 %).

Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 169,9 Mio. Euro bzw. 23,2 % auf 900,9 Mio. Euro, in erster Linie getrieben durch einen saison- und stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen. Positiv wirkte hier zudem eine Zunahme der kurzfristigen Wertpapiere durch die Veranlagung in Cash-Fonds.

Das Eigenkapital nahm auf Grundlage der guten Ergebnisentwicklung im Berichtszeitraum sowie positiver Effekte aus erfolgsneutralen Bewertungen um 126,4 Mio. Euro bzw. 4,0 % auf 3.276,5 Mio. Euro zu. Noch nicht abgebildet ist hier die von der 89. Hauptversammlung am 18. Jänner 2018 genehmigte und am 26. Jänner 2018 durchgeführte Auszahlung der Dividende von insgesamt 0,47 Euro pro Aktie (inklusive einer einmaligen Bonusdividende von 0,03 Euro pro Aktie) für das Geschäftsjahr 2016/17.

Die langfristigen Schulden reduzierten sich im ersten Quartal 2017/18 um 15,8 Mio. Euro bzw. 0,7 % auf 2.376,4 Mio. Euro. Maßgeblich dafür war insbesondere die Umgliederung langfristiger Finanzverbindlichkeiten in den kurzfristigen Bereich. Dem stand ein Anstieg der langfristigen Steuerverbindlichkeiten gegenüber.

Ein Plus von 62,0 Mio. Euro bzw. 6,8 % auf 974,6 Mio. Euro zeigten die kurzfristigen Schulden. Zurückzuführen war dies vor allem auf eine Zunahme der Finanzverbindlichkeiten infolge der erwähnten Umgliederung, stichtagsbedingt höhere kurzfristige Steuerverbindlichkeiten sowie einen Anstieg der übrigen kurzfristigen Schulden. Diesen Erhöhungen stand ein stichtagsbedingter Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber.

Die Nettoverschuldung der EVN reduzierte sich gegenüber dem 30. September 2017 um 80,7 Mio. Euro bzw. 6,7 % auf 1.132,5 Mio. Euro. Dadurch ging auch das Gearing im Stichtagsvergleich von 38,5 % auf 34,6 % zurück

Entwicklung der Segmente

Überblick

Die Konzernstruktur der EVN umfasst sechs berichtspflichtige Segmente. Deren Abgrenzung bzw. Definition erfolgt gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" ausschließlich auf Grundlage der internen Organisations- und Berichtsstruktur. Im Segment Alle sonstigen Segmente werden dabei alle jene Geschäftstätigkeiten zusammengefasst, die mangels Überschreiten der quantitativen Schwellenwerte nicht separat berichtspflichtig sind.

Geschäftsbereiche Segmente Wesentliche Aktivitäten
Energiegeschäft Energie • Vermarktung des im Segment Erzeugung produzierten Stroms
• Beschaffung von Strom, Erdgas und Primärenergieträgern
• Handel mit und Verkauf von Strom und Erdgas an Endkunden und
auf Großhandelsmärkten
• Wärmeproduktion und -verkauf
• 45,0 %-Beteiligung an der ENERGIEALLIANZ Austria GmbH1)
• Beteiligung als alleiniger Kommanditist an der
EVN Energievertrieb GmbH & Co KG (EVN KG)1)
Erzeugung • Stromerzeugung aus thermischen Produktionskapazitäten und
erneuerbarer Energie an österreichischen und internationalen
Standorten
• 13,0 %-Beteiligung an der Verbund Innkraftwerke GmbH
(Deutschland)1)
• 49,0 %-Beteiligung am Steinkohlekraftwerk Walsum 10
(Deutschland)2)
• 49,99 %-Beteiligung am Laufkraftwerk Ashta (Albanien)1)
Netze • Betrieb von Verteilnetzen und Netzinfrastruktur für Strom und
Erdgas in Niederösterreich
• Kabel-TV- und Telekommunikationsdienstleistungen in
Niederösterreich und im Burgenland
Südosteuropa • Betrieb von Verteilnetzen und Netzinfrastruktur für Strom in
Bulgarien und Mazedonien
• Stromverkauf an Endkunden in Bulgarien und Mazedonien
• Stromerzeugung aus Wasserkraft in Mazedonien
• Wärmeerzeugung, -verteilung und -verkauf in Bulgarien
• Errichtung und Betrieb von Gasnetzen in Kroatien
• Energiehandel für die gesamte Region
Umweltgeschäft Umwelt • Wasserver- und Abwasserentsorgung in Niederösterreich
• Betrieb einer thermischen Abfallverwertungsanlage in
Niederösterreich
• Internationales Projektgeschäft: Planung, Errichtung, Finanzierung
und Betriebsführung (je nach Projektauftrag) von Anlagen für die
Trinkwasserver- und die Abwasserentsorgung sowie die thermische
Abfallverwertung
Sonstige
Geschäftsaktivitäten
Alle sonstigen Segmente • 50,03 %-Beteiligung an der RAG-Beteiligungs-Aktiengesellschaft;
diese hält 100 % der Anteile an der Rohöl-Aufsuchungs Aktien
gesellschaft (RAG)1)
• 73,63 %-Beteiligung an der Burgenland Holding AG;
diese ist mit 49,0 % an der Energie Burgenland AG beteiligt1)
• 12,63 %-Beteiligung an der Verbund AG3)
• Konzerndienstleistungen

1) Der Ergebnisbeitrag wird als Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter im EBITDA erfasst.

2) Die Beteiligung an der Steag-EVN Walsum 10 Kraftwerksgesellschaft wird als anteilig konsolidiertes Unternehmen (Joint Operation) abgebildet.

3) Der Dividendenbeitrag wird im Finanzergebnis erfasst.

Energie

Highlights

  • Rückgang im Strom- und Erdgasabsatz
  • Steigerung des Wärmeabsatzes
  • Verbessertes EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern

Während der Stromabsatz im ersten Quartal 2017/18 um 20 GWh bzw. 1,1 % auf 1.748 GWh zurückging, lag der Erdgasabsatz aufgrund der milderen Temperaturen mit 1.871 GWh um 237 GWh bzw. 11,2 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Wärmeabsatz hingegen verzeichnete durch den laufenden Netzausbau sowie Netzverdichtungsmaßnahmen trotz negativer Temperatureffekte einen Anstieg um 17 GWh bzw. 2,6 % auf 660 GWh.

Eine Zunahme zeigten auch die Umsatzerlöse des Segments, die mit 150,2 Mio. Euro den Vorjahreswert um 11,1 Mio. Euro bzw. 8,0 % übertrafen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf höhere Erlöse aus dem Wärmeverkauf sowie auf positive Effekte aus der stichtagsbedingten Bewertung von Absicherungsgeschäften

zurückzuführen. Dem stehen geringere Erlöse aus dem Gashandel gegenüber.

Auch der operative Aufwand lag mit 138,0 Mio. Euro um 8,7 Mio. Euro bzw. 6,7 % über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Hauptgründe dafür waren der Entfall des im Vergleichszeitraum verzeichneten positiven Einmaleffekts, der sich aus der Aufrollung der konzerninternen Leistungsverrechnung infolge des Schiedsspruchs zum Kraftwerksprojekt Walsum 10 ergeben hatte, sowie Effekte aus der Stichtagsbewertung von Absicherungsgeschäften. Gegenläufig wirkten hingegen geringere Primärenergiekosten.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter blieb mit 36,3 Mio. Euro – dies entspricht einem leichten Rückgang um 0,1 Mio. Euro bzw. 0,3 % – nahezu stabil. Per Saldo ergab sich damit ein EBITDA von 48,5 Mio. Euro (Vorjahr: 46,2 Mio. Euro).

Die Abschreibungen inklusive der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen nahmen im Jahresabstand um 0,2 Mio. Euro bzw. 3,8 % auf 4,9 Mio. Euro zu. In Summe führte dies zu einem EBIT von 43,6 Mio. Euro, das den Wert des Vorjahres um 2,1 Mio. Euro bzw. 5,2 % übertraf.

Kennzahlen – 2017/18 2016/17 +/– 2015/16
Energie 1. Quartal 1. Quartal absolut % 1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Energieverkauf an Endkunden
Strom 1.748 1.768 –20 –1,1 1.794
Erdgas 1.871 2.108 –237 –11,2 1.788
Wärme 660 643 17 2,6 574
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 148,2 137,0 11,2 8,2 149,6
Innenumsatz 2,0 2,1 –0,1 –4,8 2,5
Gesamtumsatz 150,2 139,1 11,1 8,0 152,2
Operativer Aufwand –138,0 –129,3 –8,7 –6,7 –139,8
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter 36,3 36,4 –0,1 –0,3 27,0
EBITDA 48,5 46,2 2,3 5,0 39,4
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen –4,9 –4,7 –0,2 –3,8 –4,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 43,6 41,5 2,1 5,2 35,0
Finanzergebnis –0,6 –0,8 0,1 16,2 –0,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 43,0 40,7 2,3 5,6 34,1
Gesamtvermögen 714,0 708,9 5,1 0,7 603,7
Gesamtschulden 607,7 614,3 –6,6 –1,1 510,9
Investitionen1) 2,3 2,8 –0,5 –19,5 3,2

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Das Finanzergebnis des Segments verbesserte sich ebenfalls leicht auf –0,6 Mio. Euro im Vergleich zu –0,8 Mio. Euro im Vorjahr. Per Saldo ergab sich daraus für das erste Quartal 2017/18 ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 43,0 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 2,3 Mio. Euro bzw. 5,6 %.

Das Investitionsvolumen lag mit 2,3 Mio. Euro um 0,5 Mio. Euro bzw. 19,5 % unter jenem des Vorjahres; es entfiel ausschließlich auf den Anlagen- und Netzausbau im Wärmebereich.

Erzeugung

Highlights

  • Steigerung der erneuerbaren, Reduktion der thermischen Stromerzeugung
  • Anhaltend intensiver Einsatz der Wärmekraftwerke zur Netzstabilisierung
  • Verbessertes EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern

Die Stromerzeugung des Segments lag im ersten Quartal 2017/18 mit 1.493 GWh um 232 GWh bzw. 13,4 % unter dem Niveau des Vorjahres. Dabei nahm die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie um 56 GWh bzw. 13,2 % auf 479 GWh zu. Positiv wirkten hier nicht nur das sehr gute Wind- und Wasserdargebot im Berichtszeitraum, sondern auch der weitere Kapazitätsausbau im Bereich Windkraft. Konkret ging im Oktober 2017 der Windpark Oberwaltersdorf in Betrieb. Die Stromerzeugung aus Wärmekraftwerken nahm hingegen im Jahresabstand um 288 GWh bzw. 22,1 % auf 1.014 GWh ab. Dies geht in erster Linie auf einen hohen Vergleichswert zurück: Im Vorjahr hatte der außergewöhnlich kalte Winter die Stromnachfrage positiv beeinflusst, während Revisionen in französischen Kraftwerken gleichzeitig die europäische Stromproduktion reduzierten und damit den Einsatz weiterer Kapazitäten notwendig machten. Zusätzlich dämpfend wirkte im Berichtszeitraum eine außerordentliche Revision des Kraftwerks Walsum 10.

Insgesamt konnten im Berichtszeitraum auf Konzernebene 35,9 % (Vorjahr: 38,7 %) des abgesetzten Stroms durch eigene Produktion abgedeckt werden. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der

gesamten Stromproduktion der EVN Gruppe lag im ersten Quartal 2017/18 bei 34,2 % (Vorjahr: 27,0 %).

Im Winterhalbjahr 2017/18 werden erstmals alle Wärmekraftwerke der EVN in Niederösterreich mit einer Erzeugungskapazität von 1.090 MW vertraglich als Reservekapazität für den süddeutschen Raum bereitgestellt. Ihr tatsächlicher Einsatz zur Netzstabilisierung im Rahmen dieser Verträge bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau.

Die Umsatzerlöse des Segments Erzeugung lagen in der Berichtsperiode mit 74,8 Mio. Euro um 17,2 Mio. Euro bzw. 29,9 % über dem Vorjahresniveau. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Aufrollung der konzerninternen Leistungsverrechnung, die infolge des Schiedsspruchs zum Kraftwerk Walsum 10 erforderlich geworden war, den Vergleichswert des Vorjahres negativ beeinflusst hatte. Weitere Gründe für den genannten Umsatzanstieg waren höhere Erlöse aus der Stromproduktion aus erneuerbarer Energie sowie aus der Bereitstellung von Reservekapazitäten zur Netzstabilisierung.

Der operative Aufwand verringerte sich um 5,5 Mio. Euro bzw. 16,1 % auf 28,7 Mio. Euro; zurückzuführen war dies insbesondere auf geringere Primärenergieaufwendungen.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter belief sich auf 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) und beruhte hauptsächlich auf dem Ergebnisbeitrag der Verbund Innkraftwerke GmbH. Für das erste Quartal 2017/18 ergab sich damit für das Segment Erzeugung ein EBITDA in Höhe von 48,0 Mio. Euro. Es lag um 24,5 Mio. Euro über jenem des Vergleichszeitraums.

Die Abschreibungen einschließlich der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen reduzierten sich auf 12,2 Mio. Euro, der Vorjahreswert von 41,5 Mio. Euro hatte allerdings eine Wertminderung des bulgarischen Wasserkraftwerksprojekts Gorna Arda beinhaltet. Dadurch erzielte das Segment ein EBIT von 35,8 Mio. Euro (Vorjahr: –18,1 Mio. Euro)

Umgekehrt führte der Entfall positiver Einmaleffekte in der Berichtsperiode zu einem negativen Finanzergebnis von –3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro). Per Saldo betrug das Ergebnis vor Ertragsteuern im ersten Quartal 2017/18 damit 32,3 Mio. Euro (Vorjahr: –16,2 Mio. Euro).

Kennzahlen – 2017/18 2016/17 +/– 2015/16
Erzeugung 1. Quartal 1. Quartal absolut % 1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Stromerzeugung 1.493 1.725 –232 –13,4 1.458
davon erneuerbare Energie 479 423 56 13,2 350
davon Wärmekraftwerke 1.014 1.302 –288 –22,1 1.108
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 16,5 13,9 2,6 18,7 9,7
Innenumsatz 58,4 43,7 14,6 33,4 48,4
Gesamtumsatz 74,8 57,6 17,2 29,9 58,0
Operativer Aufwand –28,7 –34,2 5,5 16,1 –25,1
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter 1,8 0,0*) 1,8 –4,2
EBITDA 48,0 23,4 24,5 28,8
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen –12,2 –41,5 29,4 70,7 –13,6
Operatives Ergebnis (EBIT) 35,8 –18,1 53,9 15,1
Finanzergebnis –3,5 2,0 –5,5 –6,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 32,3 –16,2 48,4 9,2
Gesamtvermögen 934,5 990,8 –56,3 –5,7 1.131,3
Gesamtschulden 659,3 761,1 –101,8 –13,4 923,4
Investitionen1) 8,5 3,8 4,7 5,4

*) Kleinbetrag

Das Investitionsvolumen im Segment Erzeugung war im ersten Quartal 2017/18 mit 8,5 Mio. Euro um 4,7 Mio. Euro höher als im Vergleichszeitraum. Dies spiegelt hauptsächlich die Erweiterung der Windkraftkapazitäten, insbesondere den Baufortschritt des Windparks Sommerein, wider.

Im laufenden Geschäftsjahr wird die EVN ihre Windkraft-Erzeugungskapazität durch die für das Frühjahr 2018 geplante Inbetriebnahme des Windparks Sommerein von derzeit 279 MW auf 314 MW erhöhen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 soll die Erzeugungskapazität dann in einem nächsten Schritt durch die Umsetzung bereits behördlich genehmigter Projekte auf rund 370 MW gesteigert werden. Dabei nutzt die EVN ein im Rahmen der "Kleinen Ökostromnovelle" vom österreichischen Nationalrat beschlossenes Sonderkontingent an Förderungen zur Umsetzung bereits behördlich genehmigter Projekte. Mittelfristig strebt die EVN im Bereich Windkraft ein Ausbauziel von bis zu 500 MW an, das durch die Umsetzung weiterer, zum Teil bereits ebenfalls behördlich genehmigter Projekte erreicht werden soll. Dies setzt allerdings entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen voraus.

Netze

Highlights

  • Unterschiedliche Entwicklung: Anstieg im Strom-, Rückgang im Gasnetzabsatz
  • Verbessertes EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern
  • Anhaltend hohe Investitionen in die Versorgungssicherheit

Die Netzabsatzmengen der EVN entwickelten sich im Berichtszeitraum unterschiedlich: Während es beim Stromnetzabsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode zu einer leichten Erhöhung um 30 GWh bzw. 1,3 % auf 2.261 GWh kam, ging der Gasnetzabsatz witterungsbedingt um 265 GWh bzw. 4,3 % auf 5.864 GWh zurück.

Kennzahlen – 2017/18 2016/17 +/– 2015/16
Netze 1. Quartal 1. Quartal absolut % 1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Netzabsatz
Strom 2.261 2.231 30 1,3 2.147
Erdgas 5.864 6.130 –265 –4,3 5.395
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 144,8 135,7 9,1 6,7 116,3
Innenumsatz 15,3 15,6 –0,3 –1,8 11,7
Gesamtumsatz 160,1 151,2 8,9 5,9 127,9
Operativer Aufwand –61,7 –64,7 2,9 4,5 –54,5
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter
EBITDA 98,3 86,6 11,8 13,6 73,5
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen
–29,6 –28,6 –1,0 –3,6 –27,3
Operatives Ergebnis (EBIT) 68,8 58,0 10,8 18,5 46,2
Finanzergebnis –4,3 –4,0 –0,3 –6,3 –4,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 64,5 54,0 10,5 19,5 41,9
Gesamtvermögen 1.894,2 1.867,7 26,5 1,4 1.796,7
Gesamtschulden 1.325,1 1.358,4 –33,3 –2,5 1.291,1
Investitionen1) 24,5 19,3 5,2 27,0 23,0

Die Umsatzerlöse des Segments nahmen auf Grundlage der für das Jahr 2017 geltenden höheren Netznutzungsentgelte im Strom- und Gasbereich um 8,9 Mio. Euro bzw. 5,9 % auf 160,1 Mio. Euro zu. Umgekehrt lag der operative Aufwand dank niedrigerer vorgelagerter Netzkosten mit 61,7 Mio. Euro um 2,9 Mio. Euro bzw. 4,5 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Das EBITDA erhöhte sich um 11,8 Mio. Euro bzw. 13,6 % auf 98,3 Mio. Euro. Nach Abzug der investitionsbedingt um 1,0 Mio. Euro bzw. 3,6 % auf 29,6 Mio. Euro gestiegenen Abschreibungen ergab sich ein EBIT von 68,8 Mio. Euro, das den Vergleichswert des Vorjahres um 10,8 Mio. Euro bzw. 18,5 % übertraf.

Das Finanzergebnis entwickelte sich mit –4,3 Mio. Euro nahezu stabil auf Vorjahresniveau. Per Saldo erwirtschaftete das Segment damit im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 64,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 10,5 Mio. Euro bzw. 19,5 %.

Die Investitionen im Segment Netze stiegen im Jahresabstand um 5,2 Mio. Euro bzw. 27,0 % auf 24,5 Mio. Euro. Dies unterstreicht den anhaltenden Investitionsfokus der EVN auf die niederösterreichische Netzinfrastruktur, um die Versorgungssicherheit

und -qualität nachhaltig zu gewährleisten und zu verbessern. In der Berichtsperiode wurden etwa der Neubau der beiden Umspannwerke Eggenburg und Neusiedl an der Zaya sowie die Erweiterung der Umspannwerke Herzogenburg und Horn abgeschlossen. An weiteren Projekten im Anlagen- und Netzausbau wird laufend gearbeitet. Ebenso in diesem Segment erfasst sind die Investitionen der kabelplus in die laufende Erweiterung und Verbesserung ihrer Telekommunikationsinfrastruktur.

Per 1. Jänner 2018 hat – ungeachtet der Anfechtung des diesbezüglichen Bescheids der E-Control durch mehrere Parteien – die neue fünfjährige Regulierungsperiode für das Erdgas-Verteilnetz begonnen, in der ein geringerer gewichteter Kapitalkostensatz zur Anwendung kommt. Zudem wurden durch einen Beschluss der E-Control-Kommission im Rahmen der Anreizregulierung der österreichischen Strom- und Gasnetztarife mit 1. Jänner 2018 die Netznutzungsentgelte für Haushaltskunden für Strom um durchschnittlich 2,4 % erhöht und jene für Erdgas um durchschnittlich 16,2 % reduziert. Die Erhöhung im Strombereich spiegelt die Investitionen und die höheren Kosten für die Netzstabilisierung wider, während die Reduktion im Gasbereich der Anwendung neuer Parameter (insbesondere eines geringeren gewichteten Kapitalkostensatzes) in der neuen Regulierungsperiode sowie dem Vergleich der höheren Netzabsatzmenge zur Referenzperiode geschuldet ist.

Kennzahlen – 2017/18 2016/17 +/– 2015/16
Südosteuropa 1. Quartal 1. Quartal absolut % 1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Stromerzeugung 100 128 –27 –21,3 94
davon erneuerbare Energie 27 37 –9 –25,9 26
davon Wärmekraftewerke 73 91 –18 –19,5 68
Netzabsatz Strom 3.611 3.726 –115 –3,1 3.445
Energieverkauf an Endkunden 3.037 3.324 –287 –8,6 3.254
davon Strom 2.946 3.233 –287 –8,9 3.188
davon Erdgas 23 10 13 7
davon Wärme 68 82 –13 –16,3 58
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 239,8 255,5 –15,7 –6,1 252,4
Innenumsatz 0,2 0,1 0,1 0,1
Gesamtumsatz 239,9 255,5 –15,6 –6,1 252,4
Operativer Aufwand –224,4 –231,3 7,0 3,0 –237,7
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter
EBITDA 15,6 24,2 –8,6 –35,6 14,7
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen
–15,8 –15,5 –0,2 –1,5 –15,5
Operatives Ergebnis (EBIT) –0,2 8,6 –8,8 –0,8
Finanzergebnis –5,4 –5,7 0,3 5,3 –5,8
Ergebnis vor Ertragsteuern –5,6 3,0 –8,5 –6,6
Gesamtvermögen 1.177,6 1.208,4 –30,8 –2,6 1.256,2
Gesamtschulden 953,9 1.025,5 –71,6 –7,0 1.101,8
Investitionen1) 23,9 30,5 –6,7 –21,8 24,4

Südosteuropa

Highlights

  • Temperaturbedingter Rückgang im Netz- und Energieabsatz
  • EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern unter Vorjahresniveau

Nach dem kalten Winter 2016/17 wurden im ersten Quartal 2017/18 auch in Südosteuropa deutlich mildere Temperaturen gemessen. So lag die Heizgradsumme, die den temperaturbedingten Energiebedarf bemisst, in Bulgarien um 9,4 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt bzw. um 10,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. In Mazedonien war es zwar etwas

kälter als im langjährigen Durchschnitt, die Heizgradsumme blieb aber auch hier um 11,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Durch diese Witterungseffekte ging der Stromnetzabsatz im Segment Südosteuropa um 115 GWh bzw. 3,1 % auf 3.611 GWh zurück, und auch der Stromabsatz an Endkunden lag mit 2.946 GWh um 287 GWh bzw. 8,9 % unter dem Vorjahresniveau. Der Verkauf von Wärme an Endkunden entwickelte sich mit 68 GWh ebenfalls rückläufig (Vorjahr: 82 GWh).

In Südosteuropa waren im Berichtszeitraum sowohl die erneuerbare als auch die thermische Stromerzeugung rückläufig. Der Rückgang der erneuerbaren Produktion um 9 GWh bzw. 25,9 % auf 27 GWh war dabei vor allem auf eine geringere Wasserführung in Mazedonien zurückzuführen, die jedoch immer noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt lag. Die thermische Erzeugung wiederum sank um 18 GWh bzw. 19,5 % auf 73 GWh, da die Cogeneration-Anlage in Plovdiv aufgrund einer außerplanmäßigen Revision nicht im gesamten Berichtszeitraum im Einsatz war.

Auf Grundlage dieser energiewirtschaftlichen Entwicklungen reduzierten sich die Umsatzerlöse des Segments im ersten Quartal 2017/18 um 15,6 Mio. Euro bzw. 6,1 % auf 239,9 Mio. Euro.

Die operativen Aufwendungen nahmen im Berichtszeitraum ebenfalls um 7,0 Mio. Euro bzw. 3,0 % auf 224,4 Mio. Euro ab. Maßgeblich dafür waren vor allem Rückgänge im Fremdenergiebezug und im Personalaufwand. Per Saldo erzielte das Segment dadurch ein EBITDA von 15,6 Mio. Euro, das um 8,6 Mio. Euro bzw. 35,6 % unter dem Vorjahreswert lag. Bei nahezu stabilen Abschreibungen von 15,8 Mio. Euro (Vorjahr: 15,5 Mio. Euro) belief sich das EBIT auf –0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 8,6 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis zeigte sich mit –5,4 Mio. Euro ebenfalls nahezu konstant (Vorjahr: –5,7 Mio. Euro). In Summe resultierte daraus ein Ergebnis vor Ertragsteuern von –5,6 Mio. Euro (Vorjahr: 3,0 Mio. Euro).

Die Investitionen im Segment Südosteuropa blieben im ersten Quartal 2017/18 mit 23,9 Mio. Euro um 6,7 Mio. Euro bzw. 21,8 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

In dem von der EVN beim Schiedsgericht der Weltbank gegenüber der Republik Bulgarien angestrengten internationalen Schiedsgerichtsverfahren wird im Lauf des Geschäftsjahres 2017/18 der Schiedsspruch erwartet. In Bulgarien ist die EVN aktuell mit administrativen Strafverfahren wegen Bagatellvergehen konfrontiert. Zudem hat die bulgarische Wettbewerbsbehörde der EVN eine Mehrzahl von angeblichen Verstößen wegen Ausnutzung einer

marktbeherrschenden Stellung vorgeworfen. Die EVN hat gegen die Verhängung der in den Verfahren auferlegten Geldbußen Rechtsmittel eingelegt.

Umwelt

Highlights

  • Umsatz und Ergebnis aus dem internationalen Projektgeschäft unter Vorjahresniveau
  • Fertigstellung einer Kläranlage in Mazedonien
  • EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern rückläufig

Im Segment Umwelt ist die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wesentlich von der Akquisition neuer Aufträge im internationalen Projektgeschäft sowie dem stichtagsbezogenen Status der Auftragsabwicklung beeinflusst. Da die Aktivitäten in diesem Bereich im ersten Quartal 2017/18 unter dem Umfang des Vorjahres blieben, ging hier auch der Umsatz im Jahresvergleich zurück. Ebenfalls etwas unter Vorjahresniveau lagen die Erlöse aus der thermischen Abfallverwertung. Umgekehrt verzeichnete die Trinkwasserversorgung in Niederösterreich im Berichtszeitraum ein leichtes Umsatzplus. In Summe verringerten sich die Umsatzerlöse des Segments Umwelt damit um 24,1 Mio. Euro bzw. 36,5 % auf 41,8 Mio. Euro.

Finanzkennzahlen –
Umwelt
Mio. EUR 2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
+/–
absolut
% 2015/16
1. Quartal
Außenumsatz 38,2 61,8 –23,6 –38,2 43,6
Innenumsatz 3,6 4,1 –0,5 –11,3 4,5
Gesamtumsatz 41,8 65,9 –24,1 –36,5 48,2
Operativer Aufwand –39,1 –47,0 7,9 16,7 –39,0
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter
4,3 2,9 1,4 49,9 2,8
EBITDA 7,0 21,8 –14,8 –67,8 11,9
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen
–5,8 –6,6 0,7 11,1 –6,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 1,2 15,2 –14,0 –92,3 5,5
Finanzergebnis –0,3 0,3 –0,6 0,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 0,9 15,5 –14,6 –94,1 5,9
Gesamtvermögen 815,0 866,5 –51,5 –5,9 914,7
Gesamtschulden 634,1 644,5 –10,4 –1,6 723,1
Investitionen1) 2,9 3,2 –0,3 –9,6 1,4

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Die Entwicklung im internationalen Projektgeschäft spiegelte sich auch im operativen Aufwand wider, der mit 39,1 Mio. Euro um 7,9 Mio. Euro bzw. 16,7 % unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode lag.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter stieg aufgrund des positiven Projektfortschritts beim Kläranlagenprojekt in Prag um 1,4 Mio. Euro bzw. 49,9 % auf 4,3 Mio. Euro. Per Saldo resultierte aus diesen Entwicklungen im ersten Quartal 2017/18 ein Rückgang des Segment-EBITDA um 14,8 Mio. Euro bzw. 67,8 % auf 7,0 Mio. Euro. Nach Berücksichtigung der leicht gesunkenen Abschreibungen von 5,8 Mio. Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro) errechnete sich ein EBIT von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: 15,2 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis belief sich auf –0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro). In Summe erwirtschaftete das Segment Umwelt damit im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 0,9 Mio. Euro, verglichen mit 15,5 Mio. Euro im Vorjahr.

Bei den Investitionen des Segments – sie lagen im Berichtszeitraum mit 2,9 Mio. Euro um 0,3 Mio. Euro bzw. 9,6 % unter dem Vorjahreswert – konzentriert sich die EVN weiterhin auf die Verbesserung von Versorgungssicherheit und -qualität der Trinkwasserversorgung in Niederösterreich. Schwerpunkte bilden dabei der Ausbau überregionaler Leitungsnetze sowie die Errichtung einer weiteren Naturfilteranlage zur natürlichen Reduktion der Wassererhärte südöstlich von Wien. Mit Anfang Jänner 2018 konnte die EVN zudem in zwei weiteren niederösterreichischen Gemeinden die Betriebsführung der örtlichen Wasserleitungsnetze übernehmen.

Im internationalen Projektgeschäft wurde im ersten Quartal 2017/18 mit der Anlage in Strumica das erste von vier Kläranlagenprojekten in Mazedonien fertiggestellt und an den Auftraggeber übergeben. Damit arbeitete die EVN im internationalen Projektgeschäft zum Stichtag 31. Dezember 2017 an insgesamt sechs Generalunternehmeraufträgen zur Errichtung von Kläranlagen in Kroatien, Mazedonien, Polen und Tschechien.

Das Vergabeverfahren für ein Abwasseraufbereitungsprojekt in Kuwait, aus dem ein von der WTE Wassertechnik mit einem kuwaitischen Finanzinvestor gebildetes Bieterkonsortium im März 2017 als Bestbieter hervorging und mittlerweile exklusiven Verhandlungsstatus genießt, dauert noch an. Die endgültige Auftragsvergabe durch die ausschreibenden Stellen wird im Jahr 2018 erwartet.

Im Jänner 2018 erhielt die WTE Wassertechnik den Zuschlag für einen Generalunternehmerauftrag für die Erweiterung der Kläranlage Tubli in der Hauptstadt Bahrains im Wert von umgerechnet rund 170 Mio. Euro. Von einer Vertragsunterfertigung ist in den nächsten Monaten auszugehen. Die Kapazität der bestehenden Anlage wird damit verdoppelt und künftig für rund 1,6 Mio. Einwohner ausgelegt sein. Der Auftrag umfasst auch die Errichtung einer Schlammtrocknungs- und Klärschlammverbrennungsanlage mit einer Leistung von rund 15 MW. Die Bauzeit für das Gesamtprojekt soll 36 Monate betragen. Danach wird die WTE Wassertechnik für zehn Jahre auch die Betriebsführung übernehmen.

Alle sonstigen Segmente

Highlights

  • Geringere Ergebnisbeiträge von Energie Burgenland und RAG
  • Rückgänge in EBITDA und EBIT
  • Anstieg des Finanzergebnisses

Die Umsatzerlöse dieses Segments stiegen im ersten Quartal 2017/18 um 0,6 Mio. Euro bzw. 3,1 % auf 18,8 Mio. Euro, gleichzeitig erhöhte sich der operative Aufwand um 1,1 Mio. Euro bzw. 5,7 % auf 20,0 Mio. Euro.

Finanzkennzahlen – 2017/18 2016/17 +/– 2015/16
Alle sonstigen Segmente Mio. EUR 1. Quartal 1. Quartal absolut % 1. Quartal
Außenumsatz 3,5 3,7 –0,2 –4,2 1,7
Innenumsatz 15,3 14,6 0,7 5,0 15,2
Gesamtumsatz 18,8 18,3 0,6 3,1 16,9
Operativer Aufwand –20,0 –18,9 –1,1 –5,7 –16,2
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter 15,2 21,7 –6,5 –29,9 16,6
EBITDA 14,1 21,1 –7,0 –33,3 17,3
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen –0,4 –0,4 0,0*) 1,1 –0,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 13,7 20,7 –7,0 –33,9 16,9
Finanzergebnis 17,9 12,6 5,3 42,4 13,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 31,6 33,3 –1,7 –5,0 30,1
Gesamtvermögen 3.161,8 2.870,4 291,4 10,2 2.634,0
Gesamtschulden 1.252,7 1.237,6 15,1 1,2 1.073,0
Investitionen1) 0,3 0,2 0,2 94,9 0,0*)

*) Kleinbetrag

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen lag im Berichtszeitraum mit 15,2 Mio. Euro um 6,5 Mio. Euro bzw. 29,9 % unter dem Vorjahreswert von 21,7 Mio. Euro. Verantwortlich dafür waren vor allem der Entfall der in der Vergleichsperiode verbuchten positiven Einmaleffekte bei der Energie Burgenland sowie ein niedrigerer Ergebnisbeitrag der RAG.

Per Saldo ergaben diese Entwicklungen ein EBITDA von 14,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,1 Mio. Euro) und ein EBIT von 13,7 Mio. Euro (Vorjahr: 20,7 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis des Segments zeigte einen Anstieg um 5,3 Mio. Euro bzw. 42,4 % auf 17,9 Mio. Euro. Zurückzuführen war dies vor allem auf höhere konzerninterne Ausschüttungen sowie positive Effekte aus dem anhaltend niedrigen Zinsniveau und einer geringeren Nettoverschuldung. In Summe resultierte daraus ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 31,6 Mio. Euro (Vorjahr: 33,3 Mio. Euro).

Konzern-Zwischenabschluss

nach IAS 34

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Mio. EUR 2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
+/–
absolut
% 2016/17
Umsatzerlöse 590,9 607,4 –16,5 –2,7 2.215,6
Sonstige betriebliche Erträge 23,8 21,5 2,3 10,6 101,9
Fremdstrombezug und Energieträger –267,2 –289,2 22,0 7,6 –989,0
Fremdleistungen und sonstiger Materialaufwand –62,9 –68,0 5,0 7,4 –313,7
Personalaufwand –78,9 –79,5 0,5 0,7 –316,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen –31,7 –33,5 1,7 5,1 –139,0
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen
mit operativem Charakter
57,6 60,9 –3,4 –5,5 162,6
EBITDA 231,6 219,8 11,8 5,4 721,6
Abschreibungen –65,0 –65,7 0,7 1,1 –262,3
Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen –0,7 –28,9 28,2 97,6 –112,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 166,0 125,2 40,7 32,5 346,9
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen
mit finanziellem Charakter
0,1 –0,1 0,2 12,2
Ergebnis aus anderen Beteiligungen –0,1 –0,1 18,8
Zinserträge
Zinsaufwendungen
2,6
–13,6
11,0
–17,8
–8,5
4,2
–76,8
23,5
19,5
–65,4
Sonstiges Finanzergebnis –0,8 –1,8 1,0 57,4 –6,5
Finanzergebnis –11,8 –8,6 –3,2 –37,3 –21,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 154,2 116,6 37,5 32,2 325,5
Ertragsteuern –35,1 –20,9 –14,1 –67,6 –53,9
Ergebnis nach Ertragsteuern 119,1 95,7 23,4 24,4 271,5
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG (Konzernergebnis) 112,2 95,3 16,9 17,7 251,0
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 6,9 0,4 6,5 20,5
Ergebnis je Aktie in EUR1) 0,63 0,54 0,1 17,7 1,41

1) Verwässert ist gleich unverwässert.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Mio. EUR 2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
+/–
absolut
% 2016/17
Ergebnis nach Ertragsteuern 119,1 95,7 23,4 24,4 271,5
Sonstiges Ergebnis aus
Posten, die in künftigen Perioden nicht in die
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
0,8 0,9 –0,1 –11,5 12,3
Neubewertung IAS 19 –2,6 –2,1 –0,5 –21,9 26,6
At Equity einbezogene Unternehmen 2,8 2,4 0,4 15,0 –7,6
darauf entfallende Ertragsteuern 0,6 0,6 –0,0*) –0,6 –6,6
Posten, die in künftigen Perioden gegebenenfalls in die
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
6,6 21,1 –14,5 –68,7 190,6
Währungsdifferenzen –0,4 1,2 –1,7 0,9
Available-for-Sale-Finanzinstrumente 8,8 13,1 –4,3 –32,9 245,3
Cash Flow Hedges 1,7 5,4 –3,7 –68,8 13,8
At Equity einbezogene Unternehmen –1,2 9,6 –10,9 –3,7
darauf entfallende Ertragsteuern –2,2 –8,3 6,1 73,8 –65,7
Summe sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern 7,4 22,0 –14,6 –66,3 203,0
Gesamtergebnis der Periode 126,5 117,7 8,8 7,5 474,5
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG 118,2 117,3 0,9 0,8 454,9
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 8,3 0,4 7,9 19,6

*) Kleinbetrag

Konzern-Bilanz

+/–
Mio. EUR 31.12.2017 30.09.2017 absolut %
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 172,5 177,1 –4,5 –2,6
Sachanlagen 3.376,8 3.383,6 –6,7 –0,2
At Equity einbezogene Unternehmen 929,7 954,8 –25,1 –2,6
Sonstige Beteiligungen 927,7 919,0 8,7 1,0
Aktive latente Steuern 82,8 79,6 3,2 4,0
Übrige Vermögenswerte 237,0 209,9 27,1 12,9
Kurzfristige Vermögenswerte 5.726,5 5.723,8 2,7 0,0*)
Vorräte 105,2 98,4 6,7 6,9
Forderungen 536,2 409,0 127,3 31,1
Wertpapiere 95,5 0,5 95,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 164,0 223,1 –59,1 –26,5
900,9 731,0 169,9 23,2
6.627,5 6.454,9 172,6 2,7
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital 330,0 330,0
Kapitalrücklagen 253,0 253,0
Gewinnrücklagen 2.238,3 2.126,2 112,1 5,3
Bewertungsrücklage 232,7 226,2 6,5 2,9
Währungsumrechnungsrücklage –22,5 –22,1 –0,4 –2,0
Eigene Aktien –21,3 –21,2 –0,0*) –0,1
Gezeichnetes Kapital und Rücklagen der Aktionäre der EVN AG 3.010,2 2.892,1 118,1 4,1
Nicht beherrschende Anteile 266,3 258,0 8,3 3,2
3.276,5 3.150,1 126,4 4,0
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.088,9 1.125,4 –36,5 –3,2
Latente Steuerverbindlichkeiten 185,0 171,8 13,2 7,7
Langfristige Rückstellungen 453,8 452,6 1,2 0,3
Vereinnahmte Baukosten- und Investitionszuschüsse 587,9 584,1 3,8 0,6
Übrige langfristige Schulden 60,9 58,3 2,6 4,4
2.376,4 2.392,2 –15,8 –0,7
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 74,2 50,5 23,7 47,0
Verbindlichkeiten aus Abgaben und Steuern 116,3 67,6 48,7 72,0
Lieferantenverbindlichkeiten 272,6 314,0 –41,4 –13,2
Kurzfristige Rückstellungen 88,1 91,6 –3,5 –3,8
Übrige kurzfristige Schulden 423,4 388,9 34,5 8,9
974,6 912,6 62,0 6,8
Summe Passiva 6.627,5 6.454,9 172,6 2,7

*) Kleinbetrag

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Mio. EUR Gezeichnetes Kapital und Rücklagen
der Aktionäre der EVN AG
Nicht beherrschende
Anteile
Summe
Stand 30.09.2016 2.510,8 259,8 2.770,7
Gesamtergebnis der Periode 117,3 0,4 117,7
Sonstige Veränderungen/Konsolidierungskreisänderungen 0,0*) 0,0*)
Stand 31.12.2016 2.628,2 260,2 2.888,4
Stand 30.09.2017 2.892,1 258,0 3.150,1
Gesamtergebnis der Periode 118,2 8,3 126,5
Sonstige Veränderungen/Konsolidierungskreisänderungen –0,1 –0,1
Stand 31.12.2017 3.010,2 266,3 3.276,5

*) Kleinbetrag

Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung

Mio. EUR 2016/17
1. Quartal
+/–
absolut
% 2016/17
Ergebnis vor Ertragsteuern 1. Quartal
154,2
116,6 37,5 32,2 325,5
+
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
65,6 94,6 –28,9 –30,6 374,8

Nicht zahlungswirksames Ergebnis von at Equity einbezogenen
Unternehmen und sonstigen Beteiligungen
–57,6 –60,9 3,3 5,4 –193,6
+
Dividenden von at Equity einbezogenen Unternehmen und sonst. Beteiligungen
84,1 54,7 29,4 53,8 129,2
+
Zinsaufwendungen
13,6 17,8 –4,2 –23,5 65,4

Zinsauszahlungen
–10,9 –11,9 1,0 8,5 –55,6

Zinserträge
–2,6 –11,0 8,5 76,8 –19,5
+
Zinseinzahlungen
2,0 10,9 –8,9 –81,7 17,3
+/– Übriges nicht zahlungswirksames Finanzergebnis –0,4 1,0 –1,5 2,3

Auflösung von Baukosten- und Investitionszuschüssen
–11,6 –11,2 –0,3 –3,0 –45,4

Abnahme von langfristigen Rückstellungen
–3,8 –2,2 –1,5 –68,1 –29,6
+/– Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0,3 0,5 –0,2 –34,0 1,6
Cash Flow aus dem Ergebnis 233,1 199,0 34,2 17,2 572,3

Veränderung der Vermögenswerte und Schulden aus operativer Geschäftstätigkeit
–117,6 –175,7 58,0 33,0 –52,8
+/– Zahlungen für Ertragsteuern –0,1 2,0 –2,1 –10,5
Cash Flow aus dem operativen Bereich 115,4 25,3 90,1 508,9
+/– Veränderung bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen –38,4 43,8 –82,2 –144,5
+/– Veränderung bei Finanzanlagen und übrigen langfristigen Vermögenswerten –29,8 24,4 –54,2 –1,0
+/– Veränderung bei kurzfristigen Finanzinvestitionen –95,0 0,2 –95,2 74,9
Cash Flow aus dem Investitionsbereich –163,2 68,5 –231,7 –70,6

Gewinnausschüttung an die Aktionäre der EVN AG
–74,7

Gewinnausschüttung an nicht beherrschende Anteile
–21,5
+/– Ab-/Zugang Nennkapital 0,1
+/– Verkauf/Erwerb eigener Anteile 1,0

Veränderung von Finanzverbindlichkeiten
–10,1 –34,6 24,6 71,0 –344,8
Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich –10,1 –34,6 24,6 71,0 –439,9
Cash Flow gesamt –57,9 59,1 –117,0 –1,6
Fonds der liquiden Mittel am Anfang der Periode1) 221,8 223,5 –1,7 –0,8 223,5
Währungsdifferenz auf Fonds der liquiden Mittel 0,1 0,1 –0,1
Fonds der liquiden Mittel am Ende der Periode1) 164,0 282,7 –118,6 –42,0 221,8

1) Durch Addition der Kontokorrentverbindlichkeiten ergibt sich der Stand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente laut Konzern-Bilanz.

Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2017 der EVN AG wurde in Anwendung von § 245a UGB nach den Vorschriften aller am Bilanzstichtag vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbarten und anzuwendenden Richtlinien der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

Vom Wahlrecht nach IAS 34, einen verkürzten Anhang zu erstellen, wurde Gebrauch gemacht. Somit enthält dieser Konzern-Zwischenabschluss im Einklang mit IAS 34 einen gegenüber dem Jahresabschluss verkürzten Berichtsumfang sowie ausgewählte Informationen und Angaben zum Berichtszeitraum und sollte daher gemeinsam mit dem Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2016/17 (Bilanzstichtag: 30. September 2017) gelesen werden.

Die bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 30. September 2017 angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert angewendet. Die Erstellung eines Konzern-Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, welche die berichteten Werte beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Alle Beträge in Kommentaren und tabellarischen Übersichten werden, soweit nicht anders vermerkt, zum Zweck der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit in Millionen Euro (Mio. Euro bzw. Mio. EUR) ausgewiesen. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen. Die Abschlüsse der in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Berichterstattung nach IFRS

Folgende Standards und Interpretationen sind ab dem Geschäftsjahr 2017/18 verpflichtend anzuwenden:

Erstmals anwendbare Standards
und Interpretationen
Inkrafttreten1)
Neue Standards und Interpretationen
Geänderte Standards und Interpretationen
IAS 7 Angabeninitiative – Geldflussrechnung 01.01.2017
IAS 12 Ansatz von aktiv latenten Steuern
für nicht realisierte Verluste
01.01.2017

1) Die Standards sind gemäß dem Amtsblatt der EU für jene Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem Datum des Inkrafttretens beginnen.

Die erstmals verpflichtende Anwendung der geänderten Standards und Interpretationen hatte keine Auswirkungen auf den Konzern-Zwischenabschluss.

Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Witterungsbedingte Schwankungen in Produktion und Absatz sind besonders im Energiegeschäft zu verzeichnen, weshalb im zweiten Halbjahr eines Geschäftsjahres grundsätzlich geringere Ergebnisse erzielt werden. Das Umweltgeschäft ist ebenfalls durch saisonale Effekte geprägt. Der Baubeginn vieler Großprojekte findet witterungsbedingt im Frühjahr statt. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres ist somit im Segment Umwelt in der Regel umsatzschwächer als das zweite Halbjahr. Dadurch wird der Saisonalität des Energiegeschäfts zwar grundsätzlich entgegengewirkt, trotzdem kann es bei Großprojekten zu Schwankungen in der Umsatz- und Ergebnisrealisierung kommen, die vom jeweiligen Baufortschritt abhängen.

Prüferische Durchsicht

Der Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungskreis

Die Festlegung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen des IFRS 10. Dementsprechend sind zum 31. Dezember 2017 einschließlich der EVN AG als Muttergesellschaft 31 inländische und 32 ausländische Tochterunternehmen als vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen (30. September 2017: 27 inländische und 36 ausländische Tochterunternehmen). Zum 31. Dezember 2017 wurden 20 Tochterunternehmen (30. September 2017: 19) aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Einzelnen und insgesamt nicht in den Konzernabschluss der EVN einbezogen.

Veränderungen des
Konsolidierungskreises
Voll Anteilig (Joint
Operation)
Equity Summe
30.09.2016 67 1 17 85
Erstkonsolidierungen 1 1
Entkonsolidierungen –2 –2
Umgründungen1) –3 –3
30.09.2017 63 1 17 81
Erstkonsolidierungen
Entkonsolidierungen –1 –1
31.12.2017 63 1 16 80
davon ausländische
Unternehmen
32 1 5 38

1) Konzerninterne Umgründungen

Im Geschäftsjahr 2016/17 kam es zu einer Umstrukturierung der WEEV Beteiligungs GmbH. Die von der WEEV gehaltenen Verbund-Anteile wurden im Juni 2017 an die Mutterunternehmen EVN und Wiener Stadtwerke übertragen. Im Oktober 2017 hat die EVN die Anteile an der WEEV von den Wiener Stadtwerken übernommen. Die WEEV befindet sich aktuell in Liquidation und wurde im ersten Quartal 2017/18 aufgrund von Unwesentlichkeit entkonsolidiert.

In der Berichtsperiode fanden keine Unternehmenserwerbe gemäß IFRS 3 statt.

Ausgewählte Anhangangaben zur Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Das Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter entwickelte sich wie folgt:

Zusammensetzung des Ergebnis
anteils der at Equity einbezogenen
Unternehmen operativ
Mio. EUR
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
EVN KG 33,9 35,6
RAG 9,9 12,0
Energie Burgenland 5,3 9,7
ZOV; ZOV UIP 2,8 2,9
Ashta
Verbund Innkraftwerke 1,3 –0,1
Andere Gesellschaften 4,4 0,8
Summe Ergebnis der at Equity
einbezogenen Unternehmen operativ
57,6 60,9

Das Beteiligungsergebnis, welches das Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen mit finanziellem Charakter sowie das Ergebnis aus anderen Beteiligungen enthält, entwickelte sich wie folgt:

Zusammensetzung des
Beteiligungsergebnisses
Mio. EUR
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
WEEV Beteiligungs GmbH –0,1
Andere Gesellschaften 0,1 0,0*)
Ergebnis der at Equity einbezogenen
Unternehmen finanziell
0,1 –0,1
Verbund AG
Andere Gesellschaften –0,1
Ergebnis aus anderen Beteiligungen –0,1
Summe Beteiligungsergebnis –0,0*) –0,1

*) Kleinbetrag

Das Ergebnis je Aktie wird durch Division des Konzernergebnisses (= Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN am Ergebnis nach Ertragsteuern) durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der am 31. Dezember 2017 im Umlauf befindlichen Aktien von 177.927.548 Stück (31. Dezember 2016: 177.842.333 Stück) ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Auf Basis des Konzernergebnisses von 112,2 Mio. Euro (Vorjahr: 95,3 Mio. Euro) errechnet sich zum Quartalsstichtag 31. Dezember 2017 ein Ergebnis je Aktie von 0,63 Euro (31. Dezember 2016: 0,54 Euro je Aktie).

Ausgewählte Anhangangaben zur Konzern-Bilanz

Im ersten Quartal 2017/18 wurden von der EVN immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 61,9 Mio. Euro (Vorjahr: 59,7 Mio. Euro) erworben. Sachanlagen mit einem Nettobuchwert in Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vorjahr: 93,8 Mio. Euro)

wurden mit einem Veräußerungsgewinn in Höhe von 0,01 Mio. Euro (Vorjahr: Veräußerungsverlust in Höhe von 0,4 Mio. Euro) verkauft.

Die Position der at Equity einbezogenen Unternehmen reduzierte sich um 25,1 Mio. Euro bzw. 2,6 % auf 929,7 Mio. Euro. Diese Reduktion resultierte vorwiegend aus den Ausschüttungen der at Equity einbezogenen Gesellschaften, die insgesamt 84,1 Mio. Euro betrugen. Dieser Reduktion standen laufende Ergebnisanteile in Höhe von 57,6 Mio. Euro sowie erfolgsneutrale Wertänderungen in Höhe von 1,6 Mio. Euro gegenüber.

Die sonstigen Beteiligungen in Höhe von 927,7 Mio. Euro, die der Kategorie "Available for Sale" zugeordnet sind, beinhalten Aktien börsenotierter Unternehmen mit einem Kurswert von 884,0 Mio. Euro, der sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um 8,8 Mio. Euro erhöhte. Die Anpassungen an geänderte Marktwerte wurden nach Berücksichtigung des Abzugs latenter Steuern gemäß IAS 39 gegen die Bewertungsrücklage verrechnet.

Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien entwickelte sich wie folgt:

Entwicklung der Anzahl der in Umlauf
befindlichen Aktien
Stück
2017/18
1. Quartal
Stand 30.09.2017 177.927.548
Erwerb eigener Aktien
Stand 31.12.2017 177.927.548

Mit Beschluss vom 21. Jänner 2016 ermächtigte die 87. ordentliche Hauptversammlung der EVN AG den Vorstand, während einer Geltungsdauer von 30 Monaten auf Inhaber lautende eigene Stückaktien zum Zweck (i) der Ausgabe an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens sowie (ii) gemäß § 65 Abs. 1 Z. 8 AktG (zweckfreier Erwerb) im Ausmaß von insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der EVN zu erwerben. Derzeit macht der Vorstand von diesem Ermächtigungsbeschluss keinen Gebrauch.

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 hielt die EVN 1.950.854 Stück eigene Aktien (das sind 1,08 % des Grundkapitals) mit einem Anschaffungswert von 21,3 Mio. Euro. Aus den eigenen Aktien stehen der EVN keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt.

Die 89. Hauptversammlung der EVN hat am 18. Jänner 2018 dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt, für das Geschäftsjahr 2016/17 eine Dividende in Höhe von 0,47 Euro je Aktie inklusive einer einmaligen Bonusdividende von 0,03 Euro auszuschütten. Dies ergab eine Gesamtdividendenzahlung von 83,6 Mio. Euro. Ex-Dividendentag war der 24. Jänner 2018, Dividendenzahltag der 26. Jänner 2018.

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzten sich wie folgt zusammen:

Zusammensetzung langfristiger

Finanzverbindlichkeiten
Mio. EUR
31.12.2017 30.09.2017
Anleihen 530,8 532,0
Bankdarlehen 558,1 593,3
Summe langfristiger
Finanzverbindlichkeiten
1.088,9 1.125,4

Die Reduktion der Anleihen um 1,2 Mio. Euro resultierte im Wesentlichen aus der Wertveränderung des abgesicherten Fremdwährungsrisikos. Dem stand eine gegenläufige Bewegung der Marktwerte der Absicherungsgeschäfte gegenüber.

In den Bankdarlehen sind die Schuldscheindarlehen in Höhe von 121,5 Mio. Euro enthalten, die im Oktober 2012 emittiert wurden.

Segmentberichterstattung

Energie Erzeugung Netze Südosteuropa
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
148,2 137,0 16,5 13,9 144,8 135,7 239,8 255,5
2,0 2,1 58,4 43,7 15,3 15,6 0,2 0,1
150,2 139,1 74,8 57,6 160,1 151,2 239,9 255,5
–138,0 –129,3 –28,7 –34,2 –61,7 –64,7 –224,4 –231,3
36,3 36,4 1,8 0,0*)
48,5 46,2 48,0 23,4 98,3 86,6 15,6 24,2
–4,9 –4,7 –12,2 –41,5 –29,6 –28,6 –15,8 –15,5
43,6 41,5 35,8 –18,1 68,8 58,0 –0,2 8,6
–0,6 –0,8 –3,5 2,0 –4,3 –4,0 –5,4 –5,7
43,0 40,7 32,3 –16,2 64,5 54,0 –5,6 3,0
714,0 708,9 934,5 990,8 1.894,2 1.867,7 1.177,6 1.208,4
2,3 2,8 8,5 3,8 24,5 19,3 23,9 30,5
Umwelt Alle sonstigen Segmente Konsolidierung Summe
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
Außenumsatz 38,2 61,8 3,5 3,7 590,9 607,4
Innenumsatz (zwischen Segmenten) 3,6 4,1 15,3 14,6 –94,8 –80,2
Gesamtumsatz 41,8 65,9 18,8 18,3 –94,8 –80,2 590,9 607,4
Operativer Aufwand –39,1 –47,0 –20,0 –18,9 95,0 76,8 –416,9 –448,5
Ergebnisanteil der at Equity
einbezogenen Unternehmen operativ
4,3 2,9 15,2 21,7 57,6 60,9
EBITDA 7,0 21,8 14,1 21,1 0,2 –3,4 231,6 219,8
Abschreibungen –5,8 –6,6 –0,4 –0,4 3,0 2,7 –65,6 –94,6
Operatives Ergebnis (EBIT) 1,2 15,2 13,7 20,7 3,2 –0,7 166,0 125,2
Finanzergebnis –0,3 0,3 17,9 12,6 –15,7 –13,0 –11,8 –8,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 0,9 15,5 31,6 33,3 –12,5 –13,7 154,2 116,6
Gesamtvermögen 815,0 866,5 3.161,8 2.870,4 –2.069,5 –1.913,1 6.627,5 6.599,5
Investitionen1) 2,9 3,2 0,3 0,2 –0,4 61,9 59,7

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

*) Kleinbetrag

Das Ergebnis der Summenspalte entspricht jenem in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung. In der Konsolidierungsspalte werden Leistungsbeziehungen zwischen den Segmenten eliminiert. Darüber hinaus ergeben sich Überleitungsbeträge, die aus dem Unterschied zwischen der separaten Betrachtung der Segmente Energie sowie Erzeugung und der Konzernebene im Hinblick auf die Einbeziehung der Steag-EVN Walsum als

Joint Operation resultieren. Während im Segment Erzeugung das dort anteilig enthaltene Kraftwerk aus der Einbeziehung der Steag-EVN Walsum als Joint Operation werthaltig ist und im Segment Energie hinsichtlich der Vermarktung der eigenen Stromproduktion Rückstellungen für belastende Verträge bestehen, liegt aus Konzernbetrachtung eine Wertminderung des Kraftwerks Walsum 10 vor.

Ausgewählte Angaben zu Finanzinstrumenten

Informationen zu Klassen und Kategorien von Finanzinstrumenten

Mio. EUR

31.12.2017 30.09.2017
Klassen Bewertungs
kategorie
Fair-Value
Hierarchie
(IFRS 13)
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige Beteiligungen
Beteiligungen AFS Stufe 3 36,8 36,8 36,8 36,8
Andere Beteiligungen AFS Stufe 1 884,0 884,0 875,2 875,2
Übrige langfristige Vermögenswerte
Wertpapiere @FVTPL Stufe 1 90,1 90,1 58,4 58,4
Ausleihungen LAR Stufe 2 41,1 48,5 40,6 48,4
Forderungen aus Leasinggeschäften LAR Stufe 2 82,4 93,1 86,9 99,6
Forderungen aus derivativen Geschäften @FVTPL Stufe 2 7,6 7,6 8,0 8,0
Forderungen aus derivativen Geschäften Hedging Stufe 2 0,8 0,8 1,0 1,0
Sonstige übrige langfristige Vermögenswerte LAR 0,5 0,5 0,5 0,5
Kurzfristige Vermögenswerte
Kurzfristige Forderungen und übrige kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen LAR 498,2 498,2 367,8 367,8
Forderungen aus derivativen Geschäften @FVTPL Stufe 2 24,8 24,8 18,0 18,0
Wertpapiere AFS Stufe 1 95,5 95,5 0,5 0,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten LAR 164,0 164,0 223,1 223,1
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
Anleihen FLAC Stufe 2 530,8 639,4 532,0 637,1
Bankdarlehen FLAC Stufe 2 558,1 627,5 593,3 651,5
Übrige langfristige Schulden
Pachtverbindlichkeiten FLAC Stufe 2 11,7 13,1 12,7 14,6
Abgrenzungen aus Finanztransaktionen FLAC 1,0 1,0 1,1 1,1
Sonstige übrige Schulden FLAC 12,5 12,5 12,4 12,4
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften @FVTPL Stufe 2 12,3 12,3 9,8 9,8
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften Hedging Stufe 2 23,4 23,4 22,4 22,4
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten FLAC 74,2 74,2 50,5 50,5
Lieferantenverbindlichkeiten FLAC 272,6 272,6 314,0 314,0
Übrige kurzfristige Schulden
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 292,4 292,4 245,3 245,3
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften @FVTPL Stufe 2 30,2 30,2 25,9 25,9
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften Hedging Stufe 2 5,8 5,8 7,4 7,4
davon aggregiert nach Bewertungskategorie
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AFS 1.016,3 912,5
Kredite und Forderungen LAR 786,2 718,9
Finanzielle Vermögenswerte, die als erfolgswirksam zum
beizulegenden Wert bewertet eingestuft wurden
@FVTPL 122,5 84,4
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Schulden
FLAC 1.753,2 1.761,3

In der vorhergehenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sowie deren Einstufung in die Fair-Value-Hierarchie gemäß IFRS 13 ersichtlich.

Inputfaktoren der Stufe 1 sind beobachtbare Parameter wie notierte Preise für identische Vermögenswerte oder Schulden. Zur Bewertung werden diese Preise ohne Modifikationen zugrunde gelegt.

Inputfaktoren der Stufe 2 sind sonstige beobachtbare Faktoren, die an die spezifischen Ausprägungen des Bewertungsobjekts angepasst werden. Beispiele für in die Bewertung von Finanzinstrumenten der Stufe 2 einfließende Parameter sind von Börsepreisen abgeleitete Forwardpreiskurven, Wechselkurse, Zinsstrukturkurven und das Kreditrisiko der Vertragspartner.

Inputfaktoren der Stufe 3 sind nicht beobachtbare Faktoren, welche die Annahmen widerspiegeln, auf die sich ein Marktteilnehmer bei der Ermittlung eines angemessenen Preises stützen würde.

Klassifizierungsänderungen zwischen den verschiedenen Stufen fanden nicht statt.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Gegenüber dem letzten Konzernabschluss ergaben sich keine Veränderungen beim Kreis der nahestehenden Personen.

Die Transaktionen mit wesentlichen at Equity einbezogenen Unternehmen setzten sich wie folgt zusammen:

Transaktionen mit at Equity
einbezogenen Unternehmen
Mio. EUR
2017/18
1. Quartal
2016/17
1. Quartal
Umsätze 96,0 109,1
Aufwendungen für bezogene Leistungen 23,5 34,0
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
127,9 85,0
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
22,2 22,5

Sonstige Verpflichtungen und Risiken

Die sonstigen Verpflichtungen und Risiken reduzierten sich gegenüber dem 30. September 2017 um 31,9 Mio. Euro auf 299,9 Mio. Euro. Diese Veränderung resultierte überwiegend

aus einem Rückgang der Garantien im Zusammenhang mit Energiegeschäften. Dieser Reduktion stand eine Erhöhung der planmäßigen Bestellungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen gegenüber.

Die Eventualverbindlichkeiten betreffend die Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit Energiegeschäften werden für jene Garantien, die von der EAA abgegeben wurden, in Höhe des tatsächlichen Risikos für die EVN AG angesetzt. Dieses Risiko bemisst sich an Veränderungen zwischen vereinbartem Preis und aktuellem Marktpreis, wobei sich bei Beschaffungsgeschäften ein Risiko nur bei gesunkenen Marktpreisen und bei Absatzgeschäften ein Risiko nur bei gestiegenen Marktpreisen ergibt. Dementsprechend kann sich das Risiko aufgrund von Marktpreisänderungen nach dem Stichtag entsprechend verändern. Aus dieser Risikobewertung resultierte per 31. Dezember 2017 eine Eventualverbindlichkeit in Höhe von 5,7 Mio. Euro. Das dieser Bewertung zugrunde liegende Nominalvolumen der Garantien betrug 264,0 Mio. Euro.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zwischen dem Quartalsstichtag 31. Dezember 2017 und dem Redaktionsschluss des Konzern-Zwischenabschlusses am 21. Februar 2018 traten folgende Ereignisse auf:

Durch einen per 1. Jänner 2018 wirksamen Beschluss der österreichischen E-Control-Kommission wurden die Netznutzungsentgelte für Haushaltskunden für Strom um durchschnittlich 2,4 % erhöht und jene für Erdgas um durchschnittlich 16,2 % reduziert.

Am 18. Jänner 2018 beschloss die 89. Hauptversammlung die Ausschüttung der vom Vorstand vorgeschlagenen Dividende von 0,44 Euro zuzüglich einer einmaligen Bonusdividende von 0,03 Euro je dividendenberechtigter Aktie. Ex-Dividendentag war der 24. Jänner 2018; die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte am 26. Jänner 2018.

In Umsetzung einer außergerichtlichen Einigung zogen die Projektgesellschaft für das Kraftwerksprojekt Walsum 10 und der Versicherer ihre wechselseitig eingebrachten Klagen im Jänner 2018 zurück.

Ebenfalls im Jänner 2018 erhielt die WTE Wassertechnik, die das internationale Projektgeschäft im Segment Umwelt verantwortet, den Zuschlag für einen Generalunternehmerauftrag (Auftragswert umgerechnet rund 170 Mio. Euro) für ein Kläranlagenprojekt in Bahrain.

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30.05.2018
23.08.2018
13.12.2018
Basisinformationen2)
Grundkapital 330.000.000,00 EUR
Stückelung 179.878.402 Stückaktien
ISIN-Wertpapierkennnummer AT0000741053
Ticker-Symbole EVNV.VI (Reuters); EVN AV (Bloomberg); EVN (Dow Jones); EVNVY (ADR)
Börsenotierung Wien
ADR-Programm; Depositary Sponsored Level I ADR programme (5 ADR = 1 Aktie); The Bank of New York Mellon
Ratings A2, stabil (Moody's); A–, stabil (Standard & Poor's)

1) Vorläufig

2) Per 31. Dezember 2017

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Herausgeber: EVN AG EVN Platz, 2344 Maria Enzersdorf, Österreich Telefon: +43 2236 200-0 Telefax: +43 2236 200-2030 Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: www.evn.at/offenlegung

Redaktionsschluss: 21. Februar 2018