Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

EVN AG Interim / Quarterly Report 2007

Feb 28, 2008

742_rns_2008-02-28_57610fa2-ace7-4798-92da-c2890f66cae7.pdf

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Lesen Sie diesen Aktionärsbrief wEnn Sie wollen.*

Umsatz +9,1% (667,7 Mio EUR) EBITDA +16,5% (136,8 Mio EUR) EBIT +22,0% (92,0 Mio EUR) Konzernergebnis +5,7% (77,6 Mio EUR) Operativer Cash Flow +>100% (137,8 Mio EUR)

– Witterungsbedingter Absatz- und Umsatzanstieg im Energiebereich

  • – Mehrheitsbeteiligung an der Rohöl-Aufsuchungs AG
  • – Erstmalige Einbeziehung des bulgarischen Fernwärmeversorgers in Plovdiv
  • – Erwerb der Stromverteilanlagen der bulgarischen Sunny Beach AD
  • – Kartellbehördliche Genehmigung zur Fernwärmekooperation in St. Pölten
  • – Ermächtigung zu Erhöhung des Grundkapitals und Aktiensplit

* Oder warten Sie auf das nächste Quartal und vertrauen uns blind.

Aktionärsbrief 1. Quartal 2007/08 1. Oktober – 31. Dezember 2007

Energie vernünftig nutzen

Kennzahlen

2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Veränderung
in%
2006/07 2005/06
Verkaufsentwicklung
Stromerzeugung GWh 1.486 1.246 19,2 3.451 4.556
Stromverkauf an Endkunden GWh 4.987 4.712 5,8 18.043 15.641
Gasverkauf an Endkunden GWh 2.710 2.061 31,5 5.603 7.580
Wärmeverkauf an Endkunden GWh 406 332 22,3 911 1.067
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse Mio EUR 667,7 612,2 9,1 2.233,1 2.071,6
EBITDA Mio EUR 136,8 117,5 16,5 350,7 397,4
EBITDA-Marge % 20,5 19,2 15,7 19,2
Operatives Ergebnis (EBIT) Mio EUR 92,0 75,4 22,0 197,3 184,4
EBIT-Marge % 13,8 12,3 8,8 8,9
Ergebnis vor Ertragsteuern Mio EUR 102,9 100,2 2,7 287,4 304,9
Konzernergebnis Mio EUR 77,6 73,4 5,7 227,0 221,9
Konzern-Bilanz
Bilanzsumme Mio EUR 6.809,8 6.084,6 11,9 6.261,9 5.845,8
Eigenkapital Mio EUR 3.325,7 2.898,2 14,8 3.014,7 2.756,0
Eigenkapitalquote % 48,8 47,6 48,1 47,1
Nettoverschuldung Mio EUR 959,8 938,7 2,2 825,3 930,0
Gearing % 28,9 32,4 27,4 33,7
Return on Equity (ROE) % 2,6 2,8 9,0 10,6
Return on Capital Employed (ROCE) % 2,3 2,3 7,1 7,9
Konzern-Cash Flow und Investitionen
Cash Flow aus dem operativen Bereich Mio EUR 137,8 33,8 342,8 399,7
Investitionen1) Mio EUR 111,1 42,2 277,7 251,5
Mitarbeiter
Mitarbeiter2) Ø 9.508 9.698 –2,0 9.535 9.973
davon Österreich Ø 2.444 2.345 4,2 2.365 2.306
davon Ausland Ø 7.064 7.353 –3,9 7.170 7.667
Aktie
Ergebnis EUR 1,90 1,80 5,7 5,55 5,43

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

2) Inkl. der Mitarbeiter des per 14.12.2007 einbezogenen bulgarischen Fernwärmeversorgers EVN Bulgaria Toplofikatsia EAD (TEZ Plovdiv)

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Die EVN konnte im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 (1. Oktober bis 31. Dezember 2007) ihre erfolgreiche Entwicklung fortsetzen. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr kälteren Witterung konnten die Umsatzerlöse um 9,1% auf 667,7 Mio EUR gesteigert werden. Noch deutlicher verbesserte sich die Ertragslage – das operative Ergebnis legte um 22% auf 92,0 Mio EUR zu. Obwohl das Finanzergebnis nicht den hohen Vergleichswert des Vorjahres erreichte, konnte das Konzernergebnis von 73,4 Mio EUR um 5,7% auf 77,6 Mio EUR erhöht werden. Während im Segment Energie durchwegs Steigerungen zu verzeichnen waren, gingen die Umsatzerlöse im Segment Umwelt zurück.

Für das vorangegangene Geschäftsjahr 2006/07 hat die Hauptversammlung der EVN am 17. Jänner 2008 die Ausschüttung einer Dividende von 1,50 EUR pro Aktie – und damit eine Erhöhung um 7,1% gegenüber dem Vorjahr – beschlossen. Gleichzeitig wurde der Vorstand ermächtigt, innerhalb von 18 Monaten eigene Aktien von bis zu 10% des Grundkapitals zurückzukaufen. Weitere Beschlüsse der Hauptversammlung erteilen die Erlaubnis zur Erhöhung des Grundkapitals sowie zu einem Aktiensplit im Verhältnis 1:4.

Kalter Winter unterstützt Geschäftsverlauf im Energiegeschäft

Der temperaturbedingte Energiebedarf im österreichischen Versorgungsgebiet der EVN war im 1. Quartal gemessen an der Heizgradsumme um 37,8% höher als im Vorjahr und um etwa 13% höher als im langjährigen Durchschnitt. Dadurch stiegen der Gasverkauf an Endkunden um 31,5% und der Wärmeabsatz um etwa 22% an. Die Erhöhung des Energieabsatzes in Bulgarien und Mazedonien um 8,1% bzw. 9,5% ist teilweise ebenfalls auf einen gestiegenen Heizbedarf unserer Kunden zurückzuführen. Die Stromerzeugung der EVN Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr um 19,2% angehoben werden. Wir konnten unsere Verkaufspreise für Strom und Gas in Niederösterreich im 1. Quartal 2007/08 stabil halten. Mit Wirkung vom 1. Jänner 2008 war sogar ein geringfügiger Rückgang der Mehrkosten für Ökostrom auf Basis des Ökostromgesetzes zu verzeichnen. Die EVN gab diese Preisminderung an die Endverbraucher weiter.

Mehrere kleinere Projekte im Umweltsegment

Die Baufortschritte der aktuellen, zumeist kleineren Projekte im Umweltsegment konnten die Ergebnisbeiträge der in den Vorperioden fertig gestellten internationalen Großprojekte nicht kompensieren. Wir erwarten in diesen Geschäftsfeldern aber auch zukünftig ein hohes Niveau der Aktivitäten. Anfang Februar 2008 wurde ein Konsortialvertrag zur Modernisierung und Erweiterung der größten Kläranlage in Warschau mit Baubeginn August 2008 unterzeichnet. Weitere Großprojekte stehen kurz vor Vertragsabschluss.

Investitionsprojekte zügig fortgesetzt

Im EVN Versorgungsgebiet in Bulgarien wurde die Fernwärmegesellschaft EVN Bulgaria Toplofikatsia EAD (TEZ Plovdiv), das über eine thermische Kapazität von 1.259 MW und eine elektrische von 86 MW verfügt, übernommen und mit 14. Dezember 2007 erstmalig konsolidiert. Mit dieser Akquisition konnten wir nicht nur die Anzahl unserer Fernwärmekunden verdoppeln, sondern uns auch die ersten eigenen Produktionskapazitäten in Bulgarien sichern. Im Oktober 2007 wurden am Schwarzen Meer die Stromverteilanlagen des lokalen Stromversorgers Sunny Beach AD von EVN Bulgaria EP AD in Erfüllung der ursprünglichen Privatisierungsvereinbarung übernommen. In Deutschland wurde der Bau des Kohlekraftwerks in Duisburg, das über eine Bruttokapazität von 790 MW verfügen und in Kooperation mit der Evonik Steag GmbH errichtet wird, fortgesetzt. Ebenso weitergeführt werden die Investitionsprogramme in Bulgarien und Mazedonien, die eine Modernisierung der Netzanlagen zum Ziel haben. Im Jänner 2008 nahm die Müllverbrennungsanlage der

Temperaturen in Niederösterreich um 37,8% kälter als im Vorjahr

Abgeschlossene Großprojekte konnten nicht kompensiert werden

Expansion in Bulgarien sichert eigene Produktionskapazitäten Stadt Moskau mit einer Kapazität von 360.000 Tonnen den Vollbetrieb auf. Die bei der Abfallverwertung anfallende Energie wird für die Strom- und Fernwärmeversorgung von rund 40.000 Haushalten eingesetzt. Die EVN ist bis zum Jahr 2019 für die Betriebsführung dieser Anlage verantwortlich.

Die albanische Regierung hat Ende Jänner 2008 die EVN im Rahmen einer internationalen Ausschreibung für den Erhalt einer Konzession zur Errichtung von Wasserkraftwerken am Fluss Devoll als bevorzugten Bieter ausgewählt. Im Zuge dieses Vergabeverfahrens hat die EVN ein Angebot zur Errichtung von drei Spitzenlast-Speicherkraftwerken mit einer Leistung von rund 400 MW und einer Jahreserzeugung von 1.000 GWh gelegt. Weiters wurde im 1. Quartal 2007/08 der Erwerb zusätzlicher Anteile an der Rohöl-Aufsuchungs AG kartellrechtlich genehmigt, womit die EVN nunmehr mit 50,03 % die Mehrheit an der Rohöl-Aufsuchungs AG hält. Die schon bislang praktizierte Konsolidierung at Equity wird beibehalten, da aufgrund vertraglicher Vereinbarungen keine Möglichkeit besteht, beherrschenden Einfluss auszuüben.

Fortsetzung des Energiekonzepts für den Zentralraum Niederösterreich

EVN ist bevorzugter Bieter für Errichtung von Wasserkraftwerken in Albanien

Auch die Realisierung des Energiekonzepts für den Zentralraum Niederösterreich auf dem EVN Areal in Dürnrohr/Zwentendorf konnte im 1. Quartal 2007/08 erfolgreich fortgesetzt werden. Am 1. Oktober 2007 konnten wir den Grundstein für die Linie 3 der Thermischen Abfallverwertungsanlage in Dürnrohr legen, die nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2009 die Gesamtkapazität der Anlage von 300.000 Tonnen auf 500.000 Tonnen pro Jahr erhöhen wird. Die Biomasse-Versuchsanlage mit einer thermischen Leistung von 3 MW konnte ihren Betrieb aufnehmen; sollte sie sich bewähren, ist ihr stufenweiser Ausbau auf bis zu 120 MW möglich. Begonnen wurde auch mit der Umsetzung des Fernwärmeprojekts für St. Pölten. Nach Errichtung einer Fernwärmeleitung wird die EVN ab der Heizsaison 2009/10 zwei Drittel der in der Landeshauptstadt benötigten Fernwärme aus ihren Kraftwerksanlagen in Dürnrohr liefern. Im 1. Quartal 2007/08 konnte auch der größte Fernwärmespeicher Europas, der sich neben dem Wärmekraftwerk Theiss befindet, in Betrieb gehen. Im Bereich der erneuerbaren Energie bietet die EVN seit 1. Jänner 2008 in Niederösterreich Zusatzförderungen für die Nutzung von Sonnenenergie zur Stromerzeugung an und trägt damit aktiv zum Ausbau der Nutzung der Sonnenergie bei. Mit all diesen Projekten stellt die EVN das Erreichen ihrer wesentlichen Unternehmensziele – Versorgungssicherheit, umweltfreundliche Energieversorgung und Steigerung der Energieeffizienz – sicher. EVN Wasser hat nach einer Bauzeit von nur 14 Monaten die über 30 km lange Wasserleitung vom Raum Tulln nach Bisamberg planmäßig in Betrieb genommen und damit die Wasserqualität für rund 40.000 Bewohner des Versorgungsgebiets deutlich verbessert.

Ausblick

Trotz der Verbesserung des operativen Ergebnisses im 1. Quartal wird es im Geschäftsjahr 2007/08 schwierig sein, an das Rekordergebnis des Vorjahres anzuschließen. Im Energiebereich wird aufgrund der stark steigenden Preise für Primärenergie der Druck auf die Margen weiter zunehmen, auch wird mit einem geringeren Einsatz der thermischen Kraftwerke gerechnet. Im Umweltbereich wird sich die Hereinnahme neuer Projekte teilweise auf die zweite Geschäftsjahreshälfte verschieben.

Im Investitionsbereich wird das Energiekonzept für den Zentralraum Niederösterreich planmäßig fortgesetzt. Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit bei steigender Nachfrage werden die Investitionen in das niederösterreichische Strom- und Gasnetz auf hohem Niveau weitergeführt, ebenso das Investitionsprogramm in Südosteuropa zur Modernisierung und Erweiterung der Netze.

Dr. Burkhard Hofer Sprecher des Vorstands im Februar 2008

Geschäftsentwicklung

Energiewirtschaftliches Umfeld 2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Veränderung
in%
2005/06
1. Quartal
Temperaturbedingter Energiebedarf1)
%
113 82 99
Rohölpreis – Brent
EUR/Barrel
61,00 47,05 29,6 48,57
Gaspreis – GIMP2)
Cent/m³
24,19 23,20 4,3 21,77
Kohle – API#23)
EUR/Tonne
81,71 52,19 56,6 45,07
CO2-Zertifikate (1. Periode)
EUR/Tonne
0,08 9,58 –99,2 21,97
Strom – Spotmarkt
EEX4) Grundlaststrom
EUR/MWh
57,75 44,67 29,3 59,82
EEX Spitzenstrom
EUR/MWh
90,88 65,53 38,7 89,16
Strom – Forwardmarkt5)
EEX Grundlaststrom
EUR/MWh
49,66 57,45 –13,6 40,50
EEX Spitzenstrom
EUR/MWh
75,42 82,59 –8,7 55,25

1) Berechnet nach Heizgradsummen in Österreich. Die Basis (100%) entspricht dem Durchschnittswert 1997–2006.

2) Gasimportpreis (GIMP)

3) Notierung in ARA

4) EEX – European Energy Exchange

5) Durchschnittspreise der jeweiligen Quartals-Forwardpreise, beginnend ein Jahr vor dem jeweiligen Zeitraum

2007/08 2006/07 2005/06
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1. Quartal
Mio EUR
1. Quartal
Mio EUR
Mio EUR Veränderung
%
1. Quartal
Mio EUR
Umsatzerlöse Energie 626,9 543,0 83,9 15,4 473,8
Umsatzerlöse Umwelt 35,3 63,4 –28,1 –44,3 62,9
Umsatzerlöse Strategische Beteiligungen
und Sonstiges 5,5 5,8 –0,3 –5,8 11,1
Umsatzerlöse 667,7 612,2 55,5 9,1 547,8
Bestandsveränderungen und
aktivierte Eigenleistungen 6,5 1,9 4,7 1,6
Sonstige betriebliche Erträge 16,3 10,6 5,7 53,5 10,1
Fremdstrombezug und Energieträger –393,4 –337,8 –55,6 –16,5 –283,2
Material- und Betriebsaufwand –51,7 –75,4 23,8 31,5 –68,5
Personalaufwand –71,0 –65,8 –5,2 –7,9 –64,1
Abschreibungen –44,8 –42,0 –2,8 –6,7 –40,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen –37,7 –28,3 –9,4 –33,3 –15,0
Operatives Ergebnis (EBIT
)
92,0 75,4 16,6 22,0 87,7
Beteiligungsergebnis 23,4 28,7 –5,3 –18,4 30,8
Zins- und sonstiges Finanzergebnis –12,4 –3,9 –8,5 –6,4
Finanzergebnis 11,0 24,8 –13,8 –55,7 24,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 102,9 100,2 2,7 2,7 112,2
Ertragsteuern –19,2 –19,8 0,7 3,4 –21,3
Ergebnis nach Ertragsteuern 83,8 80,4 3,4 4,2 90,9
davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 6,2 7,0 –0,8 –11,1 8,7
davon Ergebnisanteil der Aktionäre
der EVN AG (Konzernergebnis) 77,6 73,4 4,2 5,7 82,2
Ergebnis je Aktie1)
EUR
1,90 1,80 0,10 5,7 2,01

1) Verwässert ist gleich unverwässert

Umsatz nach Regionen 1. Quartal in Mio EUR

EBIT nach Segmenten 1. Quartal in Mio EUR

Umsatz und Ergebnis

Die EVN Gruppe konnte im 1. Quartal 2007/08 einen Anstieg der Umsatzerlöse um 9,1% oder 55,5 Mio EUR auf 667,7 Mio EUR verzeichnen. Zurückzuführen ist diese Entwicklung ausschließlich auf das Segment Energie, das von kälteren Temperaturen im Vergleich zur Vorjahresperiode profitierte. Im Segment Umwelt, das projektspezifischen Schwankungen unterliegt, wurde ein Umsatzrückgang verzeichnet.

Die Absatzsteigerung im Energiebereich wie auch höhere Primärenergiepreise verursachten einen Anstieg der Aufwandsposition Fremdstrombezug und Energieträger um 16,5% bzw. 55,6 Mio EUR auf 393,4 Mio EUR. Der Rückgang des Material- und Betriebsaufwands um 31,5% auf 51,7 Mio EUR ist in erster Linie durch geringere Volumina im Projektgeschäft bedingt.

Ein geringerer Personalstand in Bulgarien und Mazedonien sowie der Konsolidierungseffekt des Fernwärmekraftwerks TEZ Plovdiv führten im 1. Quartal 2007/08 per Saldo zu einer Reduktion der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl um 2,0% auf 9.508. Aufgrund einer Erhöhung des Personalstands in Österreich um 4,2% oder 99 Mitarbeiter sowie kollektivvertraglicher Steigerungen des Lohn- und Gehaltsniveaus in allen Bereichen stieg der Personalaufwand in Summe um 7,9% bzw. 5,2 Mio EUR auf 71,0 Mio EUR.

Die Abschreibungen erhöhten sich durch das gestiegene Investitionsvolumen des Vorjahres um 6,7% bzw. 2,8 Mio EUR auf 44,8 Mio EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen legten vor allem bedingt durch höhere Forderungsabschreibungen in Südosteuropa um 33,3% bzw. 9,4 Mio EUR auf 37,7 Mio EUR zu.

Das operative Ergebnis (EBIT) konnte mit 22,0% bzw. 16,6 Mio EUR auf 92,0 Mio EUR stärker gesteigert werden als die Umsatzerlöse, womit eine Verbesserung der EBIT-Marge von 12,3% auf 13,8% möglich wurde. Das EBIT des Segments Energie nahm um 34,4% auf 90,4 Mio EUR zu; im Segment Umwelt ging das EBIT von 8,9 Mio EUR auf 3,1 Mio EUR zurück.

Das Finanzergebnis verzeichnete einen deutlichen Rückgang um 13,8 Mio EUR auf 11,0 Mio EUR. Höhere Zinserträge aus Finanzierungsforderungen des Projektgeschäfts konnten das niedrigere Beteiligungsergebnis, gestiegene Zinsaufwendungen und geringere Erträge aus der Veranlagung in Wertpapiere und kurzfristige Finanzpositionen nicht kompensieren.

Aufgrund dieser Entwicklungen lag das Ergebnis vor Ertragsteuern mit 102,9 Mio EUR um 2,7% über dem Vorjahreswert. Ermöglicht durch einen Rückgang der Ertragsteuern und geringere Ergebnisanteile anderer Gesellschafter fiel der Anstieg im Konzernergebnis mit 5,7% bzw. 4,2 Mio EUR auf 77,6 Mio EUR stärker aus als jener des Vorsteuerergebnisses.

Cash Flow

Der Cash Flow aus dem Ergebnis der EVN lag im 1. Quartal 2007/08 mit 118,1 Mio EUR um 17,8% bzw. 17,9 Mio EUR über dem Vorjahreswert. Diese Veränderung resultierte aus dem um 2,7 Mio EUR verbesserten Ergebnis vor Ertragsteuern und den um per Saldo 15,1 Mio EUR höheren unbaren Komponenten.

Der verglichen mit dem Vorjahr stichtagsbedingt geringere Anstieg der kurzfristigen Forderungen und die deutliche Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten führten nach dem Anstieg im Vorjahr nun zu einer Reduktion des Working Capital. In Summe fiel der Anstieg im operativen Cash Flow auf 137,8 Mio EUR deutlich höher aus.

Die gestiegenen laufenden Investitionen in Sachanlagen, der Erwerb von TEZ Plovdiv und die Erhöhung der indirekten Beteiligung an der Rohöl-Aufsuchungs AG wurden zum Teil durch den Verkauf von kurzfristigen Positionen des Finanzvermögens kompensiert. Insgesamt zeigte der Cash Flow aus dem Investitionsbereich mit –138,7 Mio EUR einen um 52,1 Mio EUR höheren Mittelabfluss als im Vorjahr.

In Summe erzielte die EVN im 1. Quartal 2007/08 einen positiven Cash Flow von 46,8 Mio EUR gegenüber einem leicht negativen Cash Flow im Vorjahr. Die liquiden Mittel stiegen damit einhergehend auf 101,2 Mio EUR. Unter Berücksichtigung der Veranlagungen in kurzfristige Wertpapiere in Höhe von 260,1 Mio EUR (30. September 2007: 395,7 Mio EUR) ist die Liquiditätssituation der EVN weiterhin als sehr stabil zu beurteilen.

Konzern-Geldflussrechnung 2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Veränderung
Mio EUR
%
2005/06
1. Quartal
Mio EUR Mio EUR Mio EUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 102,9 100,2 2,7 2,7 112,2
Unbare Ergebniskomponenten 15,1 0,0 15,1 13,4
Cash Flow aus dem Ergebnis 118,1 100,2 17,9 17,8 125,6
Cash Flow aus dem operativen Bereich 137,8 33,8 104,0 80,7
Cash Flow aus dem Investitionsbereich –138,7 –86,6 –52,1 –60,2 –81,1
Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich 47,7 50,9 –3,2 –6,3 24,5
Cash Flow gesamt 46,8 –1,9 48,7 24,1
Liquide Mittel am Anfang der Periode 54,4 76,8 –22,4 –29,2 82,4
Liquide Mittel am Ende der Periode 101,2 74,9 26,3 35,1 106,5

Struktur der Investitionen 1. Quartal in%

Investitionen

Die Investitionen der EVN in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen im Berichtszeitraum mit 111,1 Mio EUR um 68,9 Mio EUR über dem Niveau des Vorjahres. In Südosteuropa wurden in Summe 74,5 Mio EUR in die Modernisierung und den Ausbau der Netz- und Zählertechnik investiert. Im Business Unit Netze bildete der Ausbau des niederösterreichischen Strom- und Gasnetzes den Investitionsschwerpunkt. Im Bereich des Stromnetzes erfolgte der Bau mehrerer Hochspannungsleitungen, im Bereich des Gasnetzes wurde im Hochdrucksystem in die Sicherung von Leitungstrassen investiert, im Niederdrucksystem in die Erschließung neuer Ortsteile bzw. in die Verdichtung bestehender Netzgebiete.

Investitionen: +68,9 Mio EUR

Bilanzstruktur in%

Kurzfristige Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte

Kurzfristige Schulden

Langfristige Schulden

Eigenkapital

Konzern-Bilanz 31.12.2007
Mio EUR
30.9.2007
Mio EUR
Veränderung
Mio EUR
%
30.9.2006
Mio EUR
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 357,8 327,9 29,9 9,1 333,0
Sachanlagen 2.239,2 2.149,1 90,0 4,2 2.026,4
At Equity einbezogene Unternehmen 638,6 460,3 178,3 38,7 424,3
Andere finanzielle Vermögenswerte 1.908,6 1.613,4 295,3 18,3 1.479,1
Übrige langfristige Vermögenswerte 619,4 615,3 4,1 0,7 519,1
5.763,6 5.166,0 597,6 11,6 4.781,8
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 83,3 84,1 –0,8 –1,0 70,7
Kurzfristige Forderungen und
sonstige kurzfristige Vermögenswerte 570,3 539,9 30,4 5,6 618,6
Flüssige Mittel und kurzfristige Finanzmittel 392,6 471,9 –79,3 –16,8 374,6
1.046,2 1.095,9 –49,7 –4,5 1.063,9
Summe Aktiva 6.809,8 6.261,9 547,9 8,7 5.845,8
Passiva
Eigenkapital
Anteile des EVN Konzerns 3.092,8 2.788,0 304,8 10,9 2.523,3
Anteile anderer Gesellschafter 232,9 226,7 6,2 2,7 232,7
3.325,7 3.014,7 311,0 10,3 2.756,0
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.221,5 1.172,6 48,9 4,2 1.397,2
Latente Steuerverbindlichkeiten 476,4 399,8 76,6 19,2 379,7
Langfristige Rückstellungen 457,6 457,1 0,5 0,1 434,2
Vereinnahmte Baukosten- und
Investitionszuschüsse 330,4 324,0 6,4 2,0 287,5
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 55,9 47,0 8,9 19,0 38,5
2.541,8 2.400,6 141,3 5,9 2.537,0
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 257,1 247,2 9,8 4,0 15,3
Kurzfristige Steuerverbindlichkeiten 122,5 58,9 63,6 58,4
Lieferantenverbindlichkeiten 325,1 298,0 27,1 9,1 258,6
Kurzfristige Rückstellungen 83,1 93,0 –9,8 –10,6 89,8
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 154,4 149,6 4,8 3,2 130,8
942,2 846,6 95,6 11,3 552,8
Summe Passiva 6.809,8 6.261,9 547,9 8,7 5.845,8

Bilanz

Die Bilanzsumme der EVN Gruppe erhöhte sich seit dem letzten Bilanzstichtag, dem 30. September 2007, um 8,7% bzw. 547,9 Mio EUR auf 6.809,8 Mio EUR. Während die langfristigen Vermögenwerte um 11,6% stiegen, gingen die kurzfristigen Vermögenswerte um 4,5% zurück.

Durch den Anstieg der langfristigen Vermögenswerte von 5.166,0 Mio EUR auf 5.763,6 Mio EUR erhöhte sich ihr Anteil am Gesamtvermögen von 82,5% auf 84,6%. Ausgelöst wurde diese Entwicklung durch die vermehrte Investitionstätigkeit, die Erhöhung der indirekten Beteiligung an der Rohöl-Aufsuchungs AG und den stichtagsbezogenen Wertzuwachs der Beteiligung an der Verbundgesellschaft.

Im Bereich der kurzfristigen Vermögenswerte konnten die Verringerung der Finanzmittel und die Reduktion der sonstigen Forderungen den saisonal bedingten Anstieg der Forderungen aus dem Energiegeschäft mehr als kompensieren. In Summe ging das kurzfristige Vermögen seit 30. September 2007 von 1.095,9 Mio EUR auf 1.046,2 Mio EUR zurück.

Das erzielte Quartalsergebnis und die erfolgsneutrale Aufwertung der Beteiligung an der Verbundgesellschaft führten zu einer Erhöhung des Eigenkapitals um 10,3% bzw. 311,0 Mio EUR auf 3.325,7 Mio EUR, wodurch die Eigenkapitalquote von 48,1% auf 48,8% anwuchs. Bei einer Nettoverschuldung von 959,8 Mio EUR liegt das Gearing der EVN Gruppe mit 28,9% weiterhin deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Die langfristigen Schulden nahmen im Berichtszeitraum um 5,9% auf 2.541,8 Mio EUR zu. Eine Erhöhung der latenten Steuerverbindlichkeiten aufgrund des Wertzuwachses der Beteiligung an der Verbundgesellschaft sowie ein leichter Anstieg der langfristigen Finanzverbindlichkeiten waren hierfür verantwortlich.

Bei den kurzfristigen Schulden stand einer Erhöhung der Steuer-, Lieferanten- und der Finanzverbindlichkeiten eine Reduktion der kurzfristigen Rückstellungen gegenüber. Per Saldo lagen die kurzfristigen Schulden mit 942,2 Mio EUR um 11,3% über dem Wert des letzten Bilanzstichtags.

Bilanzsumme: +547,9 Mio EUR

Eigenkapitalquote von 48,8%: Gearing mit 28,9% deutlich unter Branchendurchschnitt

erfolgsneutralen Eigenkapital
veränderungen von at Equity
einbezogenen Unternehmen 7,9 7,9 –0,8 7,1
Direkt im Eigenkapital
berücksichtigte
Gewinne (+)/Verluste (–)
nach Ertragsteuern 0,0 94,1 0,8 94,9 –0,8 94,1
Ergebnis nach Ertragsteuern 2006/07 227,0 227,0 31,9 259,0
Gesamtergebnis der Periode 227,1 94,1 0,8 322,0 31,1 353,1
Dividende 2005/06 –57,2 –57,2 –35,1 –92,4
Aktienerwerb von
vollkonsolidierten Unternehmen –1,9 –1,9
Stand 30.9.2007 99,1 309,4 1.425,5 7,1 946,0 1,1 2.788,0 226,7 3.014,7
Erfolgsneutrale Wertänderung
von Finanzinstrumenten 224,1 224,1 224,1
Währungsumrechnung 0,2 0,2 0,2
Anteilige Übernahme von
erfolgsneutralen Eigenkapital
veränderungen von at Equity
einbezogenen Unternehmen 3,0 3,0 3,0
Direkt im Eigenkapital
berücksichtigte
Gewinne (+)/Verluste (–)
nach Ertragsteuern 0,0 227,1 0,2 227,2 227,2
Ergebnis nach Ertragsteuern 2007/08 77,6 77,6 6,2 83,8
Gesamtergebnis der Periode 77,6 227,1 0,2 304,8 6,2 311,0
Stand 31.12.2007 99,1 309,4 1.503,0 7,1 1.173,1 1,3 3.092,8 232,9 3.325,7

Unternehmensbereiche

Segmente im Überblick

Segment Geschäftsfelder
Energie1) Erzeugung, Netze, Energiebeschaffung und -vertrieb2)
sowie Südosteuropa
Umwelt Wasserver- und Abwasserentsorgung, Thermische Abfallverwertung
Strategische Beteiligungen
und Sonstiges Strategische und sonstige Beteiligungen, Konzernfunktionen

1) Die angeführten Geschäftsfelder bilden gleichzeitig die vier Business Units des Segments.

2) In weiterer Folge nur "Vertrieb" genannt

Segment Energie

Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh 2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
absolut Veränderung
%
2005/06
1. Quartal
Stromerzeugung 1.486 1.246 240 19,2 1.475
davon Wärmekraftwerke 1.152 995 157 15,8 1.309
davon erneuerbare Energie 334 251 83 32,8 166
Netzabsatz
Strom 5.279 4.937 342 6,9 3.761
davon Österreich 1.988 1.909 79 4,1 1.899
davon Bulgarien 1.915 1.771 143 8,1 1.862
davon Mazedonien 1.376 1.257 119 9,5
Gas1) 7.117 5.993 1.124 18,8 7.550
Energieverkauf an Endkunden
Strom2) 4.987 4.712 274 5,8 3.556
Gas3) 3.020 2.341 679 29,0 2.919
Wärme 406 332 74 22,3 351

1) Inkl. Netzabsatz an Kraftwerke der EVN

2) In Bulgarien und Mazedonien entspricht der Energieverkauf an Endkunden derzeit dem Netzabsatz.

3) Inkl. Gasverkauf an Wiederverkäufer in Höhe von 310 GWh (Vorjahr: 280 GWh)

Finanzkennzahlen 2007/08
1. Quartal
Mio EUR
2006/07
1. Quartal
Mio EUR
Mio EUR Veränderung
%
2005/06
1. Quartal
Mio EUR
Außenumsatz 626,9 543,0 83,9 15,4 473,8
Innenumsatz 3,5 2,5 1,0 37,6 2,9
Operativer Aufwand –498,8 –440,4 –58,4 –13,3 –363,3
EBITDA 131,6 105,2 26,4 25,1 113,4
Abschreibungen –41,2 –37,9 –3,3 –8,7 –36,4
Operatives Ergebnis (EBIT
)
90,4 67,3 23,1 34,4 77,0
EBIT-Marge (%) 14,3 12,3 16,2
Finanzergebnis –9,5 –4,6 –4,9 –1,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 80,9 62,6 18,2 29,1 75,7
Investitionen 104,8 37,2 67,6 37,3
Stromerzeugung: +19,2% Die Stromerzeugung der EVN Gruppe lag im 1. Quartal 2007/08 mit 1.486 GWh um 19,2% über dem
Wert der Vergleichsperiode. Ausgelöst wurde diese Entwicklung vor allem durch im Vergleich zum Vorjahr
höhere Spotmarkt-Preise. Zudem konnte aufgrund der vorteilhaften Wasserführung die Leistung der Was
serkraftwerke und damit die Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern um 32,8% auf 334 GWh
angehoben werden.
Umsatz: +15,4% Die Außenumsätze des Segments Energie lagen mit 626,9 Mio EUR um 15,4% über dem Vorjahresniveau.
Getrieben wurde dieser Anstieg durch die im Vergleich zum Vorjahr kältere Witterung sowie durch Preis
anpassungen im Strom- und Gasbereich, die mit Wirkung von 1. Dezember 2006 durchgeführt wurden.
Strom-Netzabsatz: +6,9% Der Strom-Netzabsatz der EVN Gruppe erhöhte sich, ebenfalls witterungsbedingt, um 6,9% auf 5.279 GWh.
In Österreich stieg der Absatz um 4,1% auf 1.988 GWh, in Bulgarien um 8,1% auf 1.915 GWh und in
Mazedonien um 9,5% auf 1.376 GWh. Im Gasbereich wirkte sich der Witterungseinfluss noch stärker aus
und führte zu einer Erhöhung des Netzabsatzes um 18,8% auf 7.117 GWh.
Stromverkauf: +5,8% Der Stromverkauf der EVN Gruppe an Endkunden lag witterungsbedingt mit 4.987 GWh um 5,8% über
dem Vorjahreswert.
Deckungsgrad aus
Eigenerzeugung: 29,8%
Im Berichtszeitraum konnten 29,8% (Vorjahr: 26,4%) des gesamten Stromabsatzes aus eigener Produktion
abgedeckt werden. Ohne Berücksichtigung der bulgarischen und mazedonischen Tochtergesellschaften,
die derzeit über keine nennenswerten Erzeugungskapazitäten verfügen, betrug der Deckungsgrad 87,6%
(Vorjahr: 74,0%).
Gasverkauf: +29,0% Im Gasbereich, der generell stärker auf Temperatureinflüsse reagiert, lag der Absatz an Endkunden im
Berichtszeitraum mit 3.020 GWh um 29,0% über dem Niveau der Vergleichsperiode.
Wärmeverkauf: +22,3% Beim Wärmeverkauf konnte eine Absatzsteigerung von 22,3% auf 406 GWh verzeichnet werden. Neben
der kalten Witterung war auch der laufende Ausbau der Produktionsanlagen dafür verantwortlich.
Business Unit Erzeugung
Business Unit Erzeugung1) 2007/08
1. Quartal
Mio EUR
2006/07
1. Quartal
Mio EUR
Mio EUR Veränderung
%
2005/06
1. Quartal
Mio EUR
Umsatz 31,6 29,2 2,3 8,0 77,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 15,7 12,3 3,4 27,6 11,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 13,7 10,9 2,9 26,6 10,0
Investitionen 7,0 0,7 6,3 4,8
1) Die Umsätze dieses Business Unit berücksichtigen seit 1.10.2006 nur mehr den Optionswert der Kraftwerke und stellen somit im Wesentlichen
die Differenz zwischen den Verkaufserlösen für Strom und den dafür anfallenden Brennstoffkosten dar. Die Vermarktung des erzeugten Stroms
sowie die Primärenergiebeschaffung werden hingegen im Business Unit Vertrieb erfasst.
Umsatz: +2,3 Mio EUR Die Erlöse des Business Unit stiegen aufgrund höherer Marktpreise und höherer Stromerzeugung im Be
EBIT
: +3,4 Mio EUR
richtszeitraum um 8,0% auf 31,6 Mio EUR. Das EBIT erhöhte sich in erster Linie durch die gute Wasserfüh

richtszeitraum um 8,0% auf 31,6 Mio EUR. Das EBIT erhöhte sich in erster Linie durch die gute Wasserführung der Wasserkraftwerke sowie geringere Aufwendungen für geplante Kraftwerksprojekte um 27,6% auf 15,7 Mio EUR.

Business Unit Netze

Die Netznutzungstarife im Bereich des Gasnetzes der EVN sind durch den Regulator mit Wirkung vom 1. Jänner 2007 um durchschnittlich 4,0% gesenkt worden. Im Bereich des Stromnetzes kam es im Rahmen der Tarifrunde per Jänner 2007 aufgrund des neu eingeführten Anreizregulierungsmodells zu keiner Senkung der Strom-Netznutzungstarife der EVN. Per 1. Februar 2008 ist das System der Anreizregulierung auch im Gasbereich in Kraft getreten. Für einen Haushaltskunden mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 15.000 KWh ergibt sich auf Basis der neuen Tarifverordnung eine Reduktion des Entgelts für die Nutzung des Gasnetzes von rund 2,0%.

Business Unit Netze 2007/08
1. Quartal
Mio EUR
2006/07
1. Quartal
Mio EUR
Mio EUR Veränderung
%
2005/06
1. Quartal
Mio EUR
Umsatz 135,4 129,6 5,8 4,5 128,6
Operatives Ergebnis (EBIT) 40,3 40,3 47,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 36,7 37,8 –1,1 –3,0 44,5
Investitionen 23,2 15,3 8,0 52,1 17,7

Durch die Erhöhung des Netzabsatzes im Strombereich um 4,1% und im Gasbereich um 18,8% stiegen trotz der Netztarifsenkungen die Netzerlöse in Summe um 10,0 Mio EUR bzw. 9,9% auf 111,3 Mio EUR.

Bedingt durch geringere Erlöse aus dem Kabel-TV- und Telekombereich sowie durch eine geringere Verrechnung von Kundenprojekten weist das Business Unit per Saldo einen Umsatzanstieg von 4,5% bzw. 5,8 Mio EUR auf 135,4 Mio EUR aus.

Aufgrund gestiegener Personalaufwendungen und höherer Aufwendungen für Instandhaltung erreichte das EBIT trotz positiver Absatzentwicklung mit 40,3 Mio EUR lediglich das Vorjahresniveau.

Business Unit Vertrieb

Business Unit Vertrieb1) 2007/08
1. Quartal
Mio EUR
2006/07
1. Quartal
Mio EUR
Mio EUR Veränderung
%
2005/06
1. Quartal
Mio EUR
Umsatz 334,1 274,8 59,3 21,6 221,0
Operatives Ergebnis (EBIT) 46,4 24,3 22,1 90,8 18,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 49,4 26,2 23,2 88,5 21,0
Investitionen 2,1 –2,1 –100,0 7,6

1) Im Interesse der energiewirtschaftlichen Gesamtoptimierung des EVN Konzerns werden in diesem Business Unit seit 1.10.2006 auch die Vermarktung der Kraftwerkserzeugung, die Kosten der dafür erforderlichen Primärenergie sowie die Abgeltung des Optionswerts der Kraftwerke an das Business Unit Erzeugung erfasst.

Das Business Unit Vertrieb verzeichnete im 1. Quartal 2007/08 einen Umsatzanstieg von 21,6% bzw. 59,3 Mio EUR auf 334,1 Mio EUR. Neben dem witterungsbedingt deutlichen Mengenzuwachs im Gasund Wärmebereich führten die mit 1. Dezember 2006 aufgrund von gestiegenen Primärenergiepreisen notwendig gewordenen Verkaufspreisanpassungen zu diesem Anstieg.

Die absolute Erhöhung im EBIT fiel mit 22,1 Mio EUR auf 46,4 Mio EUR aufgrund der korrespondierenden Entwicklung der Aufwandsposition Fremdstrombezug und Energieträger deutlich geringer aus als das Umsatzwachstum.

Umsatz: +5,8 Mio EUR EBIT: stabil

Umsatz: +59,3 Mio EUR EBIT: +22,1 Mio EUR

Business Unit Südosteuropa

Die bulgarische Fernwärmegesellschaft TEZ Plovdiv wird nach erfolgreichem Abschluss der Akquisition mit Stichtag 14. Dezember 2007 in diesem Business Unit abgebildet.

2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Veränderung 2005/06
1. Quartal
Business Unit Südosteuropa Mio EUR Mio EUR Mio EUR % Mio EUR
Umsatz 183,6 153,4 30,2 19,7 96,2
Operatives Ergebnis (EBIT) –11,9 –9,6 –2,3 –23,8 0,1
Ergebnis vor Ertragsteuern –19,0 –12,3 –6,7 –54,6 0,2
Investitionen 74,5 19,1 55,5 7,3

Umsatz: +30,2 Mio EUR EBIT: –2,3 Mio EUR

Nach einer Absatzsteigerung von 8,1% in Bulgarien und 9,5% in Mazedonien sowie leichten Preiserhöhungen im Juli 2007 in Bulgarien und im April 2007 in Mazedonien weist das Business Unit Südosteuropa für das 1. Quartal 2007/08 einen Umsatzanstieg von 19,7% auf 183,6 Mio EUR aus.

Während in Mazedonien leichte Verbesserungen im operativen Bereich zu verzeichnen waren, konnte in Bulgarien der Mengenanstieg die witterungsbedingt höheren Netzverluste, die negativen Effekte der ungünstigen Preisentscheidung des Regulators vom 1. Juli 2007 und die höheren Aufwendungen aus dem sonstigen operativen Bereich nicht kompensieren. Insgesamt verzeichnete das Business Unit Südosteuropa somit für das 1. Quartal 2007/08 einen Rückgang im EBIT um 2,3 Mio EUR auf –11,9 Mio EUR.

Segment Umwelt

2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Veränderung 2005/06
1. Quartal
Finanzkennzahlen Mio EUR Mio EUR Mio EUR % Mio EUR
Außenumsatz 35,3 63,4 –28,1 –44,3 62,9
Innenumsatz 2,2 2,3 –0,1 –3,8 2,2
Operativer Aufwand –31,1 –53,0 21,9 41,4 –50,4
EBITDA 6,5 12,7 –6,3 –49,2 14,7
Abschreibungen –3,4 –3,8 0,4 10,2 –4,9
Operatives Ergebnis (EBIT
)
3,1 8,9 –5,9 –65,8 9,8
EBIT-Marge (%) 8,2 13,6 15,1
Finanzergebnis 2,9 –0,6 3,4 –1,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 5,9 8,4 –2,5 –29,3 8,1
Investitionen 6,0 4,9 1,1 21,7 3,0

Im Geschäftsfeld Abfallverwertung erfolgte im Juni 2007 der planmäßige Start zur Realisierung der Linie 3 der Thermischen Abfallverwertungsanlage in Dürnrohr, die ihren Betrieb nach zwei Jahren Bauzeit im Jahr 2009 aufnehmen soll. Eine besondere Herausforderung bildet die Vorgabe, dass die bestehenden Linien 1 und 2 während dieser Ausbauarbeiten in Vollbetrieb bleiben müssen.

Das Großprojekt zur Errichtung der Thermischen Abfallverwertungsanlage mit einer Gesamtkapazität von 360.000 Tonnen für die russische Hauptstadt Moskau wurde im September 2007 erfolgreich abgeschlossen. Seit Jänner 2008 wird die Anlage im Regelbetrieb geführt.

An der Spitze eines Konsortiums wird WTE in Kooperation mit zwei türkischen Bauunternehmen eine Kläranlage für rund zwei Millionen Einwohner der Metropole Istanbul bauen. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Mio EUR – auf WTE entfällt rund die Hälfte dieses Auftragswerts – umfasst neben dem schlüsselfertigen Neubau der Anlage auch die Betriebsbegleitung über fünf Jahre. Die Bauzeit wird etwa 2,5 Jahre betragen. Nach der Erteilung der Genehmigungen erfolgt der Baustart noch im Frühjahr 2008.

Auf Zypern wurde die Kläranlage in Anthoupolis/Nikosia fertig gestellt und von den Behörden abgenommen. Die WTE Betriebsgesellschaft hat die Anlage übernommen und ist während der nächsten zehn Jahre für die Betriebsführung verantwortlich. In Kohtla-Järve/Estland sind die Arbeiten zur Erstellung einer schlüsselfertigen Kläranlage weit vorangeschritten, sodass in Kürze mit der Inbetriebnahme begonnen werden kann.

Am 30. Jänner 2008 erhielt WTE im Konsortium mit Veolia den Zuschlag zur Modernisierung und Erweiterung einer Kläranlage in der polnischen Hauptstadt Warschau. Das Großprojekt wird mit einer Kapazität von 450.000 m³ pro Tag, das entspricht 2,1 Mio Einwohnergleichwerten, die Reinigungsleistung der bestehenden Anlage nahezu verdoppeln und stellt damit die größte Abwasserreinigungsanlage Polens dar. Bereits im August 2008 findet der Baubeginn statt, um die Anlagen im Dezember 2010 übergeben zu können. Der WTE-Anteil an der Gesamtinvestition liegt bei über 80 Mio EUR.

Im Wasserbereich wurde im Oktober 2007 die 30 km lange Trinkwasserleitung im Raum Bisamberg und nördliches Rußbachtal in Betrieb genommen. Für 40.000 Einwohner wurde damit eine Verbesserung der Trinkwasserqualität möglich. Anfang Jänner 2008 wurde das Ortsnetz in Maria Lanzendorf von EVN Wasser übernommen, womit weitere 2.000 Einwohner direkt von der EVN mit Wasser versorgt werden.

Das Segment Umwelt verzeichnet für das 1. Quartal 2007/08 einen Rückgang der Umsatzerlöse um 28,1 Mio EUR auf 35,3 Mio EUR. Das Volumen des Großprojekts der Moskauer Abfallverwertungsanlage konnte durch den Start diverser kleinerer Neuprojekte nur zum Teil kompensiert werden. Das EBIT ging um 5,9 Mio EUR auf 3,1 Mio EUR zurück.

Der Rückgang des Ergebnisses vor Ertragsteuern um 2,5 Mio EUR auf 5,9 Mio EUR fiel hingegen geringer aus. Trotz niedrigerer Erfolgsbeiträge aus der Abwasserbeseitigungsanlage in Zagreb konnte durch höhere Zinserträge aus den Leasingzahlungen für die fertiggestellte Trinkwasseraufbereitungs- und Abfallverwertungsanlage in Moskau insgesamt ein Anstieg im Finanzergebnis erzielt werden.

Thermische Abfallverwertungsanlage in Moskau im Regelbetrieb

Neues Kläranlageprojekt in Warschau

Umsatz: –28,1 Mio EUR EBIT: –5,9 Mio EUR

Segment Strategische Beteiligungen und Sonstiges

2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Veränderung 2005/06
1. Quartal
Finanzkennzahlen Mio EUR Mio EUR Mio EUR % Mio EUR
Außenumsatz 5,5 5,8 –0,3 –5,8 11,1
Innenumsatz 16,0 10,1 5,9 58,2 9,0
Operativer Aufwand –22,5 –16,2 –6,3 –39,0 –18,5
EBITDA –1,1 –0,3 –0,8 1,5
Abschreibungen –0,4 –0,5 0,1 18,3 –0,6
Operatives Ergebnis (EBIT
)
–1,5 –0,8 –0,7 –88,1 0,9
EBIT-Marge (%) –7,0 –5,0 –2,0 4,4
Finanzergebnis 19,5 31,9 –12,4 –38,9 27,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 18,0 31,1 –13,1 –42,2 28,4
Investitionen 0,3 0,1 0,2 0,1

Das Ergebnis vor Ertragsteuern des Segments Strategische Beteiligungen und Sonstiges ging im Vergleich zum Vorjahr um 42,4% bzw. 13,1 Mio EUR zurück. Dies ist in erster Linie auf einen Rückgang im Finanzergebnis zurückzuführen, das sich gegenüber dem Vorjahr durch geringere Erträge aus der Veranlagung in Wertpapiere und in kurzfristiges Finanzvermögen reduzierte.

Segmentergebnis
nach Geschäftsbereichen
I
Energie I Umwelt Strategische Beteiligungen
I
und Sonstiges
I Konsolidierung I Summe I
Mio EUR 2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Außenumsatz 626,9 543,0 35,3 63,4 5,5 5,8 667,7 612,2
Innenumsatz 3,5 2,5 2,2 2,3 16,0 10,1 –21,6 –14,9
Operativer Aufwand –498,8 –440,4 –31,1 –53,0 –22,5 –16,2 21,5 14,7 –530,9 –494,8
EBIT
DA
131,6 105,2 6,5 12,7 –1,1 –0,3 –0,2 –0,2 136,8 117,5
Abschreibungen –41,2 –37,9 –3,4 –3,8 –0,4 –0,5 0,2 0,2 –44,8 –42,0
Operatives Ergebnis (EBIT
)
90,4 67,3 3,1 8,9 –1,5 –0,8 92,0 75,4
EBIT-Marge (%) 14,3 12,3 8,2 13,6 –7,0 –5,0 13,8 12,3
Finanzergebnis –9,5 –4,6 2,9 –0,6 19,5 31,9 –1,8 –1,9 11,0 24,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 80,9 62,6 5,9 8,4 18,0 31,1 –1,8 –1,9 102,9 100,2
Investitionen1) 104,8 37,2 6,0 4,9 0,3 0,1 111,1 42,2
Segmentergebnis nach Regionen I Österreich I
Südosteuropa
I Mittel- und Osteuropa I Summe I
Mio EUR 2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
Umsatz 463,5 410,1 183,6 153,4 20,6 48,7 667,7 612,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 103,8 78,5 –11,9 –9,6 0,1 6,6 92,0 75,4
Investitionen1) 35,9 20,8 74,5 19,1 0,7 2,3 111,1 42,2

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Die EVN Aktie

Die Hypotheken- und Finanzkrise in den USA führte seit Juli 2007 zu Turbulenzen auf den internationalen Aktienmärkten, die auch im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2007 nicht verebbten. Obwohl die Auswirkungen auf die Realwirtschaft noch nicht konkret absehbar waren, sah sich die US-Notenbank FED zu Zinssenkungen in fünf Schritten von 5,25% im September 2007 auf 3,00% per 30. Jänner 2008 veranlasst. Die europäische Zentralbank EZB hat hingegen die Leitzinsen in den letzten Monaten auf einem Niveau von 4,00% stabil gehalten. Diese unterschiedliche Zinspolitik löste gegensätzliche Kursentwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten aus.

Der deutsche Aktienindex DAX legte im letzten Quartal 2007 um 2,6% zu, der europäische Aktienindex EuroStoxx 50 um 0,4%. Der amerikanische Dow Jones-Index verlor hingegen 4,5%. Den größten Kursverlust der wichtigsten Aktienindizes erzielte der japanische Aktienindex Nikkei mit einem Minus von 8,8%. Der ATX, der Leitindex der Wiener Börse, büßte 0,3% an Wert ein. Der für die EVN AG relevante Branchenindex DJ Euro Stoxx Utilities entwickelte sich in diesem Umfeld überdurchschnittlich und weist ein Plus von 8,5% aus.

Die Aktien der EVN AG schlossen das Kalenderjahr 2007 mit einem Kurs von 88,54 EUR und damit um 2,2% niedriger als im Quartal zuvor. Bei diesem Schlusskurs errechnet sich eine Marktkapitalisierung von 3,6 Mrd EUR. Das Handelsvolumen in EVN Aktien war mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von etwa 19.000 Stück (Einmalzählung) weiterhin stabil. Das Umsatzvolumen mit EVN Aktien an der Wiener Börse belief sich im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 auf rund 100 Mio EUR (Einmalzählung), was einem Anteil von 0,45% des Gesamtumsatzes an der Wiener Börse entspricht. Per Ende Dezember 2007 war die EVN Aktie mit 1,22% im ATX Prime gewichtet.

Turbulenzen auf den Aktienmärkten

EVN Aktie –
Indexgewichtung
28.12.2007
ATX Prime 1,22%
WBI
(Wiener Börse Index) 2,48%
EVN Aktie – Performance 2007/08
1. Quartal
2006/07
1. Quartal
2005/06
1. Quartal
Kurs per Ultimo Dezember EUR 88,54 88,95 68,60
Höchstkurs EUR 93,00 90,98 76,89
Tiefstkurs EUR 82,24 83,00 65,20
Aktienumsatz1) Mio EUR 100 81 71
Durchschnittlicher Tagesumsatz1) Stück 18.958 15.789 16.992
Anteil am Gesamtumsatz1) % 0,45 0,52 0,69
Börsekapitalisierung per Ultimo Dezember Mio EUR 3.620 3.636 2.804

1) Wiener Börse, Einmalzählung

Finanzkalender 2007/081)

Ergebnis 1. Halbjahr 2007/08 29.5.2008
Ergebnis 1.–3. Quartal 2007/08 28.8.2008
Jahresergebnis 2007/08 11.12.2008
1) vorläufig

EVN Aktie – Basisinformationen

Grundkapital 99.069.392,62 EUR
Stückelung 40.881.455 nennwertlose Stückaktien
ISIN Wertpapierkennnummer AT0000741053
Ticker Symbole EVNV.VI (Reuters); EVN AV (Bloomberg); AT; EVN (Dow Jones); EVNVY (ADR)
Börsenotierung Wien
ADR Programm; Depositary Sponsored level one ADR program (5 ADR = 1 Aktie); Bank of New York
Ratings A1, stable (Moody's); A, stable (Standard & Poor's)

EVN AG

EVN Platz A-2344 Maria Enzersdorf Telefon +43 2236 200-0 Telefax +43 2236 200-2030

Investor Relations Dr. Klára Székffy Telefon +43 2236 200-12745 [email protected]

Service-Telefon für Kunden 0 800 800 100

Service-Telefon für Anleger 0 800 800 200

Informationen im Internet www.evn.at www.investor.evn.at www.verantwortung.evn.at

Dieses Druckprodukt wurde auf umweltfreundlichem Papier gedruckt. Es enthält mind. 50% FSC-zertifizierten Zellstoff. Die Produktion erfolgte mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern unter Berücksichtigung der strengen Öko-Richtlinien von greenprint*. Die bei der Papier- und Druckproduktion entstandenen CO2-Emissionen wurden durch Erwerb von Gold Standard Zertifikaten neutralisiert. Der Beitrag fließt in ein vom WWF ausgewähltes Klimaschutzprojekt in Indien.