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EVN AG Earnings Release 2012

Jun 15, 2012

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Earnings Release

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EVNInformationsnachmittag für Aktionäre

15. Juni 2012

Highlights 1. Halbjahr 2011/12

Ausbau der Windkraftkapazitäten

  • -Netzanschluss Windpark Tattendorf im November 2011 (16 MW)
  • -Übernahme Windpark Pöttelsdorf im Jänner 2012 (9,2 MW)
  • -Spatenstich Windpark Glinzendorf im April 2012 (18 MW)

Inbetriebnahme Kleinwasserkraftwerk Schaldorf (1MW)

Ausbau der Biomassekapazität um weitere drei Anlagen

-57 Biomasseanlagen in Niederösterreich in Betrieb; 5 weitere Anlagen in Bau

Inbetriebnahme Cogeneration-Anlage in Plovdiv, Bulgarien

Umwelt: Aufträge in Prag (CZ) und Serbien gewonnen

Ausgabe einer neuen Anleihen (300,0 Mio. Euro) sowie zweierPrivatplatzierungen (125,0 Mio. Euro)

Moody's bestätigt Rating von "A3" (stabiler Ausblick)

Start des Aktienrückkaufprogramms

Entwicklung der Strom- und Primärenergiepreise

Leicht sinkende Strom- und Kohlepreise

Anstieg der Gaspreise

Notierungen für Rohöl auf Eurobasis auf dem Niveau der Höchstwerte 2008

Geschäftsentwicklung

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Witterungsbedingte Umsatzentwicklung

  • -Energiegeschäft: kalte Witterung und Erhöhung der Endkundenpreise in Südosteuropa
  • Umweltgeschäft: stichtagsbezogenes niedrigeres Projektabrechnungsvolumen

Stabiles EBITDA

-Operativer Aufwand um 4,6 % gestiegen

Verbesserung des EBIT

Wertberichtigung von 8,0 Mio. Euro vs.17,7 Mio. Euro im Vergleichsperiode

Höheres Finanzergebnis

Gestiegener Ergebnisbeitrag der at Equity einbezogenenen Unternehmen

Steigerung des Konzernergebnisses

Erhöhung des Ergebnisses je Aktie

EBITDA Entwicklung je Segment

Erzeugung: Leistungsabruf der deutschen Bundesnetzagentur, Gaspreisrevision zwischen Gazprom und EconGas, deutlicher Anstieg der Stromerzeugung aus Windkraft

Energiehandel und -vertrieb: Witterungsbedingter Absatzanstieg und Preiserhöhung bei Endkunden

Finanzergebnis

Verbessertes FinanzergebnisHöhere Ergebnisbeiträge der at Equity einbezogenen UnternehmenNiedrigeres Zinsergebnis Höhere ZinsaufwendungenHöhere NettoverschuldungLeicht höhere Finanzierungskosten

Geringere Zinserträge

Fälligkeitsprofil

Ausgabe einer EUR-Anleihe- 300,0 Mio. Euro, Oktober 2011Rückzahlung der EUR-Anleihe- Nominale von 257,4 Mio. Euro Dezember 2011Zwei Privatplatzierungeninsgesamt 125,0 Mio. Euro, Februar 2012

Finanzielle Flexibilität (31. März 2012):

  • -Fonds der liquiden Mittel: 75,6 Mio. Euro
  • -Kreditlinien: insgesamt 775,0 Mio. Euro

Solide Kapitalstruktur und gutes Rating

Rating

S&P: A– / negativMoody's: A3 / stabil

Erweiterung der Windkraftkapazität

Erweiterung um zwei Anlagen im ersten Halbjahr 2011/12

  • Netzanschluss Tattendorf (8 Windkraftanlagen; 16 MW; Investitionssumme: 27,0 Mio. Euro)
  • Übernahme Pöttelsdorf (4 Windkraftanlagen; 9,2 MW)

Anlagen in Bau

Spatenstich Glinzendorf (9 Windkraftanlagen; 18 MW; Investitionssumme: 27,0 Mio. Euro)

EVN's Windkraftkapazität:

  • -10 Windparks mit 84 Windkraftanlagen
  • -Erzeugungskapazität: 163 MW
  • -Stromversorgung für 100.000 Haushalte

Erweiterung der Wasserkraftwerkskapazität

Kleinwasserkraftwerk Schaldorf

  • Kapazität: 1 MW
  • Produktion: 5,4 GWh p.a. für rund 1.500 Haushalte
  • Inbetriebnahme im April 2012
  • Investitionskosten: 6,0 Mio. Euro

EVN's Wasserkraftkapazität: © VERBUND

  • -70 Kraftwerke
  • -Erzeugungskapazität: 278 MW1)
    • Stromversorgung für rund 165.000 Haushalte
  • 1) Inkl. Strombezugsrechte

Biomasseanlagen in Niederösterreich

Erweiterung um drei Anlagen im ersten Halbjahr 2011/12

  • Eröffnung in Hagenbrunn (Investitionsvolumen: 3,6 Mio. Euro)
  • Eröffnung in Langenlois (Investitionsvolumen: 2,3 Mio. Euro)
  • Übernahme in Hollabrunn

Fünf Anlagen im Bau

  • Baubeginn in Steyr (Investitionsvolumen: 36,0 Mio. Euro)
  • Spatenstich in Markt Piesting (Investitionsvolumen: 0,6 Mio. Euro)

EVN's Biomassekapazität:

  • Mehr als 60 Kraftwerke
  • Kapazität: 157 MW
  • 1,5 Mio. Schüttraummeter
  • Wärme- und Stromversorgung für rund 20.000 Haushalte

Inbetriebnahme Cogeneration-Anlagein Bulgarien

Plovdiv

  • Strom- und Wärmeerzeugung
  • Kapazität: Strom: 50 MW Wärme: 54 MW
  • Investitionen: 50 Mio. Euro
  • Versorgung von ~33.600 Haushalten
  • Modernste Cogeneration-Anlage auf dem Balkan
  • Verbesserung der Versorgungssicherheit

Gasversorgung in Niederösterreich und Kroatien

Gastransportleitung "Westschiene"

Erster Bauabschnitt der 143 km langen Leitung zwischen Auerstahl und Tulln fertiggestellt

Erdgasverteilung und -versorgung in Zadar, Split und Sibenik

Erster Kunden werden in Zadar mit Anfang Juni 2012 angeschlossen

PV-Bürgerbeteiligungsmodell "Sonnenkraftwerk Zwentendorf"

Ausgabe von 1.300 Paneelen

Vergabe nach wenigen Tagen abgeschlossen

Zweites Sonnenenergieprojekt in Schönkirchen bereits in Umsetzung

Ausblick 2011/12

Annahmen

  • Stabiles Endkundengeschäft
  • Geringe oder negative Spreads zwischen Primärenergie- und Strompreisen
  • Stabiler Auftragsbestand im Umweltbereich und keine negativen Einflüsse trotz Abschwächung des Wirtschaftswachstums

EVN's Erwartungen

    • Operatives Ergebnis kann im Wesentlichen auf Vorjahresniveau gehalten werden
  • -Finanzergebnis über dem Vorjahr
  • -Stabiles Konzernergebnis

Einstellung des Massendrucks und -versands der Aktionärsbriefe

Ab Geschäftsjahr 2012/13

Ressourcenschonung

Stärkung moderner Kommunikationsmittel

Erneuerbare Energien brauchen starke Netze

Dipl. Ing. Robert Essbüchl

Erneuerbare Energie wird immer wichtiger

Welche Auswirkungen hat die Energiewende?

Auswirkungen auf Stromnetze

Auswirkungen auf Gasnetze

Auswirkungen auf die Funktion des Verteilernetzbetreibers

Rolle der Netze

Dezentrale Erzeugung in Österreich

  • WindWeinviertel, Brucker Becken, Burgenland
  • PhotovoltaikHauptsächlich ländliche Gebiete

Situation in Niederösterreich

Mai 2011

Situation in Niederösterreich

November 2011

Windkraft

Bestand + Verträge: ca. 1.000 MW

Anmeldungen zusätzlich ca. 2.000 – 2.500 MW

entspricht ca. 10 Donaukraftwerke

= 60 Umspanner 40 MVA 110kV

Erfordert:

  • Investitionen über 350 - 400 Mio Euro

  • 190 km 110-kV-Freileitungen

  • neue 380/110-kV-Stützpunkte

  • Bau bzw. Erweiterung v. 18 110/20-kV-UW

  • 55km 380-kV-Freileitungen (APG)

Geplante Windeinspeisung –Weinviertel Ost

Photovoltaik

EVN Netz: 10.000 Photovoltaikanlagen (Ö: 20.000)

Alle Photovoltaikanlagen werden ans Netz angeschlossen

Keine Ablehnung von Photovoltaik-Ansuchen

Technisch geeigneter Anschlusspunkt wird ermittelt und Kunden bekannt gegeben

Netze müssen so dimensioniert werden, dass maximale Erzeugungsleistung (wenige h im Jahr) abtransportiert werden kann

Vergleich Endkundenabsatz zu Ökoeinspeisung 2011 vs. 2020Vergleich Endkundenabsatz zu Ökoeinspeisung 2011 vs. 2020

Basis: 4. April - 22. April

Vergleich Endkundenabsatz zu Ökoeinspeisung 2011 vs. 2020Vergleich Endkundenabsatz zu Ökoeinspeisung 2011 vs. 2020

Basis: 4. April - 22. April

Vergleich Endkundenabsatz zu Ökoeinspeisung 2011 vs. 2020Vergleich Endkundenabsatz zu Ökoeinspeisung 2011 vs. 2020

Basis: 4. April - 22. April

Anpassung des Verbrauches an die Erzeugung

Haushalte:

Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler nur bei Wind- und Photovoltaik-Erzeugung?

Gewerbe, Industrie:

Anpassung des Stromverbrauches an Erzeugung möglich?

Stromspeicher

Enormer Bedarf an Stromspeichern europaweit

Arten von Stromspeichern:

  • Pumpspeicher (Hügelland, unter Tag)

  • Batterien

  • Elektromobilität

  • Druckluft

  • Schwungrad

  • Power to Gas: erfordert Gasspeicher!!

Power to Gas

Netze als Bindeglied zwischen Erzeugung und Verbrauch

Die Energiewirtschaft steht vor großen Umbrüchen

Alte Welt der Energiewirtschaft

Neue Herausforderungenfür Verteilernetzbetreiber

  • Zentrale Erzeugungsstrukturen

  • Klare Rollen der Netze als Transporteur der Energie aus zentralen Kraftwerken zu Kunden

  • Verteilnetz als passiver Verteiler

  • Statische und unveränderliche Prozesse

Energiewende

  • Dezentrale Erzeugungsstrukturen

  • Koordination der Interessen unterschiedlichster Akteure

  • Smart Meter der 1. Generation für künftige Aufgaben nicht geeignet

  • Gigantisches bidirektionales IT-Netz zur Verbindung und Steuerung aller Marktteilnehmer notwendig

  • Neue Schnittstellen gehen quer durch derzeitige Regulierung

Zusammenfassung

  • Netze stehen vor Paradigmenwechsel

  • Szenarien

"Erneuerbare Energien brauchen starke Netze"

Netze der Zukunft?