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ElringKlinger AG Interim / Quarterly Report 2019

May 7, 2019

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Interim / Quarterly Report

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ElringKlinger AG

Dettingen/Erms

Bericht über das 1. Quartal 2019

Bericht über das 1. Quartal 2019

Global Dimensions

Kennzahlen

ElringKlinger-Konzern

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1. Quartal 4. Quartal 3. Quartal 2. Quartal 1. Quartal
2019 2018 2018 2018 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Auftragslage
Auftragseingang in Mio. € 498,3 390,7 411,8 458,6 474,2
Auftragsbestand in Mio. € 1.077,3 1.020,1 1.027,2 1.038,2 1.027,2
Umsatz/Ergebnis
Umsatz in Mio. € 441,1 431,8 405,8 430,8 430,7
Umsatzkosten in Mio. € 355,5 349,7 312,8 331,1 335,3
Bruttomarge 19,4 % 19,0 % 22,9 % 23,1 % 22,1 %
EBITDA in Mio. € 34,8 37,8 48,4 49,3 61,1
EBIT/Operatives Ergebnis in Mio. € 6,4 10,6 22,9 25,3 37,42
EBIT-Marge 1,5 % 2,5 % 5,6 % 5,9 % 8,7 %2
EBIT vor Kaufpreisallokation in Mio. € 6,9 11,8 23,8 26,3 38,42
EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation 1,6 % 2,7 % 5,9 % 6,1 % 8,9 %2
Ergebnis vor Ertragsteuern in Mio. € 5,4 7,2 21,8 20,3 32,12
Periodenergebnis in Mio. € - 1,1 - 0,1 12,3 9,4 26,42
Ergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG in Mio. € - 1,5 - 1,2 10,8 8,5 25,72
Cashflow
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Mio. € 11,7 50,9 12,8 20,7 7,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit in Mio. € - 32,2 - 45,1 - 57,8 - 40,0 22,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Mio. € 37,6 - 4,3 38,3 22,3 - 26,2
Operativer Free Cashflow1 in Mio. € - 19,3 2,6 - 46,5 - 19,0 - 23,3
Bilanz
Bilanzsumme in Mio. € 2.207,1 2.079,7 2.087,1 2.046,7 2.008,0
Eigenkapital in Mio. € 902,0 890,1 879,0 876,8 901,9
Eigenkapitalquote 40,9 % 42,8 % 42,1 % 42,8 % 44,9 %
Nettoverschuldung in Mio. € 795,5 723,5 728,5 682,6 625,1
Personal
Mitarbeiterzahl (zum Quartalsstichtag) 10.485 10.429 10.231 9.954 9.618
Aktie
Ergebnis je Aktie in € - 0,02 - 0,02 0,17 0,13 0,41

1 Cashflow aus betriebl. Tätigkeit plus Cashflow aus Investitionstätigkeit (vor M & A-Aktivitäten und exklusive Investitionen in finanzielle Vermögenswerte)

2 Inkl. Ertrag aus der Veräußerung des Teilkonzerns Hug (21,1 Mio. EUR vor Steuern)

Bietigheim-Bissingen, Deutschland

Innovation beginnt bei ElringKlinger bereits beim Werkstoff. Produkte aus Hochleistungskunststoffen sind für viele Branchen unverzichtbar. Verschaffen Sie sich einen Einblick in die Welt der ElringKlinger Kunststofftechnik ab Seite 36 im Magazin »pulse« .

Erstes Quartal 2019 in Kürze

ElringKlinger steigert Konzernumsatz trotz rückläufiger Weltfahrzeugproduktion im ersten Quartal 2019 um 2,4 % auf 441,1 Mio. EUR - vor allem durch ungebrochen hohe Nachfrage in Nordamerika; Zuwächse auch in den strategischen Zukunftsfeldern Strukturleichtbau und E-Mobility
EBIT im ersten Quartal 2019 bei 6,4 Mio. EUR; Segment Erstausrüstung durch Zölle und Folgekosten der anhaltend hohen Nachfrage in Nordamerika sowie hohe Rohstoffpreise beeinträchtigt; übrige Segmente mit stabiler Ergebnisentwicklung
Konsortialkredit über 350 Mio. EUR im Februar 2019 abgeschlossen; Mittel dienen der allgemeinen Unternehmensfinanzierung und Verbesserung der Fälligkeitenstruktur bestehender Finanzverbindlichkeiten
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit verbessert sich auf 11,7 Mio. EUR (Q1 2018: 7,0 Mio. EUR)
Auftragseingang robust; Auftragsbestand um 2,6 % (währungsbereinigt) höher als zum Vorjahresstichtag

Konjunkturelle Entwicklung und Branchenumfeld

Weltkonjunktur verliert weiter an Schwung

Nachdem sich ihr Wachstum bereits Ende 2018 verlangsamt hatte, verlor die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2019 weiter an Schwung. In den Verhandlungen zwischen den USA und China zur Beilegung der Handelsstreitigkeiten gab es Annäherungen. Der von den USA erwogene 25 %-Importzoll für Autoimporte aus der Europäischen Union ist noch immer in der Diskussion. Die Verhandlungen über den Brexit bestimmten das politische Geschehen in Europa. Nicht zuletzt deswegen verlor der Euro im ersten Quartal 2019 gegenüber vielen Währungen an Wert, gegenüber dem US-Dollar waren es 2,1 %.

Blickt man auf Westeuropa, zeichnete sich eine weitere konjunkturelle Abkühlung ab. Belastend wirkten die Schwäche im Automobilsektor und die allgemein nachlassende globale Nachfrage. Zudem sorgten die schwelenden Brexit-Verhandlungen und die Protestbewegung in Frankreich für Unsicherheiten. In diesem kritischen Umfeld stellte die nach wie vor expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) eine wichtige Stütze für Binnennachfrage, Konsum und Investitionen dar. Auch in Deutschland ließ die gesamtwirtschaftliche Dynamik in den ersten drei Monaten 2019 - vorwiegend aufgrund der schwächelnden Industrieproduktion - nach.

Die US-Konjunktur entwickelte sich weiter robust. Der US-Arbeitsmarkt präsentierte sich in guter Verfassung und stützte den privaten Konsum. Die Wirtschaft in China hat sich im ersten Quartal überraschend stark gezeigt und wuchs um über 6 %. Damit zeichnete sich in der größten asiatischen Volkswirtschaft auch dank staatlicher Stimulierungsmaßnahmen wie die Verbesserung von Finanzierungsbedingungen und beschlossene Steuersenkungen eine Stabilisierung ab.

Jahresauftakt der großen Automärkte fällt negativ aus

Die Bilanz der internationalen Automobilmärkte fiel im ersten Quartal 2019 nicht erfreulich aus. Sowohl der Absatz von Neuwagen als auch die Produktionszahlen lagen in den meisten Regionen unter den Niveaus des Vorjahres.

Die Nachfrage nach neuen Pkw ging in fast allen großen Märkten der Europäischen Union zurück. Den größten Rückgang verzeichnete Spanien (- 6,9 %) vor Italien (- 6,5 %), Großbritannien (- 2,4 %), Frankreich (- 0,6 %) und Deutschland (+ 0,2 %). Neben den Nachwirkungen aus der Umstellung auf den neuen Abgasprüfstand WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) schreiben Marktexperten diese Rückgänge auch der konjunkturellen Schwäche zu. In den USA sank der Absatz von Light Vehicles im ersten Quartal um 2 % gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal. Während das Pkw-Segment um 7 % schrumpfte, konnte der Absatz von Light Trucks um noch 1 %% expandieren. Der weltweit größte Einzelmarkt China beendete das erste Quartal mit einem Absatzrückgang bei neu zugelassenen Pkw von 14 % auf 5,2 Mio. Fahrzeuge. Ein Grund für die Kaufzurückhaltung ist unter anderem die bevorstehende Mehrwertsteuersenkung zum 1. April 2019, die chinesische Kunden abwarteten. Indien und Japan verfehlten das Vorjahresniveau um 2,0 % bzw. 2,1 %.

Auch die Entwicklung der Fahrzeugproduktion fiel auf den einzelnen Märkten überwiegend negativ aus:

Produktion Light Vehicles

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Veränderung zum Vorjahr in % 1. Quartal 2019
Europäische Union - 2,0
Deutschland 1,4
Osteuropa1 - 4,8
Russland 3,0
Nordamerika - 2,4
USA - 1,1
Südamerika 0,1
Brasilien - 1,3
Asien-Pazifik - 4,2
China - 5,1
Japan - 6,4
Indien - 1,5
Mittlerer Osten & Afrika - 19,2
Welt - 3,7

1 Inkl. Russland

Quelle: PwC Autofacts (April 2019)

Nutzfahrzeugmärkte

In Europa stieg die Nachfrage nach neuen, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen (> 3,5t) in den ersten drei Monaten 2019 weiter an. Das Plus in der Europäischen Union lag in diesem Zeitraum bei 5,7 % und erhöhte das Marktvolumen auf 100.708 Fahrzeuge. In Deutschland wurden sogar 16,2 % mehr, und damit insgesamt rund 25.000, Lkw neu zugelassen als im ersten Quartal des Vorjahres.

Der Nutzfahrzeugmarkt Nordamerika profitierte auch im ersten Quartal 2019 von den konjunkturell getriebenen, hohen Frachtvolumina und zeigte sich nach wie vor in einer guten Verfassung. Vor allem das Markt-Segment der schweren Class-8-Lkw blieb gefragt und erhöhte sich um 22 %.

Wesentliche Ereignisse

Konsortialkredit über 350 Mio. EUR abgeschlossen

Am 15. Februar 2019 hat die ElringKlinger AG einen Konsortialkredit mit einem Bankenkonsortium aus sechs nationalen und internationalen Banken abgeschlossen. Das Konsortium besteht aus der Commerzbank, der Landesbank Baden-Württemberg und der Deutschen Bank, die die Finanzierung gemeinsam arrangiert haben. Zudem sind die

DZ Bank, die HSBC und die Banque Europeenne du Credit Mutuel beteiligt. Die Vereinbarung umfasst ein Volumen von insgesamt 350 Mio. EUR über eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren. Es wurden bankübliche Financial Covenants vereinbart. Die zufließenden Mittel dienen der allgemeinen Konzernfinanzierung sowie der Refinanzierung bestehender bilateraler Kreditlinien.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Umsatzsteigerung in schwierigem Marktumfeld

ElringKlinger baute im ersten Quartal 2019 die Konzernumsätze aus, obwohl sich das Marktumfeld mit einem Rückgang der globalen Fahrzeugproduktion spürbar angespannt zeigte. Die Erlöse wurden durch eine weiterhin starke Nachfrage in Nordamerika getrieben und wuchsen um 2,4 % auf 441,1 Mio. EUR (Q1 2018: 430,7 Mio. EUR). Zu diesem Anstieg trugen auch positive Wechselkurseffekte -in erster Linie durch die Umrechnung des US-Dollars in die Konzernwährung Euro - bei, die insgesamt 1,3 Prozentpunkte zu dem Wachstum beisteuerten. Gegenläufig wirkte sich der Verkauf des Hug-Teilkonzerns sowie der new enerday GmbH im Vorjahr aus, wodurch die Erlöse um 1,4 Prozentpunkte zurückgingen. Ohne Berücksichtigung der Währungseffekte sowie der M&A-Aktivitäten steigerte ElringKlinger die Umsätze organisch um 2,6 %. Das organische Wachstum übertraf somit die Entwicklung der globalen Fahrzeugproduktion (- 3,7 %) um 6,3 Prozentpunkte.

Effekte im Konzernumsatz

in Mio. €

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in Mio. €

(Vorjahr)
Übriges Europa 137,8 (142,5)
Deutschland 106,6 (109,0)
Nordamerika 101,6 (80,3)
Asien-Pazifik 75,2 (78,0)
Südamerika und Übrige 19,8 (20,9)
Konzernumsatz 441,1 (439,7)

Nordamerika als einzige Region mit Umsatzplus

Die Abschwächung der weltweiten Fahrzeugproduktion im ersten Quartal 2019 spiegelte sich bei ElringKlinger in rückläufigen Umsatzerlösen in fast allen Regionen wider. In der Region Nordamerika verzeichnete der Konzern dagegen eine ungebrochen hohe Nachfrage und weitere Produktneuanläufe. Infolgedessen stieg der Umsatz in Nordamerika in den ersten drei Monaten 2019 um 26,5 % auf 101,6 Mio. EUR (Q1 2018: 80,3 Mio. EUR). Diese Zunahme wurde in Teilen auch durch den starken US-Dollar getrieben. Währungsbereinigt betrug das Wachstum noch signifikante 19,9 %. Gleichzeitig fiel der nordamerikanische Markt, das heißt die Fahrzeugproduktion, um 2,4 %. Der Anteil der Region Nordamerika am Konzernumsatz legte deutlich von 18,6 % auf 23,0 % zu und erreichte damit nahezu den Umsatzanteil des deutschen Heimatmarktes.

In Deutschland sowie im übrigen Europa ergaben sich für ElringKlinger aus dem Verkauf des Hug-Teilkonzerns 2018 niedrigere Umsätze. Darüber hinaus führte die schwächere Marktentwicklung zu einem langsameren Wachstum. Insgesamt erzielte ElringKlinger in Deutschland Erlöse in Höhe von 106,6 Mio. EUR (Q1 2018: 109,0 Mio. EUR), dies entspricht einem Rückgang um 2,1 %. Im übrigen Europa sanken die Umsätze im Berichtszeitraum um 3,3 % auf 137,8 Mio. EUR (Q1 2018: 142,5 Mio. EUR).

In der Region Asien-Pazifik zeigte der größte Automobilmarkt China seit dem vierten Quartal 2018 eine deutliche Absatzschwäche. ElringKlinger erwirtschaftete im ersten Quartal 2019 in dieser Region 3,6 %o weniger Umsätze als noch im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Erlöse erreichten 75,2 Mio. EUR (Q1 2018: 78,0 Mio. EUR).

In Südamerika und dem Rest der Welt belief sich der Umsatz auf 19,8 Mio. EUR, ein Minus von 5,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal (20,9 Mio. EUR).

In Summe stiegen der Anteil der Auslandsumsätze im Berichtszeitraum um 1,1 Prozentpunkte auf 75,8 % (Q1 2018: 74,7 %).

Erstausrüstung erwartungsgemäß mit schwachem Jahresauftakt

Der Umsatz des Segments Erstausrüstung erhöhte sich in einem rückläufigen Markt im ersten Quartal 2019 um 2,0 % auf 360,7 Mio. EUR (Q1 2018: 353,7 Mio. EUR). Dieses Wachstum war in erster Linie durch die strategischen Zukunftsfelder Strukturleichtbau und E-Mobility getrieben, die ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um jeweils mehr als 50 %o steigern konnten. Dies reflektiert die steigende Nachfrage der Kunden nach innovativen Leichtbaumodulen sowie Komponenten für alternative Antriebskonzepte von ElringKlinger. Auch der Bereich Kunststoffgehäusemodule legte mit einer zweistelligen Wachstumsrate zu. In den weiteren klassischen Geschäftsbereichen Abschirmtechnik, Zylinderkopf- und Spezialdichtungen sanken die Erlöse hingegen im Vergleich zum ersten Quartal 2018. Im Geschäftsbereich Abgasnachbehandlung waren die Umsätze aufgrund des Verkaufs des Hug-Teilkonzerns, der den Großteil dieses Geschäftsbereichs darstellte, ebenfalls rückläufig.

Konzernumsatz nach Regionen 1. Quartal 2019

Das Segmentergebnis war durch neue Zölle auf Rohstoffe massiv beeinträchtigt. Die US-Regierung hatte im ersten Quartal 2019 so genannte Antidumping- und Ausgleichszölle für Aluminium, das aus China importiert wird, eingeführt. Diese Zölle wurden nicht nur im ersten Quartal 2019, sondern auch nachträglich für bestimmte Zeiträume im Jahr 2018 erhoben. ElringKlinger hat den US-Bedarf für Aluminium schnellstmöglich zu Lieferanten außerhalb von China verlagert und erwartet ab dem zweiten Halbjahr 2019 keine weitere Belastung aufgrund der Antidumping- und Ausgleichszölle.

Darüber hinaus beeinträchtigten die anhaltend hohen Rohstoffpreise für Stahl und Aluminium sowie vor allem die weiter anziehenden Preise für Kunststoffgranulate das Segmentergebnis. Die Kunststoffgranulate werden zur Produktion der stark wachsenden Produktbereiche Kunststoffgehäusemodule und Strukturleichtbauteile benötigt.

In Nordamerika ist ElringKlinger nach wie vor mit einer hohen Kapazitätsauslastung konfrontiert, die zu überproportionalen Kostensteigerungen führte, wie zum Beispiel für Zusatzschichten, Sonderfrachten oder externe Kontrollen. Der Vorstand hat zur Bewältigung der Situation umfangreiche Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung und Prozessoptimierung implementiert. Deren effektive Umsetzung wird weiterhin konsequent vorangetrieben. Während erste Verbesserungsmaßnahmen zu greifen beginnen und beispielsweise die Kosten für Sonderfahrten im ersten Quartal 2019 stabilisiert werden konnten, stiegen die Personalkosten an.

Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, wurden in Nordamerika in den letzten zwölf Monaten rund 300 neue Mitarbeiter eingestellt, eingearbeitet und intensiv geschult.

Am Schweizer Produktionsstandort des Geschäftsbereichs Abschirmtechnik steht 2019 die weitere Kostenoptimierung im Mittelpunkt, die erwartungsgemäß bis zum Jahresende abgeschlossen sein soll.

Das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern konnte vor diesem Hintergrund nicht an das Niveau des Vorjahresquartals anknüpfen und kam im Berichtszeitraum auf minus 5,3 Mio. EUR. Im Vorjahrsquartal hatte das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern 25,5 Mio. EUR betragen, hierin war jedoch der einmalige Veräußerungsgewinn des Hug-Teilkonzerns in Höhe von 21,1 Mio. EUR enthalten.

Ersatzteilgeschäft mit stabilem Ergebnisbeitrag

Die geopolitischen Spannungen in zahlreichen Absatzmärkten, die für das Ersatzteilgeschäft von ElringKlinger relevant sind, wie zum Beispiel im Nahen Osten oder im nördlichen Afrika, bestanden auch in den ersten drei Monaten 2019. Dennoch konnte der Konzern die Umsätze im Segment Ersatzteilgeschäft um 4,2 % auf 44,7 Mio. EUR (Q1 2018: 42,9 Mio. EUR) ausweiten. In Deutschland zeigte sich bei den Fahrzeughaltern eine Zurückhaltung bei anstehenden Reparaturen, auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheiten hinsichtlich neuer Antriebskonzepte und Dieselfahrverbote. Somit verzeichnete ElringKlinger hier rückläufige Umsätze. Dagegen konnten die Erlöse in allen anderen wesentlichen Märkten (Ost- und Westeuropa, Naher Osten, Afrika) gesteigert werden. Auch in Südamerika setzte sich die erfreulich positive Geschäftsentwicklung fort.

Konzernumsatz nach Geschäftsbereichen 1. Quartal 2019

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in Mio. €

(Vorjahr)
Geschäftsbereiche Erstausrüstung:
Leichtbau/Elastomertechnik 124,9 (102,8)
Abschirmtechnik 99,1 (106,7)
Spezialdichtungen 80,5 (81,7)
Zylinderkopfdichtungen 47,0 (50,1)
E-Mobility1 6,4 (4,0)
Abgasnachbehandlung 2,5 (7,8)
Summe Segment Erstausrüstung 360,7 (353,7)
Sonstige Segmente 80,4 (77,0)
Konzernumsatz 441,1 (430,7)

1 inkl. Bereich Drivetrain

Die Vertriebsoffensive auf den für ElringKlinger neuen Ersatzteilmärkten Nordamerika und Asien verlief nach wie vor erfolgreich. In beiden Regionen erzielte das Unternehmen auf niedriger Basis jeweils deutlich zweistellige Wachstumsraten. In Nordamerika werden die Kunden seit Ende 2018 aus einem neuen Lager in den USA in Fremont, Kalifornien, bedient. Die Markterschließung beeinträchtigte das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern leicht. Es erreichte im ersten Quartal 2019 insgesamt 7,3 Mio. EUR und lag damit nahezu auf Niveau des Vorjahresquartals (7,5 Mio. EUR). Die Ergebnismarge betrug 16,3 % (Q1 2018: 17,5 %).

Segment Kunststofftechnik weitet Umsätze aus

Das Segment Kunststofftechnik stellt Produkte aus verschiedenen Hochleistungskunststoffen, wie zum Beispiel Polytetrafluorethylen (PTFE), her. Da es auch Branchen wie die Medizintechnik, den Maschinenbau oder die Chemie- und Anlagentechnik bedient, ist es unabhängiger von der Automobilindustrie. Insbesondere durch den wachsenden Anteil dieser Non-Automotive-Märkte erhöhten sich die Erlöse dieses Segments im ersten Quartal 2019 um 5,2 % auf 32,2 Mio. EUR (Q1 2018: 30,6 Mio. EUR).

Die Materialpreise für Fluorpolymere stiegen auch Anfang 2019 nochmals leicht an, wenngleich deutlich langsamer als noch im Vorjahr. Durch ein weiterhin striktes Kostenmanagement und Verbesserungsmaßnahmen in der Fertigung konnten diese Steigerungen in weiten Teilen kompensiert werden. Das Segmentergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte mit 4,1 Mio. EUR exakt das Niveau des Vorjahresquartals. Die Ergebnismarge belief sich auf 12,7 % (Q1 2018: 13,4 %).

Segmente Dienstleistungen und Gewerbeparks mit konstanter Entwicklung

Die Segmente Dienstleistungen und Gewerbeparks zählen nicht zum Kerngeschäft der ElringKlinger-Gruppe. Das Segment Dienstleistungen umfasst im Wesentlichen die Elring Klinger Motortechnik GmbH in Idstein, Deutschland, sowie die ElringKlinger Logistic Service GmbH in Rottenburg/Neckar, Deutschland, und erzielte im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert Erlöse in Höhe von 2,4 Mio. EUR. Das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern bezifferte sich auf 0,3 Mio. EUR (Q1 2018: 0,4 Mio. EUR).

Das Segment Gewerbeparks erzielte Einnahmen durch Vermietung und Verpachtung in Höhe von 1,1 Mio. EUR, das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern lag bei 0 Mio. EUR. Beides entspricht jeweils dem Vorjahresniveau.

Personalaufbau im 1. Quartal 2019 deutlich reduziert

ElringKlinger hatte in den letzten Quartalen die Mitarbeiteranzahl deutlich erhöht. Zum einen wurden am Hauptsitz in Dettingen/Erms zum Ausbau der neuen Geschäftsfelder zusätzliches Personal eingestellt, zum anderen insbesondere in Nordamerika, um die hohe Nachfrage bedienen zu können. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag (9.618 Mitarbeiter) waren zum 31. März 2019 insgesamt 867 bzw. 9,0 % Beschäftigte mehr und somit 10.485 Mitarbeiter für die ElringKlinger-Gruppe tätig. Nach dieser notwendigen Ausweitung der Personalkapazitäten wurde der Ausbau der Beschäftigtenanzahl im ersten Quartal 2019 deutlich zurückgefahren. Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 (10.429 Mitarbeiter) waren bei ElringKlinger 56 zusätzliche Personen beschäftigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,5 % und liegt deutlich unter dem organischen Umsatzwachstum in diesem Zeitraum. Neue Mitarbeiter wurden im ersten Quartal 2019 vor allem in Nordamerika eingestellt. Hier wurden die Personalkapazitäten um weitere 47 Stellen aufgestockt. Dagegen wurde am Schweizer Standort die Beschäftigtenanzahl weiter schrittweise den zwischenzeitlich reduzierten Produktionsvolumen angepasst. Der Mitarbeiteranteil im Ausland wuchs zum 31. März 2019 auf 58,7 % (Q1 2018: 58,8 %). Entsprechend lag der Inlandsanteil bei 41,3 % (Q1 2018: 41,2 %).

Konzernumsatz nach Segmenten 1. Quartal 2019

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in Mio. €

(Vorjahr)
Erstausrüstung 360,7 (353,7)
Ersatzteile 44,7 (42,9)
Kunststofftechnik 32,2 (30,6)
Dienstleistungen 2,4 (2,4)
Gewerbeparks 1,1 (1,1)
Konzernumsatz 441,1 (430,7)

Bruttomarge durch Zölle und Materialpreise negativ beeinflusst

Die Umsatzkosten stiegen im Zeitraum Januar bis März 2019 um 6,0 % auf 355,5 Mio. EUR (Q1 2018: 335,3 Mio. EUR). Hierbei schlugen sich vor allem die bereits beschriebenen Antidumping- und Ausgleichszölle in den USA erheblich nieder, die in erster Linie die Ergebnissituation der US-Gesellschaften beeinträchtigten. Des Weiteren wirkten sich die angestiegenen Materialpreise für Polyamide (Kunststoffgranulate) belastend aus, die zur Herstellung von Kunststoffgehäusemodulen benötigt werden. Die Preise für Stahl und Aluminium, das ElringKlinger zur Produktion von Dichtungen bzw. Abschirmteilen einsetzt, zeigten ebenfalls noch leichte Steigerungstendenzen, allerdings deutlich schwächer als im Vorjahr. In Summe stiegen die Materialaufwendungen um 8,5 %o auf 204,2 Mio. EUR (Q1 2018: 188,2 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) betrug 46,3 % und lag damit spürbar über dem Vorjahresvergleichsquartal mit 43,7 %. Zur Vermeidung der Antidumping- und Ausgleichszölle hat ElringKlinger den US-Bedarf für Aluminium zwischenzeitlich an Lieferanten außerhalb Chinas verlagert. Höheren Rohstoffpreisen wirkt das Unternehmen mit der sukzessiven Einführung von Preisgleitklausen sowie einer stetig erweiterten Lieferantenstruktur entgegen. Diese Maßnahmen können ihre volle Wirkung allerdings nur schrittweise und mit Zeitverzug entfalten. Mittelfristig rechnet der Konzern mit einem positiven Einfluss auf die Ergebnissituation. Die Bruttomarge des ElringKlinger-Konzerns sank aufgrund der beschriebenen Effekte im ersten Quartal 2019 auf 19,4 % (Q1 2018: 22,1 %).

Die Personalkosten der ElringKlinger-Gruppe stiegen im ersten Quartal 2019 ebenfalls überproportional um 6,7 %o auf 146,5 Mio. EUR (Q1 2018: 137,3 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert zum Großteil aus dem notwendigen Mitarbeiteraufbau in Nordamerika sowie in Deutschland für den Ausbau der neuen Geschäftsfelder innerhalb der letzten zwölf Monate. Die Tariferhöhung für Mitarbeiter einiger inländischer Gesellschaften zum 1. April 2018 wirkte ebenfalls erhöhend auf die Personalaufwendungen. Gegenläufig stellte sich die Aussetzung der ergebnisabhängigen Mitarbeiterbeteiligung dar, die sich im Vorjahresvergleichsquartal auf 5,7 Mio. EUR belaufen hatte. In Summe stieg die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz) auf 33,2 % (Q1 2018: 31,9 %).

Die Vertriebskosten sanken im Zeitraum Januar bis März 2019 leicht auf 35,9 Mio. EUR nach 36,5 Mio. EUR im Vorjahresvergleichsquartal. Hierin spiegelt sich unter anderem die geringere Anzahl an Sonderfrachten in der Region Nordamerika wider. Die allgemeinen Verwaltungskosten hingegen stiegen um 6,8 %o auf 23,5 Mio. EUR (Q1 2018: 22,0 Mio. EUR). Hauptgrund hierfür sind gestiegene Personalaufwendungen sowie Beratungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken in den ersten drei Monaten 2019 deutlich um 90,2 % auf 2,7 Mio. EUR. Im Vorjahresquartal (27,5 Mio. EUR) war hier der Veräußerungsgewinn für den Verkauf des Hug-Teilkonzerns in Höhe von 21,1 Mio. EUR enthalten.

Forschungs- und Entwicklungsquote innerhalb anvisierter Bandbreite

ElringKlinger investierte auch im ersten Quartal 2019 weiterhin gezielt in innovative Lösungen und Produkte für alternative Antriebstechnologien. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) beliefen sich in diesem Zeitraum wie im Vorjahr auf 22,1 Mio. EUR, davon wurden 2,4 Mio. EUR aktiviert (Q1 2018: 0,5 Mio. EUR). Die F&E-Quote (inkl. aktivierter F&E-Aufwendungen) kam somit auf 5,0 % (Q1 2018: 5,1 %) und lag damit innerhalb der kurz- und mittelfristig angestrebten Bandbreite von 5 bis 6 %.

EBIT-Marge durch externe und interne Effekte beeinträchtigt

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte aufgrund der beschriebenen Effekte wie Antidumping- und Ausgleichszöllen sowie generelle Materialpreis- und Personalkostensteigerungen nicht das Niveau des Vorjahresquartals und reduzierte sich auf 34,8 Mio. EUR (Q1 2018: 61,1 Mio. EUR). Die Abschreibungen erhöhten sich im ersten Quartal 2019 um 19,9 % auf 28,3 Mio. EUR (Q1 2018: 23,6 Mio. EUR). Wesentliche Ursache dafür war die erstmalige Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 ("Leasingverhältnisse", vgl. Anhang S. 31). Somit erzielte ElringKlinger ein operatives Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, EBIT) in Höhe von 6,4 Mio. EUR nach 37,4 Mio. EUR im Vorjahresvergleichsquartal (inkl. Veräußerungsgewinn des Hug-Teilkonzerns). Das EBIT vor Kaufpreisallokation belief sich auf 6,9 Mio. EUR (Q1 2018: 38,4 Mio. EUR), die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation reduzierte sich entsprechend auf 1,6 % (Q1 2018: 8,9 %).

Finanzergebnis verbessert

Im ersten Quartal 2019 verbesserten sich die Währungsgewinne deutlich, gleichzeitig verringerten sich die Währungsverluste. Die Zinserträge und -aufwendungen verschlechterten sich im Saldo zwar leicht, wurden durch das höhere Währungsergebnis aber mehr als kompensiert. In Summe fiel das Finanzergebnis, das im Wesentlichen das Währungs- und das Zinsergebnis umfasst, deutlich besser aus und stieg auf minus 1,0 Mio. EUR (Q1 2018: - 5,3 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich im Berichtszeitraum somit von 32,1 Mio. EUR auf 5,4 Mio. EUR.

Effektive Steuerquote erhöht

Die Ertragsteueraufwendungen lagen im ersten Quartal 2019 mit 6,5 Mio. EUR über dem Vorjahresvergleichswert von 5,7 Mio. EUR. Der effektive Steuersatz lag somit bei über 100 %. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte die Steuerquote 17,9 % betragen. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass nur ein Teil des Veräußerungsgewinns des Hug-Teilkonzerns steuerpflichtig war. Darüber hinaus resultierte die höhere Steuerquote im ersten Quartal 2019 insbesondere aus Verlusten bei Tochtergesellschaften, auf die keine aktiven latenten Steuern gebildet werden konnten.

Nach Abzug der Ertragsteuern erreichte das Periodenergebnis im Zeitraum Januar bis März 2019 einen Wert von minus 1,1 Mio. EUR (Q1 2018: 26,4 Mio. EUR). Der Ergebnisanteil, der auf nicht beherrschende Anteile entfällt, lag bei 0,4 Mio. EUR (Q1 2018: 0,6 Mio. EUR). Abzüglich dieser Anteile ergab sich ein Ergebnisanteil, der den Aktionären der ElringKlinger AG zusteht, in Höhe von minus 1,5 Mio. EUR. Im Vorjahresquartal betrug dieser Ergebnisanteil 25,7 Mio. EUR. Die Anzahl der ausgegebenen, gewinnberechtigten Aktien lag unverändert bei 63.359.990 Stück. Daraus errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von minus 0,02 EUR (Q1 2018: 0,41 EUR).

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage des ElringKlinger-Konzerns stellte sich zum 31. März 2019 weiterhin solide dar. Die Eigenkapitalquote lag mit 40,9 % innerhalb der vom Konzern definierten Zielbandbreite von 40 bis 50 % der Bilanzsumme. Aus betrieblicher Tätigkeit generierte ElringKlinger einen Cashflow in Höhe von 11,7 Mio. EUR.

Anstieg der Bilanzsumme auch durch externe Einflussfaktoren

Zum 31. März 2019 überstieg die Bilanzsumme den Wert zum Jahresende 2018 um 127,4 Mio. EUR bzw. 6,1 %o. Sie betrug damit 2.207,1 Mio. EUR (31.12.2018: 2.079,7 Mio. EUR). Rund die Hälfte dieses Anstiegs ist externen Einflussfaktoren geschuldet. Aufgrund des zum Stichtag 31. März 2019 schwächeren Wechselkurses des Euro gegenüber den Landeswährungen vieler Konzernunternehmen ergab sich aus der Umrechnung der Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro insgesamt ein leicht bilanzerhöhender Effekt. Des Weiteren führte die Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zu einer Bilanzverlängerung um rund 45 Mio. EUR.

Effekte aus Erstanwendung IFRS 16

Bezüglich des seit 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leasingverhältnisse" wählte ElringKlinger den modifiziert retrospektiven Ansatz. Dadurch wird die Vergleichsperiode nicht angepasst. Der Standard sieht vor, dass Nutzungsrechte am Leasinggegenstand mit dem Betrag der Leasingverbindlichkeit aktiviert werden und die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert der restlichen Leasingzahlungen passiviert wird. Zum 31. März 2019 wurden Nutzungsrechte in Höhe von 45,7 Mio. EUR, in den Sachanlagen verbucht. Dem standen Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 45,8 Mio. EUR gegenüber, die in den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten erfasst wurden. Weitere Informationen zur Erstanwendung des IFRS 16 sind in den erläuternden Angaben des Anhangs enthalten.

Übrige Vermögensentwicklung

Abgesehen von den oben genannten Effekten entwickelten sich die lang- und kurzfristigen Vermögenswerte im Rahmen der operativen Tätigkeit. Die Sachanlagen, die den größten Posten im Langfristvermögen bilden, summierten sich zum Berichtsstichtag auf 1.059,3 Mio. EUR. Verglichen mit dem Stand zum 31. März 2018 (931,3 Mio. EUR) ergab sich - bereinigt um den Umstellungseffekt aus der Erstanwendung des IFRS 16 - aufgrund der getätigten Investitionen ein Anstieg von 82,3 Mio. EUR.

Das im kurzfristigen Vermögen enthaltene Working Capital (Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive kurzfristige Vertragsvermögenswerte) belief sich zum 31. März 2019 auf 755,5 Mio. EUR und lag damit um 41,5 Mio. EUR bzw. 5,8 % über dem Wert zum Jahresultimo 2018. Währungseffekte herausgerechnet (erhöhend um 12,1 Mio. EUR), fiel der Zuwachs mit 29,4 Mio. EUR bzw. 4,1 % deutlich geringer aus. Gegenüber dem 31. März 2018 wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen leicht von 341,1 Mio. EUR auf 332,0 Mio. EUR zurückgeführt, während bei den Vorräten trotz restriktivem Vorratsmanagement hauptsächlich aufgrund des höheren Bewertungsniveaus infolge der Materialpreisentwicklung ein Anstieg zu verzeichnen war. Die Vorräte erhöhten sich von 367,2 Mio. EUR am Quartalsende des Vorjahres auf 414,8 Mio. EUR zum 31. März 2019.

Das Net Working Capital (Working Capital abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und abzüglich kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten) lag bei 606,4 Mio. EUR. Währungsbereinigt erhöhte es sich gegenüber dem Stand am Jahresende 2018 (568,0 Mio. EUR) um 28,1 Mio. EUR bzw. 4,9 %.

Eigenkapitalquote bei 41 %

Das Eigenkapital des ElringKlinger-Konzerns erhöhte sich zum 31. März 2019 im Vergleich zum Jahresende 2018 (890,1 Mio. EUR) auf 902,0 Mio. EUR. Zwar reduziert die Einstellung des leicht negativen Periodenergebnisses aus dem ersten Quartal 2019 die Gewinnrücklagen um 1,5 Mio. EUR, gleichzeitig nehmen aber die in den übrigen Rücklagen enthaltenen negativen Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung um 12,4 Mio. EUR ab. Aufgrund der unterproportionalen Entwicklung im Verhältnis zu den Konzernverbindlichkeiten verringerte sich die Eigenkapitalquote auf 40,9 % (31.03.2018: 44,9 %), nach 42,8 % am 31. Dezember 2018.

Bei den Rückstellungen einschließlich den Pensionsrückstellungen ergaben sich in den ersten drei Monaten 2019 keine nennenswerten Veränderungen. Verglichen mit dem Stand Ende März 2018 reduzierten sich die lang- und kurzfristigen Rückstellungen um insgesamt 6,5 Mio. EUR durch Inanspruchnahmen aus unterschiedlichen Geschäftsvorgängen. Die Positionen umfassen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Gewährleistungsverpflichtungen und übrige, lediglich geringfügige Sachverhalte. Im Geschäftsjahr 2018 war eine Umbuchung aus dem Kurz- in den Langfristbereich erfolgt.

Mittel aus Konsortialkredit verbessern Fälligkeitenstruktur

Ein erstes Teilvolumen des im Februar 2019 abgeschlossenen Konsortialkredits (insgesamt 350 Mio. EUR, vgl. "Wesentliche Ereignisse") nutzte der Konzern im ersten Quartal 2019 zur Unternehmensfinanzierung und Verbesserung der Fälligkeitenstruktur bestehender Finanzverbindlichkeiten. Hauptsächlich dadurch erhöhten sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten auf 653,2 Mio. EUR (31.12.2018: 472,0 Mio. EUR), während die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten auf 205,5 Mio. EUR (31.12.2018: 296,8 Mio. EUR) abnahmen. Ein erhöhender Effekt um 45,8 Mio. EUR ergab sich außerdem aus der beschriebenen Erstanwendung des IFRS 16.

Die Nettoverschuldung (lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel) lag zum 31. März 2019 bei 795,6 Mio. EUR (31.12.2018: 723,5 Mio. EUR). Daraus errechnet sich eine Verschuldungskennzahl (Nettoverschuldung/EBITDA) von 4,7 (31.03.2018: 2,6). Bereinigt um den IFRS-16-Effekt liegt die Verschuldungskennzahl bei 4,5.

Cashflow reflektiert Verbesserung der Net Working Capital-Entwicklung

Trotz des im Vorjahresvergleich geringeren Ergebnisses konnte ElringKlinger den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit auf 11,7 Mio. EUR (Q1 2018: 7,0 Mio. EUR) verbessern. Dies lag hauptsächlich an der für den betrieblichen Cashflow wichtigen Entwicklung des Net Working Capitals1 Saldiert ergab sich dadurch im ersten Quartal 2019 ein Mittelabfluss von 8,7 Mio. EUR, nach 26,0 Mio. EUR im selben Zeitraum des Vorjahres. Ein geringerer, ebenfalls erhöhender Effekt resultiert aus der Erstanwendung des IFRS 16. Damit werden Aufwendungen aus Operating-Leasingverhältnissen nicht mehr wie bisher dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, sondern dem aus Finanzierungstätigkeit zugeordnet. Die betroffenen Auszahlungen des ersten Quartals 2019 beliefen sich auf 2,8 Mio. EUR.

1 Inkl. der sonstigen Aktiva und Passiva, die nicht der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 1. Quartal

in Mio. €

In den "Sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträgen", die in der Kapitalflussrechnung des Anhangs mit einem Betrag von - 7,8 Mio. EUR (Q1 2018: - 18,8 Mio. EUR) dargestellt sind, wurden Währungseffekte verbucht. Der Vorjahresbetrag enthält zusätzlich als Bereinigungsposition den Veräußerungsgewinn aus der im Vorjahresvergleichsquartal entkonsolidierten Hug-Gruppe.

Investitionen in Sachanlagen auf Vorjahresniveau

Im ersten Quartal 2019 lagen die Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien mit 28,8 Mio. EUR (Q1 2018: 29,4 Mio. EUR) leicht unter dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode. Die Investitionsquote (Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in % des Konzernumsatzes) verringerte sich auf 6,5 % (Q1 2018: 6,8 %).

Bei der Investitionstätigkeit rücken zunehmend Maßnahmen für die Ausrichtung des Konzerns auf strategische Zukunftsfelder in den Fokus. So fielen in den ersten drei Monaten weiter Auszahlungen für das derzeit am Hauptstandort Dettingen/Erms entstehende Technologiezentrum für Elektromobilität an. Hier werden künftig vor allem die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Batterie- und Brennstoffzellentechnologie angesiedelt sein. Die Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen.

Ein anderes Großprojekt im Geschäftsbereich E-Mobilität betraf Werksumbauten und Vorbereitungen an einem weiteren Standort der ElringKlinger AG für die künftige Serienproduktion von kompletten Batteriesystemen, die ab 2020 zur Auslieferung kommen sollen. In den Produktionsbereichen am Hauptstandort Dettingen/Erms wurde ebenfalls in eine Batteriemodulmontagelinie für Kleinserien und einen Brennstoffzellenprüfstand investiert.

Neben den deutschen Standorten betrafen die Ausgaben zu einem großen Teil Expansionsinvestitionen in den drei nordamerikanischen Werken in Leamington, Kanada, sowie Buford, USA, und Toluca, Mexiko. In Fort Wayne, USA, wurden Anlagen für die Herstellung von thermischen und akustischen Abschirmsystemen installiert. Der brasilianische Standort Piracicaba wird seit 2018 um einen größeren Neubau für die Geschäftsbereiche Leichtbau/Elastomertechnik und Ersatzteile erweitert. Investitionsausgaben in den chinesischen Werken beinhalten zu einem größeren Teil Rationalisierungsmaßnahmen in der Produktion von Dichtungen und Leichtbauteilen.

Entwicklung der Zahlungsmittel 1. Quartal 2019

in Mio. €

1 Investitionen in Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und immaterielle Vermögenswerte

Die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte im ersten Quartal 2019 beliefen sich auf 2,6 Mio. EUR (Q1 2018: 1,2 Mio. EUR).

Insgesamt ergab sich aus der Investitionstätigkeit ein Cashflow in Höhe von minus 32,2 Mio. EUR (Q1 2018: 22,1 Mio. EUR). Der Vorjahreswert enthält die im ersten Quartal 2018 erhaltene Zahlung für die Veräußerung der Hug-Gruppe in Höhe von 52,5 Mio. EUR.

Kapitalzufluss aus Finanzierungstätigkeit

Im ersten Quartal 2019 flossen dem Konzern Mittel aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 37,6 Mio. EUR (Q1 2018: Abfluss von 26,2 Mio. EUR) zu. Die Mittelaufnahme erfolgte hauptsächlich aus dem im Februar 2019 abgeschlossenen Konsortialkredit und diente der Finanzierung der operativen und investiven Tätigkeit.

Da der betriebliche Cashflow nicht zur vollständigen Finanzierung der Investitionsauszahlungen ausreichte, ergab sich im ersten Quartal 2019 ein negativer operativer Free Cashflow von 19,3 Mio. EUR (Q1 2018: - 23,3 Mio. EUR). Der operative Free Cashflow errechnet sich aus dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit und wird um Zahlungsflüsse für M&A-Aktivitäten und finanzielle Vermögenswerte bereinigt.

Chancen und Risiken

Bei der Einschätzung der Chancen und Risiken für die ElringKlinger-Gruppe haben sich im ersten Quartal 2019 keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zu den entsprechenden Aussagen im Geschäftsbericht 2018 des ElringKlinger-Konzerns (Seite 52 ff.) ergeben.

Risiken, die für sich genommen oder im Zusammenwirken mit anderen Risikofaktoren bestandsgefährdend auf den Konzern wirken könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Der Chancen- und Risikobericht im Geschäftsbericht 2018 steht auch auf der ElringKlinger-Internetseite unter www.elringklinger.de/gb2018/chancen-und-risikobericht zur Verfügung.

Prognosebericht

Ausblick Markt und Branche

In seinem jüngsten Weltwirtschaftsausblick vom April 2019 prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF) eine temporäre Abschwächung der globalen Konjunktur und erwartet für das laufende Jahr nunmehr eine Wachstumsrate von 3,3 %, nach 3,6 % im Vorjahr. Ab der zweiten Jahreshälfte 2019 und im Folgejahr soll sich die Weltwirtschaft dem IWF zufolge aber wieder erholen. Handelskonflikte, politische Unruhen, die Ungewissheit über die Folgen des Brexit und allgemeine Unsicherheiten wie die hohe Verschuldung in einigen Sektoren und Ländern stellen nach wie vor Belastungsfaktoren dar. Vorsichtig optimistisch zeigt sich der IWF aufgrund der staatlichen, konjunkturbelebenden Ausgabenprogramme in China und der verbesserten Stimmung an den Finanzmärkten. Ein schwächeres Wachstum wird 2019 in Europa und vor allem in Deutschland gesehen, wo der neue Abgas-Standard WLTP die Autoindustrie besonders zu Jahresbeginn immer noch belastete. Auch die Lage am Arbeitsmarkt wird sich den Schätzungen zufolge in der Eurozone leicht eintrüben. Die Bereitschaft der US-Notenbank, vorläufig auf weitere Zinsschritte zu verzichten, dürfte die Abkühlung der US-Konjunktur verlangsamen. In China, der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft, haben sich die Aussichten nach einem robust ausgefallenen ersten Quartal erhellt. Dort wird nun eine Stabilisierung der Wirtschaft auf einem Wachstumsniveau von über 6 % des Bruttoinlandsprodukts gesehen.

Wachstumsprognose Bruttoinlandsprodukt

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Veränderung zum Vorjahr in % 2018 Prognose 2019 Prognose 2020
Welt 3,6 3,3 3,6
Industriestaaten 2,2 1,8 1,7
Schwellen- und Entwicklungsländer 4,5 4,4 4,8
Deutschland 1,5 0,8 1,4
Eurozone 1,8 1,3 1,5
USA 2,9 2,3 1,9
Brasilien 1,1 2,1 2,5
China 6,6 6,3 6,1
Indien 7,1 7,3 7,5
Japan 0,8 1,0 0,5

Quelle: Internationaler Währungsfonds (April 2019)

Ausblick auf die Weltfahrzeugmärkte 2019

Nach dem schwachen Jahresstart der Automobilmärkte rechnen Experten auch für das zweite Quartal 2019 mit einem weiteren Rückgang im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen. Für das Gesamtjahr 2019 bleibt damit die Erholung in der zweiten Jahreshälfte relevant. Man rechnet in den meisten Märkten wieder mit leichten Zuwächsen.

Gemessen an den Neuzulassungen erwartet der deutsche Automobilverband VDA für Europa einen Rückgang um 1 % auf 15,5 Mio. neu zugelassene Pkw, für China eine Stagnation bei 23,3 Mio. Einheiten, für die USA ein Minus von 2 % auf 16,9 Mio. Light Vehicles und für Russland ein Plus von 5 % auf 1,9 Mio. Pkw.

Die Produktionsprognosen des globalen Autosektors, die für die Umsatzentwicklung von ElringKlinger eine wesentliche Rolle spielen, liegen Marktschätzungen nach in einer Spanne von - 1,0 % bis 1,7 %. ElringKlinger geht in seinen Annahmen für 2019 von einem Marktwachstum, das heißt einem globalen Anstieg der Automobilproduktion, von 0 % bis 1 % aus, sofern sich die erwartete Erholung im zweiten Halbjahr einstellt.

In aktuellen Studien wurden die Erwartungen für den europäischen Automarkt auch im zweiten Halbjahr 2019 aufgrund der Unsicherheiten um die Brexit-Auswirkungen und möglichen Verwerfungen durch die ab September 2019 in Kraft tretenden RDE-Abgastests (Real Driving Emissions) weiter reduziert. Da die Vergleichsbasis des Vorjahres gering ist, rechnet man dennoch wieder mit Zuwächsen im zweiten Halbjahr.

Für den chinesischen Automarkt liegen die Prognosen der Marktexperten zum Gesamtjahr in einer relativ breiten Bandbreite von rund 0 % bis 5 %. Nach wie vor ist das Premium-Segment, in dem besonders deutsche OEMs eine gute Marktstellung haben, am wenigsten von der Marktschwäche betroffen. Aufgrund von staatlichen Impulsen dürfte der chinesische Automarkt in der zweiten Jahreshälfte 2019 wieder im Plus liegen.

Produktion Light Vehicles

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Mio. Fahrzeuge 2018 Prognose 2019 Veränderung in %
Europäische Union 18,9 19,1 1,3
Deutschland 5,4 5,6 2,1
Osteuropa1 3,6 3,5 - 1,3
Russland 1,7 1,7 0,4
Nordamerika 16,9 16,8 - 0,7
USA 11,0 11,1 1,1
Südamerika 3,4 3,5 2,2
Brasilien 2,8 2,8 0,8
Asien-Pazifik 47,9 49,5 3,3
China 25,6 26,9 4,8
Japan 9,0 8,6 - 4,3
Indien 4,7 5,2 10,3
Mittlerer Osten & Afrika 2,5 2,4 - 5,0
Welt 93,2 94,8 1,7

1 Inkl. Russland

Quelle: PwC Autofacts (April 2019)

Ausblick Nutzfahrzeuge

Die Nutzfahrzeugmärkte sollten 2019 in einer guten Verfassung bleiben. In Europa besteht aufgrund hoher Transportvolumina, begünstigt auch durch den zunehmenden Trend zum Onlinehandel, weiterhin eine starke Nachfrage, die sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen dürfte. In Nordamerika profitiert der Markt nach wie vor von einem guten konjunkturellen Umfeld. Besonders die schweren Class-8-Trucks sind nachgefragt. Die nordamerikanischen Lkw-Hersteller haben aufgrund der guten Auftragslage ihre Kapazitätsgrenzen für 2019 erreicht, sodass ein weiteres Marktwachstum derzeit allenfalls moderat ausfallen dürfte.

Ausblick Unternehmen

Auftragseingang verhalten positiv

Trotz eines erwartungsgemäß schwachen Jahresauftakts zeigte sich die Auftragslage in den ersten drei Monaten 2019 durchaus robust, sodass aus Konzernsicht mit einer Aufwärtstendenz der Märkte im weiteren Jahresverlauf weiterhin zu rechnen ist. Erwartungsgemäß wird die Erholung vor allem im zweiten Halbjahr einsetzen. Der Auftragseingang verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal - auch unterstützt durch Währungsentwicklungen - um 5,1 % oder 24,1 Mio. EUR auf 498,3 Mio. EUR (Q1 2018: 474,2 Mio. EUR). Bereinigt um die Wechselkurseffekte betrug der Anstieg trotz der schwierigen Rahmenbedingungen noch 0,5 %.

Der Auftragsbestand erhöhte sich demzufolge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 50,1 Mio. EUR oder 4,9 %o auf 1.077,3 Mio. EUR (31.03.2018: 1.027,2 Mio. EUR). Nimmt man konstante Wechselkurse an, beläuft sich der Zuwachs auf 26,9 Mio. EUR oder 2,6 %.

Weiterhin schwieriges Umfeld

Vor diesem Hintergrund rechnet ElringKlinger auch nach dem erwartungsgemäß verhaltenen Auftaktquartal weiterhin damit, dass im Gesamtjahr 2019 das Wachstum der globalen Automobilproduktion im Konzernumsatz organisch um 2 bis 4 Prozentpunkte übertroffen werden kann. Hinsichtlich der Ertragslage geht der Konzern davon aus, dass sich in den kommenden Quartalen wie geplant eine Verbesserung einstellt, sodass die anvisierte Bandbreite von rund 4 bis 5 % für die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation erreicht wird. Dazu gehören konzernweite Kosteneinsparungen, die Stabilisierung der Materialpreissituation inkl. Zölle und positive Effekte aus den Optimierungsmaßnahmen. Voraussetzung für diese skizzierte Ergebnisentwicklung ist allerdings, dass sich keine weiteren externen Effekte als wesentliche Belastungsfaktoren einstellen und sich die Märkte wie erwartet im zweiten Halbjahr erkennbar erholen.

Mittelfristiger Ausblick

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen, die das Umfeld von ElringKlinger derzeit prägen, sieht sich das Unternehmen mittel- bis langfristig gut positioniert. ElringKlinger hat sich mit Komponenten für Batterie- und Brennstoffzellensystem frühzeitig für den Wandel hin zur Elektromobilität aufgestellt. Darüber hinaus verfügt der Konzern über eine starke Marktposition in seinen klassischen Geschäftsbereichen Leichtbau/Elastomertechnik, Abschirmsystemen sowie Dichtungen. Vor diesem Hintergrund geht ElringKlinger unverändert davon aus, auch in Zukunft organisch stärker zu wachsen als die globale Fahrzeugproduktion. Hinsichtlich der Ergebnissituation erwartet der Konzern weiterhin, die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation schrittweise zu verbessern. Auch die weiteren mittelfristigen Ziele werden bestätigt.

Dettingen/Erms, den 7. Mai 2019

Der Vorstand

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Dr. Stefan Wolf Vorsitzender Theo Becker Thomas Jessulat Reiner Drews

ElringKlinger am Kapitalmarkt

Aktienmärkte mit deutlicher Erholung im ersten Quartal 2019

Das erste Quartal 2019 brachte eine kräftige Erholung an den Aktienmärkten rund um den Globus. Ausschlaggebend dafür war in erster Linie eine stetige Entspannung im Handelskonflikt, die aus den Verhandlungsgesprächen zwischen den USA und China resultierte. Expansive geldpolitische Signale, die von den Notenbanken in Europa und China ausgingen, unterstützten die Aktienmärkte zudem. Der unverändert unsichere Brexit-Ausgang, die allgemeine Konjunktureintrübung sowie anhaltend schwache Absatzzahlen auf dem chinesischen Pkw-Markt erwiesen sich nur als vorübergehende Belastungsfaktoren. Auch der deutsche Aktienmarkt zeigte eine deutliche Erholungsbewegung in den ersten drei Monaten: Neben dem Leitindex DAX (+ 9,2 %) verbuchten auch die Nebenwerteindizes MDAX (+ 14,5 %), SDAX (+ 15,0 %) und TecDAX (+ 9,0 %) satte Quartalszuwächse.

ElringKlinger-Aktie schließt zum Quartalsende bei 6,06 EUR

Die Aktie von ElringKlinger setzte zu Jahresbeginn 2019 -im Einklang mit dem allgemeinen Markttrend - zu einer Erholungsbewegung an. Ausgehend von einem Kurs von 6,80 EUR zum Jahresende 2018 stieg die Notierung bis Ende Januar auf den Quartalshöchstwert von 8,11 EUR, bevor eine Phase der Konsolidierung anschloss. Mitte Februar konnte ElringKlinger mithilfe eines erfolgreich abgeschlossenen Konsortialkredites zunächst weitere Wachstumsimpulse in der Aktie verzeichnen. Mit Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 geriet der Aktienkurs unter Druck und notierte in der Folgezeit bei einem Niveau um sechs Euro. Am 27. März 2019, dem Veröffentlichungstag der finalen Geschäftszahlen für 2018, konnte die Notierung wieder etwa 8 % auf die vortägige Quartalsbodenbildung bei 5,71 EUR gutmachen. Das erste Quartal 2019 beendete die ElringKlinger-Aktie bei 6,06 EUR.

Handelsvolumen im ersten Quartal 2019 unter Vorjahr

Das durchschnittliche, börsentäglich gehandelte Volumen in der ElringKlinger-Aktie lag im ersten Quartal 2019 bei 123.100 Stück und entwickelte sich damit gegenüber dem Vorjahr (Q1 2018: 169.900 Stück) rückläufig. Der durchschnittliche Tagesumsatz in der ElringKlinger-Notierung an den deutschen Börsenplätzen betrug 0,8 Mio. EUR (Q1 2018: 2,9 Mio. EUR). Der Rückgang zum Vorjahr begründet sich im geringeren Durchschnittskurs der ElringKlinger-Aktie in der aktuellen Berichtsperiode. Dennoch bot das ElringKlinger-Papier eine ausreichend hohe Liquidität, um größere Aktienpakete handeln zu können.

Kursverlauf der ElringKlinger-Aktie von 1. Januar bis 31. März 2019 (indexiert)

in %

Aktionärsstruktur zum 31. März 2019

Im Dialog mit dem Kapitalmarkt

ElringKlinger setzte die proaktive Kommunikation mit den Akteuren des Kapitalmarkts im ersten Quartal 2019 fort. Die Gesellschaft präsentierte sich innerhalb der ersten drei Monate auf zwei Kapitalmarktkonferenzen vor einem überwiegend internationalem Publikum. Darüber hinaus hatte ElringKlinger am 27. März 2019, anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2018, zur Bilanzpresse- und Analystenkonferenz eingeladen. Der Vorstand der ElringKlinger AG präsentierte die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres und gab einen Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr. Beide Veranstaltungen stießen bei den anwesenden Analysten und Journalisten auf reges Interesse.

Dividendenzahlung für Geschäftsjahr 2018 ausgesetzt

Die 114. ordentliche Hauptversammlung der ElringKlinger AG findet am 16. Mai 2019 in Stuttgart statt. Auf Basis der Ergebnissituation des Geschäftsjahres 2018 haben Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam beschlossen, von der bisherigen Dividendenpolitik des Konzerns abzuweichen und die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 auszusetzen. Damit soll die Innenfinanzierung für den Transformationsprozess des Unternehmens weiter gestärkt werden. Die Dividendenpolitik sieht prinzipiell vor, zwischen 30 und 40 % des Konzernergebnisses nach nicht beherrschenden Anteilen auszuschütten, um die Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen.

Die ElringKlinger-Aktie (WKN 785 602)

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1. Quartal

2019
1. Quartal

2018
Ausgegebene Aktien 63.359.990 63.359.990
Aktienkurs (Tagesschlusskurs in EUR)1
Höchstkurs 8,11 19,37
Tiefstkurs 5,71 14,80
Stichtagskurs2 6,06 15,14
Durchschnittlicher Tagesumsatz an dt. Börsen (in Stück) 123.100 169.900
Durchschnittlicher Tagesumsatz an dt. Börsen (in EUR) 842.100 2.917.300
Marktkapitalisierung (in Mio. EUR)1, 2 384,0 959,3

1 Xetra-Handel

2 Zum 31. März

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019

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in TEUR 1. Quartal

2019
1. Quartal

2018
Umsatzerlöse 441.086 430.683
Umsatzkosten - 355.487 - 335.337
Bruttoergebnis vom Umsatz 85.599 95.346
Vertriebskosten - 35.942 - 36.506
Allgemeine Verwaltungskosten - 23.544 - 21.984
Forschungs- und Entwicklungskosten - 19.696 - 21.543
Sonstige betriebliche Erträge 2.740 27.509
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.754 - 5.385
Operatives Ergebnis/EBIT 6.403 37.437
Finanzerträge 9.116 6.970
Finanzaufwendungen - 9.433 - 11.227
Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen - 703 - 1.081
Finanzergebnis - 1.020 - 5.338
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.383 32.099
Ertragsteueraufwendungen - 6.510 - 5.745
Periodenergebnis - 1.127 26.354
davon: Ergebnisanteil, der auf nicht beherrschende Anteile entfällt 399 624
davon: Ergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG - 1.526 25.730
unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR - 0,02 0,41

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019

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in TEUR 1. Quartal

2019
1. Quartal

2018
Periodenergebnis - 1.127 26.354
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung 13.062 - 916
Anteil am sonstigen Ergebnis assoziierter Unternehmen - 42 0
Gewinne und Verluste, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können 13.020 - 916
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 13.020 - 916
Gesamtergebnis 11.893 25.438
davon: Gesamtergebnisanteil, der auf nicht beherrschende Anteile entfällt 992 789
davon: Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG 10.901 24.649

Konzernbilanz

der ElringKlinger AG zum 31. März 2019

AKTIVA

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in TEUR 31.03.2019 31.12.2018 31.03.2018
Immaterielle Vermögenswerte 192.747 190.307 184.232
Sachanlagen 1.059.294 997.843 931.276
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 16.436 16.567 17.305
Finanzielle Vermögenswerte 3.555 2.663 1.036
Anteile an assoziierten Unternehmen 22.529 23.274 27.471
Langfristige Ertragsteuererstattungsansprüche 65 98 95
Sonstige langfristige Vermögenswerte 8.081 8.116 3.699
Latente Steueransprüche 12.111 11.805 20.619
Vertragserfüllungskosten 6.795 5.427 843
Langfristige Vertragsvermögenswerte 921 1.319 1.058
Langfristige Vermögenswerte 1.322.534 1.257.419 1.187.634
Vorräte 414.786 401.391 367.248
Kurzfristige Vertragsvermögenswerte 8.709 6.297 5.861
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 331.995 306.351 341.056
Kurzfristige Ertragsteuererstattungsansprüche 7.879 8.531 7.077
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 52.151 48.432 51.039
Zahlungsmittel und Äquivalente 63.108 45.314 48.110
Kurzfristige Vermögenswerte 878.628 816.316 820.391
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 5.966 5.966 0
2.207.128 2.079.701 2.008.025

PASSIVA

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in TEUR 31.03.2019 31.12.2018 31.03.2018
Gezeichnetes Kapital 63.360 63.360 63.360
Kapitalrücklage 118.238 118.238 118.238
Gewinnrücklagen 719.534 721.060 732.634
Übrige Rücklagen - 37.135 - 49.562 - 47.711
Den Aktionären der ElringKlinger AG zustehendes Eigenkapital 863.997 853.096 866.521
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital 37.986 37.014 35.401
Eigenkapital 901.983 890.110 901.922
Rückstellungen für Pensionen 124.855 124.401 126.437
Langfristige Rückstellungen 19.625 19.603 12.351
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 653.184 472.005 477.870
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten 5.253 2.614 0
Latente Steuerschulden 15.260 14.949 13.242
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 9.250 8.915 3.245
Langfristige Verbindlichkeiten 827.427 642.487 633.145
Kurzfristige Rückstellungen 10.225 10.769 23.975
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 139.687 135.560 124.921
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 205.455 296.786 195.324
Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten 9.450 10.469 5.953
Steuerschulden 13.155 12.470 16.945
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 99.746 81.050 105.840
Kurzfristige Verbindlichkeiten 477.718 547.104 472.958
2.207.128 2.079.701 2.008.025

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019

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Übrige Rücklagen
in TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne netto Eigenkapital-Effekte aus beherrschenden Anteilen Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 31.12.2017 63.360 118.238 710.885 - 39.512 - 212 - 460
Anwendung neuer Standards1 - 4.062
Stand am 01.01.2018 63.360 118.238 706.823 - 39.512 - 212 - 460
Dividendenausschüttung
Änderung des Konsolidierungskreises 81 - 81 - 6.365
Gesamtergebnis 25.730 - 1.081
Periodenergebnis 25.730
Sonstiges Ergebnis - 1.081
Stand am 31.03.2018 63.360 118.238 732.634 - 39.593 - 212 - 7.906
Stand am 31.12.2018 63.360 118.238 721.060 - 37.316 - 422 - 11.824
Dividendenausschüttung
Gesamtergebnis - 1.526 12.427
Periodenergebnis - 1.526
Sonstiges Ergebnis 12.427
Stand am 31.03.2019 63.360 118.238 719.534 - 37.316 - 422 603

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in TEUR Den

Aktionären der ElringKlinger AG zustehendes Eigenkapital
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital Konzerneigenkapital
--- --- --- ---
Stand am 31.12.2017 852.299 37.368 889.667
Anwendung neuer Standards1 - 4.062 19 - 4.043
Stand am 01.01.2018 848.237 37.387 885.624
Dividendenausschüttung 0 - 20 - 20
Änderung des Konsolidierungskreises - 6.365 - 2.755 - 9.120
Gesamtergebnis 24.649 789 25.438
Periodenergebnis 25.730 624 26.354
Sonstiges Ergebnis - 1.081 165 - 916
Stand am 31.03.2018 866.521 35.401 901.922
Stand am 31.12.2018 853.096 37.014 890.110
Dividendenausschüttung 0 - 20 - 20
Gesamtergebnis 10.901 992 11.893
Periodenergebnis - 1.526 399 - 1.127
Sonstiges Ergebnis 12.427 593 13.020
Stand am 31.03.2019 863.997 37.986 901.983

1 Siehe Erläuterungen zu IFRS 15 im Konzernanhang

Konzern-Kapitalflussrechnung

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019

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in TEUR 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.383 32.099
Abschreibungen (abzüglich Zuschreibungen) auf langfristige Vermögenswerte 28.348 23.629
Zinsaufwendungen abzüglich Zinserträge 4.383 3.399
Veränderung der Rückstellungen - 648 1.078
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 194 - 36
Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen 703 1.081
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 32.758 - 49.332
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 24.066 23.284
Gezahlte Ertragsteuern - 7.081 - 7.768
Gezahlte Zinsen - 3.139 - 1.799
Erhaltene Zinsen 84 210
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge - 7.842 - 18.808
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 11.693 7.037
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerten und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 399 290
Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten 1.603 0
Einzahlungen aus der Veräußerung von Tochterunternehmen 0 52.455
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte - 2.568 - 1.212
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien - 28.848 - 29.370
Auszahlungen für Investitionen in finanzielle Vermögenswerte - 2.807 - 87
Cashflow aus Investitionstätigkeit -32.221 22.076
Ausschüttungen an Aktionäre und Anteilseigner ohne beherrschenden Einfluss - 20 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von langfristigen Krediten 162.045 1.278
Auszahlungen für die Tilgung von langfristigen Krediten - 6.654 - 1.581
Veränderung der kurzfristigen Kredite - 117.819 - 25.926
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 37.552 - 26.229
Zahlungswirksame Veränderung 17.024 2.884
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel 770 - 272
Zahlungsmittel am Anfang der Periode 45.314 45.498
Zahlungsmittel am Ende der Periode 63.108 48.110

Konzern-Umsatzerlöse

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019 Umsatzerlöse nach Regionen

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in TEUR 1. Quartal

2019
1. Quartal

2018
Deutschland 106.640 108.964
Übriges Europa 137.756 142.494
Nordamerika 101.618 80.309
Asien-Pazifik 75.238 78.020
Südamerika und Übrige 19.834 20.896
Konzern 441.086 430.683

Umsatzerlöse nach Segmenten

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in TEUR 1. Quartal

2019
1. Quartal

2018
Leichtbau/Elastomertechnik 124.926 102.846
Abschirmtechnik 99.147 106.693
Spezialdichtungen 80.474 81.692
Zylinderkopfdichtungen 46.952 50.076
E-Mobility 6.407 3.951
Abgasnachbehandlung 2.461 7.793
Sonstige 302 667
Segment Erstausrüstung 360.669 353.718
Segment Ersatzteile 44.724 42.896
Segment Kunststofftechnik 32.166 30.555
Verkauf von Gütern 437.559 427.169
Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen 2.430 2.409
Erlöse aus Verträgen mit Kunden 439.989 429.578
Erträge aus Vermietung und Verpachtung 1.097 1.105
Gesamt 441.086 430.683

Aufteilung nach geografischen Märkten:

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in TEUR 1. Quartal

2019
1. Quartal

2018
Erlöse aus Verträgen mit Kunden 106.635 108.922
Erlöse aus Vermietung und Verpachtung 5 42
Summe Inland 106.640 108.964
Erlöse aus Verträgen mit Kunden 333.354 320.656
Erlöse aus Vermietung und Verpachtung 1.092 1.063
Summe Ausland 334.446 321.719
Gesamt 441.086 430.683

Segmentberichterstattung

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019

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Segment Erstausrüstung Ersatzteile Kunststofftechnik
in TEUR 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz Extern 360.669 353.718 44.724 42.896 32.166 30.555
Intersegmenterlöse 5.487 5.116 0 0 8 5
Segmenterlöse 366.156 358.834 44.724 42.896 32.174 30.560
EBIT1 /Operatives Ergebnis - 5.290 25.495 7.292 7.494 4.053 4.112
Abschreibungen2 - 25.392 - 20.644 - 737 - 708 - 1.578 - 1.536
Investitionen3 30.295 28.521 564 637 2.152 693

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Segment Gewerbeparks Dienstleistungen Konsolidierung
in TEUR 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz Extern 1.097 1.105 2.430 2.409 0 0
Intersegmenterlöse 27 27 1.802 1.805 - 7.324 - 6.953
Segmenterlöse 1.124 1.132 4.232 4.214 - 7.324 - 6.953
EBIT1 /Operatives Ergebnis 18 - 44 330 380 0 0
Abschreibungen2 - 141 - 265 - 500 - 476 0 0
Investitionen3 6 485 379 246 0 0

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Segment Konzern Gewerbeparks Konzern
in TEUR 1. Quartal 2019 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018
--- --- --- ---
Umsatz Extern 441.086 1.097 430.683
Intersegmenterlöse 0 27 0
Segmenterlöse 441.086 1.124 430.683
EBIT1 /Operatives Ergebnis 6.403 18 37.437
Abschreibungen2 - 28.348 - 141 - 23.629
Investitionen3 33.396 6 30.582

1 Ergebnis vor Zinsen und Steuern

2 Planmäßige Abschreibungen

3 Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Erläuternde Angaben für die ersten drei Monate 2019

Allgemeine Angaben

Die ElringKlinger AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Dettingen/Erms, Deutschland.

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der ElringKlinger AG und ihrer Tochtergesellschaften zum 31. März 2019 wurde auf Basis des IAS 34 (Interim Financial Reporting) aufgestellt. Der Zwischenabschluss steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich der Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.

Da es sich um einen verkürzten Konzern-Zwischenabschluss handelt, enthält dieser Abschluss zum 31. März 2019 nicht sämtliche Informationen und Angaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind.

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2019 wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Er wurde mit Beschluss des Vorstands vom 7. Mai 2019 zur Veröffentlichung freigegeben.

Grundlagen der Berichterstattung

Rechnungslegung

IFRS 15 Umsatzerlöse aus Kundenverträgen

Der Konzern wendet den neuen Standard seit dem 1. Januar 2018 an. Es wurde der modifiziert retrospektive Ansatz gewählt, in dem die Vergleichsperiode nicht angepasst und der Umstellungseffekt kumuliert in den Gewinnrücklagen erfasst wurde. IFRS 15 legt fest, wann und in welcher Höhe Erlöse zu erfassen sind. Als Grundprinzip erfolgt die Erlösrealisierung im Zuge des Transfers von Gütern und Dienstleistungen in Höhe der erwarteten Gegenleistung. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn der Kunde die Verfügungsmacht über die Güter oder Dienstleistungen erhält.

Die kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 wurden zum 31. März 2018 in Höhe von TEUR 5.953 als erhaltene Anzahlungen unter den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Quartalsabschluss per 31. März 2019 werden die Vorjahreszahlen in die Bilanzposition kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten umgegliedert dargestellt.

IFRS 16 Leasingverhältnisse

Der Konzern wendet den neuen Standard ab dem 1. Januar 2019 an. Es wurde der modifiziert retrospektive Ansatz gewählt, die Vergleichsperiode wurde nicht angepasst.

IFRS 16 ersetzt die bestehenden Regelungen und Interpretationen zu Leasingverhältnissen, insbesondere IAS 17 Leasingverhältnisse. Das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand wird mit dem Betrag der Leasingverbindlichkeit, aufgeteilt in lang- und kurzfristig, angesetzt. Entgegen der vormaligen Bilanzierung wird bei Leasingverhältnissen, die bisher gemäß IAS 17 als "Operating-Leasingverhältnisse" eingestuft wurden, die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert der restlichen Leasingzahlungen in der Bilanz angesetzt und mit dem entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssatz zum Erstanwendungszeitpunkt abgezinst. Infolgedessen wurden zum 1. Januar 2019 TEUR 45.407 als Nutzungsrecht für Leasingverhältnisse in den Sachanlagen und respektive in gleicher Höhe als Leasingverbindlichkeit in den lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten in die Bilanz aufgenommen. Nach Abschreibung des Nutzungsrechts sowie der Zu- und Abgänge von Leasingsachverhalten ergibt sich zum 31. März 2019 ein Nutzungsrecht in Höhe von TEUR 45.653. Dem stehen Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 45.761 gegenüber.

Im Gegensatz zum bisherigen Ausweis der Aufwendungen aus Operating-Leasingverhältnissen werden künftig Abschreibungen auf Nutzungsrechte und Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeit erfasst. Die Abschreibungen belaufen sich im ersten Quartal 2019 auf TEUR 2.769, die Zinskomponente auf TEUR 413. Durch die beschriebene Veränderung steigt der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit um die bisherigen operativen Leasingzahlungen.

Die Erstanwendung des IFRS 16 führt dazu, dass das Konzern-EBIT um den Wert der Zinskomponente in Höhe von TEUR 413 steigt.

Konsolidierungskreis

In den Zwischenabschluss zum 31. März 2019 sind neben der ElringKlinger AG die Abschlüsse von sechs inländischen und 32 ausländischen Gesellschaften einbezogen, an denen die ElringKlinger AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält oder aus anderen Gründen die Möglichkeit hat, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu beherrschen. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem das Beherrschungsverhältnis besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.

Die Anteile in Höhe von 28,89 % an der hofer AG, Nürtingen, sind als assoziiertes Unternehmen im langfristigen Konzernvermögen erfasst, da ElringKlinger einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausübt. Ein maßgeblicher Einfluss bei assoziierten Unternehmen wird bei einem Stimmrechtsanteil von 20 % - 50 % angenommen.

Im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 ergaben sich mit Ausnahme der Verschmelzung der Polytetra GmbH auf die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH keine weiteren Änderungen im Konsolidierungskreis.

Verschmelzung

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurde die Polytetra GmbH mit Sitz in Mönchengladbach, Deutschland, eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH mit Sitz in Bietigheim-Bissingen, Deutschland, auf die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH verschmolzen.

Wechselkurse

Die Wechselkurse haben sich wie folgt entwickelt:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
Währung Kürzel 31.03.2019 31.12.2018 Jan. - Mär. 2019 Jan. - Dez. 2018
--- --- --- --- --- ---
US-Dollar (USA) USD 1,12350 1,14500 1,13797 1,17932
Pfund (Großbritannien) GBP 0,85830 0,89453 0,86414 0,88595
Franken (Schweiz) CHF 1,11810 1,12690 1,13083 1,15158
Kanadischer Dollar (Kanada) CAD 1,50000 1,56050 1,50503 1,53288
Real (Brasilien) BRL 4,38650 4,44400 4,28647 4,32938
Peso (Mexiko) MXN 21,69100 22,49210 21,83273 22,65259
RMB (China) CNY 7,53970 7,87510 7,62387 7,81563
WON (Südkorea) KRW 1.276,46000 1.277,93000 1.278,37000 1.295,97500
Rand (Südafrika) ZAR 16,26420 16,45940 15,81803 15,61657
Yen (Japan) JPY 124,45000 125,85000 125,23333 130,00583
Forint (Ungarn) HUF 321,05000 320,98000 317,63000 319,97250
Türkische Lira (Türkei) TRY 6,34460 6,05880 6,12713 5,68349
Leu (Rumänien) RON 4,76080 4,66350 4,74377 4,65583
Indische Rupie (Indien) INR 77,71900 79,72980 80,09883 80,62578
Indonesische Rupiah (Indonesien) IDR 15.998,64000 16.500,00000 16.016,25000 16.788,76417
Bath (Thailand) THB 35,63200 37,05200 35,83267 38,05167

Angaben zu Finanzinstrumenten

Dieser Abschnitt gibt einen umfassenden Überblick über die Bedeutung von Finanzinstrumenten und liefert zusätzliche Informationen über Bilanzpositionen, die Finanzinstrumente enthalten. Es kam zu keiner Saldierung bilanzierter Finanzinstrumente. Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen Vermögenswerte:

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Zahlungsmittel Forderungen

aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte Derivate Langfristige Wertpapiere
in TEUR BW BW BW BW BW ZW
--- --- --- --- --- --- ---
per 31.03.2019
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte 63.108 331.995 14.731 0 1.441 1.435
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 25 0 0
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 0 98 98
Gesamt 63.108 331.995 14.731 25 1.539 1.533
per 31.12.2018
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte 45.314 306.351 11.490 0 549 438
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 12 0 0
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte 0 0 0 0 98 98
Gesamt 45.314 306.351 11.490 12 647 536

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Übrige Finanzinvestitionen Gesamt
in TEUR BW ZW BW
--- --- --- ---
per 31.03.2019
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte 2.008 2.008 413.283
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 0 25
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 8 8 106
Gesamt 2.016 2.016 413.414
per 31.12.2018
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte 2.008 2.008 365.712
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 0 12
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte 8 8 106
Gesamt 2.016 2.016 365.830

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen Verbindlichkeiten:

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Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten Kurzfristiges Finanzierungsleasing Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen
in TEUR BW BW BW ZW BW
--- --- --- --- --- ---
per 31.03.2019
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 41.749 205.279 0 0 141.814
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IFRS 9 0 0 176 181 0
per 31.12.2018
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 43.275 296.584 0 0 135.560
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IFRS 9 0 0 202 209 0

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Derivate Langfristige Finanzverbindlichkeiten Langfristiges Finanzierungsleasing
in TEUR BW ZW BW ZW BW ZW
--- --- --- --- --- --- ---
per 31.03.2019
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 653.107 579.137 0 0
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 23 23 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IFRS 9 0 0 0 0 77 79
per 31.12.2018
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 471.898 430.639 0 0
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 165 165 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IFRS 9 0 0 0 0 107 109

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Gesamt
in TEUR BW
--- ---
per 31.03.2019
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 1.041.949
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 23
Keine Bewertungskategorie nach IFRS 9 253
per 31.12.2018
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 947.317
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 165
Keine Bewertungskategorie nach IFRS 9 309

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten eine Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von TEUR 29.921 (2018: TEUR 29.921) aus einer geschriebenen Verkaufsoption, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird.

Das Management hat festgestellt, dass die Buchwerte von Zahlungsmitteln, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente ihren beizulegenden Zeitwerten nahezu entsprechen.

Bei langfristigen festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie Derivaten bestimmt ElringKlinger den Marktwert durch die Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme mit den für ähnliche Finanzschulden mit vergleichbarer Restlaufzeit aktuell geltenden Zinsen sowie dem unternehmensspezifischen Risikozins.

Der beizulegende Zeitwert, der in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verkaufsoption nicht beherrschender Anteilseigner der ElringKlinger Marusan Corporation, Tokio, Japan, auf deren Anteile, basiert auf internen Prognosen des Unternehmenswerts. Bei der Bewertung dieser Verkaufsoption der nicht beherrschenden Anteile werden Schätzungen bei der Prognose der Unternehmensentwicklung sowie bei der Wahl des verwendeten Zinssatzes im Rahmen der angesetzten Verbindlichkeit vorgenommen. Eine Veränderung des Unternehmenswerts von 10 % bewirkt eine Erhöhung bzw. Verminderung der Verkaufsoption um ca. TEUR 2.992.

Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie zum Bewertungsstichtag 31. März 2019:

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in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
31.03.2019
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 98 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 8 2.000 0
Derivate* 0 25 0
Gesamt 106 2.025 0
Finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate* 0 23 0
Gesamt 0 23 0
31.12.2018
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 98 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 8 2.000 0
Derivate* 0 12 0
Gesamt 106 2.012 0
Finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate* 0 165 0
Gesamt 0 165 0

* Es handelt sich um Derivate, für die die Voraussetzungen für ein Hedge Accounting nicht vorliegen.

Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der nicht zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die aber ein beizulegender Zeitwert ausgewiesen wird, zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie zum Bewertungsstichtag 31. März 2019:

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in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
31.03.2019
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 1.435 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 0 0 8
Gesamt 1.435 0 8
Finanzielle Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0 0 79
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 579.137 0
Kaufpreisverbindlichkeit aus geschriebener Verkaufsoption 0 0 29.921
Gesamt 0 579.137 30.000
31.12.2018
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 549 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 0 0 8
Gesamt 549 0 8
Finanzielle Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0 0 109
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 456.640 0
Kaufpreisverbindlichkeit aus geschriebener Verkaufsoption 0 0 29.921
Gesamt 0 456.640 30.030

Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie sind im Folgenden beschrieben: Stufe 1: Bewertung anhand von Marktpreisen

Stufe 2: Bewertung anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von Bewertungsmodellen, die auf

am Markt beobachtbaren Inputparametern basieren Stufe 3: Bewertung anhand von Informationen für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren

Die Beurteilung, ob es bei Vermögenswerten und Schulden, die zum Fair Value bilanziert werden, zu einem Transfer zwischen den Stufen der Fair-Value-Hierarchie gekommen ist, erfolgt jeweils zum Ende der Berichtsperiode. In der abgelaufenen Berichtsperiode wurden keine Umgruppierungen vorgenommen.

Wesentliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle

Am 15. Februar 2019 wurde ein Konsortialkredit über TEUR 350.000 und mit einer Mindestlaufzeit von fünf Jahren mit sechs nationalen und internationalen Banken abgeschlossen. Es wurden bankübliche Financial Covenants vereinbart.

Haftungsverhältnisse und Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die im Konzernabschluss 2018 ausgewiesenen Haftungsverhältnisse sowie Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich in den ersten drei Monaten 2019 nicht wesentlich verändert.

Zuwendungen der öffentlichen Hand

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in den ersten drei Monaten Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von TEUR 1.218 enthalten. Die Zuwendungen wurden hauptsächlich für Entwicklungsprojekte gewährt.

Ereignisse nach dem Zwischenabschlussstichtag

Nach dem Zwischenabschlussstichtag lagen keine weiteren wesentlichen Ereignisse vor, die zusätzliche erläuternde Angaben erfordern würden.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Dettingen/Erms, den 7. Mai 2019

Der Vorstand

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Dr. Stefan Wolf Theo Becker Thomas Jessulat Reiner Drews
Vorsitzender

Impressum

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D-72581 Dettingen/Erms

Fon +49 (0) 71 23 / 724-0

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IR-Kontakt

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Fon +49(0) 71 23 / 724-88 335

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Für Zahlen und Statistiken aus Veröffentlichungen Dritter übernimmt die ElringKlinger AG keine Gewähr.

Weitere Informationen finden Sie unter www.elringklinger.de

Disclaimer - zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den Erwartungen, Markteinschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit zur Verfügung stehenden Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind insbesondere nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Obwohl der Vorstand überzeugt ist, dass die gemachten Aussagen und ihre zugrunde liegenden Überzeugungen und Erwartungen realistisch sind, beruhen sie auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zukünftige Ergebnisse und Entwicklungen sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten, die zu Änderungen der ausgedrückten Erwartungen und Einschätzungen führen können. Zu diesen Faktoren zählen zum Beispiel Änderungen der allgemeinen Wirtschafts- und Geschäftslage, Schwankungen von Wechselkursen und Zinssätzen, die mangelnde Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen sowie Änderungen der Geschäftsstrategie.

Sonstige Hinweise

Aufgrund von Rundungen kann es bei der Angabe von Beträgen und prozentualen Werten zu geringfügigen Abweichungen, insbesondere bei Summenbildungen oder Prozentangaben, kommen. Werte der Vergleichsperiode (Vorjahr) sind in Klammern dargestellt.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Bericht zumeist auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet. Allgemeine Personenbezeichnungen beziehen sich auf alle Menschen ungeachtet ihres Geschlechts.

Dieser Bericht wurde am 7. Mai 2019 veröffentlicht und liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung.

Finanzkalender 2019

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MAI 16

114. ordentliche

Hauptversammlung, Stuttgart,

Kultur- und Kongresszentrum

18 Liederhalle, 10:00 Uhr
AUGUST 08

Zwischenbericht zum

zweiten Quartal und

ersten Halbjahr 2019
06 NOVEMBER

Zwischenbericht zum

dritten Quartal und den

ersten neun Monaten 2019
MAI 2020 19

115. ordentliche

Hauptversammlung,

ICS Internationales

Congresscenter Stuttgart

Terminverschiebungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Daher empfehlen wir, den aktuellen Stand im Internet unter www.elringklinger.de/de/investor-relations/finanzterminkalender abzufragen.

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