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ElringKlinger AG Interim / Quarterly Report 2017

May 9, 2017

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Interim / Quarterly Report

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ElringKlinger AG

Dettingen/Erms

Bericht über das 1. Quartal 2017

KENNZAHLEN

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1. Quartal 4. Quartal 3. Quartal 2. Quartal 1. Quartal
2017 2016 2016 2016 2016
--- --- --- --- --- --- ---
AUFTRAGSLAGE
Auftragseingang in Mio. € 494,3 444,9 383,7 441,2 424,0
Auftragsbestand in Mio. € 993,5 932,5 894,7 885,2 835,0
UMSATZ/ERGEBNIS
Umsatz in Mio. € 433,3 407,2 374,2 390,9 385,2
Umsatzkosten in Mio. € 323,9 300,0 280,6 293,2 287,7
Bruttomarge 25,3 % 26,3 % 25,0 % 25,0 % 25,3 %
EBITDA in Mio. € 62,6 64,5 55,1 58,5 53,2
EBIT / Operatives Ergebnis in Mio. € 37,9 38,4 31,2 35,2 30,8
EBIT-Marge 8,7 % 9,4 % 8,3 % 9,0 % 8,0 %
EBIT vor Kaufpreisallokation in Mio. € 39,1 39,5 32,6 36,2 32,0
EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation 9,0 % 9,7 % 8,7 % 9,3 % 8,3 %
Ergebnis vor Ertragsteuern in Mio. € 34,5 39,4 27,6 32,6 24,4
Periodenergebnis in Mio. € 26,0 21,3 19,9 23,5 17,9
Ergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG in Mio. € 25,1 19,7 19,0 22,6 17,2
CASHFLOW
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Mio. € 19,8 57,6 46,3 32,3 39,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit in Mio. € - 62,2 - 62,1 - 44,5 - 44,2 - 38,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Mio. € 46,2 - 3,3 - 27,8 15,4 20,2
Operativer Free Cashflow1 in Mio. € - 11,6 0,4 1,8 - 6,6 0,6
BILANZ
Bilanzsumme in Mio. € 1.985,7 1.878,2 1.859,7 1.853,3 1.809,5
Eigenkapital in Mio. € 919,1 886,4 872,8 857,7 864,1
Eigenkapitalquote 46,3 % 47,2 % 46,9 % 46,3 % 47,8 %
PERSONAL
Mitarbeiterzahl (zum Quartalsstichtag) 8.738 8.591 8.433 8.283 8.126
AKTIE
Ergebnis je Aktie in € 0,40 0,31 0,30 0,36 0,27

1 Cashflow aus betriebl. Tätigkeit minus Cashflow aus Investitionstätigkeit (vor Akquisitionen und exklusive Investitionen in finanzielle Vermögenswerte)

pure

mobility

Der Klimawandel und die daraus hervorgegangene Emissionsgesetzgebung sind wesentliche Treiber für den technologischen Fortschritt in der Automobilbranche. Infolgedessen verstärken die Hersteller ihre Anstrengungen, um den Flottenanteil mit alternativen Antrieben in absehbarer Zeit zu erhöhen. Denn nur mithilfe von effizienteren Verbrennungsmotoren oder alternativen Antriebstechnologien können die immer strikteren CO2 -Grenzwerte eingehalten werden. ElringKlinger hat bereits frühzeitig die Weichen für die Mobilität der Zukunft gestellt. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet das Unternehmen gezielt an Zukunftsthemen wie Batterietechnik, Brennstoffzellentechnologie oder Leichtbau. ElringKlinger bietet innovative Lösungen für sämtliche Antriebsarten an und gestaltet mit seinem breiten Produktportfolio den Weg in die Mobilität von morgen aktiv mit.

MOTOR

Zylinderkopfdichtungen: Metaloflex™, Metall-Elastomer
Dichtsysteme: Metaloseal™, MetallElastomer, Elastomer und Volumesoftseal
Thermische und akustische Abschirmsysteme: ElroTherm™, ElroCoustic™
Kunststoff-Leichtbauteile: z.B. Zylinderkopfhaubenmodule, Ölwannen
Tiefgezogene und topografische Gehäuseteile Topseal
Kunststoff-Komponenten (PTFE, PTFE-Compounds/-Verbunde, PEEK, Moldflon™)
Entwicklungsdienstleistungen

KONJUNKTURELLE ENTWICKLUNG UND BRANCHENUMFELD

Die Weltkonjunktur zeigte sich im ersten Quartal 2017 trotz vieler Unsicherheitsfaktoren in einer robusten Verfassung.

Im Euroraum profitierte die Wirtschaft weiter von einem vergleichsweise schwachen Euro und günstigen Ölpreisen. Die Dynamik blieb allerdings angesichts vorhandener Probleme innerhalb der Währungsunion, wie beispielsweise der hohen und nur langsam zurückgehenden Arbeitslosigkeit sowie hohen Schuldenlasten einiger Mitgliedsländer, begrenzt. Für die deutsche Wirtschaft lieferten sowohl die unverändert lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank als auch die leichte Verbesserung des weltwirtschaftlichen Umfelds positive Impulse. Haupttreiber des Aufschwungs in Deutschland war der private Konsum, der unter anderem hohe Bautätigkeiten umfasste.

Auch die US-Konjunktur lief hauptsächlich dank ihrer starken Binnennachfrage gut. Die Wirtschaft ist nahezu vollbeschäftigt. Im Zuge der tendenziell steigenden Inflation hob die US-Notenbank die Zinsen im März erwartungsgemäß leicht an. Die Talfahrt in Brasilien verlangsamte sich. Positiv wirkten der Rückgang der Inflationsrate und die folglich höhere Kaufkraft der Konsumenten.

Unterstützt durch Maßnahmen der Regierung stabilisierte sich die chinesische Wirtschaft auf hohem Niveau und fungierte weiter als wichtige Stütze für Asien und die Weltwirtschaft. In Indien hatte die im November 2016 durchgeführte Bargeldreform zunächst Turbulenzen ausgelöst - dennoch wies die Konjunktur im ersten Quartal 2017 erneut ein recht solides Wachstum auf. In Japan verbesserte sich die wirtschaftliche Lage leicht, was vor allem auf ein Plus im Exportgeschäft zurückzuführen ist.

Automärkte mit gutem Jahresauftakt

Recht positiv fiel die Bilanz der globalen Automärkte für das erste Quartal 2017 aus. Mit Westeuropa, China, Indien und auch wieder Japan verzeichneten wesentliche Märkte deutliche Zuwächse. Zum Teil begünstigten Kalendereffekte (mehr Arbeitstage als im Vorjahresvergleichszeitraum) diese Entwicklung. Der US-Markt kühlte nach dem Rekordjahr 2016 wenig überraschend etwas ab.

Die westeuropäische Autokonjunktur wartete mit erfreulichen Zuwächsen auf. Alle Top-5-Märkte lagen deutlich im Plus - angeführt von Italien und Spanien, die 11,9 % bzw. 7,9 % mehr neu zugelassene Pkw meldeten. Großbritannien zeigte mit einem Anstieg von 6.2% ein unerwartet hohes Niveau. Während der Neuwagenabsatz in Deutschland um 6,7 % zulegte, stieg die Inlandsproduktion um 2,9 % auf 1,5 Mio. Pkw. Die Exporte aus Deutschland erhöhten sich um 4.3% auf knapp 1,2 Mio. Pkw.

WACHSTUM BRUTTOINLANDSPRODUKT

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Veränderung zum Vorjahr Gesamtjahr 4. Quartal 1. Quartal
in % 2016 2016 2017
--- --- --- ---
Deutschland 1,8 1,8 1,5
Eurozone 1,7 1,7 1,6
USA 1,6 1,9 2,0
Brasilien - 3,6 - 2,5 - 2,0
China 6,7 6,8 6,7
Indien 6,8 7,0 7,0
Japan 1,0 1,6 1,7

Quelle: HSBC, IWF (April 2017)

PKW-NEUZULASSUNGEN 1.QUARTAL 2017

Veränderung zum Vorjahr (in %)

Quelle: VDA (April 2017)

Der US-Markt für Light Vehicles (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) konnte nicht mehr an die hohen Verkaufszahlen des Vorjahresvergleichsquartals anknüpfen. Die leicht rückläufige Entwicklung wurde zudem von verstärkten Rabattaktionen der Händler begleitet. Das Minus entfiel dabei auf den reinen Pkw-Sektor, während das Segment der leichten Nutzfahrzeuge und Geländefahrzeuge weiter zulegte. Für deutsche Hersteller entwickelte sich das US-amerikanische Geschäft erfreulich. Sie konnten ihre Verkäufe dort um gut 5 % steigern.

Der weltweit größte Einzelmarkt China wuchs im ersten Quartal 2017 auf ein Volumen von 5,8 Mio. Pkw. Im vergangenen Jahr hatte der Markt noch von Steuererleichterungen für kleinere Pkw profitiert, die zum Jahresende 2016 teilweise zurückgenommen wurden. Die Expansion des indischen Pkw-Markts lag im zweistelligen Bereich und führte zu einem Marktvolumen von 0,8 Mio. abgesetzten Fahrzeugen. Die Autonachfrage in Japan bewegte sich in den ersten drei Monaten 2017 durchwegs in positivem Terrain.

Brasilien überraschte im März mit Zuwächsen, schloss das Quartal aber noch im Minus. In Russland fiel die Quartalsbilanz erstmals seit vier Jahren wieder positiv aus.

Nutzfahrzeugmärkte uneinheitlich

Die großen Nutzfahrzeugmärkte entwickelten sich wie auch schon 2016 uneinheitlich. Die wichtigen westeuropäischen Märkte expandierten weiter, wenngleich mit unterschiedlichem Tempo. Insgesamt war dabei eine nachlassende Dynamik zu verzeichnen. Während Italien in den ersten drei Monaten 2017 teilweise bis zu zweistellige Zuwächse beim Absatz von mittelschweren (> 3,5 t) und schweren (> 16 t) Nutzfahrzeugen verzeichnete, fiel das Plus in Westeuropa insgesamt mit 6,2 % etwas moderater aus. Das für Deutschland bedeutende Segment der Lastkraftwagen über 6 t wuchs im ersten Quartal 2017 um 4,4 % auf rund 21.600 (20.700) Neuzulassungen.

Die seit 2016 bestehende Schwäche des nordamerikanischen Truckmarkts hielt auch im ersten Quartal 2017 an und resultierte in einem Minus von 14,2 % bei den mittelschweren und schweren Lkw (Class 4 bis 8). Insgesamt wurden 111.800 (130.300) neue Lkw geordert. Besonders stark traf der Rückgang die schweren Lkw (Class 8), von denen 28,7 % weniger als im Vorjahresvergleichszeitraum bzw. 51.900 Fahrzeuge abgesetzt wurden.

WESENTLICHE EREIGNISSE

Verschmelzung zweier Tochtergesellschaften

Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 wurde die ElringKlinger North America, Inc. mit Sitz in Plymouth, USA, auf die ElringKlinger Automotive Manufacturing, Inc. mit Sitz in Southfield, USA, verschmolzen.

Anteilserwerb an Hofer

Mit Wirkung zum 1. März 2017 hat die ElringKlinger AG 27,0 % der Anteile an der hofer AG mit Sitz in Nürtingen, Deutschland, sowie mit Wirkung zum 6. Februar 2017 53,0 % der Anteile an deren Tochtergesellschaft hofer powertrain products GmbH, ebenfalls mit Sitz in Nürtingen, Deutschland, erworben. Die hofer-Gruppe ist ein kompetenter Systementwickler der Automobilindustrie für Systeme im Antriebsstrang. Durch den Anteilserwerb profitiert ElringKlinger von dieser Innovationskraft vor allem bei der Entwicklung und Herstellung von alternativen Antriebstechnologien.

Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats

In der Aufsichtsratssitzung vom 24. März 2017 hat der Aufsichtsratsvorsitzende Walter H. Lechler das Gremium darüber informiert, dass er sein Amt mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Mai 2017 niederlegen und aus dem Aufsichtsrat der ElringKlinger AG ausscheiden wird. Herr Lechler nimmt seit dem 16. Mai 2012 den Aufsichtsratsvorsitz ein. Nach insgesamt 45 Jahren in führenden Rollen der ElringKlinger AG und ihrer Vorgängerunternehmen folgt er dem in der Hauptaktionärsfamilie gelebten Prinzip, ab der Altersgrenze von 75 Jahren keine tragenden Ämter mehr auszuüben.

Als Nachfolger für den Vorsitz wurde Klaus Eberhardt nominiert, der bereits seit Mai 2013 dem Aufsichtsrat der ElringKlinger AG angehört. Die Wahl findet in der Aufsichtsratssitzung im Anschluss an die kommende Hauptversammlung statt. Für den frei werdenden Sitz im Aufsichtsrat schlägt das Gremium der Hauptversammlung Andreas Wilhelm Kraut, Vorsitzender der Geschäftsführung des Waagenherstellers Bizerba SE & Co. KG mit Sitz in Balingen, Deutschland, vor.

Frühzeitige Verlängerung der Vorstandsverträge

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 24. März 2017 beschlossen, die Anfang 2018 auslaufenden Verträge der Vorstandsmitglieder Dr. Stefan Wolf und Theo Becker um fünf Jahre bis zum 31. Januar 2023 zu verlängern. Damit sichert das Gremium dem Unternehmen frühzeitig Kontinuität in seiner Leitung. Herr Dr. Wolf gehört dem Vorstand seit Januar 2005 an und ist seit März 2006 dessen Vorsitzender. Herr Becker wurde im Januar 2006 zum Vorstand für Produktion berufen.

UMSATZ- UND ERTRAGSENTWICKLUNG

Starke Umsatzentwicklung durch mehrere Produktneuanläufe

ElringKlinger startete mit einem kräftigen Umsatzplus in das Geschäftsjahr 2017. Rückenwind erhielt der Konzern im Berichtsquartal aus der positiven Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte sowie einer im Vorjahresquartalsvergleich höheren Anzahl an Arbeitstagen. Zudem profitierte ElringKlinger in den ersten drei Monaten 2017 von Produktneuanläufen.

Insgesamt stieg der Umsatz um 12,5 % auf 433,3 (385,2) Mio. Euro. Enthielt das erste Quartal 2016 noch negative Währungseffekte in Höhe von 11,7 Mio. Euro, wirkten sich die Währungen im Berichtsquartal mit + 2,9 Mio. Euro bzw. 0,8 % nunmehr positiv auf den Umsatz aus. Aus den 2016 übernommenen Anteilen der Hug Engineering B.V. (vormals: COdiNOx Beheer B.V.), Enschede, Niederlande, der Maier Formenbau GmbH, Bissingen/Teck, Deutschland, sowie der im Februar 2017 erstmaligen Einbeziehung der hofer powertrain products GmbH, Nürtingen, Deutschland, kamen im ersten Quartal 2017 Umsätze in Höhe von 3,3 Mio. Euro bzw. 0,9 % hinzu. Ohne die Betrachtung von Wechselkurs- und Konsolidierungseffekten legte ElringKlinger in den ersten drei Monaten 2017 um 10,9 % zu. Damit führte ElringKlinger seinen globalen Expansionskurs fort und wuchs im Berichtsquartal weitaus stärker als die globale Automobilproduktion, die um gut 3 % anstieg.

KONZERNUMSATZ 1. QUARTAL

in Mio. €

Umsatzwachstum in allen wichtigen Regionen

Die Region Asien-Pazifik entwickelte sich nach einem sehr guten Schlussquartal 2016 erneut stark. Die höheren Produktionskapazitäten durch das neue Werk in Suzhou, das im zweiten Quartal 2016 eröffnet wurde, sowie die gute Nachfrage nach Polymer-Hybridbauteilen trugen ebenfalls einen Teil zum Wachstum in Höhe von insgesamt 16,1 % auf 79,2 (68,2) Mio. Euro bei. Der Anteil der Region Asien-Pazifik am Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtsquartal entsprechend auf 18,3 % (17,7 %).

Nach schwächeren Vorquartalen entwickelten sich die Umsätze in der Region NAFTA für ElringKlinger positiv. Mit einem Zuwachs von 14,5 % auf 85,1 (74,3) Mio. Euro repräsentierte die NAFTA-Region im Berichtsquartal 19,6 % (19,2 %) der Konzernerlöse. Mehrere Produktneuanläufe in den USA und in Mexiko führten in Verbindung mit höheren Werkzeugerlösen dazu, dass der Konzern die Umsätze trotz der rückläufigen Entwicklung des US-Automobilmarktes deutlich ausweiten konnte.

Die Region Südamerika und Übrige zeigte zu Jahresbeginn 2017 eine starke Entwicklung und steigerte den Umsatz um 38,8 % auf 19,3 (13,9) Mio. Euro. Entsprechend erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz von 3,6 % auf 4,5 %. Auch währungsbereinigt nahm der Umsatz um 2,9 Mio. Euro zu. Der starke Jahresauftakt resultierte überwiegend aus höheren Werkzeugumsätzen, einem starken Ersatzteilgeschäft in Brasilien sowie Umsatzzuwächsen in der südafrikanischen Tochtergesellschaft.

Der größte Absatzmarkt für ElringKlinger ist nach wie vor die Region Übriges Europa (ohne Deutschland). Sie trug im Berichtsquartal 32,0 % (33,1 %) zum Umsatz bei, konnte um 9,0 % auf 138,8 (127,3) Mio. Euro zulegen und folgte damit der allgemein positiven Entwicklung des Automobilmarktes. Aus demselben Grund stiegen auch in Deutschland die Erlöse im ersten Quartal 2017 um 9,2 % auf 110,8 (101,5) Mio. Euro, sodass der Inlandsanteil am Konzernumsatz nunmehr 25,6 % (26,4 %) betrug. Darin spiegelt sich die starke internationale Ausrichtung des ElringKlinger-Konzerns wider, der im Berichtsquartal auf vielen ausländischen Märkten überproportional zulegen konnte.

KONZERNUMSATZ NACH REGIONEN 1. QUARTAL 2017

(Vorjahr) in %

Der Auslandsanteil am Konzernumsatz des ElringKlinger-Konzerns stieg auf 74,4 % (73,6 %).

Erstausrüstung mit deutlichem Ergebniszuwachs

Umsatzstark entwickelten sich im Berichtsquartal nahezu alle Geschäftsbereiche innerhalb des Segments Erstausrüstung. Lediglich das projektgetriebene Geschäft im Bereich Abgasnachbehandlung konnte erwartungsgemäß nicht an die positive Umsatzentwicklung des Schlussquartals 2016 anknüpfen. Insgesamt erzielte das Segment im ersten Quartal 2017 ein Umsatzplus von 13,8 % auf 359,9 (316,3) Mio. Euro. Wie auch in den Vorquartalen waren die größten Umsatzsteigerungen in den wachstumsstarken Geschäftsbereichen Leichtbau/Elastomertechnik sowie Abschirmtechnik zu verzeichnen.

Der Geschäftsbereich Abschirmtechnik, der 2015 und 2016 durch Kapazitätsengpässe an seinem Schweizer Standort hohe Kosten verursachte, konnte im ersten Quartal 2017 Fortschritte erzielen. So wurden weitere Maschinen und Anlagen von der betroffenen Schweizer Produktionsstätte an das 2016 eingerichtete ungarische Werk verlagert. Auch zu Jahresbeginn arbeitete die Tochtergesellschaft auf einem sehr hohen Fixkostenniveau. Entsprechend dem Fortschritt der Maschinenverlagerungen konnten bereits Kosten reduziert werden, sodass der Geschäftsbereich im ersten Quartal 2017 ein leicht positives Ergebnis erreichte. ElringKlinger rechnet damit, dass die konsequente Umsetzung der Kostenoptimierungsmaßnahmen in den nächsten drei Jahren zu einer signifikanten Reduzierung des operativen Fixkostenniveaus führen wird, sodass die Profitabilität des Geschäftsbereichs schrittweise auf Konzernniveau angehoben werden kann.

Der Geschäftsbereich E-Mobility beinhaltet fortan die seit Februar im ElringKlinger-Konzern vollkonsolidierte hofer powertrain products GmbH. Auch dadurch konnte der Umsatz im Geschäftsbereich E-Mobility von 2,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 4,0 Mio. Euro im Berichtsquartal gesteigert werden. Dennoch blieb im ersten Quartal 2017 aufgrund der anhaltenden Nachfrageschwäche nach batteriebetriebenen Fahrzeugen ein Verlust (EBIT) in Höhe von 1,4 (- 1,8) Mio. Euro stehen.

Der Geschäftsbereich Abgasnachbehandlung, der Abgasreinigungssysteme für Industrieanwendungen und Schiffe anbietet, ist im Vergleich zum traditionellen ElringKlinger Seriengeschäft für die Automobilbranche stärkeren konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt. Daher konnte der Geschäftsbereich mit einem Umsatz von 11,5 (12,9) Mio. Euro das Vorjahresquartal nicht erreichen und keinen positiven Ergebnisbeitrag zum Konzern-EBIT beisteuern.

In Summe legte das EBIT im Segment Erstausrüstung um 4,8 Mio. Euro auf 25,1 (20,3) Mio. Euro zu.

KONZERNUMSATZ NACH SEGMENTEN 1.QUARTAL 2017

(Vorjahr) in %

Ersatzteilgeschäft auf gutem Vorjahresniveau

Das Segment Ersatzteile konnte in den ersten drei Monaten 2017 mit Umsatzerlösen von 40,2 (39,3) Mio. Euro den starken Vorjahreswert leicht übertreffen. In diesem Segment verkauft ElringKlinger sein Ersatzteilsortiment, das im Wesentlichen Zylinderkopfdichtungen sowie vollständige Dichtungssätze umfasst.

Zu den wachstumsstarken Regionen zählten im ersten Quartal 2017 vor allem der osteuropäische Markt sowie die NAFTA-Region. Der deutsche Ersatzteilmarkt sowie das Geschäft im übrigen Europa entwickelten sich robust und erreichten größtenteils das gute Vorjahresniveau, wohingegen im Nahen Osten und in Afrika anhaltende geopolitische Spannungen vermehrt zur Kaufzurückhaltung führten.

Das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) erreichte von Januar bis März 2017 mit 7,7 (7,8) Mio. Euro nahezu das Vorjahresniveau.

Kunststofftechnik auf Wachstumskurs

Die Verarbeitung des Hochleistungskunststoffes PTFE (Polytetrafluorethylen) und die entsprechende Applikationstechnologie gehören zu den Kernbereichen des Segments Kunststofftechnik. Neben der Fahrzeugindustrie beliefert das Segment zu einem Großteil auch Branchen wie die Medizintechnik, den Maschinenbau und die Chemie- und Anlagentechnik.

Das Segment Kunststofftechnik steigerte im ersten Quartal 2017 den Umsatz um 12,6 % auf 29,5 (26,2) Mio. Euro. Die starke Zunahme basiert sowohl auf der guten Entwicklung des globalen Automobilmarktes als auch auf einem starken Jahresstart des Maschinenbausektors. Des Weiteren nahm der Umsatz für Produkte im Bereich Energie und Kraftwerke deutlich zu.

Die gute Umsatzentwicklung spiegelt sich auch im Ergebnis wider: In Summe erreichte das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 4,3 (2,1) Mio. Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich somit von 8,0 % im ersten Quartal 2016 auf 14,6 % im Berichtsquartal 2017. Im Vergleich zum Vorjahresvergleichsquartal, das unter anderem von Zusatzkosten für den Umzug in einen Neubau belastet war, enthielt das erste Quartal 2017 zudem positive Effekte aus Personalkosten, die unterproportional zum Umsatz angestiegen sind.

Gewerbeparks mit geringem Verlustbeitrag

In den ersten drei Monaten 2017 betrugen die Einnahmen aus der Vermietung und Verpachtung der Gewerbeparks in Idstein, Deutschland, und Kecskemet, Ungarn, 1,0 (0,9) Mio. Euro. Sanierungsmaßnahmen, die in Idstein durchgeführt werden, führten im Berichtsquartal zu einem Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von minus 0,1 (- 0,1) Mio. Euro.

Engineering-Dienstleistungen über Vorjahresniveau

Die Elring Klinger Motortechnik GmbH, Idstein, Deutschland, die KOCHWERK Catering GmbH, Dettingen/Erms, Deutschland, sowie die ElringKlinger Logis-tic Service GmbH, Rottenburg/Neckar, Deutschland, sind im Segment Dienstleistungen enthalten. In den ersten drei Monaten 2017 generierten die Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 2,7 (2,5) Mio. Euro. Das Segmentergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte 0,7 (0,6) Mio. Euro.

Personal leicht ausgeweitet

Die Mitarbeiterzahl stieg im Konzern zwischen Januar und März 2017 von 8.591 auf 8.738 Mitarbeiter an. Das entspricht einem Zuwachs von 1,7 % bzw. 147 Personen. ElringKlinger erweiterte im Berichtsquartal sowohl im Inland als auch an den Standorten außerhalb Deutschlands seinen Personalbestand. Den größten absoluten Zuwachs verzeichnete ElringKlinger in der NAFTA-Region, wo aufgrund der guten Auftragslage vor allem am mexikanischen Standort weiteres Personal aufgebaut wurde. Entsprechend dem Fortschritt der Maschinenverlagerung aus der Schweiz nach Ungarn passte der Konzern die Personalstärken an beiden Standorten an.

Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 sank der Anteil der in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter nur leicht auf 41,3 % (41,4 %); der Auslandsanteil stieg demzufolge auf 58,7 % (58,6 %) an.

Bruttomarge bleibt bei 25 %

In den ersten drei Monaten 2017 nahm das Bruttoergebnis vom Umsatz um 12,3 % auf 109,5 (97,5) Mio. Euro zu. Wie auch im Vorjahresvergleichsquartal ist in den Umsatzkosten des ersten Quartals 2017 die für das Geschäftsjahr 2016 beschlossene Mitarbeiterbeteiligung für die Beschäftigten der ElringKlinger AG, der ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH und der Elring Klinger Motortechnik GmbH von 5,2 (5,7) Mio. Euro, die hauptsächlich auf die Umsatzkosten entfallen, enthalten. Die Zahlung von 1.450 (1.600) Euro je Mitarbeiter wurde im Berichtsquartal in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten aufwandswirksam erfasst und wird im zweiten Quartal 2017 zur Auszahlung kommen. Die Umsatzkosten erhöhten sich im Berichtsquartal um 12,6 % auf 323,9 (287,7) Mio. Euro. Die entscheidenden Größen sind darin die Material- und Personalaufwendungen. Neben einer höheren Anzahl an Mitarbeitern schlagen sich im ersten Quartal 2017 Materialpreissteigerungen nieder. Ursächlich sind die anziehenden Legierungszuschläge für Edelstähle sowie steigende Preise auf dem Stahlmarkt, die aus einer globalen Angebotsverknappung resultieren. Die im Berichtsquartal fortgeführten Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur an einem Schweizer Produktionsstandort wirkten noch nicht in vollem Umfang, da strategisch wichtige Kapazitätsverlagerungen in das ungarische Werk noch nicht abgeschlossen wurden. Im Wesentlichen führten die genannten Gründe dazu, dass die Bruttomarge mit 25,3 % (25,3 %) auf dem Niveau des Vorjahres blieb.

Forschungs- und Entwicklungskosten leicht gestiegen

ElringKlinger wendete im ersten Quartal 2017 19,5 (17,3) Mio. Euro für Forschung und Entwicklung auf. Im gleichen Zeitraum wurden 0,5 (1,1) Mio. Euro aktiviert. Die F&E-Quote unter Berücksichtigung der aktivierten F&E-Kosten liegt mit 4,6 % (4,8 %) aufgrund des starken Umsatzanstiegs leicht unter Vorjahresniveau.

ElringKlinger nutzt für die aktuell laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte Fördermittel der öffentlichen Hand. Im ersten Quartal erhielt der Konzern Mittel in Höhe von 1,5 (1,5) Mio. Euro, die zu einem großen Teil für die wichtigen Forschungsfelder der Brennstoffzellen- und Batterietechnologie eingesetzt werden. Allen Fördermitteln standen projektbezogene Aufwendungen für die Entwicklung und den Musterbau in entsprechender Höhe gegenüber.

Zwischen Januar und März 2017 erhöhten sich die Vertriebsaufwendungen auf 33,0 (28,0) Mio. Euro. Neben dem allgemein stärkeren Geschäftsvolumen begründet sich der Anstieg auch in einem höheren Personalaufwand.

EBIT* 1. QUARTAL 2017

in Mio. €

* Vor Kaufpreisallokation

EBITDA verbessert sich um 18 %

Das kräftige Umsatzwachstum im Berichtsquartal wirkte sich im Konzern positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Insgesamt steigerte ElringKlinger das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 17,7 % von 53,2 auf 62,6 Mio. Euro. Dabei beliefen sich die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf 24,7 (22,4) Mio. Euro. Wie auch im Vorjahresvergleichsquartal fielen 1,2 (1,2) Mio. Euro Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation an. Darin enthalten ist unter anderem neben der HUG Engineering B.V. und der Maier Formen GmbH auch erstmalig die seit Februar 2017 im ElringKlinger-Konzern vollkonsolidierte hofer powertrain products GmbH.

In den ersten drei Monaten 2017 lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 37,9 (30,8) Mio. Euro um 7,1 Mio. Euro über dem Vorjahresvergleichsquartal. Das operative Ergebnis des Konzerns vor Kaufpreisallokation betrug 39,1 (32,0) Mio. Euro. Im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation zwischen Januar und März 2017 um 0,7 Prozentpunkte auf 9,0 %%, nach 8,3 %o im ersten Quartal 2016.

Währungsgewinne verbessern Finanzergebnis

Gestiegene Währungsgewinne in Höhe von 5,2 (2,8) Mio. Euro in Verbindung mit leicht geringeren Währungsverlusten führten in Summe dazu, dass sich das Währungsergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,0 Mio. Euro auf - 0,4 (- 3,4) Mio. Euro erhöhte. Das Zinsergebnis lag mit minus 3,0 (- 2,9) Mio. Euro nah am Vorjahresvergleichswert, weshalb sich das Finanzergebnis im ersten Quartal 2017 um 2,9 Mio. Euro auf minus 3,4 (- 6,3) Mio. Euro verbessern konnte.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg entsprechend um 10,1 Mio. Euro auf 34,5 (24,4) Mio. Euro an. Eine Auflösung von Steuerrückstellungen führte zu einer leicht unterhalb des üblichen Konzernniveaus liegenden Konzernsteuerquote in Höhe von 24,7 % (26,6%). Die Ertragsteueraufwendungen beliefen sich auf 8,5 (6,5) Mio. Euro.

Periodenergebnis auf 26 Mio. Euro verbessert

Abzüglich der Steueraufwendungen erzielte der ElringKlinger-Konzern ein Periodenergebnis von 26,0 (17,9) Mio. Euro.

Die Minderheitenanteile nahmen im ersten Quartal 2017 mit 0,9 (0,7) Mio. Euro leicht zu. Abzüglich dieser Anteile belief sich der den Aktionären der ElringKlinger AG zustehende Ergebnisanteil auf 25,1 (17,2) Mio. Euro.

Die Anzahl der ausgegebenen, gewinnberechtigten Aktien betrug zum 31. März 2017 unverändert 63.359.990 Stück, woraus sich im ersten Quartal 2017 ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,40 (0,27) Euro errechnet.

ERGEBNISANTEIL DER AKTIONÄRE

DER ELRINGKLINGER AG 1. QUARTAL 2017

in Mio. €

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Die Vermögens- und Finanzlage der ElringKlinger AG präsentierte sich zum 31. März 2017 weiterhin solide. Die Konzernbilanz wies eine Eigenkapitalquote von 46,3 % (47,8 %) auf. Aus betrieblicher Tätigkeit generierte ElringKlinger einen Cashflow in Höhe von 19,8 (39,5) Mio. Euro.

Hohe Geschäftstätigkeit und Unternehmenszukauf lassen Vermögenswerte steigen

Verglichen mit dem Stand am 31. Dezember 2016 erhöhte sich die Bilanzsumme des ElringKlinger-Konzerns um 5,7 % bzw. 107,5 Mio. Euro auf 1.985,7 Mio. Euro. Diese Entwicklung lässt sich im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückführen: zum einen die vorübergehend erhöhte Investitionstätigkeit des Konzerns, die sich in der Ausweitung der Sachanlagen widerspiegelt, zum anderen der im ersten Quartal 2017 vollzogene Unternehmenserwerb (hofer) und zum dritten der aufgrund des vergleichsweise hohen Konzernumsatzes erhöhte Forderungsbestand.

Die Sachanlagen wuchsen zum 31. März 2017 verglichen mit dem Stand am Jahresende 2016 um 10,5 Mio. Euro auf 927,8 Mio. Euro. Dieser Anstieg, und auch die Zunahme im Vergleich zum Ende des Vorjahresquartals (31.03.2016: 835,0 Mio. Euro) spiegelt die seit 2015 leicht erhöhte, für das Unternehmenswachstum erforderliche Investitionstätigkeit des Konzerns wider.

Der Unternehmenszukauf im ersten Quartal 2017 beinhaltet den Erwerb von 27,0 % der Anteile an der hofer AG, Nürtingen, Deutschland, sowie 53,0 % der Anteile an deren Tochtergesellschaft hofer powertrain products GmbH, Nürtingen, Deutschland, (vgl. Anhang, Seite 30). Die Anteile an der hofer AG wurden zum 1. März 2017 als at-equity bewertete Beteiligung im langfristigen Konzernvermögen erfasst. Zum Quartalsende beliefen sie sich auf 28,8 Mio. Euro. Die hofer powertrain products GmbH wurde zum Übernahmezeitpunkt am 6. Februar 2017 in der Konzernbilanz voll konsolidiert. Die Einbeziehung der hofer powertrain products GmbH verlängerte die Konzernbilanz unwesentlich um insgesamt 5,5 Mio. Euro.

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen auf 776,9 (31.12.2016: 710,3) Mio. Euro, was hauptsächlich auf die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie - in geringerem Maße - der Vorräte zurückzuführen ist. Diese Entwicklung steht in direktem Zusammenhang mit dem hohen Konzernumsatz des ersten Quartals: Da vor allem im März vergleichsweise viele Auslieferungen an Kunden erfolgten, nahmen die Forderungsbestände entsprechend zu. Vom Anstieg der Vorräte um 14,9 Mio. Euro entfielen 8,5 Mio. Euro auf Werkzeuge, die bis zur Weiterveräußerung an den Kunden hier verbucht werden. Bevorstehende Produktneuanläufe gehen üblicherweise mit einem höheren Werkzeugbestand einher. Verglichen mit dem Umsatzanstieg im ersten Quartal 2017 von 12,5 %, weitete sich das Working Capital leicht unterproportional um 10,6 % auf 684,7 (31.03.2016: 619,0) Mio. Euro aus.

Eigenkapitalquote von 46 % innerhalb Zielkorridor

Das Eigenkapital des ElringKlinger-Konzerns belief sich zum 31. März 2017 auf 919,1 (31.03.2016: 864,1) Mio. Euro und entsprach 46,3 % (47,8 %) der Bilanzsumme. Es liegt damit weiterhin innerhalb des vom Management angestrebten Zielkorridors von 40 bis 50 %.

Der Anstieg der Gewinnrücklagen um 25,1 Mio. Euro gegenüber dem Jahresende 2016 resultierte aus der Einstellung des Periodenergebnisses (Anteil der Aktionäre der ElringKlinger AG) des ersten Quartals 2017.

Die nicht beherrschenden Anteile am Eigenkapital erhöhten sich gegenüber dem Stand am 31. Dezember 2016 um 3,1 Mio. Euro. Neben der Ergebnisentwicklung trug hierzu die bereits beschriebene Vollkonsolidierung der hofer powertrain products GmbH mit einem Zugang in Höhe von 2,2 Mio. Euro bei.

Bei den Rückstellungen einschließlich der Pensionsrückstellungen ergaben sich im Vergleich zum Jahresende 2016 keine nennenswerten Veränderungen.

Nettoverschuldung reflektiert Wachstum und Unternehmenserwerb

Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Stand am 31. Dezember 2016 um 46,1 Mio. Euro auf 624,3 Mio. Euro, wovon der größere Teil des Anstiegs (39,2 Mio. Euro) auf die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten entfiel. Diese Veränderung beinhaltet unter anderem die Finanzierung des Kaufpreises der beschriebenen hofer-Akquisition.

Die Nettoverschuldung des Konzerns (kurz- und langfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel) stieg in der Folge um 42,3 Mio. Euro auf 581,1 (31.12.2016: 538,8) Mio. Euro an.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 111,9 Mio. Euro nur unwesentlich über dem Stand am 31. Dezember 2016 (103,2 Mio. Euro).

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten dotierten mit 110,7 Mio. Euro zum 31. März 2017 um 14,2 Mio. Euro höher als noch zum Jahresultimo 2016. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres ist hier aufgrund von saisonalen Effekten ein vergleichsweise höherer Anstieg üblich. Beispielsweise wurde die im März 2017 vom Aufsichtsrat beschlossene Mitarbeiterbeteiligung für den Erfolg des vergangenen Geschäftsjahres erfasst, die im zweiten Quartal zur Auszahlung kommen wird. Sie betrug 5,2 (5,7) Mio. Euro.

Cashflow durch gestiegenes Working Capital geprägt

Aus betrieblicher Tätigkeit generierte der ElringKlinger-Konzern in den ersten drei Monaten 2017 einen Cash-flow von 19,8 (39,5) Mio. Euro.

Für die Verringerung gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode war ausschlaggebend, dass sich das Working Capital (Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) infolge des umsatzstarken ersten Quartals deutlich ausweitete. Gleichzeitig stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auch aufgrund der Ausnutzung von Skonti nur unwesentlich, sodass sich aus der Veränderung des Net Working Capital (Working Capital abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) ein deutlicher Mittelabfluss ergab. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass durch das hohe Abrechnungsvolumen im März 2017 die Forderungsbestände zum Berichtsstichtag anstiegen, der Mittelzufluss aus der erhöhten Geschäftstätigkeit aber erst zeitversetzt realisiert wird.

CASHFLOW AUS BETRIEBLICHER TÄTIGKEIT 1. QUARTAL 2 017

in Mio. €

Die beschriebene Entwicklung kommt in der Konzernkapitalflussrechnung in den beiden Zeilen zum Ausdruck, die die Veränderung der Vorräte, Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva und Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, umfassen. Saldiert ergab sich dadurch ein Mittelabfluss von 33,1 Mio. Euro, verglichen mit einem Mittelabfluss von 6,6 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres.

Die Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte, die gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um 2,3 Mio. Euro auf 24,7 (22,4) Mio. Euro angestiegen sind, wirkten in der Kapitalflussrechnung entsprechend erhöhend.

Die "Sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge" beinhalten im Wesentlichen die Bereinigung von Währungseffekten. In der Vorjahresperiode hatte diese Position einen erhöhenden Effekt auf den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit des ersten Quartals von 6,3 Mio. Euro, während in der aktuellen Berichtsperiode ein leichtes Minus von 0,3 Mio. Euro zu Buche schlug.

Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen rückläufig

Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien beliefen sich im ersten Quartal 2017 auf 29,6 (37,5) Mio. Euro und lagen damit deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert. Hierbei kommt zum Ausdruck, dass die seit 2015 erhöhte Investitionstätigkeit ab dem laufenden Geschäftsjahr plangemäß leicht zurückgeführt wird.

Die Investitionsquote (Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in % des Konzernumsatzes) lag im ersten Quartal 2017 bei rund 7 % (9,7 %).

Der weit größte Anteil der Ausgaben entfiel erneut auf Erweiterungsmaßnahmen für den Aufbau von Kapazitäten und die Installation von Produktionsanlagen für Neuanläufe. Regional betrachtet lagen die Schwerpunkte bei den nordamerikanischen Produktionsgesellschaften, des Weiteren in Ungarn sowie am Hauptstandort Dettingen/Erms. In China konnten die Ausgaben auf vergleichsweise kleinere Projekte und Rationalisierungsmaßnahmen beschränkt werden, nachdem hier in den Vorjahren hochmoderne Werke errichtet wurden.

Am Hauptstandort Dettingen/Erms schritt der Bau einer neuen Logistikhalle für den Bereich Leichtbau/ Elastomertechnik voran. Durch den Neubau wird neben der Optimierung von Logistikprozessen Raum für weitere Produktionsanlagen geschaffen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2017 vorgesehen.

Am Standort in Kecskemet, Ungarn, begann der Konzern 2016 mit dem Aufbau von Produktionskapazitäten sowohl für Abschirmteile als auch für den Neuanlauf von Türmodulträgern, die ab der zweiten Jahreshälfte an einen Tier 1-Zulieferer für das Kompaktklassemodell eines globalen Herstellers geliefert werden.

In der NAFTA-Region werden derzeit in allen fünf ElringKlinger-Werken Maßnahmen für Kapazitätserweiterungen, vor allem im Zusammenhang mit Produktneuanläufen, durchgeführt. Am Standort Fremont, USA, der Ende 2016 gegründet wurde, laufen die Vorbereitungen für die Produktion von Cockpitquerträgern, die ab Mitte 2017 ausgeliefert werden sollen.

ENTWICKLUNG DER ZAHLUNGSMITTEL 1. QUARTAL 2017

in Mio. €

1 Investitionen in Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und immaterielle Vermögenswerte

2 Incl. Auszahlungen für den Erwerb einer At-Equity-Beteiligung

Die Auszahlungen für Investitionen in finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 3,2 (0) Mio. Euro betreffen kurzfristige Geldanlagen einzelner Tochtergesellschaften.

Insgesamt belief sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit im ersten Quartal 2017 auf minus 62,2 (- 38,9) Mio. Euro, wobei der im Vorjahresvergleich deutlich höhere Mittelabfluss im hofer-Beteiligungserwerb begründet ist.

Beteiligungserwerb prägt finanzwirtschaftliche Situation im ersten Quartal

Für den Anteilserwerb an der hofer AG, die als At-Equity-Beteiligung bilanziert wird, flossen 28,9 Mio. Euro ab. Die Akquisition der hofer powertrain products GmbH führte aufgrund von Verrechnungen mit liquiden Mitteln bzw. Zinsvorteilen zu einer Einzahlung in Höhe von 1,3 Mio. Euro. Per Saldo resultierte aus dem Unternehmenserwerb eine Auszahlung von 27,6 (0) Mio. Euro.

Demzufolge war auch die Finanzierungstätigkeit des Konzerns geprägt durch eine entsprechende Mittelaufnahme. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im ersten Quartal 2017 auf 46,2 (20,2) Mio. Euro.

Da der operative Cashflow aufgrund des kurzfristig erhöhten Working Capital nicht ausreichte, um die Investitionsauszahlungen zu decken, ergab sich ein negativer operativer Free Cashflow (Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit, bereinigt um Auszahlungen für Akquisitionen und finanzielle Vermögenswerte) von - 11,6 (0,6) Mio. Euro.

CHANCEN UND RISIKEN

Bei der Einschätzung der Chancen und Risiken für die ElringKlinger-Gruppe haben sich im ersten Quartal 2017 keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zu den entsprechenden Aussagen im Geschäftsbericht 2016 des ElringKlinger-Konzerns (Seite 88 ff.) ergeben.

Risiken, die für sich genommen oder im Zusammenwirken mit anderen Risikofaktoren bestandsgefährdend auf den Konzern wirken könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Der Chancen- und Risikobericht im Geschäftsbericht 2016 ist auch auf der ElringKlinger-Internetseite unter - und-risiko-">www.elringklinger.de/gb2016/chancen-und-risiko-bericht zugänglich.

PROGNOSEBERICHT

Ausblick Markt und Branche

Den neuesten Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge bestehen für die Weltwirtschaft zumindest kurzfristig gute Wachstumsaussichten. In seinem Ausblick vom April 2017 wurde die Erwartung für das Gesamtjahr 2017 auf einen Anstieg der Weltwirtschaftsleistung um 3,5 % leicht nach oben (bisher: 3,4 %) korrigiert. Unverändert sind es die Schwellen- und Entwicklungsländer, die im Vergleich mit den Industrieländern den größeren Beitrag zum globalen Wachstum leisten.

Als günstige Einflussfaktoren für die Konjunktur in der Europäischen Währungsunion werden die höheren Staatsausgaben, eine grundsätzlich positive Stimmung an den Finanzmärkten sowie der verhältnismäßig schwache Euro gesehen. Die Erholung in den globalen Wirtschaftsräumen werde ferner gestützt durch steigende Rohstoffpreise und damit einhergehenden geringeren Deflationsrisiken. Zudem wirke die Erwartung konjunkturbelebender Ausgabenprogramme und fortgesetzter Deregulierung in den USA auf kurze Sicht positiv.

Demgegenüber warnt der IWF auch vor einer Reihe möglicher Gefahren. Dazu zählen zunehmende protektionistische Tendenzen mit ihren negativen Folgen für den Welthandel ebenso wie eine anhaltend geringe Produktivität aufgrund fehlender Strukturreformen und Infrastrukturmaßnahmen in vielen Ländern sowie die immer größer werdende Einkommensungleichheit. Eine zu schnelle Normalisierung der US-Geldpolitik könnte insbesondere Schwellen- und Entwicklungsländer aufgrund ihrer Währungskopplung an den US-Dollar in Schwierigkeiten bringen. In Europa wirken hohe Staatsschulden einiger Länder sowie Unsicherheiten im Zusammenhang mit den künftigen Wirtschaftsbeziehungen zu Großbritannien belastend.

Automobilmärkte 2017

Das für 2017 insgesamt erwartete Wachstum des Weltfahrzeugmarkts wurde durch die Entwicklung der ersten drei Monate untermauert. Die Branche profitiert in wichtigen Regionen von günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der folglich hohen Ausgabenbereitschaft der Konsumenten. Trotz verlangsamten Tempos wird China als weltgrößter Einzelmarkt unverändert einen wesentlichen Beitrag zur Expansion der Automärkte beitragen. Für 2017 geht ElringKlinger in Übereinstimmung mit Schätzungen von Branchenexperten von einer weltweiten Zunahme der Pkw-Verkäufe von 1 bis 2 % aus. Ähnlich liegt die Prognose des deutschen Branchenverbands VDA, die einen Anstieg von 2 % auf rund 84 Mio. Fahrzeuge vorhersieht.

WACHSTUMSPROGNOSE BRUTTOINLANDSPRODUKT

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Veränderung zum Vorjahr in % 2016 Prognose 2017 Prognose 2018
Welt 3,1 3,5 3,6
Industriestaaten 1,7 2,0 2,0
Schwellen- und Entwicklungsländer 4,1 4,5 4,8
Deutschland 1,8 1,6 1,5
Eurozone 1,7 1,7 1,6
USA 1,6 2,3 2,5
Brasilien - 3,6 0,2 1,7
China 6,7 6,6 6,2
Indien 6,8 7,2 7,7
Japan 1,0 1,2 0,6

Quelle: IWF (April 2017)

Die einzelnen Regionen dürften sich demnach wie folgt entwickeln: Westeuropa wird im Gesamtjahr trotz des starken ersten Quartals voraussichtlich stabil oder nur leicht über Vorjahresniveau von 14 Mio. neu zugelassenen Pkw bleiben. Die weitere Entwicklung in Großbritannien sorgt hier für Unsicherheit. Tendenziell wird den südeuropäischen Ländern ein größeres Aufwärtspotenzial zugetraut. Die Verkaufszahlen in Italien und Spanien beispielsweise liegen immer noch deutlich unter den Zahlen des Vorkrisenniveaus von 2007. Für Deutschland wird ein ähnlich hohes Marktvolumen wie im Vorjahr (3,4 Mio. Pkw) erwartet. Ebenso soll nach Angaben des VDA die Inlandsproduktion stabil bleiben. Exporte aus Deutschland sollen mit 4,3 Mio. Fahrzeugen leicht unter dem Vorjahresniveau liegen, während die Auslandsproduktion der deutschen Konzernmarken voraussichtlich um 3 % zulegen wird.

Nachdem in den USA 2016 das zweite Jahr in Folge ein Rekordabsatz für Light Vehicles (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) erzielt wurde, tendiert der Markt 2017 leicht rückläufig und wird voraussichtlich nicht mehr an die hohe Vorjahreszahl von 17,5 Mio. Neufahrzeugen anknüpfen können.

Die Automacht China wird ihr Wachstumstempo verlangsamen. Der VDA erwartet hier immerhin ein Plus von 5 % auf insgesamt 24,9 Mio. Fahrzeuge. In Japan dürfte die Bilanz 2017 mit einem leichten Anstieg ebenfalls positiv ausfallen.

In den Krisenmärkten Brasilien und Russland deutet die Entwicklung der ersten drei Monate endgültig auf eine Trendumkehr hin.

Nutzfahrzeugmarkt USA mit verbesserter Stimmung

Die Stimmung auf dem rückläufigen Nutzfahrzeugmarkt in den USA hat sich im ersten Quartal 2017 gebessert. So verzeichnete das Segment der schweren Lkw (Class 8) im ersten Quartal einen Anstieg der Auftragseingänge von 30 %. Zusammen mit der Reduzierung von Lagerbeständen deutet dies nach Analystenmeinungen auf eine baldige Stabilisierung des Marktes hin.

Der westeuropäische Nutzfahrzeugmarkt wird nur moderat und langsamer als 2016 (+ 10,1%) wachsen. Analog dazu sollen die Verkäufe in Deutschland laut VDA ebenfalls nur leicht steigen.

Ausblick Unternehmen

Die weiterhin dynamische Auftragslage stützt die Erwartungen von ElringKlinger, weiter überproportional zur Marktentwicklung zu wachsen. So belief sich der Auftragseingang im Berichtsquartal auf 494,3 Mio. Euro und stieg damit im Vergleich zum Vorjahresquartal um 70,3 Mio. Euro oder 16,6 % an. Dabei sorgten die Währungseffekte für leichten Rückenwind; unter der Annahme konstanter Wechselkurse ist der Auftragseingang um 61,3 Mio. Euro oder 14,5 % auf 485,3 Mio. Euro gestiegen.

Infolgedessen hat sich auch der Auftragsbestand erneut deutlich verbessert. Er erreichte mit 993,5 Mio. Euro fast die Milliardengrenze und nahm gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal um 158,5 Mio. Euro oder 19,0 % zu. Dieser Anstieg beinhaltet Währungseffekte in Höhe von 11,7 Mio. Euro oder 1,4 Prozentpunkte.

Ausblick bestätigt

Vor diesem Hintergrund geht ElringKlinger weiter davon aus, im laufenden Jahr und auch mittelfristig das globale Marktwachstum um rund 2 bis 4 Prozentpunkte zu übertreffen. Dabei geht der Konzern für das Gesamtjahr 2017 von einem weltweiten Anstieg von rund 1 bis 2 % aus. Das organische Wachstum wird ergänzt durch konsolidierte Umsätze der hofer powertrain products GmbH, der Hug Engineering B.V. (ehemals COdiNOx Beheer B.V.) sowie aus dem Asset Deal der Maier Formenbau GmbH. Diese akquisitorischen Umsatzbeiträge werden sich im Gesamtjahr erwartungsgemäß auf 6 bis 8 Mio. Euro belaufen.

Die Ertragslage des Konzerns wird 2017 vor allem durch zwei Faktoren bestimmt: Zum einen wird sich der organische Umsatzzuwachs ergebnissteigernd auswirken. Zum anderen geht der Konzern davon aus, die Fixkostensituation an seinem Schweizer Standort durch fortlaufende Verlagerung von Teilen der Produktion nach Ungarn weiter zu optimieren. Insgesamt werden im Wesentlichen diese Effekte dazu führen, dass die EBIT-Marge (vor Kaufpreisallokation) im Gesamtjahr 2017 ein Niveau von rund 9 bis 10 % erreichen wird. Mittelfristig strebt der Konzern eine EBIT-Marge von rund 13 % an.

Dettingen/Erms, den 9. Mai 2017

Der Vorstand

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Dr. Stefan Wolf Theo Becker Thomas Jessulat
Vorsitzender

ELRINGKLINGER AM KAPITALMARKT

Aktienmärkte zu Jahresbeginn weiter im Aufwind

Der Auftakt in das Börsenjahr 2017 verlief rund um den Globus insgesamt erfreulich. Mit Ausnahme des Nikkei konnten alle großen Aktienindizes in den Monaten Januar bis März um mehr als 5 % zulegen. Mitunter begünstigt durch weiter steigende Frühindikatoren im Euroraum, in den USA und in China, durch die Ankündigung des US-Präsidenten einer umfassenden Steuerreform und durch die Vorlage von positiven Geschäftszahlen diverser börsennotierter Unternehmen setzte sich der bereits zum Jahresende 2016 beobachtbare Aufwärtstrend an den Aktienmärkten im ersten Quartal 2017 fort. Sorgen durch mögliche protektionistische Maßnahmen des US-Präsidenten, eine weitere Leitzinserhöhung der US-Notenbank und unveränderte geopolitische Risikofaktoren führten dagegen nur kurzzeitig zu Kursrückgängen.

Der deutsche Leitindex DAX notierte auf dem höchsten Niveau seit April 2015 und kletterte um 7,2 % seit Jahresbeginn auf 12.313 Punkte. Der MDAX schloss das erste Quartal 2017 mit einem Zuwachs um 7,7 % bei 23.904 Punkten ab; der SDAX verzeichnete im selben Zeitraum eine Kurssteigerung um 6,0 % auf 10.093 Punkte.

ElringKlinger-Aktie legt im ersten Quartal 2017 deutlich zu

Die ElringKlinger-Aktie hatte das Börsenjahr 2016 nach einem 20 %igen Anstieg im Dezember mit einem Kurs von 15,88 Euro beendet. Die Erholungsbewegung setzte sich im Januar 2017 fort, ehe am 27. Januar mit 17,43 Euro ein vorläufiger Höhepunkt erreicht wurde. Nach der anschließenden Konsolidierung bestätigte die Aktie mit der Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 Ende Februar das Niveau von über 16 Euro. In einem freundlichen Branchenumfeld erhielt der Wert Ende März weitere Wachstumsimpulse.

Die Veröffentlichung der finalen Geschäftszahlen für 2016 stieß beim Kapitalmarkt auf positive Resonanz und sorgte im Verlauf des Veröffentlichungstages für Kurssteigerungen von bis zu sieben Prozent. Infolgedessen erreichte die Notierung am 30. März ihr bisheriges Jahreshoch bei 18,40 Euro. Das erste Quartal 2017 beendete die ElringKlinger-Aktie bei einem Wert von 18,22 Euro und einem Kursplus von 14,8 % seit Jahresbeginn.

Handelsvolumen bewegt sich auf Vorjahresniveau

Die börsentäglich gehandelte Anzahl der ElringKlinger-Aktien stellte sich im ersten Quartal 2017 äußerst liquide dar. Das durchschnittliche Handelsvolumen lag bei 192.600 (190.800) Stück. Der durchschnittliche Tagesumsatz betrug 3.167.600 (4.212.800) Euro.

KURSVERLAUF DER ELRINGKLINGER-AKTIE (XETRA) SEIT 1. JANUAR 2017 (INDEXIERT, 30.12.2016 = 100 %)

im Vergleich zu den Indizes DAX und SDAX

AKTIONÄRSSTRUKTUR*

in %

* Stand zum 31. März 2017

Kommunikation mit dem Kapitalmarkt

ElringKlinger setzte im ersten Quartal 2017 den kontinuierlichen Austausch mit den Vertretern des Kapitalmarkts fort. Die Gesellschaft präsentierte sich auf drei Konferenzen an den Finanzplätzen von Frankfurt und New York vor einem überwiegend internationalen Analysten- und Investorenkreis. Zudem wurden Roadshows in London und durch die USA durchgeführt, um vor Ort das Geschäftsmodell von ElringKlinger näherzubringen.

Anlässlich der am 30. März 2017 veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 lud ElringKlinger zur Bilanzpressekonferenz nach Stuttgart und zur Analystenkonferenz nach Frankfurt am Main ein. Der Vorstand der ElringKlinger AG stellte den Jahresabschluss 2016 vor und gab einen Ausblick auf den erwarteten Geschäftsverlauf für das Jahr 2017. Beide Veranstaltungen stießen auf reges Interesse bei den anwesenden Journalisten und Analysten.

Hauptversammlung 2017: Dividende von 0,50 Euro vorgeschlagen

Die 112. ordentliche Hauptversammlung der ElringKlinger AG findet am Dienstag, den 16. Mai 2017 im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart statt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von 0,50 (0,55) Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2016 vor. Die beabsichtigte Ausschüttungssumme beläuft sich auf 31,7 (34,8) Mio. Euro. Die Ausschüttungsquote verbessert sich auf 40,3 (38,0) % und bewegt sich somit am oberen Rand der langfristigen Dividendenpolitik des Unternehmens. Diese sieht prinzipiell eine Ausschüttung zwischen 30 und 40 % des Konzernergebnisses nach nicht beherrschenden Anteilen vor, um die Anteilseigner angemessen und nachhaltig am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen.

DIE ELRINGKLINGER-AKTIE (WKN 785 602)

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1. Quartal 1. Quartal
2017 2016
--- --- ---
Ausgegebene Aktien 63.359.990 63.359.990
Aktienkurs (Tagesschlusskurs in EUR)1
Höchstkurs 18,40 24,09
Tiefstkurs 15,60 19,68
Stichtagskurs 31.03. 18,22 24,09
Durchschnittlicher Tagesumsatz an dt. Börsen (in Stück) 192.600 190.800
Durchschnittlicher Tagesumsatz an dt. Börsen (in EUR) 3.167.600 4.212.800
Marktkapitalisierung zum 31.03. (in Mio. EUR) 1.154,4 1.526,3

1 Xetra-Handel

KONZERN-GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2017

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in TEUR 1. Quartal 1. Quartal
2017 2016
--- --- ---
Umsatzerlöse 433.345 385.207
Umsatzkosten - 323.885 - 287.709
Bruttoergebnis vom Umsatz 109.460 97.498
Vertriebskosten - 32.961 - 27.965
Allgemeine Verwaltungskosten - 20.620 - 21.513
Forschungs- und Entwicklungskosten - 19.488 - 17.305
Sonstige betriebliche Erträge 4.332 2.992
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.833 - 2.941
Operatives Ergebnis/ EBIT 37.890 30.766
Finanzerträge 5.255 2.886
Finanzaufwendungen - 8.627 - 9.215
Finanzergebnis - 3.372 - 6.329
Ergebnis vor Ertragsteuern 34.518 24.437
Ertragsteueraufwendungen - 8.513 - 6.509
Periodenergebnis 26.005 17.928
davon: Ergebnisanteil, der auf nicht beherrschende Anteile entfällt 869 710
davon: Ergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG 25.136 17.218
unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR 0,40 0,27

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2017

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in TEUR 1. Quartal 1. Quartal
2017 2016
--- --- ---
Periodenergebnis 26.005 17.928
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung 4.557 - 9.391
Gewinne und Verluste, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und -Verlustrechnung umgegliedert werden können 4.557 - 9.391
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 4.557 - 9.391
Gesamtergebnis 30.562 8.537
davon: Gesamtergebnisanteil, der auf nicht beherrschende Anteile entfällt 895 290
davon: Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG 29.667 8.247

KONZERNBILANZ

der ElringKlinger AG zum 31. März 2017

AKTIVA

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in TEUR 31.03.2017 31.12.2016 31.03.2016
Immaterielle Vermögenswerte 212.500 212.440 210.212
Sachanlagen 927.805 917.318 834.979
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 15.847 15.822 15.775
Finanzielle Vermögenswerte 1.246 1.029 1.250
At-equity bewertete Beteiligung 28.786 0 0
Langfristige Ertragsteuererstattungsansprüche 214 211 874
Sonstige langfristige Vermögenswerte 4.180 4.291 2.674
Latente Steueransprüche 18.200 16.808 14.768
Langfristige Vermögenswerte 1.208.778 1.167.919 1.080.532
Vorräte 343.197 328.334 323.078
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 341.537 299.522 295.946
Kurzfristige Ertragsteuererstattungsansprüche 4.193 3.803 3.658
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 44.881 39.184 37.698
Zahlungsmittel und Äquivalente 43.129 39.407 68.560
Kurzfristige Vermögenswerte 776.937 710.250 728.940
1.985.715 1.878.169 1.809.472

PASSIVA

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in TEUR 31.03.2017 31.12.2016 31.03.2016
Gezeichnetes Kapital 63.360 63.360 63.360
Kapitalrücklage 118.238 118.238 118.238
Gewinnrücklagen 697.771 672.635 646.151
Übrige Rücklagen 1.702 - 2.829 1.933
Den Aktionären der ElringKlinger AG zustehendes Eigenkapital 881.071 851.404 829.682
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital 38.018 34.963 34.424
Eigenkapital 919.089 886.367 864.106
Rückstellungen für Pensionen 137.164 136.562 118.951
Langfristige Rückstellungen 13.688 13.604 13.379
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 327.714 320.813 318.769
Latente Steuerschulden 16.429 16.456 22.838
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 3.645 3.834 4.544
Langfristige Verbindlichkeiten 498.640 491.269 478.481
Kurzfristige Rückstellungen 21.016 17.279 18.847
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 111.880 103.228 89.945
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 296.548 257.392 231.656
Steuerschulden 27.813 26.151 22.216
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 110.729 96.483 104.221
Kurzfristige Verbindlichkeiten 567.986 500.533 466.885
1.985.715 1.878.169 1.809.472

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2017

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in TEUR Übrige Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertung

leistungs-sorientierter

Versorgungs-

pläne

netto
Eigenkapital

Effekte aus

beherrschenden

Anteilen
Unterschiedsbeträge

aus der

Währungs-

umrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 31.12.2015 / Stand am 01.01.2016 63.360 118.238 628.933 -32.985 - 17 44.100
Kauf von Anteilen beherrschter Gesellschaften - 194
Gesamtergebnis 17.218 - 8.971
Periodenergebnis 17.218
Sonstiges Ergebnis - 8.971
Stand am 31.03.2016 63.360 118.238 646.151 -32.985 - 211 35.129
Stand am 31.12.2016 / Stand am 01.01.2017 63.360 118.238 672.635 - 43.616 - 212 40.999
Änderung des Konsolidierungskreises
Gesamtergebnis 25.136 4.531
Periodenergebnis 25.136
Sonstiges Ergebnis 4.531
Stand am 31.03.2017 63.360 118.238 697.771 - 43.616 - 212 45.530

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in TEUR
Den

Aktionären der ElringKlinger AG zustehendes Eigenkapital
Nicht

beherrschende Anteile am Eigenkapital
Konzerneigenkapital
--- --- --- ---
Stand am 31.12.2015 / Stand am 01.01.2016 821.629 34.102 855.731
Kauf von Anteilen beherrschter Gesellschaften - 194 32 - 162
Gesamtergebnis 8.247 290 8.537
Periodenergebnis 17.218 710 17.928
Sonstiges Ergebnis - 8.971 - 420 - 9.391
Stand am 31.03.2016 829.682 34.424 864.106
Stand am 31.12.2016 / Stand am 01.01.2017 851.404 34.963 886.367
Änderung des Konsolidierungskreises 0 2.160 2.160
Gesamtergebnis 29.667 895 30.562
Periodenergebnis 25.136 869 26.005
Sonstiges Ergebnis 4.531 26 4.557
Stand am 31.03.2017 881.071 38.018 919.089

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2017

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in TEUR 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016
Ergebnis vor Ertragsteuern 34.518 24.437
Abschreibungen (abzüglich Zuschreibungen) auf langfristige Vermögenswerte 24.702 22.390
Zinsaufwendungen abzüglich Zinserträge 3.012 2.934
Veränderung der Rückstellungen 3.557 3.412
Gewinne / Verluste aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 196 176
Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen 154 0
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 56.575 - 28.788
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 23.515 22.222
Gezahlte Ertragsteuern - 10.532 - 11.057
Gezahlte Zinsen - 2.519 - 2.550
Erhaltene Zinsen 47 62
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge - 318 6.296
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 19.757 39.534
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerten und von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 203 104
Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten 0 4
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte - 2.012 - 1.507
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien - 29.586 - 37.520
Auszahlungen für Investitionen in finanzielle Vermögenswerte - 3.198 0
Auszahlungen für den Erwerb einer At-Equity-Beteiligung - 28.940 0
Einzahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 1.322 0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -62.211 - 38.919
Auszahlungen an Anteilseigner ohne beherrschenden Einfluss zum Erwerb von Anteilen 0 - 163
Einzahlungen aus der Aufnahme von langfristigen Krediten 13.967 4.464
Auszahlungen für die Tilgung von langfristigen Krediten - 6.615 - 9.823
Veränderung der kurzfristigen Kredite 38.820 25.739
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 46.172 20.217
Zahlungswirksame Veränderung 3.718 20.832
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel 4 - 1.197
Zahlungsmittel am Anfang der Periode 39.407 48.925
Zahlungsmittel am Ende der Periode 43.129 68.560

UMSATZENTWICKLUNG KONZERN NACH REGIONEN

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2017

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in TEUR 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016
Deutschland 110.838 101.503
Übriges Europa 138.841 127.334
NAFTA 85.095 74.341
Asien-Pazifik 79.246 68.153
Südamerika und Übrige 19.325 13.876
Konzern 433.345 385.207

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2017

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Segment Erstausrüstung Ersatzteile Kunststofftechnik
in TEUR 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz extern 359.934 316.292 40.150 39.331 29.506 26.189
Intersegmenterlöse 5.542 6.749 0 0 4 21
Segmenterlöse 365.476 323.041 40.150 39.331 29.510 26.210
EBIT1 /Operatives Ergebnis 25.147 20.268 7.742 7.831 4.342 2.134
Abschreibungen2 - 21.965 - 20.166 - 543 - 470 - 1.454 - 1.228
Investitionen3 30.497 34.384 272 381 658 1.611

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Segment Gewerbeparks Dienstleistungen Konsolidierung
in TEUR 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz extern 1.041 942 2.714 2.453 0 0
Intersegmenterlöse 27 58 1.593 1.488 - 7.166 -8.316
Segmenterlöse 1.068 1.000 4.307 3.941 - 7.166 - 8.316
EBIT1 /Operatives Ergebnis - 73 - 85 732 618
Abschreibungen2 - 256 - 206 - 484 - 320
Investitionen3 77 1.794 94 857

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Segment Konzern Gewerbeparks Konzern
in TEUR 1. Quartal 2017 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016
--- --- --- ---
Umsatz extern 433.345 1.041 385.207
Intersegmenterlöse 0 27 0
Segmenterlöse 433.345 1.068 385.207
EBIT1 /Operatives Ergebnis 37.890 - 73 30.766
Abschreibungen2 - 24.702 - 256 - 22.390
Investitionen3 31.598 77 39.027

1 Ergebnis vor Zinsen und Steuern

2 Planmäßige Abschreibungen

3 Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

ERLÄUTERNDE ANGABEN FÜR DIE ERSTEN DREI MONATE 2017

Die ElringKlinger AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit in Sitz Dettingen/Erms, Deutschland.

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der ElringKlinger AG und ihrer Tochtergesellschaften zum 31. März 2017 wurde auf Basis des IAS 34 (Interim Financial Reporting) aufgestellt. Der Zwischenabschluss steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich der Interpretationen des IFRS Interpretations Commitee, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.

Da es sich um einen verkürzten Konzern-Zwischenabschluss handelt, enthält dieser Abschluss zum 31. März 2017 nicht sämtliche Informationen und Angaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind.

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2017 wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Er wurde mit Beschluss des Vorstands vom 9. Mai 2017 zur Veröffentlichung freigegeben.

Grundlagen der Berichterstattung

Konsolidierungskreis

In den Zwischenabschluss zum 31. März 2017 sind neben der ElringKlinger AG die Abschlüsse von neun inländischen und 33 ausländischen Gesellschaften einbezogen, an denen die ElringKlinger AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält oder aus anderen Gründen die Möglichkeit hat, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu beherrschen (Control-Verhältnis). Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem das Control-Verhältnis besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 wurde die ElringKlinger North America, Inc. mit Sitz in Plymouth, USA, auf die ElringKlinger Automotive Manufacturing, Inc. mit Sitz in Southfield, USA, verschmolzen.

Im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 ergaben sich mit Ausnahme des Erwerbs der hofer powertrain products GmbH, Nürtingen, Deutschland, und der Verschmelzung der Elring-Klinger North America, Inc. auf die ElringKlinger Automotive Manufacturing, Inc., Southfield, USA, keine weiteren Änderungen im Konsolidierungskreis.

Unternehmenszukauf

Mit Wirkung zum 1. März 2017 hat die ElringKlinger AG 27,0 % der Anteile an der hofer AG mit Sitz in Nürtingen, Deutschland, sowie mit Wirkung zum 6. Februar 2017 53,0 % der Anteile an deren Tochtergesellschaft hofer powertrain products GmbH, ebenfalls mit Sitz in Nürtingen, Deutschland, erworben. Der Anteilserwerb erfolgte jeweils durch eine Teilnahme an einer Kapitalerhöhung.

Bei der hofer AG hat die ElringKlinger AG TEUR 3.570 in das Grundkapital eingezahlt sowie eine Zahlung in Höhe von TEUR 25.370 in die Kapitalrücklage geleistet. Die Anteile an der hofer AG werden nach der Equity-Methode als Finanzanlage ausgewiesen. Im Finanzergebnis sind TEUR - 154 Beteiligungsergebnis enthalten.

Bei der hofer powertrain products GmbH hat die ElringKlinger AG einen Betrag in Höhe von TEUR 1.060 in das Stammkapital eingezahlt. Sämtliche Zahlungen wurden im Januar 2017 geleistet. Darüber hinaus beinhaltet das Vertragswerk einen Rahmenkreditvertrag in Höhe von TEUR 30.000, um die künftigen Investitionen der hofer powertrain products GmbH zu finanzieren. Daraus ergibt sich ein Zinsvorteil in Höhe von TEUR 1.654, der dem Kaufpreis zuzurechnen ist. Die transaktionsbezogenen Kosten in Höhe von TEUR 80 wurden in den Verwaltungskosten erfasst.

Die hofer-Gruppe ist ein kompetenter Systementwickler der Automobilindustrie für Systeme im Antriebsstrang. Durch den Anteilserwerb profitiert ElringKlinger von dieser Innovationskraft vor allem bei der Entwicklung und Herstellung von alternativen Antriebstechnologien.

Die Vermögenswerte und Schulden der erworbenen Anteile der hofer powertrain products GmbH wurden zum Erwerbszeitpunkt mit dem beizulegenden Wert bewertet. Der unter zusätzlicher Berücksichtigung der passiven latenten Steuern (TEUR 279) auf die aufgedeckten stillen Reserven (TEUR 946) verbleibende Unterschiedsbetrag von TEUR 278 wurde als Firmenwert angesetzt. Dieser wurde vor allem für die positiven Ertragsaussichten sowie für die zu erwartenden Synergien bezahlt.

Die erstmalige Vollkonsolidierung der hofer powertrain products GmbH zum 6. Februar 2017 hat den Umsatz des Konzerns um TEUR 893 erhöht und das Ergebnis vor Steuern mit TEUR 23 belastet. Wäre die Akquisition bereits zum 1. Januar 2017 vollzogen worden, hätte die hofer powertrain products GmbH TEUR 1.449 zum Konzernumsatz beigetragen und das Ergebnis vor Steuern um TEUR 64 erhöht.

Die vorläufige Verteilung des Kaufpreises auf die Vermögenswerte und Schulden kann nachfolgender Tabelle entnommen werden:

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in Tausend € IFRS Buchwert zum

Erwerbszeitpunkt
Kaufpreisallokation Zeitwert zum

Erwerbszeitpunkt
Immaterielle Vermögenswerte 8 946 954
Sachanlagen 52 - 52
Vorräte 792 - 792
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.656 - 2.656
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 61 - 61
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.382 - 2.382
Summe Vermögenswerte 5.951 946 6.897
Latente Steuerschulden 0 279 279
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.048 0 1.048
Kurzfristige Rückstellungen 22 - 22
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 347 - 347
Steuerschulden 155 155
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 450 - 450
Summe Schulden 2.022 279 2.301
Netto Vermögenswert 3.929 667 4.596
Firmenwert 278
Nicht beherrschende Anteile an den Nettovermögenswerten - 2.160
Kaufpreis 2.714

Im Rahmen des Erwerbsvorgangs wurden keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert. Die angegebenen beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden sind vorläufig.

Wechselkurse

Die Wechselkurse haben sich wie folgt entwickelt:

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Währung Kürzel Stichtagskurs Stichtagskurs Durchschnittskurs Durchschnittskurs
31.03.2017 31.12.2016 Jan. - Mär. 2017 Jan. -Dez. 2016
--- --- --- --- --- ---
US-Dollar (USA) USD 1,06910 1,05410 1,06810 1,10317
Pfund (Großbritannien) GBP 0,85553 0,85618 0,85654 0,82269
Franken (Schweiz) CHF 1,06960 1,07390 1,06707 1,09085
Kanadischer Dollar (Kanada) CAD 1,42650 1,41880 1,41017 1,45892
Real (Brasilien) BRL 3,38000 3,43050 3,33817 3,81926
Peso (Mexiko) MXN 20,01750 21,77190 21,12767 20,68174
RMB (China) CNY 7,36420 7,32020 7,34640 7,34151
WON (Südkorea) KRW 1.194,54000 1.269,36000 1.211,18000 1.279,91750
Rand (Südafrika) ZAR 14,24040 14,45700 14,15847 16,12887
Yen (Japan) JPY 119,55000 123,40000 120,10667 120,440830
Forint (Ungarn) HUF 307,62000 309,83000 308,83667 311,90917
Türkische Lira (Türkei) TRY 3,88940 3,70720 3,93057 3,34263
Leu (Rumänien) RON 4,55250 4,53900 4,52523 4,49330
Indische Rupie (Indien) INR 69,39650 71,59350 70,94200 74,20010
Indonesische Rupiah (Indonesien) IDR 14.237,94000 14.173,43000 14.244,55333 14.678,48083
Bath (Thailand) THB 36,72400 37,72600 37,15633 38,86225

Angaben zu Finanzinstrumenten

Dieser Abschnitt gibt einen umfassenden Überblick die Finanzinstrumenten und liefert zusätzliche Informationen über Bilanzpositionen, die Finanzinstrumente enthalten. Es kam zu keiner Saldierung bilanzierter Finanzinstrumente.

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen Vermögenswerte:

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Zahlungsmittel Forderungen aus

Lieferungen und

Leistungen
Sonstige kurzfristige

Vermögenswerte
Derivate Langfristige

Wertpapiere
in Tausend € BW BW BW BW BW ZW
--- --- --- --- --- --- ---
per 31.03.2017
Kredite und Forderungen 43.129 341.537 15.227 0 0 0
bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 0 0 1.025 1.028
zu Handelszwecken gehalten 0 0 0 110 0 0
zur Veräußerung verfügbar 0 0 0 0 206 206
Gesamt 43.129 341.537 15.227 110 1.231 1.234
per 31.12.2016
Kredite und Forderungen 39.407 299.522 5.752 0 0 0
bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 0 0 819 819
zu Handelszwecken gehalten 0 0 0 0 0 0
zur Veräußerung verfügbar 0 0 0 0 194 194
Gesamt 39.407 299.522 5.752 0 1.013 1.013

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Übrige Finanzinvestitionen Gesamt
in Tausend € BW ZW BW
--- --- --- ---
per 31.03.2017
Kredite und Forderungen 8 8 399.901
bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 1.025
zu Handelszwecken gehalten 0 0 110
zur Veräußerung verfügbar 7 7 213
Gesamt 15 15 401.249
per 31.12.2016
Kredite und Forderungen 8 8 344.689
bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 819
zu Handelszwecken gehalten 0 0 0
zur Veräußerung verfügbar 8 8 202
Gesamt 16 16 345.710

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen Verbindlichkeiten:

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Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten Finanzierungsleasing Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
in Tausend € BW BW BW ZW BW
--- --- --- --- --- ---
per 31.03.2017
Zu Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 48.449 296.387 0 0 111.880
Erfolgswirksam zum Zeitwert
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IAS 39 0 0 161 164 0
per 31.12.2016
Zu Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 48.685 257.231 0 0 103.228
Erfolgswirksam zum Zeitwert
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IAS 39 0 0 161 167 0

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Derivate Langfristige Finanzverbindlichkeiten Finanzierungsleasing
in Tausend € BW ZW BW ZW BW ZW
--- --- --- --- --- --- ---
per 31.03.2017
Zu Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 327.434 319.094 0 0
Erfolgswirksam zum Zeitwert
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 134 134 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IAS 39 0 0 0 0 280 286
per 31.12.2016
Zu Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 320.495 318.100 0 0
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0 0
Keine Bewertungskategorie nach IAS 39 0 0 0 0 318 344

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Gesamt
in Tausend € BW
--- ---
per 31.03.2017
Zu Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 784.150
Erfolgswirksam zum Zeitwert
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 134
Keine Bewertungskategorie nach IAS 39 441
per 31.12.2016
Zu Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 729.639
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten 0
Keine Bewertungskategorie nach IAS 39 479

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten zwei Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 33.801 (2016: TEUR 33.801) aus geschriebenen Verkaufsoptionen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden.

Das Management hat festgestellt, dass die Buchwerte von Zahlungsmitteln, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente ihren beizulegenden Zeitwerten nahezu entsprechen.

Die beizulegenden Zeitwerte der bis zur Endfälligkeit gehaltenen anderen Finanzinstrumente basieren auf Preisnotierungen eines aktiven Markts zum Abschlussstichtag.

Bei langfristigen festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie Derivaten bestimmt ElringKlinger den Marktwert durch die Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme mit den für ähnliche Finanzschulden mit vergleichbarer Restlaufzeit aktuell geltenden Zinsen sowie dem unternehmensspezifischen Risikozins.

Der beizulegende Zeitwert, der in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verkaufsoption nicht beherrschender Anteilseigner der ElringKlinger Marusan Corporation, Tokyo, Japan, auf deren Anteile basiert auf internen Prognosen des Unternehmenswerts. Bei der Bewertung dieser Verkaufsoption der nicht beherrschenden Anteile werden Schätzungen bei der Prognose der Unternehmensentwicklung sowie bei der Wahl des verwendeten Zinssatzes im Rahmen der angesetzten Verbindlichkeit vorgenommen. Eine Veränderung des Unternehmenswerts von 10 % bewirkt eine Erhöhung bzw. Verminderung der Verkaufsoption um ca. TEUR 3.293.

Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den 3 Stufen der Fair-Value-Hierarchie zum Bewertungsstichtag 31. März 2017:

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in Tausend € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
31.03.2017
--- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 206 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 7 0 0
Derivate* 0 110 0
Gesamt 213 110 0
Finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate* 0 134 0
Gesamt 0 134 0
31.12.2016
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 194 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 8 0 0
Derivate* 0 0 0
Gesamt 202 0 0
Finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate* 0 0 0
Gesamt 0 0 0

* Es handelt sich um Derivate, für die die Voraussetzungen für ein Hedge Accounting nicht vorliegen

Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der nicht zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die aber ein beizulegender Zeitwert ausgewiesen wird, zu den 3 Stufen der Fair-Value-Hierarchie zum Bewertungsstichtag 31. März 2017:

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in Tausend € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
31.03.2017
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 1.028 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 0 0 8
Gesamt 1.028 0 8
Finanzielle Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0 0 286
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 319.094 0
Kaufpreisverbindlichkeit aus geschriebener Verkaufsoption 0 0 33.801
Gesamt 0 319.094 34.087
31.12.2016
Finanzielle Vermögenswerte
Langfristige Wertpapiere 819 0 0
Übrige Finanzinvestitionen 0 0 8
Gesamt 819 0 8
Finanzielle Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0 0 344
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 318.100 0
Kaufpreisverbindlichkeit aus geschriebener Verkaufsoption 0 0 33.801
Gesamt 0 318.100 34.145

Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie sind im Folgenden beschrieben:

Stufe 1: Bewertung anhand von Marktpreisen;

Stufe 2: Bewertung anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Inputparametern basieren;

Stufe 3: Bewertung anhand von Informationen für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Die Beurteilung, ob es bei Vermögenswerten und Schulden, die zum Fair Value bilanziert werden, zu einem Transfer zwischen den Stufen der Fair Value Hierarchie gekommen ist, erfolgt jeweils zum Ende der Berichtsperiode. In der abgelaufenen Berichtsperiode wurden keine Umgruppierungen vorgenommen.

Haftungsverhältnisse und Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die im Konzernabschluss 2016 ausgewiesenen Haftungsverhältnisse sowie Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich in den ersten drei Monaten 2017 nicht wesentlich verändert.

Zuwendungen der öffentlichen Hand

Aus Zuwendungen der öffentlichen Hand erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Erträge in den ersten drei Monaten 2017 um TEUR 1.542. Die Zuwendungen wurden hauptsächlich für Entwicklungsprojekte gewährt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Zwischenabschlussstichtag lagen keine weiteren wesentlichen Ereignisse vor, die zusätzliche erläuternden Angaben erfordern.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Dettingen / Erms, den 9. Mai 2017

Der Vorstand

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Dr. Stefan Wolf Theo Becker Thomas Jessulat
Vorsitzender

IMPRESSUM

ElringKlinger AG

Max-Eyth-Straße 2 D-72581 Dettingen / Erms Fon +49 (0) 71 23 / 724-0 Fax +49 (0) 71 23 / 724-90 06 www.elringklinger.de

IR-Kontakt

Dr. Jens Winter

Fon +49 (0) 71 23 / 724-88 335

Fax +49 (0) 71 23 / 724-85 8335

[email protected]

Weitere Informationen unter www.elringklinger.de

Disclaimer - zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den Erwartungen, Markteinschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit zur Verfügung stehenden Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind insbesondere nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Obwohl der Vorstand überzeugt ist, dass die gemachten Aussagen und ihre zugrunde liegenden Überzeugungen und Erwartungen realistisch sind, beruhen sie auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zukünftige Ergebnisse und Entwicklungen sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten, die zu Änderungen der ausgedrückten Erwartungen und Einschätzungen führen können. Zu diesen Faktoren zählen zum Beispiel Änderungen der allgemeinen Wirtschafts- und Geschäftslage, Schwankungen von Wechselkursen und Zinssätzen, die mangelnde Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen sowie Änderungen der Geschäftsstrategie.

Sonstige Hinweise

Aufgrund von Rundungen kann es bei der Angabe von Beträgen und prozentualen Werten zu geringfügigen Abweichungen, insbesondere bei Summenbildungen oder Prozentangaben, kommen.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Bericht zumeist auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet. Allgemeine Personenbezeichnungen beziehen sich auf Menschen beiden Geschlechts.

Dieser Bericht wurde am 9. Mai 2017 veröffentlicht und liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung.

FINANZKALENDER 2017

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16 MAI 08

AUGUST
112. ordentliche Hauptversammlung,

Stuttgart, Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle, 10:00 Uhr
Zwischenbericht zum zweiten Quartal und ersten Halbjahr 2017

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07

NOVEMBER
16

MAI 2018
Zwischenbericht

zum dritten Quartal und den ersten neun Monaten 2017
113. ordentliche Hauptversammlung,

Stuttgart, Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle, 10:00 Uhr

Terminverschiebungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Daher empfehlen wir, den aktuellen Stand im Internet unter www.elringklinger.de/de/investor-relations/finanzterminkalender abzufragen.

MESSEN UND AUSSTELLUNGEN 2017

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MAI/JUNI 30. - 02. Moulding Expo- Internationale Fachmesse Werkzeug-, Modell- und Formenbau, Stuttgart, Deutschland
JUNI 27. - 29. Power-Gen Europe, Köln, Deutschland
JULI 05. - 06. VDI Wissensforum - Getriebe in Fahrzeugen, Bonn, Deutschland
SEPTEMBER 12. - 24. 67. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw, Frankfurt / Main, Deutschland
27. - 30. Monaco Yacht Show, Le Suffren, Monaco
OKTOBER 09. - 11. 26. Aachener Kolloquium, Aachen, Deutschland
17. - 21. Fakuma - Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, Friedrichshafen, Deutschland
NOV/DEZ 29. - 02. Automechanika, Shanghai, China
DEZEMBER 05. - 06. Internationales CTI Symposium, Berlin, Deutschland

Für weitere Messetermine besuchen Sie unsere Webseiten:

www.elringklinger.de/de/presse/termine-events

www.elringklinger-kunststoff.de/deutsch/service/messetermine

www.hug-engineering.com/de/news/messeauftritt

www.elring.de/presse-events/termine-events

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